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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2004, H.122/Juni

Monatszeitung

Nr. 122 Juni 2004

0,60 €

❒ Zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ am 12.6. werden

❒ „Kleine ganz GROSS“ heißt

in Adlershof wieder tausende Besucher erwartet. Im Juni gibt es in unserem Bezirk als weitere Großereignisse die „Treptower Festtage“ und den „Köpenicker Sommer“
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das Programm am 1. Juni im FEZ Wuhlheide zum Internationalen Kindertag
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❒ In Adlershof wird am 19. Juni

gleich zu drei Festen eingeladen: Hoffest der Heide-Grundschule, Erlebnistag bei ABC 08 und Sommerfest der „Blattlaus“
Seiten 6, 14 und 15

❒ Am 13. Juni sind die Bürger

der Europäischen Union zur Neuwahl des Europa-Parlaments aufgerufen – in Berlin treten dazu 22 Parteien an
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❒ Ein Sommerspaziergang im

Landschaftspark auf dem ehemaligen Flugfeld Johannisthal-Adlershof ist ein besonderes Erlebnis
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❒ Der evangelische Kindergarten in der Friedenstraße

feiert im Juni seinen 100. Geburtstag. Die heutige „Villa Noah“ war einst „Kleinkinderbewahranstalt“
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Nr. 122

„Treptower Festtage“ und Zur Europawahl am 13. Juni „Köpenicker Sommer“ locken treten in Berlin 22 Parteien an Wie in jedem Jahr ist auch 2004 daß jeder auf seine Kosten kommt.
der Juni wieder der Monat für die weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannten und traditionsreichen Feste Treptow-Köpenicks. Die Treptower Festtage finden in diesem Jahr vom 4. bis 6. Juni statt. Höhepunkt der Veranstaltungen, die vor allem rund um das Treptower Rathaus und im Treptower Park zu erleben sind, ist am Sonnabend das große Höhenfeuerwerk „Treptow in Flammen“. Sein Ursprung läßt sich bis in das Jahr 1825 zurückverfolgen. An allen Tagen gibt es Programme unterschiedlichen Charakters, so Näheres zu den sportlichen Aktionen erfahren Sie auf Seite 15. Der „Köpenicker Sommer“, der in diesem Jahr zum 43. Mal gefeiert wird, erlebt am 11. Juni seinen Auftakt. Der Bezirksbürgermeister und der Hauptmann von Köpenick werden ihn eröffnen. Letzterer hat dann einen Tag später seinen großen Auftritt, wenn zum Abschluß des großen Festumzuges die weltweit bekannte Episode der Beschlagnahme der Stadtkasse durch den Hauptmann und seine Garde eine Neuauflage erfährt. L.E. Die Bürger der Europäischen Union sind am 13. Juni zur Neuwahl des Europäischen Parlaments aufgerufen. Bei der Europawahl treten in Berlin 22 Parteien an. Wie der Berliner Landeswahlleiter Andreas Schmidt von Puskas mitteilte, steht auf dem Stimmzettel an erster Stelle die CDU, gefolgt von SPD, PDS, Grünen und FDP. Auf weiteren Plätzen folgen u.a. die Republikaner, die Tierschutzpartei, die Grauen Panther und die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp).

Die Reihenfolge der Listenplätze wurde entsprechend der Berliner Wahlergebnisse der Europawahl 1999 vergeben. Damals kam die CDU auf 35 Prozent, die SPD auf 26,7, die PDS auf 16,7, die Grünen auf 12,5 und die FDP auf 2,4 Prozent. Insgesamt waren vor fünf Jahren in Berlin 20 Parteien und Gruppierungen angetreten. Anders als bei Bundes- oder Abgeordnetenhauswahlen hat jeder Wähler nur eine Stimme. Die Wahllokale sind am 13. Juni von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Schloß erstrahlt in neuem Glanz
Nach 10jähriger Sanierung und Restaurierung erstrahlt das Schloß Köpenick seit Ende Mai in neuem Glanz. Das 1677-83 von R. van Langervelt erbaute Schloß dient den Staatlichen Museen zu Berlin seit 1963 als Kunstgewerbemuseum. In dem für die Kunstgeschichte Brandenburgs bedeutenden barocken Wasserschloß ist das Kunstgewerbemuseum nun ein „Museum der Raumkunst“ in Renaissance, Barock und Rokoko. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 10 – 18 Uhr Samstag u. Sonntag 11 – 18 Uhr Eintritt: 6.- €, ermäßigt 3.- €. (Auf der Schloßinsel stehen keine Parkplätze zur Verfügung.)

Glaube und Wissenschaft
Vortrag und Diskussion am 11. Juni im Gemeinderaum
„Ich brauche diese Hypothese nicht, Sir“ lautet die berühmte Antwort des Mathematikers und Astronomen Pierre Laplace an Napoleon, als der ihn fragte, wo denn Gott in seiner physikalischen Erklärung der Welt vorkomme. Naturwissenschaften und Religion, Glaube und Wissen, Schöpfung und Evolution – seit langem sind dies im Denken vieler Menschen Gegensätze. Nicht so für den Theologen Wolf Kröttke, Professor für Systematische Theologie an der Humboldt Universität zu Berlin, er fragt: Hat es einen Sinn, daß wir uns um ein besonderes menschliches Profil unseres Daseins bemühen, wenn es in lächerlich kurzer Zeit schon wieder vergangen und tot sein wird? Verträgt sich der Glaube an Gott, der die Welt erschaffen hat, mit unserem Wissen vom Werden des Universums und der Erde? „Erschaffen und erforscht“ lautet der Titel von Vortrag und Diskussion mit Prof. Wolf Kröttke über Erkenntnis, Glaube, Ethik, über die Grenzen des Wissens und der Forschung – auch über Genforschung – am 11. Juni, dem Vorabend der Langen Nacht der Wissenschaft, im Gemeinderaum der evangelischen Gemeinde Adlershof, Arndtstraße 12. T.P.

Einladung ins Arboretum
Wie in den Vorjahren erwartet das Arboretum (Späthstr. 80/81) zur Langen Nacht der Wissenschaften am 12.6. wieder viele Gäste. Es gibt allerhand (auch speziell für Kinder) zu sehen. Zudem kann man an einem kurzen Streifzug durch die Evolution der höheren Pflanzen „Von der Alge über den Mammutbaum zum Gänseblümchen“ teilnehmen. Das ist gleichzeitig die Eröffnungsveranstaltung für die diesjährige „Woche der Botanischen Gärten“ bis 20. Juni, in der allen Naturliebhabern zahlreiche Führungen, Aktionen, Beratungen und Vorträge angeboten werden. Weitere Infos unter 636 69 41. W.S.

Zur 4. Langen Nacht der Wissenschaften werden auch in Adlershof tausende Besucher erwartet
Zur 4. „Langen Nacht der Wissenschaften“ werden am 12. Juni wieder Tausende von Besuchern nach Adlershof kommen. In der „WISTA-Corner“ können sie dann auch etwas zur 250jährigen Geschichte des Ortes erfahren. Wie im Vorjahr empfehlen wir, bei der Vielfalt der Möglichkeiten sich für die Planung einer persönlichen Lange-Nacht-Tour zuvor das Programmheft oder das ausführliche Adlershof-Programm zu besorgen bzw. im Internet unter www.lndw.adlershof.de nachzulesen. Erneut lassen sich alle Ziele mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zusätzlichen Bus-Shuttles bequem erreichen. Lange-NachtTickets sind für 11 € (erm. 7 €, Familienkarte 27 €, Kinder unter 6 Jahren frei) im Vorverkauf erhältlich und berechtigen zum Eintritt in die Institutionen sowie zur Benutzung der öffentlichen Verschichte der ehemaligen Akademie der Wissenschaften oder der Luftfahrt sowie spezielle Touren für Kinder von 9 bis 13 Jahren in Begleitung ihrer Eltern (zuvor unter 6392-3583 anmelden!). Auch zur Teilnahme an einer ungewöhnlichen Hörspiel-Aufführung des Schlossplatztheaters Köpenick am Rande des Landschaftsparks meldet man sich hier an. Für eine Betreuung kleinster Gäste haben sich erneut erfahrene Kindergärtnerinnen der Kita „Spatzennest“ zur Verfügung gestellt. An mehreren Orten wird für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Auf der anderen Seite der Rudower Chaussee können die Institute für Geographie und Psychologie der Humboldt-Universität erstmals besucht werden. Im nahen Erwin Schrödinger-Zentrum präsentieren sich neben dem Computer- und Medienservice auch die Institute für Informatik und Mathematik, einen Busstop weiter laden die Institute für Chemie und Physik zu Experimenten (auch speziell für Kinder) ein. Am Institut für Kristallzüchtung, dem Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt wird man sich wohl wieder ebenso auf Andrang und Wartezeiten einrichten müssen, wie bei BESSY oder dem Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik. Im FraunhoferInstitut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik kann man sich im 3-D-Labor in fremde Welten versetzen lassen. Die Antwort auf die Frage „Wie wird aus Sonnenlicht Strom?“ ist nur einer der Programmpunkte im bunten Programm des Hahn-Meitner-Instituts.
Fortsetzung auf Seite 3

kehrsmittel vom 12.6., 14 Uhr bis 13.6., 4 Uhr im Tarifbereich ABC. Die Tickets sind an Theaterkassen und größeren S-Bahn-Stationen erhältlich oder können ab 1.6. unter Telefon 25 00 23 45 bzw. www.eventim.de bestellt werden. In Adlershof führt der Rundkurs des Bus-Shuttles mit elf Haltepunkten vom Bahnhof zuerst zum zentralen Anlauf- und Treffpunkt, dem Gebäude der WISTAMANAGEMENT GMBH (Rudower Chaussee 17). Dort kann man Eintrittskarten erwerben und sich an zahlreichen Informationsständen orientieren. Hier beginnen auch die Führungen, z.B. zur Ge-

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Sommerspaziergang im Landschaftspark
Wenn jetzt die Sonne an warmen Tagen ins Freie lockt, empfehlen wir jung und alt einen Spaziergang im Landschaftspark auf dem ehemaligen Flugfeld Johannisthal-Adlershof. Er liegt ganz ruhig, ein wenig versteckt hinter den neuen Institutsgebäuden der Physik und Chemie der Humboldt-Universität. Am einfachsten gelangt man von der Rudower Chaussee über die Max-BornStraße vorbei an den technischen Denkmalen der Fluggeschichte zum Park. Der Landschaftspark bietet auf 65 ha den Besuchern zahlreiche Besonderheiten. Sein auf den ersten Blick etwas spröder Charakter offenbart erst bei näherer Betrachtung seinen Charme. Er ist zugleich ein Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet, in seiner Größe eine einzigartige Kombination inmitten der Stadt. Hier können der Blick in die Ferne schweifen, die Gedanken in der Weite auf Wanderschaft gehen. Zugleich beherbergt im zentralen Teil vor allem das Naturschutzgebiet mit seinen 25 ha wertvolle Schätze der Natur. Auf der scheinbar kargen Fläche leben viele kleine Lebewesen, die sehr selten und zum Teil vom Aussterben bedroht sind. In gewissem Sinn ist das ehemalige Flugfeld, auf dem die deutsche Motorfliegerei ihren Anfang nahm, auch heute noch in Betrieb. Flugkünstler der kleinsten Art bewohnen einen Standort mit extremen Temperaturbedingungen und nährstoffarmen Böden. halten unter www.foedervereinlandschaftspark.de oder über das Büro für Umweltplanung (s. AZ Nr. 118), Volmerstraße 9 (Tel. 6392-6330). Während der Langen Nacht der Wissenschaften am 12. Juni können Sie uns am Motorenprüfstand direkt erreichen. Dr. Birgit König für den Förderverein

Veranstaltungen und Führungen:

59 Schmetterlings- sowie 88 Wespen- und Bienenarten schwirren über das Gelände. Zwischen den vielen seltenen und gefährdeten Pflanzenarten (in der Fachsprache als Magerrasen bezeichnet) machen vom Aussterben bedrohte Laufkäfer-, Spinnen- und Heuschreckenarten die Runde. Acht geschützte Vogelarten leben hier, das Zwitschern der Feldlerche geht unverkennbar ins Ohr. Sie brütet am Boden, Spaziergänger würden zur Gefahr für ihren Nachwuchs, wie für andere Tierund Pflanzenwelt auch. Deshalb darf das Naturschutzgebiet nicht betreten werden. Eine Promenade führt rings um das Gebiet, so daß eine Betrachtung trotzdem möglich ist. Der Park soll zudem vielfältige

Angebote für die Erholung schaffen, dazu wurden in den Randbereichen „Kammern“ angelegt. Die Skaterbahn ist bei der Jugend bereits beliebt. Zwei weitere Kammern sind nicht ganz fertiggestellt, die Ausgestaltung der übrigen Kammern wird mangels Geld auf sich warten lassen. Es gibt also noch viel zu tun und die künftigen Nutzer des Parks sollen in die weitere Entwicklung einbezogen werden. Diesem Anliegen widmet sich der Förderverein Landschaftspark Johannisthal/Adlershof e.V. und möchte Bürger, Unternehmen und Institutionen einbeziehen,um gemeinsam Ideen zu entwickeln und neue Wege der Realisierung zu erschließen. Jeder ist gefragt und gern gesehen! Informationen können Sie er-

Sonnabend, 5. Juni, 14 Uhr „Die Pflanzenwelt des Landschaftsparks Flugfeld Johannisthal“
(3 €, erm. 2 €)

Donnerstag, 17. Juni, 18 Uhr „Wo Steinschmätzer und Schafstelze zu Hause sind – ornithologische Leckerbissen zum Feierabend“
(Vorkommen und Wissenswertes über die Vogelarten im Park)

Sonntag, 4. Juli, 8 Uhr „Die Brutvögel im Landschaftspark Flugfeld Johannisthal“
Treff: jeweils Rudower Chaussee/ Ecke Magnusstraße

Arbeiten in der Stadt
für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien

4. Lange Nacht der Wissenschaften
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Umfangreich sind die Informationsmöglichkeiten im Zentrum für Informations- und Medientechnologie sowie im Zentrum für Umwelt-, Bio- und Energietechnologie (UTZ). Im Institut für Angewandte Chemie (ACA, s. S. 11) und der ASCA Angewandte Synthesechemie Adlershof erhält man in einigen Laboren Einblick in deren Forschungstätigkeit.

Künftig soll ein „GedankenGang“ ständig die Besucher bei einem Spaziergang durch das Gelände über die einzelnen Institute in den Gebäuden informieren. Es soll kein akademischer Lehrpfad, sondern auf unterhaltsame Weise ohne Anleitung für jedermann verständlich sein. Noch sucht die WISTA-MANAGEMENT GMBH weitere Sponsoren dafür zu gewinnen. Zur „Langen

Nacht“ sollen die ersten „Stationen“ bereits zu sehen sein. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die Broschüre mit allen beteiligten Institutionen, Informationen über die Bus-Shuttle-Routen und das detaillierte Programm gibt es u.a. bei der WISTA-MANAGEMENT GMBH (Rudower Chaussee 17) und in der Bibliothek in der Alten Schule. W.S.

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Applaus für Jubiläumsveranstaltungen
BVV würdigt 1. Etappe der Adlershof-Feierlichleiten zum 250. Geburtstag
In der Bürgeranhörung vor der BVV-Sitzung am 29.4. kamen drei Probleme aus anderen Ortsteilen zur Sprache. Am Sitzungsbeginn teilte BVV-Vorsteher Blohm mit, daß die nächste Tagung am 27.5. auf Beschluß des Ältestenrates als Sondersitzung (ohne Bürgeranhörung und Anfragen) von 16-18 Uhr stattfindet, um die Teilnahme an der Feier zur Wiedereröffnung des Köpenicker Schlosses am gleichen Abend zu ermöglichen. Bürgermeister Dr. Ulbricht berichtete vom regen Interesse am „Girls-Day“ und ging ausführlich auf die Problematik fehlender Ausbildungsplätze für Schulabgänger ein. Im Bezirksamt konnten nur nach „Umschichtung“ nochmals Mittel für neue Azubis bereitgestellt werden. Ebenso detailliert informierte er über die zum 1.9. einzurichtenden bezirklichen Ordnungsämter, deren Besetzung und „Bewaffnung“. Erfreut begrüßt wurde die Mitteilung, daß nach Abschluß des Haushalts für 2003 fast 3,4 Mio Euro für 2005 erhalten bleiben. Die Ergebnisse im „Sozialstrukturatlas“ bezeichnete er als „für uns nicht überraschend“ (wir werden über die Angaben zu Adlershof demnächst informieren). Weiterhin sprach er seinen „Dank allen Beteiligten an den eindrucksvollen Veranstaltungen der 1. Etappe zu 250 Jahre Adlershof“ aus und führte unter Applaus fort: „Weil es so schön war, gibt es noch eine 2. Etappe im September.“ Anschließend würdigte er auch den traditionellen Altstadtlauf und teilte mit, daß die Grundschule an der Wuhlheide als 2. Ganztagsschule genehmigt wurde. Auf „Mündliche Anfragen“ war u.a. zu erfahren, daß - es hinsichtlich der Wartezeiten im Sozialamt eine positive Entwicklung gibt. Die Terminvergabe hat sich bewährt, trotzdem gibt es Ausnahmen. - es im Anmeldeverfahren von Schülern im Oberschulbereich geringe Veränderungen gibt. Während die Nachfrage zur GesamtFür Ihre Anzeigenwünsche in der

Sprechstunden
Den Bundestagsabgeordneten Siegfried W. Scheffler kann man am 5. Juni zwischen 10 und 12 Uhr in Adlershof auf dem Marktplatz sprechen. Im Bürgerbüro der SPD Treptow-Köpenick, Grünauer Straße 8 (Köpenick) finden seine nächsten Sprechstunden am 3.6. von 15-18 Uhr und am 21.6. von 15-18 Uhr statt. (Anmeldung bitte unter Tel. 65 49 62 04 oder 657 24 54). Die Sprechstunden von Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht im Juni standen bis Redaktionsschluß noch nicht fest. Sie können ggf. unter 6172-2300 erfragt werden! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, erfolgt jeden 2. Dienstag (so am 8.6.) von 17-19 Uhr im Altglienicker Bürgerzentrum, Ortolfstr. 182/184.

schule etwa gleich geblieben ist, hat sie bei Realschulen und Gymnasien etwas ab- und bei Hauptschulen zugenommen. - nach Fertigstellung der Autobahn an der Bezirksgrenze zu Neukölln eine Korrektur der Bezirksgrenze erfolgt.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

Ausführlich diskutierten die Mitglieder der BVV in der letzten Sitzung nicht behandelte „Große Anfragen“ sowie die Antworten auf die der vorletzten Sitzung. Beschlossen wurde u.a., der IG Dörpfeldstraße für die „Herstellung von Werbeträgern (Taschen) - 250 Jahre Adlershof“ 1.500 Euro aus Sondermitteln zur Verfügung zu stellen. Der Antrag auf Sondermittel des Förderkreises für strahlengeschädigte belorussische Kinder für die Anschaffung eines behindertengerechten Kleinbusses wurde abgelehnt. Das Bezirksamt wurde u.a. ersucht, - sich dafür einzusetzen, daß im Rahmen des Baues der A113 (neu) an der Anschlußstelle Adlershof in angemessener Form ein Hinweis auf den Wissenschafts- und Medienstandort erfolgt. - der zuständigen Senatsverwaltung „wegen der Historizität“ vorzuschlagen, die Teltowkanalbrücke der A 113 (AdlershofRudow-Altglienicke) „Wredebrücke“ zu benennen. Die neuen Autobahntunnel sollten nach Gustav Hertz und Bruno Bernitz, die Brücken der TVO über die Oberspreestraße bzw. die Ottomar-Geschke-Straße nach Siegfried Berger und Chris Gueffroy benannt werden. - sich dafür einzusetzen, daß im Zuge der Sanierung des Sowjeti-

schen Ehrenmales im Treptower Park die Entstehungsgeschichte durch Informationstafeln erläutert und die Stalin-Inschriften in den historischen Kontext eingeordnet werden. - in den Bürgerämtern in angemessenem Umfang auch Materialien zur Europäischen Union auszulegen. - Sozialhilfeberechtigten unaufgefordert im Sozialamt eine kostenlose Leserkarte für die öffentlichen Bibliotheken anzubieten. Von der BVV zur Kenntnis genommen wurde u.a., daß die Namensgebung „Stefan Heym“ für die Stadtteilbibliothek Adlershof nunmehr „anläßlich der Festlichkeiten 250 Jahre Adlershof und des 100-jährigen Bestehens der öffentlichen Bibliothek in Form einer öffentlichen Veranstaltung“ stattfindet. Den Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. V/28 entnehmen wir u.a., daß - für das Projekt „Stolpersteine“ notwendige Genehmigungen unbürokratisch erteilt wurden. - sich die Kosten von Vandalismusschäden auf Friedhöfen im Bezirk 2003 auf ca. 1.500 Euro für Sachmittel beliefen, die Personalkosten wurden nicht erfaßt. - die Planung eines Kreisverkehrs nur im Entwicklungsgebiet Johannisthal/Adlershof am Eisenhutweg/Straße am Flugplatz (Melli-Beese-Ring) besteht. - im Bezirk seit dem Jahr 2000 ca. 1.000 m2 Radwege instand gesetzt und ca. 32.000 m2 neu gebaut wurden, davon 10.600 m2 am Ernst-Ruska-Ufer, die 2004 noch fortgesetzt werden. - es an 24 Schulen im Bezirk internationale Verbindungen gibt. Unsere Heide-Grundschule hat Kontakte nach Albinea (Italien), die Anna-Seghers-Grundschule in die Ukraine, nach Frankreich und England. Die nächste BVV-Sitzung findet am 27.5. von 16-18 Uhr statt (nach Redaktionsschluß, s. oben). Die folgenden am 24.6. und 26.8. beginnen um 17 Uhr, zuvor gibt es ab 16 Uhr wieder Bürgeranhörungen. W.S.

Kompetenztraining zur Präventivarbeit
Angesichts zunehmender Aggressivität und rechtsradikaler Vorkommnisse in unserer Gesellschaft kommt den Schulen eine besondere Rolle in der Präventivarbeit zu. Am 15. März fand ein Workshop zur Präventivarbeit mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen statt. Die Leitung des Workshops hatte Prof. Dr. Osborg von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg, der das Handlungskonzept für die Präventionsarbeit am Forschungsschwerpunkt „Aggressive Lebenswelten“ entwickelt hat. Erklärtes Ziel dieser „Verunsicherungs- und Konfrontationspädagogik“ stellt die „Zerbröselung“ der politischen Rechtfertigungsideologie und die Rücknahme von Aggressionen auf die zu Feinden stilisierten Personengruppen dar. Für Interessierte findet am 7. und 8. Juni 2004 ein weitergehendes Kompetenztraining mit der Volkshochschule statt. Informationen und Anmeldung: Jutta Richter, Volkshochschule Treptow-Köpenick, Plönzeile 7, 12459 Berlin, Tel. 6172-5422

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Juli-Ausgabe ist der 18. Juni

TAG & NACHT

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waren bei Josef so, daß es nicht verwundert hätte, wenn er sich der Verzweiflung hingegeben hätte und depressiv geworden wäre. Doch trotz aller mißlicher Umstände gab Josef nicht auf. Ihm glückte alles und er war glücklich, weil der Herr mit ihm war! Sein Glück bestand im Vertrauen zu Gott. Dieses Glück bricht auch dann nicht zusammen, wenn man Hab und Gut verliert oder liebe Angehörige zu beweinen hat. Kennen Sie dieses Glück? Wir kennen Gott als den Vater in Christo. Uns gelten die Worte Jesu: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Es liegt an uns, ob wir IHN in unser Leben nehmen oder nicht. Dauerhaftes Glück wächst dem Menschen nur zu, wenn er in seinem Leben in Einklang mit seiner wahren Bestimmung kommt. Und die liegt nun einmal in der Annahme Gottes und seines Sohnes Jesu Christi. Glück hat also etwas mit der Beantwortung der Frage nach dem Sinn des Lebens zu tun. In diesem Sinn ist wirklich jeder seines Glückes Schmied. Dietmar Przybylka (Neuapostolische Kirche)

Jeder ist seines Glückes Schmied
Was ist Glück? Ein günstiger Umstand, eine günstige Fügung des Schicksals? Der Zustand innerer Harmonie und Zufriedenheit? – Glück wird oft so beschrieben. Daraus ließe sich schlußfolgern, daß Glück kein absoluter Wert ist, sondern meist nur im Vergleich zu Mitmenschen empfunden wird. Unter Glück versteht man Gesundheit und einen Lottogewinn, den Traumjob und den Traumpartner sowie Erfolg und Geld. Man spricht auch von Glücksmomenten, die man sich auf unterschiedlichste Weise verschaffen kann, zum Beispiel durch ein tolles Essen oder das Hören seiner Lieblingsmusik. Manche denken dabei an Schmetterlinge im Bauch und andere suchen den Kick. Um diesen zu erleben, setzen sie auf Wellness und Sport oder meistern lebensgefährliche Situationen. Andere wieder greifen nach Rauschmitteln. Glücksforscher finden immer neue Wege zum Glück. Glück scheint erlernbar zu sein. Doch ist das tatsächlich so? Gelangt man durch materielle Sicherheit, Karriere, den Erfolg im Beruf zum Glück? In der Bibel wird von einem jungen Mann namens Josef berichtet. Er wird als gehorsamer 17jähriger Sohn vorgestellt. Seine Mutter war bereits gestorben. Seinem Vater Jakob, einem wohlhabenden Mann, war Josef im Alter geboren und deswegen hatte Jakob ihn lieber als alle anderen Söhne. Die wiederum waren neidisch auf Josef. Ihre Abneigung war so groß, daß sie ihn töten wollten. Schließlich verkauften sie ihn an eine Gruppe vorüberziehender midianitischer Händler. So kam Josef als Sklave nach Ägypten in das Haus Potiphars, eines hohen Beamten Pharaos. Wenn wir uns in die Verhältnisse dieses jungen Mannes hineinversetzen, würden wir sie als absolut trostlos bezeichnen. Er war mutterseelenallein in einem fremden Land, dessen Sprache er erst mühsam erlernen mußte. Es bestand kaum Hoffnung, daß er jemals seine Heimat, seinen Vater wiedersehen würde. Weil aber der Herr mit ihm war, wurde er ein Mann, dem alles glückte und Potiphar setzte ihn zum Verwalter über alle seine Güter ein. Doch die Prüfungen hörten nicht auf. Die Frau Potiphars fand Gefallen an dem schönen jungen Sklaven. Dieser wies ihre Annäherungsversuche mit den Worten zurück: „Wie sollte ich denn nun ein solch großes Übel tun und gegen Gott sündigen?“ Als sich Josef wiederholt weigerte mit ihr ins Bett zu gehen, verdrehte die Gedemütigte die Tatsachen und beschuldigte ihn der versuchten Vergewaltigung. Daraufhin ließ ihn Potiphar ins Gefängnis werfen. Wie schon im Vaterhaus hatte Josef auch hier treu und untadelig gehandelt und wieder endete sein Tun in der Gefangenschaft. Erneut lesen wir in der Bibel: „Was er tat, dazu gab der Herr Glück.“ In der Folge machte ihn der Amtmann über das Gefängnis zu seinem Vertreter. Diese kleine Geschichte verdeutlicht: Unser Glück hängt nicht allein von äußeren Verhältnissen ab. – Wie zerbrechlich wäre es dann! – Die äußeren Verhältnisse

Kirchliche Termine
Die evangelische Gemeinde kommt sonntags um 10 Uhr in der Verklärungskirche (Arndtstr.) zum Gottesdienst zusammen. Eine Ausnahme gibt es am 6.6., da beginnt der Familiengottesdienst zur 100-Jahr-Feier des Kindergartens Friedenstraße mit anschließendem Gemeindefest um 14 Uhr. Am 12.6. um 15 Uhr wird zum Konzert der Familienmusikschule Rehberg und am 20.6. um 19.30 Uhr zur Aufführung der Messe in G-Dur von Franz Schubert (s. S. 6) eingeladen. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Frauenkreis am 4.6. (Besuchsdienstkreis um 14 Uhr) und 18.6. um 15 Uhr, der Männerkreis am 4.6. um 19 Uhr zusammen. Zum Haus-Gesprächskreis am 11.6. um 20 Uhr kann man sich bei Fam. Prinzler (67 19 80 00), zu Glaubensgesprächen und Erwachsenenunterricht sowie dem Jugendtreff am 17.6. um 17.30 Uhr (mit Konfirmanden-Abschlußfest) bei Pfarrerin Quien (677 47 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) sind auch interessierte Gäste am 3.6. um 19.30 Uhr zum Gesprächskreis „Suchen & Fragen“ über ein aktuelles Thema willkommen. Am 6.6. um 17 Uhr wird zu einem Konzert mit Orgelmusik und Gesang eingeladen. Zum Fronleichnamsfest (10.6.) wird um 9 Uhr und um 19 Uhr eine Heilige Messe gefeiert. Am 13.6. findet in der Christus-König-Kirche kein Gottesdienst statt (aber am 12.6. um 18 Uhr), weil zu 10 Uhr zur Hl. Messe bei Maria-Hilf in Altglienicke (mit anschließendem Gemeindefest) eingeladen wurde. Am 20.6. beginnt um 10 Uhr die Feier der Erstkommunion. Meditationen mit und bei Frau Waury (FlorianGeyer-Str. 52, Tel.: 677 39 00) beginnen am 15.6. um 18 Uhr, die „meditativen und traditionellen Kreistänze“ im Pfarrheim am 24.6. um 19.30 Uhr (Info bei Frau Schneegans, Tel.: 033762/81880). Die Freie evangelische Gemeinde (FeG) lädt sonntags zu ihren Gottesdiensten mit Kindergottesdiensten jeweils um 10 Uhr in die „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) ein. Im Rahmen des Gottesdienstes am 20.6. findet die Verabschiedung aus dem zweijährigen Glaubensgrundkurs für Teenager statt. Bis zu den Sommerferien beginnt freitags um 16 Uhr der Kindertreff und um 18.30 Uhr kommen die Teenager zusammen (Infos zu Teentreffs: www.MotK.com). Zum Gemeinschaftsnachmittag erwarten die Senioren am 9.6. ab 11 Uhr Gäste aus anderen Seniorenkreisen der FeG Berlins. Infos zu allen Gemeindeaktivitäten unter 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de

Die evangelische Gemeinde lädt am 6. Juni zum Sommerfest ein
Das diesjährige Sommerfest der evangelischen Gemeinde am 6. Juni steht ganz im Zeichen des 100. Geburtstags des ersten Gemeindekindergartens (s. S. 8/9). Es beginnt um 14 Uhr mit einem Familiengottesdienst in der Verklärungskirche. Rund um die Kirche gibt es dann einen Kuchenbasar, Bastelecken und vieles mehr. Wer sich am Trödelbasar beteiligen möchte, melde sich zuvor in der „Villa Noah“, Friedenstraße 7 (Tel.: 677 45 36). Um 15.45 Uhr hält Frau Boge einen Festvortrag aus Anlaß des Jubiläums und um 16.30 Uhr wird die Kinderkantate „Plisch und Plumm“ aufgeführt. Kinder, Eltern, Großeltern und auch andere Gäste aus Adlershof und Umgebung sind herzlich eingeladen, an dem Fest teilzunehmen. D.Q.

Festliches Singen zum Thema „Pfingsten“
Am Sonntag, dem 13. Juni, beginnt um 16 Uhr in der Neuapostolischen Kirche (Handjerystr. 27) ein festliches Singen zum Thema „Pfingsten“. Interessierte sind herzlich eingeladen. B.B.

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Der Adlershofer Bürgerverein „Cöllnische Heide“ und das Kulturzentrum „Alte Schule“ laden herzlich ein zu einer nächsten Veranstaltung in der Reihe

Einladung zum Abschlußkonzert der Familien-Musikschule
Am Samstag, dem 12. Juni, lädt die Familien-Musikschule Rehberg zu 15 Uhr alle Adlershofer(innen) zum Schuljahres-Abschlußkonzert in die Verklärungskirche (Arndtstr.) ein. Kinder und Eltern musizieren gemeinsam Werke alter Meister sowie Volkslieder aus aller Welt. Kompositionen von Händel, Telemann, Beethoven, Dvorák und Tschaikowski stehen auf dem Programm. Die jungen Musikanten werden sich diesmal besonders viel Mühe geben, denn sie wollen nicht nur zeigen, was sie im letzten Schuljahr gelernt haben, es gibt auch ein kleines Jubiläum zu feiern: im 250 Jahre alten Adlershof wird seit genau 10 Jahren nach der Suzuki-Methode unterrichtet.Kinder lernen ein Instrument spielen wie sie sprechen gelernt haben, durch hören, beobachten und nachmachen. In der FamilienMusikschule Rehberg stehen Violine, Flöte, Klavier, Gitarre und Violoncello zu Auswahl. Zu welchen guten Ergebnissen die Kinder mit dieser Methode kommen, kann man am 12.6. erfahren. Nähere Informationen zur SuzukiMethode gibt es auch unter Tel. 44 11 630 oder 0179/3981626. S.B.

„Adlershofer Buchpremiere“
am 24. Juni um 19.30 Uhr
im Restaurant (Dörpfeldstraße 54)
Zu dem im Trafo Verlag Berlin unter dem Titel „Cläre M. Jung – Aus der Tiefe rufe ich“ erschienenen, neuesten Band der Reihe „Spurensuche – vergessene Autorinnen wiederentdeckt“ befragt Dr. Hans Erxleben die Herausgeberin Dr. Monika Melchert (auch Leiterin der Anna-Seghers-Gedenkstätte in Adlershof). Cläre Jung (1892-1981), Weggefährtin des expressionistischen Dichters Franz Jung, hatte sich als Berliner Schriftstellerin und Publizistin einen Namen gemacht. H.E.

Sommerfest in der „Blattlaus“
Das diesjährige Sommerfest der KGA „Am Adlergestell“ wird am 19. Juni zugleich mit dem Jubiläum des 10jährigen Bestehens der „Blattlaus“ gefeiert. Vielfältige Überraschungen sind geplant, so wird u.a. „Madame Scandaleuse“ erwartet und das Swingquartett des Stabsmusikkorps der Bundeswehr „Swing for you“ zum Tanz aufspielen. Beginn ist 17 Uhr, der Eintritt ist frei. W.W.

Maulhelden und Tangotänzer
Aus dem Juni-Programm des Schlossplatztheaters Köpenick
Mit einem Filmabend beginnt das Schlossplatztheater Köpenick am 1.6. um 19 Uhr sein Juni-Programm. Zwei Überraschungsklassiker zum Thema: „Lebst du noch oder arbeitest du schon?“ werden gespielt. „An das schönste Ende der Welt“ kann man sich am 1., 2. und 3. Juni von 16 Uhr bis 22 Uhr im „Reisebüro Urlaub für alle“ in der Grünstraße 21, versetzen lassen. Jeweils um 20 Uhr beginnt der „Abend der Visionen“. Das Lustspiel „fastFaust“ steht wieder am 4. und 5. Juni auf dem Spielplan. Ab 20 Uhr können Sie frei nach Goethe den ganzen „Faust“ in nur 90 Minuten dargestellt von zwei Schauspielern erleben. Karten: 9,- €, ermäßigt 6,50 €, und 3,50 € mit Ermäßigungsschein vom Theater der Schulen. Am Montag, dem 7.6., hebt sich der Vorhang um 19.30 Uhr wieder für die „Offene Bühne für jedermann“. Zur Langen Nacht der Wissenschaften wird am 12.6. um 22.15 und 23.30 Uhr auf dem WISTA-Gelände in Adlershof das Hörspiel „Nichtschwimmercafé“ präsentiert. Am 13.6. gibt es ab 20 Uhr Tangotanzen und Tangofilm im Schlosscafé auf der Insel, Karten: 5 €. Beim Kurzfilmfestival „Selbstgemacht, Kunststücke – kurz und gut“ kommen am 14. Juni ab 19 Uhr die Filmfreunde auf ihre Kosten. Lasershow und Wortakrobatik versprechen „Die Maulhelden“ am 19.6. ab 20 Uhr. Karten: 7,50 €, erm. 5,- €. Weitere Infos zum Programm und telefonische Vorbestellung unter 651 651 6.

Film-Highlights im Kino Casablanca:
für nur 2,50 €
Mittwoch, 2.6. „… und dann kam Polly“ Mittwoch, 9.6. „Rosenstraße“ Mittwoch, 16.6. „Gothika“ Mittwoch, 23.6. „Lost in Translation“ Mittwoch, 30.6. „Die Passion Christi“
ab 3.6. „Monster“ ab 10.6. „Lautlos“ ab 17.6. „Schultze gets the blues“ ab 24.6. „Elling – Nicht ohne

Messe in G-Dur in der Verklärungskirche
Am 20. Juni wird um 19.30 Uhr wieder zu einem Konzert in die Verklärungskirche (Arndtstraße) eingeladen. Neben der Messe in G-Dur von Franz Schubert, stehen von Georg Anton Benda „Du öffnest meine Hand“ und von Johann Gottlieb Graun das Konzert für Oboe und Orchester in c-moll auf dem Programm. Die Ausführenden sind Claudia Aust (Sopran), Dirk Klawuhn (Altist), David Ameln (Tenor), Andreas Jacksch (Baß), Wan Chen Hsieh (Oboe), ein Orchester und die Kantorei der Verklärungskirche unter Leitung von Kantorin Beate Schlegel. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

meine Mutter“

(Anfangszeiten bitte telefonisch unter 677 57 52 erfragen oder www.kino-casablanca.de)

„Immer weiter geht die Reise“
„Immer weiter geht die Reise“ lautet der Titel ihres neuen Konzertprogramms, das Sängerin Gaby Rückert und Gitarrist Ingo Koster am 8.6. beim Kulturbund Treptow in der Ernststraße 14/16 vorstellen. Gaby Rückert zählt zu den besten deutschen Pop- und Balladensängerinnen. Ihre Titel beeindrucken durch Lebensnähe und Natürlichkeit. Das Konzert der beiden ortsansässigen Künstler beginnt um 19 Uhr. Die Komödie von Semjon Slotnikow „Blind Date oder es kam ein Mann zu einer Frau“ wird am 15.6. um 19 Uhr aufgeführt. In dem Zweipersonenstück haben Dina und Viktor den festen Vorsatz sich zu verlieben. Werden die beiden Helden der Liebe die ersten Mißverständnisse, gegenseitige Bekenntnisse, Beschimpfungen und Verhöre meistern? Weitere Informationen unter Tel. 53 69 65 34.

Konzert in der Christus-König-Kirche
Geistliche Vokal- und Orgelmusik erklingt am 6. Juni ab 17 Uhr in der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.). Unter dem Leitspruch „Gott ist mein Hirte“ bringen Brigitte Ganady (Sopran) und Karl-Hans Gehr (Orgel) Werke von Frescobaldi, Schütz, Guilain, Dvorák, Mendelssohn-Bartholdy, Reger und Campra zu Gehör. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Im Rahmen einer Mitgliedschaft leisten wir für Sie ganzjährig

Hilfe in Lohnsteuer- und Kindergeldsachen
nach dem Einkommensteuergesetz
Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e.V.
- Lohnsteuerhilfeverein - Sitz Gladbeck Beratungsstelle: MediaCity Adlershof, Agastraße 24 / Geb. R2a
Bürozeiten: Telefon 671 64 68 freitags von 16.00 - 18.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

Redaktionsschluß für die Ankündigung kultureller Termine im Juli ist am 15. Juni

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Zur Orts- und Fernsehgeschichte gesellen sich „Straßenleben“, „Wegzeichen“ und „Müller 3 “
Interessante Ausstellungen im Kulturzentrum „Alte Schule“
In der Galerie sind noch bis 15.6. die Ausstellungen zur Heimatgeschichte „250 Jahre Adlershof – Vom Colonistendorf zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien“ sowie zur Geschichte des Fernsehens „Es gab nicht nur den schwarzen Kanal“ zu sehen (Foto). Zu den Ausstellungen werden Führungen angeboten (Anmeldung unter Telefon 67 77 68 11). Außerdem wird zu Plaudereien eingeladen, am 2.6. heißt es „Zwischen Prisma und Oberliga“ (zur Fernsehpublizistik) mit Ulli Makosch und Lutz Herden und am 9.6. lesen und signieren Autoren Bücher über das Fernsehen. Beginn ist jeweils um 19 Uhr (Einlaß 18 Uhr), der Eintritt ist frei. Die nächste Ausstellung „Müller 3 “ (lies: Müller hoch 3) würdigt eine Adlershofer Künstlerfamilie. Es werden Arbeiten aus über 40 Jahren künstlerischen Schaffens von Hans-Helmut Müller (Jg. 30, Maler, Bühnenbildner, Gartengestalter, s. AZ Nr. 29), Barbara Müller-Kageler (Jg. 38, Malerin, erem. Hochschulprofessorin) und Felix Müller (Jg. 69, Maler, Grafiker) gezeigt. Zur Eröffnung am 25.6. um 20 Uhr hält die aus Adlershof stammende Schauspielerin Carmen Maja Antoni die Laudatio. Die Ausstellungen können Mo, Di, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und So 15-19 Uhr und nach Vereinbarung besucht werden. Im Café in der „Alten Schule“ ist auch im Juni die Fotoausstellung „Straßenleben“ mit Menschenbildnissen des Hobby-Fotografen Ernst Rink zu sehen. Im Mehrzweckraum (Restaurant) sind weiterhin Arbeiten von Ursula Wiemer und Madeleine Paykowski von der Gruppe WIR unter dem Titel „Wegzeichen“ zu besichtigen. Am 8. und 22. Juni würden sich die Mitglieder der Gruppe ab 17 Uhr über interessierte Gesprächsgäste freuen. Die Bilder im Restaurant können während der täglichen Öffnungszeiten sowie nach Vereinbarung (Tel. 67 77 68 11) betrachtet werden, das Café (Seniorenbegegnung) ist normalerweise werktags von 10 bis 18 Uhr zugänglich. W.S.

„Treffpunkt Adlershof“
... weil Begegnungen bereichern!
Offene Gesprächsrunde mit Snacks und kleinen Erfrischungen

Mo, 7. Juni, 19.30-21.30 Uhr

Prägende Momente
Wie wichtige Momente das Leben von Völkern und Einzelnen verändern können

Mo, 21. Juni, 19.30-21.30 Uhr

Judentum verstehen
Einblicke in eine Weltreligion

Montagslesung im Kino
Mit einer „Montagslesung im Kino“ stellen sich Autoren des APHAIA VERLAGES am 28.6. im „CASABLANCA“, Friedenstraße 12, vor. Beginn: 19.30 Uhr.

Infos und Gastgeber: Heinz-Martin und Margret Adler Friedenstr. 9, Adlershof Anmeldung erbeten: 67 77 58 11 info@mpc-berlin.de

Musikschulfest in der „freiheit fünfzehn“
Mit zünftiger Blasmusik beginnt der Tag beim Musikschulfest der Joseph Schmidt Musikschule am Sonntag, dem 13. Juni, um 10 Uhr in der „freiheit fünfzehn“ in Köpenick, Freiheit 15. Der Eintritt ist frei. Der Auftritt der Fachgruppe Tanz präsentiert ein vielfältiges Spektrum mit der Tanzwerkstatt. Für die musikalische Frische und den richtigen Schwung sorgen Big Band, Orchester, Ensembles, Solisten und Chöre. Ein buntes Treiben werden die jüngsten Kinder der Musikalischen Früherziehung aufführen. Beschwingt und in farbenfrohen Trachten sind die Volkstänze der Folkloretanzgruppe und der Tanzgruppe aus Lüneburg. Das abwechslungsreiche Programm gibt bis zum späten Nachmittag Gelegenheit, sich über die Ausbildungsangebote an der Musikschule zu informieren. Zur Zeit gibt es freie Plätze für Klavier (Anmeldung: Di 12-12.45 Uhr, Do 17.30-18.15 Uhr unter Tel. 6172 49 55) und Gesang (Anmeldung: Mi 14-15 Uhr unter Tel. 6501 66 99) D.T.

Ruhige Fam. (3 Pers.), NR, keine Haustiere, su. ab Herbst 2004 o. später 4-Zi.-Wohng. m. Gartenanteil o. kl. Reihenh. dauerhaft zur Miete Tel.: 671 97 444 (ab 17 Uhr)

Lesungen in der Seghers-Gedenkstätte
In der Anna-Seghers-Gedenkstätte liest Prof. Dr. Sigrid Bock am 2. Juni aus ihrem Manuskript über Anna Seghers. Am 16. Juni ist die Schriftstellerin Anne Dessau mit „WeiberGeschichten“ zu Gast. Die Lesungen beginnen jeweils um 18 Uhr im Haus AnnaSeghers-Straße 81.

Puppentheater „Drunter & Drüber“
Die Puppenbühne „Drunter & Drüber“ ist am 9. Juni um 10 Uhr im Kulturzentrum „Alte Schule“ (Dörpfeldstr. 54/56) zu Gast. Für Kinder ab 3 Jahren wird das Puppenspiel „Omas Geburtstag“ aufgeführt. Infos unter 67 77 68 11.

Foto: Ebner

Täglich geöffnet

Was läuft im Juni in der
Mittwoch Ruhetag
Aus Anlaß des 10jährigen Jubiläums der „Blattlaus“ Großer Preisskat am Freitag, dem 4. Juni, ab 18 Uhr
Startgeld 10 €, Eisbein wird spendiert (Voranmeldung erforderlich!)

und

Jubiläumsfeier Sommerfest der KGA Adlergestell am Samstag, dem 19. Juni, ab 17 Uhr (Eintritt frei!)

Großes Kinderfest am Sonntag, dem 20. Juni, ab 15 Uhr ( s. S. 14, Eintritt frei!)

Ständige Sonderangebote:
Grillhaxe + ein Schwarzbier (montags 9,00 €) Eisbein + ein Pilsner (donnerstags 6,50 €) Tasse Kaffee + Stück Kuchen (Sa/So 2,50 €)

Italienische Spezialitäten zu zweit
und nur einer muß bezahlen

am Dienstag, dem 22. Juni, ab 18 Uhr
Im 10. Jahr der „Blattlaus“ gibt es Rabatte auf Speisen. Fragen Sie bitte unsere Mitarbeiter danach.

KGA „Am Adlergestell“ Neltestraße 19d ¤ 671 42 41

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die offizielle Teilnahme von Vertretern des Jugendamtes an Sitzungen ab. Das staatliche Aufsichtsrecht sei völlig gewahrt, wenn es sich auf gelegentliche Besuche eines Beamten und die jährliche Vorlage des Rechnungsberichtes beschränke. Die wachsende Inflation führte 1921-1923 zu einer Verringerung der Mittel und dem schmerzlichen Beschluß der FHA, das Heim zum 1.10.1922 zu schließen. Ein Zeitungsartikel appellierte an den „Gemeinsinn der Bürger“ zu helfen und die Schließung des Kinderheims zu verhindern. Danach kam Hilfe von vielen Seiten und das Heim konnte offenbleiben. Pfarrer Starcke dankte im März 1923 für die Hilfe durch den Stadtbezirk, den Evangelischen Kinderpflegeverband und Spenden von wohlhabenden Gemeindegliedern. Verwandte eines Gemeindegliedes schickten aus Amerika eine namhafte Geldsumme. Voller Freude berichtete er weiter „Frau Dr. Michaelis benutzte wieder ihren Ferienaufenthalt in Genf dazu, um Freunde auf unsere Not aufmerksam zu machen. Zu den im Herbst 1922 mitgebrachten 30.000 Mark übergab sie uns in diesen Tagen über 205.000 Mark.“ Über Frau Michaelis kamen 1924 noch Spenden von Fett und Milchpulver aus der Schweiz für den Kindergarten und die Gemeindeschwesternstation. Nach der Inflation stabilisierte sich der Zuschuß des Stadtbezirks. Die Zahl der Kinder im Heim nahm zu, mehr als 50 Kinder konnten bei den beschränkten Räumlichkeiten von nur einer Schwester nicht betreut werden. Erst 1929 konnte eine zweite Kindergärtnerin eingestellt werden. Infolge der Wirtschaftskrise verschlechterte sich ab 1930 die wirtschaftliche Lage so, daß die Zuschüsse des Stadtbezirks stark beschränkt wurden. 1931 besaß das Heim nur noch Mittel für einige Monate, die zweite Kindergärtnerin mußte Ostern 1932 entlassen werden. Erst ab 1934 konnte wieder eine zweite Kindergärtnerin beschäftigt werden. Die beginnende nationalsozialistische Herrschaft wirkte sich auch auf die Arbeit der evangelischen Kindergärten aus. 1934 bestand die Gefahr ihrer zwangsweisen Lösung aus dem Verband der Inneren Mission und der Kirchen. In Adlershof konnte diese Gefahr abgewendet werden. Die FHA stand dem Nationalsozialismus offen gegenüber (s. AZ Nr. 51). Das Bezirksamt zweifelte aber an der nationalsozialistischen Erziehung der Kinder und führte mehrere Kontrollen durch. „Bei der letzten Besichtigung des Kindergartens hing das Bild der verstor-

Die „Kleinkinderbewahranstalt“ entwickelte sich zur „Villa Noah“
100 Jahre evangelischer Kindergarten Adlershof (1904 - 2004)
Am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Adlershof zu einem wichtigen Industriestandort mit schnell wachsender Arbeiterschaft. Viele Arbeiterfrauen mußten zum Unterhalt ihrer Familien beitragen. Um ihnen die Sorge für ihre kleinen Kinder abzunehmen, beriet die 1901 gegründete Evangelische Frauenhilfe Adlershof (FHA) schon in ihrer ersten Vorstandssitzung über die Einrichtung einer „Kleinkinderbewahranstalt“. Wegen mangelnder Mittel konnte zunächst nur eine Gemeindeschwesternstation (s. AZ Nr. 102/104) eingerichtet werden. Erst 1904 waren die Mittel für ein Kinderheim einigermaßen gesichert, so daß am 11. April in zwei gemieteten Räumen des Hauses Friedenstraße 7 das erste Kinderheim in Adlershof eröffnet werden konnte. Aufnahme fanden Kinder im Alter von 2-6 Jahren gegen einen Unkostenbeitrag von einer Mark monatlich. Für ein Mittagessen waren 15 Pfennig zu zahlen. Für sehr bedürftige Familien standen einige Freiplätze zur Verfügung. Täglich wurden etwa 50 Kinder von einer Diakonisse betreut. Im Oktober 1905 konnte die FHA das Grundstück Friedenstraße 7 günstig als Eigentum erwerben. Umbauarbeiten sowie die Anlage von Gas, Wasser und Kanalisation zehrten die Ersparnisse der FHA auf, sie mußte Geld für Hypotheken aufnehmen. Im Erdgeschoß wurde aus drei Zimmern ein Saal für den Kindergarten, der erste Stock diente der Gemeindeschwesternstation. Um die hohen Kosten für die Unterhaltung des Kinderheimes zu sichern, bemühte sich die FHA um zusätzliche Mittel durch Verlosungen, Basare und Konzerte zugunsten des Kinderheims. Darüber hinaus spendeten Firmen, Geschäftsleute und Gutsbesitzer Geld, Lebensmittel und andere Waren. Einen tiefen Einschnitt in der Arbeit brachte der erste Weltkrieg. Die seit 1910 als Leiterin tätige Schwester Auguste Hage mußte entlassen werden, weil sie nicht mehr bezahlt, Basare als Haupteinnahmequelle nicht mehr veranstaltet werden konnten. Zu Anfang des Krieges ging die Zahl der Kinder auf etwa 35 zurück. Aus Kostengründen wurden Frauen aus der Gemeinde eingesetzt, die aber den Aufgaben nicht gewachsen waren, vor allem als sich gegen Ende des Krieges die Zahl der Kinder auf etwa 75 täglich erhöhte, von denen die Hälfte schulpflichtig war. In dieser schwierigen Situation entsandte das Paul-Gerhardt-Stift auf Bitte der FHA im April 1918 Schwester Margarete Liedigk als Leiterin. Die Kriegsfolgen, die Gründung der Republik und die Inflation brachten neue Probleme. Die antireligiöse Haltung der herrschenden Sozialdemokratie führte dazu, daß viele Eltern ihre Kinder nicht ins Heim schickten, damit sie nicht religiös beeinflußt würden. Die Gemeindevertreter wollten im Februar 1920 mit der FHA wegen Übernahme des Heims durch die politische Gemeinde verhandeln, die lehnte dies ab. Das Bezirksamt Treptow machte die Bewilligung einer Beihilfe von der Teilnahme eines Vertreters des Jugendamtes an Sitzungen des Kindergartenvorstandes abhängig. Diese Forderung verstieß gegen die „vereinbarten Richtlinien für die Einrichtung und den Betrieb der von der Stadt Berlin unterstützten Kindergärten, Bewahranstalten und Horte“. Diese beinhalteten eine Unterstützung unbeschadet des Charakters der Selbständigkeit. Die FHA lehnte

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benen Kaiserin noch immer auf dem alten Platz, dagegen hat man das Bild des Führers an möglichst wenig auffallender Stelle aufgehängt.“ Die Kinder und die Angestellten grüßten nach wie vor mit ’Guten Morgen!‘ und wendeten den Deutschen Gruß nicht an. Die Erziehung der Kinder geschehe lediglich im kirchlichen Sinne.“ Mit Beginn des zweiten Weltkrieges verschärften die Nationalsozialisten ihre Politik gegen die Kirche. 1941 wurde die Übernahme konfessioneller Kindertagesstätten durch die NS Volkswohlfahrt bis zum 1.10.1941 verfügt. Der Gemeindekirchenrat hatte wegen der Übernahme bereits verhandelt, als der Stadtpräsident seinen Erlaß am 27.9.1941 wieder aufhob. Der Kindergarten konnte in kirchlicher Verantwortung bleiben. Die finanzielle Lage der FHA hatte sich infolge des Kirchenkampfes so stark verschlechtert, daß sie das Grundstück Friedenstraße 7 der Kirchengemeinde übertrug. Im Oktober 1941 übernahm diese das Haus in ihren Besitz und die Verantwortung für den Kindergarten. Nach dem Kriegsende erschien am 1.6.1945 eine Vertreterin des Bezirksamtes und erklärte den Kindergarten samt Inventar als beschlagnahmt. Am nächsten Tag protestierte Pfarrer Goosmann (s. AZ Nr. 64) beim Bezirk, der Kindergarten habe zwischen 1933 und 1945 seine Selbständigkeit gegenüber der NSDAP bewahren können und drei Wochen nach Besetzung durch die Rote Armee seine Arbeit wieder aufgenommen. Die Leiterin genieße das Vertrauen der Bevölkerung. In einem klärenden Gespräch mit Bürgermeister Dr. Wittmann (s. AZ Nr. 113) erwirkte Pfarrer Goosmann, daß der Kindergarten nur als Gemeindekindergarten in wurden Boden und Mansarde ausgebaut. Nach Auflösung des Horts und Schließung der Gemeindeschwesternstation 1991 konnte der Kindergarten das ganze Haus nutzen. Über mehrere Jahre erstreckten sich die umfangreichen Bauarbeiten entsprechend den neuen, erhöhten Anforderungen an die Ausstattung der Kindergärten. Bei den zahlreichen Arbeiten in allen Jahrzehnten halfen immer wieder Eltern der Kinder tatkräftig mit. Von erzieherischer Arbeit konnte zuerst bei 50 Kindern, von nur einer Diakonisse betreut, keine Rede sein, so daß der Ausdruck „Kleinkinderbewahranstalt“ berechtigt war. Die Diakonissen hatten auch keine spezialisierte Ausbildung. Als erste Kindergärtnerin mit staatlicher Anerkennung kam Schwester Margarete Liedigk 1918 nach Adlershof und blieb Leiterin bis November 1940. Sie führte Mütterabende ein, die von Anfang an gut besucht waren. In späteren Jahren nahmen auch Väter daran teil, so daß sie zu Elternabenden wurden. Mit diesen Abenden wurde der Grundstein für die gute Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Elternhaus gelegt. Die Verbindung wurde nach dem ersten Weltkrieg durch Hausbesuche intensiviert. Seit den 20er Jahren wurden die Kinder regelmäßig vom Schularzt untersucht, entkräftete konnten für ein paar Wochen in ein Kindererholungsheim fahren. Höhepunkte für die Kinder waren zu allen Zeiten Feste und Feiern, wenn sie sich auch im

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Laufe von 100 Jahren verändert haben. Ein Höhepunkt war 1929 die Feier zum 25jährigen Bestehen des Kindergartens bei Wöllstein unter zahlreicher Teilnahme der Adlershofer Einwohner. Inzwischen ist das Leben für die Kinder noch abwechslungsreicher geworden. Sie nehmen aktiv an Gemeindefesten teil und gestalten Familiengottesdienste mit. Weitere Höhepunkte sind eine mehrtägige Fahrt der Vorschulkinder, das Schulanfängerfest und die Feier zu Beginn des neuen Kindergartenjahres. Alle freuen sich besonders auf den Fasching und den Laternenumzug am Martinstag mit Lagerfeuer auf dem Kirchengelände. Auf eine gute Vorbereitung der Kinder für den Eintritt in das Schulleben wird besonderer Wert gelegt, die Zusammenarbeit mit den Eltern spielt dabei eine wichtige Rolle. Nach Schaffung der notwendigen Voraussetzungen werden inzwischen auch Kinder im Alter von ein bis drei Jahren aufgenommen. Die drei Etagen der über 100 Jahre alten Fachwerkvilla bieten Platz für 32 Kinder, betreut von Leiterin Dörte Labuhn und vier weiteren Kindergärtnerinnen. Welch ein Wandel im Vergleich zu den bescheidenen Anfängen vor 100 Jahren in nur einem Raum mit 50 Kindern! 1999 gab sich der Kindergarten den Namen „Villa Noah“ in Anlehnung an die biblische Arche Noah. Trotz vieler Widrigkeiten und Probleme können der Kindergarten „Villa Noah“ und die evangelische Kirchengemeinde Adlershof mit Freude und Dankbarkeit auf 100 Jahre christlicher Erziehung zurückschauen und hoffen, daß Kindern auch in Zukunft christliche Werte vermittelt werden können. Ruth Boge

Erscheinung tritt, er die Gewähr dafür bietet, daß der Ungeist des Nationalsozialismus in der kirchlichen Arbeit keine Wurzeln fassen kann und sich am Personal nichts ändere. Die Kirchengemeinde blieb Trägerin der Arbeit. Dr. Wittmann zeigte Verständnis für die Notwendigkeit christlicher Arbeit und regte an, angesichts des Arbeitseinsatzes vieler Mütter einen Kinderhort zu eröffnen (das ist der Beginn des Kindergartens in der Handjerystraße). Der Kindergarten Friedenstr. 7 begann seine Arbeit im Erdgeschoß. Die beiden Räume waren von Anfang an zu klein für etwa 50 Kinder. 1913 wurde der Balkon zu einem Zimmer ausgebaut und so ein Schlafraum geschaffen. Die Pläne einer Vergrößerung des Kindergartens verhinderte der zweite Weltkrieg. Erst 1965 wurden nicht genutzte Zimmer im 2. Stock für den Kindergarten hergerichtet. 1977 mußte der Kinderhort aus der Genossenschaftsstraße in die Friedenstraße übersiedeln, für ihn

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„Seniorenbegegnung“ lädt ein
Die regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen der „Seniorenbegegnung in der Alten Schule“ im Café, Dörpfeldstraße 54, haben wir im Januar (AZ Nr. 117) mitgeteilt. Davon abweichend beginnt seit Mai „Bewegung und Sport für Senioren“ montags um 13 Uhr.

Lokale Agenda 21
„Resourcenschutz als neue Herausforderung für die Landwirtschaft“ ist das Thema eines Vortrages von Prof. Dr. Robert Sauerbrey von der Humboldt-Universität am 29. Juni im Rahmen der Köpenicker Rathausgespräche zum Lokalen Agenda 21-Prozeß um 18 Uhr, zu dem herzlich eingeladen wird. Die Veranstaltung findet wie bisher im Raum 106 des Rathauses statt. Weitere Informationen unter 6172-2306 oder -5422. W.S.

Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an der

Blutspendeaktion
am 9. Juni von 9 - 13 Uhr im Blutspendebus am Ärztehaus von BERLIN CHEMIE, Glienicker Weg 125, zu beteiligen.
(Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!)

Außerdem bietet das Juni-Programm:
2.6., 14 Uhr: 9.6., 10 Uhr: 14 Uhr: 13.6., 13 Uhr: Tanzveranstaltung mit Nicki Bruno (2,50 €) Arbeitsberatung Kunstverein „Encaustic e.V.“ Reisen mit dem VdK (Herr Kersten berichtet) Galeriegespräch mit dem Fotografen Ernst Rink (dessen Fotos noch bis 16.6. im Café zu sehen sind) 16.6., 15 Uhr: Geburtstagsfeier der Volkssolidarität (Gäste nach Platzmöglichkeit willkommen; 2,50 €) 23.6., 10 Uhr: Treff des Seniorenbeirates

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Reise ins Land der Fantasie
Die Mediathek Köpenick (Jägerstraße 1-2) lädt am 16. Juni um 19.30 Uhr zur Ausstellungseröffnung „Reise ins Land der Fantasie – Collagen von Ingrid Biegel“ ein. Zur Vernissage bringt die Pianistin Brigitte Kerry Musikalisches zu Gehör, Margot Gruner (Adlershof) liest aus eigenen Texten. Ingrid Biegel (Jg. 39) aus Berlin konnte ihre Kreativität erst im Ruhestand entdecken. Unter Anleitung des Künstlers Hans Helmut Müller (Adlershof) erlernte sie das künstlerische Anordnen von Papierfragmenten. Die ausgestellten Arbeiten sind eine Auswahl von ca. 250 Collagen, die in den letzten Jahren entstanden sind. Die Ausstellung ist bis zum 31. August Mo/Do/Fr 10-18 Uhr, Di 10-19 Uhr zu sehen.

Fahrt in die Barlachstadt Güstrow
In die Barlachstadt Güstrow führt die Bustagesfahrt des Tourismusvereins Berlin Treptow-Köpenick e.V. am 19. Juni. Nach dem Stadtrundgang und individuellem Mittagstisch erwartet Sie ein Orgelkonzert im Dom. Mit einem gemütlichen Kaffeetrinken klingt der erlebnisreiche Tag aus. Abfahrt: 7.30 Uhr S-Bhf. Köpenick, Elcknerplatz, Rückkehr ca.19 Uhr. Im Preis von 48 € pro Person sind neben der Fahrt im komfortablen Reisebus mit Reiseleitung die Stadtführung, das Orgelkonzert und ein Kaffeegedeck enthalten. Buchungen und Informationen unter 655 75 50 oder 64 09 20 40.

Gegen die Schattenseiten des Lichts
Kaum scheint die Sonne und beschert uns die ersten warmen Tage, findet man die Sonnenanbeter in den Parks, auf den Wiesen und an den Seen. Leicht bekleidet und häufig völlig ungeschützt genießen sie die Sonnenstrahlen. Das böse Erwachen erfolgt dann meist später. Akute Sonnenbrände, frühzeitige Hautalterung oder gar Krebs sind die Quittung für die hautengen Sonnenkontakte. Die Sonne komplett zu meiden ist natürlich auch nicht ratsam. In Maßen genossen hebt sie die Stimmung, regt wichtige Stoffwechselprozesse, wie z.B. die Synthese von Vitamin D in der Haut an. Mit dem Griff nach der Sonnencreme und vernünftigem Freizeitverhalten lassen sich die „schattigen“ Seiten der Sonnenstrahlen gut umgehen.
Typ I Keltischer Typ (2%) II Germanischer Typ / hellhäutiger Mitteleuropäer (12%) III Dunkelhäutiger Europäer (78%) IV Mediterraner Typ (8%) Aussehen sehr helle, blasse Haut, viele Sommersprossen, rötliche Haare, Augen grün, blau, selten braun etwas dunklere Haut als Typ I, selten Sommersprossen, blonde bis braune Haare, Augen blau, grün, grau helle bis hellbraune Haut, ohne Sommersprossen dunkelblondes oder braunes Haar braune bis olivfarbene Haut, ohne Sommersprossen, dunkelbraunes bis schwarzes Haar, Augen dunkel

Der Mensch verfügt über hauteigene Sonnenschutzmechanismen, die ihm schon in die Wiege gelegt wurden. Bei normaler Sonnenexposition und vernünftiger Bekleidung (kein „Grillen“ am Strand) reichen sie aus, um sich der natürlichen UV-Belastung anzupassen. Unter Eigenschutz versteht man die Zeit, in der man sich ohne zusätzlichen Sonnenschutz im Freien aufhalten kann ohne eine Hautrötung oder Sonnenbrand zu bekommen. Der Eigenschutz beruht auf der Fähigkeit, die Hornhaut zu verdicken und eine sogenannte Lichtschwiele auszubilden. Gleichzeitig wird die Pigmentbildung stimuliert und die Bräunung verstärkt. Man teilt Europäer in vier Pigmentierungstypen ein:
Sonnenbrand immer schwer und schmerzhaft meist schwer und schmerzhaft selten kaum Bräunung keine Haut schält sich kaum Haut schält sich gut schnell und tief Eigenschutz
in Minuten

5 bis 10 10 bis 20

20 bis 30 40 bis 45

Der Lichtschutzfaktor (LSF) ist die wichtigste Kennzeichnung eines Sonnenschutzpräparates. Er verlängert die individuelle Verweildauer in der Sonne ohne das eine Rötung der Haut auftritt. Um zu errechnen, wie viel länger man die Sonne „genießen“ darf, wird die Eigenschutzzeit der Haut mit dem LSF multipliziert. Ist die maximale Verweildauer erreicht, sollte man sich nicht mehr in der Sonne aufhalten. Auch Nachcremen gibt keinen zusätzlichen Schutz: die Haut braucht eine Erholungspause. Die Schutzfaktoren unterteilen sich in niedrige (LSF 2, 4, 6) bis sehr hohe (LSF 30, 40, 50) Stufen. Bei LSF 20 werden 95% der UVB (verantwortlich für den Sonnenbrand) aufgehalten. Höhere Faktoren bringen kaum einen besseren Schutz, belasten aber die Haut durch die Sonnschutzfaktoren. Für gesunde Haut sind Produkte um den Faktor 30 völlig ausreichend. Anders verhält es sich bei Patienten mit Hauterkrankungen (Mallorca-Akne, Lichtdermatitis usw.).

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„Heiratsvermittler“ aus Adlershof
Das Institut für Angewandte Chemie Berlin-Adlershof beschäftigt sich mit Katalyseforschung
Zum Ende des vergangenen Jahres bangten die Mitarbeiter des Instituts für Angewandte Chemie Berlin-Adlershof e.V. (ACA) noch um die weitere Existenz. Jetzt wurde im April aus Anlaß des zehnjährigen Bestehens zu einem „Tag der offenen Tür“ in die Richard-Willstätter-Straße 12 eingeladen, und auch zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ am 12. Juni werden Besuchern dort „effektvolle Experimente und hochmoderne Technik“ gezeigt. arbeiter reduzierten Belegschaft ist man am untersten Limit für eine erfolgreiche Arbeit angekommen. Katalysatoren kennt man vor allem als Autobestandteil. Dort sorgen sie dafür, daß die nicht vollständig verbrannten Abfallstoffe der Abgase in unschädliche Bestandteile umgewandelt werden. Katalyse und Umweltschutz gehören auch beim im ACA entwickelten Verfahren der Reinigung schadstoffhaltiger Abwässer ohne Neben- und Abfallprodukte eng zusammen. Die Erklärung des Lexikons „Katalysator: Stoff, der chemische Reaktionen beschleunigt, jedoch unverändert daraus hervorgeht“ wird im Chinesischen einfacher deutlich, wo dafür das gleiche Ideogramm wie für „Heiratsvermittler“ verwandt wird. In unserer Zeitung können wir oft nur Anregungen und Eindrücke vermitteln. Wer sich für die Katalyseforschung in Adlershof stärker interessiert, kann z.B. am 12.6. Kontakt zu den Mitarbeitern (ca. 50% aus Adlershof/Altglienicke) aufnehmen. Wir hoffen und wünschen, daß das ACA bald in eine gesicherte Zukunft schauen und damit seinen erfolgreichen Weg unbesorgt fortsetzen kann. W.S.

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Die chemische Industrie wie auch die Forschung haben in Adlershof eine jahrzehntelange Tradition (s. AZ Nr. 15, 77, 80). Zur „Wende“ waren allein an den Chemie-Instituten der Akademie rund 1.700 Mitarbeiter beschäftigt. Nach einer wechselvollen Periode wurde ein Teil der in der Chemie arbeitenden Wissenschaftler in das 1994 gegründete ACA integriert. In einer Verwaltungsvereinbarung wurde die vom Bund und Land Berlin gemeinsam getragene Finanzierung für zunächst 10 Jahre geregelt. 1997 hat das ACA seine Forschungstätigkeit auf die angewandte heterogene Katalyse fokussiert. Es betreibt Grundlagenforschung als Vorlauf für anwendungsorientierte Forschung mit Industriepartnern. Vom Wissenschaftsrat wurde 2001 die Weiterführung des Instituts und seine Eingliederung in die Fraunhofer-Gesellschaft (FhG) empfohlen. Bund und Land Berlin versäumten dann vor Ablauf der

Infos zu Wohnen am Landschaftspark
Am Sonntag, dem 20. Juni, bietet die Adlershof Projekt GmbH von 13 bis 17 Uhr in der Straße am Flugplatz Informationen zu Baugrundstücken, Baugruppen, Niedrigstenergie-/Passivhäusern, Finanzierungen und Fördermöglichkeiten, Haustypen und -baufirmen an. Weitere Informationen unter 6392-3927.

Foto: Ebner

10-Jahres-Frist Ende 2003 die Eingliederung des ACA in die FhG voranzutreiben und Mittel für eine weitere Förderung der Forschungen am ACA einzuplanen, so daß dessen Schließung drohte. Die Zahl der Mitarbeiter hatte sich bereits von 220 (bis 1996) auf 103 verringert. Der Chemiker Dr. Martin Penno (Jg. 66), der seit 2001 am ACA tätig und für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, vermittelt jetzt eine vorsichtig optimistische Sicht für die Zukunft des Instituts. Auch wenn es bislang nicht gelang, für das ACA eine stabile Trägerschaft zu erreichen (z.B. als Fraunhofer-Institut oder in der Leibniz-Gemeinschaft), ist die Grundfinanzierung durch den Senat für 2004 gesichert und für 2005 in Aussicht gestellt worden. Das ACA erzielt einen ständig wachsenden Anteil seiner Mittel durch die Forschung für die Industrie (die eigene Forschungskapazitäten abbaut), aber ohne eine gewisse Grundfinanzierung ist das Fortbestehen nicht zu realisieren. Mit der seit 1.1.2004 auf 65 Mit-

Jeder kann sich vorstellen, daß es schwierig ist, den richtigen „Vermittler“ zu finden. Oft müssen hunderte von verschiedenen Verbindungen getestet werden. Forscher des ACA haben Methoden entwickelt, die schon mit weniger Kombinationen zu geeigneten Katalysatoren führen. Dazu wird u.a. ein patentiertes mathematisches Optimierungsverfahren angewandt. Zu den Partnern des ACA, die sich auch für den Fortbestand des Institut eingesetzt haben, gehören so bekannte Firmen wie BASF, Degussa, Schering und Bayer. Eines der aktuellen Projekte ist die Entwicklung eines geeigneten Katalysators für das DreiLiter-Auto, der ganz anderen Bedingungen als derzeit verwendete Auto-Katalysatoren unterliegt.

Fußgängerzone in der Köpenicker Altstadt eröffnet
Seit 28. Mai gibt es in der Köpenicker Altstadt eine Fußgängerzone. Im vergangenen Jahr wurden vom Bezirksamt zusammen mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Rahmen des Modellvorhabens Lärmminderungsplanung die Voraussetzungen für eine neue Verkehrsorganisation in der Altstadt Köpenick geschaffen. Durch die Herausnahme des starken Durchgangsverkehrs und die Einrichtung der Fußgängerzone (Grünstraße, südlicher Bereich der Straße Alt-Köpenick und Schloßplatz) sollen Attraktivität, Lebensund Aufenthaltsqualität gesteigert und die Voraussetzungen für eine positive gewerbliche Entwicklung verbessert werden.

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Nr. 122

Barbara Zibler bewahrt Treptower Geschichte(n)
Immer wieder können wir in unserer Zeitung über die verschiedensten Aktivitäten des Heimatmuseums Treptow im alten Rathaus am Sterndamm in Johannisthal berichten. Diese sind untrennbar mit dem Engagement von Barbara Zibler, der Leiterin des Museums verbunden. Sie hat auch die Arbeit an der Ausstellung zu „250 Jahre Adlershof“ unterstützt und die Laudatio am Eröffnungstag gehalten (Foto). Ihr 50. Geburtstag Ende Mai ist uns Anlaß, sie hier vorzustellen und über ihr Wirken zu berichten. Durch wechselnde Tätigkeiten des Papas war die Kinder- und Jugendzeit von Barbara Uhlig recht unbeständig: im Mai 1954 in Prag geboren, 1956 nach Karlshorst gekommen, dort eingeschult, von 1962-69 in Dresden die Schule besucht und diese 1970 in Baumschulenweg abgeschlossen. Danach absolvierte sie bei der INTERFLUG eine Lehre als Verkehrskauffrau mit Abitur. Das Studium der Geschichte an der Humboldt-Universität wurde 1977 durch die Geburt von Daniel nur kurz unterbrochen. Zu dieser Zeit wohnte die Familie bereits in Adlershof. Die nächsten Jahre als Mutter, Hausfrau und Forschungsstudentin über die Geschichte der italienischen Gewerkschaftsbewegung im 20. Jahrhundert der Denkmalpflege und Künstlerförderung in Hellersdorf übernahm sie im Mai 1989 die frei gewordene Stelle im „Heimatgeschichtlichen Kabinett“ in Treptow. Die Umsetzung der Idee eines Heimatmuseums in Treptow rückte näher, nachdem sie 1990 beim „Runden Tisch“ so lange vorstellig gewesen war, bis man ihr eine Etage im geräumten Rathaus Johannisthal zuwies. Hier zog sie mit einigen Möbeln, einem Bierkrug, mehreren Bügeleisen, diversen Fotos und DDR-Zeitungsausschnitten ein. Durch Kooperation mit dem Heimatmuseum Neukölln (und Mitteln aus Ost und West) konnte im März 1991 die erste Ausstellung „Der Erde näher“ (über den 1. deutschen Motorflugplatz) gezeigt werden. Dieser sind inzwischen fast 20 weitere gefolgt, von denen einige über Berlin hinaus Anerkennung gefunden haben. Die Ausstellung über die Pilotin Melli Beese war in sieben Städten und könnte auch heute noch „unterwegs“ sein. Aufsehen erregten auch 1996/97 „Die verhinderte Weltausstellung“ (s. AZ Nr. 24) und 1999/2000 „Geteilte Nachbarschaft“ (s. AZ Nr. 64). Letztgenannte fand besonders internationales Interesse, da die Geschichte der Berliner Mauer unter dem Aspekt des Alltagslebens geschildert wurde (der Begleitband ist vergriffen). Die Ausstellungen wurden immer mit verschiedenen Veranstaltungen verbunden. Zeitzeugen wurden gefunden und gebeten in einer „Schreibwerkstatt“ ihre Erinnerungen zu bewahren. Durch internationale Kontakte entstand 2002 das Europa-Projekt „Townstories“ mit Teilnehmern aus fünf Ländern (Frau Gruner-Winzig berichtete in der AZ). In all den Jahren wurde Barbara Zibler nur einige Jahre durch eine fest angestellte Mitarbeiterin unterstützt. Wechselnde ABM- bzw. SAM-Kräfte halfen ihr entsprechend ihren Möglichkeiten bei der Archivierung gespendeter Gegenstände und bezirksbezogener Literatur sowie dem Konzipieren und dem Aufbau neuer Ausstellungen. Zum Glück gibt es seit Jahren den Förderverein des Heimatmuseums, der aktive Hilfe gewährt. Wenn jedoch für Barbara Zibler nicht Beruf und Hobby übereinstimmen würden, wäre die Geschichte unseres Heimatmuseums sicher weniger erfolgreich. Wir schließen uns den vielen guten Wünschen zum Geburtstag an und hoffen, daß sie auch weiterhin Kraft, Freude und Unterstützung bei dieser interessanten Aufgabe findet. Wolf Will

Foto: Ebner

(einschließlich VHS-Kurs der italienischen Sprache) waren streßund entbehrungsreich. Als 1982 Sohn Gregor die Familie vervollständigte, nahm Mutter Barbara die Möglichkeit des „Mütterjahres“ wahr. 1985 war dann wieder eine turbulente Zeit. Im Bezirk Treptow fand sich keine geeignete Wohnung für die vierköpfige Familie, so daß sie nach Hellersdorf umziehen mußte. Gleichzeitig nahm Barbara Spitzer eine Tätigkeit im „Kreiskabinett für Kulturarbeit“ in Baumschulenweg auf. 1986/87 war sie für einige Monate im Adlershofer Jugendklub „Julian Grimau“ tätig. Nach einer kurzen Episode auf dem Gebiet

Heimische Naturvielfalt nicht nur im Britzer Garten
Der „Pusteblume“ gilt am 6.6. das Interesse der Kinder von 7-10 Jahren im Britzer Garten (Treff: 14 Uhr, Freilandlabor). Eltern mit Kindern ab 6 Jahren können am 12.6. die Tierwelt der Teiche erleben und am 19.6. stehen die faszinierenden Schnecken im Mittelpunkt der Beobachtungen (Treff jeweils 11 Uhr, Freilandlabor; Anmeldung unter 75 60 30 00). Im „Hexengarten“ werden Heilund Gewürzkräuter und ihre Geschichte vorgestellt (Treff: 10.6., 17 Uhr, Parkeingang Mohriner Allee oder 20.6., 10 Uhr, Freilandlabor). Den artenreichen Wiesenbereichen gilt das Interesse am 13.6. (Treff: 11 Uhr, Freilandla@@ @@ @@ @@ @@ @@ @@ @@

bor). In einem Vortrag am 13.6. wird über den Rotfuchs und sein Leben in der Stadt berichtet (14 Uhr, Freilandlabor). Am 27.6. kann man sich für das sommerliche Vogelleben im Britzer Garten (Treff: 11 Uhr, Parkeingang Buckower Damm) oder für die Tierwelt in Tümpeln und Teichen (Treff: 11.30 Uhr, Freilandlabor) entscheiden. Auch im Juni/Juli gibt es wieder Führungen über den Landschaftspark auf dem ehemaligen Flugfeld Adlershof-Johannisthal (s. S. 3). Bei einem Ausflug zur Freundschaftsinsel in Potsdam werden am 12.6. die gärtnerischen und künstlerischen Elemente der

Anlage vorgestellt (Treff: 14 Uhr, vor dem Schwanentor der Insel). Für Gartenfreunde werden bei Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Volkshochschulen durch Mitarbeiter des Freilandlabors Informationen zur Kompostierung (5.6.) und zum Sommerschnitt an Obst- und Ziergehölzen (18., 20., 25. und 27.6.) angeboten. Im Freilandlabor ist auch im Juni die Welt der heimischen Spinnen „Am seidenen Faden“ zu sehen. Nähere Informationen zu allen Ereignissen sowie Anmeldung zu den Veranstaltungen werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

Fahrradtour ab „Herrmannseck“
Wie in den Vorjahren organisiert das Team des „Herrmannseck“ am 19. Juni eine Fahrradtour. Diesmal soll es um 10 Uhr vom Büchnerweg 30 gemeinsam in Richtung Woltersdorf gehen. Selbstverständlich wird zum Unkostenbeitrag von 10 € unterwegs für Trank und Speis gesorgt. Zwar wurde zuvor um eine Anmeldung gebeten (Telefon 677 23 20), aber selbst wer erst zum Abfahrttermin erscheint, wird nicht fortgeschickt. W.W.

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Juni 2004

Seite 13

Das Fest der Goldenen Hochzeit feiern am 19. Juni

Inge und Günter Lipke
Herzliche Grüße und alle guten Wünsche von

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Herzliche
Herzliche Glückwünsche gehen am 23. Juni an Lotte Roggisch zum 96. und Frida Schröder zum 95. Geburtstag. Gratulationen zum 94. Wiegenfest erhält am 3.6. Else Jähnke. Auf nunmehr 92 Lebensjahre können am 9.6. Grete Grunow, am 13.6. Else Feller, am 23.6. Gertrud Reis und am 28.6. Walter Heinicke zurückblicken. Zur Vollendung ihres 91.Lebensjahres erhalten am 19.6. Willi Gustke, am 21.6. Charlotte Schmiel und am 22.6. Edith Quart die besten Wünsche. In den Kreis der 90jährigen treten am 14.6. Walter Festera, am 20.6. Ruth Weinitschke und am 28.6. Herta Kuhl.

Glückwünsche
Gute Wünsche zum 85. Erdenjubiläum an Anne-Marie Bernau (6.6.), Heinz Köhler (7.6.), Heinz Hill (13.6.), Waltraut Götze (16.6.), Inge Krüger (24.6.) und Edith Charles (27.6.). Ebenso herzlich übermitteln wir Glückwünsche zum 80. Tag der Geburt Hildegard Parschke und Adelheid Wehren (7.6.), Käthchen Dobberschütz (11.6.), Günter Evermann (15.6.), Paul Wolters (16.6.), Friedrich Danker (21.6.), Harry Herbst (23.6.), Karl Flemming (24.6.) sowie Frieda Scheer (29.6.). Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren Gesundheit, Freude und Zufriedenheit.

Helga, Günther und Familie

Liebe Muttel, Omi und Uromi

Ruth Weinitschke
Auf 90 Jahre blickst Du zurück auf manches Schicksal, manches Glück Wir gratulieren recht liebevoll und wünschen Dir noch viele gute Jahre Gesundheit, Freude, frohe Tage. Gemeinsam wollen wir Dir Dank sagen, es ist schön, daß wir Dich haben. Wir lieben Dich von ganzem Herzen und alle mögen’s seh’n, drum soll heut unser Glückwunsch in der Adlershofer Zeitung stehn.
Deine Kinder, Enkel und Urenkel

Unsere Rätselecke
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Ausstellung „Dom in Not“
Vom 4. Juni bis 30. Juli zeigt der Förderverein Dom zu Brandenburg seine Ausstellung „Dom in Not“ im Rathaus Köpenick (Vernissage: 3.6., 18 Uhr). Schauen Sie, welch teilweise überdurchschnittliche Qualität an mittelalterlicher und neuzeitlicher Ausstattung dort zu sehen ist, wie der Förderverein sich für die Erhaltung einsetzt und helfen Sie mit, daß eines der geschichtsträchtigsten Baudenkmale Norddeutschlands wieder in alter Würde und Schönheit erstrahlen kann! Jörg Moosbauer

Festumzug vor 50 Jahren

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Waagerecht: 1. harzreiches Holz; 4. waagerechte Mauerkante; 7. Werkzeug; 9. österreichischer Komponist (1732-1809); 10. Gipfel der Berner Alpen; 11. japanisches Flächenmaß; 12. österreichischer Lyriker (gest. 1926); 15. Stadt in Nebraska (USA); 18. inneres Organ; 21. Hülsenfrucht; 24. Karpfenfisch; 25. luftgetrockneter Ziegel; 26. französischer Komponist (gest. 1937); 27. ungarische Stadt am Donauknie; 28. südfranzösische Stadt; 29. Stadt in Syrien.
Unsere Leserin Gisela Schlode übergab uns dieses Foto vom Festumzug zum 200. Ortsjubiläum. Mit anderen Mitgliedern der KGA „Birkenwäldchen“ demonstrierte sie (erste Reihe rechts) als „Laubenpieper“ ihre Verbundenheit zu unserem Adlershof. Wird es beim Festumzug zum 250. Geburtstag am 4. September ähnliche Bekundungen geben?

Senkrecht: 2. Bild friedlichen Lebens; 3. Altberliner Original; 4. dänischer Naturforscher (1638-1686); 5. glutflüssige Gesteinsschmelze; 6. Fluß in der Nordostschweiz; 8. Gestalt aus „Siegfried“; 13. mittelasiatischer Fluß; 14. Heilverfahren; 16. Monat; 17. tschechischer Reformator; 18. Nebenfluß der Donau; 19. Lob, Schmeichelei; 20. Schüler, Lehrling; 21. Amphibie; 22. Neuheit; 23. Nebenfluß des Duero. Rätselautor: Harry Pätzold †
Auflösung des Silbenrätsels in der Mai-Ausgabe 1. Engagement; 2. Iffland; 3. Niagara; 4. Zertifikat; 5. Egoismus; 6. Neuigkeit; 7. Tankstop; 8. Richelieu; 9. Uganda; 10. Mostrich; 11. Adenauer; 12. Musikschule; 13. Rhönrad; 14. Altersrente; 15. Nimrod.
Unser Adlershof ist: Ein Zentrum am Rande der Hauptstadt

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen.

Schreiben Sie an Adlershofer Zeitung PF 1103 12474 Berlin

Seite 14

Nr. 122

Einladung zum Kinderfest
Auch im Jubiläumsjahr Adlershofs findet im Gartenlokal „Blattlaus“ (Neltestr. 19d) das traditionelle große Kinderfest statt. Es beginnt am 20. Juni um 14 Uhr. Für das Adlershofer Festkomitee haben die Mitarbeiterinnen der Jugendfreizeiteinrichtung „Grimau“ die Organisation übernommen. Die KGA „Am Adlergestell“ ist neben der „Blattlaus“ Kooperationspartner des Festes. Auch die Adlershofer Jugendfeuerwehr bietet wieder Interessantes. Wie immer werden Spielmobil mit Rollenrutsche, Ponyreiten, Hüpfburg und das lustige Schminken regen Zuspruch haben. Zum Mitmachen laden Basteltische und Sportaktionen ein. Hauptattraktion dürfte wieder die Bühnenshow der „Jungen Talente“ sein, bei der Kinder für Kinder ihre verschiedensten Fähigkeiten darbieten. Wer mitmachen möchte, kann sich bis 17.6. im Jugendklub (Waldstr. 7, Tel. 677 45 27) melden; Spätentschlossene können auch noch am 20.6. direkt zur Bühne kommen. Wer am Kinder-Trödelmarkt teilnehmen möchte, sollte sich ebenfalls im Jugendklub informieren bzw. anmelden. Die Gaststätte „Blattlaus“ sorgt für das leibliche Wohl. Der Eintritt ist frei. I.W.

Kleine ganz GROSS im FEZ
Riesenparty am 1. Juni zum Internationalen Kindertag
Mit einer Riesenparty feiert das FEZ Wuhlheide am 1. Juni von 10 bis 18 Uhr die Kleinen ganz groß. In über 100 Aktionen und in acht Erlebnisarealen werden Kinder zum Lachen, Staunen, Mitmachen und Nachdenken angeregt. Bei der Kinderrechte-Wahl wird sich zeigen, was die Jüngsten als ihr wichtigstes Kinderrecht fordern. Eine Arche lädt ein, sich Träume aus und Ängste weg zu malen, während hunderte Luftballons darauf warten, mit Wunschpostkarten in den Himmel zu fliegen und den hundert Friedenstauben zu folgen, die das Fest eröffnen werden. Sportfans können eine Riesenkletterwand erklimmen, die BMX-Strecke meistern und auf einem Riesentrampolin toben. Auf Bastler und Baumeister warten Autoschläuche, Badewannen oder Styroporplatten, die in skurrile Wasserfahrzeuge verwandelt werden wollen. Spannung verspricht der Endausscheid des Mega-Kicker-Turniers. Für Eisenbahnfreunde lädt eine 120 m2 große Lego - Eisenbahn - Fläche zum Mitspielen ein. Auf der großen Showbühne werden Kinderstars wie das Musiktheater Rumpelstil, Ulf und Zwulf sowie die Clowns Olivia und Bruno zu erleben sein. Viel Spaß bietet auch das Wochenende 5./6. Juni, wenn über 400 Jongleure im FEZ zu Gast sind. Beim Ökoinsel-Fest am 12./ 13. Juni kann man wieder Natur pur erleben mit interessanten Entdeckungen in Ökogarten, Tropenhaus und Bienenhof. Als „Wilder Westen“ präsentiert sich das FEZ am 19./ 20. Juni. Cowboys und Indianer, Trapper und Quäker, Goldsucher, Abenteurer und Glücksspieler, edle Ureinwohner und Jäger – seid willkommen! Infos unter Tel. 53 07 15 04 oder www.fez-berlin.de

Großes SchülerLehrer-Treffen
Am 19. Juni findet zum siebenten Mal das traditionelle Hoffest der Heide-Grundschule, FlorianGeyer-Straße 87, statt. Wie immer steht es unter dem Motto „Wir sind Kinder einer Welt!“ Da in diesem Jahr die 250-JahrFeier für Adlershof begangen wird, möchten wir als Höhepunkt alle ehemaligen Schüler und Lehrer unserer Schule dazu recht herzlich einladen (früher war es die 12. Schule, später die Georgi-Dimitroff-Oberschule). Es ist möglich, unser Schulgelände zu besichtigen. Vielleicht findet der eine oder die andere noch Dinge, die er (sie) aus der Schulzeit kennt. Eventuell bringt Ihr auch Eure Kinder und Enkel mit!? Wir hoffen mit diesem Aufruf besonders zahlreich ehemalige Lehrerinnen und Lehrer zu erreichen. Wir laden alle recht herzlich ein! Jennifer und Sarah aus der Klasse 4 a

8. Berliner Breakdance Meisterschaft

Ferien im Klub
Am 24. Juni beginnen für Schüler die Sommerferien. Alle, die nicht verreisen, können in diesem Jahr während der gesamten Ferienzeit montags bis freitags von 12 bis 19 Uhr den Jugendklub „Julian Grimau“ besuchen. Von 12-14 Uhr werden gemeinschaftlich Wunschessen zubereitet (Unkostenbeitrag 1 €). An den Nachmittagen gibt es wechselnde Aktivitäten, bei schönem Wetter auch im Klubgarten. Einmal in der Woche ist ein gemeinsamer Ausflug zu einem Wunschziel vorgesehen (Anmeldung erforderlich!). Weitere Infos im Klub Waldstr. 7 oder unter 677 45 27. Ines Weihs

Neuer Schulleiter
An der Anna-Seghers-Oberschule wurde ungewöhnlicherweise kurz vor Schuljahres-Ende dem bisherigen Stellvertreter des Schulleiters,Gerold Schwartinsky, im Mai die Leitung der Schule übertragen. Weitere Informationen waren von zuständiger Stelle nicht zu erfahren. W.S.
all eins e.V und Kazik präsentieren am 12. und 13. Juni im Mellowpark, Friedrichshagener Straße 10, ihre MOVE YOUR STYLE Jam. Im Rahmen der Jam findet die achte Berliner Breakdance Meisterschaft unter freiem Himmel statt.Besonderes musikalisches Highlight: MASTA ACE & EDO G (Rap /USA) und CULCHA CANDELA (Reggae, Salsa & Rap / Berlin) sind mit dabei. Des weiteren wird es ein Style Combat Graffiti Battle geben. Infos unter 65 26 03 77 oder www.alleins.de

Podiumsdiskussion: Menschenrechte in Europa
„Menschenrechtsverletzungen in der Türkei? In Deutschland? In Europa?“ war das Thema der vierten Podiumsdiskussion, zu der die Leistungskurse Politische Weltkunde an der Anna-Seghers-Oberschule am 26. April eingeladen hatten. Gäste waren der Sozialwissenschaftler Selim Büsse und der Menschenrechtsanwalt HansEberhard Schultz. Es sollte Stellung genommen werden zu den Themen Menschenrechte in der Türkei und zur umstrittenen Aufnahme dieser in die Europäische Union. Eingestimmt wurde mit kurdischer Musik. Schüler unserer Schule sangen und spielten das Lied „Newroz“, was auf deutsch so viel wie „Neujahr“ bedeutet. Einer der beiden Moderatoren gab eine kurze politische und geschichtliche Einleitung zum „Kurdenproblem in der Türkei“. Die türkische Regierung bestreitet jegliche Existenz der Kurden, demnach auch ihre Sprache, Kultur und Bildung. Die Versuche einen eigenen Nationalstaat zu gründen, sind mehrfach gescheitert. Zudem wurden Kurden politisch verfolgt und flohen in den letzten Jahrzehnten ins westliche Europa. Auch in der Fremde, wie hier in Deutschland, werden sie terroristisch verfolgt, misshandelt und isoliert eingesperrt. Auf Grund dieser menschenunwürdigen Zustände wird erkennbar, dass Fehler meistens nur in anderen Ländern angeprangert, doch im eigenen Land übersehen werden. Leider wurde bei der Diskussion dennoch nicht klar, ob die Aufnahme der Türkei in die Europäische Union erfolgen sollte. Es wurde zwar oft erwähnt, dass „gewisse“ Bedingungen erfüllt sein müssen, aber nicht eindeutig definiert, welche das sein sollten. Mit der auffällig geringen Resonanz des Publikums wurde die Komplexität des Themas „Menschenrechtsverletzungen“ deutlich. Trotz allem hat die Diskussion zum Nachdenken angeregt. Katharina-Maria Zieler Romina Fröhlich

Vorträge im BIZ
Im Juni werden im BIZ der Agentur für Arbeit Berlin Süd wieder interessante Vortragsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II durchgeführt. Eltern und Lehrer sind ebenfalls herzlich eingeladen. Donnerstags ab 16 Uhr werden folgende Berufe vorgestellt: 3.6. Sportstudium 10.6. Berufe im Rundfunk 17.6. Landschaftsarchitektur Die Veranstaltungen werden von Berufsberatern in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis bzw. Dozenten einschlägiger Schulen durchgeführt im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Berlin Süd Sonnenallee 282, 12057 Berlin Tel. 555577 - 2362

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Mit Kind und Kegel auf Schusters Rappen in der Natur unterwegs
Zur Kindertagswanderung, die auch für Eltern und Großeltern geeignet ist, lädt die freie Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 5.6. ein. Treff:10 Uhr,S-Bhf Friedrichshagen. Teil 20 des Wanderzyklus „Rund um Berlin“ wird am 20.6. absolviert. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Frohnau. Infos zu diesen und weiteren Wanderungen unter Tel. 656 07 34. „Zwischen Spree und Dahme“ sind die „Cöpenicker Wanderfreunde“ am 12.6. unterwegs. Treff: 8 Uhr, S-Bhf Friedrichshagen. „Über Stock und Stein“ geht es am 27.6. Treff: 11 Uhr, S-Bhf. Tegel. Die Tour ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Infos zu diesen und weiteren Wanderungen unter Tel. 56 59 38 41. Eb.

Am 19. Juni wird zu einem sportlichen Erlebnistag am Lohnauer Steig eingeladen
Am Sonnabend, dem 19. Juni, veranstaltet der Adlershofer Ballspiel-Club 1908 e.V. zum Jubiläum „250 Jahre Adlershof“ einen sportlichen Erlebnistag. Neben einem Miniturnier der Jugend werden auch die Väter gegen die Söhne ein Match auf dem Sportplatz Lohnauer Steig 1-17 austragen. Selbstverständlich soll der Spaß im Vordergrund stehen. So werden eine Sprungburg für die Kleinen, Torwandschießen für die angehenden Fußballstars, ein Glücksrad von McDonalds, an dem einige Preise zu gewinnen sind und rund um den Platz weitere Aktivitäten angeboten. Die Abteilung Gymnastik des ABC 08 wird die Teilnehmer an den sportlichen Aktivitäten mit Übungen vorher aufwärmen und in Schwung bringen. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen wie auch mit Bratwurst und anderen Speisen gesorgt. Mit musikalischer Unterhaltung beim abendlichen gemütlichen Beisammensein wird der Tag ausklingen. Der ABC 08 lädt ab 10 Uhr alle Adlershofer und Gäste herzlich ein, diesen Tag gemeinsam zu feiern. W.R.

Treptower Festtage bieten Streetball, Straßenfußball und ein Entenrennen
Die Treptower Festtage bieten auch in diesem Jahr wieder sportliche Höhepunkte. So wird am 5. Juni um den „1. real,Straßenfußball-Cup“ gespielt. Von 10 bis 18 Uhr ist die Festwiese an der Bulgarischen Straße der Austragungsort für die jungen Fußballer der Jahrgänge 1991 bis 1993. Der Sieger qualifiziert sich für das Ostfinale am 31.7.2004 in Groß Machnow. Das Megafinale der Sieger findet im Olympiastadion München statt. Außerdem kann man seine Treffsicherheit beim Torwandschießen unter Beweis stellen. Die Bewag präsentiert gleich mehrere sportliche Wettbewerbe. Klein-Olympia im Streetball sowie im Mini-Basketball steht am 5. und 6. Juni für die Altersklassen 10-12, 13-14, 15-16 und über 17 Jahre (männl./weibl./ mixed) auf dem Programm. Ort: Bulgarische Straße, Zeit: 11 bis 19 Uhr, Check-in: 30 Min. vor Turnierbeginn, Anmeldung: am Turniertag oder Tel.: 6172-4406 (Siggi Abé). Am 6. Juni sind die Altersklassen 10-12 und 13-14 Jahre zu Klein-Olympia im Soccer eingeladen. Ort: Festwiese an der Bulgarischen Straße, Zeit: 11 bis 19 Uhr, Anmeldung: am Turniertag. Zum „2. Berliner Entenrennen“ erfolgt der Startschuß am 6. Juni um 15 Uhr auf der Insel der Jugend. Die Sieger erhalten tolle Preise!

13. Vereinssportfest des ESV Lok Schöneweide
Das Offene Vereinssportfest des ESV Lok Schöneweide wird am 19. Juni bereits zum 13. Mal ausgetragen. Wer nicht dabei ist, versäumt etwas, denn es gibt für alle Altersgruppen ein breites sportliches Angebot. Für Vorschulkinder stehen Hüpfburg, Rollenrutsche, Schminken und Sport mit Bällen auf dem Programm. Ältere Kinder und Erwachsene können z.B. leichtathletische Übungen (Sprint, Ausdauerlauf, Weitsprung, Ballwerfen), Ruderergometer, Klettern und Abseilen, Orientierungslauf, Schach und viele andere Wettbewerbe ausprobieren. Kernstück des Sportfestes sind wieder die Fuß- und Volleyballturniere. Das Fußballturnier gehört zu den größten im Bezirk. Meldetermin für die Turniere: 11.6. Startleyball mit sechs Einzeldisziplinen gleichgesetzt. Urkunden und Pokale bzw. Preise können bei den Turnieren, im Kegeln und Kugelstoß gewonnen werden. Kleine Preise gibt’s für gute Leistungen beim Ausdauerlauf, Sprint, Weitsprung, Ruderergometer, Ballwurf, Luftgewehr und Orientierungslauf. Im Freiluftrestaurant können Mahlzeiten eingenommen werden. Die Wettbewerbe finden bei jedem Wetter statt. Ist es sehr schlecht, werden einige Wettkämpfe in die Sporthalle verlegt. Beginn: 13 Uhr auf dem LokSportplatz direkt am Betriebsbahnhof Schöneweide. Nähere Auskünfte: montags 9-17 Uhr, Tel. 29 72 73 24. H.W.

gebühr: Volleyball 10 €, Fußball 15 €. Die 3 besten Mannschaften erhalten Pokale und Preise. Viele Wettbewerbe sind „seniorenfreundlich“ ausgelegt. Sie können ohne große körperliche Anstrengung erfüllt werden. Alle Teilnehmer erhalten eine Startkarte, die nach sechs Disziplinen zu einem Tombola-Los wird. Erstmalig werden Fuß- und Vol-

Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im Juli ist am 15. Juni

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Nr. 122
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Im Juni erscheint eine neue Ausgabe der Informationsbroschüre des Bezirkes
Eine neue Ausgabe der offiziellen Bezirksamts-Broschüre Treptow-Köpenick „Informationen aus dem Rathaus“ wird Anfang Juni erscheinen. Das 112 Seiten starke Heft verzeichnet die aktuellen Standorte und Telefonnummern der bezirklichen Einrichtungen und gibt einen Einblick in das breite Leistungsspektrum der Bürgerämter. Die Broschüre informiert über Bezirksverordnetenversammlung und Bezirksamt sowie über die Geschichte der Ortsteile von Treptow-Köpenick. Eine Liste der Arztpraxen und weiterer medizinischer Angebote im Bezirk ist ebenso enthalten wie eine Übersicht zu Vereinen, Verbänden und Sportclubs. In der vom Bezirksamt herausgegebenen Publikation präsentieren sich zudem Unternehmen und Einrichtungen, die im Bezirk ihre Dienste und Leistungen anbieten. Für die Gesamtproduktion des Heftes zeichnen die beiden FirRechtsanwalt

Bil Keil
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Arbeitsrecht Familienrecht Verkehrsrecht

Rechtsanwalt Anwaltsmediator

Harald Keil
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Vertragsrecht Computerrecht Strafrecht

Verwaltungsrecht Arzthaftungsrecht Interessenschwerpunkte Vereinsrecht Mediation Rudower Chaussee 3, Geb. H 2 • 12489 Berlin (S-Bhf. Adlershof) ¤ (030) 6 70 50 - 227/229 • Fax (030) 6 70 50 - 226/229 E-mail: kanzlei@Bilk-Keil.de • www.Bilk-Keil.de

Adlershofer Ansichtskarten
men verantwortlich, die schon in den Vorjahren die Amtsbroschüren produzierten – die Firma VorDruck und das MedienBüro Ebner, das auch die Adlershofer Zeitung herausgibt. Die Broschüre wird in den Bürgerämtern des Bezirkes und weiteren Einrichtungen kostenfrei erhältlich sein. Eb.

Gleis wird ausgebaut
In der Kietzer Straße ist beabsichtigt, das nicht mehr genutzte Straßenbahngleis auszubauen. Im Anschluß daran erfolgt die Wiederherstellung des Fahrbahnbereiches mit Reihensteinpflaster. Es ist vorgesehen, diese Arbeiten im Zeitraum Juni bis August 2004 auszuführen. Weiterführend ist geplant, die Kietzer Straße bzw. die Kirchstraße zwischen Jägerstraße und Freiheit, fahrbahn- und gehwegseitig umzubauen. Kurzfristige Änderungen vorbehalten.

Bauarbeiten in der Regattastraße führen zu Änderungen
In der Regattastraße werden zwischen den Einmündungen Bohnsdorfer Straße und Schlierseestraße Kanalbauarbeiten durchgeführt sowie die dort vorhandenen Gleisanlagen erneuert. Der Verkehr stadteinwärts verbleibt in der Regattastraße, stadtauswärts wird er zur Wassersportallee umgeleitet. Die Straßenbahnen fahren zwischen Köpenick und Bohnsdorfer Straße sowie zwischen der Gleisschleife Wassersportallee und Alt-Schmöckwitz. Zwischen Bohnsdorfer Straße und der Gleisschleife Wassersportallee wird Schienenersatzverkehr eingerichtet, welcher stadteinwärts über die Regattastraße fährt und stadtauswärts die Umleitungsstrecke für den Durchgangsverkehr benutzt (Ringverkehr). Es ist vorgesehen, die Arbeiten bis Juli 2004 durchzuführen. Kurzfristige Änderungen vorbehalten.

Postkarten mit Adlershofer Motiven, die z.T. vor mehr als 90 Jahren aufgenommen wurden und Ansichten aus der Gegenwart, sind ab sofort im Lotto-Toto-Schreibwarenladen von Roland Cobel in der Dörpfeldstraße 53 erhältlich. Unsere Beispiele zeigen die Bismarckstraße nahe der Kronprinzenstraße um 1908 und den Arndtplatz in heutiger Zeit. Eine Ansichtskarte kostet 50 Cent.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin

Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Adlershofer Helfer
        
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