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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 128.2004

Monatszeitung

Nr. 128 Dezember 2004

0,60 €

Allen Lesern, Partnern und Freunden der

❒ Das neue Abwasserpumpwerk an der Wegedornstraße

Adlershofer Zeitung wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest!

hat seinen Betrieb aufgenommen, später soll es auch das Pumpwerk am Glienicker Weg ersetzen
Seite 2

❒ Neonazi-Aufmarsch in

Adlershof – nein Danke! Aufruf zum Protest gegen den braunen Spuk
Seite 2

❒ Musik steht im Mittelpunkt

zahlreicher Veranstaltungen, die in Adlershof auf das Weihnachtsfest einstimmen
Seite 3

❒ Mit dem Fahrplanwechsel

sind Änderungen bei Busund Tram-Linien auch in Adlershof verbunden
Seite 16

❒ Das sogenannte Meierhaus, das später als „Wöllsteins

Lustgarten“ gut bekannt wurde, gehörte in den Gründerjahren unseres Ortes zur Maulbeerbaumplantage
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Nr. 128

Die Adlershof Projekt GmbH informierte im November über Bauprojekte am Adlershofer Teil der Wegedornstraße. Stolz wurde die fast fertiggestellte Retentionsbodenfilteranlage vorgestellt, in die das Land Berlin ca. 7 Mio. € investiert hat. Diese erste Berliner Bodenfilteranlage für behandlungsbedürftiges Regenwasser aus dem Adlershofer „Entwicklungsgebiet“, das hier mechanisch, biologisch und chemisch gereinigt wird bevor es in den angrenzenden Teltowkanal abfließt, soll im Mai 2005 in Betrieb gehen. Später wird diese Anlage wie auch das daneben stehende Abwasserpumpwerk durch Büro- und Institutsgebäude verdeckt sein. Das neu errichtete Pumpwerk beeindruckt beim Besuch durch seine enorme Tiefe (drei unterirdische Etagen). Derzeit nimmt es nur Abwasser aus dem „Entwicklungsgebiet“ auf, künftig soll es das aus

Neueste Informationen Einkaufen bis 16 Uhr an von der „anderen Seite“ den Adventssamstagen
ganz Adlershof und Altglienicke ans Klärwerk Waßmannsdorf weiterleiten. Das Adlershofer Pumpwerk am Glienicker Weg wird dann stillgelegt. Eifrig ist man um die Fertigstellung des 3. Bauabschnitts des Ernst-Ruska-Ufers bemüht. Den Anschluß an die Wegedornstraße will man Anfang 2005 fertigstellen. Ein Blick auf den derzeitigen Stand der Arbeiten (Foto) läßt hoffen. Der 4. Abschnitt von der Wegedornstraße zum Autobahnanschluß soll auch im kommenden Jahr fertig werden. Damit sind die Straßenbauarbeiten in diesem Bereich jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Die Wegedornstraße soll zwischen Teltowkanalbrücke und Rudower Chaussee vierspurig werden, und zudem ist der Einbau von Lichtsignalanlagen notwendig. So wird es weiter ständig Neues von der „anderen Seite“ zu berichten geben. W.S.

Geschäfte in der Dörpfeldstraße haben länger geöffnet
„Wir machen mit“ heißt die Initiative der Interessengemeinschaft (IG) Dörpfeldstraße e.V. in der Vorweihnachtszeit. Die Vereinigung der Adlershofer Gewerbetreibenden wirbt mit ihren Mitgliedern dafür, möglichst viele Geschäfte an den Adventssamstagen bis 16 Uhr geöffnet zu lassen. „Die Geschäftsinhaber hier in der Dörpfeldstraße wollen den Kunden diesen besonderen Service in der Vorweihnachtszeit bieten“, erklärt das Vorstandsmitglied der IG Astrid Bienfait. „Wir hoffen, dass das Angebot von der Bevölkerung zahlreich angenommen wird.“ Damit stehe Qualität und individuelle Beratung durch kompetente Fachleute bei günstigen Preisen auch an den Nachmittagen der Adventssamstage zur Verfügung. Weitere Informationen rund um die Dörpfeldstraße sind unter www.InAdlershof.de im Internet abrufbar. Der neue Internetauftritt bietet jetzt ein einmaliges Angebot: einen Wetterbericht speziell für den Ortsteil Adlershof. Dies ist möglich, da der aus dem Fernsehen bekannte Wetterfrosch Jörg Kachelmann eine Meßstation in Adlershof betreibt. Noch mehr zur IG Dörpfeldstraße erfährt man unter Tel.: 67 89 27 22 oder per E-Mail: Kontakt@InAdlershof.de

Öffentliche Sprechstunden
Die nächsten Sprechstunden des Bundestagsabgeordneten Siegfried W. Scheffler finden am 6.12. von 13-15 Uhr und am 10.12. von 11-14 Uhr im SPD-Bürgerbüro Treptow-Köpenick, Grünauer Straße 8 (Köpenick) statt (Anmeldung unter Tel. 65 49 62 04 oder 657 24 54 erbeten). Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht steht am 8.12. von 11-12 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 6172-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, erfolgt jeden 2. Dienstag (so am 14.12.) von 17-19 Uhr im Altglienicker Bürgerzentrum, Ortolfstraße 182/184.

Foto: Staneczek

+ + + Protesterklärung und Aufruf gegen braunen Spuk + + + Prominente unterzeichnen Brief an den Innensenator + + +

Naziaufmarsch in Adlershof – nein Danke!
Am 4. Dezember wollen sogenannte freie Kameradschaften aus ganz Berlin Adlershof zum Schauplatz eines Naziaufmarsches machen. Das Motto dieser Demonstration am Bahnhof heißt scheinheilig „Jugend braucht Perspektiven – für die Schaffung eines neuen Jugendzentrums“. Aus dem Munde von Rechtsextremen ist diese Losung verlogen, scheindemokratisch und dummdreist, betont der Adlershofer Bürgerverein Cöllnische Heide in einer Protesterklärung. Denn gemeint sind „nationale Freiräume“ für vermeintlich „aufrechte“ Jugendliche. Dafür wird extra der bundesweit berüchtigte (und einschlägig vorbestrafte) Neonazi Christian Worch aus Hamburg als Redner eingeflogen. Adlershof ist kein Aufmarschgebiet für Leute wie den Ex-NPDFunktionär Rene Bethage, der mit seiner „Berliner Alternative Südost“ in diesem Sommer RudolfHess-Plakate in ganz Treptow verteilte und nun der Organisator dieser neuen Provokation ist. Der Adlershofer Bürgerverein findet es unerträglich, das Adlershof zum Aktionsfeld von Rechtsextremisten werden soll, heißt es weiter in der Erklärung. Darum haben wir auch einen Verbotsantrag beim Polizeipräsidenten gestellt und einen Offenen Brief an den Innensenator geschrieben (Unterzeichner dieses Briefes sind u.a. die Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek, die Schauspielerin Annekathrin Bürger, die Liedermacherin Barbara Thalheim und der Berliner DGB-Vorsitzende Dieter Scholz). In Adlershof ist kein Platz für demagogische Volksverhetzer. Wir rufen die Adlershofer auf, sich an den Aktivitäen gegen den braunen Spuk zahlreich zu beteiligen. Kommen Sie ab 10 Uhr zum Platz der Befreiung am Adlergestell schräg gegenüber vom S-Bahnhof. Bringen Sie Trillerpfeifen mit – wir pfeifen auf alle Nazis, ob in Adlershof oder anderswo!

Erklärung des Adlershofer Festkomitees
Seit über zehn Jahren bemüht sich das „Adlershofer Festkomitee“, eine Initiative von Adlers-

Auch das „Adlershofer Künstlerstübchen“ drückt mit diesem Plakat seinen Protest aus

hofer Bürgern, Kirchen, Klubs, Parteien, Schulen und Vereinen, das sozio-kulturelle Leben in diesem Ortsteil zu bereichern. In diesem Jahr stand der 250. Jahrestag der Gründung von Adlershof im Mittelpunkt aller Aktivitäten, die viele Mitbürger einander näher gebracht haben und auch Gäste erfreuten. Nun rufen Neonazis aus allen Teilen Berlins für den 4. Dezember zu einer Demonstration vom Bahnhof Adlershof durch die Dörpfeldstraße nach Köpenick auf. Wir begrüßen gern Gäste in unserem Ortsteil, wenn sie mit guten Absichten kommen – aber solche Gäste sind hier nicht willkommen! Auf der Zusammenkunft am 18. November stellten sich die anwesenden Komitee-Mitglieder einmütig hinter die Erklärung des Adlershofer Bürgervereins Cöllnische Heide. In Adlershof ist für jeden Platz, aber nicht für bekennende Neonazis!

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U

Fröhliche U U Adventszeit U
Als Jahresabschlußveranstaltung präsentiert am letzten Tag der Foto-Ausstellung „Künstler-Köpfe-Ateliers“ am 14.12. um 20 Uhr das „Trio Walter Schützt“ in der Aula der Alten Schule (Dörpfeldstr. 56) „Weihnachten auf der Osterinsel – ein vorrevolutionärer Abend mit Mister Pilks“. Der Eintritt zu dem musikalisch-literarischen Programm nach „Mister Pilks Irrenhaus“ von Ken Campbell kostet 3 € (erm. 2 €).

U Jüngste Künstler musizieren U Weihnachten auf der Osterinsel
Nach dem großen Weihnachtskonzert zum 1. Advent lädt am 2. Adventssonntag (5.12.) um 15 Uhr die Familien-Musikschule Rehberg alle Adlershofer zu ihrem traditionellen vorweihnachtlichen Konzert in die Verklärungskirche (Arndtstr.) ein. Kinder spielen gemeinsam mit ihren Eltern Lieder zum Advent aus aller Welt sowie Werke der Klassik. Es wird auf Violinen, Blockflöten, Querflöten und dem Klavier musiziert. Die jüngsten Künstler sind etwa vier Jahre alt. Der Eintritt ist frei.

Lieder zur Weihnacht

U Köpenicker Weihnachtsmarkt
Der Köpenicker Weihnachtsmarkt auf dem Schloßplatz erwartet Sie vom 10. bis 19. Dezember am Sonnabend und Sonntag 11 bis 20 Uhr und in der Woche von 14 bis 19 Uhr. Neben dem traditionellen Turmblasen werden bunte weihnachtliche Bühnenprogramme mit musikalischen Darbietungen, Solisten, Chören und Kinderprogrammen geboten. Die Kleinen können mit dem Weihnachtsmann basteln, für die Größeren sind weihnachtliches Kunsthandwerk, die Glühweinstände und gastronomische Advents-Spezialitäten gedacht.

Unter dem Titel „O come all ye faithful“ lädt der Adlershofer APHAIA VERLAG am 6. Dezember um 19.30 Uhr zu seiner nächsten „Montagslesung mit Live-Musik“ ins Kino „Casablanca“ (Friedenstr. 12) ein. Das Lied, das dem stimmungsvollen Programm mit dem Minnesänger & Chansonnier Peter Siche (begleitet von Konrad Navosak auf der Laute) den Namen gibt, ist im anglo-amerikanischen Raum das Weihnachtslied wie bei uns „Stille Nacht, ...“. Vorgetragen werden einige sehr alte deutsche Weihnachtslieder, wie auch Lieder unserer Nachbarn auf englisch, französisch, italienisch, spanisch, katalanisch und der alten Universalsprache Latein. Nähere Informationen auch zu weiteren Veranstaltungen unter 813 39 98 oder www.aphaia-verlag

U Weihnachtstraditionen im FEZ
Bis 19. Dezember (außer montags) ist das FEZ in der Wuhlheide eine große Weihnachtsmannwerkstatt. Da wird gehämmert, gesägt, gebacken, geklebt … An den Wochenenden stehen die Weihnachtstraditionen im Mittelpunkt. Am 4. und 5. Dezember sind Joulupukki und seine Wichtel aus Finnland zu Gast. Ein Besuch beim Weihnachtsmann im Erzgebirge ist für den 11. und 12. Dezember geplant. Und am 18. und 19. Dezember helfen Kinder dem Weihnachtsmann, die letzten Geschenke zu basteln. Informationen: 53 07 15 04.

U „Räuberisches Weihnachtsfest“
Das Puppentheater Felicio zeigt am 9. Dezember ab 10 Uhr in der Galerie in der Alten Schule „Ein räuberisches Weihnachtsfest“, bei dem es eine Großmutter, einen gefährlichen Räuber, einen Polizisten und am Schluß nicht nur einen Weihnachtsmann zu sehen gibt. Eintritt: 2 €, Erzieher(innen) frei. Anmeldung unter 67 77 68 11.

U Konzert in der Verklärungskirche
Von Solisten, Musikschulorchester, Vokalensembles und Kammermusikgruppen der Joseph Schmidt Musikschule Treptow-Köpenick können Sie sich am 11. Dezember ab 15 Uhr in der Verklärungskirche auf Weihnachten einstimmen lassen. Für den Eintritt werden keine Kosten erhoben, über Spenden würde sich die Joseph Schmidt Musikschule jedoch freuen.

U Advent im Schlossplatzheater
An den Adventssonntagen lädt das Schlossplatztheater Köpenick zu Familienvorstellungen mit Kakao und Kuchen ein. Für „Nippes und Stulle spielen Froschkönig“ hebt sich um 16 Uhr der Vorhang, das Café ist ab 15 Uhr geöffnet. In diesem Theaterstück dreht sich alles darum, wie man die Aufmerksamkeit und Liebe von Menschen, die man selber liebt, erringt. Geeignet für Kinder ab 5 Jahren. Weitere Informationen unter Tel. 651 651 6 oder im Internet unter www.schlossplatztheater.de.

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Bürgerämter sind ein „Erfolgsmodell“
Informationen aus der 32. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Vor der BVV-Sitzung am 28.10. wurde in der Bürgeranhörung von mehreren Behinderten auf für sie schlechtere Bedingungen nach den Veränderungen im Straßenbild der Altstadt Köpenick aufmerksam gemacht. Weitere Probleme betrafen die Entwicklung der Montessori-Schule, Parkmöglichkeiten in Rauchfangswerder und den Flughafenausbau in Schönefeld. BVV-Vorsteher Winfried Blohm erklärte den verspäteten Sitzungsbeginn mit einem kurzfristig notwendigen Treffen des Ältestenrates. Dann informierte er über den Tod von Pfarrer Hilse aus Treptow und würdigte dessen Arbeit in der DDR und besonders beim „Runden Tisch“ zu Wendezeiten. In der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen begrüßte er Peter Leiß als Nachfolger von Elke Werner und teilte mit, daß Brigitte Gelbke den Fraktionsvorsitz übernommen habe. Bürgermeister Dr. Ulbricht informierte zuerst über die Bildung der gemeinsamen Arbeitsgruppe durch Sozial- und Arbeitsamt zur Umsetzung der Hartz-IV-Reformen. Weitere Themen waren u.a.: -die Stellungnahme des Bezirksamtes zu den Planungen für den Flughafen Berlin Brandenburg International in Schönefeld, - das 10jährige Bestehen des ersten Bürgeramtes im Bezirk, das er als „Erfolgsmodell“ bezeichnet; demnächst wird in Grünau das 4. eröffnet; künftig sollen viele Anliegen auch per Internet oder in einem „mobilen Bürgeramt“ erledigt werden können. - die schrittweise verstärkte Zusammenarbeit von FHTW und Wirtschaftskreis Oberschöneweide (s. auch Seite 11), - das einjährige Bestehen des Einkaufszentrums Schöneweide; die Geschäftsleute sind zufrieden und bieten die Freiräume zur verstärkten öffentlichen Nutzung an. - die gut besuchten Wirtschaftstage in Adlershof mit interessanten Diskussionen, - die „Oskar“-Verleihung des Mittelstandes, bei der zwei von vier Preisträgern aus TreptowKöpenick kamen, - die beträchtlichen Probleme des Vereins „Jugendhilfe Treptow-Köln“ (in der Alten Schule und anderenorts im Bezirk). Es gilt die erhobenen Vorwürfe zu untersuchen; man hofft, zumindest die Familienberatung und die Kita-Küche bei einer möglichen Insolvenz zu retten. - die Enthüllung von Gedenktafeln an ehemaligen MfS-Dienststellen im Bezirk am 4.11.; der kürzlich entdeckte Fluchttunnel in Treptow wurde vor seiner Beseitigung dokumentiert, später soll eine Gedenktafel an ihn erinnern. Auf „Mündliche Anfragen“ war u.a. zu erfahren, daß - die Verwaltung des Einkaufszentrums „Adlershofer Tor“ an der Rudower Chaussee davon ausgeht, von den leerstehenden Büroflächen ca. 8.000 m2 bis zum Frühjahr an namhafte Unternehmen vermieten zu können. - das Beratungsangebot zur „Berufsförderung für Mädchen und Frauen“ auch nach dem Wechsel der Frauenstrukturstellen zu den Vereinen „Lady's Stammtisch“ und „Schutzhülle“ erhalten bleibt. - es keinen neuen Erkenntnisstand zum Projekt „Adlershofer Therme“ gibt; das Angebot einer 20%-Förderung besteht weiter. Zu den schriftlichen Antworten auf die Großen Anfragen zu „Rechtsextremen Aktivitäten“, „Auswirkungen der Hartz-Gesetze auf die soziokulturelle Infrastruktur“ und die „Veränderungen im LuV (Amt) Planen und Vermessen“ gab es wenige Rückfragen. Der Bebauungsplanentwurf zum Ausbau des Areals zwischen Otto-Franke-Straße, Adlergestell und Glienicker Weg (s. AZ Nr. 126) wurde einstimmig angenommen. Beschlossen wurde u.a., dem Bezirksamt zu empfehlen, - im Mai 2005 den 15. Jahrestag der 1. demokratischen BVV nach dem Fall der Mauer in einem Festakt zu würdigen. - umgehend die Vorwürfe zum Geschäftsgebaren des Vereins „Treptow-Köln e.V.“ auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen zu lassen und ggf. die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. - sich dafür einzusetzen, daß das Wasserwerk Altglienicke dem an einer weiteren Nutzung interessierten Verein überlassen werden kann. - eine geeignete Fläche für die Einrichtung eines für Wohnmobile und Caravans geeigneten Stellplatzes zu finden und interessierten Betreibern zur Nutzung anzubieten. - im Rahmen seiner Möglichkeiten Grundstücke (Uferstreifen und -zugänge) an den See- und Flußufern langfristig für die Öffentlichkeit zu sichern. - sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, daß die Weerthstraße zum Adlergestell hin geöffnet wird. - sich für den Erhalt des Hauses Natur und Umwelt in der Wuhlheide über den 31.12.2004 hinaus einzusetzen. - sich dafür einzusetzen, daß bei Bedarf auch Schloß Köpenick als Veranstaltungsort für Hochzeiten genutzt werden kann. - die Nutzung der Räumlichkeiten in der Rudower Str. 51 durch das Jugendbündnis „Bunt statt Braun“ über den 9.11. hinaus zu ermöglichen (Auschwitz-Ausstellung, s. S. 7). - das Gelände des Entwicklungsgebietes rechts und links der Rudower Chaussee als Tempo-30Zone auszuweisen. Den Mitteilungen des BVV-Vorstehers Nr. V/33 entnehmen wir u.a., daß - von den 21 Oberschulen nur an der Ernst-Friedrich-Oberschule die Aufstellung von KondomAutomaten befürwortet wurde. - auch für die KGA „Am Adlergestell“ Straßenreinigungsgebühren anfallen, obwohl sie an kein öffentliches Straßenland grenzt. Als „Hinterlieger“ mit Zufahrt vom Adlergestell wird sie von der BSR der Reinigungsklasse 2 zugeordnet. Die nächsten BVV-Sitzungen finden am 25.11. (nach Redaktionsschluß) und am 16.12. ab 17 Uhr statt, zuvor gibt es ab 16 Uhr Bürgeranhörungen. W.S.

„WIEDER GEHT EIN JAHR ZU ENDE“
Für viele von Ihnen brachte es neben Freude, Erfolg und Glück auch Schmerz und Verlust. Sie verloren einen geliebten Menschen und begleiteten ihn auf seinem letzten Weg. Gelebte Trauer ist wichtig, um Abschied zu nehmen, den Verlust mit dem Kopf und dem Herzen zu verarbeiten. All denen, die sich vertrauensvoll an uns wandten, denen wir Mut zusprechen und eine kleine Hilfe geben konnten in den Alltag zurückzufinden, wollen wir hiermit danken. Neue Kraft schöpfen, traurig zu sein ohne Wehmut, Dankbarkeit zu empfinden, für das was gewesen, ist wichtig für das eigene Weiterleben. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen für das neue Jahr alles Gute und die Kraft, sich an den kleinen und großen Dingen des Lebens neu erfreuen zu können.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin

Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof
verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Adlershofer Helfer

BESTATTUNGSHAUS PRIEPKE
Familie Priepke und Mitarbeiter 12489 Berlin, Hackenbergstraße 12, Tel. 670 20 20

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Gedanken zum Fest
In der Regel freuen wir uns auf besondere Tage in unserem Leben und genießen gern, was sie uns bringen. In diesem Monat feiern wir wieder Weihnachten, das Fest der Geburt Jesu Christi. Viele Straßen und Häuser sind weihnachtlich geschmückt. Kerzenlicht erhellt die Dunkelheit und Weihnachtsdüfte ziehen durch die Räume. Weihnachtliche Bräuche und geheimnisvolle Vorbereitungen lassen die Augen der Kinder heller leuchten ... Wohl zu keinem anderen Fest erfüllen so viele Hoffnungen und Wünsche die Herzen der Menschen. Weihnachten zählt zu den höchsten Feiertagen der Christenheit. Selbst Menschen, die keine innere Bindung zum christlichen Glauben haben, erleben dieses Fest anders als die üblichen Feiertage. Doch das alles kann nicht darüber hinwegtäuschen, daß der Wert des Weihnachtsfestes längst herabgesetzt ist. Unzählige Menschen stimmen Jahr für Jahr gedankenlos in vertraute Weihnachtslieder ein und besingen den Erlöser Jesus Christus, den sie nicht kennen und dessen Namen sie elf Monate lang totgeschwiegen haben. Für viele erschöpft sich dieses Fest einzig darin, einander zu beschenken. Das Weihnachtsfest ist mehr als nur Erinnerung an ein großes, einmaliges und unwiederholbares Ereignis. Wir feiern etwas, das so groß ist, daß man es kaum in Worte kleiden kann. In Bethlehem ist Gott in Jesus Christus selbst Mensch geworden. Das ist mehr als Weihnachtsidylle mit Tannenduft und Kerzenschein. Die Liebe Gottes kam in seinem Sohn zu uns. Er hat sich selbst als Geschenk gegeben. Jesus Christus ist mit der Botschaft der Liebe und göttlichen Gnade unter die Menschen getreten. Er hat nicht nur Erlösung gepredigt, sondern sie vollbracht. Damit wir ewig leben können, ließ Jesus Christus sich kreuzigen. Unser Verstand kann dieses Geheimnis nicht fassen. Weihnachten gedenken wir nicht nur der Vergangenheit, sondern freuen uns über die Gegenwart Gottes. Jesus Christus hat die Seinen nicht verlassen. Er gab ihnen die Zusage: „Ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende.“ Dieses Versprechen gibt gläubigen Christen die Hoffnung, trotz mancher Sorgen und schlechter wirtschaftlicher Prognosen zuversichtlich in die Zukunft zu gehen.

Kirchliche Termine
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) trifft sich die Gemeinde am 5.12. zum Familiengottesdienst um 10 Uhr mit anschließender Adventsfeier. Um 15 Uhr lädt die FamilienMusikschule Rehberg (s. S. 3) und am 11.12. um 15 Uhr die Josef Schmidt Musikschule zum Adventskonzert ein. Am 17.12. zeigt um 15.30 Uhr die Kita Handjerystraße ihr Krippenspiel. Am Heiligen Abend (24.12.) wird um 16 (mit Krippenspiel) und 18 Uhr zur Christvesper eingeladen. Um 22 Uhr trifft man sich zu Musik zur Christnacht. Am 25.12., 26.12. und 1.1. beginnen um 10 Uhr Gottesdienste (kein Gottesdienst am 2.1.). Zum Jahresausklang trifft sich die Gemeinde am 31.12. um 16 Uhr zum Abendmahlsgottesdienst. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Frauenkreis am 3.12. und 17.12. um 15 Uhr und der Männerkreis am 3.12. um 19 Uhr zusammen. Zum Haus-Gesprächskreis am 10.12. um 20 Uhr kann man sich bei Familie Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zum Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht sowie dem Jugendtreff am 2.12. um 17.30 Uhr bei Pfarrerin Quien (677 47 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. In der Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) sind am 2.12. interessierte Gäste um 19.30 Uhr beim Gesprächskreis „Suchen & Fragen“ zur Apostelgeschichte willkommen. Am 5.12. werden nach dem Gottesdienst Bücher aus dem Sonnenhaus Ziegler angeboten. Am 1.12. und allen weiteren Mittwoch-Morgen treffen sich Gemeindeglieder um 6 Uhr zur Roratemesse bei Kerzenlicht. Meditationen mit und bei Frau Waury (Florian-GeyerStr. 52, Tel. 677 39 00) beginnen am 21.12. um 18 Uhr. Am Heiligen Abend trifft man sich um 15 Uhr in der Kirche zur Krippenandacht der Kinder und um 22 Uhr zur Christmette. Von 15.30 bis 21 Uhr wird herzlich zum Beisammensein im Pfarrheim eingeladen. Am 25.12. und 26.12. findet jeweils um 11 Uhr ein Hochamt statt. Der Gottesdienst zum Jahresschluß beginnt am 31.12. um 18 Uhr, Gottesdienste zum Jahresanfang am 1.1. und am 2.1. um 11 Uhr. In die „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) lädt die Freie evangelische Gemeinde am 2. Advent (5.12.) um 15 Uhr zur Adventsfeier ein. Jeweils freitags ist um 16 Uhr Kinderund um 18.30 Uhr Teenagertreff im „MOTK“ (außer in den Weihnachtsferien). Die Senioren laden am 15.12. um 14.30 Uhr zum Gemeinschaftsnachmittag ein. Am Heiligen Abend beginnt um 16 Uhr eine „Christvesper“. Am zweiten Weihnachtsfeiertag laden die Kindergruppen um 10 Uhr zum Familiengottesdienst ein. Zum Rück- und Ausblick animiert der Jahresschlußgottesdienst am Silvesterabend um 16 Uhr. Der Gottesdienst zum Jahresanfang beginnt am 2.1. um 10 Uhr. Zu allen Veranstaltungen sind Gäste stets willkommen. Aktuelle Infos unter Tel. 677 56 65 oder im Internet unter www.lebewertvoll.de. Die Gemeinde der Neuapostolischen Kirche (Handjerystr. 27) lädt zum Weihnachtsgottesdienst am 25.12. um 9.30 Uhr ein (kein Gottesdienst am 26.12. und 29.12.). Der Gottesdienst zum Jahresabschluß beginnt am 31.12. um 16 Uhr und der zum Jahresanfang am 1.1. um 10 Uhr (kein Gottesdienst am 2.1.). Ab 5.1. finden die Gottesdienste wieder regelmäßig sonntags um 9.30 und mittwochs um 19.30 Uhr statt.

Nun singet und seid froh
(In dulci jubilo) Nun singet und seid froh, jauchzt alle und sagt so: Unsers Herzens Wonne liegt in der Krippe bloß und leuchtet wie die Sonne in seiner Mutter Schoß. Du bist A und O, du bist A und O. Groß ist des Vaters Huld, der Sohn tilgt unsre Schuld. Wir war'n all verdorben durch Sünd und Eitelkeit; so hat er uns erworben die ewge Himmelsfreud. Eia, wärn wir da! Eia, wärn wir da! Dir schallt Halleluja jetzt hier und einstens da, wo die Engel singen das „Heilig“ allzumal, und wo die Psalmen klingen im hohen Himmelssaal. Wären wir doch da! Wären wir doch da!

Weihnachten ist auch Anlaß, Gott zu danken. Es mag sein, daß wir uns in diesem Jahr auf Grund knapper Kassen weniger Wünsche erfüllen können. Doch den meisten von uns ließ Gott immer noch das tägliche Brot zukommen. Auch ist es des Lobens und Dankens wert, wenn wir eine Familie haben, in der wir geborgen sind. Und angesichts der vielen Kriege in der Welt können wir unendlich dankbar sein, daß in unserem Land Frieden ist. Die alten Advents- und Weihnachtslieder spannen den Bogen von der Geburt Christi über seinen Opfertod bis zu seiner Wiederkunft. Da betrachtet man nicht nur das Kind in der Krippe, man singt von seiner trostreichen Gegenwart und gibt seiner Sehnsucht Ausdruck, ewig dort zu sein, wo er ist. Dietmar Przybylka Neuapostolische Kirche

BESTATTUNGEN
seit 1882

Weihnachtliches Beisammensein am Heiligen Abend
Alleinstehende aller Konfessionen, die den Heiligen Abend nicht allein und einsam verbringen möchten, sind herzlich eingeladen, am 24.12. zwischen 15.30 und 21 Uhr ins Pfarrheim der katholischen Kirche in der Nipkowstr. 15 zu kommen.
Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09 Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Film-Highlights im Kino Casablanca:
für nur 2,50 €
Mittwoch, 1.12. „Die Frauen von Stepford“ Mittwoch, 8.12. „30 über Nacht“ Mittwoch, 15.12. „Fahrenheit 9/11“ Mittwoch, 22.12. „Kleinruppin forever“ Mittwoch, 29.12. „The Village – Das Dorf“
ab 2.12. „Terminal“

Adlershofer Herbst-Nachlese
Zum diesjährigen Herbst-Putz des Adlershofer Bürgervereins Cöllnische Heide im gleichnamigen Waldgebiet kamen mehr Helfer als in den Vorjahren. 36 junge und ältere Helfer(innen) trugen allerhand Unrat wie Dutzende Flaschen, entsorgte Zeitungsstapel und alte Fernsehgeräte zusammen. Für alle Aktiven hatte „Blattlaus“-Wirt Lutz Nagorski als Dank eine leckere Erbsensuppe spendiert, dafür Dank auch ihm. Der anschließende Spaziergang mit Förster Bartsch wurde zur kurzweiligen Lehrstunde. Älter als die 130jährigen Kiefern ist noch ein alter Jagen-Stein. Der Tag klang erstmals mit einem großen Herbstfeuer bei der „Blattlaus“ aus. Mitgliedern des Bürgervereins und der KGA „Am Adlergestell“ gilt der Dank für die Vorbereitungen, der Freiwilligen Feuerwehr Adlershof für die fachliche Aufsicht, damit nicht „Adlershof in Flammen“ entstand. Fast 200 Gäste erfreuten sich an dem prasselnden Feuer und hoffen auf eine Wiederholung in kommenden Jahr. Dr. Hans Erxleben

Lampionumzug der Heide-Grundschule
Der jährliche Lampionumzug der Heide-Grundschule fand am 9. November leider bei Nieselregen statt. In den Wochen zuvor wurde im Hort dafür fleißig gebastelt. Unter Anleitung waren tolle Lampions mit schönen Motiven entstanden. Nach dem Umzug machten es sich alle gemütlich. In der Zwischenzeit hatten emsige Hände einen Imbißstand aufgebaut. Bei gegrillten Würstchen, Schmalzbrötchen, Zuckerwatte, Glühwein, Teepunsch und Saft konnten es sich Kinder und Erwachsene gut gehen lassen. Dafür danken wir allen, die zum Gelingen des Tages beitrugen. Das sind der Förderverein, die Wiener Feinbäckerei, Bäcker Becker, Konditorei Gebhardt, MiniMal, hilfreiche Eltern, Essenfirma Giermann, Musikschule Fröhlich und die freundlichen Polizeibeamten, die dafür sorgten, daß niemand zu Schaden kam. Es war für alle ein gelungener Abend. Zum traditionellen vorweihnachtlichen Singen treffen sich Schüler, Eltern, Lehrer(innen) und Erzieherinnen aus Schule und Hort am 13. Dezember um 18 Uhr diesmal in der Turnhalle. Die Erzieherinnen der Heide-Grundschule, Haus 1

„Große Haie – kleine Fische“ ab 16.12. „Das Mädchen mit dem Perlenohrring Auch im Dezember: „La mala educacion“, „Darf ich bitten“, „7 Zwerge“ (Anfangszeiten bitte telefonisch unter 677 57 52 erfragen oder www.kino-casablanca.de)

Für den Frieden in der Welt
Das Adlershofer Boot der Ökumene, mit dem die Gemeinden schon beim Festumzug „gemeinsam unterwegs“ waren, hatte zum Buß- und Bettag in der Christus-König-Kirche angelegt. Gemeinsam sangen Foto: Glieder der Kirchengemein- Staneczek den aus Adlershof und Altglie- Welt. Die Kollekte zur Unterstütnicke das Lied „Recht ströme wie zung der Arbeit des Förderkreises Wasser“, das gleichzeitig Thema für strahlengeschädigte Kinder des Bittgottesdienstes war, und (s. AZ Nr. 123) erbrachte einen beteten für den Frieden in der Betrag von 300,54 €. W.S.

Der Montagabend: „Weihnachtslieder“ 6. Dezember, 19.30 Uhr

Akkordeonorchester sucht Interessenten
Das Akkordeonorchester der Joseph Schmidt Musikschule sucht Jugendliche und Erwachsene, die bereits Vorkenntnisse der Mittel- und Oberstufe haben. Interessenten können zur Probe montags um 19.15 Uhr zur Rudower Chaussee 4, Haus 5, kommen oder sich anmelden unter: 6172-4968, 65 01 66 66 und bei der Ensemble-Leiterin 929 19 90. Neben dem Weihnachtskonzert in der Verklärungskirche (s. S. 3) präsentiert sich die Musikschule u.a. am 3.12., 19 Uhr, mit einem Rock-Pop-Jazz-Konzert im Treptower Gérard-Philipe-Klub und am 8.12., 19 Uhr, mit Kammermusik zum Advent im Konzerthaus am Gendarmenmarkt.

Benefiz-Gala zugunsten der Kinder von Beslan
Das Neue Sinfonieorchester Berlin gibt am 5. Dezember um 16 Uhr im Bunsensaal der WISTA (Rudower Chaussee 17) eine Benefiz-Gala zugunsten der Kinder von Beslan, die beim Geiseldrama im September in der nordossetischen Schule verletzt wurden. Der Erlös des Konzerts geht an den „Kindernothilfe e.V.“ für die Verbesserung der Ausstattung des Kinderkrankenhauses in Wladikawkas/Rußland zur Behandlung der Opfer. In dem weihnachtlichen Konzert mit beliebten Kompositionen von Peter I. Tschaikowski erklingen die Serenade C-Dur op. 48, das Violinkonzert D-Dur op. 35, die Schwanensee-Suite op. 20 und die Nußknacker-Suite op. 71. Die künstlerische Leitung hat Gerd Herklotz, Solist ist Konzertmeisters Yoshiaki Shibata. Auch wir hoffen, daß viele Adlershofer die bequeme Möglichkeit eines hervorragenden Konzertabends nutzen, damit ein hoher Spendenbeitrag zusammenkommt und zudem das Orchester weiterhin in Adlershof auftritt. Der Eintrittspreis beträgt 15 € (erm. 11 €). Kartenvorverkauf bei Lotto/Toto Cobel, Dörpfeldstraße 53; telefonische Kartenvorbestellung und Informationen sind unter 53 01 53 56 oder www.neues-sinfonieorchester.de möglich. Die Tageskasse öffnet um 15 Uhr. W.S.

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Dezember 2004

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Diesmal nicht mit „Rosa Roth“
Carmen Maja Antoni war zu Gast in Adlershof
Martha Töwe-Meyerhoff (re.) kam extra aus Hamburg zu der Veranstaltung „Zur Sache“ am 27.10. angereist, nachdem sie aus unserer Zeitung erfahren hatte, daß Carmen Maja Antoni, die tolle Spielgefährtin aus Kindertagen, sich in der Alten Schule den Fragen zur Kindheit und ihrem Wirken als Schauspielerin (u.a.
Foto: Staneczek

„Neue Bilder aus dem alten Adlershof“
Am 20. Dezember lädt Ortschronist Rudi Hinte letztmalig in diesem Jahr alle Interessierten zur Erweiterung ihrer Kenntnisse über unseren Heimatort ein. Im Kulturzentrum „Alte Schule“ zeigt und kommentiert er ab 18.30 Uhr „Neue Bilder aus dem alten Adlershof“. W.W.

Pablo-Neruda-Abend im Hause seiner Freundin Anna Seghers
Zu einem Pablo-Neruda-Abend im Hause seiner Freundin Anna Seghers wird am 8. Dezember eingeladen. Die Schauspielerin Monika Woytowicz liest: „Die Poesie ist ein fließender Strom“. Chiles größter Dichter Pablo Neruda – sein Weg in Prosa und Lyrik. Beginn um 18 Uhr im Haus AnnaSeghers-Straße 81. Eintritt frei.

in der Fernseh-Krimireihe „Rosa Roth“) stellt. Für alle Anwesenden war es ein vergnüglicher Abend, für unsere Leser werden wir uns mit Frau Antoni im kommenden Jahr treffen und davon berichten. Wolf Will

Ausstellungen laden ein
Noch bis zum 14.12. kann die Ausstellung „Künstler – Köpfe – Ateliers“ von Martin Weinhold in der Galerie in der Alten Schule mit ansprechenden Portraitaufnahmen von ca. 80 bildenden Künstlern aus dem Bezirk Treptow-Köpenick betrachtet werden. Nähere Informationen zu den abgelichteten Künstlern gibt ein Bildband, der in der Ausstellung ausliegt und auch für 24 € erworben werden kann. Die Galerie ist Mo, Di, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und So 15-19 Uhr geöffnet. In der Stefan Heym Bibliothek ist seit der Namensgebung zu den Öffnungszeiten (Mo, Di, Do 11-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr) eine Dauerausstellung zur Würdigung des Namensgebers im Wintergarten zu sehen. Im Café in der „Alten Schule“ zeigen noch bis zum Jahresende Mitglieder des „Adlershofer Künstlerstübchens“ unter dem Motto „wir einmal anders“ erstaunliche Motive. Wer sich mit ihnen treffen möchte, ist hier am 16.12. ab 16 Uhr herzlich willkommen. Man freut sich immer über interessierte Gäste, die vielleicht auch malerisch tätig werden möchten. Im derzeit wenig genutzten Mehrzweckraum (Restaurant) sind Arbeiten der Gruppe WIR zu sehen. Wieder ab Januar würden sich die Mitglieder der Gruppe am 2.+ 4. Donnerstag ab 17 Uhr über interessierte Gesprächsgäste freuen. Die Bilder im Restaurant können nach Vereinbarung (Tel. 67 77 68 11) betrachtet werden, das Café (Seniorenbegegnung) ist normalerweise werktags von 10 bis 18 Uhr zugänglich. Die dokumentarische Ausstellung „Der Aufstand – Die Bezirke Köpenick und Treptow“ wurde vom Heimatmuseum Köpenick zur Erinnerung an den Arbeiteraufstand in der DDR am 17. Juni 1953 erarbeitet und wird Mo-Fr 9-18 Uhr in der Flurgalerie der Volkshochschule in der Baumschulenstraße 81 gezeigt. (Informationen: Tel. 6172-5411). Im „Haus der Jugend Köpenick“ (Rudower Straße 51) ist noch bis Januar die von Jugendlichen gestaltete Ausstellung „Ein Stück Erde wurde zum Grab der Menschlichkeit - eine andere Ausstellung zu Auschwitz“ Sa + So 15-19 Uhr zu sehen. Informationen und ggf. andere Besichtigungstermine über Conny Heidrich (Tel. 652 04 83). W.S.

Wir danken unseren Kunden für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen angenehmen Rutsch ins neue Jahr!
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Allen Freunden und Gästen der „Blattlaus“ wünschen wir viele frohe und besinnliche Stunden in der Advents- und Weihnachtszeit. Im kommenden Jahr erhoffen wir für alle Gesundheit, Freude und Erfolge. Auch 2005 werden wir uns über jeden Ihrer Besuche freuen.

Was läuft im Dezember in der
Vorweihnachtliche Essen zu zweit
und nur einer muß bezahlen

am Dienstag, dem 7. Dezember, ab 18 Uhr
Weihnachtlicher Festschmaus

am Samstag, dem 25. Dezember, ab 12 Uhr
(Vorbestellung erbeten)

Weihnachts-Brunch

am Sonntag, dem 26. Dezember (ausgebucht)
ab 16 Uhr sind neue Gäste willkommen

Jahresend-Vorfeier

Tel. 671 42 41
Vorankündigung:

am Montag, dem 27. Dezember, 19-01 Uhr
(kaltes Buffet, Getränke, Musik, Tanz; 35 €)

Neujahrs-Brunch

Jazz-Abend
mit dem Tin Alley Jazz Quartett

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am Samstag, dem 1. Januar 2005, 12-15 Uhr
(Vorbestellung erbeten)

am Samstag, dem 15. Januar, ab 20 Uhr

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Nr. 128

„Plan von dem Etablissement Adlers Hoff und der Plantage“ von 1755. Ein Kolonistenhaus aus dem gleichen Jahr (hier in einer Aufnahme von 1895)

Wie Adlershof eingerichtet wurde
Erwartungsvoll lenkte der königliche Beamte Christian Siwicke seine Schritte zum linken Flügel des Berliner Stadtschlosses. Hier sollte in den Räumen der „Königlich Preußisch Churmärkischen Krieges- und Domainen Cammer“ an diesem 14. April 1754 endlich der seit Monaten vorbereitete Vertrag zum Erwerb „über den sogenannten Süszen Grund bey Cöpenick ... jetzt Adlershoff benahmet“ unterzeichnet werden. Sieben Kammerräte, darunter der 1. Direktor Anton Friedrich Groschopp, Vize-Direktor Johann Friedrich Fiedler, Rat Litzmann wie auch Siwicke unterschrieben und besiegelten den „Erb Eigenthums und respektive Zinß Contract“. Lampencommissario Siwicke erlebte einen Höhepunkt seiner Laufbahn, wurde er doch in seinen gutsherrlichen Rechten mit adligen Gutsbesitzern gleichgestellt. Grund und Boden von Adlershoff gehörte nun ihm, er konnte ihn vererben oder veräußern. Nach sechs Freijahren hatte er jährlich 82 Taler beim Amt Cöpenick einzuzahlen, welches den königlichen Besitz zwischen Hessenwinkel, Mahlsdorf, Friedrichsfelde und Rudow verwaltete und die Erlöse aus Dörfern, Wäldern, Plantagen, Seen und Vorwerken einzog. König Friedrich II. mußte den Vertrag noch „confirmieren“ (bestätigen), was am 29. Mai d.J. geschah. Siwicke hatte viel zu tun, denn im Vertrag hatte er sich verpflichtet, „das gantze Etablissement auf seine Kosten ... längstens binnen zwey Jahren vollkommen einzurichten“. Dafür hatte er allerdings schon umfangreiche Vorarbeit geleistet. Der für die Anlegung neuer Kolonien in der Kurmark zuständige Kriegs- und Domänenrat Johann Friedrich Pfeiffer, der sich hier gut auskannte, hatte dem König im Herbst 1753 vorgeschlagen, „im sogenannten süßen Grund Amt Cöpenick“ einen neuen Ort einzurichten. Aus Unterlagen jener Tage ist zu ersehen, daß es zunächst ein Kolonistendorf wie der Nachbarort Grünau sein sollte, mit acht Gehöften zu je 50 Morgen (39 als Acker, 10 als Wiesen für die Viehzucht von drei Kühen, Schweinen und Federvieh sowie 1 als Garten). Aus den erwarteten Einnahmen (Korn und Viehzucht) und Ausgaben ergab sich ein Erlös von 82 Reichstalern (für die jährliche Pacht von 8 Gehöften zuzügl. Abgabe für Brauerei-, Branntwein-, Mühlenund Jagdgerechtigkeit) Es wurde jedoch entschieden, das „Etablissement“ von einem Gutsbesitzer einrichten zu lassen, der die Äcker bestellen läßt und acht Büdnerfamilien ansetzt. Am 10. Oktober legte Kommissar Ludwig Meschker, Pfeiffers Landmesser und Sekretär, „nach bestehender Vermessung“ einen Plan für das „anzulegende Etablissement“ von 417 Morgen, 104 Quadratruten vor, der auf 406 Morgen reduziert wurde. Die königliche Order zur Gründung des Ortes lag am 9. Dezember vor. Siwicke erhielt den Zuschlag und legte am 1. Februar 1754 einen „Anschlag des erforderlichen Bau Holtzes zur Erbauung der Vorwerks Gebäude, wie auch 4 Büdner Häuser jedes á 2 Famillien, zum Etablissement auf dem sogenannten Süßen Grund bey Coepenick“ vor. Er plante Baumaterial für ein Wohnhaus, das Vorwerksgebäude (60 mal 40 Fuß, eine Etage, mit einem verschwalbten liegenden Dachstuhl, 21 Gebinde und Ziegeldach), ein Brauhaus nebst Branntweinkammer als Seitenflügel, einen zweiten Seitenbau mit Pferde- und Ochsenställen (je 60 mal 30 Fuß mit Zie-

(Teil I)

geldach), vier Büdnerhäuser für je zwei Familien (48 mal 24 Fuß, 9 Gebinde im Stuhl und Strohdächern), zwei offene Brunnen, 20 Ruten Bohlenzaun um den Vorwerksgarten mit Torwegen und einem Gehege um die Kolonistengärten. Die Maße der Gebäude sowie die Anzahl der beantragten 1.397 Kiefernstämme wurde vom Amt Cöpenick reduziert. Immerhin sollte Siwicke „das nöthige Bauholtz voritzo (jetzt) gantz frey ...“ erhalten, das für ihn aus der „Coepenickschen Heyde gegraben“ werden sollte. Landjäger Friedrich Wilhelm Bock (s. AZ Nr. 107/108), der von 1740 bis 1754 auf dem Süßen Grund einen Acker bestellt hatte, bekam einen entsprechenden Auftrag. Der Wert des Holzes wurde später mit über 1.200 Reichstaler angegeben. Für die emsig vorangehende Bautätigkeit verwendete Siwicke auch Kiefern- und Eichenholz von seinem Gutsland, das bald zu Dreiviertel gerodet worden war. Dazu gehörten auch die auf dem ehemaligen Zinsacker von Bock vorhandenen Föhren. Im Juli 1754 erhielt der neue Gutsbesitzer auf dem Wasserweg 20.000 Ziegel geliefert. Dafür brauchte er an der Zollstation

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Dezember 2004
bei der Langen Brücke am Cöpenicker Schloß lt. Zinsvertrag keinen Zoll zu entrichten. Neben der Bautätigkeit kümmerte sich Siwicke auch um den rechtzeitigen Getreideanbau auf den gerodeten und gepflügten Ackerflächen. Aus einem Bericht der Kammerräte Groschopp, Fiedler und Hornfeld vom 6. Januar 1755 geht hervor, daß die Äcker „zum Teil mit Winterung bestellet...“ waren. Diesen Unterlagen können wir auch entnehmen, was Siwicke auf seinen Äckern anbauen ließ. Von 39 Morgen waren 13 Brache, 13 für Roggen, 2 für Gerste, 4 für Hafer und 7 sollten im Sommer unbestellt bleiben. Das entsprach etwa der vom König geförderten „Englischen Wirtschaft“ (Dreifelderwirtschaft), nach der auf zwei Körnersaaten ein Brachliegen oder Kartoffeln folgen sollten. Er forderte zur Bodenverbesserung, speziell für das sandige Terrain des Amtes Cöpenick, zudem den Lupinen- und Futterkräuteranbau. Als weiteres Betätigungsfeld mußte Siwicke mit dem Gut die bereits angelegte Maulbeerbaumplantage übernehmen. Diese hatte 1753 Oberamtmann Puhlmann, Chef des Amtes Cöpenick, eingerichtet. Er erhielt im Januar dafür eine Erbliche Verschreibung, übertrug sie im Februar an Kammerrat Pfeiffer, der die Plantage an Gutsbesitzer Siwicke für 2.000 Reichstaler verkaufte (da es sich hierbei um eine unredliche Manipulation von Pfeiffer handelte, wurde dieser hierfür und für weitere Vergehen bestraft). Siwicke, der davon nichts wußte, übernahm die 75 Morgen große Plantage mit der Verpflichtung, 3.000 Maulbeerbäume für die Seidenraupenzucht zu halten und nach 6 Freijahren 10 Reichstaler Zins zu entrichten. Zur Plantage gehörten das noch nicht einsieht.“ Sie haben auch „gefunden ... dass ... überhaupt nur noch etwa 200 - 300 Föhren darinnen (im „Etablissement“) befindlich sind, ... nebst sämtlichen auf dem Rade-Fleck (den zu dreiviertel gerodeten Gutsäckern) befindlichen Holtze, welches in festen und guthen wachsbahren Birken bestehet, nach der Erbverschreibung dem Entrepreneur (Einrichter des Gutes) ohnentgeltlich gelassen ...“ Der Ort zeigte nun das auf den Landkarten der folgenden 120 Jahre typische Bild einer großen Lichtung, von einem Weg (der heutigen Dörpfeldstraße) durchzogen, mit dem Meierhaus, dem Vorwerk und den Häusern der Kolonisten. Das erste Kolonistenhaus war „mit Einheimischen Leuten besetzet“, wie im zitiertem Bericht zu lesen ist. Siwicke erbaute 1755 die noch fehlenden drei Häuser. Bis November 1755 konnten „die 4 neu erbauten Häuser in Adlersdorff (gemeint ist Adlershoff) ...“ von acht Familien bezogen werden, wie aus einer Eingabe des Kolonisten Albrecht Wilhelmofsky vom 10. Juli 1780 an den König zu erfahren ist. Bei der Gewinnung der Kolonisten hatte sicher Kammerrat Pfeiffer, der erfahrene Organisator und Innenkolonisator, die entscheidende Rolle gespielt. Sechs Familien wurden in der Umgebung (so auch in Cöpenick) gewonnen. Zwei weitere hatte man im „Ausland“ angeworben, in Böhmen und Sachsen. Wilhelmofsky war ein „Zeugmacher aus Cralowitz, 2 Meilen von Prag“ und Johann Paul Säuberlich „ein Zeug und Leine Weber aus Sachsen, von Eilenburg bey Leipzig gebürtig“. Als erfahrene Handwerker aus traditionellen Webergebieten, nahmen sie unter den Adlershofer

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Kolonisten eine besondere Stellung ein. Das geht u.a. daraus hervor, daß von ihnen schriftliche Eingaben auch namens der anderen „Unterthanen“ überliefert sind. Beide Weber hatten sich mit ihren Familien bei Nacht und Nebel aus ihren Heimatorten nach Preußen aufgemacht, wobei sie Webstühle und Werkzeug zurücklassen mußten. Die Werber hatten ihnen Arbeit und ein besseres Auskommen versprochen. Beide wandten sich schriftlich an den König und erhielten in ihrem „neu angenommenen Haus einen Stuhl zu (ihrer) Arbeit allergnädigst“ zur Verfügung gestellt. Rudi Hinte (wird fortgesetzt)

Auflistung vom 10. Oktober 1753 für das Etablissement Süßer Grund

sogenannte Meierhaus (später als Wöllsteins Lustgarten gut bekannt) sowie ein Seidenwürmerhaus, eine Scheune und ein Stall. Es war schwierig, die erforderliche Zahl von Bäumen zu erhalten und die gepflanzten zu schützen. Erst sechsjährige Bäume sind „laubbar“, d.h. für die Fütterung der Seidenraupen geeignet. Im März 1755 befanden sich 1.800 brauchbare Bäume auf Siwickes Plantage, die übrigen standen in Reserve. Damit konnte er gegenüber den acht anderen Plantagenbesitzern im Amt Cöpenick sogar die weitaus größte Anzahl ausweisen. Bei ihrem Besuch des neuen Gutes im Januar 1755 sahen die genannten Kammerräte, daß Siwicke „einen Stall vor Rind-Vieh und Schweine pp. erbauet“ sowie ein Haus für zwei Familien (Doppelhaus für Büdner). Der Bau seines Wohnhauses (das Vorwerkhaus) und der übrigen drei Büdnerhäuser wurde vorbereitet. Erstaunt waren die Herren über einen Graben um den Süßen Grund mit zwei kleinen Schleusen, deren „eigentliche Absicht ... man ...

Rudi Hinte

ADLERSHOF
Vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien

Teil II ab 1920

MEDIEN-BÜRO Ebner

Weitere Episoden und Details aus der Historie unseres Ortes sind in den Bänden I und II des „Adlershof“-Geschichtsbuches von Rudi Hinte nachzulesen. Beide Werke sind für 12,60 € bzw. 13,90 € im „Boulevardbuch“ am Marktplatz, im Geschenkeladen Heidi Gläser in den Marktpassagen sowie bei Lotto/Toto Cobel, Dörpfeldstraße 53, erhältlich.

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Nr. 128

Seniorenbegegnung lädt ein
Die regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen der „Seniorenbegegnung in der Alten Schule“ im Café, Dörpfeldstraße 54, teilten wir im Januar (AZ Nr. 117) mit. Wieder im Programm ist die Seniorenverkehrsschule am 1. Montag (jetzt am 6.12.) von 9.30 bis 11 Uhr.

Außerdem bietet das Dezember-Programm:
1.12., 6.12., 7.12., 8.12., 15.12., Seniorentanz (2,50 €) Weihnachtsfeier des VdK Weihnachtsfeier der Volkssolidarität OG 73 Weihnachtsfeier der Volkssolidarität OG 74 Geburtstagsfeier der Volkssolidarität (Gäste sind herzlich willkommen.) 22.12., 14 Uhr: Weihnachtsfeier des Seniorentreffs (Eintritt frei) 14 Uhr: 14 Uhr: 14 Uhr: 14 Uhr: 14 Uhr:

Mit dem Seniorenbus im Dezember unterwegs
1.12. Besuch des Lügenmuseums in Gantikow bei Kyritz. Hier gibt es Dinge zu sehen, die gibt es gar nicht, oder doch? (Fahrpreis: 18 €) 6.12. Der Weihnachtsmarkt in Spandau ist unser Ziel, verbunden mit einer Lichterfahrt. Sie werden zwischen 12 und 13.30 Uhr abgeholt. (Fahrpreis: 12 €) 7.12. Heute gibt es eine Fahrt „ins Blaue“ durch das südliche Berliner Randgebiet. U.a. kann beim Fleischer in Schönefeld Frisches von der Schlachteplatte gekauft werden. (Fahrpreis: 14 €) 8.12. Für den Weihnachtseinkauf fahren wir nach Polen. (Fahrpreis: 20 €) 13.12. Und wieder geht’s zum Weihnachtsmarkt nach Spandau, verbunden mit einer Lichterfahrt. Sie werden zwischen 12 und 13.30 Uhr abgeholt. (Fahrpreis: 12 €) 14.12. Wir fahren zum Fischessen nach Beeskow. Auf dem Busgelände kann man kunstgewerbliche Gegenstände kaufen. (Fahrpreis: 18 €) 15.12. Im Museumsdorf Glashütte werden wir Glasbläsern bei der Arbeit zusehen, Ausstellungen besuchen u.v.m. (Fahrpreis: 15 €) 20.12. Wie an den vorangegangen Dezember-Montagen ist der Weihnachtsmarkt in Spandau unser Ziel. Sie werden zwischen 12 und 13.30 Uhr abgeholt. (Fahrpreis: 12 €) 21.12. Auf dem ehemaligen amerikanischen Flugplatz in Gatow besuchen wir das Flugzeugmuseum. Einkehr zum Mittagessen beim Italiener in Kladow. (Fahrpreis: 12 €) 22.12. Fehlt noch ein Geschenk? Wir bieten Ihnen eine Fahrt nach Polen an. (Fahrpreis: 20 €) Telefonisch anmelden können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeiten sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Bitte nennen Sie uns den Ausflugstag und informieren Sie uns, ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu allen Fahrten zwischen 8.30 und 9.30 Uhr abgeholt. Ihr VdK-Team

ProjektKomm-online
ProjektKOMM-online wendet sich an Frauen aus Technik, Natur- und Ingenieurwissenschaft, die ihre Berufschancen verbessern möchten. ProjektKOMM-online verknüpft e-learning und Präsenzseminare miteinander. Der größte Teil kann vom PC zuhause absolviert werden. Präsenz im Seminar ist gefordert, wo es um persönliches Auftreten, kommunikative Prozesse und Feedback geht. Die Weiterbildung dauert vier Monate. Beginn: 7. Januar 2005. Die Teilnahme ist kostenfrei. Information und Kontakt: LIFE e. V., Dircksenstr. 47, 10178 Berlin, Tel.: 308 798-18

Gelassenheit ist keine Hexerei
Wir unterstützen Sie
Jedes Jahr das Gleiche: Kurz vor den Feiertagen bricht eine hektische Geschäftigkeit aus. Hier müssen noch Geschenke besorgt werden, dort ist man mit der Weihnachtsbäckerei im Verzug, oder die Planung „Wer besucht wen und wann?“ tritt in die entscheidende Endphase. Wir können Ihnen nur raten: • Lassen Sie sich nicht von der allgemeinen Hektik erfassen, versuchen Sie, die Dinge gelassen anzugehen. • Ja, und wenn dieser gut gemeinte Rat allein nicht mehr ausreicht, können wir Ihnen mit einem leichten Tagesberuhigungsmittel auf pflanzlicher Basis weiterhelfen. • Baldrian, Hopfen und Melisse heißen die kleinen Helfer; in moderner Form als Dragees, Kapseln oder Tropfen lassen sie sich gut einnehmen und individuell genau dosieren. Sie werden sehen, dass es durchaus möglich ist, tatsächlich entspannt und gelassen durch den Feiertagsstress zu kommen. Doch auch hier gilt wie bei allen Arzneimittel: Am Anfang sollte die fachkundige Beratung durch uns stehen: Fragen Sie uns – wir helfen Ihnen gern. Damit es nicht zu hektisch wird:

Winterzeit im Britzer Garten
Zur Bestimmung und Beobachtung der Vogelarten wird am 5.12. in den Britzer Garten eingeladen. Im Dezember gibt es beste Voraussetzungen, sie in den kahlen Bäumen leichter zu entdecken und ihre Artenvielfalt ist nicht so verwirrend wie im Sommer. Bei einem zweiten Treffen am 19.12. hofft man dem Lied der Meisen und dem Gesang des Zaunkönigs lauschen zu können (Treff: 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). An einem Infotag für Erzieher erfahren diese am 2.12. bei einem Rundgang durch den Britzer Garten, wie Tiere und Pflanzen die kalte Jahreszeit überstehen. Spiele, Basteleien und Literaturtips ergänzen die Veranstaltung (Treff: 9.30 Uhr, Karl-Foerster-Pavillon, Anmeldung erforderlich!). Auch in diesem Jahr ist das Freilandlabor vom 3. bis 5.12. auf dem Rixdorfer Weihnachtsmarkt mit einem Stand vertreten. Eine Ausstellung zur „Natur im Winter“ informiert im Karl-FoersterPavillon zu Überwinterungsstrategien bei Tieren und Pflanzen. Nähere Informationen sowie Anmeldung zu den Veranstaltungen werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

Basteln mit Naturmaterialien
Im Umweltinformationszentrum Grünau (Regattastraße 126) findet Mo bis Do ab 10 Uhr für Jung und Alt ein Adventsbasteln mit Naturmaterialien statt. Es können Tischdekorationen, Geschenktüten oder Weihnachtskarten selbst hergestellt werden. Die Materialkosten betragen zwischen 0,50 und 3 €. Am 15.2. wird dort als Leihgabe des NABU Berlin die Ausstellung „Grüne Wände“ eröffnet. Sie bietet Tipps für die naturnahe Gestaltung Ihrer direkten Umgebung. Sie erfahren, wie mit einfachen Mitteln aus einer grauen Hauswand eine grüne Fassade wird (weitere Infos unter: 67 82 15 24).

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Vortrag über Pflanzenschutz
Über „Grundsätze des städtischen Pflanzenschutzes und ihre Umsetzung“ spricht am 14. Dezember Dr. Klaus-Dieter Hentschel (Humboldt-Universität Berlin) im Rahmen der Köpenicker Rathausgespräche zum Lokalen Agenda 21-Prozeß. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Raum 106 des Rathauses. Weitere Informationen unter 6172-2306 oder -5422. W.S.

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Kooperationsvertrag mit der FHTW unterzeichnet
Auf einer Veranstaltung am 20. Oktober in den Spreehöfen begrüßten der Wirtschaftskreis Treptow-Köpenick e.V. und der Oberschöneweider Unternehmerstammtisch e.V. die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW) im Bezirk. Dabei wurde ein Kooperationsvertrag unterzeichnet, der u.a. die Förderung gemeinsamer Interessen in wirtschaftlicher, wissenschaftlicher, kultureller, sportlicher und sozialer Hinsicht vorsieht. Dazu gehören die Betreuung von Themen für studentische Arbeiten, z.B. Praktika und Abschlußarbeiten, Anregungen, Vorgabe und Beauftragung praxisorientierter Forschungsthemen. Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht führte in seiner Rede aus, wie Politik und Verwaltung lokale Kooperationen von Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung unterstützen. Die ersten Studentenjahrgänge werden 2006/07 am neuen Standort sein. Bis 2009 sollen mehr als 5.000 Studenten und 300 Mitarbeiter in Oberschöneweide ansässig sein.

Wissenschaftsstandort lädt ein
In der Vortragsreihe Recht und Wirtschaft informiert die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacharias über „Rechts- und Steuertipps“ am 7.12. um 15.30 Uhr im UTZ, Volmerstr. 9. Anmeldung unter 6392-4567 erbeten. Zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion „Option Berlin: Innovationszentrum Deutschlands“ hat MdB Swen Schulz (SPD) u.a. Prof. Dr. Jürgen Mlynek (Präsident der Humboldt-Uni) am 8.12. ab 19 Uhr in den Konferenzraum des Erwin Schrödinger-Zentrums (Rudower Chaussee 26) eingeladen. Info unter 227-70 187. Zum 50. Jahrestag des Nobelpreis-Vortrags von Max Born veranstaltet das Max-Born-Institut am 10.12. einen Max-Born-Tag. Das Festkolloquium, auf dem u.a. Prof. Dr. Gustav Born (London) sprechen wird, beginnt um 11 Uhr im Max-Born-Saal (Max-BornStr. 2a). An gleicher Stelle kann am 11./12.12. von 10.30-17 Uhr eine Max-Born-Ausstellung besichtigt werden. W.S.

Den Kooperationsvertrag unterzeichneten Prof. Dr. Wolfgang Lausch, Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftskreises Treptow-Köpenick e.V., Peter Kincic, Vorstandsvorsitzender des Oberschöneweider Unternehmerstammtisch e.V., und Prof. Dr. Grüner, Präsident der FHTW

Dank an einen Alt-Meister
Seine Liebe zum Beruf wußten nicht nur dankbare Kundinnen zu schätzen, mit viel Enthusiasmus vermittelte er diese gepaart mit reichhaltigen Kenntnissen an 25 Lehrlinge. Daß er auch Tochter Heike für seine Zunft begeistern konnte, erfüllt ihn mit besonderer Freude. Sie hat gerade einen nagelneuen Salon (Dörpfeldstr. 32) eröffnen können und setzt so in Adlershof die Familientradition fort. Dank und Anerkennung von vielen Seiten sind Gerhard Wagnitz auch im verdienten Ruhestand gewiß. W.W.

Zukünftiges Jobcenter Leistungsstelle bis
Am 5.November unterzeichneten Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Berlin Süd, Konrad Tack, den Vertrag über die Gründung und Ausgestaltung der ersten Berliner Arbeitsgemeinschaft nach § 44b Sozialgesetzbuch II (Jobcenter). Das zukünftige Jobcenter, dessen Grundstein mit der Ratifizierung des Vertrages gelegt wurde, hat seinen Standort an der Rudower Chausee 4.

31.12. geschlossen
Zur Vorbereitung der Zahlbarmachung des Arbeitslosengeld II sowie der Sozialhilfe ab Januar 2005 ist es erforderlich, daß bis zum 31. Dezember 2004 eine Schließung der Leistungsstelle erfolgt. Die Erstberatungsstelle im Haus 4 (Raum 22, Rudower Chaussee 4) hat in diesem Zeitraum wie gewohnt von 8 - 13 Uhr geöffnet. Sie koordiniert auch Hilfeleistung in Notfällen.

Zum Ende dieses Jahres gibt Friseurmeister Gerhard Wagnitz (Jg. 30) nach mehr als 47 Jahren seinen Salon im Hause Dörpfeldstr. 49 auf. (Wir hatten ihn in AZ Nr. 40 vorgestellt.)

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An jedem Schuljahresende nahte im Monat Juni die letzte Kunsterziehungsstunde für meine „Damen“ und „Herren“ der 10. Klasse. Es waren 45 Minuten des Rückblicks auf die vergangenen zehn Jahre unserer gemeinsamen Arbeit. Immerhin hatte ich sie als Lehrer von der 1. bis zur 10. Klasse begleitet. Alle kamen noch einmal zu Wort, bevor ich mich von jedem Schüler mit einem Handschlag und passenden Worten verabschiedete. Mich interessierte besonders, welchen beruflichen Weg jeder einschlagen wollte. So erfuhr ich von meinen Meisterschülern Jürgen Schmidt und Rainer Görß, daß sie nach Möglichkeit eine künstlerische Laufbahn in Angriff nehmen wollten, was sie schließlich dann später auch in die Tat umsetzten. Jürgen wurde ein bekannter Bühnenbildner und Rainer ein bekannter Berliner Künstler auf verschiedenen Gebieten. Auch bei allen anderen Schülern waren ziemlich klare Berufsvorstellungen vorhanden. Da erzählte mir Christiane, die auch zu meinen künstlerisch be-

Eine nicht erwartete Abschiedstorte

Seite 12

Das Adlershofer Festkomitee hat auf seiner Sitzung am 18. November einstimmig beschlossen, auch zukünftig Veranstaltungen in unserem Ort zu organisieren. 1994 war das Komitee in Vorbereitung der 240-Jahr-Feier Adlershofs gegründet worden und hatte sich danach entschlossen, bis zum 250. Gründungsjubiläum weiterzuarbeiten. Auf seiner nächsten Sitzung am 12. Januar um 19 Uhr in der Alten Schule wird es sich mit dem Veranstaltungsplan 2005 befassen. Interessenten, die im Festkomitee mitarbeiten möchten, sind stets willkommen. Infos unter 677 24 58. L.E.

Adlershofer Festkomitee setzt seine Arbeit fort

Tel.

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Fax: 030/673 31 26

Zum 10. Geburtstag des Kinos „Casablanca“ am 10.11. konnte Geschäftsführer Michael Güll auch offizielle Gratulanten begrüßen. Hier ist er im Gespräch mit Doris Thyrolph (Leiterin des Bezirks-Kulturamtes), Wolfhard Staneczek (Adlershofer Zeitung und Festkomitee), Frank WegnerBüttner (Kunstverleih des Bezirksamtes) und Anne Dessau (Schriftstellerin, von links).

gabten Schülerinnen zählte, daß sie den Beruf einer Bäcker- und Konditorin mit späterem Meisterabschluß gewählt hatte. Wie bei allen anderen kleinen Vorträgen machte ich auch hier meine meist spaßigen Bemerkungen. Mit den Worten „Na, Christiane, dann wünsche ich mir von Dir eine schöne Torte, wenn ich hier in der Schule mein Lehrerdasein beende!“ Christiane reagierte mit einem fröhlichen Lachen und sagte: „Sie bekommen eine besonders schöne Torte von mir, wenn Sie die Schule verlassen!“ Im Jahre 1995 schlug dann meine Lehrerabschiedsstunde. Immerhin hatte ich hier in dem alten ehrwürdigen Gebäude 38 Jahre mit meinen Schülern und Kollegen erfolgreich zusammengearbeitet und somit ein kleines Stück Schulgeschichte mitgeschrieben. Es gab für meine Schülerinnen und Schüler viele Erfolge auf den Gebieten Kunst, Philatelie, Tischtennis und Fußball, und ich freute mich immer mit meinen Siegern und Preisträgern mit. Zu meinen persönlichen Erfolgen, welche

12524 Berlin Köpenicker Straße 43

Inzwischen erfuhr Michael Güll von Kathrin Schülein, die vor 10 Jahren das Kino wiederbelebt hatte (s. AZ Nr. 4), daß für sie als Name des Kinos nur eine der Filmlegenden „Metropolis“ oder „Casablanca“ in Frage kam. Übrigens: der geheimnisvolle Film, den es als Deutschlandpremiere, hier am 10.11. gab, war „just a kiss“ – eine zarte Liebesgeschichte. W.W.

durchaus schülerfreundlich waren, gehörte, daß ich nie einem Schüler eine Eintragung oder einen Tadel gegeben habe. Probleme löste ich immer mit den Beteiligten in persönlichen Aussprachen, die jedem kleinen „Bösewicht“ eine Chance gaben, den angerichteten Schaden wieder gutzumachen. Erfreulich war, daß alle Schüler diese Möglichkeit nutzten und mir somit auch meine pädagogische Arbeit erleichterten. So blickte ich an meinem letzten Unterrichtstag mit etwas Wehmut auf die lange Zeit meiner Tätigkeit zurück, als ich im Lehrerzimmer von meinen Kolleginnen und Kollegen zünftig verabschiedet wurde. Etwas traurig war ich allerdings darüber, daß ich mich nicht vor allen Schülern verabschieden konnte. So ging ich nach der kleinen Abschiedszeremonie in meinen Kunsterziehungsraum, um meine Lehrerutensilien einzupacken und letztmalig auf meinem Stuhl am Lehrertisch meinen Platz einzunehmen. Mitten in meiner Rückschau ertönte ein lautes Klopfen an der Klassenzimmertür.

Tel. 67 82 31 12 formano, Goebel, Hummel u.v.a.

Geschenkideen

Foto: A. Keller

Nagelstudio
Nr. 128

Auf mein „Herein“ öffnete sich die Tür und vor mir stand lachend meine ehemalige Schülerin Christiane mit einer fantasievoll dekorierten großen Torte in ihren Händen. Mit sehr netten Worten überreichte sie mir das süße Kunstwerk. Dazu übergab sie mir noch eine schöne Urkunde, auf der viele meiner ehemaligen Schüler unterschrieben hatten. 20 Jahre waren seit Christianes Versprechen vergangen. Sie hatte es nicht vergessen und mir an meinem letzten Schularbeitstag eine Riesenüberraschung mit ihrer meisterhaft gestalteten Torte bereitet und mir damit meinen Pädagogenabschied versüßt und erleichtert. Noch heute denke ich an diese besondere Episode meines Lehrerdaseins gerne zurück. Christiane Gebhardt, die ihre Bäckerei in der Dörpfeldstraße nun schon viele Jahre leitet, unterstützt auch Veranstaltungen in Adlershof als Sponsorin. So stiftet sie regelmäßig Preise für unsere „Skatspiele des Jahres“ und wird bei der Organisierung von Klassentreffen aktiv. Herrmann Kopittke

Das Jahr, in dem Adlershof seinen 250. Geburtstag feierte, geht zu Ende und Sie haben noch immer nicht das offzielle Jubiläumssouvenir? Dann sollten Sie sich aufmachen zu Lotto/Toto Cobel, Dörpfeldstraße 53. Hier erhalten Sie den Kaffee-Topf, auf dem neben dem bebrillten Adler als Festsymbol die Jahreszahlen 1754 und 2004 zu sehen sind. Zur Erinnerung an das Ortsjubiläum hatte das Festkomitee eine limitierte Auflage herstellen lassen. Übrigens, die Töpfe zum Preis von 2,50 € eignen sich auch als kleines Weihnachtsgeschenk. Eb.

Haben Sie schon das Jubiläums-Souvenir?

Tel. 673 46 35

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Dezember 2004

Seite 13

101 Lebensjahre sind erreicht Herzliche
Wenn sich Emma Helm in diesem Monat wieder aus der „Adlershofer Zeitung“ vorlesen läßt, wird sie stolz bemerken, daß sie diesmal die Älteste ist, die Glückwünsche erhält. Vor einem Jahr hatten wir sie zu ihrem 100. Geburtstag vorgestellt (s. AZ Nr. 116). Im vergangenen Jahr nahmen Kräfte und Temperament jedoch merklich ab. Nach einem Krankenhausaufenthalt im Sommer konnte sie dank abwechselnder Betreuung und Pflege durch Tochter Ilka und Sohn Hilmar in ihre Wohnung in der Berta-Waterstradt-Straße zurückkehren. Sie kann zwar das Bett nicht mehr verlassen und ihr Befinden schwankt wie das Wetter, aber diesen Geburtstag und den Jahreswechsel will sie bestimmt noch begehen. Unsere guten Wünsche begleiten Emma Helm auch in das neue Lebensjahr. Hoffen wir, daß ihr das Leben noch lange lebenswert ist. W.W. Unsere ersten Glückwünsche erhält im Dezember Emma Helm, die am 31.12. die Vollendung ihre 101. Lebensjahres begehen kann (s. links). Ebenso herzlich gratulieren wir Martha Kühn am 20.12. und Johannes Reddies am 25.12. zu ihrem 98. sowie Herta Luise Höbel am 26.12. zu ihrem 97. Erdenjubiläum. Auf 95 ereignisreiche Jahre blickt am 30.12. Hans Loosch zurück. Herzliche Glückwünsche zum 93. Wiegenfest erhalten am 6.12. Frieda Kiefer und am 17.12. Elisabeth E. Hoffie. Viele Gratulationen zum 92. Geburtstag empfangen am 4.12. Kurt Dombrowski, am 8.12. Dr. Ilse Böttcher und am 28.12. Alfred Trantau. Ihren 91. Jahrestag der Geburt begehen am 6.12. Dr. Martin Peschel, am 12.12. Herta Mayer, am 21.12.

Glückwünsche
Elisabeth Dreilich, am 27.12. Paul Oede und am 29.12. Charlotte Jonscher. Auf 85 erfüllte Lebensjahre blicken Elfriede Kraatz (11.12.), Ingeborg Bernhardt (13.12.), Ursula Bolz (17.12.), Elisabeth B. Hoffie (19.12.), Margareta Jänicke (21.12.) und Heinz Radtke (28.12.) zurück. Ihr achtes Lebensjahrzehnt vollenden in diesem Monat Christina Wagenknecht (5.12.), Lisa Kühne (15.12.), Irmgard Steigerwald (17.12.), Gerda Lungwitz (23.12.), Heinz Kirch (26.12.), Dr. Johannes Richter und Martin Heyne (30.12.). Wir wünschen allen - auch den ungenannten - Jubilaren eine frohe Advents- und Weihnachtszeit sowie im neuen Lebensjahr beste Gesundheit und viel Freude.

In diesem Jahr vollendet unsere Tante

Ruth Müller
ihr 94. Lebensjahr. Wir übermitteln Dir zu Deinem Geburtstag wie immer unsere besten Wünsche! Möge weiterhin jeder Tag lebenswert sein!

Wolfhard
für alle Gratulanten

Unsere Rätselecke
Es ist jeweils ein fünfbuchstabiges Wort als „Brücke“ zwischen den beiden außen stehenden Wörtern zu finden. So sollen sich zwei neue Begriffe ergeben, wobei das Brückenwort zu beiden Wörtern passen muß. Die dritten Buchstaben des Lösungswortes ergeben ein winterliches Flugobjekt. Rätselautor: Wolf Will

Am 5. Dezember wird unser guter Geist im Haus 80 Jahre alt. Wir wünschen

Christina Wagenknecht
alles erdenklich Gute, Gesundheit und immer genügend Grund zum herzhaften Lachen.

1 Krimi 2 Silber 3 Flug 4 Bank 5 Sprung 6 Garten 7 See 8 Markt 9 Porträt 10 Mutter

Brief Bau Lauf Stand Spiel Kaninchen Brand Bein Ei Suppe

Nachbarn und Freunde
aus der Otto-Franke-Straße

Zur Sportplatzbebauung
Auf die Frage von Susanne Völker „Was halten Adlershofer Mitbürger von der Sportplatzbebauung?“ (AZ Nr. 127) kann ich als Vorsitzender des Bürgervereins Cöllnische Heide nur antworten: „Gar nichts!“. Gemeinsam mit der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz haben wir Einspruch gegen eine Bebauung des ehemaligen Sportplatzes bei der frühzeitigen Bürgerbeteiligung und bei der Änderung des Flächennutzungsplans aus naturschutzrechtlichen Gründen geltend gemacht.

]k]j P H N SK
Wie wir inzwischen wissen, können wir dabei nicht auf Zustimmung aus dem Bezirksamt rechnen, doch für uns haben die Interessen der Anlieger eindeutig Vorrang. Dr. Hans Erxleben

Auflösung des Kreuzworträtsels in der November-Ausgabe Waagerecht: 1. Susa; 3. Inka; 5. Ras; 6. Karat; 8. Abas; 10. Ried; 12. Amur; 14. Wega; 16. Laser; 17. Uri; 18. Trag; 19. Note Senkrecht: 1. Sima; 2. Aras; 3. Isar; 4. Arad; 6. Kabul; 7. Tiber; 9. Bem; 11. Erg; 12. Alet; 13. Raub; 14. Wein; 15. Alge.

Liebe Leser,
für Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche halten wir immer einen Platz bereit, Schreiben Sie an

Adlershofer Zeitung PF 1103 • 12474 Berlin

Seite 14

Nr. 128
Festschmaus-Tip aus dem „Café 1901“

Öffnungszeiten der Adlershofer Gaststätten zu Weihnachten und zum Jahreswechsel
24.12.
Freitag

Kaninchenkeulen auf Champignons
In diesem Jahr haben wir Sylke Preußer vom „Café 1901“ an der Arndtstraße (s. AZ Nr. 121) gebeten, uns einen Vorschlag für einen Festtagsschmaus zu unterbreiten. Sie empfiehlt Kaninchenkeulen auf Champignons in Rahm mit Kartoffelklößen.
Die frischen Kaninchenkeulen (es gehen auch gefrorene) werden mit Pfeffer, Salz, Thymian sowie Rosmarin eingerieben und sollen dann für ca. eine Stunde im Kühlschrank ruhen. Im Bräter wird Olivenöl erhitzt und dann die in Mehl gewälzten Kaninchenkeulen bei mittlerer Hitze angebraten. Wenn sie leicht gebräunt sind, wird mit Weißwein abgelöscht. Anschließend kommen sie in den Backofen bei ca. 250 0 C, werden mit Bratenfond aufgefüllt und geschmort bis sie schön zart sind. Frische, in Scheiben geschnittene Champignons und in Würfel gehackte Zwiebeln werden in einer geölten Pfanne angebraten, leicht mit Mehl bestäubt und (damit die Zwiebeln nicht anbrennen) mit dem Sud der Keulen aufgefüllt. Mit etwas Sahne veredeln und mit gehackter Petersilie verfeinern. Da es für zwei Personen leichter ist, kann man zu Hause für die Kartoffelklöße Fertigteig benutzen und entsprechend der Anleitung zubereiten. Die Thüringer Klöße von Burgi sind empfehlenswert. Als Nachtisch bieten wir kleine Apfeleierkuchen mit Vanilleeis auf Vanillespiegel an. 50 g Mehl, 50 g Zucker, 4 Eier und 1/8 l Milch zu einer cremigen Masse verrühren. Einen süßen, weichen Apfel schälen und in Scheiben schneiden. Die Pfanne erhitzen, leicht ölen und den Teig für zwei Küchlein hineingeben. Auf den Teig zwei Apfelscheiben legen und leicht mit Zimt bestäuben. Wenn die Küchlein braun werden, wenden und fertig braten. Die nach Vorschrift angefertigte Vanillesoße auf einen Teller geben, die etwas abgekühlten Eierkuchen hinzufügen, eine Kugel Eis darauf, mit Schlagsahne veredeln und ggf. mit Schokosoße verzieren. Na dann: „Guten Appetit!“
***

25.12.
Samstag

26.12.
Sonntag

31.12.
Silvester

1.1.
Neujahr

Bierbörse „Fucke Wolff“
Anna-Seghers-Str. 100 (Tel.: 677 46 08)

9 - 16 19 - ? 14 - ? geschl. geschl. geschl.

17 - ? 14 - ?

17 - ? 14 - ?

9 - 16 GV* 14 - ? geschl. GV geschl.

10 - ? 14 - ? 10 - ? 11 - ? geschl.

Bierstube Adlershof
Wassermannstr. 71 (Tel.: 0172-807 05 32)

„Birkenwäldchen“
Birkenweg (Tel.: 0174-922 00 20)

12 - ? 12 - ? Vorbestellung erbeten! 11 - ? 12 - ? 16 - ? geschl.

„Blattlaus“
Neltestr. 19 d (Tel.: 671 42 41)

„Café 1901“
Arndtstr. 1 (Tel.: 671 30 37)

„China-Palast“
Anna-Seghers-Str. 109 (Tel.: 671 30 91)

11.30 - 20 11.30 - 22 11.30 - 22 11.30 - 22 11.30 - 22 12 - ? 9 - 13 18 - ? geschl. geschl. 11 - ? 20 - ? geschl. 19 - ? 9 - 15 geschl. geschl. 12 - ? geschl. 18 - ? geschl. 12 - ? geschl. 18 - ? 11 - ? 12 - ? geschl. geschl. GV 12 - ? geschl. geschl. bis 2.1. geschl. bis 2.1.

„Dos Amigos“
Adlergestell 263 (Tel.: 70 76 17 47)

Eiscafé „Venezia“
Marktpassagen (Tel.: 670 26 30)

„Esquina“
Weerthstr. 10 (Tel.: 67 89 50 46)

„Herrmanns-Eck“
Büchnerweg 30 (Tel.: 677 23 20)

„Hongkong-Haus“
Weerthstr. 2 (Tel.: 677 59 46)

11.30 - 23 11.30 - 23 11.30 - 22 11.30 - 23 11 - ? geschl. geschl. 19 - ? 11 - 16 11 - ? geschl. geschl. 19 - ? 11 - 16 11 - ? GV* 20 - ? 20 - ? 9 - 15 GV* geschl. GV* GV 11 - ? geschl. geschl. 17 - ? 12 - 17 geschl. 16 - ? 17 - 24 10 - 15

Wer sich die Zubereitung dieses Menüs ersparen will, kann es sich im „Café 1901“ mit hausgemachten Klößen und hausgemachter Vanillesoße für ca. 14,- € servieren lassen. Vielleicht haben Sie aber auch Glück!? Aus unserer Leserpost, die bis zum 17. Dezember eingeht, ermitteln wir einen Gewinner, der mit einer Begleitperson das Menü dort „auf Kosten des Hauses“ genießen kann. Schreiben Sie uns!

„Maharadscha India“
Radickestr. 44 (Tel.: 67 77 79 69)

Musik-Café „99 ELF“
Dörpfeldstr. 20 (Tel.: 677 49 79)

„Nighthards“
Adlergestell 283 (Tel.: 67 89 45 59 )

„Pferdestall“
Dörpfeldstr. 64 (Tel.: 0163-447 95 94 )

Restaurant „Friedrich“
Hackenbergstr. 2 (Tel.: 81 82 96 66)

Adlershofer Zeitung PF 1103 12474 Berlin

Restaurant „Leo“
Radickestr. 57 (Tel.: 27 01 68 42)

12 - ? 12 - ? Vorbestellung erbeten! geschl. 12 - 23

Ristorante „Bella Italia“
Dörpfeldstr. 43 (Tel.: 671 64 94)

Ristorante „Isola Verde“ geschl. 11.30 - 24 11.30 - 24
Radickestr. 46 (Tel.: 671 32 80)

Sport-Casino „ABC 08“ 12 - 22
Lohnauer Steig 1-9 (Tel.: 67 89 51 89)

geschl.

geschl.

Wir wünschen allen Kunden und Geschäftspartnern frohe und erholsame Weihnachtsfeiertage!

„Top Secret“
Dörpfeldstr. 18 (Tel.: 67 89 44 69)

täglich „rund um die Uhr“ geöffnet geschl. geschl. geschl. 10 - 14 18 - ? geschl. 10 - 14 18 - ? GV GV 9-? 18 - ?

Fleischerei Jürgen Backs
Dörpfeldstraße 13 • 12489 Berlin • Telefon 677 45 38
• Wurst und Salate in eigener Produktion • Qualität und Frische aus Meisterhand • fachliche Beratung

„Zum heißen Stein“
Friedenstr. 4 (Tel.: 67 89 59 61)

„Zum kühlen Grunde“
Radickestr. 15 (Tel.: 677 28 97)

GV = geschlossene Veranstaltung / * vereinzelt noch Karten vorhanden

Dezember 2004

Seite 15

Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im Januar ist am 15. Dezember

32. Adlershofer Streetball-Turnier
Das 32. Adlershofer Streetball-Turnier findet am 16. und 18. Dezember in der Sporthalle Florian-Geyer-Straße 87 statt. Veranstalter sind das Jugendamt des Bezirkes und die SG Treptow 93. Gespielt wird in drei Altersklassen (männlich/weiblich/ mixed). Die Jüngeren von 10 bis 13 Jahre tragen ihre Wettkämpfe am 16.12. ab 16 Uhr aus. Die AK 14 bis 16 Jahre sowie die AK ab 17 Jahre treten am 18.12. ebenfalls ab 16 Uhr an. Check-In ist 20 Minuten vor Spielbeginn. Das Antrittsgeld beträgt 6 € pro Team. Die Siegermannschaften erhalten Preise von ALBA Berlin und dem Fitness Health Center. Anmeldung bei SiggiAbé, Jugendamt, Tel. 6172-4406, oder am Turniertag. Eb.

Ausgleichsport im Winter
Seit November bietet der Verein windworkers ein umfangreiches Sportprogramm für konditionalkoordinatives Training. Gerade für Vereine, deren Sportart im Winter nicht betrieben werden kann (Segeln, Surfen etc.), stellt dies eine sinnvolle Ergänzung dar. Das Angebot umfaßt: Dienstag 18 - 19 Uhr: Konditionstraining (Eigenkörpergewichttraining zurKraftausdauer) geeignet ab 14 Jahren, im relax, Wendenschloßstr. 312 A Donnerstag 17.30 - 19 Uhr: Badminton/Squash (koordinatives Training) geeignet ab 10 Jahren, im relax, Wendenschloßstr. 312 A Samstag 10 - 12 Uhr: Schwimmen (es werden Technik, Ausdauer und Schnelligkeit trainiert), geeignet ab 10 Jahren, in der FEZ-Schwimmhalle Weiterhin werden angeboten: Indoor-Klettern und Kraftsport. Pro Termin sind 3 € mitzubringen. Samstag ist zusätzlich der Eintritt für die Halle zu bezahlen. Für windworkers-Jugendliche ist das Angebot kostenfrei. Weitere Informationen unter Tel. 65 47 10 01.

Auszeichnung mit der „SportjugendCratia“
Bei der jährlichen Auszeichnung Ehrenamtlicher durch die Sportjugend Berlin wurde jetzt erstmals die „SportjugendCratia“ verliehen. Aus unserem Bezirk erhielt Dirk Damaschun diese Ehrung in Gold für mehr als 15 Jahre Übungsleitertätigkeit im Sport. Dirk trainiert Kinder und Jugendliche im Karate und bietet auch Kurse für Frauen an. Wer bei Dirk Karate erlernen will, der kann das jeden Freitag ab 16 Uhr in der Sporthalle Winckelmannstraße 56. Infos unter 6172-6320.

In Wanderstiefeln zum Nikolaus und durch den Winterwald
„Raus zum Nikolaus“ heißt es am 5.12. mit der freien Wandergruppe „Der Wanderfreund“, Überraschungen für Kinder inklusive. Start für die 18-km-Tour: 9 Uhr am S-Bhf. Wuhlheide. Die 10 bzw. 6 km werden um 11 Uhr am S-Bhf. Hirschgarten gestartet. Teil 26 des Wanderzyklus „Rund um Berlin“ wird am 11.12. absolviert. Treff: 9.30 Uhr U-Bhf. Hönow. Eine Adventswanderung ist am 18.12. vorgesehen. Treff: 11.30 Uhr S-Bhf. Pichelsberg. Über Gottesbrück nach Woltersdorf geht es am 21.12. Treff: 9.55 Uhr Ostbahnhof zum RE 1 Richtung Frankfurt/O. Auf alten Wanderwegen ist man am 27.12. unterwegs. Treff: 11 Uhr S-Bhf. Wannsee, Schalterhalle. „Anwandern ’05“ ist am 1.1. angesagt. Treff: 11 Uhr S-Bhf. Hirschgarten. Zu den Wanderungen sind die Wanderpläne 2005 erhältlich. Infos zu diesen und weiteren Touren unter Tel. 656 07 34. „Durch drei Heiden“ sind die „Cöpenicker Wanderfreunde“ am 4.12. unterwegs. Treff: 8.45 Uhr S-Bhf. Hennigsdorf. „Heute kommt der Nikolaus“ lautet das Motto am 5.12. Treff: 10 Uhr S-Bhf. Treptower Park. Dabei gibt es auch Überraschungen für Kinder. Der Barnim wird am 11.12. erkundet. Treff: 8.05 Uhr S-Bhf. Karow zur RB 27 nach Groß Schönebeck. „Das Erpetal im Winter“ wird am 18.12. unter die Wanderschuhe genommen. Treff: 10 Uhr S-Bhf. Hirschgarten. Zum Müggelsee führt die Tour am 25.12. Dabei ist auch eine Gaststätteneinkehr vorgesehen. Treff: 9.30 Uhr S-Bhf. Wilhelmshagen. Zum Anwandern 2005 wird am 8.1. eingeladen. Absolviert wird die Marathonstrecke von 42,195 km. Treff: 7.30 Uhr S-Bhf. Königs Wusterhausen. Weitere Informationen zu den Wandertouren unter 56 59 38 41. L.E.

Vorbereitungen auf Familiensportfest in Oberschöneweide
Das Quartiersmanagement, die Schulen in Oberschöneweide, das FEZ und sportinteressierte Bürgerinnen und Bürger aus Oberschöneweide wollen am 4. Juni 2005 zum ersten Mal ein Sportfest durchführen. Parallel wird durch die LinusPauling-Oberschule eine Präsentation aller Sportvereine von Oberschöneweide erarbeitet. Um über die bevorstehende Arbeit zu reden und sie gut aufzuteilen, laden Schulleitung und Quartiersmanagement die Vorsitzenden oder Beauftragten der Vereine herzlich zu einer Gesprächsrunde ein. Dazu trifft man sich am 15. Dezember um 19 Uhr in der Linus-Pauling-Oberschule, Keplerstraße 10, 12459 Berlin, Weitere Informationen unter Tel. 535 02 30.

Tag der offenen Tür
Die sportbetonte Flatow-Oberschule an der Köpenicker Birkenstraße 11 lädt am Donnerstag, dem 2. Dezember, zum Tag der offenen Tür ein. Von 18 - 20 Uhr haben sportinteressierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich über das Gymnasium und die Realschule informieren zu lassen. Besondere Hinweise werden auch für den Besuch der gymnasialen Oberstufe und des Internats gegeben. (Tel. 6548 6630) Achtung – vorverlegte Anmeldetermine für die neuen 7. Klassen des Schuljahres 2005/2006: 9. bis 18. Februar 2005

Türöffnung Montagen Schließanlagen Fluchtwegsicherung Schlüsselanfertigung

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Wir wünschen unseren Kunden frohe Weihnachten!

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Nr. 128

Angebote der Volkshochschule
Die Volkshochschule bietet wieder kostenlose Lehrgänge zum nachträglichen Erwerb des Hauptbzw. Realschulabschlußes an. Die Lehrgänge im Abendunterricht erstrecken sich über 11/2 Jahre, beginnen am 31.1.2005 und finden drei- bzw. viermal wöchentlich in Baumschulenweg statt. Interessenten richten ihr formales Bewerbungsschreiben mit einem tabellarischen Lebenslauf und der Kopie des Abgangszeugnisses an VHS Treptow-Köpenick, Bereich ZBW, Baumschulenstr. 81, 12437 Berlin Tel. Informationen Mo + Mi 16.30-19 Uhr unter 53 69 95 10. Als originelles und sinnvolles Weihnachtsgeschenk bietet die VHS Kurs-Gutscheine an. Das Angebot besteht aus über 700 Kursen, Seminaren, Workshops, Vorträgen, Führungen und Ausflügen aus den Bereichen Kultur, Gesundheit, Geschichte, Zeitgeschehen, Fremdsprachen und EDV. Informationen im Internet unter www.vhs-treptow-koepenick.de, unter 6172-5411 oder in der VHS, Plönzeile 7 (dort kann auch gebucht werden). W.S.

Postkarten -Kalender der Adlershofer Zeitung
Einige Exemplare des Postkarten-Kalenders der „Adlershofer Zeitung“ für das Jahr 2005 mit historischen Ansichten und Fotos der Gegenwart sind zum Preis von 6,50 € in diesen Geschäften noch erhältlich: Lotto/Toto/Zeitschriften Niedrich Dörpfeldstraße 12 Boulevardbuch (am Markt) Genossenschaftsstraße 70 Geschenkeladen Heidi Gläser Marktpassagen Zeitungskiosk am Marktplatz Lotto/Toto/Zeitschriften Cobel Dörpfeldstraße 53 Tabak-Center Bosse Wassermannstraße 105 tz medial Rudower Chaussee 3

Vorträge im BIZ
Im Dezember werden im BIZ der Agentur für Arbeit Berlin Süd wieder interessante Vortragsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II durchgeführt. Eltern und Lehrer sind ebenfalls herzlich eingeladen. Donnerstags ab 16 Uhr werden diese Berufe vorgestellt: 2.12. Ausbildung in der Bundeswehr im Rahmen der Unteroffizierslaufbahn 9.12. Ausbildungsberufe bei der Deutschen Bahn AG Die Veranstaltungen werden von Berufsberatern in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis bzw. Dozenten einschlägiger Schulen durchgeführt im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Berlin Süd Sonnenallee 282, 12057 Berlin Tel. 555577 - 2362

ADLERSHOFER ANSICHTEN

Postkarten-Kalender der für das Jahr

2005

Änderungen zum Fahrplanwechsel
Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember sind erhebliche Änderungen bei Bussen und Bahnen verbunden. Betroffen sind auch Linien, die in Adlershof verkehren. Hier einige Details: Bus 160 S-Bhf. Schöneweide über Rudower Chaussee/Wegedornstraße nur noch bis Siriusstraße. Bus 162 (neu) S-Bhf. Adlershof über Rudower Chaussee/Wegedornstraße, Schönefelder Chaussee auf kurzem Weg zum Flughafen Schönefeld. Bus 163 S-Bhf. Adlershof über Rudower Chaussee/Wegedornstraße, S-Bhf. Grünau, Bohnsdorf Kirche zum S-Bhf. Flughafen Schönefeld. Bus 164 (neu) U-Bhf. Rudow über S-Bhf. Adlershof und über die Endhaltestelle der bisherigen Linie 360 hinaus zum S-Bhf. Kaulsdorf. Bus 260 S-Bhf. Adlershof über Agastraße zum U-Bhf. Rudow. Tram 60 S-Bhf. Adlershof über Schloßplatz nach Friedrichshagen/Wasserwerk. Tram 61 (neu) S-Bhf. Adlershof über Schloßplatz zur neuen Endhaltestelle Rahnsdorf/Waldschänke (Linie 63 fährt nicht mehr nach Adlershof) Nachtbusse Sie verkehren wie bisher als N60, N68 bzw. N65 ab bzw. über S-Bhf. Adlershof. Weitere Infos erhält man unter der Sonderhotline 25 62 25 22, der BVG-Info-Nr. 1 94 49 oder unter www.bvg.de. Darüber hinaus sollen Faltblätter über die neuen Linienverläufe Auskunft geben. L.E.

Kostenlose Seminare für Existenzgründer
Der Schritt in die Selbständigkeit kann ein Weg aus der Arbeitslosigkeit sein und sollte deshalb auch gut vorbereitet werden. Der Besuch eines Existenzgründerseminares bietet die Möglichkeit, sich zu informieren und sich auf die wichtigsten Fragen und Themen vorzubereiten. ZentEx® – das Zentrale Existenzgründerbüro der MIDAS Unternehmensgruppe bietet kostenlose Existenzgründerseminare an. Die Seminare dauern jeweils drei Tage. Das nächste Seminar beginnt am 6. Dezember im TGS in Oberschöneweide, Ostendstraße 25. Telefonische Anmeldung erbeten unter: 53 04 10 66.

Für ein gewaltfreies Schulklima
Anfang November wurde zwischen der Anna-Seghers-Oberschule, dem hier zuständigen Polizeiabschnitt 65 und dem „KickProjekt“ der Sportjugend Berlin und der Berliner Polizei ein Kooperationsvertrag unterzeichnet. In enger Zusammenarbeit soll „ein gewaltfreies, von gegenseitigem Respekt geprägtes Schulklima“ erreicht werden, „in dem Kinder, Jugendliche, Lehrerinnen und Lehrer sich gern aufhalten“. Zu den Aufgaben gehört u.a.: - Abbau wechselseitiger Vorbehalte; - Verbesserung des allgemeinen Lern- und Schulklimas; - Aufklärung über Rechtslagen; - Aufzeigen von Grenzen, Normen und Konsequenzen; - Stärkung der sozialen Kompetenz und Konfliktfähigkeit. Die Zusammenarbeit mit der Polizei hat bereits mit dem neuen Schuljahr begonnen. Die Präventionsbeauftragte, Polizeioberkommissarin Judith Nitschke, und ihre Kollegen bringen den Schülern der 7.-9. Klassen bei, wie man mit heiler Haut aus riskanten Situationen herauskommen kann. Nach unseren Informationen ist das der erste derartige Vertrag im Bezirk Treptow-Köpenick. Wir werden über Ergebnisse und Erfolge berichten. W.S.

Gekündigt – was tun?!
Unter diesem Motto lädt die Agentur für Arbeit Berlin Süd jeden ersten Donnerstag im Monat um 16 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in das Berufsinformationszentrum Süd, Sonnenallee 282, ein. Arbeitsberater stellen das Dienstleistungsangebot des Arbeitsamtes vor und zeigen Wege und Möglichkeiten auf, um den Eintritt der Arbeitslosigkeit nach Möglichkeit zu vermeiden. Der nächste Termin ist der 2. Dezember. Gekündigte Arbeitnehmer haben die Gelegenheit, im Vorfeld der Arbeitslosigkeit an einem kostenlosen Bewerbungstraining (Wochenend-Seminar) teilzunehmen.

Restaurant

„Friedrich“
Hackenbergstraße 1 Reservierungshotline: 81 82 96 66

Die Weihnachtsgans „Auguste“ wird vernascht
Knusprige Gans auf dem Silbertablett mit Grün-/Rotkraut, Klößen/Kartoffeln und feinstem Bratenjus nur 40,- € dazu 1 Flasche Wein

Mo-Sa 8-22 Uhr So 9-16 Uhr Wir wünschen unseren Gästen ein geruhsames und gesundes Fest und ein erfolgreiches 2005

Weitere Weihnachtsmenüs lecker zubereitet
        
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