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Aufgabenstellung

Full text: Aufgabenstellung

Vorplatz Urania	 Berlin TempelhofSchöneberg
Gutachterverfahren zur Freiraumgestaltung

Aufgabenstellung

Gutachterverfahren zur Freiraumgestaltung Vorplatz Urania Berlin Tempelhof-Schöneberg Aufgabenstellung

Berlin, Dezember 2011

Durchführung des Gutachterverfahrens Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Digitale Bearbeitung Claudia Reich-Schilcher Patrick Weiss Lysann Pötschick Titelbild Luftbild 2011, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Druck A&W Digitaldruck, Berlin

Vorplatz Urania

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Inhaltsverzeichnis

Anlass und Ziel ........................................................................................ 6
 Teil 1 Verfahren....................................................................................... 7
 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 3.1 3.2 3.3 4.1 4.2 4.3 4.4 Auslober, Bauherr ....................................................................... 7
 Art des Verfahrens ...................................................................... 7
 Teilnehmer/innen......................................................................... 8
 Obergutachter und Vorprüfung ................................................... 8
 Ausgabe der Unterlagen ............................................................. 9
 Abgabe der Arbeiten ................................................................... 9
 Rückfragen .................................................................................. 9
 Verzeichnis der Unterlagen ....................................................... 10
 Geforderte Leistungen............................................................... 10
 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung ..................................... 11
 Vergütung .................................................................................. 11
 Weitere Bearbeitung.................................................................. 12
 Eigentum und Urheberrecht ...................................................... 12
 Bekanntgabe des Ergebnisses ................................................. 12
 Zusammenfassung der Termine ............................................... 12
 Städtebauliche Rahmenbedingungen ....................................... 13
 Städtebauliche Entwicklung ...................................................... 13
 Die Urania ................................................................................. 15
 Erschließung und Verkehr......................................................... 15
 Das Planungsgebiet .................................................................. 16
 Planerische Rahmenbedingungen ............................................ 18
 Allgemeine Zielsetzungen ......................................................... 21
 Teilbereiche des Planungsgebiets ............................................ 22
 Realisierung, Wirtschaftlichkeit ................................................. 23
 Digitale Anlagen ........................................................................ 24
 Fotodokumentation.................................................................... 25
 Weiterführende Informationen im Internet................................. 26
 Abbildungsnachweis.................................................................. 26


Teil 2 Situation und Planungsvorgaben ............................................. 13


Teil 3 Aufgabe ....................................................................................... 21


Teil 4 Anhang ........................................................................................ 24


Vorplatz Urania

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Anlass und Ziel
Das Umfeld der Urania befindet sich in einem schlecht gestalteten, der Bedeutung dieser Einrichtung nicht angemessen Zustand. Das Bezirksamt Tempelhof/Schöneberg hat deshalb beschlossen, den Vorplatz repräsentativ neu zu gestalten. In enger Kooperation mit dem Bezirk und der Urania Berlin e.V. führt die Senatsverwaltung für Stadt­ entwicklung und Umwelt hierfür ein konkurrierendes Gutachterverfahren durch. Das zur Realisierung ausgewählte Konzept soll, 2012 beginnend, in zwei Bauabschnitten umgesetzt werden. Das Projekt wird von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt aus dem Programm zur Umgestaltung von Stadtplätzen finanziert.

Vorplatz Urania/ Teil 1 Verfahren

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Teil 1 Verfahren 1.1 Auslober, Bauherr

Auslober Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt TempelhofSchöneberg von Berlin und der Urania Berlin e.V. Bauherr Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin Fachbereich Tiefbau Durchführung des Gutachterverfahrens Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin-Mitte Patrick Weiss, II D 2 Tel.: +49 (0)30/ 9025-2016 Fax: +49 (0)30/ 9025-2533 e-mail: patrick.weiss@senstadt.berlin.de

1.2

Art des Verfahrens

Die Auslobung erfolgt als parallele Mehrfachbeauftragung in Form eines nicht anonymen freiraumplanerischen Gutachterverfahrens. Kommunikation Die Verfahrenssprache ist Deutsch. Einverständnis Jeder Teilnehmer, Obergutachter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen einverstanden. Verlautbarun­ gen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Verfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Ergebnisse, dürfen nur über den Auslober abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Obergutachter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Ver­ fahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Gutachterverfahren beim Auslober in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Bankverbindung, Kammermitgliedschaft, Berufsbe­ zeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden.

Vorplatz Urania/ Teil 1 Verfahren

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Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Füh­ rung dieser Datei fehlt.

1.3

Teilnehmer/innen

Zur Teilnahme am Gutachterverfahren wurden folgende fünf Büros aus­ gewählt: • A 24 Landschaft • k1 Landschaftsarchitekten – Kuhn Klapka • TH Treibhaus Landschaftarchitektur, LAVALAND Laura Vahl • ANNABAU Architektur und Landschaft • 100Landschaftsarchitektur Thilo Folkerts Die aufgeforderten Büros haben ihre Teilnahme verbindlich erklärt.

1.4

Obergutachter und Vorprüfung
Ulrike Böhm Landschaftsarchitektin, Berlin Martin Rein-Cano Landschaftsarchitekt, Berlin Claudia Reich-Schilcher Werkstatt Baukultur Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Siegmund Kroll FB Stadtplanung Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin Dr. Ulrich Bleyer Direktor Urania Berlin e.V.

Obergutachter	

Stellvertretende	 Patrick Weiss Obergutachter	 Referat Wettbewerbe Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Jürgen Terlinden FB Tiefbau Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin NN

Vorplatz Urania/ Teil 1 Verfahren

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Urania Berlin e.V.

Sachverständige	 Frank Schack FB Tiefbau, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin Birgit Hoffmann FB Natur, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin Stefanie Wagner Urania Berlin e.V. Dirk Spender Regionalmanagement City West

1.5

Ausgabe der Unterlagen

Die Unterlagen werden den teilnehmenden Büros am 15.12.2011 um 10 Uhr im Rahmen eines Ausgabekolloquiums ausgehändigt. Das Ausgabekolloquium findet statt in der Urania, Kepler-Saal, An der Urania 17 in 10787 Berlin.

1.6

Abgabe der Arbeiten

Die Arbeiten sind am 27.02.2012 bis 16:00 Uhr bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Referat II D Wettbewerbe und Auswahlverfahren Brückenstraße 6, Raum Nr. 4.026 Jannowitzcenter 10179 Berlin abzugeben.

1.7

Rückfragen

Rückfragen zur Aufgabenstellung können schriftlich per E-Mail gestellt werden und müssen bis zum 16.01.2012 unter dem Kennwort „Gutach­ terverfahren Urania“ beim Auslober unter folgender E-Mail-Adresse ein­ gegangen sein: patrick.weiss@senstadt.berlin.de. Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Aufgaben­ stellung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Die Rückfragen

Vorplatz Urania/ Teil 1 Verfahren

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werden bei Bedarf mit den Sachverständigen und den Obergutachtern erörtert. Das Rückfragenprotokoll wird allen am Verfahren Beteiligten per E-Mail bis zum 27.01.2012 zugesandt. Es ist Bestandteil der Aufgabenstellung.

1.8

Verzeichnis der Unterlagen

Unterlagen des Gutachterverfahrens sind: •	 die vorliegende Aufgabenstellung •	 CD-ROM mit digitalen Daten (siehe Teil 4 Anhang), die u.a. die im Folgenden aufgeführten Planunterlagen und Dokumente ent­ hält: − Arbeitsplan als pdf-, dxf-, dwg-Datei (Dieser Plan dient den Teilnehmern als Arbeitsgrundlage.) − Übersichtsplan als pdf-Datei (M 1:1000) − Luftbilder als jpg-Dateien •	 Informationsmaterial zur Urania Hinweis Jeder Teilnehmer des Verfahrens verpflichtet sich, die vorliegenden digi­ talisierten Daten und Pläne nur für die Beteiligung am Verfahren zu nut­ zen. Daten, die im Rahmen der Bearbeitung als Zwischenprodukte anfal­ len und nicht an den Auslober abgegeben werden, sind nach Abschluss des Verfahrens zu löschen.

1.9

Geforderte Leistungen

Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: 1.	 Lageplan mit Entwurf der Freiflächen M 1:250 2.	 Eine dreidimensionale Visualisierung des Konzepts in freiem Maßstab für den Bereich des 1. Bauabschnitts mit Blickrichtung nach Osten 3.	 Zum Verständnis des Entwurfs erforderliche Schnitte M 1:100 4.	 Zur Verdeutlichung der Entwurfs sinnvolle Details, z.B. Beläge, Ausstattungselemente etc. in geeignetem Maßstab 5.	 Prüfplan zu 1. mit Angabe der notwendigen Maße 6.. Erläuterungsbericht mit Begründung des vorgeschlagenen Ent­ wurfskonzepts sowie Aussagen zur Material- und Pflanzenver­ wendung, ggf. mit Skizzen (max. 2 Seiten) 7.	 Verzeichnis der eingereichten Unterlagen Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen.

Vorplatz Urania/ Teil 1 Verfahren

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Folgende Leistungen sind in digitaler Form auf CD-ROM zu erbringen: •	 die Präsentationspläne als Windows-kompatible tif-Datei(en) in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi (ggf. LZW-komprimiert) •	 die Präsentationspläne als pdf-Datei(en) mit eingebundenen Pi­ xeldarstellungen in einer Auflösung von bevorzugt 300dpi. •	 Erläuterungstext als pdf-Datei. Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen tif-Format vorliegt, kann nicht be­ rücksichtigt werden. Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur den Namen des Gutachterbüros mit dem auch die schriftlichen Pläne gekennzeichnet werden. Die einzel­ nen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist der Name des Gutachterbüros (ggf. abgekürzt), danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel, gefolgt von der Formatangabe „tif“ oder „pdf“. Beispiel •	 Lageplan:

büroname_lageplan.tif

In den Dateinamen dürfen keine Leer- und Sonderzeichen vorkommen. Die CD-ROM ist für Windows-kompatiblen PC zu erstellen. MacintoshFormate können grundsätzlich nicht verwendet werden. Allgemeine Hinweise Für die Präsentation der Entwürfe stehen pro Gutachterbüro zwei Tafeln mit einer Hängefläche von 1,36 m (Breite) x 0,96 m (Höhe) zur Verfü­ gung.

1.10

Beurteilungsverfahren und Vorprüfung

Die eingereichten Arbeiten werden durch die Sachverständigen vor der Endpräsentation begutachtet. Die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Obergutachtergremium vorbehalten. Die Arbeiten werden von ihren Ver­ fassern dem Obergutachtergremium vorgestellt.

1.11

Vergütung

Die Vergütung ist auf der Basis des § 39 HOAI ermittelt. Jedes teilneh­ mende Büro, das eine prüffähige Arbeit einreicht, erhält ein Honorar in Höhe von 2.500 Euro. Die Mehrwertsteuer von derzeit 19% ist darin nicht enthalten. Darüber hinaus ist eine Kostenerstattung oder die Vergabe von Preisen nicht vorgesehen.

Vorplatz Urania/ Teil 1 Verfahren

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1.12

Weitere Bearbeitung

Das Obergutachtergremium gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Aufgabenstellung. Es ist beabsichtigt, dass bei der Umsetzung des Projekts – gemäß Emp­ fehlung des Obergutachtergremiums - ein Büro mindestens mit den Leis­ tungsphasen 2-5 (Lph. 4, soweit erforderlich) beauftragt wird, soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht. Voraussetzung ist, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kostenrahmen möglich ist. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden die im Gutachterverfahren bereits erbrachten Leistungen des Teilnehmers bis zur Höhe des Bear­ beitungshonorars nicht erneut vergütet, wenn der Entwurf in seinen we­ sentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zu Grunde gelegt wird.

1.13

Eigentum und Urheberrecht

Die eingereichten Unterlagen werden Eigentum des Auslobers. Das Ur­ heberrecht und das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe bleiben dem Verfasser erhalten. Der Auslober ist berechtigt, die zu Beurteilung zugelassenen Arbeiten nach Abschluss des Verfahrens ohne weitere Vergütung zu dokumentie­ ren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser werden dabei genannt.

1.14

Bekanntgabe des Ergebnisses

Das Ergebnis des Gutachterverfahrens wird den Teilnehmern unmittelbar nach der Entscheidung des Obergutachtergremiums mitgeteilt, allen Beteiligten durch Übersendung des Protokolls des Obergutachtergremi­ ums und der Öffentlichkeit über die Presse sowie unter www.stadtentwicklung.berlin.de bekanntgegeben. Die eingereichten Arbeiten werden anschließend in der Urania ausge­ stellt.

1.15

Zusammenfassung der Termine

Ausgabekolloquium ............................................15.12.2011
 Rückfragen bis ................................................... 16.01.2012
 Rückfragen-Beantwortung bis ............................27.01.2012
 Abgabe der Arbeiten ......................................... 27.02.2012
 Sitzung des Obergutachtergremiums ................ 08.03.2012
 Ausstellung der Arbeiten.....................................11./12. KW 2012


Vorplatz Urania / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben

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Teil 2 Situation und Planungsvorgaben 2.1 Städtebauliche Rahmenbedingungen

Lage im Stadtgebiet Das Planungsgebiet liegt in der Berliner Innenstadt an der nördlichen Grenze des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg, Ortsteil Schöneberg zum Bezirk Mitte, Ortsteil Tiergarten.

Abb.1: Lageplan des Wettbewerbsgebietes (Kartengrundlage K5)

M 1:5000

2.2

Städtebauliche Entwicklung

Abb.2: Schwarzplan 1940

Vorplatz Urania / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben

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Abb.3: Schwarzplan 1953


Abb.4: Schwarzplan 1990


Abb.5: Schwarzplan 2011

Vorplatz Urania / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben

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2.3

Die Urania

Wissenschaftliche Bildung für alle Bürger zu vermitteln, ist die demokrati­ sche Aufgabe, der sich die Urania als Verein mit über 2.000 Mitgliedern verpflichtet hat. Als interdisziplinäre Plattform präsentiert die Urania aktu­ elle Ergebnisse aus Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft einer breiten Öffentlichkeit und bietet Raum für Auseinandersetzung und Diskussion. Als Lern- und Bildungsort steht die Urania allen interessierten Bürgerin­ nen und Bürgern sowie Besuchern Berlins offen. Die Urania bietet neueste Erkenntnisse aus allen Wissensgebieten und ein vielfältiges Kulturangebot. Vorträge zu aktuellen Fragen der Naturund Geisteswissenschaften, zu Medizin und Gesundheit sowie über an­ dere Länder und Kulturen gehören ebenso zum Programm wie Podiums­ diskussionen, Filme, Führungen, Seminare oder künstlerische Darbietun­ gen. Als größtes Programmkino Berlins ist die Urania auch Spielstätte der Berlinale. Rund 2.000 Vereinsmitglieder und über 80 Kooperations­ partner unterstützen das ohne staatliche Förderung finanzierte Pro­ gramm. Wissenschaftliche Bildung für alle und Vermittlung von Wissen durch diejenigen, die es selbst neu gewonnen haben, das ist das Erfolgsrezept der Urania, das bis auf Alexander von Humboldt zurückgeht. Mit Wilhelm Foerster, Wilhelm Meyer und Werner von Siemens fanden sich dann Begründer einer Einrichtung, die seit 1888 gleichzeitig als wissenschaftli­ ches Theater, öffentliche Sternwarte und physikalisches Kabinett den Begriff „Urania" prägte und viele Nachahmungen im In- und Ausland gefunden hat. Die Besucherzahl beträgt ca. 250.000 Besucher jährlich, die Anzahl der Veranstaltungen liegt bei ca. 1.000 eigen initiierten Veranstaltungen so­ wie ca. 400 Gastveranstaltungen. An Veranstaltungsarten finden Vorträge und Podiumsdiskussionen Kino,
 Philosophisches Café, Kabarett, Theater und Konzerte, Ausstellungen,
 Seminare, Präsentationen und Empfänge statt.
 Als Veranstaltungsorte stehen der Urania Humboldt-Saal (866 Plätze),
 Kleist-Saal (295 Plätze), Einstein-Saal (80 Plätze), Kepler-Saal (70 Plät­ ze) und Loft (199 Plätze) im Altbau zur Verfügung. In Räumen des ehe­ maligen Postmuseums (2. OG Altbau) betreibt das Türkische General­ konsulat als Mieter der Urania das Türkische Haus.


2.4

Erschließung und Verkehr

Übergeordnete Erschließung / Individualverkehr Das Planungsgebiet befindet sich mit der Kleiststraße als Abschnitt des „Generalszuges“ in Ost-West-Richtung und der Straße An der Urania als Abschnitt des Straßenzuges Lietzenburger Straße - Landwehrkanalufer­ straßen bzw. Großer Stern im Schnittpunkt von zwei Trassen des über­ geordneten Berliner Straßennetzes.

Vorplatz Urania / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben

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ÖPNV Entlang der Kleiststraße verläuft in Ost-West-Richtung die U-Bahn-Linie U2. Nächstgelegene U-Bahnhöfe sind „Nollendorfplatz“ und „Wittenberg­ platz“. Das Planungsgebiet ist ebenfalls über verschiedene Buslinien an das öffentliche Personennahverkehrsnetz angeschlossen. Im unmittelbar an das Planungsgebiet angrenzenden öffentlichen Straßenland der Kleiststraße und An der Urania befinden sich mit Wartehäusern ausges­ tattete Bushaltestellen.

2.5

Das Planungsgebiet

Grundstück / Größe Das Planungsgebiet besteht aus zwei Teilflächen und zwar dem Vorplatz des Neubaus mit dem Haupteingang der Urania (1. Bauabschnitt) sowie dem Vorplatz des Altbaus der Urania (2. Bauabschnitt). Grundstücksgröße 1060,55 m² 420,05 m² 1480,60 m²

1. Bauabschnitt 2. Bauabschnitt Gesamtfläche

Abb.6: Luftbild 2011 mit Abgrenzung des Planungsgebietes und Bauabschnitten

Eigentumsverhältnisse Die Flächen zwischen den Gebäuden und der Kleiststraße befinden sich im Eigentum der Urania. Die Flächen zwischen Gebäude und der Straße an der Urania sowie die angrenzenden Gehwege der Kleiststraße und An der Urania gehören zum öffentlichen Straßenland.

Vorplatz Urania / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben

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Topographie, Boden, Baugrund Das gesamte Planungsgebiet weist eine weitgehend ebene Gelände­ oberfläche auf, welche sich etwa zwischen 34,4 und 34,7 m über Nor­ malhöhennull bewegt. Leitungen Es ist davon auszugehen, dass alle Leitungen wesentlicher Medien wie Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung, Gasversorgung, Fern­ wärme, Stromversorgung und Telekommunikation im Straßenland der Kleiststraße und An der Urania vorhanden sind. Unterlagen zu den Lei­ tungsverläufen sind jedoch nicht verfügbar. Verkehrslärmbelastung Es ist am Standort Straßenverkehrslärm an der nächstgelegenen Bebau­ ung in Höhe von > 65 – 70 db (A) am Tag und > 60 – 65 db (A) nachts zu verzeichnen. Damit werden die Grenzwerte deutlich überschritten. Vegetation / Baumbestand

Abb.7: Vegetation im Planungsgebiet, Colorinfrarot-Luftbild (CIR) 2010

Vorplatz Urania / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben

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Vorhandene Bebauung: Nutzungen

Abb.8: Urania: Grundriss Erdgeschoss mit Eingangsbereichen

2.6

Planerische Rahmenbedingungen

Leitbild City West siehe www.Stadtentwicklung.Berlin.de/Planen/Stadtplanerische Konzep­ te/Leitlinien für die City West Planwerk Innere Stadt Das Planwerk Innere Stadt Berlin stellt, als Ergebnis verschiedener Pro­ zesse, ein mögliches baulich-räumliches Bild für Teile des Bereichs in­ nerhalb des S- Bahn-Rings dar. Ein wesentliches Merkmal ist dabei, eine kooperative, prozessorientierte Planungskultur, die die Dynamik und Veränderbarkeit von Planungen berücksichtigt. Das Planwerk ist daher weniger eine starre Vorgabe, als vielmehr ein flexibles Koordinierungsin­ strument, mit dem Projekte in einen städtebaulich-räumlichen Gesamtzu­ sammenhang gestellt werden. Das Planwerk Innere Stadt beruht auf dem 1999 vom Senat beschlossenen Planwerk Innenstadt, das sowohl räum­ lich als auch methodisch erweitert und ergänzt wurde. Für den das Planungsgebiet betreffenden Bereich trifft die Abgeordnetenhaus-Vorlage zum Planwerk Innere Stadt vom 17.01.2011 folgende Aussage: „Weiterer Klärungsbedarf besteht für den Straßenzug Lietzen­ burger Straße/An der Urania. Seine Umgestaltung mit dem Ziel, die überdimensionierten Straßenräume, die durch eine mittlerweile verworfe­ ne Autobahnplanung nach dem Krieg entstanden sind und den stadt­ räumlichen und strukturellen Kontext zerschneiden zu reduzieren, zu qualifizieren und zu reurbanisieren war ein wesentliches Ziel des Plan­ werks Innenstadt. Die Entwicklung seit 1999 hat gezeigt, dass eine Um­ setzung der Planung in absehbarer Zeit nicht zu erwarten ist. Daher wird zu prüfen sein, ob der bisherige städtebauliche Lösungsansatz unter den aktuellen Rahmenbedingungen weiter verfolgt werden soll. Temporäre öffentliche Nutzungen und gestalterische Maßnahmen könnten ein erster Schritt zur Qualifizierung des Raumes sein.“

Vorplatz Urania / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben

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Dem entsprechend ist bei der vorliegenden Planungsaufgabe von der bestehenden städtebaulichen Situation auszugehen.

Abb.9: Planwerk Innere Stadt (Ausschnitt)

Denkmalschutz In der näheren Umgebung des Planungsgebietes ist das der Urania ge­ genüberliegende Dorlandhaus (An der Urania 20/22) als Baudenkmal in die Denkmalliste eingetragen. Die Gebäude der Urania selbst stehen nicht unter Denkmalschutz. Mittelstreifen An der Urania Bedingt durch die Verkehrsplanung der Nachkriegszeit verfügt die Straße An der Urania über einen breiten Mittelstreifen, der ursprünglich eine über die Kleiststraße führende Schnellstraßenbrücke aufnehmen sollte. 1987 wurde hier zur 750-Jahr-Feier Berlins die vom französischen Staat als Geschenk Frankreichs an Berlin gestiftete 20 m hohe Skulptur Arc de 124,5° des Bildhauers Bernar Venet installiert. Die hohe Präsenz im Stadtraum, die von der Großskulptur aus Stahl ursprünglich ausging und diesem Ort eine Identität verlieh, ist mittlerweile weitgehend geschwun­ den, da durch den aufgewachsenen Baubaumbestand auf dem Mit­ telstreifen die Wahrnehmbarkeit der Skulptur erheblich gemindert ist. Als Gegenüber zum Vorplatz der Urania wirkt heute daher eher eine Baum­ kulisse. Wünschenswert wäre deshalb, durch Auslichtung des Grüns wieder eine stärkere Präsenz der Skulptur zu erreichen. Gestaltungskonzept für das Planungsgebiet Im Vorlauf zum vorliegenden Gutachterverfahren wurde von Michael Eckardt im Rahmen einer Diplomarbeit in Kooperation mit dem Be­ zirksamt Tempelhof-Schöneberg und der Urania bereits ein Entwurf für

Vorplatz Urania / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben

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das Planungsgebiet ausgearbeitet, der allerdings nicht realisiert werden soll.

Abb.10: Entwurf für den Eingangsbereich der Urania im Rahmen der Diplomarbeit von Michael Eckardt

Vorplatz Urania / Teil 3 Aufgabe

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Teil 3 Aufgabe 3.1 Allgemeine Zielsetzungen

Der Raum Kleiststraße / An der Urania stellt einen Eingangsbereich in die City West dar. Die Grundstücksfreiflächen der Urania sollen als Bestand­ teil dieses Eingangsbereichs im Erscheinungsbild eines öffentlichen Raums als überwiegend befestigter Stadtplatz gestaltet werden. Die künftige Gestaltung ist im Kontext der umgebenden Bebauung zu sehen, die überwiegend aus der Nachkriegszeit bis in die 1990er Jahre stammt. Die Urania ist in ihrem durch den Autoverkehr geprägten Umfeld der einzige Ankerpunkt urbanen Lebens. Deshalb gilt es, die Urania als be­ deutende Bildungs- und Kultureinrichtung Berlins bestmöglich in ihrem städtebaulichen Umfeld zur Geltung kommen zu lassen. Die Gestaltung der Vorplätze soll dazu beitragen, dass sich alle Gebäudeteile – Alt- und Neubau – in Zukunft als gemeinsame Adresse „Urania“ darstellen. Auf die Wahrnehmungsebene des Autofahrers bezogen und wegen der Weit­ räumigkeit des Stadtraumes sollte die Urania mit Fernwirkung wahrge­ nommen werden können. Aus Sicht des Urania-Besuchers steht im Vor­ dergrund, dass die neuen Vorplätze eine möglichst hohe Gestalt- und Aufenthaltsqualität bekommen. Als Ort der Bildung und Kommunikation müssen die Vorplätze möglichst flexibel nutzbar gestaltet werden, da sich in der Urania stattfindende Veranstaltungen häufig öffentlichkeitswirksam präsentieren. Für entspre­ chende temporäre Rauminstallationen ist auf beiden Vorplätzen ein Be­ reich vorzusehen, der mit einem Medienanschluss (Bodentank) auszu­ statten ist. Die Teilnehmer können auch Vorschläge zur Beleuchtung entwickeln. Im gewidmeten Straßenland ist die öffentliche Beleuchtung sichergestellt. Eine Beleuchtung auf den Grundstücksflächen der Urania ist möglich, ihre Realisierung steht jedoch unter dem Vorbehalt der Umsetzbarkeit. Die Materialien der Oberflächen und Ausstattung wie Bänke, Abfallbehäl­ ter etc. sollen hochwertig, pflegeleicht und möglichst robust sein. Nach­ haltigkeit und Dauerhaftigkeit der verwendeten Materialien und Konstruk­ tionen sind zu beachten. Das Freiraumkonzept soll nach den Prinzipien des „Design for all“ entwi­ ckelt werden. Das bedeutet, dass die Umwelt allen Menschen in unter­ schiedlichsten Lebenslagen Nutzung und Teilhabe ermöglicht, auch Menschen mit Behinderung. Dabei sind sowohl motorische als auch sen­ sorische Beeinträchtigungen zu berücksichtigen (siehe Handbuch „De­ sign for all – öffentlicher Freiraum Berlin“). Ebenso sind Gender-Kriterien zu berücksichtigen.

Vorplatz Urania / Teil 3 Aufgabe

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3.2

Teilbereiche des Planungsgebietes

Planungsgebiet Gegenstand der Umbaumaßnahme sind die Freiflächen des Grundstücks der Urania zur Kleiststraße und zur Straße An der Urania hin. Ausge­ nommen sind die Gehwegbereiche dieser Straßen, die nicht verändert werden sollen. Gleichwohl sind Gehwegbereiche und Vorplätze ent­ wurflich aufeinander zu beziehen und als Gesamtraum zu betrachten.

Abb.11: Ausschnitt aus der ALK-Berlin (Stand 2011) mit Abgrenzung der Bauabschnitte

Südliche Vorplatzfläche Der Platz als Vorzone des Haupteingangs der Urania muss zum einen den verkehrsfunktionalen Anforderungen gerecht werden, die sich aus den erheblichen Besucherströmen vor Beginn und nach Ende der Veran­ staltungen ergeben. Zugleich soll er den Besuchern ein höchstmögliches Maß an Aufenthaltsqualität bieten. Vor dem 2geschossigen Mittelbau ist ein Außenschankbereich mit 10 Tischen und 40 Stühlen vorzusehen. Darüber hinaus soll der Vorplatz eine allgemeine Ausstattung an Sitzmöglichkeiten bieten. Die vorhandenen Informationssysteme, die im Außenbereich auf Veran­ staltungen der Urania hinweisen, sind teilweise überaltert. Längerfristig wird hier eine Modernisierung stattfinden. Dies ist aber nicht Gegenstand der Planungsaufgabe. Im Entwurf sind die vorhandenen Informationssys­ teme zu berücksichtigen, jedoch können von den Teilnehmern auch un­ verbindlich Ideen für neue Systeme entwickelt werden. Der Standort der drehbare Infosäule ist disponibel. Zur Kleiststraße müs­ sen 80 Fahrradstellplätze eingeplant werden. Die Bushaltestellen mit den Wartehallen sind beizubehalten. Die Anleuchtung der Fassade mit Bodenstrahlern hat sich als disfunktio­ nal erwiesen. Die Bodenstrahler sind deshalb zu entfernen.

Vorplatz Urania / Teil 3 Aufgabe

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Zum Auf- und Abbau temporärer Installationen sind die Traglasten zu­ mindest von Teilflächen so zu bemessen, dass sie von LKWs befahren werden können. Nördliche Vorplatzfläche Der Vorraum vor dem heute u.a. vom Türkischen Kulturinstitut genutzten Gebäudeteil ist in das Gestaltungskonzept zu integrieren. Statt der heutigen dauerhaften Parkplatznutzung soll der Raum als re­ präsentativer Eingangsbereich vor dem Altbau der Urania gestaltet wer­ den. Das temporäre / kurzzeitige Abstellen von PKW zu besonderen Anlässen muss dabei möglich sein. Es sind Abstellmöglichkeiten für Fahrräder im Umfang von 5 Bügeln vorzusehen. Auch sollte eine Aus­ stattung mit Sitzgelegenheiten erfolgen. Die vorhandenen baulichen An­ lagen wie Mauern, Glaskubus, Vitrinen etc. werden zur Disposition ge­ stellt.

3.3

Realisierung, Wirtschaftlichkeit

Es ist vorgesehen, die Umgestaltungsmaßnahme in zwei Bauabschnitten umzusetzen Die südliche Vorplatzfläche mit dem Haupteingang der Ura­ nia soll 2012 realisiert werden. Die nördliche Platzfläche soll umgestaltet werden, sobald die Teilnutzung des Urania-Altbaus durch den heutigen Fremdmieter, das Türkische Kulturinstitut, beendet ist. Vor dem Hintergrund der angespannten wirtschaftlichen Situation der öffentlichen Haushalte ist es wichtig, dass kostengünstige Lösungen, insbesondere bezüglich des Unterhaltungs- und Pflegeaufwandes erar­ beitet werden. Die Konzeption, die Materialwahl und die Pflanzenver­ wendung sind darauf abzustimmen.

Vorplatz Urania / Teil 4 Anhang

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Teil 4 Anhang 4.1 Digitale Anlagen (auf beiliegender CD-ROM)

4.1.0 Aufgabenstellung –	 vorliegende Aufgabenstellung als pdf-Datei mit farbigen Abbildungen in 300dpi Auflösung

00_aufgabenstellung_urania.pdf


4.1.1 Arbeitspläne pdf-Dateien –	 Arbeitsplan, Übersichtsplan
01_übersichtsplan-1000_urania.pdf 02_arbeitsplan-250_urania.pdf (M 1:1000) (M 1:250)

CAD-Dateien –	 Arbeitsplan (Der Plan wurde erstellt auf Grundlage der Automatisierten Lie­ genschaftskarte (ALK). Er kann Abweichungen zum Bestand enthalten.)
03_arbeitsplan_urania.dwg/dxf

4.1.2 Informationspläne –	 Lageplan, Ausschnitt aus der K5 im M 1:5000

01_lageplan-k5_urania.tif


–	 Schwarzpläne

02_schwarzplan 1940_urania.tif
 03_schwarzplan 1953_urania.tif
 04_schwarzplan 1990_urania.tif
 05_schwarzplan 2011_urania.tif


–	 Abgrenzung des Planungsgebietes mit Bauabschnitten auf Grundlage der Luftbildaufnahme von 2010

06_WB-flächen_urania.JPG


–	 Erdgeschoss Grundriss der Urania

07_grundriss erdgeschoss_urania.pdf


–	 Planwerk Innere Stadt, Ausschnitt

08_Planwerk Innere Stadt_urania.tif


–	 Entwurf für den Vorplatz des Urania-Neubaus von Michael Eck­ ardt

09_Entwurf Eckardt_urania.pdf


–	 Ausschnitt aus der ALK-Berlin, Stand 2011

10_ALK 2011_Ausschnitt_urania.pdf


4.1.3 Formblätter –	 Nutzungsvereinbarung für digitale Daten (PDF-Vorlage ausdrucken, unterzeichnen und den Abgabeunterlagen beilegen.)
01_Nutzungsvereinbarung_urania.pdf

4.1.4 Bilddokumentation –	 Fotodokumentation (Bilder als .jpg-Daten) –	 Luftbilder

01_luftbild 2010_urania.jpg
 02_luftbild 2011_urania.jpg
 03_CIR 2010_urania.jpg


Vorplatz Urania / Teil 4 Anhang

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4.2

Fotodokumentation

Abb. 12: Südlicher Vorplatz der Urania mit Haupteingang, Blick

Abb. 13:	 Blick auf das Wettbewerbsgebiet über den Mittelstreifen

Richtung Osten

der Straße An der Urania mit der Skulptur Arc de 124,5° von Bernar Venet

Abb. 14: Südliche Vorplatzfläche mit Haupteingang (Bauab­

Abb. 15:	 Zwischen Neubau und Altbau eingelagerte Zwischen­

schnitt 1), Blick Richtung Süden

fläche mit Nebeneingang (Bauabschnitt 1), Blick Rich­ tung Südwesten

Abb. 16: Nördliche Vorplatzfläche vor dem Urania-Altbau (Bau­

Abb. 17: Nördliche Vorplatzfläche vor dem Urania-Altbau (Bau­

abschnitt 2), Blick Richtung Südwesten

abschnitt 2), Blick Richtung Nordosten

Vorplatz Urania / Teil 4 Anhang

26

4.3

Weiterführende Informationen im Internet
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe/grundlagen/index.shtml

–	 Ökologische Planungskriterien für Wettbewerbe –	 AV Geh- und Radwege –	 Handbuch „Design for all – Öffentlicher Freiraum“
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/natur_gruen/naturschutz/baumschutz/index. shtml

–	 Baumschutzverordnung v. 11. Januar 1982, zuletzt geändert am 5. Oktober 2007
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/stadtplanerische_konzepte//leitbild_ city...

–	 Leitlinien für die City West

4.4

Abbildungsnachweis
Luftbild 2010, Senatsverwaltung für Stadtentwick­ lung und Umwelt eigene Darstellung, Kartengrundlage: K5 (M 1:5000), Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Schwarzpläne der Jahre 1940, 1953, 1990 und 2011, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Luftbild 2011 mit Abgrenzung des Planungsge­ bietes und Bauabschnitten, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Vegetation im Planungsgebiet, ColorinfrarotLuftbild (CIR) 2010, Senatsverwaltung für Stadt­ entwicklung und Umwelt Urania Berlin e.V. Planwerk Innere Stadt (Ausschnitt), Senatsver­ waltung für Stadtentwicklung und Umwelt Michael Eckardt (Diplomarbeit) Ausschnitt aus der ALK-Berlin (Stand 2011) mit Abgrenzung der Bauabschnitte, Senatsverwal­ tung für Stadtentwicklung und Umwelt Lysann Pötschick, Dezember 2011

Titelbild :	 Abb.1:	

Abb.2-5:	

Abb.6:	

Abb.7:	

Abb.8:	 Abb.9:	 Abb.10:	 Abb.11:	

Fotodokumentation:
        
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