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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 123.2004

Monatszeitung

Nr. 123 Juli 2004

0,60 €

❒ Zur „4. Langen Nacht der Wissenschaften“ am 12. Juni

❒ Seit Anfang Juni trägt die

kamen 12.000 Besucher nach Adlershof. Institute, Firmen und Einrichtungen gaben einen Einblick in ihre Arbeit
Seiten 3 und 16

Stadtteilbliothek Adlershof den Namen Stefan Heym
Seite 7

❒ Die Adlershofer Landhäuser wurden vor rund

❒ Beim traditionellen Kinderfest in der

120 Jahren gebaut und tragen noch heute zum unverwechselbaren Charakter des Ortes bei
Seiten 8/9

„Blattlaus“ gab es viel Beifall für die Cheerleaders und andere junge Talente
Seite 12

Erholsame Tage allen, die jetzt Ferien oder Urlaub haben!

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Nr. 123

Informatives Diskussionsforum
Im Mittelpunkt: Gesundheits- und Berliner Schulreform
Um die Gesundheitsreform und die Berliner Schulreform ging es bei der Diskussionsrunde, zu der die Volkshochschule Treptow-Köpenick und das Adlershofer Festkomitee am 25. Mai in die „Alte Schule“ eingeladen hatten. Dr. Angelika Buch, Bezirksstadträtin für Soziales und Gesundheit, unterstrich, daß mit der Gesundheitsreform das Solidarprinzip aufgegeben wurde. Vom jetzigen Reformprojekt seien die Kranken betroffen, während zuvor auch die Gesunden mit einbezogen waren. Die geplante Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe ab 1. Januar 2005 bedeute auch für das bezirkliche Sozialamt eine riesige Kraftanstrengung. Sie verwies darauf, daß im März für 22.900 Arbeitssuchende im Bezirk weniger als 500 Angebote zur Verfügung standen. Renate Harant, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, informierte über Grundzüge der Berliner Schulreform, deren Ziel es u.a. sei, die Startbedingungen der Kinder sowie die Qualität der Schulen zu verbessern. So werden ab dem Geburtsjahrgang 1999 alle Kinder, die im laufenden Kalenderjahr 6 Jahre alt werden, schulpflichtig. Die Klassen 1 und 2 bilden künftig die neue Schulanfangsphase, in der die Kinder je nach Entwicklungsstand 1, 2 oder 3 Jahre bleiben. Außerdem wird es am Ende der 10. Klasse eine zentrale Abschlußprüfung in mehreren Fächern geben. Eva Mendl, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Schule, berichtete von den Bildungsmöglichkeiten in den USA, die sie bei ihrem kurz zuvor beendeten Besuch kennengelernt hatte und zeigte sich beeindruckt von der dortigen speziellen Förderung für Kinder in allen Naturwissenschaften. Das neue Berliner Schulgesetz schaffe die Möglichkeit, das Abitur entweder nach 12 oder nach 13 Jahren abzulegen. In der Diskussion, die von Udo Weinert, Direktor der Volkshochschule geleitet wurde, betonten mehrere Adlershofer Bürger u.a. ihr Unverständnis für einige Regelungen der Gesundheitsreform. Lutz Ebner

Schloß Köpenick wieder geöffnet
Groß war der Andrang der geladenen Gäste bei der Wiedereröffnung des Kunstgewerbemuseums im Schloß Köpenick, das nach jahrelanger, aufwendiger Rekonstruktion in neuer-alter Schönheit besichtigt werden kann. Auch wenn einzelne Besucher einige Kunstschätze hier jetzt vermissen, bietet die nun im Schloß konzentrierte Raumkunst aus Renaissance, Barock und Rokoko einen überwältigenden Eindruck, so daß man nur jedem einen Besuch empfehlen kann. Zudem empfand ich die Darstellung der Geschichte der Insel und ihrer bisherigen Bauwerke im Untergeschoß als eine sehenswerte Ergänzung. Bei einem einzigen Besuch kann man die Fülle der Schätze und Eindrücke gar nicht erfassen, so daß man sicher mehrere Male dorthin spazieren wird (keine Parkplätze). Geöffnet ist Di-Fr 10-18 Uhr und Sa/So 11-18 Uhr. Den Eintrittspreis von 4 € (erm. 2 €) kann man wie in allen Staatlichen Museen Berlins donnerstags in den letzten vier Stunden (hier 14-18 Uhr) sogar sparen. Ein erholsamer Parkbesuch ist ohnehin kostenfrei möglich. W.S.

Daniela Dahn mit dem Börne-Preis ausgezeichnet
Die Adlershofer Publizistin Daniela Dahn wurde Anfang Juni in der Frankfurter Paulskirche mit dem Börne-Preis ausgezeichnet. Der nach dem Schriftsteller und Theaterkritiker Ludwig Börne (17861837) benannte Preis ist mit 20.000 € dotiert. Dahn ist die 11. Trägerin des Preises.

Älteste in Öl gemalte Ansicht Köpenicks
Mit Unterstützung des Kunstgewerbemuseums erwarb das Heimatmuseum Köpenick die älteste in Öl gemalte Ansicht der Stadt und des Schlosses Köpenick. Das im Zusammenhang mit der Restaurierung des Schlosses ausfindig gemachte Gemälde stammt aus privater Hand und wurde überwiegend aus Spendenmitteln bezahlt.

Fotos: Ebner; Staneczek

Eva Mendl, Dr. Angelika Buch, Udo Weinert und Renate Harant waren zur Diskussionsveranstaltung in die „Alte Schule“ gekommen

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin

Kreativ aus lauter Ärger über Graffiti-Schmierereien
Die Schüler(innen) der Köpenicker Merian-Oberschule ärgerten sich über illegale GraffitiSchmierereien auf ihrem Schulgelände. Mit Hilfe der Bewag sprayten die Schüler ein von ihnen selbst gewähltes Thema über das Gekritzel auf einem Elektrohäuschen (wurde inzwischen mit dem „Goldenen ALEX“ ausgezeichnet), und an die Wand kam ein Bild „So bunt wie das Leben“, das von der Firma Molotow, der SPD, der PDS und den Bündnisgrünen gesponsort wurde. Insgesamt. 37 Schüler planten und realisierten in ihrer Freizeit bzw. im Rahmen der Projektwoche der Schule diese künstlerisch bemerkenswerten Projekte, unterstützt vom Fachbereich Kunst und besonders begleitet von Frau Maikowske, Erzieherin im außerunterrichtlichen Bereich. B. Vogel, Schulleiterin

Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Adlershofer Helfer

Juli 2004

Seite 3

12.000 Besucher kamen nach Adlershof
Die Mitarbeiter der verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen beiderseits der Rudower Chaussee hatten sich sorgfältig auf die 4. „Lange Nacht der Wissenschaften“ vorbereitet. Inzwischen haben sie ein Resümee gezogen. Übereinstimmend wurde festgestellt, daß trotz aller angekündigten Attraktionen wieder deutlich weniger Besucher gekommen waren. In den meisten Institutionen und den historischen Stätten der Luftfahrt wurde das als positiv empfunden, es gab weniger Drängelei und man konnte sich besser dem Einzelnen widmen. Auffällig war zudem, daß mehr Familien mit Kindern erschienen, die z.T. bis Mitternacht unterwegs waren. Darauf will man sich zukünftig besser einstellen und vor allem die Informationen auf spezielle Kinderveranstaltungen übersichtlicher gestalten. Mehrere Spielecken für die Kleinsten waren liebevoll vorbereitet und stets gut frequentiert. Die Idee des Adlershofer Festkomitees, gleichzeitig den Gästen auch etwas zur 250jährigen Geschichte des Ortes mit Teilen der Ausstellung aus der Alten Schule und einem Video des PaulNipkow-Teleclubs zu vermitteln, mit Vergnügen registriert. Der Wetterbericht kam wohl trotzdem nicht von hier, aber dafür blieb der angekündigte Regen aus. Trotzdem war Adlershof in der RBBAbendschau bzw. „RBB aktuell“ sehr präsent. Dort konnte man den Eindruck gewinnen, daß die Hauptattraktionen der diesjährigen „Langen Nacht“ in Adlershof zu finden waren. Dazu gehörte vor allem das nächtliche „Solar-Ballett“ am Rande des Landschaftsparks, wobei nach Musik geregelte Lichtspiele die mobilen Solarmodule in Bewegung setzten (am Tag macht das die Sonne). Auch das im UTZ (Volmerstr.) installierte Foucaultsche Pendel, mit dem die Erdrotation nachgewiesen wird, wurde gezeigt. Beides sind Teile vom künftig weiter auszubauenden „GedankenGang“, der als Dauerausstellung ständig die Besucher bei einem Spaziergang durch das Gelände verständlich über die einzelnen Institute auf unterhaltsame Weise informieren soll.
Fortsetzung auf Seite 16

An vielen Orten hieß es: selbst ausprobieren! (links) Mit „Wetterfrosch“ Kachelmann im Gespräch (oben). Die Kita „Spatzennest“ kümmerte sich um die Jüngsten (links unten). Auch Teile der Ausstellung zum Jubiläum „250 Jahre Adlershof“ waren zu sehen (unten).

wurde kaum wahrgenommen. Vermutlich lag die „WISTACORNER“ ungünstig außerhalb der Routen der etwa 12.000 Besucher. Auch das Bezirksamt war mit dem Besucherinteresse im

Zentrum für Information und Medientechnologie nicht zufrieden. Die Gastrolle von „Wetterfrosch“ Jörg Kachelmann in unmittelbarer Nähe seiner hiesigen Wetterstation wurde von vielen

Maulbeerbäume in Adlershof schreiben Geschichte
Was war der geschichtliche Hintergrund, dass zur 250-JahrFeier von Adlershof Maulbeerbäume gepflanzt wurden? Wir, die Schüler der Klassen 5a und 5b der Heide-Grundschule, fanden das bei einem Projekt in Biologie heraus und wissen diese und andere Antworten zu einer der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Schon vier Tausend Jahre vor Christi Geburt begannen die Chinesen mit der Kultur der Bäume. „Schuld“ daran haben die Raupen eines Nachtschmetterlings der das Laub des weißen Maulbeerbaumes sehr lecker fand. Er frisst und frisst und frisst bis zu seiner Verpuppung. Dann spinnt sich die Raupe in einen Kokon ein. Ist diese Raupenwohnung fertig, gibt das einen über 1500 m langen, Woher kommt der Baum? Welche Sorten gibt es von ihm? Was für einen Nutzen hat der Mensch von diesem Baum? reinen echten Seidenfaden, den ließen die Idee platzen. In etlichen Ausgangspunkt der kostbaren Dörfern Brandenburgs gibt es bis heute Überbleibsel aus jener Zeit. Rohseide. In Adlershof erinnern die Sei- Bei uns steht nun auch solch ein denbaustraße an die hiesige Pflan- schönes Naturdenkmal. Schüler zung ganzer Plantagen und jetzt von uns ziehen einmal wöchentauch drei neu gepflanzte Maul- lich zur Baumpflege in den Volksbeerbäume im Volkswohlpark an wohlpark. Gießen ist die Pflege der Anna-Seghers-Straße. Fried- Nr. 1 zur Zeit in Kooperation mit rich der Große ließ diese Bäume dem Gartenbauamt, als die heimverstärkt in Preußen anbauen. lichen Pfleger des Morus alba. Übrigens die Früchte des BauMan sollte Selbstversorger in Seide werden. Glaubensflüchtlinge mes sollen auch gut schmecken, aus Frankreich, die von Beruf wenn sie reif sind. Sie sehen aus Weber waren, sollten angesiedelt wie Brombeeren und schmecken werden. Aber das Ganze wurde ähnlich. Projektschüler ein Flop. Die Unwissenheit über der Klasse 5b die Seidenraupenzucht, das Klima an der Heide-Grundschule und die Krankheiten des Baumes

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Nr. 123

Zusammenarbeit im Schulbereich mit amerikanischer Partnerstadt
Aus der 28. Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick
Die BVV-Sitzung am 27.5. fand auf Beschluß des Ältestenrates als Sondersitzung ohne Bürgeranhörung und Anfragen statt, um allen Beteiligten die Teilnahme an der Feier zur Wiedereröffnung des Köpenicker Schlosses zu ermöglichen. Zudem hatte man zuvor per Konsensliste die Mehrzahl der Tagesordnungspunkte bestätigt oder in die Ausschüsse überwiesen, so daß nur wenige noch im Plenum abzuarbeiten waren. Somit konnte Bürgermeister Dr. Ulbricht ausführlich über den Besuch einer kleinen Delegation in der Partnerstadt East Norriton Township im US-Bundesstaat Pennsylvania informieren. Bei dem von großer Herzlichkeit und Gastfreundschaft geprägten Treffen konnte eine Reihe anregender Ideen gewonnen und eine Zusammenarbeit im Schulbereich verabredet werden. Weiter berichtete Dr. Ulbricht u.a. über - die Ereignisse zum 75. Geburtstag der Grundschule an den Püttbergen und dem Engagement von Eltern, Bürgerverein, Kirchengemeinde und Gewerbetreibenden. - das 50jährige Jubiläum von Wohnungsbaugenossenschaften im Bezirk, denen zu danken ist, daß wegen preiswerter Mieten die Mitbürger im Bezirk geblieben sind. - die Mühen zur Wiedererrichtung eines Sportdenkmals in Grünau. „Sport spielt in unserem Bezirk eine große Rolle!“ Deshalb rief er dazu auf, die Bemühungen des Fördervereins durch einen jährlichen Mitgliedsbeitrag zu unterstützen. - die verschiedenen Feste im Juni: „Treptower Festtage mit Wasserfest“ und „Köpenicker Sommer“, 20 Jahre Puppenbühne „Grashüpfer“ und 10 Jahre Zirkus „Cabuwazi“, sowie erneut „Jazz in Town“. - die Demonstration linker Gruppen am 6.6. von der NPDZentrale zur Abschiebehaftanstalt.
Für Ihre Anzeigenwünsche in der

Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an der

Blutspendeaktion
am 21. Juli von 11 - 17 Uhr im WISTA-Gebäude, Rudower Chaussee 17, zu beteiligen.
(Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!)

Abschließend ging er auf einen Beitrag im von der PDS im Bezirk herausgegebenen „blättchen“ ein, in dem der in Albinea (Italien) hingerichtete Hans Schmidt aus Johannisthal als reuiger Täter falsch dargestellt wurde. Eine bessere Recherche hätte solche unzutreffende Äußerung verhindert und die Städtepartnerschaft nicht insensibel gefährdet. Nach der mehrheitlichen Zustimmung zur Wahl von zwei stellvertretenden beratenden Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses und der Zustimmung zu zwei Beschlußvorlagen konnte der Vorsteher die Sitzung bereits nach gut einer Stunde schließen.

- daß sichergestellt wird, daß Mietpreiserhöhungen und Betriebskostennachzahlungen vor Kostenübernahme für Sozialhilfeempfänger und Empfänger von Leistungen zur Grundsicherung überprüft werden. - die „Pace-Fahne“, ein Geschenk des Bürgermeisters der Partnerstadt Albinea an die BVV, anläßlich bedeutender Höhepunkte am Rathaus Treptow zu hissen. Den Mitteilungen des BVVVorstehers Nr. V/29 entnehmen wir u.a., daß - das Bezirksamt eine Veröffentlichung des Bezirkshaushaltes für 2004/05 noch vor der Sommerpause vornehmen will.

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Öffentliche Sprechstunden
Der stellvertretende Bürgermeister und Bezirksstadtrat für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, lädt jeden 2. Dienstag (so am 13.7.) von 17-19 Uhr zu einer Sprechstunde ins Altglienicker Bürgerzentrum, Ortolfstr. 182/184, ein. Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht genießt im Juli seinen Urlaub. Seine nächste öffentliche Sprechstunde ist am 11.8. von 11-12 Uhr im Rathaus Köpenick. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter Tel. 6172-2300 erfragen!

Gekündigt – was tun?!
Unter diesem Motto lädt die Agentur für Arbeit Berlin Süd jeden ersten Donnerstag im Monat um 16 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in das Berufsinformationszentrum Süd, Sonnenallee 282, ein. Arbeitsberater stellen das Dienstleistungsangebot des Arbeitsamtes vor und zeigen Wege und Möglichkeiten auf, um den Eintritt der Arbeitslosigkeit nach Möglichkeit zu vermeiden. Die nächsten Termine sind der 1. Juli, der 5. August und der 2. September. Gekündigte Arbeitnehmer haben die Gelegenheit, im Vorfeld der Arbeitslosigkeit an einem kostenlosen Bewerbungstraining (Wochenend-Seminar) teilzunehmen.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

Per Konsensliste war u.a. beschlossen worden, dem Sportverein AdW e.V. Sondermittel für ein Trainingslager der RennkanutenJugend zu gewähren. Zudem wurde das Bezirksamt u.a. ersucht, - Gewerbetreibenden bei Bedarf und entsprechend den konkreten Gegebenheiten vor Ort eine kostengünstige Nutzung des Fußgängerbereiches (über die bisher zulässigen 1 m hinaus) vor ihren Geschäften zu ermöglichen.

- im Abschiebegewahrsam Grünauer Straße inzwischen eine deutliche Verbesserung der Haftbedingungen erreicht wurde. - es im Bezirk 305 Denkmale und Plastiken (22 in Adlershof) gibt, von denen 26 unter Denkmalschutz stehen (3 in Adlershof). Die nächsten BVV-Sitzungen finden am 24.6. (nach Redaktionsschluß) und 26.8. um 17 Uhr statt, zuvor gibt es ab 16 Uhr wieder Bürgeranhörungen. W.S.

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Anzeigenschluß für die

August-Ausgabe ist der 20. Juli

Abschied mit Liebe . . .

030 / 670 20 20
TAG & NACHT

Juli 2004

Seite 5

„Kein Problem wird gelöst, wenn wir darauf warten, daß Gott allein sich darum kümmert.“ (Martin Luther King)
Während an klugen Worten kein Mangel in unserer Welt ist, ist der Handlungsbedarf nicht gedeckt und es ist ermutigend, daß Gott sich Prominenter und auch Unbekannter bedient, um von Menschen geschaffene Probleme einer Lösung näher zu bringen. Der „Förderkreis Hilfe für strahlengeschädigte belorussische Kinder in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Köpenick …“ erhält dankenswerterweise hier wieder Gelegenheit, über seine Projektarbeit zu berichten (s. AZ Nr. 112). Auch 2003 haben wir für belarussische „Tschernobylkinder“ Erholungsmöglichkeiten in Polen geschaffen, durch die Finanzierung von Herzoperationen in der polnischen Universitätskinderklinik in Kraków Leben oder verbesserte Lebensqualität ermöglicht und im Rahmen eines neuen Projektteils mit belarussischen, nichtstaatlichen Partnern bei der Einrichtung einer modellhaften Tagesstätte mit werktherapeutischen Schwerpunkten in Mogilev (Belarus) für schwer behinderte Kinder zusammengearbeitet. Hinter diesen kurzen Sätzen verbergen sich viele Fakten. August 2003: Kontrolluntersuchungen von zwei in den Vorjahren operierten „Herzkindern“ in Kraków, gute Befunde. Wir werden Fördermittel aus dem Belarusförderprogramm der Bundesregierung für das Tagesstättenprojekt bekommen, jetzt geht es um erforderliche Zusatzmittel. Als erstes sponsert uns die Firma Abel ein neues Infoblatt. gönnt sich außer den monatlichen Arbeitssitzungen einen ganzen Nachmittag lang Zeit zum Danken, Denken und für Visionen. Mai 2004: Vorbereitung der Fernunterrichtsbriefe zur Weiterführung der Seminarinhalte sowie der Erholungswochen unter Beteiligung einiger MerianSchülerInnen. Juni 2004: Herzoperation von Anastasia Naumovitch; Erholungswochen der belarussischen Kinder in Rabka unter zeitweiliger Beteiligung der deutschen Gruppe. Nicht nur die „Tschernobylkinder“ auch wir danken Gott und allen Einzelpersonen, fördernden Institutionen und Gemeinden für die „Mittäterschaft“. Unsere Arbeit wird durch private Spenden und in Einzelfällen durch Stiftungsgelder finanziert. Ihre Spende kann helfen „Probleme einer Lösung näher zu bringen“. Eine Zuwendungsbestätigung wird bei Adressenangabe im Überweisungsträger unter Verwendungszweck zugesendet. Spendenkonto der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (für unser Projekt): Nr. 165 352 3375 bei der Berliner Sparkasse [BLZ 100 500 00], Kennwort: „Werkstatt“ (für Tagesstätte), oder „Tschernobyl“ (für Erholungswochen und Herzoperationen). Weitere Informationen unter: www.belarus-projekt.org. Kontaktmöglichkeiten: Benjamin Braun (671 05 58 - Tagesstätte), Thomas Goerzen (659 59 15 Erholungswochen), Achim und Rose Braun (656 01 28 - medizinische und allgemeine Informationen zum Projekt). Rose Braun

September 2003: Wir sind Teil der Lokalen Agenda 21 TreptowKöpenick im Rahmen der Säule 3 (Kirche) und feiern deren 10. Jahrestag durch Mitgestaltung der Feier und von zwei Ausstellungen; Schüler der Köpenicker MerianSchule erarbeiten über 10.000 € für unser Projekt (s. AZ Nr. 115); Die „Aktion Mensch“ wird die Tagesstätte mitfinanzieren. Oktober 2003: Tagesstättenprojektreise nach Belarus mit leitenden Fachleuten aus der Evangelischen Behindertenarbeit BerlinBrandenburg; Herzoperation des einjährigen Wladislav Schumenko; direkte Partnergespräche in Berlin mit der Mogilever nichtstaatlichen, karitativen Organisation „BLAGO“. November 2003: Mehrtägige Praktika und Seminare für belarussische Pädagogen der einzurichtenden Mogilever Tagesstätte für schwer behinderte Kinder in Berlin-Brandenburger Behinderteneinrichtungen und in Zusam-

Kirchliche Termine
Die sonntäglichen Gottesdienste der evangelischen Gemeinde in der Verklärungskirche (Arndtstr.) beginnen sonntags um 10 Uhr. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Frauenkreis am 2.7. um 15 Uhr und der Männerkreis um 19 Uhr zusammen. Zum Haus-Gesprächskreis kann man sich bei Familie Prinzler (Tel.: 67 19 80 00), zu Glaubensgesprächen und dem Erwachsenenunterricht sowie dem Jugendtreff bei Pfarrerin Quien (677 47 41) und zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Während der Schulferien finden keine Chorproben und Christenlehrestunden statt. Ab 4. Juli beginnt der sonntägliche Gottesdienst in der katholischen Christus-König-Kirche (Nipkowstr.) erst um 11 Uhr. Zu Meditationen mit und bei Frau Waury (Florian-Geyer-Str. 52, Tel.: 677 39 00) trifft man sich am 20.7. um 18 Uhr, zu den „meditativen und traditionellen Kreistänzen“ im Pfarrheim am 29.7. um 19.30 Uhr (Info bei Frau Schneegans, Tel.: 033762/81880). Die Freie evangelische Gemeinde lädt sonntags um 10 Uhr in die „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) zu ihren Gottesdiensten mit Kindergottesdiensten ein. Verschiedene Gesprächskreise freuen sich immer über Gäste. Während der Sommerferien entfallen die Kinder- und Teenager-Treffen am Freitag. Die Senioren kommen am 21.7. um 14.30 Uhr zu ihrem Gemeinschaftsnachmittag zusammen. Infos zu allen Gemeindeaktivitäten unter 677 56 65 oder www.lebewertvoll.de

menarbeit mit einem kirchlichen Bildungsträger für Heilerziehungspflege; Benefizkonzert des Kammermusikensembles „Flauto e corde“; Vor- und Nachuntersuchungen mehrerer Kinder in Kraków. Dezember 2003: Vorbereitung der Erholungswochen 2004; Wohlfahrtsmarkenverkauf, Hauptziel: Behindertenbus. Januar/Februar 2004: Jahresendabrechnung und Zuwendungsbestätigungen; Benefizkonzerte mit Musikhochschulstudenten „Entführung aus dem Serail“; Herzoperation des einjährigen Andrej Ganakov; BelarussischDeutsche Partnerschaftstagung Minsk, Absprachen mit unseren Projektpartnern; Vorbereitung der Seminare in Mogilev für belarussische Studenten und Fachkräfte; Verlängerung der Krankenhausverträge Belarus-Polen. März 2004: Herzoperation Maxim Kowalewski in Kraków April 2004: Fachseminare von deutschen Dozentinnen an der Uni Mogilev und im Zentrum für behinderte Kinder; Praktika von zwei belarussischen Ärzten in Kraków; Verkaufsausstellung des belarussischen Malers Vladimir Novak (Teilbenefiz) in der Mediathek Köpenick. Der Förderkreis

BESTATTUNGEN
seit 1882

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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In der Alten Schule kann man „Kunterbuntes“ betrachten
In der Galerie kann bis 27.7. die Ausstellung „Müller 3“ besucht werden. Sie würdigt eine Adlershofer Künstlerfamilie. In ihr werden Arbeiten aus über 40 Jahren künstlerischen Schaffens von Hans-Helmut Müller (Jg. 30, Maler, Bühnenbildner, Gartengestalter), Barbara Müller-Kageler (Jg. 38, Malerin, erem. Hochschulprofessorin) und Felix Müller (Jg. 69, Maler, Grafiker) gezeigt. Die Galerie ist Mo, Di, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und So 15-19 Uhr geöffnet. In der Stefan Heym Bibliothek ist zu den Öffnungszeiten (Mo, Di, Do 11-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr) eine Dauerausstellung zur Würdigung des Namensgebers im Wintergarten zu sehen. Im Café in der „Alten Schule“ kann man seit 22. Juni „Kunterbuntes“ der Mitglieder des „Adlershofer Künstlerstübchens“ Regina Steinbrecher, Ingrid WalterKruppe und Hans-J. Tschiersnitz betrachten. Die Ausstellung wird bis zum 3. September gezeigt. Im Mehrzweckraum (Restaurant) sind im Juli Arbeiten von Ursula Wiemer und Madeleine Paykowski von der Gruppe WIR unter dem Titel „Träume“ zu sehen. Am 6. und 20. Juli würden sich die Mitglieder der Gruppe ab 17 Uhr über interessierte Gesprächsgäste freuen. Die Bilder im Restaurant können während der Öffnungszeiten sowie nach Vereinbarung (Tel.: 67 77 68 11) betrachtet werden, das Café (Seniorenbegegnung) ist werktags von 10 bis 18 Uhr zugänglich. W.S.

Fotos: Staneczek

„TownStories“ im Heimatmuseum
Die erste Runde der „TownStories“ fand mit dem Besuch der Beteiligten aus sechs Städten im Juni im Heimatmuseum in Johannisthal einen vorläufigen Abschluß. In einer kleinen Ausstellung kann man bis Ende August mehr zu den persönlichen Begegnungen und Geschichten erfahren, die sich Menschen aus mehreren Ländern der Europäischen Union gegenseitig vermittelt haben. Aus Adlershof hat Margot Gruner daran teilgenommen und auch in der AZ mehrfach berichtet (ein Bericht über das Berlin-Treffen folgt). Dieses Treffen hat Doris Key, die zweite beteiligte Adlershoferin, organisiert. Sie erhielt dafür großen Dank und herzlichen Beifall. Alle sind hoffnungsfroh, daß die Aktion fortgesetzt werden kann, der sich nach Bürger(inne)n aus Rom, Madrid, Ulm, Prag, Macomer und Berlin inzwischen einige aus Kaunas angeschlossen haben. W.S.

20 Jahre „Grashüpfer“
Während der Treptower Festtage Anfang Juni hatte das Figurentheater „Grashüpfer“ im Treptower Park zu einer Sondervorstellung eingeladen, in der das 20jährige Bestehen der kleinen Bühne gefeiert wurde. Seit sieben Jahren befindet es sich unweit des Treptower Hafens in den Räumen des ehemaligen „Transit-Shop“ an der Puschkinallee. Vielfältig wie die Künstlerschar, die dort mit ihren Figuren auftritt, waren auch die Geburtstagsgäste – vom Bezirksbürgermeister bis zu Kita-Kindern, die sich über den „kleinen Zizi“ belehren ließen und anschließend vergnüglich beisammen waren.

Freie Ausbildungsplätze der Joseph Schmidt Musikschule
Klavier Anmeldung: 6172 4955 Gesang Anmeldung: 6501 6699 Keybord Anmeldung: 6172 4950 Blockflöte Anmeldung: 6501 6660 Folkloretanz Anmeldung: 651 60 89 di: 12.00-12.45 u. do: 17.30-18.15 Uhr mi: 14.00-15.00 Uhr mo:13.00-13.45 u. mi: 12.30-13.00 Uhr mo:18.00-18.45 u. mi: 18.00-18.30 Uhr

Der Illustrator Manfred Bofinger – auf dem Foto mit seiner Frau (li) sowie der künstlerischen Leiterin Sigrid Schubert – brachte einen besonderen Geburtstagsgruß. W.S.

Film-Highlights im Kino Casablanca:
für nur 2,50 €
Mittwoch, 7.7. „Hidalgo“ Mittwoch, 14.7. „50 erste Dates“ Mittwoch, 21.7. „Big Fish“ Mittwoch, 28.7. „Monster“
ab 8.7. ab 8.7. ab 15.7. ab 22.7.

Gesamtkunstwerk Wagendorf Lohmühle
„Gesamtkunstwerk Wagendorf Lohmühle – soziale und ökologische Lebensalternative in Berlin“ ist das Thema am 27. Juli im Rahmen der Köpenicker Rathausgespräche zum Lokalen Agenda 21Prozeß. Dazu spricht Jürgen Hans vom „Kulturbanausen e.V.“ ab 18 Uhr im Raum 106 des Rathauses. Weitere Informationen unter 6172-2306 oder -5422. W.S.

Instrumentenkarussell für Schüler der 1. bis 3. Klasse. In kleinen Gruppen mit 4 Schülern können: Violine, Violoncello, Klavier, Akkordeon, Blockflöte, Gitarre, Mandoline, Percussion und Gesang ausprobiert werden. Vermittlung grundlegender Erfahrungen mit Melodie und Rhythmus. Kurstag: Montag Kursort: Musikschule in Treptow, Rudower Chaussee 4, Haus 5 Zeit: 16.00 und 16.50 Uhr Kosten: monatlich 21,84 € Anmeldung: 65 01 66 76 di: 19.00-20.00 u. mi: 13.00-14.00 Uhr

Redaktionsschluß für die Ankündigung kultureller Termine im August ist am 15. Juli

„Vergiss Mein Nicht!“ „Mein Name ist Bach“ „Darty Dancing 2“ „alt, neu, geliehen & blau“

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Juli 2004

Seite 7

Grußwort
des Präsidenten des Deutschen Bundestages, Wolfgang Thierse, anläßlich der Namensgebung der Stadtteilbibliothek Adlershof Eine Bibliothek namens Stefan Heym – ich vermute, dem Namensgeber hätte dies gefallen. Ist es doch Ausdruck der Würdigung seines literarischen Werkes und zugleich Beleg seiner Popularität, seiner Verankerung im öffentlichen Bewusstsein. Gleichwohl das Lebenswerk dieses großen Erzählers, Romanciers und Journalisten lässt sich nicht auf seine Tätigkeit als Autor reduzieren. Ganz im Gegenteil: Stefan Heym war immer auch, wenn nicht sogar zuerst, ein homo politicus, ein Weltverbesserer, ein unangepasster, ja knorriger Moralist und Kämpfer. Vor dem Hintergrund seiner schlimmen Erfahrungen als Jude und Vertriebener, schließlich als alliierter Offizier und Befreier wollte er mit seiner Sprachkunst immer auch wirken, eine bessere, gerechtere Gesellschaft aufbauen und gestalten helfen. Dieser ethische Stachel saß tief. Stefan Heym glaubte an die Kraft des Wortes und die Möglichkeiten der freien Kritik auch in jenen Zeiten, in denen seine eigenen Freiheiten beschränkt, seine literarischen Wirkungsmöglichkeiten in der DDR begrenzt waren. Doch klein beigeben, zurückstecken, anderen das Feld überlassen – das war nicht seine Sache. Heym stritt für seine Überzeugungen, er machte sich für andere stark, er riskierte heftige Konflikte mit der SED-Herrschaft. Seiner Vision von einem demokratisch verfassten Sozialismus fühlte er sich zeitlebens verpflichtet. Streitlustig und im besten Wortsinne unbequem blieb der Schriftsteller auch in seinem letzten Lebensjahrzehnt. Er engagierte sich im Wahlkampf für die PDS und wurde Mitglied des 13. Deutschen Bundestages, dessen erste Sitzung er als Alterspräsident eröffnete. In der Vita des Alterspräsidenten Stefan Heym spiegelte sich die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts mit all ihren Brüchen, Irrwegen und Hoffnungen. Es ist gut, dass der Name dieses leidenschaftlichen Querdenkers und Zeitgeistverweigerers künftig die Adlershofer Bibliothek in Treptow-Köpenick schmückt. Es ist eine schöne Reverenz an den Autor so bedeutender Bücher wie „Collin“, „Der König David Bericht“, „Ahasver“ und „Schwarzenberg“. Und es ist ein hoffnungsvolles Zeichen dafür, dass das Lebenswerk diese unerschrockenen Überzeugungstäters künftig auch jüngeren Menschen vermittelt wird. Wolfgang Thierse
Präsident des Deutschen Bundestages

Fotos: Staneczek

Adlershofer Bibliothekt trägt jetzt den Namen Stefan Heym
Feierliche Verleihung anläßlich des 100jährigen Bestehens
Im Rahmen der 250-Jahr-Feier von Adlershof und der Treptower Festtage wurde anläßlich ihres 100jährigen Bestehens am 4.6. der Stadtteilbibliothek Adlershof der Name des Schriftstellers Stefan Heym verliehen. In Anwesenheit seiner Witwe Inge Heym (rechts mit Bibliotheksleiterin Anne Liersch) erinnerten der Diplomat und Politiker Dr. Hans Otto Bräutigam und Diplom-Theaterwissenschaftler Jürgen Bonk an den Namenspatron. Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht verlas das Grußwort von Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (s. nebenstehend) und

nahm die Namensverleihung vor. Dr. Hans Erxleben erläuterte den Namensvorschlag des Adlershofer Bürgervereins „Cöllnische Heide“ und Bezirksstadträtin Eva Mendl enthüllte eine Dauerausstellung zu Stefan Heym. W.S.

APHAIA VERLAG-Ausstellung ab Juli im Rathaus Treptow
Über die Aktivitäten des APHAIA VERLAGES haben wir schon mehrfach berichtet (s. auch AZ Nr. 93). Jetzt widmet ihm der Fachbereich Kultur von TreptowKöpenick vom 12.7. bis 16.9. eine Ausstellung im Rathaus Treptow (Neue Krugallee 4). Zur Vernissage am 9. Juli um 15 Uhr werden BVV-Vorsteher Winfried Blohm und Bezirksstadträtin Eva Mendl sowie Eva Maria Täubert sprechen. Für eine musikalische Begleitung sorgt Gernot Reetz. In Adlershof wird am 19.7. um 19.30 Uhr die Reihe „Montagslesung im Kino CASABLANCA“ fortgesetzt. Ursula Heinze de Lorenzo liest Gedichte und Katja Gangoly musiziert auf dem Saxophon. Am 28.7. ab 18 Uhr liest Ulrich von Dobschütz Geschichten und Gedichte aus „Lächeln aus Stein – Passione Romana“ in der „WISTA-CORNER“ (Rudower Chaussee 17/ Volmerstr. 1). W.S.

Zum 17. Juni 1953 – DER AUFSTAND
Mit den Geschehnissen und Hintergründen des Arbeiteraufstandes vom 17. Juni 1953 in den Bezirken Köpenick und Treptow beschäftigt sich die Ausstellung DER AUFSTAND, die bis 9. Juli in der Galerie des Kulturwerk e.V., Wilhelminenhofstr. 33 zu sehen ist. Es wird der Frage nachgegangen, wie es zu den Arbeitsniederlegungen kam und welche Betriebe sich daran beteiligten. Ergänzt wird die anläßlich des 50. Jahrestages des Aufstands vom Heimatmuseum Köpenick erarbeitete Dokumentation durch Materialien und Zeitzeugenberichte aus Großbetrieben Schöneweides, die im Rahmen des Projekts „Lebendige Stadtteilgeschichte“ vom Quartiersmanagement Oberschöneweide zusammengetragen wurden. Die Ausstellung ist Mi bis Sa 14-18 Uhr geöffnet, Eintritt frei.

Täglich geöffnet

Was läuft im Juli in der
Mittwoch Ruhetag
Wild-Spezialitäten zu zweit
und nur einer muß bezahlen

am Dienstag, dem 20. Juli, ab 18 Uhr
Für die liebenswerten Aufmerksamkeiten und ehrenvollen Worte zum 10jährigen Jubiläum der „Blattlaus“ sagen wir herzlichen Dank. Gern werden wir uns bemühen, die vielen guten Wünsche zu realisieren und auch zukünftig alle Gäste bestens zu bewirten.

Ständige Sonderangebote:
Grillhaxe + ein Schwarzbier (montags 9,00 €) Eisbein + ein Pilsner (donnerstags 6,50 €) Tasse Kaffee + Stück Kuchen (Sa/So 2,50 €)

Lutz Nagorski & Team
Im 10. Jahr der „Blattlaus“ gibt es Rabatte auf Speisen. Fragen Sie bitte unsere Mitarbeiter danach.

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Nr. 123

Das Landhaus Arndtstraße 1 (jetzt 8) wurde 1886 erbaut und einige Jahre später von Dr. med. Guido Ehrmann erworben. Der Arzt machte seine Krankenbesuche mit einer Kutsche. Das daneben gelegene Landhaus Arndtstraße 2 (12) ist seit 1906 im Besitz der evangelischen Kirchengemeinde

Die Adlershofer Landhäuser tragen zum unverwechselbaren Charakter des Ortes bei
Vor rund 120 Jahren wurden die Gebäude errichtet / Der Traum vom Villenort und was davon blieb (Teil V)
Als Adlershof im Jahre 1879 aus einem Gutsbezirk zu einer eigenständigen Gemeinde wurde und eine Gemeindevertretung die Geschicke des Ortes leitete, zählte man 344 Einwohner. Darunter befanden sich neben den Alteingesessenen auch etwa 40 Bewohner der in den 1870er Jahren erbauten sieben Doppel-Landhäuser an der ehemaligen Engelmannstraße, der heutigen Nipkowstraße. Der Traum vom Villenort Adlershof war zwar zerstoben, aber Amtsvorsteher Hans von Oppen hoffte wenigstens ein großes Landhausviertel für finanzkräftige Steuerzahler einrichten zu können. Die Adlershofer betrachteten die Auswärtigen, die man auch „Forensen“ nannte, zunächst eher zurückhaltend. Der Landhausbesitzer Rechtsanwalt Munkel hatte beispielsweise beim Gemeindevorstand beantragt, einen Nachtwächter einzustellen. Wertvoller Besitz sollte geschützt werden. Die Gemeindevertreter lehnten das Ansinnen jedoch am 13. September 1881 ab, da „die Gemeinde Adlershof nur aus weniger bemittelten Einwohnern besteht.“ Die Villenbesitzer sollten befragt werden, welchen Beitrag sie selbst zu leisten gewillt wären. Darauf gab es keine Rückäußerung. In den 1880/90er Jahren lockte der Landhausviertel-Plan des Amtsvorstehers noch etliche Investoren nach Adlershof. Es entstand ein gutes Dutzend Landhäuser an der Arndtstraße, der Moltkestraße (Anna-Seghers-Straße) und der Auguste-Viktoria-Straße (Büchnerweg). In unmittelbarer Nachbarschaft zum Kern des Landhausviertels ließ 1886 der Baugeschäftsbesitzer Kaufmann Hermann Ohms aus Eichwalde das Landhaus Arndtstraße 1 (jetzt 8) durch Robert Buntzel erbauen. Einige Jahre später erwarb es Dr. med. Guido Ehrmann und bewohnte es bis 1937 (s. AZ Nr. 53). Dr. Ehrmann war einer der ersten beiden Ärzte, die seit Beginn der 1890er Jahre den Adlershofern zur Seite standen. Er besaß den Rang eines Stabsarztes, wurde Sanitätsrat und führte bis zu Beginn der 30er Jahre Wehrtauglichkeits-Untersuchungen durch. Dr. Ehrmann war einer der aktivsten Gemeindemitglieder, war Gemeindeverordneter, Ausschußmitglied, Schularzt, Vorsitzender der Ortsgruppe des Deutschen Flottenvereins u.v.a.m. Der kleine, agile Mann machte seine Krankenbesuche in seiner Kutsche. Links neben dem kürzlich ansehnlich rekonstruierten Haus war ein Vogelhaus, aus dem heraus Papageien die Patienten begrüßten. Im Garten sprang ein Reh und schlug ein Pfau sein Rad. 1937 wurde der jüdische Arzt gezwungen, seine Villa zu verkaufen. Ein Jahr später findet sich seine Adresse in Köpenick, dann verwischen sich die Spuren. Die Villa kam in den Besitz von Frau K. Zelder (Berlin), deren Familie mit Steinwerksprodukten handelte. 1940 befand sich hier gleichzeitig die Verkaufsstelle Berlin der Vereinigung sudetenländischer Oberlausitzer Granitwerke EGmbH. Heute befindet sich in der Villa eine Beratungsstelle des Diakonischen Werks Berlin-Neukölln-Oberspree e.V. Robert Buntzel erbaute 1886 auch das daneben gelegene Landhaus Arndtstraße 2 (12) für Kaufmann Johannes Dietze. Der verkaufte es 1906 an die evangelische Kirchengemeinde. Es war Pfarrhaus und wurde, da für ein auf dem Grundstück geplantes Gemeindehaus stets das Geld fehlte, zugleich als Küsterei und Versammlungsraum der kirchlichen Vereine genutzt. Hier wohnte zuerst Pfarrer Friedrich Starcke und zuletzt Pfarrer Jürgen Huhn. Er war es auch, der im Herbst 1989 in diesem Haus die ersten Zusammenkünfte des „Runden Tisches“ von Adlershof moderierte. Küsterei und ein kleiner Versammlungsraum wurden inzwischen in der dahinter liegenden „Remise“ eingerichtet. Die beiden Villen stehen wie die gegenüberliegende Verklärungskirche auf der Denkmalliste. In einem ganz anderen Stil erbaute Kaufmann Paul Kriesch seine Villa Arndtstraße 3 (16), die sich noch im Familienbesitz befindet. Kriesch wurde Rendant (Kassenführer) der Gemeinsamen, später (bis 1932) Allgemeinen Ortskrankenkasse Adlershof und Umgebung (AOK). In seinem Haus befand sich bis 1918 das Kassenlokal der AOK sowie die Annahmestelle der Kreissparkasse des Kreises Teltow. Am 10. August 1905 wählte die Freiwillige Feuerwehr Adlershof nach monatelangem „Feuerwehrstreit“ (s. AZ Nr. 39) Paul Kriesch zu ihrem Oberführer. Ihm ist der notwendige Neubau des Feuerwehr-Dienstgebäudes an der Selchowstraße im Jahre 1908 zu danken, den er in mühevoller Überzeugungsarbeit der finanzschwachen Gemeinde abgerungen hatte. In seinem Haus fand der erste Prediger Emil Domnick seine erste Wohnung im Ort. Einen Hauch von südeuropäischem Flair brachte 1886 Rechtsanwalt Viktor Aimé Hoffmann mit

Am Arndtplatz erbaute Kaufmann Wilhelm Haupt das sich gut dem runden Platz anpassende Landhaus Arndtstraße 5 (Büchnerweg 42)

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seinem schönen Landhaus Arndtstraße 4 (20) nach Adlershof. Die Gebrüder Hoffmann besaßen einigen Grundbesitz im Ort, nach Viktor Aimé ist die Hoffmannstraße benannt. Dort hatten die Hoffmanns an der Ecke Kronprinzen(Wassermann-)straße ein großes Mietshaus erbaut, das die Adlershofer bezeichnender Weise „Kaserne“ nannten und in dem 18 bis 20 Arbeiterfamilien wohnten. Die schöne Villa wurde um 1895 vom Besitzer der Filzfabrik Adlershof, Kaufmann Paul Knoch, erworben. Um 1904 kam sie in den Besitz von Kaufmann Walter Büchelen aus Charlottenburg, der hier eine Fabrik pharmazeutischer Präparate einrichtete. Inhaber war Kaufmann Georg Thomer. Zu diesem Zweck wurde auf dem Grundstück Radickestraße 26 ein Laborgebäude erbaut, das keinen Fabrikcharakter mit Schornstein haben durfte, da es im „Landhausviertel“ lag. Ab 1914 unterhielt hier auch Otto Balzer bis zum Beginn der 30er Jahre eine Likörfabrik. Seit 1928 war Färbermeister Karl Rottnick Eigentümer des Grundstücks (s. AZ Nr. 61). Am Arndtplatz erbaute Kaufmann Wilhelm Haupt das sich gut dem runden Platz anpassende Landhaus Arndtstraße 5 (Büchnerweg 42). Seit 1911 ist Heinrich Gründer als Inhaber einer kleinen Gastwirtschaft nachweisbar. Er übernahm später das Kolonialwarengeschäft Auguste-ViktoriaStraße 44, das als „Tante-EmmaLaden“ bis 2003 überlebte (s. AZ Nr. 33 + 117). Auch ein Schuhmachermeister war bis in die 60er Jahre in diesem Haus zu finden. Ab den 80er Jahren wurde das Haus von der Botschaft der Ungarischen Volksrepublik genutzt. Ein weiterer Schwerpunkt des Landhausbaus in Adlershof wurde in den 1880er Jahren die MoltkePraxis des Tierarztes Dr. Matthäi. Nach dem Kriege wurde eine Staatliche Kinderarztpraxis eingerichtet, in der zuerst Frau Dr. Michaelis, etwa ab 1964 bis zur Wendezeit Dr. Roland Luck arbeitete. Dr. Luck war ein beliebter Arzt, der jederzeit auch Hausbesuche durchführte und in Schulen wirksam war. Heute bietet das Haus keinen schönen Anblick. Das vierte Landhaus Nr. 17 (149) hatte 1890 Tischlermeister Johann Kantner errichtet. Es wurde 1927 von der Mechanischen Feinweberei Adlershof erworben und als Wohnhaus genutzt. 1938 „arisiert“ kam es in den Besitz von R. Röhn. 2003 aufwendig renoviert ist es heute ein Schmuckstück unseres Ortes. Die drei letztgenannten Wohnhäuser stehen als Denkmalbereich (Ensemble) unter staatlichem Schutz. In der Auguste-Viktoria-Straße (Büchnerweg) finden wir drei Landhäuser. 1896 erbaute Buchhalter Franz Gladischefski das Landhaus Nr. 15 mit den Säulen (jetzt Nr. 61). Späterer Besitzer war Otto Heiser, Direktor in der Chemischen Fabrik von Kahlbaum. In dem Haus wohnte und wirkte seine Tochter Dorothea Heiser-Breitbeil, die vielen älteren Adlershofern als Konzertsängerin „Dorit Colani“ bekannt war und hier Musik- und Gesangsunterricht erteilte. 1898 entstand als Nr. 8 (79) die große Villa von Kaufmann Friedrich Leppert an der Roon-(Moissi-)straße, die in Familienbesitz blieb. Sie bot 1908 bis 1910 der neu gegründeten „Höheren Mädchenschule“ Adlershof Unterkunft, für die noch kein anderer Raum vorhanden war (s. AZ Nr. 9). Später nutzte der VEB Kabelwerke Adlershof die Villa. Nach der Wende gründlich renoviert und umgebaut dient die „Villa Chance“ jetzt als Kri-

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seneinrichtung für Kinder und Jugendliche. Ende der 1880er Jahre erbaute Gerichtsvollzieher a.D. Hermann Rostin nahe der Kronprinzen-(Wassermann-)straße eine Villa Nr. 40 (24), die später Fabrikant Ferdinand Feichtner gehörte. Seit 1934 wechselten die Besitzer. Die Villa ist teilweise renoviert. Im Jahre 1903 wurde die Verordnung über das Landhausviertel mit den Beschränkungen für die geschlossene und fabrikmäßige Bebauung aufgehoben. Bis heute haben sich jedoch die Landhäuser gut erhalten. Sie tragen zum unverwechselbaren Charakter unseres Ortes und zum wachsenden Interesse bei, sich hier anzusiedeln. Rudi Hinte

Im Haus Moltkestraße 4 wohnte von 1907 bis 1911 Rektor Paul Krause mit seiner Familie
Fotos: Archiv Hinte

Rudi Hinte

ADLERSHOF
Vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien

straße (ab 1929 Volkswohl-, ab 1984 Anna-Seghers-Straße). Eisenbahn-Betriebssekretär Eduard Klabisch erbaute Moltkestraße 1 (138) ein Landhaus, das bald darauf Filzschuhfabrikant Paul Großmann erwarb. Das Haus wurde 1944 bei einem Luftangriff zerstört. Etwa 50 Meter entfernt errichtete 1892 Ingenieur Heinrich Müller das Landhaus Moltkestraße 4 (144). Müller betrieb ein Unternehmen für Wasserinstallation und Brunnenbau. Er war auch ein aktiver Gemeindevertreter bzw. Schöffe im Ort. Von 19071911 wohnte hier im Haus der aus Königsberg/Pr. nach Adlershof an die 1. Gemeindeschule zum Rektor berufene Paul Krause mit seiner Familie (s. AZ Nr. 3+7). Auf der gegenüberliegenden Straßenseite Nr. 19 (141/143) hatte 1893 Rentier August Protz ein Landhaus erbaut, das später Gastwirt Heinrich Rieprich erwarb. 1940 finden wir in diesem Haus die

Teil II ab 1920

MEDIEN-BÜRO Ebner

Weitere Episoden und Details aus der Historie unseres Ortes sind in den Bänden I und II des „Adlershof“-Geschichtsbuches von Rudi Hinte nachzulesen. Beide Werke sind für 12,60 € bzw. 13,90 € im „Boulevardbuch“ am Marktplatz, im Geschenkeladen Heidi Gläser in den Marktpassagen sowie bei Lotto/Toto Cobel, Dörpfeldstraße 53, erhältlich.

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Nr. 123

„Seniorenbegegnung in der Sozialstrukturatlas 2003 – Wo steht Adlershof? Alten Schule“ lädt ein Es war ein leichtfertiges VerDie regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen der „Seniorenbegegnung in der Alten Schule“ im Café, Dörpfeldstraße 54, haben wir im Januar (AZ Nr. 117) mitgeteilt. Davon abweichend beginnt seit Mai „Bewegung und Sport für Senioren“ montags um 13 Uhr.

Außerdem bietet das Juli-Programm:
7.7., 14 Uhr: Tanzveranstaltung mit Herrn Ewald (2,50 €) 21.7., 10 Uhr: Treff des Seniorenbeirates 14 Uhr: Manfred Wolf spielt Lieder zur Gitarre und regt zum Mitsingen an (2,50 €)

Wenn „Montezumas Rache“ oder „Pharaos Rache“ zuschlägt – schnelle Hilfe bei Reisedurchfällen
Etwa sechs Millionen Menschen werden im Urlaub von Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Bauchkrämpfen heimgesucht. Vor allem Fernreisende und Mittelmeerurlauber sollten bei der Zusammenstellung der Reiseapotheke immer an eine Elektrolytlösung und an Medikamente gegen Durchfall denken. Der Reisedurchfall tritt in der Regel in den ersten Urlaubstagen auf und dauert dann maximal fünf Tage an. Auch wenn es sich in den meisten Fällen um unkomplizierte Darminfekte handelt, die durch schlechte hygienische Verhältnisse im Reiseland hervorgerufen werden – die Urlaubsfreude ist zunächst dahin. Beim Durchfall ist es nicht nur wichtig, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, indem täglich zwei bis drei Liter Flüssigkeit getrunken werden, natürlich abgekochtes Wasser oder original versiegelte Wasserflaschen. Zudem sind Traubenzucker-Mineralstoff-(Elektrolyte)Lösungen sehr sinnvoll. Als Notfallmedizin für den Urlaub ist Loperamid (Imodium ®) angeraten, das den Durchfall schnell „stopft“. Um eine Toxin-(Gift)anreicherung im Darm zu verhindern, empfehlen wir Colina ®, ein Pulver, das die Toxine an sich bindet. Schwere, länger anhaltende Durchfälle, hohes Fieber, blutige Stühle oder ein stark geschwächtes Allgemeinbefinden gehören immer, auch im Urlaubsland, in ärztliche Behandlung. Um erst gar nicht an Durchfall zu erkranken, sollte der Reisende folgende Grundregeln beachten: • Trinkwasser, auch Zahnspülwasser, stets abgekocht oder aus original verschlossenen Flaschen verwenden. • „Cook it, peal it or forget it“, d.h. rohe oder nicht durchgegarte Fleisch-, Fisch- oder Meeresfrüchtegerichte sind tabu, wie auch Eiswürfel, Eiscreme, Salate oder vorgeschälte Früchte. Nun einmal ehrlich: wer kann sich daran schon immer halten?

sprechen, die Angaben zu Adlershof aus dem „Sozialstrukturatlas Berlin 2003“ hier vorstellen zu wollen (AZ Nr. 122). Die Ausführungen auf 356 Seiten erfordern vermutlich einen eigenen Studiengang. Zuerst wird ausführlich auf Sinn und Zweck (auch unter dem Aspekt der knappen Kassen) dieses Zahlenwerkes eingegangen. Interessenten mögen dort selbst nachlesen. Zur Beschreibung der sozialen Struktur standen überwiegend Daten des Jahres 2002 zur Verfügung. In den „Sozialindex“ gehen eine Reihe von Variablen ein, wie z.B. Anteil der Männer, der Personen von 18-35 Jahren bzw. der über 65jährigen, der Ausländer, der Arbeitslosen, der Ausbildungsabschluß. Von den 195 „statistischen Gebieten“, in die Berlin eingeteilt wurde, hat Adlershof einen Bevölkerungsanteil von 0,434% (Treptow-Köpenick 6,91%). Dabei sind Berlin Anteil der 18-35jähr. Ausländer (ohne EU) Arbeitslose (15-65 J.) SozialhilfeEmpfänger

die 242 Einwohner des Gebietes „Rudower Chaussee“ nicht enthalten. Beim Sozialindex wurde für Adlershof der Wert 0,451 errechnet (Berlin 0,0; Treptow-Köpenick 0,560) und damit der Rang 54 (schlechtester = 195). Angaben über Adlershof fanden wir zu: Adlershof Rang

TreptowKöpenick 20,822 2,509 10,678 3,798

23,731 11,198 12,376 7,483

23,421 1,407 11,070 3,813

104 17 87 60

Der „Statusindex“ wird nur für die Bezirke angegeben. TreptowKöpenick liegt dabei auf Rang 6 (von 12). Den höchsten Status haben Bezirke mit besonders guter Bildungs- und Ausbildungsstruktur, einer geringen Haushaltsgröße, geringem Anteil an Kindern und Jugendlichen sowie

hohem Anteil Angestellter und Selbständiger an den Erwerbstätigen (wie Pankow und Charlottenburg-Wilmersdorf) und damit einer geringen sozialen Belastung. Der Atlas ist über die Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz (Tel.: 90 28 28 48) erhältlich. W.S.

Zum Froschkönig und ins Storchparadies
Zu „Knorrigen Eichen auf der Römerschanze“ geht’s am 3.7. mit der freien Wandergruppe „Der Wanderfreund“. Treff: 10 Uhr, SBhf. Blankenfelde. Zur Tagesfahrt nach Halle ist am 10.7., 6.50 Uhr, Treff in der Ostbahnhof-Schalterhalle. Dem „vergessenen Froschkönig“ auf der Spur ist man am 14.7. Treff: 10 Uhr S- und U-Bhf Hermannstraße. „1001 Nacht am Dämeritzsee“ sind am 24.7. zu erleben. Treff: 14 Uhr, S-Bhf. Wilhelmshagen. Teil 21 des Wanderzyklus „Rund um Berlin“ wird am 31.7. absolviert. Treff: 10 Uhr, SBhf. Frohnau. Infos zu allen Wanderungen unter Tel. 656 07 34. Zum „Plumengraben und zur Krummen Lake“ sind die „Cöpenicker Wanderfreunde“ am 4.7. unterwegs. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Grünau. „Ins Paradies der Störche“ geht es am 10.7. (Anmeldung bis 8.7. unter 392 69 18). „Grünzüge durch Berlin“ werden am 11.7. erkundet. Treff: 10 Uhr, U-Bhf Alt Mariendorf. „Für Jeden eine Badewanne“ heißt es am 18.7. Treff: 9.30 Uhr, Hbf. Potsdam, Infostand. „Einmal durch die Kranichberge“ geht es am 25.7. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Wilhelmshagen. Infos zu allen Wanderungen unter Tel. 56 59 38 41. Eb.

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Fundgrube für Tierfreunde und Aquarianer
Seit Februar 2002 betreibt Dieter Werner als Zoofachhändler den „Tier-Shop“ in der Dörpfeldstraße 64
Schon bald nach der Eröffnung hatte Herr Werner vom Zoo-Geschäft im Haus Dörpfeldstraße 64 einige Kunden so kompetent überzeugt, daß sie uns eine Lobeshymne mit der Bitte um Veröffentlichung übersandten (s. AZ Nr. 103). Jetzt wollen wir ihn etwas näher vorstellen.

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Dieter Werner (Jg. 35) stammt aus Rüdersdorf. Eine Eidechse war das erste Tier, dem er als Knabe Liebe und Interesse schenkte. Als die Familie 1946 nach Berlin zog, waren es dann Fische im Aquarium. Einer Maurerlehre schloß sich ein Bauingenieur-Studium an. Ab 1960 verdiente Dieter Werner als selbständiger Bauingenieur, Architekt und Finanzierungsbetreuer sicher etwas mehr als nur die Brötchen. Tiere gehörten immer zum Lebensbereich der Familie mit drei Kindern. Seit 1973 zählten sogar Pferde dazu, für den Lichtenrader Reiterverein plante er den Neubau der Gebäude. 1994 gab der passionierte Wassersportler sein Architekturbüro in Berlin auf, zog an die Nordsee und gedachte seinen Ruhestand zu genießen. Das füllte ihn offenbar nicht so recht aus. 2001 kam er zurück nach Berlin und ließ sich in Adlershof nieder. „Mit 66 ist noch lange nicht Schluß“ heißt es in einem Schlager, Dieter Werner beweist es. Er eröffnete im Februar 2002 als Zoofachhändler mit Sachkundenachweis hier den „Tier-Shop“.

Fotos: Staneczek

Auf den etwa 100 m2 der Geschäftsräume mit wechselvoller Geschichte entstand eine Fundgrube für Tierfreunde und Aquarianer. Das lebende Inventar bilden Zwergkaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Ratten und Mäuse ebenso wie Wellen- und Nymphensittiche sowie ca. 1.000 Aquarienfische. Offenbar fühlen sich die Tiere bei artgerechter Haltung wohl, sind in guter Verfassung und bei einigen ist sogar Nachwuchs zu bewundern. Hier gibt es zudem weit mehr als „1.000 kleine Dinge“. Einen wesentlichen Teil des weiteren Angebots bilden Tierunterkünfte wie Aquarien aller Größen, Vogelbauer, Käfige für Kleinsäuger und Terrarien. Selbstverständlich gehören auch deren notwendige Ausstattung wie auch Tierspielzeuge, Hundeleinen, Katzenstreu, diverse Futtermittel und selbst Flohschutz zum Angebot. Außergewöhnliche Wünsche versucht man durch Bestellung schnellstens zu realisieren. Zum Glück ist Ehefrau Rotraud ebenso tierbegeistert und unterstützt ihren Mann bei der Bedienung und Beratung der Tierliebhaber. Dabei geht es nicht nur um den Verkauf, viele suchen bei den

Werners auch Rat und Hilfe bei Problemen mit ihren Hausgenossen. Frau Rotraud stammt aus Bohnsdorf, ihre Verwandte Sandra Zöhrens unterstützt die Arbeit im Geschäft mit großer Tierliebe und erheblicher Sachkenntnis. Viele Kunden aus Adlershof und Umgebung kommen regelmäßig her, plaudern gern mit den verständnisvollen Geschäftsleuten über Eigenarten und Bedürfnisse ihrer Lieblinge und erwarten Tips und Ratschläge. Da ist meist weniger akademisches Wissen als die Erfahrung im jahrzehntelangen Umgang mit Tieren gefragt. Das Geschäft ist täglich ab 9 Uhr, werktags bis 19 Uhr, samstags bis 13 Uhr geöffnet (Tel.: 67 89 26 57). Da bleibt Familie Werner nicht viel Zeit für ihre Hobbys wie Schachverein, Wasser- und Pferdesport. Zwei Ratten und ein großes Aquarium in der Wohnung an der Wassermannstraße fordern auch ihr Recht. Wir hoffen, daß trotzdem genügend Zeit für Laube und Boot in Krampenburg bleibt – und sich noch viele aktive Jahre anschließen, damit wahr wird, was der Schlager verspricht, „Mit 66 Jahren fängt das Leben erst an!“ Wolf Will

Casino bei ABC 08
Mitte Mai hat Jana Wilhelmy (Enkelin des vielen hier bekannten Hein Wilhelmy) die Bewirtschaftung des Casinos auf dem Sportplatz am Lohnauer Steig übernommen. Auch wenn Veranstaltungen von ABC 08 Vorrang haben, ist doch jeder Gast ab 14 Uhr (Sa/So ab 10 Uhr) willkommen. Im Angebot ist deutsche Hausmannskost im wöchentlichen Wechsel. Auch für Familienfeiern (bis 70 Personen) werden die Räume gern zur Verfügung gestellt (Tel.: 67 89 51 89). W.W.

Fairer Handel
Eine Informationsveranstaltung zum Thema „Fairer Handel – Hintergründe und Neuigkeiten über das Geschäft mit den gerechten Preisen“ findet am 7. Juli um 19.30 Uhr im „amadeus“ in Köpenick, Bahnhofstraße 9, statt. Dazu laden u.a. der Förderverein Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick sowie die Eine-Welt-Aktionsgruppe der Katholischen Kirchengemeinde St. Josef und die Eine-WeltAktionsgruppe der EvangelischFreikirchlichen Gemeinde BerlinKöpenick herzlich ein.

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„Jubel, Trubel, Heiterkeit“ versprach auch das diesjährige tradtionelle Kinderfest am 20. Juni in der „Blattlaus“. Und die vielen Besucher wurden nicht enttäuscht. Sehenswerte Darbietungen junger Talente, sportliche und künstlerische Aktionen zum Mitmachen, verlockende Angebote an den Ständen und dazu Sonne satt! Was will man mehr? L.E.

Impressionen vom Kinderfest in der „Blattlaus“

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In das Schlösser- und Gartenreich Dessau-Wörlitz führt die Bus-Tagesfahrt des Tourismusvereins Berlin Treptow-Köpenick e.V. am 10. Juli. Die Reise kostet 37 € pro Person. Neben der Fahrt im modernen Reisebus mit Reiseleitung ist darin auch die Gondelfahrt im Wörlitzer Garten und die Schloßführung Mosigkau enthalten. Abfahrt: 7.30 Uhr am S-Bahnhof Köpenick, Elcknerplatz. Buchungen und Infos unter: 655 75 50 oder 64 09 20 40.

Bus-Tagesfahrt zum Wörlitzer Park

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Am 4. Juli gilt bei einer Führung auf dem ehemaligen Flugfeld Adlershof-Johannisthal das Interesse den Brutvögeln im Landschaftspark (s. AZ Nr. 122), Treffpunkt: 8 Uhr Rudower Chaussee Ecke Magnusstraße. Die Kunst des Papierschöpfens erfahren Kinder ab 7 Jahren mit ihren Eltern am 4.7. ab 16 Uhr im Freilandlabor des Britzer Gartens (Anmeldung erforderlich!). Der gleiche Personenkreis kann sich am 18.7. um 14 Uhr dort in die faszinierende Welt der Schnecken entführen lassen. Kinder zwischen 7 und 10 Jahren, die den Natur-

Sommerliche Veranstaltungs-Palette im Britzer Garten

12524 Berlin Köpenicker Straße 43
Fotos: Ebner

workshop im Juni verpaßt haben, erhalten am 3./4. August nochmals eine Möglichkeit zur Teilnahme (Anmeldung notwendig!) Den Seerosen, Teichrosen und anderen Pflanzen im und am Wasser gilt am 11.7. die Aufmerksamkeit der Besucher (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor). Über Lebewesen, die man im Wasser entdecken kann, wird am 15.7. informiert (Treff: 17 Uhr, Freilandlabor). Die verschiedensten Vögel an den Gewässern des Britzer Gartens sollen am 25.7. beobachtet werden (Treff: 9 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Am gleichen

Tel. 67 82 31 12 formano, Goebel, Hummel u.v.a.

Geschenkideen

Nagelstudio
André Berndt (für deren Bereitstellung) Bastelstände vom „Grimau“ Kunstfabrik Köpenick u. „Holzwurmprojekt“ Schutzhülle e.V. Sylvester e.V. Berlin „Cöllnische Heide“ e.V. Gudruns Keramikstand Adlershofer Festkomitee Teeausschank (Fam. Schulz und Rick) den Sponsoren BERLIN-CHEMIE AG Berliner Volksbank, Filiale Adlershof Augenoptik Hidde & Mietke KGA „Am Adlergestell“ Lutz Nagorski und nicht zuletzt den vielen ehrenamtlichen Helfern sowie Ines Weihs und ihrem Team für die Organisation

Tag können sich die Besucher ab 11 Uhr dort die Blütenfülle der Sommerblumen vorstellen lassen (Treff: Parkeingang Mohriner Allee). Am 1. August, dem „Tag der Spinne“, wird zu einem Informationstag über die achtbeinigen Krabbler mit Ausstellung, VideoFilm, Vortrag und einigen Überraschungen von 11-15 Uhr ins Freilandlabor eingeladen. Nähere Informationen zu allen Ereignissen sowie Anmeldung zu den Veranstaltungen werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

Ein besonderer Dank gilt

Kinderreiten auf Pferden vom Bauernhof Mendler aus Rudow Spielmobil vom Kietz für Kids Sportspiele der Jugendgruppe und Eltern-Kind-Turnen mit der SG Treptow ‘93 Aktivitäten der Freiwilligen Feuerwehr/ Jugendfeuerwehr Adlershof und von Kontaktbereichsbeamten der Polizei

Weitere Attraktionen:

Engagement an Marktständen:

Tanzgruppen aus den JFE „Grimau“, „Fairness“ und „Kroh“ Cheerleader „SPIRIT FARIES“ Fanfarenzug aus Marzahn Schauturngruppe des PSV Olympia Berlin Frau Kappel (Moderation) und DJ Markus Kinder der Adlershofer Grundschule und alle an der Talenteshow Beteiligten

Mitwirkende am Bühnenprogramm:

Herzlicher Dank für Mitwirkung und Unterstützung

Tel. 673 46 35

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Herzliche
Herzliche Glückwünsche erhalten Wilhelm Malz am 25.7. zum vollendeten 96. Lebensjahr und Harry Mösch am 29.7. zum 95. Geburtstag. Ihr 94. Wiegenfest begeht am 21.7. Margarete Scheumann und zum 93. gratulieren wir Johannes Bruchholz am 17.7., Erna Martin am 21.7., Adda Mascherrek am 22.7. und Käthe Hering am 24.7. Zum 92. Erdenjubiläum gehen Glückwünsche am 2.7. an Herta Looke, am 3.7. an Else Hennig, am 14.7. an Heinz Gall, am 16.7. an Hildegard Plensat, am 21.7. an Irene Börnert und am 24.7. an Hildegard Schulz. Zur Vollendung des 91. Lebensjahres gratulieren wir am 9.7. Gertrud Marks, am 21.7. Magdalena

Glückwünsche
Karl und am 23.7. Erich Thoms. In den Kreis der 90jährigen werden Charlotte Göhr am 5.7., Käthe Geiling am 11.7., Klara Jaskolski am 17.7. und Fritz Bromann am 28.7. aufgenommen. Weiterhin allen alles erdenklich Gute! Zum 85. Tag der Geburt gratulieren wir Kurt-Joachim König (5.7.), Erna Seiler (12.7.), Emma Deutscher (24.7.) und Ella Kesting (27.7.). Auf 80 ereignisreiche Jahre blicken Irmgard Jenß (5.7.), Irma Radtke (10.7.), Erich Görsch (23.7.), Annemarie Kleiber (29.7.) zurück. Herzlichen Glückwunsch! Wir wünschen allen - auch den ungenannten - Jubilaren Gesundheit, Freude und Zufriedenheit.

Konrad Schulze
* 15. 9. 1928 † 1. 6. 2004

Herzlich danken wir allen, die ihn auf seinem letzten Weg begleiteten und allen, die uns durch ihre Anteilnahme getröstet haben. Bernhard, Birgit und Thomi Schulze
Berlin, im Juni 2004

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, meinem guten Vater

Dieter Zaddach
14. 6. 1935 – 20. 6. 2004

Zum 78. Geburtstag am 14. Juli wünsche ich

Rose-Maria Zaddach Jens Zaddach
Die feierliche Urnenbeisetzung findet am Freitag, den 9. 7. 2004, um 12.00 Uhr auf dem Friedhof Adlershof, Hackenbergstraße, statt.

Ursula Anders
beste Gesundheit und alles erdenklich Gute.
Heidi

Unsere Rätselecke
Aus den Silben sind Wörter zu bilden, deren dritte und erste Buchstaben jeweils von oben nach unten gelesen ein Sprichwort ergeben. a – a – an – bar – ben – ber – bi – bi – bren – da – de – del – di – die – dis – dro – ein – er – fer – ga – ga – gau – gi – gie – ha – hel – hen – in – kap – ki – kri – le – leh – lie – lo – lu – mann – me – mi – mo – na – na – nai – nan – nar – ne – ne – ni – o – pag – ra – re – rie – ro – sa – schlä – sel – sie – tau – te – ter – to – tor – um – um – va. 1. Hieb- und Stoßwaffe des Mittelalters; 2. Hauptstadt von Kenia; 3. Nagetier; 4. chemisches Element; 5. Maler u. Graphiker, gest. 1935; 6. Doppelbezeichnung; 7. Mehlschwitze; 8. südlichster Vorsprung Afrikas; 9. Unfall, Unfallschaden; 10. Gerichtshof im alten Athen; 11. orientalische Wasserpfeife; 12. entscheidende Größe; 13. Zwischenspiel; 14. Fluß zwischen Erie- und Ontario-See; 15. Provinz in Belgien; 16. Sternbild; 17. Hafenstadt in Japan; 18. Antriebsmaschine.
Auflösung des Kreuzworträtsels in der Juni-Ausgabe:
Waagerecht: 1. Kien; 4. Sims; 7. Axt; 9. Haydn; 10. Eiger; 11. Tan; 12. Rilke; 15. Omaha; 18. Niere; 21. Linse; 24. Lau; 25. Adobe; 26. Ravel; 27. Vac; 28. Sete; 29. Hama. Senkrecht: 2. Idyll; 3. Nante; 4. Steno; 5. Magma; 6. Thur; 8. Erda; 13. Ili; 14. Kur; 16. Mai; 17. Hus; 18. Naab; 19. Eloge; 20. Eleve; 21. Lurch; 22. Novum; 23. Esla. Rätselautor: Harry Pätzold †
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Liebe Ingrid,
zu Deinem 71. Geburtstag alles Liebe und vor allem Gesundheit wünschen Dir von ganzem Herzen
Dein Bruder Klaus, Traudchen Kinder und Enkelkinder

Nachträglich für unsere Tochter Elke und Schwiegertochter Sylke zum Geburtstag alles Gute.

Klassentreffen nach 44 Jahren

SCHLOSS- & SCHLÜSSELSERVICE

Olaf Eicke
Anfang Mai haben sich im Café 1901 in Adlershof 11 ehemalige Schulkameraden der 11. Polytechnischen Oberschule, Abgangsjahr 1960, nach 44 (!!!) Jahren getroffen. Es war ein großes Hallo und es gab sehr viel zu erzählen. Bereits Anfang September 2004, anläßlich der 250-Jahrfeier in Adlershof, soll ein weiteres Treffen stattfinden, in der Hoffnung, daß sich weitere Ehemalige melden. Ansprechpartner: Hans-Werner Adolff (030-928 20 15) oder Klaus Hanisch (06031-92696). Mädels und Jungs, bitte meldet Euch! K.H.

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Skateboarder zeigen ihr Können
Am 3. Juli macht die Red Bull Local Hero Tour, die seit Mai in den Skateboardhochburgen Deutschlands unterwegs ist, einen Stopp im Köpenicker Mellowpark, Friedrichshagener Straße 11-12. Skateboarder bis einschließlich 18 Jahre werden in einem Contest den besten Fahrer unter sich ausmachen.

FEZitty ist wieder die Hauptstadt der Kinder
Sommerferienaktion bis zum 8. August in der Wuhlheide
FEZitty – die Hauptstadt der Kinder – öffnet ihre Stadttore in diesen Sommerferien zum vierten Mal. Bis zum 8. August regieren im FEZ in der Wuhlheide die Kinder im Alter von 7 bis 14. Sechs Wochen lang können die Stadtbürger/innen von FEZitty wie im „richtigen Leben“ arbeiten, studieren, Geld verdienen und das kulturelle und politische Geschick ihrer Stadt lenken. Als Kapitän, Kellner, Öko-Bäcker, PopcornVerkäufer, Arzt und in allen anderen Berufen verdienen sie „5 Wuhlis“ pro Stunde. Mit diesen verdienten „Wuhlis“ kann man im FEZ-Restaurant bezahlen oder auch im Haus und im Park kulturelle Entspannung genießen, z.B. in Zirkus- und Musiktheateraufführungen, bei einer ScandlinesFährüberfahrt, einer Sonderfahrt mit dem DB-Express. Insgesamt stehen beim FEZitty-Arbeitsamt 100 verschiedene Berufe in 50 Betrieben mit ca. 600 Arbeitsplätzen und 200 Studienplätze zur Auswahl. Die Kinderregierung wird wöchentlich mit einem Bürgermeister und fünf Stadträten neu gewählt. Ob in diesem Sommer eine „Traumstadt“ entsteht oder sich eine Stadt mit all ihren Widersprüchlichkeiten, Konkurrenzen und Faszinationen entwickelt, bleibt abzuwarten. Auf

Anna-SeghersOberschule größer und schöner
Die Anna-Seghers-Oberschule wird auch im kommenden Schuljahr in Bezirk TreptowKöpenick die Schule mit den meisten Schülern bleiben. Durch die Schließung der Gesamtschule am Lakegrund kommen noch etwa 100 Schüler von dort nach Adlershof. Dann werden ca. 1.250 Schüler unsere Gesamtschule besuchen. Die gymnasiale Oberstufe erfreut sich nach wie vor eines regen Zuspruchs. Damit ist die Kapazität der Schule fast total ausgeschöpft. Die Doppelturnhalle an der Moissistraße wird seit einigen Wochen rekonstruiert, das neue Dach ist bereits fertig. In den Ferien werden zudem im Arbeitslehregebäude einige Räume hergerichtet, damit sie im kommenden Schuljahr komplett für den Unterricht genutzt werden können. Gerold Schwartinsky

Die drei Bestplatzierten fahren zum dreitägigen Camp beim ,,Splash-Festival’’, dem größten Hip Hop & Reggae Festival Europas. Im Rahmen des Camps findet das Finale der Red Bull Local Hero Tour statt, um den ,,Besten der Besten’’ zu küren. Der Gesamtsieger der Tour erhält einen Jahressponsordeal mit der Australischen Schuhfirma ,,Globe’’. Als zusätzliches Highlight gibt es für den Sieger eine Wildcard für den „Freestyle CH“ in Zürich, um gegen die Pros der internationalen Skateboard Szene anzutreten. Beginn: 12 Uhr, Eintritt frei. Infos unter Tel. 65 26 03 77 oder www.redbull-localherotour.de

jeden Fall können auch diesmal die Erwachsenen etwas von den Kindern lernen! FEZitty hat Di – Fr von 11 bis 18 Uhr, Sa von 13 bis 18 Uhr und So von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 2 €, jeder weitere Tag 1 €, Wochenausweise gibt es für 5 € und Gäste zahlen 1 €. Weitere Informationen unter Tel. 53 07 15 04 oder im Internet unter www.fez-berlin.de

Super-Ferien-Pass
Der Super-Ferien-Pass 2004/ 2005 enthält eine kostenlose Badekarte für alle Ferientage bis Pfingsten nächsten Jahres und weitere attraktive Angebote. Er ist für 9 € u.a. bei KAISER’S und den Bädern erhältlich. Infos unter 23 55 62-0 oder im Internet unter www.jugendkulturservice.de.

8. Triathlon der Anna-Seghers-Oberschule mit Teilnehmerrekord
Auch in diesem Jahr hielt Petrus seine schützende Hand über unseren Triathlon. Bei bestem Wetter wurde insbesondere der StartZiel-Bereich von zahlreichen Schülern und Lehrern unserer Schule gesäumt, die wieder für gute Stimmung sorgten und den Athleten moralischen Beistand gaben. Erfreulich war für uns Organisatoren auch, dass sich die notwendigen Säuberungsarbeiten vor Beginn des Wettkampfes rund um die Bammelecke in annehmbaren Grenzen hielten. Kurz nach 9 Uhr gingen die Jungen aus den 7. Klassen auf die Strecke, die wie auch die Schüler des nächst höheren Jahrgangs 250 m schwammen, 6 km Rad fuhren und abschließend 2,2 km liefen. Die verhältnismäßig kleine Mädchengruppe wurde gemeinsam gestartet, da alle Altersklassen die gleichen Distanzen zurücklegten. Unterschied zu den Jungen war eine auf die Hälfte reduzierte Laufstrecke. Die zahlenmäßig größte Gruppe ging am Ende mit den Jungen der Klassenstufe 9 bis 13 an den Start. Fahrradwelt, Magdanz von SportRunner in Schöneweide sowie bei Sportfreund Kretschmar von CFS-TEC Telefone in Adlershof. Für tatkräftige organisatorische Unterstützung sorgten vor allem auch die Schülerinnen und Schüler der 10/22. Außerdem konnten wir uns, wie schon seit mehreren Jahren, auf die Rettungsschwimmer vom ArbeiterSamariterbund verlassen. Jährliches Fazit: Einige werden wohl nie wieder einen Triathlon absolvieren, so fertig waren sie nach dem Wettkampf. Andere (wir glauben die Meisten) werden auch im nächsten Jahr wiederkommen, weil es zwar attraktiv, aber nicht entscheidend war, ob ein vorderer Rang belegt wurde oder es „nur“ zur Platzierungsurkunde reichte. Übrigens: Wir warten sehnsüchtig, wie sicherlich viele Adlershofer, auf die neue Schwimmhalle, um das im Wahlpflichtunterricht unserer Schule verankerte Triathlontraining auch wieder auf das Schwimmen ausdehnen zu können. Jörg Holler

Sie hatten auch, außer beim Schwimmen, wo für alle die Strecke gleich lang war, die längsten Entfernungen zurückzulegen. 9 km mit dem Rad und 3,3 km abschließender Lauf stellten schon gehobene Anforderungen an die Volkssporttriathleten. Neue Streckenrekorde wurden durch Carolin Fuchs, Tobias Klug und Robin Wegner aufgestellt. Am Ende gab es für die 76 Triathleten (Teilnehmerrekord) wieder die begehrten Urkunden und Prei-

se. Jeder erhielt seine persönliche Platzierungsurkunde und ein kleines Erinnerungsgeschenk. Alle Erstplatzierten konnten sich außerdem über die speziell angefertigten T-Shirts freuen, finanziert von der triathlonverbundenen Adlershofer Fahrradwelt. Die ersten fünf in jeder Altersklasse bekamen zudem Gutscheine unserer Sponsoren. Traditionell bedanken wir uns auf diesem Weg vor allem bei den Sportfreunden Koepenik von der Adlershofer

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Redaktionsschluß für die Ankündigung sportlicher Termine im August ist am 15. Juli „250 Jahre Adlershof“ – Erlebnistag des ABC 08 am 14. August mit einem großen Fußballturnier
Am 14. August veranstaltet der ABC 08 auf dem Sportplatz, Lohnauer Steig unter dem Motto „250 Jahre Adlershof“ von 10 bis 18 Uhr einen Erlebnistag. Hierzu laden wir alle Straßenmannschaften, Hobbykicker und Schulmannschaften zu einem offenen Turnier ein. Der Siegermannschaft winkt eine Auszeichnung. Meldungen zu diesem Turnier bitten wir bis zum 2. August an den Jugendleiter Mike Hahn (Tel. 0177/341 48 88) oder an den Adlershofer Ballspiel-Club 1908, Lohnauer Steig 1-17, 12489 Berlin zu richten. Weitere sportliche Angebote werden im August bekannt gegeben. Werner Rokahr 1. Vorsitzender
Der Adlershofer BC 1908 e.V. trauert um seinen Sportkameraden

Sechs Freundschaftsspiele zur Vorbereitung auf die Fußballsaison 2004/2005
In Vorbereitung auf die Spielserie 2004/2005 in der Landesliga hat die Mannschaft des Adlershofer BC für den Monat Juli insgesamt sechs Freundschaftsspiele vereinbart. In der abgelaufenen Saison hatte das Team mit 44 Punkten aus 30 Spielen Platz 7 belegt. Hier die Juli-Termine: Sonnabend, 3.7., 14.00 Uhr Sportplatz Lohnauer Steig Adlershofer BC – BW Berolina Sonntag, 11.7., 14.00 Uhr Sportplatz Dörpfeldstraße Adlershofer BC – Hertha BSC Amateure Dienstag, 20.7., 18.30 Uhr Sportplatz Dörpfeldstraße Adlershofer BC – Hertha Zehlendorf Sonnabend, 24.7., 15.00 Uhr Sportplatz Lohnauer Steig Adlershofer BC – Eintracht Königs Wusterhausen Sonntag, 25.7., 14.30 Uhr Sportplatz Lohnauer Steig Adlershofer BC – Borussia Friedrichshagen Sonnabend, 31.7., 15.00 Uhr Sportplatz Lohnauer Steig Adlershofer BC – Köpenicker SC (A-Junioren)

Konrad Schulze
der am 1. Juni 2004 im Alter von 75 Jahren friedlich eingeschlafen ist. Kondrad Schulze war 63 Jahre unermüdlich im Verein tätig, ob als Spieler, Übungsleiter, Funktionär oder als Vorsitzender des Fördervereins. Darüber hinaus war er 20 Jahre Vorsitzender der Berliner Trainerkommission und bis zum Schluss Mitglied im Ältestenrat des BFV. Für seine Verdienste wurde er vom Verein und vom BFV geehrt. Wir werden „Konni“ stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Werner Rokahr
Abteilungsleiter

Manfred Wackwitz
Geschäftsführer

„The Black Skorpions“ bestes Team
Am großen „real,- FußballTurnier“ der Jahrgänge 91 bis 93 anläßlich der Treptower Festtage nahmen 43 Mannschaften aus Berlin und Brandenburg teil. Es wurden 44 Spiele durchgeführt und 417 Tore geschossen, bis „The Black Skorpions“ als beste Mannschaft feststand und sich damit für das Regionalfinale qualifiziert hat. Das Megafinale findet für die Sieger in München statt. Als bester Spieler wurde Kevin Schwemmer aus unserem Bezirk geehrt, der zu einem Probetraining bei Bayern München eingeladen wird. Bei Klein-Olympia im Streetball und Mini-Basketball waren die Mannschaften von BBC Köpenick nicht zu schlagen. Siggi Abé

Interessierte Reitsportfreunde bei AdW Berlin willkommen
Das alljährliche Frühlingsfest der Abteilung Pferdesport des Berliner Sportverein Akademie der Wissenschaften e.V., fand am 19. Juni in der Reitsportanlage, Bruno-Bürgel-Weg 151, in Oberspree statt. Neben Vorstellungen aus Dressur- und Springsport standen auch Vorführungen im Voltigieren (Turnen am Pferd) und Kinderreiten auf dem Programm. Die Abteilung Pferdesport des BSV AdW Berlin hat ca. 120 Mitglieder, 8 vereinseigene Schulpferde und Ponys sowie Platz für bis zu 16 privat gehaltene Pferde. Die erst 1998 errichtete Reitsportanlage verfügt neben einer neuen Reithalle, der Pferdeführanlage und diversen Reitplätzen über einen modernen Sozialtrakt mit Umkleidemöglichkeiten und Duschen. Nach dem Training kann man bei einer Erfrischung im Vereinscasino den Pferdesportlern in der Reithalle zusehen. Der Verein, der noch Mitglieder aufnimmt, bietet interessierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Möglichkeit, unter Anleitung erfahrener Reitlehrer dem Freizeit- und Turniersport nachzugehen. Weitere Informationen unter: 0177-677 26 89 Stefan Dziewinski BSV AdW Berlin e.V. Abteilung Pferdesport

Judo-Familie traf sich zu Klein Olympia 2004
Anfang Juni führte der PSV Olympia Berlin e.V. in der Sporthalle der 16. Grundschule Treptow sein traditionelles Judoturnier durch. Auf fünf Matten kämpften 300 Judokas der Altersklassen U 9 – U 20 (weiblich und männlich) in allen Gewichtsklassen um die begehrten Medaillen und Pokale. Zu den Ehrengästen gehörten der Vize-Weltmeister und Olympia-Kandidat Frank Möller und die Schulleiterin Frau Tlapak. Dieses Turnier wurde im Rahmen eines Modellprojektes durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine Vereins- und Sportartübergreifende Breitensportinitiative für Kinder und Jugendliche des Bezirkes Treptow-Köpenick. In 18 Sportarten beteiligen sich über 2000 Teilnehmer daran. Für die Jüngsten waren es die ersten Wettkämpfe und man spürte die Aufregung. Die Betreuung durch die Übungsleiter und Trainer sowie die Eltern klappte hervorragend. Jeder bekam eine Teilnehmerurkunde, und die Platzierten empfingen auf dem Siegerpodest ihre Medaillen. Die „Besten Techniker“ und der „Beste Kampfrichter“ erhielten einen Pokal. Während der Veranstaltung wurde natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt. Viele Muttis des Vereins hatten Kuchen gebacken und versorgten die Aktiven und Zuschauer am Imbißstand. Dieses Turnier gestaltete sich zu einem letzten Höhepunkt vor den Sommerferien. Zufrieden und voller Stolz traten die Kinder mit ihren Angehörigen den Heimweg an. Im nächsten Jahr wollen alle wiederkommen.

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12.000 Besucher kamen nach Adlershof
Fortsetzung von Seite 3

Lauftreff im Landschaftspark
Ab sofort gibt es einen Lauftreff im Landschaftspark Johannisthal/Adlershof. Zeit: Jeden Mittwoch ab 16.30 Uhr Treffpunkt: AdW-Halle, Rudower Chaussee 32 Dort können sich die Teilnehmer auch umziehen und nach dem Lauf duschen. Der Lauf wird vom Förderverein Landschaftspark Johannisthal/Adlershof e.V. veranstaltet. Eine Laufbetreuung und Einweisung bietet auch Anfängern die Möglichkeit teilzunehmen. Ansprechpartner: Erich Degreif, Tel. 033204-35648. Die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.

Runder Tisch beriet
Der Runde Tisch zum Landschaftspark Johannisthal/Adlershof beriet auf seiner Sitzung am 17. Juni u.a., wie der Park in den „Gedanken-Gang“ eingebunden werden kann. Dieser „GedankenGang“ – zur „Langen Nacht der Wissenschaften“ erstmals präsentiert – soll Einblicke in Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Entwicklungsgebietes geben.

Für die ungewöhnliche Idee, daß die ankommenden Besucher auf dem Bahnhof von Prominenten, wie z.B. dem Präsidenten der Humboldt-Universität, dem Vorstandsvorsitzenden der BERLINCHEMIE AG, dem Technischen Direktor der BESSY GmbH und den Geschäftsführern der WISTA MANAGEMENT GMBH sowie der Studio Berlin GmbH persönlich begrüßt werden, hatte man leider den falschen Zeitpunkt gewählt. Die ersten Besucherströme waren schon vorbei und die nächsten noch nicht im Anmarsch.

Von BESSY wurde berichtet, daß es nach anstrengenden Wochen mühsam war, die Mitarbeiter zum Sondereinsatz zu bewegen, aber abschließend alle positiv begeistert von dem regen Interesse der etwa 5.000 Besucher waren. Im Deutschen Zentrum für Luftund Raumfahrt (DLR) hatte man sich zudem auf den Beginn der Fußball-EM eingestellt und für die Fans Sehmöglichkeiten geschaffen. Trotzdem waren alle Vorlesungen bis in die späten Nachtstunden gut besucht. Hier wurde angekündigt, daß man am 18./19. Dezember nochmals zu einer „Langen Nacht der Sterne“ interessierte Besucher empfangen wird. Insgesamt wurde für die 4. „Lange Nacht der Wissenschaften“ eine positive Bilanz gezogen und die Polizei konnte einen „ruhigen Verlauf ohne besondere Vorkommnisse“ ins Protokoll schreiben. Der Vorschlag wegen des erheblichen Aufwandes in den einzelnen Einrichtungen diese „lange Nacht“ nur in jedem zweiten Jahr durchzuführen, fand keine Mehrheit. Bereiten Sie sich also rechtzeitig auf die 5. „Lange Nacht der Wissenschaften“ am 11. Juni 2005 vor! W.S.

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Adlershofer Kolloquium
Prof. Dr. Elmar Kulke von der Humboldt-Universität spricht am 8. Juli ab 16 Uhr anläßlich der Auftaktveranstaltung zum „Adlershofer Kolloquium“ im Konferenzraum des Erwin-SchrödingerZentrums über „Chancen und Probleme des Wissenschaftsstandortes Berlin“. Anschließend wird zu einer „Come Together Party“ eingeladen. Weitere Informationen unter 6392-3583. W.S.

HERZLICH WILLKOMMEN IN DER ZUKUNFT. IN BERLIN ADLERSHOF.
        
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