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Ergebnisprotokoll

Full text: Ergebnisprotokoll

Tesla-Schule

Berlin-Pankow
Nichtoffener Wettbewerb

Ergebnisprotokoll

Nichtoffener Wettbewerb Tesla-Schule Berlin-Pankow Ergebnisprotokoll

Berlin, Juli 2011

Koordination Nanna Sellin-Eysholdt Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin II D Vorprüfung Ulrike Lickert Norbert Giebels Baukosten / Wirtschaftlichkeit Energieeffizienz / Nachhaltigkeit IBPM Gesellschaft für interdisziplinäres Bauprojektmanagement mbH Heiko Rund, Sinisa Miklic Mitarbeiter der Vorprüfung Milena Petkova Johannes Dumpe Druck A&W Berlin

Inhaltsverzeichnis
	
1. 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung vom 23.06.2011 ...7
 Begrüßung / Feststellung der Anwesenheit.....................................7
 Konstituierung des Preisgerichts.....................................................7
 Eröffnung der Preisgerichtssitzung .................................................8
 Bericht der Vorprüfung ....................................................................8
 Informationsrundgang .....................................................................8
 Zulassung der Wettbewerbsarbeiten...............................................8
 Erster Wertungsrundgang ...............................................................9
 Zweiter Wertungsrundgang .............................................................9
 Schriftliche Beurteilung der Arbeiten der engeren Wahl................10


1.10 Festlegung der Rangfolge und Preise...........................................14
 1.11 Empfehlung des Preisgerichts.......................................................14
 1.12 Öffnung der Verfassererklärungen ................................................14
 1.13 Abschluss der Sitzung...................................................................15
 1.14 Protokollfreigabe der Preisrichter ..................................................16
 1.15 Anwesenheitsliste..........................................................................17
 1.16 Wettbewerbsteilnehmer.................................................................20


2. 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7

Bericht der Vorprüfung ...............................................................25
	 Einlieferung der Arbeiten...............................................................25
 Anonymisierung.............................................................................25
 Vollständigkeit der Arbeiten...........................................................25
 Vorprüfung.....................................................................................25
 Balkendiagramme .........................................................................29
 Zusammenstellung der Daten .......................................................30
 Einzelberichte zu den Wettbewerbsarbeiten 1651 - 1660.............33


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1.		

Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung vom 23.06.2011

Finanzamt Wedding – ehemalige Kassenhalle Osloer Straße 37, 13359 Berlin 9.00 Uhr - 17.00 Uhr

1.1	 Begrüßung / Feststellung der Anwesenheit
Frau Sellin-Eysholdt,Senatsverwaltung für StadtentwicklungBerlin, Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren, begrüßt die Sitzungsteilnehmer und stellt die Anwesenheit (s. 1.15 Anwesenheitsliste) sowie die Beschlussfähigkeit des Preisgerichts fest.

1.2		 Konstituierung des Preisgerichts
Auf Vorschlag aus dem Kreis der stimmberechtigten Preisrichter wird Herr Brenner einstimmig zur Vorsitzenden gewählt. Stimmberechtigte Fachpreisrichter Klaus Theo Brenner Architekt, Berlin Piero Bruno Architekt, Berlin Antje Freiesleben Architektin, Berlin Barbara Hutter Landschaftsarchitektin, Berlin Stimmberechtigte Sachpreisrichter Christine Keil Bezirksstadträtin und Leiterin der Abteilung Jugend und Immobilien Bezirksamt Pankow von Berlin Ilka Wagnitz Leiterin Amt für Schule und Sport Bezirksamt Pankow von Berlin Hilmar von Lojewski Abteilungsleiter VI, Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Ständig anwesende stellvertretende Fachpreisrichter Petra Vondenhof-Anderhalten Architektin, Berlin Georg Bumiller Architekt, Berlin

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1.3

Eröffnung der Preisgerichtssitzung
lässt sich von den

Herr Brenner übernimmt die Leitung der Sitzung. Er Mitgliedern des Preisgerichts versichern, dass

- sie keinen Meinungsaustausch mit W ettbewerbsteilnehmern über die Wettbewerbsaufgabe und deren Lösung geführt haben und während der Dauer der Preisgerichtssitzung führen werden, - sie bis zum Preisgericht keine Kenntnis von den W ettbewerbsarbeiten erhalten haben, soweit sie nicht als Vorprüfer oder Sachverständige bei der Vorprüfung mitgewirkt haben, - sie das Beratungsgeheimnis wahren werden,
 - die Anonymität der Arbeiten aus ihrer Sicht gewahrt ist,
 - sie es unterlassen werden, Vermutungen über den Verfasser einer Wettbewerbsarbeit zu äußern. Der Vorsitzende weist auf die persönliche Verantwortlichkeit der Preisrichter gegenüber Auslober, Wettbewerbsteilnehmern und Öf fentlichkeit hin. Er bittet um eine objektive, allein an der Ausschreibung orientierte und nachvollziehbare Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten. Die dem Wettbewerbsverfahren zugrunde liegende Aufgabenstellung wird von der Vorprüfung in ihren Grundzügen erläutert. Auf eine weitergehende allgemeine Besprechung der W ettbewerbsaufgabe wird an dieser Stelle verzichtet, da sie allen Beteiligten aufgrund der Ausschreibung und des Preisrichterkolloquiums hinreichend bekannt ist.

1.4

Bericht der Vorprüfung

Die Vorprüfung hat eine schriftlichen Bericht erarbeitet, der verlesen bzw . erläutert wird (s. Teil 2, Bericht der Vorprüfung).

1.5

Informationsrundgang

Die Arbeiten werden von den V orprüfern in der Reihenfolge der Tarnzahlen 1651 bis 1660 ausführlich und wertungsfrei erläutert.

1.6

Zulassung der Wettbewerbsarbeiten

Das Preisgericht beschließt, alle eingegangenen Wettbewerbsarbeiten zur 
 Beurteilung zuzulassen, da alle Arbeiten
 den formalen Bedingungen der Auslobung entsprechen,
 in wesentlichen Teilen dem geforderten Leistungsumfang entsprechen,
 termingemäß eingegangen sind und
 keinen absichtlichen Verstoß gegen den Grundsatz der Anonymität erkennen lassen.

Teilleistungen, die über das geforderte Maß nach Art und Umfang hinausgehen, wurden bei den Arbeiten 1651 und 1653 abgedeckt.

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1.7

Erster Wertungsrundgang

Die Vorsitzende weist darauf hin, dass im ersten W ertungsrundgang - bei einstimmigem Votum durch das Preisgericht - in der Rege l nur solche Arbeiten ausgeschieden werden, die im Hinblick auf Aufgabenstellung und Lösungserwartung schwerwiegende grundsätzliche Mängel und Fehler aufweisen. Im ersten W ertungsrundgang werden folgende Arbeiten einstimmig ausgeschieden: Arbeit 1653 Arbeit 1657

1.8

Zweiter Wertungsrundgang

Im anschließenden zweiten Wertungsrundgang werden die Wettbewerbsarbeiten nochmals einer ausführlichen und kritischen Betrachtung unter Anlegung der Beurteilungskr iterien der Ausschreibung und unter Heran ziehung von Stellungnahmen der Sachverständigen unterzogen. Die Bewertung der Arbeiten berücksichtigt insbesondere - die mit der Errichtung der Sporthalle entstehende neue stadträumliche Situation, vor allem die räumliche Beziehung von Neubauten und Bestandsbauten auf dem Schulgelände, -	 die	 Verflechtung	 des	 Neubaus	 mit	 der	 Umgebung	 und	 die	 erwünschte	 Aufwertung der Straßenräume, - die architektonische Qualität der Entwürfe für Neubau und Fassaden des SK-Gebäudes hinsichtlich ihrer typologischen Identität und der Korrespondenz mit dem denkmalgeschützten Blankenstein-Schulbau, ihre Materialität und Konstruktion, -	 die	 Verflechtung	 der	 Freiräume	 mit	 den	 Gebäuden	 sowie	 ihre	 atmosphärischen und funktionalen Qualitäten, - die Funktionalität der Eingangssituation und des Erschließungssystems für Schul- und Vereinssport, - die räumliche Organisation von Sporthalle und Ganztagsbereich, -	 aus	 den	 Nutzungen	 resultierende		 spezifische	 Anforderungen	 wie	 Belichtung, Belüftung, Raumzuschnitte, - die Wirtschaftlichkeit in Bau und Betrieb, -	 die	Nachhaltigkeit	und	Energieeffizienz. Im zweiten Wertungsrundgang werden folgende 3 Arbeiten von der weiteren Beurteilung ausgeschlossen (Stimmenverhältnis für Verbleib : gegen Verbleib im Verfahren): Arbeit 1651 Arbeit 1652 Arbeit 1656 2:5 2:5 1:6

Aus dem Kreise der stimmberechtigten Preisrichter wird ein Antrag auf Rückholung der Arbeit 1652 in das V erfahren gestellt. Der Antrag wird ausführlich	 begründet	 und	 diskutiert.	 In	 der	 folgenden	Abstimmung	 findet	 der	 Rückholantrag keine Mehrheit (Abstimmungsergebnis 3 : 4).

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Damit verbleiben als engere Wahl folgende 5 Arbeiten im Verfahren: Arbeit 1654 Arbeit 1655 Arbeit 1658 Arbeit 1659 Arbeit 1660

1.9	 Schriftliche Beurteilung der Arbeiten der engeren Wahl
Vor der abschließenden Bewertung der Entwürfe und der Festlegung der Rangfolge wird von den Preisrichtern unter Hinzuziehungder Sachverständigen eine schriftliche Beurteilung der Arbeiten der engeren Wahl verfasst. Die Texte fassen die Ergebnisse der bisherigen Besprechung zusammen. Die Texte werden anschließend vor den Arbeiten verlesen, diskutiert und in der nachfolgenden Fassung verabschiedet. Arbeit 1654 Der Entwurf vermag der Paul-Heyse-Straße eine neue Fassung zu geben, die als Bereicherung begriffen wird. Der Baukörper öffnet sich durch einen ablesbaren Zugang zum öf fentlichen Raum und bedeutet für den Schul campus durch die Durchdringung zwischen Mehrzwecktrakt und Schulhof die gewünschte Aufwertung. Er sucht einen Kompromiss zwischen der Freistellung des Blankenstein-Gebäudes und dem Flächenanspruch an Pausenflächen	 des	 Primarbereichs,	 der	 teilweise	 zu	 Lasten	 des	 Blankenstein-Gebäudes geht. Dies sieht die Jury als problematisch an. Die	 Organisation	 der	 Sporthalle	 und	 ihrer	 Nebenflächen	 ist	 im	 Wesentlichen	 gelungen.	 Das	 Fluchtwegekonzept	 weist	 punktuelle	 Defizite	 auf.	 Auch der Mehrzwecktrakt verspricht gut zu funktionieren, wenngleich eine direktere Verbindung zwischen Lehrküche und Speiseraum wünschenswert wäre. Das	 Freiflächenangebot	 ist	 in	 quantitativer	 Hinsicht	 dank	 des	 kompakten	 Baukörpers	 erfreulich	 großzügig	 bemessen.	 Die	 Freiflächengestaltung	 ist	 bestandsorientiert und funktional befriedigend, könnte allerdings etwas inspirierter zum Ausdruck kommen. Dem Schulgarten sollte mehr Aufmerksamkeit	 zukommen.	 Auch	 die	 Differenzierung	 der	 Oberflächen	 kommt	 noch zu kurz. Die Einordnung des Kleinspielfelds ist folgerichtig, die Holzplattform sollte auf Nutzbarkeit und Permanenz hin überprüft werden. Die Materialsprache sucht den Neubaukörper mit dem SK-Gebäude als Ensemble zu begreifen und harmonisch zum Blankenste in-Gebäude in Beziehung zu setzen. Strittig bleibt die hoch-senkrechte und allzu strenge Fenstergliederung des Neubaus zum Schulhof und ob die gestalterische Vereinheitlichung des SK-Gebäudes zielführend sein kann. Als Bereicherung für den Grundschultrakt werden hingegen die „Sitzkisten“ betrach tet, sofern sie brandschutzseitig beherrschbar sind (keine Anordnung in Fluren).

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Arbeit 1655 Die Entscheidung für ein kompaktes V olumen, erreicht durch eine Stape lung der Hallen und den Mehrzweckbereich auf Schulhofebene, überzeugt ökonomisch und ökologisch. Der Flächenverbrauch ist denkbar gering. Das Bauvolumen wird in der Achse der Ernst-Fürstenberg-Straße, genau an der Parzellengrenze der Blankenstein-Schule, städtebaulich präzis gesetzt. Zusammen mit der SK-Schule bilden sich klare Raumkanten, die einen großen gemeinsamen Außenraum bilden, optimal orientiert nach Süden. Der	Ziegelsockel	des	Neubaus	und	die	Putzflächen	darüber	verbinden	die	 neue einfache Fassadengestaltung der SK-Schule gut mit der Materialität der Gründerze itschule, eine zurückhaltende und angem essene Gestal tung. Optimal die Schaltbarkeit des Foyers der Sporthalle zur Straße und zum Hof. Überzeugend der Blick in die kleine Sporthalle und das große V ordach nach Süden in den sehr entspannten und großzügigen Außenraum. Leider ist das Erdgeschoss aus sportfachlicher Sicht und der Bereich der Nebenräume des Mehrzweckbereichs zu knapp. Die Doppelbelichtung der oberen Sporthalle durch ein umlaufendes Fensterband und Dachober lichter ist unnötig. Die Lochfenster an der Nordseite der Halle überzeugen ebenso wenig wie besondere Gestaltungselemente der im Wesentlichen gut gestalteten Fassade der Schule. Die Arbeit zeichnet sich durch den sehr großzügigen Freiraum aus. Durch die W est-Ost-Anordnung des Spielfeldes in Flucht des Nebengebäudes wird diesem ein Ort im Raum gegeben und es gelingt eine besonders breite und großzügige sogenannte „Aktive Mitte“, ohne eine „Straße“ nachzuzeichnen. Die	 Außensportflächen	 	 sind	 alle	 kompakt	 und	 flächeneffizient	 nebeneinander angeordnet. Gebäud enahe Pausenhöfe werden ergänzt durch eine	großzügige,	durch	ihre	Absenkung	geschützte	Pausenfläche	(Gartenraum) für die 1. Klasse an der Conrad-Blenkle-Straße. Ein zurückhaltender Entwurf mit dem Manko eines zu engen Erdgeschosses. Arbeit 1658 Die	 Arbeit	 formuliert	 eine	 sehr	 ansprechende	 und	 architektonisch	 signifikante Lösung: Der Blankenstein-Bau, die Sporthalle und das SK-Gebäude bilden	drei	Solitäre,	die	sich	durch	ihre	Material-	und	Oberflächenbeschaffenheit und ihre Farbigkeit deutlich voneinander unterscheiden und ein hohes	Maß	an	Identifikation	zulassen.	Die	Sporthalle	aus	rotem	Ziegelverblendmauerwerk ist städtebaulich geschickt auf der Grundstücksgrenze zur	 Paul-Heyse-Straße	 platziert,	 nimmt	 damit	 die	 Bauflucht	 auf	 und	 bildet	 eine	 klare	 Raumkante.	 Die	 Sport-	 und	 Pausenflächen	 sind	 kompakt	 und	 sinnfällig angeordnet und wirken im Raumgefüge „entspannt“. Die OstWest-Ausrichtung des Spielfeldes ist als schlüssige räumliche Verbindung zum denkmalgeschützten Geräte- und Traforaum ausgeformt und ermöglicht so in Nord- und Südrichtung einen großen Raumgewinn. Alle Fahr-

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radstellplätze sind dem Haupteingang zugeordnet, von der Straße durch eine Ziegelmauer getrennt und für den Nutzer übersichtlich und einsehbar. Zur gesamten Einfriedung bzw. Einfassung des Grundstückes macht der Verfasser keine Aussage. Der Neubau verfügt über eine durchgesteckte Erschließung von der PaulHeyse-Straße zum Schulhof, die durch einen Gebäudeun terschnitt deutlich markiert wird und einen räumlich und funktional optimal gestalteten Eingangsbereich besitzt. Die sehr konsequent und axial angeordnete Raumabfolge von Mensa, Essensausgabe und Lehrküche kann somit problemlos sowohl intern als auch extern erschlossen werden, die Lehrküche besitzt darüber hinaus einen weiteren, separaten Zugang vom Schulhof. Weiterhin wird positiv vermerkt, dass die Mensa durch ihre Anordnung zur Hofseite	 flächenmäßig	 in	 den	 Außenraum	 erweitert	 werden	 kann.	 Eine	 Nutzung der Sporthalle durch den Vereinssport ist durch den straßenseitigen Eingang optimal und störungsfrei gewährleistet, ebenso kann die Anlieferung für die Mensa auf kurzem Weg von dort erfolgen. Die funktionsgerecht angeordneten Umkleiden für die Einfeldsporthalle sind im Gebäudeinneren platziert, die für die Zweifelds porthalle liegen sehr günstig an der Straßenfassade und bieten zusätzlich die Qualität einer natürlichen Belüftung und Belichtung. Beide Hallen verfügen über Zuschauergalerien, die kleinere Sporthalle ist darüber hinaus vom Pau senhof durch eine großformatige V erglasung einsehbar und schafft somit eine visuelle Verbindung zum Außenraum. Die Fassade des SK-Gebäud es ist als Bandfassade ausgebildet und besitzt ein lebendiges, changierendes Erscheinungsbild. Zusätzliche Zäsuren durch die Schaffung eines neuen Eingangsvorbaus auf der Westseite und eine neu aufgesetzte Fassadenzarge für die Verwaltung auf der Ostseite werden als viel versprechende Entwurfselemente gesehen. Arbeit 1659 Die Arbeit stellt ein konsequentes und gut durchgearbeitetes Konzept dar, wobei	 Innen-	 und	 Außenflächen	 miteinander	 verwoben	 sind.	 Es	 handelt	 sich	um	eine	pavillonartige	Architektur,	die	gut	in	die	Freiflächengestaltung	 integriert wird und präzise und mit Respekt vor den historischen Spuren auf dem Grundstück platziert wird. Der wertvolle Baumbestand kann somit weitgehend erhalten bleiben, den bestehenden denkmalgeschützten Gebäuden in der Umgebung wird Rechnung getragen. Das Gebäude ist dem Bestand untergeordnet und von angemessener Präsenz sowohl zum Umfeld als auch zu Inneren des Grundstücks. Es strukturiert	 die	 gesamte	 Freifläche	 und	 konstruiert	 Räume.	 Es	 entsteht	 ein zentralen Ort für die Schule, bestehend aus dem Mehrzweckpavillon, dem Lichthof, dem Sportfeld und der Laube als zusätzlich er überdachter Pausenbereich. Transparenz und Raumdurchlässigkeit sind die architektonischen Themen des Entwurfs. Funktional bietet die Lösung eine abgesenkte Dreifeld-Sporthalle mit Hauptzugängen aus dem Mehrzweckpavillon. Als problematisch wird die Lage der Lehrküche im Untergeschoss bewertet sowie das Fehlen der separaten Zugänge für die Vereine und eine funktionsgerech te Anlieferung. Die Grundrissgestaltung der Haupt-Sporthallenebene verspricht beispiels-

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weise durch die Einfügung eines Lichthofes interessante Raumsequenzen, ist funktional jedoch nicht mängelfrei und bedarf einer gründlichen Überarbeitung. Tragwerk und Konstruktion der Sporthalle sind plausibel und korrekt gewählt. Die massive Bauweise des unteren Geschosses und die darauf aufbauende Holzkonstruktion entsprechend dem architektonischen Kon zept für den oberirdischen Gebäudeteil. Das kompakte Raumangebot, das Raumvolumenverhältnis, die Gebäudetypologie und die Materialwahl sprechen für eine nachhaltige Konstruktion. Der Vorschlag zur Fassade der SK-Schule entspricht eher einer behut samen Modernisierung als einer Neugestaltung. Dies stellt einen mög lichen Beitrag zum Thema dar. Arbeit 1660 Die Platzierung des Neubaus der Sporthalle als domina nter Baukörper entlang der Baugrenze des Blockes im Zusammenhang mit dem Blankensteingebäude wird städtebaulich grundsätzlich positiv beurteilt. Auch der Versuch ein Ensemble über die Materialität zu erzeugen und gleichzeitig dem Denkmal einen Raum zu reservieren, könnte vielversprechend sein. Allerdings wird die architektonische Gestaltung kontrovers diskutiert und teilweise als überinstrumentiert empfunden. Insbesondere betrifft dies die Überformung der Hallen und des SK-Gebäudes mit dem generierten Ornament. Die kompakte Grundrisslösung ist in ihrer Stapelung interessant und realisierbar, ein Mangel ist der zu kleine externe, unmittelbar in den Flur der Umkleiden führende Nebene ingang von der Paul-Heyse-S traße. Funktional bestehen Mängel in der Raumzuordnung. Technisch wird die Polycarbonat-Fassade als so nicht umsetzbar kritisiert. Es fehlen z.B. Lüftungs- und Entrauchungsmöglichkeiten , zudem ist der erforderliche	Prallschutz	großflächig	nicht	gegeben. Die Fluchtwegesituation ist so nicht realisierbar oder nur unter sehr auf wendigen Bedingungen. Die Fassade des SK-Gebäudes wird als zu unfreundlich für die Kinder der 1. bis 6. Klasse gewertet. Die grundsätzliche Beibehaltung der Fassadengliederung wird positiv gesehen, die Verwendung von PolycarbonatStegplatten in den Brüstungen als unangemessen bewertet. Die	Gesamtanlage	ist	sehr	flächeneffizient	und	klar	strukturiert.	Eine	breite	 zentrale Achse verbindet Blankensteinbau und SK-Gebäude, in die Achse kragen die Sporthalle und das Kleinspielfeld hinein. Die Außensportanlagen	 sind	 zentral	 und	 flächeneffizient	 gegliedert.	 Die	 Pausenhöfe	 an	 den	 Gebäuden werden sinnvoll ergänzt durch einen grünen Freiraum für die 1. Klasse an der Conrad-Blenkle-Straße. Die Aussagen zur Einfriedung des Geländes sind zu vage.

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1.10 Festlegung der Rangfolge und Preise
Nach ausführlicher vergleichender und teilweise kontroverser Diskussion der Arbeiten der engeren Wahl wird über die Rangfolge und die Verteilung der Preise und Anerkennungen entschieden. Zunächst wird über die gemäß Auslobung vorgesehen Auszeichnung von 2 Wettbewerbsarbeiten mit Anerkennungen wie folgt entschieden: Anerkennung Anerkennung 3.000 € 3.000 € Arbeit 1655 Arbeit 1660 (Stimmenverhältnis 5 : 2) (Stimmenverhältnis 7 : 0)

Über die Verteilung der Preise wird danach im Einzelnen wie folgt abge stimmt: 1. Preis 2. Preis 3. Preis 11.000 € 7.500 € 5.500 € Arbeit 1658 Arbeit 1603 Arbeit 1613 (Stimmenverhältnis 5 : 2) (Stimmenverhältnis 7 : 0) (Stimmenverhältnis 4 : 3)

1.11 Empfehlung des Preisgerichts
Das	Preisgericht	empfiehlt	dem	Auslober	einstimmig,	die	mit	dem	1.	Preis	 ausgezeichnete Arbeit der weiteren Bearbeitung der Planungsaufgabe zugrunde zu legen. Dabei sind im Dialog mit Nutzern und Bauherren die in der schriftlichen Beurteilung genannten Hinweise zu berücksichtigen. Insbesondere ist zu gewährleisten, dass unter Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens die anspruchsvolle architektonische Qualität des Wettbewerbsentwurfs realisiert wird. Das	 Preisgericht	 empfiehlt	 darüber	 hinaus	 eine	 Überarbeitung	 der	 in	 ihrer Detaillierung nur schemenhaft angerissenen und nicht näher bezeich neten Gestaltung der SK-Fassade hinsichtlich der Materialität und der vorgeschlagenen Ausformung der Systemfassade von Hochparterre und Souterrain. Die Erhaltung des „Grünen Klassenzimmers“ ist durch eine Verkleinerung der Laufbahn von 100m auf 75m möglich und für den Nutzer wünschenswert. Des Weiteren ist die vorgeschlagene Belichtung der Zweifeldsporthalle über Oberlichtsheds und die perforierte Ziegelfassade zu überprüfen.

1.12 Öffnung der Verfassererklärungen
Die Umschläge mit den Verfassererklärungen werden geöf fnet. Die Na men der W ettbewerbsteilnehmer werden verlesen (s. 1.16 Wettbewerbsteilnehmer).

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1.13 Abschluss der Sitzung
Die Vorprüfung wird entlastet. Herr Brenner schließt die Sitzung um 17.00 Uhr mit Dank an Preisrichter , Sachverständige und V orprüfer für die engagierte und konstruktive Zu sammenarbeit. Frau Sellin-Eysholdt dankt im Namen des Auslobers allen am V erfahren Beteiligten, insbesondere dem Vorsitzenden, für ihre Mitwirkung. Protokoll: Norbert Giebels

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1.14 Protokollfreigabe der Preisrichter

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1.15 Anwesenheitsliste

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1.16 Wettbewerbsteilnehmer
	
Preise Arbeit 1658 1. Preis	 Verfasser	 Mitarbeiter	 Hentschel Oestreich Architekten GbR, Berlin Kirk + Specht Landschaftsarchitekten, Berlin Ingrid Hentschel, Axel Oestreich Architekten BDA Kirk + Specht Landschaftsarchitekten Raisa von Ristok Saskia Worlitzer

Arbeit 1659 2. Preis	 Verfasser	 Mitarbeiter	 	 Sonderfachleute / Berater

Karl + Probst, München Landschaftsarchitekt Werner Franz, München Ludwig Karl, Dipl.-Ing. (FH) Architekt BDA Landschaftsarchitekt Werner Franz Isabelle Heinz, Dipl.-Ing. (FH) Architektin Sebastian	Mulfinger,	Dipl.-Ing.	(FH)	FB	Architektur Technische Gebäudeausrüstung: Duschl Ingenieure GmbH & Co. KG, Rosenheim, Dipl.-Ing. Gerhard Duschl Tragwerksplanung:
 Ingenieurbüro Ackermann, München,
 Prof. Dipl.-Ing. Christoph Ackermann


Arbeit 1654 3. Preis	 Verfasser	 Mitarbeiter	

KSP Jürgen Engel Architekten GmbH, Berlin Landschaftsarchitekten Schrickel + Partner, Berlin Jürgen Engel, Dipl.-Ing. Architekt S.M. Arch / MIT Angus Forbes (Schrickel + Partner) Alexander Lohausen Christopher Hammerschmidt Marek Boniecki Tragwerksplanung: Wetzel & von Seht, Berlin David Fuentes Technische Gebäudeausrüstung:
 IMF Ingenieurgesellschaft Meinhard Fulst, 
 Braunschweig


Sonderfachleute / Berater

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Anerkennungen Arbeit 1655 Anerkennung Verfasser Lehmann Architekten GmbH BDA-DWB, Offenburg Herrburg Landschaftsarchitekten, Berlin Lehmann Architekten: Gerhard A. Lehmann Gunnar A. Lehmann Grischa A. Lehmann Herrburg Landschaftsarchitekten: Susanne Friedburg Mareike Schönherr Lehmann Architekten: Manuela Kimmig Marion Maier Tobias Demeusy Sebastian Gallus Herrburg Landschaftsarchitekten: Markus Schönherr

Mitarbeiter

Arbeit 1660 Anerkennung Verfasser

AFF Architekten, Berlin Landschafts.Architektur Birgit Hammer, Berlin Martin Fröhlich Sven Fröhlich Alexander Georgi Birgit Hammer Ulrike Brinsa Francesca Boninsegna Ulrike Dix Max Hacke Franziska Sturm Sascha Schulz Robert Zeimer Ingenieurbüro BauArt, Berlin Dipl.-Ing. Peter Klaus

Mitarbeiter

Sonderfachleute / Berater 2. Rundgang Arbeit 1651 2. Rundgang

petersen pörksen partner architekten + stadtplaner bda, Lübeck WES & Partner Landschaftsarchitekten, Berlin / Hamburg petersen pörksen partner architekten + stadtplaner bda WES & Partner Landschaftsarchitekten: Prof. Hinnerk Wehbertg Henrike Wehberg-Krafft Julia Kattinger

Verfasser

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Mitarbeiter

Dipl.-Ing. Carsten Burghardt Dipl.-Ing. Max Weber Dipl.-Ing. Karen Krömeke Dipl.-Ing. Arne Lösekann Dipl.-Ing. Claudia Schallert Energieplanung: KAplus Ingenieurbüro Vollert, Eckernförde Dipl.-Ing. Sören Vollert

Sonderfachleute / Berater

Arbeit 1652 2. Rundgang

Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin ST raum a. Gesellsch. von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin Numrich Albrecht Klumpp: Dipl.-Ing. Arthur Numrich Dipl.-Ing. Werner Albrecht Dipl.-Ing. (FH) Tiemo Klumpp ST raum a.: Dipl.-Ing. Tobias Micke Dipl.-Ing. Kolja Wischnewski Dipl.-Ing. Michael Filser Dipl.-Ing. (FH) Daniel Gleißenberg Dipl.-Ing. Julian Wagner Itziar Leon Soriano

Verfasser

Mitarbeiter

Arbeit 1656 2. Rundgang

Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Blanc Scheidel und Kollegen Garten- und Landschaftsarchitekten GbR, Berlin Jan Kleihues Blanc Scheidel und Kollegen Götz Kern Aysser Shretah Philip Schreiber Gabriela Torres-Ruiz Christian Urner Lea-Anna Zora Tragwerksplanung: Hartwich Mertens Ingenieure Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH, Berlin Technische Gebäudeausrüstung: Building Applications Ingenieure Kasche, Lußky & Partner, Berlin

Verfasser Mitarbeiter

Sonderfachleute / Berater

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1. Rundgang Arbeit 1653 1. Rundgang KSV Krüger Schuberth Vandreike, Planung und Kommunikation GmbH, Berlin Landschaftsarchitektur Hanke + Partner, Berlin Torsten Krüger Reinhard Hanke Marek Jahnke Markus Pfeil Thomas Richter Max Meixner, Dipl.-Ing.

Verfasser

Mitarbeiter

Arbeit 1657 1. Rundgang

kister scheithauer gross Architekten und Stadtplaner GmbH, Leipzig a_24 Landschaft, Berlin Prof. Johannes Kister - Architekt Steffen Kühn – Architekt Steffan Robel (a_24 Landschaft) Dipl.-Ing. Daniela Dvorák Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Schröter Dipl.-Ing. (FH) David Schröpfer Florian Heiland, Student Haustechnik: Werner Sobek GmbH & Co. KG, Frankfurt Dr. Jörg Dietz Tragwerksplanung: AHW-Ingenieure GmbH, Berlin Christoph Piotti

Verfasser

Mitarbeiter

Sonderfachleute / Berater

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2. 2.1

Bericht der Vorprüfung Einlieferung der Arbeiten

Der Abgabetermin für die Wettbewerbsarbeiten war der 09. Juni 2011. 10 W ettbewerbsarbeiten wurden bei der Senatsverwaltun g für Stadtent wicklung, Brückenstraße 6, 10179 Berlin entgegengenommen. Kenziffern, Eingangsdaten sowie Art und Zustand der V erpackung wurden in einer Sammelliste erfasst. Alle 10 Wettbewerbsarbeiten gingen rechtzeitig ein.

2.2

Anonymisierung

Die W ettbewerbsarbeiten wurden in allen Teilen mit einer 4-stelligen Tarnzahl von 1651 bis 1660 gekennzeichnet,die Kennziffern wurden dabei verdeckt. Die Vergabe der Tarnzahlen erfolgte zufällig, ein Rückschluss auf die Reihenfolge des Eingangs ist nicht möglich. Die ebenfalls mit den Tarnzahlen versehenen V erfassererklärungen wurden unter Verschluss genommen.

2.3

Vollständigkeit der Arbeiten

Geprüft wurde die V ollständigkeit der W ettbewerbsarbeiten gem. Punkt 1.10 Geforderte Leistungen der Ausschreibung. Alle Arbeiten sind vollständig und prüffähig. Bei den Arbeiten 1651 und 1653 liegen Darstellungen (Perspektiven) vor, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen. Diese wurden von der Vorprüfung abgedeckt.

2.4

Vorprüfung

Verfahren Die Vorprüfung wurde vom 10. Juni bis zum 22. Juni 201 1 im der ehemaligen Kassenhalle des Finanzamts Wedding Osloer Straße 37, 13359 Berlin durchgeführt. Zu jeder W ettbewerbsarbeit wurde ein Einzelbericht angefertigt, der die Ergebnisse der Vorprüfung zusammenfasst. V orprüfung und Protokollie rung der Ergebnisse folgten den unter Punkt 3.12 der Ausschreibung genannten Beurteilungskriterien.

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Kriterienkatalog Gestaltung	

-

Städtebau, stadträumliche Gestaltung, Denkmalschutz Baukörpergestaltung Innenraumqualität Freiraumgestaltung Erschließung, Anlieferung Funktionale Zuordnungen Raumzuschnitte Belichtung, Belüftung Nutzungsqualität der Außenanlagen Tragwerkskonzept Materialien Programmerfüllung Genehmigungsfähigkeit Barrierefreiheit Nachhaltigkeit	und	Energieeffizienz Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb, Einhaltung des Kostenrahmens

Funktion	

-	 -

Baukonstruktion	

Realisierbarkeit	

	

Fassade Schulgebäude	 - Gestaltung, Konstruktion, Materialien SK	Berlin	 -	 Nachhaltigkeit	und	Energieeffizienz - Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb, Einhaltung des Kostenrahmens Entwurfsdaten Der Nachweis des Raumprogramms und die von den Wettbewerbsteilnehmern vorgelegten Entwurfsdaten wurden überprüft und ggf. korrigiert. Folgende Daten werden in tabellarischerZusammenstellung in den Einzelberichten aufgeführt: -	Nutzfläche	NF -	Technische	Funktionsfläche	TF -	Brutto-Grundfläche	BGFa - Brutto-Rauminhalt BRIa - Verhältnis BGFa / NF - Überbaute Fläche - Kompaktheit A / V - Kosten KG 300 – 400 - 500 Zum Quervergleich wurden Balkendiagramme zu einzelnen Werten sowie eine Tabelle mit allen Daten aller Arbeiten erstellt. Sachverständige Bei der Vorprüfung haben die folgenden Sachverständigen beratend mitgewirkt: Jürgen Rupprecht Bezirksamt Pankow von Berlin Stadtentwicklungsamt, Bauaufsicht

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Katrin Reinhardt Bezirksamt Pankow von Berlin Amt für Umwelt und Natur Axel Becker Bezirksamt Pankow von Berlin Amt für Schule und Sport Heiko Kammigan Tesla-Schule Schulleiter Karl-Heinz Urban Senatsverwaltung für Inneres und Sport Sportanlagen, Sportanlagenbau und –infrastruktur Gudrun Abel Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Projektvorbereitung und -prüfung Meike Clasen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Koordinierungsstelle für barrierefreies Bauen Nanna Sellin-Eysholdt Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Wettbewerbe und Auswahlverfahren

Berlin, den 22.06.2011

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2.5

Balkendiagramme

NF Ist und BGFa Ist - m²
NF Ist
4.000

BGFa Ist
3.737

3.484

3.500

3.256

3.011

3.344

2.710

2.561

2.590

3.000

2.314

2.515

2.196

2.224

2.006

2.095

2.243

2.500
1.964 1.972

2.000

1.500

1.000

500

0

1651

1652

1653

1654

1655

1656

1657

1658

1.977

1659

BRI Ist - m³
	
22.000
17.816 20.742 21.641

20.000
16.099 16.152

16.000 14.000 12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0

1651

1652

1653

1654

1655

1656

1657

1658

1659

15.451

1660

7.757.273

7.649.381

7.637.811

7.668.439

7.531.943

7.548.388

7.756.225

Gesamtkosten - €
	
6.922.424 6.816.812

8.000.000 7.500.000 7.000.000 6.500.000 6.000.000 5.500.000 5.000.000 4.500.000 4.000.000 3.500.000 3.000.000 2.500.000 2.000.000 1.500.000 1.000.000 500.000 0

7.517.012

15.982

18.000

16.919

18.282

18.668

2.259

1660

2.885

Kosten Soll 7.800.000 €

1651

1652

1653

1654

1655

1656

1657

1658

1659

1660

Tesla-Schule / Ergebnisprotokoll

30

2.6

Zusammenstellung der Daten

1651
Flächen und Rauminhalte NF Ist - Gesamt NF SollI ohne WC NF Ist ohne WC TF m² m² m² m² m² 1.964 1.946,5 1.925 15 2.561 1,30 m³ 16.099 8,20 m² 1/m² m² 5.754 0,36 2.001

1652

1653

1654

1655

2.006 1.946,5 1.948 56 2.710 1,35 16.919 8,43 7.170 0,42 2.407

1.972 1.946,5 1.926 40 2.590 1,31 16.152 8,19 6.130 0,38 2.130

2.196 2.142 2.133 108 3.256 1,48 17.816 8,11 4.751 0,27 1.278

2.224 2.142 2.177 78 3.011 1,35 18.282 8,22 5.111 0,28 1.121

BGFa BGFa Ist / NF Ist BRIa BRIa / NF Hüllfläche (A) A/V Überbaute Fläche

Gesamtkosten Sporthalle / Ganztagsbereich, Außenanlagen, Fassade Schulgebäude SK Berlin KG 300 / 400 / 500 Gesamtkosten Ist Gesamtkosten Mittelwert Gesamtkosten Soll Gesamtkosten Ist / Gesamktosten Soll € € € 6.922.424 7.480.571 7.800.000 0,89 7.649.381 7.480.571 7.800.000 0,98 6.816.812 7.480.571 7.800.000 0,87 7.637.811 7.480.571 7.800.000 0,98 7.668.439 7.480.571 7.800.000 0,98

Tesla-Schule / Ergebnisprotokoll

31

1656
Flächen und Rauminhalte NF Ist - Gesamt NF SollI ohne WC NF Ist ohne WC TF m² m² m² m² m² 2.314 2.172 2.233 199 3.737 1,61 m³ 20.742 8,96 m² 1/m² m² 7.003 0,34 1.979

1657

1658

1659

1660

2.095 1.946,5 2.040 63 3.484 1,66 21.641 10,32 6.297 0,29 1.408

2.243 2.172 2.198 25 3.344 1,49 18.668 8,32 5.196 0,28 1.197

1.977 1.946,5 1.945 30 2.515 1,27 15.451 7,82 6.394 0,41 2.164

2.259 2.142 2.184 73 2.885 1,28 15.982 7,07 4.664 0,29 1.270

BGFa BGFa Ist / NF Ist BRIa BRIa / NF Hüllfläche (A) A/V Überbaute Fläche

Gesamtkosten Sporthalle / Ganztagsbereich, Außenanlagen, Fassade Schulgebäude SK Berlin KG 300 / 400 / 500 Gesamtkosten Ist Gesamtkosten Mittelwert Gesamtkosten Soll Gesamtkosten Ist / Gesamktosten Soll € € € 7.531.943 7.480.571 7.800.000 0,97 7.548.388 7.480.571 7.800.000 0,97 7.757.273 7.480.571 7.800.000 0,99 7.756.225 7.480.571 7.800.000 0,99 7.517.012 7.480.571 7.800.000 0,96

Tesla-Schule / Ergebnisprotokoll	

33

2.7		 Einzelberichte zu den Wettbewerbsarbeiten 1651 - 1660

petersen pörksen partner, Lübeck mit WES & Partner Landschaftsarchitekten, Berlin/Hamburg / 2. Rundgang

1651
Ist

Planungsdaten

Soll

NF - ohne WC [m²] NF - Gesamt [m²] TF	-	Technikfläche	[m²] BGFa [m²] BRIa [m³] BGF / NF A/ V Überbaute Fläche [m²] Kosten [€] KG 300+400+500

1.946,5

1.925 1.964 15 2.561 16.099 1,30 0,36 2.001

7.800.000

6.922.424

Tesla-Schule / Ergebnisprotokoll	

1651
räteräume vom Flur erschlossen. -	 Außengeräteraum im historischen Hofgebäude. - Natürliche Belichtung der Sporthalle gegeben. Halle oberhalb 3,3m südseitig transluzent verglast, nordseitig Oberlichtband. Zusätzlich 12 Dachoberlichter . Innenflur	 im	 Umkleidebereich	 nicht	 natürlich	 belichtet, Umkleiden nur über Lichtschacht. - Grundrissorganisation des Ganztagsbereichs funktionsgerecht. - Anordnung und Ausbildung der Außenanlagen im Wesentlichen funktionsgerecht. Kleinspielfeld in zentraler Lage, abgesenkt, Sitzstufen umlaufend, Ballfangzaun. 75m-Laufbahn und W eitsprunganlage an der Conrad-Blenkle-Straße, Gymnastik auf der vor handenen Wiese, keine Kugelstoßanlage. - Fahrradabstellplätze (560m²) überwiegend auf der Südseite der Halle, schlecht kontrollierbar. W eitere Fahrradabstellplätze an den Schmalseiten des Spielfeldes. Kfz-Stellplatz nicht nachgewiesen. Baukonstruktion - Konventionelle Stahlbetonk onstruktion. Dachtragwerk: vorgespa nnten Betonbinder . Warmdachkonstruktion mit extensiver Begrünung. -	 Technikfläche	im	UG. Realisierbarkeit - Raumprogramm erfüllt. Zuschauer nutzen WC des Ganztagsbereichs mit. -	 Rettungswege nachgewiesen. - Sporthalle und des Ganztagsbereichs barrierefrei er schlossen. Erschließung des Dachgartens und des Spielfeldes nicht barrierefrei. - Verglasung Südfassade erhöht den Lüftungsbedarf, ggf. Kühlung erforderlich. Absenkung der Halle führt zu Reduzierung Be-, Entlüftung bzw. Beheizung. - Teils aufwänd ige Dachkonstruktion, hoher Anteil an Verglasungsfläche	nach	Süden,	begrüntes	Dach.	Außenanlagen in standardmäßiger Ausführung. Fassade Schulgebäude SK Berlin -	 Bandfassaden:	 Brüstungen	 mit	 Putzoberflächen	 (Wärmedammverbundsystem), V erwendung der vorhandenen Beton-Brüstungselemente. Nachzeichnung des Fugenbildes der Originalfassade. - Fenstersystem auf Basis des Konstruktionsrasters (1,2m) in Holz-Aluminium- oder Aluminium-Konstruktion	 mit	 Kippflügeln	 im	 oberen	 Bereich	 und	 integrierten Lüftungselementen hinter feststehenden W etterschutzlamellen. Sonnenschutz durch außenliegende Raffstores bzw. Sonnenschutzverglasung. - Vorbau mit Bezugnahme auf die Originalfassade, gerastertes Fassadenbild. - Nutzung der natürlichen Lüftung in den Nachtstunden ist energet isch sinnvoll, jedoch wegen motorischer Antriebe aufwendig bei Investition und Betrieb - Bewährtes System als WDVS mit Einsatz von Isofenstern mit 3-Scheiben-Verglasung.

Gestaltung	 - Halbgeschossig abgesenkter solitärer Baukörper („Leitbild Gartenhaus“) im südlichen Grundstücksbereich mit Dreifachsporthalle und integriertem Ganztagsbereich. Abstand zur Grundstücksgrenze an der Rudi-Arndt-Straße ca. 12m. - Gebäudehöhen ca. 6,0m bzw . ca. 3,9m. Höhenstaffelung folgt der Anordnung der Nutzungsbereiche. OKF des Sockelgeschosses 3,3m unter Terrain. - Grün gefärbte feingewaschene, mit Natursteinzusätzen veredelte Betonfassade. Dachscheibe über dem	 flacheren	 Bauteil	 aus	 weiß	 gefärbtem	 Sichtbeton. Glasfassaden nach Norden in Pfosten-RiegelBauweise (Aluminium), nach Süden V erglasung mit transluzenter	 Wärmedämmung,	 z.B.	 Profilbauglas,	 partiell	Klarglasflächen. - Transparenter, durch Glaswände unterteilter V orbau mit Foyer, Mehrzweckraum, Lehrküche und Zuschauergalerie. Mehrzweckraum und Lehrküche mit eigenen Außenbereichen. - Erhalt der historischen Tore und Mauern sowie der Zufahrten weiter östlich. Einfriedung ansonsten mit einem neuen Stabgitterzaun auf Klinkersockel, Hecken sowie bereichsweise Pergolen. -	 Aktivierung	 der	 Dachfläche	 als	 Pausenfläche	 bzw.	 „Grünes Klassenzimmer“ mit extensiver Begrünung, partiell Plattenbelag. Erschließung über seitliche Schlepptreppen. Streifenförmige „Heckenelemente“ in	Pflanztrögen,	lange	Sitzbänke. - Klare Zonierung der Freiräume. Zentraler Freiraum vor dem Neubau. Unterschiedl., z.T . bereits vorhandene	Beläge	(Betonpflaster,	Asphalt,	Betonplatten).	 - Kleinspielfeld im nördlichen Grundstücksbereich, abgesenkt um ca. 0,4m, eingefasst durch Sitzstufen. - Laufbahn und Weitsprunganlage an der ConradBlenkle-Straße räumlich akzentuiert durch lineare Heckenelemente. Abböschungen an der SK-Schule als terrassierte Schulgärten. - Weitgehende Berücksichtigu ng der bestehenden Freiraumelemente. - Baumbestand an der Paul-Heyse-Straße und der Rudi-Arndt-Straße entfällt. Teilweiser Ersatz durch Neupflanzungen. Funktion - Ebenerdiger Zugang zu Sporthalle und Ganztagsbereich mit gemeinsamem Foyer. Zugang für Vereinssport von der Rudi-Arndt-Stra ße über Außentreppe direkt in den Umkleidebereich (UG). -	 Erschließung der Halleneben e über zentrale Treppe und	Aufzug.	 Innenliegender	 1,6m	 breiter	 Mittelflur	 im	 Umkleidebereich. - Anlieferung Mensa von der Rudi-Arndt-Straße mit Überfahrung	der	Pausenfläche. - Räumliche Organisation der Sporthalle: funktionsgerecht geordnete Umkleidezone in kurzwegiger ebenengleicher Zuordnung zur Halle, Galerie (T iefe 2,2m) im EG in Anschluss an das Foyer. Vereinsge-

Numrich Albrecht Klumpp mit ST raum a. Landschaftsarchitekten, Berlin / 2. Rundgang

1652
Soll 1.946,5 Ist 1.948 2.006 56 2.710 16.919 1,35 0,42 2.407 7.800.000 7.649.381

Planungsdaten NF - ohne WCs [m²] NF - Gesamt [m²] TF	-	Technikfläche	[m²] BGFa [m²] BRIa [m³] BGF / NF A/ V Überbaute Fläche [m²] Kosten [€] KG 300+400+500

Tesla-Schule / Ergebnisprotokoll	

1652
- Außengeräteraum in historischem Hofgebäude. - Belichtung der Halle umlaufend ab +3,6 m über Hallenboden. Fensterhöhe 2,60 m mit integrierten Sonnenschutzjalousien. -	 Belichtung der Umkleiden auf -3,60 m über Oberlichter,	 gleichzeitig	 Sitzbänke	 im	 Außenraum.	 Mittelflur,	 Länge ca. 50 m, unbelichtet. - Mensa ebenerdig. Erschließung und Nebenräume als mittlere Zone, Lehrküche nach Westen, Mehrzweckbereich nach Osten orientiert. Zweiseitige Belichtung. Lichte Höhe ca. 3,2 m. - Überdachte Mensaterrasse unter über Eck geführtem Baukörperrücksprung. -	 Möblierung durch massive Sitzbänke. - 75 m Laufbahn im Osten. Spielfeld und Gymnastikwiese auf Dach, Absturzsicherung durch 1 m Attikabrüstung, Spielfeld zuzügl. 4 m Ballfangzaun. - Fahrradstellplätze (insges. ca. 385 m²) den Stirnsei ten des SK-Baus vorgelagert, Behinderten-Parkplatz an der Paul-Heyse-Straße. Baukonstruktion -	 Stahlbetonkonstruktion. - Fassade als Betonvorsatzschale aus Fertigteilen mit Weißzement, Matrizenschalung mit vertikaler Wellenstruktur. - Dachtragwerk Halle / Mensa aus Stahlbetonfertig teilbindern, Höhe ca. 1 m, Zwischenraum mit Holzpaneelen verkleidet. -	 Alu-Verbundfenster, Sonnenschutz zwischenliegend. -	 Hallenwände mit Holzprallwand bis + 3,60m. Realisierbarkeit - Raumprogramm erfüllt. Zusätzliche Garderobe. - Zuschauer-WCs im UG ungünstig angeordnet. -	 Einläufige	Haupttreppe	Halle	ohne	Zwischenpodest. -	 Spielfeld/Gymnastikwiese auf Dach nicht barrierefrei. - Notwendiger Ballfangzaun in der Perspektive nicht, in den Ansichten nur schemenhaft gezeigt. Absturzsicherung Gymnastikwiese lediglich 1 m hoch. -	 2	Baukörper:	hohe	Hüllfläche,	schlechter	A/V-Wert	 - Fernwärme mit FB-Heizung sinnvoll. Gute Tageslichtnutzung, jedoch erhöhter Kühl-/Lüftungs-/Heizbedarf. -	 Absenkung Halle: Reduzierung Lüftung/Beheizung. - Aufwendige Fassadenkonstr uktion. Erschließung für 2 Baukörper. Intensive Begrünung des Daches. Fassade Schulgebäude SK Berlin -	 Aufnahme der Bandfassade. Ein Gebäudezugang. - Eingangsvorbau als geschlossene Betonvorhangfassade, eingelegt e Matrizen abstrahieren ein Portrait von Tesla. - Brüstungsbänder und Stirnseiten aus rötlichem Vormauerziegel, Fassadenöffnungen eingefasst durch Fertigbetonrahmen. -	 Nacht-Lüftung sinnvoll, motor. Antrieb aufwendig. - Kostenaufwendiges System (Dämmung, Klinkervor bau und gestaltete Betonelemente).

Gestaltung	 - Stadträumliches Band in Nord-Süd-Richtung bestehend aus eingegrabener Sporthalle, stirnseitig angelagert an der Rudi-Arndt-Straße und Mensa-Solitäran der Paul-Heyse-Straße um ca. 6,80 m zurückgesetzt. Fassung eines zentralen Platzes mit symmetrischem Bezug auf die bestehenden Eingänge der Blankenstein- und SK-Schule als „of fene Schulstraße“ und Erschließungsvorplatz der Neubauten. - Höhe Halle u. Mensa 6 m. Einheitliche, äußere Gestalt. - Fassaden aus sandfarbene n Stahlbetonfertigteilen. Transparenter Sockelbereich ab Geländeoberkante bis +2,60 m durch umlaufendeVerglasung spielerisch in stehende Formate gegliedert, eingefasst durch vorgesetzte Betonfertigteile. Oberer Fassadenbereich umlaufend geschlossen, vertikal geprägt durch wel lenförmige Beton-Matrizenstruktur als Verweis auf die Arbeit von Nikola Tesla. - Gebäudebreite, gegenüberl iegende Baukörperrücksprünge zum Platz orientiert als überdachter Außenraum und Gebäudeeingänge. - Zonierung Außenraum durch Neubauanlage, Pausenflächen	dem	Bestand	vorgelagert,	neue	„Schulstraße“ akzentuiert durch Obstbäume. - Kleinspielfeld auf Hallendach, Gymnastikwiese auf Mensadach, gleichzeitig 5. Fassade. Laufbahn, Kugelstoßen, Weitsprung dem SK-Bau nach Osten vorgelagert. Funktion - Eingang Mensa und Halle gegenüberliegend an neuem Platz, auskragende OGs. Windfang. -	 Erschließung	der	Dachflächen	über	großzügige	Freitreppen den Neubauten angelagert, gleichzeitig Sitzstufen. -	 Anlieferung Mensa über Paul-Heyse-Straße. -	 Kein getrennter Eingang Sportler / Vereine. - Hallenfoyer an nördl. Stirnseite, Blick auf Hallenebe ne,	 Garderobe,	 einläufige	 Treppe	 zur	 Hallenebene,	 Aufzug. - Zuschauer-Galerie an östl. Hallenlängsseite, Blick in alle Hallenteile, Galeriebreite ca. 2,60 m, Verglasung zum östliche Außenraum über ganze Länge. -	 UG	 erschlossen	 über	 einläufige	 Treppe	 an	 Foyer,	 Mittelflurerschließung	 entlang	 Längsseite,	 Flurbreite	 ca. 1,50 m. - Dreifeld-Halle auf - 3,80 m. Lichte Höhe aller Hallenteile 7 m. - Geräteräume an Hallenläng sseite, dazwischen Hallenzugänge. Geräteräume Vereinssport an nordwestl. Hallenecke. -	 Umkleiden/Waschräume linear an östl. Längsseite. -	 Lehrerräume je an Hallenenden angeordnet. -	 Sportlertoiletten am südlichen Flurende. -	 Zuschauer-WCs im UG, ein Behinderten-WC im EG. -	 Außentreppe, dem mittleren Hallenfeld angelagert. -	 Technikräume dezentral im UG.

KSV Krüger Schuberth Vandreike mit Landschaftsarchitektur Hanke + Partner, Berlin / 1. Rundgang

1653
Soll 1.946,5 Ist 1.926 1.972 40 2.590 16.152 1,31 0,38 2.130 7.800.000 6.816.812

Planungsdaten NF - ohne WCs [m²] NF - Gesamt [m²] TF	-	Technikfläche	[m²] BGFa [m²] BRIa [m³] BGF / NF A/ V Überbaute Fläche [m²] Kosten [€] KG 300+400+500

Tesla-Schule / Ergebnisprotokoll	

1653
- Natürliche Belichtung der Sporthallenräume gegeben. Halle oberhalb 3,5m dreiseitig voll verglast. OGFlur über Halle nraum belichtet. Außenliegende Umkleidezone mit großzügiger Befensterung. - Grundrissorganisation des Ganztagsbereichs mit Mängeln. Lage, Zuordnung und Erschließung der Lehrküche nicht funktionsgerecht. - Anordnung und Ausbildung der Außenanlagen im Wesentlichen funktionsgerecht. - Kleinspielfeld in zentraler Lage, abgesenkt, Sitzstufen an den Längsseiten, ohne Ballfangzaun. 75mLaufbahn und Weitsprunganlage an der ConradBlenkle-Straße. Kugelstoßanlage und Gymnastikwiese nördlich der SK-Schule. - Fahrradabstellplätze (204m²) direkt am Zugang PaulHeyse-Straße. Kfz-Stellplatz an der Zufahrt RudiArndt-Straße. Baukonstruktion - Konventionelle Stahlbetonkonstruktion. Aussteifung durch Kerne und W andscheiben. Tragende Innenwände in Mauerwerk. Warmdachkonstruktion mit extensiver Begrünung. -	 Lüftungstechnik im Bereich des Deckentragwerks Realisierbarkeit -	 Raumprogramm	 weitgehend	 erfüllt.	 Flächendefizite bei einem Lehrerraum (-2,2m²) und beim Mehrzweckraum (-24m²). - Rettungswege aus dem OG / Sporthalle über Freitreppen und Foyer problematisch. Rettungswege im Ganztagsbereich teilweise nicht nachgewiesen. - Barrierefreiheit der Sporthal le gegeben. Zugänglichkeit des Kleinspielfeldes für Rollstuhlfahrer unklar. - Durch die um die Hallen laufende V erglasung wird der Kunstlichtbedarf reduziert, der Kühl- / Lüftungsbedarf bzw. Heizbedarf jedoch erhöht. - Keine aufwendigen Erdarbeiten. Hoher Anteil an Verglasung.	 Zusätzliche	 Kosten	 für	 das	 dreistufig	 abgesenkte Kleinspielfeld. Fassade Schulgebäude SK Berlin - Bandfassade. Brüstungsbänder und Giebelfassaden in Korrespondenz mit dem Sporthallenbau mit mehrfarbig eloxierte r Metallverkleidung. Fensterbänder in Leichtmetallkonstruktion. Feststehende MetallSonnenschutzlamellen. Im Bereich der Geschossdecken Öffnungen für eine nicht weiter erläuterte Innenraumbelüftung. -	 Aufnahme des Konstruktionsrasters (1,2m). - Vorbau mit Bezugnahme auf die Originalfassade, gerastertes Fassadenbild. - Anlage eines neuen Eingangs mit Freitreppe und Rollstuhlfahrerrampe. Die natürliche Belichtung des UG-Flurs entfällt dadurch bereichsweise. -	 Aufgrund fehlender Verfasserangaben keine Einschätzung	der	Energieeffizienz	möglich. -	 Erhöhte Kosten aufgrund der Metallverkleidung.

Gestaltung	 - Höhengestaffelter Baukörper mit Dreifach-Sporthalle und integriertem Ganztagsbere ich an der Paul-Heyse-Straße. Gebäudehöhen 8,5m bzw . 5m. Höhen staffelung folgt der Anordnung der Nutzungsbereiche und dem historischen Grundstückszuschnitt. -	 Abstand zur Grundstücksgrenze ca. 2m. - Kubischer Baukörper, gegliedert durch Höhenstaf felung und Rückversatz von Teilen der EG-Außenwände. - Baukörperhülle aus mehrfarbig eloxierter, horizontal strukturierter Metallverkleidung bzw. aus großformatiger Befensterung, die im Hallenbereich auf drei Seiten bis knapp unter die Gebäudeoberkante reicht. - Leichtmetall-Fenster mit außenliegendem Sonnenschutz (Jalousie) und innenliegendem Screen. -	 Extensive	 Begrünung	 der	 Dachflächen.	 Dachterrasse auf dem Mensabauteil optional. - Großzügiges, zum Freiraum verglastes Foyer (W andelgang). Mehrzweckraum zweiseitig verglast, Zuordnung eines eigenen Außenbereichs (Terrasse). - Erhalt der historischen Tore und Mauern. Einfriedung des Schulgrundstücks ansonsten mit einem begrünten Metallzaun bzw. einer Blütenhecke. -	 Außenanlagen durch unterschiedliche Beläge (Betonpflaster	 kugelgestrahlt,	 Rasen,	 Kunststoff,	 wassergebundene Decken) klar konturiert. -	 Pausenflächen	 umfassen	 ringförmig	 den	 über	 drei	 Sitzstufen abge senkten „multifunktionalen Spielbereich“. - Freiraum-Möblierung mit Sitzelementen unterschiedlicher Länge und Holzpodesten. Großschachfeld. - Eingeschränkte Berücksichti gung der bestehenden Freiraumelemente. - Baumbestand an der Paul-Heyse-Straße und der Rudi-Arndt-Straße entfällt. Teilweiser Ersatz durch Neupflanzungen. Funktion - Ebenerdiger gemeinsamer Zugang zu Sporthalle und Ganztagsbereich mit großem Foyer. Kein gesonderter Zugang für Vereinssport. - Anlieferung Mensa von der Paul-Heyse-Straße mit kleinem Anlieferhof. Belieferung der Mensa über die Lehrküche nicht funktionsgerecht. - Erschließung der Lehrküche über die Mensa-Anlieferungswege nicht funktionsgerecht. - Klare Zonieru ng der Bereich e Sporthalle und Ganztagsbereich. - Räumliche Organisation der Sporthalle: funktionsgerecht geordnete Umkleidezone sowie Tribüne / Galerie (Tiefe 1,8m) im OG, Anbindung über 2 Freitreppen und Aufzug in der Foyer- bzw. Flurzone. Flure in der Umkleidezone zur Halle offen. Vereinsgeräteräume vom westlichen Hallenteil erreichbar. Nutzbarkeit von 2 allgemeinen Geräteräumen durch eingeschnittene Treppenanlagen eingeschränkt. -	 Außengeräteraum im historischen Hofgebäude.

KSP Jürgen Engel Architekten GmbH mit Landschaftsarchitekten Schrickel + Partner, Berlin / 3. Preis

1654
Soll 2.142 Ist 2.133 2.196 108 3.256 17.816 1,48 0,27 1.278 7.800.000 7.637.811

Planungsdaten NF - ohne WCs [m²] NF - Gesamt [m²] TF	-	Technikfläche	[m²] BGFa [m²] BRIa [m³] BGF / NF A/ V Überbaute Fläche [m²] Kosten [€] KG 300+400+500

Tesla-Schule / Ergebnisprotokoll

1654
entlang der südlichen Hallenlängsseite ab ca. +3,90 m über OKFF und über 4 quadratische Dach-Ober lichter. Belichtung der Umkleiden zum Teil über Nord-Fassade, nach Süden Belichtung über Halle möglich. Mensa nach Westen und Süden großzügig belichtet. Laufbahn südlich entlang Rudi-Arndt-Straße. Gym nastikwiese zwischen Altbau und Spielfeld. Kugel stoßen	 im	 Osten.	 Pausenflächen	 als	 eigene	 Inseln	 altersentsprechend ausgebildet. Lange Sitzbänke, Spiel- und Klettergeräte, Tischtennispodeste. Fahrradstellplätze (insges. ca. 515 m²) beidseitig am histor. Gelände-Eingang. Behinderten-Parkplatz an der Rudi-Arndt-Straße.

Gestaltung -	 Eigenständiger, kompakter Baukörper mit Längsseite an	der	Paul-Heyse-Straße.	Aufnahme	der	Bauflucht. - Gebäudehöhe ca. 12,40 m, Baukörper im östlichen Bereich eingegraben. Hallen gestapelt. - Aufgreifen der Materialität des Blankenstein-Baus: umlaufender roter Backsteinsockel und gelber Klinker in den OGs. V ier dif ferenzierte Fassadenbilder . Zum	 Platz	 im	 EG	 großflächig	 verglast,	 im	 OG	 Fensterschlitze. Straßenseitig schaufensterartige Akzente. Stirnseiten mit nutzungsgerechter Gliederung im EG, sparsame Öffnungen im OG. - Erhalt des histor. Hauptzugangs, Ergänzung der Geländeeinfassung mit roter Backsteinmauer mit schlitzförmigen Öffnungen. -	 Zonierung des Geländes in nutzungs- und altersdifferenzierte	Hofflächen.	Detaillierte	Ausarbeitung. -	 Zentrales Spielfeld mit angelagerter Tribüne. Zentrales	 Band	 als	 Gemeinschaftsflächen	 über	 das	 Schulgelände geführt. - Bäume als grüner Gelände-Rahmen, im Geländerinnern wegbegleitend. - Orientierung der Mensa zum südl. Außenraum. Terrassenflächen	im	Westen	und	Süden - Möblierung des Aussenraums mit langen Sitzbänken, Spiel- und Klettergeräten. Funktion - Zugang von Süden und Norden. Durchgesteckte Erschließung. Eingang Vereinssport von Norden. - Anlieferung Lehrküche von Westen über Paul-HeyseStraße. - Kleines Foyer straßenseitig , Aufzug, Treppenhaus. Durchgesteckter	 Mittelflur.	 Zweites	 Treppenhaus	 am	 östl. Flurende. - Mensa mit Lehrküche als westlicher ebenerdiger Gebäudetrakt. Lichte Höhe 3,30 m. - Einfeld-Halle eingegraben auf – 2,80 m im süd-östlichen Gebäudetrakt. Lichte Höhe 5,50 m. - Umkleiden / Waschräume für beide Hallen kompakt als	 Trakt	 mit	 Mittelflur	 ebenerdig	 im	 Norden	 vorgelagert. - Zweifeldhalle auf + 4,10 m, mittige Haupterschließung mit Zugang in beide Hallenteile, direkter Zugang in Fluchttreppenhaus von östl. Hallenteil. Geräteraum und Vereins-Geräteraum an nördl. Längsseite ange lagert. Lichte Höhe 7 m. - Zuschauer-Galerie auf + 7 m entlang nördl. Längs seite der Zweifeldhalle, Breite ca. 2,80 m, ZuschauerWCs, Aufzug. - Lehrerräume und Sportlertoilletten je einer Hallene bene zugeordnet. -	 Technikräume dezentral im UG und OG. -	 Außengeräteraum in historischem Hofgebäude. -	 Belichtung	 der	 Einfeld-Halle	 über	 großflächige	 Lochfassade entlang südlicher und östlicher Hallenseite ab + 3 m über OKFF. - Belichtung der Zweifeld-Ha lle über Fensterschlitze

-	 -

-

Baukonstruktion -	 Stahlbetonskellettkonstruktion. - Dachtragwerk Zweifeld-Halle aus Stahlbetonfertigteilbindern, Höhe ca. 1,2 m, Achsraster ca. 5 m. Deckentragwerk UG aus Beton-Verbundträger, Höhe ca. 1,5 m, Achsabstand 5 m. - Mensa mit Stahlbeton-Rippendecke. Außenliegende Klappläden aus Holz. -	 Hallenwände mit Holzprallwand bis + 3,60 m. Realisierbarkeit - Raumprogramm erfüllt. Zusätzlich ein Lehrerraum. Umkleiden zum Teil ca. 4 m² kleiner. -	 LH Geräteräume und Lehrerraum knapp bemessen. -	 Absenkung der Sporthalle führt zu Reduzierung Be-, Entlüftung, Beheizung. -	 Geringe	 Fensterflächen	 im	 Spielfeldbereich	 evtl.	 erhöhter Bedarf an künstlichem Licht. -	 Fernwärme und Solarthermie sinnvoll. - Erhöhte Kosten durch Absenkung der Sporthalle. Unterdurchschnittlicher Anteil Verglasung im Spielfeldbereich. Fassade Schulgebäude SK Berlin - Neuinterpretation als Lochfassade, Gliederung in drei Fenster-Formate, geschosswe iser V ersatz. Fassa denmaterial analog zu Neubau mit rotem Klinker im Sockelbereich und gelbem Klinker in den Oberge schossen. -	 West-Fassade	 entlang	 Erschließungsflur	 akzentuiert	 durch 4 m breite, raumhohe, herausgeschobene Kisten in Holzbauweise mit schaufensterartiger Verglasung als „Sitzkisten“. -	 Stirnseiten geschlossen. - Fassaden-Raster berücksic htigt Klassenraumach sen. - Eingangsvorbau als Lochfassade mit Treppenhausfassade als Stahlrahmenkonstruktion. -	 Außenliegender Sonnenschutz aus Alu-Jalousie. - Nacht-Lüftung sinnvoll, jedoch motorischer Antrieb aufwendig bei Investition und Betrieb. - Aufwendige zweischalige Außenwand, Integration von Holzsitzkästen. Extensive Dachbegrünung.

Lehmann Architekten GmbH BDA - DWB, Offenburg mit Herrburg Landschaftsarchitekten, Berlin / Anerkennung

1655
Ist 2.177 2.224 78 3.011 18.282 1,35 0,28 1.121

Planungsdaten NF - ohne WCs [m²] NF - Gesamt [m²] TF	-	Technikfläche	[m²] BGFa [m²] BRIa [m³] BGF / NF A/ V Überbaute Fläche [m²] Kosten [€] KG 300+400+500

Soll 2.142

7.800.000

7.668.439

Tesla-Schule / Ergebnisprotokoll	

1655
kleiden über Oberlichtband. - Grundrissorganisation des Ganztagsbereichs weitgehend funktionsgerecht. Lehrküche und Mensa kombinierbar.	 Garderobenzone	 im	 Sporthallenflur.	 Ausgabeküche innenliegend unterhalb der oberen Halle, daher umständliche Installationsführung. - Natürliche Belichtung und Belüftung der Mensa gegeben, Lehrküche ohne ausreichende natürliche Belichtung und Belüftung. - Anordnung und Ausbildung der Außenanlagen im Wesentlichen funktionsgerecht. - Kleinspielfeld mit Ballfangzaun, W eitsprunganlage und 75m-Laufbahn im südlic hen Grundstücksbereich. Kugelstoßanlage und Gymnastikwiese westlich des Hofgebäudes, kombinierte Anlage. - Fahrradabstellplätze (447m²) direkt am Zugang PaulHeyse-Straße. Kfz-Stellplatz an einer Nebenzufahrt von der Paul-Heyse-Straße. Baukonstruktion - Konventionelle Stahlbetonkonstruktion. Aussteifung durch Kerne und W andscheiben. Deckenkonstruktion aus Leimholzbindern und Stahlbetondeckenplatte. Dachtragwerk aus Leimholzbindern und -sparren. Fensteranlagen in Pfosten-Riegel-Bauweise. -	 Technikräume im UG und 2. OG. Realisierbarkeit -	 Flächendefizite	 bei	 Umkleiden	 (jeweils	 -8m²)	 und	 Wasch- / Duschräumen (jeweils -5m²). Flächenüberschreitungen bei den Geräteräumen (+12m² bzw . +23m²). Ein Lehrerraum in 2 Einheiten halbiert. - Barrierefreiheit der Sporthal le gegeben. Barrierefreier Zugang des abgesenkten Pausenbereichs nur vom Gebäudeinneren. - Absenkung der Halle führt zu dämpfendem Effekt bei Schwankungen der Außentemperaturen (Reduzierung Be- und Entlüftung bzw . Beheizung). Solarthermie vorgesehen, aber wegen hoher Zahl von Oberlichtern	flächenmäßig	fragwürdig.	 - Erhöhter Aufwand für die Baugrube durch Absenkung der Sporthalle. Hoher Anteil an Fassadenverglasung mit zusätzlichen Oberlichtern. Teilweise Kunststoffbelag	außerhalb	der	Sportflächen. Fassade Schulgebäude SK Berlin - Fassadengliederung in Korrespondenz mit den Sporthallenfassaden: Sockelzone mit Klinkermauerwerk-, Obergeschosszone mit Putzfassaden. Mit Faschen gefasste Fensterbänder unterschiedlicher Länge. Einzelne Erker mit raumhoher Befensterung. - Aufnahme des horizont. Konstruktionsrasters (1,2m). - Holz-Aluminium-Fensterkonstruktionen, integrierte Lüftungsflügel.		Sonnenschutzrollos	außenliegend. - Vorbau mit Bezugnahme auf die Originalfassade, gerastertes Fassadenbild. -	 Natürliche Lüftung über vertikale Lamellen. -	 Einsatz eines bewährten Systems (WDVS).

Gestaltung - Kompakter Gebäudekubus mit gestapelten Hallen und integriertem Ganztagsbere ich an der Paul-Heyse-Straße. Untere Halle ca. 3,5m unter Terrain. - Gebäudehöhe ca. 13,7m, zur Paul-Heyse-Straße auf ca. 1 1,5m gestaf felt. Nach Süden Auskragung des OG um ca. 3,8m. - Aufnahme der historischen Grundstücksmauer an der Paul-Heyse-Straße als Gestaltungselement (Sockel) des Neubaus. - Fassaden im EG aus Klinker mauerwerk bzw. hofseitig in Pfosten-Riegel-Bauweise (Holz-Aluminium). Im OG-Bereich weitgehend geschlossene Putzfassaden (Wärmedämmverbundsystem). Umlaufende, ca. 3m hohe Befensterung im obersten Gebäudebereich. -	 Keine Angaben zum Sonnenschutz. -	 Extensive Begrünung des Daches. Dachoberlichter. -	 Auskleidung der Hallenräume mit Holzplatten. - Mehrzweckraum zweiseitig verglast. Zuordnung eines Außenbereichs (überdachte Terrasse). - Erhalt der historischen Tore und Mauern und des vorhandenen Stabmattenzauns. - Außenanlagen klar gefasst, orthogonal geordnet. Zentrale	 Platzfläche	 („Schulstraße	 /	 Aktive	 Mitte“).	 Pausenfläche	 der	 1.	 Klasse	 an	 der	 Conrad-BlenkleStraße um ca. 1,5m abgesenkt. -	 Wege	und	Platzflächen	mit	Pflasterklinker-Belägen	in	 unterschiedlichen Farben. -	 Betonfertigteil-Sitzpodeste	 mit	 Sitzauflage.	 Kletterwand an der Sporthalle (Ostfassade). - Eingeschränkte Berücksichti gung der bestehenden Freiraumelemente. - Baumbestand an der Paul-Heyse-Straße und der Rudi-Arndt-Straße entfällt. Funktion - Ebenerdiger gemeinsamer Zugang zu Sporthalle und Ganztagsbereich vom Hof, Nebeneingang von Osten. Zusätzlicher externer Zugang mit Foyer und Anlieferung Mensa von der Paul-Heyse-Straße. - Weitere direkte Eingänge in die Mensa und die Lehrküche vom Hof. - Vertikalerschließung über 2 Treppenräume und Aufzug in der Nebenraumzone. - Klare Zonieru ng der Bereich e Sporthalle und Ganztagsbereich. - Räumliche Organisation der Sporthalle: funktionsgerecht geordnete Umkleidezone für beide Hallen im EG zusammengefasst. Zuschauergalerien bei der unteren Halle als Zusatznutzung des zur Halle offenen Flures der Umkleidezone (Breite 1,4m), bei der oberen Halle auf einer Zwischengeschossebene (Galerietiefe 2,2m). Vereinsgeräteräume im UG. -	 Außengeräteraum im historischen Hofgebäude. - Natürliche Belichtung der oberen Sporthalledurch allseitig umlaufendes Fensterband oberhalb 5,5m und Oberlichtkuppeln. Untere Hall e oberhalb 2,8m nur hofseitig befenstert. Belichtung / Belüftung der Um -

Kleihues + Kleihues mit Blanc Scheidel und Kollegen, Berlin / 2. Rundgang

1656
Soll 2.172 Ist 2.233 2.314 199 3.737 20.742 1,61 0,34 1.979 7.800.000 7.531.943

Planungsdaten NF - ohne WCs [m²] NF - Gesamt [m²] TF	-	Technikfläche	[m²] BGFa [m²] BRIa [m³] BGF / NF A/ V Überbaute Fläche [m²] Kosten [€] KG 300+400+500

Tesla-Schule / Ergebnisprotokoll

1656
- Natürliche Belichtung/Belüftung aller Umkleiden/ Waschräume. - Mensa nach Süden, Lehrkü che nach Osten belichtet. - 75 m Laufba hn / W eitsprung im Osten entlang SKBau, Gymnastikwiese im Norden. Kugelstoßen angelagert. - Möblierung des Außenraums mit Sitzbänken, In standsetzung	 des	 Bestands.	 Farb-Asphaltflächen,	 Anpassung	 an	 vorh.	 Pflasterbeläge.	 Kräutergarten,	 Baumhain an der Paul-Heyse-Straße. - Fahrradstellplätze (ca: 580 m²) als zentrales Band westlich entlang der Neubauten. -	 Behinderten-Stellplatz als Garage im nördl. Neubau. Baukonstruktion - Mischkonstrutkiton aus Poroton-Mauerwerk und Stahlbetonstützen. -	 Dachtragwerk	 aus	 unterspannten	 Walz-Profil-Stahlbinder mit Trapezblech. -	 Mensa	mit	glatter	Stahlbetonflachdecke. -	 Hallenwände mit Prallwänden aus Holzvertäfelung. -	 Holzfenster. Außenliegender Sonneschutz. - Ballfangzaun aus 4 m hohe m Metallgewebe, nach Westen optional Tribünenbestuhlung. Realisierbarkeit -	 Raumprogramm erfüllt. Umkleiden zum Teil ca. 5 m² kleiner.	Große	WC-	und	Technikflächen. -	 Lichte Höhen Nebenräume knapp bemessen. - Außengeräteraum und Geräte Vereinssport ungünstig angeordnet. -	 Garage für Behinderten-Stellplatz. -	 2	Baukörper:	hohe	Hüllfläche,	schlechter	A/V-Wert.	 -	 Geringe	 Fensterflächen	 Halle,	 evtl.	 erhöhter	 Bedarf	 an künstlichem Licht. - Fernwärme mit Fußbodenhe izung und Solarthermie (WW). -	 Erschließung 2 Baukörper, 2 Aufzüge, Heizung etc.. - Stahl- / Stahlverbundkonstruktion mit Porotonausfachung. -	 Unterdurchschnittlicher Anteil an Verglasung. Fassade Schulgebäude SK Berlin - Neuinterpretation als einhe itliche Lochfassade mit liegenden Öffnungsformaten, dreigeteilt in stehen de	 Fensterflügel.	 Gestaltung	 und	 Materialität	 analog zu Neubaut en als Putzfassade mit aufgesetzten Gesimsprofilen.	 Eingangsvorbau	 in	 Gestaltung	 integriert. -	 Umbau der Eingänge. -	 Stirnseiten geschlossen. - Fassaden-Raster berücksic htigt Klassenraumach sen. -	 Keine	Angaben	zur	Energieeffizienz	durch	Verfasser,	 keine Einschätzung möglich. - Vorsatzschale aus Poroton. Dach extensiv begrünt.

Gestaltung - Gliederung des Bauvolumens in zwei kubische So litäre	 unterschiedlicher	 Grundfläche	 als	 stadträumliches Band in Nord-Süd-Richtung. Zonierung in zwei Schulbereiche. - Raum zwischen den Baukörper als Platz, neues Zentrum und Erschließung axial zu den bestehenden Schul-Eingängen. -	 Nördlicher, kleinerer Baukörper an der Paul-HeyseStraße	 springt	 ca.	 1,5	 m	 aus	 der	 Bauflucht	 zurück.	 Südlicher, größerer Baukörper hält ca. 9 m Abstand von südl. Grundstücksgrenze. - Einheitliche Gebäudehöhe von ca. 11,2 m. Südlicher, großer Baukörper mit umlaufendem Ballfangzaun bis + 13,4 m. - Einheitliche Gestaltung als Lochfassade mit sandfarbenem Putz, horizontale Betonung durch aufgesetz te,	 umlaufende	 Gesimsprofile.	 Klar	 gegliederte	 Fassaden. -	 Zonierung des Geländes in altersdif ferenzierte, den Schulen	vorgelagerte	Hofflächen.	 -	 Spielfeld	 auf	 Dachfläche	 der	 Zweifeld-Halle,	 angelagerte	 Tribüne.	Aufzug.	 Dachfläche	 kleiner	 Baukörper	 extensiv begrünt. -	 Weitere	Sportfreiflächen	nördl.	und	östl.	des	SK-Baus	 als Abschluss des Sportareals. - Orientierung der Mensa zum südl. Außenraum. Funktion - Zugänge Hallen platzseitig gegenüberliegend markiert durch Vordächer. -	 Zugang Mensa platzseitig gebäudemittig. - Sportler-Eingänge: Zweifeld-Halle von Rudi-ArndtStr., Einfeld-Halle von Paul-Heyse-Straße. - Anlieferung Mensa von Paul-Heyse-Straße in Gebäu de, interne Flurerschließung. - Mensa mit Lehrküche in klein erem Baukörper, ebenerdig. Lichte Höhe ca. 3 m. Mittiges kleinesFoyer und Nebennutzzone . - Einfeld-Halle über Mensa in W est-Ost-Ausrichtung auf ca. + 3,60 m. Geräte- /Lehrerraum. Lichte Höhe 5,50 m. Zwei Treppenhäuser an Flur entlang Hallenlängsseite mit Blick auf Hallenebene. Technik als Luftgeschoss über Nebenraumschiene. - Zweifeld-Halle in südlichem Baukörper ebenerdig in Nord-Süd-Richtung, Nebenraumschiene 3-geschossig nach Westen. Lichte Hallenhöhe 7 m. - Umkleiden analog zu Einfeld-Halle mit vorgelagertem Flur/Zuschauergalerie, Breite ca. 1,60 m. - Zuschauergalerie mit WCs im 2.OG auf + 6,40 m, Breite ca. 2,80 m , große Ausbuchtungen. - Teilunterkellerung Zweifeld-Halle für Hausanschlussraum. - Belichtung der Einfeld-Halle über stehende Fas sadenöffnung an südlicher Längsseite ab + 2,20 m OKFF. - Belichtung der Zweifeld-Hall e über stehende Fassadenöffnung an östlicher Längsseite ab +2,80m OKFF .

kister scheithauer gross Architekten und Stadtplaner GmbH, Leipzig mit a_24 Landschaft, Berlin / 1. Rundgang

1657
Ist 2.040 2.095 63 3.484 21.641 1,66 0,29 1.408

Planungsdaten NF - ohne WCs [m²] NF - Gesamt [m²] TF	-	Technikfläche	[m²] BGFa [m²] BRIa [m³] BGF / NF A/ V Überbaute Fläche [m²] Kosten [€] KG 300+400+500

Soll 1.946,5

7.800.000

7.548.388

Tesla-Schule / Ergebnisprotokoll	

1657
- Räumliche Organisation der Sporthalle: im W esentlichen funktionsgerecht geordnete Umkleidezone im EG, jedoch keine internen WC berücksichtigt; Lehrerräume nur auf der Hallenebene. 5m tiefe Zuschauergalerie / Tribüne im 2. OG oberhalb der Geräteräume. Zuschauer-WC	 im	 EG,	 schwer	 auffindbar	 an	 einem	 Nebenflur.	 Vereinsgeräteräume	 im	 EG.	 Weitläufige	 Wegebeziehung Außengeräteraum-Sportanlagen. - Natürliche Belichtung der Sporthalle durch Oberlichter, zusätzlich 3 Fenster (in Kombinationmit Lüftungselementen) im unteren Hallenbereich. Belichtung der Umkleiden über Oberlichter zum Flur. - Grundrissorganisation des Ganztagsbereichs weitgehend funktionsgerecht. Langgestreckte Garderobenzone	 im	 Sporthallenflur.	 Ausgabeküche	 innenliegend unterhalb der oberen Halle, umständliche Installationsführung. - Natürliche Belichtung und Belüftung des Ganztagsbereichs gegeben. - Anordnung und Ausbildung der Außenanlagen im Wesentlichen funktionsgerecht. Kombination von Laufbahn und Weitsprunganlage. - 2 Fahrradstellplätze (500m²) direkt am Hauptzugang Paul-Heyse-Str. bzw. am Nebenzugang Rudi-ArndtStr. Kfz-Stellplatz am Hauptzugang Paul-Heyse-Str. Baukonstruktion - Konventionelle Stahlbetonkonstruktion (Ortbeton). - Technikraum im EG. Realisierbarkeit - Raumprogramm weitgehend erfüllt. Erhebliche Flächenüberschreitungen bei Mehrzweckraum (+24m²), Ausgabe (+32m²), Lehrküche (+16m²). - Brandschutz: Treppenhalle über 3 Geschosse sowie Rettungswege über Freitreppen problematisch. - Barrierefreiheit der Sporthalle und der Außenanlagen gegeben. - Nichtnutzung des möglichen Fernwärmeanschlusses energetisch und kostenmäßig ungünstig. Einhaltung der Anforderung des EEWärmeG fraglich -	 Keine aufwendigen Erdarbeiten. Hoher Anteil an Verkehrsflächen.	 Natürl.	 Belichtung	 durch	 Lichtkuppeln.	 Sehr aufwendige Tragkonstruktion (z.B. großes Achsraster). Bewährtes zweischaliges Außenwandsystem (Stahlbeton und Klinker). Fassade Schulgebäude SK Berlin - Bandfassaden: Brüstungen mit ZiegelmauerwerkVorsatzschale unter V erwendung der vorhandenen Beton-Brüstungselemente. Aluminium-Fenster in Kombination mit regelbaren, mit Lochblech verkleideten Belüftungselementen. -	 Aufnahme des Konstruktionsrasters (1,2m). -	 Lamellen-Raffstores als Sonnenschutz. -	 Keine Darstellung des westseitigen Vorbaus. -	 Zweischalige Fassadenkonstruktion. -	 Lüftungslamellen über Fensterkonstruktion.

Gestaltung	 - Kompakter Gebäudekubus mit Dreifeldhalle und in tegriertem Ganztagsbereich am Blockrand zur PaulHeyse-Straße. Anordnung der Halle im OG. - Gebäudehöhe ca. 13,3m. Nach Süden kragt das Hallengeschoss um ca. 7m aus. - Ziegelmauerwerks-Fassaden. In der EG-Zone gegliedert durch eine Reihe raumhoher schmaler Fenster, hofseitig im Bereich der Mensa verglaste Pfosten-Riegel-Konstruktion. OG-Zone weitgehend geschlossen, einzelne großformatige Fenster mit integrierten Lüftungselementen. V erkleidung der Lüftungselemente mit perforierten Aluminium-Blechen. - Lamellenraffstores als Sonnenschutz. Mensa wegen der Auskragung des OG ohne Sonnenschutz. - Laternenartige Dachoberlichter. „Lichtstreifen“ im Dach umlaufend vor der Außenwand eingelassen. - Mehrzweckraum zweiseitig verglast. Zuordnung eines Außenbereichs (überdachte Terrasse). - Sporthalle mit großzügiger Eingangs- bzw. Treppenhalle mit Lufträumen über 3 Geschosse. - Erhalt der historischen Tore und Mauern. Einfriedung des Schulgrundstücks ansonsten mit einer nicht nä her beschriebenen Zaunanlage sowie im Bereich der Conrad-Blenkle-Straße mit einer Hecke. - Außenanlagen klar gefasst, orthogonal geordnet. Mit Betonplatten belegte Wegeachse als zentrales freiräumliches Element. - Zusammenfassung der gemeinschaftlichen (Sport-) Nutzungen gegenüber dem Neubau. Kleinspielfeld mit Ballfangzaun. 75m-Laufbahn „als Intarsie“ in der Pausenhoffläche. -	 Im	Bereich	der	Pausenfläche	der	Klassen	2-6	gestaffeltes Holzpodest als Kletter- und Sitzobjekt. Pausenfläche	der	Klasse	1	im	nordöstlichen	Grundstücksbereich als Spielhügellandschaft ausgebildet. -	 Freifläche	 an	 der	 Conrad-Blenkle-Straße	 als	 Schulgarten, eingefasst mit einer Hecke. -	 Pausenhofbeläge:	 Kleinmosaikpflaster	 bzw.	 gefärbter Asphalt. - Eingeschränkte Berücksichti gung der bestehenden Freiraumelemente. - Baumbestand an der Paul-Heyse-Straße und der Rudi-Arndt-Straße entfällt. Funktion - Getrennte Zugänge zu Sporthalle und Mensa. Eingang der Mensa in zentraler Lage an der W egeachse. Eingänge zur Sporthalle von 2 Seiten, davon 1 Eingang sowohl als externer Zugang für den Vereinssport als auch als Schülereingang gedacht. - Anlieferung Mensa auf der Ostseite, kurzer Fahrweg von der Paul-Heyse-Straße. - Vertikalerschließung über 2 Freitreppen und Aufzug in einer großzügig dimension ierten Erschließungszone. Flurbreite in der Regel 2,5m. - Konsequente räumliche Trennung von Sporthalle und Ganztagsbereich.

Hentschel Oestreich Architekten GbR mit Kirk + Specht Landschaftsarchitekten, Berlin / 1. Preis

1658
Soll 2.172 Ist 2.198 2.243 25 3.344 18.668 1,49 0,28 1.197 7.800.000 7.757.273

Planungsdaten NF - ohne WCs [m²] NF - Gesamt [m²] TF	-	Technikfläche	[m²] BGFa [m²] BRIa [m³] BGF / NF A/ V Überbaute Fläche [m²] Kosten [€] KG 300+400+500

Tesla-Schule / Ergebnisprotokoll

1658
- Umkleiden/Waschräume Zweifeld-Halle auf + 7,50 m linear entlang Nord-Fassade über Einfeldhalle. - Zuschauergalerie als Erschließung an nördl. Hallen längsseite, Breite ca. 2,20 m. Durchgesteckt, über Stirnseiten belichtet. -	 Belichtung	 der	 Einfeld-Halle	 über	 großflächige	 Verglasung der östl. Hallenlängsseite ab OK-Gelände. - Umkleide/Waschräume Einfeld-Halle nicht natürlich belichtet/belüftet. - Belichtung der Zweifeld-Halle über 8 Oberlichtsheds. - Erschließungszonen weitgehend natürlich belichtet. - 100 m Laufbahn entlang südlicher Grenze, nach Norden angelagerter Weitsprung. Gymnnastikwiese als westlicher	Abschluss	der	Sportflächen. -	 Außengeräteraum in histor . Hofgebäude zentral an den	Sportfreiflächen	. - Fahrradstellplätze als kompakte Anlage am Geländeeingang (ca. 334 m²). Stellplatz vor Schulaltbau. - Baumergänzungen als lockere Geländefassung. Baukonstruktion - Stahlbetonkonstruktion mit rot buntem Verblendmauerwerk. Dachtragwerk Einfeldhalle aus vorgefertigten Stahlbetonbindern,	Zweifeldhalle	als	Stahl-Walzprofil,	 ballwurfsichere Unterdecken. - Fenster/Türen aus Holz-Alu minium, teilweise mattierte Verglasung. Untere Halle mit Kastenfenster, zwischenliegender Sonnenschutz. - Prallwände aus großformatigen Sperrholzpaneelen, lasiert, gelocht. Realisierbarkeit - Ein Zuschauer-WC fehlt. 1 Lehrerraum ca. 8 m², Geräteräume 16 bzw. 21 m², Waschräume 6 m² größer, Umkleiden ca. 2 m² kleiner. - Wegfall „Grünes Klassenzimmer“.
 - Absenkung Halle: Reduzierung Lüftung / Beheizung.
 - Fernwärme mit Solarthermie (WW).
 - Halle mit Lichtkuppeln. Zweischaliges Außenwandsystem. Extensive Dachbegrünung. Fassade Schulgebäude SK Berlin - Gestaltung als eingenständ iger Solitär . Aufnahme der Bandfassade und Fensterteilung. V erkleidung Brüstungen in Holz-Elementbauweise, liegenden Tafelformate in „lebendig changierender Farbgebung“. Westfassade mit außen liegendem Sonnenschutz. - Hochparterre und Souterrain hofseitig mit geschossübergreifender Systemfassade, diagonale Sprossenteilung transparent und transluzent verglast. - Umgestaltung des südlichen Eingangs mit vorgela gerter Treppe, Eingliederung des nord-westlichen Eingangsvorbaus in Fassadengestaltung. - Nach Osten Zäsur durch aufgesetzte, raumfassenden Fassadezarge für neue Verwaltung. -	 Keine	weiteren	Angaben	zu	Energieeffizienz	durch	 Verfasser, keine Einschätzung möglich. - Systemfassade, teils transparent, teils transluzent.

Gestaltung -	 Kompakter, monolithischer Solitär an der Paul-Hey se-Straße	nimmt	Bauflucht	auf.	 - Baukörpergliederung durch Einschnitte u. Rücksprünge, Markierung der Eingänge, überdachte Bereiche. -	 Gebäudehöhe ca. 13,50 m. - Gestaltung geprägt duch scharfkantige, monolithische Ausbildung aus „kräftig-rotbuntem Verblendmauerwerk, EG-Bereich nach Norden und Süden ab OK-Gelände	zum	Teil	großflächig	verglast,	im	Westen	 schmale, stehende Fenster-/Türformate. OG geprägt durch punktförmiges Gittermauerwerk vor Fensteröffnungen. Schmales Fensterband nach Norden. - Erhalt der histor. Eingangssituation, Ergänzung durch Ziegelmauer. - Zonierung des Geländes in Bereich für die Öffentlichkeit mit Erschließung, kompakt angeordneten Sportfreiflächen	 und	 altersdifferenzierten	 Pausen-	 und	 Gartenflächen	in	Korrespondenz	mit	den	Gebäuden.		 Sportfreiflächen	 kompakt	 um	 historisches	 Hofgebäude gruppiert. -	 Dachfläche	 mit	 zwei	 Reihen	 Oberlichtsheds,	 Orientierung der Verglasung nach Norden, nach Süden mit Solar-Kollektoren. Extensive Dachbegrünung. Lüftung	im	Norden	in	Dachfläche	eingestellt. -	 Mensa	mit	großer	Platzfläche	zum	Altbau.	 Funktion - Haupteingang an der Paul-H eyse-Str., klar markiert durch breiten Gebäudeunterschnitt. Durchgesteck te Erschließung, axial angeordneter Nebeneingang zum Hof. Angelagerte Foyerbereiche. Aufzug. Treppenhaus.	Im	Süden	einläufige	Treppe	ins	UG. -	 Anlieferung Mensa von Paul-Heyse-Straße möglich. -	 Klare Grundrisszonierung in 3 Nutzungsbereiche. - Mensa mit Lehrküche als westliche Zone, ebender dig. Mensa unterteilbar, separat bespielbar, zum Fo yer	großflächig	zu	öffnen.	Lichte	Höhe	3,20	m.	Geringe Konstruktionshöhe. - Zentrale Zone mit innenlieg endem Raumblock aus Umkleiden/Waschräumen/WCs und umlaufender Erschließung/Verbindung mit den Foyers im Norden und Süden. - Einfeldhalle als westlicher, eingegrabener Gebäudetrakt in Nord-Süd-Richtung, abgesenkt auf ca. - 3 m. Lichte Höhe ca. 5,50 m. - Einblick/Durchblick von Erschließungsbereich, Breite ca. 2,50 m als Zuschauergalerie in Einfeld-Halle. - Vereins-Geräteräume auf -3m über Flur/Aufzug/Treppen erschlossen. - Zweifeld-Halle auf +4 m in W -O-Richtung auf EG-Nutzung aufgelagert. Erschließung über Haupttreppen haus/Aufzug. Flur entlang Nordfassade, Breite ca. 2,50 m. Fluchttreppenhaus im Westen führt im EG direkt ins Freie, keine Anbindung an Foyer. Lichte Höhe 7 m. - Geräte-, Lehrerräume, Sportler-WCs funktionsge recht angeordnet.

Karl + Probst mit Landschaftsarchitekt Werner Franz, München / 2. Preis

1659
Soll 1.946,5 Ist 1.945 1.977 30 2.515 15.451 1,27 0,41 2.164 7.800.000 7.756.225

Planungsdaten NF - ohne WCs [m²] NF - Gesamt [m²] TF	-	Technikfläche	[m²] BGFa [m²] BRIa [m³] BGF / NF A/ V Überbaute Fläche [m²] Kosten [€] KG 300+400+500

Tesla-Schule / Ergebnisprotokoll	

1659
natürlicher Belichtung über Lichthof. Umkleideräume mit Fenstern zu einem Lichtschacht. Grundrissorganisation Ganztagsbereich im W esentlichen funktionsgerecht. Einordnung der Lehrküche in den für die Sportnutzung vorgesehenen Bereich sowie Garderobe in der Essensausgabezone fragwürdig. Lehrküche nur über Lichtschacht belichtet. Anordnung und Ausbildung der Außenanlagen funktionsgerecht. Kleinspielfeld mit Ballfangza un in zentraler Lage. 75m-Laufbahn und W eitsprunganlage an der Conrad-Blenkle-Straße. Kugelstoßanlage nördlich der SK-Schule. Gymnastikwiese im Bereich des westlichen Hofes Fahrradabstellplätze (462m²) und Kfz-Stellplatz direkt am Zugang Paul-Heyse-Straße.

Gestaltung - Einfügung der neuen Funktionen als „Spange“ über die gesamte Grundstückstiefe. 2 oberirdische Baukörper auf einem gemeinsamen Sockelgeschoss. - Sporthallenbaukörper mit Dreifeldhalle am Blockrand an der Paul-Heyse-Straße. Baukörper des Mehrzweckraums zentral. Räumlich e Fassung der Spange durch eine Laube an der Rudi-Arndt-Straße. - Gebäudehöhen über Terrain ca. 4,2m, OKF des Sockelgeschosses ca. 4,1m unter Terrain. -	 Kubische	 flache	 Baukörper,	 plastisch	 gegliedert	 durch	tief	profilierte	Längsaußenwände.	 - Fassade zur Paul-Heyse-St raße aus vorgehängten eingefärbten Stahlbeton-Fertigteilen mit schmalen verglasten Schlitzen. Längsfassaden ansonsten aus geschosshohen elementierten Stahl-Glas-Konstruktionen. Sonnen schutz: außenliegende AluminiumRaffstores. Querfassaden vollständig geschlossen. - Extensive Dachbegrünung. Shed-Oberlichter auf der Sporhalle in Stahl-Glas-Konstruktion. - Mehrzweckraum zweiseitig verglast, Zuordnung eines eigenen Außenbereichs (Terrasse). - Innenräume durch das Tragwerk aus Holz geprägt. - Erhalt der historischen Tore und Mauern. Keine weiteren Angaben zur Einfriedung. - Westlicher Hof weitgehend erhalten. Umnutzung des Basketballfeldes zum Fahrradstellplatz. -	 Zentraler	 Platzraum	 („langgestreckter	 Hof“),	 flankiert	 von den Neubauten. - Kleinspielfeld mit Ballfangzaun, Eingrünung und Abschirmung durch Säulenhainbuchen. -	 Gepflasterter	 Pausenhof	 westlich	 des	 SK-Baus,	 nördlich und südlich davon Grünbereiche. Laufbahn, Weitsprung östlich des SK-Baus, Erhalt und Ergänzung des Baumbestands unmittelbar an der Straße. -	 Pausenhof-Beläge:	 Sickerfugenpflaster	 und	 Rasenfugenpflaster. - Berücksichtigung bestehender Freiraumelemente. - Baumbestand an der Paul-Heyse- und der RudiArndt-Straße entfällt. Teilweiser Ersatz durch Neupflanzungen. Funktion - Zwei gemeinsame Eingänge zu Sporthalle und Ganztagsbereich. Direkter ebenerd iger Zugang in den Mehrzweckraum, Erschließung Sporthalle und Lehrküche im UG über 2 Treppen und Aufzug. - Anlieferung Mensa kollidiert mit Terrassennutzung. Weiter Fahrweg über den Schulhof. - Organisation der gesamten Sportnutzung auf einer Ebene. Funktionsgerecht zugeordnete Umkleidezone, unpraktische Grundrisse. Geräteräume des V ereinssports von der Halle erschlossen. -	 Keine Flächen für Zuschauer in der Halle nachgewiesen. Einblick von zentralen Platz möglich. - Außengeräteraum im historischen Hofgebäude. - Halle natürlich belichtet über südseitige Befensterung oberhalb 4,1m sowie Dachoberlichter. Flure mit

-

-

-

Baukonstruktion - Sockelgeschoss und Seitenwände des Obergeschosses in Stahlbeton-Mass ivbauweise. Obergeschosse ansonsten in Holzkonstruktion, Träger und Stützen aus Brettschichtholz, Dachscheibe aus Sperrholz, Aussteifung durch die Seitenwände. -	 Lüftungsanlage im Dachbereich. Technik im UG: Realisierbarkeit - Raumprogramm weitgehend erfüllt. Umkleiden und Wasch- / Duschräume zu klein (jeweils -2m²). -	 Rettungswege nachgewiesen. -	 Barrierefreiheit gegeben. -	 Ungünstige	 Werte	 bei	 Hüllfläche	 und	 Kompaktheit.	 Absenkung der Halle führt zu dämpfendem Effekt bei Schwankungen der Außentemperaturen (Redu-zierung Be- und Entlüftung bzw. Beheizung). Durch den hohen Anteil an Verglasung wird der Kunstlichtbedarf reduziert, der Kühl- / Lüftungsbedarf bzw. Heizbedarf jedoch erhöht. - Erhöhte Kosten für die Baugrube, hoherAnteil an Fassadenverglasung. Lehrküche im UG führt zu erhöhten Folgekosten. Zusätzliches Bauwerk Laube. Fassade Schulgebäude SK Berlin - Bandfassade. Brüstungen mit hell geputztem Wärmedämmverbundsystem unter Verwendung der vorhandenen Betonbrüstungselemente. Tief gesetzte Fensterbänder in Stahl-Glas-Konstruktion, Lüftungs flügel	mit	feststehenden	Streckmetallblechen	als	Witterungs- und Einbruchsschutz. Sonnenschutz durch außenliegende Aluminium-Raffstores. - Sichtbare Stützen des Tragskeletts als primäres Fassadenraster. Teilung des Primärrasters in Varianten möglich. - Vorbau mit Bezugnahme auf die Originalfassade, gerastertes Fassadenbild. - Nutzung der natürl. Lüftung in den Nachtstunden ist energetisch sinnvoll, jedoch wegen motorischer Antriebe aufwendig bei Investition und Betrieb. -	 Vollwärmeschutz für die massiven Bauteile.

AFF Architekten, Berlin mit Landschafts.Architektur Birgit Hammer, Berlin / Anerkennung

1660
Soll 2.142 Ist 2.184 2.259 73 2.885 15.982 1,28 0,29 1.270 7.800.000 7.517.012

Planungsdaten NF - ohne WCs [m²] NF - Gesamt [m²] TF	-	Technikfläche	[m²] BGFa [m²] BRIa [m³] BGF / NF A/ V Überbaute Fläche [m²] Kosten [€] KG 300+400+500

Tesla-Schule / Ergebnisprotokoll	

1660
-	 Umkleiden alle natürlich belichtet/belüftet. -	 Verkehrsflächen	 und	 Zuschauerbereich	 natürlich	 belichtet. - Kleinspielfeld (27x45m) leicht abgesenkt, umlaufende Sitzstufen, lange Rampe, W eitsprung als westli che Begrenzung. - 100 m Laufbahn mit langer Sitzbank entlang südlicher Grundstücksgrenze. Gymnnastikwiese und Kugelstoßen	als	westlicher	Abschluss	der	Sportflächen. -	 Außengeräteraum	 in	 Neubau	 zu	 den	 Sportflächen	 orientiert. - Fahrradstellplätze (ca. 325 m²) als kompakte Anlage am Geländeeingang. PKW-Stellplatz vor Schulalt bau. Baukonstruktion - Hallensockel als Betonbau mit vorgehängter Klinkerfassade mit Ornament-Feldern. - Leichtbaufassade aus Polycarbonat-HohlkammerPaneelen. -	 Hallendach als Schicht-Holz-Binder-Tragwerk. -	 Prallwände aus Fichten-Lattung. - Innenseitige Stahlgitterroste vor Verglasung bzw. Polycarbonat-Platten als Ballschutz. Realisierbarkeit - Raumprogramm erfüllt, zwei Zuschauer-WCs zusätzlich. Geräteräume ca. 5 m², für V ereinssport ca. 15 m² größer. Mensa ca. 10 m² zu klein, Lehrküche ca. 15 m² zu groß. Ein Lehrerraum ohne Dusche. -	 Wegfall „Grünes Klassenzimmer“. -	 Rettungswege über Schachteltreppe gewährleistet. - Absenkung der Sporthalle führt zu Reduzierung Beund Entlüftung bzw. Beheizung - Gute Tageslichtnutzung durch hohen Anteil Polycarbonatelementen, jedoch erhöhter Kühl- / Lüftungs- / Heizbedarf obere Halle - Fernwärme. - Erhöhte Kosten durch Absenkung der Halle. Fassade aus Klinker und Polycarbonat elementen. Extensive Dachbegrünung. Fassade Schulgebäude SK Berlin - Aufnahme der Gestaltung des Hallenneubaus durch Verwendung einer Ziegelvorsatzschale im Sockelund Eingangsbereich. - Ornament aus kreuzförmig perforierten Klinkerfertig teilem mit innenliegender Fenster-Verglasung zur Belichtung/Belüftung. - Neuinterpretation der Bandfassade in den OGs als Leichtbaufassade aus Polycarbonat-HohlkammerPaneelen mit Bändern aus Aluminiumfenstern. Geschlossene Felder mit kreuzförmigem Ornament als Lüftungselemente. - Klinker im EG und 1. OG, sonst Polycarbonatele mente, Sanierung der Betonbrüstungselemente.

Gestaltung -	 Kompakter, eigenständiger Baukörper an der PaulHeyse-Straße	 nimmt	 Bauflucht	 auf	 und	 definiert	 mit	 Gebäude-Längsseite den nördlichen Rand. Südliche Raumkante gebildet durch dichte Baumreihe. Ergänzung des historischen Zugang s durch Klinkermauer bis zum Neubau. - Gebäudehöhe ca. 12,40 m. Gebäudestaffelung im Süden auf 7,15 m. - 2-geschossiger Klinkersockel nimmt Materialität des historischen Schulbaus auf. Neuinterpretation der Blankenstein-Fassade	 durch	 Ornamtent-Grafik	 mit	 kreuzförmigen „Schmuckfeldern“, zum Teil liegende schaufensterartige Verglasung. Oberer Gebäudeab schluss im Kontrast zu massivem Sockel als umlaufende Polycarbonat-Fassade. -	 „Mineralischer Teppich“ aus strukturiertem Ortbeton, angelagert	 die	 Sportfreiflächen.	 Pausenhoffläche	 Klasse 2 auf Ostseite des SK-Baus mit direktem, verglastem Zugang ins Gebäude. -	 Sportfreiflächen	 kompakt	 um	 historisches	 Hofgebäude gruppiert. -	 Orientierung	der	Mensa	zu	großer	Platzfläche	im	Süden. Funktion - Haupteingang zentral hofseitig, markiert durch breite Verglasung. Foyer mit eingest ellter Schachtel-T reppe. Aufzug. - Nebeneingang für Vereinssport von der Paul-HeyseStraße in langen Flur entlang der Umkleiden. - Anlieferung Mensa im Osten des Neubaus über PaulHeyse-Straße. - Klare Grundrisszonierung. Kompakte, zentrale Er schließung. - Mensa mit Lehrküche ebenerdig als östlicher Gebäudebereich. Mensa nach Süden, Lehrküche nach Os ten orientiert. Lichte Höhe 2,80 m. - Umkleiden alle ebenerdig im Westen linear entlang Fassade gereiht. - Einfeldhalle in West-Ost-Richtung auf – 2, 80 m abgesenkt, über Schachteltreppe zentral erschlossen. Lichte Höhe 5,50 m, Trägerhöhe mit ca. 60 cm knapp bemessen.	Vielflältige	Einblick	in	Halle	von	Paul-Heyse-Straße und von Erdgeschoss-Nutzungen. - Zweifeldhalle auf + 3 m. Lichte Höhe 7 m. Binderhöhe ca. 1 m. - Zuschauerbänke für Zweifeldhalle seitlich der Hallenzugänge, als Nischen, 2 x 6 m lang, ca. 1,60 m tief. - Vereins-Geräteräume den Hallen angelagert und über diese erschlossen. - Geräte-, Lehrerräume, Sportler-WCs funktionsge recht angeordnet. Lichte Höhe 3 m. -	 Belichtung	 der	 Einfeld-Halle	 über	 großflächige	 Verglasung ab + 3,30 m OKFF entllang straßenseitiger Längsseite. - Belichtung Zweifeld-Halle umlaufend über translu zente Polycarbonat-Platten ab + 3,50 m OKFF.
        
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