Path:
Periodical volume

Full text: Zur gesundheitlichen und sozialen Lage von Kindern im Berliner Bezirk Pankow Issue 2014/15u.2015/2016

Bezirksamt Pankow von Berlin
Abteilung Soziales, Gesundheit, Schule und Sport

Zur gesundheitlichen und sozialen Lage von Kindern
im Berliner Bezirk Pankow
Ausgewählte Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen
für die Schuljahre 2014/ 2015 und 2015/ 2016

©by kolja 2012

Pankow –
Mitglied im Gesunde Städte-Netzwerk

2

Impressum

Herausgeber: Bezirksamt Pankow von Berlin
Abt. Soziales, Gesundheit, Schule und Sport
Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination des öffentlichen
Gesundheitsdienstes
Gesundheitsamt / Kinder- und Jugendgesundheitsdienst
Berlin, März 2016

3

Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Pankowerinnen, liebe Pankower,
im Gegensatz zu den Vorjahren legen wir dieses Mal einen Doppel-Bericht für die
Einschulungsjahre 2014/2015 und 2015/2016 zur gesundheitlichen und sozialen
Lage von Einschulungskindern in unserem Bezirk vor.
Durch den erheblichen Zuzug von Familien mit schulpflichtigen Kindern sind die
verschiedenen Ämter des Bezirks besonders gefordert. Dieser Trend wird sich in den
nächsten Jahren fortsetzen und noch verstärkt werden durch den Zuzug geflüchteter
Menschen mit schulpflichtigen Kindern. Durch eine Veränderung der
Landesgesetzgebung besteht ab dem Schuljahr 2016/2017 die Wahlfreiheit für die
Eltern, ihr Kind vom Schulbesuch zurückzustellen. Ab dem Schuljahr 2017/2018
beginnt die Schulpflicht für Kinder, die bis zu 30.9. geboren sind, am 1.8. eines jeden
Jahres. Im Vorgriff auf diese Änderungen ergibt sich bereits ab dem Schuljahr
2015/2016 eine weitere Zunahme der Schulrückstellungen, die aus diesem Bericht
ersichtlich ist. Die bezirkliche Schulverwaltung wird hierdurch auf Grund besonders
starker Einschulungsjahrgänge ab 2017/2018 auf weitere Herausforderungen treffen.
Unser Ziel ist es, die Personalressourcen im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst
durch die Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verstärken.
Die Jahre 2014 und
2015 waren in Berlin geprägt durch eine große
Masernepidemie, wie wir sie seit vielen Jahren nicht mehr erlebt haben. Umso
wichtiger ist es, immer wieder auf die Notwendigkeit von Impfungen hinzuweisen.
Der vorliegende Bericht stellt ausgewählte Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen vor. Hierbei ist bei der gesundheitlichen und sozialen Entwicklung der Kinder im Vergleich zu den Vorjahren insgesamt ein positiver Trend festzustellen.
Das gesunde Aufwachsen von Kindern liegt uns allen am Herzen. Damit dies so
bleibt, wollen wir weiter daran arbeiten. Dieser Bericht ist eine Grundlage dafür.
Freundliche Grüße

Lioba Zürn-Kasztantowicz
Bezirksstadträtin für Soziales, Gesundheit, Schule und Sport

4

Inhaltsverzeichnis
Seite

Vorwort

3

1. Einleitung

5

2. Demographische Daten

8

3. Familiäre und soziale Situation

14

3.1.

Unmittelbare Bezugspersonen

14

3.2.

Anzahl der Kinder in den Familien

14

3.3.

Schulabschluss der Eltern

16

3.4.

Berufliche Ausbildung der Eltern

17

3.5.

Erwerbssituation der Eltern

18

3.6.

Sozialstatus der Eltern

19

3.7.

Besuch vorschulischer Einrichtungen

22

4. Gesundheitlicher Zustand

24

4.1.

Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchung U 1 – U 9

24

4.2.

Impfstatus

27

4.3.

Körpergewicht

31

4.4.

Seh- und Hörvermögen

32

4.5.

Sonderpädagogischer Förderbedarf

33

4.6.

Zurückstellungen vom Schulbesuch

37

5. Zusammenfassung

39

6. Quellen

40

5

1.

Einleitung

Im Abschnitt 2 des Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst für das Land
Berlin sind die Grundlagen für eine integrierte Gesundheits- und Sozialberichterstattung sowie eine sozialindikative Gesundheitsplanung genannt. Bei der Gesundheitsund Sozialberichterstattung handelt es sich um eine verdichtete zielorientierte und
Zielgruppen orientierte Darstellung und beschreibende Bewertung von Daten und
Informationen, die für die Gesundheit und die soziale Lage der Bevölkerung, das
Gesundheits- und Sozialwesen und für die die gesundheitliche und soziale Situation
betreffenden Lebens- und Umweltbedingungen bedeutsam sind. Sie dient als Planungsgrundlage für die Entwicklung und Durchführung von konkreten Maßnahmen
und deren Evaluation. Um diesem Ziel gerecht zu werden, werden auf Bezirksebene
u. a. regelmäßig Berichte zum Gesundheitszustand von ausgewählten Bevölkerungsgruppen erstellt.
Die Untersuchung vor der Einschulung ist auf Grund des Schulgesetzes für alle
Kinder verpflichtend. Dies stellt eine gute Grundlage dafür dar, gesundheitliche und
soziale Daten für einen gesamten Altersjahrgang zu erlangen. Diese Chancen einer
flächendeckenden Untersuchung von Menschen eines gesamten Jahrgangs bietet
sich im späteren Leben eines Menschen nicht mehr. Anhand der gewonnenen Daten
können für den Personenkreis der Einschülerinnen und Einschüler Aussagen
getroffen
werden
hinsichtlich
des
Gesundheitszustands
und
des
gesundheitsbewussten Verhaltens aber auch zur allgemeinen sozialen Situation in
den Familien. Für den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst im Gesundheitsamt des
Bezirks sind die erhobenen gesundheitlichen und sozialen Daten eine wichtige
Grundlage für notwendige Schwerpunktsetzungen und Maßnahmen im Rahmen von
Prävention und Gesundheitsförderung. Aber auch für die Eltern bzw. die
Sorgeberechtigten der Kinder und für die Pädagogen in den aufnehmenden Schulen
sind die Erkenntnisse, die aus diesen Untersuchungen gewonnen werden, von
Bedeutung, weil sie Hinweise auf die Präventionsnotwendigkeit geben. Nicht zuletzt
können Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit aus diesen Daten die notwendigen
Schlussfolgerungen und Maßnahmen für Prävention und Gesundheitsförderung herleiten.
Das Ziel der Einschulungsuntersuchung ist das rechtzeitige Erkennen von gesundheitlichen und psychosozialen Beeinträchtigungen, die den Schulerfolg der Kinder
beeinflussen oder gar gefährden können. Sie soll feststellen, ob das einzuschulende
Kind der physiologischen Belastung, den grob- und feinmotorischen Anforderungen,
den kommunikativen Grundstrukturen in der Gesellschaft sowie den visuellen und
auditiven rezeptorischen Anforderungen zum Erlernen der Kulturtechniken wie
Schreiben und Lesen voraussichtlich nachkommen kann. Auch Erkenntnisse zur
Belastbarkeit des Kindes in der Schule werden gewonnen. Die Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen sind somit eine Beratungsgrundlage und liefern Förderempfehlungen.

6
Seit 2001 werden die Daten der Einschulungsuntersuchungen mittels eines computergestützten Verfahrens in allen Bezirken Berlins erhoben und auch von der
zuständigen Senatsverwaltung ausgewertet und veröffentlicht. Somit ist ein Vergleich
der Ergebnisse in den Bezirken möglich. Mit der Aufschlüsselung auf die Bezirksregionen ist zudem die Möglichkeit gegeben, unterschiedliche Tendenzen in der Entwicklung des gesundheitlichen Zustands in Bezug zu setzen zu territorialen Besonderheiten wie Besiedlungsdichte, Wohnverhältnissen und Wohnumfeld.
Die Einschulungsuntersuchungen setzen sich zusammen aus einer sozialen und
medizinischen Anamnese, einer körperlichen Untersuchung und der Einschätzung
der motorischen, kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten des Kindes mit Hilfe
standardisierter Testverfahren. Folgende Punkte sind Inhalt der Einschulungsuntersuchung:
- Erhebung der Anamnese (Krankheiten, Unfälle, Behinderung) und Übernahme der
Daten aus dem Vorsorgeuntersuchungsheft U1 – U9 (soweit vorhanden)
- Erhebung sozialer Daten aus dem Elternfragebogen (freiwillige Angaben)
- Übertragung der Impfdaten aus dem Impfbuch (soweit vorhanden), Beratung bei
fehlenden Impfungen und Vervollständigung des Impfstatus bei Bedarf
- Messung von Körpergröße und Gewicht
- Durchführung von Seh- und Hörprüfung mittels standardisierter apparativer Testmethoden, Überprüfung des räumlichen Sehvermögens und eventueller Farbsinnstörung (Rot-Grün-Sehschwäche)
- körperliche Untersuchung des Kindes
- entwicklungspädiatrische Untersuchung (Überprüfung wichtiger für den Schulerfolg
relevanter Fähigkeiten) wie
a) ausreichende motorische Koordination (Bewegungsabläufe, Gleichgewicht,
Feinmotorik / Handgeschicklichkeit)
b) ausreichende visuelle Wahrnehmung und Visuomotorik (Erfassung und Verarbeitung optischer Symbole und deren Reproduktion als Voraussetzung für Lesen
und Schreiben)
c) ausreichende Sprach- und Sprechfähigkeit (Redefluss, richtiges Aussprechen
der Konsonanten, Wahrnehmung und Wiederholung von vorgesprochenen
Phantasieworten)

7
Der vorliegende Bericht wertet die Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen für
die Schuljahre 2014/2015 und 2015/2016 aus. Diese wurden in den Zeiträumen von
November 2013 bis Juni 2014 und November 2014 bis Juni 2015 durch den Kinderund Jugendgesundheitsdienst des Gesundheitsamtes durchgeführt. Das Team für
die Untersuchung der Kinder bestand aus fünf (2014/2015) bzw. sechs (2015/2016)
hauptamtlich im Gesundheitsamt beschäftigten Kinderärztinnen/ Ärztinnen, sechs
Medizinischen Fachangestellten, zwei Verwaltungsangestellten sowie bis Juni 2014
einer Vertragsärztin. Die Daten zur gesundheitlichen Situation der Kinder ergeben
sich aus den Erfassungsbögen zur Einschulungsuntersuchung. Demographische
Daten des Amtes für Statistik in Berlin-Brandenburg (Einwohnerstatistik) wurden uns
vom Jugendamt Pankow, Bereich Jugendplanung freundlicherweise aufbereitet zur
Verfügung gestellt. Um Entwicklungstendenzen zu verdeutlichen, beziehen wir uns
teilweise auf die Ergebnisse der Einschulungsuntersuchung vergangener Jahre.
Infolge fehlender Angaben auf den Erfassungsbögen des Kinder- und
Jugendgesundheitsdienstes zu fakultativen Fragestellungen sowie fehlender bzw.
nicht vorgelegter Unterlagen zu Impfungen und der Inanspruchnahme der
Vorsorgeuntersuchungen U1 – U9 können in diesem Bereich nur eingeschränkte
Aussagen getroffen werden. Sie beziehen sich lediglich auf die erhobenen bzw.
vorliegenden Fakten.

8

2.

Demographische Daten

Zum Stichtag 31. Dezember 2014 waren im Bezirk Pankow 384.367 Einwohnerinnen
und Einwohner melderechtlich mit ihrem Hauptwohnsitz registriert; 2015 waren es
bereits 389.976. Die Verteilung der Bevölkerung auf die verschiedenen
Bezirksregionen ergibt sich aus nachfolgender Abbildung 1 sowie der Bezirkskarte
(Abbildung 2). Deutlich wird insbesondere die hohe Besiedlungsdichte in den
Innenstadt nahen Bereichen bei Abnahme der Bevölkerungsdichte zur Peripherie
hin.

Abbildung 1: Verteilung der Bevölkerung auf die Bezirksregionen

BR I
BR II
BR III
BR IV
BR V
BR VI
BR VII
BR VIII
BR IX

Buch
Blankenfelde / Niederschönhausen
Buchholz
Karow
Wilhelmsruh / Schönholz / Rosenthal
Pankow Zentrum
Blankenburg / Heinersdorf / Märchenland
Pankow Süd
Weißensee

BR X
BR XI
BR XII
BR XIII
BR XIV
BR XV
BR XVI

Weißensee Ost
Prenzlauer Berg Nordwest
Prenzlauer Berg Nord
Helmholtzplatz
Prenzlauer Berg Ost
Prenzlauer Berg Südwest
Prenzlauer Berg Süd

9
Abbildung 2: Pankower Bezirksregionen (BR)

BR I
Buch
BR II
Blankenfelde/Niederschönhausen

BR IV
Karow
BR III
Buchholz

BR V
Schönholz/
Wilhelmsruh/
Rosenthal

BR VII
Blankenburg/Heinersdorf/
Märchenland

BR VI
Pankow Zentrum
BR VIII
Pankow Süd
BR IX
Weißensee
BR XI
PB Nordwest
BR X
Weißensee Ost
BR XIII
Helmholtzplatz

BR XIV
PB Ost

BR XII
PB Nord
BR XV
PB Südwest

BR XVI
PB Süd

10
Zu den Einschulungsuntersuchungen zum Schuljahr 2015/2016 wurden vom Kinderund Jugendgesundheitsdienst Pankow insgesamt 4.317 Einschülerinnen und Einschüler untersucht, hiervon waren 2.265 Jungen (52,5%) und 2.052 Mädchen
(47,5%).
Die Anzahl der untersuchten Kinder ist der Tabelle 1 zu entnehmen. Seit 2007 ist ein
kontinuierlicher Anstieg der Kinderzahlen zu verzeichnen. 2015 wurden über 1400
Kinder mehr als 2007 untersucht.
Tabelle 1: Anzahl der untersuchten Kinder 2005 bis 2015
Jahr

männlich

weiblich
%

%

gesamt

2005

1.700

53,8

1.459

48,5

3.159

2006

1.559

53,5

1.356

46,5

2.915

2007

1.488

51,2

1.418

48,8

2.907

2008

1.533

52,6

1.382

47,4

2.915

2009

1.649

54,0

1.406

46,0

3.055

2010

1.859

54,6

1.543

45,4

3.402

2011

1.717

53,2

1.513

46,8

3.230

2012

1.944

53,1

1.720

46,9

3.664

2013

2.106

52,7

1.887

47,3

3.993

2014

2.209

52,3

2.013

47,7

4.222

2015

2.265

52,5

2.052

47,5

4.317

11
Die Verteilung der untersuchten Kinder auf die Bezirksregionen Pankows ist der
Abbildung 3 zu entnehmen.
Die Anzahl der Einschülerinnen und Einschüler pro Bezirksregion schwankte
zwischen 129 bzw. 131 in der Bezirksregion VII (Blankenburg, Heinersdorf,
Märchenland) und 463 bzw. 453 in der Bezirksregion VI (Pankow Zentrum). Auffällig
ist, dass der Anteil der Einschülerinnen und Einschüler an der Gesamtbevölkerung in
den einzelnen Bezirksregionen sehr unterschiedlich ist. Dies liegt daran, dass in
bestimmten Bezirksregionen besonders viele junge Familien mit Kindern im
Einschulungsalter wohnen.

Abbildung 3: Anzahl der untersuchten Kinder bezogen auf Bezirksregionen

 
 

BR I
BR II
BR III
BR IV
BR V
BR VI
BR VII
BR VIII
BR IX

Buch
Blankenfelde / Niederschönhausen
Buchholz
Karow
Wilhelmsruh / Schönholz / Rosenthal
Pankow Zentrum
Blankenburg / Heinersdorf / Märchenland
Pankow Süd
Weißensee

BR X
BR XI
BR XII
BR XIII
BR XIV
BR XV
BR XVI

Weißensee Ost
Prenzlauer Berg Nordwest
Prenzlauer Berg Nord
Helmholtzplatz
Prenzlauer Berg Ost
Prenzlauer Berg Südwest
Prenzlauer Berg Süd

12
Der Anteil der Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund stieg seit 2005
kontinuierlich an von 3,1 % im Jahr 2005 auf nunmehr 20,5 % (Abbildung 4).
Die Definition des Migrationshintergrundes ergibt sich aus dem Gesundheitsbericht
Berlin/ Spezialbericht 2011 Teil A Seite 29. Demnach wird eine nicht deutsche
Herkunft des Kindes angenommen, wenn entweder
- das Kind nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt
- beide Eltern oder ein Elternteil nicht in Deutschland geboren sind/ ist oder bei der
Geburt nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besaßen
- oder die vorherrschende Familiensprache nicht Deutsch ist.

Abbildung 4: Anteil der Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund
2005-2015 im Bezirk Pankow

13
Für den Schuleinstieg sind Kenntnisse der deutschen Sprache besonders wichtig.
Hierbei spielt eine entscheidende Rolle, wie lange die Einschülerinnen und
Einschüler bereits in Deutschland lebten. Von 4.317 Einschulungskindern in 2015
lebten 3.336 bereits seit der Geburt in Deutschland, das entspricht einer Quote von
77,3 %.
876 Kinder (2015) bzw. ihre Familien kamen aus einem anderem Land / bzw.
Kulturkreis. Hierbei ist eine breite Streuung auf 96 Länder zu verzeichnen. Eine
Gliederung der Herkunft nach Weltregionen ist der Tabelle 2 zu entnehmen. Anders
als in den Innenstadtbezirken Berlins stellen nicht die Kinder türkischer oder
arabischer Herkunft die größten Gruppen dar. Vielmehr sind Kinder aus den
westlichen Industriestaaten oder aus Osteuropa besonders häufig vertreten.

Tabelle 2: Herkunft der Einschulungskinder nach Regionen 2014 und 2015
Herkunft (gruppiert)

2015

2014
Anzahl

Prozent

Anzahl

Prozent

3.542

83,9

3.336

77,3

Türkei

33

0,8

34

0,8

arabische Staaten

27

0,6

45

1,0

Osteuropäische Staaten
westliche Industriestaaten

197
241

4,7
5,7

289
274

6,7
6,3

sonstige Staaten

168

4,0

234

5,4

Keine Angabe

14

0,3

105

2,4

4.222

100

4.317

100

Deutschland

Gesamt

Von den 2014 untersuchten Kindern kamen 4.219 aus Pankow. Drei Kinder kamen
aus einem anderen Bezirk. 2015 kamen von 4.317 untersuchten Kindern 12 aus
anderen Bezirken.

14

3.

Familiäre und soziale Situation

3.1. Unmittelbare Bezugspersonen
Besonders in den ersten Lebensjahren werden das Heranwachsen und die
Entwicklung wesentlich geprägt durch das unmittelbare Umfeld, das Zusammenleben
mit den und die Einflussnahme durch die Eltern. Von den Einschulungskindern leben
ca. drei Viertel gemeinsam mit beiden Elternteilen in einem Haushalt. Ein Fünftel der
Kinder leben bei der alleinerziehenden Mutter (Tabelle 3).

Tabelle 3: Unmittelbare Bezugspersonen
2014/2015

2015/2016
%

den Eltern

%

3.066

73,1

3.203

74,2

Alleinerz. Mutter

840

19,9

776

18,0

Alleinerz. Vater

39

0,9

36

0,8

Wechselnd bei
Mutter/Vater

116

2,7

128

3,0

anderswo

43

1,0

41

0,9

Keine Angaben

98

2,3

133

3,1

15

3.2. Anzahl der Kinder in den Familien
Das gemeinsame Aufwachsen mit Geschwisterkindern in der Familie kann wichtige
Impulse für die Entwicklung des Kindes geben. Sprachliche und motorische Fähigkeiten werden angeregt und durch das Nachahmen von Erlebtem gefördert. Auch
das Verhalten des Kindes in einer Gemeinschaft – soziales, kommunikatives
Verhalten – wird in der Familie mit Geschwisterkindern nicht unwesentlich geprägt.
Der Abbildung 5 ist zu entnehmen, mit wie vielen Geschwisterkindern die
Einschulungskinder zusammenleben. Es überwiegt die Gruppe mit 2 Kindern im
Haushalt gefolgt von der mit einem bzw. 3 Kindern. 4 und mehr Kinder im Haushalt
waren selten.

Abbildung 5: Anzahl der Kinder im Haushalt

16

3.3. Schulabschluss der Eltern
Der Schulabschluss der Eltern bildet die Grundlage für ihre Erwerbssituation und ist
damit mitbestimmend für die soziale Situation in der Familie.
Im Bezirk Pankow war 2014 und 2015 wie bereits bei früheren Erhebungen ein gutes
Niveau bei den Schulabschlüssen der Eltern der Einschülerinnen und Einschüler
festzustellen (Abbildung 6). Insgesamt war der Anteil der Eltern mit Hochschul- bzw.
Fachhochschulabschluss sehr hoch. Hierbei ist festzustellen, dass die Verteilung der
Schulabschlüsse der Eltern in den einzelnen Bezirksregionen stark variiert.

Abbildung 6: Schulabschluss der Eltern der Einschulungskinder

17

3.4. Berufliche Ausbildung der Eltern
Die berufliche Ausbildung entsprach im Wesentlichen dem Schulabschluss
(Abbildung 7). So hatte ca. die Hälfte der Eltern eine Ausbildung mit Hochschul- bzw.
Fachhochschulabschluss, ca. ein Drittel eine berufliche Ausbildung bzw. einen
Fachschulabschluss. 3,2 %(2014/2015) bzw. 2,8 % (2015/2016) der Eltern befanden
sich in der Ausbildung bzw. im Studium. Lediglich 6,6% bzw. 5,5% hatten keine
Berufsausbildung.

Abbildung 7: Berufliche Ausbildung der Eltern

18

3.5. Erwerbssituation der Eltern
Die Erwerbstätigkeit (Abbildung 8) ist eine Hauptquelle des Familieneinkommens und
somit unmittelbar konstituierend für die soziale Situation der Familie. Mit einem Anteil
von über 60% Vollzeit- und ca. einem Viertel Teilzeitbeschäftigung ist die
Beschäftigungsquote sehr hoch. Lediglich 2,5 % (2014/2015) bzw. 2,3 %
(2015/2016) der Eltern fand keine Arbeit. 7,5 % (6,6 %) war aus anderen Gründen
nicht erwerbstätig. Der Beschäftigungsgrad der Eltern von Einschülern und
Einschülerinnen ist sehr hoch. Korrespondierend zur Schulausbildung und zum
beruflichen Abschluss der Eltern fanden sich auch hier in den einzelnen
Bezirksregionen erhebliche Unterschiede.

Abbildung 8: Erwerbstätigkeit der Eltern

19

3.6. Sozialstatus der Eltern
Zur Beschreibung der sozialen Lage der Kinder bei der Einschulungsuntersuchung
werden Bildungs- und Erwerbsstatus der Eltern durch Angaben über Schulabschluss,
berufliche Ausbildung und Erwerbstätigkeit beider Elternteile erfasst.
Aus den Angaben der Eltern wird ein sozialer Statusindex gebildet. In diesen gehen
die drei Merkmale Schulabschluss, Berufsausbildung und Erwerbsstatus jeweils für
beide Elternteile gleich gewichtet ein, wobei für jedes der drei Merkmale pro Elternteil
0 bis 3 Punkte vergeben werden (Tabelle 4). Bei fehlenden Angaben eines Elternteils
werden die Punktzahlen des anderen Elternteils in dem jeweiligen Merkmal
verdoppelt, sofern wenigstens für einen Elternteil vollständige Angaben zu allen drei
Merkmalen vorliegen.

Tabelle 4: Vergabe von Punkten bei der Bildung des sozialen Statusindexes
bei der Einschulungsuntersuchung in Berlin ab 2009
Schulbildung
ohne Hauptschulabschluss
Hauptschulabschluss
mittlere Reife/10.
Klasse
(Fach-) Hochschulreife

Berufsausbildung
ohne Berufsausbildung
in Ausbildung/Studium
abgeschlossene
Berufsausbildung/
Fachschulabschluss
(Fach-) Hochschulabschluss

Erwerbsstatus
nicht erwerbstätig finde keine Arbeit
nicht erwerbstätig habe andere Gründe

Punkte
0
1

Teilzeit

2

Vollzeit

3

Addiert man die Punktwerte beider Elternteile (bzw. verdoppelt man die Punktwerte
des Elternteils, von dem Angaben vorliegen), so kann der soziale Statusindex Werte
zwischen 0 und 18 Punkten annehmen. Unter Verwendung der Ergebnisse
detaillierter sozialstruktureller Analysen (vgl. Spezialbericht 2011-1, a. a. O.) werden
die Punktwerte 0 -8 der Gruppe mit niedrigem sozialen Status, die Punktwerte 9 -15
der Gruppe mit mittlerem sozialen Status und die Punktwerte 16 -18 der Gruppe mit
hohem sozialen Status zugeordnet. Die resultierende Verteilung steht in Einklang mit
der Einteilung sozialer Statusgruppen bei der KiGGS-Studie (Lange et al., 2007).

20
Der im Rahmen der Einschulungsuntersuchungen ermittelte soziale Statusindex der
Einschüler-Familien vermittelt einen ersten groben Eindruck zur sozialen Situation
der Familie und im Zusammenhang mit der Zuordnung zu den medizinischen Untersuchungsbefunden auch Anhaltspunkte für Interventionsmöglichkeiten.
Der soziale Status der Pankower Einschüler-Familien (Abbildung 9) zeigte ein
deutliches Übergewicht der oberen (51,3 % bzw. 55,1 %) und mittleren (43,7 % bzw.
40,3 %) gegenüber der unteren Sozialschicht (5,0% bzw. 4,6%).
Im Gesamtdurchschnitt des Landes Berlin sind 18,1 % der unteren, 48,6 % der
mittleren und 33,3 % der oberen Sozialstatusgruppe zuzuordnen (Grundauswertung
der Einschulungsdaten in Berlin 2014).

Abbildung 9: Sozialstatus der Einschülerfamilien

21
Allerdings war die Situation in den einzelnen Bezirksregionen sehr unterschiedlich
(Abbildung 10). Auffallend war wiederum die Bezirksregion I (Buch) mit dem
prozentual höchsten Anteil an Einschüler-Familien mit niedrigem und dem geringsten
Prozentanteil an Einschüler-Familien mit hohem Sozialstatus. Dem gegenüber
stehen die Bezirksregionen XV (Prenzlauer Berg Süd-West), XVI Prenzlauer Berg
Süd und XIII (Helmholtzplatz) mit den höchsten Werten in der oberen Sozialschicht.
Abbildung 10: Anteil der Einschüler/ -innen nach Sozialstatus der Familien in
den Bezirksregionen

BR I
BR II
BR III
BR IV
BR V
BR VI
BR VII
BR VIII
BR IX

Buch
Blankenfelde / Niederschönhausen
Buchholz
Karow
Wilhelmsruh / Schönholz / Rosenthal
Pankow Zentrum
Blankenburg / Heinersdorf / Märchenland
Pankow Süd
Weißensee

BR X
BR XI
BR XII
BR XIII
BR XIV
BR XV
BR XVI

Weißensee Ost
Prenzlauer Berg Nordwest
Prenzlauer Berg Nord
Helmholtzplatz
Prenzlauer Berg Ost
Prenzlauer Berg Südwest
Prenzlauer Berg Süd

22

3.7. Besuch vorschulischer Einrichtungen
Der Besuch einer vorschulischen Gemeinschaftseinrichtung ist ein wichtiges Moment
in der kindlichen Sozialisation. Hier werden neben der Familie Erfahrungen des
Kindes mit einem strukturierten Tagesablauf sowie im Umgang mit anderen Kindern
gemacht. Soziales Verhalten wie auch motorische Fähigkeiten und die Sprech-/ und
Sprachfähigkeit der Kinder werden durch den Besuch dieser Einrichtungen gefördert.
Der Anteil der Kinder, die eine vorschulische Gemeinschaftseinrichtung besucht
haben ist in 2015 mit 99,4% sehr hoch und hat im Vergleich zu den Vorjahren noch
zugenommen (Tabelle 5).

Tabelle 5: Besuch vorschulischer Gemeinschaftseinrichtungen,
Pankow 2006 bis 2015
2006

2007
%

2008
%

2009
%

2010
%

%

Keine
Einrichtung
besucht

54

1,9

46

1,6

37

1,3

47

1,5

36

1,1

Einrichtung
besucht

2.847

98,1

2.836

98,4

2.854

98,7

2.998

98,5

3.347

98,9

gesamt

2.901

2.882

2011

2.916

2012
%

3.045
2013

%

3.383
2014

%

2015
%

%

Keine
Einrichtung
besucht

24

0,8

26

0,7

24

0,8

26

0,7

24

0,6

Einrichtung
besucht

3.175

99,2

3.614

99,2

3.175

99,2

3.614

99,2

4.155

99,4

gesamt

3.199

3.640

3.199

3.640

4.179

23
Hoch ist auch die Anzahl der Kinder, die die vorschulische Einrichtung länger als 2
Jahre besucht haben (Tabelle 6). Es handelte sich im Jahr 2015 um 95,3 % aller
Kinder. Dieser Anteil ist im Vergleich zu anderen Bundesländern sehr hoch.

Tabelle 6: Dauer des Besuchs einer vorschulischen Einrichtung,
Pankow 2006 bis 2015
Jahr

kein
Besuch (%)

bis
2 Jahre (%)

über
2 Jahre (%)

2006

1,9

6,5

91,6

2007

1,6

3,3

95,1

2008

1,3

2,5

96,2

2009

1,5

4,0

94,4

2010

1,1

3,9

95,1

2011

0,8

3,0

96,2

2012

0,7

4,3

94,9

2013

0,8

5,0

94,9

2014

0,6

4,6

94,3

2015

0,6

4,1

95,3

24

4.

Gesundheitlicher Zustand

4.1. Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchung U 1 – U 9
1971 wurde das Krankheitsfrüherkennungsprogramm für Kinder als vertragsärztliche
Leistung eingeführt. Durch eine regelmäßige Teilnahme an den zehn vorgegebenen
Untersuchungen (U 1 – U 9) besteht die Möglichkeit, Auffälligkeiten in der Entwicklung des Kindes frühzeitig zu erkennen, den Behandlungsbeginn vorzuverlegen und
eine Verbesserung der Prognose zu erzielen. Zeitpunkt und Zielrichtung der einzelnen Untersuchungen werden in den Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte
und Krankenkassen festgelegt (Tabelle 7).
1999 wurde eine neue Untersuchung – die U 10 oder J 1 – in das Leistungsprogramm der gesetzlichen Krankenkassen für Jugendliche nach dem 10. Lebensjahr
(12 – 15 Jahre) aufgenommen. Da sie nicht vor dem Schulbeginn stattfindet, wird sie
in dieser Auswertung nicht berücksichtigt.

Tabelle 7: Zeitpunkt der Vorsorgeuntersuchung nach Alter des Kindes
Vorsorgeuntersuchung
U1
U2

Untersuchungszeitpunkt
Neugeborenen-Erstuntersuchung in den ersten
10 Lebensminuten
3. - 10. Lebenstag - Basisuntersuchung des
Neugeborenen

U3

4. - 6. Lebenswoche

U4

4.

U5

6. - 7. Lebensmonat

U6

10. - 12. Lebensmonat

U7

21. - 24. Lebensmonat

U 7a

34. - 36. Lebensmonat

U8

43. - 48. Lebensmonat

U9

60. - 64. Lebensmonat

Lebensmonat

Bei der Einschulungsuntersuchung sind die Erhebungen abhängig vom Vorhandensein bzw. der Vorlage des Untersuchungshefts. Nachfolgende statistische Angaben
können sich deshalb nur auf die Kinder mit vorliegenden Untersuchungsheften
beziehen.

25
Der Grad der Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchungen U 1 – U 9 ist in der Abbildung 16 dargestellt.
Die Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen U 1 – U 6 liegt auf konstant hohem
Niveau. Allerdings ist bei den Vorsorgeuntersuchungen U 7 – U 9 kontinuierlich ein
leichter Abfall zu verzeichnen. So lag der Teilnahmequote an der Vorsorgeuntersuchung U 9 im Jahr 2015 lediglich bei 88,0 %. Die Vorsorgeuntersuchung U7a
wurde erst am 1.7.2008 neu eingeführt. Hierdurch erklärt sich die niedrige
Teilnahmequote von nur 86,2 % in 2015. Allerdings ist auch hier im Vergleich zu den
Vorjahren eine deutliche Steigerung zu verzeichnen.

Abbildung 16 : Grad der Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchungen
U 1 bis U 9 in den Jahren 2014 bis 2015

26
Betrachtet man die Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchungen in Abhängigkeit
vom Sozialstatus der Familien (Tabelle 8), so fällt ab der Vorsorgeuntersuchung U3
eine deutlich geringere Inanspruchnahme bei Familien mit niedrigem Sozialstatus
auf, während bei Familien mit mittlerem und hohem Sozialstatus keine signifikanten
Unterschiede zu verzeichnen waren.

Tabelle 8: Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchungen nach Sozialstatus in
Prozent, Pankow 2013 bis 2015
Niedriger Sozialstatus

Mittlerer Sozialstatus

Hoher Sozialstatus

2013

2014

2015

2013

2014

2015

2013

2014

2015

U1

98,2

99,4

98,6

98,7

98,8

98,9

98,3

97,9

98,1

U2

97,0

99,4

98,0

98,8

98,8

99,0

98,3

97,8

97,9

U3

96,4

98,2

97,3

98,5

98,4

98,7

98,2

97,8

98,2

U4

95,2

97,6

96,6

98,2

97,8

98,1

98,2

98,0

97,9

U5

95,2

91,0

90,5

98,1

97,3

97,8

87,7

97,3

97,6

U 6

91,1

92,8

93,9

98,1

96,9

97,8

97,3

97,7

97,5

U7

90,5

84,4

92,5

94,0

94,7

97,0

95,6

96,8

97,2

U 7a

53,0

74,3

82,3

67,2

78,2

86,4

67,0

80,6

86,3

U8

82,7

85,6

87,8

94,7

94,2

94,6

95,2

95,1

95,5

U9

83,6

73,7

76,9

86,3

84,6

87,1

87,6

86,9

89,5

Untersuchung

27

4.2. Impfstatus
Schutzimpfungen zählen zu den kostengünstigsten und effektivsten Vorsorgemaßnahmen gegenüber Infektionskrankheiten. Allerdings ist es notwendig, sowohl die
erforderliche Anzahl von Impfwiederholungen einzuhalten als auch den entsprechenden Durchimmunisierungsgrad der Bevölkerung zu erreichen, damit der Schutz auch
tatsächlich erzielt wird und somit dem Ausbruch der Krankheit begegnet werden
kann. Für einen umfassenden Schutz von impfpräventablen Krankheiten ist eine
Durchimpfungsrate von über 95% in der Bevölkerung erforderlich.
Von der Ständigen Impfkommission der Bundesrepublik Deutschland (STIKO) wurde
eine Mindestzahl von Impfungen zum Erreichen der vollständigen Immunisierung der
Kinder zum Zeitpunkt der Einschulung vorgegeben. Hierbei sind sowohl die Anzahl
der einzelnen Impfungen als auch das Auffrischungsintervall und das Lebensalter der
Kinder zu berücksichtigen. Die Empfehlungen der STIKO bilden die Grundlage für die
Bewertung, ob ein Kind vollständig geimpft/ immunisiert ist.

Von den 4.222 untersuchten Kindern konnten 3.851 in 2014 bei der Untersuchung
einen Impfausweis vorlegen. Bei 371 untersuchten Einschülerinnen und Einschülern
(8,8%) fehlte der Impfausweis.
Im Jahr 2015 legten von den 4.317 untersuchten Kindern 3.889 einen Impfausweis
vor. Dieser fehlte bei 428 (9,9%) untersuchten Kindern.
Die Verantwortung für einen ausreichenden Impfschutz der Kinder liegt bei den
Eltern bzw. Personensorgeberechtigten. Wie aus Abbildung 17 hervorgeht, zeigt der
Durchimpfungsgrad der Kinder im Bezirk Pankow insgesamt einen hohen Stand. Im
Vergleich zu früheren Jahren ist der Durchimpfungsgrad insbesondere bei Masern,
Mumps und Röteln weiter angestiegen. Wie die Masernepidemie in den Jahren 2014
und 2015 jedoch zeigt, ist diese Durchimpfungsrate noch nicht ausreichend. Der
Immunisierungsgrad gegen Hepatitis B, Varizellen, Meningokokken und
Pneumokokken liegt zwar weiterhin unter dem Durchschnitt, allerdings ist bei
Varizellen, Meningokokken und Pneumokokken eine deutliche Steigerung der
Impfquoten innerhalb der letzten drei Jahre zu verzeichnen.

28
Abbildung 17: Durchimpfungsraten (%) der Einschüler/-innen
in Pankow 2012 bis 2015

 

Der Anteil nicht geimpfter Kinder in Abhängigkeit vom Sozialstatus wurde bei diesen
Impfungen einer näheren Betrachtung unterzogen (Abbildung 18). Insgesamt ist der
Anteil nichtgeimpfter Kinder in den letzten drei Jahren zurückgegangen. Je höher der
Sozialstatus ist, desto höher ist auch der Anteil nicht geimpfter Kinder. Aus der
Fachliteratur ist bekannt, dass die Menschen, die Impfungen gegenüber kritisch
eingestellt sind, oft eine bessere Bildung vorweisen. Die ablehnende Haltung gegenüber Impfungen entsteht einerseits aus der Befürchtung, dass das Kind durch
Nebenwirkungen der Impfung gesundheitliche Schäden davontragen könnte, andererseits durch die Überzeugung, dass das Durchstehen einiger der impfpräventablen Krankheiten für die Entwicklung des Kindes förderlich wäre.

29
Abbildung 18: Anteil nicht geimpfter Kinder bei ausgewählten Impfungen
und Sozialstatus 

Gerade bei den so wichtigen Impfungen gegen Masern gibt es große Unterschiede in
den Bezirksregionen (Tabelle 9). Die schlechtesten Durchimpfungsraten in den
letzten Jahren verzeichnen die Bezirksregionen XI – Prenzlauer Berg Nordwest bzw.
XIII - Helmholtzplatz mit einem Sechstel bis einem Fünftel nicht geimpfter Kinder.
Angestrebt wird eine Impfquote von 95 % für zwei Impfungen.

30
Tabelle 9: Immunisierungsgrad gegen Masern (2 Impfungen) nach
Bezirksregionen in den Jahren 2011 bis 2015
BR

2011

2012

2013

2014

2015

I

97,2

90,0

93,3

94,7

90,2

II

92,1

88,8

89,6

93,2

94,9

III

97,5

94,9

95,2

96,9

97,9

IV

95,2

91,6

96,1

95,5

97,2

V

89,2

89,8

91,4

92,9

94,7

VI

81,0

85,4

85,1

87,7

89,2

VII

92,5

87,5

89,7

96,0

95,9

VIII

84,8

86,6

89,2

90,5

93,5

IX

89,6

83,2

90,2

88,0

90,5

X

91,5

93,7

92,4

90,2

96,6

XI

78,0

73,6

79,1

80,9

83,1

XII

86,5

84,0

91,3

84,9

90,4

XIII

78,4

79,3

78,4

84,6

85,2

XIV

89,6

89,6

91,3

93,3

91,2

XV

85,5

87,3

83,4

85,9

88,5

XVI

86,2

82,9

84,2

85,9

87,2

31

4.3. Körpergewicht
Übergewicht und Adipositas stellen bereits im Kindesalter ein erhebliches gesundheitliches Risiko dar. Krankhaftes Übergewicht beeinträchtigt in erheblichem Maße
die Lebensqualität der Betroffenen. Die Kinder leiden unter ihrer Schwerfälligkeit,
ihrem unförmigen Aussehen, fühlen sich als Außenseiter und entwickeln oft daraus
resultierende Verhaltensauffälligkeiten. Darüber hinaus ist das Risiko für einen
späteren Diabetes mellitus oder Herzkreislauferkrankungen und Erkrankungen des
Skelettsystems deutlich erhöht.
Für die Feststellung eines Übergewichtes hat sich der in Fachkreisen nicht
unumstrittene Body-Maß-Index (BMI) durchgesetzt, der aus dem Quotienten
zwischen Körpergewicht in Kilogramm und der Körpergröße in Metern zum Quadrat
gebildet wird. Für die Beurteilung, ob Übergewicht oder Adipositas vorliegen wurde
die BMI-Percentilentabelle nach Rolland-Cachera et al. (1991) verwendet.
Es fällt auf, dass bei Kindern aus allen Sozialstatusgruppen deutlich mehr Kinder mit
niedrigem Körpergewicht als Kinder mit Übergewicht und Adipositas auftraten (Abb.
19). Hingegen waren in Familien mit niedrigem Sozialstatus deutlich mehr Kinder
übergewichtig oder adipös als in Familien mit mittlerem oder hohem Sozialstatus.

Abbildung 19: Abhängigkeit des Körpergewichtes vom Sozialstatus
bei Einschülern und Einschülerinnen in Pankow

32

4.4. Seh- und Hörvermögen
Wesentliche Faktoren für den Schulerfolg der Kinder sind ein normales Seh- und
Hörvermögen. Die Einschulungsuntersuchung stellt eine wichtige Screeninguntersuchung dar, um Störungen in diesen Bereichen, die noch nicht erkannt worden sind,
zu entdecken. Bei entsprechenden Auffälligkeiten kann eine Überweisung zum Facharzt veranlasst werden um die Störung gegebenenfalls durch die Verordnung einer
Brille oder eines Hörgerätes zu korrigieren.
90,4 % der Kinder in 2014 und 91,5 % in 2015 hatten ein normales Sehvermögen
(Tabelle 10), bei 8,7 % bzw. 7,4 % wurden Auffälligkeiten festgestellt. Bei 3,6% bzw.
2,2% % der Kinder erfolgte eine Überweisung zum Augenarzt.
Tabelle 10: Sehvermögen der Einschulungskinder
2014
Anzahl
ohne Befund

2015
Prozent

Anzahl

Prozent

3.816

90,4

3.950

91,5

auffällig

368

8,7

318

7,4

Überweisung zum Facharzt

152

3,6

95

2,2

fehlende Werte

38

0,9

49

1,1

gesamt

4.222

4.317

Während 90,5 % bzw. 93,6 % der Kinder ein normales Hörvermögen aufwiesen, war
der Hörtest bei 7,2 % bzw. 4,4 % auffällig (Tabelle 11). Bei 2,2 % bzw.1,3 % der
Kinder erfolgte eine Überweisung an den HNO-Arzt.
Tabelle 11: Hörvermögen der Einschulungskinder
2014

2015

Anzahl

Prozent

Anzahl

Prozent

3.819

90,5

4.041

93,6

auffällig

303

7,2

189

4,4

Überweisung zum Facharzt

42

2,2

56

1,3

fehlende Werte

100

2,4

87

2,0

ohne Befund

gesamt

4.222

4.317

33

4.5. Sonderpädagogischer Förderbedarf
Ziel der Einschulungsuntersuchung ist es, Empfehlungen für den Schulanfang und
geeignete Förder- bzw. Therapiemaßnahmen zu geben.
Eine Konsequenz aus der Einschulungsuntersuchung kann die Empfehlung sein,
einen Antrag auf Feststellung sonderpädagogischen Förderbedarfs zu stellen.
Das sonderpädagogische Feststellungsverfahren wird empfohlen, wenn deutliche
Beeinträchtigungen in den Bereichen Sehen, Hören, Sprache, körperliche und
motorische Entwicklung, geistige Entwicklung, emotionale/ soziale Entwicklung,
Lernen und eine autistische Behinderung vorliegen. Im Ergebnis wird festgelegt, ob
und welche Fördermaßnahmen für das Kind notwendig sind. Als Ergebnis der
schulärztlichen Untersuchung wurde in 2015 für 6,6 % der Kinder ein
sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt.
Der Bedarf an sonderpädagogischer Förderung seit 2005 unterliegt erheblichen
Schwankungen, ohne dass ein eindeutiger Trend auszumachen ist. (Abbildung 20).

Abbildung 20: Entwicklung des sonderpädagogischen Förderbedarfs der
Einschüler/ -innen in Pankow von 2005 bis 2015

 

Beim Blick auf die Herkunftsregionen der Kinder gab es deutliche Unterschiede in
den Quoten der förderbedürftigen Kinder, die von 19,8% in der BR I (Buch) bis zu
3,2% in der BR XIII (Helmholtzplatz) reichten (Tabelle 12).

34
Tabelle 12: Einschüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf
in den Bezirksregionen (BR) von Pankow 2014 und 2015
2014

2015

BR

Einschüler/ innen
gesamt

davon
förderbedürftig

I

146

29

19,9%

187

37

19,8%

II

317

30

9,5

284

18

6,3

III

201

22

10,9

217

15

6,9

IV

236

23

9,7

231

21

9,1

V

193

10

5,2

188

9

4,8

VI

463

38

8,2

453

28

6,2

VII

129

12

9,3

131

11

8,4

VIII

324

30

9,3

351

26

7,4

IX

389

34

8,7

410

27

6,6

X

144

20

13,9

138

9

6,5

XI

271

15

5,5

245

10

4,1

XII

213

20

9,4

249

14

5,6

XIII

275

12

4,4

278

9

3,2

XIV

181

16

8,8

201

23

11,4

XV

296

14

4,7

306

11

3,6

XVI

441

34

7,7

436

18

4,1

Ges.

4.219

359

8,5

4.317

287

6,6

(3 Kinder nicht aus Bezirk Pankow)

Einschüler/ innen
gesamt

davon
förderbedürftig

35
Bei einem Anteil der untersuchten Kinder aus Familien mit unterem Sozialstatus von
4,6 % an allen Einschülern und Einschülerinnen entfielen in 2015 27,3% der
festgestellten Förderempfehlungen auf diese Gruppe (Abbildung 21).

Abbildung 21: Abhängigkeit des sonderpädagogischen Förderbedarfs vom
Sozialstatus bei Einschülern und Einschülerinnen in Pankow
in den Jahren 2009 bis 2015
 

 

 

Der sonderpädagogische Förderbedarf bezieht sich auf die jeweils diagnostizierten
Defizite in der Entwicklung der Kinder bzw. auf Erkrankungen. Das führt vereinzelt
auch zu mehrfachem Förderbedarf pro Kind. Die Gründe für den Antrag auf
Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs sind der Tabelle 13 zu
entnehmen.
Die Defizite betrafen insbesondere die Sprache, die emotional/ soziale Entwicklung
der Kinder, das intellektuelle Leistungsvermögen sowie die körperliche und
motorische Entwicklung.

36
Tabelle 13: Medizinische Gründe für einen Antrag auf Feststellung
sonderpädagogischen Förderbedarfs in Pankow 2014 und 2015
Bereich

Antragsempfehlungen
2014

2015

Hören

6

6

Sehen

5

2

Sprache

134

105

körperliche und motorische
Entwicklung

47

32

geistige Entwicklung

57

50

emotionale/ soziale Entwicklung

154

105

Lernen

43

37

autistische Behinderung

14

13

gesamt:

460

287

37

4.6. Zurückstellungen vom Schulbesuch
Der Beginn und die Dauer der allgemeinen Schulpflicht sind in § 42 des
Schulgesetzes geregelt. Mit Beginn eines Schuljahres (1. August) werden alle Kinder
schulpflichtig, die das sechste Lebensjahr vollendet haben oder bis zum folgenden
31. Dezember vollenden werden.
Auf Antrag der Erziehungsberechtigten werden Kinder, die in der Zeit vom 1. Januar
bis 31. März des folgenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollenden, zu
Beginn des Schuljahres in die Schule aufgenommen, wenn kein Sprachförderbedarf
besteht. Abweichend vom Beginn der allgemeinen Schulpflicht können schulpflichtige
Kinder auf Antrag der Erziehungsberechtigten von der Schulbesuchspflicht um ein
Jahr zurückgestellt werden, wenn der Entwicklungsstand des Kindes eine bessere
Förderung in einer Einrichtung der Jugendhilfe erwarten lässt. Eine Rückstellung
kann nur dann erfolgen, wenn eine angemessene Förderung des Kindes in einer
Einrichtung der Jugendhilfe erfolgt. Der Antrag der Erziehungsberechtigten ist zu
begründen und soll mit einer schriftlichen Stellungnahme der von ihrem Kind zuletzt
besuchten Einrichtung der Jugendhilfe oder Kindertagespflegestelle eingereicht
werden. Die Schulaufsichtsbehörde entscheidet auf der Grundlage gutachterlicher
Stellungnahmen des zuständigen Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes oder des
schulpsychologischen Dienstes.
Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst beurteilt bei seiner Untersuchung die
körperliche Entwicklung, während der schulpsychologische Dienst die seelische
Gesundheit des Kindes begutachtet. Kinder mit deutlich auffälliger psychologischer
Problematik bzw. Verhaltensstörungen, die eine Schulintegration deutlich
erschweren,
werden
ebenfalls
bereits
seitens
des
Kinderund
Jugendgesundheitsdienstes als Rücksteller empfohlen. Kinder, die bei der
Schuluntersuchung einen altersgerechten Eindruck hinterlassen haben, deren Eltern
aber der Meinung sind, dass der soziale Entwicklungsstand ihres Kindes gegen eine
Einschulung spricht und einen Antrag stellen, gehen immer zur weiteren Klärung zum
schulpsychologischen Dienst.

38
In den letzten fünf Jahren nahmen die Rückstellungen vom Schulbesuch erheblich zu
(Abbildung 17).
Für das Schuljahr 2015/2016 wurden insgesamt 886 Kinder (20,5 % aller
untersuchten Kinder) in Pankow zurückgestellt. 565 Rückstellungsempfehlungen
wurden vom Kinder- und Jugendgesundheitsdienst ausgesprochen, 321 vom
Schulpsychologischen Dienst.
Von den Rückstellern waren zum Zeitpunkt des Schulbeginns im
Schuljahr 2011/12

231 Kinder 5 Jahre und 52 Kinder 6 Jahre alt,

Schuljahr 2012/13

322 Kinder 5 Jahre und 83 Kinder 6 Jahre alt,

Schuljahr 2013/14

474 Kinder 5 Jahre und 85 Kinder 6 Jahre alt,

Schuljahr 2014/15

592 Kinder 5 Jahre und 106 Kinder 6 Jahre alt,

Schuljahr 2015/16

660 Kinder 5 Jahre und 226 Kinder 6 Jahre alt.

Abbildung 17: Zurückstellungen vom Schulbesuch in den Schuljahren
2012/ 2013 bis 2015/ 2016

39

5.

Zusammenfassung
Die Anzahl der im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung in Pankow
untersuchten Kinder hat von 2.907 Kindern in 2007 auf 4.317 Kinder in 2015
zugenommen. Der Anteil von Kindern aus Familien mit Migrationshintergrund ist
von 3,1 % im Jahr 2005 auf 20,5 % in 2015 angestiegen. Bei den Kindern mit
Migrationshintergrund

überwiegen

die

westlichen

Industriestaaten

und

osteuropäischen Staaten. Circa 3/4 der Kinder wuchsen bei beiden Elternteilen,
ca. 1/5 bei der alleinerziehenden Mutter auf. Der Sozialstatus der Eltern, der
durch Schulbildung, Berufsausbildung und Erwerbsstatus gekennzeichnet ist,
war in Pankow höher als im Berliner Durchschnitt, wies jedoch erhebliche
Unterschiede bei den Bezirksregionen auf.

99,4 % aller Kinder besuchte in

2015 eine vorschulische Gemeinschaftseinrichtung, 95,3 % länger als 3 Jahre.

Der Grad der Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchungen ist insgesamt
hoch, nimmt jedoch mit zunehmendem Lebensalter des Kindes leicht ab. Die
Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchungen ist bei Kindern aus Familien mit
mittlerem und hohem Sozialstatus höher als bei Kindern aus Familien mit
niedrigem Sozialstatus. Die Durchimpfungsraten im Bezirk Pankow sind
insgesamt gut. Insbesondere bei Kindern aus Familien mit mittlerem und
höherem Sozialstatus sind jedoch Impflücken für bestimmte Impfungen (Masern,
Hepatitis B, Pneumokokken, Meningokokken und Varizellen) zu verzeichnen. In
bestimmten Bezirksregionen sind die Durchimpfungsraten für diese Impfungen
nicht ausreichend. Durch diese mangelnden Durchimpfungsraten ist es in Berlin
2014/ 2015 zu einer großen Masernepidemie gekommen.

Bei 6,6 % der Kinder wurde in 2015 ein sonderpädagogischer Förderbedarf
festgestellt. 27,4 % der Kinder mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf
stammten aus Familien mit einem niedrigen Sozialstatus, während dies nur für
10,5 % der Kinder mit einem mittleren und für 3,6 % der Kinder mit einem hohen
Sozialstatus zutraf. Die Zurückstellungen vom Schulbesuch haben sich von 2012
bis 2015 mehr als verdoppelt (von 405 Kindern auf nunmehr 886 Kinder).

40

6. Quellen

Bettge, S., Oberwöhrmann, S., Herrmann, S., Meinlschmidt, G. (2011):
Einschulungsuntersuchungen 2007/2008. Gesundheitsberichterstattung Berlin,
Spezialbericht 2011 – 1. Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und
Verbraucherschutz Berlin. http://www.berlin.de/sen/statistik/gessoz/index.html
Jahn, Mack & Partner (2006). Vereinheitlichung von Planungsräumen. Gutachten im
Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin und des Statistischen
Landesamtes Berlin.
Lange, M., Kamtsiuris, P., Lange, C., Schaffrath Rosario, A., Stolzenberg, H. &
Lampert, T. (2007). Messung soziodemographischer Merkmale im Kinder- und
Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) und ihre Bedeutung am Beispiel der
Einschätzung des allgemeinen Gesundheitszustands. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung -Gesundheitsschutz, 50: 578-589.
Oberwöhrmann, S. & Bettge, S. (2007): Basisdaten zur gesundheitlichen und
sozialen Lage von Kindern in Berlin. Ergebnisse und Handlungsempfehlungen auf
der Basis der Einschulungsuntersuchungen 2005. Gesundheitsberichterstattung
Berlin, Spezialbericht 2007 – 1. Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und
Verbraucherschutz Berlin. http://www.berlin.de/sen/statistik/gessoz/index.html
Oberwöhrmann, S. & Bettge, S. (2008): Grundauswertung der Einschulungsdaten
2006 zur gesundheitlichen und sozialen Lage von Kindern in Berlin.
Gesundheitsberichterstattung Berlin, Spezialbericht 2008 – 1. Senatsverwaltung für
Gesundheit,
Umwelt
und
Verbraucherschutz
Berlin.
http://www.berlin.de/sen/statistik/gessoz/index.html
Oberwöhrmann, S. & Bettge, S. (2011): Grundauswertung der Einschulungsdaten in
Berlin 2011
Oberwöhrmann, S. & Bettge, S. (2013): Grundauswertung der Einschulungsdaten in
Berlin 2012
Oberwöhrmann, S. & Bettge, S. (2015): Grundauswertung der Einschulungsdaten in
Berlin 2014
Rolland-Cachera, M.F., Cole, T.J., Sempé, M., Tichet, J., Rossignol, C., Charraud, A.
(1991). Body mass index variations: Centiles from birth to 87 years. European
Journal of Clinical Nutrition 45, 13-21.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.