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Full text: Berliner Gartenbrief (Rights reserved) Ausgabe 2012,28 (Rights reserved)

Pflanzenschutzamt Berlin Berliner Gartenbrief Nr. 28 Botrytis-Blütenfäule an Zierpflanzen Niederschlagsreiches Wetter in den letzten Wochen lässt zahlreiche blühende Pflanzen faulen. Blütenknospen bleiben „stecken“, öffnen sich nicht oder sehen wie „verschimmelt“ aus. Verursacher ist in diesen Fällen eine starke Infektion durch den Botrytis-Grauschimmelerreger. Damit die Krankheit nicht weitere Teile der Pflanze erfasst, sollten befallene Pflanzenteile kontinuierlich ausgeputzt werden. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln lohnt nicht; zudem sind für den Hobbygärtner keine Präparate zugelassen. vom 15.08.2012 Botrytis-Blütenfäule an Pelargonie, Rose und Oleander Kranke Reben Gesunde Reben im Herbst Kranke Reben an Spalier und Pergola Die Ernte reifer Trauben aus dem eigenen Garten ist der Wunsch vieler Gartenfreunde. Doch ganz gleich ob sie am Spalier oder an einer Pergola wachsen, in diesem Jahr gibt es deutlich sichtbare Probleme mit der Pflanzengesundheit. Deshalb ist die Ernte auch recht mangelhaft. Das Laub der Reben zeigt vielfach gelblich bis braune große Flecken. Schon seit Anfang August zeigt der Wein herbstliche Blattfärbung. Die Einzelbeeren an den Trauben sind entweder hart und aufgeplatzt oder klein, braun und rosinenartig eingetrocknet. Auch das vorzeitige Verdorren ganzer Trauben ist keine Seltenheit. Verursacher sind sowohl Pilzkrankheiten als auch mangelhafte Nährstoffversorgung. In diesem Jahr wird wohl kaum noch etwas zu retten sein. Deshalb sollte im nächsten Jahr Wert auf sachgerechte Pflege gelegt werden; insbesondere auf rechtzeitigen Schnitt, optimale Düngung und ggf. rechtzeitigen Einsatz von zugelassenen vorbeugend wirkenden Pflanzenschutzmitteln. Pflanzenschutzamt Berlin, Mohriner Allee 137, 12347 Berlin E-Mail: pflanzenschutzamt@senstadtum.berlin.de Internet: www.stadtentwicklung.berlin.de/pflanzenschutz Bildnachweis:© Pflanzenschutzamt Berlin Die Weitergabe an Dritte, auch auszugsweise, ist nicht gestattet. Pflanzenschutzamt Berlin Seite 2 von 2 Zeigt sich, dass die Reben schon viele Jahre kaum gesunde Früchte liefern, ist es ratsam über die Neupflanzung robuster, widerstandsfähiger Rebsorten nachzudenken. Dabei ist zu beachten, dass bei diesen widerstandsfähigen Reben lediglich eine gewisse Resistenz gegenüber dem Echten Mehltau (Oidium) besteht. Eine Widerstandsfähigkeit gegenüber dem sogenannten Falschen Mehltau (Peronospora) besteht auch bei diesen Sorten in der Regel nicht.
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