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Die Spenersche Zeitung führte früher als Zusaß zu ihrem Titel
die Bezeichnung: » Berlinische Nachrichten für Staatsund
gelehrte Sachen«. Aufgemuntert durch die freundliche
Aufnahme meiner, in den dreißiger Jahren bei A. W. Hayn, jekt
in zweiter Auflage bei O. Janke erschienenen »Bilder aus
Berlins Nächten, Genrebilder aus der Geschichte, Phantasie
und Wirklichkeit«, schrieb ich für Freunde und theils für den
literarischen Sonntags -Verein im Tunnel über der Spree eine
Reihe von kurzen historischen Skizzen, die nicht mehr wie jene
»Bilder aus Berlins Nächten« allgemeine geschichtliche Stoffe
und Daten novellistisch, also mit der geduldet vollen Freiheit der
Phantasie behandelten, sondern sich überall auf urkundliches,
gedrucktes, glaubwürdig überliefertes Material stühten, aber durch
eine mitunter humoristische Färbung des Erzählten le8barer und
willfommener gemacht werden sollten, als e8 damals in den
vierziger Jahren für Berlinische Geschichte in der Gewohnheit des
großen lesenden Publikums lag. Eine ungesuchte, theilweise
erheiternde Schreibweise für das so trocken und arm geglaubte
Thema =- Verlin =- hatte noch Niemand versucht; selbst Romane
und Noyellen aus der vaterstädtischen Geschichte hatten sich erst
ihr Publikum zu erkämpfen. Dr. Spiker, damals Redacteur
der »Haude und Spenerschen Zeitung«, hörte von diesen Skizzen
und sprach den Wunsch gegen mich aus, sie in seinem Blatte