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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 2004, H.121/Mai

Monatszeitung

Nr. 121 Mai 2004

0,60 €

❒ Mit einer Festveranstaltung am 24. April

❒ Es ist vollbracht! Pünktlich

wurde der 250. Geburtstag von Adlershof gewürdigt. Begeistert gefeiert wurde dabei das Neue Sinfonieorchester Berlin
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zum Jubiläum hat unser Ort wieder Maulbeerbäume – gepflanzt im Volkswohlpark
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❒ Informative Ausstellungen

❒ Ein ökumenischer Festgottesdienst unter dem Leitspruch

zur Geschichte Adlershofs und des DDR-Fernsehens
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„Gemeinsam unterwegs“ vereinte am 25. April Adlershofer Christen und ihre Gäste in der Verklärungskirche
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Adlershof hat wieder Maulbeerbäume
Pünktlich zum 250. Geburtstag unseres Ortes gibt es wieder Maulbeerbäume in Adlershof. Seit 14. April stehen drei Exemplare dieser Baumart, die eng mit der Entstehung Adlershofs verbunden ist, im „Volkswohlpark“ an der Anna-Seghers-Straße. Schüler der Heide-Grundschule, die die Patenschaft übernommen hat, Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht und Vorstandsmitglied Dr. HansJörg Kilian von der BERLINCHEMIE AG, die die Kosten trug, legten kräftig Hand an, damit die Bäume künftig sowohl an die Ortsgründung als auch an das 250jährige Jubiläum erinnern.

+ + + BEZIRKSPOLITIK AKTUELL + + + Diskussionsrunde

„Gesundheitsreform und Berliner Schulreform“
mit

Dr. Angelika Buch
Bezirksstadträtin für Soziales und Gesundheit

Eva Mendl
Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Schule

Renate Harant
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

Dienstag, 25. Mai, 19 Uhr Alte Schule, Dörpfeldstraße 54/56
Eine Veranstaltung der VHS Treptow-Köpenick und des Adlershofer Festkomitees

Fotos: Ebner

Gedenktafel enthüllt
Ebenfalls zum Adlershof-Geburtstag wurde am Haus Adlergestell 253/255 eine Gedenktafel für den Komponisten Rudolf WagnerRégeny enthüllt, der hier von 1950 bis zu seinem Tod im Jahre 1969 lebte (s. AZ Nr. 4 + 112). Bezirksstadträtin Eva Mendl erinnerte an seine kompositorische und musikpädagogische Arbeit. An der Ehrung nahm die Witwe Gertie Wagner-Régeny teil, die noch heute in der gleichen Wohnung das Andenken und Vermächtnis ihres Mannes bewahrt. Herzlicher Dank galt Herrn Ronald Neuendorf von der ARWO-Bau und der Eigentümergemeinschaft für die Übernahme der Kosten. L.E.

Beratungsstelle jetzt in der Südostallee
Die Beratungsstelle für Behinderte, Krebs- und AIDS-Kranke des Gesundheitsamtes ist von der Rudower Chaussee 4 umgezogen. Sie befindet sich jetzt in Johannisthal, Südostallee 134, Haus 5, Tel. 6172-4840. Die Sprechzeiten sind: Di 9-12 Uhr, Do 14-18 Uhr und nach Vereinbarung.

Wegen Aufarbeitung der Akten geschlossen
Zur Aufarbeitung der Akten im Sozialamt ist es erforderlich, vom 10. bis 21. Mai die Leistungsstelle des Sozialamts zu schließen. Die Erstberatungsstelle im Haus 4, Raum 22, in der Rudower Chaussee 4 ist wie gewohnt von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Sie koordiniert auch die Hilfe in Notfällen.

Ehrenamtliche Schiedspersonen gesucht
Für die Schiedsamtsbezirke 1 (Treptow, Plänterwald, Baumschulenweg) und 3 (Adlershof, Altglienicke, Bohnsdorf) werden ehrenamtliche Schiedspersonen für eine 5-jährige Amtszeit gesucht. Sie sollten das 30. Lebensjahr vollendet haben und im Bezirk Treptow-Köpenick wohnen. Interessenten wenden sich bitte bis 17.5.2004, mit einem kurzen Lebenslauf, an das Bezirksamt Treptow-Köpenick, Bezirkswahlamt, PF 910240, 12414 Berlin. Rückfragen sind unter 6172-4154 möglich.

Standortpartner zogen eine erfolgreiche Bilanz
Wie bereits in den letzten beiden Jahren hatten die Standortpartner der Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien am 21.4. zur gemeinsamen Jahrespressekonferenz eingeladen. Trend der Ausführungen: Wir waren und sind erfolgreich! Hardy R. Schmitz, Geschäftsführer der WISTA-MANAGEMENT GMBH, berichtete, daß die 363 Unternehmen im Wissenschafts- und Technologiepark mit fast 300 Mio. € eine Umsatzsteigerung von ca. 1% gegenüber 2002 erreichten. Die Umsatzsteigerung der länger als ein Jahr ansässigen Unternehmen betrug fast 5%. Das Interesse an Neugründungen nimmt deutlich zu, die Anzahl der Insolvenzen liegt wesentlich unter dem Durchschnitt. Die Zahl von 3.220 Mitarbeitern lag knapp unter der des Vorjahres. Ende 2003 waren die Mietflächen (ca. 220.000 m2) zu 90% ausgelastet. In der Medienstadt ging die Zahl der Unternehmen leicht zurück, der Umsatz betrug ca. 111 Mio. €, die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter lag bei 720, die der freien bei 240. Etwa 4.160 Beschäftigte sind außerdem im Territorium bei Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen beschäftigt, deren Umsatz stieg um 5% auf 445 Mio. €. Nach den Worten von Hardy Schmitz „wird die Geschäftsentwicklung für 2004 optimistischer eingeschätzt als dies im Vorjahr der Fall war.“ Gerhard W. Steindorf ist Geschäftsführer der Adlershof Projekt GmbH, die im Januar 2004 die Aufgaben der BAAG übernommen hat. Er betrachtet die Vereinigung mit der WISTAMANAGEMENT GMBH unter einem Dach als „entscheidende Weichenstellung“ für die Zukunft des Adlershofer Entwicklungsgebietes. Schwerpunkte der nächsten drei Jahre sind die Strukturierung und Vermarktung der vorhandenen Baufelder sowie die Ansiedlung neuer Unternehmen. Jetzt gilt es, den Ausbau des Groß-Berliner Damms und der Parkrandstraßen voranzutreiben. Mit der Eröffnung des Autobahnanschlusses wird im Oktober 2005 gerechnet (nach Schönefeld 2007). Zum Bahnhofsumbau wurde nur erklärt, daß derzeit das Planfeststellungsverfahren läuft, für 2004 aber bereits 30 Mio. € zur Verfügung stehen. Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, Vizepräsident der Humboldt-Universität, bezeichnete 2003 als ein wichtiges Jahr für die Universität. Seitdem studieren hier rund 7.000 Studenten, betreut von 110 Professoren und 600 Mitarbeitern. „In Zukunft werden etwa 1.000 Absolventen jährlich die Botschaft von Adlershof weitertragen.“ Er hob besonders hervor, daß jetzt erstmals die Naturwissenschaftler der Universität an einem Standort vereint sind und zudem hier exzellente Möglichkeiten für Kooperationen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen bestehen. Das im April 2003 eröffnete Erwin Schrödinger-Zentrum mit der naturwissenschaftlichen Zentralbibliothek, einem Computer- und Medien-Service und Konferenzräumen wird als Herzstück des Campus von allen Standortpartnern genutzt. Einziges Manko ist die fehlende Mensa. Für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen (IGAFA) verwies Prof. Dr. Ingolf Hertel auf das große „Vernetzungspotential“ am Standort sowie international. 2003 gab es 968 Kooperationen mit Einrichtungen aus 44 Ländern. Als wissenschaftliche Höhepunkte des vergangenen Jahres nannte er u.a. die „Mars-Express“-Mission des Deutschen Instituts für Luftund Raumfahrt sowie die MenschMaschine-Schnittstelle des Fraunhofer Instituts. Gleichermaßen unterstrich Harald Becker, Geschäftsführer der Studio Berlin Adlershof, die wachsende Wahrnehmung von Adlershof. Immer mehr auch internationale Film- und Fernsehproduktionen interessieren sich für hiesige Arbeitsmöglichkeiten. Seiner Äußerung: „Es wäre schön, wenn Adlershof in der Politik gleichermaßen wahrgenommen werden würde!“ haben wir nichts hinzuzusetzen. W.S.

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Festveranstaltung zum 250. Geburtstag von Adlershof

Herzlicher Dank für gelungenen Start
Nach der ersten Etappe der Ereignisse zum 250. Ortsjubiläum von Adlershof soll allen gedankt werden, die bisher dazu beigetragen haben. Anzufangen ist mit den seit Jahren aktiven Mitgliedern des Adlershofer Festkomitees. Das Logo mit dem gelehrten Adler entwarf uns kostenlos Hans-Dieter Krause vom Kunstverein Treptow. Den Mitgliedern des „Adlershofer Künstlerstübchens“ und der Bereitschaft der Adlershofer Gewerbetreibenden ist die „Kunstmeile“ mit schönen Bildern zu verdanken. Jugendliche und Mitarbeiter von Jugendhilfe Treptow-Köln e.V. bereiteten in der Alten Schule das Pressefrühstück am 14. April vor und der Verein übernahm die Kosten. Pressemappen spendierte das Eggersdorfer Druckhaus. Mitarbeiter des Amtes für Umwelt und Natur organisierten die Pflanzung der Maulbeerbäume, Mitarbeiter des Amtes für Bildung und Kultur die Anbringung der Gedenktafel für Rudolf WagnerRégeny (s. S. 2). Die Kosten wurden von BERLIN-CHEMIE bzw. ARWO-Bau übernommen. Ortschronist Rudi Hinte ist maßgeblich die Ausstellung „Vom Colonistendorf zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien“ zu verdanken. Bei der Gestaltung waren vor allem Werner Laube und Monika Becker, aber auch Mitarbeiter der Galerie in der Alten Schule aktiv. Leihgaben kamen u.a. von Kunstschmied Achim Kühn. Für die Ausstellung „Es gab nicht nur den Schwarzen Kanal“ zeichnet eine Arbeitsgruppe des Paul-Nipkow-Teleclub verantwortlich (s. S. 7). Für die gelungene Festveranstaltung erhielt das Komitee zahllose Glückwünsche. Groß ist die Zahl der bereits bei den Vorbereitungen aktiv Mitwirkenden. Schirmherr Dr. Ulbricht beauftragte Peter Pabst und das Eventbüro, die das Komitee nicht nur beratend sondern auch „handgreiflich“ unterstützen. Von der WISTA-MANAGEMENT GMBH wurden die Räume zur Verfügung gestellt. Veranstaltungsdienstleiterin Elke Krettek war unentwegt bemüht, alle Wünsche zu erfüllen. Einladungskarten und Programmzettel wurden von POLYPRINT kostenfrei gedruckt bzw. verfielfältigt. Herr Trettau vom ideea Messe- und Dekorationsbau sorgte für die rechtzeitige
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Der Spielmannszug des Stabsmusikkorps der Bundeswehr unter Leitung von Hauptfeldwebel Christian Richter und das Neue Sinfonieorchester Berlin mit seinem Dirigenten Stefan Diederich begeisterten die Gäste

Adlershof ist unsere Zukunft und ein Juwel für Berlin
Eine Festveranstaltung am 24.4. im Bunsensaal der WISTA bildete den Höhepunkt der Feierlichkeiten im April zum 250jährigen Jubiläum Adlershofs. Nach der Aufführung der „Adlershofiana“ von Marcus Crome durch das Neue Sinfonieorchester Berlin hieß der Sprecher des Adlershofer Festkomitees, Wolfhard Staneczek, die mehr als 350 Gäste herzlich willkommen. Schirmherr Dr. Klaus Ulbricht, Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, erklärte: „Adlershof ist unsere Zukunft. Wir sind gut beraten, für die Entwicklung dieses Ortes alle gemeinsam ganz viel zu tun!“ Die Grüße des Senats überbrachte Bürgermeister Harald Wolf und unterstrich: „Adlershof gehört zu den Themen, die meinen Arbeitsalltag als Wirtschaftssenator verschönern.“ Ob in Moskau, Tokio oder Peking – überall werde er auf Adlershof hin angesprochen. „Adlershof ist ein Juwel für Berlin“. In seinem Festvortrag gab Ortschronist Rudi Hinte einen kurzen Einblick in die 250jährige Geschichte Adlershofs vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien. Als „bekennender Neu-Adlershofer“ bezeichnete sich Gerhard W. Steindorf, der seit Jahresbeginn Geschäftsführer der Adlershof Projekt GmbH ist. Er verwies darauf, daß in Adlershof das größte Technologiezentrum Europas entstanden ist. Der Vorstandsvorsitzende der BERLIN-CHEMIE AG, Dr. Reinhard Uppenkamp, lobte die politischen Rahmenbedingungen sowie das wissenschaftliche Umfeld und betonte: „Als Unternehmer kann ich hier was unternehmen“. Die Zwillinge Katrin und Kristin Fischer, Schülerinnen der 11. Klasse der Anna-Seghers-Oberschule, verwiesen auf die lange Tradition ihrer Schule. Der Vizepräsident der Humbold-Universität, Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel, hob hervor, daß universitäres Leben im südlichen Adlershof Einzug gehalten hat und würdigte die vorzüglichen Bedingungen.

Wolfhard Staneczek

Dr. Klaus Ulbricht

Harald Wolf Rudi Hinte Pfarrerin Dorothea Quien zitierte den Propheten Jeremias: „Suchet der Stadt Bestes!“ und wünschte sich, daß alle gemeinsam Verantwortung dafür übernehmen, daß Adlershof lebens- und liebenswert ist und eine gute Zukunft hat. Die Ausführungen der Redner wurden mit herzlichem Beifall bedacht. Viel Applaus gab es auch für die musikalische Umrahmung, mit der Irina Domurath, Anne-Sophie und Vincenz Dölle von der Joseph Schmidt Musikschule sowie das Neue Sinfonieorchester Berlin mit der Sopranistin Sabine Matthes die Gäste begeisterten. Das Orchester unter Leitung von Stefan Diederich spielte zum Abschluß so temperamentvoll, daß trotz fortgeschrittener Zeit vom Publikum noch eine Zugabe gefordert wurde. Eb.

Aufmerksam folgten die Gäste auch den Darbietungen von Anne-Sophie Fotos: Ebner und Vincenz Dölle von der Joseph Schmidt Musikschule

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Sondermittel für die Heideschule
Informationen aus der 26. Sitzung der BVV Treptow-Köpenick
In der Bürgeranhörung vor der BVV-Sitzung am 25.3. dominierten nach den Forderungen, das Treptower Ehrenmal in seiner ursprünglichen Form zu erhalten und für eine Einigung mit dem Kreis Dahme-Spreewald zur besseren Erreichbarkeit des „Pilzviertels“ in Bohnsdorf die Aufforderungen durch Claus Bubolz und mehrerer seiner Jugendlichen, dem „Kulturverein Brücke 7“ unbefristet die Anerkennung als Freier Träger der Jugendarbeit zuzuerkennen. Zu Beginn der Sitzung würdigte BVV-Vorsteher Blohm das vielfältige Wirken des am 21.2. verstorbenen Pfarrers Gundolf Amme (Jg. 28) aus Köpenick. Bürgermeister Dr. Ulbricht berichtete anschließend vom Rat der Bürgermeister am gleichen Tage, bei dem es vor allem um Aufgaben und Ausstattung von Mitarbeitern der neu einzurichtenden Ordnungsämter in den Bezirken ging. Danach würdigte er W.-G. Hegerding aus Johannisthal, der nach zweijährigem Engagement nicht nur erreichte, daß die Musikschule Treptow-Köpenick den Namen von Joseph Schmidt erhielt (s. AZ Nr. 120), sondern zum Gedenken auch eine Briefmarke herausgegeben wurde. Weiter berichtete er - über das erfolgreiche Auftreten des Tourismusvereins auf der ITB, dessen Stand in der Kategorie Europa Platz 6 belegte. - über die Einweihung eines Neubaus einer Behinderteneinrichtung in der Mentzelstraße in Köpenick. Auf „Mündliche Anfragen“ war u.a. zu erfahren, daß - es nicht zutrifft, daß im Februar die Sozialhilfe 10 Tage verspätet ausgezahlt wurde. - dem Bezirksamt nicht bekannt ist, wann die NPD ihr „Bildungszentrum“ in der Seelenbinderstraße eröffnet. Zu den Aufgaben der BVV gehört es auch, Bewohner des Bezirks für die Wahl als Schöffen, von Vertrauenspersonen als Beisitzer im Ausschuß für die Wahl der Schöffen sowie für die Wahl von ehrenamtlichen Richtern für das Ober- und das Verwaltungsgericht vorzuschlagen. In den umfangreichen Listen sind auch Adlershofer zu finden. Ausführlich diskutierten die Mitglieder der BVV die Antworten auf die „Große Anfrage“ zur Ausgliederung von Ämtern, Fachgebieten und Arbeitsgruppen aus dem Bezirksamt sowie zur Situation jugendlicher, unbegleiteter, minderjähriger Flüchtlinge, die vom Jugendamt des Bezirks betreut werden. ständlich informiert werden, um sich darauf einstellen zu können. - Möglichkeiten der Übertragung von Seniorenfreizeitstätten in freie Trägerschaft zu prüfen. - die Beantragung und Ausgabe von Fischereischeinen auch in den bezirklichen Bürgerämtern zu ermöglichen. Ein mehrseitiges Konzept für die Errichtung eines „Zentrums für Demokratie“ in der Gedenkstätte Puchanstraße ist ebenso Teil der Mitteilungen des BVV-Vorstehers Nr. V/27, wie eine umfangreiche Analyse der Bezirkswappen von Köpenick und Treptow zur Vorbereitung eines WappenEntwurfes für den Bezirk Treptow-Köpenick. Zudem entnehmen wir diesen Mitteilungen u.a., daß - auf Nachfrage die zuständige Senatsverwaltung die vorhandenen Hinweisschilder auf die WISTA für ausreichend hält. „Weitere Schilder würden keine zusätzlichen Informationen bringen, aber den Schilderwald unnötig vergrößern.“ - für Morbus Bechterew Erkrankte die Trainingsräume kostenfrei zur Verfügung gestellt werden; lediglich anteilige Betriebskosten werden erhoben. - an der Heide-Grundschule wie an den anderen Grundschulen evangelischer Religionsunterricht angeboten wird, an der AnnaSeghers-Oberschule wie an allen Gesamtschulen im Bezirk keiner. - das Bezirksamt mit der WISTA in Verhandlungen steht, um die Übernahme und den Ausbau der „Domäne-Halle“ zu einer Mehrzweckhalle zu erörtern, die dann als Ersatzstandort für die Turnhalle Rudower Chaussee 32 u.a. vom PSV Olympia genutzt werden könnte. - etwa 50 Bürger monatlich die im Amt für Bürgerdienste angebotene, kostenfreie Mieterberatung in Anspruch nehmen. Die nächsten (öffentlichen) BVV-Sitzungen am 29.4. (nach Redaktionsschluß) und 27.5. beginnen um 17 Uhr. Zuvor finden jeweils ab 16 Uhr Bürgeranhörungen statt. W.S.

Herzlicher Dank
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Zeichnung: Architekt Neuhoff

Von der BVV wurde beschlossen, u.a. der Heide-Grundschule für den Bau einer Bewässerungsanlage und die Beschaffung von Pflanzen Sondermittel zur Verfügung zu stellen. Das Bezirksamt wurde u.a. ersucht, - in Ämtern mit entsprechendem Publikumsverkehr Spielmöglichkeiten für Kinder einzurichten. - zur Erinnerung an Verfolgte und Opfer des früheren Ministeriums für Staatssicherheit der DDR an dessen ehemaligen Kreisdienststellen im Bezirk Gedenktafeln anzubringen. - mit der Humboldt-Universität Verhandlungen über eine Beteiligung bzw. Übernahme der Folgekosten für das von einer Jury vorgeschlagene Kunstwerk auf dem Forum Adlershof sowie eine mögliche Übertragung der Flächen in die Verantwortung der Universität aufzunehmen. - bei Baumaßnahmen im Bezirk, die Verkehrsveränderungen notwendig machen, dafür zu sorgen, daß Anwohner und Verkehrsteilnehmer rechtzeitig und ver-

und kostenfreie Dekoration mit dem Fest-Logo, Gisela Kernchen vom „Blumenstübchen“ für den Blumenschmuck der Bühne. Besonderer Dank gilt dem Spielmannszug des Stabsmusikorps der Bundeswehr, der die ankommenden Gäste mit flotter Musik begrüßte (Dank auch an Lutz Nagorski, der diesen Einsatz vermittelte!). Allen Mitwirkenden an der Festveranstaltung ist sehr herzlich zu danken, vor allem dem Neuen Sinfonieorchester Berlin mit seinem Dirigenten Stefan Diederich. Dank auch an Irina Domurath, Anne-Sophie und Vincenz Dölle von der Joseph Schmidt Musikschule für ihre musikalischen Einlagen zwischen den Redebeiträgen. Unermüdlich war Knut Werner vom WISTA-Betriebsrestaurant bereits im Vorfeld aktiv. Er organisierte auch den Sektempfang. Nicht vergessen werden dürfen die Mitglieder der Adlershofer Kirchgemeinden, die an der Vorbereitung und Durchführung des Festgottesdienstes und der Ausstellung in der Verklärungskirche beteiligt waren (s. S. 5). Bis zum Festwochenende Anfang September mit dem großen Festumzug gibt es weitere Veranstaltungen, die wir monatlich ankündigen. Wir hoffen am Jahresende ein ebenso positives Resümee ziehen zu können, wie nach dieser ersten Etappe der Ereignisse im Jubiläumsjahr. Wolfhard Staneczek Sprecher des Festkomitees

Sprechstunden
Die nächsten Sprechstunden des Bundestagsabgeordneten Siegfried W. Scheffler finden am 7.5. von 14- 16 Uhr und am 18.5. von 15-18 Uhr im Bürgerbüro der SPD Treptow-Köpenick, Grünauer Straße 8 (Köpenick) statt. (Anmeldung bitte unter Telefon 65 49 62 04 oder 657 24 54). Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht steht am 12.5. von 11-12 Uhr und am 25.5. von 16-18 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 6172-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, erfolgt jeden 2. Dienstag (so am 11.5.) von 17-19 Uhr im Altglienicker Bürgerzentrum, Ortolfstr. 182/184.

PRIEPKE
030 / 670 20 20
Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

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Festgottesdienst zum Ortsjubiläum
Ein ökumenischer Festgottesdienst am 25. April in der Verklärungskirche bildete den feierlichen Abschluß der Veranstaltungen im April zum 250. Ortsjubiläum von Adlershof. Zu den Gästen der zahlreich erschienenen Adlershofer Christen gehörten u.a. BVV-Vorsteher Winfried Blohm, Bürgermeister Dr. Klaus Ulbricht und weitere Mitglieder der BVV. Die liturgische Gestaltung lag in den Händen von Pfarrer(in) Dorothea Quien, Horst Herrfurth, Ingo Maxeiner und Pastor Bruno Sexauer. Der Gottesdienst mit dem Leitspruch „Gemeinsam unterwegs“ stand unter dem Motto vom Guten Hirten (Psalm 23). In seiner Predigt ging Prälat Roland Steinke vom Bild des guten Hirten aus, der sich auch um „... andere Schafe, die nicht aus diesem Stalle ...“ sind (Joh. 10,16) kümmert, um die Gemeinschaft der Kirchen als Christi Wille zu charakterisieren. Dabei erinnerte er an den 1. Ökumenischen Kirchentag im Vorjahr (für den er von Seiten der katholischen Kirche verantwortlich war)

„Nacht der offenen Kirchen“ am Pfingssonntag
Zur diesjährigen „Nacht der offenen Kirchen“ am Pfingstsonntag kann auch die Adlershofer Verklärungskirche in der Arndtstraße besucht werden. Um 19 und 21 Uhr beginnt eine Führung mit Turmbesteigung. Dazwischen ist Musik zu hören. Um 22 Uhr werden im Turm Geschichten vorgelesen. Die Nacht klingt gegen 23.30 Uhr mit einer Andacht aus. T.P.

Foto: Ebner

und würdigte die langjährigen ökumenischen Traditionen in Adlershof (s. auch AZ Nr. 120). „Es gibt mehr Verbindendes als Trennendes“. In die ökumenische Gemeinschaft sollten „alle Menschen guten Willens“ als Beitrag der Kirche zum Wohle aller einbezogen werden, auch wenn sie keiner christlichen Kirche angehören. Das gilt im Hinblick auf künftige Entwicklungen sowohl global (Osterweiterung der EU) als auch im persönlichen Umfeld. Besonders erwähnenswert ist die musikalische Gestaltung des

Gottesdienstes unter Leitung von Kantorin Beate Schlegel. Der Jugendgospelchor der evangelischen Gemeinde, die Combo der Freien evangelischen Gemeinde, ein gemischter Chor mit Sänger(innen) aus allen drei beteiligten Gemeinden und ein ökumenisches Instrumentalensemble trugen entscheidend zu diesem würdevollen Festgottesdienst bei. Nach dem Gottesdienst konnten die Besucher in der Kirche eine neue Dokumentation zur Geschichte der christlichen Gemeinden in Adlershof betrachten. W.S.

Konzert in der Verklärungskirche
Am 22. Mai um 19.30 Uhr tritt in der Verklärungskirche (Arndtstr.) der Michael-Praetorius-Chor (Jugendchor am Dom zu Halberstadt) auf. Das Repertoire umfaßt African Spirituals, geistliche Werke und Gospels. Die Orgel wird Kirchenmusikdirektor Claus-Erhard Heinrich spielen, der auch die Leitung des Chores innehat.

Zur diesjährigen Konfirmation von 20 Jugendlichen kommt die evangelische Gemeinde am 9. Mai wie immer sonntags um 10 Uhr in der Verklärungskirche (Arndtstr.) zusammen.Um 10 Uhr beginnt auch der Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt (20.5.). Ein Konzert des Michael-PraetoriusChores Halberstadt beginnt am 22.5. um 19.30 Uhr (s. rechts). Wegen der am Pfingstsonntag (30.5.) von 19 - 23.30 Uhr gestalteten „Nacht der offenen Kirche“ findet am Pfingstmontag kein Gottesdienst statt. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Frauenkreis am 7.5. und 21.5. um 15 Uhr, der Männerkreis am 7.5. um 19 Uhr zusammen. Zum

Kirchliche Termine
Haus-Gesprächskreis am 14.5. um 20 Uhr kann man sich bei Familie Prinzler (Tel.: 67 19 80 00), zu Glaubensgesprächen und dem Erwachsenenunterricht sowie dem Jugendtreff am 27.5. um 17.30 Uhr bei Pfarrerin Quien (677 47 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) kommt im Mai die Gemeinde sonntags um 17 Uhr zur Maiandacht zusammen. Zum Gesprächskreis „Suchen & Fragen“ wird am 6.5. um 19.30 Uhr eingeladen. Am 9. Mai beginnt um 9 Uhr eine Kindermesse. Im Gottesdienst am 15. Mai um 10 Uhr erhalten 23 Jugendliche durch Weihbischof Weiher das Sakrament der Firmung. Die Meditationen mit Frau Waury entfallen im Mai, die „meditativen und traditionellen Kreistänze“ beginnen im Pfarrheim am 29.4. um 19.30 Uhr (Info bei Frau Schneegans, Tel.: 033762/81880). Die Freie evangelische Gemeinde lädt sonntags zu ihren Gottesdiensten mit Kindergottesdiensten jeweils um 10 Uhr in die „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) ein. Verschiedene Ge-

sprächskreise freuen sich unter der Woche über Gäste. Freitags beginnt um 16 Uhr der Kindertreff und um 18.30 Uhr kommen die Teenager zusammen (Infos zu den Teentreffs im Internet unter www.MotK.com). Der Gemeinschaftsnachmittag der Senioren beginnt am 19.5. um 14.30 Uhr. Am 28.5. sind um 19 Uhr bei „Frauen unter sich“ gute Gespräche in entspannter Atmosphäre und ein Reisebericht angesagt. Am 22.5. findet ein Gemeindeausflug auf den Gutsbauernhof Gussow statt. Weitere Informationen auch zu allen anderen Gemeindeaktivitäten unter 677 56 65 oder im Internet www.lebewertvoll.de

Spenden für Diakonie erbeten
Vom 15.-30. Mai sind „Sammler“ mit der Büchse auf der Straße oder mit der Liste durch die Häuser unterwegs, um das Weiterbestehen vieler Krankenhäuser, Alten-, Jugend- und Kinderheime, Kindertagesstätten, Diakoniestationen und Beratungsstellen nebst den dazugehörigen Ausbildungs- und Versorgungseinrichtungen zu ermöglichen! Ob Sie Münzen oder (vorzugsweise) Scheine in die Büchse stecken, wir glauben, daß Sie damit Gutes tun, das Ihnen vielleicht eines Tages selbst zugute kommt. Vielleicht sind Sie auch stark genug, mit einer Liste (z.B. bei Freunden, Nachbarn oder Bekannten) vorbeizugehen oder an einem Tag mit der Sammelbüchse die Vorüberhastenden freundlich anzusehen? Es wäre schön, wenn Sie sich recht bald im Büro der evangelischen Kirchengemeinde Arndtstraße 12 (Di 15-17 Uhr, Mi+Do 9-11 Uhr; Tel. 677 52 68) melden würden. Weitere Informationen im Internet unter www. evangelische-kirche-adlershof.de Seite: Was ist Diakonie? F.F.

BESTATTUNGEN
seit 1882 in Baumschulenweg

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Bibliothek erhält den Namen „Stefan Heym“
Am 4. Juni findet um 15 Uhr in der Stadtteilbibliothek Adlershof ein besonderes Ereignis statt. Die Bibliothek im Kulturzentrum Alte Schule (Dörpfeldstraße 56) erhält anläßlich ihres 100jährigen Bestehens den Namen „Stefan Heym“. Die Namensgebung durch Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht und Bezirksstadträtin Eva Mendl ist im 250jährigen Adlershof zugleich Auftakt für die diesjährigen Treptower Festtage. Der Vorschlag zu dieser Ehrung des im Dezember 2001 im Alter von 88 Jahren verstorbenen Stefan Heym kam vom Adlershofer Bürgerverein, der seit einigen Jahren in der Bibliothek Schriftsteller der Region in seiner Veranstaltungsreihe „Adlershofer Buchpremiere“ vorstellt. Im vorigen Jahr war darunter die Witwe des Schriftstellers, Inge Heym, die selbst literarisch tätig ist. Heym wohnte und arbeitete seit den 50er Jahren im benachbarten Ortsteil Grünau, wo er sich in der gerung Wolf Biermanns die DDROberen gegen ihn aufbrachte. Unvergessen sein Beitrag am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz und seine Rede als Alterspräsident des deutschen Bundestages 1994. Eines seiner Bücher (1950 nach seiner Rückkehr aus den USA in der DDR erschienen) trägt den exemplarischen Titel „Kreuzfahrer von heute“. Dieser Bestseller begründete den internationalen Ruhm des Autors Heym. Heinrich Böll bezeichnete ihn als eines der bedeutendsten Kriegsbücher. Am Abend des 4. Juni gestalten Schauspieler aus Potsdam um 19.30 Uhr in der Bibliothek ein literarisches Stefan-Heym-Programm, begleitet von KlezmerMusik. Die schönste Ehrung für den Schriftsteller Heym wird sicher sein, wenn seine Bücher ausgeliehen und gelesen werden – nicht nur in Adlershof. Dr. Hans Erxleben

„Treffpunkt Adlershof“
... weil Begegnungen bereichern!
Offene Gespräche in überschaubarer Runde mit Snacks und kleinen Erfrischungen

Mo, 3. Mai, 19.30-21.30 Uhr

„Es fällt mir schwer zu glauben, weil ...“
Ein Abend über scheinbare und echte Glaubenshindernisse ... und über deren Überwindung

Mo, 17. Mai, 19.30-21.30 Uhr

„Man sieht nur mit dem Herzen gut“
Was wir von dem „Kleinen Prinzen“ (Saint-Exupéry) lernen können

Wende-Zeit stark im dortigen Ortsverein für demokratische Veränderungen engagierte. Er folgte dabei seinem Grundsatz,sich überall einzumischen, damit nichts so bleibt wie es ist. Heym war ein unbeirrbarer, rebellischer, demokratischer Sozialist ohne je einer Partei anzugehören oder sich von einer vereinnahmen zu lassen. In der DDR ertrug er Observation und Maßregelungen, nicht erst als sein Auftreten gegen die Ausbür-

Infos und Gastgeber: Heinz-Martin und Margret Adler Friedenstr. 9, Adlershof Anmeldung erbeten: 67 77 58 11 info@mpc-berlin.de

Geheimnisvolle Kräfte der Farben
Zum Projekttag „Die geheimnisvollen Kräfte der Farben“ laden die Treptower Schreibwerkstatt und das Heimatmuseum Treptow am 15. Mai von 10 bis 20 Uhr ins Alte Rathaus Johannisthal ein. Die Encaustic-Pädagogin Gisela Lipfert wird u.a. mit ihrem Vortrag „Der Regenbogen in uns“ dazu anregen das harmonische Zusammenspiel von Licht, Geist, Körper und Seele aufzuspüren. Am Nachmittag wird ein Encaustic-Gemälde zugunsten eines Treptower Kindergartens versteigert. Gespräche über Licht und Farbe, kreative Schreibanregungen und literarisch-musikalische Beiträgen runden diesen Projekttag ab. Die Teilnahme kostet 40 € (incl. Imbiß und Getränke). Für 5 bis 10 € kann man auch an ausgewählten Angeboten teilnehmen. Anmeldungen: Karin Manke, Antaresstraße 8, 12529 Schönefeld, Tel. 53 46 67

Konzert im Frühling
Chöre, Vokalensembles und Instrumentalisten der Joseph Schmidt Musikschule TreptowKöpenick geben am 8. Mai ab 17 Uhr in der Kirche zum Vaterhaus, Baumschulenstraße 82, ein „Konzert im Frühling“. Der Eintritt ist frei. Die Musikschule hat noch freie Ausbildungsplätze im Musikgarten für Eltern mit Kleinkinder ab 11/2 bis 3 Jahren und für musikalische Früherziehung für Kinder von 4 bis 5 Jahren (Anmeldung: 65 01 66 76). Für die Ausbildung an den Instrumenten Klavier, Keyboard, Bassgitarre, Kontrabass, Trompete, Posaune, Tuba, Horn, Oboe kann man sich unter 65 01 66 66 anmelden.D.T.

„Theater – Tango – Tanzen“
Wer in den Mai tanzen will, ist am 1. 5. auf der Schloßinsel Köpenick willkommen. Unter dem Motto „Theater – Tango – Tanzen“ zeigt das Junge Schlossplatztheater ab 20 Uhr „Was vom Walzer übrigblieb“. Ab 22 Uhr präsentiert Hugo Bascope Livemusik zum Hören und Tanzen. Am 22. Mai gibt es ab 20 Uhr auf der „Insel des Tangos“ Tango Open Air. Karten kosten 10 €. Das Lustspiel „fastFaust“ steht im Mai auf dem Spielplan des Schlossplatztheaters Köpenick. Ingo Volkmer und Torsten Waligura schlüpfen in 57 Rollen und lassen am 2., 7., 9., 14. und 15. Mai den Zuschauer den ganzen „Faust“ in nur 90 Minuten erleben. In den Vorstellungen für Kinder von 5 bis 10 Jahren heißt es dienstags, mittwochs und donnerstags (nicht am 20.5.): „Nippes und Stulle spielen Froschkönig“. Am ersten Montag im Monat – am 3. Mai ab 19 Uhr – gibt es wieder bei freiem Eintritt Kunst und Kultur in Auftritten von 1 bis 8 Minuten. Die „Offene Bühne für jedermann“ ist eine Aktion des Jungen Schlossplatztheaters, bei der sich angehende Künstler vorstellen. Am 17. Mai wird um 19 Uhr im Theater-Café die Ausstellung „Frühlingsimpulse“ mit Fotografien von Soany Guigand eröffnet. Weitere Informationen und telefonische Vorbestellungen unter 651 651 6.

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Lesung in der Seghers-Gedenkstätte
Am 26. Mai um 18 Uhr liest Ursula Reinhold in der AnnaSeghers-Gedenkstätte, AnnaSeghers-Straße 81, aus ihrem neuen Buch „Unwegsame Landschaften“. Gemeinsam mit der Anna-Seghers-Gesellschaft wird am 11. Mai um 19.30 Uhr in die Stadtteilbibliothek Adlershof, Dörpfeldstraße 56, eingeladen. Unter dem Titel „Der Fall Djacenko“ stellt Werner Liersch das Schicksal des Adlershofer Schriftstellers Boris Djacenko (1917-1975) vor.

Vom Colonistendorf zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien
Ausstellungen zur Geschichte des Ortes und des Fernsehens eröffnet
Zur Eröffnung der Ausstellung zum Adlershofer 250. Ortsjubiläum gab es dichtes Gedränge in der Galerie in der Alten Schule. Alle wollten die vielen Fotos und Bilder sehen, die von Rudi Hinte über Jahre zusammengetragen worden sind. Von Monika Becker und Werner Laube wurden sie zu Themenkomplexen wie „Adlershof wird gegründet“, „Die Entwicklung des Verkehrs“, „Wissenschaft und Medien“ oder auch „Faschismus und Krieg“ zusammengestellt. Natürlich fehlen alle anderen Lebensbereiche wie Schule, Kirche, Sport und Kultur nicht. Leihgaben des Heimatmuseums, von WISTA und UTZ, ein alter Holzpropeller von Lutz Nessing und Erinnerungen an Rudolf Wagner-Régeny vervollständigen diesen Teil der Ausstellung. Bei vielen Besuchern wurden Erinnerungen geweckt und in spontanen Diskussionskreisen ausgetauscht. Selbst „lebenslängliche“ Adlershofer konnten ihnen bisher Unbekanntes entdecken. Ebenso werden in der Parallelausstellung zur Geschichte des DDR-Fernsehens, die auch Teil der Adlershofer Historie ist, vielfältige Erinnerungen durch viele Fotos, Plakate und Requisiten geweckt. Eine von Frank Schöbel geliehene Auftrittsjacke und einibesucht werden. Zu den Ausstellungen werden Führungen angeboten (Anmeldung: 67 77 68 11). Außerdem wird zu Plaudereien eingeladen, z.B. am 5.5. „Ernst ist das Leben, heiter die Kunst“ mit Hans Bentzin, Klaus Gendries, Hans Müncheberg. Am 19.5. folgen „Tonstörung und Bildausfall“ (zur Fernsehtechnik) und am 26.5. „Vom Sandmännchen und den vielen Anderen“ (Kinderfernsehen). Beginn ist um 19 Uhr (Einlaß 18 Uhr), der Eintritt ist frei. Im Café in der „Alten Schule“ ist im Mai die Fotoausstellung „Straßenleben“ mit Menschenbildnissen des Hobby-Fotografen Ernst Rink zu sehen. Im Mehrzweckraum (Restaurant) werden Arbeiten von Ursula Wiemer und Madeleine Paykowski von der Gruppe WIR unter dem Titel „Wegzeichen“ gezeigt. Am 11. und 25. Mai würden sich die Mitglieder der Gruppe ab 17 Uhr über interessierte Gesprächsgäste freuen. Die Bilder im Restaurant können während der mittäglichen Essenszeiten sowie nach Vereinbarung (Tel.: 67 77 68 11) betrachtet werden, das Café (Seniorenbegegnung) ist werktags von 10 bis 18 Uhr zugänglich. In der Bibliothek können in nächster Zeit leider keine Ausstellungen gezeigt werden. W.S.

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Mittwoch, 5.5. „Was das Herz begehrt“ Mittwoch, 12.5. „School of Rock“ Mittwoch, 19.5. „Scary Movie 3“ Mittwoch, 26.5. „Kalender Girls“
ab 6.5. „Passion Christi“ ab 13.5. „Gegen die Wand“ ab 20.5. „Big Fish“

Foto: Ebner

(Anfangszeiten bitte telefonisch unter 677 57 52 erfragen oder www.kino-casablanca.de)

ge alte technische Geräte erlauben ebenso einen Blick in die Vergangenheit wie die Bilder von noch immer bekannten Sendungen, Schauspieler(inne)n und Moderatoren. Selbstverständlich dürfen dabei Willi Schwabes Hausjacke und die alte Handlaterne aus der „Rumpelkammer“ ebenso wie das Sandmännchen und Utensilien aus verschiedenen Kindersendungen nicht fehlen. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihre Neugier auf diese beiden Ausstellungen geweckt habe. Sie können bis 15. Juni Mo, Di, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr sowie So 15-19 Uhr und nach Vereinbarung

Täglich geöffnet

Was läuft im Mai in der
Spargel-Essen zu zweit

Mittwoch Ruhetag

und nur einer muß bezahlen

am Dienstag, dem 18. Mai, ab 18 Uhr
Live-Musik zur Himmelfahrt am Donnerstag, dem 20. Mai, 15-20 Uhr (Eintritt frei!)
Vorankündigung Aus Anlaß des 10jährigen Jubiläums der „Blattlaus“ Großer Preisskat

am Freitag, dem 4. Juni, ab 18 Uhr
Startgeld 10 €, Eisbein wird spendiert (Voranmeldung erforderlich!)

Ständige Sonderangebote:
Grillhaxe + ein Schwarzbier (montags 9,00 €) Eisbein + ein Pilsner (donnerstags 6,50 €) Tasse Kaffee + Stück Kuchen (Sa/So 2,50 €)

Jubiläumsfeier und Sommerfest der KGA Adlergestell

am Samstag, dem 19. Juni, ab 17 Uhr (Eintritt frei!)
Im 10. Jahr der „Blattlaus“ gibt es Rabatte auf Speisen. Fragen Sie bitte unsere Mitarbeiter danach.

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Nr. 121

Im Zentrum des Landhausviertels, der Kaiser-Wilhelm-Straße, war der „Kaiser-Wilhelm-Garten“ das standesgemäße Restaurant

Landhausviertel sollte Bauinteressenten anlocken
Viele der über 100 Jahre alten Häuser stehen noch / Der Traum vom Villenort Adlershof und was davon blieb (Teil IV)
Der Traum des Spekulanten Heinrich Quistorp und „unseres“ Amtsvorstehers Hans von Oppen Adlershof in einen Villenort zu verwandeln, war an der Gründerzeitkrise von 1873 wie eine Seifenblase zerplatzt. Trotzdem gab von Oppen noch nicht auf. Er achtete streng darauf, daß zumindest ein Teil des Ortes als „Landhausviertel“ erhalten blieb, um Interessenten für den Bau von Landhäusern anzulocken. 1892 wurde sogar eine von der Kreisverwaltung bestätigte „Landhausordnung“ erlassen. Sie betraf ein Gebiet zwischen Adlergestell, Radicke-, Handjery- und Auguste-ViktoriaStraße (Büchnerweg) einschließlich Arndt- und Kaiser-Wilhelm(Nipkow-)Straße. Hier waren eine geschlossene Bebauung oder Fabrikanlagen nicht zugelassen. Und tatsächlich errichteten hier in den achtziger und neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts anderthalb Dutzend Eigentümer ihre Villen, die überwiegend noch vorhanden sind. Am 20. März 1902 wurde diese Verordnung aufgehoben. Im Zentrum des Landhausviertels, der Kaiser-WilhelmStraße, mußte es natürlich ein standesgemäßes Restaurant geben. Bereits Mitte der achtziger Jahre wurde auf dem Grundstück Nr. 26/27 (jetzt 7/9) ein Restaurant errichtet, der „Kaiser-Wilhelm-Garten“. Es gab kleine, gemütliche Gasträume mit einem Pianino und einen kleinen Saal. An das Restaurant schlossen sich ein Gartenlokal mit einer von einem spitzen Türmchen gekrönten Gartenlaube und eine Kegelbahn an. Auf einem Sockel befand sich eine Büste Kaiser Wilhelms. In dem Restaurant verkehrten die Ortshonoratioren wie z.B. die Adlershofer Handwerksmeister. Musikdirektor Ziegenhorn spielte neueste Schlager, wie „Komm Kalinicken komm, wir wolln nach Pankow gehn“ oder „Es war im Böhmerwald“, die „Jugend“ tanzte und die „Alten“ schauten zu, berichtete ein alter Handwerksmeister aus der Frühzeit dieses Lokals. Der erste Restaurateur hieß Albrecht, ihm folgten Gustav Wenig (um 1900), Arthur Mohr und Max Schaefer, Anton Morawetz und Witwe Loether bis zu Frau Oekonom Elisabeth Vogel (1914). Das Restaurant gehörte inzwischen der Brauerei Königsstadt A.G., die hier eine Niederlage unterhielt. Kurz nach dem 1. Weltkrieg ging das Restaurant ein und Kaiser Wilhelm fiel auch in Adlershof vom Sockel. Später gehörte das Grundstück Sackgroßhändler Friedrich Hilbert (Erfurt). Die Restaurations- und Wirtschaftsräume wurden von verschiedenen Unternehmern genutzt, wie von der Lebensmittelgroßhandlung Baumann G.m.b.H. oder einem Futtermittelhändler. Um 1995 wichen die Gebäudereste wie auf den benachbarten Grundstücken dem Neubau einer Anlage für Stadtvillen. In den 1880er Jahren ergänzten weitere Landhäuser die Villenanlage Kaiser-Wilhelm-Straße. 1887 wurde auf dem Grundstück Nr. 24 (23/25) an der Ecke Radickestraße ein stattliches Landhaus für Kaufmann Franz Bach erbaut. Die Gebrüder Bach unterhielten in der Berliner Leipziger Straße 2 eine 1867 gegründete „NähseidenFabrik – Engros-Export“. Das Landhaus hatte eine Grundfläche von etwa 150 m2. Über eine Außentreppe gelangte man zum 1. Geschoß, in dem sich Herren-, Speise-, Schlaf- und Kinderzimmer, ein Salon, Küche, Bad und Kammern befanden. Im Obergeschoß gab es Fremdenzimmer und im Keller die Mädchen- und Plättstube, Spülmaschine, Waschküche, Küche und zwei Stuben. Auf dem Grundstück befand sich auch ein Pferdestall. Noch heute kann man in Treppenaufgang und Flur interessante kleine bemalte Bleiglasfenster bewundern. Kaufmann Bach war ein sehr aktives Gemeindemitglied. Im Mai 1898 setzte er sich z.B. mit einem Blatt „an die Wähler der II. Klasse“ dafür ein, „die zerrütteten Gemeindeverhältnisse und das unordentliche Kassenwesen“ mit Hilfe der Königlichen Aufsichtsbehörde zu überwinden, um „den modernen Anforderungen einer großen Vorort-Bevölkerung“ genügen zu können. Am 11. Juli 1898 wurde dank seiner Initiative Karl Otto Reinsch als erster hauptamtlicher Gemeindevorsteher Adlershofs in sein Amt eingeführt. Jahrelang war Bach Vorsitzender des Bürgervereins Adlershof. Nach Bachs Tod richtete um 1917 Dr. Wilhelm Pothmann in dem Landhaus seine Praxis ein und erwarb 1925 das Grundstück von Kaufmann Selmar Bach. Der Arzt hatte bis zu seinem Tod 1955 viele Adlershofer behandelt, u.a. während des Wütens der Freikorpssoldaten im März 1920 schwer verletzte Adlershofer Arbeiter. Seine Ehefrau Maria bewohnte bis zu ihrem Tode 1973 das Haus, indem sich längere Zeit die HNO-Praxis von Dr. Norbert Sobolowski befand. In den 1980er Jahren erfolgte die Übernahme des Grundstücks durch die Volkspolizei der DDR und anschließend der entstellende Umbau des Grundstücks. Heute befindet sich hier eine Dienststelle der Verkehrspolizei. Die kleinere Villa links daneben Nr. 24 (21) gehörte 1893 dem Goldschmiedemeister Hermann Köhler. 1911 war Schneidermeister Adolf Helmchen Eigentümer und der bekannte Adlershofer Zimmermeister Wilhelm Lucke

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einer der Mieter im Hause. Danach kam die Villa in den Besitz der Familie Berger und diente als Mietshaus. Noch heute fehlt der durch Bomben zerstörte Dachstuhl. Auf der anderen Seite der Straße war seinerzeit (AZ Nr. 115) Grundstück Nr. 3 (10/12) ausgelassen worden. Das dort für Rentier Heinrich Pogade entstandene Landhaus besaß ab 1911 Kaufmann Hermann Feldheim aus Berlin, ab 1923 dann Lederwarenfabrikant Friedrich Prichistal. Das Haus wurde gegen Ende des 2. Weltkrieges von Bomben zerstört. Später entstanden an der Hinterseite des Grundstücks ein Bungalow und davor eine Gärtnerei. Noch kurz vor der Wende begann der Neubau eines Wohnhauses, der danach in größerem Umfang zu Ende geführt wurde. Das neu an der hinteren Seite des Grundstücks Kaiser-WilhelmStraße 6 (18) erbaute Landhaus besaß 1893 Caroline Kierzek, Frau eines Klempnermeisters in Berlin, in dem die Lehrerin Magdalene Protze wohnte. 1911 gehörte es dem Rentier Julius Lüddekens, der eine Emailleschilderfabrik in der Hoffmannstraße 21 unterhielt. Nächste Besitzerin war Frau Harland aus Neukölln. Sie hatte das Haus an den Adlershofer Bürgermeister Dr. Werner Sporleder vermietet, der nach Treptow zog, als er Dezernent im neuen Bezirksamt wurde. Ab 1925 besaßen Bettfederfabrikant Breiding & Sohn das Anwesen, dann Kaufmann A. Koll, schließlich ab 1932 Kaufmann M. Albath mit dem Mieter Fabrikant Dr. P. Albath. Grundstück Nr. 11 (34/36) gehörte dem Lehrer und Konrektor Max Zembritzky. 1926 konnte man in dem Haus auch Lebensmittelhändler Max Baumann, stücks und macht einen bescheidenden Eindruck. Mendelsohn gehörte zu den rührigsten Gemeindemitgliedern und genoß große Hochachtung. Er war der wichtigste Förderer des 1888 gegründeten Männer-Turn-Vereins (MTV). Etliche Jahre gehörte er der Gemeindevertretung an und wurde zum Schöffen gewählt. Er heiratete eine junge Frau aus der Familie Fleck. 1926 folgte er dem Ruf seiner Familie nach Luckenwalde, um dort geschäftlich tätig zu werden. Er soll um 1930 verstorben sein. Nach dem 2. Weltkrieg betrieb Meister Hermann Dorn sein Steinholzplatten- und Fliesenlegerhandwerk. Nachdem er und später seine Frau verstarben, zog Rudolf Mayn ein, der hier ein Lager des Handelsunternehmens „Intershop“ verwaltete. Davon zeugen noch heute Werkstatt, Lagerräume und Garagen. Das Grundstück kam nach der Wende in den Besitz der Bundesfinanzverwaltung Berlin, seitdem vegetiert es mit der großen Apfelbaumplantage vor sich hin. Auch das kleine Häuschen auf dem Grundstück Nr. 17 (39) war bereits 1893 vorhanden. Es gehörte dem Rentier August Penzhorn (Erbbegräbnis auf unserem Waldfriedhof). Ab 1923 besaß es Werkmeister W. Rabe. Noch bis in die 1980er Jahre konnten sich die umliegenden Einwohner am morgendlichen Hähnekrähen vom Hühnerhof des alten Malermeisters Helmchen „erfreuen“, dem das Haus lange Zeit gehörte. Zusammen mit dem Glockengeläut beider Kirchen lag so über dem Landhausviertel noch bis in die jüngste Zeit ein Hauch dörflicher Idylle. Das letzte Landhaus an der Kaiser-Wilhelm-Straße wurde 1928 für Anna Krüger Nr. 28a (11) von der Firma Hoch- und Tiefbau Otto

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Dürre (Altglienicke) und Zimmermeister Wilhelm Lucke (Adlershof) erbaut. Daneben wurden ehemalige Wirtschaftsgebäude des „Kaiser-Wilhelm-Garten“ dafür genutzt, die „Krüger & Co. Farben-Tapeten-Fußbodenbelag“ einzurichten. Fritz Krüger war Bildermaler wie auch Malermeister. 1943 verkaufte Frau Krüger das Anwesen an Kaufmann Alexander Schneider für 63.000 Mark. Im September 1953 eröffnete Richard Hoffmann aus Niederschöneweide an dieser Stelle ein Farbengeschäft. Bis nach der Wende florierte hier ein einschlägiges Geschäft, dann entstand die Stadtvillen-Anlage. Rudi Hinte (wird fortgesetzt)

Das Landhaus Kaiser-WilhelmStraße 24 hatte in den vielen Jahren seit 1887 zahlreiche Besitzer, ehe es von der Volkspolizei übernommen wurde
Fotos: Archiv Hinte; Mannigel

Rudi Hinte

1932 die Lebensmittel-Großhandlung Hanisch & Co. finden. Ab 1938 war R. Baumann Eigentümer und Max Baumann der Verwalter. Dieser leitete 1945 die Abteilung Ernährung der Adlershofer Bürgermeisterei und organisierte die Lebensmittelverteilung im Ort. Das an den Stil der ersten Landhäuser erinnernde Gebäude kam nach der Wende herunter und wich dann einer großzügigen Stadtvilla mit schöner Grünfläche zur jetzigen Straße Süßer Grund (Schwarzer Weg). Zu den betuchten Berlinern, die den Lockrufen nach Adlershof gefolgt waren, gehörte der jüdische Kaufmann und Fabrikbesitzer Berthold Mendelsohn aus der Stralauer Straße 12 (Berlin C 2), wo er sein Winterquartier hatte. Vom 1. April bis 1. Oktober wohnte er in Adlershof, wie im Adreßbuch von 1895/96 vermerkt wurde. Seit Mitte der 1880er Jahre besaß er das Grundstück Nr. 18 (35/37). Das Haus steht im hinteren rechten Winkel des Grund-

ADLERSHOF
Vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien

Teil II ab 1920

MEDIEN-BÜRO Ebner

Weitere Episoden und Details aus der Historie unseres Ortes sind in den Bänden I und II des „Adlershof“-Geschichtsbuches von Rudi Hinte nachzulesen. Beide Werke sind für 12,60 € bzw. 13,90 € im „Boulevardbuch“ am Marktplatz, im Geschenkeladen Heidi Gläser in den Marktpassagen sowie bei Lotto/Toto Cobel, Dörpfeldstraße 53, erhältlich.

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Nr. 121

„Seniorenbegegnung“ lädt ein
Die regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen der „Seniorenbegegnung in der Alten Schule“ im Café, Dörpfeldstraße 54, haben wir im Januar (AZ Nr. 117) mitgeteilt. Davon abweichend beginnt im Mai „Bewegung und Sport für Senioren“ montags um 13 Uhr und die Seniorenverkehrsschule am 3.5. bereits um 9 Uhr.

Hilfe zur Selbsthilfe – neues Angebot für Aussiedler
Das Projekt DIALOG bietet seit April die Beratung von Aussiedlerfamilien mit neuen Schwerpunkten an. DIALOG ist eine Anlaufstelle für 2.000 Spätaussiedler im engeren Einzugsbereich und ca. 2.500 in angrenzenden Stadtteilen sowie für 400 vietnamesische Familien, die im Stadtbezirk wohnen. Weitere Informationen und Ansprechpartnerin: Helga Henkel, Tel. 535 01 74.

Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an der

Blutspendeaktion
am 11. Mai von 8 - 14.30 Uhr bei der Bahn AG, Adlergestell 143,
und

Außerdem bietet das Mai-Programm:
5.5., 14 Uhr: Kaffeenachmittag mit dem Kabarett „allegro“ (im Restaurant) 12.5., 14 Uhr: Kaffeenachmittag mit Tanz (Org.: Frau Linke, Volkssolidarität) 19.5., 14 Uhr: Vortrag und Gesprächsrunde zu „Wie schütze ich mich vor Diebstahl“ mit Frau Nitschke vom Polizeiabschnitt 65 15 Uhr: Kulturcafé mit Frau Linke (Volkssolidarität)

am 27. Mai von 15.30 - 19.30 Uhr in der Heide-Grundschule, Florian-Geyer-Straße, zu beteiligen.
(Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!)

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Kulturhistorische Führung in Adlershof
Am 15. Mai lädt die Volkshochschule um 10.30 Uhr zu einer kulturhistorischen Führung über den Adlershofer Waldfriedhof ein. Während des Rundganges soll die Entwicklung Adlershofs nachvollzogen werden. Mit Geschichten der ersten Kolonisten und Fabrikbesitzer, des mutigen Pfarrers der „Bekennenden Kirche“, Max Goosmann, der mit ihren Indianerromanen bekannt gewordenen Schriftstellerin Liselotte Welskopf-Henrich, des bedeutenden Darstellers und Regisseurs Wolfgang Heinz und des Treptower Bürgermeisters Michael Brückner schließt sich der Kreis bis zu aktuellen Ereignissen im 250jährigen Adlershof. Interessenten melden sich bitte unter 6172-5411, das Entgelt von 3 Euro kann am Treffpunkt, Haupteingang Friedlander Straße 156, bezahlt werden.

Schluß mit der Sucht!
Am 31.Mai ist wieder Weltnichtrauchertag. Vielleicht auch ein Grund für Sie, dieses Laster einzustellen, dann können Sie diesen Tag gebührend feiern. Bis dahin müssen Sie allerdings noch zwei Gegner besiegen: die körperliche und die psychische Abhängigkeit. Deshalb gelingt nur wenigen Rauchern der Ausstieg allein mit Willenskraft. Eine gute Hilfe können die Nikotinkaugummis oder -pflaster sein, die Sie je nach Ihrem Rauchverhalten individuell anwenden können. Unregelmäßige Raucher: Sie rauchen vorwiegend in bestimmen Situationen oder zu bestimmten Tageszeiten ➤ Benutzung von bspw. Nicorette Kaugummi Regelmäßige Raucher: Sie rauchen über den ganzen Tag verteilt in regelmäßigen Abständen ➤ Benutzung von bspw. Nicorette Pflaster Die Kaugummis haben einen Geschmacksindikator, der die richtige Dosierung erleichtert. • 1 Minute ganz langsam kauen bis der würzige Geschmack sehr stark wird • Kaugummi zwischen Zähnen und der Wange deponieren bis der Geschmack nachläßt • diese beiden Schritte 30 Minuten lang wiederholen, dann folgt eine halbe Stunde ohne Kaugummi und ohne Zigarette Bei richtiger Anwendung liefert der Kaugummi über die Mundschleimhaut schnell und individuell Nicotin, so daß Entzugssymptome gelindert werden und der Entwöhnungsprozeß erleichtert wird. Das Pflaster kleben Sie morgens an eine trockene und unbehaarte Stelle des Körpers (Oberkörper, Hüfte, Oberarm) und abends vor dem Schlafengehen nehmen Sie das Pflaster wieder ab. Am nächsten Tag sollte eine andere Klebestelle ausgewählt werden! Bitte nicht rauchen während der Pflasteranwendung. Wer schwimmen oder in die Sauna gehen möchte, sollte das Pflaster vorübergehend abnehmen. Wird der Drang zu rauchen unerträglich, hilft nur eins: ABLENKUNG! bspw. Bonbons lutschen, Entspannungstechniken erlernen, spazieren gehen oder Sport treiben! Fangen Sie lieber heute als morgen mit dem „Nichtrauchen“ an, denn neben der Tatsache, daß Sie längerfristig viel Geld sparen, fördern Sie Ihre Gesundheit ungemein. Als Einstiegshilfe von uns für Sie:

Jetzt geht es miteinander
Vereinbarungen zwischen den Nutzern der „Alten Schule“
„Für ein gutes Miteinander“ hieß es in einem Beitrag der Februar-Ausgabe (AZ Nr. 118). Es ging darum, wie alle Nutzer des Kulturzentrums „Alte Schule“ vertrauensvoll zusammenarbeiten können. Durch Mißverständnisse und durch Personalwechsel gab es keine konstruktive Atmosphäre, vor allem zwischen den Senioren, der Ausbildungseinrichtung der Jugendhilfe Treptow-Köln e.V. und der Leiterin des Hauses. Entsprechend einer Verwaltungsvereinbarung vom 4.12.2001 zwischen den Abteilungen Bildung/Kultur und Soziales/Gesundheit beim Bezirksamt Treptow-Köpenick können Senioren das Café von Montag bis Freitag von 9-18 Uhr als Treffpunkt nutzen. Aus dem monatlichen Veranstaltungsplan ist zu ersehen, daß dieser Treff von den Senioren angenommen wird. Deren Wunsch war es, sich stärker in die Gestaltung der Gruppenarbeit einbringen zu können. Inzwischen wurden in mehreren Beratungen zwischen dem Seniorenbeirat, Mitarbeitern des Sozialamtes und des Amtes für Bildung und Kultur, der Hausverantwortlichen und der Seniorenvertretung Treptow-Köpenick wichtige Vereinbarungen getroffen. So gehört jetzt auch ein Vertreter des Seniorenbeirates dem Hausbeirat des Kulturzentrums an. Damit ist gewährleistet, daß die Nutzer des Zentrums ein Zusammenwirken abstimmen und sich gegenseitig unterstützen können. Zur Unterbringung von Materialien für die Zirkeltätigkeit wird ein Schrank in einem Nebenraum bereitgestellt. In diesem Raum gibt es auch Arbeitsmöglichkeiten für Mitarbeiter des Sozialamtes für den Seniorentreff. Wichtig ist zudem, daß die Versorgung für Veranstaltungen mit Kaffee und Kuchen weiter gewährleistet ist, ohne daß die Ausbildung der Jugendlichen beeinträchtigt wird, die der Verein Jugendhilfe Treptow-Köln durchführt. Es zeigt sich wie wichtig es ist, daß in Situationen, wie sie im genannten Artikel dargestellt wurden, aufeinander zugegangen wird. Alle Probleme hätten schon früher geklärt, viele Aufregungen, Mißverständnisse und falsche Informationen vermieden werden können. Wünschen wir nun allen Nutzern des Kulturzentrums „Alte Schule“ gutes Gelingen in ihrer Arbeit – auch als Beitrag zur Vorbereitung und Durchführung der Feierlichkeiten zum 250jährigen Bestehen von Adlershof. Karl-Heinz Gromoll
Seniorenvertretung Treptow-Köpenick

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Selbst Haifischsteak gibt es im „Café 1901“
Seit September 2000 betreiben Sylke Preußer und Manfred Remus das Restaurant in der Arndtstraße
Die Oma war eine gute Köchin und das faszinierte die kleine Sylke so, daß sie schon als Kind anfing, für die Familie zu kochen und zu backen. Als sie das Elternhaus verließ, mußte ihre Mama das Kochen neu erlernen. Bis zur Eröffnung eines eigenen Restaurants war es jedoch kein ganz direkter Lebensweg. Sylke Preußer (Jg. 69) wuchs in Friedrichshain heran. Nach dem Schulabschluß begann sie eine Lehre beim Fernsehfunk, die sie als Schnittassistentin beendete.

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Neben der anschließenden Tätigkeit als Fotografin besuchte sie die Fachschule und erwarb den Meisterbrief. Die Arbeit als Hausfotografin im Varieté „Wintergarten“ und im Hotel „Interconti“ wurde jäh durch eine schwere Krankheit unterbrochen. Nach der Rekonvaleszenz begann sie in einem kleinen Spandauer Restaurant zu servieren und bald den Koch zu ersetzen. Dabei lernte sie Manfred Remus aus Oberschöneweide kennen, der seit 1972 als Kellner und Gaststättenleiter bei der HO in Mitte gearbeitet hatte. Er schlug vor, gemeinsam ein Restaurant zu eröffnen. Mit Alexander Damjanow wurde man sich bald einig, das von ihm nach der Wende im Adlershofer Haus Arndtstraße 1-5 eingerichtete „Café 1901“ zu übernehmen. Der inzwischen bekannte Name wurde erhalten, auch wenn sich das Profil der Gaststätte ändern sollte. Gleich nach der Neueröffnung im

Fotos: privat; Staneczek

September 2000 (s. AZ Nr. 80) nahm das Paar dann auch hier eine Wohnung. Bald erwies sich für das nunmehr umfangreiche Speisenangebot ein totaler Küchenumbau als notwendig. Das war dann im Januar 2001 geschafft. Inzwischen hat es sich herumgesprochen, daß man sich im „Café 1901“ (1901 war das Haus bezugsfertig) nicht nur an Kaffee und selbstgebackenem Kuchen laben kann. Frau Sylke hat verschiedene Kurse und Informationsveranstaltungen der IHK besucht und ist ständig bemüht, mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten auf dem neuesten Stand zu sein. Eine umfangreiche Speisekarte (von der Chefin wie auch die Bilder an den Wänden eigenhändig künstlerisch gestaltet) bietet verschiedenste Gerichte deutscher Küche an. Aber auch Exotisches ist darauf zu entdecken. So findet man bei den zehn Fischsorten auch „Haifischsteak“ und bei den diversen Wildspezialitäten Fasan, Strauß und Känguruh auf der Karte. Geflügel wie Gans und Ente gibt es nicht nur zur Weihnachtszeit. Aktuell wurde eine „Spargelkarte“ den Angeboten hinzugefügt. Frau Sylke legt Wert darauf, daß alle

Gerichte bei ihr erst nach der Bestellung frisch zubereitet werden. Da kann es dann schon etwas längere Wartezeiten geben. Schnell serviert Herr Remus in dieser Zeit ein umfangreiches Getränkeangebot, z.B. gibt es drei verschiedene Biere vom Hahn. Wenn im Sommer die 30 Plätze auf der Terrasse wieder genutzt werden können, wird die Zeit ohnehin nicht lang, gibt es doch von dort vieles zu beobachten. Gern richtet das Gastwirtspaar auch Familienfeiern für bis zu 25 Personen aus, selbst am Samstag wenn eigentlich Ruhetag ist. Auch für die häusliche Feier kann man sich die Küchenarbeit weitgehend ersparen und ein kaltes und auch warmes Büfett bringen lassen. Unter Tel. 671 30 37 werden alle Wünsche entgegengenommen und erhalten Anrufer weitere Auskünfte. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann gehen Sie doch einmal ins „Café 1901“ und lassen sich kulinarisch verwöhnen! Die Gaststätte ist täglich (außer Samstag) ab 12 Uhr geöffnet. Wir hoffen, daß die Adlershofer und ihre Gäste auch in Zukunft hier oft und gern einkehren. Wolf Will

Lady’s Stammtisch bei den FotoGrafen
Der monatliche Themenabend des Lady’s Stammtisch e.V. findet diesmal bei den FotoGrafen in Adlershof, Dörpfeldstr. 22, statt. Am 25. Mai um 19 Uhr erwartet Andreas Paul die Unternehmerinnen im Fotostudio, um ihnen die Arbeit mit der Digitalkamera für berufliche und private Zwecke zu erläutern. Weitere Informationen erteilt die Geschäftsstelle des Vereins unter 61 72-41 33.

Wirtschaftsförderung
Die „Wirtschaftsförderung“ beim Bezirksamt führt eine Übersicht über freie Gewerberäume und gewerblich nutzbare Flächen im Bezirk. Wer über Flächen/Räume verfügt oder Gewerbe-Immobilien im Bezirk sucht, wende sich an: Bezirksamt Treptow-Köpenick Wirtschaftsförderung Freiheit 16, 12555 Berlin Tel. 6172-3309 Fax 6172-3313 Zudem wird kostenlose Orientierungsberatung zu Fragen der strategischen Gründungsplanung und der erfolgreichen Fortführung eines Unternehmens sowie zu Förderprogrammen angeboten.

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Zu einem Pfingstausflug nach Rheinsberg lädt der Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick am 29. Mai ein. Die Fahrt im komfortablen Reisebus mit Reiseleitung kostet incl. Schloßführung, Mittagessen und Schiffsrundfahrt 53 Euro pro Person. Am 30. Mai führt die Tour nach

Elfriede Hundt ist ab 12. Mai die Dritte im Bund der hundertjährigen Adlershofer(innen). Nach einer kritischen Phase im vergangenen Winter sind ihr mit der Frühlingssonne neue Kräfte erwachsen, so daß wir sie in ihrer Wohnung besuchen konnten. Sie stammt aus Rheinsberg, wo sie als Buchhalterin ausgebildet wurde und tätig war. Mit Ehemann Paul kam sie nach Berlin und hat mehrere Jahrzehnte in der Straße 50 (Berta-Waterstradt-Straße) gelebt. Dort war sie als Näherin in Heimarbeit tätig. Ihr Ehemann verstarb bereits 1960, und Elfriede Hundt hat auch ihre drei jüngeren Brüder überlebt. 1990 ist sie innerhalb Adlershofs umgezogen und war

Die Arbeit am Projekt „townstories“ geht ihrem erfolgreichen Ende entgegen. Im Juni treffen sich alle Teilnehmer aus Madrid, Rom, Prag, Macomer, Kaunas und Ulm hier bei uns in Berlin! Über unsere Arbeitsbesuche in Rom, Ulm und Prag hatte ich bereits in der „Adlershofer Zeitung“ berichtet, leider konnte ich in Madrid nicht dabei sein. Das vorletzte Treffen fand vom 2. bis 7. März in Macomer, einer kleinen Stadt auf der Insel Sardinien statt. Die gastgebenden Projektteilnehmer wurden von ihrem Bürgermeister und der Präsidentin der UNITRE MACOMER sehr unterstützt. Für uns waren Exkursionen vorbereitet, die uns die ganze Insel Sardinien zeigten. Wir

Busreisen nach Rheinsberg und Neuruppin

Gratulation zum 100.

„townstories“ vermittelt das Gefühl, daß der Weg zu einem gemeinsamen Europa ein guter ist

Projektteilnehmer zu Gast auf Sardinien

Seite 12

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Neuruppin. Dieser Ausflug kostet incl. Reiseleitung, Schiffsreise, Mittagessen und Kaffeegedeck 49,50 Euro pro Person. Abfahrt für beide Busreisen ist um 8 Uhr am S-Bhf. Köpenick, Elcknerplatz. Buchungen und Informationen unter: 655 75 50 oder 64 09 20 40.

mit ihren Betreuerinnen von MediaVita (sie blieb kinderlos) bis zum Dezember 2003 noch zum Einkauf oder beim Spaziergang zum nahegelegenen Friedhof unterwegs. Ob wir ihr dabei wieder einmal begegnen können? Unsere guten Wünsche begleiten sie auf alle Fälle. Wolf Will

sahen die in der Welt einmaligen Nuraghen – Steinburgen aus der Zeit 3000 Jahre vor Christi (Foto) – und besuchten „Localita Santa Christina“, einen mystischen Ort, an dem sich noch heute Jung und Alt trifft. Wir erlebten auf dem Berg St. Antonio ein gemeinsames Essen mit Folkloreaufführungen, die uns in ihrer Fremdartigkeit tief berührten und uns zu Beifallsstürmen hinrissen. Jeder Tag war viel zu kurz und Sardinien bleibt uns unvergessen. Wir hoffen, daß wir den sardischen Gästen mit unserer Großstadt, der S-Bahn, der U-Bahn, den Dampfern auf der Spree, den Museen und Theatern imponieren und uns für ihre außergewöhnliche Gastfreundschaft auf unsere

12524 Berlin Köpenicker Straße 43
Foto: Staneczek

Am 7. Mai informieren Mitarbeiter des Freilandlabors Britz erneut über Natur und Konzeption des Landschaftsparks auf dem ehemaligen Flugfeld AdlershofJohannisthal (Treff: 17 Uhr, Rudower Chaussee/Ecke Magnusstraße; Anmeldung: 89 78 64 05). Am 8.5. wird ins Arboretum nach Baumschulenweg eingeladen. Dort kann man sich sowohl an der Baumblüte wie an der Vielfalt der Gehölze erfreuen und die Geschichte der Anlage erfahren (Treff: 14 Uhr, Späthstraße 80; Anmeldung wie oben). Den Frühblühern von Gehölzen und Stauden gilt ein Besuch am 2.5. im Britzer Garten. Arten, Standortansprüche und ihre Verwendung im Garten werden erläutert (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor). Am 9.5. kann dem vielstimmigen Konzert der Singvögel gelauscht werden (Treff: 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Ab 11 Uhr wird im Freilandlabor die Vielfalt der heimischen Amphibien vorgestellt, die dann im Park besucht werden. Unscheinbaren Wildkräuter am Wegesrand gilt am 13.5. das Interesse bei einem Parkspaziergang (Treff: 17 Uhr, Freilandlabor). Zu Linden, Birken und an-

Art und Weise bedanken können. Durch dieses Projekt haben alle Beteiligten das Gefühl bekom-

Der Mai ist gekommen ...

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Nr. 121

deren blühenden Gehölzen führt ein Rundgang am 19.5. (Treff: 17 Uhr, Freilandlabor). Rund um den „Dörferblick“ sollen am 23.5. u.a. Lerchen, Goldammern und Schafstelzen belauscht und beobachtet werden (Treff: 8 Uhr, U-Bahnhof Rudow). Eine Entdeckungsreise durch die Nacht können Eltern mit Kindern ab 10 Jahren am 14.5. ab 19.45 Uhr erleben, dabei nachtaktive Tiere belauschen und Geheimnisse in der Dunkelheit entdecken (Anmeldung erforderlich!). Als weitere Eltern-KindVeranstaltung wird am 15.5. zu einer Krabbeltier-Safari eingeladen (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor, Anmeldung unter 75 60 30 00). Am 23.5. können Kinder zwischen 7 und 10 Jahren die Welt der Bäume spielerisch erforschen (Treff: 14 Uhr, Freilandlabor). Für das Leben der Tiere im Teich sollen Eltern und Kinder am 29.5. interessiert werden (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor; entgeltfrei, Anmeldung: 68 09 24 33). Nähere Informationen zu allen Ereignissen sowie Anmeldung zu den Veranstaltungen werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

men, daß der Weg zum gemeinsamen Europa ein guter ist! Margot Gruner

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Mai 2004

Seite 13

Die ersten 25 Ehejahre haben

Sonja und Hartmut

gemeinsam erfolgreich absolviert. Na dann, auf die nächsten 25! Die besten Glückwünsche zur Silberhochzeit verbinden wir mit Gratulationen zu Sonjas 50. Geburtstag. Alles erdenklich Gute wünschen auf diesem Wege
Freunde und Verwandte aus nah und fern

g

Herzliche
Ab sofort können wir in Adlershof bei den über 100jährigen bis drei zählen. Am 12. Mai vollendet auch Elfriede Hundt ihr 100. Lebensjahr (s. S. 12). Selbstverständlich schließen wir uns den guten Wünschen von Nachbarn und Freunden an! Ebenso herzliche Glückwünsche übermitteln wir am 9.5. Frieda Gala zum 98. und Ella Borchert zum 97. Geburtstag. Auf erfüllte 94 Lebensjahre kann Helene Lache am 25.5. zurückblicken. Zum 93. Wiegenfest beglückwünschen wir am 20.5. Hertha Bendig und zum 92. am 2.5. Wilhelmine Domke und Erich Finkelde sowie am 25.5. Heinz Leonhardt. Ihr 91. Erdenjubiläum begeht am 6.5. Gertrud

Glückwünsche
Schulz. In den Kreis der 90jährigen werden am 5.5. Ida Null, am 16.5. Elisabeth Baudusch, am 23.5. Marianne Otto, am 26.5. Helene Schubert und Herbert Schmude sowie am 28.5. Luise Grienitz aufgenommen. Weiterhin allen alles erdenklich Gute! Den 85. Geburtstag begehen am 9.5 Irmgard Schmidt und am 11.5. Hildegard Zeumer. Ihr 80. Lebensjahr vollenden Alma Kanisch (3.5.), Gerda Wilke (10.5.), Johanna Körbel (21.5.), Gerhard Grötzsch (22.5.) und Martha-Luise Itzel (26.5.). Herzliche Gratulation! Wir wünschen allen - auch den ungenannten - Jubilaren im neuen Lebensjahr Glück, Gesundheit, Freude und Zufriedenheit.

Lieber Vati, Opi und Schwiegervati

Otto Schlecht
Wir wünschen Dir zu Deinem 96. Geburtstag am 13. Mai 2004 von ganzem Herzen alles Liebe, viel Gesundheit und Gottes Segen. In Liebe
Deine Jutta, Robert und Bernd

Anlässlich des 50. Geburtstages unserer verehrten Leiterin des Heimatmuseums Treptow,

Unsere Rätselecke
Aus den Silben: a - a - al - che - da - de - e - en - er - eu - fi - ga - ga - gan - ge - go - iff - ig - is - kat - keit - land - le - li - ment - most - mu - mus - nau - neu - ni - nim - ra - rad - ren - rhön - ri - rich - rod - schu - sik - stop - tank - te - ters - ti - u - zer sind Wörter folgender Bedeutung zu bilden: 1. Aktivität, Verpflichtung; 2. dt. Schauspieler, Dramatiker (17591814); 3. Name amerikanischer Wasserfälle; 4. Bescheinigung, Attest; 5. Selbstsucht, Eigennutz; 6. Aktualität, Nachricht; 7. Halt zum Treibstoff aufnehmen; 8. franz. Staatsmann, Kardinal (1585-1642); 9. Staat in Ostafrika; 10. Mustard, Senf; 11. dt. Politiker (1876-1967); 12. Lehrort für Gesang; 13. seltenes Sportgerät; 14. im Lebensherbst gezahlter Geldbetrag; 15. lt. AT „großer Jäger vor dem Herrn“. Die ersten Buchstaben von oben nach unten gelesen und die letzten Buchstaben von unten nach oben gelesen, ergeben eine aktuelle Rätselautor: Wolf Will Bezeichnung für unser Adlershof
Auflösung des Kreuzworträtsels in der April-Ausgabe Waagerecht: 1. Star; 4. Erle; 7. Ilm; 9. Sonde; 10. Aulos; 11. Mai; 12. Issos; 15. Liane; 18. Lehar; 21. Raute; 24. Alu; 25. Karat; 26. Isere; 27. Inn; 28. Peso; 29. Enak. Senkrecht: 2. Tunis; 3. Riems; 4. Email; 5. Lulea; 6. Asti; 8. Esse; 13. See; 14. Oma; 16. Ila; 17. Nut; 18. Lake; 19. Hirse; 20. Ratio; 21. Ruine; 22. Ulema; 23. Edea.

Frau Barbara Zibler,
am 28. Mai erlauben wir uns, die herzlichsten Grüsse und Glückwünsche des Bezirksamtes Treptow-Köpenick zu übermitteln. Wir nutzen die Gelegenheit, uns für die stets freundliche, kompetente und nützliche Arbeit zu bedanken. Für die nächsten Jahre wünschen wir weiterhin eine gute und gesunde Zeit.

Eva Mendl, Bezirksstadträtin

Heiterkeit ist der Himmel unter dem alles gedeiht.
Jean Paul

Detlef Grimpe
zum 50. Geburtstag mit besten Wünschen für die Zukunft! Herzlichst
SPD Adlershof

Sitzen auf dem Marktplatz
Es ist vollbracht! Frau Dr. Kitzmann vom Amt für Umwelt und Natur hat ihr Versprechen gehalten (s. AZ Nr. 120). Pünktlich zum Ortsjubiläum waren die „Lattungen“ an den Hochbeeten auf dem Marktplatz vorhanden und wurden bei herrlichem Sonnenschein von den Adlershofern gern genutzt. Achten wir alle darauf, daß sie lange erhalten bleiben! W.S.

Am 9. Mai ist Muttertag!
Wir haben für Sie an diesem Sonntag ab 9.00 Uhr geöffnet.

Foto: Staneczek

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Dörpfeldstraße 16 Schönefelder Chaussee 235 Tel. 677 41 01 Tel. 672 31 92 Sonntags 10 - 15 Uhr: Baumschulenstr. 71 Tel. 532 39 08

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Nr. 121

„Manege frei!“ im Zirkus CABUWAZI
In der 1. Klasse waren wir Zuschauer bei einer Zirkusvorstellung, die von Kindern unserer Schule gestaltet wurde. Von diesem Zeitpunkt an hatten wir den Traum, selbst einmal als Akteure in der Manege zu stehen. Als Schüler der Klasse 4 a der HeideGrundschule durften wir vor einigen Wochen als Artisten im Zirkus CABUWAZI auftreten. Nach einer langen Anmeldezeit wurde unser Traum Wirklichkeit. Voller Erwartungen und sehr aufgeregt betraten wir an einem Montag zum ersten Mal die Zirkusmanege. Bis Mittwoch war Trainingszeit. Man konnte auf dem Drahtseil laufen, als Clown arbeiten, Seil springen, Sprünge auf dem Mini-Trampolin vollführen, Kugellauf und Rola-Rola machen, sich an Jonglage und Diabolo ausprobieren, am Trapez turnen, auf Stelzen laufen, Tanz und Bodenakrobatik einüben. Dabei haben wir gemerkt, wie schwierig es ist, in kurzer Zeit einfache Tricks zu beherrschen. Geholfen haben uns erfahrene Artisten und Trainer, die uns bei

Mehr Ausbildungsplätze im Bezirk
Nach den pessimistischen Aussichten in den letzten Wochen für die Ausbildungssituation im Bezirk kommen nun erfreuliche Meldungen aus dem Bezirksamt. Beim ersten Ausbildungstag in Adlershof konnte Bezirksbürgermeister Dr. Ulbricht verkünden, dass es dem Bezirk durch Umschichtung im Haushalt gelungen ist, in diesem Jahr rund 60 neue Ausbildungsplätze in 3 Verbünden mit der Bundeswehr, mit Praxis-Nah e.V. und der TÜV-Akademie zu finanzieren. Die Ausbildungsverträge werden mit den Verbundpartnern abgeschlossen. Zusätzlich können sich bei der Bezirksverwaltung Jugendliche mit Realschulabschluß um eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestelle oder Fachangestelle für Bürokommunikation bewerben. Auskunft erteilt: Bezirksamt Treptow-Köpenick Personalentwicklung Postfach 910240 12414 Berlin Telefon 6172-2501 oder -2033

Misserfolgen auch immer wieder Mut zusprachen. Am Donnerstag unserer Projektwoche war Generalprobe mit tollen Kostümen, die wir uns selbst aussuchen durften, mit Musik und entsprechender Beleuchtung. Am Freitag war es dann endlich so weit: Wir wurden von unseren Trainern für den großen Auftritt geschminkt und – so wie sich das Zirkuszelt langsam mit Zuschauern füllte, stieg auch unser Lampenfieber. Wird alles klap-

pen? Werde ich meinen Einsatz auch nicht verpassen? Und wie prima alles klappte! Der Beifall von Eltern, Mitschülern und Lehrern unserer Schule zeigte uns, dass sich unsere harte Arbeit und das Schwitzen gelohnt haben. In dieser Projektwoche gab es auch viel Spaß und Freude. Dafür möchten wir uns bei allen Mitarbeitern des CABUWAZI nochmals herzlich bedanken. Lynn Neubert, Jennifer Riesch

Tauschbasar für Kleidung und Spielzeug
Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst organisiert am 8. Mai von 9 bis 13 Uhr in der Puchanstraße 19 wieder einen Tauschbasar. Dort kann man Babyausstattung, Kinderkleidung, Spielzeug, Spiele und vieles mehr kaufen, verkaufen und privat tauschen (keine gewerblichen Anbieter). Telefonische Rückfragen unter: 6172-3778/77.

Großes Europa-Fest im FEZ Wuhlheide
Mit einem Familienfest der Superlative begrüßt das FEZ Wuhlheide am 8. und 9. Mai das Neue Europa. Die Beitrittsländer Polen, Tschechien, Estland, Litauen, Lettland, Slowenien, Malta und Zypern stellen sich vor. So laden u.a. tschechische Marionetten, polnische Piroggen, ungarische Tänze, lettische Spiele und viele Aktionen zum großen Europafest ins FEZ. Auf 3 Bühnen und in 6 Erlebniszentren gibt es Musik, Spiel und Tanz zahlreicher internationaler Gruppen. In Ausstellungen, an Informationsständen, bei Begegnungen und gemeinsamen Aktionen in verschiedenen Arealen kann man sein Wissen erweitern und vielfältige Einblicke in die Alltagskultur der neuen Mitgliedsländer erhalten. Wie Spejbl und Hurvínek über neueste Entwicklungen philosophieren, können alle ab 5 Jahren Sonnabend um 15.30 Uhr und Sonntag um 14 und 16.30 Uhr erleben. Für Erwachsene gibt’s eine Abendvorstellung am Sonnabend um 19.30 Uhr. Informationen zum FEZ-Programm unter 53 07 15 04 oder im Internet: www.fez-berlin.de.

Skatspiel des Jahres wieder ein voller Erfolg
Am 27. März trafen sich ehemalige Schüler und Lehrer der 10. Oberschule Adlershof zum 14. Skatspiel des Jahres. Es ist stets ein fröhliches Wiedersehen, bei dem um Punkte, Siege und Preise gespielt wird, aber immer noch genügend Zeit bleibt, um über Geschehnisse der Vergangenheit und Gegenwart zu plauschen. Zum 250. Geburtstag Adlershofs passend wurden auch alte Geschichten aus der Schulzeit zum Besten gegeben. Nach 36 Spieltischrunden waren dann vom Jury-Mitglied Wolfgang Matthies die Siegerinnen und Sieger ermittelt. Bei den Damen erkämpfte sich Helga Dzynballa mit beachtlichen 1.532 Punkten den 1. Platz. Bester Schülerauswahlspieler wurde Karl-Heinz Gericke mit 1.508 Punkten. Als Gesamtsieger mit 1.670 Punkten konnte Bernd Kneiphoff gefeiert werden. Der

Vorträge im BIZ für Schüler zur Berufswahl
In den kommenden Wochen werden im BIZ der Agentur für Arbeit Berlin Süd wieder interessante Vortragsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II durchgeführt. Eltern und Lehrer sind ebenfalls herzlich eingeladen. Donnerstags ab 16 Uhr werden folgende Berufe vorgestellt: 6.5. Berufsakademie 13.5. Studieren im Ausland 27.5. Mediengestalter/in Bild und Ton Die Veranstaltungen werden von Berufsberatern in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis bzw. Dozenten einschlägiger Schulen durchgeführt im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Berlin Süd Sonnenallee 282, 12057 Berlin Tel. 555577 - 2362

Mannschaftspokal ging wieder an die Lehrerauswahlmannschaft. Wie nun schon seit vielen Jahren hatte unsere Adlershofer Konditormeisterin Christiane Gebhardt wieder liebevoll dekorierte Ehrenpreise für die Sieger angefertigt. Organisator H. Kopittke dankte ihr für ihre langjährige Unterstützung mit einer Ehrenurkunde und

einem Blumenstrauß. Nach vier Stunden verließen alle frohgestimmt die Gaststätte „Hermannsruh“, wo Holger und Lilo Friedrich und ihre Mitarbeiter wieder für Preise und Speis und Trank gut gesorgt hatten. An gleicher Stelle will man sich zum 15. Skatspiel des Jahres am 27.11.2004 um 15 Uhr erneut treffen. H. Kopittke

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BMX-Action im Mellowpark
„I am on the Highway to Hill” heißt es vom 15.-16. Mai im Berliner Mellowpark an der Friedrichshagener Straße. BMXer aus ganz Europa haben sich für dieses Kräftemessen in den Disziplinen Dirt und Street angemeldet. Der Eintritt ist für BMXer frei, als Zuschauer muss man einen Unkostenbeitrag von 5 € erbringen. Neben dem Bühnenprogramm und dem BMX-Contest können die Besucher auch die zahlreichen Mellowpark-Angebote wie Streetball, Beachvolleyball und Fußball nutzen. Außerdem gibt es am Mellowpark einen eigenen Strand, Cocktails und Barbecue. Eine Aftershowparty bildet den Abschluss. Übernachtung: Zelten für 5,- € pro Person das Wochenende. Anmeldung für Contest und Übernachtung sowie weitere Infos: www.mellowpark.de C.H.

Über Stock und Stein auf Wanderschaft in der Natur
„Alles neu macht der Mai“ heißt es bei der freien Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 1.5. Treff: 9.55 Uhr, Ostbahnhof zur Abfahrt nach Fangschleuse. „Über Stock und Stein“ geht es am 8.5. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Schöneweide (Schalterhalle). Die Tour ist für Rollstuhlfahrer geeignet (bitte anmelden). Zur 19. Wanderung „Rund um Berlin“ wird am 16.5. eingeladen. Treff: 10 Uhr, U-Bhf. Alt Tegel. Die Herrentagswanderung am 20.5. ist auch für Damen geeignet. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Biesdorf. Treff zur Tagesfahrt nach Görlitz am 22.5. ist um 6.30 Uhr in der Schalterhalle des Ostbahnhofs. Zur 3-EtappenWanderung „Rund um die Glienicker Brücke“ ist am 29., 30. und 31. Mai jeweils um 10 Uhr Treffpunkt am Schloß Glienicke. Infos unter Tel. 656 07 34. Zum Baumblütenfest treffen sich die „Cöpenicker Wanderfreunde“ am 2.5. um 10 Uhr am S-Bhf. Griebnitzsee. Von Potsdam nach Griebnitzsee führt die Tour am 8.5. Treff: 10 Uhr, Hbf. Potsdam (Infostand). Rund um den Seddiner See geht’s am 15.5. Abfahrt 7.54 Uhr ab Ostbahnhof mit RE 3. Auf und ab durch die Märkische Schweiz wird am 16.5. gewandert. Abfahrt 7.35 Uhr ab Bhf. Lichtenberg mit RB 26. Zur Wanderfahrt nach Markgrafenheide am 20.5. ist eine Anmeldung bei Wanderleiter Ascher erforderlich, Tel. 529 39 95. Ein kleines Stück E 11 wird am gleichen Tag erkundet. Abfahrt 8.45 Uhr ab Ostbahnhof mit RE 3. Spandau und Henningsdorf stehen am 30.5. auf dem Programm. Treff: 10 Uhr, S-und U-Bhf. Spandau. Infos unter Tel. 56 59 38 41.

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Auf der Regattastrecke Grünau ist am 7. und 8. Mai eine außergewöhnliche Veranstaltung zu erleben. Mit selbst konstruierten und gebauten Renn-Tretbooten bestreiten Studierende verschiedener Länder einen Vergleich. Ausgerichtet werden die Wettkämpfe von einer Gruppe der Schiffbaustudierenden der TU Berlin. Die Regatta findet im Rahmen der Europawoche statt. Zu den Renntagen werden jeweils bis zu 3.500 Zuschauer erwartet.

Redaktionsschluß für die Ankündigung von Terminen im Juni ist am 14. Juni

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Nr. 121

Politischer Frühschoppen
Rathaus Köpenick, Ratskeller • Sonntag, 9. Mai 2004, 10 Uhr

Europa wählt am 13. Juni
Was bringt das für uns?
Wir wollen mit Ihnen über das Thema Europa diskutieren. Gast: die langjährige Berliner Europa-Abgeordnete

Dagmar Roth-Behrendt
Mitglied des Europäischen Parlaments

Moderation:
Foto: Willemelis

Renate Harant
Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

Für die musikalische Umrahmung sorgt die „Jule-Manger-Band“

Mit historischer Straßenbahn auf Tour durch Adlershof
Am 1. Juni 1996 ging eine Ära zu Ende. Die den Adlershofern vertrauten „Reko“-Straßenbahnwagen aus den 60er Jahren wurden von moderneren Tatrawagen abgelöst. Mittlerweile sind sie zu einem festen Bestandteil im Adlershofer Straßenbild geworden. Der Denkmalpflegeverein Nahverkehr Berlin e.V., in dem ich Mitglied bin, betreut rund 50 Nahverkehrsfahrzeuge, also auch diese historischen Straßenbahnen. Um sie der Öffentlichkeit zu präsentieren, veranstaltet die Arbeitsgruppe Straßenbahnen des DVN einmal monatlich von April bis November eine Themenfahrt, an der jeder teilnehmen kann. Die 2. Themenfahrt dieses Jahres findet am 30. Mai mit dem Thema „Eingleisige Strecken“ statt und geht auch durch Adlershof. Der Einstieg dieser Fahrt ist um 10, 13 und 16 Uhr am S-Bahnhof Schöneweide, und sie dauert ca. 2,5 Stunden. Schaffner in historischen Uniformen geben eine kleine Stadtbilderklärung und verkaufen Souvenirs und Getränke. Die Fahrt kostet 6 €. ermäßigt 3 € und führt über Adlershof und Mahlsdorf wieder zurück nach Schöneweide. Eingesetzt werden zwei historische Straßenbahnzüge. Der erste ist ein Gespann aus dem Triebwagen 10, welcher 1903 mit der Cöpenicker Straßenbahn in Dienst gestellt wurde und 1969 als erster restaurierter, historischer Straßenbahnwagen durch unseren Verein in Betrieb ging, und dem Beiwagen 808 der „Grossen Berliner Strassenbahn“, von 1908. Das zweite Gespann besteht aus dem Triebwagen 5984 des Typs T24, welcher 1924 in Betrieb ging und später bei der BVG-West fuhr, und dem Ostberliner Beiwagen 984. Weitere Informationen können Sie dem aktuellen „BVG Plus“ entnehmen oder unserer Internetseite: www.dvn-berlin.de Für das Wochenende des Umzuges zur 250-Jahr-Feier Adlershofs am 4./5. September plant der Verein auch eine Teilnahme. Ihr Adlershofer Robert Willemelis vom DVN

Der nächste Frühschoppen findet am 6.6.2004 wieder um 10 Uhr im Ratskeller Köpenick statt. Nachfragen unter Tel. 657 24 54 Fax 631 07 75 / Grünauer Str. 8, 12557 Berlin

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Abschiedsgespräch
Der Agenda-Koordinator im Bezirksamt Treptow Köpneick, Dr. Manfred Marz, lädt am 25.5. im Rahmen der Köpenicker Rathausgespräche zum Lokalen Agenda 21-Prozeß um 18 Uhr zu einem Abschiedsgespräch ein. Die Veranstaltung findet im Raum 106 des Rathauses statt. Weitere Informationen unter 6172-2306. W.S.

Testament und Erbrecht
„Testament und Erbrecht“ ist das Thema einer Informationsverstaltung am 24. Mai von 15.30 bis 17.30 Uhr im Adlershofer Zentrum für Umwelt-, Bio- und Energietechnologie (UTZ), Volmerstraße 9. Auskunft zu dieser Thematik erhalten Interessierte an diesem Tag durch die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacharias.

ab

Adlershofer Zeitung
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MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58

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