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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 127.2004

Monatszeitung

Nr. 127 November 2004

0,60 €

❒ Sie sind die ältesten Recken der Volleyballer des

❒ Das Kino „Casablanca“ in der

TSV Motor Adlershof 1954. Vor 50 Jahren wurde der Verein als Betriebssportgemeinschaft gegründet
Seite 15

Friedenstraße feiert am 10.11. seinen 10. Geburtstag
Seite 6

❒ 15 Jahre danach –

Gedenkveranstaltung und Projekt zum Jahrestag des Mauerfalls
Seiten 2 und 4

❒ Ein einfacher Schuhkarton

bringt Kindern in Not Freude und Hoffnung – jeder kann helfen!
Seite 3

❒ Philatelistisches aus

Adlershof – Material, das in keinem Katalog verzeichnet ist
Seiten 8/9

❒ Baufest für das „Zentrum für Nachhaltige Technologien“,

hier das Modell. Nahe dem Ernst-Ruska-Ufer entsteht das derzeit bedeutendste Bauvorhaben der WISTA
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Nr. 127

Baufest nahe dem Ernst-Ruska-Ufer
An der Magnus-, Ecke RichardWillstätter-Straße (unmittelbar neben dem Gebäude von ACA und ASCA) entsteht das derzeit bedeutendste Bauvorhaben der WISTA (Foto des Modells auf der Titelseite). Das „Zentrum für Nachhaltige Technologien“ in Sichtweite der neuen Autobahn soll auf 7.200 m2 anspruchsvolle Räume für Unternehmen bieten, die auf chemischem, physikalischem und biotechnologischem Gebiet forschen und produzieren. In dem mit großzügigen Glasflächen versehenen Gebäude werden 27 identische Module mit unterschiedlicher Ausstattung zur Verfügung stehen. 22 Mio € werden in den Bau des Laborgebäudes investiert, das im Oktober 2005 von den ersten Mietern bezogen werden kann. Für über 50% der Fläche laufen bereits konkrete Ansiedlungsgespräche. Beim Baufest mit Grundsteinlegung am 30.9. ließ sich Senator Harald Wolf von WISTA-Geschäftsführer Hardy R. Schmitz

Wo uns in Treptow-Köpenick der Schuh drückt?
öffentliche Versammlung der SPD Treptow-Köpenick

mit Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht Montag, 1. November 2004, 19 Uhr
Gemeinschaftsraum des Pflegeheims der Arbeiterwohlfahrt Berlin Südostallee 212 (Nähe Sterndamm)
Foto: Staneczek

Sprechstunden
Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht steht am 3.11. und 24.11. von 16-18 Uhr sowie am 17.11. von 11-12 Uhr im Rathaus Köpenick zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen unter 6172-2300. Der stellvertretende Bürgermeister und Bezirksstadtrat für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, hat am 9.11. von 17-19 Uhr Sprechstunde im Altglienicker Bürgerzentrum, Ortolfstr. 182/184. W.S.

und dem Architekten Prof. Dr. Gunter Henn (von links) über Einzelheiten informieren. Bei dieser Gelegenheit würdigte Senator Wolf die WISTA und Adlershof als eine Berliner Erfolgsgeschichte und unterstrich deren immense wirtschaftliche Bedeutung aus lokaler und internationaler Sicht. Dabei erwähnte er auch die positive Entwicklung der BERLIN CHEMIE AG in Adlershof, die wieder so viele Mitarbeiter wie vor der Wende beschäftigt. W.S.

15 Jahre danach
Projekt des Heimatmuseums
Sind nach 15 Jahren wirklich schon die Alltagsprobleme in der DDR verblaßt? Wurde versäumt, diese Erfahrungen den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln? Wie haben wir uns und wie hat sich das Leben nach dem Mauerfall verändert? Zu diesen und ähnlichen Fragen suchen das Heimatmuseum Treptow und die Treptower Schreibwerkstatt Antworten, die für Lese- und Gesprächsveranstaltungen genutzt werden können. Mitbürger werden gebeten, ihre Erinnerungen, kleine Geschichten und Episoden (in Lyrik oder Prosa, vielleicht mit Fotos) bis 31. März 2005 einzusenden. Zu einem Projekttag „Klangbrücken“ wird am 6.11. ab 11 Uhr ins Rathaus Johannisthal (Sterndamm 102) eingeladen. „Wo man singt, da laß dich ruhig nieder ...“ – ein vielfältiges Programm rund um die Musik und ihre Wirkung auf den Menschen. An gleicher Stelle findet zu dem im Februar gestarteten Schreibaufruf „Europa im Kopf – Europa im Herzen“ am 27.11. von 10 bis 16 Uhr ein Workshop statt. Informationen und Anmeldung zu diesen drei Projekten im Heimatmuseum Treptow (Tel. 6172-5629) oder bei Karin Manke (534 66 73). W.W.

50 Jahre organische Synthesechemie in Adlershof
Aus Rudi Hintes Beiträgen zur Geschichte der AdW (AZ Nr. 77, 80, 82) haben wir von der Bedeutung und den Erfolgen der chemischen Forschung in Adlershof erfahren. Nach der Wende noch hoch gelobt, wurden Mitte der 90er Jahre keine Mittel für weitere Forschungen im Bereich der organischen Synthesechemie zur Verfügung gestellt. Ehemalige Mitarbeiter haben dann den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und zum 1.1.2001 eine eigene Firma gegründet. Heute sind in der ASCA GmbH Angewandte Synthesechemie Adlershof die Kompetenzen der organisch-chemischen Synthese in Adlershof konzentriert und man konnte frohen Mutes am 15.10. den 50. Geburtstag der organischen Synthesechemie in Adlershof begehen. Mit 27 Beschäftigten (meist ehemalige AdW-Mitarbeiter) und einem Lehrling werden z.Z. 2,5 Mio € im Jahr umgesetzt. Geschäftsführer Prof. Dr. Hans Schick betrachtet es trotzdem als ein Wunder, daß der Betrieb nach drei Jahren schuldenfrei ist. Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht, selbst Chemiker, stellte bei der Festveranstaltung erfreut fest, daß Chemiker auch als Unternehmer erfolgreich sein können. Seinen guten Wünschen für weitere Erfolge der ASCA im wissenschaftlichen und finanziellen Bereich schließen wir uns an. W.S.

Neues vom Landschaftspark
Nach längerer Pause kam am 30.9. der „Runde Tisch“ des „Fördervereins Landschaftspark Flugfeld Johannisthal“ in der TÜV-Akademie (Sportfliegerstraße) zusammen. Da der Park nun in den Verantwortungsbereich des Bezirksamtes fällt, fanden erste Beratungen im Umweltamt statt. Das stimmt dem als nächstes vorgesehenen Plan zu, im NWBereich ein multifunktionelles Sportfeld („Knödel- und Bolzplatz“) einzurichten. Der „RotariClub Adlershof“ hat eine Anschubfinanzierung zugesagt, die TÜV-Akademie will ihr Knowhow einbringen. Schulen und Jugendeinrichtungen sollen in Planung und Ausführung einbezogen werden. Das erstmals vorgestellte Projekt eines BMX-Rundkurses muß erst noch gründlich überdacht werden. Auch die frühere Idee der Anlage einer „Streuobstwiese“ wird erneut beraten. Von den drei vorhandenen „Stadtgärten“ an der Adlershofer Seite wird das „Rollfeld“ nach wie vor gut von Jugendlichen besucht. Der „Himmelsspiegel“ (Wasserfläche) ist leider undicht. Unter dem Aspekt „Schutz durch Nutzung“ soll versucht werden, mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr bei Frosteinbruch dort eine Eisfläche zur sportlichen Betätigung einzurichten. Der „Runde Tisch“ kommt am 9. Dezember um 17.30 Uhr erneut im WISTA-Gebäude Rudower Chaussee 17 zusammen. Mitwirkende mit Ideen und Tatkraft sind immer willkommen! W.S.

Antrag zur Wiederaufstellung eines Ehrenmals
Der Adlershofer Bürgerverein „Cöllnische Heide“ hat auf seiner Mitgliederversammlung am 5. Oktober auf Vorschlag des Ortschronisten Rudi Hinte einstimmig beschlossen, an das Bezirksamt den Antrag zu stellen, im Jahr 2005 das Ehrenmal für die Opfer des Faschismus auf dem Platz der Befreiung in Adlershof wieder aufzustellen. In der Begründung heißt es u.a.: „Das Ehrenmal wurde an diesem Ort im September 1945 als eines der ersten seiner Art in Berlin aufgestellt und feierlich eingeweiht. Der damalige erste Bürgermeister von Adlershof Dr. Wittmann, der SPD-Abteilungsvorsitzende Otto Engel und der Vorsitzende des Antifa-Ausschusses hielten Ansprachen zu dieser Einweihungsfeier. Dieses OdF-Denkmal wurde später aus bisher ungeklärten Umständen beseitigt, der Sockel entfernt, wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Aufstellung des Ehrenmals für die Helden der Sowjetarmee im Jahre 1975. Die von Kunstschmiedemeister Fritz Kühn hergestellte Opferschale blieb erhalten, befindet sich in seinem Besitz und wurde zur Ausstellung „250 Jahre Adlershof“ in diesem Jahr gezeigt. Familie Kühn stimmt einer Wiederaufstellung ausdrücklich zu. Es ginge also nur um die Herstellung eines neuen Sockels. Da 2005 der 60. Jahrestag der Befreiung von Krieg und Faschismus gefeiert wird, bietet sich die Wiederherstellung des OdFDenkmals zu diesem Ereignis als würdige Form der Erinnerung und Mahnung an … Der Vorschlag wird von der Tochter des ersten Bürgermeisters, Frau Prof. Dr. Livia Wittmann (Neuseeland), unterstützt. Sie hat unserem Verein bereits eine Spende zur Unterstützung der Finanzierung zukommen lassen und würde auch an der Einweihung teilnehmen.“

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Ein einfacher Schuhkarton bringt Kindern in Not Freude und Hoffnung
Armut, Krieg, Terror und Einsamkeit: Viele Kinder leben auf der Schattenseite dieser Welt, kennen keine Freude, haben noch nie ein Geschenk in Händen gehalten. »Weihnachten im Schuhkarton«, die weltweit größte GeschenkAktion ihrer Art für Kinder in Not, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Augen dieser kleinen Menschen strahlen zu lassen. Jeder kann helfen, und dies schon lange vor Weihnachten. Noch bis zum 15. November werden in Deutschland zum neunten Mal Schuhkartons mit Geschenken für Kinder, die in Slums, Waisenhäusern oder in sozial schwachen Familien aufwachsen, Opfer von Krieg oder Terror sind, gepackt. Auch in Adlershof gibt es eine Sammelstelle für diese und keine gelatinehaltigen Süßigkeiten wie Gummibärchen importiert werden. Für die Deckung von Transport- und Nebenkosten erbitten die Organisatoren der Aktion eine Spende in Höhe von 6,- Euro. Als Ansprechpartnerin für Adlershof steht Frau Günther unter Tel. 677 21 16 zur Verfügung. »Geschenke der Hoffnung e.V.«, Projektträger der Aktion, trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstitutes für Soziale Fragen (DZI), ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und darf das Prüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz führen. Weitere Informationen bei »Geschenke der Hoffnung e.V.« unter Tel. 76883-883 oder unter www. Weihnachten-im-Schuhkarton.org

Fahrradverkehr in Treptow-Köpenick
Die Bezirksgruppe und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der BVV arbeiten zur Zeit an Vorschlägen, wie der Fahrradverkehr im Bezirk attraktiver und sicherer gemacht werden könnte. Dazu ist eine Ausstellung mit dem Bestand, den offiziellen Routenplanungen und dem Unfallgeschehen der letzten drei Jahre in unserer Geschäftsstelle, Schnellerstraße 23, bis Ende November Mo/Di von 18-20 Uhr und Do von 11-13 Uhr sowie nach Vereinbarung zu sehen (Tel. 65 49 42 30). Alle Radfahrer sind eingeladen, uns Erfahrungen und Hinweise zur Verbesserung des Radverkehrs mitzuteilen. Unter deren Berücksichtigung werden wir unsere Vorschläge nach Ende der Ausstellungszeit öffentlich präsentieren und in die Bezirksverordnetenversammlung einbringen. Hinweise bitte an: Bündnis 90 / Die Grünen, Fraktion in der BVV TreptowKöpenick, Neue Krugallee 4, 12435 Berlin oder per E-mail an buegruene.tk.laden@gmx.de. Harald Moritz Bezirksgruppensprecher

besonderen Päckchen: Freie evangelische Gemeinde, Handjerystraße 29/31 („Schwedenkirche“). Es ist so einfach, ein Zeichen der Hoffnung zu setzen: Ein gewöhnlicher Schuhkarton wird mit Geschenkpapier beklebt und mit nützlichen, für Kinder geeigneten Dingen gefüllt. Tolle Geschenke sind zum Beispiel Hygieneartikel wie Zahnbürste und -Pasta, parfumfreie Seife, Schulsachen, Spielzeug, Kleidung, Bonbons. Aufgrund strenger Einfuhr- und Zollbestimmungen der Empfängerländer dürfen nur neue Waren

Zeitweilige Schließung im Sozialamt
Zur Durchführung der Schulungen zum neuen Sozialhilferecht und zur Vorbereitung der Zahlung von Arbeitslosengeld II sowie der Sozialhilfe ab Januar 2005 ist es erforderlich, daß vom 1.-12. November eine Schließung der Leistungsstelle erfolgt. Die Erstberatungsstelle im Haus 4 (Raum 22), Rudower Chaussee 4, hat in diesem Zeitraum wie gewohnt in der Zeit von 8-13 Uhr geöffnet. Sie koordiniert auch die Hilfeleistung in Notfällen. Informationen und Anmeldung: 6172-6220 /-6221.

Agenda 21
Im Rahmen der Köpenicker Rathausgespräche zum Lokalen Agenda 21-Prozeß referiert am 30. November Daniela Gottschlich von der Heinrich-Böll-Stiftung in Osnabrück zu „Nachhaltigkeit und Geschlechtergerechtigkeit“. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Raum 106 des Rathauses. Weitere Infos unter 6172-2306. W.S.

Foto: Ebner

Verkehrsbrücken am Ernst-Ruska-Ufer
Wer in diesen Tagen am Ernst-Ruska-Ufer entlang fährt oder geht, wird Neues entdecken. Seit kurzem überspannen zwei gelbblaue Brücken die Straße am Rande der Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien. Deutlich erkennbar die Kameras am Geländer. Wer vermutet, daß die Polizei hier vielleicht „Rennfahrern“ auf der Spur sein könnte, liegt falsch. Und doch werden hier Daten gesammelt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das sich auch mit Verkehrsströmen befaßt, hat hier eine Meß- und Versuchsstrecke eingerichtet. Dazu gehören neben den Kameras auch mehrere Sensoren und Induktionsschleifen im Asphalt. Die gesammelten Daten werden an das Institut für Verkehrsforschung beim DLR übermittelt. Letztendlich geht es darum, für künftige Verkehrsplanungen intelligente Lösungen zu finden. L.E.
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Arbeitsrecht Familienrecht Verkehrsrecht

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Vertragsrecht PC-/Internetrecht Strafrecht

Verwaltungsrecht Wettbewerbssrecht Interessenschwerpunkte Vereinsrecht Urheberrecht Rudower Chaussee 3, Geb. H 2 • 12489 Berlin (S-Bhf. Adlershof) ¤ (030) 6 70 50 - 227/229 • Fax (030) 6 70 50 - 226/229 E-mail: kanzlei@Bilk-Keil.de • www.Bilk-Keil.de

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Innovative Unternehmen tatkräftig unterstützen
Informationen aus der 31. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
In der Bürgeranhörung vor der BVV-Sitzung am 23.9. trugen Bürger aus Schmöckwitz, Rahnsdorf, Bohnsdorf und Karolinenhof ihre Bedenken und Sorgen zum Ausbau des Flughafens Schönefeld vor. Sorgen bereitet den Anwohnern der KGA Wilhelmstrand auch der Ausbau der Nalepastraße und den Mitarbeitern der Insolvenzberatung die Kürzung der finanziellen Unterstützung (schon jetzt gibt es dort lange Anmeldezeiten). Zu Beginn der Sitzung teilte dann Elke Werner (Bü 90/Grüne) in einer sehr emotionalen, persönlichen Erklärung nach neunjähriger, aktiver Arbeit in der BVV ihren Rücktritt aus familiären Gründen zum 30.9. mit. Das Plenum reagierte darauf mit ehrendem Beifall. In seinen regelmäßigen Ausführungen ging Bürgermeister Dr. Ulbricht zuerst auf die Bedeutung der Innovation für die weitere Entwicklung ein. Berlin hat im europäischen Maßstab einen Spitzenplatz. Adlershofer Unternehmen spielen dabei eine bedeutende Rolle. Der Bezirk sieht es als seine Pflicht an, diese nach Kräften zu unterstützen. Besorgt äußerte er sich über die Wahlerfolge rechter Parteien. Im Bezirk wird man diesem Trend weiter energisch entgegentreten und zudem nach neuen Wegen suchen, die Mitbürger von „bunt statt braun“ zu überzeugen. Weitere Themen waren: - eine Würdigung der Festveranstaltung zur Übergabe der Lokalen Agenda 21 (s. AZ Nr. 125) und der Arbeit aller Beteiligten. - ein Aufruf an alle Anspruchsberechtigten von ALG II, ihre Ansprüche umgehend anzumelden. Die Einrichtung des Job-Centers ist im Bezirk „auf einem guten Weg“. - der Dank an das Adlershofer Festkomitee und alle Beteiligten für die September-Veranstaltungen zum Ortsjubiläum. „Adlershof ist unsere Zukunft!“ - Dank auch für das Engagement zur Einrichtung einer Montessori-Schule in Wendenschloß, die Veranstaltung des „Katzengraben-“ und des Whiskey-Festes. - am 21.9. wurde Treptow-Köpenick per Senatsbeschluß das neue Bezirkswappen verliehen (s. AZ Nr. 124). Dr. Ulbricht sieht in ihm ein Zeichen für die gemeinsame Identifikation der Bürger. Auf „Mündliche Anfragen“ war u.a. zu erfahren, daß - die Nachbudgetierung im chronisch unterfinanzierten Grünflächenbereich nur wegen der Übertragung von Flächen im Entwicklungsgebiet („Flugfeld“) erfolgte. - der Bezirk nicht in die Entscheidung zur Verlagerung des Wäschereimuseums „Omas Waschküche“ einbezogen wurde. Das Heimatmuseum Köpenick bemüht sich jetzt um Leihgaben zu diesem bedeutenden Aspekt der Heimatgeschichte des Ortes. Ausführlich diskutierten die Mitglieder der BVV die schriftliche Beantwortung der Großen Anfrage zu „Flughafen Schönefeld nach dem Feststellungsbeschluß“ und drei per Dringlichkeit eingebrachte Anträge. Letztendlich einigte man sich darauf, daß die BVV die Aktivitäten des Bezirksamtes unterstützt, „welche darauf zielen, berechtigte Interessen des Bezirkes im Wege einer Klage gegenüber dem Planfeststellungsbeschluß BBI durchzusetzen“. Beschlossen wurde u.a., dem Bezirksamt zu empfehlen, - die Erweiterung der Linksabbiegespur an der Kreuzung Adlergestell /Köpenicker Straße bei den zuständigen Stellen durchzusetzen. - sich bei den zuständigen Behörden dafür einzusetzen, daß bei größeren Straßenbaumaßnahmen auf viel befahrenen Ausfallstraßen zuvor eine Abstimmung mit den Brandenburger Behörden vorgenommen wird. - sich dafür einzusetzen, daß bei der Umsetzung von Hartz IV im Bezirk die demokratischen Teilhaberrechte der BVV gesichert werden. - sich nicht dafür einzusetzen, daß auf dem Adlergestell in Adlershof in Richtung Schöneweide auf der rechten Spur zeitweise Parkplätze eingerichtet werden. Das Bezirksamt wurde zudem u.a. ersucht, - zu prüfen, welche Wege in Grünanlagen für das Radfahren zugelassen werden können. - auf dem Gelände Rudower Chaussee 4 für die Verwaltungsgebäude des Bezirksamtes /Arbeitsagentur (Jobcenter) Wegweiser an den Einfahrten/Eingängen aufzustellen. Den Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. V/32 entnehmen wir u.a., daß - bisher weder im Sozialamt noch im Amt für Grundsicherung eine umfassende Prüfung von Mietpreiserhöhungen und Betriebskostennachzahlungen möglich ist, da dafür weder Personal noch die dafür notwendige Fachund Rechtskunde zur Verfügung stehen. - das Bezirksamt anläßlich des 15. Jahrestages des Mauerfalls am 9.11.2004 eine Veranstaltung am ehemaligen Wachturm am Schlesischen Busch oder am Mahnmal Kiefholzstraße plant. Zum 60. Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges ist eine Ausstellung im Rathaus Köpenick vorgesehen, die am 23.4.2005 eröffnet werden soll. - das Anbringen von Bodenschwellen vor der Heide-Grundschule in der Florian-GeyerStraße (wie bereits in der Waldstraße erfolgt) durch das vorhandene Großpflaster erschwert, aber für das IV. Quartal geplant ist. - man im Bezirksamt davon ausgeht, daß nach der Verkehrsübergabe der A 113 (neue Autobahn) bis zur Anschlußstelle Adlershof eine Verringerung des extrem hohen Verkehrs auf dem Adlergestell eintritt. Nach der endgültigen Fertigstellung 2007 rechnet man hier mit einer Halbierung des Verkehrs und einer Reduzierung der Lärm- und Schadstoffbelastung. Nach Realisierung der TVO von der Oberspreestraße zum Adlergestell erwartet man, daß die Dörpfeldstraße nicht mehr durch „übergeordneten Verkehr“ belastet wird. Die nächsten BVV-Sitzungen finden am 28.10. (nach Redaktionsschluß) und am 25.11. ab 17 Uhr statt, zuvor gibt es ab 16 Uhr Bürgeranhörungen. W.S.

15 Jahre Mauerfall
Das Bezirksamt und die BVV Treptow-Köpenick laden anläßlich des 15. Jahrestages des Mauerfalls am 9. November um 14.30 Uhr in den Saal des Rathauses Treptow, Neue Krugallee 4, zu einer Gedenkveranstaltung ein. Neben Bezirksbürgermeister Dr.Klaus Ulbricht werden Günter Polauke, ehemaliger Bürgermeister des Stadtbezirks Treptow, und Frank Bielka, ehemaliger Bezirksbürgermeister von Neukölln, über ihre Eindrücke und Erfahrungen im Zuge der Maueröffnung im November 1989 sprechen. W.S.

Antrag der Fraktion Bündnis 90/Grüne
In unserem Bericht über die 30. Sitzung der BVV am 26.8. (AZ Nr. 126, S. 12) ist uns ein Fehler unterlaufen. Der ausführlich diskutierte Antrag zur „Gestaltung aktiver demokratischer Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern im Bezirk“ war nicht von der PDS, sondern von der Fraktion Bündnis 90 /Die Grünen eingebracht worden. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen. W.S.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin

Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Adlershofer Helfer

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Abschied mit Liebe . . .

BESTATTUNGSHAUS

Hackenbergstraße 12 Berlin-Adlershof / Am Friedhof

TAG & NACHT

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„Ach wär ein jeder Puls ein Dank ...“
Die Gnade aber des Herrn währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten ... Lobe den Herrn, meine Seele! (Psalm 103, 17/22) Dank ist wie ein langer, weiter Starken in der Mitte der Jahre? Atem, der die Bedürfnisse der Ich nehme so viel ich fassen kann Seele stillt. Dank ist der tiefste aus diesem Miteinander und gebe, Ausdruck eines sinnerfüllten Le- was immer ich einbringen kann. bens. Dank verändert uns zum Da haben wir einen MS-Kranken. Guten. Tiefempfundener Dank – Er läßt nicht von uns ab. Wir tun, ein wirksames Heilmittel für was wir können. Es geht bis an Körper, Seele und Geist! die Grenzen der Kraft – und doch Jesus dankt vor der Aufer- welch ein Segen, wenn er lächelt, weckung des Lazarus oder er lobt die Hand festhält und – kaum des seinen Vater, der den Unmün- Sprechens fähig – nach einer digen seinen Ratschluß offenbart Bibel verlangt, aus der wir ihm hat. Nach der Einsetzung des vorlesen sollen. Danke für die Abendmahls stimmt er mit seinen Freiheit, für andere da zu sein! Jüngern in einen Lobgesang ein. Danke für den Mut, den eng Paulus dankt ständig für seine gefaßten Terminkalender auf den schwache und angefochtene Ge- Kopf zu stellen! Danke, Herr meinde und richtet sich selbst Jesus, für den Frieden deiner noch an ihren Gebrechen auf, so Gegenwart! Danke für dein köstsehr liebt er sie: Ich danke Gott, liches, tröstliches Wort für die so oft ich an euch denke. nächsten Schritte und den Weg Hier wird innerer Reichtum nach Hause – zu dir! sichtbar. Da ist ein Verstehen „Ach wär ein jeder Puls ein zwischen Menschen, das über das Dank ...“ allgemein Übliche hinausgeht. Danken will gelernt sein: „SoWas für ein Schatz, der gepflegt wohl dem, der danke schön sagt, und bewahrt werden sollte! als auch dem, bei dem man sich Noch trägt die Erde Früchte, die bedankt, bedeutet das sehr viel. uns heilen und sättigen, vielen Die Atmosphäre daheim wird anDank! Da ist Arbeit, die uns aus- genehmer, und jeder achtet mehr füllt und Befriedigung schenkt. auf das Gute und Schöne im anHerr gib sie auch vielen, die dafür deren. Liebe und Achtung wachnoch vergeblich zu den Arbeits- sen ganz natürlich in einer Umgeämtern laufen! Da ist die Ge- bung der Dankbarkeit und Wertmeinde in ihrer bunten Vielfalt, schätzung, so wie ein Same auf manchmal belastend und stressig. fruchtbarem Boden. Dankbarkeit Doch was wäre ich ohne sie – die kann auch stark motivieren, das tollenden, unruhigen Kleinen, die Richtige zu tun.“ (Alane Waters) herausfordernden Jugendlichen, Gunter Schmidt die hilfsbedürftigen Alten, die Prediger

Kirchliche Termine im Monat November
Die Gottesdienste in der evangelischen Verklärungskirche (Arndtstr.) beginnen sonntags um 10 Uhr. Das gemeinsame Martinsfest der Kinder endet am 11.11. wieder am Lagerfeuer neben der Verklärungskirche. Am 1. Advent (28.11.) wird zum festlichen Konzert ab 17 Uhr eingeladen (s. unten). Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Frauenkreis um 15 Uhr am 5.11. (der Besuchsdienstkreis um 14 Uhr) und 19.11., der Männerkreis am 5.11. um 19 Uhr zusammen. Zum HausGesprächskreis am 12.11. kann man sich bei Familie Prinzler (Tel. 67 19 80 00), zu Glaubensgesprächen, dem Konfirmandenund dem Erwachsenenunterricht sowie dem Jugendtreff bei Pfarrerin Quien (677 47 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Informationen erhält man auch unter www.evangelischekirche-adlershof.de In der katholischen ChristusKönig-Kirche (Nipkowstr.) beginnt der sonntägliche Gottesdienst um 11 Uhr. Am 14.11. wird ein „Kindersonntag“ und am 21.11. das Patronatsfest „Christus König“ begangen. Am 1.11. (Allerheiligen) und 2.11. (Allerseelen) kommt die Gemeinde um 19 Uhr zum Gottesdienst zusammen. Interessierte Gäste sind am 4.11. um 19.30 Uhr zum Gesprächskreis „Suchen & Fragen“ willkommen. In der Glaubensstunde wird aus der Apostelgeschichte gelesen. Der ökumenische Gottesdienst zum Buß- und Bettag (17.11.) beginnt um 19 Uhr (s. unten). Zu Meditationen mit und bei Frau Waury (Florian-GeyerStr. 52, Tel. 677 39 00) trifft man sich am 16.11. um 18 Uhr, zu den „meditativen und traditionellen Kreistänzen“ im Pfarrheim am 25.11. um 19.30 Uhr (Info bei Frau Schneegans, Tel. 033762/81880). Die Freie evangelische Gemeinde kommt sonntags in ihrer „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) um 10 Uhr zu Gottesdiensten mit Kindergottesdiensten zusammen. Im Gottesdienst am 14.11. berichtet Missionar Wolfgang Herrmann von seiner Tätigkeit in Manila (Philippinen). Am Buß- und Bettag (17.11.) beteiligt sich die Gemeinde am ökumenischen Gottesdienst in der Christus König Kirche. Die Senioren treffen sich am 17.11. um 14.30 Uhr. Am 26.11. beginnt um 19 Uhr der „Frauentreff“. Freitags ist ab 16 Uhr Kindertreff und um 18.30 Uhr kommen die Teenager zusammen (Infos zu den Teentreffs unter www.MotK.com). Gäste sind zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen. Informationen über die verschiedenen Gesprächskreise und zu weiteren Veranstaltungen unter Tel. 677 56 65 oder im Internet unter www.lebewertvoll.de

zum Martinsfest Festliches Konzert am 1. Advent Kinder treffen sichstr.). Anschließend ziehen sie mit Wie in den Vorjahren treffen
Am 28. November beginnt um 17 Uhr in der Verklärungskirche (Arndtstraße) traditionell ein festliches Konzert zum 1. Advent. Auf dem Programm stehen das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns (1835-1921) sowie von Johann Sebastian Bach (1685-1750) „Meine Seele erhebet den Herren“ und von Franz Tunder (1614-1667) „Hosianna dem Sohne David“. Die Ausführenden sind: Claudia Aust (Sopran), Jana Krauße (Mezzosopran), Dirk Klawuhn (Altist), Thomas Kober (Tenor), Andreas Jocksch (Baß), Dominica Reetz (Harfe) sowie ein Orchester und die Kantorei der Verklärungskirche unter Leitung von Kantorin Beate Schlegel. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. W.S. sich alle Kinder mit oder ohne Eltern zum Martinsfest am 11.11. um 16.30 Uhr zuerst in der Christus-König-Kirche (Nipkowihren Laternen in den Park der Verklärungskirche, um dort am Lagerfeuer gemeinsam zu singen und die Brezeln zu teilen.

BESTATTUNGEN
seit 1882

„Recht ströme wie Wasser“
Der ökumenische Gottesdienst zum Buß- und Bettag (17.11.) steht in diesem Jahr unter dem Thema „Recht ströme wie Wasser“. Die Kirchengemeinden aus Adlershof und Altglienicke laden zum gemeinsamen Gottesdienst um 19 Uhr in der Christus-KönigKirche (Nipkowstr.) ein. Zu diesem Thema wird ein Wortbeitrag des Schauspielers und Theaterintendanten Peter Sodann (auch bekannt als Tatort-Kommissar) eingespielt. Die Kollekte wird dem Förderkreis für strahlengeschädigte Kinder zur Verfügung gestellt (s. auch Seite 16). B.S.

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Nr. 127
Für Ihre Anzeigenwünsche in der

„Schau mir in die Augen, Kleines ...“
10. Geburtstag des Adlershofer Kinos „Casablanca“ in der Friedenstraße
Wer oder was vor 10 Jahren Kathrin Schülein dazu bewogen hat, das von ihr aus seinem Dornröschenschlaf erweckte „kleine Kino“ in der Friedenstraße nach dem Filmklassiker mit Humphry Bogart und Ingrid Bergmann „Casablanca“ zu nennen, haben wir nie erfahren. Fest steht aber, daß unsere Zeitung es über die ganze Zeit seiner Existenz mit aufmerksamem Interesse begleitet hat (erstmals in AZ Nr. 4) und nun selbstverständlich zu den Gratulanten gehört. Erstmals wurde dieses Kino 1912 eröffnet und das „CentralKino“ wäre schon 92 Jahre alt, wenn es nicht die mehr als 30jährige Unterbrechung zu DDRZeiten gegeben hätte. Ältere Adlershofer verbinden viele Erinnerungen mit ihm und besuchen es jetzt gern wieder (s. AZ Nr. 15 und 41). Umfangreiche Bauarbeiten, moderne Kino- und Klimatechnik sowie eine völlig neue Ausgestaltung waren notwendig geworden und ein Getränke- und Knabberangebot wurde hinzugefügt. Zeitweilig haben Künstler hier ihre „unbeweglichen Bilder“ (AZ Nr. 31) gezeigt und es gab schon mal „Casa-Buntes“, Live-Veranstaltungen auf Initiative ehemaliger DFF-Mitarbeiter (AZ Nr. 14+15). Leider nicht so erfolgreich war „Rick's“, ein Restaurant im Nebenhaus, das an „Rick's Café“ im Film „Casablanca“ anknüpfen wollte und auf Gäste nach dem Kinobesuch hoffte. Seit 2001 ist Michael Güll (Jg. 71) Geschäftsführer des „Casablanca“ (Foto). In Adlershof aufgewachsen, hat er nach Schulabschluß und Lehre als Facharbeiter für Feinmechanik sich auf vielen Tätigkeitsfeldern versucht bis er 1999 zum „Casablanca“ kam. Inzwischen bestimmt er das Programm und teilt sich die Arbeit mit zwei Hilfskräften bei täglich Kinder Puppenspiele aufgeführt werden. Da können wir nur gutes Gelingen wünschen! Wir werden darüber dann berichten. Einen Vorgeschmack auf die Angebotsvielfalt bietet das Programm zum Jubiläum. Am 1.11. gibt es Fritz Langs Stummfilmklassiker „Metropolis“ mit musikalischer Untermalung, vom 4.11.11. kann man sich wieder einmal nach „Casablanca“ begeben. „Der bewegte Mann“ (4.11.) lief bereits in der Eröffnungswoche und auch die Highlights „Nirgendwo in Afrika“ (5.11.), „Halbe Treppe“ (6.11.) und „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ (9.11.) werden nochmals angeboten. Für kleine Gäste zeigen am 7.11. Puppenspieler, wie Rotkäppchen den Wolf überlistete. Höhepunkt am 10.11. (dem eigentlichen Geburtstag) wird nach einem Kurzfilm über das Kino „Casablanca“ die Deutschlandpremiere eines Film sein (Titel wird vorher nicht verraten). Eine Party mit Live-Musik rundet den Tag ab. Anfangszeiten und die variablen Eintrittspreise kann man dem Wochenprogramm ebenso entnehmen wie die Filme, die im November gezeigt werden. Das sind „Die Kinder des Monsieur Matthieu“ (bis 3.11.), „Der Untergang“, „Zwei Brüder“ und „Wie ein einziger Tag“ (ab 11.11.) sowie „Coffee & Cigarettes“ und „Rhythm is it“ (ab 25.11.). Na dann, alles Gute, viele Besucher und „Film ab!“ Wolf Will

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67 98 95 37 67 98 95 38

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Dezember-Ausgabe ist der 19. November

„Treffpunkt Adlershof“
... weil wir mehr miteinander reden müssen!
Offene Gesprächsrunde mit Snacks und kleinen Erfrischungen

Foto: Staneczek

fünf Vorstellungen unterschiedlicher Filme. Er versucht, mit einem vielfältigen und anspruchsvollen Filmangebot möglichst viele Besucher aus Adlershof und Umgebung für einen Kinobesuch zu gewinnen. Moderate, mitunter auch niedrige Eintrittspreise sollen diese Bemühung ebenso unterstützen, wie eine verstärkte Werbung. Wer sich die verschiedenen Vorschaublätter, auf denen man sehen kann, was wann gespielt wird, nicht im Kino holen will, kann sich im Internet unter www.kino-casablanca.de aktuell informieren. Über ein reichhaltiges Filmangebot hinaus hat Michael Güll Pläne für weitere kulturelle Aktivitäten. So will er die Lesungen in Zusammenarbeit mit dem APHAIA VERLAG im neuen Jahr durch selbst organisierte Veranstaltungen in 14tägigem Rhythmus erweitern und am Sonntag sollen vormittags nicht nur für

Mo, 8. November, 19.30-21.30 Uhr

Zufall „Warum immer ich?“
Wie das Unvorhersehbare unser Leben bestimmt

Mo, 22. November, 19.30-21.30 Uhr

Judentum verstehen (3)
Der Sabbat in jüdisch-messianischer Sicht Mit Juri Guenis, Berlin

Infos und Gastgeber: Heinz-Martin und Margret Adler Friedenstr. 9, Adlershof Anmeldung erbeten falls möglich: 67 77 58 11 info@mpc-berlin.de

Kulturbund lädt ein
„Auf den Schwingen des Marabu“ ist der Titel einer Lesung am 2.11. im Kulturbund Treptow, Ernststraße 14/16. In dem Werk von Ilona Maria Hilliges geht es um Mystik, Magie und Spannung aus Afrika. Hanna hält ihre Ehe mit dem Kenianer Mike für glücklich. Doch dann fliegt ihr Mann mit dem zehnjährigen Sohn Ken nach Kenia – und kommt nicht mehr zurück. Um die beiden zu finden, begibt sich Hanna auf eine abenteuerliche Odyssee … Die Veranstaltung im Rahmen der 13. Berlin-Brandenburgischen Buchwoche beginnt um 19 Uhr.

Geburtstagsgruß für Anna
Die traditionelle Veranstaltung der Anna-Seghers-Gesellschaft mit der Stadtteilbibliothek findet in diesem Jahr genau am 19. November, dem 104. Geburtstag der Schriftstellerin, in der Bibliothek Dörpfeldstr. 56 statt. Die Schauspielerin Petra Hinze wird ab 18 Uhr die frühe, erstmals 2003 veröffentlichte Novelle der jungen Anna Seghers „Die Legende von der Reue des Bischofs Jehan d'Aigremont von St. Anne in Rouen“ lesen. Nicht nur alle Adlershofer sind herzlich eingeladen, Eintritt 3 €. W.S.

Restaurant

„Friedrich“
Hackenbergstraße 1 Reservierungshotline: 81 82 96 66

Von A wie Aufschnitt bis Z wie Zigeunersteak – große Auswahl zu kleinen Preisen Fleischerei Jürgen Backs
Mo-Sa 8-22 Uhr So 9-16 Uhr Unser Motto: Beste Speisen zu kleinen Preisen!

Gans mal wieder ganz
Als 3-Gang-Menü inkl. 1 Fl. Rotwein zu buchen ab 4 Personen für 44,- € 1 Gans – klassisch serviert mit Rotkraut, Klößen und feinstem Bratenjus Als Dessert: glasierte Apfelspalten in Valliasauce

Dörpfeldstraße 13 • Telefon 677 45 38
• Wurst und Salate in eigener Produktion • Qualität und Frische aus Meisterhand • fachliche Beratung

November 2004

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Postkarten -Kalender der Adlershofer Zeitung
Der Postkarten-Kalender der „Adlershofer Zeitung“ für das Jahr 2005 mit historischen Ansichten und Fotos der Gegenwart ist zum Preis von 6,50 € in diesen Geschäften erhältlich: Lotto/Toto/Zeitschriften Niedrich Dörpfeldstraße 12 Boulevardbuch (am Markt) Genossenschaftsstraße 70 Geschenkeladen Heidi Gläser Marktpassagen Zeitungskiosk am Marktplatz Lotto/Toto/Zeitschriften Cobel Dörpfeldstraße 53 Tabak-Center Bosse Wassermannstraße 105 tz medial Rudower Chaussee 3

„Künstler – Köpfe – Ateliers“
Ausstellungn im Kulturzentrum „Alte Schule“
„Künstler – Köpfe – Ateliers“ heißt die nächste Ausstellung in der Galerie in der Alten Schule, die am 5. November um 20 Uhr eröffnet wird. Sie zeigt „eine fotografische Portraitarbeit aus dem Berliner Südosten“ von Martin Weinhold (Jg. 71). „Der Fotograf hat von 2001-2004 über 80 Ateliers und Werkstätten besucht und die dort arbeitenden Künstler in schwarzweiß fotografiert. Bei den so entstandenen Portraits stehen die Personen im Vordergrund, der Mensch an sich – nicht unabhängig von Arbeit und Schaffen, aber doch nicht allein davon bestimmt ... Sie sind Dokumentation und Bestandsaufnahme einer künstlerischen Szene an der Peripherie der Großstadt Berlin.“ Bei der Vernissage spricht Dr. Jens Peter Semrau, es musiziert das Duo Tschecht. Die Galerie ist Mo, Di, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und So 15-19 Uhr geöffnet. In der Stefan Heym Bibliothek ist seit der Namensgebung zu den Öffnungszeiten (Mo, Di, Do 11-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr) eine Dauerausstellung zur Würdigung des Namensgebers im Wintergarten zu sehen. Im Café in der „Alten Schule“ zeigen die Mitglieder des „Adlershofer Künstlerstübchens“ Gisela Przywecki, Rigina Steinbrecher und Jan Lübke auch im November unter dem Motto „wir einmal anders“ erstaunliche Motive. Wer sich mit ihnen treffen möchte, ist hier am 17.11. ab 16 Uhr herzlich willkommen. Man freut sich immer über interessierte Gäste, die vielleicht auch malerisch tätig werden möchten. Im derzeit wenig genutzten Mehrzweckraum (Restaurant) sind auch im November Arbeiten der Gruppe WIR zu sehen. Am 10. und 24. November würden sich die Mitglieder der Gruppe ab 17 Uhr über interessierte Gesprächsgäste freuen. Die Bilder im Restaurant können nach Vereinbarung (Tel.: 67 77 68 11) betrachtet werden, das Café (Seniorenbegegnung) ist normalerweise werktags von 10 bis 18 Uhr zugänglich. W.S.

ADLERSHOFER ANSICHTEN

Postkarten-Kalender der für das Jahr

2005
Lutz Jahoda, Sänger und Entertainer sowie Vorsitzender des Teleclubs, ist der Begleiter bei der Besichtigungstour durch Adlershof. Das Video kostet 13 €. Interessenten können sich mittwochs ab 12 Uhr im Büro Rudower Chaussee 3 melden, Tel. 67 04 43 24.

Jubiläumsvideo zu 250 Jahre Adlershof
„Es war einmal ein Dorf – Streiflichter aus 250 Jahren Adlershof“ ist der Titel eines Jubiläumsvideos. Darin hat der Paul-Nipkow-Teleclub, der seit 10 Jahren Veränderungen des Ortsteiles filmisch begleitet, einige Höhepunkte zusammengestellt.

Adlershofer Heimatgeschichte
Auch im November lädt Ortschronist Rudi Hinte zweimal alle Interessierten zur Erweiterung ihrer Kenntnisse über unseren Heimatort ein. Am 11.11. wird er ab 18.30 Uhr im Kulturzentrum Alte Schule in einem Vortrag mit Lichtbildern erläutern, wie vor 125 Jahren aus dem „Gutsbezirk Adlershoff und Süszengrundt“ die „Landgemeinde Adlershof“ wurde. Am 20.11. kann man ihn bei einem historischen Rundgang über den Waldfriedhof Adlershof, einer Stätte vielfältiger Erinnerungen, begleiten (Treff: 10 Uhr, Eingang Friedlander Straße). W.W.

Schloßkonzert
Im Rahmen der Köpenicker Schloßkonzerte ist am 6. November ab 19.30 Uhr, im Aurorasaal lebendige Klassik zu erleben. Hyung-Wook Lee (Korea), Baßbariton, Tae Jin Cho (Korea), Tenor und Maria Urbanovich (Rußland), Klavier, bringen Lieder von Händel, Tosti, Verdi u.a. zu Gehör. Dieses ist das zweite von fünf Konzerten mit internationalen Künstlern zur sogenannten „Alten Musik“. Werke des Barock und Rokoko werden in Kontrast zu später entstandener Musik gesetzt und der Einfluß auf viele spätere Komponisten verdeutlicht. Vorverkauf: Touristinformation Schloßplatz Köpenick, telefon. Kartenbestellung: 64 19 79 64. Eintritt: 20 €, erm. 15 €.

Lesungen des APHAIA VERLAGES
Bei der nächsten „Montagslesung mit Live-Musik“ des Adlershofer APHAIA VERLAGES im Kino „Casablanca“ (Friedenstr. 12) kommt am 15. November ab 19.30 Uhr der deutsche Autor Henryk Bereska (Jg. 26) zu Wort. Der Übersetzer polnischer Literatur wird diesmal Gedichte und Aphorismen lesen und dazu erläuternd plaudern. Für kräftige und leise Zwischentöne sorgt Janni Struzyk mit ihrer Tuba. Zudem veranstaltet der Verlag bereits am 6.11. um 18 Uhr mit und in der Mediathek Köpenick, Jägerstraße 1-2, eine Lesung von Gedichten und Prosa ihrer Autorin Marlies Schmidl (Mitlesebuch 85), die von Christoph Ecke mit Improvisationen am Flügel begleitet wird. Zu den Veranstaltungen wird das Eintrittsgeld teilweise beim Buchkauf angerechnet. Nähere Informationen auch zu weiteren Veranstaltungen unter 813 39 98 oder www.aphaia-verlag.de W.W.

Was läuft im November in der
Täglich geöffnet
Böhmische Spezialitäten zu zweit

Mittwoch Ruhetag

und nur einer muß bezahlen

am Dienstag, dem 2. + 16. November, ab 18 Uhr Autoren-Lesung mit Musik beim Kaffee
Siggi Trzoß liest aus „Musikgeschichte der DDR“

am Sonntag, dem 14. November, 15 Uhr
Ab 1. November:

Wegen der großen Nachfrage

Martinsgans (Brust oder Keule)
mit Granatapfelsauce, Apfelrotkohl + Klößen inkl. Suppe, Dessert + 1 Glas Rotwein pro Person für 16 € Für 4 Personen wird eine ganze Gans frisch aus dem Ofen + 1 Flasche Wein für 60 € angeboten.
(Vorbestellung erforderlich!)

2. Großes Schlachtefest
mit den Home Town Boys

am Samstag, dem 27. November, ab 19 Uhr
(Vorbestellung erforderlich!)

Vorankündigung:

Großer Preisskat

am Freitag, dem 3. Dezember, ab 18 Uhr

KGA „Am Adlergestell“ Neltestraße 19d ¤ 671 42 41

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Nr. 127

Philatelistisches aus Adlershof
Unter den geschätzten etwa drei Millionen deutschen Philatelisten (Briefmarkensammler) wohnen mit Sicherheit etliche auch in Adlershof. Sie haben in der Regel seit ihrer frühen Jugend Spaß am Beschäftigen mit den bunten Bildchen. Manch einer sammelt deutsche Briefmarken, ein anderer hat seine Freude an Marken aus aller Welt, wieder andere heben alle Marken der Urlaubspost auf. Und es werden im Lauf der Jahre immer mehr gestempelte, postfrische Marken – in dicken Alben oder Steckbüchern sorgsam verwahrt. Lehrreich ist die Philatelie allemal. Das Bearbeiten von Themen im Rahmen einer Sammlung mit echt „gelaufenen“ Belegen gehört bereits zur hohen Kunst der Philatelie. Das ist das Suchen, Sammeln und Erforschen von philatelistischem Material, das in keinem Katalog verzeichnet ist. Mit diesem Beitrag möchte ich alle Interessierten für den Aufbau einer „Heimatsammlung Adlershof“ interessieren. Seit die erste Postagentur in Adlershof im Jahre 1880 eröffnet wurde (s. AZ Nr. 33), sind von hier Millionen Postdokumente versandt worden. Davon sind nur noch wenige erhalten. Unter ihnen gibt es interessante Belege, die als kleine Geschichtsdokumente zu weiterem Forschen anregen. Rund 12.000 verschiedene Briefmarken gaben die deutschen Postanstalten heraus. Insider wissen, daß es sogar direkte Adlershofer Marken gibt. Dazu gehören die seltenen Bezirkshandstempel-Aufdruckmarken aus dem Jahr 1948 und Motive des Fernsehfunks der Jahre 1961, 1962 und 1964. Ein Markenmotiv aus dem Brückensatz des Jahres 1976 zeigt die Eisenbahnbrücke am Teltowkanal über das Adlergestell mit Blick in Richtung Adlershof.

Das Interkosmosprogramm und die Multispektralkamera MKF-6 der Akademie der Wissenschaften wären weitere Stichworte. Mit den nachfolgenden Belegen möchte ich beispielhaft, z.T. in Ausschnitten Ihr Interesse wecken. Weiteres spezielles Material ist einer späteren Folge vorbehalten. Helmut Prochnow

Mit Briefen an den König von Preußen fängt wohl jede Heimatsammlung an. Brief aus dem Jahr 1720, der noch markenlosen Zeit, mit dem Hinweis „ex officio“, der Gebührenfreiheit „von Amts wegen“.

Die Kolonie Süszengrundt und Adlershoff war in allem von Köpenick abhängig. Bis 1837 bekamen die Adlershofer ihre Post nur über Köpenick, dann hielt die Postkutsche bis 1880 auch beim Adlershofer Guts-Schulzen.

Seltener Einschreibebrief vom 21.3.1902 mit der „Germania 30 Pfg.“. Die Marke war erst ab 1.4.02 frankaturgültig, wurde jedoch u.a. in Adlershof schon ab 20.3.02 verwendet.

Postkarte mit anhängendem Antwortteil (Ganzsache, da mit eingedruckter Briefmarke) vom 7.8.1889 mit dem ersten Einkreisstempel von Adlershof bei Berlin. Von 1899 bis 1906 wurden die Marken überwiegend mit dem Einkreis-Gitterdoppelbrückenstempeln mit drei Sternen im unteren Segment entwertet.

Ab 1906 wurde ein Ortsstempel mit zwei Sternen und Kennbuchstaben benutzt. Im 1. Weltkrieg wurde der Flugplatz Johannisthal-Adlershof militärisch genutzt. Hier ein entgeltfreier Brief vom 21.2.1917 des „Armee-Flugparks“ an die Luftbildabteilung. Wegen Geheimhaltung und Dringlichkeit wurde der Brief durch einen gesonderten Begleitmann befördert.

Brief der königlichen kurmärkischen Kriegs und Domänen Kammer an „den Hochgelahrten Unseren Krieges und Domainen Rath auch Lieben Getreuen Bartsch“ vom März 1776 mit dem Hinweis „citissime“ („äußerst eilig“).

Feldpostkarte vom 31.12.1917 an einen Kanonier zum Jahreswechsel. In der „Flugzeugmeisterei Adlershof“ an der Rudower Chaussee waren Soldaten, aber auch Arbeiter stationiert, die Kriegsflugzeuge herstellten, prüften und Versuche durchführten.

Zu den an der Bahnstrecke Berlin-Görlitz liegenden Orten ging die Post vom Bahnhofsbriefkasten besonders schnell. Im Zug 764 entwertet, konnte der Eingang der Karte im Postamt Eichwalde bereits vor 12 Uhr mit Stempel bestätigt werden.

Feldpostkarte vom 2.10.1918 eines Soldaten der 3. Kompanie der Feld-Munitions-Anstalt 3. „Hier herrscht dicke Luft ...“ schrieb er seinen Eltern. Nur etwas mehr als einen Monat später dankte der Kaiser ab, begann der bewaffnete Aufstand, wurden Arbeiter- und Soldatenräte gegründet, kapitulierte Deutschland!

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Fernbrief der Hochinflation vom 28.9.1923. In der Zeit vom 20.9. bis 1.10.23 betrug das Porto für einen Fernbrief 250 Tausend Mark. Wer kennt die Firma YBUR, die auf dem Grundstück Adlergestell 24 (heute Nr. 271 – Plus-Markt) ansässig war?

Sonderstempel vom 22.8.1934 anläßlich der „Adlershofer Woche“, die zum 180. Ortsgeburtstag vom 15.-23.9.34 stattfand.

Da in der Sowjetzone so schnell keine neuen Briefmarken vorhanden waren, wurde angeordnet, daß in den Postämtern vorrätige Pfennigwerte der 2. Kontrollratsausgabe mit dem Aufdruck eines Bezirksstempels versehen werden. Später kam noch der Aufdruck „Sowjetische Besatzungszone“ hinzu. Hier ein Einschreibe-Brief vom 9.7.1948 mit den seltenen Bezirksaufdruckmarken „Berlin-Adlershof“. Postkarte vom 8.4.1958 mit dem Sonderstempel „Deutscher Fernsehfunk“.

Brief der C.A.F. Kahlbaum GmbH vom 6.11.1923 mit dem seltenen Porto-Einnahmenachweisstempel von Adlershof. Durch die enorme Geldentwertung waren im Postamt keine entsprechenden Marken vorhanden, so daß dieser Gebührenstempel verwendet wurde. Das Porto für einen Ortsbrief mit Eilbotenzuschlag betrug zu der Zeit 3 Milliarden Mark.

Während des 2.Weltkrieges wurde jede Postsendung ins Ausland, auch wenn das Land bereits besetzt war, geöffnet und zensiert. Hier ein eingeschriebener Brief vom 1.12.1942 nach Holland mit neuem Zweikreis-Stegstempel.

Eine „Vertrauliche Dienstsache“ der Kaderabteilung der AdW, befördert am 2.8.1965 durch den Zentralen Kurierdienst. Da am 21.6.1948 in den drei Westzonen eine Währungsreform durchgeführt wurde, mußte am 24.6.1948 die „Sowjetzone“ mit einer eigenen Reform nachziehen. Bis zum 31.7.48 durften die Allierten-Briefmarken zu 1/10 ihres Frankaturwertes aufgebraucht werden (Zehnfachfrankatur).

Mit der Bezirksverfügung Nr. 16 der Oberpostdirektion vom 21.4.1926 wurde die Bezeichnung des Postamtes Adlershof in BerlinAdlershof geändert. Es wurden neue EinkreisDoppelbrückenstempel mit Kennbuchstaben a und b eingesetzt.

Zeitenwende ins neue Jahrtausend. Ein Brief mit den Stempeldaten 31.12.99 und 03.01.00.

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Nr. 127

Seniorenbegegnung lädt ein Mit dem
Die regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen der „Seniorenbegegnung in der Alten Schule“ im Café, Dörpfeldstraße 54, haben wir im Januar (AZ Nr. 117) mitgeteilt. Wieder im Programm ist die Seniorenverkehrsschule am 1. Montag von 9.30 bis 11 Uhr.

Außerdem bietet das November-Programm:
3.11., 14 Uhr: Kulturcafé im Herbst mit dem Kabarett „Allegro“ (2,50 €) 10.11., 14 Uhr: Seniorentanz (2,50 €)

Seniorenbus im November unterwegs

Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an der

Musikantenscheune
Die „Weihnachtsmusikantenscheune“ in Diedersdorf ist am 25.11. Ziel der Bus-Tagesfahrt des Tourismusvereins Berlin TreptowKöpenick e.V. Lassen Sie sich in stimmungsvoller Atmosphäre und bei kulinarischen Genüssen von den mitwirkenden Volksmusikanten auf die Weihnachtszeit einstimmen. Im Preis von 59,50 € ist neben der Busfahrt die Eintrittskarte einschließlich Begrüßungsgetränk, ein schmackhafter Entenbraten sowie Kaffee und Stolle enthalten. Abfahrt ist um 10 Uhr, Rückkehr gegen 17 Uhr am S-Bhf. Köpenick, Elcknerplatz. Buchungen und Info unter: 655 75 50 oder 64 09 20 40.

Blutspendeaktion
am 1. November von 9 - 13 Uhr im Blutspendebus am Ärztehaus von BERLIN CHEMIE, Glienicker Weg 125,
sowie

am 25. November von 15.30 - 19.30 Uhr in der Heide-Grundschule, Florian-Geyer-Straße, zu beteiligen.
(Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!)

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

2.11. Einkaufsfahrt ins polnische Nachbarland. (Fahrpreis: 20 €) 3.11. Rheinsberg ist das Ziel – schöne Landschaft, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten im Restaurant Ihrer Wahl. (Fahrpreis: 16 €) 8.11. Ausflug nach Bad Saarow zum Scharmützelsee mit Einkehr in ein schönes Restaurant. (Fahrpreis: 15 €) 9.11. Wir fahren nach Eberswalde zum Tierpark. (Fahrpreis: 16 €) 10.11. Auf zum Werbellinsee in herrlicher Natur! (Fahrpreis: 16 €) 15.11. Die Boltenmühle in der Ostprignitz ist unser Reiseziel. Wir werden Mühle und Park ansehen und danach Mittag essen. (Fahrpreis: 18 €) 16.11. Die Reise geht nach Merzdorf zur „Straußenfarm“. (Fahrpreis 16 €) 17.11. Das Schiffshebewerk in Niederfinow ist eine beeindruckende Konstruktion – eine Fahrt dorthin lohnt sich! (Fahrpreis: 16 €). 22.11. Ein Ausflug nach Groß Schauen steht auf dem Programm. Wir erkunden die Gegend und besuchen ein Restaurant. (Fahrpreis 16 €) 23.11. Heute geht’s zum Hengstgestüt Neustadt/Dosse, wo wir einen Einblick in das Leben auf einem Gestüt erlangen. (Fahrpreis: 18 €) 24.11. Wir bieten eine Einkaufsfahrt nach Küstrin an. (Fahrpreis: 20 €) 29.11. Ausflug nach Woltersdorf zur Schleuse und zur Liebesquelle. Spaziergang am See und Mittag im „Löcknitzidyll“. (Fahrpreis 11 €) 30.11. Ziel ist Teupitz am Schweriner See. Nach einem Spaziergang Mittagessen im „Schenk von Landsberg“. (Fahrpreis: 15 €) Telefonisch anmelden können Sie sich montags bis freitags von 9-13 Uhr unter 6 25 10 19. Außerhalb dieser Zeiten sprechen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer auf das Band. Bitte nennen Sie uns den Ausflugstag und informieren Sie uns, ob Sie einen Rollstuhl oder Rollator mitnehmen müssen. Sie werden zu allen Fahrten zwischen 8.30 und 9.30 Uhr abgeholt. Ihr VdK-Team

Wintervorbereitungen im Britzer Garten Alle Jahre wieder:

Winterzeit – Erkältungszeit
Eigentlich haben wir in unserer Breiten kein richtiges Winterwetter mehr: trockene Luft, klirrender Frost und … Sonne. Nein, bei uns ist eher „Schmuddelwetter“ angesagt mit Regen und Nebel. Dazu jede Menge Leute, die husten, schniefen und niesen. Und so ist die Wahrscheinlichkeit groß, bald selbst zu den Leidensgenossen zu gehören. Schnupfen, Halsschmerzen und grippale Infekte gehören jetzt zum Alltag. Vor einer Ansteckung können wir Sie leider nicht schützen. Wir können Ihnen aber wirkungsvolle Medikamente empfehlen, mit denen Sie Ihre Erkältungskrankheiten bekämpfen können: Fieber senkende und schmerzstillende Erkältungsbalsame, Heißgetränke gegen grippale Infekte sowie Hustenlöser oder -blocker und verschiedene Lutschpastillen gegen Halsbeschwerden.

Wie sich einzelne Vogelarten auf den Winter vorbereiten soll am 7.11. beobachtet werden (Treff: 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Den Durchzüglern und Wintergästen in der Feldflur an ihren bevorzugten Nahrungsplätzen gilt das Interesse am 21.11. (Treff: 9 Uhr, U-Bhf. Rudow). Wer sich an immergrünen Gehölzen erfreuen und über sie Wissenswertes erfahren möchte, trifft sich am 7.11. um 11 Uhr im Karl-Foerster-Pavillon. Zum St. Martinstag findet im Britzer Garten ein Laternenumzug statt, am 7.11. sind Eltern und Kinder zum Basteln von Laternen mit Tiermotiven eingeladen (ab 11 Uhr, Karl-Foerster-Pavillon). Am 14.11. können Kinder von 7-10 Jahren Rabenvögel beobach-

ten (Treff: 14 Uhr, Karl-FoersterPavillon). In der Eltern-Kind-Veranstaltung am 27.11. wird das Interesse auf die Spuren der Winterschläfer, Winteraktiven und Wintergäste im Garten gelenkt (Treff: 11 Uhr, Karl-Foerster-Pavillon; Anmeldung unter 75 60 30 00). Am 1. Advent (28.11.) sind Eltern und Kinder eingeladen, aus Natur- und Recyclingmaterialien Geschenke und weihnachtliche Dekorationen anzufertigen (ab 11 Uhr, Karl-Foerster-Pavillon). An einem Infotag für Lehrer geht es um Anpassungsstrategien der Tiere im Winter (25.11., 14.30-17 Uhr; Anmeldung erforderlich). Informationen zu allen Ereignissen sowie Anmeldung zu den Veranstaltungen werktags von 9-16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

❍

Angebot des Monats November:
Wick Day Med Pulmotin Echinacin ratio 100 20 Kapseln 50 g Salbe 50 Tabletten 7,50 € 6,50 € 8,50 €

Auch im November kann man wandern!
Zur Narrenzeit legt am 11.11. die freie Wandergruppe „Der Wanderfreund“ 11.111,11 m zurück. Für Senioren ab 65 Jahre ist dabei die Sportabzeichenabnahme über 10 km möglich. Treff: 9.15 Uhr S-Bhf. Köpenick. Zu alten Grabstätten führt die Tour am 17.11. Treff: 10 Uhr S-Bhf. Wuhlheide. Teil 25 des Wanderzyklus „Rund um Berlin“ wird am 28.11. absolviert. Treff: 10 Uhr S-Bhf. Ahrensfelde. Erhältlich sind dabei auch die Wanderpläne 2005. Infos zu diesen und weiteren Touren unter Tel. 656 07 34. Von Mühlenbeck zum Briesetal sind die „Cöpenicker Wanderfreunde“ am 6.11. unterwegs. Treff: 8.45 Uhr S-Bhf. Mühlenbeck-Mönchmühle. Von Grünau nach Friedrichshagen wird am 21.11. gewandert. Treff: 10 Uhr S-Bhf. Grünau (Vorplatz). Auf zum Kältepol heißt es am 30.11. Treff: 10 Uhr Bushaltestelle Johannisstift Spandau. Weitere Informationen unter Tel. 56 59 38 41 L.E.

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Also: Wenn es Sie erwischt hat, kommen Sie zu uns und lassen sich fachkundig beraten. Ihre

Elefanten-Apotheke
Dörpfeldstraße 52 Telefon 670 52 60

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An der Rudower Chaussee ganz vorn
Seit einem Jahrzehnt ist Joachim Kaebe im „tz medial“ für die Kunden da
Im Branchenverzeichnis auf der WISTA-Internetseite steht es unter Z wie Zeitschriften an letzter Stelle, in der Realität ist es in der Stadt für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien an der Rudower Chaussee mit der Haus-Nr. 3 die erste Adresse – das „tz medial“ im ehemaligen Hauptgebäude des Deutschen Fernsehfunks. Bei meinem Besuch frage ich Inhaber Joachim Kaebe als erstes nach der Bedeutung des Namens. tz steht für das Angebot von Tabakwaren bis Zeitungen; medial als Wortkreuzung von „Medien“ und „radial“ (vom Mittelpunkt ausgehend) versinnbildlicht den Bezug zum Standort.

Veranstaltungen am Wissenschaftsstandort
„Von der Natur lernen: Warum es bei Ameisen keinen Stau gibt“ heißt ein Vortrag von Prof. Dr. Reinhart Kühne vom Institut für Verkehrsforschung der DLR am 11.11. um 16 Uhr im Konferenzraum des Erwin SchrödingerZentrums, Rudower Chaussee 26 (Info unter 6392-3583). Der Verein „Innovationsfonds des Volkes“ lädt am 19.11. (11 bis 18 Uhr) und 20.11. (10 bis 16 Uhr) zum ersten bundesweiten Kongreß freier Erfinder in den Bunsensaal (Rudower Chaussee 17) ein (Info unter 6392-2521). In der Vortragsreihe Familienund Erbrecht informiert die Rechtsanwaltskanzlei Dr. Zacharias über das „Betreuungsrecht“ am 25.11. um 15.30 Uhr im UTZ, Volmerstr. 9. Anmeldung unter 6392-4567 erbeten. W.S.

Fotos: Ebner

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Joachim Kaebe ist gelernter Möbeltischler und arbeitete zur Wendezeit beim Rundfunk in der Nalepastraße. Dort war er zuletzt für die Versorgung der Rundfunkkorrespondenten mit Zeitungen und Zeitschriften aus dem In- und Ausland verantwortlich. Gleich nach der Wende ergriff er die Initiative, um Zeitungen am Ort zu verkaufen. Im „Besucherraum“ bot er dann nicht nur Presseerzeugnisse an, sondern auch Blumenerde, Pflanzen und vieles mehr. Doch diese Zeit dauerte nicht allzu lange. Joachim Kaebe, der als einer der ersten beim Rundfunk „abgewickelt“ wurde, sah nach dem Auszug der Sender an diesem Standort keine Perspektive mehr für sich. So kam er im Mai ’94 nach Adlershof und richtete sein Geschäft im ehemaligen

Wachhäuschen an der Rudower Chaussee 4 ein. Auch dieser Platz war nicht von Dauer, 1999 wurde das Haus abgerissen. Den Umzugstag an die jetzige Adresse wird Joachim Kaebe wohl niemals vergessen. Es war der 26. September – sein 60. Geburtstag. Ursprünglich rechnete er auch im neuen Quartier nur mit einem Provisorium, weil das Haus mehrmals zum Verkauf stand und niemand abschätzen konnte, was der Käufer wohl damit vorhat. Inzwischen ist seine Ein-Mann-Firma nun schon im zehnten Jahr an der Rudower Chaussee 3. Hier bietet er neben Zeitungen – von A wie „Adlershofer Zeitung“ bis Z wie „Zweite Hand“ auch Lebensmittel, Telefonkarten und ein breites Sortiment an Tabakwaren. Viel Wert legt er auf Service und gute Kundenberatung. Gern wird z.B. eine Zeitung, die schon „raus“ ist, für den Interessenten beim Verlag bestellt. Oftmals ist der Kauf einer Computerzeitschrift oder eines Heftes zum Thema „Haus und Wohnen“ willkommener Anlaß zu einer kleinen Fachsimpelei. Zu seinen Stammkunden gehören z.B. einige ältere Damen, die nach einem Arztbesuch für einen Kaffee bei ihm Platz nehmen. Auch Prominente machten hier

schon gern mal halt. „Maschine“ Dieter Birr von den Puhdys, Sänger und Entertainer Lutz Jahoda, Sportreporter Heinz Florian Oertel, Glücksradfee Maren Giltzer… Ein Gästebuch gibt Auskunft darüber. Bei schönem Wetter laden Tische und Stühle auch vor der Tür zu einer Verschnaufpause ein. Montags bis freitags ist von 6 bis 18 Uhr geöffnet. Mit Vor- und Nachbereitungszeit kommt Herr Kaebe auf einen 13-Stunden-Tag. Für ein Hobby bleibt da wenig Zeit, zumal seine Frau und er an ihrem Reihenhaus in Eichwalde immer zu tun haben. Apropos bauen: Als vor kurzem die Straßen vor seinem Laden umfassend erneuert wurden, fand man oftmals nur auf abenteuerlichen Wegen hierher. Zwar half eine Unterstützung etwas über die finanziellen Einbußen hinweg, doch für die Gewinnung neuer Kunden war diese Zeit nicht gerade förderlich. Nur gut, daß dies jetzt überstanden ist und so mancher bei „tz medial“ wieder sein Feierabendbier trinkt. Nicht selten verbunden mit dem Genuß einer „prima heißen freundlichen Bockwurst“. Was das Besondere daran ist? Fragen Sie Joachim Kaebe oder noch besser – probieren Sie mal eine! Lutz Ebner

Wirtschaftsamt umgezogen
Das Wirtschaftsamt ist nun Teil des neuen Ordnungsamtes und wurde mit diesem am Dienstsitz Niederschöneweide, Hasselwerderstraße 22 zusammengelegt. Seit dem 21. Oktober finden die Sprechstunden in Gewerbeangelegenheiten am neuen Dienstsitz wie bisher Mo/Di 9-12 Uhr sowie Do 14-18 Uhr statt (Telefon 6172-4635 bis -4639).

Meldestelle geschlossen
Seit Ende September ist die Meldestelle 68 (Grünau, Wassersportallee 56) wegen Bauarbeiten geschlossen. Beantragte Personaldokumente und Führerscheine können im Bürgeramt I (Alt-Köpenick 21, Rathaus) abgeholt werden. In allen anderen Fällen stehen auch die beiden Bürgerämter in der Michael-Brückner-Straße 1 und Myliusgarten 20 zur Verfügung. Am 6. Dezember wird im Haus Wassersportallee 56 das Bürgeramt IV eröffnet.

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Es begann mit unserer Goldenen Konfirmation. Mit großer Unterstützung der evangelischen Kirchengemeinde Adlershof und unter Einbeziehung des Einwohnermeldeamtes war es uns gelungen, ehemalige Konfirmandinnen, die zugleich unsere Schulfreundinnen waren, ausfindig zu machen. Wir wollten gemeinsam in der Verklärungskirche in Adlershof die Goldene Konfirmation empfangen. Die Freude, alle nach 50 Jahren wiederzusehen, war überwältigend. Wir waren gespannt, ob wir uns wohl wiedererkennen würden. Die Überraschung war groß, als wir uns am 8. Dezember 1996 vor

Wir halten zusammen wie Pech und Schwefel und treffen uns seit 1997, dem Jahr unserer „Goldenen Konfirmation“, einmal im Jahr. Als wir 1940 gemeinsam eingeschult wurden, waren wir fast 40 Schülerinnen in einer Klasse. In diesem Jahr trafen sich noch 15 ehemalige Schulfreundinnen. Eine war dazu gekommen, die fest davon überzeugt war, daß sie mit uns zusammen zur Schule gegangen wäre. Sie war es nicht, aber in einer Parallelklasse ist sie gewesen. Wir haben uns über ihren Besuch trotzdem gefreut. Ingeborg hatte, wie immer, alles im Griff! Für die Geburtstagskinder, denen wir im vorigen Jahr noch nicht gratulieren konnten, hatte sie eine wunderschöne Rose besorgt und für uns alle den Besuch im Köpe-

Mit 70 Jahren zum 7. Klassentreffen

Eine unzertrennliche verschworene Gemeinschaft

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unserer Kirche trafen. Spontan fielen wir uns um den Hals und konnten uns sofort mit unseren Vornamen ansprechen. Wir erinnern uns gern an unser Goldenes Jubiläum. Dankbar waren wir auch für die anschließende Feier im Gemeindehaus, liebevoll durchgeführt von den fleißigen Helferinnen der Kirchengemeinde. Und was kam danach? Durch zufällige Begegnungen mit anderen Schulfreundinnen hat sich unser Kreis so nach und nach erfreulicherweise vergrößert. Jedes Jahr im Mai treffen wir uns bei unserer Freundin Gerda Jänchen, geb. Exner, „Krümel“ genannt. Unser Treff beginnt jeweils um

nicker Schloß vorbereitet. Christa hatte im „Kietz“ die Kaffeetafel bestellt, mit der Option: bei schönem Wetter draußen! Am 18. August war es soweit. Ingeborg und ich holten Ursula und Ingrid vom Bahnhof Adlershof ab, sie kommen aus dem tiefsten „Westen“ und kennen sich hier nicht so aus. Um 14 Uhr war das Treffen angesagt und alle waren pünktlich. Auch unsere Waltraud im Rollstuhl hatte es pünktlich geschafft, sogar im Linienbus. Es war herrliches Sommerwetter und wir hatten Glück, das Schloß war nicht übervoll, aber dafür waren die Innenräume fast unerträglich sommerwarm. Wir stromerten durch die rekonstruierten Schloßräume und bewunder-

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ten die herrlichen Möbel, Porzellane und sonstigen ausgestellten Gegenstände. Im Wappensaal, in dem auf außergewöhnliche Weise ein prachtvolles Tafelgeschirr präsentiert ist, fiel mir eine hier erlebte Episode ein. Als Anfang der 50er Jahre die kaufmännische Berufsschule in der Firlstraße renoviert wurde, hatten wir Ersatzunterricht im Köpenicker Schloß. Damals war es natürlich noch nicht wieder in Schuß gebracht, und im Wappensaal hatten wir Unterricht. Unser Lehrer für Buchführung stürmte wie immer in den Raum, und mit wehendem Mantel verlangte er bereits von uns Buchungssätze zu hören. Mir war der Schreck lähmend in alle Glieder gefahren, und ob des Geschreis unseres ansonsten recht

65 Jahre liegen zwischen diesen beiden Bildern. Das Foto links zeigt die 2. Klasse der Volksschule in der Radickestraße mit Lehrerin Starke im Jahre 1939, das Foto oben wurde 2004 beim Klassentreffen aufgenommen

14 Uhr. Liebevoll hat Krümel dann die Kaffeetafel gedeckt. Die Krönung ist ihre Buttercremetorte. Einige bringen leckere Kuchen mit. Bisher war uns Petrus gut gesonnen, so dass wir auch Terrasse und Garten genießen konnten. Unser Gesprächsstoff geht niemals zu Ende. Immer wieder heißt es: „Wisst Ihr noch …? Daraufhin gibt es natürlich viel zu lachen. Bei aller Fröhlichkeit vergessen wir aber nicht die Freundinnen, die bald nach der Goldenen Konfirmation verstorben sind. An unserem Treffen am 16. Mai d.J. konnten einige nicht teilnehmen, da sie im Urlaub waren. Im Mai 2005 sind wir aber wieder

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Nr. 127

beliebten Dr. V. fiel ein Gipsengel von der Decke! Den Doktor hat es fast erschlagen, und wir konnten uns vor Lachen kaum beruhigen. Nach dem Schloßbesuch bummelten wir zum „Kietz-Caffee“ und machten es uns auf der Terrasse gemütlich. Das große Schwatzen begann und wir beschlossen, für das nächste Jahr eine Dampferfahrt einzuplanen. Klassentreffen sind eine wunderbare Tradition, auch wenn man in unserem Alter – wir sind immerhin 70 – nur von Herzen hoffen kann, daß man alle im nächsten Jahr gesund oder wenigstens einigermaßen gesund wiedersehen kann. Das 7. Klassentreffen ist vorbei – es lebe das 8. Klassentreffen! Margot Gruner

vollzählig. Wir sind und bleiben eine unzertrennliche, verschworene Gemeinschaft. Leider konnten wir bisher nicht alle aus unserem ehemaligen Klassenverband ausfindig machen. Schulentlassung 8. Klasse 1946, 9. Klasse 1947, unsere Lehrerin war Frau Beuge. Vielleicht erinnern sich noch einige anhand des alten Fotos an uns, dann meldet Euch bitte bei Ruth Naschekewitz, geb. Timm, Felder Bruchstraße 5, 27339 Riede, Tel. 04294-1628 oder Ursula Grohrock, geb. Dammer, Am grünen Anger 16, 12487 Berlin, Tel. 030-636 97 45. U. Grohrock

Tel. 673 46 35

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November 2004

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Herzliche
Zuerst beglückwünschen wir im November Fritz Brand am 7.11. zur Vollendung des 97. und Lucie Hühnlein am 5.11. zur Vollendung des 96. Lebensjahres. Beste Wünsche zum 93. Erdenjubiläum erhalten am 12.11. Ilse Strenger und am 22.11. Ernst Glumm. Ihren 92. Geburtstag begeht am 25.11. Julianna Bludau, und zum 91. Wiegenfest beglückwünschen wir am 8.11. Wally Engel. Den Kreis der 90jährigen erreichen am 7.11. Hans Heining, am 22.11. Helene Winkler und am 27.11. Erna Hoffmann. Zum 85. Geburtstag gehen die besten Wünsche an Hildegard Blankenburg (2.11.), Lisbeth

Glückwünsche
Grasse und Hildegard Krause (3.11.), Johanna Linke (13.11.), Herta Teumert (17.11.), Maria Domnowsky (18.11.), Heinz Kammerer (29.11.), Ingeborg Möller und Heinz Lüneberger (30.11.). Auf 80 erfüllte Lebensjahre blicken Ingetraud Lampe (3.11.), Richard Bewersdorf (9.11.), Hildegard Sitz (11.11.), Werner Schrapel (17.11.), Anna Elisabeth Agnes Richter (19.11.), Dr. Konrad Moritz (26.11.) und Elli Weilert (27.11.) zurück. Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren beste Gesundheit, Glück und Freude.

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, ist nicht tot, er ist fern. Tot ist nur, wer vergessen wird.

Jo h a n n a We i n e r t
geb. Breitenbach

* 23.04.1925

† 16.09.2004

Wir behalten sie in unseren Herzen.

In stillem Gedenken Heidemarie Blankenburg

Unsere Rätselecke
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Am 22. November feiert unsere Mutter und Oma

Martha Glugla
ihren 70. Geburtstag. Möge ihr stets voller Terminkalender wenig Raum für Krankheiten haben, aber immer freie Zeit für uns bereithalten. Es gratulieren ganz herzlich Monika & Gerhard, Martin & Anne, Matthias & Christiane, Markus & Christiana sowie Paul, Ludwig, Elisabeth, Theresa, Antonia, Lukas, Kevin und das jüngste Enkelkind*
* Name bei Redaktionsschluß noch unbekannt

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Ein Ortsteil kann nicht schlafen
Es begann bereits am Nachmittag des 11. September. Aus Richtung Rudower Chaussee dröhnte laute Technomusik. Sie war zu hören nach 22 Uhr, auch noch nach 0.00 Uhr und hörte erst am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr auf. Noch in der Hoffmannstraße, am Rande der Köllnischen Heide, ließ diese Lautstärke Kinder, Werktätige und alte Menschen nicht schlafen. Anrufe bei der Polizei durch Bewohner brachten keine Abhilfe. Mein Anliegen ist es, darauf

k]j P H] N SK
hinzuweisen, daß ein vermeintliches Fest mit diesen Begleiterscheinungen dem Straftatbestand einer Körperverletzung gleichkommt. Siegfried Discher

Waagerecht: 1. Ruinenstätte am Tigris; 3. herrschende Klasse im alten Peru; 5. Vorgebirge, Berg; 6. Massemaß für Juwelen; 8. persisches Massemaß für Perlen; 10. Schilf, Röhricht; 12. Strom in Ostasien; 14. Stern im Sternbild Leier; 16. Verstärker für Lichtwellen; 17. Kanton in der Schweiz; 18. Gangart; 19. Kennzeichen, Eigenart. Senkrecht: 1. Teil der festen Gesteinshülle der Erde; 2. Nebenfluß der Kura; 3. Nebenfluß der Donau; 4. westrumänische Stadt; 6. Hauptstadt von Afghanistan; 7. Fluß in Mittelitalien; 9. polnischer Freiheitskämpfer 1794-1850; 11. frühere Einheit der Arbeit; 12. Makrelenart; 13. Verbrechen; 14. alkoholisches Getränk; 15. niedere Wasserpflanze.
Rätselautor: Harry Pätzold †

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Auflösung des Silbenrätsels in der Oktober-Ausgabe 1) Feierabend; 2) Regenbogen; 3) Interesse; 4) Elementarteilchen; 5) Drahtwürmer; 6) Engagement; 7) Kundendienst; 8) Alternative; 9) Nackedei; 10) Napfkuchen; 11) Salbeitee; 12) Tanztheater; 13) Domeinweihung; 14) Urnengrab; 15) Niedrigwasser; 16) Unterbringung; 17) Rüdersdorf; 18) Hagestolz. Der Ausspruch von Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) lautet: Friede kannst Du nur haben, wenn Du ihn gibst

Liebe Leser,
für Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche halten wir immer einen Platz bereit, Schreiben Sie an

Adlershofer Zeitung PF 1103 • 12474 Berlin

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Nr. 127

Vorträge im BIZ
Im November werden im BIZ der Agentur für Arbeit Berlin Süd wieder interessante Vortragsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II durchgeführt. Eltern und Lehrer sind ebenfalls herzlich eingeladen. Donnerstags ab 16 Uhr werden diese Berufe vorgestellt: 4.11. Erzieher/in 11.11. Kosmetiker/in Maskenbildner/in 18.11. Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien 25.11. Hotelkaufmann/-frau Hotelfachmann/-frau Die Veranstaltungen werden von Berufsberatern in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis bzw. Dozenten einschlägiger Schulen durchgeführt im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Berlin Süd Sonnenallee 282, 12057 Berlin Tel. 555577 - 2362

Erstaufführung von „Alice im Wunderland“
Am 5.November hat im Schlossplatztheater Köpenick um 20 Uhr „Alice im Wunderland“ – die beliebte Figur der Kinder- und Jugendliteratur – als Berliner Erstaufführung Premiere. Ab 9.11. können Kinder der 5.-7. Klasse in der Vormittagsvorstellung ab 10 Uhr in die wundersame Geschichte von dem Mädchen eintauchen, das auf der Suche nach sich selbst in einen Irrgarten stürzt, dort den weißen Hasen und viele skurrile Figuren trifft. Wer legt die Regeln fest? Wer bin ich? Diese Fragen durchziehen die Geschichte. Am 12., 13., 20, sowie am 26.11. heißt es ab 20 Uhr: „Mit Musik geht alles besser“. Happy Hour – Ein musikalischer Theaterabend an der Bar. Für Tangofreunde erklingen am 27.11. ab 20 Uhr Tangolieder aus Buenos Aires vom Duo ana, anschließend kann man Tango tanzen lernen bzw.Tango tanzen. Beim Adventsnachmittag für die ganze Familie hebt sich am 28.11. um 16 Uhr der Vorhang für „Nippes und Stulle spielen Froschkönig“. Infos und Vorbestellung unter 651 651 6.

Hommage an die Volkshochschule
Seine Gratulation zum 85. Geburtstag der Volkshochschule TreptowKöpenick im August verband Ulrich Stahr mit dem Dank für das Erreichte sowie der Hoffnung, daß diese wichtige Einrichtung der bezirklichen Erwachsenenbildung auch in Zukunft von weiteren Erfolgen begleitet sein möge. Er widmete ihr folgende Verse:
Die VHS Treptow-Köpenick hat d e r , hat d i e sehr oft im Blick, d e r oder d i e da noch ihr Wissen vergrößern und erweitern müssen. Ob man nun sechzehn oder sechzig, was man nicht weiß - na ja - das rächt sich häufig mit Verlegenheit und heiß, wenn man sagen soll, was man nicht weiß. Und deshalb strömt oft jung und alt - ob warm das Wetter oder kalt von früh bis hin zum Sonnesinken dorthin, wo offene Türen winken: im Volkshochschul- und Bildungshaus, das, Plönzeile 7, als Augenschmaus Zeugnis ablegt, wie die Väter bauten, und was die sich an Vielfalt trauten. Hinter diesen sehr offenen Türen warten die Kurse, die doch verführen alle - die nach mehr Wissen suchen diese umfangreich zu buchen. Und sitzt man dann im Seminar, im Kreise Gleichgesinnter gar, dann wird man froh und lernbereit und Horizonte öffnen sich weit. Plönzeile 7 - muß man sich merken. Dort kann den Geist man sich gut stärken und dort wird man im Kurs auf Dauer tagtäglich schnell ein bißchen schlauer. Und hat man in Plönzeile 7 gebucht, dann wird manch Ort auch aufgesucht, wo in vielen Außenstellen satt die Kurse finden auch noch statt. Und wieviel ist im Angebot! Viel Menschenhilfe in der Not. Förderung des beruflichen Lebens, des künstlerischen Freizeitstrebens. Schulabschlüsse kann man machen. Fitnesskurse, Umweltsachen. Informatik, Zeitgeschehen: alles lernt man dort verstehen. Und Sprachenvielfalt ohne Ende! Bald spricht man frei und ohne Hände, die nur denen zu Hilfsdiensten bleiben, die VHS-Sprachstudien nicht betreiben.
Foto: M. Glugla

„16 auf einen Streich“ im FEZ
Ein interaktives Lern- und Erlebniswochenende zum Thema „Die Sinne“ können große und kleine Besucher am 6. und 7. November im FEZ Wuhlheide erleben. Am 13. und 14. November gibt es das Märchenwochenende „16 auf einen Streich“ im Rahmen der 15. Berliner Märchentage. Eintritt: 2 €, Familienticket 5 €. Zum Puppentheaterfest am 20. und 21. November werden Puppentheateraufführungen von Gruppen aus dem In- und Ausland auf 10 Bühnen geboten. Und man kann sich in die Geheimnisse des Figurenbaus einweihen lassen. Eintritt: Tagesticket Kinder 6,50 €, Erwachsene 7,50 €. Am 27. und 28. November verwandelt sich das FEZ in eine große Weihnachtsmannwerkstatt. Unter dem Motto „Vom hohen Norden komm ich her“ beginnen die Adventswochen im FEZ. Sonnabends ist von 13-18 Uhr, sonntags von 10-18 Uhr geöffnet. Informationen: 53 07 15 04.

Informationsabend für Eltern von Sonderschülern
Unter dem Titel „Schule aus – und dann? Was kommt nach der Schule?“ sind Eltern von Kindern, die Sonderschulen besuchen, und andere Interessierte zu einem Informationsabend am 15. November ab 18.30 Uhr in den Ratssaal des Rathauses Köpenick, Alt-Köpenick 21, eingeladen. Für Eltern ist es eine problematische Zeit, wenn sich ihre Kinder nach einer Ausbildungsstelle,vielleicht in näherer Zukunft nach einer eigenen Wohnung umsehen. Einen Ausbildungsplatz nach Wunsch zu erhalten, ist eine Herausforderung. Es gibt berufsbildende Einrichtungen, die sich dieser jungen Menschen annehmen, es gibt geschützte Werkstätten, und wenn der Wunsch nach weitgehend selbständiger Lebensführung oder nach Betreuung außerhalb der Familie aufkommt, gibt es betreute Wohnformen. Es muß nicht immer ein Heim sein! Info: Gabriele Rühling, Behindertenbeauftragte, Rudower Chaussee 4, Haus 3, Tel. 6172-6119.

Wer oder was ist MuFFV?

Der Weihnachtsstern
Für Menschen ab 5 Jahren führt das Figurentheater am 23.11. um 10 Uhr in der Galerie in der Alten Schule (Dörpfeldstr. 56) die märchenhafte, vorweihnachtliche Geschichte vom Weihnachtsstern auf. Eintritt : 2 €, Erzieher(innen) frei. Anmeldung: 67 77 68 11.

Beim Adlershofer Festumzug fiel das bunte Völkchen auf, das mit dem „MuFFVikanten-Stadl“, einer Maus im Riesenkäse, Pharao und Pyramide sowie einer großen Muschel Einfallsreichtum und handwerkliches Geschick bewies. Leser unserer Zeitung erinnerten sich beim Anblick der „Schwalben“ als Antriebsfahrzeuge vielleicht an Carsten, Felix und ihren Freundeskreis, die regelmäßig an der „Rallye Monte Lugau“ (s. z.B. AZ Nr. 114) teilnehmen. In diesem Jahr waren sie zum 10. Male dabei und errangen beim Wentra-Cup (beste Show) mit ihrer „Wasser-

MuFFVlmuschel“ (Foto) wieder einen Preis, durften eine bejubelte Ehrenrunde durch den Ort machen. Beim eigentlichen Schwalben-Querfeldeinrennen sind sie leider erneut in der Vorrunde bzw. im Hoffnungslauf ausgeschieden. Übrigens: „MuFFV“ entstand vor einigen Jahren als Markus und Felix Film Vorführungen für einen Freundeskreis organisierten und begannen, selbst Videofilme (z.B. über die „Rallye Monte Lugau“) herzustellen. Warten wir gespannt ab, womit uns diese vielseitigen jungen Leute aus Adlershof demnächst verblüffen werden. W.W.

Als Highlight kam nun noch dazu - das Leitungsteam plant ohne Ruh' die „Junge Volkshochschule“ als Bereich und rege war der Zuspruch gleich. Geführt von der Dozentenschar - der fleißigen, das merkt man klar fließt nun schon fünfundachtzig Jahre lang der Wissensstrom und - Gottseidank wird er - und das ist abzusehen noch lange nicht zu Ende gehen, denn Bildung tut not wie täglich Brot: macht klug, gibt Halt, hilft in der Not. Dank sei Euch allen, die Ihr da werkt, daß jeder, der Euch sucht, gut gestärkt die Kurse verläßt und auch kommt wieder; Danke Ihr VHS-LuV/Lehrkörper-Glieder. Du aber blühe und gedeihe denn weiter auf Deiner Acht-Jahrzehnte-Lebensleiter, Du, unsere gute, schöne Volkshochschule im Bezirk der Spree und der Dahme und Wuhle.

November 2004

Seite 15

Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im Dezember ist am 15. November

50. Vereinsgeburtstag des TSV Motor Adlershof 1954 e.V.
Am 20. September 1954 gründeten je eine Handvoll Kegler und Boxer die Betriebssportgemeinschaft des VEB Spezialfahrzeugwerk Berlin-Adlershof. Entsprechend der Zugehörigkeit des Trägerbetriebs zur Industrievereinigung Automobilbau und der sich daraus ergebenden gewerkschaftlichen Industriesportvereinigung „MOTOR“ wurde die Sportgemeinschaft „BSG Motor Adlershof“ benannt. Keiner der Gründungsväter hätte damals gedacht, dass die Sportgemeinschaft ihren 50. Geburtstag erleben würde, wollten sie doch in einer schweren Zeit nur ein wenig Sport treiben. 50 Jahre Motor Adlershof • ist die Geschichte von kleinsten Anfängen des Sports in den 50er Jahren, von einer BSG, die sich in den ersten 20 Jahren einfach nicht entwickeln wollte, • ist die Geschichte vom sportlichen Hoch in den 80er Jahren, als Sport im öffentlichen Leben noch eine Bedeutung hatte, • ist die nervende Geschichte eines Ostvereins in der politischen Wendezeit, • ist die Geschichte eines nun ganz normalen kleinen Sportvereins in der Bundesrepublik. Heute freuen sich die 160 Sportfreunde in den drei Abteilungen Gymnastik, Volleyball und Bohlekegeln über jeden Trainings- und Wettkampftag. Zu DDR-Zeiten gaben die Volleyballer mit 17 Mannschaften den Ton an und errangen besonders im weiblichen Bereich viele Erfolge, so die Nachwuchsmädchen bei Kreis- und Bezirksspartakiaden 28 Gold-, 33 Silber- und 21 Bronzemedaillen sowie 8 Berliner Meistertitel, die Damen spielten stets in der höchsten Berliner Klasse und die Seniorinnen errangen 1987 die DDR-Meisterschafts-Silbermedaille. Heute sind die Kegler Vereinsspitze mit ausserordentlichen Erfolgen in der Mannschaft, aber auch im Einzel. Erfolgreichster Kegler ist Wolfgang Homa mit dem Deutschen Meistertitel 2000 im Einzel und Bronzeplätzen in den Jahren 1994, 1997, 1999 mit der Mannschaft und im Jahre 2004 im Einzel. Hinzu kommen mit Manfred Quandt, Ralf Riemer und Joachim Hübner weitere Sportfreunde mit Deutschen Meisterschaftsmedaillen. Solch ein Jubiläum ist auch ein Zeitpunkt der Rückbesinnung und des Dankes besonders an die Ehrenamtlichen, die überhaupt die Basis für das Bestehen des Vereins schaffen. Traditionspflege und Treue wurde bei Motor Adlershof schon immer groß geschrieben. Als Beispiel sei hier Manfred Spliessgard genannt, der nach 48 Jahren Mitgliedschaft heute noch in der 3. Mannschaft aktiv im Verein wettkampfmäßig spielt – und das mit 71 Jahren! Überhaupt gehören die Senioren im Verein nicht zum „alten Eisen“. Bei den Volleyballern spielen in der „Alte Herren“Mannschaft u.a. die Sportfreunde Helmut Locker (76), Heinrich Ruttge (74), Werner Hoffmann (70) noch richtig volkssportlich aktiv und bei den stets aktiven Gymnastinnen ist die Älteste der 50 Damen auch schon 74 Jahre. Motor Adlershof besteht aber nicht nur aus Senioren. Hier gibt es für alle Altersklassen etwas und neue Mitmacher sind gern gesehen. Dazu sind vorbereitende Erkundigungen beim 1. Vorsitzenden unter Tel. 671 18 67 immer möglich. Helmut Prochnow 1.Vorsitzender

Heimspiele der Fußballteams von ABC 08
In der Landesliga bestreitet die 1. Herrenmannschaft des Adlershofer BC 08 bis zum Jahresende nur noch ein Heimspiel auf dem Sportplatz Lohnauer Steig. Gegner ist am 27.11. Grün-Weiß Neukölln. Der Anstoß erfolgt um 14 Uhr. Die 1. Frauenmannschaft von ABC absolviert in der Regionalliga im November zwei Punktspiele auf dem Sportplatz Dörpfeldstraße. Am 7.11. ist der Magdeburger FFC zu Gast und am 21.11. PSV Rostock. Spielbeginn ist um 14 Uhr. Am 5. Dezember ab 13 Uhr geht’s im letzten Heimspiel des Jahres gegen FSV Schwerin.

Fit durch den Herbst
Familien sowie Kinder und Jugendliche können wieder an den Wochenenden die Sportangebote des Jugendamtes und der SG Treptow 93 nutzen. Badminton, Volley-, Street- oder Basketball kann man unter Anleitung fachkundiger Übungsleiter in der Sporthalle der Heide-Grundschule, Florian-Geyer-Straße 87, samstags von 16 bis 20 Uhr und sonntags von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 18 Uhr spielen. Außerdem können Mädchen und Jungen diese Sportarten an gleicher Stätte auch jeden Donnerstag betreiben. ab 5 Jahre 16.00 - 17.00 Uhr 10-13 Jahre 17.00 - 18.30 Uhr 14-17 Jahre 18.30 - 20.00 Uhr ab 18 Jahre 20.00 - 22.00 Uhr Weitere Infos oder Anfragen über Siggi Abé: Tel. 6172-4406 oder 0172-27 68 411.

7. Dancefestival in der ARENA Treptow
Am 7. November findet in der ARENA Treptow, Eichenstraße 4, das 7. Dancefestival statt. Die Jugendeinrichtungen „RumbaR“, „Ortolfstraße“ und die Jugendförderung Treptow-Köpenick laden Tanzgruppen aus Berliner und Brandenburger Jugendeinrichtungen ein, ihre Darbietungen vom Jazzdance, Breakdance, Streetdance bis hin zu außergewöhnlichen Tänzen zu zeigen. Beginn ist um 14 Uhr. Die Tanzgruppen werden in zwei Altersgruppen (10 - 14 Jahre und ab 15 Jahre) ihre Darbietungen präsentieren. In den Tanzpausen wird ein Showprogramm mit Auftritten von Künstlern „Stars in Concert“, einer Dance Show der XXL Dance Company, einer Spinning-Show des FHC, u.a. geboten. Gegen 19 Uhr findet die Siegerehrung statt.

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Nr. 127

Was halten Adlershofer Mitbürger von der Sportplatzbebauung?
Seit einiger Zeit steht am Ende der Genossenschaftsstraße ein Bauschild für die Waldsiedlung Adlershof. Gemeint ist damit die geplante Bebauung des hinter der Häuserreihe liegenden Sportplatzes. Für mich und sicher für viele Spaziergänger, Jogger, Familienausflügler ist die Köllnische Heide wohnungsnaher Freiraum, der zu Fuß zu erreichen ist und einen Großteil der Wohnqualität in unserem Ort ausmacht. Der Sportplatz, auch wenn er als solcher nicht mehr gebraucht wird, liegt mitten zwischen Friedhof und Wald und ist damit untrennbarer Bestandteil des Erholungsraumes. Baurechtlich ist er eine Grünfläche mit besonderer Nutzung und aus solchen dürfen nach den Grundsätzen der Flächennutzungsplanung keine Baugebiete entwickelt werden. Dieser Grundsatz steht unter jedem Berliner Flächennutzungsplan, sowohl zu

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Zeiten des CDU-Senats wie heute unter SPD-PDS. Ungeachtet dessen wurde die Fläche im Jahr 2000 von Senat oder Bezirk verkauft an die Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land. Um diesem Verkauf Sinn zu geben, muss nun nachträglich das Baurecht hergestellt werden. Dazu wurde eine Änderung des Flächennutzungsplanes in Gang gebracht und ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet. Ein großer Aufwand, aber es passen auch durchaus 30-40 Eigenheime auf die Fläche. Die Frage, die mich plagt ist: Brauchen wir dieses Angebot an Eigenheimgrundstücken und ist es uns Wert,

auf ein Stück unseres Waldes zu verzichten? Dafür spricht, dass wir mit Häuslebauern junge, zahlungskräftige Familien in unseren traditionell etwas überalterten Ortsteil holen. Bauen ist Entwicklung und hilft auch der örtlichen Bauwirtschaft. Dafür spricht auch, dass mit dem Geld für den Verkauf (hoffentlich) Schulden getilgt werden. Dagegen spricht, dass leerstehende Wohnungen (inzwischen auch Zweifamilien- und Reihenhäuser) weiter leer stehen. Dagegen spricht auch das gigantische Angebot an sehr viel besser erschlossenen Wohnungsbauflächen im Entwicklungsgebiet AdlershofJohannisthal, riesige Brachen an breiten Straßen. Dagegen spricht für mich die zu erwartende geringe städtebauliche Qualität der Siedlung. Selbst in Zeiten großer Not wurden in Adlershof einheit-

lich gestaltete Siedlungen, wie die Genossenschaftssiedlung, die Holzhaussiedlung und die Gagfah-Siedlung gebaut. Für unseren Sportplatz sieht der Bebauungsplan weder konkrete Bebauungskennziffern noch Baufluchten oder Trauflinien vor (Bauen Sie Ihr Traumhaus …). Dagegen spricht auch die verschämte Erschließung der Fläche über einen Stichweg zwischen den Grundstücken. Dagegen spricht die Inanspruchnahme von Grünflächen ohne Not. Was denken andere Adlershofer darüber? Gern würde ich hiermit eine Diskussion anregen, die münden soll in der Beteiligung möglichst vieler an der öffentlichen Auslegung der oben genannten FNP- und Bebauuungsplanverfahren. Beide stehen noch aus für die nächsten Monate, Termine werden über die Tagespresse bekanntgegeben. Susanne Völcker

Ohrenschmaus für Klassikfreunde
Das zweite Konzert des Neuen Sinfonieorchesters Berlin am 16. Oktober im Bunsensaal der WISTA mit Werken von Beethoven und Brahms begeisterte knapp 100 Besucher. Es ist schade, daß bisher nur so wenige Adlershofer die bequeme Möglichkeit eines hervorragenden Konzertabends nutzen. Hoffen wir, daß das Orchester weiterhin nach Adlershof kommt! Als nächstes kann man das Orchester am 28. November ab 16 Uhr im Rathaus Köpenick mit einem weihnachtlichen Barockkonzert erleben. Unter Leitung des 1. Konzertmeisters Yoshiaki Shibata erklingen Werke von Corelli, Manfredini, Locatelli und Vivaldi. Zudem wird Sachiko Muta (Sopran) das „Alleluja“ von Wolfgang Amadeus Mozart zu Gehör bringen. Der Eintritt beträgt 10 € (erm. 8 €). Telefonische Kartenvorbestellung und Informationen unter 53 01 53 56 oder im Internet unter www.neues-sinfonieorchester.de W.S.

Sechs „Merianer“ betreuten strahlengeschädigte Kinder
Schüler und Lehrer der Köpenicker Merian-Oberschule erarbeiteten 2003 am Namenstag der Schule 13.000 € und spendeten sie für strahlengeschädigte belorussische Kinder (s. AZ Nr. 115+123). Ein Teil des Geldes wurde für die Herzoperation eines dreijährigen Jungen zur Verfügung gestellt. Der Rest diente für einen vierwöchigen Erholungsaufenthalt von 28 belorussischen Kindern im polnischen Rabka. Um sich über den Verbleib des Geldes zu informieren und sich selbst vom Zustand der Kinder ein Bild zu machen, fuhren sechs „Merianer“ vom 9. bis 16. Juni nach Rabka und betreuten die Kinder während ihres Aufenthalts. Schockiert mußten sie feststellen, daß die Kinder oft nur sehr wenig Kleidung besaßen. Ihre Betreuer erzählten, daß sich viele für die Fahrt Kleidung zusammenborgen mußten, und stellten eine Gruppe der 9 bedürftigsten Kinder zusammen, für die die „Merianer“ neue Kleidung kauften. Die fröhlichen Gesichter dieser Kinder, die ihre Sachen zur Schau stellten, machten alle glücklich. Die Begeisterung war groß! Die freikirchliche Gemeinde Köpenick betreut dieses Projekt seit 10 Jahren. Aus finanziellen Gründen wird die Erholungsfahrt für die belorrussischen Kinder im nächsten Jahr wohl nicht stattfinden. Deshalb bitten die „Merianer“ um Spenden, um weiteren belorussischen Kindern diese dringend notwendigen Erholungswochen oder lebensrettenden Operationen zu ermöglichen: Bankverbindung: Berliner Sparkasse (BLZ 100 500 00), Konto 165 352 3375 der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Köpenick, Kennwort: Tschernobyl (medizinische Behandlungen und Erholungsaufenthalte). B. Vogel Schulleiterin Zur Erinnerung an das 250. Ortsjubiläum Adlershofs hat das Festkomitee einen Kaffee-Topf herstellen lassen auf dem neben dem bebrillten Adler als Festsymbol die Jahreszahlen 1754 und 2004 zu sehen sind. Die limitierte Auflage wurde vor allem während des Marktspektakels zum Preis von 2,50 € angeboten. Jetzt kann man die Tassen auch bei Lotto/Toto/ Zeitungen Cobel, Dörpfeldstr. 53, erwerben.

„Grenzenlos“
Unter dem Titel „Grenzenlos“ findet am 10. November im Bräustübl Friedrichshagen, Müggelseedamm, ein Lehrerkonzert der Joseph Schmidt Musikschule statt. Ab 20 Uhr präsentieren die Lehrer Musical, Jazz, Flamenco und Swing. Durch alle Genres wird getanzt, gesungen und musiziert. Der Eintritt ist frei.

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