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Periodical volume

Full text: Adlershofer Zeitung Issue 119.2004

Monatszeitung

Nr. 119 März 2004

0,60 €

❒ Wer macht mit am 20. März

❒ Das gab es bei uns noch nie – zum ersten Mal feiert

beim großen Waldputz in der Köllnischen Heide?
Seite 15

ein Adlershofer Bürger seinen 102. Geburtstag. Herzliche Glückwünsche und alles Gute für Max Bönning!
Seite 12

❒ Auf dem Jahresempfang der

„Standortpartner Adlershof“ wurde die Entwicklung gelobt
Seite 2

❒ Musikschule Treptow-Köpenick

erhält den Namen des berühmten Kammersängers Joseph Schmidt
Seite 2

❒ Jahresbilanz der FFW Adlershof:

2003 wurde unsere Feuerwehr 478 mal alarmiert
Seite 3

❒ Hans-Joachim Tschiersnitz, Leiter des Adlershofer

❒ Zurück zu den Wurzeln: Das

Künstlerstübchens, kann mit dem Ergebnis seines Engagements für die Kunstmeile zufrieden sein
Seite 6

ehemalige Freibad Oberspree ist heute sanierte Waldfläche
Seiten 8/9

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Nr. 119

Jahresempfang an der Musikschule erhält den Rudower Chaussee Namen Joseph Schmidt
Wissenschaftssenator Flierl: Adlershof auf gutem Weg
Zur Eröffnung des Neujahrsempfangs der „Standortpartner Adlershof“ rief Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der HumboldtUniversität, dazu auf, „aus Adlershof eine Erfolgsstory zu machen“ und mahnte die „Pflicht zum Optimismus“ an. Er versprach, daß die Universität mit ihren nun hier beheimateten naturwissenschaftlichen Instituten am neuen Profil aktiv mitwirken will. Wissenschaftssenator Dr. Thomas Flierl betonte. daß in Adlershof die Arbeit der letzten zehn Jahre erste Früchte trägt und man auf einem guten Weg sei, sich weithin Gehör zu verschaffen. Der Senat will „die Modellfunktion des Standortes Adlershof für die Wissenschaftslandschaft ausbauen“. Anschließend würdigte er Leben und Wirken von Prof. Dr. Ingolf Hertel (Foto), Geschäftsführender Direktor des MaxBorn-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) in Adlershof, und zeichnete ihn im Auftrag des Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus. Der Bundespräsident würdigt damit Hertels Leistungen für den Aufbau des Wissenschaftsstandortes Adlershof ebenso wie seinen Beitrag zur Entwicklung der Leibniz-Gemeinschaft und sein Engagement in der Berliner Landespolitik (er war von 1998 bis 2000 Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung). Seit 1992 ist er auch uns als Sprecher der „Initiativgemeinschaft Außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Adlershof e.V.“ (IGAFA) bekannt. Als Physiker genießt Prof. Hertel einen ausgezeichneten Ruf, sein Fachgebiet sind Laserimpulse von extrem kurzer Dauer. Im anschließenden Vortrag sprach Prof. Dr. Hubertus Christ, Präsident des Vereins Deutscher Ingenieure e.V. (VDI), über die unterschiedliche Denk- und Arbeitsweise von Physikern und Technikern sowie zur historischen Entwicklung ihres Zusammenwirkens. Nach seiner Auffassung hat das Konzept des Wissenschaftsund Wirtschaftsstandortes Adlershof Vorbildcharakter. Er forderte aber eine bessere Vermarktung des Standortes und befürchtet bald einen Fachkräftemangel. Am 4. März jährt sich der Geburtstag des Sängers Joseph Schmidt zum 100. Mal. Auf Grundlage eines Bezirksamtsbeschlusses wird der Musikschule Treptow-Köpenick an diesem Tag der Name des weltberühmten Kammersängers verliehen. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird mit einer Ausstellung an sein tragisches Schicksal erinnert. Schirmherr der Veranstaltung ist der Regierende Bürgermeister, Klaus Wowereit. Joseph Schmidt wurde in Dawideny (Bukowina) als Sohn deutschsprachiger Juden geboren. Gesangsunterricht erhielt er in Wien und studierte an der königlichen Musikschule in Berlin. Der österreichische lyrische Tenor genoss weltweit Popularität und produzierte ab 1929 zahlreiche Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen. In Berlin, seiner Wahlheimat, machte er als erster großer Medienstar den Berliner und Deutschen Rundfunk weltberühmt und war ein gefragter Konzertsänger. 1932/33 entstand der Musikfilm „Ein Lied geht um die Welt“. Die Dreharbeiten waren in den Johannisthaler TOBIS-Ateliers. Nach der Premiere am 9. Mai 1933 mußte er vor den Faschisten nach Wien fliehen und wurde dann durch ganz Europa gehetzt. Joseph Schmidt kam 1942 mit 38 Jahren im Schweizer Internierungslager Gyrenbad durch Bürokratie und unterlassene ärztliche Hilfeleistung ums Leben. Er gehört zu den großen Persönlichkeiten der Musik- und Mediengeschichte des 20. Jahrhunderts. D.T.

Foto: Staneczek

Schülerlabor „Unilab“ für physikalische Experimente
Ein Schülerlabor „Unilab“ für physikalische Experimente hat die Arbeitsgruppe Didaktik der Physik der Humboldt-Universität Ende Januar im früheren Meßgebäude des historischen Großen Windkanals (hinter dem ErwinSchrödinger-Zentrum an der Rudower Chaussee) eröffnet. Die Universität hat dafür etwa eine halbe Million Euro in den Umbau des Gebäudes und die Ausstattung des Labors investiert. Damit soll einerseits eine Brücke zwischen Schule und Forschung geschlagen und zum anderen die Ausbildung der Lehramtsstudenten bereichert werden. Vor allem möchte man Interesse und Fähigkeiten der Schüler in den Naturwissenschaften (der Physik sollen andere Fachgebiete folgen) verbessern und dem Mangel an qualifiziertem, naturwissenschaftlichen Nachwuchs begegnen. Bei einem Besuch werden die Schüler zunächst mit einem Naturphänomen bekannt gemacht, um es anschließend in kleinen Gruppen durch selbständiges Experimentieren zu verstehen. Am Eröffnungstag hatte eine 7. Klasse die Aufgabe zu lösen, wie man mit Draht und einer Flachbatterie Styropor am besten schneidet. Derzeit kann nur an drei halben Tagen pro Woche jeweils eine Klasse mit ihrem Lehrer und engagierten Studenten-Betreuern interessante Experimente durchführen. Da gilt es sich schnellstens unter www. unilab-adlershof.de anzumelden. Vielleicht begleiten wir einmal eine Klasse aus Adlershof bei ihrem Besuch im „Unilab“!? W.S.

Dann stellte Hardy R. Schmitz, Geschäftsführer der WISTA-Management GmbH, unter „Synergie und was dahinter steckt“ einige Standortpartner vor, die Kooperationen eingegangen sind. Eindrucksvoll und anschaulich war z.B. ein Projekt von ideea (Messeund Dekorationsbau) und dem Fraunhofer FIRST-Forschungsinstitut für eine verzerrungsfreie Projektion auch auf unebenen Flächen. Interessant war dabei zudem, daß die beiden Partner erst über eine Recherche in Wien von ihrer Nachbarschaft erfahren und zueinander gefunden haben. Offenbar reicht ein Neujahrsempfang nicht aus, um die vielen Adlershofer Einrichtungen miteinander bekannt zu machen. W.S.

Öffentliche Sprechstunden
Die nächste Sprechstunden des Bundestagsabgeordneten Siegfried W. Scheffler findet am 1.3. von 15-18 Uhr im Bürgerbüro der SPD Treptow-Köpenick, Grünauer Straße 8 (Köpenick) statt. (Anmeldung bitte unter Tel. 65 49 62 04 oder 657 24 54). Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht steht am 10.3. von 11-12 Uhr im Rathaus Köpenick und am 17.3. von 16-18 Uhr im Jugendzentrum „Rumbar“ (Baumschulenstr. 28) zum individuellen Gespräch bereit. Nähere Informationen oder ggf. einen zusätzlichen Termin bitte unter 6172-2300 erfragen! Die Sprechstunde des stellvertretenden Bürgermeisters und Bezirksstadtrates für Umwelt, Grün und Immobilienwirtschaft, Michael Schneider, erfolgt jeden 2. Dienstag (so am 9.3.) von 17-19 Uhr im Altglienicker Bürgerzentrum, Ortolfstr. 182/184.

Nur noch stationäre Sammelstellen für die Abgabe von Schadstoffabfälle
Als wir im November schrieben „Zum letzten Mal in diesem Jahr bietet die BSR im November ihren kostenlosen Schadstoff-Mobil-Service an.“ ahnten wir nicht, daß er damit total eingestellt wird. Die Möglichkeit der Schadstoffabgabe besteht jetzt an sechs stationären Schadstoffsammelstellen in Berlin. Diese sind zwar nicht so praktisch „vor Ort“ wie bisher, aber wir Adlershofer haben dabei Glück, denn in der Oberspreestraße 109 ist die nächstgelegene. Sie ist wie alle anderen Mo-Fr 9-19 Uhr und Sa 7-14.30 Uhr geöffnet. Außerdem werden dort alle möglichen Schadstoffe in unbegrenzter Menge abgenommen, dabei sind 20 kg Sonderabfälle pro Anlieferer kostenfrei. Nähere Informationen erhält man über die Service-Nummer 7592-4900. W.S.

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Motiviert, für Adlershof und seine Bürger Attraktives auf die Beine zu stellen
Jubiläumssitzung des Adlershofer Festkomitees zum zehnjährigen Bestehen
Turnusmäßig traf sich das Adlershofer Festkomitee am 19. Februar, um über die Vorbereitungen zum 250. Jubiläum unseres Ortes zu beraten. Und doch war es in zweifacher Hinsicht eine besondere Sitzung. Zum einen versammelte man sich erstmals im „neuen“ Adlershof. Zum anderen wurde vor 10 Jahren – im Februar 1994 – das Festkomitee auf einer Zusammenkunft im Klub „Peter Kast“ gegründet (s. AZ Nr. 118). Sehr herzlich wurden deshalb in der Gaststätte „WISTA-Corner“ Gründungsmitglieder begrüßt, die heute ihr Wirkungsfeld nicht mehr in Adlershof, sondern in Johannisthal, Niederschöneweide oder Hellersdorf haben. Eine gute Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen und mit Stolz auf das zu verweisen, was in den zehn Jahren vom Festkomitee für die Bereicherung des kulturellen Lebens in Adlershof organisiert wurde. Um der Erinnerung etwas auf die Sprünge zu helfen, hatte der Sprecher des Festkomitees, Wolfhard Staneczek, einige Veranstaltungsplakate mitgebracht. Er dankte allen für das langjährige Engagement und gab der Hoffnung Ausdruck, daß dies auch zukünftig zum Wohle und zur Freude der Adlershofer Bürger Bestand habe. Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht, der gemeinsam mit den Bezirksstadträten Eva Mendl und Joachim Stahr an der Sitzung teilnahm, würdigte die zehnjährige Arbeit des Festkomitees und seines Sprechers. Der Bürgermeister hob in seiner Rede die Bedeutung von Ortsteiljubiläen hervor. Durch sie werde das Interesse für die lokale Geschichte geweckt, was zunehmend dazu führe, sich mit dem Ortsteil zu identifizieren. Daraus erwachse dann die Motivation, für seinen Ort etwas zu tun. In diesem Sinne versteht sich seit zehn Jahren die Arbeit des Adlershofer Festkomitees. L. Ebner

Foto: Ebner

Blumen für den Sprecher des Festkomitees, Wolfhard Staneczek (rechts)

Ab 1. März noch

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Tage bis zum Adlershof-Jubiläum

Jahresbilanz der Freiwilligen Feuerwehr Adlershof

2003 wurde unsere Wehr 478 mal alarmiert
Noch gehört unsere Freiwillige Feuerwehr Adlershof nicht wie die in Johannisthal zu denen, die unmittelbar von der Schließung bedroht sind (s. Seite 4). Aber die traditionelle Bilanz zum Jahresende, die uns Wehrleiter Ringo Wels gab, gibt zu Sorgen Anlaß. Nicht nur das Gebäude der Feuerwehr an der Selchowstraße macht einen traurigen Eindruck. Seitdem 2002 zum 112jährigen Bestehen der Wehr endlich WC und Duschraum in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzt wurden, ist in oder an dem Haus nichts mehr geschehen oder zumindest geplant. Selbst der defekte Fußboden in der Fahrzeughalle – eine ständige Stolpergefahr – wird nicht repariert. Auch die Einsatzfahrzeuge sind in keinem sehr guten Zustand. Gerade wurde eines aus dem Verkehr gezogen und die anderen sind eigentlich nur Reservefahrzeuge. Dabei hat im vergangenen Jahr die Zahl der Alarmierungen deutlich zugenommen, werden doch nach dem Bau der SpindlerBrücke die Adlershofer verstärkt auch zu Einsätzen in Köpenick aufgefordert. Bei 478 Alarmierungen (2002 waren es 428) wurden sie 105 mal zur Brandbekämpfung, 152 mal zu Hilfeleistungen und 218 mal im Rettungsdienst gerufen. Mehrfach mußten sie zum Unfallschwerpunkt Kreuzung Adlergestell/Glienicker Weg ausrücken. Auch unter der Bahnbrücke an der Rudower Chaussee wird immer wieder umsichtiger Einsatz bei im Fahrdraht der Straßenbahn hängen gebliebenen Fahrzeugen gefordert. Emotional belastend sind alle Unglücke mit Personenschaden, doppelt wenn wie seinerzeit in der Dörpfeldstraße Feuerwehr-Kollegen beteiligt sind. Zum Glück lassen die 15 Mannen (Kevin Schröder aus der Jugendwehr ist nachgerückt) und eine Frau sich von den unzulänglichen Arbeitsbedingungen (wie auch durch neue unpraktische Helme) nicht davon abhalten, rund um die Uhr zum Wohle der Mitbürger zu Hilfeleistungen bereit zu sein und außerdem interessierte Jugendliche auszubilden. Groß ist das Interesse der 10- bis 17jährigen für die Jugendfeuerwehr. Derzeit kommen 18 Jungen und zwei Mädchen zu den Übungsstunden (freitags 16.30 bis 18 Uhr) und einige Schüler „auf Probe“. Andreas Jacob koordiniert die Ausbildung, aber es beteiligen sich alle Wehrleute abwechselnd an der Ausbildung. Das traditionelle Zeltlager am Störitzsee war 2003 in ernster Gefahr. Doch dank des Engagements der Wehrleute und finanzieller Mittel aus eigener Tasche konnten für mehr als 30 Schüler im Juli wieder ereignisreiche Tage gestaltet werden. Erfreulich sind die „Einsätze“ mit der Jugendfeuerwehr, wenn z.B. Kinder in Kitas spielerisch belehrt werden oder die Feuerwehr als Attraktion und zur eventuellen ersten Hilfeleistung bei Kinder- und anderen Festen anwesend ist. Diese öffentlichen Aktionen zum vorbeugenden Brandund Unfallschutz sollen weiterhin erfolgen (vielleicht auch deshalb gab es wieder keine Adventskranz- und Weihnachtsbaumbrände in Adlershof!). Leider ist in nächster Zeit nicht mit „Nachrückern“ zur Verstärkung der Reihen unserer Wehr zu rechnen, denn die möglichen jungen Kandidaten stammen aus Altglienicke und werden dort die Wehr vergrößern. So sind Erwachsene nach wie vor willkommen, die sich über unsere Freiwillige Feuerwehr informieren und ggf. ihre Kräfte in deren Reihen einsetzen wollen. Sie können z.B. donnerstags von 18 bis 20 Uhr in der Selchowstr. 3 vorbeikommen. Unseren Dank an alle Mitglieder der Wehr für ihre ständige Einsatzbereitschaft verbinden wir mit der Hoffnung, daß ihnen bei der Lösung ihrer Probleme auch geholfen wird. Wir wiederholen unseren Aufruf an die Solidargemeinschaft der Bürger. Sieht wirklich kein Adlershofer Handwerker oder handwerklich befähigter Mitbürger Möglichkeiten der Abhilfe? Finden sich keine Gewerbetreibenden, die die sinnvolle Arbeit der FFW in Adlershof unterstützen? W.S.

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Nr. 119

2004 eine Ampel an der Florian-Geyer-Straße?
Gefahren an der Einmündung Dörpfeldstraße könnten verringert werden /Aus der 24. Sitzung der BVV
In der Bürgeranhörung vor der BVV-Sitzung am 29.1. wurden Probleme aus Altglienicke, Johannisthal, Friedrichshagen und Bohnsdorf vorgetragen. Zu Beginn der ersten Sitzung des Jahres 2004 übermittelte Vorsteher Winfried Blohm beste Wünsche für Gesundheit und Erfolg, denen sich Bürgermeister Dr. Ulbricht am Anfang seiner Ausführungen anschloß. Eingehend berichtete er über die Klausurtagung der Berliner Bezirksbürgermeister mit Mitgliedern des Senats. Man einigte sich weiterhin auf eine zweistufige Verwaltung (Senat und Bezirke), wobei die Rechte der Bezirksverwaltungen gestärkt und ihre Strukturen vereinheitlicht und damit vergleichbar werden sollen. Dabei war festgestellt worden, daß die Situation in den Bezirken im Senat mehr oder weniger unbekannt ist. In diesem Zusammenhang hofft Dr. Ulbricht nicht nur auf eine dauerhafte Kommunikation zur Gestaltung in der Stadt, sondern auch auf eine Lösung der Dauerkonflikte. Zu den Bezirkshaushaltsplänen für 2004/5 gibt es eine Anhörung im Hauptausschuß. Weitere Einsparungen im Kulturbereich würden das Rückgrat der Kommunalpolitik brechen. Erfreut und dankbar äußerte er sich über - Organisatoren und Sponsoren des Neujahrsempfangs im Rathaus und des vietnamesischen Neujahrsfestes in Oberschöneweide. - die Aktivitäten von Prof. Dr. Herrmann (Archenhold-Sternwarte) und wiederholte seine guten Wünsche zu dessen 65. Geburtstag. - die Einweihung eines Gedenksteins am ehemaligen Jüdischen Friedhof Köpenick. - die Aktivitäten eines „Runden Tisches“ gegen Rechtsextremismus in Johannisthal. - die Eröffnung des Bürgeramtes III in Friedrichshagen. - den Beschluß der Sächsischen Staatskanzlei, 83 Bürger des Bezirks und Mitarbeiter im BezirksFür Ihre Anzeigenwünsche in der Hackenbergstraße 12 12489 Berlin-Adlershof

amt für ihre Flutopferhilfe im Februar auszuzeichnen. Auf „Mündliche Anfragen“ war u.a. zu erfahren, daß - dem Pächter des Pavillons auf dem Schloßplatz der Vertrag zum 29.2. gekündigt wird, falls bis dahin nichts von der geplanten Schaubrauerei zu sehen ist. - nach Wegfall des Sozialtickets bei nachgewiesener Notwendigkeit eine finanzielle Unterstützung gewährt werden kann.

Zeichnung: Architekt Neuhoff

- durch die Schließung der Schwimmhalle Baumschulenweg ab 1.5. und Transport der Schüler zum Unterricht in eine andere Halle, dem Bezirk erhebliche Mehrkosten entstehen. - seit 1.7. Benutzerausweise für die Bibliotheken nur verlängert werden, wenn der Antragsteller keine finanziellen Außenstände hat. Das hat geholfen, die Außenstände an Bibliotheks- und Mahngebühren zu verringern, die aber noch immer tausende Euro betragen. Viele Nachfragen gab es zur schriftlichen Antwort auf die „Große Anfrage“ zum Abschlußbericht des Untersuchungsausschusses zur vermeintlichen Korruption beim Ausbau des Bürgeramtes II. Wegen der Vielzahl detaillierter Fragen bat das Bezirksamt um Vertagung, der durch die BVV mehrheitlich zugestimmt wurde. Auch auf die Antworten zum Thema „Baumschutz“ gab es etliche Nachfragen, die jedoch sofort beantwortet werden konnten. Mit Befriedigung ist zu bemerken, daß die BVV die „Prioritätenliste für den Neubau und die Modernisierung von Lichtsignal-

anlagen (LSA)“ (s. AZ Nr. 109) nicht zur Kenntnis genommen und neue Prioritäten gesetzt hat. Nun wurde das Bezirksamt ersucht, sich dafür einzusetzen, daß möglichst noch 2004 eine LSA (wenn objektiv nicht möglich, zumindest eine provisorische) u.a. an der Einmündung der Florian-GeyerStraße in die Dörpfeldstraße errichtet wird. Außerdem wurde das Bezirksamt u.a. ersucht, - zur Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Treptow-Köpenick Themen für Studienarbeiten zu erstellen und diese den Universitäten und Fachhochschulen zur Bearbeitung durch Studenten anzubieten. - Eltern mit Kindern, die sowohl Kita als auch Hort für die Betreuung ihrer Kinder in Anspruch nehmen, e i n e Erhebung der Betreuungskosten anzubieten. - sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, daß die Freiwillige Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Johannisthal am jetzigen Standort erhalten bleibt. - das Projekt „Stolpersteine“ (Messingplaketten vor Häusern, in denen Menschen lebten, die von Nationalsozialisten verfolgt wurden) auch im Bezirk TreptowKöpenick unbürokratisch zu unterstützen. Den Mitteilungen des BVVVorstehers entnehmen wir u.a., daß - sich zur Frage „Kondomautomaten“ bisher nur 12 von 21 Oberschulen im Bezirk (8 ablehnend) geäußert haben. - für die Pflege und Unterhaltung der Grünanlagen durch die ständig abnehmenden finanziellen Mittel zunehmend weniger Arbeiten durchgeführt werden können (z.B. Reduzierung der Rasenmahden, im Gehölzverschnitt, der Müllabfuhr). - der Vorwegweiser zur WISTA stadteinwärts auf dem Adlergestell beschädigt und daher entfernt wurde. Eine Erneuerung hängt von der Finanzierung durch die WISTA ab. - drei der sechs privaten Senio-

renfreizeitstätten (SFS) behindertengerecht ausgebaut sind. Eine Verlagerung der SFS in der Alten Schule in den rechten Flügel (mit behindertengerechtem Eingang und WC) ist nicht möglich und war nie geplant. - acht bezirkliche Volksfeste 2004 geplant sind. Mit „250 Jahre Adlershof“ findet gleichzeitig der „Whisky-Herbst“ vom 3. bis 5.9. statt. Dank einer umfangreichen Konsensliste und zahlreicher Überweisungen zur Beratung in den Ausschüssen (wie z.B. die Namensgebung „Stefan Heym“ für die Adlershofer Bibliothek) konnte die Tagesordnung abgearbeitet werden. Die nächsten BVVSitzungen am 26.2. (nach Redaktionsschluß) und 25.3. beginnen um 17 Uhr. Zuvor finden jeweils ab 16 Uhr Bürgeranhörungen W.S. statt.
Das Deutsche Rote Kreuz ruft die Adlershofer im Alter von 18 bis 65 Jahren auf, sich an der

Blutspendeaktion
am 11. März von 15.30 - 19.30 Uhr in der Heide-Grundschule, Florian-Geyer-Straße, zu beteiligen.
(Personalausweis und ggf. Blutspendepass nicht vergessen!)

Info-Telefon: 80 68 11 22 oder 0800-11 949 11

Ferien im Ausland
Für 6-10jährige Kinder gibt es die Möglichkeit, drei Wochen Ferien in einer Gastfamilie in Holland oder der Schweiz zu verbringen. Eltern, die über ein geringes Einkommen verfügen, arbeitslos sind oder Sozialhilfe erhalten, können ab sofort bei der Jugendförderung im Bezirksamt (Neue Krugallee 4, 12435 Berlin, Haus 12, Zimmer 4) einen Antrag stellen. Sprechzeiten sind: Mo, Di, Fr 9-12 Uhr und Do 16-18 Uhr. Informationen unter 6172-4451.

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Anzeigenschluß für die

April-Ausgabe ist der 19. März

670 20 20
TAG & NACHT

März 2004

Seite 5

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es
Mein Vater hatte Kuchen gekauft, ein großes Päckchen, um mit seinen Enkeln Kaffee zu trinken. Fröhlich marschierte er mit dem Kuchenpaket auf seinen zwei Stützen des Weges, als er plötzlich stolperte und auf dem Boden landete. Das tat weh – doch was schlimmer war, allein kam er nicht mehr hoch. Zum Glück lief da gerade ein junger Mann vorbei. Der kam wie gerufen. „Hallo, Sie! Gehen Sie doch bitte mal die Straße hoch und klingeln bei meiner Tochter, damit sie mich nach Hause holt.“ „Keine Zeit!“ - mein Vater konnte es nicht fassen. Er dachte zuerst, sein Hörgerät hätte bei dem Sturz gelitten – aber als der junge Mann ohne sich umzusehen verschwand, war es ihm klar. Das war kein schlechter Scherz, das war ernst gemeint. Und er saß auf der kalten Straße und konnte sich nicht rühren. Es ging zum Glück gut aus. Denn gleich darauf kam ein anderer junger Mann, der sofort half. Seitdem grüßen sich die beiden, wenn sie sich auf der Straße treffen und wechseln ein paar Worte miteinander. Diese Geschichte hat sich wirklich so ereignet und sie erinnert sehr an das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter aus der Bibel. Das hat Jesus erzählt als er gefragt wurde, was denn das höchste Gebot sei. „Du sollst Deinen Nächsten lieben wie dich selbst“, war seine Antwort und das Beispiel dazu die Geschichte von dem Mann, der unter die Räuber fiel, dann verletzt am Straßenrand lag und dem erst der dritte, der an ihm vorbeikam, half – ein Ausländer übrigens. Der Nächste – wollte Jesus sagen – ist immer der Mensch, der gerade unsere Hilfe braucht. Den Nächsten sollen wir lieben wie uns selbst. Das heißt zudem: Helfen muß gar nicht so selbstlos sein – im Gegenteil, wir tun uns auch selbst etwas Gutes an. Der junge Mann, der meinem Vater geholfen hat, hat in ihm einen dankbaren Bekannten gewonnen – das hat ihn nur ein paar Minuten gekostet. Ich nahm mir daraufhin beispielsweise vor, das scheue alte Ehepaar aus unserer Straße nicht mehr zu übersehen, sondern freundlich zu grüßen. Und siehe da, auch sie sind aufgetaut – es hat mich nichts gekostet – im Gegenteil, es hat mir Freude gemacht. Wie sagt Erich Kästner so schön: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Iris Dittberner-Glatz, Pastorin

Kirchliche Termine im Monat März
In der Verklärungskirche (Arndtstr.) feiern die Adlershofer Kirchengemeinden am 5.3. um 17 Uhr gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag. Die ökumenische Bibelwoche vom 8.-11.3. findet im katholischen Pfarrheim statt. Viele Beteiligte gibt es beim musikalischen Gottesdienst am 21.3. um 10 Uhr (s. unten). Im Gottesdienst am 28.3. um 10 Uhr werden die Konfirmanden der Gemeinde vorgestellt. Im Gemeinderaum Arndtstr. 12 kommt der Männerkreis am 5.3. um 19 Uhr und der Frauenkreis am 19.3. um 15 Uhr zusammen. Zum HausGesprächskreis am 12.3. um 20 Uhr kann man sich bei Familie Prinzler (Tel.: 67 19 80 00), zu Glaubensgesprächen, dem Konfirmanden- und dem Erwachsenenunterricht sowie dem Jugendtreff am 25.3. um 17.30 Uhr bei Pfarrerin Quien (677 47 41) sowie zu den Chorproben bei Kantorin Schlegel (677 46 55) informieren. Die Gemeinde der ChristusKönig-Kirche (Nipkowstr.) kommt im März sonntags um 17 Uhr zur Kreuzwegandacht zusammen, um sich an den Leidensweg des Herrn zu erinnern. Zum Gesprächskreis „Suchen & Fragen“ wird am 4.3. um 18 Uhr eingeladen. Informationen zum Weltgebetstag der Frauen (und Männer) und zur ökumenischen Bibelwoche siehe unten. Am 14.3. findet um 9 Uhr eine Kindermesse statt. Meditationen mit und bei Frau Waury (FlorianGeyer-Str. 52, Tel.: 677 39 00) beginnen am 16.3. um 18 Uhr, die „meditativen und traditionellen Kreistänze“ im Pfarrheim am 25.3. um 19.30 Uhr (Info bei Frau Schneegans, Tel.: 033762/81880). Sonntags feiert die Freie evangelischen Gemeinde in ihrer „Schwedenkirche“ (Handjerystr. 29/31) jeweils ab 10 Uhr Gottesdienst — parallel wird Kinderbetreuung angeboten. Die Senioren laden am 17.3. um 14.30 Uhr zu ihrem Gemeinschaftsnachmittag ein. Jeweils freitags ist um 16 Uhr Kindertreff, um 17.15 Uhr Glaubensgrundkurs für Teenager und um 18.30 Uhr begegnen sich die Teens abwechslungsreich. Am 26.3. freut sich die Gruppe „Frauen unter sich“ ab 19 Uhr beim Thema: „Wachsen wie ein Baum“ über Gäste. Termine und Treffpunkte der verschiedenen Hausgesprächskreise, bei denen man sich in gemütlicher Runde über lebensnahe Themen anregend unterhält, sind unter Tel. 677 56 65 oder im Internet unter www.lebewertvoll.de. zu erfahren.

Weltgebetstag am 1. Freitag im März
Am 1. Freitag im März begehen alljährlich Christinnen und Christen in aller Welt den Weltgebetstag. Eine ökumenische Vorbereitungsgruppe wird dazu einen Gottesdienst am 5.3. um 17 Uhr in der Verklärungskirche gestalten. In diesem Jahr haben Frauen aus Panama die Gottesdienstordnung unter dem Thema „Im Glauben gestalten Frauen Zukunft“ vorbereitet. D.Q.

Kantategottesdienst in der Verklärungskirche
Zu einem Kantategottesdienst lädt am 21. März um 10 Uhr die evangelische Gemeinde in die Verklärungskirche ein. Außer dem „Laudate, pueri, Dominum“ des italienischen Komponisten Antonio Caldara (1670-1736) werden weitere Werke alter Meister erklingen. Es musizieren Claudia Aust (Sopran), Andrea Bärenfänger (Orgel), die Kantorei der Verklärungskirche und ein Instrumentalensemble unter Leitung von Beate Schlegel. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. B.S.

Zwischen Zorn und Zärtlichkeit
Ökumenische Bibelwoche vom 8. bis 11. März
Unter dem Thema „Zwischen Zorn und Zärtlichkeit“ mit Texten aus dem Buch des Propheten Hosea steht die diesjährige ökumenische Bibelwoche vom 8.-11. März jeweils um 19.30 Uhr im Pfarrheim Nipkowstraße 15. Die einzelnen Abende haben folgende Themen:
8.3.: Heilen tut weh – Ein Finger in der Wunde (Hosea 7), Pfarrer Herrfurth, kath. Gemeinde 9.3.: Leidenschaftliche Liebe – Die Umkehr Gottes zu seinem Sohn (Hosea 11), Herr Schmeißer, ev.-freikirchl. Gemeinde 10.3.: Das Tor zur Hoffnung – Gott warnt und verheißt neues Leben (Hosea 2, 13-25), Pastor Sexauer, Freie ev. Gemeinde 11.3.: Zärtlichkeit macht lebendig – Wo Gottes Liebe ankommt, blüht das Leben auf (Hosea 14, 2-9), Pfarrerin Quien, ev. Gemeinde

BESTATTUNGEN
seit 1882 in Baumschulenweg

Kiefholzstraße 249 • 12437 Berlin Telefon 532 83 35 • 532 82 08 Telefax 53 00 79 09

Hackenbergstraße 20 • 12489 Berlin Telefon 677 54 43 Telefax 67 89 29 39

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Nr. 119

„Treffpunkt Adlershof“
... weil wir mehr miteinander reden müssen!
Offene Gespräche in einer Wohnzimmerrunde mit Snacks und kleinen Erfrischungen

Mo, 8. März , 19.30-21.30 Uhr

„Was Recht und richtig ist, bestimme ich!“
Über das fehlende Unrechtsbewusstsein bei Jungen und Alten

Mo, 22. März, 19.30-21.30 Uhr

Haben Sie es schon bemerkt? Die „Adlershofer Kunstmeile“ (s. AZ Nr. 118) kann bewundert werden! Nehmen Sie sich Zeit und hasten Sie einmal nicht durch die Dörpfeldstraße oder eilen nur durch die Marktpassagen. Vielleicht nutzen Sie auch einen Spaziergang zur Bildbetrachtung! Übrigens – alle Bilder sind durch ein Schild gekennzeichnet, auf dem auch die Telefon-Nummer des Künstlers steht –

falls Sie eines davon erwerben möchten! Die im „Adlershofer Künstlerstübchen“ vereinten sieben Laienschaffenden fanden bei vielen Gewerbetreibenden ein offenes Ohr für die Idee, zum Ortsjubiläum künstlerische Werke in ihren Schaufenstern zu zeigen. Demonstrieren nicht beide Partner damit ihre enge Verbundenheit mit Adlershof und seinen Bewohnern? W.S.

Islam verstehen
Einblicke in eine Weltreligion

Infos und Gastgeber: Heinz-Martin und Margret Adler Friedenstr. 9, Adlershof Anmeldung erbeten: 67 77 58 11 info@mpc-berlin.de

Freie Plätze für den Keyboardunterricht
Die Fachgruppe Jazz-Rock-Pop der Musikschule Treptow-Köpenick hat in ihrer Geschäftsstelle Rudower Chaussee 4 noch freie Ausbildungsplätze für den Keyboardunterricht. Wer Lust hat, sollte sich beim Fachgruppenleiter Peter Lucht anmelden. Unter Tel. 6172-4950 berät er Interessenten montags von 13-13.45 Uhr und mittwochs von 12.30-13 Uhr.

Programminformationen aus dem

Film-Highlights im Kino Casablanca:
für nur 2,50 €
Mittwoch, 3.3. „Rosenstraße“ Mittwoch, 10.3. „Tatsächlich … Liebe“ Mittwoch, 17.3. „Luther“ Mittwoch, 24.3. „Findet Nemo“ Mittwoch, 31. 3. „Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“
(Anfangszeiten bitte telefonisch unter 677 57 52 erfragen oder www.kino-casablanca.de)

Am 1. März heißt es im Schlossplatztheater Köpenick ab 19 Uhr wieder „Offene Bühne für jedermann“. Freitags und samstags sind ab 20 Uhr Ingo Volkmer und Torsten Waligura in „fastFaust“, dem Lustspiel frei nach Goethe, zu erleben. Sie schlüpfen in 57 Rollen und spielen den ganzen „Faust“ in 90 Minuten! – ein amüsantes Theaterstück für Jugendliche und Erwachsene. Karten: 9 €, erm. 6,50 €. In den Kindervorstellungen hebt sich in den ersten beiden Märzwochen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag um 10 Uhr der Vorhang für das Märchen „Vom Fischer und seiner Frau“ nach den Gebrüdern Grimm, ein Stück für Kinder vom Vorschulalter bis zur 4. Klasse. In der dritten und vierten Märzwoche gibt es „CinderellaPop“ – frei nach Rossinis Oper. Hier ist der Prinz ein Popstar. Zu seinem Konzert geht natürlich Schwester Clorinda und auch Cinderella will hin. Doch bis es soweit ist, muß sie noch so manche üble Gemeinheit aushalten. Karten: 7,50 €, erm. 5 €, mit Ermäßigungsschein vom Theater der Schulen 3,50 €. Infos und telefonische Vorbestellung unter 651 651 6.

Die Berlin Rock & Rollers aus Köpenick spielen die Hits der 50er im Originalsound und begeistern damit jung und alt
Wir, die Berlin Rock & Rollers, sind fünf Vollblutmusiker, die zum Teil seit fast 30 Jahren als Musiker tätig sind. Wir besitzen alle eine fundierte musikalische Ausbildung und beweisen bei unseren Konzerten, daß die Rock’n Roll Musik unsterblich ist und die Magie und die Kraft dieser Musik noch heute das Publikum, ob jung, ob alt, faszinieren. Sie erleben uns bei allen namhaften Veranstaltungen, ob bei Großereignissen, wie dem BerlinMarathon mit Funk und Fernsehen, ob als Showband bei der Schultheiss-Fete, oder bei Volksfesten, wie der internationalen Biermeile oder beim Köpenicker Sommer. Durch unsere Besetzung: Saxophon, Kontrabaß, Gitarre, Piano, Schlagzeug sind wir in der Lage, die Musik der 50er Jahre im Originalsound wiederzugeben. Swing, Rock’n Roll, Jive and Boogie, das ist unsere Welt. Und daß diese Musik für uns nicht nur Job, sondern Leidenschaft und Spaß bedeutet, können Sie nicht nur hören, sondern auch sehen. Laut, schrill und dreckig, amerikanische Unkultur – so hieß es früher. Aber, wen hält es schon bei Knallern wie „Rock’n Roll Music“ von Chuck Berry, „Lets Twist Again“ von Chubby Checker oder Bruce Chanells „Hey Baby“ auf den Plätzen? Daß diese Musik aber nicht immer nur laut war, sondern auch voller Gefühle, bewiesen zahlreiche Bands mit ihren Ohrwürmern, wie die Platters mit „Only You“ oder Fats Domino mit seinem „Blue Barry Hill“. Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Veranstaltungen durch unsere Musik bereichern und verabschieden uns mit Bill Haleys Worten „See You Later Alligator“! Ihre Berlin Rock & Rollers Telefon 99 28 10 49

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März 2004

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Bildhauer, Fotografen und Maler zeigen ihre Werke
Ausstellungen im Kulturzentrum „Alte Schule“
In der Galerie im Kulturzentrum „Alte Schule“ zeigen ab 5. März (Vernissage um 20 Uhr) zwei Bildhauer und vier Fotograf(inn)en aus Ahrenshoop, Berlin, Bremen und Castrop Rauxel „ihre persönliche, individuelle Auseinandersetzung mit der sich verändernden Umwelt, zeigen die Sehnsucht nach dem Vereinfachen. Mal lakonisch, mal melancholisch erzählen sie von Landschaften, denen da draußen und denen, die bei uns im Kopf, im Bauch mal schlummern, mal nagen. Poesie der Zeit in ihren Wandlungen, das Vergangene und die morgige Verheißung ...“ (D.B.) Diese Ausstellung ist bis 6.4. Mo, Di, Do 12-19 Uhr, Fr 12-17 Uhr und So 15-19 Uhr zu sehen. Nur noch bis 5. März werden in der Bibliothek die wirklich interessanten und sehenswerten Buchobjekte und Grafiken der in Köpenick lebenden Künstlerin Gisela Achterberg ausgestellt. Die Öffnungszeiten der Bibliothek sind Mo, Di, Do 11-19 Uhr und Fr 11-17 Uhr. Mitglieder des „Adlershofer Künstlerstübchen“ erfreuen auch im März auf der „Kunstmeile“ in den Auslagen vieler Geschäfte mit ihren Werken sowie im Café in der „Alten Schule“ mit einer Reihe von „Adlershofer Motiven“ (s. AZ Nr. 117/118). Im Mehrzweckraum (Restaurant) zeigen bis 5.3. Ursula Wiemer. Hannelore Häselbarth, Sandra Gehrke und Jürgen Reichelt aus der Gruppe WIR „Stadtbilder: Schöneweide – heute und jetzt“. Sie sollen dazu anregen, die tägliche Umgebung neu wahrzunehmen, einmal aufmerksam durch Adlershofer Straßen zu gehen. Ab 9.3. präsentieren dann Hannelore Häselbarth und Madeleine Paykowski Acrylarbeiten und Pastelle zum Thema „Inspiration Farbe“. Am 2. und 4. Dienstag im Monat treffen sich die Mitglieder der Gruppe ab 17 Uhr in der Alten Schule. Interessierte Gäste sind willkommen. Die Bilder im Restaurant können während der mittäglichen Essenszeiten sowie nach Vereinbarung (Tel.: 67 77 68 11) betrachtet werden, das Café (Seniorenbegegnung) ist normalerweise werktags von 10 bis 18 Uhr zugänglich. W.S.

Lesung in der Seghers-Gedenkstätte
Mit einem Porträt über Alice Rühle-Gerstel (1894-1943), Sozialpsychologin, Schriftstellerin, Publizistin: „Der Weg zum Wir“ ist Mira Maase aus München am 17. März in der AnnaSeghers-Gedenkstätte zu Gast. Die Veranstaltung im Hause Anna-Seghers-Straße 81 beginnt um 18 Uhr.

Musik ❋ Humor ❋ ❋ Artistik ❋ Tanz ❋
❋

❋ ❋

Heidi Weigelt ❋ Lutz Jahoda ❋ Edgar Pfeil (Fernsehpapagei Amadeus) ❋ Günter Gollasch ❋ ❋ Eva Maria Pieckert ❋ ❋ Horst Krüger und das Unternehmen Münchehofe ❋ ❋ DANCE POINT-Ballett ❋ ❋ Die Steinis ❋ ❋ Schifffahrtschor Berlin ❋

Gratulation zur Auszeichnung
Zur Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz (s. AZ Nr. 118) erhielt der Adlershofer Karlheinz Drechsel auch Glückwünsche vom Bezirksamt TreptowKöpenick. Darin werden seine Verdienste bei der Popularisierung des Jazz durch Radiosendungen und die Organisation von LiveKonzerten gewürdigt. „Mussten Sie in den Anfangsjahren Ihrer Karriere noch Widerstände und Vorurteile überwinden, so erfreut sich heute – nicht zuletzt auch durch Ihr Engagement – der Jazz in seinen verschiedenen Ausprägungen großer Beliebtheit“.

Sonnabend, 27. März, 17 Uhr THEATER KARLSHORST
(direkt am S-Bahnhof)

Kartenvorverkauf: Boulevardbuch Marktplatz Adlershof Touristinformation am Schlossplatz Köpenick Kasse im Theater Karlshorst / telefonische Vorbestellung 508 80 88 Eintrittspreis: 15 Euro / erm. 13 Euro

Poesie & Perkussion im Kunstverleih
Tonbilder live sind am 18. März im Kunstverleih Treptow-Köpenick zu erleben. Unter dem Titel „Siliziumherz“ bieten Rosemarie Zens, Text und Stimme, sowie Ulrich Moritz, Perkussion und Electronics, ein interessantes Programm. Die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Adlershofer APHAIA-Verlag beginnt um 19.30 Uhr im Alten Rathaus Johannisthal, Sterndamm 102.

Redaktionsschluß für die Ankündigung kultureller Termine im April ist am 15. März

Wöchentlich aktualisierte Informationen über Veranstaltungen in Adlershof im Internet unter www.InAdlershof.de

Täglich geöffnet

Was läuft im März in der
Mittwoch Ruhetag
Böhmische Spezialitäten zu zweit
und nur einer muß bezahlen

am Dienstag, dem 16. März, ab 18 Uhr
Country live mit den „Home Town Boys“

am Freitag, dem 26. März, ab 20 Uhr
(Eintritt: 5 €, Vorbestellung erbeten!)

Vorankündigung:

Tanzabend zum Osterfest

Neueste Sonderangebote:
Dienstags (nicht am 16.3.) kochen Lehrlinge spezielle Gerichte zum Preis von 5.50 bis 7.50 € nach einer monatlich wechselnden Karte in Vorbereitung auf ihre Prüfung. Lassen Sie sich überraschen!

am Samstag, dem 10. April, ab 20 Uhr
Oster-Brunch

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am Ostermontag, dem 12. April, 11-15 Uhr
Mittagessen und Kaffeetrinken (Eintritt: 5 €, Vorbestellung erbeten!)
Im 10. Jahr der „Blattlaus“ gibt es Rabatte auf Speisen. Fragen Sie bitte unsere Mitarbeiter danach.

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Nr. 119

Hochbetrieb im Freibad Oberspree. Das war im Jahre 1925 (Foto links) ebenso wie 1969, als erstmals Strandkörbe aufgestellt wurden

Zurück zu den Wurzeln: Freibad Oberspree
Das jahrzehntelang in ganz Berlin beliebte Bad ist heute eine sanierte Waldfläche mit Zugang zur Spree
Ergänzend zur von Ortschronist Rudi Hinte beschriebenen Gründungsgeschichte des Freibades Adlershof (s. AZ Nr. 112) hat Helmut Prochnow viele weitere Details und Erinnerungen an das „Freibad Oberspree“ zusammengetragen. Inzwischen ist es kaum noch vorstellbar, daß vor 100 Jahren auch die Uferzone an der Oberspree zwischen dem damals so genannten Unter-Schönweide und Spindlersfeld zur Gemeinde Adlershof gehörte. Die gesamte Fläche war Teil der Köllnischen Heide, nur durchschnitten von der Oberspreestraße und der mit Dampflokomotiven betriebenen Bahnstrecke nach Spindlersfeld. Alles blanke Natur – keine betonierte „Schnell“straße, keine Siedlung, keine Kleingartenanlage – nur Wald! In dieser Idylle pachtete 1913 die Gemeindevertretung Adlershof von der preußischen Forstverwaltung, dem Eigentümer der Köllnischen Heide, ein kleines, nur 2.820 m2 großes Grundstück im Uferbereich der Spree, um es als Freibad zu nutzen. Das sehr schnell fertiggestellte „Freibad Adlershof“ nahmen die Adlershofer noch im gleichen Jahr begeistert in Besitz. Der Erfolg war so groß, daß der Gemeindevorstand einige Quadratmeter hinzu pachtete, so daß die Wasserfront Ende 1913 bereits 70 m betrug. Mit dem am 27.3.1915 durch den Zweckverband Groß-Berlin (zu dem auch der Kreis Teltow gehörte) abgeschlossenen Dauerwaldkaufvertrag wurden die Ortsteilgrenzen zwischen Niederschöneweide und Adlershof innerhalb der Köllnischen Heide neu festgelegt. Die Oberspreestraße war nun die Grenze zwischen den „Ortsbezirken“. Nach der 1920 erfolgten Eingemeindung Adlershofs in die Stadt Berlin gingen die Wälder des Zweckverbands – so auch die Köllnische Heide – in das Eigentum der Stadt Berlin über. Diese Tatsache war für das nun „Freibad Oberspree“ genannte Bad sehr vorteilhaft. Die Grundstücksfläche des Freibads wurde immer größer und 1930 ausgebaut. Tausende Berliner erholten sich hier vom Streß des Alltags. Der Zweite Weltkrieg hinterließ auch das Freibad brachliegend. Einfriedung, Bauten, Stege waren zerstört oder verfallen. Umgewandelt in Volkseigentum erfolgte unter Regie des neuen Rechtsträgers, dem Rat des Stadtbezirks Berlin-Treptow, die Wiederherstellung und die Neueröffnung des in ganz Berlin beliebten Freibads Oberspree (vermutlich nach 1950). Das Bad wurde ständig ausgebaut und erweitert. Anfangs nur mit den notdürftigsten Holzbauten ausgestattet, überraschte es beim Anbaden in jedem Mai mit neuen, zweckmäßigen Dienstleistungs- und Sanitärgebäuden und immer frischem Ostseesand. Auch ein Verwaltungs- und Wohnhaus für den beliebten leitenden Schwimmmeister Helmut Sandmann (s. AZ Nr. 5) war seit 1957 dabei. Der Clou für Kinder und Jugendliche war aber die hier vorgelagerte Betonfläche für kleine Spiele und als zentraler Treffpunkt. An Tagen mit Superwetter war das Freibad immer übervoll, obwohl in den 50er Jahren das „wilde“ Baden zwischen Freibad und Eisenbahnbrücke noch möglich war. Es war einfach schön in „Oberspree“, das inzwischen auf eine Größe von 40.500 m2 gewachsen war. „Baden gehen“ war für Adlershofer Kinder meist das tägliche Stichwort. Den Besucherrekord verzeichnete das Freibad am 2. Juli 1960 mit 9.553 Badegästen. Ein solcher Rekord wurde nach dem Mauerbau nicht mehr erreicht. Davon bemerkten wir Kinder allerdings nicht viel, denn im Bad war immer etwas los. Wer erinnert sich nicht gern an die Kinder- und Strandfeste, Modenschauen oder Frühschoppen mit Musik? Wer erinnert sich nicht an die Rutsche, den Sprungturm und den „Bademeister“, wenn er mit seinem Sprachrohr Vorwitzige ermahnte? Moderne Übertragungstechnik brauchte Herr Sandmann nicht. Ich höre förmlich seine Stimme bis in den letzten Winkel des Bades erschallen: „Der Herr da hinter der Tonne! Sofort zurückkommen!“ Immer wieder versuchten einige Verwegene die vorbei fahrenden Schleppkähne für einen zünftigen Kopfsprung zu entern. Da konnte es schon passieren, daß sie den Teerbesen des Schiffers über den Kopf bekamen. Und wer erinnert sich nicht schaurig an die schlimmen Gewitter, die schier endlos über Oberspree tobten? Die Menschen drängelten sich im und am Umkleidegebäude wie die Heringe und zuckten wie auf Kommando zusammen, wenn ein Blitz in die Spree einschlug. 1969 wurde es noch verrückter. Das Freibad überraschte mit einer Stützmauer hinter dem Strand und langer Promenade. Nun konnte man noch viel effektiver auf Brautschau ge-

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März 2004
hen! Ganz vornehm standen im linken Teil des Strandes viele Strandkörbe – nichts für uns! Obwohl es immer Leute gab, die über das Dreckwasser meckerten, uns störte das überhaupt nicht. Viel störender fanden wir schwimmende „Würstchen“ von Schweinemenschen, die es wohl immer gibt. Trotz alledem, es war herrlich! So ging auch das Badejahr 1980 vorüber. Ein Anbaden im Mai 1981 fand nicht mehr statt. Seit April 1981 war das Baden wegen der schlechten Wasserqualität in diesem Bereich der Spree verboten! Irgendein Betrieb soll seine Abwässer in die Spree abgelassen haben. Keiner wußte etwas Genaues. Das war nichts Neues. Jeder hoffte, daß das Verbot aufgehoben wird. Hoffen und harren – das Badeverbot blieb. Es kam die politische Wende, und mit ihr fanden sich Geschäftemacher ein, die den Schnitt ihres Lebens machen wollten. In einer schwierigen Zeit, in der das nun zuständige Sport- und Bäderamt des Bezirkes Treptow darum kämpfte, alle Sportstätten zu erhalten, gelang es windigen Unternehmern das Bezirksamt zu übertölpeln. Plötzlich waren sie im Besitz eines Pachtvertrags mit dem Ziel, hier eine „Marina“ mit Hotels zu bauen. Nach jahrelangem Gerichtsstreit konnte die Rechtsgültigkeit jedoch aufgehoben werden. „Licht- und Luftbad Oberspree“ hieß es nun. Anfangs erhob man ein geringes Eintrittsgeld, bis man erkannte, daß die Kosten für das kontrollierende Personal in keinem Verhältnis zum Ergebnis standen. Trotzdem sonnten sich immerhin ca. 500 Personen jährlich hier am Strand der Spree. Das ging bis zum 25. September 1995. Da übergab der Senat „sinnvollerweise“ alle Hallen- und Freibäder

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reich, weil es nicht nur galt, die Gebäuderuinen abzubrechen. Es mußten auch die großflächigen, massiven Versiegelungen beseitigt werden. Im Juni 2003 war es soweit, kein lästiger Zaun hielt die neugierigen Spaziergänger mehr fern. Die sanierte Waldfläche konnte allen Erholungssuchenden übergeben werden. Zwei Drittel des ehemaligen Freibads Oberspree gehören wieder zu unserem Wald. Der Urzustand ist wieder hergestellt – die Köllnische Heide hat einen direktem Zugang zur Spree. Ich kann jedem einen Spaziergang zum ehemaligen Freibad empfehlen. Ein wunderschönes Fleckchen Erde erwartet Ihren Besuch!

Im Juni 2003 wurde die sanierte Waldfläche des ehemaligen Freibads Oberspree den Erholungssuchenden übergeben, die hier an der Spree ein wunderschönes Fleckchen Erde vorfinden Illustrationen: Archiv Prochnow Berlins per Gesetz an die flugs gegründeten Berliner Bäder Betriebe. Das war das Todesurteil für das Freibad Oberspree, denn die nun für den Betrieb aller Bäder Zuständigen hatten nicht vor, das Freibad wieder zu öffnen. Obwohl das Umweltamt eine verbesserte Wasserqualität signalisierte, wurde das Bad vollständig geschlossen. Glücklicherweise hatte sich bereits kurz nach der Wende im ca. 1.500 m2 großen, rechten Teil des Bades (in dem früher Ferienspiele stattfanden) das „Spreecamp“ des Jugendamtes etabliert – eine rustikale, wunderbare und gut genutzte Jugenderholungseinrichtung. Infolge des enormen Bedarfs konnte seine Fläche auf fast 11.000 m2 erweitert werden. Hoffen wir, daß wenigsten das „Spreecamp“ trotz leerer Kassen noch lange erhalten bleibt! Abgesehen von dieser Einrichtung verfiel das Freibad. Vandalen tummelten sich vor allem nachts auf dem Gelände und gaben den Gebäuden nach langem Stillstand den Rest und sich selbst mit Feuern aller Art zu erkennen. Die Natur beachtete die Querelen der Menschen überhaupt nicht. Sie holte sich zurück, was ihr der Mensch vor Jahren nahm. Die Bauwerke verfielen, Bäume und Sträucher wuchsen ungestört zu ungeahnter Schönheit heran. Vom Strand war bald nichts mehr zu sehen. Da die Berliner Bäder Betriebe nicht gewillt waren, ihren Pflichten nachzukommen, ergriffen das Bezirksamt und die Berliner Forsten die Initiative und beantragten die Übergabe der restlichen 26.000 m2 des ehemaligen Freibads in das Forstvermögen. Am 7.9.2001 übertrug die SenatsFinanzverwaltung die Fläche den Berliner Forsten. Damit war die Wiedereingliederung des ehemaligen Freibads in die Köllnische Heide formal beurkundet. Nun stand vor dem Team von Revierförster Ingo Bartsch die riesige Aufgabe der Wiederherstellung des Erholungswaldes auf dieser Fläche. Das war so umfang-

Rudi Hinte

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Vom Colonistendorf Sueszen Grundt zum Zentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Medien

Teil II ab 1920

MEDIEN-BÜRO Ebner

Weitere Episoden und Details aus der Historie unseres Ortes sind in den Bänden I und II des „Adlershof“-Geschichtsbuches von Rudi Hinte nachzulesen. Beide Werke sind für 12,60 € bzw. 13,90 € im „Boulevardbuch“ am Marktplatz, im Geschenkeladen Heidi Gläser in den Marktpassagen sowie bei Lotto/Toto Cobel, Dörpfeldstraße 53, erhältlich.

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Nr. 119

„Seniorenbegegnung“ lädt ein
Die regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen der „Seniorenbegegnung in der Alten Schule“ im Café, Dörpfeldstr. 54 haben wir im Januar (AZ Nr. 117) mitgeteilt. Davon abweichend beginnt die Seniorenverkehrsschule am 1. Montag (1.3.) bereits um 9 Uhr und der Textilzirkel kommt auch am 5. Dienstag (30.3.) zusammen. Außerdem steht auf dem März-Programm: 3.3., 14 Uhr: Frühlingstanz mit Herrn Hergaß (Eintritt: 1,50 €) 10.3., 14 Uhr: Veranstaltung zum Internationalen Frauentag mit Herrn Hube (Eintritt: 1,50 €) 17.3., 14 Uhr: Geburtstagsfeier der Volkssolidarität, Gäste sind nach Platzmöglichkeit herzlich willkommen! (Unkostenbeitrag: 1,50 €)

Poetische Welten im Heimatmuseum Treptow
Seit über zehn Jahren gibt es am Heimatmuseum Treptow die Treptower Schreibwerkstatt, die sich als Schule des kreativen Schreibens versteht. In den regelmäßigen Kursen und Workshops, an Seminartagen, zu Schreibreisen, Tagungen, Schreibaufrufen, Veröffentlichungen und Ausstellungen steht immer wieder ein Ziel an oberster Stelle: Das eigene Schreiben und die Kreativität zu verbessern und dabei die Freude am Schreiben nicht zu verlieren. Dazu gehören auch der Austausch in Gruppen, die kritische Arbeit am eigenen Text und das Heranführen an zeitgemäße literarische Formen. Am Samstag, dem 20. März, wird nun ein ganzer Abend der Lyrik gewidmet sein. Unmittelbar vor dem UNESCO Welttag der Poesie (am 21. März) will man sich in Poetische Welten begeben. Von 16 bis 24 Uhr wird im Alten Rathaus Johannisthal, Sterndamm 102, ein umfangreiches Programm geboten: 16-18 Uhr: „Schläft ein Lied in allen Dingen“ Poesie-Werkstatt. Wir schreiben Gedichte. Kreative Anregungen durch Karin Manke 18.15-19 Uhr: „Lieder für das Leben“ mit der Liedermacherin Carina Brandestini 19.15-20.30 Uhr: Meditation und kreatives Schreiben Lebendige Farben (Schnupperangebot) mit Dr. Anka Schaefer, Heilpraktikerin für Psychotherapie und Karin Manke, beratende Autorin 21-21.45 Uhr: „Träume fangen“ Lieder- und Lyrik-Programm mit Agnes Lisek, Liedermacherin 22-24 Uhr: offene Lyrik-Nacht DichterInnen stellen sich vor. Eine Anmeldung ist bis zum 10. März erforderlich: Karin Manke Antaresstraße 8 12529 Berlin-Schönefeld

Robin Hood in der Alten Schule
„Was ich den Reichen genommen, das sollen die Armen bekommen.“ spricht Robin Hood. Mehr von und über diesen Helden wird in einem Puppenspiel mit Musik für Kinder ab 4 Jahren am 30. März ab 10 Uhr in der Galerie in der Alten Schule (Dörpfeldstraße 56) berichtet. Der Eintritt kostet 2 Euro; Info und Kartenvorbestellung unter 67 77 68 11. W.S.

Wir nehmen Haare und Nägel unter die „Lupe“
Das gesunde Haar wächst im Monat ungefähr 1 cm – und das 2 bis 6 Jahre lang. Danach gönnt es sich für 2 bis 4 Monate eine Ruhephase, nach der es ausfällt. Kein Problem, denn in derselben Haarwurzel bildet sich ein neues Haar, das innerhalb kurzer Zeit den Platz seines Vorgängers einnimmt und wächst. So befinden sich etwa 85% der Haare permanent im Wachstum, der Rest ruht, und nur ca. 60 bis 80 Haare fallen täglich aus. Volles und kräftiges Haar ist nicht allein das Ergebnis intensiver Pflege, sondern auch Spiegelbild von ausgewogener Ernährung mit ausreichend Vitaminen. Man darf auch nicht vergessen, daß Streß, hormonelle Veränderungen und auch äußere Einflüsse den gesunden Aufbau des wachsenden Haares beeinflussen. Die Fingernägel bestehen – genau wie die Haare – aus Millionen von Hornzellen, deren wichtigster Bestandteil Keratin ist. So sind auch brüchige, splitternde oder weiche, dünne Nägel oftmals Anzeichen eines Vitamin-H-Mangels. Biotin (= Vitamin H, der Wirkstoff in den Bio-H-Tin Produkten) kann der Gesundheit Ihrer Haare und Nägel auf die Sprünge helfen. Ein gesunder Nagel weist – unter dem Mikroskop betrachtet – eine gleichmäßige dachziegelartige Anordnung der Nagelzellen auf. Wenn Sie also wissen möchten, wie es um Ihre Haare und Nägel bestellt ist, dann sind Sie gerne zu einer kostenlosen Haar- und Nagelanalyse eingeladen. Bitten holen Sie sich einen Termin.

„Heitere Blicke auf Schauer und Schocks“
In der Reihe „Literatur am Sonntagmorgen“ ist am 14. März Horst Heitzenröther im Alten Rathaus Johannisthal, Sterndamm 102, zu Gast. Unter dem Titel „Heitere Blicke auf Schauer und Schocks“ werden von ihm berühmte Balladen und Monologe rezitiert, kommentiert und glossiert sowie einige neue literarische Gemischtwaren vorgetragen. Der Autor und Rezitator sammelte seine Erfahrungen und Kenntnisse als langjähriger Theaterkritiker, als Mitbegründer des „Distel“-Ensembles und KulturPublizist. Eine besondere Empfehlung für alle, die Spaß an geistreichen Wortspielen haben, für Deutsch- und Literatur-Lehrer sowie für Schüler der höheren Klassen. Eintritt: 6 Euro.

Frühlingserwachen im Britzer Garten
Meisen, Rotkehlchen und Amseln singen, Spechte trommeln und Stockenten balzen. Am 7.3. soll nach diesen ersten Frühlingszeichen im Britzer Garten gesucht werden (Treff: 9.30 Uhr, Parkeingang Buckower Damm). Bei einer naturkundlich-gärtnerischen Führung am 14.3. wird verraten, wie man mit Stauden und Gehölzen Frühjahrsaspekte im Garten setzen kann (Treff: 11 Uhr, KarlFoerster-Pavillon). Eine Vielzahl an Frühblühern mit ihren besonderen Merkmalen wird am 21.3. bei einem Streifzug durch den Britzer Garten vorgestellt (Treff: 11 Uhr, Karl-Foerster-Pavillon). Mit Kindern zwischen 7 und 10 Jahren geht es am gleichen Tag auf Entdeckungstour nach dem verborgenen Schatz, der im Frühjahr in der Natur zu finden ist (Treff: 14 Uhr, Karl-Foerster-Pavillon). Am 27.3. können in einer Eltern-Kind-Veranstaltung naturgemäße Nisthilfen für Insekten und Vögel gebaut werden (Treff: 11 Uhr, Freilandlabor, Anmeldung unter 75 60 30 00). Dem mit Frühlingsbeginn auch am Stadtrand intensiveren Singvogelkonzert soll bei einer Exkursion am 28.3. gelauscht werden (Treff: 9 Uhr, U-Bahnhof Rudow). Die Exkursionen finden bei Dauerniederschlägen nicht statt. Im Karl-Foerster-Pavillon kann bis 31.3. die Ausstellung „Fichte, Tanne und Kiefer - Immergrüne Sträucher und Bäume“ besichtigt werden. In Wochenendveranstaltungen an Volkshochschulen werden theoretische und praktische Kenntnisse zum naturgemäßen Obstbaum- und Ziergehölzeschnitt vermittelt. Nähere Informationen zu allen Ereignissen sowie Anmeldung zu den Veranstaltungen werktags von 9 bis 16 Uhr unter 703 30 20. W.W.

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Laser sind sein Leben und der Beruf sein Hobby
1998 gründete Dr. Heinz Kieburg in Adlershof die Laser-Mikrotechnologie GmbH
Wüßten Sie auf Anhieb, was auf der Vorderseite der 1-Cent-Münze zu sehen ist? Natürlich der Nominalwert 1, dazu die Bezeichnung EURO CENT und die Erdkugel. Und ein Frauenporträt wie auf unserer Abbildung? Ein solches Geldstück ist allerdings eine Rarität. Auf der Münchener Laser-Messe 2003 hat Dr. Heinz Kieburg mit seinem Lasersystem zuvor digital aufgenommene Porträts von Besuchern auf 1-CentMünzen gebracht. jedes Jahr einen Ostsee-Törn gönnen. 2003 hat es leider nicht geklappt. Wünschen wir ihm, daß er es in diesem Jahr schafft und dabei immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel behält. Was übertragen auch für seine berufliche Zukunft gelten möge! L. Ebner

LASER-OPTIK-BERLIN
120 Aussteller aus dem Inund Ausland werden am 3. und 4. März im Studio G an der Agastraße zur LASER-OPTIKBERLIN 2004 erwartet. Die Messe mit Kongreß ist auf die mittelständische Wirtschaft orientiert. Traditionelles Highlight ist der Besuch in einer Adlershofer Forschungseinrichtung. Diesmal öffnet sich der geheimnisvolle Kern des Berliner Elektronenspeicherrings, ein Ereignis mit absolutem Seltenheitswert. Am 4. März um 11 Uhr und um 13 Uhr wird dazu eingeladen. Der Eintritt zur Messe ist frei.

]jZ]j C]oOhm @]e \]j Ym^
Der Laserspezialist hat seine kleine Firma an der Adlershofer Schwarzschildstraße unweit der Rudower Chaussee. Das Unternehmen wurde 1998 gegründet. Damals war Dr. Kieburg bereits 57 Jahre als. Davor lag ein langes Berufsleben. Während des Studiums in Ilmenau absolvierte er ein Praktikum bei Carl Zeiss Jena und befaßte sich mit Lasern. Danach bekam er eine Stelle in dem renommierten Unternehmen und promovierte später zum Thema Lasertechnologie. Als ein Festkörperlaser von Jena an den VEB Elektronische Bauelemente Teltow geliefert wurde, dauerte es nicht lange, bis Dr. Kieburg „seinem“ Laser folgte. In den 80er Jahren wurde er angesprochen, für die Akademie der Wissenschaften in Adlershof ein Laserbearbeitungszentrum aufzubauen. Das Projekt blieb in der Wendezeit stecken. Die Stellen, die ihm danach angeboten wurden, waren für den Laserspezialisten auf Dauer

unbefriedigend. Und ein Unternehmen, das seine Ideen mitgetragen hätte, war nicht zu finden. So blieb als Alternative nur die Gründung einer eigenen Firma. „Im Prinzip mit nichts“ stürzte er sich in das Abenteuer Selbständigkeit, resümiert Dr. Kieburg heute. Doch sein Wille, seine Erfahrung und sein Wissen waren und sind das wertvollste Kapital für seine Laser-Mikrotechnologie GmbH. Ein kleiner finanzieller Grundstock war der Erlös aus dem Verkauf einer Laserbeschriftungsanlage nach Solingen, die Dr. Kieburg Jahre zuvor in seiner Freizeit in einem Adlershofer Keller gefertigt hatte. Das Geschäftsfeld seiner Firma mit zwei Mitarbeitern und zwei Praktikanten unterteilt sich in: 1. Dienstleistungen 2. Entwicklung von Geräten Bei den Dienstleistungen geht es darum, die unterschiedlichsten Materialien mit Laser zu beschriften, zu schneiden und zu schweißen. Die Kunden kommen aus Berlin und Brandenburg, aber auch aus anderen Bundesländern. Dazu gehören Werbeartikelhersteller, mechanische Werkstätten, Medizintechniker, Künstler und

Architekten. Einige von Dr. Kieburg bearbeitete Objekte sind Tag für Tag in der Öffentlichkeit zu betrachten, wie das Denkmal in der Nähe der Waldbühne aus 104 Verkehrsspiegeln, von denen 15 in Adlershof laserbeschriftet wurden. Auch das Schild, das an die Grundsteinlegung der Spandau Arcaden erinnert, stammt aus dem Hause Dr. Kieburg. Bereits 1999 wurde der Firma durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung der Status eines Laserbearbeitungszentrums zuerkannt. Das hatte einerseits Fördermaßnahmen zur Folge, andererseits die Verpflichtung, Forschungs- und Entwicklungsleistungen zu erbringen. Inzwischen konnten rund 300 Kunden in der Laser-Mikrotechnologie GmbH beraten werden und hier auch Erprobungen durchführen. „Man muß sich immer wieder neue Ziele setzen“, sagt Dr. Kieburg u.a. auf die Frage nach dem Geheimrezept, mit 62 noch so jugendlich frisch zu wirken. Deswegen tüftelt er auch an neuen Geräten für die Mikrobearbeitung. Das zweite Hobby des Dr. Kieburg ist – neben dem Beruf! – das Segeln. Eigentlich wollte er sich

Lady’s Stammtisch
Zur Thematik „Unternehmenskommunikation als Wettbewerbsvorteil“ sind Mitglieder des Vereins und Gäste zum 36. Lady’s Stammtisch am Dienstag, dem 9. März, herzlich eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr traditionell im BVV-Saal im Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4. Beim Themenabend am 23.3. geht es um die Frage „Was tun, wenn der Auftraggeber nicht zahlt?“ Dazu trifft man sich um 19 Uhr im Rathaus Treptow im Raum 6. Weitere Informationen unter: www.ladiesstammtisch.de. Die Geschäftsstelle des Lady’s Stammtisch e.V. ist zu erreichen unter Tel. 6172-4133, Fax: -4476, E-Mail: GroLadiesstammtisch@gmx.de.

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Kranke - Behinderte - Senioren
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Nr. 119

Das gab es bei uns noch nie – ein Adlershofer wird 102!
Max Bönning haben wir zu seinem 100. Geburtstag vorgestellt und vor einem Jahr die Hoffnung geäußert, vielleicht „erstmals von einem 102. Geburtstag in Adlershof berichten zu können.“ (AZ Nr. 95 +107) Jetzt war es so weit. Der Jubilar und Tochter Christel empfingen mich erneut am Kaffeetisch in der Wohnung in der Otto-Franke-Straße, in der er seit 1930 wohnt. Diesmal gab es keinen Bericht von einem Klinikaufenthalt wie im vergangenen Jahr. Der Hausarzt kann keine Krankheit feststellen und gegen die Altersbeschwerden geht Max Bönning nach Möglichkeit an. Zur Stärkung der Beinmuskulatur wird täglich trainiert, das Essen schmeckt, er kann gut schlafen und sich in der Wohnung dank der Tochter selbst versorgen. Der Tag geht rasch vorbei, besonders wenn Gäste vorbeikommen. Er bedauert, daß er nicht mehr lesen und sich über das Weltgeschehen nur im Fernsehen orientieren kann. Nach dem Lebensrezept befragt, sagt Max Bönning, daß er stets zufrieden war mit dem, was er erreichen konnte. Er war immer viel beschäftigt, war bis zum 95. Lebensjahr täglich in seinem Garten an der frischen Luft tätig, hat Alkohol selten genossen und Zank oder Streit gemieden. So wurde auch 2003 die monatelange Rekonstruktion des Hauses überstanden. Das Haus wagt er nicht mehr zu verlassen, auch nicht als Ehrenältester zur Adlershofer Jubiläumsfeier. Wir wünschen Max Bönning weiterhin viele Tage bei bester Gesundheit, voll Zufriedenheit und Frohsinn. Riskieren wir die erneute Hoffnung, im kommenden Jahr von der Vollendung des 103. Lebensjahres berichten zu können? Wir würden es gerne tun! Wolf Will

Foto: Staneczek

Kinderspiele im Nachkriegs-Adlershof
Detlef Wiersch erinnert sich an eine Zeit, die fast sechs Jahrzehnte zurückliegt
Jedes Jahr im Herbst lieferten die vielen großen Linden in allen Straßen im Viertel reichlich Laub. Das roch immer so schön, wie ich mich noch heute lebhaft erinnere. Es wurde von allen Mädchen und Jungs zu riesigen hohen Nestern in den Rinnsteinen zusammengetragen. Autoverkehr fand bei uns nicht statt und so störte es niemanden. Die braunen Müllautos machten respektvoll einen großen Bogen um unsere Nester. Im Herbst waren wir bei entsprechendem Wetter oft auf den „Kahlbaumwiesen“. Die lagen zwischen Schering (jetzt BerlinChemie) und dem Bahndamm Richtung Köpenick am Glienicker Weg und waren von übelriechenden Abwasserteichen durchsetzt. Dort ließen wir unsere selbst gebastelten Drachen aus Zeitungsoder (wer solch einen Luxus besaß) Packpapier in die Lüfte steigen. Die Größeren hatten sogar eine sogenannte Drachenpost an ihren Fluggeräten und schickten beschriebene Zettel mit dem Wind nach oben, wo sie sich dann lösten und am Horizont verschwanden. Dabei erinnere ich mich an ein Ereignis, das uns damals einen gehörigen Schrecken einjagte. Ein Älterer hatte an seinem Drachen eine Beleuchtung mit roter und grüner Glühbirne und einer Taschenlampenbatterie befestigt. An
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Ostern in der Sorbenscheune
In der Sorbenscheune kann man Ostern auf besondere Weise erleben. Der Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V. bietet dafür am 10. April eine Bus-Tagesfahrt an. Von der Bemalung der Ostereier bis zum Frühlingsbasteln können Sie dabei Ihre Kreativität einbringen. Auch das Osterbrotbacken ist heute noch Brauch. Die Reise kostet 39 €. Neben der Fahrt im modernen Reisebus mit Reiseleitung ist darin auch ein Osteressen (Mittagstisch) enthalten. Abfahrt ist um 8 Uhr am S-Bahnhof Köpenick, Elcknerplatz, Rückkehr ca. 18 Uhr. Buchungen und Info unter Tel. 6 55 75 50 oder 64 09 20 40.

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manchen Tagen konnten wir bei günstigem Wind nämlich unsere Drachen über Nacht am Himmel stehen lassen. Eines Tages erschienen sowjetische Offiziere und befahlen uns im barschen Ton, unsere Drachen sofort herunter zu holen. Ein paar Tage später bekamen wir die Erklärung dafür. Manche Drachen standen so hoch, daß sie den Flugbetrieb für unseren Flugplatz gestört hatten, der zu dieser Zeit noch von der Roten Armee genutzt wurde. Aber das brachte uns natürlich nicht davon ab, weiterhin Drachen in die Höhe zu schicken. Was gab es noch für uns? Beispielsweise die großen braunen Käfer im Mai. Die erschienen damals in wahren Massen und wir „pflückten“ sie morgens noch vor der Schule von den großen Kastanien am Adlergestell in der Nähe des Eisenbahnerhauses. Wir warfen Äste in die Zweige und die begehrten Käfer fielen herab, weil sie von Tau und Kühle noch klamm und steif waren. Jeder hat-

te eine Pappschachtel mit Luftlöchern für diese Tierchen. Ich holte jeden Tag nach der Schule frische Kastanienblätter als Futter und erreichte so, daß sie bei mir fünf bis sechs Wochen lebten und sogar Eier legten. Die buddelte ich sehr tief auf unserem Hinterhof ein, wie ich in einem Buch gelesen hatte. Das hat richtig Spaß gemacht. Dazu kam, daß mit den Käfern schwunghaft Handel getrieben wurde. Wir unterschieden Müller, Schornsteinfeger und Kaiser. Diese hatten goldene Haare an den Seiten und waren sehr selten, wodurch der Tauschkurs zum häufigen Müller besonders hoch war. Zum Tauschen gab es außerdem amerikanische Zigarettenschachteln. „Lucky Strike“ und „Golddollar“ waren die häufigsten Marken, die gegen seltenere getauscht wurden. Es bestanden regelrechte Tauschkurse. Als weitere amerikanische Errungenschaft fanden wir in Büschen und im Wald noch Restbestände von Stanniolstreifen auf Ölpapier geklebt. Die waren im Krieg von den Flugzeugen abgeworfen worden, um das deutsche Radar zu verwirren. Wir sammelten fleißig diese Streifen, entfernten vorsichtig das Ölpapier und wickelten sie zu Rollen. Ich erinnere mich, wie unsere ganze Familie Weihnachtsbaumschmuck daraus bastelte. wird fortgesetzt

Satirisches zum Thema Mann
Wann ist der Mann ein Mann? lautet die Frage eines satirischen Abends mit dem Duo Männerstolz am 16. März ab 19 Uhr beim Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16. Heidi und Heinrich Heino bieten in Liedern, Texten und Szenen eine einstündige satirische Reise durch die Höhen und Tiefen des männlichen Seins. Zu erleben ist eine knallharte Abrechnung mit der männlichen Eitelkeit und anderen Dämlichkeiten.
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Tel. 673 46 35

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Nagelstudio

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Geschenkideen

März 2004

Seite 13

Herzliche
Zum ersten Male können wir mit Staunen und voller Freude zum 102. Geburtstag gratulieren. Max Bönning (s.S.12) begeht ihn am 30. März. Glückwünsche zum 98. Wiegenfest erhält am 2.3. Erna Liehr, zum 97. gratulieren wir am 1.3. Else Kallies und am 5.3. Gertrud Franck. Zum 95. Geburtstag gehen Glückwünsche am 7.3. an Ellen Schultze und am 19.3. an Gertrud Dembowski. Auf 94 Lebensjahre blicken am 2.3. Erika Marx und am 14.3. Herta Schaefer zurück. Ihr 93. Erdenjubiläum begehen am 28.3. Irmgard Scheiner sowie am 31.3. Irmgard Lucke und Margarete Marquardt. Gratulationen zum 92. Geburtstag erhalten am 19.3. Martha Thiede und am 21.3. Else Freygang sowie zum 91. am 9.3. Luzie Schlecht, am 11.3. Irmgard Vogt und am 13.3. Lieselotte Reiher. In den Kreis der 90jährigen werden am

Glückwünsche
8.3. Elly Strömer, am 21.3. Edith Loosch und am 26.3. Kurt Muschert aufgenommen. Wir gratulieren! Zum 85. Feiertag der Geburt gratulieren wir Hildegard Noack (1.3.), Else Semper (21.3.), Ekkehard Redlin (23.3.), Erna Weiß (27.3.) sowie Elsbeth Hausmann (28.3.). Weiterhin alles erdenklich Gute! Ihr 80. Lebensjahr vollenden im März Horst Hannemann (6.3.), Irmgard Kemmin (8.3.), Franziska Geltner (9.3.), Ilse Ohndorf, Walter Eichhorn und Heinz Banitzki (12.3.), Vera Wunderlich (20.3.), Joachim Siebenbrodt (22.3.), Helmut Heideklang (24.3.) sowie Liselotte Lukas (30.3.). Herzlichen Glückwunsch! Wir wünschen allen – auch den ungenannten – Jubilaren im neuen Lebensjahr Gesundheit, Frohsinn und Zufriedenheit.

Der Lebenskampf ist nun zu Ende, vorbei ist aller Erdenschmerz. Es ruhen Deine fleißigen Hände und stille steht Dein sorgend Herz.

Viel zu früh, unfaßbar für uns alle, ist meine liebe Frau, unsere Mutter, Tochter und Schwester

Monika Schleusener
geb. Andrzejak
* 24. 10. 1949 † 3. 2. 2004

für immer von uns gegangen. In Liebe und Dankbarkeit trauern um sie Joachim Schleusener Markus Schleusener im Namen der Familie

Bis zu seinem letzten Tag kannten ihn im Kiez alle als freundlichen, hilfsbereiten Nachbarn. Plötzlich hat das Herz von

Friedhelm Hann
* 19. 9. 1924 † 29. 1. 2004

aufgehört zu schlagen. Wir trauern, daß wir ihn verloren haben, und sind dankbar, daß er bei uns war. Heidi Rückert für Hanni Hann im Namen aller Angehörigen
Wir danken allen, die ihn auf seinem letzten Weg begleitet haben, sowie für die zahlreichen Beweise der Anteilnahme in Wort und Schrift.

Unsere Rätselecke
Aus den Silben: be – bre – bre – bus – da – de – de – del – der – erd – es – eth – ex – ex – fe – fer – ge – gel – gen – gie – ha – im – in – ka – kel – ko – le – le – len – lenz – li – lo – lo – ma – me – mer – mo – na – na – nar – natz – ne – no – pa – pla – po – py – re – ren – rin – ro – ro – ro – rou – schlit – se – si – so – som – sto – te – tem – ten – ter – ter – ther – ti – to – tor – us – ven – zel sind Wörter folgender Bedeutung zu bilden: 1. Erzählung; 2. physikalisches Meßgerät; 3. Einlage, Stegreifspiel; 4. Engpaß im alten Griechenland; 5. ein Magnetkompaß; 6. Schriftsteller (1883-1934); 7. afrikanisches Säugetier; 8. breitrandiger Hut; 9. ein Titel; 10. Gieß-, Gebirgsbach; 11. finnischer Komponist, gest. 1957; 12. Völkerkundler; 13. Stadt an der Wesermündung; 14. erworbene Gewandheit, Fähigkeit; 15. freier Platz; 16. Lehre von den Hautkrankheiten; 17. Betäubung; 18. dickes Auftragen von Farbe; 19. Staat in Nordamerika; 20. Wintersportgerät. Die vorletzten Buchstaben von oben nach unten, die ersten Buchstaben von unten nach oben gelesen ergeben ein Sprichwort.
Rätselautor: Harry Pätzold †

Alle, die sie kannten, werden sie von nun an vermissen Rechtsanwältin i.R.

Irmgard Lindemann
* 1.3.1930 † 20. 2. 2004

Astrid Lindemann als Tochter
Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 19. März 2004, um 11.30 Uhr auf dem Friedhof Berlin-Adlershof, Friedlander Straße statt.

Auflösung des Zahlenfeldrätsels in der Februar-Ausgabe a) Kulturzentrum: b) Libeskind; c) Wendenheide; d) Solist; e) Berta Waterstradt; f) Teilnehmer; Keine Zeit ist die duemmste aller Ausreden

Liebe Leser,
in der Rubrik „LeserWORT“ halten wir für Sie immer einen Platz bereit, um Ihre Meinungen, Kritiken und Wünsche zu veröffentlichen. Schreiben Sie an

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Seit 1884 Familienunternehmen – gegründet von Tischlermeister Franz Möwius sen. – Inh. Klaus und Dr. Frank Möwius

- Übernahme und Ausführung sämtlicher Angelegenheiten bei Sterbefällen - Beratung jederzeit - Auf Wunsch Hausbesuch - Bestattungsregelung zu Lebzeiten - Sterbegeldversicherung für Bestattungskosten
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Nr. 119

Information der Gleichstellungsbeauftragten

Kursangebote der „jungen vhs“
Mit dem Jahresprogramm 2003/ 2004 hat die Volkshochschule als neues Projekt die „junge vhs“, ein spezielles Weiterbildungsangebot für Kinder und Jugendliche, ins Leben gerufen. Auch im Monat März warten noch freie Kursplätze auf junge Neueinsteiger. Der Kurs „Comic und Cartoon“ zeigt Strich für Strich, wie’s gemacht wird und ist ein erlernbarer Zeichenspaß für jeden. „Nach allen Regeln der Kunst“ ist Improvisation, Schauspieltraining, Bühnenbildentwurf und Lichtdesign zugleich. Das künstlerische sowie praktische Kursangebot für Kids ab 16 Jahren findet in den Räumen des Schlossplatztheaters Köpenick statt. Auf die Musikfreaks wartet ein Angebot am PC: „Wie erstelle ich mit Hilfe des Magix Musicmakers eigene Songs und Musikvideos?“ Außerdem gibt es freie Plätze im Kurs „Meine eigene Webseite“. In den Kursen der „jungen vhs“ bereiten wir aber auch mit einem Crash-Kurs in Englisch auf das Abitur bzw. mit einem Testtraining auf Einstellungstests vor. Oder wir vermitteln NLP-Lernstrategien, denn das Gehirn lernt zwar ganz automatisch – nur nicht immer das, was der Gehirnbesitzer will. Hier geht es um Motivation (warum und wofür) und Know-how (gewusst wie). Interessenten melden sich bei der Volkshochschule in Oberschöneweide, Plönzeile 7, Tel. 6172-5411 oder in Baumschulenweg, Baumschulenstraße 81, Tel. 53 69 90 59. Alle Angebote unter www.vhs-treptow-koepenick.de VHS Treptow-Köpenick

Liebe Schülerinnen der 9. und 10. Klasse,
Ihr habt eine neue InformatikArbeitsgemeinschaft am Institut für Informatik der HumboldtUniversität zu Berlin! WANN: ab. 1. März 2004 montags (außer in den Ferien) von 15.30 bis 17 Uhr WO: Rudower Chaussee 25 Haus III, 2. Etage, Raum 3.216 WAS lernt ihr kennen? HTML Wie funktioniert das Internet? Was machen meine E-mails, wenn sie meinen PC verlassen haben? Wie wird eine HTMLSeite hergestellt? ROBERTA Was braucht ein Roboter zum Leben? Kann ein Roboter fühlen? Wie kann man ihm das Laufen oder sogar das Tanzen beibringen? Wir werden gemeinsam dem weiblichen Roboter Roberta Leben einhauchen und ihr das Laufen, Tasten und Sehen beibringen! Teilnahmevoraussetzung: Dein Wille und Interesse! Die Teilnahme ist kostenfrei. Treffpunkt am 1. März: Eingangsbereich Johann von Neumann-Haus, Rudower Chaussee 25 Informationen /Anmeldung: Frau Gutsche, Tel. 2093-5468,
gutsche@informatik.hu-berlin.de www.informatik.hu-berlin.de/ ~gutsche/ideen-werkstatt/ags.htm

Schulleiterin wurde „Ritter der Ehrenlegion“
Frankreichs Staatspräsident, Jaques Chirac, hat Birgit Vogel, Schulleiterin der Merian-Oberschule Köpenick, stellvertretend für ihre Schule mit dem Verdienstorden „Chevaliers de l’ Ordre National du Merite“ ausgezeichnet. Mit dieser Ehrung werden Arbeit und Engagement der Lehrer und Schüler der Merian-Oberschule gewürdigt, die seit 1991 bestrebt sind, die interkulturelle Bildung und Erziehung ihrer Schüler zu befördern, u.a. durch Schüleraustauschprogramme mit Frankreich. Gleichzeitig würdigt diese Auszeichnung den seit vier Jahren laufenden Schulversuch der bilingualen Ausbildung und die Schwerpunktsetzung der Schule, die Fremdsprachenkompetenz ihrer Schüler zu entwickeln.

Liederfest im FEZ Wuhlheide
Bei der Kinderkocholympiade werden am 6. und 7. März im FEZ Wuhlheide die Kochlöffel geschwungen. Gesunde Ernährung und aktive Lebensweise stehen auf dem Speiseplan. Mitmachen kann jeder, der sich einen Platz in einem der fünf Kochteams sichert. Beim „Kochmützenball“ können die angefutterten Pfunde wieder abgetanzt werden. Eintritt 2 €, Familienticket 5 €. Am 13./14. März sind francophone Länder zu Gast. Ein multikulturelles Programm mit Bühnenshows, Mitmachaktionen, Ausstellungen und Kinofilmen wird geboten. Ein besonderes Musikerlebnis wird das Liederfest am 20./21. März mit Verbänden, Vereinen, Musikschulen sowie Künstlern und Pädagogen. Das Programm beinhaltet Familienkonzerte, Konzerte und Projekte für Schulklassen, Tanzprogramme, Musiktheater, Mitmachangebote, Ausstellungen und Workshops. Mit dem „Markt der musikalischen Möglichkeiten“ geht das Musik-Festival am 27./28.3. weiter. Nähere Informationen unter: 53 07 15 04.

Brotzeit im Hühnerstall
„Rampendieler“, die Theatergruppe des Jugendclub ALL, gastiert am 12. März im Alten Ballsaal des Bräustübl in Friedrichshagen mit ihrem Comedyprogramm „Brotzeit im Hühnerstall“. Beginn: 20.30 Uhr. Eintritt: 8 €, erm. 5 €. Infos zu Partys, Workshops, Reisen des all eins e.V. unter Tel. 65 26 03 77 oder im Internet unter www.alleins.de.

Exkursionen – eine Bereicherung für alle
Die Ankündigung von Frau Ferl und Frau Hegner im Politische Weltkunde Kurs an der AnnaSeghers-Oberschule, dass eine Exkursion zur Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen unternommen werden soll, wurde von allen Schülern interessiert zur Kenntnis genommen. Ich verspürte allerdings auch ein Gefühl der Beklommenheit. Diese Exkursion bedeutete für mich die unumgängliche Konfrontation mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte, mit Leid und Tod. Aber trotz allen Unbehagens halte ich es für wichtig, dass gerade wir jungen Deutschen uns damit auseinandersetzen, um erneute faschistische Tendenzen in unserem Land zu verhindern. Bevor es nach Sachsenhausen ging, fand eine Einleitungsstunde zum Thema „Konzentrationslager“ statt. In etwa 11/2 Stunden erzählte uns Herr Wolfgang Szepansky – einst für fünf grauenhafte Jahre im KZ Sachsenhausen inhaftiert – von seinen Erfahrungen, die allen sehr nahe gingen, da er sie sehr bildhaft beschrieb. Ich war zutiefst beeindruckt, in ihm einem Menschen zu begegnen, der an all dem nicht zerbrochen ist, sondern auch noch im hohen Alter von 93 Jahren voller Lebenskraft und Güte auf uns junge Menschen zuging. Er wurde von Herrn Schick vom Bund der Antifaschisten begleitet, welcher uns eigentlich allein durch das Lager führen wollte. Da aber während der Einleitungsstunde soviel Sympathie zwischen uns und Herrn Szepansky entstanden war, entschloss er sich, uns am 13.1. nach Sachsenhausen zu begleiten und die Führung zu übernehmen. Zu Beginn der Führung fingen die meisten Schüler an, sich über das schlechte Wetter zu beklagen. Frau Ferl meinte dazu sehr treffend, dass es genau das richtige Wetter zum Thema sei: Sonne und Sachsenhausen passen nicht zusammen. Der Rundgang wurde durch Herrn Szepansky äußerst informativ. Wir konnten förmlich spüren, wie die Mauern anfingen, ihre Geschichten preiszugeben. Durch seine Appellrufe in Befehlsform, die uns sofort zum Stillstehen brachten, zeigte er uns anschaulich, wie es damals war. Nach ca. zwei Stunden wurde der Rundgang mit einem Film abgeschlossen. Alle gingen gedankenschwer nach Hause. Einige von uns hatten Blumen für die Opfer niedergelegt – eine Geste der Anteilnahme und des Versprechens, dass diese Zeiten nicht in Vergessenheit geraten werden. Ich möchte mich im Namen der Schüler bei Herrn Szepansky für seine Offenheit, wie er uns an seinem Leben teilnehmen ließ und alle sehr ergriffen hat, aber auch bei Herrn Schick und unseren Lehrer(inne)n, bedanken. Ich hoffe, dass wir noch weitere Exkursionen machen werden, ist es doch für alle eine Bereicherung und eine schöne Art miteinander zu lernen. Janina Dorothea Lettow (Schülerin der Klassenstufe 12)

Vorträge im BIZ
In den kommenden Wochen werden im BIZ der Agentur für Arbeit Berlin Süd wieder interessante Vortragsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufen I und II durchgeführt. Eltern und Lehrer sind ebenfalls herzlich eingeladen. Donnerstags ab 16 Uhr werden folgende Berufe vorgestellt: 11.3. Studium der Psychologie 18.3. Informationselektroniker/in 25.3. Verkäufer/in Fachverkäufer/in 1.4. Mediengestalter/in für Digital- und Printmedien Die Veranstaltungen werden von Berufsberatern in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis bzw. Dozenten einschlägiger Schulen durchgeführt im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Berlin Süd Sonnenallee 282, 12057 Berlin Tel. 555577 - 2362

März 2004
Cöllnische Heide
Adlershofer Bürgerverein e.V. Basisgruppe Köllnische Heide

Seite 15

5. Luftpost-Werbeschau am 27. und 28. März in der „airport world bbi“
Im Besucher- und Informationszentrum „airport world bbi“ gegenüber dem S-Bahnhof Schönefeld findet am 27. und 28. März die 5. Luftpost-Werbeschau statt. Damit feiert die Regionalgruppe Berlin-Brandenburg des AeroPhilatelisten-Clubs Deutschlands ihr 40-jähriges Bestehen (gegründet am 27. März 1964 in der Gaststätte „Zum Adlergestell“ am S-Bhf. Adlershof).

Sauberer Wald
• WANN? • TREFF?

Samstag, 20. März 2004 Genossenschaftsstraße
(Eingang zum Wald)

• BEGINN? 10.00 Uhr

Wer macht mit beim Waldputz in der Köllnischen Heide? Auch der Revierförster wird dabei sein. Für eine kleine Stärkung wird wie immer gesorgt!

Wandern rund um Berlin und entlang schöner Uferwege
Zu einer Frauentagswanderung lädt die freie Wandergruppe „Der Wanderfreund“ am 8.3. ein. Die Tour führt über Bellevuepark, Neue Wiesen, Teufelssee zum S-Bhf. Friedrichshagen. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Köpenick. Die 16. Wanderung „Rund um Berlin“ ist für den 14. 3. geplant. An der Strecke liegt u.a. der Groß Glienicker See. Treff: 9.45 Uhr, S-Bhf. Wannsee (Schalterhalle). Teil 17 dieses Wanderzyklusses wird am 28.3. absolviert. Karolinenhöhe, Hahneberg und die Kolonie Grenzstein werden dabei erkundet. Treff: 10 Uhr, Alt Pichelsdorf (Bus 149/331). In die Berliner Schweiz führt die Tour am 20.3., bei der Senioren ab 65 Jahre das Sportabzeichen ablegen können. Treff: 11 Uhr, Alt Schmöckwitz/ Kirche. Eine Tagesfahrt nach Neustrelitz steht am 24.3. auf dem Programm. Treff: 8.45 Uhr, Ostbahnhof (Schalterhalle). Weitere Informationen unter 656 07 34. Die „Cöpenicker Wanderfreunde“ schauen am 6.3. nach alten Bäumen in der Schorfheide. Treff: 8.10 Uhr, S-Bhf. Karow. Anmeldung bis 4.3. unter 455 15 68. Eine grüne Runde durch Reinickendorf wird am 9.3. gedreht. Treff: 9 Uhr, S-Bhf. Wittenau. Auf und ab im Urstromtal geht es am 13.3. Treff: 8.05 Uhr, Ostbahnhof zum RE 3 nach Schwedt. Anmeldung bis 11.3. unter 472 07 96. Schöne Uferwege werden am 14.3. erkundet. Treff: 9 Uhr, S-Bhf. Grünau zur Tram 68. Potsdam – Saarmund – Potsdam heißt die Wegstrecke am 20.3. Treff: 8.30 Uhr, Hbf. Potsdam (Info-Stand). Durch die Jungfernheide gehts am 21.3. Treff: 10 Uhr, U-Bhf. Holzhauser Straße. Das NSG „Der Machnow“ wird am 23.3. erkundet. Treff: 10 Uhr, S-Bhf. Friedrichshagen. Zur Rundwanderung im Spreewald wird am 27.3. eingeladen. Treff: 8 Uhr, Ostbahnhof zum RE 2 nach Cottbus. Anmeldung bis 25.3. unter 65 49 87 10. Von Buckow nach Strausberg wird am 28.3. gewandert. Treff: 8.35 Uhr, Bhf. Lichtenberg zur RB 26 nach Küstrin. Anmeldung bis 25.3. unter 249 49 58. Ausblicke im Berliner Süden kann man am 30.3. genießen. Treff: 9.35 Uhr, S-Bhf. Lichtenrade (Bus 275). Weitere Informationen unter 56 59 38 41.

Die gezeigten Ausschnitte von Luftpost-Objekten geben einen Überblick über die vielseitigen Sammelgebiete; u.a. stellt der Vorsitzende der Regionalgruppe,

Bernd Stasche, seine Sammlung zum Flugplatz Johannisthal aus. Unter dem Titel „Wiege der Deutschen Luftfahrt“ stehen die Exponate aus den Jahren 1909-1914, mit „Die Anfänge des Deutschen Luftverkehrs“ sind die Ausstellungsstücke aus der Zeit von 1915 bis 1945 überschrieben. Auch die INTERFLUG ist ein Thema bei dieser Schau. Bei freiem Eintritt kann man sich hier am 27.3. von 10 bis 18 Uhr und am 28.3. von 10 bis 16 Uhr Anregungen für eine eigene Sammlung holen und sich über den Aero-Philatelisten-Club Deutschlands e.V. informieren.

Einladung zur altertümlichen Tafelrunde
Im Oktober (AZ Nr. 114) hatten wir bereits über die Aktivitäten von GEBIK informiert, zu denen auch die Betreuung des „Nachbarschaftstreffs im EUROPA-Garten“ (Hasselwerderstraße 22a) gehört. Am Sonntag, dem 28. März, wird ab 10 Uhr dort unter dem Motto „Keyser, König, Edelmann – Bürger, Bauer, Bettelmann“ zu einer altertümlichen Tafelrunde eingeladen. Bei Wildschwein am Spieß, Met und Grütze, unterhalten von Spielleuten, Artisten, Handwerkern und Marketendern, sollen Streiflichter auf die älteste Vergangenheit dieses Landstriches geworfen werden. Eine Ausstellung und vielfältige Attraktionen auch für Kinder runden die interessante Veranstaltung ab. Mittelalterlich gewandete Gäste und Kinder unterhalb des „Schwertmaßes“ haben freien Eintritt. Infos und Anmeldung zum Festmahl unter 66 76 49 80. W.S.

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In unserer Ratgeber-Serie wollen wir Ihnen Anregungen aus verschiedenen Bereichen vermitteln. Wir widmen uns Fragen der Rechtsprechung und geben Tips zur Gesundheit. Sie erfahren Neues aus dem Kochstudio, Wissenswertes zum Thema Umwelt sowie vieles Interessantes mehr. HEUTE:

Nr. 119

Habe ich für mich Bestattungsvorsorge getroffen, habe ich tatsächlich eine Sorge weniger?!
Immer zahl- und umfangreicher werden die Vorsorgen, die der Einzelne aufgefordert wird, für sich, für seine Zukunft „Alter“ in der Gegenwart zu treffen. Dazu gehört auch die „Bestattungsvorsorge“, also die inhaltlichen Festlegungen über den wesentlichen (bis detaillierten) Ablauf der eigenen, in der Zukunft liegenden, „dereinstigen“ Bestattung und die Absicherung der Finanzierung. Es gibt bisher vor allem zwei gute Gründe vorzusorgen: 1. Der Betroffene hat keine Angehörigen, die im Falle seines Todes die Bestattung in seinem Sinne in Auftrag geben können. In diesem Falle ist letzten Endes gemäß § 16 Abs. 3 des Bestattungsgesetzes des Landes Berlin das jeweilige Bezirksamt zuständig, einen Bestatter zu beauftragen. Da im Amt wohl kaum Informationen über den Inhalt der Bestattung bekannt sein dürften, können z.B. der Friedhof, die Bestattungsart (Erd-, Feuer-), die Trauerfeier (Redner, Pfarrer, Art der Musik) nicht, wie eigentlich vom Verstorbenen gewünscht, in Auftrag gegeben werden. 2. Wenn zwar Angehörige vorhanden sind, aber die dereinstige Bestattung im Sinne des Verstorbenen an der Bezahlung scheitern könnte, klärt man ebenfalls am besten zu Lebzeiten mit dem Bestatter seines Vertrauens, wieviel Geld wird für die dereinstige Bestattung benötigt und wie stelle ich sicher, daß es meinen Angehörigen zum Zeitpunkt meines Todes zur Verfügung steht. Außerdem sind Regelungen in Kraft getreten, die einen erheblichen finanziellen Mehrbedarf mit sich bringen: Ab dem 1. Januar 2004 hat der Gesetzgeber die bisher für Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen gezahlte Bestattungsbeihilfe (Sterbegeld) von 525 Euro gestrichen. Und schließlich hat das Abgeordnetenhaus eine neue Gebührenordnung für die städtischen Friedhöfe Berlins beschlossen. Darin wird zwar die Gebühr für die Nutzung der Trauerfeierhalle gesenkt, aber vor allem werden die Kosten sogenannter „einfacher“ Bestattungen zum Teil erheblich erhöht. Z.B. kostete vorher die häufig gewünschte Beisetzung einer Urne auf der Urnengemeinschaftsanlage (auch „grüne Wiese“ genannt) ohne Benutzung der Trauerfeierhalle 236,23 Euro. Nach der neuen Gebührenordnung sind dafür 736 Euro, also fast genau 500 Euro mehr, zu bezahlen. Alle bisherigen Bestattungsvorsorgeverträge, in denen eine Beisetzung auf einem städtischen Friedhof in Berlin bestimmt worden ist, sind vom jeweiligen Bestatter zu überprüfen und es wird in der Regel zusätzlicher Finanzbedarf festgestellt werden. Das kann dann durch weitere Einzahlungen bzw. durch den Abschluß einer (weiteren) Lebensversicherung für die dereinstige Bestattung geregelt werden. Wie läuft nun so ein Vorsorgegespräch ab? Zuerst tragen Sie vor, welche grundsätzlichen Entscheidungen Sie bereits getroffen haben oder treffen wollen (Erdoder Feuerbestattung, Bestattungsort, wenn Trauerfeier „ja“, weltliche oder kirchliche Trauerfeier). Sollten Sie an keinen bestimmten Friedhof gebunden sein, weil in der Familie (noch) keine Grabstelle vorgegeben ist, werden Sie wegen der unterschiedlichen Gebühren auf städtisch und kirchlich verwalteten Friedhöfen darüber eingehend beraten. Im Verlauf des Gesprächs werden Sie zu einem Ergebnis gelangen, daß Ihren Vorstellungen weitgehend entspricht. Dann werden die Einzelpreise für die Lieferungen und Leistungen des Bestattungsunternehmens nach dessen derzeit gültiger Preisliste sowie die amtlichen, insbesondere Friedhofsgebühren, und weitere erforderliche Auslagen zusammengestellt, so daß sich die Summe ergibt, die zur Zeit für eine Bestattung zu zahlen wäre. Um in etwa steigende Gebühren und Preise abzuschätzen, müssen Bestatter und Vorsorgender eine Annahme treffen, wann der Sterbefall eintreten könnte, so daß sich die zuvor errechnete Summe „plus x“ ergibt, die vom Vorsorgenden für die Zukunft zu finanzieren ist. Dies kann durch eine Rücklage des Vorsorgenden geschehen. Er verwahrt das Geld – wie früher üblich – in einer Kassette mit einem beiliegenden Zettel „für meine spätere Bestattung, Grabstelle und Trauerfeier wie bei Opa“. Eine sichere und modernere Möglichkeit besteht darin, daß der Vorsorgende nach Unterzeichnung des Bestattungsvorsorgevertrages einen weiteren Vertrag mit dem Bestatter darüber abschließt, daß er den erforderlichen Betrag bei einer dritten Stelle treuhänderisch hinterlegt. Dabei ist die Formulierung „bei einer dritten Stelle treuhänderisch“ sehr wichtig, denn das hinterlegte Geld sollte niemals dem Vermögen des Bestatters zugerechnet werden können. Deshalb stellen Sie dem Bestatter die Frage, wo er das Geld hinterlegt! Eine gute Möglichkeit ist die von unserer Berufsorganisation geschaffene: Hinterlegung des Geldes bei der „Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG“. Diese Einrichtung unterliegt dem strengen deutschen Aktienrecht. Das Geld ist mündelsicher und natürlich verzinslich angelegt und kann vom Bestatter erst mit der entsprechenden Sterbeurkunde abgefordert werden. Eine andere Möglichkeit zur Finanzierung ist der Abschluß einer Sterbegeldversicherung. Dabei ist wichtig, daß die Versicherungssumme auch tatsächlich für alles aufkommt (z.B. enthalten manche Versicherungspakete völlig unzureichende Beträge für amtliche Gebühren mit der Konsequenz, daß dafür später nachzuzahlen ist). Weiterhin sollten Sie auf die darin vereinbarte Regelung zum Bezugsrecht aus der Versicherung im Falle Ihres Ablebens achten. Legen Sie sich dabei auf ein unwiderrufliches Bezugsrecht zugunsten eines Bestattungsunternehmens fest, ist es danach kaum noch möglich, ohne erhebliche finanzielle Verluste ein anderes Unternehmen mit Ihrer dereinstigen Bestattung zu beauftragen. Es gibt also viele gute Gründe bereits beizeiten mit dem Bestatter Ihres Vertrauens zu reden und „Bestattungsvorsorge“ zu treffen. Überwinden Sie einfach bei der nächsten Gelegenheit Ihre Zurückhaltung und besprechen Sie mit dem Bestatter Ihrer Wahl diese Problematik. Sie werden sehr bald bemerken, wieviel fachliche und sachliche Anregungen und Aufklärung Sie erhalten. Abschließend wollen wir die Aussage „Bestattungsvorsorge getroffen – eine Sorge weniger?!“ aus den von uns gemachten Erfahrungen so beantworten: Die Mitbürger, die sich mit dem Thema „Bestattungsvorsorge“ auseinandergesetzt haben und zu Lebzeiten „Alles“ geregelt haben, sprechen danach uns gegenüber von einem Gefühl der Erleichterung und Beruhigung, weil sie jetzt eben „eine Sorge weniger haben“. Bestattungshaus Möwius & Co. Köpenicker Straße 17 12524 Berlin, Tel. 6 73 21 26

Historische Stadtspaziergänge
Auch in diesem Jahr werden Spaziergänge durch Alt-Treptow angeboten. Sie führen vorbei am Sowjetischen Ehrenmal, dem Treptower Park, dem Gasthaus Zenner, der ArchenholdSternwarte und dem Treptower Rathaus. Dabei erhält man Informationen über Persönlichkeiten wie Friedrich Simon Archenhold (Astronom), Alice Archenhold (Mitarbeiterin in der Sternwarte), Liselotte Welskopf-Henrich (Wissenschaftlerin, Autorin von Indianergeschichten), Else Thalemann (Fotografin) und Ruth Werner (Kundschafterin und Schriftstellerin). Treffpunkt für den zwei- bis dreistündigen Spaziergang ist am S-Bahnhof Treptower Park der Ausgang Hafen. Voranmeldungen sind nicht notwendig; Unkostenbeitrag 3 Euro. Termine: 6. April, 4. Mai, 1. Juni, 6. Juli, 3. August und 7. September jeweils um 14 Uhr. Näheres erfährt man bei der Gleichstellungsbeauftragten Christiane Hartmann-Kraatz, Tel. 6172-2309. W.S.

Urbaner Gartenbau
„Urbaner Gartenbau in Berlin“ ist das Thema am 30.3. im Rahmen der Köpenicker Rathausgespräche zum Lokalen Agenda 21-Prozeß im Bezirk. Zur inhaltlichen Ausgestaltung der neuen Professur an der Humboldt-Universität spricht ab 18 Uhr Prof. Dr. Christian Ulrichs. Die Veranstaltung findet im Raum 106 des Rathauses statt. Weitere Informationen unter 6172-2306 oder -5422.

Adlershofer Zeitung
PF 1103 12474 Berlin

Herausgeber
MEDIEN-BÜRO Adlershof verantw. Redakteur Lutz Ebner Tel. 67 98 95 37 Fax 67 98 95 38 redaktionelle Mitarbeit Wolfhard Staneczek Tel. & Fax 677 24 58 Herstellung Eggersdorfer Druck- und Verlagshaus Auflage 3000 Exemplare Erscheinungsweise monatlich Vertrieb über Geschäftsinhaber, Vereine und andere Adlershofer Helfer
        
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