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Ergebnisprotokoll der 1. Sitzung des Preisgerichts vom 18./19.12.2008

Full text: Ergebnisprotokoll der 1. Sitzung des Preisgerichts vom 18./19.12.2008

Prozessuale Stadtentwicklung Berlin Tempelhofer Feld – Columbiaquartier Bezirke Tempelhof-Schöneberg / Neukölln / Friedrichshain - Kreuzberg
Offener städtebaulichlandschaftsplanerischer Ideenwettbewerb Ergebnisprotokoll der 1. Sitzung des Preisgerichts vom 18./19.12.2008

Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Patrick Weiss Brückenstraße 6 10179 Berlin Mitte Leitung der Vorprüfung Eckhard Lange ag.u Lange Köpenicker Str. 154a 10997 Berlin

Titelbild Eckhard Lange Berlin, Dezember 2008

Inhaltsverzeichnis
1. Sitzung des Preisgerichts am 18./19.12.2008 ................................... 5 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 Konstituierung des Preisgerichts .......................................................... 5 Eröffnung der Preisgerichtssitzung ...................................................... 5 Allgemeiner Bericht der Vorprüfung ..................................................... 6 Informationsrundgang........................................................................... 7 Kriteriendiskussion ............................................................................... 7 Erster Wertungsrundgang .................................................................... 8 Zweiter Wertungsrundgang .................................................................. 9 Rückholanträge .................................................................................. 11 Kriteriendiskussion ............................................................................. 12 Schriftliche Beurteilung der Arbeiten der engeren Wahl .................... 13 Auswahl für die 2. Bearbeitungsstufe ................................................. 25

Anwesenheitsliste ................................................................................. 28

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1. Sitzung des Preisgerichts am 18./19.12.2008
in den Räumen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Württembergische Straße 6, 10707 Berlin, Raum 560 (Alte Kantine).

Beginn: 9:20 Uhr Frau Lüscher, Senatsbaudirektorin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, begrüßt die Sitzungsteilnehmer im Namen des Auslobers, stellt die Anwesenheit (siehe Anwesenheitsliste) und die Vollzähligkeit des Preisgerichts fest.

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Konstituierung des Preisgerichts

Auf Vorschlag aus dem Kreis der stimmberechtigten Preisrichter wird Herr Dr. Michael Koch ohne Gegenstimmen zum Vorsitzenden gewählt. Als ständig anwesende stellvertretende Fachpreisrichter werden Herr Berner, Herr Miller Stevens, Herr Schultz, Herr Dr. Becker und Frau Böhm gewählt. Herr Kroll vertritt Herrn Krömer als Sachpreisrichter. Damit hat das Preisgericht folgende Zusammensetzung: Stimmberechtigte Fachpreisrichter: Dr. Michael Koch (Vorsitzender) Sophie Wolfrum Heinz Tibbe Bart Brands Gabriele Pütz Stimmberechtigte Sachpreisrichter: Regula Lüscher Reiner Nagel Siegmund Kroll Thomas Blesing

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Eröffnung der Preisgerichtssitzung

Der Vorsitzende übernimmt die Leitung der Sitzung, umreißt noch einmal kurz die Wettbewerbsaufgabe und bittet um eine objektive, an der Auslobung orientierte Bewertung der Arbeiten. Der Vorsitzende lässt sich von den Mitgliedern des Preisgerichts versichern, dass sie - keinen Meinungsaustausch mit Wettbewerbsteilnehmern über die Aufgabe und deren Lösung geführt haben und während der Dauer der Sitzung führen werden;

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- bis zum Preisgericht keine Kenntnis von Wettbewerbsarbeiten erhalten haben, soweit sie nicht als Vorprüfer oder Sachverständige bei der Vorprüfung mitgewirkt haben; - die Beratung des Preisgerichts vertraulich behandeln werden; - die Anonymität der Arbeiten aus ihrer Sicht gewahrt ist; - es unterlassen werden, sich über vermutete Verfasser zu äußern. Alle Preisrichter haben einen Brief erhalten, der autofreies Wohnen im Columbiaquartier empfiehlt. Dies wird nicht als Beeinflussung des Preisgerichtes gewertet.

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Allgemeiner Bericht der Vorprüfung

Unterlagen der Vorprüfung Die Vorprüfung hat einen schriftlichen Bericht erarbeitet, der Bestandteil des Vorprüfberichts ist und dem Preisgericht vorliegt. Bericht der Vorprüfung Herr Lange berichtet über den Ablauf der Vorprüfung, über die Einhaltung der Vorgaben gemäß der Auslobung und über die Mitwirkung der Sachverständigen an der Vorprüfung. Eine zusammenfassende Stellungnahme zum Thema Wirtschaftlichkeit und eine zusammenfassende Stellungnahme zum Thema „Konformität mit dem FNP-Änderungsverfahren“ wurden zur Preisgerichtssitzung von den Sachverständigen nachgereicht. 77 von 80 Arbeiten wurden nachweislich termingerecht eingereicht. Die Prüfung der termingerechten Einlieferung der drei Arbeiten ohne Nachweis erfolgt im Anschluss an die 1. Preisgerichtssitzung. Eine Arbeit wurde nicht anonym und ohne Kennziffer eingereicht. Die Arbeit wurde nachträglich von der Vorprüfung anonymisiert. Die Arbeit 1296 hat nicht anonym nur einen Text eingereicht. Die Arbeiten 1233, 1250 und 1295 haben das städtebaulich-landschaftsplanerische Konzept nicht im vorgegebenen Maßstab 1:2.000 eingereicht. Die Arbeit 1266 hat nur kleine Ausschnitte im abweichenden Maßstab dargestellt. Über die Zulassung der Arbeiten, wo die Unterlagen nicht der Auslobung gemäß eingereicht wurden, entscheidet das Preisgericht während des Informationsdurchgangs. Die Vorprüfung weist ohne Nennung von Arbeit und Tarnzahl darauf hin, dass eine Arbeit stark einem in einer Berliner Tageszeitung veröffentlichtem Entwurf ähnelt. Nach einem vergleichbaren Urteil des OLG Düsseldorf ist diese Arbeit zuzulassen. Das Preisgericht bestätigt diese Auffassung. Auf einstimmigen Beschluss des Preisgerichts werden alle Arbeiten für den Informationsdurchgang zugelassen.

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Informationsrundgang

Ab 9:45 Uhr stellen die Vorprüfer die Wettbewerbsbeiträge in der Reihenfolge der Tarnzahlen anhand der jeweiligen Pläne und der Prüfbemerkungen aus dem Vorprüfbericht den Preisgerichtsbeteiligten vor. Der Informationsrundgang wird von 10:15 bis 10:20 Uhr für eine Pause und von 12:50 bis 13:40 Uhr für die Mittagspause unterbrochen und endet um 15:50 Uhr. Von 13:40 bis 15:25 Uhr wird Frau Lüscher durch Herrn Kühne als Preisrichter ersetzt. Während des Informationsdurchgangs wird darüber diskutiert, ob Arbeiten auszuschließen sind, weil sie gegen bindende Vorgaben der Auslobung verstoßen oder in wesentlichen Teilen nicht den geforderten Leistungsumfang entsprochen haben. Die Arbeiten 1233, 1295 und 1296 werden auf einstimmigen Beschluss des Preisgerichts nicht zugelassen, da sie in wesentlichen Teilen nicht dem geforderten Leistungsumfang entsprochen haben. Die Arbeit 1250 wird auf einstimmigen Beschluss des Preisgerichts zugelassen, da der Gedanke der prozessualen Stadtentwicklung im eingereichten Konzept gemäß der Aufgabenstellung dargestellt wird. Die Arbeit 1266 wird auf einstimmigen Beschluss des Preisgerichts zugelassen, weil das dargestellte Konzept als weitergehender Gedanke im Sinne der offenen Aufgabenstellung bewertet wird. Das Preisgericht wird von 15:50 bis 16:05 für eine Pause unterbrochen.

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Kriteriendiskussion

Das Preisgericht vergegenwärtigt sich in der Kriteriendiskussion von 16:05 bis 16:35 Uhr der komplexen Aufgabenstellung und führt unter dem Eindruck des Informationsdurchgangs eine vergleichende Diskussion in Bezug auf die in der Auslobung unter 2.4 genannten Beurteilungskriterien. In der Diskussion werden folgende Aspekte genannt, die der Beurteilung der Arbeiten zu Grunde gelegt werden sollen: • Prozessuale Stadtentwicklung im Sinne einer stufenweisen, am Bestand orientierten Entwicklung unter Berücksichtigung eines derzeit geringen Nutzungsdruckes. Vielfältigkeit der Beiträge im Sinne eines Ideenwettbewerbs, Berücksichtigung eines breiten Lösungsansatzes der gestellten Wettbewerbsaufgabe. Weiterentwicklung im Sinne eines breiten Entwicklungsspektrums in der 2. Stufe des Wettbewerbs / Blick auf die substanzielle Kraft einer Arbeit mit Potential für die Weiterbearbeitung in der 2. Stufe. Konzeptionelle Kraft der Arbeit.

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Erkennbares Grundverständnis für das Tempelhofer Feld als nur am Rand bebaubare und im wesentlich freizuhaltende Fläche. Berücksichtigung der städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ost-West-Beziehungen. Herstellung städtebaulich-landschaftsplanerischer Bezüge zur Aufhebung / Minderung der isolierten Lage des Columbia-Quartiers. Vernetzung des Columbia-Quartiers mit den vorhandenen Quartieren. Berücksichtigung der städtebaulichen Großform des Flughafengebäudes. Schaffen von Identität. Integrierter städtebaulich-landschaftsplanerischer Ansatz. Aufzeigen von Spielregeln für einen langfristigen Entwicklungsprozess. Aufzeigen von „Zwischenzeiten“ / Definieren von Entwicklungsetappen im Sinne einer prozessualen Stadtentwicklung, was nicht gleichzusetzen ist mit Baustufen eines fest definierten städtebaulichen Konzepts. Berücksichtigung von wirtschaftlichen Aspekten im Hinblick auf eine möglichst geringe Beanspruchung der öffentlichen Hand (siehe auch entsprechende Sachverständigen-Stellungnahme). Berücksichtigung der klimatischen und lufthygienischen Aspekte unter Berücksichtigung der klimatischen Empfehlungen der Auslobung (Freihalten von Nord-Süd gerichteten Austauschbahnen).

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Erster Wertungsrundgang

Ab 16:35 Uhr findet der erste Wertungsdurchgang statt. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass im ersten Wertungsrundgang Arbeiten im Verfahren bleiben, wenn sie mindestens eine Stimme für ihr Weiterkommen erhalten. Folgende Arbeiten werden aus 77 zugelassenen Beiträgen einstimmig ausgeschieden: 1. Rundgang Tarnzahl 1221 1222 1223 1229 1232 1235 1240 1241 1242 1243 1245 Ergebnis ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden

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1. Rundgang Tarnzahl 1248 1249 1254 1255 1257 1258 1261 1264 1265 1267 1272 1273 1274 1275 1277 1279 1284 1286 1288 1289 1292 1294 1297 1300 Ergebnis ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden

Es verbleiben 42 Wettbewerbsbeiträge im Beurteilungsverfahren. Der erste Wertungsrundgang endet um 17:00 Uhr.

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Zweiter Wertungsrundgang

Nach einer kurzen Pause nimmt das Preisgericht um 17:05 Uhr die Wertungsdiskussion über die 42 verbliebenen Arbeiten auf. Ab 18:30 Uhr bis zum Ende des 1. Preisgerichtstags ersetzt Frau Profé Herrn Nagel als Preisrichter. Der zweite Wertungsrundgang wird von 19:15 bis 19:35 für eine Pause unterbrochen und endet um 22:00 Uhr. Die stimmberechtigten Preisrichter kommen, unter Anlegung der Beurteilungskriterien der Auslobung, nach intensiver Erörterung der einzelnen Arbeiten zu folgenden Abstimmungsergebnissen: 2. Rundgang Tarnzahl 1224 1225 Ja 6 1 Nein 3 8 Ergebnis verbleibt ausgeschieden

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2. Rundgang Tarnzahl 1226 1227 1228 1230 1231 1234 1236 1237 1238 1239 1244 1246 1247 1250 1251 1252 1253 1256 1259 1260 1262 1263 1266 1268 1269 1270 1271 1276 1278 1280 1281 1282 1283 1285 1287 1290 1291 1293 1298 1299 Ja 0 0 0 1 0 0 0 7 1 3 9 6 1 6 0 0 0 5 0 0 0 0 7 0 0 7 0 2 7 6 6 0 2 0 5 0 3 2 0 2 Nein 9 9 9 8 9 9 9 2 8 6 0 3 8 3 9 9 9 4 9 9 9 9 2 9 9 2 9 7 2 3 3 9 7 9 4 9 6 7 9 7 Ergebnis ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden verbleibt ausgeschieden ausgeschieden verbleibt verbleibt ausgeschieden verbleibt ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden verbleibt ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden verbleibt ausgeschieden ausgeschieden verbleibt ausgeschieden ausgeschieden verbleibt verbleibt verbleibt ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden verbleibt ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden ausgeschieden

Somit sind die 30 Arbeiten 1225, 1226, 1227, 1228, 1230, 1231, 1234, 1236, 1238, 1239, 1247, 1251, 1252, 1253, 1259, 1260, 1262, 1263, 1268, 1269, 1271, 1276, 1282, 1283, 1285, 1290, 1291, 1293, 1298, 1299 aus dem Beurteilungsverfahren im zweiten Wertungsrundgang ausgeschieden.

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Der 1. Preisgerichtstag endet um 22:00 Uhr.

2. Preisgerichtstag, 19.12.2008
Der Vorsitzende eröffnet um 9:25 Uhr den 2. Preisgerichtstag und stellt die Vollzähligkeit des Preisgerichts und der stimmberechtigten Preisrichter fest. Stimmberechtigte Fachpreisrichter: Dr. Michael Koch (Vorsitzender) Sophie Wolfrum Heinz Tibbe Bart Brands Gabriele Pütz Stimmberechtigte Sachpreisrichter: Regula Lüscher Reiner Nagel Siegmund Kroll Thomas Blesing

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Rückholanträge

Die stimmberechtigten Preisrichter beschließen, alle bisher ausgeschiedene Arbeiten erneut für eventuelle Rückholanträge in Ansicht zu nehmen. Aus dem Kreis der stimmberechtigten Preisrichter werden für folgende Arbeiten Rückholanträge gestellt und nach intensiver Diskussion wie folgt abgestimmt: Rückholanträge Tarnzahl 1225 1230 1239 1260 1276 1283 1291 1299 Ja 1 4 5 6 0 5 5 0 Nein 8 5 4 3 9 4 4 9 Ergebnis verbleibt im 2. Rundgang verbleibt im 2. Rundgang zurückgeholt zurückgeholt verbleibt im 2. Rundgang zurückgeholt zurückgeholt verbleibt im 2. Rundgang

Somit sind die 4 Arbeiten 1239, 1260, 1283 und 1291 wieder im Beurteilungsverfahren. Folgende 16 Arbeiten bilden die engere Wahl: 1224, 1237, 1239, 1244, 1246, 1250, 1256, 1260, 1266, 1270, 1278, 1280, 1281, 1283, 1287 und 1291.

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Das Preisgericht wird von 11:05 Uhr bis 11:15 für eine kurze Pause unterbrochen.

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Diskussion der Kriterien für die 2. Bearbeitungsstufe

Zwischen 11:15 und 11:45 Uhr wird im Hinblick auf die Beurteilung der Arbeiten der engeren Wahl diskutiert, welche Kriterien für die 2. Bearbeitungsstufe zu berücksichtigen sind. Hierbei werden folgende Aspekte genannt: • Berücksichtigung der klimatischen Bedeutung des Flugfeldes (für die 2. Bearbeitungsstufe wird das Ende 2008 fertiggestellte klimatologische Gutachten zur Verfügung gestellt). Berücksichtigung der wasserwirtschaftlichen Aspekte (für die 2. Bearbeitungsstufe wird das in Kürze fertiggestellte wasserwirtschaftliche Gutachten mit konkreten Aussagen zur Verlagerung des Regenwasserrückhaltebeckens zur Verfügung gestellt). Berücksichtigung der Bewerbung des Landes Berlins für die Durchführung einer Internationalen Gartenschau im Jahr 2017 im Wettbewerbsgebiet (für die 2. Bearbeitungsstufe wird das Ende 2008 fertiggestellte Bewerbungskonzept IGA 2017 zur Verfügung gestellt). Berücksichtigung der Durchführung einer Internationalen Bauausstellung, deren Gebietskulisse auch Bestandteil des Wettbewerbsgebiets ist. Auseinandersetzung mit den stadtökonomischen Aspekten (Finanzierung / Refinanzierung) und den Lasten der öffentlichen Hand (Bau öffentlicher Straßen und Grünanlagen / Unterhaltung). Berücksichtigung der Entwicklungsanker des Bestandes wie Picknick-Area und Sportfelder. Darstellung von Zwischenzuständen. Darstellung einer nachhaltigen, ressourceneffizienten Stadtentwicklung als Beitrag zur CO2-Minderung und zum Klimaschutz. Berücksichtigung des Biotopverbundes vom Flugfeld zur Hasenheide. Berücksichtigung der vorhandenen Sportanlagen bzw. konkrete Verortung von Ersatzstandorten im Wettbewerbsgebiet. Bearbeitung aller Teilbereiche des Wettbewerbsgebiets

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Folgende Fragen sollen in der 2. Bearbeitungsstufe beantwortet werden: • • • • Wie ist die Initialisierung des Entwicklungsprozesses / wie der schrittweisen Zugang zum Tempelhofer Feld zu bewerkstelligen? Welche attraktiven Wohn- und Lebensformen sind denkbar? Welche Idee von „Stadt“ wird verfolgt? Wie ist ein Stadtentwicklungsmanagement im Sinne einer prozessualen Stadtentwicklung zu organisieren?

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10 Schriftliche Beurteilung der Arbeiten der engeren Wahl
Die Arbeiten der engeren Wahl werden von 11:45 Uhr bis 14:00 Uhr unter Einbeziehung der Mittagspause jeweils durch eine(n) SachPreisrichter/in und eine(n) Fach-Preisrichter/in (einschließlich der ständig anwesenden stellvertretenden Preisrichter) unter Berücksichtigung der vorhergehenden Diskussion bewertet und anschließend schriftlich beurteilt. Hierbei wird neben dem Vorprüfbericht auch der Erläuterungsbericht der Verfasser herangezogen. Die Vorprüfung und die Sachverständigen stehen für Rückfragen zur Verfügung.

1224 Die Arbeit zeichnet eine Entwicklungsstrategie auf. Ziel der Strategie ist es, unterschiedliche vorhandene Milieus aufzugreifen und im Bestand zu stärken, indem in Nachbarschaft zu diesem Bestand die neuen Stadtbausteine das vorhandene Milieu aufnehmen. Dies offensichtlich aus einer detaillierten Ortskenntnis heraus. Die zweite Strategie ist daher, die enge Vernetzung des Neuen mit dem Vorhandenen. Dabei, und das ist die Stärke der Arbeit, werden zum Teil verborgene Qualitäten entdeckt und durch Interventionen gestärkt. Die dritte Strategie liegt in der Gleichzeitigkeit von Interventionen an den unterschiedlichen Schnittstellen zum Bestand und dies auch in unterschiedlichen Maßstabsebenen und Handlungsfeldern. Dies ist nur möglich, wenn als Ausgangspunkt des Entwicklungsmanagement eine klare Konzeption vorliegt, welche Nutzung, städtebauliche Struktur und freiraumplanerische Qualität vorgibt. Dazu liefert die Arbeit zwar Aussagen, welche jedoch noch sprachlich beschreibend sind, oder in der Plangrafik als eine Art Piktogramme erscheinen. Es wird also vorgeschlagen, zu allen 6 Handlungsfeldern, Kultur, Kulturgrün, Denkmal resp. Polizeikaserne, Wohnen, Sport, Freizeit, welche auch räumlich verortet sind, konkrete Entwicklungsanweisungen zu geben. Diese reichen von Kommunikation und Bürgerbefragung über Zwischennutzungsvorschläge bis zur ersten baulichen Maßnahmen. Diese Entwicklungsstrategie führt zu einem ersten Füllen von Lücken verteilt auf das ganze zu bearbeitende Gebiet und nicht zu örtlich konzentrierten Eingriffen. Es gilt nicht an einem Ort viel und dadurch maximale Sichtbarkeit zu erzeugen, sondern erst einmal an vielen Orten wenig umzusetzen. Dies birgt die Gefahr, dass Maßnahmen unspektakulär scheinen, bietet aber die Chance, dass an vielen Stellen Initialsetzungen zu einem Katalysator werden, die ein Mehr an Entwicklungen auslösen. Die Frage der kritischen Masse ist zu stellen. Für die Weiterbearbeitung sind folgende Punkte zu beachten: Die Entwicklungsstrategie muss aus der Ebene des Piktogramms zu einer konkreteren städtebaulichen Aussage weiterentwickelt werden. Dabei ist es wichtig, städtebauliche Prinzipien im Sinne eines Regelwerkes für die einzelnen Handlungsorte zu formulieren. Wie sollen räumlich konkretisiert die Verknüpfung zwischen Bestand und Neubau aussehen? Wie können

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die ersten Interventionen umgesetzt werden, dass sie nicht alleine bleiben. Außerdem müsste die Verhältnismäßigkeit von Aufwand und Ertrag bei jeglicher Verlegung vorhandener Infrastruktur gut abgewogen werden, gerade im Sinne der prozessualen Stadtentwicklung, die auch Rücksicht auf stadtwirtschaftlich sinnvolle Etappen legen muss. Abschließend handelt es sich um einen äußerst strategischen Vorschlag, der die Grundlage für ein Entwicklungsmanagement mit konkreten Handlungsweisungen bietet und dies auf hohem Niveau. Der Städtebau und die Freiraumplanung als Teil des Entwicklungsmanagements bleiben noch zu unkonkret.

1237 Die Arbeit vertraut auf die Kraft eines Landschaftsbandes, das den Bergmannkiez mit dem Tempelhofer Feld verbindet. Eine Landschaftsbrücke über den Columbiadamm unterstreicht den Ansatz, erscheint der Jury aber überzogen. Wie sähe eine einfachere Lösung aus? Parallel auf einem zuvor gepflanzten Obstbaumraster entsteht über wandernde Zwischennutzung sukzessive ein bebauter Stadtstreifen, verdichtet am Columbiadamm, dünn auslaufend Richtung Osten und Neukölln. Die Jury hat für die 2. Wettbewerbsstufe folgende Fragen, insbesondere in Bezug auf dieses Baufeld: • Wie könnte ein Prozess aussehen, der innovative Typologien, wie es Text und Plan versprechen, zum Zuge kommen lässt? Wie vermeidet man ein konventionelles Baugebiet bei sukzessiver selbstgesteuerter Entwicklung? Wie baut sich ein Regelwerk auf? • Wie werden einzelne Parzellen erschlossen? • Wie vermeidet man ein Festsetzten der erste Zwischennutzer, die sich zwischen den Obstbäumen heimisch fühlen? Könnte nicht ein anarchisches Kleingartengebiet entstehen, wie es die Berliner so lieben? • Ist das vorgeschlagene Baumraster der ersten Realisierungsphase überhaupt eine Zwischennutzung, wenn doch alle vorhandenen heutigen Nutzer weichen müssen? Mehr Respekt vor dem Bestand wäre wünschenswert. • Wie ist das „Quartier“ an die übrige Stadt angeschlossen? Ist es groß genug, um ein Stadtteil zu sein? • Ist es nur ein schönes Bild eines immer schon vorweg genommenen Endzustandes? Wie könnte ein Zwischenzustand aussehen, der nicht einfach Bauabschnitt ist. Die Verfasser sollten in der zweiten Stufe der Jury eine Vorstellung vermitteln, wie prozesshafte Stadtentwicklung in Bezug auf ihr Projekt differenzierter aussehen könnte. Dies ist nicht durch Bauetappen zu ersetzen. Vielmehr sollte plausibel werden, wie die städtebauliche Perspektive sehr pragmatisch aus der heutigen Realität heraus entwickelt werden könnte.

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Konkretere Aussagen zu den Teilbereichen Polizeikaserne und Columbiahalle wären zu begrüßen.

1239 Die Verfasser verfolgen den Ansatz, eine markante Kontrastierung zwischen dem Kontinuum der umgebenden Stadtteile und dem offenen Raum des Tempelhofer Feldes herzustellen. Es soll eine eigenständige Stadtbautypologie entstehen. Der daraus abgeleitete Versuch, Bebauungsinseln in eine suggestive Wald-Parklandschaft zu stellen, wirft jedoch zahlreiche Fragen auf. Eine Vernetzung in die Umgebung an vorhandenen und sinnvollen Anknüpfungspunkten findet nur teilweise statt. Die Inselbebauungen sind – jede für sich – in ihrer Funktions- und Tragfähigkeit in der Jury umstritten. Inwieweit können sie mit den vorgeschlagenen Dimensionen und Baumasse für ein lebendiges Stadtquartier sorgen? Ihre Isoliertheit und Singularität könnte sich auch kontraproduktiv auswirken. Das vermittelte einheitliche Landschaftsbild setzt einen Kontrapunkt zur vorhandenen Differenzierung des Freiraums und lässt die Qualität der Zwischenzustände nicht erkennen. Damit bleibt im Dunkeln, wie sich das Konzept im Rahmen einer praktikablen und interessanten prozessualen Entwicklung umsetzen lässt. Aus den genannten Punkten ergeben sich entsprechende Anforderungen für eine Weiterbearbeitung.

1244 Die Arbeit überzeugt durch ihre strukturelle Klarheit. Mit Hilfe von aus dem Raster verschobenen Baublöcken entsteht eine vielfältige, innere Raumstruktur. Hierdurch wird einerseits die Adressbildung gefördert, und anderseits ein abwechslungsreiches Raumgefüge für eine öffentliche Nutzbarkeit hergestellt. Die Verfasser schaffen ein zusammenhängendes Raumkontinuum vom Südstern über das Lilienthal-Quartier zum Columbiaquartier. Positiv wirkt sich dabei auch der Umbau des Columbiadamms aus. Die Ost-WestVernetzung bzw. Anbindung ist dagegen verbesserungsbedürftig. Die innere Erschließungsstruktur der Quartiere bleibt noch unklar und wäre zu vertiefen. Hinsichtlich der prozessualen Entwicklung verfolgt die Arbeit eher einen konventionellen Ansatz der flexiblen, abschnittsweisen Realisierungsfähigkeit. Es fehlen Aussagen zur Initiierung, Nutzung und Bewirtschaftung von Zwischenzuständen. Dadurch kann auch das Potential einer prozessualen Entwicklung für die Nutzungs- und Bebauungsstruktur nicht genutzt werden und es entsteht eher das Bild einer normalen Wohnsiedlung. Hier müssen weitergehende Ansätze entwickelt werden. Die langfristige Option der Inanspruchnahme der Friedhofsflächen nördlich der Züllichauer Straße würde die Anbindung der neuen Quartiere an dem Bergmannkiez noch verbessern. Eine Realisierungsfähigkeit wird

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vor dem Hintergrund der Erhaltungsansprüche des Friedhofs zu prüfen sein.

1246 Hauptziel des Entwurfs ist eine nahtlose Integration der neu entstehenden Stadtquartiere am Tempelhofer Feld in den städtebaulichen Kontext der südlichen Berliner Innenstadt. Bestehende Straßenachsen werden aufgenommen und neu interpretiert als großzügige urbane Boulevards und Promenaden ausgebaut. Es wird ein Konzept einer differenzierten neuen Blockstruktur entwickelt, das sich an der Textur der angrenzenden Gründerzeitviertel orientiert. Das Areal soll über die Struktur des öffentlichen Raumes zu einer großstädtischen Adresse mit Format entwickelt werden. Vorhandene Gebäude (Polizeikaserne) und Nutzungen (Moschee) werden in das Konzept einbezogen und durch neue Nutzungen ergänzt (Kreativwirtschaft, Markthalle, Kulturinstitute). Der Freiraumverbund zwischen Hasenheide und Wiesenmeer wird im Osten betont. Insgesamt besticht die Arbeit durch seinen kompakten, klar ausformulierten Städtebau. Einzelne Elemente des Konzepts rufen jedoch auch Widerspruch hervor. So werden zum Beispiel die Verlängerung der Straßenachse der Graefestraße, die Bebauung südlich des Columbiadamms im Vorfeld des Flughafengebäudes oder der fehlende Nachweis von Ersatzsportflächen kritisch gesehen. Auch wäre die Bebaubarkeit der Baublöcke und deren Typologie im Hinblick auf heutige und zukünftige Wohnbedürfnisse zu überprüfen. In der Überarbeitung ist insbesondere der Nachweis zu führen, ob dieses robuste städtebauliche Konzept bei fehlendem Investitionsdruck auch in Stufenmodellen so umzusetzen ist, dass keine Torsi entstehen. Die Prozesshaftigkeit der Entwicklungsstufen ist in der 2. Phase zu präzisieren und stärker auszudifferenzieren.

1250 Die Arbeit setzt bewusst als extreme Gegenthese zur gestellten Aufgabenstellung ein starkes Bild, das nicht nur den Wettbewerbsbereich überschreitet, sondern auch alle gängigen Vorstellungen von Maßstäblichkeiten in Berlin sprengt. „The Berg“ wird als eine humorvolle Provokation verstanden, die bisherige Ideen und Planungen für das Flughafenareal in Frage stellt. Der Beitrag fordert auf, sich nicht kleinteilig mit Teilbereichen des Flughafenareals zu beschäftigen, sondern das gesamte Gelände nochmals im gesamtstädtischen Kontext zu betrachten und hier sprichwörtlich etwas großes zu schaffen, dass eine neue Identität für den Ort verspricht, konkreter ein von allen getragenes stadtökologisch interessantes Projekt von gesamtstädtischer Bedeutung zu entwickeln.

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Diese imaginäre Sehenswürdigkeit verkörpert symbolisch eine Strategie, den Stadtentwicklungsprozess an dieser Stelle für vielfältige Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Eine konkrete Umsetzung und eine Weiterentwicklung dieser Idee sind nicht möglich. Das Statement steht für sich und bedarf keiner weiteren Überarbeitung.

1256 Das Konzept der urbanen Felderwirtschaft stellt die prozesshafte Entwicklung des Gebietes in den Vordergrund. Es werden vier verschiedene Feldertypen mit unterschiedlichen Nutzungszuordnungen herausgearbeitet. Sie schaffen eine klare Grundstruktur für das Gebiet. Eine Vernetzung des Quartiers vor allem in O-W-Richtung wird durch die Felder aber eher erschwert. Der Entwicklungskorridor, der sich zwischen der verlängerten Lilienthalstraße und einer weiteren Nord-Süd-Straße aufspannt, kann in seiner Lage und Dimension überzeugen. Die prozesshafte Entwicklung des Baufeldes über Baustufen, auf denen 1-3-geschossige Wohnhäuser entstehen, im Wechsel mit Allemendeflächen ist praktikabel, wirkt aber wenig innovativ, starr und übererschlossen. Die Einfassung dieser Baufeldstreifen durch 5-geschossigen Wohnungsbau ist in Dimension und Lage falsch und konterkariert die 1-3-geschossige Wohnbebauung. Die mittelfristige Verlagerung des Sportplatzes der Züllichauer Straße und die Schaffung von neuen Sportfeldern südlich des Sommerbades ist schlüssig. Aussagen zum Kasernengelände fehlen ganz und die langfristige Entwicklung einer Blockrandbebauung um die Columbiahalle wird der stadträumlichen Situation nicht gerecht und verstärkt die Lärmproblematik. Die Lage des Experimentierfeldes in unmittelbarer Nähe zum Flughafengelände ist als Zwischennutzung vielleicht zunächst naheliegend, nicht aber als dauerhafte Strategie für die Weiterentwicklung des Quartiers zu verstehen. Insgesamt erscheint die geschaffene Struktur wenig innovativ, der prozesshafte Ansatz in seiner Regelungsdichte und in seiner strikten und hermetisch wirkenden funktionalen Zuordnung zu unflexibel.

1260 Der grundlegende Ansatz der Verfasser besteht darin, die Bereiche nördlich des Columbiadamms als gewachsene Freiräume zu erhalten bzw. das Kasernengelände für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen und so eine West-Ost-Verbindung herzustellen. Hierbei wird auch die Columbiahalle mit angebunden und weiterentwickelt zum Kulturcampus.

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Südlich des Columbiadamms wird die Idee einer Stadtinsel konsequent entwickelt und zwischen historischem Flughafengebäude und dem Schillerpromenadenquartier in Neukölln platziert. Entlang des zur Parklandschaft gewordenen Flugfeldes zieht sich ein eng bebautes Band aus einzelnen 80m breiten Parzellen, die als Ankerpunkte drei angelagerte öffentliche Plätze aufweisen. Diese stellen wiederum die zentrale Erschließung des Quartiers in jeweils nord-südlicher Richtung dar. Dazwischen wird eine Vielzahl von kleinen Straßen bzw. Wegen notwendig, um die einzelnen Blöcke selbst anzubinden. Dieses aufwendige Straßennetz wird als relativ problematisch angesehen. Die von den Verfassern selbst gewählte Formulierung, dass die Insellage das Potenzial für neue Wohn- und Gebäudeformen bieten soll, kann hierbei allerdings noch nicht überzeugen. Andererseits wollen die Verfasser die Möglichkeit eröffnen, durch äußerst unterschiedlich große Parzellen ein Maximum an Komplexität für die Entwicklung und Bebauung sicherzustellen. Die Reduktion der Bebauung auf die „Insel“ ist dabei gleichermaßen schwierig wie auch relativ ökologisch positiv. Die neu zu schaffende Insel müsste jedoch durch die Überarbeitung der Ausrichtung der beiden östlichen Plätze zum Flugfeld hin eine Optimierung erfahren, um gleichzeitig ihre Wirkung auf die klimatischen Verhältnisse der Bebauung mit nur mittelmäßigen Ergebnissen zu verbessern. Zwar treffen die Verfasser auch Aussagen zur prozessualen Entwicklung und zur Wirtschaftlichkeit, diese bleiben jedoch an der Oberfläche und müssten näher belegt werden. Positiv ist anzumerken, dass weder Regenwasserrückhaltebecken noch die TIB-Sportflächen verlagert werden müssen und südlich des Columbiadamms zusätzliche Sportflächen entstehen. Auf jeden Fall müssen die Stadtinsel als Kernvorschlag der Arbeit in der weiteren Bearbeitung präziser definiert werden und die Aussagen zur Entwicklung vertieft werden.

1266 Die Verfasser haben das Thema der prozessualen Stadtentwicklung des Tempelhofer Feldes sehr ernst genommen und umfassend bearbeitet. Aufbauend auf vier Thesen wird eine präzise sich ergänzende Abfolge von Maßnahmen, Interventionen und Aneignungen - immer am Bestand orientiert - beschrieben. Der Prozess gliedert sich in 3 Hautphasen. In der Abfolge von einfachen Verbindungen/ Öffnungen mit entsprechenden Stadtmöblierungen über die Entwicklung von Flächen für Sport und Aneignungen hin zu baulichen Entwicklungen - vom Baufeld bis zum Quartier. Mit einfachen Mittel wird schnell sinnvoll verknüpft und erschlossen um dann stufenweise die Nutzungen zu intensivieren und zu vervielfältigen. Die Nutzungen entwickeln sich im Prozess aus dem Bewusstsein, dass Setzungen nötig sind, um ein offene aber nicht beliebige Entwicklung sicherzustellen.

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Die Arbeit ist in ihrer Ausarbeitung zum Prozess qualitätsvoll und präzise, bleibt aber eine räumliche Darstellung im Zusammenhang von Bestand, Freiraum, Baulichkeiten, Interventionen und Verknüpfungen schuldig. Ebenso fehlt ein städtebauliches Bild für die Bebauungsstrukturen. Der Prozess ist schlüssig und spannend, muss aber noch den Nachweis führen, dass die Vielzahl der notwendigen Maßnahmen auch ein schlüssiges Gesamtbild in Gestalt und Nutzungen von Baulichkeiten und Freiraum darstellen. Die in Phase drei vorgesehene „urbanistische Rochade“ mit dem Austausch von Sportflächen und Bebauung am Columbiadamm schwächt die Kraft des Projekte- Prinzips und stellt im zeitlichen Ablauf ein Nacheinander statt des gewünschten möglichen Nebeneinanders dar. Das Freiraumkonzept zielt mit einer Verwilderungsstrategie auf eine kostensparende, unterhaltsarme Grünstruktur. Ob dies im Zusammenhang des Tempelhofer Feldes mit der zentralen Parklandschaft und den nördlich anschließenden Grünflächen richtig ist wird bezweifelt. Eine Strategie zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit ist nicht beschrieben. Das Projekt ist insgesamt vielversprechend und zeigt mit seinen prozessualen Mitteln eine robuste Strategie als Rahmen zur Entwicklung des Columbiaquartiers am Tempelhofer Feld auf. Es besteht der Wunsch, dass die präzise innovative Vorgehensweise auch freiräumliche, städtebauliche und architektonische Qualitäten oder sogar Innovationen zulässt und fördert.

1270 Bestandsorientierte Pioniernutzungen werden in einem grünen Band südlich vom Columbiadamm und vom Garnisonfriedhof eingebettet. Mit diesem Ansatz wird ein kurzfristig umsetzbares und dauerhaft prägendes Stadtraumelement angeboten. Zugleich entstehen ein großes Bebauungsband zwischen dem Flughafengebäude und dem Stadtkörper Neuköllns sowie zwei kleinere Bebauungsinseln im Lilienthalquartier und an der Columbiahalle. Die Bauflächen werden in Analogie zu einem Barcode streifenartig in Erschließungs-, Nutzungs- und Grünflächen gegliedert. Damit entsteht ein solides räumliches Gerüst, das für Zwischen- und Endnutzungen geeignet ist. Lüftungs- und Sichtbahnen zwischen der Parklandschaft und den nördlich angrenzenden Bereichen sind daraus entwickelbar. Dieses Gliederungsprinzip erscheint in der dargestellten Art für das Columbiaquartier entwicklungsfähig, für die nördlichen Baufelder aber zu formalistisch konzipiert. Mit der großen Bebauungsinsel wird zur zukünftigen Parklandschaft hin eine markante, wenn auch stark perforierte Stadtkante formuliert, vor die

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im östlichen Bereich die Haupterschließungsstraße gelegt ist. Die Geländemodellierung davor wird kritisch gesehen. Das räumliche Gesamtszenario erscheint für eine prozessorientierte Entwicklung grundsätzlich gut geeignet. Die funktionierende gestalterische und räumliche Verknüpfung der Bestandsbebauungen sowie der zu entwickelnden Baufelder mit dem Grünband und untereinander erscheint noch ungeklärt, aber entwicklungsfähig. Die Füllung der Grün- und Bebauungsstreifen aus dem dargestellten typologischen Katalog verspricht große Vielfalt, sichert aber noch keine Gestaltungskohärenz der öffentlichen Räume und Quartiersbebauungen. Offen bleiben darin auch Fragen der Erschließung und der Gebäudetypologie. Die Arbeit bietet kein Konzept für die innovative Berücksichtigung von Klima- und Ressourcenaspekten bei der Gebietsentwicklung an.

1278 Die Stärke des Entwurfs ist der Vorschlag, das Thema „Stadt und Klimawandel“ mit dem Instrument Energie-Inkubator anzugehen und mit Hilfe einer prozessualen Stadtentwicklungsstrategie umzusetzen. Deren Elemente, Regeln und Verknüpfungen werden plausibel entwickelt und dargestellt. Dabei soll ein Mehrwert an Energie für die Stadt geschöpft werden können. Die Auseinandersetzung mit der prozessualen Stadtentwicklung ist in dieser Arbeit exemplarisch geführt. Die einzelnen beschriebenen Elemente (Urban Gallery, prototypische und Pilotprojekte sowie intelligente Infrastruktur) bieten vielfältige Ansätze zur Weiterentwicklung. Das Wettbewerbsgebiet wird in ein Konzept für das gesamte Flughafengelände eingebettet, welches das Thema „Stadt und Klimawandel“ aufgreift. Die drei räumlichen Zonen sind: - der Innenraum mit dem großen Park - der innere Ring mit den Sondernutzungen auf den Experimentierfeldern, und - der äußere Ring mit dichter Stadt und verdichtetem Wohnungsbau. Die Verbindung der Ringstruktur mit dem städtebaulichen Umfeld und ihre innere Erschließungs- und Baustruktur sind zum Teil nur rudimentär erkennbar. Die dargestellte Neubebauung steht im Widerspruch zu dem propagierten verdichteten Wohnungsbau. Die Arbeit setzt einen Schwerpunkt auf die prozessuale Stadtentwicklung, jedoch auf Kosten der städtebaulich-räumlichen Ausformulierung des Konzepts. Empfehlungen für die weitere Bearbeitung: 1. Gefordert wird eine klare Ausformulierung des städtebaulichfreiraumplanerischen Konzeptes mit der Bildung von Verknüpfungen zur bestehenden Stadt (Quartiere und Freiräume) und mit deutlicher Verortung einzelner Nutzungen.

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2. Das Preisgericht empfiehlt eine Konkretisierung der energie-autarken Stadt anhand beispielhafter Projekte und deren Kombination und Integration. 3. Das Experimentierfeld mit den Sondernutzungen darf nicht zu einer Art Industriemesse verkommen.

1280 Die konsequente Anordnung der Neubebauung nördlich des Columbiadamms mit Anknüpfung an die bestehenden Stadtquartiere zeichnet diese Arbeit aus. Schwerpunkt der baulichen Entwicklung bilden das Lilienthal-Quartier und die westlich angrenzenden Areale um die Columbiahalle. Die neue Wegeführung vom Südstern bzw. Lilienthal-Quartier erfolgt über eine Hauptachse die am Flugfeldrand endet. Die Neubebauung entlang der Nordseite des Columbiadamms bildet einen „Stadtsaum“ und wird durch eine nördlich parallel geführte, innere Promenade freigestellt. Der städtebauliche Entwurf scheint handwerklich gut durchgearbeitet, bleibt aber im Wesentlichen konventionell und lässt das Eingehen auf innovative Bau- und Nutzungsformen vermissen. Südlich des Columbiadamms wird in Fortführung der Geometrie des Flughafengebäudes ein grünes Aktionsband entwickelt. In dieses Band eingebettet befinden sich die drei Kulturwerkstätten, die auch als „Laboratorien für die künftige Entwicklung des Flughafengeländes“ dienen sollen. Konkrete Aussage zur Entwicklung und Nutzung der Grünsequenzen auf dem Feld im Sinne von Zwischen- und Pioniernutzungen fehlen völlig. Die Arbeit zeigt, bis auf die Ausweisung von Bauabschnitten und deren zeitlichen Einordnung, keinen Ansatz zur prozessualen Stadtentwicklung auf. Ebenso ist eine erkennbare Strategie zum Thema Ressourceneffizienz nicht zu finden.

1281 Die entwurfliche Formulierung des Nordrandes mit Hilfe linearer Elemente wird als vielversprechende und wirksame Strategie aufgenommen. Vorhandene Orte, wie z.B. die Columbia-Halle reihen sich selbstverständlich in die Abfolge der Programme ein und stärken den Charakter und die Identität des Columbiadammes als eine der wichtigsten Tangentialen des Tempelhofer Feldes. Die zur Zeit bestehende Vorder- und Rückseitenproblematik wird thematisiert und aufgenommen, Sowohl Nord-Süd als auch Ost-West-Verbindungen werden durch die formale Formulierung mühelos integriert. Die raumbildende Form der z.T. mäandernden Linien wird als Qualität erkannt und gewürdigt. Die Anzahl, Wahl und Vielfalt der Programme in ihrer bunten Mischung wäre auf gegenseitige räumliche und zeitliche Verträglichkeit zu überprüfen. Der berlin-spezifische und örtliche Bezug der vorgeschlagenen Nutzungen müsste konkretisiert und auch teilweise plausibler und ernsthafter begründet werden. Einzelne Nutzungsvorschläge sind etwas angestrengt provokativ und unkonventionell und für eine öffentliche Diskussion eher

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erschwerend und kontraproduktiv. Die multiple Funktion des mäanderförmigen Bandes hinsichtlich a) als flächenstrukturierender Setzung in der Anfangsphase und b) als Rückgrat für die Bebauung in der Folgephase wird als Ansatz gewürdigt, muss aber konkret belegt werden. Die vorgeschlagene Hochbahn scheint unverhältnismäßig; eine wesentliche Vervollkommnung des Konzeptes wird bezweifelt. Wasserflächen neben dem Regenwasserrückhaltebecken haben als verbindendes und belebendes Element konzeptionelle Qualitäten, sollten aber hinsichtlich Unterhalt und konstenintensiver Realisierung in Größe und Platzierung überprüft werden. Die volumetrische Qualität der vorgeschlagenen Gebäude müsste noch hinsichtlich Dichte und Typologie besser begründet werden. Generell erwartet der Auslober eine ernsthafte, konkrete, nicht comicartige Vertiefung der wesentlichen Entwurfsideen und vorgeschlagenen Prozesse. Referenzen wie der Strip in Las Vegas sind eine gute Hilfe zum Verständnis der Idee, aber für die Weiterbearbeitung wird die konkrete Anwendung dieser Typologie des Strips bzw. dessen Übertragung auf den Columbiadamm empfohlen, wobei insbesondere die geschichtlichen Bezüge (historisch vorhandene Vergnügungsstätten rund um den Kreuzberg und die Hasenheide) reflektiert werden sollte. Desweiteren: • exemplarischer Nachweis des Mäanders als multiple räumliche und zeitliche Organisationsform, • volumetrische Überprüfung des Städtebaus (z.B. Dichte), Urbanität, • Überprüfung der Nutzung und deren Mischung bzw. Verträglichkeit, • Qualifizierung der Freiraumstrukturen hinsichtlich Flächenmanagement und öffentlichem Raum, • Darstellung des Bezuges zum Tempelhofer Feld.

1283 Die Arbeit 1283 schlägt für die Entwicklung und Gliederung des Lilienthalund Columbiaquartiers vor, die Bezüge in nord-südlicher Richtung aufzunehmen und eine Verbindung zum Südstern herzustellen. Die Verbindung wird durch einen Fächer von Straßen gebildet, der auf historische Straßenverläufe Bezug nimmt. Diese Ausrichtung wird als positiv gewertet, insbesondere der dadurch entstehende Zuschnitt für die Baufelder des Quartiers südlich des Columbiadamms. Die in diesen Baufeldern möglichen Typologien erscheinen interessant und für das Quartier gut vorstellbar. Als schwierig werden die konkreten Vorschläge für die Anknüpfungspunkte an die bestehende Stadtstruktur gesehen: Die dreieckigen Baufelder im Norden, die Anschlüsse im Osten Richtung Neukölln sowie der überdimensionale Stadtplatz am Columbiadamm.

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Ebenso in Frage zu stellen sind die vorgeschlagenen Typologien südlich des Friedhofs, der „Mäanderblock“ am westlichen Rand des Columbiaquartiers sowie die Bebauung an Columbiahalle und Polizeikaserne. Für die Freiraumplanung kann die Wiederholung des Fächerthemas nicht überzeugen, ebenso wenig wie eine dauerhafte Pioniernutzung an der Freiraumfuge zwischen Columbiaquartier und Flughafenvorfeld. Für die prozessuale Stadtentwicklung werden zu wenig Vorschläge gemacht, Hauptaugenmerk der Arbeit liegt auf der Darstellung von Bauphasen. Das Angebot eines Infopavillons am Columbiadamm als Initialisierung sowie neue Pavillons für Zwischennutzung am Ringboulevard reichen nicht aus. Folgende Punkte sollten überarbeitet bzw. konkreter dargestellt werden: • Die Initialisierung des Prozesses. • Die Darstellung eines zukünftigen Entwicklungsmanagements sowie der Zwischenstände der Quartiersentwicklung in Bezug auf die umgebende, bzw. vorhandene Stadtstruktur. • Die Anbindung und Verknüpfung des neuen Quartiers Richtung Norden und Osten. • Die Prüfung der Typologien sowie des Stadtplatzes. • Die Qualifizierung des öffentlichen Freiraumes, seine Anbindung an vorhandene Freiräume. • Die Prüfung der historischen Straßenverläufe. • Nachweis über die Verlagerung des Regenwasserrückhaltebeckens.

1287 Der Grundansatz, mit den Urban Ec(H)os eine städtebauliche Spange zwischen den ÖV-Haltestellen der Stadt und der Parklandschaft herzustellen, ist vor dem Hintergrund begrenzter Nachfrage von Bauflächen in Berlin überzeugend. Dieser Ansatz schafft es, die bestehende Stadt mit dem neuen Freiraum zu verknüpfen, was sich positiv auf die Bedeutung des Parks auswirkt. Am Beispiel des Ec(H)os Columbia Quartier soll dieser stadtstrukturelle Ansatz weiterentwickelt werden. Dem Urban Ec(H)o im östlichen Bereich fehlt der räumliche Bezug und eine eigene gestalterische Stärke. Dieser Bereich ist grundsätzlich zu überprüfen und neu zu entwickeln. Der innere Ring mit der Parklandschaft wird durch die baulichen Köpfe der Echos gestärkt. Die Trambahn auf dem Ring wird als nicht tragfähig angesehen (keine Anbindung an das übergeordnete Netz / Fahrgastaufkommen rechtfertigt keine Tram). Das Urban Ec(h)o Columbiaquartier: Das Erschließungssystem stellt eine gute Süd-Ost-Verknüpfung her, die Ost-West-Verknüpfung ist nicht ausformuliert. Das Konzept ist hinsichtlich der Gewässer noch zu überprüfen und weiter auszuarbeiten. Das Regenwasserrückhaltebecken führt nur temporäres Wasser, ein See ist nur mit erheblichem technischem Aufwand möglich.

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Die Machbarkeit der Wasserflächen südlich des Columbiadamms muss konkretisiert werden. Die Bebauung südlich des Taxiways stellt eine besondere Intervention dar, die Berechtigung zu dieser Intervention in der Parklandschaft muss durch eine besondere Nutzung und Gestaltung nachgewiesen werden. Die Gestaltung der Freiräume und die Ost-West-Verknüpfungen mit der Stadt sind weiter auszuformulieren. Die Strategie der prozessualen Stadtentwicklung ist eine Addition unterschiedlicher Nutzungen in Zeitetappen. Der Prozess ist auf das städtebauliche und freiraumplanerische Konzept konkret und als Prozessstrategie weiter auszuformulieren. Hinweis: Die enge Benachbarung von Sportplatz und Wohnen ist aus Lärmschutzgründen problematisch. Aussagen zur Ressourceneffizienz fehlen noch.

1291 Die Leitidee, eine verdichtete städtebauliche Spange zwischen Südstern und der Parklandschaft zu entwickeln, ist vor dem Hintergrund begrenzter Nachfrage nach Bauflächen in Berlin überzeugend. Mit dem Entwurf wird eine urbane Verflechtung zwischen bestehender Stadt und der neuen Parklandschaft in Nord-Süd-Richtung erreicht. Das Baufeld der X-City eröffnet Möglichkeiten, der gestellte Anspruch nach einer modellhaften Stadtentwicklung wäre erst noch konkret nachzuweisen und städtebaulich herauszuarbeiten. Mit dem dezidiert bestandsorientierten Ansatz der Nutzung von vorhandenen Gebäuden und den Grünstrukturen entsteht ein umsetzungsorientiertes Konzept, das mit wenigen Interventionen eine hohe Wirkung zu erreichen sucht. Insgesamt ist der minimalistische Ansatz der Herstellung der Wegeverbindungen als Grundgerüst für den Freiraum bedenkenswert, wobei allerding die konkrete Machbarkeit im Einzelfall noch zu überprüfen und zu belegen wäre. Die Erweiterung des Sommerbades mit Wasserflächen, sowie Picknick und Camping Area stellt einen guten Ansatz dar, der hinsichtlich der Gestaltung und des Betreiberkonzeptes weiterentwickelt werden soll. Die einheitliche Darstellung der unterschiedlichen Grünräume muss zugunsten einer Differenzierung überarbeitet werden, um die Unterschiedlichkeit der Räume aufzunehmen und adäquat weiterzuentwickeln. Insbesondere sind Sichtbeziehungen stärker herauszuarbeiten (z.B. Gebäude THF).

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Das Regenrückhaltebecken soll durch eine Versickerungsfläche südlich der Bebauung ersetzt werden, für diesen Bereich fehlen insgesamt die Aussagen. Der entwickelte Ansatz für das Polizeigebäude mit der Konzentration der sicherheitsbedürftigen Bereiche auf den inneren Kern eröffnet positive Entwicklungsmöglichkeiten an den Rändern des Columbiadamms und Verflechtungsmöglichkeiten in Nord-Süd-Richtung. Das Baufeld nördlich der Columbiahalle ist richtig platziert und ist wie das „Revier THF“ weiter zu konkretisieren. Das Thema Ressourcen und die Möglichkeiten der prozessualen Stadtentwicklung sind noch nicht ausgearbeitet.

11 Auswahl für die 2. Bearbeitungsstufe
Nach dem Verlesen, Korrigieren und Verabschieden der schriftlichen Beurteilungen zwischen 14:15 und 15:35 Uhr wird das Preisgericht für eine kurze Pause unterbrochen. Ab 15:40 Uhr wird über die Arbeiten der engeren Wahl mit folgendem Ergebnis abgestimmt: 2. Bearbeitungsstufe Tarnzahl 1224 1237 1239 1244 1246 1250 1256 1260 1266 1270 1278 1280 1281 1283 1287 1291 Ja 9 9 6 6 8 1 2 7 9 7 6 0 6 3 6 8 Nein 0 0 3 3 1 8 7 2 0 2 3 9 3 6 3 1 Ergebnis 2. Stufe 2. Stufe 2. Stufe 2. Stufe 2. Stufe engere Wahl engere Wahl 2. Stufe 2. Stufe 2. Stufe 2. Stufe engere Wahl 2. Stufe engere Wahl 2. Stufe 2. Stufe

In der 1. Preisgerichtssitzung sind somit folgende 12 Arbeiten für die 2. Bearbeitungsstufe ausgewählt: 1224, 1237, 1239, 1244, 1246, 1260, 1266, 1270, 1278, 1281, 1287 und 1291. Die 4 Arbeiten 1250, 1256, 1280 und 1283 verbleiben in der engeren Wahl.

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Für die 2. Sitzung des Preisgerichts am 12. Mai 2009 wird ein neuer Vorprüfbericht erstellt, in dem die ausgewählten und dann überarbeiteten Wettbewerbsbeiträge 2. Stufe detailliert beschrieben werden. Der Vorsitzende Herr Dr. Koch schließt die Sitzung um 16:15 Uhr mit einem Dank an die Preisrichter, Sachverständigen und Vorprüfer für die engagierte sachliche Zusammenarbeit. Frau Lüscher dankt im Namen des Auslobers allen am Wettbewerbsverfahren Beteiligten für ihre Mitwirkung. Der Vorsitzende dankt der Vorprüfung für die ausgezeichnete Präsentation der Arbeiten. Die Vorprüfung wird entlastet. Die Umschläge mit den Verfasserklärungen werden im Anschluss vom Auslober geöffnet. Die Verfassererklärungen der Teilnehmer der zweiten Wettbewerbsstufe sind zur Wahrung der Anonymität nur einem einzelnen Vertreter des Auslobers bekannt. Das Protokoll wurde von dem Vorsitzenden des Preisgerichts, Herrn Dr. Koch, durchgesehen und genehmigt.

Protokoll: Eckhard Lange

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Das Protokoll wird genehmigt: Unterschriften der stimmberichtigten Preisrichter

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Anwesenheitsliste
1. Sitzung des Preisgerichts am 18.12.2008 (1. Tag) in den Räumen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Württembergische Straße 6, 10707 Berlin, Raum 560 (Alte Kantine). Seite 1 Anwesenheitsliste 1. Preisgerichtssitzung am 18.12.2008 (1. Tag)

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Seite 2 Anwesenheitsliste 1. Preisgerichtssitzung am 18.12.2008 (1. Tag)

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Seite 3 Anwesenheitsliste 1. Preisgerichtssitzung am 18.12.2008 (1. Tag)

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Seite 1 Anwesenheitsliste 1. Preisgerichtssitzung am 19.12.2008 (2. Tag)

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Seite 2 Anwesenheitsliste 1. Preisgerichtssitzung am 19.12.2008 (2. Tag)

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Seite 3 Anwesenheitsliste 1. Preisgerichtssitzung am 19.12.2008 (2. Tag)

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Liste der Verfasser 1. Stufe

engere Wahl, Arbeit Nr. 1250 Architekt/in / Stadtplaner/in: Mila, Jakob Tigges, 10437 Berlin Mitarbeiter/in: Malbe Kloes, Astrid Gunithem, Tilla Begenz, Cecilia Fossati, Lorenz Kiwehner, Alex Wright Landschaftsarchitekt/in: Agence Justine Miething, Justine Miething, 75010 Paris, Frankreich Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

engere Wahl, Arbeit Nr. 1256 Architekt/in / Stadtplaner/in: Station C23, Michael Rudolph, 04177 Leipzig Mitarbeiter/in: Malte Maaß, Johanna Reisch, Landschaftsarchitekt/in: Station C23, Sigrun Langner, 04177 Leipzig Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

engere Wahl, Arbeit Nr. 1280 Architekt/in / Stadtplaner/in: Kersten + Kopp Architekten, Minka Kersten, Andres Kopp, 10997 Berlin Mitarbeiter/in: Torsten Suschke, Vivien Mackrodt, Vicent Lange Landschaftsarchitekt/in: Simons & Hinze Landschaftsarchitekten, Paul Simons, Thorsten Hinze, 10785 Berlin Mitarbeiter/in: Katrin Haase, Björn Kalinowski Sonderfachleute: -

engere Wahl, Arbeit Nr. 1283 Architekt/in / Stadtplaner/in: DE+ Architekten, Claudia Euler, Jan Dilling, 10969 Berlin Mitarbeiter/in: Anja Dix, Inga Schlauch Landschaftsarchitekt/in: B.A.L.I - Büro für Architektur und Landschaft International, Holger Vahrenhorst, 10967 Berlin Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1225 Architekt/in / Stadtplaner/in: ff-architekten, Ralf Fleckenstein, Katharina Feldhusen, 10799 Berlin, Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: guba+sqard landschaftsarchitekten, Thomas Guba, Martine Sqard, 10827 Berlin Mitarbeiter/in: -

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Sonderfachleute: Andrea Gerischer, Katharina Brunner, Radoslaw Jazowiak, Moritz Niklaus, Kristin Weber, Berlin Mitarbeiter/in: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1226 Architekt/in / Stadtplaner/in: Scharlach Architekten, Wolfgang Scharlach, 12203 Berlin Mitarbeiter/in: Ilsabe Horstmann Landschaftsarchitekt/in: Goldmann Landschaftsarchitektur, Gero Goldmann, 10715 Berlin Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1227 Architekt/in / Stadtplaner/in: Planungsgruppe Berliner Freiheit, Yves Mikelsons-Roloff, Axel Becker, 12047 Berlin Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Garten & Landschaftsplanung Hannelore Kossel, Hannelore Kossel, 10179 Berlin Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. Arbeit Nr. 1228 Architekt/in / Stadtplaner/in: K+K- Architekten, Holger Kühnel, 14469 Potsdam Mitarbeiter/in: Mattes Buskies, Baback Patrick Nader Landschaftsarchitekt/in: Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1230 Architekt/in / Stadtplaner/in: Gildo Eisenhart Architekt, 70599 Stuttgart, Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Guido Lerch Landschaftsarchitektur, 71106 Magstadt Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1231 Architekt/in / Stadtplaner/in: Hyder Voigt Ingenieure GmbH, Jonas Olfe, 12489, Berlin Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Inseterni, Tancredi Capatti, 10243 Berlin Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

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2. Rundgang, Arbeit Nr. 1234 Architekt/in / Stadtplaner/in: HSH Architektur, 3 Deluxe - Biorythm, Markus Hirschmüller, Nik Schweiger, 10435 Berlin Mitarbeiter/in: Tai Schomaker, Mika Kohl, Simon Breitenbach, Christian Schlender, Violetta Avdieieva Landschaftsarchitekt/in: Tinius Architekten, Sibylle Tinius, 14776 Brandenburg Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1236 Architekt/in / Stadtplaner/in: Volkmar Nickol Architekt, Volkmar Nickol, 10435 Berlin Mitarbeiter/in: Moritz Mesquerd Landschaftsarchitekt/in: plancontext Landschaftsarchitektur, Brezek, Loderer, Stadtler, 10437 Berlin Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1238 Architekt/in / Stadtplaner/in: Insula architettura e ingegneria s.r.l, Eugenio Cipollone, 00154 Rom, Italien Mitarbeiter/in: Amelia Blundo, Fabrizio Bonatti, Stefanie Schützenmeier, Paolo Diglio, Nicoletta Marzetti Landschaftsarchitekt/in: Insula architettura e ingegneria s.r.l, Paolo Orsini, 00154, Rom, Italien Mitarbeiter/in: Jana Kuhnle, Giulia Ravaglioli, Andrea Giuffrida Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1247 Architekt/in / Stadtplaner/in: Raspé Architekten, Julie Guiomar, Caroline Raspé, 10585 Berlin Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Glaßer Dagenbach, Udo Dagenbach, 14195 Berlin Mitarbeiter/in: Maria Kraffczyk Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1251 Architekt/in / Stadtplaner/in: Nickl&Partner Architekten AG, Prof. Hans Nickl, Prof. Christine Nickl-Weller, 10587 Berlin Mitarbeiter/in: Stefan Matzke, Vera Johanna Krämer Landschaftsarchitekt/in: Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Till Rehwaldt, 01099 Dresden, Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

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2. Rundgang, Arbeit Nr. 1252 Architekt/in / Stadtplaner/in: Gruber + Popp Architekten, Doris Gruber, Bernhard Popp, 10589 Berlin Mitarbeiter/in: Andreas Sutic Landschaftsarchitekt/in: LA.BAR, Rüdiger Amend, Eike Richter, 10969 Berlin Mitarbeiter/in: Katrin Jacob Sonderfachleute: Public Art Lab, Susa Pop, Miriam Struppek / Seeds, Liat Rogel Mitarbeiter/in: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1253 Architekt/in / Stadtplaner/in: Architekten BDA Poos Isensee, Wolfgang Poos, Ulrich Isensee, 30175 Hannover Mitarbeiter/in: Joachim Plate, Ralf Bartels, Peter Glaser, Michael Helbig Landschaftsarchitekt/in: Prof. Nagel, Schonhoff + Partner, Prof. Günter Nagel, 30175 Hannover Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1259 Architekt/in / Stadtplaner/in: ARGE Krieger + Dubokovic, Florian Krieger, Gordan Dubokovic, 64367 Mühltal Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Grabner + Huber, Doris Grabner, Jürgen Huber, 85354 Freising Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1262 Architekt/in / Stadtplaner/in: gmp von Gerkan, Marg und Partner, Hubert Nienhoff, 10623 Berlin Mitarbeiter/in: Kristian Spenckner, Tobias Mäscher, Dirk Müller, Adel Motamedi, Konstanze Erbe Landschaftsarchitekt/in: Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten, Rainer Schmidt, 80469 München Mitarbeiter/in: Swantje Nowak Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1263 Architekt/in / Stadtplaner/in: a24_landschaft, Joachim Swillus, 10407 Berlin Mitarbeiter/in: Jan Eekhof Landschaftsarchitekt/in: a24_landschaft, Steffan Robel, 10407 Berlin Mitarbeiter/in: Jan Grimmek, Jakob Kastner, Marion Porte Sonderfachleute: -

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2. Rundgang, Arbeit Nr. 1268 Architekt/in / Stadtplaner/in: Max Dulder, 10999 Berlin Mitarbeiter/in: Max Nalleweg, Kyung- Ae Kim, Alexander Bonte Landschaftsarchitekt/in: Thomanek Duquesnoy Boemans Landschaftsarchitektur, Karl Thomanek, Hiltrud Duquesnoy, Eva-Maria Boemans, 10827 Berlin Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1269 Architekt/in / Stadtplaner/in: Heide & von Beckerath, Tim Heide, Verena von Beckerath, 10707 Berlin Mitarbeiter/in: Jan Derveaux, Per Bertelsen, Sharmila Sandrasegar, Teresa Kyselka Landschaftsarchitekt/in: Caroline Ahrens MLI, Caroline Ahrens MLI, 22587 Hamburg, Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1271 Architekt/in / Stadtplaner/in: Architekten Reichel + Stauth, Dieter Reichel, Rüdiger Stauth, 38122 Braunschweig Mitarbeiter/in: Andreas Bostelmann Landschaftsarchitekt/in: GTL Landschaftsarchitekten, Markus Gnüchtel, Michael Triebswetter, 34117 Kassel Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1276 Architekt/in / Stadtplaner/in: Köppler Türk Architekten, Annettie Köppler-Türk, Jörn Köppler, 14089 Berlin Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: von Zadow Landschaftsarchitekten, Pia von Zadow, 14467 Potsdam Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1282 Architekt/in / Stadtplaner/in: Pysall . Ruge Architekten, Justus Pysall, Peter Ruge, 10961 Berlin Mitarbeiter/in: Jan Müllender Landschaftsarchitekt/in: Jung Urban, Byoung Gil Jung, Seoul, Südkorea Mitarbeiter/in: Sonderfachleute -

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2. Rundgang, Arbeit Nr. 1285 Architekt/in / Stadtplaner/in: Carsten Storch, Michaela Bummack, 70188 Stuttgart Mitarbeiter/in: Sebastian Allhoff Landschaftsarchitekt/in: Sven Nadolny, 70193 Stuttgart Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1290 Architekt/in / Stadtplaner/in: ASK Hassenstein + Pfadt GmbH, Ingrid Hassenstein, Boris Hassenstein, 20099 Hamburg Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Landschaftsarchitekturbüro Bunk, Andreas Bunk, 20355 Hamburg Mitarbeiter/in: Michael Szymczyk, Elena König Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1293 Architekt/in / Stadtplaner/in: Cityförster. Network for Architecture, Oliver Seidel, 30453 Hannover Mitarbeiter/in: Arne Hansen, Nils Nolting, Verena Brehm Landschaftsarchitekt/in: jbbug Johannes Böttger Büro urbane Gestalt Landschaftsarchitekten, Johannes Böttger, 50670 Köln Mitarbeiter/in: Masashi Nakamura Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1298 Architekt/in / Stadtplaner/in: Bodamer Architekten BDA, Hansjörg Bodamer, 70182 Stuttgart Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: B2 Landschaftsarchitekten, Viola Naser, 88483 Burgrieden Mitarbeiter/in: Annika Leupold, Swantje Schrödel, Brit Laßleben Sonderfachleute: -

2. Rundgang, Arbeit Nr. 1299 Architekt/in / Stadtplaner/in: Egli Rohr Partner AG, Egli Rohr, 5405 Baden - Dättwil, Schweiz Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Hager Landschaftsarchitektur AG, Guido Hager, 8032 Zürich, Schweiz Mitarbeiter/in: Patrick Altermatt, Pascal Posset, Michael Karl, Karol Kruk, Dirk Moshövel Sonderfachleute: -

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1. Rundgang, Arbeit Nr. 1221 Architekt/in / Stadtplaner/in: Architekturbüro Wolf, Haiko Wolf, 10827 Berlin Mitarbeiter/in: Philipp ter Braake, Landschaftsarchitekt/in: Studio Di Progettazione, Alessandra Lisi Cervone, Michele Ruta, 70037 Ruvo di Puglia, Italien Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1222 Architekt/in / Stadtplaner/in: Parvant Ilc, Halil Ramazan, Christian Kienapfel, 90017 Los Angeles, California, USA Mitarbeiter/in: Toru Narita Landschaftsarchitekt/in: Sonderfachleute: Kristina Hahn, Dr. Diehang Zheng, Los Angeles, California Mitarbeiter/in: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1223 Architekt/in / Stadtplaner/in: gaudlarchitekten, Hendrik Gaudl, 6844 Dessau-Roßlau Mitarbeiter/in: Mariola Saluda, Landschaftsarchitekt/in: gaudlarchitekten, Katrin Schulze, 6844 Dessau-Roßlau Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1229 Architekt/in / Stadtplaner/in: Blumenthal Architekt, Hans Blumenthal, 10965 Berlin Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Wallmann Landschaftsarchitektur, Stefan Wallmann, 13467 Berlin Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1232 Architekt/in / Stadtplaner/in: siegmüller.vodde architektur+ stadtplanung, Jörg Siegmüller, 10999 Berlin Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: KUULA Landschaftsarchitekten, Bernd Kusserow, 14059 Berlin Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

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1. Rundgang, Arbeit Nr. 1235 Architekt/in / Stadtplaner/in: Assoziierte Ingenieure Architekten, Dimitri Rauer, 12051 Berlin Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Sonderfachleute: Fr. Scherer (Sozialpädagogin) / Hr. Christof Rotharscher (Landschaftspfleger), Vermessungsbüro ATP Mitarbeiter/in: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1240 Architekt/in / Stadtplaner/in: Arbeitsgemeinschaft Denise Dih, Konstanze Noack, 10435 Berlin Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Schwarz & Partner, Christiane Schwarz, 13355 Berlin Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1241 Architekt/in / Stadtplaner/in: Boom Reinfeld, 10179 Berlin, Florian Steinbeck, Philipp Reinfeld Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Gurr Herbst Partner, Ljubica Heinsen, 22083 Hamburg Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1242 Architekt/in / Stadtplaner/in: Goldenberg, SC unknown places srl, Dimitri Goldenberg, Friederike Schwalbe, 13587 Berlin / 022822 Bucuresti, Deutschland / Rumänien Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Projekt - 3II, Elena Deshinova, 190005 Sankt Petersburg, Russland Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1243 Architekt/in / Stadtplaner/in: Tatjana Kann, 10317 Berlin Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Sonderfachleute: -

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1. Rundgang, Arbeit Nr. 1245 Architekt/in / Stadtplaner/in: Prof. Dr. Hans- Joachim Aminde, 14057 Berlin Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: planland, Ludger Schumacher, 10785 Berlin Mitarbeiter/in: Matthias Ijientz, Andreas Langer, Falk Nuschke Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1248 Architekt/in / Stadtplaner/in: Uwe Becker, 10961 Berlin Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: atelier VAN GEISTEN, Steve Prescher, Raoul van Geisten, 10965 Berlin Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1249 Architekt/in / Stadtplaner/in: Lanz Architekten + Generalplaner, Peter Lanz, 10629 Berlin Mitarbeiter/in: Natascha Wessling, Jearmeine Buskies Landschaftsarchitekt/in: Brummell Landschaftsarchitekten, Andreas Brümmel, 10629 Berlin, Deutschland Mitarbeiter/in: Anika Horvathova Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1254 Architekt/in / Stadtplaner/in: Studio MDA, Markus Dochantschi, 10013 New York City, USA Mitarbeiter/in: Christof Maurer, Laura Grieser, Alexandra Proba, Markus Wilmers Landschaftsarchitekt/in: dlandstudio, Susannah C. Drake, RLA, 11201 Brooklyn New York, USA Mitarbeiter/in: Johanna Ballhaus, Susie Quilligan, Yong Kim Sonderfachleute: Transsolar Energietechnik GmbH, Erik Olsen, Stuttgart Mitarbeiter/in: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1255 Architekt/in / Stadtplaner/in: Hinrichs Wilkening Architekten, Sven Hinrichs, 10435 Berlin Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Mettler Landschaftsarchitekten, Rita Mettler, 10999 Berlin Mitarbeiter/in: Marek Langner, Jennifer Winkelmann Sonderfachleute: -

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1. Rundgang, Arbeit Nr. 1257 Architekt/in / Stadtplaner/in: Roland Poppensieker Architekt BDA, Roland Poppensieker, 12101 Berlin Mitarbeiter/in: Florian Clarmann, Martin Tessarz Landschaftsarchitekt/in: Ute Hertling Landschaftsarchitektin, 10119 Berlin Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1258 Architekt/in / Stadtplaner/in: USP-Architekten, Frank Stintz, 10115 Berlin Mitarbeiter/in: Aline Mielscher, Kristian Kreutz Landschaftsarchitekt/in: Studio Fois Ggaetani, Carolina Fois, 75011 Paris, Frankreich Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1261 Architekt/in / Stadtplaner/in: Metrogramma Andrea Boschetti & Alberto Francini SRL, Andrea Boschetti, Alberto Francini, 20137 Mailand, Italien Mitarbeiter/in: Paola Tuosto Landschaftsarchitekt/in: KLA kiparlandschaftsarchitekten milano_duisburg, Andreas Kipar, 47051 Duisburg Mitarbeiter/in: Davide Bertin, Melanie Müller, Erika Cormio, Piera Chiupanni, Mauro dell Orto, Ugo Perillo, Nina Schnetzer Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1264 Architekt/in / Stadtplaner/in: Höhne Architekten BDA, Stephan Höhne, 10707 Berlin Mitarbeiter/in: Dirk Heldmann, Alexander J. Pithis Landschaftsarchitekt/in: KuBuS freiraumplanung, Rudolf Kaufmann, 35576 Wetzlar Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1265 Architekt/in / Stadtplaner/in: K1 Architekten, Wolfgang Berchtold, Marlene Diett-Berchtold, 89250 Senden Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Büro für Freiraumplanung, Doerthe Seliger, 89275 Elchingen-Thulfingen Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

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1. Rundgang, Arbeit Nr. 1267 Architekt/in / Stadtplaner/in: Stephan Braunfels Architekten, Ramsi Kusus, Stephan Braunfels, 10969 Berlin Mitarbeiter/in: Kathaina Nettekoven, Tshavdar Todorov, Nazlihan Cecen Landschaftsarchitekt/in: gebhard konzepte, Andrea Gebhard, 80639 München Mitarbeiter/in: Lavinia Herzog, Janina Manus Sonderfachleute:

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1272 Architekt/in / Stadtplaner/in: Blaumoser Architekten + Stadtplaner, Albert Blaumoser, 82319 Starnberg Mitarbeiter/in: Roland Essl Landschaftsarchitekt/in: Zaharias Landschaftsarchitekten, Gabriella Zaharias, 81373 München Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1273 Architekt/in / Stadtplaner/in: Kubeneck Architekten, Thomas Kubeneck, 10641 Berlin Mitarbeiter/in: Victoria Labadie, Landschaftsarchitekt/in: relais Landschaftsarchitekten, Gero Heck, Marianne Mommsen, 10781 Berlin Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1274 Architekt/in / Stadtplaner/in: Daum Architekten, Steffen Daum, Britta Daum, 10115 Berlin Mitarbeiter/in: Stefan Scharf Landschaftsarchitekt/in: K1 Landschaftsarchitekten, Axel Klapka, 10435 Berlin Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1275 Architekt/in / Stadtplaner/in: ARGE Herschel Kautz, von Rudzinski, Andreas M. Herschel, Max von Rudzinski, 64295 Darmstadt Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Arge Herschel, Kautz, von Rudzinski, Christina Kautz, 64295 Darmstadt Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

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1. Rundgang, Arbeit Nr. 1277 Architekt/in / Stadtplaner/in: ISA Internationales Städtebauatelier, Philipp Dechow, 70180 Stuttgart Mitarbeiter/in: Elisabeth Rathjen Landschaftsarchitekt/in: Planungsgruppe Landschaft und Raum, Prof. Cornelia Bott, 70825 Korntal-Münchingen Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1279 Architekt/in / Stadtplaner/in: Schmiedeknecht Architekten, Prof. Wulf Schmiedeknecht, Tadäus Schmiedeknecht, 10115 Berlin Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: WBP Landschaftsarchitekten, 44787 Bochum Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1284 Architekt/in / Stadtplaner/in: Karo Kaps Rohtenburg, Lars Oliver Kaps, 80538 München Mitarbeiter/in: Karin Kaps Landschaftsarchitekt/in: Karo Kaps Rohtenburg, Stephan Rohtenburg, 80538 München Mitarbeiter/in: Julia Marietta Hofmeister Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1286 Architekt/in / Stadtplaner/in: Architektur + Stadtplanung Mertens, Dieter Mertens, 82288 Kottgeisering Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Landschaftsarchitektur Kroitzsch, Dr. Ing. Matthias Kroitzsch, 82194 Gröbenzell, Deutschland Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1288 Architekt/in / Stadtplaner/in: hdm architects, Dr. Florian Hertweck, Pierre Devernois, 75015 Paris, Frankreich Mitarbeiter/in: Raphael Weill Landschaftsarchitekt/in: Office of landscape Morphology, Philippe Coignet, 75019 Paris, Frankreich Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: Atelier d´Ecologie Urbane Umwelttechnik Mitarbeiter/in: -

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1. Rundgang, Arbeit Nr. 1289 Architekt/in / Stadtplaner/in: Jörg Schröder, 80538 München, Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Bauchplan, Tobias Baldauf, Florian Otto, Marie-Theres Okresek, 80798 München Mitarbeiter/in: Felix Lüdicke, Dorothee Hock, Sabine Gittel Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1292 Architekt/in / Stadtplaner/in: ARGE Tovatt/Arklab, Johannes Tovatt, Alexander Marek, 17802 Drottningholm, Schweden Mitarbeiter/in: Aron Schwartz, Jan Perrin Landschaftsarchitekt/in: Paju Arkitektur och Landskap, Johan Paju, 11134 Stockholm, Schweden Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1294 Architekt/in / Stadtplaner/in: BGSV Bureau voor Stedebovw B. V., Ron van Genderen, 3001 AP Rotterdam, Niederlande Mitarbeiter/in: Bas Mol, Joris Vermeiren Landschaftsarchitekt/in: BGSV Bureau voor Stedebovw B. V., Dirk Hölzer, 3001 AP Rotterdam, Niederlande Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1297 Architekt/in / Stadtplaner/in: SAB Strategie en Ontwerp, Stefan Netsch, 6821 HX Arnhem, Niederlande Mitarbeiter/in: Krijn Lodewijks Landschaftsarchitekt/in: SAB Strategie en Ontwerp, Guido Baten, 6821 HX Arnhem, Niederlande Mitarbeiter/in: Koen Schrauwen Sonderfachleute: -

1. Rundgang, Arbeit Nr. 1300 Architekt/in / Stadtplaner/in: KARV, Aurel von Richthofen, 11217 Brooklyn, New York, USA Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: KARV, Lydia Kallipoliti, 11217 Brooklyn, New York, USA Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: -

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nicht zugelassen, Arbeit Nr. 1233 Architekt/in / Stadtplaner/in: Relinghaus, Moritz Relinghaus, 10827 Berlin Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Sonderfachleute: -

nicht zugelassen, Arbeit Nr. 1295 Architekt/in / Stadtplaner/in: Elisabeth Zapf Baukunst, Elisabeth Zapf, Düsseldorf, Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Sonderfachleute: -

nicht zugelassen, Arbeit Nr. 1296 Architekt/in / Stadtplaner/in: Stadtlandprojekte, Georg Balzer, 10119 Berlin Mitarbeiter/in: Landschaftsarchitekt/in: Jürgen Helbig Garten und Landschaftsplanung, 14532 Stahnsdorf Mitarbeiter/in: Sonderfachleute: Tim Schweizer, 12055 Berlin Mitarbeiter/in: -
        
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