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Friedrichsfelde

Full text: Friedrichsfelde

STADTUMBAU OST für die Hosen TASCHE
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FRIEDRICHSFELDE

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	 Quartierspark Rosenfelder Ring: 	 Spielplatz und Park 	 Trendsportanlage am Stadion Friedichs	 felde 	 KULTschule Sewanstraße

	 Umgestaltung der Volkradpassage

	 Quartierspark Mellenseestraße

	 Aktivspielplatz Dolgenseestraße

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	 Dathe-Promenade und Heinrich-Dathe-		 	 Platz 	 Haus der 2 Türen

	 Familien- und Begegnungszentrum 	 „Die Brücke“ Weitere Aufwertungsmaßnahmen

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STADTUMBAU OST
1 	 Quartierspark Rosenfelder Ring: Spielplatz und Park
Pankow

4 	 Umgestaltung der Volkradpassage
Das Areal der Grünfläche zwischen Baikal- und Volkradstraße durchzieht nach der Umgestaltung ein leicht geschwungener, mit Natursteinen eingefasster Weg. Davon zweigen vier weitere kleinere Wege ab, die teils den alten „Trampelpfaden“ folgen, teils neu angelegt sind. Sie bestehen aus Betonplatten, die dem alten Gelände entnommen wurden. Die Wege sind so gestaltet, dass sie auch für ältere oder behinderte Bewohnerinnen und Bewohner sicher begehbar sind.

	

7 	 Dathe-Promenade und Heinrich-Dathe-Platz
Die Dathe-Promenade erstreckt sich ca. 750 m von der Straße Am Tierpark bis zur Sewanstraße, ist Teil der Fußwegverbindung zwischen U-Bahnhof Tierpark und S-Bahnhof Betriebsbahnhof Rummelsburg und ist in drei Bereiche gegliedert. Bereich 1: Der Heinrich-Dathe-Platz bildet den Eingang zu einem Wohngebiet aus den 80er Jahren. Der Stadtplatz mit dem Fontanebrunnen wurde mit einem neuen Untergrund aus Basaltsteinen gestaltet. Es wurden neue Bänke aufgestellt, Pflanzungen gelichtet und der Baumbestand durch neue Bäume ergänzt. Auf einer Seite des Platzes wurden Granitstelen aufgestellt, von denen sich die genauen Koordinaten des Ortes ablesen lassen. Die Kunstinstallation „Zugvögel“ von Karin Rosenberg leitet den Besucher hinüber zur Promenade.

	

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Lichtenberg MarzahnHellersdorf

© Planergemeinschaft

Neukölln

für die Hosen TASCHE
Liebe Bürgerinnen und Bürger, mit dem Bund-Länderprogramm „Stadtumbau Ost“ wird seit 2002 der Stadtteil Friedrichsfelde aufgewertet. Entstehen soll ein Quartier für „Nachbarschaften mit eigenem Profil“. Dafür wird durch die Wiederbelebung der historischen Friedrichsfelder Mitte, die Sicherung attraktiver Wohnquartiere und die Sicherung und Steigerung der Gebietsattraktivität für neue Bewohner die Profilierung des Gesamtgebietes unterstützt. Der leichte Bevölkerungsrückgang der letzten Jahre scheint sich im Gebiet weiter fortzusetzten, damit verbunden ist ein Alterungsprozess der Gesamtbevölkerung. Allerdings ist auch ein Zuzug von jungen Familien mit einer deutlichen Zunahme von Kindern unter 6 Jahren zu bemerken. Bei der Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des Stadtumbaus wird gezielt auf die Bedürfnisse der jungen wie auch der zunehmend älteren Bewohnerinnen und Bewohner eingegangen. In den letzten Jahren wurde vor allem der öffentliche Raum in Friedrichsfelde aufgewertet: Plätze, Promenaden, Grünflächen, Quartiersparks und Spielflächen, z.B. Promenade und Quartierspark Rosenfelder Ring. Darüber hinaus werden verstärkt auch Einrichtungen der sozialen Infrastruktur - meist ungenutzte Schulen und Kitas - gefördert. Im vorliegenden Faltplan „Stadtumbau für die Hosentasche“ stellen wir Ihnen eine kleine Auswahl der bisher realisierten Projekte und Maßnahmen in Friedrichsfelde vor. Der Faltplan möchte Sie zum Besuchen, Verweilen und Nutzen der entstandenen Einrichtungen und öffentlichen Anlagen anregen - ein Spaziergang entlang der Fußabdruckroute lohnt sich. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen interessante Ein- und Ausblicke und uns allen einen nachhaltigen Erfolg im Bemühen, das Quartier für „Nachbarschaften mit eigenem Profil“ weiter zu entwickeln.

© A. Stahl

© R. Betz

Bereich 2: Zwischen den Wohnhäusern Erich-Kurz-Straße 13 und Sewanstraße 227 wurden die Gehwegplatten und Einfassungen ausgebessert. Witterungsbeständige Bänke, ausgelichtete Pflanzungen und neue Eiben ergänzen das Bild. Den Weg begrenzen in regelmäßigen Abständen Kunstwerke aus Klinkersteinen. Nördlich des Fußweges wurde ein neuer Kletterspielplatz gebaut. Bereich 3: Im Bereich östlich der Schwimmhalle wurden die Wege in Bögen geführt und analog zum Dathe-Platz mit verschiedenfarbigen Basaltsteinen eingefasst. Die Grünflächen wurden erweitert und neue Beete mit Rasen bepflanzt. Die Installation „Zugvögel“ setzt sich bis hierher fort.

Auf dem ehemaligen Schulstandort im Rosenfelder Ring 39 entstand im Rahmen des Programms „Stadtumbau Ost“ ein Quartierspark. Das Gelände ist in mehrere Ebenen gegliedert. Die obere Ebene, der ehemalige Schulstandort, wurde im 1. Bauabschnitt als Park- und Spielfläche gestaltet. Die zweite und dritte Ebene - der alte Sportplatz mit Laufbahn - wurden in einem 2. Bauabschnitt 2010 aufgewertet. Die Entwurfsidee mit neuer Bepflanzung, einem Kinderspielplatz und Ruhezonen basiert auf dem Namen der umgebenden Straße „Rosenfelder Ring“. Ein neu entwickeltes Kombinationsspielgerät zum Thema „Dornröschenschloss“ lädt zum Schaukeln, Klettern, Rutschen und Balancieren ein. Das Wegekreuz ist zu einem Ring mit Pflanzbeeten erweitert. Umlaufend sind Bänke gruppiert. Die Beete wurden mit Rosen und Gräsern bepflanzt, die Bäume in den Randbereichen wurden weitestgehend erhalten. Weitere Baumpflanzungen aus Zierkirschen, Birken und Walnüssen bilden weite Kreisbögen. Wildrosenbeete trennen die Funktionsbereiche. Barrierefreie Wege bieten Menschen mit Behinderungen Sicherheit. Die Gestaltung der Wege mit unterschiedlicher Natursteinpflasterung wurde durch Lehrlinge des Bezirksamtes realisiert.

Der alte Baumbestand wurde durch 22 neue Kiefern und Laubbäume ergänzt. Entlang des beiderseits mit Rosenbeeten verschönerten Hauptweges laden Bänke zum Verweilen ein. Auf Wunsch der Bewohner fanden zwei bereits vorhandene Plastiken wieder einen Platz auf dem Gelände. Neue Lampen erleuchten nachts die Hauptwege. Im Osten bildet die Parkpromenade den räumlichen Abschluss des Parks, welche durch Blütenbäume gestalterisch betont wird. Bänke laden zum Aufenthalt und zum Blick in den Park ein. Der Park wurde am 9. Mai 2009 offiziell an die Anwohner übergeben.

© A. Stahl

© A. Stahl

Andreas Geisel
Stellvertretender Bezirksbürgermeister und 	 Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr

Durch die Flure des ehemaligen Schulgebäudes an der Sewanstraße 43 in Friedrichsfelde laufen keine Schüler mehr zum Pausenklingeln. Seit Ende 2004 gibt es hier verschiedene Akteure, z.B. den Lichtenberger Kulturverein und einen Schachklub. Weitere Aktivitäten sind u.a. Lesungen, Kabarettabende, Ausstellungen und Schülerkino.

© Planergemeinschaft

© Büro IBT

© Büro IBT

Die Wassersprühanlage aus den 90er Jahren blieb erhalten, die Versiegelung wurde aber komplett aufgebrochen. Stattdessen wurde ein mit Natursteinen befestigter Hügel mit Sandflächen und Matschtischen angelegt. Die überdimensionierte Freitreppe wurde durch zwei begrünte Geländestufen mit langer Sitzbank ersetzt. Die ausgedehnten Grünflächen mit dem alten Baumbestand bieten weiterhin einen Ort der Ruhe. Bäume und Sträucher am Rand trennen den Park von den angrenzenden Straßen. Entlang der Mittelachse wurden, als Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner, Brettspieltische und Tischtennisplatten sowie Trimmgeräte für alle Altersstufen aufgestellt. Die Wege, zum Teil aus alten Betonplatten, sind barrierefrei.

© Planergemeinschaft

Die einzelnen Bereiche werden über eine Rundlaufstrecke erschlossen und durch Rasenhügel getrennt. Auf einem der Hügel sorgen zwei Bodentrampoline für viel Bewegung und Spaß. In einem Chill-out-Bereich können sich die Sportler im Schatten von Blumen-Eschen auf Liegen ausruhen. Pflanzungen bilden den Abschluss zur Rummelsburger Straße.

© Planergemeinschaft

Im Stadion Friedrichsfelde wurden die vorhandenen Sportflächen an der Rummelsburger Straße neu gestaltet. Entstanden sind Sport-, Spiel- und Erholungsflächen, die sowohl für die vor Ort trainierenden Sportvereine, als auch für Freizeitsportler jeden Alters geeignet sind. Die wesentlichen Bestandteile der Anlage sind zwei Volleyballfelder, eine ca. 12 m lange Kletterwand, ein Fitnessparcours, eine Balancierstrecke zur Gleichgewichtsschulung und eine Anlage mit zwei Tischtennisplatten.

© A. Stahl

2 	 Trendsportanlage am Stadion Friedrichsfelde

3 	 KULTschule Sewanstraße

© A. Stahl

Friedrichshain

5 	 Quartierspark Mellenseestraße
Die Fläche zwischen Mellensee- und Dolgenseestraße ist eine grüne Insel inmitten von 5bis 10-geschossigen Plattenbauten. Hier entstand ein Quartierspark, der allen Generationen Raum für Sport, Spiel und Ruhe bietet. In mehreren Veranstaltungen wurden verschiedene Entwürfe mit den Anwohnern diskutiert. Im Ergebnis entschied man sich für die Variante „Strand“.

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Haus der 2 Türen

Im Gensinger Viertel sind sozio-kulturelle Angebote für Kinder und Jugendliche besonders wichtig. Durch die Kooperation der beiden im Gebiet tätigen Träger der „Humanistische Verband Deutschland“ und der „Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken“ - bisher in Gebäuden mit baulichen Mängeln - entstand die Idee des Hauses der 2 Türen, ein Haus für zwei Einrichtungen, deren Angebote sich ergänzen. Insgesamt werden 125 Plätze zur Verfügung stehen, darunter 50 Plätze für die Lückekinderarbeit der „Falkenburg“. Die Angebote reichen von Basteln, Computernutzung, Spiel, Tischtennis und Kreativ- und Sportprojekte bis zur Hausaufgabenhilfe. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch der Mädchenarbeit. Beide Träger bieten Angebote für Sport- und Freizeitaktivitäten auf der zugeordneten Freifläche an. Auch hier wird das „Haus der 2 Türen“ dann zum Haus der Begegnung.

6 	 Aktivspielplatz Dolgenseestraße
Mit Geldern aus dem Stadtumbauprogramm und Mitteln des Bezirks wurde eine ehemalige Brachfläche an der Dolgenseestraße in ein Spiel- und Erlebnisgelände umgestaltet. Jung und Alt haben nun die Gelegenheit sich hier zu erholen - individuell oder gemeinsam, bei Festen oder Themennachmittagen, die vom Betreiber Stadtbild Agentur organisiert werden.
© A.I.B.M.

© Planergemeinschaft

9 	 Familien- und Begegnungszentrum „Die Brücke“
Die Kita Gensinger Straße 58, 2005 vom Verein AlbertSchweitzer-Kinderdorf Berlin e.V. übernommen, liegt im Gensinger Viertel. Aufgrund der günstigen Mieten werden vermehrt junge Familien angezogen, so dass sich das Gesicht des eher durch ältere Generationen geprägte Viertel verändert. Deshalb betreibt das Albert-Schweitzer-Kinderdorf e.V. seit Juni 2008 unter demselben Dach der Kita auch das Kinder-, Familien- und Begegnungszentrum „Die Brücke“. Dafür wurden zwei ehemalige Gruppenräume der Kita umgebaut, ein Sanitärbereich und eine Küche eingerichtet. Die Philosophie der Einrichtung ist die Förderung interkultureller Begegnung und der Austausch zwischen verschiedenen Kulturen, sozialen Schichten und Generationen. Zusätzlich zum interkulturellem Kochen, Kiezfrühstück oder Bewegungsspielen mit den Kleinen sowie sozialen Beratungen sind weitere Angebote für Schwangere und junge Mütter sowie Seniorinnen und Senioren geplant. Weitere Informationen unter www.bruecke-lichtenberg.de oder unter info@bruecke-lichtenberg.de
© A. Stahl

Impressum
Herausgeber: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, FB Stadtplanung Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin Ansprechpartner: Clemens Radke, Tel. 030/90296-6431, Clemens.Radke@lichtenberg.berlin.de Werner Schmitz, Tel. 030/90296-6469, werner.schmitz@lichtenberg.berlin.de Redaktion & Layout: Planergemeinschaft Dubach, Kohlbrenner, Lietzenburger Str. 44, 10789 Berlin Ellen Daßer, Winfried Pichierri, Cherin Aref Omar, Annika Meyer, Katja Scheinig Weitere Informationen: www.berlin.de/ba-lichtenberg/buergerservice/bauen/bauen014.html www.stadtumbau-berlin.de/Friedrichsfelde.16.0.html
© Büro IBT

Weitere Informationen unter: www.lichtenberger-kulturverein.de

Die Anwohner wurden von Anfang an in die Planungen einbezogen. Viele Anregungen für die Gestaltung kamen vom Verein Miteinander-Wohnen. So wurden Fitnessgeräte für Senioren installiert. Zusätzlich gibt es ein Beachvolleyballfeld, eine Tischtennisplatte, eine Bouleanlage und einen Färbergarten. Das Färben kann man im Kiezgarten unter fachkundiger Anleitung selbst ausprobieren. Die Bauarbeiten begannen 2007 mit der Entsiegelung des Geländes. Die vorhandenen Bepflanzungen schirmen die einzelnen Aktiv-Bereiche voneinander ab. Der Kiezgarten ist rund um die Uhr offen. Die Betreuung zwischen 8.00 Uhr und 15.30 Uhr erfolgt durch die Stadtbild Agentur. Der Platz kann auch für Familienfeste oder Vereinsaktivitäten gemietet werden. Weitere Informationen unter: www.stadtbildagentur.de oder kontakt@stadtbildagentur.de

© A. Stahl

Um den erforderlichen bau- und sicherheitstechnischen Anforderungen zu entsprechen, mussten zwei Fluchttreppen und fünf Notausgangstüren sowie sechs Flurabschlusstüren angebracht und eine Hausalarmanlage installiert werden. Außerdem wurden zwei Behindertenrampen gebaut, so dass das Erdgeschoss für Behinderte zugänglich ist.
        
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