Path:
Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2005, H.130/Februar

Monatszeitung

Nr. 130 Februar 2005

0,60 €

❒ An der Rudower Chaussee ist – wie unser Blick von der Terrasse der „Hummel“ zeigt –

viel Neues entstanden, wurde Altes rekonstruiert und erweitert. Wie sieht es anderenorts in Adlershof aus? Ein Bildvergleich 5 Jahre nach unserer Bestandsaufnahme vom Februar 2000
Seite 3

❒ Beim Neujahrsempfang des

Bezirksbürgermeisters wurde zum zweiten Mal die Bürgermedaille verliehen
Seite 2

❒ Helfen, wo Hilfe gebraucht

wird – Adlershofer spenden für die zahlreichen Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien
Seite 2

❒ Zur Hommage auf Rudolf Wagner-Régeny kamen am

❒ Ohne ihn würde Adlershof

19.1. viele Gäste. Schüler der Joseph Schmidt Musikschule brachten verschiedene Werke des Komponisten zu Gehör
Seite 2

wohl nicht existieren – die Aktivitäten des Johann Friedrich Pfeiffer
Seiten 8/9

Seite 2

Nr. 130

Verdienstvolle Mitbürger des Bezirkes geehrt
Beim Neujahrsempfang des Bezirksbürgermeisters und des Bezirksverordnetenvorstehers wurde die Bürgermedaille verliehen Beim diesjährigen Neujahrs- Verdienste um die Umbildung der empfang des Bezirksbürgermei- ehemaligen AWG und an der Entsters und des Bezirksverordneten- wicklung der WBG zum größten vorstehers am 21. Januar im Bun- genossenschaftlichen Wohnungssensaal der WISTA erfolgte zum unternehmen Köpenicks mit zweiten Male die Verleihung der 3.650 Mitgliedern) Erwin Schulz (in der NS-Zeit im Vorjahr geschaffenen Bürgermedaille (s. AZ Nr. 108+118). Mit wegen „Hochverrats“ verurteilt, ihr wurden diesmal sechs Bür- engagiert er sich für das Gedenger(innen) des Bezirks geehrt, die ken an die Opfer des Faschismus sich ehrenamtlich um ein besseres und vermittelt in GesprächsrunMiteinander in Treptow-Köpenick den gegen das Vergessen besonders Jugendlichen die faschistiverdient gemacht haben. schen Greueltaten) Die Geehrten sind: Wolfhard Staneczek (Sprecher Otto Gora (engagiert sich seit 56 Jahren für den organisierten des Adlershofer Festkomitees, das Schwimmsport in Köpenick, war seit über zehn Jahren Feste, KonSchwimmlehrer für ca. 70.000 zerte und Gesprächsrunden im Köpenicker und Mitbegründer des Ortsteil organisiert; Höhepunkt KSV-Ajax e.V., ehemals SC Nep- waren die Veranstaltungen zum 250. Ortsjubiläum; arbeitet seit tun) Waltraud Krause (Gründerin der ersten Ausgabe an der Adlersdes Heimatmuseums Oberschöne- hofer Zeitung mit; s. auch S. 16) Dagobert Wiesmüller (setzt weide; ihre Ortskenntnis und ihr Sachverstand waren u.a. Grund- sich sich seit Jahren in Wilhelmslage zahlreicher Sanierungskon- hagen für Jugendbelange wie Spielplatzbau und -ausstattung zeptionen in Oberschöneweide) Peter Lange (seit 1964 ehren- sowie für Kinderfeste ein; Grünamtlicher Vorstandsvorsitzender dungsmitglied des Bürgervereins; und Vorsitzender des Aufsichts- mehrfacher aktiver Einsatz gegen rates der WBG Köpenick Nord; Vandalismus)

Fotos: Ebner

Helfen, wo Hilfe gebraucht wird
Adlershofer spenden für die Opfer der Flutkatastrophe
Das unendliche Leid, das zum Jahresende über die Völker Südostasiens mit der Flutkatastrophe hereingebrochen ist, hat selbstverständlich auch die Adlershofer Bevölkerung betroffen gemacht. Spontane Spenden und Aktionen erfolgten. So konnte man Schüler der Heide-Grundschule in den Marktpassagen beobachten, wie sie selbstgebackenen Kuchen anboten und mit der Sammelbüchse von Geschäft zu Geschäft gingen. Auch die jungen Mitglieder der Fachgruppe Tanz der Joseph Schmidt Musikschule veranstalteten an mehreren Tagen einen Kuchenbasar. Mit den zusammengetragenen mehr als 1.000 € wollen sie eine Familie in Südostasien unterstützen. Darüber hinaus haben sie sich vorgenommen, dort eine Patenschaft in einem SOSKinderdorf zu übernehmen. Der Verein „Schutzhülle e.V.“ bot auf dem Neujahrsempfang des Bezirksamtes am 21.1. seine künstlerische Keramik zum Verkauf an (Foto). Liebevoll hergestellt von Frauen, die selbst nach schweren Krankheiten in der Rehabilitation unterstützt werden. Der Erlös wird auf das Konto „Aktion Deutschland Hilft“ überwiesen. Das Adlershofer Festkomitee und die in ihm vertretenen Einrichtungen wollen sich beteiligen, wenn unser Bezirk die Patenschaft über ein bestimmtes Projekt wie eine Schule, ein Waisenhaus oder gar ein Fischerdorf (siehe Bezirkswappen) eventuell gemeinsam mit unseren Partnergemeinden übernimmt. Selbstverständlich wird die Adlershofer Zeitung dabei nicht abseits stehen und ihre Leser informieren und beteiligen. W.S.

Das Adlershofer Festkomitee informiert:

Im September gibt es wieder dreitägiges „Marktspektakel“
Auf seiner ersten Zusammenkunft in diesem Jahr hat das Adlershofer Festkomitee beschlossen, dem Wunsch vieler Adlershofer zu folgen und am ersten September-Wochenende zusammen mit dem Eventbüro des Bezirksamtes und der Veranstaltungsagentur Laubinger erneut ein dreitägiges „Marktspektakel“ zu veranstalten. Wer sich an den Vorbereitungen und/oder an diesem Adlershofer Großereignis beteiligen möchte, melde sich bitte bei mir (Tel.: 677 24 58) oder komme am 10.3. um 19 Uhr in die „Alte Schule“ zum nächsten Treffen des Komitees. Die öffentlichen Veranstaltungstermine in Adlershof der im Komitee vereinten Kirchen, Klubs, Schulen und Vereine sollen aufeinander abgestimmt und in einer Jahresübersicht zusammengestellt werden. Nachfolgend die bisher bekannten Termine für Februar. Sicher ist für jeden etwas dabei! Wolfhard Staneczek

Viele Gäste bei der Hommage auf Rudolf Wagner-Régeny

Termin

Ort

Veranstaltung

6.2., 11.00 Kino „Casablanca“ Puppentheater „Hase und Igel“ 7.2., 19.30 Kino „Casablanca“ Montagslesung mit Musik: „Gebäck für das Volk“ 9.2., 18.00 Anna-Seghers„Ich will wohnen im Menschenwort“ Gedenkstätte zum Werk von Rose Ausländer 15.2., 16.00 Max-Born-Saal im Verleihung des Max-Born-Institut Adlershofer Dissertationspreises 18.2., 10.00 Alte Schule Puppentheater „Die Nachtigall“ 21.2., 19.00 Kino „Casablanca“ Günter-Gaus-Abend (Bürgerverein „Cöllnische Heide“) 24.2., 17.00 Anna-Seghers-OS Tag der offenen Tür 24.2., 18.30 Alte Schule „Adlershof 1925 – als die goldenen 20er Jahre begannen“ (Vortrag)

Dicht gedrängt saßen etwa 150 Gäste am 19. Januar in der Stefan Heym Bibliothek bei der Hommage auf Rudolf WagnerRégeny. Die von jungen Künstlern der Joseph Schmidt Musikschule liebevoll vorgetragenen Werke aus dem facettenreichen Musikschaffen des Komponisten wurden durch eine alte Aufnahme von ihm ergänzt, in der er über seine ersten Erfahrungen mit

dem Musiktheater berichtete. Die sehr persönlichen Erinnerungen von Prof. Paul-Heinz Dittrich (auf dem Foto mit der Witwe Gertie Wagner-Régeny) an seinen ehemaligen Lehrer sowie ein ungewöhnlicher Musikvortrag durch einen Meisterschüler des Meisterschülers (Foto), trugen dazu bei, daß die Veranstaltung ein bewegendes Erlebnis für die Besucher wurde. W.S.

Februar 2005

Seite 3

In einem Jahrfünft kann sich viel verändern – oder auch nicht
Unter dieser Überschrift haben wir in der „Adlershofer Zeitung“ vor fünf Jahren – in der Februar-Ausgabe 2000 – Bilder von vier markanten Punkten
Der Bahnhof Adlershof – Abfahrts- und Ankunftsort für viele Fahrgäste der S-Bahn, Umsteigepunkt zu Bus und Straßenbahn – wartet noch immer auf seine Neugestaltung. Als Tor zur Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien ist er alles andere als einladend. Da Termine für seinen Umbau seit einem Jahrzehnt immer wieder verschoben werden, wagen wir keine Prognose.

unseres Ortes veröffentlicht und versprochen, uns fünf Jahre später wieder in die Spur zu begeben, um zu dokumentieren, was sich hier inzwischen

verändert hat. Für unsere aktuellen Fotos, die wir den Bildern von damals gegenüberstellen, haben wir wieder die gleiche Perspektive gewählt.

Am Ausgang zum Adlergstell wurde kürzlich ein modernes Toilettenhäuschen aufgestellt.

Vor fünf Jahren schrieben wir zum nebenstehenden Bild: „Das Grundstück Dörpfeldstraße 1-5, unmittelbar am Adlergestell und damit am ’Eingang’ zu Adlershof gelegen, bietet einen jämmerlichen Eindruck. Pläne für eine Bebauung liegen seit Jahren vor, aber es fand sich bisher kein Investor.“ Heute sieht es zwar an dieser Ecke ein wenig bunter aus – Backwaren, Grillprodukte, Blu-

men sowie Obst und Gemüse werden angeboten – aber das ist bestenfalls eine Zwischenlösung.

Unübersehbar sind die zahlreichen neuen bzw. rekonstruierten und erweiterten Bauten, die in den letzten fünf Jahren unmittelbar an der Rudower Chaussee und auf dem WISTA-Gelände entstanden. Von unserem damaligen Kamerastandpunkt ist die „Domäne“-Halle“ heute nur noch teilweise sichtbar. Davor wurde ein großer Gebäudekomplex mit „Kaufland“ als Hauptmieter er-

richtet. Dafür wurden die auf dem alten Foto im Vordergrund erkennbaren Gebäude abgerissen.

Das ehemalige Kino „Capitol“ – wohl der traurigste Anblick im Adlershofer Straßenbild. Schon oft wurde über diese Ruine geschrieben und gesprochen – geändert hat sich nichts. Rechtliche Bestimmungen verhindern, den Eigentümer zu einer Änderung dieses Zustandes zu zwingen. Und so gab es im letzten Jahrfünft bis auf den voranschreitenden Verfall nichts Neues. Hof-

fentlich will uns das 30er Schild nicht sagen, daß sich hier auch in 30 Jahren nichts ändert!

Unsere Bestandsaufnahme am Beginn des Jahres 2005 belegt, daß sich vor allem links und rechts der Rudower Chaussee viel verändert hat. Natürlich wurde im vergangenen Jahrfünft auch im „alten“ Adlershof einiges rekonstruiert oder neugebaut – z.B. Ein- und Mehrfamilienhäuser oder das Geschäftshaus

Dörpfeldstraße 11. Aber – das zeigen die Fotos – es bleibt noch viel zu tun. Deshalb wollen wir in fünf Jahren wieder dokumentieren, wie es an den vier ausgewählten Standorten voran ging. Denn in einem Jahrfünft kann sich viel verändern – oder auch nicht! Lutz Ebner

Seite 4

Nr. 130

Anbindung des Ernst-Ruska-Ufers an die Wegedornstraße „baulich“ im März fertig
Informationen aus der 34. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Die zurückgezogene Wortmeldung zur Bürgeranhörung vor der BVV-Sitzung am 25.11. war nun am 16.12. die einzige. Es ging um die Steganlage am Frauentog aus Sicht der Anlieger. Weshalb die Bürger von der Möglichkeit kaum Gebrauch machen, ihre Probleme den Bezirksverordneten vorzutragen, kann nicht gesagt werden. Sind sie problemlos zufrieden oder haben sie kein Vertrauen in deren Wollen und Können? Zu Beginn der Sitzung dankte BVV-Vorsteher Winfried Blohm allen an den Gegendemonstrationen am 4.12. Beteiligten. Zudem informierte er über den Angriff Rechtsradikaler auf den jungen Bezirksverordneten Philipp Wohlfeil und wünschte ihm baldige Genesung. Als zweites widersprach er Äußerungen von BVG-Mitarbeitern, daß die BVV die neuen, schlechteren Nahverkehrsverbindungen im Bezirk akzeptiert habe. Auch Bürgermeister Dr. Klaus Ulbricht ging ausführlich auf den Neonazi-Aufmarsch am 4.12. und die Gegenaktionen ein (s. AZ Nr. 129). Mit Äußerungen von Passanten wie „die sind doch ganz friedlich“ bzw. „laßt sie doch, die tun doch niemanden etwas“ gelte es, sich künftig stärker auseinanderzusetzen. Den mit „Hartz IV“ verbundenen Problemen widmete er abermals breiten Raum. Er befürchtete, daß im Januar ca. 1.000 Mitbürger unversorgt sind, da sie keinen Antrag gestellt hätten. Erfreuliches gab es über die erfolgreich wirkenden Städtepartnerschaften, das Lob einer städtebaulichen Denkmalschutz-Kommission insbesondere zur Situation in Alt-Köpenick und Friedrichshagen, die Sportlerehrung 2004 im Bezirk und den regen Besucherandrang im Schloß Köpenick (mehr als 100.000 seit Juli) zu berichten. Seine guten Wünsche zu den Feiertagen verband er mit dem Dank an die BVV und andere Aktive für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit. Auf „Mündliche Anfragen“ war u.a. zu erfahren, daß - die Anbindung des Ernst-Ruska-Ufers an die Wegedornstraße „baulich“ im März 2005 fertiggestellt wird. Wegen der geplanten Baumaßnahmen an der Wegedornstraße (s. AZ Nr. 128) wurde über die „verkehrstechnische Anbindung“ noch nicht entschieden. - der Senat keine Begründung für die Ablehnung gegeben hat, eine Brücke im Bezirk nach Chris Gueffroy zu benennen. dafür einzusetzen, daß für die Sommerferien 2005 ein SchülerFerienticket angeboten wird. - sich gegenüber der BVG dafür einzusetzen, daß der Gruppenfahrschein „Schulticket“ auch für die Ferien nutzbar ist. - die Planungen für die Steganlage im Frauentog fortzuführen und für eine zügige Umsetzung des Projekts zu sorgen. - im Rahmen der Umsetzung der Lokalen Agenda 21 TreptowKöpenick in Zusammenarbeit mit dem Konsultationskreis ein Verfahren zur bezirklichen Nachhaltigkeitsprüfung zu entwickeln. Von der BVV wurde u.a. zur Kenntnis genommen: - die Umbenennung des MelliBeese-Ringes in Melli-BeeseStraße zwischen Landschaftspark und Straße am Flughafen, - die Benennung der zwischen Max-Born-Straße und Brook-Taylor-Straße gelegenen Privatstraße in „Zum Trudelturm“, - die Liste der sechs Bürger, denen am 21.1. das Ehrenzeichen „Bürgermedaille des Bezirks Treptow-Köpenick“ verliehen wird (s. S. 2), - der Beschluß über den Nichtraucherschutz in Dienstgebäuden des Bezirks. Den Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. V/36 entnehmen wir u.a., daß - vom Bezirk Gespräche mit der Senatsverwaltung mit dem Ziel aufgenommen wurden, mit einer finanziellen Beteiligung des Senats und des Bezirks das Haus für Natur und Umwelt 2005 zu erhalten und für 2006 einen Träger zu finden, der die Einrichtung künftig betreibt. 2004 wurden vom Bezirk 25.000 € bereitgestellt, um die Schließung des Hauses zu verhindern. - im Rahmen der Sanierung von Schul- und Sporteinrichtungen 2003 für die Sanierung der Sporthalle der Anna-Seghers-Oberschule 295.000 € benötigt wurden. - von den beiden Brücken im Zuge der Fortführung der TVO (Oberspreestraße zum Glienicker Weg) die Brücke über die Oberspreestraße „Wendenheidebrücke“ und über die OttomarGeschke - Straße „Adlershofer Brücke“ heißen sollen. - es im Bezirk 18.911 Straßenlaternen gibt, von denen 489 noch mit Gas betrieben werden. Nach der BVV-Sitzung am 20. Januar findet die nächste am 24. Februar ab 17 Uhr statt, zuvor gibt es ab 16 Uhr Bürgeranhörungen. W.S.

Öffentliche Sprechstunden
Die nächsten Sprechstunden des Bundestagsabgeordneten Siegfried W. Scheffler finden am 7.2. von 13-16 Uhr und am 28.2. von 9-12 Uhr im Bürgerbüro der SPD Treptow-Köpenick, Grünauer Straße 8 (Köpenick) statt (Anmeldung erbeten unter 65 49 62 04 oder 657 24 54). Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht steht am 9.2. von 16-18 Uhr und am 23.2. von 11-12 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 6172-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, erfolgt jeden 2. Dienstag (so am 8.2.) von 17-19 Uhr im Altglienicker Bürgerzentrum, Ortolfstr. 182/184.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

Wieder gab es eine lange Konsensliste und damit längere Diskussionen bei einzelnen Tagesordnungspunkten. Ausführlich widmete man sich der schriftlichen Antwort zur Drogenproblematik vor allem im Kinder- und Jugendbereich. Auch wenn eingeschätzt wird, daß der Konsum im „Bezirk nicht anders gelagert als in anderen Berliner Stadtbezirken mit ähnlicher Sozialstruktur“ ist, bemüht man sich in Schulen und Freizeiteinrichtungen sowie über die Erziehungs- und Familienberatung dagegen vorzugehen. Beschlossen wurde u.a., dem Bezirksamt zu empfehlen, - rechtzeitig ein Verkehrskonzept zur Lenkung von Verkehrsströmen zu erarbeiten, um mit Inbetriebnahme der Autobahn A 113 (neu) den Verkehr problemlos hinbzw. abzuleiten und gleichzeitig parallele Straßen (wie das Adlergestell) durch geeignete Maßnahmen gezielt zu entlasten. - sich gegenüber dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg

Radwegenetz wird ausgebaut
Einer Mitteilung der Abteilung Bauen und Stadtentwicklung ist zu entnehmen, daß im Bezirk Treptow-Köpenick 2004/2005 das Radwegenetz um fast 11 km erweitert wird. Der Finanzaufwand (aus Mitteln der Senatsverwaltung) beträgt ca. 1,85 Mio €. In Adlershof betrifft das die Oberspreestraße zwischen Freystädter Weg und Bärenlauchstraße, wo der unbefestigte Randstreifen in diesem Jahr asphaltiert werden soll. Die Kosten für diese 1,7 km lange Strecke belaufen sich auf etwa 355.000 €. W.S.

PRIEPKE
030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

Februar 2005

Seite 5

Das Leben ist hart, aber ich bin Hertha (härter)
Hertha aus Nordfriesland grüßt mit diesem Spruch den Rest der Welt. Ich kenne Hertha und weiß, wie sie es meint. Nicht nur die „Steife Brise“ hat ihr das Vorwärtskommen oft erschwert, sondern so manche unangenehme und unerwünschte Lebenssituation. Komplizierte operative Eingriffe und das Scheitern der ersten Ehe brachten Sie an Ihre Grenzen. Vieles, was sie anstrebte und erhalten wollte, mußte sie loslassen. Und trotzdem, wenn ich sie treffe, steckt mich ihre Frohnatur zum Lachen an. Sie hat Krisen nicht nur überwunden, sondern ihr Leben wurde dadurch tiefgründiger und reicher. Das Jahr 2005 ist noch jung. Wir sind erst einige Schritte gegangen. Was wird es noch bringen? Grenzerfahrungen und Krisensituationen? Sie gehören wohl zum Leben genauso wie die Sonnentage. Trotzdem möchten wir lieber darüber schreiben oder davon lesen, als sie selbst zu erleben. So ähnlich muß es unserem Glaubensvorbild Petrus ergangen sein, als ihm Jesus ankündigte: „Ich habe für dich gebeten, damit dein Glaube nicht aufhört.“ Dieser Bibelvers steht im LukasEvangelium (22,32) und ist vielen Christen eine Art Jahresmotto für 2005. Der Journalist Lukas beschreibt die direkte Reaktion des Petrus auf Jesu Worte. Daraus kann man entnehmen, daß Petrus keine persönliche Krise erwartete noch erleben wollte. Warum auch, er fühlte sich stark genug. Seine Reaktion könnte unsere sein. Im übertragenen Sinne gab er zur Antwort: „Nett von dir Jesus, aber ich komm schon zurecht und außerdem werde ich dir, falls du Hilfe brauchen solltest, zur Seite stehen.“ Wenige Stunden später, so berichtet das Neue Testament, hatte Petrus dreimal geleugnet, seinen Freund Jesus überhaupt zu kennen. Mit dem Krähen des Hahnes begrüßte der anbrechende Tag den Versager Petrus. Er hatte keinen Mut gehabt, seinem Freund Jesus zu helfen. Sein eigener Vorteil, sein eigenes Leben war ihm wichtiger gewesen. Der Sohn Gottes, Jesus Christus, der als Mensch wie wir lebte, hatte das vorausgesehen und deshalb bei seinem Vater im Himmel um Unterstützung für Petrus gebeten, damit dessen Glaube, das was ihn trägt, nicht wegbrechen möge. Was für eine Freundschaft, was für eine Treue? Jesus hielt zum Großmaul und Sprücheklopfer Petrus, obwohl er wußte, daß der ein Wendehals sein würde und er sich nicht auf ihn verlassen könne. Petrus drehte sich nach dem Wind, so wie der Wetterhahn auf der Kirchturmspitze. Erst die Treue Jesu ermöglichte Petrus die Grenzerfahrung mit der eigenen Schwäche. Für sich selbst war Petrus nach dem Scheitern nicht nur zweite Wahl, sondern Ausschußware. Wie anders aber reagierte Jesus nach der Auferstehung auf Petrus. Er ging auf ihn zu und richtete ihn auf, er hielt abermals zu ihm – völlig unverdient. Diese Krise war der Wendepunkt in der Glaubensbeziehung des Petrus zu Gott. Jetzt konnte er die Tragweite der Menschenliebe Gottes in Jesus Christus erst so richtig erfassen – Gott liebt bedingungslos. Diese Liebe, aus der er zukünftig lebte, machte ihn stark, um andere zu stärken, die so wie er an ihrer eigenen vermeintlichen Stärke zu Boden gingen. Liebe Adlershofer Mitbürger, möge Ihnen diese Begebenheit aus dem Leben des Petrus Mut, Trost und Orientierung im Auf und Ab des Neuen Jahres geben. Ihr Bruno Sexauer, Pastor

Kirchliche Termine im Monat Februar
In der Verklärungskirche (Arndtstraße) trifft sich die Gemeinde um 10 Uhr zum sonntäglichen Gottesdienst. Im Gemeinderaum Arndtstraße 12 kommt der Frauenkreis am 4.2. und 18.2. um 14.30 Uhr und der Männerkreis am 4.2. um 19 Uhr zusammen. Am 17.2. beginnt um 19.30 Uhr ein Gemeindeabend zum diesjährigen Weltgebetsland Polen (siehe unten). Zum Haus-Gesprächskreis am 11.2. kann man sich bei Familie Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht bei Pfarrerin Quien (677 47 41), zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) sowie dem Jugendtreff unter 677 56 42 informieren. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstraße) kommt die Gemeinde sonntags um 11 Uhr und samstags um 18 Uhr zum Gottesdienst zusammen. Interessierte Gäste sind am 3.2. um 19.30 Uhr zur Glaubensstunde „Suchen & Fragen“ herzlich willkommen. Am Freitag, dem 4.2., kommen die Senioren um 15.30 Uhr zu einem Faschingsvergnügen fröhlich zusammen. Ein ökumenischer Gemeindeabend mit Pfarrer Ziebarth beginnt am 10.2. um 19.30 Uhr (siehe unten). Kindersonntag ist wieder am 13.2. ab 10.30 Uhr. Meditationen mit und bei Frau Waury (Florian-Geyer-Straße 52, Tel. 677 39 00) beginnen am 15.2. um 18 Uhr, die „meditativen und traditionellen Kreistänze“ im Pfarrheim am 24.2. um 19.30 Uhr (Info bei Frau Schneegans, Tel. 033762/81880). Die Gottesdienste der Freien evangelischen Gemeinde in der „Schwedenkirche“ (Handjerystraße 29/31) beginnen sonntags um 10 Uhr. Kinder sind herzlich willkommen, nach dem gemeinsamen Beginn werden Zusammenkünfte in altersgemäßen Gruppen angeboten. Am 13.2. sind jung und alt zum Familiengottesdienst mit anschließendem Essen und gemeinsamen Spielen eingeladen. Am 8.2. und 22.2. startet jeweils um 19.30 Uhr ein zweiter Bibelgesprächskreis und am 3.2. um 17 Uhr ein wöchentlicher Gitarrenkurs, der zur Liedbegleitung in Kleingruppen befähigen soll (Infos unter 67 77 60 62). Eine Schulung für Mitarbeiter in Kindergruppen zu: „Biblische Geschichten mit allen Sinnen aufnehmen“ findet am 26.2. statt (Infos unter: 67 19 87 98). Jeweils freitags ist um 16 Uhr Kinder- und um 18.30 Uhr Teenagertreff im „MotK“ (im Keller der Schwedenkirche). Themen und Aktivitäten im Februar sind: „Wieso, weshalb, warum?“, „Karaokeabend“, „Nimm 2“ und „Schwap“. Die Jugendgruppe „Fisherman’s Friend’s“ trifft sich samstags um 18.30 Uhr zu den Themen: „Gerechtigkeit“, „Die Macht des Gebets“ und „Spieleabend“. „Frauen unter sich“ kommen am 25.2. um 19 Uhr zum Thema: „Rennst du noch oder lebst du schon?“ zusammen, Referentin ist Birgit Sych. Der Seniorennachmittag beginnt am 16.2. um 14.30 Uhr. Zu allen Veranstaltungen wie auch zu den verschiedenen Gesprächskreisen sind Gäste willkommen. Infos unter 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de

Bethlehem – Berichte aus einer ummauerten Stadt
Am 10.2. um 19.30 Uhr berichtet Pfarrer i.R. Dieter Ziebarth im katholischen Pfarrheim (Nipkowstraße 15) anhand von Dias über seinen dreimonatigen Aufenthalt in Bethlehem im Rahmen einer Friedensmission des Ökumenischen Rates der Kirchen. Alle Adlershofer(innen) sind zu diesem ökumenischen Gemeindeabend herzlich eingeladen.

BESTATTUNGEN
seit 1882

Vorbereitung auf den Weltgebetstag
Am 17.2. beginnt um 19.30 Uhr im Gemeinderaum Arndtstraße 12 ein ökumenischer Gemeindeabend mit Dias zur Vorbereitung des Weltgebetstages am 4.3. um 17 Uhr in der Christus-KönigKirche (Nipkowstraße). Er ist in diesem Jahr Polen gewidmet. Alle Interessierten sind überaus willkommen.
Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09 Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

Seite 6

Nr. 130

Adlershofer Filmpremiere
Der Journalist Günter Gaus (1929-2004) war in beiden Teilen Deutschlands bestens bekannt. Ende 2004 wurde über ihn die Fernsehdokumentation „Erlauben Sie eine letzte Frage“ ausgestrahlt. Diese wird erstmalig in einer Veranstaltung des Adlershofer Bürgervereins „Cöllnische Heide“ in einem Kino, dem „Casablanca“ (Friedenstr. 12), am 21. Februar um 19 Uhr gezeigt. Das anschließende Gespräch mit dem langjährigen redaktionellen Begleiter von Günter Gaus, dem in Adlershof beheimateten Fernsehjornalisten Hellmut Henneberg, führt die Sängerin Barbara Thalheim, die zu den von Günter Gaus in der Reihe „Zur Person“ interviewten Persönlichkeiten gehörte. Dr. Hans Erxleben

Kommunikation mit mehr als Worten
Seit kurzem kann das Kino „Casablanca“ Hörgeschädigten einen besonderen Service bieten. Und das kam so: In der Woche von 29.3. bis 2.4.2004 hatten die Schüler der Klassen 10.5 und 10.6 der Köpenicker Merian-Oberschule die Gelegenheit, aus dem strengen Unterrichtsrhythmus des 45-Minutentakts auszubrechen, Neues zu erfahren und fachübergreifend thematisch zu arbeiten. Zeitrahmen und Thema „Kommunikation“ waren im Jahresplan der Schule verankert. Die Grobfixierung des Themas wurde schon im Januar mit den Schülern besprochen. Da diese keinesfalls zum Selbstzweck arbeiten wollten, fand die Idee eine begeisterte Mehrheit, die Kommunikationsund Alltagsprobleme von Menschen mit Behinderungen kennen zu lernen und etwas für deren Integration in das öffentliche Leben zu tun. Die Themenrelevanz wurde auf den Ausfall der Sinnesorgane Auge und Ohr eingeschränkt. Über den Schwerhörigenverband erhielten wir wertvolle Anregungen und Anschauungsmaterialien. Im Gespräch wurde uns bewußt, welche Mißverständnisse, psychologische Störungen und technischen Probleme im Alltag bei einer Beeinträchtigung des Hörsinns auftreten können. So entstand die Idee, in der Projektwoche nicht nur das eigene Hörvermögen zu testen, sondern sich auch die Wirkung von Hilfsmitteln bei einem Hörgeräteakustiker erklären zu lassen. Der kühnste Plan sah vor, für ein Kino in unserem Bezirk das Geld für die Ausstattung mit einem Ringschleifenverstärker zu sammeln. Die engagierten sechs Schüler(innen), die sich dieses Thema gewählt hatten, mischten sich mit Plakaten, Spendenlisten und der schulischen Bestätigung über die Rechtmäßigkeit der Aktion „unters Volk“. Sie erlebten hautnah die Reaktionen der Passanten und ließen sich von schnodderigen Abfuhren nicht entmutigen. Sie wußten, daß etwa 200 € für den Kauf des Ringschleifenverstärkers nötig waren. Als am Ende des zweiten Sponsoring-Tages 233 € in der Kassette klapperten, spendeten ihnen alle Mitschüler tosenden Applaus. Der Verstärker wurde beim Hörgeräteakustiker Flemming & Klingbeil in Köpenick bestellt. Dort war man von der Aktion so beeindruckt, daß von ihnen das komplette Gerät gesponsert wurde. Dadurch wurde es möglich, nicht nur das Kino „Union“ in Friedrichshagen, sondern auch noch das Kino „Casablanca“ in Adlershof mit einem Ringschleifenverstärker auszustatten. Das war im wahrsten Sinne des Wortes eine sinnvolle Projektarbeit. Die Erfahrungen waren für die jungen Leute wichtig. Sie wollen ernst genommen werden, möchten selbständig arbeiten und auch für andere Gutes tun. Man sollte sich von ihren grell gefärbten Haaren, gepiercten Bauchnabeln oder hängenden Hosen nicht irritieren lassen. Der Dank gilt auch allen Sponsoren sowie den Leitern der Kinos, die bereit sind, die Geräte auch warten zu lassen. Jetzt hoffen wir, daß dieses Angebot schnell bekannt und von Hörgeschädigten angenommen wird, damit sie sich entspannt am Kinoerlebnis ohne störende Nebengeräusche erfreuen können. Marlies Kleßen Lehrerin und Projektleiterin Sollten Sie Hörgeschädigte in Ihrem Bekanntenkreis haben, so informieren Sie diese bitte nicht nur über den für sie verbesserten Hörgenuß sondern auch, daß sie beim Kinobesuch an der Kasse veranlassen möchten, die Verstärkeranlage einzuschalten!

Film-Highlights im Kino Casablanca:
für nur 2,50 €
Mittwoch, 2.2. „7 Zwerge“ Mittwoch, 9.2. „Terminal“ Mittwoch, 16.2. „Das Vermächtnis der Tempelritter“ Mittwoch, 23.2. „Phantom der Oper
ab 3.2. „Intime Fremde“

„House of Flying Daggers“
ab 10.2. „Die Zwillinge“

Auch im Februar: „Hautnah“, „Agata und der Sturm“, „Alles auf Zucker“

(Anfangszeiten bitte telefonisch unter 677 57 52 erfragen oder www.kino-casablanca.de)

Die „Schwarze Amsel“ kehrt zurück
Das Familien-Musik-Zentrum „Schwarze Amsel“ im Haus Friedlander Straße 158 startet mit neuem Elan ins Jahr 2005. Verschiedene Events wollen gut vorbereitet sein. Kinder ab drei Jahren können zusammen mit ihren Eltern das Spielen eines Instruments erlernen – Klavier, Flöte, Gitarre und Gesang. Bei Bedarf werden weitere Instrumente angeboten. Zudem wird die Angebotspalette erweitert. Für Kinder und Jugendliche gibt es nun Bandarbeit in allen musikalischen Richtungen von Pop über Jazz bis zur Klassik. Auch im Bereich der Musiktheorie kann man sich hier weiterbilden bzw. Einblick nehmen. Alle Altersgruppen sind angesprochen. Nähere Informationen erhält man dienstags von 17 bis 19 Uhr im Familien-MusikZentrum oder telefonisch unter 677 59 29. Monika Biebrach

Der Montagabend: 6.2.: Puppentheater „Hase und Igel“ 7.2.: Lesung 21.2.: Dokumentation über Günter Gaus

Führungen im Bezirk
Zu Führungen im Bezirk Treptow-Köpenick, bei denen Entstehung, Entwicklung und kulturelle Besonderheiten der Ortsteile veranschaulicht werden sollen, lädt der Grünauer Clemens Samietz ein. Im Februar sind jeweils ab 11 Uhr folgende ca. zweistündige geführte Spaziergänge geplant: 11. Februar: Alt-Treptow – rund um den Treptower Park Treffpunkt S-Bhf. Treptower Park (Ausgang Puschkinallee, unten) 18. Februar: Grünau – eine ehemalige Landhaussiedlung Treffpunkt S-Bhf. Grünau (Ausgang Adlergestell, unten) 25. Februar: Adlershof – das Wohngebiet Treffpunkt S-Bhf. Adlershof (Ausgang Adlergestell, unten) Info-Tel.: 67 19 83 36

Redaktionsschluß für die Ankündigung kultureller Termine im März ist am 15. Februar

Restaurant

„Friedrich“
Für Ihre Anzeigenwünsche in der
Hackenbergstraße 1 Reservierungshotline: 81 82 96 66
Wir erwarten Sie unter dem Motto

wählen Sie bitte

„Lieber preiswert und lecker als teuer“
• täglich wechselndes Tagesmenü ab 3,50 € • täglich Frühstück ab 800 Uhr
ab 2,00 €

Telefon 67 98 95 37

Fax 67 98 95 38

Mo-Sa 8-22 Uhr So 9-16 Uhr Unser Motto: Beste Speisen zu kleinen Preisen!

Anzeigenschluß für die März-Ausgabe ist der 16. Februar

Februar 2005

Seite 7

Podiumsgespräch zur Kulturarbeit auf den 19. April verlegt
Das für den 10. Februar im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstr. 54/56) angekündigte Podiumsgespräch über die kommunale Kulturarbeit mit Bezirksstadträtin Eva Mendl wird auf den 19. April um 18.30 Uhr am gleichen Ort verlegt. An diesem Tag wird Kultursenator Dr. Thomas Flierl das von ihm verfaßte Papier „Berlin: Perspektiven durch Kultur – Kulturpolitische Positionen und Handlungsorientierungen zu einer Berliner Agenda 21 für Kultur“ persönlich vorstellen und mit den Anwesenden über neue Aspekte und Chancen für die Kulturarbeit im Bezirk diskutierten. W.S.

Phantastische Welt der Farben und Bewegungen
Die Ausstellung „Wer sieht was?“ in der Galerie in der Alten Schule kann noch bis 22.2. betrachtet werden. In ihr werden zeitgenössische Fotografien von Laienfotografen aus psychiatrischen Einrichtungen und von professionellen Fotografen aus dem Kunsthaus Kannen (Münster) gezeigt. Man sollte sich beim Besuch etwas Zeit nehmen. Es trifft zu, wenn im Katalog zu lesen ist: „Zum Teil sehr persönliche Zitate der Künstler geben uns ein Verständnis ihrer Arbeit.“ Der Katalog kann auch erworben und zu Hause studiert werden. Die Galerie ist Mo, Di, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und So 15-19 Uhr geöffnet. In der Stefan Heym Bibliothek ist zu den Öffnungszeiten (Mo, Di, Do 11-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr) eine Dauerausstellung zur Würdigung des Namensgebers im Wintergarten zu sehen. Im Café in der „Alten Schule“ stellen weiterhin Mitglieder der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg des Kunstvereins Encaustic Arbeiten ihrer Wachsmalkunst vor. Die Künstlerinnen zeigen ihre ganz unterschiedlichen Handschriften und Techniken. Die Landschaften, abstrakten Ansichten, floralen Motive und gegenständlichen Zeichnungen lassen den Betrachter in eine phantastische Welt der Farben und Bewegungen entrücken. Jeweils am 2. Donnerstag im Monat ab 10 Uhr (so am 10.2.) kann man die Gruppe im Café persönlich treffen und ihr zuschauen oder auch mitmachen. Im derzeit wenig genutzten Mehrzweckraum (Restaurant) sind Arbeiten der Gruppe WIR zu sehen. Die Mitglieder der Gruppe würden sich am 2. + 4. Donnerstag ab 17 Uhr über interessierte Gesprächsgäste freuen. Die Bilder im Restaurant können nach Vereinbarung (Tel. 67 77 68 11) betrachtet werden, das Café (Seniorenbegegnung) ist werktags von 10 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

Die „goldenen 20er Jahre“
Ortschronist Rudi Hinte lädt am 24.2. um 18.30 Uhr wieder zu einem seiner beliebten Vorträge in die Alte Schule, Dörpfeldstraße 54, ein. Diesmal widmet er sich in seinen mit Lichtbildern gewürzten Ausführungen „Adlershof 1925 – als die goldenen zwanziger Jahre begannen“. Der nächste historische Spaziergang führt am 12.3. ab 10 Uhr „Von BESSY II zum Landschaftspark auf dem alten Flugplatz“ (Treff: Rudower Chaussee 19). W.W.

Gebäck für das Volk
Am Rosenmontag (7.2.) lädt der Adlershofer APHAIA VERLAG um 19.30 Uhr erneut zu einer „Montagslesung mit Live-Musik“ ins Kino „Casablanca“ (Friedenstr. 12) ein. Wolfgang Rill (Jg. 40) erfreut die Besucher mit Episoden aus seinen Erzählungen „Gebäck für das Volk“. Ludger von Henkersreuth begleitet alles musikalisch am Keyboard und Melodica mit einigen – der Würde des Rosenmontags angemessenen – Stücken. Das Eintrittsgeld von 4,50 € wird teilweise bei einem Buchkauf angerechnet. Nähere Informationen auch zu weiteren Veranstaltungen unter www.aphaia-verlag.de. oder unter 813 39 98. W.W.

„Die Nachtigall“ in der Galerie
Andersens Koffer Theater führt am 18. Februar in der Galerie in der Alten Schule, Dörpfeldstr. 56, das Theaterstück „Die Nachtigall“ nach dem gleichnamigen Märchen des dänischen Märchenerzählers auf. Ab 10 Uhr wird für Kinder ab 3 Jahren diese poetische Geschichte vom „Schönen im Einfachen“ erzählt. Eintritt: 2 € für Kinder, Erzieherinnen frei. Anmeldungen unter 67 77 68 11.

„Nichts Schöneres“ im Theater
„Nichts Schöneres“ beschert das Schlossplatztheater Köpenick im Februar freitags und samstags ab 20 Uhr seinen Gästen. In dem Theaterstück von Oliver Bukowski kann man Mechthild Magda Huschke (Foto) und ihre Lebensphilosophie kennenlernen. Sechs Jahre Knast hat sie hinter sich, weil sie ihren Mann, der ihr arg mitgespielt hat, kurzerhand durch den Häcksler jagte. Karten: 9,-, 6,50 bzw. 5,- €. In den Vormittagsvorstellungen am 1., 2., 8., 9. und 10. Februar erklingen bei „Mozart und die Zauberflöte“ die schönsten Melodien aus der „Zauberflöte“ in einem turbulenten Stück für Kinder und Erwachsene. Karten kosten für Schüler 3,50 € mit Ermäßigungs-

„Hase und Igel“ im Kino „Casablanca“
Im Kino „Casablanca“ (Friedenstr. 12) ist seit kurzem für die jüngsten Mitbürger auch der Besuch eines Puppentheaters möglich. Am 6. Februar ab 11 Uhr wird hier die lehrreiche Geschichte „Hase und Igel“ frei nach den Gebrüdern Grimm vom Puppentheater Spectaculum erzählt und gespielt. Im März wird dann „Rotkäppchen“ vorbeischauen. Informationen und Kartenbestellung unter 677 57 52. W.W.

Rose Ausländer-Abend
Zu einem Rose AusländerAbend unter dem Titel „Ich will wohnen im Menschenwort“ lädt die Anna-Seghers-Gesellschaft am 9. Februar in die AnnaSeghers-Gedenkstätte ein. Das literarisch-musikalische Programm mit der Sängerin und Gitarristin Ursula Kurze zum Werk der jüdischen Dichterin Rose Ausländer beginnt um 18 Uhr im Haus AnnaSeghers-Straße 81.

schein Theater der Schulen. Informationen und Vorbestellungen unter 651 651 6 oder unter www.schlossplatztheater.de

Was läuft im Februar in der
Täglich geöffnet
Faschingsvergnügen

Mittwoch Ruhetag

nur mit kostümierten Gästen

am Freitag, dem 4. Februar, ab 19 Uhr (Vorbestellung erforderlich!)
Bayrische Schmankerl zu zweit
und nur einer muß bezahlen

am Dienstag, dem 15. Februar, ab 18 Uhr
Großer Preisskat am Freitag, dem 25. Februar, ab 18 Uhr
Vorankündigung:
Dixieland- und Jazz-Abend mit dem Tin Alley Jazz Quartett

am Gründonnerstag, dem 24. März, ab 20 Uhr
Ausgewählte Speisen deutscher Küche werden Ihnen ab 17 Uhr auch gern ins Haus geliefert. Nähere Informationen bitte erfragen.
Oster-Brunch

am Ostermontag, dem 28. März, 11-15 Uhr
Mittagessen und Kaffeetrinken (Vorbestellung erforderlich!)

KGA „Am Adlergestell“ Neltestraße 19d ¤ 671 42 41

Seite 8

Nr. 130

Der geadelte Johann Friedrich von Pfeiffer auf einem Bildnis von 1780 Pfeiffers Brief 1757 an die Kurmärkische Kriegs- und Domänenkammer aus der Hausvogtei, in dem er sich über fehlendes Silberzeug aus seinem Eigentum beklagt

Vermessungskarte des Süszen Grund ca. im Jahr 1855

Die Aktivitäten des Johann Friedrich Pfeiffer
In Publikationen, die sich mit der Gründung von Adlershof und anderer Orte beschäftigen, wird stets ein Mann erwähnt, der dabei eine wesentliche Rolle gespielt hat. Es ist der Königliche Kriegsund Domänenrat Johann Friedrich Pfeiffer. Einige Autoren adeln ihn voreilig, obwohl er erst in seiner Hanauer Zeit um 1780 einen Adelstitel führte. Wer ihn adelte ist nicht bekannt. Sollte es sich dabei gar um einen seiner „Tricks“ handeln? Bekannt ist jedoch, daß er viele Ortschaften aus dem Nichts gründete und aufbaute. Leider waren seine Aktivitäten selten „astrein“, er konnte einfach nicht widerstehen, in die eigene Tasche zu wirtschaften. Unbestritten ist, daß Adlershof ohne die Aktivitäten Pfeiffers wohl nicht existieren würde. Ohne seinen Einfluß wäre die Köllnische Heide noch heute bedeutend größer. Das Adlershofer Territorium wäre vielleicht bis in die DDR-Zeit Ackerland gewesen und gehörte noch zu Köpenick. Johann Friedrich Pfeiffer, der seine Biographie stets im Dunkeln hielt, wurde als Sohn des Königlichen Hofrates adjunctus fisci (Finanzbeamter) und Berliner Stadtrichters Friedrich Pfeiffer und seiner Gattin Chatarina 1717 vermutlich in Köpenick geboren und am 7. Oktober in St. Marien zu Berlin getauft. Zu der Zeit machte sich sein Vater als Großgärtner mit der Aufzucht von Maulbeerbäumen einen Namen. Er hatte bereits so viele Bäume aufgezogen, daß er sich die Belieferung der gesamten Kurmark zutraute. Johann Friedrich wuchs so in einer Umgebung auf, deren Erfahrungen ihm später sehr nützlich sein sollten. Wie es sich für einen Hofratssohn gehörte, wurde er 14jährig in das Elitegymnasium „Graues Kloster“ aufgenommen. Ohne Abitur finden wir ihn jedoch zwei Jahre später als einfachen Musketier im Berliner Sydowschen Infanterieregiment wieder. Bereits nach drei Monaten war er Unteroffizier, dem höchsten Rang, den damals ein Bürgerlicher einnehmen konnte. In der Folge nahm er aktiv am 1. Schlesischen Krieg teil. Hat er sich am 10.4.1741 in der Schlacht von Mollwitz besonders hervorgetan oder wurde er protegiert? 1743 war er Sekretär beim Berliner Gouvernement, der obersten Militärbehörde. Nun zeigte Pfeiffer erstmals, daß er Vaters Sohn war. Mit einer Bittschrift beantragte er ein brachliegendes Gelände in Altglienicke zur Anlage einer Maulbeerbaumplantage. Als daraus nichts wurde, erbat er den verwüsteten AmtsWeinberg in Köpenick für eine Maulbeerbaumplantage. Dafür erhielt er am 12.4.1745 eine Erbverschreibung. Nach dem Friedensschluß des 2. Schlesischen Krieges im Dezember 1745 wurde Pfeiffer aus dem Militärdienst entlassen. Die folgende Zeit nutzte er zum beispielhaften Ausbau der Plantage mit Seidenraupenzucht sowie zu Studien. Friedrich II. führte nach seinem Regierungsantritt die Politik seiner Vorgänger weiter, die Bevölkerungszahl Preußens anzuheben und so die Wirtschaftskraft zu stärken. Dazu gründete er das V. Departement beim Generaldirektorium, der höchsten preußischen Verwaltungsbehörde, das für die Kommerzien, Manufakturen und ab 16.3.1747 auch für die Kolonistensachen verantwortlich war. Pfeiffer gelang es in diesem Departement als Kommissar für das Kolonistenwesen einzutreten und gleich mit dem am 23.4.1748 herausgegebenen Büchlein „Der Teutsche Seidenbau“ auf sich aufmerksam zu machen. Unterwürfig widmete er das Buch „meinem Gnädigen und Hochgebietendem Herrn“, dem Leiter des Departements, des vom König sehr geschätzten Minister Samuel von Marschall. Zur gleichen Zeit zeigte er den Landjäger Bock (s. AZ Nr. 107/108), auf den er wohl beim Anlegen seiner Plantage gestoßen sein muß, wegen unerlaubter Ausdehnung der Dienstvergünstigungen an, der sich daraufhin erheblich einschränken mußte. Pfeiffer muß damit enormes Aufsehen erregt haben, denn er erhielt im Juni 1748 den Auftrag, einen Teil der kurmärkischen Ämter zu bereisen und dort Gelände zum Ansatz von Kolonisten zu finden und gleichzeitig die Forstbeamten zu beobachten, ob sie ihre Dienstvergünstigungen überschreiten. Nun war Pfeiffer in seinem Element. Bis September 1748 bereiste er die Kurmark und fertigte Geländebeschreibungen, Ansetzungsvorschläge, aber auch Vorschläge zur Urbarmachung von Grundstücken und zur Gewinnung von Rohstoffen, wie z.B. Raseneisenerz, an. Den ersten Bericht legte er der zuständigen Kurmärkischen Kriegsund Domänenkammer schon am 25.6.1748 über Ansetzungen im Amt Rüdersdorf vor. Als sich daraufhin nichts tat, erweckte er mit gut begründeten Beschwerden das Interesse des Departementsleiters von Boden, der ihm sodann die Aufsicht über mehrere Ansiedlungsvorhaben übertrug. Es tat sich aber wieder nichts, so daß Pfeiffer in einer erneuten Beschwerde im März 1749 drohte, die ganze „Inspektion“ niederzulegen, da er als Inspektor ohne Unterstützung nicht unverschuldet in Ungnade fallen wolle. An dieser Stelle sei eingefügt, daß Pfeiffer durch seine Reisen den „Süszen Grundt“ mit dem 32 Morgen, 90 Quadratruthen-Acker (1 magdeburgischer Morgen = 0,256 ha, 1 Ruthe = 3,77 m) des

OEHMCKE-IMMOBILIEN
über 50 Jahre ein Begriff für den Osten Berlins und das Umland

12489 Berlin-Adlershof, Adlergestell 263
(direkt am S-Bhf.)

¤ 6 77 99 80 * Fax 67 79 98 16 * ¤ 6 77 50 09

suchen und bieten

* Häuser und Grundstücke *
** www.oehmcke-immobilien.de **

Beratung * Vermittlung * Wohn- und Gewerberaumvermietung * Hausverwaltung
** Unsere Erfahrung ist Ihre Sicherheit **

Februar 2005
Landjägers Friedrich Wilhelm Bock offensichtlich genau kannte. Auf die Ausschreibung der Kammer des vom Landjäger angelegten Ackers aus dem Jahre 1748 bot auch Pfeiffer, jedoch weit unter 20 Reichstalern Jahreszins, die Bock zähneknirschend letztlich für sein eigentlich eigenes Land bot, auf das er auch den Zuschlag erhielt. Pfeiffer hatte sicher schon zu dieser Zeit genau geplant, wie er sich dennoch in den Besitz des Landes setzen könne. Was man aus der heutigen politischen Arbeit nicht vermuten würde, war seinerzeit beim König von Preußen üblich. Friedrich II. kümmerte sich um alles, besonders wenn es um seine Lebensziele ging. So verfolgte er den Weg des jungen Pfeiffer genau. Der entwickelte sich durch seine Konkretheit und Ungeduld zu einem Günstling Friedrichs. Was selbst für Minister eine Ausnahme war, Pfeiffer wurde oft zum persönlichen Vortrag befohlen. Bei dieser Gelegenheit erläuterte Pfeiffer dem König im Dezember 1750 seine Vorstellungen zum Aufbau von Spinnersiedlungen für hunderte Einwandererfamilien. Daraufhin wurde Pfeiffer zum 1. August 1751 mit 34 Jahren per königlicher Order zum „Königlich Preußischen Krieges- und Domainen Rath“ ernannt und leitete die Etablissementskommission der kurmärkischen Kammer. Nun zeigte Pfeiffer was in ihm steckt. Es gelang ihm in der kurzen Zeit bis Herbst 1754 immerhin 105 Etablissements (Ortschaften) für 134 Bauern, 90 Kossäten, 1.539 Büdner einzurichten. Eine bewundernswerte Leistung, denn alle Ansiedlungen waren höchst komplexe Unternehmen. Sie beinhalteten die Planung, die Werbung der Ansiedler und die Vermessung bis zur Ausführung des Häuserbaus. Andererseits hielt Pfeiffer der Versuchung nicht stand und begann in die eigene Tasche zu wirtschaften. Er sah die einmalige Chance so zu Reichtum zu kommen. Dabei kam ihm der Umstand zu Hilfe, daß es ihm gelang, zu dem nicht selbstlosen, geschwätzigen Kammerdiener des Königs, Philipp Jacob Anderson, freundschaftliche Beziehungen aufzubauen. So konnte er dem König alles direkt zur Information oder Unterschrift vorlegen lassen. Nach dem Tod seiner bürgerlichen Frau im April 1752 heiratete Pfeiffer bereits am 6.11.1752 Catherine Henriette von Brunn, eine Frau aus armem Landadel. Jedes Mittel war ihm recht, um an Ansehen zu gewinnen. Es nützte aber alles nichts. Pfeiffer schrieb später zurückblickend, daß es ihm gelang „... von einem großen Monarchen beobachtet und von einer Bedienung zur anderen geführt zu werden. Endlich wurde mir, und wie ich glaube zu früh, ein Posten zuteil, der erwünschte Gelegenheiten bot, viel Gutes und viel Böses zu stiften. ... Genug, ich fiel und zwar ziemlich hart.“ Es war nun nur eine Frage der Zeit, wann seine Machenschaften auffliegen würden. Bei der Fülle der mit Gewalt durchgesetzten Vorhaben blieb nicht aus, daß er sich nicht nur Freunde machte. Ständig stand er mit der Kriegsund Domänenkammer auf Kriegsfuß. Die Forstbeamten der Kurmark sammelten stillschweigend Material gegen ihn, um sich zu revanchieren. Aber auch Friedrich II. wurde durch verschiedenste Vorkommnisse immer mißtrauischer gegen seine Beamten. Die Geschichte von der Gründung Adlershofs mit der betrügerischen Manipulation Pfeiffers darf hier als bekannt vorausgesetzt werden (siehe „Adlershof“Buch). Bereits kurz nach der Gründung erhielt Pfeiffer von Anderson die Mitteilung, daß sich etwas gegen ihn zusammenbraue. Am 23.11.1754 klagte ihn der Oberforstmeister von Ingersleben in seinem Rapport beim König der Forstverwüstung und „allerhand Malversationen“ an. Für Friedrich II. war es der Anlaß, drei Tage später eine Untersuchungskommission einzusetzen. Pfeiffer wurde am 29.11. verhaftet und in die Hausvogtei, das damalige Untersuchungsgefängnis, eingeliefert. Es begann eine akribische Untersuchung aller von Pfeiffer getätigten Ortsgründungen, deren Akten noch heute erhalten sind. Wie es Pfeiffer verstanden hatte, aus der Gründung des Etablissements Adlershoff mit seiner Kolonie einen Gewinn von 2.000 Reichstalern zu erzielen, beschreibt ausführlich der Bericht der Kommission vom 31.5.1756, verfaßt vom Vize-Kammerdirektor Fiedler, gegengezeichnet vom Direktor der Kammer, Groschopp. Das Gericht meinte es mit Pfeiffer unverständlich gut, urteilte recht milde, sah auch die positiven Seiten. Nach vier Jahren Untersuchung fällte das Kriminal-Kollegium des Kammergerichtes am 31.12.1758 das Urteil über Pfeiffer. Bezüglich der Einrichtung von Adlershof und der Übernahme der Plantage mittels Zession sah das Gericht keine strafbare Handlung, wohl aber in der Vertauschung des Försterackers ohne Wissen der Kammer als strafbare Begünstigung. Das Urteil gewährleistete den Bestand des Adlershofer Zinsgutes und so den Fortgang der Entwicklung bis zum heutigen Ortsteil. Seien wir daher auch nicht zu streng mit ihm. Das Urteil mit der Vielzahl der Anschuldigungen lautete auf sechs Jahre Festungshaft in Span-

Seite 9
dau unter Anrechnung der Untersuchungshaft und Entlassung aus den Diensten des Landes. Friedrich II. hatte bereits vorher Pfeiffers Eigentum eingezogen. Den warf das alles nicht um. Er verließ Preußen 1761, trieb vielerorts Studien und entwickelte eine erstaunliche schriftstellerische Tätigkeit. 1764 verfaßte er in Stuttgart den ersten Band des „Lehrbegriff sämtlicher ökonomischer und Cameralwissenschaften“, danach weitere Grundsatzwerke. Nach weiteren Stationen erhielt er 1782 als „berühmter Kameralpolygraph“ den ersten Lehrstuhl für Kameralwissenschaften, wurde also Professor für angehende Staatsbedienstete, an der Universität in Mainz. Trotz ansehnlicher Einkünfte starb er am 5.3.1787 völlig verarmt. Helmut Prochnow
Rudi Hinte

ADLERSHOF
Vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien

Teil II ab 1920

MEDIEN-BÜRO Ebner

Weitere Episoden und Details aus der Historie unseres Ortes sind in den Bänden I und II des „Adlershof“-Geschichtsbuches von Rudi Hinte nachzulesen. Beide Werke sind für 12,60 € bzw. 13,90 € im „Boulevardbuch“ am Marktplatz, im Geschenkeladen Heidi Gläser in den Marktpassagen sowie bei Lotto/Toto Cobel, Dörpfeldstraße 53, erhältlich.

Seite 10

Nr. 130

Seniorenbegegnung lädt ein
Die regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen der „Seniorenbegegnung in der Alten Schule“ im Café, Dörpfeldstraße 54, haben wir im Januar (AZ Nr. 129) mitgeteilt. Die Seniorenverkehrsschule am 1. Montag im Monat beginnt künftig erst um 10 Uhr.

Außerdem steht auf dem Februar-Programm:
2.2., 14 Uhr: Faschingsfete mit dem Duo Nostalgie (2,50 €) 3.2., 14 Uhr: Mitgliederversammlung des VdK; Thema „Rund um die Pflege“ 16.2., 14 Uhr: Tanz mit Herrn Ewald 17.2., 14 Uhr: Buchlesung (org. von der Volkssolidarität) 23.2., 14 Uhr: Kaffeenachmittag mit Texten zum Schmunzeln, vorgetragen von Herrn Beiersdorf
Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an der

Mit dem Seniorenbus im Februar unterwegs
1.2. Auf zum Werbellinsee! Genießen Sie mit uns die schöne Landschaft, die saubere Luft und das Fischessen. (Fahrpreis: 16 €) 2.2. Wir fahren in das Museumsdorf bei Baruth. Bei schönem Wetter ist ein Spaziergang im Wildpark Johannismühle geplant, danach gehen wir essen. (Fahrpreis: 16 €) 7.2. Eine Einkaufsfahrt nach Polen steht auf dem Reiseplan. (Fahrpreis: 20 €) 8.2. Den hohen Fläming mit seinen schönen Burgen wollen wir erkunden. (Fahrpreis: 16 €) 9.2. Wir machen eine Fahrt durch Potsdam „ohne Schloß Sanssouci“ und besuchen das Holländerviertel. (Fahrpreis: 14 €) 14.2. Teupitz und der Möllensee sind unser Reiseziel. Einkehr ins Restaurant am See ist geplant. (Fahrpreis: 14 €) 15.2. Die „Fahrt ins Blaue“ führt uns in den unteren Fläming. (Fahrpreis: 16 € ) 16.2. Das Restaurant „Steuerhaus“ in Buckow, der Perle der Märkischen Schweiz, wird von uns angesteuert. (Fahrpreis: 18 €) 21.2. Bei unserer Stadtrundfahrt lernen wir die östlichen Regionen Berlins, z.B. Köpenick und Grünau, besser kennen. (Fahrpreis: 12 €) 22.2. Wir fahren in die Schorfheide und besichtigen das Jagdschloß „Hubertusstock“. (Fahrpreis: 16 €) 23.2. Für heute haben wieder eine Einkaufsfahrt nach Polen geplant. (Fahrpreis: 20 €) 28.2. Fahrt nach Buckow, Spaziergang im Stadtpark sowie Einkehr in der „Märkischen Schweiz“. (Fahrpreis: 20 €) Telefonisch anmelden können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeiten sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Bitte nennen Sie uns den Ausflugstag und informieren Sie uns, ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu allen Fahrten zwischen 8.30 und 9.30 Uhr abgeholt. Ihr VdK-Team

Fit ins Frühjahr
In der gerade rekonstruierten Turnhalle in der Moissistraße finden ab 8. Februar wieder dienstags Gymnastik- (19 Uhr) bzw. Callaneticskurse (20 Uhr) statt. In einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt geht es um die Kräftigung von Muskulatur und Gelenken, um so mit besserer Kondition und Beweglichkeit sowie gutem Gesamtbefinden für die täglichen Anforderungen fit zu sein. Anmeldung und Infos in der Volkshochschule, Baumschulenstr. 81, (Tel. 53 69 90 59).

Blutspendeaktion
am 17. Februar von 15.30 - 19.30 Uhr in der Heide-Grundschule, Florian-Geyer-Straße, zu beteiligen.
(Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!)

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Haben Sie einen

dicken Hals?
Wir haben die richtigen Mittel
Mit einem ersten Kribbeln im Hals kündigt es sich oft fast unbemerkt an: Der Erkältungsteufel hat zugeschlagen. Und nicht selten wächst sich das Kribbeln und Kratzen zu massiven Halsschmerzen aus. Geröteter Rachen, Schluckbeschwerden, Kloßgefühl im Hals – höchste Eisenbahn, sich mit geeigneten Lutschpastillen zur Wehr zu setzen. Aber bitte mit Beratung. Nicht alles darf als harmloses Halsweh abgetan werden. Doch wann der Arztbesuch notwendig ist, können wir im Beratungsgespräch abklären. Und für den Fall, daß die Halsschmerzen für die Selbstbehandlung geeignet sind, halten wir eine große Auswahl an wirksamen Pastillen und Lutschtabletten für Sie bereit. Für zu Hause empfiehlt sich die Anwendung von Gurgellösungen. Bei hartnäckigen Beschwerden kann gezielt mit einem Rachenspray gearbeitet werden. Lassen Sie sich bei Halsschmerzen von uns beraten. Wir empfehlen Ihnen dann ein geeignetes Medikament. Bei Halsschmerzen bieten wir Ihnen:

Britzer Garten ist auch im Winter einen Besuch wert
„Wie grün sind deine Blätter ...“ Eine Vielzahl immergrüner Nadelgehölze bereichern die Anlagen des Britzer Gartens. Ihnen gilt die Aufmerksamkeit bei einem Rundgang am 6.2. (Treff: 11 Uhr, KarlFoerster-Pavillon). Kinder zwischen 7 und 10 Jahren können am 13.2. herausfinden, welche Überwinterungsstrategien Tiere und Pflanzen entwickelt haben, um die kalte Jahreszeit erfolgreich zu überstehen (Treff: 14 Uhr, KarlFoerster-Pavillon). Das Leben von Winterschläfern, Winteraktiven und Wintergästen im Britzer Garten soll in einer Eltern-KindVeranstaltung am 19.2. erkundet werden (Treff: 11 Uhr, Karl-Foerster-Pavillon; Anmeldung unter 75 60 30 00!). Sobald sich Ende Februar die Sonne zeigt, lassen Zaunkönig, Rotkehlchen und Meise ihre Stimmchen ertönen. Im Britzer Garten hofft man, sie am 20.2. schon singen zu hören (Treff: 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Unter dem Motto „Die Natur im Winter erleben“ wird am 27.2. zu drei Führungen eingeladen. Die Themen sind: um 9 Uhr „Vögel im Winter“, um 11 Uhr „Zaubernuß und andere winterblühende Gehölze“ und um 14 Uhr „Überlebensstrategien von Tieren und Pflanzen“. Zudem informiert eine Ausstellung zur „Natur im Winter“ im Karl-Foerster-Pavillon alle Gäste zu Überwinterungsstrategien bei Tieren und Pflanzen. Im Rahmen der Reihe „Kunst und Biologie“ widmet man sich am 28.2. bei einer Führung dem kunsthistorischen Thema „Wind und Wetter“ (Treff: 11 Uhr, Gemäldegalerie im Kulturforum Potsdamer Platz). Der fachgerechte, naturgemäße Obstbaumverschnitt, für den der Winter die ideale Zeit ist, wird in mehreren Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Volkshochschulen auch an praktischen Beispielen erläutert. Nähere Informationen dazu wie zu allen anderen Ereignissen sowie Anmeldung zu den Veranstaltungen werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

❍

Angebot des Monats Februar:
Heumann Halswohltee 20 Filterbtl. Hexoraletten 20 Lutschtbl. Hexoral Spray 40 ml
Ihre

2,95 € 5,30 € 8,50 €

Anzeige

Elefanten-Apotheke
Dörpfeldstraße 52 Telefon 670 52 60

Februar 2005

Seite 11

Forschung für Verkehr und Weltraum im DLR
Am 23.2. um 15.30 Uhr lädt die Volkshochschule zu einer Führung in das Raumfahrtzentrum nach Adlershof ein. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentiert in Adlershof seltene Ein- und Ausblicke in unser Sonnensystem; stellt die Arbeit von Wissenschaftlern zur Erkundung von Planeten und die Anwendung dieser Technologien auf der Erde vor. „Verkehrsströme in Berlin – sind sie noch zu beherrschen?“ ist nur eine Frage, auf die die Verkehrsforschung des DLR Antworten sucht. Im School-Lab können die Besucher unter Anleitung Versuche von der Bildbearbeitung planetarer Datensätze bis zur Verkehrsplanung durchführen. Interessierte melden sich bitte unter 6172-5411 an.

Wissenschaftsstandort lädt ein
Foto: Ebner

Adlershofer Dissertationspreis
Der diesjährige Adlershofer Dissertationspreis von IGAFA, Humboldt-Universität und der WISTA-Management GmbH (s. AZ 117) wird am 15.2. um 16 Uhr im Max-Born-Saal des MaxBorn-Instituts (Max-Born-Str. 2a) verliehen. N.P.

Mitteilung der Polizei
Seit Dezember wird auch in Adlershof „ein neues flexibleres Arbeitsmodell der Berliner Polizei praktiziert. Der Polizeiabschnitt 65 gliedert sich in vier Dienstgruppen, die in kleinen, fest zugeteilten Bereichen in der Kriminalitätsbekämpfung und -vorbeugung sowie der Verkehrsüberwachung tätig“ sind. Für Adlershof, Johannisthal und dem nordöstlichen Teil von Niederschöneweide ist die 3. Dienstgruppe zuständig. Nachdem 2003 alle Dienststellen der Berliner Polizei die einheitliche Telefon-Nummer 46 64- erhielten (s. AZ Nr. 110), wurden nun erneut die Apparatenummern verändert. Die für Adlershof zuständigen Dienstgruppenmitglieder (Kontaktbereichsbeamten) erreicht man jetzt unter: 46 64-665 319 Hans-Peter Stahl und Rüdiger Naumann (KB 19) -665 318 Harald Lenke (KB 18) -665 321 Peter-Michael Lenger (KB 17) -665 417 Günther Hülsmann (KB 20) Falls diese nicht auf den angegebenen Nummern zu erreichen sind, kann man für sie eine Nachricht in der Wache (-665 700/701) hinterlassen oder ein Fax schicken (-665 399). Unabhängig davon ist in akuten Fällen schnelle Hilfe der Polizei nach wie vor unter 110 zu erhalten. W.S.

Das Institut für Planetenforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR, Rutherfordstraße 2) lädt am 2.2., 9.2. und 16.2. jeweils um 15 Uhr zum „Adlershofer Planetenkolloquium“ ein. Die einzelnen Themen und weitere Informationen bitte unter 670 55-320 erfragen. In der Vortragsreihe Familienund Erbrecht informiert die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacha-

rias am 7.2. über „Das geltende Erbschaftssteuerrecht für Private und Unternehmer“. In der Reihe Existenzgründung geht es am 22.2. um „Die Vertragstypen und das Recht der Leistungsstörungen nach neuem Schuldrecht sowie das Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen“. Die Veranstaltungen beginnen um 15.30 Uhr im UTZ, Volmerstraße 9. Anmeldung unter 6392-4567 erbeten.

„Job-Center“ eröffnet
Im Januar nahm das Job-Center Treptow-Köpenick seinen Betrieb am Standort Rudower Chaussee 4 in den Häusern 4 und 15 auf. Kundenservice und Eingangszone für das Job-Center befinden sich im Haus 15. Jedes Anliegen ist zunächst dort vorzutragen, damit die zuständige Stelle im Job-Center festgestellt und der Kontakt hergestellt werden kann. Telefonisch ist das Job-Center unter 0180 1002 5150-6666 (Fax 0180 1002 5150-7777) zu erreichen. Die Öffnungszeiten des JobCenters sind: Mo + Di 8-16 Uhr, Mi + Fr 8-12 Uhr, Do 8-18 Uhr.

„Nacht auf der Sternwarte“
Die „Sterne über Berlin“ können sich Besucher der Archenhold-Sternwarte donnerstags ab 20 und sonnabends ab 15 Uhr zeigen lassen. Dabei werden auch das längste Fernrohr der Erde, ein Spiegelteleskop und der große Meteorit besichtigt. Speziell ums Riesenfernrohr geht es bei der sonntäglichen 15-Uhr-Führung. Beobachtungen verschiedener astronomischer Objekte mit dem großen Spiegelteleskop sind freitags ab 20 Uhr bei der „Nacht auf der Sternwarte“ möglich. Voranmeldungen und Infos Mo-Fr von 8-15 Uhr unter 534 80 80.

❍ häusliche Krankenpflege in allen medizinischen Bereichen

MEDI A VITA
Kranke - Behinderte - Senioren
Praxis-Zentrum • Agastraße 2 12489 Berlin-Adlershof

❍ individuelle Betreuung durch examiniertes Pflegepersonal ❍ zuverlässig Tag und Nacht 7 Tage in der Woche ❍ fachkundige Beratung in Sachen Pflegeversicherung

Just & Wäsch GmbH

Wir sind immer für Sie da - rufen Sie uns an ¤ 67 09 99 - 0
www.medi-a-vita.de

@@@@@@@@? @@@@@@@@? @@? @@? @@? @@? @@? @@?
@@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@

@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@? @@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?

@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@? @@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?

@@@@@@@@ @@@@@@@@ g@@ g@@ g@@ g@@ g@@ g@@
@@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @ @@ @ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@

@@ @@ @@ @@ @@ @@ @@@@@@@@ ?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@ @@@@@@@@ ?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@

?h@@ ?h@@ ?h@@ ?h@@ ?h@@ ?h@@ ?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@?e@@@@@@@@ ?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@e?@@@@@@@@?e@@@@@@@@?e@@@@@@@@

Im Januar 2004 gratulierten wir Dora Laube zum 99. Geburtstag. Ein Jahr später fehlten die Glückwünsche zum 100. Man hatte uns übermittelt, daß sie diesen Tag nicht erlebt habe. Das war eine „Ente“! Dora Laube lebt und es gibt wieder drei Adlershofer(innen) im Alter von über 100 Jahren. Sofort haben wir uns auf den Weg gemacht, nachträglich unsere Gratulation überbracht und uns für die Verspätung entschuldigt. Dora Laube ist die am längsten in Adlershof lebende Mitbürgerin.

Dora Laube lebt seit 100 Jahren in Adlershof

Seite 12

Seit vielen Jahren hatte ich in der Hackenbergstraße bei Sylvio gefrühstückt, Bekannte getroffen, Kaffee oder Bier getrunken. Im vergangenen Jahr erweckte er mit Freunden das „Wirtshaus Rolands-Eck“ in Friedrichshagen zu neuem Leben. So ein Landgasthaus gibt es nicht mehr

Am 4. Dezember 2004 ereignete sich ein spukartiges Spektakel im Ortsteil Adlershof, dem ich interessehalber und engagiertermaßen nicht fernbleiben konnte. Zahlreiche junge Menschen unseres Landes und aus unserer Stadt Berlin demonstrierten weitgehend diszipliniert in den Straßen Adlershofs, wo noch 14 Jahre zuvor die sozialistisch motivierte Staatsmacht das Sagen hatte. Ungläubigerweise hingen die Demonstranten ausgerechnet jener

Einkehr im Landgasthaus lohnt sich

Ermutigendes Engagement gegen das spukartige Spektakel vom 4. Dezember

In unserer Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche immer einen Platz bereit

Tel.

Heimwerkerservice Ausführung sämtlicher Glaserarbeiten,

Glaserei Ney

u.

Fax: 030/673 31 26

Sie wurde 1905 hier geboren. Großvater Ernst Laube und Vater Gustav (beide Stukkateure) findet man schon im Adreßbuch von 1895/96 in der Hoffmannstraße, als es dort erst zwei Häuser ohne Hausnummer gab. Ihre Kindheit muß sehr entbehrungsreich gewesen sein. Die Mutter starb während des 1. Weltkrieges, Dora kümmerte sich um den acht Jahre jüngeren Bruder, der wie der Vater Gustav hieß. Auch wenn der Vater von der Front zum „Heimateinsatz“ (Granatenherstellung bei Kahlbaum) abkommandiert wur-

in Adlershof. Da zudem gute deutsche Küche geboten wird, lohnt sich dort eine Rast, wenn man Friedrichshagen oder den Müggelsee besucht. Bei warmem Wetter kann man auf der offenen Veranda und vielleicht ab Sommer auch im Biergarten sitzen. Das „Rolands-Eck“ in

Ideologie an, welcher unser Land die größte Katastrophe seiner wechselvollen Geschichte „verdankt“, ein mir unverständlicher Umstand! Als im Westteil aufgewachsener Mitbürger erlebte ich die DDR aus einer relativ nahen Distanz und war mit den alliierten Besatzungsfolgen des 2. Weltkrieges in Berlin (West) hautnah konfrontiert. Diese Folgen der nationalsozialistischen Bewegung für unser Land schienen jene Demonstranten meist jünge-

]k]j P H N SK

12524 Berlin Köpenicker Straße 43

der Scharnweberstraße 80 liegt unweit des Bahnhofs Friedrichshagen etwa an der Rückseite des Kinos „Union“ in der Bölschestraße und ist täglich außer montags ab 12 Uhr geöffnet (Tel.: 64 09 40 50). Ich werde bestimmt wieder einmal dort einkehren. M. Schulz

rer Jahrgänge nie kennen gelernt zu haben oder nicht wahrhaben zu wollen? Ermutigend und erstaunlich empfand ich hingegen das sichtbare Engagement der Bevölkerung Adlershofs. Es trat sehr deutlich zutage, dass die Mehrheit diese Umtriebe nicht duldet und wünscht! Wesentlich mehr Engagement erwarte ich hingegen von den demokratisch gewählten Vertretern in Bezirk, Land und Bund! Ulrich Barkow Berlin-Ruhleben

de, lag die Hauptlast der Erziehung des Bruders bei ihr. Der hatte ihr versprochen, sich im Alter um sie zu kümmern – und starb im 2. Weltkrieg an der Ostfront. Um ihn trauert Dora Laube noch immer. Da die ältere Schwester auch in jungen Jahren starb, blieb sie allein. Beruflich war sie zuerst Schreibkraft bei der DVL (Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt), später Sekretärin in verschiedenen Betrieben, für besonderen Einsatz ausdrücklich belobigt. Die mit dem Alter eingetrete-

Adlershofer Zeitung PF 1103 12474 Berlin

Schreiben Sie an

Tel. 67 82 31 12 formano, Goebel, Hummel u.v.a.

Geschenkideen

Nagelstudio
Dankeschön-Tour zum Valentinstag Insterburg und Dall im Bräustübl
Nr. 130

Die legendären Musik-Komiker von INSTERBURG & Co. haben sich vor genau 25 Jahren getrennt. Doch die beiden kreativen Köpfe Ingo Insterburg und Karl Dall treten jetzt erneut vor das Publikum. Im Friedrichshagener Bräustübl, Müggelseedamm 164, sind sie am 19. und 20. Februar ab 21 bzw. 20 Uhr zu erleben. Eintritt 18 €. Infos auch zu anderen Veranstaltungen unter Tel. 70 72 57 75 oder unter www.alter-ballsaal.de

nen körperlichen Behinderungen nimmt sie gelassen hin, viel mehr bedrückt sie offenbar die häufige Einsamkeit. Ein Pflegedienst kommt dreimal täglich zu ihr in die modernisierte Wohnung, aber Zeit zum Gespräch bleibt da kaum. So wünscht sie niemandem, ebenso alt zu werden. Hoffen wir, daß sie mit den kommenden Frühlingstagen wieder etwas zuversichtlicher werden kann und ihre Tage lebenswert sind. Vielleicht gestattet sie dann auch noch ein Foto von sich!? Wolf Will

Als besonderes Geschenk zum Valentinstag bietet der Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick am 14. Februar eine Bustagestour nach Bad Saarow an. Nach einem Rundgang durch die Stadt und einem Mittagessen können Sie für zwei Stunden in die wohlige Atmosphäre der Therme eintauchen und Wellness pur genießen. Die Reise kostet pro Person 52 €. Neben der Fahrt im modernen Reisebus, der Reiseleitung und der Stadtführung sind darin auch das Mittagessen, der Besuch der Therme und ein Kaffeegedeck enthalten. Abfahrt ist um 8.30 Uhr am S-Bahnhof Köpenick, Elcknerplatz, Rückkehr gegen 19 Uhr. Buchungen und Informationen unter 655 75 50 oder 64 09 20 40.

Tel. 673 46 35

✄

✄

Februar 2005

Seite 13

Herzliche
Auch in diesem Jahr gehen die ersten Glückwünsche im Februar am 13.2. an Martha Seemann und am 20.2. an Martha Kukulys, die ihren 98. Geburtstag begehen können. Beste Wünsche zum 96. Wiegenfest gehen am 25.2. an Wally Chrobok. Gratulationen zum 91. Erdenjubiläum erhalten am 3.2. Helmut Witulla, am 4.2. Anna Dullin, am 9.2. Richard Kliem und am 11.2. Herta Stahl. Den Kreis der 90jährigen erreicht am 15.2. Ingeborg Hengsbach. Herzlichen Glückwunsch!

Glückwünsche
Auf 85 erfüllte Lebensjahre blicken Elfriede Kemnitz am 6.2. und Gerda Hennig am 19.2. zurück. Weiterhin alles Gute! Beste Wünsche zum 80. Feiertag der Geburt erhalten Maria Fache (12.2.), Ruth Gröger (16.2.), Frida Erna Syring (17.2.), Dr. Günter Hoppe (25.2.), Edelgard Erdmann (26.2.) und Lilly Großkopf (28.2.). Wir gratulieren! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren Freude, Gesundheit und Glück.

Ein liebes, frohes Herz hat aufgehört zu schlagen.

Unser lieber Vati, Opi und Schwiegervati

Otto Schlecht
ist am 25. 12. 04 im 97. Lebensjahr eingeschlafen. Wir werden Dich nie vergessen!
Deine Jutta, Robert und Bernd

Am 27. Februar feiern unsere Eltern

Erika und Rolf Giese
ihren 55. Hochzeitstag.

g

Unsere Rätselecke
1 2 7 9 13 10 14 15 3 8 11 12 4 5 6

Es gratulieren ganz herzlich und wünschen noch viele gemeinsame Jahre Heidrun und Sigrid mit Familien Rolf-Detlev, Bert mit Desiree

Zu Deinem 75. Geburtstag am 22. Februar gratulieren wir Dir, lieber

16 21

17

18

19 22

20

Helmut Altstadt
ganz herzlich und wünschen Dir noch viele Jahre Gesundheit und viel Glück! Deine Waltraud, Heidi & Christian, Jeannine & Sabrina, Tom & Nick und alle, die Dich achten und lieben

23 26

24

25 27

Die bedeutsamsten Tage im Leben soll man immer in schönster Erinnerung behalten.

Am 20. Februar feiert

Waagerecht: 1. Mineral; 4. portugiesischer Seefahrer (1469 -1524); 7. Längeneinheit; 9. Gestalt einer Gotovac-Oper; 11. butterähnliches Fett in Mexico; 13. ostgermanischer Stamm; 16. Komponist (1824 1874); 21. schweizer Flächenmaß; 22. befestigtes Hafenufer; 23. Oper von Bellini; 26. Regenbogenhaut; 27. Aleuten-Insel Senkrecht: 1. Küchengerät; 2. Liebesgott; 3. chem. Zeichen für Tellur; 4. Zeichen für Germanium; 5. westrumänische Stadt; 6. Stadt in Jemen; 8. Niederschlag; 10. Lärm, Unruhe; 12. Hauptstadt von Ligurien; 14. Wacholderbranntwein; 15. Strom in Afrika; 16. Stadt in Kolumbien; 17. italienischer Maler (1575 -1642); 18. Berg in der Schweiz; 19. Gewebe Indonesiens; 20. Teil der Lithosphäre; 24. Kiesoder Sandwall; 25. Abkürzung für Mittelalter
Rätselautor: Harry Pätzold †

Heidi Ewers
ihren 50. Geburtstag. Dazu gratulieren Dir ganz herzlich Carina, Ralph, Antje, Stephan und der Sonnenschein Mia

Auflösung des Silbenrätsels in der Januar-Ausgabe
1. Ernani; 2. Internist; 3. Nofretete; 4. Entenei; 5. Sardinien; 6. Fürstenberg; 7. Reichenau; 8. Eventualität; 9. Undine; 10. Notenständer; 11. Diogenes; 12. Elektroskop; 13. Segantini; 14. Anemone; 15. Uraufführung; 16. Giorgione; 17. Epithel. Das gesuchte irische Sprichwort lautet:
Eines Freundes Auge ist ein guter Spiegel

Seite 14

Nr. 130

Tage der offenen Schultür
Informationen zum Abitur an der Anna-Seghers-Oberschule
Die gymnasiale Oberstufe der Anna-Seghers-Oberschule wird derzeit von 472 Schüler(innen) in den Klassenstufen 11 bis 13 besucht. Am Ende dieses Schuljahres werden ca. 140 Abiturienten die Schule verlassen. Der Zuspruch für die Abiturstufe der Schule ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Auch in Zukunft werden wir den Weg zum Abitur für Schüler(innen) aller Schularten anbieten, die am Ende der 10. Klassen die notwendigen Bedingungen erfüllen. Für die Absolventen der derzeitigen 10. Klassen unserer Schule ist es am einfachsten. Wenn sie sich für den Übergang entscheiden, können sie sich bei den pädagogischen Koordinatoren der Schule anmelden. Für Schüler(innen) von Realschulen gibt es in diesem Jahr keinen einheitlichen Anmeldungstermin. Die AnnaSeghers-Oberschule nimmt Anmeldungen für den künftigen 11. Jahrgang im Zeitraum vom 14.2. bis 4.3.2005 entgegen. Mitzubringen ist eine Kopie des letzten Zeugnisses und ein formloser Antrag der Eltern mit dem Wunsch einer Aufnahme. Sollte jemand erst mit dem Jahresendzeugnis der 10. Klasse die Bedingungen erfüllen, ist bei freier Kapazität eine Aufnahme auch im Juni noch möglich. Der „Tag der offenen Tür“ am 24.2. von 17-20 Uhr ist vor allem für die zukünftigen Schüler(innen) des 7. und des 11. Jahrganges gedacht (aber auch für andere Interessierte gibt es vielfältige Informationen). Für den nächsten 11. Jahrgang beginnt eine Informationsveranstaltung um 19 Uhr in der Aula. G. Schwartinsky Zum Tag der offenen Tür – vor allem für Schüler der 6. Klassen und deren Eltern – laden das Ernst-Friedrich-Gymnasium (Treptow, Wildenbruchstr. 54) am 18.2., 17-19 Uhr, und das Philippe-Cousteau-Gymnasium (Johannisthal, Ellernweg 20) am 19.2., 9-12 Uhr, ein. Auch wenn sie zum Schuljahr 2005/06 fusionieren, werden in beiden Schulen vom 27.2. bis 18.3. Anmeldungen angenommen und später 7. Klassen eröffnet. M.R.

Damit wir uns in Europa besser verstehen
Fördermittel für Merian-Oberschule
Mit dem Programm „Junge Wege in Europa“ unterstützt die Robert-Bosch-Stiftung seit 1998 junge Menschen bei der Gestaltung eines gemeinsamen und partnerschaftlichen Europas. Erstmals gehört eine Gruppe von 15 Schülern und drei Lehrern der Merian-Oberschule zum Kreis der Geförderten. Seit Jahren beschäftigen sich Lehrer und Schüler unter verschiedenen Aspekten mit Vergangenheit und Zukunft unseres Kontinents. Unter dem Motto „Aus der Erinnerung erwächst die Zukunft“ hat sich die Gruppe bislang mit der Befragung von Zeitzeugen der Jahre 1933 bis 1945 beschäftigt. Gemeinsam mit dem Lyceum A. Witkowksi (Kraków/Polen), dem Lyceum Saint-Thomas-de-Villeneuve (Saint-Germain-en-Laye/ Frankreich) und dem Lyceum Molière (Paris/Frankreich) wurden ehemalige KZ-Häftlinge, Deportierte, desertierte Wehrmachtssoldaten und Angehörige des polnischen und französischen Widerstandes zu ihrem Schicksal befragt. Auf einem Treffen in Kraków 2004 wurden Arbeitsergebnisse ausgetauscht und Freundschaften geschlossen bzw. gefestigt. Aus diesem Treffen erwuchs die Bereitschaft, die Arbeit unter erweiterten Fragestellungen fortzuführen. Für das neue Jahr wurde das Motto „Grenzüberschreitendes Leben in Europa“ gewählt. Die Köpenicker Schüler(innen) werden französische und polnische Bürger befragen, die sich Deutschland als zeitweilige Heimat gewählt haben und erkunden, warum diese hier leben, welche Erwartungen an den Aufenthalt geknüpft wurden und nach einer Zwischenbilanz fragen. Mehr Informationen über dieses Vorhaben und andere geförderte Projekte der Robert-BoschStiftung lassen sich finden unter: www.jungewege.de. Detlef Tobian, Projektlehrer

und Spaß Abituriententreffen 2004 Zum 15. Mal FreudeJahres“ beim „Skatspiel des
Wieder einmal war es soweit – 32 Skatfans, darunter sechs Damen, kamen zum 15. „Skatspiel des Jahres“ beim Gastwirt Holger Friedrich in der weihnachtlich geschmückten Gaststätte „Hermannsruh“ zusammen. Nach zwei Runden á 24 Spiele wurden von den Jurymitgliedern die Sieger ermittelt. Die Zwischenzeit nutzten die Spieler, um Erinnerungen oder Meinungen auszutauschen. Immerhin sind die ältesten Schüler der ehemaligen 10. Oberschule Adlershof schon 56 Jahre alt und die beiden „Pauker“ Jabbusch und Kopittke haben die 70 lange überschritten. Ältester Teilnehmer war Rudolf Quaißer, Vater einer ehemaligen Schülerin, der bald sein 85. Lebensjahr erreichen wird. Nach fünf Stunden Wettstreit an acht Tischen standen nun die Siegerinnen und Sieger fest. Den Wanderpokal für die Damen konnte Inge Vogel mit 1.153 erspielten Punkten entgegennehmen. Bei den Herren errang Ferdinand Jabbusch mit 1.814 Punkten den Spitzenplatz. Bester Spieler der Schülerauswahl wurde Manfred Walter mit 1.400 Zählern. Norbert Krause, der Schülermannschaftskapitän mußte unter dem Beifall der Skatfreunde den Mannschaftspokal an die Lehrer-

Foto: Holler

Der Ausspruch „Wiedersehen macht Freude“ hat besonders seine Berechtigung, wenn es um das traditionelle jährliche Treffen ehemaliger Abiturienten der Anna-Seghers-Oberschule geht. Auch im vergangenen Dezember kamen zahlreiche Absolvent(inn)en wieder ins Schulhaus, um ihre ehemaligen Mitschüler(innen) sowie die ehemaligen Lehrer(innen) erneut zu treffen. Für viele ist der erste Freitag im Dezember ein fester Termin, den man unter allen Umständen wahrnehmen will. Zu den ständigen Besuchern zählen vor allem die Vertreter des ersten Abiturjahrganges, die 1994 hier ihr Abitur ablegten. Einige von ihnen treffen sich zudem noch regelmäßig auf privater Ebene. Aber auch andere

Jahrgänge waren gut vertreten und haben sich in ungezwungener Atmosphäre angenehm unterhalten und an die gar nicht so schlechte Schulzeit erinnert. Die sportlich Aktiven trafen sich bereits am Nachmittag und maßen in einem kleinen Turnier ihr fußballerisches Können untereinander und mit jetzigen Schülern. Eine gelungene Einlage auch für die älteren Jahrgänge war der Kurzfilm über den letzten Jahrgang, der von Herrn Holler bearbeitet wurde, und unter anderem die letzten Monate auf dem Weg zum Abitur mit ihren Höhen und Tiefen dokumentierte. Allen an den Vorbereitungen und der Organisation des Treffens Beteiligten galt der Dank der vielen Besucher. G. Schwartinsky

auswahl übergeben. Süße Überraschungen für die Damen, für zwei junge Vatis sowie für die Geburtstagskinder hatte wiederum die Bäcker- und Konditormeisterin Christiane Gebhardt mitgebracht. Sie stellte nun schon zum 15. Mal die süßen und nahrhaften Preise zur Verfügung. So war es wieder ein gelungener Abend und alle freuen sich auf ein Wiedersehen am 16. April um 15 Uhr zum 16. Skatspiel des Jahres. Hermann Kopittke Auch ich, der Organisator dieser Spiele und Schreiber dieses Textes, gehöre zu den Jubilaren, die einen von Christiane gestifteten Sonderpreis entgegennahmen. Im November konnte ich meinen 75. Geburtstag feiern. Von Schülern und Freunden erhielt ich an diesem Tag noch nachträglich Geschenke und Aufmerksamkeiten. Auf diesem Wege möchte ich mich nochmals bei allen Gratulanten recht herzlich für Geschenke und Glückwünsche bedanken!

Februar 2005

Seite 15

Sportangebote des PSV Olympia
Aikido
Die asiatische Kampfkunst ist für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet. Aikido ist gewaltfrei und verzichtet auf Wettkämpfe. Körperliche Voraussetzungen oder Alter spielen keine wesentliche Rolle. Zwei Partner üben miteinander in wechselnden Rollen als Angreifer und Verteidiger. Unter Anleitung des erfahrenen Trainers Udo Hassel (1. Dan), erlernen Sie die vielseitigen Techniken des Aikido. Neueinsteiger sind herzlich willkommen. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Einfach reinschauen und mitmachen. Jeden Dienstag von 20 - 21.30 Uhr und Donnerstag von 19.30-21 Uhr in der Sporthalle Moissistraße.

Volleyball
Volleyball erfreut sich immer größerer Beliebtheit und fördert den Teamgeist. Bei uns steht nicht der Leistungssport im Vordergrund, sondern eine sinnvolle sportliche Aktivität. Hierbei werden Beweglichkeit und Reaktion trainiert. Wer Lust hat, sollte einfach vorbeikommen: Jeden Donnerstag von 20.30 bis 22 Uhr in der Sporthalle der Grundschule am Bunzelberg, Bunzelstraße, oder jeden Montag von 18.30-21 Uhr in der Sporthalle des Ernst-Friedrich-Gymnasiums, Bouchéstraße.

Gymnastik mit Musik
Wir treffen uns jeden Dienstag von 18 bis 19 Uhr in der Turnhalle Moissistraße (obere Etage) zur gemeinsamen Gymnastik mit Musik. Ein abwechslungsreiches Programm bietet die Möglichkeit, Kondition und Beweglichkeit zu erhalten oder zu verbessern. Abgeschwächte Muskeln werden gekräftigt, verkürzte Muskelgruppen gedehnt und Verspannungen gemindert oder gelöst. Der Kurs wird von der Physiotherapeutin Elke Fechner geleitet. Der Preis für einen vierwöchigen Schnupperkurs beträgt 15 €. Der Einstieg ist jederzeit möglich.

Auch im Winter auf Wanderschaft in der Stadt und der Umgebung
„Jüdisches Leben in Berlin“ ist das Thema einer Tour mit der freien Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 6.2. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Friedrichshagen. „Havelaussichten“ stehen am 12.2. (Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Wannsee) und am 27.2. (Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Grunewald / Schmetterlingsplatz) auf dem Programm. Am 19.2. führt eine „Tagesfahrt zur Ostseeinsel Usedom“. Treff: 6.40 Uhr, Ostbahnhof, Schalterhalle. „Mit’s große Zeuch zum Brasenzug“ gehts am 20.2. Treff: 11 Uhr, S-Bhf. Köpenick. Infos zu allen Touren unter Tel. 656 07 34. „Durch die Jungfernheide“ sind die „Cöpenicker Wanderfreunde“ am 5.2. unterwegs. Treff: 9.30 Uhr, U-Bhf. Holzhauser Straße. „Am Aschermittwoch ist nicht alles vorbei“ heißt es am 9.2. Treff: 8.30 Uhr, S-Bhf. Wannsee. „Vom Summter See zum Briesetal“ wandert man am 19.2. Treff: 9.30 Uhr, S-Bhf. Bergfelde. „Köpenicker Wanderfreuden“ sind am 20.2. zu erleben. Treff: 9 Uhr S-Bhf. Grünau. „Winterlandschaften am Sacrower See“ werden am 26.2. erkundet. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Heerstraße. Der „Südliche Spreewald“ ist das Ziel am 27.2. Treff: 8 Uhr, Ostbahnhof zum RE 2. Für den 1.3. kann man sich schon eine Wanderung vormerken, die den Titel trägt „Vier Seen und die Wuhle gehört dazu“. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Biesdorf. Weitere Informationen zu den Wandertouren unter 56 59 38 41. L.E.

Telefonische Rückfragen zu all diesen Angeboten unter: 55 25 33 27 (Herr Klempert)

ABC 08 startet im Februar in die Rückrunde
In der Fußball-Landesliga beginnt im Februar die Rückrunde. Nach der ersten Halbserie liegt das Team von ABC 08 mit 14 Punkten aus 15 Spielen auf dem 12. Rang – 22 Punkte hinter Spitzenreiter GW Neukölln und nur 7 Punkte vom Abstiegsplatz 15 entfernt, den gegenwärtig Fortuna Biesdorf innehat. In diesem Monat absolvieren die Adlershofer zwei Heimspiele. Am 12.2. ist der BFC Südring zu Gast und am 26.2. kommt die 2. Mannschaft von Tennis Borussia zum Lohnauer Steig. Beginn: 14 Uhr. L.E.

Sportlich aktiv im SFG

Foto: Ebner

Im SFG an der Rudower Chaussee haben im Januar neue Kurse begonnen. Wieder hält der PSV Olympia Berlin in Zusammenarbeit mit dem Sportamt TreptowKöpenick ein umfangreiches Angebot bereit. Dazu zählen u.a. Gymnastik für jung und alt, Ausdauertraining, Fitness, Rückenschule und Seniorensport. Auch Turnen und Judo stehen auf dem Programm. Die meisten Kurse sind gut ausgelastet, trotzdem

kann eine Nachfrage erfolgreich sein. Darüber hinaus kann man auch während der öffentlichen Nutzungszeiten in der Sporthalle oder im Fitnessraum sportlich aktiv sein. Der neue Kurszeitraum beginnt am 4. April. Anmeldungen dafür sind ab 14. März möglich. Die Rezeption im SFG ist telefonisch von 8.30 bis 20 Uhr unter der Nummer 67 89 45 74 erreichbar. L. Ebner

Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im März ist am 15. Februar

Türöffnung Montagen Schließanlagen Fluchtwegsicherung Schlüsselanfertigung

SCHLOSS- & SCHLÜSSELSERVICE

Wäscherei Dirk Szubiak
• Gardinenexpress morgens ab, mittags ran ohne Aufpreis • Wolldecken, Steppdecken • Haushaltswäsche – schrankfertig • Haustourendienst
Tel. 030 / 671 72 47

Olaf Eicke
Fachgeschäft für Sicherheitstechnik
Geschäftszeiten 12489 Berlin-Adlershof Montag-Freitag 9-18 Uhr Arndtstraße 2

Tel./Fax: 6 77 37 28
Schlösser Beschläge Türöffner Türschließer Briefkästen

Hackenbergstraße 20 Montag und Dienstag 7 - 17 Uhr Johanna-Tesch-Str. 42a Montag bis Donnerstag 6 - 15 Uhr

Seite 16

Nr. 130

Schülerumweltpreis 2005
Wissen vermitteln – bewusst ernähren – Lebensräume erhalten – Energie sparen – Biotope schützen – Pflanzen und Tiere kennen Auch im Jahr 2005 sind wieder alle Schülerinnen und Schüler des Bezirkes aufgerufen, sich am Umweltwettbewerb zu beteiligen und damit einen kleinen Beitrag im Sinne unserer Umwelt zu leisten. Das Motto lautet:

Auszeichnung für Sprecher des Adlershofer Festkomitees
Im Namen aller Mitglieder des Adlershofer Festkomitees möchte ich unserem langjährigen Vorsitzenden/Sprecher Wolfhard Staneczek ganz herzlich zur Auszeichnung mit der „Bürgermedaille des Bezirkes TreptowKöpenick von Berlin“ gratulieren! Er hat sie mehr als verdient und wir freuen uns mit ihm. Es ist wohl nicht übertrieben: Er kennt fast alles und jeden in Adlershof, wo er seit seiner Geburt 1938 zu Hause ist. Herr Staneczek ist als Vorsitzender des Festkomitees fast ein Ortsteil-Bürgermeister h.c., er ist ein viel gefragter Ansprechpartner von Einwohnern und gleichzeitig ihr Interessenvertreter. Der studierte Fachlehrer für Mathematik und Physik und spätere wissenschaftliche Mitarbeiter beim Nationalen Krebsregister der DDR (1965-1992) ist seit Gründung des Adlershofer Festkomitees vor elf Jahren dabei. Gleichzeitig ist er von Anfang an redaktioneller Mitarbeiter unserer „Adlershofer Zeitung“, die ebenfalls zum 240. Ortsjubiläum von Adlershof gegründet wurde. Herr Staneczek leitet sehr umsichtig das Festkomitee – eine Initiative von Adlershofer Bürgern, Partei- und Kirchenvertretern, Bezirksverordneten, Vereins- und Klubvorsitzenden. Das Komitee organisiert verschiedene Ortsteilfeste rund um die Alte Schule, im Gartenlokal „Blattlaus“ oder auf dem Markt ebenso wie Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Namensgebungen von Straßen und Gebäuden, Gesprächsrunden mit Bezirkspolitikern, Künstlern und in Adlershof ansässigen Unternehmen. Diese Veranstaltungen machen das politische und kulturelle Leben in unserem Ortsteil vielfältiger und attraktiver. Höhepunkt war die 250-Jahrfeier im vergangenen Jahr mit einer anspruchsvollen Festveranstaltung, einer historischen Ausstellung, einem dreitägigen Marktspektakel und einem

„Eine gesunde Umwelt braucht gesunde Menschen, denn unsere Umwelt sind auch wir“
Die Präsentationen der Projekte können in Form von Fotos, Videos, Aufsätzen oder selbst gebastelten Modellen eingereicht werden. Mitmachen können alle Treptower und Köpenicker Schülerinnen und Schüler als Schulklassen, Gruppen, AGs oder Einzelpersonen sowie Jugendfreizeiteinrichtungen. Die Teilnahme erfolgt in zwei Altersklassen (6-12 und 13-19 Jahre). Die jeweiligen Präsentationen Eurer Arbeiten werden zusammen mit der vollständig ausgefüllten Teilnehmerkarte an den Fachbereich Umweltschutz des Bezirksamts Treptow-Köpenick übergeben. Als Preisgeld stellt das Bezirksamt 2000,- Euro zur Verfügung. Aufgrund fester Zusagen der Berlin-Chemie AG und der Berliner Stadtreinigungsbetriebe als Sponsoren dieses Wettbewerbs wird dieser Betrag sicherlich noch kräftig aufgestockt. Einsendeschluss ist der 20. Mai 2005. Die Gewinner werden unmittelbar nach der Entscheidung der Jury informiert und während der Festtage zum „Köpenicker Sommer“ öffentlich ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am Freitag, dem 17. Juni 2005, im Rathaus Treptow, BVV-Saal, statt. Weitere Infos sind erhältlich unter Tel. 6172-4175 (Herr Bergt) oder 6172-4250 (Frau Möbius).

Foto: Ebner

Wolfhard Staneczek nach der Auszeichnung mit der Bürgermedaille

Kleiner Klavierwettbewerb mit Werken von Wolfgang Hofmann
Einen kleinen Klavierwettbewerb veranstaltet die Joseph Schmidt Musikschule TreptowKöpenick in Zusammenarbeit mit der Wolfgang Hofmann-Stiftung, die ein Preisgeld in Höhe von 1.500 € für die Mitwirkenden zur Verfügung stellt. 23 Schülerinnen und Schüler im Alter von 7 bis 18 Jahren haben sich für diesen innerschulischen Wettbewerb angemeldet. Vorgetragen werden Kompositionen von W. Hofmann sowie Werke anderer Komponisten aus Vergangenheit und Gegenwart. Jeder Mitwirkende wird eine Urkunde und ein seiner Leistung entsprechendes Preisgeld erhalten. Der Wettbewerb findet am 26. Februar ab 10 Uhr in der Friedrichshagener Straße 8 P statt, das Konzert der Preisträger beginnt am 27.2. um 11 Uhr in der Rudower Chaussee 4 im Raum 204. Unterstützt wird die Veranstaltung auch durch den Verein Freunde der Joseph Schmidt Musikschule. D.T.

Haben Sie schon …
…Ihre neue Sammelmappe für den Jahrgang 2005 der „Adlershofer Zeitung“? Die grüne Box können Sie für 3,50 € erwerben. Bei Lotto/Toto/Zeitschriften Niedrich (Dörpfeldstr. 12), im Geschenkeladen von Heidi Gläser (Marktpassagen), und bei Lotto/Toto/Zeitschriften Cobel (Dörpfeldstr. 53) finden Sie…

viel bejubelten großen Festumzug entlang der Dörpfeldstraße, den er zu Fuß anführte und dann von der Bühne kommentierte. Eine logistische Meisterleistung vieler Ehrenamtlicher, die von Herrn Staneczek mit Engagement und Übersicht mobilisiert und koordiniert wurde. Seit Jahren bemüht er sich auch um das Zusammenwachsen des „alten“ mit dem „neuen“ Adlershof jenseits der Bahnlinie – eine immer noch unsichtbare „Grenzlinie“, über die wir hoffentlich bald nicht mehr sprechen müssen. In der Adlershofer Zeitung berichtet er regelmäßig und anschaulich über Neues vom WISTA-Gelände, über die BVVSitzungen, die Veranstaltungen des Kulturzentrums Alte Schule und vieles mehr. Außerdem arbeitet er auch mit am Runden Tisch des Fördervereins Landschaftspark Johannisthal. Wolfhard Staneczek ist längst im Rentenalter und könnte sich guten Gewissens zurückziehen, denn stressfrei ist es nicht, die unterschiedlichen Interessen und Vorhaben im Festkomitee immer wieder aufs Neue unter einen Hut zu bekommen. Er tut es, er macht weiter und wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit ihm! Dr. Hans Erxleben Vorsitzender des Adlershofer Bürgervereins

Adlershofer Zeitung
PF 1103 Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58

12474 Berlin
Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Helfer

…Ihre neue Sammelmappe für die „Adlershofer Zeitung“
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.