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Ergebnisprotokoll

Full text: Ergebnisprotokoll

Umbau Schulstandort Berolinastraße

Berlin - Mitte

Begrenzt offener Realisierungswettbewerb

Ergebnisprotokoll

Begrenzt offener Realisierungswettbewerb für Architekten und Landschaftsplaner Umbau Schulstandort Berolinastraße Berlin Mitte Ergebnisprotokoll

Berlin, September 2009

Koordination Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Vorprüfung Architektur Heinrich Burchard Birgit Dietsch Kosten und Energieeffizienz Michael Mager-Morana Mitarbeiter der Vorprüfung Chung Vu David Wenk Digitale Bearbeitung Philipp Eder Titelbild Numrich Albrecht Klumpp Architekten ST raum a Landschaftsarchitekten Berlin Druck Kopierservice Steglitz

Inhaltsverzeichnis
1. 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 Preisgerichtssitzung am 16.9.2009 .................................................6
 Konstituierung des Preisgerichts.............................. .......................6
 Eröffnung des Preisgerichts............................................................ 6
 Bericht der Vorprüfung ....................................................................7
 Informationsrundgang......................................................................7
 Kriteriendiskussion .......................................................................... 7
 Erster Wertungsrundgang............................................................... 8
 Zweiter Wertungsrundgang ............................................................. 8
 Schriftliche Beurteilung der Arbeiten der engeren Wahl..................9
 Festlegung der Rangfolge und Preise ...........................................12
 Empfehlung des Preisgerichts.......................................................12
 Öffnen der Verfasserumschläge....................................................13
 Schließen der Sitzung ...................................................................13
 Protokollfreigabe............................................................................14
 Wettbewerbsteilnehmer.................................................................15
 Anwesenheitsliste..................................................................... .....20


2. Bericht der Vorprüfung ....................................................................25
 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 Vorlauf ........................................................................................... 25
 Einlieferung der Arbeiten ............................................................... 25
 Anonymisierung............................................................................. 25
 Vollständigkeit der Arbeiten........................................................... 25
 Vorprüfung..................................................................................... 26
 Balkendiagramme.......................................................................... 30
 Zusammenstellung der Kenndaten................................................32
 Einzelberichte 1290 - 1299............................................................34


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1.

Preisgerichtssitzung am 16.September 2009

in den Räumen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
 Raum 560 (Alte Kantine),
 Württembergische Straße 6
 10777 Berlin.
 Beginn: 9:15 Uhr
 Herr Ostendorff, Referatsleiter II D, begrüßt die Sitzungsteilnehmer und stellt
 die Anwesenheit fest (siehe Anwesenheitsliste).


1.1

Konstituierung des Preisgerichts

Die benannten Fach- und Sachpreisrichter bzw. die Stellvertreter sind nicht vollzählig erschienen. Das Preisgericht ist somit nicht vollständig. Um das nötige Stimmenverhältnis zwischen Fach- und Fachpreisrichtern einhalten zu können, wird das Preisgericht auf 7 stimmberechtigte Fach- und Sachpreisrichter verkleinert. Es hat demnach folgende Zusammensetzung: Stimmberechtigte Fachpreisrichter: Donatella Fioretti Joachim Ganz Angelika Kunkler Joachim Staudt Stimmberechtigte Sachpreisrichter: Angelika Wiesner Jörg Meyer Peter Ostendorff Aus den Reihen der stimmberechtigten Preisrichter wird Herr Joachim Ganz als Vorsitzender des Preisgerichts vorgeschlagen und einstimmig gewählt.

1.2

Eröffnung der Preisgerichtssitzung

Der Vorsitzende übernimmt die Leitung der Sitzung. Er bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und lässt sich von den Teilnehmern versichern, dass sie - keinen Meinungsaustausch mit Wettbewerbsteilnehmern über die Aufgabe und deren Lösung geführt haben und während der Dauer der Sitzung führen werden - bis zum Preisgericht keine Kenntnis von Wettbewerbsarbeiten erhalten haben, soweit sie nicht als Vorprüfer oder Sachverständige bei der Vorprüfung teilgenommen haben - die Beratung des Preisgerichts vertraulich behandeln werden - die Anonymität der Arbeiten aus ihrer Sicht gewahrt ist - es unterlassen werden, sich über vermutete Verfasser zu äußern.

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1.3

Bericht der Vorprüfung

Die Vorprüfung hat einen schriftlichen Bericht zur Vorprüfung verfasst, der Bestandteil des Vorprüfberichts ist und dem Preisgericht vorliegt. Frau Dietsch berichtet über den Ablauf der Vorprüfung, die Einhaltung der Vorgaben gemäß der Auslobung und über die Mitwirkung der Sachverständigen an der Vorprüfung. Bei 4 Arbeiten lagen zusätzliche Leistungen vor (Arbeit 1290: 2 Außenraumperspektiven; Arbeit 1296: 1 Außenraumperspektive, Arbeit 1297: 1 Außenraumperspektive sowie Arbeit 1298: 1 Außenraumperspektive), die von der Vorprüfung abgedeckt wurden. Das Preisgericht beschließt einstimmig, diese zusätzlichen Leistungen nicht zur Bewertung zuzulassen.

1.4 Informationsrundgang
Ab 9:45 Uhr stellen die Vorprüfer die Wettbewerbsbeiträge in der Reihenfolge der Tarnzahlen anhand der jeweiligen Pläne und der Prüfbemerkungen aus dem Vorprüfbericht vor. Der Informationsrundgang endet um 11:30 Uhr.

1.5 Kriteriendiskussion
Frau Stowasser-Gutkuhn, Leiterin der Arno-Fuchs-Schule, gibt einen kurzen Abriss der täglichen Abläufe der Schule. Nach diesen Erläuterung vergegenwärtigt sich das Preisgericht die komplexe Aufgabenstellung und führt eine Grundsatzdiskussion zu den Beurteilungskriterien durch. In der Diskussion werden u. a. folgende, in der Ausschreibung aufgeführte Aspekte genannt: Außendarstellung der Schule / außenräumliche Bezüge Ausbilden eines eindeutigen Hauptzugangs Differenzierung der Außenräume Funktionale Bezüge zwischen Klassenräumen und Fach- und Mehrzweckräumen Lage und Ausbildung des Mehrzweckraums Umgang mit dem Bestand Barrierefreiheit Energieeffizienz. Herr Ganz betont die Schwierigkeit der Entwurfsaufgabe und bittet das Preisgericht, die Arbeit der Teilnehmer entsprechend zu würdigen.

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1.6 Erster Wertungsrundgang
Ab 11:45 Uhr findet der erste Wertungsrundgang statt. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass im ersten Wertungsrundgang die Arbeiten nur einstimmig ausgeschieden werden können. Die Arbeiten 1296 1298 werden aufgrund wesentlicher funktionaler Mängel bzw. aufgrund des Umgangs mit dem Bestand einstimmig ausgeschieden.

14:00 – 14:45 Uhr Mittagspause

1.7 Zweiter Wertungsrundgang
Die stimmberechtigten Preisrichter kommen unter Anlegen der Beurteilungskriterien der Auslobung bzw. der in der Grundsatzdiskussion festgelegten Bewertungskriterien nach intensiver Erörterung der einzelnen Arbeiten zu folgenden Abstimmungsergebnissen: 2. Wertungsrundgang Ja Nein Ergebnis 7 0 Engere Wahl 7 0 Engere Wahl 0 7 ausgeschieden 0 7 ausgeschieden 7 0 Engere Wahl 1 6 ausgeschieden 7 0 Engere Wahl 5 2 Engere Wahl

Tarnzahl 1290 1291 1292 1293 1294 1295 1297 1299

Somit sind die Arbeiten 1292, 1293 sowie 1295 aus dem Verfahren ausgeschieden. Während der Diskussion zu den einzelnen Arbeiten wurden folgende Punkte benannt: 1292 Weitestgehender Erhalt der Altbausubstanz positiv, jedoch keine entscheidende Verbesserung der derzeitigen baulichen Situation; Vorbau vor vorhandenem Treppenhaus ist sowohl baulich als auch in der Anordnung der Funktionen nicht nachvollziehbar. 1293 Additive Komposition / Konzept der ‚Häuser’ als Ansatz interessant; aber in der vorgeschlagenen Form keine adäquate Antwort auf die Fragestellung des Wettbewerbs; Übergänge als Rampenbauwerke sind problematisch.

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1295 Thema der Zeile interessant herausgearbeitet, gestalterisch nicht überzeugend umgesetzt; Haupteingang versteckt angeordnet; Erschließen an den Endpunkten schafft lange Wegeverbindungen. Die Arbeiten 1290, 1291, 1294,1295, 1297 und 1299 verbleiben im Beurteilungsverfahren und bilden die engere Wahl. Der zweite Wertungsrundgang endet um 15:15 Uhr.

1.8	 Schriftliche Beurteilung der Arbeiten der engeren Wahl
Die Arbeiten der engeren Wahl werden ab 16:00 Uhr jeweils durch die Fachund Sachpreisrichter unter Berücksichtigung der Kriteriendiskussion schriftlich beurteilt. Arbeit 1290 Durch die Anordnung der Gebäude wird der Außenraum klar gegliedert in
 unterschiedliche Freiflächen, den Eingangsbereich, den grünen Hof und die
 Sportfreiflächen.
 Hier wird ein eigenständiger Schulstandort durch eine intelligente Ergänzung
 des Hauptgebäudes entwickelt. Funktional sind Schule und Sport­ /Therapiebereich getrennt. Die Eingangssituation präsentiert sich zur
 Berolinastraße durch einen aufgeständerten Gebäuderiegel, durch den man
 über den Hof zum Haupteingang gelangt.
 Der Mehrzweckraum orientiert sich ebenfalls über eine transparente
 Fassadengestaltung zur Hofanlage. Kritisch wird im Erdgeschoß die
 Anordnung der Verwaltungsräume gesehen.
 Klassenräume sind umlaufend in den Obergeschossen angeordnet.
 Das Thema Massivbau mit schlichter Lochfassade prägt weiterhin den
 Bestand und wird gleichfalls für die Schulerweiterung aufgegriffen. Es entsteht
 ein homogenes Fassadenbild.
 Kritisch beurteilt wird die Überschneidung von öffentlichen Raum und Vorhof
 durch die Busvorfahrt. Eine Busvorfahrt ausschließlich auf öffentlichem
 Straßenland ist nicht realisierbar.
 Arbeit 1291 Die Anordnung der Gebäude gliedert den Außenraum in gut funktionierende Bereiche: Zufahrt/Eingangszone, Verkehrsschule, Sport, Pausenaufenthalt (hier allerdings ohne die gewünschte Bezugnahme auf den alten Verlauf der Landsberger Straße). Das gewählte Zufahrtsystem ist leistungsfähig, wirkt aber sehr platzgreifend. Die konsequente neue Erschließungsachse quer zum Bestandsgebäude (Haus C) führt zu einer guten Orientierbarkeit in der Gesamtanlage. Aufgrund

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der Kompaktheit der Neubaukörper an den beiden Enden dieser Achse wird die Inanspruchnahme der Freiflächen minimiert. Mit der Schaffung einer neuen Erschließung, die sich nicht mehr eindeutig zur Berolinastraße orientiert, geht die bisherige Erschließung in der Mittelachse des Bestandsbaukörpers verloren; das zentrale Treppenhaus wird seiner Funktion als Kernstück des Gebäudes beraubt. Der in der Farbgebung ablesbare Unterschied zwischen Alt- und Neubauteilen erscheint überbetont. Es erfolgt eine klare Zuweisung der Funktionsbereiche zu den drei Baukörpern: Sport und Therapie im Norden, Klassenräume in der Mitte im Altbau, Fachräume und Verwaltung im Süden, gute Organisation in sich. Als unbefriedigend wird die Funktionsüberlagerung in der neuen Eingangshalle gewertet: aufgrund der fehlenden Abgeschlossenheit (bzw. Abtrennbarkeit) kann diese Fläche nicht die Aufgabe eines Mehrzweckraums der Schule erfüllen. Besonders hervorzuheben ist die vollständige Barrierefreiheit der gesamten Anlage. Der Entwurf wirft in mehreren Punkten wesentliche bauaufsichtliche Probleme auf: Die mehrgeschossige Eingangshalle durchbricht die horizontalen Bauabschnitte; Folge wäre ein wesentlich erhöhter baulicher Aufwand. Gleiches gilt für das 3-geschossige zentrale Atrium im südlichen Neubau. Der Entwurf folgt einer stringenten Grundidee, die mit Einschränkung hinsichtlich der Eingangshalle überzeugend umgesetzt wird. Arbeit 1294 Der Umgang mit dem Gebäudebestand überrascht bei diesem Entwurf: Der östliche Gebäuderiegel der neuen Hofbebauung trifft genau auf den mittigen Eingangsbereich des bestehenden Langhauses. Städtebaulich erreichen die Autoren vor allem ein Ziel: Einen klar orientierten Eingangsplatz, der einen Endpunkt für die Berolinastraße bildet. Von hier aus sind sowohl der Haupteingang der neuen Schule als auch die Turnhalle für außerschulische Nutzungen leicht auffindbar. Das Gebäudeensemble aus Alt- und Neubauteilen gliedert die Freiräume in gut proportionierte und nutzbare Bereiche. Hierbei spielt auch die Definition von lauten und leisen Bereichen eine Rolle. Der eindeutig definierte mittige Eingang bietet viele funktionale Vorteile: Die Haupttreppe (Bestandstreppe) liegt genau im Schwerpunkt des Gebäudeensembles. Hier sind auch die zentralen Räume angeordnet: die Aula im EG (1.09) und darüber die Schulverwaltung, Schulleitung und die Lehrerzimmer. Kritisch zu sehen ist die Ausbildung der Haupttreppe als offene Freitreppe, hier müssen Rauch- und Brandabschnitte gebildet werden. Gut gelöst ist die Möglichkeit Alt- und Neubauteile abzulesen und dennoch ein stimmiges Ensemble zu bilden.

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Besonders gut gelöst ist die klare Zuordnung von dienenden und bedienten Räumen zwischen Alt- und Neubau. Die Pflegeräume befinden sich im Altbau, die Klassenräume insbesondere für jüngere Schüler im EG mit der Möglichkeit den geschützten Innenhof auch intensiv zu nutzen. Die Fachräume für die älteren Schüler befinden sich in den OG. Besonders gut gelöst ist die Abfolge von einzelnen Bauabschnitten. Der beengte Sportbereich könnte großzügiger gelöst werden. Hier sollten die Pflegerräume näher am Schwimmbad angeordnet werden. Das energetische Konzept der Arbeit ist überzeugend.

Arbeit 1297 Der Entwurf überzeugt durch eine kompakte U-förmige Gebäudeform. Die beiden vorhandenen Seitenflügel sowie der SK-Bau an der Berolinastraße werden entfernt und durch zwei neue Anbauten mit klarer barrierefreier Wegeführung und gute Orientierbarkeit ersetzt. Die Wegnahme der Klassenräume im Verbindungsbau zur Sporthalle wird kritisch betrachtet. Der eingeschossige Sport- und Therapiebereich weist sehr gute Nutzungsbeziehungen auf. Er ist gleichzeitig den Sportfreiflächen richtig zugeordnet. Aula inklusive Küchenbereich mit jeweiligem Außenzugang sind gut gelöst. Die Gestaltung der Südfassade in Form eines Sonnenschutzgerüsts wird vom Preisgericht kritisch bewertet. Die Kaschierung von alt und neu durch ein neues überzogendes Gestaltungselement ist fragwürdig. Der Außenraum ist überschaubar und in differenzierte Teilbereiche untergliedert. Der Vorplatz mit Vorfahrt sowie die erforderlichen Stellplätze sind zu überarbeiten. Insgesamt stellt der Entwurf einen überzeugenden Beitrag dar, der auch wirtschaftlich umzusetzen ist.

Arbeit 1299 Die Konzentration des Gebäudes auf die südwestliche Grundstücksecke erschwert die räumliche Artikulierung der Außenräume und führt zu einer gewissen Großmaßstäblichkeit, die nicht den Anforderungen einer Schule mit sonderpädagogischem Schwerpunkt entspricht. „Alt- und Neubauten werden nicht didaktisch voneinander abgegrenzt oder gegeneinander ausgespielt, sondern zu einem neuen Haus zusammengeführt“. Diese Haltung ist berechtigt und nachvollziehbar, und führt zu einem sehr kompakten Gebäude. Das Hauptgebäude C wird erhalten und ergänzt durch 2 rückwärtig abgestufte Seitenflügel. Vermisst wird in diesen Neubauten die klare Struktur des Altbaus. In den Neubauten werden jeweils unterschiedliche Funktionsbereiche untergebracht. Im östlichen Flügel mit Sport- und Therapiebereich führt die

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Kompaktheit des Neubaus zu ungünstigen Wegeführungen und
 Raumzuschnitten.
 Im westlichen Neubau erlaubt die zentrale Anordnung des MZR keine
 wirkliche Außenbeziehung für diesen wichtigen Gemeinschaftsraum.
 Die Anordnung der Funktionsbereiche im Gebäude ist nachvollziehbar und
 führt zu der notwendigen Übersichtlichkeit für die Nutzer.
 Die vorhandene Lochfassade wird auch für die Neubauten thematisiert, führt
 aber im Bereich der Sporthalle mit Blindfenstern und seitlichen Oberlichtern zu
 einem gewissen Formalismus.
 Die Busvorfahrt im Hof wird nicht im ausreichenden Maße definiert.


1.9 Festlegung der Rangfolge und Preise
Nach nachfolgender intensiver Diskussion wird der Antrag gestellt, den Arbeiten 1291 und 1299 je einen gleichwertigen Ankauf zuzusprechen. Über den Antrag wird wie folgt abgestimmt: 1291: 1299 6 4 : : 1 3 ja/nein Stimmen ja/nein Stimmen

Somit ist der Antrag angenommen. Die Arbeiten 1291 und 1299 erhalten jeweils einen gleichwertigen Ankauf. Als nächstes wird der Antrag gestellt, der Arbeit 1297 den 3. Preis zuzusprechen. Die Abstimmung hierzu hat folgendes Ergebnis: 1297 5 : 2 ja/nein Stimmen

Die Arbeit 1293 erhält somit den 3. Preis. Die beiden verbleibenden Arbeiten 1204 und 1290 werden noch einmal abschließend diskutiert. Anschließend beschließt das Preisgericht die Rangfolge mit folgendem Abstimmungsergebnis: 1. Preis
 für die Arbeit 1294 2. Preis
 für die Arbeit 1290

6

:

1

ja/nein Stimmen


6

:

1

ja/nein Stimmen.


1.10 Empfehlung des Preisgerichts
Das Preisgericht empfiehlt dem Bauherrn einstimmig, die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur Grundlage der weiteren Realisierung und Ausführung zu machen. Besondere Sorgfalt soll auf die Ausgestaltung der Vorfahrt und die Differenzierung der Freiflächen im Südwesten gelegt werden. Der Foyerbereich soll hinsichtlich der bauaufsichtlichen Probleme überarbeitet werden, wobei die Großzügigkeit und Transparenz erhalten bleiben soll. Der Sportbereich sollte klarer strukturiert und die Nutzungsbeziehungen optimiert werden.

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1.11 Öffnen der Verfasserumschläge
Die Umschläge mit den Verfassererklärungen werden zum Abschluss der Sitzung geöffnet. Die Namen der Wettbewerbsteilnehmer werden verlesen.

1.12 Schließen der Sitzung
Der Vorsitzende bedankt sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei der Vorprüfung und bittet das Preisgericht um Entlastung der Vorprüfung. Nachdem diese einstimmig erfolgt ist, gibt er den Vorsitz an Herrn Ostendorff zurück. Herr Ostendorff bedankt sich für die engagierten Diskussionsbeiträge des Preisgerichts und bringt den besonderen Dank für die Arbeit des Vorsitzenden zum Ausdruck. Die Sitzung wird um 18:30 Uhr geschlossen.

Protokollführung: Birgit C. Dietsch

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1.13 Protokollfreigabe

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1.14 Wettbewerbsteilnehmer

Preise und Ankäufe

1. Preis Arbeit 1294 Dipl. Ing. Arthur Numrich Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH Berlin Mitarbeiter: MA of Arch. Grant Kelly Dipl. Ing. Julian Wagner Dipl. Ing. Michael Filser Christoph Borchers Landschaftsarchitekten: ST raum a Gesellschaft von Landschaftsarchitekten Berlin Technische Gebäudeausrüstung: Ingenieurgesellschaft W 33 mbH Berlin

2. Preis Arbeit 1290 mvmarchitekt + starkearchitektur
 michael viktor müller, sonja starke
 Köln
 Mitarbeiter:
 Axel Heggemann
 Landschaftsarchitekten:
 ClubL94 Landschaftsarchitekten
 Frank Flor, Burkhard Wegener, Jörg Hohmann, Götz Klose
 Köln
 Mitarbeiter:
 Nina Rohde
 Michael Reepel


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3. Preis Arbeit 1297 Georg Bumiller Gesellschaft von Architekten Berlin Mitarbeiter: Jens Bussewitz Felix Sommerlad Landschaftsarchitekten: Adam Landschaftsarchitekten Veronika von Bechtolsheim

Ein Ankauf Arbeit 1291 petersen pörksen partner
 architekten+stadtplaner bda
 Lübeck
 Mitarbeiter:
 Dipl. Ing. Henning Dehn
 Dipl. Ing. Claudia Schallert
 Dipl. Ing. Karen Krömeke
 Landschaftsarchitekten:
 arbos
 Dipl. Ing. Günter Greis
 Hamburg
 Mitarbeiter:
 Dipl. Ing. Wanda Rudolf
 Energiekonzept:
 KAplus Ing. Büro Vollert
 Dipl. Ing.Sören Vollert
 Eckernförde
 Mitarbeiter:
 Dipl. Ing. Henning Klopsch


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Ein Ankauf Arbeit 1299 Armin Behles, Jasper Jochimsen
 Behles&Jochimsen Architekten GmbH
 Berlin
 Mitarbeiter:
 Philipp Heckhausen
 Nicola Scian
 Landschaftsarchitekt:
 Luc Monsigny
 Levin Monsigny Landschaftsarchitekten GmbH
 Berlin
 Mitarbeiter:
 Florian Will
 Amaia Hernández
 Technische Gebäudeausrüstung:
 Rentschler und Riedesser, Berlin
 Tragwerk:
 Eisenloffel.Sattler+Partner, Berlin
 Brandschutz:
 Rössel Brandschutz, Berlin


Zweiter Wertungsrundgang

Arbeit 1292 Jürgen Engel Dipl. Ing. Architekt S.M. Arch./MIT KSP Engel und Zimmermann GmbH Berlin Mitarbeiter: Fabian Storch Jorge Pinares Emma McGloin Thomas Esper Philip Halatschev Diana Sulaiman Hubert Brouta Sven Blau Landschaftsarchitekt: sinai. Faust. Schroll. Schwarz Berlin Herr AW Faust

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Frau Van der Laan Brandschutz: HHP Berlin – Ingenieure für Brandschutz Berlin Frau Ehrlicher Hr. Dr. Schubert Tragwerksplanung: Wetzel & von Seht - Ingenieure für Bauwesen Berlin David Fuentes Energiekonzept / Nachhaltigkeit: GFÖB – Gesellschaft für ökolog. Bautechnik Berlin Martin Hoffmann

Arbeit 1293 Schettler & Wittenberg Architekten Dr. Ing. Anke Schettler Dipl. Ing. Thomas Wittenberg Weimar Mitarbeiter: Dipl. Ing. Nancy Kirsten Dipl. Ing. Eckhard Schmidt Landschaftsarchitekt: plandrei Landschaftsarchitekten Ditttrich Lux GbR Erfurt

Arbeit 1295 Peter L. Arnke Brigitte Häntsch Rolf Mattmüller Arnke Häntsch Mattmüller Gesellschaft von Architekten mbH Berlin Mitarbeiter: Mathias Hillebrand David Vogel Aline Miething Landschaftsarchitekt: Hans-Jörg Wöhrle w+p landschaften Berlin

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Erster Wertungsrundgang

Arbeit 1296 Almut Ernst, Armand Grüntuch Grüntuch Ernst Planungsges. mbH Berlin Mitarbeiter: Dominik Queck Tristan Ernst Stefan Schenk Tragwerksplanung GTB Gesellschaft für Technik am Bau Dipl. Ing. Stefan Händler Berlin

Arbeit 1298 DSDHA Ltd. & Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten Deborah Saunt David Hills William Haggard Lukas Schweingruber Dominik Bueckers DSDHA Ltd. London Mitarbeiter: Tom Greenall Carolin Fickinger Olga Woronowicz Tom Stevens Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten Zürich Bauingenieur Arup Berlin Mitarbeiter: David Richards Mel Allwood Christian Dercks

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1.15 Anwesenheitsliste

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2.

Bericht der Vorprüfung

Bericht der Vorprüfung zur Preisgerichtssitzung am 16.September 2009

2.1 Vorlauf
Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden in einem vorgeschalteten europaweitem Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb gemäß GRW und VOF) 10 Arbeitsgemeinschaften von Architekten und Landschaftsarchitekten durch ein vom Preisgericht unabhängiges Auswahlgremium ausgewählt. Die Wettbewerbsunterlagen wurden am 17.7.2009 versandt. Die Rückfragen der Teilnehmer wurden im Rahmen eines Preisrichterkolloquiums am 30.7.2009 beantwortet. Die Zusammenstellung der Fragen und Antworten wurde am 1.8.2009 versandt und ist zusammen mit der ebenfalls zu diesem Zeitpunkt verschickten zusätzlichen Unterlagen (Datei als Grundlage der isometrischen Darstellung; Informationpläne zu Sportanlagen sowie bisherigen Umbauten und geänderte Berechnungsblätter) Teil der Ausschreibung.

2.2 Einlieferung der Wettbewerbsarbeiten
Abgabetermin für die Wettbewerbsbeiträge war der 28. August 2009. Alle 10 Arbeiten gingen termingerecht bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Referat II D, Brückenstraße 6, 10179 Berlin, ein. Sie wurden entgegengenommen, quittiert und Datum, Uhrzeit sowie Art und Umfang der Unterlagen in einer Sammelliste erfasst. Die Wettbewerbsbeiträge wurden ungeöffnet in die Räume der Vorprüfung, Raum 560 (Alte Kantine), Württembergische Straße 6, transportiert.

2.3 Anonymisierung
Die eingegangenen Arbeiten wurden in allen Teilen nach dem Zufallsprinzip mit einer 4-stelligen Tarnnumer von 1290 – 1299 gekennzeichnet. Die Verfasserumschläge wurden unter Verschluss genommen. Verstöße gegen die geforderte Anonymität wurden nicht festgestellt.

2.4 Vollständigkeit der Arbeiten
Die Vollständigkeit der Wettbewerbsbeiträge wurde gemäß Punkt 1.10 der Wettbewerbsausschreibung überprüft und die Ergebnisse in einer Liste zusammengefasst.

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Alle Arbeiten waren in den wesentlichen Teilen vollständig. Bei der Arbeit 1298 fehlte der Fragebogen zur Energieeffizienz und die Berechnungen waren unvollständig.

Bei 4 Arbeiten wurden neben der Isometrie und zusätzlich zu bzw. anstelle der beiden gemäß Rückfragenbeantwortung erlaubten Innenraumperspektiven zusätzliche Perspektiven eingereicht: bei Arbeit 1290 zwei zusätzliche Außenraumperspektiven, bei Arbeit 1296 eine Außenraumperspektive, bei Arbeit 1297 eine Außenraumperspektive sowie bei Arbeit 1298 eine weitere Außenraumperspektive. Diese unzulässigen Leistungen wurden durch die Vorprüfung abgedeckt.

2.5 Vorprüfung
Die Vorprüfung wurde in der Zeit vom 01. – 14. September 2009 in den vorgenannten Räumen durchgeführt. Grundlage der Vorprüfung war der nachstehende Kriterienkatalog, der auf den in der Ausschreibung benannten Beurteilungskriterien des Preisgerichts aufbaut und die Vorgaben und Ziele der Wettbewerbsaufgabe im Einzelnen berücksichtigt. Die Ergebnisse der Vorprüfung sind in den zu jeder Arbeit vorliegenden Einzelberichten zusammengefasst.

Prüfung der qualitativen Daten Folgende Kriterienbereiche wurden im Rahmen der Vorprüfung bearbeitet und finden sich entsprechend als Gliederung in den Einzelberichten wieder: Städtebauliches Konzept - Einpassung in orthogonale Blockstruktur - Berücksichtigung der Achse Landsberger Straße - Baukörper

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-

Erhalt der Bauteile

Gestaltung - Fassadengestaltung - Materialität Funktionalität / Raumqualität - Eingang / Orientierbarkeit - Funktionale Zuordnungen (Klassenräume / Gruppenräume; Sanitär- bzw. Pflegeräume; Aula; Lehrküche/Lehrwohnung; Nachmittagsbetreuung; Sportbereich / auch für externe Nutzer) - Barrierefreiheit - Jugendverkehrsschule (als Option) - Hausmeisterwohnung Freiraumkonzept - Außenraumgestaltung - Zuordnung der Außenflächen - Stellplätze / Zufahrt am Haupteingang - Gestaltung Achse Landsberger Straße - Sportstätten Realisierbarkeit / Bauphasen - Erfüllung Raumprogramm - Genehmigungsfähigkeit (BauOBln / Rettungswege / Treppenhäuser) - Berücksichtigung Leitungunsführung - Bauphasen Wirtschaftlichkeit - Einhaltung des Kostenrahmens - Abriss - Kostenrisiken - Wirtschaftlichkeit des Betriebs Energieeffizienz - Energiekonzept - Verwenden erneuerbarer Energien - Energeieinsparungen im Betrieb Für die Ergebnisse der qualitativen Prüfung stehen pro Wettbewerbsbeitrag zwei Seiten zur Verfügung. Zur Verdeutlichung der städtebaulichen Entwurfsidee ist die isometrische Darstellung abgebildet. Außerdem ist der Erdgeschoss-Grundriss sowie die Ansicht Berolinastraße dargestellt.

Prüfung der quantitativen Daten Die in der Ausschreibung geforderten quantitativen Daten wurden von der Vorprüfung nachgeprüft und als Grundlage für die Kostenprüfung aufbereitet.

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Folgende Werte wurden, teilweise getrennt in Alt- und Neubaubereich, berechnet: Nutzfläche (gemäß dem der Auslobung zugrunde Raumprogramm) Bruttogrundfläche a Bruttorauminhalt a Verhältniswert BGF a / NF (NF Soll gem. Raumprogramm) Verhältniswert BRI a / NF (NF Soll gem. Raumprogramm) GRZ GFZ liegenden

sowie nur für den Neubaubereich: - Dachflächen - Außenwandflächen - Basisflächen - Hüllflächen - Verhältniswert A/V. Von den Teilnehmern waren keine Angaben zu den Kostengruppen 300, 400 (Bauwerkskosten) und 500 (Außenanlagen) gefordert gewesen. Diese Kosten wurden im Rahmen der Vorprüfung ermittelt. Dabei wurden für den Neubau objektbezogene, gewichtete Kostenkennwerte (BKI) getrennt für den Sportund Schulbereich zugrundegelegt; der Altbaubereich wurde auf der Grundlage des geprüften Bedarfsprogramms mit entwurfsabhängigen Zu- und Abschlägen ermittelt. Die quantitativen Daten sind auszugsweise in den Einzelberichten in einer Tabelle dargestellt. Eine vergleichende tabellarische Zusammenstellung der Daten wurde den Einzelberichten vorangestellt. Einzelne Kenndaten wurden in Balkendiagrammen zur besseren Vergleichbarkeit dargestellt: Kostengruppe 300 und 400 sowie Gesamtkosten (Kostengruppe 100-700) jeweils mit dem entsprechenden Kostenvorgaben als Vergleich, BGFa (incl. UG) und NF (Ist) sowie BRI a und Verhältniswert A/V.

Sachverständige Zu den einzelnen Prüfkriterien haben Sachverständige schriftliche oder mündliche Stellungnahmen abgegeben, die in die Einzelberichte mit aufgenommen wurden. Als Sachverständige wirkten mit: Jörg Bräuer Bezirksamt Mitte von Berlin, Energiebeauftragter Siegfried Dittrich Bezirksamt Mitte von Berlin, Fachbereich Straßen- und Grünflächenamt Monika Fürnkranz-Kluge Konrektorin Arno-Fuchs-Schule Günter Ludecki Bezirksamt Mitte von Berlin, Fachbereich Bau- und Wohnungsaufsicht – Sonderbauten

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Regina Sagner
 Bezirksamt Mitte von Berlin, Fachbereich Stadtplanung
 Sabine Stowasser-Gutkuhn
 Leiterin Arno-Fuchs-Schule
 Werner Zugehör
 Bezirksamt Mitte von Berlin, Fachbereich Hochbau und Technik.


Berlin, 14. September 2009

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2.6 Balkendiagramme Kostengruppe 1-7 (€)

Kostengruppe 3-4 (€)

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BGF und NF (m²; BGF = hellgrau, NF = dunkelgrau)

BRI (m³; Bruttorauminhalt=dunkelgrau) A/V (Verhältniswert Hüllfläche zu Volumen=hellgrau)*

* Die A/V-Werte sind ohne Bezug zur y-Koordinate, jedoch im Verhältnis dargestellt.

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2.7 Zusammenstellung der Kenndaten
1290 BGF a (inkl. UG)
Neubau Altbau Gesamt m² m² m² m² m² m² m³ m³ m³ m² m² m² m² 4720,12 4395,58 9115,7 4402,92 3853,43 8256,35 18542,27 19600,66 38142,93 2526,4 2963,98 1950,91 7441,29 0,40 m² 4537,75 2,14 8,96 0,17 0,36 5315 3452,88 8767,88 4714,88 3382,08 8096,96 18997,4 13009,06 32006,46 2248,09 1959,76 6178,37 10386,22 0,55 4707,63 2,06 7,52 0,15 0,35 4688,8 5942,73 10631,53 3661,1 5340,58 9001,68 18729,5 25178,96 43908,46 1899 2669,6 1899 6467,6 0,35 4585,47 2,50 10,31 0,18 0,39 4238,64 5249 9487,64 3890,96 4729,58 8620,54 19639,02 19207,36 38846,38 2677,8 3205,1 2552,68 8435,58 0,43 4657,6 2,23 9,12 0,21 0,38 5523,04 3452,88 8975,92 5523,04 3382,08 8905,12 23880,47 13009,06 36889,53 2483,8 6776,5 2483,8 11744,1 0,49 4407,5 2,11 8,66 0,17 0,39

1291

1292

1293

1294

BGF a (ohne UG)
Neubau Altbau Gesamt

BRI a
Neubau Altbau Gesamt

Dachflächen
Neubau

Außenwandflächen
Neubau

Basisflächen
Neubau

Hüllflächen
Neubau

Verhältnis A/V
Neubau

NF BGF a / NF Soll BRI a /NF Soll GRZ GFZ Kostengruppen
KG 100 Ist KG 200 Ist KG 300 Ist KG 400 Ist KG 300 + 400 Ist KG 500 Ist KG 600 Ist KG 700 Ist KG 100 - 700 KG 300 + 400 Soll Verhältnis zum Soll=100% KG 500 Soll Verhältnis zum Soll=100% KG 100 - 700 Soll Verhältnis zum Soll=100%

€ € € € € € € € € € € €

192.880 0 8.105.210 2.080.900 10.186.110 553.385 € 2.154.000 3.009.866 16.096.241 9.600.000 106% 970.000 57% 15.900.000 101% 1.118 2.245

192.880 0 8.803.022 1.973.848 10.776.870 533.804 € 2.154.000 3.141.237 16.798.791 9.600.000 112% 970.000 55% 15.900.000 106% 1.229 2.289

192.880 0 9.262.470 3.324.340 12.586.810 539.900 € 2.154.000 3.558.926 19.032.516 9.600.000 113% 970.000 56% 15.900.000 120% 1.184 2.745

192.880 0 8.308.696 2.633.621 10.942.317 498.084 € 2.154.000 3.171.075 16.958.356 9.600.000 14% 970.000 51% 15.900.000 107% 1.153 2.349

192.880 0 8.720.090 2.792.114 11.512.204 589.899 € 2.154.000 3.323.266 17.772.249 9.600.000 120% 970.000 61% 15.900.000 112% 1.283 2.611

Kostenkennzahlen
KG 300 + 400 Ist / BGFa Ist KG 300 + 400 Ist / NF Ist € €

Wettbewerb Umbau Schulstandort Berolinastraße / Ergebnisprotokoll

33

1295 BGF a (inkl. UG)
Neubau Altbau Gesamt m² m² m² m² m² m² m³ m³ m³ m² m² m² m² 5835,08 5249 11084,08 5109,28 4729,58 9838,86 19207,36 16291,14 35498,5 2122,3 1678,96 2122,3 5923,56 0,31 m² 4614,1 2,60 8,34 0,17 0,43

1296
6770,17 3158,4 9928,57 5606,89 2816,3 8423,19 25491,24 10357,65 35848,89 2416 5488,52 2341,2 10245,72 0,40 4425,75 2,33 8,42 0,19 0,37

1297
5521,03 3452,88 8973,91 4923,56 3382,08 8305,64 21772 13009,06 34781,06 2456,41 3164,4 2456,38 8077,19 0,37 4299,17 2,11 8,17 0,16 0,36

1298
6024,78 5008,4 11033,18 3185,42 4403,4 7588,82 13110,25 17706,3 30816,55 3185,92 8582,23 3185,92 14954,07 1,14 4397,21 2,59 7,24 0,21 0,33

1299
4871,9 3056,4 7928,3 4502,1 3056,4 7558,5 17278,32 11198 28476,32 2063 3091,74 2063 7217,74 0,42 4374,24 1,86 6,69 0,13 0,33

BGF a (ohne UG)
Neubau Altbau Gesamt

BRI a
Neubau Altbau Gesamt

Dachflächen
Neubau

Außenwandflächen
Neubau

Basisflächen
Neubau

Hüllflächen
Neubau

Verhältnis A/V
Neubau

NF BGF a / NF Soll BRI a /NF Soll GRZ GFZ Kostengruppen
KG 100 Ist KG 200 Ist KG 300 Ist KG 400 Ist KG 300 + 400 Ist KG 500 Ist KG 600 Ist KG 700 Ist KG 100 - 700 KG 300 + 400 Soll Verhältnis zum Soll=100% KG 500 Soll Verhältnis zum Soll=100% KG 100 - 700 Soll Verhältnis zum Soll=100%

€ € € € € € € € € € € €

192.880 0 10.459.368 3.812.290 14.271.658 493.955 € 2.154.000 3.935.873 21.048.366 9.600.000 149% 970.000 51% 15.900.000 132% 1.288 3.093

192.880 0 9.950.629 1.760.264 11.710.892 543.101 2.154.000 3.358.201 17.959.075 9.600.000 122% 970.000 56% 15.900.000 113% 1.180 2.626

192.880 0 8.841.520 1.592.670 10.434.190 495.442 2.154.000 3.053.598 16.330.110 9.600.000 109% 970.000 51% 15.900.000 103% 1.163 2.427

192.880 0 9.883.089 3.607.159 13.490.248 521.382 2.154.000 3.762.456 20.120.966 9.600.000 141% 970.000 54% 15.900.000 127% 1.223 3.068

192.880 0 8.094.250 2.621.930 10.716.180 516.875 2.154.000 3.123.385 16.703.320 9.600.000 112% 970.000 53% 15.900.000 105% 1.362 2.450

Kostenkennzahlen
KG 300 + 400 Ist / BGFa Ist KG 300 + 400 Ist / NF Ist € €

Wettbewerb Umbau Schulstandort Berolinastraße / Ergebnisprotokoll

34

Wettbewerb Umbau Schulstandort Berolinastraße / Ergebnisprotokoll

35

2.8 Einzelberichte 1290 - 1299
	

mvmarchitekt + starkearchitektur mit ClubL94 Landschaftsarchitekten, Köln / 2. Preis

1290

Soll GRZ GFZ NF BGFa BRIa BGFa/NF BRIa/NF Hüllfläche A/V m² € m² m² m³ 4.258 -

Gesamt

Ist 0,17 0,36

Altbau

Neubau

4.537,8 9.115,7 38.142,9 2,14 8,96 7.441,3 0,40 16.096.241 4.395,6 19.600,7 4.720,1 18.542,3

Kenndaten
	

Gesamtkosten

15.900.000

Grundriss EG
	

Ansicht Berolinastraße
	

Wettbewerb Umbau Schulstandort Berolinastraße / Ergebnisprotokoll

1290

Leitidee „Der Umbau der derzeit bestehenden, sehr heterogen wirkenden Schulanlage der Berolina Oberschule kann als Chance begriffen werden, einerseits eine städtebaulich befriedigende Situation zu erzielen und einen eigenständigen Schulstandort mit einer eindeutigen Identität ... zu entwickeln.“ Städtebauliches Konzept - Ergänzen des Hauptgebäudes durch einen aufgeständerten Gebäuderiegel an der Berolinastraße sowie zwei Querriegel im Osten und Westen zu einem Rechteck mit gefasstem Innenhof - Erweiterung Bauteil B durch 1-geschossigen Mehrzweckraum, zum Innenhof orientiert - Kompakter, 1-geschossiger Baukörper für Sportbereich mit erhöhtem Hallenbereich, über bestehenden Verbindungsgang angebunden - Optionaler 1-geschossiger Pavillon für Jugendverkehrsschule an Berolinastraße - Freihalten der Trasse der Landsberger Straße Gestaltung - Beibehalten des bisherigen Haupteingangs; Zentraler Zugangsbereich über Innenhof - Unterschiedliche Fassadengestaltung entsprechend der Nutzung: Flurbereiche an Berolinastraße sowie zum Innenhof mit versetzt gemauerten Klinkerfassade; Aufgreifen der Lochfassade im Bereich der Klassenräume und der Mensa - Sporthalle/Therapiebereich mit Fensterbändern auf Nord- und Südseite - Neubau als Massivbau mit Verblendmauerwerk aus hellen Tonziegeln, teilweise perforiert gemauert (Sonnenschutz in den Flurbereichen). Aluminiumfenster mit außenliegenden Sonnenschutzlamellen; Lichtbänder Halle aus Profilglaselementen mit Sonnenschutzglas. Funktionalität / Raumqualität - Zentraler Zugang im Hauptgebäude; Zugang zu den Obergeschossen über seitlichen Aufzug bzw. weiteren Aufzug an der Straßenseite - Gute Orientierbarkeit durch einhüftige Anlage aller Bereiche - Zonierung der Nutzungsbereiche: Erdgeschoss mit übergeordneten Nutzungen (Verwaltungsbereich, Küche / Mehrzweckraum), Obergeschosse mit Unterrichts- sowie Fach- und Mehrzweckräumen - Ausbilden der Einheiten von Klassenräumen und Gruppenräumen; Bezug zu Sanitärbereichen fehlt teilweise - Lehrküchen und Lehrwohnung ohne räumlichen Bezug - Ost-West-gerichtete Sporthalle mit vorgelagerten

-

Therapieräumen; Schwimmbereich im Westen; Separater Zugang für externe Nutzer vom Schulhof Barrierefreiheit in allen Bereichen gegeben Haumeisterwohnung im Erdgeschoss im östlichen Neubau integriert

Freiraumkonzept - Ausbilden eines geschützten Hofes am Haupteingang mit Kirschbaumhain und Sitzelementen - Partielle Neuordnung des Schulhofes mit Gymnastikwiese, interaktiven Spielgeräten und Schulgarten; Erhalt des Biotops - Freihalten der Achse Landsberger Straße ohne gesonderte gestalterische Ausformulierung - Ertüchtigung der vorhandenen Sportflächen - Vorfahrt für Kleinbusse an Berolinastraße (nicht auf dem Grundstück) - PKW- und Fahrrad-Stellplätze an Westseite Realisierbarkeit / Bauphasen - Raumprogramm erfüllt - Aufenthaltsräume an zentralem Treppenhaus; Brandüberschlag Oberlichter im Mehrzweckraum; Treppenhäuser teilweise ohne Ausgang ins Freie - 1. BA: Neubau Sport- und Therapiebereich sowie Umbau Bauteil C (auch Treppenhäuser); 2.BA: Abriss Bauteile A und E und Neubau Obergeschosse und Mehrzweckraum - Überbauung Bauteil B und D - Weiden auf Vorplatz nicht erhalten Wirtschaftlichkeit - Kostenrahmen annähernd eingehalten (101%) - 64% des Bestands bleibt erhalten - Nutzbarkeit im Betrieb: einfach bis normal - Wartungsaufwand, Reparaturanfälligkeit im unteren Bereich Energieeffizienz - Einhaltung EnEV2009 - Kosteneffizienz: geringer Aufwand für technische Anlagen - Normaler Gebäudekomfort - Dem Komfortlevel entsprechend energieeffizientes Gebäude

petersen pörksen partner architekten + stadtplaner, Lübeck mit arbos, Hamburg / Ankauf

1291

Soll GRZ GFZ NF BGFa BRIa BGFa/NF BRIa/NF Hüllfläche A/V m² € m² m² m³ 4.258 -

Gesamt

Ist 0,15 0,35

Altbau

Neubau

4.707,6 8.767,9 32.006,5 2,06 7,52 10.386,2 0,55 16.798.791 3.452,9 13.009,1 5.315 18.997,4

Kenndaten

Gesamtkosten

15.900.000

Grundriss EG

Ansicht Berolinastraße

Wettbewerb Umbau Schulstandort Berolinastraße / Ergebnisprotokoll

1291

Leitidee „Differenzierte Außenräume in enger Verzahnung mit den Baukörpern und ihren jeweiligen Nutzungen stellen einen angemessenen kleinteiligeren Maßstab im Gegensatz zur umgebenden Stadt her“ Städtebauliches Konzept - „Zwei quaderförmige Baukörper gleicher Höhe bilden mit dem alten Schulbaukörper ein neues Ensemble” - Lineare Anbindung der drei Baukörper durch eine Spange im Bereich von Bauteil F - Achse Landsberger Straße in der Gestaltung nicht berücksichtigt, aber auch nicht verbaut; Bauteil C bleibt erhalten, Bauteil F wird aufgestockt Gestaltung - „Der Dialog von Altbau und Neubau spiegelt sich in der Fassadengestaltung wieder. Alt und Neu bleiben ablesbar” - Altbau mit dunkelgrauer Putzfassaden, hell abgesetzten Fenstergewänden, unterteilten Fenstern - Neubaufassaden aus „fein gewaschenem Weißbeton mit Natursteinzuschlägen” mit vertikal gegliederten Holz-Aluminium Fenstern und Holzlamellenelementen Funktionalität / Raumqualität - Eingang als 2-geschossige Halle verbindet Bauteil C und südlichen Neubau an der Berolinastraße - Südlicher 3-geschossiger Baukörper als Fachklassenhaus mit Verwaltung ist um ein zentrales, glasgedecktes Atrium organisiert - Nördlicher 2-geschossiger Baukörper mit Sportund Therapienutzung; EG mit Schwimm- und Therapiebereich; 1.OG mit der Sporthalle, lichten Höhe von nur 5,40m; Eingang von Westen - Zentraler Altbau mit den Klassenräumen, Flure als Spiel- oder Wohnstraßen möbliert - Bauteil F aufgestockt mit Snoezle- und Rückzugsräumen - Eingangshalle auch als Mehrzweck- und Speisenraum vorgesehen - Barrierefreiheit durch 3 Aufzüge gewährleistet - Außenanlagen der Jugendverkehrsschule erhalten, Räume im EG des südlichen Neubaus - Hausmeisterwohnung im 2.OG des Neubaus in der südöstlichen Ecke integriert Freiraumkonzept - „Bereiche sind durch verschiedene Themen charakterisiert, die Gestalt und Nutzung bestimmen” - „Themen liegen im Spannungsfeld zwischen dem städtisch / urbanen und dem organisch / natürlichen, spiegeln sich in Raumbildung, Formensprache, Materialität und

-

Pflanzenverwendung” Pausenhof mit verschiedenen Spielinseln, einem Naturbereich mit Biotop, Geländemodellierungen Schulgarten mit orthogonal ausgerichtetem Küchen- und Kräutergarten sowie organisch geformten Natur- und Steingarten Stellplätze PKW westlich von Bauteil C mit separater Zufahrt von der Mollstraße Zufahrt zum Haupteingang von der Mollstraße Uförmig mit seitlichen Kleinbushaltestellen „Sportanlagen bleiben weit gehend erhalten”; Laufbahn auf 75m verkürzt, Sprunggrube verlegt

Realisierbarkeit / Bauphasen - Raumprogramm im wesentlichen erfüllt; Sporthalle mit nur 5,40m lichter Höhe - Eingangsfoyer, Atrium und Glaswände mit erhöhten Anforderungen - Mischkanal berücksichtigt - Drei Bauphasen vorgesehen: Phase 1 Abriss / Neubau Sportbereich; Phase 2 Abriss Bauteile D,E und Neubau Fachklassenhaus; Phase 3 Sanierung Altbau und Abriss Bauteile A,B Wirtschaftlichkeit - Kostenrahmen: ist überschritten (106%) 50% des Bestands bleibt erhalten - Kostenrisiken nicht erkennbar - Nutzbarkeit im Betrieb einfach bis normal - Wartungsaufwand, Reparaturanfälligkeit im unteren Bereich - Es ist mit einem dem Komfort entsprechenden energieeffizienten Gebäude zu rechnen Energieeffizienz - Unterschreitung der EnEV2009 - Kosteneffizienz (technische Anlagen): geringer Aufwand - Normaler Gebäudekomfort - Verwendung umweltschonender Materialien wenig berücksichtigt - Nutzung regenerativer Energien nicht berücksichtigt (Nachtauskühlung)

KSP Engel und Zimmermann mit sinai. Faust. Schroll. Schwarz, Berlin / 2. Wertungsrundgang

1292

Soll GRZ GFZ NF BGFa BRIa BGFa/NF BRIa/NF Hüllfläche A/V m² € m² m² m³ 4.258 -

Gesamt

Ist 0,18 0,39

Altbau

Neubau

4.585,5 10.631,5 43.908,5 2,50 10,31 6.467,6 0,35 19.032.516 5.942,7 25.179 4.688,8 18.729,5

Kenndaten

Gesamtkosten

15.900.000

Grundriss EG
	

Ansicht Berolinastraße
	

Wettbewerb Umbau Schulstandort Berolinastraße / Ergebnisprotokoll

1292

Leitidee „Struktur wird in ihrem Grundsatz gestärkt“ Städtebauliches Konzept - Konzept eines Gebäudeensembles „unterschiedlicher, verschieden hoher, orthogonal zueinander orientierter Bausteine” auf der Basis der vorhandenen Struktur - Die Achse Landsberger Straße wird in der Gestaltung nicht berücksichtigt, aber auch nicht verbaut; könnte durch eine Spiegelung des Eingangs und Vorplatzes umgesetzt werden - Baukörper werden durch neue Verbindungsbauten ‚Synapsen – Connectoren’ ergänzt - „Der Rohbau-Bestand wird weitestgehend erhalten” Gestaltung - „Leichte, farbige, freundliche ‚Synapsen’ verbinden und bereichern den energetisch sanierten Kernbestand der Schulanlage um einzelne Bausteine“ - „Dies geschieht sowohl zwischen den Baukörpern des Bestandes (Bauteile A, C, E), sowie als ergänzende Bausteine für Sport / Therapie oder behindertengerechte Erschließung” - „So entsteht ein Rhythmus von Alt + Neu, von Leicht + Schwer und zwischen farbigen und monochromen Fassadenflächen” - Es werden gelb, grün, orangene Farbtöne vorgeschlagen, „die je Baukörper jeweils abgestaffelt Verwendung finden und sowohl individuelle Orientierung als auch homogene Identität bilden”; - Umsetzung in leichter, transparenter Bauweise mit vorgefertigten Paneelen aus Glas und Mineralwerkstoffen - Bauteil E mit neuer Fassade in Holztafelbauweise „im Farbkanon des Gesamtensembles” Funktionalität / Raumqualität - Der Haupteingang wird erhalten und durch einen rückwärtigen Anbau mit Aufzug ergänzt - Bauteil C mit Verwaltung und den Klassenräumen (auch Bauteil F) - Bauteile A,B mit Mehrzweckraum, Küche, Fachräumen und Hausmeisterwohnung - Bauteile D,E mit Erschließung und Fachräumen - Nördlicher 2-geschossiger Neubau mit Sport- und Therapienutzung - Barrierefreiheit wird durch insgesamt 5 Aufzüge gewährleistet, aber zur Überwindung der Höhendifferenzen zwischen den Gebäuden sind einschränkend zahlreiche Rampen erforderlich - Räume der Jugendverkehrsschule sind nicht vorgesehen, die Außenanlagen werden erhalten - Hausmeisterwohnung im EG von Bauteil A vorgesehen

Freiraumkonzept - Beibehaltung der Grundstruktur der Außenräume - „Reduzierte, klar gegliederte Gestaltung” der Bereiche - Zugangsrampen in Ortbeton als breite „ausgerollte Teppiche” - Schulhof mit Schulgarten, einem überdachten „grünem Klassenzimmer” und ruhigen Nischen - Südlicher Vorplatz mit Fahrrad-, PKW- und kompakten Kleinbusstellplätzen - Achse Landsberger Straße in der Gestaltung nicht einbezogen - „Sportplatzfläche und der Verkehrsgarten werden in ihrer heutigen Form erhalten und saniert” Realisierbarkeit / Bauphasen - Fach- und Mehrzweckräume ca. 19% größer; Geräteraum Sporthalle zu klein - Abtrennung Mehrzweckraum zum Flur erforderlich; Gruppenraum zum Treppenhaus; Flur zum MZR im 1.OG mit Brandschutzanforderungen - Der Mischwasserkanal wird berücksichtigt - Zwei Bauabschnitte: 1.BA Sport- und Therapiebereich, Umbau Bauteil C; 2.BA Umbau Bauteile A, B und D,E Wirtschaftlichkeit - Kostenrahmen stark überschritten (120%) - 86% des Bestands bleibt erhalten - Kostenrisiken: anhand des Entwurfs nicht erkennbar - Nutzbarkeit im Betrieb: normal - Wartungsaufwand, Reparaturanfälligkeit liegen im oberen Bereich - Ein dem Komfort entsprechend geringer Energieaufwand ist zu erwarten Energieeffizienz - Unterschreitung der EnEV2009 - Kosteneffizienz (technische Anlagen): hoher Aufwand - Hoher Gebäudekomfort - Verwendung umweltschonender Materialien berücksichtigt - Nutzung regenerativer Energien in Teilbereichen vorgesehen

Schettler & Wittenberg Architekten, Weimar mit plandrei Landschaftsarchitekten, Weimar / 2. Wertungsrundgang

1293

Soll GRZ GFZ NF BGFa BRIa BGFa/NF BRIa/NF Hüllfläche A/V m² € m² m² m³ 4.258 -

Gesamt

Ist 0,21 0,38

Altbau

Neubau

4.657,6 9.487,6 38.846,4 2,23 9,12 8.435,6 0,43 16.958.356 5.249 19.207,4 4.238,6 19.639

Kenndaten

Gesamtkosten

15.900.000

Grundriss EG

Ansicht Berolinastraße

Wettbewerb Umbau Schulstandort Berolinastraße / Ergebnisprotokoll

1293

Leitidee „Die neue Entwurfsidee stärkt, bedingt durch die vorhandene heterogene bauliche Struktur, weiter die Idee der einzelnen Häuser. Die verbleibenden Häuser werden in ihrer baulichen Eigenart herausgearbeitet, neue ‚Häuser‘ werden hinzugefügt.“ Städtebauliches Konzept - Hauptgebäude und Bauteil E werden im 1. Obergeschoss durch U-förmigen Baukörper (‚Ring‘) zusammengefasst; Abriss der Bauteile A, B und D - Durch Verbindungsgänge begrenzter Eingangshof führt zu leicht zurückgesetztem Haupteingang - An der Berolinastraße untergestellter 1-geschossiger Baukörper mit gefasstem Innenhof (‚Nachmittagshaus‘ mit ‚Nachmittagsgarten‘) sowie BühnenSolitär - Sporthalle mit erhöhter, zentraler Halle und südlich vorgelagertem Riegel für Therapiebereich - Achse der Landsberger Straße wird von Bebauung freigehalten, jedoch nicht gestalterisch ausgearbeitet Gestaltung - Differenzierte Fassadengestaltung der unterschiedlichen Funktionsbereiche - Betonung des ‚Rings‘ sowie des Therapiebereiches durch vorgesetzter flächige Verglasung mit farbigen Screens als Sonnenschutz - Solitäre an Berolinastraße als Lochfassade mit unregelmäßigen Öffnungen - Hallenbereich mit umlaufenden Oberlichtbändern an den Längsseiten - Altbauten mit Lochfassade (Bauteile C und F) sowie mit Fensterbändern (Bauteil E). - Neubauten als Stahlbetonkonstruktion mit Wärmedämmung, hellem mineralischen Putz und hochisolierenden Verglasungen Funktionalität / Raumqualität - Zugang über Eingangshof im Altbau leicht zurückgesetzt - Treppenhaus durch zwei Aufzüge ergänzt - Einhüftige Anlage des Unterrichtsbereichs unterstützt Orientierung - 4 Klassenraumeinheiten im Erdgeschoss; sonstige Klassenräume umlaufend im 1. OG; Zuordnung Pflegeräume teilweise erschwert - Nachmittagsbetreuung sowie Lehrküche und –wohnung in abgesenktem ‚Nachmittagshaus‘ - Mehrzweckraum zum ‚Nachmittagsgarten‘ orientiert, unabhängig von Schule nutzbar - Bauteil E wird zu ‚Kreativhaus‘ für Fach- und Mehrzweckräume. ausgelagerter Bastelraum im Erdgeschoss wird als Bühne gestaltet; 2. Obergeschoss als optionale Dachterrasse 
 umgestaltet
	

-

Verwaltung sowie Hausmeisterwohnung im 2. OG des Hauptgebäudes Maße Sporthalle nicht normgerecht; Geräteraum an der Stirnseite Barrierefreiheit durch Rampen gegeben, jedoch viele Niveausprünge Jugendverkehrsschule als optionale Box unter ‚Ring‘ gestellt

Freiraumkonzept - Zonierung der Zugangssituation in Vorfahrt, Eingangshof und separaten ‚Nachmittagsgarten‘ - Bandartige Außenraumgestaltung im Hofbereich mit differenziertem Angebot (Hochbeete, Fühlpfad, Spiel- und Aktionsfelder - Gymnastikwiese in Bandstruktur integriert - Vorfahrt Kleinbusse an Eingangshof; ohne ausgewiesene Stellplätze; Fahrradstellplätze im Eingangshof; Behindertengerechte Stellplätze an Westseite - Achse Landsberger Straße in Gestaltung nicht aufgegriffen - Sportstätten werden ertüchtigt Realisierbarkeit / Bauphasen - Raumprogramm im Wesentlichen Erfüllt (Sporthalle zu groß 22%) - 2. Rettungsweg im 2. Obergeschoss fehlt; Aufenthaltsräume an offenem, zentralen Treppenhaus in Bauteil C - 1. Bauphase: Neubau Sport- und Therapiebereich Umbau Bauteil C und E, Nutzung der übrigen Bauteile; 2. Bauphase: Abriss Bauteile A,B und D sowie Neubau ‚Ring‘ und ‚Nachmittagshaus‘ - 2. Obergeschoss Bauteil E als optionale Dachterrasse Wirtschaftlichkeit - Kostenrahmen überschritten (107%) - 76% des Bestands bleibt erhalten - Kostenrisiken anhand des Entwurfs nicht erkennbar - Nutzbarkeit im Betrieb: normal - Wartungsaufwand, Reparaturanfälligkeit im normalen Bereich Energieeffizienz - Unterschreitung der EnEV2009 möglich - Kosteneffizienz (technische Anlagen): normal bis hoher Aufwand - Normaler Gebäudekomfort - Dem Komfortlevel entsprechend energieeffizientes Gebäude

Numrich Albrecht Klumpp mit ST raum a Landschaftsarchitekten, Berlin / 1. Preis

1294

Soll GRZ GFZ NF BGFa BRIa BGFa/NF BRIa/NF Hüllfläche A/V m² € m² m² m³ 4.258 -

Gesamt

Ist 0,17 0,39

Altbau

Neubau

4.407,5 8.975,9 36.889,53 2,11 8,66 11.744,1 0,49 17.772.249 3.452,9 5.523 13.009,06 23.880,47

Kenndaten

Gesamtkosten

15.900.000

Grundriss EG

Ansicht Berolinastraße

Wettbewerb Umbau Schulstandort Berolinastraße / Ergebnisprotokoll

1294

Leitidee „Durch die neue Maßstäblichkeit und die baukörperliche Gliederung wird das neue Schulhaus mit der Sporthalle einerseits zum ruhenden Pol der Anlage, wird sich aber auch gleichzeitig in der umgebenden Großstruktur behaupten können und eine angemessene Aufmerksamkeit für diesen Schulstandort herstellen, die seiner Bedeutung gerecht werden kann oder überhaupt erst verleiht“ Städtebauliches Konzept -	 Das Konzept entwickelt ein kompaktes, orthogonales Schulensemble; die U-förmige Erweiterung bindet den Altbau ein, und schafft einen allseitig gefassten Innenhof im südwestlichen Bereich -	 Die Achse Landsberger Straße wird nicht berücksichtigt, aber auch nicht verbaut - Baukörper mit einheitlicher Gebäudehöhe von 11m - Bauteile C und F werden erhalten bzw. integriert Gestaltung - „Der Entwurf berücksichtigt die Qualitäten und Charakteristik des Bestandsgebäudes“; vorhandene Elemente und Linien des Bestandes aufnehmende, zeigen die Neubaufassaden differenzierende Fensterbänder, großflächige Verglasungen bzw. Glasfassaden und geschlossene Bereiche - „Durch die gewählten Materialien von Sporthalle und Schulneubau entsteht ein gemeinsames Ganzes im Zusammenspiel mit dem Altbau” - Konventionelle Bauweise mit Poroton Ziegelmauerwerk, Holzleimbindern im Bereich der Sporthalle Funktionalität / Raumqualität - „Im Zusammenspiel von Alt und Neu entsteht eine prominente Eingangssituation“ mit 2-seitig gefassten Vorplatz und 2-geschossigen Foyer als Aufweitung des alten Eingangs -	 „Die Innere Erschließung ist orthogonal einfach und klar gegliedert“ - Barrierefreiheit ist gewährleistet durch 2 Aufzüge zentral am Eingang sowie eines weiteren Aufzugs im Bereich der Sporthalle -	 Außenanlagen der Jugendverkehrsschule werden erhalten; Räume im EG der Sporthalle - Hausmeisterwohnung im 1.OG der Sporthalle nach Süden orientiert Freiraumkonzept - „Die bewährte Gliederung wird aufgenommen und überschaubare kleinräumige Bereiche geschaffen, gegliedert in ‚laute’ und ‚leise’ Freibereiche“ - Bereiche gliedern sich in den Vorplatz mit Vorfahrt und seitlicher Baumgruppe, dem kleinen Schulhof

-

als Innenhof gefasst von Alt- und Neubau sowie dem Pausenhof mit Schulgarten und Sandspiel und der nördlich angrenzenden Gymnastikwiese Zufahrt von der Berolinastraße mit Vorplatz und seitlichen Stellplätzen unter einem Baumdach Achse Landsberger Straße wird in der Gestaltung nicht berücksichtigt Sportplatz bleibt erhalten, Gymnastikwiese und Volleyballfeld in Verlängerung der Laufbahn entlang der nördlichen Grundstücksgrenze

Realisierbarkeit / Bauphasen -	 Raumprogramm im Wesentlichen erfüllt - Aufenthalts- und Ausstellungsbereich im Treppenhaus nicht möglich; Abtrennung 2.Fluchtweg in der Sporthalle fehlt -	 Der Mischwasserkanal wird berücksichtigt - Drei Bauphasen vorgesehen: 1.BA mit Umbau des westlichen Teils von Bauteil C; 2.BA mit Neubau am westlichen Teil von Bauteil C; 3.BA mit Umbau des östlichen Teils von Bauteil C, Abriss von Bauteilen D,E und Neubau des Sport- und Therapiebereichs Wirtschaftlichkeit -	 Kostenrahmen erheblich überschritten (112%) -	 50% des Bestands bleibt erhalten - Kostenrisiken anhand des Entwurfs nicht erkennbar -	 Nutzbarkeit im Betrieb: normal bis einfach - Wartungsaufwand, Reparaturanfälligkeit im normalen Bereich - Ein dem Komfort entsprechend geringer Energieaufwand Energieeffizienz -	 Unterschreitung der EnEV2009 - Kosteneffizienz (technische Anlagen): geringer Aufwand -	 Hoher Gebäudekomfort - Verwendung umweltschonender Materialien berücksichtigt -	 Nutzung regenerativer Energien in Teilbereichen

Arnke Häntsch Mattmüller mit w+p landschaften, Berlin / 2. Wertungsrundgang

1295

Soll GRZ GFZ NF BGFa BRIa BGFa/NF BRIa/NF Hüllfläche A/V m² € m² m² m³ 4.258 -

Gesamt

Ist 0,17 0,43

Altbau

Neubau

4.614,1 11.084,1 35.498,5 2,6 8,34 5.923,6 0,31 21.048.366 5.249 16.291,1 5.835,1 19.207,4

Kenndaten

Gesamtkosten

15.900.000

Grundriss EG
	

Ansicht Berolinastraße
	

Wettbewerb Umbau Schulstandort Berolinastraße / Ergebnisprotokoll

1295

Leitidee „Erhalt der städtebaulichen Charakteristik; klare Gliederung des Freiraums; Schaffung einer eindeutigen und großzügigen Eingangssituation und Erschließung; gute Orientierbarkeit im Gebäude“ Städtebauliches Konzept - Neues Ensemble aus zwei parallelen, versetzten Riegeln, die einen neuen Vorplatz definieren und einem rückwärtigem Sporthallenbereich, der über eine Spange angebunden wird - Achse der Landsberger Straße in der Gestaltung des Freiraums angedeutet - Bauteile C und E werden in der Grundstruktur erhalten und erweitert Gestaltung - Die für den Bauteil E „charakteristische Bandfassade wird aufgegriffen und auf den Bauteil C gestalterisch übertragen” - Fensterbänder mit farbigen Paneelen - „Vorgehängte hinterlüftete Fassade aus im silber-grau Spektrum eloxierten AluminiumVierkantrohren”; Bauteil F mit einem glimmerhaltigen Außenputz mit Antigraffittifarbe Funktionalität / Raumqualität - Neuer Eingang als 2.geschossige Halle verbindet Bauteil C mit dem verlängerten Bauteil E - Bauteil C mit Küchenbereich, Hausmeisterwohnung im EG und Klassenräumen im 1. – 2.OG - Bauteil E mit Musikzimmer, Verwaltung und Lehrerzimmer im EG, Klassenräumen im 1.OG sowie Fachräumen im 2.OG - Bauteil F mit Zusatzräumen - Sporthalle im EG; Schwimm- und Therapiebereich im EG und 1.OG; Externe Nutzer von Norden - Eingangshalle auch als Aula und Speiseraum vorgesehen - Barrierefreiheit ist durch insgesamt 4 Aufzüge mit der Einschränkung gewährleistet, dass zur Überwindung der Höhendifferenz (60cm) zum Bauteil E Rampen erforderlich sind (EG- 2.OG) - Außenanlagen der Jugendverkehrsschule werden erhalten, neue Räume sind nicht vorgesehen - Hausmeisterwohnung im EG von Bauteil C im westlichen Bereich vorgesehen Freiraumkonzept - Differenzierte Raumabfolge „fügt sich in die städtebauliche Typologie der durchgrünten offenen Bebauung des Stadtquartiers ein” - Vorplatz mit Baumhain; der Pausenhof mit Schulgarten und Biotop wird durch differenzierte Freiraumbänder untergliedert; Sportbereich und Verkehrsübungsplatz verbleiben am Standort - Stellplätze für PKW, Fahrräder und Kleinbusse

-

sind entlang der Berolinastraße auf dem 
 Grundstück vorgesehen
	 Zufahrt mit Vorplatz an der Berolinastraße, Zugang von der Mollstraße vorgesehen Achse Landsberger Straße im Pausenhof durch Stellung der Bäume angedeutet „Sportflächen verbleiben am Standort”

Realisierbarkeit / Bauphasen - Raumprogramm im Wesentlichen erfüllt; Sporthalle ist 16m x 29m; - Genehmigungsfähigkeit: Treppenhaus Bauteil E führt nicht ins Freie; Abtrennung Lehrerzimmer zum Flur fehlt; 2.Rettungsweg aus dem UG fehlt, wenn dort Personalräume sind - Mischwasserkanal berücksichtigt - Drei Bauphasen vorgesehen: 1.BA mit Neubau der Sporthalle und Umbau Bauteil F; 2.BA mit Neubau Bauteil D sowie Verlängerung und Umbau Bauteil E; 3.BA mit Umbau Bauteil C und Abriss Bauteile A,B Wirtschaftlichkeit - Kostenrahmen wird erheblich überschritten (132%) - 76% des Bestands bleibt erhalten - Kostenrisiken anhand des Entwurfs nicht erkennbar - Nutzbarkeit im Betrieb: normal - Wartungsaufwand, Reparaturanfälligkeit eher im oberen Bereich - Der zu erwartende Energieaufwand liegt im normalen Bereich Energieeffizienz - Einhaltung der EnEV2009 - Kosteneffizienz (technische Anlagen): normal bis hoher Aufwand - Hoher Gebäudekomfort - Verwendung umweltschonender Materialien berücksichtigt

Grüntuch Ernst Planungsgesellschaft, Berlin / 1. Wertungsrundgang

1296

Soll GRZ GFZ NF BGFa BRIa BGFa/NF BRIa/NF Hüllfläche A/V m² € m² m² m³ 4.258 -

Gesamt

Ist 0,19 0,37

Altbau

Neubau

4.425,8 9.928,6 35.848,9 2,33 8,42 10.245,7 0,40 17.959.075 3.158,4 10.357,7 6.770,2 25.491,2

Kenndaten

Gesamtkosten

15.900.000

Grundriss EG
	

Ansicht Berolinastraße
	

Wettbewerb Umbau Schulstandort Berolinastraße / Ergebnisprotokoll

1296

Leitidee „Die vorgelagerten Neubauten ergänzen und ersetzen in Teilbereichen die Bestandsgebäude, verleihen der Schule ein neues Gesicht zur Straße und umfassen einen großzügigen Hofbereich“ Städtebauliches Konzept - Hauptgebäude wird durch U-förmigen Neubau zu einem 3-geschossgien Rechteck mit Innenhof geschlossen - Durch partiellen Abriss im Erdgeschoss Bauteil C Öffnung zwischen Pausenfläche und Schulgarten - Kompakte Sporthalle in Ost-West-Richtung mit durchgehender Gebäudehöhe; Anbindung über vorhandenes Verbindungsbauteil - Achse Landsberger Straße gestalterisch nicht aufgegriffen Gestaltung - Betonung des Hauptzugangs durch Unterschnitt an der Berolinastraße - Durchgängige Fassadengestaltung für die Neubauten sowie Bauteil F als ‚Patchwork‘ von Fassadenfeldern unterschiedlicher Transparenz, Transluzens und Farbe - Bauteil C in Materialität und Farbe abgesetzt - Anpassen der Attikahöhe (11m) von Alt- und Neubauten - Massive Bauweise, hochwärmegedämmt; hochisolierende Verglasung bzw. Paneele Funktionalität / Raumqualität - Zentraler Eingang an Berolinastraße führt zu neugeschaffenem Foyer - Durchgehend einhüftige Anlage erleichtert Orientierung - Erdgeschoss mit übergeordneten Nutzungen: Mehrzweckraum (über 2 Geschosse); Verwaltung, Küche - Einheiten von Klassenräumen und Gruppenräumen überwiegend in den NeubauObergeschossen; Zuordnung Sanitärbereiche teilweise erschwert. - Fach- und Mehrzweckräume in beiden Obergeschossen in Bauteile C zu Nutzungseinheiten gruppiert - Zusatzgruppenräume für Nachmittagsbetreuung im 2. Obergeschoss - Sport- und Therapiebereiche auf 3 Ebenen verteilt - Geräteraum mit Schmalseite an der Stirnseite der Halle angeordnet - Barrierefreiheit durch Aufnahme der Geschosshöhen gegeben; Rampe zu Therapiebereichen im UG nicht behindertengerecht - Optionaler Pavillon für Jugendverkehrsschule - Hausmeisterwohnung im Erdgeschoss von Bauteil C

Freiraumkonzept - Pausenhof mit gerasterter Oberfläche mit Wasserfläche und Baumbestand geht in Schulgarten als ‚Heckengarten‘ mit wassergebundener Decke über - Durch Heckenpflanzungen Ausbilden von frei angeordneten Inseln mit differenzierter Nutzung - Sportstätten werden ertüchtigt; Gymnastikwiese nördlich der Halle - Sämtliche Stellplätze außerhalb des Wettbewerbsbereiches Realisierbarkeit / Bauphasen - Raumprogramm erfüllt; Hausmeister-Wohnung zu groß. Stellplätze nicht nachgewiesen - Flurwände von Mehrzweckraum und Foyer entsprechen nicht den Brandschutzanforderungen; Treppenhäuser teilweise ohne direkten Ausgang ins Freie und nicht abgeschlossen - 1. Bauphase: Sport- und Therapiebereich, Umbau Bauteil C; Bauphase 2: Abriss A,B,D und E sowie Ergänzen durch U-förmigen Neubau - Trauerweiden werden nicht erhalten Wirtschaftlichkeit - Kostenrahmen erheblich überschritten (113%) - 46% des Bestands bleibt erhalten - Kostenrisiken: Teilabbruch des EG von Bauteil C mit Abfangung der darüber liegenden Geschosse - Die Nutzbarkeit im Betrieb wird als normal eingeschätzt - Wartungsaufwand, Reparaturanfälligkeit liegen im unteren Bereich, der Reinigungsaufwand der Fassaden eher im oberen Bereich - Der zu erwartende Energieaufwand liegt im Rahmen der EnEV2009 Energieeffizienz - Einhaltung der EnEV2009 - Kosteneffizienz (technische Anlagen): geringer Aufwand - Geringer bis normaler Gebäudekomfort - Verwendung umweltschonender Materialien

Georg Bumiller mit Adam Landschaftsarchitekten, Berlin / 3. Preis

1297
	

Soll GRZ GFZ NF BGFa BRIa BGFa/NF BRIa/NF Hüllfläche A/V m² € m² m² m³ 4.258 -

Gesamt

Ist 0,16 0,36

Altbau

Neubau

4.299,2 8.973,9 34.781,1 2,11 8,17 8.077,2 0,37 16.330.110 3.452,9 13.009,1 5.521 21.772

Kenndaten

Gesamtkosten

15.900.000

Grundriss EG
	

Ansicht Berolinastraße
	

Wettbewerb Umbau Schulstandort Berolinastraße / Ergebnisprotokoll

1297

Leitidee „Für die Schule recyceln wir die unwirtschaftlich bebauten Bereiche an beiden Enden des Hauptgebäudes als Bauflächen und setzen die neuen Körper in einen räumlichen Zusammenhang als raumbildende U-Form. Diese klare Form bildet ein kraftvolles Pendant zu den Großformen der das Gebiet prägenden Hochhausscheiben““ Städtebauliches Konzept - Das Konzept entwickelt einen U-förmigen Hauptbaukörper, der sich nach Süden mit einem Vorplatz zur Berolinastraße hin öffnet - Die Achse Landsberger Straße wird in der Gestaltung der Freiflächen durch die Baumstellung angedeutet; eine zusätzliche Erschließung von Norden sehen die Verfasser als unproblematisch - Bauteil C wird erhalten sowie möglicherweise Teile von Bauteil D; Bauteil F wird zur einseitig verglasten Pausenhalle zurückgebaut Gestaltung - „Wirtschaftliche Lochfassaden umschließen alle Bauvolumen” - Im Bereich des Vorplatzes fasst ein „Brise Soleil” die Gebäudeflügel zu einem „Außenraum, einem städtischen Zimmer zusammen”; „es entsteht ein erinnerbarer, eine eigene bauliche Identität, die sich im Umfeld der Großformen behaupten kann” - „Brise Soleil” als feste Holzkonstruktion, farblich differenziert, als fester Sonnenschutz Funktionalität / Raumqualität - Zentraler Vorplatz als Foyer und „räumlicher Bezugspunkt der Schule” mit drei Eingängen zur Schule - Mittlerer Eingang für Lehrer, Personal, Gäste; Ostund Westeingänge führen die Schüler direkt zu ihren Klassenräumen im 1.-2.OG - EG mit Küche, Mehrzweckraum, Fachräumen und Therapiebereich - 1.OG mit Klassenräumen und zentraler Verwaltung und Lehrerzimmer - 2.OG mit Klassenräumen und Fachräumen - Sport- und Schwimmbereich ist eingeschossig vorgesehen; separater Zugang von Norden - Therapiebereich ist ausgelagert im Ostflügel an der Berolinastraße - Barrierefreiheit durch 4 Aufzüge gewährleistet - Außenanlagen der Jugendverkehrsschule werden erhalten, die Räume werden in einem separatem 1-geschossigem Pavillon als Rückbau eines Teils von Bauteil E vorgesehen - Die Hausmeisterwohnung wird im EG des Westflügels an der Berolinastraße vorgesehen

Freiraumkonzept - „Außenanlagen werden in klare, eindeutige Räume unterschiedlichen Charakters gegliedert” - Bäume des Vorplatzes und des Schulhofes werden durch Sitzinseln eingefasst - Schulhoffläche mit Sandfläche, Kletterhain, Beachvolleyball und Gymnastikwiese, im westlichen Bereich ein Band der Bewegung und der Schulgarten; Mehrzweckraum mit Gartenterrasse - Zufahrt am Vorplatz mit Halteplätzen der Kleinbusse; PKW Stellplätze in der Mollstraße - Die Achse Landsberger Straße wird im Schulhof durch die Baumstellung angedeutet - Sportanlagen bleiben im wesentliche erhalten Realisierbarkeit / Bauphasen - Raumprogramm Ist im Wesentlichen erfüllt - Treppenhäuser im EG den Seitenflügeln sowie Aufzüge müssen abgetrennt sein; - Mischwasserkanal wird berücksichtigt - „Zwei Bauabschnitte bieten sich an, zuerst der westliche” Wirtschaftlichkeit - Kostenrahmen wird überschritten (103%) - 50% des Bestands bleibt erhalten - Kostenrisiken anhand des Entwurfs nicht erkennbar - Nutzbarkeit im Betrieb: normal - Wartungsaufwand, Reparaturanfälligkeit im unteren Bereich, der Reinigungsaufwand des festen Sonnenschutz liegt eher im oberen Bereich - Der zu erwartende Energieaufwand liegt im Rahmen der EnEV2009 Energieeffizienz - Einhaltung EnEV2009 - Kosteneffizienz (technische Anlagen): geringer Aufwand - Normaler bis einfacher Gebäudekomfort

DSDHA Ltd, London mit Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten, Zürich / 1. Wertungsrundgang

1298

Soll GRZ GFZ NF BGFa BRIa BGFa/NF BRIa/NF Hüllfläche A/V m² € m² m² m³ 4.258 -

Gesamt

Ist 0,21 0,33

Altbau

Neubau

4.397,2 11.033,2 30.816,6 2,59 7,24 14.954,1 1,14 20.120.966 5.008,4 17.706,3 6.024,8 13.110,3

Kenndaten

Gesamtkosten

15.900.000

Grundriss EG

Ansicht Berolinastraße
	

Wettbewerb Umbau Schulstandort Berolinastraße / Ergebnisprotokoll

1298

Leitidee „Die Schule im Wald“ Städtebauliches Konzept - Das Konzept sieht vor, aus zwei erhaltenen linear versetzten Altbauten und einigen freigeformten Pavillons ein neues Schulensemble zu bilden - Die mit den Altbauten verbundenen Pavillons „knüpfen in ihrer geschwungenen Form und Materialität durch die Holzverkleidung an die umgebende Landschaftsstruktur des Waldes an“ - Drei 1-2 geschossige Pavillons sind vorgesehen, neben dem nördlichen Schwimmpavillon liegt die abgesenkte Sporthalle, das UG der alten Halle nutzend - Die Achse Landsberger Straße wird als Zufahrt für die Schule berücksichtigt - Bauteile C und E werden erhalten sowie die UGs anderer Bauteile für die neuen Pavillons Gestaltung - Pavillons mit senkrechter Holzverschalung und großflächigen, geschosshohen Verglasungen - Pavillons aus Holzrahmentragwerken nutzen KG und Fundamente der abgerissenen Bauteile - Pavillons mit begrünten Dächern vorgesehen Funktionalität / Raumqualität - Eingangshalle des Altbaus wird von zwei Seiten genutzt, fußläufig von Süden und über die neue Vorfahrt von der Mollstraße in den Schulhofbereich von Norden - Die Orientierbarkeit ist dadurch erschwert, dass Bauteil E nur über den Außenbereich (Rampe) angebunden ist, der Musik- und Mehrzweckpavillon im 1.OG - Bauteile C und E mit Klassen- und Fachräumen sowie Verwaltung - Südliche Pavillons mit Therapie- und Gemeinschaftsfunktionen - Nördlicher Pavillon mit Schwimmbereich sowie im UG angebundener Sporthalle - Barrierefreiheit ist mit insgesamt 6 Aufzügen nur eingeschränkt gewährleistet, da das Bauteil E nur über eine lange Rampe von Außen ins EG erschlossen wird - Die Außenanlagen der Jugendverkehrsschule werden erhalten, Räume werden nicht vorgesehen - Hausmeisterwohnung im 1.OG von Bauteil E Freiraumkonzept - Pavillons strukturieren den Landschaftsraum „und bilden wechselseitige Beziehungen zwischen Klassenraum und Landschaftsraum“ - Geschwungene Vorfahrt als zentrale Pausenfläche; Grünbereiche mit Biotop und Nutzgarten - Hauptzufahrt von der Mollstraße, die Achse -

Landsbergerstraße aufnehmend, zum Haupteingang im Bauteil C; südöstliche Zufahrt zum Bauteil E Stellplätze und Fahrräder an der Hauptzufahrt, Halteplätze für Kleinbusse kreisförmig auf dem Hof Achse Landsberger Straße als Zufahrt sowie im weiteren als Fußweg mit Spielplatz gestaltet Sportstätten am Bestand orientiert, Gymnastikwiese nördlich der Sporthalle vorgesehen

Realisierbarkeit / Bauphasen - Raumprogramm ist im Wesentlichen erfüllt - 2.Rettungsweg fehlt im Bauteil E im 2.OG; Treppenhäuser führen teilweise nicht direkt ins Freie und sind teilweise nicht abgeschlossen; Mehrzweckraum offen zum 1.OG - Mischwasserkanal ist überbaut - Zwei Bauphasen vorgesehen: 1.BA mit Umbau Bauteile C,E; 2.BA mit neuen Pavillons Wirtschaftlichkeit - Kostenrahmen erheblich überschritten (127%) - 73% des Bestands bleibt erhalten - Kostenrisiken: Nutzung der Fundamente von abgebrochenen Bauteilen - Nutzbarkeit im Betrieb: normal - Wartungsaufwand, Reparaturanfälligkeit liegen im normalen Bereich - Der zu erwartende Energieaufwand liegt weit unter der EnEV2009 (Passivhausweise für die Neubauten) Energieeffizienz - Deutliche Unterschreitung EnEV2009 - Kosteneffizienz (technische Anlagen): hoher Aufwand - Hoher Gebäudekomfort - Verwendung umweltschonender Materialien - Nutzung regenerativer Energien

Behles&Jochimsen Architekten mit Levin Monsigny Landschaftsarchitekten, Berlin / Ankauf

1299
	

Soll GRZ GFZ NF BGFa BRIa BGFa/NF BRIa/NF Hüllfläche A/V m² € m² m² m³ 4.258 -

Gesamt

Ist 0,13 0,33

Altbau

Neubau

4.374,2 7.928,3 28.476,3 1,86 6,69 7.217,7 0,42 16.703.320 3.056,4 11.198 4.871,9 17.278,3

Kenndaten

Gesamtkosten

15.900.000

Grundriss EG
	

Ansicht Berolinastraße
	

Wettbewerb Umbau Schulstandort Berolinastraße / Ergebnisprotokoll

1299

Leitidee „Altbau und Neubauten werden nicht didaktisch voneinander abgegrenzt oder gegeneinander ausgespielt, sondern zu einem neuen Haus zusammengeführt. Ziel ist nicht der Bruch, sondern die Respektierung der Qualitäten des Vorhandenen und seine kritische Transformation zu etwas Neuem und Ganzen.“ Städtebauliches Konzept - Nach Rückbau aller Anbauten Ergänzen des Hauptgebäudes durch zwei seitliche Anbauten zu einem U-förmigen Gebäude mit durchgehender Gebäudehöhe zur Berolinastraße - Seitliche L-förmige Anbauten nach Norden hin abgetreppt (Ausbilden von Dachterrassen) - Durch Konzentrieren der Bauteile an der Berolinastraße Ausbilden einer zusammenhängenden ‚Grünraums‘ für Schulnutzung und Jugendverkehrsschule als Kontrast zum ’urbanen‘ Eingangs hof - Achse Landsberger Straße wird in Freiraumgestaltung aufgegriffen Gestaltung - Bilden einer durchgängigen Attikahöhe durch Überformen des vorhandenen Dachabschlusses - Durch Aufgreifen der Lochfassade Bauteil C für die Neubauten Ausbilden einer einheitlichen Fassadenstruktur - Hervorheben des Hauptzugangs durch darüber liegende Loggien; zwei seitliche Nebeneingänge zu den Anbauten im Eingangshof - Sporthalle mit Oberlichtsheds mit dazwischenliegenden Wartungsgängen - Konventioneller Massivbau mit Wärmedämmverbundsystem; Aufgreifen der hellen Putzfassade des Altbaus; Fensterbänke (Altbau) sowie Fensterleibungen (Neubau) aus hellem Naturstein Funktionalität / Raumqualität - Mittiger Hauptzugang im Eingangshof - Zwei zusätzliche Eingänge zu Sporthalle und Aula ermöglichen separate Nutzung - Einbau zweier Aufzüge neben zentralem Treppenraum - Orientierbarkeit durch kompakte Gebäudeform gegeben - Funktionale Gliederung der Bauteile: Allgemeine Unterrichtsräume in Bauteil C; Sport- und Therapiebereich im östlichen Anbau; Aula, Fach- und Mehrzweckräume sowie Verwaltung im westlichen Anbau - Klassen- und Gruppenräume zu funktionalen Einheiten mit Anbindung an Pflegeräume ausgebildet. - Zusatzgruppenräume im 1. OG - Aula im Erdgeschoss des westlichen Anbaus, mit Probenraum verbunden - Lehrküchen im räumlichen Zusammenhang mit Lehrwohnung geplant

-

Fach- und Mehrzweckräume im 1. OG um Luftraum Mehrzweckraum gruppiert; Zugang zu Dachterrasse Verwaltungsbereich und Lehrerzimmer im 2. OG Sporthalle im EG; Schwimmbereich im 1. OG und Therapieräume im 2. OG des östlichen Anbaus Geräteraum mit quadratischem Grundriss an Längsseite der Halle Zugang zu kleiner Dachterrasse vom Schwimmbereich und Snoezelraum Therapieräume im 2. OG mit vorgelagerter Dachterrasse Barrierefreiheit durch ebenengleiche Anbindung sowie zwei Aufzüge Hausmeisterwohnung im 2. OG des westlichen Anbaus zu Berolinastraße orientiert

Freiraumkonzept - Gliederung der Freiflächen in drei Bereiche: baulich begrenzter Haupteingangsbereich, Pausenhof mit ‚bunten, verspielten Kunstoffwegen‘ als Erlebnisraum mit verschiedenen Spielbereichen unterschiedlicher Materialität sowie Sportflächen mit Schulgarten und Gymnastikwiese - 14 Kleinbus-Stellplätze sowie Fahrradstellplätze im Eingangshof; PKW-Stellplätze an Berolinastraße außerhalb des Wettbewerbsbereiches - Aufgreifen der Achse der Landsberger Straße mittels wassergebundener Wegedecke - Sportstätten werden ertüchtigt Realisierbarkeit / Bauphasen - Raumprogramm erfüllt - 2. Rettungsweg an zentralem Treppenhaus über Loggien; Fenster Flurwand Aula 1. OG mit Brandschu tzanforderungen; Brandüberschlag bei Oberlichtern - Leitungsführung berücksichtigt für Neubau - Erhalt der Hängebuchen - 1. Bauabschnitt: Umbau Bauteil C für Klassenräume, Einbau der Aufzüge. Anschließend Abriss Bauteil D und E und Neubau Sport- und Therapiebereich. 2. Bauabschnitt: Nach Umverlegung Hausanschlüsse Abriss Bauteil A und B und Neubau. 3. Bauabschnitt: Abriss Bauteil F und G und Gestaltung der Außenräume Wirtschaftlichkeit - Kostenrahmen: wird überschritten (105%) - 44% des Bestands bleibt erhalten - Kostenrisiken anhand des Entwurfs nicht erkennbar - Nutzbarkeit im Betrieb wird als normal eingeschätzt - Wartungsaufwand, Reparaturanfälligkeit im normalen bis oberen Bereich - Der zu erwartende Energieaufwand liegt unter der EnEV2009 (evtl. 30%) Energieeffizienz - Deutliche Unterschreitung EnEV2009 - Kosteneffizienz (techn. Anlagen): hoher Aufwand - Normaler bis hoher Gebäudekomfort - Verwendung umweltschonender Materialien - Nutzung regenerativer Energien (Tiefenbohrungen)
        
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