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Full text: Beteiligungsbericht ... der Stadt Solingen (Rights reserved) Ausgabe 2002 (Rights reserved)

Beteiligungen der Stadt Solingen Bericht 2002 Ressort 2 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH Beteiligungsbericht 2002 der Stadt Solingen Herausgeber: Stadt Solingen Der Oberbürgermeister[k1] Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH im März 2003 Vorwort Mit dem vorliegenden Beteiligungsbericht 2002 wird eine Übersicht über die wirtschaftlichen Aktivitäten des „Konzerns Stadt Solingen“ geboten, zu dem am 31.12.2001 zehn unmittelbare und mittelbare Gesellschaften und sechs eigenbetriebsähnliche Einrichtungen gehörten. Darüber hinaus bestehen wesentliche Beteiligungen an acht Gesellschaften. Zehn weitere Beteiligungen sowie Anteile an sieben Genossenschaften sind als Kapitalbeteiligungen einzustufen. Der Bericht hat zum Ziel, ein umfassendes und transparentes Bild der wirtschaftlichen Betätigungen und Beteiligungen der Stadt Solingen widerzuspiegeln und kann als Diskussionsgrundlage für Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung herangezogen werden. Zugrundegelegt sind die Unternehmenszahlen aus den Prüfberichten der Jahre 1999 bis 2001, ergänzt um einen Ausblick auf die Entwicklung künftiger Jahre. Eine Veränderung der Beteiligungsstruktur hat es durch die Gründung der Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH, der Entsorgung Solingen GmbH und der Regionale 2006 Agentur GmbH gegeben. Aktuelle Veränderungen in der Beteiligungsstruktur (Stadtwerketeilverkauf, Fusion der IOS GmbH mit der KIS) bleiben im Bericht 2002 noch unberücksichtigt und werden im nächsten Beteiligungsbericht dargestellt. Die angestrebte Ergänzung der vorhandenen Informationsbasis durch die Erstellung einer Konzernbilanz wurde auch im Jahr 2002 konsequent weiter verfolgt. Das Projekt „Konzernrechnungslegung“ hat die konzeptionelle Arbeit zum Ende des zweiten Halbjahres 2002 abgeschlossen und wird voraussichtlich im Juli 2003 den zuständigen Gremien einen Abschlussbericht vorlegen. Die Umsetzung zu einem Gesamtkonzernabschluss der Stadt Solingen steht noch aus. Praktische Erfahrungen werden aber jetzt schon im Teilkonzern Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH bei der Erstellung eines Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2002 gesammelt. Solingen, im März 2003 Franz Haug Oberbürgermeister Ernst Schneider Stadtdirektor und Stadtkämmerer Beteiligungsbericht 2002 Inhaltsverzeichnis Vorwort 1. 1.1 1.2 1.3 Wirtschaftliche Betätigung der Kommunen .............................................................................. 3 Beteiligungsbericht 2002 der Stadt Solingen ................................................................................... 3 Rechtsgrundlagen wirtschaftlicher Betätigung................................................................................. 3 Risikofrüherkennungssystem ........................................................................................................... 6 1.4 Rechtsformen kommunaler Betriebe ............................................................................................... 6 1.41 Rechtlich unselbständige Einrichtungen ..................................................................................... 6 1.42 Anstalt des öffentlichen Rechts .................................................................................................. 7 1.43 Privatrechtliche Unternehmen .................................................................................................... 8 2. 2.1 2.2 2.3 2.4 3. 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 Die Beteiligungen der Stadt Solingen im Überblick................................................................ 10 Die – unmittelbaren – Beteiligungen der Stadt Solingen zum 31.12.2001 ..................................... 10 Die – mittelbare – Beteiligung der Stadt Solingen zum 31.12.2001 ............................................... 12 Die Eigenbetriebe der Stadt Solingen zum 31.12.2001.................................................................. 12 Graphische Übersicht über die Beteiligungen der Stadt Solingen ................................................... 13 Die – unmittelbaren – Beteiligungen der Stadt Solingen ....................................................... 15 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH (BSG) ....................................................................... 15 Stadtwerke Solingen GmbH (SWS GmbH) ..................................................................................... 17 Tropolys GmbH ............................................................................................................................. 26 Wirtschaftsförderung Solingen Verwaltungsgesellschaft mbH ....................................................... 30 Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG ........................................................................... 32 Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH (GuT) ............................................................ 37 Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH (IGOS)............................................ 41 Kunst-Museum Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH ............................................................ 45 Kunst-Museum Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG ............................................................... 47 3.2a Gesellschaft für Informatik und Organisation Solingen mbH.......................................................... 23 3.10 Bergische Symphoniker – Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH............................ 50 3.11 Musikschule Solingen gGmbH....................................................................................................... 54 3.12 Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG............................................... 57 3.13 Entsorgung Solingen GmbH .......................................................................................................... 59 3.14 Regionale 2006 Agentur GmbH .................................................................................................... 62 3.15 Deutsche Städte-Medien GmbH .................................................................................................... 65 3.16 Stadtwerke Aue GmbH ................................................................................................................. 67 3.17 Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH (VkA) ............................................................... 69 3.18 RWE Aktiengesellschaft (RWE AG)................................................................................................. 71 3.19 Bergisches Land Touristik Verwaltung GmbH ................................................................................ 73 3.20 Bergisches Land Touristik GmbH & Co. KG.................................................................................... 75 3.21 Spar- und Bauverein Solingen eG .................................................................................................. 77 3.22 Beamten-Wohnungsbauverein eG Solingen .................................................................................. 79 3.23 Spar- und Bauverein eG Solingen-Wald......................................................................................... 80 1 Beteiligungsbericht 2002 Inhaltsverzeichnis 3.24 Ohligser Wohnungsbau eG ........................................................................................................... 81 3.25 Bauverein Gräfrath eG .................................................................................................................. 82 3.26 Gemeinnützige Baugenossenschaft „Eigenheim“ eG .................................................................... 83 3.27 Neue Eigentümer Wohnungsgenossenschaft Solingen eG (N.E.W.S.) ............................................ 84 4. 4.1 5. 5.1 5.2 5.3 5.4 5.5 5.6 6. 6.1 Die – mittelbaren – Beteiligungen der Stadt Solingen ........................................................... 85 Verkehrsverbund Rhein-Ruhr GmbH.............................................................................................. 85 Die Eigenbetriebe der Stadt Solingen ...................................................................................... 87 Städtisches Klinikum Solingen ....................................................................................................... 87 Altenzentren der Stadt Solingen.................................................................................................... 92 EntsorgungsBetriebe Solingen (EBS) .............................................................................................. 97 EntsorgungsBetriebe Solingen -Müllheizkraftwerk-...................................................................... 102 Vermögensbetrieb der Stadt Solingen (VBS) ................................................................................ 106 Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen (KIS) ................................................... 112 Sonstiges................................................................................................................................... 116 Die Stadt Solingen – Gewährträgerin der Stadt-Sparkasse Solingen............................................. 116 6.2 Mitgliedschaften der Stadt Solingen im Jahr 2002....................................................................... 120 6.21 Mitgliedschaften der Stadt Solingen in Zweckverbänden und dgl........................................... 120 6.22 Sonstige Mitgliedschaften der Stadt Solingen ........................................................................ 120 6.23 Sonstige Mitgliedschaften der Eigenbetriebe der Stadt Solingen ............................................ 122 Anhang: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen ................................................ 123 Anhang: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz .................................................................... 133 2 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen 1. Wirtschaftliche Betätigung der Kommunen 1.1 Beteiligungsbericht 2002 der Stadt Solingen Die Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NW) verpflichtet die Gemeinden in § 112 Abs. 3 zur Information der Ratsmitglieder und der Einwohner einen Bericht über ihre Beteiligungen an Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform des privaten Rechts zu erstellen und jährlich fortzuschreiben. Der Bericht soll insbesondere • • • • Angaben über die Erfüllung des öffentlichen Zwecks, die finanzwirtschaftlichen Auswirkungen der Beteiligung, Beteiligungsverhältnisse und die Zusammensetzung der Organe der Gesellschaft enthalten. Der Beteiligungsbericht 2002 der Stadt Solingen umfasst alle unmittelbaren städtischen Beteiligungen und enthält neben den vom Gesetzgeber vorgegebenen Informationen Daten und Ausführungen zur wirtschaftlichen Situation der finanzwirtschaftlich wichtigen Unternehmen. Obwohl § 112 Abs. 3 GO NW nur für Unternehmen und Einrichtungen des privaten Rechts eine Berichtspflicht vorsieht, räumt dieser Beteiligungsbericht auch den sechs eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen der Stadt Solingen breiten Raum ein. Die Ausweitung der Berichtspflicht auf die eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen ist sinnvoll, da die Betriebe kommunale Aufgaben erledigen und hierbei beträchtliche städtische Vermögenswerte einsetzen. Schließlich sind die finanziellen Verflechtungen zwischen dem Haushalt der Stadt und den Wirtschaftsplänen der eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen von großer Bedeutung. Die wirtschaftlichen Daten der Unternehmen und Betriebe basieren auf den Jahresergebnissen für die Geschäftsjahre 1999 bis 2001. Bei den Daten unter dem Gliederungspunkt „Verflechtung mit dem Haushalt der Stadt“ handelt es sich um die Ansätze des städt. Haushaltsplanes 2002. Die Besetzung der Organe gibt den Stand vom 31. Dezember 2002 wieder. 1.2 Rechtsgrundlagen wirtschaftlicher Betätigung Die GO NW unterscheidet zwischen wirtschaftlicher und nichtwirtschaftlicher Betätigung der Gemeinde. Wirtschaftliche Betätigung ist nach § 107 Abs. 1 GO NW der Betrieb von Unternehmen, die als Hersteller, Anbieter oder Verteiler von Gütern oder Dienstleistungen am Markt tätig werden, sofern die Leistung ihrer Art nach auch von einem Privaten mit der Absicht der Gewinnerzielung erbracht werden könnte. 3 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen Die Gemeinde darf sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben wirtschaftlich betätigen, wenn 1. 2. 3. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert, die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zu der Leistungsfähigkeit der Gemeinde steht und bei einem Tätigwerden außerhalb der Energieversorgung, der Wasserversorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie des Betriebes von Telekommunikationsleitungsnetzen einschließlich der Telefondienstleistungen der öffentliche Zweck durch andere Unternehmen nicht besser und wirtschaftlicher erfüllt werden kann. Nichtwirtschaftliche Betätigung liegt nach § 107 Abs. 2 GO NW vor beim Betrieb von 1. Einrichtungen, zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist, 2. öffentlichen Einrichtungen die für die soziale und kulturelle Betreuung der Einwohner erforderlich sind, 3. Einrichtungen, die der Straßenreinigung, der Wirtschaftsförderung, der Fremdenverkehrsförderung oder der Wohnraumversorgung dienen, 4. Einrichtungen des Umweltschutzes, insbesondere der Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung, sowie des Messe- und Ausstellungswesens, 5. Einrichtungen, die als Hilfsbetriebe ausschließlich der Deckung des Eigenbedarfs dienen. Eine wirtschaftliche Betätigung außerhalb des Gemeindegebiets ist nach § 107 Abs. 3 GO NW nur zulässig, wenn die Voraussetzungen des Absatz 1 vorliegen und die berechtigten Interessen der betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften gewahrt sind. Nach § 107 Abs. 4 GO NW bedarf die Aufnahme einer wirtschaftlichen Betätigung oder einer nicht wirtschaftlichen Betätigung nach Abs.2 Nr.4 (Umweltschutz, insbesondere Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung sowie Messe – und Ausstellungswesen) auf ausländischen Märkten der Genehmigung. Nach § 107 Abs. 5 GO NW ist vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. die unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an Unternehmen im Sinne des § 107 Abs. 1 GO NW(s. o.) der Rat auf der Grundlage einer Marktanalyse über die Chancen und Risiken des beabsichtigten wirtschaftlichen Engagements und die Auswirkungen auf die mittelständische Wirtschaft zu unterrichten. Nach § 108 Abs. 1 GO NW darf die Gemeinde Unternehmen und Einrichtungen in einer Rechtsform des privaten Rechts nur gründen oder sich daran beteiligen, wenn − die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Betätigung i. S. des § 107 Abs. 1 Satz 1 GO NW (s. o.) gegeben sind, 4 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen − bei Einrichtungen die Grenzen der Leistungsfähigkeit der Gemeinde eingehalten werden und ein wichtiges Interesse der Gemeinde an der Gründung oder der Beteiligung vorliegt, − eine Rechtsform gewählt wird, welche die Haftung der Gemeinde auf einen bestimmten Betrag begrenzt, − die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit steht, − die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von Verlusten in unbestimmter oder unangemessener Höhe verpflichtet, − die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, insbesondere in einem Überwachungsorgan erhält und dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder in anderer Weise gesichert wird, − das Unternehmen oder die Einrichtung durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird, − bei Unternehmen in Gesellschaftsform gewährleistet ist, dass der Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften bzw. entsprechend den Vorschriften für Eigenbetriebe aufgestellt und geprüft wird. − bei Unternehmen der Telekommunikation einschließlich Telefondienstleistungen im Gesellschaftsvertrag die Haftung der Gemeinde auf den Anteil der Gemeinde bzw. des kommunalen Unternehmens am Stammkapital beschränkt ist. Die Gemeinde darf für diese Unternehmen weder Kredite nach Maßgabe kommunalwirtschaftlicher Vorzugskonditionen in Anspruch nehmen noch Bürgschaften und Sicherheiten leisten. Nach § 108 Abs. 3 GO NW bedürfen die Aktivitäten der Gemeinde hinsichtlich einer Aktiengesellschaft einer Prüfung, ob der öffentliche Zweck nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform erfüllt werden kann. Nach § 108 Abs. 4 GO NW hat die Gemeinde bei einer Beteiligung an einer GmbH oder deren Gründung durch Ausgestaltung des Gesellschaftsvertrages sicherzustellen, dass zum einen Beschlüsse, - über den Abschluss und die Änderung von Unternehmensverträgen, - über Erwerb und Veräußerung von Unternehmen und Beteiligungen, - über den Wirtschaftsplan, die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des Ergebnisses und - über die Bestellung und die Abberufung der Geschäftsführer, von der Gesellschafterversammlung gefasst werden. Zum anderen, dass der Gemeinderat den von der Gemeinde bestellten oder auf Vorschlag der Gemeinde gewählten Mitgliedern des Aufsichtsrats Weisungen erteilen kann. 5 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen Die Beteiligung einer Gesellschaft, an der die Gemeinde mit mehr als 25 % beteiligt ist, an einer anderen Gesellschaft oder einer anderen privatrechtlichen Vereinigung, erfordert nach § 108 Abs. 5 GO NW u. a. die Zustimmung des Rates. Die Erfüllung eines öffentlichen Zwecks ist eine Hauptvoraussetzung kommunaler wirtschaftlicher Betätigung. § 109 GO NW legt fest, dass die Unternehmen und Einrichtungen so zu führen, zu steuern und zu kontrollieren sind, dass diese einen Ertrag für den Haushalt abwerfen, soweit dadurch die Erfüllung des öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt wird. Angestrebt werden soll, dass der Jahresgewinn der Unternehmen als Unterschied der Erträge und Aufwendungen so hoch sein soll, dass außer den für die technische und wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens notwendigen Rücklagen mindestens eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals erwirtschaftet wird. Die Erwirtschaftung eines Ertrages für den städtischen Haushalt wird somit zwar angestrebt, ist der Erfüllung des öffentlichen Zwecks aber immer eindeutig nachgeordnet. 1.3 Risikofrüherkennungssystem Nach § 91 Abs. 2 AktG hat der Vorstand geeignete Maßnahmen zu treffen, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden. Er hat hierzu insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten. Nach der Gesetzesbegründung hat diese Vorschrift auch Bedeutung für andere Unternehmen, da es sich hierbei um die Konkretisierung einer Geschäftsführerverpflichtung handelt. Im Rahmen der Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung nach § 53 HGrG ist auch zu prüfen, ob die Geschäftsführung ein solches Risikofrüherkennungssystem eingerichtet hat und ob es geeignet ist, seine Aufgabe zu erfüllen. Zu den Maßnahmen zur Früherkennung von Risiken können u.a. die jährlich zu erstellenden Wirtschaftspläne, die fünfjährige Finanzplanung sowie weitere Unternehmensplanungen gezählt werden. 1.4 Rechtsformen kommunaler Betriebe 1.41 Rechtlich unselbständige Einrichtungen Regiebetrieb Regiebetriebe verfügen über kein eigenes Vermögen, sondern sind unselbständige Bestandteile der Stadt. Ihre Einnahmen und Ausgaben schlagen sich unmittelbar nach dem Bruttoprinzip (also unsaldiert) im städtischen Haushalt nieder. Das Rechnungswesen der Regiebetriebe ist damit auf die kameralistische Einnahmenund Ausgabenrechnung beschränkt. Regiebetriebe sind i. d. R. kostenrechnende Einrichtungen, die jährlich eine Gebührenkalkulation und Betriebsabrechnung auf der Basis eines ausgebauten Kostenrechnungssystems vorlegen. Städtische Regiebetriebe sind derzeit beispielsweise die Märkte und die Hallenbäder. 6 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen Regiebetriebe können aufgrund ihrer Einbindung in die Verwaltung unmittelbar kontrolliert und gesteuert werden. Eigenbetrieb und eigenbetriebsähnliche Einrichtung Das Vermögen der Eigenbetriebe ist als Sondervermögen aus dem Haushaltsplan der Stadt ausgegliedert; im städtischen Haushalt erscheint nach dem Nettoprinzip (also saldiert) nur der Differenzbetrag zwischen Einnahmen und Ausgaben als Gewinnabführung oder Verlustausgleich. Eigenbetriebe und eigenbetriebsähnliche Einrichtungen verfügen über ein eigenes voll ausgebautes (kaufmännisches) Rechnungswesen, werden entsprechend den Vorschriften der EigVO NRW von einer eigenverantwortlichen Werkleitung bzw. Betriebsleitung geführt und durch den Werksausschuss bzw. Betriebsausschuss kontrolliert; unterstehen jedoch, da sie keine eigene Rechtspersönlichkeit haben, dem Rat und dem Oberbürgermeister. Eigenbetriebsähnliche Einrichtungen des „Gesamtunternehmens Stadt Solingen“ sind das Städtische Klinikum Solingen, die Altenzentren der Stadt Solingen, die EntsorgungsBetriebe Solingen, das EntsorgungsBetriebe Solingen Müllheizkraftwerk, der Vermögensbetrieb der Stadt Solingen und die Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen. Die Wohnbauverwaltung der Stadt Solingen wurde zum 01.01.1999 in den Vermögensbetrieb der Stadt Solingen integriert. Betrieb gewerblicher Art und Hoheitsbetrieb Die Bezeichnungen Betrieb gewerblicher Art (BgA) und Hoheitsbetrieb haben steuerrechtliche Bedeutung. Regiebetriebe und Eigenbetriebe bzw. eigenbetriebsähnliche Einrichtungen sind im Gegensatz zu privatrechtlichen Unternehmen dann nicht steuerpflichtig, wenn sie überwiegend hoheitliche Aufgaben wahrnehmen (Hoheitsbetriebe). Andernfalls greift die Steuerpflicht und es handelt sich um Betriebe gewerblicher Art. 1.42 Anstalt des öffentlichen Rechts Die Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR) besitzt eigene Rechtspersönlichkeit, stellt aber keine eigene Rechtsform dar, sondern wird in jedem Einzelfall durch Gesetz für eine konkrete öffentliche Aufgabe bestimmt. Die Anstalt des öffentlichen Rechts wird von einem Vorstand geleitet, der von einem Verwaltungsrat beaufsichtigt wird. Die Stadt-Sparkasse Solingen ist eine AöR. Durch den neu eingefügten § 114 a GO NW ist es den Gemeinden jetzt generell gestattet, Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts zu errichten oder bestehende Regie- und Eigenbetriebe sowie eigenbetriebsähnliche Einrichtungen im Wege der Gesamtrechtsnachfolge in rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts umzuwandeln. Die Rechtsverhältnisse der Anstalt werden durch eine Satzung geregelt. 7 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen 1.43 Privatrechtliche Unternehmen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit, an der sich die Gesellschafter mit Einlagen auf das Stammkapital beteiligen. Für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haftet ihren Gläubigern nur das Gesellschaftsvermögen. Die Haftung der einzelnen Gesellschafter ist damit auf die Höhe ihrer Kapitalanteile beschränkt. Die Organe der GmbH sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Ein Aufsichtsrat kann gebildet werden bzw. muss eingerichtet werden, wenn das Unternehmen mehr als 500 Arbeitnehmer beschäftigt. Aktiengesellschaft (AG) Die Aktiengesellschaft ist ebenso wie die GmbH mit eigener Rechtspersönlichkeit ausgestattet. Das Grundkapital der Gesellschaft wird in Aktien zerlegt und von den Gesellschaftern (Aktionären) eingebracht. Für die Verbindlichkeiten der AG haftet den Gläubigern nur das Gesellschaftsvermögen. Die Haftung der Aktionäre ist somit auf deren Kapitalanteil an der Gesellschaft beschränkt. Organe der Aktiengesellschaft sind die Hauptversammlung, der Aufsichtsrat und der Vorstand. Kommanditgesellschaft (KG) Die Kommanditgesellschaft hat mindestens zwei Gesellschafter. Bei mindestens einem Gesellschafter ist die Haftung gegenüber den Gesellschaftsgläubigern auf den Betrag einer bestimmten Vermögenseinlage beschränkt (Kommanditist), während bei mindestens einem Gesellschafter die Haftung nicht beschränkt ist (persönlich haftender Gesellschafter, Komplementär). Die Beteiligung der Stadt an einer Kommanditgesellschaft bzw. der kombinierten Form einer GmbH & Co. KG als Komplementärin ist mithin nicht möglich, wohl aber als Kommanditistin. Steuerungs- und Kontrollorgane der Kommanditgesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) Wie die Kommanditgesellschaft hat die Kommanditgesellschaft auf Aktien mindestens einen Komplementär, der unbeschränkt haftet und mindestens einen Kommanditisten, dessen Haftung auf seine Einlage beschränkt ist. Das Gesellschaftskapital des/der Kommanditisten ist in Aktien verbrieft. Die Organe der Kommanditgesellschaft auf Aktien sind die Hauptversammlung, der Aufsichtsrat und der/die Komplementär(e). 8 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen Offene Handelsgesellschaft (OHG) und Gesellschaft bürgerlichen Rechts (BGBGesellschaft) Offene Handelsgesellschaft und Gesellschaft bürgerlichen Rechts eignen sich nicht als Rechtsformen für kommunale Unternehmen, da die Gesellschafter dieser Personengesellschaften für die Verbindlichkeiten unbeschränkt haften. Eingetragene Genossenschaft (eG) Die eingetragene Genossenschaft ist eine Gesellschaft von nicht geschlossener Mitgliederzahl, welche die Förderung des Erwerbs oder der Wirtschaft ihrer Mitglieder mittels gemeinschaftlichen Geschäftsbetriebes zum Ziel hat. Für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft haftet den Gläubigern nur das Vermögen der Genossenschaft. Die Haftung der Mitglieder ist demnach auf ihre Geschäftsanteile beschränkt. Im Konkursfall besteht allerdings für die Mitglieder eine Nachschusspflicht, es sei denn, die Satzung schließt dies aus. Organe der Genossenschaft sind die Mitgliederversammlung bzw. Vertreterversammlung, der Aufsichtsrat und der Vorstand. 9 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen 2. Die Beteiligungen der Stadt Solingen im Überblick 2.1 Die – unmittelbaren – Beteiligungen der Stadt Solingen zum 31.12.2001 Beteiligung Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH Stadtwerke Solingen GmbH mit Beteiligungen an: Gesellschaft für Informatik und Organisation Solingen mbH Wasserwerk Baumberg GmbH Berg.-Trinkwasser-Verbund GmbH RW Gesellschaft für kommunale Beteiligungen mbH RW Kommunale VerwaltungsBeteiligungs-GmbH Institut für Galvano- und Oberflächentechnik GmbH ELBA-Omnibusreisen GmbH Tropolys GmbH Haftungskapital DM (€) (1.000.000) 120.000.000 Anteil DM (€) Anteil % Anteilseigner (1.000.000) 100,00 Stadt Solingen 112.800.000 7.200.000 94,00 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH 6,00 Stadt Solingen 100.000 (200.000) (102.258,38) 50.000 50.000 200.000 500.000 (832.900) 100.000 100,00 Stadtwerke Solingen GmbH (100.000) 50,00 Stadtwerke Solingen GmbH (20.298,29) 5.000 5.000 19,85 Stadtwerke Solingen GmbH 10,00 Stadtwerke Solingen GmbH 10,00 Stadtwerke Solingen GmbH Stadtwerke Solingen GmbH Stadtwerke Solingen GmbH Stadt Solingen Elisa Kommunikation GmbH, Düsseld. Apax Europe IV-A, L.P., Guernsey Stadtwerke Münster Stadtsparkasse Wuppertal Wuppertaler Stadtwerke AG Stadtsparkasse Solingen Engel AG, Wuppertal Stadt Solingen Wirtschaftsförderung Solingen Verwaltungs GmbH Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG Gründer- und Technologiezentrum 50.000 100.000 100.000 98.000 49,00 125.000 25,00 (59.000) 7,08 (287.200) 34,49 (250.000) 30,02 (111.200) 13,35 (59.000) 7,08 (46.300) 5,56 (18.500) 2,22 (1.700) 0,20 50.000 100,00 100.000 100,00 Stadt Solingen 51.000 24.000 18.000 6.000 1.000 (3.500) 82.000 98.000 20.000 51,00 26,00 16,00 6,00 1,00 Stadt Solingen Techno-Products Stadt-Sparkasse Solingen Industrie- und Handelskammer Industrieverband Schneid- und Haushaltswaren e.V. 12,5 Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH Mit der Beteiligung an: Bergisch-Märkische Transfergesellschaft mbH Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH Kunst-Museum Solingen Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Kunst-Museum Solingen Grundstücksgesellschaft mbH & Co. (28.000) 200.000 50.000 41,00 Stadt Solingen 49,00 Stadtwerke Solingen GmbH 10,00 Galvaniseure- und Metallschleiferinnung 50.000 100,00 Stadt Solingen 4.300.000 300.000 4.000.000 6,98 Stadt Solingen 93,02 Eugen Otto Butz 10 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen Beteiligung Bergische Symphoniker Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH Musikschule Solingen gGmbH Lokalfunk RemscheidSolingen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG Haftungskapital DM (€) 50.000 Anteil Anteil Anteilseigner DM % (€) 25.000 50,00 Stadt Solingen 25.000 50,00 Stadt Remscheid (25.000) 100,00 Stadt Solingen 143.000 14,30 Stadt Solingen 107.000 10,70 Stadt Remscheid 750.000 75,00 Lokalfunk Remscheid-Solingen Presse Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG 50.000 100,00 Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG (25.000) 100,00 Stadt Solingen (EBS) (9.000) 33,33 Stadt Solingen (9.000) 33,33 Stadt Remscheid (9.000) 33,33 Stadt Wuppertal 35.300 0,90 Stadt Solingen 3.896.100 99,10 26 weitere Städte (5.120) 0,125 Stadt Solingen (2.083.840) 50,875 Stadt Aue (1.003.520) 24,50 EV Südsachsen (1.003.520) 24,50 Thüga AG 1.590 0,64 Stadt Solingen 248.410 99,36 88 weitere Städte, Kreise, Kommunalverbände und weitere Gesellschafter (414.285) 0,028 Stadt Solingen (1.458.785.715) 99,972 weitere Aktionäre (5.000) 20,00 Stadt Solingen (20.000) 80,00 weitere Gesellschafter (5.000) 20,00 Stadt Solingen (20.000) 80,00 weitere Gesellschafter (364.449) 2,27 Stadt Solingen (15.687.551) 97,73 weitere Mitglieder (28.837) 1,60 Stadt Solingen (1.772.610) 98,40 weitere Mitglieder (28.272) 1,54 Stadt Solingen (1.805.077) 98,46 weitere Mitglieder (50.400) 1,96 Stadt Solingen (2.527.200) 98,04 weitere Mitglieder (23.008) 1,72 Stadt Solingen (1.317.665) 98,28 weitere Mitglieder (614) 0,21 Stadt Solingen (292.212) 99,79 weitere Mitglieder (51.129) 17,01 Stadt Solingen (249.377) 82,99 weitere Mitglieder (25.000) 1.000.000 mit der Beteiligung an: Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesellschaft mbH Entsorgung Solingen GmbH Regionale 2006 Agentur GmbH 50.000 (25.000) (27.000) Deutsche Städte Medien GmbH Stadtwerke Aue GmbH 3.931.400 (4.096.000) Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH 250.000 RWE AG Bergisches Land Touristik Verwaltung GmbH Bergisches Land Touristik GmbH & Co. KG Spar- und Bauverein Solingen eG Beamten-Wohnungsbauverein eG Solingen Spar- und Bauverein eG Solingen-Wald Ohligser Wohnungsbau eG Bauverein Gräfrath eG Gemeinnützige Baugenossenschaft „Eigenheim“ eG Neue Eigentümer Wohnungsgenossenschaft Solingen eG (1.459.200.000) (25.000) (25.000) (16.052.000) (1.160.000) (1.813.550) (2.577.600) (428.872) (235.500) (300.506) 11 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen 2.2 Die – mittelbare – Beteiligung der Stadt Solingen zum 31.12.2001 Beteiligung VRR GmbH Haftungskapital DM 4.757.948 Anteil DM Anteil % Anteilseigner 4.757.948 100,00 Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr 2.3 Die Eigenbetriebe der Stadt Solingen zum 31.12.2001 Eigenbetrieb Städtisches Klinikum Solingen Altenzentren der Stadt Solingen EntsorgungsBetriebe Solingen EntsorgungsBetriebe Solingen - Müllheizkraftwerk Vermögensbetrieb der Stadt Solingen Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen Stammkapital DM 90.054.694 12.522.000 50.000.000 8.500.000 200.000.000 250.000 Anteil DM Anteil % Anteilseigner 90.054.694 100,00 Stadt Solingen 12.522.000 100,00 Stadt Solingen 50.000.000 100,00 Stadt Solingen 8.500.000 100,00 Stadt Solingen 200.000.000 100,00 Stadt Solingen 250.000 100,00 Stadt Solingen 12 2.4 Graphische Übersicht über die Beteiligungen der Stadt Solingen Stadt Solingen 100% Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH 94% Stadt-Sparkasse Solingen (Gewährträgerin) Wirtschaftsförderung Solingen Verwaltungs GmbH Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG Gründer und Technologiezentrum Solingen GmbH 12,5% 100% Stadtwerke Solingen GmbH Gesellschaft für Informatik u. Organisation Solingen mbH Wasserwerk Baumberg GmbH Bergische Trinkwasser Verbund GmbH RW Gesellschaft für kommunale Beteiligungen GmbH 100% 100% 6% Bergischen Symphoniker ... GmbH Musikschule Solingen gGmbH RWE AG 50% 100% 0,03% 100% 50% Verband der kommunalen RWE Aktionäre GmbH Bergisches Land Touristik Verwaltung GmbH Bergisches Land Touristik GmbH & Co. KG Deutsche Städte Medien GmbH Tropolys GmbH 0,64% 51% 19,9% 20% Bergisch-Märkische Transfergesellschaft mbH Kunst-Museum Solingen Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Kunst-Museum Solingen Grundstücksgesellschaft mbH& Co. KG Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsges. mbH & CO. KG Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesellschaft mbH Entsorgung Solingen GmbH Regionale 2006 Agentur GmbH 100% 10% 20% RW Kommunale VerwaltungsBeteiligungs-GmbH Institut für Galvano-u. Oberflächentechnik Solingen GmbH ELBA-Omnibusreisen GmbH 10% 0,9% 2,94% 6,98% 49% 41% Stadtwerke Aue GmbH 25% 0,13% 14,3% 33,33% Stand 31.12.2001 eigenbetriebsähnliche Einrichtungen Städtisches Klinikum Solingen Altenzentren der Stadt Solingen EntsorgungsBetriebe Solingen EntsorgungsBetriebe Solingen -MüllheizkraftwerkVermögensbetrieb der Stadt Solingen Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen Genossenschaften Bauverein Gräfrath Baugenossenschaft Eigenheim Ohligser Wohnungsbau Spar- und Bauverein Solingen Beamten Wohnungsbauverein Spar- und Bauverein Solingen Wald Neue Eigentümer Wohnungsgenossenschaft Solingen 13 Beteiligungsbericht 2002 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH 3. Die – unmittelbaren – Beteiligungen der Stadt Solingen 3.1 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH (BSG) Bonner Straße 100 42697 Solingen Telefon: 290 0 Fax: 290 6590 gegründet: 20.12.2001 Gegenstand/Zweck des Unternehmens – Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist das Halten und das Verwalten städtischer Unternehmensbeteiligungen und städtischer Spezialfonds sowie die Wahrnehmung aller Aufgaben des Beteiligungsmanagement der Stadt Solingen und von Dienstleistungen für die Stadt Solingen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte durchführen, die mit dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar in Zusammenhang stehen. Sie kann sich an anderen Unternehmen beteiligen oder solche Unternehmen gründen. Die Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen bleiben unberührt. Beteiligungsv erhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Stammkapitalanteil EUR % 1.000.000 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapitalanteil DM % 112.800.000 94,00 Stadtwerke Solingen GmbH* *ab dem 20.12.2001 Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Franz Haug, Oberbürgermeister • Geschäftsführung Ernst Schneider, Stadtdirektor 15 Beteiligungsbericht 2002 Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH Beschäftigtenzahlen Die Gesellschaft beschäftigte zum 31.12.2001 - nebenamtl. Geschäftsführer zusätzlich ab dem 01.01.2002 - Angestellte - Beamte - Gesamt 1 2 (3 ab 15.08.02) 4 (5 ab 15.08.02) 1 Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 1.000.000 EUR. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Gewinnanteile Zwischengesellschaft EUR 3.000.000 Entwicklung des Unternehmens Die Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH (BSG) wurde am 20.12.2001 als Holding verschiedener städtischer Gesellschaften bzw. Gesellschaftsbeteiligungen bei gleichzeitigem Halten wesentlicher Vermögensteile im Wege der Sachgründung (durch die Einbringung von 94 % der Geschäftsanteile an der Stadtwerke Solingen GmbH) gegründet. Der Aufbau des operativen Geschäfts wurde sukzessive im Jahr 2002 vollzogen. Die eigentliche Geschäftstätigkeit der Gesellschaft begann im Jahr 2002 mit dem Verkauf von 43,9 % der Geschäftsanteile der Stadtwerke Solingen GmbH an die MVV Energie AG, Mannheim. Der erzielte Verkaufserlös wurde in Ausführung des Ratsbeschlusses vom 15.11.2001 in mehreren Schritten in Form von Aktien und Spezialfonds angelegt. Darüber hinaus war das Geschäftsjahr 2002 geprägt durch den Aufbau der inneren Organisation der BSG. Zwischen Juli und Dezember ist mit Hilfe externer Berater das Rechnungswesen der Gesellschaft aufgebaut worden. Auf der Basis von SAP R3 wurden die Buchungskreise für den BSG-Einzelabschluss und den BSG-Konzernabschluss eingerichtet. Neben dem Auf- und Ausbau der BSG-Holding hat diese darüber hinaus die Aufgaben des Beteiligungsmanagement der Stadt Solingen wahrgenommen. Erste Zahlen, die Aufschluss über den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft geben, werden mit dem Jahresabschluss 2002 bereitgestellt. 16 Beteiligungsbericht 2002 Stadtwerke Solingen GmbH 3.2 Stadtwerke Solingen GmbH (SWS GmbH) Beethovenstraße 210 42655 Solingen Telefon: 295 0 Fax: 295 208 umgegründet: 22.09.1995 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die unmittelbare und mittelbare Versorgung von Haushalten, Gewerbe und Industrie mit Elektrizität, Gas und Wasser, öffentlichen Personennahverkehr und die damit zusammenhängenden Dienstleistungen. Die von der Gesellschaft zu erbringenden Leistungen erfolgen unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher, ökologischer, sozialer und aller dem Gemeinwohl dienenden gesamtwirtschaftlichen Kriterien. Ferner obliegt den Stadtwerken die Energieberatung der Bevölkerung und der Wirtschaft hinsichtlich des ressourcenschonenden und umweltfreundlichen Energieeinsatzes und die Förderung von privaten und öffentlichen Energiesparmaßnahmen einschließlich des Einsatzes regenerativer Energieträger. Das Versorgungs- bzw. Einzugsgebiet umfasst das Stadtgebiet Solingen. Seit dem 1. Oktober 1979 werden die Stadtwerke Haan, seit dem 10. Juli 1981 wird das Verbandswasserwerk der Städte Langenfeld und Monheim mit Wasser beliefert. Bei der Verkehrsbedienung werden auch Nachbargemeinden berührt. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Stadtwerke Solingen GmbH. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. Beteiligungsv erhältnisse Gesellschafter Beteiligungsgesellschaft Stadt Solingen mbH Stadt Solingen Stammkapitalanteil DM % 112.800.000 94,00 7.200.000 6,00 Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapitalanteil DM % 100.000 100,00 195.583 50,00 39.700 19,85 5.000 10,00 5.000 10,00 98.000 49,00 125.000 25,00 Gesellschaft für Informatik und Organisation Solingen mbH Wasserwerk Baumberg GmbH, Solingen Bergische Trinkwasser Verbund GmbH, Remscheid RW Gesellschaft für kommunale Beteiligungen mbH, Düsseldorf RW Kommunale Verwaltungs-Beteiligungs-GmbH, Düsseldorf Institut für Galvano- und Oberflächentechnik GmbH (IGOS) ELBA-Omnibusreisen GmbH 17 Beteiligungsbericht 2002 Stadtwerke Solingen GmbH Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung bis 31.12.2001: Torsten Barkhaus, Ratsmitglied Heinz-Eugen Bertenburg, Ratsmitglied Bernd Böhm, Ratsmitglied Paul-Richard Disch, Ratsmitglied Franz Haug, Oberbürgermeister Ulrich Hohn, Ratsmitglied Manfred Krause, Ratsmitglied Udo Schwenke, Ratsmitglied Ulrich Uibel, Ratsmitglied Birgit Zingler, Ratsmitglied Franz Zweschper ab 01.01.2002: Vorsitzender: Franz Haug, Oberbürgermeister, Stadt Solingen / BSG Ernst Schneider, Stadtdirektor, BSG Dr. Werner Dub, MVV Energie AG Klaus Curth, MVV Energie AG beratende Mitglieder: Heinz-Eugen Bertenburg, Ratsmitglied Manfred Krause, Ratsmitglied Bernd Krebs, Ratsmitglied Bernd Rosenthal, Ratsmitglied Ulrich Uibel, Ratsmitglied • Aufsichtsrat Vorsitzender: Bernd Krebs, Ratsmitglied Heinz-Eugen Bertenburg, Ratsmitglied Klaus Curth, MVV Energie AG (ab 01.02.2002) Dr. Werner Dub, MVV Energie AG (ab 01.02.2002) Beatrix Graf, Arbeitnehmervertreterin Roland Hartung, MVV Energie AG (ab 01.02.2002) Reinhard Holzrichter, Arbeitnehmervertreter (ab 01.01.2002) Eugen Kalff, Arbeitnehmervertreter Reiner Kirchner, Ratsmitglied (bis 31.01.2002) Michael Kirsch, MVV Energie AG (ab 01.02.2002) Andreas Oliver Koch, Ratsmitglied (bis 31.01.2002) Manfred Krause, Ratsmitglied (bis 31.01.2002) Petra Mofidi, Arbeitnehmervertreterin Bernhard Müller, Arbeitnehmervertreter Josef Neumann, Arbeitnehmervertreter 18 Beteiligungsbericht 2002 Stadtwerke Solingen GmbH Harald Neuroth, Arbeitnehmervertreter Horst Offermann, Arbeitnehmervertreter (stellv. Vorsitzender) Paul Ohliger, Ratsmitglied Hans Peters, Ratsmitglied (bis 31.01.2002) Uwe Schieferdecker, Arbeitnehmervertreter Ernst Schneider, Stadtdirektor Dr. Hans-Gerd Stüttgen, sachkundiger Bürger • Geschäftsführung Dipl.-Ing. Klaus Osenroth (Vorsitzender) (bis 09.07.2002) Dipl.-Kaufmann Stefan Grützmacher (ab 01.09.2002) Dipl.-Betriebswirt Conrad Troullier Beschäftigtenzahlen Die Gesellschaft beschäftigte zum 31.12.2001 - Angestellte - Arbeiter - Auszubildende - Gesamt 332 489 35 856 Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 120.000.000 DM. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Konzessionsabgabe Gewinnanteil SWS GmbH Kosten der Löschwasserentnahme EUR 11.095.030 10.391.500 -1.073.720 20.412.810 Ausfallbürgschaften Die Stadt hat seit 1995 zugunsten der Gesellschaft mehrere Ausfallbürgschaften erklärt. Die Stadt bürgt für Ansprüche von Banken gegenüber der Gesellschaft aus Darlehensverträgen. Diese Darlehen hat die Gesellschaft, bzw. vor Gründung der GmbH der Eigenbetrieb Stadtwerke Solingen, zur Finanzierung von vermögenswirksamen Ausgaben aufgenommen. 19 Beteiligungsbericht 2002 Stadtwerke Solingen GmbH Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Sonderposten mit Rücklagenanteil Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiv a 31.12.1999 TDM % 324.137,2 64,30 179.649,0 35,64 311,0 0,06 504.097,2 100,00 156.734,7 0,0 40.837,7 43.065,2 263.397,4 62,2 504.097,2 31,09 0,00 8,10 8,54 52,25 0,01 100,00 31.12.2000 TDM % 336.390,0 67,46 162.006,2 32,49 239,4 0,05 498.635,6 100,00 177.423,5 0,0 41.592,6 50.401,4 228.800,1 418,0 498.635,6 35,58 0,00 8,34 10,11 45,89 0,08 100,00 31.12.2001 TDM % 341.780,5 65,18 182.244,8 34,76 321,8 0,06 524.347,1 100,00 177.530,2 0,0 41.718,5 53.699,4 251.335,6 63,4 524.347,1 33,86 0,00 7,96 10,24 47,93 0,01 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Erträge aus Beteiligungen Sonstige betriebliche Erträge Andere aktivierte Eigenleistungen Sonstige Zinsen und Finanzerträge Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufwendungen aus Verlustübernahme Bestandveränderungen fertige/unfertige Leist. Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 TDM 287.198,1 1.300,8 12.529,1 3.735,0 1.553,9 306.316,8 143.550,2 77.514,0 25.449,1 45.053,2 10.960,0 435,8 0,0 302.962,3 306.316,8 302.962,3 269,8 3.084,7 31.12.2000 TDM 283.147,9 1.851,1 10.495,2 3.360,5 1.622,6 300.477,3 118.800,0 75.271,3 24.203,5 47.333,7 10.259,0 0,0 0,0 275.867,6 300.477,3 275.867,6 2.048,5 22.561,2 31.12.2001 TDM 328.031,0 946,6 15.686,5 2.973,7 1.098,5 348.736,3 158.601,4 78.556,3 23.982,2 49.352,6 8.826,1 0,0 0,0 319.318,6 348.736,3 319.318,6 5.842,1 23.575,6 20 Beteiligungsbericht 2002 Stadtwerke Solingen GmbH Entwicklung des Unternehmens Die Stadtwerke Solingen GmbH hat ihre positive Entwicklung auch im Geschäftsjahr 2001 fortsetzen können und die Ergebniserwartung deutlich übertroffen. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 16 % auf DM 328.030.953,88 (EUR 167.719.563,50). Der Jahresüberschuss stieg um 4 % von DM 22.560.499,05 im Jahr 2000 auf DM 23.575.574,82 (EUR 12.054.008,36) im Jahr 2001. Die preis- und steuerrechtlich höchstzulässige Konzessionsabgabe beträgt ca. DM 21,3 Mio. (EUR 10,9 Mio.) und entspricht somit ungefähr dem Vorjahreswert. Der Stromverkauf stieg gegenüber dem Vorjahr um 41,5 % (338,840 Mio. kWh) auf 1.155,586 Mio. kWh. Im Jahr 2001 ist darin ein Handelsgeschäft von 298,280 Mio. kWh enthalten. Zur Steigerungsrate von 5 % im Direktkundengeschäft haben sowohl die Sonder- als auch die Tarifkunden beigetragen. Auf das Direktkundengeschäft außerhalb des Netzgebietes der SWS GmbH entfielen ca. 61,851 Mio. kWh, während das Versorgungsnetz der SWS GmbH mit 18,092 Mio. kWh für Durchleitungszwecke Dritter beansprucht wurde. Die Verkaufserlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um 14,5 % auf TDM 144.737 (TEUR 74.003). Der Gasverkauf stieg ebenfalls deutlich gegenüber dem Vorjahr um 109,850 Mio. kWh (8,5%) auf insgesamt 1.399,456 Mio. kWh. Dieses Wachstum ist auf den Absatzanstieg im Bereich der Sonderkunden zurückzuführen. Von der gesamten Verkaufsmenge entfallen auf die Gruppe der Tarifkunden nur noch 5,3 % gegenüber 17,3 % im Jahr 2000. Die Absatzmengen beim Wasserverkauf sind gegenüber dem Vorjahr um 0,132 Mio. m³ (1,1%) auf 11,623 Mio. m³ gesunken. Im Segment der von der SWS GmbH belieferten Weiterverteiler ist ein leichter Zuwachs zu verzeichnen. Im Verkehrsbereich war die Zahl der beförderten Fahrgäste erneut anhand der errechneten Anzahl an Fahrten rückläufig. Sie sank um 1,9 % bzw. 0,4 Mio. Fahrten auf 20,317 Mio. Fahrten. Durch höhere Verkehrstarife im VRR stiegen die Erlöse trotzdem um 2,8 % auf TDM 28.433 (TEUR 14.538). Die Investitionen lagen schwerpunktmäßig in Verteilungsanlagen der Energie- und Wasserversorgung sowie in der O-Bus-Ersatzbeschaffung, in deren Rahmen weitere Anzahlungen geleistet wurden. Die Summe der Anlagenzugänge betrug im Geschäftsjahr 2001 TDM 38.928,84 (TEUR 19.904) gegenüber TDM 37.581,27 (TEUR 19.215) im Vorjahr. Die Finanzierung dieser Maßnahmen war ohne Fremdkapitalaufnahme gesichert und führte zum weiteren Abbau der zum Bilanzstichtag ausgewiesenen liquiden Mittel. Die SWS GmbH strebt sowohl über Wachstum und Expansion im Energiemarkt als auch durch weitere Kostensenkungen im Verkehrsbereich mittelfristig eine Fortschreibung des positiven Ergebnistrends an. 21 Beteiligungsbericht 2002 Stadtwerke Solingen GmbH Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Anlagevermögen Umlaufvermögen Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% Eigenkapital Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Entwicklung der Erträge (in TDM) 350.000 300.000 250.000 200.000 150.000 100.000 50.000 0 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Sonstige Zinsen und Finanzerträge Andere aktivierte Eigenleistungen Sonstige betriebliche Erträge Erträge aus Beteiligungen Umsatzerlöse Entwicklung der Aufwendungen (in TDM) 350.000 300.000 250.000 200.000 150.000 100.000 50.000 0 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22 Beteiligungsbericht 2002 Gesellschaft für Informatik und Organisation Solingen mbH 3.2a Gesellschaft für Informatik und Organisation Solingen mbH Beethovenstraße 210 42655 Solingen Telefon: 2212-0 Fax: 2212-1899 gegründet: 01.10.1997 Gegenstand/Zweck des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Informatik und Organisation für die Stadtwerke Solingen GmbH, die Stadt Solingen nebst ihrer Eigenbetriebe, sonstigen Einrichtungen und Beteiligungsgesellschaften, sowie für die Städte Wuppertal, Remscheid, Haan, Hilden und Langenfeld und deren Einrichtungen. Organe der Gesellschaft • Geschäftsführung J. Wolfgang Heyde, Kaufmann Beschäftigtenzahlen Die Gesellschaft beschäftigte 2001 durchschnittlich: - Arbeitnehmer 30,75 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.1999 TDM % 2.212,4 54,40 1.854,5 45,60 0,0 0,00 4.066,9 100,00 583,0 431,6 3.052,3 4.066,9 14,34 10,61 75,05 100,00 31.12.2000 TDM % 2.484,7 45,34 2.995,5 54,66 0,0 0,00 5.480,2 100,00 583,0 740,1 4.157,1 5.480,2 10,64 13,50 75,86 100,00 31.12.2001 TDM % 3.328,4 59,23 2.290,9 40,77 0,4 0,01 5.619,7 100,00 583,0 675,3 4.361,4 5.619,7 10,37 12,02 77,61 100,00 23 Beteiligungsbericht 2002 Gesellschaft für Informatik und Organisation Solingen mbH Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Andere aktivierte Eigenleistungen Sonstige Zinsen und Finanzerträge Bestandsveränderungen an unfertigen Erzeugnissen Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 TDM 7.604,9 4,0 0,4 14,9 501,9 8.126,1 3.409,2 3.030,6 618,7 1.441,8 61,3 8.561,6 8.126,1 8.561,6 0,3 -435,8 31.12.2000 TDM 12.331,5 5,5 0,2 13,1 -501,9 11.848,4 3.847,7 3.408,7 702,6 3.247,3 106,5 11.312,8 11.848,4 11.312,8 141,5 394,1 31.12.2001 TDM 11.266,2 49,7 0,0 33,9 83,7 11.433,5 2.667,6 3.305,5 1.091,4 3.732,6 119,4 10.916,5 11.433,5 10.916,5 103,4 413,6 Entwicklung des Unternehmens Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft für Informatik und Organisation mbH (IOS) im Jahre 2001 ist überplanmäßig positiv verlaufen. Ausschlaggebend hierfür war die Einführung und der Produktivstart von SAP IS-U bei der Stadtwerke Solingen GmbH sowie die Branchenlösung SAP IS-PS bei der Stadt Solingen. Ein besonderer Stellenwert im Jahre 2001 hatte die erfolgreiche Umstellung der Hauswährung zum 01.01.2002 auf die Währung der Europäischen Union „Euro“ bei allen produktiven Kunden. Der Rückgang der Umsatzerlöse im Bereich Hard- und Softwareerlöse ist auf eine Veränderung der Einkaufsstrategie bei der PC-Beschaffung des Kunden Stadtwerke Solingen GmbH zurückzuführen (Miete anstatt Kauf) und spiegelt sich in gleicher Höhe bei der Verminderung des Materialaufwandes wieder. Mit Wirkung vom 01.01.2003 wurden entsprechend dem Ratsbeschluss vom 04. Juli 2002 die Kommunale Informationsverarbeitung (KIS) und die Gesellschaft für Informatik und Organisation Solingen mbH (IOS) zu einer GmbH zusammengeführt. 24 Beteiligungsbericht 2002 Gesellschaft für Informatik und Organisation Solingen mbH Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Anlagevermögen Umlaufvermögen Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Entwicklung der Erträge (in TDM) 11.500,0 9.500,0 7.500,0 5.500,0 3.500,0 1.500,0 -500,0 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Sonstige Erträge Bestandsveränderungen an unfertigen Erzeugnissen Umsatzerlöse Entwicklung der Aufwendungen (in TDM) 12.000,0 10.000,0 8.000,0 6.000,0 4.000,0 2.000,0 0,0 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25 Beteiligungsbericht 2002 Tropolys GmbH 3.3 Tropolys GmbH Hansaallee 249 40549 Düsseldorf Telefon: 0211 522 83 - 100 Fax: 0211 52283 - 111 gegründet: 09.08.2000 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen sowie die Beteiligung an Unternehmen der Telekommunikationswirtschaft. Die Gesellschaft ist zur Vornahme aller Handlungen und Maßnahmen berechtigt, die zur Förderung des vorstehenden Unternehmensgegenstandes geeignet sind. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen im Inland zu errichten. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadtsparkasse Wuppertal Wuppertaler Stadtwerke AG Stadt Solingen Stadtsparkasse Solingen Engel AG Stadtwerke Münster GmbH APAX Europe IV-A;L.P. ELISA Kommunikation GmbH Stammkapitalanteil EUR % 59.000 7,08% 46.300 5,56% 59.000 7,08% 18.500 2,22% 1.700 0,20% 111.200 13,35% 250.000 30,02% 287.200 34,49% 832.900 100,00% Beteiligungen der Gesellschaft CNEGesellschaft für Telekommunikation mbH, Essen* Citykom Münster GmbH Telekommunikationsservice, Münster TeleBel Telekommunikation Bergisches Land GmbH, Wuppertal MEOCOM Telekommunikation GmbH & Co. KG, Oberhausen TELELEV Telekommunikation GmbH, Leverkusen * ab dem 28.12.2001 Stammkapitalanteil DM % 8.018.903,00 100% 5.000.079,40 100% 5.000.079,40 100% 2.000.031,75 100% 5.000.000,00 100% 26 Beteiligungsbericht 2002 Tropolys GmbH Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Beirat Die Stadt Solingen vertritt: Ernst Schneider, Stadtdirektor Geschäftsführung Peer Knauer, Düsseldorf, Vorsitzender der Geschäftsführung Detlev Wientgen, Ratingen, Geschäftsführer Vertrieb, Marketing, CRM Dr. Hai Cheng, Bonn, Geschäftsführer Technik Haftung der Stadt / Nachschussverpflichtung Die Stadt Solingen haftet gemäß GmbHG mit ihrer Stammeinlage in Höhe von 59.000 EUR. Verflechtung mit dem Haushalt der Stadt keine Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur 31.12.2000 31.12.2001 Einzelabschluss Konzernabschluss Einzelabschluss Konzernabschluss TDM % TDM % TDM % TDM % 197.846,5 86,2% 127.537,8 68,9% 310.915,6 93,6% 221.869,0 77,9% 31.702,3 13,8% 57.525,6 31,1% 21.435,5 6,4% 40.707,5 14,3% 0,0 0,0% 165,7 0,1% 0,0 0,0% 22.194,2 7,8% 229.548,8 100,0% 185.229,1 100,0% 332.351,1 100,0% 284.770,7 100,0% 216.806,6 94,4% 114.002,0 61,5% 204.242,8 61,5% 38.649,8 13,6% 0,0 0,0% 0,0 0,0% 0,0 0,0% 4.215,6 1,5% 0,0 0,0% 1.005,9 0,5% 4.215,6 1,3% 948,2 0,3% 0,0 0,0% 0,0 0,0% 114.855,7 34,6% 114.855,7 40,3% 723,3 0,3% 9.289,8 5,0% 1.612,7 0,5% 15.656,6 5,5% 12.018,9 5,2% 51.852,0 28,0% 7.424,2 2,2% 94.603,2 33,2% 0,0 0,0% 9.079,4 4,9% 0,0 0,0% 15.841,6 5,6% 229.548,8 100,0% 185.229,1 100,0% 332.351,1 100,0% 284.770,7 100,0% Bilanzposition Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzung Aktiva Eigenkapital Sopo Kapitalerhöhung Sopo für Zuschüsse Langfristige Gesellschafterdarlehen Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzung Passiva 27 Beteiligungsbericht 2002 Tropolys GmbH Ertragslage 31.12.2000 GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige Erträge Sonstige Zinsen und ähnl Erträge Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebl. Aufwendungen Zinsen und ähnl. Aufwendungen Aufwendungen Erträge Aufwendungen außerordentliche Aufwendungen Steuern Jahresergebnis TDM 739,5 22,5 1.202,1 1.964,1 0,0 1.421,6 248,4 3.796,8 0,2 5.466,9 1.964,1 5.466,9 0,0 0,0 -3.502,8 TDM 15.949,1 486,9 958,7 17.394,6 14.932,5 9.715,1 6.195,7 12.641,8 479,2 43.964,3 17.394,6 43.964,3 0,0 -67,5 -26.502,2 31.12.2001 TDM 5.195,0 368,1 4.134,1 9.697,2 0,0 10.479,1 387,4 9.097,1 2.344,6 22.308,2 9.697,2 22.308,2 0,0 1,6 -12.612,7 TDM 96.641,5 5.353,7 950,6 102.945,8 53.335,5 40.620,3 26.538,8 36.845,4 6.161,1 163.501,1 102.945,8 163.501,1 2.065,5 9,5 -62.630,3 Einzelabschluss Konzernabschluss Einzelabschluss Konzernabschluss Entwicklung des Unternehmens Wesentlicher Schwerpunkt des Tropolys-Verbundes lag im Geschäftsjahr 2001 in der Harmonisierung der operativen Bereiche der Carrier in das Gesamtkonzept. Dabei standen die Bereiche im Vordergrund, die für die Steigerung des Umsatzes, die sichere und effiziente Abrechnung der Leistungen und die Reduzierung der Kosten am wichtigsten sind. § Vertrieb/Marketing: Im Verlauf des Jahres wurden die Produkte der Carrier und die Vertriebskanäle vereinheitlicht. Analoganschlüsse mit tendenziell niedrigem Umsatz wurden nicht weiter angeboten. Durch eine Outsourcinglösung konnte mit einem professionellen Partner ein Logistikkonzept für Telekommunikationsgeräte und –einrichtungen aufgebaut werden. Im Marketing wurden wesentliche POS-Materialien (Auftragsformulare, AGB’s, etc.) und Werbeaktionen einheitlich gestaltet. Billing: Durch die Harmonisierung von Produkten und Tarifen konnten schnellere Produktionszyklen in der Rechnungsstellung der Endkunden erreicht werden. Das Abrechnungsverfahren der Carrier untereinander wurde weitgehend zentralisiert. Technik: Wesentliche und kostenintensive Wartungen sind durch Ablösung der Systemlieferanten von eigenen Mitarbeitern ausgeführt worden. Zur weiteren Ausnutzung technischer Möglichkeiten und Kostenreduktion wurden die Netze der Carrier zusammengeschaltet. Durch den im Mai 2001 mit ElisaNet GmbH, Köln geschlossenen Betriebsführungsvertrag wurde es möglich, den bundesweiten Ansatz der ElisaNet GmbH im Bereich Netzinfrastruktur und Vermittlungstechnik für den Tropolys-Verbund als zentrale Plattform herzurichten. Dies führt zu erheblichen Einsparungen der Interconnectionskosten. Rechnungswesen/Controlling: Kontierungen und Reports wurden vereinheitlicht, um Managementinformationen schneller und effizienter zu erhalten. § § § 28 Beteiligungsbericht 2002 Tropolys GmbH Im Zuge der weiteren strategischen Entwicklung des Tropolys-Verbundes wurde mit der Elisa Kommunikation GmbH im Dezember 2001 die vertragliche Grundlage geschaffen, weitere ihrer eigenen City Carrier-Aktivitäten zum 01.01.2002 in den Tropolys-Verbund einzubringen. Im einzelnen handelt es sich um folgende Gesellschaften: § Elisa Asset Management GmbH mit folgenden Unterbeteiligungen: Þ Mainova Telekommunikation GmbH, Frankfurt am Main Þ Telenet Potsdam Kommunikationsgesellschaft mbH, Potsdam Þ DDkom Die Dresdner Telekommunikationsgesellschaft mbH, Dresden Þ HLkomm Telekommunikations mbH, Leipzig Þ MAINZ-KOM Telekommunikation GmbH, Mainz Þ HU-KOM Telekommunikation GmbH, Hanau Pulsaar Gesellschaft für Telekommunikation mbH, Saarbrücken ElisaNet GmbH, Köln/Düsseldorf § § Der Verbund wird damit auf über 100.000 Kunden anwachsen, ca. 6.000 Kilometer Glasfasertrassen und 210 angeschlossene Hauptverteiler (HVTs) erfassen. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2001 wurde erwartungsgemäß weiterhin durch Anlaufverluste geprägt, die mit der Neukundengewinnung zusammenhängen. Bei Bestandskunden, die in den Vorjahren gewonnen wurden, haben sich die Aufwendungen der Kundengewinnung jedoch bereits deutlich spürbar amortisiert. Dies wird an der von 71,2 % im Vorjahr auf 53,6 % im Geschäftsjahr 2001 verminderten Materialaufwandsquote deutlich. Durch die Umsatzsteigerung um rd. DM 50 Mio. (+65 %) und die höheren Deckungsbeiträge wurde der Rohertrag auf DM 64,2 Mio. gesteigert. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. DM 9,0 Mio. auf DM –31,6 Mio. verbessert. Als Folge des weiteren Netzausbaus und der vollen Goodwill-Abschreibungen auf die MEOCOM und TELEV haben sich die Abschreibungen auf DM 9,4 Mio. erhöht, das Betriebsergebnis (EBIT) liegt damit auf Vorjahresniveau von ca. DM –63,0 Mio. Die Zinsbelastungen durch die zur Finanzierung des operativen CashFlows und der Investitionen aufgenommenen Gesellschafterdarlehen und außerordentlichen Aufwendungen durch buchmäßige Verschmelzungsverluste haben zu einem Konzernergebnis von DM –72 Mio. geführt. Für 2002 erwartet die Tropolys GmbH eine deutliche Umsatzausweitung und Verbesserung der Deckungsbeiträge. Zusätzliche positive Einflüsse werden sich mit der Einbringung der neuen Carrier durch die Elisa Kommunikation GmbH ab Beginn des Geschäftsjahres 2002 ergeben. 29 Beteiligungsbericht 2002 Wirtschaftsförderung Solingen Verwaltungs GmbH 3.4 Wirtschaftsförderung Solingen Verwaltungs GmbH Grünewalder Straße 29 - 31 42657 Solingen Telefon: 2494 130 Fax: 2494 139 gegründet: 21.12.1998 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Die Gesellschaft ist persönlich haftende Komplementärin der „Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG“. Sie ist außerdem mit der Geschäftsführung der KG beauftragt. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Stammkapitalanteil DM % 50.000 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG als Komplementärin ohne Kapital- und Haftungseinlage Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Franz Haug, Oberbürgermeister Ernst Schneider, Stadtdirektor beratende Mitglieder: Frank Schütz, Ratsmitglied Birgit Zingler, Ratsmitglied Gisela Adams, Ratsmitglied Monika Tönnies, Ratsmitglied Gudrun Wüsthof, Ratsmitglied • Geschäftsführung Dipl.-Verwaltungswirt Bernd Clemens M.A. Christoph Völker (bis August 2001) 30 Beteiligungsbericht 2002 Wirtschaftsförderung Solingen Verwaltungs GmbH Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt Solingen haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 50.000 DM. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt keine Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.1999 TDM % 0,0 0,00 48,9 100,00 48,9 100,00 46,9 2,0 0,0 48,9 95,91 4,09 0,00 100,00 31.12.2000 TDM % 0,0 0,00 49,9 100,00 49,9 100,00 45,4 4,5 0,0 49,9 90,98 9,02 0,00 100,00 31.12.2001 TDM % 0,0 0,00 52,8 100,00 52,8 100,00 45,8 3,0 4,0 52,8 86,83 5,68 7,49 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Erträge Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 TDM TDM TDM 2,7 3,4 4,6 4,3 4,9 4,2 4,3 4,9 4,2 2,7 4,3 0,0 -1,6 3,4 4,9 0,0 -1,5 4,6 4,2 0,0 0,5 31 Beteiligungsbericht 2002 Wirtschaftsförderung Solingen GmbH Co. KG 3.5 Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG Grünewalder Straße 29 - 31 42657 Solingen Telefon: 2494 130 Fax: 2494 139 gegründet: 01.01.1999 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Verbesserung der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Struktur und die Weiterentwicklung der Stadt Solingen sowie der dazu erforderlichen Infrastruktur im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung entsprechend der Zielsetzung der lokalen Agenda 21, dem globalen Klimabündnis und im Rahmen der vom Rat beschlossenen wirtschaftspolitischen Entwicklungsziele und Grundsätze der Flächenbewirtschaftung. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Kapital- und Haftungseinlage DM % Persönlich haftende Gesellschafterin: Wirtschaftsförderung Solingen Verwaltungs GmbH Kommanditistin: Stadt Solingen Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Franz Haug, Oberbürgermeister Ernst Schneider, Stadtdirektor beratende Mitglieder: Frank Schütz, Ratsmitglied Birgit Zingler, Ratsmitglied Gisela Adams, Ratsmitglied Monika Tönnies, Ratsmitglied Gudrun Wüsthof, Ratsmitglied ohne Kapitaleinlage 100.000 100,00 32 Beteiligungsbericht 2002 Wirtschaftsförderung Solingen GmbH Co. KG Aufsichtsrat Vorsitzender: Paul Richard Disch, Ratsmitglied Heinz Becker Curt Mertens Winfried Deutscher Falk Dornseifer Horst Gabriel Franz Haug, Oberbürgermeister Oliver Janßen, Ratsmitglied Klaus Kaiser Salvatore Tranchina, Ratsmitglied Ulrich G. Müller Hans Peters Klaus Schilling Ernst Schneider, Stadtdirektor Ulrich Uibel, Ratsmitglied D. Voorbrock • Geschäftsführung Dipl.-Verwaltungswirt Bernd Clemens M. A. Christoph Völker (bis August 2001) Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt Solingen haftet als: • Gesellschafterin der persönlich haftenden „Wirtschaftsförderung Solingen Verwaltungs-GmbH“ mit ihrer Stammeinlage von 50.000 DM • als Kommanditistin mit ihrer Haftungseinlage von 100.000 DM Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt keine 33 Beteiligungsbericht 2002 Wirtschaftsförderung Solingen GmbH Co. KG W irtschaftliche Unternehm ensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich B ilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten A ktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiv a 31.12.1999 TD M % 8.453,6 26,39 23.575,1 73,60 0,9 0,00 32.029,7 100,00 20.041,2 72,6 11.912,6 3,2 32.029,7 62,57 0,23 37,19 0,01 100,00 31.12.2000 TD M % 10.042,0 31,32 22.010,8 68,65 7,7 0,02 32.060,5 100,00 15.185,6 1.549,9 15.322,3 2,6 32.060,5 47,37 4,83 47,79 0,01 100,00 31.12.2001 TD M % 10.492,4 30,74 23.638,9 69,25 6,3 0,02 34.137,5 100,00 17.148,9 673,2 16.308,8 6,7 34.137,5 50,23 1,97 47,77 0,02 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und Finanzerträge Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 TDM 4.263,7 598,5 21,9 4.884,1 3.926,2 660,8 62,8 755,1 612,1 6.017,1 4.884,1 6.017,1 0,0 -1.132,9 31.12.2000 TDM 2.541,3 858,1 61,7 3.461,0 5.689,0 846,6 114,8 979,7 661,2 8.291,4 3.461,0 8.291,4 0,0 -4.830,4 31.12.2001 TDM 4.382,4 1.005,7 51,0 5.439,1 3.701,0 913,9 144,7 976,2 888,3 6.624,1 5.439,1 6.624,1 0,6 -1.185,7 Entwicklung des Unternehmens Das Geschäftsjahr 2001 war gekennzeichnet durch die Entwicklung des Projektes Mühlenstraße. Darüber hinaus wurden die Projekte Gleisdreieck und Monhofer Feld weiterentwickelt. Die Holbein-, Wuppertaler und Dönhoffstraße wurden durch die Anteilseigner eingelegt. Trotz der Gesamterlöse von TDM 5.388 wurde ein Jahresfehlbetrag von TDM 1.186 erwirtschaftet und festgestellt. 34 Beteiligungsbericht 2002 Wirtschaftsförderung Solingen GmbH Co. KG In 2002 wurde das Projekt Holbeinstraße verkaufsreif entwickelt. Parallel wurde im Projekt Kieserling mit der Freimachung einzelner Teilflächen begonnen. Die Vertriebsbemühungen der Gesellschaft wurden durch ausgeweitete Messepräsenzen (Expo-Real) und den Ausbau des Personalstammes verstärkt. Infolge der negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen ab dem zweiten Quartal 2002 konnten die für 2002 geplanten Grundstücksveräußerungen sowohl von der Anzahl als auch vom Umsatzvolumen her nicht erreicht werden. Während der Kapitaldienst kontinuierlich zunimmt, sinken die Mieterlöse infolge von Entmietungen durch die laufenden Projekte. Grundstücksveräußerungen mit nennenswerten Volumina zeichnen sich derzeit aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Situation nicht ab. Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2002 ein dem Vorjahr vergleichbares Ergebnis. 35 Beteiligungsbericht 2002 Wirtschaftsförderung Solingen GmbH Co. KG Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Anlagevermögen Umlaufvermögen Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Entwicklung der Erträge (in TDM) 6000 5000 4000 3000 2000 1000 0 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Sonstige betriebliche Erträge Umsatzerlöse Entwicklung der Aufwendungen (in TDM) 10000 8000 6000 4000 2000 0 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen 36 Beteiligungsbericht 2002 Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH 3.6 Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH (GuT) Grünewalder Straße 29 - 31 42657 Solingen Telefon: 24940 Fax: 2494109 Mail: info@gut-sg.de gegründet: 1992 Gegenstand/Zweck des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung von Innovationen und Existenzgründungen in der verarbeitenden Industrie und im Dienstleistungssektor sowie der Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Unternehmen. Hierzu betreibt die Gesellschaft ein Technologiezentrum für Unternehmen und Existenzgründer und vermietet hierin Büro- und Gewerbeflächen. Ferner werden Beratungen sowie andere Dienstleistungen angeboten. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Techno-Products Stadt-Sparkasse Solingen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid Industrieverband Schneid- und Haushaltswaren e. V. Gesamt Stammkapitalanteil DM % 51.000 51,00 26.000 26,00 16.000 16,00 6.000 6,00 1.000 1,00 100.000 100,00 Allgemeines Um den Wirtschaftsstandort Solingen mittel- und langfristig zu sichern, hat der Rat 1991 die Beteiligung der Stadt an einem zu gründenden Technologiezentrum beschlossen. Die Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH ergänzt die kommunale Wirtschaftspolitik in technologischer Hinsicht und fördert Existenzgründungen. Die Wahrnehmung der Aufgaben in Übereinstimmung mit dem Gesellschaftervertrag gewährleistet die Erfüllung des öffentlichen Zwecks. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. 37 Beteiligungsbericht 2002 Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertritt: Franz Haug, Oberbürgermeister • Geschäftsführung Dipl.-Verwaltungswirt Bernd Clemens • Beirat der Oberbürgermeister der Stadt Solingen der/die Leiter(in) des Arbeitsamtes Solingen je ein(e) Vertreter(in) der im Rat vertretenen Parteien ein Vertreter der Wirtschaftsjunioren Solingen e.V. ein Vertreter der Bezirksvertretung Ohligs-Aufderhöhe/Höhscheid der Rektor Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf der Rektor Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal die Geschäftsführung der Zenit GmbH der Hauptgeschäftsführer IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid ein Mitglied des Vorstandes der Stadt-Sparkasse Solingen ein(e) Vertreter(in) Deutscher Gewerkschaftsbund ein Vertreter des Industrieverbandes Schneid- und Handelswaren e.V. ein Vertreter des Arbeitgeberverbandes Solingen e.V. Wegen ständiger Veränderungen werden die Vertreter namentlich nicht benannt. Beschäftigtenzahlen Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2001 - Geschäftsführer (nebenamtlich) - Verwaltung und Dienstleistung - Gesamt 1 6 7 Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 51.000 DM. Die Stadt ist gemäß § 19 (3) des Gesellschaftsvertrages vom 23.03.1992 bei Verlusten zu Nachschüssen verpflichtet. Die Nachschusspflicht ist auf höchstens 3.000.000 DM, bezogen auf die Laufzeit von 10 Jahren, beschränkt. Die Teilfinanzierung der GuT GmbH muss nach dem Jahr 2002 neu geregelt werden. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Verlustabdeckung 38 EUR 102.260 Beteiligungsbericht 2002 Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH Ausfallbürgschaften Die Stadt hat seit 1995 zugunsten der Gesellschaft die Übernahme von 6 Ausfallbürgschaften über insgesamt 7.550.000 DM erklärt. Die Stadt bürgt für Ansprüche von Banken gegenüber der Gesellschaft aus Darlehensverträgen. Diese Darlehen hat die Gesellschaft für den Erwerb und die Herrichtung des Grundstücks Grünewalder Straße 29-31 aufgenommen. Der Stand der Verpflichtungen aus diesen Darlehensverträgen zum 31.12.2002 betrug 7.200.509 DM (3.681.562 EUR). Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiva Eigenkapital Sonderp. Zuschüssse Anlageverm. Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiva 31.12.1999 TDM % 17.059,4 86,87 2.569,6 13,08 8,8 0,04 19.637,8 100,00 100,0 0,51 12.503,1 63,67 82,5 0,42 6.826,4 34,76 125,9 0,64 19.637,8 100,00 31.12.2000 TDM % 17.652,96 91,51 1.621,6 8,41 16,55 0,09 19.291,1 100,00 100,0 0,52 12.226,90 63,38 80,2 0,42 6.833,7 35,42 50,3 0,26 19.291,1 100,00 31.12.2001 TDM % 18.696,45 90,27 2.003,6 9,67 11,80 0,06 20.711,9 100,00 100,0 11.938,46 90,3 8.583,1 0,0 20.711,9 0,48 57,64 0,44 41,44 0,00 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Erträge Aufwendungen für bezogenen Leistungen Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 TDM TDM TDM 1.011,65 1.167,44 894,4 341,81 444,52 371,9 18,71 16,74 13,2 1.279,6 1.372,2 1.628,7 32,29 58,82 25,5 459,87 538,99 393,9 396,12 452,63 391,7 407,50 513,81 374,7 296,34 313,80 327,3 1.513,1 1.592,1 1.878,1 1.279,6 1.513,1 23,4 -256,9 1.372,2 1.592,1 22,4 -242,3 1.628,7 1.878,1 39,4 -288,7 39 Beteiligungsbericht 2002 Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH Entwicklung des Unternehmens Im Bereich der Existenzgründerberatung hat die Gründer- und Technologiezentrum Solingen GmbH in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt Solingen das „Modulare Programm“ zur Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit entwickelt. Erste Seminare sind im Jahr 2001 (erfolgswirksam 2002) durchgeführt worden. Im Bereich des Technologietransfers wurde mit der Transferstelle der Bergischen Universität Wuppertal eine verstärkte Zusammenarbeit im Jahre 2003 vereinbart. Aufgrund der dem GuT vorgegebenen Aufgabenstellung werden auch in den zukünftigen Jahren negative Ergebnisse erwirtschaftet. Das GuT hat bereits durch die Seminartätigkeit einen weiteren Einnahmeblock, neben dem Vermietungsgeschäft, geschaffen. Die Gesellschaft ist gefordert, weitere Ertragsmöglichkeiten zu erarbeiten, um die negativen Ergebnisse spürbar zu senken. Hinsichtlich der mittel- bis langfristigen Finanzierung des Unternehmens bedarf es entsprechend den bisherigen Festlegungen im Gesellschaftsvertrag (Nachschusspflicht) neuer Regelungen. 40 Beteiligungsbericht 2002 Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH 3.7 Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH (IGOS) Grünewalder Straße 29 - 31 42657 Solingen Telefon: 2494700 Fax: 2494715 gegründet: 18.05.1993 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Forschung auf den Gebieten der Galvano- und Oberflächentechnik sowie des hiermit zusammenhängenden Umweltschutzes. Die Gesellschaft bietet Beratungen und Dienstleistungen, vor allem Klein- und Mittelbetrieben, an. Die Förderung von Innovationen und Technologietransfers ist ein weiterer Unternehmenszweck. Solingen ist das Zentrum der Galvanotechnik. Verbände der galvanotechnischen Industrie haben ihren Sitz in Solingen. Die galvano- und oberflächentechnische Berufsaus- und -weiterbildung ist hier am Ort konzentriert. Angesichts dieser lokalen Konzentration von Fachverstand im Bereich der Galvano- und Oberflächentechnik, war die Gründung einer Institution unter Beteiligung der Stadt Solingen, die sich dem Forschungs- und Entwicklungsbereich widmet, eine logische Konsequenz, um den Anforderungen an technische Bauteile, die einem ständigen entwicklungstechnischen Wandel unterworfen sind, gerecht zu werden. Die IGOS GmbH ergänzt die kommunale Technologieförderung, als Teil der städtischen Wirtschaftspolitik. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. Beteiligungsv erhältnisse Gesellschafter Stadtwerke Solingen Stadt Solingen Galvaniseure- und Metallschleiferinnung Gesamt Stammkapitalanteil DM % 98.000 49,00 82.000 41,00 20.000 10,00 200.000 100,00 41 Beteiligungsbericht 2002 Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertreten: Franz Haug, Oberbürgermeister Ernst Schneider, Stadtdirektor beratende Mitglieder: Paul Richard Disch, Ratsmitglied Paul Ohliger, Ratsmitglied Horst Dorten, Ratsmitglied Manfred Krause, Ratsmitglied Gudrun Wüsthof, Ratsmitglied • Geschäftsführung Willi Metzger (bis 31.Juni 2001) Dr. Werner Olberding (ab 01.Juli 2001) Dr. Michael Beier-Korbmacher (Prokurist bis 10.10.2000) Ingo Schneider (Prokurist ab 13.10.2000) Daniel Wieneke (Prokurist ab 13.10.2000) Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 82.000 DM. Die Gesellschafterversammlung kann gemäß § 4 Absatz 4 des Gesellschaftsvertrages beschließen, dass durch die Gesellschafter im Verhältnis ihrer Beteiligung am Stammkapital Nachschüsse entsprechend den Vorgaben des Wirtschaftplanes zum Ausgleich von Verlusten zu leisten sind. Eine Verpflichtung des Gesellschafters Galvaniseurinnung Solingen zur Leistung eines Nachschusses besteht jedoch auch bei einem entsprechenden Gesellschafterbeschluss ausdrücklich nicht. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Zuweisung an IGOS GmbH EUR -175.140 42 Beteiligungsbericht 2002 Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Nicht durch Eigenkap. ged. Fehlb. Rechnungsabgrenzungsposten Aktiva Eigenkapital Sonderpos. Zuschüsse Anlageverm. Verbindlichkeiten Rückstellungen Passiva 31.12.1999 TDM % 1.996,6 61,99 201,3 6,25 1.010,4 31,37 12,5 0,39 3.220,8 100,00 0,0 0,00 1.737,8 53,96 1.359,4 42,21 123,7 3,84 3.220,8 100,00 31.12.2000 TDM % 1.782,4 64,87 116,9 4,25 836,6 30,45 11,6 0,42 2.747,5 100,0 0,0 1.601,2 1.057,4 89,0 2.747,5 0,00 58,28 38,49 3,24 100,0 31.12.2001 TDM % 1.506,9 62,27 94,9 3,92 813,3 33,61 4,8 0,20 2.419,8 100,0 0,0 1.352,0 1.011,2 56,6 2.419,8 0,00 55,87 41,79 2,34 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Außerordentliche Erträge Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 TDM TDM TDM 222,6 364,4 370,7 565,6 357,1 272,6 28,8 0,0 0,0 817,0 721,5 643,3 28,0 26,5 42,7 457,8 425,6 417,7 485,7 302,6 262,7 287,5 258,1 278,1 88,9 61,6 61,9 1.347,8 1.074,5 1.063,2 817,0 1.347,8 0,0 -4,0 -526,8 721,5 1.074,5 0,0 0,0 -353,0 643,3 1.063,2 90,5 0,3 -329,7 Entwicklung des Unternehmens Das Institut schloss das Geschäftsjahr 2001 mit einem Fehlbetrag von TDM 329,7 (TEUR 168,5) ab. Dies führte zu einem um TDM 23,3 (TEUR 11,9) günstigeren Ergebnis gegenüber dem Jahr 2000. Die Entwicklung verlief gegenüber den Vorjahren positiv. So konnte die Anzahl der Aufträge weiter gesteigert werden. Die Präsentation der IGOS GmbH auf verschiedenen Veranstaltungen und die Vertiefung der Kontakte zu Verbänden und Organisationen wurde im Geschäftsjahr 2001 fortgesetzt. 43 Beteiligungsbericht 2002 Institut für Galvano- und Oberflächentechnik Solingen GmbH Allerdings wird die IGOS GmbH auch in absehbarer Zeit aufgrund der vorgegebenen Aufgabenstellung und trotz positiver Umsatzentwicklung und guter Positionierung am Markt sowie dem künftigen Wegfall von Zuschüssen keine positiven Ergebnisse erzielen können. Da selbst bei deutlicher Steigerung der Umsatzerlöse in den kommenden Jahren unverändert mit einem negativen Ergebnis zu rechnen ist, sind weitere finanzielle Zuwendungen der Gesellschafter notwendig. 44 Beteiligungsbericht 2002 Kunst-Museum Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH 3.8 Kunst-Museum Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Grünewalder Straße 29 - 31 42657 Solingen Telefon: 2494130 Fax: 2494139 gegründet: 1995 Gegenstand/Zweck des Unternehmens Die Gesellschaft ist persönlich haftende Komplementärin der Kommanditgesellschaft „Kunst-Museum Solingen Grundstücksgesellschaft mbH & Co.“. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Kunst-Museum Solingen Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Stammkapitalanteil DM % 50.000 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft Kunst-Museum Solingen Grundstücksgesellschaft mbH & Co. als Komplementärin ohne Kapital- und Haftungseinlage Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Franz Haug, Oberbürgermeister (Vorsitzender) Helga Lehmann, Ratsmitglied • Geschäftsführung Dipl.-Verwaltungswirt Bernd Clemens 45 Beteiligungsbericht 2002 Kunst-Museum Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 50.000 DM. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt keine Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Umlaufvermögen Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.1999 TDM % 69,8 100,00 69,8 100,00 53,6 2,1 14,1 69,8 76,90 2,94 20,16 100,00 31.12.2000 TDM % 59,0 100,00 59,0 100,00 55,7 3,3 0,0 59,0 94,42 5,58 0,00 100,00 31.12.2001 TDM % 61,8 100,00 61,8 100,00 58,7 3,1 0,0 61,8 95,01 4,99 0,00 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Erträge Personalaufwand Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 TDM TDM TDM 5,5 6,0 5,8 2,4 0,8 1,0 7,8 6,8 6,8 0,0 0,0 0,0 2,1 3,3 2,6 0,0 0,0 0,0 2,1 3,3 2,6 7,8 2,1 2,6 3,1 6,8 3,3 1,5 2,1 6,8 2,6 1,1 3,0 46 Beteiligungsbericht 2002 Kunst-Museum Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG 3.9 Kunst-Museum Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG Grünewalder Straße 29 - 31 42657 Solingen Telefon: 2494130 Fax: 2494139 gegründet: 1995 Gegenstand/Zweck des Unternehmens Zweck der Gesellschaft ist der Erwerb, die Bebauung, Verwaltung und Vermietung von Immobilien und der Handel mit Kunstgegenständen jeder Art sowie deren Nach- und Abbildungen. Die Gesellschaft hat den Grundbesitz Wuppertaler Straße 160 (ehemaliges Gräfrather Rathaus) von der Stadt erworben, das Gebäude in ein Kunstmuseum umgebaut und es an die Kunstmuseum Solingen Betriebsgesellschaft mbH vermietet. Beteiligungsv erhältnisse Gesellschafter Kapital- und Haftungseinlage DM % Persönlich haftende Gesellschafterin: Kunst-Museum Solingen Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH Kommanditisten: Stadt Solingen * Eugen Otto Butz Gesamt ohne Kapitaleinlage 300.000 4.000.000 4.300.000 6,98 93,02 100,00 * Die Stadt Solingen verfügt in der Gesellschafterversammlung stets über 51 % der Stimmen. Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertreten: Franz Haug, Oberbürgermeister (Vorsitzender) Helga Lehmann, Ratsmitglied • Geschäftsführung Dipl.-Verwaltungswirt Bernd Clemens Eugen Otto Butz (im November 2002 verstorben) 47 Beteiligungsbericht 2002 Kunst-Museum Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt Solingen haftet als: • Gesellschafterin der persönlich haftenden „Kunst-Museum Solingen Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH“ mit ihrer Stammeinlage von 50.000 DM • als Kommanditistin mit ihrer Haftungseinlage von 300.000 DM Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Darlehnszinsen EUR 61.360 Gesellschafterdarlehen der Stadt Die Stadt hat der Gesellschaft zur teilweisen Finanzierung der Kosten für den Um- und Ausbau des Gebäudes Wuppertaler Straße 160 in ein Kunstmuseum ein Darlehen in Höhe von 4.000.000,00 DM gewährt. Die Auszahlung erfolgte in mehreren Teilbeträgen entsprechend dem Baufortschritt und der Veranschlagung im städtischen Haushaltsplan. Bis zur Baufertigstellung wurde das Darlehen zinslos gewährt. Mit Beginn der Mietzahlung durch die Kunstmuseum Solingen Betriebsgesellschaft mbH wird das Darlehen mit 3 % p. a. verzinst. Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktiv a Eigenkapital Gesellschafterdarlehen Sonderposten mit Rücklagenanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.1999 TDM % 13.571,4 94,67 764,7 5,33 14.336,2 100,00 3.747,1 4.378,1 6.003,9 8,0 199,0 14.336,2 26,14 30,54 41,88 0,06 1,39 100,00 31.12.2000 TDM % 12.958,9 93,76 861,7 6,24 13.820,7 100,00 3.666,3 4.262,8 5.684,5 8,0 199,1 13.820,7 26,53 30,84 41,13 0,06 1,44 100,00 31.12.2001 TDM % 12.219,8 92,45 998,3 7,55 13.218,1 100,00 3.391,0 4.273,4 5.365,1 16,0 172,6 13.218,1 25,65 32,33 40,59 0,12 1,31 100,00 48 Beteiligungsbericht 2002 Kunst-Museum Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Erträge Bezogene Leistung Abschreibungen auf Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 TDM TDM TDM 361,8 366,7 383,0 319,4 319,4 319,4 15,6 28,9 38,7 696,8 715,0 741,0 25,0 15,6 77,3 612,7 612,5 772,6 7,5 19,7 14,4 123,4 123,6 120,2 768,7 771,3 984,6 696,8 768,7 25,5 -97,3 715,0 771,3 24,4 -80,8 741,0 984,6 31,7 -275,3 49 Beteiligungsbericht 2002 Bergische Symphoniker 3.10 Bergische Symphoniker – Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH Konrad-Adenauer-Straße 72-74 42651 Solingen Telefon: 280184 Fax: 280182 gegründet: 22.08.1995 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Unternehmensgegenstand ist die Pflege und Förderung der Kunstgattungen Konzerte, Oper, Operette, Kammermusik, Musical, Bühnentanz, Schulkonzerte und Schulmusiken sowie die Zusammenarbeit mit ortsansässigen Chören. Mit der Fusion der städtischen Orchester Remscheid und Solingen im Jahre 1995 und der Gründung der Bergische Symphoniker - Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH wurden zwei Ziele verfolgt, und zwar zum einen ein regelmäßiges Angebot an Konzerten und Musiktheater in beiden Gesellschafterstädten vorzuhalten, was sich aus dem kultur- und bildungspolitischen Auftrag der Gemeinden ergibt, und zum anderen die finanzielle Belastung, die sich mit dem Unterhalt jeweils eines eigenen Orchesters für die Städte verband, zu reduzieren. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Bergische Symphoniker - Orchester der Städte Remscheid und Solingen GmbH. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Stadt Remscheid Gesamt Stammkapitalanteil DM % 25.000 50,00 25.000 50,00 50.000 100,00 50 Beteiligungsbericht 2002 Bergische Symphoniker Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertreten: Hans-Werner Gabriel, Ausschussmitglied Franz Haug, Oberbürgermeister Peter Kubersky, sachkundiger Bürger Helga Lehmann, Ratsmitglied Dr. Ulrich Mumot, Ausschussmitglied Birgit Zingler, Ratsmitglied Die Stadt Remscheid vertreten: Monika Hein, Ratsmitglied Beate Richter-Stursberg, Ratsmitglied Christiane Stein-Hausmann, Ratsmitglied Karl-Heinz Humpert, Ratsmitglied Fred Schulz, Oberbürgermeister Kathrin Döhl, sachkundige Bürgerin • Geschäftsführung Dr. Volker Mattern Beschäftigtenzahlen Die Gesellschaft beschäftigte zum 31.08.2001 / 31.08.2002: - Generalmusikdirektorin - Orchestermusiker/-innen - Orchesterwarte - Geschäftsführer - Verwaltungsmitarbeiter/-innen - Gesamt *rechnerischer Stellenumfang: 79 1/ 1 80 / 83* 2/ 2 1/ 1 2/ 2 86 / 89 Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 25.000 DM. Die Gesellschafterversammlung kann gemäß § 12 des Gesellschaftervertrages beschließen, von den Gesellschaftern Nachschüsse bis zu einem Gesamtbetrag vom 300.000 DM je Geschäftsjahr einzufordern. Die Nachschüsse sind von den Gesellschaftern entsprechend ihrer Geschäftsanteile zu zahlen. Die Nachschussverpflichtung der Stadt ist also auf 150.000 DM jährlich begrenzt. 51 Beteiligungsbericht 2002 Bergische Symphoniker Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Schulmusiken Schulkonzerte Für Inanspruchnahme der Bergischen Symphoniker Konzerte der Bergischen Symphoniker Betriebskosten Orchester EUR -29.520 -73.600 -196.340 -158.080 -1.750.000 -2.207.540 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiv a 31.08.2000 TDM % 75,0 13,41 471,8 84,40 12,2 2,18 559,0 100,0 108,5 150,6 166,5 133,3 559,0 19,42 26,94 29,78 23,86 100,0 31.08.2001 TDM % 70,5 19,18 282,8 77,00 14,0 3,81 367,3 100,0 99,1 104,6 158,5 5,0 367,3 26,98 28,49 43,17 1,36 100,0 31.08.2002 TDM % 85,5 13,47 532,3 83,87 16,9 2,66 634,6 100,0 132,7 121,1 205,8 175,0 634,6 20,91 19,08 32,43 27,58 100,0 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Betriebskostenzuschuß Erträge Bezogenen Leistungen zur Verrechnung Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.08.2000 31.08.2001 31.08.2002 TDM TDM TDM 2.001,4 1.923,3 2.265,4 817,1 809,5 951,1 2,7 1,8 1,8 6.698,6 7.083,0 6.771,1 9.519,8 9.817,6 9.989,4 459,4 623,3 638,2 8.488,0 8.616,6 8.740,8 33,3 27,0 23,4 540,2 560,2 549,2 9.520,9 9.827,0 9.951,5 9.519,8 9.520,9 -0,4 -0,7 9.817,6 9.827,0 0,0 -9,4 9.989,4 9.951,5 4,3 33,6 52 Beteiligungsbericht 2002 Bergische Symphoniker Entwicklung des Unternehmens Die Gesellschaft ist nach wie vor auf die Betriebskostenzuschüsse der Gesellschafterstädte angewiesen. Angesichts der Festschreibung dieser Zuschüsse auf Seiten der Gesellschafter hat die Gesellschafterversammlung im Dezember 2001 eine Strukturkommission eingesetzt, die gemeinsam mit dem Betriebsrat zukunftsorientierte Konzepte zu inhaltlichen, strukturellen und wirtschaftlichen Fragen mit dem Ziel erarbeiten soll, die künstlerische Qualität des Orchesters zu erhalten. Zur Erreichung dieses Ziels wurden erste Vorschläge formuliert. Auch konnte der von der Gesellschafterversammlung für das Geschäftsjahr 2001 / 2002 gesetzte Finanzrahmen eingehalten werden. Neben den Auszahlungsmodalitäten des Landeszuschusses und der Personalsituation war hierfür mitursächlich die Realisierung von Erlösen durch Gastspiele außerhalb der Gesellschafterstädte, die durch ein nachlassendes Engagement durch die Gesellschafterstädte begünstigt wurde. Die Anzahl der Gastspiele wird auch im Geschäftsjahr 2002 / 2003 ein hohes Niveau erreichen. 53 Beteiligungsbericht 2002 Musikschule Solingen gGmbH 3.11 Musikschule Solingen gGmbH Kronprinzenstr. 125 42655 Solingen Telefon 290 2459 Fax 290 2446 gegründet: 1999 Gegenstand / Zweck des Unternehmens – Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung der musikalischen und weiteren künstlerischen Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf breiter Basis, insbesondere durch Unterhaltung eines Schulbetriebes und die Durchführung aller Nebengeschäfte, die dem Zweck der Gesellschaft dienen sowie die Anregung zu eigener musikalischer und weiterer künstlerischer Betätigung und die Entwicklung von Erlebnisfähigkeit und Kreativität. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich unmittelbar gemeinnützige Zwecke und errichtet zur Erreichung ihrer Gesellschaftszwecke einen Zweckbetrieb Musikschule. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Stammkapitalanteil EUR (DM) % 25.000 (48.900) 100 Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertreten: Franz Haug, Oberbürgermeister Ernst Schneider, Stadtdirektor beratende Mitglieder: Wolf-Günter Hauke, sachkundiger Bürger Norbert Rilk, Ratsmitglied Helga Lehmann, Ratsmitglied Angelika Witoch, sachkundige Bürgerin Gudrun Wüsthof, Ratsmitglied Geschäftsführung Musikschullehrer Peter Hellwig 54 Beteiligungsbericht 2002 Musikschule Solingen gGmbH Haftung der Stadt / Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbHG mit ihrer Stammeinlage von 25.000 EUR. Verflechtung mit dem Haushalt der Stadt Solingen Verwaltungshaushalt Betriebs- und Personalkostenzuschuss EUR -618.660 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur Bilanz Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Sonderposten für Investitionszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiv a 31.07.2000 TDM % 97,6 16,1 502,0 82,8 6,7 1,1 606,4 100,0 323,5 6,9 145,2 127,6 3,3 606,4 53,3 1,1 23,9 21,0 0,5 100,0 31.07.2001 TDM % 79,7 16,0 409,9 82,4 8,1 1,6 497,7 100,0 278,2 6,2 120,2 90,9 2,2 497,7 55,9 1,2 24,1 18,3 0,4 100,0 31.07.2002 TDM % 68,3 11,5 517,4 86,9 9,9 1,7 595,6 100,0 287,2 4,8 125,5 178,1 0,0 595,6 48,2 0,8 21,1 29,9 0,0 100,0 Ertragslage GuV - Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Erträge Honorare Personalaufwand Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.07.2000 31.07.2001 31.07.2002 TDM TDM TDM 1.270,8 1.275,1 1.334,9 1.446,4 1.251,9 1.273,4 0,4 11,5 12,9 2.717,6 2.538,5 2.621,2 260,5 320,3 411,3 1.868,3 1.829,8 1.765,5 27,7 25,8 27,4 408,4 407,9 407,8 0,0 0,0 0,0 2.564,9 2.583,8 2.612,1 2.717,6 2.564,9 0 152,7 2.538,5 2.583,8 0 -45,3 2.621,2 2.612,1 0 9,2 55 Beteiligungsbericht 2002 Musikschule Solingen gGmbH Entwicklung des Unternehmens Die Musikschule Solingen gGmbH hat auch in ihrem dritten Geschäftjahr stabile, leicht steigende Umsatzerlöse aus ihrem Hauptgeschäft erzielt. In Verbindung mit einem „normalisierten“ städtischen Zuschuss und geringen Aufwandssteigerungen konnte das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. Die Bilanzsituation ist weiter solide. Die Anzahl der Schüler ist seit 1999 von 1692 auf 1780 Personen angestiegen. Für die Zukunft zeichnen sich stabile Schülerzahlen und eine leichte Erhöhung der Gruppenstärke ab. Zukünftige Risiken liegen aus Sicht der Musikschule Solingen gGmbH in der allgemeinen Nachfrage nach Musikunterricht sowie in einer zu geringen Akzeptanz des instrumentalen Gruppenunterrichts, denen die Musikschule mit verstärkter Öffentlichkeitsarbeit, Kundenorientierung und ab dem Schuljahr 2003 / 2004 durch angehobene Entgelte für den Einzelunterricht begegnet. Im Hinblick auf eine zu erwartende Ausweitung des Ganztagsbetriebs der allgemeinen Schulen sind erste Kooperationen mit Schulen auf den Weg gebracht. Eine weitere Steigerung der Attraktivität wird durch den für das Jahr 2003 geplanten Umzug in ein neues Musikschulgebäude erwartet. 56 Beteiligungsbericht 2002 Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG 3.12 Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG Mummstraße 9 42651 Solingen Telefon: 299105 Fax: 299118 gegründet: 10.11.1989 Gegenstand/Zweck - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Wahrnehmung von Aufgaben, die sich aus dem Landesrundfunkgesetz NRW ergeben, und zwar hauptsächlich die zur Produktion und Verbreitung des lokalen Rundfunks erforderlichen technischen Einrichtungen zu beschaffen und dem Vertragspartner (Veranstaltergemeinschaft) zur Verfügung zu stellen, dem Vertragspartner die zur Wahrnehmung seiner Aufgaben erforderlichen Mittel und Produktionshilfen zur Verfügung zu stellen und Hörfunkwerbung zu betreiben. Das Landesrundfunkgesetz NRW sieht vor, dass sich Gemeinden mit bis zu 25 % am Gesellschaftskapital von Betriebsgesellschaften nach dem sog. Zwei-Säulen-Modell für den privaten Lokalfunk beteiligen können. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung der Stadt Solingen an der Gesellschaft ist mithin vom Landesgesetzgeber speziell legitimiert und wird erfüllt, da die Gesellschaft ihre Aufgaben entsprechend dem Landesrundfunkgesetz NW und dem Gesellschaftsvertrag wahrnimmt. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Kapital- und Haftungseinlage DM % Persönlich haftende Gesellschafterin: Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesellschaft mbH Kommanditisten: Stadt Solingen Stadt Remscheid Lokalfunk Remscheid-Solingen Presse Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Gesamt ohne Kapitaleinlage 143.000 107.000 750.000 1.000.000 14,30 10,70 75,00 100,00 57 Beteiligungsbericht 2002 Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapitalanteil DM % 50.000 100,00 Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesellschaft mbH Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertritt: Franz Haug, Oberbürgermeister • Geschäftsführung Die persönlich haftende Gesellschafterin „Lokalfunk Remscheid-Solingen Betriebsgesellschaft mbH“ ist zur Geschäftsführung berufen; ihr Geschäftsführer ist Herr Bernhard Boll. Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet mit ihrer Haftungseinlage von 143.000 DM. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Erträge aus Beteiligung EUR 20.450 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die wirtschaftlichen Unternehmensdaten werden nach Rücksprache mit der Geschäftsführung nicht veröffentlicht. 58 Beteiligungsbericht 2002 Entsorgung Solingen GmbH 3.13 Entsorgung Solingen GmbH Dültgenstaler Straße 61 42719 Solingen Telefon: 290 4541 Fax: 290 4521 gegründet: 06.02.2001 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens sind Dienstleistungen im Bereich der Abfallentsorgung, Abfallverwertung und Stadtreinigung, diese außerhalb des Hoheitsbereiches, sowie der Betrieb von Kompostier-, Verwertungs- und Deponieanlagen. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen (EBS) Stammkapitalanteil EUR % 25.000 100,00 Organe der Gesellschaft Gesellschafterversammlung Ernst Schneider, Stadtdirektor Ralf Weeke, Beigeordneter beratende Mitglieder: Frank Kubicki, Ratsmitglied Ulrich Uibel, Ratsmitglied Gisela Adams, Ratsmitglied Henning Pless, Ratsmitglied Hans Rudloff, Ratsmitglied Gabi Hartfels-Jedamski, Arbeitnehmervertreterin • Geschäftsführung Dipl.-Ing. Siegfried Schulz 59 Beteiligungsbericht 2002 Entsorgung Solingen GmbH Beschäftigtenzahlen Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2001 - Arbeiter 14 Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt Solingen haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 25.000 EUR. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt keine Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a *Wegen Neugründung Zahlen der Eröffnungsbilanz 01.01.2001* TDM % 1.147,3 100,00 0,0 0,00 1.147,3 100,00 344,2 0,0 803,0 1.147,3 30,00 0,00 70,00 100,00 31.12.2001 TDM % 2.304,8 46,86 2.614,0 53,14 4.918,8 100,00 897,1 439,4 3.582,3 4.918,8 18,24 8,93 72,83 100,00 60 Beteiligungsbericht 2002 Entsorgung Solingen GmbH Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnl. Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 31.12.2001 TDM TDM 0,0 7.358,2 0,0 85,3 0,0 19,9 0,0 7.463,3 0,0 3.590,6 0,0 710,2 0,0 432,7 0,0 1.719,6 0,0 68,1 0,0 6.521,1 0,0 0,0 0,0 0,0 7.463,3 6.521,1 389,3 552,9 Entwicklung des Unternehmens Die Entsorgung Solingen GmbH (ESG) schloss das Geschäftsjahr 2001 mit einem Jahresüberschuss von TDM 553 (TEUR 283) ab. Ursächlich hierfür war die Steigerung der Erträge sowie eine Verringerung der Aufwendungen. Das Jahresergebnis 2002 wird voraussichtlich deutlich über der Planungsrechnung 2002 liegen. Dies resultiert ebenfalls aus leicht gestiegenen Erlösen und gesunkenen Aufwendungen. Zukünftige Risiken hinsichtlich der Ertragssituation werden aus Sicht der ESG GmbH damit begründet, dass in den kommenden zwei Jahren die eingesammelten Wertstoffmengen, in Folge der neuen Pfandpflicht auf Einweggetränkeverpackungen sowie steigender Selbstentsorgermengen, kaum noch eine steigende Tendenz aufweisen. Die DSD-AG wird voraussichtlich in den Monaten März/April 2003 die Erfassung von Glas und Leichtverpackungen in einem offenen Wettbewerb ausschreiben. Der derzeitige Vertrag läuft bis zum 31.12.2003. 61 Beteiligungsbericht 2002 Regionale 2006 Agentur GmbH 3.14 Regionale 2006 Agentur GmbH Friedrich-Engels-Allee 161a 42285 Wuppertal Telefon: 0202 758520 Fax: 0202 7585222 gegründet: 27.10.2000 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand der Gesellschaft ist die Projektentwicklung, Koordination und Umsetzung von Vorhaben im Rahmen der Regionale 2006 und die zusammenfassende Projektentwicklung sowie eine stadtübergreifende Kommunikation der Regionale 2006. Die Aufgaben der Gesellschaft sind nicht gewerblicher Art und nicht auf gewerbliche Erträge ausgerichtet. Die Gesellschaft ist konzipiert als Dienstleister und Projektentwickler für die Gemeinschaftsaufgabe der Regionale 2006, die getragen wird von den drei Städten Remscheid, Solingen, Wuppertal und dem Land Nordrhein-Westfalen. Personalund Betriebskosten, wie auch Projektmittel für Projektentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit werden vom Land NRW zu 80% gefördert und durch Eigenanteile der drei Städte in Höhe von 20% ergänzt. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Stadt Wuppertal Stadt Remscheid Stammkapitalanteil EUR % 9.000 33,33 9.000 33,33 9.000 33,33 27.000 100,00 Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Franz Haug, Oberbürgermeister der Stadt Solingen Dr. Hans Kremendahl, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal Fred Schulz, Oberbürgermeister der Stadt Remscheid • Geschäftsführung Henry Beierlorzer 62 Beteiligungsbericht 2002 Regionale 2006 Agentur GmbH Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt Solingen haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 9.000 EUR. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Beteiligung Agentur EUR -68.210,00 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktiv a Eigenkapital Sonderposten Investitionszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.2000 TDM % 28,8 5,04 542,4 94,96 571,2 100,00 51,0 28,8 23,5 467,9 571,2 8,93 5,04 4,11 81,91 100,00 31.12.2001 TDM % 28,9 4,83 569,5 95,17 598,4 100,00 52,9 28,9 69,4 447,2 598,4 8,85 4,83 11,60 74,72 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Erträge Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnl. Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 31.12.2001 TDM TDM 128,6 1.487,5 0,0 8,4 128,6 1.495,9 60,6 693,5 15,5 23,9 54,3 776,5 0,0 0,1 130,4 1.494,0 128,6 130,4 0,0 -1,8 1.495,9 1.494,0 0,0 2,0 63 Beteiligungsbericht 2002 Regionale 2006 Agentur GmbH Entwicklung des Unternehmens Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2001 mit einem Jahresgewinn von DM 1.912 (EUR 977) ab. Arbeitsschwerpunkte im Geschäftsjahr 2001 lagen in der Ausformulierung der strategischen Ausrichtung, Projektentwicklungen sowie Präsentationen und Öffentlichkeitsarbeit. Nach der inhaltlichen Arbeit der Regionale 2006 Agentur GmbH an der strategischen Ausrichtung liegt der Schwerpunkt der Arbeit in den Geschäftsjahren 2002 und 2003 in der Entwicklung und Qualifizierung von Projekten. Aufgrund der bestehenden Konstruktion geht die Gesellschaft für die nächsten Geschäftsjahre von ausgeglichenen Ergebnissen aus. 64 Beteiligungsbericht 2002 Deutsche Städte Medien GmbH 3.15 Deutsche Städte-Medien GmbH Deutsche Städte-Medien GmbH Geschäftsstelle Solingen Am Mirker Bach 2 42107 Wuppertal Telefon: 0202/244996 Fax: 0202/453558 Deutsche Städte-Medien GmbH (vormals Deutsche Städtereklame GmbH) Zentrale Frankfurt/Main Eschenheimer Anlage 33 – 34 60318 Frankfurt/Main Telefon: 069/1543 0 Fax: 069/1543 210 gegründet: 22.10.1922 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung aller Arten von Werbung, der Erwerb, die An- und Verpachtung von Grundstücken, Grundstücksteilen, Mauern, Giebelwänden und dergleichen zu Werbezwecken, insbesondere die Ausnutzung aller Werbemöglichkeiten der Gemeinden (§ 1 des Gesellschaftsvertrages). Die wirtschaftlichen Aktivitäten im Raum Solingen werden von der rechtlich unselbständigen Geschäftsstelle Solingen wahrgenommen. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung der Stadt Solingen an der DSM GmbH kann aus dem Unternehmensgegenstand (siehe oben) abgeleitet werden. Da die Gesellschaft ausschließlich Werbemöglichkeiten von Gemeinden vermarktet, wird der öffentliche Zweck erfüllt. Beteiligungsv erhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen 26 weitere Städte bzw. städt. Beteiligungsgesellschaften Gesamt Stammkapitalanteil DM % 35.300 0,90 3.896.100 99,10 3.931.400 100,00 Beteiligungen der Gesellschaft Die Gesellschaft hält umfangreiche Beteiligungen an mehreren in- und ausländischen Unternehmen. 65 Beteiligungsbericht 2002 Deutsche Städte Medien GmbH Organe der Gesellschaft • Aufsichtsrat Die Stadt Solingen vertritt: Franz Haug, Oberbürgermeister • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertritt: Horst Westkämper, Ratsmitglied • Geschäftsführung 3 Geschäftsführer Organe der Geschäftsstelle Solingen • Aufsichtsrat Die Stadt Solingen vertreten: Franz Haug, Oberbürgermeister, Vorsitzender Ulrich Uibel, stellvertretendes Mitglied • Geschäftsstellenleiter Friedhelm Wolters Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 35.300 DM. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Stadionwerbung Plakatanschlag Dividende Gesamt EUR 10.230 153.390 28.020 191.640 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die wirtschaftlichen Unternehmensdaten werden nach Rücksprache mit der Geschäftsführung nicht veröffentlicht. 66 Beteiligungsbericht 2002 Stadtwerke Aue GmbH 3.16 Stadtwerke Aue GmbH Goethestraße 5 08280 Aue/Sachsen Telefon: 03771/55660 Fax: 03771/556630 gegründet: 1994 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung, der Erwerb und der Betrieb von Anlagen, die der Versorgung von Haushalten, Gewerbe und Industrie mit Elektrizität, Gas, Wasser und Fernwärme dienen. Die Gesellschafter können den Unternehmensgegenstand um andere Ver- und Entsorgungstätigkeiten erweitern. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Stadtwerke Aue GmbH. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. Beteiligungsv erhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Stadt Aue envia - Energie Sachsen Brandenburg AG, Chemnitz Thüga AG, München Gesamt Stammkapitalanteil EUR % 5.120 0,125 2.083.840 50,875 1.003.520 24,500 1.003.520 24,500 4.096.000 100,00 Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertritt: Ernst Schneider, Stadtdirektor • Aufsichtsrat Die Stadt Solingen vertritt: Ernst Schneider, Stadtdirektor 67 Beteiligungsbericht 2002 Stadtwerke Aue GmbH • Geschäftsführung Dipl.-Ing. Hans-Joachim Eberius, Aue Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 10.000 DM. Nach § 16 Absatz 2 des Gesellschaftsvertrages vom 02.06.1994 ist die Stadt weder am Gewinn und Verlust noch am Liquidationserlös beteiligt. Verflechtung mit dem Haushalt der Stadt keine Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Bauzuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.1999 TDM % 17.619,1 60,61 11.392,1 39,19 60,0 0,21 29.071,2 100,00 13.645,1 3.911,6 4.534,2 6.980,4 29.071,2 46,94 13,46 15,60 24,01 100,00 31.12.2000 TDM % 18.961,0 58,48 13.410,6 41,36 51,7 0,16 32.423,3 100,00 14.815,9 4.228,4 6.117,9 7.261,1 32.423,3 45,70 13,04 18,87 22,39 100,00 31.12.2001 TDM % 19.581,1 61,21 12.362,4 38,65 45,8 0,14 31.989,3 100,00 16.581,7 4.316,2 6.383,3 4.708,1 31.989,3 51,84 13,49 19,95 14,72 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Erlöse Sonstige Erlöse Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 TDM TDM TDM 25.116,5 26.047,2 30.306,8 475,5 928,0 947,4 25.592,0 26.975,2 31.254,1 14.675,7 14.712,3 18.496,0 458,7 479,6 488,5 1.621,4 1.746,4 1.462,2 6.086,2 4.855,8 4.428,5 314,4 76,7 90,3 23.156,4 21.870,8 24.965,5 25.592,0 23.156,4 1.278,3 1.157,3 26.975,2 21.870,8 2.833,6 2.270,8 31.254,1 24.965,5 2.322,9 3.965,7 68 Beteiligungsbericht 2002 VkA GmbH 3.17 Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH (VkA) Dreilindenstraße 71 45128 Essen Telefon: 0201/243439 Fax: 0201/222974 gegründet: 11.01.1930 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Gegenstand der Gesellschaft ist die Wahrnehmung und Sicherung der kommunal- und aktienrechtlich zulässigen Interessenvertretung der Gesellschafter bei der RWE AG. Die Gesellschaft unterstützt ihre Gesellschafter insbesondere bei deren Aufgaben zur Sicherung einer wirtschaftlich sinnvollen Daseinsvorsorge und bei der Darbietung einer sicheren und preiswerten Ver- und Entsorgung in den Bereichen Strom, Öl, Gas, Wasser, Abwasser und Abfall. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck des Verbandes der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. Beteiligungsverhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen 88 weitere Gesellschafter * Gesamt * Stammkapitalanteil DM % 1.590 0,64 248.410 99,36 250.000 100,00 Die weiteren Gesellschafter sind Städte/Gemeinden, Kreise, Kommunalverbände und Landesbanken, Sparkassen, deren Dachverbände und öffentliche Versicherungen. Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertritt: Franz Haug, Oberbürgermeister • Verwaltungsrat 12 Mitglieder • Geschäftsführung 2 Geschäftsführer Neben den Organen hat die Gesellschaft 4 Gebietsausschüsse eingerichtet. 69 Beteiligungsbericht 2002 VkA GmbH Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 1.590 DM. Gemäß § 14 Absatz 1 des Gesellschaftsvertrages sind die Gesellschafter verpflichtet, zur Deckung der laufenden Ausgaben der Gesellschaft Nachschüsse, in der jeweils durch Beschluss der Gesellschafterversammlung festzusetzenden Höhe, zu leisten. Die Nachschüsse der einzelnen Gesellschafter werden nach dem Verhältnis der Geschäftsanteile festgesetzt. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Verlustabdeckung EUR -810 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktiv a Eigenkapital Verbindlichkeiten Passiv a 30.06.1999 TDM % 577,0 67,17 282,0 32,83 859,0 100,00 572,0 287,0 859,0 66,59 33,41 100,00 30.06.2000 TDM % 573,4 66,74 285,8 33,26 859,2 100,00 601,1 258,2 859,2 69,95 30,05 100,00 30.06.2001 TDM % 570,0 58,82 399,1 41,18 969,0 100,00 719,0 250,0 969,0 74,20 25,80 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich Gu V -Position Erträge aus Wertp. des Finanzanlageverm. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge E rträg e Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen A u fw en du ng en Erträge Aufwendungen Steuern Jahreserg ebn is 30.06.1999 TD M 62,7 660,3 723,0 327,6 3,0 160,6 3,9 495,2 723,0 495,2 0,0 227,9 30.06.2000 TDM 68,2 48,4 116,6 265,9 3,5 67,8 0,1 337,3 116,6 337,3 0,0 -220,7 30.06.2001 TD M 136,3 12,8 149,1 213,9 3,5 63,8 0,0 281,2 149,1 281,2 0,0 -132,0 70 Beteiligungsbericht 2002 RWE AG 3.18 RWE Aktiengesellschaft (RWE AG) Opernplatz 1 45128 Essen Telefon: 0201/1200 Fax: 0201/1215199 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Die Gesellschaft leitet eine Gruppe von Unternehmen, die insbesondere in den Wirtschaftszweigen Energie- und Wasserversorgung, Bergbau und Rohstoffe, Mineralöl und Chemie, Entsorgung, Maschinen-, Anlagen- und Gerätebau sowie Bau tätig sind. Im Unternehmensbereich Energieversorgung ist das vornehmliche Geschäftsfeld der Gesellschaft die Beschaffung und gewerbliche Nutzung von Energien und Energieanlagen, insbesondere die Versorgung mit elektrischer Energie und Gas. Die Versorgung der Einwohner, des Gewerbes und der Industrie mit elektrischer Energie und Gas ist eine kommunale Aufgabe; insofern entsprechen die Unternehmensziele dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft. Beteiligungsverhältnisse Gezeichnetes Kapital (Grundkapital) Stck. (in Mio.) 531,0 39,0 570,0 Gesamt EUR (in Mio. ) 1.359,36 99,84 1.459,20 Stadt Solingen % 100,0 100,0 100,0 Stck. 161.830 0 161.830 EUR % 414.285 0,031 0 0,000 414.285 0,028 Stammaktien Vorzugsaktien Summen • Wert je Stamm- und Vorzugsaktie: 2,56 EUR • Stimmrecht je Aktie in der Hauptversammlung: - Stammaktien: 1 Stimme - Vorzugsaktien: grundsätzlich ohne Stimmrecht Stand: 31.12.2001 71 Beteiligungsbericht 2002 RWE AG Organe der Gesellschaft • Hauptversammlung Die Stadt Solingen vertritt: Ernst Schneider, Stadtdirektor • Aufsichtsrat • Vorstand • Wirtschaftsbeirat Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß AktG mit ihrem eingebrachten Kapital von 414.285 EUR. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Dividende RWE EUR 188.670 72 Beteiligungsbericht 2002 Bergisches Land Touristik Verwaltung GmbH 3.19 Bergisches Land Touristik Verwaltung GmbH Hauptstraße 47 – 51 51465 Bergisch Gladbach Telefon: 02202 / 2936 – 0 Telefax: 02202 / 2936 – 36 gegründet: 16.08.1999 Gegenstand/Zweck des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Bergisches Land Touristik GmbH & Co. KG. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Bergisches Land Touristik Verwaltung GmbH. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. Beteiligungsv erhältnisse Gesellschafter Stadt Solingen Kreis Oberberg Stadt Wuppertal Stadt Remscheid Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Verkehrsverein Rheinisch Bergisches Land e.V. Gesamt Stammkapitalanteil EUR % 5.000 20,0% 5.000 20,0% 5.000 20,0% 5.000 20,0% 2.500 2.500 25.000 10,0% 10,0% 100,0% Beteiligungen der Gesellschaft Bergisches Land Touristik GmbH & Co. KG als Komplementärin 73 Beteiligungsbericht 2002 Bergisches Land Touristik Verwaltung GmbH Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertritt: Ernst Schneider, Stadtdirektor • Geschäftsführung Diplom Kaufmann Klaus Winterschladen Verpflechtung mit dem Haushalt der Stadt keine Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet gemäß GmbH-Gesetz mit ihrer Stammeinlage von 5.000 EUR. Die Gesellschaft befindet sich in Auflösung. 74 Beteiligungsbericht 2002 Bergisches Land Touristik GmbH & Co. KG 3.20 Bergisches Land Touristik GmbH & Co. KG Hauptstraße 47 – 51 51465 Bergisch Gladbach Telefon: 02202 / 2936 – 0 Telefax: 02202 / 2936 – 36 gegründet: 16.08.1999 (durch Umwandlung der Bergisches Land Touristik GmbH) Gegenstand/Zweck des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung des Tourismus im Bergischen Land zur Verbesserung der wirtschaftlichen und soziokulturellen Struktur in dieser Tourismusregion, die Entwicklung und Umsetzung einer umfassenden Tourismus- und Eventwerbung sowie eines nationalen und internationalen Ticketings. Die Unternehmensziele entsprechen dem gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Zweck der Bergisches Land Touristik GmbH & Co. KG. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung an der Gesellschaft ist somit erfüllt. Beteiligungsv erhältnisse Gesellschafter Kapital- und Haftungseinlage EUR % Persönlich haftende Gesellschafterin Bergisches Land Touristik GmbH ohne Kapitaleinlage Kommanditisten Stadt Solingen 5.000 20,0% Kreis Oberberg 5.000 20,0% Stadt Wuppertal 5.000 20,0% Stadt Remscheid 5.000 20,0% Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH 2.500 10,0% Verkehrsverein Rheinisch Bergisches Land e.V. 2.500 10,0% Gesamt 25.000 100,0% 75 Beteiligungsbericht 2002 Bergisches Land Touristik GmbH & Co. KG Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung Die Stadt Solingen vertritt: Ernst Schneider, Stadtdirektor • Geschäftsführung Diplom Kaufmann Klaus Winterschladen Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt Solingen haftet als: • Gesellschafterin der persönlich haftenden „Bergisches Land Touristik GmbH“ mit ihrer Stammeinlage von 5.000 EUR • als Kommanditistin mit ihrer Haftungseinlage von 5.000 EUR Verpflechtung mit dem Haushalt der Stadt Betriebskostenzuschuss EUR 20.450 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Die wirtschaftlichen Unternehmensdaten werden nach Rücksprache mit der Geschäftsführung nicht veröffentlicht. Die Gesellschaft befindet sich in Auflösung. 76 Beteiligungsbericht 2002 Spar- und Bauverein Solingen eG 3.21 Spar- und Bauverein Solingen eG Kölner Straße 47 42651 Solingen Telefon: 20660 Fax: 18782 gegründet: 1897 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder. Sie kann zur Ergänzung der wohnlichen Versorgung Gemeinschaftsaufgaben und Folgeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbetreibende, soziale und kulturelle Einrichtungen bereitstellen. Die Genossenschaft kann weiterhin alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Durch die Umsetzung ihrer satzungsgemäßen Ziele (u. a. sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder) trägt die Genossenschaft zusammen mit anderen Solinger Wohnungsunternehmen den wohnungspolitischen Zielsetzungen der Stadt Rechnung. Damit ist die Erfüllung des öffentlichen Zwecks sichergestellt. Beteiligungsverhältnisse Die Stadt Solingen ist mit 792 Geschäftsanteilen je 460,16 EUR (= 364.448,85 EUR) an der Genossenschaft beteiligt. Das entspricht bei 32.104 Anteilen je 500 EUR am 31.12.2001 einer Beteiligungsquote von 2,27 %. Die Stadt Solingen hat aufgrund der Erhöhung eines Geschäftsanteils von 900 DM auf 500 EUR (Beschluss vom 23.06.2001) 64 Anteile gekündigt. Die Kündigung wird zum 31.12.2003 wirksam. Beteiligungen der Gesellschaft Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein-Westfalen (LEG) Bau- und Betreuungs-GmbH Wohnungswirtschaft der Treuhand Rheinland und Westfalen GmbH Deutsche Pfandbrief- und Hypothekenbank AG BSB Bewirtschaftungs- und Servicegesellschaft des wohnungswirtschaftlichen Bildungszentrums Bochum-Springorum mbH Deutsche Genossenschaftsbank AG, Frankfurt / Main DM 200.001 100.000 30.000 21.229 1 991 77 Beteiligungsbericht 2002 Spar- und Bauverein Solingen eG Organe der Genossenschaft • Vorstand 5 Vorstandsmitglieder • Aufsichtsrat 12 Aufsichtsratsmitglieder • Vertreterversammlung mindestens 50 (zur Zeit 166) von den Mitgliedern gewählte Vertreter, die Mitglieder der Genossenschaft sein müssen und weder dem Vorstand noch dem Aufsichtsrat angehören dürfen. Die Stadt wird in der Vertreterversammlung nicht vertreten. Beschäftigtenzahlen Die Genossenschaft beschäftigte in 2001 durchschnittlich: - Vollzeitbeschäftigte - Teilzeitbeschäftigte - Auszubildende - Gesamt 111 14 3 128 Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet nach § 19 der Satzung mit der Haftsumme von 364.449 EUR. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Dividende 2001 EUR 14.578 78 Beteiligungsbericht 2002 Beamten-Wohnungsbauverein eG Solingen 3.22 Beamten-Wohnungsbauverein eG Solingen Beckmannstraße 70 a 42659 Solingen Telefon: 43020 Fax: 44514 gegründet: 1912 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder. Die Genossenschaft kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Durch die Umsetzung ihrer satzungsgemäßen Ziele (u. a. sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder) trägt die Genossenschaft zusammen mit anderen Solinger Wohnungsunternehmen den wohnungspolitischen Zielsetzungen der Stadt Rechnung. Damit ist die Erfüllung des öffentlichen Zwecks sichergestellt. Beteiligungsverhältnisse Die Stadt Solingen ist mit 94 Geschäftsanteilen je 306,78 EUR (= 28.836,86 EUR) an der Genossenschaft beteiligt. Das entspricht bei einem Geschäftsguthaben von 1.801.446,90 EUR am 31.12.2001 einer Beteiligungsquote von 1,60 %. Die Stadt Solingen hat aufgrund der Erhöhung der Geschäftsanteile von 600 DM auf 325 EUR (Beschluss 26.06.2000) 6 Anteile gekündigt. Die Kündigung wird zum 31.12.2003 wirksam. Organe der Genossenschaft • Vorstand 3 Vorstandsmitglieder • Aufsichtsrat 7 Aufsichtsratsmitglieder • Mitgliederversammlung Die Stadt hat in der Mitgliederversammlung - wie alle anderen Mitglieder - 1 Stimme. Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet nach § 19 der Satzung mit ihren Geschäftsanteilen von 28.836,86 EUR. Beschränkte Haftung besteht auf Nachschüsse zur Konkursmasse in Höhe von 800 EUR. Verflechtung mit dem Haushalt der Stadt keine 79 Beteiligungsbericht 2002 Spar- und Bauverein eG Solingen-Wald 3.23 Spar- und Bauverein eG Solingen-Wald Friedrich-Ebert-Straße 44 42719 Solingen Telefon: 310034 Fax: 318124 gegründet: 12.06.1897 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder. Die Genossenschaft kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Durch die Umsetzung ihrer satzungsgemäßen Ziele (u. a. sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder) trägt die Genossenschaft zusammen mit anderen Solinger Wohnungsunternehmen den wohnungspolitischen Zielsetzungen der Stadt Rechnung. Damit ist die Erfüllung des öffentlichen Zwecks sichergestellt. Beteiligungsverhältnisse Die Stadt Solingen ist mit 32 Geschäftsanteilen je 883,51 EUR (= 28.272,40 EUR) an der Genossenschaft beteiligt. Das entspricht bei einem Geschäftsguthaben von 1.833.348,93 EUR am 31.12.2001 einer Beteiligungsquote von 1,54 %. Die Stadt Solingen hat aufgrund der Erhöhung der Geschäftsanteile von 1.600 DM auf 950 EUR (Beschluss 27.06.2001) 4 Anteile gekündigt. Organe der Genossenschaft • Vorstand 3 Vorstandsmitglieder • Aufsichtsrat 9 Aufsichtsratsmitglieder • Mitgliederversammlung Die Stadt hat in der Mitgliederversammlung - wie alle anderen Mitglieder - 1 Stimme. Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet nach § 19 der Satzung mit ihren Geschäftsanteilen von 28.272,40 EUR. Beschränkte Haftung besteht auf Nachschüsse zur Konkursmasse in Höhe eines Geschäftsanteils (= 883,51 EUR). Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Dividende 2001 (wird mit Anteilerhöhung verrechnet) 80 EUR 1.047 Beteiligungsbericht 2002 Ohligser Wohnungsbau eG 3.24 Ohligser Wohnungsbau eG Steinstraße 6 42697 Solingen Telefon: 23220-00 Fax: 23220-22 gegründet: 1897 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder. Die Genossenschaft kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Durch die Umsetzung ihrer satzungsgemäßen Ziele (u. a. sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder) trägt die Genossenschaft zusammen mit anderen Solinger Wohnungsunternehmen den wohnungspolitischen Zielsetzungen der Stadt Rechnung. Damit ist die Erfüllung des öffentlichen Zwecks sichergestellt. Beteiligungsverhältnisse Die Stadt Solingen war im Geschäftsjahr 2001 mit 168 Geschäftsanteilen je 300 EUR (=50.400 EUR) an der Genossenschaft beteiligt. Das entspricht bei 8.592 Anteilen am 31.12.2001 einer Beteiligungsquote von 1,96 %. Organe der Genossenschaft • Vorstand 3 Vorstandsmitglieder • Aufsichtsrat 5 Aufsichtsratsmitglieder • Mitgliederversammlung Die Stadt hat in der Mitgliederversammlung - wie alle anderen Mitglieder - 1 Stimme. Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet nach § 17 der Satzung mit 4 Pflichtanteilen (=1.200 EUR). Beschränkte Haftung besteht auf Nachschüsse zur Konkursmasse in gleicher Höhe. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Dividende 2001 noch nicht durch Mitgliederversammlung beschlossen 81 Beteiligungsbericht 2002 Bauverein Gräfrath eG 3.25 Bauverein Gräfrath eG Schulstraße 47 42653 Solingen Telefon: 59756 Fax: 593913 gegründet: 1919 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder. Die Genossenschaft kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Durch die Umsetzung ihrer satzungsgemäßen Ziele (u. a. sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder) trägt die Genossenschaft zusammen mit anderen Solinger Wohnungsunternehmen den wohnungspolitischen Zielsetzungen der Stadt Rechnung. Damit ist die Erfüllung des öffentlichen Zwecks sichergestellt. Beteiligungsverhältnisse Die Stadt Solingen ist mit 75 Geschäftsanteilen je 306,78 EUR (= 23.008,14 EUR) an der Genossenschaft beteiligt. Das entspricht bei einem Geschäftsguthaben von 1.340.672,99 EUR am 31.12.2001 einer Beteiligungsquote von 1,72 %. Die Aufstockung der Geschäftsanteile durch die Euro-Umstellung auf 350 EUR wird mit den auszuschüttenden Dividenden verrechnet (bis 2004). Organe der Genossenschaft • Vorstand 3 Vorstandsmitglieder • Aufsichtsrat 9 Aufsichtsratsmitglieder • Mitgliederversammlung Die Stadt hat in der Mitgliederversammlung - wie alle anderen Mitglieder - 1 Stimme. Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet nach § 19 der Satzung mit ihren Geschäftsanteilen von 23.008,14 EUR. Beschränkte Haftung besteht auf Nachschüsse zur Konkursmasse in Höhe eines Geschäftsanteils (= 306,78 EUR). Verwaltungshaushalt Dividende 2001 (wird mit Anteilserhöhung verrechnet) EUR 726,14 82 Beteiligungsbericht 2002 Gemeinnützige Baugenossenschaft „Eigenheim“ eG 3.26 Gemeinnützige Baugenossenschaft „Eigenheim“ eG Friedenstraße 112 42699 Solingen Telefon: 60660 gegründet: 1928 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder. Die Genossenschaft kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Durch die Umsetzung ihrer satzungsgemäßen Ziele (u. a. sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder) trägt die Genossenschaft zusammen mit anderen Solinger Wohnungsunternehmen den wohnungspolitischen Zielsetzungen der Stadt Rechnung. Damit ist die Erfüllung des öffentlichen Zwecks sichergestellt. Beteiligungsverhältnisse Die Stadt Solingen ist mit 4 Geschäftsanteilen je 153,39 EUR (= 613,55 EUR) an der Genossenschaft beteiligt. Das entspricht bei 1.953 Anteilen am 31.12.2001 einer Beteiligungsquote von 0,21 %. Organe der Genossenschaft • Vorstand 3 Vorstandsmitglieder • Aufsichtsrat 3 Aufsichtsratsmitglieder • Mitgliederversammlung Die Stadt hat in der Mitgliederversammlung - wie alle anderen Mitglieder - 1 Stimme. Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt haftet nach § 19 der Satzung mit ihren Geschäftsanteilen von 613,55 EUR. Beschränkte Haftung besteht auf Nachschüsse zur Konkursmasse in Höhe von 500 EUR. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Dividende 2001 EUR 24,54 83 Beteiligungsbericht 2002 Neue Eigentümer Wohnungsgenossenschaft Solingen eG 3.27 Neue Eigentümer Wohnungsgenossenschaft Solingen eG (N.E.W.S.) Steinstraße 6 42697 Solingen Telefon: 23220-70 Fax: 23220-99 gegründet: 08.06.1998 Gegenstand/Zweck des Unternehmens - Allgemeines Zweck der Genossenschaft ist vorrangig eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder. Die Genossenschaft kann alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Durch die Umsetzung ihrer satzungsgemäßen Ziele (u. a. sozial verantwortbare Wohnungsversorgung ihrer Mitglieder) trägt die Genossenschaft zusammen mit anderen Solinger Wohnungsunternehmen den wohnungspolitischen Zielsetzungen der Stadt Rechnung. Damit ist die Erfüllung des öffentlichen Zwecks sichergestellt. Beteiligungsverhältnisse Die Stadt Solingen war im Geschäftsjahr 2001 mit 200 Geschäftsanteilen je 255,65 EUR (= 51.129,19 EUR) an der Genossenschaft beteiligt. Das entspricht bei 1102 Anteilen am 31.12.2001 einer Beteiligungsquote von 18,15 %. Organe der Genossenschaft • Vorstand 3 Vorstandsmitglieder • Aufsichtsrat 4 Aufsichtsratsmitglieder • Mitgliederversammlung Die Stadt hat in der Mitgliederversammlung - wie alle anderen Mitglieder - 1 Stimme. Haftung der Stadt/Nachschussverpflichtung Die Stadt hat nach § 18 der Satzung auch im Falle des Konkurses bzw. der Gesamtvollstreckung keine Nachschüsse zu leisten. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt keine 84 Beteiligungsbericht 2002 VRR GmbH 4. Die – mittelbaren – Beteiligungen der Stadt Solingen 4.1 Verkehrsverbund Rhein-Ruhr GmbH Bochumer Straße 4 45879 Gelsenkirchen Telefon: 0209/1584-0 Fax: 0209/23967 gegründet: 1989 Gegenstand/Zweck des Unternehmens Die VRR GmbH dient ausschließlich Zwecken des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und nimmt im Rahmen des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr Aufgaben entsprechend den Festlegungen im Gesellschaftsvertrag durch Beratung und Koordination wahr. Hierzu zählen u. a. Verkehrskonzeptionen, Verbundtarife und Beförderungsbestimmungen, mittelfristige Verbundplanung, Marketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Der öffentliche Zweck für die Beteiligung der Stadt Solingen an der VRR GmbH lässt sich aus dem Unternehmensgegenstand ableiten. Beteiligungsverhältnisse Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 4.757.948 DM. Alleiniger Gesellschafter ist der Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Ursprünglich waren die Verkehrsunternehmen unmittelbar an der VRR GmbH beteiligt. Diese haben ihre Stammkapitalanteile dann auf den Zweckverband VRR übertragen. Beteiligungen der Gesellschaft Stammkapitalanteil DM % 10.000 20,00 12.713 25,00 Stadtbahn-Betriebsführungsgesellschaft Rhein mbH, Düsseldorf Stadtbahn-Betriebsführungsgesellschaft Ruhr mbH, Essen Organe der Gesellschaft • Gesellschafterversammlung • Aufsichtsrat 20 Mitglieder • Geschäftsführung 1 Geschäftsführer 85 Beteiligungsbericht 2002 VRR GmbH Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Sonderumlage Eigenaufwand VRR GmbH EUR -79.540 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Sonderposten mit Rücklagenanteil Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiv a 31.12.1999 TDM % 1.188,9 4,26 26.058,0 93,42 646,2 2,32 27.893,1 100,00 7.223,5 0,0 10.740,0 9.927,8 1,9 27.893,1 25,90 0,00 38,50 35,59 0,01 100,00 31.12.2000 TDM % 1.987,6 3,92 48.003,3 94,70 696,9 1,37 50.687,7 100,0 7.229,1 120,0 13.210,5 30.103,7 24,4 50.687,7 14,26 0,24 26,06 59,39 0,05 100,00 31.12.2001 TDM % 3.519,6 10,70 28.860,9 87,76 507,5 1,54 32.888,0 100,00 9.909,5 249,4 13.900,5 8.492,5 336,1 32.888,0 30,13 0,76 42,27 25,82 1,02 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Erlöse Sonstige Erlöse Erträge Aufwendungen für bezogene Leistungen Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 TDM TDM TDM 26.222,7 20.519,0 17.341,9 6.955,6 13.767,1 23.838,5 33.178,3 34.286,1 41.180,4 13.919,8 14.694,1 19.018,0 15.451,1 14.635,5 13.876,0 478,0 472,0 771,8 5.020,3 5.826,5 6.386,5 0,0 50,1 4,0 34.869,2 35.678,1 40.056,3 33.178,3 34.869,2 2,2 -1.693,2 34.286,1 35.678,1 2,4 -1.394,4 41.180,4 40.056,3 148,0 976,1 86 Beteiligungsbericht 2002 Städtisches Klinikum Solingen 5. Die Eigenbetriebe der Stadt Solingen 5.1 Städtisches Klinikum Solingen Gotenstraße 1 42653 Solingen Telefon: 547 0 Fax: 547 2530 gegründet: 01.01.1973 Gegenstand/Zweck des Betriebs - Allgemeines Das Städtische Klinikum wird seit dem 01.01.1973 wie ein Eigenbetrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit als organisatorisch und wirtschaftlich eigenständige Einrichtung nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt. Zweck des Städtischen Klinikums ist es, mit seinen Einrichtungen und Mitteln durch ärztliche und pflegerische Leistungen Krankheiten, Leiden und Körperschäden zu heilen oder zu lindern, Geburtshilfen und Begutachtungen zu leisten und ärztliche Eingriffe vorzunehmen. Nebenzweck ist die Aus- und Weiterbildung in den medizinischen, medizinisch-technischen und pflegerischen Berufen. Bei der Realisierung des Betriebsgegenstandes werden humane, soziale und ökologische Ziele verfolgt. Organe des Betriebs • Klinikausschuss Dorothee Daun, Ratsmitglied, Vorsitzende Paul Richard Disch, Ratsmitglied Kurt Emmerich, sachkundiger Bürger Franz-Josef Fehlenberg, sachkundiger Bürger Lydia Itot, Ratsmitglied, stellvertretende Vorsitzender Rolf Jacobi, Ratsmitglied Bernd Kurzrock, Bürgermeister (bis 27.06.2001) Dr. Dominik Scherler, Ratsmitglied (bis 13.12.2001) Norbert Rilk, Ratsmitglied (ab 14.12.2001) Iris Nürnberger, sachkundige Bürgerin Dieter Schotten, sachkundiger Bürger Dr. Hans-Joachim Müller-Stöver, sachkundiger Bürger Dieter Prosakiewicz, sachkundiger Bürger Kai Sturmfels, Ratsmitglied Ursula Witte, Ratsmitglied beratendes Mitglied: Renate Brandhoff, sachkundige Einwohnerin Bernd Ernst, sachkundige Einwohnerin Hans-Eberhard Schmidt, sachkundiger Einwohner Gerd Schumacher, sachkundiger Einwohner Dr. Helmut Teschner 87 Beteiligungsbericht 2002 Städtisches Klinikum Solingen • Betriebsleitung Horst Henke, Vorsitzender (bis 30.04.2001) Hermann-Josef Bökmann, kommissarischer Vorsitzender (ab 01.05.2001), Leiter des Pflegedienstes Martin Kemnitz, kommissarischer Leiter des Wirtschafts- und Verwaltungsdienstes (ab 01.05.2001 bis 31.03.2002) Ottmar Heesen, Leiter des Wirtschafts- und Verwaltungsdienstes (ab 01.04.2002) Prof. Dr. med. Jörg Busse, leitender Arzt • Die Zuständigkeiten des Rates, die Stellung des Oberbürgermeisters und des Stadtkämmerers sind in der Gemeindeordnung NW und in der Krankenhausbetriebsverordnung des Landes NW geregelt. Beschäftigtenzahlen Der Betrieb beschäftigte zum 31.12.2001: - Angestellte - Arbeiter - Beamte - Gesamt 1.496 271 11 1.778 Verlustausgleich Die Stadt ist entsprechend den Vorschriften der Gemeindekrankenhausbetriebsverordnung und der Eigenbetriebsverordnung für das Land NW bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zum Verlustausgleich verpflichtet. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Konzernumlage, Verwaltungskostenerstattungen und Beitragserstattungen EUR 281.222 88 Beteiligungsbericht 2002 Städtisches Klinikum Solingen Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Sonstiges Aktiv a Eigenkapital Sonderposten Rückstellungen Verbindlichkeiten Ausgleichsposten aus Darlehensför. Rechnungsabgrenzungsposten Passiv a 31.12.1999 TDM % 181.682,0 82,26 33.953,7 15,37 49,6 0,02 5.171,6 2,34 220.856,9 100,00 77.737,0 65.979,2 54.812,2 13.781,0 8.511,9 35,5 220.856,9 35,20 29,87 24,82 6,24 3,85 0,02 100,00 31.12.2000 TDM % 182.967,8 83,36 31.062,4 14,15 186,9 0,09 5.278,2 2,40 219.495,3 100,00 79.448,1 63.668,5 55.346,9 12.884,3 8.117,1 30,6 219.495,3 36,20 29,01 25,22 5,87 3,70 0,01 100,00 31.12.2001 TDM % 178.268,0 83,44 29.901,7 14,00 106,7 0,05 5.360,5 2,51 213.636,9 100,00 79.873,4 60.851,6 53.569,4 11.578,5 7.722,8 41,2 213.636,9 37,39 28,48 25,07 5,42 3,61 0,02 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Zinsen und ähnliche Erträge Sonstige Erlöse u. a. Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Sonstige Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 TDM 141.448,1 3.816,0 23.223,3 168.487,4 33.111,9 101.854,5 9.828,1 13.244,1 55,7 5.728,6 163.822,9 168.487,4 163.822,9 46,7 4.617,8 31.12.2000 TDM 144.177,2 3.481,6 20.750,4 168.409,3 33.481,4 105.027,5 9.785,8 12.585,8 42,3 5.728,6 166.651,4 168.409,3 166.651,4 46,9 1.711,0 31.12.2001 TDM 145.848,8 268,8 28.155,7 174.273,3 35.055,1 105.648,3 10.500,3 18.543,5 41,0 4.015,3 173.803,5 174.273,3 173.803,5 44,5 425,3 Entwicklung des Betriebs Das Städtische Klinikum Solingen hat bei einer Betrachtung der Krankenhaustätigkeit auch das Geschäftsjahr 2001 mit einem negativen Betriebsergebnis in Höhe von TDM 5.449 abgeschlossen. Der insgesamt erzielte Jahresüberschuss ist darauf zurückzuführen, dass sowohl Finanzals auch neutrales Ergebnis positiv ausfielen. 89 Beteiligungsbericht 2002 Städtisches Klinikum Solingen Ein derzeit nicht kalkulierbares Erlösrisiko ist der anstehende Wechsel zum „DRG(=Fallpauschalen)-Abrechnungssystem“, auf das sich das Klinikum mit erheblichem Aufwand vorbereitet. Die stationäre Patienten-Aufnahme in 2001 ist auf 24.296 Fälle gestiegen und erreichte damit den höchsten Stand in der Geschichte des Hauses. Zusätzlich wurden 2.079 Patienten ambulant operiert, die früher stationär versorgt wurden. Die Auslastung des Vorjahres konnte aufgrund der gesunkenen Verweildauer nicht erreicht werden. Unter den geplanten Projekten hat unter dem Gesichtspunkt der langfristigen Entwicklung und Bestandssicherung des Klinikums das Bauvorhaben 4. Teilbauabschnitt eine herausragende Bedeutung. Durch diesen Bauabschnitt sollen dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen im Bestand ersetzt und strukturelle Anpassungsprozesse zur Optimierung von Funktionseinheiten und –abläufen durchgeführt werden. Insbesondere soll der Zentrale Operationsbereich einschl. Zentralsterilisation verlagert werden, ebenso die provisorisch untergebrachten Intensivstationen der Inneren Medizin und der Kinderklinik einschl. der Frühgeborenenstation. Hierzu wurde entsprechend den Förderrichtlinien des Landes NRW ein Antrag auf Aufnahme in das Investitionsprogramm 2000 und wegen Nichtberücksichtigung auch für 2001 und 2002 gestellt. Weitere Projekte sind u.a. die umfangreiche Renovierung und Modernisierung der Geburtshilfe einschließlich des Neugeborenenbereichs, die Sanierung der Pflegegruppen in Haus 1, die Einrichtung einer Palliativstation und die Renovierungsmaßnahmen der Röntgenabteilung. 90 Beteiligungsbericht 2002 Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% Städtisches Klinikum Solingen Anlagevermögen Umlaufvermögen Sonstiges 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% Verbindlichkeiten Ausgleichsposten aus Darlehensför. Eigenkapital Sonderposten Rückstellungen 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Entwicklung der Erträge (in TDM) 200.000 150.000 100.000 50.000 0 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Sonstige Erlöse u. a. Zinsen und ähnliche Erträge Umsatzerlöse Entwicklung der Aufwendungen (in TDM) 200.000 150.000 100.000 50.000 0 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Materialaufwand Personalaufwand Sonstige Aufwendungen 91 Beteiligungsbericht 2002 Altenzentren der Stadt Solingen 5.2 Altenzentren der Stadt Solingen Melanchtonstraße 77 42653 Solingen Telefon: 258170 Fax: 2581717 gegründet: 01.01.1992 Gegenstand/Zweck des Betriebs - Allgemeines Die städtischen Alten- und Altenpflegeheime werden seit dem 01.01.1992 als Einrichtung im Sinne von § 107 Absatz 2 Gemeindeordnung NW wie ein Eigenbetrieb geführt. Zweck des Betriebes ist die Unterbringung, Betreuung, Versorgung und Pflege in der Regel alter Menschen. Um den Zweck des Betriebes zu erreichen werden folgenden Betriebsteile geführt: − Eugen-Maurer-Haus, Alten- und Altenpflegeheim, Melanchthonstraße 75 − Gerhard-Berting-Haus, Alten- und Altenpflegeheim, Altenhofer Str. 124 − Elisabeth-Roock-Haus, Altenpflegeheim, Virchowstraße 31 Organe des Betriebs • Betriebsausschuss Als Betriebsauschuss für die Altenzentren der Stadt Solingen wurde in § 6 der Betriebssatzung der Ausschuss für Gesundheit, Soziales und Wohnungswesen (AGSW/BAA) des Rates der Stadt Solingen festgelegt. Dr. Thomas Fischbach, sachkundiger Bürger Angelika Franz, Ratsmitglied Ulrich Hohn, Ratsmitglied Christina Hoffmann, sachkundige Bürgerin Rosemarie Holzer, sachkundige Bürgerin Frank Knoche, sachkundiger Bürger Frederick Kühne, Ratsmitglied Elke Messing, Ratsmitglied Eva Nagy, Ratsmitglied, stellv. Vorsitzende Bernd Paßmann, sachkundiger Bürger Rita Pickardt, Ratsmitglied, Vorsitzende Edith Walke, Ratsmitglied Uta Wilde, sachkundige Bürgerin beratende Mitglieder: Claudia Bauer-Nouvertné, sachkundiger Einwohner Hassan Firouzkhah, sachkundiger Einwohner Eva-Maria Kohl, sachkundige Einwohnerin Ingeborg Schmitz-Jösting, sachkundige Einwohnerin Josef Vuk, sachkundiger Einwohner 92 Beteiligungsbericht 2002 Altenzentren der Stadt Solingen • Betriebsleitung Ernst Wessels • Die Zuständigkeiten des Rates, die Stellung des Oberbürgermeisters und des Stadtkämmerers sind in der Gemeindeordnung NW und in der Eigenbetriebsverordnung des Landes NW geregelt. Beschäftigtenzahlen Der Betrieb beschäftigte zum 31.12.2001: - Angestellte - Arbeiter - Beamte - Gesamt 254 106 2 362 Haftung der Stadt/Verlustausgleich Die Stadt ist entsprechend den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung für das Land NW bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zum Verlustausgleich verpflichtet. Verflechtung mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Konzernumlage, Verwaltungskostenerstattungen und Beitragserstattungen EUR 154.706 93 Beteiligungsbericht 2002 Altenzentren der Stadt Solingen Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Empfangene Zuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiv a 31.12.1999 TDM % 40.152,5 92,32 3.327,7 7,65 10,2 0,02 43.490,4 100,00 16.361,7 246,9 823,9 26.056,3 1,6 43.490,4 37,62 0,57 1,89 59,91 0,00 100,00 31.12.2000 TDM % 39.539,7 91,83 3.516,4 8,17 0,5 0,00 43.056,7 100,00 16.438,9 194,7 778,7 25.643,7 0,7 43.056,7 38,18 0,45 1,81 59,56 0,00 100,00 31.12.2001 TDM % 37.522,3 90,37 3.989,5 9,61 10,3 41.522,1 99,98 15.759,8 168,9 1.126,1 24.242,6 224,7 41.522,1 37,96 0,41 2,71 58,38 0,54 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Zinsen und ähnliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 TDM 22.852,9 21,0 1.199,7 24.073,6 3.043,1 16.340,7 1.380,6 2.113,7 823,6 23.701,7 24.073,6 23.701,7 315,6 56,3 31.12.2000 TDM 23.219,7 41,3 1.625,8 24.886,8 3.298,4 17.200,8 1.579,5 1.676,0 754,9 24.509,5 24.886,8 24.509,5 300,1 77,2 31.12.2001 TDM 23.504,7 72,6 1.130,8 24.708,0 3.246,5 17.869,3 1.405,5 1.831,4 724,2 25.076,9 24.708,0 25.076,9 310,1 -679,0 Entwicklung des Betriebs Die Altenzentren der Stadt Solingen weisen für das Geschäftsjahr 2001 ein negatives Ergebnis aus. Dies ist im wesentlichen auf die schwierigen Situationen im ElisabethRoock-Haus, den Veräußerungs- und Betriebsverlust im Personalwohnheim Lehmbruckstraße, den sanierungsbedingten Verlusten im Eugen-Maurer-Haus, die Aufstockung der Rückstellung für die potentiellen Verpflichtungen aus einer Altersteilzeitregelung sowie auf die nicht refinanzierbaren städtischen Umlagen zurückzuführen. Nach einer angespannten Belegsituation mit defizitären Auswirkungen für die Geschäftsjahre 2001 und 2002, wird im Jahr 2003 mit einer hohen Auslastung der Teilbetriebe Elisabeth-Roock-Haus (98%) und Gerhard-Berting-Haus (99%) gerechnet. Das Eugen-Maurer-Haus wird in 2003 nicht die ursprüngliche Auslastungsquote von rd. 94 Beteiligungsbericht 2002 Altenzentren der Stadt Solingen 98% erreichen, da für den erforderlichen Austausch der Fenster im Neubau nicht alle Zimmer belegt sein dürfen. Dennoch ist davon auszugehen, dass eine Belegungsverbesserung erzielt wird. Die wirtschaftliche Entwicklung der Altenzentren der Stadt Solingen wird ab dem Jahre 2002 durch die von der Pflegeversicherung geforderte Wettbewerbsorientierung (erhöhte Qualitätsansprüche an die Pflegeleistung) sowie höhere Anforderungen von Bewohnern und deren Angehörige an die Gebäudeausstattung geprägt. Bezüglich der Qualität bedarf es der Weiterentwicklung bereits bestehender Standards und der Aktualisierung des installierten Qualitätsmanagements. Die Pflegesatzverhandlungen konnten erstmals für alle drei Einrichtungen zum 01.07.2002 mit einem durchweg zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen werden. Bestandsgefährdende Risiken halten sich aufgrund der Betriebsgröße in einem überschaubaren Rahmen. Die Personalkosten stellen mit derzeit rd. 70% Anteil am Gesamtaufwand den größten Risikofaktor dar. 95 Beteiligungsbericht 2002 Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% Altenzentren der Stadt Solingen Anlagevermögen Umlaufvermögen 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Entwicklung der Erträge (in TDM) 25.000 20.000 15.000 10.000 5.000 0 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Sonstige Erlöse u. a. Zinsen und ähnliche Erträge Umsatzerlöse Entwicklung der Aufwendungen (in TDM) 30.000 25.000 20.000 15.000 10.000 5.000 0 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Personalaufwand Materialaufwand Sonstige Aufwendungen 96 Beteiligungsbericht 2002 EntsorgungsBetriebe Solingen 5.3 EntsorgungsBetriebe Solingen (EBS) Dültgenstaler Straße 61 42719 Solingen Telefon: 290 4200 Fax: 290 4521 gegründet: 01.01.1995 Gegenstand/Zweck des Betriebs Der Rat fasste am 16.06.1994 im Rahmen der 3. Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes 1991 - 1995 aus finanzwirtschaftlichen Gründen den Grundsatzbeschluss zur Bildung eines Eigenbetriebes für den Entsorgungsbereich. Städtische Entsorgungseinrichtungen (Straßenreinigung einschließlich Winterdienst, Abwasserbeseitigung, Abfall- einschließlich Schadstoffentsorgung, Wertstoffsammlung, Deponien, Mulch- und Kompostieranlage, Werkstatt, Fahrbereitschaft) wurden zu einer eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ohne Rechtspersönlichkeit im Sinne von § 107 Absatz 2 Gemeindeordnung NW zusammengefasst. Die EntsorgungsBetriebe Solingen verfolgen bei der Realisierung des Betriebsgegenstandes ökologische und ökonomische Ziele. Organe des Betriebs • Betriebsausschuss Entsorgung Gisela Adams, Ratsmitglied Dirk Bayerl, Arbeitnehmervertreter (bis 13.09.2001) Andreas Brunner, Arbeitnehmervertreter Klaus Haas, Arbeitnehmervertreter Wolfgang Kiefer, Arbeitnehmervertreter Bernd Krebs, Ratsmitglied Frank Kubicki, Ratsmitglied Wolfgang Link, Arbeitnehmervertreter Jens-Jörg Menzel, Arbeitnehmervertreter (ab 13.09.2001) Ruth Münch, Ratsmitglied Paul Ohliger, Ratsmitglied Bernd Rosenthal, Ratsmitglied, stellvertretender Vorsitzender Udo Schwenke, Ratsmitglied Friederike Sinowenka, Ratsmitglied Ulrich Uibel, Ratsmitglied, Vorsitzender Manfred Wilke, sachkundiger Bürger 97 Beteiligungsbericht 2002 EntsorgungsBetriebe Solingen beratende Mitglieder: Henning Pless Hans Otto Czymoch, sachkundiger Einwohner Ingrid Linden, sachkundige Einwohnerin Stefan Pistor, sachkundiger Einwohner Hans Rudloff, sachkundiger Einwohner • Betriebsleitung Siegfried Schulz • Die Zuständigkeiten des Rates, die Stellung des Oberbürgermeisters und des Stadtkämmerers sind in der Gemeindeordnung NW und in der Eigenbetriebsverordnung des Landes NW geregelt. Beschäftigtenzahlen Der Betrieb beschäftigte zum 31.12.2001 - Angestellte - Arbeiter - Beamte - Auszubildende - Gesamt 58 143 11 6 218 Verlustausgleich Die Stadt ist entsprechend den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung für das Land NW bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zum Verlustausgleich verpflichtet. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Erstattung vom EBS Betriebskostenzuschuss Konzernumlage, Verwaltungskostenerstattungen und Beitragserstattungen (EBS/MHKW) EUR 127.830 -170.780 284.593 241.643 98 Beteiligungsbericht 2002 EntsorgungsBetriebe Solingen Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.1999 TDM % 625.446,0 99,15 5.370,7 0,85 11,7 0,00 630.828,4 100,00 91.674,9 20.956,3 46.833,8 471.363,4 630.828,4 14,53 3,32 7,42 74,72 100,00 31.12.2000 TDM % 632.655,7 97,75 14.521,4 2,24 68,6 0,01 647.245,7 100,00 82.832,0 23.723,7 42.648,4 498.041,7 647.245,7 12,80 3,67 6,59 76,95 100,00 31.12.2001 TDM % 634.492,2 97,35 17.223,9 2,64 63,4 0,01 651.779,5 100,00 76.517,9 25.035,8 40.448,7 509.777,1 651.779,5 11,74 3,84 6,21 78,21 100,00 Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen Sonstiges Bestandsveränderung an fertigen Erzeugnissen Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 TDM TDM TDM 99.643,9 98.651,0 95.595,9 4.635,0 4.495,0 6.889,7 52,6 56,5 122,2 1.416,6 1.224,4 1.060,1 29,5 -30,3 15,0 105.777,7 104.396,6 103.682,9 43.091,1 42.781,0 40.601,1 18.065,6 18.579,4 17.782,5 14.151,5 14.430,6 14.584,2 8.497,1 8.261,5 8.843,8 27.994,6 28.677,5 28.119,6 111.799,8 112.730,0 109.931,2 105.777,7 111.799,8 632,5 -6.654,6 104.396,6 112.730,0 509,6 -8.843,0 103.682,9 109.931,2 65,8 -6.314,1 Entwicklung des Betriebs Die EntsorgungsBetriebe Solingen (EBS) schlossen das Geschäftsjahr 2001 mit einem Jahresverlust in Höhe von TDM 6.314 (TEUR 3.228) ab. Dies bedeutet gegenüber dem Nachtragswirtschaftsplan 2001 eine Ergebnisverbesserung um TDM 505 (TEUR 258). Der Jahresabschluss 2001 und die im II. Quartalsbericht 2002 dargestellte Ist-Prognose zum 31.12.2002 zeigen, dass die EBS den negativen Trend der Jahre 1999 und 2000 überwunden haben und die überarbeitete Wirtschaftlichkeitsprognose des Jahres 2001 „Früchte“ trägt. 99 Beteiligungsbericht 2002 EntsorgungsBetriebe Solingen Das Planergebnis 2002 wird voraussichtlich mit einem Verlust von TEUR 2.657 abschließen. Dies bedeutet eine Verschlechterung gegenüber dem Wirtschaftsplan 2002 von 81 TEUR. Die Planungsrechnung 2003 weist jedoch gegenüber der Wirtschaftlichkeitsprognose aus dem Jahre 2001 (TEUR -1.021) ein um TEUR 1.255 schlechteres Ergebnis aus. Dies ist bedingt durch damals noch nicht vorhersehbare Veränderungen betreffend den Verlustvortrag Entwässerung aus 2000 (TEUR 586), den Gewinnvortrag aus der Abfallentsorgung (TEUR 307) und der Reduzierung von Kanalsanierungen gegenüber dem Vorjahr „Rückstellungen“ (TEUR 362). Zur Erreichung der Ziele aus der Wirtschaftlichkeitsprognose, die im Wesentlichen den Fortbestand des Eigenbetriebes sichern, bedarf es der Berücksichtigung aller ansatzfähigen Kosten nach Kommunalabgabengesetz (KAG). Im Jahre 2001 wurden der Bereich „Wertstoffsammlung“ und ab 01.01.2003 die Geschäftsbereiche „Deponie“ und „Mulchanlage“ in die Entsorgung Solingen GmbH (ESG) überführt. 100 Beteiligungsbericht 2002 EntsorgungsBetriebe Solingen Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Anlagevermögen Umlaufvermögen Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Eigenkapital Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Entwicklung der Erträge (in TDM) 120.000,00 100.000,00 80.000,00 60.000,00 40.000,00 20.000,00 0,00 Umsatzerlöse Sonstige Erträge 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Entwicklung der Aufwendungen (in TDM) 120.000,00 100.000,00 80.000,00 60.000,00 40.000,00 20.000,00 0,00 Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Zinsen 101 Beteiligungsbericht 2002 Müllheizkraftwerk 5.4 EntsorgungsBetriebe Solingen - Müllheizkraftwerk Sandstraße 16 a 42655 Solingen Telefon: 271 9213 Fax: 271 9111 gegründet: 1969 Gegenstand/Zweck des Betriebs Das Müllheizkraftwerk (MHKW) der Stadt Solingen wird nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten als eigenbetriebsähnliche Einrichtung entsprechend den Vorschriften der Gemeindeordnung NW und der Eigenbetriebsverordnung für das Land NW geführt. Gegenstand des Betriebes ist die unschädliche, nicht störende, wirksame und möglichst wirtschaftliche Beseitigung von Müll und die daraus resultierende Energieerzeugung. Mit Beschluss des Rates vom 16.12.1999 wurde die Müllverbrennungsanlage als eigene wirtschaftliche Einrichtung in die EntsorgungsBetriebe Solingen integriert. Sie trägt nun den Namen: Entsorgungsbetriebe Solingen – Müllheizkraftwerk (kurz: MHKW) Organe des Betriebs • Betriebsausschuss Entsorgung Gisela Adams, Ratsmitglied Dirk Bayerl, Arbeitnehmervertreter (bis 13.09.2001) Andreas Brunner, Arbeitnehmervertreter Klaus Haas, Arbeitnehmervertreter Wolfgang Kiefer, Arbeitnehmervertreter Bernd Krebs, Ratsmitglied Frank Kubicki, Ratsmitglied Wolfgang Link, Arbeitnehmervertreter Jens-Jörg Menzel, Arbeitnehmervertreter (ab 13.09.2001) Ruth Münch, Ratsmitglied Paul Ohliger, Ratsmitglied Bernd Rosenthal, Ratsmitglied, stellvertretender Vorsitzender Udo Schwenke, Ratsmitglied Friederike Sinowenka, Ratsmitglied Ulrich Uibel, Ratsmitglied, Vorsitzender Manfred Wilke, sachkundiger Bürger beratende Mitglieder: Henning Pless, sachkundiger Einwohner Hans Otto Czymoch, sachkundiger Einwohner Ingrid Linden, sachkundige Einwohnerin Carsten Raupach, sachkundiger Einwohner Hans Rudloff, sachkundiger Einwohner 102 Beteiligungsbericht 2002 Müllheizkraftwerk • Betriebsführung Siegfried Schulz • Die Zuständigkeiten des Rates, die Stellung des Oberbürgermeisters und des Stadtkämmerers sind in der Gemeindeordnung NW und in der Eigenbetriebsverordnung des Landes NW geregelt. Beschäftigtenzahlen Der Betrieb beschäftigte in 2001 durchschnittlich: - Angestellte - Arbeiter - Auszubildende - Gesamt 23,75 38 02 63,75 Verlustausgleich Die Stadt ist entsprechend den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung für das Land NW bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zum Verlustausgleich verpflichtet. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Konzernumlage (siehe EBS) Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Passive Rechnungsabgrenzung Passiv a 31.12.1999 TDM % 66.475,9 77,95 18.801,5 22,05 0,0 0,00 85.277,4 100,00 14.063,6 2.522,0 68.691,8 0,0 85.277,4 16,49 2,96 80,55 0,00 100,00 31.12.2000 TDM % 60.259,4 71,25 24.319,6 28,75 0,0 0,00 84.578,9 100,00 14.271,0 4.242,1 66.055,9 10,0 84.578,9 16,87 5,02 78,10 0,01 100,00 31.12.2001 TDM % 56.441,8 69,59 24.667,3 30,41 0,0 0,00 81.109,1 100,00 15.937,2 2.729,6 62.442,3 0,0 81.109,1 19,65 3,37 76,99 0,00 100,00 103 Beteiligungsbericht 2002 Müllheizkraftwerk Ertragslage im 3-Jahresvergleich GuV-Position Erlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Erlöse Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 TDM 28.055,1 787,9 258,7 29.101,7 9.678,7 5.685,6 7.108,9 2.272,6 3.916,1 28.661,9 29.101,7 28.661,9 121,9 317,9 31.12.2000 TDM 27.830,4 1.577,1 629,2 30.036,6 9.769,2 6.403,4 7.955,1 2.281,4 3.389,7 29.798,9 30.036,6 29.798,9 30,4 207,3 31.12.2001 TDM 26.972,5 1.578,8 782,0 29.333,3 9.138,0 6.159,4 6.834,7 2.290,4 3.209,1 27.631,6 29.333,3 27.631,6 35,4 1.666,3 Entwicklung des Betriebs Die EntsorungsBetriebe Solingen – Müllheizkraftwerk – (MHKW) schlossen das Geschäftsjahr 2001 mit einem Gewinn in Höhe von TDM 1.666 (TEUR 852) ab. Dieses positive Ergebnis kommt im Wesentlichen durch höhere Zinsen und höhere sonstige betriebliche Erträge zustande. Die Aufwendungen haben sich gegenüber der Planungsrechnung 2001 nur geringfügig verändert. Mit dem Jahresgewinn wurden die bis zum Jahre 1998 aufgelaufenen Verlustvorträge abgebaut, wodurch sich das Eigenkapital erhöhte. In Verbindung mit dem Rückgang der Verbindlichkeiten konnte auch die Eigenkapitalquote verbessert werden. Die gute Liquiditätslage wird es zulassen, dass ein nicht unwesentlicher Teil des im Bau befindlichen Investitionsvorhabens (Neubau des Müllkessels 1), dessen Fertigstellung für Anfang des Jahres 2005 vorgesehen ist, aus eigenen Mitteln finanziert werden kann. Durch die technische Aufrüstung wird der laufende Betrieb des MHKW gesichert und verhindert in den kommenden Jahren mögliche Ertragseinbrüche bei betriebsbedingten Ausfällen. Das Geschäftsjahr 2002 wird voraussichtlich mit einem Gewinn in Höhe von TEUR 254 abschließen. Dies bedeutet eine Verbesserung gegenüber dem Wirtschaftsplan 2002 von TEUR 228. Die Planung des Jahres 2003 geht von einem nahezu ausgeglichenen Ergebnis aus. 104 Beteiligungsbericht 2002 Müllheizkraftwerk Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Anlagevermögen Umlaufvermögen Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Entwicklung der Erträge (in TDM) 40.000 30.000 20.000 10.000 0 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Erlöse Sonstige Erträge Entwicklung der Aufwendungen (in TDM) 30.000 25.000 20.000 15.000 10.000 5.000 0 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen 105 Beteiligungsbericht 2002 Vermögensbetrieb der Stadt Solingen 5.5 Vermögensbetrieb der Stadt Solingen (VBS) Bonner Straße 100 42697 Solingen Telefon: 2906805 Fax: 2906842 gegründet: 01.01.1997 Gegenstand/Zweck des Betriebs Die städtischen bebauten und unbebauten Grundstücke werden ab dem 01.01.1997 als Sondervermögen wie ein Eigenbetrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit, im Sinne von § 107 GO NW nach wirtschaftlichen Grundsätzen verwaltet und entsprechend der Eigenbetriebsverordnung NW und den Bestimmungen der Hauptsatzung der Stadt Solingen geführt. Ausgenommen werden die bebauten und unbebauten Grundstücke, die den anderen Eigenbetrieben und Eigengesellschaften der Stadt Solingen übertragen wurden. Zweck des Betriebes, einschließlich etwaiger Hilfs- und Nebenbetriebe, ist die Verwaltung, Vermietung, Verpachtung oder Veräußerung des städtischen bebauten und unbebauten Grundbesitzes, soweit er als Aktiva übertragen wurde oder noch übertragen wird, die Gestellung des hierfür benötigten Personals nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen und in kommunaler Verantwortung sowie alle den Betriebszweck fördernden oder ihn wirtschaftlich berührenden Geschäfte. Der Betriebszweck wird insbesondere durch die wirtschaftliche Verwaltung, Unterhaltung, Modernisierung und Neuerstellung von Hochbauten, Tiefbauten einschl. aller Straßen, Brücken, Wege, Plätze und Freiflächen erreicht und durch die Bereitstellung des hierfür benötigten Personals, insbesondere für Gebäudereinigung, Hausmeisterfunktionen sowie technische Funktionen. Organe des Betriebs • Betriebsausschuss für den Vermögensbetrieb Klaus Barkowsky, Ratsmitglied Heinz Becker, Ratsmitglied Werner Böhler, Arbeitnehmervertreter Manfred Braun, Arbeitnehmervertreter Paul Richard Disch, Ratsmitglied (bis 29.03.2001) Achim Fritsche, Ratsmitglied Klaus Glindmeier, Arbeitnehmervertreter Fabian Kesseler, Ratsmitglied (ab 30.03.2001) Reiner Kirchner, Ratsmitglied Gerd Kolfhaus, Arbeitnehmervertreter Manfred Krause, Ratsmitglied, Vorsitzender Frank Kubicki, Ratsmitglied Günter Nonnenbruch, Arbeitnehmervertreter Hans Peters, Ratsmitglied Rainald Rasemann, sachkundiger Bürger Roland Westphal, sachkundiger Bürger 106 Beteiligungsbericht 2002 Vermögensbetrieb der Stadt Solingen beratende Mitglieder: Birgit Evertz, sachkundige Einwohnerin Dr. Georg Niebch, sachkundiger Einwohner Eckhard Ohliger, sachkundiger Einwohner • Betriebsleitung Karl-Peter Guntermann Kaufm. Betriebsleiter Ernst Schneider, Stadtdirektor 1. Betriebsleiter (bis 30.06.2001) Wilhelm Stein Techn. Betriebsleiter (bis 01.10.2001); 1. Betriebsleiter (ab 01.07.2001) Burkhard Keunecke Techn. Betriebsleiter (ab 01.10.2001) • Die Zuständigkeiten des Rates, die Stellung des Oberbürgermeisters und des Stadtkämmerers sind in der Gemeindeordnung NW und in der Eigenbetriebsverordnung des Landes NW geregelt. Beschäftigtenzahlen Der Betrieb beschäftigte im Jahr 2001 durchschnittlich: - Angestellte - Arbeiter - Beamte - Gesamt 191 442 39 672 Verlustausgleich Die Stadt ist entsprechend den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung für das Land NW bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zum Verlustausgleich verpflichtet. 107 Beteiligungsbericht 2002 Vermögensbetrieb der Stadt Solingen Wesentliche Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt Verzinsung Gesellschafterdarlehen Konzernumlage, Verwaltungskostenerstattungen und Beitragserstattungen Für bestehende Anlagen und Einrichtungen Mieten Pachten Mietnebenkosten Pachtnebenkosten Bewirtschaftungskosten Schönheitsreparaturen Für neue Anlagen und Einrichtungen Mieten Pachten Vorstudien bei investiven Maßnahmen EUR 13.433.020 207.096 -28.373.240 -20.160.570 -6.934.180 -7.498.620 -9.744.290 -246.440 -700.440 -884.480 -100.000 -61.002.144 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Sonderposten Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Passiv a 31.12.1999 TDM % 1.612.952,1 97,13 47.631,7 2,87 2,7 0,00 1.660.586,5 100,00 448.496,4 120.882,4 52.266,8 79.346,8 959.592,3 1,8 1.660.586,5 27,01 7,28 3,15 4,78 57,79 0,00 100,00 31.12.2000 TDM % 1.595.466,6 96,60 55.943,0 3,39 174,8 0,01 1.651.584,3 100,00 429.803,5 106.555,2 58.595,5 76.816,4 979.813,7 0,0 1.651.584,3 26,02 6,45 3,55 4,65 59,33 0,00 100,00 31.12.2001 TDM % 1.546.391,5 97,32 42.383,6 2,67 176,4 0,01 1.588.951,4 100,00 407.978,9 92.308,7 65.846,4 71.251,2 951.566,3 0,0 1.588.951,4 25,68 5,81 4,14 4,48 59,89 0,00 100,00 . 108 Beteiligungsbericht 2002 Vermögensbetrieb der Stadt Solingen Ertragslage GuV-Position Umsatzerlöse Zinsen und ähnliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge Bestandveränderungen fertige/unfertige Leist. Sonstiges Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 TDM 164.151,5 905,3 23.729,3 -9.789,7 3.522,2 182.518,6 52.350,1 43.714,0 46.948,4 12.113,0 44.885,6 200.011,1 182.518,6 200.011,1 662,2 -18.154,7 31.12.2000 31.12.2001 TDM TDM 157.741,8 175.669,7 1.037,6 285,6 21.890,2 25.774,5 1.544,4 -5.417,6 3.045,3 4.207,3 185.259,4 200.519,5 50.064,2 57.661,3 45.686,9 46.810,3 48.394,5 58.541,9 9.988,9 11.284,1 49.221,1 47.500,9 203.355,5 221.798,6 185.259,4 203.355,5 596,7 -18.692,9 200.519,5 221.798,6 586,5 -21.865,6 Entwicklung des Betriebs Der VBS schloss das Geschäftsjahr 2001 mit einem negativen Ergebnis von TDM 21.865 ab. Dies stellt eine Verbesserung von TDM 7.720 gegenüber der Planungsrechnung von ursprünglich TDM 29.586 dar. Der Fehlbetrag aus dem operativen Geschäft wurde ebenfalls erheblich unterschritten (und zwar um TDM 8.364) und beträgt Minus TDM 21.172. Die wesentlichen Abweichungen zu den Planzahlen ergeben sich bei den Umsatzerlösen (TDM +15.031), Bestandsveränderungen (TDM -6.378), sonstigen betrieblichen Erträgen (TDM +9.113), Materialaufwand (TDM +1.241), Abschreibungen (TDM -9.472), sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TDM +2.134), Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ( TDM -1.587). Das Geschäftsjahr 2002 war geprägt von der Notwendigkeit, bei stagnierenden Mieten und Pachten und gleichzeitig hohem Bedarf an Sanierungen die zur Verfügung stehenden Unterhaltungsmittel gegenüber dem Vorjahr um rd. TEUR 800 zu kürzen. Somit lag der Planverlust immer noch bei TEUR 17.868. Der Betrieb hat sich wiederum bemüht, bei Einhaltung insbesondere der Personalkosten- und Unterhaltungsbudgets die Erträge aus dem Verkauf von nicht mehr für städtische Zwecke benötigten Immobilien zur Reduzierung des Verlustes wie zur Sicherstellung der Liquidität für Sanierungsmaßnahmen einzusetzen. Entsprechend dem Ergebnis des Quartalsberichtes III/2002 ist davon auszugehen, dass der vorbezeichnete Planverlust unterschritten wird. 109 Beteiligungsbericht 2002 Vermögensbetrieb der Stadt Solingen Für das Geschäftsjahr 2003 konnte der geplante Verlust trotz Erhöhung der Unterhaltungsmittel zunächst um rd. TEUR 350 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.375 reduziert werden. Die im Rahmen der städtischen Etatberatungen um über TEUR 1.3oo erhöhten Zinsen für das Gesellschafterdarlehen der Stadt Solingen haben dazu geführt, dass die Unterhaltungsmittel um TEUR 700 zurückgefahren werden mussten, damit die notwendige Liquidität für die nichtinvestiven Ausgaben sichergestellt wird, da hierfür keine Kredite aufgenommen werden dürfen. Der Planverlust per Saldo beträgt somit TEUR 15.268. 110 Beteiligungsbericht 2002 Vermögensbetrieb der Stadt Solingen Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Anlagevermögen Umlaufvermögen Eigenkapital Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Sonderposten Empfangene Ertragszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Entwicklung der Erträge (in TDM) 250.000 200.000 150.000 100.000 50.000 0 -50.000 Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Erträge 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Materialaufwand Entwicklung der Aufwendungen (in TDM) 250.000,0 200.000,0 150.000,0 100.000,0 50.000,0 0,0 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsen Personalaufwand Abschreibungen 111 Beteiligungsbericht 2002 Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen 5.6 Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen (KIS) Bonner Straße 100 42697 Solingen Telefon: 290 6312 Fax: 290 6392 gegründet: 01.01.1997 Gegenstand/Zweck des Betriebs Der Rat fasste am 26.06.1997 den Beschluss, die Automatisierte Datenverarbeitung rückwirkend ab dem 01.01.1997 wie einen Eigenbetrieb ohne eigene Rechtspersönlichkeit als organisatorisch und wirtschaftlich selbständige Einrichtung im Sinne von § 107 Abs. 2 Gemeindeordnung NW nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu verwalten und entsprechend der Eigenbetriebsverordnung NW, den Bestimmungen der Hauptsatzung der Stadt Solingen und der Betriebssatzung zu führen. Gegenstand des Betriebes sind Leistungen, die marktgerecht zu erbringen sind. Diese beziehen sich auf Einführung, Nutzung und Betrieb von Software und Hardware. Die Leistungen werden für den Zuständigkeitsbereich der Stadt Solingen oder auch für Dritte erbracht. Organe des Betriebs • Betriebsausschuss Als Betriebsausschuss für die Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen wurde in § 5 der Betriebssatzung der Finanz- und Beteiligungsausschuss (FuBA) des Rates der Stadt Solingen festgelegt. Klaus Barkowsky, Ratsmitglied (stellvertretender Vorsitzender) Bernd Böhm, Ratsmitglied Horst Dorten, Ratsmitglied Achim Fritsche, Ratsmitglied Fabian Kesseler, Ratsmitglied Reiner Kirchner, Ratsmitglied Andreas Oliver Koch, Ratsmitglied, Vorsitzender Manfred Krause, Ratsmitglied Julia Lipschitz, Ratsmitglied Ernst Lauterjung, Ratsmitglied Heinz-Willi Müller, Ratsmitglied Paul Ohliger, Ratsmitglied Udo Schwenke, Ratsmitglied Dr. Spiridon Simadirakis, Ratsmitglied Horst Westkämper, Ratsmitglied 112 Beteiligungsbericht 2002 Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen beratendes Mitglied: Bernd Rosenthal Betriebsleitung Rolf-Otto Hohstadt • Die Zuständigkeiten des Rates, die Stellung des Oberbürgermeisters und des Stadtkämmerers sind in der Gemeindeordnung NW und in der Eigenbetriebsverordnung des Landes NW geregelt. Beschäftigtenzahlen Der Betrieb beschäftigte zum 31.12.2001: - Angestellte - Beamte - Auszubildende - Gesamt 21 5 4 29 Verlustausgleich Die Stadt ist entsprechend den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung für das Land NW bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zum Verlustausgleich verpflichtet. Verflechtungen mit dem Haushalt der Stadt Verwaltungshaushalt ADV-Kosten Konzernumlage, Verwaltungskostenerstattungen und Beitragserstattungen EUR -5.101.390 98.943 -5.002.447 Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur Bilanz-Position Anlagevermögen Umlaufvermögen Rechnungsabgrenzungsposten Aktiv a Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Passiv a 31.12.1999 TDM % 3.953,1 45,90 4.622,4 53,67 37,9 0,44 8.613,3 100,00 1.825,5 468,4 6.319,4 8.613,3 21,19 5,44 73,37 100,00 31.12.2000 TDM % 4.456,6 67,50 2.145,7 32,50 0,0 0,00 6.602,2 100,00 1.666,4 162,6 4.773,1 6.602,2 25,24 2,46 72,30 100,00 31.12.2001 TDM % 4.394,9 59,44 2.998,8 40,56 0,0 0,00 7.393,7 100,00 2.427,0 258,8 4.707,9 7.393,7 32,83 3,50 63,67 100,00 113 Beteiligungsbericht 2002 Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen Ertragslage GuV-Position Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufw endungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 TDM TDM TDM 9.216,9 9.872,6 10.692,3 57,4 140,7 118,2 0,0 0,0 12,1 9.274,3 10.013,3 10.822,6 454,9 1.182,7 1.294,7 2.852,4 2.662,6 3.084,8 1.518,4 1.708,8 1.979,5 4.018,5 3.918,3 3.303,0 8.844,2 9.472,4 9.662,0 9.274,3 8.844,2 0,0 430,1 10.013,3 9.472,4 0,0 540,9 10.822,6 9.662,0 0,0 1.160,6 Entwicklung des Betriebs Im Geschäftsjahr 2001 konnte das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr von TDM 540 um rd. TDM 620 auf TDM 1.160 gesteigert werden. Diese Verbesserung ist auf die erhöhten Umsatzerlöse durch Weitervermietung von Hard- und Software (TDM +769,5 oder 17 %) sowie die Erlöse aus Beratungsleistungen (TDM +298,5 oder 18 %) zurückzuführen. Darüber hinaus konnten bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen neben den Kosten für Hardwareleasing und die Hardwarelizenzgebühren auch die Leasing- und Lizenzgebühren Software erheblich (TDM -668,9 oder -29%) reduziert werden. Der positive Jahresabschluss 2001 war wiederum nur möglich, weil der in der Betriebsatzung definierte Zweck verwaltungsseitig erfüllt wurde, d.h., alle Dienste und Eigenbetriebe der Stadt Solingen weiterhin ihre Leistungen von der KIS in Anspruch nehmen. Mit Wirkung vom 01.01.2003 wurden entsprechend dem Beschluss des Rates vom 04. Juli 2002 die Kommunale Informationsverarbeitung (KIS) und die Gesellschaft für Informatik und Organisation Solingen mbH (IOS) zu einer Gesellschaft zusammengeführt. 114 Beteiligungsbericht 2002 Entwicklung der Aktiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% Kommunale Informationsverarbeitung der Stadt Solingen Anlagevermögen Umlaufvermögen 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Entwicklung der Passiva 100% 80% 60% 40% 20% 0% 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Entwicklung der Erträge (in TDM) 12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge Umsatzerlöse Entwicklung der Aufwendungen (in TDM) 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0 31.12.1999 31.12.2000 31.12.2001 Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen 115 Beteiligungsbericht 2002 Stadt-Sparkasse Solingen 6. Sonstiges 6.1 Die Stadt Solingen – Gewährträgerin der Stadt-Sparkasse Solingen Kölner Straße 68 - 72 42651 Solingen Telefon: 286 0 Fax: 286 3270 gegründet: 1840 Gegenstand/Zweck des Unternehmens Die Stadt-Sparkasse Solingen ist rechtlich eine mündelsichere, dem gemeinen Nutzen dienende Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie ist ein Wirtschaftsunternehmen der Stadt und hat die Aufgabe, die geld- und kreditwirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft am Ort sicherzustellen. Hierzu betreibt sie neben der Hauptstelle 19 Geschäftsstellen im gesamten Stadtgebiet. Die Stadt-Sparkasse Solingen ist über den Rheinischen Sparkassen- und Giroverband in Düsseldorf dem Deutschen Sparkassenund Giroverband e. V. in Bonn angeschlossen. Organe der Stadt-Sparkasse Solingen • Verwaltungsrat Axel Baumgarten, Arbeitnehmervertreter Heinz Bender, Ratsmitglied Brigitte Brabender, Arbeitnehmervertreterin Horst Dorten, Ratsmitglied Franz Haug, Ratsmitglied (Vorsitzender) Gerd Kaimer, (2. stellvertretender Vorsitzender) Bärbel Kaiser, Arbeitnehmervertreterin Julia Lipschitz, Ratsmitglied Rita Pickardt, Ratsmitglied Erika Schmitt, Arbeitnehmervertreterin Manfred Schückes Jürgen Stelter, Arbeitnehmervertreter Ulrich Uibel, Ratsmitglied Horst Westkämper, Ratsmitglied (1. stellvertretender Vorsitzender) Birgit Zingler, Ratsmitglied 116 Beteiligungsbericht 2002 Stadt-Sparkasse Solingen • Vorstand Lothar Heinemann (Vorsitzender) Manfred Kartenberg Harald Samorey • Kreditausschuß Beschäftigtenzahlen Die Stadt-Sparkasse Solingen beschäftigte zum 31.12.2001: Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte Gewerblich Beschäftigte Auszubildende Ohne Bezüge Gesamt 484 166 77 67 49 843 Haftung der Stadt Die Stadt Solingen ist Gewährträgerin der Stadt-Sparkasse Solingen und haftet für deren Verbindlichkeiten in unbeschränkter Höhe. Die Gläubiger der Stadt-Sparkasse können die Stadt in Anspruch nehmen, soweit sie aus dem Vermögen der Stadt-Sparkasse nicht befriedigt werden. 117 Beteiligungsbericht 2002 Stadt-Sparkasse Solingen Wirtschaftliche Unternehmensdaten Bilanzstruktur im 3-Jahresvergleich Bilanz-Position Barreserve Schuldtitel öffentlicher Stellen u. Wechsel Forderungen an Kreditinstitute Forderungen an Kunden Schuldverschr. u. a. festverzinsl. Wertpapiere Aktien u. a. nicht festverzinsl. Wertpapiere Beteiligungen Treuhandvermögen Immaterielle Anlagewerte Sachanlagen Sonstige Vermögensgegenstände Rechnungsabgrenzungsposten Aktiva Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Verbriefte Verbindlichkeiten Treuhandverbindlichkeiten Sonstige Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Rückstellungen Sonderposten mit Rücklagenanteil Nachrangige Verbindlichkeiten Genußrechtskapital Eigenkapital Sonderposten Währungsumstellung Euro Passiva 31.12.1999 TDM % 65.454,2 1,56 26.570,2 0,64 97.201,7 2,32 2.832.117,0 67,71 816.945,3 19,53 222.589,6 5,32 34.788,1 0,83 1.259,5 0,03 45,8 0,00 70.731,2 1,69 8.119,2 0,19 6.763,8 0,16 4.182.585,6 100,00 669.087,0 16,00 2.678.412,9 64,04 482.862,9 11,54 1.259,5 0,03 9.146,3 0,22 19.590,4 0,47 35.815,4 0,86 1.941,4 0,05 107.838,8 2,58 3.897,6 0,09 172.592,2 4,13 141,4 0,00 4.182.585,6 100,00 31.12.2000 TDM % 114.750,7 2,75 15.800,1 0,38 97.039,3 2,32 2.857.279,8 68,41 686.912,6 16,45 277.992,4 6,66 37.662,3 0,90 818,8 0,02 26,2 0,00 65.369,8 1,57 16.616,9 0,40 6.385,4 0,15 4.176.654,1 100,00 658.230,7 15,76 2.700.225,9 64,65 451.227,6 10,80 818,8 0,02 13.244,2 0,32 17.069,6 0,41 43.892,6 1,05 196,0 0,00 107.841,1 2,58 3.973,3 0,10 179.793,0 4,30 141,4 0,00 4.176.654,1 100,00 31.12.2001 TDM % 75.501,8 1,75 14.175,5 0,33 191.573,8 4,44 2.824.862,5 65,42 814.377,4 18,86 280.663,7 6,50 38.262,6 0,89 553,0 0,01 6,5 0,00 61.626,8 1,43 11.521,6 0,27 5.157,7 0,12 4.318.282,9 100,00 660.772,6 15,30 2.890.951,5 66,95 416.125,9 9,64 553,0 0,01 11.722,8 0,27 15.541,9 0,36 33.657,9 0,78 0,0 0,00 97.666,1 2,26 4.034,0 0,09 187.115,8 4,33 141,4 0,00 4.318.282,9 100,00 118 Beteiligungsbericht 2002 Stadt-Sparkasse Solingen Ertragslage im 3-Jahresvergleich 31.12.1999 TDM 243.534,5 8.933,3 26.853,4 1.180,3 929,2 3.369,4 0,0 284.800,1 135.980,9 91.756,1 1.016,4 0,0 33.242,9 2.082,8 1.762,9 265.842,0 284.800,1 265.842,0 11.548,2 7.409,9 GuV-Position Zinserträge Lfd. Erträge aus Aktien, festverz. Wertp., Beteil. Provisionserträge Nettoertrag aus Finanzgeschäften Zuschreibungen Sonstige betriebliche Erträge Erträge Auflösung Sondeposten m. Rücklagenant. Erträge Zinsaufwendungen Verwaltungsaufwendungen Provisionsaufwendungen Nettoaufwand aus Finanzgeschäften Abschreibungen und Wertberichtigungen Einstellungen in Sonderposten mit Rücklagenanteil Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufwendungen Erträge Aufwendungen Steuern Jahresergebnis 31.12.2000 31.12.2001 TDM TDM 239.934,6 240.068,8 8.288,3 12.575,3 28.330,4 25.737,2 0,0 0,0 49,4 0,0 4.515,7 5.782,3 1.745,4 196,0 282.863,7 284.359,6 137.537,7 141.308,5 90.339,7 90.878,8 2.495,7 1.620,7 2.138,4 2.004,2 33.102,1 30.031,1 0,0 0,0 2.699,9 3.020,9 268.313,5 268.864,2 282.863,7 268.313,5 7.349,5 7.200,8 284.359,6 268.864,2 8.172,6 7.322,8 Entwicklung des Unternehmens Der Jahresüberschuss 2001 der Stadt-Sparkasse Solingen belief sich mit TDM 7.323 auf Vorjahresniveau. Die Ertragslage war im Jahr 2001 durch das schwächere Wertpapiergeschäft negativ beeinflusst. Hierdurch verringerte sich der Provisionsüberschuss. Der Zinsüberschuss konnte gesteigert werden. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen wurden leicht ausgeweitet. Im Jahr 2002 wird kein nennenswertes Wachstum des Kreditgeschäftes erwartet, da die Investitionstätigkeit in der Solinger Wirtschaft sehr zurückhaltend ist. Außerdem zwingt die schwache Eigenkapitalbasis die Stadt-Sparkassen zu einer vorsichtigen Kreditpolitik. Angesichts des tendenziell abnehmenden Interesses am außerbilanziellen Wertpapiergeschäft wird mit einem leichten Zuwachs im Einlagengeschäft gerechnet. Bezüglich der Ertragslage erwartet die Stadt-Sparkasse Solingen bei konstantem Zinsüberschuss und stagnierenden ordentlichen Erträgen steigende Aufwendungen, was zu einem leicht niedrigeren Betriebsergebnis führen könnte. 119 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen 6.2 Mitgliedschaften der Stadt Solingen im Jahr 2002 6.21 lfd. Nr. 1 2 3 4 5 6 7 6.22 Mitgliedschaften der Stadt Solingen in Zweckverbänden und dgl. Zweckverband Bergisch-Rheinischer Wasserverband, Haan Landschaftsverband Rheinland, Köln Wasserversorgungsverband Rhein-Wupper, Wermelskirchen Wupperverband, Wuppertal Zweckverband Erholungsgebiet Ittertal, Hilden Zweckverband Naturpark Bergisches Land, Gummersbach Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, Essen Sonstige Mitgliedschaften der Stadt Solingen Beitrag p. a. EUR 50 770 50 30 220 500 60 90 50 260 76.920 1.640 410 510 30 120 1.690 160 560 80 460 150 lfd. Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 120 Verein/Institution Amt für Rheinische Landeskunde, Bonn Arbeitsgemeinschaft „Historische Ortskerne in NW“, Hattingen Arbeitsgemeinschaft Deutscher Sportämter, BergischGladbach Bergischer Geschichtsverein Solingen Bergisch-Märkischer Verkehrsverband e. V., Wuppertal Bund deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen, Bochum Denkmalpflege Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e. V., München Deutsche Olympische Gesellschaft e. V. Frankfurt/Main Deutscher Museumsbund e. V., Karlsruhe Deutscher Städtetag, Köln Deutsches Institut für Vormundschaftswesen e. V., Heidelberg Deutsches Volksheimstättenwerk e. V., Düsseldorf Deutsch-Israelische Gesellschaft e. V., Bonn Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft e. V., Wuppertal Fachverband der Standesbeamten Nordrhein e. V., Düsseldorf Förderverein Nordrhein-Westfalen-Stiftung e. V., Düsseldorf Forstbetriebsgemeinschaft Solingen-Langenfeld-Monheim, Solingen Gesellschaft der Freunde der Bergischen Universität, Wuppertal Institut Deutscher Musik im Osten e. V., Bergisch-Gladbach Internationale Assoziation Deutschsprachiger Medien e. V., Köln K.I.W.I. (Kompetenz-Ideen-Wissenschaft-Innovation) Trägerverein Energie und Umweltzentrum e. V., Solingen Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen lfd. Nr. 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 Verein/Institution Klimabündnis e. V., Frankfurt/Main Kommunale Arbeitsgemeinschaft Bergisch Land e. V., Wuppertal Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung, Köln Kommunaler Arbeitgeberverband e. V., Wuppertal Kuratorium zur Pflege Solinger Baudenkmäler e. V., Solingen Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretung NW Landesfeuerwehrverband NW e. V., Hamm Landesverband der Volkshochschulen NW e. V., Dortmund Landesverkehrsverband Rheinland e. V., Bonn Naturhistorischer Verein der Rheinlande und Westfalens e. V., Bonn NRW – Bibliotheksverbund HBZ Rat der Gemeinden Europas e. V., Köln Schlossbauverein Burg an der Wupper e. V., Solingen Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V., Oberhausen Technische Akademie Wuppertal, e. V., Wuppertal UVP(Umweltverträglichkeitsprüfung)-Gesellschaft e. V., Hamm Verband der Bibliotheken des Landes NW, Bochum Verband Deutscher Stadt-, Sport- und Mehrzweckhallen Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V., Frankfurt/Main Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V., Düsseldorf Waldbesitzerverband der Gemeinden, Gemeindeverbände und Körperschaften in NRW e. V., Bonn Beitrag p. a. EUR 870 1.690 7.770 12.000 60 410 3.050 7.670 8.270 100 700 3.150 1.080 230 460 260 610 620 1.580 610 270 121 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen 6.23 lfd. Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 Sonstige Mitgliedschaften der Eigenbetriebe der Stadt Solingen Beitrag p. a. Verein/Institution EUR * Mitgliedschaften des Städtischen Klinikums Solingen Arbeitsgemeinschaft der Krankenhäuser im Bergischen Land e. V., Solingen Deutsches Netz gesundheitsfördernder Krankenhäuser, Essen Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf Mitgliedschaften der Altenzentren der Stadt Solingen 17.028 1.319 22.345 3.844 Verband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen in Nordrhein-Westfalen e. V., Köln Bundesverband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen e.V., Köln Mitgliedschaften der Entsorgungsbetriebe Solingen Abwassertechnische Vereinigung e. V., Hennef Verband kommunaler Abfallwirtschaft und Straßenreinigung e. V., Köln Verein zur Förderung der Abfallwirtschaft Region RheinWupper e. V., Düsseldorf Bundesgütegemeinschaft Kompost Kreishandwerkerschaft Solingen Mitgliedschaften der Entsorgungsbetriebe - Müllheizkraftwerk 1.333 1.920 4.949 1.373 205 2.010 4.667 105 Technische Vereinigung der Großkraftwerksbetreiber e.V. Interessengemeinschaft der Betreiber thermischer Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland Kraftwerksschule e.V. Mitgliedschaften des Vermögensbetriebs der Stadt Solingen Arbeitskreis Beleuchtung Arbeitskreis Lichtzeichenanlagen Deutsche Gesellschaft für das Badewesen, AG Elektrotechnik Deutscher Verdingungs- und Vertragsausschuss Forstausschuss der höheren Forstbehörde im Rheinland Kommunaler Waldbesitzerverband Lichttechnische Gesellschaft Deutschland Prüfungsausschuss für den höheren Forstdienst NW TÜV Rheinland Verein der Freunde und Förderer des Ausbildungswerkes der Wohnungswirtschaft – gemeinnützige Stiftung – e. V., Bochum Arbeitsgemeinschaft Kommunale Datenzentralen, Düsseldorf Mitgliedschaften der Kommunalen Informationsverarbeitung der Stadt Solingen 174 128 26 51 24 7.118 * nicht für jede Mitgliedschaft ist ein Beitrag zu entrichten 122 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen Anhang: Auszug aus der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen 5. Teil Der Rat § 41 Zuständigkeiten des Rates (1) Der Rat der Gemeinde ist für alle Angelegenheiten der Gemeindeverwaltung zuständig, soweit dieses Gesetz nichts anderes bestimmt. Die Entscheidung über folgende Angelegenheiten kann der Rat nicht übertragen: a)... k) die teilweise oder vollständige Veräußerung oder Verpachtung von Eigenbetrieben, die teilweise oder vollständige Veräußerung einer Beteiligung an einer Gesellschaft oder anderen Vereinigungen des privaten Rechts, die Veräußerung eines Geschäftsanteils an einer eingetragenen Kreditgenossenschaft sowie den Abschluss von anderen Rechtsgeschäften im Sinne des § 111 Abs.1 Satz 1, l) die Errichtung, Übernahme, Erweiterung, Einschränkung und Auflösung von Anstalten des öffentlichen Rechts gemäß § 114 a, öffentlichen Einrichtungen und Eigenbetreiben, die erstmalige Beteiligung sowie die Erhöhung einer Beteiligung an einer Gesellschaft oder anderen Vereinigungen in privater Rechtsform, den Erwerb eines Geschäftsanteils an einer eingetragenen Kreditgenossenschaft, m) die Umwandlung der Rechtsform von Anstalten des öffentlichen Rechts gemäß § 114 a, öffentlichen Einrichtungen und Ei- genbetrieben sowie die Umwandlung der Rechtsform von Gesellschaften, an denen die Gemeinde beteiligt ist, soweit der Einfluss der Gemeinde ( § 63 Abs.2) geltend gemacht werden kann, . 11. Teil Wirtschaftliche Betätigung und nichtwirtschaftliche Betätigung § 107 Zulässigkeit wirtschaftlicher Betätigung (1) Die Gemeinde darf sich zur Erledigung von Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft wirtschaftlich betätigen, wenn 1. ein öffentlicher Zweck die Betätigung erfordert, 2. die Betätigung nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zur Leistungsfähigkeit der Gemeinde steht und 3. bei einem Tätigwerden außerhalb der Energieversorgung, der Wasserversorgung, des öffentlichen Verkehrs sowie des Betriebes von Telekommunikationsleitungsnetzen einschließlich der Telefondienstleistungen der öffentliche Zweck durch andere Unternehmen nicht besser und wirtschaftlicher erfüllt werden kann. Das Betreiben eines Telekommunikationsnetzes umfasst nicht den Vertrieb und/oder die Installation von Endgeräten von Telekommunikationsanlagen. Als wirtschaftliche Betätigung ist der Betrieb von Unternehmen zu verstehen, die als Hersteller, Anbieter oder Verteiler 123 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen von Gütern oder Dienstleistungen am Markt tätig werden, sofern die Leistung ihrer Art nach auch von einem Privaten mit der Absicht der Gewinnerzielung erbracht werden könnte. Alle Tätigkeiten oder Tätigkeitsbereiche, mit denen die Gemeinde an dem vom Wettbewerb beherrschten Wirtschaftsleben teilnimmt, um ausschließlich Gewinn zu erzielen, entsprechen keinem öffentlichen Zweck. (2) Als wirtschaftliche Betätigung im Sinne dieses Abschnittes gilt nicht der Betrieb von 1. Einrichtungen, zu denen die Gemeinde gesetzlich verpflichtet ist, 2. öffentlichen Einrichtungen, die für soziale und kulturelle Betreuung der Einwohner erforderlich sind, insbesondere Einrichtungen auf den Gebieten - 3. Einrichtungen, die dem Umweltschutz, insbesondere der Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung, der Straßenreinigung, der Wirtschaftsförderung, der Fremdenverkehrsförderung oder der Wohnraumversorgung dienen, 4. Einrichtungen des Umweltschutzes, insbesondere der Abfallentsorgung oder Abwasserbeseitigung sowie des Messeund Ausstellungswesens, 5. Einrichtungen, die als Hilfsbetriebe ausschließlich der Deckung des Eigenbedarfs von Gemeinden und Gemeindeverbänden dienen. Auch diese Einrichtungen sind, soweit es mit ihrem öffentlichen Zweck vereinbar ist, nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu verwalten und können entsprechend den Vorschriften über die Eigenbetriebe geführt werden. Das Innenministerium kann durch Rechtsverordnung bestimmen, dass Einrichtungen, die nach Art und Umfang eine selbständige Betriebsführung erfordern, ganz oder teilweise nach den für die Eigenbetriebe geltenden Vorschriften zu führen sind; hierbei können auch Regelungen getroffen werden, die von einzelnen der für die Eigenbetriebe geltenden Vorschriften abweichen. (3) Die wirtschaftliche Betätigung außerhalb des Gemeindegebiets ist nur zulässig, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 vorliegen und die berechtigten Interessen der betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften gewahrt sind. Bei der Versorgung mit Strom und Gas gelten nur die Interessen als berechtigt, die nach den Vorschriften des Energie- - - Erziehung, Bildung oder Kultur (Schulen, Volkshochschulen, Tageseinrichtungen für Kinder und sonstige Einrichtungen der Jugendhilfe, Bibliotheken, Museen, Ausstellungen, Opern, Theater, Kinos, Bühnen, Orchester, Stadthallen, Begegnungsstätten), Sport oder Erholung (Sportanlagen, zoologische und botanische Gärten, Wald-, Park- und Gartenanlagen, Herbergen, Erholungsheime, Bäder, Einrichtungen zur Veranstaltung von Volksfesten), Gesundheits- oder Sozialwesen (Krankenhäuser, Bestattungseinrichtungen, Sanatorien, Kurparks, Senioren- und Behindertenheime, Frauenhäuser, soziale und medizinische Beratungsstellen), 124 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen wirtschaftsgesetzes eine Einschränkung des Wettbewerbs zulassen. (4) Die Aufnahme einer wirtschaftlichen Betätigung oder einer nicht wirtschaftlichen Betätigung nach Abs. 2 Nr. 4 auf ausländischen Märkten bedarf der Genehmigung. (5) Vor der Entscheidung über die Gründung von bzw. die unmittelbare oder mittelbare Beteiligung an Unternehmen im Sinne des Absatzes 1 ist der Rat auf der Grundlage einer Marktanalyse über die Chancen und Risiken des beabsichtigten wirtschaftlichen Engagements und über die Auswirkungen auf das Handwerk und die mittelständische Wirtschaft zu unterrichten. Den örtlichen Selbstverwaltungsorganisationen von Handwerk, Industrie und Handel und der für die Beschäftigten der jeweiligen Branche handelnden Gewerkschaften ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu den Marktanalysen zu geben. (6) Bankunternehmen darf die Gemeinde nicht errichten, übernehmen oder betreiben. (7) Für das öffentliche Sparkassenwesen gelten die dafür erlassenen besonderen Vorschriften. § 108 Unternehmen und Einrichtungen des privaten Rechts (1) Die Gemeinde darf Unternehmen und Einrichtungen in einer Rechtsform des privaten Rechts nur gründen oder sich daran beteiligen, wenn 1. bei Unternehmen (§ 107 Abs. 1) die Voraussetzungen des § 107 Abs. 1 Satz 1 gegeben sind, 2. bei Einrichtungen (§ 107 Abs. 2) die Voraussetzungen des § 8 9. 3. 4. 5. 6. 7. 8. Abs. 1 gegeben sind und ein wichtiges Interesse der Gemeinde an der Gründung oder der Beteiligung vorliegt, eine Rechtsform gewählt wird, welche die Haftung der Gemeinde auf einen bestimmten Betrag begrenzt, die Einzahlungsverpflichtung der Gemeinde in einem angemessenen Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit steht, die Gemeinde sich nicht zur Übernahme von Verlusten in unbestimmter oder unangemessener Höhe verpflichtet, die Gemeinde einen angemessenen Einfluss, insbesondere in einem Überwachungsorgan, erhält und dieser durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder in anderer Weise gesichert wird, das Unternehmen oder die Einrichtung durch Gesellschaftsvertrag, Satzung oder sonstiges Organisationsstatut auf den öffentlichen Zweck ausgerichtet wird, bei Unternehmen und Einrichtungen in Gesellschaftsform gewährleistet ist, daß der Jahresabschluss und der Lagebericht, soweit nicht weitergehende gesetzliche Vorschriften gelten oder andere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, aufgrund des Gesellschaftsvertrages oder der Satzung in entsprechender Anwendung der Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt und ebenso oder in entsprechender Anwendung der für Eigenbetriebe geltenden Vorschriften geprüft werden, bei Unternehmen der Telekommunikation einschließlich von Telefondienstleistungen nach § 107 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 im Gesellschaftsvertrag die unmittel125 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen bare oder im Rahmen einer Schachtelbeteiligung die mittelbare Haftung der Gemeinde auf den Anteil der Gemeinde bzw. des kommunalen Unternehmens am Stammkapital beschränkt ist. Zur Wahrnehmung gleicher Wettbewerbschancen darf die Gemeinde für diese Unternehmen weder Kredite nach Maßgabe kommunalwirtschaftlicher Vorzugskonditionen in Anspruch nehmen noch Bürgschaften und Sicherheiten i. S. von § 86 leisten. Die Aufsichtsbehörde kann von den Vorschriften der Nrn. 3, 5 und 8 in begründeten Fällen Ausnahmen zulassen. (2) Gehören einer Gemeinde mehr als 50 vom Hundert der Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in Gesellschaftsform, muss sie darauf hinwirken, dass 1. in sinngemäßer Anwendung der für die Eigenbetriebe geltenden Vorschriften a) für jedes Wirtschaftsjahr ein Wirtschaftsplan aufgestellt wird, b) der Wirtschaftsführung eine fünfjährige Finanzplanung zugrunde gelegt und der Gemeinde zur Kenntnis gebracht wird, c) die Feststellung des Jahresabschlusses, die Verwendung des Ergebnisses sowie das Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts unbeschadet der bestehenden gesetzlichen Offenlegungspflichten ortsüblich bekanntgemacht werden, gleichzeitig der Jahresabschluss und der Lagebericht ausgelegt werden und 126 in der Bekanntmachung auf die Auslegung hingewiesen wird, 2. in dem Lagebericht oder im Zusammenhang damit zur Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung und zur Zweckerreichung Stellung genommen wird, 3. nach den Wirtschaftsgrundsätzen (§ 109) verfahren wird, wenn die Gesellschaft ein Unternehmen betreibt. Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Bericht über die Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung sind dem Haushaltsplan als Anlage beizufügen. Gehört der Gemeinde zusammen mit anderen Gemeinden oder Gemeindeverbänden die Mehrheit der Anteile an einem Unternehmen oder an einer Einrichtung, soll sie auf eine Wirtschaftsführung nach Maßgabe des Satzes 1 Nr. 1a) und b) sowie Nr. 2 und Nr. 3 hinwirken. (3) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft nur gründen, übernehmen, wesentlich erweitern oder sich daran beteiligen, wenn der öffentliche Zweck nicht ebenso gut in einer anderen Rechtsform erfüllt wird oder erfüllt werden kann. (4) Die Gemeinde darf unbeschadet des Absatzes 1 Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nur gründen oder sich daran beteiligen, wenn durch die Ausgestaltung des Gesellschaftsvertrags sichergestellt ist, dass 1. die Gesellschafterversammlung auch beschließt über Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen a) den Abschluss und die Änderungen von Unternehmensverträgen im Sinne der §§ 291 und 292 Abs. 1 des Aktiengesetzes, b) den Erwerb und die Veräußerung von Unternehmen und Beteiligungen, c) den Wirtschaftsplan, die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des Ergebnisses sowie d) die Bestellung und die Abberufung der Geschäftsführer, soweit dies nicht der Gemeinde vorbehalten ist, und 2. der Rat den von der Gemeinde bestellten oder auf Vorschlag der Gemeinde gewählten Mitgliedern des Aufsichtsrats Weisungen erteilen kann, soweit die Bestellung eines Aufsichtsrates gesetzlich nicht vorgeschrieben ist. Vorschlag in das Organ oder Gremium entsandt oder gewählt worden sind. Beruht die Entsendung oder Wahl auf der Veranlassung oder dem Vorschlag mehrerer Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände, so bedarf es der Entscheidung nur des Organs, auf das sich die beteiligten Gemeinden und Gemeindeverbände oder Zweckverbände geeinigt haben. Die Sätze 1 bis 4 gelten nicht, soweit ihnen zwingende Vorschriften des Gesellschaftsrechts entgegenstehen. 6. Die Gemeinde kann einen einzelnen Geschäftsanteil an einer eingetragenen Kreditgenossenschaft erwerben, wenn eine Nachschusspflicht ausgeschlossen oder die Haftungssumme auf einen bestimmten Betrag beschränkt ist. § 109 Wirtschaftsgrundsätze (1) Die Unternehmen und Einrichtungen sind so zu führen, zu steuern und zu kontrollieren, dass der öffentliche Zweck nachhaltig erfüllt wird. Unternehmen sollen einen Ertrag für den Haushalt der Gemeinde abwerfen, soweit dadurch die Erfüllung des öffentlichen Zwecks nicht beeinträchtigt wird. (2) Der Jahresgewinn der wirtschaftlichen Unternehmen als Unterschied der Erträge und Aufwendungen soll so hoch sein, dass außer den für die technische und wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens notwendigen Rücklagen mindestens eine marktübliche Verzinsung des Eigenkapitals erwirtschaftet wird. 5. Vertreter der Gemeinde in einer Gesellschaft, an der Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände unmittelbar oder mittelbar mit mehr als 25 vom Hundert beteiligt sind, dürfen einer Beteiligung der Gesellschaft an einer anderen Gesellschaft oder einer anderen Vereinigung in einer Rechtsform des privaten Rechts nur nach vorheriger Entscheidung des Rates und nur dann zustimmen, wenn für die Gemeinde selbst die Beteiligungsvoraussetzungen vorliegen und die Haftung der sich beteiligenden Gesellschaft auf einen bestimmten Betrag begrenzt ist. Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend. Als Vertreter der Gemeinde im Sinne von Satz 1 gelten auch Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Mitglieder von sonstigen Organen und ähnlichen Gremien der Gesellschaft, die von der Gemeinde oder auf ihre Veranlassung oder ihren 127 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen § 110 Verbot des Missbrauchs wirtschaftlicher Machtstellung Bei Unternehmen, für die kein Wettbewerb gleichartiger Unternehmen besteht, dürfen der Anschluss und die Belieferung nicht davon abhängig gemacht werden, dass auch andere Leistungen oder Lieferungen abgenommen werden. § 111 Veräußerung von Unternehmen, Einrichtungen und Beteiligungen (1) Die teilweise oder vollständige Veräußerung eines Unternehmens oder einer Einrichtung oder einer Beteiligung an einer Gesellschaft sowie andere Rechtsgeschäfte, durch welche die Gemeinde ihren Einfluss auf das Unternehmen, die Einrichtung oder die Gesellschaft verliert oder vermindert, sind nur zulässig, wenn die für die Betreuung der Einwohner erforderliche Erfüllung der Aufgaben der Gemeinde nicht beeinträchtigt wird. (2) Absatz 1 gilt entsprechend, wenn eine Gesellschaft, an der Gemeinden, Gemeindeverbände oder Zweckverbände allein oder zusammen mit anderen mit mehr als 50 vom Hundert beteiligt sind, Veräußerungen oder andere Rechtsgeschäfte im Sinne des Absatzes 1 vornehmen will. § 112 Informations- und Prüfungsrechte, Beteiligungsbericht (1) Gehören einer Gemeinde unmittelbar oder mittelbar Anteile an einem Unternehmen oder einer Einrichtung in einer Rechtsform des privaten Rechts in dem in § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes bezeichneten Umfang, so soll sie 128 1. die Rechte nach § 53 Abs. 1 des Haushaltsgrundsätzegesetzes ausüben, 2. darauf hinwirken, dass ihr die in § 54 des Haushaltsgrundsätzegesetzes vorgesehenen Befugnisse eingeräumt werden. (2) Ist eine Beteiligung der Gemeinde an einer Gesellschaft keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes, so soll die Gemeinde, soweit ihr Interesse dies erfordert, darauf hinwirken, dass ihr im Gesellschaftsvertrag oder in der Satzung die Befugnisse nach § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes eingeräumt werden. Bei mittelbaren Minderheitsbeteiligungen gilt dies nur, wenn die Beteiligung den vierten Teil der Anteile übersteigt und einer Gesellschaft zusteht, an der die Gemeinde allein oder zusammen mit anderen Gebietskörperschaften mit Mehrheit im Sinne des § 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes beteiligt ist. (3) Zur Information der Ratsmitglieder und der Einwohner hat die Gemeinde einen Bericht über ihre Beteiligungen an Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform des privaten Rechts zu erstellen und jährlich fortzuschreiben. Der Bericht soll insbesondere Angaben über die Erfüllung des öffentlichen Zwecks, die finanzwirtschaftlichen Auswirkungen der Beteiligung, Beteiligungsverhältnisse und die Zusammensetzung der Organe der Gesellschaft enthalten. Die Einsicht in den Bericht ist jedermann gestattet. Die Gemeinde hat den Bericht zu diesem Zweck bereitzuhalten. Auf die Möglichkeit zur Einsichtnahme ist in geeigneter Weise öffentlich hinzuweisen. Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen § 113 Vertretung der Gemeinde in Unternehmen oder Einrichtungen (1) Die Vertreter der Gemeinde in Beiräten, Ausschüssen, Gesellschafterversammlungen, Aufsichtsräten oder entsprechenden Organen von juristischen Personen oder Personenvereinigungen, an denen die Gemeinde beteiligt ist, haben die Interessen der Gemeinde zu verfolgen. Sie sind an die Beschlüsse des Rates und seiner Ausschüsse gebunden. Die vom Rat bestellten Vertreter haben ihr Amt auf Beschluss des Rates jederzeit niederzulegen. Die Sätze 1 bis 3 gelten nur, soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist. (2) In Beiräten, Ausschüssen, Gesellschafterversammlungen, Aufsichtsräten oder entsprechenden Organen von juristischen Personen oder Personenvereinigungen, an denen die Gemeinde beteiligt ist, vertritt ein vom Rat bestellter Vertreter die Gemeinde. Sofern weitere Vertreter zu benennen sind, muss der Bürgermeister oder ein von ihm vorgeschlagener Beamter oder Angestellter der Gemeinde dazuzählen. (3) Die Gemeinde ist verpflichtet, bei der Ausgestaltung des Gesellschaftsvertrages einer Kapitalgesellschaft darauf hinzuwirken, dass ihr das Recht eingeräumt wird, Mitglieder in den Aufsichtsrat zu entsenden. Über die Entsendung entscheidet der Rat. Zu den entsandten Aufsichtsratsmitgliedern muss der Bürgermeister oder ein von ihm vorgeschlagener Beamter oder Angestellter der Gemeinde zählen, wenn diese mit mehr als einem Mitglied im Aufsichtsrat vertreten ist. (4) Ist der Gemeinde das Recht eingeräumt worden, Mitglieder des Vorstandes oder eines gleichartigen Or- gans zu bestellen oder vorzuschlagen, entscheidet der Rat. (5) Die Vertreter der Gemeinde haben den Rat über alle Angelegenheiten von besonderer Bedeutung frühzeitig zu unterrichten. Die Unterrichtungspflicht besteht nur, soweit durch Gesetz nichts anderes bestimmt ist. (6) Wird ein Vertreter der Gemeinde aus seiner Tätigkeit in einem Organ haftbar gemacht, so hat ihm die Gemeinde den Schaden zu ersetzen, es sei denn, dass er ihn vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat. Auch in diesem Falle ist die Gemeinde schadensersatzpflichtig, wenn ihr Vertreter nach Weisung des Rates oder eines Ausschusses gehandelt hat. § 114 Eigenbetriebe (1) Die gemeindlichen wirtschaftlichen Unternehmen ohne Rechtspersönlichkeit (Eigenbetriebe) werden nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung und der Betriebssatzung geführt. (2) In den Angelegenheiten des Eigenbetriebes ist der Werkleitung ausreichende Selbständigkeit der Entschließung einzuräumen. Die Zuständigkeiten des Rates sollen soweit wie möglich dem Werksausschuss übertragen werden. (3) Bei Eigenbetrieben mit mehr als 50 Beschäftigten besteht der Werksausschuss zu einem Drittel aus Beschäftigten des Eigenbetriebes. Die Gesamtzahl der Ausschussmitglieder muss in diesem Fall durch drei teilbar sein. Bei Eigenbetrieben mit weniger als 51, aber mehr als zehn Beschäftigten gehören dem Werksausschuss zwei 129 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen Beschäftigte des Eigenbetriebes an. Die dem Werksausschuss angehörenden Beschäftigten werden aus einem Vorschlag der Versammlung der Beschäftigten des Eigenbetriebes gewählt, der mindestens die doppelte Anzahl der zu wählenden Mitglieder und Stellvertreter enthält. Wird für mehrere Eigenbetriebe ein gemeinsamer Werksausschuss gebildet, ist die Gesamtzahl aller Beschäftigten dieser Eigenbetriebe maßgebend; Satz 4 gilt entsprechend. Die Zahl der sachkundigen Bürger darf zusammen mit der Zahl der Beschäftigten die der Ratsmitglieder im Werksausschuss nicht erreichen. § 114 a Rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts (1) Die Gemeinde kann Unternehmen und Einrichtungen in der Rechtsform einer Anstalt des öffentlichen Rechts errichten oder bestehende Regieund Eigenbetriebe sowie eigenbetriebsähnliche Einrichtungen im Wege der Gesamtrechtsnachfolge in rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts umwandeln. § 108 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 gilt entsprechend. (2) Die Gemeinde regelt die Rechtsverhältnisse der Anstalt durch eine Satzung. Die Satzung muss Bestimmungen über den Namen und die Aufgaben der Anstalt, die Anzahl der Mitglieder des Vorstands und des Verwaltungsrates, die Höhe des Stammkapitals, die Wirtschaftsführung, die Vermögensverwaltung und die Rechnungslegung enthalten. (3) Die Gemeinde kann der Anstalt einzelne oder alle mit einem bestimmten Zweck zusammenhängende 130 Aufgaben ganz oder teilweise übertragen. Sie kann zugunsten der Anstalt unter der Voraussetzung des § 9 durch Satzung einen Anschlussund Benutzungszwang vorschreiben und der Anstalt das Recht einräumen, an ihrer Stelle Satzungen für das übertragene Aufgabengebiet zu erlassen; § 7 gilt entsprechend. (4) Die Anstalt kann sich nach Maßgabe der Satzung an anderen Unternehmen beteiligen, wenn das dem Anstaltszweck dient. § 108 Abs.1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 gilt entsprechend. (5) Die Gemeinde haftet für die Verbindlichkeiten der Anstalt unbeschränkt, soweit nicht Befriedigung aus deren Vermögen zu erlangen ist (Gewährträgerschaft). (6) Die Anstalt wird von einem Vorstand in eigener Verantwortung geleitet, soweit nicht gesetzlich oder durch die Satzung der Gemeinde etwas anderes bestimmt ist. Der Vorstand vertritt die Anstalt gerichtlich und außergerichtlich. (7) Die Geschäftsführung des Vorstands wird von einem Verwaltungsrat überwacht. Der Verwaltungsrat bestellt den Vorstand auf höchstens 5 Jahre; eine erneute Bestellung ist zulässig. Er entscheidet außerdem über 1. den Erlass von Satzungen gemäß Absatz 3 Satz 2, 2. die Beteiligung der Anstalt an anderen Unternehmen, 3. die Feststellung des Wirtschaftsplans und des Jahresabschlusses, 4. die Festsetzung allgemein geltender Tarife und Entgelte für die Leistungsnehmer, 5. die Bestellung des Abschlussprüfers, 6. die Ergebnisverwendung. Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen Im Fall der Nummer 1 und Nummer 2 unterliegt der Verwaltungsrat den Weisungen des Rates. Dem Verwaltungsrat obliegt außerdem die Entscheidung in den durch die Satzung der Gemeinde bestimmten Angelegenheiten der Anstalt. In der Satzung kann ferner vorgesehen werden, dass bei Entscheidungen der Organe der Anstalt von grundsätzlicher Bedeutung die Zustimmung des Rates erforderlich ist. 8) Der Verwaltungsrat besteht aus dem vorsitzenden Mitglied und den übrigen Mitgliedern. Den Vorsitz führt der Bürgermeister. Soweit Beigeordnete mit eigenem Geschäftsbereich bestellt sind, führt derjenige Beigeordnete den Vorsitz, zu dessen Geschäftsbereich die der Anstalt übertragenen Aufgaben gehören. Sind die übertragenen Aufgaben mehreren Geschäftsbereichen zuzuordnen, so entscheidet der Bürgermeister über den Vorsitz. Die übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats werden vom Rat für die Dauer von 5 Jahren gewählt; für die Wahl gilt § 50 Abs. 4 sinngemäß. Die Amtszeit von Mitgliedern des Verwaltungsrats, die dem Rat angehören, endet mit dem Ende der Wahlzeit oder dem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Rat. Die Mitglieder des Verwaltungsrats üben ihr Amt bis zum Amtsantritt der neuen Mitglieder weiter aus. Mitglieder des Verwaltungsrats können nicht sein: 1. Bedienstete der Anstalt, 2. leitende Bedienstete von juristischen Personen oder sonstigen Organisationen des öffentlichen oder privaten Rechts, an denen die Anstalt mit mehr als 50 v. H. beteiligt ist; eine Beteiligung am Stimmrecht genügt, 3. Bedienste der Aufsichtsbehörde, die unmittelbar mit Aufgaben der Aufsicht über die Anstalt befasst sind. 9) Die Anstalt hat das Recht, Dienstherr von Beamten zu sein, wenn sie auf Grund einer Aufgabenübertragung nach Absatz 3 hoheitliche Befugnisse ausübt. Wird die Anstalt aufgelöst oder umgebildet, so gilt für die Rechtsstellung der Beamten und der Versorgungsempfänger Kapitel II Abschnitt III des Beamtenrechtsrahmengesetzes. 10) Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Anstalt werden nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt und geprüft, sofern nicht weitergehende gesetzliche Vorschriften gelten oder andere gesetzliche Vorschriften entgegenstehen. 11) § 14 Abs. 1, § 31, § 74, § 75 Abs. 1, § 76, § 83 sowie die Bestimmungen des 12. Teils über die staatliche Aufsicht sind auf die Anstalt sinngemäß anzuwenden. § 115 Anzeige (1) Entscheidungen der Gemeinde über a) die Gründung oder wesentliche Erweiterung einer Gesellschaft oder eine wesentliche Änderung des Gesellschaftszwecks, b) die Beteiligung an einer Gesellschaft oder die Änderung der Beteiligung an einer Gesellschaft, c) die gänzliche oder teilweise Veräußerung einer Gesellschaft oder der Beteiligung an einer Gesellschaft, d) die Errichtung, die Übernahme oder die wesentliche Erweite131 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen e) f) g) h) rung eines Unternehmens, die Änderung der bisherigen Rechtsform oder eine wesentliche Änderung des Zwecks, den Abschluss von Rechtsgeschäften, die ihrer Art nach geeignet sind, den Einfluss der Gemeinde auf das Unternehmen oder die Einrichtung zu mindern oder zu beseitigen oder die Ausübung von Rechten aus einer Beteiligung zu beschränken, die Führung von Einrichtungen entsprechend den Vorschriften über die Eigenbetriebe, den Erwerb eines Geschäftsanteils an einer eingetragenen Genossenschaft die Errichtung, wesentliche Erweiterung oder Auflösung einer rechtsfähigen Anstalt des öffentlichen Rechts gemäß § 114 a sind der Aufsichtsbehörde unverzüglich, spätestens sechs Wochen vor Beginn des Vollzugs, schriftlich anzuzeigen. Aus der Anzeige muss zu ersehen sein, ob die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Aufsichtsbehörde kann im Einzelfall aus besonderem Grund die Frist verkürzen oder verlängern. (2) Für die Entscheidung über die mittelbare Beteiligung an einer Gesellschaft gilt Entsprechendes, wenn ein Beschluss des Rates nach § 108 Abs. 5 zu fassen ist. 132 Beteiligungsbericht 2002 Stadt Solingen Anhang: Auszug aus dem Haushaltsgrundsätzegesetz § 53 Rechte gegenüber privatrechtlichen Unternehmen (1) Gehört einer Gebietskörperschaft die Mehrheit der Anteile eines Unternehmens in einer Rechtsform des privaten Rechts oder gehört ihr mindestens der vierte Teil der Anteile und steht ihr zusammen mit anderen Gebietskörperschaften die Mehrheit der Anteile zu, so kann sie verlangen, dass das Unternehmen 1. im Rahmen der Abschlussprüfung auch die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung prüfen läßt; 2. die Abschlussprüfer beauftragt, in ihrem Bericht auch darzustellen a) die Entwicklung der Vermögens- und Ertragslage sowie die Liquidität und Rentabilität der Gesellschaft, b) verlustbringende Geschäfte und die Ursachen der Verluste, wenn diese Geschäfte und die Ursachen für die Vermögens- und Ertragslage von Bedeutung waren, c) die Ursachen eines in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Jahresfehlbetrages; 3. ihr den Prüfungsbericht der Abschlussprüfer und, wenn das Unternehmen einen Konzernabschluss aufzustellen hat, auch den Prüfungsbericht der Konzernabschlussprüfer unverzüglich nach Eingang übersendet. (2) Für die Anwendung des Absatzes 1 rechnen als Anteile der Gebietskörperschaften auch Anteile, die einem Sondervermögen der Gebietskörperschaft gehören. Als Anteile der Gebietskörperschaft gelten ferner Anteile, die Unternehmen gehören, bei denen die Rechte aus Absatz 1 der Gebietskörperschaft zustehen. § 54 Unterrichtung fungsbehörde (1) der Rechnungsprü- In den Fällen des § 53 kann in der Satzung (im Gesellschaftsvertrag) mit Dreiviertelmehrheit des vertretenen Kapitals bestimmt werden, dass sich die Rechnungsprüfungsbehörde der Gebietskörperschaft zur Klärung von Fragen, die bei der Prüfung nach § 44 (Prüfung staatlicher Betätigung bei privatrechtlichen Unternehmen) auftreten, unmittelbar unterrichten und zu diesem Zweck den Betrieb, die Bücher und die Schriften des Unternehmens einsehen kann. Ein vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes begründetes Recht der Rechnungsprüfungsbehörde auf unmittelbare Unterrichtung der Rechnungsprüfungsbehörde bleibt unberührt. (2) 133
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