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Ergebnisprotokoll

Full text: Ergebnisprotokoll

Neubau Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie

Berlin Neukölln

Nichtoffener Wettbewerb

Ergebnisprotokoll

Nichtoffener Wettbewerb Neubau Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie Berlin Neukölln Ergebnisprotokoll

Berlin, Juni 2012

Koordination Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D mit: Birgit Dietsch, Architektin Vorprüfung Architektur Heinrich Burchard Birgit Dietsch Norbert Giebels Ulrike Kurz Ulrike Lickert Kosten Jürgen Schäfer Peter Dönges Otmar Gerono Mathias Gwodz Energieeffizienz Herbert Herbst Barbara Wehling Mitarbeiter der Vorprüfung Johannes Dumpe Beatrice Nowak George Sautaschvili Modellfotos Hans-Joachim Wuthenow Titelbild Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Druck A & W Druck

Inhaltsverzeichnis
1. 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung vom 21. 06. 2012 ... 7
 Begrüßung der Teilnehmer / Anwesenheit ...................................... 7
 Konstituierung des Preisgerichts..................................................... 7
 Eröffnung der Preisgerichtssitzung ................................................. 7
 Bericht der Vorprüfung .................................................................... 8
 Informationsrundgang ..................................................................... 8
 Kriteriendiskussion .......................................................................... 8
 Erster Wertungsrundgang ............................................................... 8
 Zweiter Wertungsrundgang ............................................................. 9
 Schriftliche Beurteilung der Arbeiten der Engeren Wahl ............... 10


1.10 Festlegung der Rangfolge und Preise........................................... 18
 1.11 Empfehlung des Preisgerichts....................................................... 19
 1.12 Öffnen der Verfassererklärungen .................................................. 19
 1.13 Schliessen der Sitzung.................................................................. 19
 1.14 Protokollfreigabe ........................................................................... 20
 1.15 Anwesenheitsliste............................................................. .............21
 1.16 Teilnehmer des Wettbewerbs ...... ..................................................25


2. 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8

Bericht der Vorprüfung ............................................................... 35
 Vorlauf ........................................................................................... 35
 Einlieferung der Arbeiten ............................................................... 35
 Anonymisierung............................................................................. 35
 Vollständigkeit der Arbeiten ........................................................... 36
 Vorprüfung..................................................................................... 36
 Balkendiagramme ......................................................................... 41
 Zusammenstellung der Kenndaten ................. ..............................42
 Einzelberichte 1100 - 1123 .......... ..................................................47


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1.	

Ergebnisprotokoll der Preisgerichtssitzung vom 21. Juni 2012

in den Räumen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
 Raum 560 (Alte Kantine), 
 Württembergische Straße 6
 10707 Berlin.
 Beginn: 9:15 Uhr


1.1	

Begrüßung der Teilnehmer / Anwesenheit

Frau Lüscher begrüßt die Sitzungsteilnehmer und stellt die Anwesenheit (siehe Anwesenheitsliste) und Vollzähligkeit des Preisgerichts fest.

1.2	

Konstituierung des Preisgerichts

Auf Vorschlag aus dem Kreis der stimmberechtigten Preisrichter und Preisrichterinnen wird Herr Wulf einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Zu ständig anwesenden stellvertretenden Fachpreisrichtern werden Jost Haberland, Johannes Löbbert und Inga Hahn benannt. Das Preisgericht hat demnach folgende Zusammensetzung: Stimmberechtigte Fachpreisrichter: Tobias Wulf Donatella Fioretti Jórunn Ragnarsdóttir Philipp Sattler Ansgar Schulz Stimmberechtigte Sachpreisrichter: Dr. Franziska Giffey Dr. Michael Knieß Regula Lüscher Ludger Pieper

1.3	

Eröffnung der Preisgerichtssitzung

Der Vorsitzende übernimmt die Leitung der Sitzung. Er bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und lässt sich von den Teilnehmern ver­ sichern, dass - sie keinen Meinungsaustausch mit Wettbewerbsteilnehmern über die Aufgabe und deren Lösung geführt haben und während der Dauer der Sitzung führen werden - sie bis zum Preisgericht keine Kenntnis von Wettbewerbsarbeiten er­ halten haben, soweit sie nicht als Vorprüfer oder Sachverständige bei

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der Vorprüfung teilgenommen haben sie die Beratung des Preisgerichts vertraulich behandeln werden die Anonymität der Arbeiten aus ihrer Sicht gewahrt ist sie es unterlassen werden, sich über vermutete Verfasser zu äußern.

1.4

Bericht der Vorprüfung

Die Vorprüfung hat einen schriftlichen Bericht zur Vorprüfung verfasst, der Bestandteil des Vorprüfberichts ist und dem Preisgericht vorliegt. Frau Sellin-Eysholdt berichtet über den Ablauf der Vorprüfung, die Einhaltung der Vorgaben gemäß der Auslobung und über die Mitwirkung der Sachverständigen an der Vorprüfung. Das Modell der Wettbewerbsarbeit 1122 wurde verspätet eingeliefert. Das Preisgericht beschließt einstimmig, den Wettbewerbsbeitrag 1122 nicht zur Bewertung zuzulassen.

1.5

Informationsrundgang

Ab 10:00 Uhr stellen die Vorprüfer die Wettbewerbsbeiträge in der Reihen­ folge der Tarnzahlen anhand der jeweiligen Pläne und der Prüfbemerkungen aus dem Vorprüfbericht vor. Der Informationsrundgang endet um 13:15 Uhr. 13:15 – 13:45 Uhr Mittagspause

1.6

Kriteriendiskussion

Nach dem ersten Informationsrundgang vergegenwärtigt sich das Preis­ gericht die komplexe Aufgabenstellung und führt eine Grundsatzdiskussion zu den Beurteilungskriterien durch. Frau Dr. Giffey, Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport, erläutert nochmals das Leitbild des Modellprojektes ‚Campus Efeuweg‘; Frau Christiansen, Schulleiterin der Lise-Meitner-Schule, stellt die Erwartungen aus Sicht der Nutzer dar.

1.7

Erster Wertungsrundgang

Ab 14:15 Uhr findet der erste Wertungsrundgang statt. Der Vorsitzende weist darauf hin, dass im ersten Wertungsrundgang die Arbeiten nur ein­ stimmig ausgeschieden werden können. Die Arbeiten 1102 1113 1116 1121

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werden aufgrund wesentlicher funktionaler Mängel bzw. aufgrund des Umgangs mit der gestellten Aufgabe einstimmig ausgeschieden.

1.8

Zweiter Wertungsrundgang

Die stimmberechtigten Preisrichter kommen unter Anlegen der Beurteil­ ungskriterien der Auslobung bzw. der in der Grundsatzdiskussion fest­ gelegten Bewertungskriterien nach intensiver Erörterung der einzelnen Arbeiten zu folgenden Abstimmungsergebnissen:

Somit sind die Arbeiten 1100, 1101, 1104, 1105, 1106, 1108, 1109, 1111, 1112, 1114, 1115, 1117, 1118 aus dem Verfahren ausgeschieden. Die Arbeiten 1103, 1107, 1110, 1119, 1120 und 1123 verbleiben im Beurteilungsverfahren und bilden die engere Wahl. Der zweite Wertungsrundgang endet um 16:45 Uhr.

16:45 – 17:00 Uhr Kaffeepause

Aus dem Kreis der stimmberechtigten Fach- und Sachpreisrichter wer­ den für Arbeiten 1100, 1101, 1106, 1109 und 1111 Rückholanträge gestellt, über die wie folgt abgestimmt wurde:

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Die Arbeiten 1100, 1106 und 1111 sind in das Verfahren zurückgeholt und sind ebenfalls Teil der Engeren Wahl.

1.9 	

Schriftliche Beurteilung der Arbeiten der Engeren Wahl

Ab 17:30 Uhr werden die Arbeiten der engeren Wahl jeweils durch die Fach- und Sachpreisrichter unter Berücksichtigung der vorangegangenen Diskussion schriftlich beurteilt.

Arbeit 1100 Durch die Anordnung der Gebäude wird der Außenbereich nachvollziehbar gegliedert in drei unterschiedliche Zonen: Ein Vorplatz als Erweiterung des Efeuwegs, ein Schulhof und eine Außensportanlage in direkter Verbindung mit der Sporthalle. Die vorgeschlagene Gliederung ermöglicht eine sinnvolle städtebauliche Einbindung in den Schulstandort. Bei einer näheren Betrachtung erscheinen jedoch die Dimensionen und Proportionen der resultierenden Außenräume zu undifferenziert und un­ entschieden. Die Positionierung der Schulgebäude bewirkt eine sehr starke Teilung des Grundstücks. Durch die übersichtliche Zusammenlegung der Eingänge der Schule und der Sporthalle sowie die Anordnung der Mensa in unmittelbarer Nähe des Eingangsbereichs könnte die Schule auch außerhalb die Schulzeiten ein wichtiger Anziehungsort für die Umgebung werden. Die unnötig komplizierte architektonische Lösung des Zugangs zur Sport­ halle wird jedoch von der Jury in Frage gestellt. Die architektonische Verbindung der Volumina von Schul- und Sporthalle bildet ein wichtiges Merkmal des Entwurfs; die Komposition der zwei Ge­ bäudekörper wirkt aber nach der Meinung der Jury schematisch und ad­ ditiv. Die Einbringung eines Teils des Schulprogramms in das 1.OG der Turnhalle erzeugt zusätzlich Unschärfe in der architektonischen Komposition. Die großzügige Eingangshalle als Verbindung zwischen Vorplatz und Pausenhof wird positiv bewertet; das vorgeschlagene Glasdach ist jedoch kostenintensiv und verursacht nach Meinung der Jury eine Reihe von un­ gelösten Problemen. Die Organisation des Schulgebäudes ist kompakt um zwei Höfe organisiert; die Proportion der Höfe, die als Hauptlichtquelle für einige Aufenthalts- und Unterrichtsräume fungieren, wird kritisch beurteilt.

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Die Treppenhäuser, die im EG nicht direkt ins Freie führen, sind Brand­ schutztechnisch nicht gelöst. Das Gebäude weist interessante städtebauliche Setzungen auf, bleibt aber schematisch in der architektonischen Ausformulierung.

Arbeit 1103 Durch die beiden präzise zueinander gesetzten flachen Baukörper wird ein gut proportionierter Vorplatz gebildet. Die Eingänge liegen folgerichtig an diesem gut nutzbaren Platz. Von der Lipschitzallee her kommend wird der Blick zum Eingang der Schule zunächst durch die Sporthalle verdeckt. Auch die anderen Freiflächen mit Sportanlagen im Norden und ein Biotop im Osten sind richtig situiert und präzise herausgearbeitet. Der lediglich 3-geschossige Schulbau öffnet sich über Cafeteria und Biblio­ thek sehr schön zum Vorplatz. Die nahezu quadratische Bau wird durch drei Innenhöfe gut strukturiert. Die zentrale Halle wie auch zum Teil die Flure profitieren vom Bezug zu den Höfen. Trotz des flächigen Grundrisses ist die innere Erschließung nicht labyrin­ thisch, der Ringflur ist allerdings in Teilbereichen zu eng und bietet hier nicht die notwendige Aufenthaltsqualität vor den Fachklassen. Die Haupttreppe liegt gut auffindbar mitten im Haus und trägt zu einer klaren Orientierung bei, die zweideutige Weiterführung ins obere Geschoss erscheint dabei nicht notwendig. Die Nutzungsverteilung, Raumgrößen, Raumzuordnung und Raumhöhen entsprechen den Vorgaben und sind sorgfältig ausgearbeitet. Kritisch angemerkt wird die Über-Eck-Anordnung einiger Unterrichtsräume mit Orientierung in die Höfe. Barrierefreiheit, Fluchtwege und technische Versorgungsschächte entsprechen weitgehend den Vorgaben. Die Sporthalle ist auf einfache Weise separat erschlossen und kompakt ent­ wickelt auf Kosten eines doppelten Ebenenwechsels der Sporttreibenden. Insgesamt ist der Entwurf sorgfältig und ambitioniert durchgearbei­ tet. Dies betrifft im Besonderen auch die strenge aber sehr klare Fa­ ssadenausbildung, die in Bezug auf die Bauaufgabe zunächst unge­ wohnt erscheint. Die Anmutung der Fassade ist zwar elegant, es ist je­ doch diskutabel, ob sie an diesem Ort angemessen ist. Der Kontrast zwi­ schen der dunklen monorhythmischen Außenhaut und dem glatten weißen Innenleben erscheint reizvoll. Bezüglich der Flächen- und Kostenwerte liegt der Entwurf im Rahmen.

Arbeit 1106 Die Arbeit überzeugt städtebaulich durch die klare eindeutige Setzung eines großen Gebäudevolumens, das alle Gebäudefunktionen auf dem Grundstück vereint. Es ist dabei fraglich, ob der an eine eher inner­ städtische Bebauung erinnernde Baukörper in die offene Bebauung der Gropiusstadt passt. Das Gebäude nimmt wie selbstverständlich die ge­ samte Grundstücksbreite entlang des Verbindungsweges ein und formu­

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liert einen langgestreckten Vorplatz, von dem aus sowohl die Sporthalle als auch das eigentliche Schulgebäude erschlossen werden. Durch den Baukörper entsteht das Bild eines großen Hauses, das identitätsbildend ist. Der Baukörper entwickelt durch das Verschmelzen von 2- und 4-geschos­ sigen Gebäudeteilen um einen großzügig bemessenen Innenhof eine skulp­ turale Erscheinung. Durch die ruppige Putzoberfläche und präzis gesetzte horizontal angeordnete Fensterausschnitte wird die kraftvolle Erscheinung zusätzlich unterstützt. Die Details der Fassade wie z. B. nach innen ent­ wässernde Fensterbänke ohne sichtbare Verblechung, oder die translu­ zente Verglasung der Sporthalle deuten ein hohes Gestaltungspotential an. Durch die Setzung auf dem Grundstück ergibt sich eine große zusam­ menhängende Freifläche hinter dem Schulgebäude, die in Sport- und Pausenflächen gegliedert ist. Es stellt sich die Frage, ob der Baukörper in seiner Autarkie nicht die Möglichkeiten, sich zum Campus Efeuweg zu öffnen, verspielt. Sporthalle und Schulgebäude werden durch äußerst großzügig bemessene „Straßen“, die das gesamte Gebäude bis zur Außensport- bzw. Pausenfläche durchlaufen, erschlossen. Eine außerschulische Nutzung der Sporthalle ist problemlos möglich. Die Schulstraße begleitend sind die zweigeschossige Cafeteria und der Schüleraufenthalt sinnvoll angeordnet. Die vertikalen Erschließungen für die Unterrichtsbereiche in den Obergeschossen liegen jeweils seitlich an der Schulstraße. Die Obergeschosse, die sich übersicht­ lich ringförmig um den großzügigen Innenhof entwickeln, positionieren die gut proportionierten Unterrichtsräume an die Gebäudeaußenwände, wäh­ rend dienende Funktionen und kleinere Aufenthaltsbereiche zum Innenhof orientiert sind. Es entsteht ein einfaches, robustes Erschließungssystem mit einer guten Orientierbarkeit. Dabei ist durch eine sinnvolle Anordnung von Schächten die vom Installationskeller bis zu hinter der hohen Attika versteckten Aufstellflächen für die Lüftungstechnik auch künftig eine flexible Nutzung der Fachräume möglich. Dies ist eine souveräne Lösung für ein hochinstalliertes Gebäude ohne plakativ den High Tech Aspekt in den Vordergrund zu stellen. Die Anordnung eines Biotops im Innenhof erscheint unpassend, weil sich dort keine Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Durch die Übererfüllung des Programms und die üppigen Erschließungs­ flächen liegen die Baukosten ca. 7 v. H. über dem Soll. Ansonsten sind alle Nutzflächen nachgewiesen und bauordnungsrechtliche Problemstellungen sinnfällig gelöst (Rettungswege, Treppenräume, Brandabschnitte).

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Arbeit 1107 Die deutlich formulierte Zielsetzung der Teilnehmer, die neue Schule in den ‚Campus Efeuweg’ zu integrieren, ist gelungen. Die Aufteilung der einzelnen Funktionen auf drei Baukörper begründet sich in dem Wunsch, das Vorhandene aufzugreifen und dies angemessen weiterzuentwickeln. Dies gilt sowohl für die Körnung der Baukörper wie auch für die gelungene Abfolge von Platzräumen und die vielfältigen neuen Wegebeziehungen. Hervorzuheben ist die präzise Platzierung einzelner Bausteine. Durch die Ausrichtung des Unterrichtsgebäudes und die daraus resultierenden freie Blickachse zu dem später freiwerdenden Grundstück im Norden entfalten sich zahlreiche spätere Nutzungsmöglichkeiten der Flächen. Die Cafeteria als ein eigenständiges Bauwerk könnte langfristig ein zen­ traler Treffpunkt auch außerhalb der Schulzeiten werden. Aus Sicht des Nutzers ist die Ausgliederung der Cafeteria jedoch ein Verlust, da sie als belebendes Element des Unterrichtsgebäudes gesehen wird. Alle Eingänge befinden sich an der richtigen Stelle und sind daher leicht auffindbar. Gekonnt verbinden sie den Außenbereich mit dem Innenraum. Es entstehen fließende Übergänge mit hoher Aufenthaltsqualität. Die innere Organisation aller drei Bauten folgt einem klaren Konzept. Die Erschließung ist in sich logisch und sorgfältig proportioniert. Alle Räume und Grundrisse sind gut geordnet und zeugen von hohem Maß an Disziplin der Verfasser. Leider mangelt es an architektonischen Überraschungen und unverwech­ selbaren Räumlichkeiten. Dabei wäre eine eigenwillige Gestaltung der Ge­ bäude gerade in diesem Umfeld von hoher Bedeutung. Dies gilt vor allem für das Unterrichtsgebäude. Das Erscheinungsbild der Baukörper ist ein wenig steril und kraftlos. Der spielerische Umgang mit größeren einzelnen Öffnungen kann nicht überzeugen. Die Ablesbarkeit einzelner Funktionen am Fassadenbild wird jedoch positiv beurteilt. Die Wirtschaftlichkeit der Bauten ist gegeben – ein überdurchschnittlich ho­ her Anteil an Glasflächen in der Cafeteria fordert höhere Unterhaltskosten. Eine Kostensteigerung aufgrund zu niedriger Raumhöhen ist zu erwarten. Insgesamt handelt es sich um einen wertvollen Beitrag zur gestellten Aufgabe. Das Potential in der städtebaulichen Komposition eröffnet neue ungeahnte Möglichkeiten, sowohl im architektonischen Sinne wie auch im sozialen Miteinander in einem besonderen Stadtteil.

Arbeit 1110 Die Arbeit findet mit zwei klaren, diagonal auf dem Grundstück angeord­ neten Baukörpern für die Schule und die Sporthalle eine gute Setzung. Die beiden Volumina schaffen durch diese Verteilung eine feine Differenzierung der umgebenden Räume.Die Positionierung des Schulhauses zum Efeuweg mit einem kleinen Eingangsvorplatz und einer großen Pausen- und Freifläche im Norden und Südosten wird als schlüssige Konfiguration gewürdigt. Konsequenterweise ist der optisch um die Südostecke des Gebäudes gezogene Eingang gut auffindbar und bietet im Zusammenspiel

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mit den eher öffentlichen Nutzungen der Schule ein helles und freund­ liches Entree. Von hier aus bietet sich bereits ein Durchblick in und durch den Innenhof. Die Orientierung in diesem Auftaktraum ist klar und über­ sichtlich. Die Lage der Sporthalle im rückwärtigen Grundstücksbereich wird in Bezug auf die Fremdnutzung kritisch gesehen, was jedoch durch die klare Hinleitung relativiert wird. Alle Funktionen sind sinnvoll und schlüssig verteilt und durch den logischen Aufbau des Gebäudes gut erreichbar. Die Zuordnung der Bereiche ist sehr gut gelöst und lässt eine hohe Funktionalität der Schule erwarten. Der grundsätzlich pragmatische Ansatz für die Grundrissorganisation lässt allerdings eine weitergehende räumliche Wirkung/Inszenierung vermissen, die der Rolle des neuen Schulensembles im größeren Zusammenhang angemessen wäre. Die großzügig breiten Gänge sind teilweise in­ nenliegend und ohne Ausblick, die Treppen sind sämtlich als einfache Vertikalerschließungen konzipiert und lassen die Chance eines architekto­ nischen Mehrwerts ungenutzt. Die Erscheinung des Neubauensembles wird durch eine nüchterne und im sparsamen Detail wenig überzeugende Fassade aus dunklen Faserzementplatten mit unregelmäßig verteilten Öffnungen geprägt, was dem insgesamt rationalen Entwurfsansatz entspricht, jedoch Gefahr läuft, hinter dem formulierten Anspruch an die auch ideelle Adressbildung zu­ rück zu bleiben. Die Realisierbarkeit wird als gut angesehen, die wirtschaftlichen Eckdaten für Errichten und Betrieb sind günstig, allerdings ist das Raumprogramm übererfüllt. Die Unterbringung einer zusätzlichen Tribüne im OG der Sporthalle wird als nicht finanzierbar angesehen. Insgesamt ein sehr funktionaler Bau mit organisatorischen Vorzügen und struktureller Klarheit, der allerdings einen besonderen eigenständigen Beitrag und Interpretationsansatz zur Aufgabe vermissen lässt.

Arbeit 1111 Die Volumen von Schulgebäude und Sporthalle sind städtebaulich äußerst stimmig auf dem Grundstück und in der Umgebung gesetzt. Es entste­ hen gut proportionierte und nachvollziehbare Freiräume, die klar in die Be­ reiche Vorplatz, Sportflächen und Pausenhof zoniert werden. Die im hinteren Bereich positionierte Sporthalle erfordert ein Queren des Schulhofs bei außerschulischer Nutzung. Der zum Verbindungsweg orientierte Haupteingang ist klar ablesbar. Sehr positiv wird hier die Öffnung der Fassade durch die Cafeteria gesehen. Die Konzentration der Freizeitflächen sowie von Bibliothek und allgemeinen Unterrichtsräumen zum zentralen Innenhof stärkt die Aufenthaltsqualität und bildet einen ein­ ladenden Auftakt in das Gebäude. Begrüßt wird der überdachte Übergang als Luftgeschoss im EG auf den Pausenhof und die damit hergestellte visu­ elle Verbindung. Fraglich ist die Kombinutzung und Funktionsüberlagerung von Hausmeisterwohnung und Sporthallenbetrieb.

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Alle Räume sind natürlich belicht- und belüftbar. Die Treppenhäuser wer­ den als Erschließungselemente bei weitem nicht den architektonischen Erwartungen eines repräsentativen Schulgebäudes gerecht. Ebenso bleibt die äußere Erscheinung durch die Fassade hinter den inneren Qualitäten der Architektur erheblich zurück. Der Charakter eines Schulgebäudes und die Funktionen im Innern des Gebäudes sind in der Fassade nicht ables­ bar und entwerten den funktional gut gelösten Entwurf. Bemerkenswert ist die geringe NF Fläche, wobei die Technikflächen als zu gering bemessen eingeschätzt werden. Ebenfalls bezeichnend ist, dass der Entwurf das geringste Budget aufweist und durch funktionale Wirtschaftlichkeit besticht. In seiner architektonischen Geste vermittelt er jedoch keine angemessene Repräsentation der Lise Meitner Schule an diesem städtebaulich heterogenen Standort.

Arbeit 1119 Die neue Schule liegt rückwärtig zur Lipschitzallee und erhält durch die Verlängerung des Efeuwegs eine eher schwache Adressierung. Dieses Problem wird erkannt und daher suchen die Verfasser nach ma­ ximaler Sichtbarkeit, indem ein sechsgeschossiger Kubus mit maxima­ ler Fernwirkung konzipiert wird. Zusammen mit der zweigeschossigen Sporthalle entsteht zum Efeuweg hin ein angemessen proportionierter öf­ fentlicher Vorplatz. Der hohe Baukörper vermag in der großen Maßstäblichkeit der nachbar­ lichen Gropiusstadt bestens zu bestehen, die zweigeschossige Sporthalle leitet geschickt über zu den niedrigeren Schulbauten des zukünftigen Campus Efeuweg. Die Sporthalle ist für die außerschulische Nutzung gut separat nutzbar, die Galerie bietet eine kleine willkommene Tribüne. Die Erschließung der Hausmeisterwohnung bleibt unklar. Die Fassade bleibt in ihrem architektonischen Ausdruck unpräzise. Die Fassade erhält durch drei Monumentalordnungen - Erdgeschoss, piano nobile, Dachabschluss – eine wohlproportionierte vornehme Erscheinung. Das Gebäude will öffentlich sein in seiner Erscheinung, die bewusst die Geschossigkeit überspielt. Was das Äußere verheißt, nämlich Großzügigkeit und Zentriertheit, wird vollständig eingelöst. Eine großzügige Freitreppe, mehr Skulptur als Treppe, bietet Sitzstufen und Aufenthaltsmöglichkeiten und führt vorbei an Cafeteria und dem erhöht gelegenen Verwaltungsund Lehrerbereich ins piano nobile mit Bibliothek und großzügigen Auf­ enthaltsbereichen. Die öffentlichsten Gemeinschaftsnutzungen liegen richtig und prominent miteinander räumlich verbunden. Die vier weiteren Geschosse sind von dort an um den Innenhof lo­ gisch organisiert. Zweigeschossige Lufträume verbinden in spiralför­ miger Anordnung maximale räumliche Verknüpfungen in der Vertikalen. Großzügigste Vorbereiche bereichern die Aufenthaltsqualität zusätzlich. Es entsteht so etwas wie eine kleine Stadt in der fast von jeder Stelle Blickbezüge horizontal und diagonal quer durch das Haus möglich sind. Auch der Blick nach Außen wird belohnt durch Weitsicht über die niedrige Bebauung der Umgebung. Die Nutzungen sind funktional gut organisiert. Die Cafeteria im Erdge­

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schoss profitiert von einem schön proportionierten, südlich gelegenen Außenraum, der angenehm intim etwas vom Haupteingang wegge­ rückt ist. Die Unterrichtsräume sind nach außen liegend gut belichtet. Gewisse, zum Hof liegende Räume müssten im Einzelnen auf genügende Belichtung überprüft werden. Drei Räume des Chemie-Unterrichts liegen im 4. OG, aber zentral verbunden durch die Treppe und den doppelge­ schossigen Raum. Auch der Brandschutz ist noch nicht in Gänze gelöst, da durch die überhohen Geschosse (EG 6,2 m, OGs 4,2 m) das Gebäude in die Hochhausregelungen fällt. Das Problem scheint jedoch lösbar. Die doppelgeschossigen Lufträume sind durch Sprinkleranlagen brandschutz­ technisch ausgerüstet. Der Verwaltungsbereich im Erdgeschoss ist nicht behindertengerecht. Die Fassade ist im Übrigen trotz ihrer primären Monumentalordnung sehr konventionell und sehr funktional ausgebildet. Ein hoher Sturz, der Technikdecken zulässt, wie auch die Brüstungen sind konventionell kon­ struiert mit Kerndämmung und verkleidet mit einer opaken, mit Photovoltaik ausgerüsteten Glasverblendung. Gelochte Aluminiumlisenen mit dahinter liegenden Lüftungsflügeln sorgen für die Nachtauskühlung, die Fenster sind angenehm öffenbar. Das Energiekonzept entspricht einem hohen Standard und trotz des großen Volumens liegt die Arbeit leicht unter dem Kostenrahmen. Im Außenraum ist die Schule neben den öffentlichen Platzräumen gesäumt und gerahmt von einem lichten Baumhain. Dadurch erhalten auch die Spielfelder bis hin zum Biotop ihre selbstverständliche räumliche Fassung. Der Entwurf spiegelt eine Schule als Ort der Kommunikation, wo zufäl­ lige Gespräche informelle Begegnungen, Innovation und Forschergeist unterstützen, wider. Nach außen ruhig, aber gleichzeitig zeichenhaft, öff­ net sich im Innern eine überraschend reiche Welt. Die neue Lise-MeitnerSchule könnte zum Wahrzeichen und Zentrum des langsam entstehenden Campus Efeuweg werden, sowohl architektonisch wie ideel.

Arbeit 1120 Die Entscheidung des Verfassers, ein ausschließlich 3-geschossiges Gebäude zu errichten, wird anerkannt. Durch die 3-Geschossigkeit ent­ steht jedoch ein außerordentlich großer ‚footprint‘ für den Schulbau. Die dabei verbleibenden Freiraumflächen außerhalb des Gebäudes sind des­ halb relativ klein, werden aber durch großzügige Einschnitte in die Fassade gut mit den Höfen im Innern des Komplexes verbunden. Ein schöner Vorplatz mit Hof verbindet das Gebäude mit dem Campus Efeuweg und auch der Pausenhof an der südöstlichen Seite verlängert sich so bis zur Cafeteria in der Gebäudemitte. Schöner jedoch wäre es gewesen, wenn sich der Cafeteriabereich ebenfalls mehr zugunsten ei­ ner größeren Öffentlichkeit in Richtung Efeuweg orientiert hätte. Auch die innenliegende Essensausgabe bzw. Cafeteriaküche ohne Belichtung ist nicht optimal. Die Unterbringung von Fahrrädern und Stellplätzen an der Nordwest-Seite wird hingegen begrüßt. Auch die Anlieferung über die Zuwegung ist gut gelöst. Die Schule selbst ist auf ihren drei Geschossen gut organisiert. Die Anordnung

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der Unterrichtsräume um einzelne Höfe herum bildet Rundwege, die sich immer wieder im zentralen Treppenhaus treffen. Dies führt für die Klassenräume zu einer flexiblen Anordnungsmöglichkeit innerhalb einer klaren Struktur. Die Übersichtlichkeit und Orientierung im Gebäude wird von Seiten des Preisgerichts jedoch angezweifelt, weil es im zentralen Bereich des Hauses keinen Außenbezug gibt. Als vorbildlich gewertet wird auch die Anordnung von 6 untergeordneten Treppenhäusern an der Fassade, die es möglich machen, das zentrale Atrium ohne notwendige Vertikalerschließung auszuführen, was den dort angeordneten räumlich wirksamen Treppen sehr gut tut. Gelobt wird auch die Stapelung der Nutzungen, von den öffentlichen Räumen im EG bis hin zu der richtig angeordneten Chemie im obersten Geschoss. Leider entspricht die im Gebäudekomplex angeordnete Sporthalle nicht in al­ len Punkten den funktionalen Anforderungen. So sucht man den Eingang von den Umkleiden in den zweiten Hallenteil bei herabgelassenem Trenn­ vorhang vergeblich. Unverständlich bleibt die vom Verfasser gewähl­ ten Fassade für den Schulbau. Raumhohe Fensterelemente wechseln sich mit geschlossenen Holzverschalungen ab, was eine gleichmäßige Ausleuchtung der Unterrichtsräume unmöglich macht. Hier sollten lieber jeder Labor- und Arbeitsplatz in gleicher Qualität belichtet werden. Der Entwurf liegt im Vergleich mit den anderen Arbeiten bezüglich seiner Wirtschaftlichkeit im günstigen Bereich. Technikflächen und zugehöriges Konzept werden jedoch unzureichend dargestellt. Insgesamt stellt der Entwurf einen guten und pragmatischen Ansatz für die gestellte Aufgabe dar, ohne jedoch in seiner architektonischen Anmutung voll zu überzeugen, was nicht zuletzt an der der Aufgabe nicht gerechten Fassade liegt.

Arbeit 1123 Die Arbeit überzeugt durch eine funktional und räumlich souveräne Anordnung der Baukörper auf dem Grundstück. Der Bezug zum Campus Efeuweg wird durch diagonalen Versatz von Schule im Norden und Turnhalle im Süden gestärkt. Dadurch spannen sich gut proportionierte Eingangs- und Pausenräume auf, die Erschließungs- und Stellflächen lie­ gen selbstverständlich an den Außenseiten der Gebäude. Die Kleinspielfelder am Ostrand des Grundstücks werden vor dem Hinter­ grund des Anwohnerschallschutzes kritisch bewertet. Das Schulgebäude weist eine einladendes Entree sowie eine gut ables­ bare Erschließung und Raumanordnung (Cafeteria, Pausenhalle) auf. Die Dimensionierung der Grundrisse von Unterrichtsräumen und Aufent­ halts- bzw. Erschließungsflächen (Flure) ist gelungen. Vor dem Hintergrund der Erfordernisse von Belüftung und Belichtung wird jedoch die Anordnung von Aufenthaltsräumen an den überdachten Höfen kritisch gesehen. Die bodentiefe Verglasung von Teilen des 2. und 3. Obergeschosses sollte im Hinblick auf die Schulbauanforderungen überprüft werden. Die Außenanlagen sind übersichtlich und im Sinne eines zeitgemäßen Gesamtkonzepts gestaltet.

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Die Turnhallennutzung außerhalb der Unterrichtszeiten ist durch die intel­ ligente Einfriedung gut gelöst. Das Raumprogramm ist erfüllt. Das Erscheinungsbild des Schulbaus wie der Turnhalle ist durch Materialwahl und Konstruktion markant ausformu­ liert. Das Konzept liegt im Kostenrahmen, kritisch sind allenfalls die ge­ ringen Geschosshöhen zu sehen. Das Energiekonzept ist plausibel, Allerdings bleibt die Arbeit nachvollziehbare Aussagen zum Gründach und Regenwasserkonzept schuldig.

1.10

Festlegung der Rangfolge und Preise

Die schriftlichen Beurteilungen werden verlesen. Nach nachfolgender in­ tensiver Diskussion wird der Antrag gestellt, den Arbeiten 1100, 1106, 1110 und 1111 je eine gleichwertige Anerkennung zuzusprechen. Über den Antrag wird wie folgt abgestimmt: 9 : 0 ja/nein Stimmen

Somit ist der Antrag angenommen. Die Arbeiten 1100, 1106, 1110 und 1111 erhalten je eine gleichwertige Anerkennung. Als nächstes wird der Antrag gestellt, der Arbeit 1119 den 1. Preis zu ertei­ len. Die Abstimmung hierzu hat folgendes Ergebnis: 1119 9 : 0 ja/nein Stimmen

Die Arbeit 1119 erhält den 1. Preis. Die weitere Rangfolge beschließt das Preisgericht mit folgenden Abstim­ mungsergebnissen: 2. Preis für die Arbeit 1103 3. Preis für die Arbeit 1107 4. Preis für die Arbeit 1123 5. Preis für die Arbeit 1120

9 :

0

ja/nein Stimmen

9 :

0

ja/nein Stimmen

9 :

0

ja/nein Stimmen

9 :

0

ja/nein Stimmen.

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1.11

Empfehlung des Preisgerichts

Das Preisgericht empfiehlt einstimmig, die Arbeit mit der Tarnzahl 1119 der Bearbeitung zugrunde zu legen. Dabei sind die in der Einzelbesprechung dargelegten Anmerkungen zu berücksichtigen.

1.12

Öffnen der Verfasserumschläge

Die Umschläge mit den Verfassererklärungen werden zum Abschluss der Sitzung geöffnet. Die Namen der Wettbewerbsteilnehmer werden verle­ sen.

1.13

Schließen der Sitzung

Der Vorsitzende bedankt sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei der Vorprüfung und bittet das Preisgericht um Entlastung der Vorprüfung. Nachdem diese einstimmig erfolgt ist, gibt er den Vorsitz an Frau Lüscher zurück. Frau Lüscher bedankt sich für die engagierte Arbeit und die Diskus­ sionsbeiträge des Preisgerichts und bringt den besonderen Dank für die Arbeit des Vorsitzenden zum Ausdruck.

Die Sitzung wird um 20:45 Uhr geschlossen.

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1.14 vv

Protokollfreigabe der Preisrichter

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1.15

Anwesenheitsliste

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1.16
Preise

Teilnehmer des Wettbewerbs

1. Preis Arbeit 1119	

Numrich Albrecht Klumpp Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Dipl. Ing. Arthur Numrich Dipl. Ing. Michael Filser Stefanie Taffut, M.A. Dipl. Ing. Daniel Gleißenberg Frenzy Nebel, B.A.

Verfasser:	 Mitarbeiter: 	

Landschaftsarchitekt: ST raum a, Berlin Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Mitarbeiter:	 Dipl. Ing. Kolja Wischnewski

2. Preis Arbeit 1103 Verfasser:	 Mitarbeiter: 	

Staab Architekten GmbH, Berlin Volker Staab, Dipl. Ing. ETH Petra Wäldle, M. A. (Arch.) Diana Saric, Dipl. Ing. Annette Leber, Dipl. Ing. Veit Eckelt, Dipl. Ing. Elena Ehrl

Landschaftsarchitekt: Levin Monsigny Landschaftsarchitekten GmbH, Berlin Mitarbeiter:	 Luc Monsigny Tristan Hoppe

Sonderfachleute / Berater: TGA / Energiekonzept: WINTER Beratende Ingenieure für Gebäudetechnik Berlin GmbH, Berlin Herr Kornfeld Frau Hommel LCI Labor Concept Ingenieurgesellschaft mbH, Lüneburg Marco Pleuss, Dipl. Ing. IBB Ingenieurbüro Prof. Dr. Ing. Gert Beilicke GbR,Leipzig Herr M. Schmöller, Dipl.-Ing.

Mitarbeiter:	

Laborplanung:	

Mitarbeiter:	 Brandschutz:	

Mitarbeiter:	

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26

3. Preis Arbeit 1107

huber staudt architekten bda Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Christian Huber, Joachim Staudt, Ulrich Krüger Wenzel Jirzik Yifang Liu Sohta Mori Lisa Rochlitzer Tobias Schäfer

Verfasser: Mitarbeiter:

Landschaftsarchitekt: UKL // Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten, Dresden Mitarbeiter: Laura Chiarandini Guido Pohndorf

Sonderfachleute / Berater: TGA: Statik: Ingenieurbüro Grube, Berlin Eisat GmbH, Berlin Dipl. Ing. Achim Sattler K3 Planungsgesellschaft mbH, Berlin Dipl. Ing. Peter Neumann

Küchenplanung: Mitarbeiter:

4. Preis Arbeit 1123 Verfasser:

Spreen Architekten, München Jan Spreen, Dipl. Ing. Architekt BDA

Landschaftsarchitekt: terra.nova Landschaftsarchitektur, München Dipl. Ing. Peter Wich Sonderfachleute / Berater: Tragwerksplanung:	 Merz Kley Partner ZT GmbH Dipl. Ing. Gordian Kley

5. Preis Arbeit 1120 Verfasser:	

gmp architekten, Berlin M. v. Gerkan und S. Schütz mit Nicolas Pomränke C. Ahlgrimm C. Hellmund M. Klingner J. Deml

Mitarbeiter:	

Landschaftsarchitekt: WES & Partner Landschaftsarchitekten, Berlin Henrike Wehberg-Kraft, Henriette Henning

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27

4 gleichwertige Anerkennungen Eine Anerkennung Arbeit 1100 Verfasser:	

Becker · Scheidt Kasprusch Architekten BDA, Berlin Dipl. Ing. Reiner Becker, Architekt BDA Dipl. Ing. Hermann Scheidt, Architekt BDA Prof. Dipl. Ing. Frank Kasprusch, Architekt BDA Sarah Maria Schäfer Senta Seidler Matthias Bednasch Ramona Gappa Lisa Metzger-Pegau

Mitarbeiter:	

Landschaftsarchitekt: planung.freiraum Dipl. Ing. Barbara Willecke Landschaftsarchitektin, Berlin

Eine Anerkennung Arbeit 1106 Verfasser:	 Mitarbeiter:	

augustin und frank Architekten, Berlin Georg Augustin, Ute Frank Julia Lorenz Jan Blifernez Andrew Wilkinson Alexander Ammon

Landschaftsarchitekt: Office Regina Poly, Berlin

Eine Anerkennung Arbeit 1110

Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten GbR, Berlin Dr. -Ing. Alexander Gyalokay Dipl. Ing. Linda Huynh Dipl. Ing. Janina Cornelius Arch. Francesco Vaj Arch. Giuseppe Arici

Verfasser:	 Mitarbeiter:	

Landschaftsarchitekt: Hager AG, Berlin Mitarbeiter:	 Dipl. Ing. Pascal Posset Dipl. Ing. Anna Buchwald

Sonderfachleute / Berater: Gebäudetechnik:	 Ingenieurgesellschaft Zimmermann Dipl. Ing. (FH) Mirko Zimmermann

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28

Eine Anerkennung Arbeit 1111

farwick + grote architekten BDA stadtplaner, Ahaus Heiner Farwick, Architekt BDA Stadtplaner Dagmar Grote, Architektin BDA Gerrit Goudefroy, Architekt Annika Kayser, Architektin Tobias Hollender, MA

Verfasser:	

Mitarbeiter:	

Landschaftsarchitekt: freiraumplanung wolf, Berlin Matthias Wolf

2. Rundgang Arbeit 1101	 Patrik Dierks, Norbert Sachs, Architekten BDA, Berlin Norbert Sachs, Patrik Dierks, Ulrike Stier Lars-Sebastian Dillner Matthias Höfker Dennis Petricic Bruno Fusts

Verfasser:	 Mitarbeiter.	

Landschaftsarchitekt: Häfner Jiminez, Berlin Winfried Häfner

Arbeit 1104	

Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Jan Kleihues mit Johannes Kressner Aline Calmet Yasser Shretah Robert Stüdemann Gabriela Torres Ruiz Philipp Zora

Verfasser:	 Mitarbeiter:	

Landschaftsarchitekt: Landschaft planen+bauen GmbH, Berlin Manfred Karsch Mitarbeiter:	 Anke Steinbrügge Wilhelm Henschel

Sonderfachleute / Berater: TGA:	 Holger Krühne Building Applications Ingenieure Kasche, Lußky & Partner Berlin

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29

Arbeit 1105	

ReimarHerbst.Architekten BDA Reimar Herbst / Angelika Kunkler, Berlin Reimar Herbst / Angelika Kunkler Nadja Kemmann Nikolaus Steinke Sabine Nikolai

Verfasser:	 Mitarbeiter: 	

Landschaftsarchitekt: Kamel Louafi, Berlin Mitarbeiter:	 Patrick Dorsch Karen Zaspel Dörte Eggert-Heerdegen

Sonderfachleute / Berater: Haustechnik:	 INNIUS DÖ GmbH Bernd Klimes

Arbeit 1108 Verfasser: Mitarbeiter:

Gerber Architekten GmbH, Dortmund Prof. Dipl. Ing. Eckhard Gerber Dipl. Ing. Arch. Hannes Beinhoff Dipl. Ing. Birte Mügge Dipl. Ing. Thomas Wojtowicz Dipl. Ing. Jens Bentfeld

Landschaftsarchitekt: Gerber Architekten, Hamburg Mitarbeiter: Dipl. Ing. Tim Corvin Kraus Dipl. Ing. Magdalena Cieslicka

Sonderfachleute / Berater: TGA: Mitarbeiter: Modell: Visualisierung: Inros Lackner, Rostock Dipl. Ing. Thomas Prehn WuP, Hamburg ON3 studio, Hamburg

Arbeit 1109	 Verfasser:	 Mitarbeiter: 	

KSP Jürgen Engel Architekten GmbH, Büro Berlin Dipl. Ing. Arch. Jürgen Engel Dipl. Ing. Arch. C. Hammerschmidt Dipl. Ing. Arch. M. Kranich Dipl. Ing. Arch. A. Lohausen Dipl. Ing. Arch. M. Schellhase

Landschaftsarchitekt: Schrickel & Partner, Berlin Mitarbeiter: Angus Forbes

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30

Sonderfachleute / Berater: Tragwerksplanung: Mitarbeiter: Energiekonzept: Mitarbeiter: Wetzel & von Seht, Berlin Klaus-Jürgen Thom Lemon Consult GmbH, Zürich Thorsten Kaiser

Arbeit 1112	

Léon Wohlhage Wernik Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin Léon Wohlhage Wernik Tilman Fritzsche Sven Pilz Carsten Sgraja Lisa Effing Stéphane Stutz

Verfasser:	 Mitarbeiter: 	

Landschaftsarchitekt: Lützow 7 C. Müller J. Wehberg Garten- und Landschaftsarchitekten, Berlin Mitarbeiter:	 Kristin Keßler Holger Schwarz

Sonderfachleute / Berater:
 Haustechnik /
 Energiekonzept: Mitarbeiter:	

Happold Ingenieurbüro GmbH, Berlin
 Thomas Kraubitz


Arbeit 1114	 Verfasser:	

trint + kreuder d.n.a, Köln
 Kay Trint Hanno Kreuder Ho Seop Kim Susanne Jansen Matthias Breithack

Mitarbeiter: 	

Landschaftsarchitekt: Ing. Büro Ingrid Rietmann, Königswinter Mitarbeiter:	 Antje Homann

Arbeit 1115	

Lamott + Lamott Freie Architekten BDA Prof. Dipl. Ing. Ansgar Lamott BDA Dipl. Ing. Caterina Lamott, Stuttgart Prof. Dipl. Ing. Ansgar Lamott Dipl. Ing. Tina Muhr

Verfasser:	 Mitarbeiter: 	

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31

Dipl. Ing. Lynh Nguyen Dipl. Ing. Hanna Fluck Dipl. Ing. Han Yeol Baek Landschaftsarchitekt: realgrün Landschaftsarchitekten, München Mitarbeiter:	 Dipl. Ing. Wolf D. Auch Dipl. Ing. Klaus D. Neumann

Sonderfachleute / Berater: Klimaengineering:	 Mitarbeiter:	 Gebäudetechnik:	 Transsolar Energietechnik GmbH, Stuttgart Dipl. Ing. Matthias Rudolph Schreiber Ingenieure Gebäudetechnik GmbH, Ulm Prof. Dipl. Ing. Jürgen Schreiber Schreiber Ingenieure Planungen im Bauwesen, Stuttgart Dr. Ing. Volker Schreiber

Tragwerksplanung:	

Arbeit 1117	

AFF architekten nitschke+kollegen architekten, Berlin Arge AFF architekten & nitschke+kollegen architekten AFF: Martin Fröhlich, Sven Fröhlich n+k: Stefan Nitschke, Attila Zsoldos Robert Zeimer (Assoziierter) Sylvia Brock Sascha Schulz Sofie Vaasen (Praktikantin)

Verfasser:	

Mitarbeiter:	

Landschaftsarchitekt: POLA Landschaftsarchitekten, Berlin Jörg Michel Mitarbeiter:	 Nicola di Croce Felix Bachmann

Sonderfachleute / Berater: Bauphysik:	 BBS Ingenieurbüro – GRONAU + PARTNER, Weimar Uwe Gronau

Arbeit 1118	 Verfasser:	 Mitarbeiter:	

Anderhalten Architekten, Berlin Prof. Claus Anderhalten Francisco González Serrano Jan Kamprolf Koert op den Brouw Natalie Schultze Sascha Umbach Ruben Kiewiet

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32

Landschaftsarchitekt: Henningsen Landschaftsarchitekten, BDLA Mitarbeiter: Sebastian Thönnessen Anna M Saban

Sonderfachleute / Berater: Ingenieure: Domann Beratende Ingenieure GmbH Stefan Domann

1. Rundgang Arbeit 1102 Verfasser: Mitarbeiter: BE Berlin GmbH, Berlin Prof. Gerd Jäger Michael Liebetrau Leander Moons Piotr Janiak

Landschaftsarchitekt: lohrer.hochrein landschaftsarchitekten, München Ursula Hochrein

Arbeit 1113

Friedrich Poerschke Zwink Architekten + Stadtplaner GbR, München Klaus Friedrich Dr. Ute Poerschke Stefan Zwink

Verfasser:

Landschaftsarchitekt: Fischer Heumann Landschaftsarchitekten GbR, München Sonderfachleute / Berater: Beratende Ingenieure:Dreyer & Jakob Ingenieurbüro, München

Arbeit 1116 Verfasser: Mitarbeiter:

Farshid Moussavi Architecture, London Farshid Moussavi Philippe Dufour-Feronce Paniz Peivandi Katie Albertucci Elliott Hodges

Landschaftsarchitekt: Farshid Moussavi Architecture, London Sonderfachleute / Berater: Statik: Mitarbeiter: Werner Sobek GmbH & CoKG,Stuttgart Holger Hinz

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Nachhaltigkeit:	 Mitarbeiter:	

Werner Sobek Green technologies, Stuttgart Manuel Heredero

Arbeit 1121	 Verfasser:	 Mitarbeiter:	

MGF Architekten GmbH, Stuttgart Dipl. Ing. Josef Hämmerl Dipl. Ing. Armin Günster

Landschaftsarchitekt: Jetter Landschaftsarchitekten, Stuttgart Sonderfachleute / Berater: Jakob Faßbender M.A. Rick Gebben B.A.

Nicht Zugelassen Arbeit 1122 Verfasser:	

TYM asociados, Pamplona Carmelo Fernandez Militino Jaime Suescun Sánchez Diego Fernández Vidaurre Alfonso Orueta Jannone Andreas Kammermeier Andrea Franconetti Usue Manterola Andres Garcia Ranón Preciado Esther Oteiza Sara Perez

Mitarbeiter:	

Landschaftsarchitekt: Baena Casamor Arquitectes BCQ SLP, Barcelona Mitarbeiter:	 David Baena Toni Casamor Mika Iitomi

Sonderfachleute / Berater: Haustechnik:	 TYM Energia, Pamplona

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35

2.

Bericht der Vorprüfung

Bericht der Vorprüfung zur Preisgerichtssitzung am 21. Juni 2012.

2.1

Vorlauf

Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden entsprechend der Ankündigung im EU-Amtsblatt vom 08.02.2012 in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfah­ ren (Teilnahmewettbewerb gemäß RPW und VOF) 27 Büros durch ein vom Preisgericht unabhängiges Auswahlgremium ausgewählt. Die Wettbewerbsunterlagen standen ab dem 04.04.2012 zum Download bereit und wurden am 05.04.2012 versandt. Die Rückfragen der Teilnehmer konnten bis zum 18.04.2012 schriftlich gestellt werden. Die Zusammenstellung der Fragen und Antworten wur­ de am 23.04.2012 versandt und ist zusammen mit dem ebenfalls zu die­ sem Zeitpunkt verschickten zusätzlichen Unterlagen (Raumprogramm mit Ergänzungen sowie Schwarzplan) Teil der Ausschreibung. Die Modelleinsatzplatte wurde mit gesonderter Post ebenfalls am 23.04.2012 versandt.

2.2

Einlieferung der Wettbewerbsarbeiten

Abgabetermin für die Wettbewerbsbeiträge war der 30.05.2012; die Ab­ gabe für das Modell war am 05.06.2012. Bis spätestens 30.05.2012, 12:00 Uhr gingen 24 Arbeiten termingerecht bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Referat II D, Brückenstraße 6, 10179 Berlin, ein. Sie wurden entgegengenommen, quittiert und Datum, Uhrzeit sowie Art und Umfang der Unterlagen in einer Sammelliste erfasst. 23 Modelle wurden am 05.06.2012 ebenfalls fristgerecht abgegeben; ein Modell wurde am 06.06.2012 eingeliefert. Die Wettbewerbsbeiträge und Modelle wurden ungeöffnet in die Räume der Vorprüfung, Raum 560 (Alte Kantine), Württembergische Straße 6, transportiert.

2.3

Anonymisierung

Die eingegangenen Arbeiten wurden in allen Teilen nach dem Zufallsprinzip mit einer 4-stelligen Tarnnumer von 1100 - 1123 gekennzeichnet. Die Verfasserumschläge wurden unter Verschluss genommen. Verstöße gegen die geforderte Anonymität wurden nicht festgestellt.

Neubau Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

36

2.4

Vollständigkeit der Arbeiten

Die Vollständigkeit der Wettbewerbsbeiträge wurde gemäß Punkt 1.10 der Wettbewerbsausschreibung überprüft und die Ergebnisse in einer Liste zusammengefasst.

Alle Arbeiten waren in den wesentlichen Teilen vollständig. Bei der Arbeit 1102 ist der Lageplan maßstabslos dargestellt. Bei der Arbeit 1118 ist auf den Präsentationsplänen das 3. Obergeschoss nicht dargestellt; da es in den Berechnungsplänen dargestellt ist, wurde der entsprechende Plan an­ stelle des Präsentationsplanes aufgehängt. Bei der Arbeit 1109 ist die Sporthallenebene, bei der Arbeit 1112 das Untergeschoss nur im Maßstab 1:500 dargestellt. Bei den Arbeiten 1109 und 1120 wurden über die eine geforderte räum­ liche Darstellung hinaus zusätzliche räumliche Darstellungen eingereicht (Arbeit 1109: 2 weitere räumliche Darstellungen; Arbeit 1120: insgesamt 5 räumliche Darstellungen). Diese nicht geforderten Leistungen wurden durch die Vorprüfung abgedeckt.

2.5

Vorprüfung

Die Vorprüfung wurde in der Zeit vom 31. Mai 2012 bis zum 19. Juni 2012 in den vorgenannten Räumen durchgeführt. Grundlage der Vorprüfung war der nachstehende Kriterienkatalog, der auf den in der Ausschreibung benannten Beurteilungskriterien des Preisgerichts aufbaut und die Vorgaben und Ziele der Wettbewerbsaufgabe im Einzelnen berücksichtigt. Die Ergebnisse der Vorprüfung sind in den zu jeder Arbeit vorliegenden Einzelberichten zusammengefasst.

Neubau Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

37

Prüfung der qualitativen Daten Folgende Kriterienbereiche wurden im Rahmen der Vorprüfung bearbeitet und finden sich entsprechend als Gliederung in den Einzelberichten wieder: Städtebau Stadträumliche Gestaltung Baukörper OSZ / Sporthalle Höhenentwicklung Eingangssituation (OSZ, getrennte Nutzung Sporthalle) Außenraum Außenraumgestaltung (Erschließung, Vorplatz) Gliederung der Außenräume Sportflächen (Zuordnung Sporthalle) Stellplätze (auch Fahrräder) / Anlieferung Gestaltung / Konstruktion Konstruktion Fassadengestaltung (OSZ / Sporthalle) Materialität (Innen/Außen) Funktionalität / Raumqualität Erschließung Aussen / Innen (Haupteingang / Foyer / Garderoben) Funktionale Zuordnung der Bereiche / Aufteilung innerhalb des Gebäudes Funktionale Anforderungen der Fachbereiche Mensa / Cafeteria (auch DS) Räumliche Qualität (Raumzuschnitte insb. Labore, Raumhöhen, innenliegende Räume, Belichtung, Belüftung etc.) Funktionalität Sporthalle (Zuordnung zu Hallenhälften, Abmessungen, Belichtung) Realisierbarkeit Erfüllung Raumprogramm OSZ und Sporthalle, Sportfreiflächen Genehmigungsfähigkeit (BauOBln / Rettungswege / Treppenhäuser) Abstandsflächen Barrierefreiheit (im Innen- und Außenraum) Wirtschaftlichkeit Einhaltung des Kostenrahmens Kostenrisiken Wirtschaftlichkeit des Baus und Betriebs Energieeffizienz Energiekonzept 
 Erneuerbare Energien (Energieeinsparungen im Betrieb).


Hinsichtlich des Bebauungsplanes ist bei allen Arbeiten eine durch den 
 Gebäudetypus bedingte Überschreitung der offenen Bauweise sowie der 
 festgesetzten Bebauungstiefe von 20 m festzustellen. Dies wurde in den 
 Einzelberichten nicht gesondert festgehalten.


Neubau Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

38

Für die Ergebnisse der qualitativen Prüfung stehen pro Wettbewerbsbeitrag zwei Seiten zur Verfügung. Zur Verdeutlichung der städtebaulichen Situation ist das Modell abgebildet. Außerdem ist der Erdgeschoss-Grundriss, die Ansicht vom Verbindungsweg sowie ein Längsschnitt dargestellt. Prüfung der quantitativen Daten Die in der Ausschreibung geforderten quantitativen Daten wurden von der Vorprüfung nachgeprüft und als Grundlage für die Kostenprüfung aufbe­ reitet. Die quantitativen Daten wurden für Oberstufenzentrum und Sporthalle getrennt berechnet. Bei den in das Oberstufenzentrum integrierten Sporthallen wurden die Daten unter den Werten für das Oberstufenzentrum zusammengefasst. Folgende Werte wurden, soweit möglich getrennt in Oberstufenzentrum und Sporthalle, überprüft: Nutzfläche (gemäß dem der Auslobung zugrunde liegenden Raumprogramm) Oberstufenzentrum, Sporthalle sowie Gesamtfläche Technikfläche Bruttogrundfläche a Oberstufenzentrum, Sporthalle sowie Gesamtfläche Bruttorauminhalt a Oberstufenzentrum, Sporthalle sowie Gesamtfläche Verhältniswert BGF a / NF (NF Ist gem. Berechnung) jeweils für Oberstufenzentrum und Sporthalle Verhältniswert BRI a / NF (NF Ist gem. Berechnung) jeweils für Oberstufenzentrum und Sporthalle Verhältnis Hüllfläche zu Volumen A / V jeweils für Oberstufenzentrum und Sporthalle

-

Zur den Technikflächen waren keine quantitativen Vorgaben im Raumprogramm gemacht worden. Im Rahmen der Vorprüfung wurde beim vor­ liegenden Gebäudetypus von einer Mindestfläche von ca. 500 m² aus­ gegangen. Da dieser Flächenansatz wesentlich vom Haustechnik- und Energiekonzept abhängt, wurde im Rahmen der Vorprüfung die angege­ benen Technikflächen jedoch lediglich quantitativ erfasst. Von den Teilnehmern waren keine Angaben zu den Kostengruppen 300 und 400 (Bauwerkskosten) für das Oberstufenzentrum und die Sporthalle gefordert. Diese Kosten wurden im Rahmen der Vorprüfung ermittelt. Die Kostenermittlung erfolgt auf dem Wege einer Grobkostenschätzung nach Elementmethode und zwar, soweit entwurfsabhängig möglich, getrennt für Oberstufenzentrum und Sporthalle. Die Kostengruppe 300 wurde über Bauteilelemente nach BKI 2012 auf der Basis der Flächen (BAU, BAF, HTW, AWF, IWF, DAF) ermittelt; die Kostengruppe 400 wurde nach BKI 2012 auf der Basis von BGF-Werten für Instituts- / Laborgebäude berechnet (ca. 10% über Mittelwerten). Bei in das Schulgebäude integrierten Sporthallen wurde der Wert für die Kostengruppe 400 abgemindert. Die Kosten der Kostengruppe 200 wurden angehoben, wenn die erd­ verlegten Leitungen im Entwurf einen hohen Anteil aufwiesen. Bei der

Neubau Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

39

Kostengruppe 500 wurde die überbaute Fläche von der Grundstücksfläche abgezogen; die verbleibende Außenfläche wurde je nach Baubeschreibung (Qualitäten) bewertet. Für die Kosten der Kostengruppe 600 wurde der entsprechende Wert aus dem Bedarfsprogramm übernommen. Die Kosten für die Kostengruppe 700 wurde generell mit 23% auf die Kosten der Kostengruppen 200 bis 600 gerechnet. Die Kosten für den Abriss in Höhe von 1,7 Mio. Euro wurden nicht be­ rücksichtigt bzw. gesondert ausgewiesen; für das Schulgebäude sieht das Bedarfsprogramm 41,5 Mio. € und für Sporthalle 3,5 Mio. € vor, d.h. da­ raus folgen Gesamtkosten für die Kostengruppe 200 – 700 in Höhe von 45.000.000 Euro. Die Kosten der Kostengruppen 200 und 700 wurden mit den Prozentsätzen des Bedarfsprogramms ermittelt und die Kosten der Kostengruppen 500 und 600 mit den fixen Beträgen des Bedarfsprogramms angesetzt. Die quantitativen Daten sind auszugsweise in den Einzelberichten in einer Tabelle dargestellt. Eine vergleichende tabellarische Zusammenstellung der Daten wurde den Einzelberichten vorangestellt. Einzelne Kenndaten wurden in Balkendiagrammen zur besseren Vergleich­ barkeit dargestellt: Kostengruppe 300 und 400 mit den entsprechenden Kostenvorgaben als Vergleich, NF (Ist) und BGFa (incl. UG) sowie BRI a.

Sachverständige Zu den einzelnen Prüfkriterien haben Sachverständige schriftliche oder mündliche Stellungnahmen abgegeben, die in die Einzelberichte mit ein­ geflossen sind. Als Sachverständige wirkten mit: Knut Kardacki Abteilung Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens Oberste Bauaufsicht Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Gabriele Natschke Abteilung Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens Projektvorbereitung und -Prüfung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Kerstin Ossowski Abteilung Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens Projektvorbereitung und -Prüfung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Gudrun Kuhl Referat Berufliche und zentral verwaltete Schulen, Weiterbildung Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin Bernd Kramm Abteilung Hochbau Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin

Neubau Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

40

Michael Faist Abteilung Hochbau Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Burkhard Rödiger Abteilung Wohnungswesen, Stadterneuerung, Soziale Stadt Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Wolfram Müller Abteilung Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Bernd Wolff Abteilung Sport Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin Meike Clasen Abteilung Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens Barrierefreies Bauen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Monika Faust-Ketzner Abteilung Städtebau und Projekte Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Petra Christiansen Schulleitung OSZ Chemie, Physik, Biologie Bernd Haselsteiner Technischer Leiter OSZ Chemie, Physik, Biologie Kathrin Wanka Abteilung Wirtschaftsförderung Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Berlin Es wurden folgende Sachverständige nachbenannt, die ebenfalls im Rahmen der Vorprüfung mitwirkten: Christina Kowolik Referat Berufliche und zentral verwaltete Schulen, Weiterbildung Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin Christine Dollek Projekt- und Objektmanagement im Landschaftsbau Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Horst Zeitler OSZ Chemie, Physik, Biologie Günter Denk OSZ Chemie, Physik, Biologie

Berlin, 19. Juni 2012

Neubau Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

41

2.6

Balkendiagramme

NF Ist und BGFa Ist - m²
NF Ist BGF Ist

22.056

20.770

20.682

24.000 22.000 20.000 18.000 16.000

20.258

20.311

21.369

22.346

22.410

19.591

19.929

20.051

18.676

18.395

18.712

17.905

17.683

17.797

16.237

17.143

15.920

11.888

12.823

17.566

19.268

11.669

11.644

11.770

11.525

11.466

11.448

11.500

11.583

11.852
99.020
36.265.498

19.422
94.068

11.350

11.302

11.405

11.017

11.063

10.948

10.796

12.000 10.000 8.000 6.000 4.000 2.000 0

1100 1101 1102 1103 1104 1105 1106 1107 1108 1109 1110 1111 1112 1113 1114 1115 1116 1117 1118 1119 1120 1121 1122 1123

BRIa Ist - m³
98.971

10.715

96.580

10.898

14.000

11.202

11.209

92.113

91.160

86.403

83.745

81.804

81.477

83.539

81.508

84.269

75.699

90.000 80.000 70.000 60.000 50.000 40.000 30.000 20.000 10.000 0

74.346

78.619

80.912

68.713

71.191

1100 1101 1102 1103 1104 1105 1106 1107 1108 1109 1110 1111 1112 1113 1114 1115 1116 1117 1118 1119 1120 1121 1122 1123

Gesamtkosten KG 300 + 400 - € brutto
36.311.654 35.564.481 35.707.719 37.195.349 37.258.092

68.128

34.664.829

32.937.582

33.493.968

33.753.085

34.720.966

71.316

32.664.478

32.903.127

30.701.609

30.092.837

30.938.961

29.736.744

30.041.250

31.470.025

86.436
Kosten - Soll 34.637.000 € Kosten - Mittelwert 32.355.763 €

100.000

29.558.424

30.000.000

25.000.000

20.000.000

15.000.000

10.000.000

5.000.000

0
1100 1101 1102 1103 1104 1105 1106 1107 1108 1109 1110 1111 1112 1113 1114 1115 1116 1117 1118 1119 1120 1121 1122 1123

26.476.788

26.989.299

35.000.000

28.194.836

28.896.719

89.749

95.769

11.276

11.408

20.140

Neubau Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Bericht der Vorprüfung

42

2.7

Zusammenstellung der Kenndaten

Nummer der Wettbewerbsarbeit Flächen und Rauminhalte NF - OSZ NF - Sporthalle NF - Gesamt TF - Technikfläche BGF - OSZ BGF - Sporthalle BGF - Gesamt BRI - OSZ BRI - Sporthalle BRI - Gesamt OSZ: BGF / NF Sporthalle: BGF / NF OSZ: BRI / NF Sporthalle: BRI / NF OSZ: A / V Sporthalle A / V Überbaute Fläche Kosten brutto KG 300 + 400 OSZ Ist KG 300 + 400 Sporthalle Ist Gesamt KG 300 + 400 Ist Gesamt KG 300 + 400 Soll Verhältnis zum Soll=100% Gesamt KG 200 - 700 Ist Gesamt KG 200 - 700 Soll Verhältnis zum Soll=100% m² m² m² m² m² m² m² m³ m³ m³ m³

1100
10.257 1.268 11.525 1.503 20.456 1.600 22.056 86.509 12.461 98.971 1,99 1,26 8,43 9,83 0,21 0,36 6.279

1101
10.206 1.260 11.466 472 16.969 1.707 18.676 64.883 10.816 75.699 1,66 1,35 6,36 8,58 0,24 0,41 5.832

1102
9.566 1.230 10.769 342 14.581 1.655 16.237 62.225 12.121 74.346 1,57 1,35 6,69 9,85 0,18 0,37 4.568

1103
10.356 1.313 11.669 685 18.653 2.117 20.770 70.404 13.341 83.745 1,80 1,61 6,80 10,16 0,27 0,33 7.061

1104
9.935 1.267 11.202 595 18.116 1.475 19.591 70.917 10.887 81.804 1,82 1,16 7,14 8,60 0,28 0,39 6.366

1105
10.120 1.230 11.350 142 15.660 1.483 17.143 58.105 10.608 68.713 1,59 1,21 5,91 8,62 0,26 0,40 5.727

€ 32.528.832 € 3.035.649

26.797.112 23.729.329 31.452.881 30.545.348 25.795.168 2.939.632 2.747.459 3.211.947 2.392.235 2.399.668

€ 35.564.481 29.736.744 26.476.788 34.664.829 32.937.582 28.194.836 € 34.637.000 34.637.000 34.637.000 34.637.000 34.637.000 34.637.000 103% 86% 76% 100% 95% 81%

€ 47.207.438 40.916.502 36.187.415 46.819.321 44.437.947 38.316.697 € 45.000.000 45.000.000 45.000.000 45.000.000 45.000.000 45.000.000 105% 91% 80% 104% 99% 85%

Kostenkennzahlen KG 300 + 400 brutto Gesamt KG 300+400 / BGF Gesamt KG 300+400 / NF Gesamt KG 300 + 400 / BRI
€/ m² €/ m² €/ m³

1.612 3.086 359

1.592 2.593 393

1.631 2.513 356

1.669 2.971 414

1.681 2.940 403

1.645 2.547 410

Neubau Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Bericht der Vorprüfung

43

Nummer der Wettbewerbsarbeit Flächen und Rauminhalte NF - OSZ NF - Sporthalle NF - Gesamt TF - Technikfläche BGF - OSZ BGF - Sporthalle BGF - Gesamt BRI - OSZ BRI - Sporthalle BRI - Gesamt OSZ: BGF / NF Sporthalle: BGF / NF OSZ: BRI / NF Sporthalle: BRI / NF OSZ: A / V Sporthalle A / V Überbaute Fläche Kosten brutto KG 300 + 400 OSZ Ist KG 300 + 400 Sporthalle Ist Gesamt KG 300 + 400 Ist Gesamt KG 300 + 400 Soll Verhältnis zum Soll=100% Gesamt KG 200 - 700 Ist Gesamt KG 200 - 700 Soll Verhältnis zum Soll=100% € € € m² m² m² m² m² m² m² m³ m³ m³ m³

1106
11.644 11.644 926 20.682 20.682 92.113 92.113 1,78 7,91 0,25 6.090

1107
9.478 * 1.237 10.715 665 16.908 * 1.487 18.395 58.998 * 12.193 71.191 1,78 1,20 6,22 9,85 0,27 0,35 7.131

1108
11.017 11.017 2.776 20.258 20.258 81.477 81.477 1,84 7,40 0,30 5.633

1109
9.946 1.117 11.063 813 18.241 2.070 20.311 68.012 15.527 83.539 1,83 1,85 6,84 13,91 0,25 0,29 5.796

1110
10.583 1.304 11.888 812 17.738 2.191 19.929 75.461 15.699 91.160 1,68 1,68 7,13 12,04 0,23 0,31 6.120

1111
9.777 1.172 10.948 188 14.220 1.700 15.920 56.253 11.875 68.128 1,45 1,45 5,75 10,14 0,24 0,34 4.868

36.311.654 28.193.686 35.707.719 30.192.528 30.527.032 24.347.537 2.507.923 3.301.441 3.226.053 2.641.762

36.311.654 30.701.609 35.707.719 33.493.968 33.753.085 26.989.299

€ 34.637.000 34.637.000 34.637.000 34.637.000 34.637.000 34.637.000 105% 89% 103% 97% 97% 78%

€ 48.142.604 41.603.014 48.286.502 45.542.538 45.345.247 37.287.388 € 45.000.000 45.000.000 45.000.000 45.000.000 45.000.000 45.000.000 107% 92% 107% 101% 101% 83%

Kostenkennzahlen KG 300 + 400 brutto Gesamt KG 300+400 / BGF Gesamt KG 300+400 / NF Gesamt KG 300 + 400 / BRI
€/ m² €/ m² €/ m³

1.756 3.118 394

1.669 2.865 431

1.763 3.241 438

1.649 3.028 401

1.694 2.839 370

1.695 2.465 396

* OSZ incl. separatem Gebäude für Cafeteria

Neubau Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Bericht der Vorprüfung

44

Nummer der Wettbewerbsarbeit Flächen und Rauminhalte NF - OSZ NF - Sporthalle NF - Gesamt TF - Technikfläche BGF - OSZ BGF - Sporthalle BGF - Gesamt BRI - OSZ BRI - Sporthalle BRI - Gesamt OSZ: BGF / NF Sporthalle: BGF / NF OSZ: BRI / NF Sporthalle: BRI / NF OSZ: A / V Sporthalle A / V Überbaute Fläche Kosten brutto KG 300 + 400 OSZ Ist KG 300 + 400 Sporthalle Ist Gesamt KG 300 + 400 Ist Gesamt KG 300 + 400 Soll Verhältnis zum Soll=100% Gesamt KG 200 - 700 Ist Gesamt KG 200 - 700 Soll Verhältnis zum Soll=100% m² m² m² m² m² m² m² m³ m³ m³ m³

1112
11.770 11.770 331 18.712 18.712 78.619 78.619 1,59 6,68 0,22 5.279

1113
11.302 11.302 3.125 21.369 21.369 81.508 81.508 1,89 7,21 0,22 4.700

1114
11.448 11.448 933 22.346 22.346 96.580 96.580 2,19 9,49 0,27 8.542

1115
9.862 1.347 11.209 531 16.263 1.643 17.905 74.095 12.307 86.403 1,65 1,22 7,51 9,14 0,23 0,32 6.504

1116
12.823 12.823 91 17.683 17.683 84.269 84.269 1,38 6,57 0,21 5.201

1117
10.262 1.238 11.500 127 16.248 1.549 17.797 70.214 10.698 80.912 1,58 1,25 6,84 8,64 0,25 0,42 6.848

€ 29.558.424 34.720.966 37.195.349 27.067.601 32.664.478 28.278.417 € 3.025.236 2.660.545

29.558.424 34.720.966 37.195.349 30.092.837 32.664.478 30.938.961 € 34.637.000 34.637.000 34.637.000 34.637.000 34.637.000 34.637.000 85% 100% 107% 87% 94% 89%

€ 40.278.913 47.193.293 49.004.644 40.456.559 44.107.994 42.264.013 € 45.000.000 45.000.000 45.000.000 45.000.000 45.000.000 45.000.000 90% 105% 109% 90% 98% 94%

Kostenkennzahlen KG 300 + 400 brutto Gesamt KG 300+400 / BGF Gesamt KG 300+400 / NF Gesamt KG 300 + 400 / BRI
€/ m² €/ m² €/ m²

1.580 2.511 376

1.625 3.072 426

1.665 3.653 385

1.681 2.685 348

1.847 2.547 388

1.738 2.690 382

Neubau Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Bericht der Vorprüfung

45

Nummer der Wettbewerbsarbeit Flächen und Rauminhalte NF - OSZ NF - Sporthalle NF - Gesamt TF - Technikfläche BGF - OSZ BGF - Sporthalle BGF - Gesamt BRI - OSZ BRI - Sporthalle BRI - Gesamt OSZ: BGF / NF Sporthalle: BGF / NF OSZ: BRI / NF Sporthalle: BRI / NF OSZ: A / V Sporthalle A / V Überbaute Fläche Kosten brutto KG 300 + 400 OSZ Ist KG 300 + 400 Sporthalle Ist Gesamt KG 300 + 400 Ist Gesamt KG 300 + 400 Soll Verhältnis zum Soll=100% Gesamt KG 200 - 700 Ist Gesamt KG 200 - 700 Soll Verhältnis zum Soll=100% m² m² m² m² m² m² m² m³ m³ m³ m³

1118
10.898 10.898 680 17.566 17.566 71.316 71.316 1,61 6,54 0,27 5.874

1119
10.267 1.316 11.583 588 18.031 2.021 20.051 76.093 13.657 89.749 1,76 1,54 7,41 10,38 0,19 0,33 4.799

1120
10.146 1.259 11.405 46 17.578 1.690 19.268 82.693 13.076 95.769 1,73 1,34 8,15 10,39 0,26 6.671

1121
10.030 1.246 11.276 452 20.736 1.674 22.410 81.689 12.379 94.068 2,07 1,34 8,14 9,93 0,29 0,33 8.612

1122
10.569 1.283 11.852 183 17.895 1.527 19.422 85.578 13.442 99.020 1,69 1,19 8,10 10,48 0,26 0,34 6.420

1123
10.189 1.219 11.408 256 17.435 2.705 20.140 73.949 12.487 86.436 1,71 2,22 7,26 10,24 0,23 0,34 7.254

€ 28.896.719 29.833.825 30.041.250 34.365.380 33.560.765 28.431.290 € 3.069.302 2.892.712 2.704.733 3.038.734

28.896.719 32.903.127 30.041.250 37.258.092 36.265.498 31.470.025 € 34.637.000 34.637.000 34.637.000 34.637.000 34.637.000 34.637.000 83% 95% 87% 108% 105% 91%

€ 39.877.847 44.446.034 40.377.701 49.380.542 49.208.761 42.741.786 € 45.000.000 45.000.000 45.000.000 45.000.000 45.000.000 45.000.000 89% 99% 90% 110% 109% 95%

Kostenkennzahlen KG 300 + 400 brutto Gesamt KG 300+400 / BGF Gesamt KG 300+400 / NF Gesamt KG 300 + 400 / BRI
€/ m² €/ m² €/ m²

1.645 2.652 405

1.641 2.841 367

1.559 2.634 314

1.663 3.304 396

1.867 3.060 366

1.563 2.759 364

Neubau Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll	

47

2.8	

Einzelberichte zu den Wettbewerbsarbeiten 1100 - 1123

Becker · Scheidt Kasprusch Architekten BDA mit planung.freiraum, Berlin | Anerkennung

1100

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 10.257 1.268 11.525 1.503 22.056 98.971

34.637.000 45.000.000

35.564.481 47.207.438

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1100
- 2. OG: Biologie und AU - 3. OG: Chemie und AU - Cafeteria zu Halle orientiert; Bühne DS an Längs­ seite Cafeteria - Küche/Lager Cafeteria separat erschlossen - Durchgängige Raumtiefe von 8,40 m in den OGs; Flurbreite 3,40 m mit teilweisen Aufweitungen zu Aufenthaltsbereichen sowie mit etagenweisen, of­ fenen Garderobeflächen - Mit Ausnahme einzelner Räume natürliche Belich­ tung der Räume; teilweise Belichtung von AU-Räu­ men und Laborräumen über die Innenhöfe. WCs innenliegend - Teilweise ungünstige Raumzuschnitte - Funktionale Zuordnungen im Wesentlichen erfüllt; AU-Räume, teilweise zu Gruppen zusammenge­ fasst, den Fachbereichen zugeordnet. - Gefahrgutaufzug nahe an Chemikalienlager und Chemikalienausgabe - Teilunterkellerung für Technikflächen - Dezentrale Versorgungsschächte. Horizontale Verteilung in abgehängter Decke - Hausmeisterwohnung separat erschlossen im SO - Belichtung der Sporthalle über Fensterband an NW-Längsseite (UK 2,00 m) sowie Oberlichter - Umkleiden/Sanitärräume innenliegend Realisierbarkeit - Raumprogramm im Wesentlichen erfüllt; Gardero­ benflächen zu klein; Sehr große Technikflächen, div. Außenlager-Flächen fehlen - Treppenhäuser teilweise nicht abgeschlossen und ohne direkten Ausgang ins Freie; Länge der Ret­ tungswege teilweise überschritten - Zweigeschossige offene Halle ohne Abschluss - Brandlast durch Garderoben im Flurbereich - Barrierefreiheit im Bereich der Foyertreppe zum Schulhof und am Nebeneingang unklar - 5 Stellplätze auf dem Verbindungsweg Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten um 5% über dem Soll - Ungünstige Flächeneffizienz, sehr geringer Hüllflä­ chenanteil - Erhöhtes Bauvolumen - Aufgrund der Glasflächen erhöhte Nutzungskosten (ca. 600 m² Glasdach) - Keine Kostenrisiken erkannt; Technikflächen zu hoch Energieeffizienz - Einzelraumsteuerung zur Energieoptimierung - Extensive Dachbegrünung - Anschluss an Fernwärme - gutes A/V Verhältnis 0,21 Schulgebäude - Tiefbrunnen zur Gartenbewässerung - Zonenweise tageslichtabhängige Steuerung mit elektronischem Vorschaltgerät

Städtebau - L-förmiger Baukörper aus zurückgesetztem 4-ge­ schossigem Schulbau und 2 geschossiger Sport­ halle bilden Vorplatz an Verbindungsweg - Schulgebäude ca. 96 x 56 m parallel zu SWGrundstücksgrenze; Sporthalle: ca. 35 x 50 m mit Schmalseite an Verbindungsweg - Höhe Schulgebäude: 18,40 m; Höhe Sporthalle: 8,40 m - Zentraler Zugang von Vorplatz; separate Nutzung Sporthalle möglich; 2 Nebeneingänge Außenraum - Zonierung der Freiflächen in Vorplatz; Schulhof mit Anböschung für Treppenanlage und ‚programma­ tische Felder‘ - Pflasterplatten, wassergebundene Decke in Grau­ abstufungen; Holz-Sitzpodeste - Dezentrale Versickerungsflächen - Einfriedung mittels Wandscheiben/Rolltoren - Sportfreiflächen im Nordwesten - 5 barrierefreie Stellplätze an Sporthalle, 2 barriere­ freie Stellplätze sowie Fahrradstellplätze an Cafe­ teria - Anlieferung Cafeteria und Wirtschaftsanlieferung im Südosten Gestaltung / Konstruktion - Stahlbetonkonstruktion mit Kerndämmung und durchgängiger Klinkerfassade (weiß gedampft) mit horizontalen Fenstern (teilweise bodentief) - Betonung des Zugangs durch 2-geschossigen Un­ terschnitt mit großflächiger Verglasung - Gliederung Schulbereich durch südlichen Innenhof (27 x 17 m) bzw. Innenhof/Oberlicht der zentralen Halle (31,5 x 17 m) - Fenster aus Stahlprofilen mit 3-fach Verglasung; teilweise Öffnungsflügel - Gemauerte Brüstungen mit BRH 0,90 m - Außenliegende Alulamellen - Grüner Schiefer im Eingangsbereich; Linoleum in den sonstigen Bereichen - NW orientiertes Fensterband an Sporthalle Funktionalität / Raumqualität - Durchgesteckte, 2-geschossige überdachte Ein­ gangshalle; zum Schulhof Verringerung der Raum­ höhe durch Ausbilden von Sitzstufen, mittels Durchlader erschlossen - Vertikale Erschließung mittels offener einläufiger Treppe in Halle und 1 Personenaufzug; 3 weitere Treppenhäuser. Gefahrgutaufzug an Wirtschafts­ anlieferung - Geschosshöhe 3,90 m; Freizeitbereich 4,90 m - EG mit übergeordneten Funktionen: Verwaltung, Cafeteria, Bibliothek und DS/Kunst - 1. OG: Physik und AU; DV, Fremdsprachen Media­ thek

Patrik Dierks, Norbert Sachs Architekten BDA mit Häfner Jiminez, Berlin | 2. Rundgang

1101

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 10.206 1.260 11.466 472 18.676 75.699

34.637.000 45.000.000

29.736.744 40.916.502

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1101
bis mehrbündiger Anordnung der Bereiche - Garderoben mit Pausenzone an der zentralen Freitreppe - EG mit Verwaltung im Westflügel, Freizeitbereich, Bibliothek, DV, Archiv, FS, Mediathek, Hausmei­ sterwohnung im Nordflügel - 1.OG mit Chemie; AU und Kunst im Westflügel, Fachräume im Nordflügel - 2.OG mit Biologie; AU im Westflügel, Fachräume im Nordflügel - 3.OG mit Physik; AU im Westflügel; Fachräume, Technikräume sowie Außenfläche im Nordflügel - UG/1 mit Lager- und Archivräumen - UG/2 mit Anbindung der Sporthalle - Mensa / Cafeteria dem Foyer zugeordnet mit an­ gebundenem Schüleraufenthalt und DS - Alle Klassenräume an der Fassade - Bibliothek innen liegend mit Oberlichtern - Einige Sammlungsräume innen liegen - Raumtiefen AU von 7,0m - Raumlänge AU bis 10m - Geschosshöhe EG 3,90m, Cafeteria 4,60m, Ober­ geschosse 3,60m - Raumhöhen von 3,0m, Cafeteria 4,20m - Flure 2m breit - Sporthalle abgesenkt, im UG angebunden an das Schulgebäude; Umkleidebereich innen liegend mit Lichthöfen; Sportler WC’s auf Hallenebene fehlen Realisierbarkeit - Raumprogramm im wesentlichen erfüllt; Technik­ flächen UG gering; Gasflaschenlager in bestehen­ der Gasdruck-Regel-Anlage im Norden vorgese­ hen - UG/1 mit nur einem Rettungsweg - Barrierefreiheit: Treppenstufen zur Cafeteria sowie zur Außenterrasse; Eingang Sporthalle am Verbin­ dungsweg nur über Treppe Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten 9% unter Soll - Flächeneffizienz gut, geringer Hüllflächenanteil - Geringes Bauvolumen - Keine übermäßigen Nutzungskosten zu erwarten - Kostenrisiken: geringe Geschosshöhe Energieeffizienz	 - Solarthermie für Warmwasserbereitung - Anschluss an Fernwärme - Gutes A/V Verhältnis 0,21 Schulgebäude - Tageslichtsteuerung Beleuchtung - Keine natürliche Belüftung Umkleiden SH, Be­ leuchtung über Oberlichter

Städtebau - Ensemble aus mäandrierendem Schulgebäude und separater Sporthalle begrenzt nach Südwe­ sten offenen Schul- und Pausenhof - Orthogonaler, im Zentrum abgestufter 4-geschos­ siger Baukörper umfasst im nördlichen Bereich ei­ nen Innenhof - Sporthalle abgesenkt als 1-geschossiges Volumen im Südosten - Höhen: OSZ 15,60m, Sporthalle 4,80m - Haupteingang zentral über den Schulhof zum rück­ wärtigen Schulgebäude - Eingang Sporthalle direkt am Verbindungsweg, Nebeneingang (Aufzug) südöstlich im OSZ hinter der Sporthalle Außenraum - Freiraum gliedert sich in die drei Bereiche: zen­ traler Pausenhof, östliche Sportflächen, nördliche Cafeterrasse - Pausenhof mit Streifenstruktur für Beläge (Beton­ platten, Tenne), Baumreihen, Sitzbänke, Leuchten - Sportflächen im NO zusammengefasst - Cafeterrasse im NW 2-seitig gefasst, leicht abge­ senkt mit Sitzstufen - Feuerwehrzufahrt im NW vorgesehen - Stellplätze am aufgeweiteten Verbindungsweg südlich der Sporthalle vorgesehen - Fahrräder seitlich auf dem Schulhof und am Ver­ bindungsweg - Anlieferung über westliche Zufahrt im Norden Gestaltung / Konstruktion - Stahlbetonkonstruktion, Vermauerungen aus Kalk­ sandstein, hinterlüftete Fassade mit Verblendmau­ erwerk - Horizontale Fassadengliederung mit unregelmäßig versetzten, lang gestreckten Fensterbändern als Holz-Alu-Verbund mit außen liegendem Sonnen­ schutz - Cafeteria mit Pfosten-Riegel-Konstruktion - Materialität Innen: Böden überwiegend mit Estrich­ beschichtungen, Büros mit farbigem Linoleum - Sporthallenfassade als doppelschichtige Guss­ glaskonstruktion mit transluzenter Wärmedäm­ mung und integrierten Fensterbändern an den Längsseiten Funktionalität / Raumqualität - Haupteingang über breiten Fassadeneinschnitt in zentrales lang gestrecktes Foyer, das sich über eine seitliche Freitreppe in den Obergeschossen als breiter Erschließungs- und Aufenthaltsflur fort­ gesetzt - Innere Erschließung folgt der mäandrierenden Ge­ bäudestruktur - Westflügel mit Verwaltung und AU als Mittelflur - Nordflügel teilweise als Ringerschließung mit ein

BE Berlin GmbH mit lohrer.hochrein landschaftsarchitekten, Berlin | 1. Rundgang

1102

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 9.566 1.230 10.796 342 16.237 74.346

34.637.000 45.000.000

26.476.788 36.187.415

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1102
gelmäßigen Abständen in Flurwände der OG inte­ griert Geschosshöhe EG: 4,8m, OG: 3,8m. Max. Raum­ tiefen 7,6m. BRH 88cm. Öffnungsflügel. Aufent­ haltsräume vorwiegend an Außenfassade und tagesbelichtet. 2-3 Fachräume je Etage öffnen zu Lichthof. Aufenthaltsräume Lehrer und Fachleiter je Etage in offene Flurzonen integriert EG: Verwaltung, Hausmeisterdienstraum in Ge­ bäudemitte, Cafeteria, DS Wirtschaftsräume 1. OG: Physik, Datenverarbeitung, Mediothek, Bi­ bliothek, Fremdsprachen 2. OG: Chemie 3. OG: Biologie, Kunst, Lüftungszentrale 4. OG: Allg. Unterricht Teilunterkellerung: Wirtschaftsräume Technikfläche: im UG, 3.OG, DG u. Sport (insg. 340m²). Schächtekonzept nicht klar erkennbar Separates Gebäude (5m x 10m) an nordwestl. Grenze für Gasflaschen, Gartengeräte und Chemi­ kalienentsorgung im Bereich Gasleitung Sporthallenzugang in nordwestlicher Gebäudee­ cke führt in zweihüftig angeordneten Nebenraum­ trakt, weitgehend funktional organisiert. Öffnungen Geräteräume unterdimensioniert. Umkleideräume an Außenfassade, Tagesbelichtung nicht darge­ stellt. Flurbreite 1,8m. Externe Erschließung un­ günstig Hausmeisterwohnung oberhalb des Sporthallen­ nebentrakts mit Zugang von Osten, Schallschutz problematisch

Städtebau - Kompaktes, 5-geschossiges Schulgebäude (ca. 63 m x 48m, Höhe 20,5m) durch offenen Gartenhof (17,5m x 11m, im EG 11m x 11m) und verglasten Lichthof (17,5m x 11m) gegliedert. Baukörper par­ allel zur nordwestl. Grundstücksgrenze in Achse des Stadtbades um ca. 17m von Verbindungsweg zurückgesetzt - Sporthalle (Höhe 9m) parallel zu Schulgebäude an nordöstl. Grundstücksgrenze, mit zur Schule hin orientiertem, eingeschossigem Nebenraumtrakt (Höhe 5m). Hausmeisterwohnung darüberliegend - Gebäude berühren sich an Schnittpunkt Außenraum - Gebäudekonstellation schafft unterschiedliche Freiräume. Im Nordosten gefasster Bereich für Spielfeld (schlecht einsehbar). Im Südwesten be­ festigter Pausenhof, angrenzend Rasenfläche mit Einzelbäumen und integrierter Gymnastikwiese, Biotop und Beachvolleyballfeld, über Trampel­ pfade erschlossen - Erschließung Schule über Vorplatz, ebenerdiger Zugang Sporthalle über Pausenhof an Gebäude­ schnittpunkt - Fahrradstellplätze entlang nordwestl. Grund­ stücksgrenze. PKW-Stellplätze auf Vorplatz - Anlieferung Cafeteria von Nordwesten Gestaltung / Konstruktion - Beide Gebäude als Stahlbetonkonstruktion mit hin­ terlüfteter Ziegelverblendfassade - Schule mit umlaufender Lochfassade mit zwei sich abwechselnden Fensterformaten. Fenster mit Betonfaschen. Innenhoffassaden geschosshoch verglast. Unterschnitte im EG markieren Schulein­ gang (Tiefe 3,8m) und Cafeteria (Tiefe 7,8m) - Sporthallenzugang über Unterschnitt in südwestl. Gebäudeecke, Fassaden weitgehend geschlos­ sen. Südöstl. Hallenlängsseite ab 5m verglast, in Betonfasche gefasst. Hausmeisterwohnung mit Panoramafenster - Extensive Dachbegrünung - Außenliegende Sonnenschutzjalousien und innen­ liegende Verdunklungsrollos Funktionalität / Raumqualität - Hauptzugang führt in großzügige, offene Erdge­ schosszone entlang verglaster Südfassade mit Windfang, Schüleraufenthaltsbereich, Lichthof mit offener Treppe, Cafeteria und Bühne für DS - Vertikale Erschließung über 3 Treppenhäuser an Außenfassade, offener Treppe im Lichthof, 2 Auf­ züge in Gebäudemitte. Separate Treppe von 4.OG zu DG - Obergeschosse entwickeln sich um Licht- und Gar­ tenhof zwei- und einhüftig. Ringflurbreite 2,4m, Stichflurbreite 2,0m. Garderobenelemente in unre­

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Realisierbarkeit - Raumprogramm weitgehend erfüllt. Garderobe -270m², Abstellfläche/Archiv -200m², Cafeteria -60m², Tierraum Bio 2.2. mit 23m² fehlt - Hallensportfeld mit ca. 42,6m x 21,3m und Außen­ sportfeld 43m x 27m unterdimensioniert - UG mit einem, DG ohne baul. Rettungsweg, Licht­ hof brandschutztechnisch zu überprüfen - Hausmeisterwohnung nicht barrierefrei - Lageplan nicht maßstabsgerecht - Keine Fensterdarstellung im GR Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten um 20% unter dem Soll - Sehr gute Flächeneffizienz, sehr geringer Hüllflä­ chenanteil, geringes Bauvolumen - Aufgrund der Glasflächen leicht erhöhte Nutzungs­ kosten (ca. 230 m² Glasdach) - Keine Kostenrisiken erkannt Energieeffizienz - Solarunterstützung für Warmwasser auf extensiv begrünten Dächern - Anschluss an Fernwärme - gutes A/V Verhältnis 0,18 Schulgebäude - Kein schlüssiges Energiekonzept

Staab Architekten mit Levin Monsigny Landschaftsarchitekten, Berlin | 2. Preis

1103

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 10.356 1.313 11.669 685 20.770 83.745

34.637.000 45.000.000

34.664.829 46.819.321

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1103
Loggien im Bereich der Atrien - Garderoben in den Hallenzonen sowie dezentral bei den Unterrichtsräumen (Wandschränke) - Überwiegend zweibündige flexible Grundrissstruktur - Klare Zonierung der Bereiche, funktionsgerechte räumliche Organisation - EG: Cafeteria, Bibliothek, Verwaltung, Lehrer, Dar­ stellendes Spiel, Kunst, 3 Raumgruppen AU - 1. OG: FB Biologie, FB Physik, 1 Raumgruppe AU, Lehrer - 2. OG: FB Chemie, Mediathek, DV, Fremdspra­ chen, 1 Raumgruppe AU, Lehrer - UG: Wirtschafts- und Technikräume - Zuordnung der Einzelräume ohne prinzipielle Mängel - WCs auf allen Geschossebenen, innenliegend - Technikzentrale im UG, Verteilerräume in den Geschossen, umfassendes Schachtkonzept mit Zentralschächten in den Gebäudeecken sowie Schächten in den flurseitigen Doppelwänden - Geschosshöhen: UG 3,40m, EG 4,70m, OG 3,85m, Brüstungshöhen 0,70m - Fenster: Festverglasung im unteren Bereich, obere Öffnungsflügeln, Fensterhöhe 2,30m, zu öffnende Oberlichtfenster zu den Fluren - Raumtiefen der Unterrichtsräume: 7,50m - Sporthalle mit Umkleiden (außenliegend) im OG, funktionale Mängel bei den Nebenräumen (Zuord­ nung WC) - Hausmeisterwohnung mit Dachgarten als 2. OG der Sporthalle, Erschließung über Sporthallentrep­ pe, besonderer Schallschutz erforderlich Realisierbarkeit - Raumprogramm im Wesentlichen erfüllt, in den FB jeweils ein Sammlungs- / Vorbereitungsraum ca. 10m² zu klein, Schüleraufenthalt + 50m² - Rettungswegekonzept nur bei Einbeziehung der zentralen Treppe bzw. der Halle vollständig - Barrierefreiheit im Wesentlichen gegeben Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten 4% über Soll - Durchschnittliche Flächeneffizienz, hoher Hüllflä­ chenanteil, durchschnittliches Bauvolumen - Aufgrund der Glasflächen erhöhte Nutzungskosten (hoher Glasanteil) - Keine Kostenrisiken erkannt Energieeffizienz - Solarunterstützung für Warmwasser auf exten­ siv begrünten Dächern, Fernwärmeanschluss als Contracting-Modell - Teilklimaanlagen mit WRG Unterrichts-, Seminarund Laborräume, Steuerung Lüftungsanlage über CO2-Sensoren, Regenwassernutzung

Städtebau - Ensemble aus zwei kompakten kubischen Baukör­ pern, 3-geschossiger Schulbau auf einer Grund­ fläche von 81m x 85m mit 3 Atrien im rückwär­ tigen Grundstücksbereich, Sporthalle im östlichen Grundstückseck unmittelbar am Verbindungsweg - Gebäudehöhen: Schulbau 12.90m, Sporthalle 9,50m - Orientierung der Haupteingänge beider Gebäude auf einen Vorplatz (ca. 95m x 43m) am Verbin­ dungsweg Außenraum - Vorplatz als öffentlich zugänglicher „Campus­ platz“, Belag aus großformatigen Betonplatten mit Stahlbandeinfassung, Zonierung der Fläche durch Baumgruppen und Sitzbänke - Spielfelder im nördlichen Grundstücksteil, räumlich gefasst von den Bauten, Gymnastikwiese und Bio­ top im westlichen Grundstückseck - Innenhöfe mit unterschiedlichem Charakter und unterschiedlicher thematischer Bepflanzung (Was­ sergarten, Arzneipflanzengarten) - Baumbestand entlang der Grundstücksgrenzen er­ gänzt - Feuerwehrzufahrten an drei Gebäudeseiten, alle Treppenräume sind erreichbar - Anlieferung Cafeteria an der Südostseite, Anliefe­ rung ansonsten an der Nordostseite - Stellplatzflächen für Pkw und Fahrräder am Ver­ bindungsweg Gestaltung / Konstruktion - Elementierte streng gerasterte (Raster 1,20m) Fassaden aus prismatisch gefaltetem, dunkel elo­ xierten Aluminium, Aluminiumfenster - Teilbereiche im EG (Haupteingang, Cafeteria, Leh­ rerzimmer) sowie Innenhöfe mit Pfosten-RiegelFassaden, teilweise mit zusätzlicher Prallscheibe - Sporthallenfassaden variieren das Fassadenkon­ zept des Schulbaus - Sonnenschutz: Alu-Lamellen-Raffstores Funktionalität / Raumqualität - Witterungsgeschützter (Unterschnitt) Hauptein­ gang ohne Windfang, zentrale Eingangshalle (33m x 17m), verbunden mit darüber liegenden Hallenräumen in den Obergeschossen durch Freitreppen und Lufträume - Nebeneingänge für Anlieferung und Übergang zu den Sportflächen im Zuge der Flure - Freitreppen und Aufzug in den zentralen Hallenräumen, 4 Treppenräume an den Gebäudeecken, separater Lastenaufzug (Gefahrgut) - Ringflurerschließung der Geschossflächen, aus­ gehend von den zentralen Hallenräumen, Flurbreite in der Regel 2,00m, in Zuordnung zu den Verkehrsflächen offene Aufenthaltszonen sowie

Kleihues + Kleihues Gesellschaft von Architekten mit Landschaft planen+bauen, Berlin | 2. Rundgang

1104

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 9.935 1.267 11.202 595 19.591 81.804

34.637.000 45.000.000

32.937.582 44.437.947

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1104
verjüngt auf 31,80mx6,20m; 20mx8,80m (NO-Flü­ gel), zentrales Atrium an Foyer 15,60mx7,80m Labore- und Unterrichtsräume an Außenfassade, Atrien mit angelagerter, ringförmiger Erschließung, Flurbreiten ca. 2,70m Geschosshöhe EG + OGs Labore: 4,10m, OGs AU: 3,40m, Split-Level-Stufen bzw. Aufzug als Durchlader im Flurbereich 2. OG Raumtiefen Unterrichtsräume 7,20m Cafeteria, Schüleraufenthalt (Faltwand) und DS im EG an Foyer, zum Hof und Innenhof orientiert, An­ lieferung im NW Verwaltung kompakt im EG nach Süden an inter­ nem Flur und zum Innenhof Hausmeisterwohnung in NW-Gebäudeecke, ex­ tern erschlossen, interne Anbindung Physik im EG. 1 Fachraum und Lehreraufenthalt zum Innenhof (8,80mx20m) Chemie im 1. OG, 1 Fachraum zum Innenhof, zen­ trale Sammlung Chemie im EG Biologie im 2. OG, 1 Fachraum zum Innenhof AU im 1. OG - 3 .OG des SW-Flügels, eine zusätz­ liche Treppe ins 2. OG Garderobenräume je Geschoss, Flurwandnischen mit Schränken, Sitzbänken Teilunterkellerung mit Lager und Technik, Dachein­ hausung für Technik auf Labor-Flügel Zentraler Schacht AU an Treppenhaus, Labore / Fachräume mit dezentralen Schächten an Flur­ trennwand Festverglasung, BRH 40cm. Fensterhöhe 2,30m Belüftung über opake, schmale Lüftungsflügel Verwaltung z. Teil nur über Innenhof (Tiefe ca. 6m), 3 Fachräume und 1 Lehreraufenthalt über Innen­ hof (8,80x20m), Flure über Höfe belichtet Umkleiden an Fassade, Mittelflur, Belichtung Halle über Oberlicht-Band an Längsseiten

Städtebau - L-förmiger, volumendifferenzierter, höhengestaf­ felter Baukörper mit 3 offenen Atrien, orthogonal zum süd-westl. Sportstadion mit einer Längsseite leicht zurückgesetzt an Verbindungsweg platziert, Fassung eines keilförmigen Vorplatzes - Sporthalle als Solitär in nordwestl. Grundstückstie­ fe, Bildung eines 3-seitig definierten Außenraumes durch Aufnahme der Gebäudekanten des Schul­ baukörpers - Schulbaukörper als südwestl. Flügel 4-geschossig (15m), nordöstl. Flügel 3-geschossig (13,20m), Staffelgeschoss für Technik - Sporthalle höhengestaffelt, Halle 8,80m, nach NW Umkleideschiene, 3,60m hoch - Ebenerdiger Haupt-Eingang von Vorplatz in Ge­ bäude-Gelenk, Markierung durch großflächig per­ forierte Ziegel-Fassade - Eingang Sporthalle im NW, Weg entlang Grund­ stücksgrenze bzw. über Schulhof Außenraum - Verbindungsweg als Platanen-Alle - Außenraum geprägt durch orthogonale Plätze, großformatigen Betonwerkstein, Baumreihen, landschaftlich geprägter Bereich mit Wiese und Teich im Südosten. Schulhof nordöstl. durch Bau­ körperanordnung gefasst - Außensportflächen der Halle mit Aufnahme der Gebäudekanten direkt zugeordnet, terrassierte Zuschauerplätze - Anlieferungen funktionsgerecht im NW. Parkplätze an Verbindungsweg, Fahrradplätze beidseitig des Schulgebäudes Gestaltung / Konstruktion - Ziegel-Vormauerwerk, einheitlich gegliederte Lochfassade mit großen liegenden Öffnungen, un­ regelmäßige Fensterteilung durch schmale opake Metall-Paneele (Lüftungsflügel), Gebäudeflügel mit unterschiedlichen Geschosshöhen - Außenliegende Sonnenschutz-Raffstores - Stahlbetonstützenkonstruktion. Flachdecken - Hallenfassade in Materialität analog zum Schulge­ bäude, gläsernes Band entlang Hallenlängsseiten, durch Mauerwerkslisenen in einheitliche, stehende Felder unterteilt - Hallendach mit Stahlträger in Querrichtung Funktionalität / Raumqualität - Zentrales, durchgestecktes Foyer im Gebäude-Ge­ lenk, markiert durch gebäudehohen Rücksprung und großflächig perforierten Ziegel, angelagertes Atrium, 2 Aufzüge - Klare Baukörpergliederung in naturwissenschaftl. Bereich im nordöstl. Flügel und AU-Bereich im südwestl. Flügel - 3 offene Atrien: 37mx15,80m (SW-Flügel), im EG

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Realisierbarkeit - 7 AU-Räume und 6 Fachräume/Labore ca. 9-11m² zu klein, Darstellendes Spiel 22m² kleiner, Garten­ geräteraum fehlt - Problematische 2. Rettungswege: über zentrale Halle, innenliegende Treppenhäuser, UG lediglich 1 Treppenhaus Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten 1% unter Soll - Geringe Flächeneffizienz, hoher Hüllflächenanteil, durchschnittliches Bauvolumen - Keine übermäßigen Nutzungskosten - Kostenrisiken: geringe Geschosshöhe Energieeffizienz - Solar für WW auf Grün-Dächern, Fernwärme, adi­ abate/sorptive Kälteerzeugung, bedarfsgerechte Zonierung der Lüftungsanlagen, WRG, den Nut­ zungsschwerpunkten zugeordnete Anlagentechnik

Reimar Herbst / Angelika Kunkler Architekten BDA mit Kamel Louafi, Berlin | 2. Rundgang

1105

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³]
Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 10.120 1.230 11.350 142 17.143 68.713

34.637.000 45.000.000

28.194.836 38.316.697

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1105
Stirnseite Cafeteria - Küche/Lager Cafeteria separat erschlossen - Ringförmige Erschließung in den OGs - Durchgängige Raumtiefe von 8,40 m in den OGs; Flurbreite 2,8 m mit Aufweitungen zu Aufenthalts­ bereichen in den Fachbereichen - Mehrgeschossige Lufträume mit Oberlichtern in den Fluren - Etagenweise Garderobeflächen am Innenhof - Natürliche Belichtung der Räume; teilweise zum Innenhof orientiert. WCs innenliegend - Teilweise ungünstige Raumzuschnitte - Funktionale Zuordnungen im Wesentlichen erfüllt - Gefahrgutaufzug nahe an Chemikalienlager und Chemikalienausgabe; externe Anlieferung über Treppenhaus - Wirtschaftsräume im EG - Dezentrale Versorgungsschächte. Geringe Höhe der abgehängten Decken - Hausmeisterwohnung erdgeschossig separat er­ schlossen im SO; einseitig belichtet ohne Querlüf­ tung - Lichte Höhe der Sporthalle 7,0 m - Zweiseitige Belichtung der Sporthalle über Fen­ sterbänder nach NO und SW (UK 4,50 m) - Unabhängige Nutzung der Hallenteile gewährlei­ stet Realisierbarkeit - Raumprogramm im Wesentlichen erfüllt; Technik­ flächen zu gering - Zentrales Treppenhaus nicht abgeschlossen und ohne direkten Ausgang ins Freie; Länge der Ret­ tungswege dadurch überschritten - Mehrgeschossige Lufträume in den OGs proble­ matisch - Barrierefreiheit im Gebäude nicht gegeben (Auf­ zug fehlt); Innenhof problematisch (Erschließung über Cafeteria) Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten um 15% unter dem Soll - Sehr gute Flächeneffizienz, durchschnittlicher Hüllflächenanteil, sehr geringes Bauvolumen - Keine übermäßigen Nutzungskosten zu erwarten - Kostenrisiken: geringe Geschosshöhe, zu geringe Technikflächen, 1 Aufzug Energieeffizienz - Solarunterstützung für Warmwasser, Fernwärme bzw. Gasspitzenlastkessel oder Wärmepumpe - Dezentrale Lüftung, ohne Betrachtung Labore und Prozessabluft, ohne Wärmerückgewinnung im Lüf­ tungssystem - Regenwassernutzung für WC u. Außenanlagen, Gründach Haupthaus und Sporthalle, Mulden-Ri­ golenanlage, Zuführung in geplante Feuchtbiotope - Beleuchtungssteuerung über Stromfreischaltung

Städtebau - Kompakter, 4-geschossiger Baukörper mit Innen­ hof parallel zu Grundstücksgrenze im SW - Gestaffelte Sporthalle als Solitär im südöstlichen Grundstücksbereich rechtwinklig zur SO-Grund­ stücksgrenze - Höhenentwicklung Schulgebäude: 15,30 m; Sport­ halle: 9,50 m - Schulgebäude ca. 82 x 65 m; Sporthalle ca. 45 x 34 m; Separates Nebengebäude für Lager - Zentraler Zugang zum Schulgebäude von Vor­ platz; separater Eingang Sporthalle im rückwär­ tigen Grundstücksbereich Außenraum - Kleinteilig gestalteter Vorplatz mit Einfriedung, ‘öf­ fentlicher Platz‘ im Süden sowie dahinterliegender Schulhof mit Biotopen - Oberflächen mit großformatigen Betonplatten und wassergebundener Decke; lineare Heckenele­ mente; Sitzbänke - Einfriedung mittels Hecken und Toranlagen - Sportfreiflächen im Nordosten - 7 barrierefreie Stellplätze an NW-Grundstücks­ grenze; Fahrräder entlang SO-Grundstücksgren­ ze; Anlieferung im NW Gestaltung / Konstruktion - Stahlbeton-Fertigteil-Konstruktion mit Kerndäm­ mung und Klinkervorsatzschale - Helle Klinkerfassade mit horizontalen Fensterbän­ dern; Betonfertigteile im Sturzbereich - Betonung des Zugangs durch Unterschnitt - Gliederung Schulgebäude mittels gestaffeltem In­ nenhof (25,5 x 31,5 m) ; Ausbilden von Terrassen im 3. OG (9 x 31,5 m) - Holzfenster mit außenliegendem Sonnenschutz, in unterschiedlichen Leibungstiefen eingebaut; teil­ weise Öffnungsflügel - Geschliffener Gussasphalt in Halle und Cafeteria; ansonsten Linoleumbelag - Sporthalle mit Lochfassade und Fensterbändern; zentraler Zugang in Gebäudemitte Funktionalität / Raumqualität - Zweiseitig verglaste Eingangshalle führt zu abge­ senktem Innenhof mit Sitzstufen - Vertikale Erschließung mittels offener Treppe in Halle und zwei weiteren Treppenhäusern. Kein Personenaufzug; Gefahrgutaufzug bei Cafeteria - Geschosshöhe EG: 4,00 m, im Bereich der Cafete­ ria: 4,50 m; OGs: 3,50 m; - EG mit übergeordneten Funktionen: Verwaltung, Cafeteria, Bibliothek und DS/Kunst - 1. OG: AU, in Gruppen zusammengefasst; DV, Fremdsprachen, Mediathek; 2. OG: Biologie und Physik; 3. OG: Chemie - Cafeteria zu Innenhof orientiert; Bühne DS an

augustin und frank Architekten mit Office Regina Poly, Berlin | Anerkennung

1106

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 11.644 11.644 926 20.682 92.113

34.637.000 45.000.000

36.311.654 48.142.604

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1106
- 3.OG mit Chemie, AU - UG mit Archiv, Abstellräume und Technik - Funktionale Anforderungen der Fachbereiche im wesentlichen berücksichtigt - Mensa / Cafeteria seitlich am Eingangsfoyer als Freizeitbereich mit DS und Schüleraufenthalt mit flexiblen Trennwänden zusammenschaltbar, lichte Raumhöhe von 6,50m - Alle Aufenthaltsräume natürlich belichtet / belüftet - Raumtiefen AU von 6,70m bis 8,20m - Raumlängen AU von max.9,0m - Geschosshöhen von 4,20m vorgesehen - Raumhöhe von 3,15m bei abgehängten Decken - Hausmeisterwohnung im EG am Sportplatz - Sporthalle ebenerdig, Geräteräume seitlich, Um­ kleide am Innenhof, Eingang mit seitlichem Foyer; Halle ist 46,0m lang Realisierbarkeit - Raumprogramm im wesentlichen erfüllt, Küchen­ bereich Cafeteria etwas zu klein, Gasflaschenlager nicht separat - 2 Fluchttreppenhäuser führen in den Innenhof, Fluchtweg zum Vorplatz ausgewiesen - Treppe Foyer / 1.OG gewendelt - Barrierefreiheit im Innen- und Außenraum berück­ sichtigt Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten um 7% über Soll - Flächeneffizienz, Hüllffläche durchschnittlich - Hohes Bauvolumen - Keine erhöhten Nutzungskosten zu erwarten Energieeffizienz - Photovoltaik - Anschluss an Fernwärme - Lüftungsanlagen UG für Sporthalle, Cafeteria, Fo­ yer und zentrale Einrichtung, Lüftungszentralen Unterrichtsräume und Labore auf abgesenkten Bereichen über 3.OG - Regenwassernutzung für Gartenbewässerung und adiabate Abluftkühlung, Einbau von Rigolen zur Versickerung - LED-Beleuchtungselemente, tageslichtabhängige Steuerung

Städtebau - Orthogonaler Solitär - Kompaktes 4-geschossiges Bauvolumen (120m x 62m ) mit 2 seitlichen Abstufungen an den Rän­ dern um einen zentralen Innenhof - Sporthalle integriert - Höhenentwicklung: 8,20m, 9,20m bis 18,50m - Haupteingang OSZ am Verbindungsweg mit kleinem Vorplatz im Süden - Eingang Sporthalle am Verbindungsweg weiter westlich Außenraum - Lage des breiten Baukörpers definiert zusammen­ hängenden Freiraum nach Norden und einen sch­ malen Vorbereich am Verbindungsweg - Freiraum mit seitlichem Sportfeld, einem zentralen Pausenhof sowie weiteren Sportflächen im öst­ lichen Bereich - Innenhof mit Feucht-Biotop und Biologie-Garten für außenräumliche Experimentierfelder, ein Ort für Lehre, Präsentation und Performance - Stellplätze und Feuerwehrzufahrt an der NW Grundstücksgrenze - Fahrräder entlang des Verbindungswegs - Anlieferung differenziert: Entsorgung an der Zu­ fahrt im NW, Küche im SO Gestaltung / Konstruktion - Grundidee der Gestaltung ist der Charakter eines Industriebaus für Innen und Außen - Stahlbetonkonstruktion mit äußerer Rauputzfassa­ de - Eingeschnittene horizontale Fenster in unregelmä­ ßigem Raster als Holz-Alu-Verbundsystem - Materialität Innen mit Sichtbetonwänden, Böden aus geglättetem Estrich, Kunststoff beschichtet in den Fachklassen, Treppen aus Stahl und Betonfer­ tigteilen - Fassade Sporthalle integriert mit seitlicher Fläche aus transluzenten Lichtbauelementen Funktionalität / Raumqualität - Eingangsbereich als lang gestrecktes und z.T. 2-geschossiges Foyer bis zum Pausenhof durch­ gesteckt mit zentraler gewendelter Treppe am In­ nenhof und seitlichem Aufzug - Ringerschließung in den Obergeschossen um den Innenhof als Mittelflur mit seitlichen Stichfluren - Treppenhäuser an den Ecken und am Innenhof - Garderoben dezentralisiert in den Bereichen als Fluraufweitungen - EG mit Verwaltung / Lehrer / Bibliothek, Cafeteria / Küche / Schüleraufenthalt / Kunst sowie Sporthalle und Nebenräume - 1.OG mit Physik, AU, Mediathek, DV, Fremdspra­ chen - 2.OG mit Biologie, AU

huber staudt architekten bda, Berlin mit UKL Landschaftsarchitekten, Dresden | 3. Preis

1107

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 9.478 1.237 10.715 665 18.395 71.191

34.637.000 45.000.000

30.701.609 41.603.014

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1107
nordwestlichem Treppenkern - Anlieferung Schule von NW für angrenzende La­ ger Chemikalien, Entsorgung u. ä., Anbindung an Aufzug - Längsseiten zweihüftige Raumanordnung, Stirn­ seiten einhüftig. Flure durch ein- bzw. zweige­ schossige Aufenthaltsbereiche gegliedert u. tages­ belichtet. Flurbreite Längsseite 2,5m, Stirnseite 3,5m und 6m - An Flurwänden Kombination aus Sitzbänken, Gar­ deroben und horizontalen Technikschächten - EG: Verwaltung, Hausmeisterwohnung, allg. Un­ terricht, Wirtschaftsräume - 1. OG: Physik, allg. Unterricht, Fremdsprachen, Mediothek, Datenverarbeitung, Bibliothek - 2. OG: Biologie, allg. Unterricht - 3. OG: Chemie, Kunst - Teilunterkellerung: Technik, Wirtschaftsräume - Technik: im UG, EG, 1. OG (insg. 676m²) horizon­ tale Technikschächte in Fluren, vertikales Schacht­ konzept nicht klar dargestellt - Gasflaschenlager in nordöstl. Grundstücksecke im Bereich Gasleitung - Alle Aufenthaltsräume tagesbelichtet. Raumtiefen max. 7,2m. Fachräume BRH 80cm, Öffnungsflü­ gel, Aufenthaltsfläche BRH 0cm. Geschosshöhe Schule 3,5m, Cafeteria 5,5m - Cafeteria mit Schüleraufenthalt u. DS in eigenstän­ digem Solitär. Funktionale Zuordnung der Neben­ räume. Oberlicht. Technikdachaufbau. - Ebenerdige Sporthalle mit mittigem Eingang. Zwei­ hüftige Nebenraumschiene mit funktionsgerechter Zuordnung. Umkleide/Waschräume und Sportfeld tagesbelichtet. Nordöstl. Hallenstirnseite ab 3,5m verglast. Flurbreite 1,5m Realisierbarkeit - Raumprogramm weitgehend erfüllt, u.a. Freizeit -100m² - Dachfläche mit einem baulichen Rettungsweg Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten um 8% unter dem Soll - Durchschnittliche Flächeneffizienz, sehr hoher Hüllflächenanteil; sehr geringes Bauvolumen - Aufgrund der Glasflächen erhöhte Nutzungskosten zu erwarten (hoher Glasanteil) - Kostenrisiken: geringe Geschosshöhe Energieeffizienz - Photovoltaik, Fernwärme, zentrale Lüftungsanla­ gen Halle, Schule, Mensa; Halle und Mensa mit vorgeschaltetem Erdwärmetauscher, bedarfsge­ rechte Regelung Lüftung durch Präsenzmelder und Volumenstromregulierung - Einsatz WRG für Grauwasser Halle, Regenwas­ sernutzung für WC und Garten, Muldenversicke­ rung, Präsenzsteuerung Beleuchtung

Städtebau - Ensemble aus drei rechtwinklig zueinander plat­ zierten Solitären fasst Pausenhof im Blockinneren - Schulgebäude als kompakter, 4-geschossiger, Baukörper (88,8 x 56,5m, Traufhöhe 14,4 m) mit langgestrecktem Belichtungsinnenhof (60 m x 18m) parallel zur nordwestl. Grundstücksgrenze - Eingeschossige Cafeteria mit umlaufend weit aus­ kragendem Dach für Außensitzplätze begrenzt Campusplatz nach Süden. Cafeteria und Vorplatz bilden zusammen öffentlichen Bereich - Sporthalle (Höhe 8,6m) belegt mit Sportfreiflächen SO Grundstücksbereich, vorgelagerter, 1-gesch. Nebenraumtrakt (Höhe 3,5m) nach Südwesten, externer Zugang über Efeuweg Außenraum - Südwestl. öffentlicher Campusplatz mit Rasen­ flächen und diagonal durchquerenden Wegen er­ schließt Schule und Cafeteria. Pausenhof mit Be­ tonwerksteinen befestigt spannt zwischen Schule, Sporthalle und Cafeteria. Beide Plätze mit SitzLiegedecks und Baumgruppen - Innenhof mit Biotop, Schilfufer, Wasserpflanzen und Schattenstauden - Sportfreiflächen nordöstlich der Halle (schwer ein­ sehbar). Südöstlich Gymnastikwiese - PKW-Stellplätze entlang NW Grundstücksgrenze, Fahrradstellplätze an SO und NW Grenze - Störungsfreie Anlieferung Cafeteria von Südosten. Anlieferung Schule von Nordwesten Gestaltung / Konstruktion - Stahlbetonskelettbauten, Dämmung, weißer mine­ ralischer Außenputz - Schulfassaden mit horizontalen Fenster- und wei­ ßen Brüstungsbändern. Fensterbandlängen mar­ kieren Unterrichtseinheiten. Fassade durch unter­ schiedlich große Glasfläche für Eingänge, Trep­ penhäuser und Aufenthaltsfläche gegliedert - Außenliegende Jalousien als Sonnenschutz - Cafeteria weitgehend umlaufend verglast, Pfosten­ riegelkonstruktion, unterschiedlich weit auskra­ gende Dachflächen (2,2m und 5m) - Sporthalle Stirnflächen geschlossen. Oberlicht­ bänder an Längsseiten ab 3,5m. Horizontale Fen­ sterschlitze im Nebenraumtrakt - Innenräume helle Materialfarben: Sichtbeton, weiß verputze Wände, heller Linoleum und Werkstein. Garderoben aus schwer entflammbarem Holz­ werkstoff Funktionalität / Raumqualität - Schule mit großzügigem, verglastem Hauptzugang von Campusplatz, bis Innenhof durchgesteckt. Weitere Zugänge von Pausenhof - 4 Fluchttreppenhäuser und 2 offene Treppen an Stirnseiten. 3 nebeneinanderliegende Aufzüge an

Gerber Architekten, Dortmund mit Gerber Architekten, Hamburg | 2. Rundgang

1108

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³]
Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 11.017 11.017 2.776 20.258 81.476,5

34.637.000 45.000.000

35.707.719 48.286.502

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1108
- In den OG Ringflure, Flurbreite in der Regel 2,90m, im Nordwestflügel im Bereich der Haupttreppen 4,80m, Aufweitungen für Aufenthaltszonen mit zu­ geordneten Loggien - Garderoben in unübersichtlichen kleineren Ein­ heiten dezentral bei den Unterrichtsräumen - Flexible, meist zweibündige Grundrissstruktur, kei­ ne innenliegenden Aufenthaltsräume - Zonierung und räumliche Organisation der Be­ reiche im Wesentlichen funktionsgerecht - UG und SG: Sporthalle, Wirtschaftsräume, Techni­ kräume, Hausmeisterwohnung (mit Patio, nur über Schultreppe erreichbar) - EG: Verwaltung, Bibliothek, Schüleraufenthalt, Darstellendes Spiel Cafeteria - 1. OG: FB Biologie, FB Physik, AU-Räume - 2. OG: FB Chemie, Fremdsprachen, Datenverar­ beitung, Kunst, AU-Räume - Zuordnung der Einzelräume weitgehend funktions­ gerecht, allgemeine Unterrichtsräume nicht durch­ gängig in Raumgruppen geordnet, Lehrmittelräu­ me AU zusammengefasst (1. OG) - Anlieferung Cafeteria weitläufig über das UG - Technikräume im UG sowie in einem aufgesetzten Technikgeschoss (2.040m²), Schachtsystem mit Zentralschächten in den Gebäudeecken - Geschosshöhen: SG 3,20m, EG 4,35, OG 3,75m, - Brüstungen 1,10m, Fensterhöhen 1,80m (OG) - Sporthalle mit Nebenräume auf 2 Ebenen, Zugän­ ge auf den Schmalseiten falsch, Sportlertoilette in Randlage, Außengeräteraum im UG Realisierbarkeit - Raumprogramm im Wesentlichen erfüllt, Tendenz zu Unterschreitungen (< 10%) der Soll-Flächen, nur 100 Fahrradstellplätze dargestellt - Notwendige Treppen teilweise innenliegend und ohne Raumabschluss, zulässige Rettungswegelänge im Nordostflügel überschritten - Barrierefreiheit: Rampenanlage im Innenhof nur symbolhaft dargestellt, Erschließung Sporthalle nur langwegig über Schuleingangshalle Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten 7% über Soll - Geringe Flächeneffizienz, sehr hoher Hüllflächen­ anteil, durchschnittliches Bauvolumen - Keine übermäßigen Nutzungskosten - Keine Kostenrisiken, Technikflächen zu hoch Energieeffizienz - Solar für WW, PV-Anlage, Fernwärme, regenera­ tive Kälte über TCM-Module in Lüftungsgeräten, adiabate Kühlung, Lüftungsanlagen nur für Cafe­ teria, Halle, Küche, AU, FB-Labore mit hocheffizi­ enten Wärmerückgewinnung, bedarfsabhängig - Konventionelle Kühlung mit Freikühlung, Grau­ wassernutzung

Städtebau - 3-geschossiger Atriumbau (Grundfläche ca. 92m x 91m) im rückwärtigen Grundstücksbereich auf einem U-förmigen, 1,75m über Terrain aufra­ genden Sockelgeschoss - Sporthalle in das Baukörpervolumen integriert, (SO-Flügel) abgesenkt auf UG-Niveau (-3,20m) - Traufhöhe 14,39m, Gebäudehöhe einschließlich zurückgestaffeltem Technikgeschoss 16,86m - Innenhof 49m x 47m mit U-förmig umlaufenden Sitzstufen, zum Vorplatz geöffnet durch Ausbil­ dung des Südwestflügel-EGs als Luftgeschoss - Zugang über Vorplatz und Innenhof, Eingangshal­ le im Nordostflügel, separater Sporthallenzugang über Außentreppe Außenraum - Vorplatz in der Breite des Schulbaus, Tiefe 25m bis 35m, verknüpft mit dem Innenhof, Belag aus hellen großformatigen Betonwerksteinplatten - Sitzstufen mit anschließenden Terrassen (2m bis 5m) vor den EG-Außenwänden - Außensportanlagen zwischen Schulbau und süd­ östlicher Grundstücksgrenze aufgereiht, Biotop unmittelbar an der nordöstlichen Grenze - PKW-Stellplätze im südlichen Grundstückseck (Rasenwaben), 100 Fahrradstellplätze am Zugang im EG-Luftgeschoss - Zentrale Anlieferung über Rampe entlang der nord­ westlichen Baukörperkante zu einem Wirtschafts­ hof (12m x 16m) im Sockelgeschoss - Feuerwehrzufahrten nicht dargestellt - Baumbestand entlang der Grundstückgrenzen er­ gänzt Gestaltung / Konstruktion - EG-Fassaden einschließlich des oberen Raumbe­ reichs der Sporthalle: vollverglaste Pfosten-Rie­ gel-Konstruktion, gegenüber den OG um 2,20m zurückversetzt - OG mit umlaufender Bandfassade, separates Oberlichtband mit Öffnungsflügeln - Geschlossene Außenwandbereiche mit profilierter Metallblech-Bekleidung vor Wärmedämmverbund­ system - Anschluss Innenwände im Bereich der Fenster­ bänder nicht nachvollziehbar - Sonnenschutz: außenliegende Aluminium-Lamel­ lenraffstores - Stahlbetonkonstruktion, Beton-Rippendecken über Sporthalle und Cafeteria / Eingangshalle Funktionalität / Raumqualität - Haupteingang vom Innenhof, 50m x 6,50m große Eingangshalle, Nebeneingänge von Nordwesten und Südosten (Außensportanlagen) - 2 offene Treppen sowie 2 Aufzüge in Randbe­ reichen der Halle, 2 Treppenräume an den übrigen Gebäudeecken, separater Lastenaufzug

KSP Jürgen Engel Architekten mit Schrickel & Partner, Berlin | 2. Rundgang

1109

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 9.946 1.117 11.063 813 20.311 83.539

34.637.000 45.000.000

33.493.968 45.542.538

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1109
gel, z. Teil tiefe schmale Räume, Sekretariat weit von Haupteingang platziert Große WC-Anlage im EG Fachräume ringförmig an Aussenfassade, AU in 2er- bzw. 3er Gruppen zusammengefasst, einge­ stellte Raumvolumina verteilt über alle OGs zum Innenhof orientiert Breite Flurzonen (8m) als Aufenthaltszonen, natürl. belichtet über Gebäudeeinschnitte zum Innenhof, eingestellte Garderobenschränke und Raumkuben als Lagerräume, WCs. Je 1 Terrasse in allen OGs Raumtiefen 7,20m Geschosshöhe EG 4,5m, OGs 3,6m 1. OG: Physik mit zugeordneten AU-Räume 2. OG: Biologie mit zugeordneten AU-Räume 3. OG: Chemie mit zugeordneten AU-Räume Teilunterkellerung mit Technik Hausmeisterwohnung im NW, interne Verbindung mit Schule, Grundriss schematisch 2 zentrale Schächte an den Aufzügen Aluminiumfenster, BRH 80 cm, Fensterhöhe 1,1m u. Oberlicht 0,5m.Lüftungsflügel nicht dargestellt AU-Räume über Innenhof natürlich belichtet/belüf­ tet, minimaler Abstand 10m Flur / Aufenthalt über Rücksprünge zwischen den Unterrichtsräumen natürlich zum Innenhof belich­ tet, 3 vorgelagerte Terrassen Schrankeinbauten in den Räumen entlang Flurwänden Anbindung Sporthalle über Haupt-Foyer, Längs­ langer Flur mit Zugang zur den Außensportflächen Flur als Galerie entlang Hallenlängsseite mit Ein­ blick auf eingegrabene Hallenebene Umkleiden ebenerdig, linear an süd-östl. Außen­ wand natürlich belichtet Belichtung Halle über große Verglasung ab OK Gelände Vorplatz und Oberlichtshedbänder

Städtebau - 4-geschossiges, quadratisches Atrium-Gebäude (75mx75m) zurückgesetzt platziert, Gebäudehöhe ca. 16m - Eingegrabene Sporthalle als Solitär, Höhe über Gelände ca. 5,2m an südöstlicher Grundstücksgrenze fasst durch Längseite tiefen Vorplatz, An­ bindung an Schulbau mittels Überschneidung an südöstl. Gebäudeecke - Haupteingang vom großen Vorplatz im Bereich der Anbindung Sporthalle, externer Hallenzugang di­ rekt am Verbindungsweg - Anlieferung an nord-westl. Grenze - Zufahrt/Zugang in Innenhof über 11m breite, ge­ schosshohe Gebäudeöffnung im Nord-Westen Außenraum - Platz vor der Schule als Schulhof und Eingangs­ vorplatz, Innenhof als „nordische Waldlichtung“ - Überdachter Raum entlang Vordach der Sporthalle mit Einblick auf Hallenebene - Sportplatz und Beachvolleyplatz entlang nord­ westlicher Grundstücksgrenze, eingegraben mit Sitzstufen- und umlaufender Rampenanlage - Parkplätze im Norden - Fahrradabstellanlage westlich an Vorplatz Gestaltung / Konstruktion - Horizontale Fassaden-Schichtung durch streifen­ förmigen, U-förmig profilierten Glasfaserbetonplat­ ten, schmale Fensterbänder durch horizontale Tei­ lung, Holzverkleidete Leibungen - Partiell eingefügte großflächige Verglasung und Holzverkleidungen markieren Räume mit zentralen Funktionen - Hoffassade mit eingestellten holzverkleideten Raumvolumen, dazwischen Nischen mit großflä­ chiger Verglasung zu den Erschließungsbereichen - Flexible Fensterteilung, Holzfenster, horizonta­ le Zweiteilung durch kastenförmig vorgehängten Sonnenschutz-Raffstore - Sporthalle mit Shed-Bindern kombiniert mit PVAnlage. Längsseite zum Vorplatz großflächig ver­ glast, SO-Fassade geschlossen, schlitzförmiges Fensterband entlang Umkleiden Funktionalität / Raumqualität - Zentrale mehrseitig durchgesteckte Foyerhalle, eingestellter Aufzug, großzügige Treppenanlage entlang Hoffassade, angelagerte zentrale Funkti­ onen - 2 Aufzüge + 1 Aufzug für Sporthalle. 4 Treppen­ häuser an den Gebäudeecken - Cafeteria an Foyer zum Vorplatz und Innenhof ori­ entiert, Aussensitzplätze. DS als Bühne in Cafete­ ria - Bibliothek nördlich an Foyer im EG - Verwaltung kompakt im EG im nörd-östlichen Flü­

-

-

-

-

Realisierbarkeit - 3 zusätzliche Räume (ca. 100m²), Gasflaschenla­ ger, Entsorgung Chemikalien nicht nachgewiesen - Lehrrmittelräume zum Teil innenliegend - Kein Schnitt Sporthalle, Hallenebene und UG Schule mit Technik nur im M 1:500 Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten 1% über Soll - Geringe Flächeneffizienz, durchschnittlicher Hüll­ flächenanteil, durchschnittliches Bauvolumen - Keine übermäßigen Nutzungskosten zu erwarten - Kostenrisiken: knapp zu geringe Geschosshöhe Energieeffizienz - Hybridkollektoren für WW und Strom, Fernwärme, CO2- bzw. präsenzgesteuerte Lüftungsanlagen, Kühlen/Heizung über abgehängte Thermodecken, Medienring zur Erschließung, Zisternen

Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten mit Hager AG, Berlin | Anerkennung

1110

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 10.583 1.304 11.888 812 19.929 91.160

34.637.000 45.000.000

33.753.085 45.345.247

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1110
- EG mit übergeordneten Funktionen: Verwaltung, Cafeteria sowie Bibliothek und Lagerflächen - 1. OG: AU-Räume, in Gruppen zusammengefasst, sowie DV, Fremdsprachen Mediathek und Kunsträume ; 2. OG: Biologie und Physik; 3. OG: Che­ mie. - Cafeteria zweiseitig zu Innenhof und Vorplatz ori­ entiert; Bühne DS als offener Bereich integriert. Schüleraufenthalt im räumlichen Zusammenhang - Küche/Lager Cafeteria separat erschlossen - In den OGs ringförmige zweibündige Erschließung, an den Schmalseiten des Innenhofs einbündig - Durchgängige Raumtiefe von 7,50 m in den OGs; Flurbreite 3,75 m mit teilweisen Aufweitungen zu Aufenthaltsbereichen - Garderobeflächen als Schrankflächen in den Trennwänden integriert - Natürliche Belichtung der Räume; teilweise Belich­ tung über die Innenhöfe. WCs innenliegend - Gefahrgutaufzug nahe an Chemikalienlager und Chemikalienausgabe - Funktionale Zuordnungen im Wesentlichen erfüllt - Dezentrale Technikflächen, auch in Sporthalle; Teilunterkellerung für Technikflächen - Dezentrale Versorgungsschächte. Horizontale Verteilung in abgehängter Decke - Hausmeisterwohnung in 1. OG der Sporthalle inte­ griert; separater Zugang von Süden - Belichtung der Sporthalle über Fensterband an NO-Längsseite (UK 5,00 m) - Lichte Höhe Halle 7,50 m - Zusätzliche Tribüne im 1. OG vorgeschlagen Realisierbarkeit - Raumprogramm im Wesentlichen erfüllt; Relativ großer Anteil an Technikflächen (812 m²) - Zentrales Treppenhaus in Foyer nicht abgeschlos­ sen, dadurch Länge der Rettungswege überschrit­ ten; 1 Treppenhaus in den OGs innenliegend - Brandlast durch Garderoben im Flurbereich Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten um 1% über dem Soll - Gute Flächeneffizienz, geringer Hüllflächenanteil - Hohes Bauvolumen - Keine übermäßigen Nutzungskosten zu erwarten - Keine Kostenrisiken erkannt Energieeffizienz - Solaranlagen für TWW, PV – Anlage, Fernwärme anteilig, Grundlast über Erdsonden - Geothermie - Kontrollierte Be- und Entlüftung der Klassenräume mit WRG im Winter, Sommer - natürliche Fenster­ lüftung, Prüfung Laborraumlüftungskonzept erfor­ derlich - Neubau Zisternen Regenwassernutzung - WC Spülung erforderlich - A/V Verhältnis Schulgebäude 0,23

Städtebau - Ensemble aus 4-geschossigem Schulgebäude und 2 geschossiger Sporthalle bilden Vorplatz an Verbindungsweg sowie öffentlichen Freiraum im Südosten - Schulgebäude ca. 83 x 60 m parallel zu Grund­ stücksgrenze; Sporthalle ca. 35 x 46 m nimmt des­ sen Gebäudeausrichtung auf - Höhe Schulgebäude: 17,00 m; Höhe Sporthalle: 11,00 m - Zentraler Zugang von Vorplatz; separate Zugänge zu Cafeteria und Sporthalle von öffentlichem Platz Außenraum - Zonierung der Freiflächen in Vorplatz sowie öffent­ lichen Bereich mit Baumhain und interne Zone mit Schulhof, bandartigen Sportflächen im NO sowie umlaufende Grünflächen mit Baumanpflanzungen - Innenhof als Pausenfläche sowie mit CafeteriaTerrasse gestaltet - Einfriedung des internen Freibereichs unter Einbe­ ziehung der Fassade und mittels Toren - Aufteilung des Verbindungswegs in Anlieferung und Fußgänger-/Radfahrerbereich - 7 barrierefreie Stellplätze an südöstlicher Grund­ stücksgrenze; Fahrradstellplätze dezentral an Ca­ feteria und am Vorplatz - Anlieferung Cafeteria und Wirtschaftsanlieferung im Südosten Gestaltung / Konstruktion - Atriumgebäude mit Innenhof (20 x 60 m), im EG mit 1-geschossiger Öffnung zum Pausenbereich im Osten - Stahlbetonkonstruktion mit Kerndämmung und Verkleidung aus Zementfaserplatten - Horizontale Fenstern aus Aluminiumprofilen mit Öffnungsflügeln, 3-fach Verglasung und außenlie­ gendem Sonnenschutz-Lamellen - Massive Brüstungen; BRH 0,90 m - Betonung des Zugangs und der öffentlichen Be­ reiche durch großflächige Verglasung - Epoxidharzbeschichtung der Böden, elementierte Systemtrennwände, Farbcodierung der Fachbe­ reiche - Betonung Zugang Sporthalle durch zurückgesetz­ ten, verglasten Eingangsbereich - Lamellenstruktur für Öffnungen Sporthalle sowie Lüftungs-/Technikbereiche Funktionalität / Raumqualität - Zweiseitig verglastes Foyer öffnet sich zu Innenhof bzw. zum Schulhof - Vertikale Erschließung mittels offener Treppe in Halle und zentralem Personenaufzug; 3 weitere Treppenhäuser. Gefahrgutaufzug bei Wirtschafts­ anlieferung - Geschosshöhe 4,00 m; Erdgeschoss 5,00 m

farwick + grote architekten BDA stadtplaner, Ahaus mit freiraumplanung wolf, Berlin | Anerkennung

1111

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 9.777 1.172 10.948 188 15.920 68.128

34.637.000 45.000.000

26.989.299 37.287.388

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1111
EG mit internem Höhensprung hinter dem Foyer Garderoben an Aufenthaltsbereichen konzentriert Mittelflure mit Sitznischen / Schacht Kombination EG mit Cafeteria / Küche, Schüleraufenthalt und DS im Südflügel sowie Bibliothek und AU 1.OG mit Physik, AU, Verwaltung, Lehrer, Media­ thek, DV 2.OG mit Biologie, AU 3.OG mit Chemie UG im Südflügel mit Archiv, Technik, Nebenräu­ men Alle Aufenthaltsräume natürlich belichtet Raumtiefen von 5,50m, 7,80m, 8,20m Geschosshöhen EG von 4,40m und 3,75m Geschosshöhen 1.-3.OG von 3,75m Raumhöhen von 3,0m, Cafeteria 3,90m Cafeteria mit DS am Eingang zum Vorplatz orien­ tiert, Anlieferung seitlich über Innenhof Hausmeisterwohnung in Sporthalle integriert Ebenerdige Sporthalle, Geräteräume seitlich, Um­ kleidebereich im 1.OG mit Oberlichtern; Fenster / Türen in Stirnwand nicht zulässig; Lehrerraum im 1.OG fehlt; Umkleide für Behinderte im EG nicht ausreichend (WC / DU); Sportler WC auf Hallene­ bene fehlen

Städtebau - Ensemble aus zwei diagonal zueinander plat­ zierten Solitären - Schulgebäude als quadratischer, 4-geschossiger Baukörper (70m x 70m) parallel zur nordwestlichen Grundstücksgrenze mit großem Innenhof (41,5m x 35,5m), der sich im EG einseitig zum Außenraum öffnet - Sporthalle als kompaktes Volumen mit integriertem 2-geschossigen Nebenraumtrakt - Nebengebäude 1-geschossig am Sportplatz - Höhen: Schulgebäude 16,50m, Sporthalle 9,0m - Haupteingang am Verbindungsweg über leicht er­ höhten Vorplatz - Sporthalle über Weg entlang der NW-Grenze er­ schlossen Außenraum - Freiflächen durch Positionierung der Baukörper definiert - Erhöhter Vorplatz mit Cafeteria Terrasse am Ver­ bindungsweg - Pausenhof im SO mit Einbeziehung des Innenhofs durch Luftgeschoss als gedeckter Pausenbereich - Sportflächen im NO durch Baukörper gefasst - Gestaltung der Freiflächen durch geometrische Strukturen wie Sitzwürfelgruppen, wellenförmige Rasenflächen, Feuchtbiotop und Baumgruppen - Feuerwehrzufahrt im NW - Stellplätze im NW unter Bäumen, Fahrräder im SO, Anlieferung über den Innenhof Gestaltung / Konstruktion - Stahlbetonkonstruktion mit horizontal gegliederter Beton-Fertigteilfassade - Fassaden Oberfläche aus Sichtbeton mit differen­ zierten Strukturen; Brüstungsbereich der Fenster­ öffnungen mit grünen Ziegelelementen - Einheitliche Fensteröffnungen mit differenzierten Teilungen. Holzfenster mit Alu-Abdeckung außen - Cafeteria mit vorgezogener Glasfassade im Be­ reich des Vorplatzes - Sporthalle überwiegend geschlossen mit seit­ lichem Fensterband nach NO. Außen liegende Flure zum Pausenhof voll verglast; Umkleidebe­ reich mit Oberlichtern - Materialität innen: Werksteinböden im EG, Flure AU mit Linoleum, Fachräume entsprechend den spezifischen Anforderungen. - Farbigkeit Innen: helle und grüne Farbtöne Funktionalität / Raumqualität - Eingang als 2-geschossiges Foyer am Innenhof mit Haupttreppe und Aufzug sowie seitlich ange­ bundener Cafeteria - Ringerschließung in den Obergeschossen über­ wiegend mit Mittelflur, Treppenhäuser an den Ge­ bäudeecken

Realisierbarkeit - Raumprogramm im wesentlichen erfüllt; Bereich DS / Kunst um 30qm zu klein - Separates Gebäude für entsprechende Nebenräu­ me am Sportfeld - Barrierefreiheit: Höhensprung im EG zum Pausen­ hof nur mit Treppenstufen, DS Räume nur über Stufen (Bühnenhöhe) zu erreichen, Sporthalle mit separatem Umkleideraum im EG Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten um 17% unter Soll - Hervorragende Flächeneffizienz, geringer Hüllflä­ chenanteil - Sehr geringes Bauvolumen - Keine erhöhten Nutzungskosten zu erwarten - Kostenrisiken: Technikflächen zu gering Energieeffizienz - PV – Anlage - Aussagen zu Lüftungskonzept ist unkonkret - Begrünte Dachflächen, Regenversickerung in Ab­ hängigkeit vom Bodengutachten, Anschluss an das öffentliche System - Präsenzmelder gesteuerte Langfeldleuchten mit EVG, Flure, TH und WC-Bereiche erhalten zentra­ le Schaltung über EIB

Léon Wohlhage Wernik Gesellschaft von Architekten mit Lützow 7, Berlin | 2. Rundgang

1112

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 11.770 11.770 331 18.712 78.619

34.637.000 45.000.000

29.558.424 40.278.913

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1112
schiedlich platzierte „Funktionsboxen“ für Garde­ robe/Schließfächer, Aufenthaltsräume für Lehrer/ FB-Leiter, Toiletten, Treppenhäuser und Bibliothek. Vielfältige Aufenthaltsnischen durch unregelmä­ ßige Flurbreiten. Flurbelichtung über Atrium (bzw. Sporthalle), ab 2. OG über Innenhoffenster Fachräume an Außenfassade tagesbelichtet, Bibli­ othek öffnet zu Atrium, Aufenthalt Lehrer und FBLeiter im 1. OG öffnen zur Sporthalle Geschosshöhe EG 4,3m. OG/Hochparterre 3,4m, Fenster bis UK Decke Raumtiefen 8,0m. BRH 92cm. Öffnungsflügel Sporthalle im Gebäudeinneren mit zweibündiger, funktionaler Nebenraumanordnung. Belichtung Sportfeld über Oberlichter. Umkleide- und Wasch­ räume ohne Tageslicht. Ab 3,0m über OK Fußbo­ den umlaufend Fenster zu innenliegendem Schul­ flur. Erschließung über zwei Treppen und Aufzug. Erschwerte Anlieferung von Sportgeräten

Städtebau - Kompakter, 4-geschossiger Baukörper (Höhe 15,5m) beherbergt alle Funktionen und belegt süd­ westliche Grundstückshälfte. Rückwärtige östliche Grundstückshälfte nimmt Außenanlagen auf - Unregelmäßig geknickter Baukörper fasst Vorplatz - Baukörper durch glasgedecktes Atrium (16,8m x 22m) und ab 2.OG durch Innenhof (44m x 22m) gegliedert - Sporthalle unter Innenhof um ca. 2m abgesenkt Außenraum - Einheitliche Belagsfläche aus Asphalt in differen­ zierter Körnung u. Farbgebung für Verbindungsweg, Vorplatz u Wegefläche um Gebäude - Verdichtung des bestehenden Gehölzsaums am Grundstücksrand - Außensportanlagen und Pausenfläche im Osten mit Betonsitzelementen ermöglichen Freiraum­ klassenzimmer. Biotop mit Holzsteg - Fahrradständer entlang südöstl. und nordwestl. Grundstücksgrenze mit Rasengittersteinen. PKWStellplätze auf Vorplatz - Anlieferung von Süden Gestaltung / Konstruktion - Liegende Fensterbänder in unterschiedlicher Län­ ge mit Alucobondtafeln gerahmt. Tafeln im ähn­ lichen Format, liegend und stehend angeordnet, in warmen und kalten Grautönen - Innenhoffassaden mit horizontaler Gliederung, ge­ schlossene und offene Elemente - Außenliegende Alusonnenschutzraffstores - Extensive Dachbegrünung Funktionalität / Raumqualität - Ebenerdige Haupterschließung in Gebäudeknick über Vorplatz führt in Freizeitbereich mit Cafeteria, Schüleraufenthalt, DS und Kunst - Unterschiedliche Höhenanforderungen an Cafete­ ria und Schule führt zu Hochparterre in nördl. EG +0,9m. Über Ausgleichstreppen und Durchlader­ aufzug erschlossen. Vier innenliegende Treppen­ häuser, ein Aufzug - Ringflurerschließung, Breite 1,4m - 10m - EG: Cafeteria, Schüleraufenthalt, Kunst, DS, Hausmeisterwohnung - Hochparterre: allg. Unterricht, Fremdsprachen - 1.OG: Physik, Datenverarbeitung, Verwaltung - 2.OG: Chemie, Bibliothek, Mediothek - 3.OG: Biologie, allg. Unterricht - UG: Sporthalle, Wirtschaftsräume/Technik - Technik im UG (insg. 330m²) Schächtekonzept nicht klar dargestellt - Mediothek (2.OG), Datenverarbeitung (1.OG), allg. Unterricht (Hochparterre/3.OG) auf unterschied­ lichen Ebenen - Entlang Innenhof- und Atriumsfassaden unter­

-

-

Realisierbarkeit - Raumprogramm weitgehend erfüllt. Garderobe + 155m² . Gasflaschenlager nicht dargestellt, Außenund Gartengeräteräume im Hochparterre ohne di­ rekten Ausgang ins Freie. - Nur 1 zentral gelegener Aufzug - Innenliegende Treppenhäuser, im Hochparterre mit Ausgang ins Freie über 6 Höhenausgleichsstufen. Zentrales Treppenhaus mit Ausgang ins Freie über Eingangshalle. Lichthof brandschutztechnisch zu überprüfen - Barrierefreie externe Erschließung der Sporthalle nur über Schulhaupteingang / Schüleraufenthalt - Unterschiedliche Fensterdarstellung in GR / An­ sicht. Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten um 10% unter dem Soll - Sehr gute Flächeneffizienz, geringer Hüllflächen­ anteil, geringes Bauvolumen - Aufgrund der Glasflächen erhöhte Nutzungskosten zu erwarten (ca. 700 m² Glasdach) - Kostenrisiken: geringe Geschosshöhe, 1 Aufzug Energieeffizienz - Keine Angabe zur Nutzung erneuerbarer Energien; Anschluss an Fernwärme - CO2 - Ampel pro Klassenraum mit raumweiser Ak­ tivierungsmöglichkeit der Lüftungsanlage, raum­ weise Abschaltung - Energiemanagement, aktives Lastmanagement; vollständige GLT, prioritätsgesteuert - Dachbegrünung, evtl. Muldenversickerung - Hocheffiziente LED oder OLED tageslichtgesteu­ ert, Präsenzmelder - A/V Verhältnis 0,22

Friedrich Poerschke Zwink Architekten+Stadtplaner mit Fischer Heumann Landschaftsarchitekten, München | 1. Rundgang

1113

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 11.302 11.302 3.125 21.369 81.508

34.637.000 45.000.000

34.720.966 47.193.293

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1113
orientierten Räume - Im EG einbündige, in den OG zweibündige Grund­ rissstrukturen, keine innenliegenden Aufenthaltsräume, Flexibilität der inneren Raumzone einge­ schränkt - Zonierung und räumliche Organisation der Bereich im Wesentlichen funktionsgerecht - AU-Räume auf 3 Geschossen, Kunst und Fremd­ sprachen im Randbereich der Raumzone Biologie, DS ohne Anbindung an die Cafeteria - EG: Cafeteria, Schüleraufenthalt, Darstellendes Spiel, Verwaltung, Lehrerzimmer - 1. OG: FB Physik, Datenverarbeitung, Bibliothek / Mediathek, AU (1 Gruppe) - 2. OG: FB Biologie, Kunst, Fremdsprachen, AU (2 Gruppen) - 3. OG: FB Chemie, AU (2 Gruppen) - 4. OG: Technik - UG: Sporthalle, Wirtschaftsräume, Technik - Zuordnung der Einzelräume ohne prinzipielle Män­ gel - WCs: pro Geschoss 2 Anlagen - Technik im UG sowie in einem Dachgeschoss (ca. 2.550m²), Schächte in den Flurwänden - Geschosshöhen: EG 4,25, OG 3,75m - Brüstungshöhe ca. 0,9m, Fensterhöhe ca. 2,0m - Raumtiefe in der äußeren Raumzone 6,80m, in der inneren Raumzone bis ca. 10m, Raumzuschnitte AU teilweise unpraktisch - Sporthalle mit ebengleicher innenliegender Neben­ raumzone, Geräteräume nicht direkt an der Halle - Hausmeisterwohnung im EG (Nordecke) ohne grundrissliche Detaillierung Realisierbarkeit - Raumprogramm erfüllt - Innenwandstellung nicht durchgängig kongruent mit dem Raster der Außenfassade - Brandabschnittsbildung nicht dargestellt, Stichflur im 1. OG >10m - Barrierefreiheit im Wesentlichen gegeben Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten 5% über Soll - Geringe Flächeneffizienz, geringer Hüllflächenan­ teil, durchschnittliches Bauvolumen - Erhöhte Nutzungskosten (hoher Glasanteil) - Keine Kostenrisiken erkannt, Technikflächen deut­ lich zu hoch Energieeffizienz - Solar für Warmwasser, Fernwärme, duales Lüf­ tungskonzept, mechanische Lüftungsanlagen für Labore mit adiabater Kühlung, Einsatz Hybridven­ tilatoren, WRG, Dachbegrünung, Regenwasser­ nutzung für adiabate Kühlung und Außenbewäs­ serung - A/V Verhältnis 0,22

Städtebau - Kompakter 5-geschossiger (einschließlich Tech­ nikgeschoss) Atriumbau im rückwärtigen Grund­ stücksbereich auf quadratischer Grundfläche (80m x 80m), Gebäudehöhe 17,75m - Sporthalle in das Baukörpervolumen integriert, ab­ gesenkt auf UG-Niveau (-3,75m) - Innenhof in freier Ausformung, Westecke 2-ge­ schossig (EG, 1. OG) zu einem Vorplatz geöffnet - Zugang über Vorplatz und Innenhof, Eingangshalle im östlichen Gebäudeeck - Separater seitlicher Eingang in die Sporthalle, kurzwegig vom Vorplatz erreichbar Außenraum - Gepflasterter Vorplatz über nahezu die gesamte Grundstücksbreite, Tiefe ca. 30m bis 40m, 3 Ra­ seninseln mit Großbäumen - Vorplatznutzungen: Außenbereich Cafeteria, Pkwund Fahrradstellplätze, Pausenfreifläche - Außensportanlagen entlang der südöstlichen Grundstücksgrenze aufgereiht, Feuchtbiotop in geschützter Lage im nordwestlichen Freiraum - Gebäudeumfahrt im Anschluss an den Vorplatz - Baumbestand weitgehend erhalten und ergänzt Gestaltung / Konstruktion - Nach außen regelhaft gegliederte Lochfassa­ den mit einheitlichen Fenster- und Pfeilerbreiten (1,40m bzw. 0,90m), Bekleidung mit großforma­ tigen durchgefärbten Sichtbetonfertigteilen, HolzAluminium-Fenster - Öffnungen in der Dachgeschosszone (Technikge­ schoss) mit Lamellen geschlossen - Innenhof-Fassaden aus raumhohen verschieden­ farbigen Glaselementen mit integrierten vertikalen Lüftungsflügeln (keine Detaildarstellung) - Außenliegender textiler Sonnenschutz - Stahlbetonkonstruktion Funktionalität / Raumqualität - Haupteingang mit Windfang, großzügige U-för­ mige Eingangshalle mit Einblick in die abgesenkte Sporthalle - Nebeneingänge zur Sporthalle und Cafeteria - Wege vom EG ins 1. OG über 1 Freitreppe, 2 Auf­ züge sowie 4 Treppenräume, Aufzüge in Randlage schwer auffindbar - Ab 1. OG geschwungene, bis aufs Dach führende Freitreppen - Auf den Geschossebenen weiträumige, ringför­ mig angelegte Verkehrsflächen zwischen einem äußeren und einem inneren „Kranz“ von Räumen, stellenweise Engpässe mit 1,70m Breite, Ausblick in den Innenhof, Deckenöffnungen im Bereich der Erschließungszonen, Zuordnung einer Terrasse im 1. OG - Garderoben dezentral, eingefügt in die 1,40m tie­ fen flurseitigen Raumabschlüsse der nach außen

trint + kreuder d.n.a, Köln mit Ing. Büro Ingrid Rietmann, Königswinter | 2. Rundgang

1114

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 11.448 11.448 933 22.346 96.580

34.637.000 45.000.000

37.195.349 49.004.644

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1114
schließungszonen mit eingestellten Treppenhäu­ sern, Garderobenräumen, WC-Anlagen, Lehrmit­ tel-, Server und Abstellräume, große zentrale Halle mit Aufenthaltsbereichen und offener Treppenanla­ ge mit Oberlicht 4 innenliegende Treppenhäuser bis aufs Dach, 2 Aufzüge Geschosshöhe EG 4,75m, OGs 3,75m U-förmige Anordnung der Unterrichtsräume an Aussenfassaden der Riegel, breite Flurzonen mit eingestellten Nebenräumen 1. OG: Physik, AU und Kunst 2. OG: Biologie und AU 3. OG: Chemie Hausmeisterwohnung im NW, interne Verbindung mit Schule, nur Fläche gezeigt Technik aufgeteilt in Nebenräume Halle undTeilUG Schule (nur im Schnitt auf Prüfplänen gezeigt). Technikgeschoss als Staffelgeschoss auf dem Dach, vollständig erschlossen 4 zentrale Schächte an Treppenhäuser, horizonta­ le Verteilung unter Decken Schrankeinbauten in den Räumen entlang Flurwänden Belichtung/Belüftung über wechselweise Fest-/ und Dreh-Öffnungsflügel, Holz-Alu-Fenster, Fen­ sterhöhe 2,2m, BRH 80 cm Verwaltung und DV-Räume über Innenhof be­ lichtet, Flure innenliegend, zentraler Luftraum mit Treppe über großes Oberlicht belichtet Anbindung Sporthalle über Haupt-Foyer in durch­ gesteckten Längsflur, Umkleiden innenliegend auf Hallenseite, UG mit Nebenräumen, Belichtung über Längsseite

Städtebau - Baukörper auf großflächigem, eingeschossigem Gebäudefuß (89mx104m) mit 3 Innenhöfen und kreuzförmig aufgesetzten dreigeschossigen Rie­ geln direkt an Verbindungsweg platziert - Integrierte, abgegrabene Sporthalle zum Verbin­ dungsweg orientiert - Gebäudehöhe 16,8m, Sockel 5,6m, Technikstaffel­ geschoss 19,7m - Breiter Gebäudeunterschnitt mit großer Vergla­ sung und Schriftzug markiert Haupteingang, exter­ ner Hallenzugang seitlich des Haupteinganges - Anlieferungsweg und Feuerwehrumfahrt entlang nord-westl. Grenze - Anlieferung Cafeteria direkt an Verbindungsweg Außenraum - 3 m tiefe, lange Gebäudeunterschnitte als über­ dachte Außenflächen mit Sitzbänken, an westl. Hallenlängsseite mit Einblick auf Hallenebene - Sportplatz in nördöstl. Grundstücksfläche. Beach­ volleyball u. Gymnastikwiese gegenüber Cafeteria - Wege asphaltiert, Schotterrasen, Rasen im Be­ reich der Sportanlagen, Ergänzung des Baumbe­ standes an Grundstücksgrenze - Parkplätze im Westen, Fahrradabstellanlage jen­ seits des Verbindungsweges Gestaltung / Konstruktion - Einheitlich Baukörperhülle, Fassaden als Bandfas­ sade, gegliedert durch horizontalen Versatz und großen geschlossenen Flächen aus Faserbetonplatten, reliefartiges Plattenmuster abgeleitet aus sternfömiger Grundrissfigur, Sockelgliederung durch lange Unterschnitte mit Pfosten-Riegel-Ver­ glasung. - Stahlbetonskellett. Faserbeton-Vorsatzschale in unterschiedlicher Stärke zur Reliefbildung - Außenliegende Sonnenschutz-Raffstores - Hallenvolumen geschlossen, Pfostenriegel-Vergla­ sung an westlicher Längsseite, Einblick in Halle - Keine Aussage Deckenkonstruktion Halle Funktionalität / Raumqualität - Eingang, Windfang in innenliegende, breite, wind­ mühlenförmige Erschließungszone mit eingestell­ ten Nebennutzungen, große zentraler Treppenan­ lage um zentralen Luftraum - 4 kompakte Zonen bilden den Sockel: im SW ein­ gegrabene Sporthalle (-3m) mit Nebenräumen; im NW Verwaltung um Innenhof (9x24,5m); im NO Datenräume und Bibiliothek um Innenhof (9x25m), im SO Cafeteria über Nebenflur mit 2 gegenüber­ liegenden Eingängen erschlossen, angelagerter Innenhof (12x24,5m) und überdachter Außenraum - Ausgabe Cafeteria nicht direkt dem Speiseraum zugeordnet - OGs mit sternförmig angeordneten 10m breiten Er­

-

-

-

-

-

Realisierbarkeit - Raumprogramm erfüllt, zusätzlicher Raum mit 70,4m², überdurchschnittliche Technikflächen - Labortechnik Physik als gefangener Raum, 4 Lehrmittelräume innenliegend, Außengeräteraum zen­ tral im Gebäude, Lehrer-/Schiedsrichterraum nur einem Hallenteil zugeordnet - Innenliegende Treppenhäuser problematisch Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten 9% über Soll - Sehr ungünstige Flächeneffizienz, hoher Hüllflä­ chenanteil, erhöhtes Bauvolumen - Keine übermäßigen Nutzungskosten zu erwarten - Kostenrisiken: geringe Geschosshöhe Energieeffizienz - Photovoltaik, Fernwärme, WRG Lüftung dreistufig, adiabate Kühlung mit Regenwasser - Regenwassernutzung für WC-Anlagen, Über­ schüsse für Bio-top, extensive Dachbegrünung, tageslichtabhängige Beleuchtungssteuerung und Präsenzmelder

Lamott + Lamott Architekten BDA, Stuttgart mit realgrün, Landschaftsarchitekten, München | 2. Rundgang

1115

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 9.862 1.347 11.209 531 17.905 86.403

34.637.000 45.000.000

30.092.837 40.456.559

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1115

Städtebau - Zurückgesetztes Schulgebäude mit 2-geschos­ sigem, quadratischem Sockelgebäude und 2-ge­ schossigem aufgesetztem Riegel parallel zu NOGrundstücksgrenze ausgerichtet - Sporthalle als Solitär, ca. 3 m abgesenkt parallel zu NW Grundstücksgrenze - Schulgebäude ca. 82 x 82 m bzw. 82 x 22 m; Sporthalle ca. 30 x 50 parallel zu NW Grundstücksgrenze - Höhe Schulgebäude: 15,80 m bzw. 9,00 m; Höhe Sporthalle: 9,00 m (5,20 m ü Terrain) - Zentraler Zugang von Vorplatz; separater Zugang zu Sporthalle zwischen Schule und Halle Außenraum - Stark gegliederter Vorplatz bildet mit linearen Mauerelementen Pausenbereich und Fahrradstell­ plätze aus - Weitere Pausenfläche im Innenhof sowie Lesegär­ ten / Liegewiese im südlichen Grundstücksbereich - Einfriedung des Schulgeländes mittels Toren - Bandartige Sportfreiflächen im Nordwesten - 7 barrierefreie Stellplätze am Vorplatz - Anlieferung Cafeteria und Wirtschaftsanlieferung an NW-Seite Gestaltung / Konstruktion - Stahlbetonkonstruktion mit Kerndämmung und Verkleidung aus Aluminiumtafeln, eloxiert; Sockel aus dunkel eingefärbtem Sichtbeton - Gliederung des Schulgebäudes durch 3 Innenhöfe (17 x 7 m bzw. 22 x 45 m) - Horizontale Fassadengliederung mit Fensterbän­ dern und durchlaufenden Kämpferprofil mit Son­ nenschutzlamellen - 3-fach verglaste Aluminiumfenster mit Öffnungsflü­ geln sowie nach außen öffnenden Oberlichtern mit Sonnenschutzlamellen im Scheibenzwischenraum - Massive Brüstungen mit Lüftungselement; BRH 0,90 m - Betonung des Zugangs durch 2-geschossige, großflächige Verglasung - Geschliffener Gussasphaltestrich im EG, anson­ sten Industriebodenbelag - Sporthalle mit horizontaler Gliederung - Großflächige Verglasung im Eingangsbereich Funktionalität / Raumqualität - Zweiseitig verglastes Foyer öffnet sich zu Innenhof / Pausenhof - Vertikale Erschließung mittels zentraler Treppe mit Personenaufzug in Halle; 3 weitere Treppenhäu­ ser. Gefahrgutaufzug sowie ein Personenaufzug an Wirtschaftsanlieferung - Geschosshöhe 3,40 m; Erdgeschoss 4,50 m - EG: Cafeteria sowie Bibliothek und Mediathek; Fachbereich Chemie im Sockelgebäude

- 1. OG: Verwaltung und Lehreraufenthalt sowie Kunsträume. Fachbereiche Biologie und Physik im Sockelgebäude - AU-Räume sowie DV und Fremdsprachen im 2-ge­ schossigen Riegel; Lehrmittelräume innenliegend - Cafeteria als räumliche Einheit mit Schüleraufent­ halt; Bühne DS mittig neben Ausgabe - Küche/Lager Cafeteria separat erschlossen - Im Sockelgebäude zwei- bzw. dreibündige Anord­ nung; Aufenthalts- und Garderobenbereiche an den Innenhöfen. 2. und 3. OG im Riegel mit drei­ bündiger Anordnung - Stark differenzierte Flurbreite von 1,80 - 4,00 m - Durchgängige Raumtiefe von 7,80 m in den NWFachbereichen sowie 7,20 in den AU-Bereichen - Überwiegend natürliche Belichtung der Räume; teilweise Belichtung von Aufenthaltsräumen über die Innenhöfe. WCs großteils innenliegend. Lehrmittelräume innenliegend - Teilweise ungünstige Raumzuschnitte - Gefahrgutaufzug nahe an Chemikalienlager und Chemikalienausgabe; Flurbreite ungünstig - Teilunterkellerung für Technikflächen - Vertikale Versorgungsschächte in den Trennwän­ den. Horizontale Verteilung teilweise unklar; keine abgehängte Decke im AU-Bereich sowie 1. OG Sockelgebäude - Hausmeisterwohnung in Sporthalle integriert; se­ parater Zugang von Nordwesten; Küche und Bad innenliegend, wenig funktional - Belichtung der Sporthalle über Fensterband an SO-Längsseite (UK 3,50 m) sowie über Oberlicht - Lichte Höhe Halle 7,00 m; Offene Zugangsgalerie im 1. OG, Außengeräteräume im UG Realisierbarkeit - Raumprogramm im Wesentlichen erfüllt - 2 Treppenhäuser innenliegend und ohne Ausgang ins Freie, dadurch Länge der Rettungswege über­ schritten; Hallenniveau Sporthalle ohne 2. Ret­ tungsweg - Mehrgeschossiger offener Luftraum im Riegel - Brandlast durch Garderoben im Flurbereich Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten um 10% unter dem Soll - Gute Flächeneffizienz, geringer Hüllflächenanteil, durchschnittliches Bauvolumen - Keine übermäßigen Nutzungskosten zu erwarten - Kostenrisiken: teilweise geringe Geschosshöhe Energieeffizienz - Solar WW Sporthalle - Anschluss an Fernwärme - Luftqualitätsampel für Gruppenräume, Laborbe­ reich Bio, Chemie als aktive Lüftungssysteme, Kreislaufverbundsystem für Bereiche Bio-Chemie, adiabate Vorkühlung

Farshid Moussavi Architecture mit Farshid Moussavi Architecture, London | 1. Rundgang

1116

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 12.823 12.823 91 17.683 84.269

34.637.000 45.000.000

32.664.478 44.107.994

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1116

Städtebau - Gebogener Solitär - Kompakter 4-geschossiger Baukörper nach SO zum Freiraum hin leicht gebogen - Sporthalle zentral im Schulgebäude integriert - Gebäudehöhe: 16,30m - Äußere Erschließung vom Verbindungsweg über einen Vorplatz / Pausenbereich zu dem seitlichen Eingang an der SO Längsseite - Sporthalle nur über den Schuleingang erschlossen Außenraum - Randlage des kompakten Baukörpers im NW ermöglicht große zusammenhängende und be­ sonnte Freifläche nach SO - Schulgebäude mit begrüntem Innenhof - Gestaltung des Freiraums folgt der gebogenen Form des Gebäudes mit einer Gegenbewegung bogenförmiger Bänder / Flächen mit definierten Nutzungsbereichen - Fläche um das Gebäude mit Plattenbelag, an­ schließende Bänder nach SO mit differenzierten Einzelflächen sowie einer Reihung von Sportflä­ chen und Feucht-Biotop - Fahrräder auf Vorplatz am Verbindungsweg - Stellplätze auf Vorplatz, Anlieferung über Zufahrt im NW Gestaltung / Konstruktion - Stahlbetonkonstruktion mit Stützenraster von 8,40m x 8,40m, auskragende Deckenplatten - Horizontale Fassadenstruktur mit einer gesta­ pelten Reihung von Geschoss hohen Bögen un­ terschiedlicher Form und Größe - Bogengröße korrespondiert mit den dahinter lie­ genden Raumgrößen - Materialität Fassade: Alurahmenfenster 60cm breit mit Iso-Glas und Linienraster bedruckt; Glasfassa­ denplatten (‚Spandrel Platten’), Geschossdecken mit Alu-Verkleidung - Materialität Innen: Böden mit Epoxydharz gestri­ chen oder polierter Estrich, Wände verkleidet mit haltbaren Materialien Funktionalität / Raumqualität - Eingangshalle 2-geschossig, über eine Treppe im Luftraum angebunden an ein im 1.OG begin­ nendes Atrium - Ringerschließung überwiegend 1-bündig um den zentralen Bereich mit Cafeteria und Wirtschafträu­ men im EG; Atrium und Sporthalle im 1.-3.OG - Verbindungsflur im 1.-3.OG erschließt zum Atrium orientierte Räume - Garderoben im Bereich des Atriums vorgesehen - Insgesamt 6 Treppenhäuser im äußeren Ring, da­ von 4 Haupttreppen mit Aufzügen - EG mit Freizeitbereich, DS, DV, Verwaltung, FS, Lehreraufenthalt, AU sowie zentrale Wirtschafts­

räume, Nebenräume der Sporthalle - 1.OG mit Physik, AU, Lehrer, Bibliothek und Medi­ athek - 2.OG mit Biologie, AU und Lehrerzimmer - 3.OG mit Chemie, Kunst und Lehrerzimmer - Cafeteriabereich im EG abgesenkt unter dem Atri­ um dem Eingang zugeordnet, innen liegend - DS neben der Cafeteria innen liegend - Schüleraufenthalt am Eingang innen liegend - Wirtschafträume im EG innen liegend - AU- und Chemieräume am Atrium innen liegend - Raumzuschnitt im äußeren Ring durch die gerun­ deten Fassadenbögen bestimmt - Lehrertisch teilweise vor der Fensterfront - Raumproportionen teilweise schmal und lang - Geschosshöhen von 4,0m - Raumhöhen von 3,0m - Raumhöhe Cafeteria von 3,90m - Funktionalität Sporthalle eingeschränkt; Neben­ räume / Umkleide im EG innen liegend, Sporthalle im 1.OG innen liegend mit gebogenem Raumzu­ schnitt, Belichtung über Oberlichter und stirnseitig zum Innenhof; Sportler WC auf Hallenebene feh­ len; direkte Rettungswege fehlen Realisierbarkeit - Garderobe / Schließfächer am Atrium im 2.OG zu klein, Gruppenraum AU 1.10 fehlt, Gasflaschenla­ ger fehlt, Technikräume zu klein, 2 Schächte in den Obergeschossen dargestellt - Funktionalität der Treppenhäuser eingeschränkt - Barrierefreiheit: Auffindbarkeit des seitlichen Ein­ gangs; Anbindung Sporthalle / Nebenräume nur mit Treppe Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten um 2% unter Soll - Hervorragende Flächeneffizienz, sehr geringer Hüllflächenanteil - Durchschnittliches Bauvolumen - Erhöhte Nutzungskosten durch Glasflächen - Kostenrisiken: Fassade, zu wenig Technikfläche Energieeffizienz - Keine Angabe zur Nutzung erneuerbarer Energien - Anschluss an Fernwärme - Lüftungsanlagen als variable dezentrale Anlagen für alle Klassenräume und Labore mit WRG, Auf­ stellort Dach - Zentrales Steuerungssystem zur Raumregelung - Keine Angabe zu Regenwassernutzung - Tageslichtabhängige Beleuchtungssteuerung - A/V Verhältnis 0,21 - Technikflächen zu klein bemessen

AFF architekten/nitschke+kollegen architekten mit POLA Landschaftsarchitekten, Berlin | 2. Rundgang

1117

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 10.262 1.238 11.500 127 17.797 80.912

34.637.000 45.000.000

30.938.961 42.264.013

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1117

Städtebau - Kompaktes, 3- und 4-geschossiges Schulgebäu­ de (Höhe max. 17,2m) belegt rückwärtige Grund­ stückshälfte. Ab 1.OG langgestreckter Innenhof mit Oberlichtern für EG, im 3.OG seitliche Erweite­ rung für Dachterrassen. Kein Untergeschoss - Auskragung im 2. und 3.OG um 8,8m zum Cam­ pusplatz bildet geschützten Eingang und über­ dachte Außenplätze für Cafeteria - Sporthalle (Höhe 8,8m) parallel zur südöstlichen Grundstücksgrenze, an Verbindungsweg angren­ zend, fasst zusammen mit Schule großzügigen Campusplatz. Vorgelagerte, eingeschossige Ne­ benraumzone (Höhe 3,5m). Mittiger Zugang von Campusplatz Außenraum - Campusplatz aus unterschiedlich gefärbten Ortbe­ tonflächen, Referenz biochemische Formelwerte. Solitärbäume und Sitzpodeste in Struktur integriert - Sportaußenanlagen im Südosten gliedern umlau­ fenden, modellierten Grünzug - Anlieferung Cafeteria von Nordwesten - PKW-Stellplätze in nördlichen Verbindungsweg in­ tegriert. Fahrradstellplätze zwischen Campusplatz und Verbindungsweg Gestaltung / Konstruktion - Schulfassade als Lochfassade aus elementierten Betonvorsatzschalen mit großen Fenstern. Im EG und 3.OG liegenden Fensterformaten und Oberflä­ che mit Schalungsmatrize. Im 1. und 2.OG annä­ hernd quadratische, raumhohe Fensteröffnungen. Laut Text Fenster mit Festverglasung und Öff­ nungsflügeln - Sporthalle ab 4m umlaufend verglast in weißem Rahmen gefasst - Extensive Dachbegrünung Funktionalität / Raumqualität - Mittiger Eingang unter Auskragung führt in In­ nenhofbereich mit Oberlichtern für Bibliothek und Schüleraufenthalt und weiter zu rückwärtigem Aus­ gang. Angrenzend Cafeteria mit Bühne für DS - Zwei Treppenhäuser an Stirnaußenfassaden, zwei offene, innenliegende Treppen, ein zentral ange­ ordneter Personenaufzug, ein Aufzug bis 2.OG für Gefahrengut - Weitgehend zweihüftige Raumanordnung, Flurta­ gesbelichtung teils über Innenhof, Aufenthaltsflä­ chen u. Oberlichter, Breite min. 2,5m - Garderoben/Spinte in OG entlang Flurwänden - GH: EG 4,9m, OG 3,9m, BRH: EG 86cm, 1. u. 2.OG 0cm, 3.OG 66cm, Räume an Außenfassade mit Tagesbelichtung, Raumtiefen 7,4m und 8,4m, zahlreiche innenliegende Räume ohne Tageslicht. Zahlreiche Räume mit ungünstigen, schmalen Raumzuschnitten teils nur 2,6m breit

- EG: Verwaltung, Schüleraufenthalt, Cafeteria, DS, Kunst, Fremdsprachen, Bibliothek - 1.OG: Physik, Biologie - 2.OG: Chemie, Allg. Unterricht - 3.OG: Allg. Unterricht, Datenverarbeitung, Medio­ thek - Technik: EG; 3.OG und Sport insg. 115m², kein UG, Laborschächte nicht dargestellt - Dachflächenzugang über 3.OG - Westlich separates Gebäude für Gasflaschenlager im Bereich Gasleitung - Sporthalle mittiger Zugang, zweihüftige, funktions­ gerechte Anordnung der Nebenräume, Umkleide/ Duschräume tagesbelichtet. Flurbreite 1,8m. Gar­ tengeräteraum in Sporthallengebäude Realisierbarkeit - Raumprogramm weitgehend erfüllt - Zahlreiche innenliegende Räume, Räume mit ge­ ringer Tagesbelichtung, Räume mit ungünstigen schmalen Raumzuschnitten - Außensportanlagen unterdimensioniert, Klein­ sportfeld 22m x 44m, Beachvolleyball -240m² - Rettungsweglängen deutlich überschritten - Unterschiedliche Fensterdarstellung in GR und An­ sichten/Perspektive Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten um 6% unter dem Soll - Sehr gute Flächeneffizienz, durchschnittlicher Hüllflächenanteil - Durchschnittliches Bauvolumen - Aufgrund der Glasflächen erhöhte Nutzungskosten zu erwarten (ca. 700 m² Glasdach und sehr hoher Glasanteil) - Kostenrisiken: deutlich zu geringe Technikflächen Energieeffizienz - Photovoltaikanlage optional, Einsatz von Biogas optional - Anschluss an Fernwärme - Zu- und Abluftanlagen mit WRG über Zentralge­ räte, Einzelraumregelung mit CO2 und Präsenz­ steuerung, nach Brandabschnitten separierte An­ lagen; Digestorienlüfter Aufstellort Dach - Installationsbus, Einzelraumregelung - Regenwassernutzung ohne Angabe wie und für was, Regenwasserrückhaltebecken als Feuchtbio­ top für Ableitung aus festigten Flächen - Tageslichtabhängige Beleuchtungssteuerung, be­ reichsweise Abschaltung, Präsenzmelder

Anderhalten Architekten, Berlin mit Henningsen Landschaftsarchitekten | 2. Rundgang

1118

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 10.898 10.898 680 17.566 71.316

34.637.000 45.000.000

28.896.719 39.877.847

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1118
- Flexible ein- und zweibündige Grundrissstruk­ turen, mit Ausnahme der Schülervertretung keine innenliegenden Daueraufenthaltsräume - Zonierung und räumliche Organisation der Be­ reiche im Wesentlichen funktionsgerecht, AU-Räu­ me auf 3 Geschossebenen - EG: Cafeteria, Verwaltung, Übergang zur Sporthal­ le, Bibliothek, Mediathek, Fremdsprachen, Daten­ verarbeitung, Kunst, DS, AU - 1. OG: Verwaltung, Lehrer, FB Physik, AU - 2. OG: FB Biologie, AU - 3. OG: FB Chemie - UG: Wirtschaftsräume - Zuordnung der Einzelräume ohne prinzipielle Män­ gel, Gasflaschenlager im UG ungünstig - Je 2 innenliegende WC-Anlagen pro Geschoss - Hausmeisterwohnung im 1. OG, Zugang über ei­ gene Treppe von außen sowie über Flur von der Halle, grundrissliche Mängel, Belichtung im We­ sentlichen nur über Oberlichter - Technikräume auf dem Dach sowie auf den Ge­ schossebenen (Elt. und DV), Schachtführung nicht eindeutig - Geschosshöhen: 3,50m, Brüstungen 0,90m, Fen­ sterhöhen 1,15m bzw. 0,45m (Oberlichter) - Raumtiefen: Unterrichts- und Fachräume 6,60m bzw. 7,10m, Verwaltungsräume 4,80m - Sporthalle im Wesentlichen funktionsgerecht, in­ nenliegende Umkleiden im 1. OG, keine separate Zugänglichkeit eines Hallenteils Realisierbarkeit - Raumprogramm im Wesentlichen erfüllt, Tendenz zu Unterschreitungen (<10%) der Soll-Flächen - Brandabschnitte nicht dargestellt, Rettungswege: Treppen ohne direkten Ausgang ins Freie, Sport­ halle mit nur 1 innenliegender Treppe, Rettungs­ wege aus der Schülervertretung >35m - Barrierefreie Erschließung gegeben Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten 11% unter Soll - Gute Flächeneffizienz, hoher Hüllflächenanteil - Sehr geringes Bauvolumen - Aufgrund der Glasflächen leicht erhöhte Nutzungs­ kosten zu erwarten (ca. 270m² Glasdach) - Kostenrisiken: geringe Geschosshöhe Energieeffizienz - Solar für WW und Heizung, Photovoltaikanlage - Fernwärme, tentrale Lüftungsanlagen für Haupt­ nutzbereiche, bedarfsgerechte Lüftung, Hocheffi­ zienzventilatoren und Hocheffizienz WRG, Einsatz Flächenheizung auch als Kühlung - Extensive Dachbegrünung, Regenwasserversi­ ckerung auf dem Gelände, Einleitung in Biotop - Brunnenanlage zur Bewässerung der Vegetations­ flächen

Städtebau - 2- bzw. 4-geschossiger Gebäudekomplex im süd­ westlichen Grundstücksbereich, Integration der Sporthalle in das Baukörpervolumen, 4-geschos­ siger Bereich mit Atrium (21m x 32m) - Gebäudehöhen: 8,60m bzw. 15,60m, Sporthallen­ kubus 9,80m, zurückgestaffelte Technikaufbauten auf dem 4-geschossigen Bauteil - Hauptzugang über erhöhten Vorplatz, zentrale Ein­ gangshalle, Sporthallenzugang vom Hof Außenraum - Vorplatz und rückwärtige Terrasse 0,7m über Ter­ rain, räumliche Fassung durch Staffelung des Bau­ körpers - Vorplatz, Terrasse und Verbindungsweg einheitlich gepflastert, Freitreppen als Sitzstufen - Außensportflächen und Biotop an der nordöst­ lichen Grundstücksgrenze - Baumbestand entlang der Grundstücksgrenzen er­ halten, Ergänzung mit einheimischen Arten - Umfahrung des Gebäudes möglich, Anlieferung an der Gebäuderückseite - PKW-Stellplätze am Verbindungsweg, zwei Fahr­ radstellplätze vor dem Schulbau Gestaltung / Konstruktion - Umlaufende Bandfassaden, geschlossene Wand­ bereiche mit weißer Keramikplatten-Bekleidung in Flechtwerk-Struktur, Holzfenster anthrazit - Großformatige Verglasung der Eingangshalle und der 2-geschossigen Großräume für Cafeteria und Schüleraufenthalt, Sporthallenfassaden nach Nordwesten und Nordosten im Raumbereich ober­ halb 3,50m mit Industrieverglasung - Sonnenschutz: außenliegende Alu-Raffstores - Stahlbetonkonstruktion Funktionalität / Raumqualität - Haupteingang mit Windfang, 12,5m breit, Neben­ eingänge auf der Gebäuderückseite - 2-geschossige Eingangshalle 36m x 15m (EG) bzw. 30m x 22m (OG) mit Galerie und Oberlicht, kein direkter Ausgang in den rückwärtigen Hof - Freitreppe von der Eingangshalle sowie 5 Trep­ penräume an den Gebäudeecken, 1 kombinierter Personen- und Lastenaufzug an der Halle - Im Sporthallenbereich 1 Treppe sowie 1 Aufzug - Aufzug von der Küche ins UG - Im 4-geschossigen Bauteil Ringflure mit 2,90m bzw. 3,50m Breite - Erschließung im 2-geschossigen Bauteil direkt von der Halle oder über abzweigenden 1,50m breiten Flur, Sporthalle mit eigenem Foyer im Anschluss an die Eingangshalle - Zentrale Garderoben auf der Galerie der Ein­ gangshalle, weitere Garderoben in den Flurzonen auf allen Geschossen

Numrich Albrecht Klumpp Architekten mit ST raum a Landschaftsarchitekten, Berlin | 1. Preis

1119

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 10.267 1.316 11.583 588 20.051 89.749

34.637.000 45.000.000

32.903.127 44.446.034

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1119
auf Prüfplänen dargestellt) - Garderobenräume und Nebenräume unter Trep­ penelement EG - Cafeteria und DS an Foyer. Außensitzmöglichkeit im Süden - OGs mit zentralem Atrium, 20x20m, geschoss­ weise abwechselnde angelagerte Anordnung von Luftraum/Galerie, großflächige Erschließungs-/ Aufenthaltsbereiche und Raumschienen. - 1. OG: AU und Bibliothek, 3 Lehreraufenthalte - 2. OG: AU und Datenverarbeitung - 3. OG: Biologie - 4. OG + 5. OG: Chemie (über zwei Ebenen) - 5. OG: Physik - Geschosshöhe EG 6,2m, im Bereich Verwaltung 4,1m, OGs 4,2m - Raumtiefe Unterrichtsräume 7,2m - Flurtrennwände mit Garderobennischen, Räume mit Wandschränken - Keine Schächte nachgewiesen - Kippfenster, BRH ca. 85cm, Fensterhöhe 2,3m - Aufenthaltsräume z. Teil über Innenhof belichtet/ belüftet, problem. Belichtung Ph 2.2 und DV 1.5 - Flurzonen über Höfe und Fassade belichtet - Sporthalle mit 2-geschossigem Nebentrakt, Um­ kleiden im 1. OG natürlich belichtet, Galerie mit Blick in Hallenebene, zwei Treppenräume, Aufzug. Belichtung Halle über Oberlicht-Band an südwest­ licher Längsseite - Hausmeisterwohnung im 1. OG der Sporthalle im Südosten erschlossen über Hallen-Treppenhaus, keine Grundrissaufteilung, keine Fassadenteilung/ Belichtung gezeigt Realisierbarkeit - Pysikal.-Chemie-Raum (70,6m²) u. Gewächshaus nicht nachgewiesen, kein Lehrerraum bei den Um­ kleiden - Ausbildung Treppenhäuser EG problematisch - Keine Barrierefreiheit im Bereich Verwaltung - Kein Schnitt Halle, wenig Aussagen zur Materiali­ tät, Ansicht Hausmeisterwohnung nicht gezeigt Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten 1 % unter Soll - Durchschnittliche Flächeneffizienz, sehr geringer Hüllflächenanteil, hohes Bauvolumen - Aufgrund der Glasflächen erhöhte Nutzungskosten zu erwarten (hoher Glasanteil) - Kostenrisiken: 1 Aufzug für Barrierefreiheit Energieeffizienz - Photovoltaik in Fassadenelementen und auf Dach, Fernwärme, WRG, Erdwärmetauscher zur Außenluftvorwärmung, GLT ohne Regelung zur Verbrauchserfassung extensive Dachbegrünung Sporthalle, keine Aussage zum Regenwasser, günstiges A/V-Verhältnis

Städtebau - 6-geschossiger Kubus als kompaktes Atrium-Ge­ bäude, Höhenvermittlung zwischen Gropiusstadt und niedriger Bebauung im Umfeld, Gebäudehöhe ca. 29m - Solitäre Sporthalle im Südosten mit Längsseite an Verbindungsweg, Gebäudehöhe 9m - Baukörperplatzierung schafft tiefen, zweiseitig baulich gefassten Vorplatz am Verbindungsweg - Ebenerdiger Haupteingang mittig von Vorplatz, Markierung durch großflächige Verglasung - Eingang Sporthalle von Vorplatz in nördöstlichen Gebäudebereich Außenraum - Verbindungsweg als Linden-Allee, befestigter Vor­ platz und gebäudebezogene wassergebundene Wegedecken - Außenraum landschaftlich geprägt mit Wiesen und Baumgruppen. 3 Steinpodeste (7x7m) mit Gra­ vuren zum „verweilen“ - Schulhof dem Neubau nördlich angelagert - Außensportflächen der Halle nordöstlich zugeord­ net, überdachter Aussenraum durch Unterschnitt an Hallenlängsseite mit Blick auf Sportflächen - Fahrradplätze der Sporthalle vorgelagert, Parken im Nordwesten, Anlieferung Cafeteria über Aus­ sensitzfläche Gestaltung / Konstruktion - Umlaufende Hülle, einheitl. vertikales Raster durch schmale, konisch ausgebildete Lisenen über ge­ samte Gebäudehöhe, horizontale Gliederung durch Verdopplung der Lisenenabstände. - Lisenen im EG aus Sichtbeton, in den OGs aus poliertem Edelstahl, seitliche Perforation für Nachtauskühlung - Ausfachungen aus stehenden Fensterformaten, Brüstungen aus Glas mit opaker Photovoltaik-Be­ schichtung, partiell schaufensterartige Öffnungen - Kippflügel als Verbundfenster mit zwischenlie­ gendem Sonnenschutz - Stahlbetonstützenkonstruktion. Flachdecken - Hallenfassade mit Betonsandwichpaneelen, gefal­ tete Optik, Oberlicht Band entlang Längsseiten Funktionalität / Raumqualität - Großes Foyer mit Durchblick in 9m hohen Lichthof mit schrägem Glasdach - Freitreppe als prägendes Raumelement eingestellt in überdachten Lichthof mit unterschiedlichen Stu­ fenausbildung zum Sitzen und als Tribüne - Lichthof mit angelagerten Lufträumen über je 2 Geschosse, geschossweise in der Lage versprin­ gend, Galerien, eingestellte einläufige Treppen - 3 Treppenhäuser, 3 Aufzüge - EG mit Split-Level im nordwestl. Gebäudeteil. Ver­ waltung auf +2m, darunter Teil-UG für Technik (nur

gmp architekten, Berlin mit WES & Partner Landschaftsarchitekten, Berlin | 5. Preis

1120

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 10.146 1.259 11.405 46 19.268 95.769

34.637.000 45.000.000

30.041.250 40.377.701

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1120
- 1.OG mit Biologie und Physik, DV, LE, Fremdspra­ chen und Mediathek - 2.OG mit Chemie und AU - UG mit Archiv - Technikflächen dezentralisiert in kleineren Räu­ men, Schächte im Bereich der Fachräume - Cafeteria, Schüleraufenthalt und DS an der Ein­ gangshalle mit seitlicher Cafeterrasse im Innenbzw. Pausenhof - Alle Klassenräume an der Fassade bzw. zu den Innenhöfen orientiert - Cafeteriaküche und WC-Bereiche teilweise innen liegend - Raumtiefen AU von 5,20m / 7,40m / 8,0m - Raumlängen AU bis 10,20m - Geschosshöhe EG 4,90m, Obergeschoss 4,0m - Raumhöhen EG 3,90m, Obergeschoss 3,0m - Flurbreiten von 2,40m / 3,0m / 4,60m - Gewächshaus Biologie im Innenhof NW - Aufenthaltsfläche Physik auf dem Dach über den SO Innenhof erreichbar - Hausmeisterwohnung im EG an der NO-Ecke - Sporthalle ebenerdig mit seitlichen 2-bündigen Ne­ benräumen, Tore an Geräteräumen fehlen; Tür in Stirnwand nicht zulässig; 2. Zugang für Hallentei­ lung erforderlich Realisierbarkeit - Technikflächen im UG fehlen - Einige Unterrichtsräume an schmalen Innenhöfen mit wenig Fenstern - Cafeteriaküche innen liegend - 6 Fluchttreppenhäuser im äußeren Ring - Garderoben an der Halle ohne Abtrennung - Abtrennung der Treppen in der 3-geschossigen Eingangshalle nicht dargestellt - Abstandsfläche eingehalten, Innenhof SO mit 23,20m x 5,40m nur im 2.OG - Barrierefreiheit eingehalten Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten um 10% unter Soll - Flächeneffizienz, Hüllflächen durchschnittlich - Hohes Bauvolumen - Nutzungskosten leicht erhöht durch Glasdach - Kostenrisiken: deutlich zu wenig Technikflächen Energieeffizienz - Geothermie in Kombination mit zus. WRG, Erd­ wärmenutzung als 4-Leiter, Heizen, Kühlen; Erd­ gasmotoren für Kälteerzeugung - Lüftungsgeräte in Kombination mit WRG - Nutzung von PCM-Speicher - Regenwasserversickerung - Keine Aussagen zu Beleuchtungssteuerung - Konzept zur TGA nicht Aussagekräftig

Städtebau - Quadratischer Solitär - Kompakter 3-geschossiger Baukörper mit zen­ traler, Glasgedeckter Halle und vier verschieden dimensionierten Höfen, von denen zwei sich im EG zur Umgebung öffnen - Sporthalle im SO des Baukörpers integriert - Gebäudehöhe: 13,40 m - Äußere Erschließung vom Verbindungsweg über Vorplatz und z.T. gedeckten Eingangshof in die zentrale Eingangshalle - Sporthalle auch vom Eingangshof erschlossen Außenraum - Zentrale Lage des Solitärs definiert zusammen­ hängenden Grünraum nach Süden und Osten - Das Öffnen von 2 Innenhöfen im EG nach Süden und Osten führt zu einer Verzahnung mit vorhan­ denem Außen- und Grünraum - Vorplatz mit Sitzbänken, Bäumen und Leuchten sowie gedecktem Säulenwald im Übergang zum Eingangshof - Pausenhof ebenfalls mit Säulenwald im Übergang zum östlichem Freiraum mit organisch geformten und differenziert gestalteten Inseln als Sitzbe­ reiche, Biotop und Grünelemente - Sportflächen im Freiraum verteilt, Spielfeld im Nor­ den, Gymnastikwiese im Süden - Fahrräder am Vorplatz und an der Zufahrt - Stellplätze an der westlichen Zufahrt, Anlieferung über Zufahrt von Norden Gestaltung / Konstruktion - Stahlbeton-Skelettkonstruktion mit Stützen im Be­ reich der Fassaden, Wandschotten Innen und tra­ genden Kernen - Horizontal gegliederte Raster-Element-Fassade (80cm Modul) umlaufend - Fassade aus Geschoss hohen Metallrahmen mit Füllung aus Holzschalung, im Wechsel mit Fen­ sterelementen - Alu-Fensterelemente mit oberem Paneel, mittle­ rem Öffnungsflügel, Brüstungspaneel und außen liegendem Sonnenschutz - Materialität Innen: Bodenbeläge aus Kautschuk, Sanitär mit Keramik, Treppen mit Werkstein Funktionalität / Raumqualität - Glas gedeckte 3-geschossige Eingangshalle zen­ tral im Gebäude mit zwei sich gegenüber liegen­ den 3-läufigen Freitreppen und seitlichem Aufzug erschließt alle Bereiche - Garderoben im EG an der Eingangshalle - Ringerschließung umlaufend 1-bündig an den In­ nenhöfen entlang, innerer Bereich 2-bündig - Treppenhäuser im äußeren Ring vorgesehen - EG mit Freizeitbereich, DS, Kunst, Bibliothek, VW, LE, Hausmeisterwohnung, Sporthalle

MGF Architekten mit Jetter Landschaftsarchitekten, Stuttgart | 1. Rundgang

1121

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 10.030 1.246 11.276 452 22.410 94.068

34.637.000 45.000.000

37.258.092 49.380.542

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1121
- Geschosshöhe 3,65m. BRH 85cm. Raumtiefen 7,4 m. 2/3 der Aufenthaltsräume an Außenfassade, 1/3 der über Innenhöfe tagesbelichtet - EG: Verwaltung, Cafeteria Schüleraufenthalt, DS, Wirtschaftsräume, Chemie - 1.OG: Verwaltung, Physik, Biologie, Datenverar­ beitung - 2.OG: Allg. Unterricht, Physik, Biologie Fremdspra­ chen, Kunst, Bibliothek, Mediothek, Hausmeister­ wohnung - UG: Technik, Wirtschaftsräume, DS (Umkleide) - Technik: UG, vier zentrale Schächte à 6,4m², da­ von 3 durchgehend, insg. 444 m² - Hausmeisterwhg im 2.OG NW in Schule integriert, ohne separaten Zugang. Chemikalienlager, -aus­ gabe und Aufzug nicht zusammenhängend. Nur Aufzug in Eingangshalle führt ins UG. Physik u. Biologie je auf 2 Ebenen (1. u. 2.OG). Verwaltung auf 2 Ebenen (EG u. 1.OG). Mediothek (2.OG) und Datenverarbeitung (1.OG) auf unterschiedlichen Geschossen. Lehrer Aufenthalts- u. Stillräume teils in Flurbereich - Sporthalle 2-geschossige, weitgehend funktions­ gerechte Anordnung der Nebenräume. Lehrerraum im EG fehlt. Umkleide (tagesbelichtet) /Duschräu­ me in EG. Galerie. Aufzug im rückwärtigen Be­ reich. Flurbreite 1,8m. Erschwerte Anlieferung von Sportgeräten Realisierbarkeit - Raumprogramm weitgehend erfüllt u.a. Garderobe -290m², DS im UG +70m², Aufenthaltsfläche (im Flur) -50m, Abstellräume/Archiv -70m², Gasfla­ schenlager im UG - Notwendige Treppenhäuser teils ohne Ausgang ins Freie. Rettungsweglängen überschritten - Fensteröffnungen im GR nicht dargestellt. Unstim­ migkeiten Erschließung UG. Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten um 10% über dem Soll - Sehr ungünstige Flächeneffizienz, sehr hoher Hüll­ flächenanteil, überhöhtes Bauvolumen - Keine übermäßigen Nutzungskosten zu erwarten, Kostenrisiken: geringe Geschosshöhe Energieeffizienz - Solar WW und Unterstützung Heizung, Photovol­ taik, Wärmepumpenanlage, Heizung über kontrol­ lierte Be- und Entlüftung - Kein Anschluss an Fernwärme - Mechanische Lüftungsanlagen als kontrollierte Beund Entlüftung mit hocheffizientem WRG - System und Regelung über Luftqualitätssensoren, Vorkon­ ditionierung über Erdwärmetauscher - Beleuchtungssteuerung Einsatz von räsenzmeldern, tageslichtabhängig über EIB Bus - Regenwassernutzung WC und Garten

Städtebau - Großer, 3-geschossiger, quadratischer Schulbau (ca. 96m x 96m, Höhe 11,6m) belegt große Teile des Grundstücks. Baukörper gegliedert durch zen­ tralen Pausenhof (ca. 35m x 35m), südöstl. Ge­ bäudeeinschnitt (24m x 11m) u. fünf kleinere In­ nenhöfe (13m x 11m), - einer davon erst ab 1.OG-, die im 3.OG über Terrassenflächen bis Gebäu­ deaußenkante erweitert werden - Sporteinrichtungen entlang südöstlicher Grund­ stücksgrenze, kompakte, um 3,5m abgesenkte Sporthalle (Höhe 5,2m) im rückwärtigen Grund­ stück mit Zugang von NW, schlecht einsehbar - Schulbau um ca. 20m von Verbindungsweg zu­ rückgesetzt bildet Pausenvorplatz Außenraum - Vorplatz mit geschlossenem Belag zieht sich über zurückgesetzten Eingangsbereich bis zu innenlie­ gendem Pausenhof fort - Spiel- und Volleyballfeld südwestlich der Sporthal­ le, südlich von Halle zweigeteilte Gymnastikwiese. Biotop an nordöstl. Grundstücksgrenze - Pausenfläche in Grundstücksrändern, Verbin­ dungswegen, Vorplatz und Innenhöfen - Anlieferung nicht dargestellt. PKW-Stellplätze im Süden. Fahrradstellplätze nicht dargestellt Gestaltung / Konstruktion - Stahlbetonskelettbauweise mit vorgehängter Klin­ kerfassade aus Thermoziegeln - Horizontale Fassadengliederung durch gleichmä­ ßige Anordnung, liegender Fensterbänder. Fest­ verglasung mit schmalen Öffnungsflügeln - Mittiger, 2-gesch. Unterschnitt (ca.35m breit, 5m tief) in SW-Fassade markiert Eingangsbereich - Innenhöfe schaffen vielfältige Ausblicke - Innen: Kunststein, Alufenster fassadenbündig - Innenliegende Sonnenschutzrollos - Sporthalle verklinkert, Stirnseiten geschlossen, Dachoberlicht, SO-Längsseite ab 3,5m verglast Funktionalität / Raumqualität - Zurückgesetzter Eingang führt in Halle mit Aufzug u. offener Treppe, öffnet sich zum Innenhof - Hauptringerschließung (Flurbreite 3,6m -5,8m) führt um zentralen Pausenhof zur rückwärtigen Halle mit offener Treppe - Im EG und 1.OG erschließt zweiter Ringflur (Brei­ te 2,7m), mehrere Verbindungsflure, teils auch Stichflure die dreihüftige Raumanordnung. Durch Terrassenausbildung im 3.OG Erschließung durch Hauptringflur und Stichflure, meist bis Außenfassa­ de geführt - Fünf Treppenhäuser an Außenfassaden, ein wei­ terer Aufzug in östl. Gebäudeecke - Im 1. u. 2.OG Garderobenspinte entlang Flurwän­ den des Hauptringflurs

TYM asociados, Pamplona mit Baena Casamor Arquitectes, Barcelona | Nicht zugelassen

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Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 10.569 1.283 11.852 183 19.422 99.020

34.637.000 45.000.000

36.265.498 49.208.761

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1122
- Überwiegend innenliegende Ringflure, Flurbreiten in der Regel 2,50m, offene Aufenthaltsbereiche den Verkehrsflächen zugeordnet - 4 Garderobenbereiche in offener Zuordnung zur Haupttreppe (Atrium) auf den Fachraumebenen - Flexible, überwiegend zweibündige, im Südflügel einbündige Grundrissstruktur - Räumliche Organisation im Wesentlichen funkti­ onsgerecht, klare Zonierung der Bereiche - EG: Verwaltung, Lehrer, Fremdsprachen, DV, Kunst, DS, Cafeteria, Schüleraufenthalt - 1. OG: AU, Physik, Bibliothek, Mediathek; 2.OG: Biologie, Chemie; UG: Wirtschaftsräume, Technik - Zuordnung der Einzelräume ohne prinzipielle Män­ gel - WCs auf allen Ebenen zentral am Atrium - Hausmeisterwohnung im EG nahe dem Sporthal­ leneingang, separat von außen erschlossen - Technikräume im UG sowie auf dem Dach. Schachtführung nicht eindeutig - Geschosshöhen: EG 5,50m, OG 4,00m - Brüstungshöhen in den OG 1,20m, Fensterhöhen ca. 1,80m - Raumtiefen: Unterrichts- und Fachräume über­ wiegend 8,40m und 8,50m, Fremdsprachenräume 6,15m, Fachräume zum Atrium 9,15m - Auf allen Ebenen 1 Raumgruppe in Orientierung zum Atrium, Tierräume innenliegend - Sporthallenbau im Wesentlichen funktionsgerecht, Halle und Nebenräume ebenerdig, Belichtung über nordostseitige Befensterung Realisierbarkeit - Raumprogramm im Wesentlichen erfüllt mit Ten­ denz zu Überschreitungen (< 10%) der Soll-Flä­ chen, Verwaltung +70m², WR +200m² - Brandschutz: Rettungswegelängen >35m, 1 in­ nenliegender Treppenraum, Brandabschnitte im Zusammenhang mit dem Atrium unklar - Gebäudeabstand Sporthalle-Schulbau zu gering - Barrierefreie Erschließung mit Ausnahme der Sporthallendachnutzung gegeben Wirtschaftlichkeit - Gesamtbaukosten 9% über Soll - Gute Flächeneffizienz, durchschnittlicher Hüllflä­ chenanteil, erhöhtes Bauvolumen - Aufgrund der Glasflächen erhöhte Nutzungskosten zu erwarten (ca. 850m² Glasdach) - Kostenrisiken: zu geringe Technikflächen Energieeffizienz - Thermosolaranlage, Photovoltaikanlage, Fernwär­ me, alle Räume mit Zwangsbelüftung und WRG, Zuluft über Atrium (Vorwärmung) - Extensive Dachbegrünung, Regenwasserablei­ tung über Feucht-Biotop - Rigolenanlagen

Städtebau - 3-geschossiger Atriumbau im rückwärtigen Grund­ stücksbereich auf quadratischer Grundfläche (ca. 94m x 94m), Sporthalle solitär im nordöstlichen Grundstückseck - Gebäudehöhen: Schulbau 16,15m einschließlich Attika (2,20m), Sporthalle 10,70m - EG südwestseitig als Luftgeschoss ausgebildet, ansonsten als Sockel zurückgestaffelt, bereichs­ weise angeböscht und begrünt - Haushohe Treppenhalle („Atrium“) hofseitig vor dem Nordostflügel, Stahl-Glas-Konstruktion - 2 Zuwegungen in den mit einer faltbaren Einfrie­ dung verschließbaren Innenhof, Zugang Sporthal­ le langwegig über das Schulgelände Außenraum - Ca. 30m bis 40m tiefe begrünte Vorzone - Zuwegungen und Innenhof (ca. 50m x 42m) ein­ heitlich gepflastert - Sportfreiflächen und Biotope südöstlich des Schul­ gebäudes in Zuordnung zur Sporthalle, Gymna­ stikwiese auf dem Sporthallendach - Bis zur Dachebene der Sporthalle reichende Sitz­ stufenanlage („Tribüne“) - Umfahrung des Schulbaus möglich - PKW- und Fahrradstellplätze in der Randzone des Verbindungswegs und an den Zuwegungen - Baumbestand bleibt weitgehend erhalten Gestaltung / Konstruktion - Außenfassaden ab 1. OG mit vertikalen kera­ mischen Lamellen (weiß), umlaufend bandartig geordnet mit wechselnden Lamellenabständen - Innere Bandfassade aus vorgefertigten Holzkon­ struktionen mit zementgebundenen Holzfaserplat­ ten als Außenhaut und Holzfenstern - Großformatige Einschnitte im Gebäudevolumen auf drei Gebäudeseiten in Höhe des 1. OG - Hoffassaden prinzipiell baugleich mit den Außen­ fassaden, jedoch anstelle der Holzfaserplatten be­ drucktes VS-Glas, keine Lamellen - Cafeteria mit raumhohen Glasfassaden - Sonnenschutz durch Lamellen, südseitige Fassa­ den zusätzlich mit horizontalen Gitterrosten - Atrium als vollvergaster Wintergarten ausgelegt, innenseitig Keramiklamellen als Sonnenschutz - Stahlbeton-Skelettkonstruktion, Ortbeton-Bau Funktionalität / Raumqualität - Hauptzugang vom Innenhof im nördlichen Gebäu­ dewinkel in die zentrale Halle („Atrium“), Neben­ eingänge zur Verwaltung, zur Cafeteria sowie im Nordwesten (Anlieferung Chemikalien etc.) und im Osten (Übergang zur Sporthalle). - Vertikalerschließung über Freitreppen im Atrium sowie 4 Treppenhäuser, 2 Aufzüge im nördlichen Gebäudeeck, separater Lastenaufzug

Spreen Architekten mit terra.nova Landschaftsarchitektur, München | 4. Preis

1123

Planungsdaten NF - OSZ [m²] NF - Sporthalle [m²] NF - Gesamt [m²] Technikflächen [m²] BGFa [m²] BRIa [m³] Kosten 300+400 [€] Kosten Gesamt [€]

Soll 9.886 1.222 11.108

Ist 10.189 1.219 11.408 256 20.140 86.436

34.637.000 45.000.000

31.470.025 42.741.786

Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie / Ergebnisprotokoll

1123
- OGs bestehend aus zwei analogen, diagonal zu­ einander angeordneten Gebäudeteilen, jeweils um ein Atrium (Tiefe 7,6m) zoniert mit angelagerten Raumschienen bzw. Flure, U-förmige Anordnung der Unterrichtsräume an Fassade. - Breite Kommunikationsbereiche im Schnittpunkt der Zonen, eingestellte Schließfächer, zentrale, WC-Anlagen -	 Raumtiefen Unterrichtsräume 7,9m -	 Flurbreiten ca. 2,2m -	 Geschosshöhe EG 5m, OGs 3,5m -	 1. OG: Physik und AU -	 2. OG: Biologie und AU - 3. OG: Chemie - Lehreraufenthalt geschossweise zugeordnet - Hausmeisterwohnung im EG an nordwestlicher Gebäudeecke, separater Zugang mit interner An­ bindung, keine Fassadenteilung / Belichtung ge­ zeigt - Teilunterkellerung für Technik. 1 zentraler Schacht, nicht im EG nachgewiesen, keine weiteren verti­ kalen Schächte - Öffenbare Fensterflügel, zeichnerisch nicht ge­ zeigt, raumhohe Verglasungen - Aufenthaltsräume zum Teil über Atrien belichtet/ belüftet, Cafeteria zusätzlich mit Oberlichtern -	 Sporthalle auf -3,5m eingegraben. Umkleiden ebenerdig an Außenwand, Galerieerschließung, 2 Treppenhäuser, 1 Aufzug, Hallenebene mit funk­ tionsgerechter Anordnung, Belichtung Halle über südöstlicher Längsseite und Oberlichter Realisierbarkeit - Freizeitbereich ca. 100m² größer, Garderoben ca. 160m² zu gering, Gartengeräteraum, 3 Putzmit­ telräume, Außengeräteraum fehlen, kein Lehrer-/ Schiedsrichterraum auf Umkleideebene -	 2. Rettungsweg über offene Treppe problematisch Wirtschaftlichkeit -	 Gesamtbaukosten 5% unter Soll - Durchschnittliche Flächeneffizienz, geringer Hüll­ flächenanteil, durchschnittliches Bauvolumen - Aufgrund der Glasflächen erhöhte Nutzungskosten zu erwarten (ca. 440 m² Glasdach und sehr hoher Glasanteil) - Kostenrisiken: geringe Geschosshöhe in OGs, ge­ ringe Technikflächen Energieeffizienz - Photovoltaik, Wärmepumpe mit Gasspitzenlast­ kessel, keine Fernwärme - Zentrale Lüftung mit Lüftungsgerät im UG, Abluft über Überströmung in Flure, keine WRG, Beton­ kernaktivierung, keine Aussage zu Lichtsteuerung und Kälteerzeugung, extensive Dachbegrünung ohne Angabe des Regenwasserkonzeptes

Städtebau - Großflächiger, rechteckiger Baukörper gegliedert in 1- und 4-geschossige Gebäudeteile, stirnseitig an Verbindungsweg platziert - Eingegrabene Sporthalle als Solitär im Südosten stirnseitig an Verbindungsweg - Baukörperplatzierung schafft zweiseitig baulich gefassten Vorplatz am Verbindungsweg - Schulneubau 15,4m hoch, 1-geschossige Gebäudeteile 5m einheitlich mit der Höhe Sporthalle - Ebenerdiger Haupteingang mittig von Vorplatz, Eingang Sporthalle vom Vorplatz, Markierungen durch großflächige Verglasung und Gebäudein­ schnitte, Anlieferungen funktionsgerecht Außenraum - Klare, orthoganale Gliederung, befestigte Flächen um die Gebäude geführt, gefärbter Asphalt mit durchgefärbtem Beton, Auflockerung durch Kreiselemente als Sitzbänke, Baumscheiben, Biotope - Sportflächen südöstlich der Sporthalle in land­ schaftlich geprägtem Bereich - Fahrräder und PKW-Stellplätze als Schiene ent­ lang nordwestlicher Grenze Gestaltung / Konstruktion - Gebäudehülle mit vertikaler Gliederung durch tra­ gende Betonscheiben aus durchgefärbten Beton­ fertigteilen in unterschiedlich gedrehter Ausrich­ tung, im 2. und 3.OG geschossübergreifend. Zwei­ te Fassadenebene mit raumhohen Verglasungen im Wechsel mit geschlossenen Bereichen - Horizontale Schichtung durch Deckenbänder aus „gestocktem“ Ortbeton - Gebäudesockel geprägt durch große Pfostenrie­ gelverglasungen und Wandflächen aus Ortbeton -	 Stahlbetonskelett. Flachdecken - Sporthalle in Materialität analog zur Schule, durch­ gehende Verglasung der südöstlichen Längsseite einheitlich gegliedert durch schmale Betonlisenen und bodentiefer Verglasung, 16 schmale Dach­ oberlichter -	 Außenliegende, textile Sonnenschutzjalousien Funktionalität / Raumqualität -	 Eingang in langgestreckte „Pausenhalle“ - Bereichszonierungen durch 2 gebäudehohe Luft­ räume gleicher Proportion (7,7x27m) und einen eingeschossigen Innenhof (13,6x27m) mit angela­ gerten Raumschienen -	 Zentrale einläufiger Treppenanlage, 2 eingestellte Aufzüge, 3 Treppenhäuser - Cafeteria, Schüleraufenthalt, DS dem Eingang zu­ geordnet, mobile Trennwände, Außensitzplätze im Süden - Verwaltung, Lehreraufenthalt im EG als Raum­ schiene an Nordwest-Fassade, zum Teil ungün­ stige Raumzuschnitte
        
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