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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2005, H.129/Januar

Monatszeitung

Nr. 129 Januar 2005

0,60 €

Viel Glück, Gesundheit und Erfolg im Jahr

❒ Für den phänologischen Garten Adlershof – Teil des

2005

Landschaftsparks Flugfeld Johannisthal – wurden Ende November die ersten Bäume gepflanzt
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❒ Neonazis marschierten am

4.12. durch unseren Ort – mehrere hundert Bürger protestierten dagegen
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❒ Hommage auf

Rudolf Wagner-Régeny – Veranstaltung am 19.1. in der Stefan Heym Bibliothek
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❒ Neues Jahr – neue Angebote im Projekt „Kinderkram“.

❒ Wie Adlershof eingerichtet

Der Laden in der Thomas-Müntzer-Straße 6 ist seit zehn Jahren Anlaufstelle für preisbewußte Eltern im Kietz
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wurde – Ortschronist Rudi Hinte berichtet über die Anfangsjahre
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Nr. 129

Hommage auf Adlershofer Unternehmen Rudolf Wagner-Régeny
Veranstaltung am 19. Januar in der Stefan Heym Bibliothek
Seit 1950 bis zu seinem Tod 1969 lebte der international renommierte Komponist Rudolf Wagner-Régeny in Adlershof (s. AZ Nr. 4, 112, 121). Seit dem vergangenen Jahr erinnert eine Gedenktafel am Wohnhaus Adlergestell 253/255 daran. Auf Initiative des Adlershofer Festkomitees hat die Joseph Schmidt Musikschule unseres Bezirks in Zusammenarbeit mit der Witwe Gertie Wagner-Régeny eine Vorstellung des ehemaligen Mitbürgers für die Adlershofer vorbereitet. In der Veranstaltung am 19. Januar um 18.30 Uhr in der Stefan Heym Bibliothek (Dörpfeldstr. 56) werden verschiedene Werke des Komponisten zu Gehör gebracht. Neben ausgeDie Scienion AG, ein Biotechnologie-Unternehmen aus Adlershof, wurde am 10. Dezember für das piezoelektrische Dispensiersystem sciFLEXARRAYER mit dem Innovationspreis BerlinBrandenburg 2004 ausgezeichnet. Der gemeinsam von beiden Ländern gestiftete Preis wird für Pro-

Innovationspreis 2004 für

dukt- und Verfahrensinnovationen sowie für innovative technologische Dienstleistungen verliehen. In diesem Jahr teilen sich drei regionale Unternehmen den mit insgesamt 50.000 € dotierten Preis. Scienion war bereits im Jahr 2000 mit dem Innovationspreis ausgezeichnet worden.

Foto: Pölkow

Öffentliche Sprechstunden
Die nächste Sprechstunde des Bundestagsabgeordneten Siegfried W. Scheffler findet am 10.1. von 9-12 Uhr im Bürgerbüro der SPD Treptow-Köpenick, Grünauer Straße 8 (Köpenick) statt (Anmeldung erbeten unter 65 49 62 04 oder 657 24 54). Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht steht am 12.1. von 16 - 18 Uhr und am 26.1. von 11-12 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 6172-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, erfolgt jeden 2. Dienstag (so am 11.1.) von 17-19 Uhr im Altglienicker Bürgerzentrum, Ortolfstr. 182/184.

wählten Schülern der Musikschule tragen die Solisten Nora Buschmann (Gitarre) und Frank Gutschmidt (Klavier) zum Gelingen des Programms bei. Prof. Paul-Heinz Dittrich, ein Meisterschüler Wagner-Régenys, hat freundlicherweise die Würdigung des Komponisten übernommen. Bei dieser sicher anregenden Veranstaltung wird kein Eintrittsgeld erhoben. W.S.

Neonazis marschierten durch Adlershof

Das hat Adlershof in seinen 250 Jahren noch nicht erlebt. Es war schon recht gespenstisch am 4. Dezember, statt Auto- und Straßenbahnverkehr zig Polizeifahrzeuge und Absperrungen entlang der Dörpfeldstraße. Rechtsextreme Gruppen hatten eine Demonstration angemeldet und mehr als 1.000 Polizisten mußten für die etwa 230 Marschierer den Weg frei halten und für Ordnung sorgen. Mehrere hundert Mitbürger demonstrierten auf dem Platz der Befreiung und entlang der Dörpfeldstraße gegen die meist jugendlichen Vertreter des überkommenen Gedankengutes. Nur wenige Anwohner hatten die verteilten Plakate in die Fenster gehängt, sie fürchteten wohl um ihre Scheiben. Anschließend dankte Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht allen an Organisation und Durchführung der Gegendemonstrationen Beteiligten und besonders der Polizei, die „den schwierigsten Job zu

Fotos: Staneczek

erfüllen hatte“. Er hat vorgeschlagen, künftig nicht nur auf rechte Aktionen zu reagieren, sondern im Jahr 2005 auch ohne besonderen Anlaß gemeinsam gegen rechtsextremes Gedankengut in der Öffentlichkeit aufzutreten. W.S.

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Bäume im „Phänologischen Garten Adlershof“ gepflanzt
Studenten der Fachschaft Geographie übernahmen Finanzierung
Im Landschaftspark Flugfeld Johannisthal wurden am 25. November die ersten Bäume für einen „Phänologischen Garten“ gepflanzt. (Phänologie = Lehre von den Erscheinungen des jahreszeitlichen Ablaufs in der Pflanzen- und Tierwelt). Die Initiative dafür ging vom Geographischen Institut der Humboldt-Universität aus, das sicher dasjenige der Adlershof-Institute ist, das die größte Affinität zum Landschaftspark besitzt. Die Anregung von Prof. Wilfried Endlicher, in einer der Aktivkammern einen „Phänologischen Garten“ einzurichten, wurde von den Studierenden der Fachschaft aufgegriffen. In phänologischen Gärten wird weltweit das Blüh- und Fruchtungsverhalten ausgewählter Bäume und Sträucher beobachtet, um daraus Rückschlüsse auf das Klima des lokalen Standortes, die Witterung eines speziellen Jahres, aber auch den weltweiten Klimawandel zu ziehen. So blüht z.B. die Krimlinde in der Innenstadt von Berlin acht Tage früher als am Stadtrand. Prof. Endlicher erklärte bei der Pflanzung, daß phänologische Gärten in Europa bereits vor Jahrzehnten angelegt wurden und heute weltweit anzutreffen sind.

Jobagentur am Flughafen Schönefeld feierte einjähriges Bestehen
Ein Jahr nach Eröffnung der Jobagentur im Besucherzentrum der airportworld bbi haben die Agenturen für Arbeit Berlin Süd und Potsdam sowie die Berliner Flughäfen GmbH eine positive Bilanz gezogen. In den letzten 12 Monaten konnten die drei Arbeitsvermittler 1.034 Arbeitsstellen und 25 Ausbildungsplätze akquirieren. Vordergründig suchten die Unternehmen Flugbegleiter, Mitarbeiter für den Check-In und Servicekräfte im Hotel- und Gaststättengewerbe, wurde bei der Vorstellung des Geschäftsberichts mitgeteilt. Diese Ergebnisse seien der bundesweit einmaligen Kooperation der Flughafengesellschaft und zweier benachbarter Arbeitsagenturen zu verdanken. Zugleich wandten sich 19.928 Arbeitnehmer an die Jobagentur. Die Mitarbeiter der Jobagentur sind für Arbeitgeber und Arbeitnehmer Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr unter den Rufnummern 6091-2284 und 6091-2286 zu erreichen.

Foto: Ebner

Der Bezirksstadtrat für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, hob hervor, daß die Finanzierung für das Pflanzen der Bäume im Adlershofer Garten von den Studenten übernommen wurde. In Zukunft wird der „Phänologische Garten Adlershof“ als Forschungsprojekt durch die Fachschaft Geographie, das Geographische Institut und studentische Projekte betreut und erweitert. Durch eine Baumpatenschaft oder eine Spende kann man die Pflege und Erweiterung der Anlage unterstützen. Nähere Informationen unter 2093-6821. L. Ebner

Geförderte Weiterbildung zum Existenzgründungsberater
Neuer Lehrgang bei MIDAS
Die MIDAS Gesellschaft für Investitionsförderung und Wirtschaftsberatung mbH führt auch im neuen Jahr wieder einen Lehrgang für angehende Unternehmensberater/Existenzgründungsberater durch. Der nächste Lehrgang ist für den Zeitraum vom 17. Januar bis 21. Juli 2005 geplant und wird durch die Agentur für Arbeit nach Einzelfallentscheidung voll gefördert. Zugangsvoraussetzungen: Ein Hoch- oder Fachschulabschluss ist von Vorteil, aber nicht Bedingung. Quereinsteiger mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund – auch Ältere – haben gleiche Chancen. Frauen und Bewerber über 50 werden bei gleichen Voraussetzungen bevorzugt berücksichtigt. Weitere Informationen und telefonische Anmeldung unter 53 04 10 66 bei Frau Proß, MIDAS GmbH, Ostendstraße 25, 12459 Berlin

Öffentliche Antrittsvorlesung
„Innovatoren“ ist das Thema der öffentlichen Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Harald A. Mieg, Hans-Sauer-Stiftungsgastprofessur für Metropolen- und Innovationsforschung, am 11. Januar. Die Vorlesung beginnt um 16 Uhr im Vortragssaal des Erwin Schrödinger-Zentrums, Rudower Chaussee 26.

Vom Service im Ausbildungshotel sehr angetan
Anfang Dezember trafen sich die Wirtschaftsminister bzw. deren Stellvertreter aus allen Bundesländern zu einer Konferenz in Adlershof. Im IB Hotel Am Campus, in dem sie übernachteten, konnten die Politiker erleben, wie das Haus an der Rudower Chaussee mit Auszubildenden geführt wird. Die Minister zeigten sich vom Service sowie von der Aufmerksamkeit im Ausbildungshotel sehr angetan.

Wirtschaftskreis informierte über seine Arbeit und wählte Vorstand
In der Mitgliederversammlung des Wirtschaftskreises TreptowKöpenick e.V. am 25. November wurde turnusgemäß der Vorstand gewählt. Vorsitzender bleibt Prof. Dr. Wolfgang Lausch. In seinem Bericht informierte der bisherige Vorstand über die Arbeit und Ergebnisse der letzten Jahre. In den fast 14 Jahren seit seiner Gründung hat sich der Wirtschaftskreis Treptow-Köpenick e.V. als zunehmend starker Unternehmensverband entwickelt und gefestigt, der in der Region integriert ist. Satzungsgemäßes Wollen und Handeln des WTK ist auch immer ein Stück Wirtschafts- und Standortpolitik. Er will und wird sich auch weiterhin immer dann einmischen, wenn es die Interessen seiner Mitglieder, der ansässigen Unternehmen, interessierter Investoren oder die wirtschaftliche Entwicklung des Bezirkes erfordern. Die Zielsetzungen und Tätigkeiten des WTK, der mit fast 150 Mitgliedern und ca. 20.000 Arbeitsplätzen fast alle Branchen umfaßt, sind geprägt durch solche Begriffe wie Arbeitsmarkt, Ausbildungsplätze und Wirtschaftsentwicklung, Investitions- und Ansiedlungsförderung, Kommunikation und Netzwerke, Stabilität, Tradition und Solidarität sowie Infrastrukturentwicklung.

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Bezirk darf kein Aktionszentrum für rechtsextreme Machenschaften werden
Informationen aus der 33. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Die einzige Wortmeldung zur Bürgeranhörung vor der BVV-Sitzung am 25.11. wurde zurückgezogen, so daß diese ausfiel. Zu Beginn der Sitzung würdigte BVV-Vorsteher Winfried Blohm postum das langjährige Wirken der kürzlich verstorbenen, ehemaligen Leiterin des BVV-Büros Treptow, Elke Blankenburg. Anschließend informierte er über den Besuch von Gästen und Schülern aus Albinea, begrüßte Jutta Portée, die anstelle von Franziska Rustenbach in der SPD-Fraktion nachgerückt ist, und verwies auf die neue Fahne mit dem aktuellen Bezirkswappen an der Stirnseite des Saales. Ausführlich ging Bürgermeister Dr. Ulbricht auf den NeonaziMarsch am 4.12. von Adlershof nach Köpenick und entsprechende Gegenaktionen ein. Er dankte allen, die sich für den Erhalt der Demokratie einsetzen und es in verschiedener Weise kundtun. „Der öffentliche Raum gehört nicht den Neonazis!“ Es gilt Gleichgültigkeit und Angst zu überwinden, eine große Gemeinschaft schütze alle. Rechtsradikalismus sei nicht allein ein Jugend-, sondern ein Gesellschaftsproblem, das nur gemeinsam bewältigt werden kann. Auch den mit „Hartz IV“ verbundenen Problemen widmete er breiten Raum. Bis 25.11. war die Mehrzahl der erwarteten Anträge eingegangen. Allerdings waren bisher nur 25% „bescheidungsfähig“, d.h. ohne Rückfragen. Er dankte allen mit dieser Aufgabe betrauten Mitarbeitern. Für die zusätzlichen Arbeitsgelegenheiten („Ein-Euro-Jobs“) sucht man in allen Bereichen des Bezirksamtes nach Einsatzmöglichkeiten für Arbeiten, die sonst wegen nicht vorhandener Mittel oder fehlendem Personal nicht geleistet werden würden. Das Spektrum dürfte breit sein, so daß ein persönlicher Zuschnitt für jeden Interessierten möglich erscheint. Auf „Mündliche Anfragen“ war u.a. zu erfahren, daß - ein Vertrag dem Bezirk sichert, die Schloßinsel an 20 Tagen in seine Veranstaltungen einzubeziehen. Für 2005 liegen die Termine bereits fest. - die „Ein-Euro-Jobs“ dazu führen sollen, die Beteiligten schrittweise mit im öffentlichen Interesse liegenden Beschäftigungen wieder dem normalen Arbeitsmarkt zuzuführen. - sich die Probleme mit der Integration für Vietnames(inn)en in letzter Zeit verändert haben. Es gibt weniger Ex-Vertragsarbeiter aber mehr alleinerziehende Mütter mit Sprachproblemen. Am 1. Januar 2005 in Kraft tretende Gesetze machen neue Überlegungen notwendig. Ausführung des Projektes zu verzichten, wurde nach 50 Minuten mit dem Rückzug des Antrages beendet. Die anschließende Diskussion im Ältestenrat über eventuell eingetretene Verfahrensfehler führte zur fast einstündigen Unterbrechung der Plenarsitzung. Nicht ganz so lange währte die Diskussion um den Antrag eines Nachtfahrverbots für LKW in Straßen mit Bodenwellen (wie vor der Schule in der Waldstraße), der mehrheitlich abgelehnt wurde. Beschlossen wurde u.a., dem Bezirksamt zu empfehlen, - sich auf Senatsebene dafür einzusetzen, daß an den Oberschulen regelmäßig Schüler-Veranstaltungen zu den Themen Drogenkonsum, Umgang mit Geld und Sexualität durchgeführt werden. - sich dafür einzusetzen, daß der Bereitschaftsdienst der hiesigen Berufsberatung (für arbeitslose Jugendliche) der Agentur für Arbeit an der Rudower Chaussee 4 wieder eingeführt wird. - sich beim Senat dafür einzusetzen, daß die Voraussetzungen geschaffen werden, damit vom Bezirk die EU-Richtlinien über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm mit bezirklicher Lärmkarte und Aktionsplan zur Lärmminderung umgesetzt werden können. - sicherzustellen, daß 2005 die bezirklichen Angebote der Schuldnerberatung zumindest im bestehendem Umfang erhalten bleiben und wegen des erwarteten Anstiegs der Anzahl beratungsbedüftiger Bürger auf eine Nachfinanzierung hinzuwirken. - sich rechtzeitig bei den Bäderbetrieben für das Offenhalten der Schwimmhallen im Bezirk nach dem 1.5. einzusetzen, um das Schulschwimmen bis zum Schuljahresende zu ermöglichen. - durch Veröffentlichungen in geeigneten Publikationen über Radfahrmöglichkeiten durch Grünanlagen im Bezirk zu informieren (was nur teilweise gestattet ist). In den Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. V/34 + 35 werden erste Erfahrungsberichte der Patientenfürsprecher im DRK-Krankenhaus Köpenick und am Krankenhaus Hedwigshöhe veröffentlicht. Außerdem entnehmen wir ihnen u.a., daß - eine kostengünstige Nutzung des Fußgängerbereiches durch Gewerbetreibende vor ihren Geschäften (über den bisher zulässigen 1 m hinaus) nicht möglich ist. - Mitarbeiter des Ordnungsamtes künftig auch Bars, Kneipen und Internetcafés überprüfen und so zum Jugendschutz beitragen sollen. - mit der Eröffnung des 4. Bürgeramtes in Grünau der vereinbarte Strukturaufbau abgeschlossen wird, weitere Standorte sind nicht geplant. 2003 haben fast 270.000 Bürger die Ämter aufgesucht. Derzeit wird über ein „mobiles Bürgeramt“ nachgedacht. - der Verbindungweg zwischen Rudower Straße und OttomarGeschke-Straße (an den Kindergärten) künftig „Vogelstimmenweg“ heißen soll. - z.Z. in ca. 10% der Straßen, die Namen historischer Persönlichkeiten tragen, Zusatzschilder mit Informationen zum Namensgeber vorhanden sind. Die Daten für weitere Zusatzschilder wurden zusammengestellt, werden überprüft und die zusätzlichen Schilder sollen sukzessive angefertigt und angebracht werden. - erste Wegweiser zu den Bezirkseinrichtungen auf dem Gelände Rudower Chaussee 4 aktualisiert bzw. aufgestellt wurden. - ab 31. August 2005 im Bereich Adlergestell / Köpenicker Straße aus zwei Fahrspuren links abgebogen werden kann. Nach der BVV-Sitzung am 16. Dezember findet die erste im neuen Jahr am 20. Januar ab 17 Uhr statt, zuvor gibt es ab 16 Uhr Bürgeranhörungen. W.S.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

In einer einstimmig beschlossenen Erklärung fordert die BVV „alle Bürger Treptow-Köpenicks auf, sich am Erhalt und bei der Durchsetzung der humanistischen, christlichen, demokratischen und zivilen Werte unserer Gesellschaft zu beteiligen“. Zudem wird das Bezirksamt ersucht, „alle rechtsstaatlichen Möglichkeiten zu nutzen, um zu verhindern, daß der Bezirk zum Freiraum und Aktionszentrum für rechtsextreme Machenschaften wird. Das Ansinnen rechtsextremer Gruppen, daß der Bezirk ein ’nationales Jugendzentrum‘ schaffen möge, muß deshalb entschieden zurückgewiesen werden.“ Entsprechend der langen Konsensliste, auf die sich der Ältestenrat im Vorfeld verständigt hatte, blieben nur wenige Tagesordnungspunkte zu besprechen. Die Befürchtung erfahrener Beobachter von ausschweifenden Diskussionen trat ein. Zügig erfolgte die Wahl eines Bürgerdeputierten für den Ausschuß für Soziales und Gesundheit sowie die Berufung eines beratenden Mitgliedes des Jugendhilfeausschusses. Die Debatte zum FDP-Antrag, die Planungen für die Seebrücke im Frauentog einzustellen und auf die

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Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

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Die zehn Gebote der Gelassenheit
Eine alte Erfahrung hat gezeigt: zum Beginn des neuen Jahres nimmt man sich dies und jenes vor, kommt aber nicht weit damit. Wie Mark Twain schon sagte: „Herr, gib unseren guten Vorsätzen Kraft. (Wenigstens für 14 Tage.)“ Daher möchte ich hier eine Anregung aus dem Tagebuch eines beeindruckenden Christen weitergeben. Angelo Guiseppe Roncalli (bekannt als Reformpapst Johannes XXIII.) schlägt vor, sich etwas vorzunehmen für einen Tag. Er hat diese Vorsätze für sich selbst in sein Tagebuch geschrieben. Sie wurden bekannt als „Die zehn Gebote der Gelassenheit“. Ich finde sie enorm hilfreich. Sie geben Anstöße weiterzukommen – auch auf eine entlastende Weise, die nicht unter Druck setzt, sondern ermutigt. Und vielleicht kommt man mit Vorsätzen „nur für heute“ ja weiter als vierzehn Tage ... Pastor Winfried Glatz M.A. 1. Nur für heute ... werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen. 2. Nur für heute ... werde ich die größte Sorge für mein Auftreten pflegen: vornehm in meinem Verhalten. Ich werde niemanden kritisieren, ja ich werde nicht danach streben, die anderen zu korrigieren oder zu verbessern ... nur mich selbst. 3. Nur für heute ... werde ich in der Gewißheit glücklich sein, daß ich für das Glück geschaffen bin ... nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt. 4. Nur für heute ... werde ich mich an die Umstände anpassen ohne zu verlangen, daß die Umstände sich an meine Wünsche anpassen. 5. Nur für heute ... werde ich zehn Minuten Zeit einer guten Lektüre widmen. Wie die Nahrung für das Leben notwendig ist, ist die gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele. 6. Nur für heute ... werde ich eine gute Tat vollbringen. Und ich werde es niemandem erzählen. 7. Nur für heute ... werde ich etwas tun, zu dem ich keine Lust habe. Sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, daß niemand es merkt. 8. Nur für heute ... werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: der Hetze und der Unentschlossenheit. 9. Nur für heute ... werde ich fest glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten – daß die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemanden in der Welt. 10. Nur für heute ... werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen was schön ist und an die Güte zu glauben. Mir ist es gegeben, das Gute während zwölf Stunden zu wirken. Und ich werde mich nicht entmutigen lassen durch den Gedanken, ich müßte dies alles mein ganzes Leben lang durchhalten. (Zusammenstellung aus den
Geistlichen Tagebüchern von Johannes XXIII.)

Kirchliche Termine im Monat Januar
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) trifft sich die Gemeinde am Neujahrstag (und dafür nicht am 2.1.) zum ersten Gottesdienst mit Abendmahl. Er beginnt wie alle sonntäglichen Gottesdienste um 10 Uhr. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Frauenkreis am 7.1. und 21.1. um 14.30 Uhr und der Männerkreis am 7.1. um 19 Uhr zusammen. Am 7.1. beginnt um 19.30 Uhr ein Gemeindeabend zum Thema Mystik mit Dr. Wolfgang Bittner, dem Beauftragten für Spiritualität der Evangelischen Kirche BerlinBrandenburg (s. Seite 6). Zum Haus-Gesprächskreis kann man sich bei Familie Prinzler (Tel.: 67 19 80 00), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht sowie dem Jugendtreff bei Pfarrerin Quien (677 47 41) und zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) kommt die Gemeinde sonntags um 11 Uhr und ab 8. Januar auch wieder samstags um 18 Uhr zum Gottesdienst zusammen. Kindergottesdienst ist jeweils am 2. Sonntag im Monat. Am Dienstag, dem 11.1., kommen die Kinder um 15.30 Uhr zum diesjährigen Faschingsvergnügen fröhlich zusammen. Meditationen mit und bei Frau Waury (FlorianGeyer-Str. 52, Tel.: 677 39 00) beginnen am 18.1. um 18 Uhr, die „meditativen und traditionellen Kreistänze“ im Pfarrheim am 20.1. um 19.30 Uhr (Info bei Frau Schneegans, Tel.: 033762/81880). Die Freie evangelische Gemeinde lädt am 2.1. um 10 Uhr zu ihrem Neujahrsgottesdienst in die „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) ein. Kinder sind zu den Gottesdiensten herzlich willkommen; nach dem gemeinsamen Beginn werden Zusammenkünfte in altersgemäßen Gruppen angeboten. Ab 4.1. startet um 19.30 Uhr ein zweiter Bibelgesprächskreis in 14-tägigem Rhythmus. Die Jugendgruppe „Fisherman’s Friend’s“ trifft sich jeden Samstag um 19 Uhr, der wechselnde Treffpunkt kann unter 63 97 87 87 erfragt werden. Jeweils freitags ist um 16 Uhr Kinder- und um 18.30 Uhr Teenagertreff im „MotK“ (im Keller der Schwedenkirche). Der Seniorennachmittag beginnt am 19.1. um 14.30 Uhr. Zu allen Veranstaltungen wie auch zu den verschiedenen Gesprächskreisen sind Gäste stets willkommen. Aktuelle Infos unter 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de.

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„So sollt Ihr beten!“
Dieses Thema zum „Vaterunser“ hat die norwegische Allianz für die diesjährige Gebetswoche vorgesehen. Im Rahmen der bundesweiten Evangelischen Allianz Gebetswoche sind in Köpenick und Adlershof mehrere Gebetstreffen geplant: am 10.1. um 19 Uhr in der „Hofkirche“ (Bahnhofstr. 9), am 11.1. um 19 Uhr in der „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31). Das Seniorengebetstreffen beginnt am 12.1. um 15 Uhr in der Reformierten Kirche (Freiheit 14).

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Nr. 129

Film-Highlights im Kino Casablanca:
für nur 2,50 €
Mittwoch, 5.1. „Riddick“ Mittwoch, 12.1. „Der Untergang“ Mittwoch, 19.1. „7 Zwerge“ Mittwoch, 26.1. „Darf ich bitten?“
ab 5.1. „Bridget Jones 2“ ab 13.1. „Balzac und die kleine

Amüsantes und Turbulentes im Schlossplatztheater
Mit „fastFaust“, dem Lustspiel von Albert Frank nach Goethe, startet das Schlossplatztheater Köpenick in das Jahr 2005. Am 7. und 8. Januar ist dieses amüsante Theaterstück, das Jugendlichen und Erwachsenen die Faust-Geschichte wieder nahe bringt, jeweils ab 20 Uhr zu erleben. Am 14. und 15. Januar können Zuschauer ab 11 Jahren eintauchen in die Geschichte von „Alice im Wunderland“. Mit ihrer Heldin erleben sie eine Welt voller absurder Spielregeln, die Alice verwirren, aber auch stark machen, weil sie sich das Recht nicht nehmen läßt zu denken und Fragen zu stellen. Wer Geschichten mag, in denen Männer noch Helden sind und Frauen auch noch auf diese Helden warten, sollte sich den 21., 22., 28. oder 29. Januar vormerken – dann präsentiert Fräulein Frieda den Groschenroman „Marc’s Rückkehr brachte ihr das große Glück“ (Foto).

Ausstellung zur Funkgeschichte im Köpenicker Heimatmuseum
Unter dem Titel „Hegra, Graetz und Radiophon – Funkgeschichte nacherzählt“ schildert seit Anfang Dezember im Heimatmuseum Köpenick (Alter Markt 1) eine neue Ausstellung mit ausgewählten Exponaten anschaulich die Anfänge der Radioindustrie in Treptow und Köpenick. Nach einem kurzen Überblick auf die ersten Funkempfangsversuche auf dem Gelände der ehemaligen AEG-Kraftstromzentrale in Oberschöneweide vor einhundert Jahren und den Start des kommerziellen Radios im Jahre 1923, wird mit der Geschichte der Firmen Radiophon, Reico, Hegra, dem AEG-Apparatewerk Treptow und dem Unternehmen Erich & Graetz an Aufstieg und Niedergang einst bedeutender RadioFabrikationsstätten unserer Region erinnert. Informationen unter 6172-3351, Öffnungszeiten: Di, Mi 10-16, Do 10-18 und Sa 14-18 Uhr.

chinesische Schneiderin“
ab 20.1. „Licht meiner Augen“

Foto: Schlossplatztheater

Auch im Januar: „Die große Verführung“, „Die Zwillinge“, „Die Reise des jungen Che“

(Anfangszeiten bitte telefonisch unter 677 57 52 erfragen oder www.kino-casablanca.de)

Der Montagabend: 10.1.: Lesung 24.1.: Filmbesprechung:
„Verzweiflung – Liebe bis unter die Haut“

31.1.: Filmbesprechung:
„Jargo“

In den Vormittagsvorstellungen am 18., 19. und 20. Januar erklingen ab 10 Uhr die schönsten Melodien der „Zauberflöte“. In dem turbulenten, witzigen Theaterstück für Kinder (ab 8 Jahren) und Erwachsene verwandeln sich der Theaterdirektor, die Sängerin und Mozart selbst in immer neue Figuren und im gemeinsamen Spiel entsteht „Die Zauberflöte“. Informationen und Vorbestellungen unter: 651 651 6 oder unter www.schlossplatztheater.de.

„Hans die Geige“ im Alten Ballsaal
Irische Musik erklingt am 7.1. zum Jahresbeginn im Alten Ballsaal in Friedrichshagen, Müggelseedamm 164. Mit einer völlig neuen Mischung aus Irish Folk, Blues, Löffelshow, Oldies und Dudelsack ist das Max McColgan Trio wieder zu Gast bei „privatweg & friends”. Beginn ist um 21 Uhr, Eintritt 9 €. André Herzberg, der Ex-Frontmann der Gruppe „Pankow“, ist am 15.1. ab 21 Uhr bei einem Konzert zu erleben. Eintritt 8 €. „Hans die Geige“ spielt am 22.1. Geigenrock für seine Fans. Eintritt: 10 €. Mehr Informationen gibt es unter: www.alter-ballsaal.de oder von Jens Schulze, Tel. 70 72 57 75.

Köpenicker Schlosskonzert
Kammermusik für Oboe und Gitarre erklingt am Samstag, dem 22. Januar, ab 19.30 Uhr unter dem Titel „Sechs im Duett“ im Aurorasaal im Schloss Köpenick in der Reihe Köpenicker Schlosskonzert – Lebendige Klassik. Almute Zwiener, Oboe, und Kathrin Redlich, Gitarre, haben ein Programm mit Werken von G. Sammartini, L. v. Beethoven, R. Schumann, N. Coste u.a. arrangiert, das quer durch die Jahrhunderte sechs verschiedene Oboen in all ihren Klangfarben und Bauarten präsentiert. In der Touristinformation am Schlossplatz Köpenick erhält man Karten im Vorverkauf. Telefonische Kartenbestellung unter 64 19 79 64, Abendkasse ab 18 Uhr, Eintritt 20 €, erm. 15 €.

14 Künstler stellen im Rathaus Treptow aus
Unter dem Titel „T.R.O. – TIEFENRAUSCH OST“ präsentiert die Factory-Berlin im Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4, vom 24. Januar bis 21. April Werke von 14 Künstlern aus Fotografie, Malerei, Architektur, Objekt-, Video- und Klangkunst. Das Transformatorenwerk Oberspree schloß 1996 seine Pforten. Aus den Tiefen industrieller Verlassenheit gründete sich 1997 auf diesem Gelände die Künstlergruppe T.R.O.–TIEFENRAUSCH OST und entwickelte sich zu einer internationalen Kunstproduktionsstätte. Heute hat die Gruppe in den Spreehöfen ihr Quartier. Vernissage: 21. Januar, 15 Uhr.

Vortrag: „Was ist Mystik?“
Viele Menschen suchen heute innerhalb und außerhalb der Kirche, z.B. in Meditationsgruppen, nach spirituellen Erfahrungen. Die Evangelische Kirche Berlin Brandenburg-Schlesische Oberlausitz hat vor einiger Zeit das Amt eines Beauftragten für Spiritualität eingerichtet, das Pfarrer Dr. Wolfgang Bittner übernommen hat. Dr. Bittner hält am Freitag, dem 7. Januar, um 19.30 Uhr in der Verklärungskirche (Arndtstraße) zum Thema „Was ist Mystik?“ einen Vortrag, zu dem jeder herzlich eingeladen ist. D.Q.

Redaktionsschluß für die Ankündigung kultureller Termine im Februar ist am 17. Januar

Restaurant

„Friedrich“
Für Ihre Anzeigenwünsche in der
Hackenbergstraße 1 Reservierungshotline: 81 82 96 66
Wir erwarten Sie unter dem Motto

wählen Sie bitte

„Lieber preiswert und lecker als teuer“
• täglich wechselndes Tagesmenü ab 3,50 € • täglich Frühstück ab 800 Uhr
ab 2,00 €

Telefon 67 98 95 37

Fax 67 98 95 38

Mo-Sa 8-22 Uhr So 9-16 Uhr Unser Motto: Beste Speisen zu kleinen Preisen!

Anzeigenschluß für die Februar-Ausgabe ist der 20. Januar

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Podiumsgespräch zur kommunalen Kulturarbeit
Bezirksstadträtin Eva Mendl lädt am 10. Februar, 18.30 Uhr, in das Kulturzentrum „Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54/56) zu einem Podiumsgespräch über die kommunale Kulturarbeit ein. Anknüpfend an das Papier „Berlin: Perspektiven durch Kultur – Kulturpolitische Positionen und Handlungsorientierungen zu einer Berliner Agenda 21 für Kultur“ von Thomas Flierl, des Berliner Senators für Wissenschaft und Kultur, soll über neue Aspekte und Chancen für die Kulturarbeit im Bezirk diskutiert werden. Vom Bezirksamt werden die Amtsleiter Dieter Usemann (Schul- und Bibliotheksamt) und Udo Weinert (Amt für Bildung und Kultur) teilnehmen. Wer von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur teilnimmt, war bei Redaktionsschluß noch nicht bekannt. W.S.

„Wer sieht was?“ fragt die neue Galerie-Ausstellung
„Wer sieht was?“ fragt die erste Ausstellung im neuen Jahr in der Galerie in der Alten Schule, in der zeitgenössische Fotografien von Laienfotografen aus psychiatrischen Einrichtungen und von professionellen Fotografen aus dem Kunsthaus Kannen (Münster) gezeigt werden. „Die Ausstellung möchte Bilder, und damit auch Blickwinkel, aus und jenseits der Psychiatrie zusammenführen. Sie vermittelt einen Streifzug durch fotografische Themen wie kameralose Fotografie, Portraits, Landschafts- und Nahaufnahmen und möchte den Besucher zum Schauen und Verweilen einladen“, führt Lisa Inckmann, Leiterin des Kunsthauses Kannen, aus, die auch zur Eröffnung der Ausstellung am 14.1. um 20 Uhr sprechen wird. Die Laudatio hält der Kunstwissenschaftler Stefan Raum, für Begleitmusik sorgen Thomas Borgmann (sax) und Jan Roder (bass). Die Ausstellung kann bis 22.2. betrachtet werden. Die Galerie ist Mo, Di, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und So 15-19 Uhr geöffnet. In der Stefan Heym Bibliothek ist seit der Namensgebung zu den Öffnungszeiten (Mo, Di, Do 11-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr) eine Dauerausstellung zur Würdigung des Namensgebers im Wintergarten zu sehen. Zur Hommage auf Rudolf Wagner-Régeny am 19.1. wird eine kleine Zusatzausstellung auch ihn würdigen. Im Café in der „Alten Schule“ zeigen noch bis Mitte Januar Mitglieder des „Adlershofer Künstlerstübchens“ unter dem Motto „wir einmal anders“ erstaunliche Motive. Anschließend stellen wieder einmal Mitglieder der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg des Kunstvereins Encaustic e.V. Arbeiten ihrer Wachsmalkunst vor (s. AZ Nr. 81). Die Künstlerinnen, von denen drei aus Adlershof stammen, zeigen ihre ganz unterschiedlichen Handschriften und Techniken. Ihre Landschaften, abstrakten Ansichten, floralen Motive und gegenständlichen Zeichnungen lassen den Betrachter in eine phantastische Welt der Farben und Bewegungen entrücken. Jeweils am 2. Donnerstag im Monat ab 10 Uhr (so am 13.1.) kann man die Gruppe im Café persönlich treffen und ihnen zuschauen oder auch mitmachen. Im derzeit wenig genutzten Mehrzweckraum (Restaurant) sind Arbeiten der Gruppe WIR zu sehen. Die Mitglieder der Gruppe würden sich am 2. + 4. Donnerstag ab 17 Uhr über interessierte Gesprächsgäste freuen. Die Bilder im Restaurant können nach Vereinbarung (Tel.: 67 77 68 11) betrachtet werden, das Café (Seniorenbegegnung) ist normalerweise werktags von 10 bis 17 Uhr zugänglich. W.S.

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Der gespaltene Dichter – das Leben des Johannes R. Becher
Unter dem Thema „Der gespaltene Dichter“ liest Jens-FietjeDwars aus seinem Buch „Abgrund des Widerspruchs. Das Leben des Johannes R. Becher“. Zu dieser Veranstaltung lädt die Anna-Seghers-Gesellschaft Berlin und Mainz am 26. Januar in die Anna-Seghers-Gedenkstätte ein. Beginn im Haus Anna-SeghersStraße 81 ist um 18 Uhr.

Streifzug durch die Kunst des Bauchtanzes
„Ja, wenn die Welt vielleicht quadratisch wär ...!“ ist das Motto des Konzerts im Club am 11. Januar im Kulturbund Treptow. Ute Becker und Birgit Wunsch (Gesang), Andreas Holzmann (Gesang und Violine) und Dunja Robotti (Klavier) interpretieren ein- und mehrstimmige Lieder von Edmund Nick und Holger Münzer nach Texten von Erich Kästner und anderen. Unter dem Titel „Mond aller Zeiten“ können die Besucher am 25. Januar einen Streifzug durch die Kunst des Bauchtanzes erleben, vorgeführt von Amar. Beide Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr im Haus Ernststraße 14/16.

„Mein Opa und ich“ – Puppenspiel mit Musik
Das Puppentheater Museum Berlin zeigt am 19. Januar ab 10 Uhr in der Galerie in der „Alten Schule“ (Dörpfeldstr. 56) das poetische Theaterstück „Mein Opa und ich“ mit Puppen und viel Musik für Kinder ab 4 Jahren. Lisa verbringt ihre Ferien bei ihrem Opa auf dem Land und erlebt dort aufregende Geschichten. Eintritt: 2 €, Erzieher(innen) frei. Telefonische Anmeldung unter 67 77 68 11. W.W.

Die Rattenleier im „Casablanca“
Der Adlershofer APHAIA VERLAG lädt am 10. Januar um 19.30 Uhr zur ersten diesjährigen „Montagslesung mit Live-Musik“ ins Kino „Casablanca“ (Friedenstr. 12) ein. Unter dem Titel „Die Rattenleier“ trägt der Sänger und Sozialarbeiter Hans Marquardt Schüttelreime von Leo Kettler (vertont von Perry Friedmann) vor und begleitet sich selbst auf der Gitarre. Das Eintrittsgeld von 4,50 € wird teilweise bei einem Buchkauf angerechnet. Nähere Informationen auch zu weiteren Veranstaltungen im Internet unter www.aphaia-verlag.de oder unter Tel.: 813 39 98. W.W.

Was läuft im Januar in der
Täglich geöffnet
Jazz-Abend

Mittwoch Ruhetag

mit dem Tin Alley Jazz Quartett

am Samstag, dem 15. Januar, ab 20 Uhr Griechische Spezialitäten zu zweit
und nur einer muß bezahlen

am Dienstag, dem 18. Januar, ab 18 Uhr Großer Preisskat am Freitag, dem 28. Januar, ab 18 Uhr Faschingsvergnügen
Ausgewählte Speisen deutscher Küche werden Ihnen ab 17 Uhr auch gern ins Haus geliefert. Nähere Informationen bitte erfragen.

nur mit kostümierten Gästen

am Freitag, dem 4. Februar, ab 19 Uhr
(Vorbestellung erforderlich!)

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Nr. 129

So etwa sah der Grundriß des ersten Kolonisten-Doppelhauses aus, das an der Dorfstraße, der heutigen Dörpfeldstraße, errichtet wurde. Das Haus Bismarck(Dörpfeld)straße 50/52 (rechts in einer Aufnahme um 1950) erinnert an die früheren Kolonistenhäuser

Wie Adlershof eingerichtet wurde
Ein weiterer Kolonist war der Büdner und Müller Christian Thiele. Die anderen der ersten sechs Kolonisten waren wohl Tagelöhner. Siwicke berichtete 1758 darüber, wie „Ernst Schoenebeck, ein Tagelöhner gebürtig aus Giesendorff bey Teltow ... bey mir angesuchet, eines von den darzu erbauenden Häusern ... Erb und Eigenthümlich (ihm) zu überlassen“. Schoenebeck hat der Gutsbesitzer vermutlich in dem Kolonistenhaus „angesetzt“, das auf dem heutigen Marktplatz stand und in dem gleichfalls der Büdner Thomas Eckard aus Linum mit seiner Frau Anna aus Glienick wohnte. (Nach den vorliegenden Unterlagen haben mehrere Nachfahren der Familie Eckard oder Eckert hier gewohnt. Es könnten die Vorfahren der Kohlenhändlerfamilien Eckert sein, die im ersten Adlershofer Adreßbuch von 1893 nachweisbar bis in unsere Zeit ihr Gewerbe beim später erbauten Kolonistenhaus Dörpfeldstr. 52 ausübten.) Wilhelmofsky und Thiele wies Siwicke das Haus unweit des Adlergestells zu (heute Grünfläche). Säuberlich bekam mit einem Büdner Knerke das Haus auf der Höhe der Gellertstraße, die Büdner Beutner und de Neve, der 1763 als „Milchpächter“ aufgeführt wurde, das Haus auf der Höhe der Friedenstraße. Es ist möglich, daß zwei oder drei der zuletzt genannten erst einige Jahre später nach Adlershoff kamen, denn Siwicke führte in seinem Bericht noch Ernst Schleuen und Gottfried Nackenstert auf, die er angesetzt hatte, deren Namen jedoch einige Zeit später nicht mehr zu finden waren. Die Büdner erhielten von Siwicke einen mit seiner Unterschrift und Petschaft ausgefertigten „Erb Grund und Haus Brief“. Darin übertrug er ihnen das Haus mit „Stube, zwey Cammern, Küche, Fluhr, Stall und Boden nebst einen dabey gelegenen Morgen Gartenland und einen Morgen Wiesenwachs in meinen bey Rudow habenden Wiesen ... die Gerechtigkeit eine Kuh zu halten, und ... eine Verse Kalb...“. Er gestattete ihnen „bis Michael anno 1757 frey zu wohnen“, damit sie ihren neuen Besitz erst in Stand bringen können, um dann ab Weihnachten den jährlichen Erbzins von 6 Reichstalern an ihn zu zahlen sowie eine Art Grunderwerbszins von einem Reichstaler und 12 Groschen zu entrichten. Siwicke schrieb sein Recht fest, die Büdner jederzeit zur Arbeit auf dem Gut zu rufen, wofür er sie mit 4 Groschen entlohnte. Das war nicht viel, um damit die Familie zu ernähren, das Haus zu erhalten und die Abgaben zu entrichten. Es war zwar ein Fortschritt, daß in der „Gesindeordnung für das platte Land“ vom 11. Februar 1769 fünf Groschen Tagelohn für Gutsarbeiter festgeschrieben wurden, Siwicke „sparte“ jedoch zunächst den Groschen je Arbeitstag und Kolonisten, bis sich die Büdner in einer Eingabe an den König vom 20. April 1780 auf ihr Recht beriefen und es diesmal auch erhielten. Der Gutsbesitzer mußte erst ab 1759 bzw. 1760 für die Plantage und das Gut den festgelegten Zins zahlen. Zunächst hatte er noch weitere erhebliche Kosten für die Bautätigkeit zu bestreiten, mußte auch das Wohn-(Meier-) und Seidenbauhaus ausbauen, wofür er am 3. Februar 1759 um weiteres Holz aus der Cöpenickschen

(Teil II)

Heide bat. Das Amt Cöpenick entsprach seiner Bitte, allerdings nicht mehr kostenfrei, sondern gegen drittelteilige Bezahlung und die Erlegung des gewöhnlichen Stammgeldes. Landjäger Bock erhielt die entsprechende Anweisung. Einbußen erfuhr Siwicke auch dadurch, daß ihm im Ergebnis der Untersuchungen der Pfeiffer'schen Betrügereien die im Erbvertrag unrechtmäßig zugestandene Brau-, Mühlen- und Jagdgerechtigkeiten entschädigungslos eingezogen wurden. Ein Teil seiner Gutsäcker war mit Wintergetreide bestellt. Der Ernteertrag im Folgejahr erlitt starke Einbußen. Zudem gab es Schäden in der MaulbeerbaumPlantage. 1755 wurde ein Dürrejahr. Der Rudower Pfarrer hat in jenem Jahr im Turmknopf seiner Kirche einen später aufgefundenen Bericht hinterlegt, in dem es u.a. heißt: „... wegen der großen Trockenheit war das liebe Korn im nämlichen Jahr in allen Landen fast verschienen, vieles auf den Schwaden durch Nässe verdorben und die Gerste schlecht geraten. Die Getreidepreise waren darum sehr hoch ...“

Wir wünschen unseren Gästen Frieden, Liebe, Glück und Gesundheit für ein frohes Neues Jahr. Als Auftakt ist im I. Quartal 2005 bei uns Essen und Trinken für die gute alte DM möglich. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Herrmanns-Eck-Team

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Januar 2005
Gutsbesitzer Siwicke besserte seine Küche hin und wieder mit dem Fleisch von Hasen auf, die in der Cöllnischen Heide reichlich herum hoppelten. Das entging auch nicht dem zuständigen Unterförster Selcke, der für die Gemarkung Kanne in der Coepenicker Forst zuständig war, zu der Adlershoff gehörte. (Das Haus der Unterförsterei Kanne steht noch in der Rixdorfer Straße am Friedhof Baumschulenweg.) Bei einem Kontrollgang am Abend des 17. Februar 1755 hörte der Sohn von Selcke in Adlershoff zwei Schüsse. Johann Schneider, Knecht des Gutsherrn, hatte Hasen geschossen. Bereitwillig erzählte er dem Unterförstersohn, daß sich in der Kammer von Siwicke bereits ein stattlicher Hase befände. Selcke machte sofort Meldung bei Oberamtmann Puhlmann, denn in der Forst war die Jagd verboten. Siwicke war jedoch die „kleine Jagd“ im Erbzinsvertrag zugestanden worden. Das war ein Verstoß gegen die Forstordnung, wie die Untersuchungskommission gegen Pfeiffer feststellte. Kurz darauf wurde Siwicke die Jagdgerechtigkeit entzogen. Auch andere Einflüsse ließen Siwicke nicht zur Ruhe kommen. So beschwerten sich, kaum daß er richtig Fuß gefaßt hatte, am 5. Mai 1754 die Nachbargemeinden Rudow und Glienicke über die ihnen durch die Anlegung der neuen „Meyerei“ bei ihren Nachthütungen bzw. Weide widerfahrenen Einbußen. Sie baten um Holz, um ihre Nachtkoppel umzäunen und gegen das Vieh des Lampenkommissars schützen zu können. Am 21. Februar 1756 wurde durch den Cöpenicker Bürgermeister Ungnad bekannt, daß sich sächsische Fuhrleute beim „Zoll Ambt Coepenick“ über den Zustand der „Land Straße bey dem ehemaligen Süszen Grundt“ beschwert hätten und damit drohten, einen anderen Weg zu nehmen. Landjäger Bock prüfte die ihm wohlvertraute Situation im Ort. Siwicke fühlte sich durch die Beschwerde der Fuhrleute wie auch durch Bocks sehr kritischen Bericht schikaniert, konnte aber den Vorwurf widerlegen, er hätte die Straße eingeengt. Er mußte jedoch zugeben, daß der Boden, besonders beim Ortseingang, zu weich war und erfüllte die Forderung, den Weg in Ordnung zu bringen. Richtig schlimm wurde es für den Gutsbesitzer und die hiesigen Büdner während des siebenjährigen Krieges, als zuerst ein österreichisch-ungarisches Streifkorps unter General Andreas von Hadick am 11. Oktober 1757 sowie österreichische und sächsische Truppen unter General Gottlieb Kurt Heinrich Tottleben und General Graf von Lascy am 6. Oktober 1760 Adlershoff wie auch die Nachbarorte heimsuchten. Sie trieben das Vieh weg und nahmen was ihnen sonst noch gefiel. Zudem forderten sie von Siwicke 250 bzw. 700 Reichstaler Kontribution. Als 1760 die sechs Freijahre für ihn ausliefen und die erste Zinszahlung fällig wurde, bat er am 14. Januar 1761 die Kammer um „proportionierliche Remission“ (anteiligen Nachlaß), die ihm in der Erbverschreibung u.a. „bey Landesverheerung durch Krieg“ zugesichert worden war. Zehn Jahre nach dem Erwerb des Gutes und der Plantage gab Siwicke auf. Er hatte sich zweifellos viel Mühe mit der Einrichtung Adlershofs gegeben, die Probleme und Rückschläge überforderten ihn offenbar. Nun wollte er noch rechtzeitig das Gut veräußern, ehe er vielleicht noch in Schulden geriet. Am 13. März 1764 teilte Siwicke in einem Brief seinem König mit, daß er das „... Gut Adlershoff samt der Plantage erb- und eigenthümlich an Candidatum juris Michael Daniel Ludewig Schneiden ...“ verkauft hat. Aus dem Kontrakt geht hervor, daß Schneiden das Gut mit „... Wohnhauß und alles, was darum Erd-, Wand-, Herdund Nagel festes, ... dazu gehörenden Wiesen und Garten und alles noch darauf befindlichen Holtzung, Koppeln ... Plantagen, die Jurisdiktion über die dabey befindlichen Unterthanen und Hauß Leuthe, und die ErbGrund Gerechtigkeit über deren Immobilia ...“ übernahm. Das Gut war frei von Schulden und besonderen Lasten. Es wurde verabredet, daß der Verkäufer dem Erwerber „... die bereits ausgetretene Winter-Aus-Saat, nebst allen vorräthigen Früchten und Getreide so bereits ausgedroschen oder noch im Stroh befindlich und in der Scheune lagerte ...“, überließ. Der Käufer fand sich bereit, Siwicke auf sein Verlangen Roggen unentgeltlich nach Berlin zu befördern, auch vorrätiges Stroh und Heu. Siwicke verkaufte auch das Vieh und das Inventar. Die Kaufsumme betrug 10.000 Reichstaler wozu noch ein sogenanntes Schlüsselgeld von 200 Reichstalern kam. Es ist anzunehmen, daß nach Abzug seiner Ausgaben für die Bauten, den Kauf des Viehs, von jungen Maulbeerbäumen, der Verluste im Kriege und der Kosten für den Erwerb von Gut und Plantage 1754

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dem ersten Gutsbesitzer ein gewisser Gewinn verblieb. Die Büdner mußten sich in ihr Schicksal fügen oder anderswo Arbeit und Wohnung suchen, soweit sie ihren Grundzins entrichtet hatten. Das war sehr schwer bei dem geringen Lohn, dem wenigen Land für die eigene Ernährung, nur einer Kuh und dem Verbot, anderes Vieh zu halten. Rudi Hinte Weitere Beiträge zur Entwicklung des Gutes Adlershoff, dem Schalten und Walten der Gutsbesitzer und dem Schicksal der Kolonisten werden folgen.

Rudi Hinte

ADLERSHOF
Vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien

Teil II ab 1920

MEDIEN-BÜRO Ebner

Weitere Episoden und Details aus der Historie unseres Ortes sind in den Bänden I und II des „Adlershof“-Geschichtsbuches von Rudi Hinte nachzulesen. Beide Werke sind für 12,60 € bzw. 13,90 € im „Boulevardbuch“ am Marktplatz, im Geschenkeladen Heidi Gläser in den Marktpassagen sowie bei Lotto/Toto Cobel, Dörpfeldstraße 53, erhältlich.

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Nr. 129

Seniorenbegegnung lädt ein
Zum Beginn des neuen Jahres teilen wir erneut regelmäßig wiederkehrende Termine der „Seniorenbegegnung in der Alten Schule“ im Café, Dörpfeldstraße 54, mit. Wir hoffen, daß weiterhin viele Senior(inn)en hier Freude finden und zu den verschiedenen Veranstaltungen beitragen. Montag: 9 Uhr: Seniorenverkehrsschule (1. Mo; bis April) 10 Uhr: Rentenkonsultation (2. Mo) 12 Uhr: Bewegung und Sport für Senioren 15 Uhr: „Adlershofer Lerchen“ (Singegruppe) Dienstag: 14 Uhr: Gesprächskreis des VdK 16 Uhr: Textilzirkel (1.+ 3. Di) Mittwoch: 14 Uhr: Kulturcafé , Donnerstag: 10 Uhr: Wachsmalerei (2. Do; 3,- €) 14 Uhr: Treff der Briefmarkenfreunde (1. Do) 14 Uhr: Malen und Zeichnen mit Joni (2. +4. Do) 16 Uhr: „Adlershofer Künstlerstübchen“ (3. Do) Freitag: 14 Uhr: Spielerunde (Skat, Canasta, Rommé)

Mit dem Seniorenbus im Januar unterwegs
3.1. Lernen Sie bei unserer Berlin-Rundfahrt heute Friedrichshain und Prenzlauer Berg kennen. U.a. werden wir das Mauer-Denkmal in der Bernauer Straße besichtigen. (Fahrpreis: 12 €) 4.1. Wir laden ein zur Einkaufsfahrt zum Polen-Markt. (Fahrpreis: 20 €) 5.1. Reiseziel ist das Ofenmuseum in Velten. Neben vielen alten Öfen kann hier auch die Herstellung der Kacheln besichtigt werden. (Es sind Treppen zu bewältigen: 2 Absätze) Eine Kaffeestube lädt zum Pausieren ein. (Fahrpreis: 13 € + Eintritt) 10.1. Die heutige Einkaufstour führt nach Gosen. Die Fahrt geht durch Treptow, Köpenick, Müggelheim. Auch eine Einkehr in einem Lokal Ihrer Wahl ist geplant. (Fahrpreis: 12 €) 11.1. Vorgesehen ist eine Busrundfahrt rund um Königs Wusterhausen: vom Funkerberg nach Schenkendorf mit dem Schloß Dracula, weiter zur Kirche in Mittenwalde, dann zum Essen ins behindertengerechte Knoblauch-Restaurant in Klein-Eichholz. Auf Wunsch kann das Dracula-Schloß auch von innen besichtigt werden. (Fahrpreis: 15 € + ggf. Eintritt) 12.1. Der Tierpark Friedrichsfelde ist unser Ziel. Gemütlich im Bus sitzend geht die Fahrt durchs Gelände zu den großen Tierhäusern, die zu Fuß oder per Rollstuhl erkundet werden. (Fahrpreis: 10 € + Eintritt) Voranmeldung erforderlich! 17.1. Wir besichtigen den Berliner Dom, besuchen das Nikolai-Viertel und kehren bei „Julchen Hoppe“ ein. (Fahrpreis: 12 €) 18.1. Eine Einkehr in den „Himmelspalast“ in Hohen-Neuendorf, dem größten chinesischen Restaurant nördlich Berlins, ist geplant. Die Fahrt geht durch Wedding, Reinickendorf und Wittenau. (Fahrpreis: 13 €) 19.1. Das Schloß Altranft mit seiner Puppenausstellung lockt uns heute. Puppen aus zwei Jahrhunderten sind hier zu besichtigen. Die älteste stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Anschließend gehen wir in’s „Paradiso“ in Hohenwutzen. Auch für einen Einkaufsbummel auf dem Markt in Polen ist Zeit. (Fahrpreis: 20 € + Eintritt) 24.1. Eine Fahrt zur Fischgastsätte nach Groß Schauen bieten wir Ihnen an. Genießen Sie mit uns die schöne Landschaft. (Fahrpreis: 15 €) 25.1. Der Bus bringt uns zur Spandauer Festung. Neben der Besichtigung der Burg ist ein Rundgang durch die Spandauer Altstadt und eine Einkehr in den Forellenhof an der Havel geplant. (Fahrpreis: 12 €) Telefonisch anmelden können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeiten sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Bitte nennen Sie uns den Ausflugstag und informieren Sie uns, ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu allen Fahrten zwischen 8.30 und 9.30 Uhr abgeholt. Ihr VdK-Team

Außerdem steht auf dem Januar-Programm:
5.1., 14 Uhr: Neujahrsplausch im Café mit CD-Musik 12.1., 14 Uhr: Zauberhafte Aussichten 2005 mit Prof. Zenturius (Welt der Telepathie und des Hellsehens; 2,50 €) 19.1., 10 Uhr: Seniorenbeirat 14 Uhr: Plausch im Café mit CD-Musik 26.1., 14 Uhr: Tanznachmittag mit Nikki (Eintritt: 2,50 €) 2.2., 14 Uhr: Faschingsfete mit dem Duo Nostalgie (Eintritt: 2,50 €) 3.2., 14 Uhr: Mitgliederversammlung des VdK (Thema: Rund um die Pflege)

Diagnose Krebs – aktualisierte Broschüre mit wichtigen Adressen
Wie in den Vorjahren hat das Bezirksamt Spandau eine aktualisierte Broschüre mit allen wichtigen Adressen und Anlaufstellen für an Krebs Erkrankte herausgegeben. Dabei wird nicht nur auf die Beratungsstelle für Behinderte, Krebs- und AIDS-Kranke, Südostallee 134 (Johannisthal) (Tel.: 6172-4840) hingewiesen, sondern auch auf Selbsthilfe-Initiativen und spezielle Sportangebote nach erfolgter Krebs-Therapie aufmerksam gemacht. Die Anschriften von onkologischen Schwerpunktpraxen, Tumorzentren und Hospizen im Berliner Stadtgebiet gehören ebenso zum Inhalt, wie Hinweise auf bundesweite Informationsdienste und zu Sozialleistungen. Herausgeber: Bezirksamt Spandau von Berlin Abt. Soziales und Gesundheit Plan- und Leitstelle Staakener Str. 79 13581 Berlin Tel.: 3303-4034/-4032 W.S.

Für das Jahr 2005 wünschen wir Ihnen, unseren Patienten, Glück und Gesundheit!
Wir bedanken uns für das bisher entgegengebrachte Vertrauen. Auch im neuen Jahr wollen wir Ihnen gerne in allen gesundheitlichen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das Team Ihrer

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Januar 2005

Seite 11

Neues Jahr – neue Angebote im Projekt „Kinderkram“
Der Laden in der Thomas-Müntzer-Straße mit der Kuh als gut sichtbarem Erkennungszeichen ist schon seit zehn Jahren Anlaufstelle für preisbewußte Eltern im Kiez (s. auch AZ Nr. 45 + 65). Sie können dort nicht nur Kinderkleidung kaufen, sondern auch Sachen ihrer Kinder, die nicht mehr benötigt werden, in Kommission geben zum Wiederverkauf.

Unseren Mitgliedern, Freunden und allen anderen Mitbürgern in Adlershof wünschen wir ein glückliches und gesundes Neues Jahr 2005.
Ihre Ortsgruppen der Volkssolidarität Adlershof

Abschied von den Kunden und von „ihrer Ecke“
Foto: Kinderkram

Kosmetikerin Eva Plötner gibt ihr Institut auf
Nach fast 44 Jahren muß Kosmetikerin Eva Plötner (Jg. 36) Abschied von ihren Kunden und „ihrer Ecke“ im Hause Wassermannstraße 75 (s. AZ Nr. 7 + 82) nehmen, das Alter fordert seinen Tribut. Viele Adlershofer(innen) sind durch ihre Hände gegangen (z.B. auch Anna Seghers und Berta Waterstradt). Trotz intensiven Bemühens ist es ihr nicht gelungen, einen Nachfolger für ihr Kosmetik-Institut zu finden. Der Abschied fällt ihr schwer. Sie dankt allen Kunden, die sie sehr vermissen wird, für jahrzehntelange Anhänglichkeit und wünscht ihnen beste Gesundheit und alles

Der Second Hand-Laden ist ein psychosoziales Projekt, das vom Bezirksamt Treptow-Köpenick finanziell unterstützt wird. Es besteht die Möglichkeit, hier stundenweise für ein geringes Entgelt zu arbeiten. „Wir haben für Sie unseren Second Hand-Laden umgestaltet und möchten ihnen viele neue Angebote machen“, sagt die Projektleiterin von „Kinderkram“, Christine Landsmann. An erster Stelle der Familientag: „Wir geben Eltern jeden Tag die Möglichkeit, in unserem Laden mal ganz in Ruhe zu stöbern und vieles aus unserem Sortiment an Kinderkleidung, Büchern und Spielsachen aussuchen zu können. Für Ihre lieben Kleinen bieten wir währenddessen viele Spielmöglichkeiten. Außerdem wollen wir ab Januar 2005 jeden Donnerstag am Familientag Getränke und Kuchen anbieten während wir Ihren Kommissionsvertrag bearbeiten und Sie sich mit anderen Eltern im Gespräch austauschen können“, so Christine Landsmann weiter.

Der erste Familientag findet am 6. Januar von 13 bis 17 Uhr statt. Bitte unbedingt merken! Mit diesem neuen Angebot startet das Zuverdienstprojekt „Kinderkram“ der ajb gmbh, eine gemeinnützige Gesellschaft für psychosoziale Rehabilitation und Beratung, in der Thomas-Müntzer-Straße 6 in das neue Jahr. Neu ist auch die Änderungsschneiderei: „Sollte ein Kleidungsstück von Ihnen reparaturbedürftig sein, oder möchten Sie etwas ändern lassen – ist das bei uns jetzt auch möglich.“ Mit neuen Angeboten wie dem Familientag und der Änderungsschneiderei, für die zudem noch Sponsoren aus dem Einzelhandelsbereich und Betrieben aus Treptow-Köpenick gesucht werden (Infos unter 671 17 15), hofft man, das Projekt weiterhin so erfolgreich und noch attraktiver für den Kietz zu gestalten. Mit jedem Einkauf, jedem Stück Kuchen und jeder Tasse Kaffee können Sie dem Projekt helfen. Seien Sie herzlich willkommen bei „Kinderkram“. Ch.L.

Foto: Staneczek

erdenklich Gute. Auch ohne besonderen Auftrag ihrer Kunden übermitteln wir Eva Plötner die besten Wünsche für den weiteren Weg durch den Herbst des Lebens. W.W.

Sozialamt Treptow-Köpenick gibt Kundenkarten aus
Seit Mitte Dezember werden im Sozialamt Treptow-Köpenick die Kundenkarten für Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz ausgegeben. Die Ausgabestelle befindet sich im Sozialamt Rudower Chaussee 4, Haus 4, im Raum 32. Die Stelle ist werktäglich von 8 bis 14 Uhr geöffnet. Die Ausgabe der Kundenkarte an Empfänger von Arbeitslosengeld II kann nur gegen Vorlage des Bewilligungsbescheides erfolgen. Sonstige Leistungsempfänger (Sozialhilfe, Asylbewerber) erhalten die Kundenkarte bei ihrem/r zuständigen Bearbeiter/in.

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Im Mai 2001 wurde die neue Uferstraße am Teltowkanal als Verlängerung von Glienicker Weg / Köpenicker Straße eingeweiht (s. AZ Nr. 86). 2005 soll sie in ganzer Länge bis zur neuen Autobahn fertiggestellt sein (s. AZ Nr. 128) und dann die Rudower Chaussee / Dörpfeldstraße entlasten. Als Namenspatron wurde ein Wissenschaftler gewählt, dessen Leistung vielen Forschungsfeldern dient, denn Ernst Ruska ist der Vater des Elektronenmikroskops.

Ernst Ruska (1906-1988) studierte Elektronik und beschäftigte sich schon 1928 in seiner ersten Arbeit mit Elektronenstrahlen und deren Verhalten im Magnetfeld einer stromdurchflossenen Spule. Er erkannte, daß eine Magnetspule, als Linse eingesetzt, das Bild eines Gegenstandes liefert, der mit Elektronen bestrahlt wird. Es gelang ihm auch, genügend kurze Brennweiten zu erreichen, so daß er 1933 das erste Elektronenmikroskop vorstellte, dessen Auflösung besser als die von Lichtmikroskopen war. Das Auflösungsvermögen von Lichtmikroskopen ist durch die Wellennatur des Lichtes begrenzt, es endet bei Strukturen, die kleiner als eine Wellenlänge des verwendeten Lichtes sind. Mit sichtbarem Licht erreicht man etwa 4.000 Å (1 Ångström = 10 -10 m). Die Grenze bei Elektronenmikroskopen liegt bei ca. 1 Å.

In einer feierlichen Zeremonie erhielt im Mai 2001 die neue Uferstraße am Teltowkanal als Verlängerung von Glienicker Weg / Köpenicker Straße den Namen Ernst Ruska verliehen

Ernst Ruska – Vater des Elektronenmikroskops

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Ernst-Ruska-Ufer

Tel.

Heimwerkerservice Ausführung sämtlicher Glaserarbeiten,

Glaserei Ney

Der Name auf dem Straßenschild

u.

Foto: Staneczek

Heute:

Fax: 030/673 31 26

Ernst Ruska begnügte sich nicht mit einem Prototyp; er verließ die Hochschule und ging in die Industrie, wo er bis 1939 das erste serienreife Elektronenmikroskop („Siemens-Übermikroskop“) entwickelte. Parallel dazu förderte er die Anwendungen auf verschiedenen Gebieten, zunächst gemeinsam mit seinem Bruder, dem Mediziner Helmut Ruska. Alle diese Arbeiten führte er auch nach dem Krieg in Berlin fort, erst bei Siemens, später am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft. 1986, mehr als 50 Jahre nach dem Bau seines ersten Mikroskops, erhielt Ernst Ruska den Physik-Nobelpreis „für seine fundamentalen elektronenoptischen Arbeiten“. Er teilt ihn sich mit Gerd Binnig und Heinrich Rohrer, die mit ihrem Raster-TunnelMikroskop am bisherigen Ende der Entwicklung der Elektronenmikroskopie stehen. W. Metzgen

12524 Berlin Köpenicker Straße 43
Adlershof:
Foto: IGAFA

Rentensprechstunden der GBM Treptow ab Januar:

Über den Ortsverband Treptow der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V. (GBM), Förderkreis Senioren, der sich 1993 konstituierte (als Vorläufer existierte bereits ein „Arbeitskreis Senioren“), haben wir an dieser Stelle bereits zweimal berichtet (AZ Nr. 84 + 120). Jetzt erhielten wir von Hans-Joachim Müller, GBM-Sprecherrat Treptow, neue Informationen. Über viele Jahre unterhielt un- rungs- und -ergänzungsgesetze ser Ortsverband in sieben Trep- (1. und 2. AAÜG-ÄndG) sowie tower Ortsteilen Konsultations- durch die Entscheidung des punkte, in denen jeweils einmal BverfG vom 23. Juni 2004 zur monatlich Rentensprechstunden sogenannten E-3-Problematik abgehalten wurden. Mitglieder („überhöhte Gehälter“), deren aus unseren Reihen – sämtlich Umsetzung allerdings noch ausSenioren – hatten sich für diese steht, für viele Betroffene die großes Fachwissen erfordernde Rentenansprüche ganz oder Aufgabe qualifiziert und dafür weitgehend durchgesetzt worehrenamtlich zur Verfügung ge- den. Zum anderen sind eine stellt. Ende 2004 hat die Anzahl Reihe neuer Probleme hinzugeder in den zurückliegenden kommen, z.B. durch die RiesterJahren zwischen Alt-Treptow Renten„reform“-Gesetzgebung und Altglienicke durchgeführten und das Alterseinkünftegesetz, Rentenkonsultationen die 1.850- das u.a. die Rentenbesteuerung Stunden-Grenze überschritten. In regelt. Übereinstimmung besteht diesem Zeitraum wurden die deshalb bei uns darin: Der Rentenkonsultationen der GBM, Kampf um Rentengerechtigkeit, wie uns von vielen Rentnern, um Rentengleichheit Ost-West, Rentenanwärtern und anderen gegen noch verbliebenes RentenRatsuchenden immer wieder be- strafrecht-Ost muß weitergeführt stätigt wurde, nicht nur schlecht- werden! Da sich jedoch in unsehin zu zuverlässigen Wegbeglei- rem GBM-Orstverband – alterstern für Tausende Treptower. und krankheitsbedingt – die ReiManchem von ihnen, die prüfen hen unserer größtenteils betagten ließen, ob mit ihrer Rente even- Rentenkonsultanten in den letztuell „etwas nicht stimmt“, ver- ten Jahren stark gelichtet haben, half das Fachwissen unserer ist die Aufrechterhaltung aller Rentenexperten z.B. auf dem bisherigen RentenkonsultationsWeg über einen erfolgreichen punkte personell nicht mehr zu Widerspruch oder eine Sozialge- verkraften. Deshalb werden die richtsklage auch zu einem höhe- monatlichen Sprechstunden statt ren Rentenzahlbetrag als ur- zuletzt in sechs ab Januar 2005 sprünglich zugestanden. noch in vier Stützpunkten weiterWie soll es nun mit den GBM- geführt. Allen Ratsuchenden Rentenkonsultationen in Trep- wird empfohlen, zu den Sprechtow weitergehen? Zum einen stunden, die kostenlos sind, die sind durch die politisch und juri- relevanten Rentenunterlagen mitstisch erkämpften Rentenände- zubringen.

jeden 2. Montag im Monat, 10 bis 12 Uhr Alte Schule, Dörpfeldstraße 54 Altglienicke: jeden 3. Montag im Monat, 16 bis 18 Uhr Bürgerzentrum, Ortolfstraße 182 Baumschulenweg: jeden 3. Dienstag im Monat, 9.30 bis 12 Uhr Treptow-Kolleg, Kiefholzstr.274/Ecke Mosischstr. Niederschöneweide: jeden 1. Donnerstag im Monat, 10 bis 12 Uhr Seniorenfreizeitstätte, Britzer Straße 19a

Rentensprechstunden in der „Alten Schule“ werden fortgesetzt

Tel. 67 82 31 12 formano, Goebel, Hummel u.v.a.

Geschenkideen

Nagelstudio
Nr. 129

Tel. 673 46 35

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Januar 2005

Seite 13

Gewinner des Festschmaus-Menüs ermittelt

Herzlichen Glückwunsch!
Unter den Leserzuschriften, die uns bis zum 17. Dezember erreichten, haben wir, wie in der Dezember-Ausgabe versprochen, den Gewinner unter Ausschluß des Rechtsweges ermittelt. Über die Einladung zum Menü für zwei Personen „Kaninchenkeule auf Champignons mit Kartoffelklößen“ im Adlershofer „Café 1901“, Arndtstraße, kann sich freuen: Herrmann Kopittke Mahonienweg

Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

Unsere geliebte Mutter und Oma

Emmy Helm
* 31.12.1903 † 12.12.2004

ist nach einem erfüllten Leben friedlich entschlafen.
Ilka Maria Helm Hilmar Helm und Familie
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Freitag, dem 7.1.2005, um 13 Uhr auf dem Adlershofer Waldfriedhof statt.

Wir gratulieren herzlich und wünschen guten Appetit!
Nichts schnelleres gibt's als die Jahre Am 22. Januar feiert unsere Mutter und Oma

Herzliche
Am Beginn des neuen Jahres übermitteln wir zuerst zum 97.Geburtstag am 13.1. an Charlotte Neumann beste Wünsche. Ebenso herzlich gratulieren wir Erna Füting am 22.1. zum 94. Erdenjubiläum. Zum 92. Wiegenfest beglückwünschen wir am 10.1. Irma Linke. Auf 91 erfüllte Lebensjahre blicken am 3.1. Martha Fuhrmann, am 11.1. Ingeborg Johanna Zihang, am 23.1. Hildegard Buggisch und am 28.1. Ludwig Schlägel zurück. Ihr 85. Lebensjahr vollenden in diesem Monat Gerda Müller (1.1.), Margarete Meilicke (4.1.), Hedwig Worreschk (7.1.), Elli Nagott und Heinz Musall (13.1.), Elisabeth Franz (21.1.), Ursula

Glückwünsche
Matuschek (22.1.), Ursula Schlüter (27.1.) sowie Gerhard Körbel (28.1.). Glückwünsche zum 80. Tag der Geburt erhalten Margot Kramer (2.1.), Waltraud Nowald (4.1.), Irmgard Schubert (10.1.), Alfred Kokot (12.1.), Ursula Oede (14.1.), Käthe Granzow (17.1.), Hans Putkunz (18.1.), Erwin Rüprich (20.1.), Ilse Heinz (22.1.), Kurt Krause (26.1.), Ilse Voigtländer (26.1.), Gerhard Becker (27.1.), Maria Kauter (30.1.). Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren zum Jahreswechsel und für ihr neues Lebensjahr Glück, Gesundheit, Freude und Zufriedenheit.

Erna Füting
ihren 94. Geburtstag. Es gratulieren ganz herzlich und wünschen alles erdenklich Gute.

Petra, Jürgen, Sabine, Karsten und Tim
Viele alte Nachbarn der Umgebung schließen sich den guten Wünschen an

Wer Liebe ausstreuet trägt reichen Lohn dafür heim

Zum 85. Geburtstag übermitteln wir

Ursula Schlüter
unsere besten Wünsche für die Zukunft.

SPD Adlershof

Unsere Rätselecke
Aus den Silben sind Wörter zu bilden, deren erste und letzte Buchstaben von oben nach unten gelesen ein irisches Sprichwort ergeben. (st = 1 Buchstabe) a – a – au – auf – berg – chen – der – di – di – di – e – e – e – ei – en – en – er – fre – füh – für – gan – ge – gi – gi – in – lek – li – mo – na – ne – ne – ne – ne – nes – ni – ni – ni – nist – no – no – o – o – or – pi – rei – rung – sar – se – skop – stän – sten – tät – te – te – ten – ten – ter – thel – ti – tro – tu – un – ur – ven. 1. Oper von Verdi; 2. Facharzt für innere Krankheiten; 3. altägyptische Königin; 4. Tierprodukt; 5. Insel im Mittelmeer; 6. Stadt an der Havel; 7. Insel im Bodensee; 8. Möglichkeit; 9. Oper von Albert Lortzing; 10. Musikerutensil; 11. altgriechischer Philosoph; 12. Gerät zum Nachweisen von Elektrizität; 13. italienischer Maler des 19. Jahrhunderts; 14. Hahnfußgewächs; 15. Premiere; 16. italienischer Maler (14781510); 17. Deckzellenschicht. Rätselautor: Harry Pätzold †
Auflösung des Brückenrätsels in der Dezember-Ausgabe 1. Leser; 2. Fuchs; 3. Schau; 4. Konto; 5. Brett; 6. Zwerg; 7. Kabel; 8. Stand; 9. Maler; 10. Milch Das Lösungswort lautet: Schneeball

Zur Sportplatzbebauung an der Köllnischen Heide (AZ Nr. 127)
Ich bin der Meinung, daß Frau Völcker diese Fragestellung mit Recht an eine breite Öffentlichkeit heranträgt, da vielen Bürgern die Problematik nicht bekannt ist. Ich spreche mich ebenfalls gegen eine Bebauung des ehemaligen Sportplatzes mit „Stadtvillen“ aus. Zum Ersten überzeugen mich die Argumente, die Frau Völcker in ihrem Beitrag dargestellt hat. Zum Zweiten bietet sich hier die einmalige Chance, einen Bruchteil von schon sehr naturnaher Fläche wieder der Köllnischen Heide anzugliedern. Wir könnten

k]j P H] N SK
hier dazu beitragen, der Natur einige Wunden zu heilen, denn täglich werden in Deutschland enorme Flächen zubetoniert. Zudem wäre eine sachgerechte Nutzung dieser Fläche für alle Bürger gegeben. Jürgen Bresler

Liebe Leser,
für Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche halten wir immer einen Platz bereit, Schreiben Sie an

Adlershofer Zeitung PF 1103 • 12474 Berlin

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Nr. 129

Viele Wege zum Abitur FEZ: Von Reisemesse bis zu „Feuerfarben über Hogwarts“ im OSZ in Köpenick
Neuer Bildungsgang erfolgreich gestartet / Tag der offenen Tür
Seit Beginn dieses Schuljahres werden am Oberstufenzentrum (OSZ) zwei Klassen in der Berufsoberschule (BOS) zur allgemeinen bzw. fachgebundenen Hochschulreife geführt. Mit der erfolgreichen Aufnahme dieses in Berlin neuen Bildungsganges in der Ausbildungsrichtung Wirtschaft wurde eine Lücke im Bildungsangebot des OSZ und im Bildungssystem des Landes Berlin geschlossen. Das OSZ als Kompetenzzentrum für kaufmännische Ausbildung bietet weiterhin die bewährten Bildungsgänge an. Das berufliche Gymnasium (Wirtschaft) führt gute Realschulabsolventen und Gymnasiasten in drei Jahren zur allgemeinen Hochschulreife. Das Fach Wirtschaftswissenschaft bildet hier, zusammen mit den Fächern Rechnungswesen und Recht, eine ideale Grundlage für ein späteres Studium der Fächer BWL, VWL oder Jura. Die zweijährige Fachoberschule erweist sich nach wie vor als Magnet für Realschüler mit ordentlichen Abschlussnoten, die im Berufsleben weiter kommen und die Fachhochschulreife erwerben möchten. Nicht nur die solide schulische Bildung in den wirtschaftsbezogenen Fächern, sondern vor allem das sechsmonatige Betriebspraktikum an einem von der Schule gestellten Praktikumsplatz bringen die jungen Menschen deutlich voran. Die zweijährige Berufsfachschule (OBF) hat sich vor allem für Realschüler bewährt, die auf einer vollschulischen Ausbildung zum kaufmännischen Assistenten mit Schwerpunkt Organisation und Personalwesen später weiter aufbauen wollen. Für besonders qualifizierte Absolventen der zweijährigen OBF bietet sich zusätzlich die Möglichkeit, in der einjährigen Fachoberschule die Fachhochschulreife zu erlangen oder den Weg zum Abitur in der BOS zu gehen. Am Samstag, dem 15. Januar können Sie sich beim Tag der offenen Tür zwischen 9.30 und 13.30 Uhr beraten lassen und die Schule in Oberschöneweide kennenlernen. Telefonische Vorabinformationen unter 53 89 58-13.
OSZ Wirtschaft und Sozialversicherung Helmholtzstraße 37, 12459 Berlin

Sein facettenreiches Jahresprogramm 2005 präsentiert das FEZ beim „Tag der offenen Tür“ am 8. und 9. Januar. Werkstätten, Übungsräume und Bühnen sind zum „Schnuppern“ geöffnet. Einen Schwerpunkt dabei bilden die Angebote der im Haus aktiven Vereine. Für Unterhaltung sorgt ein Bühnenprogramm, das auf ungewöhnliche Weise durch das Jahr 2005 führen wird. Eintritt frei! Am 15. und 16. Januar können sich Eltern, Lehrer und Kids auf der 18. Reisemesse wieder über „Tours für Kids und Teens“ informieren. Ob Abenteuercamp oder Badeurlaub, ob Skiurlaub oder Ferien auf dem Bauernhof, Klassen- oder Gruppenfahrten, Ferienlagerplätze, Sprachreisen oder Familienreisen – über 30 Reiseanbieter beraten vor Ort. Die Anbieter präsentieren Reisen, die in alle Bundesländer und ins europäische Ausland (Polen, Tschechien, Ungarn, Weißrußland)

führen. Einen Vorgeschmack auf die Reisen bietet das aktionsreiche Rahmenprogramm. Eintritt frei! Während der Winterferien Ende Januar findet das magische Turnier „Feuerfarben über Hogwarts“ statt. Dabei begibt man sich in eine eigene Geschichte zwischen bekannten Büchern und Filmen und die Kinder spielen mit: In Hogwarts hat der dunkle Lord seine Macht wirken lassen. Nur wenn Ihr gemeinsam viele Zaubergrade (ZAGs) erwerbt, kann die Kraft der Feuerfarben die Dunkelheit besiegen. Der Wettbewerb der Häuser und das Quidditchturnier werden nur mit Eurer Hilfe zum Erfolg führen! Wer wird Champion der vier magischen Elemente und wird es gelingen, ein großes Fest in Hogwarts zu feiern? Eintritt: 2 €, Familienticket 5 €. Geöffnet ist wochentags 10-18 Uhr, Sonnabend 13-18 Uhr, Sonntag 10-18 Uhr. Weitere Infos unter 53 07 15 04.

Hier gibt's die
Vertriebsstelle
HEM-Tankstelle Anna-Seghers-Gedenkstätte Lange Sicherheitstechnik Gemeindebüro der ev. Kirche Lebensmittel-Service Röhnicke Gaststätte „Herrmanns-Eck“ Lotto/Toto Niedrich TCHIBO Zeitungskiosk am Markt OTTO-Center Lotto/Toto Cobel „Seniorenbegegnung Alte Schule“ Kino „Casablanca“ Einkaufsquelle bei Berlin Chemie Friedhofsgärtnerei Freie evangelische Gemeinde Praxis für Physiotherapie Geschenkeladen Heidi Gläser Gaststätte „Blattlaus“ Gaststätte „Zum kühlen Grunde“ tz medial Betriebsrestaurant (WISTA-Gebäude) Wäscherei Dörschel Tabac-Center Bosse Obst+Gemüse Hartmann

Straße
Adlergestell 305 Anna-Seghers-Straße 81 Arndtstraße 2-4 Arndtstraße 12 Arndtstraße 32 Büchnerweg 30 Dörpfeldstraße 12 Dörpfeldstraße 15 Dörpfeldstraße / Marktplatz Dörpfeldstraße 51 Dörpfeldstraße 53 Dörpfeldstraße 54 Friedenstraße 12 Glienicker Weg 125 Hackenbergstraße 15 Handjerystraße 29/31 Handjerystraße 44 Marktpassagen Neltestraße 19 d Radickestraße 15 Rudower Chaussee 3 Rudower Chaussee 17 Thomas-Müntzer-Straße 10 Wassermannstraße 105 Wassermannstraße 119

Freiwilliges Soziales Jahr bei den Johannitern
Der Regionalverband Berlin der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) sucht ab sofort junge Männer zwischen 18 und 27 Jahren für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ). Es stehen verschiedene soziale Bereiche wie der Rettungsdienst, Behindertenfahrdienst, Hausnotruf und Menüservice zur Auswahl. „Aufgrund des körperlichen Einsatzes im Rettungs- und Fahrdienst, ist die Tätigkeit vor allem für junge Männer interessant“, sagt der Berliner Regionalvorstand Andreas Schiemenz. Seit August 2002 sei der freiwillige Sozialdienst als Ersatz für den Zivildienst anerkannt. Somit können Kriegsdienstverweigerer bei der Hilfsorganisation ein Freiwilliges Soziales Jahr anstatt des Zivildienstes absolvieren. Nach der Schule stellt das FSJ eine anerkannte Übergangsphase zur Berufsausbildung und zur Selbstfindung dar. Andere wiederum haben keinen Ausbildungsplatz gefunden oder durchlaufen Wartesemester für das Hochschulstudium. Diesem Aspekt wird bei den Johannitern Rechnung getragen, denn die „FSJ-ler“ werden in Seminaren pädagogisch begleitet. Hinzu kommt die jeweilige fachliche Ausbildung für das Einsatzgebiet. Für die FSJ-Tätigkeit werden ein Taschen- und Verpflegungsgeld sowie ein Wohnzuschuss gezahlt. Außerdem werden von den Johannitern die Sozialversicherungsbeiträge übernommen. Das FSJ kann jederzeit bei den Johannitern begonnen werden. In der Regel dauert es zwölf Monate, kann aber auf 18 Monate verlängert werden. Bei einer 18-monatigen Beschäftigung wird eine Ausbildung zum Rettungssanitäter als zusätzliche Qualifikation angeboten. Am Ende der Tätigkeit erhält der „FSJ-ler“ ein qualifiziertes Zeugnis. Weitere Infos unter 81 69 01 51. Schriftliche Bewerbungen an: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Berlin z.Hd. Herrn Andreas Schiemenz Berner Straße 2-3 12205 Berlin

Wenn Sie eine Ausgabe der Adlershofer Zeitung verpaßt haben, sie aber noch nachträglich erwerben möchten, können wir Ihnen helfen. Schreiben Sie uns oder melden Sie sich bei Wolfhard Staneczek, Otto-Franke-Straße 4, Tel. 677 24 58 Lotto/Toto Cobel, Dörpfeldstraße 53, Tel. 67 82 57 53 oder in der Anna-Seghers-Gedenkstätte, Anna-Seghers-Straße 81, Tel. 677 47 25

Januar 2005

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Bezirksamt ehrte Sportler
Am 10. Dezember fand die jährliche Sportlerehrung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick statt. In den Räumen des Sportamtes konnten Bezirksbürgermeister Dr. Ulbricht und der Stadtrat für Jugend und Sport, Joachim Stahr, weltweit erfolgreiche Sportler des Jahres 2004 aus der Region begrüßen. Mit einer Vielzahl von Titeln bei Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften ist Treptow-Köpenick wieder eine der erfolgreichsten sportlichen Regionen Europas, was auch die ausgezeichnete Trainingsarbeit in den Vereinen und die Unterstützung durch den Bezirk widerspiegelt.

Golftraining unterm Hallendach
Wer auch im Winter auf Golfspielen nicht verzichten möchte, hat jetzt wieder Gelegenheit, seinen Sport unter einem Hallendach zu betreiben. Thomas Bergmann, Chef der seit mehreren Jahren an der Rudower Chaussee etablierten öffentlichen Golfanlage, hatte ja bereits im vergangenen Jahr während der kalten Jahreszeit für Indoor-Golf in Adlershof gesorgt (s. AZ Nr. 118). Da in diesem Winter dafür in Adlershof leider keine Möglichkeit besteht, hat Herr Bergmann in Lichterfelde, Hildburghauser Straße 238, eine Halle dementsprechend eingerichtet. Offen für Jedermann/frau bietet die 500 m2 große Golfhalle ein komplexes Wintertraining für den Beginner wie für Fortgeschrittene. 6 Netzabschläge stehen den GolDas Putting-Blau, ein mit blauem Kunstrasen belegtes Podest, bietet 6 Einlochvarianten, die zum Üben und Spaß haben einladen. Komplettiert wird die Halle durch den Pro-Shop, einem kleinen Wellnessbereich mit Massage-Angeboten, Kosmetikberatung und -pflege, sowie einem Bistro. Es werden darüberhinaus einige Veranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, wie GolfDemo, Kunst und Kulturevents, Auto und Technik stattfinden. Indoor-Golf in dieser Form ist einzigartig in Berlin. Die Halle steht täglich von 11 - 21 Uhr gegen geringe Gebühren für die allgemeine Nutzung offen. Weitere Informationen sind im Internet unter www.go-4-golf.de zu erhalten. T.B.

fern zur Verfügung, um „im Schwung“ zu bleiben oder ihn mit fachlicher Anleitung zu erlernen, bzw. zu verbessern. Hierbei kommt das moderne Schwunganalyse-System „Scope“ zum Einsatz. Basierend auf zwei hochsensiblen Kameras und einer ausgefeilten Software, entgeht kein noch so kleiner Schwungfehler.

Abwechslungsreiche Touren zum Auftakt der Wandersaison 2005
Nach dem „Anwandern ’05“ am 1.1. (Treff: 11 Uhr S-Bhf. Hirschgarten) stehen am 8.1. „Seen im Winter“ auf dem Programm der freien Wandergruppe „Der Wanderfreund“. Treff: 10 Uhr S-Bhf. Grünau. „Der Tiergarten im Winter“ wird am 15.1. erkundet. Treff: 10 Uhr S +U-Bhf. Wedding. „Rund um den Seddinberg“ geht es am 19.1. Treff: 10 Uhr S-Bhf. Köpenick. „Auf alten Wanderwegen“ ist man am 23.1. unterwegs. Treff: 10 Uhr S-Bhf. Hermsdorf (Bahnsteig). „Zur Winterzeit durch’s Briesetal“ wird am 29.1. gewandert. Treff: 10.30 Uhr S-Bhf. Borgsdorf. Bei diesen Wanderungen sind auch die Wanderpläne 2005 erhältlich. Infos zu allen Touren unter Tel. 656 07 34. 8.1. mit einem „Wandermarathon“ (Treff: 7.30 Uhr S-Bhf. Königs Wusterhausen) die Wandersaison 2005 eröffnet. „Ufer- und Waldwege“ sind das Thema der Tour am 9.1. Treff: 10 Uhr S-Bhf. Treptower Park. Zur „Wuhlewanderung“ wird am 15.1. eingeladen. Treff: 9 Uhr S-Bhf. Köpenick. „Auf dem Havelhöhenweg“ wandert man am 22.1. Treff: 9.30 Uhr S-Bhf. Nikolassee. „Zwischen Petershagen und Fredersdorf“ ist man am 23.1. unterwegs. Treff: 10 Uhr S-Bhf. Petershagen Nord. Weitere Informationen zu den Wandertouren unter 56 59 38 41. L.E.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin

Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Adlershofer Helfer

Bei den „Cöpenicker Wanderfreunden“ wird am 2.1. „Auf dem Barnimer Dörferweg“ (Treff: 10 Uhr S-Bhf. Karow) und am

Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im Februar ist am 17. Januar

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Wir wünschen unseren Kunden alles Gute für 2005!

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Nr. 129

Qualitätsorientiertes Lernen an der Volkshochschule
Im neuen Jahr stellt sich die Volkshochschule Treptow-Köpenick einer umfassenden Qualitätsprüfung. Bei der „Lernorientierten Qualitätstestierung in der Weiterbildung“ (LQW) stehen die Lernenden im Mittelpunkt. Die VHS wird sich in diesem einjährigen Prozeß Stärken und Schwächen, Potentiale und Lücken bewußt machen, den Bildungsbedarf erforschen, an effizienten Kriterien den Bildungserfolg und die Zufriedenheit der Teilnehmer ermitteln. Dabei ist sie besonders am Gespräch mit den Teilnehmern interessiert. Im Sinne von qualitätsorientiertem Lernen bietet die Volkshochschule ein umfangreiches Lehrprogramm an. Der Bereich Fremdsprachen möchte mit seinem Angebot auch blinde und sehschwache Bürger ansprechen. In einem speziellen Englischkurs geht es um Reaktivierung und Erweiterung der sprachlichen Kenntnisse und vor allem um die Entwicklung der Fertigkeiten im Hören und Sprechen. Eine fundierte Starthilfe für Ausländer und Aussiedler bietet der Bereich Deutsch als Fremdsprache. Das Lernziel verfolgt über das Grundprogramm hinaus die Befähigung zur eigenen, schöpferischen Kommunikation in deutscher Sprache. Der Bereich Gesundheit unterbreitet ein breites Spektrum, den Körper zu aktivieren. Eine gute Methode dieses Ungleichgewicht zu reduzieren ist z.B. Yoga. Im Zweiten Bildungsweg beginnen zum nachträglichen Erwerb des Haupt- bzw. Realschulabschlusses am 31. Januar kostenlose Lehrgänge. Die Lehrgänge im Abendunterricht erstrecken sich über eine Dauer von anderthalb Jahren und finden drei- bzw. viermal wöchentlich in Baumschulenweg statt.

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Erwartungen an das Ordnungsamt
Zum Thema „Mehr Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in Treptow-Köpenick durch das neue Ordnungsamt“ lädt die SPD Treptow-Köpenick am 10. Januar um 19 Uhr zu einer öffentlichen Versammlung in den Gemeinschaftsraum des Pflegeheims der Arbeiterwohlfahrt Berlin, Südostallee 212 (Nähe Sterndamm) ein. Als kompetenter Gesprächspartner steht Heino Berg, Leiter des Ordnungsamtes, zur Verfügung.

Frühjahrsprogramm mit umfangreichen Angeboten
Das Frühjahrsprogramm greift die beliebten Führungen durch das historische und moderne Berlin wieder auf. Im Bereich Philosophie und Religion gibt es Wissenswertes über die mythische Götterwelt der Griechen sowie Interessantes über die Hintergründe heutiger Religionen und religiöser Auseinandersetzungen. Ein Blick in andere Länder entführt per DiaVortrag in internationale Großstädte. Auch regionale Themen werden wieder eine große Rolle spielen, ob in den Politikerrunden im Wohngebiet oder in Exkursionen zur lokalen Kultur- und Baugeschichte sowie bei Umwelterkundungen in der Umgebung. In den Bereichen Computer und Berufliche Bildung gibt es (fast) nichts, was es nicht gibt: Vom PCund Internetkurs für Einsteiger oder Fortgeschrittene über digitale Bild- und Videobearbeitung bis zur professionellen Programmierung oder Webseitengestaltung, von Buchführung über Marketing bis zu Konfliktmanagement, Moderation und Kreativitätstraining. Spezielle Kurse richten sich an Senioren oder Jugendliche, andere können mit bundesweit anerkannten Zertifikaten abgeschlossen werden.

Überwinterung im Britzer Garten
Das winterliche Vogelleben im Britzer Garten ist keineswegs artenarm. Am 9.1. kann es unter Anleitung beobachtet werden, vielleicht singen sogar einige Vögel bei Sonnenschein (Treff: 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Wer mehr über die Gehölzbestimmung im Winter erfahren möchte, trifft sich um 11.30 Uhr zu einem Spaziergang am Karl-Foerster-Pavillon. Bei einem Spaziergang am 16.1. erfährt man, wie Blatt- und Blütenknospen aufgebaut sind und sich im Winter gegen Kälte und Verdunstung schützen (Treff: 11 Uhr, Karl-Foerster-Pavillon). Um 14 Uhr treffen sich dort Kinder zwischen 7 und 10 Jahren zu einer Spurensuche der auch im Winter aktiven Parkbewohner. Eulengewölle besteht aus unverdaulichen Nahrungsresten. Am 23.1. wird gezeigt, wie man anhand der kleinen Knochen ein Mäuseskelett rekonstruieren kann (Treff: 14 Uhr, Karl-FoersterPavillon). Viele Vögel überwintern im „milden Berlin“. Großund Kleinvogelarten wie Wildgänse, Greifvögel, Drossel-, Finken- und Ammerarten sollen am 30.1. an der Rudower Stadtgrenze aufgesucht werden (Treff: 8 Uhr, U-Bhf. Rudow). Im Rahmen der Reihe „Kunst und Biologie“ wird am 15.1. an Hand von Gemälden der Wandel der Hunderassen und ihre Bedeutung für den Menschen gezeigt (Treff: 11 Uhr, Gemäldegalerie im Kulturforum Potsdamer Platz). Eine Ausstellung zur „Natur im Winter“ informiert im Karl-Foerster-Pavillon alle Gäste zu Überwinterungsstrategien bei Tieren und Pflanzen. Vom 21.- 30.1. ist das Freilandlabor Britz bei der Internationalen Grünen Woche wieder mit einem Informationsstand vertreten. Nähere Informationen zu allen Ereignissen sowie Anmeldung zu den Veranstaltungen werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

Blick hinter die Kulissen der Funk- und Fernsehwelt
Jugendliche Teilnehmer haben die Möglichkeit hinter die Kulissen der modernen Funk- und Fernsehwelt zu schauen. Spannung verspricht ein internationaler Jugendtheaterkurs, der sich in Zusammenarbeit mit Teilnehmern aus Slowenien, Polen und Italien mit Fragen zur „Zukunft der Arbeit“ auseinandersetzt. Die im August letzten Jahres erschienene Broschüre behält auch für das Frühjahrssemester 2005 ihre Gültigkeit.
Informationen und Anmeldung: Volkshochschule Treptow-Köpenick Plönzeile 7, 12459 Berlin Tel. 6172-5411, Fax: 6172-5400 oder Baumschulenstr. 81, 12437 Berlin Tel. 53 69 90 59, Fax: 532 89 67

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