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Bestandsanalyse

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Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2010 Bestandsanalyse

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Impressum Mitglieder der Steuerungsgruppe: Dr. med. Andreas Beyer Dipl. Soz. Päd. Detlef Duscha Dr. habil. pol. Hanna Haupt Dipl. Soz. Eckart Maaß Cornelia Wörster Leiter des Gesundheitsamtes Abteilung Soziales und Sport Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V. Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V. Abteilung Soziales und Sport

Mit Beiträgen von: Detlef Duscha Christoph Noack Gunter Simon Abteilung Soziales und Sport Abteilung Bauen, Stadtplanung und Naturschutz Freier Mitarbeiter Jugendhilfeplanung

Mit freundlicher Unterstützung: Abteilung Jugend, Schule und Umwelt - Jugendhilfeplanung Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

Zusammenstellung und Ausarbeitung: Detlef Duscha Abteilung Soziales und Sport

Layout und Design: Cornelia Wörster Abteilung Soziales und Sport

Herausgeber: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin Abteilung Soziales und Sport 14160 Berlin

1. Auflage 2010, Redaktionsschluss Februar 2010

Druck: Lentz Druck und Medien GmbH

Nachdruck - auch auszugsweise - nur mit Quellenangabe und Genehmigung des Herausgebers

Schutzgebühr: Euro 10,00 (Band I bis III)

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Teil I Bestandsanalyse altersgerechter Angebote und Einrichtungen Kapitel 1. 1.1. 1.2. 2. 2.1. 2.2. 2.3. 2.3.1 2.4 3. 3.1 4. 4.1 5. 5.1 6. 6.1 7. 7.1 7.2 7.3 7.3.1 7.3.1.1 7.3.1.2 7.3.1.3 7.3.2 7.3.3 7.3.3.1. 7.3.4 7.3.4.1 7.3.5 7.3.6 7.3.7 7.3.8 7.4 7.4.1 7.4.1.1 7.4.2 7.4.3 7.4.4 7.4.4.1 7.4.4.2 Titel Lebensweltlich orientierte Räume im RBS Vereinheitlichung von Planungsräumen Lebensweltlich orientierte Räume in Steglitz-Zehlendorf Bevölkerung Bevölkerungsaufbau und Bevölkerungsstruktur Bevölkerung in den Bezirksregionen Bevölkerungsentwicklung bis 2030 Bevölkerungsentwicklung in den Prognoseräumen Zusammenfassung Haushalts- und Familienstruktur Zusammenfassung Bildung und Ausbildung Zusammenfassung Erwerbsstruktur Zusammenfassung Einkommen Zusammenfassung Bestandsanalyse altersgerechter Dienste und Einrichtungen Bezirkliche Infrastruktur Nutzungsstrukturelle Gliederung der Prognoseräume Soziale Infrastruktur Kommunale Einrichtungen und Angebote Beratung, allgemeine Dienstleistungen und wirtschaftliche Hilfen Ehrenamtliche Beratungsangebote Kultur und Bildung Einrichtungen der Sozialversicherung Verbände, Vereine und Institutionen Gemeinnützige Gebrauchtwarenangebote Regionale Beratungsstellen Sonderberatungen Überregionale Beratungsstellen Nachbarschaftseinrichtungen Selbsthilfeorganisationen Sonstige Dienstleistungsangebote Wohnen im Alter Selbständiges Wohnen im Alter Seniorenwohnanlagen Betreutes Wohnen Seniorenwohngemeinschaften Auswertung Befragung der Einrichtungsträger Angebote seniorengerechten Wohnens in den Bezirksregionen Seite 1 1 2 5 5 13 21 27 34 37 43 45 48 49 57 59 63 65 65 67 73 73 73 77 78 79 80 82 83 85 85 88 89 90 91 91 93 98 102 104 104 120

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Kapitel 7.5 7.5.1 7.5.1.1 7.5.1.2 7.5.2 7.5.3 7.5.4 7.6 7.6.1 7.6.2 7.6.2.1 7.6.3 7.6.3.1 7.6.3.2 7.6.4 7.6.5 7.6.6 7.7 7.7.1 7.7.2 7.7.3 7.7.4 7.7.5 7.7.6 7.7.7 7.7.8 7.7.8.1 7.7.8.2 7.8 7.9 7.9.1

Titel Komplementäre Angebote Mobilitätshilfedienste Temporäre Besuchs- und Begleitdienste Begleitdienst Öffentlicher Personennahverkehr Fahrbarer Mittagstisch Stationärer Mittagstisch Hausnotruf Ambulante und stationäre Pflege Pflege und Pflegeversicherung Ambulante Pflegeversorgung Betreute Wohngemeinschaften Tages- und Kurzzeitpflege Tagespflege Kurzzeitpflege Stationäre Pflege Hospize Zusammenfassung Freizeit im Alter Eintritt in den Ruhestand Kommunale Altenhilfe Offene Altenhilfe Seniorenfreizeitstätten Seniorengruppen in Steglitz-Zehlendorf Mehrgenerationenhaus Angebote für ältere Menschen mit Migrationshintergrund Zusammenfassung Offene kommunale Veranstaltungsangebote Gruppen- und Veranstaltungsangebote in Freizeiteinrichtungen Seniorensport Ehrenamtliches Engagement Zusammenfassung

Seite 125 125 126 126 126 127 127 131 131 141 149 157 157 159 161 176 177 179 179 180 181 185 214 225 226 229 229 229 237 249 259

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Längst hat der Begriff „Demographischer Wandel“ Einzug in den allgemeinen Sprachgebrauch genommen. Auf einen kurzen Nenner gebracht beschreibt er die Bevölkerungsentwicklung und die damit einhergehende Veränderung in der Altersstruktur. Für Deutschland heißt das: bei rückläufiger Geburtenrate und höherer Lebenserwartung steigt der Anteil älterer Menschen. Dies zu wissen, ist das eine. Vor Ort vorbereitet zu sein, ist das andere. Auch für die politisch Verantwortlichen in unserem Bezirk SteglitzZehlendorf bedeutet dies, Antworten auf die Frage zu geben, wie wir den Folgen des demographischen Wandels begegnen wollen. Dies bedeutet vor allem, dass die kommunale Infrastruktur dem steigenden Anteil älterer Menschen Rechnung tragen muss. Genau diesem Zweck soll der jetzt vorliegende „Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2010“ dienen. Den Beginn dieses fast dreijährigen Unterfangens markiert dabei ein entsprechender Antrag und Auftrag der CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf, denen die anderen Fraktionen beitraten. Mit dem Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V. war alsbald ein anerkannt kompetenter Partner gefunden, der auch über die von ihm zu erledigenden wissenschaftlichen Arbeiten hinaus stets ansprechbar war und beratend zur Seite stand. Ganz maßgeblichen Anteil am Werden dieses Berichts haben jedoch die über 50-jährigen Bürgerinnen und Bürger unseres Bezirks. 20.000 Fragebögen wurden an sie verteilt, und eine Rücklaufquote von rund 20% gilt unter Fachleuten als außerordentlich hoch. Dabei galt es, 23 (!) Seiten auszufüllen. Herzlichen Dank also an diejenigen, die sich dieser kleinen Mühe unterzogen haben. Hilfreich auch die Beiträge und Hinweise aus den Abteilungen Gesundheit und Bau des Bezirksamts SteglitzZehlendorf und der Seniorenvertretung. Vielen Dank! So haben denn viele nach Kräften mitgewirkt, einen Bericht zu erstellen, der Orientierungen und vielleicht sogar Antworten zu den zukünftigen Herausforderungen geben mag. Den Autoren und dem Bericht wünsche ich ein breites fachkundiges Lesepublikum und freue mich auf die anschließenden, ergebnisoffenen und notwendigen Diskussionen. Denn eines steht schon jetzt fest: Mit diesem Bericht wissen wir mehr also bisher! Machen wir etwas daraus!

Norbert Schmidt Bezirksstadtrat für Soziales und Sport

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1.

Lebensweltlich orientierte Räume (im Regionalen Bezugssystem)

Im Juli 2004 wurde daher dem Senat von Berlin vom Abgeordnetenhaus der Auftrag zur Vereinheitlichung von Planungsräumen für Fachplanungen in Berlin erteilt. Die mit der Umsetzung dieses Auftrages betraute fachliche Arbeitsgruppe unter Federführung des Statistischen Landesamtes musste jedoch feststellen, dass eine aufgabenbedingte Vereinheitlichung der vorhandenen Räume des Regionalen Bezugssystems wie Statistische Gebiete, Verkehrszellen und Teilverkehrszellen mit den Planungs- bzw. Sozialräumen der Jugendhilfeplanung nicht möglich ist. Durch Schaffung einer neuen, lebensweltlich orientierten Raumgliederung als Bestandteil des Regionalen Bezugssystems soll im Ergebnis zukünftig die Bereitstellung statistischer Daten für eben diese lebensweltlich orientierten Räume ermöglicht und damit eine größere Vergleichbarkeit zwischen den unterschiedlichen Berichtssystemen erreicht werden. Durch die nach einheitlichen Kriterien gebildeten und mit den Bezirken abgestimmten lebensweltlich orientierten Räume (LOR) wird eine aufgabengerechte Datenbereitstellung ermöglicht. Dabei wird die neue lebensweltlich orientierte Raumhierarchie mittels der durch bezirkliche Jugendplanung bereits definierten Sozial- und Planungsräume in das bestehende RBS integriert.

1.1

Die Vereinheitlichung von Planungsräumen

Die Vereinheitlichung von Planungsräumen wurde am 01. August 2006 vom Berliner Senat beschlossen und am 17. August durch den Rat der Bürgermeister zur Kenntnis genommen. Oberhalb der Statistischen Blöcke wurden damit berlinweit die neuen Ebenen der lebensweltlich orientierten RBS-Raumhierarchie etabliert. Die Räume der einzelnen Ebenen sind dabei so geschnitten, dass sie von der Einwohnerzahl her eine Vergleichbarkeit gewährleisten: • Planungsräume - unterste Ebene 446 Räume mit durchschnittlich ca. 7.700 Einwohnern, geeignet vorrangig für Analyse und Planung • Bezirksregionen - mittlere Ebene 134 Räume mit durchschnittlich ca. 25.000 Einwohnern, geeignet vorrangig für ämterübergreifende Verwaltungsorganisation • Prognoseräume - oberste Ebene 60 Räume mit durchschnittlich ca. 60.000 Einwohnern, geeignet vorrangig für kleinräumige Bevölkerungsprognosen

1

Quelle: Hartmut Böhmermann, Susanne Jahn, Kurt Nelius, Berliner Statistik, Monatsschrift 08/06, Werkstattbericht zum Projekt „Vereinheitlichung von Planungsräumen“

1

1. Lebensweltlich orienterte Räume

„Das Regionale Bezugssystem (RBS) ist ein stets aktuelles zentrales datenbankgestütztes Verzeichnis aller Berliner Adressen sowie damit verbundener Raumgliederungssystematiken.“1 Das modular aufgebaute Regionale Bezugssystem fußt auf den etwa 15.200 Wohnblöcken, die sich zu 883 Teilverkehrszellen, 338 Verkehrszellen, 195 Statistischen Gebieten und schließlich 12 Berliner Bezirken hierarchisch zusammensetzen. Das RBS wurde Anfang der 80er Jahre als zentrales IT-gestütztes Verzeichnis von Adressen, Straßen und Bezugsräumen in Berlin aufgebaut und wird in der Statistik u.a. für die Organisation von flächenbezogenen Vollerhebungen oder Stichproben sowie bei der Ergebnisaufbereitung benötigt. Die Zuordnung von Sachdaten zu Raumbezügen ermöglicht eine Ergebnisdarstellung auf Ebene von Verkehrszellen oder Statistischen Gebieten. Trotz Veränderungen der Bebauungs- und Verkehrswegestruktur im Laufe der Jahre wurde der Zuschnitt von Verkehrszellen und Statistischen Gebieten nicht adäquat angepasst, so dass bei kleinräumlicher Darstellung von Sachverhalten mittels soziostruktureller Daten die mittlerweile in den Bezirken gewachsene „lebensweltliche Realität“ durch das RBS nicht mehr zweckmäßig abgebildet werden kann.

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Abb. 1.1 Hierarchische Räume im Regionalen Bezugssystem

Bezirk

1. Lebensweltlich orientierte Räume
Bezirksregion Planungsraum Lebensweltlich orientierte Räume
2

Prognoseraum Statistisches Gebiet

VerkehrsZelle

TeilverkehrsZelle Block

Blockseite

Verkehrszellen/ Statistische Gebiete

Adresse

Die Abb. 1.1 zeigt den Aufbau beider hierarchischer Raumgliederungssysteme. Beide Hierarchien zeichnen sich durch Blockschärfe aus (alle Räume setzen sich aus Statistischen Blöcken zusammen, wobei keine Blöcke geschnitten werden) und laufen auf Ebene der Bezirke wieder zusammen. Die Prognoseräume im LOR lassen sich zudem aus den Teilverkehrszellen des RBS bilden.

1.2

Lebensweltlich orientierte Räume im Bezirk Steglitz-Zehlendorf

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf gliedert sich räumlich in 4 Prognoseräume (Ebene 3 – Regionen A – D, angelehnt an die Planungsräume der Jugendhilfeplanung), 8 Bezirksregionen (Ebene 2) sowie in 41 Planungsräume (Ebene 1). Das Schlüssel- und Namensverzeichnis ist der Abb. 1.2 und die kartographische Darstellung der Abb. 1.3 zu entnehmen.
2

Quelle: Hartmut Böhmermann, Susanne Jahn, Kurt Nelius, Berliner Statistik, Monatsschrift 08/06, Werkstattbericht zum Projekt „Vereinheitlichung von Planungsräumen“

2

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Abb. 1.2 Schlüssel- und Namensverzeichnis lebensweltlich orientierter Räume für Steglitz-Zehlendorf

Bezirk
Schlüssel Name Steglitz-Zehlendorf

Prognoseräume Ebene 3
Schlüssel Schlüssel Name Region A

Bezirksregionen Ebene 2
Name Schlüssel

Planungsräume Ebene 1

06

01

01 Schloßstr.

02 Albrechtstr.

02

Region B

03 Lankwitz

04 Ostpreußendamm

03

Region C

05 Teltower Damm

06 Drakestr.

04

Region D

07 Zehlendorf Südwest

08 Zehlendorf Nord

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10

Fichtenberg Schloßstr. Markelstr. Munsterdamm Südende Stadtpark Mittelstr. Bergstr. Feuerbachstr. Bismarckstr. Alt-Lankwitz Komponistenviertel Lankwitz Lankwitz-Kirche Kaiser-Wilhelm-Straße Gemeindepark Lankwitz Lankwitz-Süd Thermometersiedlung Lichterfelde-Süd Königsberger Str. Oberhofer Platz Schütte-Lanz-Str. Berlepschstr. Zehlendorf-Süd Zehlendorf-Mitte Teltower Damm Botanischer Garten Hindenburgdamm Goerzwerke Schweizer Viertel Augustaplatz Lichterfelde-West Wannsee Düppel Nikolassee Krumme Lanke Fischerhüttenstr. Fischtal Zehlendorf-Eiche Hüttenweg Thielallee Dahlem

3

3

Adressverzeichnis für die lebensweltlich orientierten Räume, Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

3

1. Lebensweltlich orienterte Räume

Name

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Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Lebensweltlich orientierte Räume im Bezirk Steglitz-Zehlendorf

10 Dahlem 10 Dahlem 08 Hüttenweg 08 Hüttenweg

08 Zehlendorf Nord
04 Krumme Lanke 04 Krumme Lanke 09 Thielallee 09 Thielallee 06 Fischtal 06 Fischtal

09 Feuer09 Feuerbachstr. bachstr. 01 Fichten10 Bismarckstr. 10 Bismarckstr. 01 Fichtenberg 02 Schloßstr. 08 Bergstr. berg 02 Schloßstr. 08 Bergstr.

01 Schloßstr.

05 Botanischer 05 Botanischer Garten Garten

04 Region D
03 Nikolassee 03 Nikolassee 05 Fischer05 Fischerhüttenstr. hüttenstr. 03 Zehlendorf-Mitte 03 Zehlendorf-Mitte 07 Zehlendorf07 ZehlendorfEiche Eiche

07 Zehlendorf Südwest
01 Berlepschstr. 01 Berlepschstr.

06 Hinden06 Hinden09 Ausgusta- burgdamm 09 Ausgusta- burgdamm platz platz 10 Lichterfelde10 LichterfeldeWest West 09 Königs09 Königsberger Str. berger Str.

06 Drakestr.

03 Region C
08 Schweizer08 Schweizerviertel viertel 04 Teltower 04 Teltower Damm Damm 02 Zehlendorf02 ZehlendorfSüd Süd

01 Wannsee 01 Wannsee

02 Düppel 02 Düppel

05 Teltower Damm

02 Region B
08 Lichter08 Lichterfelde-Süd felde-Süd 07 Goerzwerke 07 Goerzwerke 10 Oberhofer 10 Oberhofer Platz Platz

04 Ostpreußendamm felde-Süd felde-Süd
11 Schütte-Lanz-Str. 11 Schütte-Lanz-Str. 07 Thermometer07 Thermometersiedlung siedlung

1. Lebensweltlich orientierte Räume
03 Markelstr. 03 Markelstr.

4
01 Region A
07 Mittelstr. 07 Mittelstr.

4

4

02 Albrechtstr.

04 Munsterdamm 04 Munsterdamm 06 Stadtpark 06 Stadtpark

05 Südende 05 Südende 02 Kompo02 Komponistenviertel nistenviertel 03 Lankwitz03 LankwitzKirche 01 Alt-Lankwitz Kirche 01 Alt-Lankwitz 04 Kaiser04 Kaiser03 Lankwitz Wilhelm-Str. Wilhelm-Str. 05 Gemeindepark 05 Gemeindepark Lankwitz Lankwitz 06 Lankwitz-Süd 06 Lankwitz-Süd

Abb. 1.3 Lebensweltlich orientierte Räume im Bezirk Steglitz-Zehlendorf

ã Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

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2.

Bevölkerung

Tabelle 2.1

Melderechtlich registrierte Einwohner am Ort der Hauptwohnung in Berlin nach Altersgruppen und Bezirken am 31.12.2007

Bezirk

Insgesamt

Davon im Alter von … bis unter ... Jahren

1

2.1

Bevölkerungsaufbau und Bevölkerungsstruktur in Steglitz-Zehlendorf

Am 31.12.2007 lebten in Steglitz-Zehlendorf insgesamt 286.970 melderechtlich registrierte Einwohner am Ort der Hauptwohnung, davon 132.914 Männer (46,3%) und 154.056 Frauen (53,7%) (vgl. Abb. 2.1.3). Waren die Altersgruppen von 0 bis 20 Jahren etwas stärker mit Männern besetzt, so überwiegt der Frauenanteil vor allem in den Altersgruppen ab 50 Jahren, wobei der Frauenüberschuss bei den 80 bis 90-Jährigen besonders hoch ist (vgl. Abb. 2.1.1). Insgesamt waren 30.786 Ausländer im Bezirk mit dem ersten Wohnsitz gemeldet, was einem Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung von 10,7% entspricht (vgl. Abb.2.1.4). Der Anteil der männlichen Ausländer an der ausländischen Bevölkerung war mit 47,8% geringfügig höher als der Anteil deutscher Männer an der deutschen Bevölkerung (46,3%). Der Anteil der unter 18-Jährigen an der Gesamtbevölkerung lag bei 15,1%, während fast doppelt so viele der Bürgerinnen und Bürger (30,0%) 60 Jahre und älter waren (vgl. Tabelle 2.1.2).

1

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

5

2.1 Bevölkerungsaufbau

Berlin Am 31.12.2007 waren in Steglitz Zehlendorf 286.970 Einwohner melderechtlich registriert, davon waren 86.117 Bürgerinnen und Bürger älter als 60 und 65.798 älter als 65 Jahre (vgl. Tabelle 2.1). In Steglitz-Zehlendorf waren demnach sowohl die tatsächliche Anzahl der Einwohner über 60 Jahren als auch deren Anteil an der Gesamtbevölkerung (Anteil ab 60-Jähriger in Steglitz-Zehlendorf = 30,0%) am 31.12.2007 höher als in allen anderen Berliner Bezirken.

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Abb. 2.1.1

Alterssaufbau der Bevölkerung in Steglitz-Zehlendorf am 31.12.2007

110 105 100 95 90 85 80 75 70 65 60 55 50 45 40 35 30 25 20 15 10 5 3000 2500 2000 1500 1000 500 Männer 0 500 1000 1500 2000 2500 3000 Frauen Frauenüberschuss

2.1 Bevölkerungsaufbau
2
2

Männerüberschuss

Berechnet nach: Materialien des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg,Berlin 2008

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; Berechnungen Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

6

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Tabelle 2.1.1

Melderechtlich registrierte Einwohner am Ort der Hauptwohnung in SteglitzZehlendorf am 31.12.2007 nach Deutschen/Ausländern, Altersgruppen und Geschlecht

3

Tabelle 2.1.2

Melderechtlich registrierte Einwohner am Ort der Hauptwohnung nach ausgewählten Altersgruppen und Anteil an der Gesamtbevölkerung in SteglitzZehlendorf am 31.12.2007
0 bis < 18 Jahre 15,1% 18 bis < 50 Jahre 40,7% 50 bis < 65 Jahre 21,3% 65 bis < 75 Jahre 13,7% 75 bis < 85 Jahre 6,3% > 85 Jahre 2,9%

Altersgruppen Anteil an der Gesamtbevölkerung
4

Wie bereits oben erwähnt, leben in Steglitz-Zehlendorf sowohl absolut als auch prozentual mehr ältere Menschen als in den übrigen Berliner Bezirken. Betrachtet man die Bezirksbevölkerung nach Hauptaltersgruppen (vgl. Tabelle 2.1.2 und Abb. 2.1.2), so waren 44,2% aller Einwohner im Bezirk 50 Jahre und älter. Knapp ein Viertel (22,9%) der Bürgerinnen und Bürger waren am 31.12.2007 65 Jahre und älter.

3, 4

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

7

2.1 Bevölkerungsaufbau

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Abb. 2.1.2

Verteilung der Bevölkerung in Steglitz-Zehlendorf auf ausgewählte Altersgruppen am 31.12.2007

2.1 Bevölkerungsaufbau
5 6
5, 6

75 bis < 85 Jahre 6,3% 65 bis < 75 Jahre 13,7%

> 85 Jahre 2,9% 0 bis < 18 Jahre 15,1%

50 bis < 65 Jahre 21,3%

18 bis < 50 Jahre 40,7%

Abb. 2.1.3

Melderechtlich registrierte Einwohner am Ort der Hauptwohnung in SteglitzZehlendorf am 31.12.2007 nach Geschlechtszugehörigkeit

männlich 46,3%

weiblich 53,7%

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

8

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Abb. 2.1.4

Melderechtlich registrierte Einwohner am Ort der Hauptwohnung in SteglitzZehlendorf am 31.12.2007 nach Staatsangehörigkeit

Ausländer 10,7%

Deutsche 89,3%

7

Zuwanderung im Bezirk Wie viele andere Bezirke auch, ist Steglitz-Zehlendorf stärker von Zuwanderung gekennzeichnet, als dies der Ausländeranteil vermittelt. Mit Datum vom 31.12.2007 wurde die Anzahl der im Bezirk gemeldeten Ausländer mit 30.786 beziffert (vgl.Tab. 2.1.1). Erfasst wurden dabei nur diejenigen Einwohner ohne Deutsche Staatsangehörigkeit und nicht die Zuwanderer. Unter Zuwanderern bzw. Einwohnern mit Migrationshintergrund werden jene Personen verstanden, die Ausländer, eingebürgerte Deutsche, (Spät-) Aussiedler oder Nachkommen von Eltern mit Migrationshintergrund sind. Demnach lebten zum oben genannten Stichtag 60.600 Personen mit Migrationshintergrund in Steglitz-Zehlendorf. Der Anteil von Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung lag damit im Bezirk bei 21,1% und war fast doppelt so hoch wie der Ausländeranteil (vgl. Tab. 2.1.3).

Tabelle 2.1.3

Melderechtlich registrierte Einwohner und Einwohner mit Migrationshintergrund nach Altersgruppen am Ort der Hauptwohnung in Steglitz-Zehlendorf am 31.12.2007
Personen mit Migrationshintergrund
Migranten insgesamt 60660 21,1% unter 18 15094 34,8% im Alter von …. Jahren 18 bis unter 50 50 bis unter 65 65 bis unter 75 75 bis unter 85 29688 10938 3320 1153 25,4% 17,9% 8,4% 6,4% 85 u. mehr 467 5,6%

Einwohner insgesamt 286970 in Prozent der jeweiligen Altersgruppe Gesamtbevölkerung

8

7, 8

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

9

2.1 Bevölkerungsaufbau

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Abb. 2.1.5

Melderechtlich registrierte Einwohner mit Migrationshintergrund am Ort der Hauptwohnung in Steglitz-Zehlendorf am 31.12.2007

2.1 Bevölkerungsaufbau
9
Bezirksregion

Einwohner mit Migrationshintergrund 21,1%

Einwohner ohne Migrationshintergrund 78,9%

Die Anteile von Personen mit Migrationshintergrund an der jeweiligen Altersgruppe der Gesamtbevölkerung im Bezirk sind unterschiedlich hoch. Anteilig die meisten Migranten waren jünger als 50 Jahre, wobei die Altersgruppe der unter 18-Jährigen mit 34,8% besonders stark besetzt ist. 17,9% der künftigen Senioren (50 bis unter 65 Jahren) haben einen Migrationshintergrund, bei den jungen Alten (65 bis unter 75 Jahren) sind es 8,4% und bei den Hochbetagten (85 Jahre und älter) 5,6% dieser Altersgruppe (vgl. Tab. 2.1.3). Vor diesem Hintergrund steht zu erwarten, dass der Anteil von Personen mit Migrationshintergrund bei den Altersgruppen ab 50 Jahren im Bezirk in den kommenden Jahren weiter anwachsen wird.

Tabelle 2.1.4

Melderechtlich registrierte Einwohner am Ort der Hauptwohnung nach Bezirksregionen, Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund in SteglitzZehlendorf am 31.12.2007
Migranten Migranten- Migranten Migranteninsgesamt anteil ab 50 anteil an EW insgesamt Jahren ab 50 Jahren 5.166 24,9% 1.327 15,9% 11.882 23,9% 2.974 14,8% 8.309 20,5% 2.169 11,7% 7.283 21,2% 1.998 12,5% 5.908 18,2% 1.624 10,5% 9.083 20,7% 2.214 12,0% 4.930 19,8% 1.282 11,2% 8.099 20,2% 2.290 12,4% Ausländer Ausländer- Ausländer Ausländerinsgesamt anteil ab 50 antei an EW insgesamt Jahren ab 50 Jahren 2.716 13,1% 775 9,3% 5.947 12,0% 1.665 8,3% 3.890 9,6% 1.097 5,9% 3.144 9,1% 941 5,9% 2.823 8,7% 900 5,8% 4.851 11,0% 1.291 7,0% 2.967 11,9% 746 6,5% 4.448 11,1% 1.405 7,6%

Einwohner Einwohner Anteil EW insgesamt ab 50 ab 50 Jahren Jahren Schloßstraße 20.755 8.356 40,3% Albrechtstraße 49.709 20.129 40,5% Lankwitz 40.528 18.469 45,6% Ostpreußendamm 34.429 15.964 46,4% Teltower Damm 32.528 15.450 47,5% Drakestraße 43.920 18.512 42,1% Zehlendorf Südwest 24.934 11.491 46,1% Zehlendorf Nord 40.167 18.490 46,0%

10

9, 10

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

10

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Abb. 2.1.6

Melderechtlich registrierte Einwohner nach Bezirksregionen, Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund in Steglitz-Zehlendorf am 31.12.2007

50.000 45.000 40.000 35.000 30.000

49.709 43.920 40.528 34.429 32.528 40.167

20.755 25.000 20.000 15.000 10.000 5.000 0 2.716 Schloßstraße 5.947 Albrechtstraße 3.890 Lankwitz 3.144 Ostpreußendamm 2.823 Teltower Damm 5.166 11.882 8.309 7.283 5.908 9.083

24.934

8.099 4.930

4.851 Drakestr.

2.967 Zehlendorf Südwest

4.448 Zehlendorf Nord

Einwohner insgesamt Migranten insgesamt Ausländer insgesamt

11

11

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

11

2.1 Bevölkerungsaufbau

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 2.1.7 Melderechtlich registrierte Einwohner ab 50 Jahren nach Bezirksregionen, Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund in Steglitz-Zehlendorf am 31.12.2007

25.000 20.129

Schloßstraße

Albrechtstraße

Lankwitz

Ostpreußendamm

Teltower Damm

Drakestr.

Zehlendorf Südwest

12

Abb. 2.1.8

Melderechtlich registrierte Einwohner nach Bezirksregionen, Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund in Steglitz-Zehlendorf am 31.12.2007 in Prozent

3 0 ,0% 2 4 ,9 % 2 5 ,0% 23 ,9 % 20 ,5% 2 0 ,0% 2 1, 2% 1 8,2 % 2 0, 7% 1 9 ,8 % 20 ,2 %

1 5 ,0% 1 3 ,1 % 1 0 ,0% 12 ,0 % 9,6 % 1 1,0 % 9,1 % 8 ,7 % 1 1,9 %

Zehlendorf Nord

t

ra ße

ße

m

m

itz

r.

es

ke st

m

am

ra

w

dw

ts t

nk

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Sü

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lb

do

pr

hl en

Te

A

O

A u s lä n d e ra n t eil in sg e s a m t

M ig ra n t e n a n t eil in s g e sa m t

13

12, 13

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

12

Ze

Ze

st

hl

en

do

D

rf

N

or

d

2.1 Bevölkerungsaufbau
5 ,0% 0 ,0%

20.000

18.469 15.964 15.450

18.512

18.490

15.000 11.491 8.356 10.000

5.000

2.974 1.327

2.169

1.998

1.624

2.214

1.282

2.290 Einwohner > 50 Migranten > 50 Ausländer > 50

0

775

1.665

1.097

941

900

1.291

746

1.405

11 ,1%

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

2.2

Bevölkerung in den Bezirksregionen

Die einzelnen Bezirksregionen unterscheiden sich sowohl hinsichtlich ihrer Gesamtbevölkerung als auch ihrer Bevölkerungsstruktur und können aus nachstehenden Tabellen abgelesen werden. Geringfügige Differenzen der Anzahl melderechtlich registrierter Einwohner in den Tabellen sind in Originaldateien verschiedenen Ursprungs begründet.

Bezirksregion Schloßstraße Tabelle 2.2.1
Einwohner
insgesamt 20 755 5 166
14

Melderechtlich registrierte Einwohner und Einwohner mit Migrationshintergrund nach Altersgruppen Bezirksregion Schloßstraße am 31.12.2007
im Alter von … Jahren 50 - < 65 65 - < 75 4 554 2 236 959 233

< 18 2 992 1 234

18 - < 50 9 407 2 605

75 - < 85 1 028 92

85 und > 538 43

Personen mit Migrationshintergrund

Tabelle 2.2.2
Einwohner EW ab 50 insgesamt Jahren 20.749 8.345

Kurzprofil Bezirksregion Schloßstraße am 31.12.2007
Anteil EW ab 50 Jahren 40,2% EW ab 65 Anteil EW Jahren ab 65 Jahren 3.797 18,3% EW 100 Jahre Anzahl Ausländerund älter Ausländer ab anteil an EW 50 Jahren ab 50 Jahren 8 775 9,3% Anzahl MigrantenMigranten ab anteil an EW 50 Jahren ab 50 Jahren 1.327 15,9%

15

Abb. 2.2.1

Anteil von Personen ab 50 Jahren in den Planungsräumen Bezirksregion Schloßstraße am 31.12.2007

6 0,0 %
49 ,1 %

5 0,0 %
36,8% 3 5,2 %

4 0,0 %

3 0,0 %

2 0,0 %

1 0,0 %

0 ,0 %

F ich te n be rg

S ch lo ß straß e

M a rk elstraß e

16

14, 15, 16

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

13

2.2 Bevölkerung in den Bezirksregionen

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bezirksregion Albrechtstraße Tabelle 2.2.3
Einwohner
insgesamt 49 709 11 882
17

Melderechtlich registrierte Einwohner und Einwohner mit Migrationshintergrund nach Altersgruppen Bezirksregion Albrechtstraße am 31.12.2007
im Alter von … Jahren 50 - < 65 65 - < 75 10 110 5 796 2 072 634

< 18 6 740 2 792

18 - < 50 22 840 6 116

75 - < 85 2 906 197

85 und > 1 317 71

2.2 Bevölkerung in den Bezirksregionen
17, 18, 19

Personen mit Migrationshintergrund

Tabelle 2.2.4

Kurzprofil Bezirksregion Albrechtstraße am 31.12.2007
EW ab 65 Anteil EW Jahren ab 65 Jahren 10.012 20,1% EW 100 Jahre Anzahl und älter Ausländer ab 50 Jahren 20 1.665 AusländerAnzahl Migrantenanteil an EW Migranten ab anteil an EW ab 50 Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 8,3% 2.974 14,8%

Einwohner EW ab 50 Anteil EW insgesamt Jahren ab 50 Jahren 49.711 20.113 40,5%

18

Abb. 2.2.2

Anteil von Personen ab 50 Jahren in den Planungsräumen Bezirksregion Albrechtstraße am 31.12.2007

45,0% 44,1% 44,0% 43,3% 43,0%

42,0%

41,0% 40,2% 40,0% 39,4% 39,0% 38,1% 38,0% 39,6% 38,7%

37,0%

36,0%

35,0% Munsterdamm Südende Stadtpark Mittelstraße Bergstraße Feuerbachstraße Bismarckstraße

19

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

14

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bezirksregion Lankwitz Tabelle 2.2.5 Melderechtlich registrierte Einwohner und Einwohner mit Migrationshintergrund nach Altersgruppen Bezirksregion Lankwitz am 31.12.2007

Einwohner
insgesamt 40 528 8 309 < 18 5 478 1 920 18 - < 50 16 581 4 220 im Alter von … Jahren 50 - < 65 65 - < 75 8 259 6 020 1 388 530 75 - < 85 2 936 190 85 und > 1 254 61

Personen mit Migrationshintergrund

20

Tabelle 2.2.6 Kurzprofil Bezirksregion Lankwitz am 31.12.2007
Einwohner insgesamt 40.533 EW ab 50 Anteil EW EW ab 65 Anteil EW Jahren ab 65 Jahren ab 50 Jahren Jahren 18.478 45,6% 10.201 25,2% MigrantenAnzahl AusländerEW 100 Jahre Anzahl und älter Ausländer ab anteil an EW Migranten ab anteil an EW ab 50 Jahren ab 50 Jahren 50 Jahren 50 Jahren 22 1.097 5,9% 2.169 11,7%

21

Abb. 2.2.3

Anteil von Personen ab 50 Jahren in den Planungsräumen Bezirksregion Lankwitz am 31.12.2007

60,0%

52,9% 50,0% 46,7% 43,5% 40,0% 43,9% 42,3%

47,1%

30,0%

20,0%

10,0%

0,0% Alt-Lankwitz Komponistenviertel Lankwitz Lankwitz Kirche Kaiser-Wilhelm-Straße Gemeindepark Lankwitz Lankwitz-Süd

22

20, 21, 22

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

15

2.2 Bevölkerung in den Bezirksregionen

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bezirksregion Ostpreußendamm Tabelle 2.2.7 Melderechtlich registrierte Einwohner und Einwohner mit Migrationshintergrund nach Altersgruppen Bezirksregion Ostpreußendamm am 31.12.2007

Einwohner
insgesamt 34 429 7 283
23

< 18 5 285 1 882

18 - < 50 13 180 3 403

im Alter von … Jahren 50 - < 65 65 - < 75 7 557 5 168 1 395 398

2.2 Bevölkerung in den Bezirksregionen
23, 24, 25

75 - < 85 2 202 147

85 und > 1 037 58

Personen mit Migrationshintergrund

Tabelle 2.2.8

Kurzprofil Bezirksregion Ostpreußendamm am 31.12.2007
EW ab 65 Anteil EW Jahren ab 65 Jahren 8.412 24,4% EW 100 Jahre Anzahl AusländerAnzahl Migrantenund älter Ausländer ab anteil an EW Migranten ab anteil an EW 50 Jahren ab 50 Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 18 941 5,9% 1.998 12,5%

Einwohner EW ab 50 Anteil EW insgesamt Jahren ab 50 Jahren 34.429 15.959 46,4%

24

Abb. 2.2.4

Anteil von Personen ab 50 Jahren in den Planungsräumen Bezirksregion Ostpreußendamm am 31.12.2007

51,0%

50,0%

49,6%

49,0%

48,0% 46,7% 46,6%

47,0%

46,0%

45,0% 44,0% 44,0% 43,5% 43,0%

42,0%

41,0%

40,0% Thermometersiedlung Lichterfelde-Süd Königsberger Straße Oberhofer Platz Schütte-Lanz-Straße

25

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

16

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bezirksregion Teltower Damm Tabelle 2.2.9 Melderechtlich registrierte Einwohner und Einwohner mit Migrationshintergrund nach Altersgruppen Bezirksregion Teltower Damm am 31.12.2007

Einwohner
insgesamt 32 528 5 908
26

< 18 4 996 1 619

18 - < 50 12 082 2 665

75 - < 85 2 338 112

85 und > 1 051 44

Personen mit Migrationshintergrund
1 113 355

Tabelle 2.2.10

Kurzprofil Bezirksregion Teltower Damm am 31.12.2007
EW ab 65 Anteil EW Jahren ab 65 Jahren 8.480 26,1% EW 100 Jahre Anzahl AusländerAnzahl Migrantenund älter Ausländer ab anteil an EW Migranten ab anteil an EW 50 Jahren ab 50 Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 21 900 5,8% 1.624 10,5%

Einwohner EW ab 50 Anteil EW insgesamt Jahren ab 50 Jahren 32.523 15.460 47,5%

27

Abb. 2.2.5

Anteil von Personen ab 50 Jahren in den Planungsräumen Bezirksregion Teltower Damm am 31.12.2007

52,0% 51,3% 50,9%

50,0%

48,0%

46,0%

45,8%

44,0% 43,1%

42,0%

40,0%

38,0% Berlepschstraße Zehlendorf-Süd Zehlendorf-Mitte Teltower Damm

28
26, 27, 28

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

17

2.2 Bevölkerung in den Bezirksregionen

im Alter von … Jahren 50 - < 65 65 - < 75 6 973 5 088

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bezirksregion Drakestraße Tabelle 2.2.11 Melderechtlich registrierte Einwohner und Einwohner mit Migrationshintergrund nach Altersgruppen Bezirksregion Drakestraße am 31.12.2007

Einwohner
2.2 Bevölkerung in den Bezirksregionen
29, 30, 31

insgesamt 43 920 9 083
29

< 18 6 972 2 281

18 - < 50 18 436 4 588

im Alter von … Jahren 50 - < 65 65 - < 75 9 376 5 733 1 567 437

75 - < 85 2 302 146

85 und > 1 101 64

Personen mit Migrationshintergrund

Tabelle 2.2.12
Einwohner insgesamt 43.925

Kurzprofil Bezirksregion Drakestraße am 31.12.2007

EW ab 50 Anteil EW EW ab 65 Anteil EW EW 100 Jahre Anzahl AusländerAnzahl MigrantenJahren ab 50 Jahren ab 65 und älter Ausländer ab anteil an EW Migranten ab anteil an EW Jahren Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 18.511 42,1% 9.119 20,8% 23 1.291 7,0% 2.214 12,0%

30

Abb. 2.2.6

Anteil von Personen ab 50 Jahren in den Planungsräumen Bezirksregion Drakestraße am 31.12.2007

50,0% 43,4% 42,8% 40,0% 42,6% 44,3%

45,0%

38,1% 35,4%

35,0%

30,0%

25,0%

20,0%

15,0%

10,0%

5,0%

0,0% Botanischer Garten Hindenburgdamm Goerzwerke Schweizer Viertel Augustaplatz Lichterfelde-West

31

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

18

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bezirksregion Zehlendorf Südwest Tabelle 2.2.13 Melderechtlich registrierte Einwohner und Einwohner mit Migrationshintergrund nach Altersgruppen Bezirksregion Zehlendorf Südwest am 31.12.2007

Einwohner
2.2 Bevölkerung in den Bezirksregionen
insgesamt 24 934 4 930
32

< 18 3 954 1 100

18 - < 50 9 489 2 548

im Alter von … Jahren 50 - < 65 65 - < 75 5 591 3 589 879 262

75 - < 85 1 518 102

85 und > 793 39

Personen mit Migrationshintergrund

Tabelle 2.2.14
Einwohner insgesamt 24.932

Kurzprofil Bezirksregion Zehlendorf Südwest am 31.12.2007
EW ab 65 Jahren 5.902 Anteil EW EW 100 Jahre Anzahl AusländerAnzahl Migrantenab 65 und älter Ausländer ab anteil an EW Migranten ab anteil an EW Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 23,7% 13 746 6,5% 1.282 11,2%

EW ab 50 Anteil EW Jahren ab 50 Jahren 11.487 46,1%

33

Abb. 2.2.7

Anteil von Personen ab 50 Jahren in den Planungsräumen Bezirksregion Zehlendorf Südwest am 31.12.2007

60,0%

50,2% 50,0% 45,4% 40,3% 40,0%

30,0%

20,0%

10,0%

0,0% Wannsee Düppel Nikolassee

34

32, 33, 34

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

19

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bezirksregion Zehlendorf Nord Tabelle 2.2.15 Melderechtlich registrierte Einwohner und Einwohner mit Migrationshintergrund nach Altersgruppen Bezirksregion Zehlendorf Nord am 31.12.2007

Einwohner
insgesamt 40 167 8 099
35

< 18 6 921 2 266

18 - < 50 14 756 3 543

im Alter von … Jahren 50 - < 65 65 - < 75 8 633 5 821 1 565 471

2.2 Bevölkerung in den Bezirksregionen
35, 36, 37

75 - < 85 2 731 167

85 und > 1 305 87

Personen mit Migrationshintergrund

Tabelle 2.2.16

Kurzprofil Bezirksregion Zehlendorf Nord am 31.12.2007
EW 100 Jahre und älter 24 Anzahl AusländerAnzahl MigrantenAusländer ab anteil an EW Migranten ab anteil an EW 50 Jahren ab 50 Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 1.405 7,6% 2.290 12,4%

Einwohner EW ab 50 Anteil EW EW ab 65 Anteil EW insgesamt Jahren ab 50 Jahren ab 65 Jahren Jahren 40.168
36

18.498

46,1%

9.875

24,6%

Abb. 2.2.8

Anteil von Personen ab 50 Jahren in den Planungsräumen Bezirksregion Zehlendorf Nord am 31.12.2007

60,0%

50,0%

49,1%

49,5%

49,8%

48,2%

47,8%

43,5% 40,0%

30,0%

22,7% 20,0%

10,0%

0,0% Krumme Lanke Fischerhüttenstraße Fischtal Zehlendorf-Eiche Hüttenweg Thielallee Dahlem

37

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

20

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

2.3

Bevölkerungsentwicklung bis 2030

Bevölkerungsentwicklung in Steglitz-Zehlendorf

Tabelle 2.3.1

Bevölkerungsentwicklung in Steglitz-Zehlendorf nach Altersgruppen bis 2030

insgesamt 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030 Veränderung 2007 - 2030 in Prozent 287.086 287.866 288.456 289.031 289.652 290.408 291.130 291.808 292.380 292.912 293.384 293.833 294.255 294.640 295.009 295.317 295.565 295.731 295.824 295.883 295.895 295.879 295.842 295.783 3,0%

0 bis < 18 43.454 43.303 43.231 43.178 43.182 43.170 43.222 43.132 42.951 42.807 42.774 42.717 42.643 42.612 42.557 42.471 42.437 42.356 42.242 42.158 42.076 41.984 41.916 41.837 -3,7%

18 bis < 50 116.771 116.434 115.670 114.836 113.892 112.783 111.355 110.081 108.877 107.796 106.759 105.910 105.414 105.111 104.914 105.036 105.233 105.399 105.551 105.628 105.701 105.732 105.671 105.506 -9,6%

50 bis < 65 61.053 59.845 59.444 60.181 61.413 62.328 63.230 63.913 64.565 65.352 66.160 66.872 67.470 67.774 67.994 67.849 67.436 66.834 66.198 65.478 64.524 63.433 62.406 61.534 0,8%

65 bis < 75 39.451 41.869 42.856 42.433 41.484 41.078 40.858 40.509 39.898 38.878 38.179 37.213 36.434 36.610 37.098 37.088 36.975 36.940 36.958 37.341 38.104 39.076 40.182 41.183 4,4%

75 bis < 85 17.961 17.906 18.656 19.624 20.732 22.052 23.334 24.896 26.690 28.675 30.113 31.710 32.371 31.956 31.155 30.830 30.672 30.495 30.217 29.653 29.265 28.746 28.330 28.511 58,7%

> 85 8.396 8.509 8.599 8.779 8.949 8.997 9.131 9.277 9.399 9.404 9.399 9.411 9.923 10.577 11.291 12.043 12.812 13.707 14.658 15.625 16.225 19.908 17.337 17.212 105,0%

1

Die Gesamtbevölkerung im Bezirk wird von 287.086 Einwohnern im Basisjahr 2007 (Ausgangsbestand am 31.12.2007) auf 295.783 Einwohner im Prognosejahr 2030 ansteigen, was einem Gesamtzuwachs von 3,0% entspricht. Bezogen auf die einzelnen Altersgruppen verlaufen die Entwicklungen stark unterschiedlich.

1

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; Quelle der Ausgangsdaten: Einwohnermelderegister

21

2.3 Bevölkerungsentwicklung

Vorbemerkung Die von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vorgelegte kleinräumige Prognose für die Bevölkerungsentwicklung in Berlin und in den Bezirken dokumentiert den zu erwartenden demografischen Wandel in der Anzahl und im Altersaufbau der Bevölkerung. Vorgelegt wird die Prognose in den Varianten „Basis“, „Wachstum“ und „Schrumpfung“, die sich jeweils durch die Ansätze zur Außenwanderung (Zuzüge und Fortzüge über die Grenzen Berlins) unterscheiden. Da die „Variante Basis“ den zu erwartenden künftigen Entwicklungsverlauf nach derzeitigem Erkenntnisstand am wahrscheinlichsten abbildet, wird für nachfolgende Betrachtungen jeweils die „Basis-Variante“ zugrunde gelegt.

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 2.3.1

Veränderungen im Altersaufbau der Bevölkerung in Steglitz-Zehlendorf nach Altersgruppen 2007 bis 2030

2.3 Bevölkerungsentwicklung
2
2

120,0% 105,0% 100,0%

80,0%

60,0%

58,7%

40,0%

20,0% 3,0% 0,0% -3,7% -9,6% -20,0%
insgesamt 0 bis < 18 18 bis < 50 50 bis < 65 65 bis < 75 75 bis < 85 > 85

0,8%

4,4%

Die Gesamtbevölkerung im Bezirk wird von 287.086 Einwohnern im Basisjahr 2007 (Ausgangsbestand am 31.12.2007) auf 295.783 Einwohner im Prognosejahr 2030 ansteigen, was einem Gesamtzuwachs von 3,0% entspricht. Bezogen auf die einzelnen Altersgruppen verlaufen die Entwicklungen stark unterschiedlich. Die größten Bevölkerungsverluste werden bei der Bevölkerung im Alter von 18 bis unter 50 Jahren mit -9,6% erwartet. Bevölkerungsrückgänge werden auch für die Altersgruppe der 0- bis 18-Jährigen vorausgesagt (-3,7%). Dagegen gibt es Bevölkerungsgewinne bei der Bevölkerung über 50 Jahren. Während der Bevölkerungsanteil der künftigen Senioren (50 bis unter 65 Jahren) mit 0,8% Wachstum fast stagniert und auch bei den jungen Alten (65 bis unter 75 Jahren) mit 4,4 % ein eher moderater Zuwachs prognostiziert wird, steigt der Bevölkerungsanteil der 75- bis unter 85-Jährigen um 58,7% während sich der Anteil der Hochbetagten gleichzeitig mehr als verdoppelt (+105,0%) (vgl. Abb. 2.3.1.) Der Anteil der Einwohner ab 65 Jahren an der Gesamtbevölkerung wird von 22,9% im Basisjahr 2007 auf 29,3% im Prognosejahr 2030 ansteigen. Insgesamt gesehen wird der Anteil der jungen Bevölkerung im Bezirk weiter abnehmen während die älteren Bevölkerungsgruppen stark anwachsen. Die Veränderungen in Anzahl und Altersaufbau der Bevölkerung sind ebenfalls ursächlich für die Zunahme der Gesamtbevölkerung im Prognosejahr 2030. Absolut gesehen wird die Bevölkerung bis unter 50 Jahren von 160.225 im Jahr 2007 um 12.882 auf 147.343 Einwohner schrumpfen (-8,0%), während zeitgleich die Bevölkerung ab 50 Jahren von 126.861 um 21.579 Einwohner auf 148.440 klettern wird (+17,0%).

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; Quelle der Ausgangsdaten: Einwohnermelderegister

22

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Der demografische Wandel im Bezirk zwischen 2007 und 2030 wird in der nachfolgenden Abb. 2.3.2 anschaulich gemacht.

Abb. 2.3.2

Bevölkerungsentwicklung in Steglitz-Zehlendorf 2007 – 2030 nach ausgewählten Jahren und Altersgruppen in Prozent

45,0% 40,7% 40,0% 37,2% 35,7% 35,0% 35,7% 35,7%

30,0%

25,0% 21,3% 20,0% 15,1% 15,0% 13,7% 10,0% 6,3% 5,0% 9,1% 13,6% 14,7% 22,1%

23,0%

22,4% 20,8%

14,5% 12,4% 10,8%

14,3% 12,5% 10,2%

14,1% 13,9% 9,6%

5,0% 2,9% 0,0% 2007
0 bis < 18

5,8%

3,2% 2015

3,6% 2020 2025 2030

18 bis < 50

50 bis < 65

65 bis < 75

75 bis < 85

> 85

3

3

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; Quelle der Ausgangsdaten: Einwohnermelderegister

23

2.3 Bevölkerungsentwicklung

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Veränderungen im Altersaufbau nach Geschlecht Neben den schon erwähnten Gewichtsverschiebungen bei den Altersgruppen zu Ungunsten der jungen Bevölkerung lässt sich aus der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung auch ein zweiter Trend ablesen; insbesondere dann, wenn man die Bevölkerungsgruppen ab 75 Jahren differenziert nach Geschlechtern betrachtet. Lag der Anteil der Männer im Alter von 75 bis unter 85 Jahren an der Gesamtbevölkerung 2007 noch bei 2,3%, so wird sich dieser bis zum Jahr 2020 auf 4,7% verdoppeln und dann bis zum Prognosejahr 2030 leicht auf 4,0% zurückgehen, während der Anteil der Frauen dieser Altersgruppe insgesamt vergleichsweise nur moderat ansteigt und 2030 einen Anteil von 5,7% an der Gesamtbevölkerung ausmacht (+42,5%). Der Männeranteil an dieser Bevölkerungsgruppe wird sich dem zufolge von 36,5% im Basisjahr 2007 auf 41,2% im Prognosejahr erhöhen. Noch deutlicher ist diese Entwicklung bei den Hochbetagten. Der Anteil der Männer ab 85 Jahren an der Gesamtbevölkerung wird sich von 0,6% im Basisjahr 2007 auf 2,1% im Prognosejahr 2030 erhöhen und damit mehr als verdreifachen, während auch in dieser Altersgruppe nur ein vergleichsweise schwächeres Anwachsen des Frauenanteils zu verzeichnen ist (+60,1%). Der Anteil der Männer an der Altersgruppe der Hochbetagten wird damit von 20,7% im Jahr 2007 auf 36,2% im Jahr 2030 ansteigen. Die hier beschriebenen Veränderungen können aus den Tabellen 2.3.2 und 2.3.3 sowie aus den dazugehörigen Abb. 2.3.3 bis 2.3.5 abgelesen werden.

2.3 Bevölkerungsentwicklung
4, 5

Tabelle 2.3.2 Bevölkerungsentwicklung in Steglitz-Zehlendorf 2007 bis 2030 nach ausgewählten Jahren, Altersgruppen und Geschlecht
Jahr 0 bis < 18 18 bis < 50 50 bis < 65 65 bis < 75 75 bis < 85 > 85
4

2007

2015

2020

2025

2030

22.205 55.720 28.569 18.262 6.471 1.758

21.249 61.051 32.484 21.189 11.490 6.638

21.933 51.280 30.163 18.221 11.397 2.668

21.018 57.597 34.402 21.677 15.293 6.731

21.832 49.353 31.810 16.352 13.717 3.532

20.780 55.758 35.964 20.285 18.239 7.045

21.652 49.516 30.970 16.628 12.769 5.303

20.590 56.035 35.228 20.330 17.448 9.355

21.441 49.429 28.812 18.738 11.792 6.322

20.396 56.077 32.722 22.445 16.719 10.890

Tabelle 2.3.3

Veränderung im Altersaufbau in Steglitz-Zehlendorf 2007 bis 2030 nach ausgewählten Jahren, Altersgruppen und Geschlecht in Prozent der jeweiligen Gesamtbevölkerung

Jahr 0 bis < 18 18 bis < 50 50 bis < 65 65 bis < 75 75 bis < 85 > 85
5

2007

2015

2020

2025

2030

7,7% 19,4% 10,0% 6,4% 2,3% 0,6%

7,4% 21,3% 11,3% 7,4% 4,0% 2,3%

7,5% 17,5% 10,3% 6,2% 3,9% 0,9%

7,2% 19,7% 11,8% 7,4% 5,2% 2,3%

7,4% 16,8% 10,8% 5,5% 4,7% 1,2%

7,1% 18,9% 12,2% 6,9% 6,2% 2,4%

7,3% 16,7% 10,5% 5,6% 4,3% 1,8%

7,0% 18,9% 11,9% 6,9% 5,9% 3,2%

7,2% 16,7% 9,7% 6,3% 4,0% 2,1%

6,9% 19,0% 11,1% 7,6% 5,7% 3,7%

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; Quelle der Ausgangsdaten: Einwohnermelderegister

24

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 2.3.3

Veränderung im Altersaufbau der männlichen Bevölkerung in Steglitz-Zehlendorf 2007 bis 2030 nach ausgewählten Jahren und Altersgruppen in Prozent

25,0%

19,4% 20,0% 17,5% 16,8% 16,7%

15,0%

10,0% 10,0%

10,3%

10,8%

10,5% 9,7%

7,5% 7,7% 6,4% 5,0% 6,2%

7,4% 5,5%

7,3% 5,6% 7,2% 6,3%

2,3% 0,6% 0,0% 2007 0 bis < 18

3,9% 0,9%

4,7% 1,2%

4,3%

4,0% 2,1%

1,8% 2020 2025 2030

2015

18 bis < 50

50 bis < 65

65 bis < 75

75 bis < 85

> 85

6

Abb. 2.3.4 2007

Veränderung im Altersaufbau der weiblichen Bevölkerung in Steglitz-Zehlendorf bis 2030 nach ausgewählten Jahren und Altersgruppen in Prozent

25,0%

21,3% 19,7% 20,0% 18,9% 18,9% 19,0%

15,0% 11,8% 12,2% 11,9% 11,1% 10,0% 7,4% 7,4% 5,0% 4,0% 7,4% 7,2% 5,2% 3,2% 2,3% 0,0% 2007 0 bis < 18 2015 2020 2025 2030 2,3% 2,4% 7,1% 6,9% 6,2% 7,0% 6,9% 5,9%

11,3%

7,6% 6,9% 5,7% 3,7%

18 bis < 50

50 bis < 65

65 bis < 75

75 bis < 85

> 85

7

6, 7

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; Quelle der Ausgangsdaten: Einwohnermelderegister

25

2.3 Bevölkerungsentwicklung

16,7%

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 2.3.5

Entwicklung der Anteile von Männern und Frauen in ausgewählten Altersgruppen in Steglitz-Zehlendorf zwischen 2007 und 2030

90,0%

2.3 Bevölkerungsentwicklung
8
8

80,0%

79,3%

70,0% 63,5% 60,0% 63,8% 58,8%

50,0%

40,0% 36,5% 30,0%

41,2% 36,2%

20,0%

20,7%

10,0%

0,0% 2007 Männer 75 bis < 85 Frauen 75 bis < 85 Männer > 85 2030 Frauen > 85

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; Quelle der Ausgangsdaten: Einwohnermelderegister

26

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

2.3.1

Bevölkerungsentwicklung in den Prognoseräumen

Die Bevölkerungsentwicklung verläuft im Bezirk Steglitz-Zehlendorf kleinräumig betrachtet nicht homogen. Die unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Prognoseräumen werden nachfolgend dargestellt.

Tabelle 2.3.1.1

Bevölkerungsentwicklung im Prognoseraum Region A nach Altersgruppen 2007-2030

insgesamt 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030 Veränderung 2007 - 2030 in Prozent 70.494 70.499 70.499 70.510 70.547 70.647 70.732 70.822 70.892 70.961 71.017 71.066 71.113 71.173 71.247 71.293 71.341 71.377 71.397 71.419 71.442 71.456 71.468 71.479 1,4%

0 bis < 18 9.762 9.701 9.642 9.669 9.647 9.658 9.675 9.670 9.641 9.606 9.584 9.577 9.559 9.560 9.536 9.517 9.512 9.496 9.467 9.451 9.431 9.410 9.395 9.378 -3,9%

18 bis < 50 32.247 32.165 31.950 31.672 31.479 31.203 30.868 30.531 30.231 29.973 29.758 29.555 29.448 29.378 29.352 29.389 29.436 29.470 29.504 29.521 29.542 29.549 29.533 29.494 -8,5%

50 bis < 65 14.664 14.462 14.493 14.712 14.985 15.251 15.439 15.594 15.742 15.897 16.023 16.178 16.291 16.318 16.339 16.267 16.157 15.987 15.813 15.649 15.429 15.183 14.946 14.759 0,6%

65 bis < 75 8.032 8.493 8.655 8.531 8.374 8.315 8.347 8.385 8.364 8.260 8.250 8.099 7.978 8.050 8.170 8.202 8.183 8.192 8.222 8.289 8.442 8.660 8.913 9.124 13,6%

75 bis < 85 3.934 3.812 3.885 4.045 4.177 4.333 4.513 4.764 5.036 5.375 5.576 5.859 5.971 5.894 5.774 5.734 5.756 5.797 5.806 5.760 5.762 5.689 5.634 5.687 44,6%

> 85 1.855 1.866 1.874 1.881 1.885 1.887 1.890 1.878 1.878 1.850 1.826 1.798 1.866 1.973 2.076 2.184 2.297 2.435 2.585 2.749 2.836 2.965 3.047 3.037 63,7%

9

9

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; Quelle der Ausgangsdaten: Einwohnermelderegister

27

2.3 Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungsentwicklung Prognoseraum Region A Im Prognoseraum Region A wird die Gesamtbevölkerung nur halb so stark anwachsen wie im Bezirksdurchschnitt. Die größten Bevölkerungsgewinne werden in der Altersgruppe der 65- bis unter 75-Jährigen erwartet. Im Vergleich zu den anderen Prognoseräumen sind das die bei weitem größten Zuwächse in dieser Bevölkerungsgruppe. Genau entgegengesetzt ist die Entwicklung in den Altersgruppen der 75- bis unter 85-Jährigen und der Hochbetagten ab 85 Jahren; hier werden gemessen an den übrigen Prognoseräumen die geringsten Bevölkerungszuwächse prognostiziert.

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 2.3.1.1

Veränderungen im Altersaufbau im Prognoseraum Bezirksregion A (2007-2030)

70,0% 63,7%

2.3 Bevölkerungsentwicklung
10
10

60,0%

50,0% 44,6% 40,0%

30,0%

20,0% 13,6% 10,0% 1,4% 0,0% -3,9% -10,0% -8,5% 0,6%

-20,0% insgesamt 0 bis < 18 18 bis < 50 50 bis < 65 65 bis < 75 75 bis < 85 > 85

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; Quelle der Ausgangsdaten: Einwohnermelderegister

28

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bevölkerungsentwicklung Prognoseraum Region B Für den Prognoseraum Region B wird eine unterdurchschnittliche Zunahme der Gesamtbevölkerung von 1,7% erwartet. Gekennzeichnet ist die Region B durch überdurchschnittlich hohe Verluste in der Bevölkerungsgruppe der 0- bis unter 18-Jährigen, die mit -9,6% mit Abstand höher sind als in den übrigen Prognoseräumen.

insgesamt 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030 Veränderung 2007 - 2030 in Prozent 75.001 75.106 75.170 75.215 75.271 75.358 75.451 75.531 75.605 75.680 75.744 75.810 75.897 75.954 76.030 76.094 76.147 76.187 76.220 76.233 76.246 76.255 76.265 76.264 1,7%

0 bis < 18 10.807 10.644 10.528 10.456 10.372 10.314 10.267 10.194 10.128 10.047 10.052 10.020 9.990 9.985 9.967 9.943 9.932 9.917 9.891 9.864 9.837 9.811 9.793 9.768 -9,6%

18 bis < 50 29.761 29.732 29.583 29.315 29.033 28.697 28.275 27.922 27.568 27.274 26.970 26.709 26.574 26.452 26.385 26.404 26.440 26.465 26.493 26.502 26.516 26.515 26.497 26.453 -11,1%

50 bis < 65 15.816 15.508 15.402 15.642 16.053 16.306 16.575 16.718 16.895 17.056 17.264 17.430 17.581 17.643 17.678 17.629 17.514 17.344 17.146 16.922 16.647 16.318 16.025 15.774 -0,3%

65 bis < 75 11.188 11.719 11.869 11.711 11.336 11.139 11.040 10.894 10.692 10.403 10.160 9.938 9.738 9.805 9.995 10.002 9.975 9.953 10.003 10.122 10.351 10.628 10.946 11.224 0,3%

75 bis < 85 5.138 5.207 5.493 5.770 6.081 6.480 6.835 7.269 7.735 8.255 8.681 9.060 9.188 9.057 8.776 8.652 8.599 8.539 8.447 8.296 8.178 8.075 7.976 8.049 56,7%

> 85 2.291 2.296 2.295 2.321 2.396 2.422 2.459 2.534 2.587 2.618 2.617 2.653 2.826 3.012 3.229 3.464 3.687 3.969 4.240 4.527 4.717 4.908 5.028 4.996 118,1%

11

11

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; Quelle der Ausgangsdaten: Einwohnermelderegister

29

2.3 Bevölkerungsentwicklung

Tabelle 2.3.1.2

Bevölkerungsentwicklung im Prognoseraum Region B nach Altersgruppen 2007-2030

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 2.3.1.2

Veränderungen im Altersaufbau im Prognoseraum Bezirksregion B (2007-2030)

140,0%

120,0%

118,1%

2.3 Bevölkerungsentwicklung
12
12

100,0%

80,0%

56,7% 60,0%

40,0%

20,0%

1,7% 0,0% -0,3% -9,6% -20,0% insgesamt 0 bis < 18 18 bis < 50 50 bis < 65 -11,1%

0,3%

65 bis < 75

75 bis < 85

> 85

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; Quelle der Ausgangsdaten: Einwohnermelderegister

30

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bevölkerungsentwicklung Prognoseraum Region C Die für den Prognoseraum Region C erwartete Bevölkerungsentwicklung entspricht in großen Teilen dem bezirklichen Durchschnitt. Der mit 3,3% über dem Bezirksdurchschnitt liegende Anstieg der Gesamtbevölkerung ist durch Bevölkerungszuwächse in den Altersgruppen der 50- bis unter 65-Jährigen, der 65- bis unter 75-Jährigen und der 75- bis unter 85-Jährigen begründet.

Tabelle 2.3.1.3

insgesamt 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030 Veränderung 2007 - 2030 in Prozent
76.476 76.729 76.919 77.109 77.324 77.563 77.810 78.042 78.233 78.419 78.566 78.714 78.843 78.948 79.037 79.104 79.149 79.160 79.154 79.134 79.102 79.081 79.054 79.000

0 bis < 18 11.996 11.976 11.975 11.905 11.930 11.914 11.939 11.938 11.879 11.840 11.830 11.807 11.806 11.787 11.772 11.745 11.737 11.706 11.686 11.667 11.650 11.635 11.622 11.601 -3,3%

18 bis < 50 30.518 30.398 30.154 29.971 29.674 29.389 28.993 28.639 28.297 27.967 27.656 27.420 27.227 27.139 27.068 27.096 27.155 27.212 27.246 27.262 27.280 27.289 27.278 27.228 -10,8%

50 bis < 65 16.349 16.016 15.919 16.204 16.590 16.834 17.087 17.325 17.539 17.841 18.129 18.348 18.579 18.709 18.783 18.767 18.656 18.489 18.319 18.114 17.845 17.542 17.261 17.005 4,0%

65 bis < 75 10.821 11.507 11.803 11.622 11.307 11.196 11.143 10.977 10.745 10.441 10.224 9.960 9.724 9.800 9.951 9.936 9.893 9.909 9.905 10.037 10.264 10.521 10.834 11.138 2,9%

75 bis < 85 4.640 4.648 4.863 5.159 5.548 5.940 6.332 6.804 7.392 7.948 8.339 8.783 8.964 8.784 8.523 8.417 8.367 8.263 8.144 7.965 7.835 7.694 7.560 7.609 64,0%

> 85 2.152 2.184 2.205 2.248 2.275 2.290 2.316 2.359 2.381 2.382 2.388 2.396 2.543 2.729 2.940 3.143 3.341 3.581 3.854 4.089 4.228 4.400 4.499 4.419 105,3%

3,3%

13

13

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; Quelle der Ausgangsdaten: Einwohnermelderegister

31

2.3 Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungsentwicklung im Prognoseraum Region C nach Altersgruppen 2007-2030

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 2.3.1.3

Veränderungen im Altersaufbau im Prognoseraum Bezirksregion C (2007-2030)

120,0% 105,3%

2.3 Bevölkerungsentwicklung
14
14

100,0%

80,0%

64,0% 60,0%

40,0%

20,0% 4,0%

3,3% 0,0% -3,3% -10,8% -20,0%

2,9%

insgesamt

0 bis < 18

18 bis < 50

50 bis < 65

65 bis < 75

75 bis < 85

> 85

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; Quelle der Ausgangsdaten: Einwohnermelderegister

32

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bevölkerungsentwicklung Prognoseraum Region D Kennzeichnend für den Prognoseraum D sind die in fast allen Altersgruppen, gemessen am Bezirksdurchschnitt, verlaufenden untypischen Entwicklungen. Die Zunahme der Gesamtbevölkerung dieses Prognoseraumes mit 6,0% bei weitem höher als in allen anderen Prognoseräumen und trägt damit nennenswert zum Anwachsen der Gesamtbezirksbevölkerung bei. Die Region D ist ebenfalls der einzige Prognoseraum im Bezirk, wo mit 1,8% Bevölkerungsgewinne bei den 0- bis 18-Jährigen erwartet werden. Augenfällig ist darüber hinaus der prognostizierte Zuwachs von 131,6% bei den Hochbetagten.
2.3 Bevölkerungsentwicklung

Tabelle 2.3.1.4

Bevölkerungsentwicklung im Prognoseraum Region D nach Altersgruppen 2007-2030

insgesamt 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030 Veränderung 2007 - 2030 in Prozent 65.115 65.531 65.877 66.193 66.502 66.836 67.134 67.406 67.638 67.852 68.055 68.236 68.405 68.554 68.695 68.828 68.933 69.009 69.069 69.094 69.105 69.091 69.058 69.040 6,0%

0 bis < 18 10.889 10.978 11.087 11.149 11.230 11.285 11.339 11.328 11.304 11.290 11.302 11.309 11.293 11.281 11.283 11.265 11.256 11.239 11.204 11.176 11.150 11.129 11.107 11.090 1,8%

18 bis < 50 24.245 24.143 23.986 23.882 23.699 23.490 23.221 22.988 22.781 22.589 22.380 22.234 22.164 22.134 22.111 22.154 22.204 22.256 22.315 22.345 22.366 22.375 22.366 22.332 -7,9%

50 bis < 65 14.224 13.861 13.631 13.624 16.785 13.937 14.132 14.278 14.382 14.551 14.745 14.913 15.020 15.100 15.189 15.180 15.108 15.013 14.923 14.791 14.312 14.392 14.173 13.999 -1,6%

65 bis < 75 9.410 10.152 10.525 10.564 10.464 10.427 10.325 10.249 10.094 9.775 9.546 9.211 8.996 8.958 8.982 8.944 8.931 8.888 8.827 8.893 9.049 9.266 9.483 9.697 3,0%

75 bis < 85 4.249 4.239 4.415 4.645 4.931 5.300 5.656 6.055 6.528 7.095 7.519 8.009 8.244 8.217 8.082 8.028 7.952 7.897 7.819 7.631 7.490 7.290 7.163 7.163 68,6%

> 85 2.098 2.158 2.233 2.329 2.393 2.397 2.461 2.508 2.549 2.552 2.563 2.560 2.688 2.864 3.048 3.257 3.482 3.716 3.981 4.258 4.438 4.639 4.766 4.859 131,6%

15

15

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; Quelle der Ausgangsdaten: Einwohnermelderegister

33

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 2.3.1.4

Veränderungen im Altersaufbau im Prognoseraum Bezirksregion D (2007-2030)

140,0% 131,6%

2.3 Bevölkerungsentwicklung
16

120,0%

100,0%

80,0% 68,6% 60,0%

40,0%

20,0% 6,0% 1,8% 0,0% -1,6% -7,9% -20,0% 3,0%

insgesamt

0 bis < 18

18 bis < 50

50 bis < 65

65 bis < 75

75 bis < 85

> 85

2.4
•

Zusammenfassung
Am 31.12.2007 lebten in Steglitz-Zehlendorf sowohl absolut als auch prozentual mehr ältere Menschen als in den übrigen Berliner Bezirken; 44,2% aller Einwohner waren älter als 50 und 22,9% älter als 65 Jahre. Am stärksten besetzt bei den ab 50-Jährigen ist die Altersgruppe der 50- bis unter 65-Jährigen mit 21,3%, gefolgt von den 65- bis unter 75-Jährigen mit einem Anteil an der Gesamtbevölkerung von 13,7%. Insgesamt 60.600 Bürgerinnen und Bürger bzw. 21,1% der Bezirksbevölkerung waren am 31.12.2007 Migranten. Der Migrantenanteil an der Bevölkerungsgruppe ab 50 Jahren lag am gleichen Stichtag bei 38,3%, wobei die Bevölkerungsgruppe der 50- bis unter 65-jährigen Migranten mit 17,9% bei den ab 50-Jährigen am stärksten ausgeprägt war. Es ist daher zukünftig mit einer Zunahme des Migrantenanteils in den Altersgruppen ab 65 Jahren zu rechnen. In den Bezirksregionen lagen die Anteile von Migranten an der Altersgruppe ab 50 Jahren zwischen 10,5% (Teltower Damm) und 15,9% (Schloßstraße). Die zahlenmäßig größten Konzentrationen von Einwohnern ab 50 Jahren mit einem Migrationshintergrund fanden sich in den Bezirksregionen Albrechtstraße (2.974 Einwohner mit Migrationshintergrund), Zehlendorf Nord (2.290 Einwohner) und Drakestraße (2.214 Einwohner).

•

•

16

Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung; Quelle der Ausgangsdaten: Einwohnermelderegister

34

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

•

Die Konzentrationen von Einwohnern ab 50 Jahren schwanken ebenfalls in den einzelnen Bezirksregionen und lagen zwischen 40,2% (Schloßstraße) und 47,5% (Teltower Damm). Die höchste Anzahl von Einwohnern ab 50 Jahren gab es in den Bezirksregionen Albrechtstraße (20.113 EW), Drakestraße (18.511 EW) und Zehlendorf Nord (18.498 EW). Die Bezirksbevölkerung wird bis zum Jahr 2030 um 3,0% anwachsen; im Bezirk SteglitzZehlendorf werden dann 295.783 Bürgerinnen und Bürger leben. Gleichzeitig setzt sich der (Über-)Alterungsprozess fort. Bevölkerungsverluste werden für die Altersgruppen bis unter 50 Jahren vorausgesagt; sie werden bei der Altersgruppe der 18- bis unter 50-Jährigen mit 9,6% am höchsten sein. Dem stehen durchgängige Bevölkerungsgewinne in allen Altersgruppen ab 50 Jahren gegenüber, wobei die Altersgruppen der 75- bis unter 85-Jährigen (+58,7%) und die der Hochbetagten ab 85 Jahren (+105,0%) die größten Zuwächse verzeichnen werden. Der Anteil der Männer an den Einwohnern der Altersgruppen ab 75 Jahren wird proportional stärker ansteigen als der Frauenanteil derselben Altersgruppen, womit der gegenwärtig in diesen Altersgruppen bestehende Frauenüberschuss zu Gunsten der männlichen Bevölkerung bis 2030 weiter abgebaut wird. Die Bevölkerungsentwicklung in den Prognoseräumen wird inhomogen verlaufen. Die geringsten Bevölkerungszuwächse in den Altersgruppen der ab 75-Jährigen wird es im Prognoseraum Region A geben, welcher gleichzeitig durch die größten Zugewinne in der Altersgruppe der Jungen Senioren von 65 bis unter 75 Jahren gekennzeichnet ist. Der mit Abstand größte Rückgang der jungen Bevölkerung von 0 bis unter 18 Jahren wird mit -9,6% für den Prognoseraum Region B bis 2030 erwartet. Während die Bevölkerungsentwicklung im Prognoseraum Region C in groben Zügen der für den Gesamtbezirk prognostizierten Entwicklung entsprich, weist die Vorhersage für den Prognoseraum Region D einige Besonderheiten auf: Mit einem Zuwachs von 6,0% wird die Bevölkerung vergleichsweise überproportional stark zu den übrigen Prognoseräumen zunehmen, wobei die Region D der einzige Prognoseraum im Bezirk mit Bevölkerungsgewinnen der Altersgruppe der 0- bis 18-Jährigen sein wird. Eine überdurchschnittlich starke Zunahme wird mit +131,6% für die Altersgruppe der Hochbetagten über 85 Jahren angenommen.

•

•

35

2.3 Bevölkerungsentwicklung

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

2.3 Bevölkerungsentwicklung

36

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

3.

Haushalts- und Familienstruktur

Neben den Einpersonenhaushalten dominieren im Bezirk die Haushalte mit zwei Haushaltsangehörigen, wobei der Anteil der Zweipersonenhaushalte 2007 (32,8%) gegenüber dem Vergleichsjahr 2004 (34,0%) leicht zurückgegangen ist. In Dreipersonenhaushalten lebten 2007 zehn Prozent der Bürgerinnen und Bürger (2004 = 10,5%) und in Haushalten mit vier und mehr Personen waren es 7,6% (2004 = 8,1%).

Tabelle 3.1

Privathaushalte in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken, Staatsangehörigkeit der Bezugsperson und Haushaltsgröße

Bezirk

EinpersonenPrivathaushalte Mehrpersonenhaushalte Haushaushalte mit ... Personen Anzahl Personen haltszudarunter zu4 größe sammen weiblich sammen 2 3 und mehr in 1 000 Personen in 1 000 187,8 173,5 218,8 199,7 119,3 161,4 189,4 166,4 128,9 127,9 141,9 125,9 1 940,9 330,6 269,5 356,2 319,6 223,6 286,9 334,7 304,9 232,5 249,3 253,2 240,2 3 401,1 1,8 1,6 1,6 1,6 1,9 1,8 1,8 1,8 1,8 1,9 1,8 1,9 1,8 105,9 115,9 129,5 119,6 54,0 80,1 97,9 88,0 55,6 52,5 69,9 59,1 1 028,0 45,2 53,9 63,0 65,8 30,3 45,2 47,3 42,5 31,6 24,6 36,1 30,5 516,0 81,9 57,5 89,2 80,2 65,3 81,4 91,5 78,4 73,3 75,4 72,0 66,8 912,9 50,0 34,9 57,3 54,7 40,1 52,9 58,0 47,8 51,7 44,6 45,2 38,7 575,8 14,3 12,7 18,3 13,9 14,3 16,1 17,0 12,5 14,0 19,3 16,5 14,7 183,6 17,7 10,0 13,6 11,5 11,0 12,3 16,4 18,1 7,6 11,5 10,4 13,5 153,6

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin davon mit deutscher Bezugsperson mit ausländischer Bezugsperson

1 708,1 232,8

2 929,2 471,9

1,7 2,0

917,2 110,8

476,1 39,9

790,8 122,1

521,8 53,9

156,9 26,6

112,1 41,5

2

1 2

Quelle: Sozialstrukturatlas Steglitz-Zehlendorf 2005, Mikrozensus 2004 Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

37

3. Haushalts- und Familienstruktur

Haushalte Im Berichtsjahr 2007 lebten im Bezirk Steglitz-Zehlendorf 286.900 Personen in 161.400 Privathaushalten mit einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von 1,8 Personen (Haushaltsgröße im Berliner Durchschnitt = ebenfalls 1,8 Personen), davon waren 80.100 (49,6%) Einpersonen- und 81.400 Mehrpersonenhaushalte (50,4%) (vgl. Tab. 3.1). Im Vergleich zur Haushaltsstruktur 2004 (siehe Sozialstrukturatlas Steglitz-Zehlendorf 2005, Kapitel 31) sind die Anteile der Einpersonenhaushalte von 47,4% (2004) auf insgesamt 49,6% (2007) angewachsen. Die Singularisierung im Bezirk hat damit leicht zugenommen. Betrachtet man diese Entwicklung nach geschlechtspezifischen Gesichtspunkten, so hat sich der Anteil von Einpersonenhaushalten mit einem männlichen Haushaltsvorstand von 18,9% im Vergleichsjahr 2004 auf 21,6% im Berichtsjahr 2007 erhöht, wobei der Anteil von Einpersonenhaushalten mit einem weiblichen Haushaltsvorstand nahezu unverändert bei 28,0% liegt (2004 = 28,5%).

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 3.1

Privathaushalte in Steglitz-Zehlendorf im Jahr 2007 nach Haushaltsgröße

3. Haushalts- und Familienstruktur
3
3

4- und mehr Personenhaushalte 7,6% 3-Personenhaushalte 10,0%

1-Personenhaushalte männlich 21,6%

2-Personenhaushalte 32,8%

1-Personenhaushalte weiblich 28,0%

Haushalte mit Kindern Mehr als drei Viertel aller Haushalte (76,8%) in Steglitz-Zehlendorf waren 2007 kinderlos. Im Vergleich zu 2004 (75,9% Haushalte ohne Kinder) hat sich dieser Anteil damit weiter vergrößert. Von 161.400 Haushalten waren insgesamt 37.500 Haushalte mit Kindern ohne Altersbegrenzung, in 10.200 Haushalten lebten Kinder über 18 Jahren (6,3% aller Haushalte), in weiteren 15.400 Haushalten (9,5%) lebte ein Kind unter 18 Jahren und in 12.000 Haushalten (7,4%) lebten zwei Kinder unter 18 Jahren (vgl. Tab. 3.2). Verglichen mit 2004 wird eine Verschiebung der Präferenz zu Gunsten von Haushalten mit zwei und mehr Kindern erkennbar. Dabei ist der Anteil von Haushalten mit einem Kind von 11,6 % (2004) auf 9,5% im Jahr 2007 leicht zurückgegangen; gleichzeitig ist eine Zunahme von Haushalten mit mehr als zwei Kindern von 6,7% (2004) auf 7,4% im Berichtsjahr 2007 zu beobachten. Damit lag Steglitz-Zehlendorf jeweils über dem Berliner Durchschnitt von 9,7% bezogen auf Haushalte mit einem Kind bzw. 6,6% bezogen auf Haushalte mit zwei und mehr Kindern.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

38

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 3.2

Privathaushalte in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken, Staatsangehörigkeit der Bezugsperson und Anzahl der Kinder

Bezirk

Insgesamt

Haushalte ohne Kinder

Haushalte mit 1 Kindern

darunter mit Kindern unter 18 Jahren

davon mit ... einem Kind 2 und mehr Kindern

in 1 000 Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin davon mit deutscher Bezugsperson mit ausländischer Bezugsperson

187,8 173,5 218,8 199,7 119,3 161,4 189,4 166,4 128,9 127,9 141,9 125,9
1 940,9

147,0 145,0 178,0 164,6 86,2 123,9 148,6 129,1 100,2 88,1 106,7 93,4
1 510,7

40,9 28,4 40,7 35,1 33,1 37,5 40,9 37,3 28,6 39,8 35,3 32,5
430,2

32,5 22,7 31,5 26,0 23,9 27,3 31,0 28,0 21,0 26,0 21,6 24,3
315,8

16,2 14,1 19,6 16,3 14,7 15,4 18,8 13,9 14,2 17,2 13,9 14,4
188,5

16,3 8,6 11,9 9,7 9,2 12,0 12,2 14,1 6,8 8,8 7,7 9,9
127,3

1 708,1 232,8

1 357,0 153,7

351,1 79,1

252,2 63,6

161,3 27,2

90,9 36,4

_____
1 im Haushalt lebende ledige Kinder ohne Altersbegrenzung

4

Abb. 3.2

Haushalte mit Kindern in Steglitz-Zehlendorf im Jahr 2007

H aushalte m it 2 und m ehr Kindern unter 18 Jahren 7,4%
H aushalte m it 1 Kind unter 18 J ahren 9,5%

H aus halte m it Kindern über 18 J ahren 6,3%

H aushalte ohne Kinder 76,8%

5

4, 5

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

39

3. Haushalts- und Familienstruktur

Insgesamt

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Familienstand Der größte Anteil der Bezirksbevölkerung lebte 2007 in ehelicher Gemeinschaft (42,7%). Fast genau so viele Bürgerinnen und Bürger waren ledig (39,2%) (vgl. Tab. 3.3). Verglichen mit 2004 haben sich die Familienstände im Bezirk nur wenig verändert. Um 11,0% zugenommen hat der Anteil Geschiedener an der Gesamtbevölkerung und lag 2007 bei 10,1% (2004 = 9,1%), während der Anteil Lediger leicht um 2,5% zurückgegangen ist. Verwitwet waren 8,0% der Bürgerinnen und Bürger (2004 = 7,8%).
3. Haushalts- und Familienstruktur

Tabelle 3.3

Bevölkerung in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Familienstand

Bezirk

Insgesamt

ledig

darunter Familienstand verheiratet verwitwet in 1 000

geschieden

Insgesamt

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf
Berlin davon männlich weiblich deutsch ausländisch

326,9 266,3 359,6 315,8 224,4 288,9 332,1 305,8 236,8 250,1 258,4 242,5
3 407,7

166,5 171,7 198,8 146,6 89,3 113,3 150,2 138,8 93,0 102,2 120,1 97,1
1 587,5

116,2 64,1 106,6 112,2 94,2 123,3 135,2 121,9 103,3 107,4 96,8 108,1
1 289,3

14,1 9,0 21,0 20,7 19,4 23,2 17,6 18,6 16,7 11,7 17,2 17,9
207,2

28,9 19,4 31,8 35,7 21,4 29,2 27,2 26,4 23,2 28,7 24,2 19,3
315,3

1 667,2 1 740,5 2 936,2 471,5

853,9 733,6 1 389,7 197,8

643,5 645,8 1 069,4 219,9

33,9 173,2 194,7 12,5

129,7 185,6 276,0 39,3

6

6

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

40

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 3.3

Bevölkerung in Steglitz-Zehlendorf im Jahr 2007 nach Familienstand

verwittwet 8,0% ledig 39,2%

verheiratet 42,7%

7

Familien mit Kindern Mit Einführung des Lebensformkonzeptes als Standard für die Veröffentlichung familienbezogener Ergebnisse im statistischen Berichtswesen wurde das traditionelle Familienkonzept abgelöst und dem Betrachter eine sehr viel differenziertere Sichtweise ermöglicht.Unter Familien werden alle Eltern-Kind-Gemeinschaften in einem Haushalt verstanden, wobei eine Familie dabei immer zwei Generationen umfasst. Zu den Familien gehören Ehepaare, nichteheliche und gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften/-gemeinschaften (ohne Trauschein) sowie allein erziehende Mütter und Väter mit ledigen Kindern. Durch die mit dem Lebensformkonzept eingebrachten Differenzierungen ist ein direkter Vergleich der Familientypenstrukturen 2007 mit denen des Jahres 2004 nicht möglich. Dennoch ist festzustellen, dass Ehepaare mit Kindern nach wie vor der vorherrschende Familientyp im Bezirk sind, wobei eine Gewichtsverschiebung zu Gunsten der Ehepaare mit 2 und mehr Kindern stattgefunden hat. Dominierten 2004 noch die 1-Kind-Familien mit einem Anteil von 32,2% (2007 = 27,5%), so waren es 2007 die Familien mit 2 und mehr Kindern (32,6%). Alleinerziehende mit Kindern sind in Steglitz-Zehlendorf fast ausschließlich Frauen (92,1% aller Alleinerziehenden); der Anteil von Männern an allen Alleinerziehenden liegt nur bei 7,9% (vgl. Tab. 3.4 und Abb. 3.4).

7

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

41

3. Haushalts- und Familienstruktur

geschieden 10,1%

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 3.4

Familien mit Kindern unter 18 Jahren* in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken, Staatsangehörigkeit, Familientyp und Anzahl der Kinder

Bezirk

Insgesamt

zusammen

Ehepaare davon mit ... 1 2 und mehr Kind Kindern in 1 000

Lebensgemeinschaften

Alleinerziehende zusammen darunter Frauen

3. Haushalts- und Familienstruktur
8, 9

Insgesamt Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin davon mit deutscher Bezugsperson mit ausländischer Bezugsperso Kinder unter 18 Jahren
* in der Familie lebende ledige Kinder

32,6 22,9 31,3 25,9 23,8 27,3 30,8 27,9 21,0 26,1 21,6 24,3
315,5

20,6 11,2 13,7 14,6 14,0 16,4 17,7 17,7 9,5 12,7 9,8 14,8
172,9

8,4 6,1 6,3 7,9 7,7 7,5 9,7 6,8 5,5 7,8 5,8 7,8
87,3

12,2 5,2 7,5 6,7 6,3 8,9 8,1 10,9 / / / 6,9
85,6

/ / 7,8 / / / / / / / / /
42,4

10,1 7,9 9,8 8,8 7,6 7,6 9,7 8,1 7,4 9,1 7,3 6,9
100,2

9,4 6,6 9,1 8,5 6,8 7,0 8,4 6,3 6,9 8,3 6,8 5,9
90,0

245,4 70,0 485,4

125,7 47,2 289,8

70,5 16,8
x

55,2 30,4
x

37,7 / 56,8

82,0 18,2 138,8

73,3 16,7 126,4

8

Abb. 3.4

Familien mit Kindern unter 18 Jahren in Steglitz-Zehlendorf im Jahr 2007 nach Familientyp

alleinerziehende Männer 2,3%

Ehepaare mit 1 Kind 27,5%

alleinerziehende Frauen 25,6%

Lebensgemeinschaften mit Kindern 12,0%

Ehepaare mit 2 und mehr Kindern 32,6%

9

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

42

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

3.1

Zusammenfassung

Die Hälfte der Privathaushalte im Bezirk waren Einpersonenhaushalte mit mehrheitlich einem weiblichen Haushaltsvorstand. Bei einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von 1,8 Personen dominierten die Zweipersonenhaushalte, die knapp ein Drittel (32,8%) aller Haushalte im Bezirk ausmachten. Kinderlos waren mehr als drei Viertel (76,8%) aller Haushalte im Bezirk, wobei deren Anteil im Vergleich mit 2004 weiter gewachsen ist. Bei Haushalten mit Kindern hat mit Blick auf 2004 der Anteil von Haushalten mit zwei und mehr Kindern zu- und der Anteil von 1-Kind-Haushalten abgenommen. Im Familienstand der Ehe lebten 2007 gut zwei Fünftel (42,7%) der Bürgerinnen und Bürger; mit 39,2% war der Anteil Lediger an der Bezirksbevölkerung nahezu gleich groß. Im Gegensatz zum Vergleichsjahr 2004 waren 2007 Ehepaare mit zwei Kindern der dominierende Familientyp in Steglitz-Zehlendorf; sie stellten fast ein Drittel (32,6%) aller Familien mit Kindern im Bezirk. Ein Viertel (25,6%) der Familien waren allein erziehende Frauen, wogegen der Anteil allein erziehender Männer mit 2,3% den mit Abstand geringsten Anteil aller Familien im Bezirk ausmachte.

43

3. Haushalts- und Familienstruktur

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

3. Haushalts- und Familienstruktur 44

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

4.

Bildung und Ausbildung

Allgemeine Schulbildung Einer umfassenden und fundierten allgemeinen Schulbildung kommt bezogen auf den Besuch weitergehender Bildungseinrichtungen, die Berufswahl, die spätere Behauptung auf dem Arbeitsmarkt und die damit verbundenen Möglichkeiten zur Einkommenserzielung eine Schlüsselposition zu. Bezogen auf den allgemeinen Schulabschluss verfügte die Bevölkerung in Steglitz-Zehlendorf 2007 über eine überdurchschnittlich gutes Bildungsniveau. Fast vierzig Prozent (38,9%) der Bezirksbevölkerung konnten die Schulausbildung mit dem Abitur bzw. der Fachhochschulreife abschließen. Gegenüber dem Jahr 2004 (34,5% Fachhochschulreife/Abitur) hat der Anteil der Bürgerinnen und Bürger mit Abitur bzw. Fachhochschulreife deutlich zugenommen und liegt ebenfalls weit über dem Berliner Durchschnitt (Berlin 2007 = 31,9% Fachhochschulreife/Abitur). Leicht zugenommen hat dagegen der Anteil an Haupt- und Volksschulabsolventen mit 19,2% gegenüber dem Vergleichsjahr 2004 (18,9%), obgleich dieser immer noch unter dem Berliner Durchschnitt (Berlin 2007 = 2,2%) liegt. Der Anteil von Bürgerinnen und Bürgern ohne Schulabschluss lag 2007 bei 3,2% und ist damit verglichen mit 2004 (2,3%) ebenfalls gestiegen. Waren 2004 noch 20,4% der Bevölkerung Schüler oder noch nicht schulpflichtig, so ist dieser Anteil im Berichtsjahr 2007 deutlich auf 15,7% zurückgegangen. Weitere Einzelheiten können der Tabelle 4.1 und der dazugehörigen Abb. 4.1 entnommen werden.

Tabelle 4.1

Bevölkerung in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und allgemeinem Schulabschluss

Bezirk

Insgesamt

mit allgemeinem Schulabschluss

Haupt-/ Volksschule

davon mit Abschluss der ... Polytechn. Oberschule d. Realehem. DDR schule in 1 000

Fachhochschulreife, Abitur

ohne Schulabschluss

noch nicht schulpflichtig, Schüler

Berlin Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Insgesamt davon männlich weiblich deutsch ausländisch

326,9 266,3 359,6 315,8 224,4 288,9 332,1 305,8 236,8 250,1 258,4 242,5
3 407,7

230,8 210,8 308,2 263,2 171,0 234,2 267,2 222,2 199,5 205,7 217,3 188,8
2 719,0

62,4 46,3 51,6 56,6 68,8 55,5 81,7 97,8 54,0 49,6 62,7 68,9
756,1

11,2 13,4 59,2 / / / / / 45,8 66,2 62,3 /
278,8

47,9 31,6 41,5 62,2 56,0 62,5 74,4 59,4 31,2 38,0 34,1 57,3
596,3

109,3 119,6 155,8 141,7 42,9 112,4 108,2 60,8 68,4 51,9 58,2 58,6
1 087,8

35,9 17,5 / 10,9 15,7 9,3 14,9 30,1 6,6 / / 11,2
163,1

60,2 38,0 47,9 41,7 37,6 45,4 50,1 53,5 30,7 41,3 36,6 42,5 525,6

1 667,2 1 740,5 2 936,2 471,5

1 318,1 1 400,9 2 422,7 296,4

356,3 399,8 664,4 91,7

135,4 143,5 277,3 /

261,6 334,7 539,1 57,2

564,8 523,0 941,9 146,0

78,5 84,6 69,7 93,4

270,6 254,9 443,8 81,8

1

1

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

45

4. Bildung und Ausbildung

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 4.1

Bevölkerung in Steglitz-Zehlendorf im Jahr 2007 nach allgemeinem Schulabschluss

Haupt-/ Volksschule

19,2%

4. Bildung und Ausbildung
2
2

Polytechn. Oberschule d. ehem. DDR

1,3%

Realschule

21,6%

Fachhochschulreife, Abitur

38,9%

ohne Schulabschluss

3,2%

noch nicht schulpflichtig, Schüler

15,7%

0,0%

5,0%

10,0%

15,0%

20,0%

25,0%

30,0%

35,0%

40,0%

45,0%

Berufliche Ausbildung Knapp vierzig Prozent (37,5%), und damit die große Mehrheit der Bezirksbevölkerung, hatte im Berichtsjahr 2007 eine Lehr- bzw. Anlernausbildung abgeschlossen. Gegenüber 2004 (36,5%) ist dieser Anteil leicht gestiegen und entspricht dem Berliner Durchschnitt von 37,2%. Ohne beruflichen Ausbildungsabschluss waren 21,8% der Bürgerinnen und Bürger. Damit lag der Bezirk zwar unter dem Berliner Durchschnitt von 26,2%, gegenüber dem Vergleichsjahr 2004 (19,8%) hat jedoch der Anteil von Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung zugenommen. Deutlich angestiegen ist auch der Anteil von Hochschulabsolventen im Bezirk. Ein Fünftel (20,7%) der Bezirksbevölkerung konnte 2007 ein abgeschlossenes Hochschulstudium bzw. eine Promotion nachweisen; 2004 lag dieser Anteil noch bei 16,7%. Steglitz-Zehlendorf liegt dabei weit über dem Berliner Durchschnitt von 14,0%. Bezieht man die Absolventen der Fachhochschulen mit ein, so verfügte knapp ein Viertel (24,1%) der Bürgerinnen und Bürger über einen Studienabschluss. Weiteres kann der Tabelle 4.2 und der Abb. 4.2 entnommen werden.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

46

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 4.2

Bevölkerung in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und beruflichem Ausbildungsabschluss

Bezirk

Insgesamt

davon mit berufsbildendem bzw. Hochschulabschluss Lehr-/ FachFachHochAnlernschulhochschulabausabschulab2 3 4 bildung schluss schluss schluss in 1 000

ohne beruflichen Ausbildungsabschluss

Personen unter 15 Jahren, ohne Angabe

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin

326,9 266,3 359,6 315,8 224,4 288,9 332,1 305,8 236,8 250,1 258,4 242,5
3 407,7

77,8 71,8 127,3 103,4 96,9 108,4 126,7 119,1 104,9 113,0 118,6 99,3
1 267,3

19,6 15,5 36,1 19,4 14,1 13,8 15,8 10,4 26,3 23,6 22,1 12,4
229,1

12,5 11,4 20,9 16,4 6,9 9,8 13,2 6,9 13,8 12,3 11,4 10,6
146,1

51,0 47,8 74,4 69,5 12,0 59,9 49,7 21,2 28,5 22,2 20,4 21,8
478,4

118,0 90,7 63,7 76,2 67,4 62,9 88,2 107,0 41,2 50,8 59,5 66,6
892,3

48,0 29,1 37,2 31,0 27,0 34,1 38,6 41,2 22,1 28,1 26,4 31,6 394,4 202,4 192,0 332,5 61,9

davon
männlich weiblich Deutsche Ausländer

1 667,2 1 740,5 2 936,2 471,5

603,4 664,0 1 182,4 84,9

100,8 128,3 215,9 13,2

86,1 60,1 133,1 13,1

259,8 218,6 410,0 68,4

414,8 477,6 662,3 230,0

_____
1 Anlernausbildung, Berufliches Praktikum, Berufsvorbereitungsjahr, Abschluss einer Lehrausbildung, Vorbereitungsdienst für den mittleren Dienst in der Öffentlichen Verwaltung, Berufsqualifizierender Abschluss an einer Berufsfachschule/ Kollegschule, Abschluss einer einjährigen Schule des Gesundheitswesens 2 Meister-/Technikerausbildung oder gleichwertiger Fachschulabschluss, Abschluss einer zwei- oder dreijährigen Schule des Gesundheitswesens, Abschluss einer Fachakademie oder Berufsakademie, Abschluss einer Verwaltungsfachhochschule, Abschluss der Fachschule der ehemaligen DDR 3 Fachhochschulabschluss, auch Ingenieurschulabschluss (ohne Verwaltungsfachhochschule) 4 Hochschulabschluss, Promotion

3

3

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

47

4. Bildung und Ausbildung

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 4.2

Bevölkerung in Steglitz-Zehlendorf im Jahr 2007 nach beruflichem Ausbildungsabschluss

Lehr-/ Anlernausbildung

37,5%

4. Bildung und Ausbildung
4

Fachschulabschluss

4,8%

Fachhochschulabschluss

3,4%

Hochschulabschluss

20,7%

ohne beruflichen Ausbildungsabschluss

21,8%

Personen unter 15 Jahren, ohne Angabe

11,8%

0,0%

5,0%

10,0%

15,0%

20,0%

25,0%

30,0%

35,0%

40,0%

4.1

Zusammenfassung

Das Bildungsniveau in Steglitz-Zehlendorf ist überdurchschnittlich hoch. Der Bevölkerungsanteil mit Abitur und Fachhochschulreife hat im Vergleich zu 2004 weiter zugenommen und lag 2007 mit 38,9% weit über dem Berliner Durchschnitt (31,9%). Jeweils etwa ein Fünftel der Bezirksbevölkerung hatte einen Realschul- (21,6%) bzw. Haupt- oder Volksschulabschluss. Der Anteil von Bürgern ohne allgemeinen Schulabschluss ist gegenüber dem Vergleichsjahr 2004 angestiegen und lag im Berichtsjahr bei 3,2%. Kennzeichnend für den Bezirk ist auch das hohe Maß der beruflichen Qualifikation seiner Bewohner, insbesondere der überdurchschnittlich hohe Anteil von Hochschul- und Fachhochschulabsolventen (24,1%). Zu registrieren ist gegenüber 2004 jedoch ebenso ein leichter Anstieg der Bevölkerungsgruppe ohne abgeschlossene Berufsausbildung (21.8%), wenngleich dieser auch unterhalb des Berliner Durchschnitts liegt.

4

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

48

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

5.

Erwerbsstruktur

*

Erwerbstätige „...sind Personen im Alter von 15 und mehr Jahren, die in der Berichtswoche wenigstens 1 Stunde für Lohn oder sonstiges Entgelt irgendeiner beruflichen Tätigkeit nachgehen bzw. in einem Arbeitsverhältnis stehen (einschließlich Soldaten und Soldatinnen sowie mithelfende Familienangehörige), selbständig ein Gewerbe oder eine Landwirtschaft betreiben oder einen Freien Beruf ausüben.“1 Personen mit einer „geringfügigen Beschäftigung“ im Sinne der Sozialversicherungsregelungen gelten ebenfalls als erwerbstätig. ** Erwerbslose sind „...Personen ohne Erwerbstätigkeit, die sich in den letzten 4 Wochen aktiv um eine Arbeitsstelle bemüht haben und sofort, d.h. innerhalb von 2 Wochen, für die Aufnahme einer Tätigkeit zur Verfügung stehen, unabhängig davon, ob sie beim Arbeitsamt als Arbeitslose gemeldet sind.“2

Tabelle 5.1

Bevölkerung in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Beteiligung am Erwerbsleben

davon Erwerbspersonen Bezirk Insgesamt zusammen Erwerbstätige Erwerbslose Nichterwerbspersonen darunter überwiegender Lebensunterhalt durch ... Hartz IV 1 zusammen Rente Von Sp. 1 Ausländer

in 1 000 Insgesamt Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin davon männlich weiblich deutsch ausländisch

326,9 266,3 359,6 315,8 224,4 288,9 332,1 305,8 236,8 250,1 258,4 242,5
3 407,7

167,6 163,1 216,9 171,4 101,4 140,1 171,8 150,0 117,1 145,2 142,1 111,3 1 798,0

128,5 130,4 191,0 147,0 83,0 126,7 146,0 117,9 103,6 119,1 118,0 93,3
1 504,3

39,1 32,7 25,9 24,5 18,4 13,5 25,8 32,1 13,5 26,1 24,1 18,0
293,7

159,3 103,2 142,7 144,4 123,0 148,8 160,3 155,8 119,7 104,9 116,3 131,2
1 609,7

55,4 30,6 69,3 68,0 62,3 75,6 73,7 70,8 77,6 48,9 57,9 66,2
756,4

25,9 10,7 / 7,4 8,8 6,0 9,6 16,7 / 8,6 7,7 8,2
117,3

104,6 59,1 18,6 58,4 25,8 25,6 56,2 62,6 / 7,6 21,1 27,7
471,5

1 667,2 1 740,5 2 936,2 471,5

962,1 835,8 1 543,8 254,1

787,5 716,8 1 329,2 175,1

174,6 119,1 214,6 79,0

705,1 904,6 1 392,4 217,3

318,5 437,9 718,6 37,8

51,0 66,3 71,3 46,1

248,0 223,5
x x

_____
1 Leistungen nach Hartz IV (ALG II, Sozialgeld)

3

1, 2 3

Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Informationen zum Mikrozensus 2006, erschienen September 2007 Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

49

5. Erwerbsstruktur

Beteiligung am Erwerbsleben Die Erwerbstätigkeit ist ein maßgeblicher Schlüssel zur Bestreitung des Lebensunterhaltes. In Steglitz-Zehlendorf wurden 2007 insgesamt 140.100 Erwerbspersonen (Erwerbstätige* und Erwerbslose** gezählt, das waren 5.800 weniger als 2004. Der Anteil von Erwerbspersonen (d.h. Personen, die eine unmittelbar oder mittelbar auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausüben oder suchen) an der Bezirksbevölkerung lag 2007 im Bezirk bei 48,5% und war damit kleiner als im Vergleichsjahr 2004 (50,6%). 90,4% aller Erwerbspersonen in Steglitz-Zehlendorf waren erwerbstätig und nur 9,6% erwerbslos. Damit hat der Anteil der Erwerbstätigen an den Erwerbspersonen gegenüber 2004 (85,4%) weiter zugenommen (vgl. Abb. 5.1). Über die Hälfte der Bezirksbevölkerung (51,5%) waren Personen, die keinerlei auf Erwerb gerichtete Tätigkeit ausübten oder suchten (Nichterwerbspersonen), dabei ist zu berücksichtigen, dass wiederum über die Hälfte (50,8%) der Nichterwerbspersonen Rentenbezieher waren (vgl. Abb. 5.2).

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 5.1

Erwerbspersonen in Steglitz-Zehlendorf im Jahr 2007

5. Erwerbsstruktur
4

Erwerbslose 9,6%

Erwerbstätige 90,4%

Abb. 5.2

Nichterwerbspersonen in Steglitz-Zehlendorf im Jahr 2007

Sonstige 45,2%

Rentenbezieher 50,8%

Leistungsempfänger Hartz IV 4,0%

5

4, 5

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

50

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Die Erwerbslosenquote (prozentualer Anteil der Erwerbslosen an den jeweiligen Erwerbspersonen) ist in Steglitz-Zehlendorf von 14,6% im Jahr 2004 spürbar auf 9,6% im Berichtsjahr zurückgegangen und war ebenso wie 2004 die niedrigste im Bezirksvergleich (vgl. Abb. 5.3). Hier sei der Hinweis gestattet, das dieses keine nur für Steglitz-Zehlendorf typische Entwicklung war, denn auch im Berliner Durchschnitt ist die Erwerbslosenquote von 21,4% (2004) auf 16,3% im Berichtsjahr infolge rückläufiger Arbeitslosigkeit gesunken.

Abb. 5.3

Erwerbslosenquote in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken

Steglitz-Zehlendorf Treptow-Köpenick Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Tempelhof-Schöneberg Reinickendorf Berlin Lichtenberg Marzahn-Hellersdorf Spandau Friedrichshain-Kreuzberg Neukölln Mitte 0,0% 5,0%

9,6% 11,5% 11,9% 14,3% 15,0% 16,1% 16,3% 17,0% 18,0% 18,2% 20,1% 21,4% 23,4% 10,0% 15,0% 20,0% 25,0%

6

6

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

51

5. Erwerbsstruktur

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

In Steglitz-Zehlendorf waren im Berichtsjahr 126.400 Bürgerinnen und Bürger erwerbstätig, und damit 1.800 Personen mehr als 2004. Geringfügig angestiegen ist somit auch die Erwerbstätigenquote (prozentualer Anteil der Erwerbstätigen an der jeweiligen Bevölkerungsgruppe) von 43,2% im Jahr 2004 auf 43,8% im Berichtsjahr (vgl. Abb. 5.4).

Abb. 5.4
5. Erwerbsstruktur
7
7

Erwerbstätigenquote in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken

Spandau Reinickendorf Neukölln Mitte Treptow-Köpenick Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Berlin Lichtenberg Charlottenburg-Wilmersdorf Marzahn-Hellersdorf Friedrichshain-Kreuzberg Pankow 0,0% 10,0% 20,0% 30,0%

37,0% 38,5% 38,5% 39,3% 43,8% 43,8% 44,0% 44,1% 45,7% 46,5% 47,6% 49,0% 53,1% 40,0% 50,0% 60,0%

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

52

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 5.2

Erwerbstätige in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken, Geschlecht und Altersgruppen

darunter im Alter von ... bis unter ... Jahren Bezirk Insgesamt 15 - 25 25 - 35 35 - 45 45 - 55 55 - 65

in 1 000
Insgesamt Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin darunter weiblich Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Zusammen

128,5 130,4 191,0 147,0 83,0 126,7 146,0 117,9 103,6 119,1 118,0 93,3
1 504,3

12,6 14,8 20,7 11,3 9,1 6,7 12,6 13,6 9,6 15,1 19,0 10,7
155,8

41,1 50,2 54,0 28,7 13,9 22,0 31,9 23,1 22,3 19,2 23,3 14,0
343,7

39,0 36,7 64,4 38,9 24,8 34,8 43,9 36,1 31,4 28,6 29,7 25,9
434,2

21,7 20,2 34,2 37,3 22,4 32,6 33,2 27,9 25,6 38,0 30,5 26,0
349,5

12,9 7,3 16,3 26,0 11,9 26,3 22,3 16,2 12,9 17,2 14,8 15,7
199,8

56,4 61,6 90,6 74,1 40,0 62,4 68,5 54,4 50,7 56,6 58,3 43,3 716,8

6,2 7,4 8,3 6,4 / / 7,8 5,8 / 6,8 8,2 / 74,3

18,9 27,0 27,2 13,8 7,8 10,9 15,3 11,5 10,6 8,4 11,2 6,9 169,3

16,1 15,8 31,4 20,2 9,8 17,7 17,4 15,7 15,1 14,8 15,5 12,1 201,7

8,5 8,1 15,2 18,9 11,9 16,5 15,8 13,2 12,8 19,1 15,5 11,8 167,2

6,2 / 7,5 13,4 6,2 12,2 11,2 8,0 6,6 7,3 7,9 7,2 96,5

8

8

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

53

5. Erwerbsstruktur

Erwerbstätige nach Altersgruppen und Geschlecht Von 126.700 Erwerbstätigen im Berichtsjahr 2007 waren 62.400 Frauen (49,3%) und 64.300 Männer (50,7%). Im Vergleich zu 2004 sind die Anteile von Männern und Frauen an den Erwerbstätigen insgesamt gesehen nahezu unverändert geblieben. Auffällig ist die stärkere Besetzung der höheren Altersgruppen. Waren die Altersgruppen der 45- bis unter 65-Jährigen im Vergleichsjahr 2004 noch mit 53.200 Erwerbstätigen besetzt, so wurden in dieser Charge 2007 insgesamt 58.900 Personen gezählt, die einer Erwerbstätigkeit nachgingen. Im Alter von 45 bis unter 55 Jahren waren im Vergleichsjahr 23,9% aller Erwerbstätigen; im Berichtsjahr 2007 stellte diese Altersgruppe bereits 25,7% aller Erwerbstätigen im Bezirk. Ähnlich verhält es sich auch bei der Gruppe der älteren Erwerbstätigen (55 bis unter 65 Jahre). Ihr Anteil an allen Erwerbstätigen ist von 18,8% (2004) auf 20,8% (2007) angestiegen. Damit war 2007 insgesamt knapp die Hälfte der Erwerbstätigen zwischen 45 und 65 Jahre alt (2004 = 42,7%).

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 5.5

Erwerbstätige in Steglitz-Zehlendorf im Jahr 2007 nach ausgewählten Altersgruppen und Geschlecht in Tausend

in Tausend
20

5. Erwerbsstruktur
9
9

18

17,7 17,1 16,5 16,1

16 14,1 14 12,2 12 10,9 11,1

10

8

6

4

2

0 25- unter 35 Jahre 35 - unter 45 Jahre 45 - unter 55 Jahre 55 - unter 65 Jahre

Frauen

Männer

Stellung im Beruf 80,5% der Erwerbstätigen im Bezirk waren 2007 abhängig beschäftigt als Beamte, Angestellte oder Arbeiter; 19,5% aller Erwerbstätigen gingen einer selbständigen Tätigkeit nach oder waren als mithelfende Familienangehörige beschäftigt. Die mit Abstand größte Gruppe der abhängig Beschäftigten waren die Angestellten mit 59,0%, gefolgt von Arbeitern mit 11,5% und Beamten mit 9,9% (vgl. Abb. 5.6). Mit Blick auf das Jahr 2004 haben sich die Gewichte der einzelnen Beschäftigungsgruppen verschoben. Zugenommen hat der Anteil der selbständig Tätigen (2004 = 17,7%) und der Angestellten (2004 = 56,4%). Spürbar deutlich zurückgegangen ist der Anteil der Beamten (2004 = 13,9%), obwohl dieser in Steglitz-Zehlendorf im Vergleich zu allen anderen Bezirken noch immer am größten ist. Leicht zurückgegangen ist auch der Anteil der Arbeiter (2004 = 12,0%), welcher in Steglitz-Zehlendorf ohnehin verhältnismäßig klein ist. Nur in Charlottenburg-Wilmersdorf (9,3%) war der Anteil der Arbeiter an den Erwerbstätigen noch geringer (Berliner Durchschnitt = 19,5%).

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

54

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 5.3

Erwerbstätige in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Stellung im Beruf

Bezirk

Insgesamt

Selbstständige, mith. Fam.angehörige

zusammen in 1 000

davon abhängig Erwerbstätige davon 1 Angestellte Beamte

Arbeiter

2

Insgesamt Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin

128,5 130,4 191,0 147,0 83,0 126,7 146,0 117,9 103,6 119,1 118,0 93,3
1 504,3

25,1 28,3 36,5 31,9 7,6 24,7 24,4 18,8 12,3 10,2 8,2 12,1
240,0

103,4 102,1 154,5 115,0 75,4 101,9 121,6 99,1 91,4 109,0 109,8 81,2
1 264,3

/ 5,2 8,4 12,4 6,4 12,5 10,5 5,7 5,9 6,0 5,3 8,6
90,9

73,9 75,3 120,9 88,9 47,6 74,8 83,8 61,1 66,3 68,4 66,7 52,6
880,3

25,6 21,5 25,3 13,7 21,3 14,6 27,2 32,3 19,2 34,6 37,8 19,9
293,0

davon
männlich weiblich Deutsche Ausländer
_____ 1 einschließl. kaufmännisch-technisch Auszubildende

787,5 716,8 1 329,2 175,1

158,2 81,8 198,7 41,3

629,3 635,0 1 130,5 133,8

46,9 44,0 89,2 /

377,4 503,0 804,8 75,6

205,1 88,0 236,5 56,5

10

Abb. 5.6

Erwerbstätige in Steglitz-Zehlendorf im Jahr 2007 nach Stellung im Beruf

Arbeiter 11,5%

Selbständige, m ithelfende Fam ilienangehörige 19,5%

B eam te 9,9%

A ngestellte 59,0%

11

10, 11

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

55

5. Erwerbsstruktur

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Erwerbstätige nach ausgewählten Wirtschaftsbereichen Über ein Drittel (34,6%) der Erwerbstätigen aus Steglitz-Zehlendorf waren 2007 im öffentlichen und privaten Dienstleistungssektor beschäftigt (2004 = 36,3%). In privaten Dienstleistungsbranchen (Grundstückswesen, Vermietung, wirtschaftliche Dienstleistungen) waren 18,8% und in der öffentlichen Verwaltung 9,8% der Erwerbstätigen des Bezirkes tätig. Den unterschiedlichen Dienstleistungsbereichen waren damit 2007 insgesamt fast zwei Drittel (63,2%) der Erwerbstätigen angehörig. Im Vergleichsjahr 2004 waren in den Dienstleistungsbereichen noch 65,6% der Erwerbstätigen beschäftigt, womit dieser Sektor etwas an Gewicht verloren hat. Verschiebungen hat es im Einzelnen insbesondere zu Gunsten des Wirtschaftsbereiches Handel, Gastgewerbe und Verkehr gegeben. Lag der Anteil der hier Erwerbstätigen 2004 noch bei 14,9%, so waren es im Berichtsjahr bereits 20.1%. Demgegenüber ist der Erwerbstätigenanteil in der Öffentlichen Verwaltung von 11,4% (2004) auf 9,8% und im öffentlichen und privaten Dienstleistungssektor von 36,3% (2004) auf 34,6% im Berichtsjahr 2007 gefallen. Nahezu unverändert geblieben ist der Erwerbstätigenanteil im produzierenden Gewerbe mit 13,3% (2004 = 13,9%).

5. Erwerbsstruktur
12

Tabelle 5.4 Erwerbstätige in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und ausgewählten Wirtschaftsbereichen*

darunter Grundstückswesen,Vermietung, wirtschaftliche Dienstleistungen Öffentliche und private Dienstleistungen

Bezirk

Insgesamt

Produzierendes Gewerbe

Handel, Gastgewerbe und Verkehr

Öffentliche Verwaltung

in 1 000 Insgesamt Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin

128,5 130,4 191,0 147,0 83,0 126,7 146,0 117,9 103,6 119,1 118,0 93,3
1 504,3

18,1 15,3 28,1 17,4 16,1 16,8 26,2 21,6 20,2 22,0 21,8 19,4
242,9

34,7 27,3 37,7 31,1 19,3 25,4 31,7 30,6 24,2 33,5 34,9 21,6
352,0

26,4 27,7 39,9 28,0 11,0 23,8 23,1 18,5 16,5 19,4 16,4 12,7
263,4

8,0 7,0 12,8 13,3 9,0 12,4 13,6 10,8 10,7 12,6 13,3 10,2
133,7

38,5 51,9 66,9 52,5 23,4 43,8 46,5 33,3 28,7 26,2 26,5 25,9
464,2

davon
männlich weiblich Deutsche Ausländer

787,5 716,8 1 329,2 175,1

181,4 61,5 211,3 31,5

199,5 152,5 292,5 59,5

144,0 119,4 232,0 31,4

63,7 70,0 128,8 /

173,1 291,1 418,3 45,9

_____
* Klassifizierung der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2003 (WZ2003)

12

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

56

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 5.7

Erwerbstätige in Steglitz-Zehlendorf im Jahr 2007 nach ausgewählten Wirtschaftsbereichen

34,6%
35,0%

25,0%

20,1%
20,0%

18,8%

15,0%

13,3% 9,8%

10,0%

5,0%

0,0% Produzierendes Gewerbe Handel, Gastgewerbe und Verkehr Grundstückswesen,Vermietung, wirtschaftliche Dienstleistungen Öffentliche Verwaltung Öffentliche und private Dienstleistungen

13

5.1

Zusammenfassung

Im Berichtsjahr 2007 wurden insgesamt 5.800 Erwerbspersonen weniger im Bezirk gezählt als 2004, dementsprechend geringer war auch der Erwerbspersonenanteil an der Bezirksbevölkerung (48,5%). Weiter zugenommen im Vergleich zu 2004 hat hingegen der Erwerbstätigenanteil an allen Erwerbspersonen (90,4%), gleichzeitig ist der Anteil der Erwerbslosen auf 9,6% geschrumpft und damit vor dem Hintergrund rückläufiger Arbeitslosigkeit einem generellen Trend gefolgt. Bei der Verteilung der Erwerbstätigen auf die einzelnen Altersgruppen ist gegenüber 2004 eine deutlich stärkere Besetzung der Altersgruppen von 45 bis unter 65 Jahren festzustellen. Allein die Altersgruppe der Erwerbstätigen von 55 bis unter 65 Jahren ist gegenüber dem Vergleichsjahr um 10,6% größer geworden. Strukturelle Veränderungen sind auch betreffend der beruflichen Stellung im Bezirk lebender Erwerbstätiger zu beobachten. Deutlich zurückgegangen ist im Vergleich zu 2004 der Beamtenanteil an den Erwerbstätigen um 28,8%, gewachsen sind dagegen vor allem die Anteile der Angestellten und Selbständigen. Verändert haben sich gegenüber 2004 auch die Anteile der in den einzelnen Wirtschaftsbereichen tätigen Personen. Zu Lasten der allgemeinen Dienstleistungsbereiche, insbesondere der Öffentlichen Verwaltung (Rückgang des Erwerbstätigenanteils um 14,0%), ist der Erwerbstätigenanteil vor allem im Wirtschaftsbereich Handel, Gastgewerbe und Verkehr deutlich angestiegen. Hier war 2007 gut ein Fünftel (20,1%) der Erwerbstätigen aus Steglitz-Zehlendorf beschäftigt.

13

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

57

5. Erwerbsstruktur

30,0%

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

5. Erwerbsstruktur

58

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

6.

Einkommen

Monatliches Nettoeinkommen Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf wird charakterisiert durch einen großen Anteil von Einkommensbeziehern in den oberen Einkommensgruppen und einen dementsprechend kleinen Anteil von Einkommensbeziehern in den unteren Einkommensgruppen. Über die Hälfte (50,8%) der Bevölkerung konnte über monatliche Nettoeinkommen von mehr als 1.100,00 EUR verfügen, im Berliner Durchschnitt waren das nur 41,0% aller Bürger. Ohne Einkommen bzw. mit weniger als 900,00 EUR im Monat musste fast die Hälfte der Berliner Bevölkerung (48,2%) auskommen, in Steglitz-Zehlendorf waren das nur 35,1%. Fast ein Drittel (32,9%) der Bürgerinnen und Bürger konnte 2007 über ein individuelles monatliches Nettoeinkommen von mehr als 1.500,00 EUR verfügen, wobei der Anteil dieser Einkommensbezieher im Vergleich mit 2004 noch weiter angewachsen ist (2004 = 30,8%). Zuwächse unterschiedlicher Größenordnungen waren ebenso in allen Einkommensgruppen zwischen 700,00 und 1.500,00 EUR zu beobachten. Geschrumpft sind im Bezirk die Anteile von Einkommensbeziehern in den Einkommensklassen zwischen 500,00 und 700,00 EUR (4,7%; 2004 = 8,3%) sowie mit weniger als 500,00 EUR (8,9%; 2004 = 10,8%). Das mittlere Pro-Kopf-Einkommen lag 2007 in Steglitz-Zehlendorf bei 1.125,00 EUR (2004 = 1.000,00 EUR) und war mit deutlichem Abstand das höchste aller Berliner Bezirke (Berliner Durchschnitt = 925,00 EUR).
6. Einkommen

Tabelle 6.1

Bevölkerung in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und monatlichem Nettoeinkommen

davon mit monatlichem Nettoeinkommen von ... bis unter ... EUR Bezirk Insgesamt unter 500 500 700 700 900 900 - 1 100 1 100 1 300 in 1 000 1 300 1 500 1 500 und mehr Ohne Einkommen

Mittleres pro KopfEinkommen* in EUR

Insgesamt

Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf
Berlin davon männlich weiblich deutsch ausländisch

326,9 266,3 359,6 315,8 224,4 288,9 332,1 305,8 236,8 250,1 258,4 242,5
3 407,7

50,1 34,7 29,9 28,3 27,4 25,6 36,1 38,7 19,1 29,4 27,1 26,8
373,2

40,6 44,7 38,2 27,8 19,4 13,5 31,5 30,9 20,7 27,1 27,0 22,2
343,6

36,9 40,2 40,0 32,2 24,1 24,5 35,2 43,0 30,1 29,7 29,3 22,0
387,1

30,3 31,0 38,2 28,4 22,6 29,4 33,1 37,1 28,2 34,6 37,2 22,5
372,7

25,0 22,0 35,3 23,6 22,4 26,0 25,9 28,4 31,2 27,4 37,2 23,3
327,6

22,2 16,1 36,3 24,0 18,0 25,8 27,6 23,1 23,8 20,4 22,0 18,3
277,5

64,6 45,1 98,9 102,0 49,3 95,0 86,2 49,0 54,0 42,3 43,5 62,5
792,5

57,3 32,5 42,8 49,7 41,3 49,1 56,6 55,5 29,6 39,1 35,1 45,0
533,5

775 800 1 050 1 050 900 1 125 950 825 1 025 900 950 950 925

1 667,2 1 740,5 2 936,2 471,5

161,7 211,5 275,7 97,5

160,9 182,7 278,4 65,1

169,4 217,6 325,0 62,1

168,9 203,8 323,8 48,9

160,0 167,7 299,2 28,4

131,9 145,6 255,7 21,8

464,8 327,7 737,8 54,7

249,6 283,9 440,5 93,1

1 000 875 1 000 650

* Der Wert wurde aus den gruppierten monatlichen Nettoeinkommen berechnet (Median).

1

1

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

59

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 6.1

Bevölkerung in Berlin und in Steglitz-Zehlendorf im Jahr 2007 nach individuellem monatlichen Nettoeinkommen

ohne Einkommen

17,0% 15,7%

6. Einkommen
1.500

unter 500

8,9% 11,0%

500 - 700

4,7% 10,1%

700 - 900

8,5% 11,4%

900 - 1.100

10,2% 10,9%

1.100 - 1.300

9,0% 9,6%

1.300 - 1.500

8,9% 8,1%

und mehr

32,9% 23,3% 5,0% 10,0% 15,0% 20,0% 25,0% 30,0% 35,0%

0,0%

Steglitz-Zehlendorf

Berlin

2

Abb. 6.2

Mittleres Pro-Kopf-Einkommen* in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken in EUR

Steglitz-Zehlendorf Charlottenburg-W ilm ersdorf Pankow Treptow-Köpenick Reinickendorf Lichtenberg Tem pelhof-Schöneberg Berlin M arzahn-Hellersdorf Spandau Neukölln Friedrichshain-Kreuzberg Mitte 0 200 400 600 825 800 775 800 1 000 950 950 950 925 900 900 1 050 1 050 1 025

1 125

1 200

*Der Wert wurde aus den gruppierten monatlichen Nettoeinkommen berechnet (Median)
3

2, 3

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

60

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Haushaltsnettoeinkommen Das Haushaltsnettoeinkommen ist die Summe sämtlicher Nettoeinkommen aller Haushaltsmitglieder des letzten Monats. Die Haushaltsnettoeinkommen konzentrieren sich in Steglitz-Zehlendorf in den oberen Einkommensklassen. In 45,4% aller Haushalte lag das Haushaltsnettoeinkommen über 2.000,00 EUR; mit weniger als 1.300,00 EUR mussten 29,3% der Haushalte im Bezirk auskommen. Umgekehrt sind die Verhältnisse im Gesamtberliner Vergleich. Nur 32,9% aller Berliner Haushalte hatten im Monat mehr als 2.000,00 EUR zur Verfügung, und 40,1% der Haushalte mussten mit weniger als 1.300,00 EUR im Monat wirtschaften (vgl. Abb 6.3). Das ermittelte mittlere Haushaltsnettoeinkommen lag 2007 in Berlin bei 1.500,00 EUR (2004 = 1.475,00 EUR) und in Steglitz-Zehlendorf bei 1.825,00 EUR (2004 = 1.800,00 EUR). Mit Blick auf 2004 haben die Haushaltsnettoeinkommen in Berlin und im Bezirk damit wenig an Volumen zugenommen. Das war jedoch nicht durchgängig in allen Bezirken so. Im direkten Vergleich der Bezirke werden jedoch teilweise sogar absinkende Haushaltsnettoeinkommen sichtbar, so z.B. in Reinickendorf (2004 = 1.700,00 EUR; 2007 = 1.675,00 EUR) und in Charlottenburg-Wilmersdorf (2004 = 1.625,00 EUR; 2007 = 1.575,00 EUR).

Tabelle 6.1

Privathaushalte in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken, Staatsangehörigkeit der Bezugsperson und monatlichem Nettoeinkommen

Bezirk

Insgesamt

unter 500

Mit monatlichem Haushaltsnettoeinkommen von ... bis unter ... EUR dar. Einpersonen- 500 900 1 300 - 1 500 - 2 000 haushalte 900 1 300 1 500 2 000 2 600 in 1 000

2 600 3 200

3 200 u. mehr

Mittleres Haushaltsnettoeinkommen * in EUR

Insgesamt Mitte Friedrichshain-Kreuzberg Pankow Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Steglitz-Zehlendorf Tempelhof-Schöneberg Neukölln Treptow-Köpenick Marzahn-Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Berlin davon mit deutscher Bezugsperson mit ausländischer Bezugsperson

187,8 173,5 218,8 199,7 119,3 161,4 189,4 166,4 128,9 127,9 141,9 125,9
1 940,9

/ / / / / / / / / / / /
21,2

/ / / / / / / / / / / /
21,2

42,6 55,7 43,7 37,4 17,1 17,4 32,1 36,2 19,4 22,6 23,7 17,7
365,6

37,2 38,1 37,1 35,9 26,5 28,7 38,4 40,7 24,6 28,5 33,1 24,3
393,1

19,1 14,3 24,3 18,2 12,0 15,7 17,3 16,0 12,8 10,5 16,3 11,9
188,4

32,6 28,4 35,6 31,6 22,7 25,1 34,5 30,0 23,4 21,1 27,8 19,6
332,4

25,7 16,3 27,6 24,4 17,4 22,8 24,3 20,6 22,2 20,2 20,4 18,4
260,3

12,9 8,6 19,4 14,1 11,4 15,1 13,8 10,4 10,3 11,5 9,5 12,6
149,8

15,3 9,2 28,7 35,0 11,6 35,4 26,6 11,0 15,3 12,6 9,1 20,2
230,0

1 425 1 175 1 525 1 575 1 550 1 825 1 575 1 350 1 625 1 525 1 450 1 675 1 500

1 708,1 232,8

14,7 6,5

14,7 6,5

308,2 57,4

336,6 56,5

160,0 28,4

297,1 35,3

234,0 26,3

141,1 8,7

216,2 13,8

1 550 1 275

* Der Wert wurde aus den gruppierten monatlichen Nettoeinkommen berechnet (Median).

4

4

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

61

6. Einkommen

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 6.3

Privathaushalte in Berlin und in Steglitz-Zehlendorf im Jahr 2007 nach monatlichem Haushaltsnettoeinkommen

3.200

und m ehr

11,8% 21,9%

6. Einkommen
5 6
5, 6

2.600 - 3.200

7,7% 9,4%

2.000 - 2.600

13,4% 14,1% 17,1% 15,6% 9,7% 9,7%

1.500 - 2.000

1.300 - 1.500

900 - 1.300

20,3% 17,8%

500 - 900

18,8% 10,8% 1,1% 0,7% 0,0% 5,0% 10,0% 15,0% 20,0% 25,0%

unter 500

Steglitz-Zehlen dorf

Berlin

Abb. 6.4

Mittleres Haushaltsnettoeinkommen* in Berlin im Jahr 2007 nach Bezirken in EUR

Steglitz-Zehlendorf Reinickendorf Treptow-Köpenick Tempelhof-Schöneberg Charlottenburg-Wilmersdorf Spandau Marzahn-Hellersdorf Pankow Berlin Lichtenberg Mitte Neukölln Friedrichshain-Kreuzberg 0 200 400 600 800 1 000 1 175 1 200 1 400 1 600 1 500 1 450 1 425 1 350 1 675 1 625 1 575 1 575 1 550 1 525 1 525

1 825

1 800

2 000

*Der Wert wurde aus den gruppierten monatlichen Nettoeinkommen berechnet (Median)

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Mikrozensus

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6.1

Zusammenfassung

Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf wird geprägt durch einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Einkommensbeziehern in den oberen Einkommensgruppen, welcher sich im Vergleich zu 2004 noch weiter vergrößert hatte. Diese Aussage trifft sowohl für die monatlichen Nettoeinkommen als auch für die Haushaltsnettoeinkommen zu. Gleichzeitig sind die Anteile von Einkommensbeziehern in den unteren Einkommensgruppen weiter geschrumpft. Im Vergleich mit den anderen Bezirken und dem Berliner Durchschnitt hat sich die exponierte Position des Bezirkes Steglitz-Zehlendorf bezogen auf das Einkommen der Bevölkerung damit insgesamt weiter gefestigt.
6. Einkommen

63

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6. Einkommen

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7.

Bestandsandsanalyse altersgerechter Dienste und Einrichtungen
Bezirkliche Infrastruktur
7.1 Bezirkliche Infrastruktur

7.1

Allgemeine Beschreibung des Bezirks Steglitz-Zehlendorf ist der drittgrößte Berliner Bezirk mit 10.252 ha Fläche und 286.970 Einwohnern (am 31.12.2007). Er setzt sich aus den Ortsteilen Wannsee, Nikolassee, Zehlendorf, Dahlem, Lichterfelde, Steglitz und Lankwitz zusammen. Im Südwesten Berlins gelegen, erstreckt er sich auf ca. 19 km von der Glienicker Brücke im Westen bis zum Kamenzer Damm im Osten, vom Platz am Wilden Eber im Norden bis zum Teltowkanal im Süden (ca. 6 km). Der Bezirk grenzt im Westen an Potsdam und Spandau, im Norden an Charlottenburg-Wilmersdorf, im Osten an Tempelhof-Schöneberg und im Süden an die Landkreise Teltow-Fläming (Stadt Teltow) und PotsdamMittelmark (Kleinmachnow und Stahnsdorf). Flächennutzungs- und Bebauungsstruktur Siedlungsbereiche Der Bezirk kann siedlungstypologisch als gering verdichtet und stark durchgrünt bezeichnet werden, es überwiegt die offene Bauweise. Ausgehend von den ehemaligen Dorflagen Stolpe (Wannsee), Zehlendorf, Giesensdorf, Lichterfelde, Steglitz und Lankwitz, dem Rittergut Düppel und der Königlichen Domäne Dahlem entstanden Ende des 19. Jahrhunderts ausgedehnte Villen- und Landhauskolonien, insbesondere in Wannsee (Kolonie Alsen), Nikolassee (Kolonie Wannsee, Schwanenwerder), Zehlendorf West („Schlachtensee“), Dahlem, Lichterfelde (Lichterfelde West und Ost) und Südende. Der Ortsteil Steglitz unterscheidet sich hiervon stadtstrukturell sehr deutlich: beiderseits der Schloßstraße befinden sich gründerzeitliche Mietshäuser mit Vorder- und Hinterhäusern, die den Übergang der offenen äußeren Stadt hin zur geschlossenen, verdichteten, urbanen Innenstadt definieren. Insgesamt sind im Bezirk 4.312 ha mit Gebäuden und zugehörigen Freiflächen genutzt, darunter 2.864 ha Wohnfläche und 153 ha Gewerbe- und Industriefläche. Nach dem ersten Weltkrieg und besonders nach der Eingemeindung von Steglitz und Zehlendorf nach Groß-Berlin 1920 ist die Siedlungsentwicklung in deutlich verdichteterer Art und Weise fortgeführt worden. Siedlungsbauten und Wohnanlagen der 1920/30er Jahre sind vor allem in Nikolassee, Lankwitz, Lichterfelde und Zehlendorf entstanden. Nach dem 2. Weltkrieg sind weitere (Wohnungs-)Bautätigkeiten vor allem in Dahlem West, Düppel Süd, Zehlendorf Süd, Lichterfelde Süd und Lankwitz durchgeführt worden. Ende des 20. Jahrhunderts erforderte der Abzug der Alliierten die Entwicklung weiterer Wohnungsbaustandorte in Dahlem und Lichterfelde, zunächst für Bundesbedienstete.

Wald-, Grün- und Wasserflächen Steglitz-Zehlendorf wird im Westen durch die ausgedehnten Waldflächen des Grunewalds und des Düppeler Forsts (2.452 ha) und durch die Wasserflächen der Havel, der Havelseen und der Grunewaldseen (1.127 ha) geprägt. Hinzu kommen auf 747 ha eine Vielzahl von Parks und Grünanlagen, die zum Teil durch Grünzüge miteinander vernetzt sind. Nennenswert sind hier vor allem der Volkspark Klein-Glienicke in Wannsee, die Rehwiese in Nikolassee, der Heinrich-Laehr-Park in Zehlendorf, der Thielpark in Dahlem, der Botanische Garten in Lichterfelde, der Stadtpark in Steglitz und der Gemeindepark in Lankwitz.

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Wissenschaft und Forschung Seine Prägung erhält der Bezirk auch durch die Vielzahl der hier ansässigen Universitäts- und Forschungseinrichtungen. Besonders Dahlem ist durch die Freie Universität (34.000 Studierende 2008), Institute der Technischen Universität und der Humboldt-Universität, die Max-Planck-Institute, die biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft und das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin ein Wissenschafts- und Forschungsstandort mit internationalem Rang. Hinzu kommen der Botanische Garten, das Klinikum Benjamin-Franklin der Charité und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Lichterfelde, der FU- Campus in der Lankwitzer Malteserstraße, die FU-Veterinärmedizin in Düppel und das „Helmholtz Zentrum Berlin für Materialien und Energie“ (ehem. Hahn-Meitner-Institut) in Wannsee.

7.1 Bezirkliche Infrastruktur
1

Wirtschaft und Gewerbe Einen sehr geringen Anteil an der Bezirksfläche machen Gewerbe- und Industrieflächen aus (153 ha). Nennenswerte Gebiete sind in Lichterfelde das 84 ha große Industriegebiet am Zehlendorfer Stichkanal südlich Beeskowdamm/Goerzallee und die Lankwitzer Gewerbegebiete in der Siemensstraße und der Haynauer Straße. Die Versorgung der Bevölkerung übernehmen im Bezirk 31 Zentren unterschiedlicher Größe, vom Hauptzentrum Schloßstraße über das besondere Ortsteilzentrum Zehlendorf Mitte und die 5 Ortsteilzentren Lichterfelde West, Lichterfelde Ost, Leonorenstraße, Wannsee und Mexikoplatz bis hin zu 24 Nahversorgungsbereichen1.

Verkehr Der Bezirk ist verkehrlich sehr gut erschlossen. So führen drei Fernbahnstrecken (Magdeburger Bahn, Anhalter Bahn, Dresdner Bahn), fünf S-Bahn-Linien (S1 Potsdam - Oranienburg; S7 Wannsee Ahrensfelde; S 25 Lichterfelde Süd - Hennigsdorf; S 26 Teltow-Stadt - Potsdamer Platz und S 2 Blankenfelde - Bernau), zwei U-Bahn-Linien (U9 Rathaus Steglitz - Osloer Straße; U3 Krumme Lanke - Nollendorfplatz), zwei Bundesautobahnen (A 115 AVUS; A 103 Abzweig Zehlendorf) und eine Bundesstraße (B 1) sowie der Teltowkanal durch bzw. in den Bezirk. Die Bahnhöfe Wannsee und Lichterfelde Ost sind Haltepunkte des Regionalbahnverkehrs. Stadträumlich wirken die Bahntrassen, die im Einschnitt verlaufende Dahlemer U-Bahn und der Teltowkanal, jedoch auch als Barriere, genauso wie die großen Hauptverkehrsstraßen (Bundesstraße 1: Königstraße/Potsdamer Chaussee/Potsdamer Straße/Berliner Straße/Unter den Eichen/ Schloßstraße; Teltower Damm, Clayallee, Argentinische Allee, Hindenburgdamm, Goerzallee, Ostpreußendamm, Kaiser-Wilhelm-Straße, Hildburghauser Straße, Malteserstraße).

Vgl. BA Steglitz-Zehlendorf: Zentrenkonzept Steglitz-Zehlendorf, Fortschreibung 2007, Berlin 2008. Zum Download als pdf-datei unter: http://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/verwaltung/stadtplanung/zentrenkonzeptstegl-zehl.php

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7.2

Nutzungsstrukturelle Gliederung der Prognoseräume

Mittelpunkt des Bereichs ist das Hauptzentrum Schloßstraße (derzeit ca. 141.000 m² Verkaufsfläche) zwischen Hermann-Ehlers-Platz und Walther-Schreiber-Platz mit überörtlichem Einzugsbereich und überdurchschnittlicher Kaufkraft. Die Schloßstraße verfügt neben einer Vielzahl von Warenhäusern und Einzelhandelsbetrieben über kommunale Einrichtungen (Bürgeramt im Alten Rathaus Steglitz, Schwartzsche Villa, Gutshaus Steglitz, Ingeborg-Drewitz-Bibliothek) sowie über ein Lichtspielhaus, ein Kinocenter und ein Theater. Aufgrund des hohen Anteils an hochwertigen Warenangeboten und einer ausgewogenen Branchenstruktur gehört die Schloßstraße zu den beliebtesten Berliner Einkaufsstraßen mit einem Einzugsbereich, der den gesamten Berliner Südwesten umfasst.2 Durch den Bau des Einkaufszentrums „Das Schloss“ am Alten Rathaus Steglitz wurde vor allem der südliche Abschnitt der Einkaufsmeile gestärkt. Nach der Eröffnung des neuen Karstadt-Warenhauses am 2. April 2009 soll nun der Bereich des denkmalgeschützten Warenhauses Wertheim zu einem Einkaufszentrum umgestaltet werden. Im Zuge der Baumaßnahmen werden die Treitschkestraße teilweise in den Komplex integriert und der dahinterliegende Harry-Bresslau-Park umgestaltet. Weitere Nahversorgungsbereiche: Bismarckstraße, Albrechtstraße, Steglitzer Damm, Südende, Siemens-/Halskestraße, Klingsor-/Birkbuschstraße, Breitenbachplatz Die gesamte Region ist verkehrlich durch mehrere überörtliche Hauptverkehrsstraßen hervorragend angebunden. Der Verkehr wird vorrangig über die Schildhornstraße, die Schloßstraße, die Autobahn A103, die Thorwaldsenstraße, die Albrechtstraße, den Steglitzer Damm, den Munsterdamm, die Siemens-/Halskestraße und die Birkbuschstraße abgewickelt. Auch der Öffentliche Personennahverkehr ist in der Region sehr gut ausgebaut. Neben der S-BahnLinie 1 (mit den Bahnhöfen Feuerbachstraße und Rathaus Steglitz), der S-Bahn-Linie 25 (mit dem Bahnhof Südende), der S-Bahn-Linie 2 (mit dem - in Tempelhof gelegenen - Bahnhof Attilastraße), der U-Bahn-Linie 9 (mit den Bahnhöfen Walther-Schreiber-Platz, Schloßstraße und Rathaus Steglitz) übernehmen diverse Buslinien die Feinverteilung der Fahrgäste, vor allem am Umsteigeschwerpunkt Rathaus Steglitz. Städtebaulich ist Steglitz durch seinen Wohncharakter ohne nennenswerte Industrieansiedlungen geprägt. Bis zum ersten Weltkrieg nahm die Bebauung vor allem in den Zonen der geschlossenen Bauweise kräftig zu. Nach der Phase des Baus von Mietshäusern mit Vorderhaus, Hinterhaus und Seitenflügel sowie kleinen Höfen entstanden vorbildliche Wohnanlagen in geschlossener, aber aufgelockerter Bauweise (z.B. Forststraße, Fritschweg, Klingsorstraße bzw. Feuer- und Rauchlose Siedlung Immenweg, 1931-34). Vorwiegend geschlossen bebaute Gebiete aus der Zeit von 1870 bis 1880 sind nordwestlich der Schloßstraße um den Ahornplatz, im Karree Lepsius-, Flemming-, Gritznerund Schildhornstraße, in den Blöcken zwischen Treitschkestraße und der Friedenauer bzw. der Wilmersdorfer Grenze und beiderseits der Albrechtstraße anzutreffen. Die niedrigste Baudichte weist das Viertel am Fichtenberg auf.

2

Zentrenatlas, 2004, S.147

67

7.2 Nutzungsstrukturelle Gliederung der Prognoseräume

Prognoseraum Region A (Steglitz) Die 679,2 ha große Planungsregion umfasst den kompletten Ortsteil Steglitz mit 70.460 Einwohnern (am 31.12.2007) im Nordosten des Bezirks. Sie grenzt im Westen an den Ortsteil Dahlem (Englerallee und Breitenbachplatz), im Norden an Wilmersdorf (Kreuznacher Straße) und Friedenau (Bornstraße, Walther-Schreiber-Platz, Holsteinische Straße), im Osten an Schöneberg (Thorwaldsenstraße, Insulaner) und Tempelhof (Dresdner Bahn), im Süden an den Teltowkanal und im Südwesten an Lichterfelde (Bäkepark, Botanischer Garten).

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Als Grün- und Erholungsbereiche sind in diesem verdichteten Ortsteil v.a. der Stadtpark Steglitz, der Bäkepark, der Ruth-Andreas-Friedrich-Park am Fichtenberg, der Gustav-Mahler-Platz, der ElisabethBergner-Park, der Harry-Bresslau-Park und der Lauenburger Platz zu nennen. Der flächenmäßig sehr große Friedhof Bergstraße kann dieser Nutzung eingeschränkt zugeordnet werden. Prognoseraum Region B - Lankwitz und Lichterfelde (südlich Teltowkanal) Die 1.493 ha große Planungsregion umfasst den kompletten Ortsteil Lankwitz und den Teil von Lichterfelde südlich des Teltowkanals mit 74.962 Einwohnern (am 31.12.2007) im Osten des Bezirks. Sie grenzt im Südwesten an die Stadt Teltow, im Nordwesten und Norden an den Teltowkanal, im Osten an Mariendorf (Dresdner Bahn) und Marienfelde und im Süden an den Landkreis TeltowFläming. Der Teltowkanal trennt den Planungsbereich deutlich vom übrigen Bezirk. Er stellt damit eine räumliche Zäsur im Stadtgefüge dar, die nur durch 9 Brücken (davon eine Bahn- und eine Fußgängerbrücke) überwunden werden kann. Dementsprechend war es folgerichtig, diese Barriere bei der Definition der Planungsregionen zu berücksichtigen. Eine weitere Barriere stellt die den Bereich fast mittig von Südwesten nach Nordosten durchziehende Bahntrasse der Anhalter Bahn dar. Querungsmöglichkeiten bestehen ebenfalls nur an 9 Stellen. Versorgungstechnisch ist der Bereich durch die beiden Ortsteilzentren Lichterfelde Ost und Leonorenstraße gut ausgestattet. Bei dem Ortsteilzentrum Lichterfelde Ost (Kranoldplatz) mit ca. 12.000 m² Verkaufsfläche handelt es sich um das historische Zentrum am Bahnhof zur Versorgung der Villenkolonie. Es erstreckt sich von der Kaiser-Wilhelm-Straße (Höhe Zietenstraße) bis zum Oberhofer Weg. Durch das neue Einkaufszentrum an der Lankwitzer Straße 20-24 hat der Bereich rund um den Regionalbahnhof eine deutliche Aufwertung erhalten. Mittwochs und samstags findet auf dem Kranoldplatz ein Wochenmarkt statt. Das Ortsteilzentrum Leonorenstraße mit ca. 4.500 m² Verkaufsfläche liegt zwischen dem S-Bahnhof Lankwitz und der Dreifaltigkeitskirche. Vor dem alten Rathaus Lankwitz, in dem seit Ende 2007 die Abteilung Soziales und Sport untergebracht ist, findet montags und freitags ein Wochenmarkt statt. Weitere Nahversorgungsbereiche: Brieger Straße, Malteserstraße Süd, Giesensdorf, Saaleckplatz, Thermometersiedlung. Die gesamte Region ist verkehrlich durch mehrere überörtliche Hauptverkehrsstraßen angebunden. Der Verkehr wird vorrangig über den Ostpreußendamm, die Siemensstraße, die Königsberger Straße, die Lankwitzer Straße, die Kaiser-Wilhelm-Straße, die Leonorenstraße, die Malteserstraße, den Kamenzer Damm und die Hildburghauser Straße abgewickelt. Der Öffentliche Personennahverkehr ist in der Region gut ausgebaut. Mit dem Regionalbahnhof Lichterfelde-Ost bestehen seit Mai 2006 direkte Regionalverbindungen (RE 3, RE 4, RE 5) über Südkreuz, Potsdamer Platz, Hauptbahnhof und Gesundbrunnen nach Rostock, Stralsund, Schwedt, Nauen, Wittenberge, Wismar bzw. Richtung Süden nach Wünsdorf-Waldstadt, Lutherstadt Wittenberg, Jüterbog, Ludwigsfelde, Elsterwerda und Falkenberg (Elster). Neben den S-Bahn-Linien S25 und S26 (mit den Bahnhöfen Lankwitz, Lichterfelde Ost, Osdorfer Straße und Lichterfelde Süd) übernehmen diverse Buslinien die Feinverteilung der Fahrgäste. Städtebaulich ist der Bereich als sehr heterogen zu bezeichnen. Während sich zwischen Teltowkanal und der Anhalter Bahnstrecke stark durchgrünte Wohnquartiere mit zum Teil hochherrschaftlichen Villen aus der Zeit um 1890 befinden (Marienstraße, Komponistenviertel Lankwitz), geht die Bebauung östlich der Bahn Richtung Stadtgrenze bzw. Marienfelde in eine kleinteilige Siedlungs- (Heimstätten-Siedlung Malteserstraße, 1920/21, Siedlung Seydlitzstraße, 2.000 WE, 1929; Genossenschaftssiedlung „Märkische Scholle“ Ostpreußendamm/Schwelmer Straße, 1929-1932, Ergänzungen 19591968, 841 WE für 1.600 Ew) und Einfamilienhausstruktur über. In Lankwitz sind nach dem Krieg bedingt durch einen schweren Bombenangriff 1943 mit 85% Zerstörung - weite Bereiche mit Geschosswohnungssiedlungen in Zeilenbauweise entstanden (Westpreußensiedlung Bruchwitzstraße 195558; Wohnanlage Am Gemeindepark, 1958/59; Großsiedlung in der Wedell-, Belß- und Lüdeckestraße).

7.2 Nutzungsstrukturelle Gliederung der Prognoseräume

68

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Einziger größerer zusammenhängender Grünbereich ist der Gemeindepark Lankwitz. Kleinere Grünanlagen befinden sich im Lichterfelder Bereich entlang des Teltowkanals (Eduard-Spranger-Promenade), an der Lilienthal-Gedenkstätte (Karpfenteich) und an der Rodelbahn (Johann-Baptist-GradlGrünanlage). Weiterhin sind eine Vielzahl von kleineren Grünflächen zu Grünverbindungen vernetzt worden, vorzugsweise entlang von Gräben, Teichen oder Pfuhlen. Als große grüne Platzanlagen sind der Marienplatz und der Bernkastler Platz zu nennen.

Prognoseraum Region C - Lichterfelde (nördlich Teltowkanal) und Zehlendorf (südlich B1) Die 1.835 ha große Region umfasst den Teil von Lichterfelde nördlich des Teltowkanals und den Teil Zehlendorfs südlich der B1 mit (2007) 76.448 Einwohnern und erstreckt sich vom Botanischen Garten bis nach Düppel. Sie grenzt im Süden und Osten an den Teltowkanal, im Südwesten an Kleinmachnow, im Nordwesten an die B1 (Potsdamer Chaussee/Potsdamer Straße/Berliner Straße), im Norden an Dahlem (Unter den Eichen, Altensteinstraße), im Nordosten an Steglitz (Zeunepromenade und Bäkepark). Der Bereich ist vor allem am nördlichen Rand mit der Bahntrasse und der B1 durch zwei stadträumliche Zäsuren geprägt. An lediglich 9 Stellen kann die Magdeburger Bahn passiert werden. Versorgungstechnisch ist der Bereich durch das Ortsteilzentrum Lichterfelde West und das „besondere Ortsteilzentrum“ Zehlendorf Mitte gut ausgestattet. Bei dem Ortsteilzentrum Lichterfelde West mit ca. 5.000 m² Verkaufsfläche handelt es sich um das historische Zentrum für die Villenkolonie am Bahnhof und in der Drakestraße. Zehlendorf-Mitte (Teltower Damm/Clayallee) mit derzeit ca. 26.000 m² Verkaufsfläche ist ein gewachsenes Einkaufszentrum mit traditionell auf Zehlendorf begrenztem Einzugsbereich in einem dünn besiedelten Umfeld mit überdurchschnittlich hohen Einkommen. Hier überwiegen bei einer ausgewogenen Branchenstruktur kleinteilige Einzelhandels- und Dienstleistungsangebote.“3 Seit der Eröffnung der „Zehlendorfer Welle“ (Saturn, C&A) am 23.10.2008 ist der nördliche Teil des Zentrums deutlich gestärkt worden. Das Rathaus Zehlendorf ist seit der Schließung des Steglitzer Kreisels im November 2007 Sitz des Bezirksbürgermeisters, der Mehrzahl der Abteilungen des Bezirksamts sowie der BVV Steglitz-Zehlendorf. Weitere Nahversorgungsbereiche: Hindenburgdamm, Enzianstraße, Neues Schweizer Viertel, Ladiusstraße, Ludwigsfelder Straße. Die gesamte Region ist verkehrlich durch mehrere überörtliche Hauptverkehrsstraßen hervorragend angebunden. Der Verkehr wird vorrangig über die B1 (Unter den Eichen, Berliner Straße, Potsdamer Straße, Potsdamer Chaussee), den Hindenburgdamm, die Goerzallee, die Drakestraße, den Teltower Damm und die Finckensteinallee abgewickelt.

3

Zentrenatlas, 2004, S.153

69

7.2 Nutzungsstrukturelle Gliederung der Prognoseräume

Hinzu kommt eine Trabantensiedlung am Stadtrand, die sog. „Thermometersiedlung“ der GSW am Bahnhof Lichterfelde Süd (Bauzeit 1968-70, 2.700 WE für 5.000 -6.000 Ew) mit bis zu 18geschossigen Hochhäusern. Gewerblich strukturierte Bereiche befinden sich am Teltowkanal (Barnackufer, Wiesenweg, Nicolaistraße, Hafen Lankwitz) und in der Haynauer Straße/Kamenzer Damm. Südlich der Thermometersiedlung befindet sich eine der größten Wohnungsbau-Flächenreserven Berlins, das im Besitz der Bahn befindliche, 110 ha große Areal der ehemaligen „US-Geisterstadt“. Aufgrund erheblich gesunkener Nachfragepotentiale besteht mittelfristig kein Entwicklungsbedarf.

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Der Öffentliche Personennahverkehr ist in der Region gut ausgebaut. Neben der S-Bahn-Linie S1 (mit den Bahnhöfen Botanischer Garten, Lichterfelde West, Sundgauer Straße und Zehlendorf) übernimmt eine Vielzahl von Buslinien die Feinverteilung der Fahrgäste. Städtebaulich handelt es sich im Lichterfelder Teil hauptsächlich um die ehemalige Carstenn’sche Villenkolonie Lichterfelde-West beiderseits der Drakestraße und im Zehlendorfer Teil um den Zehlendorfer Ortskern und heterogene Siedlungsbereiche östlich und westlich des Teltower Dammes (z.B. Gartenstadt Zehlendorf Berlepschstraße, 1912-1930). Verdichtete Gebiete zwischen der B1 und der Bahntrasse mit Geschosswohnungsbau ergänzen das Bild eines durchgrünten, gutbürgerlichen Wohnviertels. Hinzu kommen Neubausiedlungen der 1960er Jahre in Düppel (Demonstrativbauvorhaben Düppel Süd, 1962-67), der 1970er Jahre in Zehlendorf Süd (Siedlung Lupsteiner Weg, 1954-1964, 2.000 WE) und der späten 1990er Jahre auf ehemaligen alliierten Flächen (Quartier McNair, Neues Schweizer Viertel). Seine Heterogenität erhält der Bereich nicht zuletzt durch weitere, sehr unterschiedliche Nutzungen wie das Industriegebiet „Zehlendorfer Stichkanal“ mit einem hohen Anteil von verarbeitendem Gewerbe (Branchenschwerpunkte: Ernährung, Medizintechnik und Verkehrstechnik - größere Unternehmen sind Assa Abloy, ADC Krone, Rexam, Visteon) an der Goerzallee, den hier angrenzenden Fachmarktstandort (OBI, Roller), die Dorflage von Alt-Schönow, das Gut Düppel. Als größere zusammenhängende Grünbereiche sind der 43 ha große Botanische Garten (23.000 Pflanzenarten, 15 Schaugewächshäuser) und der Heinrich-Laehr-Park zu nennen. Neben dem Parkfriedhof Lichterfelde und einer Vielzahl von Kleingartenanlagen sind weitere kleine Grünanlagen in das Siedlungsgeflecht eingestreut: Paul-Mebes-Park, Schweizerhofpark, Schönower Park, Schloßpark Lichterfelde. Ein Grünzug entlang des Teltowkanals (Paul-Schwarz-Promenade) führt auf 7,5 km vom Bäkepark bis zur Teltowwerft (Sachtlebenstraße). Prognoseraum Region D - Dahlem, Zehlendorf (nördlich B1), Nikolassee und Wannsee Die flächenmäßig mit Abstand größte Planungsregion (6.245 ha) umfasst den Ortsteil Dahlem, den Teil Zehlendorfs nördlich der B1, den Ortsteil Nikolassee und den Ortsteil Wannsee mit (2007) 65.100 Einwohnern und erstreckt sich auf 16 km vom Breitenbachplatz bis zur Glienicker Brücke. Sie grenzt im Süden an die B1 (Potsdamer Chaussee/Potsdamer Str./Berliner Str.), Düppel (Lindenthaler Allee, Clauertstraße, Berlepschstraße), Kleinmachnow (stillgelegte Stammbahntrasse, Königsweg) und Stahnsdorf (Albrechts Teerofen), im Westen an Potsdam (Steinstücken, Griebnitzsee, Böttcherberg, Jungfernsee, Havel), im Nordwesten an Spandau (Havel bis Lieper Bucht), im Norden an Charlottenburg-Wilmersdorf (Hüttenweg, Grunewaldsee, Pücklerstraße, Lentzeallee), im Osten an Steglitz (Englerallee) und Lichterfelde (Altensteinstraße, Unter den Eichen). Aufgrund seiner geringen baulichen Dichte und der besonderen landschaftlichen Prägung ist der Bereich einer der nachgefragtesten Wohnstandorte Berlins. Versorgungstechnisch ist die Region relativ gut ausgestattet. Sie beinhaltet in ihrem Zehlendorfer Abschnitt mit dem südlichen Ende der Clayallee Anteile am „besonderen Stadtteilzentrum“ ZehlendorfMitte, das Ortsteilzentrum Wannsee und das Ortsteilzentrum Mexikoplatz. Das Zentrum ZehlendorfMitte ist in der Planungsregion „C“ näher beschrieben. Das Ortsteilzentrum Wannsee (Königstraße) mit ca. 3.000 m² Verkaufsfläche ist das „Zentrum“ von Wannsee in klassischer Streulage: ein typisches „Straßendorf“ an der stark befahrenen, hier vierspurigen Königstraße (B1): der Einzelhandel erstreckt sich lückenhaft zwischen Straße zum Löwen und Chausseestraße. Das „Ortsteilzentrum“ Mexikoplatz ist flächenmäßig sehr klein (ca. 800 m² Verkaufsfläche), liegt aber verkehrsgünstig. Weitere Nahversorgungsbereiche: Breitenbachplatz, Dahlem-Dorf, U-Bhf. Onkel-Toms-Hütte, U-Bhf. Krumme Lanke, Breisgauer Straße, Potsdamer Chaussee 80, S-Bhf. Nikolassee, Wilhelmplatz. Die gesamte Region ist verkehrlich durch mehrere überörtliche Hauptverkehrsstraßen hervorragend angebunden. Der Verkehr wird vorrangig über die Bundesautobahn A 115 (AVUS), die B1 (Berliner

7.2 Nutzungsstrukturelle Gliederung der Prognoseräume

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Straße, Potsdamer Straße, Potsdamer Chaussee, Königstraße), die Clayallee, die Königin-Luise-Straße, die Argentinische Allee/Lindenthaler Allee, die Onkel-Tom-Straße und den Hüttenweg abgewickelt. Der Öffentliche Personennahverkehr ist in der Region gut ausgebaut. Neben den S-Bahn-Linien 1 (mit den Bahnhöfen Mexikoplatz, Schlachtensee, Nikolassee, Wannsee) und 7 (Wannsee, Nikolassee) und der U-Bahn-Linie 3 (mit den Bahnhöfen Breitenbachplatz, Podbielskiallee, Dahlem-Dorf, Thielplatz, Oskar-Helene-Heim, Onkel-Toms-Hütte, Krumme Lanke) übernimmt eine Vielzahl von Buslinien die Feinverteilung der Fahrgäste. Der Bereich ist städtebaulich durch ausgedehnte Villen- und Landhauskolonien, aber auch durch Siedlungsbauten der 1920er und 1930er Jahre geprägt. So z.B. in Zehlendorf die denkmalgeschützten Siedlungen Onkel-Toms-Hütte (1926-1936 mit 1.918 WE), Fischtalgrund (1928) und Krumme Lanke (1938-40) sowie in Nikolassee die denkmalgeschützten Siedlungen Schlachtensee I und II (1923-24 bzw. 1928-29). Nach dem 2. Weltkrieg sind weitere Wohnungsbautätigkeiten vor allem in Dahlem (Amerikanische Siedlung Hüttenweg, 1954-1968) und Wannsee entstanden. Ende des 20. Jahrhunderts sind durch den Abzug der Alliierten weitere Wohnungsbaustandorte in Dahlem entwickelt worden (Am Petersberg, Am Waldfriedhof, Edwin-Redslob-Straße) bzw. befinden sich in Planung (Truman Plaza). Hinzu kommen kleinere Siedlungsentwicklungen in Wannsee (Kaiserstraße, Don-Bosco-Gelände). Ihre hohe landschaftliche Prägung erhalten die Ortsteile durch den Grunewald, den Forst Düppel, die Grunewaldseen (Krumme Lanke, Schlachtensee, Nikolassee) und die Havel mit der Havelseenkette (Großer Wannsee, Kleiner Wannsee, Pohlesee, Stölpchensee, Griebnitzsee). Größerer Geschosswohnungsbau ist lediglich entlang der Argentinischen Allee, in der Hüttenwegsiedlung, im südlichen Dahlem und in der ehem. amerikanischen Siedlung in Düppel vorhanden. Aufgrund ihrer hohen Freiraumqualitäten übernimmt die Region nicht nur lokale, sondern auch Gesamt-Berliner Erholungsfunktionen. Mit der Pfaueninsel und den Glienicker Schlössern und Parks gehört auch ein Teil des UNESCO-Weltkulturerbebereichs „Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft“ dazu. Neben den Waldflächen tragen in Dahlem (Messelpark, der Finkenpark, der Erlenbusch, der Thielpark, der Triestpark), in Zehlendorf- Nord (Fischtalpark, Gemeindewäldchen, Paul-Ernst-Park), Nikolassee (Rehwiese) und in Wannsee (Volkspark Klein-Glienicke) eine Vielzahl von Parks und Grünflächen zur Strukturierung bei.

71

7.2 Nutzungsstrukturelle Gliederung der Prognoseräume

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.2 Nutzungsstrukturelle Gliederung der Prognoseräume

72

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.3 7.3.1
7.3.1.1

Soziale Infrastruktur Kommunale Einrichtungen und Angebote
Beratung, allgemeine Dienstleistungen und wirtschaftliche Hilfen
7.3 Soziale Infrastruktur

Bürgerämter Die bezirklichen Bürgerämter sind zentrale Anlaufstellen für die Erledigung zahlreicher allgemeiner Verwaltungsangelegenheiten wie z.B. An- und Abmeldung des Wohnsitzes, Melderegisterauskünfte, Ausstellung und Umschreibung von Bewohnerparkausweisen, Ausweis- und Reisepassangelegenheiten, Antragsannahme auf Wohngeld, Wohnungsbezugsbescheinigungen (u.a. Wohnberechtigungsschein), Überprüfung von Eigentumsmaßnahmen (Bereich Wohnen) u.a.m. Die Bürgeramtsstandorte in Steglitz-Zehlendorf sind barrierefrei und verfügen über behindertengerechte WC´s, Zugänge und Parkplätze. Standorte und Öffnungszeiten der Bürgerämter sind nachfolgend aufgeführt. Zur Vermeidung von Wartezeiten können individuelle Terminvereinbarungen mit dem gewünschten Standort getroffen werden. Kontakt Bürgeramt-Hotline: Internet: E-Mail: Sprechzeiten:

Telefon: 90299-6321 Telefax: 90299-3370 www.steglitz-zehlendorf.de/buergeramt buergeramt@ba-sz.berlin.de Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 08:00-15:00 Uhr 11:00-18:00 Uhr 08:00-13:00 Uhr 11:00-18:00 Uhr 08:00-13:00 Uhr

Im Bürgeramt Zehlendorf werden am 1. Samstag eines Monats (außer Mai und Oktober) zusätzliche Sprechstunden von 09:00-13:00 Uhr angeboten. Bürgeramt Steglitz Rathaus Steglitz, Schloßstr. 37, 12163 Berlin, 1. bis 3. Etage Telefon: 90299-3360 Telefax:

90299-3370

Bürgeramt Zehlendorf Rathaus Zehlendorf, Kirchstr. 1-3 (Eingang Teltower Damm 16), 14163 Berlin Telefon: 90299-6360 Telefax: 90299-6336 Bürgeramt Lankwitz Gallwitzallee 87, 12249 Berlin Telefon: 8485-32020

Telefax:

8485 32050

Sozialamt Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Abteilung Soziales und Sport, bietet in nachfolgend genannten Fachbereichen Beratung, Betreuung und materielle Hilfen an. Die genannten Dienststellen befinden sich im Rathaus Lankwitz und sind barrierefrei zu erreichen. Rathaus Lankwitz, Leonorenstr. 70, 12247 Berlin Sprechzeiten: Dienstag und Donnerstag 09:00-13:00 Uhr

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Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Allgemeiner Sozialdienst Telefon: 90299-4932/-3445 E-Mail: soz-fb2sozialdienst@ba-sz.berlin.de Sozialpädagogische und psychosoziale Beratung von erwachsenen Bürgern, die nicht mit minderjährigen Kindern in einem Haushalt leben. Beratung und Hilfestellung bei finanziellen Schwierigkeiten (Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung, Hilfe zur Pflege, etc.) sowie bei der häuslichen Versorgung im Alter (Informationen zu Pflegeversicherungsleistungen sowie zu Pflegeund Haushaltshilfen), Vermittlung von Besuchs- und Begleitdiensten, Beratung und Antragstellung im Rahmen des Schwerbehindertenrechts für über 65-Jährige.

7.3 Soziale Infrastruktur

Soziale Wohnhilfe Telefon: 90299-3448/-3446/-3416/-1534 E-Mail: soz-fb2sozialdienst@ba-sz.berlin.de Sozialpädagogische und psychosoziale Beratung und Unterstützung bei drohendem Wohnungsverlust und bei bestehender Obdachlosigkeit.

Miet- und Energieschuldenberatung/Geschütztes Marktsegment Telefon: 90299-3416/-3446 E-Mail: soz-fb2sozialdienst@ba-sz.berlin.de Sozialpädagogische und psychosoziale Beratung und Unterstützung bei Miet- und Energieschulden.

Seniorenbetreuung Telefon: 90299-6530 E-Mail: soz-veranstaltungsdienst@ba-sz.berlin.de Planung und Durchführung von Veranstaltungen für ältere Menschen, kulturelle Angebote für Senioren und Behinderte, Geburtstags- und Jubiläumsehrungen, Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiter und Betreuung von Begegnungsstätten.

Ehrenamtlicher Dienst Telefon: 90299-6530 E-Mail: soz-ehrenamt@ba-sz.berlin.de Werbung, Schulung und Vermittlung von Freiwilligen für die Bereiche Besuchsdienste, Geburtstagsund Jubiläumsehrungen, Freizeitgestaltung für behinderte ältere Menschen, Freizeitgruppenaktivitäten und Mitarbeit in kommunalen Seniorenfreizeitstätten.

Allgemeine materielle Hilfen Telefon: 90299-4686 E-Mail: soz-fb2materiellehilfen@ba-sz.berlin.de Allgemeine Hilfen, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung außerhalb von Einrichtungen, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und Bestattungen.

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Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Besondere materielle Hilfen Telefon: 90299-3467/-1579 E-Mail. soz-fb2hilfezurpflege@ba-sz.berlin.de Gewährung von Leistungen nach dem Pflegegeldgesetz für Blinde, hochgradig Sehbehinderte und Gehörlose sowie Gewährung von Hilfe zur Pflege außerhalb von Einrichtungen einschließlich Grundsicherungsleistungen.
7.3 Soziale Infrastruktur

Hilfe zur Pflege in Einrichtungen (Pflegeheime und Kurzzeitpflegeeinrichtungen) Telefon: 90299-3516/-1536 E-Mail. soz-fb2hilfezurpflege@ba-sz.berlin.de Bearbeitung von Anträgen auf Kostenübernahme für die Unterbringung in Senioren-, Kranken- und Behinderteneinrichtungen einschließlich der Gewährung von Grundsicherungsleistungen für diesen Personenkreis. Eingliederungshilfe für behinderte Menschen - Fallmanagement Telefon: 90299-3356 E-Mail: soz-fm@ba-sz.berlin.de Gewährung von laufenden und einmaligen Sozialleistungen für Menschen mit schwerwiegender körperlicher, geistiger oder psychischer Behinderung.

Betreuungsbehörde Telefon: 90299-5011/-5244/-5543/-5026 E-Mail: soz-betreuung@ba-sz.berlin.de

Telefax:

90299-5162

Wahrnehmung behördlicher Betreuung (Amtsbetreuung) für Volljährige, die wegen körperlicher und/ oder geistiger Erkrankungen oder Behinderungen ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr selbst besorgen können entsprechend den vom Vormundschaftsgericht durch Beschluss übertragenen Wirkungskreisen (z.B. Vermögensangelegenheiten, Gesundheitsvorsorge, Aufenthaltsbestimmung, Wohnungsangelegenheiten). Wahrnehmung allgemeiner Betreuungsangelegenheiten und Vormundschaftsgerichtshilfe wie z.B. Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen, Betreuungsverfügungen, Beratung ehrenamtlicher Betreuer und Unterstützung des Vormundschaftsgerichts in Betreuungsverfahren.

Beauftragte für Menschen mit Behinderung Information und Beratung von Bürgern, Institutionen und behördlichen Dienststellen in behindertenrelevanten Fragen, Wahrnehmung der Interessen von behinderten Menschen in Kooperation mit dem bezirklichen Behindertenbeirat, Mitwirkung bei der barrierefreien Gestaltung des Bezirks. Der Dienstsitz der Bezirksbehindertenbeauftragten befindet sich im Rathaus Zehlendorf und ist barrierefrei zugänglich. Rathaus Zehlendorf, Kirchstr. 3, 14163 Berlin Telefon: 90299-6308 Telefax: 9090299-6632 E-Mail: behindertenbeauftragte@ba-sz.berlin.de Sprechzeiten: Dienstag 10:00-12:00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

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Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Gesundheitsamt Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Abteilung Wirtschaft., Gesundheit und Verkehr, bietet in nachfolgend genannten Fachbereichen der Gesundheitshilfe und -förderung für Erwachsene Beratung und Betreuung an. Sozialpsychiatrischer Dienst Bergstr. 90, 12169 Berlin Telefon: 90299-4758 (Anmeldung) 90299-4750 (Ärzte) 90299-4765 (Sozialpädagogen) E-Mail: sozialpsychdienst@ba-sz.berlin.de Sprechzeiten: Dienstag 09:00-12:00 Uhr Donnerstag 16:00-18:00 Uhr Erreichbarkeit: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag 08:00-16:00 Uhr Donnerstag 08:00 - 18:00 Uhr Beratung, Unterstützung und Vermittlung weiterführender Hilfsangebote (materielle Hilfen, ambulante und stationäre Heilbehandlung, Therapieangebote etc.) für erwachsene Menschen mit einer psychischen Erkrankung, für geistig Behinderte, für Personen in Krisensituationen sowie für Alkohol-, Drogen- und Medikamentensüchtige. Gruppen- und Freizeitaktivitäten für psychisch beeinträchtigte Menschen und Personen in Krisensituationen werden in Kooperation mit Reha-Steglitz gGmbH im Tageszentrum Albrechtstraße Albrechtstr. 15, 12167 Berlin Telefon: 792 90 20 Tageszentrum Lankwitz Kamenzer Damm 1A, 12249 Berlin (Beschäftigungstagesstätte und Zuverdienste) Telefon: 7667-9776 Telefax: 7667-9775 Internet: www.reha-steglitz.de und in Kooperation mit dem Förderkreis Altenclub e.V. im Treffpunkt am Mexikoplatz Mexikoplatz 4, 14163 Berlin Telefon: 801 70 26 angeboten. Beratungsstelle für behinderte Menschen, Krebs- und AIDS-Kranke Potsdamer Str. 8, 14163 Berlin, 2. Etage Telefon: 90299-4707 (Anmeldung) Telefax: 90299-1039 90299-4702 (Ärztin) 90299-2437/-3220/-2453 (Sozialpädagogen) E-Mail: bfb@ba-sz.berlin.de Sprechzeiten: Dienstag 09:00-12:00 Uhr Donnerstag 16:00-18:00 Uhr Sozialmedizinische und psychosoziale Beratung für erwachsene Menschen mit einer schweren körperlichen Erkrankung oder einer chronischen Behinderung und deren Angehörigen. Gruppenangebote und Vermittlung von Kontakten zu Selbsthilfeorganisationen und anderen Beratungsstellen, Beratung in Fragen der Rehabilitation, der Wohnraumanpassung, der Hilfsmittelversorgung, des Pflegeversicherungs- und Sozialhilferechts.

7.3 Soziale Infrastruktur

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Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Grundstücks- und Gebäudeverwaltung Objektmanagement Soziales - Seniorenwohnhäuser Auf dem Grat 2, 14195 Berlin Telefon: 90299-1500 Telefax: 90299-4332 E-Mail: soz-immo@ba-sz.berlin.de
7.3 Soziale Infrastruktur

Verwaltung und Vermietung von Wohnungen in kommunalen Seniorenwohnhäusern.

7.3.1.2

Ehrenamtliche Beratungsangebote

Seniorenbetreuung Seniorenvertretung Steglitz-Zehlendorf Rathaus Lankwitz, Leonorenstr. 70 Telefon: 90299-3318 Sprechzeiten: Montag 10:00-12:00 Uhr Unabhängige, überparteiliche und ehrenamtliche Interessenvertretung der Senioren im Bezirk. Öffentliche Sitzungen der Seniorenvertretung an jedem ersten Dienstag im Monat.

Seniorentelefon Rathaus Lankwitz, Leonorenstr. 70 Telefon: 90299-3030 Sprechzeiten: Dienstag und Donnerstag 10:00-12:00 Uhr Niedrigschwelliges Gesprächs- und Beratungsangebot von Senioren für Senioren im vorprofessionellen Raum. Vermittlung von Kontakten zu anderen Dienststellen, professionellen Dienstleistern und Beratungsstellen sowie zu ehrenamtlich Tätigen.

Ehrenamtlicher Berater Steglitz-Zehlendorf Rathaus Lankwitz, Leonorenstr. 70 Telefon: 90299-5217 Sprechzeiten: Mittwoch 10:00-12:00 Uhr Ehrenamtliche Beratung über die Einsatzmöglichkeiten Freiwilliger im kommunalen Bereich.

Dachverband Steglitz-Zehlendorfer Seniorenvereinigungen Rathaus Lankwitz, Leonorenstr. 70 Telefon: 90299-3314 Sprechzeiten: Freitag 10:00-12:00 Uhr Freiwillige, unabhängige und selbstständige Interessenvertretung der im Dachverband organisierten Steglitz-Zehlendorfer Hobby- und Freizeitgruppen (siehe hierzu Kapitel 7.7.5 Seniorengruppen in Steglitz-Zehlendorf).

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Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.3.1.3

Kultur und Bildung

Seniorenbetreuung Rathaus Lankwitz, Leonorenstr. 70, 12247 Berlin Telefon: 90299-6530 soz-veranstaltungsdienst@ba-sz.berlin.de E-Mail: Sprechzeiten: Dienstag und Donnerstag 09:00-13:00 Uhr Planung und Durchführung von Veranstaltungen für ältere Menschen, kulturelle Angebote für Senioren und Behinderte, Geburtstags- und Jubiläumsehrungen, Einsatz ehrenamtlicher Mitarbeiter und Betreuung von Begegnungsstätten.

7.3 Soziale Infrastruktur

Kultur- und Bibliothekamt – Fachbereich Kultur Grunewaldstr. 3, 12165 Berlin Telefon: 90299-2302 Telefax: 90299-2715 E-Mail: kultur-steglitz-zehlendorf@berlin.de Internet: www.kultur-steglitz-zehlendorf.de Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag 09:00-15:00 Uhr Freitag 09:00-14:00 Uhr

Organisation von Ausstellungen, musikalischen Veranstaltungen und Lesungen, Kulturberatung, Durchführung des Programms „Dezentrale Kulturarbeit“ zur Förderung freier Träger, Archivierungen. Schwartzsche Villa – Dezentrale Kulturarbeit Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin Telefon: 90299-2212 Telefax: E-Mail: schwartzsche.villa@berlin.de Internet: www.schwartzsche-villa.de

90299-2213

Galerie, Ausstellungen, kulturelle Programme, Café. Galerie in der Schwartzschen Villa Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin Telefon: 90299-2302

Ingeborg-Drehwitz-Bibliothek - Bezirkszentralbibliothek Grunewaldstr. 3, 12165 Berlin Telefon: 90299-2410 (Information) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10:00-20:00 Uhr Samstag 12:00-16:00 Uhr

Gottfried-Benn-Bibliothek Nentershäuser Platz 1, 14163 Berlin Erwachsenenbibliothek Telefon: 90299-5458 (Information) Telefax: 90299-6188 Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 11:00-19:00 Uhr Mittwoch 11:00-15:00 Uhr Samstag 10:00-14:00 Uhr

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Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Stadtteilbibliothek Lankwitz Bruchwitzstr. 37, 12247 Berlin Telefon: 768 90 50 12 Telefax: 768 90 50 18 Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 12:00-19:00 Uhr Mittwoch 11:00-16:00 Uhr

Victor-Gollancz-Volkshochschule Standort Lichterfelde Goethestr. 9-11, 12207 Berlin Telefon: 90299-5020 Standort Zehlendorf Markgrafenstr. 3, 14163 Berlin Telefon: 90299-5020 E-Mail: Internet: Öffnungszeiten:

Telefax:

90299-2376

Telefax:

90299-6477

service@vhssz.de www.vhs-steglitz-zehlendorf.de Montag bis Donnerstag 10:00-13:00 Uhr (für beide Standorte) Abendöffnungszeiten sind dem Jahresprogramm bzw. dem Internet zu entnehmen.

Leo-Borchard-Musikschule Martin-Buber-Str. 21, 14163 Berlin Telefon: 90299-6494 Telefax: 90299-5841 musikschule@ba-sz.berlin.de E-Mail: Internet: www.musikschule-steglitz-zehlendorf.de Sprechzeiten: Montag, Dienstag, Freitag 09:00-12:00 Uhr Donnerstag 16:00-18:00 Uhr Feriensprechzeiten: Montag 09.00-12:00 Uhr Donnerstag 15:00-17:00 Uhr

7.3.2

Einrichtungen der Sozialversicherung

AOK-Servicecenter Steglitz Düppelstr. 40, 12163 Berlin Telefon: 2531-0 AOK-Servicecenter Zehlendorf Clayallee 342, 14169 Berlin Telefon: 2531-0 Internet: www.aok.de

Telefax:

2531-7049

Telefax:

2531-7049

79

7.3 Soziale Infrastruktur

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.3.3

Verbände, Vereine und Institutionen

Arbeiterwohlfahrt Berlin, Kreisverband Südwest e.V. Kreisbüro Mörchinger Str. 116, 14169 Berlin Telefon: 84592114 Telefax: 84592115 E-Mail: zehlendorf@awo-suedwest.de

7.3 Soziale Infrastruktur

Regionalbüro Steglitz Osdorfer Str. 121, 12207 Berlin Telefon: 71387090/92 Telefax: E-Mail: steglitz@awo-suedwest.de www.awo-suedwest.de Internet:

71387051

Soziale Beratung, Renten- und Mieterberatung, Seniorenbegegnungsstätte, Kleiderkammer, Bücherbasar, Vermittlung ehrenamtlicher Besuchsdienste, Putzmobil, Pflegeheime und Wohngemeinschaften für Demenzkranke.

Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. Regionalleitung Berlin Süd-West Albrechtstr. 7, 12165 Berlin Telefon: 66633244 Telefax: Internet: www.dicvberlin.caritas.de

66633240

Allgemeine soziale Beratung, Wohnungslosen- und Suchthilfe, Wohnanlagen für Behinderte und Nichtbehinderte, ambulante Pflege und Angebote für demenziell erkrankte Menschen.

Deutsches Rotes Kreuz, Kreisverband Steglitz-Zehlendorf e.V. Düppelstr. 36, 12163 Berlin Telefon: 7930239-10 Telefax: 7930239-11 E-Mail: info@drk-sz.de Internet: www.drk-berlin.de Beratung, Ehrenamtliche Dienste, Seniorenfreizeitstätten, Kleiderkammer u.s.w.

Deutsches Rotes Kreuz Berlin Süd-West Behindertenhilfe gGmbH Info-Center Albrechtstr. 122, 12165 Berlin Telefon: 797442-0 Telefax: 797442-20 info-center@drk-berlin.net E-Mail: Internet: www.drk-berlin.net Information und Beratung über Dienstleistungen des DRK, z.B. über Angebote für Senioren, Mobilitätshilfe, Seniorenfreizeitstätten und Pflegeheime, Pflegeberatung für Betroffene und Angehörige u.s.w.

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Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Diakonisches Werk Steglitz und Teltow-Zehlendorf e.V. Hindenburgdamm 101, 12203 Berlin Telefon: 83 90 92 40 Telefax: 83 90 92 83 Internet: www.dwstz.de Beratung von Mietschuldnern, sozial schwachen Familien und Einzelpersonen sowie von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen, Familienbildung und Altenarbeit für den Kirchenkreis Steglitz.
7.3 Soziale Infrastruktur

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Berlin Berner Str. 2-3, 12205 Berlin Telefon: 81 69 01-0 Telefax: Internet: www.johanniter.de

816 90 17 05

Krankentransport und Rettungsdienste, Menüservice und Hausnotruf.

Unionhilfswerk Landesverband Berlin e.V. Internet: www.unionhilfswerk.de Bezirksverband Steglitz c/o Helga Mattig (Bezirksvorsitzende), Klingsorstr. 66, 12167 Berlin Telefon: 771 35 06 Telefax: 771 08 29 Kulturelle Veranstaltungen für Senioren, Tagesfahrten und Urlaubsreisen, Kranken- und Geburtstagsbesuche.

Bezirksverband Zehlendorf c/o Heidemarie Kühn (Bezirksvorsitzende), Schreberstr. 6 A, 14167 Berlin Telefon: 811 27 45 Kulturelle Veranstaltungen und Gruppenangebote für Senioren, Tagesausflüge, Beratung nach Vereinbarung.

Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland Oranienburger Str. 31, 10117 Berlin Telefon: 282 88 01 Telefax: 282 85 29 Beratung und Betreuung für alte und pflegebedürftige Menschen, Förderung von Projekten und Selbsthilfeinitiativen, Kulturintegration für Zuwanderer, Sportaktivitäten für Senioren, Bibliothek, Seniorenheim und Seniorenclub.

Reha-Steglitz gGmbH - Gesundheit fördernde Einrichtungen und Dienste Bergstr. 1, 12169 Berlin Telefon: 319 80 50 (Geschäftsstelle) E-Mail: kontakt@reha-steglitz.de www.reha-steglitz.de Internet:

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Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Beratung und Unterstützung psychisch beeinträchtigter Menschen, Gruppenangebote und Schaffung von Zuverdienstmöglichkeiten, Betreutes Wohnen, betreutes Alterswohnen, ambulante Pflege, Tagespflege für ältere Menschen, Tageszentren Albrechtstraße und Kamenzer Damm.

Freiwilligenagentur Steglitz-Zehlendorf Trägerverbund: Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk, Nachbarschaftsheim Mittelhof und Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf Albrechtstr. 122, 12165 Berlin (im Info-Center DRK) Telefon: 79 74 42-0 E-Mail: freiwilligenagentur@berlin-suedwest.de Beratung: Mittwoch 12:00-14:00 Uhr und Donnerstag 16:00-18:00 Uhr Individuelle Beratung und Vermittlung an Freiwilligenarbeit Interessierter an soziale und kulturelle Projekte und Einrichtungen im Bezirk.

7.3 Soziale Infrastruktur

7.3.3.1

Gemeinnützige Gebrauchtwarenangebote

Gemeinnütziger Basar Träger: Union Sozialer Einrichtungen e.V. Goerzallee 311, 14167 Berlin Telefon: 84 72 72 27 Telefax: 84 72 77 61 Öffnungszeiten: Dienstag 09:00-12:00 Uhr und Mittwoch 16:00-19:00 Uhr Wohnungsräumungen, Sperrmüllentsorgung, Reparatur an Spendenmöbeln, Gebrauchtwarenverkauf (Möbel, Kleidung, Wäsche, Elektroartikel, Bücher, Haushaltswaren, Spielwaren etc.).

Rumpelbasar Zehlendorf e.V. Am Stichkanal 2-4, 14167 Berlin Telefon: 84 72 20 23 E-Mail: info@rumpelbasar-zehlendorf.de Internet: www.rumpelbasar-zehlendorf.de Öffnungszeiten: Dienstag 09:30-11:30 Uhr und Mittwoch 17:00-19:00 Uhr Spendenannahme und Gebrauchtwarenverkauf (Kleidung, Hausrat, Möbel, Schallplatten, Bücher, etc.) zu Gunsten gemeinnütziger und sozialer Projekte.

ReUse „Sozialladen“ für Steglitz-Zehlendorf Träger: LOWTEC gGmbH Hackerstr. 24, 12163 Berlin Telefon: 79 70 89 08 Telefax: E-Mail: velo@lowtec.org

79 70 89 30

Gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt der LOWTEC gGmbH. Reinigung, Aufarbeitung und entgeltfreie Ausgabe von Gebrauchtwaren (Bekleidung, Geschirr, Spielwaren, Elektrokleingeräte, Bücher, CD’s etc.) an Bedürftige mit entsprechendem Nachweis.

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Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Medienpoint Träger: Kulturring in Berlin e.V. Internet: www.kulturring.org Medienpoint Lichterfelde Lorenzstr. 57, 12209 Berlin Telefon: 21 96 01 90 E-Mail: medienpoint-lichterfelde@kulturring.org Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 09:00-18:00 Uhr Medienpoint Steglitz Deitmerstr. 8, 12163 Berlin Telefon: 50 15 45 15 E-Mail: medienpoint-steglitz@kulturring.org Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 09:00-18:00 Uhr Entgegennahme von gespendeten Büchern, Spielen, Schallplatten, Sofware etc. und kostenlose Weitergabe der Sachspenden.

7.3.4

Regionale Beratungsstellen

Pflegestützpunkte (seit 01.09.2009) Pflegestützpunkte sollen zusätzlich zu den bisherigen Angeboten in allen Bereichen der Pflege zur wohnortnahen Beratung und Betreuung von Versicherten dienen. Johanna-Stegen-Str. 8 (vormals Koordinierungsstelle), 12167 Berlin Telefon: 76 90 26 00/01 Telefax: 76 90 26 02 Clayallee 342, 14169 Berlin Telefon: 2531-6550

Telefax:

2531-6505

Koordinierungsstelle rund ums Alter (seit 01.09.2009 Pflegestützpunkt) Träger: Diakonisches Werk Steglitz und Teltow-Zehlendorf e.V. Johanna-Stegen-Str. 8, 12167 Berlin Telefon: 76 90 26 00/01 Telefax: 76 90 26 02 E-Mail: koordinierungsstelle@dwstz.de Internet: www.dwstz.de/ Sprechzeiten: Dienstag 09:00-13:00 Uhr und Donnerstag 14:00-18:00 Uhr Beratung älterer Menschen und ihrer Angehörigen über Umfang und Leistungsvoraussetzungen der Kranken- und Pflegeversicherung, der Sozialhilfe und Grundsicherung, des Schwerbehindertenrechts und der Wohnraumanpassung. Information über Therapiemöglichkeiten, Hilfsmittelbeschaffung, komplementäre Angebote (Fahr- und Begleitdienste, Mittagstisch, Hausnotruf, Besuchsdienste), ambulante und stationäre Pflegeangebote, Tages- und Kurzzeitpflege, Seniorenwohnanlagen, Selbsthilfegruppen und Freizeitangebote für Senioren. Allgemeine Sozialberatung Diakonisches Werk Berlin Johanna-Stegen-Str. 8, 12167 Berlin Telefon: 771 09 72 E-Mail: sozialeberatung@dwstz.de Sprechzeiten: Dienstag 10:00-12:00 Uhr und Donnerstag 15:00-17:00 Uhr

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7.3 Soziale Infrastruktur

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Schuldner- und Insolvenzberatung Deutscher Familienverband e.V. Berlinickestr. 13,12165 Berlin Telefon: 700 96 29-0 Telefax: 700 96 29-22 E-Mail: e-mail@sib-steglitz-zehlendorf.de Internet: www.sib-steglitz-zehlendorf.de Sprechzeiten: Mittwoch 15:00-18:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
7.3 Soziale Infrastruktur

Beratung in Schulden- und Vermögensfragen, Mithilfe bei der Schuldenregulierung sowie Begleitung im Rahmen des neuen Verbraucherinsolvenzverfahrens.

Berliner Krisendienst Albrechtstr. 7, 12165 Berlin Telefon: 390 63 60 Sprechzeiten: täglich 16:00-24:00 Uhr Kostenlose anonyme telefonische Beratung für Hilfesuchende und Angehörige Rund-um-die-Uhr. Hilfe durch Gespräche in schwierigen, verzweifelten und einsamen Lebenslagen und bei psychischer Erkrankung (Arzt in Rufbereitschaft).

Integrative Suchtberatung Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V. Königsberger Str. 11, 12207 Berlin Telefon: 666 33 90 Telefax: 666 33 92 Sprechzeiten: Dienstag 16:30-18:00 Uhr Terminvereinbarung: Montag, Mittwoch, Donnerstag 09:00-17:00 Uhr Dienstag 09:00-18:00 Uhr und Freitag09:00-16:00 Uhr Beratung und Hilfe bei Alkohol-, Nikotin-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit.

Allgemeiner Blinden- und Sehbehindertenverein Berlin e.V. Ansprechpartnerin: Ingrid David Telefon: 795 16 21 Beratung von Sehbehinderten und Blinden bei der Bewältigung von Alltagsproblemen. Regelmäßige Gruppenangebote und Organisation von kulturellen Veranstaltungen und Freizeitangeboten.

Blindenhilfswerk Berlin e.V. Rothenburgstr. 15, 12165 Berlin Telefon: 792 50 31 Telefax: 793 14 15 E-Mail: info@blindenhilfwerk-berlin.de Internet: www.blindenhilfswerk-berlin.de Vermittlung und Schaffung von Wohn- und Arbeitsplätzen, Begegnung, Kultur und Förderung von Erholung. Betrieb einer Werkstatt, Schulungen und Vermittlung der Blindenschrift, Begleit- und Assistenzdienste.

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Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.3.4.1

Sonderberatungen

Rathaus Zehlendorf, Kirchstr. 1-3, 12163 Berlin Telefon: 90299-0 Allgemeine Rechtsberatung, Scheidungsrecht/Mediation im Familienrecht, Arbeitslosengeld I und II Montag 16:00-19:00 Uhr Ehe- und Familienrecht, Unterhaltsrecht Dienstag 16:30-19:00 Uhr Erb- und Arbeitsrecht Dienstag 16:30-19:00 Uhr Betreuungsrecht, Vorsorgevollmachten jeden 2. Dienstag im Monat 17:00-18:30 Uhr Rentenberatung Mittwoch 13:00-16:00 Uhr Allgemeine Rechtsberatung, Schuldner- und Inslovenzrecht Donnerstag 13:00-16:00 Uhr Miet- und Arbeitsrecht Donnerstag 16:15-18:00 Uhr Arbeits- und Sozialrecht Freitag 15:00-18:00 Uhr

7.3.5

Überregionale Beratungsstellen

Landesamt für Gesundheit und Soziales Postanschrift für alle Dienstgebäude: Postfach 310929, 10639 Berlin KundenCenter im Versorgungsamt Sächsische Str. 28, 10707 Berlin (Das Gebäude ist barrierefrei) Servicetelefon: 90229-6464 Telefax: 90229-6095 Sprechzeiten: Montag und Dienstag 09:00-15:00 Uhr Donnerstag 09:00-18:00 Uhr und Freitag 09:00-13:00 Uhr Telefonische Sprechzeiten der Schwerbehinderten-Sachgebiete: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 09:00-12:00 Uhr E-Mail: infoservice@lageso.berlin.de Internet: www.lageso.berlin.de

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7.3 Soziale Infrastruktur

Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin bietet kostenlose Sonderberatungen durch Experten zu unterschiedlichen Rechts- und Themenkreisen im Rathaus Zehlendorf an. Einzelne Sonderberatungstermine können kurzfristig entfallen. Jeweils aktuelle Beratungstermine können der Internetseite: www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/buergerdienste/sonderberatung.html entnommen oder beim Auskunftsdienst des Rathauses Zehlendorf (Pförtner) erfragt werden. Interessenten müssen sich 30 Minuten vor Beratungsbeginn in eine beim Auskunftsdienst ausliegende Warteliste eintragen.

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Servicetelefon zum Berliner SonderFahrDienst für Menschen mit Behinderung:

90229-6433

Informationen und Dienstleistungen in Schwerbehindertenangelegenheiten (Schwerbehindertenausweis, SonderFahrDienst etc.). Integrationsamt Berlin Sächsische Str. 28, 10707 Berlin (Das Gebäude ist barrierefrei) Telefon: 9012-0 Sprechzeiten: Montag, Dienstag, Freitag 09:00-12:00 Uhr Donnerstag 15:00-18:00 Uhr E-Mail: integrationsamt@lageso.berlin.de www.lageso.berlin.de Internet: Beratung und Dienstleistungen im Rahmen der Integration behinderter Menschen in das Arbeitsleben.

7.3 Soziale Infrastruktur

Hauptfürsorgestelle Albrecht-Achilles-Str. 62, 10709 Berlin (barrierefreier Zugang) Telefon: 9012-0 Telefax: 9012-3143 Sprechzeiten: Montag, Dienstag, Freitag 09:00-12:00 Uhr E-Mail: hauptfuersorgestelle@lageso.berlin.de Internet: www.lageso.berlin.de Gewährung ergänzender Leistungen für Berechtigte (Kriegsopfer, Impfgeschädigte, Opfer von Gewalttaten, Wehr- und Zivildienstbeschädigte, Haftgeschädigte, Opfer von SED-Unrecht) nach dem Sozialen Entschädigungsrecht.

Hilfsmittel- und Wohnraumanpassungsberatung Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg e.V. Berliner Str. 40-41, 10715 Berlin Telefon: 86 49 10 19 Beratung zu alters- und behindertengerechtem Wohnen nach telefonischer Anmeldung.

Sozial- und Rechtsberatung Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg e.V. Berliner Str. 40-41, 10715 Berlin Telefon: 86 49 10 11 Beratung in allen Fragen des Sozialrechts und zu Rentenansprüchen nach telefonischer Vereinbarung. Berliner Seniorentelefon Telefon: 279 64 44 Sprechzeiten: Montag und Mittwoch 12:00-14:00 Uhr (auch an Feiertagen) Freitag und Sonntag 14:00-16:00 Uhr (auch an Feiertagen) E-Mail: seniorentelefon@hvd-berlin.de Internet: www.berliner-seniorentelefon.de Vertrauliches und anonymes Informations- und Gesprächsangebot sowie Vermittlung von Beratung und Hilfe für ältere Menschen und deren Angehörige.

86

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Telefonische und im Bedarfsfall auch persönliche Beratung und Unterstützung von Betroffenen und Angehörigen bei Konflikten, Aggression und Gewalt in der ambulanten und stationären Pflege alter Menschen.

Verbraucherzentrale Hardenbergplatz 2, 10623 Berlin (3. OG) Telefon: 21 48 50 (Telefonansage mit Hinweisen zum Beratungsangebot mit den entsprechenden Rufnummern) Internet: www.vz-berlin.de Kostenpflichtige telefonische Beratung zu Ernährung, Versicherungsschutz, Geldanlage, Mietrecht, Patientenschutz, Umwelt, Bau etc.).

Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie Charité-Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Eschenallee 3, 14050 Berlin Telefon: 8445-8351 (Auskunftsdienst, Pforte) Gerontopsychiatrische Tagesklinik Charité-Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Nußbaumallee 38, 14050 Berlin Telefon: 8445-8320 Sozialpsychiatrische Tagesklinik Charité-Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Nußbaumallee 38, 14050 Berlin Telefon: 8445-8401/8415 Intensiv- und Kriseninterventionsstation (Station 18b) Charité-Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin Telefon: 8445-2271 Telefax:

8445-4415

87

7.3 Soziale Infrastruktur

„Pflege in Not“ Beratungs- und Beschwerdestelle bei Konflikt und Gewalt in der Pflege älterer Menschen Bergmannstr. 44, 10961 Berlin Telefon: 69 59 89 89 Telefax: 69 59 89 96 E-Mail: pflege-in-not@dw-stadtmitte.de Internet: www.pflege-in-not-berlin.de www.dw-stadtmitte.de Sprechzeiten: Montag, Mittwoch, Freitag 10:00-12:00 Uhr

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.3.6

Nachbarschaftseinrichtungen

Kieztreff Träger: Stadtteilzentrum Steglitz e.V. in Kooperation mit FAMOS e.V. Celsiusstr. 60, 12207 Berlin Telefon: 39 88 53 66 Internet: www.stadtteilzentrum-steglitz.de Nachbarschafts- und Mietertreffpunkt, Café, Beratungs-, Kurs- und Gruppenangebote.

7.3 Soziale Infrastruktur

Gutshaus Lichterfelde Träger: Stadtteilzentrum Steglitz e.V. Hindenburgdamm 28, 12203 Berlin Telefon: 84 41 10 40 Internet: www.stadtteilzentrum-steglitz.de Nachbarschaftstreffpunkt, Café, Lebens- und Krisenberatung für Senioren, Kindertagesstätte, Gruppenund Kursangebote, Ausstellungen.

Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftszentrum Osdorfer Straße Träger: Stadtteilzentrum Steglitz e.V. Scheelestr. 145, 12209 Berlin Telefon: 75 51 67 39 Internet: www.stadtteilzentrum-steglitz.de Gruppen, Kurse und Freizeitangebote für alle Generationen.

Stadtteilzentrum für Zehlendorf Träger: Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V. Königstr. 42-43, 14163 Berlin Telefon: 80 19 75 11 E-Mail: kontakt@mittelhof.org Internet: www.nachbarschaftsheim-mittelhof.de Nachbarschaftscafé, Selbsthilfekontaktstelle, Seniorentreffpunkt, Kindertagesstätte, Kurs- und Seminarangebote, Ausstellungen.

Nachbarschaftshaus Lilienthal Träger: Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V. Schütte-Lanz-Str. 43, 12209 Berlin Telefon: 75 65 49 70/71 E-Mail: kontakt@mittelhof.org Internet: www.nachbarschaftsheim-mittelhof.de Nachbarschaftshaus mit Kindertagesstätte, Kinder- und Jugendclub, Familienzentrum, Beratungs-, Gruppen- und Kursangebote.

88

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Villa Folke-Bernadotte Träger: Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V. Jungfernstieg 19, 12207 Berlin Telefon: 77 05 99 76 E-Mail: Folke.Bernadotte@nachbarschaftsheim-mittelhof.de Internet: www.nachbarschaftsheim-mittelhof.de
7.3 Soziale Infrastruktur

Zentrum für Freizeit, Bewegung, Bildung und Kultur. Treffpunkt für Kinder, Jugendliche, Familien und Nachbarschaft; Veranstaltungsangebote.

Mehrgenerationenhaus Phoenix Träger: Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V. Teltower Damm 228, 14167 Berlin Telefon: 855 42 06 Telefax: 855 43 78 E-Mail: mehrgenerationenhaus@mittelhof-ev.de www.nachbarschaftsheim-mittelhof.de Internet: Treffpunkt, Veranstaltungs- und Gruppenangebote für alle Generationen, Nachbarschaftscafé und Mittagstisch, Ausstellungen, Kurse und Internetcafé. Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. Holsteinische Str. 30, 12161 Berlin Telefon: 85 99 51 12 Internet: www.nbhs.de

Telefax:

85 99 51 11

Selbsthilfekontaktstelle, Sozialstation, Tagespflege, Nachbarschaftscafé, Betreuungsverein, ehrenamtlicher Besuchsdienst, Hospizdienst, Seniorentheater und Angebote für ältere Menschen.

Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. Cranachstr. 7, 12157 Berlin Telefon: 855 42 06 www.nbhs.de Internet:

Telefax:

855 43 78

Theaterarbeit von und mit Senioren, Theater der Erfahrung, Kurse, generationenübergreifende Projekte, Gruppenarbeit.

7.3.7

Selbsthilfeorganisationen

Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V. Reinickendorfer Str. 61, 13347 Berlin Telefon: 47 37 89 95 Telefax: 47 37 89 97 E-Mail: AAI@AlzheimerForum.de Internet: www.AlzheimerForum.de/aai/aai/html Information und Beratung zu Krankeitsverkauf und Therapiemöglichkeiten für Pflegende, Alzheimerund Demenzkranke bzw. deren Angehörige, Vermittlung von Plätzen in Selbsthilfe und Betreuungsgruppen.

89

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.3.8

Sonstige Dienstleistungsangebote

Verein Leben mit Tieren e.V. Teltowkanalstr. 1, 12247 Berlin Telefon: 76 94 10 92 Tierbesuchsdienst in häuslicher Umgebung durch ehrenamtliche Mitarbeiter mit ihren Hunden (entgeltpflichtig).
7.3 Soziale Infrastruktur

Handwerker- und Reparaturdienste Reha-Steglitz gGmbH Tageszentrum Albrechtstr. 16, 12167 Berlin Telefon: 792 90 20 Telefax: E-Mail: tz@reha-steglitz.de www.reha-steglitz.de Internet:

792 93 05

Entgeltpflichtige handwerkliche Dienste durch psychisch erkrankte Menschen mit handwerlicher Ausbildung bzw. handwerklichen Fähigkeiten.

Senioren-Umzugsservice Deutsche Senioren Umzüge (DSU) Bergstr. 1, 12169 Berlin Telefon: 79 08 94 20 Telefax: 79 08 94 10 E-Mail: kontakt-berlin@deutsche-Senioren-umzuege.de Internet: www.deutsche-senioren-umzuege.de Umfassendes, auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmtes, Dienstleistungsspektrum in Umzugsangelegenheiten. Die hier wiedergegebene Aufzählung von Dienstleistungsanbietern hat nur beispielhaften Charakter und ist nicht vollständig. Weitere Information können in allen einschlägigen Beratungsstellen, den üblichen Nachschlagewerken und dem Internet eingeholt werden. Des weiteren informiert die Koordinierungsstelle rund ums Alter (seit 01.09.2009 Pflegestützpunkt) Träger: Diakonisches Werk Steglitz und Teltow-Zehlendorf e.V. Johanna-Stegen-Str. 8, 12167 Berlin Telefon: 76 90 26 00/01 Telefax: 76 90 26 02 E-Mail: koordinierungsstelle@dwstz.de Internet: www.dwstz.de/ Sprechzeiten: Dienstag 09:00-13:00 Uhr und Donnerstag 14:00-18:00 Uhr sowie die Internet-Datenbank Hilfelotse unter www.hilfelotse-berlin.de bei der Suche nach geeigneten Hilfsangeboten für die Bereiche Gesundheit und Soziales in Berlin, wobei die Mitarbeiter der Koordinierungsstelle über einen speziellen Zugang zum System auf erweiterte Informationen und besondere Leistungsangebote zugreifen können.

90

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.4

Wohnen im Alter

Nachfolgend gilt es zunächst, den Bestand an Wohnformen für ältere Menschen im Bezirk zu beschreiben und zu analysieren.

7.4.1

Selbständiges Wohnen im Alter

Die eigene Wohnung ist und bleibt Lebensmittelpunkt des Menschen. Das gilt im Alter umso mehr: Wenn berufsgebundene Aufgaben entfallen, körperliche Beeinträchtigungen die eigene Mobilität immer weiter einschränken oder gar familiäre Veränderungen dazu führen, dass der Mensch den immer länger werdenden Lebensabschnitt des Alters allein verbringen muss, dann gibt das vertraute Umfeld zusätzlich Halt und Sicherheit. So möchte auch der überwiegende Teil der Bevölkerung in seiner gewohnten Umgebung alt werden und sich gleichzeitig eine möglichst eigenständige Lebensführung erhalten. Voraussetzung dafür ist, dass die eigene Wohnung bezüglich ihrer Lage (Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten), Ausstattung (Treppen oder Aufzug im Haus, Zentralheizung, Sanitärräume, schwellenlose Türen etc.), Größe (Anzahl der Zimmer) und ihres Wohnumfeldes (soziale Kontakte, Integration in Hausgemeinschaft und Nachbarschaft) dieses ermöglicht und darüber hinaus eine weitgehend selbständige Haushaltsführung gewährleistet ist.

Die eigene (Miet-, Eigentums-)Wohnung
Wohnen im Alter kann auf vielfältige Weise realisiert werden. Dazu ist nicht immer der Umzug in eine Seniorenwohnanlage, Betreutes Wohnen, eine Seniorenresidenz oder in ein gemeinschaftliches Wohnprojekt erforderlich. Mit Zustimmung des Eigentümers können unter bestimmten Voraussetzungen mit finanzieller Unterstützung der Pflegekasse, des Versorgungsamtes, von Stiftungen oder mit Eigenmitteln am individuellen Bedarf ausgerichtete Wohnraumanpassungsmaßnahmen durchgeführt werden. Im Rahmen der Wohnraumanpassung können beispielsweise Haltegriffe montiert und Schwellen entfernt sowie Waschtisch- und WC niedriger gehängt werden. Der Umzug in eine der persönlichen und gesundheitlichen Situation entsprechende Wohnung oder eine Pflegeeinrichtung kann in vielen Fällen vermieden oder zumindest hinausgezögert werden.

Die „Seniorenwohnung“
Eine verbindliche Definition des Begriffs „Seniorenwohnung“ und die daran geknüpften Voraussetzungen und Bedingungen gibt es nicht. Unter einer Seniorenwohnung wird im Allgemeinen eine Wohnung verstanden, die in Bezug auf Lage, Ausstattung und Größe den Bedürfnissen älterer Menschen Rechnung trägt.

1

Wohnformen der Zukunft, BBS-Schriftenreihe Band 27, März 2007

91

7.4 Wohnen im Alter

Mehr als 44% der Bezirksbevölkerung waren 2007 älter als 50 Jahre. Dieser Anteil wird bis 2030 auf über 50% ansteigen, gleichzeitig wird der Anteil Jüngerer an der Gesamtbevölkerung zurückgehen, so dass der Anteil Älterer immer größer wird. Für den Wohnungsmarkt bedeutet das, dass die Anzahl der Haushalte in den Alterssegmenten ab 50 in den kommenden Jahren weiter anwachsen wird: „In Ostdeutschland bis mindestens 2015 und in Westdeutschland bis 2020. Grund dafür sind die Haushaltsverkleinerungen: Lebten 1950 knapp 20% der Bundesdeutschen in Einpersonenhaushalten, so sind es heute knapp doppelt so viele. Und dieser Trend hält aufgrund der steigenden Lebenserwartung weiter an.“1 Zukünftige Planungen sollten sich daher an den Wohnungswünschen der über 50-Jährigen ausrichten.

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Wohnungen mit zusätzlichen Ausstattungsmerkmalen wie einem möglichst stufenlosen Zugang (Aufzug vorhanden), weitgehender Schwellenlosigkeit innerhalb der Wohnung sowie entsprechender Anpassungen in Bad und Küche werden als alten- oder altenfreundliche Wohnungen bezeichnet.

Seniorengerechte (barrierefreie) Wohnungen und Gebäude
7.4 Wohnen im Alter
2

Barrierefreies Bauen
Wohnungen und Wohnanlagen, die neu errichtet wurden und werden, müssen bestimmten Planungsrichtlinien und baulichen Vorschriften genügen. Wohnungsanpassung und Wohnumfeld werden dabei nach DIN normiert. DIN-Normen sind vom Deutschen Institut für Normung e.V. herausgegebene technische Richtlinien. Sie sind aus sich heraus nicht rechtsverbindlich und haben keinen Gesetzescharakter. Verpflichtend werden sie erst dann, wenn ihre Anwendung durch Gesetz vorgeschrieben oder durch privatrechtlichen Vertrag vereinbart wird. Richtlinie für das barrierefreie Bauen ist die DIN 18024, welche im Teil 1 die Anforderungen für die Beschaffenheit und Ausgestaltung von Straßen, Plätzen, Wegen, öffentlichen Verkehrs- und Grünanlagen sowie Spielplätzen definiert. Sie weist insbesondere für die barrierefreie Nutzung erforderliche Flächen (Bewegungsflächen) aus, die als Mindeststandards bei der Realisierung der Bauvorhaben eingehalten werden müssen. Die Anforderungen an Fußgängerverkehrsflächen, Rampen, Beschilderung und Beleuchtung werden hier ebenfalls vorgegeben. Öffentlich zugängliche Gebäude und Arbeitsstätten (ausgenommen Krankenhäuser) sowie deren Außenanlagen müssen in allen Teilen eine barrierefreie Nutzung gewährleisten (DIN 18024 Teil 2). Das gilt insbesondere für • • • • • • • Rollstuhlbenutzer, Blinde und Sehgeschädigte, Gehörlose und Hörgeschädigte, Gehbehinderte, Menschen mit sonstigen Behinderungen, ältere Menschen, Kinder, klein- und großwüchsige Menschen.

Die Nutzung dieser Gebäude muss für alle Menschen barrierefrei und unabhängig von fremder Hilfe möglich sein.

Barrierefreies Wohnen
Eine barrierefreie Wohnung unterliegt der DIN-Norm 18025 (Teil 2), wobei an Wohnungen für Rollstuhlfahrer (DIN 18025 Teil 1) strengere Maßstäbe angelegt werden. Die Normvorgaben definieren auch hier z.B. insbesondere die unterschiedlichen Größen der erforderlichen Bewegungsflächen außerhalb (in Hausein- und -aufgängen, in Treppenhäusern, vor Fahrschachttüren, im Rampenbereich und auf Müllentsorgungsplätzen) und innerhalb (im Sanitärraum und Duschbereich, zwischen Wänden innerhalb der Wohnung, vor Kücheneinrichtungen, auf Freisitzen) der Wohnung, lichte Türbreiten und -höhen, Schlagrichtungen (Türen dürfen nicht in den Sanitärraum schlagen) sowie natürlich das grundsätzliche Vermeiden von Schwellen.

Bauordnung für Berlin
Im Gegensatz zu den einschlägigen technischen Richtlinien (DIN-Normen) hat die Bauordnung für Berlin2 Gesetzescharakter. Die Berliner Bauordnung schreibt in § 51 barrierefreies Bauen für Gebäude

Bauordnung für Berlin (BauOBln) vom 29.09.2005 (GVBl S. 495), zuletzt geändert durch Artikel V des Gesetzes vom 11. Juli 2006 (GVBl. S. 819)

92

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

mit mehr als vier Wohnungen grundsätzlich vor. In diesen Wohnungen müssen die Wohn- und Schlafräume, eine Toilette, ein Bad sowie die Küche oder Kochnische mit dem Rollstuhl zugänglich sein (§ 51 Abs. 1 S. 2 BauOBln). Öffentlich zugängliche bauliche Anlagen müssen darüber hinaus so errichtet sein, dass sie von Menschen mit Behinderungen, älteren Menschen und Personen mit Kleinkindern über den Hauptzugang barrierefrei und ohne fremde Hilfe genutzt werden können. Unter anderem werden die Mindestgrößen von Bewegungsflächen, Ausstattungsmerkmale von Rampen, Treppen und Treppenfluren sowie die Herstellung von Toilettenräumen für Menschen mit Behinderungen durch die Berliner Bauordnung zwingend vorgeschrieben.
7.4 Wohnen im Alter

7.4.1.1

Seniorenwohnanlagen in Steglitz-Zehlendorf

Ist die eigene Wohnung zu groß geworden, die Ausstattung nicht mehr zeitgemäß, entspricht sie nicht mehr den sich gewandelten Bedürfnissen im Alter und kommt eine Wohnraumanpassung nicht in Frage, so besteht die Möglichkeit zum Wechsel in eine seniorengerechte (barrierefreie) Wohnung. In Betracht kommen kann dabei jede Wohnung, die den eingangs erwähnten Standards des barrierefreien Bauens und Wohnens genügt. Darüber hinaus werden diverse Angebote für das Wohnen im Alter offeriert, z.B. Seniorenwohnanlagen, Seniorenresidenzen, Betreutes Wohnen sowie andere alternative Wohnformen (Seniorenwohngemeinschaften, Gemeinschaftliches Wohnen etc.). Seniorenwohnanlagen gibt es in kommunaler, wohlfahrtlicher, kirchlicher, gemeinnütziger und privater Trägerschaft. Die Anmietung einer solchen Wohnung ist an unterschiedliche Kriterien geknüpft. Neben der Befähigung zur selbständigen Haushaltsführung müssen die Mieter in der Regel eine bestimmte Altersgrenze (häufig ab 60 Jahre) erreicht haben und/oder Rentenbezieher sein. Teilweise ist auch die Vorlage eines Wohnberechtigungsscheines erforderlich. Unterschiedlich sind aber auch Lage, Größe und Ausstattung der Wohnungen und Gemeinschaftseinrichtungen. Die Anzahl der Wohnräume variiert zwischen einem und eineinhalb Zimmern für Alleinstehende und zwei Zimmern für Ehepaare. Fast alle Seniorenwohnanlagen verfügen über Gemeinschaftseinrichtungen wie Aufenthalts-/ Veranstaltungsräume, Lesezimmer, Bibliotheken etc. In einigen Wohnanlagen sind Seniorenfreizeitstätten integriert. Veranstaltungs- und Gruppenangebote werden teilweise auch im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen realisiert. Professionelle Beratung und Betreuung sowie Hausnotrufsysteme oder andere Serviceangebote werden nicht in allen Einrichtungen offeriert. Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass nicht wenige Seniorenwohnanlagen in den 70er und 80er Jahren errichtet wurden. Sie entsprechen nicht immer den gegenwärtigen Standards von altersgerechtem bzw. barrierefreiem Wohnen. Das trifft auch auf die vorhandenen behindertengerechten Wohnungen zu. Einen Überblick über die in den Bezirksregionen vorhandenen Wohnanlagen für Senioren geben die Tabellen 7.5.1.1 ff. Ob die von den einzelnen Anbietern vorgehaltenen Seniorenwohnungen bzw. behindertengerechten Wohnungen den Standards der bereits erwähnten einschlägigen Normenvorgaben erfüllen, kann nicht nachgeprüft werden. Das Gleiche gilt für Verkehrs- und Grünflächen dieser Anlagen. Dem Interessenten empfiehlt sich deshalb, verschiedene Angebote zu vergleichen und entsprechende Wohnanlagen zu besichtigen. Dabei sollte u.a. auf folgende Ausstattungsmerkmale und Kriterien geachtet werden (kein Anspruch auf Vollständigkeit): Allgemeine Vertragsbedingungen • Altersgrenze bei Einzug? • Vorlage Wohnberechtigungsschein erforderlich? • Haustierhaltung möglich?

93

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Barrierefreiheit der Wohnung (nach DIN 18025 Teil 2) • Vermeidung von Stufen • Schwellenlose Türen (Höhe der Balkonschwelle max. 2 cm) • Bodengleiche Dusche • Ausreichende Bewegungsflächen und Türbreiten (mindestens 80 cm) innerhalb der Wohnung • Standard-Bewegungsflächen in der Wohnung (z.B. vor Einrichtungen in Küche und Bad sowie vor dem Bett und zwischen den Wänden): 1,20 x 1,20 m • Mindest-Bewegungsflächen in der Wohnung (z.B. vor Möbeln und neben dem WC): 90 cm • Höhenbegrenzung von Bedienungselementen (Lichtschaltern, Türgriffe etc.): 85 cm • Höhenbegrenzung von Balkonbrüstungen (nicht transparenter Teil): max. 60 cm • Haltegriffe im Bad • Haltegriffe/angepasste Arbeitsflächenhöhe in der Küche Barrierefreiheit des Gebäudes (nach DIN 18024 Teil 2) • Mindest-Bewegungsflächen vor Aufzügen und Treppen, auf Balkonen und zwischen Wänden (z.B. Fluren): 1,50 x 1,50 m • Stufenloser Hauseingang und stufenloser Zugang zu mindestens einer Wohnebene • Türbreiten Hauseingangs- Wohnungs- und Fahrstuhltüren: mindestens 90 cm • Aufzugsmaße: mindestens 1,10 x 1,40 m • Höhenbegrenzung von Bedienungselementen (Lichtschaltern, Türgriffe etc.): 85 cm • Beidseitige Handläufe bei Treppen: 85 cm Höhe Entgelt- und nicht entgeltpflichtige Service-, Betreuungs- und Dienstleistungsangebote • Notrufeinrichtung • Hausmeistertechnischer Service • Beratungsangebote (Sprechstunden Altenpfleger/Sozialarbeiter) • Gruppen-, Freizeit- und Kulturangebote • Vermittlung anderweitiger Service-, Betreuungs- oder Pflegeleistungen (Fremdanbieter) Gemeinschaftseinrichtungen in der Wohnanlage • Mehrzweck-Tagesräume/Cafeteria/Lesezimmer etc. • Gymnastikraum/Arztraum/Besprechungsraum • Gästezimmer • Garten/Terrasse • Waschmaschinen-/Trockenraum • Pflegeeinrichtungen Wohnungsumgebung/Infrastruktur • Lage im Stadtgebiet (Innenstadtbereich, Stadtrandlage) • Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr (Haltestellen im Umkreis von 500 m) • Barrierefreier Zugang zu Haltestellen/Einrichtungen des öffentlichen Nahverkehrs • Einkaufs- und Versorgungsmöglichkeiten im Umkreis von 500 m (Waren des täglichen Bedarfs, Bank, Post, Apotheke, Ärzte, Pflegeeinrichtungen, Naherholungsgebiete, Freizeiteinrichtungen etc.)

7.4 Wohnen im Alter

94

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Seniorenwohnhäuser in den Bezirksregionen Nachfolgende Tabellen geben Aufschluss über die Verteilung von Seniorenwohnhäusern in den einzelnen Bezirksregionen:

Tabelle 7.4.1.1 Seniorenwohnanlagen Bezirksregion Schloßstraße am 31.10.2007

Seniorenwohnhaus SWH - Walter Adolph Grunewaldstr. 24 a 12165 Berlin Caritas Altenhilfe gGmbH

Anz. Wohg. 1 Zi. Whg. 1,5 Zi. Whg. 2 Zi. Whg. 31 23 4 3

Fichtenberg

SWH - Joseph Deitmer Deitmerstraße 5 12163 Berlin Kath. Kirchengemeinde der Rosenkranz-Basilika Berlin Gesamt

32

28

4

0

0

0

Aufzug

Veranstaltungsangebote; Hausmeisterservice

Schloßstraße

63

3

Tabelle 7.4.1.2 Seniorenwohnanlagen Bezirksregion Albrechtstraße am 31.10.2007
Seniorenwohnhaus SWH Halskestraße Halskestr. 10 12167 Berlin GEHAG GmbH Anz. Wohg. 1 Zi. Whg. 1,5 Zi. Whg. 2 Zi. Whg. 38 0 30 3 3 u. mehr behindertenEinrichtungen gerecht 0 5 Aufzug; Gästewohnung; barrierefreier Zugang; Rollstuhlwechselplatz; Gemeinschaftsräume Angebote Hausmeisterservice; Beratungsangebote Planungsraum Südende

Gesamt

38

4

Tabelle 7.4.1.3 Seniorenwohnanlagen Bezirksregion Lankwitz am 31.10.2007

Seniorenwohnhaus SWH Kurt Arnold Mudrastraße 1, 9, 11 12249 Berlin Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf SWH Tautenburger Straße Tautenburger Str. 34 12249 Berlin Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

Anz. Wohg. 1 Zi. Whg. 1,5 Zi. Whg. 2 Zi. Whg. 3 u. mehr behindertenEinrichtungen Angebote gerecht 114 66 48 0 0 0 Aufzug; Gästewohnung; Haustierhaltung Gemeinschaftsräume möglich

Planungsraum Gemeindepark

20

0

0

20

0

0

Gästewohnung; Gemeinschaftsraum

Haustierhaltung möglich

Lankwitz-Süd

SWH Tautenburger Straße Tautenburger Str. 32, 37 / 39 12249 Berlin Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf

47

43

0

4

0

0

Gästewohnungen; Gemeinschaftsraum; barrierefreier Zugang

Hausnotruf; Haustierhaltung möglich

Lankwitz-Süd

SWH Wichurastraße Wichurastraße 19, 21, 23, 25 12249 Berlin Hilfswerk Siedlung GmbH Gesamt

24

0

19

3

0

2

Aufzug (Nr. 25); barrierefreier Zugang;

Hausmeisterservice; Haustierhaltung möglich

Lankwitz-Süd

205

5

3, 4, 5

Quelle: Koordinierungsstelle rund ums Alter in Steglitz-Zehlendorf/eigene Erhebungen

95

7.4 Wohnen im Alter

3 u. mehr behindertenEinrichtungen Angebote gerecht 1 0 Aufzug; barrierefreier Veranstaltungen; Zugang/barrierefreie Hausnotruf; Hausmeisterservice Austattung; Gemeinschaftsraum

Planungsraum

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.4.1.4 Seniorenwohnanlagen Bezirksregion Ostpreußendamm am 31.10.2007

Seniorenwohnhaus Seniorenwo hnhäuser Celsiusstr. Celsiusstra ße 11 + 13 1220 7 B erlin GAGFAH Zweigniede rlassung Berlin

Einrichtungen Anz. Wohg. 1 Zi. Whg. 1,5 Zi. Whg. 2 Zi . Whg. 3 u. mehr behindertengerecht 1 28 114 0 14 0 0 Aufzu g; Ärztesprec hstun de Gemeinschaft sräume m it Betreu ungsdien st

Angebote Hau smeisterservice; Vera nst altung en, Frühstück, Mit tag esse n

Planungsraum Thermometersiedlung

7.4 Wohnen im Alter
6, 7

SWH A hlen er We g Ahlener Weg 1-5 1220 7 B erlin Kaiser-Wilhelm- u. Au gusta-S tiftung SWH Holtheimer W eg Holtheimer Weg 10-20 1220 7 B erlin Kaiser-Wilhelm- u. Au gusta-S tiftung

1 08

66

0

30

0

12

Gäst ezimm er, Gemeinschafts- Reise-, Gruppen- und und Fitnessraum; Aufzug Freizeita ngebote; ergänzende Betreuung möglich Aufzu g; barrierefreier Zugang; Gästezimm er; Gemeinschaft s- und Fitnessraum; Bücherstube

L ic hterf elde-Süd

1 06

0

78

24

0

4

L ic hterf elde-Süd Ansprechp artner im Hau s; Bet reuungsvertrag mögich; Reise-, Gruppenund Freiz eitan gebot e

SWH Holt heimer W eg Holtheimer Weg 25-27 1220 7 B erlin WIR- Wohn ungsbaug esellschaft in Berlin mbH SWH W altrope r Platz Waltroper Platz 8-10 1220 7 B erlin WIR-W ohnungsbaugesellscha ft in Berlin mbH Seniorenha us Bet hel Boothstraße 3 0 1220 7 B erlin Seniorenzentrum Bethel-L ichterfelde GmbH SWH B ethe l Morg ensternstraße 4-5 1220 7 B erlin Seniorenzentrum Bethel Lichterf elde gGmbH SWH "Dr. Peter Bloch" ** Ostpreuße ndam m 31 1220 7 B erlin Bezirksamt Ste glitz-Zehlendorf SWH A nna-Cha rlotte Lang e S traße 1 + 1a 1220 9 B erlin Diakonieverein Lankwitz SWH S cheelestraße Sche elestraße 109,111 1220 9 B erlin GSW Berlin GmbH SWH S cheelestraße Sche elestraße 110 1220 9 B erlin GSW Berlin GmbH Gesamt

1 35

135

0

0

0

0

Aufzu g

Hau smeisterservice; L ic hterf elde-Süd Seniorenbetre uung; Hau stierha lt ung mög lich

98

88

0

4

0

6

Hau smeisterservice; L ic hterf elde-Süd Aufzu g; barrierefreier Zugang; Gemeinschaftsraum ; Seniorenbetre uung, Freizeit-, Ta nz- und Kulturange bote; Hau stierha lt ung mög lich Aufzu g; Biblioth ek, Gemeinschaft s- und TVRaum Hau sn otr uf, M ittagessen Kön ig sberg er Str. im Speisesaa l; kulturelle Vera nst altung en; Hau smeisterservice Kön ig sberg er Str.

90

80

0

10

0

0

37

25

0

12

0

0

Aufzu g; Gemeinscha ftsraum Hau smeisterservice; Ansprechp artner im Hau s; Hausno truf ; Vera nst altung en

47

43

4

0

0

0

Aufzu g; Gemeinscha ftsraum Hau stierha lt ung mög lich Kön ig sberg er Str.

11

9

1

1

0

Senioren tagesp flegestätte im Hau sn otr uf, Haus La nge Str. 1 Vera nst altung en

Oberhofer Plat z

85

0

65

18

0

2

Aufzü ge; Gästewohnung en; Gemeinschaft sräume ; Bibliothek; Seniorenclub Aufzu g; Gästewohnunge n; Gemeinschaft sräume ; Bibliothek; Seniorenclub im Haus 10 9/111

Reise- und Schütte-Lanz-Str. Kulturange bote; Hau stierha lt ung mög lich Reise- und Schütte-Lanz-Str. Kulturange bote; Hau stierha lt ung mög lich

66

0

54

12

0

0

9 11

**Seniorenwohnhaus soll bi s 31.08.2009 entmietet se in

6

Tabelle 7.4.1.5 Seniorenwohnanlagen Bezirksregion Teltower Damm am 31.10.2007
Senior enwohnhaus SWH Theo dor -WenzelHau s Sachtleb ens tra ße 18a 14 165 Berlin Theodor -Wenzel-Werk e. V. Barrierefre ies Wohnen Teltower Damm 19 9 14 167 Berlin Graf Sch werin ForschungsGes ellscha ft Anz. Wohg. 1 Zi. 1 ,5 Zi. Whg. 2 Zi. Whg. 3 u. behindertenEinrichtunge n Whg. mehr ger echt 66 56 0 10 0 0 Aufzu g; barrie rrefreier Zuga ng; Gä stewohnung; Gemeinsc haft sräume Angebote Ha usmeist erservic e;Hausnotruf , Freizeit- un d Kulturange bote ; Ha ustierhaltung nach Absprache möglich Planungsraum Zeh lendorf-Sü d

19

10

0

7

2

0

barrierefreier Zu gan g; barrierefreie Aus stattu ng

Ha usmeist erservic e; Woh nungsreinigung; Ve rmittlung vo n Dien st leistun gen; Mitt ag essen au f dem Gelä nde ; Pflegeeinrichtungen a uf dem Ge lä nde Ha usmeist erservic e; Freizeit- un d Kulturangebote; Haustie rhaltung möglich

Telt ower Damm

SWH Ha us Birke nblick Biesestr. 7 - 9 14 165 Berlin Bezirksamt SteglitzZehlendorf SWH Ha us a m Park Jo hannesstr. 2 2 14 165 Berlin Bezirksamt SteglitzZehlendorf Ges amt

31

2

19

8

0

2

Aufzu g; Gemeinsc haft sraum

Telt ower Damm

24

0

0

24

0

0

Aufzu g

Ha usmeist erservic e; Freizeit-, Tan z- Telt ower Damm un d Kultur angebote; Ha ustierhaltung mö glich

14 0

7

Quelle: Koordinierungsstelle rund ums Alter in Steglitz-Zehlendorf/eigene Erhebungen

96

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.4.1.6 Seniorenwohnanlagen Bezirksregion Drakestraße am 31.10.2007

Seniorenwohnhaus SWH Haus Morgenland Finckensteinallee 21 12205 Berlin EJF Service und Fürsorge gGmbH Seniorenwohnanlage Johanniterheime Berlin GmbH, Finckensteinallee 125 12205 Berlin, Johanniter GmbH SWH Lipaer Straße Lipaer Str. 35, 36 12203 Berlin Becker & Kries SWH Ringstraße Ringstraße 75, 75 a 12205 Berlin Becker & Kries SWH St.Michael, Baseler Straße 35 12205 Berlin Heim - und Industriebau Seniorenwohnanlage Friedrichstraße 12 + 12 a / Kom manda ntenst raße 9 - 12 12205 Berlin, Beamten-Wohnungs-Verein Gesamt

Anz. Wohg. 21

1 Zi. Whg. 19

1,5 Zi. Whg. 0

2 Zi. Whg. 3 u. mehr 2 0

behindertenEi nrichtungen gerecht 0 Aufzug; barrierefreier Zugang; Gästewohnungen

Angebote

Pla nungsraum

Schweizer Viertel Hausmeisterservice; V eranstaltungen; Frühstücks-, Mittags- und Abendessen

67

12

0

55

0

0

31

0

20

11

0

0

barrierefreier Zugang

Augustaplat z

44

26

16

2

0

0

Hausmeisterservice, Nutzung Lichterfelde-West von Gemeinschaftsräumen

32

0

26

4

0

2

Ansprechpartner im Haus 24 Sunden erreichbar; Aufzu g Aufzug (Neubau); Gemeinschaftsbäder; Gästewohnungen; Gemeinschaftsräume

Gottesdienste, Gesprächsund Spielgruppen, B egleitdienste verfügbar Hausmeisterservice

Lichterfelde-West

48

0

27

20

1

0

Lichterfelde-West

243

8

Tabelle 7.4.1.7 Seniorenwohnanlagen Bezirksregion Zehlendorf Südwest am 31.10.2007

Seniorenwohnhaus SWH Wannsee Zum Heckeshorn 4 14109 Berlin WIR-Wohnungsbaugesellschaft in Berlin mbH SWH Düppel-Nord, Am Rohrgarten 89 14163 Berlin Gehag GmbH SWH Haus Elisabeth An den Hubertushäusern 17 14129 Berlin Hilfswerk-Siedlung GmbH

Anz. Wohg. 1 Zi. Whg. 1,5 Zi. Whg. 2 Zi. Whg. 3 u. mehr behindertenEinrichtungen gerecht 60 60 0 0 0 0 Aufzug; Gemeinschaftsraum

Angebote Hausmeisterservice; Seniorenbetreuung; Freizeit-, Tanz- und Kulturangebote; Haustierhaltung möglich Hausmeisterservice; Beratungsangebote; Freizeit-, Reise- und Kulturangebote; Gruppenangebote; Haustierhaltung möglich Hausmeisterservice; Beratungsangebote; Freizeit-, Reise- und Kulturangebote; Gruppenangebote; Haustierhaltung möglich Absprache); zusätzliche Serviceleistungen gegen Entgelt; Ärztesprechstunden; Einkaufsfahrten mit hauseigenem Bus Hausmeisterservice; Ansprechpartner werktags im Haus; Seniorenbetreuung; Freizeit-, Tanz- und Kulturangebote Hausmeisterservice; Freizeit-, Tanz- und Kulturangebote; Haustierhaltung möglich Hausmeisterservice; Seniorenbetreuung; Freizeit-, Tanz- und Kulturangebote; Haustierhaltung möglich

Planungsraum Wannsee

44

0

25

17

0

2

Aufzug; barrierefreier Zugang; Gemeinschaftsraum

Düppel

69

64

0

4

1

0

Aufzug; barrierefreier Zugang; Gemeinschaftsräume

Nikolassee

SWH Haus am Eichengrund, Dreilindenstraße 73, 75, 77 14109 Berlin Wir-Wohnungsbaugesellschaft in Berlin mbH SWH Haus Dreilinden Dreilindenstr. 81, 83, 85 14109 Berlin Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf SWH Haus Tristan Tristanstr. 20-24 14109 Berlin WIR Wohnungsbaugesellschaft in Berlin mbH Gesamt

99

98

1

0

0

0

Aufzug; barrierefreier Zugang; Gemeinschaftsraum

Nikolassee

106

20

0

83

0

3

Aufzug; barrierefreier Zugang; Gemeinschaftsraum barrierefreier Zugang

Nikolassee

27

26

0

1

0

0

Nikolassee

405

9

8, 9

Quelle: Koordinierungsstelle rund ums Alter in Steglitz-Zehlendorf/eigene Erhebungen

97

7.4 Wohnen im Alter

Aufzug; barrierefreier Zugang; Gästewohnungen; Veranstaltungsraum

Hausmeisterservice; Hausnotruf; Ansprechpartner im Haus; Wohnen mit Service; V eranstaltungen, Gruppenangebote, K urse Hausmeisterservice, Haustierhaltung möglic h

Schweizer Viertel

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.4.1.8 Seniorenwohnanlagen Bezirksregion Zehlendorf Nord am 31.10.2007
Seniorenwohnhaus SW H Haus Tanneneck Beerenstraße 11 14165 Berlin GEHAG GmbH SW H der Sidonie-ScharfeStiftung, Scharfestr. 4-6 14169 Berlin Sidonie-Scharfe-Stiftung Gesamt Anz. Wohg. 38 1 Zi. Whg. 38 1,5 Zi. Whg. 0 2 Zi. Whg. 0 3 u. mehr 0 Einrichtungen behindertengerecht 0 Gemeinschaftsraum Angebote Beratungsangebote; Haustierhaltung möglich Einkaufsdienst; Ansprechpartner im Haus; Freizeit- und Kulturangebote Planungsraum Fischerhüttenstr.

77

6

0

71

0

0

Aufzug; barrierefreier Zugang; Gästezimmer; Gemeinschaftsraum; Hobbyraum; Pflegebad

Zehlendorf-Eiche

7.4 Wohnen im Alter
10 11

115

10

7.4.2

Betreutes Wohnen

Betreutes Wohnen verbindet Barrierefreiheit von Wohnung und Wohnumfeld mit bedarfsgerechten (und wählbaren) Betreuungs-, Service- und Pflegeangeboten. Seit September 2006 gibt es mit der DIN 77800 erstmals eine als Zertifizierungsgrundlage geeignete Normierung der Qualitätsanforderungen an Anbieter der Wohnform „Betreutes Wohnen für ältere Menschen“. Die DIN 77800 ist eine Dienstleistungs- und keine Produktnorm (d.h., nicht bauliche Anforderungen stehen im Mittelpunkt, sondern Dienstleistungsangebote). Dabei werden Anforderungen an die Transparenz des Leistungsangebotes an die zu erbringenden Dienstleistungen (differenziert nach Grundleistungen, allgemeinen Betreuungsleistungen, Wahlleistungen und weitergehenden Betreuungsleistungen), an das Wohnangebot, an die Vertragsgestaltung und an das Qualitätsmanagement definiert. „Die Wohnungen mit Küche, Bad und Heizung sollten barrierefrei und mindestens 40 Quadratmeter, bei 2Personenhaushalten 50-57 Quadratmeter groß sein, Abstellräume, Waschküche und Gemeinschaftsräume vorhanden sein.“11 In der Regel werden ein Miet- oder Kaufvertrag für die Wohnung und ein Betreuungsvertrag abgeschlossen, die nicht miteinander gekoppelt sein sollten. Der Mietvertrag sollte u.a. Regelungen über den haustechnischen Service enthalten, der Betreuungsvertrag die Wahlfreiheit hinsichtlich des Anbieters der Betreuungsleistungen vorsehen sowie Art und Umfang der Leistungen genau beschreiben. Die Betreuung inkludiert einen pauschal abzurechnenden Grundservice sowie diverse entgeltpflichtige Wahlleistungen. „Ein typisches Grundservice-Paket beinhaltet: • regelmäßige Beratung durch einen persönlichen Berater, der in die Wohnung kommt, • feste Sprechstunden der Betreuungskräfte in der Anlage, • Hausnotruf mit Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft, • Informationen über Freizeitangebote, • Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens, • Nutzung der Gemeinschaftseinrichtungen, • Vermittlung und Organisation von Hilfsdiensten bei Bedarf, • Hausmeisterservice.“12 Kostenpflichtige Wahlleistungen sind dagegen z.B.: • Hauswirtschaftliche Dienstleistungen (Einkaufen, Putzen, Wäschedienst), • Fahr- und Bringservice, • Besuchs- und Begleitdienste, • Μahlzeitenservice in einem angeschlossenen Restaurat oder Speiseraum, • Pflegerische und therapeutische Leistungen.

Quelle: Koordinierungsstelle rund ums Alter in Steglitz-Zehlendorf/eigene Erhebungen Seniorenzeitschrift Frankfurt 4/2006, 12 Stiftung Warentest online, Special aus Bildung + Soziales, 21.09.2006

98

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Im Einzelnen sieht die Normierung u.a. Informationspflichten in Bezug auf Wohnlage • Kontaktdaten Vermieter/Verkäufer, • Kontaktdaten Ansprechpartner, • Baujahr der Anlage, • Größe (Anzahl der Wohnungen) der Anlage, • Dienstleistungsangebote auf dem Gelände, • Art und Umfang der Gemeinschaftseinrichtungen, • Barrierefreiheit des Gebäudes, Wohnung • Größe in Quadratmetern, • Wohnungszuschnitte, Grundriss und Lage innerhalb der Anlage, • Einhaltung der DIN 18025 (Barrierefreiheit), • Ausstattung, • Möglichkeiten der Installierung von Zusatzeinrichtungen (z.B. Haushaltsgeräte), • Infrastruktur zum Anschluss eines Hausnotrufsystems, • Zulässigkeit von Haustieren, Grundleistungen • Träger der Betreuungsleistungen, Funktion und Kontaktdaten des Ansprechpartners, • Leistungskatalog des Betreuungsträgers, Wahlleistungen • Freie Wählbarkeit der Dienstleister, • Leistungskatalog des Betreuungsträgers, • Kooperation mit externen Dienstleistern, Kosten und Finanzierung • Miete pro qm/Monat, • Mietnebenkostenvorauszahlungen pro qm (Durchschnitt pro Monat), • Möglichkeit des Eigentumserwerbs, • Kosten für die Grundleistungen pro Monat, • Preisliste für Wahlleistungen, • einmalige Kosten bei Vertragabschluss/Kautionen, • Kosten für PKW-Stellplätze vor. Des weiteren werden Anforderungen an das Betreuungskonzept sowie an die Dienstleistungen definiert. Die Dienstleistungen betreffend werden Qualitätsstandards insbesondere für folgende Angebote normiert: • • • • • • • Haustechnischer Service, Notrufsicherung, Betreuungsleistungen, Beratungstätigkeit, regelmäßige Informationstätigkeit, Vermittlungs- und Informationstätigkeit, Soziale und kulturelle Betreuung.

99

7.4 Wohnen im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Betreutes Wohnen im Alter ist ein zukunftsweisendes Wohnkonzept. Es wird durch größtmögliche Wahlfreiheit, die Möglichkeit, unterschiedliche Leistungsanbieter in Anspruch nehmen zu können und die Sicherheit, dass nur ein Mindestmaß an Leistungen abnahmepflichtig sind, charakterisiert. Die Tabellen 7.4.2.1 bis 7.4.2.6 geben einen Überblick über Wohnanlagen für Senioren mit einem kombinierten Wohn- und Betreuungsangebot. Da keiner der Anbieter von „Betreutem Wohnen“ DINzertifiziert ist, wird hier der Begriff des „Service-Wohnens“ verwendet.
7.4 Wohnen im Alter
13, 14, 15

Tabelle 7.4.2.1 Servicewohnen Bezirksregion Schloßstraße am 31.10.2007
ServiceWohnanlage Senioren-Residenz Sophiengarten Paulsenstr. 3-6 12163 Berlin Anz. Wohg. 1 Zi. Whg. 1,5 Zi. Whg. 2 Zi. Whg. 3 Zi. Whg. behindertengerecht 101 6 69 16 überwiegend barrierefreie Wohnungen und Anlage Einrichtungen Veranstaltungssaal; Restaurant; Wellnessbereich; Bibliothek; Arztpraxis; Internetcafé; ambulante und stationäre Pflege möglich Angebote Freizeitangebote; Notrufsystem (24 h); Hilfestellung durch Hausmeister / Hausdame; Hilfe in der Whg. bei Erkrankung; kostenpflichtige Serviceleistungen (Wohnungsreinigung, Wäschedienst); Mahlzeiten im Restaurant gegen Entgelt möglich Planungsraum Fichtenberg

Gesamt

101

13

Tabelle 7.4.2.2 Servicewohnen Bezirksregion Albrechtstraße am 31.10.2007
Service-Wohnanlage LmB- Leben mit Betreuung GmbH & Co. Seniorenresidenzen in Berlin KG Plantagenstraße 4 12169 Berlin Seniorenwohnanlage Alten- und Pflegeheim Steglitzer Damm 69 12169 Berlin Gesamt Anz. Wohg. 1 Zi. Whg. 1,5 Zi. Whg. 2 Zi. Whg. 3 Zi. Whg. behinderten- Einrichtungen gerecht 14 1 13 überwiegend Speiseraum barrierefreie Wohnungen und Anlage Angebote Veranstaltungen/ Ausflüge; Beratung; Begleitdienste; Notruf (24 h); kostenpflichtige Serviceleistungen (Wohnungsreinigung, Fensterreinigung, Wäschedienst); Mahlzeiten im Speiseraum gegen Entgelt Planungsraum Bergstraße

21

14

7

überwiegend barrierefreie Wohnungen und Anlage

Speise- und Aufenthaltsraum; Notrufsystem; Pflegeheim angegliedert

Freizeit- und Kulturangebote; Reinigung des Munsterdamm Appartments, Fensterreinigung und Reinigung der Bettwäsche inkl.; Wäschedienst kostenpflichtig; Mahlzeiten im Speiseraum gegen Entgelt

35

14

Tabelle 7.4.2.3 Servicewohnen Bezirksregion Lankwitz 31.10.2007
Service-Wohnanlage Leben im Klostergarten Alt-Lankwitz 31-34 12247 Berlin Petruswerk Katholische Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH (bezugsfertig seit Novemer 2008) Gesamt Anz. Wohg. 1 Zi. Whg. 87 1,5 Zi. Whg. 2 Zi. Whg. 3 Zi. Whg. behindertenEinrichtungen gerecht Hauswartservice; 87 barrierefreie Hausnotrufdienst Wohnungen (24 h) und Anlage Angebote Kultur- und Freizeitangebote, Vermittlung von Dienstleistungen, Beratung und Betreuung Planungsraum Alt-Lankwitz

87

15

Quelle: Koordinierungsstelle rund ums Alter/eigene Erhebungen

100

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.4.2.4 Servicewohnen Bezirksregion Ostpreußendamm am 31.10.2007
Service ohnanlage -W Haus Sanssouci Geitnerweg 42 12209 Berlin Krüger & Krüger GbR Seniorenzentrum Lichterfe lde Lichterfe lder Ring 197 12209 Berlin LmB - Leben mit Betreuung GmbH & Co. Seniorenresidenzen in Berlin KG Gesamt Anz. Wohg. 1 Zi. Whg. 19 9 1,5 Zi. Whg. 2 Zi. Whg. . 3 Zi. Whg. 4 6 behindertengerecht überwiegend barrierefreie Wohnungen und Anlage überwiegend barrierefreie Wohnungen und Anlage Einrichtungen Gemeinschaftsräume Angebote Planungsraum Schütte-Lanz-Str.

87

53

34

kostenpflichtige Serviceleistungen (Wäschedienst, Wohnungsreinigung, pers. Be treuu etc.); ng, Freizeitangebote; Tierhaltung möglich Gemeinschaftsräume; Beratu B ng; egleitd ienste; Hallenschwimmbad; Freizeitangebote / V eranstaltungen; Bibliothek; Frieursalon; kostenpflichtige Serviceleistungen Cafeteria; K osmetik(Wohnungsreinigung, Wäschedienst, salon; Pflegeheim etc.) an geglied ert

Schütte-Lanz-Str.

106

16

Im Prognoseraum C, Bezirksregionen Teltower Damm und Drakestraße, gab es zum Erhebungszeitpunkt (Oktober 2007) keine Anlagen mit Service-Wohnen.

Tabelle 7.4.2.5 Servicewohnen Bezirksregion Zehlendorf Südwest am 31.10.2007
ServiceWohnanlage Betreutes Wohnen Spanische Allee 10 14129 Berlin EV. Krankenhaus Hubertus Anz. Wohg. 1 Zi. Whg. 1,5 Zi. Whg. 2 Zi. Whg. 3 Zi. Whg. behindertengerecht 75 61 14 überwiegend barrierefreie Wohnungen und Anlage Einrichtungen Gemeinschafts-, Hobby- und Fitnessraum; Café/Restaurant Angebote Kultur- und Freizeitangebote; Beratung zu den Bürozeiten; mobiler Hausnotruf; Mahlzeiten, Reinigungs-, Wäsche- und Begleitservice gegen Entgelt Planungsraum Nikolassee

Gesamt

75

17

Tabelle 7.4.2.6 Servicewohnen Bezirksregion Zehlendorf Nord am 31.10.2007
ServiceWohnanlage Rosenhof BerlinZehlendorf Winfriedstr. 6 14169 Berlin Anz. Wohg. 1 Zi. Whg. 281 181 1,5 Zi. Whg. 2 Zi. Whg. . 3 Zi. Whg. 126 66 16 behindertengerecht überwiegend barrierefreie Wohnungen und Anlage Einrichtungen Angebote Mittagessen, Appartment- und Fensterreinigung incl.; Hausdamenbetreuung; Veranstaltungem; Hobby- und Interessengruppen; div. kostenpflichtige Serviceangebote (Friseur, Fußpflege, Apothekendienst, etc.) Planungsraum Zehlendorf-Eiche

SWH Vitanas Senioren Centrum Am Schäferberg Königstr. 25-27 14109 Berlin

37

32

4

1

Restaurant/Café; Einkaufsmöglichkeiten; Bibliothek; Musikzimmer; WellnessSchwimmbad mit Spa; Bankfiliale und nieder-gelassene Arztpraxis im Haus; Stationärer Pflegewohnbereich überwiegend Cafeteria, Restaurant, barrierefreie Aufenthaltsraum; Wohnungen Gästewohnung; Pflegeheim und Anlage angegliedert

Wannsee Freizeit- und Kulturveranstaltungen; Sozialarbeiter im Haus;Hausnotruf-system und Wäscheservice gegen Entgelt; Reinigung des Appartments, Fenster- und Gardinenreinigung sowie Hausmeisterservice incl.; Hausti erhaltung möglich

18

16, 17, 18

Quelle: Koordinierungsstelle rund ums Alter/eigene Erhebungen

101

7.4 Wohnen im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.4.3

Seniorenwohngemeinschaften/Alternative Wohnformen im Alter

Neben den schon oben beschriebenen, „konventionellen“ Wohnformen im Alter etabliert sich seit geraumer Zeit das Wohnen in einer selbstbestimmten Gemeinschaft, z.B. in Form von Seniorenwohngemeinschaften, generationenübergreifenden Wohn- und Selbsthilfeprojekten. Die Angebote neuartiger Wohn- und Lebensformen sind facettenreich und werden von der Intention derjenigen geprägt, die sie entwickelt und verwirklicht haben. Eine einheitliche Konzeption gibt es nicht. Dennoch sind diese Wohn- und Lebensformen, in denen ältere Menschen oder mehrere Generationen zusammenleben können und möchten, durch gegenseitige Unterstützung und nachbarschaftliche Hilfe sowie gemeinschaftliche Aktivitäten charakterisiert (Versorgungsaspekt).
7.4 Wohnen im Alter

Das „Bunte Haus“ Seit dem Frühjahr 1996 gibt es in der Johanna-Stegen-Straße 8 das „Bunte Haus“. Damit wurde im Bezirk ein Modellprojekt gemeinschaftlichen und generationenübergreifenden Wohnens realisiert. Die Formen des gemeinschaftlichen Wohnens im „Bunten Haus“ sind vielfältig: Neben Mietwohnungen für Familien mit Kindern gibt es u.a. eine Stundentenwohngemeinschaft, eine betreute Wohngemeinschaft für Kinder, das Wohnprojekt „Gemeinschaftliches Leben und Altwerden in Steglitz“, eine betreute psycho-soziale WG sowie diverse Gemeinschaftseinrichtungen wie einen Saal der Ev. Markusgemeinde sowie die Geschäftsräume der Koordinierungsstelle „Rund ums Alter“ des Diakonischen Werkes Steglitz und Teltow-Zehlendorf e.V. Wohngemeinschaften für ältere Menschen im „Bunten Haus“ Für von Pflegebedürftigkeit betroffene Bürgerinnen und Bürger gibt es im Bezirk professionell betreute Wohngemeinschaften, so z.B. Betreutes Alterswohnen im „Bunten Haus“ Johanna-Stegen-Str. 8, 12167 Berlin. Die Wohngemeinschaft bietet 6 Plätze und wird als Maßnahme der Eingliederungshilfe von der Reha Steglitz gGmbH, Bergstr. 1, 12169 Berlin (Tel.: 319 80 50) betreut. Betreute Wohngemeinschaft im „Bunten Haus“ Johanna-Stegen-Str. 8, 12167 Berlin. Die Wohngemeinschaft für bis zu 4 Personen wird vom Pflegedienst Efler betreut. Neben regelmäßigen hauswirtschaftlichen Leistungen richtet sich das Angebot an pflegerischen Leistungen an den individuellen Bedürfnissen der Bewohner aus. Kontakt: Pflegedienst Efler, Apostel-Paulus-Str. 13, 10825 Berlin (Tel.: 78 70 62 10).

„Wohnen mit Freunden“ Neubauprojekt der Berliner Bau-Genossenschaft an der Goerzallee/Ecke Appenzeller Straße. Zu dem 2008 bezugsfertig gewordenen Projekt gehören acht barrierefreie 2-Zimmer-Wohnungen (58-65 m² Größe) und ein Gemeinschaftshaus für gemeinsame Aktivitäten. Kontakt: bbg Telefon: 83 00 02 22

102

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Weitere Auskünfte über alternative Formen des Wohnens im Alter erteilen u.a.: Forum für gemeinschaftliches Wohnen im Alter Bundesvereinigung e.V. Regionalgruppe Berlin Cranachstr. 7 12157 Berlin Telefon: 85 60 37 06 Telefax: 31 01 66 90 Internet: www.fgwa.de Gemeinschaftliches Wohnen und Altwerden „Buntes Haus in Steglitz“ Johanna-Stegen-Str. 8 12167 Berlin „Rund ums Alter“ Koordinierungsstelle für ambulante Rehabilitation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf Diakonisches Werk Steglitz und Teltow-Zehlendorf e.V. (seit 01.09.2009 Pflegestützpunkt) Johanna-Stegen-Str. 8 12167 Berlin Telefon: 76 90 26 00 / 76 90 26 01 Internet: www.dwstz.de

Stattbau Berlin Beratungsstelle Netzwerkagentur GenerationenWohnen im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Pufendorfstr. 11 10249 Berlin Telefon: 690 81 777 Mail: beratungsstelle@stattbau.de Internet: www.stattbau.de Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag 09:00-17:00 Uhr Freitag 09:00-16:00 Uhr

Betreute Wohngemeinschaften Ausführliche Informationen über von Pflegediensten versorgte Wohngemeinschaften für ältere, pflegebedürftige und demenzkranke Personen finden sich im Kapitel 7.6.2.1 „Betreute Wohngemeinschaften“.

103

7.4 Wohnen im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.4.4

Auswertung

7.4.4.1
7.4 Wohnen im Alter

Befragung der Einrichtungsträger

Im Oktober 2007 wurde seitens der Abteilung Soziales und Sport mit der Befragung aller Träger von Senioren- und Servicewohnanlagen im Bezirk begonnen. Es wurden 36 Seniorenwohnhäuser und 8 Servicewohnanlagen u.a. zu folgenden Sachverhalten befragt: Seniorenwohnhäuser: • Trägerschaft • Urbane Lage • Einzugsbedingungen • Leerstand • Zweckentfremdete Vermietungen • Ausstattungsmerkmale der Wohnungen • Angebote der Gemeinschaftseinrichtungen • Barrierefreiheit (DIN 18024/18025) • Serviceleistungsangebot • Vernetzung mit Anbietern seniorengerechter Dienstleistungen • Folgeversorgungsmöglichkeiten beim Eintritt der Pflegebedürftigkeit Servicewohnanlagen (zusätzlich u.a.): • Leistungsangebot • Grund- und Wahlleistungsstruktur (im Mietpreis enthaltene und nicht enthaltene Serviceleistungen) • Wahlfreiheit zwischen Servicedienstleistern • Zertifizierung der Dienstleistungsangebote nach DIN 77800

Die Rücklaufquote lag bei den Seniorenwohnhäusern bei 75% und bei den Servicewohnanlagen bei 100%. Die Fragebögen wurden vom Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrum Berlin-Brandenburg ausgewertet nach Angebotsart, Vermieterstruktur, urbaner Lage der Wohnstandorte und nach Prognoseräumen. Nachstehend ausgewählte Beispielauswertungen zu besonders signifikanten und kennzeichnenden Sachverhalten sollen Teilaspekte der Bestandsanalyse zum seniorengerechten Wohnen in Steglitz-Zehlendorf veranschaulichen und eine allgemeine Situationsbeschreibung vornehmen.

Bedingungen beim Einzug in seniorengerechte Wohnangebote
Der Einzug in eine Seniorenwohnung bzw. eine seniorengerechte Wohnung mit Serviceleistungen ist mitunter an Bedingungen geknüpft. Nachstehende Tabelle 7.4.4.1.1 zeigt u.a., dass der Einzug in seniorengerechte Wohnangebote bei Vereinen, Wohnungsgenossenschaften und öffentlichem Träger grundsätzlich an Bedingungen geknüpft ist, wobei private Träger nur zu gut einem Drittel (36%) Einzugsbedingungen stellen (vgl. Abb. 7.4.4.1.1).

104

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.4.4.1.1

Bedingungen beim Einzug in seniorengerechte Wohnangebote nach Vermieterstruktur in Steglitz-Zehlendorf - 2007 - in Prozent

Bedingungen beim Einzug

Verein

Wohlfahrtsverband

Vermieterstruktur Privatuntergemeinnehmen nützige Träger 83 17 33 67 36 64 29 21 50

Wohnungsgenossenschaft 100

öffentliche Träger

100

50 50

100

19

Abb. 7.4.4.1.1

Bedingungen beim Einzug in seniorengerechte Wohnangebote nach Vermieterstruktur in Steglitz-Zehlendorf - 2007 - in Prozent

120%

100% 100%

100%

100%

83% 80% 80%

64% 60%

36% 40%

20% 20%

17%

0% Verein Wohlfahrtsverband gemeinnützige Träger Privatunternehmen Wohnungsgenossenschaft öffentliche Träger

Einzugsbedingungen

Keine Einzugsbedingungen

20

19, 20

Quelle: Befragung Einrichtungsträger; Auswertung und Berechnung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

105

7.4 Wohnen im Alter

Bedingungen beim Einzug ja 100 nein Wohnberechtigungsschein ja nein ohne Antwort 100

80 20

100

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Leerstand
Die meisten leerstehenden Wohnungen in Seniorenwohnhäusern sind 1-Raum-Wohnungen (30%), wobei sich bei den Seniorenwohnungen 19% des Leerstands in einer Größenordnung von 10 bis 25 nicht vermieteten Wohnungen bewegen. Die Leerstandsquoten bei 1,5-Raum-Wohnungen und 2-Raum-Wohnungen sind mit 14% (1,5-Raum-Wohnungen) bzw. 19% (2-Raum-Wohnungen) deutlich niedriger (vgl. Tabelle und Abb. 7.4.4.1.2). Die Leerstandsquote bei Wohnungen mit mehr als 3 Räumen kann bei der Betrachtung vernachlässigt werden, da der Anteil dieser Wohnungen am Gesamtbestand verhältnismäßig gering ist. Bei der Leerstandsbetrachtung der Servicewohnungen ist das Befragungsergebnis vor dem Hintergrund der Neueröffnung einer großen Servicewohnanlage kurz vor Befragungsbeginn zu betrachten. Allein in dieser Wohnanlage waren zum Befragungszeitpunkt 127 Wohneinheiten nicht belegt, d.h. die Leerstandsergebnisse sind weniger strukturell als statistisch bedingt und müssen auch so gesehen werden.

7.4 Wohnen im Alter
21

Tabelle 7.4.4.1.2

Nicht vermietete seniorengerechte Wohnangebote nach Angebotsart in Steglitz-Zehlendorf - 2007 - in Prozent

nicht vermietete seniorengerechte Wohnangebote Wohnangebote insgesamt keine nicht vermieteten Wohnungen insgesamt nicht vermietet unter 10 Wohnungen nicht vermietet 10 bis 25 Wohnungen nicht vermietet 28 Wohnungen nicht vermietet 127 Wohnungen nicht vermietet ohne Antwort Einraumwohnungen unter 10 Wohnungen nicht vermietet 10 bis 25 Wohnungen nicht vermietet 99 nicht vermietete Einraumwohnungen ohne Antwort Eineinhalbraumwohnungen 1 bis 3 nicht vermietete Wohnungen 18 nicht vermietete Wohnungen ohne Antwort Zweiraumwohnungen keine nicht vermieteten Wohnungen unter 10 Wohnungen nicht vermietet 10 Wohnungen nicht vermietet ohne Antwort Drei- und Mehrraumwohnungen keine nicht vermieteten Wohnungen eine Wohnung nicht vermietet ohne Antwort

Art des Wohnangebots seniorengerechte Servicewohnanlagen* Wohnungen 22 37 15 4 22 11 19 70 14 86 13 13 13 61 13 13 74 13 25 12 50 12 4 96 88 38 38 12 12

19 81

* Neueröffnung einer großen Service-Wohnanlage kurz vor Befragungsbeginn!

21

Quelle: Befragung Einrichtungsträger; Auswertung und Berechnung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

106

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.4.4.1.2

Nicht vermietete seniorengerechte Wohnangebote nach Angebotsart und Wohnungsgröße in Steglitz-Zehlendorf - 2007 - in Prozent

60%

50% 50%

40%

39%

30% 30% 26%

20% 14%

19%

12% 10% 4%

0% 1-Raum-Wohnungen 1,5-Raum-Wohnungen seniorengerechte Wohnungen 2-Raum-Wohnungen Servicewohnungen 3-und-mehr-Raum-Wohnungen

22

22

Quelle: Befragung Einrichtungsträger; Auswertung und Berechnung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

107

7.4 Wohnen im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Zweckentfremdete Vermietung seniorengerechter Wohnungen
Um Leerstand zu vermeiden, werden seniorengerechte Wohnungen teilweise auch an andere Interessenten, z.B. an Studenten oder an von Obdachlosigkeit bedrohte Personen, vermietet. Wie die folgende Tabelle 7.4.4.1.3 und Abb. 7.4.4.1.3 zeigen, waren 2007 mindestens 11% aller Seniorenwohnungen zweckentfremdet vermietet. Aus nachvollziehbaren Gründen ist eine analoge Abfrage bei den Servicewohnanlagen unterblieben.
7.4 Wohnen im Alter
23

Betrachtet man zweckentfremdet vermietete Seniorenwohnungen nach urbaner Lage der Wohnstandorte, so sind zweckentfremdete Vermietungen ausschließlich in dezentralen Lagen (20%) festzustellen. Das kann möglicherweise auf eine mangelnde Attraktivität und fehlende Infrastruktur ortsteilferner Wohnlagen zurückgeführt werden.

Tabelle 7.4.4.1.3

Zweckentfremdet vermietete Seniorenwohnungen nach Angebotsart, Wohnungsgröße und ausgewählten Merkmalen in Steglitz-Zehlendorf - 2007 - in Prozent

Art des Wohnangebots seniorengerechte Wohnungen Servicewohnanlagen zweckentfremdete Vermietung ja nein ohne Antwort Einraumwohnungen unter 30 qm insgesamt 1 Wohnung 22 Wohnungen 25 Wohnungen ohne Antwort Einraumwohnungen unter 30 qm ohne Sanitär* 22 Wohnungen 25 Wohnungen ohne Antwort Eineinhalbraumwohnungen 2 Wohnungen ohne Antwort Drei- und Mehrraumwohnungen 1 Wohnung ohne Antwort 11 85 4 4 4 4 88 4 4 92 4 96 4 96

nicht erfragt

nicht erfragt

nicht erfragt

nicht erfragt

nicht erfragt

* ohne Sanitär = ohne Dusche bzw. Badewanne und ohne WC in der Wohnung

23

Quelle: Befragung Einrichtungsträger; Auswertung und Berechnung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

108

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.4.4.1.3

Zweckentfremdet vermietete Seniorenwohnungen in Steglitz-Zehlendorf - 2007 - in Prozent

ohne Antwort 4% zweckentfremdet vermietet 11%

nicht zweckentfremdet vermietet 85%

24

Tabelle 7.4.4.1.4

Zweckentfremdet vermietete Seniorenwohnungen nach urbaner Lage der Wohnstandorte, Wohnungsgrößen und ausgewählten Merkmalen in Steglitz-Zehlendorf - 2007 - in Prozent*

urbane Lage der seniorengerechten Wohnstandorte bezirklich zentrale Lage Ortsteilzentrum bzw. dezentrale Lage ortsteilzentrumsnahe Lage zweckentfremdete Vermietung ja 15 nein 100 80 ohne Antwort 5 Einraumwohnungen unter 30 qm insgesamt 1 Wohnung 5 22 Wohnungen 5 25 Wohnungen 5 ohne Antwort 100 85 Einraumwohnung unter 30 qm ohne Sanitär** 22 Wohnungen 5 25 Wohnungen 5 ohne Antwort 100 90 Eineinhalbraumwohnungen 2 Wohnungen 5 ohne Antwort 100 95 Drei- und Mehrraumwohnungen 1 Wohnung 5 ohne Antwort 100 95 zweckentfremdete Wohnungen
* keine Servicewohnanlagen ** ohne Sanitär = ohne Dusche bzw. Badewanne und ohne WC in der Wohnung

25

24, 25

Quelle: Befragung Einrichtungsträger; Auswertung und Berechnung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

109

7.4 Wohnen im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Wohnungsstandards
Ansprüche und Bedürfnisse der Menschen sind dem Zeitgeist unterworfen und verändern sich genau wie die gesamtgesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Qualitätsmaßstäbe werden in unserer Gesellschaft dabei in aller Regel stetig nach oben hin verschoben. Wohnungsangebote, und hier gerade auch seniorenspezifische Wohnangebote, müssen sich dieser Herausforderung in Bezug auf Barrierefreiheit, Wohnungsgröße, Serviceangebote und Ausstattungsmerkmale stellen. Die Ausstattung seniorengerechter Wohnungen mit Bad bzw. Dusche und WC ist als zeitgemäß und obligatorisch vorauszusetzen. Insgesamt gesehen waren Ende 2007 85% der Wohnungen in bezirklichen Seniorenwohnhäusern mit einer Badewanne bzw. Dusche und WC innerhalb der Wohnung ausgestattet; mindestens 11% der Wohnungen verfügten noch über Gemeinschaftsbäder (Tabelle 7.4.4.1.5 und Abb. 7.4.4.1.4).

7.4 Wohnen im Alter
26

Betrachtet man die Sanitärausstattung seniorengerechter Wohnungen nach der Vermieterstruktur, so ist festzustellen, dass alle Vermieter mit Ausnahme der öffentlichen Träger nur solche Wohnungen vorhalten, die über eine adäquate Sanitärausstattung (Badewanne bzw. Dusche und WC) verfügen. Nur 57% des Wohnungsbestandes öffentlicher Träger erfüllten diese Standards.

Tabelle 7.4.4.1.5

Seniorengerechte Wohnungen nach Sanitärausstattung, Angebotsart und Wohnungsgrößen in Steglitz-Zehlendorf - 2007 - in Prozent*

Art des Wohnangebots Ausstattungsmerkmale Wohnungsgröße seniorengerechte Wohnungen Servicewohnanlagen Ausstattung aller Wohnungen mit Sanitäranlagen ja 85 nicht erfragt nein 11 ohne Antwort 4 wenn ja, dann Dusche bodengleich ja 22 nicht erfragt nein 41 ohne Antwort 37 wenn nein, dann Wohnungen ohne Sanitär gesamt insgesamt 47 Wohnungen 4 66 Wohnungen 4 nicht erfragt 86 Wohnungen 4 ohne Antwort 88 Einraumwohnungen unter 30 qm ohne Sanitär 43 Wohnungen 4 66 Wohnungen 4 nicht erfragt 86 Wohnungen 4 ohne Antwort 88 Eineinhalbraumwohnungen ohne Sanitär 4 Wohnungen 4 nicht erfragt ohne Antwort 96
* Sanitärausstattung bezieht sich auf Vorhandensein oder Fehlen einer Dusche bzw. Badewanne und eines WC innerhalb der Wohnung

26

Quelle: Befragung Einrichtungsträger; Auswertung und Berechnung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

110

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.4.4.1.4

Seniorengerechte Wohnungen nach Sanitärausstattung in Steglitz-Zehlendorf - 2007 - in Prozent*

ohne Antwort 4%

Wohnungen mit Sanitäranlagen* 85%

*Sanitärausstattung bezieht sich auf das Vorhandensein oder Fehlen einer Dusche bzw. Badewanne und eines WC innerhalb der Wohnung
27

27

Quelle: Befragung Einrichtungsträger; Auswertung und Berechnung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

111

7.4 Wohnen im Alter

Wohnungen ohne Sanitäranlagen* 11%

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.4.4.1.6

Seniorengerechte Wohnungen nach Sanitärausstattung*, ausgewählten Merkmalen und Vermieterstruktur - 2007 - in Prozent

Ausstattung der Wohnungen

Verein

Wohlfahrtsverband

Vermieterstruktur gemeinnützige PrivatunterTräger nehmen

Wohnungsgenossenschaft 100

öffentliche Träger

7.4 Wohnen im Alter
28

mit Sanitäranlagen ja 100 nein ohne Antwort wenn ja, dann Ausstattung mit bodengleicher Dusche ja 20 nein 60 ohne Antwort 20 wenn nein, dann Wohnungen ohne Sanitäranlagen insgesamt 47 Wohnungen 66 Wohnungen 86 Wohnungen ohne Antwort 100 100 Einraumwohnungen unter 30 qm ohne Sanitäranlagen 43 Wohnungen 66 Wohnungen 86 Wohnungen ohne Antwort 100 100 Eineinhalbraumwohnungen ohne Sanitäranlagen 4 Wohnungen ohne Antwort 100 100

100

86 14

57 43

50 17 33

14 29 57

50 50 71 29

100

100

100

14 14 14 58 14 14 14 58 14 86

100

100

100

100

100

100

* Sanitärausstattung bezieht sich auf Vorhandensein oder Fehlen einer Dusche bzw. Badewanne und eines WC in der Wohnung

28

Barrierefreiheit seniorengerechter Wohnangebote Wie bereits in der Einleitung dieses Kapitels ausgeführt, ist eine seniorengerechte Wohnung nicht unbedingt gleichzeitig auch barrierefrei. Da die vorliegende Befragung der Einrichtungsträger auf das Vorhandensein einzelner Ausstattungsmerkmale reflektiert, werden an dieser Stelle die Begrifflichkeiten der Barrierefreiheit nochmals erklärt. Die Barrierefreiheit einer Wohnung wird an der DIN-Norm 18025 (Teil 2) gemessen. Wohnungen für Rollstuhlfahrer müssen den weitergehenden Maßstäben der DIN 18025 (Teil 1) genügen. Die Normvorgaben definieren auch hier z.B. insbesondere die unterschiedlichen Größen der erforderlichen Bewegungsflächen außerhalb (in Hausein- und aufgängen, in Treppenhäusern, vor Fahrschachttüren, im Rampenbereich und auf Müllentsorgungsplätzen) und innerhalb (im Sanitärraum und Duschbereich, zwischen Wänden innerhalb der Wohnung, vor Kücheneinrichtungen, auf Freisitzen) der Wohnung, lichte Türbreiten und -höhen, Schlagrichtungen (Türen dürfen nicht in den Sanitärraum schlagen) sowie natürlich das grundsätzliche Vermeiden von Schwellen. Die nachstehende Tabelle 7.4.4.1.7 und die dazugehörigen Abbildungen 7.4.4.1.5 und 7.4.4.1.6 geben Aufschluss über den Grad der Barrierefreiheit von Seniorenwohn- und Servicewohnanlagen im Bezirk.

Quelle: Befragung Einrichtungsträger; Auswertung und Berechnung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

112

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.4.4.1.7

Barrierefreie Ausstattung seniorengerechter Wohnangebote nach ausgewählten Kriterien und nach Angebotsart in Steglitz-Zehlendorf - 2007 - in Prozent

Kriterien der Barri er efreiheit gemäß den DIN-Nor men 18024 und 18025

Art des W ohnangebots seniorengerechte W ohnungen Servicewohnanlagen ja teilnein ohne Antwort ja tei lnei n ohne Antwort weise wei se 59 63 52 37 41 33 48 52 63 48 67 67 37 11 26 22 33 30 22 30 52 44 52 22 37 26 26 19 15 41 19 11 48 63 52 11 15 18 11 15 15 30 11 11 26 14 18 11 70 15 15 15 100 87 100 63 63 38 38 88 88 100 100 75 50 25 38 50 13 13

Wohnr äum e Küche Badezimmer allgemeine Ausstattung Türen von mindestens 90 cm Breite zweiter H andlauf im Treppenhaus stufenlose Erreichbar keit der Wohnung Aufzugmaß mindestens 1,10 x 1,40 m keine Schwellen und Stufen in der W ohnung Haltegriffe im Sanitär raum bodengleiche Dusche angepasste Erreichbarkeit der Bedi enelemente bedarfsgerechte H öhe von Hängeschränk en, Spi egeln usw. bar rierefreie Fr eisitze (Balkon, Loggia, Ter rasse) rollstuhlger echte Flächen auf Freisitzen

25 25 12 12

37 37 37 24

11

12 25 24 25

13 38 13 13 38 25

12 87 37

29

Abb. 7.4.4.1.5

Fehlen rollstuhlgerechter Bewegungsflächen im Haus in Steglitz-Zehlendorfer Seniorenwohnhäusern und Servicewohnanlagen - 2007 - in Prozent

35%

30% 30%

30%

25% 22% 20%

15% 13%

10%

5%

0% Hauseingang Hausflur Seniorenwohnhäuser Serwicewohnanlagen Fahrstuhl

30

29, 30

Quelle: Befragung Einrichtungsträger; Auswertung und Berechnung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

113

7.4 Wohnen im Alter

rollstuhlger echte Bewegungsflächen im Haus Hauseingang Hausflur Fahr stuhl rollstuhlger echte Bewegungsfläche in der Wohnung

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.4.4.1.6

Fehlen rollstuhlgerechter Bewegungsflächen in der Wohnung in SteglitzZehlendorfer Seniorenwohnhäusern und Servicewohnanlagen - 2007 in Prozent

60%

7.4 Wohnen im Alter
31 32
31, 32

52% 50% 44%

52%

40%

30% 25%

20%

10%

0% Wohnzimmer Küche Seniorenwohnhäuser Serwicewohnanlagen Badezimmer

Tabelle 7.4.4.1.8

Ausstattung mehretagiger Wohngebäude in Seniorenwohnanlagen nach Angebotsart in Steglitz-Zehlendorf - 2007 - in Prozent

Art des W ohnangebots seniorengerechte W ohnungen Servicewohnanlagen Aufzug vorhanden ja 74 nein 19 ohne Antwort 7 Aufzug in allen zugehörigen Gebäuden vorhanden ja 52 nein 26 ohne Antwort 22 Aufzug nur teilweise vorhanden ja 4 nein 59 ohne Antwort 37

nicht erfragt

nicht erfragt

nicht erfragt

Quelle: Befragung Einrichtungsträger; Auswertung und Berechnung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

.

114

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.4.4.1.9

Barrierefreie Ausstattung seniorengerechter Wohnangebote nach Vermieterstruktur in Steglitz-Zehlendorf - 2007 - in Prozent (nur Antworten „ja“ und „teilweise“)

Kriterien der Barrierefreiheit gemäß den DIN-Normen 18024 und 18025 Verein Wohlfahrtsverband

Vermieterstruktur gemeinnützige Träger Privatunternehmen Wohnungsgenossenschaft öffentliche Träger

rollstuhlgerechte Bewegungsflächen im Haus Hauseingang Hausflur Fahrstuhl ja ja ja

100 100 100

100 100 100 60 80 40 40

83 83 67 67 67 67 67 83 83 33 100 67 83

71 64 64 50 50 36 36 7 64 64 64 71 57 36 7

50 50 50 50 50 50 50 50 50 50 50 50 50

29 43 29

rollstuhlgerechte Bewegungsflächen in der Wohnung Wohnräume Küche Badezimmer allgemeine Ausstattung Türen von mindestens 90 cm Breite ja teilw. zweiter Handlauf im Treppenhaus stufenlose Erreichbarkeit der Wohnung Aufzugmaß mindestens 1,10 m x 1,40 m keine Schwellen und Stufen in der Wohnung Haltegriffe im Sanitärraum bodengleiche Dusche ja ja ja ja ja ja teilw. angepasste Erreichbarkeit der Bedienelemente bedarfsgerechte Höhe von Hängeschränken, Spiegeln usw. ja ja teilw. barrierefreie Freisitze (Balkon, Loggia, Terrasse) ja teilw. rollstuhlgerechte Flächen auf Freisitzen ja teilw. ja ja ja

57

100 100 100 100 100 100

100 100 80 80 80 40

43 57 57 86 43

20 20 100 40 100 60 100

17 50 29 7 33 67 29 7 36 7

50 50 43 50 50

33

Wirft man einen Blick auf die barrierefreie Ausstattung seniorengerechter Wohnangebote nach Struktur der Vermieter, so wird ein starkes Gefälle zwischen Wohlfahrtsverbänden und Vereinen mit 100%iger Realisierung barrierefreier Wohnangebote und dem öffentlichen Träger mit weniger als einem Drittel barrierefreier Wohnangebote sichtbar.

33

Quelle: Befragung Einrichtungsträger; Auswertung und Berechnung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

115

7.4 Wohnen im Alter

Wie die Abb. 7.4.4.1.5 und 7.4.4.1.6 zeigen, sind rollstuhlgerechte Bewegungsflächen in den bezirklichen Servicewohnanlagen bis auf Teilbereiche der Hausflure (13%) und der Badezimmer (25%) realisiert worden. Dagegen fehlen diese Bewegungsflächen in Seniorenwohnanlagen bei 30% der Hausflure und Aufzüge. Darüber hinaus verfügen 52% der Wohnzimmer und 44% der Küchen in Seniorenwohnhäusern nicht über ausreichend große Bewegungsflächen für Rollstuhlfahrer. In knapp einem Fünftel (19%) der Seniorenwohnanlagen mit mehretagigen Gebäuden sind keine Aufzüge vorhanden (siehe Tabelle 7.4.4.1.8). Differenziert man diesen Sachverhalt weiter, so waren 2007 in 26% mehrgebäudiger Seniorenwohnanlagen nicht in jedem dazugehörigen Gebäude Aufzüge vorhanden.

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Zusammenfassend läßt sich sagen, dass barrierefreies Wohnen in den bezirklichen Servicewohnanlagen in sehr hohem Maße verwirklicht wurde. Defizite gibt es dagegen in Seniorenwohnanlagen insbesondere hinsichtlich der Realisierung rollstuhlgerechter Bewegungsflächen in den Häusern und Wohnungen, aber auch bezüglich des Vorhandenseins von Aufzügen. Seniorenwohnhäuser sind insofern nur teilweise barrierefrei bzw. barrierearm.
7.4 Wohnen im Alter
34

Seniorengerechtes Wohnen und Eintritt von Schwerstpflegebedürftigkeit Die Selbständigkeit zum Führen des eigenen Haushaltes ist in aller Regel Voraussetzung für den Einzug in eine seniorengerechte Wohnung. Mit zunehmendem Alter und dem Auftreten körperlicher und psychischer Beeinträchtigungen kann die eigenständige Haushaltsführung erschwert werden. Komplementäre Dienste und Angebote wie Reinigungsdienste, häusliche Pflege und Fahrbarer Mittagstisch können oftmals ein Verbleiben des Betroffenen in seiner (Senioren-)Wohnung gewährleisten. Der Eintritt von Schwerstpflegebedürftigkeit macht im Einzelfall eine pflegerische und betreuerische, teilweise auch medizinische Versorgung erforderlich, die aufgrund räumlicher und personeller Bedingungen nicht mehr in der eigenen Wohnung realisiert werden kann. Im Rahmen der Trägerbefragung sollte diesbezüglich herausgefunden werden, welche alternativen Angebote den Bewohnern seniorengerechten Wohnens bei Eintritt von Schwerstpflegebedürftigkeit in Seniorenwohnund Servicewohnanlagen im Bezirk offeriert werden. Wie untenstehende Tabelle 7.4.4.1.10 zeigt, unterscheiden sich die alternativen Versorgungsangebote in Seniorenwohnanlagen und in Servicewohnanlagen deutlich voneinander. In drei Viertel aller Servicewohnanlagen haben die Bewohner/-innen beispielsweise die Möglichkeit, bei Eintritt von Schwerstpflegebedürftigkeit in vollstationäre Pflege auf dem Gelände der Wohneinrichtung wechseln zu können, d.h. vollstationäre Pflegeangebote sind dem Servicewohnen angegliedert. Im Gegensatz dazu eröffnen sich solche Möglichkeiten nur in 7% aller Seniorenwohnanlagen im Bezirk.

Tabelle 7.4.4.1.10

Alternative Angebote zum seniorengerechten Wohnen bei Eintritt von Schwerstpflegebedürftigkeit nach Angebotsart in Steglitz-Zehlendorf - 2007 - in Prozent

alternative Angebote zum seniorengerechten Wohnen bei Eintritt von Schwerstpflegebedürftigkeit

Art des Wohnangebots seniorengerechte Wohnungen Servicewohnanlagen ja nein ohne Antwort ja nein ohne Antwort

Bewohner/-in kann bei Bedarf im Gelände … in vollstationäre Pflege wechseln 7 89 in eine Kurzzeitpflege wechseln 7 89 in eine Tagespflege wechseln 4 93 Bewohner/-in kann im Umfeld … eines Kooperationspartners in vollstationäre Pflege wechseln 26 70 in Kurzzeitpflege wechseln 19 74 in Tagespflege wechseln 15 81 Bewohner/-in wird vom Wohnträger bei der Suche nach geeigneter 59 37 Pflegeeinrichtung unterstützt
34

4 4 3 4 7 4 4

75 24 25 50 63 63 63

13 38 50

12 38 25 50 37 37

13

24

Quelle: Befragung Einrichtungsträger; Auswertung und Berechnung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

116

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Vernetzung mit externen Anbietern seniorengerechter Dienstleistungen Die Qualität seniorengerechten Wohnens wird neben der (baulichen) Ausstattung von Gebäuden und Wohnungen auch von der Verfügbarkeit bzw. Vermittelbarkeit altersgerechter Angebote und Dienstleistungen, insbesondere in den Bereichen Pflege, Mobilität und Freizeit, bestimmt. Bestehende Netzwerkpartnerschaften des Vermieters mit externen Anbietern altersgerechter Dienstleistungen erhöhen den Grad der Erreichbarkeit solcher Leistungen im Bedarfsfall und können damit zu einer Steigerung der persönlichen Wohnqualität führen.
7.4 Wohnen im Alter

Ähnlich wie bei der Folgeversorgung beim Eintritt von Schwerstpflegebedürftigkeit sind auch bezüglich der Vernetzung von Trägern seniorengerechter Wohnangebote teilweise gravierende Unterschiede zwischen Seniorenwohn- und Servicewohnanlagen festzustellen. Wie Tabelle 7.4.4.1.11 belegt, bestehen beispielsweise bei drei Viertel aller Servicewohnanlagen Netzwerkpartnerschaften mit ambulanten Pflegediensten, wobei das nur bei knapp der Hälfte (44%) aller seniorengerechten Wohnanlagen der Fall ist. Netzwerkpartnerschaften mit Mobilitätshilfediensten bestehen bei 63% der Servicewohnanlagen, aber nur bei 26% der Seniorenwohnanlagen.

Tabelle 7.4.4.1.11

Vernetzung der Träger seniorengerechten Wohnens mit anderen Altenhilfeanbietern nach Art des Wohnangebots in Steglitz-Zehlendorf - 2007 - in Prozent

bestehende Netzwerkpartnerschaften mit ... ambulanten Pflegediensten Sozialstationen Mobilitätsdiensten Catering Freizeiteinrichtungen Kurzzeitpflege Tages-/Nachtpflege Pflegeheimen Verbund Altenhilfe und Gerontopsychiatrie
35

Art des Wohnangebots seniorengerechte Wohnungen Servicewohnanlagen ja ohne Antwort ja ohne Antwort 44 56 75 25 26 74 63 37 26 74 63 37 37 63 63 37 30 70 50 50 30 70 63 37 15 85 50 50 37 63 63 37 100 50 50

35

Quelle: Befragung Einrichtungsträger; Auswertung und Berechnung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

117

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Urbane Lage seniorengerechter Wohnangebote Die Qualität der Wohnlage wird durch die hier vorhandene Infrastruktur mitgeprägt. Versorgungseinrichtungen für den täglichen Bedarf (z.B. Supermarkt), Arztpraxen, Apotheken, Geldinstitute, Gaststätten, aber auch Haltestellen für den öffentlichen Personennahverkehr konzentrieren sich aus nachvollziehbaren Gründen häufig in Hauptzentren und Ortsteilzentren. Die Standorte seniorengerechten Wohnens wurden auf Grundlage des bezirklichen Zentrenkonzeptes36 entsprechend ihrer Nähe zu vorhandenen Haupt- (Schloßstraße) und Ortsteilzentren unter dem Gesichtspunkt der (fußläufigen) Erreichbarkeit grob eingestuft, wobei das besondere Stadtteilzentrum Zehlendorf-Mitte gleichrangig mit den anderen Ortsteilzentren betrachtet wurde. Eine qualitative Hierarchisierung der bezirklichen Zentren nach Wertigkeit und Größe (Bruttogrundflächen) ist dabei unterblieben. Unter „bezirklich zentraler Lage“ ist dabei die unmittelbare Lage am bzw. im Hauptzentrum zu verstehen; urbane Lagen in einem Ortsteilzentrum bzw. in dessen Nähe subsummieren sich unter dem Begriff „Ortsteilzentrum bzw. zentrumsnahe Lage“. Entsprechend der hier vorgenommenen Klassifizierung der Standorte waren 2007 keine seniorengerechten Wohnangebote im Prognoseraum A in zentraler Lage auszumachen. Die Prognoseräume B (73% dezentrale Lagen) und D (88% dezentrale Lagen) zeichnen sich durch sehr hohe Anteile dezentral gelegener Standorte für seniorengerechtes Wohnen aus. Nur im Prognoseraum C waren die Wohnstandorte für seniorengerechtes Wohnen mehrheitlich (56%) als ortsteilzentrums- bzw. ortsteilzentrumsnahe Lagen einzustufen (vgl. Tabelle 7.4.4.1.12). Eine noch differenziertere Aussage zur Erreichbarkeit notwendiger Versorgungseinrichtungen zur Alltagsbewältigung in den Prognoseräumen gestattet die Tabelle 7.4.4.1.13, wobei die Art der Erreichbarkeit (fußläufig, mittels Öffentlichem Personennahverkehr oder individuell) auf eine Einschätzung der befragten Einrichtungsträger zurückgeht.

7.4 Wohnen im Alter
36 37

Tabelle 7.4.4.1.12

Seniorengerechte Wohnangebote nach urbaner Lage der Wohnstandorte und bezirklichen Prognoseräumen - 2007 - in Prozent

urbane Lage seniorengerechter Wohnangebote

A Schloßstr. u. Albrechtstr.

Prognoseräume B C Lankwitz u. Teltower OstpreußenDamm u. damm Drakestr.

D ZehlendorfSüdwest u. Zehlendorf-Nord

bezirklich zentrale Lage Ortsteilzentrum bzw ortsteilzentrumsnahe Lage dezentrale Lage
37

100

27 73

56 44

13 88

Quelle: Zentrenkonzept Steglitz-Zehlendorf, Abteilung Bauen, Stadtplanung und Naturschutz, Fachbereich Stadtplanung Quelle: Befragung Einrichtungsträger; Auswertung und Berechnung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

118

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.4.4.1.13

Erreichbarkeit von zur Alltagsbewältigung notwendigen, ausgewählten Versorgungseinrichtungen in den bezirklichen Prognoseräumen in Steglitz-Zehlendorf - 2007 - in Prozent*

Einkaufsmöglichkeiten täglicher Bedarf Supermarkt Parkanlage Zentrum allg. Arzt Facharzt

Ärztehaus Apotheke Postfiliale Bankfiliale Geldautomat Gaststätte

and. Dienstleistungen

Haltestelle ÖPNV Theater

Frisör

Videothek

Internetcafe

fußläufig ÖPNV fußläufig ÖPNV fußläufig ÖPNV fußläufig ÖPNV fußläufig ÖPNV fußläufig ÖPNV individuell fußläufig ÖPNV fußläufig ÖPNV fußläufig ÖPNV fußläufig ÖPNV fußläufig ÖPNV fußläufig ÖPNV individuell fußläufig ÖPNV individuell fußläufig ÖPNV fußläufig ÖPNV individuell fußläufig ÖPNV individuell fußläufig ÖPNV individuell fußläufig ÖPNV individuell

57 29 57 29 86 14 71 43 43 71 14 14 71 43 29 14 71 86 86 43 29 14 43 29 14 86

45 45 36 55 73 18 18 73 73 27 36 64 18 73 45 55 18 82 18 82 27 73 73 27 27 73 91

78 22 78 22 100 78 22 100 78 22 56 22 89 11 56 44 56 44 78 22 78 22 78 22 89 11 11 56 11 89 11 33 67 11 78

88 13 88 13 88 63 38 88 13 38 50 25 75 88 13 50 50 50 50 50 50 88 13 63 25 100 13 75 13 88 13 38 50 13 63

71 14 71 14 71 14 71 14

64 36 55 45 18 82

91

* Differenz zu 100 % = ohne Antwort

38
38

Quelle: Befragung Einrichtungsträger; Auswertung und Berechnung Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V.

119

7.4 Wohnen im Alter

zur Alltagsbewältigung notwendige Einrichtungen

Art der Erreichbarkeit

A Schloßstr. u. Albrechtstr.

Prognoseräume B C Lankwitz u. Teltower Damm u. Ostpreußendamm Drakestr.

D ZehlendorfSüdwest u. Zehlendorf-Nord

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.4.4.2

Angebote seniorengerechten Wohnens in den Bezirksregionen

Nachstehende Auswertung soll die Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum in Seniorenwohnund Servicewohnanlagen in den einzelnen Bezirksregionen anschaulich machen:

7.4 Wohnen im Alter
39, 40

Bezirksregion Schloßstraße Tabelle 7.4.4.2.1
Einwohner EW ab 50 insgesamt Jahren 20.749 8.345

Kurzprofil Bezirksregion Schloßstraße am 31.12.2007
Anteil EW ab 50 Jahren 40,2% EW ab 65 Anteil EW Jahren ab 65 Jahren 3.797 18,3% EW 100 Jahre Anzahl Ausländerund älter Ausländer ab anteil an EW 50 Jahren ab 50 Jahren 8 775 9,3% Anzahl MigrantenMigranten ab anteil an EW 50 Jahren ab 50 Jahren 1.327 15,9%

39

Die Bezirksregion Schloßstraße ist die im Vergleich zu allen anderen Bezirksregionen mit Abstand bevölkerungsärmste Bezirksregion, die jedoch durch den höchsten Ausländeranteil (9,3%) an den ab 50-Jährigen charakterisiert wird. Hier leben sowohl absolut als auch prozentual gesehen die wenigsten Bürgerinnen und Bürger ab 50 Jahre. In zwei Seniorenwohnanlagen gibt es insgesamt 63 Seniorenwohnungen. Servicewohnen wird darüber hinaus durch eine Wohnanlage mit 101 überwiegend barrierefreien Wohnungen realisiert. Das bedeutet, dass rein rechnerisch für lediglich 2% der Bürgerinnen und Bürger ab 50 Jahre Seniorenwohnungen mit und ohne Betreuungsangebot vorgehalten werden.

Bezirksregion Albrechtstraße Tabelle 7.4.4.2.2 Kurzprofil Bezirksregion Albrechtstraße am 31.12.2007
EW ab 65 Anteil EW Jahren ab 65 Jahren 10.012 20,1% EW 100 Jahre Anzahl und älter Ausländer ab 50 Jahren 20 1.665 AusländerAnzahl Migrantenanteil an EW Migranten ab anteil an EW ab 50 Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 8,3% 2.974 14,8%

Einwohner EW ab 50 Anteil EW insgesamt Jahren ab 50 Jahren 49.711 20.113 40,5%

40

Mit 49.711 Einwohnern ist die Region Albrechtstraße die bevölkerungsstärkste Region im Bezirk. Absolut betrachtet leben hier die meisten Bürger/-innen über 50 Jahre (20.113 EW) und die meisten Nichtdeutschen ab 50 Jahre (1.665 EW), dennoch ist der Anteil der ab 50-Jährigen gemessen an der Gesamtbevölkerung der Region mit 40,5% vergleichsweise niedrig. Der großen Anzahl der hier lebenden älteren Menschen wird zumindest durch das Angebot an Wohnungen in Seniorenwohnanlagen nicht Rechnung getragen. Eine Seniorenwohnanlage bietet 38 Wohnungen (davon 5 behindertengerechte Wohnungen), und zwei Anlagen offerieren Servicewohnen mit insgesamt 35 überwiegend barrierefreien Wohnungen, was einem Versorgungsgrad der ab 50-jährigen Bevölkerung von nur 0,4 % entspricht.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

120

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bezirksregion Lankwitz Tabelle 7.4.4.2.3
Einwohner insgesamt 40.533

Kurzprofil Bezirksregion Lankwitz am 31.12.2007
EW 100 Jahre Anzahl AusländerAnzahl Migrantenund älter Ausländer ab anteil an EW Migranten ab anteil an EW 50 Jahren ab 50 Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 22 1.097 5,9% 2.169 11,7%

EW ab 50 Anteil EW EW ab 65 Anteil EW Jahren ab 50 Jahren ab 65 Jahren Jahren 18.478 45,6% 10.201 25,2%

41

Nach den Regionen Albrechtstraße und Drakestraße ist Lankwitz die einwohnerzahlstärkste Region im Bezirk (40.533 EW). Der Anteil der ab 50-jährigen Bevölkerung liegt mit 45,6% knapp über dem bezirklichen Durchschnitt (44,3%). Der Anteil Nichtdeutscher an der ab 50-jährigen Bevölkerung ist mit 5,9% im Vergleich zu den anderen Bezirksregionen eher niedrig (Bezirksdurchschnitt: 7,0%). Vier Wohnanlagen bieten zurzeit insgesamt 205 Seniorenwohnungen (davon 2 behindertengerecht). Eine Service-Wohnanlage mit 87 barrierefreien Wohnungen befand sich zum Erhebungszeitraum im Bau und war erst im November 2008 bezugsfertig. Der berechnete Versorgungsgrad an Seniorenwohnungen für ab 50-jährige Bürger/-innen liegt bei 1,1%.

Bezirksregion Ostpreußendamm Tabelle 7.4.4.2.4 Kurzprofil Bezirksregion Ostpreußendamm am 31.12.2007
EW ab 65 Anteil EW Jahren ab 65 Jahren 8.412 24,4% EW 100 Jahre Anzahl AusländerAnzahl Migrantenund älter Ausländer ab anteil an EW Migranten ab anteil an EW 50 Jahren ab 50 Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 18 941 5,9% 1.998 12,5%

Einwohner EW ab 50 Anteil EW insgesamt Jahren ab 50 Jahren 34.429 15.959 46,4%

42

Von der Gesamtbevölkerung her betrachtet entspricht die Region Ostpreußendamm ziemlich genau dem bezirklichen Durchschnitt (35.871 EW). Ähnlich wie in Lankwitz liegt der Anteil der ab 50-Jährigen mit 46,4% über dem Bezirksdurchschnitt, während der Anteil der Ausländer an der Bevölkerungsgruppe der ab 50-Jährigen mit 5,9% unterdurchschnittlich groß ausgeprägt ist. Zahlenmäßig mit Abstand die meisten Seniorenwohnungen im Bezirk befinden sich in der Bezirksregion Ostpreußendamm. Elf Seniorenwohnanlagen offerieren hier insgesamt 911 Wohnungen (davon 24 behindertengerecht), zwei Anlagen für Service-Wohnen bieten zusätzlich 106 überwiegend barrierefreie Wohnungen. Plätze in Seniorenwohnanlagen stehen demnach für 6,4% der ab 50-jährigen Bevölkerung zur Verfügung. Augenfällig ist zudem, dass sich die Wohnanlagen für Senioren in den Planungsräumen Lichterfelde-Süd (4), Schütte-Lanz-Straße (2+2) und Königsberger Straße (3) konzentrieren.

41, 42

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

121

7.4 Wohnen im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bezirksregion Teltower Damm Tabelle 7.4.4.2.5 Kurzprofil Bezirksregion Teltower Damm am 31.12.2007
EW ab 65 Anteil EW Jahren ab 65 Jahren 8.480 26,1% EW 100 Jahre Anzahl AusländerAnzahl Migrantenund älter Ausländer ab anteil an EW Migranten ab anteil an EW 50 Jahren ab 50 Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 21 900 5,8% 1.624 10,5%

Einwohner EW ab 50 Anteil EW insgesamt Jahren ab 50 Jahren 32.523 15.460 47,5%

7.4 Wohnen im Alter
43, 44

43

Mit 32.523 Einwohnern ist die Bezirksregion Teltower Damm knapp unterdurchschnittlich groß. Im Vergleich zu den übrigen Bezirksregionen wird sie jedoch charakterisiert durch den höchsten Anteil ab 50-Jähriger (47,5%) und den niedrigsten Ausländeranteil an der Bevölkerungsgruppe ab 50 (5,8%). In der Region Teltower Damm gibt es vier Wohnanlagen mit 140 Seniorenwohnungen (davon 2 behindertengerecht), was bezogen auf die Bevölkerung ab 50 Jahren einem rechnerischen Versorgungsgrad von 1,7% entspricht. Wohnanlagen mit Servicewohnen gibt es gegenwärtig nicht.

Bezirksregion Drakestraße Tabelle 7.4.4.2.6
Einwohner insgesamt 43.925

Kurzprofil Bezirksregion Drakestraße am 31.12.2007

EW ab 50 Anteil EW EW ab 65 Anteil EW EW 100 Jahre Anzahl AusländerAnzahl MigrantenJahren ab 50 Jahren ab 65 und älter Ausländer ab anteil an EW Migranten ab anteil an EW Jahren Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 18.511 42,1% 9.119 20,8% 23 1.291 7,0% 2.214 12,0%

44

Die Region Drakestraße hat eine Gesamtbevölkerung von 43.925 Einwohnern und ist bezogen auf die Einwohnerzahl nach der Region Albrechtstraße die zweitgrößte Bezirksregion in SteglitzZehlendorf. Der Anteil der ab 50-Jährigen liegt im Vergleich zu den übrigen Bezirksregionen knapp unterhalb des Durchschnitts (Bezirksdurchschnitt: 44,3%), während der Anteil der Ausländer an der Bevölkerungsgruppe der ab 50-Jährigen mit 7,0% genau dem Bezirksdurchschnitt entspricht. In der Region gibt es sechs Seniorenwohnhäuser mit 243 Wohnungen (davon 2 behindertengerecht); Servicewohnen wird in der Bezirksregion Drakestraße nicht angeboten. Für 1,3% der Bevölkerung ab 50 Jahren stehen insoweit Wohnungen in Seniorenwohnanlagen zur Verfügung.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

122

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bezirksregion Zehlendorf Südwest Tabelle 7.4.4.2.7
Einwohner insgesamt 24.932

Kurzprofil Bezirksregion Zehlendorf Südwest am 31.12.2007
EW ab 65 Jahren 5.902 Anteil EW EW 100 Jahre Anzahl AusländerAnzahl Migrantenab 65 und älter Ausländer ab anteil an EW Migranten ab anteil an EW Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 23,7% 13 746 6,5% 1.282 11,2%

EW ab 50 Anteil EW Jahren ab 50 Jahren 11.487 46,1%

45

Zehlendorf Südwest ist mit 24.932 Einwohnern nach der Region Schloßstraße die bevölkerungsärmste Bezirksregion. Der Anteil der Bevölkerungsgruppe der ab 50-Jährigen an der Gesamtbevölkerung ist mit 46,1% überdurchschnittlich hoch, wobei der Ausländeranteil an dieser Bevölkerungsgruppe knapp unter dem Bezirksdurchschnitt (7,0%) liegt. In der Region bestehen sechs Seniorenwohnanlagen mit 405 Wohnungen (davon 5 behindertengerecht) und eine Anlage für Servicewohnen mit 75 überwiegend barrierefreien Wohnungen. Bezogen auf die Bevölkerungsgruppe ab 50 Jahren errechnet sich daraus ein Versorgungsgrad von 4,2%.

Bezirksregion Zehlendorf Nord Tabelle 7.4.4.2.8 Kurzprofil Bezirksregion Zehlendorf Nord am 31.12.2007
EW 100 Jahre und älter 24 Anzahl AusländerAnzahl MigrantenAusländer ab anteil an EW Migranten ab anteil an EW 50 Jahren ab 50 Jahren 50 Jahren ab 50 Jahren 1.405 7,6% 2.290 12,4%

Einwohner EW ab 50 Anteil EW EW ab 65 Anteil EW insgesamt Jahren ab 50 Jahren ab 65 Jahren Jahren 40.168 18.498 46,1% 9.875 24,6%

46

Zehlendorf Nord wird charakterisiert durch eine starke Gesamtbevölkerung, einen überdurchschnittlich hohen Anteil ab 50-Jähriger und einen ebenfalls überdurchschnittlich hohen Anteil von Nichtdeutschen an der Bevölkerungsgruppe ab 50. Zwei Seniorenwohnanlagen halten 115 Wohnungen (ohne behindertengerechte Wohnangebote) vor. Servicewohnen bieten ebenfalls zwei Anlagen mit insgesamt 318 überwiegend barrierefreien Wohnungen. Anders als in allen übrigen Bezirksregionen ist das Angebot für Servicewohnen in Zehlendorf Nord größer als das der Seniorenwohnanlagen ohne Serviceleistungen. 2,3% der Bevölkerung ab 50 Jahren können in Zehlendorf Nord auf Wohnungen mit und ohne Serviceleistungen zurückgreifen.

45, 46

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

123

7.4 Wohnen im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.4 Wohnen im Alter

124

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.5 7.5.1

Komplementäre Angebote Mobilitätshilfedienste

In Steglitz-Zehlendorf gibt es zwei dauerhaft etablierte und von der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales geförderte Mobilitätshilfedienste in Trägerschaft des Diakonievereins Steglitz e.V.

Mobilitätshilfedienst Diakonieverein Steglitz e.V. Stützpunkt Steglitz Albrechtstr. 82, 12167 Berlin Telefon: 79 47 31 30 Mobilitätshilfedienst Diakonieverein Steglitz e.V. Stützpunkt Zehlendorf Pasewaldtstr. 16, 14169 Berlin Telefon: 258 00 89 25 Sprechzeiten und Online-Kontakt für beide Einrichtungen: Sprechzeiten: E-Mail: Internet: Montag bis Freitag 09:00-15:00 Uhr mobidienst.steglitz@t-online.de www.diakonie-steglitz.de

Bei Inanspruchnahme der Mobilitätshilfedienste entstehen folgende Kosten (Stand: Juli 2009): • • • • • Eigenbeteiligung in Form einer jährlichen Bearbeitungsgebühr i.H.v. 80,00 EUR (halbjährlich 40,00 EUR). Jährliche Bearbeitungsgebühr i.H.v. 40,00 EUR (halbjährlich 20,00 EUR) für Empfänger von Grundsicherung, Sozialgeld oder Arbeitslosengeld II mit entsprechendem Nachweis. Jährliche Bearbeitungsgebühr i.H.v. 60,00 EUR (halbjährlich 30,00 EUR) für Nutzer von Sonderfahrdiensten (ehem. Telebusbenutzer). Ohne Zahlung einer jährlichen/halbjährlichen Bearbeitungsgebühr kostet ein einzelner Einsatz 5,00 EUR (bis 2 Stunden Dauer). Empfänger/-innen eines Barbetrages in stationären Pflegeeinrichtungen sind kostenbefreit.

125

7.5 Komplementäre Angebote

Ältere, kranke und behinderte Menschen können aufgrund körperlicher und teilweise auch psychischer Beeinträchtigungen ihre Wohnung mitunter nicht mehr alleine verlassen und sind auf entsprechende Hilfestellung angewiesen. Die Mobilitätshilfedienste bieten über qualifizierte Mobilitätshelfer die Begleitung mobilitätseingeschränkter Menschen zu Spaziergängen, Behördengängen, Veranstaltungsbesuchen und anderen Zwecken an. Neben den schon erwähnten Begleitdiensten gehören Rollstuhlschiebedienste, Treppentransporte, Blindenführungen, Dementenbegleitung und teilweise auch Tagesfahrten in die Berliner Umgebung zum Leistungsspektrum der Mobilitätshilfedienste.

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.5.1.1

Temporäre Besuchs- und Begleitdienste

Im Rahmen unterschiedlicher, vom JobCenter geförderter, Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojekte werden Alltagshilfen angeboten, die ebenfalls Besuchs- und Begleitdienste enthalten und kostenfrei in Anspruch genommen werden können. Auskünfte über jeweils aktuelle Projektmaßnahmen erteilen u.a. der Allgemeine Sozialdienst und die Koordinierungsstelle rund ums Alter (seit 01.09.2009 Pflegestützpunkt)
7.5 Komplementäre Angebote

7.5.1.2

Begleitdienst Öffentlicher Personennahverkehr

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) bietet für das gesamte Stadtgebiet einen kostenlosen Bus- und Bahn-Begleitservice inklusive Fahrten zum Flughafen Schönefeld an. Das Serviceangebot beinhaltet die Routenplanung, die Abholung von der Wohnungstür, Einstiegshilfe für Bus und Bahn, Begleitung während der Fahrt bis zum Fahrtziel und wieder zurück zur Wohnung in der Zeit von 09:00-22:00 Uhr. Begleitwünsche müssen mindestens einen Tag vorher angemeldet werden. Auftragsannahme im Servicebüro Montag bis Freitag 09:00-16:00 Uhr Telefon: 25 41 44 14 Internet: www.vbbonline.de

7.5.2

Fahrbarer Mittagstisch

Die Versorgung in den eigenen vier Wänden wird durch die Menü-Bringedienste sinnvoll ergänzt. In der Regel wird die tägliche Anlieferung warmer Kost von allen Anbietern offeriert, teilweise ist auch die Lieferung von Tiefkühlkost (einmal wöchentlich oder wahlweise für das Wochenende) möglich. Im Bedarfsfall werden die für die Zubereitung von Tiefkühlkost erforderlichen Geräte (Mikrowellen/ Wärmegeräte) leihweise zur Verfügung gestellt oder zum Kauf angeboten. Im Angebot sind neben Normalkost u.a. Vollkost, Schonkost, kalorienreduzierte Kost, cholesterinverminderte Kost, natriumarme Kost, Diabetikerkost, pürierte Kost, vegetarische Kost, Mini-Menüs, schweinefleischlose Kost, Feinschmecker- und Gourmet-Menüs. Die Kosten für ein warmes Essen schwanken je nach Anbieter und Essensart zwischen 2,25 EUR und 8,95 EUR, teilweise werden für die Lieferung an Wochenenden und Feiertagen Zuschläge in Höhe von 0,30 EURbis 0,60 EUR erhoben (Stand: September 2008, Koordinierungsstelle rund ums Alter Steglitz-Zehlendorf (seit 01.09.2009 Pflegestützpunkt). Fahrbarer Mittagstisch wird u.a. von den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege, von gemeinnützigen Vereinen und privaten Dienstleistern vorgehalten. Die meisten Anbieter von Menü-Bringediensten liefern allbezirklich; es wird deshalb davon abgesehen, nachfolgend eine Anbieterübersicht zu fertigen. Bei der Suche nach einem geeigneten Anbieter für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf sind u.a. der Allgemeine Sozialdienst, die Dienststellen der Gesundheitsberatung für Erwachsene und die Koordinierungsstelle rund ums Alter (seit 01.09.2009 Pflegestützpunkt) behilflich.

126

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.5.3

Stationärer Mittagstisch

Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf wurden an drei Standorten Mittagstische mit unterschiedlichem Leistungsspektrum angeboten:

Tageszentrum Albrechtstraße Träger: Reha-Steglitz gGmbH Albrechtstr. 15, 12167 Berlin Telefon: 792 90 20 Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 09:00-15:00 Uhr Mittwoch 12:00-16:30 Uhr Täglich wechselndes Mittagstischangebot, Frühstück, belegte Brote, Kaffee und Kuchen.

„Café Markus“ Begegnungsstätte für Senioren Träger: Diakonie-Station Steglitz Albrechtstr. 82, 12167 Berlin Telefon: 79 47 31 30 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag Samstag und Sonntag Tägliches Mittagstischangebot von Montag bis Sonntag.

09:00-17:00 Uhr 12:00-13:00 Uhr

7.5.4

Hausnotruf

Der Hausnotruf ist ein Serviceangebot, das älteren und allein lebenden Menschen in Notfallsituationen die Möglichkeit eröffnet, schnell und gezielt Hilfe zu erlangen. Über Hausnotrufsysteme funktioniert das per Knopfdruck. Eine Hausnotrufanlage besteht in der Regel aus einem Funk-/Sendegerät, das mit dem Telefonanschluss verbunden wird und mit wenigen, meist farblich markierten Tasten ausgestattet ist, bei deren Betätigung die Verbindung zu einer rund um die Uhr besetzten Notrufzentrale hergestellt wird. Über einen mit dieser Anlage verbundenen Impulsgeber („Funkfinger“), der z.B. wie eine Armbanduhr oder eine Kette am Hals zu tragen ist, wird bei Eintritt eines Notfalls nach Tastendruck eine Sprechverbindung mit der Telefonzentrale hergestellt. Anhand der persönlichen Informationen, welche bei der Notrufzentrale von jeden einzelnen Kunden hinterlegt worden sind, wird vom Mitarbeiter der Notrufzentrale ein entsprechendes Notfallmanagement in Gang gesetzt. Als Zusatzleistung kann mit dem Anbieter des Hausnotrufs eine Schlüsselaufbewahrung vereinbart werden, damit im Notfall nicht die Tür aufgebrochen werden muss.

127

7.5 Komplementäre Angebote

Mehrgenerationenhaus Träger: Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V. Teltower Damm 228, 14167 Berlin Telefon: 855 42 06 Telefax: 855 43 78 E-Mail: mehrgenerationenhaus@mittelhof-ev.de Internet: www.nachbarschaftsheim-mittelhof.de Mittagstisch: 12:30-16:00 Uhr Montag bis Freitag (Nachbarschaftscafé)

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Neben den einmaligen Anschlusskosten entstehen für die laufenden Basisleistungen (Bereitstellung der technischen Geräte, Entgegennahme von Anrufen und Vermittlung von Hilfe) je nach Anbieter Kosten in Höhe von ca. 18,00 bis 38,00 EUR monatlich; Zusatzleistungen wie z.B. die Schlüsselhinterlegung, Rauchmelder bzw. Funkrauchmelder sind ebenfalls kostenpflichtig. Für Personen, welche Leistungen der Pflegeversicherung aus einer der drei Pflegestufen erhalten, können die Kosten für den Hausnotruf nach Antragstellung von der Pflegekasse übernommen werden. Beim Vorliegen einer Sozialhilfeberechtigung ohne Pflegeeinstufung können die Kosten vom Träger der Sozialhilfe übernommen werden, wenn eine entsprechende ärztliche Notwendigkeitsbescheinung beigebracht wird. Die stationären, d.h. an die Wohnung oder das Haus gebundenen Notrufanlagen werden durch das Angebot von Mobilnotrufsystemen erweitert. Benötigt werden hierbei ein Mobilfunkgerät sowie ein entsprechender Mobilfunkvertrag. Über ein satelitengestütztes Notrufsystem kann hier die geografische Position der in Not geratenen Person bestimmt werden. Die Kosten für die Teilnahme am Mobilnotrufsystem variieren je nach Anbieter und sind in jedem Fall höher als die Basistarife für den konventionellen Hausnotruf.

7.5 Komplementäre Angebote

Die Wohlfahrtsverbände Arbeiterwohlfahrt, Arbeiter-Samariterbund, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfallhilfe und Volkssolidarität haben sich zum „Bundesverband Hausnotruf“ zusammengeschlossen und betreiben Hausnotrufdienste in 350 Städten über bundesweit 180 Notrufzentralen. Der Hausnotrufservice wird in Berlin von folgenden Institutionen angeboten: AHK-Hausnotruf (Ambulante Haus- und Krankenpflege GmbH) Blücherstr. 35, 10961 Berlin Telefon: 69 56 89 15 Telefax: 69 56 89 17 E-Mail: info@ahk-pflegeteam.de Internet: www.ahk-pflegeteam.de

Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Berlin DRK KundenServiceCenter Bachestr. 11, 12161 Berlin Telefon: 850 05-208 Info Telefon: 600300 E-Mail: drk@drk-berlin.de Internet: www.drk-berlin-de

Telefax:

850 05-425

Johanniter-Unfallhilfe e.V. Regionalverband Berlin Berner Str. 2-3, 12205 Berlin Telefon: 816 90 1-0/705 0800 564 2664 (kostenlos) E-Mail: service-center@juh-bb.de Internet: www.juh-bb.de

128

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Malteser Berlin Malteser Hilfsdienst gGmbH Hausnotruf Alt-Lietzow 33, 10587 Berlin Telefon: 348 003-0 E-Mail: hausnotruf@malteser-berlin.de www.malteser-berlin.de Internet:

Telefax:

348 003-70

Sozialverband VdK Berlin-Brandenburg e.V. Berliner Str. 40-41, 10751 Berlin Telefon: 62 98 62 84 (Frau Ulrich) Telefax: 86 49 10 19 (Landesverband-Zentrale) E-Mail: berlin-brandenburg@vdk.de Internet: www.vdk.de

296 24 06

129

7.5 Komplementäre Angebote

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.5 Komplementäre Angebote

130

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.6

Ambulante und stationäre Pflege

7.6.1

Pflege und Pflegeversicherung

Die soziale Pflegeversicherung Zur Absicherung des Pflegerisikos wurde neben der Krankenversicherung, der Arbeitslosenversicherung, der Rentenversicherung und der Unfallversicherung ein weiterer Pfeiler der Sozialversicherung geschaffen - die soziale Pflegeversicherung. In die soziale Pflegeversicherung sind kraft Gesetzes alle Personen einbezogen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Wer gegen Krankheit bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen versichert ist, muss eine private Pflegeversicherung abschließen. Das Pflegeversicherungsgesetz ist am 01.07.1996 in Kraft getreten. Welche Leistungen von der Pflegeversicherung erbracht und unter welchen Bedingungen Ansprüche aus diesem Gesetz geltend gemacht werden können, ist u.a. im Sozialgesetzbuch, Elftes Buch (SGB XI Soziale Pflegeversicherung)1 geregelt. Leistungsgrundsatz der Pflegeversicherung ist das Vorrangprinzip der häuslichen Pflege. Mit ihren Leistungen soll die Pflegeversicherung die häusliche Pflege und die Pflegebereitschaft von Angehörigen und Nachbarn unterstützen, um den Pflegebedürftigen möglichst lange einen Verbleib in ihrer häuslichen Umgebung ermöglichen zu können. Leistungen der teilstationären Pflege und der Kurzzeitpflege gehen dabei immer den Leistungen der vollstationären Pflege vor (§ 3 Abs. 1 Satz 2 SGB XI). In den nächsten Kapiteln werden die Bereiche der ambulanten, teilstationären und stationären Pflege ausführlich abgehandelt und die Spektren weiterer Leistungserbringer neben der Pflegeversicherung, wie der Grundsicherung und der Sozialhilfe, vorgestellt. Eingangs zu diesen Kapiteln soll hier deshalb nur allgemein auf die Leistungsarten und die Entwicklung der Leistungsempfänger nach dem Pflegeversicherungsgesetz in Berlin eingegangen werden. Eine Betrachtung auf Bezirksebene ist in Ermangelung der entsprechend aufbereiteten Daten leider nicht möglich. Es wird aber davon ausgegangen, dass die für das Land Berlin gemachten Aussagen tendenziell auch auf den Bezirk Steglitz-Zehlendorf übertragen werden können.

Empfänger von Leistungen der Pflegeversicherung in Berlin Die Anzahl der Leistungsempfänger nach dem Pflegeversicherungsgesetz hat zugenommen. Standen am 15. Dezember 1999 in Berlin insgesamt 80.871 Personen im Leistungsbezug, waren es am 15. Dezember 2007 bereits 95.870 Empfänger von Leistungen der Pflegeversicherung, was einem Anstieg der Leistungsbezieher um 18,5% entspricht. Leistungsbezieher/-innen sind dabei mit einem über den Vergleichzeitraum unveränderten Anteil von rund 70% überwiegend Frauen.

1

Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung in der Fassung des Gesetzes zur Einordnung des Sozialhilferechts in das Sozialgesetzbuch vom 27. Dezember 2003, BGBl. I S. 3022

131

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Mit Eintritt von Pflegebedürftigkeit verändern sich in der Regel die individuellen Lebensumstände und die Lebensqualität des Betroffenen. Neben gesundheitlichen Beeinträchtigungen und psychischen Belastungen entstehen durch den dann erforderlich werdenden Aufwand für Pflege und Betreuung Kosten in mitunter erheblichem Umfang, die von Pflegebedürftigen nicht immer allein aufgebracht werden können. In diesem Zusammenhang kommt der sozialen Pflegeversicherung eine zentrale Bedeutung zu.

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.6.1.1

Leistungsempfänger/-innen nach dem Pflegeversicherungsgesetz jeweils am 15.12. in Berlin
Berlin gesam t Frauen 57.712 60.692 63.389 66.861 66.670 Anteil der Frauen 71% 72% 71% 70% 70% M änner 23.159 24.043 26.303 29.273 29.200 Anteil der M änner 29% 28% 29% 30% 30%

1999 2001 2003 2005 2007
2

80.871 84.735 89.692 96.134 95.870

7.6 Ambulante und Stationäre Pflege
2, 3

Abb. 7.6.1.1

Entwicklung der Empfänger/-innen von Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz zwischen 1999 und 2007 in Berlin

100.000

96.134
95.000

95.870

90.000

89.692

85.000

84.735 80.871

80.000

75.000

70.000 1999 2001 2003 2005 2007

3

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

132

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Mit steigendem Alter nimmt das Risiko der Pflegebedürftigkeit stetig zu. Unter 65 Jahren waren im Dezember 2007 18,9% der Leistungsempfänger nach dem Pflegeversicherungsgesetz; vier Fünftel der Leistungsbezieher (81,1%) waren 65 Jahre und älter. Die meisten Leistungsbezieher waren in den hohen Altersgruppen, insbesondere bei den 85- bis 90-Jährigen zu finden.

Tabelle 7.6.1.2

Leistungsempfänger/-innen nach dem Pflegeversicherungsgesetz in Berlin am 15.12.2007 nach Altersgruppen, Geschlecht und Leistungsarten

Pflegestufen — Geschlecht — Altersgruppe von ... bis unter ... Jahren

Leistungsempfänger/innen stationäre Pflege insgesamt ambulante Pflege vollstationäre Dauerpflege Pflegegeld¹

zusammen

Kurzzeitpflege

Tagespflege

Nachtpflege

Insgesamt männlich........ weiblich.......... unter 15.......... 15 - 60............ 60 - 65............ 65 - 70............ 70 - 75............ 75 - 80............ 80 - 85............ 85 - 90............ 90 - 95............ 95 und älter.... Ingesamt....... 29 200 66 670 1 927 11 931 4 223 7 581 9 750 11 696 15 652 17 232 10 253 5 625 95 870 6 389 16 474 13 2 095 908 1 692 2 329 3 113 4 302 4 531 2 570 1 310 22 863 6 342 20 727 8 1 398 820 1 566 2 203 2 788 4 483 6 212 4 572 3 019 27 069 5 751 19 671 8 1 284 729 1 383 1 975 2 538 4 172 5 941 4 440 2 952 25 422 91 199 – 7 4 27 27 39 59 67 40 20 290 500 857 – 107 87 156 201 211 252 204 92 47 1 357 – – – – – – – – – – – – – 16 469 29 469 1 906 8 438 2 495 4 323 5 218 5 795 6 867 6 489 3 111 1 296 45 938

1 Ohne Empfänger/innen von Kombinationsleistungen, die bereits bei der ambulanten oder stationären Pflege berücksichtigt sind - Stichtag 31.12.2007

4

4

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

133

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Leistungsempfänger/-innen und Leistungsarten der Pflegeversicherung Fast die Hälfte (47,9%) der Leistungsbezieher nach dem Pflegeversicherungsgesetz erhielt Pflegegeld, um die erforderliche Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung durch eine selbst beschaffte Pflegeperson in geeigneter Weise sicherstellen zu können. Weitere 23,8% der Leistungsbezieher erhielten Pflegesachleistungen im Rahmen der ambulanten Pflegeversorgung und 26,5% Leistungen für vollstationäre Dauerpflege (in Pflegeheimen). Teilstationäre Leistungen der Tagespflege erhielten lediglich 1,4% der Leistungsempfänger und für nur 0,3% der Leistungsbezieher wurden Leistungen für Kurzzeitpflege erbracht. Leistungen für Nachtpflege wurden in Berlin nicht erbracht bzw. nicht angeboten. Wenn man berücksichtigt, dass nahezu die Hälfte der Leistungsbezieher in Berlin im Dezember 2007 Pflegegeld und weitere 23,8% Pflegesachleistungen bezogen, dann wurden - bezogen auf die Inanspruchnahme von Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz - insgesamt knapp drei Viertel aller Leistungsbezieher pflegerisch ambulant versorgt, was eindeutig für die Umsetzung des Vorrangprinzips der häuslichen Pflege spricht.

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.6.1.2

Leistungsempfänger/-innen der gesetzlichen Pflegeversicherung nach Leistungsarten in Berlin am 15.12.2007

Pflegegeld 47,9%

7.6 Ambulante und Stationäre Pflege
Tagespflege 1,4% Kurzzeitpflege 0,3%

Ambulante Pflege 23,8%

Vollstationäre Dauerpflege 26,5%

5

Abb. 7.6.1.3

Leistungsempfänger/-innen der gesetzlichen Pflegeversicherung nach Altersgruppen in Berlin am 15.12.2007

20.000 18.000 16.000 14.000

17.232 15.652

11.931
12.000 10.000 8.000 6.000

11.696 9.750 7.581 5.625 4.223 10.253

4.000

1.927
2.000 0
unter 15 15 bis < 60 60 bis < 65 65 bis < 70 70 bis < 75 75 bis < 80 80 bis < 85 85 bis < 90 90 bis < 95 95 und älter

6

5, 6

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

134

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Pflegestufenzuweisung Über die Hälfte aller Leistungsbezieher/-innen (52,6%) waren im Dezember 2007 in die Pflegestufe I eingruppiert worden, 34,3% waren der Pflegestufe II und 13,0% der Pflegestufe III (einschließlich Härtefälle) zugehörig, wobei der Anteil der Frauen insgesamt betrachtet durchgängig in allen Pflegestufen mehr als doppelt so hoch war wie der der Männer (vgl. Tabellen 7.6.1.3 und 7.6.1.4 sowie Abb. 7.6.1.4).

Tabelle 7.6.1.3

Leistungsempfänger/-innen nach dem Pflegeversicherungsgesetz der Pflegestufen I und II nach Altersgruppen, Geschlecht und Leistungsarten in Berlin am 15.12.2007

Pflegestufen — Geschlecht — Altersgruppe von ... bis unter ... Jahren Pflegestufe I männlich........ weiblich.......... unter 15.......... 15 - 60............ 60 - 65............ 65 - 70............ 70 - 75............ 75 - 80............ 80 - 85............ 85 - 90............ 90 - 95............ 95 und älter.... Zusammen..... Pflegestufe II männlich........ weiblich.......... unter 15.......... 15 - 60............ 60 - 65............ 65 - 70............ 70 - 75............ 75 - 80............ 80 - 85............ 85 - 90............ 90 - 95............ 95 und älter.... Zusammen.....

Leistungsempfänger/innen stationäre Pflege insgesamt ambulante Pflege vollstationäre Dauerpflege Pflegegeld¹

zusammen

Kurzzeitpflege

Tagespflege

Nachtpflege

15 077 35 281 993 6 034 2 362 4 217 5 422 6 669 8 944 9 201 4 682 1 834 50 358 10 312 22 576 631 3 828 1 383 2 489 3 249 3 805 5 033 5 981 3 994 2 495 32 888

3 111 8 717 5 1 044 520 958 1 209 1 681 2 360 2 387 1 210 454 11 828 2 336 5 969 1 586 280 532 838 1 110 1 529 1 733 1 057 639 8 305

2 308 6 897 – 529 322 559 786 1 017 1 643 2 210 1 464 675 9 205 2 586 8 664 3 403 298 613 889 1 130 1 828 2 653 2 039 1 394 11 250

2 106 6 405 – 471 284 473 695 919 1 516 2 088 1 413 652 8 511 2 285 8 223 3 360 259 539 789 1 004 1 688 2 535 1 970 1 361 10 508

37 103 – 2 2 12 12 20 29 39 13 11 140 41 79 – 4 2 11 11 18 24 19 24 7 120

165 389 – 56 36 74 79 78 98 83 38 12 554 260 362 – 39 37 63 89 108 116 99 45 26 622

– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

9 658 19 667 988 4 461 1 520 2 700 3 427 3 971 4 941 4 604 2 008 705 29 325 5 390 7 943 627 2 839 805 1 344 1 522 1 565 1 676 1 595 898 462 13 333

1 Ohne Empfänger/innen von Kombinationsleistungen, die bereits bei der ambulanten oder stationären Pflege berücksichtigt sind - Stichtag 31.12.2007

7

7

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

135

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.6.1.4

Leistungsempfänger/-innen nach dem Pflegeversicherungsgesetz der Pflegestufe III sowie noch keiner Pflegestufe zugeordnete Leistungsbezieher nach Altersgruppen, Geschlecht und Leistungsarten in Berlin am 15.12.2007

7.6 Ambulante und Stationäre Pflege
8

Pflegestufen — Geschlecht — Altersgruppe von ... bis unter ... Jahren Pflegestufe III männlich........ weiblich.......... unter 15.......... 15 - 60............ 60 - 65............ 65 - 70............ 70 - 75............ 75 - 80............ 80 - 85............ 85 - 90............ 90 - 95............ 95 und älter.... Zusammen.....

Leistungsempfänger/innen stationäre Pflege insgesamt ambulante Pflege vollstationäre Dauerpflege Pflegegeld¹

zusammen

Kurzzeitpflege

Tagespflege

Nachtpflege

3 747 8 714 303 2 038 460 850 1 068 1 211 1 644 2 028 1 566 1 293 12 461

942 1 788 7 465 108 202 282 322 413 411 303 217 2 730 60 59 1 63 7 10 9 6 9 9 4 1 119 – – – – – – – – – – – – –

1 384 5 067 5 435 182 369 517 630 981 1 327 1 058 947 6 451 263 560 – 135 40 69 92 86 100 138 83 80 823 64 99 – 31 18 25 11 11 31 22 11 3 163

1 296 4 944 5 422 168 346 480 604 937 1 296 1 046 936 6 240 262 559 – 135 40 69 92 86 98 138 83 80 821 64 99 – 31 18 25 11 11 31 22 11 3 163

13 17 – 1 – 4 4 1 6 9 3 2 30 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

75 106 – 12 14 19 33 25 38 22 9 9 181 1 1 – – – – – – 2 – – – 2 – – – – – – – – – – – – –

– – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

1 421 1 859 291 1 138 170 279 269 259 250 290 205 129 3 280 – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – –

darunter Pflegestufe III (Härtefälle) männlich..... 323 weiblich...... unter 15...... 15 - 60........ 60 - 65........ 65 - 70........ 70 - 75........ 75 - 80........ 80 - 85........ 85 - 90........ 90 - 95........ 95 und älter Zusammen. 619 1 198 47 79 101 92 109 147 87 81 942

Bisher noch keiner Pflegestufe zugeordnet männlich........ 64 weiblich.......... unter 15.......... 15 - 60............ 60 - 65............ 65 - 70............ 70 - 75............ 75 - 80............ 80 - 85............ 85 - 90............ 90 - 95............ 95 und älter.... Zusammen..... 99 – 31 18 25 11 11 31 22 11 3 163

1 Ohne Empfänger/innen von Kombinationsleistungen, die bereits bei der ambulanten oder stationären Pflege berücksichtigt sind - Stichtag 31.12.2007

8

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

136

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.6.1.4

Leistungsbezieher/-innen nach dem Pflegeversicherungsgesetz nach Pflegestufen und Geschlecht in Berlin am 15.12.2007

40 000

35 000

35 281

30 000

25 000

22 576
20 000

15 000

15 077

10 000

10 312

8 714

5 000

3 747
Frauen Männer

–

Pflegestufe I

Pflegestufe II

Pflegestufe III *

* einschließlich Härtefälle
9

Leistungsarten und Pflegestufenzuweisung Weit über die Hälfte der Bezieher von Pflegegeld (63,8%) und ambulanten Pflegeleistungen (51,75%) waren in die Pflegestufe I eingruppiert; im Gegensatz dazu lag der Anteil von Leistungsbeziehern der Pflegestufe I im stationären Pflegebereich nur bei 34,0%. Weitere 29,0% der Pflegegeldbezieher und 36,3% der Empfänger/-innen von ambulanten Pflegeleistungen waren in die Pflegestufe II eingestuft worden, während in der stationären Pflege überwiegend Leistungsbezieher/-innen versorgt wurden, welche der Pflegestufe II zugehörig waren (41,6%). Kennzeichnend für den stationären Pflegebereich ist des weiteren der hohe Anteil von Leistungsbeziehern der Pflegestufe III. Knapp ein Viertel (23,8%) der Schwerstpflegebedürftigen werden stationär versorgt, während Leistungsbezieher/-innen von ambulanten Pflegeleistungen zu 11,9% und Empfänger/-innen von Pflegegeld nur zu 7,1% der Pflegestufe III angehören (vgl. Abb. 7.6.1.5 ff.). Zusammenfassend läßt sich also sagen, dass im häuslichen Bereich mit Hilfe von Pflegegeld bzw. ambulanten Pflegeleistungen (Pflegesachleistungen) überwiegend Pflegebedürftige der Pflegestufe I versorgt werden, während sich die Betreuung im stationären Bereich überwiegend auf Schwer- bzw. Schwerstpflegebedürftige konzentriert.

9

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

137

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.6.1.5

Bezieher von Pflegegeld nach dem Pflegeversicherungsgesetz nach Pflegestufen in Berlin am 15.12.2007 (* einschließlich Härtefälle)

35.000

7.6 Ambulante und Stationäre Pflege
10 11
10, 11

29.325
30.000

25.000

20.000

15.000

13.333

10.000

5.000

3.280

0 Pflegestufe 1 Pflegestufe 2 Pflegestufe 3 *

Abb. 7.6.1.6

Bezieher von ambulanten Pflegeleistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz nach Pflegestufen in Berlin am 15.12.2007 (* einschließlich Härtefälle)

14.000

12.000

11.828

10.000

8.305
8.000

6.000

4.000

2.730
2.000

0 Pflegestufe 1 Pflegestufe 2 Pflegestufe 3 *

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

138

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.6.1.7

Leistungsempfänger/-innen nach dem Pflegeversicherungsgesetz in der stationären Pflege einschließlich Tages- und Kurzzeitpflege nach Pflegestufen in Berlin am 15.12.2007 (* einschließlich Härtefälle)

12.000

11.250
10.000

9.205

8.000

6.451
6.000

4.000

2.000

163
0 Pflegestufe 1 Pflegestufe 2 Pflegestufe 3 * bisher noch keiner Pflegestufe zugeordnet

12

12

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

139

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.6 Ambulante und Stationäre Pflege

140

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.6.2

Ambulante Pflegeversorgung

Die Versorgung pflegebedürftiger Personen findet in Deutschland überwiegend im häuslichen Umfeld statt. Nach den Ergebnissen des Mikrozensus vom Mai 2003 gab es in der Bundesrepublik Deutschland 2,03 Millionen Pflegebedürftige (69% Frauen und 31% Männer), von denen 71% zu Hause versorgt wurden (64% Frauen und 36% Männer). Mehr als die Hälfte (53%) der ambulant versorgten Pflegebedürftigen war in die Pflegestufe I eingestuft, 35% in die Pflegestufe II und 12% in die Pflegestufe III. Stationär - in Pflegeheimen - wurden 29% der Pflegebedürftigen (79% Frauen und 21% Männer) betreut. Die meisten der stationär versorgten Pflegebedürftigen waren in die Pflegestufe II eingestuft worden (41%), 33% in die Pflegestufe I und 26% in die Pflegestufe III.13

Rechtsgrundlagen und Leistungsumfang Je nach Einzelfall und Sachverhalt kann eine Kostenübernahme für die häusliche Pflege unter bestimmten Voraussetzungen auf Grundlage der Bestimmungen des Sozialgesetzbuches Fünftes Buch (SGB V, § 37 Häusliche Krankenpflege), Elftes Buch (SGB XI - Pflegeversicherungsgesetz) bzw. Zwölftes Buch (SGB XII - Sozialhilfe, 7. Kapitel, § 61 SGB XII ff.) beantragt werden. Die Kosten der erbrachten Leistungen können dann entweder von der Krankenversicherung (SGB V), der Pflegeversicherung (SGB XI) oder dem Träger der Sozialhilfe (SGB XII) übernommen werden.

Häusliche Krankenpflege Leistungen der häuslichen Krankenpflege auf Grundlage des Sozialgesetzbuches Fünftes Buch (SGB V, § 37 Häusliche Krankenpflege) erhalten Versicherte nach ärztlicher Verordnung und Genehmigung der zuständigen Krankenkasse, wenn eine Krankenhausbehandlung geboten, aber nicht ausführbar ist, oder wenn sie durch die häusliche Krankenpflege vermieden oder verkürzt werden kann. Leistungsanspruch besteht in der Regel bis zu vier Wochen je Krankheitsfall, in Ausnahmefällen auch länger. Die häusliche Krankenpflege umfasst die im Einzelfall erforderliche Grund- und Behandlungspflege sowie die hauswirtschaftliche Versorgung. Leistungen nach § 37 SGB V dürfen in Berlin nur von qualifizierten Pflegefachkräften erbracht werden. Leistungsbereiche der häuslichen Krankenpflege sind die Grundpflege (einschließlich der hauswirtschaftlichen Versorgung) und die Behandlungspflege. Unabhängig von der Art der Erkrankung soll die Grundpflege dazu dienen, dem Patienten ein Verbleiben in der gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Zum Leistungsumfang gehören u.a. Körperpflege und Hygiene, Betten und Lagern, Verabreichung von Mahlzeiten und die Mobilisation. Hauswirtschaftliche Leistungen beinhalten u.a. die Aufrechterhaltung der Hygiene im Krankenzimmer, die Zubereitung der Mahlzeiten einschließlich der dafür notwendigen Vorratsbeschaffung, Reinigung des Geschirrs, der Wäsche und Kleidung und ggf. das Heizen der Wohnung.

13

Gender-Datenreport zur Gleichstellung von Männern und Frauen in der Bundesrepublik Deutschland, November 2005, Internetredaktion des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

141

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Die Versorgung pflegebedürftiger Personen außerhalb von teil- und vollstationären Einrichtungen (Heime, Krankenhäuser) wird als ambulante bzw. häusliche Pflege bezeichnet, welche stets Vorrang vor stationärer Versorgung hat. Häusliche Pflege kann von Familienangehörigen oder sonstigen Pflegepersonen (ohne einschlägige Ausbildung) erbracht werden. Sozialstationen und professionelle Pflegedienste stehen bereit, wenn eine pflegerische Betreuung durch Angehörige oder sonstige Privatpersonen nicht möglich ist oder unterstützen und entlasten diese Pflegepersonen gegen Entgelt in ihrer Pflegetätigkeit.

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Alle medizinisch und therapeutisch notwendigen Versorgungsmaßnahmen sind der Behandlungspflege zuzuordnen. Dazu gehören u.a. Verbandswechsel und Wundversorgung, Blutdruck- und Blutzuckerkontrollen, Blutentnahmen, Verabreichen von Injektionen, Überwachung von Infusionen und Medikamentengaben, Vitalzeichenkontrollen etc.

7.6 Ambulante und stationäre Pflege
14, 15, 16, 17

Soziale Pflegeversicherung Zur sozialen Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit ist die Pflegeversicherung als eigenständiger Zweig der Sozialversicherung geschaffen worden. Träger der Pflegeversicherung sind die Pflegekassen, deren Aufgaben von den Krankenkassen wahrgenommen werden. Ihre Leistungen sind beitragsfinanziert. Die Pflegeversicherung soll mit ihren Leistungen vorrangig die häusliche Pflege und die Pflegebereitschaft der Angehörigen und Nachbarn unterstützen, um Pflegebedürftigen möglichst lange ein Verbleiben in der häuslichen Umgebung ermöglichen zu können. Die Leistungen der Pflegeversicherung sind Dienst-, Sach- und Geldleistungen für den Bedarf an Grundpflege und hauswirtschaftlicher Versorgung. Pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden täglichen Verrichtungen (im Bereich der Körperpflege und Hygiene, der Nahrungszubereitung und -aufnahme, der Mobilität und der hauswirtschaftlichen Verrichtungen) auf Dauer, d.h. voraussichtlich für mindestes sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen. Krankheiten oder Behinderungen in diesem Sinne sind Verluste, Lähmungen oder andere Funktionsstörungen des Stütz- und Bewegungsapparates, Funktionsstörungen der inneren Organe oder der Sinnesorgane, Störungen des zentralen Nervensystems (Antriebs-, Gedächtnis- und Orientierungsstörungen), Psychosen, Neurosen oder geistige Behinderungen. Die Leistungsgewährung ist abhängig von der Zuordnung pflegebedürftiger Personen zu einer der drei nachfolgend genannten Pflegestufen (§ 15 Absatz 1 SGB XI14), wobei die Feststellung des Grades der Pflegebedürftigkeit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) obliegt: Pflegestufe I „Pflegebedürftige der Pflegestufe I (erheblich Pflegebedürftige) sind Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität für wenigstens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen mindestens einmal täglich der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen.“15 Pflegestufe II „Pflegebedürftige der Pflegestufe II (Schwerpflegebedürftige) sind Personen, die bei der Körperflege, der Ernährung oder der Mobilität mindestens dreimal täglich zu verschiedenen Tageszeiten der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen.“16 Pflegestufe III „Pflegebedürftige der Pflegestufe III (Schwerstpflegebedürftige) sind Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität täglich rund um die Uhr, auch nachts, der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen.“17

Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung in der Fassung des Gesetzes zur Einordnung des Sozialhilferechts in das Sozialgesetzbuch vom 27. Dezember 2003, BGBl. I S. 3022

142

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.6.2.1 Entwicklung der Pflegesachleistungen bis 2012 je Kalendermonat in EUR
P fleg estu fe S tufe I S tufe II S tufe III
19

31 .12.2007 3 84,00 9 21,00 1 .432,00

ab 01.07.200 8 420,00 980,00 1.470,00

ab 01.0 1.2010 44 0,00 1.040,00 1.510,00

ab 01.01.20 12 450,00 1.100,00 1.550,00

Anstelle der häuslichen Pflegehilfe können Pflegebedürftige ein Pflegegeld (§ 37 SGB XI) beantragen, wenn die erforderliche Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung durch eine selbst beschaffte Pflegeperson in geeigneter Weise sichergestellt werden kann. Der Umfang des Pflegegeldanspruchs richtet sich ebenfalls nach dem Grad der Pflegestufe und kann wie die im PflegeWeiterentwicklungsgesetz20 festgeschriebene Dynamisierung nachstehender Tabelle 7.6.2.2 entnommen werden. Eine Kombination von Geld- und Sachleistungen ist im Rahmen der häuslichen Pflege ebenfalls möglich.

Tabelle 7.6.2.2 Entwicklung des Pfleggeldes bis 2012 je Kalendermonat in EUR
P fleg estu fe S tufe I S tufe II S tufe III
21

31 .12.2007 2 05,00 4 10,00 6 65,00

ab 01.07.200 8 215,00 420,00 675,00

ab 01.0 1.2010 225,00 430,00 685,00

ab 01.01.20 12 235,0 0 440,0 0 700,0 0

18, 19, 20, 21

Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung (Pflege-Weiterentwicklungsgesetz) vom 28.Mai 2008, Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 20

143

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Im Rahmen der ambulanten Versorgung können Leistungen der Pflegeversicherung als Pflegesachleistungen (§ 36 SGB XI) erbracht werden. Dabei wird die häusliche Pflege durch geeignete Pflegekräfte verrichtet, die in einer Sozialstation oder einem Pflegedienst angestellt sind, welcher mit der Pflegekasse einen Versorgungsvertrag abgeschlossen hat. Der Umfang des Anspruchs auf häusliche Pflegehilfe richtet sich nach dem Grad der Pflegestufe und kann ebenso wie die im PflegeWeiterentwicklungsgesetz18 festgeschriebene Dynamisierung nachstehender Tabelle 7.6.2.1 entnommen werden. Pflegerische und hauswirtschaftliche Leistungen im Rahmen des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI) bzw. der Hilfe zur Pflege (SGB XII) werden in sogenannten Leistungskomplexen erbracht, die bundesweit nahezu einheitlich sind. Jedem Leistungsmodul ist dabei ein Punktwert zugeordnet. Zwischen den Landesverbänden der Pflegekassen bzw. Sozialhilfeträgern und den Pflegediensten bzw. ihren Verbänden wird die Höhe der Vergütung je Punkt individuell ausgehandelt.

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Versorgung von Personen mit erhöhtem Betreuungsbedarf Mit Inkrafttreten des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes zum 01.07.2008 sind sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich Leistungsverbesserungen eingeführt worden, die u.a. auch die Versorgung von demenzerkrankten Personen betreffen. Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen neben Hilfebedarfen im Bereich der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung haben außer Pflegebedürftigen der Pflegestufen I bis III auch diejenigen Personen, deren Pflegebedarf nicht das Ausmaß der Pflegestufe I erreicht, wenn sie an demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen leiden, welche nach Begutachtung des Medizinischen Dienstes (MDK) dauerhaft zu einer erheblichen Einschränkung der Alltagskompetenz geführt haben (§ 45a SGB XI). Eine erhebliche Einschränkung der Alltagskompetenz liegt vor, wenn der Gutachter des Medizinischen Dienstes wenigstens in zwei der nachfolgend genannten Bereiche (davon mindestens einmal aus einem der Bereiche 1-9) bei dem Pflegebedürftigen dauerhafte und regelmäßige Schädigungen oder Fähigkeitsstörungen feststellt: Unkontrolliertes Verlassen des Wohnbereiches (Weglauftendenz), 1. Verkennen oder Verursachen gefährlicher Situationen, 2. unsachgemäßer Umgang mit gefährlichen Gegenständen oder potentiell gefährlichen Substanzen; 3. tätlich oder verbal aggressives Verhalten in Verkennung der Situation, 4. im situativen Kontext inadäquates Verhalten, 5. Unfähigkeit, die eigenen körperlichen und seelischen Gefühle oder Bedürfnisse wahrzunehmen, 6. Unfähigkeit zu einer erforderlichen Kooperation bei therapeutischen oder schützenden Maßnahmen als Folge einer therapieresistenten Depression oder Angststörung, 7. Störung der höheren Hirnfunktionen (Beeinträchtigung des Gedächtnisses, herabgesetztes Urteilsvermögen), die zu Problemen bei der Bewältigung von sozialen Alltagsleistungen geführt haben, 8. Störung des Tag-Nacht-Rhythmus, 9. Unfähigkeit, eigenständig den Tagesablauf zu planen und zu strukturieren, 10. Verkennen von Alltagssituationen und inadäquates Reagieren in Alltagssituationen, 11. Ausgeprägtes labiles oder unkontrolliert emotionales Verhalten, 12. Zeitlich überwiegend Niedergeschlagenheit, Verzagtheit, Hilflosigkeit oder Hoffnungslosigkeit aufgrund einer therapieresistenten Depression.22

7.6 Ambulante und stationäre Pflege
22

Versicherte, welche die o.g. Voraussetzungen erfüllen, können je nach Umfang des individuellen Betreuungsbedarfes zusätzliche Betreuungsleistungen (§ 45b SGB XI) in Anspruch nehmen. Dabei können Kosten, die für die Erbringung dieser Betreuungsleistungen entstehen, im Umfang von bis zu 100,00 EUR monatlich (Grundbetrag) oder 200,00 EUR (erhöhter Betrag) erstattet werden. Über die Höhe des jeweiligen Anspruchs entscheidet der Medizinische Dienst im Einzelfall. Anspruch auf den erhöhten Betrag von bis zu 200,00 EUR im Monat besteht dann, wenn in mindestens einem weiteren Bereich (als für den Grundbetrag erforderlich, s.o.) Fähigkeitsstörungen festgestellt werden. Der Leistungsbetrag ist für qualitätssichernde Betreuungsleistungen zweckgebunden einzusetzen und darf keine Leistungen der Grundpflege oder hauswirtschaftlichen Versorgung abgelten. Im Rahmen der ambulanten Versorgung können zusätzliche Betreuungsleistungen von den zugelassenen Pflegediensten oder über niedrigschwellige Betreuungsangebote anerkannter Dienstleister erbracht werden.

Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung in der Fassung des Gesetzes zur Einordnung des Sozialhilfe rechts in das Sozialgesetzbuch vom 27. Dezember 2003, BGBl. I S. 3022

144

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Pflegende Angehörige und Pflegepersonen Hilfe zur Pflege kann, wie oben bereits erwähnt, von pflegenden Angehörigen oder anderen Pflegepersonen erbracht werden. Neben einer Abgeltung durch Pflegegeldleistungen sieht das Pflegeversicherungsgesetz zur Verbesserung der sozialen Sicherung von Pflegepersonen u.a. die Entrichtung von Beiträgen an die gesetzliche Rentenversicherung zu Gunsten der Pflegeperson vor, wenn diese ansonsten regelmäßig nicht mehr als 30 Stunden wöchentlich erwerbstätig sind. Für Pflegepersonen besteht zudem Versicherungsschutz in der gesetzlichen Unfallversicherung.
7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Entsprechend den Vorschriften des Pflegezeitgesetzes23 können Pflegepersonen auf Antrag bis zu sechs Monate vollständig von der Arbeitsleistung freigestellt werden. Während dieser Zeit beziehen sie kein Gehalt, bleiben aber weiter sozialversichert. Entsprechende Zuschüsse an die Kranken- und Pflegeversicherung werden von der Pflegeversicherung getragen (§ 44a SGB XI). Um das soziale Engagement im Bereich der Pflege zu fördern und zu stärken, sollen die Pflegekassen unentgeltliche Pflegekurse für Angehörige und ehrenamtliche Pflegepersonen anbieten (§ 45 SGB XI).

Pflegeberatung Seit dem 1. Januar 2009 haben Personen, die Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz erhalten, Anspruch auf individuelle Beratung und Hilfestellung durch einen Pflegeberater oder eine Pflegeberaterin bei der Auswahl und Inanspruchnahme von bundes- und landesrechtlich vorgesehenen Sozialleistungen sowie sonstigen Hilfsangeboten, die auf die Unterstützung von Menschen mit Pflege-, Versorgungs- oder Betreuungsbedarf ausgerichtet sind. Aufgabe der Pflegeberatung ist es insbesondere, den individuellen Hilfebedarf zu erfassen und zu analysieren, einen auf den Einzelfall abgestimmten Versorgungsplan (Koordinierung von Sozialleistungen, medizinischen, pflegerischen und rehabilitativen Hilfen) zu erstellen und dessen Umsetzung zu überwachen und ggf. der veränderten Bedarfslage anzupassen.

Qualitätskontrolle Zugelassene ambulante und stationäre Pflegeanbieter sind auf Veranlassung der Pflegekassen bis 31.12.2010 mindestens einmal und ab dem Jahr 2011 mindestens einmal jährlich vom Medizinischen Dienst (MDK) oder einem von ihnen bestellten Sachverständigen einer Qualitätsprüfung zu unterziehen (Regelprüfung). Diese Regelprüfung erfasst wesentliche Aspekte des Pflegezustandes sowie die Überprüfung der Wirksamkeit von Pflege- und Betreuungsmaßnahmen (Ergebnisqualität).

Sozialstationen und ambulante Pflegedienste in Steglitz-Zehlendorf Nachstehende Tabellen geben Aufschluss über die Verteilung der Pflegedienste in den einzelnen Bezirksregionen. Darüber hinaus können den Übersichten Hinweise auf Wohngemeinschaften entnommen werden, welche von einzelnen Pflegediensten im Bezirk Steglitz-Zehlendorf betreut werden. Detaillierte Ausführungen zu den betreuten Wohngemeinschaften können dem nachfolgenden Kapitel 7.6.2.1 entnommen werden.

23

Gesetz über die Pflegezeit (Pflegezeitgesetz - PflegeZG) vom 28.05.2008 (BGBL. I S. 874, 896)

145

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.6.2.3 Pflegedienste Bezirksregion Schloßstraße (Stand: April 2009)

Anbieter

Adresse

Betreute Wohngemeinschaften

Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie

Planungsraum

IMP - Team Ambulanter Pflegedienst Gabriela Richhardt-Pistor Ambulante Kranken- und Hauspflege Kordula Gatz u. Sabine Zippel GmbH Zimmermanns Pflegeteam Sozialstation Berlin SüdWest GmbH MEDIAVITA Häuslicher Pflegedienst GmbH Station SteglitzZehlendorf Pflegestation Pollex GmbH Hauskrankenpflege Pflegedienst Cura Domo GmbH

Gritznerstraße 70 12163 Berlin Lepsiusstraße 41 12163 Berlin Zimmermannstraße 14 1 WG Demenzkranke / 12163 Berlin 1 WG Pflegebedürftige und Demenzkranke Düppelstraße 36 12163 Berlin Ahornstraße 20 12163 Berlin

Fichtenberg

7.6 Ambulante und stationäre Pflege
24, 25

Schloßstraße

Schloßstraße

ja

Schloßstraße

ja

Schloßstraße

Schildhornstraße 20 12163 Berlin Schloßstraße 107/108 12163 Berlin 2 WGs Demenzkranke

Markelstraße

ja

Markelstraße

24

Tabelle 7.6.2.4 Pflegedienste Bezirksregion Albrechtstraße (Stand: April 2009)

Anbieter

Adresse

Betreute Wohngemeinschaften

Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie

Planungsraum

Pflegestation Burmeister

Steglitzer Damm 96 b 12169 Berlin Albrechtstraße 82 12167 Berlin

Munsterdamm

Diakonie - Station Steglitz

1 WG Demenzkranke

ja

Südende

Ambulanter Krankenpflegedienst Albrechtstraße 34 Monika Gerling 12167 Berlin Ambulante Pflege Reha-Steglitz Bergstraße 1 12169 Berlin 1 WG Betreutes Alterswohnen

Stadtpark

ja

Bergstraße

vita : bless Ihr Pflegeteam GmbH Bismarckstraße 65 Antje Germar 12157 Berlin

Bismarckstraße

25

Quelle: Koordinierungsstelle Rund ums Alter, eigene Recherchen

146

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.6.2.5 Pflegedienste Bezirksregion Lankwitz (Stand: April 2009)

Anbieter

Adresse

Betreute Wohngemeinschaften

Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie

Planungsraum

Ambulanter Pflegedienst Mühlenstraße 4 Liebenow 12247 Berlin Berliner Senioren- und Pflegedienst SteglitzZehlendorf Diakoniestation Lankwitz gGmbH Nicolaistraße 61 12247 Berlin Kaiser-Wilhelm-Straße 75 - 79 12247 Berlin

keine

Alt-Lankwitz Komponistenviertel Lankwitz ja Lankwitz-Kirche

keine

keine

26

Tabelle 7.6.2.6 Pflegedienste Bezirksregion Ostpreußendamm (Stand: April 2009)
Anbieter Adresse Betreute Wohngemeinschaften Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie Planungsraum

Sozialstation Berlin Süd-West GmbH Außenstelle: Lichterfelder Hauskrankenpflege Diakoniestation Bethel Lichterfelde gGmbH Sozialstation Woltmannweg

Müllerstraße 3 12207 Berlin Boothstraße 30 12207 Berlin Woltmannweg 31 12209 Berlin

keine

Lichterfelde-Süd

keine

Königsberger Straße

keine

ja

Schütte-Lanz-Straße

27

Tabelle 7.6.2.7 Pflegedienste Bezirksregion Teltower Damm (Stand: April 2009)
Anbieter Adresse Betreute Wohngemeinschaften Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie ja Planungsraum

Sozialstation Zehlendorf Mühlenstraße 8 14167 Berlin Linus Pflege- und Betreuungsdienst Fair Care - besser daheim Teltower Damm 52 14169 Berlin Teltower Damm 199 14167 Berlin

keine

Zehlendorf-Mitte

keine 1 WG für Demenzkranke ja

Teltower Damm Teltower Damm

28

26, 27, 28

Quelle: Koordinierungsstelle Rund ums Alter, eigene Recherchen

.

147

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.6.2.8 Pflegedienste Bezirksregion Drakestraße (Stand: April 2009)
Anbieter Adresse Betreute Wohngemeinschaften 1 WG Pflegebedürftige / 2 WG Pflegebedürftige und Demenzkranke keine keine ja ja Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie Planungsraum

Medi - Home zu Hause gut betreut Pflege zu Hause Anna Kühnl GmbH Krankenpflegedienst Roman Bick GmbH

Drakestraße 35 A 12205 Berlin Gardeschützenweg 86 12203 Berlin Finckensteinallee 80 12205 Berlin

Botanischer Garten

7.6 Ambulante und stationäre Pflege
29, 30, 31

Augustaglatz Lichterfelde-West

29

Tabelle 7.6.2.9 Pflegedienste Bezirksregion Zehlendorf Südwest (Stand: April 2009)
Anbieter Adresse Betreute Wohngemeinschaften Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie Planungsraum

Freund, Forum & Sozialstation Hohenzollernstraße 1 gGmbH 14109 Berlin Pflegedienst Lebensfreude Jessica Ernes Ambulanter Pflegedienst Zehlendorf Wolfgang Doll Königstraße 18 14109 Berlin Potsdamer Chaussee 80 14129 Berlin

1 WG jeweils 2 WGs für Demenzkranke insgesamt 5 WGs für Pflegebedürftige und Demenzkranke keine ja ja

Wannsee Wannsee

Düppel

Diakonie - Station Zehlendorf - Potsdamer Chaussee 68 a West 14129 Berlin

Düppel

30

Tabelle 7.6.2.10 Pflegedienste Bezirksregion Zehlendorf Nord (Stand: April 2009)
Anbieter Adresse Betreute Wohngemeinschaften Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie ja Planungsraum

Sozialstation Waldfriede

Argentinische Allee 42 14163 Berlin Clayallee 345 14169 Berlin Clayallee 349 14169 Berlin

keine keine

Krumme Lanke Zehlendorf-Eiche

Sozialstation Riemeisterfenn RENAFAN AG Pflegestation Steglitz

keine

ja

Zehlendorf-Eiche

Caritas-Sozialstation Steglitz Zehlendorf

Clayallee 328 - 334 14169 Berlin

keine

ja

Hüttenweg

31

Quelle: Koordinierungsstelle Rund ums Alter, eigene Recherchen

148

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.6.2.1

Betreute Wohngemeinschaften

Ursprünglich als Modellprojekt und Alternative zum traditionellen Wohnen bzw. zur pflegerischen Versorgung im Alter begonnen, setzt sich das gemeinschaftliche Wohnen älterer Menschen in Hausgemeinschaften immer mehr durch. Grundsätzlich lassen sich dabei drei Typen von Hausgemeinschaften32 unterscheiden:
7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Stationäre Hausgemeinschaft Stationäre Hausgemeinschaften sind abgetrennte bzw. teilautonome Wohnbereiche (Pflegeeinheiten) in vollstationären Pflegeheimen, die sich weitgehend selbst versorgen und den Charakter einer Wohngemeinschaft haben (Wohngruppenprinzip). Kennzeichnend für solche Wohngemeinschaften ist das Vorhandensein eines Gemeinschaftsraumes und einer (Wohn-)Küche für jede Wohngruppe. Ambulante Hausgemeinschaft mit zentraler Bezugsperson Unter ambulanten Hausgemeinschaften mit zentraler Bezugsperson sind Wohngruppen von älteren und pflegebedürftigen Menschen gemeint, die in selbst angemieteten Wohnungen zusammenleben und zu Versorgungszwecken eine Art „Haushälterin“ einstellen, die als kontinuierliche Ansprechperson tagsüber zur Verfügung steht, wobei sich der Umfang dieses Einsatzes am haushälterischen bzw. pflegerischen Bedarf ausrichtet. Ambulante Hausgemeinschaft mit ausschließlicher Versorgung durch ambulante Pflegedienste (Ambulant betreute Wohngemeinschaft) Das Modell der Pflegewohngemeinschaften bedient in erster Linie den Personenkreis von erheblich pflegebedürftigen/demenzkranken alten Menschen, die in der Regel mindestens der Pflegestufe II zugeordnet sind. Kennzeichnend für diese Wohngemeinschaften ist die Trennung zwischen Vermieter und Pflegeanbieter (ambulanter Pflegedienst). Das bedeutet, dass sich jeder Bewohner zweifach vertraglich binden muss, nämlich mit dem Vermieter und dem ambulanten Pflegedienst, wobei die Bewohner grundsätzlich ihren Pflegeanbieter frei wählen können. In der ambulant betreuten Wohngemeinschaft hat jeder Bewohner ein eigenes Zimmer, welches individuell mit eigenem Mobiliar ausgestattet werden kann. Die in der Wohnung darüber hinaus vorhandenen Gemeinschaftsräume wie Bad, Küche und Aufenthaltsraum können von allen Bewohner/-innen gleichberechtigt genutzt werden. Die Betreuung und Pflege der demenziell erkrankten bzw. pflegebedürftigen Bewohner werden rund um die Uhr durch Pflegefachkräfte und Mitarbeiter der Pflegedienste sichergestellt, die in der Regel gleichzeitig als feste Bezugspersonen agieren und die Bewohner möglichst ihren Wünschen und Kompetenzen entsprechend in die Alltagsverrichtungen (Einkaufen, Kochen, Saubermachen, etc.) integrieren sollen. Von konventionellen vollstationären Pflegeeinrichtungen unterscheiden sich die betreuten Wohngemeinschaften in wesentlichen Punkten. Die Pflegebedürftigen/Demenzkranken bewahren sich ein Stück tatsächliche Individualität durch ihr eigenes Zimmer mit individueller Ausstattung und ihre alltagsweltlichen Kompetenzen durch die Möglichkeit der Einbindung in Haushaltsabläufe sowie eine formale Eigenständigkeit gegenüber den Pflegekassen, Kostenträgern und Vertragspartnern als eigenständiger Haushalt. Gleichzeitig bleiben sie in einem privaten, normalen Wohnumfeld integriert und können Einfluss nehmen auf die Alltagsgestaltung in der Wohngemeinschaft und die Abläufe der Pflege. Gleichwohl ist anzumerken, dass betreute Wohngemeinschaften keine stationären Pflegeeinrichtungen im Sinne des Heimgesetzes sind und (zurzeit) auch nicht der Aufsicht und Kontrolle der Heimaufsicht unterliegen. Die Qualität der Betreuung und Pflege ist daher von den Pflegebedürftigen selbst bzw. ihren Angehörigen und/oder gesetzlichen Vertretern zu kontrollieren.

32

Quelle: Internetredaktion „Freunde alter Menschen e.V.“, Klaus W. Pawletko, 2009

149

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Kosten für Unterkunft und Pflege in betreuten Wohngemeinschaften Die Kosten für die Anmietung eines Privatzimmers variieren je nach Lage, Größe und Ausstattung des Objektes und liegen bei durchschnittlich etwa. 200,00 EUR bis 500,00 EUR im Monat einschließlich anteiliger Kosten für Gemeinschaftsflächen. Hinzu kommen Beiträge zum gemeinsamen Wirtschaftsgeld (etwa 200,00 EUR bis 300,00 EUR) sowie ggf. Aufwendungen für Energiekosten, Telefon und sonstige Ausgaben im kleinen Rahmen. Die Gesamtaufwendungen für den Unterkunftsanteil bewegen sich demnach in einer Größenordnung von etwa 450,00 EUR bis 600,00 EUR
7.6 Ambulante und stationäre Pflege
33

Die Kosten für den tatsächlichen Pflegebedarf errechnen sich aus den Pflegekomplexen bzw. Tagespauschalen und unterscheiden sich nach individuellem Pflegeaufwand und Betreuungsbedarf und liegen je nach Pflegestufe bei etwa 1.800,00 EUR bis 3.000,00 EUR im Monat. Diese zunächst hoch anmutenden Kosten resultieren daraus, dass in den betreuten Wohngemeinschaften in aller Regel über 24 Stunden am Tag Pflegefachpersonal in der Wohngemeinschaft anwesend ist und dabei die Pflege und Betreuung von durchschnittlich etwa fünf bis acht Bewohnerinnen und Bewohnern sicherstellt. Im Rahmen des Pflegeversicherungsgesetzes besteht je nach Eingruppierung in die Pflegestufen Anspruch auf Pflegesachleistungen (siehe Tabelle 7.6.2.1.1).

Tabelle 7.6.2.1.1 Dynamisierung der Pflegesachleistungen bis 2012
P f le g e s t u fe S tu fe I S tu fe II S tu fe III
33

3 1 .1 2 .2 0 0 7 3 8 4 ,0 0 9 2 1 ,0 0 1 .4 3 2 ,0 0

a b 0 1 .0 7 .2 0 0 8 4 2 0 ,0 0 9 8 0 ,0 0 1 .4 7 0 ,0 0

a b 0 1 .0 1 .2 0 1 0 4 4 0 ,0 0 1 .0 4 0 ,0 0 1 .5 1 0 ,0 0

a b 0 1 .0 1 .2 0 1 2 4 5 0 ,0 0 1 .1 0 0 ,0 0 1 .5 5 0 ,0 0

Pflegebedürftige (Demenzkranke) mit dauerhaft eingeschränkter Alltagskompetenz, bei denen vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen ein erhöhter Betreuungsbedarf festgestellt worden ist, haben Anspruch auf zusätzliche Betreuungsleistungen gemäß § 45b SGB XI. Dabei können Kosten, die für die Erbringung dieser Betreuungsleistungen entstehen, im Umfang von bis zu 100,00 EUR monatlich (Grundbetrag) oder 200,00 EUR (erhöhter Betrag) erstattet werden. Über die Höhe des jeweiligen Anspruch entscheidet der Medizinische Dienst im Einzelfall. Der Leistungsbetrag ist für qualitätssichernde Betreuungsleistungen zweckgebunden einzusetzen und darf keine Leistungen der Grundpflege oder hauswirtschaftlichen Versorgung abgelten (vgl. Kapitel 7.6.2 Ambulante Pflegeleistungen). Von den pflegebedürftigen Bewohnern ist die Differenz zwischen Leistungen der Pflegeversicherung und den tatsächlichen Pflegekosten selbst aufzubringen. Je nach Einkommen und Vermögen des hilfesuchenden Pflegebedürftigen können im Rahmen der Sozialhilfe (SGB XII) weitere Zuschüsse beantragt werden. Mit dem Träger der Sozialhilfe in Berlin kann hier beispielsweise im Rahmen der Leistungskomplexe für weitergehende Leistungen nach dem SGB XII (Sozialhilfe, Hilfe zur Pflege) insbesondere bei Vorliegen demenzieller und psychischer Erkrankungen der Leistungskomplex 31 (Tagesstrukturierung und Beschäftigung) abgerechnet werden, welcher Hilfestellungen bei zeitlicher und örtlicher Orientierung, Planungshilfen für den Tagesablauf und tagesstrukturierende Maßnahmen sowie Hilfestellungen bei den täglichen Verrichtungen zum Erhalt der häuslichen Selbständigkeit vorsieht.34

Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung (Pflege-Weiterentwicklungsgesetz) vom 28.Mai 2008, Bundesge34 Arbeitsgemeinschaft Berliner Koordinierungsstellen Rund ums Alter 01/09, Verbrauchersetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 20 information Nr. 03 Berliner Leistungskomplexe zur Pflege

150

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Nachfolgende Übersicht der Betreuten Wohngemeinschaften in Steglitz-Zehlendorf mit Stand vom Juni 2009 erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da keine „Erfassungspflicht“ für diese Wohnund Betreuungsform besteht. Nachstehende Tabellen weisen für die Wohngemeinschaften keine hausnummerngenauen Adressen aus. Das wird von den Pflegediensten mit der Vermeidung von unangemeldeten „Besichtigungen“ begründet. Für jede Wohnadresse ist ebenfalls nur die Anzahl der Plätze in den betreuten Wohngemeinschaften und nicht die Anzahl der Wohnungen angegeben, auf die sich diese Plätze aufteilen.
7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Tabelle 7.6.2.1.2

Betreute Wohngemeinschaften in der Bezirksregion Schloßstraße (Stand April 2009)
Adresse Anzahl der Plätze Zielgruppe Beschreibung und Leistungen Betreuender Pflegedienst Pflegediens t Lebensfreude Königstraße 18 14109 Berlin. Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie

Bezeichnu ng der Wohngemeinschaft Wohngemeinschaft für Demenzkranke Schützenstraße

Schützenstraße 12165 Berlin 9

Wohngemeinschaft für Demenzkranke Schützenstraße

Schützenstraße 12165 Berlin 5

Wohngemeinschaft für Menschen m it Demenz Zimmermannstraße

Zimm ermannstraße 12163 Berlin 8

D ie W ohnung liegt in der 4. Etage mi t Fahrstuhl. Zimmer können i ndividuell eingerichtet werden, D emenzkranke Gemeins chaftsraum , W annen-/ D uschbad, 3 W Cs. Stufen- und schwellenfrei. D ie W ohnung liegt in der 4. Etage mi t Fahrstuhl. Zimmer können i ndividuell eingerichtet werden, D emenzkranke Gemeins chaftsraum , W annen-/ D uschbad, 3 W Cs. Stufen- und schwellenfrei. D ie W ohnung liegt im Parterre. 1 D oppelzim mer und 2 D reibettzimmer. Terrasse, Küche D emenzkranke und Gemeinschaftsraum. 1 D uschbad und 2 WCs. Zentrale Lage, 5. Etage, di e Wohnung und der Zugang sind barrierefrei . 3 Einzel- und 2 Pflegebedürftige D oppelzim mer die individuell eingerichtet werden können. und D emenzkranke Gemeins chaftsraum , Küche, D uschbad, Toilette. Es können Bewohner mit W eglauftendenzen aufgenommen werden.

ja

Pflegediens t Lebensfreude Königstraße 18 14109 Berlin.

ja

Zimmermanns Pflegeteam Zimmermannstraße 14 12163 Berlin

nein

Wohngemeinschaft für Demenzkranke und Pflegebedürftige Schlossstraße

Schloßstraße 12163 Berlin

Zimmermanns Pflegeteam Zimmermannstraße 14 12163 Berlin nein

7

35

Tabelle 7.6.2.1.3

Betreute Wohngemeinschaften in der Bezirksregion Albrechtstraße (Stand April 2009)

Bezeichnung der Wohngemeinschaft Wohngemeinschaft für Demenzkranke c/o Pflegedienst Meyer und Kratzsch

Adresse

Anzahl der Plätze

Zielgruppe

Beschreibung und Leistungen

Betreuender Pflegedienst

Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie

Albrechtstraße 12167 Berlin 7

in der 4. Etage mit Aufzug. 2 Wohnungen. 2 Küchen, mehrere Bäder, 2 Balkone. Demenzkranke Rund um die Uhr Betreuung durch die Pflegestation Meyer und Kratzsch.

Wohngemeinschaft für Demenzkranke Albrechtstraße Wohngemeinschaft für Demenzkranke Albrechtstraße

Albrechtstraße 12167 Berlin

8

Albrechtstraße 12167 Berlin 6

Pflegestation Meyer und Kratzsch, Kurfürstenstraße 131 10785 Berlin; Pflegedienst Stiftung Schönholzer Heide: Tel.: 030-49908527 Pflegedienst Zimmer individuell einrichtbar, Nachbarschaftsheim große Wohnküche, Dusch-/ Demenzkranke Schöneberg/ Wannenbad, beheizbarer Schöneberg Wintergarten, Aufzug. in der 1. Etage des Diakoniestation Steglitz Gemeindehauses der Ev. Markus Albrechtstraße 82 Demenzkranke Kirchengemeinde, Einzelzimmer 12167 Berlin individuell einrichtbar, 2 Bäder, Gemeinschaftsraum und -Küche. Reha - Steglitz gGmbH

Ja

nein

nein

REHA STEGLITZ Betreutes Alterswohnen Steglitz-Zehlendorf Gravelottestraße

Gravelottestraße 12167 Berlin

6

Alte Menschen

Ja

36

35, 36

Quelle: Koordinierungsstelle Rund ums Alter in Steglitz-Zehlendorf, eigene Recherchen

151

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.6.2.1.4

Betreute Wohngemeinschaften in der Bezirksregion Lankwitz (Stand April 2009)

Bezeichnung der Wohngemeinschaft

Adresse

Anzahl der Plätze

Zielgruppe

Beschreibung und Leistungen

Betreuender Pflegedienst

Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie

Wohngemeinschaft für Demenzkranke c/o Pflegedienst Meyer und Kratzsch

Belßstraße 12249 Berlin 6 Demenzkranke

Die Wohnung liegt im Hochparterre einer Wohnanlage und hat einen Zugang zu einem eigenen kleinen Garten. Zimmer individuell einrichtbar, Wohnküche, Gemeinschaftsraum, 2 Bäder.

Pflegestation Meyer und Kratzsch Kurfürstenstraße 131 10785 Berlin

7.6 Ambulante und stationäre Pflege
37, 38

ja

37

Tabelle 7.6.2.1.5

Betreute Wohngemeinschaften in der Bezirksregion Ostpreußendamm (Stand April 2009)

Bezeichnung der Wohngemeinschaft Wohngemeinschaft für Demenzerkrankte in der Scheelestraße

Adresse

Anzahl der Plätze

Zielgruppe

Beschreibung und Leistungen

Betreuender Pflegedienst

Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie

Scheelestraße 12209 Berlin 10 Demenzkranke

Die Wohnung liegt im EG eines AHK Pflegedienst Seniorenwohnhauses und ist Blücherstr. 31 stufenfrei erreichbar. Zimmer 10961 Berlin individuell einrichtbar, 3 Bäder mit Dusche, 1 Bad Wannenbad, großer Gemeinschaftsbereich von über 70 qm, Der Innenhof ist parkähnlich gestaltet. Medi - Home zu Hause gut betreut Berlin 12205 Drakestraße 35 A

nein

Medi-Home Berlin Wohngemeinschaft für Pflegebedürftige und Demenzkranke Scheelestraße

Scheelestraße 12209 Berlin 8

Verteilt auf 3 Etagen, Zimmer individuell einrichtbar, Wohnzimmer, gemeinsame Pflegebedürftige Küche, Wannenbad, Toilette, und Gartennutzung. Für die WGs Demenzkranke werden Theaterabende, Angehörigentreffen und Ausflüge organisiert. Verteilt auf 3 Etagen, Zimmer individuell einrichtbar, Wohnzimmer, gemeinsame Pflegebedürftige Küche, Wannenbad, Toilette, und Gartennutzung. Für die WGs Demenzkranke werden Theaterabende, Angehörigentreffen und Ausflüge organisiert.

nein

Wohngemeinschaft Lindenstraße für Pflegebedürftige und Demenzkranke

Lindenstraße 12207 Berlin 5

Medi-Home Berlin, Drakestraße 35 A, 12205 Berlin nein

Betreutes Wohnen Scheelestraße

Scheelestraße 12209 Berlin

7

Medi-Home Berlin Die Wohngemeinschaften Drakestraße 35 A befindet sich in zwei 12205 Berlin gegenüberliegenden Wohnungen in der 1. Etage eines Wohnhauses. Die Treppen werden bei Pflegebedürftige Rollstuhlfahrern von zwei Treppenraupen bewältigt. Individuell einrichtbarer Wohnbereich, Garten und Terrassen, ein Wannenbad und je zwei Toiletten.

nein

38

Quelle: Koordinierungsstelle Rund ums Alter in Steglitz-Zehlendorf, eigene Recherchen

152

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.6.2.1.6

Betreute Wohngemeinschaften in der Bezirksregion Teltower Damm (Stand April 2009)

Bezeichnung der Wohngemeinschaft

Adresse

Anzahl der Plätze

Zielgruppe

Beschreibung und Leistungen

Betreuender Pflegedienst Fair Care - Besser daheim ambulanter Pflegediens t der GSDB GmbH, Teltower Damm 199, 14167 Berlin

Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie

W ohngemeinschaft für Teltower Damm Demenzkranke am T eltower 14167 Berlin Damm 10

Demenzk ranke

W ohngemeinschaft für Teltower Damm Demenzkranke am T eltower 14167 Berlin Damm W ohngemeinschaft für Teltower Damm Demenzkranke am T eltower 14167 Berlin Damm

Demenzk ranke 7 Demenzk ranke 6

Pflegediens t Lebensfreude Königstr. 18 14109 Berlin Die Wohnung liegt im 1. OG mit Pflegediens t Zugang zum EG sowie einer kleinen Lebensfreude Grünanlage. Zimmer sind indiv iduell Königstr. 18 einrichtbar, stufen- und schwellenfrei. 14109 Berlin Gemeinschaftsraum und 2 Bäder vorhanden. Die Wohnung liegt im Hochparterre. Wohnräume sind individuell einrichtbar und haben teilweise Balkon. Jedes Zimmer hat Fernsehund Telefonanschluß, 4 Bäder und WCs vorhanden. Sozialstation Woltmannweg Verein für häusliche Krankenpflege Woltmannweg 31 12209 Berlin

ja

ja

W ohngemeinschaft für Mühlenstraße Demenzkranke "Sundgauer 14167 Berlin Mühle"

Demenzk ranke 8

ja

Seniorenwohngemeins chaft Sundgauer Straße Zehlendorf für Mensc hen 14169 Berlin mit Demenz

Demenzk ranke 6

Die Wohnung liegt im Hochparterre. Sozialstation Impuls Wohnräume sind individuell Schloßstr. 5 einrichtbar und haben teilweise 13507 Berlin Balkon. Zwei Gemeinschaftsräume,2 Wannen- und 2 Duschbäder. Die Wohnungen liegen in unterschiedlic hen Etagen und sind mit dem Aufzu zu erreichen. Einzelzimmer, auf Wunsch Doppelzimmer, teilweise mit Balkon. Mehrere Bäder vorhanden. Organisation von Veranstaltungen, Ausflü gen, Krankengymnastik, A b h Pflegestation Pollex GmbH Schildhorns tr. 20 12163 Berlin

ja

W ohngemeinschaft für Demenzkranke und Pflegebedürftige Sundgauer Straße

Sundgauer Straße 14169 Berlin 10

Demenzk ranke/ Pflegebedürftige

nein

39

Tabelle 7.6.2.1.7

Betreute Wohngemeinschaften in der Bezirksregion Drakestraße (Stand April 2009)

Bezeichnung der Wohngemeinschaft Wohngemeinschaft 60+

Adresse

Anzahl der Plätze

Zielgruppe

Beschreibung und Leistungen

Betreuender Pflegedienst Sanus Pflegedienst Saarstr. 9 12161 Berlin

Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie nein

Marschnerstraße 12203 Berlin

Pflegebedürftige 7

Die Wohnung liegt im Erdgeschoß, die Zimmer sind individuell einrichtbar; 2 Bäder vorhanden.

40

39 40

Quelle: Koordinierungsstelle Rund ums Alter in Steglitz-Zehlendorf, eigene Recherchen Abteilung Soziales und Sport, eigene Recherchen

153

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Die Wohnung liegt in der 3. Etage mit Fahrstuhl. Auf dem Gelände befindet sich ein Streichelzoo, eine Kurzzeitpflegeeinrichtung, eine Tagespflegeeinric htung, zwei vollstationäre Pflegeeinrichtungen und der ambulante Pflegedienst.

ja

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.6.2.1.8

Betreute Wohngemeinschaften in der Bezirksregion Zehlendorf Südwest (Stand April 2009)

Bezeichnun g der Wohngemeinschaft

Adresse

Anzah l der Plätz e

Z ielg ruppe

Beschreib ung und L eistun gen

Betreuender Pfl egedienst Pf lg egediens t Curamo Domo GmbH, B erli n 12163 S chloßstraß e 107/108 Pf le gedienst Curamo Domo GmbH, B erli n 12163 S chloßstraß e 107/108 Pf le gedienst Wolfgang Doll, Potsdam er Chausee 80, 14129 Berl in Pf le gedienst Wolfgang Doll, Potsdam er Chausee 80, 14129 Berl in Pf le gedienst Wolfgang Doll, Potsdam er Chausee 80, 14129 Berl in Pf le gedienst Brodatzki & Depner, S pic hernstr aß e 24, 10777 Ber lin

Mitg lied im Verbu nd für Alten hilfe und Geron topsychiatr ie

7.6 Ambulante und stationäre Pflege
41

Wohngemeinsc haft f ür Demenzkranke Edwin-C.-Diltz-Str aß e

E dwin-C.-Diltz-Straße 14163 Berlin 8

Demenzkranke

Die Wohnungen liegen im EG bzw. i n der 6. Etage. G emeinsames W ohnzim mer, Dusch- und W annenbad. Teilwei se Balkon. Die Wohnungen liegen im EG bzw. i n der 6. Etage. G emeinsames W ohnzim mer, Dusch- und W annenbad. Teilwei se Balkon.

Ja

Wohngemeinsc haft f ür Demenzkranke Edwin-C.-Diltz-Str aß e

E dwin-C.-Diltz-Straße 14163 Berlin 7

Demenzkranke

Ja

Ambulant betreute Wohngemeinsc haft f ür Mensc hen mit Demenz Edwin-C.-Diltz-Str aß e Ambulant betreute Wohngemeinsc haft f ür Pf legebedürftige Edwin-C.-Diltz-Str aß e Ambulant betreute Wohngemeinsc haft f ür Mensc hen mit Demenz Li ssabonal lee Wohngemeinsc haft f ür Demenzkranke Li ssabonal lee c/o Br odatzk i und Depner Wohngemeinsc haft f ür Mensc hen mit Demenz Charles -H.-Ki ng- Straße Wohngemeinsc haft f ür Demenzkranke und Pf legebedürftige Charles -H.-Ki ng- Straße

E dwin-C.-Diltz-Straße 14129 Berlin

Demenzkranke 7

E dwin-C.-Diltz-Straße 14129 Berlin

7

E dwin-C.-Diltz-Straße 14129 Berlin 7

Liss abonall ee 14163 Berlin

8

Die Wohnungen befinden sich im E G bzw. im ersten Obergeschoß. Großer G emei nschaftsraum mi t B alk on. Dusch- und Wannenbad. Intens ivpflege Die Wohnungen befinden sich im E G bzw. im ersten Obergeschoß. Großer G emei nschaftsraum mi t B alk on. Dusch- und Wannenbad. Pf le gebedürftige Die Wohnungen befinden sich im E G bzw. im ersten Obergeschoß. Großer G emei nschaftsraum mi t B alk on. Dusch- und Wannenbad vorhanden. Demenzkranke In direkter N achbarschaf t zu einer weiteren WG. Gemeins chaftsraum. 2 B äder, 2 Gäste WC s.

nein

nein

nein

nein

Charles-H.-KingS traße 14163 Berlin Charles-H.-KingS traße 14163 Berlin

Demenzkranke 8

In direkter N achbarschaf t zu einer Pf le gedienst Brodatzki & weiteren WG. Gemeins chaftsraum. Depner, S pic hernstr aß e 2 B äder, 2 Gäste WC s. 24, 10777 Ber lin Pf le gestation Pol lex GmbH, Schildhornstr. 20, 12163 Berl in

nein

8

Wohngemeinsc haft f ür Demenzkranke und Pf legebedürftige Charles -H.-Ki ng- Straße

Charles-H.-KingS traße 14163 Berlin 8

Wohngemeinsc haft f ür demenzerk rankte und pflegebedür ftige Mensc hen

Loyd-G.-Well sS traße 14163 Berlin 12

Hausgemeinschaft für Neue K reisstraße Pf legebedürftige A delheid und 14109 Berlin Ec kar t F reund 8

Demenzkranke/ Die Wohnungen liegen in Pf le gebedürftige unterschiedlichen Etagen (Aufzug vorhanden). Einzelzi mmer, auf W uns ch Doppelzimmer , teilweis e mi t Balk on. Mehrere B äder. Organisation von Veranstaltungen, A usflügen, Krankengymnas tik, A rztbesuche. Demenzkranke/ Die Wohnungen liegen in Pf le gebedürftige unterschiedlichen Etagen (Aufzug vorhanden). Einzelzi mmer, auf W uns ch Doppelzimmer , teilweis e mi t Balk on. Mehrere B äder. V er ans ta l tungen, Aus flügen, K rank engym nastik , Arztbesuche. Demenzkranke/ Die Wohnungen liegen in Pf le gebedürftige unterschiedlichen Etagen (Aufzug vorhanden). Einzelzi mmer, auf W uns ch Doppelzimmer , teilweis e mi t Balk on. Mehrere B äder. V er ans ta l tungen, Aus flügen, K rank engym nastik , Arztbesuche. Pf le gebedürftige Hausgem ei nschaft für bis zu 8 B ew ohner bzw. G äste (vorübergehender Aufenthalt ist möglic h) mit j eweils unterschiedlichen Erk rankungen. B etreuung und Pf lege rund-um-di eUhr durch di e mit i hr kooperierende S ozialstationn Freund.

nein

Pf le gestation Pol lex GmbH, Schildhornstr. 20, 12163 Berl in nein

Pf le gestation Pol lex GmbH, Schildhornstr. 20, 12163 Berl in nein

Freund, F orum & Sozialst ation gGmbH, Hohenzollernst r. 1, 14109 Berl in nein

41

Quelle: Koordinierungsstelle Rund ums Alter in Steglitz-Zehlendorf, eigene Recherchen

154

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.6.2.1.9

Betreute Wohngemeinschaften in der Bezirksregion Zehlendorf Nord (Stand April 2009)

Bezeichnung der Wohngemeinschaft Ambulant betreute Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz Am Waldfriedhof

Adresse

Anzahl der Plätze

Zielgruppe

Beschreibung und Leistungen Individuell einrichtbare Zimmer, großer Gemeinschaftsraum mit Balkon; ein Dusch- und ein Wannenbad.

Betreuender Pflegedienst Pflegedienst Wolfgang Doll Potsdamer Chausee 80 14129 Berlin

Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie nein

Am Waldfriedhof 14169 Berlin

7

Demenzkranke und Pflegebedürftige

42

Die Verteilung der ambulanten Wohngemeinschaften auf die einzelnen Bezirksregionen ist doch recht uneinheitlich. Die mit Abstand größte Anzahl betreuter Wohngemeinschaften findet sich in der Bezirksregion Zehlendorf Südwest (11 Wohngemeinschaften mit 88 Plätzen). Obgleich wegen fehlender Angaben keine adressenscharfe Lagebestimmung für die einzelnen Wohngemeinschaften möglich ist, fällt auf, dass sich sämtliche Wohngemeinschaften dieser Region - mit nur einer Ausnahme - in den ehemaligen Wohnsiedlungen der amerikanischen Streitkräfte befinden. Weitere Konzentrationen von betreuten Wohngemeinschaften gibt es in den Bezirksregionen Teltower Damm (6 Wohngemeinschaften mit 47 Plätzen), Schloßstraße (4 Wohngemeinschaften mit 29 Plätzen), Albrechtstraße (4 Wohngemeinschaften mit 27 Plätzen) und Ostpreußendamm (4 Wohngemeinschaften mit 24 Plätzen). In allen übrigen Bezirksregionen finden sich nur wenige betreute Wohngemeinschaften. Eindeutiger Schwerpunkt für die Ansiedlung betreuter Wohngemeinschaften ist der örtliche Bereich Zehlendorf; hier gibt es 18 Wohngemeinschaften mit 142 Plätzen (vgl. Tabelle 7.6.2.1.10 und Abb. 7.6.2.1.1).

Tabelle 7.6.2.10

Betreute Wohngemeinschaften nach Bezirksregionen in Steglitz-Zehlendorf (Stand April 2009)

Bezirksregion Schloßstraße Albrechtstraße Lankwitz Ostpreußendamm Teltower Damm Drakestraße Zehlendorf Südwest Zehlendorf Nord

Anzahl betreuter Wohngemeinschaften 4 4 1 4 6 1 11 1 32

Plätze in betreuten Wohngemeinschaften 29 27 6 24 47 7 88 7 235

43

42, 43

Quelle; Koordinierungsstelle Rund ums Alter in Steglitz-Zehlendorf, eigene Recherchen

155

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.6.2.1.1

Betreute Wohngemeinschaften nach Bezirksregionen in Steglitz-Zehlendorf (Stand April 2009)

100 88

90

7.6 Ambulante und stationäre Pflege
44
44

80

70

60 47

50

40 29 27 24 20 11 10 4 0 Schloßstraße Albrechtstraße Lankwitz Ostpreußendamm Teltower Damm Drakestraße Zehlendorf Südwest Zehlendorf Nord 4 1 7 6 4 6 1 1 7

30

Anzahl betreuter Wohngemeinschaften

Plätze in betreuten Wohngemeinschaften

Quelle; Koordinierungsstelle Rund ums Alter in Steglitz-Zehlendorf, eigene Recherchen

156

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.6.3

Tages- und Kurzzeitpflege

7.6.3.1

Tagespflege

In der Regel sind Tagespflegeeinrichtungen wochentags von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, wobei die Pflegebedürftigen morgens vom Fahrdienst der Einrichtung abgeholt und nachmittags wieder nach Hause zurückgebracht werden. In der Tagespflegeeinrichtung wird die im Einzelfall erforderliche Betreuung und Pflege durch qualifiziertes Fachpersonal gewährleistet und durch weiterführende therapeutische und kulturelle Gruppenangebote (einschließlich der Einnahme gemeinsamer Mahlzeiten) ergänzt. Der Anspruch auf teilstationäre Pflege ist in seinem Umfang abhängig von der Pflegestufe und kann einschließlich seiner im Pflege-Weiterentwicklungsgesetz46 vorgesehenen Dynamisierung aus nachstehender Tabelle 7.6.3.1.1 abgelesen werden.

Tabelle 7.6.3.1.1 Entwicklung der Pflegesachleistungen bis 2012 je Kalendermonat in EUR
Pflegestufe Stufe I Stufe II Stufe III
47

31.12.2007 ab 01.07.2008 384,00 420,00 921,00 980,00 1.432,00 1.470,00

ab 01.01.2010 440,00 1.040,00 1.510,00

ab 01.01.2012 450,00 1.100,00 1.550,00

Die pflegebedingten Aufwendungen der teilstationären Pflege, die Aufwendungen der sozialen Betreuung sowie die in der Einrichtung notwendigen Aufwendungen für die medizinische Behandlungspflege werden im Rahmen der Leistungsbeträge von der Pflegekasse übernommen, wobei Pflegebedürftige analog den Bestimmungen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes seit dem 01.07.2008 Ansprüche auf Tagespflege, Pflegegeld und Pflegesachleistungen miteinander kombinieren können. Dabei dürfen die monatlichen Aufwendungen 150% des für die jeweilige Pflegestufe vorgesehenen Höchstbetrages nicht übersteigen. Soweit die Aufwendungen für Tagespflege 50% des Gesamtleistungsanspruchs (150%) nicht übersteigen, verbleibt dem Pflegebedürftigen der volle Anspruch auf Pflegegeld bzw. Pflegesachleistungen. Der Anspruch auf Pflegegeld bzw. Pflegesachleistungen mindert sich entsprechend in dem Umfang, wie die Aufwendungen für Tagespflege mehr als 50% des Gesamtleistungsvolumens (150%) übersteigen.

45

Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung in der Fassung des Gesetzes zur Einordnung des Sozialhilferechts in das Sozialgesetzbuch vom 27. Dezember 2003, BGBl. I S. 3022 46, 47 Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung (Pflege-Weiterentwicklungsgesetz) vom 28. Mai 2008, Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 20

157

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Pflegebedürftige haben Anspruch auf teilstationäre Pflege in Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege, wenn häusliche Pflege nicht in ausreichendem Umfang sichergestellt werden kann oder wenn dies zur Ergänzung oder Stärkung der häuslichen Pflege erforderlich ist (§ 41 SGB XI).45 Tages- und Nachtpflege ist insofern ein besonderes Pflegeangebot, welches einen mehrstündigen täglichen Aufenthalt in einer Tagespflegeeinrichtung mit dem Verbleiben in dem eigenen und dem bekannten Wohnumfeld kombiniert. Voraussetzung für die Aufnahme in einer Tagespflegeeinrichtung ist, dass der Pflegebedürftige transportfähig und nicht bettlägerig ist.

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Die Kosten für die Unterbringung in einer Tagespflegeeinrichtung werden nach Tagessätzen abgerechnet, die je nach Anbieter unterschiedlich hoch sind. Im Juni 2008 gab es in Steglitz-Zehlendorf sieben Tagespflgeeinrichtungen mit insgesamt 99 Plätzen (siehe Tabelle 7.6.3.1.2).
7.6 Ambulante und stationäre Pflege
48

Tabelle 7.6.3.1.2 Tagespflegeeinrichtungen in Steglitz-Zehlendorf (Stand Juni 2008)

Einrichtung

Adresse

Anzahl der Betreuungs plätze

Öffnungszeiten

Spezialisierung

Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie

Bezirksregion

Planungsraum

Region A Senioren Tagesstätte Bethanien

Paulsenstr. 5-6 12163 Berlin

20

Gerontopsychiatrische Tagespflegestätte im Haus Katharina

Lutherstr. 7a 12167 Berlin

Mo - Fr 08:00-16:00 Uhr ältere Menschen, die Mo - Fr 17:30-24:00 Uhr tagsüber unterstützende Hilfen benötigen feiertags 08:00-14:00 Uhr ältere Menschen mit Demenz, Depressionen und anderen psych. Mo - Fr 08:00-16:30 Uhr Beeinträchtigungen sowie sonst. Pflegebedürftige ältere Menschen mit dementiellen oder Mo - Fr 09:00-17:00 Uhr anderen psychischen und physischen Erkrankungen

Schloßstraße ja Albrechtstraße ja

Fichtenberg

Mittelstraße

Reha-SteglitzTagespflegestätte für ältere Menschen

Selerweg 37-39 12169 Berlin 20

Albrechtstraße ja

Bergstraße

Region B Gerontopsychiatrische Tagespflegestätte "Wintergarten" Gerontopsychiatrische Tagespflegestätte "ANNA-CHARLOTTE"

Gallwitzallee 6 12249 Berlin Langestr. 1 12209 Berlin

15

14

ältere Menschen mit Mo - Do 08:00-16:00 Uhr seelischen und Fr 08:00-14:00 Uhr psychischen Problemen Gerontopsychiatrische, hirnorganische Mo - Do 08:00-16:00 Uhr Erkrankungen, Psychosen Fr 08:00-14:00 Uhr und Neurosen

Lankwitz ja

Lankwitz Kirche

Ostpreußendamm Oberhofer Platz ja

Region C Tagespflege "Haus Sonnenschein" im Ev. Seniorenzentrum "Schönow" Region D Hildegard Gräfin von Koenigsmarck-Stiftung

Teltower Damm 193 14167 Berlin

15

Mo - Fr 08:30-16:30 Uhr

ältere Menschen mit Mehrfacherkrankungen und/oder psychischen Einschränkungen

Teltower Damm ja

Teltower Damm

Limastr. 32 14163 Berlin 15

ältere Menschen mit Mehrfacherkrankungen Mo - Do 08:30-16:30 Uhr und Fr u. Sa 08:30-15:30 Uhr gerontopsychiatrischen Beeinträchtigungen

Zehlendorf Nord ja

Krumme Lanke

48

Quelle: Koordinierungsstelle Rund ums Alter, Pflegeeinrichtungen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf

158

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.6.3.2

Kurzzeitpflege

Darüber hinaus können auf Grundlage des § 39 SGB XI (Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson)50 ebenfalls Leistungen beantragt werden, wenn die Pflegeperson die Pflege vorübergehend nicht ausführen kann (z.B. wegen Krankheit oder Erholungsurlaub). Der jährliche Höchstbetrag für Leistungen der Verhinderungspflege beträgt ebenfalls 1.432,00 EUR (Stand 31.12.2007) und wird in gleicher Weise dynamisiert wie der Leistungsanspruch auf Kurzzeitpflege. Kurzzeitpflegeeinrichtungen sind vollstationäre Einrichtungen und gewährleisten genau wie Pflegeheime eine bedarfsgerechte Betreuung und Pflege rund um die Uhr. Von Pflegeheimen unterscheiden sie sich nur dadurch, dass der Aufnahmezeitraum von vornherein begrenzt ist. In Steglitz-Zehlendorf gab es im Juni 2008 vier Kurzzeitpflegeeinrichtungen mit 61 Plätzen (siehe Tabelle 7.6.3.2.1).

Tabelle 7.6.3.2.1 Kurzzeitpflegeeinrichtungen in Steglitz-Zehlendorf (Stand Juni 2008)
Einrichtung Adresse Anzahl der Betreuungs plätze Leistungen Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie Bezirksregion Planungsraum

Region A Kurzzeitpflege am Botanischen Garten

Schmidt-Ott-Straße 9 12165 Berlin

13

Grund- und Behandlungspflege, Betreuungs- und Beschäftigungsangebote,

Schloßstraße ja

Fichtenberg

Region B Region C Kurzzeitpflege im Ev. Seniorenzentrum "Schönow"

Teltower Damm 193 14167 Berlin

19

Grund- und Behandlungspflege, Beschäftigungs- und Freizeitangebote Grund- und Behandlungspflege, Betreuungs- und Beschäftigungsangebote Grund- und Behandlungspflege, Beschäftigungs- und Freizeitangebote

Teltower Damm ja

Teltower Damm

Region D Kurzzeitpflegeeinrichtung Potsdamer Chaussee 68 A der Diakoniestation 14129 Berlin Zehlendorf-West gGmbH Kurzzeitpflege Waldfriede Argentinische Allee 40 14163 Berlin

Zehlendorf Südwest ja Zehlendorf Nord ja

Düppel

15

Krumme Lanke

14

51

49, 50

51

Quelle: Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung in der Fassung des Gesetzes zur Einordnung des Sozialhilferechts in das Sozialgesetzbuch vom 27. Dezember 2003, BGBl. I, S. 3022 Quelle: Koordinierungsstelle Rund ums Alter, Pflegeeinrichtungen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf

159

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Wenn häusliche Pflege nicht oder nicht im erforderlichen Umfang erbracht werden kann und auch teilstationäre Pflege nicht ausreicht, besteht nach dem Pflegeversicherungsgesetz Anspruch auf Pflege in einer vollstationären Einrichtung (§ 42 Abs. 1 SGB XI). 49 Die Voraussetzungen für eine Kurzzeitpflege sind immer dann gegeben, wenn diese für eine Übergangszeit im Anschluss an eine stationäre Behandlung des Pflegebedürftigen oder in sonstigen Krisensituationen, in denen vorübergehend häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich oder nicht ausreichend ist (z.B. Krankheit oder Urlaub der Pflegeperson, Umbau oder Renovierung der Wohnung etc.). Der Anspruch auf Kurzzeitpflege ist auf vier Wochen pro Kalenderjahr beschränkt, wobei die Pflegekasse die pflegebedingten Aufwendungen, die Aufwendungen für die soziale Betreuung sowie für die medizinische Behandlungspflege im Gesamtumfang von bis zu 1.432,00 EUR (Stand 31.12.2007) im Kalenderjahr übernimmt. Der Leistungsrahmen für die Kurzzeitpflege wird ab dem 01.07.2008 schrittweise auf 1.470,00 EUR (01.07.2008), 1.510,00 EUR (ab 01.01.2010) und 1.550,00 EUR (ab 01.01.2012) pro Kalenderjahr angehoben.

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

160

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.6.4

Stationäre Pflege

Tabelle 7.6.4.1

Dynamisierung der Leistungen bei der vollstationären Pflege bis 2012 je Kalendermonat in EUR
31.12.2007 1432,00 1688,00 ab 01.07.2008 ab 01.01.2010 ab 01.01.2012 1470,00 1510,00 1550,00 1750,00 1825,00 1918,00

P fleg estu fe S tufe III S tufe III H ärtefall
53

Übersteigen die tatsächlichen Kosten für den Pflegeplatz den Betrag, welchen der Heimbewohner aus Leistungen der Pflegeversicherung sowie ggf. aus eigenem Einkommen und Vermögen aufbringen kann, so können unter bestimmten Voraussetzungen Kosten vom zuständigen Sozialhilfeträger übernommen werden. Zuständig für die Leistungsgewährung ist derjenige Sozialhilfeträger, in dessen Zuständigkeitsbereich die betreffende Person vor der Heimaufnahme ihren ständigen Wohnsitz hatte.

Hilfe zur Pflege Die Hilfe zur Pflege umfasst dabei nach § 61 Sozialgesetzbuch - 12. Buch (SGB XII)54 sowohl die Kurzzeitpflege als auch die vollstationäre Pflege. Anspruch auf vollstationäre Hilfe zur Pflege haben Personen, die auf Dauer voraussichtlich für mindestens sechs Monate wegen einer körperlichen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens in erheblichem oder höheren Maß der Hilfe bedürfen. Bei der Kurzzeitpflege von max. vier Wochen im Jahr handelt es sich um Pflege in einer vollstationären Einrichtung für eine Übergangszeit im Anschluss an eine stationäre Behandlung oder in Krisensituationen.

51

Sozialgesetzbuch (SGB) Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung in der Fassung des Gesetzes zur Einordnung des Sozialhilferechts in das Sozialgesetzbuch vom 27. Dezember 2003, BGBl. I S. 3022 52, 53 Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung (Pflege-Weiterentwicklungsgesetz) vom 28. Mai 2008, Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008 Teil I Nr. 20 54 Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch - Sozialhilfe in der Fassung des Gesetzes zur Einordnung des Sozialhilferechts in das Sozialgesetzbuch vom 27. Dezember 2003, BGBl. I S. 3022

161

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Pflegebedürftige Personen haben Anspruch auf Pflege in vollstationären Einrichtungen, wenn häusliche Pflege nicht möglich ist oder wegen der Besonderheit des Einzelfalls nicht in Betracht kommt (§ 43 Abs. 1 SGB XI)51. Die Pflegeversicherung übernimmt die Kosten für die pflegebedingten Aufwendungen, die Aufwendungen für medizinische Behandlungspflege sowie die Aufwendungen für die soziale Betreuung von Heimbewohnern, bei denen eine entsprechende Einstufung nach dem SGB XI vorliegt. Die Höhe der Kostenübernahme richtet sich nach der im Einzelfall bewilligten Pflegestufe, die 1.023,00 EUR in Pflegestufe I, 1.279,00 EUR in Pflegestufe II, 1.470,00 EUR in Pflegestufe III bzw. bis zu 1.750,00 EUR bei Härtefällen beträgt (01.07.2008). Das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz52 sieht für die Leistungsgewährung im stationären Bereich bei den Pflegestufen III sowie in Härtefällen eine Dynamisierung vor, die nachstehender Tabelle 7.6.4.1 entnommen werden kann (für die Pflegestufen I und II ist keine Anpassung vorgesehen).

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Notwendiger Lebensunterhalt in Einrichtungen Neben der Hilfe zur Pflege haben Hilfebedürftige bei der Unterbringung in Pflegeheimen (§ 35 SGB XII - Notwendiger Lebensunterhalt in Einrichtungen) im Rahmen der Hilfe zum Lebensunterhalt Anspruch auf Leistungen für Unterkunft und Heizung in angemessenem Umfang. Der notwendige Lebensunterhalt in Einrichtungen umfasst auch Bekleidung sowie einen Barbetrag für persönliche Bedürfnisse des täglichen Lebens.
7.6 Ambulante und stationäre Pflege
55 56, 57

Personen, die ihren notwendigen Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen beschaffen können und die das 65. Lebensjahr vollendet haben oder voll erwerbsgemindert im Sinne des § 43 Abs. 2 des Sechsten Buches Sozialgesetzbuch sind, haben Anspruch auf Leistungen der bedarfsorientierten Grundsicherung nach dem 4. Kapitel SGB XII. Aufwendungen für Unterkunft und Heizung in angemessenem Umfang werden dann im Rahmen der bedarfsorientierten Grundsicherung erbracht.

Pflegeheime in Steglitz-Zehlendorf Am 31.12.2007 gab es in Steglitz-Zehlendorf 58 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit insgesamt 4.622 Plätzen. Im Vergleich mit der Bestandsaufnahme vom 31.12.200455 (60 Pflegeheime mit 4.599 Plätzen am 31.12.2004) ist das Kontingent an vorhandenen Plätzen und Einrichtungen nahezu unverändert geblieben. In der Berliner Pflegelandschaft nimmt der Bezirk damit eine herausragende Stellung ein. Die von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales56 mit Datum vom 01.01.2008 für Berlin ermittelte Kapazität in Langzeitpflegeinrichtungen mit Versorgungsvertrag beziffert sich auf insgesamt 31.586 Plätze in 286 Einrichtungen. Mit ausgewiesenen 4.729 Plätzen in 57 Einrichtungen liegt das Kapazitätsniveau in Steglitz-Zehlendorf mit Abstand über dem der anderen Bezirke. Der von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales diesbezüglich ermittelte Gesamtbedarf für 2010 wird für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf mit 3.501 Pflegeheimplätzen bemessen. Daraus ergibt sich eine rechnerische Überversorgung von 1.228 Plätzen57. Nachstehende Tabellen geben einen Überblick über die in den einzelnen Bezirksregionen vorhandenen Pflegeeinrichtungen mit ausgewählten Merkmalen.

Quelle: Sozialatlas Steglitz-Zehlendorf 2005, S. 145 ff. Quelle: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, ID16/34/Übersicht Langzeitpflegeplätze nach Bezirken

162

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.6.4.2
Einrichtung

Vollstationäre Pflegeeinrichtungen Bezirksregion Schloßstraße am 31.12.2007
Plätze Bewohner am 31.12.2007 Bewohner mit laufenden Sozialhilfeleistungen Bewohner mit Leistungen Mitglied im Verbund für nach dem Altenhilfe und PflegeversicherungsGerontopsychiatrie gesetz, die keine SGB XIILeistungen erhalten 29 ja Betreuungsschwerpunkte Planungsraum

Haus Fichteneck Ermannstr. 25 12163 Berlin Sophienhaus Bethanien Paulsenstr. 5-6 12163 Berlin Haus Fichtenberg Carl-Heinrich-Becker-Weg 27-29 12165 Berlin Seniorenpflegeheim Steglitz Grunewaldstr. 39 12165 Berlin Summe

58

42

13

Nein Geschützter und zertifizierter Wohnbereich für Menschen mit Demenz (nach Prof. Erwin Böhm) *

Fichtenberg

103

100

28

72

Fichtenberg

46

45

33

2

ja

Fichtenberg

54 261

54 241

24 98

30 133

Pflegekonzept für Personen mit Demenz (nicht zertifiziert)

Fichtenberg

* Ganzheitliches Pflegemodell: Verstehenlernen des Verhaltens des zu Pflegenden durch Auseinandersetzung mit seiner Biographie und Einbeziehung dieses Verständnisses in die Pflege ** Berliner Projekt: Effiziente Verzahnung ambulanter medizinischer und therapeutischer Betreuung sowie stationärer Pflege für Pflegebedürftige, die einer ständigen mediz. Betreuung, aber keiner Krankenhausbehandlung, bedürfen (Wirtschaftlichkeit durch Vermeidung von Krankenhauseinweisungen).

58

Tabelle 7.6.4.3

Vollstationäre Pflegeeinrichtungen Bezirksregion Albrechtstraße am 31.12.2007

Einrichtung

Plätze

Bewohner am 31.12.2007

Bewohner mit laufenden Sozialhilfeleistungen

Alten- und Pflegeheim Dr. Ruf und Manthei Steglitzer Damm 69-69a 12169 Berlin Blindenwohnstätten KnieseHaus Stindestr. 25-26 12167 Berlin Vivantes Senioren Centrum Am Stadtpark Stindestr. 31 12167 Berlin Lutherstift Lutherstr. 7 12167 Berlin Haus der Betreuung und Pflege Steglitz Albrechtstr. 28 12167 Berlin Summe Domicil -Seniorenheim Bergstraße GmbH* Altmarkstr. 27 12169 Berlin Summe *Eröffnung 15.07.2008

Bewohner mit Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz, die keine SGB XIILeistungen erhalten 20

Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie

Betreuungsschwerpunkte

Planungsraum

36

22

2

Nein

Munsterdamm

78

Für Blinde und Sehbehinderte

Stadtpark

136

130

44

86

ja

Spezielle Betreuung für Demenzkranke Gerontopsychiatrischer Betreuungsschwerpunkt; auch Bewohner mit Weglauftendenzen

Mittelstraße

63

62

15

2

ja

Mittelstraße

50 363 181 544

47 261

27 88

1 109

ja

Nein

Mittelstraße

Extra Wohnbereich für Demenzerkrankte

Bismarckstraße

59

58, 59

Quelle: Koordinierungsstelle Rund ums Alter, Pflegeeinrichtungen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf; Befragung der Einrichtungsträger

163

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Menschen mit psychischer Erkrankung; Mitlgliedseinrichtung "Berliner Projekt" **

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.6.4.4

Vollstationäre Pflegeeinrichtungen Bezirksregion Lankwitz am 31.12.2007

Einrichtung

Plätze

Bewohner am 31.12.2007

Bewohner mit laufenden Sozialhilfeleistungen

Bewohner mit Leistungen Mitglied im Verbund für nach dem Altenhilfe und PflegeversicherungsGerontopsychiatrie gesetz, die keine SGB XIILeistungen erhalten 47 ja

Betreuungsschwerpunkte

Planungsraum

Vitanas Senioren Centrum Kastanienhof Bruno-Walter-Str. 4-6 12247 Berlin Wohnpflegezentrum Steglitz Haus Leonore Leonorenstr. 17-33 12247 Berlin Seniorenpflegeheim Käthe Kollwitz Kaulbachstr. 63-67 12247 Berlin HPW-Seniorenpflegeheim Sanatorium West Dessauerstr. 1 12247 Berlin Alten- und Pflegeheim Walke Gallwitzallee 123-143 12249 Berlin Vitanas Senioren Centrum Rosengarten Preysingstr. 40 12249 Berlin Summe

89

86

26

Spezielle Betreuung für Demenzkranke und Bewohner mit Weglauftendenzen

7.6 Ambulante und stationäre Pflege
60, 61

Kompomistenviertel

220

218

108

110

ja

Zwei Bereiche für Demenzkranke

Kompomistenviertel

112

111

33

3

ja

Nein Wachkomastation, geriatrisch palliativer Wohnbereich, "Hausgemeinschaftsprinzip" im gerontopsychiatrischen Wohnbereich Spezialisierung auf psychiatrische Krankheitsbilder und Bewohner mit Weglauftendenzen Wachkoma-, Schlaganfall- und Langzeitbeatmungspatienten, Pflegekonzept nach Krohwinkel und Böhm*

Kompomistenviertel

180

133

62

71

ja

Gemeindepark Lankwitz

45

Gemeindepark Lankwitz

165 811

129 677

84 313

45 276

ja

Gemeindepark Lankwitz

* Pflegekonzept Prof. Böhm: Siehe unter Schloßstraße

60

Tabelle 7.6.4.5

Vollstationäre Pflegeeinrichtungen Bezirksregion Ostpreußendamm am 31.12.2007

Einrichtung

Plätze Bewohner am 31.12.2007

Bewohner mit laufenden Sozialhilfeleistungen

Bewohner mit Leistungen Mitglied im Verbund für nach dem Altenhilfe und PflegeversicherungsGerontopsychiatrie gesetz, die keine SGB XIILeistungen erhalten 1 ja

Betreuungsschwerpunkte

Planungsraum

Senioren Centrum Am Bäkepark Bahnhofstr. 29 12207 Berlin Curanum Alten- und Pflegeheim Botthstraße Boothstr. 17 12207 Berlin Seniorenpflegeheim Haus Rothenburg Herwartstr. 15 12207 Berlin Curanum Krankenheim Ruhesitz am Wannsee Alten- und Pflegeheim Jungfernstieg Jungfernstieg 18 12207 Berlin Seniorenheim am Jungfernstieg GmbH Jungfernstieg 24-24a 12207 Berlin Privat-Hospital Königsberger Straße Königsberger Str. 36a 12207 Berlin Seniorenzentrum Bethel Lichterfelde Promenadenstr. 6-7 12207 Berlin Seniorenzentrum Lichterfelder Ring Lichterfelder Ring 197 12209 Berlin Summe

92

89

32

Nein

Königsberger Straße

74

46

19

2

ja

Nein

Königsberger Straße

18

18

5

13

ja

Nein

Königsberger Straße

48

40

19

1

ja

Nein

Königsberger Straße

50

43

10

33

Nein

Königsberger Straße

130

129

120

7

Teilnahme am "Berliner Projekt" *, Heim für Bewohner mit schweren Königsberger Straße psychiatrischen Erkrankungen und Behinderungen

60

52

15

ja

Teilnahme am "Berliner Projekt" * Königsberger Straße

168 640

135 552

35 255

1 58

ja

Geschützte Wohngruppe für Menschen mit Demenz

Schütte-Lanz-Straße

61

Quelle: Koordinierungsstelle Rund ums Alter, Pflegeeinrichtungen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf; Befragung der Einrichtungsträger

164

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.6.4.6

Vollstationäre Pflegeeinrichtungen Bezirksregion Teltower Damm am 31.12.2007

Einrichtung

Plätze

Bewohner am 31.12.2007

Bewohner mit laufenden Sozialhilfeleistungen

34

31

10

19

ja

Personen mit Demenz und Weglauftendenzen Wohngruppen auch für Bewohner mit Demenz Gerontopsychiatrische Betreuung, abgeschlossene Wohngruppe für Demenzkranke spezieller Wohnbereich für Demenzkranke bevorzugte Aufnahme ehemals Rasseverfolgter, Wohneinheit für Demenzkranke Wohnbereich für Menschen im Wachkoma

Zehlendorf-Mitte

60

ja

Zehlendorf-Mitte

180

159

59

100

ja

Teltower Damm

Seniorenhaus Arche* Adolfstr. 20 14165 Berlin Heinrich- und MargareteGrüber-Haus Teltower Damm 124 14167 Berlin Evangelisches Pflegewohnheim Schönow Teltower Damm 195-201 14167 Berlin Pflegewohnheim Haus Luther Teltower Damm 197 14167 Berlin Summe *Eröffnung Dezember 2007

100

ja

Teltower Damm

70

60

15

2

Teltower Damm

113

111

43

68

ja

Teltower Damm

92 702

67 469

29 175

38 230

ja

Nein

Teltower Damm

62

Tabelle 7.6.4.7

Vollstationäre Pflegeeinrichtungen Bezirksregion Drakestraße am 31.12.2007

Einrichtung

Plätze

Bewohner am 31.12.2007

Bewohner mit laufenden Sozialhilfeleistungen

Bewohner mit Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz, die keine SGB XIILeistungen erhalten 26

Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie

Betreuungsschwerpunkte

Planungsraum

Aquinata-Pflegeheim Knesebeckstr. 1 12205 Berlin Seniorenresidenzen Bürgerpark Haus Steglitz Klingsorstr. 121 12203 Berlin Johanniterheime Berlin Hospital Finckensteinallee 125 12205 Berlin Johanniterheime Berlin Seniorenheim Finckensteinallee 125 12205 Berlin Haus Wiesengrund Pinnauweg 15-17 14167 Berlin Seniorenheim Bellack Hindenburgdamm 137 12203 Berlin Aquinata-Pflegeheim Pfleidererstr. 3-4 12205 Berlin Alba Langenskjöld Heim* Weddingenweg 69 a 12205 Berlin Summe *geschlossen ab 01.01.2009

47

40

14

Nein

Botanischer Garten

180

129

56

73

ja

Nein

Hindenburgdamm

43

35

11

24

Nein

Schweizer Viertel

107

93

11

82

Nein

Schweizer Viertel

105

Personen mit Weglauftendenz Nur psychisch- und alkohlkranke Bewohner Personen mit Weglauftendenz

Schweizer Viertel

19

19

17

19

Augustaplatz

74

59

28

31

Lichterfelde-West

51 626

36 375

14 137

22 255

Nein

Lichterfelde-West

63

62, 63

Quelle: Koordinierungsstelle Rund ums Alter, Pflegeeinrichtungen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf; Befragung der Einrichtungsträger

165

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Haus der Betreuung und Pflege Seniorenheim Albert Ilnitzky Hohenzollernstr. 8-10 14163 Berlin Pensionsheim Lindenhof Hohenzollernstr. 8-10 14163 Berlin Villa Grüntal* Seehofstr. 12 14169 Berlin Residenz Zehlendorf Claszeile 40 14165 Berlin

Bewohner mit Leistungen Mitglied im Verbund für nach dem Altenhilfe und PflegeversicherungsGerontopsychiatrie gesetz, die keine SGB XIILeistungen erhalten

Betreuungsschwerpunkte

Planungsraum

53

41

19

3

ja

Nein

Zehlendorf-Mitte

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.6.4.8

Vollstationäre Pflegeeinrichtungen Bezirksregion Zehlendorf Südwest am 31.12.2007

Einrichtung

Plätze

Bewohner am 31.12.2007

Bewohner mit laufenden Sozialhilfeleistungen

Bewohner mit Leistungen Mitglied im Verbund für nach dem Altenhilfe und PflegeversicherungsGerontopsychiatrie gesetz, die keine SGB XIILeistungen erhalten 2 ja

Betreuungsschwerpunkte

Planungsraum

7.6 Ambulante und stationäre Pflege
45, 46

Curanum Psychiatrische Pflegeeinrichtung Am Wannsee Am Sandwerder 43 14109 Berlin Vitanas Senioren Centrum Schäferberg Königstr. 25-27 14109 Berlin Pflegeheim Dorotheenstraße Dorotheenstr. 2 14109 Berlin Seniorenheim König Libellenstr. 15-18 14129 Berlin Haus Waldow Cimbernstr. 36 14129 Berlin Diakonissenhaus und Altenheim Reifträgerweg 1-5 14129 Berlin Haus der Betreuung und Pflege Schlachtensee Spanische Allee 8 14129 Berlin Pflegewohnheim Hubertus Spanische Allee, 10-14 14129 Berlin Summe

85

79

65

Chronisch psyschisch Kranke ab 35 Jahre, Gerontopsychiatrie Speziell zertifizierter Wohnbereich für Menschen mit Demenz nach Prof. Böhm* Überwiegend demenziell Erkrankte und Menschen mit Korsakow Syndrom Wohnbereich für Menschen mit Demenz, Palliative Pflege Aufnahme von gerontopsychiatrisch veränderten/ erkrankten Personen Nein

Wannsee

123

113

39

74

ja

Wannsee

40

31

20

11

ja

Wannsee

70

65

35

4

ja

Nikolassee

28

22

12

10

ja

Nikolassee

40

39

11

1

Nikolassee

54

51

28

0

ja

Nein

Nikolassee

28 468

29 429

6 216

23 125

Nein

Nikolassee

* Pflegekonzept Prof. Böhm: Siehe unter Schloßstraße

64

Tabelle 7.6.4.9

Vollstationäre Pflegeeinrichtungen Bezirksregion Zehlendorf Nord am 31.12.2007

Einrichtung

Plätze

Bewohner am 31.12.2007

Bewohner mit laufenden Sozialhilfeleistungen

Bewohner mit Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz, die keine SGB XIILeistungen erhalten 19

Mitglied im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie

Betreuungsschwerpunkte

Planungsraum

Evangeline Booth Haus Goethestr. 17-21 14163 Berlin Pflegezentrum Schlachtensee Kirchblick 8 14129 Berlin Waldsee Privatheim GmbH Matterhornstr. 12 14163 Berlin Seniorenhaus am Rhumeweg GmbH Rhumeweg 32 14163 Berlin Haus Birkenhof Uta Eigner GbR Lindenthaler Allee 20 14163 Berlin Pflegeheim Haus Riemeisterfenn Riemeisterstr. 1 14169 Berlin

51

38

19

Bewohner mit Apallischem Syndrom, Bewohner mit Weglauftendenzen ja Bewohner mit körperlicher oder geistiger Behinderung Bewohner mit Weglauftendenzen Behüteter Bereich für an Demenz erkrankte Senioren

Krumme Lanke

72

55

19

36

Krumme Lanke

23

23

9

14

ja

Krumme Lanke

65

59

26

2

ja

Krumme Lanke

27

27

18

9

Nein Spezialisierung auf Gerontopsychiatrie, Alzheimer Kranke und demenziell erkrankte Bewohner Schwerpunkt: medizinische Behandlungspflege durch festangestellte Ärzte und Therapeuten Nein stationäre FachPflegeeinrichtung für Patienten mit Multipler Sklerose ja separater W ohnbereich für demenziell erkrankte Bewohner Gerontopsychiatrische Pflegeeinrichtungen für Frauen

Fischerhüttenstraße

75

57

25

32

Zehlendorf-Eiche

Haus der Betreuung und Pflege Haus Nansen Berliner Str. 11 14169 Berlin Rosenhof Berlin Zehlendorf W infriedstr. 6 14169 Berlin Seniorenzentrum Curamus Ladenbergstr. 6-8 14195 Berlin Residenz Dahlem Clayallee 54-56 14195 Berlin Krankenheim Finckenhof Lenzeallee 15-17 14195 Berlin Summe

118

96

38

58

ja

Zehlendorf-Eiche

39

21

0

20

Zehlendorf-Eiche

65

44

28

4

Thielallee

156

76

22

54

Dahlem

60 751

56 552

42 246

14 262

ja

Dahlem

65

Quelle: Koordinierungsstelle Rund ums Alter, Pflegeeinrichtungen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf; Befragung der Einrichtungsträger

166

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Befragung der Einrichtungsträger Um Informationen über die Bewohnerstruktur bezüglich des Leistungsempfangs nach dem SGB XII einerseits und die Kapazitätsauslastung der Einrichtungen andererseits zu erhalten, ist eine Befragung der Einrichtungsträger (vollstationäre Dauerpflegeeinrichtungen) durchgeführt worden. Um Vergleiche mit der Trägerbefragung 200466 ziehen zu können, ist das Befragungsschema bis auf wenige Ausnahmen unverändert für die Erarbeitung der Bestandsanalyse 2007 übernommen worden. Die Beteiligung an der Trägerbefragung 2007 war mit einer Rücklaufquote von 91,4% der Heime mit 91,6% des gesamten Pflegeplatzbestandes erfreulich gut.
7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Kapazitätsauslastung der Pflegeheime Die Auslastung der Steglitz-Zehlendorfer Pflegeheime war insgesamt gesehen hoch. Am 31.12.2007 waren 85,4% der verfügbaren Plätze belegt (Abb. 7.6.4.1). Im Vergleich zur Trägerbefragung 200467 (Auslastungsgrad = 90,4%) ist jedoch ein geringer Auslastungsrückgang (-5,5%) zu beobachten.

Abb. 7.6.4.1 Auslastungsgrad Steglitz-Zehlendorfer Pflegeheime am 31.12.2007

nicht belegte Plätze 14,6%

belegte Plätze 85,4%

68

66, 67 68

Quelle: Sozialatlas Steglitz-Zehlendorf 2005, S. 145 ff. Quelle: Befragung der Einrichtungsträger, eigene Berechnungen

167

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Leistungsbezug von Sozialhilfe und Grundsicherung Der Anteil an Selbstzahlern in Steglitz-Zehlendorfer Pflegeheimen lag am 31.12.2007 bei 57,4% und fiel damit geringfügig niedriger aus (-1,4%) als bei der Vergleichserhebung 2004 (Anteil Selbstzahler am 31.12.2004 = 58,2%). Im Leistungsbezug von Sozialhilfe/Grundsicherung standen demnach 42,6% der Heimbewohner (vgl. Abb. 7.6.4.2).
7.6 Ambulante und stationäre Pflege
69

Abb. 7.6.4.2

Anteil an Sozialleistungsempfängern an allen Bewohnern von Pflegeheimen in Steglitz-Zehlendorf am 31.12.2007

Empfänger von Sozialhilfe/Grundsicherung 42,6%

Selbstzahler 57,4%

69

Leistungen der Pflegeversicherung Mit 57,4% an Selbstzahlern ist der Anteil von Bewohnern, welche die Kosten für ihren Pflegeheimplatz selbst finanzieren, angesichts der hohen Aufwendungen für einen Heimplatz verhältnismäßig groß. Um herauszufinden, in welchem Umfang die gesetzliche Pflegeversicherung dazu beigetragen hat, die Inanspruchnahme von Sozialhilfeleistungen bei der Heimaufnahme zu vermeiden, ist explizit die Anzahl von Bewohner/-innen ermittelt worden, welche Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI) erhalten, aber nicht im Sozialhilfeleistungs- /Grundsicherungsbezug (SGB XII) stehen. Wie die Abb. 7.6.4.3 zeigt, standen knapp drei Viertel (70,8%) aller Selbstzahler in SteglitzZehlendorfer Pflegeeinrichtungen im Leistungsbezug nach dem Pflegeversichgerungsgesetz (SGB XI), ohne dass sie gleichzeitig Sozialhilfe (SGB XII) bezogen. Das bedeutet, dass der Anteil an Personen, welche ihre Heimkosten ausschließlich selbst trugen und keine Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz erhielten, bei lediglich 16,7% lag. Anders formuliert: Ohne die Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz müssten 83,3% der Pflegeheimplätze durch Sozialhilfeleistungen ganz oder teilweise finanziert werden. Damit trägt die gesetzliche Pflegeversicherung in erheblichem Maße zur Vermeidung der Inanspruchnahme von Sozialhilfeleistungen bei.

Quelle: Befragung der Einrichtungsträger, eigene Berechnungen

168

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.6.4.3 Selbstzahler in Steglitz-Zehlendorfer Pflegeheimen mit und ohne Leistungsbezug nach dem Pflegeversicherungsgesetz am 31.12.2007

Selbstzahler mit Leistungsbezug nach dem Pflegeversicherungsgesetz 70,8%

70

Alters- und Bewohnerstruktur sowie Geschlechterverteilung von Sozialleistungsempfängern in Pflegeheimen Der weitaus größte Teil der Sozialleistungsempfänger in Pflegeheimen in Steglitz-Zehlendorf waren am 31.12.2007 nach wie vor Frauen (69,4%; siehe Abb. 7.6.4.4). Allerdings ist der Anteil männlicher Leistungsempfänger im Vergleich zum 31.12.2004 (31.12.2004 = 26,7% ) um 14,6% (31.12.2007 = 30,6% ) angestiegen. Alte und hochbetagte Menschen stellten die dominierende Altersgruppe bei den Sozialleistungsempfängern. Über zwei Drittel (67,1%) der Leistungsempfänger waren über 75 Jahre alt. Damit ist deren Anteil im Vergleich zur Erhebung vom 31.12.2004 um 5,7% angewachsen (2004 = 63,5%). Insgesamt 87,1% der Sozialleistungsbezieher hatten zudem am 31.12.2007 das 65. Lebensjahr vollendet. Im Vergleich zu 2004 ist der Anteil dieser Altersgruppe damit um 5,2% gestiegen. Dementsprechend zurückgegangen ist der Anteil der Altersgruppe unter 65 Jahren an den Sozialleistungsempfängern in Pflegeheimen. Lag er 2004 noch bei 17,2%, so waren es am 31.12.2007 nur noch 12,9% (-25,0%). Möglicherweise spricht das dafür, dass der ambulanten Betreuung Pflegebedürftiger so lange wie möglich der Vorzug vor einer stationären Versorgung gegeben wird.

70

Quelle: Befragung der Einrichtungsträger, eigene Berechnungen

169

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Selbstzahler ohne Leistungsbezug nach dem Pflegversicherungsgesetz 29,2%

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Der Anteil ausländischer Sozialleistungsempfänger in bezirklichen Pflegeheimen ist mit 1,2% ausgesprochen gering und hat sich außerdem gegenüber dem Vergleichsjahr 2004 mehr als halbiert (2004 = 2,8%). Eine denkbare Ursache dafür mag die Etablierung von Pflegeheimen in anderen Bezirken sein, welche sich auf ausgewählte Klientel bestimmter Religions- und/oder Nationalitätszugehörigkeit spezialisiert haben.
7.6 Ambulante und stationäre Pflege
71

Abb. 7.6.4.4 Empfänger von Sozialhilfeleistungen nach Geschlecht in Steglitz-Zehlendorfer Pflegeheimen am 31.12.2007

Leistungsempfänger männlich 30,6%

Leistungsempfängerinnen weiblich 69,4%

71

Quelle: Befragung der Einrichtungsträger, eigene Berechnungen

170

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.6.4.5 Leistungsempfänger in Steglitz-Zehlendorfer Pflegeheimen nach Hauptaltersgruppen am 31.12.2007

unter 50 Jahren 2,3%

50 bis unter 65 Jahre 10,6% 65 bis unter 75 Jahre 20,0%

75 Jahre und älter 67,1%

72

72

Quelle: Befragung der Einrichtungsträger, eigene Berechnungen

171

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.6.4.6 Anteil ausländischer Sozialleistungsempfänger in Steglitz-Zehlendorfer Pflegeheimen am 31.12.2007

7.6 Ambulante und stationäre Pflege
73
73

Anteil ausländischer Sozialleistungsempfänger 1,2%

Anteil deutscher Leistungsempfänger 98,8%

Quelle: Befragung der Einrichtungsträger, eigene Berechnungen

172

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.6.4.7 Betreuungsschwerpunkte und Zielgruppenorientierung in Steglitz-Zehlendorfer Pflegeheimen am 31.12.2007

Aufnahme ehem. Rasseverfolgter Körperlich und geistig Behinderte Bewohner mit Apallischem Syndrom Blinde und Sehbehinderte Multiple Sklerose Patienten Alkoholkranke/Korsakow Syndrom "Berliner Projekt" Schlaganfallpatienten Palliativversorgung Wachkomapatienten Bewohner mit Weglauftendenzen Chron. psychisch Kranke ab 35 Jahren Gerontopsychiatrische Erkrankungen (nur Frauen) Gerontopsychiatrische Erkrankungen Demenzkranke / Alzheimerpatienten Separate Wohnbereiche für Demenzkranke 0

1 1 1 1 1 2 3 1 2 3 8 1 1 8 5 12 2 4 6 8 10 12 14

74

74

Quelle: Befragung der Einrichtungsträger

173

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Betreuungsschwerpunkte in bezirklichen Pflegeheimen Die vollstationäre Pflege ist ein wichtiges und unverzichtbares Instrument bei der Versorgung von älteren Menschen, die ständiger Betreuung und Pflege bedürfen, aber nicht oder nicht mehr ausreichend ambulant betreut werden können. Ursächlich für die Aufnahme in einer Pflegeeinrichtung sind sowohl zunehmende altersbedingte körperliche Beeinträchtigungen und Erkrankungen als auch psychische Erkrankungen und seelische Störungen. Für eine optimale Betreuung sind daher Pflege und Therapie auf die einzelnen Krankheitsbilder abzustimmen sowie die räumlichen (z.B. separate Wohnbereiche) als auch die personellen (Qualifizierung) Voraussetzungen zu schaffen. Das hat dazu geführt, dass sich einzelne Pflegeeinrichtungen auf die Betreuung von Klientel mit spezifischem Versorgungsbedarf spezialisiert haben. Aus nachstehender Abb. 7.6.4.7 kann abgelesen werden, welche besonderen Zielgruppen in Steglitz-Zehlendorfer Pflegeheimen betreut werden und wie groß die Angebotshäufigkeit ist. Dabei ist zu beachten, dass einzelne Einrichtungen teilweise mehrfach spezialisiert sind.

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie Steglitz-Zehlendorf Der Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie wurde 2003 aus der Erkenntnis heraus gegründet, dass Altenhilfe, ambulante und stationäre Pflege, allgemeinärztliche und gerontopsychiatrische Behandlung, kulturelle und komplementäre Angebote nur dann wirksam und für den älteren Menschen sinnvoll nutzbar werden, wenn sie abgestimmt und kooperativ miteinander als Beteiligte in einem auf das Individuum ausgerichteten Hilfeprozess tätig sind. Die dem Verbund angeschlossenen Einrichtungen und Dienstleister wollen in diesem Sinne eine unbürokratische, reibungslose und qualitativ hochwertige Beratung, Information und Versorgung der älteren Menschen gewährleisten, Versorgungslücken schließen und dem Hilfesuchenden und seinen Angehörigen unter Einbeziehung ihrer persönlichen Bedürfnisse alle notwendigen Unterstützungsmöglichkeiten offerieren. Dabei machen die Verbundpartner ihre Angebotsmodule transparent und unterstützen sich gegenseitig durch Beratung und regelmäßigen Informationsaustausch. Durch gemeinschaftlich genutzte Ressourcen sollen Synergieeffekte erzielt und des weiteren einrichtungsübergreifende Qualitätsstandards entwickelt werden. Das breite Spektrum der Dienstleistungsangebote der Verbundpartner und die Koordinierung von Versorgungsleistungen zwischen verschiedenen Einrichtungen und Dienstleistern gewährleisten dabei eine bedarfsgerechte und individuelle Hilfe. Dem Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie Steglitz-Zehlendorf gehören zurzeit an: • • • • • • • • • • • 3 Krankenhäuser Bezirksamt (Abt. Gesundheit, Psychiatriekoordination; Abt. Soziales und Sport) Seniorenvertretung Steglitz-Zehlendorf Berliner Krisendienst Südwest Koordinierungsstelle rund ums Alter Mobilitätshilfedienst Steglitz 18 ambulante Pflegeanbieter 7 Tagespflegeeinrichtungen 4 Kurzzeitpflegeeinrichtungen 1 betreute Wohngemeinschaft 36 Pflegeheime

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Weitere Informationen: Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie Steglitz-Zehlendorf c/o Pflegestützpunkt Johanna Stegen Str. 8 12167 Berlin Telefon: 030/76 90 26 00

Pflegeheime in den Bezirksregionen Wie bereits eingangs erwähnt, ist Steglitz-Zehlendorf aufgrund der Anzahl vorgehaltener Betten in Pflegeeinrichtungen ein Versorgungsschwerpunkt für die vollstationäre Pflege in Berlin. Das bedeutet, dass Steglitz-Zehlendorfer Einrichtungen die Versorgung anderer Bezirke mitübernommen haben. Zwischen Anzahl und Platzkapazität der Pflegeinrichtungen und ihrer Bedeutung für die Versorgung der Bevölkerung im Einzugsgebiet gibt es daher keinen direkten Zusammenhang, zumal die Auswahl eines Heimplatzes nicht unbedingt ausschließlich nach dem Gesichtspunkt der Wohnortnähe sondern nach einer Vielzahl von Auswahlkriterien (z.B. individueller Versorgungsbedarf, Ausstattung und Infrastruktur der Einrichtung, persönliche Befindlichkeiten, etc.) erfolgt.

174

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Der Vollständigkeit halber geben nachfolgende Tabelle 7.6.4.10 und die dazugehörige Abb. 7.6.4.8 Auskunft über Anzahl, Platzkapazität und Vernetzung der Heime im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie in den einzelnen Bezirksregionen. Insgesamt haben sich 36 Pflegeheime mit 3.285 Plätzen dem Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie angeschlossen. Trotz regionaler Unterschiede in den Bezirksregionen sind damit knapp zwei Drittel aller Pflegeheime (61,1%) mit 70,9% alle Pflegeplätze im Verbund organisiert. Tabelle 7.6.4.10 Pflegeheime in Steglitz-Zehlendorf nach Bezirksregionen, Platzkapazität und Vernetzung im Verbund*

Bezirksregion Schloßstraße Albrechtstraße Lankwitz Ostpreußendamm Teltower Damm Drakestraße Zehlendorf Südwest Zehlendorf Nord

Anzahl Pflegeheime 4 5 6 8 8 8 8 11 58

Platzkapazität Platzkapazität in Vernetzung Prozent Verbund* 261 5,6% 2 363 7,9% 3 811 17,5% 5 640 13,8% 6 702 15,2% 7 626 13,5% 1 468 10,1% 6 751 16,2% 6 4622 36

*Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie
75

Abb. 7.6.4.8 Pflegeheimplätze in Steglitz-Zehlendorf nach Bezirksregionen und Grad der Vernetzung der Einrichtungen im Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie

900 811 800 640 700
83,3% 87,5%

100,0%

90,0% 751 80,0%
75,0%

702 626

70,0%

600

75,0%

60,0% 500
60,0%

468
54,5%

50,0%

400

50,0%

363 40,0%

300

261

30,0%

200

20,0%

100

12,5%

10,0%

0 Schloßstraße Albrechtstraße Lankwitz Ostpreußendamm Teltower Damm Drakestraße Zehlendorf Südwest Zehlendorf Nord

0,0%

Platzkapazität

Vernetzungsgrad im Verbund

76

75 76

Quelle: Befragung der Einrichtungsträger Quelle: Befragung der Einrichtungsträger, Verbund für Altenhilfe und Gerontopsychiatrie

175

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.6.5

Hospize

Hospize sind stationäre Pflegeeinrichtungen, welche unheilbar kranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase umfassend betreuen und begleiten. In die ganzheitliche Sterbe- und Trauerbegleitung werden Angehörige - auch über den Tod des Patienten hinaus - mit einbezogen. Aufgenommen werden können Menschen, die an einer schweren, unheilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung leiden, wenn kein Bedarf an einer Krankenhausbehandlung und keine Möglichkeit einer ambulanten Versorgung im häuslichen oder privaten Umfeld (z.B. auch durch ambulante Hospize) besteht. Stationäre Hospize werden über Tagessätze finanziert, welche im Allgemeinen zwischen 200,00 und 250,00 pro Tag liegen. Die für einen Aufenthalt entstehenden Kosten werden von der Krankenkasse, der Pflegekasse und dem Hospizträger zuzüglich eines Eigenanteils des Versicherten getragen, wobei die Krankenkasse die Kosten für die palliativmedizinische Behandlung übernimmt und die Pflegekasse je nach Pflegestufe des Versicherten Leistungen in Höhe der für die vollstationäre Pflege gewährten Sätze erbringt (vgl. 7.5.4 Stationäre Pflege). In Steglitz-Zehlendorf gibt es zwei Hospize, die beide Mitglied in der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Berlin, Deutscher Hospiz- und Palliativ Verband e.V. (www.hospiz-berlin.de) sind. In ein stationäres Hospiz werden Menschen auf ihren Wunsch hin aufgenommen, deren Krankheit aller Wahrscheinlichkeit nach unheilbar und so weit fortgeschritten ist, dass eine Heilung nicht erwartet werden kann und die Lebenserwartung nur noch wenige Monate beträgt. Die Einweisung erfolgt durch den Arzt. Hospiz Schöneberg-Steglitz Kantstr. 16 12169 Berlin Telefon: 768 83-0 Ambulante Leistungen Mehr als 60 ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen begleiten schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen zu Hause oder in einer Einrichtung und stehen für Gespräche und gemeinsame Unternehmungen zur Verfügung. Sie bleiben vor Ort, wenn Angehörige dringende Erledigungen verrichten. Durch diese Begleitung werden Sterbende und ihre Angehörigen darin unterstützt, diese wichtige Lebensphase nach den eigenen Wünschen zu gestalten. Auch in der Zeit der Trauer können diese Kontakte aufrechterhalten werden. Stationäre Leistungen Das in einer Stadtvilla befindliche Hospiz stellt schwerstkranken Menschen, die aus pflegerischen oder familiären Gründen nicht zu Hause versorgt werden können, insgesamt 16 Einzelzimmer mit Dusch- und WC-Bereich zur Verfügung. Durch qualifizierte Pflege und Begleitung sowie sensible Aufmerksamkeit unterstützen geschulte Mitarbeiter Patienten und ihre Angehörigen bei der individuellen Gestaltung dieser letzten Lebensphase.

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Diakonie-Hospiz Wannsee GmbH Königstr. 62b 14109 Berlin Telfon: 80 50 57 02 Ambulante Leistungen • Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen durch Ehrenamtliche - vorrangig in der häuslichen Umgebung als kostenloses Angebot,

176

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

• • • • • • • • •

Stationäre Leistungen Zum stationären Bereich gehören 14 wohnlich eingerichtete Einzelzimmer mit Dusche und WC sowie einem eigenen Zugang zur Terrasse, der sich ein großer Garten anschließt. In einer kleinen Küche besteht für die Angehörigen und Freunde der Patienten die Möglichkeit, Mahlzeiten selbst zuzubereiten, die dann auf Wunsch in einem großen Wohn- und Esszimmer gemeinsam eingenommen werden können. Angehörige und Freunde haben darüber hinaus auch die Gelegenheit, mit im Zimmer oder auch in einem separaten Gästezimmer im Hospiz zu übernachten. Ein Raum der Stille lädt zur Besinnung ein und hilft, innerlich zur Ruhe zu kommen, Kraft zu schöpfen und Vertrauen in das Geschehen zu finden. Haustiere können nach Absprache zum Besuch mitgebracht werden.

7.6.6
•

Zusammenfassung
Die soziale Pflegeversicherung hat sich zu einem bedeutenden Eckpfeiler der sozialen Sicherung entwickelt. Zwischen 1999 und 2007 ist die Zahl der Empfänger von Leistungen der sozialen Pflegeversicherung in Berlin um 18,5% angestiegen. Pflegebedürftige Personen wurden in Berlin überwiegend häuslich versorgt. Knapp drei Viertel aller Leistungsbezieher erhielten im Dezember 2007 Pflegegeld (47,9%) bzw. Leistungen der ambulanten Pflege (23,8%). Lediglich 26,5% der Leistungsbezieher wurden in Einrichtungen der vollstationären Dauerpflege versorgt, womit eine Umsetzung des Vorrangprinzips der häuslichen Pflege durchaus festgestellt werden kann. Über die Hälfte (52,6%) der Leistungsbezieher nach dem Pflegeversicherungsgesetz waren im Dezember 2007 in die Pflegestufe I eingruppiert worden, 34,3% der Leistungsbezieher waren schwer- (Pflegestufe II) und weitere 13,0% schwerstpflegebedürftig (Pflegestufe III). Der Anteil der Frauen war insgesamt gesehen in allen Pflegestufen mehr als doppelt so hoch wie der der Männer. Differenziert man die unterschiedlichen Leistungsarten nach Zuweisung der Pflegestufen, so werden im häuslichen Bereich mit Hilfe von Pflegegeld und ambulanten Pflegeleistungen überwiegend erheblich Pflegebedürftige (Pflegestufe I) versorgt, während sich die Betreuung im stationären Bereich überwiegend auf Schwer- bzw. Schwerstpflegebedürftige fokussiert.

177

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

Ergänzende psychosoziale Unterstützung zu den Angeboten der ambulanten Pflegestationen (keine Pflege), Trauerbegleitung durch Ehrenamtliche (kostenloses Angebot), Persönliche und telefonische Beratungsgespräche, Einjähriger Vorbereitungskurs für die Ehrenamtlichen (Grundlage ist die Kurskonzeption der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) „Verlass mich nicht, wenn ich schwach werde.“), Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Monatlich Offene Abende rund um die Thematik Leben, Krankheit, Sterben, Tod und Trauer (siehe Aktuelles und Termine), Thematische Fortbildungsveranstaltungen für Angehörige von Berufen, die Erfahrungen im Umgang mit Sterbenden erfordern, Unterricht in Schulen, Krankenpflegeschulen, Alteneinrichtungen, Informationsveranstaltungen und Themenabende in Gemeinden.

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

•

Für die ambulante Pflegeversorgung und ggf. zur Unterstützung pflegender Angehöriger gibt es in Steglitz-Zehlendorf zurzeit 32 Pflegedienste und Sozialstationen, die sich bei einer erhöhten Konzentration in den Bezirksregionen Schloßstraße (7 Pflegedienste) und Albrechtstraße (5 Pflegedienste) relativ gleichmäßig und flächendeckend auf die einzelnen Bezirksregionen verteilen. Da die Pflegebedürftigen bei der Wahl des Pflegedienstes nicht an im Bezirk etablierte Anbieter gebunden sind, ist davon auszugehen, dass die ambulante Pflegeversorgung im Bezirk durch weitere Pflegedienste aus dem Einzugsbereich ergänzt wird. Als Alternative zum traditionellen Wohnen zu Hause und zur stationären Versorgung hat sich insbesondere für Demenzkranke und pflegebedürftige Personen eine neue Form des Wohnens mit pflegerischer Versorgung etabliert, nämlich die „betreute Wohngemeinschaft“. In SteglitzZehlendorf gibt es mittlerweile 32 Wohngemeinschaften mit insgesamt 235 Plätzen, deren Bewohner von verschiedensten Pflegediensten in der Regel rund um die Uhr betreut werden. Die Vorteile des Wohnens in einer betreuten Wohngemeinschaft werden durch den persönlichen und individuellen Charakter einerseits und den ohne Zweifel verhältnismäßig kleinen Personalschlüssel (1 Pflegekraft für ca. 3 bis 5 Bewohner) andererseits bestimmt. Gleichwohl sind die von den Bewohnern insgesamt monatlich aufzubringenden Eigenanteile für Wohnen und Pflege trotz Leistungen der Pflegversicherung nicht unbeträchtlich hoch. Betreute Wohngemeinschaften sind keine stationären Pflegeeinrichtungen; sie sind weder DIN-normiert noch unterliegen sie der Kontrolle der Heimaufsicht. Hinsichtlich einer unabhängigen fachlichen Qualitätskontrolle von Betreuung und Pflege scheint hier Handlungsbedarf zu bestehen. Steglitz-Zehlendorf ist nach wie vor Versorgungsschwerpunkt vollstationärer Pflege in Berlin. Am 31.12.2007 gab es im Bezirk 57 vollstationäre Pflegeheime mit 4.571 vorgehaltenen Plätzen. Das Kapazitätsniveau im Bereich der vollstationären Pflege in Steglitz-Zehlendorf lag damit deutlich über dem der anderen Berliner Bezirke. Insgesamt werden damit in SteglitzZehlendorf 15% aller Langzeitpflegeplätze in Berlin vorgehalten. Der von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales errechneten Überversorgung des Bezirks mit Langzeitpflegeplätzen steht eine tatsächliche Kapazitätsauslastung bezirklicher Pflegeheime von über 90% der vorgehaltenen Pflegebetten gegenüber. Der mit 57,3% doch recht hohe Anteil von Personen, die ihren Pflegeheimplatz in SteglitzZehlendorf selbst finanzieren, ist maßgeblich dem Wirken der sozialen Pflegeversicherung geschuldet. Da nur knapp ein Drittel (29,5%) der Selbstzahler keine Leistungen nach dem Pflegeversicherungsgesetz bezog, lag der Anteil an Personen, die ihren Heimplatz gänzlich aus eigenen Mitteln finanzierten, in Steglitz-Zehlendorf bei lediglich 16,9%. Neben der Versorgung von Person mit altersbedingten körperlichen Beeinträchtigungen werden in Steglitz-Zehlendorfer Pflegeheimen Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Störungen versorgt. Dabei haben sich einzelne Pflegeeinrichtungen auf die Betreuung von Klientel mit spezifischem Versorgungsbedarf spezialisiert. Im Vordergrund stehen dabei die Betreuung von Demenzkranken in separaten Wohnbereichen und von Menschen mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen sowie die Versorgung von Personen mit Weglauftendenzen.

7.6 Ambulante und stationäre Pflege

•

•

•

•

178

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.7

Freizeit im Alter

7.7.1

Eintritt in den Ruhestand

Das gesetzliche Renteneintrittsalter in Deutschland liegt, unbeschadet zahlreicher abweichender Regelungen, gegenwärtig bei 65 Jahren und soll zwischen 2012 und 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben werden. Das tatsächliche bisherige Durchschnittsalter bei Renteneintritt liegt bei 60 Jahren.1 Definiert man als Personen im erwerbsfähigen Alter die 20- bis unter 60-Jährigen, so ergibt sich derzeit ein Altenquotient von 45, d.h. auf 100 Personen im Erwerbsalter kommen 45 Personen im Rentenalter. Da die Rentenleistungen von den Erwerbstätigen erwirtschaftet und finanziert werden, ist in der Konsequenz ein Gegensteuern durch Anpassung der Rentenversicherungssysteme unumgänglich. Nach den Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes wird der Altenquotient bis 2030 auf 75 bis 78 und 2050 weiter auf 91 bis 95 ansteigen. Durch entsprechende Anpassung der Rentenversicherungssysteme (Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre) kann diese Entwicklung dahingehend positiv beeinflusst werden, dass der Altenquotient dann bei einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren voraussichtlich nur bei 52 bis 56 läge. Trotz angenommener Verlängerung der Lebensarbeitszeit wird sich die Ruhestandsphase durch stetigen Anstieg der Lebenserwartung voraussichtlich nur geringfügig von durchschnittlich 18,7 Jahren (2002/ 2004 bei Renteneintrittsalter von 60 Jahren) auf 18,5 Jahre bei Personen, die 2050 geboren werden (angenommenes durchschnittliches Renteneintrittsalter von 67 Jahren) verkürzen. Lag die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland bei Geburt 2002/2004 noch bei 78,7 Jahren (Männer 75,9 und Frauen 81,5 Jahre), so wird sie sich bei Annahme eines langsamer verlaufenden Anstiegs der Lebenserwartung im Jahre 2050 auf durchschnittlich 85,5 Jahre bei Geburt (Männer 83,5 und Frauen 88,0 Jahre) erhöhen. Die Lebenserwartung von Männern bei Geburt wird dann um 7,6 Jahre und die der Frauen um 6,5 Jahre höher sein als 2002/2004. Die Differenz der Lebenserwartung zwischen Männern und Frauen wird sich gleichzeitig von 5,6 Jahren (2002/2004) auf 4,5 Jahre (2050) verringern.2 Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass bezogen auf den Umfang der im Alter verfügbaren freien Zeit die in Aussicht genommene Verlängerung der Lebensarbeitszeit durch die zu erwartende steigende Lebenserwartung kompensiert wird. Alte Menschen werden demnach in ähnlichem zeitlichen Umfang wie heute über freie Zeit und damit über Lebensqualität nach Eintritt in den Ruhestand verfügen. Dieses vorhandene Zeitbudget sollte der persönlichen und individuellen Lebenslage jedes Einzelnen entsprechend sinnvoll verwaltet und strukturiert werden. Fehlende finanzielle Mittel und mangelnde materielle Voraussetzungen, Erkrankungen oder körperliche Beeinträchtigungen aber auch der Verlust des Lebenspartners können dazu führen, dass Menschen in der Ruhestandsphase Langeweile, Stress und Vereinsamung erfahren. Ein positives und befriedigendes Erleben der Ruhestandsphase hängt also u.a. mit der Fähigkeit zur sinnvollen Gestaltung der freien Zeit und der Möglichkeit zur Inanspruchnahme von an den individuellen persönlichen Neigungen ausgerichteten Freizeitangeboten ab. Aufgabe der Altenhilfe muss es dabei sein, adäquate und am Bedarf orientierte Bedingungen dafür zu schaffen, dass jedem älteren Menschen Möglichkeiten zur selbstbestimmten Freizeitgestaltung eröffnet werden.

1 2

Bundesministerium des Innern - Internetredaktion „Der demographische Wandel in Deutschland - ein Überblick“ Statistisches Bundesamt 2006 „Bevölkerung Deutschlands bis 2050 - 11. Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung“

179

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.7.2

Kommunale Altenhilfe

Freie Zeit im Alter will sinnvoll genutzt werden, z.B. zum Reisen oder für gesellschaftliche und kulturelle Aktivitäten, doch Konsum- und Freizeitaktivitäten kosten Geld. Die Lebenshaltungskosten im Alter können daher manchmal höher sein als während des Erwerbslebens. Die Sicherung eines angemessenen Lebensstandards hängt daher von der Höhe der Einkünfte aus Renten und Pensionen, privater Altersvorsorge und anderen Einkommensquellen ab. Unterschiedliche Lebensläufe und Erwerbsbiographien führen im Alter aber auch zu unterschiedlich hohen Ruhestandsbezügen, was dazu führt, dass ein Teil der Ruheständler seinen Lebensunterhalt aus eigenem Einkommen und Vermögen nicht oder nur unzureichend selbst bestreiten kann. Für eine den Wünschen und Bedürfnissen entsprechende Freizeitgestaltung bleiben dann kaum noch Spielräume. Gerade aus dieser sozialen Verantwortung heraus ist es Aufgabe der Altenhilfe, ergänzend, kompensatorisch und vor allem auch präventiv zu agieren. Wie schon das Bundessozialhilfegesetz (BSHG), orientiert sich auch das Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) an den Grundsätzen, den Leistungsberechtigten durch Sozialhilfegewährung ein Leben zu ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht, sofern sie aufgrund ihres Einkommens und Vermögens dazu selbst nicht in der Lage sind (Nachrangprinzip). Darüber hinaus soll gem. § 71 Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) alten Menschen Altenhilfe gewährt werden. Diese soll dazu beitragen, Schwierigkeiten, die durch das Alter entstehen, zu verhüten, zu überwinden oder zu mildern. Leistungen der Altenhilfe sollen alten Menschen die Möglichkeit der Teilnahme am Leben der Gemeinschaft erhalten. Diese Leistungen sollen ausdrücklich auch dann erbracht werden, wenn sie der Vorbereitung auf das Alter dienen (§ 71 Abs. 3 SGB XII). Im Gegensatz zu anderen Vorschriften wird hiermit ausdrücklich der präventive Charakter der Altenhilfe unterstrichen. Umfang und Inhalt der Hilfeleistungen sind in § 71 Abs. 2 SGB XII wie folgt definiert: 1. „Leistungen zu einer Betätigung und zum gesellschaftlichen Engagement, wenn sie vom alten Menschen gewünscht werden, Leistungen bei der Beschaffung und zur Erhaltung einer Wohnung, die denB e d ü r f n i s s e n des alten Menschen entspricht, Beratung und Unterstützung in allen Fragen der Aufnahme in eine Einrichtung, die der Betreuung alter Menschen dient, insbesondere bei der Beschaffung eines geeigneten Heimplatzes, Beratung und Unterstützung in allen Fragen der Inanspruchnahme altersgerechter Dienste, Leistungen zum Besuch von Veranstaltungen oder Einrichtungen, die der Geselligkeit, der Unterhaltung, der Bildung oder den kulturellen Bedürfnissen alter Menschen dienen, Leistungen, die alten Menschen die Verbindung mit nahestehenden Personen ermöglichen.“3

7.7 Freizeit im Alter
3

2.

3.

4. 5.

6.

Mit Ausnahme von Geldleistungen soll Altenhilfe, insbesondere was persönliche Beratung und Unterstützung betrifft, in der Regel unabhängig von Einkommen und Vermögen gewährt werden. Wie bereits eingangs erwähnt, wird die Altenhilfe wesentlich vom Gedanken der Prävention und der kulturellen Integration getragen und soll u.a. einer Vereinsamung und Singularisierung im dritten Lebensabschnitt entgegenwirken. Altenhilfe will gleichzeitig persönliches Engagement stärken,

Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe - (Artikel 1 des Gesetzes vom 27. Dezember 2003, BGBl. I S. 3022), zuletzt geändert durch Art. 5 u. 6 G v. 20.07.2007 I 1595

180

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Eigeninitiativen wecken und Handlungskompetenzen des Einzelnen stärken. Dadurch eröffnet sie aber auch Mittel und Wege, freiwillig Verantwortung für sich und andere im Alter zu übernehmen. Im Maßnahmenkatalog sind daher „Leistungen zum Besuch von Veranstaltungen oder Einrichtungen, die der Geselligkeit, der Unterhaltung, der Bildung oder den kulturellen Bedürfnissen alter Menschen dienen“4 ausdrücklich vorgesehen (§ 71 Abs. 2 Nr. 5 SGB XII).

7.7.3

Offene Altenhilfe - Veranstaltungsangebote
7.7 Freizeit im Alter

Zur offenen Altenhilfe gehören alle Angebote, Maßnahmen, Veranstaltungen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung und Betätigung älterer Menschen vor allem in den Bereichen Bildung, Kultur und ehrenamtlichem Engagement dienen. Sinn und Zweck offener, d.h. niedrigschwelliger und allen Senioren zugänglicher Veranstaltungsangebote ist die Schaffung attraktiver Kommunikations-, Begegnungs- und Bildungsangebote auf einer durch Eigeninitiative und Selbstbestimmtheit charakterisierten Ebene. Angebote der kulturellen Altenhilfe haben sich demnach an den Bedürfnissen der Zielgruppe auszurichten.

Programm „Bei uns in Steglitz-Zehlendorf“ Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf erfüllt den gesetzlichen Auftrag durch ein regelmäßig aktualisiertes Programmangebot für Seniorinnen und Senioren („Bei uns in Steglitz-Zehlendorf“). Neben zahlreichen Informations- und Beratungsangeboten kommunaler und freigemeinnütziger Träger sowie Angeboten zum ehrenamtlichen Engagement wird den älteren Bürgerinnen und Bürgern ein vielseitig strukturiertes Veranstaltungsprogramm in und außerhalb von Seniorenfreizeit- und Begegnungsstätten offeriert. Im Folgenden soll zunächst auf die allgemeinen Veranstaltungsangebote außerhalb von Freizeitstätten eingegangen werden, wobei auch hier Entwicklungen und Veränderungen durch Gegenüberstellung der Jahre 2001 (erstes Jahr der Bezirksgebietsreform) und 2007 dargestellt werden sollen.

Tabelle 7.7.3.1 Offene Veranstaltungsangebote 2001

Anzahl Tanztee Busfahrten Besichtigungen Kulturveranstaltungen Weihnachtsfeiern Bürgersaal 8 53 22 9 3

Durchschnittlicher Kostenbeitrag in EUR 4,09 24,91 3,32 4,16 4,60

Teilnehmerzahl 588 3.290 525 974 705

Haushaltsmitteleinsatz in EUR* 3.668,01 92.130,13 1.607,50 5.470,06 14.129,76

Einnahmen in EUR 2.403,07 78.111,85 1.700,81 4.613,39 2.871,42

Gesamt
* inkl. Spenden- und Stiftungsmittel

95

8,22

6.082

117.005,46

89.700,54

5

4

5

Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe - (Artikel 1 des Gesetzes vom 27. Dezember 2003, BGBl. I S. 3022), zuletzt geändert durch Art. 5 u. 6 G v. 20.07.2007 I 1595 Quelle: Abteilung Soziales und Sport, Fachbereich 2

181

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.3.2 Offene Veranstaltungsangebote - Fremdanbieter - 2007
Angebot Tanztee Busfahrten Veranstalter** Besichtigungen Kulturveranstaltungen Weihnachtsfeiern Bürgersaal Gesamt Anzahl Durchschnittlicher Teilnehmerzahl Haushaltsmitteleinsatz Einnahmen in EUR Kostenbeitrag in EUR in EUR 9 6,00 810 24 35,02 978 9 3,22 210 7 6,50 437 49 12,69 2.435 0,00 0,00

Anahl

7.7 Freizeit im Alter
6, 7, 8

6

Tabelle 7.7.3.3 Offene Veranstaltungsangebote - Bezirksamt - 2007
Angebot Teilnehmerzahl Haushaltsmitteleinsatz Anzahl Durchschnittlicher in EUR* Kostenbeitrag in EUR Einnahmen in EUR

Tanztee Weihnachtsfahrt BA Besichtigung Kulturveranstaltungen Weihnachtsfeiern Bürgersaal Gesamt
* inkl. Spenden- und Stiftungsmittel
7

1 1 2 4

0,00 0,00 6,00 6,00

43 20 402 465

1.223,00 0,00 5.208,53 6.431,53

0,00 0,00 2.265,00 2.265,00

Abb. 7.7.3.1 Offene Veranstaltungsangebote 2001 und 2007 im Vergleich

100 90 80 70 60 53 50 40 30 20 10 0 Tanztee Busfahrten Besichtigungen Kulturveranstaltungen Weihnachtsfeiern Bürgersaal 8 9 1 9 1 9 7 3 2

95

49

24

22

4

Gesamt

Anzahl 2001

Anzahl Veranstalter 2007

Anzahl Bezirksamt 2007

8

Quelle: Abteilung Soziales und Sport, Fachbereich 2

182

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Wie die Tabellen 7.7.3.1 bis 7.7.3.3 zeigen, hat es zwischen 2001 und 2007 trotz Beibehaltung des Angebotsrahmens spürbare Änderungen bezüglich des Umfanges und der Struktur offener Veranstaltungsangebote gegeben, die von kommunaler Seite über das Programm „Bei uns in SteglitzZehlendorf“ offeriert werden. Ursächlich für diese Veränderungen sind politische Entscheidungen des damaligen Bezirksstadtrates. Die Veränderungen werden im Wesentlichen dadurch charakterisiert, dass • der weitaus größte Teil der Angebote (92,5%) nicht mehr durch Mitarbeiter der Verwaltung organisiert, sondern durch externe Anbieter (z.B. Reiseveranstalter, Agenturen und Vereine) vorgehalten werden (lediglich die Organisation und Durchführung der zentralen Weihnachtsaktivitäten ist beim Bezirksamt verblieben), sich das Angebotsvolumen 2007 im Vergleich zu 2001 fast halbiert hat (Rückgang um 44,2%), wobei die Teilnehmerzahl gleichzeitig um mehr als die Hälfte (-52,3%) zurückgegangen ist und der Rückgang der Teilnehmerzahl maßgeblich auf stark rückläufige Teilnehmerzahlen bei den Busfahrten (-2.312 Teilnehmer) zurückzuführen ist.

•

•

Bei der Detailbetrachtung der einzelnen Angebotskomplexe ist folgendes festzustellen: Busfahrten Durch die vorgenommene Umstrukturierung ist die Anzahl der Busausflüge von 53 im Jahr 2001 auf 24 im Jahr 2007 abgesenkt worden (-54,7%), wobei von ursprünglich 38 Angeboten der Reiseveranstalter 14 storniert werden mussten. Die Busausflüge für Senioren waren 2001 das am stärksten nachgefragte Angebot. An 53 Veranstaltungen dieser Art haben 2001 insgesamt 3.290 Personen teilgenommen, das waren 54,1% aller Teilnehmer/-innen offener Veranstaltungsangebote. Einhergehend mit einer durchschnittlichen Verteuerung dieses Angebotes um 40,1% ist die Nachfrage hier um 70,3% im Vergleich zu 2001 zurückgegangen. Besichtigungen Ähnlich ist die Entwicklung bei den Besichtigungen: Wurden 2001 noch 22 Angebote dieser Art offeriert, so waren es 2007 nur noch 9 (-59,1%). Bei nahezu gleichgebliebenem Preisniveau hat die Nachfrage analog zur vorgenommenen Reduzierung des Angebotes um ebenfalls 60% abgenommen. Kulturveranstaltungen Durch die Reduzierung und Verteuerung des Angebotes an Kulturveranstaltungen (Sprech- und Musiktheateraufführungen im Bürgersaal) haben 2007 ebenfalls weniger Senioren/-innen an diesem Angebot partizipiert (-55,1%). Tanzteeveranstaltungen Ein umgekehrter Trend ist für die traditionellen Tanzteeveranstaltungen im Bürgersaal zu konstatieren. Trotz Anhebung des Teilnehmerkostenbeitrages von 4,09 EUR (2001) auf 6,00 EUR (2007) hat die Teilnehmerzahl um mehr als ein Drittel (+37,8%) zugenommen. Konnten 2001 im Durchschnitt 73 Teilnehmer/-innen am Tanztee gezählt werden, so waren es 2007 bereits 90. Weihnachtsfeiern Bürgersaal Die Weihnachtsfeiern im Bürgersaal wurden sowohl 2001 als auch 2007 vom Bezirksamt organisiert und aus Haushaltsmitteln finanziert. Die Anzahl der Veranstaltungen wurde 2007 auf zwei reduziert, was einen Rückgang der Teilnehmerzahl zur Folge hatte (-43,0%). Durch die Auslagerung eines großen Teils der Veranstaltungsangebote auf Fremdanbieter konnten 2007 im Vergleich zu 2001 Haushaltsmittel in erheblichem Umfang eingespart werden.

183

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Wurden 2001 insgesamt 117.000,00 EUR für diesen Zweck aufgewendet, so waren es 2007 nur noch gut 6.400,00 EUR (Einsparung: 94,5%).

Offene integrative Veranstaltungsangebote Zusätzlich zum Veranstaltungs- und Gruppenprogramm des Kommunikationszentrums für Behinderte und Nichtbehinderte (vergl. 7.7.4 Seniorenfreizeitstätten) können ältere Menschen mit einer körperlichen oder kognitiven Behinderung auch an einer Vielzahl offener Veranstaltungsangebote teilnehmen, die sich an der Art der unterschiedlichen Beeinträchtigungen orientieren. Bei den offenen Veranstaltunsangeboten handelt es sich um Tages- und Halbtagesausflüge mit dem Bus für Menschen mit einer Körper- bzw. Sinnesbehinderung sowie um allgemeine gemeinschaftliche Unternehmungen und kulturelle Angebote (Weihnachtsfeiern, Grillnachmittage, etc.) außerhalb des Kommunikationszentrums.

7.7 Freizeit im Alter
9, 10

Tabelle 7.7.3.4 Offene integrative Angebote 2001
Anzahl Durchschnittlicher Teilnehmerzahl Haushaltsmitteleinsatz Einnahmen in EUR Kostenbeitrag in EUR Busfahrten (Körperbehinderte) 9 22,55 220 6.558,10 4.486,59 Busfahrten (Blinde,Sehbehinderte, Gehörlose) 4 18,53 148 3.221,14 2.682,24 Kulturveranstaltungen 4 3,20 201 766,94 630,42 Gesamt 17 14,76 569 10.546,18 7.799,25
* inkl. Spenden- und Stiftungsmittel
9

Angebot

Tabelle 7.7.3.5 Offene integrative Angebote 2007
Teilnehmerzahl Haushaltsmitteleinsatz Einnahmen in EUR Anzahl Durchschnittlicher Kostenbeitrag in EUR Busfahrten (Körperbehinderte) 7 14,25 159 7.190,00 3.339,00 Busfahrten (Blinde,Sehbehinderte, Gehörlose) 5 29,50 158 4.040,50 3.541,00 Kulturveranstaltungen 4 2,25 114 695,83 213,75 Gesamt 16 17,58 431 11.926,33 7.093,75 Angebot
* inkl. Spenden- und Stiftungsmittel
10

Quelle: Abteilung Soziales und Sport, Fachbereich 2

184

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.7.3.2 Offene integrative Veranstaltungen 2001 und 2007 im Vergleich

18 17 16 16

12

Anzahl

10 9 8 7 6 5 4 4 4 4

2

0

Busfahrten (Körperbehinderte)

Busfahrten (Blinde,Sehbehinderte, Gehörlose)
Anzahl 2001

Kulturveranstaltungen

Gesamt

Anzahl 2007

11

Mit Blick auf das Vergleichsjahr 2001 ist im Großen und Ganzen festzustellen, dass Inhalt und Umfang der integrativen offenen Veranstaltungsangebote bis zum Berichtsjahr 2007 nahezu unverändert fortgeschrieben wurden. Die Anzahl der Angebote hat 2007 um lediglich eine Veranstaltung abgenommen (-5,9%), allerdings sind die durchschnittlichen Kosten pro Angebot um 19,1% gestiegen. Gleichzeitig ist die Zahl der Teilnehmer/-innen um 24,3% zurückgegangen.

7.7.4

Seniorenfreizeitstätten

„Seniorenfreizeitstätten sind ein Bestandteil der Hilfen, die Schwierigkeiten, die durch das Alter bedingt sind, mildern oder verhindern können. Sie bilden innerhalb ihres Einzugsbereichs eine Stätte der Begegnung, bieten den älteren Bürgern Chancen für die Verwirklichung von individuellen Interessen und Wünschen und erleichtern durch vielfältige räumliche, personelle und inhaltliche Angebote den Besuchern, bestehende soziale Kontakte in einer ihren Situationen und Fähigkeiten angemessenen Form aufrecht zu erhalten und neue Beziehungen aufzunehmen.“12

11 12

Quelle: Abteilung Soziales und Sport, Fachbereich 2 Rundschreiben Senator für Arbeit und Soziales II Nr.40/1976 vom 20. Oktober 1976 (aufgehoben)

185

7.7 Freizeit im Alter

14

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Für Berlin (West) wurde erstmals 1974 mit dem „Seniorenplan“ eine umfassende Konzeption und Planungsgrundlage für altersgerechte Angebote vorgelegt, welche in den Folgejahren durch zahlreiche Rundschreiben der zuständigen Senatsverwaltung inhaltlich konkretisiert, ergänzt und fortgeschrieben wurde. Dazu gehört auch das oben zitierte Rundschreiben bezüglich der Planung, Errichtung und dem Betrieb von Seniorenfreizeitstätten (zwischenzeitlich aufgehoben). Vor dem Hintergrund einer gleichwertigen und fachgerechten Versorgung der Berliner Senioren wurden Mindesterfordernisse für die räumlichen Voraussetzungen und die Ausstattung von Seniorenfreizeitstätten festgelegt, die den Trägern dieser Einrichtungen gleichzeitig als Orientierungshilfe für den Einsatz von Personal und Finanzmitteln dienen sollten. 1999 wurden von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales „Leitlinien für die künftige Seniorenpolitik“13 vorgelegt, die durch die „Berliner Leitlinien 2005 - Politik für Seniorinnen und Senioren“14 fortgeschrieben wurden. Im Gegensatz zum Seniorenplan 1974 und den dazu erlassenen Ausführungsvorschriften werden in den Berliner Leitlinien 2005 keine Mindeststandards an Ausstattung und Aufgabenstellung von Freizeitstätten festgeschrieben. Vor dem Hintergrund der Finanzlage des Landes Berlin wird vielmehr darauf hingewiesen, dass der Fortbestand dieser Einrichtungen allein durch kommunale Mittel nicht unbedingt sichergestellt werden kann und alternative Finanzierungsformen für Fortbestand, Betrieb und Organisation derartiger Einrichtungen unter Einbindung der Nutzer entwickelt und gefördert werden müssen. Im Rahmen der Bestandsanalyse bestehender Einrichtungen wird daher in nachfolgender Übersicht eine Katalogisierung vorgenommen, die auf den durch das Rundschreiben II Nr. 40/1976 vorgegebenen Kriterien fußt. Obwohl dieses Rundschreiben zwischenzeitlich außer Kraft ist, wird aus Gründen der besseren Klassifizierung auf die hier vorgesehene Typenklassendifferenzierung zurückgegriffen:

7.7 Freizeit im Alter
13 14

Typ I

Einrichtungen mit 120 Plätzen (ohne zentrale Funktion und von hauptamtlicher Betreuungskraft, i.d.R. Altenpfleger/-in, geleitet) Einrichtungen, die den Anforderungen der Empfehlung nicht entsprechen (weniger als 120 Plätze, keine hauptamtliche Betreuungskraft) Einrichtungen mit 200 Plätzen (ohne zentrale Funktion und von hauptamtlicher Betreuungskraft, i.d.R. Sozialpädagoge/-in, geleitet) Einrichtungen mit besonderer Aufgabenstellung oder als Teil einer Gemeinschaftsein richtung (z.B. Begegnungsstätte in einem Seniorenwohnhaus)

Typ II

Typ III

Typ IV

Aufgrund der Platzkapazität, der personellen Ausstattung (hauptamtliche Leitung durch Altenpfleger bzw. Sozialpädagogen), den Öffnungszeiten (durchgehende Öffnung montags bis freitags mindestens von 12:00-17:00 Uhr) und einer möglichst zentralen Lage im Einzugsgebiet kommt den Seniorenfreizeitstätten der Typen I und III eine vorrangige Versorgungsfunktion für die älteren Menschen zu.

SenGesSoz 1999 „Leitlinien für die künftige Seniorenpolitik“ Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz „Politik für Seniorinnen und Senioren - Berliner Leitlinien 2005“ 1. Ausgabe 2005

186

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Die nachfolgenden Tabellen geben Aufschluss über die Verteilung von Seniorenfreizeit- und Begegnungsstätten in den einzelnen Bezirksregionen.

Tabelle 7.7.4.1

Seniorenfreizeit- und Begegnungsstätten Bezirksregion Schloßstraße (31.12.2007)

Einrichtung Ev. MatthäusKirchengemeinde Schloßstr. 44 12165 Berlin Kath. Kirchengemeinde Rosenkranz-Basilika Deitmerstr. 3-4 12163 Berlin Ev. Patmosgemeinde Gritznerstr. 18-20 12163 Berlin

Plätze

Typ Typ II

Öffnungszeiten

Träger Ev. Kirche

Funktionsstatus Hauptamtliche Ehrenamtliche

Angebote Seniorenkreise, Gruppenangebote, generationen- und kulturübergreifende Gruppenangebote Seniorengruppe für Gemeindemitglieder

Cafeteriabetrieb

Veranstaltungen jährlich*

Planungsraum

nach Bedarf

nein

48

Typ II

Kath. Kirche

Ehrenamtliche

Schloßstraße nein

50

Typ II

Ev. Kirche

Hauptamtliche Ehrenamtliche

nach Bedarf

Seniorenkreis, Ausflüge, Besichtigungen, Filmnachmittage, Vorträge, Gruppenangebote

Markelstraße

keine Angabe

60

*incl offene Gruppenangebote

15

Tabelle 7.7.4.2

Seniorenfreizeit- und Begegnungsstätten Bezirksregion Albrechtstraße (31.12.2007)

Einrichtung Ev.MarkusKirchengemeinde Albrechtstr. 81 A 12167 Berlin Cafe Markus Albrechtstr. 82 12167 Berlin DRK Seniorenfreizeitstätte Steglitz** Klingsorstr. 4 12167 Berlin Club Steglitz Selerweg 18 12169 Berlin Jugend- und Familienzenztrum Jever Neun Jeverstr. 9 12157 Berlin Ev. LukasKirchengemeinde Friedrichsruher Str. 6 A 12169 Berlin *incl offene Gruppenangebote

Plätze 100

Typ Typ II

Öffnungszeiten

Träger Ev. Kirche

Funktionsstatus Hauptamtliche Ehrenamtliche

Angebote Veranstaltungen Geburtstagskaffee Gruppenangebote Mittagstisch, Gruppenangebote, Ausflüge, Musiknachmittag, Trauercafé Sonntagscafé, saisonale Feste, Ausflugsfahrten, Konzerte, generations- und kulturübergreifende Angebote Musik- und Kulturveranstaltungen, Tanznachmittage, Gruppenangebote generationsübergreifende Veranstaltungen (Theaterwoche, Straßenfeste etc.) und Gruppenangebote Geburtstagsnachmittag, Kirchencafé, Gruppenangebote, Gottesdienst

Cafeteriabetrieb

Veranstaltungen jährlich*

Planungsraum Südende

nach Bedarf 40 Typ II Mo-Fr 09:00-17:00 Sa+So 12:00-13:00

keine Angabe

24 Südende

Diakonieverein Steglitz Hauptamtliche e.V. Ehrenamtliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen DRK Berlin-Südwest Hauptamtliche Ehrenamtliche

ja

192 Mittelstraße

80

Typ II

Mo-Do 09:00-17:00 je nach Gruppenangebot + jeden 2. So von 14:00-17:00 Mo-Fr 10:30-17:30

ja

164

105

Typ I

Bezirksamt Abt. Soziales und Sport

1 Hauptamtliche Ehrenamtliche Förderverein Hauptamtliche Ehrenamtliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen Ehrenamtliche

Bergstraße ja 304 Feuerbachstraße ja 4

Typ II Mo-Fr 09:00-21:00 Sa/So nach Bedarf Typ II nach Bedarf

Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V.

Ev. Kirche

Feuerbachstraße nein 54

** Seit April 2009 "Mittenmang"- Ambulanter Seniorendienst

16

15, 16

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

187

7.7 Freizeit im Alter

Fichtenberg

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.4.3

Seniorenfreizeit- und Begegnungsstätten Bezirksregion Lankwitz (31.12.2007)

Einrichtung Ev. Dorfkirchengemeinde Alt Lankwitz Alt Lankwitz 15 12247 Berlin Café Sammeltasse Kaiser-Wilhelm-Str. 75-79 12247 Berlin Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde Gallwitzallee 6 12249 Berlin Club Lankwitz Gallwitzallee 53 12249 Berlin

Plätze 70

Typ Typ II

Öffnungszeiten

Träger Ev. Kirche

Funktionsstatus Hauptamtliche Ehrenamtliche freiberufl. Tätige Hauptamtliche Ehrenamtliche

Angebote Offener Nachmittag, Gruppenangebote, generationsübergreifende Angebote und Kurse Café, Kulturveranstaltungen

Cafeteriabetrieb

Veranstaltungen jährlich*

Planungsraum Alt-Lankwitz

nach Bedarf 40 Typ II Mo-Fr 09:00-13:00 und 15:00-18:00 So+Feiertage 15:00-18:00 Do 15:00-17:00 Typ II Mo-Do 10:30-17:30 Bezirksamt Abt. Fr 10:30-14:30 Soziales und Sport 120 Typ I Diakonieverein Lankwitz

nein

72 Lankwitz-Kirche

7.7 Freizeit im Alter
17, 18

ja

6 Lankwitz-Kirche

Ev. Kirche

Hauptamtliche Ehrenamtliche 1 Hauptamtliche Ehrenamtliche

Seniorentreffpunkt, Ausflüge, Sonntagsessen, Gruppenangebote Musik- und Kulturveranstaltungen, Tanznachmittage, Theaterveranstaltungen, Gruppenangebote generationsübergreifende Angebote, offenes Frühstück, Spielenachmittag Gemeinsames Frühstück/Mittagesen, Kaffeenachmittage Gruppenangebote

nein

72 Gemeindepark Lankwitz

ja

175

Nachbarschaftstreff Lüdeckestr. 5 12249 Berlin Begegnungsstätte Seniorenwohnhaus Mudrastr. 1 12249 Berlin Ev. Kirchengemeinde Dietrich Bonhoeffer Sondershauser Str. 50 12249 Berlin Begegnungsstätte Seniorenwohnhaus Tautenburger Str. 32 12249 Berlin

Mo-Fr 09:00-17:00 60 Typ II Mo-Fr 08:00-16:00 45 Typ IV

Stadtteilzentrum Steglitz e.V.

Hauptamtliche Ehrenamtliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen

ja

96

Gemeindepark Lankwitz

Bezirksamt Abt. ArbeitsbeschaffungsSoziales und Sport & maßnahmen trias gGmbH Ev. Kirche Hauptamtliche Ehrenamtliche

ja

336

Gemeindepark Lankwitz

Lankwitz-Süd nein

80

Typ II

nach Bedarf Mo-Fr 08:00-16:00

40

Typ IV

Bezirksamt Abt. ArbeitsbeschaffungsSoziales und Sport & maßnahmen trias gGmbH

Gemeinsames Mittagessen, Kaffeetafel, Bingo-Nachmittag

Lankwitz-Süd ja 108

*incl. Offene Gruppenangebote

17

Tabelle 7.7.4.4

Seniorenfreizeit- und Begegnungsstätten Bezirksregion Ostpreußendamm (31.12.2007)
Plätze Typ Öffnungszeiten Mo-Do 08:00-16:00 Fr 08:00-15:00 Träger GAGFA I Invest GmbH & Co. KG & trias gGmbH Funktionsstatus Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen Angebote Gemeinsames Frühstück/Mittagesen, Kaffeenachmittage mit Gesellschaftsspielen Cafeteriabetrieb Veranstaltungen jährlich* Planungsraum Thermometersiedlung ja 384 Lichterfelde Süd

Einrichtung Begegnungsstätte Seniorenwohnhaus Celisusstr. 11-13 12207 Berlin Ev.Kirchengemeinde PetrusGiesensdorf Ostpreußendamm 64 12207 Berlin

40

Typ IV

Ev. Kirche

150

Typ II

nach Bedarf

Ehrenamtliche (teilw. Begegnungsfrühstück, offenes Singen, Tanz, Tagesauf Honorarbasis) und Halbtagesfahrten, Seniorenreise, Gruppenangebote Gemeinsames Mittagessen, Kaffeetafel, Gesellschaftsspiele Musik- und Kulturveranstaltungen, Ausflugsfahrten für körperbeh. Senioren, Gruppenangebote Spielenachmittag, Literaturnachmittag, Gruppenangebote Kulturveranstaltungen, Tanznachmittage, Infoveranstaltungen, generationen- und kulturübergreifende Veranstaltungen Generationenübergreifende Veranstaltungen und Gruppenangebote, Gesprächsabende, saisonale Feste und Angebote

teilweise

174

Begegnungsstätte Seniorenwohnhaus** Ostpreußendamm 31 12207 Berlin Kommunikationszentrum für Behinderte und Nichtbehinderte Ostpreußendamm 52 12207 Berlin Tagesstätte Osdorfer Str. 121 12207 Berlin Seniorenzentrum Scheelestraße Scheelestr. 109/111 12209 Berlin

30

Typ IV

Mo-Fr 08:00-16:00 Mo-Do 10:00-17:30 Fr 10:00-13:00

Bezirksamt Abt. Soziales Arbeitsbeschaffungsund Sport & trias gGmbH maßnahmen

Königsberger Straße ja 96 Königsberger Straße ja 174

Bezirksamt Abt. Soziales und Sport

1 Hauptamtliche Ehrenamtliche

80

Typ IV

Die + Fr 13:30-17:00 65 Typ II Mo-Fr 10:00-17:00

Arbeiterwohlfahrt Ehrenamtliche Kreisverband Südwest e.V. Stadtteilzentrum Steglitz e.V. Hauptamtliche Ehrenamtliche Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen

Schütte-Lanz-Straße ja 108 Schütte-Lanz-Straße

120

Typ I

ja

120

Nachbarschaftshaus Lilienthal Schütte-Lanz-Str. 43 12209 Berlin

Mo-Fr 07:30-20:00

Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V.

Schütte-Lanz-Straße

80

Typ II

nein

11

*incl. Offene Gruppenangebote **Seniorenwohnhaus wurde zum 31.08.2009 entmietet

18

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

188

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.4.5

Seniorenfreizeit- und Begegnungsstätten Bezirksregion Teltower Damm (31.12.2007)

Einrichtung Hans-Rosenthal-Haus Bolchener Str. 5 14167 Berlin Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V. Treffpunkt 50 plus Königstr. 42-43 14163 Berlin

Plätze

Typ

Öffnungszeiten Mo-Fr 10:00-17:30

Träger Bezirksamt Abt. Soziales und Sport

Funktionsstatus 1 Hauptamtliche Ehrenamtliche Förderverein Hauptamtliche Ehrenamtliche Honorarkräfte

Angebote Musik- und Kulturveranstaltungen, Themengespräche, Gruppenangebote Informationsveranstaltungen, Ausflüge, Gruppenangebote, generationen- und kulturübergreifende Angebote, Gesprächskreise Musik- und Kulturveranstaltungen, gemeinsame Mittagessen, Ausflüge und Besichtigungen, literarische Lesungen, Gruppenangebote Gemeinsames Frühstück, Mittagessen, Kaffeetafel Theater-, Musik- und Informationsveranstaltungen, Andachten, generationen - und kulturübergreifende Veranstaltungen, Gruppenangebote Seniorenfrühstück für Alzheimer-Patienten, bunter Nachmittag, Gruppenangebote Bibelstudium, Frohe Stunde, Gruppenangebote

Cafeteria-betrieb

Veranstaltungen jährlich*

Planungsraum Zehlendorf-Mitte

120

Typ I

ja

273 Zehlendorf-Mitte

Mo-Fr 10:00-22:00 Nachbarschaftsheim Sa+So 14:30-19:30 Mittelhof e.V. 110 Typ I

Freizeitstätte Süd Teltower Damm 226 14167 Berlin 120 Typ I

Mo-Fr 10:00-17:30

Bezirksamt Abt. Soziales und Sport

1 Hauptamtlicher Ehrenamtliche Förderverein

Teltower Damm

ja

39

Begegnungsstätte Biesestr. 7-9 Seniorenwohnhaus 14165 Berlin Ev. Kirchengemeinde Schönow-Buschgraben Andreezeile 21-23 14165 Berlin

24

Typ IV

Bezirksamt Abt. Soziales und Sport Mo-Fr 08:00-16:00 & trias gGmbH Ev. Kirche

Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen

Teltower Damm ja 192 Teltower Damm

Hauptamtliche Ehrenamtliche

Typ II

nach Bedarf

nein

171

Ev. Kirchengemeinde Stephanus Hochbaumstr. 78 14167 Berlin Ev. Kirchengemeinde Zur Heimat Heimat 27 14165 Berlin * incl. Offene Gruppenangebote

Ev.Kirche ohne Angabe Typ II nach Bedarf Ev. Kirche 100 Typ II nach Bedarf

Hauptamtliche Ehrenamtliche

nein (Angebote zu Veranstaltungen) nein (Angebote zu Veranstaltungen)

Teltower Damm 72 Teltower Damm 12

Ehrenamtliche

19

Tabelle 7.7.4.6

Seniorenfreizeit- und Begegnungsstätten Bezirksregion Drakestraße (31.12.2007)
Plätze Typ Öffnungszeiten Träger Ev. Kirche 130 Typ II nach Bedarf Kath. Kirche Typ II Mi ab 10:30 Ev. Kirche 80 Typ II nach Bedarf Kath. Kirche 70 Typ II nach Bedarf Ev. Kirche 25 Typ II nach Bedarf Hauptamtliche Ehrenamtliche Hauptamtliche Ehrenamtliche Funktionsstatus Hauptamtliche Ehrenamtliche Angebote Treffpunkt, Sommerfest, Busausflug, Informationsveranst., Gruppenangebote Seniorenkreis, Busfahrten, Vorträge, saisonale Feiern Seniorennachmittag, Gruppenangebote, Treffpunkt 55 plus, Dampferfahrten Gemeins. Frühstück, Advents- und Faschingsfeier, Dampfer-fahrten, Ausflüge, Diavorträge, Gesprächskreis Seniorennachmittag, Gruppenangebote Musik- und Kulturveranstal-tungen, Ausflugsfahrten, Autorenlesungen, Hausfrauen-Trödel, Gruppenangebote Seniorentreffpunkt, 2. Frühstück, Tanzen, Wandern, Bibelgesprächskreis, generationsübergreifende Veranstaltungen, Gruppenangebote Cafeteriabetrieb Veranstaltungen jährlich* Planungsraum Botanischer Garten nein 14 Schweizer Viertel nein 60 Schweizer Viertel nein 74 Augustaplatz nein 24 Augustaplatz ja 48 Lichterfelde-West ja 201 Lichterfelde-West keine Angaben 108

Einrichtung Ev. Martin-Luther-Gemeinde Hortensienstr. 18 12203 Berlin Kath. Kirche Heilige Familie Kornmesserstr. 2-3 12205 Berlin Ev. Kirchengemeinde Johann-Sebastian-Bach Luzerner Str. 10-12 12205 Berlin Kath. Kirche St. Annen Gardeschützenweg 17 12203 Berlin Ev. Pailuskirchengemeinde Hindenburgdamm 101 12203 Berlin Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde West Hans-Sachs-Str. 4 d 12205 Berlin Ev. Kirchengemeinde Johannes Ringstr. 36 12205 Berlin * incl. Offene Gruppenangebote

ohne Angabe

Ehrenamtliche

Ehrenamtliche

120

Typ I

Bezirksamt Abt. 1 Hauptamtliche Soziales und Ehrenamtliche Mo-Fr 10:00-17:30 Sport Förderverein Ev. Kirche 1 Hauptamtliche 2 Ehrenamtliche

160

Typ II

nach Bedarf

20

19, 20

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

189

7.7 Freizeit im Alter

ja

67

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.4.7

Seniorenfreizeit- und Begegnungsstätten Bezirksregion Zehlendorf Südwest (31.12.2007)

Einrichtung Kath. Kirchengemeinde St. Michael Hohenzollernstr. 28 14109 Berlin

Plätze

Typ Typ II

Öffnungszeiten

Träger Kath. Kirche

Funktionsstatus Ehrenamtliche

Angebote Seniorenarbeit in der Kirchengemeinde, Fusion mit "Zu den hl. Zwölf Aposteln"

Cafeteria betrieb

Veranstaltungen jährlich* 12

Planungsraum Wannsee

nach Bedarf

nein

7.7 Freizeit im Alter
21, 22

Seniorentreff "Altes Schulhaus" Wilhelmplatz 1 14109 Berlin Begegnungsastätte Dreilindenstr. 73-77 (Seniorenwohnhaus) 14109 Berlin Kath. Kirchengemeinde Zu den hl. Zwölf Aposteln Tewsstr. 20 14129 Berlin * incl. Offene Gruppenangebote

Typ II

Mo-Fr 15:00-18:00

Ev. Kirchengemeinde Wannsee

Ehrenamtliche

Bunter Nachmittag, Kartenspiele, Gesprächskreise, Gruppenangebote Gemeinsames Frühstück, Mittagessen, Kartenspiele

Wannsee nein 120

50

Typ IV

nach Bedarf

Wir-Wohnungsbaugesellschaft in Berlin mbH & trias gGmbH Kath. Kirche

Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen

Nikolassee ja 192

Ehrenamtliche

Typ II

nach Bedarf

Seniorenarbeit in Kooperation mit der Gemeinde "St. Michael"

Nikolassee nein 24

21

Tabelle 7.7.4.8

Seniorenfreizeit- und Begegnungsstätten Bezirksregion Zehlendorf Nord (31.12.2007)
Plätze Typ Öffnungszeiten Träger Ev. Kirche Funktionsstatus Hauptamtliche Ehrenamtliche Angebote Bildungsangebote, Kulturprogramm, Tagesausflüge, Kurzreisen, Liter. Teestunde, Gruppenangebote, generationsübergreifende Angebote Musik- und Kulturveranstaltungen, Fachvorträge, Ausflugsfahrten, Tanznachmittage, Gruppenangebote Gruppenangebote nein Kath. Kirche Vorträge, Gesprächskreise, Filmvorführungen, Dampferund Busfahrten, Bildungsangebote, generationsübergreifende Angebote, saisonale Feste Dahlem Cafeteriabetrieb Veranstaltungen jährlich* Planungsraum Krumme Lanke

Einrichtung Ev. Kirchengemeinde Schlachtensee Matterhornstr. 37-39 14129 berlin

160

Typ II

nach Bedarf

nein

48

Hertha-Müller-Haus Argentinische Allee 89 14163 Berlin

200

Typ III

Mo-Fr 10:00-17:30

Bezirksamt Abt. Honorarkräfte Soziales und Ehrenamtliche Sport Förderverein

Fischerhühhenstr.

ja

246

Kath.Kirchengemeinde Herz Jesu Riemeisterstr. 2 14169 Berlin Offener Freundeskreis St. Bernhard Kath. Kirchengemeinde St. Bernhard Königin-Luise-Str. 33 14195 Berlin * incl. Offene Gruppenangebote

Kath. Kirche Typ II nach Bedarf

Ehrenamtliche

Zehlendorf-Eiche

80

Typ II

letzter Mi im Monat

nein

76

22

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

190

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

In Steglitz-Zehlendorf gab es am 31.12.2007 insgesamt 46 Seniorenfreizeit- und Begegnungsstätten sowie Treffpunkte mit unterschiedlichen Ausstattungs- und Funktionsmerkmalen, die nachstehender Tabelle 7.7.4.9 sowie der dazugehörigen Abbildung 7.7.4.1 entnommen werden können.

Tabelle 7.7.4.9

Seniorenfreizeitstätten und Treffpunkte nach Bezirksregionen und Ausstattungsmerkmalen am 31.12.2007

Bezirksregion Schloßstraße Albrechtstraße Lankwitz Ostpreußendamm Teltower Damm Drakestraße Zehlendorf Südwest Zehlendorf Nord
Typ I Typ II Typ III Typ IV

1 1 1 3 1

2 3 1 1 1

Einrichtungen mit 120 Plätzen (ohne zentrale Funktion) Einrichtungen, die den Anforderungen der Empfehlung nicht entsprechen (weniger als 120 Plätze) Einrichtungen mit 200 Plätzen (ohne zentrale Funktion) Einrichtungen mit besonderer Aufgabenstellung oder als Teil einer Gemeinschaftseinrichtung (z.B. Begegnungsstätte in einem Seniorenwohnhaus)

23

Abb. 7.7.4.1

Seniorenfreizeitstätten und Treffpunkte nach Bezirksregionen und Ausstattungsmerkmalen am 31.12.2007

7

6 6

5 5

5

4

3 3

3

3

3

3

3

3

2 2

1 1

1

1

1

1

1

1

0
Schloßstraße Albrechtstraße Lankwitz Ostpreußendamm Teltower Damm Drakestraße Zehlendorf Südwest Zehlendorf Nord

Typ I

Typ II

Typ III

Typ IV

24

23, 24

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

191

7.7 Freizeit im Alter

Typ I

Typ II 3 5 5 3 3 6 3 3

Typ III

Typ IV

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Für die Versorgung der Bevölkerung mit einrichtungsgebundenen Angeboten spielen die Freizeitstätten der Typen I (Einrichtungen mit 120 Plätzen ohne zentrale Funktion) und III (Einrichtungen mit 200 Plätzen ohne zentrale Funktion) eine entscheidende Rolle, denn hier handelt es sich um Einrichtungen, die sowohl von ihrer Größe, d.h. den Mindestnutzflächen und dem Rahmenraumprogramm (Anzahl und Größe der Räume), ihrer personellenr Ausstattung (Leitung durch hauptamtliche Betreuungskräfte - Altenpfleger/-in bzw. Sozialarbeiter/-in), als auch von ihrer Betriebszeit (arbeitstägliche durchgängige Mindestöffnungszeit von 12:00 bis 17:00 Uhr) eine hinreichende Gewähr für diese Aufgabenerfüllung bieten. Insoweit haben Angebote in Einrichtungen der Typen II und IV, das sind überwiegend Treffpunkte in konfessionellen Einrichtungen und Begegnungsstätten in Seniorenwohnhäusern, im Wesentlichen nur einen sekundären und ergänzenden Charakter, obwohl sie individuelle Bedarfe ihres Einzugsgebietes abdecken. Eine Betrachtung der Verteilung der Freizeiteinrichtungen unterschiedlichen Typs in den Bezirksregionen zeichnet in quantitativer Hinsicht folgendes Bild: Mit Ausnahme der Regionen Schloßstraße und Zehlendorf Südwest gibt es in jeder Bezirksregion eine Seniorenfreizeiteinrichtung der Typen I oder III, in der Region Teltower Damm sind es sogar drei Einrichtungen des Typs I. Begegnungsstätten in Seniorenwohnhäusern (Typ IV) sind vor allem in den Regionen Ostpreußendamm (3) und Lankwitz (2) zu finden. Der prozentuale Anteil der ab 50-Jährigen ist mit 47,5% in der Region Teltower Damm zwar am höchsten, gleichzeitig ist diese Bevölkerungsgruppe zahlenmäßig mit absolut 15.460 Einwohnern im Vergleich zu den übrigen Bezirksregionen eher unterdurchschnittlich groß. Mit drei Freizeitstätten des Typs I und einer Einrichtung des Typs IV ist sie jedoch quantitativ besser ausgestattet als die anderen Bezirksregionen. Demgegenüber gibt es in der Region Schloßstraße mit einem Bevölkerungsanteil der über 50-Jährigen von 40,2% (absolut 8.345 Einwohner) keine Einrichtung der Typen I oder III; Treffpunkte sind lediglich in Kirchengemeinden vorhanden. Die Versorgung der flächenmäßig größten Bezirksregion Zehlendorf Südwest fokussiert sich auf eine Begegnungsstätte im Seniorenwohnhaus Dreilindenstraße und drei Treffpunkte in konfessioneller Trägerschaft.

7.7 Freizeit im Alter
25

Bezogen auf die Anzahl der von den Einrichtungsträgern angebotenen Veranstaltungen (einschließlich offener Gruppenangebote) ergibt sich für die einzelnen Bezirksregionen folgendes Bild:

Tabelle 7.7.4.10

Veranstaltungsangebote in Seniorenfreizeitstätten und Treffpunkten nach Einrichtungsträgern und Bezirksregionen am 31.12.2007
Veranstaltungsangebote Kommune 0 304 619 270 504 201 192 246 Veranstaltungsangebote Kirchen, Vereine, Wohlfahrtspflege 108 438 246 797 322 328 156 124

Bezirksregion Schloßstraße Albrechtstraße Lankwitz Ostpreußendamm Teltower Damm Drakestraße Zehlendorf Südwest Zehlendorf Nord
25

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

192

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.7.4.2 Veranstaltungsangebote in Seniorenfreizeitstätten und Treffpunkten nach Einrichtungsträgern und Bezirksregionen am 31.12.2007 (inkl. offener Gruppenangebote)

1200

800 246 797 600 438 322

400 328 619 504 200 304 108 0 Schloßstraße Albrechtstraße Lankwitz Ostpreußendamm Teltower Damm Drakestraße Zehlendorf Südwest Zehlendorf Nord 270 201 192 246 156 124

Veranstaltungsangebote Kommune

Veranstaltungsangebote Kirchen, Vereine, Wohlfahrtspflege

26

Obenstehende Abb. 7.7.4.2 macht einerseits eine Konzentration von Angeboten in Seniorenfreizeiteinrichtungen (einschließlich offener Gruppenangebote) der Bezirksregionen Ostpreußendamm (1.067 Veranstaltungen), Lankwitz (865), Teltower Damm (826) und Albrechtstraße (742) deutlich, zeigt aber auch die unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen der Aktivitäten von Kommune und freien Einrichtungsträgern in den einzelnen Bezirksregionen, wobei auch hier die mit Abstand wenigsten Aktivitäten in der Bezirksregion Schloßstraße zu finden sind. Insgesamt betrachtet ist das Engagement von Kommune (2.336 Veranstaltungsangebote) und freien Einrichtungsträgern (2.519 Veranstaltungsangebote) bezogen auf die Anzahl der angebotenen Veranstaltungen in den Freizeitstätten und Treffpunkten bei einem leichten Plus nichtkommunaler Angebote im Berichtsjahr 2007 annähernd ausgeglichen. Die vorstehend gemachten Aussagen über eine Versorgung der Regionen mit Plätzen und Angeboten in Seniorenfreizeiteinrichtungen haben einen rein rechnerischen Charakter. Dabei ist insbesondere auch zu berücksichtigen, dass Angebote in den Begegnungsstätten der Seniorenwohnhäuser, die sich überwiegend in kommunaler Trägerschaft befinden, über arbeitsmarktpolitische Beschäftigungsmaßnahmen realisiert werden, die der Bewilligung des JobCenters unterliegen und für sich genommen begrenzte Laufzeiten haben. Genauen Aufschluss darüber, welche Bedarfsstrukturen es tatsächlich in den einzelnen Bezirksregionen bezogen auf einrichtungsgebundene Angebote in Seniorenfreizeiteinrichtungen gibt, wird erst die Auswertung der Befragung „50 und älter in Steglitz-Zehlendorf“ geben können.

26

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

193

7.7 Freizeit im Alter

1000

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Neben den Untersuchungen zum Charakter der Seniorenfreizeiteinrichtungen (Typenklassifizierung), zur Angebotsstruktur und zum Angebotsumfang sollen nachfolgend die Lage der Einrichtungen in den Sozialräumen und deren Einzugsgebiete betrachtet werden. Einzugsgebiete und Lage der Seniorenfreizeiteinrichtungen in den Sozialräumen In Analogie zu der in diesem Kapitel eingangs anhand des Rundschreibens II Nr. 40/1976 (Planung, Errichtung und Betrieb von Seniorenfreizeitstätten) vorgenommenen Typenklassendifferenzierung soll hier eine Definierung der Einzugsbereiche vorgenommen werden. Dem Rundschreiben folgend soll der Radius des Einzugsbereiches einer Seniorenfreizeitstätte der Typen I und III nicht mehr als 1,5 km betragen. Eine Seniorenfreizeitstätte des Typs I soll in diesem Einzugsgebiet 4.800 Personen und eine Seniorenfreizeitstätte des Typs III ohne zentrale Bedeutung soll 8.000 Personen ab 65 Jahre außerhalb von stationären Pflegeeinrichtungen bedienen. Vor diesem Hintergrund ist die Bevölkerungsdichte im Bezirk für die Altersgruppen der 50 bis unter 65-Jährigen, der ab 65-Jährigen und der ab 50-Jährigen bestimmt und jeweils die tatsächliche Anzahl der in den 1.500-Meter-Umfeldern wohnenden Personen der dazugehörigen Altersgruppen ermittelt worden. Ein Vergleich der Bevölkerungsdichte bezogen auf die drei genannten Altersgruppen hat kaum signifikante Unterschiede bei der räumlichen Verteilung erkennen lassen. Das heißt, die räumliche Verteilung der Konzentrationen älterer Menschen im Bezirk ist in jeder der betrachteten drei Altersgruppen beinahe immer gleich, so dass eine Ausdifferenzierung nach diesen Altergruppen bezogen auf die Verteilungsdichte im Bezirk keine wirklich neuen Erkenntnisse bringt (vgl. Abb. 7.7.4.3). Da sich die älteren Menschen also unabhängig von der oben erwähnten Altersgruppendifferenzierung räumlich an den gleichen Stellen konzentrieren, wird nachstehend nur die Übersichtskarte zur Bevölkerungsdichte der Bürgerinnen und Bürger ab 50 Jahre abgebildet, aus der auch die Standorte der Seniorenfreizeiteinrichtungen (Typen I und III) und ihre Einzugsgebiete abgelesen werden können (Abb. 7.7.4.5). Bei den Umfelduntersuchungen wurde für Seniorenfreizeitstätten mit Versorgungscharakter (Typen I und III) ein Umfeldradius von 1.500 m und für Einrichtungen der Typen II und IV ein Umfeldradius von 750 m definiert. Die Ergebnistabelle zur Analyse der Bevölkerungsdichte (Tabelle 7.7.4.11) wird der Orientierungskarte (Abb. 7.7.4.4) und der schon erwähnten Karte zur Bevölkerungsdichte und den Einzugsgebieten der Seniorenfreizeitstätten (Abb. 7.7.4.5) vorangestellt.

7.7 Freizeit im Alter

Wie aus der Abb. 7.7.4.5 ersichtlich ist, korrespondieren die Einzugsgebiete der Seniorenfreizeitstätten der Typen I und III in hohem Maße mit den Konzentrationen älterer Menschen ab 50 Jahre im Bezirk. In den Bezirksregionen Teltower Damm, Drakestraße und Zehlendorf Nord überschneiden sich die Einzugsbereiche der Seniorenfreizeitstätten Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde West, Hans-Rosenthal-Haus, Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V., Hertha-Müller-Haus und SFSt Süd teilweise erheblich, wobei in der Bezirksregion Zehlendorf Südwest (Wannsee, Nikolassee und Schlachtensee) trotz nennenswerter Bevölkerungskonzentrationen keine derartigen Angebote zur Verfügung stehen. Ähnliches gilt für die Bezirksregion Ostpreußendamm. Vom räumlichen Einzugsgebiet her werden durch das Seniorenzentrum Scheelestraße die Planungsräume Thermometersiedlung, LichterfeldeSüd, Schütte-Lanz-Straße (teilweise) und teilweise auch Oberhofer Platz bedient; nicht bedient wird trotz hoher Konzentrationen ab 50-Jähriger der Planungsraum Königsberger Straße (insbesondere zwischen Komponistenviertel und Königsberger Straße). Die in diesem Bereich zentral liegende Begegnungsstätte Ostpreußendamm 31 wurde im Zuge der Entmietung des Seniorenwohnhauses Dr. Peter Bloch im September 2009 geschlossen.

194

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Betrachtet man neben den räumlichen Einzugsgebieten die Menge der in diesen Bereichen lebenden älteren Menschen, so wird deutlich, dass in den Einzugsgebieten der Seniorenfreizeitstätten Club Steglitz, Club Lankwitz und Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde West unabhängig von den gewählten Altersgruppeneinteilungen jeweils die meisten Senioren wohnen (Tabellen 7.7.4.12 bis 7.7.4.14). Bezogen auf die Altersgruppe der ab 65-Jährigen weist die Analyse für alle Einzugsgebiete der Seniorenfreizeitstätten (Typen I und III) 27.728 Adressen mit 49.282 Personen (Tabelle 7.7.4.14) aus. Unter Berücksichtigung der Kapazitäten des Hertha-Müller-Hauses läßt sich daraus für jedes Einzugsgebiet eine durchschnittliche Anzahl von 5.730 zu berücksichtigenden Senioren errechnen. Selbst wenn man aus diesen Einzugsgebieten die Anzahl der in stationären Pflegeeinrichtungen lebenden Senioren herausdifferenzieren würde, ergäbe sich noch immer zumindest rechnerisch ein Fehlbedarf an Plätzen in Seniorenfreizeitstätten für diese Altersgruppe. Bezogen auf die Altersgruppe der ab 50-Jährigen (Tabelle 7.7.4.12) errechnet sich ein weitaus größerer Fehlbedarf. Das heißt, die Kapazitäten der etablierten Seniorenfreizeitstätten sind zumindest rechnerisch nicht für die in ihren Einzugsgebieten wohnenden künftigen Senioren (50 bis unter 65 Jahre) ausgelegt. Die Einzugsbereiche der Seniorenfreizeitstätten und die Anzahl der in diesen Bereichen lebenden Senioren sind letztendlich den spezifischen Angeboten der Einrichtungen gegenüberzustellen. Aus der Tabelle 7.7.4.15 und der dazugehörigen Abb. 7.7.4.6 kann der Angebotsumfang der Seniorenfreizeitstätten (Typen I und III) bezüglich der Veranstaltungs- und Gruppenangebote abgelesen werden. Dabei wird deutlich, dass insbesondere die Seniorenfreizeitstätten Club Steglitz, Hans-RosenthalHaus, Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde West, Hertha-Müller-Haus und mit etwas Abstand auch der Club Lankwitz ihrer Rolle als Seniorenfreizeiteinrichtungen mit Versorgungscharakter durchaus gerecht werden. Vor dem Hintergrund der Bevölkerungskonzentrationen in den Einzugsgebieten und dem in den Bezirksregionen vorhandenen Angebotsbestand offenbaren sich Spielräume für eine Erweiterung der Angebotskapazitäten vor allem im Seniorenzentrum Scheelestraße und im Club Lankwitz. Die Angebote des Nachbarschaftsheimes Mittelhof, Treffpunkt 50 plus (Königstraße) und der Seniorenfreizeitstätte Süd sind in der Bezirksregion Teltower Damm vor dem Hintergrund des Gesamtangebots zu betrachten, das sich nach Etablierung des Mehrgenerationenhauses (September 2008) weiter verdichtet hat.

195

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.7.4.3

Bevölkerungsdichte nach ausgewählten Altersgruppen in Steglitz-Zehlendorf am 31.12.2007

7.7 Freizeit im Alter
27
27

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; Berechnungen: Gunter Simon

196

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.4.11 Ergebnistabelle zur Analyse der Bevölkerungsdichte - Einwohner über 50 Jahre - in Steglitz-Zehlendorf am 31.12.2007

Zusammenfassung zu Gruppen 5%-Stufe Bezeichnung Personen pro Adresse % der bewohnten Fläche mit Anzahl Personen Personen insgesamt bewohnte Fläche in ha bewohnte Fläche in ha Anzahl Adressen % der Personen % der Adressen 5%-Stufe Nummer Gruppe

Anzahl Waben

Anzahl Waben

BEVDichte

% der Waben

ign 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Summe

ign 0 - <5 5 - <10 10 - <15 15 - <20 20 - <25 25 - <30 30 - <35 35 - <40 40 - <45 45 - <50 50 - <55 55 - <60 60 - >65 65 - <70 70 - <75 75 - <80 80 - <85 85 - <90 90 - <95 95 - 100

0,00 6.319,21 6.315,46 6.328,63 6.364,06 6.324,33 6.322,34 6.304,53 6.396,64 6.258,03 6.382,81 6.354,60 6.249,72 6.373,90 6.350,87 6.284,66 6.418,04 6.309,79 6.181,77 6.482,35 6.368,42

14 504 179 139 120 107 97 87 80 71 67 62 56 52 48 43 39 34 30 27 22

41 41,95 0,0000 niedrig 3.068 1.523,47 2,0597 2.905 548,04 2,1740 3.013 427,41 2,1004 2.819 372,14 2,2576 2.855 331,20 2,2152 2.799 292,03 2,2588 2.673 273,25 2,3586 2.362 245,63 2,7081 1.956 220,82 3,1994 1.896 210,13 3,3665 1.835 190,53 3,4630 1.639 173,04 3,8131 1.617 161,00 3,9418 1.294 150,34 4,9079 1.236 135,18 5,0847 1.432 121,61 4,4819 1.000 101,42 6,3098 964 87,33 6,4126 824 83,10 7,8669 855 66,28 7,4484 hoch

14 504

0,7% 26,8%

41 3068

0,1% 7,8%

41,9 1.523,5 975,4

0,7% ign 26,5% 1 16,9% 2

0 6319

0,0% 5,0%

318 16,9%

5.918 15,1%

12.644 10,0%

324 17,3%

8.473 21,7%

995,4

17,3%

3

19.011 15,0%

367 19,5%

10.722 27,4%

1.140,4

19,8%

4

31.697 25,0%

351 18,7%

10.861 27,8%

1.079,3

18,8%

5

57.020 45,0%

126.690,16 1.878 39.083 5.755,90

1.878 100,0% 39.083 100,0%

5.755,9

100,0%

126.690 100,0%

28

28

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; Berechnungen: Gunter Simon

197

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.7 Freizeit im Alter

198

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.7.4.4

Orientierungskarte Steglitz-Zehlendorf mit Standorten der Seniorenfreizeiteinrichtungen am 31.12.2007

29

29

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; Berechnungen: Gunter Simon

199

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.7.4.5

Bevölkerungsdichte ab 50 Jahren und Einzugsgebiete von Seniorenfreizeiteinrichtungen derTypenklassen I und III in Steglitz-Zehlendorf am 31.12.2007

7.7 Freizeit im Alter
30
30

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; Berechnungen: Gunter Simon

200

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

201

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.4.12

Anzahl der Einwohner ab 50 Jahren in den Einzugsgebieten der Seniorenfreizeitstätten (Typ I und III) in Steglitz-Zehlendorf am 31.12.2007

Einrichtung SF-BA007 Club Steglitz SF-BA013 Club Lankwitz Seniorenzentrum SF-FT024 Scheelestraße SF-BA026 Hans-Rosenthal-Haus Nachbarschaftsheim SF-FT027 Mittelhof e.V. SF-BA028 Seniorenfreizeitstätte Süd Bürgertreffpunkt SF-BA038 Bhf. Lichterfelde West SF-BA045 Hertha-Müller-Haus
31

Adressen im Umfeld von 1.500 Metern 4.130 5.167 3.826 5.435 4.932 3.388 4.702 3.939

Personen im Umfeld von 1.500 Metern 25.784 19.411 11.227 14.221 13.363 8.584 15.388 8.876

Bezirksregion Albrechtstraße Lankwitz Ostpreußendamm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Drakestraße Zehlendorf Nord

7.7 Freizeit im Alter
31, 32

Analysiert wurde ein Umfeld von 1500 Metern rund um die Einrichtungen, dabei wurden insgesamt 28.427 Adressen mit 97.688 Personen erfasst. Die sich durch Addition der Einzelsummen ergebenden Gesamtsummen der Adressen und der erfassten Personen ist nicht identisch mit der tatsächlichen Gesamtsumme der erfassten Personen, da bei Überlappung die Adressen und Personen nur einmal gezählt wurden. 28.930 Personen wohnen außerhalb der erfassten Umfelder.

Tabelle 7.7.4.13

Anzahl der Einwohner im Alter von 50 bis unter 65 Jahren in den Einzugsgebieten der Seniorenfreizeitstätten (Typ I und III) in SteglitzZehlendorf am 31.12.2007

Einrichtung SF-BA007 Club Steglitz SF-BA013 Club Lankwitz Seniorenzentrum SF-FT024 Scheelestraße SF-BA026 Hans-Rosenthal-Haus Nachbarschaftsheim SF-FT027 Mittelhof e.V. SF-BA028 Seniorenfreizeitstätte Süd Bürgertreffpunkt SF-BA038 Bhf. Lichterfelde West SF-BA045 Hertha-Müller-Haus
32

Adressen im Umfeld von 1.500 Metern 4.130 5.167 3.826 5.435 4.932 3.388 4.702 3.939

Personen im Umfeld von 1.500 Metern 13.351 8.772 5.412 6.715 6.115 3.832 7.713 4.099

Bezirksregion Albrechtstraße Lankwitz Ostpreußendamm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Drakestraße Zehlendorf Nord

Analysiert wurde ein Umfeld von 1.500 Metern rund um die Einrichtungen, dabei wurden insgesamt 28.427 Adressen mit 47.108 Personen erfasst. Die sich durch Addition der Einzelsummen ergebenden Gesamtsummen der Adressen und der erfassten Personen ist nicht identisch mit der tatsächlichen Gesamtsumme der erfassten Personen, da bei Überlappung die Adressen und Personen nur einmal gezählt wurden. 13.857 Personen wohnen außerhalb der erfassten Umfelder.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; Berechnungen: Gunter Simon

202

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.4.14

Anzahl der Einwohner ab 65 Jahren in den Einzugsgebieten der Seniorenfreizeitstätten (Typ I und III) in Steglitz-Zehlendorf am 31.12.2007

Einrichtung SF-BA007 Club Steglitz SF-BA013 Club Lankwitz Seniorenzentrum SF-FT024 Scheelestraße SF-BA026 Hans-Rosenthal-Haus Nachbarschaftsheim SF-FT027 Mittelhof e.V. SF-BA028 Seniorenfreizeitstätte Süd Bürgertreffpunkt SF-BA038 Bhf. Lichterfelde West SF-BA045 Hertha-Müller-Haus
33

Adressen im Umfeld von 1.500 Metern 3.961 4.920 3.685 5.282 4.615 3.275 4.459 3.870

Personen im Umfeld von 1.500 Metern 12.129 10.184 5.527 7.265 6.933 4.639 7.262 4.680

Bezirksregion Albrechtstraße Lankwitz Ostpreußendamm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Drakestraße Zehlendorf Nord

Analysiert wurde ein Umfeld von 1.500 Metern rund um die Einrichtungen, dabei wurden insgesamt 27.728 Adressen mit 49.282 Personen erfasst. Die sich durch Addition der Einzelsummen ergebenden Gesamtsummen der Adressen und der erfassten Personen ist nicht identisch mit der tatsächlichen Gesamtsumme der erfassten Personen, da bei Überlappung die Adressen und Personen nur einmal gezählt wurden. 16.441 Personen wohnen außerhalb der erfassten Umfelder.

33

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Berechnungen: Gunter Simon

203

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.4.15

Angebotsumfang der Seniorenfreizeitstätten (Typ I und III) nach Bezirksregionen in Steglitz-Zehlendorf am 31.12.2007*

Barrierefrei Club Steglitz ja Club Lankwitz ja Seniorenzentrum ja Scheelestraße Hans-Rosenthal-Haus ja Nachbarschaftsheim teilweise (nur EG, Mittelhof e.V. keine rollstuhlgeTreffpunkt 50 plus rechten WC's Seniorenfreizeitstätte Süd Bürgertreffpunkt Bhf. Lichterfelde West Hertha-Müller-Haus ja nein ja

Veranstaltungsangebote 304 175 120 273 67 39 201 246

Gruppenangebote Bezirksregion 39 Albrechtstraße 22 Lankwitz 10 40 18 31 27 57 Ostpreußendamm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Drakestraße Zehlendorf Nord

7.7 Freizeit im Alter
34, 35

* inkl. Offene Gruppenangebote / ohne generationenübergreifende Angebote

34

Abb. 7.7.4.6

Angebotsumfang der Seniorenfreizeitstätten (Typ I und III) in Steglitz-Zehlendorf am 31.12.2007

350

304 300 273 250 246

201 200 175

150 120 100 67 57 50 39 22 10 0
Club Steglitz Club Lankwitz Seniorenzentrum Scheelestraße Hans-Rosenthal-Haus Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V. Treffpunkt 50 plus Seniorenfreizeitstätte Süd Bürgertreffpunkt Bhf. Lichterfelde West Hertha-Müller-Haus

40 18

39 31 27

Veranstaltungsangebote

Gruppenangebote

35

Quelle: Abteilung Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

204

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Kulturelle Angebote in den kommunalen Seniorenfreizeitstätten Die Veranstaltungsangebote in den kommunalen Seniorenfreizeitstätten werden unter Beteiligung der jeweiligen Einrichtungen zentral organisiert und über die Broschüre „Bei uns in SteglitzZehlendorf“ sowie den individuellen Hausprogrammen publiziert. Inhaltlich bestehen die Programme aus Musik- und Tanzveranstaltungen, literarischen Lesungen und Bühnenprogrammen verschiedener Richtungen, wobei Schwerpunktsetzung und Angebotsdichte von Freizeitstätte zu Freizeitstätte variieren. Die nachfolgenden Tabellen 7.7.4.16 und 7.7.4.17 veranschaulichen die Veränderungen kommunaler Zuständigkeit bezogen auf den Umfang rein bezirklicher Veranstaltungen durch Verlagerung von Aufgaben an die Fördervereine bzw. durch Überführung einer Freizeitstätte (Club Lichterfelde Süd) in andere Trägerschaft.

Tabelle 7.7.4.16

Angebote in kommunalen Seniorenfreizeitstätten 2001

Einrichtung

Anzahl Einnahmen Einnahmen Einahmen aus Angebote insgesamt Beköstigung Veranstaltungen 2001 ** in EUR in EUR in EUR 49 81 83 84 29 5 21 44 396 13.376,93 19.210,77 28.140,99 17.199,86 1.673,97 985,77 5.909,00 9.645,01 96.142,30 8.014,50 6.880,99 11.493,84 5.133,22 718,49 378,36 3.373,47 4.570,03 40.562,90

verkaufte aufgewendete HaushaltsKarten mittel (incl. Spenden-/ Stiftungsmittel) in EUR 14.213,91 24.534,34 24.966,38 14.876,04 4.040,48 2.633,15 7.639,98 11.095,03 103.999,31

Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde West Club Steglitz Selerweg 18 Club Lankwitz Am Gemeindepark 53 Club Lichterfelde Süd Scheelestr. 109/111* Hertha-Müller-Haus Argentinische Allee 89 Hans-Rosenthal-Haus Bolchener Str. 5 Seniorenfreizeitstätte Süd Teltower Damm 226 Kommunikationszentrum Ostpreußendamm 52 Gesamt

5.362,43 1.227 12.330,06 2.764 16.647,41 7.082 12.067,00 3.016 955,60 223

607,41 2.647 2.535,62 374

5.075,34 1.315 55.580,87 18.648

*Einrichtung seit 01.01.2004 in anderer Trägerschaft ** ohne offene Gruppenangebote Anzahl verkaufter Karten für Hertha-Müller-Haus und Kommunikationszentrum wurden hochgerechnet!

36

36

Quelle: Abt. Soziales und Sport

205

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.4.17
Einrichtung

Angebote in kommunalen Seniorenfreizeitstätten 2007
verkaufte aufgewendete HaushaltsEinnahmen Einnahmen Einahmen aus Anzahl mittel (incl. Spenden-/ Angebote insgesamt Beköstigung Veranstaltungen Karten Stiftungsmittel) in EUR in EUR in EUR in EUR ** 17 35 82 2.827,25 5.280,40 29.456,10 90,00 887,40 11.070,35 2.737,25 4.393,00 18.385,75 626 992 4294 3.642,57 5.886,12 23.837,92

Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde West Club Steglitz Selerweg 18 Club Lankwitz Am Gemeindepark 53 Club Lichterfelde Süd Scheelestr. 109/111* Hertha-Müller-Haus Argentinische Allee 89 Hans-Rosenthal-Haus Bolchener Str. 5 Seniorenfreizeitstätte Süd Teltower Damm 226 Kommunikationszentrum Ostpreußendamm 52 Gesamt

7.7 Freizeit im Alter
37, 38

4 4 4 50 196

1.035,50 801,50 663,00 9392,15 49.455,90 6323,40 18.371,15 3068,75 28.584,75

242 175 150 795 7.274

888,71 1.141,00 992,50 10567,27 46.956,09

*Einrichtung seit 01.01.2004 in anderer Trägerschaft ** ohne offene Gruppenangebote

37

Abb. 7.7.4.7 Angebote in kommunalen Seniorenfreizeitstätten 2001 und 2007 (** ohne offene Gruppenangebote)

90 81 80 83 82 84

70

60 49 44 40 35 30 29 21 20 17 50

50

10 4 0
Bürgertreffpunkt Bhf.Lichterfelde West Club Steglitz Club Lankwitz Club Lichterfelde Süd Hertha-Müller-Haus Hans-Rosenthal-Haus Seniorenfreizeitstätte Süd Kommunikationszentrum Ostpreußend. 52

5

4

4

Anzahl Angebote 2001 **

Anzahl Angebote 2007 **

38

Quelle: Abt. Soziales und Sport

206

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Der mengenmäßige Vergleich der jeweils 2001 und 2007 in den kommunalen Seniorenfreizeitstätten angebotenen Veranstaltungen zeigt, dass die Anzahl der von der Verwaltung 2007 initiierten und durchgeführten Angebote im Vergleich zu 2001 insgesamt um die Hälfte zurückgegangen ist (-50,5%). Ausgenommen von dieser Tendenz sind lediglich die Freizeitstätte Lankwitz mit einem im Umfang konstanten Veranstaltungsangebot und das Kommunikationszentrum für Behinderte und Nichtbehinderte mit einer Steigerung des Angebotsumfanges (+13,6%). Betrachtet man die Anzahl der in den Vergleichsjahren verkauften Karten, so ist das Gesamtvolumen der im Berichtsjahr 2007 verkauften Karten im Verhältnis zu 2001 um 61,0% zurückgegangen. Rückläufig sind aber auch die für die Organisation und Durchführung der Veranstaltungen und die Beköstigung in den Seniorenfreizeitstätten aufgewendeten Haushaltsmittel. Wurden dafür 2001 insgesamt noch knapp 104.000,00 EUR verausgabt, so waren es 2007 nur noch knapp 47.000,00 EUR (-54,8%). Differenziert man nach Ausgabearten, so konnten die Ausgaben für Beköstigung 2007 im Vergleich zu 2001 um 54,7% und die Ausgaben für Veranstaltungen um 48,5% reduziert werden. Im Gegensatz zu allen übrigen Freizeitstätten ist in Lankwitz eine antizyklische Entwicklung zu beobachten. Trotz Absenkung der Ausgaben in 2007 um 4,5% im Verhältnis zum Vergleichsjahr 2001 sind die Einnahmen um 4,7% angestiegen. Vergleicht man die Einnahmearten, so sind die Einnahmen aus Beköstigung relativ konstant geblieben, während die Einnahmen aus Veranstaltungen um 10,4% angestiegen sind. Der gleichzeitige Rückgang der Kartenmenge um knapp zwei Fünftel (39,4%) lässt hier auf eine Änderung der Angebotsstruktur schließen. Ursächlich für den zahlenmäßigen Rückgang der kommunalen Veranstaltungen und die Anzahl der diesbezüglich verkauften Teilnehmerkarten dürfte u.a. die Überführung der Freizeitstätte Lichterfelde Süd in andere Trägerschaft sowie die Gründung und das Tätigwerden von Fördervereinen in den Freizeitstätten Club Steglitz und im Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde West sein. Zum Zeitpunkt der Erhebung (2001) sind in der Freizeitstätte Süd, dem Hans-Rosenthal-Haus und dem HerthaMüller-Haus bereits Fördervereine tätig gewesen. Das erklärt die verhältnismäßig geringe Anzahl der von der Verwaltung in diesen Einrichtungen durchgeführten Veranstaltungen. Gleichzeitig ist am Beispiel der Freizeitstätten Club Steglitz und Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde West abzulesen, dass der Tätigkeitsschwerpunkt der Fördervereine in der Übernahme des Cafeteriabetriebes liegt und die Verwaltung sich aus diesem Aufgabenbereich fast vollständig zurückgezogen hat. So sind die Einnahmen aus Beköstigung 2007 im Club Steglitz um 87,1% und im Bürgertreffpunkt sogar um 98,9% im Vergleich zu 2001 zurückgegangen, was zu einer damit korrespondierenden Entlastung der Haushaltsmittel geführt hat.

Gruppenangebote in den kommunalen Seniorenfreizeitstätten Neben den bereits oben erwähnten zahlreichen Veranstaltungsangeboten für jedermann haben sich in den kommunalen Seniorenfreizeitstätten Hobby- und Freizeitgruppen unterschiedlicher Ausrichtung etabliert, welche teilweise auch neue Mitglieder aufnehmen. Einige Gruppenangebote, überwiegend Kartenspiele, sind darüber hinaus offen für alle Besucher/-innen. Wie nachstehende Abb. 7.7.4.8 zeigt, ist die Affinität für eine Hobbypflege in geschlossenen Gruppen in den einzelnen Freizeitstätten verschieden ausgeprägt. Die mit Abstand meisten Seniorengruppenaktivitäten gibt es im HerthaMüller-Haus (57 Gruppen), im Hans-Rosenthal-Haus (40 Gruppen) und im Club Steglitz (39 Gruppen); die wenigsten Gruppen sind im Club Lankwitz angebunden (22 Gruppen). Weitere Details sind dem Abschnitt 7.7.5 Seniorengruppen in Steglitz-Zehlendorf zu entnehmen. In Ermangelung von Datenmaterial können Aussagen zum Vergleichsjahr 2001 nicht gemacht werden.

207

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.7.4.8 Seniorengruppenaktivitäten in kommunalen Freizeitstätten 2007

60

57

50

7.7 Freizeit im Alter
39
39

40

39

40

31 30 27 22 20

31

10

0 Club Lankwitz Kommunikationszentrum Ostpreußend. 52 Bürgertreffpunkt Bhf. Lichterfelde West Club Steglitz Seniorenfreizeitstätte Hertha-Müller-Haus Süd Hans-RosenthalHaus

Anzahl Seniorengruppen

Besucherfrequenz kommunaler Seniorenfreizeitstätten Im Berichtsjahr 2007 wurden in den kommunalen Seniorenfreizeitstätten während der regulären Öffnungszeiten insgesamt 138.441 Besucher/innen gezählt, die meisten im Hertha-Müller-Haus (29.085 Besucher/innen), im Hans-Rosenthal-Haus (26.705 Besucher/innen) und im Club Steglitz (25.141 Besucher/innen). Vergleicht man die Besucherzahlen der Jahre 2007 mit denen von 2001, so zeigen sich folgende Entwicklungstendenzen: Während sich die Besucherzahlen im Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde West (+3,9%) und im Hans-Rosenthal-Haus (-3,9%) nur geringfügig verändert haben, sind im Club Lankwitz (-20,7%) und im Kommunikationszentrum Ostpreußendamm 52 (-18,5%) deutliche Rückgänge der Besucherzahlen zu beobachten. Demgegenüber sind in der Seniorenfreizeitstätte Süd (+50,6%) und im Club Steglitz (+76,3%) die größten Zuwächse an Besucher/ innen während der Öffnungszeiten zu verzeichnen (vgl. Abb. 7.7.4.9). In Ermangelung von Angaben für das Jahr 2001 kann eine Aussage zu Entwicklungstendenzen im Hertha-Müller-Haus nicht gemacht werden. Ebenso ist auf eine Darstellung der Seniorenfreizeitstätte Lichterfelde Süd verzichtet worden, da eine Vergleichbarkeit wegen Überführung in andere Trägerschaft nicht gegeben ist.

Quelle: Abteilung Soziales und Sport, Fachbereich 2 „Wir treffen uns“

208

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.7.4.9 Besucherzahlen in kommunalen Seniorenfreizeitstätten 2001 und 2007

35.000

30.000 25.141 25.000

29.085 27 .803 26.705

20.000 15 .667 15.000

18 .143

18.849 1 6.494 14.257

12.417

11.956 10.951 9.750

10.000

5.000

0
Clu b L an kw itz Ko m m unikatio nsz e ntrum O s tp re uß en d. 52 Bü rge rtreffp u n kt B h f. L ic h terfe lde W e st C lu b S te g litz S e n io re n fre ize itstä tte S üd* He rth a -M ü lle r-H a u s** H a ns -Ro s e n th a lHa u s *

B esucherzahlen 200 1

B esucherzahlen 200 7

* ** 40

Die Besucherzahlen 2001 für die Seniorenfreizeitstätte Süd und das Hans-Rosenthal-Haus wurden z.T. anhand vorhandener Angaben geschätzt. Für das Hertha-Müller-Haus liegen für 2001 keine Zahlen vor.

Integrative Angebote für Pflegeheimbewohner („Musikalische Kaffeetafel“) Im Rahmen der Teilhabe am Leben der Gemeinschaft werden unter dem Arbeitstitel „Musikalische Kaffeetafel“ traditionell Bewohner/-innen aus Pflegeeinrichtungen zu gemeinsamen Kaffeetafeln mit Künstlerprogrammen in bezirkliche Seniorenfreizeitstätten eingeladen. Die Kosten für dieses Angebot werden aus Haushalts- bzw. Spenden- und Stiftungsmitteln aufgebracht. Der von jedem Teilnehmer dafür zu entrichtende Kostenbeitrag lag im Berichtsjahr 2007 bei 3,50 EUR (2001 = 2,50 EUR). Tabelle 7.7.4.18 Veranstaltungen für Heimbewohner/-innen 2001 und 2007
2001 Hans-Rosenthal-Haus Hertha-Müller-Haus Club Steglitz Gesamt Veranstaltungen 4 2 0 6 Teilnehmer 351 90 0 441 2007 Veranstaltungen 2 2 1 5 Teilnehmer 138 133 59 330

41

40, 41

Quelle: Abteilung Soziales und Sport, Fachbereich 2

209

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bei annähernd konstanten Einnahmen (2001 = 1.127,40 EUR 2007 = 1.155,00 EUR) konnten die Ausgaben für dieses Angebot im Berichtsjahr 2007 (Ausgaben = 1.949,70 EUR) gegenüber dem Vergleichjahr 2001 (Ausgaben = 3.951,22 EUR) halbiert werden (-50,1%).

7.7 Freizeit im Alter
42

Fördervereine in kommunalen Seniorenfreizeitstätten Fördervereine sind Instrumente der Eigeninitiative und Selbsthilfe. Sie unterstützen und fördern zweckbestimmt sowie einrichtungsbezogen einzelne kommunale Seniorenfreizeitstätten in finanzieller und materieller Hinsicht. Sie sind eingetragene und gemeinnützige Vereine, die aus Beiträgen ihrer Mitglieder Veranstaltungen, notwendige Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände finanzieren bzw. mitfinanzieren und den Cafeteriabetrieb in den betreffenden Seniorenfreizeitstätten eigenständig organisieren und durchführen. Darüber hinaus werden von den Fördervereinen in beachtlichen Größenordnungen finanzielle Mittel für Renovierungsarbeiten und Schönheitsreparaturen in den betreffenden Freizeitstätten zur Verfügung gestellt, die in Ermangelung öffentlicher Mittel ansonsten nicht hätten durchgeführt werden können. Die Fördervereine in den Seniorenfreizeitstätten wirken im Sinne der Besucherinnen und Besucher auf die Altenhilfe ein. Durch ihre Arbeit können Angebote aufrechterhalten und weitergeführt werden, wobei der Bezirkshaushalt gleichzeitig entlastet wird. Fördervereine bestehen in folgenden kommunalen Seniorenfreizeitstätten: Hans-Rosenthal-Haus Hertha-Müller-Haus Freizeitstätte Süd Bürgertreffpunkt Club Steglitz (gegründet 1993) (gegründet 1996) (gegründet 2000) (gegründet 2004) (gegründet 2006)

Tabelle 7.7.4.19

Veranstaltungsangebote der Fördervereine 2001 und 2007

Saal-Veranstaltungen 2001 Bürgertreffpunkt Club Steglitz Hertha-Müller-Haus Hans-Rosenthal-Haus Seniorenfreizeitstätte Süd 0 0 10 13 5 28
42

Busausflüge 2001 0 0 2 0 1 3

Saal-Veranstaltungen 2007 Busausflüge 2007 22 7 57 13 33 132 4 0 7 0 3 14

Quelle: Abteilung Soziales und Sport

210

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.7.4.10 Veranstaltungsangebote der Fördervereine 2001 und 2007

60

57

50

Anzahl der Veranstaltungen

40 33 30

22 20 13 10 10 4 2 0 0 Bürgertreffpunkt Club Steglitz Saal-Veranstaltungen 2001 Hertha-Müller-Haus Busausflüge 2001 Hans-Rosenthal-Haus Seniorenfreizeitstätte Süd 0 0 0 0 0 0 7 7 5 3 1 13

Saal-Veranstaltungen 2007

Busausflüge 2007

43

Die vorstehende Tabelle 7.7.4.19 und die Abbildung 7.7.4.10 dokumentieren die Aktivitäten der Fördervereine in puncto Angebotsumfang und Angebotsstruktur in den betreffenden Seniorenfreizeitstätten und zeigen gleichzeitig deren Entwicklung zwischen 2001 und 2007 auf. Dabei wird deutlich, dass Umfang und Inhalte der von den Fördervereinen in den betreffenden Seniorenfreizeitstätten gemachten Angebote mitunter stark variieren. Das könnte zum einen mit den regional und individuell unterschiedlichen Bedarfen der Besucher/innen zusammenhängen, zum anderen ist zu berücksichtigen, dass sich die jüngeren Fördervereine im Bürgertreffpunkt und im Club Steglitz noch in der Etablierungsphase befinden. Auffällig ist darüber hinaus die Entwicklung im Hertha-Müller-Haus und der Freizeitstätte Süd. Mit 57 (Hertha-Müller-Haus) und 33 (Freizeitstätte Süd) über die jeweiligen Fördervereine organisierten Saal-Veranstaltungen im Berichtsjahr 2007 sind hier nicht nur die vergleichsweise größten Aktivitäten festzustellen; mit Blick auf das Basisjahr 2001 hat sich das Angebotsvolumen mehr als verfünffacht. Ebenfalls beachtlich sind diesbezüglich auch die Aktivitäten des relativ jungen Fördervereins im Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde West (22 Saalveranstaltungen in 2007). Die festgestellten Unterschiede und Schwankungen dürfen jedoch nicht allein als Gradmesser für die Bedeutung der Fördervereine in ihren Einrichtungen angesehen werden. Wie bereits erwähnt, hat die Organisation und Durchführung des Cafeteriabetriebes durch die Fördervereine wesentlichen Anteil daran, dass der laufende Betrieb in den Freizeitstätten in Sachen Beköstigung aufrecht erhalten werden kann. Darüber hinaus muss an dieser Stelle die Finanzierung von Einrichtungs- und Gebrauchsgegenständen (Inventar, Möbel, Computer, Musikanlagen, Gardinen, Beschattungen etc.) insbesondere durch die Fördervereine im Hans-Rosenthal-Haus und im Hertha-Müller-Haus hervorgehoben und erwähnt werden. Zusammenfassend ist mit regional unterschiedlichen Strukturen eine wachsende Bedeutung der Fördervereine für die bezirkliche Seniorenarbeit und die Akzeptanz ihrer Arbeit durch die Besucherinnen und Besucher der Freizeitstätten festzustellen.

43

Quelle: Abteilung Soziales und Sport

211

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Vergleicht man die Aktivitäten der Bezirksverwaltung und der Fördervereine bezüglich der Organisation von Veranstaltungsangeboten in kommunalen Seniorenfreizeitstätten in den Jahren 2001 und 2007, so zeigt sich, dass eine Gewichtverschiebung eingetreten ist, welche aus nachstehender Tabelle 7.7.4.20 abgelesen werden kann.

7.7 Freizeit im Alter
44

Tabelle 7.7.4.20

Veranstaltungsangebote von Verwaltung und Fördervereinen 2001 und 2007 (ohne Club Lichterfelde Süd)

kommunale Veranstaltungen Veranstaltungen kommunale Veranstaltungen Veranstaltungen Veranstaltungen 2001 Fördervereine 2001 gesamt Veranstaltungen 2007 Fördervereine 2007 gesamt 2001 2007 49 0 49 17 26 Bürgertreffpunkt 43 81 0 81 35 7 Club Steglitz 42 83 0 83 82 0 Club Lankwitz 82 Club Lichterfelde Süd 84 0 84 0 0 0 Hertha-Müller-Haus 29 12 41 4 64 68 5 13 18 4 13 Hans-Rosenthal-Haus 17 Seniorenfreizeitstätte Süd 21 6 27 4 36 40 Kommunikationszentrum 44 0 44 50 0 50 Ostpreußendamm 52 396 31 427 196 146 342

44

Klammert man bei der Betrachtung die zwischen 2001 und 2007 in andere Trägerschaft überführte Seniorenfreizeitstätte Lichterfelde Süd (84 Veranstaltungen im Jahr 2001) aus, so zeichnet sich das Bild noch deutlicher: Von im Jahre 2001 verbleibenden insgesamt 343 Veranstaltungen wurden lediglich 31 von den Fördervereinen organisiert (9,0%), im Berichtsjahr 2007 wurden von insgesamt 342 Veranstaltungen in den kommunalen Seniorenfreizeitstätten bereits mehr als zwei Fünftel (146 Veranstaltungen = 42,7%) von den Fördervereinen organisiert. Damit hat sich der Anteil an von Fördervereinen organisierten Veranstaltungen in kommunalen Seniorenfreizeitstätten fast verfünffacht. Die Abb. 7.7.4.11 veranschaulicht, in welchem Umfang sich die Verwaltung aus dem Veranstaltungsbereich in kommunalen Seniorenfreizeitstätten zurückgezogen hat und wie gleichzeitig die Bedeutung der Fördervereine in diesem Aufgabengebiet gewachsen ist.

Quelle: Abt. Soziales und Sport

212

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Abb. 7.7.4.11 Veranstaltungsangebote von Verwaltung und Fördervereinen 2001 und 2007 (ohne Club Lichterfelde Süd)

400

350

0 31

300 146 Anzahl Veranstaltungen 250

200

150

312

100

196

50

0 0 2001 2007

Veranstaltungen Kommune

Veranstaltungen Förderverein

45

45

Quelle: Abt. Soziales und Sport

213

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.7.5

Seniorengruppen in Steglitz-Zehlendorf

Hobby- und Neigungsgruppen sind fester Bestandteil organisierter Freizeitangebote in SteglitzZehlendorf. Wie die nachfolgenden Tabellen zeigen, sind die mit Abstand meisten Seniorengruppen an kommunale Seniorenfreizeitstätten angebunden, gefolgt von konfessionellen Einrichtungen und Nachbarschaftseinrichtungen. Die in den kommunalen Seniorenfreizeitstätten etablierten Gruppen werden größtenteils von Freiwilligen geleitet, welche teilweise als ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen verpflichtet wurden. Insbesondere Sport- und Gymnastikgruppen, Mal- und Sprach- und Computergruppen (Kurse) in den kommunalen Seniorenfreizeitstätten werden von externen Dozenten angeleitet, deren Angebote auf Selbstfinanzierungsbasis entgeltpflichtig sind (je nach zeitlichem Umfang werden Kostenbeiträge erhoben, die in der Regel zwischen 3,00 EUR für 60 Minuten und 5,00 EUR für 90 Minuten liegen).

7.7 Freizeit im Alter
46

Dachverband Steglitz-Zehlendorfer Seniorenvereinigungen In Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Steglitz wurde 1973 der Dachverband der Seniorenvereinigungen gegründet. Nach der Bezirksgebietsreform gehören dem Dachverband Steglitz-Zehlendorfer Seniorenvereinigungen auf freiwilliger Basis zurzeit 60 Seniorengruppen unterschiedlicher Ausrichtung und Interessenlage an. Die Seniorengruppen werden auf den mehrmals jährlich stattfindenden Zusammenkünften durch ihre Leiterinnen und Leiter vertreten, die aus ihrer Mitte einen Vorstand wählen, der den Dachverband nach außen vertritt und seine Geschäfte führt. Zu den Dachverbandssitzungen werden im Rahmen eines Erfahrungs- und Wissensaustausches Vertreter der Bezirksverwaltung eingeladen. Damit kommt dem Dachverband eine Scharnierfunktion zwischen Bürgern und Verwaltung zu. Darüber hinaus informiert der Dachverband interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich einer bestehenden Gruppe anschließen möchten oder steht ihnen ggf. auch bei der Bildung einer neuen Neigungsgruppe hilfreich zur Seite. Zu diesem Zweck bietet der Dachverband regelmäßige Sprechstunden an: Sprechzeiten Dachverband jeden Freitag von 10:00-12:00 Uhr Rathaus Lankwitz Leonorenstr. 70, 12247 Berlin Zimmer: 02 Telefon: 90299-3314

Die Verteilung der Seniorengruppen in den einzelnen Bezirksregionen und ihre Anbindung an die dort vorhandenen Freizeitstätten und Treffpunkte können den nachfolgenden Tabellen entnommen werden. Tabelle 7.7.5.1
Gruppe Sport für Männer Frauengruppe Seniorengruppe Gymnastik 50+

Seniorengruppen Bezirksregion Schloßstraße (31.12.2007)
Treffpunkt Matthäus Kirchengemeinde Matthäus Kirchengemeinde Kath. Pfarramt RosenkranzBasilika Evangelische Patmosgemeinde Zeit Rhythmus 1x wöchentlich 14 tägig 14 tägig 1x wöchentlich Mitglied im Dachverband Planungsraum Fichtenberg Fichtenberg Schloßstraße Markelstraße

6

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

214

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.5.2

Seniorengruppen Bezirksregion Albrechtstraße (31.12.2007)

Gruppe Gedächtnistraining Spielegruppe Basteln "Goldener Oktober" Behindertengruppe Yoga für Senioren Billard Gehirnjogging Englisch für Anfänger Yoga mit Fun Bridgegruppe Forum D (offen) Englisch Canasta 1 und 2 (offen) Billard "Die Billis" Seniorenchor Steglitz e.V. (Proben) Billard (ohne Leitung) Malgruppe II Malgruppe I "Folklore-Tanzkreis" Quigong Billard Gesprächskreis Literatur-Kreis Polnisch für Anfänger Billard (offen) Malgruppe IV Rhytmische Gymnastik Billard (offen) Malgruppe III Englisch für Anfänger mit fun "Beschwingter Kreis" Billard Spanisch für Anfänger Bastelgruppe und Gesprächskreis (offen) Canasta und Rommé (offen) Gymnastik Billard Nichtraucher-Schach Seniorenchor Steglitz e.V. Billard Briefmarkenfreunde Reisegruppe Gesellschaftsspiele mit Kaffeetafel Reisefreunde mit Kaffeetafel Rückenschule und Gymnastik Singekreis Altersgerechte Gymnastik Medien- und Literaturkreis Gymnastikgruppe

Treffpunkt Café Markus Café Markus DRK-Senioren-

Zeit

Rhythmus 1x wöchentlich 1x wöchentlich

freizeitstätte Mi 09:00-13:00 Mo 09:45-10:45 Mo 09:30-12:00 Mo 10:00-11:00 Mo 10:00-12:00 Mo 11:00-12:00 Mo 11:00-13:00 Mo 12:00-13:30 Mo 14:00-17:30 Mo 13:00-17:30 Mo 12:00-17:30 Di 09:30-12:00 Di 09:30-12:00 Di 10:00-12:00 Di 10:00-12:00 Di 12:15-14:30 Di 13:00-17:30 Di 14:00-17:30 Di 14:30-17:30 Di 16:30-17:30 Mi 09:30-13:00 Mi 09:30-14:00 Mi 13:00-14:00 Mi 14:00-17:30 Mi 16:00-19:00 Mi 18:00-21:00 Do 09:30-12:00 Do 10:00-13:00 Do 10:00-12:00 Do 13:00-17:30 Do 13:00-17:30 Do 14:00-15:00 Do 14:00-16:30 Do 18:00-22:00 Fr 09:30-12:00 Fr 09:30-13:00 Fr 13:00-17:30 Fr 15:00-18:00 Sa 10:00-13:00 Sa 14:00-17:30

Mitglied im Planungsraum Dachverband Mittelstraße Mittelstraße Mittelstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Bergstraße Feuerbachstraße Feuerbachstraße Feuerbachstraße Feuerbachstraße Südende

Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz Club Steglitz NH Schöneberg e.V., Jeverstr. Ev. Kirchengemeindes Lukas Ev. Kirchengemeindes Lukas Ev. Kirchengemeindes Lukas Ev. Kirchengemeinde Markus

DV nur im Winter!

DV

DV DV

DV DV DV

DV jeden 1. Fr im Monat jeden 2. Sa im Monat jeden 2. Sa im Monat 1x wöchentlich 1x wöchentlich 1x wöchentlich 14-tägig 1x wöchentlich DV DV

47

47

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

215

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.5.3

Seniorengruppen Bezirksregion Lankwitz (31.12.2007)

Gruppe Glaube im Gespräch Bläser-Gruppe Kirchenchor Gymnastikgruppen Handarbeitsgruppe Seniorentanzgruppe Seniorenchor Gesprächskreis Seniorenturnen Sitzgymnastik Radgruppe Canastagruppe gesch. türkische Frauengruppe Englisch für Fortgeschrittene Skatclub "Alte Herren" Töpfer-Gruppe Englisch für Anfänger I und II Karten-Gruppe (offen) Skat Square dance Malgruppe "Berliner Palette" Töpfergruppe Töpfergruppe Karten-Gruppe (offen) Polnisch für Anfänger Polnisch für Anfänger Töpfergruppe Rhytmische Gymnastik Seniorenorchester Steglitz Töpfergruppe für Anfänger Yoga Kartengruppe Feldenkrais Aquarell-Malerei Fröhlicher Samstagnachmittag Kegeln "Goldene Ratte" Kegeln "Goldene Sieben" Kegelgruppe "Kegel Oldies" Gruppe "Fröhliches Miteinander" Seniorenkreis Gymnastik für Frauen Jazzgymnastik Tischtennis Wirbelsäulengymnastik Frauenfrühstück "Zeit für mich"

Treffpunkt Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde Ev. Dreifaltigkeitsgemeinde Café Sammeltasse Stadtteilzentrum Steglitz e.V. I Stadtteilzentrum Steglitz e.V. I Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Club Lankwitz Kamenzer Damm 34 (Preußenpark) Kamenzer Damm 34 (Preußenpark) Kamenzer Damm 34 (Preußenpark) Ev. Ki. Gem. Dietrich Bonhoeffer Ev. Ki. Gem. Dietrich Bonhoeffer Ev. Ki. Gem. Dietrich Bonhoeffer Ev. Ki. Gem. Dietrich Bonhoeffer Ev. Ki. Gem. Dietrich Bonhoeffer Ev. Ki. Gem. Dietrich Bonhoeffer Ev. Ki. Gem. Dietrich Bonhoeffer

Zeit

Mo 15:00-17:00

Mi 10:00-14:00

Mo 11:30-13:00 Mo 13:00-17:00 Mo 13:00-17:00 Mo 13:15-14:15 Mo 14:00-17:00 Mo 14:00-17:00 Mo 16:00-17:30 Di 10:00-13:00 Di 10:00-13:30 Di 14:00-17:30 Di 14:00-17:00 Mi 10:30-12:00 Mi 12:00-14:00 Mi 10:00-13:30 Mi 11:30-12:30 Mi 14:00-17:00 Do 10:00-14:00 Do 10:30-11:30 Do 14:00-17:00 Fr 10:00-11:30 Fr 10:00-14:00 Sa Mo 14:00-15:30 Mi 15:00-17:00 Do 14:00-16:00

Mitglied im Planungsraum Dachverband 1 mal monatlich Lankwitz-Kirche 1 mal wöchentlich Lankwitz-Kirche 1 mal wöchentlich Lankwitz-Kirche 1 mal wöchentlich Lankwitz-Kirche Lankwitz-Kirche 2 mal wöchentlich Lankwitz-Kirche 1 mal wöchentlich Lankwitz-Kirche 14 tägig Lankwitz-Kirche 1 mal wöchentlich Lankwitz-Kirche 1 mal wöchentlich Lankwitz-Kirche jeden 1. Mi im Monat Lankwitz-Kirche DV 1 mal wöchentlich Gemeindepark Lankwitz 1 mal wöchentlich Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz DV Gemeindepark Lankwitz DV Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz DV Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz DV Gemeindepark Lankwitz DV Gemeindepark Lankwitz DV Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz DV Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz DV Gemeindepark Lankwitz DV Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz DV Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz jeden 3. Sa im Monat Gemeindepark Lankwitz 14-tägig DV Gemeindepark Lankwitz jeden 2. Mi im Monat Gemeindepark Lankwitz DV jeden 2. Do im Monat DV Gemeindepark Lankwitz 1 wöchentlich Lankwitz Süd 2 mal monatlich Lankwitz Süd 1 mal wöchentlich Lankwitz Süd 1 mal wöchentlich Lankwitz Süd 1 mal wöchentlich Lankwitz Süd 1 mal wöchentlich Lankwitz Süd 1 mal monatlich Lankwitz Süd

Rhythmus

7.7 Freizeit im Alter
48

48

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

216

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.5.4

Seniorengruppen Bezirksregion Ostpreußendamm (31.12.2007)

Gruppe Volleyball-Gruppe Gymnastik "Trimmis" Literaturgruppe Gedächtnistraining Wandergruppe Gymnastikgruppen Malgruppen Handarbeitskreis Kraftsport für Frauen ab 50 Nähgruppen Gedächtnistraining English Conversation Skat Spätlese Senioren-Fotogruppe MS-Selbsthilfegruppe Englisch-Gruppe Canasta-Gruppe (offen) "Erzähl-Café" Doppelkopf für Nichtraucher Englisch für Anfänger Englisch-Gruppe Tanzgymnastik "Happy's" Emaillegruppe Sitztanz-Gruppe Gehörlosenclub Steglitz Nachbarschaftsgruppe (offen) Doppelkopf Frohe Sängerrunde Englisch für Fortgeschrittene Canasta (offen) Gymnastik im Sitzen Bridge Reise-Bingogruppe Kreatives Gestalten Rückengymnastik Rückengymnastik Feldenkrais-Methode Qigong The Moonlight Gamblers Doppelkopf für Nichtraucher/innen Sonntagsfrühstück Gymnastik mit Musik Gymnastik "Gymmis 1" Gymnastik "Gymmis 2" Gymnastik für Herren "Old Gymnastik Boys" Gymnastik mit Musik Seniorenschachclub Steglitz Porzellan-Malgruppe Seniorengruppe "Feierabend" Rommé-Gruppe Unternehmungslustige Steglitzer Nähgruppe Schachgruppe Skatgruppe Aquarellmalerei Gymnastik für Frauen

Treffpunkt Sporthalle Osdorfer Str. Sporthalle Osdorfer Str. EV. Ki. Gem. Petrus Giesensdorf EV. Ki. Gem. Petrus Giesensdorf EV. Ki. Gem. Petrus Giesensdorf EV. Ki. Gem. Petrus Giesensdorf EV. Ki. Gem. Petrus Giesensdorf EV. Ki. Gem. Petrus Giesensdorf EV. Ki. Gem. Petrus Giesensdorf EV. Ki. Gem. Petrus Giesensdorf Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum Kommunikationszentrum

Zeit Di 10:00-12:00 Fr 10:00-11:00

Rhythmus

Mo 10.00-11:30 Mo 10:30-12:00 Mo 13:00-17:00 Mo 13:30-17:00 Mo 13:30-17:00 Mo 13:30-17:00 Di 10:00-12:00 Di 13:00-17:00 Di 13:30-17:00 Di 18:00-22:00 Mi 10:00-11:30 Mi 10:00-12:00 Mi 10:00-13:00 Mi 13:00-17:00 Mi 13:30-17:00 Mi 13:30-17:30 Mi 14:00-17:00 Mi 14:00-17:00 Do 10:00-12:00 Do 10:30-12:00 Do 13:00-17:00 Do 14:00-15:00 Do 14:00-17:00 Do 14:00-17:00 Do 14:30-17:00 Fr 09:30-10:30 Fr 10:30-11:30 Fr 12:30-14:00 Fr 14:30-16:00 Fr.18:00-22:00

Mitglied im Planungsraum Dachverband Thermometersiedlung DV Thermometersiedlung DV 14tägig Lichterfelde Süd 6x wöchentlich Lichterfelde Süd 14tägig Lichterfelde Süd 2x wöchentlich Lichterfelde Süd 2x wöchentlich Lichterfelde Süd 1x wöchentlich Lichterfelde Süd 3x wöchentlich Lichterfelde Süd 2x wöchentlich Lichterfelde Süd Königsberger Straße Königsberger Straße Königsberger Straße jeden 1. u. 3. Fr im Monat Königsberger Straße DV Königsberger Straße jeden 2. u. 4. Mo im Monat Königsberger Straße Königsberger Straße DV Königsberger Straße Königsberger Straße DV Königsberger Straße Königsberger Straße Königsberger Straße DV Königsberger Straße DV Königsberger Straße jeden 1. u. 3. Mi im Monat Königsberger Straße jeden 2. u. 4. Mi im Monat Königsberger Straße jeden 1. u. 3. Mi im Monat Königsberger Straße DV Königsberger Straße Königsberger Straße Königsberger Straße Königsberger Straße nicht am 1. Do im Monat! Königsberger Straße Königsberger Straße jeden 1. Do im Monat Königsberger Straße nur im Winter! Königsberger Straße Königsberger Straße Königsberger Straße Königsberger Straße Königsberger Straße DV Königsberger Straße

Kommunikationszentrum Stadion Lichterfelde Stadion Lichterfelde Stadion Lichterfelde Stadion Lichterfelde Stadion Lichterfelde Seniorenzentrum Scheelestraße Seniorenzentrum Scheelestraße Seniorenzentrum Scheelestraße Seniorenzentrum Scheelestraße Seniorenzentrum Scheelestraße Seniorenzentrum Scheelestraße Seniorenzentrum Scheelestraße Seniorenzentrum Scheelestraße Seniorenzentrum Scheelestraße Seniorenzentrum Scheelestraße

So 09:30-13:00 jeden 2. So im Monat Mo 11:00-12:00 Mi 09:45-11:00 Mi 11:15-12:30 Fr 09:45-10:45 Fr 11:00-12:00 Mo 13:30-18:00 Mi 10:30-13:30 Mi 14:00 jeden 1. Mi im Monat Mi 13:00-17:30 Fr 14:00-17:30 jeden 3. Fr im Monat 1x wöchentlich 1x wöchentlich 1x wöchentlich 1x wöchentlich 1x wöchentlich

DV DV DV DV DV DV DV DV DV DV

Königsberger Straße Königsberger Straße Königsberger Straße Königsberger Straße Königsberger Straße Königsberger Straße Schütte-Lanz-Straße Schütte-Lanz-Straße Schütte-Lanz-Straße Schütte-Lanz-Straße Schütte-Lanz-Straße Schütte-Lanz-Straße Schütte-Lanz-Straße Schütte-Lanz-Straße Schütte-Lanz-Straße Schütte-Lanz-Straße

49

49

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

217

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.5.5 Seniorengruppen Bezirksregion Teltower Damm (31.12.2007) Teil 1

Gruppe Patchwork-Bastelgruppe (offen) Englisch für Fortgeschrittene Computerkurs Herstellen von Schweizer Stoffpuppen Bridgegruppen Aquarell-Gruppe Tanz-Gruppe Rückengymnastik Praktisches Kochen Bewusstes Atmen Hatha-Yoga Porzellanmalgruppe Gedächtnistraining Dekorationsgruppe Rosenthal-Haus Literaturkreis Gymnastik für Frauen Aquarell-Gruppe Aktive Lockerungs- und Entspannungsübungen Patchwork-Gruppe (offen) Herrenkochgruppe (offen) Gymnastik mit Musik Gymnastik mit Musik Computerkurs Canasta-Gruppe Porzellanmalgruppe (offen) Handarbeits-Gruppe (offen) Volkstanzgruppe (Square u.a.) Frauenchor Seidenmalgruppe Senioren-Singkreis Koch-Gruppe Englisch Computerkurs Canasta-Gruppe Schach-Senioren "Fidele Bauern" Zehlendorfer Gesprächskreis Computerkurs Video-W orkshop Treffen der Staudengruppe

Treffpunkt Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus Hans-Rosenthal-Haus

Zeit Mo 09:30-11.30 Mo 10:30-11:30 Mo 11:00-12:30 Mo 13:00-16:00 Mo 14:00-17:00 Mo 16:00-19:00 Mo 17:30-21:00 Di 10:15-11:15 Di 10:30-13:30 Di 11:30-12:30 Di 13:45-14:45 Di 14:00-17:00 Di 15:00-16:00 Di 15:00-17:30 Di 18:00-20:00 Mi 09:00-10:00 Mi 09:30-12:00 Mi 10:00-11:00 Mi 10:00-11:30 Mi 10:30-13:30 Mi 11:00-12:00 Mi 12:00-13:00 Mi 13:00-15:00 Mi 14:00-16:00 Mi 14:00-17:00 Mi 14:00-17:30 Mi 15:00-17:00 Mi 19:30 Do 10:00-12:00 Fr 10:00-12:00 Fr 10:30-13:30 Fr 11:00-12:30 Fr 11:00-12:30 Fr 13:00-17:00 Fr 13:00-17:30 Fr 14:30-16:30 Fr 15:00-16:45 Fr 18:00-20:00 Fr 19:00-21:00

Rhythmus

Mitglied im Dachverband

Planungsraum Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte

7.7 Freizeit im Alter
50
50

DV

DV

DV 14-tägig nach Anfrage jeden 1. u. 3. Fr im Monat jeden 2. Fr im Monat von Oktober bis April; Besichtigungen von Mai bis September DV 1x wöchentlich 14-tägig 1x wöchentlich 1x wöchentlich 1x wöchentlich 1x wöchentlich 1x wöchentlich 1x wöchentlich 14-tägig 14-tägig 14-tägig 14-tägig 20 mal pro Jahr 1x wöchentlich 1x wöchentlich 20 mal pro Jahr 20 mal pro Jahr 1x monatlich

Bridgegruppen Talkrunde 57+ Fragen des Alltags Treffpunkt: typisch alt?! Fideler Club Spielgruppe 1 Spielgruppe 2 Spielgruppe 3 Spielgruppe 4 Frauengesprächskreis 1 Frauengesprächskreis 2 Frauengesprächskreis 3 Frauengesprächskreis 4 Funktiontraining PC Kurs 1 PC Kurs 2 Gymnastik Kurs Gedächtnistraining Geschichtswerkstatt Computerkurs Bastelgruppe Seniorengruppe 65 plus Strickgruppe Orientalischer Tanz für Anfänger Orientalischer Tant für Fortgeschrittene W andergruppe SFS Süd Tischtennis Bewegungsübungen für Senioren Computerkurs Literaturkreis

Hans-Rosenthal-Haus Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Nachbarschaftsheim Mittelhof Seniorenfreizeitstätte Süd Seniorenfreizeitstätte Süd Seniorenfreizeitstätte Süd Seniorenfreizeitstätte Süd Seniorenfreizeitstätte Süd Seniorenfreizeitstätte Süd Seniorenfreizeitstätte Süd Seniorenfreizeitstätte Süd Seniorenfreizeitstätte Süd Seniorenfreizeitstätte Süd Seniorenfreizeitstätte Süd

Sa 15:00-18:00

Di 15:00-16:30 Di 15:00-17:00 Di 18:00-21:00 Di 18:30-20:00 Di 19:00-20:00 Di 20:00-21:00 Mi 09:00 Mi 09:00-12:30 Mi 10:00-11:00 Mi 10:00-11:30 Mi 10:00-12:00

jeden 1. Di im Monat jeden 3. Di im Monat

jeden 2. Mi im Monat

14-tägig

Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Zehlendorf-Mitte Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

218

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.5.5

Seniorengruppen Bezirksregion Teltower Damm (31.12.2007) Teil 2

Gruppe Osteoporosekurs Yoga und Pilates Qigong Computerkurs Computerkurs für Anfänger Senioren-Walking-Gruppe Englisch nur mit Grundkenntnissen Tagesradtourgruppe Bewusstes Atmen Töpfer-Gruppe Wir sprechen Englisch Tanzgruppe Computerkurs Seidenmalen Heitere Gedächtnisspiele Computerkurs Square dance für Senioren Tischtennis-Gruppe Handarbeitsgruppe Canasta-Gruppe DLRG-Senioren-Schwimm-Gruppe (Sehbehinderten-Schwimmen) DLRG-Senioren-Schwimm-Gruppe (Sehbehinderten-Schwimmen) Gymnastik für Senioren Treffen der Indiaca-Gruppe I Treffen der Indiaca-Gruppe II Aikido Thai Chi Gedächtnistraining Gymnastik Seniorengymnastik Volkstanz Seniorentanzkreis Gedächtnistraining

Treffpunkt

Zeit

Rhythmus

Mitglied im Dachverband

Planungsraum Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm

Mi 11:00-12:00 Seniorenfreizeitstätte Süd Mi 12:00-13:00 Seniorenfreizeitstätte Süd Mi 12:15-13:45 Seniorenfreizeitstätte Süd Mi 12:30-14:30 Seniorenfreizeitstätte Süd Mi 14:30-16:00 Seniorenfreizeitstätte Süd Do 09:00-10:00 Seniorenfreizeitstätte Süd Do 09:30-11:00 Seniorenfreizeitstätte Süd Do 10:00 Seniorenfreizeitstätte Süd Do 10:00-11:00 Seniorenfreizeitstätte Süd Do 10:00-12:00 Seniorenfreizeitstätte Süd Seniorenfreizeitstätte Süd Do 11:00-13:00 Seniorenfreizeitstätte Süd Do 11:15-12:15 Seniorenfreizeitstätte Süd Do 13:00-14:30 Seniorenfreizeitstätte Süd Do 13:30-16:30 Seniorenfreizeitstätte Süd Do 14:30-16:00 Seniorenfreizeitstätte Süd Do 15:00-16:30 Seniorenfreizeitstätte Süd Do 15:00-17:00 Seniorenfreizeitstätte Süd Fr 09:00-12:00 Seniorenfreizeitstätte Süd Fr 13:30-17:00 Seniorenfreizeitstätte Süd Fr 14:00-17:00 Rehabilitationszentrum Mo 19:00-19:45 Teltower Damm Mo 19:45-20:30 Rehabilitationszentrum Mi 19:00-19:45 Teltower Damm Mi 19:45-20:30 Schweitzerhof-Schule Fr 15:00-16:00 Droste-Hülshoff-Schule Do 15:00-16:30 Droste-Hülshoff-Schule Do 16:30-18:00 Südgrundschule Do 19:00-21:00 Ev. Kirchengemeinde Stephanus Ev. Kirchengemeinde Stephanus Ev. Kirchengemeinde Stephanus Ev. Kirchengemeinde zur Heimat Ev. Kirchengemeinde zur Heimat Ev. Kirchengemeinde Schönow Buschgraben Ev. Kirchengemeinde Schönow Buschgraben

jeden 2. u. 4. Do im Monat

1x wöchentlich Teltower Damm 1x wöchentlich Teltower Damm 1x wöchentlich Teltower Damm 1x wöchentlich Teltower Damm 1x wöchentlich Teltower Damm 1x wöchentlich Teltower Damm 1x wöchentlich

51

51

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

219

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.5.6

Seniorengruppen Bezirksregion Drakestraße (31.12.2007)

Gruppe

Treffpunkt Ev. Kirchengemeinde Martin Luther DRK SFS Steglitz DRK SFS Steglitz Ev. Joh.-Seb.-Bach Kirchengemeinde Ev. Joh.-Seb.-Bach Kirchengemeinde Ev. Kirchengemeinde Paulus Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Bürgertreffpunkt Ev. Johannesgemeinde Ev. Johannesgemeinde Ev. Johannesgemeinde Kath. Pfarramt St. Annen

Zeit

Rhythmus 2x wöchentlich 1x wöchentlich 1x wöchentlich 1x monatlich 1x wöchentlich 1x wöchentlich

Mitglied im Dachverband

Planungsraum Botanischer Garten Hindenburgdamm Hindenburgdamm Schweitzer Viertel Schweitzer Viertel Augustaplatz

7.7 Freizeit im Alter
52, 53

Gymnastikgruppe Englisch Spanisch Literaturkreis Gymnastik Gymnastik für Seniorinnen Seidenmalerei Gymnastik Skatturnier Skat für Jedermann (offen) Rheuma-Liga (offen) Gedächtnistraining Literaturzirkel Hausfrauen-Trödel Malgruppe Deutscher Hausfrauenbund Englisch für Fortgeschrittene Englisch für Anfänger Malgruppe German-American Women-Club English-Conversation Gruppe von Demenzkranken English-Conversation Yoga Nachbarschaftsgruppe Bridge Mal-Gruppe "Die kessen Lolas" Neugriechisch für Anfänger Mal-Gruppe Skat für Jedermann (offen) Skat-Turnier Video-Club Arbeitsgemeinschaft Ost-Mitteleuropoa Frohes Alter Chor Bastelkreis Gesprächskreis

Mo 10:30-12:30 Mo 13:00-14:00 Mo 13:00-17:00 Mo 13:00-17:30 Mo 16:00-17:45 Di 10:30-12:00 Di 10:30-12:00 Di 12:00-17:30 Di 14:30-17:30 Di 15:00-17:45 Mi 10:30-11:30 Mi 11:45-13:00 Mi 14:30-17:30 Mi 16:00-18:00 Do 10:00-14:00 Do 10:30-12:00 Do 12:15-13:15 Do 14:00-17:00 Do 14:00-17:30 Do 15:00-17:30 Do 19:00 Fr 10:30-11:30 Fr 10:30-13:00 Fr 13:00-17:00 Fr 13:00-17:30 Fr 19:00 Fr 19:00

DV 14-tägig jeden 2. Mo im Monat 14-tägig 14-tägig DV jeden 2. Di im Monat

Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Lichterfelde-West Augustaplatz

DV DV DV 14-tägig 1x monatlich 14-tägig 1x wöchentlich 1x wöchentlich DV DV

52

Tabelle 7.7.5.7
Gruppe

Seniorengruppen Bezirksregion Zehlendorf Südwest (31.12.2007)
Treffpunkt Gymnastikhalle Wannsee Altes Schulhaus EV. Ki. Altes Schulhaus EV. Ki. Zeit Di 11:00-12:00 1x wöchentlich 14-tägig Rhythmus Mitglied im Dachverband Planungsraum Wannsee Wannsee Wannsee

Gymnastik für Senioren Singkreis Gedächtnistraining
53

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

220

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.5.8

Seniorengruppen Bezirksregion Zehlendorf Nord (31.12.2007)

Gruppe Seniorengruppe "Mütterkreis"

Treffpunkt

Zeit

Rhythmus 14-tägig

Ev. Kirchengemeinde Schlachtensee Bildnerisches Gestalten Hertha-Müller-Haus Französisch für Anfänger Hertha-Müller-Haus Nordic Walking für Anfänger Hertha-Müller-Haus Hertha-Müller-Haus Rhytmische Gymnastik Qigong Hertha-Müller-Haus Französisch für Fortgeschrittene Hertha-Müller-Haus Offener Tanzkreis Hertha-Müller-Haus Französisch (Anf. m. Vorkenntnissen) Hertha-Müller-Haus Aquarellmalen auf Seide Hertha-Müller-Haus Seniorengruppe des UHW Hertha-Müller-Haus Canasta- und Rommé- Gruppen (offen) Hertha-Müller-Haus Hertha-Müller-Haus Schachgruppe Gruppe für Menschen mit Behinderung Hertha-Müller-Haus Englisch für Anfänger Hertha-Müller-Haus Bewusstes Atmen Hertha-Müller-Haus Hertha-Müller-Haus Nordic Walking für Fortgeschrittene Yoga I - die Lust am Leben Hertha-Müller-Haus Hertha-Müller-Haus Spanisch für Fortgeschrittene Hertha-Müller-Haus Töpfergruppe für Anfänger Hertha-Müller-Haus Yoga II - die Lust am Leben Skat- Canasta- und Bridgegr. (offen) Hertha-Müller-Haus Treffen des Singekreises Hertha-Müller-Haus Hertha-Müller-Haus Treffen der Specksteingruppe Englisch m. Muße f. Fortgeschrittene Hertha-Müller-Haus Porzellanmalerei Hertha-Müller-Haus Yoga für Fortgeschrittene Hertha-Müller-Haus Hertha-Müller-Haus Spaziergänge i. d. nähere Umgebung Plastisches Gestalten Hertha-Müller-Haus Hertha-Müller-Haus Geistig fit Hertha-Müller-Haus Englisch (Anf. m. guten Vorkenntn.) Hertha-Müller-Haus Yoga für Fortgeschrittene Hertha-Müller-Haus Skat- Canasta- und Bridgegr. (offen) Hertha-Müller-Haus Kartenspielgruppe "Yoker" Hertha-Müller-Haus Treffen der Gehörlosengruppe Blindengruppe I und II (im Wechsel) Hertha-Müller-Haus Kreatives Arbeiten (versch. Material) Hertha-Müller-Haus Hertha-Müller-Haus Rhytmische Gymnastik Hertha-Müller-Haus Fotogruppe Hertha-Müller-Haus Wandergruppe Hertha-Müller-Haus Malen und Zeichnen II Hertha-Müller-Haus Hertha-Müller-Haus Italienisch (Anfänger m. Vorkenntn.) Die Feldenkrais-Methode Hertha-Müller-Haus Hertha-Müller-Haus Englisch für Anfänger II Hertha-Müller-Haus Skatgruppe Hertha-Müller-Haus Italienisch (Anf. m. ger. Vorkenntn.) Seniorentanz Hertha-Müller-Haus Hertha-Müller-Haus Tiffany für Anfänger Literaturkreis Hertha-Müller-Haus Hertha-Müller-Haus Altersgerechte Gymnastik Hertha-Müller-Haus Französisch m. Muße (Fortgeschr. I) Hertha-Müller-Haus Französisch m. Muße (Fortgeschr.II) Hertha-Müller-Haus Formen des geselligen Tanzes Hertha-Müller-Haus Skat- und Rommé-Gruppen Hertha-Müller-Haus Schachgruppe Hertha-Müller-Haus Spanisch für Anfänger Hertha-Müller-Haus Gesprächskreis Hertha-Müller-Haus Spiel, Spaß und Unterhaltung Hertha-Müller-Haus Tischtennisgruppe Onkel-Tom-Halle Tischtennisgruppe Onkel-Tom-Halle Onkel-Tom-Halle Tischtennisgruppe Onkel-Tom-Halle Tischtennisgruppe Onkel-Tom-Halle Tischtennisgruppe Sporthaus Hertha 03 Senioren-Kegel-Gruppe (weiß) Sporthaus Hertha 03 Senioren-Kegel-Gruppe (blau) Gruppe 60+ Kath. Kirchengemeinde Herz Jesu Gruppe Frohsinn Kath. Kirchengemeinde Herz Jesu

Mitglied im Planungsraum Dachverband Krumme Lanke Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischtal Fischtal Fischtal Fischtal Fischtal Fischtal Fischtal Zehlendorf-Eiche Zehlendorf-Eiche

Mo 09:30-13:00 Mo 10:00-11:00 Mo 10:00-11:00 Mo 10:00-11:00 Mo 10:00-11:30 Mo 11:00-12:00 Mo 11:30-13:00 Mo 12:00-13:00 Mo 13:00-15:00 Mo 13:30-17:30 Mo 13:30-17:30 Mo 13:30-17:30 Mo 14:00-16:00 Mo 15:00-16:30 Di 10:00-11:00 Di 10:00-11:00 Di 10:00-11:00 Di 10:00-11:30 Di 10:00-12:00 Di 11:15-12:15 Di 13:30-17:30 Di 14:30-16:30 Di 15:00-17:00 Mi 09:30-11:00 Mi 09:30-13:00 Mi 10:00-11:30 Mi 10:00-12:00 Mi 10:00-13:00 Mi 11:00-12:30 Mi 11:30-13:00 Mi 11.45-13:15 Mi 13:30-17:30 Mi 13:30-17:30 Mi 13:30-17:30 Mi 14:00-17:00 Mi 14:00-17:30 Mi 14:15-15:15 Mi 15:00-17:00 Do 09:00 Do 10:00-12:00 Do 10:00-11:30 Do 10:00-11:30 Do 12:00-13:30 Do13:30-17:30 Do 14:00-15:00 Do 14:45-16:15 Do 15:00-17:30 Do 15:30-17:30 Fr 09:45-10:45 Fr 10:00-11:00 Fr 11:00-12:00 Fr 11:00-12:30 Fr 13:30-17:30 Fr 13:30-17:30 Fr 14:30-16:00 Fr 14:30-16:30 Fr 15:00-17:00 Mo 09:00-13:00 Mo 16:00-20:00 Mi 09:00-13:00 Do 16:00-20:00 Fr 15:00-19:00 Do 14:00-17:00 Do 14:00-17:00

jeden 1. u. 3. Mo im Monat

jeden 2. u. 4. Di im Monat 14-tägig

jeden 4. Mi im Monat

jeden 2. u. 4. Mi im Monat jeden 1. Mi im Monat

jeden 2. u. 4. Mi im Monat jeden 2. Do im Monat

14-tägig jeden 2. Do im Monat

jeden 2. u. 4. Fr im Monat jeden 1. u. 3. Fr im Monat Anmeldung erforderlich Anmeldung erforderlich Anmeldung erforderlich Anmeldung erforderlich Anmeldung erforderlich 14-tägig 14-tägig 1x wöchentlich 2x wöchentlich

54
54

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger

221

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.5.9

Seniorengruppen ohne festen Standort (31.12.2007)

Gruppe "Dies und das" versch. Aktivitäten Seniorenreisen Wander-u. Reisegruppe "Die Wurst" Wandergruppe "Lustige Herzen" Wandergruppe 1 Wandergruppe 2 Historische Spaziergänge Gruppe 1 Historische Spaziergänge Gruppe 2 Historische Spaziergänge Gruppe 3 Historische Spaziergänge Gruppe 4
55

Zeit nach Absprache nach Absprache nach Absprache nach Absprache nach Absprache nach Absprache nach Absprache nach Absprache nach Absprache nach Absprache

Rhythmus nach Absprache nach Absprache nach Absprache nach Absprache nach Absprache nach Absprache jeden 1. u. 3. Di im Monat jeden Donnerstag Mittwoch 14-tägig Donnerstag 14-tägig

Mitglied im Dachverband DV DV DV DV Wanderprogramm DV Wanderprogramm DV

Sonstiges

7.7 Freizeit im Alter
55 56, 57

Generationenübergreifende Gruppenangebote Gruppenangebote, die konzeptionell bewusst die Begegnung der Generationen anstreben und bei der Ausübung gemeinsamer Freizeitaktivitäten fördern, werden im Bezirk insbesondere von Kirchengemeinden und Nachbarschaftseinrichtungen angeboten. Konzeptionell ausgewiesene generationenübergreifende Gruppenangebote konzentrieren sich zahlenmäßig auf die Bezirksregion Teltower Damm und fehlen in der Bezirksregion Schloßstraße. Aus den Tabellen 7.7.5.10 ff. kann das Angebot generationenübergreifender Gruppenaktivitäten in den einzelnen Bezirksregionen abgelesen werden.

Tabelle 7.7.5.10

Generationenübergreifende Gruppenangebote Bezirksregion Albrechtstraße 31.10.2007
Treffpunkt DRK SFS Steglitz DRK SFS Steglitz NH Schöneberg e.V., Jeverstr. NH Schöneberg e.V., Jeverstr. Rhythmus 1x wöchentlich 1x wöchentlich 2x wöchentlich 2x wöchentlich Planungsraum Mittelstraße Mittelstraße Feuerbachstr. Feuerbachstr.

Gruppe Computerkurse Tai Chi-Gruppe Nähgruppe Töpfergruppe
56

Tabelle 7.7.5.11

Generationenübergreifende Gruppenangebote Bezirksregion Lankwitz 31.10.2007
Treffpunkt Stadtteilzentrum Steglitz e.V., Lüdeckestr.5 Stadtteilzentrum Steglitz e.V., Lüdeckestr.5 Stadtteilzentrum Steglitz e.V., Lüdeckestr.5 Rhythmus 1x monatlich 1x wöchentlich 1x wöchentlich Planungsraum Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz

Gruppe Kochen für Frauen Thai Kurs Arabisch Kurs
57

Quelle: Abt. Soziales und Sport, Befragung der Einrichtungsträger Quelle: Befragung Einrichtungsträger

222

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.5.12

Generationenübergreifende Gruppenangebote Bezirksregion Ostpreußendamm 31.10.2007
Treffpunkt EV. Ki. Gem. Petrus Giesensdorf EV. Ki. Gem. Petrus Giesensdorf Rhythmus 14tägig 1x wöchentlich Planungsraum Lichterfelde Süd Lichterfelde Süd

Gruppe Theater Gruppe Bastelgruppe
58

Tabelle 7.7.5.13

Generationenübergreifende Gruppenangebote Bezirksregion Teltower Damm 31.10.2007

Gruppe Computerkurse Bastelgruppe Französisch-Kurs Englisch-Kurs Spanisch-Kurs Gesprächskreis Literaturkreis Flötenkreis
59

Treffpunkt Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V., Königstr. 42-43 Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V., Königstr. 42-43 Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V., Königstr. 42-43 Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V., Königstr. 42-43 Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V., Königstr. 42-43 Ev. Kirchengemeinde Stephanus Ev. Kirchengemeinde Stephanus Ev. Kirchengemeinde zur Heimat

Rhythmus 6x jährlich 4x jährlich 2x jährlich 2x jährlich 2x jährlich 1x monatlich 14 tägig 1x wöchentlich

Planungsraum Zehlendorf Mitte Zehlendorf Mitte Zehlendorf Mitte Zehlendorf Mitte Zehlendorf Mitte Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm

Tabelle 7.7.5.14

Generationenübergreifende Gruppenangebote Bezirksregion Drakestraße 31.10.2007
Ev. Kirchengemeinde Martin Luther Ev. Kirchengemeinde Martin Luther Ev. Kirchengemeinde Martin Luther Ev. Kirchengemeinde Martin Luther 1x wöchentlich 1x wöchentlich 1x wöchentlich 1x wöchentlich Botanischer Garten Botanischer Garten Botanischer Garten Botanischer Garten

Bastelgruppe Gymnastikgruppe Tischtennis Tanzkreis
60

Tabelle 7.7.5.15

Generationenübergreifende Gruppenangebote Bezirksregion Zehlendorf Südwest 31.12.2007
Treffpunkt Ev. Kirchengemeinde Wannsee Rhythmus 1x wöchentlich Planungsraum Wannsee

Gruppe Ikebana
61

58, 59, 60, 61

Quelle: Befragung Einrichtungsträger

223

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.5.16

Generationenübergreifende Gruppenangebote Bezirksregion Zehlendorf Nord 31.10.2007
1x wöchentlich 1x wöchentlich 1x monatlich Krumme Lanke Krumme Lanke Krumme Lanke

Beweglichkeitstraining Ev. Kirchengemeinde Schlachtensee Die Feldenkrais Methode Ev. Kirchengemeinde Schlachtensee Frauengruppe Ev. Kirchengemeinde Schlachtensee
62

7.7 Freizeit im Alter
62 62

Betrachtet man die Ausprägung der Gruppenangebote in den einzelnen Bezirksregionen, so fällt auf, dass es mit Abstand die meisten Gruppenaktivitäten in der Region Teltower Damm (110 Gruppen), gefolgt von den Regionen Zehlendorf Nord (70 Gruppen) und Ostpreußendamm (58 Gruppen) gibt. Kaum Gruppenaktivitäten sind in den Bezirksregionen Schloßstraße und Zehlendorf Südwest (jeweils 4 Gruppen) zu registrieren. Der überwiegende Teil der Gruppen ist an kommunale Seniorenfreizeitstätten angebunden (247 Gruppen), zugehörig zu Kirchen, Vereinen und Verbänden sind insgesamt 139 Gruppen, von denen 25 Gruppen konzeptionell generationenübergreifenden Charakter haben. Ausgewiesen generationenübergreifende Gruppenangebote finden sich nicht im kommunalen Angebotsspektrum. Verteilung und Struktur der Gruppenangebote in den Bezirksregionen werden durch die nachstehende Abb. 7.7.5.1 anschaulich gemacht.

Abb. 7.7.5.1 Gruppenangebote in den Bezirksregionen nach Angebotsträgern 31.10.2007

80 71 70

60

57

50

40

39

31 30 22 23 20 25

31 27

10 4 0 0 Schloßstraße 0

8 4 3 2

8

10 4 0 3 1

10 3

Albrechtstraße

Lankwitz

Ostpreußendamm Teltower Damm

Drakestraße

Zehlendorf Südwest

Zehlendorf Nord

kommunale Angebote

Kirchen, Vereine und Verbände

generationenübergreifende Abgebote

63

Quelle: Befragung Einrichtungsträger Quelle: Abteilung Soziales und Sport, Befragung Angebotsträger

224

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.7.6

Mehrgenerationenhaus

Am 27.09.2008 wurde am Teltower Damm 228 (Bezirksregion und Planungsraum Teltower Damm) das erste Mehrgenerationenhaus „Phoenix“ im Bezirk eröffnet, welches sich in Trägerschaft des Nachbarschaftsheims Mittelhof e.V. befindet und hauptamtlich geleitet wird. Das Mehrgenerationenhaus bietet im Veranstaltungssaal Platz für 120 Personen und verfügt darüber hinaus über weitere Gruppenräume und einen offenen Cafeteria-Betrieb (analog Freizeitstätte Typ I). Folgende Ziele sollen konzeptionell verfolgt werden: • • • • • • • • Ergänzung und Ausweitung des vorhandenen Angebots Förderung von Beziehungen und Interaktion zwischen Jugendlichen und älteren Menschen (Durchbrechen der Generationenisolation) Anstoß von Erfahrungstransfer zwischen den Generationen Förderung von Toleranz und Übernahme von Verantwortung gegenüber der jeweils anderen Generation Initiierung von Hilfe- und Unterstützungsnetzwerken zum Wohle aller Altersgruppen Entwicklung von Dienstleistungsangeboten für Ältere durch Jugendliche und umgekehrt Aufbau einer Dienstleistungsbörse/eines Dienstleistungstauschrings. Förderung von beruflicher Qualifizierung, Vermittlung von Beschäftigungs- und Praktikumsmöglichkeiten insbesondere für Alleinerziehende, Jugendliche und junge Erwachsene Integration von Menschen mit Behinderungen in allen Altersgruppen
7.7 Freizeit im Alter

Das Mehrgenerationenhaus „Phoenix“ offeriert Veranstaltungs- und Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche, für Erwachsene und Familien, für Senioren sowie generationsübergreifende Angebote.

225

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.7.7

Angebote für ältere Menschen mit Migrationshintergrund

In Steglitz-Zehlendorf lebten am 31.12.2007 insgesamt 60.660 Ausländer, eingebürgerte Deutsche, (Spät-) Aussiedler oder Nachkommen von Eltern mit Migrationshintergrund (vgl. Kapitel 2, Bevölkerung). Die Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern ab 50 Jahren mit Migrationshintergrund sowie deren Anteil an den Einwohnern ab 50 Jahren war in den einzelnen Bezirksregionen unterschiedlich groß und schwankt zwischen 10,5% (Teltower Damm) und 15,9% (Schloßstraße). Sowohl prozentual als auch absolut gab es die meisten Bürgerinnen und Bürger ab 50 Jahren mit Migrationshintergrund in den Bezirksregionen Albrechtstraße, Lankwitz, Ostpreußendamm, Drakestraße und Zehlendorf Nord (siehe Tabelle 7.7.7.1).
7.7 Freizeit im Alter
64

Tabelle 7.7.7.1

Melderechtlich registrierte Einwohner am Ort der Hauptwohnung nach Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund ausgewählter Bezirksregionen in Steglitz-Zehlendorf am 31.12.2007
Einwohner insgesamt 49.709 40.528 34.429 43.920 40.167 Einwohner > Anteil Migranten 50 Einwohner > insgesamt 50 20.129 40,5% 11.882 18.469 45,6% 8.309 15.964 46,4% 7.283 18.512 42,1% 9.083 18.490 46,0% 8.099 Migrantenanteil insgesamt 23,9% 20,5% 21,2% 20,7% 20,2% Migranten > Migranten50 anteil an EW > 50 2.974 14,8% 2.169 11,7% 1.998 12,5% 2.214 12,0% 2.290 12,4%

Bezirksregion

Albrechtstraße Lankwitz Ostpreußendamm Drakestraße Zehlendorf Nord

64

Im Rahmen der Evaluierung seniorengerechter Angebote und Einrichtungen wurden mittels Fragebogen Daten aller Seniorenfreizeiteinrichtungen im Bezirk erhoben. Im Ergebnis stellte sich heraus, dass fast durchgängig von allen Trägern keine spezifischen kulturübergreifenden Veranstaltungen, Gruppenangebote oder Kurse für ältere Bürger (mit Migrationshintergrund) angeboten wurden. Ob es neben den bereits bekannten Trägern, Verbänden und Einrichtungen altersgerechter Angebote weitere, bislang unbekannte Anbieter gibt, sollte deshalb mit Unterstützung der Antares IT gGmbH gesondert untersucht werden. Die Antares IT gGmbH war Träger einer Maßnahme zur Schaffung von Arbeitsgelegenheiten mit einer Aufwandsentschädigung; Ziel der Maßnahme war die Sammlung und Bereitstellung von Daten über Freizeitangebote für Senioren mit Migrationshintergrund („Integrationsdatenbank“). Die Beschäftigungsmaßnahme für zehn Teilnehmer wurde im Zeitraum von Mitte Februar bis Mitte November im Auftrag des JobCenters Steglitz-Zehlendorf in Abstimmung mit der Abteilung Soziales und Sport durchgeführt. Dabei wurden als Untersuchungsbereiche die Bezirksregionen Albrechtstraße, Lankwitz, Ostpreußendamm, Drakestraße und Zehlendorf Nord sowie ein Befragungsmuster (Fragebogen) festgelegt. Von der Systematik her wurden die Untersuchungen auf mehreren Ebenen durchgeführt: Befragungen in den Bezirksregionen Zwecks Durchführung der Befragungen wurden Mitarbeiterteams gebildet, die aus zwei bzw. drei Maßnahmeteilnehmern bestanden. Auf der Suche nach Angeboten, Institutionen und Einrichtungen für ältere Migranten wurden von den Teams systematisch alle Straßen der ausgewählten Bezirksregionen abgegangen, Senioreneinrichtungen und teilweise auch Einwohner befragt. Insgesamt wurden dabei 250 Datensätze erhoben, überprüft und bereinigt, so dass 205 verwertbare Datensätze übrig blieben (siehe Tabelle 7.7.7.2).

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

226

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.7.7.2

Erhobene Datensätze und Angebote für Migranten nach Bezirksregionen in Steglitz-Zehlendorf (November 2009)
erhobene Datensätze 54 21 50 22 58 Angebote für Migranten 2 0 0 0 0 offene Angebote 31 12 47 19 43

Bezirksregion Albrechtstraße Lankwitz Ostpreußendamm Drakestaße Zehlendorf Nord
65

Internet-Recherche Parallel zu den Gebietsbefragungen wurde im Internet nach Trägern, Organisationen und Vereinen gesucht, die Angebote für Seniorinnen und Senioren mit Migrationshintergrund in Steglitz-Zehlendorf offerieren. Telefon-Befragung Mit den über das Internet und die Gebietsbefragungen ermittelten Träger, Organisationen und Vereine wurde (teilweise nochmals) telefonisch Kontakt aufgenommen, um Einzelheiten der dort vorhandenen Angebote zu ermitteln und Details nachzufragen.

Untersuchungsergebnis Die auf unterschiedlichen Ebenen durchgeführten Ermittlungen haben ergeben, dass es in SteglitzZehlendorf keine spezifischen und ausschließlichen Angebote für Senioren mit Migrationshintergrund im Bezirk gibt. Auch die nachstehend genannten Aktivitäten des Griechisch Deutschen Fördervereins und des Griechisch Orthodoxen Gemeindezentrums haben eher integrativen Charakter.

Tabelle 7.7.7.3
Einrichtung / Standort Club Steglitz Selerweg 18 12169 Berlin

Migrantenorganisationen und deren Angebote für Senioren in Steglitz-Zehlendorf (November 2009)
Angebote Bezirksregion Planungsraum Regelmäßige wöchentliche Treffen von Albrechtstraße Bergstraße Vereinsmitgliedern sowie kulturelle Angebote und Aktivitäten an Wochenenden außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Seniorenfreizeitstätte Grechisch-Orthodoxes Seniorengruppe dienstags ab 13:00 Uhr, Albrechtstraße Mittelstraße Gemeindezentrum Tanzgruppe fünfmal wöchentlich für Erwachsene Angebotsträger Griechisch-Deutscher Förderverein

Griechisch-Orthodoxes Gemeindezentrum Mittelstr. 32 12167 Berlin

66

65, 66

Quelle: Antares IT gGmbH

227

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Insbesondere die Telefon-Befragung von Einrichtungsträgern hat ergeben, dass eine spezifische Ausrichtung von Angeboten auf bestimmte Kulturkreise gerade deshalb nicht realisiert wird, weil sie dem Integrationsgedanken widerspricht. Hier ist in Gänze eine volle Übereinstimmung mit den Ergebnissen der von Amts wegen durchgeführten Befragung der Einrichtungsträger festzustellen. Aus Befragungen von Bürgern in den Bezirksregionen war zu entnehmen, dass sich das Älterwerden je nach Kulturkreis im engsten Familienrahmen abspielt. Andere ältere Menschen wenden sich im Bedarfsfall an bereits bestehende Organisationen ihres Kulturkreises, auch wenn sich diese in anderen Bezirken befinden. So nehmen beispielsweise türkische Migranten Angebote wahr, die in Neukölln oder Kreuzberg von Organisationen ihres Kulturkreises offeriert werden. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Untersuchungen und Befragungen keine konkreten Hinweise dafür ergeben haben, dass es Bedarfe für kulturspezifische Angebote bei der älteren Bevölkerung in SteglitzZehlendorf gibt.

7.7 Freizeit im Alter

228

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.7.8
7.7.8.1

Zusammenfassung
Offene kommunale Veranstaltungsangebote

Die öffentliche Verwaltung hat sich aus der Organisation von offenen Veranstaltungsangeboten zurückgezogen. Wurden 2001 noch 95 Veranstaltungen in bezirklicher Regie organisiert, so wurden 2007 von insgesamt 53 angebotenen Veranstaltungen lediglich vier (zentrale Weihnachtsveranstaltungen) in kommunaler Verantwortung durchgeführt (-95,8%), was ausgabenseitig zu einer enormen Verringerung der hierfür einzusetzenden Haushaltsmittel geführt hat (-94,5%). Das Angebotsvolumen ist 2007 insgesamt um 44,2% zurückgegangen, wobei sich die Teilnehmerzahl gleichzeitig mehr als halbiert hat (-52,3%). Der durchschnittlich für die Veranstaltungsteilnahme zu entrichtende Kostenbeitrag ist von 8,22 EUR im Basisjahr 2001 auf 11,35 EUR im Berichtsjahr 2007 angestiegen, was einem Preisanstieg von 38,1% entspricht. Offene integrative Veranstaltungsangebote für ältere Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung sind fester Bestandteil des bezirklichen Altenhilfeangebots, was sich in einer nahezu linearen Fortschreibung von Angebotsumfang und Angebotsinhalten in den Vergleichsjahren 2001 und 2007 dokumentiert.

7.7.8.2

Gruppen- und Veranstaltungsangebote in Freizeiteinrichtungen

Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf gab es am 31.12.2007 insgesamt 46 Seniorenfreizeit- und Begegnungsstätten sowie Treffpunkte mit unterschiedlichen Ausstattungs- und Funktionsmerkmalen, welche quantitativ uneinheitlich auf die Bezirksregionen verteilt sind. Einrichtungen, welche die Mindestanforderungen für Seniorenfreizeitstätten in puncto räumlicher und personeller Ausstattung erfüllen, fehlen in den Bezirksregionen Schloßstraße und Zehlendorf Südwest, während die Region Teltower Damm im Vergleich zu den übrigen Bezirksregionen überdurchschnittlich gut ausgestattet ist. Das Engagement von Kommune und freien Einrichtungsträgern war bezogen auf das Volumen der in den Seniorenfreizeitstätten und Treffpunkten insgesamt offerierten Veranstaltungsangeboten annähernd gleich groß, allerdings ist die Ausprägung des Angebotsvolumens in den einzelnen Bezirksregionen sehr unterschiedlich. So werden in der Region Ostpreußendamm fast zehnmal so viele Veranstaltungen angeboten wie in der Region Schloßstraße. Klammert man die Seniorenfreizeitstätte Lichterfelde Süd aus, so hat sich die Anzahl aller Veranstaltungsangebote in kommunalen Seniorenfreizeitstätten im Berichtsjahr 2007 im Vergleich zum Basisjahr 2001 vom Volumen her nicht verändert. Gleichwohl hat sich die Verwaltung aus dieser Aufgabe zurückgezogen: Lag der Anteil kommunaler Veranstaltungsangebote 2001 noch bei 91% so betrug er 2007 nur noch 57,3%. Kompensiert wurde das durch das wachsende Engagement der Fördervereine: Wurden 2001 noch 9% der Veranstaltungen von den Fördervereinen organisiert, waren es 2007 bereits 42%. In fünf von sieben kommunalen Seniorenfreizeitstätten hatten sich bis 2007 Fördervereine etabliert. Die Übernahme des Cafeteria-Betriebes, die Organisation von Veranstaltungsangeboten und die Beschaffung von Inventar durch die Fördervereine haben zu erheblichen Entlastungen des Bezirkshaushalts geführt. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 2007 mehr als zwei Fünftel (42,7%) aller Veranstaltungen in den kommunalen Seniorenfreizeitstätten von Fördervereinen organisiert und durchgeführt. Damit haben die Fördervereine entscheidend dazu beigetragen, dass Angebotsvielfalt und Angebotsumfang in kommunalen Seniorenfreizeitstätten aufrechterhalten und sichergestellt werden konnten. Am 31.12.2007 wurden in Steglitz-Zehlendorf 396 Seniorenhobby- und Neigungsgruppen, teil-weise auch mit generationenübergreifendem Charakter, gezählt, die fast ausschließlich an Seniorenfreizeitstätten und Treffpunkte unterschiedlicher Trägerschaft angebunden waren (386 Gruppen).

229

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Knapp zwei Drittel (64%) aller Gruppenangebote waren an kommunale Seniorenfreizeitstätten und gut ein Drittel (36%) an Einrichtungen und Treffpunkte freier Einrichtungsträger (Kirchen, Vereine, Wohlfahrtsverbände) adaptiert. Ursächlich dafür dürften u.a. die vorhandenen Ausstattungs- und Funktionsmerkmale der Einrichtungen sein. Ausgewiesen generationenübergreifenden Charakter hatten knapp 9% aller Gruppenangebote, welche jedoch ausschließlich von freien Einrichtungsträgern angeboten werden.
7.7 Freizeit im Alter
67, 68

Für die einzelnen Bezirksregionen zeigen sich folgende Versorgungsstrukturen:

Bezirksregion Schloßstraße Tabelle 7.7.8.1
E inwohner EW ab 5 0 in sgesa mt Jah ren 20 .7 49 8.345

Kurzprofil Bezirksregion Schloßstraße am 31.12.2007
Anteil EW ab 50 Jahren 40,2% EW ab 6 5 A nteil EW Jah ren ab 65 Ja hren 3.797 18,3% EW 100 Jahre An zahl und älter Au sländer ab 5 0 Jahre n 8 775 Au slän de rant eil an EW ab 50 Jahren 9,3% Anzah l M igranten M igranten ab a nt eil an E W 50 Jah ren a b 50 Jahr en 1.327 15,9%

67

Die Bezirksregion Schloßstraße ist die im Vergleich zu allen anderen Bezirksregionen mit Abstand bevölkerungsärmste Bezirksregion, die jedoch durch den höchsten Ausländeranteil (9,3%) an den ab 50-Jährigen charakterisiert wird. Hier leben sowohl absolut als auch prozentual gesehen die wenigsten Bürgerinnen und Bürger ab 50 Jahren. In der Region Schloßstraße gibt es gegenwärtig drei Seniorentreffpunkte freier Träger, welche die Mindestanforderungen für Seniorenfreizeitstätten bezüglich räumlicher und personeller Ausstattung nicht erfüllen. In Ermangelung kommunaler Freizeiteinrichtungen fehlen insofern auch Veranstaltungs- und Gruppenangebote des Bezirks in dieser Re-gion. Eine Kompensation durch Veranstaltungsangebote nichtkommunaler Träger findest ebenfalls nicht statt, im Gegenteil: in der Region Schloßstraße sind im Vergleich mit den übrigen Bezirksregionen die mit Abstand wenigsten Veranstaltungsangebote in Seniorentreffpunkten (108) zu registrieren. Das Gleiche ist für die Seniorengruppenangebote festzustellen. Mit nur vier zählbaren Angeboten sind die Gruppenaktivitäten in der Region Schloßstraße (gleichauf mit der Region Zehlendorf Südwest) im Vergleich zu anderen Bezirksregionen (Ostpreußendamm: 110 Gruppenangebote) am schwächsten ausgeprägt.

Bezirksregion Albrechtstraße Tabelle 7.7.8.2
E inwoh ner in sgesa mt 49.7 11 EW ab 50 Jahren 20.113

Kurzprofil Bezirksregion Albrechtstraße am 31.12.2007
Antei l EW ab 50 Jahren 40 ,5% EW ab 65 Anteil EW Jahr en ab 6 5 10.012 Jahr en 2 0,1% EW 100 Jahre Anzahl und älter Aus länder ab 20 50 Jahren 1.665 Ausl änderanteil an E W A nzah l Mig rantenMigranten ab anteil an EW ab 50 Jah ren 14,8% ab 50 Jahr en 50 Jah ren 8,3% 2. 974

68

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

230

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Mit 49.711 Einwohnern ist die Region Albrechtstraße die bevölkerungsstärkste Region im Bezirk. Absolut betrachtet leben hier die meisten Bürger/innen ab 50 Jahren (20.113 EW) und die meisten Nichtdeutschen ab50 Jahre (1.665 EW), dennoch ist der Anteil der ab 50-Jährigen gemessen an der Gesamtbevölkerung der Region mit 40,5% vergleichsweise niedrig. Am 31.12.2007 waren in dieser Region eine (kommunale) Freizeitstätte mit adäquater räumlicher und personeller Ausstattung (Club Steglitz, Typ I, barrierefrei) sowie fünf Treffpunkte freier Träger ohne diese Anforderungsmerkmale vorhanden. Im Einzugsgebiet dieser Seniorenfreizeitstätte, die wesentliche Teile der Bezirksregion Schloßstraße mit erfasst, wohnen im Vergleich zu allen übrigen Einrichtungen dieses Typs zahlenmäßig die mit Abstand meisten Bürgerinnen und Bürger ab 65 Jahren. Bezogen auf die Platzkapazität dieser Einrichtung und die im Einzugsgebiet lebenden Senioren errechnet sich zumindest statistisch ein Fehlbedarf an Plätzen für diese Einrichtung von rund 100%, der unter Berücksichtigung der künftigen Senioren (50 bis unter 65 Jahren) noch größer sein dürfte. Der Club Steglitz hat eine herausragende Versorgungsfunktion für die Bezirksregion Albrechtstraße: 41% aller Veranstaltungsangebote und 74% aller Gruppenaktivitäten konzentrieren sich hier. Das Café Markus (192 Angebote) und die DRK Seniorenfreizeitstätte (164 Angebote) haben einen nicht unwesentlichen Anteil am regionalen Gesamtangebot. Mit insgesamt 742 Angeboten unterschiedlicher Träger wurden im Berichtsjahr 2007 in der Region Albrechtstraße überdurchschnittlich viele Veranstaltungen in Freizeiteinrichtungen für Senioren offeriert (Durchschnitt aller Bezirksregionen: 542 Veranstaltungen), während sich der Umfang der Gruppenaktivitäten (53 Gruppen) am Durchschnitt der Bezirksregionen (Durchschnitt aller Bezirksregionen: 48 Gruppenangebote) orientiert.

Bezirksregion Lankwitz Tabelle 7.7.8.3
Einwohner in sgesamt 40. 533

Kurzprofil Bezirksregion Lankwitz am 31.12.2007
EW ab 65 Anteil EW Jahren a b 65 J ah ren 10.20 1 25,2% EW 100 Jahr e Anzahl Au sländerund älte r Ausl änder ab a nteil an E W 50 Jahre n a b 50 Jahr en 22 1.097 5,9% Anz ahl Migr antenMig rant en ab antei l an EW 50 Jahren ab 50 Jah ren 2.1 69 1 1,7%

EW ab 50 Anteil EW Jahren ab 50 Ja hren 18.478 45,6%

69

Nach den Regionen Albrechtstraße und Drakestraße ist Lankwitz die einwohnerzahlstärkste Region im Bezirk (40.533 EW). Der Anteil der ab 50-jährigen Bevölkerung liegt mit 45,6% knapp über dem bezirklichen Durchschnitt (44,3%). Der Anteil Nichtdeutscher an der ab 50-jährigen Bevölkerung ist mit 5,9% im Vergleich zu den anderen Bezirksregionen eher niedrig (Bezirksdurchschnitt: 7,0%). In Lankwitz waren am 31.12.2007 eine (kommunale) Freizeitstätte (Club Lankwitz, Typ I, barrierefrei) mit adäquater räumlicher und personeller Ausstattung, fünf Treffpunkte freier Träger ohne diese Anforderungsmerkmale sowie zwei Seniorentreffpunkte in Gemeinschaftseinrichtungen (Seniorenwohnhäuser) vorhanden. Ähnlich wie in der Bezirksregion Albrechtstraße lebten im Einzugsgebiet des Clubs Lankwitz weit mehr ältere Menschen als in den Einzugsbereichen der übrigen Freizeitstätten dieses Typs, allerdings werden vom Angebotsumfang nur 20% aller Veranstaltungen und 46% sämtlicher Gruppenaktivitäten dieser Bezirksregion über diese Einrichtung realisiert. Über die Hälfte (444 Angebote) der in der Bezirksregion Lankwitz angebotenen Veranstaltungen wurden 2007 in den Begegnungsstätten der Seniorenwohnhäuser im Rahmen von Beschäftigungsmaßnahmen realisiert. Nach der Region Ostpreußendamm werden in Lankwitz insgesamt die zahlenmäßig meisten Veranstaltungen in Freizeiteinrichtungen (865 Angebote) vorgehalten.

69

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

231

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Durchschnittlich ist hingegen das Engagement bei den Seniorengruppenaktivitäten mit insgesamt 48 aktiven Gruppen.

Bezirksregion Ostpreußendamm
7.7 Freizeit im Alter
70

Tabelle 7.7.8.4

Kurzprofil Bezirksregion Ostpreußendamm am 31.12.2007
EW ab 65 A nteil EW Jahr en a b 65 J ahren 8. 412 2 4,4% EW 100 Jahre un d ält er 18 A nzahl A us länd erA nza hl Mig ran tenA usländ er ab a nte il an EW M igrant en a b anteil a n EW 50 Ja hren a b 5 0 Jahren 5 0 J ahre n ab 5 0 J ahr en 941 5,9 % 1.998 12,5%

E inw ohn er EW ab 50 An teil EW in sg esa mt Jahren ab 50 Jah ren 34.429 15.95 9 46,4%

70

Von der Gesamtbevölkerung her betrachtet, entspricht die Region Ostpreußendamm ziemlich genau dem bezirklichen Durchschnitt (35.871 EW). Ähnlich wie in Lankwitz ist der Anteil der ab 50jährigen Bevölkerung über- und der Anteil der Ausländer an der Bevölkerungsgruppe der ab 50Jährigen unterdurchschnittlich groß. Neben einer Freizeitstätte mit adäquater räumlicher und personeller Ausstattung (Seniorenzentrum Scheelestraße, Typ I, barrierefrei) gab es am 31.12.2007 nur drei Treffpunkte freier Träger ohne diese Anforderungsmerkmale (die wenigsten im Vergleich zu den übrigen Bezirksregionen), zwei Seniorentreffpunkte in Gemeinschaftseinrichtungen und eine Seniorenfreizeitstätte mit besonderen Aufgabenstellungen (Kommunikationszentrum für Behinderte und Nichtbehinderte, Typ IV, eingeschränkt barrierefrei). Vom räumlichen Einzugsgebiet her werden durch das Seniorenzentrum Scheelestraße die Planungsräume Thermometersiedlung, LichterfeldeSüd, Schütte-Lanz-Straße (teilweise) und teilweise auch Oberhofer Platz bedient; nicht bedient wird trotz hoher Konzentrationen über 50-Jähriger der Planungsraum Königsberger Straße (insbesondere zwischen Komponistenviertel und Königsberger Straße). Insgesamt wurden 11% der regionalen Veranstaltungsangebote und 17% der Gruppenaktivitäten über das Seniorenzentrum Scheelestraße realisiert. Die in diesem Bereich zentral liegende Begegnungsstätte Ostpreußendamm 31 wurde im Zuge der Entmietung des Seniorenwohnhauses Dr. Peter Bloch im September 2009 geschlossen. Eine besondere - und im Bezirk einmalige - Versorgungsfunktion wird durch das in dieser Region befindliche Kommunikationszentrum für Behinderte und Nichtbehinderte erfüllt. Im Berichtsjahr 2007 wurden im Kommunikationszentrum 174 Veranstaltungen für Senioren mit und ohne körperliche Behinderung sowie 31 Gruppenaktivitäten angeboten und durchgeführt. Der Versorgungsgrad des Kommunikationszentrums ist damit deutlich höher als der des Seniorenzentrums Scheelestraße. In der Region Ostpreußendamm ist die größte Konzentration von Veranstaltungsangeboten (1.067 Angebote) und eine leicht überdurchschnittliche Konzentration von Gruppenangeboten (58 Gruppen) festzustellen. Daran haben die Begegnungsstätte im Seniorenwohnhaus Celsiusstraße mit 384 und die Ev. Kirchengemeinde Petrus-Giesensdorf mit 174 Veranstaltungsangeboten einen großen Anteil.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

232

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bezirksregion Teltower Damm Tabelle 7.7.8.5 Kurzprofil Bezirksregion Teltower Damm am 31.12.2007
E W ab 65 J ahre n 8.4 80 A nte il EW a b 65 J ahren 26,1% EW 100 Ja hre un d äl ter 21 Anzahl Ausl änd er ab 50 Ja hren 900 Auslän der An zah l Migra nten ant eil an EW Migran ten ab an teil an EW ab 5 0 J ahren 50 Jahren ab 5 0 J ah ren 5,8% 1. 624 10,5%

E inw ohn er EW ab 50 An teil EW in sgesamt Jah ren ab 50 Jah ren 32.523 1 5.46 0 4 7,5%

71

Mit 32.523 Einwohnern ist die Bezirksregion Teltower Damm knapp unterdurchschnittlich groß. Im Vergleich zu den übrigen Bezirksregionen wird sie jedoch charakterisiert durch den höchsten Anteil ab 50-Jähriger (47,5%) und dem niedrigsten Ausländeranteil an der Bevölkerungsgruppe ab 50 Jahren (5,8%). Unterdurchschnittlich hoch ist ebenfalls die Anzahl der Einwohner ab 50 Jahren mit lediglich 15.460 absolut. Kennzeichnend für diese Region ist das Vorhandensein von drei Seniorenfreizeitstätten mit hohem Funktionsstatus (Hans-Rosenthal-Haus in kommunaler Trägerschaft, Typ I, barrierefrei; Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V., Typ I; Seniorenfreizeitstätte Süd, Typ I in kommunaler Trägerschaft, barrierefrei), drei Seniorentreffpunkten in kirchlicher Trägerschaft ohne diese Anforderungsmerkmale (Typ II) sowie von einem Treffpunkt in einer Gemeinschaftseinrichtung (Seniorenwohnhaus; Typ IV). Auffällig sind die erheblichen Überschneidungen der Einzugsgebiete der Seniorenfreizeitstätten HansRosenthal-Haus, Nachbarschaftsheim Mittelhof e.V. und Seniorenfreizeitstätte Süd, wobei sich die Angebotskonzentration auf das Hans-Rosenthal-Haus fokussiert. 33% aller Veranstaltungen in Freizeiteinrichtungen und 36% der Gruppenaktivitäten wurden im Hans-Rosenthal-Haus durchgeführt. Die Anteile des Nachbarschaftsheimes Mittelhof e.V. (8% Veranstaltungen; 16% Gruppenangebote) und der Seniorenfreizeitstätte Süd (5% Veranstaltungen, 28% Gruppenangebote) an der Versorgung der Region mit Angeboten in Freizeiteinrichtungen sind vergleichsweise niedrig. Eine beachtliche Rolle bei der Versorgung der Region mit Angeboten in Seniorenfreizeiteinrichtungen spielt auch die Ev. Kirchengemeinde Schönow-Buschgraben (Typ II); 21% aller regionalen Veranstaltungen wurden hier im Berichtsjahr 2007 angeboten. Mit 826 Veranstaltungen in diesen Einrichtungen ist das Veranstaltungsangebot zahlenmäßig überdurchschnittlich hoch. Bezogen auf die Gruppenaktivitäten nimmt die Region Teltower Damm insgesamt ebenso eine exponierte Stellung ein. Mit 110 aktiven Gruppen ist das Engagement hier mehr als doppelt so groß wie im bezirklichen Durchschnitt (48 Gruppen/Bezirksregion).

Bezirksregion Drakestraße Tabelle 7.7.8.6
E inw ohner in sgesa mt 43.925

Kurzprofil Bezirksregion Drakestraße am 31.12.2007
E W a b 65 J ahre n 9.119 Anteil EW ab 65 Ja hren 20,8% EW 10 0 Jahre un d älter 23 An zah l Aus länd erAu slän der ab ante il an EW 50 Jah ren ab 50 Jahren 1.291 7 ,0% Anzah l M igranten ab 50 Ja hren 2.214 Mi granten an te il an E W ab 50 Jahr en 12,0%

EW ab 5 0 A nteil EW Jahr en ab 50 Ja hre n 18 .511 42,1%

72

Die Region Drakestraße hat eine Gesamtbevölkerung von 43.925 Einwohnern und ist bezogen auf die Einwohnerzahl nach der Region Albrechtstraße die zweitgrößte Bezirksregion in Steglitz-Zehlendorf. Der Anteil der ab 50-Jährigen liegt im Vergleich zu den übrigen Bezirksregionen knapp unterhalb des (Bezirksdurchschnitt: 44,3%), während der Anteil der Ausländer an der Bevölkerungsgruppe der ab

71, 72

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

233

7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

50-Jährigen mit 7,0% genau dem Bezirksdurchschnitt entspricht. In der Region Drakestraße gab es im Berichtsjahr 2007 die vergleichsweise meisten Seniorentreffpunkte ohne adäquate räumliche und personelle Ausstattung (sechs Einrichtungen freier Träger Typ II) und eine anforderungsadäquate (kommunale) Seniorenfreizeitstätte des Typs I (Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde West, nicht barrierefrei). Der Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde West hat eine zentrale Versorgungsfunktion in der Bezirksregion Drakestraße; 38% der Veranstaltungs- und 66% der Gruppenangebote dieser Region konzentrieren sich hier. Im Einzugsbereich des Bürgertreffpunktes leben und wohnen überdurchschnittlich viele Menschen ab 65 Jahren. Da sich die Einzugsbereiche von Bürgertreffpunkt und Hans-Rosenthal-Haus nicht unwesentlich überschneiden, relativiert sich die Konzentration dieser Bevölkerungsgruppe bezogen auf das hier erwähnte Einzugsgebiet entsprechend. Insbesondere vor dem Hintergrund des ebenfalls überdurchschnittlich hohen Anteils künftiger Senioren (50 bis unter 65 Jahre) in diesem Einzugsgebiet dürfte das Platzkontingent des Bürgertreffpunktes bezogen auf die potentiellen Bedarfe zumindest rechnerisch nicht ausreichend sein. Im Vergleich der Bezirksregionen waren insgesamt gesehen sowohl die Veranstaltungs- (529 Angebote) als auch die Gruppenaktivitäten (41 Seniorengruppen) in der Region Drakestraße unterdurchschnittlich stark ausgeprägt.

7.7 Freizeit im Alter
73

Bezirksregion Zehlendorf Südwest Tabelle 7.7.8.7
E inwohner in sgesa mt 24.932

Kurzprofil Bezirksregion Zehlendorf Südwest am 31.12.2007
EW ab 65 Jah re n 5.902 Ante il EW ab 6 5 Jahre n 23,7% EW 100 J ah re un d älter 13 Anzah l A usländerAusländer ab a nteil an E W 50 Jah ren a b 50 Jahr en 746 6,5% Anzahl Migranten Migra nt en ab ante il a n EW 50 Ja hren ab 50 Jah ren 1.282 1 1,2%

EW ab 50 Anteil EW Ja hre n ab 50 Jahren 11.48 7 4 6, 1%

73

Zehlendorf Südwest ist mit 24.932 Einwohnern nach der Region Schloßstraße die bevölkerungsärmste Bezirksregion. Der Anteil der Bevölkerungsgruppe der ab 50-Jährigen an der Gesamtbevölkerung ist mit 46,1% überdurchschnittlich hoch, wobei der Ausländeranteil an dieser Bevölkerungsgruppe knapp unter dem Bezirksdurchschnitt (7,0%) liegt. Am 31.12.2007 waren in Zehlendorf Südwest vier Freizeiteinrichtungen freier Träger für Senioren vorhanden, davon waren drei Einrichtungen dem Typ II (ohne räumlich und personell adäquate Ausstattung) und eine dem Typ IV (Begegnungsstätte in einem Seniorenwohnhaus) zuzuordnen. Eine Seniorenfreizeitstätte mit Versorgungscharakter (Typ I bzw. Typ III) war in Zehlendorf Südwest nicht vorhanden. Angebote in Seniorenfreizeitstätten wurden im Planungsraum Wannsee schwerpunktmäßig über den Seniorentreff „Altes Schulhaus“ (Typ II) und im Planungsraum Nikolassee über die Begegnungsstätte des Seniorenwohnhauses Dreilindenstraße (Typ II) realisiert. Nach der Region Schloßstraße waren hier im Berichtsjahr 2007 im bezirklichen Vergleich die wenigsten Veranstaltungsangebote (348 Veranstaltungen in Freizeiteinrichtungen) und Gruppenaktivitäten (4 Seniorengruppen) zu registrieren.

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

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Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bezirksregion Zehlendorf Nord Tabelle 7.7.8.8 Kurzprofil Bezirksregion Zehlendorf Nord am 31.12.2007
EW ab 6 5 A nteil EW Jahr en a b 65 J ahren 9. 875 24,6% EW 100 Jahre und ält er 24 A nzahl Ausl änd erAnz ahl Migran tenA usländ er ab anteil an EW M igr ant en ab anteil an EW 5 0 Jahren ab 50 Jahren 50 Jahr en ab 50 Jahr en 1.405 7,6% 2.2 90 12, 4%

E inw ohn er EW ab 50 An teil EW in sg esa mt Ja hren ab 50 Jahre n 40.16 8 1 8.498 46,1%

74

Zehlendorf Nord wird charakterisiert durch eine starke Gesamtbevölkerung, einen überdurchschnittlich hohen Anteil ab 50-Jähriger und einem ebenfalls überdurchschnittlich hohen Anteil von Nichtdeutschen an der Bevölkerungsgruppe ab 50 Jahren. Das Hertha-Müller-Haus (in Träger-schaft des Bezirksamtes) in der Bezirksregion Zehlendorf Nord war im Berichtsjahr 2007 die einzige Seniorenfreizeitstätte des Typs III (Seniorenfreizeitstätte mit 200 Plätzen und entsprechen-der personeller und räumlicher Ausstattung, barrierefrei) im Bezirk. Daneben gab es in dieser Region noch drei Seniorentreffpunkte in kirchlicher Trägerschaft (Typ II).Versorgungsschwerpunkt in Seniorenfreizeiteinrichtungen in Zehlendorf Nord ist ebenfalls das Hertha-Müller-Haus; 81% der regionalen Veranstaltungen und 67% der Gruppenangebote konzentrierten sich hier. Angesichts der räumlichen Ausstattung des Hertha-Müller-Hauses und der Anzahl der im Einzugsbereich die-ser Freizeitstätte lebenden Einwohner ab 50 Jahren ergeben sich hier freie Kapazitäten für zusätz-liche Angebote, beispielsweise für künftige Senioren (50 bis unter 65 Jahren). Angebotsschwerpunkt in Zehlendorf Nord ist die Gruppenarbeit. Insgesamt waren im Berichtsjahr 70 Seniorengruppen in Zehlendorf Nord aktiv. Mit zusammen nur 370 Veranstaltungsangeboten lag das Engagement in diesem Angebotssegment deutlich unter dem bezirklichen Durchschnitt (542 Veranstaltungen in Einrichtungen für Senioren).

Versorgungsgrad der Bevölkerung über 50 Jahren in den Bezirksregionen Die Bezirksregionen unterscheiden sich teilweise erheblich bezüglich der Anzahl der Bewohner ab 50 Jahren, der Anzahl (und des Funktionsstatus) der Seniorenfreizeiteinrichtungen sowie des Umfanges an Veranstaltungs- und Gruppenangeboten. Die nachstehende Abb. 7.7.8.1 zeigt in einem Gesamtüberblick abschließend den Versorgungsgrad der Bevölkerung an Seniorenfreizeiteinrichtungen, Veranstaltungs- und Gruppenangeboten je 1.000 Einwohnern über 50 Jahren in den einzelnen Bezirksregionen. Für die Ermittlung des Versorgungsgrades der Bezirksregionen mit Seniorenfreizeiteinrichtungen wurde ausschließlich die tatsächliche Anzahl der Veranstaltungs- und Gruppenangebote aller Freizeitstätten und Treffpunkte zugrunde gelegt (quantitative Betrachtung), unabhängig von den Ausstattungsmerkmalen und der Anzahl der Plätze der jeweiligen Einrichtung (Typenkassendifferenzierung). Der so ermittelte Versorgungsgrad hat daher nur eine rein quantitative Aussagekraft; Rückschlüsse auf die Nachhaltigkeit dieser Angebote lassen sich daraus eindeutig nicht ableiten. Nur acht (17,4%) von insgesamt 46 Seniorenfreizeitstätten und Treffpunkten im Bezirk haben aufgrund ihrer Platzkapazität, ihrer Öffnungszeiten und ihrer personellen Ausstattung (Typ I und III) eine exponierte Versorgungsfunktion im Bezirk. Mit 31 Einrichtungen (67,4%) sind die Seniorentreffpunkte (in Trägerschaft der Kirchen, Verbände, Vereine) der zahlenmäßig am stärksten vertretene Einrichtungstyp im Bezirk. Charakteristisch für Treffpunkte sind in der Regel das Fehlen einer hauptamtlichen Betreuungsperson für die Zielgruppe sowie die punktuellen, angebotsorientierten Öffnungszeiten der Einrichtung (meist Kirchengemeinden).
74

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

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7.7 Freizeit im Alter

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Eine Seniorenfreizeitstätte im Bezirk ist einer besonderen Aufgabenstellung gewidmet (Kommunikationszentrum für Behinderte und Nichtbehinderte), sechs Einrichtungen sind Begegnungsstätten in kommunalen Seniorenwohnhäusern. Angebote in diesen Begegnungsstätten werden zurzeit ausschließlich über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen realisiert. Diese können nur weitergeführt werden, wenn das zuständige JobCenter eine entsprechende Bewilligung ausgesprochen hat. Da Seniorenfreizeitstätten des Typs I und III aufgrund ihrer räumlichen und personellen Ausstattung vorrangige Versorgungsfunktionen haben, könnte sich das Fehlen solcher Einrichtungen in den Bezirksregionen Schloßstraße und Zehlendorf Südwest durchaus nachteilig auf die (qualitative) Versorgung der älteren Bevölkerung auswirken, so dass der hier ermittelte Versorgungsgrad täuschen kann.
7.7 Freizeit im Alter
75

Abb. 7.7.8.1 Versorgungsgrad der Bezirksregionen mit Seniorenfreizeiteinrichtungen, Veranstaltungs- und Gruppenangeboten je Tsd. Einwohnern ab 50 Jahren am 31.12.2007

80,0

70,0

66,9

60,0 53,4 50,0 46,8

40,0

36,9 30,3

30,0

28,6

20,0 20,0 12,9 10,0 0,4 0,0 Schloßstraße Albrechtstraße Lankwitz Ostpreußendamm Teltower Damm Drakestraße Zehlendorf Südwest Zehlendorf Nord 0,5 2,5 0,3 0,4 2,6 0,4 3,6 0,5 0,4 7,1 2,2 3,8 0,3 0,3 0,2

Freizeitstätten und Treffpunkte je Tsd. EW > 50 Aktive Gruppen in Freizeiteinrichtungen je Tsd. EW > 50

Veranstaltungsangebote Freizeiteinrichtungen je Tsd. EW > 50

75

Quelle: Abteilung Soziales und Sport, Befragung Einrichtungsträger

236

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.8

Seniorensport in Steglitz-Zehlendorf

Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf gibt es 13 Sportplätze und 104 Sport- und Gymnastikhallen. Neben dem Schulsport werden diese Anlagen von den rund 250 in Steglitz-Zehlendorf ansässigen Sportvereinen genutzt, wobei an einigen Standorten auch Kurse der bezirklichen Volkshochschule und des Seniorensportprogramms durchgeführt werden. Viele im Bezirk aktive Sportvereine halten für ältere Sportinteressierte spezielle Angebote vor. Nachstehend genannte Aktivitäten sind mit Genehmigung der Broschüre des Landessportbundes „Seniorensport - Angebote 2009/2010“ entnommen und nach Standort der Sportstätten räumlich zugeordnet worden.

Tabelle 7.8.1

Seniorensportangebote Bezirksregion Schloßstraße (Stand: Januar 2009)

Verein Sportarbeitsgemeinschaft Steglitz-Zehlendorf e.V. Turn- und Sportgemeinde Steglitz 1878 e.V. Turn- und Sportgemeinde Steglitz 1878 e.V. Berliner Blinden- und Sehbehindertensportverein von 1928 e. V. Berliner Blinden- und Sehbehindertensportverein von 1928 e. V. Ski-Sportgemeinschaft BUND Ski-Sportgemeinschaft BUND Budo-Club Randori Berlin e. V. Budo-Club Randori Berlin e. V. Budo-Club Randori Berlin e. V. Steglitzer Sport Club Südwest e. V. Turn- und Sportgemeinde Steglitz 1878 e.V. Turn- und Sportgemeinde Steglitz 1878 e.V. Turn- und Sportgemeinde Steglitz 1878 e.V. Sportarbeitsgemeinschaft Steglitz - Zehlendorf e. V. Sportarbeitsgemeinschaft Steglitz - Zehlendorf e. V.

Angebot Pilates

Sportart Sonstiges

Sportstätte PaulsenGymnasium PaulsenGymnasium PaulsenGymnasium Zeune-Schule Turnhalle Zeune-Schule Turnhalle FichtenbergOberschule (alte Halle) FichtenbergOberschule (alte Halle) Randori Randori Randori

Adresse Gritznerstraße 57

Planungsraum Fichtenberg

Aerobic, Problemzonengymnastik, Stretching Gymnastik

Turnen/Gymnastik

Gritznerstraße 57

Fichtenberg

Turnen/Gymnastik

Gritznerstraße 57

Fichtenberg

Gymnastik

Behindertensport

Rothenburgstrasse 14

Schloßstraße

Torball

Behindertensport

Rothenburgstrasse 14

Schloßstraße

Skigymnastik + Volleyball Freizeitsport

Rothenburgstraße 18

Schloßstraße

Skigymnastik + Volleyball Freizeitsport

Rothenburgstraße 18

Schloßstraße

Aikido Wirbelsäulengymnastik/ Rückenschule Ju Jutsu Square Dance - Rubber Dollies Herzsport

Aikido Gesundheitsorientierter Sport Ju-Jutsu Tanz Gesundheitsorientierter Sport Rehabilitationssport

Kuhligkshofstr. 4 Kuhligkshofstr. 4 Kuhligkshofstr. 4

Schloßstraße Schloßstraße Schloßstraße Schloßstraße Markelstraße

Herzsport mit Arzt

Jugendfreizeith Paulsenstraße 22 eim KopernikusLepsiusstraße 24-28 Oberschule, untere Halle KopernikusLepsiusstraße 24-28 Oberschule KopernikusOberschule KopernikusOberschule, untere Halle KopernikusOberschule Lepsiusstraße 24-28

Markelstraße

Herzsport ohne Arzt

Rehabilitationssport

Markelstraße

Konditionstraining

Sonstiges

Lepsiusstraße 24-28

Markelstraße

Freizeit- und Erholungsprogramm

Volleyball

Lepsiusstraße 24-28

Markelstraße

1

1

Quelle: Landessportbund Berlin e.V.

237

7.8 Seniorensport

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.8.2

Seniorensportangebote Bezirksregion Albrechtstraße (Stand: Januar 2009)

Verein Steglitzer Sport Club Südwest e. V. Behinderten-Sportverein Steglitz e. V. Behinderten-Sportverein Steglitz e. V. Behinderten-Sportverein Steglitz e. V. Behinderten-Sportverein Steglitz e. V. Skiverband Berlin e. V.

Angebot Volleyball Sitzballgruppe

Sportart Volleyball Behindertensport

Sportstätte OSZ Farben

Adresse Immenweg 6-10

Planungsraum Munsterdamm Südende

7.8 Seniorensport
2
2

Johann-Thienemann- Heinrich-SeidelSchule Straße 16 Johann-ThienemannSchule Johann-ThienemannSchule Heinrich-SeidelStraße 16 Heinrich-SeidelStraße 16

Indoor + Nordic-Walking mit Gangschulung Gymnastik nach Schlaganfall Reha-Gymnastikgruppe

Nordic Walking Rehabilitationssport

Südende Südende

Rehabilitationssport

Johann-Thienemann- Heinrich-SeidelSchule Straße 16

Südende

Skigymnastik/Winter-FitKurs 2009/10 Koronarsport

Fitness

Johann-Thienemann- Karl-Stieler-Straße 10 Südende Oberschule BSVB, Fitness-Center Bergstraße 90 Bergstraße

Betriebssportverband Berlin-Brandenburg e. V. Betriebssportverband Berlin-Brandenburg e. V. Betriebssportverband Berlin-Brandenburg e. V. Betriebssportverband Berlin-Brandenburg e. V. Betriebssportverband Berlin-Brandenburg e. V. Betriebssportverband Berlin-Brandenburg e. V. Steglitzer Sport Club Südwest e. V. Turn- und Sportgemeinde Steglitz 1878 e.V. Turn- und Sportgemeinde Steglitz 1878 e.V. Verein für Körperkultur Berlin-Südwest e. V. Verein für Körperkultur Berlin-Südwest e. V. Sportgemeinschaft Handicap Berlin e. V. Turn- und Sportgemeinde Steglitz 1878 e.V. Turn- und Sportgemeinde Steglitz 1878 e.V. Turn- und Sportgemeinde Steglitz 1878 e.V. Sportarbeitsgemeinschaft Steglitz-Zehlendorf e. V. Steglitzer Sport Club Südwest e. V. Menschen Gemeinschaft Berlin 05 e. V.

Rehabilitationssport

Ausgleichs-und Funktionsgymnastik Bauch-Beine-Po

Fitness

BSVB, Gesundheitssportcenter BSVB, Gesundheitssportcenter BSVB, Gesundheitssportcenter

Bergstraße 90 (im Stadtbad Steglitz) Bergstraße 90 (im Stadtbad Steglitz) Bergstrasse 90 (im Stadtbad Steglitz) Bergstraße 90 (im Stadtbad Steglitz) Bergstraße 90 (im Stadtbad Steglitz) Elisenstraße 3-4 Elisenstraße 3-4

Bergstraße

Fitness

Bergstraße

Tai Chi

Freizeitsport

Bergstraße

mach2 - Besser essen. Mehr bewegen Wirbelsäulengymnastik

Gesundheitsorientierter BSVB, GesundheitsSport sportcenter Gesundheitsorientierter BSVB, GesundheitsSport sportcenter Gesundheitsorientierter Hermann-EhlersSport Oberschule Tanz Hermann-EhlersOberschule Turnen/Gymnastik Hermann-EhlersOberschule Gymnasium, obere Sporthalle Gymnasium, obere Sporthalle Sportplatz (Käfig)

Bergstraße

Bergstraße

Gesundheitsturnen Volkstanz rund ums Mittelmeer Aerobic, Problemzonengymnastik, Stretching Tischtennis für Erwachsene Tischtennis für Senioren Fußball-Gruppe Yoga/Entspannung

Bergstraße Bergstraße

Elisenstraße 3-4

Bergstraße

Tischtennis

Heesestraße 15

Bergstraße

Tischtennis Behindertensport

Heesestraße 15 Lessingstraße 5-8 Plantagenstraße 8-9

Bergstraße Bergstraße Bergstraße

Gesundheitsorientierter Schmidt-OttSport Oberschule Turnen/Gymnastik Schmidt-OttOberschule Schmidt-OttOberschule Sochos Fechthalle

Aerobic

Plantagenstraße 8-9

Bergstraße

Gymnastik

Turnen/Gymnastik

Plantagenstraße 8-9

Bergstraße

Freizeit- und Erholungsprogramm Gymnastik Kombinierte Kampftechniken für Leute ab 45 Reha-Rückengymnastik ohne Geräte

Sonstiges

Lessingstraße 5-8

Bergstraße

Aikido Rehabilitationssport

Sporthalle Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V.

Florastraße 13 Jeverstraße 9

Feuerbachstraße Feuerbachstraße

Quelle: Landessportbund Berlin e.V.

238

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.8.3

Seniorensportangebote Bezirksregion Lankwitz (Stand: Januar 2009)

Verein Rot-Gold Berlin e. V. Creative Club Berlin Club für Amateurtanzsport

Sportclub Lebenshilfe Berlin e. V.

Ort und Zeit

bitte erfragen

Turn- und Sportgemeinde Gymnastik Steglitz 1878 e.V. Turn- und Sportgemeinde Gymnastik & Atmung Steglitz 1878 e.V. Frauen Verein für Körperkultur Berlin-Südwest e. V. Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Badminton Pilates

Turnen/Gymnastik

BeethovenOberschule

Barbarastraße 9 Barbarastraße 9a Dessauer Straße 63 A

Kaiser-Wilhelm-Straße Kaiser-Wilhelm-Straße Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz

Gesundheitsorientierter Beethoven-OberSport schule, alte Halle Badminton Bröndby-Schule, obere Sporthalle

Gesundheitsorientierter Paul-Braune-Schule Dessauerstraße 49-51 Sport Rehabilitationssport Paul-Braune-Schule Dessauerstraße 49-51

Koronarsport mit Arzt

Gemeindepark Lankwitz

Turn- und Sportgemeinde Gymnastik Steglitz 1878 e.V. Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Salsa Aerobic

Turnen/Gymnastik Turnen/Gymnastik

Paul-Braune-Schule Dessauerstraße 49-51 Paul-Braune-Schule Dessauerstraße 49-51

Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz

Turn- und Sportgemeinde Volleyball Senioren Steglitz 1878 e.V. FSG Sportclub Lilienthal e.V. 1.Fußball Club Wacker 1921 Lankwitz BSG IBM Klub Berlin e.V. BSG IBM Klub Berlin e.V. BSG IBM Klub Berlin e.V. BSG IBM Klub Berlin e.V. BSG IBM Klub Berlin e.V. BSG IBM Klub Berlin e.V. BSG IBM Klub Berlin e.V. BSG IBM Klub Berlin e.V. BSG IBM Klub Berlin e.V. Steglitzer Sport Club Südwest e. V. Steglitzer Sport Club Südwest e. V. Sportarbeitsgemeinschaft Steglitz-Zehlendorf e. V. BSG IBM Klub Berlin e.V. Fitness Damen-Gymnastik Bowling Fussball Funktionsgymnastik für Frauen Golf Sportschützen Ski-Gymnastik Gesellschaftstanz Line Dance Tennis Boxen Boxen Ü60 Seniorengruppe Freizeit- und Erholungsprogramm, Gymnastik Tischtennis

Volleyball Fitness Turnen/Gymnastik Bowling Fußball

Grundschule am Königsgraben Grundschule am Königsgraben Grundschule am Königsgraben

Gallwitzallee 136-144 Gallwitzallee 136-144 Gallwitzallee 136-144

Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz Gemeindepark Lankwitz

IBM Klub Berlin e.V. Kurfürstenstraße 66-72 IBM Klub Berlin e.V. Kurfürstenstraße 66-72

Gesundheitsorientierter IBM Klub Berlin e.V. Kurfürstenstraße 66-72 Sport Golf IBM Klub Berlin e.V. Kurfürstenstraße 66-72 Schießsport IBM Klub Berlin e.V. Kurfürstenstraße 66-72 Ski Tanz Tanz Tennis Boxen Boxen Sonstiges Tischtennis IBM Klub Berlin e.V. Kurfürstenstraße 66-72 IBM Klub Berlin e.V. Kurfürstenstraße 66-72 IBM Klub Berlin e.V. Kurfürstenstraße 66-72 IBM Klub Berlin e.V. Kurfürstenstraße 66-72 Gymnastikhalle im Gemeindepark Gymnastikhalle im Gemeindepark Gemeindepark, Sporthalle Mühlenstraße 70 Mühlenstraße 70 Mühlenstraße 70

IBM Klub Berlin e.V. Kurfürstenstraße 66-72

3

3

Quelle: Landessportbund Berlin e.V.

239

7.8 Seniorensport

Angebot Sportart Tanzen / Tanz Gesellschaftstänze Amateurtanzsport (Latein Tanz + Standard), Hobbytanz, HIP HOP, Gesellschaftstanz Sportgruppe Lankwitz für Behindertensport Menschen mit geistiger Behinderung

Sportstätte Adresse St. Benedikt Kaulbachstr. 62/64 Gemeinde Lankwitz Kunsthaus Lankwitz, Nicolaistraße 14 Tanzstudio 1. OG

Planungsraum Komponistenviertel Lankwitz Komponistenviertel Lankwitz

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.8.4

Seniorensportangebote Bezirksregion Ostpreußendamm - Teil 1 (Stand: Januar 2009)

Verein

Angebot Tischtennis Volleyball, Training und Rundenspiele in FVV Freizeit- und Erholungsprogramm Aerobic Freizeit- und Erholungsprogramm Gymnastik Freizeit- und Erholungsprogramm Fitnessgymnnastik für Frauen und Männer

Sportart Tischtennis Volleyball Sonstiges

Sportstätte MercatorGrundschule MercatorGrundschule Carl-SchumannHalle Carl-SchumannHalle Carl-SchumannHalle Giesendorfer Grundschule

Adresse Mercatorweg 8 Mercatorweg 8 Osdorfer Straße 53

Planungsraum Thermometersiedlung Thermometersiedlung Thermometersiedlung

7.8 Seniorensport
4
4

BSG ALBA AG und Co. KG BSG ALBA AG und Co. KG Sportarbeitsgemeinschaft Steglitz-Zehlendorf e.V. Sportarbeitsgemeinschaft Steglitz-Zehlendorf e.V. Sportarbeitsgemeinschaft Steglitz-Zehlendorf e.V. Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Verein für Körperkultur Berlin-Südwest e.V. Verein für Körperkultur Berlin-Südwest e.V. Verein für Körperkultur Berlin-Südwest e.V. Verein für Körperkultur Berlin-Südwest e.V. Verein für Körperkultur Berlin-Südwest e.V. Verein für Körperkultur Berlin-Südwest e.V. Verein für Körperkultur Berlin-Südwest e.V. Verein für Körperkultur Berlin-Südwest e.V. Verein für Körperkultur Berlin-Südwest e.V. Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Verein für Gesundheitspflege im Südwesten Berlins e. V. Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Verein für Gesundheitspflege im Südwesten Berlins e. V. Lichterfelder Fußball Club Berlin 1892 e. V.

Sonstiges

Osdorfer Straße 53

Thermometersiedlung

Volleyball Fitness

Osdorfer Straße 53 Ostpreußendamm 63

Thermometersiedlung Lichterfelde-Süd

Gesundheitsgymnastik Sie Gesundheitsorientierter Giesendorfer + Er Sport Grundschule Wirbelsäulengymnastik für Gesundheitsorientierter Giesendorfer Ältere Sport Grundschule Yoga für Jeden Gesundheitsorientierter Giesendorfer Sport Grundschule

Ostpreußendamm 63

Lichterfelde-Süd

Ostpreußendamm 63

Lichterfelde-Süd

Ostpreußendamm 63

Lichterfelde-Süd

Gesundheitsorientierter VfK Berlin-Südwest Sport Kraftsport VfK Berlin-Südwest e. V., Kraftsportraum Tai Chi Chuan - der Sport Tai Chi Gymnastikhalle des zur Entspannung VfK Berlin-Südwest V Schongymnastik mit Musik Turnen/Gymnastik VfK Berlin-Südwest e. V. Fit und aktiv durch Wirbelsäulengymnastik Koronarsport mit Arzt Fitness

Pilates ab September 2008 Krafttraining

Ostpreußendamm 85 B Ostpreußendamm 85 B

Lichterfelde-Süd Lichterfelde-Süd

Ostpreußendamm 85 B Ostpreußendamm 85 B

Lichterfelde-Süd Lichterfelde-Süd Lichterfelde-Süd

VfK Berlin-Südwest, Ostpreußendamm 85b Gymnastikhalle VfK Berlin-Südwest, Ostpreußendamm 85B Gymnastikhalle VfK Berlin-Südwest, Ostpreußendamm 85B Gymnastikhalle VfK Berlin-Südwest, Ostpreußendamm 85b Gymnastikhalle VfK Berlin-Südwest, Ostpreußendamm 85b Gymnastikhalle auf Anfrage Stadion Lichterfelde Ostpreußendamm 3-17 Ostpreußendamm 166

Rehabilitationssport

Lichterfelde-Süd

Gymnastik für Jedermann Turnen/Gymnastik

Lichterfelde-Süd

Gymnastik speziell bei Osteoporose Mitmach-Tänze und Schongymnastik

Turnen/Gymnastik

Lichterfelde-Süd

Turnen/ Gymnastik

Lichterfelde-Süd

Breitensportgruppe Leichtathletik Leichtathletik-Erwachsene Tischtennis Tischtennis

Königsberger Straße

Willi-GrafOberschule Willi-GrafOberschule Willi-GrafOberschule

Königsberger Straße

Gymnastik für Frauen

Turnen/Gymnastik

Ostpreußendamm 166

Königsberger Straße

Rhythmische Gymnastik, auch für Nichtmitglieder Seniorenfußball für 40 Jahre und älter

Turnen/Gymnastik

Ostpreußendamm 166

Königsberger Straße

Fußball Jogging/W alking

Stadion Lichterfelde Ostpreußendamm 3-17 Stadion Lichterfelde Ostpreußendamm 3-17

Königsberger Straße Königsberger Straße

Läufergruppe-Freizeit Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Allgemeiner Budo- und Selbstverteidigung (JuKampfsportverein Berlin e.V. Jutsu) - kostenloser Schnupperkurs

Ju-Jutsu

Stadion Lichterfelde, Ostpreußendamm 3-17 Gymnastikraum

Königsberger Straße

Quelle: Landessportbund Berlin e.V.

240

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.8.4

Seniorensportangebote Bezirksregion Ostpreußendamm - Teil 2 (Stand: Januar 2009)

Verein Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Sportarbeitsgemeinschaft Steglitz-Zehlendorf e.V. Steglitzer Sport Club Südwest e.V. Sportarbeitsgemeinschaft Steglitz-Zehlendorf e.V. Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. BSG IBM Klub Berlin e.V.

Angebot

Sportart

Sportstätte

Adresse

Planungsraum Königsberger Straße

Grundlagen der Leichtathletik Leichtathletik für Senioren Freizeit- und Erholungsprogramm Seniorensport Nordic Walking Seniorensport

Stadion Lichterfelde Ostpreußendamm 3-17

Stadion Lichterfelde/ Ostpreußendamm 3-17 Gymnastikhalle Seniorenbegegnung Ostpreußendamm 52 / sstätte Ecke Goethstr.

Königsberger Straße

Freizeit- und Erholungsprogramm Haltung & Bewegung für Sie und Ihn Freizeitsport-JedermannMehrkampf Volleyball

Seniorensport

Königsberger Straße

Gesundheitsorientierter Grundschule unter Kastanienstraße 7 Sport den Kastanien, alte Sporthalle Leichtathletik Grundschule unter Kastanienstraße 7 den Kastanien, alte Sporthalle Grundschule Unter Kastanienstraße 7 den Kastanien, alte Halle Grundschule unter Kastanienstraße 8 - 10 den Kastanien, alte Sporthalle Grundschule unter Kastanienstraße 8 - 10 den Kastanien, alte Sporthalle Grundschule unter Kastanienstraße 8 - 10 den Kastanien, neue Sporthalle Lichterfelder Ring 123 Lichterfelder Ring 123

Oberhofer Platz

Oberhofer Platz

Volleyball

Oberhofer Platz

Sportarbeitsgemeinschaft Steglitz-Zehlendorf e.V. Turn- und Sportverein Lankwitz e.V. Turn- und Sportverein Lankwitz e.V. Behinderten-Sportverein Steglitz e.V. Behinderten-Sportverein

Freizeit- und Erholungsprogramm Aerobic Gymnastik für Frauen

Sonstiges

Oberhofer Platz

Turnen/ Gymnastik

Oberhofer Platz

Freizeitvolleyball

Volleyball

Oberhofer Platz

Nordic-Walking Nordic-Walking

Nordic Walking Nordic Walking

Schütte-Lanz-Straße Schütte-Lanz-Straße

5

Tabelle 7.8.5 Seniorensportangebote Bezirksregion Teltower Damm (Stand: Januar 2009)

Verein Tanzclub Mondial Berlin e. V. Judoverein Dahlem 78 e. V. Judoverein Dahlem 78 e. V. Asahi Kwai e. V.

Angebot Hobby-Tanzkreise Tanz Judo 14 - 99 Jahre Judo für alle Judo Judo

Sportart

Sportstätte TC Mondial im PRIMUS Palast Süd-Grundschule Süd-Grundschule Süd-Grundschule, Hort Helios Klinikum Emil von Behring

Adresse Gartenstraße 11-12 Claszeile 56 Claszeile 56 Claszeile 57

Planungsraum Zehlendorf-Mitte Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm

Zehlendorfer Turn- und Sportverein von 1888 e. V. Zehlendorfer Turn- und Sportverein von 1888 e. V.

Altersgerechtes Judo Judo für Jedermann/-frau Aqua-Training Fitness (flaches Wasser) Herz-/KreislaufGymnastik

Gimpelsteig 9

Teltower Damm

Gesundheitsorientierter Helios Klinikum Sport Emil von Behring Rehabilitationssport Sonstiges Villa Donnersmarck John-F.-KennedySchule

Gimpelsteig 9 Schädestraße 9-13 Teltower Damm 87-93

Teltower Damm Teltower Damm Teltower Damm

Krebssportgemeinschaft Berlin Gymnastik für e. V. Frauen WFG - WohlFühlGrund - e. V. Walking

6

5, 6

Quelle: Landessportbund Berlin e.V.

241

7.8 Seniorensport

Stadion Lichterfelde Ostpreußendamm 3-17

Königsberger Straße

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.8.6

Seniorensportangebote Bezirksregion Drakestraße (Stand: Januar 2009)

Verein Budo-Club Senshu e. V. Budo-Club Senshu e. V. Budo-Club Senshu e. V. Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Spannkraft e. V. Spannkraft e. V. Spannkraft e. V. Spannkraft e. V. Spannkraft e. V. Spannkraft e. V.

Angebot Aikido Capoeira Karate ab 30 Wassergymnastik Aikido

Sportart

Sportstätte Adresse Budo Club Senshu Wismarer Straße 42 Budo Club Senshu Wismarer Straße 42 Budo Club Senshu Wismarer Straße 42 Schwimmhalle Finckensteinallee 63

Planungsraum Goerzwerke Goerzwerke Goerzwerke Schweizer Viertel

Kampfsport Karate Gesundheitsorientierter Sport Schwimmen

7.8 Seniorensport
7

Schwimmen, weil es Spaß macht Rücken intensiv Bauch Beine Po Rücken Medizinisches Rückentraining Mental Balance Pilates Wirbelsäulengymnastik

Schwimmhalle

Finckensteinallee 63

Schweizer Viertel

Gesundheitsorientierter Sport Rehabilitationssport Rehabilitationssport Rehabilitationssport Rehabilitationssport Rehabilitationssport Fitness

fourty fit fourty fit fourty fit fourty fit fourty fit fourty fit Nicolaus-AugustOtto Oberschule Nicolaus-AugustOtto Oberschule Schule

Gardeschützenweg 57 Gardeschützenweg 57 Gardeschützenweg 57 Gardeschützenweg 57 Gardeschützenweg 57 Gardeschützenweg 57 Tietzenweg 101

Augustaplatz Augustaplatz Augustaplatz Augustaplatz Augustaplatz Augustaplatz Augustaplatz

Konditions-Ski-Gymnastik NaturFreunde Deutschlands Landesverband Berlin e. V. NaturFreunde Konditions-Ski-Gymnastik Deutschlands Landesverband Berlin e. V. Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Ski-Sportgemeinschaft BUND Konditionsgymnastik für Frauen und Männer Yoga

Fitness

Tietzenweg 101

Augustaplatz

Freizeitsport

Walter-Linse-Straße 14

Augustaplatz

Gesundheitsorientierter Sport Freizeitsport

Schule

Walter-Linse-Straße 14

Augustaplatz

Skigymnastik + Volleyball

Clemens-Brentano- Kommandantenstraße 83-84 Lichterfelde-West Grundschule

7

Quelle: Landessportbund Berlin e.V.

242

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.8.7

Seniorensportangebote Bezirksregion Zehlendorf Südwest (Stand: Januar 2009)

BSG Hahn-Meitner-Institut Berlin

Fitness

Fitness Gesundheitsorientierter Sport Rehabilitationssport Turnen/Gymnastik Rehabilitationssport

Conrad-Grundschule Conrad-Grundschule Conrad-Grundschule Conrad-Grundschule VGS Berlin e.V. Abteilung Zehlendorf c/o IFARUS VGS Berlin e.V. Abteilung Zehlendorf c/o IFARUS VGS Berlin e.V. Abteilung Zehlendorf c/o IFARUS VGS Berlin e.V. Abteilung Zehlendorf c/o IFARUS VGS Berlin e.V. Abteilung Zehlendorf c/o IFARUS SH Dreilindenschule, alte Turnhalle Angler Club Klare L k

W annsee W annsee W annsee

Turn- und Sportclub W annsee 1896 e V. Rücken Fit Turn- und Sportclub W annsee 1896 e.V. offene Koronarsportgruppe BSG Hahn-Meitner-Institut Berlin Gymnastik Verein für Gesundheitssport und Gelenkstabilisation und Sporttherapie Berlin e.V. Muskeltraining für Nichtmitglieder Verein für Gesundheitssport und Gymnastik für die Sporttherapie Berlin e. V. untere Extremität (Fuß, Knie, Hüfte) Verein für Gesundheitssport und Osteoporosegymnastik Sporttherapie Berlin e.V. Verein für Gesundheitssport und Sporttherapie Berlin e.V. Verein für Gesundheitssport und Sporttherapie Berlin e.V.

Chausseestraße Chausseestraße

Chausseestraße W annsee Potsdamer Chaussee 80 Düppel

Rehabilitationssport

Potsdamer Chaussee 80 Düppel

Rehabilitationssport

Potsdamer Chaussee 80 Düppel

Wirbelsäulengymnastik Rehabilitationssport

Potsdamer Chaussee 80 Düppel

Wirbelsäulengymnastik Rehabilitationssport speziell Halswirbelsäule, Schulter Faustball Casting/Angeln

Potsdamer Chaussee 80 Düppel

Akademischer Turnverein zu Berlin e. V. Faustball für Senioren Angler Club Klare Lanke 1920 e. V. Casting/Hegefischen

Dreilindenstraße 49 Wannseebadweg 44

Nikolassee Nikolassee

8

Tabelle 7.8.8

Seniorensportangebote Bezirksregion Zehlendorf Nord Teil 1 (Stand: Januar 2009)

Verein NaturFreunde Deutschlands Landesverband Berlin e. V. NaturFreunde Deutschlands Landesverband Berlin e. V. NaturFreunde Deutschlands Landesverband Berlin e. V. NaturFreunde Deutschlands Landesverband Berlin e. V. Zehlendorfer Turn- und Sportverein von 1888 e. V. Sportarbeitsgemeinschaft SteglitzZehlendorf e. V. Sportarbeitsgemeinschaft SteglitzZehlendorf e. V. Zehlendorfer Turn- und Sportverein von 1888 e. V. Zehlendorfer Turn- und Sportverein von 1888 e. V. Zehlendorfer Turn- und Sportverein von 1888 e. V. Zehlendorfer Turn- und Sportverein von 1888 e. V. Zehlendorfer Turn- und Sportverein von 1888 e. V. Zehlendorfer Turn- und Sportverein von 1888 e. V. Zehlendorfer Turn- und Sportverein von 1888 e. V. Zehlendorfer Turn- und Sportverein von 1888 e. V. Zehlendorfer Turn- und Sportverein von 1888 e. V. Berliner Hockey-Club e. V. Berliner Hockey-Club e. V.

Angebot Bewegungstreff Bewegungstreff Bewegungstreff Bewegungstreff Herzgruppen

Sportart Jogging/Walking Jogging/Walking Jogging/Walking Jogging/Walking Rehabilitationssport

Sportstätte Parkplatz Fischerhüttenweg Parkplatz Fischerhüttenweg Parkplatz Fischerhüttenweg Parkplatz Fischerhüttenweg Peter-Lennè-Schule Leistikow-Oberschule Leistikow-Oberschule

Adresse Fischerhüttenweg Fischerhüttenweg Fischerhüttenweg Fischerhüttenweg

Planungsraum Krumme Lanke Krumme Lanke Krumme Lanke Krumme Lanke

Hartmannsweiler Weg 47 Fischerhüttenstraße Hartmannsweilerweg 65 Hartmannsweilerweg 65 Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße

Freizeit- und Erholungs- Sonstiges programm Gymnastik Freizeit- und Sonstiges Erholungsprogramm Wirbelsäulengymnastik Konditionsgymnastik Gymnastik Callanetics Art Geräteeinführung (Personal Training) Rücken fit und Entspannung Wirbelsäulengymnastik Fitness Gesundheitsorientierter Sport Fitness

Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Wirbelsäulengymnastik Gesundheitsorientierter 50+ Sport Wirbelsäulentraining Gesundheitsorientierter Sport Pilates Gesundheitsorientierter Sport Fit ins Alter 50+ Seniorensport Hockey Nordic Walking

Freizeithockey Nordic Walking

Gymnastikraum Vereinshaus Z88 Gymnastikraum Vereinshaus Z88 Fitnessraum Vereinshaus Z88 Fitnessraum Vereinshaus Z88 Fitnessraum Vereinshaus Z88 Fitnessraum Vereinshaus Z88 Fitnessraum Vereinshaus Z88 Fitnessraum Vereinshaus Z88 Fitnessraum Vereinshaus Z88 Ernst-Reuter-Sportfeld Ernst-Reuter-Sportfeld

Sven-Hedin-Str. 85 Sven-Hedin-Str. 85 Sven-Hedin-Straße 85 Sven-Hedin-Straße 85 Sven-Hedin-Straße 85 Sven-Hedin-Straße 85 Sven-Hedin-Straße 85 Sven-Hedin-Straße 85 Sven-Hedin-Straße 85 Wilskistraße 70 Wilskistraße 70

Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße Fischerhüttenstraße

8

Quelle: Landessportbund Berlin e.V.

243

7.8 Seniorensport

Verein Angebot American International Yacht Club Berlin Freizeit-Segeln e.V. 1. Berliner Bogenschützen e.V. Schnuppertraining Bogenschießen Potsdamer Ruder-Club Germania e.V. Laufen 1883 Potsdamer Ruder-Club Germania e.V. Krafttraining 1883 Potsdamer Ruder-Club Germania e.V. Gymnastik 1883 Berliner Ruder-Club Welle Poseidon e.V. Schnupperrudern

Sportart Segeln Schießsport Jogging/W alking Kraftsport Turnen/Gymnastik Rudern

Sportstätte American International Yacht Club Berlin Vereinsgelände Potsdamer Ruder ClubGermania e.V. Potsdamer Ruder ClubGermania e.V. Potsdamer Ruder ClubGermania e.V. BRC Welle-Poseidon

Adresse Am Sandwerder 17-19 Albrechts Teerofen 58 Am Grossen W annsee 46 Am Grossen W annsee 46 Am Grossen W annsee 46 Am Großen W annsee 46a Chausseestraße

Planungsraum W annsee W annsee W annsee W annsee W annsee W annsee

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.8.8

Seniorensportangebote Bezirksregion Zehlendorf Nord Teil 2 (Stand: Januar 2009)

Verein Turn- und Sportverein Lichterfelde von 1887 (Berlin) e.V. Turn- und Sportgemeinde Steglitz 1878 e.V.

Angebot Lauf- und Walkinggruppe Aerobic Luftgewehr, Luftpistole, Auflage Luftgewehr, traditionelles Sportschießen Ausdauertraining / Nordic Walking Beckenbodentraining Feldenkrais Gesundheitstraining Krafttraining Osteoporosetraining Herzsport

Sportart Jogging/Walking Turnen/Gymnastik Schießsport

Sportstätte Rodelbahn Zehlendorf

Adresse Onkel-Tom-Straße 167

Planungsraum Fischtal Hüttenweg Hüttenweg

Schützengilde Andreas Hofer Berlin e V.

Wilma-RudolphAm Hegewinkel 2A Oberschule Schützengilde Andreas Clayallee 121 Hofer Berlin

7.8 Seniorensport
9

Sport-Gesundheitspark Berlin e V. Sport-Gesundheitspark Berlin e V. Sport-Gesundheitspark Berlin e V. Sport-Gesundheitspark Berlin e V. Sport-Gesundheitspark Berlin e V. Sport-Gesundheitspark Berlin e V. Sport-Gesundheitspark Berlin e.V. Zehlendorfer Turn- und Sportverein von 1888 e.V. Behinderten Sportverein Zehlendorf e.V. Behinderten-Sportverein Steglitz e.V. Sportarbeitsgemeinschaft SteglitzZehlendorf e.V.

Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Rehabilitationssport

Aqua-Training (tiefes Fitness Wasser) Behindertenschwimmen Schwimmen Schwimmen für Schwimmen Erwachsene Freizeit- und Sonstiges Erholungsprogramm Wirbelsäulengymnastik Sonstiges Fitness Seniorensport Turnen/ Gymnastik

Sportmedizinisches Zentrum Sportmedizinisches Zentrum Sportmedizinisches Zentrum Sportmedizinisches Zentrum Sportmedizinisches Zentrum Sportmedizinisches Zentrum Sportmedizinisches Zentrum Schwimmbad Hüttenweg Schwimmbad Hüttenweg Schwimmhalle Jugendfreizeitheim

Clayallee 225 C Clayallee 225 C Clayallee 225 C Clayallee 225 C Clayallee 225 C Clayallee 225 C Clayallee 225 C Hüttenweg 41 - 45 Hüttenweg 41 - 45 Hüttenweg 41-45 Marshallstraße 3

Hüttenweg Hüttenweg Hüttenweg Hüttenweg Hüttenweg Hüttenweg Hüttenweg Hüttenweg Hüttenweg Hüttenweg Hüttenweg

Sportarbeitsgemeinschaft SteglitzKonditionstraining Zehlendorf e.V. Turn- und Sportgemeinde Steglitz 1878 e.V. Fitness/Gymnastik Sportarbeitsgemeinschaft SteglitzZehlendorf e.V. Behinderten Sportverein Zehlendorf e. V. Dahlemer Tennisclub e. V. Freizeit- und Erholungsprogramm Hallengymnastik

Jugendfreizeitheim Sporthalle

Marshallstraße 3 Marshallstraße 3

Hüttenweg Hüttenweg Hüttenweg Thielallee Dahlem

Jugend-Freizeitheim Marshallstraße 3 Marshallstraße Mühlenau-Grundschule Molsheimer Straße 7 Dahlemer Tennisclub Podbielskiallee 46

Tennis für Alt und Jung Tennis

9

Quelle: Landessportbund Berlin e.V.

244

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Die Sportangebote für Senioren im Bezirk sind vielfältig, jedoch regional unterschiedlich stark verteilt. Die zahlenmäßig wenigsten Angebote gibt es in den Bezirksregionen Teltower Damm (8), Drakestraße und Zehlendorf Südwest (jeweils 16). Die Verteilung der Sportangebote wird in nachstehender Abb. 7.8.1 wiedergegeben. Abb. 7.8.1 Anzahl der Sportangebote in Steglitz-Zehlendorf nach Bezirksregionen (Stand: Januar 2009)

45 40 35 30 25 20

39 37

27 24

16
15 10 5 0
Schloßstraße Albrechtstraße Lankwitz Ostpreußendamm Teltower Damm

16

16

8

Drakestraße

Zehlendorf SüdWest

Zehlendorf Nord

10

Bezogen auf die einzelnen Sportgebiete variieren die Häufigkeiten der spezifischen Seniorensportangebote in den bezirklichen Prognoseräumen. Einzelheiten können der Tabelle 7.8.9 entnommen werden.

10

Quelle: Landessportbund Berlin e.V.

245

7.8 Seniorensport

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.8.9

Häufigkeit der angebotenen Sportarten für Senioren nach Sportgebieten und Prognoseräumen in Steglitz-Zehlendorf Teil 1 (Stand: Januar 2009)

Sportgebiet Aikido Badmintion Behindertensport Behindertensport Behindertensport Behindertensport Bowling Boxen Casting/Hegefischen Faustball Fitness Fitness Fitness Fitness Fitness Fitness Fitness Fitness Fitness Fitness Freizeitsport Freizeitsport Freizeitsport Fussball Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport Gesundheitsorientierter Sport

Angebot Kampfsportart, kombinierte Kampftechniken für Leute über 45 Federball Gymnastik für Sehbehinderte Torball für Sehbehinderte Sitzball Gymnastik für Menschen mit geistiger Behinderung Bowling Boxen, Seniorengruppe Angeln Faustball Fitness Fitness Gymnastik für Männer und Frauen Geräteeinführung Konditionsgymnastik Konditions-Skigymnastik Bauch-Beine-Po Ausgleichs- und Funktionsgymnastik Aquatraining tiefes W asser Aquatraining flaches W asser, W assergym nastik Skigymnastik W interfit Skigymnastik und Volleyball Thai Chi Konditionsgymnastik für Männer und Frauen Für 40 Jahre und älter Gesundheitsturnen Yoga/Entspannung Nordic W alking Beckenbodentraining Feldenkrais Funktionsgymnastik für Frauen Gesundheitsgymnastik Sie und Er Gesundheitstraining Gesundheitsturnen Gymnastik und Atmung für Frauen Gymnastik Callanetics Haltung und Bewegung für Sie und Ihn Herz Kreislauf Gym nastik Herzsport Krafttraining mach 2, besser essen, m ehr bewegen Osteoporosetraining Pilates Rücken fit, -Gym nastik W irbelsäulengymnastik

Häufigkeit des Angebots bezogen auf die Sportart insgesamt 3 1 1 1 1 1 1 2 1 1 2 2 1 1 2 1 1 1 2 1 3 1 1 2 1 3 5 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 1 1 2 5 3 6

7.8 Seniorensport
11

Region A 2 0 1 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 1 2 1 0 0 1 1 1 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 1 0 1 0 1 0 2

Region B 0 1 0 0 0 1 1 2 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 1 2 0 0 1 1 0 0 1 0 1 0 0 0 0 0 2 0 1

Region C 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0 0 2 0 1 0 1 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 1 1 0

Region D 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 1 1 1 1 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 2 1 1 0 0 1 0 0 1 0 0 1 1 0 2 1 2 3

11

Quelle: Landessportbund Berlin e.V.

246

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.8.9

Häufigkeit der angebotenen Sportarten für Senioren nach Sportgebieten und Prognoseräumen in Steglitz-Zehlendorf Teil 2 (Stand: Januar 2009)

Sportgebiet Golf Hockey Laufen

Angebot Golf Hockey Jogging - W alking

Judo und Karate Jujutsu Judo von 14 - 99 Judo und Karate Jujutsu Jujutsu Judo und Karate Jujutsu Karate ab 30 Kampfsport Kraftsport Leichtathletic Reha Sport Reha Sport Reha Sport Reha Sport Reha Sport Reha Sport Reha Sport Reha Sport Reha Sport Reha Sport Reha Sport Reha Sport Rudern Schießsport Schießsport Schwimmen Schwimmen Schwimmen Segeln Seniorensport Seniorensport Seniorensport Ski Sonstiges Sonstiges Sonstiges Sonstiges Thai Chi Tanz Tanz Tanz Tanz Tanz Tanz Tennis Tennis Tischtennis Tischtennis Turnen/Gymnastik Turnen/Gymnastik Turnen/Gymnastik Turnen/Gymnastik Turnen/Gymnastik Turnen/Gymnastik Turnen/Gymnastik Turnen/Gymnastik Turnen/Gymnastik Turnen/Gymnastik Volleyball Behindertensport Nordic W alking Capoeira Krafttraining für Jedermann Herzsport mit und ohne Arzt Bauch-Beine-Po Gelenkstabilisation und Muskeltraining Gymnastik, Fuß, Knie, Hüfte Gymnastik für Frauen nach Krebserkrankung Gymnastik nach Schlaganfall Mediz. Rückentraining Mental Balance Reha-Rückengymnastik Reha-Gymnastik W irbelsäulengymnastik HWS Gymnastik Rudern Bogenschießen Luftgewehr, traditionelles Schießen Schwimmen weil es Spaß macht Behindertenschwimmen Schwimmen für Erwachsene Freizeit Segeln Freizeit und Erholungsprogramm Fit ins Alter 50+ Freizeit und Erholungsprogramm Ski-Gymnastik Konditionstraining Freizeit und Erholungsgymnastik Freizeit und Erholungsaerobic Freizeit und Erholungswirbelsäulengymnastik Thai Chi der Sport zur Entspannung Square Dance Rubber Dollies Volkstanz rund ums Mittelmeer Gesellschaftstänze Amateur Tanzsport Line-Dance Hobby Tanzkreise Tennis Tennis für Alt und Jung Tischtennis für Erwachsene und Senioren Tischtennis für Erwachsene und Senioren Aerobic, Problemzonen Gymnastik, Streching Gymnastik Aerobic Salsa Aerobic Gymnastik für Frauen Schongymnastik mit Musik Gymnastik für Jedermann Gymnastik bei Osteoporose Rhytmische Gymnastik Hallengymnastik Volleyball Fussballgruppe Nordic Walking

3 5 1 1 2 3 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 4 2 2 1 1 1 2 1 1 1 1 1 2 3 2 6 2 1 3 2 1 1 2 1 7 1 4

0 1 0 0 0 0 3 0 0 0 0 1 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 2 0 2 2 1 0 0 0 0 0 0 0 2 0 0

0 4 0 0 1 3 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 1 0 2 0 1 0 0 2 1 1 0 1 0 0 3 0 2 0 1 3 2 1 1 2 0 5 1 3

3 0 1 1 0 0 0 1 0 0 1 0 1 1 0 0 0 0 0 0 1 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0

0 0 0 0 1 0 2 0 1 1 0 0 0 0 0 0 1 1 1 1 1 0 1 1 0 0 1 1 0 1 1 2 0 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0 2 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 1

12
12

Quelle: Landessportbund Berlin e.V.

247

7.8 Seniorensport

Häufigkeit des Angebots bezogen auf die Sportart insgesamt 1 1 7

Region A 0 0 0

Region B 1 0 1

Region C 0 0 0

Region D 0 1 6

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.8 Seniorensport

248

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

7.9

Ehrenamtliches Engagement

Freiwillig Verantwortung übernehmen, anderen helfen und mitgestalten – eine ehrenamtliche Tätigkeit eröffnet viele Wege zum sozialen Engagement. Ehrenamtliche Arbeit ergänzt und unterstützt professionelles Handeln, ersetzt aber nicht hauptamtliche Arbeit. Sie ermöglicht dadurch die Aufrechterhaltung und ggf. sogar Erweiterung sozialer Angebote im Bereich der Seniorenbetreuung. Grundlage für das freiwillige Engagement bei den Berliner Bezirksämtern ist die „Verwaltungsvorschrift über den Ehrenamtlichen Dienst im sozialen Bereich (VV EaD)“ vom 19. September 2006, welche die bis dahin geltende „Allgemeine Anweisung über den Ehrenamtlichen Dienst“ abgelöst hat. Die Aufgaben der ehrenamtlichen Dienste sollen sich am vorhandenen Bedarf der Bezirke, an der Bereitschaft der dafür zu gewinnenden Bürgerinnen und Bürger sowie an den Erfordernissen und Möglichkeiten des Einsatzbereichs orientieren. Aufgabenschwerpunkte sollen dabei die persönliche Kontaktpflege, persönliche Hilfeleistungen, die Information über soziale Angebote, eine Vermittlungstätigkeit in Fragen des sozialen Bedarfs sowie die Förderung der Teilnahme am öffentlichen Leben sein. Die Motivation zum freiwilligen Engagement ist vielfältig. Eine wichtige Rolle dabei spielen im Wesentlichen der Wunsch nach einer sinnvollen Freizeitgestaltung, die Freude am Tätigsein, die persönliche Zufriedenheit und die Stärkung des Selbstwertgefühls sowie natürlich auch Idealismus und soziales Pflichtgefühl. Der Ehrenamtliche Dienst ist beim Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin in der Abteilung Soziales und Sport an den Fachbereich 2, Soziale Einrichtungen, soziale Angebote und Betreuung, angebunden. Zuständig für die Organisation und Koordinierung der ehrenamtlichen Arbeit sowie für die Erledigung der notwendigen Verwaltungsaufgaben in diesem Bereich waren im Dezember 2007 vier Mitarbeiterinnen (Vollzeit) und eine Mitarbeiterin (Teilzeit). Nachfolgend soll versucht werden, Veränderungen und mögliche Entwicklungstendenzen durch Heranziehung von Vergleichszahlen aus dem Jahr 2001(erstes Jahr der Bezirksgebietsreform1) herauszuarbeiten und darzustellen.

Organisation und Aufgabenbereiche der ehrenamtlichen Dienste Die Aufgabenbereiche des ehrenamtlichen Dienstes umfassen im Wesentlichen die folgenden Tätigkeitsfelder: Durchführung von Geburtstags- und Jubiläumsehrungen (Soko 1-30), Wahrnehmung von Aufgaben in kommunalen Seniorenfreizeitstätten, Leitung von Seniorenfreizeitgruppen, Mitarbeit in Besuchsdiensten sowie Wahrnehmung von Sonderaufgaben (Sondersokos). Die Gewichtung und personelle Ausstattung der Aufgabenbereiche ist unterschiedlich ausgeprägt. Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit im Bezirk ist eindeutig die Durchführung von Geburtstags- und Jubiläumsehrungen. Gut ein Drittel (33,9%) aller ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden hier eingesetzt. In der Entwicklung ist die Bedeutung dieses Aufgabenbereichs jedoch rückläufig, denn im Vergleichsjahr 2001 (Vergleichsmonat September 2001) war noch die Hälfte (49,5%) aller Ehrenamtlichen mit der Wahrnehmung von Geburtstags- und Jubiläumsehrungen betraut, wobei die absolute Anzahl der für diese Aufgabe eingesetzten Freiwilligen in den Vergleichsjahren nahezu unverändert geblieben ist. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt ist die Wahrnehmung von Aufgaben in kommunalen Seniorenfreizeitstätten, wo sowohl im Berichtsjahr 2007 (24,6%) als auch im Vergleichsjahr 2001 (26,7%) etwa ein Viertel aller ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt waren. Absolut ist die Zahl der in den Freizeitstätten eingesetzten Ehrenamtlichen von 82 (2001) auf 106 (2007) angestiegen. Das kann darauf hindeuten, dass der Bedarf an ehrenamtlichen Mitarbeitern in diesem Bereich nicht nur gewachsen ist sondern sich hier auch verstetigt hat.

1

Fusion der vorher eigenständigen Bezirke Steglitz und Zehlendorf zum 01.01.2001

249

7.9 Ehrenamtliches Engagement

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Die größten Bedarfsverschiebungen im Vergleich zum Basisjahr 2001 hat es bezüglich der Gruppenbetreuung und der Wahrnehmung von Sonderaufgaben (Suppenküche, EM-Redaktion, Veranstaltungsdienst, Begleitung von Busfahrten für Senioren und für Behinderte) gegeben. Der Anteil der ehrenamtlichen Leiterinnen und Leiter von Seniorenfreizeitgruppen hat sich 2007 (21,3%) im Vergleich zu 2001 (8,5%) nahezu verdreifacht, während sich der Anteil der in Sondersozialkommissionen tätigen Ehrenamtlichen von 6,2% (2001) auf 13,2% im März 2001 verdoppelt hat. Noch deutlicher wird diese Gewichtsverschiebung, wenn man die tatsächliche Anzahl der in diesen beiden Bereichen eingesetzten Freiwilligen betrachtet. Gleichzeitig ist die Anzahl der insgesamt im Zuständigkeitsbereich Soziales, Fachbereich 2, Seniorenbetreuung, eingesetzten ehrenamtlichen Mitarbeiter deutlich von 307 Personen im Basisjahr 2001 auf 431 im Berichtsjahr 2007 angestiegen, was einen Zuwachs von 40,4% bedeutet. Die nachstehende Tabelle 7.9.1 sowie die Abbildung 7.9.1 machen die Entwicklungen deutlich.

7.9 Ehrenamtliches Engagement
2, 3

Tabelle 7.9.1

Einsatzbereiche ehrenamtlicher Mitarbeiter 2001 und 2007
Anzahl der Mitarbeiter 2001 152 82 26 28 19 307 in Prozent Anzahl der Mitarbeiter 2007 146 106 92 30 57 431 in Prozent

Einsatzbereiche

Soko 1 bis 30 Seniorenfreizeitstätten Gruppenbetreuung Besuchsdienst Sondersokos Summe

49,5% 26,7% 8,5% 9,1% 6,2% 100,0%

33,9% 24,6% 21,3% 7,0% 13,2% 100,0%

2

Abb. 7.9.1

Einsatzbereiche ehrenamtlicher Mitarbeiter 2001 und 2007

50,0%

49,5%
45,0% 40,0% 35,0%

33,9%
30,0% 25,0% 20,0% 15,0%

26,7%
24,6%
21,3%

13,2%
10,0% 8,5% 5,0% 0,0% Einsatzbereiche 2001 Einsatzbereiche 2007

9,1% 6,2%
7,0%

Soko 1 bis 30

Seniorenfreizeitstätten

Gruppenbetreuung

Besuchsdienst

Sondersokos

3

Quelle: Abteilung Soziales und Sport, Fachbereich 2

250

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Sozialkommission - Geburtstags- und Jubiläumsehrungen Die Mitglieder des Ehrenamtlichen Dienstes arbeiten in Sozialkommissionen (Soko). Für die Durchführung von Geburtstags- und Jubiläumsehrungen gibt es in Steglitz-Zehlendorf 30 Sozialkommissionen, die räumlich für ein bestimmtes Einzugsgebiet zuständig sind. Jede Sozialkommission besteht aus einem Vorsteher, der u.a. für die Organisation der Arbeit der entsprechenden Soko zuständig ist und durchschnittlich 5 Mitarbeiter/-innen. Zum 80. Geburtstag wird vom Bezirksamt schriftlich gratuliert. Persönliche Glückwünsche des Bezirksamtes werden allen Altersjubilaren zum 85., 90. und jedem weiteren Geburtstag überbracht. Dazu führen die Soko-Mitarbeiter Vorprüfungen bei den zu Ehrenden durch. Sofern eine persönliche Gratulation gewünscht wird, überbringen die ehrenamtlichen Mitarbeiter neben den Glückwünschen des Bezirksamtes ein Präsent im Wert von 5,00 EUR (wahlweise Blumen, Wein o.ä.). Zum 100. und jedem weiteren Geburtstag wird zusätzlich und einkommensunabhängig eine Geldspende des Regierenden Bürgermeisters i.H.v. 50,00 EUR , alternativ dazu eine KPM-Schale oder Karten für einen Opern- bzw. Theaterbesuch gewährt. Schriftliche Glückwünsche des Bundespräsidenten werden nach Meldung durch die Abteilung Soziales zum 105. und jedem weiteren Geburtstag ausgesprochen. Geburtstagsjubilare, die das 90. Lebensjahr vollendet haben, werden darüber hinaus von der Abteilung Soziales und Sport zu gemeinsamen Geburtstagsnachfeiern eingeladen. Die Geburtstagsnachfeiern finden für die örtlichen Bereiche Steglitz und Zehlendorf jeweils einmal im Quartal statt, werden von der Verwaltung organisiert und durch Spendenmittel finanziert. Sofern die Termine bekannt sind, wird Ehejubilaren zur Goldenen Hochzeit schriftlich gratuliert. Zu jedem weiteren Ehejubiläum (Diamantene, Eiserne und Gnadenhochzeit) überreichen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialkommissionen eine Glückwunschkarte, eine Blumenschale sowie eine Geldspende des Regierenden Bürgermeisters i.H.v. 50,00 EUR , alternativ dazu eine KPM-Vase oder Karten für einen Opern- bzw. Theaterbesuch.

Abb. 7.9.2

Prüfungen und Ehrungen zu Geburtstagen und Ehejubiläen 2001 und 2007

8.000 7.138 7.000 6.639

6.000

5.000

4.000 3.403 3.000 3.300

2001 2007

2.000

1.000 43 0 Prüfungen Geburtstage Geburtstagsehrungen Prüfungen Jubiläen Jubiläumsehrungen 36 36 30

4

4

Quelle: Abteilung Soziales und Sport, Fachbereich 2

251

7.9 Ehrenamtliches Engagement

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Vorstehende Abbildung 7.9.2 gestattet einen Vergleich zwischen den in den Jahren 2001 und 2007 im Rahmen der Geburtstags- und Jubiläumsehrungen vorgenommenen Prüfungen und tatsächlich durchgeführten Ehrungen. Dabei wird deutlich, dass sowohl 2007 als auch 2001 im Anschluss an vorgenommene Prüfungen nur in knapp der Hälfte der Fälle auch eine persönliche Gratulation durchgeführt wurde. So wurden 2001 nach insgesamt 7.138 Prüfungen 3.403 persönliche Ehrungen (Durchführungsquote = 47,7%) und im Vergleichsjahr 2007 nach 6.639 Prüfungen tatsächlich 3.300 (Durchführungsquote = 49,7%) persönliche Gratulationen zu den Geburtstagen durch den Ehrenamtlichen Dienst überbracht, während bei den Jubiläumsehrungen die Durchführungsquote wesentlich höher liegt (2001 = 83,7%; 2007 = 83,3%). Das kann damit zusammenhängen, dass die Verwaltung zu Ehejubiläen nur nach vorangegangener Selbstmeldung gratuliert. Betrachtet man die Anzahl aller im Jahre 2007 durchgeführten Prüfungen und Ehrungen zu Geburtstagen und Ehejubiläen und setzt diese in Bezug zur Anzahl der in diesem Bereich eingesetzten Mitarbeiter der Sokos 1-30, so wurden 2007 rechnerisch pro Mitarbeiter/-in und Monat durchschnittlich 5,7 Prüfungen und Ehrungen durchgeführt (vgl. Tabelle 7.9.2).

7.9 Ehrenamtliches Engagement
5, 6

Tabelle 7.9.2

Prüfungen und Ehrungen je Mitarbeiter und Monat im Jahr 2007
Mitarbeiter Anzahl Soko1-30 Prüfungen pro Monat Prüfungen pro Monat/ Mitarbeiter Anzahl Anzahl Ehrungen Ehrungen Ehrungen Ehrungen pro Monat/ und insgesamt pro Monat Mitarbeiter Prüfungen pro Monat/ Mitarbeiter 3330 277,5 1,9 5,7

Anzahl Prüfungen insgesamt

6675

146

556,3

3,8

5

Geburtstagsnachfeiern Hier handelt es sich um ein Angebot, welches nicht über den Ehrenamtlichen Dienst sondern über hauptamtliche Mitarbeiter/-innen der Abteilung Soziales und Sport realisiert wird. Da es jedoch inhaltlich mit dem Bereich „Geburtstagsehrungen“ korrespondiert erfolgt die redaktionelle Anbindung an dieser Stelle. Geburtstagsjubilare, die 90 Jahre oder älter sind, werden, zusätzlich zur obligatorischen Gratulation durch die Sozialkommission, in dem Quartal, in welchem der Ehrentag liegt, von Amts wegen zu einer Geburtstagsnachfeier eingeladen und können zu dieser Veranstaltung eine Begleitperson mitbringen. Für Gehbehinderte wird ein Fahrdienst organisiert. Pro Jahr werden von der Abteilung Soziales und Sport acht Veranstaltungen, jeweils vier für die räumlichen Bereiche der ehemaligen Bezirke Steglitz und Zehlendorf, organisiert.

Tabelle 7.9.3
Anzahl Anzahl Anzahl Kosten Kosten

Geburtstagsnachfeiern 2001 und 2007
2001 2007 8 924 565 0 3.586,63 8 1089 723 0 4.236,71

der Veranstaltungen der eingeladenen Jubilare der T eilnehm er (incl. Begleitpersonen) aus Haushaltsm itteln aus Spenden-/Stiftungsm itteln in EU R

6

Quelle: Abteilung Soziales und Sport, Fachbereich 2

252

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Bei gleichbleibender Anzahl der jährlich durchgeführten Veranstaltungen ist die Zahl der eingeladenen Jubilare 2007 um 15,2% niedriger als 2001, die Anzahl der Veranstaltungsteilnehmer ist 2007 im Vergleich zu 2001 sogar um 21,9% rückläufig. Zugenommen hat auch der Akzeptanzverlust: Sind den Einladungen 2001 noch 66,4% der Jubilare (inkl. Begleitpersonen) gefolgt, so waren es 2007 nur noch 61,1% (vgl. Tabelle 7.9.3).

Die Arbeitsinhalte der ehrenamtlichen Mitarbeiter werden dabei vom Tagesablauf der Freizeitstätte bestimmt: Je nach Tätigkeitsschwerpunkt sind sie mit der Vorbereitung und Durchführung der verschiedenen Angebote und Veranstaltungen einschließlich der Ausgabe von Waren zum Verzehr befasst, leiten eigene Gruppen, verrichten hauswirtschaftliche Dienste, fungieren als Ansprechpartner für Besucher und erledigen alle allgemeinen und koordinierenden Aufgaben (Telefondienst, Schlüsseldienst etc.). Ein Teil der in den Seniorenfreizeitstätten tätigen Ehrenamtlichen ist in Personalunion ebenfalls Mitglied des in der entsprechenden Einrichtung etablierten Fördervereins (siehe dazu 7.7.4 Seniorenfreizeitstätten). Die Besetzung der kommunalen Seniorenfreizeitstätten mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kann aus nachfolgender Tabelle 7.9.4 abgelesen werden.

Tabelle 7.9.4

Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in kommunalen Seniorenfreizeitstätten 31.12.2007

Anzahl Region A Club Steglitz Region B Club Lankwitz Begegnungszentrum Ostpreußendamm 52 Region C Hans-Rosenthal-Haus SFSt Süd Bürgertreffpunkt Bhf. Lichterfelde West Region D Hertha-Müller-Haus insgesamt 10

Planungsraum Albrechtstraße

Bezirksregion Bergstraße

14 16

Lankwitz Ostpreußendamm

Gemeindepark Lankwitz Königsberger Straße

22 14 8

Teltower Damm Teltower Damm Drakestraße

Zehlendorf-Mitte Teltower Damm Lichterfelde-West

22 106

Zehlendorf Nord

Fischerhüttenstraße

7

7

Quelle: Abteilung Soziales und Sport, Fachbereich 2, eigene Befragung

253

7.9 Ehrenamtliches Engagement

Mitarbeit in kommunalen Seniorenfreizeitstätten Die bezirklichen Seniorenfreizeitstätten werden von hauptamtlichen voll- bzw. teilzeitbeschäftigten (Hans-Rosenthal-Haus) Altenpflegerinnen und Altenpflegern geleitet. Für jede der sieben kommunalen Seniorenfreizeitstätten gibt es eine Arbeitsgemeinschaft ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche die Aufgabe hat, dem hauptamtlichen Mitarbeiter unterstützend zur Seite zu stehen. Durchschnittlich arbeiten 15 Ehrenamtliche in jeder Seniorenfreizeitstätte.

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Seniorenfreizeitgruppen Im Zuständigkeitsbereich Soziales des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf haben sich 3008 Seniorengruppen organisiert (vgl. 7.7.5 Hobby- und Freizeitgruppen), von denen 92 Leiterinnen und Leiter als ehrenamtliche Mitarbeiter verpflichtet wurden (März 2007) und eine entsprechende Aufwandsentschädigung erhalten.
7.9 Ehrenamtliches Engagement
8

Besuchsdienste Im März 2007 hatten sich 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Besuchsdienst ehrenamtlich engagiert. Sie besuchen einsame, alte und immobile Menschen in ihrer häuslichen Umgebung oder in Pflegeeinrichtungen, führen Gespräche, lesen vor und üben damit eine wichtige Kontaktfunktion aus. Obwohl die Anzahl der hier tätigen Ehrenamtlichen gegenüber dem Vergleichsjahr 2001 absolut zugenommen hat (plus 2 Mitarbeiter/-innen), widmen sich dieser wichtigen Aufgabe anteilig die wenigsten Freiwilligen (7,0%, vgl. Tabelle 7.9.1).

Sondersozialkommissionen Zu den besonderen Aufgaben, für die Ehrenamtliche eingesetzt werden, gehören die Mitarbeit in einer Suppenküche der Paulus-Gemeinde Zehlendorf, die redaktionelle Erarbeitung der Publikationen „Wir treffen uns - Gruppenaktivitäten für Steglitz-Zehlendorfer Seniorinnen und Senioren“ sowie des „EM-Magazins“, die beratende Tätigkeit beim bezirklichen „Seniorentelefon“, die Mitarbeit bei der Durchführung bezirklicher Veranstaltungen für Senioren (Bürgersaalveranstaltungen, Weihnachtsfeiern etc.) und die Betreuung von Senioren und behinderten alten Menschen im Rahmen von Ausflugsfahrten mit dem Bus.

Quelle: Wir treffen uns - Gruppenaktivitäten September 2007-August 2008, August 2007

254

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Struktur der ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen nach Alter und Geschlecht Im Bereich Soziales des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf waren 2007 (Vergleichsmonat März 2007) insgesamt 431 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (2001 = 307 Mitarbeiter) ehrenamtlich tätig, davon 337 Frauen (2001 = 249 Frauen) und 94 Männer (2001 = 58). Nachstehende Tabellen 7.9.5 und 7.9.6 sowie die dazugehörigen Abbildungen 7.9.3 und 7.9.4 zeigen die Altersstruktur und Geschlechtszugehörigkeit ehrenamtlicher Mitarbeiter/-innen am 30.09.2001 und am 31.03.2007.
7.9 Ehrenamtliches Engagement

Tabelle 7.9.5

Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen am 30.09.2001 nach Alter und Geschlecht

Alter 20 - 39 Alter 40 - 49 Alter 50 - 59 Alter 60 - 69 Alter 70 - 79 Alter 80 - 89 Gesamt weiblich männlich Summe in %
9

10 3 13 4,2%

7 1 8 2,6%

47 6 53 17,3%

108 26 134 43,6%

60 16 76 24,8%

17 6 23 7,5%

249 58 307 100%

Abb. 7.9.3

Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen am 30.09.2001 nach Alter und Geschlecht

120 108

100

80

Anzahl

60 60 47 40 26 20 10 3 0 Alter 20 - 39 Alter 40 -49 Alter 50 - 59 Alter 60 - 69 Alter 70 - 79 Alter 80 - 89 7 1 6 16 17 6

weiblich

männlich

10

9, 10

Abteilung Soziales und Sport, Fachbereich 2

255

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Tabelle 7.9.6

Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen am 31.03.2007 nach Alter und Geschlecht

weiblich männlich Summe in %
11

Alter 21 - 40 Alter 41 - 50 Alter 51 - 60 Alter 61 - 70 Alter 71 - 80 Alter 81 - 95 Gesamt 6 16 49 143 92 31 337 2 3 7 41 25 16 94 8 19 56 184 117 47 431 1,9% 4,4% 13,0% 42,7% 27,1% 10,9% 100,0%

Anzahl

7.9 Ehrenamtliches Engagement
11, 12

Abb. 7.9.4

Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen am 31.03.2007 nach Alter und Geschlecht

160 143 140

120

100

92

80

60 49 41 40 25 20 6 0 Alter 21 - 40 Alter 41 - 50 Alter 51 - 60 Alter 61 - 70 Alter 71 - 80 Alter 81 - 95 2 16 3 7 16 31

weiblich

männlich

12

Ehrenamtlich engagiert sind überwiegend Frauen. Im September 2001 waren 81,1% aller Freiwilligen Frauen (Männer = 18,9%), daran hat sich im Vergleichsjahr 2007 kaum etwas geändert, obwohl der Anteil männlicher Freiwilliger geringfügig auf 21,8% angestiegen ist (Frauen = 78,2%). Die höchsten Anteile Ehrenamtlicher gibt es sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern in den Altersgruppen zwischen 60 und 80 Jahren. Auffällig ist, dass die Anzahl weiblicher Freiwilliger zwischen 50 und 60 Jahren im Basisjahr 2001 sowie im Vergleichsjahr 2007 sieben Mal so hoch ist wie die der Männer in der vergleichbaren Altersgruppe, was darauf hindeuten könnte, dass Frauen sich früher als Männer für die Übernahme eines Ehrenamtes im sozialen Bereich (Seniorenbetreuung) entscheiden.
Quelle: Abteilung Soziales und Sport, Fachbereich 2

256

Bericht zur Situation älterer Menschen in Steglitz-Zehlendorf 2007

Der Altersdurchschnitt ehrenamtlich Tätiger lag im September 2001 bei 65 Jahren (Männer: 66 Jahre, Frauen 64 Jahre) und stieg im Vergleichsjahr 2007 auf durchschnittlich 68 Jahre an (Männer: 70 Jahre, Frauen 67 Jahre). Am höchsten ist der Anteil der Freiwilligen in der Altersgruppe von 60 bis 70 Jahren (2001 = 43,6%; 2007 = 42,7%). Betrachtet man die Konzentration von Ehrenamtlichen in den verschiedenen Altersgruppen, so fällt auf, dass etwa vier Fünftel aller Ehrenamtlichen zwischen 50 und 80 Jahren alt waren. Lag der Anteil aller Ehrenamtlichen dieser Charge 2001 noch bei 85,7 %, so rekrutierten sich im Vergleichsjahr 2007 lediglich 82,8% aller Freiwilligen aus diesen Altersgruppen.

Aufwandsentschädigung und Verpflichtung Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen, die einer Sozialkommission angehören, von der Bezirksverordnetenversammlung gewählt und vom zuständigen Mitglied des Bezirksamtes verpflichtet wurden, erhalten eine monatliche Aufwandsentschädigung. Die Höhe der Aufwandsentschädigung ist im Gesetz über die Entschädigung der Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlungen, Bürgerdeputierten und sonstiger ehrenamtlich tätiger Personen13 verankert sowie in der entsprechenden Durchführungsverordnung14 näher geregelt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Sozialkommission erhalten demnach gegenwärtig eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 25,56 EUR monatlich, Vorsteherinnen und Vorsteher einer Sozialkommission erhalten als Ersatz der ihnen mit ihrem Amte verbundenen Auslagen eine Entschädigung von insgesamt 86,92 EUR im Monat. An dieser Stelle ist anzumerken, dass ein großer Teil der Freiwilligen ohne Aufwandsentschädigung tätig ist. Das gilt insbesondere für die Leiterinnen und Leiter der verschiedenen Seniorenfreizeit- und Interessengruppen; nur knapp ein Drittel (30,7%) der Gruppenleiter waren 2007 als ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen verpflichtet worden und erhielten eine entsprechende Entschädigung.

Ehrenamtliche Arbeit im Seniorenbereich außerhalb der Verwaltung Soziale Arbeit mit und für alte Menschen findet nicht nur auf Ebene der Bezirksverwaltung statt. Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege, die Parteien, die Kirchen, Stadtteilzentren und Nachbarschaftseinrichtungen können auf eine gut organisierte Freiwilligenunterstützung ebenfalls nicht verzichten. In Anbetracht der Trägervielfalt und der unterschiedlichen Organisationsformen muss an dieser Stelle auf eine detaillierte Bestandsaufnahme der ehrenamtlichen Dienste außerhalb der Verwaltung leider verzichtet werden.

13

14

Gesetz über die Entschädigung der Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlungen, der Bürgerdeputierten und sonstiger ehrenamtlich tätiger Personen vom 29. November 1978 (GVBl. S 2214), geändert durch das Vierte Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Entschädigung der Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlungen, der Bürgerdeputierten und sonstigen ehrenamtlich tätigen Personen vom 11. Mai 1999 (GVBl. S. 168) Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über die Entschädigung der Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlungen, der Bürgerdeputierten und sonstiger ehrenamtlich tätiger Personen vom 26. Februar 1963, in der Fassung vom 29. Mai 1979, zuletzt geändert durch die Berliner Euro-AnpassungsVO vom 29.Mai 2001 (GVBl. S. 165)

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7.9 Ehrenamtliches Engagement

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Freiwilligenagentur Steglitz-Zehlendorf Wenn hier auch nicht auf alle Träger und Organisationsformen ehrenamtlicher Arbeit eingegangen werden kann, so muss dennoch die Freiwilligenagentur Steglitz-Zehlendorf Erwähnung finden. Ausgangspunkt für die Schaffung der Freiwilligenagentur ist ein gemeinsames und ernsthaftes Interesse aller im sozialen Bereich involvierten Organisationen, potentiell in der Bevölkerung vorhandene Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement trägerneutral zu erschließen und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger nutzbar zu machen. Träger der Freiwilligenagentur sind das Deutsche Rote Kreuz BerlinSüd-West Behindertenhilfe gGmbH, das Diakonische Werk Steglitz und Teltow-Zehlendorf e.V., das Nachbarschaftsheim Mittelhof und das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin. Aufgabe der Freiwilligenagentur ist die Gewinnung, Förderung und Begleitung von Ehrenamtlichen. Das Personal der Freiwilligenagentur rekrutiert sich aus Mitarbeitern der Trägergemeinschaft, informiert über die unterschiedlichen Betätigungsfelder und vermittelt Interessierte ihrem Erwartungsmuster entsprechend die gewünschte Tätigkeit. Die Abteilung Soziales und Sport unterstützt die Freiwilligenagentur finanziell und nimmt über Mitarbeiter des Ehrenamtlichen Dienstes organisatorische Aufgaben in der Agentur wahr. Die Freiwilligenagentur ist in den Räumen des DRK-Info-Centers (Prognoseraum A, Bezirksregion Schloßstraße, Planungsraum Schloßstraße) etabliert: Freiwilligenagentur (im Info-Center) Albrechtstraße 122 12165 Berlin Tel.: 79 74 42-0 Sprechzeiten: Mi 11:00-13:00 und Do 16:00-18:00 Uhr

7.9 Ehrenamtliches Engagement

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7.9.1
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Zusammenfassung
Der Anteil ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen im Bereich Soziales hat 2007 gegenüber dem Basisjahr 2001 um 40,4% zugenommen. Gut ein Drittel (33,9%) der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen nahmen 2007 Aufgaben im Bereich der Geburtstags- und Jubiläumsehrungen und knapp ein Viertel (24,6%) Aufgaben in kommunalen Seniorenfreizeitstätten wahr. Der Anteil Freiwilliger bei den sozialen Besuchsdiensten ist 2007 (7,0%) im Vergleich zu 2001 (9,1%) leicht zurückgegangen, wobei sich in Sozialkommissionen mit besonderen Aufgaben 2007 (13,2%) anteilig mehr als doppelt so viele und im Bereich der Gruppenbetreuung (21,3%) fast drei Mal so viele Bürgerinnen und Bürger engagieren wie 2001. Die Besetzung von kommunalen Seniorenfreizeitstätten mit ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen differiert stark und weist Schwankungen zwischen 8 und 22 Ehrenamtlichen aus. Im Rahmen der Geburtstagsehrungen wird nur jede zweite Vorprüfung durch eine persönliche Gratulation abgeschlossen. Je Mitarbeiter/-in der mit den Geburtstags- und Jubiläumsehrungen befassten Sozialkommissionen 1-30 wurden 2007 durchschnittlich 5,7 Prüfungen und Ehrungen im Monat durchgeführt. Die Teilnehmeranzahl der Geburtstagsnachfeiern für über 90-jährige Bürger/-innen ist 2007 im Vergleich zu 2001 um 15,2% zurückgegangen, gleichzeitig ist der Akzeptanzverlust von 33,6% auf 38,9% gestiegen. Knapp vier Fünftel der ehrenamtlich Tätigen waren 2007 Frauen (78,2%); gegenüber dem Vergleichsjahr 2001 (18,9%) hat der Anteil männlicher Freiwilliger 2007 (21,8%) geringfügig zugenommen. Ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen waren 2001 durchschnittlich 65 Jahre alt, 2007 stieg das Durchschnittsalter auf 68 Jahre an. Über vier Fünftel (82,8%) aller Ehrenamtlichen gehörten 2007 den Altersgruppen der 50- bis 80-Jährigen an (2001 = 85,7 %). Frauen entscheiden sich wesentlich häufiger in jüngeren Jahren für die Übernahme eines Ehrenamtes im sozialen Bereich als Männer. Nicht alle Freiwilligen sind als ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen verpflichtet worden und nehmen eine Aufwandentschädigung in Anspruch. Gut zwei Drittel aller Leiterinnen und Leiter von Seniorenfreizeit- und Interessengruppen erhalten keine Aufwandsentschädigung.

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7.9 Ehrenamtliches Engagement

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