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Schul- und Leistungssportzentrum Berlin Berlin Lichtenberg
Begrenzt offener Realisierungswettbewerb

Ergebnisprotokoll

Begrenzt offener Realisierungswettbewerb für Architekten in Zusammenarbeit oder Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten Schul- und Leistungssportzentrum Berlin Berlin Lichtenberg Ergebnisprotokoll

Koordination Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11 Vorprüfung Petr Barth Norbert Giebels Ulrike Lickert Freiraumplanung mit Kosten Rose Fisch Kosten Bernd Reimers Energieeffizienz / Nachhaltigkeit Christian Stolte Mitarbeit bei der Vorprüfung Katharina Schüler Matthias Below Dorothee Brosche Anke Meyer Lars Brink Janine Mauth Berit Krause Achim Nelke Digitale Bearbeitung Berit Krause, Achim Nelke Modellfotos Hans-Joachim Wuthenow Druck grimm, Berlin Berlin, Oktober 2008

Inhaltsverzeichnis

1. 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16

Protokoll der Preisgerichtssitzung am 16.10.2008 Begrüßung / Feststellung der Anwesenheit Konstituierung des Preisgerichts Eröffnung der Preisgerichtssitzung Bericht der Vorprüfung Informationsrundgang Erster Wertungsrundgang Zweiter Wertungsrundgang Engere Wahl Einzelbeurteilungen Festlegung der Rangfolge und Preise Empfehlung des Preisgerichtes Öffnung Verfasserumschläge Abschluss der Sitzung Protokollfreigabe der Preisrichter Anwesenheitsliste Teilnehmer des Wettbewerbs

7 7 7 8 8 8 9 9 10 11 15 15 15 16 17 18 23

2. 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6. 2.7

Bericht der Vorprüfung Einlieferung der Arbeiten Anonymisierung Vollständigkeit der Arbeiten Vorprüfung Balkendiagramme Zusammenstellung der Daten Einzelberichte der Arbeiten 1401 bis 1429

33 33 33 34 34 36 40 45

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1.

Protokoll der Preisgerichtssitzung am 16.10.2008
9:15 Uhr

Beginn der Sitzung:

1.1 Begrüßung / Feststellung der Anwesenheit
Herr Ostendorff, Referatsleiter bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, begrüßt die Sitzungsteilnehmer und stellt die Anwesenheit (s. Anwesenheitsliste) und die Vollzähligkeit des Preisgerichts fest.

1.2 Konstituierung des Preisgerichts
Auf Vorschlag aus dem Kreis der stimmberechtigten Preisrichter wird Ivan Reimann einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Stimmberechtigte Fachpreisrichter/-innen Isabell Feest Architektin, Hamburg Bettina Zalenga Architektin, Berlin Ivan Reimann Architekt, Berlin Marianne Mommsen Landschaftsarchitektin, Berlin

Stimmberechtigte Sachpreisrichter/-innen Regula Lüscher Senatsbaudirektorin Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Ludger Pieper Abteilungsleiter Berufliche und zentral verwaltete Schulen; Weiterbildung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin Uwe Dechene Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens / Projektprüfung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin

Der Landschaftsarchitekt Jens Henningsen, Berlin, wird als ständig anwesender stellvertretender Fachpreisrichter benannt.

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1.3 Eröffnung der Preisgerichtssitzung
Der Vorsitzende übernimmt die Leitung der Sitzung und lässt sich von den Mitgliedern des Preisgerichts versichern, dass • sie keinen Meinungsaustausch mit Wettbewerbsteilnehmern über die Wettbewerbsaufgabe und deren Lösung seit dem Rückfragenkolloquium geführt haben und während der Dauer der Preisgerichtssitzung führen werden, • sie bis zum Preisgericht keine Kenntnis von Wettbewerbsarbeiten erhalten haben, soweit sie nicht als Vorprüfer oder Sachverständiger bei der Vorprüfung mitgewirkt haben, • sie die Beratung des Preisgerichts vertraulich behandeln werden, • die Anonymität der Arbeiten aus ihrer Sicht gewahrt ist, • sie es unterlassen werden, Vermutungen über die Verfasser anzustellen. Der Vorsitzende weist auf die persönliche Verantwortlichkeit der Preisrichter und Preisrichterinnen gegenüber Auslober, Wettbewerbsteilnehmern und Öffentlichkeit hin. Er bittet darum, die große Leistung aller Teilnehmer durch entsprechend intensive und konzentrierte Bewertung aller vorhandenen Arbeiten zu honorieren.

1.4 Bericht der Vorprüfung
Die Vorprüfung stellt dann die Ergebnisse ihrer Arbeit, die in einem vorliegenden schriftlichen Bericht zusammengefasst sind, dar. Die Vorprüfung legt dar, dass die eingereichten Arbeiten nach folgenden Kriterien geprüft wurden: 1. Kontrolle der fristgemäßen Ablieferung der Wettbewerbsarbeiten und Modelle 2. Öffnung der Wettbewerbsarbeiten, Überkleben der Kennzahlen durch Tarnzahlen und Anlegen einer Sammelliste 3. Überprüfung der formalen Anforderungen, Feststellen der Vollständigkeit der geforderten Leistung 4. Quantitative Vorprüfung 5. Qualitative Vorprüfung Das Preisgericht beschließt alle eingereichten Arbeiten zur weiteren Beurteilung zuzulassen. Bevor die Vorprüfer/-innen die Arbeiten im Einzelnen vorstellen, beschreibt Frau Sellin-Eysholdt die städtebauliche Situation, die Grundzüge der Aufgabenstellung und fasst den Vorlauf des Verfahrens zusammen. Im Anschluss daran erläutert Frau Lickert die Gegebenheiten des Bestandsgebäudes und die topografische Situation des Grundstücks.

1.5 Informationsrundgang
Ab 9:40 Uhr stellen die Vorprüfer/-innen die Arbeiten in der Reihenfolge der Tarnzahlen ohne jede Wertung anhand der Planunterlagen, Modelle

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und der Erläuterungsberichte vor. Der Informationsrundgang endet um 13:40 Uhr.

1.6 Erster Wertungsrundgang
Nach einer Mittagspause von 13:40 Uhr bis 14:15 Uhr diskutiert das Preisgericht die Kriterien der Bewertung: • • • • • • Städtebau/architektonische Haltung/Umgang mit dem Bestand Identität der Schule/Eingangssituation Freiraumgestaltung Umsetzung des Programms Funktionalität/Eignung für den Nutzer Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz

Von Seiten der Schulverwaltung wird betont, dass eine klare Trennung zwischen Sporthallen und Schulgebäude zu bevorzugen ist. Die Ausrichtung des Spielfeldes ist von untergeordneter Bedeutung. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass im ersten Wertungsrundgang Arbeiten nur einstimmig ausgeschieden werden können. Das Preisgericht einigt sich darauf, Stimmenthaltungen nicht zuzulassen. Wegen gestalterischer und funktionaler Mängel, ohne dass diese durch besondere konzeptionelle Ansätze aufgewogen werden, werden folgende Arbeiten einstimmig im ersten Wertungsrundgang aus dem Verfahren ausgeschieden: Arbeit 1402 Arbeit 1407 Arbeit 1412 Arbeit 1415 Arbeit 1422 Arbeit 1427 Arbeit 1429 Es verbleiben 22 Arbeiten im Verfahren: Arbeit 1401, Arbeit 1403, Arbeit 1404, Arbeit 1405, Arbeit 1406, Arbeit 1408, Arbeit 1409, Arbeit 1410, Arbeit 1411, Arbeit 1413, Arbeit 1414, Arbeit 1416, Arbeit 1417, Arbeit 1418, Arbeit 1419, Arbeit 1420, Arbeit 1421, Arbeit 1423, Arbeit 1424, Arbeit 1425, Arbeit 1426, Arbeit 1428. Der erste Wertungsrundgang endet um 14:45 Uhr.

1.7 Zweiter Wertungsrundgang
Im zweiten Wertungsrundgang werden die im Verfahren verbliebenen Wettbewerbsarbeiten weiter vertiefend betrachtet und die besonderen funktionalen und gestalterischen Aspekte der Entwürfe erläutert und diskutiert. Es scheiden folgende Arbeiten im zweiten Wertungsrundgang aus dem weiteren Verfahren aus: Stimmenverhältnis (für Verbleib: gegen Verbleib):

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Arbeit 1401 Arbeit 1404 Arbeit 1405 Arbeit 1406 Arbeit 1408 Arbeit 1410 Arbeit 1411 Arbeit 1413 Arbeit 1416 Arbeit 1417 Arbeit 1420 Arbeit 1421 Arbeit 1425 Arbeit 1426 Arbeit 1428

2 0 0 3 0 3 0 1 0 2 2 3 1 2 2

: : : : : : : : : : : : : : :

5 7 7 4 7 4 7 6 7 5 5 4 6 5 5

Folgende Arbeiten verbleiben im Verfahren: Arbeit 1403 Arbeit 1409 Arbeit 1414 Arbeit 1418 Arbeit 1419 Arbeit 1423 Arbeit 1424 7 5 7 6 5 7 6 : : : : : : : 0 2 0 1 2 0 1

Für die Arbeit 1401, Arbeit 1404 und Arbeit 1410 wird ein Rückholantrag gestellt. Nach erneuter Diskussion der 3 Entwürfe werden die Rückholanträge angestimmt. Stimmenverhältnis: Arbeit 1401 Arbeit 1404 Arbeit 1410 (für : gegen Rückholen): 3 1 5 : : : 4 6 2

Somit wird die Arbeit 1410 ins Verfahren zurückgeholt und 8 Arbeiten in die Engere Wahl genommen: Arbeit 1403 Arbeit 1409 Arbeit 1410 Arbeit 1414 Arbeit 1418 Arbeit 1419 Arbeit 1423 Arbeit 1424 Es wird einstimmig beschlossen, dass die Preissumme neu aufgeteilt wird. Der zweite Wertungsrundgang endet um 18:30 Uhr.

1.8 Engere Wahl
Das Preisgericht beschließt, die Arbeiten der engeren Wahl schriftlich nach den Kriterien der Auslobung zu besprechen.

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Die Arbeiten werden Gruppen aus Fach- , Sachpreisrichter und Sachverständigen zugeteilt. Ab 19.15 Uhr werden die Einzelbeurteilungen vor den Arbeiten vorgetragen, diskutiert, ergänzt und verabschiedet.

1.9 Einzelbeurteilungen
Arbeit 1403 Leitidee der Arbeit ist die Schaffung eines Schul- und Leistungssportzentrums, das die Sportflächen in das Zentrum des Geschehens rückt. Die Neubauten werden so platziert, dass sie zusammen mit den Bestandsgebäuden ein Ensemble bilden, das sich mit umfassender Geste um die Außensportflächen und den Pausenhof gruppiert. Dieser zentrale Freiraum liegt an der tiefsten Stelle des Geländes. Erhöhte und den Gebäuden vorgelagerte Terrassen inszenieren wie bei einer Tribüne den Blick auf das sportliche und spielende Treiben der Schüler. Rampen, Treppen und Sitzstufenanlagen überwinden den Höhenunterschied und bieten ein vielfältiges Nutzungsangebot. Das Gelände erhält ein eindeutiges Entree von der Fritz-Lesch-Straße. Die Bestandsgebäude werden wie selbstverständlich integriert. Das Preisgericht würdigt die Arbeit als konzeptionellen Ansatz der mit größter Eindeutigkeit ein Schul- und Leistungssportzentrum schafft und somit der Anlage eine ablesbare Identität verleiht. Aufgrund der Erfahrung des Schulbetriebs ist die Verknüpfung von Schulund Sporteinrichtungen jedoch nicht sinnvoll. Besonders die direkt an die Sportanlagen angrenzenden Klassenräume und die direkte Nachbarschaft von Pausenhof und Sportplatz widersprechen dem Ziel einer klaren Funktionstrennung, so dass der Ansatz nicht für eine Realisierung weiter verfolgt werden soll. Arbeit 1409 Die Arbeit variiert den Typus des Atriums-Baus in verschiedenen unterschiedlich proportonierten Baukörpern. Das Eingangsbauwerk bleibt erhalten, der bestehende Haupteingang erhält von außen keine bauliche Aufwertung. Der in Nord-Süd-Richtung vorgeschlagene eingeschossige Erschließungsgang bietet durch die wechselseitige Anordnung der Baukörper unterschiedliche Belichtungssituationen und Raumbezüge. Durch die gleiche Gebäudehöhe verschmilzt die Kubatur der Schulbaukörper aber zu einem uneindeutigen Gebilde. Der solitäre Sporthallenbau befindet sich am westlichen Rand des Grundstücks, der Zugang für Besucher ist dadurch etwas versteckt. Die Sporthalle zeigt im Bereich der Zugänglichkeit der Geräteräume und in der Größe der Besucher-WCs funktionale Mängel. Schulhöfe und Sportterrasse besitzen eine hohe räumliche Qualität. Die funktionale Zuordnung der Schulräume ist logisch aufgebaut und übersichtlich strukturiert. Die Fassaden wirken in der offenen grünen Umgebung unverständlich schwer und monumental, was auch die funktionale begründete Unterteilung in Erdgeschosse und Obergeschosse schwächt. Die Differenziertheit von Baukörpern und Außenräumen, die aus den funktionalen Anforderungen entwickelt wurden, stellt die Qualität der Arbeit dar. Das Flächenverhältnis von BGF zu HNF ist relativ ungünstig und lässt dadurch hohe Baukosten erwarten. Arbeit 1410 Die Arbeit löst die heute sehr unklare städteräumliche Situation durch einen starken und eindeutigen Eingriff. Sie schlägt vor, einen langen zu-

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sammenhängenden Baukörper senkrecht an die vorhandene Schulanlage anzuschließen, der zusammen mit dem Altbau einen großen Winkel bildet. Der Winkel definiert zwei funktional und gestalterisch unterschiedliche Freiräume, bzw. Freiraumabfolgen: das große Sportfeld im Blockinneren und den Eingangs- und Wohnbereich entlang der Straße. Die neu entstandene Großform wird durch verschiedene Einschnitte gegliedert, die auf vorhandene Außenräume reagieren, bzw. überhaupt erst umgrenzte Außenraumbereiche schaffen. Der Neubau kann als ein Teil der angrenzenden Außenräume verstanden werden: seine Terrassen sind mit Treppenanlagen mit dem Umfeld verbunden und dienen als Pausen- und Aufenthaltsbereiche. Der Neubauriegel beinhaltet unterschiedlichste Funktionseinheiten: die Mensa, die Sporthallen, die Unterrichts-, Gemeinschafts- und Verwaltungsräume. Die Komprimierung verschiedener Funktionen in einem Gebäude, die konzeptbedingte Organisation der Grundrisse und Orientierung der Räume führen zu z.T. erheblichen funktionalen Mängeln. So sind z.B. die Unterrichtsräume stark durch Lärmemissionen belastet, die Turnhallen ungenügend belichtet, erschlossen und künstlich zu belüften. Die Entwurfskonzeption ist vom Städtebau und Gebäudevolumetrie bis zu Fassadengliederung und Materialvorschlägen schlüssig weiterentwickelt und durchgehalten - mit Ausnahme des Eingangsbereichs dessen formale Ausformung im Preisgericht kontrovers diskutiert wurde. In Frage gestellt wurde auch der Gesamtausdruck der Anlage, die wenig an einen Schulbau erinnert und am gegebenen Standort fremd wirken kann. Bei dem Entwurf handelt es sich um eine sehr eigenständige, radikale und konsequente Lösung. Die gewählte Entwurfskonzeption verursacht jedoch zugleich eine Reihe von Problemen, die von den Verfassern nur ungenügend gelöst wurden, so dass die Arbeit nicht gänzlich überzeugen kann.

Arbeit 1414

Die Anlage wird in strenger Orthogonalität campusartig erweitert. Dieser Campusidee folgt die Setzung der Hochbauten als auch die Planung der Sportflächen und sonstigen öffentlichen Außenanlagen. Auftakt bildet der Vorplatz zur Fritz-Lesch-Straße, der nördlich durch den Schulhausbau und westlich durch einen neuen Kopfbau am Altbau gefasst wird. Preis für diesen klaren Empfangsraum ist der Abbruch des Mensagebäudes. Gewinn ist ohne Zweifel eine gekonnte Anbindung und Adressbildung des neuen Schul- und Leistungszentrums an der Fritz-Lesch-Straße. Bereits an dieser Stelle zeigt es sich jedoch, dass die architektonische Handschrift, welche sehr schlicht aber auch etwas routiniert daherkommt, dem räumlich städtebaulichen Ansatz in der Qualität etwas nachsteht. Vom deutlich formulierten Vorplatz entwickelt sich, durch ein breite Freitreppe erreichbar abgesenkt zwischen Altbau im Süden und Schulbau im Osten der Schulhof. Im Weiteren besetzen die Sportanlagen Spielfeld, Gymnastik, etc. immer wieder zueinander versetzt aber im klaren Raumkammern das Areal im Süden. Abschluß der Anlage bildet neben der bestehenden „Turnhalle „ die neue Sporthalle, die logisch von Süden her über die Sportanlagen erschlossen wird. Das Areal wird bis in seine Ränder klar strukturiert und jede Fläche wird besetzt, an den Rändern mit Schulgarten, Wiesen und Wegen. Durch die starke räumliche Fassung der Freiräume durch Baumreihen, verliert die Anlage ein wenig an Atem. Insbesondere die Straßenbegleitende Fassung der Wohnbauten konterkariert das ursprüngliche Konzept der parallel versetzten Zeilen entlang der Straße. Auch wirkt die Darstellung der Freiraumanlage sehr schematisch und das Zusammenspiel von freier Baumsetzung und Baumreihen harmoniert nicht. Innenräumlich sind die zwei neuen Bauten einfach und übersichtlich, aber ohne räumliche Überraschungen organisiert. Die Verfasser wissen, wie eine Sporthalle funktioniert und stapeln kleine Halle auf große Halle. Der Zu-

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gang zur Tribüne ist nicht sonderlich attraktiv, jedoch wird im Dach durch einen Einschnitt geschickt der wichtige Raum für Krafttraining belichtet. Das Schulhaus als eigentliches Herz der Anlage nimmt im Erdgeschoss die Gemeinschaftsräume und Verwaltung auf. Die Mensa erhält ihre Terrasse erhöht mit Blick über den Schulhof. Die Grundstufenschüler haben ihren geschützten Pausenhof im Innenhof, so dass die Pause auch ihren akustischen Widerhall hat. Auf den Geschossen werden Grund- und Oberstufe nicht strikt getrennt, erhalten aber ihre Bereiche in einer zwei resp. einhüftigen Anlage. Räumlich nicht überzeugend wirkt die doppelgeschossige Halle in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hof. Neben kleinerer Mängel bezüglich der Fluchtwege funktioniert die Anlage gut. Im Betrieb und auch im Bezug auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz liegt der Entwurf im Durchschnitt, der Gesamtkostenrahmen werden jedoch überschritten. Gesamthaft überzeugt in ihrem einfachen, entspannten Campuskonzept. Vermisst wird jedoch an der ein oder anderen Stelle eine Innovation und in der Vertiefung wünscht man sich weniger Pragmatismus und einen Hauch von Poesie. Arbeit 1418 Die Arbeit fällt durch die konsequenten Vorschläge für eine Freistellung der Schulfunktionen in einzelne Gebäude zu einem Campus auf. Dadurch entsteht zugleich ein vielfältiges Angebot an Freiflächen, die folgerichtig den Funktionen Wohnen- Schule und Spot zugeordnet sind. Mit ihren „gebauten Einfassungen“ unterstützen sie den Campusgedanken, zusammengebunden und erschlossen werden die Solitäre über ein alles umschließendes befestigtes Plateau auf Ebene +-0,0. An der Haupterschließung ist als zentrale Anlaufstelle die Mensa mit Schulleitung/ Verwaltung positioniert. So folgerichtig zentral die Mensa als Aufenthaltsort liegt, wird allerdings die Trennung vom eigentlichen Schulbetrieb als nachteilig empfunden. Die freigestellte Dreifachsporthalle ermöglicht eine sehr gute außerschulische Nutzung. Der Rückbau des Eingangsgebäudes im Bestand unterstützt die Komposition aus Einzelbaukörper. Kernstück der Anlage ist zweifellos der Schulneubau mit eingestellter Doppelsporthalle, die als Idee den Schulschwerpunkt so auch gestalterisch und architektonisch verdeutlicht. Allerdings können Nutzungsbeeinträchtigungen nicht ausgeschlossen werden. Die Baukörpervolumina passen sich angenehm den Bestandsgebäuden an und verwenden in Ihrer äußeren Erscheinung bewährte Materialien. Die Arbeit bietet insgesamt eine Schlüssige und durchgearbeitete Komposition und ist ein besonderer Beitrag zur Lösung der Aufgabe. Arbeit 1419 Der Entwurf wirkt auf den ersten Eindruck kompakt und überzeugend fein differenziert parzelliert eingebunden in eine aus der Lage der Baukörper entwickelten und abgestimmten Außenanlage mit Pausenhöfen und Sportanlagen. Die vorhandenen Internatsgebäude bilden zur Fritz-Lesch-Straße eine durchlässige Raumkante. Um eine weitläufige Erschließung der Gebäudekomplexe einzudämmen, findet der Entwurf eine Verdichtung in einem sechsgeschossigen Klassenzimmerkomplex. Dieser wird aus Schulbautypologischen Aspekten kontrovers diskutiert. Da nicht alle erforderlichen Klassen-, Gruppen- und Fachräume untergebracht werden können, werden diese in dem angrenzenden Sporthallengebäude mit der Hallennutzung auf problematische Weise vermischt. Eine störungsfreie Hallenerschließung und –benutzung intern und für die Öffentlichkeit ist damit nicht gegeben. Dazu wird die zwangsläufig signifikante Fernwirksamkeit eines solchen Gebäudes an diesem Ort als problematisch beachtet. Der Baukörper mit der Cafeteria wird erhalten.

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Das vorhandene Eingangsgebäude wird durch ein neues eingeschossiges Kopfgebäude mit einem Atrium ersetzt und dient als zentraler Verteiler zu Bestandsgebäude, Wohngebäude und Cafeteria. Die entstehenden Zwischenräume bilden die verschiedenen Pausenhöfe. Der Hallenkomplex öffnet sich auf der Seite der Gruppenräume zum kleinen Sportplatz. Die große Außensportanlage in Ost/ West-Richtung bildet den Abschluss des Areals am oberen Ende. Da die Entwurfsverfasser auf der einen Seite Solitäre entwickeln und diese dann wiederum direkt aneinander anbinden, entstehen baulich problematische Verbindungen und Anbindungen der verschieden hohen Baukörper und damit eine Verwischung des entwickelten Themas.

Arbeit 1423

Der Entwurf fasst den Bestand mit dem Neubau zu einer kompakten, geschlossenen Schulanlage zusammen. Diese bleibt durch Atrien und größere Innenhöfe gut gegliedert und differenziert. Durch Umgestaltung des Eingangsgebäudes entsteht unter einem perforierten Vordach eine großzügige zur Fritz-Lesch-Strasse hin vorgezogene Eingangssituation. Die innere Erschließung nimmt den Bestand auf und ergänzt ihn zu einer ringförmigen Lösung. Der zweihüftige Neubau erhält einläufige Treppen mit geschossübergreifenden Lufträumen. Die aus dem Bestand aufgenommene helle Putzfassade vor konventioneller Stahl-Beton- Skelettbauweise ist durch große Aluminiumverbundfenster markant gegliedert. Die singulär ausgeführten Hallengebäude umschließen mit dem Schulgebäude eine ruhig gelegene Pausenfreifläche und öffnen sich mit großen Foyers zum Campus. Das günstig ausgerichtete große Sportfeld ergibt mit den Hallenbaukörpern eine klare Bereichsgliederung zwischen Sport und Schule. Beide Hallen sind mit Tribünen, Nebenräumen und Umkleiden sportfunktionsgerecht durchgearbeitet. Sie sind zu den Sportfreiflächen günstig positioniert. Dem Entwurf gelingt eine entspannte, befriedigende Antwort auf die vielfältigen Gegebenheiten des Bestandes, der Anforderungen und Funktionalitäten. Arbeit 1424 Durch Abriss von Eingangs- und Mensabereich gewinnt der Entwurf Raum für einen promenadenartigen Vorplatzbereich in der gesamten Grundstücksbreite und eine eingeschossige Foyerhalle, die mit den abgesenkten Sporthallen eine verglaste, L-förmige Sockelzone bildet. So gelingt es die beiden verbleibenden einhüftigen Schultrakte mit einem neuen zweihüftigen zu einer einheitlichen Kammtypologie zu verbinden. Gewonnen wird ein großzügiger Eingangsbereich, der eine gute Orientierung im Gebäude ermöglicht und unmittelbar zur darunter gelegenen Mensa sowie den Sporthallen führt. Den Sporthallen sind im neuen Unterrichtstrakt ausreichend breite Grundrissflächen zugeordnet, die dreibündig eine störungsarme Nachbarschaft von Hallenneben- und Unterrichtsräumen ermöglichen. Die Hallen sind unmittelbar dem Sportfeld zugeordnet und schaffen gleichzeitig etwas Distanz zu lärmempfindlichen Räumen im Neubau. Der zweihüftige Neubauflügel für Unterrichtsräume erhält in den Mittelfluren durch eine geschossübergreifende Fuge mit eingestellten Treppenläufen angemessene Großzügigkeit. In den Fassaden vermitteln helle Putzflächen in den Kopfbereichen gestalterisch zum Altbau, Fassadenpanele sowie das größere Volumen betonen zugleich die Rolle des Neubauflügels als Zentrum des Gesamtgeländes.

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Die Freiflächen sind großzügig gegliedert, ein hoher Begrünungsanteil reduziert die Nutzbarkeit etwas. Das leicht abfallende Gelände wird zur Maßstabsbetonung der Sporthallen und zur Gestaltung der Innenhöfe genutzt. Mit einer Budgetüberschreitung von 4% ist das Projekt wirtschaftlich tragbar, die Vorschläge zur Energieeffizienz sind plausibel. Das Projekt ist insgesamt städtebaulich, architektonisch und landschaftsarchitektonisch überzeugend und robust genug für Optimierungen im Detail.

1.10

Festlegung der Rangfolge und Preise

Nach Verabschiedung der schriftlichen Beurteilungen wird zunächst ein Meinungsbild über die Einteilung der Arbeiten in die Ankauf- und Preisgruppe erstellt. Zur Rangfolge der verbliebenen 8 Wettbewerbsarbeiten gibt jeder Preisrichter ein Votum ab. Nach eingehender, ausführlicher Diskussion wird über die Rangfolge der Preise und Ankäufe im Block abgestimmt. Zunächst werden einstimmig für folgende Arbeiten Ankäufe vergeben: Ankauf Ankauf Ankauf Ankauf Arbeit 1403 Arbeit 1409 Arbeit 1410 Arbeit 1419

Danach wird folgende Rangfolge der Preise einstimmig festgelegt: 1. Preis Arbeit 1423 2. Preis Arbeit 1424 3. Preis Arbeit 1414 4. Preis Arbeit 1418 Die neue Verteilung der Preissumme wird einstimmig wie folgt festgelegt: 1. Preis 27.000,00 Euro 2. Preis 21.000,00 Euro 3. Preis 17.000,00 Euro 4. Preis 13.000,00 Euro 4 Ankäufe à 6.000 Euro

1.11

Empfehlung des Preisgerichtes

Die Jury empfiehlt dem Auslober einstimmig, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu machen.

1.12

Öffnung Verfasserumschläge

Die Umschläge mit den Verfassererklärungen werden zum Abschluss der Sitzung geöffnet. Die Namen der 29 Wettbewerbsteilnehmer werden verlesen.

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1.13

Abschluss der Sitzung

Der Vorsitzende entlastet die Vorprüfung und bedankt sich für die sorgfältige Vorbereitung und bei allen Mitarbeitern für die gute Durchführung des Verfahrens. Er dankt dem Auslober im Namen der Architektenschaft, für diese nicht einfache Aufgabe, einen Wettbewerb ausgelobt zu haben. Er dankt allen Mitgliedern des Preisgerichtes für die engagierte und konstruktive Mitarbeit und gibt mit dem Wunsch nach einer guten Verwirklichung des Projektes den Vorsitz an Herrn Ostendorff zurück. Dieser bedankt sich ebenfalls für die geleistete Arbeit und schließt die Sitzung.

Ende der Sitzung

Die Sitzung endet um 21:00 Uhr. Das Protokoll wurde von dem Vorsitzenden des Preisgerichts gelesen und genehmigt. Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten wird am 13.11.2008 um 18.00 Uhr durch die Senatsbaudirektorin eröffnet. Die Wettbewerbsarbeiten werden vom 14.11. bis 23.11.2008 Wandelgang der Sporthalle des Sportforums am Weißenseer Weg, 13053 Berlin, Montag bis Sonntag von 13.00 bis 19.00 Uhr ausgestellt.

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1.14

Protokollfreigabe der Preisrichter

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1.15

Anwesenheitsliste

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1.16

Teilnehmer des Wettbewerbs

Preisträger Arbeit 1423 1. Preis

mvm architekt + starke architektur, Köln clubL94 Landschaftsarchitekten, Köln Sonja Starke, Michael Viktor Müller Architekten F. Flor, J. Hohmann, G. Klose, B. Wegener Landschaftsarchitekten Axel Heggemann, Heike Plagmann

Verfasser:

Mitarbeiter:

Arbeit 1424 2. Preis

springmeier architekten, boulkrone springmeier - bmp architekten, görres duhm görres, Braunschweig Landschaftsarchitekten Lohrer.Hochrein, Braunschweig Wilhelm Springmeier, Jochen Görres Architekten Axel Lohrer Landschaftsarchitekt Enno Mohr, Christiane Kraatz, Jonathan Kischkel, Alexander Schwarze NEK Beratende Ingenieure GmbH, Braunschweig Herr Voermanek

Verfasser:

Mitarbeiter:

ELT / HKLS :

Arbeit 1414 3. Preis

Tilman Bock Norbert Sachs Architekten, Berlin Hackenberg Landschaftsarchitekt, Berlin Norbert Sachs Architekt

Verfasser:

Arbeit 1418 4. Preis

Numrich Albrecht Klumpp Planungsbüro GmbH, Berlin Kubus Freiraumplanung, Berlin Timo Klumpp Architekt Michael Filser, Matthias Sturm, Daniel Gleissenberg, Tatjana Prost, Ralph Witte Zibell Willner & Partner, Dresden Sven Bega

Verfasser: Mitarbeiter:

TGA:

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Arbeit 1403 Ankauf

huber staudt architekten bda, Berlin BERNARD:SATTLER Büro für Landschaftsarchitektur, Berlin Christian Huber, Joachim Staudt Architekten Philipp Sattler Landschaftsarchitekt Leander Moons, Magdalena Falska, Julian Arons, Fabian Lux, Sara Serôdio Domann Beratende Ingenieure GmbH, Berlin Stefan Domann

Verfasser:

Mitarbeiter:

TGA:

Arbeit 1409 Ankauf

gmp architekten, Berlin schmidt - Landschaftsarchitekten, Berlin Stephan Schütz Architekt Nicolas Pomränke, Verena Kiewardt, Michele Restivo, Andrea Böhm, Frank Kiessung Bechthold Ingenieur-Gesellschaft Carsten Teichmann, Daniel Dreger

Verfasser: Mitarbeiter:

Sonderfachleute:

Arbeit 1419 Ankauf

Prof. Bernhard Winking Architekten BDA, Berlin arbos Landschaftsarchitekten, Hamburg Martin Froh Architekt Günter Greis Landschaftsarchitekt Christoph Alff, Henning Schmid, Peter Seufert, Meike Beutler Architekten Simone Kühte Landschaftsarchitekt Pichler Ingenieure, Berlin EST-Ingenieure, Berlin

Verfasser:

Mitarbeiter:

Tragwerksplanung: TGA:

Arbeit 1410 Ankauf

Grüntuch Ernst Planungsges. mbH, Berlin Weidinger Landschaftsarchitekten, Berlin Armand Grüntuch Architekt Jürgen Weidinger Landschaftsarchitekt Dominik Wenzel, Olaf Menk, Alessio Fossati, Thiele Nickau, Jakob Kortemeier, Chloé Charpentier, Fine Aufmkolk

Verfasser:

Mitarbeiter:

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Tragwerksplanung:

Ingenieurgesellschaft Ridder und Meyn, Berlin

2. Rundgang Arbeit 1401 2. Rundgang

Reimar Herbst / Angelika Kunkler Architekten, Berlin Landschaftsarchitekt Kamel Louafi, Berlin Reimar Herbst, Angelika Kunkler Architekten Kamel Loafi Landschaftsarchitekt Nadja Kemmann, Patrick Bairstow WINTER Ingenieure, Berlin Mirko Zimmermann, Jordan Kornfeld Jockwer und Partner, Berlin Rüdiger Jockwer

Verfasser:

Mitarbeiter: TGA:

Tragwerksplanung:

Arbeit 1404 2. Rundgang

Lamott Architekten BDA, Stuttgart realgrün landschaftsarchitekten, München Ansgar Lamott, Caterina Lamott Architekten Klaus D. Neumann, Wolf D. Auch Landschaftsarchitekten Felix Yaparsidi, Lynh Nguyen, Valentin Ott, Emil Iliev, Sebastian Exner Transolar, Stuttgart Matthias Rudolph Bornscheuer Drexler Eisele, Stuttgart Stephan Krämer

Verfasser:

Mitarbeiter:

TGA, Energie:

Tragwerksplanung:

Arbeit 1405 2. Rundgang

Hentschel-Oestreich Architekten BDA, Berlin frei(RAUM)planung, Bissendorf Ingrid Hentschel, Axel Oestreich Architekten Uwe Gernemann Landschaftsarchitekt Konrad Scheffer, Susanne Eing, Melanie Wessling

Verfasser:

Mitarbeiter:

Beratende Ingenieure: Ingenieurbüro Krentel GmbH, Berlin Wolfgang Krentel

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Arbeit 1406 2. Rundgang

Behles & Jochimsen Architekten BDA , Berlin Levin Monsigny Landschaftsarchitekten, Berlin Armin Behles, Jasper Jochimsen Architekten Luc Monsigny Landschaftsarchitekt Stefan Brassel, Bela Schwier, Jan Trutz, Simon Stahnke, Susanne Glöckner, Stephanie Ruff, Florian Will Eisenloffel, Sattler + Partner, Berlin Mirko Zimmermann, Jordan Kornfeld Peter Stanek, Berlin

Verfasser:

Mitarbeiter:

Tragwerksplanung:

Brandschutz:

Arbeit 1408 2. Rundgang

Schuster Architekten, Düsseldorf Nagel, Schonhoff und Partner, Hannover (Landschaftsarchitektur) Schuster Architekten Christian Kaczmarek, Katrin Kahlert , Arya Ansari Khah Zibell, Willner und Partner, Alfred Wallau, Köln Stahl und Weiss, Büro für Sonnenenergie, Freiburg

Verfasser: Mitarbeiter:

Haustechnik: Energieberater:

Arbeit 1411 2. Rundgang

CODE UNIQUE Architekten BDA, Dresden Herrburg Landschaftsarchitekten, Berlin Martin Boden, Volker Giezek Architekten Mareike Schönherr, Susanne Friedburg Landschaftsarchitekten Raik Hartmann, Lutz Schneider, Steffen Burucker, Enrico Lau, Alexander Hitz, Markus Schönherr, Andrea Nickel

Verfasser:

Mitarbeiter:

Arbeit 1413 2. Rundgang

Spreen Architekten, München LOCODROM Landschaftsarchitekten, Berlin Jan Spreen Architekt Jörg Michel Landschaftsarchitekt Angela Spreen

Verfasser:

Mitarbeiter:

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Arbeit 1416 2. Rundgang

Klaus Block Dipl.-Ing. Architekt BDA, Berlin Hanke + Partner, Berlin (Landschaftsarchitektur) Klaus Block Architekt Jörg Schmiedekind, Björn Mündner, Tina Kapp, Noel Schardt, Marek Jahnke Dierks Babilon Voigt, Berlin

Verfasser: Mitarbeiter:

Tragwerksplanung:

Arbeit 1417 2. Rundgang

farwick + grote architekten BDA / stadtplaner, Ahaus Landschaftsarchitekt Wolf, Berlin Heiner Farwick, Dagmar Grote Architekten Gerrit Goudefroy, Heike Brinks, Marcus Hüls Jürgen Ahlemann, Dortmund

Verfasser: Mitarbeiter: Modellbau:

Arbeit 1420 2. Rundgang

schulz & schulz architekten, Leipzig Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden Ansgar Schulz, Benedikt Schulz Architekten Till Rehwaldt Landschaftsarchitekt Karsten Liebner, Carola Troll, Jörg Dreßler Dagmar Rehdanz

Verfasser:

Mitarbeiter:

Arbeit 1421 2. Rundgang

Freitag Hartmann Sinz Architekten Fugmann und Janotta, Berlin (Landschaftsarchitektur) Christian Hartmann, Reiner Sinz Architekten Stefanie Barlach, Philipp Ohnesorge, Martin Beisenwenger Diana Lehmann Hermann Hola, Berlin ifb-berlin

Verfasser: Mitarbeiter:

Modellbau: Tragwerksplanung:

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28

Arbeit 1425 2. Rundgang

peter pörksen partner architekten + stadtplaner BDA, Lübeck WES & Partner Landschaftsarchitekten, Hamburg Klaus Petersen, Tobias Engelhardt Architekten Michael Kaschke Landschaftsarchitektur Gabi Kiencke, Karen Krömecke, Björn Schultner, Angela Brügmann, Daniel Scheuffele, Jan Anhnsorge KAplus Ingenieurbüro, Eckernförde Sören Vollert

Verfasser:

Mitarbeiter:

Energieberater:

Arbeit 1426 2. Rundgang

Architekturbüro Tonon, Berlin Andreä-Klingenberg GBR, Hamburg (Landschaftsarchitektur) Benedict Tonon Architekt Wolfgang Andreä Landschaftsarchitekt Adtrid Wirth, Dorothee Grundmann, Sabine Kühnast Karen Eisenloffel, Cottbus GT-Plan GmbH, Berlin Wolgang Grüschow hhp Berlin Herr Wiederer

Verfasser:

Mitarbeiter:

Tragwerksplanung: TGA:

Brandschutz

Arbeit 1428 2. Rundgang

Georg Bumiller Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Marcel Adam Landschaftsarchitekten, Potsdam Georg Bumiller Architekt Jens Bussewitz, Jens Zimmermann, Veronika von Bechtolsheim Pichler Ingenieure GmbH, Berlin A. Schulz Winter Beratende Ingenieure, Berlin

Verfasser: Mitarbeiter:

Tragwerksplanung:

TGA:

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29

Erster Rundgang Arbeit 1402 1. Rundgang

Dohle + Lohse Architekten GmbH, Braunschweig St raum a, Berlin (Landschaftsarchitektur) Regina Dohle, Helmut Dohle, Hubert Dohle, Bernd Lohse Architekten Christian Steimel

Verfasser:

Mitarbeiter:

Arbeit 1407 1. Rundgang

Anderhalten Architekten, Berlin Lützow 7, Berlin Claus Anderhalten Architekt Florian Magoley, Dominik Mohs, C.A. op den Brouw, Nils Schülke, C. Müller, O. Staack Hausladen + Meyer, Kassel

Verfasser: Mitarbeiter:

TGA:

Arbeit 1412 1. Rundgang

MGF Architekten, Stuttgart Stötzer . Neher GmbH, Sindelfingen (Landschaftsarchitektur) Armin Günster, Hartmut Fuchs, Josef Hämmerl Architekten Jan Kliebe, Jochen Schmelz Philippe Frey

Verfasser:

Mitarbeiter: Modellbau:

Beratende Ingenieure: Paul + Gampe + Partner GmbH, Esslingen Rudolf Gampe

Arbeit 1415 1. Rundgang

Architekturbüro W.A. Noebel, Berlin Topotek Ges. von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin Walter A. Noebel Architekt Eva Pigulla, Maximilian Schadler, Julie Köpper PKG Plan Con, Dülmen H. Böske

Verfasser: Mitarbeiter: Tragwerksplanung:

Beratende Ingenieure: pin planende ingenieure, Berlin N. Müller

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30

Arbeit 1422 1. Rundgang

Florian Nagler Architekten, München Häfner / Jimenez, Berlin (Landschaftsarchitektur) Florian Nagler Architekt Häfner, Jimenez Landschaftsarchitekten Almut Schwabe, Florian Baumgart, Matthias Wick Merz Kley Partner, A-Dornbirn Gordian Kley

Verfasser:

Mitarbeiter: Tragwerksplanung:

Arbeit 1427 1. Rundgang

bau.werk Architekten, Münster SAL Planungsgruppe GmbH, Münster (Landschaftsarchitektur) Ralf Wömpner, Dietmar Berner, Jochen Hartig Dorit Niemeyer, Klaus-Dieter Hedwig IB Winkels Behrens Pospich, Münster

Verfasser: Mitarbeiter: TGA:

Arbeit 1429 1. Rundgang

Dörr-Ludolf-Wimmer, Berlin (Architektur) Büro Kiefer, Berlin (Landschaftsarchitektur) Joachim Dörr, Axel Ludolf, Josef Wimmer Architekten Paula Arndt, carla Palú Zibell-Willner, Berlin Frau Borowietz IFT, Berlin Freydoun Vaziri-Elahi

Verfasser:

Mitarbeiter: TGA:

Tragwerksplanung:

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

31

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

32

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

33

2.

Bericht der Vorprüfung

2.1 Einlieferung der Arbeiten
Der Abgabetermin für die Pläne war der 19. September 2008; das Modell konnte bis zum 26. September 2008 abgegeben werden. 29 Arbeiten wurden bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in der Brückenstraße 6 entgegengenommen, quittiert und Datum und Uhrzeit sowie Art der Unterlagen in einer Sammelliste notiert. Die Wettbewerbsarbeiten wurden ungeöffnet in die Räume der Vorprüfung, Alte Kantine, Raum 560, Württembergische Straße 6, transportiert. Zwei Teilnehmer haben im laufenden Verfahren abgesagt. Es wurden zwei Nachrücker benannt. Eine Arbeit wurde nicht abgegeben. Es wurden insgesamt 29 Arbeiten eingereicht. 29 Wettbewerbsarbeiten gingen in allen Teilen erkennbar termingerecht ein. 3 Modelle waren bei der Einlieferung beschädigt und wurden repariert. 13 Teilnehmer haben keinen Nachweis zur termingerechten Einlieferung der Planunterlagen bzw. des Modells zugesandt. Im Falle einer Preisvergabe an den betreffenden Teilnehmer ist die termingerechte Einlieferung nachträglich nachzuweisen.

2.2 Anonymisierung
Die eingegangenen Arbeiten sowie die dazugehörigen Verfassererklärungen und alle sonstigen abgegebenen Unterlagen wurden nach dem Zufallsprinzip mit einer 4-stelligen Tarnzahl von 1401 bis 1429 gekennzeichnet. Die Reihenfolge des Eingangs ist aus der Reihenfolge der vergebenen Tarnzahlen nicht erkennbar. In einer angelegten Sammelliste ist die Zuordnung zwischen den Kennzahlen der Verfasser und den Tarnzahlen notiert. Eingangsdatum sowie Art und Zustand der Verpackung wurden erfasst und die Verfassererklärungen unter Verschluss genommen.

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34

2.3 Vollständigkeit der Arbeiten
Die Vollständigkeit der Arbeiten wurde gemäß Punkt 1.10 der Auslobung geprüft. Das Ergebnis wurde in einer Prüftabelle notiert.
1 2 3 4 5 6a 6b 6c 6d 7 8 9 10 11 12 13

Formblatt Kostenermittlung/ Baumassen

EG-Grundriss einschließlich äußere Erschließung, sowie weitere Grundrisse M 1:200

Baubeschreibung anlaog DIN 276 (neu)

Fassaden- bzw. Systemschnitt M 1:20

Prüfplane (1 Satz der verlangten Grundrisse und Schnitte)

Formblatt Flächenermittlung Bestand

Formblatt Flächenermittlung Neubau

DIGITAL
(im Format .dwg/ .dxf/ .pln Version 7.0 o. tiefer)

Ansichten/ erforderliche Schnitte M 1:200

Fragebogen zu Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Erläuterungsbericht Hochbau und Freianlagen

Städtebauliche Konzept M 1:500

Verzeichnis der eingereichten Unterlagen

Formblatt Gebäudekennwerte

.pdf der Präsentationspläne

.tif der Präsentationspläne

1401 1402 1403 1404 1405 1406 1407 1408 1409 1410 1411 1412 1413 1414 1415 1416 1417 1418 1419 1420 1421 1422 1423 1424 1425 1426 1427 1428 1429

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x1 x x x

x8 x x x8 x8 x x x x8 x x x x x x8 x x x x x x x x x9 x x x x10 x

x x x x2 x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x2 x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x2 x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x2 x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x x

x x x x x x x x x x x x x x x6 x x x x x x x x x x x x x

x – 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

Leistung liegt vor Leistung liegt nicht vor Teilansicht im M 1:20 der Fassade liegt nicht vor Die Leistungen liegen nur in digitaler Form vor Formblatt D Gebäudekennwerte liegt nicht vor Formblatt C Kostenermittlung/ Baumassen liegt nicht digital vor Formblatt C Kostenermittlung/ Baumassen und Formblatt B Flächenermittlung Bestand liegen nicht digital vor Die Prüfpläne liegen digital nur im Dateiformat *.pln vor Formblatt B Flächenermittlung Bestand liegt nicht digital vor Prüfplan für die Freianlagen lag nicht vor Prüfplan für die Freianlagen und Beschreibung zur KG 500 lagen nicht vor Beschreibung zur KG 500 lag nicht vor

2.4 Vorprüfung
2.4.1 Verfahren

Die Vorprüfung wurde vom 23. September 2008 bis zum 13. Oktober 2008 in der Alten Kantine der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Württembergische Straße 6, durchgeführt. Die Prüfung der Wettbewerbsarbeiten erfolgte durch drei Vorprüfer für Hoch- und Städtebau, eine Vorprüferin für Freiraumplanung und

ausgefüllte Formblätter x x x x3 x x x x x x x4 x5 x5 x x x x x x x x4 x x x x3 x x x7

(Informationsgehalt M 1:50)

Verfassererklärung

Modell M 1:500

Prüfpläne

Tarnzahl

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

35

-kosten, einen Vorprüfer für Kosten Hochbau, einen Vorprüfer für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit und acht Mitarbeiter der Vorprüfung.

2.4.2

Prüfung der quantitativen Daten

Die in der Ausschreibung geforderten quantitativen Nachweise wurden von der Vorprüfung berechnet bzw. anhand der Verfasserangaben auf Plausibilität geprüft. Sofern eine nachweisliche Diskrepanz zwischen Verfasserangaben und geprüften Werten vorhanden war, wurden die ermittelten Werte der Vorprüfung dargestellt. Folgende Nachweise wurden berechnet: • • • • • • • Nutzfläche NF als Summe von Hauptnutzfläche HNF und Nebennutzfläche NNF Bruttogeschossfläche BGFa als Summe der Neubau-BGF und der Bestands-BGF Bruttorauminhalt BRIa als Summe des Neubau-BRI und des Bestands-BRI Überbaute Fläche / GRZ und GFZ Verhältnis BGFa / HNF Hüllfläche zu Volumen A / V Kosten

Darstellung der quantitativen Daten Die Ergebnisse der quantitativen Prüfung sind in einer vorangestellten Tabelle und auszugsweise in den Einzelberichten zu den Arbeiten gesondert ausgewiesen. Die den Einzelberichten vorangestellten Balkendiagramme zeigen die Ergebnisse der Berechnungen im vergleichenden Überblick.

2.4.3

Prüfung der qualitativen Daten

Die für die Vorprüfung angelegten Prüfkriterien sind aus den in der Auslobung unter 3.11 benannten Kriterien zur Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten abgeleitet und durch die Vorprüferinnen in Zusammenarbeit mit den Sachverständigen überprüft worden. Folgende Kriterienbereiche wurden im Rahmen der Vorprüfung bearbeitet und finden sich entsprechend als Gliederung in den Einzelberichten wieder: Städtebau und Gestaltung Funktionen • Erschließung • Funktionale Zuordnung • Räumliche Qualität • Außenanlagen Realisierbarkeit • Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

36

Im Rahmen der Wettbewerbsaufgabe werden der Nachhaltigkeit und der Energieeffizienz besondere Bedeutung beigemessen. 2009 wird die Energieeinsparverordnung EnEV um voraussichtlich 30% verschärft. Neben der Berücksichtigung der Energieeffizienz in den Entwürfen musste auch das Formblatt „Energieeffizienz und Nachhaltigkeit“ ausgefüllt werden. Im Rahmen der Vorprüfung wurden die Wettbewerbsarbeiten auf Inhalt, Umfang und Plausibilität hinsichtlich der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit geprüft. Anhand einer Bewertungsmatrix wurden zahlreiche Teilaspekte geprüft, die sich in vier Gruppen zusammenfassen lassen: • Kompaktheit, Gebäudehülle, Dämmung Kompaktheit des Entwurfes und Qualität der Dämmung und Fenster, Aussagen zum energetischen Zielstandard • Technikkonzept Energieträger und Einsatz Erneuerbarer Energien, Lüftungskonzept und Einsatz lüftungstechnischer Anlagen • Konzeption / Darstellung Plausibilität und Umfänglichkeit der konzeptionellen Ansätze, Potenzialausnutzung durch die beschriebenen Maßnahmen • Sonst. Nachhaltigkeit Langfristige Reduzierung der Energiekosten, sonstige Aspekte der Nachhaltigkeit (z.B. Regenwassernutzung) Für jeden der vier Teilaspekte können maximal 5 Bewertungspunkte erzielt werden. Zur einfacheren Vergleichbarkeit wurde ein Gesamtwert ermittelt, der sich aus der unten angegebenen Gewichtung der jeweiligen Teilaspekte ergibt: • • • • Gebäudehülle: Technik- und Lüftungskonzept: Gesamtkonzeption: Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit: Gewichtung 30% Gewichtung 25% Gewichtung 30% Gewichtung 15%

Zwei Balkendiagramme zeigen die Ergebnisse der Energieeffizienz- und Nachhaltigkeits-Bewertung im vergleichenden Überblick.

2.4.4

Einbeziehung der Sachverständigen

Im Rahmen der Vorprüfung hatten die Sachverständigen die Gelegenheit die Wettbewerbsarbeiten zu begutachten. Folgende Sachverständige haben die Arbeiten im Rahmen der Vorprüfung begutachtet: • Margitta Fuchs, Dr. Gerd Neumes, Klaus Endesfelder, Roland Brauer, Christina Kowolik

2.5 Balkendiagramme
Zum Quervergleich wurden 5 Balkendiagramme erstellt. • BGFa ist und HNF ist • Relation BGFa / HNF ist und A / V • Qualitätsfaktor Energieeffizienz / Nachhaltigkeit • Energieeffizienz / Nachhaltigkeit: Übersicht der Teilaspekte • Gesamtkosten (KG 200 – 700)

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

37

BGFa ist und HNF ist
25.000 23.057 22.425 21.190 20.188 20.000 18.940 19.267 21.282 19.713 21.335 21.39521.403 20.205 20.753 19.830 18.439 22.162 22.385 21.058 20.131 19.329 21.359 21.071 20.269 19.534 18.897 20.504 19.763

BGF gesamt ist

HNF gesamt ist
22.561

20.707

15.000

10.314 10.000

10.61210.41610.55610.736

10.264

10.48210.661

10.90710.93110.704

10.48410.65610.594

10.73310.793 10.161

10.55110.62410.517

10199

10487 10473 10615

10699 10750

10448

10808

11033

HNF soll 10.560 m²

5.000

0 1401 1402 1403 1404 1405 1406 1407 1408 1409 1410 1411 1412 1413 1414 1415 1416 1417 1418 1219 1220 1421 1422 1423 1424 1425 1426 1427 1428 1429

Relation BGFa / HNF ist und A / V
2,50

BGF / NF ist A/V
2,09 2,07 2,11 2,00 1,88 1,96 2,00 2,11 2,10 1,91 1,93 2,00 1,84 1,81 1,89 1,84 2,09 2,01 1,94 1,84 1,92 1,81 1,83 1,88 2,10

2,00
1,84

2,00

1,94 1,83

1,50

1,00

0,50
0,32 0,31 0,35

0,50 0,30 0,29 0,36 0,31 0,32 0,29 0,30 0,35 0,37 0,29 0,30 0,29 0,35 0,38 0,30 0,29 0,34 0,32 0,38 0,28 0,39 0,38 0,32 0,31 0,34

0,00 1401 1402 1403 1404 1405 1406 1407 1408 1409 1410 1411 1412 1413 1414 1415 1416 1417 1418 1219 1220 1421 1422 1423 1424 1425 1426 1427 1428 1429

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

38

Qualitätsfaktor Energieeffizienz / Nachhaltigkeit Qualitätsfaktor Energieeffizienz und Nachhaltigkeit
hohe Energieeffizienz / Nachhaltigkeit geringe Energieeffizienz / Nachhaltigkeit
5,0

e Energieeffizienz / hhaltigkeit
4,0

3,0

2,0

nge Energieeffizienz / hhaltigkeit
1,0 1401 1402 1403 1404 1405 1406 1407 1408 1409 1410 1411 1412 1413 1414 1415 1416 1417 1418 1419 1420 1421 1422 1423 1424 1425 1426 1427 1428 1429

Energieeffizienz / Nachhaltigkeit: Übersicht der Teilaspekte
5,0

Kompaktheit, Hülle, Dämmung

Technikkonzept
Konzept / Darstellung

Sonst. Nachhaltigkeit

4,0

3,0

2,0

1,0
14 01 14 02 14 03 14 04 14 05 14 06 14 07 14 08 14 09 14 10 14 11 14 12 14 13 14 14 14 15 14 16 14 17 14 18 14 19 14 20 14 21 14 22 14 23 14 24 14 25 14 26 14 27 14 28 14 29

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

39

Gesamtkosten (KG 200 – 700)
50 45

40

35

Gesamtkosten soll 34,4 Mio. EUR

30

Mio. EUR

25

20

15

10

5

0 1401 1402 1403 1404 1405 1406 1407 1408 1409 1410 1411 1412 1413 1414 1415 1416 1417 1418 1419 1420 1421 1422 1423 1424 1425 1426 1427 1428 1429

KG 300, 400

KG 200, 600, 700

KG 500

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

40

2.6 Zusammenstellung der Daten

Nummer der Wettbewerbsarbeit

1401
m² m² m² m² m² m³ m³ m³ m² 10.314,0 10.560,0 6.861,0 12.079,0 18.940,0 29.011 56.015 85.026 9.639 1,84 m² 27.486 0,32

1402
10.612,0 10.560,0 8.517,0 12.673,0 21.190,0 32.765 61.507 94.272 7.988 2,00 28.190 0,30

1403
10.416,0 10.560,0 7.727,1 12.461,0 20.188,1 32.719 62.243 94.422 9.826 1,94 32.688 0,35

1404
10.556,3 10.560,0 7.487,7 11.779,3 19.267,0 27.650 60.316 87.966 9.949 1,83 43.697 0,50

1405
10.736,0 10.560,0 8.517,0 13.908,0 22.425,0 32.765 69.738 102.503 8.189 2,09 30.658 0,30

1406
10.264,3 10.560,0 9.143,0 12.139,0 21.282,0 35.019 58.928 93.947 7.447 2,07 27.382 0,29

Flächen und Rauminhalte HNF ist (inkl. Sporthalle) HNF soll (inkl. Sporthalle) BGFa ist (Bestand) BGFa ist (Neubau) BGFa ist (gesamt) BRIa ist (Bestand) BRIa ist (Neubau) BRIa ist (gesamt) überbaute Fläche BGFa / HNF ist Hüllfläche A/V Kosten Gesamtkosten KG 300 + 400 ist Gesamtkosten KG 300 + 400 soll Gesamtkosten KG 500 ist Gesamtkosten KG 500 soll Gesamtkosten KG 200 – 700 ist Gesamtkosten KG 200 – 700 Mittelwert Gesamtkosten KG 200 – 700 soll Verhältnis zum Soll = 100 % Kostenkennzahlen KG 200 – 700 gesamt Gesamtkosten KG 200 – 700 / BGFa ist Gesamtkosten KG 200 – 700 / HNF ist Gesamtkosten KG 200 – 700 / BRIa ist Kostenkennzahlen KG 300 + 400 Gesamtkosten KG 300 + 400 / BGFa ist Gesamtkosten KG 300 + 400 / HNF ist Gesamtkosten KG 300 + 400 / BRIa ist €/m² brutto
973 1.018 1.075 1.320 1.024 931

€ brutto € brutto

18.430.889 21.070.773

21.565.568 21.070.773

21.709.556 21.070.773

25.438.401 21.070.773

22.956.627 21.070.773

19.822.073 21.070.773

€ brutto € brutto

3.736.885 5.060.000

3.454.690 5.060.000

4.618.434 5.060.000

3.800.007 5.060.000

3.970.415 5.060.000

4.337.723 5.060.000

€ brutto € brutto € brutto

32.153.318 37.606.097 34.400.000 93

37.633.315 37.606.097 34.400.000 109

39.410.471 37.606.097 34.400.000 115

43.021.800 37.606.097 34.400.000 125

40.291.944 37.606.097 34.400.000 117

36.349.222 37.606.097 34.400.000 106

€/m² brutto

1.698

1.776

1.952

2.233

1.797

1.708

€/m² brutto

3.117

3.546

3.784

4.076

3.753

3.541

€/m² brutto

378

399

417

552

393

387

€/m² brutto

1.787

2.032

2.084

2.410

2.138

1.931

€/m² brutto

217

229

230

289

224

211

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

41

Nummer der Wettbewerbsarbeit

1407
m² m² m² m² m² m³ m³ m³ m² 10.482,0 10.560,0 8.378,0 11.335,0 19.713,0 35.019 50.121 85.140 9.437 1,88 m² 30.679 0,36

1408
10.661,0 10.560,0 9.143.0 12.192,0 21.335,0 35.019 61.482 96.501 9.766 2,00 30.003 0,31

1409
10.907,0 10.560,0 9.143,0 13.914,0 23.057,0 35.019 68.509 103.528 9.088 2,11 33.364 0,32

1410
10.930,6 10.560,0 6.235,0 15.160,0 21.395,0 23.205 67.503 90.708 8.773 1,96 26.494 0,29

1411
10.704,0 10.560,0 4.307,0 17.096,0 21.403,0 15.777 83.577 99.354 9.435 2,00 30.056 0,30

1412
10.484,0 10.560,0 9.143,0 13.019,0 22.162,0 35.019 53.149 88.168 9.022 2,11 30.902 0,35

Flächen und Rauminhalte HNF ist (inkl. Sporthalle) HNF soll (inkl. Sporthalle) BGFa ist (Bestand) BGFa ist (Neubau) BGFa ist (gesamt) BRIa ist (Bestand) BRIa ist (Neubau) BRIa ist (gesamt) überbaute Fläche BGFa / HNF ist Hüllfläche A/V Kosten Gesamtkosten KG 300 + 400 ist Gesamtkosten KG 300 + 400 soll Gesamtkosten KG 500 ist Gesamtkosten KG 500 soll Gesamtkosten KG 200 – 700 ist Gesamtkosten KG 200 – 700 Mittelwert Gesamtkosten KG 200 – 700 soll Verhältnis zum Soll = 100 % Kostenkennzahlen KG 200 – 700 gesamt Gesamtkosten KG 200 – 700 / BGFa ist Gesamtkosten KG 200 – 700 / HNF ist Gesamtkosten KG 200 – 700 / BRIa ist Kostenkennzahlen KG 300 + 400 Gesamtkosten KG 300 + 400 / BGFa ist Gesamtkosten KG 300 + 400 / HNF ist Gesamtkosten KG 300 + 400 / BRIa ist €/m² brutto
1.004 886 1.019 1.009 1.143 955

€ brutto € brutto

19.809.715 21.070.773

18.908.813 21.070.773

23.494.092 21.070.773

21.584.362 21.070.773

24.457.913 21.070.773

21.159.314 21.070.773

€ brutto € brutto

3.941.153 5.060.000

4.081.257 5.060.000

4.833.447 5.060.000

3.787.755 5.060.000

3.761.938 5.060.000

3.578.987 5.060.000

€ brutto € brutto € brutto

35.953.945 37.606.097 34.400.000 105

34.868.935 37.606.097 34.400.000 101

41.623.500 37.606.097 34.400.000 121

38.103.290 37.606.097 34.400.000 111

40.052.266 37.606.097 34.400.000 116

37.081.320 37.606.097 34.400.000 108

€/m² brutto

1.823

1.634

1.805

1.781

1.871

1.673

€/m² brutto

3.430

3.271

3.816

3.486

3.742

3.537

€/m² brutto

422

361

402

420

403

421

€/m² brutto

1.890

1.774

2.154

1.975

2.285

2.018

€/m² brutto

233

196

227

238

246

240

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

42

Nummer der Wettbewerbsarbeit

1413
m² m² m² m² m² m³ m³ m³ m² 10.656,0 10.560,0 6.235,0 16.150,0 22.385,0 23.205 77.980 101.185 9.078 2,10 m² 37.334 0,37

1414
10.594,0 10.560,0 7.689,0 12.516,0 20.205,0 28.460 62.072 90.532 6.943 1.91 26.429 0,29

1415
10.733,0 10.560,0 7.487,0 13.266,0 20.753,0 27.650 61.904 88.744 6.687 1,93 26.344 0,30

1416
10.792,9 10.560,0 7.891,0 11.939,0 19.830,0 34.657 67.243 101.900 8.100 1,84 29.044 0,29

1417
10.161,0 10.560,0 7.891,0 10.548,0 18.439,0 32.765 51.524 84.289 8.898 1,81 29.748 0,35

1418
10.551,0 10.560,0 7.891,0 13.167,0 21.058,0 30.574 64.634 95.208 9.035 2,00 28.396 0,30

Flächen und Rauminhalte HNF ist (inkl. Sporthalle) HNF soll (inkl. Sporthalle) BGFa ist (Bestand) BGFa ist (Neubau) BGFa ist (gesamt) BRIa ist (Bestand) BRIa ist (Neubau) BRIa ist (gesamt) überbaute Fläche BGFa / HNF ist Hüllfläche A/V Kosten Gesamtkosten KG 300 + 400 ist Gesamtkosten KG 300 + 400 Mittelwert Gesamtkosten KG 500 ist Gesamtkosten KG 500 soll Gesamtkosten KG 200 – 700 ist Gesamtkosten KG 200 – 700 Mittelwert Gesamtkosten KG 200 – 700 soll Verhältnis zum Soll = 100 % Kostenkennzahlen KG 200 – 700 gesamt Gesamtkosten KG 200 – 700 / BGFa ist Gesamtkosten KG 200 – 700 / HNF ist Gesamtkosten KG 200 – 700 / BRIa ist Kostenkennzahlen KG 300 + 400 Gesamtkosten KG 300 + 400 / BGFa ist Gesamtkosten KG 300 + 400 / HNF ist Gesamtkosten KG 300 + 400 / BRIa ist €/m² brutto
1.167 1.003 983 1.051 1.045 956

€ brutto € brutto

26.121.790 21.070.773

20.257.765 21.070.773

20.401.834 21.070.773

20.849.355 21.070.773

19.269.458 21.070.773

20.137.945 21.070.773

€ brutto € brutto

3.633.416 5.060.000

4.063.494 5.060.000

3.565.375 5.060.000

6.085.010 5.060.000

4.551.087 5.060.000

3.167.019 5.060.000

€ brutto € brutto € brutto

43.748.189 37.606.097 34.400.000 127

36.871.528 37.606.097 34.400.000 107

36.351.444 37.606.097 34.400.000 106

40.178.415 37.606.097 34.400.000 117

36.237.875 37.606.097 34.400.000 105

35.825.788 37.606.097 34.400.000 103

€/m² brutto

1.954

1.825

1.752

2.026

1.965

1.684

€/m² brutto

4.105

3.480

3.387

3.723

3.566

3.361

€/m² brutto

432

407

410

394

430

372

€/m² brutto

2.451

1.912

1.901

1.932

1.896

1.909

€/m² brutto

258

224

230

205

229

212

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

43

Nummer der Wettbewerbsarbeit

1419
m² m² m² m² m² m³ m³ m³ m² 10.623,9 10.560,0 9.143,0 10.988,0 20.131,0 35.019 49.822 84.841 6.110 1,89 m² 24.232 0,29

1420
10.517,0 10.560,0 9.143,0 10.186,0 19.329,0 35.019 49.680 84.699 9.327 1,84 32.411 0,38

1421
10.199,0 10.560,0 6.235,0 15.124,0 21.359,0 23.205 67.266 90.471 8.359 2,09 31.187 0,34

1422
10.487,1 10.560,0 8.241,0 12.880,0 21.071,0 31.774 59.904 91.678 13.158 2,01 29.389 0,32

1423
10.473,0 10.560,0 9.143,0 11.126,0 20.269,0 35.019 56.094 91.113 11.121 1,94 34.720 0,38

1424
10.615,0 10.560,0 6.235,0 13.299,0 19.534,0 23.205 66.128 89.333 7.388 1,84 24.910 0,28

Flächen und Rauminhalte HNF ist (inkl. Sporthalle) HNF soll (inkl. Sporthalle) BGFa ist (Bestand) BGFa ist (Neubau) BGFa ist (gesamt) BRIa ist (Bestand) BRIa ist (Neubau) BRIa ist (gesamt) überbaute Fläche BGFa / HNF ist Hüllfläche A/V Kosten Gesamtkosten KG 300 + 400 ist Gesamtkosten KG 300 + 400 Mittelwert Gesamtkosten KG 500 ist Gesamtkosten KG 500 soll Gesamtkosten KG 200 – 700 ist Gesamtkosten KG 200 – 700 Mittelwert Gesamtkosten KG 200 – 700 soll Verhältnis zum Soll = 100 % Kostenkennzahlen KG 200 – 700 gesamt Gesamtkosten KG 200 – 700 / BGFa ist Gesamtkosten KG 200 – 700 / HNF ist Gesamtkosten KG 200 – 700 / BRIa ist Kostenkennzahlen KG 300 + 400 Gesamtkosten KG 300 + 400 / BGFa ist Gesamtkosten KG 300 + 400 / HNF ist Gesamtkosten KG 300 + 400 / BRIa ist €/m² brutto
940 1.040 1.085 970 975 1.015

€ brutto € brutto

18.933.201 21.070.773

20.093.768 21.070.773

23.174.017 21.070.773

20.432.875 21.070.773

19.756.423 21.070.773

19.823.901 21.070.773

€ brutto € brutto

4.022.775 5.060.000

4.225.349 5.060.000

5.288.997 5.060.000

3.350.076 5.060.000

3.697.984 5.060.000

3.502.620 5.060.000

€ brutto € brutto € brutto

34.825.788 37.606.097 34.400.000 101

36.550.843 37.606.097 34.400.000 106

42.235.717 37.606.097 34.400.000 123

35.872.324 37.606.097 34.400.000 104

35.455.887 37.606.097 34.400.000 103

35.735.484 37.606.097 34.400.000 104

€/m² brutto

1.730

1.891

1.977

1.702

1.749

1.829

€/m² brutto

3.278

3.475

4.141

3.421

3.385

3.367

€/m² brutto

410

432

467

391

389

400

€/m² brutto

1.782

1.911

2.272

1.948

1.886

1.868

€/m² brutto

223

237

256

223

217

222

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

44

Nummer der Wettbewerbsarbeit

1425
m² m² m² m² m² m³ m³ m³ m² 10.698,5 10.560,0 9.143,0 11.361,0 20.504,0 35.019 51.709 86.728 9.907 1,92 m² 33.812 0,39

1426
10.750,0 10.560,0 8.568,0 13.993,0 22.561,0 30.244 68.483 98.727 9.623 2,10 37.075 0,38

1427
10.447,5 10.560,0 7.891,0 11.006,0 18.897,0 30.574 64.239 94.813 8.890 1,81 29.933 0,32

1428
10.807,5 10.560,0 8.517,0 11.246,1 19.763,1 32.796,5 51.929 84.726 6.476 1,83 26.075 0,31

1429
11.033,0 10.560,0 7.891,0 12.816,0 20.707,0 30.574 61.134 91.708 8.125 1,88 31.188 0,34

Flächen und Rauminhalte HNF ist (inkl. Sporthalle) HNF soll (inkl. Sporthalle) BGFa ist (Bestand) BGFa ist (Neubau) BGFa ist (gesamt) BRIa ist (Bestand) BRIa ist (Neubau) BRIa ist (gesamt) überbaute Fläche BGFa / HNF ist Hüllfläche A/V Kosten Gesamtkosten KG 300 + 400 ist Gesamtkosten KG 300 + 400 Mittelwert Gesamtkosten KG 500 ist Gesamtkosten KG 500 soll Gesamtkosten KG 200 – 700 ist Gesamtkosten KG 200 – 700 Mittelwert Gesamtkosten KG 200 – 700 soll Verhältnis zum Soll = 100 % Kostenkennzahlen KG 200 – 700 gesamt Gesamtkosten KG 200 – 700 / BGFa ist Gesamtkosten KG 200 – 700 / HNF ist Gesamtkosten KG 200 – 700 / BRIa ist Kostenkennzahlen KG 300 + 400 Gesamtkosten KG 300 + 400 / BGFa ist Gesamtkosten KG 300 + 400 / HNF ist Gesamtkosten KG 300 + 400 / BRIa ist €/m² brutto
1.000 998 1.025 929 1.048

€ brutto € brutto

20.511.067 21.070.773

22.507.165 21.070.773

19.371.620 21.070.773

18.368.021 21.070.773

21.704.896 21.070.773

€ brutto € brutto

3.657.984 5.060.000

3.220.549 5.060.000

4.671.319 5.060.000

4.369. 561 5.060.000

3.983.665 5.060.000

€ brutto € brutto € brutto

36.360.935 37.606.097 34.400.000 106

38.492.422 37.606.097 34.400.000 112

36.396.517 37.606.097 34.400.000 106

34.778.757 37.606.097 34.400.000 101

38.479.051 37.606.097 34.400.000 112

€/m² brutto

1.773

1.706

1.926

1.760

1.858

€/m² brutto

3.399

3.581

3.484

3.218

3.488

€/m² brutto

419

390

384

410

420

€/m² brutto

1.917

2.094

1.854

1.700

1.967

€/m² brutto

236

228

204

217

237

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Bericht der Vorprüfung

45

2.7 Einzelberichte der Arbeiten 1401 bis 1429
Jede Wettbewerbsarbeit wird auf zwei Seiten (3 Abbildungen, Einzelbericht und Kenndaten) dargestellt. Die Abbildungen umfassen: Modellfoto, Ansicht und Lageplan.

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1401

Ansicht Ost

Lageplan

Reimar Herbst, Angelika Kunkler Architekten, Berlin / Kamel Louafi, Berlin / 2. Rundgang

1401

Städtebau und Gestaltung • Ergänzung der Schulanlage mit zwei Neubaukörpern unter Aufnahme der orthogonalen Ordnung, der Maßstäbe und des Typus der Bestandsbauten. • Kompaktes 3-geschossiges Atriumhaus in direktem Anschluss an das bestehende Eingangsbauteil. Abriss des Mensagebäudes. • Sporthallenbau freistehend nördlich des Atriumhauses, axial nach Osten versetzt. Nebeneinander liegende, um ca. 4,00 m abgesenkte Hallen. • Umbau des Eingangsgebäudes mit Beseitigung des Windfangs und von Raumeinbauten in der Halle, Glasüberdachung des Innenhofs sowie Neubau einer Terrasse zum Eingangshof. • Kubische Baukörper mit Flachdächern. Außenwandbekleidung mit hellgrau-weißen Wasserstrichklinkern. Großformatige, regelhaft angeordnete, mit Betonelementen gerahmte Fensteröffnungen. Fensterprofile in Holz-Aluminium-Konstruktion. Befensterung der Sporthallen mit geschosshohen Profilglaselementen. • Gliederung des Außenraumes folgt der Gebäudeordnung. Zentrale Pausenfreifläche 2-seitig baulich gefasst. Sportfelder nördlich anschließend. Randbereiche des Grundstücks landschaftlich gestaltet. Funktionen Erschließung • Haupteingang in die bestehende bzw. umgebaute Eingangshalle über neu gestalteten Vorhof mit Terrasse und Fahrradabstellplätzen. • Anlieferungszufahrt weiter nördlich. • Separate externe Zuwegung zu den Sporthallen und zum Spielfeld zwischen Sporthallen-Neubau und Sporthallen-Altbau. • An die Eingangshalle schließt ein 1,25 m tiefer liegender Hallenraum im Neubau an. Vertikale Wege über Treppe aus der Neubauhalle bzw. Treppe im rückwärtigen Gebäudebereich. 1 Aufzug. • Übersichtliche Ringflure mit Aufenthaltsqualität. Flurbreiten vor den Treppen ca. 4,00 m bzw. 6,20 m. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Funktionsgerechte Zonierung der Bereiche. In den Obergeschossen ein- bzw. zweibündige Grundrissordnung mit hoher Flexibilität. • Allgemeine Unterrichtsräume auf allen 3 Geschossebenen mit Schwerpunkt im 1. OG. 4 Grundstufenklassen im EG. Oberstufe im 1. OG ohne Differenzierung hinsichtlich Lage oder baulicher Ausprägung. Klassenraummaße in der Regel: ca. 7,40 m x 6,70 m (t x l). • Fachräume für Arbeitslehre im EG, für Kunst und Musik im 2. OG. • Lehrerräume dezentral auf allen Geschossebenen, in der Regel in Orientierung auf das Atrium. Sitzungszimmer an der Halle im EG. • Bibliothek im rückwärtigen Bereich des EG. • Verwaltungsräume im Altbau nahe dem Eingang in räumlichem Zusammenhang mit den dort bereits vorgesehenen Verwaltungsteilen. Wegfall eines Mehrzweckraums kann ggf. durch den überdachten multifunktionalen Innenhof ausgeglichen werden.

Schülervertretung im EG des Neubaus. • Neue Mensa auf einer Ebene (EG) organisiert. Separater Speisesaal für Internatsschüler. • Büchermagazin im UG. • Funktionsgerechte Raumzuschnitte. • Natürliche Belichtung und Belüftung gegeben. • Eingänge in den Sporthallenbau direkt in einen über die gesamte Gebäudeausdehnung verlaufenden Flur. 2 Treppen nach unten auf die Hallenebene. Interne Wegeverbindung über nördliches Treppenhaus des Schulgebäudes oder Aufzug. • Sporthallenkomplex mit Umkleideräumen auf 2 Ebenen. Lehrerräume in Randlage. Kraftsport im EG. Feste Tribünen über den Geräteräumen auf Eingangsniveau. Schmale, lange, nicht natürlich belichtete Flure. Außenanlagen • Tennenbelag des Pausenhofs entspricht nicht der Nutzungsintensität. Realisierbarkeit • Pausenfreiflächen und Schulgarten zu klein. Sportflächen großzügig bemessen. • Rettungswege gegeben. • Übergang Altbau-Neubau ohne erkennbare barrierefreie Wegeverbindung. Barrierefreier Zugang zu den Sporthallen nur über Schulneubau. • Mauerwerk-Stahlbeton-Mischkonstruktion. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 12 cm. Dämmung Dach 20 cm. Natürliche Lüftung der Klassen und der Sporthallen. Energieversorgung: Fernwärme und Solarthermie für Trinkwarmwasser. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 7 % unterhalb des Sollwerts. • Durchschnittlich kompakt. • Durchschnittliche Eingriffe in den Bestand. • Zu erwart. Nutzungskosten: unterdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.314 1,84 32.153.318

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1402

Ansicht Ost

Lageplan

Dohle + Lohse Architekten, Braunschweig / St raum a, Berlin / 1. Rundgang

1402

Städtebau und Gestaltung • Bestandschule, Mensa und 3-geschoss. Schulneubau über zentrales, 4-geschoss. Gebäude (H=14,50 m) mit weit auskragendem Dach (L=9,00 m) zusammengebunden. • In Nord-Südrichtung verlaufende „zentrale Fußgängerachse“ quert Gebäudeensemble, bindet im Norden positionierte Sporthalle an. „Weit auskragendes Dach definiert zeichenhaft den neuen Haupteingang.“ • Eingangsgebäude vollständig rückgebaut. • Bestand Schule auf Ostseite durch 2-geschoss. Kopfbau ergänzt. Im Norden 3-geschoss. Neubaukörper (h=11,00 m) um Innenhof organisiert. • Mensa über Glasgang an Hauptgebäude angebunden • Bildung differenzierter Platzsituationen auf unterschiedlichen Niveaus mit großzügigen Treppenanlagen. • Hauptzugang von Fritz-Lesch-Straße über angerampte Vorplatzsituation mit Treppenanlage. Gebäudeeingang unter auskragendem Dach an großem, zentralen Foyer. • Erschließung der Sporthallen (H=11,40 m) von Westen über Fußgängerachse. Auskragendes Dach richtet das Gebäude und bildet überdachte Vorzone. • Sportplatzanlage in nord-westlichem Geländebereich mit Nord-Südorientierung und begleitender Terrassenanlage. • Fassaden der Neubauten mit horizontaler Fassadengliederung über Fensterbänder, insgesamt zweischalige Fassadenkonstruktion, Außenschale aus Faserzementplatten ohne Angabe von Farbigkeit . Aluminiumfenster mit Dreifachverglasung und außenliegendem, beweglichen Sonnenschutz. • Fassadengliederung und Konstruktion der Sporthalle identisch zu Schulneubauten. Funktionen Erschließung • Zentraler Zugang Schulgebäude über sehr großes 2-geschossiges Foyer in zentraler Lage zu einzelnen Schulbauteilen. Gebäude mit weiteren dezentralen Zugängen zu umgebenden Frei- und Pausenflächen. • Bestandsschulgebäude durch östl. Kopfbau ergänzt und H-förmiges Erschließungssystem in diesem Bereich zu ringförmigen Erschließungssystem ergänzt. Introvertiertes Foyer mit 2-geschoss. Luftraum. • Neubau nördl. Schulgebäude mit ringförmiger Erschließungsstruktur um Innenhof und einer Kombination aus ein- und zweihüftigen Erschließungsfluren. Pausenhof Grundstufe tief ins Gebäude hineingezogen. • Gemeinsame Eingangssituationen für Schüler der Grund- und Mittelstufe. • Interne Erschließung der gestapelten Sporthallen über Treppenhäuser und Aufzug in 4 Geschosse. DreifachHalle auf –4.20 m und Doppel-Halle auf +2,90 m Höhenniveau. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Verwaltung im EG + 1.OG Kopfbau Bestandsschule, Bibliothek im 3. OG Brückengebäude, dazugehöriges

Büchermagazin im UG über Aufzug angebunden. • Grundstufe im EG, Mittelstufe im 1. + 2. OG Schulneubau. Oberstufe im 2. OG Brückengebäude. Klassenräume Grundstufe im EG mit unmittelbarer Orientierung zu Sportfreiflächen. • Fachklassenräume Kunst im EG und Musik im 2. OG Schulneubau. • Lichte Raumhöhe Schulgebäude EG – 2. OG durchgängig ca. 3,10 m. • Doppelsporthalle mit großzügigen Oberlichtern. • Umkleiden der Sporthallen innenliegend, nicht natürlich belichtet und belüftet. Außenanlagen • Hof + Freiflächengestaltung mit Treppenanlagen, Höhenunterschiede ca. 1,80 m, dadurch Einschränkungen der Barrierefreiheit. • Gliederung der Außenanlagen über zentrale Achse und bandartigen Freiraumstrukturen Realisierbarkeit • Aufschüttung von 1,00 m–3,00 m in Teilbereichen des Schulareals. • Überformung der Mensafassaden. • Fehlende Ausweisung der Kugelstoßanlage, 100 m Laufbahn zu schmal. • Stahlbetonkonstruktion mit Stahlbetonflachdecken. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 14 cm ,Dämmung Dach 20/24 cm, Sporthallen Zu- und Abluft mit Wärmerückgewinnung und zusätzlichem Erdwärmetauscher, Solarthermie für Trinkwarmwasser. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 9 % oberhalb des Sollwerts. • Eingriffe in den Bestand überdurchschnittlich. • Nutzungskosten überdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.612 2,00 37.633.315

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1403

Ansicht Ost

Lageplan

huber staudt architekten bda, Berlin / BERNARD:SATTLER Büro für Landschaftsarchitektur, Berlin / Ankauf

1403

Städtebau und Gestaltung • Fassung eines zentralen Sportplatzes in West-OstAusrichtung durch kubische Baukörper unterschiedlicher Prägung. • Zentraler Sportplatz auf Niveau –3.80 m (Ebene –1) unter EG-Niveau Bestand (Ebene 0), alle angelagerten Neubauten mit Vollgeschossen zur Sportfläche auf Ebene –1. • 3-geschossige Gebäudeschiene als westliche Begrenzung, 135 m lang, im Süden durch Verbindungsbrücke auf Ebene 0 angedockt an EG Bestand, H = 7,30 m über Ebene 0. • Südliche Fassung durch eingeschossigen Riegel, nach Norden dem Bestand ca. 6,50 m vorgelagert, an westlichen Riegel und Mensa angebunden, auskragende Dachfläche als begehbares Plateau auf Ebene 0 entlang der Sportfreifläche, Steg nach Süden in umgebautes EG Treppenhaus Bestand. • Entkernung / Umbau der Mensa, Freilegung und Verglasung der nord-westlichen Außenwände UG. • Sporthallen als Baukörperkomplex im Nord-Westen, Gebäudehöhe 7 m bzw. 5,70 m über Ebene 0, vorgelagerter, eingeschossiger Riegel auf Ebene –1, auskragendes Dach als begehbares Plateau analog zur südlichen Fassung. • Rückbau des besteh. Eingangs, 2-geschossiger Abschluss nach Osten, hierdurch Freistellung des südlichen Wohnriegels und der Mensa. • Fassaden mit Verblendmauerwerk, Fensterbänder aus Holz, mit vertikalen und horizontalen Holzlamellen strukturiert, große Verglasungen der Erschließungsbereiche, Mensa und Sporthallenkörper als Holz-Glaskonstruktion. • Hauptzugang von der Fritz-Lesch-Str. über Vorplatz auf das Plateau auf Ebene 0, Haupteingang im Neubauriegel an der westl. Nahtstelle zum Bestand, einläufige Freitreppen auf die Sportplatzebene (–1). • Erschließung Sporthallen vom Sportplatz, bzw. über vorgelagertes Plateau, zusätzliche Erschließung für Zuschauer von Norden über Rampen. Funktionen Erschließung • Haupteingang in Neubau über Plateau in Foyer, einläufige Treppe auf die Ebenen –1 und +1. • Mensaeingang über Vorplatz, auskragendes Vordach. • Arkadengang innerhalb der südl. Gebäudeschiene entlang der Sportfläche auf Ebene –1 als wettergeschützte Verbindung Schule/Mensa, verglaster Gang nach Süden in UG Bestand. • Sporthallen mit ebenerdigem Eingang vom Sportplatz in zentrales Foyer, einläufige Treppe, Zugang von Norden ins durchgesteckte Foyer im OG, Erschließung der Tribüne und Zugang auf Plateau mit Blick auf die Sportanlagen, kein Aufzug. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Westlicher Riegel als Mittelfluranlage mit verglasten Fluraufweitungen nach Osten. • Grundstufe ebenerdig auf Ebene –1, nach Westen vorgelagerter Pausenhof, überdachte Teilflächen.

• Mittelstufe auf Ebene 0 und +1, Oberstufe auf +1. • Bibliothek (–1) und Kunstfachräume (0) dem Foyer angelagert. • Südlicher Riegel einhüftig, verglaster Flur im Norden, Fachräume nach Süden zum Innenhof (Niveau –2.60 m) zwischen Bestand und Riegel orientiert, Verbindungsgang ins UG Bestand. • Verwaltung komplett im neuen westlichen Baukörperabschluss des Bestands. • 3-fach-Halle in West-Ost-, 2-fach-Halle in Nord-SüdRichtung, mittig angeordnetes Foyer, Umkleiden der 3-fach-Halle im Süden mit durchgestecktem Mittelflur, niveaugleich mit Außensportfläche, 2-geschoss. Umkleiden an 2-fach-Halle, Tribüne im Norden über Geräteräume der 3-fach-Halle. • Mensa auf Ebene 0, Foyer mit einläufiger Treppe auf Sportplatzebene mit Mehrzweckraum. • Massive Sitzbänke/Oberlichter im Bereich des Plateaus zur Belichtung Sitznischen auf Ebene –1. • Umkleiden zum Teil nicht natürlich belüftet. Außenanlagen • Plateaus mit großformatigem Plattenbelag, orthogonale Ordnung der Wegeführung. • Westl. und östl. Freiflächen als modelliertes Gelände, intarsienartige Verteilung der nicht sportbezogenen Freiflächen, geschwungenes Wegesystem. • Pausenhof um den Sportplatz, im Süden als 30 m breite Zone der Terrasse vorgelagert. Realisierbarkeit • Gymnastikwiese nicht nachgewiesen. • Eingeschränkte Barrierefreiheit der Außenanlagen. • Stahlbetonkonstruktion, begrünte Flachdächer. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung Außenwand 16 cm, Dach 20 cm, Fenster Uw=1,0 W/m²K, Fernwärmeversorgung. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 15 % oberhalb des Sollwerts. • Nutzungskosten überdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.416 1,94 39.410.471

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1404

Ansicht West

Lageplan

Lamott Architekten BDA, Stuttgart / realgrün landschaftsarchitekten, München / 2. Rundgang

1404

Städtebau und Gestaltung • Orthogonale Ordnung der Schulgebäude und der Sportfreiflächen auf einer rechteckigen, ca. 150 m x 185 m großen “Basisfläche”. • Langgestreckter 3-geschossiger Neubau, Integration der abgesenkten Sporthallen. Abriss der Mensa, Anschluss des Neubaus an das Eingangsbauteil. Übernahme des Innenhofprinzips. • Sockelgeschossebene mit breiten offenen Durchgängen und offenem Eingangshof, umfasst von einem Stützenkranz, überspannt von einer begehbaren Dachfläche. OG als einfache Riegel mit durchgesteckten Innenhöfen. Begrüntes Flachdach. • Formal ausgeprägte Schichtung der Geschossebenen mit wechselnden Fassadenmaterialien: Sichtbeton – Glas – Holz. • Zweischichtiger Fassadenaufbau, umlaufende, ca. 1,30 m tiefe Balkone in den OG. Brüstungen der Balkone und Attika in Sichtbeton bzw. mit Holz-Bekleidung. Zurückliegende Außenwände in verglaster Pfosten-Riegel-Konstruktion. • Umbauten im Bestand: Öffnung des Eingangsbauteils zum neuen Foyer. Neugestaltung der Übergänge zum Außenraum. • Großzügige, teilweise zweigeschosshohe Eingangshalle. Im 1. OG zentraler Verteilerraum sowie 2 Atrien. Flurzonen an den Innenhöfen mit Aufenthaltsqualität. • Strenge orthogonale Gliederung des Außenraums auf der „Basisfläche“ sowie des Schulgartens. Abgesenkte Sportflächen. Landschaftliche Gestaltung der Randbereiche. Funktionen Erschließung • Haupt- und Nebenzugänge von der Fritz-LeschStraße. Vorplätze mit PKW- und Fahrradstellplätzen. Räumlich gefasster Eingangshof am Schnittpunkt von Alt- und Neubau. • Getrennte externe Erschließung der beiden Sporthallen, Flure werden im UG wieder zusammengeführt. Interne Anbindung an die OG der Schule über zwei Treppen und Aufzug. • Anlieferung Mensa über eine Nebenzufahrt. • Neue Eingangshalle. Ca. 9 m breite Freitreppe zur Verteilerfläche im 1. OG. Anbindung des 2. OG über 3 Freitreppen. 4 (Flucht-) Treppenhäuser an der Gebäudeostseite. 2 Aufzüge. Großzügige innere Erschließung, problemlose Orientierung. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Klare Zonierung der Bereiche, funktionsgerechte Zuordnung der Einzelräume. In den OG dreibündige Grundrisse mit Lichthöfen, Erschließungs- und Nutzflächen in den Mittelzonen. • AU-Räume der Grund- und Oberstufe im 1. OG, Mittelstufe im 2. OG. Klassenraummaße in der Regel: ca. 7,50 m x 6,80 m (t x l). • Fachräume im 1. OG. • Lehrerräume dezentral in Zuordnung zu den Gruppenund Fachräumen, Sitzungszimmer im 1. OG. • Bibliothek im 1. OG.

• • • • •

Verwaltung im Eingangsbereich. Neue Mensa auf einer Ebene (EG) organisiert. Büchermagazin im EG unterhalb der Treppe. Funktionsgerechte Raumzuschnitte. Natürliche Belichtung und Belüftung in der Regel gegeben, im 1. OG jedoch 3 innen liegende Lehrerzimmer. 2 innen liegende Räume im 2. OG werden über Oberlichter belichtet und belüftet. • Sporthallen im Wesentlichen funktionsgerecht. Umkleideräume der Zweifachhalle nicht auf der Hallenebene. Belichtung über Fensterbänder und Oberlichter. Teleskoptribüne, erschlossen im EG. Krafttraining im EG am Sporthallenzugang. Außenanlagen • Großspielfeld in Nord-Süd-Ausrichtung. Realisierbarkeit • Schulgarten überschreitet die Grenzen des Wettbewerbsgrundstückes. • Programm erfüllt. • Sporthallen ohne 2. Rettungsweg. Rettungswege ansonsten gegeben. • Barrierefreiheit gegeben, jedoch ungünstige Lage der Aufzüge hinter den WC. • Stahlbeton-Konstruktion mit Flachdecken. Sporthallendecken mit Spannbetonbindern. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung: U-Wert = 0,2 W/m²K. Fenster: 3-Scheiben Wärmeschutzverglasung. Natürliche Lüftung der Klassen. Sporthallen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Erdwärmetauscher. Energieversorgung: Fernwärme und Solarthermie für Trinkwarmwasser. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 25 % oberhalb des Sollwerts. • Kompaktheit sehr gering. Hoher Außenwandanteil durch stark differenzierten Baukörper. • Durchschnittliche Eingriffe in den Bestand. • Zu erwart. Nutzungskosten überdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.556 1,83 43.021.800

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1405

Ansicht Süd

Lageplan

Hentschel-Oestereich Architekten BDA, Berlin / frei(RAUM)planung, Bissendorf / 2. Rundgang

1405

Städtebau und Gestaltung • „Vorhandene bauliche Anlage im Sinne einer Gesamtkomposition weitergebaut, erhält mit dem Sportcasino eine bauliche Mitte.“ Kopfbauten an den Bestandsgebäuden Schule und Mensa akzentuieren Eingangsbereich. „Schulpromenade als Rückgrat der Anlage“ auf EG-Niveau. Alle Hauptzugänge zu den Gebäuden an Erschließungsachse. Eingangsgebäude vollständig rückgebaut. • Bestandsgebäude Schule im Osten durch ein 3-geschoss. Neubauteil ergänzt und zu einem solitären Baukörper weiterentwickelt. • Nördlich der Bestandsschule Positionierung eines langgestreckten, 3-geschoss. Neubaues, um großen Innenhof organisiert. • Mensa zweiseitig erweitert. Im Süden mit 3-geschoss. Kopfbau zum Vorplatz (Höhe = 11,30 m), nach Norden durch Sporthallen (Höhe = 16,30 m). • Hauptzugang von Fritz-Lesch-Straße über geneigte Platzfläche. • Sportplatzanlage im Norden des Areals nord-südorientiert, begleitet von Freitreppenanlage. • Neubauten mit heterogener Fassadengestaltung. Geschlossene Wandflächen, Fensterbänder und Lochfassaden werden kombiniert. „Einheitliches Erscheinungsbild“ durch Verwendung von Verblendziegeln in „wildem Verband“ mit Farbton weiß-grau-sand.“ Hohe Attika verdeckt Kaltdach. Holz-Aluminiumfenster mit graphitschwarzer, matter Außenschale. Südfenster mit horizontalem, außenliegenden Sonnenschutz. • Fassadenkonstruktion obere Sporthalle mit Glasfaserbetonplatten verkleidet. Funktionen Erschließung • Alle Gebäude mit zentralem Zugang von Schulpromenade und dezentralen Zugängen zu umgebenden Frei- und Pausenflächen. • Zugang über Foyerzone mit introvertiertem 2-geschoss. Luftraum. Vertikale Erschließung über große zweiläufige Treppenanlage. In den Geschossen Hförmiges Erschließungssystem zu ringförmigen (EG) bzw. U-und L-förmigen Erschließungssystem (1. + 2. OG) ergänzt. • Neubau Schulgebäude mit Hauptzugang als Splitlevel von Schulpromenade mit 3-geschoss. Luftraum. Horizontale Erschließung mit ringförmiger Erschließungsstruktur und Kombination aus Ein- und Zweihüftigkeit. Nordorientierte Erschließungsflure verhindern Lärmbelastung der Unterrichtsräume. Innenhof separate Pausenfläche für Grundstufe. • Gemeinsame Eingangssituation für Grund- und Mittelstufe. • Erschließung der gestapelten Sporthallen von Westen. 4 Geschosse über innenliegendes Treppenhaus und Aufzug erschlossen. Dreifach-Halle auf –3.50 m und Doppel-Halle auf +6,65 m Höhenniveau. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Verwaltung im EG – 2. OG Kopfbau Schule, Bibliothek im 1. + 2. OG Kopfbau Mensa um 2-geschoss. Luft-

raum organisiert. • Grundstufe im EG Neubau, Mittelstufe im 1. + 2. OG Neubau, Oberstufe im 2. OG Neubau (Nordflügel). • Fachklassenräume Musik im EG, Kunst im 2.OG Neubau. • Lichte Raumhöhe Schulgebäude EG – 2. OG durchgängig ca. 3,10 m. • Doppelsporthalle mit großen Oberlichtern. • Erschließung Teleskoptribünen nur über Halle. • Natürliche Belichtung der Klassenräume, Südfassade mit feststehendem Sonnenschutz (außen). • Umkleidezonen der Sporthallen natürlich belichtet und belüftet. Außenanlagen • Hof + Freiflächengestaltung mit Treppenanlagen, Höhenunterschiede ca. 2,50 m. • Freiräume stehen im Spannungsfeld zwischen geordneten Strukturen und einer dynamischen, hügeligen Landschaft. Realisierbarkeit • Fluchtwegelänge im Bereich der Doppelsporthalle um bis zu 10 m überschritten. • Außengeräteraum Sporthalle nicht nachgewiesen. • 100 m Laufbahn zu klein. • Barrierefreiheit Freifläche nur eingeschränkt gegeben, bzw. nicht nachvollziehbar. • Mensa baulich überformt. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 16 cm, Dämmung Dach 20 cm, Fenster: 2 bzw. 3-Scheiben Wärmeschutzverglasung, Energieversorgung: Fernwärme und Solarthermie für Trinkwarmwasser. • Errichtung der Neubauten als Stahlbetonkonstruktion. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 17 % oberhalb des Sollwerts. • überdurchschnittliche Eingriffe in den Bestand. • Nutzungskosten überdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.736 2,09 40.291.944

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1406

Ansicht Nord

Lageplan

Behles & Jochimsen Architekten BDA, Berlin / Levin Monsigny Landschaftsarchitekten, Berlin / 2. Rundgang

1406

Städtebau und Gestaltung • Atrium-Gebäude, 93 m x 45 m, H = 13 m, mit zwei Innenhöfen ab 1. OG, bindet im Norden der Mensa in West-Ost-Richtung an, Erhalt des Bestands. • Sporthallenbaukörper in den unteren beiden Ebenen des Neubaus integriert. • Überdachter Arkadengang schließt an Treppenhaus des besteh. Schulgebäudes auf EG-Niveau an, nach Osten Innenhof mit ebenerdiger Anbindung Mensa, nach Westen Sitz- und Treppenanlage zum offenen Schulhof auf ca. – 2,50 m. • Sportplatzanlage in nord-westlicher Geländeecke in Nord-Süd-Ausrichtung. • System der Freiflächen als Raumfolgen, offene Räume, introvertierte Innenhöfe mit direkten Zugängen zu den Klassenzimmern. • Fassade mit stirnseitig abgeschrägtem Keramikklinker (Bischofsmütze) strukturiert, Sockel und Fensterleibungen aus weißem Keramikklinker, Gliederung des gesamten Neubaukörpers mit liegenden Fensterformaten in variierender Anordnung. • Hauptzugang von der Fritz-Lesch-Str. über RampenWeg in bestehenden Eingang. • Nebeneingang im Norden vom Orankeweg über Außentreppe, Rampenanlage in der Ostfassade des Neubaus integriert. Funktionen Erschließung • Ebenerdiger Zugang, Anbindung Mensa und Neubau über bestehenden Schulflur und neuem Arkadengang. • Axiale Fortsetzung des Arkadengangs im Neubau mittels durchgestecktem Foyer mit offener, einläufiger Treppe in alle Geschosse. • 2-fach-Halle nach Westen, 3-fach-Halle nach Osten an Foyer angelagert. • Großzügige, verglaste Erschließungsschiene als Pausenhalle auf Tribünenniveau entlang der Südfassade der 3-fach-Halle mit Anbindung an das Foyer und an Mensa. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Hallen auf unterer Ebene mit Umkleiden, ebenerdiger Ausgang nach Norden zu den Sportflächen. • EG mit Luftgeschoss Hallenbaukörper, Krafttrainingsraum und Bibliothek mit geschosshoch verglasten Trennwänden, Raumhöhe 4,70 m, Einblick in die Hallen. • Mensa mit Flügeltüren zur östlichen Terrasse und großer Öffnung zum Eingangsbereich Bestand. • 1. OG und 2. OG mit Klassenräumen ringförmig an den Außenfassaden gruppiert, Flure im Bereich der Innenhöfe über den Hallen großflächig verglast, innenseitig Sitzbänke, Grundrissstruktur analog zum besteh. Schulgebäude. • Vertikale Erschließungszone innen liegend, angrenzend die Sammlungs- und Lehrerräume, über Innenhöfe belichtet, vorgelagerte Innenhof-Balkone. • Grundstufe EG und 1. OG im südlichen Bestand. • Mittelstufe und Fachräume im Neubau 1. und 2. OG

• Verwaltung im Bestand. • Belichtung/Belüftung UG Bestand, Mensa und Umkleiden über umlaufenden, schmalen Lichtschacht im Bereich des östl. Innenhofs. • Belichtung der 3-fach-Halle über runde Oberlichter im Bereich der Innenhöfe, 2-fach-Halle dreiseitig über Fenster oberhalb 2 m, vielfältige Blickbeziehungen über geschosshohe Verglasung zu den umliegenden Zonen im EG. Außenanlagen • Kleiner Innenhof als Außenfläche im Sommer, großer Innenhof nur als Fluchtweg begehbar. • Schulhof Grundstufe den Klassenräume im südlichen Bestandsbau vorgelagert. Realisierbarkeit • Veränderung der Einpassungsplanung, Grundstufe, Lehrerzimmer MS, Elternsprechraum und Verwaltung im Bestand untergebracht, hierfür Klassenräume MS in Neubau verschoben. • Lehrerzimmer je ca. 15 m² größer, zum Teil über Innenhof belichtet. • Umbau Bestandstreppenhaus und Fassade im EG. • Zum Teil problematische Belichtung der Bestandsräume UG. • Hausmeisterraum nicht an Erste Hilfe angrenzend. • Fachräume 2.OG nach Norden nicht im Fassadenraster. • Anlauf Hochsprung zu kurz. • Stahlbeton-Massivbauweise, Aluminium-Fenster. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung Außenwände 12 cm, Dach 24 cm, Fernwärmeversorgung und Solarthermie für Trinkwarmwasser. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 6 % oberhalb des Sollwerts. • Konstruktiver Aufwand durch Stapelung Schule auf Halle, jedoch kompakte Anlage. • Geringe Eingriffe in den Bestand. • Nutzungskosten unterdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.264 2,07 36.349.222

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1407

Ansicht Ost

Lageplan

Anderhalten Architekten, Berlin / Lützow 7, Berlin / 1. Rundgang

1407
• Funktionsgerechte Raumzuschnitte. • Natürliche Belichtung und Belüftung gegeben. • Sporthallenbau mit ebenengleichen Hallen. Teilweise weitläufige Zuordnung der innen liegenden, auf 2 Geschossen angeordneten Umkleiden. Krafttraining auf der oberen Ebene. Tribüne auf den Geräteräumen. Dachoberlichter über den Hallen. Außenanlagen • Bereiche der erhöhten Pausenhoffläche den Jahrgangsstufen zugeordnet. Realisierbarkeit • Flächendefizite bei Fachräumen Kunst und Musik, Bibliothek, Lehrerräumen, Büchermagazin, einem Gruppenraum der Grundstufe und einem Verwaltungsraum. Flächenüberschreitungen bei 7 Gruppenräumen. Laufbahn zu schmal, Hochsprung-Anlauffläche nicht ausreichend. • Rettungswege gegeben. • Barrierefreiheit prinzipiell gegeben, jedoch ggf. weite Wege, da im Neubau nur 1 Aufzug liegt. Im Sporthallenbau ist die obere Ebene vom Schulgelände her praktisch nicht erschlossen. • Stahlbeton-Skelettkonstruktion mit Flachdecken. Ausfachung mit Mauerwerk. Sporthalle in Stahlbeton- oder Mauerwerkskonstruktion, Sporthallendach in Leimholzbinder-Konstruktion. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 20 cm. Dämmung Dach 25 cm. Fenster: 3-Scheiben Wärmeschutzverglasung. Natürliche Lüftung der Klassen. Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung in Sporthallen. Energieversorgung: Fernwärme und Solarthermie für Trinkwarmwasser. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 5 % oberhalb des Sollwerts. • Kompaktheit unterdurchschnittlich. • Durchschnittliche Eingriffe in den Bestand. • Zu erwart. Nutzungskosten unterdurchschnittlich.

Städtebau und Gestaltung • Ausbildung geschlossener Raumkanten nach Osten und Norden. Aufnahme der orthogonalen Ordnung des Bestands. Dreiseitige räumliche Fassung der zentral angeordneten Außenanlagen. • Im Anschluss an das bestehende Eingangsgebäude drei axial versetzte 2-geschossige Neubauten: Neubau des Mensagebäudes auf dem erhaltenen UG, langgestreckter Gebäudeflügel mit 2 Lichthöfen für Ober- und Mittelstufe, Atriumhaus für Grundstufe und Fachräume. • Autonomer Sporthallenbau am Orankeweg. Aufnahme der Baufluchten des Sporthallen-Altbaus und des Atrium-Neubaus. • Beim Eingangsgebäude Verlegung der Außentreppe und Neubau einer Rollstuhlfahrer-Rampe, Beseitigung von Raumeinbauten in der Halle. • Aufnahme der Architektursprache des Bestands. Großformatige regelhafte Fensteröffnungen, Holzpaneelelemente mit Lüftungsflügeln und Lüftungsöffnungen. Mensagebäude mit Fensterbändern, nach Westen zweigeschosshohe Glasfassade. • Sporthallenbau in analoger Formensprache. Putzfassaden. Großformatige, teilweise bandartige Fensteröffnungen. Dachoberlichter. • Gliederung des zentralen Außenraumes und des Schulgartens unter Aufnahme der orthogonalen Ordnung der Häuser. Freiräume östlich der Neubauten mit „privatem Charakter“ und „Vorgartengestaltung“. • Sportflächen gegenüber Pausenhöfen abgesenkt. Funktionen Erschließung • Haupterschließung über den bestehenden Zugang. Fahrradstellplätze im Vorhof. Anlieferung und PKWZufahrt weiter nördlich. • Zugang zur Sporthalle auf zwei Ebenen, vom Orankeweg ins obere Geschoss, von den Schulfreiflächen ins EG. 4 Treppen, kein Aufzug. • Im Anschluss an die bestehende Eingangshalle 2geschossiger Hallenraum im neuen Mensagebäude. Flure der Neubautrakte über breite Treppe bzw. Durchladeaufzug an die Halle angebunden. • Vertikalerschließung über den Aufzug im Mensagebäude sowie 2 Treppenanlagen. • Im Mittelstufentrakt dreibündige Grundrisse mit Lichthöfen, Nebenräumen und Lehrerräumen in der Mittelzone. Im Grundstufentrakt Ringflur. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Zonierung nach Funktionen und Altersstufen. • AU-Räume der Grundstufe im EG des Atriumhauses zusammengefasst. Mittelstufe und Oberstufe auf 2 Ebenen des mittleren Neubaus. Klassenraummaße: ca. 7,00 m x 7,50 m (t x l). • Fachräume im OG des Atriums. • Lehrerräume dezentral in Zuordnung zu den Gruppenund Fachräumen. • Verwaltung, Bibliothek, Sitzungsraum im OG des Mensagebäudes. • Büchermagazin im UG des Mensagebäudes.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.482 1,88 35.953.945

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1408

Ansicht Nord

Lageplan

Schuster Architekten, Düsseldorf / Nagel, Schonhoff und Partner, Hannover / 2. Rundgang

1408

Städtebau und Gestaltung • Baumasse in großen, solitären 3-geschoss. Baukörper, (H= 10,05 m) im Norden der Bestandsschule konzentriert. „Sport und Schule als Einheit“. Sporthallen als innenliegende Volumen in den Baukörper integriert. Eingangsbereich und Mensa bleiben strukturell erhalten, in Teilbereichen umgestaltet. • „Schulweg als Rückgrat und Bewegungsachse des Areals“ in Nord-Südrichtung auf EG-Niveau Schulneubau (+ 52,00) verbindet Fritz-Lesch-Straße mit Orankeweg. Zugangsbereich Schulneubau durch Abgrabung akzentuiert. • Hauptzugang von Fritz-Lesch-Straße über geneigte, organische Zuwegungen zu Vorplatz. Nebeneingang von Süden in Verlängerung Erschließungsachse. • Mensa nach Norden erweitert, als neuer Zu- Ausgang („Fenster zum Park“) und Anlieferungsgebäude. • Sportplatzanlage im Norden, nord-südorientiert. • Neubau mit vertikaler Fassadengliederung durch geschosshohe stehende Fensterformate. Tiefe Fensterleibungen (50 cm). Festverglasung, Lüftungsflügel seitlich in Leibung hinter perforiertem Aluminiumpaneel. Integrierter, außenliegender Sonnenschutz. • Zweischalige Fassadenkonstruktion mit hellgrauem Klinker im Dünnformat und „original Wasserstrich“ Oberfläche. Eingangsfassade im Osten dreigeschossig verglast. Funktionen Erschließung • Hauptzugang Gesamtanlage bleibt erhalten und wird baulich aufgewertet. Durch Verkleinerung des vorh. Atriums entsteht neue großzügige Erschließungszone. Alle Gebäude mit zentralem Zugang von Schulweg und dezentralen Zugängen zu umgebenden Frei- und Pausenflächen. • Eingang Neubau Schulgebäude über sehr große 2-geschoss. verglasten Foyerzone. Vertikale Haupterschließung über einläufige Treppenanlagen. In Geschossen U-förmiges Erschließungssystem mit langen einhüftigen Erschließungsfluren. Separate großzügige Erschließung von Norden für Sportler („Sportlerfoyer“). • Gemeinsame Eingangssituationen für Grund- und Mittelstufe, keine separate Pausenfläche für Grundstufe ausgewiesen. • Erschließung der Sporthallen von Norden über Sportlerfoyer und internem Stichgang mit Oberlichtern. Sporthallen auf –2,30 m Höhenniveau. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Verwaltung im EG Eingangsgebäude und im EG Neubau (Nordflügel), Bibliothek im 2. OG Neubau (Nordflügel) mit zusätzlichem Angebot Lesehof/Terrasse. • Grundstufe im EG Neubau, (Südflügel) Mittelstufe im 1. + 2. OG Neubau (Süd+Nordflügel), Oberstufe im 2. OG Neubau (Nordflügel). Einsicht in Sporthallen von den Flurbereichen. • Fachklassenräume Musik und Kunst im UG Neubau nach Osten orientiert, über Abböschung natürlich belichtet und belüftet..

• Lichte Raumhöhe Schulgebäude EG – 2. OG durchgängig ca. 3,10 m. • Sporthallen mit zweischaligem Profilbauglas und transparenter Wärmedämmung großflächig, diffus belichtet. • Innenliegende Umkleidezonen der Sporthallen nicht natürlich belichtet und belüftet. Außenanlagen • Hof + Freiflächengestaltung mit amorpher Wegeführung. Höhenunterschiede ca. 2,30 m. • Der Entwurfsgedanke ist die Stärkung der Rahmen gebenden Baumreihen und der Einsatz der vorgefundenen Reliefenergie. Realisierbarkeit • Fluchtwegelänge im Bereich der Sporthallen um bis zu 10 m überschritten und ohne direkten Ausgang ins Freie dargestellt. • Umbau Mensafassade Nord und starke Eingriffe in Eingangsgebäude. • Pausenhoffläche zu klein (ca. 500 m²). • Großspielfeld nur Nettofläche, Sicherheitszonen fehlen. • Neubauten als Stahlbetonkonstruktion konzipiert. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Transparente Wärmedämmung der Außenwände, Dämmung Dach 20 cm, Abluftanlage in Klassen, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Erdwärmetauscher in den Sporthallen, Energieversorgung: Fernwärme und Solarthermie für Trinkwarmwasser und Wärmepumpe mit Erdsonden. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 1 % oberhalb des Sollwerts. • kompakte Anlage, geringe Eingriffe in Bestand. • Nutzungskosten durchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.661 2,00 34.868.935

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1409

Ansicht Ost

Lageplan

gmp architekten, Berlin / schmidt - Landschaftsarchitekten, Berlin / Ankauf

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Städtebau und Gestaltung • Ensemble aus zwei quaderförmigen, zueinander versetzten Atrium-Gebäuden, 39 x 39 m bzw. 45 x 45 m, H = 12 m und einem eingeschossigen Band in NordSüd-Richtung, Einbindung der Mensa und des umgebauten Eingangsgebäudes. • Sporthallenbaukörper nord-westlich, gestapelte Hallen, H = 12 m, um 4,40 m eingegraben. • Baulich gefasste Höfe auf unterschiedlichen Niveaus mit großzügigen Treppenanlagen, quadratischer Schulhof offen nach Westen. • Sportpark im Norden, Platz in nord-westl. Geländeecke, dem Sporthallenneubau nach Norden angelagert, Ausrichtung West-Ost. • Neubau-Fassaden vertikal strukturiert durch Lisenen aus grauem Backstein, in den Obergeschossen über zwei Geschosse, Fensterelemente aus Verglasung und seitlichen, geschlossenen Metallpaneelen im stehenden Format, kupferfarben beschichtet, durchlaufende, horizontale Gesimsbänder aus Sichtbeton über EG, als oberer und unterer Fassadenabschluss, umlaufend zurückspringender, dunkler Sockel. • Gestaltung Sporthallen analog zu Schulneubau, Deckenbänder aus Sichtbeton, überwiegend geschlossene Flächen aus grauem Backstein. • Hauptzugang von der Fritz-Lesch-Str. über breites Außentreppenpodest in umgebauten Eingang, neu gestaltete, geöffnete Fassade, überdachter BestandsInnenhof. • Nebeneingang für Grundstufe von der Fritz-Lesch-Str. auf vorgelagertes Pausenhof-Plateau mit großem Vordach in nördl. Neubautrakt. • Erschließung der Sporthallen von Osten, Terrasse mit Vordach über Gebäudebreite, Stichwege zur Anbindung an den Orankeweg. Funktionen Erschließung • Haupteingang in Foyer, umgebauter, überdachter Innenhof, Anbindung der Bestandsflure, Erschließungsachse nach Norden mit Anbindung Mensa und Schulneubau, Ausblicke und Türen in westl. und östl. Freiraum. • Neubaufoyer mit getrenntem Eingang für Grundschüler, einläufige Treppe westlich angelagert, zweite einläufige Treppe ab 1.OG im nördlichen Trakt an den Innenhof angelagert. • Gestapelte Sporthallen erschlossen über gebäudebreite Glasfassade entlang der Foyerzone, zwei Treppenräume im Norden und Süden zur Erschließung der Hallenebene der 2-fach-Halle auf –4.40 m und der 3-fach-Halle auf + 4,60 m. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Südlicher Neubaukörper mit Bibliothek im EG des neuen Innenhofs mit Lichtdach; Verwaltung um diese L-förmig angeordnet. • Grundschule kompakt im EG des nördlichen Baukörpers mit Erschließungsflur um Innenhof. • Mittelstufe im 1. OG umlaufend an den Außenwänden, Flur zu den Innenhöfen orientiert, analog das 2. OG

mit Mittel- und Oberstufe. • Fachräume im südlichen Neubaukörper 2. OG. • Lichte Raumhöhe EG 4,40 m, OG 3,20 m. • Geräteräume und zusätzliche Umkleiden für die Außensportflächen ebenerdig in westlicher Hallenschiene, östliche Schiene für Umkleiden und Nebenräume, im UG und OG zweihüftig angeordnet. • Teleskoptribüne unter Erschließungsgalerie. • Klassenräume über Kipp-Elemente in Metallpanelen, Erschließung und Umkleiden der Sporthallen außer UG natürlich belichtet / belüftet. • Krafttrainingsraum innen liegend. Außenanlagen • Hofflächen im Kern des Ensembles, gestaltet mit Treppenanlagen, Höhenunterschiede ca. 1,20 m. • „Grüne Zimmer“ im Süden, Osten und Westen, Schulgärten linear dem Bestand südl. vorgelagert. Realisierbarkeit • Große Sporthallenflächen, große Lehrerzimmer. • Sporthallen mit zusätzlicher Zuschauer-Garderobe, große Zuschauer-WCs, zusätzliche Umkleiden für den Außensport, ein großer Außengeräteraum. • Problematische Anlieferung Mensa. • Umbau Bestandstreppenhaus EG, z. Teil problematische Belichtung Bestandsräume UG. • Problematische Anordnung Geräteräume 3-fach-Halle. • Sportplatz Ost-West, nur Netto-Fläche nachgewiesen, Teilflächen Gymnastikwiese außerhalb des Bearbeitungsgebietes. • Keine Barrierefreiheit der Außenanlagen, Steigung der Rampen mehr als 6%. • Stahlbetonskellettbau aus Fertigteilelementen. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung Außenwände 10 cm, Dach 12 cm, Fernwärme, Solarthermie für Trinkwarmwasser. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 21 % oberhalb des Sollwerts. • Durchschnittlich kompakte Anlage. • Geringe Eingriffe in den Bestand. • Nutzungskosten überdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.907 2,11 41.623.500

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1410

Ansicht Ost

Lageplan

Grüntuch Ernst, Berlin / Weidinger Landschaftsarchitekten, Berlin / Ankauf

1410

Städtebau und Gestaltung • Gestaffelter 4-geschossiger Erweiterungsbau in NordSüd-Ausrichtung in direktem Anschluss an das Eingangsgebäude des Bestands. • Abriss des Mensagebäudes. Integration der neuen Mensa und der Sporthallen in eine Großform. • Verschränkung von Neubau und Altbau im Bereich des Anschlusses. Verlängerung des nördlichen Altbauriegels auf der OG-Ebene bis zum Neubau. • Aufnahme der orthogonalen Ordnung des Altbaus, eigene Maßstäblichkeit beim Neubau. • Kubische Bauformen, Flachdächer. Fassaden mit großformatigen, über 2 oder 3 Geschosse reichenden Öffnungen. Geschlossene Außenwandflächen in Beton mit reliefartig eingelassenen Sportler-Piktogrammen. Offene Bereiche mit verglasten Pfosten-RiegelKonstruktionen. • Erweiterung der Eingangshalle in den Neubau. Beseitigung von Raumeinbauten im Hallenraum. Zuordnung eines zweigeschosshohen multifunktionalen Saals (Speiseraum, Aula). Lange, in den OG abgeknickte Flure, überwiegend außen liegend, im EG mit Einblick in die tiefer liegenden Hallen. • Im westlichen Grundstücksteil Sportflächen, umfasst von einer 400-Bahn. Sitzstufen entlang der Laufbahn. Pausenfreiflächen auf dem Sporthallendach sowie in einem über eine Außenfreitreppe erreichbaren „Baumhof“. Terrassen vor dem Speisesaal der Mensa sowie im 1. OG vor der Bibliothek. Funktionen Erschließung • Hauptzugang über einen Eingangshof schwellenfrei in die Eingangshalle, an die die EG-Flure ebenengleich anbinden. Überwiegend einbündige, teilweise zweibündige Grundrissordnung. • Vertikalerschließung über 1 Treppe aus der Halle sowie 2 weitere Treppen im Verlauf des Neubauflurs. Im Neubau 1 Aufzug in zentraler Lage. • Innenflure im 2. und 3. OG bereichsweise aufgeweitet, interne Verbindung über Freitreppe. • Nebeneingang und externer Sporthallenzugang im nördlichen Gebäudekopf. • Kein eigener Bereich für die Ver- und Entsorgung der Mensa. • Fahrrad- und PKW-Stellplätze am Eingangshofs. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Zonierung der Bereiche und Zuordnung der Einzelräume mit Mängeln. • Allgemeine Unterrichtsräume auf den 2 Obergeschossebenen des 2. und 3. OG ohne Gruppierung oder besondere bauliche Ausprägung einzelner Bereiche. Gleichwertige Räume in Ost- und West-Orientierung. Grundstufe im 2. OG, Oberstufe im 3. OG. Lehrmittelräume teilweise in die Gruppenräume integriert. Klassenraummaße in der Regel: ca. 6,50 m x 7,30 m (t x l). • Fachräume als 95 m lange Raumachse im EG. • Lehrerräume und Sitzungsraum im 1. OG. • Bibliothek im 1. OG mit Terrasse nach Westen. Ein-

blick in den tiefer liegende Speisesaal. • Verwaltungsräume im EG an der Halle sowie im 1. OG im Anschlussbauteil zum Altbau. • Büchermagazin im Zwischengeschoss. • Raumzuschnitte überwiegend funktionsgerecht. • Natürliche Belichtung und Belüftung gegeben. • Sporthallen im UG, über 2 vom Schulflur abgehende Treppen erschlossen. Umkleideräume im Zwischengeschoss oberhalb der Hallenebene, belichtet und belüftet über einen Lichtgraben. Innen liegender Krafttrainingsraum. Verglasung der oberen Wandbereiche der Hallen zu den Innenfluren, bei der Dreifachhalle auch nach Osten. Sportkoordinatorenräume im EG nahe der Eingangshalle. Teleskoptribünen nur über Hallenebene erschlossen. Außenanlagen • Großspielfeld in Nord-Süd-Ausrichtung. 400 m-Bahn optional. Realisierbarkeit • Sammlungsräume Musik zu klein. Pausenfreifläche teilweise außerhalb des Wettbewerbsgebiets. Unterdimensionierte WC-Flächen. • Rettungswege gegeben. • Barrierefreie Erschließung der Gebäude. Zugang zu den Sportfreiflächen nicht barrierefrei. • Stahlbeton-Konstruktion, bereichsweise in Schottenbauweise. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung Außenwände: U = 0,15 W/m²K. Fenster U=1,0 W/m²K. Zu- und Abluft in den Sporthallen. Energieversorgung: Fernwärme und Solarthermie für Trinkwarmwasser sowie Wärmepumpe mit Energiepfählen. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 11 % oberhalb des Sollwerts. • Kompakte Anlage. • Überdurchschnittliche Eingriffe in den Bestand. • Zu erwartende Nutzungskosten durchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.931 1,96 38.103.290

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1411

Ansicht Ost

Lageplan

CODE UNIQUE Architekten BDA, Dresden / Herrburg Landschaftsarchitekten, Berlin / 2. Rundgang

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Städtebau und Gestaltung • Bestandsgebäude Schule durch 3-geschoss. U-förmigen Neubau (h= +10,75 m) zu Gesamtkomplex auf quadratischem Grundriss ergänzt. Starke Umbaumaßnahmen im Bestand. • Stirnseiten der Bestandsbauten geschlossen, der entstehende Innenraum ist überdacht. Neubauteil zweiseitig aufgeständert, dadurch Pausenhoffläche im Blockinneren mit Campus und Sporthallengebäude räumlich verbunden. • Kompletter Rückbau von Eingangsgebäude und Mensa. Nördlich der Schulanlage beide Sporthallen in einem Baukörper (h= +5,94 m) integriert. Es entsteht ein rechteckiger Gesamtkomplex, der Haus 2 freistellt. Gesamtgelände wird als „Parkanlage“ aufgefasst. • Hauptzugang von der Fritz-Lesch-Straße mit dreieckigem Vorplatz. • Zentrale Pausenflächen im großen, nach Osten und Norden geöffneten Innenhof des Schulneubaues. • Sportplatzanlage in nord-westlichem Geländebereich mit Nord-Westorientierung. • Alt- und Neubauten über Fassadenkonstruktion differenziert (Bestand mit Lochfassade, Neubauten mit Fensterbändern), über Fassadenmaterial (perforierte Aluminiumpaneele zum Außenraum, helle Putzfassade zum Pausenhof) zusammengebunden. Aluminiumfenster mit außenliegendem Sonnenschutz. Fassadenkonstruktion der Sporthalle identisch. • Dreigeschossige Hallenkonstruktion in Bestandsgebäude als selbstständiger Baukörper mit eigener Gründung. Funktionen Erschließung • Neuer Hauptzugang über Treppenanlage unter Kopfbau Ost vor Bestandszeilen. Großzügiges, aber niedriges Foyer mit direktem Übergang zur Mensa in 3-geschoss. Innenhof. Von dort Verteilung in die Geschosse über sehr große einläufige Treppenanlage. Halle mit Oberlichtern. • Bestand und Neubau über weitläufige, ringförmige Erschließungssysteme angebunden. Teilweise weite Wege zu Klassenräumen innerhalb des Hauses. • Westlicher Gebäuderiegel mit zweibündiger Erschließung. Andere Gebäudeteile einhüftig mit Blickbezug zum Pausenhof. • Getrennte Eingangssituation Grund- und Mittelstufe möglich. • .Zugang Sporthallen über großzügige Foyerzonen. Sporthallen auf –4.05 m Höhenniveau. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Verwaltung in 1. OG nördl. Bestandsriegel, Bibliothek im 1. + 2. OG über Eingangsbereich. • Grundstufe im EG des westlichen Neubauriegels Mittelstufe im 1. + 2. OG des übrigen Neubaukörpers untergebracht. • .Fachklassenräume Musik, Kunst und Arbeitslehre im 2.OG von südlichen Bestandsriegel und anschließendem Neubau . • Lichte Raumhöhe Schulgebäude EG – 2. OG durch-

gängig ca. 2,90 m. • Mensaflächen in 3-geschoss Halle, Anlieferung von Westen vorgesehen. • Innenliegende Umkleide- und Erschließungszonen der Sporthallen nicht natürlich belichtet und belüftet. Außenanlagen • Pausenhoffläche um ca. 2,50 m auf Erdgeschossniveau angehoben. • Rahmengebender Park, vier Ebenen gliedern die Fläche, mit Rampenstege und Treppen erschlossen. Realisierbarkeit • Massive Umbaumaßnahmen an Bestandsriegeln vorgesehen. • Raumprogramme von Alt- und Neubau stark gemischt. • Bauablauf in drei Bauabschnitte gegliedert. Kompensationflächen während Umbauphase nicht benannt. • Ein Fluchtreppenhaus im nördl. Längsriegel fehlt. • In Sporthalle fehlt ein Fluchttreppenhaus aus UG. • Differenziertes Brandschutzkonzept für 3-geschoss. Halle beschrieben. • Es fehlen Aussagen zur Entwässerung der Pausenhofflächen. • Neubauten als Stahlbetonbauten konzipiert. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 14 cm, Dämmung Dach 24 cm, Sehr gute Fenster, Klassenräume natürlich belichtet Energieversorgung: Fernwärme und Solarthermie für Trinkwarmwasser. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 16 % oberhalb des Sollwerts. • sehr hoher Außenwandanteil, sehr umfangreiche Eingriffe in den Bestand . • Nutzungskosten überdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.704 2,00 40.052.266

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1412

Ansicht Süd

Lageplan

MGF Architekten, Stuttgart / Stötzer . Neher, Sindelfingen / 1. Rundgang

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Städtebau und Gestaltung • Weiterführung der vorhandenen Typologien nach Norden, Tieferlegung des rückwärtigen Geländes auf –3.30 m unter EG-Bestand. • Gestapelte Sporthallen in West-Ost-Richtung im Norden an Mensa angebunden, Übernahme der östlichen Flucht, H = ca. 10 m, 4 m eingegraben. • Zwei parallele Riegel in West-Ost-Richtung dem Bestand nach Norden vorgelagert, Querverbindungen und Innenhöfe, im Norden und Süden fassadenbündig mit Sporthalle, nach Westen fluchtend mit Bestand. • Nördlicher Riegel 3-geschossig, südlicher. Riegel 4geschossig, H = 7 m bzw. 11 m. • Westliche Querverbindungen zum Bestand als Überdachung, nord-westlicher Querbau als 1-geschossiger Brückenbau, nord-östliche Verbindung 1-geschossig, ebenerdig. • Erschließungsschiene in Nord-Süd-Richtung als Naht zwischen Hallen, Riegeln und Bestand, großflächig verglast, 3 Ebenen (H = 7 m). • Bündige Erweiterung des Eingangsbaukörpers nach Osten durch großes Vordach mit quadratischem Oberlichtausschnitt. • Gliederung der Außenräume zwischen Schule / Hallen / Sportflächen, rasterartiges System mit Zuordnung zu den Schulstufen. • Sportplatz im Nord-Westen in Nord-Süd-Ausrichtung, angegliederte Sportflächen. • Fassaden mit liegenden Fensterformaten, Sporthalle und Neubauten mit Verblender aus Wasserstrich-Ziegel in wildem Verband, tiefe, blechverkleidete Leibungen, Aluminium-Fensterelemente, Erschließungsgang als Stahl-Glas-Konstruktion. • Hauptzugang von der Fritz-Lesch-Straße unter Vordach in Bestands-Windfang. • Zuschauerzugang Sporthalle von der Fritz-LeschStr. an der Ostfassade nördlich der Mensa, Zugang Grundschule und Sporthalle von Norden. Funktionen Erschließung • Vorhandener Eingang, Umbau im Bereich nördlich und westlich des Innenhofes, Umgestaltung zum Foyer mit Anbindung an Haupterschließung und an Mensa. • Erschließungsachse in Nord-Süd-Richtung, zu den Höfen beidseitig verglast, drei angelagerte, einläufige Treppen, Anbindung der Schulflure nach Westen mit Ausnahme der obersten Ebene. • Erschließung Sporthallen über zwei innen liegende Treppenhäuser, nördlicher Längsflur, lediglich auf EG mit Umkleidetrakt an Haupterschließung und Freiraum angebunden. • Getrennte Erschließung Zuschauer über Fuge zwischen Mensa und Hallen, schmale Treppe zu den Tribünen auf der südliche Längsseite. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Einhüftige Riegel, Flure innenhofseitig, im Westen Querverbindung. • Grundstufe ebenerdig auf –3.30 m im nördlichen Riegel und Querriegel mit Mitteflur, Pausenhof in kleinem

Innenhof nach Osten. • Mittelstufe auf allen Geschossen des südlichen Riegels, Oberstufe im nördlichen Riegel EG. • Fachräume in den OGs des nördlichen Riegels. • Bibliothek in Brücke im Nord-Westen. • Verwaltung an neuem Innenhof zur Mensa. • 2-fach-Halle, eingegraben, unbelichteter Längsflur, kurze Stichflure, darüber 3-fach-Halle analog. • Umkleide- und Nebenraumtrakte an Längsfluren über 4 Geschosse, Teleskop-Tribüne im Süden. • Bestands-Mensa, belichtet über neuen Innenhof, Uförmig vorgelagerter Balkon. • Erschließung der Hallenebenen und Umkleiden ohne natürliche Belichtung/Belüftung. Außenanlagen • Pausenflächen in den Innenhöfen und als Band im Norden vorgelagert. • Landschaftlicher Bereich mit Schülergarten und Freizeitnutzung, kleinteilige Ausformulierung der Freiraumangebote, Themenhöfe. Realisierbarkeit • Flächendefizit Lehreraufenthalt ca. 60 m². • Kein barrierefreier Hauptzugang. • Außengeräteraum ohne direkten Zugang ins Freie. • Keine Sportler-WCs, keine Zuschauer-WCs. • Laufbahn zu kurz, Höhen, Treppen und Rampen der Außenanlagen nicht plausibel dargestellt. • Fassade Eingang nicht mit Grundriss übereinstimmend. • Stahlbeton-Elementbauweise, Erschließungsgang Elementfassade aus Stahlprofilen. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung Dach 14–20 cm, Zu- und Abluft mit Wärmerückgewinnung u. Erdwärmetauscher in den Sporthallen, keine Angaben zur Energieversorgung, Kälteerzeugung. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 8 % oberhalb des Sollwerts. • Geringe Eingriffe in den Bestand. • Kompaktheit unter dem Durchschnitt. • Nutzungskosten durchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.484 2,11 37.081.320

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1413

Ansicht Ost

Lageplan

Spreen Architekten, München / LOCODROM Landschaftsarchitekten, Berlin / 2. Rundgang

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Städtebau und Gestaltung • Zusammenfassung der beiden Flügel des Bestandsgebäudes und der Neubauten zu einem ca. 165 m x 90 m großen Komplex mit 5 Innenhöfen • Abriss des Eingangsbauteils und der Mensa. • Ergänzung der Flügel des Bestands um 3 parallele, gleich lange 3-geschossige Riegel. Verknüpfung der Riegel und Schließung der Großform mit 2 außen liegenden Gängen auf den OG-Ebenen. • Gebäudesockel über der gesamten Grundfläche des Neubaureichs enthält neben Mensa, Haupteingang und Funktionsräumen die abgesenkten Sporthallen. Nicht überbaute Dachflächen des Sockels werden als Dachgärten ausgebildet. • Umbauten im Bestand: Anschlüsse an die Gänge, erdgeschossige Überbauung bzw. Überdachung des östlichen Innenhofs. • Neubauten folgen in der Dimensionierung dem Bestand. OG mit 2-teiligen Fensterbändern. Geschlossene Flächen mit Aluminiumblech bekleidet. • Der gesamten äußeren OG-Zone einschließlich der Altbauten wird ein goldfarben beschichtetes oder eloxiertes Metallgewebe vorgehängt. Fassaden des Sockelgeschosses großflächig verglast. • Großzügige Eingangshalle. Speisesaal, Bibliothek, abgesenkte Sporthallen frei im Sockelgeschoss eingestellt. 165 m lange lineare, überwiegend beidseitig befensterte Flure, Breite ca. 2,80 m. • Fließender Landschaftsraum durch lockere Abfolgen nutzungsspezifischer Flächen auf dem gesamten Grundstück. Vermeidung einer starren Flächenabgrenzung. Pausenflächen in den Innenhöfen bzw. auf dem Dach. Funktionen Erschließung • Haupterschließung über mehrere Zuwegungen von der Fritz-Lesch-Straße und einen Eingangshof. • Fahrradstellplätze im Bereich des Eingangshofs. Separater PKW-Parkplatz. • Anlieferung der Mensa kollidiert mit der Laufbahn. • Eingangshalle mit zentraler Treppe zu den Sporthallen und 6 alle Geschosse erschließenden Treppenhäusern in den Randbereichen. 2 Aufzüge. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Auf den OG-Ebenen überwiegend einbündige Grundrisse mit Fluren entlang der Innenhöfe. Horizontale Wege insgesamt weitläufig. • Ansonsten klare Zonierung und funktionsgerechte Zuordnung der Einzelräume. • Allgemeine Unterrichtsräume auf den OG-Ebenen, Grundstufe im 1. und 2. OG als separater Bereich mit interner Treppe. Oberstufe im 1. OG. Klassenraummaße in der Regel: ca. 7,20 m x 7,40 m (t x l). • Fachräume für Arbeitslehre im EG, für Kunst und Musik im 1. OG des nördlichen Riegels. • Lehrerräume dezentral in Zuordnung zu den Gruppenund Fachräumen. • Bibliothek und Büchermagazin im EG. • Verwaltung einschl. der im Altbau entfallenden Räume

• • • • •

im 1. OG des südöstlichen Neubaubereichs. Sitzungszimmer zugeordnet. Neue Mensa auf einer Ebene (EG) organisiert. Funktionsgerechte Raumzuschnitte. Natürliche Belichtung und Belüftung gegeben. Sporthallenzugang nur über die Eingangshalle. Direkter Tribünenzugang im EG. Sporthallen auf 1 Ebene im UG organisiert. Alle Nebenräume ohne natürliche Belichtung und Belüftung. Ausgedehntes innen liegendes Flursystem. Hallenbelichtung über Oberlichter und Verglasung im oberen Wandbereich zur Eingangshalle.

Außenanlagen • Großspielfeld in Ost-West-Ausrichtung. Kugelstoßen auf einer der Grüninseln. Realisierbarkeit • Flächendefizite bei Sammlungsräumen Kunst und Musik, einigen Lehreraufenthaltsräumen, Umkleiden in beiden Hallen und beim Schulgarten. Flächenüberschreitungen bei Bibliothek und Lehrmittelräumen. Räume für Sportkoordinatoren fehlen. Laufbahn zu kurz. Hochsprunganlage fehlt. • Rettungswege gegeben. • Barrierefreie Erschließung. • Stahlbeton-Konstruktion. Sporthallendächer als Flächentragwerk. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 12 cm. Dämmung Dach 14 cm. Fenster: 3-Scheiben Wärmeschutzverglasung. Natürliche Lüftung der Klassen, Sporthallen mit Zuund Abluft, Wärmerückgewinnung und Erdwärmetauscher. Energieversorgung: Gas-Brennwert und Solarthermie für Trinkwarmwasser. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 27 % oberhalb des Sollwerts. • Geringer Kompaktheitsgrad. • Überdurchschnittliche Eingriffe in den Bestand. • Zu erwart. Nutzungskosten überdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.656 2,10 43.748.189

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1414

Ansicht Süd

Lageplan

Tilman Bock Norbert Sachs Architekten, Berlin / Hackenberg Landschaftsarchitekt, Berlin / 3. Preis

1414

Städtebau und Gestaltung • Neubauten im „Duktus der freigestellten, leicht gegeneinander versetzten Baumassen positioniert und zu campusartigen Bebauung weiterentwickelt.“ Stellung der Baukörper führt zu einem „deutlich formulierten“, auf EG-Niveau angehobenen Vorplatz und einem tieferliegenden, klar begrenzten Schulhofbereich. • Bestandsgebäude Schule auf seiner Ostseite durch ein 3-geschoss. Neubauteil ergänzt und zu einem solitären Baukörper weiterentwickelt. • Nordöstlich 3-geschoss. Neubaukörper um Innenhof organisiert und zum Vorplatz orientiert. Nahezu identische Bauhöhe der Bestandsbauten (H=11,10 m). • Eingangsgebäude und Mensa vollständig rückgebaut. • Bildung differenzierter Platzsituationen. Unterschiedlichen Platzniveaus durch großzügigen Treppenanlage verbunden. • Hauptzugang von der Fritz-Lesch-Straße über Vorplatzsituation. Von dort Erschließung der beiden Schulbauten. • Sporthallen entlang Orankeweg positioniert. Sportplatzanlage zwischen Schulhof und Sporthalle mit Ost-Westorientierung. • Neubaufassaden mit horizontaler Gliederung über Fensterbänder. Schulneubau und Sporthalle mit anthrazitfarbener Klinkervorsatzschale. Es werden „ausschließlich bewährte und dauerhafte Materialien, die angenehmes Alterungsverhalten zeigen“ verwendet. Erweiterungsbau Bestand mit heller Putzfassade. Fenster als Aluminiumkonstruktion mit außenliegendem Sonnenschutz, teilweise geschlossene Aluminiumpaneele in Fensterbändern. • Fassadenkonstruktion der Sporthalle identisch. Funktionen Erschließung • Beide Schulgebäude mit zentralem Zugang (jeweils Foyer mit 3-geschoss. Luftraum) von Vorplatz und mit dezentralen Zugängen zu umgebenden Pausen- und Freiflächen. • Bestandsgebäude durch östl. Kopfbau ergänzt. Hförmiges Erschließungssystem zu ringförmigen (EG) bzw. U-förmigen Erschließungssystem (1. + 2. OG) ergänzt. • Neubau Schulgebäude mit ringförmiger Erschließungsstruktur und Kombination aus Ein- und Zweihüftigkeit. Unterschiedliche Geländeniveaus ins Erdgeschoss des Neubaues integriert. Innenhof als separate Pausenfläche für die Grundstufe ausgewiesen. • Gemeinsame Eingangssituationen für Grund- und Mittelstufe. • Erschließung der gestapelten Sporthallen von Süden. Verteilung in 4 Geschosse über innenliegende Treppenhäuser und einen Aufzug. Dreifach-Halle auf –6.25 m und Doppel-Halle auf +1,60 m Höhenniveau. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Verwaltung im EG Neubau, Bibliothek im 1.OG Neubau. • Grundstufe im 1. + 2. OG Neubau (Ostflügel), Mittelstufe im 1. + 2. OG Neubau (Westflügel), Oberstufe im

2. OG Neubau (Südflügel). • Fachklassenräume Musik und Kunst im EG – 2. OG Verbindungsbau des Bestandsgebäudes. • Lichte Raumhöhe Schulgebäude EG – 2. OG durchgängig ca. 3,10 m, mit Ausnahme der Mensa und Nebenräumen (Höhe ca. 4,80 m) • Natürliche Belichtung der Klassenräume. Orientierung in alle Himmelsrichtungen. • Umkleidezonen der Sporthallen über „Lichtschächte“ natürlich belichtet und belüftet. Außenanlagen • Hof + Freiflächengestaltung mit Treppenanlagen, Höhenunterschiede ca. 2,40 m. • Baumsolitäre werden in das Raum bildende Spiel der Baukörper einbezogen. Realisierbarkeit • Fluchtwegelänge im Bereich der Doppelsporthalle um bis zu 10 m überschritten. • Fluchtwegelänge im Schulneubau um bis zu 10 m überschritten. • Mehrzweckraum + Mensa im Neubaubereich nachgewiesen. • Lehrküche im Altbau untergebracht. • Weit- u. Hochsprung zu klein, 100 m Laufbahn zu kurz. • Gebäude als konventionelle Stahlbetonmassivbauten konzipiert. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 10 cm, Dämmung Dach 12 cm, Natürliche Lüftung der Klassen und der Sporthallen, Energieversorgung: Fernwärme oder Gas, Wärmepumpe mit Erdsonden. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 7 % oberhalb des Sollwerts. • Nutzungskosten durchschnittlich. • Kompakte Anlage, überdurchschnittliche Eingriffe in den Bestand.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.594 1,91 36.871.528

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1415

Ansicht Ost

Lageplan

Architekturbüro W. A. Noebel, Berlin / Topotek, Berlin / 1. Rundgang

1415
• Umkleiden nicht natürlich belichtet und belüftet. Außenanlagen • Pausenhof Grundstufe auf ca. –3 m unter Gelände den Klassenräumen nach Westen vorgelagert • Patio nach Osten, ebenfalls ca. –3 m tief, Abmessung 9 m x 50 m. • Weitere Pausenhoffläche im Norden mit zwei Kleinspielfelder, nach Osten angelagert die Schulgärten Realisierbarkeit • 1 Außengeräteraum und Putzmittelraum fehlt. • 6 Gruppenräume über Innenhof belichtet. • Kein barrierefreier Zugang. • Höhenabwicklung des Außenraumes anhand der dargestellten Treppen nicht nachvollziehbar. • Treppe für Erschließung Bestandsgebäude von Norden fehlt. • Keine Ansicht mit Loggiabereich des Schulneubaus, Süd-Ansicht Hallenfassade nicht übereinstimmend mit Grundriss. • Falsche Beschriftung Räume Grundstufe. • Stahlbetonkonstruktion, Hallendach als Holzleimbinderkonstruktion. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 12 cm, Dämmung Dach 20 cm. • Keine Angaben zur Energieversorgung. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 6 % oberhalb des Sollwerts. • Durchschnittliche Eingriffe in den Bestand. • Nutzungskosten durchschnittlich.

Städtebau und Gestaltung • Abriss der Mensa, Erhalt des weiteren Bestandes. • Atrium-Baukörper auf der östliche Flucht der ehem. Mensa, dockt im Süden an Bestand an, Abmessung 34 m x 57 m, H = 14,70 m, 5 Geschosse, Innenhof 13 m x 25 m, über EG überdacht. • Umgebende Geländehöhe ca. –3 m unter EG Bestand. • Gestapelte Sporthallen im Nord-Westen am Orankeweg, H = 11,60 m, um 3 m eingegraben, nach Süden gestaffelt auf 2 bzw. 1 Geschoss. • Sportplatz im Westen in Nord-Süd-Ausrichtung dem Bestand vorgelagert. • Zentrale, grüne Mittelachse, Zonierung der Freiflächen nach Flächenfunktionen Sport – Pausenhof – Schulgarten. • Klar gerasterte Fassaden, durch Beimischung von Weißzement und Steinmehl „veredelte Sichtbetonelemente“, liegende Fensterformate mit Sprossenteilung, Stahlrahmen mit Eisenglimmer beschichtet. • Sporthalle mit terrassierter Fassade nach Süden, umlaufendes Oberlichtband. • Hauptzugang von der Fritz-Lesch-Straße über dreieckigen Vorplatz in bestehenden Eingang. • Erschließung Sporthalle von Süden, orthogonales Wegenetz mit Anbindung Fritz-Lesch-Straße und Schule. Funktionen Erschließung • Haupteingang über vorhandenen Windfang, nach Norden Durchgang in Neubau-Foyer mit zwei 2-läufigen Treppen mit gemeinsamen Zwischenpodest, gespiegelter zweiter Treppenraum an der Nordfassade. • Zwei Zugänge in Sporthallen-Bau an der südl. Fassade, in den Gebäudeecken angelagerte Treppenräume, Aufzug, durchgesteckter Mittelflur. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • EG Neubau mit Bibliothek östlich an Innenhof angelagert, westlich die Verwaltung. • Überdachter Innenhof mit Mensa, im Nord-Westen angelagerte, lang gestreckte Loggia, Anlieferung im Nord-Osten. • UG mit Grundstufe über unbelichtete Längsflure einhüftig erschlossen • 1. und 2. OG mit Mittelstufe, Klassenräume großteils an den Außenwänden, Längsflur z. Teil entlang des Innenhofes. • 3. OG mit Oberstufe im westlichen, Fachräume im östlichen Gebäudeflügel. • WCs zentral dem südlichen Treppenraum zugeordnet. • 3-fach-Halle im UG, 2-fach-Halle im OG. • Umkleiden zweihüftig im UG und EG, ein Trakt im OG auf Hallenebene, einhüftig, Flur entlang der Südfassade. • Teleskoptribüne entlang nördlicher Längsseite, über Zuschauereingang von aussen erschlossen. • 2-fach-Halle großflächig über Oberlichtbänder belichtet, 3-fach-Halle nach Norden über Verglasung ab OK Gelände.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.733 1,93 36.351.144

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1416

Ansicht Ost

Lageplan

Klaus Block Dipl.-Ing. Architekt BDA, Berlin / Hanke + Partner, Berlin / 2. Rundgang

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Städtebau und Gestaltung • Neubauteile als “fortführende Erweiterung der Idee des Bestandes”. Aufnahme der Struktur von Riegel und Hof, Transformation in eine Großform. • Abriss des Eingangsgebäudes. Anbau eines 4- bzw. 5-geschossigen Riegels in Nord-Süd-Richtung an den Bestand. Im weitern Verlauf binden an den Riegel das nach Westen vergrößerte Mensagebäude, ein 4- bzw. 5-geschossiger, die Länge des Altbaus übernehmender Querriegel sowie ein Sporthallentrakt an. Dreiseitige bauliche Fassung der zentralen Pausenfreifläche. • Kubische Baukörper. Außenwände aus monolithischem Wärmedämmbeton ohne Bekleidung. Fensterbänder. Großformatige Verglasung der Eingangshalle, der Flure und der Sporthallen-Nordseiten. Holzfenster mit Lüftungssegmenten. • Ca. 85 m x 12 m große 2-geschossige Eingangshalle mit Galerie. Sporthallenraum zum Flur des Ost-WestRiegels offen. • Gliederung des Außenraums auf dem gesamten Grundstück in ein Sport- und Schulband mit Sportflächen, Pausenhof und Schulgarten, ein Promenadenband mit Erschließungs- und Aufenthaltsflächen und ein Gartenband als Übergangsraum zum Grünzug an der Fritz-Lesch-Straße. • Dachgarten auf dem Sporthallentrakt. Funktionen Erschließung • Hauptzugang über Promenadenband und Vorplatz. Nebeneingang und externer Sporthallen-Zugang mit Rollstuhlfahrerrampe nördlich des Mensagebäudes. PKW-Stellplätze am Nebeneingang, Fahrradstellplätze am Haupteingang. • Anlieferung der Mensa über eigene Zufahrt. • Ebenengleicher Anschluss der Flure des Bestands und der Neubauten an die Eingangshalle. Vertikalerschließung über 2 Freitreppen im Hallenraum und Aufzug. Nördliche Freitreppe geht über in eine Haupttreppe am Schnittpunkt der Neubauflügel. • Mit Ausnahme der Sporthallenebene (UG) einbündige Grundrisse. Flurbreiten ca. 3,60 m bis 3,80 m. • Zugang zum Pausenhof von der Halle über breite Außentreppenanlage. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Klare Zonierung der Bereiche, funktionsgerechte Zuordnung der Einzelräume. • Allgemeine Unterrichtsräume der Mittelstufe auf 4 Geschossebenen des Ost-West-Flügels in jahrgangsweiser Gruppierung, Südorientierung. Grundstufe im 2. OG, Oberstufe im 3. OG des Nord-Süd-Flügels mit Ostorientierung. Klassenraummaße in der Regel: ca. 7,50 m x 6,60 m bzw. 7,50 m x 6,80 m (t x l). • Fachräume Kunst, Musik im 3. OG, Arbeitslehre im 2. OG des Nord-Süd-Flügels. • Lehrerräume dezentral in Zuordnung zu den Gruppen- und Fachräumen. Sitzungsraum im 2. OG an der Haupttreppe. • Bibliothek im EG am nördlichen Ende der Halle. • Verwaltung einschließlich der im Altbau entfallenden

Räume im 1. OG über der Bibliothek. • Büchermagazin im UG des Mensagebäudes. • 2 zusätzliche Veranstaltungsräume im UG des Mensagebäudes. • Mit Ausnahme der Verwaltungsräume (7,50 m x 2,80 m) funktionsgerechte Raumzuschnitte. • Natürliche Belichtung und Belüftung gegeben. • Flure mit Aufenthaltsqualität. • WCs am Schnittpunkt der Neubauflügel. • Sporthallen auf einer Ebene funktionsgerecht organisiert. 3,80 m breiter Innenflur. Krafttraining als eigener Bereich. Natürliche Belichtung und Belüftung der Hallen und der Umkleiden. Tribünenanlage erschlossen vom Klassenraumflur im EG. Außenanlagen • Großspielfeld in Ost-West-Ausrichtung. Realisierbarkeit • Flächendefizite: Lehrküche, Doppelsporthalle. Flächenüberschreitungen: Musik-Fachraum, Bibliothek, 2 Lehreraufenthaltsräume, Verwaltungsräume. Laufbahn zu kurz. Nur Nettofläche des Großspielfeldes ausgewiesen. • Zulässige Stichflurlänge im Längsflügel überschritten. Rettungswege ansonsten gegeben. • Barrierefreie Erschließung gegeben. • Stahlbeton-Konstruktion. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Einschalige Konstruktion aus Wärmedämmbeton. Natürliche Lüftung der Klassen und der Sporthallen. Energieversorgung: Fernwärme und Solarthermie für Trinkwarmwasser. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 17 % oberhalb des Sollwerts. • Kompakte Anlage. • Durchschnittliche Eingriffe in den Bestand. • Zu erwartende Nutzungskosten durchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.793 1,84 40.178.415

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1417

Ansicht Ost

Lageplan

farwick + grote architekten BDA stadtplaner, Ahaus / Landschaftsarchitekt Wolf, Berlin / 2. Rundgang

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Städtebau und Gestaltung • Zweigeschossiges Eingangsgebäude als „neue Adresse des Schulzentrums konzipiert“ und zur Fritz-LeschStraße ausgerichtet. • 4-geschoss. Neubauriegel (Höhe = 12,70 m) mit verbreitertem Sockelgeschoss erweitert Schulanlage nach Norden und ist über Verbindungsbauten an Bestandsgebäude und Eingangsgebäude angebunden. • Eingangsgebäude ist vollständig rückgebaut. • Fußläufige Nord-Süderschließung bindet Schulgebäude an Orankeweg an. • Sporthallen in einem überwiegend eingeschossigen Baukörper (Höhe = 6,00 m) zusammengefasst und entlang der Nord-Süderschließung platziert. • Wohnzeile (Haus 2) wird freigestellt. • Vorh. Mensa bleibt strukturell erhalten wird aber durch Anbau und Aufstockung baulich überformt. • Hauptzugang von Fritz-Lesch-Straße mit dreieckigem Vorplatz in neues 2-geschoss. Eingangsgebäude. • Sportplatzanlage im nördlichen Geländebereich mit Nord-Südorientierung. • Fassaden der Neubauten mit horizontaler Gliederung durch Fensterbändern. Zweischalige Fassadenkonstruktion mit „Betonfertigteilbekleidung“ unter Beimengung von „pigmentiertem Kalksteinmehl“ und differenzierten Oberflächen (Sockel: gestockt). Holzfenster mit äußerer Aluminiumabdeckung und außenliegendem integrierten Sonnenschutz. • Fassadenkonstruktion der Sporthalle identisch. Funktionen Erschließung • Hauptzugang Schule über sehr große Foyerzone mit 2-geschoss Luftraum. Von dort Übergang in Mensa und Schulriegel mit kammartiger Erschließungsstruktur. Vertikale Erschließung über großzügige einläufige Treppe. • Verbindungen zwischen den einzelnen Gebäuderiegeln über Rampenanlagen (Höhenversprünge) und überdachten Wegen. • Neubau Schulriegel mit Erschließung im Norden zur Vermeidung von Lärmbelästigung (Sportfeld). • Gemeinsame Eingangssituation für Grund- und Mittelstufe. • Erschließung der Sporthallen von Westen unter „gedecktem, offenen Gang als Aufenthaltsbereich für Sportler.“ Interne Erschließung der Sporthallen über gemeinsames Foyer mit offener Treppe zum Umkleidegeschoss. Sporthallen auf –2.00 m Höhenniveau. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Verwaltung im EG und Bibliothek im 1.OG Eingangsgebäude. • Grundstufe im EG Neubauriegel zweihüftig organisiert (innenliegender Flur über Oberlichter belichtet), Mittelstufe im 1. – 3. OG Neubauriegel, Oberstufe im 1. OG des Eingangsgebäudes (über Mensa) um Lichthof organisiert. • Fachklassenräume Kunst und Arbeitslehre im 1. OG Eingangsgebäude, Musik im EG Neubauriegel. • Lichte Raumhöhe Schulgebäude EG – 3. OG durch-

gängig ca. 3,15 m. • Alle Klassenräume Neubau mit Südorientierung. • Doppelsporthalle mit Oberlichtsheds.. • Teilweise innenliegende Umkleide- und Erschließungszonen der Sporthallen. Außenanlagen • Hof + Freiflächengestaltung mit Höhenunterschieden von ca. 3,00 m (ohne Angabe von Höhenquoten). • Zurückhaltende Gestaltung der Freiflächen in transparente Funktionsräume. Realisierbarkeit • Kellergeschoss Bestandsriegel Nord über Lichtschächte belichtet. • Zwei Lehrmittelräume sowie fünf Räume der Verwaltung nicht nachgewiesen. • Rampenerschließung mit ca. 10% Steigung nicht behindertengerecht. • Gelände nördlich der Bestandsriegel (bis Sportplatz) um ca. 1,00 cm aufgeschüttet. • Gestaltung der östlich liegenden Freiflächen unter Einbeziehung von Flächen außerhalb des Bearbeitungsgebietes. • Gebäude als Stahlbetonfertigteilkonstruktion konzipiert. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 16 cm, Dämmung Dach durchschnittlich 20 cm, Fenster: 3-Scheiben Wärmeschutzverglasung, Energieversorgung: Wärmepumpe. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 5 % oberhalb des Sollwerts. • durchschnittliche Eingriffe in den Bestand. • Nutzungskosten unterdurchschnittlich

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.161 1,81 36.237.875

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1418

Ansicht Süd

Lageplan

Numrich Albrecht Klumpp Planungsbüro, Berlin / Kubus Freiraumplanung, Berlin / 4. Preis

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Städtebau und Gestaltung • Kubischer Baukörper, 50 m x 76 m, nördlich dem Bestand in Nord-Süd-Richtung vorgelagert, Abstand ca. 22 m, mittig eingestellt die 2-fach-Halle als Hausim-Haus, H = 7, 50 m, Geländeversprung im Süden, Norden und Westen auf –2,70 m. • Abriss des Eingangsbaus, bündiger Abschluss durch eingeschossigen Querriegel, Freistellung der Mensa und des südl. Bestands-Riegels. • Erweiterung der Mensa nach Süden durch 3-geschossigen, bündigen Anbau, H = 10 m. • 3-fach-Halle im Nord-Osten zum Teil eingegraben, H = 5 m, Übernahme der östl. Flucht der Mensa. • Sportplatz im Nord-Westen am Orankeweg, in WestOst-Ausrichtung. • Verbindung der Gebäude durch ein „Pausenhoftablett“ mit eingefügten Nutzungs-Solitären, Freiflächengestaltung orientiert sich an eine Wiese mit lockeren, hainartigen Baumbeständen. • Schulneubau als Sichtbetonfassade mit waagrechter Holzmaserung, tief liegende Fensterbänder, unterteilt im Klassenraumraster durch fassadenbündige Paneel-Schwerter, süd-westl. Gebäudeecke im OG mit linienförmig aufgebrochener Fassade. • 3-fach-Halle mit großflächiger Verglasung. • Hauptzugang über Fritz-Lesch-Str., Rampe auf EGNiveau, Eingang Mensa von Süden, Bestandsschule von Osten, Neubau und 3-fach-Halle von Süden. Funktionen Erschließung • Eingang Neubau über Baukörpereinschnitt im SüdOsten, gebäudebreites Foyer, Durchblick in Halle, zwei offene, zweiläufige Treppen mit Glasdach, Anbindung der Hallenebene auf –3,50 m. • Umlaufender Flur, einhüftige Erschließung der Klassenräume an den Außenwänden. • Zugang 3-fach-Halle ebenerdig in Foyer auf Tribünenebene, Hallenebene ebenerdig von Westen. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • 2-fach-Halle als eingestellter Körper, Raumhöhe 8,50 m, westl. und östl. angelagerte Schienen mit Lufträumen / Wintergärten über zwei Geschosse bzw. gebäudehoch, unterbrochen durch mittig eingebundene Lehrerzimmer. • 3-geschossige Zonierung der Klassenräume um die zentrale Halle. • Grundstufe im Sockelgeschoss westl. Trakt, östl. die Nebenräume der 2-fach-Halle, nördlich die Musikfachräume, weitere Fachräume im nördl. Trakt der OGs. • Mittelstufe im EG und 1. OG, Oberstufe 1. OG östl. Trakt. • Bibliothek im EG dem Foyer zugeordnet, Wendeltreppe ins 1. OG. • Mensaanbau mit Foyer, große Verglasung der Mensa und Terrasse nach Westen, Verwaltung in den OGs, Mittelflur, zur Mensa angelagerter Luftraum als Fuge, Galerien. • 3-fach-Halle mit innen liegendem Umkleidetrakt, umlaufender Flur, nördl. angelagertes Luftgeschoss

zum EG, Zugang auf Sportlerebene, im OG Foyer im Süden mit Durchblick in Halle und Zugang zur Teleskoptribüne. • Umkleiden nicht natürlich belichtet/belüftet, 2-fachHalle über Oberlichter und umliegende Zonen belichtet. Außenanlagen • Pausenhof Grundstufe dem Neubau im Westen vorgelagert, östlicher, asphaltierter Pausenhof. • Schulgärten linear im Süden des Bestands. Realisierbarkeit • Sammlung Kunst 20 m² zu klein, Fachräume Musik und Sammlung nicht angrenzend. • Lehrerzimmer über Wintergarten belichtet, Lehrmittelräume nicht angrenzend. • Lehrerräume und Materialgeräteraum 3-fach-Halle über Hallenebene erschlossen, 1 großer Außengeräteraum für beide Hallen. • Problematische Nebeneingänge auf Grund des Niveau-Unterschieds, Außentreppen sehr steil, zu wenig Stufen. • Anlieferung über Pausenhoffläche, Pausenhof überlagert durch andere Funktionen, gesamte Erschließung nicht plausibel. • Barrierefreiheit stark eingeschränkt, Einbau von Liften vorgeschlagen. • Großspielfeld West-Ost, ohne Sicherheitszonen. • Hochsprung auf Pausenhoffläche, Anlauf zu kurz, 100 m Laufbahn und Anlage Kugelstoßen nicht erschlossen. • Stahlbetonfertigteile, Eingang als Holz-Pfosten-Riegel-Konstruktion, Hallen als Holzkonstruktionen. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 14–20 cm, Dach 20 cm, Fenster Uw=1,1W/m²K, Gas-BHKW und Solarthermie für Trinkwarmwasser. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 3 % oberhalb des Sollwerts. • Kompakte Anlage. • Nutzungskosten unterdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.551 2,00 35.462.610

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1419

Ansicht Ost

Lageplan

Prof. Bernhard Winking Architekten BDA, Berlin / arbos Landschaftsarchitekten, Hamburg / Ankauf

1419

Städtebau und Gestaltung • Ergänzung der Bestandsbauten nach Norden mit zwei unterschiedlich hohen Baukörpern in unmittelbarem Anschluss an die Mensa. Aufnahme der orthogonalen Ordnung der Anlage. Raumbildung durch axialen Versatz der Gebäudeteile. • 6-geschossiger Kubus mit Unterrichtsräumen als “neue Mitte des Schulzentrums”. • Sporthallenbau ca. 4 m abgesenkt, mit gestapelten Hallen und einem flankierenden 3-geschossigen Trakt für Verwaltung und Fachräume. • Beim Eingangsgebäude Neubau der östlichen Fassade sowie Beseitigung von Raumeinbauten in der Halle. Ergänzung des Mensagebäudes um eine Terrasse auf der Westseite vor dem Speisesaal. • Aufnahme der Architektursprache der Bestandsbauten. Kubische Bauformen mit Flachdächern. Skulpturale Differenzierungen an den Treppenhäusern bzw. Gebäudeecken. Weiß geputzte Außenwandflächen, Fensterbänder mit niedrigen Brüstungsstreifen. Fensterprofile in Aluminium. • Gliederung des Außenraumes bzw. der Freiflächen unter Aufnahme der orthogonalen Struktur und der Baufluchten der Häuser. Durch Baukörper gefasste Eingangshöfe vor dem Haupteingang und dem neuen 6-geschossigen Kubus mit Nebeneingang. Funktionen Erschließung • Haupterschließung über die bestehende Zufahrt. Nebenzugang, Zugang zur Sporthalle und Lieferzufahrt zur Mensa weiter nördlich. Vorhöfe mit Fahrradstellplätzen vor beiden Eingängen. • Hallenräume in Altbau und Neubau ohne ausgeprägte Hierarchisierung. Die verbindende Magistrale durchquert den Speisesaal. • Auf allen Geschossen des Neubaukubus zentrale Erschließungsflächen mit Ringflur um einen Kern mit Toiletten, Nebenräumen und Aufzug. In den Gebäudeecken 2 Treppenhäuser. • Ebenengleiche Anbindung der Flure des Fachraumtraktes und der oberen Sporthalle an die zentralen Erschließungsflächen des Kubus. Erschließung der unteren Sporthallenebene von der Neubau-Eingangshalle über eine Freitreppe. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Überwiegend klare Zonierung der Bereiche und funktionsgerechte Zuordnung der Einzelräume. • AU-Räume auf 6 Geschossebenen, nach Altersstufen aufsteigend. Jahrgangsweise Gruppierung auf je einer Geschossebene wird nicht erreicht. Mit Ausnahme des EG (Grundstufe) und des 5. OG (Oberstufe und Bibliothek) regelhafte Grundrissausbildung. Klassenraummaße in der Regel: ca. 7,80 m x 6,50 m (t x l). • Musik im 1. OG, Kunst und Arbeitslehre im 2. OG neben den Sporthallen. 1 Kunstraum im 5. OG. • Lehrerräume dezentral in Zuordnung zu den Gruppenund Fachräumen auf allen Ebenen. Sitzungsraum im EG an der Eingangshalle. • Verwaltung im EG in Nachbarschaft der zum Flur offe-

nen Sporthalle. • Bibliothek im 5. OG des Kubus in Zuordnung zu den Oberstufenräumen. • Büchermagazin im UG. • Funktionsgerechte Raumzuschnitte mit Ausnahme der Stillarbeitsräume für Lehrer. • Mit Ausnahme des Flurs im 1. OG des Sporthallenbaus natürliche Belichtung und Belüftung. • Sporthallen funktionsgerecht. Umkleiden in ebenengleicher Zuordnung zu den Hallen, bei der oberen Halle innenliegend (Oberlichter). Feste Tribünenanlage oberhalb der Geräteräume in offener Lage zum Flur im EG. Krafttrainingsraum im UG, zugehörige Umkleiden weit entfernt im EG. Außenanlagen • Großspielfeld in Ost-West-Ausrichtung. Pausenhof und Schulgarten ineinander übergehend. Höfe sind in ihrer Funktion einzelnen Schulbereichen zugeordnet und mit Freiraumthemen belegt. Realisierbarkeit • Flächendefizite: Bibliothek, Schulgarten, Lehrmittelräume. Flächenüberschreitungen: Lehrmittelräume. Laufbahn zu kurz. • Rettungswege gegeben. • Barrierefreiheit gegeben. • Mischbauweise Mauerwerk und Stahlbeton. Sporthalle in Stahlbeton-Konstruktion. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 15 cm. Dämmung Dach 20 cm. Natürliche Lüftung der Klassen und der Sporthallen. Energieversorgung: Fernwärme und Solarthermie für Trinkwarmwasser. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 1 % oberhalb des Sollwerts. • Kompakte Anlage. • Geringe Eingriffe in den Bestand. • Zu erwart. Nutzungskosten unterdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.624 1,89 34.825.788

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1420

Ansicht Ost

Lageplan

schulz & schulz architekten, Dresden / Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden / 2. Rundgang

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Städtebau und Gestaltung • Baumasse in 3 solitären Baukörpern um „neue Campusmitte“ organisiert. Räumlich und gärtnerisch gestaltete Campusmitte als „selbstverständlicher, maßstäblicher Mittelpunkt des Sportzentrums.“ • Eingangsgebäude strukturell erhalten, Eingangsfassade neu gestaltet. 3-geschossiger Schulneubau (Höhe = 10,50 m) im Norden baulich an Eingangsgebäude und Mensa über vorgelagerte Erschließungszone angebunden. • Eingeschossige Sporthallen orientieren sich mit niedrigen Bauteilen zur Campusmitte und fassen diese räumlich. • Vorh. Mensa bleibt erhalten, wird im Westen durch Anbau (vorgelagerter Erschließungsgang) baulich überformt. • Hauptzugang von Fritz-Lesch-Straße über Vorplatz (Gefälle) • Sportplatzanlag entlang Orankeweg mit Ost-Westorientierung. • Neubaufassaden mit ruhiger Fassadengliederung und großflächigen Fensteröffnungen. Vorspringende Fensterleibungen aus Betonfertigteilen. Zweischalige Fassadenkonstruktion mit Vormauerschale aus weiß geschlämmten Ziegeln. Aluminiumfenster mit außenliegendem, integrierten Sonnenschutz und integrierter Absturzsicherung. • Fassadenkonstruktion Umkleiden identisch mit der Schulfassade, Sporthallenfassade mit Industrieglaselementen (diffuser Lichteinfall). Funktionen Erschließung • Hauptzugang Schule über best. Eingangsgebäude mit vergrößerter Foyerzone (Verkleinerung des Atriums um 2 Fensterachsen). Von dort Übergang in Mensa und Schulbauten alt + neu. Der Mensa vorgelagert entsteht eine Terrasse auf EG-Niveau. • Neubau Schulriegel mit. dreispänniger Erschließung im EG und ringförmiger Erschließung um Innenhof in den Geschossen. • UG Schulneubau an UG Mensa angeschlossen. • Gemeinsame Eingangssituation für Grund- und Mittelstufe. • Erschließung der Sporthallen über Campusmitte mit kurzen Wegen. Alle Räume auf einer Ebene. Erschließung Tribüne ausschließlich über Außenraum vorgesehen. Sporthallen auf –1.70 m Höhenniveau. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Verwaltung teilweise im EG Altbau und EG Schulneubau, Bibliothek im EG Schulneubau in innenliegender Raumzone, Belichtung und Belüftung durch Oberlichter erscheint problematisch. • Grundstufe im EG Schulneubau U-förmig um Bibliothek organisiert, Mittelstufe und Oberstufe im 1. + 2. OG Schulneubau um Lichthof organisiert. • Fachklassenräume Kunst im 1. OG Schulneubau, Musik im EG Neubau. Arbeitslehre im UG des Schulneubaues natürlich belichtet. • Lichte Raumhöhe Schulgebäude EG – 2. OG durch-

gängig ca. 3,00 m unter Raumlamellen (Optimierung Raumakustik). • Doppelsporthalle mit diffusem Lichteinfall durch Industrieglas. • Umkleide- und Erschließungszonen der Sporthallen natürlich belichtet und belüftet. Außenanlagen • Hof + Freiflächengestaltung mit Höhenunterschieden von ca. 2,60 m. • Freiräume nehmen den Rhythmus der Bebauungsstruktur auf und bilden ein ineinander greifendes Flächensystem. Realisierbarkeit • Ein Lehrmittelraum und Reinigungsgeräteraum der Sporthallen nicht nachgewiesen. • Großflächige Aufschüttung (ca. 1,00 m) des Wettbewerbgebietes. • Vertikale Erschließung des Schulneubaues bisher nur über offene Treppenräume vorgesehen. Fluchttreppenräume fehlen. • Großspielfeld, zu klein (nur Nettofläche), 100 m Laufbahn zu kurz, Schulgarten zu klein. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 16 cm, Dämmung Dach 16 cm, Fenster: U=1,0 W/m²K, Energieversorgung: Fernwärme und Solarthermie für Trinkwarmwasser. • Schule als Stahlbetonkonstruktion konzipiert, Deckenkonstruktion Sporthalle aus Stahlverbundträgern und wirksamer Deckenplatte. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 6 % oberhalb des Sollwerts. • Geringe Kompaktheit, geringe Eingriffe in den Bestand. • Nutzungskosten unterdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.517 1,84 36.550.843

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1421

Ansicht Ost

Lageplan

Freitag Hartmann Sinz Architekten, Berlin / Fugmann und Janotta, Berlin / 2. Rundgang

1421

Städtebau und Gestaltung • Abriss des Eingangsgebäudes, Abriss der Mensa. • 3-geschossiger Gebäudekamm, 150 m lang, mit einem nach Osten vorgelagerten, 1-geschossiges Gebäudeband (H = 4 m) mit vier aufgestellten, quaderförmigen, 2-geschossigen Baukörpern, bindet südlich bündig an Bestand an, Aufnahme der östl. Bauflucht des südl. Wohnriegels, Höhe Kamm und Quader = 11 m. • Treppenanlage mit Podest und Mensaterrasse über Gebäudelänge nach Osten und Westen vorgelagert. • Hallenbaukörper mit gestapelten Hallen im Nord-Westen, im Norden in Flucht des Neubaukamms, im Osten in Flucht des Bestands, eingegraben, H = 13 m. • Außenanlage im Kontrast zwischen landschaftlichem Äußerem und hartem, platzartigem Inneren. • Sportplatz im Nord-Westen am Orankeweg in WestOst-Ausrichtung. • Weiß geschlämmter Ziegel, heller Sichtbeton für Attika und Deckenränder, horizontale Betonung durch großflächige Verglasung und Fensterbänder. • Sporthallendach höhengestaffelt mit umlaufendem Oberlichtband. • Haupteingang an der Fritz-Lesch-Str., breiter Rampenweg auf Niveau EG Bestand im Bereich des ehem. Eingangs. • Erschließung Sporthalle im Süden und im Osten mit überdachtem Arkadengang zum Schulneubau. Funktionen Erschließung • Ebenerdiger Haupteingang in großes Foyer mit Stützenraster als Bindeglied zwischen Bestand und Neubau mit offener Treppe in Foyerbereich 1. OG, Oberlichtband. • Anbindung Bestandsflure über Rampen / Treppen. • Neubauflur EG entlang West-Fassade, breite Stichflure zur östl. Gebäudeschiene, angelagerte einläufige Treppe. • Flur OG an Ostfassade, versetzte, einläufige Treppen, Mittelflurerschließung der Kammzähne. • Erschließung der Sporthallen auf Ebene –1,50 m, direkter Zugang auf Tribüne, Sportlerzugang im Westen ebenerdig auf Ebene EG-Bestand in lang gestreckten Flur, zwei Treppenhäuser zur Erschließung der Hallenebenen. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Mensa im EG dem Foyer zugeordnet, Raumhöhe EG ca. 3,70 m, weitere Geschosse 3 m. • Bibliothek und Fachräume in östl. Schiene EG, die Sammlungsräume gebäudemittig je zwei Fachräumen zugeordnet. • Oberstufe im EG nord-westl. Gebäudeschiene. • Grundstufe im 1. OG nördl. Bereich. • Verwaltung süd-westl. Bereich, Mittelstufe 1. OG südlöstl. und 2. OG. • Untere Hallenebene 3-fach-Halle, oben 2-fach-Halle • Umkleidetrakte im Norden über 3 Ebenen, ebenerdig einhüftig, im UG als Mittelflur mit Stichfluren, OG mit Umkleide-Geräteraumblock mit winkelförmigen Stichfluren.

• 2-fach-Hallen mit vorgelagerter Dachfläche nach Süden und Norden, umlaufendes Oberlichtband. • 3-fach-Halle mit stirnseitiger Verglasung ab OK Gelände. • Teilunterkellerung Neubau für Nebenräume Mensa. • Sammlungsraum Musik und Kunst über Oberlichter belichtet, Umkleiden UG nicht natürlich belichtet und belüftet. Außenanlagen • Orthogonaler Schulhof, dreiseitig durch L-förmigen Schulkomplex und neue Sporthalle gefasst, nach Westen offen, –1,50 m unter EG. • Überdachter Pausenbereich entlang östl. Vordach Neubau. Realisierbarkeit • Lehrmittelräume unterteilt, nicht an Lehrerzimmer angrenzend. • Geräteräume ungünstig ausgerichtet. • Sportplatz West-Ost, kleine Sicherheitszone, Anlauf Kugelstoßanlage zu kurz. • Pausenhof nur über Treppen erschlossen, Rampen unzureichend, Einschränkung der Barrierefreiheit. • Problematische Anlieferung Mensa. • Problematische Belichtung UG Bestand. • 2-schaliges Mauerwerk, innen und außen zum Teil als Sichtmauerwerk, Kastendoppelfenster mit integriertem Sonnenschutz, Halle als Stahlverbundkonstruktion. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung Außenwände 18 cm, Dämmung Dach 2530 cm, transparente Wärmedämmung, Fernwärmeversorgung. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 23 % oberhalb des Sollwerts. • Kompaktheit unterdurchschnittlich. • Überdurchschnittliche Eingriffe in den Bestand. • Nutzungskosten durchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.199 2,09 42.235.717

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1422

Ansicht Nord

Lageplan

Florian Nagler Architekten, München / Häfner, Jimenez, Berlin / 1. Rundgang

1422

Städtebau und Gestaltung • Dreiteiliger Neubaukomplex in direktem Anschluss an das Mensagebäude. Staffelung der Baukörper in Höhe und Positionierung. Aufnahme der Maßstäblichkeit des Bestands. • 3- bzw. 4-geschossiger Doppelriegel mit überdachtem Innenhof parallel zum Altbau. Inneres Raumgefüge durch Split-Level-Struktur und zentralen gebäudehohen Hallenraum geprägt. • Im weiteren Verlauf nach Norden abgesenkte Dreifachhalle sowie auf leicht erhöhtem Terrain stehende Doppelhalle. • Umbauten im Bestand: Überdachung des östlichen Hofs als Erweiterung der Eingangshalle, Einbau von Räumen an der Ostwand der Halle, Öffnung der Fassade zum Neubau. Anbau einer ca. 7 m breiten 2geschossigen Flurachse an der Westseite des Mensagebäudes. Absenkung eines Teils des Hofes zwischen Altbau und Neubau. • Weiß geschlämmte Klinkerfassaden, streng regelhaft gegliedert durch quadratische Holzfenster. Verglasung der hofseitigen Flure vor Mensa und Dreifachhalle. Sporthallen im oberen Wandbereich großformatig befenstert. Dreifachhalle offen zum Flur. Dachterrasse auf dem nördlichen Riegel. • Freiräume nehmen den Rhythmus und die orthogonale Ordnung der Bebauung auf und bilden ein ineinander greifendes Flächensystem. Abtrennung des Großspielfeldes durch eine Grünfläche. Funktionen Erschließung • Hauptzugang über die bestehende Zufahrt in die erweiterte Eingangshalle. Daran anschließend eine über den gesamten Neubaukomplex verlaufende Erschließungsspange, die den Höhenversprung im Doppelriegel übernimmt und ebenengleich in der Doppelsporthalle mündet. • In der Erschließungsspange 2 Freitreppen sowie ein Aufzug zur Hallenebene bzw. ins untere Geschoss des Mensagebäudes und in den Hof. • Anschluss der Flure des Doppelriegels an die Erschließungsspange, Vertikalerschließung im Doppelriegel über Freitreppen im Innenhof und 2 seitlich angeordnete (Flucht-) Treppen. • Brückenbauwerk verknüpft Alt- und Neubau über den Hof hinweg auf der Ebene des 1. OG. • Externer Eingang in die Sporthallen und Ver- und Entsorgung der Mensa über eigenen Zuwegungen. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Allgemeine Unterrichtsräume in Süd- und Nordorientierung auf den 7 gegeneinander versetzten Ebenen des Neubaus. Grundstufe auf den unteren Ebenen mit direkt zugeordneten Außenräumen (Freiklassen), Oberstufe im 1. OG. Klassenraummaße in der Regel: ca. 7,00 m x 7,00 m. • Fachräume auf den unteren Ebenen. • Lehrerräume dezentral in Zuordnung zu den Gruppenund Fachräumen, überwiegend in Orientierung auf den Innenhof. Sitzungsraum im EG am Zugang zum

• • • • • •

Neubau. Bibliothek in Zuordnung zur Oberstufe. Verwaltungsräume an der Eingangshalle. Büchermagazin im unteren Geschoss. Funktionsgerechte Raumzuschnitte. Natürliche Belichtung und Belüftung gegeben. Zugang zu den im Wesentlichen funktionsgerecht organisierten Sporthallen und zu den (Teleskop-) Tribünen von der Erschließungsspange. Umkleiden und Nebenräume der Dreifachhalle ohne natürliche Belichtung und Belüftung. Umkleiden der Doppelhalle auf einer Galerieebene oberhalb der Geräteräume. Krafttrainingsraum innen liegend mit Oberlicht auf der Hallenebene der Dreifachhalle.

Außenanlagen • Großspielfeld in Ost-West-Ausrichtung am Orankeweg. Realisierbarkeit • Flächendefizite: 1 Lehreraufenthaltsrum, Büchermagazin, Umkleiden der Dreifachhalle, Schulgarten. Flächenüberschreitungen: Kursräume OS, Lehrküche, Darstellendes Spiel, 1 Kunstraum, Sitzungsraum. Laufbahn zu kurz. Nur Nettofläche des Großspielfeldes ausgewiesen. • Rettungswege gegeben. • Barrierefreie Erschließung gegeben. Aufzug an der Erschließungsspange. • Mauerwerksbau mit Stahlbeton-Decken. Sporthallendach in Brettschichtholz-Konstruktion. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 10–20 cm. Dämmung Dach 24 cm. Natürliche Lüftung der Klassen. Keine Angaben zur Energieversorgung. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 4 % oberhalb des Sollwerts. • Durchschnittliche Kompaktheit. • Geringe Eingriffe in den Bestand. • Zu erwartende Nutzungskosten durchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.487 2,01 35.872.324

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1423

Ansicht West

Lageplan

mvm architekt + starke architektur, Köln / clubL94 Landschaftsarchitekten, Köln / 1. Preis

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Städtebau und Gestaltung • 2-geschoss. L-förmiger Neubau umlagert im Westen und Norden vorh. Schulanlage sowie Mensagebäude und bildet mit Bestandsgebäuden eine „neue architektonische Mitte für den gesamten Gebäudekomplex“. • Neue Schulanlage auf rechteckigem Grundriss, südöstliche Ecke wird durch großes Vordach gebildet wird. Im Westen komplettiert ein Querriegel die städtebauliche Figur. • Positionierung zweier Sporthallen nördlich der Schulanlage führt zu Abfolge von Plätzen. „Campusplatz als neue Mitte der Gesamtanlage.“ • Hauptzugang von der Fritz-Lesch-Straße mit Vorplatz. Eingangssituation wird mit einem großen perforierten Vordach betont. Ehem. Eingangsgebäude umgestaltet. • Zentrale Pausenflächen im nach Westen geöffneten Innenhof des Schulneubaues. • Erschließung der Sporthallen über Sportcampus. • Sportplatzanlage in nördlichen Geländebereich mit Nord-Südorientierung. • „Neubauten mit zurückhaltender aber zeitgemäß ausformulierter Architektursprache.“ Konstruktion aus Stahlbetonfertigteilen, Fassade als „hoch gedämmte Putzfassade mit heller Färbung“. Fenster als Aluminiumverbundkonstruktion mit lichtlenkenden Sonnenschutzlamellen zwischen den Fensterflügeln. • Fassadenkonstruktion der Sporthalle identisch. • Foyerfassaden als Pfostenriegelkonstruktion. Funktionen Erschließung • Hauptzugang Schule über vorh. Zugang in neues großzügiges Foyer. Von dort Zugang zur Mensa und Blickbeziehungen zu neuem „Speise- und Lesehof.“ • Weiträumige, ringförmige Erschließungssysteme um vorhandene und neue Atrien ermöglichen vielfältige Wegebeziehungen. Im Osten sind öffentlichen Funktionen konzentriert. • Atrien als „Themengärten“ bezeichnet aber nicht mit Themen belegt. • Ost-West orientierter Gebäuderiegel mit zweibündiger Erschließung. Einläufige Treppen im Wechsel mit Lufträumen verbinden die Geschosse. • Getrennte Eingangssituation für Grund- und Mittelstufe möglich. • Zugang Sporthallen über großzügige 2-geschossige Foyerzone. Sporthallen auf –3.10 m Höhenniveau. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Verwaltung in EG und 1. OG Neubauriegel (Osten), Bibliothek im EG an Lesehof angebunden. • Grundstufe im EG des Längsriegels, Mittelstufe im EG und 1. OG des Längsriegels untergebracht. • Fachklassenräume Musik und Kunst und Arbeitslehre im Querriegel aneinandergereiht. • Lichte Raumhöhe Schulgebäude EG – 1. OG durchgängig ca. 3,10 m. • Klassenräume entweder nach Süden oder nach Norden orientiert und natürlich belichtet. • Sporthallen über Oberlichter natürlich belichtet.

• Umkleide- und Erschließungszonen der Sporthallen natürlich belichtet und belüftet. Außenanlagen • Leitbild ist die Gestaltung einer Insel in einem heterogen geprägten Stadtraum. • Tieferlegen des Geländes in Bezug zum EG-Niveau Bestand um ein gesamtes Geschoss (Höhenunterschiede von ca. 3,40 m). Höhenniveaus über große Freitreppenanlage verbunden. • Ablesbarkeit der Funktion und Nutzung anhand der Flächengliederung, klare Bereichsbildung: hier Schule dort Sport. Realisierbarkeit • Ein Fluchtreppenhaus im Längsriegel zuwenig angeboten. • In der Zweifachsporthalle fehlt ein Fluchttreppenhaus von der Tribüne. • Inanspruchnahme von Flächen außerhalb des Wettbewerbsgebietes. • Problematische Flächenzuordnung bei den Pausenhofflächen. • Überlagerung 100 m Laufbahn und Weitsprung, Dimensionierung der Flächen für Kugelstoßen nicht ausreichend. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 18 cm, Dach 18 cm, Fenster: 2-Scheiben-Wärmeschutzverglasung, Energieversorgung: Fernwärme und Solarthermie für Trinkwarmwasser. • Neubauten als Stahlbetonskelett in Fertigteilen, Ausfachung als KS-Planelemente. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 3 % oberhalb des Sollwerts. • geringe Kompaktheit, geringe Eingriffe in den Bestand. • Nutzungskosten unterdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.473 1,94 35.455.887

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1424

Ansicht Süd

Lageplan

springmeier architekten, bmp architekten görres duhm görres, Braunschweig / Lohrer.Hochrein, Braunschweig / 2. Preis

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Städtebau und Gestaltung • Erweiterung des Bestands zu einem zusammenhängenden Gebäudekomplex. • Abriss des Eingangsgebäudes, Abriss der Mensa. • L-förmiger Baukörper, Gebäudehöhe entsprechend OK des 1. OG Bestand, bindet im Süden bündig an Bestand an und verläuft als 1-geschossiger, unterkellerter Riegel (107 m) nach Norden; Riegel nach Westen (100 m), mit eingegrabenen Hallenbaukörpern nimmt westliche Bestandsflucht auf. • 4-geschossiger, unterkellerter Riegel, dem West-OstRiegel bündig vorgelagert, H = 14 m, 83,50 m lang, UG durch Topografie zum Teil ebenerdig. • Dreiseitig gefasster Hof, zwischen Bestand und Neubau, Abstand 24 m, nach Westen offen hügelige Topografie, entlang den Fassaden auf Höhe OK Fußboden UG, verglaster, schräger Steg zum Bestand. • Sportplatz im Norden dem Hallentrakt in West-OstRichtung vorgelagert. • Fassaden mit weißen Putzflächen seitlich und stirnseitig, Glas-Metallelemente, horizontale Gliederung mit holzverkleideten Brüstungsbändern, Holzpaneele als Öffnungsflügel im wechselnden Rhythmus angeordnet, außen liegender Sonnenschutz. • Sporthalle mit horizontalen Lamellen als außen liegender Sonnenschutz, verglaste Stirnseiten. • Haupteingang für alle Nutzungen von der Fritz-LeschStr. nahezu mittig in verglaste Neubauschiene, markiert durch Fassadenrücksprung und ausgestellte, farbige Windfang-Schotten, Durchblick zum Innenhof. Funktionen Erschließung • Ebenerdiger Zugang in großes Foyer, RH 3,60 m, einläufige Treppe ins UG, angelagertes Treppenhaus. • Anbindung der Bestandsflure über Treppe/Rampe. • Direkte Erschließung der Teleskoptribüne 3-fachHalle und Anbindung des Längsflurs zur einhüftigen Erschließung der Fachräume und Bibliothek an der Süd-Fassade, Blickbeziehungen in Hallenbaukörper. • Einläufige Treppe an der Ostfassade zur Erschließung der Mensa im UG unter Foyer. • Einläufige Treppe, geschossweise versetzt, zur Mittelflurerschließung UG und OGs des West-Ost-Riegels, bzw. UG. • Erschließung Hallenebene über Treppenhäuser. • Breiter Baukörpereinschnitt im Norden zwischen den Hallen mit Rampen auf Sporthallenebene und auf EGNiveau Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Mensa unter dem Foyer, zum Innenhof großflächig verglast, RH 4,15 m. • Schultrakt im West-Ost-Riegel, Mittelfluranlage, stirnseitig belichtet, angelagerte offene Treppen bzw. lineare Lufträume. • Bibliothek, Fachräume Musik u. Kunst im EG, der Zuschauererschließung vorgelagert. • Grundstufe und Verwaltung im 1. OG. • Mittelstufe im 1. – 3. OG, Oberstufe im 3. OG. • Sporthallen mit Umkleiden und Nebenräumen im UG

als dreihüftige Anlage, Umkleiden innen liegend. • 3-fach-Halle mit eingegrabenen Geräte- und Lehreräumen auf der nördlicher. Hallenlängsseite. • Sporthallen über stirnseitige, großflächige Verglasung ab OK Gelände und über Oberlichter belichtet. • Belichtung der Schulräume nach Norden bzw. Süden. Außenanlagen • Pausenhof, dem südlichen Bestand vorgelagert und in den Höfen. • Überdeckung mit einer überständigen Abfolge von Baumkronen unterschiedlicher Art und Dichte. • Bespielbare Lichtungen über lange Rampen miteinander verbunden. Realisierbarkeit • Problematische Anordnung Lehrerräume Sporthalle. • Zugang Sportplatz / Umkleiden nur über Hallenebene. • Außengeräteräume weit von Sportplatz entfernt. • Sportplatz West-Ost, Pausenhoffläche zweiteilig: hoher Anteil von Grünflächen, Einschränkung der Nutzungsintensität. • Stahlbetonkonstruktion, Holz- bzw. zementgebundene Platten. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung, Zu- und Abluft Sporthallen mit Wärmerückgewinnung, Fernwärme und Solarthermie für Trinkwarmwasser. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 4 % oberhalb des Sollwerts. • Kompakte Anlage. • Überdurchschnittliche Eingriffe in den Bestand. • Nutzungskosten unterdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.615 1,84 35.735.484

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1425

Ansicht West

Lageplan

peter pörksen partner architekten + stadtplaner BDA, Lübeck / WES & Partner Landschaftsarchitekten / 2. Rundgang

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Städtebau und Gestaltung • Anschluss von drei miteinander verschränkten und gestaffelten 2- bzw. 3-geschossigen Atriumhäusern an das um eine Flurachse nach Westen erweiterte Mensagebäude. • Aufnahme der orthogonalen Ordnung und der Maßstäblichkeit des Bestandes. Interne Nord-Süd-Erschließungsachse prägt das Raumgefüge. • Aufwertung der Mensa durch eine Außenterrasse zum “zentralen Treffpunkt und Erholungsbereich“. • Lochfassaden mit vorgefertigten feingewaschenen Betontafeln, veredelt durch Natursteinzuschlag und Weißzement, und Holzfenstern mit separaten Lüftungsflügeln. Fassadenbereiche vor den Fachräumen, zu den Innenhöfen und am Mensa-Vorbau als raumhoch verglaste Pfosten-Riegel-Konstruktionen mit Holz-Schiebeläden. • Flurzonen an den Innenhöfen mit Aufenthaltsqualität. Bibliothek mit Dachterrasse zum Innenhof. • Umbauten im Bestand: Beseitigung von Raumeinbauten im Eingangshallenraum, Öffnung der Fassade zum Anschluss des Neubaus, Erweiterung der Halle in den Innenhof um ca. 3,50 m. • Zwei getrennte, unterirdisch miteinander verbundene Sporthallenbauten am Orankeweg „in einer Reihe mit der Bestandshalle“. Absenkung der Halle um ca. 1,50 m, Geländeanböschungen. Weit auskragende Dächer, Attiken und Dachunterseiten sind holzverschalt. • Gliederung des Außenraums durch die Gebäudefigur in Freiräume unterschiedlicher Qualität und Größe. Holzbelegte Terrasse vor der Mensa. Funktionen Erschließung • Hauptzugang über die bestehende Zufahrt ebenengleich in die vergrößerte Eingangshalle, an die zunächst der neue Flurraum vor dem Speisesaal und im weiteren Verlauf eine Haupt-Erschließungsachse anbindet. Ringflure um die Innenhöfe. Analoges Erschließungssystem in den anderen Geschossen des Neubaus. Im Erschließungsraum Freitreppe nach unten, 3 weitere Treppen sowie ein Aufzug in seitlicher Zuordnung. • Im Neubaubereich kein Nebeneingang. • Fahrradstellplätze am Hauptzugang. PKW-Stellplätze auf dem bestehenden Parkplatz. • Anlieferungshof nordöstlich der Mensa, erschlossen über die bestehende Zufahrt. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Klare Zonierung der Bereiche und funktionsgerechte Zuordnung der Einzelräume. • Allgemeine Unterrichtsräume auf 3 Geschossen in jahrgangsweiser Gruppierung. Grundstufe im südlichen, Mittelstufe im mittleren und nördlichen Neubau, jeweils auf 2 Ebenen. Oberstufe deutlich separiert im OG des mittleren Hauses. Klassenraummaße in der Regel: ca. 6,60 m x 8,00 m (t x l). • Verteilung der Fachräume auf die 3 Häuser entlang der Erschließungsachse in Zuordnung zu unterschied-

lichen Außenräumen. • Lehrerräume dezentral in Zuordnung zu den Gruppenund Fachräumen, in der Regel in Orientierung auf die Innenhöfe. Sitzungsraum im Sockelgeschoss des südlichen Hauses. • Bibliothek in Zuordnung zur Oberstufe. • Verwaltung im Zugangsbereich mit abgetrenntem eigenen Flur. Büchermagazin im Sockelgeschoss. • Funktionsgerechte Raumzuschnitte. • Natürliche Belichtung und Belüftung gegeben. • Sporthallen mit gemeinsamem Foyer. Externe Zuwegung mit Rampen nach unten zum Foyer sowie nach oben auf die Tribünenebene. • Sporthallen funktionsgerecht auf einer Ebene. Krafttraining zwischen den Hallen mit eigenem Außenraum. Nicht natürlich belichtete Nebenräume und Flure. Hallen im oberen Bereich verglast. Außenanlagen • Anlauf zur Weitsprunggrube über Laufbahn. Hochsprunganlage direkt am Spielfeld. Realisierbarkeit • Flächendefizite: Pausenfreifläche, Schulgarten. Flächenüberschreitungen: Arbeitslehre, einige Lehreraufenthaltsräume. Laufbahn zu kurz. • Rettungswege gegeben. • Barrierefreie Erschließung gegeben. • Stahlbeton-Konstruktion. Sporthallendach in Fachwerkkonstruktion. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 16 cm. Dämmung Dach 20-28 cm. Fenster: 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung. Natürliche Lüftung der Klassen und der Sporthallen. Energieversorgung: Fernwärme. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 6 % oberhalb des Sollwerts. • Geringe Kompaktheit. • Geringe Eingriffe in den Bestand. • Zu erwartende Nutzungskosten durchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.699 1,92 36.360.935

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1426

Ansicht Nord

Lageplan

Architekturbüro Tonon, Berlin / Andreä-Klingenberg, Hamburg / 2. Rundgang

1426

Städtebau und Gestaltung • Niedrige 2-geschoss. Schulanlage (H=6,00 m). Erweiterung der Empfangszone nach Norden zu einer Breiten Erschließungszone mit eingefügten Atrien auf +/–0,00 m Geländeniveau. An Erschließungszone lagern sich Bestandsschulgebäude, 3 neue „Gartenhäuser“ sowie das umgebaute und erweiterte Mensagebäude und der große Sporthallenbaukörper an. • Zwei gleichberichtigte Hauptzugänge von der FritzLesch-Straße mit Vorplätzen. Ehem. Eingangsgebäude bleibt nahezu erhalten. • Pausenflächen im westlichen Freibereich. Verzahnung von Gartenhäusern und Freifläche, Bildung von kleinen Höfen auf unterschiedlichen Niveaus. • Sportplatzanlage entlang Orankeweg mit Ost-Westorientierung. • „Neubauten in der qualitätvollen Sachlichkeit der klassischen Moderne.“ Fassade aus „großformatigen Stahlbetonfertigteilen mit hellen Zuschlagstoffen und besonderer Oberflächenbehandlung. Holzfenster mit außenliegendem Sonnenschutz. • Fassadenkonstruktion der Sporthalle identisch. • Dachkonstruktion der Sporthallen aus Spannbetonhohldielen auf Stahlfachwerkträgern. Funktionen Erschließung • Hauptzugang Schule über vorh. Eingangsgebäude mit direktem Anschluß an interne, eingeschoss. Erschließungszone. • Dreifache Gliederung Erschließungszone: „Schulstraße, Begegnungsweg und Atrien.“ Schulstraße mit zwei Eingängen und „öffentlichen“ Nutzungen Mensa, Mehrzweckraum und Sporthalle. Vom Begegnungsweg werden die Gartenhäuser erschlossen. Unterschiedliche Geländeniveaus führen zu Splitlevel Erschließung. Dazwischen liegen Atrien mit angelagerten Aufenthaltsräumen. • Gartenhäuser mit großzügigen Erschließungshallen „als Kommunikations- und Verweilraum“ und großzügigem eigenen Zugang zu Freiflächen. • Gemeinsame Eingangssituation für Grund- und Mittelstufe. • Interne Erschließung der Sporthallen ebenengleich zu Schulstraße. Umkleidebereiche nur über Fluchttreppenhäuser an Sporthallenebene angeschlossen. Sporthallen auf –3.00 m Höhenniveau. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Verwaltung in EG und 1. OG des Bestandsgebäudes Schule integriert, Bibliothek im EG um Atrium gruppiert. • Grundstufe und Oberstufe im südlichen Gartenhaus, Mittelstufe im mittleren und nördlichen Gartenhaus untergebracht. • Fachklassenräume Musik und Kunst als eigenständige Raumeinheiten im EG um Atrien organisiert, mit eigenem Freiflächen und „räumlichen Akzenten“ (Raumhöhen bis zu 5,50 m). • Lichte Raumhöhe Schulgebäude EG – 1. OG durchgängig ca. 3,60 m.

• Klassenräume entweder nach Süden oder nach Norden orientiert und natürlich belichtet. • Sporthallen über Oberlichter natürlich belichtet. • Innenliegende Umkleide- und Erschließungszonen der Sporthallen nicht natürlich belichtet und belüftet. Außenanlagen • Höhenunterschiede ca. 1,80 m. • Zentrale Erschließungsachse zu den Sportanlagen (Schulstraße), Weg der Begegnung als „Lehrpfad“ der Schule, Kleinteilige Gliederung der Freiräume mit direkter Zuordnung zu den Schulbereichen. Realisierbarkeit • Ein Fluchtreppenhaus je Gartenhaus zuwenig angeboten. • In Sporthalle zwei Fluchttreppenhäuser ohne direkten Ausgang ins Freie. • Fachklassen, Bücherei und Arbeitslehre mit unzureichenden Fluchtwegen. • Einbeziehung von Flächen außerhalb des Bearbeitungsgebietes durch bauliche Anlagen und Freiraumgestaltung. • Neubauten als Stahlbetonkonstruktion konzipiert. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 10 cm, Dämmung Dach >20 cm, Fenster: 2-Scheiben-Wärmeschutzverglasung, Sporthallen mit Zu-und Abluft und Wärmerückgewinnung. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 12 % oberhalb des Sollwerts. • Durchschnittliche Eingriffe in den Bestand, geringe Kompaktheit. • Nutzungskosten überdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.750 2,10 38.492.422

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1427

Ansicht Nord

Lageplan

bau.werk Architekten, Münster / SAL Planungsgruppe, Münster / 1. Rundgang

1427

Städtebau und Gestaltung • Vier solitäre Baukörper ergänzen den Bestand und entwickeln einen Campus. • 4-geschossiger, quaderförmiger Baukörper, 28 m x 16 m, südlich an Mensa bzw. östlich an Bestandsschule angebaut, H = 15,60 m, markiert als Kopfgebäude den Eingang. • Abriss/Neubau des bestehenden Eingangsgebäudes und Querriegels, Zusammenfassung 1. und 2. Innenhof. • Neuer Eingangsbau, 2-geschossig, Höhe analog zu nördlichem Schulriegel, bindet den südlichen Wohnriegel im Westen bündig ein. • 2-geschossige Verlängerung der südlichen Raumschiene des bestehenden Schulriegels bis an den Wohnriegel. • 3-geschossiges Atrium-Gebäude, 53 m x 30 m, im Nord-Westen der Schule quer liegend vorgelagert, Abstand 15 m, H = 9,20 m über EG-Bestand, Anbindung an Bestand über verglaste, konische Brücke auf Zwischenpodest Treppenhaus. • 2-fach-Halle in nord-westlicher Geländeecke, ebenerdig, nach Norden vorgelagerte eingeschossige Schiene. • 3-fach-Halle nord-östlich eingegraben, südlich der Bestandshalle, nach Osten vorgelagerte 1-geschossige Schiene. • Sportplatz in West-Ost-Ausrichtung durch die NeubauSolitäre gefasst. • Entwicklung der Freiflächen zu einem Sportpark, Freiraumthemen mit Formgehölzen und speziellen Gehölzen. • Großflächige Fassadentafel in unterschiedlichen Formaten aus Faserzement in spielerischem Wechsel mit geschosshohen Fensterelementen. • Fassaden Sporthallen analog, jedoch zum Teil großflächig verglast. • Haupteingang von der Fritz-Lesch-Str. über Vorplatz in neuen Eingang, Nebeneingang in Anbau. Funktionen Erschließung • Ebenerdiger Zugang in 2-geschossiges Foyer mit Galerie und breiter offener Treppe ins 1.OG, Anbindung Bestandsflure, Mensa, Anbau. • Schulneubau ebenerdig über Pausenhof und geschosshohe Baukörperaussparung in Foyer, angelagerter Treppenraum. • Erschließung der Hallen ebenerdig in Foyerbereich, 3-fach-Halle auf Höhe der Tribüne, Aufzug. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Anbau mit Verwaltung Neu und Bestand im EG, Bibliothek im 1.OG, Fachräume im 2. + 3.OG, Mitteflurerschließung. • Schulneubau mit Klassenräumen entlang der Außenwände, großteils einhüftig erschlossen, Flure z.Teil entlang Verglasung zum Innenhof, z. Teil durchgesteckt. • Grundstufe im EG, Mittelstufe im 1. + 2.OG. • Oberstufe in verlängerter südl. Bestandsschiene EG

und 1.OG. • 2-fach-Halle mit eingeschossigem Nebentrakt, Mittelflur. • 3-fach-Sporthalle mit Umkleidetrakt EG einhüftig mit Blick in Halle, UG mit Mittelflur. • 3-fach-Halle über große Glasfassade im Westen ab OK Gelände und Oberlichtband nach Osten belichtet, 2-fach-Halle analog, jedoch nach Süden bzw. nach Norden. • Umkleiden zum Teil künstlich belichtet und belüftet. Außenanlagen • Pausenhof Mittel- und Oberstufe als Platzfläche um den Schulneubau, große überdachte Fläche im Bereich der Baukörperaussparung. • Pausenhof Grundstufe mit Spielplatz westlich des Bestands, an die ebenerdigen Klassenräumen des Neubaus über Nebenausgang angebunden. • Innenhöfe mit Bepflanzung, die Sportszenen nachstellt. Realisierbarkeit • Lehrerzimmer / Lehrmittelräume nicht angrenzend. • 2 Aufenthaltsräume zum Innenhof belichtet. • Steile Foyer-Treppe ohne Zwischenpodest. • Anordnung Lehrerräume jenseits der Halle, Materialgeräteraum in zwei Eckräume aufgeteilt. • UG Mensa mit westl. vorgebauter Mensaterrasse. • Sportplatz in West-Ost-Ausrichtung ohne Sicherheitsflächen, 100 m-Laufbahn zu kurz. • Keine barrierefreie Erschließung der Außenanlagen. • Problem. Anlieferungsflächen, Nutzungskonflikte. • Stahlbetonkonstruktion, vorgehängte Faserzementtafeln, Holz-Aluminiumfenster, Dreh-Kipp, außen liegender Sonnenschutz. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Außenwanddämmung 14 cm, Ziel: „6-Liter-Haus“, Fernwärme und Solarthermie für Trinkwarmwasser, Wärmepumpe mit Erdkollektor. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 6 % oberhalb des Sollwerts. • Durchschnittlich kompakte Anlage. • Nutzungskosten unterdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.448 1,81 36.396.517

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

1428

Ansicht Süd

Lageplan

Georg Bumiller, Berlin / Marcel Adam Landschaftsarchitekten, Potsdam / 2. Rundgang

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Städtebau und Gestaltung • “Raumbildender Mäander” aus Bestandsbauten und direkt angeschlossenen, unterschiedlich hohen Neubauten. Fassung eines zentralen, auf Sockelgeschoss-Niveau abgesenkten „Campushofs“. • Abriss des bestehenden Eingangsbauteils. • Anschluss eines winkelförmigen 3-geschossigen (einschließlich Sockelgeschoss) Neubaus an das westliche Ende des Bestandsgebäudes. • Abgesenkter Sporthallenbau mit gestapelten Hallen. Umkleidetrakt westlich vorgelagert. • Ringschluss auf der Campushof-Ostseite mit einer transparenten 1-geschossigen Eingangshalle, die auch den bestehenden Mensabaukörper umfasst. • Umbau und 2-geschossige Aufstockung des östlichen Verbindungsbauteils für Verwaltung und Schülervertretung. • Transparente 2-geschossige Pausenhalle am Schnittpunkt des Neubauwinkels und des Sporthallenbaus als Teil der diagonal durch den Gebäudekomplex verlaufenden Raumfolge: Vorplatz, Eingangshalle, Campushof, Pausenhalle, Freiraum. • Rollputz-Fassaden. Regelhaft geordnete, großformatige horizontale Fensteröffnungen. Raumhohe Verglasung von Eingangshalle und Pausenhalle. • Außenanlagen nehmen das Thema der Zentrums- und Hofbildung auf. Differenzierte raumbildende Bepflanzung der Bereiche. Schulfreiflächen an den westlichen und nördlichen Außenseiten des Mäanders. Sportanlagen im Norden des Grundstücks. Funktionen Erschließung • Hauptzugang über Vorplatz mit Fahrrad- und PKWStellplätzen. Ebenengleicher Übergang von der Eingangshalle in den Altbau und in die Mensa. • Zugang bzw. Zufahrt zwischen den Häusern 3 und 4 als Nebeneingang, zur externen Hallenerschließung und zur Ver- und Entsorgung der Mensa. • Konzeptionsbedingt teilweise weitläufige innere Wegebeziehungen, Vertikalerschließung mit Mängeln in der Übersichtlichkeit. • Die Neubauebenen werden über einen Vertikalknoten an der Pausenhalle sowie über einläufige Treppen im Flurverlauf angebunden. Die mittlere Ebene ist von der Eingangshalle nur langwegig über die Altbauflure oder den Außenraum erreichbar. • Im Neubau (einschl. Sporthallen) 3 über alle Geschosse durchgehende Treppenhäuser. 4 Aufzüge. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Im Neubau mit Ausnahme des gestaffelten 1. OG des Westflügels zweibündige Grundrissordnung. • Klare Zonierung der Bereiche, funktionsgerechte Zuordnung der Einzelräume. • Allgemeine Unterrichtsräume auf den 3 Ebenen des Neubaus in jahrgangsweiser Gruppierung. Grundstufe im Sockelgeschoss, Oberstufe im 1. OG. Klassenraummaße: Tiefen zwischen 6,20 m und 7,70 m, Längen zwischen 7,00 m und 8,40 m. • Arbeitslehre in Zuordnung zur Pausenhalle bzw. zum

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Campushof im Sockelgeschoss. Musik und Kunst im EG bzw. 1. OG des Westflügels. Lehrerräume dezentral in Zuordnung zu den Gruppenund Fachräumen. Sitzungszimmer im 1. OG. Bibliothek im 1. OG oberhalb der Pausenhalle. Verwaltungsräume auf 3 Geschossebenen des erweiterten Altbau-Verbindungsbauteils. Büchermagazin im UG des Altbaus. Funktionsgerechte Raumzuschnitte. Natürliche Belichtung und Belüftung gegeben. Sporthallen gestapelt. Umkleiden und Nebenräume bei der Dreifachhalle auf 2 Geschossebenen, bei der Doppelhalle auf Hallenniveau. Tribünen nur von der Hallenebene erschlossen. Kraftsport auf einer Galerieebene oberhalb der Geräteräume der Doppelhalle mit angeschlossener Dachterrasse.

Außenanlagen • Großspielfeld in Ost-West-Ausrichtung. Weitsprung und Hochsprung überlagern sich. Realisierbarkeit • Flächendefizite: Büchermagazin, Umkleiden der Dreifachhalle. Flächenüberschreitungen: Kursräume Oberstufe, 1 Gruppenraum, Darstellendes Spiel. Außengeräteraum fehlt. • Rettungswege gegeben. • Barrierefreiheit prinzipiell berücksichtigt, aber teilweise umständliche Wege. • Stahlbeton-Konstruktion. Vordach und Foyer des Mensagebäudes als leichte Holzkonstruktion. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung der Außenwände 12 cm. Dämmung Dach 20 cm. Natürliche Lüftung der Klassen und der Sporthallen. Energieversorgung: Fernwärme und Solarthermie für Trinkwarmwasser. Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 1 % oberhalb des Sollwerts. • Durchschnittliche Kompaktheit. • Durchschnittliche Eingriffe in den Bestand. • Zu erwart. Nutzungskosten unterdurchschnittlich.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 10.808 1,83 34.778.757

Schul- und Leistungssportzentrum Berlin / Ergebnisprotokoll

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Ansicht Ost

Lageplan

Dörr-Ludolf-Wimmer, Berlin / Büro Kiefer, Berlin / 1. Rundgang

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• Lichte Raumhöhe Schulgebäude EG – 2. OG durchgängig ca. 3,05 m. • Doppelsporthalle mit Oberlichtern. • Natürliche Belichtung der Klassenräume. • Innenliegende Umkleide- und Erschließungszonen der Sporthallen sowie Kraftsportraum nicht natürlich belichtet und belüftet. Außenanlagen • Hof + Freiflächengestaltung mit großflächigen Abgrabungen im Bereich der Neubauten zur Belichtung der Untergeschosse. Höhenunterschiede ca. 3,35 m. • Schulpark, hierunter vereint der Entwurf die Anforderungen eines Pausenhofes mit den Qualitäten eines Parks. Realisierbarkeit • Mittlerer Schulriegel ohne Fluchttreppenräume. Nicht genehmigungsfähig. • Fluchtwegelänge im Bereich der Doppelsporthalle um bis zu 10 m überschritten. • Zusätzliches Raumangebot im Bereich Zweifachsporthalle (Blackbox, 70 m²) • 100 m Laufbahn zu kurz, Hochsprung und Kugelstoßen auf Kleinspielfeld. • Neubauten als Stahlbetonkonstruktionen konzipiert. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz • Dämmung Dach 20 cm, Fenster mit U = 0,76 W/m²K, Lüftung der Klassen und der Sporthallen über Abluftanlage mit Wärmepumpe, Fernwärme (auf Zeichnung auch Solarthermie und Photovoltaik). Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb • Gesamtbaukosten ca. 12 % oberhalb des Sollwerts. • unterdurchschnittlich kompakte Anlage, durchschnittliche Eingriffe in den Bestand. • Nutzungskosten durchschnittlich.

Städtebau und Gestaltung • Zwei Neubauriegel erweitern Schulanlage nach Norden. Eine „gläserne 2-geschoss. Verbindungsschiene“ (Ebene 0,00 m) bindet die Riegel an der Ostseite zusammen, integriert Mensa und wird zu einem 2-geschoss. Kopfbau mit Eingangsfoyer. • Eingangsgebäude ist vollständig rückgebaut. • Bildung von sieben halböffentlichen Höfen verschiedener Größe zwischen den Zeilengebäuden auf unterschiedlichen Niveaus. • Sporthalle mit gestapelten Turnhallen als eigenständiger Baukörper. „Verbindungsschiene“ wird nach Norden weitergeführt und in Dimension und Form als „Erschließungsscheibe“ in den Sporthallenbaukörper integriert. Bildung einer zentralen, „eingefassten“ Pausenfreifläche durch Platzierung der Sporthalle. • Hauptzugang von der Fritz-Lesch-Straße mit Vorplatz. Neuer 2-geschoss. Hauptzugang mit weit auskragendem Vordach. • Erschließung Sporthallen von Süden und Norden. Haupterschließungsebene +/–0,00 Geländeniveau. • Sportplatzanlage entlang Orankeweg mit Ost-Westorientierung. • Fassaden der Neubauten mit hohem Glasanteil. In tragenden Bereichen zweischalige Fassadenkonstruktion mit Außenschale aus „Architekturbetonverkleidung“ (kein Farbton angegeben). Verglaste und ausfachende Teile mit „Aludruckverglasung und hochwärmegedämmten Paneelen“. Außenliegender Sonnenschutz, integrierte Lüftungsklappe zur Nachtauskühlung. • Fassadenkonstruktion der Sporthalle identisch. Funktionen Erschließung • Hauptzugang Schule in Foyer mit 2-geschoss Luftraum. Von dort Übergang in Erschließungsschiene mit angelagerter kammartiger Erschließungsstruktur zu Schulzeilen. Verbindungsgänge („Skywalks“) zwischen den Zeilen „Schaffen ein Grid mit vielfachen Wegebeziehungen.“ • Alle Verbindungen in die Etagen über einläufige Treppen • Neubau Schulriegel mit einhüftigen Erschließungsfluren um Innenhöfe orientiert. • Gemeinsame Eingangssituation für Grund- und Mittelstufe. • Interne Erschließung der gestapelten Sporthallen über einläufige Treppen (als Fluchttreppenhäuser ausgebildet) und einen Aufzug. Notausgang UG über lange Rampenanlage. Dreifach-Halle auf –5.35 m und Doppel-Halle auf +3,20 m Höhenniveau. Funktionale Zuordnung / Räumliche Qualität • Verwaltung im 1. OG Eingangsgebäude, Bibliothek im UG Eingangsgebäude, durch Abgrabungen (Höfe mit Treppenanlagen) natürlich belichtet und belüftet. • Grundstufe im EG mittlerer Riegel, Mittelstufe im EG äußerer Riegel und 1. OG beider Riegel, Oberstufe im UG des äußeren Riegels. Großzügige Innenhöfe. • Fachklassenräume Musik und Kunst im UG mittlerer Riegel untergebracht.

Planungsdaten HNF (gesamt) BGFA / HNF Kosten € (KG 200 – 700)

Vorgabe 10.560 34.400.000

Entwurf 11.033 1,88 38.479.051
        
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