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Periodical volume

Full text: Die Neustadt Issue 34.2016

Ausstellung KUNSTASYL im Quartiersbüro Kurstrasse 5 noch bis Ende März

da:HEIM - bewegende Installationen von Geflüchteten

Veranstaltungen
Februar - März 2016

Eigentümernetzwerk Spandau - Jahresauftaktveranstaltung

Noch bis Ende März ist im Quartiersbüro zu den bekannten Öffnungszeiten, Tel. 030 28832228, die Ausstellung da:HEIM zu sehen. Die größte
Installation „212“ zeigt Zurückgebliebenes einer ausgewiesenen kosovarischen Familie. Unter dem Motto
„gespendet & gestempelt“ finden
sich gebrauchte Kleidungsstücke,
die künstlerisch bearbeitet wurden.
Daneben kann man selbstgestrickte
Mützen mit dem KUNSTASYL-Logo
erwerben.
Jeden dritten Mittwoch im Monat öffnet in der Gemeinschaftsunterkunft
Staakener Strasse 79 das Textilcafé
NADELWARE NÄHWIRKSTOFF von
17.30 bis 20 Uhr.
Ein Besuch lohnt sich!

Ökologisches Bauen und Modellvorhaben - u.a. Gebäudebegrünung, Regenwasserbewirtschaftung, Hofbegrünung, Referentin Brigitte Reichmann,
Senatsverwaltung Stadtentwicklung und Umwelt
Dienstag, 2. Februar 2016, 17.30 Uhr ( bis ca 20 Uhr )
Ort: TagesCenter der Lebenshilfe, Schönwalder Strasse 11

Orgelwinter in der Lutherkirche
Samstag, 6. Februar 2016, 15 Uhr
Samstag, 13. Februar 2016, 15 Uhr
Samstag, 20. Februar 2016, 15 Uhr
Samstag, 27. Februar 2016, 15 Uhr
Ort: Lutherkirche, Lutherplatz

Willkommen
beim QM

Im Rahmen des Weihnachtsempfangs begrüßten die zahlreichen Gäste
Monika Schröder sehr
herzlich, die ab sofort
das Team des Quartiersmanagement Spandauer
Neustadt bereichern
wird. Fotos: Israfil Yildizkan

Eulalia Eigensinn e.V.
Mit viel Spielfreude
Weihnachtspräsente
weiterverschenkt

Beim Bingo spielen trennte sich so
mancher unzufrieden Beschenkte bei
Eulalia Eigensinn wieder von seinen
Gaben - und erspielte mit etwas Glück
gleich noch Vorräte für das nächste
Fest!

Stolpersteinverlegung für Rechtsanwalt und Notar Alfons Loewe
Stolpersteinverlegung: Mittwoch, 10. Februar 2016, 10.30 Uhr, Fürstenweg 2
Gedenken: Dienstag, 16. Februar 2016, 16.30 Uhr, Fürstenweg 2
Gedenkgottesdienst, Sonntag, 10. April 2016, 10 Uhr, Wichernkirche

Ev.-Freikirchl. Gemeinde Berlin-Spandau: „Brot und Spiele“ Kulinarische Köstlichkeiten und gute Unterhaltung
Freitag, 12. Februar 2016, ab 19 Uhr
Ort: Ev.-Freik. Gemeinde, Jagowstrasse 18

Netzwerk Bewegung / bwgt. e.V.
Wir planen ein Spielmobil - Ideensammlung und Modellbau
Samstag, 13. Februar 2016, 14 bis 18 Uhr
Ort: Freizeitstätte BDP Koeltzepark

JobKiosk.plus: Ausbildungsplatzbörse
Mittwoch, 17. Februar 2016, 14 bis 17 Uhr
Ort: Jobkiosk.plus, Lynarstrasse 35a

Wir planen ein Spielmobil - Öffentliche Präsentation
der Ideen und Modelle

Eulalia Eigensinn: Frauen und Gesundheit - Gesunder Schlaf
Donnerstag, 25. Februar 2016, 18 Uhr,
Ort: Eulalia Eigensinn e.V. , Lutherstrasse 13

Ev.-Freikirchl. Gemeinde Berlin-Spandau: „Brot und Spiele“ Kulinarische Köstlichkeiten und gute Unterhaltung
Freitag, 26. Februar 2016, ab 19 Uhr
Ort: Ev.-Freik. Gemeinde, Jagowstrasse 18

Montag, 22. Februar 2016, 13 Uhr
Ort: Brauhaus Spandau, Neuendorfer Strasse 1

Sonntags immer von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr kostenloses Bewegungsangebot für die ganze Familie
Ort: Turnhalle der Lynar-Grundschule

Eulalia Eigensinn: Café geöffnet
immer mittwochs von 15 bis 18 Uhr
Ort: Eulalia Eigensinn e.V. , Lutherstrasse 13

tonkünstler ensemble berlin: Rosamunde, das Jahr 1824
Streichquartett, Klarinettenquintett, Streichtrio mit Werken von Beethoven,
Schubert, Mozart und Brahms
Sonntag, 6. März 2016, 18 Uhr, Eintritt 10/16 Euro
Ort: Lutherkirche, Lutherplatz

Präsentation beim 3. Inklusiven Neujahrsempfang
Das Bezirksamt Spandau und die Ev.
Behindertenhilfe gGmbH stellen am
18. Februar einen Aktionsplan mit
mehr als 50 neuen Aktionen vor.
Ziel ist es, die gesellschaftliche
Teilhabe von Menschen mit
Beeinträchtigung in Spandau zu
stärken.

können, sollte für alle Menschen
selbstverständlich sein. Tatsächlich
jedoch gibt es zahlreiche Barrieren,

Die Präsentation findet am
Donnerstag, 18. Februar 2016, von
16.30 bis 18.00 Uhr im Bürgersaal
des Rathauses Spandau, CarlSchurz-Str. 2/6, im Rahmen des 3.
Inklusiven Neujahrsempfangs statt.
Öffentliche Plätze und Gebäude
betreten und auch nutzen zu
5

die Menschen mit Beeinträchtigungen
daran hindern, sich so zu bewegen und

so zu leben wie andere. Unter
dem Motto „spandau inklusiv“
arbeiten das Bezirksamt und
die Evangelischen Johannesstift
gGmbH seit 2014 für eine
Spandauer Verwaltung, die
nicht behindert: „Die Verwaltung
passt sich mehr und mehr den
Bedürfnissen von Menschen mit
Beeinträchtigung an“, erklärt
Sargon Lang, Beauftragter
für Senioren und Menschen
mit Behinderung. Auf diese
Weise sollen zunehmend alle
Menschen bezirkliche Angebote
gleichermaßen in Anspruch
nehmen können.

Die nächste Ausgabe der Kiezzeitung erscheint Anfang April
2016
Redaktionsstammtisch ist immer mittwochs von 15 - 18 Uhr im
Café bei Eulalia Eigensinn, Lutherstrasse 13
Telefonisch erreichen Sie die Redaktion unter
Tel. 0171 1807230

Impressum

Liebe Leserinnen und Leser,

Feinkost Gögce - Einkaufen und mehr

Montag, 7. März 2016, 19.30 Uhr
Ort: Gemeindesaal St. Nicolai, Reformationsplatz 8

Meinung - Stolpersteine in Spandau?

Ev.-Freikirchl. Gemeinde Berlin-Spandau: „Brot und Spiele“ Kulinarische Köstlichkeiten und gute Unterhaltung

Spielmobil selbst gestalten

Freitag, 11. März 2016, ab 19 Uhr
Ort: Ev.-Freik. Gemeinde, Jagowstrasse 18

Wintersport in der Halle

Ev.-Freikirchl. Gemeinde Berlin-Spandau: Passionsandacht

Inklusiver Neujahrsempfang
Abschied, Willkommen und Glückwunsch für drei Neustädterinnen
Freuen Sie sich auf die Lektüre!

Vorschau April 2016
Kinderkleider- und Spielzeug-Basar in der Kita Ackerstrasse
Samstag, 9. April 2016, 10 - 12 Uhr
Ort: Kita Ackerstrasse, Ackerstrasse 23

Ihre Kiezreporterin
Bettina Gassmann

In eigener Sache:
Sie haben sich über ein Ereignis oder
eine Situation in der Neustadt sehr gefreut oder geärgert? Schreiben Sie uns.

Aktuelle Veranstaltungshinweise finden Sie unter
www.qm-spandauer-neustadt.de.
Veranstaltungen, Termine und Themenvorschläge bitte an:
kiezreporterinnen@email.de

Das Faltblatt für die Spandauer Neustadt erscheint seit März 2011, ab 2013 alle zwei Monate. Es liegt an vielen Orten im Stadtteil kostenlos aus, u.a. im Quartiersbüro
in der Kurstraße 5. Herausgeber: Eulalia Eigensinn e.V., Lutherstraße 13, 13585 Berlin | V.i.S.d.P. Franziska Milata, Lutherstrasse 13, 13585 Berlin, Redaktion und Layout:
Bettina Gassmann, E-Mail: kiezreporterinnen@email.de | Redaktionsstammtisch Mittwoch von 15.00 - 18.00 Uhr bei Eulalia Eigensinn e.V., Lutherstrasse 13 oder Tel. 0171
1807230| Druck: flyeralarm. de, Auflage 2.500. Jegliche Nutzung von Beiträgen, Logos, Grafiken und Fotografien aus diesem Faltblatt bedarf der Genehmigung durch
die Redaktion. Gefördert im Rahmen des Quartiersmanagements für das Gebiet Spandauer Neustadt mit Mitteln des Bundes und des Landes Berlin im Rahmen der
Zukunftsinitiative Stadtteil, Programmteil Soziale Stadt.

Sie finden ein Thema interessant und
möchten anderen davon berichten?
Schreiben Sie uns.
Sie haben eine Ankündigung oder
einen Termin für Ihren Verein, Ihre
Organisation oder Ihr Umfeld?
Schreiben Sie uns.
Sie haben das schönste Oster-Foto
geschossen und möchten es gerne veröffentlichen? Schicken Sie es uns zu.

kiezreporterinnen@email.de

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Seit 13 Jahren sehr gut im Kiez eingebunden

In der aktuellen Ausgabe finden Sie
erneut zahlreiche spannende und interessante Anregungen und Termine:

KUNSTASYL - Einblicke in die Flucht

Donnerstag, 24. März 2016, 19.30 Uhr
Ort: Ev.-Freik. Gemeinde, Jagowstrasse 17

Feinkost / Market Gögçe Neumeisterstrasse

kaum sind die guten Wünsche zum
Neuen Jahr ausgetauscht, freuen wir
uns auf Fasching und Ende März heisst
es dann schon: Frohe Ostern!

AG Christen und Juden im Ev. Kirchenkreis
Leben nach der Shoa - Vortrag und Gespräch

Paul-Schneider-Haus: Wiedereröffnung Ende April
Offizielle Eröffnung am 28. April, 10 Uhr und am 30. April “Tanz
in den Mai“

Über 50 Aktionen für mehr Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung

Ausgabe 34 / Februar - März 2016
Editorial

NETZWERK BEWEGUNG: Winter - Spiel & Sport

Samstag, 20. Februar 2016, 16 Uhr
Ort: Freizeitstätte BDP Koeltzepark

Herberge zur Heimat e.V.: 5. Herbergsschmaus

die
neustadt.
informationen für den kiez

Einen Termin mit Mehmet Gögçe zu
bekommen ist gar nicht so einfach:
Der Juniorchef des Familienbetriebs in der Neumeisterstrasse ist
auch im 13. Jahr seit Bestehen des
Marktes ständig
auf Achse. „Ich
bin täglich auf
dem Großmarkt
um immer
frisches Obst
und Gemüse für
unsere Kunden zu haben“,
erzählt er. Und
zu den Kunden, darunter
zahlreiche Stammkunden gehören
Menschen unterschiedlicher Kulturen. „Mir ist es egal, welche Farbe
oder Nationalität ein Mensch hat,
ich behandele jeden mit Respekt.“
Es ist aber nicht nur das Sortiment
des Marktes, Mehmet schätzt es auf
etwa 1000 Artikel, das überzeugt.
„Unser Fleisch ist nach islamischen
Recht geschlachtet und natürlich
nicht tiefgefroren,“ sagt Gögçe auch
namens seines Vaters Yavuz, dem
Seniorchef. Die fünf Familienmitglieder der Gögçes sind sehr gut
im Kiez eingebunden. „Im Rahmen
meiner Möglichkeiten helfe ich
gerne“, sagt Mehmet bescheiden
und meint damit das große soziale

und gemeinnützige Engagement der
Familie. Ob in der Flüchtlingshilfe eine
Spende für das Grillfest angefragt wurde
oder ob Badelatschen gebraucht wurden, Gögçes zögern nicht zu helfen. „Das
passiert im Hintergrund, das muss
man nicht an die
große Glocke
hängen,“ meinen
sie. Und dennoch
gab es Gespräche
und Aktionen mit
Raed Saleh, um
die Situation am
Lutherplatz zu
entspannen: „Seit
etwa zwei Jahren ist die Szene mit den
Betrunkenen verschwunden.“ Die Kunden spüren diese Verbundenheit mit
der Neustadt und kommen wieder zum
Einkaufen... und für ein neues Rezept,
einen Tipp für einen guten Friseur oder
um einmal herrlich undeutsch in der
zweiten Reihe parken zu können!

1

WIR PLANEN EIN
SPIELMOBIL - mach mit!

Unter diesem Motto wird in der
Neustadt an zwei Samstagen im
Februar ein Spielmobil mit Kindern
und Jugendlichen entworfen. Am
Samstag, 13. Februar, von 14 - 18 Uhr
kann jeder seine Ideen einbringen und
unter Anleitung Modelle bauen. Eine
Woche später am Samstag, 20. Februar,
um 16 Uhr werden die Ergebnisse
präsentiert. Zur Präsentation sind alle
Anwohner in die Freizeitstätte BDP

Koeltzepark eingeladen. Anschließend
wird gemeinsam mit den Kindern und
Jugendlichen und dem  Team FOX
das Spielmobil in den Räumlichkeiten
des Familienzentrums Kita Lasiuszeile
gebaut. Im Frühjahr wird das
Spielmobil an unterschiedlichen
Standorten in der Neustadt
mindestens einmal die Woche zum
Spiel einladen. Das Spielmobil wird
im Rahmen des Projektes “Netzwerk
Bewegung” gebaut, Träger des
Projektes ist » bwgt e.V.

Herzlichen Glückwusch,
Elisabeth Kranz ...

zur feierlichen Überreichung der
Ehrennadel des Bezirks. Die höchste
Auszeichnung des Bezirks wurde im
im Gotischen Saal in der Zitadelle
im Rahmen eines Festakts Ende
des vergangenen Jahres von BVVVorsteher Joachim Koza (CDU) und
Bürgermeister Helmut Kleebank
(SPD) an die “seit drei Jahrzehnten
aktive Streiterin für die Frauenarbeit
in Spandau und Mitbegründerin der
Beratungs- und Selbsthilfetreffpunktes
„Eulalia Eigensinn“verliehen.” Dabei
würdigte Kleebank das soziale und
ehrenamtliche Engagement der
Geehrten als einen Grundfeiler des
Spandauer Gemeinschaftslwohls.

WIR PLANEN
EIN SPIELMOBIL
DAS ANGEBOT
IST KOSTENLOS!

mach mit!!!

Keine Anmeldung erforderlich!

NETZWERK
BEWEGUNG

Ort:
Freizeitstätte BDP Koeltzepark
Am Koeltzepark 4
13585 Berlin

in der Spandauer Neustadt

Kontakt + Info
bwgt e.V.
Brunhildstr. 12, 10829 Berlin, T. 030 / 789 58 550
QM Spandauer Neustadt
Kurstr. 5, 13585 Berlin, T. 030 / 288 32 228

Quartiersmanagement

Spandauer Neustadt

SA. 13.02.2016
14:00 - 18:00
Ideensammlung & Modellbau

SA. 20.02.2016
16:00
Präsentation der Modelle

AG Christen und Juden im Ev. Kirchenkreis Spandau

Leben nach der Shoa - Herausforderung
für die zweite Generation

In Berlin leben wieder viele Jüdinnen
und Juden. Was wissen wir eigentlich
von ihnen, von ihren Biographien?
Die Veranstaltung wird sich mit den
Menschen der zweiten Generation
befassen, deren Eltern unter rassistischer und/ oder politischer Verfolgung
durch die Nazis gelitten haben. Welche
Hilfe ist für ein Leben nach dem Überleben möglich und nötig? AMCHA
Deutschland e.V. bildet ein Netzwerk
für psychotherapeutische Hilfe, wis2

senschaftliche Arbeit, Erinnerungsarbeit uvm. Der Vorstandsvorsitzende
von AMCHA Deutschland Lukas Walz
und die Berliner Ärztin und Psychotherapeutin Marguerite Marcus sind
am Montag, 7. März 2016, um 19.30
Uhr im Gemeindesaal St. Nikolai zu
einem Vortrag und anschließendem
Gespräch zu Gast. Der Eintritt ist frei,
um eine Spende für die Arbeit von
AMCHA wird gebeten.

Herberge zur Heimat e.V. +
5. Herbergsschmaus
Große Vorfreude herrscht bereits
bei den Gästen des Brauhauses
Spandau auf den mittlerweile 5.
Herbergsschmaus. Erneut ist es
gelungen zahlreiche Sponsoren und
Ehrenamtliche für das oppulente Mahl
zu organisieren. Am 22. Februar dürfen
sich es die etwa 100 Bewohner der
sozialen Herberge zur Heimat richtig
schmecken lassen. Die Herberge
hilft Menschen mit seelischen
und körperlichen Behinderungen,
psychischen
Beeinträchtigungen,
Folgeerkrankungen durch jahrelange
Suchtproblematik, Verhaltens- und
Persönlichkeitsstörungen.
Oder
Bedürftigen, deren wirtschaftliche
Situation schwierig ist und die
soziale Probleme haben. Obdachlose
finden hier Essen, Kleidung und
einem Schlafplatz. Die „Herberge zur
Heimat“ gibt es bereits seit 140 Jahren
und unterstützt und ermuntert die
Menschen wieder Kraft zu schöpfen
und eigene Resources zu nutzen. Und
ein leckeres Festmahl ist genau der
richtige Anfang.

Beitrag von Jörg-Michael Gehler zur Aufarbeitung der Nazi-Zeit durch die JGW

„Stolpersteine in der Geschichte“

In der Oktober-Novemberausgabe
(der Kiezzeitung, Anm. der Red.)
wurde dankenswerterweise die
Initiative „Stolpersteine“ gewürdigt,
bei der räumlich im eigenen Kiez
nachvollziehbar an das Schicksal
der von den deutschen Faschisten
Verschleppten und Ermordeten
erinnert wird. Zu erinnern ist auch
an das verdienstvolle Wirken des
ehemaligen Rektors der HBO,
Franz Paulus, der im Rahmen der
JugendGeschichtsWerkstatt
sehr viel dafür getan hat,
dass das Schicksal der
Spandauer Juden nicht
in Vergessenheit gerät.
Bedauerlich, dass fast
70 Jahre bis zu dieser
Art des Gedenkens
vergehen mussten und die
Tätergeneration inzwischen
fast weggestorben ist. Waren
es doch nicht fanatische
Einzeltäter, sonder ein wie
geschmiert arbeitender
Verwaltungsapparat
mit tausenden von
Mitarbeitern, die für die
Erfassung, den Transport
und die Vernichtung der
Unglücklichen tätig waren. 
Auch in der Falkenhagener Strasse/
Ecke Kurze Straße befindet sich ein
solcher Stolperstein. Er erinnernt
an den von den Nazis viehisch
ermordeten Jungkommunisten
Erich Meier. Die Juden konnten sich
infolge der wahnwitzigen Rassenlehre
der Nazis ihrem Schicksal kaum
entziehen. Diejenigen aber, die als
Gegner des faschistischen Regimes
ermordet wurden, hätten immerhin
die Möglichkeit gehabt, sich aus

allem herauszuhalten. Ihr Andenken
verdient daher ebenso Respekt und
darf nicht vergessen werden. 
Ein weiterer Beitrag berichtet, dass
sich die JugendGeschichtsWerkstatt
nunmehr dem Thema „Stasi in
Spandau“zugewandt hat. Leider
konnte ich die daraus resultierende
Ausstellung nicht sehen. Ich hoffe
aber, dass den jungen Forschern
Gelegenheit gegeben wurde, den
historischen Kontext zu diesem

Thema auszuleuchten, das Westberlin
des Kalten Krieges, die zahllosen
Geheimdienste, die sich in dieser
Stadt tummelten, die Konfrontation
des westdeutschen Staates mit dem
ostdeutschen, dessen „Befreiung“,
sprich Beseitigung ganz offizielle
Politik des Weststaates war, ein Ziel,
das mit Propaganda, Infiltration und
Sabotage auch verfolgt wurde. Da
war es wohl ein Akt der staatlichen 
Selbstverteidigung, diesem Bestreben

auch auf „gegnerischem“ Territorium
mit geheimdienstlichen Mitteln
entgegenzutreten. Zudem haben
die Geschichtsforscher hoffentlich
herausgefunden, dass die Mitarbeiter
des MfS meist nicht aus materiellen
Motiven heraus handelten, sondern
überzeugt davon waren, mit ihrem
Tun dem Frieden und dem aus
ihrer Sicht besseren deutschen
Staat zu dienen. Man muss diese
Überzeugung nicht teilen, aber man
sollte sie insbesondere
bei der moralischen
Beurteilung zur Kenntnis
nehmen.
Nach dem Theam „Stasi“
suchen die jungen Forscher
womöglich nach einem
neuen Betätigungsfeld.
Wie wäre es mit der
Fragestellung, was
eigentlich nach 1945 aus
den Spandauer lokalen
Nazigrößen in Verwaltung
undLehrerschaft, in Polizei
und Justiz geworden
ist? Sind sie aus ihren
Positionen entfernt
und zur Rechenschaft
gezogen worden oder
sind sie, wie tausendfach
in Westdeutschland, nach relativ
kurzer Zeit wieder in ihren alten
oder in neuen Führungspositionen
aufgetaucht? Ich jedenfalls, der ich
in Spandau von 1950 bis 1963 die
Schule besucht habe, bin manchem
Lehrer begegnet, der seine braune
Gesinnung noch nicht völlig
abgelegt hatte.
Viel Erfolg also bei der Recherche.
Die Geschichte bietet eben immer
wieder Stopersteine. 

KlimaWerkstatt Spandau

“Leben retten!”

Das aktuelle Programm der KlimaWerkstatt erfahren Sie unter
www.klimawerkstatt-spandau.de
Mönchstrasse 8, 13597 Berlin-Altstadt Spandau, Tel. 030 39798669
Öffnungszeiten: Dienstag 15 - 18
Uhr, Donnerstag 10 - 12 Uhr

Die Wohnstätte 05 der Lebenshilfe
Spandau besitzt seit einiger
Zeit einen Defibrillator. Dieser
wurde nicht nur für die Klienten
und Mitarbeiter des Hauses
angeschafft, sondern steht auch
dem unmittelbaren, öffentlichen
Raum zur Verfügung, sagte der
Leiter der Wohnstätte Spandau,
Michael Ruhland. Defibrillatoren
können Leben retten. Der Kiez
Spandauer Neustadt ist nun um
einen Defi reicher. Er befindet sich
im Erdgeschoss in der Wohnstätte
05 Spandau der Lebenshilfe gGmbH
in der Falkenhagener Strasse 25.
Den Weg dorthin weist das typische
grüne Schild mit weißen Herzen siehe Foto.

Man kann natürlich bei schönem Winterwetter auch draußen Spaß haben ...
Noch bis April gibt es jeden Sonntag „Winter - Sport & Spiel“ für die ganze
Familie in der Sporthalle der Lynar-Grundschule von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr.
Ob Basketball, Springseil oder an einer Bewegunglandschaft mit Turngeräten
- jeder findet eine sportliche Betätigung während der kalten Jahreszeit. Das
Angebot ist kostenlos und ohne Anmeldung verfügbar.

wiNter spiel &
sport
für Kinder und Eltern

soNNtags
14:30 - 17:30

Weitere Infos:„definetz.de“

Weidenruten zu
verschenken

Am Dienstag, 24. Februar 2016 können
Sie sich ein bisschen Frühling ins Haus
holen oder ihre gärtnerischen Arbeit
für 2016 beginnen.
Von 10 bis 12 Uhr gibt das Straßen-und
Grünflächenamt Weidenschnittgut
und/oder Weidenruten kostenlos am
Bullengraben Höhe Baluschkewerg ab.
Die sehr kräftigen Weidenruten müssen
selbst transportiert werden und haben
eine Länge von bis zu vier Metern.

Servus Christine!

in der Sporthalle der Lynar-Grundschule
Lutherstraße 19, 13585 Berlin

Christine Otto hat sich zum Ende des
Jahres vom QM Neustadt verabschiedet und ist Richtung QM Straussberg
gezogen. Alles Gute dort und viel
Erfolg bei der neuen Aufgabe !

das aNgeBot
ist kosteNlos!

Bilderrätsel für die Spandauer Neustadt
Liebe Neustädter Rätselfreunde, schade,
zum letztes Rätsel gab es leider keine
richtige Einsendung.
Dieter Wallstaff hatte nach der Gedenktafel für die ehemaligen Mitarbeiter der
Schultheiss-Patzenhofer Brauerei, die in
den beiden Weltkriegen ums Leben gekommen sind, gefragt. Die Tafel befindet
sich heute an der Nordseite am CentroVital gegenüber der Kita.
Also, neues Jahr neues Glück: Heute
suchen wir nach dem Standort und der

Defibrillator für die Neustadt in der Wohnstätte

Keine Anmeldung erforderlich!

Bedeutung dieser Skulptur in der Neustadt. Wenn Sie wissen, wo sich dieser
„Gegenstand“ befindet, und Sie eine
kleine Anerkennung erhalten wollen,
schicken Sie eine Postkarte mit der
richtigen Lösung an:
Treffpunkt Lynarstraße, Lynarstraße
8, 13585 Berlin, oder senden Sie eine
E-Mail an: kontakt@treffpunkt-lynarstrasse.de
Einsendeschluss ist der 24. März 2016
Viel Glück und Spass beim Raten!

3

Netzwerk
BeweguNg

in der Spandauer Neustadt
06.Dezember 2015
bis April 2016

kontakt
bwgt e.V.
Brunhildstr. 12, 10829 Berlin, T. 030 / 789 58 550
QM Spandauer Neustadt
Kurstr. 5, 13585 Berlin, T. 030 / 288 32 228

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