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Full text: Beteiligungsbericht ... der Stadt Solingen (Rights reserved) Ausgabe 2003 (Rights reserved)

Beteiligungen der Stadt Solingen Ressort 2 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH Bericht 2003 Beteiligungsbericht 2003 der Stadt Solingen Herausgeber: Stadt Solingen Der Oberbürgermeister Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH im Juni 2004 Vorwort Mit dem vorliegenden Beteiligungsbericht 2003 wird eine Übersicht über die wirtschaftlichen Aktivitäten des „Konzerns Stadt Solingen“ geboten, zu dem am 31.12.2002 vierzehn unmittelbare und mittelbare Gesellschaften und sechs eigenbetriebsähnliche Einrichtungen gehörten. Darüber hinaus bestehen an sieben Gesellschaften wesentliche Beteiligungen. Neun weitere Beteiligungen sowie Anteile an sieben Genossenschaften sind als Kapitalbeteiligungen einzustufen. Der Bericht hat zum Ziel, ein umfassendes und transparentes Bild der wirtschaftlichen Betätigungen und Beteiligungen der Stadt Solingen zu vermitteln und kann als Diskussionsgrundlage für Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung herangezogen werden. Zugrunde gelegt sind die Unternehmenszahlen aus den Prüfberichten der Jahre 2000 bis 2002, ergänzt um einem Ausblick auf die Entwicklung künftiger Jahre. Eine Veränderung der Beteiligungsstruktur hat es durch die Gründung der Enserva GmbH, der Sanierungsgesellschaft Südliche Innenstadt Solingen Verwaltungs GmbH und der Sanierungsgesellschaft Südliche Innenstadt Solingen mbH & Co. KG sowie durch die Beteiligung an der Kunstmuseum Solingen Betriebsgesellschaft mbH gegeben. Auch der Stadtwerketeilverkauf und die Umfirmierung der IOS mbH in die itec GmbH sind eingearbeitet worden. Aktuelle Veränderungen in der Beteiligungsstruktur (Veränderung der Gesellschafterstruktur der Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH, Fusion der itec GmbH mit der KIS, Kauf der itec GmbH, der IGOS GmbH Anteile, und der Tropolys GmbH Anteile durch die BSG) bleiben im Bericht 2003 noch unberücksichtigt und werden im nächsten Beteiligungsbericht dargestellt. Die angestrebte Ergänzung der vorhandenen Informationsbasis um eine Konzernbilanz wurde auch im Jahr 2003 konsequent weiter verfolgt. Das Projekt „Konzernrechnungslegung“ hat am 08. Juli 2003 ein „Colloquium zur öffentlichen Konzernrechnungslegung“ veranstaltet, bei dem der Abschlussbericht vorgestellt wurde. Ein Gesamtkonzernabschluss der Stadt Solingen steht allerdings noch aus. Praktische Erfahrungen wurden aber schon im Teilkonzern Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2002 gesammelt. Solingen, im Juni 2004 Franz Haug Oberbürgermeister Ernst Schneider Stadtdirektor und Stadtkämmerer Beteiligungsbericht 2003 Inhaltsverzeichnis Vorwort 1. 1.1 1.2 1.3 Wirtschaftliche Betätigung der Kommunen .............................................................................. 3 Beteiligungsbericht 2003 der Stadt Solingen ................................................................................... 3 Rechtsgrundlagen wirtschaftlicher Betätigung................................................................................. 3 Risikofrüherkennungssystem ........................................................................................................... 6 1.4 Rechtsformen kommunaler Betriebe ............................................................................................... 6 1.41 Rechtlich unselbständige Einrichtungen ..................................................................................... 6 1.42 Anstalt des öffentlichen Rechts .................................................................................................. 7 1.43 Privatrechtliche Unternehmen .................................................................................................... 8 2. 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 3. 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 Die Beteiligungen der Stadt Solingen im Überblick................................................................ 10 Die – unmittelbaren – Beteiligungen der Stadt Solingen zum 31.12.2002 ..................................... 10 Die – mittelbare – Beteiligung der Stadt Solingen zum 31.12.2002 ............................................... 12 Die Eigenbetriebe der Stadt Solingen zum 31.12.2002.................................................................. 12 Genossenschaften zum 31.12.2002 .............................................................................................. 12 Graphische Übersicht über die Beteiligungen der Stadt Solingen ................................................... 14 Die – unmittelbaren – Beteiligungen der Stadt Solingen ....................................................... 17 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH (BSG) ....................................................................... 17 Stadtwerke Solingen GmbH (SWS GmbH) ..................................................................................... 22 enserva GmbH .............................................................................................................................. 32 MVV Energie AG........................................................................................................................... 34 RW Holding AG ............................................................................................................................ 35 RWE Aktiengesellschaft (RWE AG)................................................................................................. 36 Wirtschaftsförderung Solingen Verwaltungsgesellschaft mbH ....................................................... 38 Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG ........................................................................... 40 Sanierungsgesellschaft Südliche Innenstadt Solingen Verwaltungs GmbH ..................................... 45 3.2a itec Informationstechnologie Solingen GmbH (ehemals IOS).......................................................... 28 3.10 Sanierungsgesellschaft Südliche Innenstadt Solingen mbH & Co. KG............................................. 47 3.11 Entsorgung Solingen GmbH .......................................................................................................... 50 3.12 Kunst-Museum Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH ............................................................ 53 3.13 Kunst-Museum Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG ............................................................... 55 3.14 Musikschule Solingen gGmbH....................................................................................................... 58 3.15 Kunstmuseum Solingen Betriebsgesellschaft mbH ......................................................................... 61 3.16 Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH (GuT) ............................................................ 64 3.17 Bergische Symphoniker – Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH............................ 68 3.18 Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH (IGOS)............................................ 72 3.19 Regionale 2006 Agentur GmbH .................................................................................................... 76 3.20 Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG............................................... 79 3.21 Tropolys GmbH ............................................................................................................................. 81 3.22 Deutsche Städte-Medien GmbH .................................................................................................... 86 1 Beteiligungsbericht 2003 Inhaltsverzeichnis 3.23 Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH (VkA) ............................................................... 88 3.24 Stadtwerke Aue GmbH ................................................................................................................. 90 4. 4.1 5. 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 5.6 6. 6.1 6.2 6.3 6.4 6.5 6.6 6.7 7. 7.1 Die – mittelbaren – Beteiligungen der Stadt Solingen ........................................................... 92 Verkehrsverbund Rhein-Ruhr GmbH.............................................................................................. 92 Die Eigenbetriebe der Stadt Solingen ...................................................................................... 94 Städtisches Klinikum Solingen ....................................................................................................... 94 Altenzentren der Stadt Solingen.................................................................................................... 99 EntsorgungsBetriebe Solingen (EBS) ............................................................................................ 104 EntsorgungsBetriebe Solingen - Müllheizkraftwerk-..................................................................... 109 Vermögensbetrieb der Stadt Solingen (VBS) ................................................................................ 113 Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen (KIS) ................................................... 119 Genossenschaften Neue Eigentümer Wohnungsgenossenschaft Solingen eG (N.E.W.S.) .......................................... 123 Spar- und Bauverein Solingen eG ................................................................................................ 124 Ohligser Wohnungsbau eG ......................................................................................................... 126 Bauverein Gräfrath eG ................................................................................................................ 127 Beamten-Wohnungsbauverein eG Solingen ................................................................................ 128 Spar- und Bauverein eG Solingen-Wald....................................................................................... 129 Gemeinnützige Baugenossenschaft „Eigenheim“ eG .................................................................. 130 Sonstiges................................................................................................................................... 131 Die Stadt Solingen – Gewährträgerin der Stadt-Sparkasse Solingen............................................. 131 7.2 Mitgliedschaften der Stadt Solingen im Jahr 2003....................................................................... 134 7.21 Mitgliedschaften der Stadt Solingen in Zweckverbänden und dgl........................................... 134 7.22 Sonstige Mitgliedschaften der Stadt Solingen ........................................................................ 134 7.23 Sonstige Mitgliedschaften der Eigenbetriebe der Stadt Solingen ............................................ 136 Anhang: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen ................................................ 137 Anhang: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz .................................................................... 148 2 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen 1. Wirtschaftliche Betätigung der Kommunen 1.1 Beteiligungsbericht 2003 der Stadt Solingen Die Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NW) verpflichtet die Gemeinden in § 112 Abs. 3 zur Information der Ratsmitglieder und der Einwohner einen Bericht über ihre Beteiligungen an Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform des privaten Rechts zu erstellen und jährlich fortzuschreiben. Der Bericht soll insbesondere • • • • Angaben über die Erfüllung des öffentlichen Zwecks, die finanzwirtschaftlichen Auswirkungen der Beteiligung, Beteiligungsverhältnisse und die Zusammensetzung der Organe der Gesellschaft enthalten. Der Beteiligungsbericht 2003 der Stadt Solingen umfasst alle unmittelbaren städtischen Beteiligungen und enthält neben den vom Gesetzgeber vorgegebenen Informationen Daten und Ausführungen zur wirtschaftlichen Situation der finanzwirtschaftlich wichtigen Unternehmen. Obwohl § 112 Abs. 3 GO NW nur für Unternehmen und Einrichtungen des privaten Rechts eine Berichtspflicht vorsieht, räumt dieser Beteiligungsbericht auch den sechs eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Solingen breiten Raum ein. Die Ausweitung der Berichtspflicht auf die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen ist sinnvoll, da die Betriebe kommunale Aufgaben erledigen und hierbei beträchtliche städtische Vermögenswerte einsetzen. Schließlich sind die finanziellen Verflechtungen zwischen dem Haushalt der Stadt und den Wirtschaftsplänen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen von großer Bedeutung. Die wirtschaftlichen Daten der Unternehmen und Betriebe basieren auf den Jahresergebnissen der Geschäftsjahre 2000 bis 2002. Bei den Daten unter dem Gliederungspunkt „Verflechtung mit dem Haushalt der Stadt“ handelt es sich um die Ansätze des städt. Haushaltsplanes 2003. Die Besetzung der Organe gibt den Stand April 2004 wieder. 1.2 Rechtsgrundlagen wirtschaftlicher Betätigung Die GO NW unterscheidet zwischen wirtschaftlicher und nichtwirtschaftlicher Betätigung der Gemeinde. Wirtschaftliche Betätigung ist nach § 107 Abs. 1 GO NW der Betrieb von Unternehmen, die als Hersteller, Anbieter oder Verteiler von Gütern oder Dienstleistungen am Markt tätig werden, sofern die Leistung ihrer Art nach auch von einem Privaten mit der Absicht der Gewinnerzielung erbracht werden könnte. 3 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen Die Gemeinde darf sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben wirtschaftlich betätigen, wenn 1. 2. 3. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert, die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit der Gemeinde steht und bei einem Tätigwerden außerhalb der Energieversorgung, der Wasserversorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie des Betriebes von Telekommunikationsleitungsnetzen einschließlich der Telefondienstleistungen der öffentliche Zweck durch andere Unternehmen nicht besser und wirtschaftlicher erfüllt werden kann. Nichtwirtschaftliche Betätigung liegt nach § 107 Abs. 2 GO NW vor beim Betrieb von 1. Einrichtungen, zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist, 2. öffentlichen Einrichtungen die für die soziale und kulturelle Betreuung der Einwohner erforderlich sind, 3. Einrichtungen, die der Straßenreinigung, der Wirtschaftsförderung, der Fremdenverkehrsförderung oder der Wohnraumversorgung dienen, 4. Einrichtungen des Umweltschutzes, insbesondere der Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung, sowie des Messe- und Ausstellungswesens, 5. Einrichtungen, die als Hilfsbetriebe ausschließlich der Deckung des Eigenbedarfs dienen. Eine wirtschaftliche Betätigung außerhalb des Gemeindegebiets ist nach § 107 Abs. 3 GO NW nur zulässig, wenn die Voraussetzungen des Absatz 1 vorliegen und die berechtigten Interessen der betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften gewahrt sind. Nach § 107 Abs. 4 GO NW bedarf die Aufnahme einer wirtschaftlichen Betätigung oder einer nicht wirtschaftlichen Betätigung nach Abs.2 Nr.4 (Umweltschutz, insbesondere Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung sowie Messe – und Ausstellungswesen) auf ausländischen Märkten der Genehmigung. Nach § 107 Abs. 5 GO NW ist vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. die unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an Unternehmen im Sinne des § 107 Abs. 1 GO NW(s. o.) der Rat auf der Grundlage einer Marktanalyse über die Chancen und Risiken des beabsichtigten wirtschaftlichen Engagements und die Auswirkungen auf die mittelständische Wirtschaft zu unterrichten. Nach § 108 Abs. 1 GO NW darf die Gemeinde Unternehmen und Einrichtungen in einer Rechtsform des privaten Rechts nur gründen oder sich daran beteiligen, wenn − die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Betätigung i. S. des § 107 Abs. 1 Satz 1 GO NW (s. o.) gegeben sind, 4 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen − bei Einrichtungen die Grenzen der Leistungsfähigkeit der Gemeinde eingehalten werden und ein wichtiges Interesse der Gemeinde an der Gründung oder der Beteiligung vorliegt, − eine Rechtsform gewählt wird, welche die Haftung der Gemeinde auf einen bestimmten Betrag begrenzt, − die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit steht, − die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von Verlusten in unbestimmter oder unangemessener Höhe verpflichtet, − die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, insbesondere in einem Überwachungsorgan erhält und dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder in anderer Weise gesichert wird, − das Unternehmen oder die Einrichtung durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird, − bei Unternehmen in Gesellschaftsform gewährleistet ist, dass der Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften bzw. entsprechend den Vorschriften für Eigenbetriebe aufgestellt und geprüft wird, − bei Unternehmen der Telekommunikation einschließlich Telefondienstleistungen im Gesellschaftsvertrag die Haftung der Gemeinde auf den Anteil der Gemeinde bzw. des kommunalen Unternehmens am Stammkapital beschränkt ist. Die Gemeinde darf für diese Unternehmen weder Kredite nach Maßgabe kommunalwirtschaftlicher Vorzugskonditionen in Anspruch nehmen noch Bürgschaften und Sicherheiten leisten. Nach § 108 Abs. 3 GO NW bedürfen die Aktivitäten der Gemeinde hinsichtlich einer Aktiengesellschaft einer Prüfung, ob der öffentliche Zweck nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform erfüllt werden kann. Nach § 108 Abs. 4 GO NW hat die Gemeinde bei einer Beteiligung an einer GmbH oder deren Gründung durch Ausgestaltung des Gesellschaftsvertrages sicherzustellen, dass zum einen Beschlüsse, - über den Abschluss und die Änderung von Unternehmensverträgen, - über Erwerb und Veräußerung von Unternehmen und Beteiligungen, - über den Wirtschaftsplan, die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des Ergebnisses und - über die Bestellung und die Abberufung der Geschäftsführer, von der Gesellschafterversammlung gefasst werden. Zum anderen, dass der Gemeinderat den von der Gemeinde bestellten oder auf Vorschlag der Gemeinde gewählten Mitgliedern des Aufsichtsrats Weisungen erteilen kann. 5 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen Die Beteiligung einer Gesellschaft, an der die Gemeinde mit mehr als 25 % beteiligt ist, an einer anderen Gesellschaft oder einer anderen privatrechtlichen Vereinigung, erfordert nach § 108 Abs. 5 GO NW u. a. die Zustimmung des Rates. Die Erfüllung eines öffentlichen Zwecks ist eine Hauptvoraussetzung kommunaler wirtschaftlicher Betätigung. § 109 GO NW legt fest, dass die Unternehmen und Einrichtungen so zu führen, zu steuern und zu kontrollieren sind, dass diese einen Ertrag für den Haushalt abwerfen, soweit dadurch die Erfüllung des öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt wird. Angestrebt werden soll, dass der Jahresgewinn der Unternehmen als Unterschied der Erträge und Aufwendungen so hoch sein soll, dass außer den für die technische und wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens notwendigen Rücklagen mindestens eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals erwirtschaftet wird. Die Erwirtschaftung eines Ertrages für den städtischen Haushalt wird somit zwar angestrebt, ist der Erfüllung des öffentlichen Zwecks aber immer eindeutig nachgeordnet. 1.3 Risikofrüherkennungssystem Nach § 91 Abs. 2 AktG hat der Vorstand geeignete Maßnahmen zu treffen, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden. Er hat hierzu insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten. Nach der Gesetzesbegründung hat diese Vorschrift auch Bedeutung für andere Unternehmen, da es sich hierbei um die Konkretisierung einer Geschäftsführerverpflichtung handelt. Im Rahmen der Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung nach § 53 HGrG ist auch zu prüfen, ob die Geschäftsführung ein solches Risikofrüherkennungssystem eingerichtet hat und ob es geeignet ist, seine Aufgabe zu erfüllen. Zu den Maßnahmen zur Früherkennung von Risiken können u.a. die jährlich zu erstellenden Wirtschaftspläne, die fünfjährige Finanzplanung sowie weitere Unternehmensplanungen gezählt werden. 1.4 Rechtsformen kommunaler Betriebe 1.41 Rechtlich unselbständige Einrichtungen Regiebetrieb Regiebetriebe verfügen über kein eigenes Vermögen, sondern sind unselbständige Bestandteile der Stadt. Ihre Einnahmen und Ausgaben schlagen sich unmittelbar nach dem Bruttoprinzip (also unsaldiert) im städtischen Haushalt nieder. Das Rechnungswesen der Regiebetriebe ist damit auf die kameralistische Einnahmen- und Ausgabenrechnung beschränkt. Regiebetriebe sind i. d. R. kostenrechnende Einrichtungen, die jährlich eine Gebührenkalkulation und Betriebsabrechnung auf der Basis eines ausgebauten Kostenrechnungssystems 6 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen vorlegen. Städtische Regiebetriebe sind derzeit beispielsweise die Märkte und die Hallenbäder. Regiebetriebe können aufgrund ihrer Einbindung in die Verwaltung unmittelbar kontrolliert und gesteuert werden. Eigenbetrieb und eigenbetriebsähnliche Einrichtung Das Vermögen der Eigenbetriebe ist als Sondervermögen aus dem Haushaltsplan der Stadt ausgegliedert; im städtischen Haushalt erscheint nach dem Nettoprinzip (also saldiert) nur der Differenzbetrag zwischen Einnahmen und Ausgaben als Gewinnabführung oder Verlustausgleich. Eigenbetriebe und eigenbetriebsähnliche Einrichtungen verfügen über ein eigenes voll ausgebautes (kaufmännisches) Rechnungswesen, werden entsprechend den Vorschriften der EigVO NRW von einer eigenverantwortlichen Werkleitung bzw. Betriebsleitung geführt und durch den Werksausschuss bzw. Betriebsausschuss kontrolliert; unterstehen jedoch, da sie keine eigene Rechtspersönlichkeit haben, dem Rat und dem Oberbürgermeister. Eigenbetriebsähnliche Einrichtungen des „Gesamtunternehmens Stadt Solingen“ sind das Städtische Klinikum Solingen, die Altenzentren der Stadt Solingen, die EntsorgungsBetriebe Solingen, das EntsorgungsBetriebe Solingen – Müllheizkraftwerk und der Vermögensbetrieb der Stadt. Die Wohnbauverwaltung der Stadt Solingen wurde zum 01.01.1999 in den Vermögensbetrieb der Stadt Solingen integriert. Betrieb gewerblicher Art und Hoheitsbetrieb Die Bezeichnungen Betrieb gewerblicher Art (BgA) und Hoheitsbetrieb haben steuerrechtliche Bedeutung. Regiebetriebe und Eigenbetriebe bzw. eigenbetriebsähnliche Einrichtungen sind im Gegensatz zu privatrechtlichen Unternehmen dann nicht steuerpflichtig, wenn sie überwiegend hoheitliche Aufgaben wahrnehmen (Hoheitsbetriebe). Andernfalls greift die Steuerpflicht und es handelt sich um Betriebe gewerblicher Art. 1.42 Anstalt des öffentlichen Rechts Die Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) besitzt eigene Rechtspersönlichkeit, stellt aber keine eigene Rechtsform dar, sondern wird in jedem Einzelfall durch Gesetz für eine konkrete öffentliche Aufgabe bestimmt. Die Anstalt des öffentlichen Rechts wird von einem Vorstand geleitet, der von einem Verwaltungsrat beaufsichtigt wird. Die Stadt-Sparkasse Solingen ist eine AöR. Durch den neu eingefügten § 114 a GO ist es den Gemeinden jetzt generell gestattet, Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts zu errichten oder bestehende Regie- und Eigenbetriebe sowie eigenbetriebsähnliche Einrichtungen im Wege der Gesamtrechtsnachfolge in rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts umzuwandeln. Die Rechtsverhältnisse der Anstalt werden durch eine Satzung geregelt. 7 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen 1.43 Privatrechtliche Unternehmen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit, an der sich die Gesellschafter mit Einlagen auf das Stammkapital beteiligen. Für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haftet ihren Gläubigern nur das Gesellschaftsvermögen. Die Haftung der einzelnen Gesellschafter ist damit auf die Höhe ihrer Kapitalanteile beschränkt. Die Organe der GmbH sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Ein Aufsichtsrat kann gebildet werden bzw. muss eingerichtet werden, wenn das Unternehmen mehr als 500 Arbeitnehmer beschäftigt. Aktiengesellschaft (AG) Die Aktiengesellschaft ist ebenso wie die GmbH mit eigener Rechtspersönlichkeit ausgestattet. Das Grundkapital der Gesellschaft wird in Aktien zerlegt und von den Gesellschaftern (Aktionären) eingebracht. Für die Verbindlichkeiten der AG haftet den Gläubigern nur das Gesellschaftsvermögen. Die Haftung der Aktionäre ist somit auf deren Kapitalanteil an der Gesellschaft beschränkt. Organe der Aktiengesellschaft sind die Hauptversammlung, der Aufsichtsrat und der Vorstand. Kommanditgesellschaft (KG) Die Kommanditgesellschaft hat mindestens zwei Gesellschafter. Bei mindestens einem Gesellschafter ist die Haftung gegenüber den Gesellschaftsgläubigern auf den Betrag einer bestimmten Vermögenseinlage beschränkt (Kommanditist), während bei mindestens einem Gesellschafter die Haftung nicht beschränkt ist (persönlich haftender Gesellschafter, Komplementär). Die Beteiligung der Stadt an einer Kommanditgesellschaft bzw. der kombinierten Form einer GmbH & Co. KG als Komplementärin ist mithin nicht möglich, wohl aber als Kommanditistin. Steuerungs- und Kontrollorgane der Kommanditgesellschaft Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) Wie die Kommanditgesellschaft hat die Kommanditgesellschaft auf Aktien mindestens einen Komplementär, der unbeschränkt haftet und mindestens einen Kommanditisten, dessen Haftung auf seine Einlage beschränkt ist. Das Gesellschaftskapital des/der Kommanditisten ist in Aktien verbrieft. Die Organe der Kommanditgesellschaft auf Aktien sind die Hauptversammlung, der Aufsichtsrat und der/die Komplementär(e). sind die 8 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen Offene Handelsgesellschaft (OHG) und Gesellschaft bürgerlichen Rechts (BGBGesellschaft) Offene Handelsgesellschaft und Gesellschaft bürgerlichen Rechts eignen sich nicht als Rechtsformen für kommunale Unternehmen, da die Gesellschafter dieser Personengesellschaften für die Verbindlichkeiten unbeschränkt haften. Eingetragene Genossenschaft (eG) Die eingetragene Genossenschaft ist eine Gesellschaft von nicht geschlossener Mitgliederzahl, welche die Förderung des Erwerbs oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder mittels gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebes zum Ziel hat. Für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft haftet den Gläubigern nur das Vermögen der Genossenschaft. Die Haftung der Mitglieder ist demnach auf ihre Geschäftsanteile beschränkt. Im Konkursfall besteht allerdings für die Mitglieder eine Nachschusspflicht, es sei denn, die Satzung schließt dies aus. Organe der Genossenschaft sind die Mitgliederversammlung Vertreterversammlung, der Aufsichtsrat und der Vorstand. bzw. 9 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen 2. Die Beteiligungen der Stadt Solingen im Überblick 2.1 Die – unmittelbaren – Beteiligungen der Stadt Solingen zum 31.12.2002 Beteiligung Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH mit Anteilen an: MVV Energie AG RW Holding AG RWE AG gezeichnetes Kapital EUR 1.000.000 Anteil EUR Anteil Anteilseigner % 1.000.000 100,00 Stadt Solingen 129.797.000 74.362.860 1.440.000.000 1.866.346 411.840 411.866 414.311 1.439.173.824 1,44 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbh 0,55 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbh 0,029 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbh 0,029 Stadt Solingen 99,94 weitere Aktionäre mit Beteiligungen an: Moneta zweiundvierzigste Verwaltungsgesellschaft mbH enserva GmbH Stadtwerke Solingen GmbH mit Beteiligungen an: itec Informationstechnologie Solingen GmbH Wasserwerk Baumberg GmbH Institut für Galvano- und Oberflächentechnik GmbH ELBA-Omnibusreisen GmbH enserva GmbH, Solingen Berg.-Trinkwasser-Verbund GmbH Wirtschaftsförderung Solingen Verwaltungs GmbH Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG Sanierungsgesell. Südl. Innenstadt Solingen Verwaltungs GmbH Sanierungsgesellschaft Südliche Innenstadt Solingen mbH& Co. KG Entsorgung Solingen GmbH Kunst-Museum Solingen Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH 25.000 600.000 61.360.000 25.000 100,00 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH 150.600 30.741.360 25,10 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbh 50,10 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH 51.129 200.000 102.258 255.645 600.000 100.000 25.565 51.129 25.000 50.000 25.000 25.565 51.129 100,00 Stadtwerke Solingen GmbH 100.000 50.107 63.911 143.400 19.850 50,00 Stadtwerke Solingen GmbH 49,00 Stadtwerke Solingen GmbH 25,00 Stadtwerke Solingen GmbH 23,90 Stadtwerke Solingen GmbH 19,85 Stadtwerke Solingen GmbH 25.565 100,00 Stadt Solingen 51.129 100,00 Stadt Solingen 25.000 100,00 Stadt Solingen 50.000 100,00 Stadt Solingen 25.000 100,00 Stadt Solingen (EBS) 25.565 100,00 Stadt Solingen 10 Beteiligungsbericht 2003 Beteiligung Kunst-Museum Solingen Grundstücksgesellschaft mbH & Co. Musikschule Solingen gGmbH Kunstmuseum Solingen Betriebsgesellschaft mbH Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH gezeichnetes Kapital EUR 2.198.556 25.000 100.000 51.130 Anteil EUR 153.388 2.045.168 Stadt Solingen Anteil Anteilseigner % 6,98 Stadt Solingen 93,02 Eugen Otto Butz 25.000 100,00 Stadt Solingen 51.000 49.000 26.076 13.294 8.181 3.068 511 12.782 12.782 41.926 50.107 10.226 9.000 9.000 9.000 73.216 54.784 384.000 51,00 Stadt Solingen 49,00 Verein Kunstmuseum SG e.V. 51,00 26,00 16,00 6,00 1,00 Stadt Solingen Techno-Products Stadt-Sparkasse Solingen Industrie- u. Handelskammer Industrieverband Schneidund Haushaltswaren e.V. Bergische Symphoniker Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH Regionale 2006 Agentur GmbH 25.564 50,00 Stadt Solingen 50,00 Stadt Remscheid 41,00 Stadt Solingen 49,00 Stadtwerke Solingen GmbH 10,00 Galvaniseure- und Metallschleiferinnung 33,33 Stadt Solingen 33,33 Stadt Remscheid 33,33 Stadt Wuppertal 14,30 Stadt Solingen 10,70 Stadt Remscheid 75,00 Lokalfunk RemscheidSolingen Presse Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 102.259 27.000 Lokalfunk RemscheidSolingen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 512.000 mit der Beteiligung an: Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesellschaft mbH Tropolys GmbH 25.560 25.560 100,00 Lokalfunk RemscheidSolingen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 59.000 1.479.100 250.000 125.300 111.200 59.000 52.550 46.300 41.800 18.500 1.700 18.050 1.992.650 813 127.010 2,63 65,90 11,14 5,58 4,95 2,63 2,34 2,06 1,86 0,82 0,08 0,90 99,10 Stadt Solingen Elisa Kommunikation GmbH Apax Europe IV-A, L.P. Essen Vers.- u. Verkehrsges. Stadtwerke Münster Stadtsparkasse Wuppertal Management Tropolys GmbH Wuppertaler Stadtwerke AG Sparkasse Essen Stadt-Sparkasse Solingen Eigene Anteile (Engel AG) Stadt Solingen 28 weitere Städte 2.244.450 Deutsche Städte Medien GmbH Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH 2.010.700 127.823 0,64 Stadt Solingen 99,36 88 weitere Städte, Kreise, Kommunalverbände und weitere Gesellschafter Stadtwerke Aue GmbH 4.096.000 5.120 0,125 Stadt Solingen 2.083.840 50,875 Stadt Aue 1.003.520 24,50 EV Südsachsen 1.003.520 24,50 Thüga AG 11 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen Die – mittelbare – Beteiligung der Stadt Solingen zum 31.12.2002 Beteiligung VRR GmbH Haftungskapital EUR 2.432.700 Anteil EUR Anteil % Anteilseigner 2.432.700 100,00 Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr 2.2 Die Eigenbetriebe der Stadt Solingen zum 31.12.2002 Eigenbetrieb Städtisches Klinikum Solingen Altenzentren der Stadt Solingen EntsorgungsBetriebe Solingen EntsorgungsBetriebe Solingen - Müllheizkraftwerk Vermögensbetrieb der Stadt Solingen Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen Stammkapital EUR 11.043.905 6.402.400 25.564.594 4.345.981 100.000.000 150.000 Anteil EUR Anteil % Anteilseigner 11.043.905 100,00 Stadt Solingen 6.402.400 100,00 Stadt Solingen 25.564.594 100,00 Stadt Solingen 4.345.981 100,00 Stadt Solingen 100.000.000 100,00 Stadt Solingen 150.000 100,00 Stadt Solingen 2.3 Genossenschaften zum 31.12.2002 Genossenschaft Neue Eigentümer Wohnungsgenossenschaft Solingen eG Spar- und Bauverein Solingen eG Ohligser Wohnungsbau eG Bauverein Gräfrath eG Beamten-Wohnungsbauverein eG Solingen Spar- und Bauverein eG Solingen-Wald Gemeinnützige Baugenossenschaft „Eigenheim“ eG Geschäftsguthaben EUR 302.965 15.687.581 2.503.275 1.410.144 1.901.626 1.928.788 289.769 Anteil EUR 51.129 251.836 364.449 15.323.132 50.400 2.452.875 23.734 1.386.410 28.837 1.872.789 29.361 1.899.427 750 289.019 Anteil % 16,88 83,12 2,32 97,68 2,01 97,99 1,68 98,32 1, 52 98,48 1,52 98,48 0,26 99,74 Anteilseigner Stadt Solingen weitere Mitglieder Stadt Solingen weitere Mitglieder Stadt Solingen weitere Mitglieder Stadt Solingen weitere Mitglieder Stadt Solingen weitere Mitglieder Stadt Solingen weitere Mitglieder Stadt Solingen weitere Mitglieder 12 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen 13 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen 2.5. Graphische Übersicht über die Beteiligungen der Stadt Solingen Konzern Stadt Solingen zum 31.12.2002 100% Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH Moneta zweiundvierzigste Verwaltungsgesellschaft mbH Stadtwerke Solingen GmbH 100% Wirtschaftsförderung Solingen Verwaltungs GmbH Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG Sanierungsgesellschaft Südliche Innenstadt Solingen Verwaltungs GmbH Sanierungsgesellschaft Südliche Innenstadt Solingen mbH & Co. KG Entsorgung Solingen GmbH 100% 100% 50,1% 100% 100% itec Informationstechnologie Solingen GmbH Wasserwerk Baumberg GmbH Institut für Galvano- u. Oberflächentechnik Solingen GmbH ELBA-Omnibusreisen GmbH 100% 50% 100% 49% Kunstmuseum Solingen Grundstücksverwaltungsgesell. mbH Kunstmuseum Solingen Grundstücksgesell. mbH & Co. KG 25,1% 100% 25% 6,98% 23,9% enserva GmbH Musikschule Solingen gGmbH 100% 19,9% Bergische Trinkwasser Verbund GmbH MVV Energie AG 1,44% RW Holding AG 0,55% RWE AG 0,03% 14 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen Konzern Stadt Solingen zum 31.12.2002 Kunstmuseum Solingen Betriebsgesellschaft mbH Gründer u. Technologiezentrum Solingen GmbH Bergische Symphoniker - Orchester d. Städte Remscheid u. Solingen GmbH Institut für Galvano- u. Oberflächentechnik Solingen GmbH Regionale 2006 Agentur GmbH 51% Eigenbetriebsähnliche Einrichtungen Städtisches Klinikum Solingen 51% 50% Altenzentren der Stadt Solingen EntsorgungsBetriebe Solingen 41% 33,3% EntsorgungsBetriebe Solingen - Müllheizkraftwerk Vermögensbetrieb der Stadt Solingen Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesell. mbH & Co. KG Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesellschaft mbH Tropolys GmbH 14,3% Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen 2,94% Genossenschaften Deutsche Städte Medien GmbH 0,90% Neue Eigentümer Wohnungsgenossenschaft Solingen eG Spar- und Bauverein Solingen eG Ohligser Wohnungsbau eG Verband der kommunalen RWE Aktionäre GmbH Stadtwerke Aue GmbH 0,64% 0,13% RWE AG 0,03% Bauverein Gräfrath eG Stadt-Sparkasse Solingen (Gewährträgerin) Beamten-Wohnungsbauverein eG Solingen Spar- und Bauverein eG Solingen-Wald Gemeinnützige Baugenossenschaft "Eigenheim" eG 15 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen 16 Beteiligungsbericht 2003 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH 3. Die – unmittelbaren – Beteiligungen der Stadt Solingen 3.1. Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH (BSG) Cronenberger Straße 59/61 42651 Solingen Telefon: 290 0 Fax: 290 2247 gegründet: 20.12.2001 Gegenstand/Zweck des Unternehmens – Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist das Halten und das Verwalten städtischer Unternehmensbeteiligungen und städtischer Spezialfonds sowie die Wahrnehmung aller Aufgaben des Beteiligungsmanagement der Stadt Solingen und von Dienstleistungen für die Stadt Solingen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte durchführen, die mit dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar in Zusammenhang stehen. Sie kann sich an anderen Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen gründen. Die Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land NordrheinWestfalen bleiben unberührt. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Stammkapitalanteil EUR % 1.000.000 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapitalanteil EUR % 25.000 100,00 30.741.360 50,10 150.600 25,10 Moneta 42ste Verwaltungsgesellschaft mbH Stadtwerke Solingen GmbH enserva GmbH Anteile der Gesellschaft Stammkapitalanteil EUR % 1.866.346 1,44 411.840 0,55 411.866 0,03 MVV Energie AG RW Holding AG RWE AG 17 Beteiligungsbericht 2003 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Franz Haug, Oberbürgermeister • Geschäftsführung Franz Haug, Oberbürgermeister (ab 01. Juli 2003) Ernst Schneider, Stadtdirektor Beschäftigtenzahlen Die Gesellschaft beschäftigte zum 31.12.2002 - nebenamtl. Geschäftsführer - Angestellte - Beamte - Gesamt 1 1 3 5 Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 1.000.000 EUR. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Gewinnanteile von Betrieben EUR 19.854.510 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich B ilanz-Po sition Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten A ktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.2000 TEU R % 31.12.2001 TEU R % 85.644,03 100,00 0,00 0,00 85.644,03 100,00 85.639,03 5,00 85.644,03 99,99 0,01 0,00 100,00 31.12.2002 TEU R % 168.096,89 94,67 9.448,66 5,32 6,58 0,00 177.552,14 100,00 174.395,04 2.551,17 605,92 177.552,14 98,22 1,44 0,34 100,00 18 Beteiligungsbericht 2003 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Erträge aus Beteiligungen Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und Finanzerträge Erträge Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufwendungen aus Verlustübernahme Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 TEUR 31.12.2001 TEUR 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 5,00 0,00 0,00 5,00 0,00 5,00 0,00 -5,00 31.12.2002 TEUR 401,57 10.918,16 77.747,60 8.172,28 97.239,61 86,90 2.148,43 1.072,02 37,49 2,13 3.346,97 97.239,61 3.346,97 3.805,86 90.086,78 Entwicklung des Unternehmens Die BSG hat im Geschäftsjahr 2002 damit begonnen, Beteiligungen der Stadtwerke Solingen GmbH (SWS GmbH) unmittelbar in die BSG einzugliedern. Zum 30.09.2002 hat die BSG 321.750 auf den Inhaber lautende Stückaktien an der RW Holding Aktiengesellschaft von der SWS GmbH erworben. Am 14.11.2002 hat die Gesellschafterversammlung der BSG beschlossen, mit Wirkung zum 01.01.2003 100% der Geschäftsanteile an der IOS GmbH zum Gesamtpreis von 2.105.700,00 EUR zu erwerben. Das Jahresergebnis der BSG entspricht in etwa den Erwartungen des Wirtschaftsplanes 2002. Es ist im Wesentlichen geprägt durch den Veräußerungsgewinn aus dem Anteilsverkauf an der SWS GmbH mit einem Betrag von 77.747.601 EUR sowie 256.825 EUR aus der Verzinsung des Verkaufspreises für 43,9 % der Geschäftsanteile der SWS GmbH. Einen weiteren Beitrag dazu geleistet haben aber auch die SWS GmbH mit der Ausschüttung des Gewinnes von 4.879.101 EUR für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2002 bis zum 30. September 2002 sowie der Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2001 in Höhe des auf 50,1 % der Geschäftsanteile entfallenden Ausschüttungsbetrags von 6.039.058 EUR. Darüber hinaus erzielte die BSG aus der Anlage liquider Mittel Zinserträge in Höhe von 1.459.675 Mio. EUR. 19 Beteiligungsbericht 2003 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH Seit der Aufnahme der operativen Arbeit im Januar 2002 standen der BSG mit einem nebenamtlichen Geschäftsführer drei weitere Mitarbeiter (ein Angestellter sowie zwei Beamte aus der ehemaligen Abteilung „Beteiligungsmanagement“ im Finanzmanagement der Stadt Solingen) zur Verfügung. Zum 15. August 2002 wurde die Gesellschaft durch eine weitere Mitarbeiterin (ebenfalls Beamtin aus dem Finanzmanagement) verstärkt. Neben dem Auf- und Ausbau der BSG zur Holding hat diese darüber hinaus die Aufgaben des Beteiligungsmanagement der Stadt Solingen (lt. Gesellschaftsvertrag § 2 Abs. 1) wahrgenommen. Hier ist insbesondere die Begleitung des Fusionsprozesses der Kommunalen Informationsverarbeitung Solingen (KIS) und der Gesellschaft für Informatik und Organisation Solingen mbH (IOS) zu nennen. Dieses fusionierte Unternehmen ist mit Wirkung zum 01. Januar 2003 unter der Firma itec Informationstechnologie Solingen GmbH ein Tochterunternehmen der BSG. Dem Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2003 hat die Gesellschafterversammlung am 14. November 2002 zugestimmt. Das geplante Ergebnis beläuft sich danach auf 4,628 Mio. EUR. Diese Ergebniserwartung leitet sich ab aus Beteiligungserträgen von SWS GmbH und itec GmbH sowie vor allem aus den Wertpapieren. Dazu gehören neben den Spezialfonds auch die Dividendenerträge von der MVV Energie AG und der RWE AG. Für die voraussichtlichen Erträge aus den Spezialfonds wurde eine Rendite von 5 % angenommen. 20 Beteiligungsbericht 2003 Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH Anlagevermögen Umlaufvermögen 31.12.2001 31.12.2002 Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Eigenkapital Rückstellungen Entwicklung der Erträge (in TEUR) 100.000 80.000 60.000 40.000 20.000 0 Sonstige Zinsen und Finanzerträge Sonstige betriebliche Erträge Erträge aus Beteiligungen Umsatzerlöse 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Entwicklung der Aufwendungen (in TEUR) 4.000 3.000 2.000 1.000 0 Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 21 Beteiligungsbericht 2003 Stadtwerke Solingen GmbH 3.2. Stadtwerke Solingen GmbH (SWS GmbH) Beethovenstraße 210 42655 Solingen Telefon: 295 0 Fax: 295 208 umgegründet: 22.09.1995 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die unmittelbare und mittelbare Versorgung von Haushalten, Gewerbe und Industrie mit Elektrizität, Gas und Wasser, öffentlichen Personennahverkehr und die damit zusammenhängenden Dienstleistungen. Die von der Gesellschaft zu erbringenden Leistungen erfolgen unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher, ökologischer, sozialer und aller dem Gemeinwohl dienenden gesamtwirtschaftlichen Kriterien. Ferner obliegt den Stadtwerken die Energieberatung der Bevölkerung und der Wirtschaft hinsichtlich des ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Energieeinsatzes und die Förderung von privaten und öffentlichen Energiesparmaßnahmen einschließlich des Einsatzes regenerativer Energieträger. Das Versorgungs- bzw. Einzugsgebiet umfasst das Stadtgebiet Solingen. Seit dem 1. Oktober 1979 werden zudem die Stadtwerke Haan, seit dem 10. Juli 1981 das Verbandswasserwerk der Städte Langenfeld und Monheim mit Wasser beliefert. Bei der Verkehrsbedienung werden auch Nachbargemeinden berührt. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Stadtwerke Solingen GmbH. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH MVV Energie AG Stammkapitalanteil EUR % 30.741.360 50,10 30.618.640 49,90 Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapitalanteil EUR % 51.129 100,00 100.000 50,00 50.107 49,00 63.911 25,00 143.400 23,90 19.850 19,85 itec Informationstechnologie Solingen GmbH Wasserwerk Baumberg GmbH, Solingen Institut für Galvano- und Oberflächentechnik GmbH (IGOS) ELBA-Omnibusreisen GmbH enserva GmbH, Solingen Bergische Trinkwasser Verbund GmbH, Remscheid 22 Beteiligungsbericht 2003 Stadtwerke Solingen GmbH Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Vorsitzender: Oberbürgermeister Franz Haug, BSG Stadtdirektor Ernst Schneider, BSG Dr. Werner Dub, MVV Energie AG Hans-Jürgen Farrenkopf, MVV Energie AG beratende Mitglieder: Heinz-Eugen Bertenburg, Ratsmitglied Manfred Krause, Ratsmitglied Fabian Kesseler, Ratsmitglied Rolf Osthoff Ulrich Uibel, Ratsmitglied • Aufsichtsrat Vorsitzender: Bernd Krebs, Ratsmitglied Heinz-Eugen Bertenburg, Ratsmitglied Dr. Werner Dub, MVV Energie AG Hans-Jürgen Farrenkopf, MVV Energie AG Beatrix Graf, Arbeitnehmervertreterin Reinhard Holzrichter, Arbeitnehmervertreter Eugen Kalff, Arbeitnehmervertreter Petra Mofidi, Arbeitnehmervertreterin Bernhard Müller, Arbeitnehmervertreter Josef Neumann, Arbeitnehmervertreter Harald Neuroth, Arbeitnehmervertreter Horst Offermann, Arbeitnehmervertreter (stellv. Vorsitzender) Paul Ohliger, Ratsmitglied Uwe Schieferdecker, Arbeitnehmervertreter Ernst Schneider, Stadtdirektor Dr. Rudolf Schulten, MVV Energie AG Dr. Hans-Gerd Stüttgen, sachkundiger Bürger Karl-Heinz Trautmann, MVV Energie AG • Geschäftsführung Dipl.-Betriebswirt Stefan Grützmacher Dipl.-Betriebswirt Conrad Troullier 23 Beteiligungsbericht 2003 Stadtwerke Solingen GmbH Beschäftigtenzahlen Die Gesellschaft beschäftigte zum 30.09.2002 - Angestellte - Arbeiter - Auszubildende - Gesamt 334 464 35 833 Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von EUR 30.741.360. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Konzessionsabgabe Kosten der Löschwasserentnahme EUR 10.790.000 -1.073.720 9.716.280 Ausfallbürgschaften Die Stadt hat seit 1995 zugunsten der Gesellschaft mehrere Ausfallbürgschaften erklärt. Die Stadt bürgt für Ansprüche von Banken gegenüber der Gesellschaft aus Darlehensverträgen. Diese Darlehen hat die Gesellschaft zum überwiegenden Teil vor Gründung der GmbH als Eigenbetrieb Stadtwerke Solingen, zur Finanzierung von vermögenswirksamen Ausgaben aufgenommen. 24 Beteiligungsbericht 2003 Stadtwerke Solingen GmbH Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Sonderposten mit Rücklagenanteil Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiv a 31.12.2000 TEUR % 171.993,47 67,46 82.832,43 32,49 122,41 0,05 254.948,31 100,00 90.715,20 0,00 21.265,96 25.769,81 116.983,63 213,71 254.948,31 35,58 0,00 8,34 10,11 45,89 0,08 100,00 31.12.2001 TEUR % 174.749,59 65,18 93.180,29 34,76 164,53 0,06 268.094,42 100,00 90.769,75 0,00 21.330,33 27.456,07 128.505,85 32,42 268.094,42 33,86 0,00 7,96 10,24 47,93 0,01 100,00 30.09.2002 TEUR % 167.954,40 69,29 74.217,98 30,62 226,30 0,09 242.398,68 100,00 87.529,99 0,00 21.205,46 32.316,42 101.346,67 0,13 242.398,68 36,11 0,00 8,75 13,33 41,81 0,00 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Erträge aus Beteiligungen Sonstige betriebliche Erträge Andere aktivierte Eigenleistungen Sonstige Zinsen und Finanzerträge Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufwendungen aus Verlustübernahme Bestandveränderungen fertige/unfertige Leist. Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 TEUR 144.771,24 946,46 5.366,09 1.718,20 829,62 153.631,62 60.741,47 38.485,62 12.375,07 24.201,33 5.245,35 0,00 0,00 141.048,84 153.631,62 141.048,84 1.047,39 11.535,38 31.12.2001 TEUR 167.719,59 483,99 8.020,38 1.520,43 561,65 178.306,04 81.091,61 40.165,20 12.261,90 25.233,58 4.512,71 0,00 0,00 163.265,01 178.306,04 163.265,01 2.987,02 12.054,01 30.09.2002 TEUR 116.872,89 729,17 8.247,32 1.406,75 162,35 127.418,48 50.412,97 30.517,88 9.135,54 23.325,08 3.641,83 75,90 0,00 117.109,20 127.418,48 117.109,20 1.500,00 8.809,28 Entwicklung des Unternehmens Das Rumpfgeschäftsjahr 2002 (01.01. bis 30.09) war geprägt durch die Übernahme von 49,9 % der Anteile durch die MVV Energie AG, Mannheim. Entsprechend der Zielsetzung der Gesellschafter, die Wettbewerbsfähigkeit der SWS GmbH im liberalisierten Energiemarkt u.a. durch Erschließen neuer Absatzmärkte vor allem für Energiedienstleistungen zu stärken, beschränkt sich die Beteiligung auf den 25 Beteiligungsbericht 2003 Stadtwerke Solingen GmbH Kerngeschäftsbereich Versorgung mit den Sparten Strom, Gas und Wasser sowie die zugehörigen Dienstleistungen. Der Kerngeschäftsbereich Verkehr ist davon unberührt weiterhin wesentlicher Unternehmensgegenstand der SWS GmbH. Die restlichen Anteile an der SWS GmbH sind von der Stadt Solingen auf die neugegründete Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH (BSG) übergangen (siehe dazu auch den Beteiligungsbericht der Stadt Solingen 2002). Im Rumgeschäftsjahr konnte die SWS GmbH die operative Ergebniserwartung nicht ganz erreichen. Das Ergebnis liegt jedoch weiterhin auf hohem Niveau. Die Umsatzerlöse belaufen sich 116.873 TEUR . Davon entfallen 105.783 TEUR auf die Versorgung und 11.090 TEUR auf Bereich Verkehr. Die SWS GmbH hat einen Jahresüberschuss von 8.809 TEUR (i.Vj. 12.054 TEUR) erzielt, der praktisch dem ¾-Jahreswert des Vorjahres entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr ist zu beachten, dass im Ergebnis für das Rumpfgeschäftsjahr das erfahrungsgemäß umsatz- und gewinnstarke vierte Quartal fehlt. Der Stromverkauf belief sich auf 674,181 Mio. kWh (i.Vj. 1.173,677 Mio. kWh). Bezogen auf den hiervon bereinigten ¾-Jahreswert liegen die Verkaufmengen im Rumpfgeschäftsjahr um 2,7 % höher. Auf das Direktkundengeschäft außerhalb des Netzgebietes der SWS GmbH entfielen 82,102 Mio. kWh als wesentliche Ursache der positiven Marktentwicklung. Das Versorgungsnetz der SWS GmbH wurde mit 14,576 Mio. kWh für Durchleitungszwecke Dritter beansprucht. Die Verkaufserlöse (ohne Stromsteuer) betragen 50.726 TEUR. Die Strombezugskonditionen sind im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. Der Gasverkauf stellt sich für das Rumpfgeschäftsjahr mit einer Gesamtverkaufsmenge von 851,714 Mio. kWh (i.Vj. 1.399,456 Mio. kWh) bei einem Erlösaufkommen von 29.613 TEUR dar und lag damit auf Planniveau. Der Wasserverkauf an die Endverbraucher im Stadtgebiet entwickelte sich unverändert leicht rückläufig. Die gesamte Wasserabgabe betrug 8.599 Mio. cbm (i.Vj. 11.623 Mio. cbm) und ist gegenüber dem ¾-Vorjahreswert um 1,4 % zurückgegangen. Bei gegenüber dem Vorjahr unveränderten Preisen ergaben sich Verkaufserlöse von 16.707 TEUR. Im Verkehrsbereich konnte die Zahl der beförderten Fahrgäste deutlich gesteigert werden. Anhand der errechneten Anzahl an Fahrten wurden 16,253 Mio. Fahrgäste befördert, denen ein Vorjahreswert von 20,317 Mio. gegenübersteht. Der ¾-Jahreswert für 2001 lag bei 15,238 Mio. Fahrgästen. Durch höhere Verkehrstarife im VRR ergaben sich Erlöse in Höhe von 10.672 TEUR . Die Investitionen lagen schwerpunktmäßig in Verteilungsanlagen der Energie- und Wasserversorgung sowie in der O-Bus-Ersatzbeschaffung. Die Summe der Anlagenzugänge betrug im Rumpfgeschäftsjahr 2002 10.911 TEUR, gegenüber 19.904 TEUR im Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2001 waren hohe Anzahlungsbeträge für O-Busse zu berücksichtigen. Auch in Zukunft strebt die SWS GmbH sowohl über Wachstum und Expansion im Energiemarkt als auch durch weitere Kostensenkungen im Verkehrsbereich mittelfristig eine Fortsetzung des positiven Ergebnistrends an. 26 Beteiligungsbericht 2003 Stadtwerke Solingen GmbH Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 31.12.2001 30.09.2002 Anlagevermögen Umlaufvermögen Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 31.12.2001 30.09.2002 Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Eigenkapital Entwicklung der Erträge (in TEUR) 200.000 150.000 100.000 50.000 0 Sonstige Zinsen und Finanzerträge Andere aktivierte Eigenleistungen Sonstige betriebliche Erträge Erträge aus Beteiligungen Umsatzerlöse 31.12.2000 31.12.2001 30.09.2002 Entwicklung der Aufwendungen (in TEUR) 200.000 150.000 100.000 50.000 0 Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.12.2000 31.12.2001 30.09.2002 27 Beteiligungsbericht 2003 itec Informationstechnologie Solingen GmbH 3.2a itec Informationstechnologie Solingen GmbH (ehemals IOS) Beethovenstraße 210 42655 Solingen Telefon: 2212-0 Fax: 2212-1899 gegründet: 01.10.1997 Gegenstand/Zweck des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Informatik und Organisation für die Stadtwerke Solingen GmbH, die Stadt Solingen nebst ihrer Eigenbetrieben, sonstigen Einrichtungen und Beteiligungsgesellschaften sowie für die Städte Wuppertal, Remscheid, Haan, Hilden und Langenfeld und deren Einrichtungen. Organe der Gesellschaft • Geschäftsführung Conrad Troullier, Dipl. Betriebswirt Wolfgang Heyde, Kaufmann Rolf-Otto Hohstadt, Dipl. Verwaltungswirt Beschäftigtenzahlen Die Gesellschaft beschäftigte 2002 durchschnittlich: - Arbeitnehmer 32,5 Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt ADV-Kosten EUR 2.244.276 28 Beteiligungsbericht 2003 itec Informationstechnologie Solingen GmbH Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.2000 TEUR % 1.270,41 45,34 1.531,57 54,66 0,00 0,00 2.801,98 100,00 298,08 378,41 2.125,49 2.801,98 10,64 13,50 75,86 100,00 31.12.2001 TEUR % 1.701,78 59,23 1.171,32 40,77 0,20 0,01 2.873,31 100,00 298,08 345,28 2.229,95 2.873,31 10,37 12,02 77,61 100,00 31.12.2002 TEUR % 2.029,26 72,69 762,45 27,31 0,00 0,00 2.791,71 100,00 298,10 615,74 1.877,87 2.791,71 10,68 22,06 67,27 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Andere aktivierte Eigenleistungen Sonstige Zinsen und Finanzerträge Bestandsveränderungen an unfertigen Erzeugnissen Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 TEUR 6.305,00 2,81 0,11 6,70 -256,62 6.058,00 1.967,30 1.742,84 359,23 1.660,32 54,45 5.784,14 6.058,00 5.784,14 72,35 201,51 31.12.2001 TEUR 5.760,32 25,41 0,00 17,33 42,80 5.845,86 1.363,92 1.690,08 558,02 1.908,45 61,05 5.581,52 5.845,86 5.581,52 52,87 211,47 31.12.2002 TEUR 5.364,93 73,05 0,00 8,83 25,72 5.472,53 965,42 2.307,49 685,28 1.140,21 57,69 5.156,09 5.472,53 5.156,09 50,92 265,52 Entwicklung des Unternehmens Das Geschäftsjahr 2002 wurde geprägt von den Vorbereitungen des Zusammenschlusses der itec solingen gmbh (vormals IOS GmbH) mit der Kommunalen Informationsverarbeitung der Stadt Solingen – KIS. Diesen Zusammenschluss hat der Rat der Stadt Solingen bereits am 26. Juni 1997 grundsätzlich beschlossen, die Umsetzung aller Maßnahmen zum Zusammenschluss erfolgte in diesem Geschäftsjahr parallel zum laufenden Betrieb. Die Verlängerung des mit der Stadtwerke Solingen GmbH (SWS GmbH) bestehenden Rahmenvertrages ist in diesem Geschäftsjahr vorgenommen worden, womit für weitere fünf Jahre die Abnahme der durch die itec solingen gmbh erbrachten Leistungen 29 Beteiligungsbericht 2003 itec Informationstechnologie Solingen GmbH insbesondere im SAP-Bereich gesichert ist. Auch die Leistungen für die Stadt Solingen vor allem in den Bereichen SAP Public Sector (IS-PS) und Personalwesen (HR) wurden komplett ausgebaut. Diese sind durch seperate Verträge mit den jeweiligen Diensten der Stadt Solingen gesichert. Ein entsprechender Rahmenvertrag ähnlich dem der SWS GmbH ist vorbereitet worden und steht derzeit zum Abschluss an. Mit dem Zusammenschluss zwischen der itec solingen gmbh und der KIS ist ein gestärkter zentraler Dienstleister mit den weiteren Aufgaben der Pflege und Entwicklung kommunaler und sonstiger Softwareprodukte, Produktionsbetrieb incl. Benutzerservice, Pflege und Ausbau von flächendeckenden Netzen, Groupwaresystemen (Virtuelles Rathaus), Internet- und Intranetproviding sowie Zentraleinkauf im EDV-Sektor entstanden. Bestehende Partnerschaften werden weitergeführt, neue sollen gewonnen werden. 30 Beteiligungsbericht 2003 itec Informationstechnologie Solingen GmbH Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Anlagevermögen Umlaufvermögen Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Entwicklung der Erträge (in TEUR) 7.500,0 5.500,0 3.500,0 1.500,0 -500,0 Bestandsveränderungen an unfertigen Erzeugnissen Umsatzerlöse Sonstige Erträge 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Entwicklung der Aufwendungen (in TEUR) 6.000,0 5.000,0 4.000,0 3.000,0 2.000,0 1.000,0 0,0 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31 Beteiligungsbericht 2003 enserva GmbH 3.3. enserva GmbH Gasstraße 10 - 18 42657 Solingen Telefon: 24 80 18 0 Fax: 24 80 18 8 gegründet: September 2002 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist das Erbringen von Energiedienstleistungen, insbesondere im Bereich des Contracting (Einspar- und Anlagencontracting). Das eigenständige Erbringen von handwerklichen Dienstleistungen gegenüber Dritten ist in diesem Zusammenhang nicht Unternehmensgegenstand. Weitere Unternehmensgegenstände sind die Erschließungsträgerschaften sowie das Erbringen von Dienstleistungen im Bereich der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung. Die Gesellschaft bietet alle Leistungen als Komplettangebote an und übernimmt insbesondere Projektions- und Planungsleistungen, den Bau und die Finanzierung sowie den Betrieb von Versorgungs- und Entsorgungsanlagen. Die Tätigkeit des Unternehmens ist schwerpunktmäßig auf das Versorgungsgebiet der Stadtwerke Solingen GmbH gerichtet. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH Stadtwerke Solingen GmbH MVV Energie Dienstleistungen GmbH, Mannheim ( EDL GmbH) Stammkapitalanteil EUR % 150.600 25,10 143.400 306.000 23,90 51,00 Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Michael Lowak, EDL GmbH Stadtdirektor Ernst Schneider, BSG Stefan Grützmacher, SWS GmbH • Geschäftsführung Peter Kunz Peter Glaese 32 Beteiligungsbericht 2003 enserva GmbH Beschäftigtenzahlen Die Gesellschaft beschäftigte zum 31.12.2002 - Geschäftsführer - Angestellte - Gesamt 2 1 3 Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Es besteht keine Haftung, da keine direkte Beteiligung der Stadt vorliegt. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt keine Wirtschaftliche Unternehmensdaten Da die Gesellschaft ihren Geschäftsbetrieb erst zum 01. Oktober 2002 aufgenommen hat, liegen keine Unternehmensdaten vor. 33 Beteiligungsbericht 2003 MVV Energie AG 3.4. MVV Energie AG Luisenring 49 68159 Mannheim Telefon: 06 21 / 290 0 Fax: 06 21 / 290 30 70 gegründet: 1998 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Die MVV Energie AG ist als innovativer Energieverteiler und Dienstleister national und international erfolgreich. Ihre Kernkompetenzen liegen bei Strom, Gas, Wärme, Entsorgung und Wasser. Sie verfügt über ein hohes technisches Know-how in der Verteilung und nutzt ihre traditionell enge Kundenbindung. Aus ihrem Kerngeschäft heraus hat sie sich zu einem Komplettanbieter für Dienstleistungen rund um die Energieverteilung und Wasserversorgung entwickelt. Mit ihrem europaweiten Energiehandel zählt sie inzwischen zu den in Deutschland führenden Energiehandelshäusern. Darüber hinaus investiert die MVV Energie AG gezielt in „Erneuerbare Energien“. Dabei konzentriert sie sich auf die dezentrale Energieerzeugung aus Biomasse, Windkraft und Photovoltaik (Solarstromerzeugung). Beteiligungsverhältnisse Gezeichnetes Kapital (Grundkapital) Gesamt Stck. Stückaktien 50.702.000 EUR 129.797.000 % 100,0 Stck. 729.042 BSG EUR 1.866.346 % 1,44 • Wert je Stückaktie: 2,56 EUR • Stimmrecht je Aktie in der Hauptversammlung: - Stückaktien: 1 Stimme Organe der Gesellschaft • Hauptversammlung Die BSG vertritt: Ernst Schneider, Geschäftsführer • Vorstand • Aufsichtsrat Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß AktG mit ihrem eingebrachten Kapital von EUR 1.866.346. 34 Beteiligungsbericht 2003 RW Holding AG 3.5. RW Holding AG Düsseldorf Telefon: 02 11/ 826 - 46 23 Fax: 02 11/ 826 - 67 79 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die damit verbundene Wahrung wirtschaftlicher Interessen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die der Erreichung und Förderung des Gegenstandes der Gesellschaft notwendig oder nützlich erscheinen. Beteiligungsverhältnisse Gezeichnetes Kapital (Grundkapital) Gesamt Stck. Stückaktien 29.047.992 EUR 74.362.860 % 100,0 Stck. 160.875 BSG EUR 411.840 % 0,55 • Wert je Stückaktie: 2,56 EUR • Stimmrecht je Aktie in der Hauptversammlung: - Stückaktien: 1 Stimme Stand: 30.11.2002 Organe der Gesellschaft • Hauptversammlung Die BSG vertritt: Ernst Schneider, Geschäftsführer • Vorstand • Aufsichtsrat Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß AktG mit ihrem eingebrachten Kapital von EUR 411.84. 35 Beteiligungsbericht 2003 RWE AG 3.6. RWE Aktiengesellschaft (RWE AG) Opernplatz 1 45128 Essen Telefon: 0201/1200 Fax: 0201/1215199 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Der RWE-Konzern richtet seine Struktur an wachsenden Kundenansprüchen in einem weiter sich verschärfenden europäischen Wettbewerb aus. Zentrale Herausforderungen sind Liberalisierung, Internationalisierung und höchste Kundenorientierung. Die Konzernstruktur wurde mit folgenden Schwerpunkten weiterentwickelt: • • • • • • • Systematischer Ausbau der Multi-Utility-Strategie Regionale Zusammenfassung von Vertrieb und Verteilnetzen des Strom- und Gasgeschäfts Stromerzeugung und Gewinnung von Energierohstoffen in einer Hand Strukturelle Straffung Erfüllung der ab 2007 geltenden Unbundlingvorschriften der EU Fokussierung der RWE AG als schlankes Group Center auf konzernsteuernde Aufgaben International einheitlicher Auftritt unter der Dachmarke RWE Die Versorgung der Einwohner, des Gewerbes und der Industrie mit elektrischer Energie und Gas ist eine kommunale Aufgabe; insofern entsprechen die Unternehmensziele dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft. Beteiligungsverhältnisse Gezeichnetes Kapital (Grundkapital) Gesamt Stck. EUR in Mio. 523.405.000 1.340 39.000.000 100 562.405.000 1.440 % 100,0 100,0 100,0 Stadt Solingen Stck. EUR 161.830 0 161.830 414.311 0 414.311 % 0,0309 0,00 0,0288 Stck. 160.875 0 160.875 BSG EUR 411.866 0 411.866 % 0,0307 0,00 0,0286 Stammaktien Vorzugsaktien Summen • Wert je Stamm- und Vorzugsaktie: 2,56 EUR • Stimmrecht je Aktie in der Hauptversammlung: - Stammaktien: 1 Stimme - Vorzugsaktien: grundsätzlich ohne Stimmrecht Stand: 31.12.2002 36 Beteiligungsbericht 2003 RWE AG Organe der Gesellschaft • Hauptversammlung Die Stadt Solingen / BSG vertritt: Ernst Schneider, Stadtdirektor, Geschäftsführer • Aufsichtsrat • Vorstand • Wirtschaftsbeirat Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß AktG mit ihrem eingebrachten Kapital von EUR 826.177. Verwaltungshaushalt Dividende RWE EUR 188.670 37 Beteiligungsbericht 2003 Wirtschaftsförderung Solingen Verwaltungs GmbH 3.7. Wirtschaftsförderung Solingen Verwaltungs GmbH Grünewalder Straße 29 - 31 42657 Solingen Telefon: 2494 130 Fax: 2494 139 gegründet: 21.12.1998 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Die Gesellschaft ist persönlich haftende Komplementärin der „Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG“. Sie ist außerdem mit der Geschäftsführung der KG beauftragt. Gesellschafter Stadt Solingen Stammkapitalanteil EUR % 25.565 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG als Komplementärin ohne Kapital- und Haftungseinlage Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Franz Haug, Oberbürgermeister Ernst Schneider, Stadtdirektor beratende Mitglieder: Frank Schütz, Ratsmitglied Birgit Zingler, Ratsmitglied Gisela Adams, Ratsmitglied Monika Tönnies, Ratsmitglied Gudrun Wüsthof, Ratsmitglied • Geschäftsführung Dipl.-Verwaltungswirt Bernd Clemens 38 Beteiligungsbericht 2003 Wirtschaftsförderung Solingen Verwaltungs GmbH Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt Solingen haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von EUR 25.565. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt keine Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.2000 TEUR % 0,00 0,00 25,51 100,00 25,51 100,00 23,21 2,30 0,00 25,51 90,98 9,02 0,00 100,00 31.12.2001 TEUR % 0,00 0,00 26,99 100,00 26,99 100,00 23,44 1,53 2,02 26,99 86,83 5,68 7,49 100,00 31.12.2002 TEUR % 0,00 0,00 25,12 100,00 25,12 100,00 23,36 1,50 0,26 25,12 92,99 5,97 1,04 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Erträge Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 TEUR TEUR TEUR 1,71 2,36 2,01 2,50 2,13 2,09 2,50 2,13 2,09 1,71 2,50 0,00 -0,79 2,36 2,13 0,00 0,23 2,01 2,09 0,00 -0,08 39 Beteiligungsbericht 2003 Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG 3.8. Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG Grünewalder Straße 29 - 31 42657 Solingen Telefon: 2494 130 Fax: 2494 139 gegründet: 01.01.1999 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Verbesserung der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Struktur und die Weiterentwicklung der Stadt Solingen sowie der dazu erforderlichen Infrastruktur im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung entsprechend der Zielsetzung der lokalen Agenda 21, dem globalen Klimabündnis und im Rahmen der vom Rat beschlossenen wirtschaftspolitischen Entwicklungsziele und Grundsätze der Flächenbewirtschaftung. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Kapital- und Haftungseinlage EUR % Persönlich haftende Gesellschafterin: Wirtschaftsförderung Solingen Verwaltungs GmbH Kommanditistin: Stadt Solingen Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Franz Haug, Oberbürgermeister Ernst Schneider, Stadtdirektor beratende Mitglieder: Klaus Barkowsky, Ratsmitglied Birgit Zingler, Ratsmitglied Gisela Adams, Ratsmitglied Monika Tönnies, Ratsmitglied Gudrun Wüsthof, Ratsmitglied ohne Kapitaleinlage 51.129 100,00 40 Beteiligungsbericht 2003 Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG Aufsichtsrat Vorsitzender: Paul Richard Disch, Ratsmitglied Heinz Becker Winfried Deutscher Falk Dornseifer Horst Gabriel Franz Haug, Oberbürgermeister Oliver Janßen, Ratsmitglied Klaus Kaiser Curt Mertens Ulrich G. Müller Hans Peters Klaus Schilling Ernst Schneider, Stadtdirektor Salvatore Tranchina, Ratsmitglied Ulrich Uibel, Ratsmitglied D. Voorbrock • Geschäftsführung Dipl.-Verwaltungswirt Bernd Clemens Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt Solingen haftet als: • Gesellschafterin der persönlich haftenden „Wirtschaftsförderung Verwaltungs GmbH“ mit ihrer Stammeinlage von EUR 25.565 • als Kommanditistin mit ihrer Haftungseinlage von EUR 51.129 Solingen Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt keine 41 Beteiligungsbericht 2003 Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich B ilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten A ktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiv a 31.12.2000 TEU R % 5.134,38 31,32 11.253,93 68,65 3,94 0,02 16.392,25 100,00 7.764,28 792,45 7.834,19 1,33 16.392,25 47,37 4,83 47,79 0,01 100,00 31.12.2001 TEU R % 5.364,66 30,74 12.086,36 69,25 3,22 0,02 17.454,25 100,00 8.768,07 344,20 8.338,57 3,41 17.454,25 50,23 1,97 47,77 0,02 100,00 31.12.2002 TEU R % 5.919,47 28,29 14.989,84 71,63 16,61 0,08 20.925,92 100,00 8.316,32 1.003,75 11.597,54 8,31 20.925,92 39,74 4,80 55,42 0,04 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und Finanzerträge Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 TEUR 1.299,32 438,72 31,53 1.769,58 2.908,74 432,88 58,72 500,93 338,08 4.239,34 1.769,58 4.239,34 0,00 -2.469,76 31.12.2001 TEUR 2.240,67 514,22 26,07 2.780,96 1.892,31 467,27 73,99 499,11 454,20 3.386,87 2.780,96 3.386,87 0,33 -606,25 31.12.2002 TEUR 1.788,13 588,81 12,63 2.389,57 1.095,51 492,13 100,37 652,83 466,69 2.807,52 2.389,57 2.807,52 47,17 -465,11 42 Beteiligungsbericht 2003 Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG Entwicklung des Unternehmens Die Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG schloss das Geschäftsjahr 2002 mit einem negativen Ergebnis von TEUR 465 ab. Das Jahr 2002 war insbesondere in der zweiten Jahreshälfte geprägt von der negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die geplanten großvolumigen Grundstücksveräußerungen in den Projekten „Piepersberg“, „Mühlenstraße“, „Gleisdreieck“ und „Monhofer Feld“ konnten nicht realisiert werden. Das Projekt Holbeinstraße wurde verkaufsreif entwickelt. Parallel erfolgte im Projekt Kieserling die Freimachung einzelner Teilflächen. Die Vertriebsbemühungen der Gesellschaft wurden durch ausgeweitete Messepräsenzen (Expo-Real) und den Ausbau des Personalstammes verstärkt. Die aktive Begleitung von Projekten, wie z.B. „Ökoprofit“, „EQUAL“ oder Regionale 2006 nehmen auch in den nächsten Jahren einen breiten Raum ein. Während der Kapitaldienst in der Gesellschaft kontinuierlich zunimmt, sinken die Mieterlöse infolge von Entmietungen durch die laufenden Projekte. Die Gesellschaft geht für das Geschäftsjahr 2003 von einem negativen Ergebnis in Höhe von rd. TEUR 600 aus. 43 Beteiligungsbericht 2003 Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Anlagevermögen Umlaufvermögen Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Entwicklung der Erträge (in TEUR) 3.000,0 2.500,0 2.000,0 1.500,0 1.000,0 500,0 0,0 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Entwicklung der Aufwendungen (in TEUR) 5.000,0 4.000,0 3.000,0 2.000,0 1.000,0 0,0 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen 44 Beteiligungsbericht 2003 Sanierungsgesell. Südl. Innenstadt Solingen Verwaltungs GmbH 3.9. Sanierungsgesellschaft Südliche Innenstadt Solingen Verwaltungs GmbH Bahnhofstraße 5 42651 Solingen Telefon: 599 88 0 Fax: 599 88 29 gegründet: 18.07.2002 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Die Gesellschaft ist persönlich haftende Komplementärin der „Sanierungsgesellschaft Südliche Innenstadt Solingen mbH & Co. KG“. Sie ist außerdem mit der Geschäftsführung der KG beauftragt. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Stammkapitalanteil EUR % 25.000 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft Sanierungsgesellschaft Südliche Innenstadt Solingen mbH & Co. KG als Komplementärin ohne Kapital- und Haftungseinlage Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Franz Haug, Oberbürgermeister Ernst Schneider, Stadtdirektor beratende Mitglieder: Julia Lipschitz, Ratsmitglied Birgit Zingler, Ratsmitglied Oliver Janßen, Ratsmitglied Horst Dorten, Ratsmitglied Joseph Karl Esch • Geschäftsführung Hartmut Hoferichter, Beigeordneter der Stadt Solingen Vera Rottes 45 Beteiligungsbericht 2003 Sanierungsgesell. Südl. Innenstadt Solingen Verwaltungs GmbH Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt Solingen haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von EUR 25.000. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt keine Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.2000 TEUR % 31.12.2001 TEUR % 31.12.2002 TEUR % 0,00 0,00 52,62 100,00 52,62 100,00 25,41 2,15 25,05 52,62 48,30 4,08 47,61 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse sonstige Zinsen und ähnl. Erträge Erträge Personalaufwand Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 TEUR 31.12.2001 TEUR 31.12.2002 TEUR 35,5 0,0 35,53 32,31 2,65 34,97 35,53 34,97 0,15 0,41 46 Beteiligungsbericht 2003 Sanierungsgesell. Südl. Innenstadt Solingen mbH & Co. KG 3.10. Sanierungsgesellschaft Südliche Innenstadt Solingen mbH & Co. KG Bahnhofstraße 5 42651 Solingen Telefon: 599 88 0 Fax: 599 88 29 gegründet: 18.07.2002 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand der Gesellschaft ist die Durchführung der städtebaulichen Sanierungsmaßnahme „Neues Stadtquartier Südliche Innenstadt“ in Solingen unter sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Stammkapitalanteil EUR % 50.000 100,00 Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Franz Haug, Oberbürgermeister Ernst Schneider, Stadtdirektor beratende Mitglieder: Julia Lipschitz, Ratsmitglied Birgit Zingler, Ratsmitglied Manfred Krause, Ratsmitglied Horst Dorten, Ratsmitglied Joseph Karl Esch Geschäftsführung Sanierungsgesellschaft Südliche Innenstadt Solingen Verwaltungs GmbH 47 Beteiligungsbericht 2003 Sanierungsgesell. Südl. Innenstadt Solingen mbH & Co. KG Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt Solingen haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von EUR 50.000. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt für nicht förderungsfähige städt. Eigenleistungen Wirtschaftliche Unternehmensdaten EUR 200.000 Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.2000 TEUR % 31.12.2001 TEUR % 31.12.2002 TEUR % 148,98 28,93 366,07 71,07 515,05 100,00 54,79 10,05 450,20 515,05 10,64 1,95 87,41 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse sonstige Zinsen und ähnl. Erträge Erträge Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 TEUR 31.12.2001 TEUR 31.12.2002 TEUR 200,7 0,2 200,86 66,10 9,52 119,39 195,01 200,86 195,01 1,05 4,79 48 Beteiligungsbericht 2003 Sanierungsgesell. Südl. Innenstadt Solingen mbH & Co. KG Entwicklung des Unternehmens Die Geschäfte im abgelaufenen Geschäftjahr verliefen planmäßig. Im Treuhandbereich - Sanierungsmaßnahme „Neues Stadtquartier Südliche Innenstadt“ – wurden die wesentlichen Arbeiten für die Rahmenplanung abgeschlossen und von den befassten politischen Gremien einstimmig beschlossen. Die Entwicklung des Hauptbahnhofes zu einem Forum für Produktdesign ist in der Phase der Diskussion eines Konzepts mit der Unternehmerschaft und den Verhandlungen um die Ansiedlung eines Aninstituts der Bergischen Universität. Die Pläne für die Umgestaltung des Graf-Wilhelm-Platz wurden vorgestellt und ein Bieterverfahren für den Freizeitkomplex Hallenbad Birker Straße durchgeführt. Über die Planungen wurden die Bürger in Foren, durch Informationsstände und das Jugendkulturfestival informiert. Für die neuen Haltepunkte wurde ein Wettbewerb ausgerichtet. 49 Beteiligungsbericht 2003 Entsorgung Solingen GmbH 3.11. Entsorgung Solingen GmbH Dültgenstaler Straße 61 42719 Solingen Telefon: 290 4541 Fax: 290 4521 gegründet: 06.02.2001 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens sind Dienstleistungen im Bereich der Abfallentsorgung, Abfallverwertung und Stadtreinigung, diese außerhalb des Hoheitsbereiches sowie der Betrieb von Kompostier-, Verwertungs- und Deponieanlagen. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen (EBS) Stammkapitalanteil EUR % 25.000 100,00 Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Ernst Schneider, Stadtdirektor Ralf Weeke, Beigeordneter der Stadt Solingen beratende Mitglieder: Frank Kubicki, Ratsmitglied Ulrich Uibel, Ratsmitglied Gisela Adams, Ratsmitglied Henning Pless, Ratsmitglied Hans Rudloff, Ratsmitglied Michael Leeser, Arbeitnehmervertreter • Geschäftsführung Dipl.-Ing. Siegfried Schulz 50 Beteiligungsbericht 2003 Entsorgung Solingen GmbH Beschäftigtenzahlen Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2002 - Arbeiter 18 Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt Solingen haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 25.000 EUR. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt keine Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a *Wegen Neugründung Zahlen der Eröffnungsbilanz 01.01.2001* TEUR % 586,59 100,00 0,00 0,00 586,59 100,00 176,00 0,00 410,59 586,59 30,00 0,00 70,00 100,00 31.12.2001 TEUR % 1.178,42 200,89 1.336,52 227,85 2.514,94 428,74 458,68 224,67 1.831,58 2.514,94 78,19 38,30 312,24 428,74 31.12.2002 TEUR % 2.891,69 85,14 504,76 14,86 3.396,45 100,00 920,67 296,98 2.178,80 3.396,45 27,11 8,74 64,15 100,00 51 Beteiligungsbericht 2003 Entsorgung Solingen GmbH Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnl. Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 TEUR 31.12.2001 31.12.2002 TEUR TEUR 3.762,17 3.759,76 43,59 187,86 10,17 2,04 3.815,93 3.949,66 1.835,84 1.455,73 363,12 522,62 221,24 246,04 879,20 912,33 34,80 35,89 3.334,20 3.172,62 3.815,93 3.334,20 199,05 282,69 3.949,66 3.172,62 315,05 461,98 Entwicklung des Unternehmens Die Entsorgung Solingen GmbH (ESG) schloss das Geschäftsjahr 2002 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 462 ab. Ursächlich hierfür war die Steigerung der Erträge sowie eine Verringerung der Aufwendungen. Zukünftige Risiken hinsichtlich der Ertragssituation werden aus Sicht der ESG damit begründet, dass in den kommenden zwei Jahren die eingesammelten Wertstoffmengen, in Folge der neuen Pfandpflicht auf Einweggetränkeverpackungen sowie steigender Selbstentsorgermengen, kaum noch eine steigende Tendenz aufweisen. Die Geschäftsbereiche Deponie und Mulch- und Kompostieranlage der EntsorgungsBetriebe Solingen wurden mit Wirkung vom 01.01.2003 in die ESG eingegliedert. Durch die Finanzierung des Neubaus der Deponie und Mulchanlage sowie des Wertstoffhofes incl. Eingangsbereich auf dem Gelände der Deponie an der Cronenberger Straße werden in den nächsten Jahren Planungsverluste erwartet. 52 Beteiligungsbericht 2003 Kunst-Museum-Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH 3.12. Kunst-Museum Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Grünewalder Straße 29 - 31 42657 Solingen Telefon: 2494130 Fax: 2494139 gegründet: 1995 Gegenstand/Zweck des Unternehmens Die Gesellschaft ist persönlich haftende Komplementärin der Kommanditgesellschaft „Kunst-Museum Solingen Grundstücksgesellschaft mbH & Co.“. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Kunst-Museum Solingen Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Stammkapitalanteil EUR % 25.565 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft Kunst-Museum Solingen Grundstücksgesellschaft mbH & Co. als Komplementärin ohne Kapital- und Haftungseinlage Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Franz Haug, Oberbürgermeister (Vorsitzender) Helga Lehmann, Ratsmitglied • Geschäftsführung Dipl.-Verwaltungswirt Bernd Clemens 53 Beteiligungsbericht 2003 Kunst-Museum-Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von EUR 25.565. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt keine Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Umlaufvermögen Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Passiv a 31.12.2000 TEUR % 30,16 100,00 30,16 100,00 28,48 1,68 30,16 94,42 5,58 100,00 31.12.2001 TEUR % 31,61 100,00 31,61 100,00 30,04 1,58 31,61 95,01 4,99 100,00 31.12.2002 TEUR % 31,48 100,00 31,48 100,00 30,48 1,00 31,48 96,82 3,18 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Erträge Personalaufwand Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 TEUR TEUR TEUR 3,06 2,96 3,20 0,42 0,50 0,46 3,48 3,46 3,66 0,00 0,00 0,00 1,66 1,34 3,05 0,00 0,00 0,00 1,66 1,34 3,05 3,48 1,66 0,77 1,05 3,46 1,34 0,56 1,56 3,66 3,05 0,16 0,45 54 Beteiligungsbericht 2003 Kunst-Museum Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG 3.13. Kunst-Museum Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG Grünewalder Straße 29 - 31 42657 Solingen Telefon: 2494130 Fax: 2494139 gegründet: 1995 Gegenstand/Zweck des Unternehmens Zweck der Gesellschaft ist der Erwerb, die Bebauung, Verwaltung und Vermietung von Immobilien und der Handel mit Kunstgegenständen jeder Art sowie deren Nach- und Abbildungen. Die Gesellschaft hat den Grundbesitz Wuppertaler Straße 160 (ehemaliges Gräfrather Rathaus) von der Stadt Solingen erworben, das Gebäude in ein Kunstmuseum umgebaut und es an die Kunstmuseum Solingen Betriebsgesellschaft mbH vermietet. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Kapital- und Haftungseinlage EUR % Persönlich haftende Gesellschafterin: Kunst-Museum Solingen Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Kommanditisten: Stadt Solingen * Eugen Otto Butz Gesamt ohne Kapitaleinlage 153.388 2.045.168 2.198.555 6,98 93,02 100,00 * Die Stadt Solingen verfügt in der Gesellschafterversammlung stets über 51 % der Stimmen. Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertreten: Franz Haug, Oberbürgermeister (Vorsitzender) Helga Lehmann, Ratsmitglied • Geschäftsführung Dipl.-Verwaltungswirt Bernd Clemens 55 Beteiligungsbericht 2003 Kunst-Museum Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt Solingen haftet als: • Gesellschafterin der persönlich haftenden „Kunst-Museum Solingen Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH“ mit ihrer Stammeinlage von EUR 25.565 • als Kommanditistin mit ihrer Haftungseinlage von EUR 153.388 Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Darlehnszinsen EUR 61.360 Gesellschafterdarlehen der Stadt Die Stadt hat der Gesellschaft zur teilweisen Finanzierung der Kosten für den Um- und Ausbau des Gebäudes Wuppertaler Straße 160 in ein Kunstmuseum ein Darlehen in Höhe von EUR 2.045.167,52 gewährt. Die Auszahlung erfolgte in mehreren Teilbeträgen entsprechend dem Baufortschritt und der Veranschlagung im städtischen Haushaltsplan. Bis zur Baufertigstellung wurde das Darlehen zinslos gewährt. Mit Beginn der Mietzahlung durch die Kunstmuseum Solingen Betriebsgesellschaft mbH wird das Darlehen mit 3 % p. a. verzinst. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktiv a Eigenkapital Gesellschafterdarlehen Sonderposten mit Rücklagenanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.2000 TEUR % 6.625,80 93,76 440,60 6,24 7.066,40 100,00 1.874,55 2.179,53 2.906,44 4,09 101,79 7.066,40 26,53 30,84 41,13 0,06 1,44 100,00 31.12.2001 TEUR % 6.247,87 92,45 510,42 7,55 6.758,29 100,00 1.733,77 2.184,94 2.743,14 8,18 88,26 6.758,29 25,65 32,33 40,59 0,12 1,31 100,00 31.12.2002 TEUR % 4.856,93 89,48 571,05 10,52 5.427,99 100,00 1.379,46 2.188,11 1.757,89 8,00 94,53 5.427,99 25,41 40,31 32,39 0,15 1,74 100,00 56 Beteiligungsbericht 2003 Kunst-Museum Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Erträge Bezogene Leistung Abschreibungen auf Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Außerordentliche Erträge Außerordentliche Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 TEUR TEUR TEUR 187,50 195,81 195,05 163,30 163,30 288,81 14,75 19,76 16,36 365,55 378,88 500,22 7,96 39,54 39,45 313,15 395,04 467,60 10,06 7,38 13,27 63,20 61,48 61,55 394,38 503,44 581,87 365,55 394,38 0,00 0,00 12,48 -41,31 378,88 503,44 0,00 0,00 16,22 -140,78 500,22 581,87 709,40 964,68 17,38 -354,31 57 Beteiligungsbericht 2003 Musikschule Solingen gGmbH 3.14. Musikschule Solingen gGmbH Kronprinzenstr. 125 42655 Solingen Telefon 290 2459 Fax 290 2446 gegründet: 1999 Gegenstand / Zweck des Unternehmens – Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung der musikalischen und weiteren künstlerischen Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf breiter Basis, insbesondere durch Unterhaltung eines Schulbetriebes und die Durchführung aller Nebengeschäfte, die dem Zweck der Gesellschaft dienen sowie die Anregung zu eigener musikalischer und weiterer künstlerischer Betätigung und die Entwicklung von Erlebnisfähigkeit und Kreativität. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich unmittelbar gemeinnützige Zwecke und errichtet zur Erreichung ihrer Gesellschaftszwecke einen Zweckbetrieb Musikschule. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Stammkapitalanteil EUR % 25.000 100,00 Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertreten: Franz Haug, Oberbürgermeister Ernst Schneider, Stadtdirektor beratende Mitglieder: Wolf-Günter Hauke, sachkundiger Bürger Norbert Rilk, Ratsmitglied Helga Lehmann, Ratsmitglied Angelika Witoch, sachkundige Bürgerin Gudrun Wüsthof, Ratsmitglied Geschäftsführung Musikschullehrer Peter Hellwig (bis 30.04.2004) Musikschullehrer Andreas von Pavel (seit 01.05.2004) 58 Beteiligungsbericht 2003 Musikschule Solingen gGmbH Haftung der Stadt / Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbHG mit ihrer Stammeinlage von 25.000 EUR. Verflechtung mit dem Haushalt der Stadt Solingen Verwaltungshaushalt Betriebs- und Personalkostenzuschuss EUR -606.050 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Sonderposten für Investitionszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiv a 31.07.2000 TEUR % 49,92 16,1 256,68 82,8 3,44 1,1 310,04 100,0 165,38 3,51 74,22 65,23 1,69 310,04 53,3 1,1 23,9 21,0 0,5 100,0 31.07.2001 TEUR % 40,76 16,0 209,58 82,4 4,13 1,6 254,47 100,0 142,21 3,16 61,46 46,50 1,14 254,47 55,9 1,2 24,2 18,3 0,4 100,0 31.07.2002 TEUR % 34,90 11,5 264,55 86,9 5,06 1,7 304,51 100,0 146,86 2,44 64,16 91,04 0,00 304,51 48,2 0,8 21,1 29,9 0,0 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV - Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Erträge Honorare Personalaufwand Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.07.2000 31.07.2001 31.07.2002 TEUR TEUR TEUR 649,73 651,93 682,47 739,54 640,08 651,14 0,21 5,90 6,57 1.389,48 1.297,92 1.340,18 133,17 163,78 210,31 955,23 935,56 902,72 14,15 13,18 14,02 208,83 208,57 208,46 0,01 0,00 0,02 1.311,39 1.321,09 1.335,52 1.389,48 1.311,39 0,00 78,09 1.297,92 1.321,09 0,00 -23,18 1.340,18 1.335,52 4,65 59 Beteiligungsbericht 2003 Musikschule Solingen gGmbH Entwicklung des Unternehmens Die Musikschule Solingen gGmbH erzielt weiterhin stabile, leicht steigende Umsatzerlöse aus dem Hauptgeschäft. In Verbindung mit einer leichten Rückführung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnte das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. Die Zuschüsse durch die Gesellschafterin Stadt Solingen sind durch einen neuen Grundkontrakt mit Laufzeit bis zum 31.12.2007 geregelt. Die Anzahl der Schüler stabilisiert sich bei rd. 1780 Personen, was zu einer Auslastung der Musiklehrer und Musiklehrerinnen von nahezu 100 % führt. Zukünftige Risiken liegen in der allgemeinen Nachfrage nach Musikunterricht und hängen besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch von den finanziellen Möglichkeiten der Schüler bzw. deren Eltern ab. Zu Beginn des Schuljahrs 2003 / 2004 wurden in drei Solingen Gymnasien neue Streicher- bzw. Bläserklassen eingerichtet. Die hierfür erforderlichen erheblichen Investitionen der Musikschule und des Fördervereins stellen die Reaktion auf die aktuelle Entwicklung der Ganztagsschule bzgl. der Sekundarstufe I dar. Das Hauptaugenmerk muss sich in Zukunft allerdings auf den Bereich „Offene Ganztagsschule“(Primarstufe) richten. Der verschärfte Wettbewerb erfordert überdies, Schnupperangebote, Probestunden etc. auszubauen und die Kündigungsvoraussetzungen kundenfreundlicher zu gestalten. Eine weitere Steigerung der Attraktivität wird durch den Umzug im Sommer 2004 in ein neues Musikschulgebäude erwartet. 60 Beteiligungsbericht 2003 Kunstmuseum Solingen Betriebsgesellschaft mbH 3.15. Kunstmuseum Solingen Betriebsgesellschaft mbH Wuppertaler Straße 160 42653 Solingen Telefon 25 814 - 0 Fax 25 814 - 44 gegründet: 11.07.1996 Gegenstand / Zweck des Unternehmens – Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb des Kunstmuseums Solingen. Die Gesellschaft ist zur Durchführung aller Maßnahmen und Geschäfte berechtigt, die mit dem genannten Gesellschaftszweck zusammenhängen. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben Dritter bedienen. Nach Bedarf arbeitet sie mit anderen vergleichbaren Gesellschaften und Institutionen zusammen. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Verein Kunstmuseum Solingen e.V. Stammkapitalanteil EUR % 51.000 51,00 49.000 49,00 Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertreten: Franz Haug, Oberbürgermeister Ernst Schneider, Stadtdirektor beratende Mitglieder: Helga Lehmann, Ratsmitglied Ulrich Uibel, Ratsmitglied Werner Brattig, Ratsmitglied Gudrun Wüsthof, Ratsmitglied Andrea Witoch, Ratsmitglied Geschäftsführung Dr. phil. Rolf Jessewitsch Beirat 61 Beteiligungsbericht 2003 Kunstmuseum Solingen Betriebsgesellschaft mbH Haftung der Stadt / Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbHG mit ihrer Stammeinlage von EUR 51.000. Verflechtung mit dem Haushalt der Stadt Solingen Verwaltungshaushalt Städt. Zuschuss zum Betrieb des Museum Baden EUR -368.120 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz Position Ausstehende Einlagen Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag Aktiv a Eigenkapital Sonderposten mit Rücklagenanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiv a 31.12.2000 TEUR % 0 0,0 155,11 29,6 311,84 59,5 8,24 1,6 48,56 9,3 523,75 100,0 0,00 66,23 33,69 352,08 71,74 523,75 0,0 12,6 6,4 67,2 13,7 100,0 31.12.2001 TEUR % 0 0,0 136,35 44,6 148,14 48,4 8,85 2,9 12,54 4,1 305,87 100,0 0,00 68,58 39,57 196,81 0,90 305,87 0,0 22,4 12,9 64,3 0,3 100,0 31.12.2002 TEUR % 17,5 5,8 141,36 47,0 130,26 43,3 11,60 3,9 0,00 0,0 300,72 100,0 56,98 81,16 19,65 139,46 3,47 300,72 18,9 27,0 6,5 46,4 1,2 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV - Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 62 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 TEUR TEUR TEUR 144,66 95,29 112,43 525,02 551,01 541,79 0,16 0,22 1,11 669,84 646,52 655,33 38,32 38,17 21,63 280,71 229,89 246,25 34,63 25,75 22,84 343,18 304,58 357,69 22,51 9,02 7,95 719,34 607,41 656,36 669,84 719,34 4,33 -53,82 646,52 607,41 2,87 36,23 655,33 656,36 3,89 -4,92 Beteiligungsbericht 2003 Kunstmuseum Solingen Betriebsgesellschaft mbH Entwicklung des Unternehmens Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2002 zeigt die Tendenz, dass steigende Aufwendungen nur eingeschränkt durch entsprechende Mehrerträge kompensiert werden können. Entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen in Form von restriktiver Bewirtschaftung der Aufwandspositionen und verstärkten Akquisitionsbemühungen um weitere Sponsoren wurden ergriffen. Besondere Risiken bestehen durch die Kündigung des Finanzierungsvertrages mit der Kunststiftung Baden zum 30.06.2006. Laut Vertrag bewahrt die Betriebsgesellschaft die Kunstsammlung der Stadt Solingen auf. Diese Sammlung wird inventarisiert, dokumentiert, konservatorisch betreut, ausgestellt und kontinuierlich erweitert. 2002 kamen insgesamt 93 Gemälde und Grafiken hinzu. Daneben ist die Gesellschaft in die Gründung einer Stiftung eingebunden, mit der die Sammlung Dr. Gerhard Schneider an das Museum Baden angebunden werden soll. 63 Beteiligungsbericht 2003 Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH 3.16. Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH Grünewalder Straße 29 - 31 42657 Solingen Telefon: 24940 Fax: 2494109 Mail: info@gut-sg.de gegründet: 1992 Gegenstand/Zweck des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung von Innovationen und Existenzgründungen in der verarbeitenden Industrie und im Dienstleistungssektor sowie der Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Unternehmen. Hierzu betreibt die Gesellschaft ein Technologiezentrum für Unternehmen und Existenzgründer und vermietet hierin Büro- und Gewerbeflächen. Ferner werden Beratungen sowie andere Dienstleistungen angeboten. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Techno-Products Stadt-Sparkasse Solingen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-SolingenRemscheid Industrieverband Schneidwaren und Bestecke e. V. Gesamt Stammkapitalanteil EUR % 26.076 51,00 13.294 26,00 8.181 16,00 3.068 511 51.130 6,00 1,00 100,00 Allgemeines Um den Wirtschaftsstandort Solingen mittel- und langfristig zu sichern, hat der Rat 1991 die Beteiligung der Stadt Solingen an einem zu gründenden Technologiezentrum beschlossen. Die Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH ergänzt die kommunale Wirtschaftspolitik in technologischer Hinsicht und fördert Existenzgründungen. Die Wahrnehmung der Aufgaben in Übereinstimmung mit dem Gesellschaftervertrag gewährleistet die Erfüllung des öffentlichen Zwecks. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. 64 Beteiligungsbericht 2003 Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertritt: Franz Haug, Oberbürgermeister • Geschäftsführung Dipl.-Verwaltungswirt Bernd Clemens Frank Hölscheidt (Bestellung 13.12.00, Eintragung 26.03.03) • Beirat der Oberbürgermeister der Stadt Solingen der/die Leiter(in) des Arbeitsamtes Solingen je ein(e) Vertreter(in) der im Rat vertretenen Parteien ein Vertreter der Wirtschaftsjunioren Solingen e.V. ein Vertreter der Bezirksvertretung Ohligs-Aufderhöhe/Höhscheid der Rektor Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf der Rektor Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal die Geschäftsführung der Zenit GmbH der Hauptgeschäftsführer IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid ein Mitglied des Vorstandes der Stadt-Sparkasse Solingen ein(e) Vertreter(in) Deutscher Gewerkschaftsbund ein Vertreter des Industrieverbandes Schneid- und Handelswaren e.V. ein Vertreter des Arbeitgeberverbandes Solingen e.V. Wegen ständiger Veränderungen werden die Vertreter namentlich nicht benannt. Beschäftigtenzahlen Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2002 - Geschäftsführer - Verwaltung und Dienstleistung - Gesamt 2 (davon ein nebenamtlicher) 5 7 Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von EUR 26.076. Die Stadt ist gemäß § 19 (3) des Gesellschaftsvertrages vom 23.03.1992 bei Verlusten zu Nachschüssen verpflichtet. Die Nachschusspflicht ist auf höchstens EUR 1.533.876 bezogen auf die Laufzeit von 10 Jahren, beschränkt. 65 Beteiligungsbericht 2003 Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Verlustabdeckung EUR 88.630 Ausfallbürgschaften Die Stadt hat seit 1995 zugunsten der Gesellschaft die Übernahme von 6 Ausfallbürgschaften über insgesamt 4.371.545 EUR erklärt. Die Stadt bürgt für Ansprüche von Banken gegenüber der Gesellschaft aus Darlehensverträgen. Diese Darlehen hat die Gesellschaft für den Erwerb und die Herrichtung des Grundstücks Grünewalder Straße 31 aufgenommen. Der Stand der Verpflichtungen aus diesen Darlehensverträgen zum 31.12.2002 (31.12.2001) betrug 3.681.562 EUR (3.723.125 EUR). Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten nicht d. EK gedeckter Fehlbetrag Aktiva Eigenkapital Sonderp. Zuschüssse Anlageverm. Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiva 31.12.2000 TEuro % 9.025,81 91,51 829,12 8,41 8,46 0,09 0,00 0,00 9.863,40 100,00 51,13 0,52 6.251,51 63,38 41,01 0,42 3.494,01 35,42 25,74 0,26 9.863,40 100,00 31.12.2001 TEuro % 9.559,34 90,27 1.024,43 9,67 6,03 0,06 0,00 0,00 10.589,81 100,00 51,13 0,48 6.104,04 57,64 46,17 0,44 4.388,47 41,44 0,00 0,00 10.589,81 100,00 31.12.2002 TEuro % 9.917,82 95,46 358,39 3,45 11,31 0,11 101,73 0,98 10.389,25 100,00 0,00 6.031,61 45,70 4.311,94 0,00 10.389,25 0,00 58,06 0,44 41,50 0,00 100,00 66 Beteiligungsbericht 2003 Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Erträge Aufwendungen für bezogenen Leistungen Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 TEuro TEuro TEuro 517,25 596,90 648,17 174,77 227,28 158,65 9,57 8,56 0,56 701,58 832,74 807,38 16,51 30,08 47,99 235,13 275,58 261,32 202,53 231,43 249,30 208,35 262,71 279,69 151,51 160,45 173,89 814,04 960,24 1012,19 701,58 814,04 11,43 -123,89 832,74 960,24 20,12 -147,62 807,38 1.012,19 25,23 -230,03 Entwicklung des Unternehmens Im Rahmen ihrer Tätigkeitsfelder bedient sich die Gründer- und Technologie-Zentrum Solingen GmbH verschiedener Produktbereiche. Im Bereich der Existenzgründerberatungen und Coaching konnten die Erträge im Geschäftsjahr 2002 um 300% gesteigert werden. Dies war auch bedingt durch die überaus gute Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt Solingen/Remscheid. Die durchschnittliche Belegungsquote im Neuvermietungsgeschäft lag bei ca. 70%. Bis zum Jahre 2005 soll durch zielgerichtete Akquisitiosmaßnahmen eine Vermietung von ca. 90% erreicht werden. Im Bereich des Technologietransfer wurde mit der Transferstelle der Bergischen Universität Wuppertal eine verstärkte Zusammenarbeit im Jahre 2003 vereinbart. Bis einschließlich 2003 werden aufgelaufene Verluste durch die Stadt Solingen ausgeglichen. Ab dem Geschäftsjahr 2004 besteht eine neue Gesellschafterstruktur, wobei die StadtSparkasse Solingen nunmehr 42% an der Gründer- und Technologie-Zentrum Solingen GmbH hält. 67 Beteiligungsbericht 2003 Bergische Symphoniker 3.17. Bergische Symphoniker – Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH Konrad-Adenauer-Straße 72-74 42651 Solingen Telefon: 280184 Fax: 280182 gegründet: 22.08.1995 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Unternehmensgegenstand ist die Pflege und Förderung der Kunstgattungen Konzerte, Oper, Operette, Kammermusik, Musical, Bühnentanz, Schulkonzerte und Schulmusiken sowie die Zusammenarbeit mit ortsansässigen Chören. Mit der Fusion der städtischen Orchester Remscheid und Solingen im Jahre 1995 und der Gründung der Bergische Symphoniker - Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH wurden zwei Ziele verfolgt, und zwar zum einen ein regelmäßiges Angebot an Konzerten und Musiktheater in beiden Gesellschafterstädten vorzuhalten, was sich aus dem kultur- und bildungspolitischen Auftrag der Gemeinden ergibt; und zum anderen die finanzielle Belastung, die sich mit dem Unterhalt jeweils eines eigenen Orchesters für die Städte verband, zu reduzieren. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Bergische Symphoniker - Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Stadt Remscheid Gesamt Stammkapitalanteil EUR % 12.782 50,00 12.782 50,00 25.564 100,00 68 Beteiligungsbericht 2003 Bergische Symphoniker Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertreten: Hans-Werner Gabriel, Ausschussmitglied Franz Haug, Oberbürgermeister Peter Kubersky, sachkundiger Bürger Helga Lehmann, Ratsmitglied Dr. Ulrich Mumot, Ausschussmitglied Birgit Zingler, Ratsmitglied Die Stadt Remscheid vertreten: Monika Hein, Ratsmitglied Beate Richter-Stursberg, Ratsmitglied Christiane Stein-Hausmann, Ratsmitglied Karl-Heinz Humpert, Ratsmitglied Fred Schulz, Oberbürgermeister Kathrin Döhl, sachkundige Bürgerin • Geschäftsführung Dr. Volker Mattern Beschäftigtenzahlen Die Gesellschaft beschäftigte zum 31.08.2001 / 31.08.2002: - Generalmusikdirektorin - Orchestermusiker/-innen - Orchesterwarte - Geschäftsführer - Verwaltungsmitarbeiter/-innen - Gesamt * rechnerischer Stellenumfang: 79 1/ 1 80 / 83* 2/ 2 1/ 1 2/ 2 86 / 89 69 Beteiligungsbericht 2003 Bergische Symphoniker Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von EUR 12.782. Die Gesellschafterversammlung kann gemäß § 12 des Gesellschaftervertrages beschließen, von den Gesellschaftern Nachschüsse bis zu einem Gesamtbetrag von EUR 153.388 je Geschäftsjahr einzufordern. Die Nachschüsse sind von den Gesellschaftern entsprechend ihrer Geschäftsanteile zu zahlen. Die Nachschussverpflichtung der Stadt ist also auf EUR 76.694 jährlich begrenzt. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Schulmusiken Schulkonzerte Für Inanspruchnahme der Bergischen Symphoniker Konzerte der Bergischen Symphoniker Betriebskosten Orchester EUR -19.520 -73.600 -196.340 -158.080 -1.750.000 -2.197.540 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiv a 31.08.2000 TEUR % 38,35 13,42 241,23 84,40 6,24 2,18 285,81 100,0 55,53 77,00 85,13 68,16 285,81 19,43 26,94 29,79 23,85 100,0 31.08.2001 TEUR % 36,02 19,18 144,60 77,00 7,16 3,81 187,78 100,0 50,67 53,50 81,06 2,56 187,78 26,98 28,49 43,17 1,36 100,0 31.08.2002 TEUR % 43,70 13,47 272,14 83,87 8,63 2,66 324,47 100,0 67,84 61,92 105,21 89,50 324,47 36,13 32,97 56,03 47,66 172,8 70 Beteiligungsbericht 2003 Bergische Symphoniker Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Betriebskostenzuschuß Erträge Bezogenen Leistungen zur Verrechnung Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.08.2000 31.08.2001 31.08.2002 TEUR TEUR TEUR 1.023,30 983,38 1.158,28 417,78 413,88 486,31 1,38 0,92 0,94 3.424,94 3.621,48 3.461,99 4.867,40 5.019,66 5.107,52 234,89 318,67 326,29 4.339,85 4.405,60 4.469,08 17,03 13,81 11,96 276,20 286,40 280,80 4.867,96 5.024,48 5.088,15 4.867,40 4.867,96 -0,20 -0,36 5.019,66 5.024,48 0,00 -4,82 5.107,52 5.088,15 2,20 17,18 Entwicklung des Unternehmens Die Gesellschaft ist nach wie vor auf die Betriebskostenzuschüsse der Gesellschafterstädte angewiesen. Der von den Gesellschafterstädten festgeschriebene Betrag wurde im Geschäftsjahr 2002 / 2003 unterschritten. Möglich wurde dies insbesondere durch einen weiteren Anstieg der Umsatzerlöse bei Dritten. Neben der Personalsituation und ersten Effekten aus den Maßnahmen der Strukturkommission war hierfür mitursächlich eine erneute Steigerung der Umsatzerlöse bei Dritten. Neben der Frage, wieweit diese Engagements außerhalb der Gesellschafterstädte noch gesteigert werden können bzw. sollen, werden die Kürzungen des Landeszuschusses und die anstehenden Haustarifverhandlungen die Gratwanderung zwischen künstlerischen und wirtschaftlichen Erfordernissen bestimmen. 71 Beteiligungsbericht 2003 Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH 3.18. Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH Grünewalder Straße 29 - 31 42657 Solingen Telefon: 2494700 Fax: 2494715 gegründet: 18.05.1993 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Forschung auf den Gebieten der Galvano- und Oberflächentechnik sowie des hiermit zusammenhängenden Umweltschutzes. Die Gesellschaft bietet Beratungen und Dienstleistungen, vor allem Klein- und Mittelbetrieben, an. Die Förderung von Innovationen und Technologietransfers ist ein weiterer Unternehmenszweck. Solingen ist das Zentrum der Galvanotechnik. Verbände der galvanotechnischen Industrie haben ihren Sitz in Solingen. Die galvano- und oberflächentechnische Berufsaus- und -weiterbildung ist hier am Ort konzentriert. Angesichts dieser lokalen Konzentration von Fachverstand im Bereich der Galvano- und Oberflächentechnik, war die Gründung einer Institution unter Beteiligung der Stadt Solingen, die sich dem Forschungs- und Entwicklungsbereich widmet, eine logische Konsequenz, um den Anforderungen an technische Bauteile, die einem ständigen entwicklungstechnischen Wandel unterworfen sind, gerecht zu werden. Die IGOS GmbH ergänzt die kommunale Technologieförderung, als Teil der städtischen Wirtschaftspolitik. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadtwerke Solingen GmbH Stadt Solingen Galvaniseure- und Metallschleiferinnung Gesamt Stammkapitalanteil Euro % 50.107 49,00 41.926 41,00 10.226 10,00 102.259 100,00 72 Beteiligungsbericht 2003 Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertreten: Franz Haug, Oberbürgermeister Ernst Schneider, Stadtdirektor beratende Mitglieder: Paul Richard Disch, Ratsmitglied Paul Ohliger, Ratsmitglied Horst Dorten, Ratsmitglied Manfred Krause, Ratsmitglied Gudrun Wüsthof, Ratsmitglied • Geschäftsführung Dr. Werner Olberding Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von EUR 41.926. Die Gesellschafterversammlung kann gemäß § 4 Absatz 4 des Gesellschaftsvertrages beschließen, dass durch die Gesellschafter im Verhältnis ihrer Beteiligung am Stammkapital Nachschüsse entsprechend den Vorgaben des Wirtschaftplanes zum Ausgleich von Verlusten zu leisten sind. Eine Verpflichtung des Gesellschafters Galvaniseurinnung Solingen zur Leistung eines Nachschusses besteht jedoch auch bei einem entsprechenden Gesellschafterbeschluss ausdrücklich nicht. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Zuweisung an IGOS GmbH EUR -103.730 73 Beteiligungsbericht 2003 Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Nicht durch Eigenkap. ged. Fehlb. Rechnungsabgrenzungsposten Aktiva Eigenkapital Sonderpos. Zuschüsse Anlageverm. Verbindlichkeiten Rückstellungen Passiva 31.12.2000 TEUR % 911,35 64,87 59,76 4,25 427,75 30,45 5,95 0,42 1.404,80 100,0 0,00 818,66 540,64 45,50 1.404,80 0,00 58,28 38,49 3,24 100,0 31.12.2001 TEUR % 770,44 62,27 48,52 3,92 415,82 33,61 2,45 0,20 1.237,23 100,0 0,00 691,25 517,04 28,94 1.237,23 0,00 55,87 41,79 2,34 100,0 31.12.2002 TEUR % 641,68 58,42 48,08 4,38 406,58 37,01 2,11 0,19 1.098,45 100,0 0,00 571,98 501,26 25,20 1.098,45 0,00 52,07 45,63 2,29 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Außerordentliche Erträge Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 TEUR TEUR TEUR 186,33 189,53 161,55 182,57 139,36 124,43 0,00 0,00 0,03 368,90 328,90 286,02 13,56 21,85 16,71 217,60 213,56 238,76 154,74 134,31 135,84 131,99 142,22 120,56 31,48 31,66 27,28 549,38 543,60 539,15 368,90 549,38 0,00 0,00 -180,48 328,90 543,60 46,29 0,14 -168,55 286,02 539,15 0,00 0,26 -253,39 Entwicklung des Unternehmens Das Institut schloss das Geschäftsjahr 2002 mit einem Fehlbetrag von TEUR 253,4 ab. Die Verschlechterung in Höhe von rd. TEUR 85 ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Umsatzerlöse infolge von Änderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten im Berichtszeitraum sowie die Nichteinhaltung des hohen Qualitätsstandards der IGOS GmbH aufgrund einer hohen Personalfluktuation zurückzuführen. Durch die Neubesetzung vakanter Stellen wurde die Kundenzufriedenheit wieder hergestellt. 74 Beteiligungsbericht 2003 Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH Allerdings wird die IGOS GmbH auch in absehbarer Zeit aufgrund der vorgegebenen Aufgabenstellung und trotz positiver Umsatzentwicklung und guter Positionierung am Markt sowie dem künftigen Wegfall von Zuschüssen keine positiven Ergebnisse erzielen können. Dies erfordert nach wie vor finanzielle Zuwendungen der Gesellschafter. Die Entwicklung in 2003 verlief gegenüber den Vorjahren positiv. So konnte die Anzahl der Aufträge weiter gesteigert werden. Die Präsentation der IGOS GmbH auf verschiedenen Veranstaltungen und die Vertiefung der Kontakte zu Verbänden und Organisationen wurde im Geschäftsjahr 2002 forciert. Ab dem Geschäftsjahr 2004 ist die IGOS GmbH eine Tochtergesellschaft der Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH. 75 Beteiligungsbericht 2003 Regionale 2006 Agentur GmbH 3.19. Regionale 2006 Agentur GmbH Friedrich-Engels-Allee 161a 42285 Wuppertal Telefon: 0202 758520 Fax: 0202 7585222 gegründet: 27.10.2000 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand der Gesellschaft ist die Projektentwicklung, Koordination und Umsetzung von Vorhaben im Rahmen der Regionale 2006 und die zusammenfassende Projektentwicklung sowie eine stadtübergreifende Kommunikation der Regionale 2006. Die Aufgaben der Gesellschaft sind nicht gewerblicher Art und nicht auf gewerbliche Erträge ausgerichtet. Die Gesellschaft ist konzipiert als Dienstleister und Projektentwickler für die Gemeinschaftsaufgabe der Regionale 2006, die getragen wird von den drei Städten Remscheid, Solingen, Wuppertal und dem Land NordrheinWestfalen. Personal- und Betriebskosten, wie auch Projektmittel für Projektentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit werden vom Land NRW zu 80% gefördert und durch Eigenanteile der drei Städte in Höhe von 20% ergänzt. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Stadt Wuppertal Stadt Remscheid Stammkapitalanteil EUR % 9.000 33,33 9.000 33,33 9.000 33,33 27.000 100,00 Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Franz Haug, Oberbürgermeister der Stadt Solingen Dr. Hans Kremendahl, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal Fred Schulz, Oberbürgermeister der Stadt Remscheid • Geschäftsführung Henry Beierlorzer 76 Beteiligungsbericht 2003 Regionale 2006 Agentur GmbH Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt Solingen haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 9.000 EUR. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Beteiligung Agentur EUR 68.210 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktiv a Eigenkapital Sonderposten Investitionszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.2000 TEUR % 14,73 5,04 277,32 94,96 292,05 100,00 26,09 14,73 12,02 239,22 292,05 8,93 5,04 4,11 81,91 100,00 31.12.2001 TEUR % 14,79 4,83 291,18 95,17 305,97 100,00 27,07 14,79 35,48 228,63 305,97 8,85 4,83 11,60 74,72 100,00 31.12.2002 TEUR % 30,41 17,54 142,92 82,46 173,33 100,00 27,70 30,41 21,65 93,57 173,33 15,98 17,54 12,49 53,98 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Erträge Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnl. Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 TEUR TEUR TEUR 65,74 760,56 958,24 0,01 4,30 3,89 65,75 764,86 962,12 30,98 354,59 404,85 7,92 12,23 14,71 27,75 397,03 541,93 0,00 0,03 0,00 66,66 763,88 961,49 65,75 66,66 0,00 -0,91 764,86 763,88 0,00 0,98 962,12 961,49 0,63 77 Beteiligungsbericht 2003 Regionale 2006 Agentur GmbH Entwicklung des Unternehmens Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2002 mit einem Jahresgewinn von EUR 632 ab. Das Unternehmen hat sich im Geschäftsjahr 2002 weitestgehend auf den Abschluss der strategischen Ausrichtung, auf Projektentwicklung, Projektqualifizierung sowie dezentrale Aufgaben der Präsentation incl. Öffentlichkeitsarbeit konzentriert. Nach der inhaltlichen Arbeit der Regionale 2006 Agentur GmbH an der strategischen Ausrichtung liegt der Schwerpunkt der Arbeit in den Geschäftsjahren 2003 und 2004 in der Entwicklung und Qualifizierung von Projekten. Aufgrund der bestehenden Konstruktion geht die Gesellschaft für die nächsten Geschäftsjahre von ausgeglichenen Ergebnissen aus. 78 Beteiligungsbericht 2003 Lokalfunk Remscheid - Solingen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 3.20. Lokalfunk Remscheid - Solingen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG Mummstraße 9 42651 Solingen Telefon: 299105 Fax: 299118 gegründet: 10.11.1989 Gegenstand/Zweck - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung von Aufgaben, die sich aus dem Landesrundfunkgesetz NRW ergeben, und zwar hauptsächlich die zur Produktion und Verbreitung des lokalen Rundfunks erforderlichen technischen Einrichtungen zu beschaffen und dem Vertragspartner (Veranstaltergemeinschaft) zur Verfügung zu stellen, dem Vertragspartner die zur Wahrnehmung seiner Aufgaben erforderlichen Mittel und Produktionshilfen zur Verfügung zu stellen und Hörfunkwerbung zu betreiben. Das Landesrundfunkgesetz NRW sieht vor, dass sich Gemeinden mit bis zu 25 % am Gesellschaftskapital von Betriebsgesellschaften nach dem sog. Zwei-SäulenModell für den privaten Lokalfunk beteiligen können. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung der Stadt Solingen an der Gesellschaft ist mithin vom Landesgesetzgeber speziell legitimiert und wird erfüllt, da die Gesellschaft ihre Aufgaben entsprechend dem Landesrundfunkgesetz NW und dem Gesellschaftsvertrag wahrnimmt. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Kapital- und Haftungseinlage EUR % Persönlich haftende Gesellschafterin: Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesellschaft mbH Kommanditisten: Stadt Solingen Stadt Remscheid Lokalfunk Remscheid-Solingen Presse Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Gesamt ohne Kapitaleinlage 73.216 54.784 384.000 512.000 14,30 10,70 75,00 100,00 79 Beteiligungsbericht 2003 Lokalfunk Remscheid - Solingen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapitalanteil EUR % 25.560 100,00 Lokalfunk Remscheid - Solingen Betriebsgesellschaft mbH Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertritt: Franz Haug, Oberbürgermeister • Geschäftsführung Die persönlich haftende Gesellschafterin „Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesellschaft mbH“ ist zur Geschäftsführung berufen; ihr Geschäftsführer ist Herr Bernhard Boll. Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet mit ihrer Haftungseinlage von EUR 73.110. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt keine Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die wirtschaftlichen Unternehmensdaten Geschäftsführung nicht veröffentlicht. werden nach Rücksprache mit der 80 Beteiligungsbericht 2003 Tropolys GmbH 3.21. Tropolys GmbH Hansaallee 249 40549 Düsseldorf Telefon: 0211 522 83 - 100 Fax: 0211 52283 - 111 gegründet: 09.08.2000 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen sowie die Beteiligung an Unternehmen der Telekommunikationswirtschaft. Die Gesellschaft ist zur Vornahme aller Handlungen und Maßnahmen berechtigt, die zur Förderung des vorstehenden Unternehmensgegenstandes geeignet sind. Die Gesellschaft ist legitimiert, Zweigniederlassungen im Inland zu errichten. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter TeleBel Stadtsparkasse Wuppertal Wuppertaler Stadtwerke AG Stadt Solingen Stadt-Sparkasse Solingen Citykom Stadtwerke Münster GmbH CNE Essen Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Sparkasse Essen ELISA Kommunikation GmbH APAX Europe IV-A;L.P. Management Tropolys GmbH Eigene Anteile (vormals: Engel AG) Stammkapitalanteil EUR in % 59.000 46.300 59.000 18.500 111.200 125.300 41.800 1.479.100 250.000 52.550 1.700 2.244.450 2,63% 2,06% 2,63% 0,82% 4,95% 5,58% 1,86% 65,90% 11,14% 2,34% 0,08% 100% 81 Beteiligungsbericht 2003 Tropolys GmbH Beteiligungen der Gesellschaft Citykom Münster GmbH Telekommunikationsservice, Münster CNEGesellschaft für Telekommunikation mbH, Essen* MEOCOM Telekommunikation GmbH & Co. KG, Oberhausen TeleBel Telekommunikation Bergisches Land GmbH, Wuppertal TELELEV Telekommunikation GmbH, Leverkusen Pulsaar Gesellschaft für Telekommunikation mbH, Saarbrücken TROPOLYS Service GmbH, Dortmund TROPOLYS Asset Management GmbH, Düsseldorf DDKom - Dir Dresdener Telekommunikations GmbH, Dresden hukom Telekommunikation GmbH, Hanau Mainova Telekommunikation GmbH, Frankfurt/Main MAINZ-KOM Telekommunikation GmbH, Mainz tnp telenet potsdam kommunikations GmbH, Potsdam jetzt! Kommunikation GmbH & Co. KG, Jena jetzt! Beteiligungs GmbH, Jena TROPOLYS Netz GmbH, Dresden Stammkapitalanteil in EUR in % 2.556.500,00 100% 4.100.000,00 100% 1.022.600,00 100% 2.556.500,00 100% 2.560.000,00 100% 512.000,00 100% 500.000,00 100% 150.000,00 100% 25.564,59 51% 941.000,00 100% 5.113.250,00 51% 3.067.751,29 73% 260.000,00 100% 1.500.000,00 53% 26.000,00 53% 6.400.000,00 100% Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Beirat Ernst Schneider, Stadtdirektor der Stadt Solingen Hans Martz, stellvertr. Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Essen Pekka Perttula, Group Spokesman der ELISA Com. Corp., Helsinki/Finnland Gerd Scholz, ehem. Vorsitzender des Vorstandes der Stadtsparkasse Wuppertal Dr. Werner Spickenheuer, Geschäftsführer der Stadtwerke Münster GmbH Aufsichtsrat Dr. Martin Halusa, APAX Partners & Co. Beteiligungsberatung GmbH, München Jarmo Kalm, stellvertr. Geschäftsführer der ELISA Com. Corp., Helsinki/Finnland Pertti Laukkanen, Geschäftsführer ELISA Kommunikation GmbH, Düsseldorf Dieter Maager, Ratsherr der Stadt Münster und Aufsichtsratmitglied der Stadtwerke Münster GmbH Wolfgang Meyer, Vorstand der Essener Verkehrs AG Peter H. Vaupel, Vorsitzender des Vorstandes der Stadtsparkasse Wuppertal Geschäftsführung Peer Knauer, Düsseldorf, Vorsitzender der Geschäftsführung Detlev Wientgen, Ratingen, Geschäftsführer Vertrieb, Marketing, CRM Dr. Hai Cheng, Bonn, Geschäftsführer Technik Werner Kühne, Geschäftsführer Finanzen (seit 01. April 2002) 82 Beteiligungsbericht 2003 Tropolys GmbH Haftung der Stadt / Nachschussverpflichtung Die Stadt Solingen haftet gemäß GmbHG mit ihrer Stammeinlage in Höhe von EUR 59.000. Verflechtung mit dem Haushalt der Stadt keine Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur 31.12.2001 Einzelabschluss Konzernabschluss TEUR % TEUR % 0,00 158.968,63 10.959,79 0,00 169.928,42 104.427,70 0,00 2.155,40 58.724,80 824,57 3.795,95 0,00 169.928,42 0,00 0,00 93,55 113.439,80 6,45 20.813,42 0,00 11.347,71 100,00 145.600,93 61,45 19.761,32 0,00 2.155,40 1,27 484,81 34,56 58.724,80 0,49 8.005,07 2,23 48.369,87 0,00 8.099,66 100,00 145.600,93 31.12.2002 Einzelabschluss Konzernabschluss TEUR % TEUR % 0,00 662,32156 94,58 245.146,86 5,42 29.965,13 0,00 452,15 100,00 276.226,46 68,46 33.838,00 0,00 0,00 0,00 965,63 0,00 0,00 0,42 14.773,34 31,12 213.437,23 0,00 13.212,26 100,00 276.226,46 0,24 88,75 10,85 0,16 100,00 12,25 0,00 0,35 0,00 5,35 77,27 4,78 100,00 Bilanzposition Ingangsetzung/Erweiter ung Geschäftsbetrieb Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzung Aktiva Eigenkapital Sopo Kapitalerhöhung Sopo für Zuschüsse Langfristige Gesellschafterdarlehen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzung Passiva 0,00 0,00 77,91 251.663,93 14,29 14.433,69 7,79 0,00 100,00 266.097,62 13,57 182.182,26 1,48 0,00 0,33 0,00 40,33 0,00 5,50 1.105,80 33,22 82.809,56 5,56 0,00 100,00 266.097,62 83 Beteiligungsbericht 2003 Tropolys GmbH Ertragslage 31.12.2001 GuV-Position Umsatzerlöse Bestandsveränderung aktivierte Eigenleistungen Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnl Erträge Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebl. Aufwendungen Zinsen und ähnl. Aufwendungen Aufwendungen Erträge Aufwendungen außerordentliche Aufwendungen Steuern Jahresergebnis TEUR 2.656,15 0,00 0,00 188,22 2.113,73 4.958,10 0,00 5.357,89 198,09 4.651,28 1.198,76 11.406,02 4.958,10 11.406,02 0,00 0,84 -6.448,76 TEUR 49.412,03 0,00 0,00 2.737,29 486,02 52.635,34 27.269,99 20.768,84 13.569,07 18.838,74 3.150,14 83.596,78 52.635,34 83.596,78 1.056,09 4,85 -32.022,39 31.12.2002 TEUR 1.471,50 0,00 0,00 105,09 7.343,11 8.919,70 0,00 4.492,54 6.471,68 6.485,18 6.369,26 23.818,65 8.919,70 23.818,65 0,00 12,31 -14.911,27 TEUR 105.262,67 64,42 1.345,53 16.017,15 857,36 123.547,13 62.405,07 39.821,09 53.429,94 38.287,23 12.125,32 206.068,65 123.547,13 206.068,65 0,00 32,18 -82.553,70 Einzelabschluss Konzernabschluss Einzelabschluss Konzernabschluss Entwicklung des Unternehmens Im Geschäftsjahr 2002 wurden weitere Tochterunternehmen in den Tropolys-Verbund aufgenommen, die von dem Gesellschafter Elisa Kommunikation GmbH, Düsseldorf eingebracht wurden. Insbesondere durch die Sacheinbringung der Gesellschaftsanteile und damit in Verbindung stehender Bareinzahlungen sowie weitere Kapitalmaßnahmen wurde das Kapital – einschließlich der Rücklagen – auf insgesamt TEUR 205.333 erhöht. Dem gezeichneten Kapital wurden TEUR 1.411 und der Kapitalrücklage TEUR 91.251 zugeführt. Die notwendigen Integrationsarbeiten zur Eingliederung der neuen Gesellschaften stellten diejenigen Bereiche in den Vordergrund, die für die Steigerung des Umsatzes, die sichere und effiziente Abrechnung der Leistungen und die Reduzierung der Kosten am wichtigsten sind. Dabei wurden im Bereich Marketing und Vertrieb die Kunden- und Produktsegmente und die Vetriebskanäle weiter vereinheitlicht und den Markterfordernissen angepasst. Im Bereich Billing (Abrechnung) wurden durch die harmonisierten Produkte und Tarife schnellere Abrechnungszyklen geschaffen. Dabei werden bereits fünf Gesellschaften auf einer einheitlichen Billingplattform abgerechnet. Das Interconnectionbilling wurde weitestgehend zentralisiert. Im Bereich Technik wurden weitere kostenintensive Serviceverträge abgelöst bzw. neu verhandelt. Zur Ausnutzung weiterer technischer Möglichkeiten wurden die Telekommunikationsnetze aller Gesellschaften zusammengeschaltet. Seit Oktober 2002 wird über die Tropolys Netz GmbH sowohl die Zusammenschaltung der Netze als auch die Kundenakquisition weiterer Carrier und nationalen Key-Accounts auf Basis des deutschlandweiten Glasfasernetzes durchgeführt. 84 Beteiligungsbericht 2003 Tropolys GmbH Zur weiteren Effizienzsteigerung wurden die Carrier CNE und MEOCOM am Standort Essen und die Carrier TeleBel und Telelev am Standort Wuppertal zu jeweils einer virtuellen Organisation zusammengeführt. Durch die vorgenannten und weiteren Maßnahmen wurde die Mitarbeiterzahl (auf Basis vollzeitäquivalenter Mitarbeiter) von 688, im Höchstbestand des Geschäftsjahres 2002, auf 592 Mitarbeiter am Ende des Geschäftsjahres reduziert. Bis Mitte des Jahres 2003 wird die Anzahl der Mitarbeiter weiter auf ca. 500 gesunken sein. Mit einem Umsatz von 105,3 Mio. EUR wurde der Vorjahreswert von 49,4 Mio. EUR um 113 % mehr als verdoppelt. Der Kundenbestand erhöhte sich im Vergleichzeitraum um 20 % auf rund 67.900. Davon sind rund 22 % Geschäftskunden und andere Carrier. Am Gesamtumsatz waren die Geschäftskunden mit 42,8 Mio. EUR (40,7 %), die Privatkunden mit 34,6 Mio. EUR (32,8 %) und die anderen Carrier mit 27,9 Mio. EUR (26,5 %) beteiligt. Für das Geschäftsjahr 2003 plant der Tropolys-Verbund ein Umsatzwachstum von mindestens 30 % gegenüber dem Geschäftsjahr 2002 und eine Verbesserung des EBITDA-Marge. 85 Beteiligungsbericht 2003 Deutsche Städte Medien GmbH 3.22. Deutsche Städte-Medien GmbH Deutsche Städte-Medien GmbH (vormals Deutsche Städtereklame GmbH) Deutsche Städte-Medien GmbH Geschäftsstelle Solingen Am Mirker Bach 2 42107 Wuppertal Telefon: 0202/244996 Fax: 0202/453558 Zentrale Frankfurt/Main Eschenheimer Anlage 33 – 34 60318 Frankfurt/Main Telefon: 069/1543 0 Fax: 069/1543 210 gegründet: 22.10.1922 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung aller Arten von Werbung, der Erwerb, die An- und Verpachtung von Grundstücken, Grundstücksteilen, Mauern, Giebelwänden und dergleichen zu Werbezwecken, insbesondere die Ausnutzung aller Werbemöglichkeiten der Gemeinden (§ 1 des Gesellschaftsvertrages). Die wirtschaftlichen Aktivitäten im Raum Solingen werden von der rechtlich unselbständigen Geschäftsstelle Solingen wahrgenommen. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung der Stadt Solingen an der DSM-GmbH kann aus dem Unternehmensgegenstand (siehe oben) abgeleitet werden. Da die Gesellschaft ausschließlich Werbemöglichkeiten von Gemeinden vermarktet, wird der öffentliche Zweck erfüllt. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen 28 weitere Städte bzw. städt. Beteiligungsgesellschaften Gesamt Stammkapitalanteil EUR % 18.050 0,90 1.992.650 99,10 2.010.700 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft Die Gesellschaft hält umfangreiche Beteiligungen an mehreren in- und ausländischen Unternehmen. Organe der Gesellschaft Aufsichtsrat Die Stadt Solingen vertritt: Franz Haug, Oberbürgermeister 86 Beteiligungsbericht 2003 Deutsche Städte Medien GmbH Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertritt: Franz Haug, Oberbürgermeister Ernst Lauterjung, Ratsmitglied (Stellvertreter) Geschäftsführung 3 Geschäftsführer Organe der Geschäftsstelle Solingen Aufsichtsrat Die Stadt Solingen vertreten: Franz Haug, Oberbürgermeister, Vorsitzender Ulrich Uibel, Ratsmitglied (stellvertretendes Mitglied) Geschäftsstellenleiter Friedhelm Wolters Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 18.050 EUR. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt (Rechnungsergebnis 2002) Stadionwerbung Plakatanschlag Dividende Gesamt EUR 10.556 125.833 2.136 138.525 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die wirtschaftlichen Unternehmensdaten werden nach Rücksprache mit der Geschäftsführung nicht veröffentlicht. 87 Beteiligungsbericht 2003 VkA GmbH 3.23. Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH (VkA) Dreilindenstraße 71 45128 Essen Telefon: 0201/243439 Fax: 0201/222974 gegründet: 11.01.1930 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand der Gesellschaft ist die Wahrnehmung und Sicherung der kommunal- und aktienrechtlich zulässigen Interessenvertretung der Gesellschafter bei der RWE AG. Die Gesellschaft unterstützt ihre Gesellschafter insbesondere bei deren Aufgaben zur Sicherung einer wirtschaftlich sinnvollen Daseinsvorsorge und bei der Darbietung einer sicheren und preiswerten Ver- und Entsorgung in den Bereichen Strom, Öl, Gas, Wasser, Abwasser und Abfall. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck des Verbandes der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. Beteiligungsv erhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen 88 weitere Gesellschafter * Gesamt Stammkapitalanteil EUR % 813 0,64 127.010 99,36 127.823 100,00 * Die weiteren Gesellschafter sind Städte/Gemeinden, Kreise, Kommunalverbände und Landesbanken, Sparkassen, deren Dachverbände und öffentliche Versicherungen. Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertritt: Franz Haug, Oberbürgermeister Ernst Schneider, Stadtdirektor (Stellvertreter) Verwaltungsrat 12 Mitglieder Geschäftsführung 2 Geschäftsführer Neben den Organen hat die Gesellschaft 4 Gebietsausschüsse eingerichtet. 88 Beteiligungsbericht 2003 VkA GmbH Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von EUR 813. Gemäß § 14 Absatz 1 des Gesellschaftsvertrages sind die Gesellschafter verpflichtet, zur Deckung der laufenden Ausgaben der Gesellschaft Nachschüsse, in der jeweils durch Beschluss der Gesellschafterversammlung festzusetzenden Höhe, zu leisten. Die Nachschüsse der einzelnen Gesellschafter werden nach dem Verhältnis der Geschäftsanteile festgesetzt. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Verlustabdeckung EUR -810 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktiv a Eigenkapital Verbindlichkeiten Passiv a 30.06.2000 TEUR % 293,18 66,74 146,13 33,26 439,31 100,00 307,31 131,99 439,31 69,95 30,05 100,00 30.06.2001 TEUR % 291,41 58,82 204,04 41,18 495,46 100,00 367,63 127,82 495,46 74,20 25,80 100,00 30.06.2002 TEUR % 289,64 49,36 297,19 50,64 586,83 100,00 374,86 211,98 586,83 63,88 36,12 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Gu V -Position Erträge aus Wertp. des Finanzanlageverm. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge E rträg e Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen A u fw en du ng en Erträge Aufwendungen Steuern Jahreserg ebn is 30.06.2000 TEU R 34,86 24,75 59,61 135,97 1,76 34,67 0,06 172,45 59,61 172,45 0,00 -112,84 30.06.2001 TEU R 69,71 6,54 76,26 109,35 1,76 32,64 0,01 143,76 76,26 143,76 0,00 -67,50 30.06.2002 TE U R 24,40 8,85 33,25 108,14 1,77 140,71 0,00 250,62 33,25 250,62 0,00 -217,37 89 Beteiligungsbericht 2003 Stadtwerke Aue GmbH 3.24. Stadtwerke Aue GmbH Goethestraße 5 08280 Aue/Sachsen Telefon: 03771/55660 Fax: 03771/556630 gegründet: 1994 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung, der Erwerb und der Betrieb von Anlagen, die der Versorgung von Haushalten, Gewerbe und Industrie mit Elektrizität, Gas, Wasser und Fernwärme dienen. Die Gesellschafter können den Unternehmensgegenstand um andere Ver- und Entsorgungstätigkeiten erweitern. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Stadtwerke Aue GmbH. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. Beteiligungsv erhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Stadt Aue envia - Energie Sachsen Brandenburg AG, Chemnitz Thüga AG, München Gesamt Stammkapitalanteil EUR % 5.120 0,125 2.083.840 50,875 1.003.520 24,500 1.003.520 24,500 4.096.000 100,00 Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertritt: Ernst Schneider, Stadtdirektor Aufsichtsrat Die Stadt Solingen vertritt: Ernst Schneider, Stadtdirektor Geschäftsführung Dipl.-Ing. Hans-Joachim Eberius, Aue 90 Beteiligungsbericht 2003 Stadtwerke Aue GmbH Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von EUR 5.120. Nach § 16 Absatz 2 des Gesellschaftsvertrages vom 02.06.1994 ist die Stadt weder am Gewinn und Verlust noch am Liquidationserlös beteiligt. Verflechtung mit dem Haushalt der Stadt keine Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Bauzuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.2000 TEUR % 9.694,59 58,48 6.856,76 41,36 26,41 0,16 16.577,76 100,00 7.575,26 2.161,93 3.128,05 3.712,52 16.577,76 45,70 13,04 18,87 22,39 100,00 31.12.2001 TEUR % 10.011,68 61,21 6.320,80 38,65 23,39 0,14 16.355,87 100,00 8.478,07 2.206,84 3.263,73 2.407,23 16.355,87 51,84 13,49 19,95 14,72 100,00 31.12.2002 TEUR % 11.184,42 65,82 5.774,96 33,99 32,96 0,19 16.992,34 100,00 8.863,40 2.148,07 4.301,45 1.679,42 16.992,34 52,16 12,64 25,31 9,88 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Erlöse Sonstige Erlöse Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 TEUR TEUR TEUR 13.317,70 15.495,60 15.566,19 474,49 484,38 628,65 13.792,19 15.979,98 16.194,84 7.522,27 9.456,85 8.623,95 245,22 249,76 222,23 892,89 747,63 783,54 2.482,75 2.264,26 3.299,60 39,21 46,17 68,19 11.182,35 12.764,67 12.997,51 13.792,19 11.182,35 1.448,79 1.161,06 15.979,98 12.764,67 1.187,66 2.027,65 16.194,84 12.997,51 1.611,99 1.585,33 91 Beteiligungsbericht 2003 VRR GmbH 4. Die – mittelbaren – Beteiligungen der Stadt Solingen 4.1 Verkehrsverbund Rhein-Ruhr GmbH Bochumer Straße 4 45879 Gelsenkirchen Telefon: 0209/1584-0 Fax: 0209/23967 gegründet: 1989 Gegenstand/Zweck des Unternehmens Die VRR GmbH dient ausschließlich Zwecken des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und nimmt im Rahmen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr Aufgaben entsprechend den Festlegungen im Gesellschaftsvertrag durch Beratung und Koordination wahr. Hierzu zählen u. a. Verkehrskonzeptionen, Verbundtarife und Beförderungsbestimmungen, mittelfristige Verbundplanung, Marketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung der Stadt Solingen an der VRR GmbH lässt sich aus dem Unternehmensgegenstand ableiten. Beteiligungsverhältnisse Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 2.432.700. Alleiniger Gesellschafter ist der Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Ursprünglich waren die Verkehrsunternehmen unmittelbar an der VRR GmbH beteiligt. Diese haben ihre Stammkapitalanteile dann auf den Zweckverband VRR übertragen. Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapitalanteil EUR % 5.150 20,00 6.500 25,00 Stadtbahn-Betriebsführungsgesellschaft Rhein mbH, Düsseldorf Stadtbahn-Betriebsführungsgesellschaft Ruhr mbH, Essen Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertreten: Bernd Krebs, Ratsmitglied Ernst Schneider, Stadtdirektor 92 Beteiligungsbericht 2003 VRR GmbH • Aufsichtsrat 20 Mitglieder • Geschäftsführung Dr. Klaus Vorgang, Düsseldorf Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Sonderumlage Eigenaufwand VRR GmbH -66.040 Euro Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Sonderposten mit Rücklagenanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiv a 31.12.2000 TEUR % 1.016,25 3,92 24.543,68 94,70 356,31 1,37 25.916,23 100,0 3.696,16 61,36 6.754,43 15.391,79 12,50 25.916,23 14,26 0,24 26,06 59,39 0,05 100,00 31.12.2001 TEUR % 1.799,54 10,70 14.756,34 87,76 259,48 1,54 16.815,37 100,00 5.066,65 127,52 7.107,21 4.342,15 171,85 16.815,37 30,13 0,76 42,27 25,82 1,02 100,00 31.12.2002 TEUR % 2.210,64 9,80 20.070,72 89,01 266,49 1,18 22.547,84 100,00 4.841,64 203,92 7.234,43 10.165,45 102,41 22.547,84 21,47 0,90 32,08 45,08 0,45 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Erlöse Sonstige Erlöse Erträge Aufwendungen für bezogene Leistungen Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 TEuro TEuro TEuro 10.491,22 8.866,77 8.657,52 7.038,99 12.188,43 8.176,08 17.530,21 21.055,20 16.833,59 7.512,98 9.723,75 7.977,71 7.483,00 7.094,69 6.128,24 241,31 394,62 522,62 2.979,02 3.265,37 3.092,46 25,63 2,03 5,71 18.241,94 20.480,45 17.726,74 17.530,21 18.241,94 1,22 -712,95 21.055,20 20.480,45 75,67 499,09 16.833,59 17.726,74 0,84 -893,98 93 Beteiligungsbericht 2003 Städtisches Klinikum Solingen 5. 5.1. Die Eigenbetriebe der Stadt Solingen Städtisches Klinikum Solingen Gotenstraße 1 42653 Solingen Telefon: 547 0 Fax: 547 2530 gegründet: 01.01.1973 Gegenstand/Zweck des Betriebs - Allgemeines Das Städtische Klinikum Solingen wird seit dem 01.01.1973 wie ein Eigenbetrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit als organisatorisch und wirtschaftlich eigenständige Einrichtung nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt. Zweck des Städtischen Klinikums ist es, mit seinen Einrichtungen und Mitteln durch ärztliche und pflegerische Leistungen Krankheiten, Leiden und Körperschäden zu heilen oder zu lindern, Geburtshilfen und Begutachtungen zu leisten und ärztliche Eingriffe vorzunehmen. Nebenzweck ist die Aus- und Weiterbildung in den medizinischen, medizinischtechnischen und pflegerischen Berufen. Bei der Realisierung des Betriebsgegenstandes werden humane, soziale und ökologische Ziele verfolgt. Organe des Betriebs • Klinikausschuss Dorothee Daun, Ratsmitglied, Vorsitzende Paul Richard Disch, Ratsmitglied Kurt Emmerich, sachkundiger Bürger Franz-Josef Fehlenberg, sachkundiger Bürger Lydia Itot, Ratsmitglied, stellvertretende Vorsitzende Rolf Jacobi, Ratsmitglied Dr. Hans-Joachim Müller-Stöver, sachkundiger Bürger Iris Michelmann, sachkundige Bürgerin Norbert Rilk, Ratsmitglied Dieter Prosakiewicz, sachkundiger Bürger Dieter Schotten, sachkundiger Bürger Kai Sturmfels, Ratsmitglied Ursula Witte, Ratsmitglied beratendes Mitglied: Renate Brandhoff, sachkundige Einwohnerin Bernd Ernst, sachkundiger Einwohner Hans-Eberhard Schmidt, sachkundiger Einwohner Gerd Schumacher, sachkundiger Einwohner Dr. Helmut Teschner, Ratsmitglied 94 Beteiligungsbericht 2003 Städtisches Klinikum Solingen • Betriebsleitung Ottmar Heesen, Leiter des Wirtschafts- und Verwaltungsdienstes Prof. Dr. Jörg Busse, Leitender Arzt Hermann-Josef Bökmann, Leiter des Pflegedienstes • Die Zuständigkeiten des Rates, die Stellung des Oberbürgermeisters und des Stadtkämmerers sind in der Gemeindeordnung NW und in der Krankenhausbetriebsverordnung des Landes NW geregelt. Beschäftigtenzahlen Der Betrieb beschäftigte zum 31.12.2002: - Angestellte - Arbeiter - Beamte - Auszubildende - Gesamt 1.223 247 11 136 1.617 Verlustausgleich Die Stadt ist entsprechend den Vorschriften der Gemeindekrankenhausbetriebsverordnung und der Eigenbetriebsverordnung für das Land NW bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zum Verlustausgleich verpflichtet. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Konzernumlage, Verwaltungskostenerstattungen und Beitragserstattungen 304.448 EUR 95 Beteiligungsbericht 2003 Städtisches Klinikum Solingen Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Sonstiges Aktiv a 31.12.2000 TEUR 93.549,97 15.881,94 95,57 2.698,70 112.226,19 % 83,36 14,15 0,09 2,40 100,00 36,20 29,01 25,22 5,87 3,70 0,01 100,00 31.12.2001 TEUR % 91.146,98 83,44 15.288,50 14,00 54,55 0,05 2.740,78 2,51 109.230,81 100,00 40.838,62 31.112,93 27.389,60 5.919,99 3.948,60 21,07 109.230,81 37,39 28,48 25,07 5,42 3,61 0,02 100,00 31.12.2002 TEUR % 84.845,04 78,92 19.734,47 18,36 143,66 0,13 2.782,86 2,59 107.506,03 100,00 41.091,99 29.901,99 24.186,10 8.568,14 3.747,29 10,52 107.506,03 38,22 27,81 22,50 7,97 3,49 0,01 100,00 Eigenkapital 40.621,15 Sonderposten 32.553,17 Rückstellungen 28.298,42 Verbindlichkeiten 6.587,61 Ausgleichsposten aus Darlehensför. 4.150,21 Rechnungsabgrenzungsposten 15,62 Passiv a 112.226,18 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Zinsen und ähnliche Erträge Sonstige Erlöse u. a. Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Sonstige Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 TEUR 73.716,66 1.780,14 10.609,52 86.106,31 17.118,79 53.699,68 5.003,40 6.435,03 21,61 2.929,00 85.207,51 86.106,31 85.207,51 23,98 874,82 31.12.2001 TEUR 74.571,31 137,44 14.395,78 89.104,52 17.923,39 54.017,12 5.368,72 9.481,14 20,96 2.052,99 88.864,32 89.104,52 88.864,32 22,77 217,43 31.12.2002 TEUR 76.330,64 138,05 15.576,09 92.044,77 18.621,40 55.563,84 5.836,08 8.603,25 20,68 3.122,67 91.767,93 92.044,77 91.767,93 23,48 253,36 Entwicklung des Betriebs Das Städtische Klinikum Solingen hat bei einer Betrachtung der Krankenhaustätigkeit auch das Geschäftsjahr 2002 mit einem negativen Betriebsergebnis in Höhe von rd. 2.660 TEUR abgeschlossen. Der insgesamt erzielte Jahresüberschuss konnte erwirtschaftet werden, weil • die Erlöse aus den Fallpauschalen, Sonderentgelten sowie Abteilungs- und Basispflegesätzen leicht gestiegen sind, wobei festzustellen ist, dass dieses Ergebnis 96 Beteiligungsbericht 2003 Städtisches Klinikum Solingen • • nur durch eine Steigerung der Leistungen oberhalb des vereinbarten Budgets möglich war, gleich hohe Erlöse im Bereich der Wahlleistungen im Geschäftsjahr 2002 gegenüber dem Vorjahr erzielt wurden und ein hohes Maß an Disziplin bei den Ausgaben zu verzeichnen war. Angesichts des rückläufigen Finanzergebnisses sind die Bemühungen des Städtischen Klinikums Solingen um ein ausgeglichenes Betriebsergebnis zu intensivieren. Insbesondere ist anzumerken, dass umfangreiche Gesetzesänderungen (Änderungen des 5. Buches des Sozialgesetzbuches, Krankenhaus-Fallpauschalenverordnung, Beitragssicherungsgesetz) zur Modifikation des bisherigen Abrechnungssystems führten. Das neue System hat seit dem 01.10.2003 Gültigkeit. So sind die Auswirkungen des Fallpauschalengesetzes aufgrund der nicht eindeutigen Gesetzeslage ein nur sehr schwer zu kalkulierendes Erlösrisiko (z.B. infolge Ausgleichsberechnungen). Die Betriebsleitung ist gefordert, unter Ausschöpfung aller betriebswirtschaftlichen Maßnahmen für eine Absenkung des negativen Jahresergebnisses Sorge zu tragen. Im Interesse einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung der Solinger Mitbürgerinnen und Mitbürger ist eine kooperative und zielgerichtete Zusammenarbeit aller beteiligten Gremien und Partner für die Zukunft des Städtischen Klinikums Solingen von großer Bedeutung. Bezüglich der geplanten Projekte hat unter dem Gesichtspunkt der langfristigen Entwicklung und Bestandssicherung des Städtischen Klinikums das Bauvorhaben 4. Teilbauabschnitt eine herausragende Bedeutung. Durch diesen Bauabschnitt sollen dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen im Bestand ersetzt und strukturelle Anpassungsprozesse zur Optimierung von Funktionseinheiten und –abläufen durchgeführt werden. Insbesondere soll der Zentrale Operationsbereich einschl. Zentralsterilisation verlagert werden, ebenso die provisorisch untergebrachten Intensivstationen der Inneren Medizin und der Kinderklinik einschl. der Frühgeborenenstation. Hierzu wurde entsprechend den Förderrichtlinien des Landes NRW ein Antrag auf Aufnahme in das Investitionsprogramm 2000 und wegen Nichtberücksichtigung auch für 2001 und 2002 gestellt. Weitere Projekte sind u.a. die umfangreiche Renovierung und Modernisierung der Geburtshilfe einschließlich des Neugeborenenbereichs, die Sanierung der Pflegegruppen in Haus 1, die Einrichtung einer Palliativstation und die Renovierungsmaßnahmen der Röntgenabteilung. 97 Beteiligungsbericht 2003 Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% Städtisches Klinikum Solingen Anlagevermögen Umlaufvermögen Sonstiges 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% Ausgleichsposten aus Darlehensför. 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Eigenkapital Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten Entwicklung der Erträge (in TEUR) 100.000 80.000 60.000 40.000 20.000 0 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Sonstige Erlöse u. a. Zinsen und ähnliche Erträge Umsatzerlöse Entwicklung der Aufwendungen (in TEUR) 100.000 80.000 60.000 40.000 20.000 0 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Materialaufwand Personalaufwand Sonstige Aufwendungen 98 Beteiligungsbericht 2003 Altenzentren der Stadt Solingen 5.2. Altenzentren der Stadt Solingen Melanchtonstraße 77 42653 Solingen Telefon: 258170 Fax: 2581717 gegründet: 01.01.1992 Gegenstand/Zweck des Betriebs - Allgemeines Die städtischen Alten- und Altenpflegeheime werden seit dem 01.01.1992 als Einrichtung im Sinne von § 107 Absatz 2 Gemeindeordnung NW wie ein Eigenbetrieb geführt. Zweck des Betriebes ist die Unterbringung, Betreuung, Versorgung und Pflege in der Regel alter Menschen. Um den Zweck des Betriebes zu erreichen werden folgenden Betriebsteile geführt: − Eugen-Maurer-Haus, Alten- und Altenpflegeheim, Melanchthonstraße 75 − Gerhard-Berting-Haus, Alten- und Altenpflegeheim, Altenhofer Str. 124 − Elisabeth-Roock-Haus, Altenpflegeheim, Vichowstraße 31 Organe des Betriebs • Betriebsausschuss Als Betriebsauschuss für die Altenzentren der Stadt Solingen wurde in § 6 der Betriebssatzung der Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Wohnungswesen (AGSW/BAA) des Rates der Stadt Solingen festgelegt. Albert Brozy, Ratsmitglied Dr. Thomas Fischbach, sachkundiger Bürger Angelika Franz, Ratsmitglied Ulrich Hohn, Ratsmitglied Christina Hoffmann, sachkundige Bürgerin Rosemarie Holzer, sachkundige Bürgerin Frank Knoche, sachkundiger Bürger Elke Messing, Ratsmitglied Eva Nagy, Ratsmitglied, stellv. Vorsitzende Gabriele Reimers, sachkundige Bürgerin Hans Peters, Ratsmitglied Rita Pickardt, Ratsmitglied, Vorsitzende Uta Wilde, sachkundige Bürgerin beratende Mitglieder: Claudia Bauer-Nouvertné, sachkundige Einwohnerin Hassan Firouzkhah, sachkundiger Einwohner Tim Kurzbach, sachkundiger Einwohner Ingeborg Schmitz-Jösting, sachkundige Einwohnerin Josef Vuk, sachkundiger Einwohner 99 Beteiligungsbericht 2003 Altenzentren der Stadt Solingen • Betriebsleitung Ernst Wessels • Die Zuständigkeiten des Rates, die Stellung des Oberbürgermeisters und des Stadtkämmerers sind in der Gemeindeordnung NW und in der Eigenbetriebsverordnung des Landes NW geregelt. Beschäftigtenzahlen Der Betrieb beschäftigte zum 31.12.2002: - Angestellte - Arbeiter - Beamte - Gesamt 237 101 2 340 Haftung der Stadt/Verlustausgleich Die Stadt ist entsprechend den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung für das Land NW bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zum Verlustausgleich verpflichtet. Verflechtung mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Konzernumlage, Verwaltungskostenerstattungen und Beitragserstattungen 166.682 EUR Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Empfangene Zuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiv a 31.12.2000 TEUR % 20.216,35 91,83 1.797,89 8,17 0,28 0,00 22.014,52 100,00 8.405,08 99,54 398,15 13.111,44 0,33 22.014,54 38,18 0,45 1,81 59,56 0,00 100,00 31.12.2001 TEUR % 19.184,86 90,37 2.039,81 9,61 5,25 0,02 21.229,92 100,00 8.057,88 86,36 575,74 12.395,04 114,90 21.229,92 37,96 0,41 2,71 58,38 0,54 100,00 31.12.2002 TEUR % 18.796,69 91,65 1.707,37 8,32 5,15 0,03 20.509,21 100,00 7.432,74 56,30 449,76 12.568,46 1,95 20.509,21 36,24 0,27 2,19 61,28 0,01 100,00 100 Beteiligungsbericht 2003 Altenzentren der Stadt Solingen Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Zinsen und ähnliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 TEUR 11.872,03 21,13 831,26 12.724,42 1.686,46 8.794,62 807,57 856,91 385,95 12.531,51 12.724,42 12.531,51 153,46 39,45 31.12.2001 TEUR 12.017,75 37,10 578,16 12.633,01 1.659,90 9.136,42 718,64 936,38 370,28 12.821,63 12.633,01 12.821,63 158,56 -347,17 31.12.2002 TEUR 12.213,87 8,06 627,25 12.849,18 1.698,02 9.251,73 730,85 1.270,70 354,45 13.305,74 12.849,18 13.305,74 168,59 -625,15 Entwicklung des Betriebs Die Altenzentren der Stadt Solingen weisen für das Geschäftsjahr 2002 ein negatives Ergebnis aus. Dies ist im Wesentlichen auf die schwierigen Situationen im ElisabethRoock-Haus, den sanierungsbedingten Verlusten im Eugen-Maurer-Haus, den erhöhten Personalaufwand, die periodenfremden, rückwirkenden Honorarrechnungen des Vermögensbetriebes der Stadt Solingen sowie auf die nicht refinanzierbaren städtischen Umlagen zurückzuführen. Nach einer angespannten Belegsituation mit defizitären Auswirkungen für die Geschäftsjahre 2001 und 2002, wurde im Jahr 2003 eine hohe Auslastung der Teilbetriebe Elisabeth-Roock-Haus, Gerhard-Berting-Haus und Eugen-Maurer-Haus von rd. 99% erzielt. Die wirtschaftliche Entwicklung der Altenzentren der Stadt Solingen wird nach wie vor durch die von der Pflegeversicherung geforderte Wettbewerbsorientierung (erhöhte Qualitätsansprüche an die Pflegeleistung) sowie höhere Anforderungen Gebäudeausstattung von Bewohnern und deren Angehörige an die geprägt. Bezüglich der Qualität bedarf es der Weiterentwicklung bereits bestehender Standards und der Aktualisierung des installierten Qualitätsmanagements. 101 Beteiligungsbericht 2003 Altenzentren der Stadt Solingen Die Pflegesatzverhandlungen konnten für alle drei Einrichtungen zum 01.07.2002 mit einem durchweg zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen werden. Bestandsgefährdende Risiken halten sich aufgrund der Betriebsgröße in einem überschaubaren Rahmen. Die Personalkosten stellen mit derzeit rd. 69% Anteil am Gesamtaufwand den größten Risikofaktor dar. Die Betriebsleitung geht davon aus, dass mit dem Neubau des Elisabeth-Roock-Hauses im Herbst 2004 begonnen wird. 102 Beteiligungsbericht 2003 Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% Altenzentren der Stadt Solingen Anlagevermögen Umlaufvermögen 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Entwicklung der Erträge (in TEUR) 14.000 12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Zinsen und ähnliche Erträge Umsatzerlöse Sonstige Erlöse u. a. Entwicklung der Aufwendungen (in TEUR) 14.000 12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Personalaufwand Materialaufwand Sonstige Aufwendungen 103 Beteiligungsbericht 2003 EntsorgungsBetriebe Solingen 5.3. EntsorgungsBetriebe Solingen (EBS) Dültgenstaler Straße 61 42719 Solingen Telefon: 290 4200 Fax: 290 4521 gegründet: 01.01.1995 Gegenstand/Zweck des Betriebs Der Rat fasste am 16.06.1994 im Rahmen der 3. Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes 1991 - 1995 aus finanzwirtschaftlichen Gründen den Grundsatzbeschluss zur Bildung eines Eigenbetriebes für den Entsorgungsbereich. Städtische Entsorgungseinrichtungen (Straßenreinigung einschließlich Winterdienst, Abwasserbeseitigung, Abfall- einschließlich Schadstoffentsorgung, Wertstoffsammlung, Deponien, Mulch- und Kompostieranlage, Werkstatt, Fahrbereitschaft) wurden zu einer eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ohne Rechtspersönlichkeit im Sinne von § 107 Absatz 2 Gemeindeordnung NW zusammengefasst. Die Entsorgungsbetriebe Solingen verfolgen bei der Realisierung des Betriebsgegenstandes ökologische und ökonomische Ziele. Organe des Betriebs • Betriebsausschuss Entsorgung Gisela Adams, Ratsmitglied Andreas Brunner, Arbeitnehmervertreter Klaus Haas, Arbeitnehmervertreter Wolfgang Kiefer, Arbeitnehmervertreter Bernd Krebs, Ratsmitglied Frank Kubicki, Ratsmitglied Wolfgang Link, Arbeitnehmervertreter Jens-Jörg Menzel, Arbeitnehmervertreter Ruth Münch, Ratsmitglied Paul Ohliger , Ratsmitglied Udo Schwenke, Ratsmitglied Friederike Sinowenka, Ratsmitglied Dr. Helmut Teschner, Ratsmitglied Ulrich Uibel, Ratsmitglied, Vorsitzender Manfred Wilke, sachkundiger Bürger 104 Beteiligungsbericht 2003 EntsorgungsBetriebe Solingen beratende Mitglieder: Hans Otto Czymoch, sachkundiger Einwohner Dr. Ingrid Linden, sachkundige Einwohnerin Stefan Pistor, sachkundiger Einwohner Henning Pless, Ausschussmitglied Hans Rudloff, sachkundiger Einwohner • Betriebsleitung Dipl.- Ing. Siegfried Schulz • Die Zuständigkeiten des Rates, die Stellung des Oberbürgermeisters und des Stadtkämmerers sind in der Gemeindeordnung NW und in der Eigenbetriebsverordnung des Landes NW geregelt. Beschäftigtenzahlen Der Betrieb beschäftigte 2002 durchschnittlich - Betriebsleiter - Angestellte - Arbeiter - Beamte - Gesamt 1,00 56,75 144,00 11,00 212,75 Verlustausgleich Die Stadt ist entsprechend den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung für das Land NW bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zum Verlustausgleich verpflichtet. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Erstattung vom EBS Betriebskostenzuschuss Konzernumlage, Verwaltungskostenerstattungen und Beitragserstattungen (EBS/MHKW) EUR 127.830 -170.780 308.426 265.476 105 Beteiligungsbericht 2003 EntsorgungsBetriebe Solingen Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.2000 TEUR % 323.471,73 97,75 7.424,67 2,24 35,09 0,01 330.931,49 100,00 42.351,31 12.129,73 21.805,76 254.644,69 330.931,49 12,80 3,67 6,59 76,95 100,00 31.12.2001 TEUR % 324.410,71 97,35 8.806,44 2,64 32,42 0,01 333.249,57 100,00 39.122,98 12.800,60 20.681,09 260.644,89 333.249,57 11,74 3,84 6,21 78,21 100,00 31.12.2002 TEUR % 322.371,31 96,61 11.273,07 3,38 30,48 0,01 333.674,86 100,00 36.499,46 12.910,98 19.111,73 265.152,70 333.674,86 10,94 3,87 5,73 79,46 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen Sonstiges Bestandsveränderung an fertigen Erzeugnissen Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 TEUR TEUR TEUR 50.439,44 48.877,41 50.461,48 2.298,26 3.522,65 2.444,91 28,89 62,48 138,28 626,01 542,02 384,80 -15,49 7,67 -8,08 53.377,11 53.012,22 53.421,38 21.873,59 20.759,01 20.963,69 9.499,51 9.092,05 9.111,14 7.378,23 7.456,78 7.562,68 4.224,04 4.521,76 4.288,13 14.662,56 14.377,32 14.089,34 57.637,93 56.206,93 56.014,97 53.377,11 57.637,93 260,54 -4.521,36 53.012,22 56.206,93 33,64 -3.228,35 53.421,38 56.014,97 29,93 -2.623,52 Entwicklung des Betriebs Die EntsorgungsBetriebe Solingen (EBS) schlossen das Geschäftsjahr 2002 mit einem Jahresverlust in Höhe von 2.624 TEUR ab. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Ergebnisverbesserung um 604 TEUR. Der Jahresabschluss 2002 zeigt, dass die EBS den negativen Trend der letzten Jahre überwunden haben und die überarbeitete Wirtschaftlichkeitsprognose des Jahres 2001 „Früchte“ trägt. 106 Beteiligungsbericht 2003 EntsorgungsBetriebe Solingen Nach den derzeitigen Erkenntnissen wird das Planergebnis 2003 von minus 2.260 TEUR um ca. 800 TEUR unterschritten. Zur Erreichung der Ziele aus der Wirtschaftlichkeitsprognose, die im Wesentlichen den Fortbestand des Eigenbetriebes sichern, bedarf es der Berücksichtigung möglichst aller ansatzfähigen Kosten nach KAG. Bereits im Jahre 2001 wurden der Bereich „Wertstoffsammlung“ und ab 01.01.2003 die Geschäftsbereiche „Deponie“ und „Mulchanlage“ in die Entsorgung Solingen GmbH (ESG) überführt. 107 Beteiligungsbericht 2003 EntsorgungsBetriebe Solingen Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Anlagevermögen Umlaufvermögen Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Eigenkapital Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Entwicklung der Erträge (in TEUR) 60.000,00 Umsatzerlöse 40.000,00 20.000,00 0,00 Sonstige Erträge 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Entwicklung der Aufwendungen (in TEUR) 60.000,00 40.000,00 Abschreibungen 20.000,00 0,00 Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Materialaufwand Personalaufwand 108 Beteiligungsbericht 2003 Müllheizkraftwerk 5.4. EntsorgungsBetriebe Solingen - Müllheizkraftwerk Sandstraße 16 a 42655 Solingen Telefon: 271 9213 Fax: 271 9111 gegründet: 1969 Gegenstand/Zweck des Betriebs Das Müllheizkraftwerk (MHKW) der Stadt Solingen wird nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten als eigenbetriebsähnliche Einrichtung entsprechend den Vorschriften der Gemeindeordnung NW und der Eigenbetriebsverordnung für das Land NW geführt. Gegenstand des Betriebes ist die unschädliche, nicht störende, wirksame und möglichst wirtschaftliche Beseitigung von Müll und die daraus resultierende Energieerzeugung. Mit Beschluss des Rates vom 16.12.1999 wurde die Müllverbrennungsanlage als eigene wirtschaftliche Einrichtung in die Entsorgungsbetriebe Solingen integriert. Sie trägt nun den Namen: Entsorgungsbetriebe Solingen – Müllheizkraftwerk (kurz: MHKW) Organe des Betriebs • Betriebsausschuss Entsorgung Gisela Adams, Ratsmitglied Andreas Brunner, Arbeitnehmervertreter Klaus Haas, Arbeitnehmervertreter Wolfgang Kiefer, Arbeitnehmervertreter Bernd Krebs, Ratsmitglied Frank Kubicki, Ratsmitglied Wolfgang Link, Arbeitnehmervertreter Jens-Jörg Menzel, Arbeitnehmervertreter Ruth Münch, Ratsmitglied Paul Ohliger , Ratsmitglied Udo Schwenke, Ratsmitglied Friederike Sinowenka, Ratsmitglied Dr. Helmut Teschner, Ratsmitglied Ulrich Uibel, Ratsmitglied, Vorsitzender Manfred Wilke, sachkundiger Bürger beratende Mitglieder: Hans Otto Czymoch, sachkundiger Einwohner Dr. Ingrid Linden, sachkundige Einwohnerin Stefan Pistor, sachkundiger Einwohner Henning Pless, Ausschussmitglied Hans Rudloff, sachkundiger Einwohner 109 Beteiligungsbericht 2003 Müllheizkraftwerk • Betriebsführung Dipl.- Ing. Siegfried Schulz • Die Zuständigkeiten des Rates, die Stellung des Oberbürgermeisters und des Stadtkämmerers sind in der Gemeindeordnung NW und in der Eigenbetriebsverordnung des Landes NW geregelt. Beschäftigtenzahlen Der Betrieb beschäftigte in 2002 durchschnittlich: - Angestellte - Arbeiter - Auszubildende - Gesamt 23,00 36,75 2,00 61,75 Verlustausgleich Die Stadt ist entsprechend den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung für das Land NW bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zum Verlustausgleich verpflichtet. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Konzernumlage (siehe EBS) Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Passive Rechnungsabgrenzung Passiv a 31.12.2000 TEUR % 30.810,12 71,25 12.434,41 28,75 43.244,53 100,00 7.296,62 2.168,93 33.773,87 5,11 43.244,53 16,87 5,02 78,10 0,01 100,00 31.12.2001 TEUR % 28.858,23 69,59 12.612,19 30,41 41.470,42 100,00 8.148,56 1.395,62 31.926,24 0,00 41.470,42 19,65 3,37 76,99 0,00 100,00 31.12.2002 TEUR % 28.589,82 73,95 10.073,39 26,05 38.663,21 100,00 8.438,47 822,70 29.402,03 0,00 38.663,21 21,83 2,13 76,05 0,00 100,00 110 Beteiligungsbericht 2003 Müllheizkraftwerk Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Erlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Erlöse Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 TEUR 14.229,43 806,38 321,69 15.357,49 4.994,91 3.274,03 4.067,39 1.166,48 1.733,14 15.235,95 15.357,49 15.235,95 15,55 105,99 31.12.2001 TEUR 13.790,82 807,23 399,83 14.997,88 4.672,19 3.149,25 3.494,53 1.171,06 1.640,79 14.127,81 14.997,88 14.127,81 18,10 851,97 31.12.2002 TEUR 13.163,07 424,12 295,32 13.882,51 4.338,13 3.239,56 3.395,77 1.054,78 1.542,71 13.570,95 13.882,51 13.570,95 21,67 289,89 Entwicklung des Betriebs Die EntsorungsBetriebe Solingen – Müllheizkraftwerk – (MHKW) schlossen das Geschäftsjahr 2002 mit einem Gewinn in Höhe von 289,9 TEUR ab. Im Geschäftsjahr 2002 ist es dem Betrieb erneut gelungen, den sinkenden Erträgen mit umfänglichen Aufwandsreduzierungen zu begegnen. Die gute Liquiditätslage wird es zulassen, dass ein nicht unwesentlicher Teil des im Bau befindlichen Investitionsvorhabens (Neubau des Müllkessels 1) mit einem Gesamtvolumen von 20 Mio. EUR, dessen Fertigstellung für Anfang des Jahres 2005 vorgesehen ist, aus eigenen Mitteln finanziert werden kann. Der zu finanzierende Fremdanteil wird infolge des zu leistenden Kapitaldienstes Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage kommender Jahre nehmen. Durch die technische Aufrüstung wird die Planungssicherheit des MHKW für künftige Jahre gesichert. Das Geschäftsjahr 2003 wird ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis ausweisen. 111 Beteiligungsbericht 2003 Müllheizkraftwerk Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Anlagevermögen Umlaufvermögen Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Entwicklung der Erträge (in TEUR) 20.000 15.000 10.000 5.000 0 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Erlöse Sonstige Erträge Entwicklung der Aufwendungen (in TEUR) 16.000 14.000 12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen 112 Beteiligungsbericht 2003 Vermögensbetrieb der Stadt Solingen 5.5. Vermögensbetrieb der Stadt Solingen (VBS) Bonner Straße 100 42697 Solingen Telefon: 2906805 Fax: 2906842 gegründet: 01.01.1997 Gegenstand/Zweck des Betriebs Die städtischen bebauten und unbebauten Grundstücke werden ab dem 01.01.1997 als Sondervermögen wie ein Eigenbetrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit, im Sinne von § 107 GO NW nach wirtschaftlichen Grundsätzen verwaltet und entsprechend der Eigenbetriebsverordnung NW und den Bestimmungen der Hauptsatzung der Stadt Solingen geführt. Ausgenommen werden die bebauten und unbebauten Grundstücke, die den anderen Eigenbetrieben und Eigengesellschaften der Stadt Solingen übertragen wurden. Zweck des Betriebes, einschließlich etwaiger Hilfs- und Nebenbetriebe, ist die Verwaltung, Vermietung, Verpachtung oder Veräußerung des städtischen bebauten und unbebauten Grundbesitzes, soweit er als Aktiva übertragen wurde oder noch übertragen wird, die Gestellung des hierfür benötigten Personals nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen und in kommunaler Verantwortung sowie alle den Betriebszweck fördernden oder ihn wirtschaftlich berührenden Geschäfte. Der Betriebszweck wird insbesondere durch die wirtschaftliche Verwaltung, Unterhaltung, Modernisierung und Neuerstellung von Hochbauten, Tiefbauten einschl. aller Straßen, Brücken, Wege, Plätze und Freiflächen erreicht und durch die Bereitstellung des hierfür benötigten Personals, insbesondere für Gebäudereinigung, Hausmeisterfunktionen sowie technische Funktionen. Organe des Betriebs • Betriebsausschuss für den Vermögensbetrieb Klaus Barkowsky, Ratsmitglied Heinz Becker, Ratsmitglied Werner Böhler, Arbeitnehmervertreter Manfred Braun, Arbeitnehmervertreter Achim Fritsche, Ratsmitglied Klaus Glindmeier, Arbeitnehmervertreter Fabian Kesseler, Ratsmitglied Reiner Kirchner, Ratsmitglied, stellv. Vorsitzender Gerd Kolfhaus, Arbeitnehmervertreter Manfred Krause, Ratsmitglied, Vorsitzender Frank Kubicki, Ratsmitglied Hans Peters, Ratsmitglied Rainald Rasemann, sachkundiger Bürger Roland Westphal, sachkundiger Bürger 113 Beteiligungsbericht 2003 Vermögensbetrieb der Stadt Solingen beratende Mitglieder: Athanasios Antonakis, sachkundiger Einwohner Florian Bauer, sachkundiger Einwohner Birgit Evertz, sachkundige Einwohnerin Eckhard Ohliger, sachkundiger Einwohner Wolfgang Schmitz, Ausschussmitglied • Betriebsleitung Dipl.- Ing. Wilhelm Stein Ralf Weeke Karl-Peter Guntermann Burkhard Keunecke 1. Betriebsleiter (bis 01.04.2004) 1. Betriebsleiter (seit 01.04.2004) Kaufm. Betriebsleiter Techn. Betriebsleiter • Die Zuständigkeiten des Rates, die Stellung des Oberbürgermeisters und des Stadtkämmerers sind in der Gemeindeordnung NW und in der Eigenbetriebsverordnung des Landes NW geregelt. Beschäftigtenzahlen Der Betrieb beschäftigte im Jahr 2002 durchschnittlich: - Angestellte - Arbeiter - Beamte - Gesamt 197 445 35 677 Verlustausgleich Die Stadt ist entsprechend den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung für das Land NW bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zum Verlustausgleich verpflichtet. 114 Beteiligungsbericht 2003 Vermögensbetrieb der Stadt Solingen Wesentliche Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Verzinsung Gesellschafterdarlehen Konzernumlage, Verwaltungskostenerstattungen und Beitragserstattungen Für bestehende Anlagen und Einrichtungen Mieten Pachten Mietnebenkosten Pachtnebenkosten Bewirtschaftungskosten Schönheitsreparaturen Für neue Anlagen und Einrichtungen Mieten Pachten Vorstudien bei investiven Maßnahmen EUR 14.733.020 226.404 -29.415.717 -19.373.133 -7.154.678 -8.041.807 -9.612.730 -716.490 -76.420 -1.033.060 -100.020 -60.564.631 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Sonderposten Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.2000 TEUR % 815.749,12 96,60 28.603,18 3,39 89,36 0,01 844.441,66 100,00 219.755,05 54.480,80 29.959,43 39.275,60 500.970,79 844.441,66 26,02 6,45 3,55 4,65 59,33 100,00 31.12.2001 TEUR % 790.657,40 97,32 21.670,39 2,67 90,18 0,01 812.417,97 100,00 208.596,31 47.196,67 33.666,72 36.430,17 486.528,10 812.417,97 25,68 5,81 4,14 4,48 59,89 100,00 31.12.2002 TEUR % 731.529,93 97,36 19.754,75 2,63 83,69 0,01 751.368,36 100,00 196.511,91 0,00 37.051,47 33.711,52 484.093,46 751.368,36 26,15 0,00 4,93 4,49 64,43 100,00 115 Beteiligungsbericht 2003 Vermögensbetrieb der Stadt Solingen Ertragslage GuV-Position Umsatzerlöse Zinsen und ähnliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge Bestandveränderungen fertige/unfertige Leist. Sonstiges Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 TEUR 80.652,13 530,51 11.192,30 789,66 1.557,03 94.721,62 25.597,42 23.359,32 24.743,70 5.107,23 25.166,37 103.974,04 94.721,62 103.974,04 305,11 -9.557,53 31.12.2001 31.12.2002 TEUR TEUR 89.818,48 86.653,10 146,02 154,92 13.178,31 11.340,99 -2.770,00 -1.955,86 2.151,17 1.984,72 102.523,98 98.177,88 29.481,77 27.822,24 23.933,74 24.371,15 29.931,99 25.382,15 5.769,47 8.629,41 24.286,84 23.803,70 113.403,81 110.008,64 102.523,98 113.403,81 299,88 -11.179,71 98.177,88 110.008,64 309,57 -12.140,33 Entwicklung des Betriebs Der VBS hat im Geschäftsjahr 2002 ein negatives Jahresergebnis von 12.140 TEUR erzielt. Dies stellt gegenüber dem geplanten negativen Ergebnis von 17.868 TEUR eine positive Abweichung von 5.728 TEUR dar. Der Fehlbetrag aus dem operativen Geschäft ist ebenfalls wiederum erheblich unterschritten worden (und zwar um 5.528 TEUR) und beträgt 12.109 TEUR. Das neutrale Ergebnis von 5.413 TEUR ergibt sich im Wesentlichen durch Erträge aus Anlageabgängen (6.981 TEUR) und der Auflösung von Rückstellungen (2.572 TEUR), denen als größte Aufwandspositionen Aufwendungen aus Anlageabgängen und Fehlaktivierungen (2.239 TEUR) sowie Wertberichtigungen (1.330 TEUR) gegenüberstehen. Außergewöhnliche Geschäftsvorfälle von zusammen -5.443 Mio. EUR ergeben sich aus außerplanmäßigen Abschreibungen (7.112 TEUR), denen die Erträge aus der Vermarktung von Immobilien des Umlaufvermögens (428 TEUR) und die außerplanmäßige Auflösung von Ertragszuschüssen (1.241 TEUR) gegenüberstehen. Die wesentlichen Abweichungen zu den Planzahlen im operativen Geschäft liegen in folgenden Positionen: § höhere Umsatzerlöse durch Mieten/Pachten (+692 TEUR): frühere Inbetriebnahme oder spätere Kündigung bzw. Vermarktung als in der Planung unterstellt, § geringere Abschreibungen als geschätzt (-8.198 TEUR), § geringerer Personalaufwand durch stringente Personalwirtschaft (-396 TEUR), § geringere Geschäftskosten wegen Verlagerung in das Folgejahr und Verringerung der Kosten bzgl. der Gebäudebewertung (-1.023 TEUR), 116 Beteiligungsbericht 2003 Vermögensbetrieb der Stadt Solingen § § höhere Unterhaltungskosten durch zusätzlich notwendige Sanierungs- und Brandschutzmaßnahmen (+486 TEUR), geringerer Zinsaufwand durch anhaltend günstiges Zinsniveau, höherem Cash-flow als geplant und Liquiditätsmanagement (-1.207 TEUR). Auch wenn sich in den letzten Jahren die tatsächlichen Jahresergebnisse besser entwickelt haben als die geplanten, darf nicht verkannt werden, dass die ursprüngliche Planung, die ab dem Jahr 2000 sinkende Verluste bis hin zu einem ausgeglichenen Ergebnis im Jahre 2010 unterstellte, angesichts stagnierender Altmieten/-pachten und fortfallender Altmieten, steigender Kosten infolge Lohn-/Preissteigerung, zusätzlichem Unterhaltungsbedarf (Brandschutz, Sanierungen) und enger Haushaltssicherungsvorgaben durch die Stadt als nicht mehr realistisch angesehen werden darf. Auf Grund des vorbezeichneten Sachverhalts ist davon auszugehen, dass sich die zu erwartenden Verluste der nächsten Jahre eher nach oben entwickeln. 117 Beteiligungsbericht 2003 Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 31.12.2001 Vermögensbetrieb der Stadt Solingen Anlagevermögen Umlaufvermögen 31.12.2002 Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Eigenkapital Sonderposten Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Entwicklung der Erträge (in TEUR) 120.000 90.000 60.000 30.000 0 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Erträge Entwicklung der Aufwendungen (in TEUR) 120.000,00 Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen 90.000,00 60.000,00 30.000,00 0,00 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 118 Beteiligungsbericht 2003 Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen 5.6. Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen (KIS) Bonner Straße 100 42697 Solingen Telefon: 290 6312 Fax: 290 6392 gegründet: 01.01.1997 Gegenstand/Zweck des Betriebs Der Rat fasste am 26.06.1997 den Beschluss, die Automatisierte Datenverarbeitung rückwirkend ab dem 01.01.1997 wie einen Eigenbetrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit als organisatorisch und wirtschaftlich selbständige Einrichtung im Sinne von § 107 Abs. 2 Gemeindeordnung NW nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu verwalten und entsprechend der Eigenbetriebsverordnung NW, den Bestimmungen der Hauptsatzung der Stadt Solingen und der Betriebssatzung zu führen. Gegenstand des Betriebes sind Leistungen, die marktgerecht zu erbringen sind. Diese beziehen sich auf Einführung, Nutzung und Betrieb von Software und Hardware. Die Leistungen werden für den Zuständigkeitsbereich der Stadt Solingen oder auch für Dritte erbracht. Organe des Betriebs • Betriebsausschuss Als Betriebsausschuss für die Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen wurde in § 5 der Betriebssatzung der Finanz- und Beteiligungsausschuss (FuBA) des Rates der Stadt Solingen festgelegt. Klaus Barkowsky, Ratsmitglied (stellvertretender Vorsitzender) Paul Richard Disch, Ratsmitglied Horst Dorten, Ratsmitglied Achim Fritsche, Ratsmitglied Ulrich Hohn, Ratsmitglied Fabian Kesseler, Ratsmitglied (Vorsitzender) Reiner Kirchner, Ratsmitglied Manfred Krause, Ratsmitglied Bernd Krebs, Ratsmitglied Ernst Lauterjung, Ratsmitglied Heinz-Willi Müller, Ratsmitglied Paul Ohliger, Ratsmitglied Udo Schwenke, Ratsmitglied Dr. Spiridon Simadirakis, Ratsmitglied Ulrich Uibel, Ratsmitglied 119 Beteiligungsbericht 2003 Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen Betriebsleitung Rolf-Otto Hohstadt • Die Zuständigkeiten des Rates, die Stellung des Oberbürgermeisters und des Stadtkämmerers sind in der Gemeindeordnung NW und in der Eigenbetriebsverordnung des Landes NW geregelt. Beschäftigtenzahlen Der Betrieb beschäftigte 2002 durchschnittlich: - Angestellte - Beamte - Auszubildende - Gesamt 21,3 5 3,5 29,8 Verlustausgleich Die Stadt ist entsprechend den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung für das Land NW bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zum Verlustausgleich verpflichtet. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt keine Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.2000 TEuro % 2.278,60 67,50 1.097,06 32,50 0,00 0,00 3.375,66 100,00 852,03 83,16 2.440,47 3.375,66 25,24 2,46 72,30 100,00 31.12.2001 TEuro % 2.247,08 59,44 1.533,26 40,56 0,00 0,00 3.780,34 100,00 1.240,91 132,32 2.407,11 3.780,34 32,83 3,50 63,67 100,00 31.12.2002 TEuro % 2.328,37 57,55 1.717,35 42,45 0,00 0,00 4.045,71 100,00 384,84 1.012,81 2.648,06 4.045,71 9,51 25,03 65,45 100,00 120 Beteiligungsbericht 2003 Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen Ertragslage GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen außerordentliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 31.12.2001 TEuro TEuro 5.047,78 5.466,89 71,95 60,43 0,00 6,19 5.119,73 5.533,51 604,71 661,97 1.361,35 1.577,23 873,71 1.012,10 2.003,42 1.688,80 0,00 0,00 4.843,18 4.940,10 5.119,73 4.843,18 0,00 276,55 5.533,51 4.940,10 0,00 593,41 31.12.2002 TEuro 4.819,38 29,24 8,89 4.857,51 487,93 1.568,34 1.098,98 1.724,06 534,26 5.413,57 4.857,51 5.413,57 0,00 -556,06 Entwicklung des Betriebs Der laufende Betrieb der KIS hat in seinen Kernbereichen, die sich insbesondere aus den Umsatzerlösen der Beartungsleistungen, Rechenzentrumsleistungen und Verkauf bzw. Vermietung von Hard- und Software ergeben, erhebliche Rückgänge zu verzeichnen. Vor allem im Hard- und Softwarebereich hat sich durch verminderte Investitionen des Konzerns ein Rückgang der Erlöse ergeben. Die KIS hat in den vergangenen Jahren im Rahmen von Ausschreibungen Lizenzen über einen offiziellen Vertriebspartner eines Softwareherstellers erworben, bei dem sich der Verdacht nicht legaler Softwarelizenzen bestätigt hat. Aus diesem Grund wurde seitens der KIS mit dem Softwarehersteller über eine Legalisierung der vorhandenen Lizenzen und der damit vertriebenen Software verhandelt. Die im Geschäftsjahr 2002 geführten Verhandlungen zogen sich über den Jahreswechsel. Aus diesem Grund hat die KIS im Geschäftsjahr 2002 eine Rückstellung gebildet, die zu dem hohen negativen Gesamtergebnis führte. Die KIS ist lt. Ratsbeschluss vom 21.11.2002, unter Bezug auf den Ratsbeschluss vom 04.07.2002 über die Zusammenführung der IOS GmbH und der KIS, zum 31.12.2002 aufgelöst worden. Zum 01.01.2003 ist die Zusammenführung der IOS GmbH und der KIS erfolgt. Die KIS hat einen Teil ihres Vermögens und ihrer Schulden auf die IOS GmbH übertragen. Die zusammengeführte Gesellschaft ist zur „itec Informationstechnologie Solingen GmbH – kurz itec solingen gmbh“ umfirmiert. 121 Beteiligungsbericht 2003 Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Anlagevermögen Umlaufvermögen Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Entwicklung der Erträge (in TEUR) 6.000 5.000 4.000 3.000 2.000 1.000 0 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 Umsatzerlöse Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge Entwicklung der Aufwendungen (in TEUR) 6.000 4.000 2.000 0 Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen auserordentliche Aufwendungen 31.12.2000 31.12.2001 31.12.2002 122 Beteiligungsbericht 2003 Neue Eigentümer-Wohnungsgenossenschaft Solingen eG 6. 6.1. Genossenschaften Neue Eigentümer Wohnungsgenossenschaft Solingen eG (N.E.W.S.) Steinstraße 6 42697 Solingen Telefon: 23220-70 Fax: 23220-99 gegründet: 08.06.1998 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder. Die Genossenschaft kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Durch die Umsetzung ihrer satzungsgemäßen Ziele (u. a. sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder) trägt die Genossenschaft zusammen mit anderen Solinger Wohnungsunternehmen den wohnungspolitischen Zielsetzungen der Stadt Rechnung. Damit ist die Erfüllung des öffentlichen Zwecks sichergestellt. Beteiligungsverhältnisse Die Stadt Solingen war im Geschäftsjahr 2002 mit 200 Geschäftsanteilen je 255,65 EUR (= 51.129,19 EUR) an der Genossenschaft beteiligt. Das entspricht bei einem Geschäftsguthaben von 302.965 EUR am 31.12.2002 einer Beteiligungsquote von 16,88 %. Organe der Genossenschaft • Vorstand 3 Vorstandsmitglieder • Aufsichtsrat 4 Aufsichtsratsmitglieder • Mitgliederversammlung Die Stadt hat in der Mitgliederversammlung - wie alle anderen Mitglieder - 1 Stimme. Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt hat nach § 18 der Satzung auch im Falle des Konkurses bzw. der Gesamtvollstreckung keine Nachschüsse zu leisten. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt keine 123 Beteiligungsbericht 2003 Spar- und Bauverein Solingen eG 6.2. Spar- und Bauverein Solingen eG Kölner Straße 47 42651 Solingen Telefon: 20660 Fax: 18782 gegründet: 1897 Gegenstand/Zweck des Unternehmens- Allgemeines Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder. Sie kann zur Ergänzung der wohnlichen Versorgung Gemeinschaftsaufgaben und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbetreibende, soziale und kulturelle Einrichtungen bereitstellen. Die Genossenschaft kann weiterhin alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Durch die Umsetzung ihrer satzungsgemäßen Ziele (u. a. sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder) trägt die Genossenschaft zusammen mit anderen Solinger Wohnungsunternehmen den wohnungspolitischen Zielsetzungen der Stadt Rechnung. Damit ist die Erfüllung des öffentlichen Zwecks sichergestellt. Beteiligungsverhältnisse Die Stadt Solingen ist mit 792 Geschäftsanteilen je 460,16 EUR (= 364.448,85 EUR) an der Genossenschaft beteiligt. Das entspricht bei einem Geschäftsguthaben von 15.687.581 EUR am 31.12.2002 einer Beteiligungsquote von 2,32 %. Die Stadt Solingen hat aufgrund der Erhöhung eines Geschäftsanteils von 900 DM auf 500 EUR (Beschluss vom 23.06.2001) 64 Anteile gekündigt. Die Kündigung wird zum 31.12.2003 wirksam. Organe der Genossenschaft • Vorstand 4 Vorstandsmitglieder • Aufsichtsrat 10 Aufsichtsratsmitglieder • Vertreterversammlung mindestens 50 (zur Zeit 160) von den Mitgliedern gewählte Vertreter, die Mitglieder der Genossenschaft sein müssen und weder dem Vorstand noch dem Aufsichtsrat angehören dürfen. Die Stadt wird in der Vertreterversammlung nicht vertreten. 124 Beteiligungsbericht 2003 Spar- und Bauverein Solingen eG Beschäftigtenzahlen Die Genossenschaft beschäftigte in 2002 durchschnittlich: - Vollzeitbeschäftigte - Teilzeitbeschäftigte - Auszubildende - Gesamt 115 15 4 134 Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet nach § 19 der Satzung mit der Haftsumme von 364.449 EUR. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Dividende 2002 14.578 EUR 125 Beteiligungsbericht 2003 Ohligser Wohnungsbau eG 6.3. Ohligser Wohnungsbau eG Steinstraße 6 42697 Solingen Telefon: 23220-00 Fax: 23220-22 gegründet: 1897 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder. Die Genossenschaft kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Durch die Umsetzung ihrer satzungsgemäßen Ziele (u. a. sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder) trägt die Genossenschaft zusammen mit anderen Solinger Wohnungsunternehmen den wohnungspolitischen Zielsetzungen der Stadt Rechnung. Damit ist die Erfüllung des öffentlichen Zwecks sichergestellt. Beteiligungsverhältnisse Die Stadt Solingen war im Geschäftsjahr 2002 mit 168 Geschäftsanteilen je 300 EUR (=50.400 EUR) an der Genossenschaft beteiligt. Das entspricht bei einem Geschäftsguthaben von 2.503.275 EUR am 31.12.2002 einer Beteiligungsquote von 2,01 %. Organe der Genossenschaft • Vorstand 3 Vorstandsmitglieder • Aufsichtsrat 5 Aufsichtsratsmitglieder • Mitgliederversammlung Die Stadt hat in der Mitgliederversammlung - wie alle anderen Mitglieder - 1 Stimme. Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet nach § 17 der Satzung mit 4 Pflichtanteilen (=1.200 EUR). Beschränkte Haftung besteht auf Nachschüsse zur Konkursmasse in gleicher Höhe. Verwaltungshaushalt Dividende 2002 keine 126 Beteiligungsbericht 2003 Bauverein Gräfrath eG 6.4. Bauverein Gräfrath eG Schulstraße 47 42653 Solingen Telefon: 59756 Fax: 593913 gegründet: 1919 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder. Die Genossenschaft kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Durch die Umsetzung ihrer satzungsgemäßen Ziele (u. a. sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder) trägt die Genossenschaft zusammen mit anderen Solinger Wohnungsunternehmen den wohnungspolitischen Zielsetzungen der Stadt Rechnung. Damit ist die Erfüllung des öffentlichen Zwecks sichergestellt. Beteiligungsverhältnisse Die Stadt Solingen ist mit 75 Geschäftsanteilen je 316,46 EUR (= 23.734,28 EUR) an der Genossenschaft beteiligt. Das entspricht bei einem Geschäftsguthaben von 1.410.144,29 EUR am 31.12.2002 einer Beteiligungsquote von 1,68 %. Die Aufstockung der Geschäftsanteile durch die EUR-Umstellung auf 350 EUR wird mit den auszuschüttenden Dividenden verrechnet (bis 2004). Organe der Genossenschaft • Vorstand 3 Vorstandsmitglieder • Aufsichtsrat 9 Aufsichtsratsmitglieder • Mitgliederversammlung Die Stadt hat in der Mitgliederversammlung - wie alle anderen Mitglieder - 1 Stimme. Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet nach § 19 der Satzung mit ihren Geschäftsanteilen von 23.734,28 EUR. Beschränkte Haftung besteht auf Nachschüsse zur Konkursmasse in Höhe eines Geschäftsanteils (= 316,46 EUR). Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Dividende 2002 (wird mit Anteilserhöhung verrechnet) 726,14 EUR 127 Beteiligungsbericht 2003 Beamten-Wohnungsbauverein eG Solingen 6.5. Beamten-Wohnungsbauverein eG Solingen Beckmannstraße 70 a 42659 Solingen Telefon: 43020 Fax: 44514 gegründet: 1912 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder. Die Genossenschaft kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Durch die Umsetzung ihrer satzungsgemäßen Ziele (u. a. sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder) trägt die Genossenschaft zusammen mit anderen Solinger Wohnungsunternehmen den wohnungspolitischen Zielsetzungen der Stadt Rechnung. Damit ist die Erfüllung des öffentlichen Zwecks sichergestellt. Beteiligungsverhältnisse Die Stadt Solingen ist mit 94 Geschäftsanteilen je 306,78 EUR (= 28.836,86 EUR) an der Genossenschaft beteiligt. Das entspricht bei einem Geschäftsguthaben von 1.901.626 EUR am 31.12.2002 einer Beteiligungsquote von 1,52 %. Die Stadt Solingen hat aufgrund der Erhöhung der Geschäftsanteile von 600 DM auf 325 EUR (Beschluss 26.06.2000) 6 Anteile gekündigt. Die Kündigung wird zum 31.12.2003 wirksam. Organe der Genossenschaft • Vorstand 3 Vorstandsmitglieder • Aufsichtsrat 6 Aufsichtsratsmitglieder • Mitgliederversammlung Die Stadt hat in der Mitgliederversammlung - wie alle anderen Mitglieder - 1 Stimme. Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet nach § 19 der Satzung mit ihren Geschäftsanteilen von 28.836,86 EUR. Beschränkte Haftung besteht auf Nachschüsse zur Konkursmasse in Höhe von 800 EUR. Verflechtung mit dem Haushalt der Stadt keine 128 Beteiligungsbericht 2003 Spar- und Bauverein eG Solingen-Wald 6.6. Spar- und Bauverein eG Solingen-Wald Friedrich-Ebert-Straße 44 42719 Solingen Telefon: 310034 Fax: 318124 gegründet: 12.06.1897 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder. Die Genossenschaft kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Durch die Umsetzung ihrer satzungsgemäßen Ziele (u. a. sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder) trägt die Genossenschaft zusammen mit anderen Solinger Wohnungsunternehmen den wohnungspolitischen Zielsetzungen der Stadt Rechnung. Damit ist die Erfüllung des öffentlichen Zwecks sichergestellt. Beteiligungsverhältnisse Die Stadt Solingen ist mit 32 Geschäftsanteilen je 917,54 EUR (= 29.361,41 EUR) an der Genossenschaft beteiligt. Das entspricht bei einem Geschäftsguthaben von 1.928.788 EUR am 31.12.2002 einer Beteiligungsquote von 1,52 %. Die Aufstockung der Geschäftsanteile durch die EUR-Umstellung von 1.600 DM auf 950 EUR (Beschluss 27.06.2001) wird mit den auszuschüttenden Dividenden verrechnet (bis 2004). Organe der Genossenschaft • Vorstand 3 Vorstandsmitglieder • Aufsichtsrat 9 Aufsichtsratsmitglieder • Mitgliederversammlung Die Stadt hat in der Mitgliederversammlung - wie alle anderen Mitglieder - 1 Stimme. Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet nach § 19 der Satzung mit ihren Geschäftsanteilen von 29.361,41 EUR. Beschränkte Haftung besteht auf Nachschüsse zur Konkursmasse in Höhe eines Geschäftsanteils. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Dividende 2002 (wird mit Anteilerhöhung verrechnet) 1.089 EUR 129 Beteiligungsbericht 2003 Gemeinnützige Baugenossenschaft „Eigenheim“eG 6.7. Gemeinnützige Baugenossenschaft „Eigenheim“ eG Friedenstraße 112 42699 Solingen Telefon: 60660 gegründet: 1928 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder. Die Genossenschaft kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Durch die Umsetzung ihrer satzungsgemäßen Ziele (u. a. sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder) trägt die Genossenschaft zusammen mit anderen Solinger Wohnungsunternehmen den wohnungspolitischen Zielsetzungen der Stadt Rechnung. Damit ist die Erfüllung des öffentlichen Zwecks sichergestellt. Beteiligungsverhältnisse Die Stadt Solingen ist mit 4 Geschäftsanteilen je 187,50 EUR (= 750,00 EUR) an der Genossenschaft beteiligt. Das entspricht bei einem Geschäftsguthaben von 289.769 EUR am 31.12.2002 einer Beteiligungsquote von 0,26%. Organe der Genossenschaft • Vorstand 3 Vorstandsmitglieder • Aufsichtsrat 4 Aufsichtsratsmitglieder • Mitgliederversammlung Die Stadt hat in der Mitgliederversammlung - wie alle anderen Mitglieder - 1 Stimme. Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet nach § 19 der Satzung mit ihren Geschäftsanteilen von 750 EUR. Beschränkte Haftung besteht auf Nachschüsse zur Konkursmasse in Höhe von 500 EUR. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Dividende 2002 24,54 EUR 130 Beteiligungsbericht 2003 Stadt-Sparkasse Solingen 7. 7.1. Sonstiges Die Stadt Solingen – Gewährträgerin der Stadt-Sparkasse Solingen Kölner Straße 68 - 72 42651 Solingen Telefon: 286 0 Fax: 286 3270 gegründet: 1840 Gegenstand/Zweck des Unternehmens Die Stadt-Sparkasse Solingen ist rechtlich eine mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie ist ein Wirtschaftsunternehmen der Stadt und hat die Aufgabe, die geld- und kreditwirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft am Ort sicherzustellen. Hierzu betreibt sie neben der Hauptstelle 19 Geschäftsstellen im gesamten Stadtgebiet. Die Stadt-Sparkasse Solingen ist über den Rheinischen Sparkassen- und Giroverband in Düsseldorf dem Deutschen Sparkassenund Giroverband e. V. in Bonn angeschlossen. Organe der Stadt-Sparkasse Solingen • Verwaltungsrat Axel Baumgarten, Arbeitnehmervertreter Heinz Bender, Ratsmitglied Brigitte Brabender, Arbeitnehmervertreterin Horst Dorten, Ratsmitglied Franz Haug, Ratsmitglied (Vorsitzender) Gerd Kaimer, (2. stellvertretender Vorsitzender) Bärbel Kaiser, Arbeitnehmervertreterin Julia Lipschitz, Ratsmitglied Rita Pickardt, Ratsmitglied Erika Schmitt, Arbeitnehmervertreterin Manfred Schückes Jürgen Stelter, Arbeitnehmervertreter Ulrich Uibel, Ratsmitglied Horst Westkämper, Ratsmitglied (1. stellvertretender Vorsitzender) Birgit Zingler, Ratsmitglied • Vorstand Lothar Heinemann (Vorsitzender) Manfred Kartenberg Harald Samorey • Kreditausschuss 131 Beteiligungsbericht 2003 Stadt-Sparkasse Solingen Beschäftigtenzahlen Die Stadt-Sparkasse Solingen beschäftigte zum 31.12.2002: Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte Gewerblich Beschäftigte Auszubildende Ohne Bezüge Gesamt 467 169 58 62 44 800 Haftung der Stadt Die Stadt Solingen ist Gewährträgerin der Stadt-Sparkasse Solingen und haftet für deren Verbindlichkeiten in unbeschränkter Höhe. Die Gläubiger der Stadt-Sparkasse können die Stadt in Anspruch nehmen, soweit sie aus dem Vermögen der Stadt-Sparkasse nicht befriedigt werden. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Barreserve Schuldtitel öffentlicher Stellen u. Wechsel Forderungen an Kreditinstitute Forderungen an Kunden Schuldverschr. u. a. festverzinsl. Wertpapiere Aktien u. a. nicht festverzinsl. Wertpapiere Beteiligungen Treuhandvermögen Immaterielle Anlagewerte Sachanlagen Sonstige Vermögensgegenstände Rechnungsabgrenzungsposten Aktiva 31.12.2000 TEUR % 58.671,1 2,75 8.078,5 0,38 49.615,4 2,32 1.460.903,9 68,41 351.212,8 16,45 142.135,2 6,66 19.256,4 0,90 418,7 0,02 13,4 0,00 33.423,0 1,57 8.496,1 0,40 3.264,8 0,15 2.135.489,3 100,00 31.12.2001 TEUR % 38.604,0 1,75 7.248,0 0,33 97.950,0 4,44 1.444.329,0 65,42 416.385,0 18,86 143.501,0 6,50 19.563,0 0,89 283,0 0,01 3,0 0,00 31.509,0 1,43 5.891,0 0,27 2.637,0 0,12 2.207.903,0 100,00 31.12.2002 TEUR % 44.040,0 1,98 4.158,6 0,19 86.658,7 3,90 1.432.424,1 64,45 431.233,2 19,40 160.425,2 7,22 24.406,4 1,10 208,6 0,01 0,0 0,00 30.093,6 1,35 6.438,0 0,29 2.438,6 0,11 2.222.525,1 100,00 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Verbriefte Verbindlichkeiten Treuhandverbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Rückstellungen Sonderposten mit Rücklagenanteil Nachrangige Verbindlichkeiten Genussrechtskapital Eigenkapital Sonderposten Währungsumstellung Euro Passiva 336.548,0 15,76 1.380.603,6 64,65 230.709,0 10,80 418,7 0,02 6.771,6 0,32 8.727,6 0,41 22.441,9 1,05 100,2 0,00 55.138,3 2,58 2.031,5 0,10 91.926,7 4,30 72,3 0,00 2.135.489,3 100,00 337.848,0 15,30 1.478.120,0 66,95 212.762,0 9,64 283,0 0,01 5.994,0 0,27 7.946,0 0,36 17.209,0 0,78 0,0 0,00 49.936,0 2,26 2.062,0 0,09 95.671,0 4,33 72,0 0,00 2.207.903,0 100,00 334.856,1 15,07 1.500.837,3 67,53 202.487,1 9,11 208,6 0,01 8.547,5 0,38 6.955,4 0,31 17.231,7 0,78 0,0 0,00 49.935,9 2,25 2.011,9 0,09 99.453,4 4,47 0,0 0,00 2.222.525,1 100,00 132 Beteiligungsbericht 2003 Stadt-Sparkasse Solingen Ertragslage im 3-Jahresvergleich 31.12.2000 TEUR 122.676,6 4.237,8 14.485,1 0,0 25,3 2.308,8 892,4 144.625,9 70.321,9 46.190,0 1.276,0 1.093,3 16.924,8 0,0 1.380,5 137.186,5 144.625,9 137.186,5 3.757,7 3.681,7 GuV-Position Zinserträge Lfd. Erträge aus Aktien, festverz. Wertp., Beteil. Provisionserträge Nettoertrag aus Finanzgeschäften Zuschreibungen Sonstige betriebliche Erträge Erträge Auflösung Sondeposten m. Rücklagenant. Erträge Zinsaufwendungen Verwaltungsaufwendungen Provisionsaufwendungen Nettoaufwand aus Finanzgeschäften Abschreibungen und Wertberichtigungen Einstellungen in Sonderposten mit Rücklagenanteil Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufwendungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2001 31.12.2002 TEUR TEUR 122.745,2 120.612,8 6.429,6 10.315,9 13.159,2 12.965,3 0,0 0,0 0,0 7.851,3 2.956,4 2.791,7 100,2 72,3 145.390,8 154.609,3 72.249,9 69.380,1 46.465,6 46.044,3 828,7 913,5 1.024,7 2.013,3 15.354,7 26.795,1 0,0 0,0 1.544,6 861,2 137.468,1 146.007,5 145.390,8 137.468,1 4.178,6 3.744,1 154.609,3 146.007,5 4.819,3 3.782,6 Entwicklung des Unternehmens Die Ertragslage der Stadt-Sparkasse Solingen für das Jahr 2002 erwies sich insgesamt als zufrieden stellend. Nach Abzug der Ertragsteuern verblieb wie im Vorjahr ein Jahresüberschuss von knapp 3,8 Mio. EUR. Während der Zinsüberschuss- einschließlich laufender Erträge – um 4,6 Mio. EUR auf 61,5 Mio. EUR gesteigert werden konnte, entwickelte sich der Provisionsüberschuss durch das schwächere Wertpapier- und Auslandsgeschäft um 0,3 Mio. EUR zurück. Die Gesamterträge erhöhten sich von 71,3 Mio. EUR auf 74,5 Mio. EUR. Durch Kostensenkungen bei den allgemeinen Verwaltungs- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1,1 Mio. EUR konnten alle notwendigen Abschreibungen und Wertberichtigungen durchgeführt werden. Für 2003 sieht die Stadt-Sparkasse Solingen die Entwicklung der Ertragslage bei einem steigenden Zinsüberschuss und leicht steigenden ordentlichen Erträge bzw. weitere stabilen Verwaltungsaufwendungen insgesamt positiv. Es wird davon ausgegangen, dass ein mindestens gleich hohes Betriebsergebnis wie im Vorjahr zu erwarten ist. 133 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen 7.2. Mitgliedschaften der Stadt Solingen im Jahr 2003 7.2.1. Mitgliedschaften der Stadt Solingen in Zweckverbänden und dgl. lfd. Nr. 1 2 3 4 5 6 7 Zweckverband Bergisch-Rheinischer Wasserverband, Haan Landschaftsverband Rheinland, Köln Wasserversorgungsverband Rhein-Wupper, Wermelskirchen Wupperverband, Wuppertal Zweckverband Erholungsgebiet Ittertal, Hilden Zweckverband Naturpark Bergisches Land, Gummersbach Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Essen 7.2.2. Sonstige Mitgliedschaften der Stadt Solingen Beitrag p. a. EUR 550 500 260 79.480 1.920 490 520 30 830 160 560 230 870 1.660 7.560 13.530 410 2.050 7.670 lfd. Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 Verein/Institution Arbeitsgemeinschaft „Historische Ortskerne in NW“, Hattingen Bund deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen, Bochum Deutscher Museumsbund e. V., Karlsruhe Deutscher Städtetag, Köln Deutsches Institut für Vormundschaftswesen e. V., Heidelberg Deutsches Volksheimstättenwerk e. V., Düsseldorf Deutsch-Israelische Gesellschaft e. V., Bonn Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft e. V., Wuppertal Förderverein Nordrhein-Westfalen-Stiftung e. V., Düsseldorf Forstbetriebsgemeinschaft Solingen-Langenfeld-Monheim, Solingen Gesellschaft der Freunde der Bergischen Universität, Wuppertal Internationale Assoziation Deutschsprachiger Medien e. V., Köln Klimabündnis e. V., Frankfurt/Main Kommunale Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land e. V., Wuppertal Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung, Köln Kommunaler Arbeitgeberverband e. V., Wuppertal Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretung NW Landesfeuerwehrverband NW e. V., Hamm Landesverband der Volkshochschulen NW e. V., Dortmund 134 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen lfd. Nr. 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 Verein/Institution NRW – Bibliotheksverbund HBZ Rat der Gemeinden EURpas e. V., Köln Schloßbauverein Burg an der Wupper e. V., Solingen Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V., Oberhausen Technische Akademie Wuppertal, e. V., Wuppertal UVP(Umweltverträglichkeitsprüfung)-Gesellschaft e. V., Hamm Verband der Bibliotheken des Landes NW, Bochum Verband Deutscher Stadt-, Sport- und Mehrzweckhallen Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V., Frankfurt/Main Waldbesitzerverband der Gemeinden, Gemeindeverbände und Körperschaften in NRW e. V., Bonn Beitrag p. a. EUR 700 3.230 1.080 230 460 260 610 620 610 270 135 Beteiligungsbericht 2003 Stadt Solingen 7.2.3. Sonstige Mitgliedschaften der Eigenbetriebe der Stadt Solingen lfd. Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Beitrag p. a. EUR * 14.335 2.560 23.982 1.848 3.905 Verein/Institution Mitgliedschaften des Städtischen Klinikums Solingen Arbeitsgemeinschaft der Krankenhäuser im Bergischen Land e. V., Solingen Deutsches Netz gesundheitsfördernder Krankenhäuser, Essen Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf Krankenhaus Zweckverband, Köln Mitgliedschaften der Altenzenten der Stadt Solingen Verband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen in Nordrhein-Westfalen e. V., Köln Bundesverband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen e.V, Köln Mitgliedschaften der Entsorgungsbetriebe der Stadt Solingen Abwassertechnische Vereinigung e. V., Hennef Verband kommunaler Abfallwirtschaft und Straßenreinigung e. V., Köln Verein zur Förderung der Abfallwirtschaft Region RheinWupper e. V., Düsseldorf Kreishandwerkerschaft Solingen Mitgliedschaften der Entsorgungsbetriebe - Müllheizkraftwerk 1.333 1.920 4.951 205 2.010 6.300 105 735 140 254 125 Technische Vereinigung der Großkraftwerksbetreiber e.V. Interessengemeinschaft der Betreiber thermischer Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland Kraftwerksschule e.V. Mitgliedschaften des Vermögensbetriebs der Stadt Solingen Arbeitskreis Beleuchtung Arbeitskreis Lichtzeichenanlagen Forstausschuss der höheren Forstbehörde im Rheinland Kommunaler Waldbesitzerverband Lichttechnische Gesellschaft Deutschland Forschungsgesellschaft für Straßenverkehrswesen Verein der Freunde und Förderer des Ausbildungswerkes der Wohnungswirtschaft – gemeinnützige Stiftung – e. V., Bochum * nicht für jede Mitgliedschaft ist ein Beitrag zu entrichten 136 Anhang: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 5. Teil Der Rat § 41 Zuständigkeiten des Rates (1) Der Rat der Gemeinde ist für alle Angelegenheiten der Gemeindeverwaltung zuständig, soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt. Die Entscheidung über folgende Angelegenheiten kann der Rat nicht übertragen: a)... k) die teilweise oder vollständige Veräußerung oder Verpachtung von Eigenbetrieben, die teilweise oder vollständige Veräußerung einer Beteiligung an einer Gesellschaft oder anderen Vereinigungen des privaten Rechts, die Veräußerung eines Geschäftsanteils an einer eingetragenen Kreditgenossenschaft sowie den Abschluss von anderen Rechtsgeschäften im Sinne des § 111 Abs.1 Satz 1, l) die Errichtung, Übernahme, Erweiterung, Einschränkung und Auflösung von Anstalten des öffentlichen Rechts gemäß § 114 a, öffentlichen Einrichtungen und Eigenbetreiben, die erstmalige Beteiligung sowie die Erhöhung einer Beteiligung an einer Gesellschaft oder anderen Vereinigungen in privater Rechtsform, den Erwerb eines Geschäftsanteils an einer eingetragenen Kreditgenossenschaft, m) die Umwandlung der Rechtsform von Anstalten des öffentlichen Rechts gemäß § 114 a, öffentlichen Einrichtungen und Eigenbetrieben sowie die Umwandlung der Rechtsform von Gesellschaften, an denen die Gemeinde beteiligt ist, soweit der Einfluss der Gemeinde ( § 63 Abs.2) geltend gemacht werden kann. 11. Teil Wirtschaftliche Betätigung und nichtwirtschaftliche Betätigung § 107 Zulässigkeit wirtschaftlicher Betätigung (1) Die Gemeinde darf sich zur Erledigung von Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft wirtschaftlich betätigen, wenn 1. ein öffentlicher Zweck Betätigung erfordert, die 2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zur Leistungsfähigkeit der Gemeinde steht und 3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Energieversorgung, der Wasserversorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie des Betriebes von Telekommunikationsleitungsnetz en einschließlich der Telefondienstleistungen der öffentliche Zweck durch andere Unternehmen nicht besser und wirtschaftlicher erfüllt werden kann. Das Betreiben eines Telekommunikationsnetzes umfasst nicht den Vertrieb und/oder die Installation von Endgeräten von Telekommunikationsanlagen. Als wirtschaftliche Betätigung ist der 137 Betrieb von Unternehmen zu verstehen, die als Hersteller, Anbieter oder Verteiler von Gütern oder Dienstleistungen am Markt tätig werden, sofern die Leistung ihrer Art nach auch von einem Privaten mit der Absicht der Gewinnerzielung erbracht werden könnte. Alle Tätigkeiten oder Tätigkeitsbereiche, mit denen die Gemeinde an dem vom Wettbewerb beherrschten Wirtschaftsleben teilnimmt, um ausschließlich Gewinn zu erzielen, entsprechen keinem öffentlichen Zweck. (2) Als wirtschaftliche Betätigung im Sinne dieses Abschnittes gilt nicht der Betrieb von 1. Einrichtungen, zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist, 2. öffentlichen Einrichtungen, die für soziale und kulturelle Betreuung der Einwohner erforderlich sind, insbesondere Einrichtungen auf den Gebieten - Sanatorien, Kurparks, Seniorenund Behindertenheime, Frauenhäuser, soziale und medizinische Beratungsstellen), 3. Einrichtungen, die dem Umweltschutz, insbesondere der Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung, der Straßenreinigung, der Wirtschaftsförderung, der Fremdenverkehrsförderung oder der Wohnraumversorgung dienen, 4. Einrichtungen des Umweltschutzes, insbesondere der Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung sowie des Messeund Ausstellungswesens, 5. Einrichtungen, die als Hilfsbetriebe ausschließlich der Deckung des Eigenbedarfs von Gemeinden und Gemeindeverbänden dienen. Auch diese Einrichtungen sind, soweit es mit ihrem öffentlichen Zweck vereinbar ist, nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu verwalten und können entsprechend den Vorschriften über die Eigenbetriebe geführt werden. Das Innenministerium kann durch Rechtsverordnung bestimmen, dass Einrichtungen, die nach Art und Umfang eine selbständige Betriebsführung erfordern, ganz oder teilweise nach den für die Eigenbetriebe geltenden Vorschriften zu führen sind; hierbei können auch Regelungen getroffen werden, die von einzelnen der für die Eigenbetriebe geltenden Vorschriften abweichen. (3) Die wirtschaftliche Betätigung außerhalb des Gemeindegebiets ist - - Erziehung, Bildung oder Kultur (Schulen, Volkshochschulen, Tageseinrichtungen für Kinder und sonstige Einrichtungen der Jugendhilfe, Bibliotheken, Museen, Ausstellungen, Opern, Theater, Kinos, Bühnen, Orchester, Stadthallen, Begegnungsstätten), Sport oder Erholung (Sportanlagen, zoologische und botanische Gärten, Wald-, Park- und Gartenanlagen, Herbergen, Erholungsheime, Bäder, Einrichtungen zur Veranstaltung von Volksfesten), Gesundheitsoder Sozialwesen (Krankenhäuser, Bestattungseinrichtungen, 138 nur zulässig, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 vorliegen und die berechtigten Interessen der betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften gewahrt sind. Bei der Versorgung mit Strom und Gas gelten nur die Interessen als berechtigt, die nach den Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes eine Einschränkung des Wettbewerbs zulassen. (4) Die Aufnahme einer wirtschaftlichen Betätigung oder einer nicht wirtschaftlichen Betätigung nach Abs. 2 Nr. 4 auf ausländischen Märkten bedarf der Genehmigung. (5) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. die unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an Unternehmen im Sinne des Absatzes 1 ist der Rat auf der Grundlage einer Marktanalyse über die Chancen und Risiken des beabsichtigten wirtschaftlichen Engagements und über die Auswirkungen auf das Handwerk und die mittelständische Wirtschaft zu unterrichten. Den örtlichen Selbstverwaltungsorganisationen von Handwerk, Industrie und Handel und der für die Beschäftigten der jeweiligen Branche handelnden Gewerkschaften ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu den Marktanalysen zu geben. (6) Bankunternehmen darf die Gemeinde nicht errichten, übernehmen oder betreiben. (7) Für das öffentliche Sparkassenwesen gelten die dafür erlassenen besonderen Vorschriften. § 108 Unternehmen und Einrichtungen des privaten Rechts (1) Die Gemeinde darf Unternehmen und Einrichtungen in einer Rechtsform des privaten Rechts nur gründen oder sich daran beteiligen, wenn 1. bei Unternehmen (§ 107 Abs. 1) die Voraussetzungen des § 107 Abs. 1 Satz 1 gegeben sind, 2. bei Einrichtungen (§ 107 Abs. 2) die Voraussetzungen des § 8 Abs. 1 gegeben sind und ein wichtiges Interesse der Gemeinde an der Gründung oder der Beteiligung vorliegt, 3. eine Rechtsform gewählt wird, welche die Haftung der Gemeinde auf einen bestimmten Betrag begrenzt, 4. die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit steht, 5. die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von Verlusten in unbestimmter oder unangemessener Höhe verpflichtet, 6. die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, insbesondere in einem Überwachungsorgan, erhält und dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder in anderer Weise gesichert wird, 7. das Unternehmen oder die Einrichtung durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird, 8. bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesellschaftsform gewährleistet ist, daß der Jahresabschluss und der Lagebericht, soweit nicht weitergehende gesetzliche Vorschriften gelten oder andere 139 gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, aufgrund des Gesellschaftsvertrages oder der Satzung in entsprechender Anwendung der Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt und ebenso oder in entsprechender Anwendung der für Eigenbetriebe geltenden Vorschriften geprüft werden, 9. bei Unternehmen der Telekommunikation einschließlich von Telefondienstleistungen nach § 107 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 im Gesellschaftsvertrag die unmittelbare oder im Rahmen einer Schachtelbeteiligung die mittelbare Haftung der Gemeinde auf den Anteil der Gemeinde bzw. des kommunalen Unternehmens am Stammkapital beschränkt ist. Zur Wahrnehmung gleicher Wettbewerbschancen darf die Gemeinde für diese Unternehmen weder Kredite nach Maßgabe kommunalwirtschaftlicher Vorzugskonditionen in Anspruch nehmen noch Bürgschaften und Sicherheiten i. S. von § 86 leisten. Die Aufsichtsbehörde kann von den Vorschriften der Nrn. 3, 5 und 8 in begründeten Fällen Ausnahmen zulassen. (2) Gehören einer Gemeinde mehr als 50 vom Hundert der Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in Gesellschaftsform, muss sie darauf hinwirken, dass 1. in sinngemäßer Anwendung der für die Eigenbetriebe geltenden Vorschriften 140 a) für jedes Wirtschaftsjahr ein Wirtschaftsplan aufgestellt wird, b) der Wirtschaftsführung eine fünfjährige Finanzplanung zugrunde gelegt und der Gemeinde zur Kenntnis gebracht wird, c) die Feststellung des Jahresabschlusses, die Verwendung des Ergebnisses sowie das Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts unbeschadet der bestehenden gesetzlichen Offenlegungspflichten ortsüblich bekanntgemacht werden, gleichzeitig der Jahresabschluss und der Lagebericht ausgelegt werden und in der Bekanntmachung auf die Auslegung hingewiesen wird, 2. in dem Lagebericht oder im Zusammenhang damit zur Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung und zur Zweckerreichung Stellung genommen wird, 3. nach den Wirtschaftsgrundsätzen (§ 109) verfahren wird, wenn die Gesellschaft ein Unternehmen betreibt. Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht über die Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung sind dem Haushaltsplan als Anlage beizufügen. Gehört der Gemeinde zusammen mit anderen Gemeinden oder Gemeindeverbänden die Mehrheit der Anteile an einem Unternehmen oder an einer Einrichtung, soll sie auf eine Wirtschaftsführung nach Maßgabe des Satzes 1 Nr. 1a) und b) sowie Nr. 2 und Nr. 3 hinwirken. (3) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft nur gründen, übernehmen, wesentlich erweitern oder sich daran beteiligen, wenn der öffentliche Zweck nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform erfüllt wird oder erfüllt werden kann. (4) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nur gründen oder sich daran beteiligen, wenn durch die Ausgestaltung des Gesellschaftsvertrags sichergestellt ist, dass 1. die Gesellschafterversammlung auch beschließt über a) den Abschluss und die Änderungen von Unternehmensverträgen im Sinne der §§ 291 und 292 Abs. 1 des Aktiengesetzes, b) den Erwerb und die Veräußerung von Unternehmen und Beteiligungen, c) den Wirtschaftsplan, die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des Ergebnisses sowie d) die Bestellung und die Abberufung der Geschäftsführer, soweit dies nicht der Gemeinde vorbehalten ist, und 2. der Rat den von der Gemeinde bestellten oder auf Vorschlag der Gemeinde gewählten Mitgliedern des Aufsichtsrats Weisungen erteilen kann, soweit die Bestellung eines Aufsichtsrates gesetzlich nicht vorgeschrieben ist. (5) Vertreter der Gemeinde in einer Gesellschaft, an der Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 25 vom Hundert beteiligt sind, dürfen einer Beteiligung der Gesellschaft an einer anderen Gesellschaft oder einer anderen Vereinigung in einer Rechtsform des privaten Rechts nur nach vorheriger Entscheidung des Rates und nur dann zustimmen, wenn für die Gemeinde selbst die Beteiligungsvoraussetzungen vorliegen und die Haftung der sich beteiligenden Gesellschaft auf einen bestimmten Betrag begrenzt ist. Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend. Als Vertreter der Gemeinde im Sinne von Satz 1 gelten auch Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Mitglieder von sonstigen Organen und ähnlichen Gremien der Gesellschaft, die von der Gemeinde oder auf ihre Veranlassung oder ihren Vorschlag in das Organ oder Gremium entsandt oder gewählt worden sind. Beruht die Entsendung oder Wahl auf der Veranlassung oder dem Vorschlag mehrerer Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände, so bedarf es der Entscheidung nur des Organs, auf das sich die beteiligten Gemeinden und Gemeindeverbände oder Zweckverbände geeinigt haben. Die Sätze 1 bis 4 gelten nicht, soweit ihnen zwingende Vorschriften des Gesellschaftsrechts entgegenstehen. (6) Die Gemeinde kann einen einzelnen Geschäftsanteil an einer eingetragenen Kreditgenossenschaft 141 erwerben, wenn eine Nachschusspflicht ausgeschlossen oder die Haftungssumme auf einen bestimmten Betrag beschränkt ist. § 109 Wirtschaftsgrundsätze (1) Die Unternehmen und Einrichtungen sind so zu führen, zu steuern und zu kontrollieren, dass der öffentliche Zweck nachhaltig erfüllt wird. Unternehmen sollen einen Ertrag für den Haushalt der Gemeinde abwerfen, soweit dadurch die Erfüllung des öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt wird. (2) Der Jahresgewinn der wirtschaftlichen Unternehmen als Unterschied der Erträge und Aufwendungen soll so hoch sein, dass außer den für die technische und wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens notwendigen Rücklagen mindestens eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals erwirtschaftet wird. § 110 Verbot des Missbrauchs wirtschaftlicher Machtstellung Bei Unternehmen, für die kein Wettbewerb gleichartiger Unternehmen besteht, dürfen der Anschluss und die Belieferung nicht davon abhängig gemacht werden, dass auch andere Leistungen oder Lieferungen abgenommen werden. § 111 Veräußerung von Unternehmen, Einrichtungen und Beteiligungen (1) Die teilweise oder vollständige Veräußerung eines Unternehmens oder einer Einrichtung oder einer Beteiligung an einer Gesellschaft sowie andere Rechtsgeschäfte, durch welche die Gemeinde ihren Einfluss auf das Unternehmen, die Einrichtung oder die Gesellschaft verliert oder vermindert, sind nur zulässig, wenn die für die Betreuung der Einwohner erforderliche Erfüllung der Aufgaben der Gemeinde nicht beeinträchtigt wird. (2) Absatz 1 gilt entsprechend, wenn eine Gesellschaft, an der Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände allein oder zusammen mit anderen mit mehr als 50 vom Hundert beteiligt sind, Veräußerungen oder andere Rechtsgeschäfte im Sinne des Absatzes 1 vornehmen will. § 112 Informations- und Prüfungsrechte, Beteiligungsbericht (1) Gehören einer Gemeinde unmittelbar oder mittelbar Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in einer Rechtsform des privaten Rechts in dem in § 53 des 142 Haushaltsgrundsätzegesetzes bezeichneten Umfang, so soll sie 1. die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes ausüben, 2. darauf hinwirken, dass ihr die in § 54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes vorgesehenen Befugnisse eingeräumt werden. (2) Ist eine Beteiligung der Gemeinde an einer Gesellschaft keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes, so soll die Gemeinde, soweit ihr Interesse dies erfordert, darauf hinwirken, dass ihr im Gesellschaftsvertrag oder in der Satzung die Befugnisse nach § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes eingeräumt werden. Bei mittelbaren Minderheitsbeteiligungen gilt dies nur, wenn die Beteiligung den vierten Teil der Anteile übersteigt und einer Gesellschaft zusteht, an der die Gemeinde allein oder zusammen mit anderen Gebietskörperschaften mit Mehrheit im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes beteiligt ist. (3) Zur Information der Ratsmitglieder und der Einwohner hat die Gemeinde einen Bericht über ihre Beteiligungen an Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform des privaten Rechts zu erstellen und jährlich fortzuschreiben. Der Bericht soll insbesondere Angaben über die Erfüllung des öffentlichen Zwecks, die finanzwirtschaftlichen Auswirkungen der Beteiligung, Beteiligungsverhältnisse und die Zusammensetzung der Organe der Gesellschaft enthalten. Die Einsicht in den Bericht ist jedermann gestattet. Die Gemeinde hat den Bericht zu diesem Zweck bereitzuhalten. Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in geeigneter Weise öffentlich hinzuweisen. § 113 Vertretung der Gemeinde in Unternehmen oder Einrichtungen (1) Die Vertreter der Gemeinde in Beiräten, Ausschüssen, Gesellschafterversammlungen, Aufsichtsräten oder entsprechenden Organen von juristischen Personen oder Personenvereinigungen, an denen die Gemeinde beteiligt ist, haben die Interessen der Gemeinde zu verfolgen. Sie sind an die Beschlüsse des Rates und seiner Ausschüsse gebunden. Die vom Rat bestellten Vertreter haben ihr Amt auf Beschluss des Rates jederzeit niederzulegen. Die Sätze 1 bis 3 gelten nur, soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist. (2) In Beiräten, Ausschüssen, Gesellschafterversammlungen, Aufsichtsräten oder entsprechenden Organen von juristischen Personen oder Personenvereinigungen, an denen die Gemeinde beteiligt ist, vertritt ein vom Rat bestellter Vertreter die Gemeinde. Sofern weitere Vertreter zu benennen sind, muss der Bürgermeister oder ein von ihm vorgeschlagener Beamter oder Angestellter der Gemeinde dazuzählen. (3) Die Gemeinde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltung des Gesellschaftsvertrages einer Kapitalgesellschaft darauf hinzuwirken, dass ihr das Recht eingeräumt wird, Mitglieder in den Aufsichtsrat zu entsenden. Über die Entsendung entscheidet der Rat. Zu 143 den entsandten Aufsichtsratsmitgliedern muss der Bürgermeister oder ein von ihm vorgeschlagener Beamter oder Angestellter der Gemeinde zählen, wenn diese mit mehr als einem Mitglied im Aufsichtsrat vertreten ist. (4) Ist der Gemeinde das Recht eingeräumt worden, Mitglieder des Vorstandes oder eines gleichartigen Organs zu bestellen oder vorzuschlagen, entscheidet der Rat. (5) Die Vertreter der Gemeinde haben den Rat über alle Angelegenheiten von besonderer Bedeutung frühzeitig zu unterrichten. Die Unterrichtungspflicht besteht nur, soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist. (6) Wird ein Vertreter der Gemeinde aus seiner Tätigkeit in einem Organ haftbar gemacht, so hat ihm die Gemeinde den Schaden zu ersetzen, es sei denn, dass er ihn vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat. Auch in diesem Falle ist die Gemeinde schadensersatzpflichtig, wenn ihr Vertreter nach Weisung des Rates oder eines Ausschusses gehandelt hat. § 114 Eigenbetriebe (1) Die gemeindlichen wirtschaftlichen Unternehmen ohne Rechtspersönlichkeit (Eigenbetriebe) werden nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung und der Betriebssatzung geführt. (2) In den Angelegenheiten des Eigenbetriebes ist der Werkleitung ausreichende Selbständigkeit der Entschließung einzuräumen. Die Zuständigkeiten des Rates sollen 144 soweit wie möglich dem Werksausschuss übertragen werden. (3) Bei Eigenbetrieben mit mehr als 50 Beschäftigten besteht der Werksausschuss zu einem Drittel aus Beschäftigten des Eigenbetriebes. Die Gesamtzahl der Ausschussmitglieder muss in diesem Fall durch drei teilbar sein. Bei Eigenbetrieben mit weniger als 51, aber mehr als zehn Beschäftigten gehören dem Werksausschuss zwei Beschäftigte des Eigenbetriebes an. Die dem Werksausschuss angehörenden Beschäftigten werden aus einem Vorschlag der Versammlung der Beschäftigten des Eigenbetriebes gewählt, der mindestens die doppelte Anzahl der zu wählenden Mitglieder und Stellvertreter enthält. Wird für mehrere Eigenbetriebe ein gemeinsamer Werksausschuss gebildet, ist die Gesamtzahl aller Beschäftigten dieser Eigenbetriebe maßgebend; Satz 4 gilt entsprechend. Die Zahl der sachkundigen Bürger darf zusammen mit der Zahl der Beschäftigten die der Ratsmitglieder im Werksausschuss nicht erreichen. § 114 a Rechtsfähige Anstalten öffentlichen Rechts des (1) Die Gemeinde kann Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts errichten oder bestehende Regieund Eigenbetriebe sowie eigenbetriebsähnliche Einrichtungen im Wege der Gesamtrechtsnachfolge in rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts umwandeln. § 108 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 gilt entsprechend. (2) Die Gemeinde regelt die Rechtsverhältnisse der Anstalt durch eine Satzung. Die Satzung muss Bestimmungen über den Namen und die Aufgaben der Anstalt, die Anzahl der Mitglieder des Vorstands und des Verwaltungsrates, die Höhe des Stammkapitals, die Wirtschaftsführung, die Vermögensverwaltung und die Rechnungslegung enthalten. (3) Die Gemeinde kann der Anstalt einzelne oder alle mit einem bestimmten Zweck zusammenhängende Aufgaben ganz oder teilweise übertragen. Sie kann zugunsten der Anstalt unter der Voraussetzung des § 9 durch Satzung einen Anschluss- und Benutzungszwang vorschreiben und der Anstalt das Recht einräumen, an ihrer Stelle Satzungen für das übertragene Aufgabengebiet zu erlassen; § 7 gilt entsprechend. (4) Die Anstalt kann sich nach Maßgabe der Satzung an anderen Unternehmen beteiligen, wenn das dem Anstaltszweck dient. § 108 Abs.1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 gilt entsprechend. (5) Die Gemeinde haftet für die Verbindlichkeiten der Anstalt unbeschränkt, soweit nicht Befriedigung aus deren Vermögen zu erlangen ist (Gewährträgerschaft). (6) Die Anstalt wird von einem Vorstand in eigener Verantwortung geleitet, soweit nicht gesetzlich oder durch die Satzung der Gemeinde etwas anderes bestimmt ist. Der Vorstand vertritt die Anstalt gerichtlich und außergerichtlich. (7) Die Geschäftsführung des Vorstands wird von einem Verwaltungsrat überwacht. Der Verwaltungsrat bestellt den Vorstand auf höchstens 5 Jahre; eine erneute Bestellung ist zulässig. Er entscheidet außerdem über 1. den Erlass von Satzungen gemäß Absatz 3 Satz 2, 2. die Beteiligung der Anstalt an anderen Unternehmen, 3. die Feststellung des Wirtschaftsplans und des Jahresabschlusses, 4. die Festsetzung allgemein geltender Tarife und Entgelte für die Leistungsnehmer, 5. die Bestellung des Abschlussprüfers, 6. die Ergebnisverwendung. Im Fall der Nummer 1 und Nummer 2 unterliegt der Verwaltungsrat den Weisungen des Rates. Dem Verwaltungsrat obliegt außerdem die Entscheidung in den durch die Satzung der Gemeinde bestimmten Angelegenheiten der Anstalt. In der Satzung kann ferner vorgesehen werden, dass bei Entscheidungen der Organe der Anstalt von grundsätzlicher Bedeutung die Zustimmung des Rates erforderlich ist. (8) Der Verwaltungsrat besteht aus dem vorsitzenden Mitglied und den übrigen Mitgliedern. Den Vorsitz führt der Bürgermeister. Soweit Beigeordnete mit eigenem Geschäftsbereich bestellt sind, führt derjenige Beigeordnete den Vorsitz, zu dessen Geschäftsbereich die der Anstalt übertragenen Aufgaben gehören. Sind die übertragenen Aufgaben mehreren Geschäftsbereichen zuzuordnen, so entscheidet der Bürgermeister über den Vorsitz. Die übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats werden vom Rat für die Dauer von 5 Jahren gewählt; für die Wahl gilt § 50 Abs. 4 sinngemäß. Die Amtszeit von 145 Mitgliedern des Verwaltungsrats, die dem Rat angehören, endet mit dem Ende der Wahlzeit oder dem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Rat. Die Mitglieder des Verwaltungsrats üben ihr Amt bis zum Amtsantritt der neuen Mitglieder weiter aus. Mitglieder des Verwaltungsrats können nicht sein: 1. Bedienstete der Anstalt, 2. leitende Bedienstete von juristischen Personen oder sonstigen Organisationen des öffentlichen oder privaten Rechts, an denen die Anstalt mit mehr als 50 v. H. beteiligt ist; eine Beteiligung am Stimmrecht genügt, 3. Bedienste der Aufsichtsbehörde, die unmittelbar mit Aufgaben der Aufsicht über die Anstalt befasst sind. (9) Die Anstalt hat das Recht, Dienstherr von Beamten zu sein, wenn sie auf Grund einer Aufgabenübertragung nach Absatz 3 hoheitliche Befugnisse ausübt. Wird die Anstalt aufgelöst oder umgebildet, so gilt für die Rechtsstellung der Beamten und der Versorgungsempfänger Kapitel II Abschnitt III des Beamtenrechtsrahmengesetzes. (10) Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Anstalt werden nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt und geprüft, sofern nicht weitergehende gesetzliche Vorschriften gelten oder andere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen. (11) § 14 Abs. 1, § 31, § 74, § 75 Abs. 1, § 76, § 83 sowie die Bestimmungen des 12. Teils über 146 die staatliche Aufsicht sind auf die Anstalt sinngemäß anzuwenden. § 115 Anzeige (1) Entscheidungen der Gemeinde über a) die Gründung oder wesentliche Erweiterung einer Gesellschaft oder eine wesentliche Änderung des Gesellschaftszwecks, b) die Beteiligung an einer Gesellschaft oder die Änderung der Beteiligung an einer Gesellschaft, c) die gänzliche oder teilweise Veräußerung einer Gesellschaft oder der Beteiligung an einer Gesellschaft, d) die Errichtung, die Übernahme oder die wesentliche Erweiterung eines Unternehmens, die Änderung der bisherigen Rechtsform oder eine wesentliche Änderung des Zwecks, e) den Abschluss von Rechtsgeschäften, die ihrer Art nach geeignet sind, den Einfluss der Gemeinde auf das Unternehmen oder die Einrichtung zu mindern oder zu beseitigen oder die Ausübung von Rechten aus einer Beteiligung zu beschränken, f) die Führung von Einrichtungen entsprechend den Vorschriften über die Eigenbetriebe, g) den Erwerb eines Geschäftsanteils an einer eingetragenen Genossenschaft h) die Errichtung, wesentliche Erweiterung oder Auflösung einer rechtsfähigen Anstalt des öffentlichen Rechts gemäß § 114 a sind der unverzüglich, Aufsichtsbehörde spätestens sechs Wochen vor Beginn des Vollzugs, schriftlich anzuzeigen. Aus der Anzeige muss zu ersehen sein, ob die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Aufsichtsbehörde kann im Einzelfall aus besonderem Grund die Frist verkürzen oder verlängern. (2) Für die Entscheidung über die mittelbare Beteiligung an einer Gesellschaft gilt Entsprechendes, wenn ein Beschluss des Rates nach § 108 Abs. 5 zu fassen ist. 147 Anhang: Auszug aus Haushaltsgrundsätzegesetz dem § 53 Rechte gegenüber privatrechtlichen Unternehmen (1) Gehört einer Gebietskörperschaft die Mehrheit der Anteile eines Unternehmens in einer Rechtsform des privaten Rechts oder gehört ihr mindestens der vierte Teil der Anteile und steht ihr zusammen mit anderen Gebietskörperschaften die Mehrheit der Anteile zu, so kann sie verlangen, dass das Unternehmen 1. im Rahmen der Abschlussprüfung auch die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung prüfen läßt; 2. die Abschlussprüfer beauftragt, in ihrem Bericht auch darzustellen a) die Entwicklung der Vermögens- und Ertragslage sowie die Liquidität und Rentabilität der Gesellschaft, b) verlustbringende Geschäfte und die Ursachen der Verluste, wenn diese Geschäfte und die Ursachen für die Vermögens- und Ertragslage von Bedeutung waren, c) die Ursachen eines in der Gewinnund Verlustrechnung ausgewiesenen Jahresfehlbetrages; 3. ihr den Prüfungsbericht der Abschlussprüfer und, wenn das Unternehmen einen Konzernabschluss aufzustellen hat, auch den Prüfungsbericht der Konzernabschlussprüfer unverzüglich nach Eingang übersendet. (2) Für die Anwendung des Absatzes 1 rechnen als Anteile der Gebietskörperschaften auch Anteile, die einem Sondervermögen der Gebietskörperschaft gehören. Als Anteile der Gebietskörperschaft gelten ferner Anteile, die Unternehmen gehören, bei denen die Rechte aus Absatz 1 der Gebietskörperschaft zustehen. § 54 Unterrichtung Rechnungsprüfungsbehörde (1) der In den Fällen des § 53 kann in der Satzung (im Gesellschaftsvertrag) mit Dreiviertelmehrheit des vertretenen Kapitals bestimmt werden, dass sich die Rechnungsprüfungsbehörde der Gebietskörperschaft zur Klärung von Fragen, die bei der Prüfung nach § 44 (Prüfung staatlicher Betätigung bei privatrechtlichen Unternehmen) auftreten, unmittelbar unterrichten und zu diesem Zweck den Betrieb, die Bücher und die Schriften des Unternehmens einsehen kann. Ein vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes begründetes Recht der Rechnungsprüfungsbehörde auf unmittelbare Unterrichtung der Rechnungsprüfungsbehörde bleibt unberührt. (2) 148
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