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Periodical volume

Full text: Der Kiezblick Issue 17.2019,März = H.193

Der Kiezblick UNABHÄNGIGE MONATSZEITUNG FÜR ADLERSHOF, JOHANNISTHAL, SPÄTHSFELDE UND NIEDERSCHÖNEWEIDE – 17. Jahrgang – Nummer 193 März 2019 Grundstein für Brain Box Berlin in Johannisthal gelegt Ein markanter achtgeschossiger Turm soll das Entree im Osten des Grundstücks bilden Am 28. Februar 2019 wurde in Nähe zur Autobahn A113 in Johannisthal der Grundstein für die „BRAIN BOX BERLIN” gelegt. Hier entsteht auf einem Baufeld am Eisenhutweg ein moderner vier- bzw. fünfgeschossiger Bürokomplex mit einem 34 Meter hohen, achtgeschossigen Turm im Osten des Grundstückes. Im Oktober 2018 hatten die Bauarbeiten begonnen, nun ist das Kellergeschoss mit Tiefgarage fertiggestellt und das Gebäude befindet sich in der beginnenden Hochbauphase. Die Fertigstellung ist im Sommer 2020 geplant. Das Freiflächenkonzept umfasst offene Innenhöfe und großzügig angelegte Außenanlagen mit Rasenflächen, Bäumen und Sitz- gelegenheiten. Ein integrierter Marktplatz im Erdgeschoss mit eigener Gastronomie, Café, Shops und Gewerbeeinrichtungen trägt zu einem attraktiven Campus-Leben bei. Nach der Fertigstellung sollen Flächen für rund 1.800 Arbeitsplätze entstehen. Das Gebäude steht offen für Forscher, Entwickler, Start-ups oder Leute, die Platz für Co-Working-Spaces suchen. Die kleinste Einheit wird knapp 200 Quadratmeter betragen, eine ganze Etage bietet 3.000 Quadratmeter. Die Kaltmiete liegt monatlich bei 17,50 Euro pro Quadratmeter zuzüglich circa 3,00 Euro Nebenkosten. Derzeit sind auf dem Büromarkt der Hauptstadt im Schnitt 21,11 Euro pro Quadratmeter und Monat zu zahlen. Für die Mobilität der Zukunft werden in der Tiefgarage 40 Ladestationen für Pkws und weitere für E-Bikes errichtet. ergänzt werden kann. In Zukunft soll in Adlershof auch der neue Mobilfunkstandard 5G angeboten werden. Eine entsprechende Vereinbarung zwischen dem Land Berlin und der Telekom wurde kürzlich unterzeichnet. Die Investitionssumme für Bei der Grundsteinlegung für Brain Box Berlin Visualisierung des geplanten Gebäudekomplexes Das hochmoderne Gebäude wird komplett mit Glasfaserleitungen verkabelt und an das Glasfasernetz angeschlossen. Damit lassen sich gewaltige Datenmengen, die unter anderem durch Sprachsteuerung und künstliche Intelligenz entstehen, ohne weiteres transportieren. Die Planung sieht zunächst eine Leitung von 50 Gigabit vor, die jederzeit noch um eine zweite das gesamte Bauvorhaben liegt bei 110 Millionen Euro. Das Büro- und Geschäftshaus wurde von der Projektgesellschaft Gartenstadt Adlershof mbH & Co. KG entwickelt und nach Plänen von Thomas Müller Ivan Reimann Architekten errichtet. Joachim Schmidt (Fotos: PROFI PARTNER AG) ■ AKTUELLES Baubeginn am Sterndamm 19 Auf dem zum Groß-Berliner Damm hin gelegenen Grundstück Sterndamm 19 in Johannisthal wurde seitens der Wohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft von 1924 mbH mit dem Neubau eines Appartementgebäudes mit 83 Wohneinheiten begonnen. Dort stand früher eine Gewerbebaracke. Die Eigentümerin investiert auf dem 5325,8 Quadratmeter großen Areal 6,1 Millionen Euro. Das Gebäude wird fünf Geschosse haben. Die Mikro- apartments werden eine Größe zwischen 24 und 47 Quadratmeter aufweisen, bestehend aus einem kombinierten Wohn- und Kochbereich sowie ein Bad, etwa ein Drittel der Wohnungen verfügt zudem über einen Balkon. Das vollunterkellerte Gebäude weist Fahrstühle, Abstellund Fahrradräume auf. Das rotbraune Walm- und Satteldach soll sich harmonisch in die benachbarte Bebauung einfügen. Joachim Schmidt ■ Kiefernauslichtungen im Landschaftspark Johannisthal Im Februar 2019 begannen Maßnahmen zur Erhöhung der biologischen Vielfalt im Landschaftsschutzgebiet „Ehemaliges Flugfeld Johannisthal” des Landschaftsparks. Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung einiger Wiesenflächen zu ökologisch wertvollen Trockenrasenbiotopen und die Auslichtung der Kiefernbestände. Dazu erfolgte bis Ende Februar die Fällung von insgesamt etwa 90 Kiefern und die Rodung des Aufwuchses von Eschenahorn und Pappeln. Die vor gut 25 Jahren gepflanzten Kiefernhaine in den drei Landschafts- fugen sind inzwischen teilweise zu dicht geworden. Die Auslichtungen (d. h. ein Fällen einzelner Bäume) dienen dazu, dass die Kiefernhaine ihren lockeren und damit teils besonnten Charakter behalten bzw. wiedergewinnen können. Aus dem forstartigen sehr engen Kieferbestand in der Südfuge werden ebenfalls Bäume entnommen, um einen lockeren Hain zu schaffen in dem sich die Bäume gut entwickeln können. Bezirksamt Treptow-Köpenick, Abteilung Gesundheit und Umwelt ■ Neues Landeslabor Berlin-Brandenburg in Adlershof eingeweiht Am 22. Februar fand an der Rudower Chaussee Ecke Wegedornstraße die feierliche Schlüsselübergabe für den Neubau des Landeslabors Berlin-Brandenburg (LLBB) in Berlin-Adlershof statt. Im Beisein unter anderem der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kolat, dem Minister der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Stefan Ludwig, sowie der Vorsitzenden des LLBB-Verwaltungsrates, Staatssekretärin Margit Gottstein, wurde das Gebäude dem Land Ber- lin als Mieter und dem gemeinsamen Landeslabor der beiden Länder Berlin und Brandenburg als zukünftiger Nutzer übergeben. Das neue viergeschossige Laborgebäude mit Verwaltung beinhaltet moderne Laboratorien mit unterschiedlichen Sicherheitsstufen, Büros, eine Bibliothek sowie einen Sozial- und Technikbereich. Im Erdgeschoss wird zudem im April eine auch für die Öffentlichkeit zugängliche Cafeteria eröffnen. Der Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von gut 22.800 Quadratmetern ent- Landeslabor-Berlin-Brandenburg (Foto: WISTA.Plan GmbH) stand nach Plänen des Architekturbüros kister scheithauer gross aus Köln. Das Landeslabor Berlin-Brandenburg wird am neuen Sitz in Adlershof drei seiner insgesamt sechs Standorte zusammenführen. Die etwa 380 bisher in Berlin-Mitte, Potsdam und Kleinmachnow tätigen Mitarbeiter zogen Anfang März in das Gebäude ein. Der Neubau war nötig geworden, weil das bisherige Dienstgebäude in Berlin-Mitte einen erheblichen Sanierungsstau aufwies und nicht mehr den aktuellen Anforderungen an einen modernen Laborbetrieb entsprach. Auf Grundlage von wirtschaftlichen Gesichtspunkten entschied sich das Land Berlin für den Neubau im Rahmen einer langfristigen Anmietung. Das LLBB ist die zentrale gemeinsame Untersuchungseinrichtung der beiden Bundesländer. Bereits seit 2009 sind deren amtlichen Laborkapazitäten auf den Gebieten gesundheitlicher Verbraucherschutz, umweltbezogener Gesundheitsschutz, Arzneimittelwesen, Veterinärwesen, Umweltüberwachung, Landwirtschaft und Geologie unter dem Dach des LLBB vereint. Joachim Schmidt ■ Bürgerbeteiligung für den Spreepark geht in die zweite Runde Öffentliche Themenwerkstätten starten im Sommer. Führungen durch den Spreepark wieder ab Ende März Die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger bei der Entwicklung des Spreeparks wird fortgesetzt. Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Mit dem Spreepark werden wir den Berlinerinnen und Berlinern einen geschichtsträchtigen Ort zurückgeben, in dem sich Erholung, Natur und Kultur in einzigartiger Weise verbinden sollen. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich aktiv am weiteren Planungsprozess zu beteiligen.” Im Rahmen einer Konzeptwerkstatt am 28. Februar 2019 berieten Initiativen, Vereine und Interessensgruppen mit Mitgliedern der BVV Treptow-Köpenick, dem Bezirksamt Trep- tow-Köpenick und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie der Grün Berlin GmbH über einen Beteiligungsfahrplan für die kommenden Monate. „Ziel des Dialogprozesses ist es, die im vergangenen Jahr mit öffentlicher Beteiligung erfolgreich abgeschlossene Rahmenplanung in einzelnen Bereichen zu vertiefen”, sagt Grün Berlin Geschäftsführer Christoph Schmidt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konzeptwerkstatt verständigten sich auf künftige Methoden, Formate und Themen der Beteiligung. Demnach soll die Präzisierung der Rahmenplanung in Themenwerkstätten erfolgen und in einer Informationsveranstaltung im Herbst einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Bis Ende des Jahres sol- len die Ergebnisse der weiteren Bürgerbeteiligung in Form von konkreten Hinweisen in die zukünftige Planung eingehen. Mit der Fortsetzung des Beteiligungsverfahrens knüpft Grün Berlin an die kontinuierliche Einbeziehung der Öffentlichkeit in die Neugestaltung des Spreeparks in den vergangenen Jahren an. Seit Sommer 2016 wurde die Rahmenplanung in vier öffentlichen Dialogveranstaltungen und zwei Planungswerkstätten diskutiert und die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt. Aufbauend auf der Rahmenplanung geht die Beteiligung jetzt in die zweite Phase. Weitere Aktivitäten für 2019 In diesem Jahr beginnen bereits erste kleinere Baumaßnahmen. Das benachbarte Eierhäuschen, das künftig den Eingangsbereich des Spreeparks bilden soll, wird von der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) saniert. Rund um das frühere Ausflugslokal wird Platz für die Entwicklung der Freianlagen geschaffen, daher ist in diesem Jahr der Teilrückbau der Werkhalle vorgesehen. Voraussichtlich im Herbst 2019 steht dann das Richtfest für das frühere traditionsreiche Eierhäuschen an. Die vertiefende Planung für die Erschließung von Wasser, Strom und Gas wird fortgesetzt. Hierbei ist insbesondere die nachhaltige Energieund Niederschlagskonzeption maßgebend. Beispielsweise ist der Einsatz von Regenwasser zur Bewässerung des Parks vorgesehen. Ausblick: Führungen durch den Spreepark starten am letzten Märzwochenende Wegen der Baufälligkeit einzelner Gebäude und Anlagen sowie der nicht gesicherten Wege ist eine Begehung des Parks nur im Rahmen von Führungen möglich, um die Sicherheit der Besucher*innen zu gewährleisten. Führungen können ab dem 4. März online gebucht werden. Ab dem 31.03.2019 öffnet auch der Info-Pavillon jeden Sonntag von 12 bis 16 Uhr seine Pforten, der den Berliner*innen und Gästen der Stadt visuell den zukünftigen Spreepark vermittelt. Weitere Informationen zum Spreepark und dem Beteiligungsprozess finden Sie unter https://gruen-berlin.de/spreepark Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ■ FDP Treptow-Köpenick mit neuem Vorstand Die FDP Treptow-Köpenick wählte Mitte Februar einen neuen Bezirksvorstand. Wiedergewählt wurde dabei der Altglienicker Bezirksverordnete Joachim Schmidt zum Vorsitzenden. Dessen Stellvertreter blieben Stefan Förster (MdA) und Jeanot Franke. Neu in die Position als Schatzmeister rückte Roman-Francesco Rogat auf, der zugleich Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen ist. Zu Beisitzern wurden Ivonne Damaschke, Thomas Kornowski, Timo van den Noort und Patrick Wioska gewählt. 2 Neuer Sprecher des Bezirksausschusses ist Prof. Dr. Christoph Arenz. Er löste den Bezirksverordneten Ralf Henze ab, der nach vier Jahren als Sprecher nicht wieder antrat. Mehrere der Gewählten sind erst in den letzten Jahren zu den Freien Demokraten gestoßen. Derzeit umfasst der Bezirksverband in Treptow-Köpenick rund 100 Mitglieder. Dabei stoßen seit der letzten Bundestagswahl verstärkt neue Mitglieder hinzu. Über 40 Neueintritte waren seitdem zu verzeichnen, die sich regional auch gut über den Bezirk verteilen. ■ AKTUELLES 24. Sitzung der BVV Treptow-Köpenick Am 7. März kamen die Bezirksverordneten zu ihrer turnusgemäßen Sitzung zusammen. 53 Tagesordnungspunkte waren dabei abzuarbeiten, was auch innerhalb weniger als fünf Stunden gelang. Vorgelegt wurden seitens des Bezirksamtes die Anmeldungen zur Investitionsplanung 2019 bis 2023, die dann in den Haushaltsausschuss und die jeweiligen Fachausschüsse überwiesen wurden. Beschlossen wurde ein Antrag der Fraktionen SPD, Linke und Grüne, in verschiedenen Ortsteilen TreptowKöpenicks mit Bildern und Kunstgegenständen der Artothek des Bezirkes kleine Ausstellungen oder Präsentationen zu organisieren, um die Artothek bei den Bürgern bekannter zu machen. Annahme fand ein Antrag der Linke-Fraktion mit dem Ersuchen, zur weiteren Entwicklung, Förderung und Vermarktung der touristischen Potenziale eine Zusammenarbeit mit den Nachbarbezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg anzustreben. Dabei sollte auf die Erfahrung des Tourismusvereins Treptow-Köpenick zurückgegriffen werden. In die Ausschüsse für Stadtentwicklung und Wirtschaft überwiesen wurde ein gemeinsamer Antrag von CDU und FDP, sich bei den zuständigen Stellen, insbesondere den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), dafür einzusetzen, dass das Fahrtgebiet des digitalen Ridesharing-Services „BerlKönig” im Bereich des Bezirkes Treptow-Köpenick weiter ausgedehnt wird. Dabei biete sich in einem ersten Schritt eine Erweiterung des bestehenden Areals um die nördlichen Ortsteile des Bezirkes an. In die Ausschüsse für Haushalt und Gesundheit überwiesen wurde ein Antrag der FDP-Gruppe, sein Personal für den Themenkomplex „barrierefreie Dokumente” bzw. „barrierefreie Bescheide” zu sensibilisieren. Es sollte weiterhin in allen Bereichen des Bezirksamtes eine ausreichend große Mitarbeiterschaft dazu befähigt werden, barrierefreie Dokumente und Bescheide zu erstellen, etwa für Sehbehinderte. Beschlossen wurde ein Antrag des Tiefbauausschusses, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass zum einen Dieselfahrverbote nicht ausgesprochen werden müssen und zum anderen die Gesundheit der Bürger von Treptow-Köpenick vor Emissionen von Diesel-Motoren geschützt wird. Zum einen sei dazu das Verkehrskonzept für den Südostraum von Berlin durch den Senat entsprechend weiterzuentwickeln. So sollten auch Anreize für umweltfreundliche Antriebe, wie Wasserstoffantriebe, Elektroantriebe mit Ökostrom und Hybridfahrzeuge gefördert werden, um die Ära der Verbrennungsmotoren baldmöglichst zu beenden. Dazu gehört auch eine Wasserstofftankstelle in Treptow-Köpenick. Zum anderen sollten die Grenzwerte im Sinne des Schutzes der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger von Treptow-Köpenick eingehalten und vor Ort kontrolliert werden. In die Ausschüsse für Stadtentwicklung, Umwelt und Wirtschaft überwiesen wurde ein Antrag von SPD und Linke, eine barrierearme Erschließung des Müggelturms unter Beachtung der Belange des Denkmalschutzes zu unterstützen. Dadurch soll der Ausblick vom Müggelturm für Menschen mit Mobilitätseinschränkung ermöglicht werden. Aus unser Region gab es Nachfolgendes: In den Umweltausschuss überwiesen wurde ein Antrag von Grüne und Linke, Hinweise am Biotop der Knoblauchkröte in der Chris-GueffroyAllee anzubringen. Die Informationen, z. B. in Form von Abbildungen und erklärenden Texten, sollten am Zaun montiert bzw. als Schautafel an öffentlich gut sichtbarer Stelle auf- gestellt werden. Ein weiterer Antrag von Grüne und Linke ging in die Ausschüsse für Tiefbau und Umwelt, in der Chris-Gueffroy-Allee im Ortsteil Baumschulenweg durchgängig beidseitig einen Gehweg anzulegen bzw. den vorhandenen Gehweg instand zu setzen. In den Stadtentwicklungsausschuss überwiesen wurde ein Antrag der Linke-Fraktion mit der Empfehlung, sich bei der BVG für die Wieder- bzw. Neuaufstellung der Wartehäuschen in der Schnellerstraße und der Köpenicker Landstraße einzusetzen. In den Stadtentwicklungsausschuss überwiesen wurde ein Antrag der Grünen-Fraktion, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit im Geltungsbereich des Bebauungsplans 9-63 Adlershof keine Genehmigungen für Bauvorhaben erteilt werden, die mit einer der Trassenvarianten der Zuwegung kollidieren. In den Stadtentwicklungsausschuss überwiesen wurde ein Antrag der Grünen, den Bebauungsplan XV-13b dahingehend zu ändern, dass die gesamte Fläche der „Späth’schen Baumschulen” im Bebauungsplan als Sondergebiet mit der Zweckbestimmung „Pflanzenhof / Baumschule” festgesetzt wird. Die nächste BVV-Sitzung mit Bürgerfragestunde findet am Donnerstag, dem 4. April, ab 16:30 Uhr, im Rathaus Treptow statt. Joachim Schmidt ■ Bezirksamt legte Investitionsplan bis 2023 vor Das Bezirksamt Treptow-Köpenick hat seinen Investitionsplan für die Jahre 2019 bis 2023 beschlossen. Darin sind für die kommenden vier Jahre Mittel in Höhe von rund 100 Millionen Euro eingestellt. Das ist kraft einer wachsenden Stadt und gut sprudelnder Steuereinnahmen mehr als in vorherigen Zeiten. Viel Geld fließt dabei in den Umbau von Schulen, den Neubau von Jugendfreizeitstätten und in Gehwege und Straßen. Eine ganze Reihe Vorhaben betreffen auch unsere Bezirksregion. Da aktuell der bisherige Standort der Musikschule in der Hans-SchmidtStraße 6-8 in Adlershof für 5,2 Millionen Euro zum Verwaltungsstandort umgebaut wird, werden für die Musikschulnutzung zwei neue Gebäude für jeweils 4,5 Millionen Euro errichtet. Eines wird in der Mörikestraße 15 in Baumschulenweg sein, das andere in einer kooperativen Nutzung mit dem Kiezklub auf dem Areal des Rathauses Johannisthal. Für 3,4 Millionen Euro soll 2021 an der Waldstraße 7 ein Ersatzgebäude für den Jugendklub Adlershof errichtet werden. Freuen können sich angesichts steigender Schülerzahlen mehrere Schulstandorte: 4,5 Millionen Euro sind in Adlershof ab 2022 für die energetische Sanierung und Erweiterung der Grundschule in der Waldstraße eingestellt. Für rund 5,5 Millionen Euro soll bis 2021 die Melli-BeeseGrundschule in Johannisthal erweitert werden. Die Grundschule an der alten Feuerwache in Niederschöneweide wird voraussichtlich ab 2023 für 6 Millionen Euro eine neue Sporthalle bekommen. Die HansGrade-Sekundarschule in Johannisthal bekommt in den kommenden Jahren einen Erweiterungsbau mitsamt Mehrzweckraum für 7,2 Millionen Euro. Die Anna-Seghers-Gemeinschaftsschule wird ab 2022 für am Ende eine Summe von 30,2 Millionen Euro erweitert. Dafür weicht aktuell eine anliegende Kleingarten- anlage. Mit ersten Mitteln ab 2023 ist der Neubau einer Gemeinschaftsschule mit Sporthalle HerrmannDorner-Allee Ecke Eisenhutweg vermerkt. Das gleiche gilt für eine ebenso neue Integrierte Sekundarschule mit Sporthalle am Betriebsbahnhof Schöneweide. An Mittel für Grünanlagen ist ebenso gedacht: Für 166.000 Euro plant man, im Jahr 2020 die Wege im Hasselwerder-Park in Niederschöneweide zu erneuern. 2021 und 2022 soll der Grünzug Springbornstraße für 200.000 Euro neugestaltet werden. Bis 2023 gehen 270.000 Euro in die Umgestaltung des Johannisthaler Parks hinterm Sterndamm. In den nächsten Wochen wird der Investitionsplan nach seiner Überweisung in der BVV vom 7.3. in den zuständigen Ausschüssen diskutiert und dann von den Bezirksverordneten verabschiedet. Joachim Schmidt 3 ■ Halbzeit in der BVV Treptow-Köpenick – Bilanz und Ausblick der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Seit der Wahl der Bezirksverordnetenversammlung 2016 – also bereits mehr als zwei Jahre – machen wir als vierköpfige Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen engagiert Politik für die Bürgerinnen und Bürger TreptowKöpenicks. Wir haben seitdem, zum Teil als Initiator, zum Teil in gemeinsamer Initiative mit anderen Fraktionen, mehr als 120 Anträge eingebracht, von denen die große Mehrzahl in der BVV beschlossen wurde. Die Schwerpunkte unserer Arbeit waren dabei das Anschieben der Verkehrswende in Treptow-Köpenick, der Erhalt der wunderschönen Natur und Grünflächen im Bezirk sowie bürgernahes, transparentes Verwaltungshandeln. Für uns als kleinste Fraktion in der BVV Treptow-Köpenick ist diese Bilanz ein schöner Erfolg. Das verdanken wir auch dem engen Austausch und der Zusammenarbeit mit Vereinen und Initiativen. Im Rahmen unserer Fraktionssitzungen vor Ort, bei denen wir uns mit Vereinen und Bürgerinitiativen über Anliegen und Probleme direkt ausgetauscht haben, erhielten wir wertvolle Anregungen und Anstöße für unsere politische Arbeit. Neben der umfangreichen inhaltlichen Arbeit in den Fachausschüssen und im Plenum steht für uns der Kampf gegen Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen im Fokus unseres politischen Tuns. Für viele ist das aktuelle politische Klima erschreckend, aber es bietet auch Chancen: Der Wert von Demokratie und eines geeinten Europas kann uns wieder stärker als nicht-selbstverständlich und lieb und teuer bewusst werden. Auch in Treptow-Köpenick setzen sich immer mehr Bürgerinnen und Bürger und zivilgesellschaftliche Akteure stärker und selbstbewusster denn je für eine freie, offene und vielfältige Gesellschaft ein. Diesen positiven Schwung werden wir als Unterstützung in die zweite Hälfte der Wahlperiode mitnehmen und diese Menschen unsererseits unterstützen. Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen BVV Treptow-Köpenick Tel.: 030 / 90 29 74 292 E-Mail: fraktion.treptow-koepe nick@gruene-berlin.de Int.: www.gruene-treptow-koepe nick.de/bvv ■ RATGEBER Unfallkosten – Polizeiliches Protokoll und Nachweise jetzt für Steuererklärung 2019 sichern Schneeglätte, Eisregen, Aquaplaning, gerade bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen ist ein Unfall schnell passiert. Die Unfallkosten sind steuerlich als Werbungskosten absetzbar, wenn der Unfall auf dem Weg zur Arbeit oder von der Arbeit zurück passiert. Das gilt auch für bestimmte Umwege, nämlich zum Tanken oder zur Abholung der Mitfahrer einer Fahrgemeinschaft. Auch wenn der Ehepartner im Rahmen einer Auswärtstätigkeit zum Bahnhof oder Flughafen gebracht wird und auf dem Rückweg ein Unfall passiert, sind die entstandenen Unfallkosten Werbungskosten. Der Unfall während einer Privatfahrt ist dagegen nicht absetzbar. Als Werbungskosten können alle Kosten geltend gemacht werden. Die Kosten werden nicht etwa deshalb anteilig gekürzt, weil der Pkw auch privat genutzt wird. Umgekehrt können Unfallschäden die auf einer privaten Fahrt passieren, steuerlich nicht angesetzt werden. Die Kosten werden in dem Jahr angesetzt, in dem sie bezahlt wurden. Erich Nöll, Geschäftsführer des BVL: „Voraussetzung für eine Anerkennung der Unfallkosten ist natürlich, dass ein Nachweis mit den betreffenden Rechnungen und Quittungen erbracht wird. Der Unfallbericht der Polizei sollte als Nachweis der Steuererklärung beigefügt werden. Handelt es sich um einen Totalschaden oder wird der Wagen nicht im Unfalljahr repariert, ist zur Berechnung der Absetzung für außergewöhnliche Abnutzung (AfaA) ein Beleg über die Anschaffungskosten des Pkw sowie das Gutachten eines Sachverständigen oder der Werkstatt über den Zeitwert des Fahrzeugs nach dem Unfall notwendig. Steuerfreie Erstattungsleistungen müssen immer angegeben und abgezogen werden.” Schwierig ist manchmal der Nachweis, dass sich der Unfall tatsächlich auf einer beruflichen Fahrt ereignet hat. Ort und Zeit des Unfalls ergeben sich regelmäßig aus dem polizeilichen Unfallbericht. Eine Bescheinigung des Arbeitgebers, die den Anlass der Fahrt bescheinigt oder bestätigt, dass die Arbeit wegen des Wir machen Ihre Steuererklärung! Beratungsstellenleiterin Antje Jäkel Am Falkenberg 117 | 12524 Berlin Wehrmathen 8 | 12529 Schönefeld Tel. 030-6725851 antje.jaekel@steuerring.de Unfalls später oder gar nicht aufgenommen wurde oder auch Zeugen, die den beruflichen Anlass der Fahrt bestätigen können, sind hilfreich. Dass nicht alle Reparaturkosten steuerlich absetzbar sind, hat der Bundesfinanzhof (BFH-Urteil vom 20.3.2014, VI R 29/13) in einem STEUER RING www.steuerring.de/jaekel Lohn- und Einkommensteuer Hilfe-Ring Deutschland e.V. (Lohnsteuerhilfeverein) | Wir erstellen Ihre Steuererklärung – für Mitglieder, nur bei Arbeitseinkommen, Renten und Pensionen. Fall entschieden, als der Steuerpflichtige auf dem Weg zur Arbeit sein Fahrzeug versehentlich falsch betankt hatte. Die daraus resultierenden Reparaturkosten für den entstandenen Motorschaden sind nicht als Werbungskosten absetzbar und können nicht neben der Entfernungspauschale geltend gemacht werden. Auch außergewöhnliche Aufwendungen – wie die Kosten der Falschbetankung – sind mit der Entfernungspauschale bereits abgegolten. BVL – Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Antje Jäkel in den Beratungsstellen des LHRD Am Falkenberg 117, 12524 Berlin oder Wehrmathen 8, 12529 Schönefeld, Tel. 030 / 672 58 51 oder per E-Mail unter Antje. Jaekel@steuerring.de. Siehe auch Anzeige! n Reform des Teilzeitarbeitsrechtes – § 9 a – Brückenteilzeit Liebe Leserinnen und Leser! Der Gesetzgeber nutzt regelmäßig die Jahreswende, um neue Gesetze oder Gesetzesänderungen auf den Weg zu bringen. Dazu gehört im Jahr 2019 u.a. die Reform des Teilzeitarbeitsrechts. Schon im Jahre 2001 ist das sogenannte Teilzeit- und Befristungsgesetz in Kraft getreten. Es hat auch im Laufe der letzten Jahre schon einige Änderungen erfahren. Nunmehr sind weitere Regelungen aufgenommen worden, nach der ein Anspruch auf eine sogenannte Brückenteilzeit besteht. Es ist dazu eigens ein neuer § 9 a geschaffen worden, wobei diese neue Regelung sehr ausführlich und für den Laien etwas unübersichtlich ist, weil eine Reihe von Verweisungen dort aufgenommen worden sind. Hintergrund der neuen Regelung ist die Intention des Gesetzgebers, einen neuen Anspruch auf eine befristete Teilzeit zu schaffen. Dies wurde insbesondere aus dem Grund für notwendig erachtet, weil es sich in der Praxis gezeigt hat, dass es zwar Effizienta Steuerberater • Diplom-Finanzwirt – Geschäftsführer – • Betreuung von klein- u. mittelständischen Betrieben • laufende Lohn- u. Finanzbuchhaltung • Lohnsteuerberatung für Arbeitnehmer • Existenzgründungsberatung Sterndamm 9 • 12487 Berlin Tel.: 030 / 63 99 57-0 • Fu.: 0177 / 631 41 54 • Fax: 030 / 63 99 57 33 GRABMALE Adlershof Friedlander Straße 158 A Tel. 677 49 51, Hr. Zander Köpenick Rudower Straße 23 Auf dem Friedhof Tel. 655 46 40, Hr. Kreutzmann www.Grana-Steinmetzhuette.de info@Grana-Steinmetzhuette.de www.kiezblick.de zeit gibt es nämlich eine Reihe von Voraussetzungen und somit besteht schon von vorn herein ein Ausschluss vieler Arbeitnehmer, die sich gegebenenfalls dafür interessieren. Ein solcher Anspruch besteht zunächst einmal nur dann, wenn der Arbeitnehmer in einem Unternehmen beschäftigt ist, das in der Regel mehr als 45 Arbeitnehmer beschäftigt. Diesen sogenannten Schwellenwert hat man eingeführt, um kleinere Unternehmen zu schützen. Damit ist auch klar, dass ein nicht zu unterschätzender Teil von Betrieben, wahrscheinlich mehr als 1/3, gar nicht von der neuen Regelung betroffen sind, bzw. dort tätige Arbeitnehmer diesen Anspruch nicht stellen können. Dirk Gräning, Rechtsanwalt Rechtsanwälte Gräning & Kollegen Köpenicker Straße 16 12524 Berlin-Altglienicke Tel.: 030 / 67 99 56-0 Fax: 030 / 67 99 56-20 E-Mail: info@graening-kollegen. de ■ Ende und Anfang Steuerberatungs-GmbH Frank-Michael Jänicke Baumschulenweg Kiefholzstraße 203-207 Tel.: 532 48 51, Hr. Kusche für Arbeitnehmer oft möglich war, eine Verringerung der zu erbringenden Arbeitszeit mit dem Arbeitgeber zu vereinbaren, aber für den Arbeitnehmer das Risiko verblieb, dass dann durch den Arbeitgeber einem Rückkehrwunsch des Arbeitnehmers zur ursprünglich geleisteten Arbeitszeit nicht entsprochen wurde. Ob aber mit der neuen Regelung der vom Gesetzgeber gewünschte Effekt eintritt, bleibt doch mehr als fraglich. Für den Anspruch auf befristete Teil- Liebe Leser, lange habe ich mich nicht zu Wort gemeldet. Viele Anrufe habe ich in den letzten Wochen erhalten von Bürgern, die einen Notartermin wünschten. Groß war dann die Enttäuschung, wenn ich erklären musste, dass ich seit 1. Februar 2018 Notar a.D. (außer Dienst) bin. Das Amt eines Notars wurde mir 1990 verliehen. Mit meinem 70. Geburtstag habe ich entsprechend den gesetzlichen Regelungen mein Amt aufgeben müssen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen als Rechtsanwalt weiterhin zur Verfügung. Die in 27 Jahren gesammelten umfangreichen Erfahrungen als Notar sind dabei Grundlage der Beratung und Vertretung, insbesondere im Bau- und Grundstücksrecht, dem Erbrecht, Gesellschaftsrecht und allgemeinem Zivilrecht, aber auch dem Seefahrts-und Verkehrsrecht. Eines ist mir jedoch auf Grund meiner ehemaligen Tätigkeit als Notar untersagt: Ich darf grundsätzlich nicht an Streitigkeiten aus meiner notariellen Urkunde zu Gunsten einer Partei tätig werden. Selbstverständlich kann ich jedoch alle Parteien gemeinsam bei der Lösung 4 eines Problems beraten. Der wesentliche Unterschied zum Notar besteht aber auch darin, dass der Inhaber eines öffentlichen Amtes seine Tätigkeit nicht verweigern darf, während der Rechtsanwalt frei in der Entscheidung ist, ob er ein Mandat annimmt. Die von mir über- nicht immer der klügste. Viel lieber bin ich als ehemaliger Notar bemüht, im Rahmen von außergerichtlichen Streitbeilegungen und Mediationen als Vermittler tätig zu sein. Denken sie immer an das Sprichwort: „Vor Gericht und auf hoher See sind wir alle in Gottes Hand!” – der eine Richter sieht es so, wie es der andere gerade nicht sieht. Jeder Konflikt, der nicht vor einem Gericht ausgetragen wird, schont dabei in erster Linie den Geldbeutel der beiden Streithähne, ganz abgesehen von den strapazierten Nerven der Richter, Anwälte und Streitenden. Ein wunderschönes Frühjahr wünscht Ihnen mit den besten Grüßen von Haus zu Haus Klaus-Stephan Bickel nommenen Mandate werden dafür mit großer Sachkunde bearbeitet. Ich habe schon manches Mandat abgelehnt, wenn ich der Auffassung war, dass zu wenig Chancen bestehen, ein Verfahren zu gewinnen. Im Zivilrecht gilt übrigens das Prinzip: „Wer verliert, zahlt.” Der Gerichtsweg ist auch häufig Ein wichtiger Hinweis: Meine geänderte Telefon- und auch die Faxnummer muss unbedingt mit der Berliner Vorwahl angewählt werden. Telefon: 03013899836 Fax: 03013899834 Handy: 01714114212 E-Mail: info@bickel-berlin.de Int.: www.bickel-berlin.de ■ REGIONALES Erinnerungen an die Filmstadt Johannisthal – Vorbereitungen für 100 Jahre JOFA im kommenden Jahr In einem Jahr steht wieder ein 100jähriges Jubiläum an. Im Januar 1920 wurden in Johannisthal die gerade gegründeten Johannisthaler FilmAnstalten GmbH (JOFA) angesiedelt. Das war die Zeit, als das Medium Film noch ganz jung war, mit bewegten Bildern ohne Ton. Die Idee für die JOFA hatte Walter Huth, der Direktor der Albatros-Flugzeugwerke, denn nach dem Ersten Weltkrieg durfte er aufgrund des Versailler Vertrages keine Flugzeuge mehr bauen. Also richtete er in den großen Hallen am Rande des Flugplatzes Johannisthal Filmateliers ein. Heute trägt ganz in der Nähe eine Straße seinen Namen. Im Mai 1920 begannen die Kameras zu laufen, mit allem, was dazu gehört. Der erste Film war „Verkommen” mit Maria Zelenka in der Hauptrolle. In den vier Ateliers wurden bis 1929 ganze 139 Stummfilme gedreht, darunter bekannte wie „Nosferatu” (1922) und „Fridericus Rex” (1923), aber auch danach etliche Tonfilme wie „Der Hauptmann von Köpenick” (1931), „Der große König” (1942) und „Titanic” (1943). Prominente Schauspieler wie Hans Albers und Gustaf Gründgens gingen in Johannisthal ein und aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die DEFA das Areal. Als erster Nachkriegsfilm entstand Wolfgang Staudtes „Die Mörder sind unter uns” mit Hildegard Knef in der Hauptrolle. Dann machte die DEFA 1961 Schluss. Die Ateliers übernahm der Deutsche Fernsehfunk der DDR. Hier startete 1969 das erste DDR-Farb- Die Filmateliers in Johannisthal um 1920 „Nosferatu” – ein bekannter Stummfilm aus Johannisthal fernsehen mit dem 2. Programm. Nach der DDR befanden sich hier noch lange Synchronstudios der Kirch-Gruppe, bis diese insolvent ging. Zwei Männer wollen nun die Geschichte weiter aufarbeiten und „100 Jahre JOFA” im kommenden Jahr groß feiern. Es sind Harry Mehner, früher Journalist beim Deutschen Fernsehfunk, heute freier Autor, und Wolfgang May, ehemaliger Bereichsleiter Filmproduktion der Studiotechnik Fernsehen. Es soll unter anderem ein Buch, eine Stummfilmveranstaltung vor Ort und eine Ausstellung geben. Dazu haben sie erste Kontakte zum Medienbord Berlin Brandenburg und zur Filmhochschule in Babelsberg geknüpft. Joachim Schmidt ■ Familienwochenende „klangwelten total” am 16. und 17. März im FEZ Sa, 16. und So, 17.03., 12–18 Uhr Die Landesmusikakademie Berlin lädt ein zum rauschenden MusikWochenende „klangwelten total” ins FEZ-Berlin. Ein Familienwochenende voller musikalischer Wellen – von Hip Hop über Pop bis zu Klassik. Auf großen professionellen Bühnen liefern Nachwuchsensembles aus Berlin und Brandenburg ein durchgängiges Programm. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können alle möglichen Instrumente ausprobieren und bei Workshops mitmachen, in denen sich alles um Groove, Klang und Rhythmus dreht – vom Familien-Drum-Circle über Beatboxen bis Breakdance. Unter Anleitung werden Instrumente aus Recyclingmaterialien selbst gebaut und damit experimentiert. Profis erklären, wie man Geige, Trompete, E-Gitarre oder Fagott spielen oder am besten ein Instrument erwerben kann. Auf den großen Bühnen geben sich Schulund Jugendbands die Mikros in die Hand und Chöre und sinfonische Orchester der Berliner Schulen und Musikschulen spielen ein eindrucksvolles Programm. Zu den Highlights gehört die Aufführung am Sonntag „Klassiker der Filmmusik”, gespielt vom Orchester des Friedrich-EngelsGymnasiums. Das gesamte Programm: www.musikfestival-klangwelten.de Eintritt Familienwochenende: Einzelticket: 5,00 Euro, Leistungsempfänger 3,50 Euro, Familien ab 3 Pers./ sowie mit Familienpass: je 4,00 Euro Eintritt gilt für sämtliche Konzerte und Mitmachangebote am jeweiligen Tag außer ausgewählte Veranstaltungen derAstrid-Lindgren-Bühne. Für diese muss extra Ticket gekauft werden. Tickets online kaufen: https://tickets.fez-berlin.de ■ Saisoneröffnung bei der Parkeisenbahn Wuhlheide Am Wochenende 16./17. März beginnt die 63. Fahrsaison bei Berlins kleinster, von Kindern betriebener Eisenbahn. An beiden Tagen werden wieder Dampflokomotiven eingesetzt und laden zu halbstündigen Rundfahrten durch die Wuhlheide ein. Die Züge fahren in der Zeit von 10:40 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr. Karten für eine Fahrt kosten 4 Euro, Kinder zahlen 2,50 Euro. Für die Mitfahrt im Dampfzug wird 1 Euro Zuschlag erhoben. Mehr Informationen: www.parkeisenbahn.de und www.facebook.com/parkeisenbahn. de BPE Berliner Parkeisenbahn gGmbH Tel.: 030 53 89 26 - 60 ■ DIE TALAT-ALAIYAN-STIFTUNG für palästinensische, israelische und deutsche Kinder und Jugendliche 70 Jahre Israel. 70 Jahre heimatlose Palästinenser. Die meisten Israelis und Palästinenser wollen Frieden miteinander und ein Leben in einer sicheren Heimat für alle – Juden, Christen und Moslems – wie es einst schon einmal war. Die Talat-Alaiyan-Stiftung wurde 2003 von Dr. Halima Alaiyan in Saarbrücken gegründet und seit 2004 als gemeinnützig anerkannt. Die Talat-Alaiyan-Stiftung ermöglicht es Jugendlichen aus Israel und Palästina im Alter zwischen 14 und 18 Jahren für einige Wochen nach Deutschland eingeladen zu werden, um sich auf neutralem Boden mit deutschen Jugendlichen zu treffen, ohne Angst vor Krieg und Terror. So soll ein Grundstein gelegt werden für gegenseitiges Verständnis, für Respekt voreinander und für die Bearbeitung von Konflikten, möglicherweise sogar für eine Freundschaft über Grenzen hinweg. Inzwischen sind es mehr als 1000 Jugendliche, die sich in Deutschland (Berlin und Saarland) in Frankreich Begrüßung der Jugendgruppe durch Bundeskanzlerin Angela Merkel im Kanzleramt (Verdun) und in Luxemburg ausgetauscht haben. Die meisten von ihnen stehen noch untereinander und mit der Stiftung in Verbindung. Das Programm hat jedes Jahr folgende Schwerpunkte: Kennenlernen von Berlin, u. a. durch Besuch des Bundestags und des Bundeskanzleramt, als Symbole demokratischer Strukturen, Besichtigung von Mahnmalen der Judenverfolgung sowie einer Synagoge, einer Moschee und einer Kirche zum Entwickeln von Toleranz und Respekt gegenüber den verschiedenen Religionen. Außerdem steht ein Besuch im Konzentrationslager Sachsenhausen auf dem Plan. Ein Spaziergang über die deutschfranzösische Grenze und ein Ausflug nach Verdun verdeutlichen, wie eine frühere „Erzfeindschaft” heute aussieht. Desweiteren erfolgt ein Besuch von Schengen in Luxemburg, um zu zeigen, wie es in Europa funktioniert – ohne Grenzen und ohne Mauer. Das Programm verhilft zum Austausch, ermöglicht Aufklärung und führt zur besseren Verständigung untereinander. Fernziel ist ein gemeinsames Leben aller Menschen in Frieden, Freiheit und Sicherheit und mit gleichen Rechten für alle. 5 Dr. Halima Alaiyan erhält das Bundesverdienstkreuz vom ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler Unterstützen Sie das Wirken der Stiftung durch eine Spende! Jede Spende wird für die Ziele der Stiftung genutzt. Jeder Spender kann in Einnahmen und Ausgaben Einsicht nehmen. Auch unterliegt die Stiftung der staatlichen Aufsicht des Innenministeriums und der Stiftungsbehörde und des Finanzamts. Schirmherr der Stiftung ist der Ministerpräsident des Saarlandes. Spendenkonto: Institut: Bank-1-Saar / Saarbrücken, Saarland IBAN: DE29591900000101495000 BIC: SABADE5S Sie erhalten für Ihre Spende eine Spendenquittung. Kontakt: Clara-Wieck-Straße 5 Diplomaten Park 10785 Berlin Tel.: 030 20455158 E-Mail: stiftung@talat-alaiyan.de Mehr Informationen finden sie unter: www.talat-alaiyan.de ■ SPORT / FREIZEIT SF Johannisthal rücken mit siebtem Sieg in Folge auf Platz 5 Tai Chi – Angebot der SG Treptow 93 e.V. Die Sportfreunde Johannisthal präsentieren sich in der Landesliga als bislang ungeschlagene Mannschaft der Rückrunde. Zum Jahresauftakt beim DJK Schwarz-Weiß Neukölln gewannen die Johannisthaler im Stadion Britz-Süd mit 2:0. Insgesamt überzeugte man spielerisch, auch wenn man etliche Torchancen ausließ. Die beiden Treffer erzielten Norman Anton in der 22. Minute, der zur Halbzeit verletzt raus musste, und Jannik Strehmel in der Nachspielzeit der 90. Minute, der damit den Schlusspunkt setzte. Zum ersten Heimspiel des Jahres kam eine Woche darauf der Tabellenletzte 1. FC Schöneberg, der vergangenes Jahr noch eine Klasse höher in der Berlin-Liga spielte. Es dauerte keine drei Minuten, bis die Hausherren durch ein Eigentor von Alexej Avramenko in Führung lagen. In der 14. und 22. Minuten erhöhten die Torschützen des letzten Spiels, Norman Anton und Jannik Strehmel auf 3:0, bis die Gäste besser wurden und in der 30. Minute durch den gerade eingewechselten Tim Czekay zum Anschlusstreffer kamen. So ging es mit einem 3:1 in die Pause. Kurz nach dem Seitenwechsel stellte André Schulz mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her. Vor 115 Zuschauern passierte erst einmal eine Weile nichts Zählbares, dann erhöhte in der 72. Minute Norman Anton mit seinem zweiten Treffer des Spiels auf 5:1. Unbeirrt davon machten die Schöneberger noch einmal ein wenig Druck, angesichts der sich nun sicher wiegenden Johannisthaler, und erzielten durch Jamal Ayad in der 83. Minute das 5:2. Das war es dann. Auch in diesem Spiel ließen die Sportfreunde viele hundertprozentige Torchancen aus, mit denen man die Tordifferenz ausbauen hätte können. Es sollte nach zwei Ansetzungen gegen nach ihrem Abstieg aus der Berlin-Liga erneut abstiegsbedrohte Teams zum Tabellenzweiten SC Gatow gehen, doch auch hier sollte die Serie nicht reißen. Bis zum Pausenpfiff sah man ein ausgeglichenes Spiel, wo es torlos in die Kabinen ging. Dann wurden die Johannisthaler stärker und André Schulz belohnte diese Leistung mit der 0:1-Führung. In der 85. Minute konnte schließlich Christian Höhne dank eines Elfmeters erhöhen und sicherte für die Sportfreunde einen letztlich verdienten 2:0-Auswärtssieg. Die als Herbstmeister in die Rückrunde gestarteten Gastgeber blieben somit im dritten Spiel sieglos. Sieben Tage später ging es auf dem Sportplatz Segelfliegerdamm gegen den Tabellenzwölften FC Internationale, der sich mit zuletzt drei Siegen von den Abstiegsplätzen entfernen konnte. Die Zuschauer sahen bei Nieselregen lange ein Spiel, was keinen Sieger finden sollte, bis Jannik Strehmel mit einem Tor in der 72. Minute die Johannisthaler Fans von allem Bangen befreite. Mit einem 1:0-Sieg holten die Sportfreunde weitere drei Punkte und rückten in der Landesliga auf Platz 5 vor. Das ist einer Serie von sieben Siegen in Folge zu verdanken. Die letzte Niederlage datiert vom 11. November, als man fünf Spiele lang nur einen einzigen Punkt holen konnte. Die Rückrunden-Tabelle führen die Johannisthaler als bislang einziges Team ohne Punktverlust und 10:2 Toren an. Nach Redaktionsschluss sollte es zum Tabellenelften VfB Hermsdorf gehen. Mit einem weiteren Vorrücken in der Gesamt-Tabelle müssen die Johannisthaler aber bei einer Fortsetzung der Serie etwas warten. Zu Platz 4 und 3 trennen sechs Punkte und zwölf Tore, aber auch zum Tabellenmittelfeld hat man sich unterdessen einen kleinen Vorsprung erarbeiten können. Joachim Schmidt ■ SF Johannisthal live in der Landesliga So, 17.03., 12:00 Uhr: vs. FC Brandenburg 03 So, 07.04., 12:00 Uhr: vs. SC Staaken Sportplatz Segelfliegerdamm 47A Spielszene vom 1:0 gegen FC Internationale (Foto: Ronny Rothe) Union hält weiter Kurs unter den ersten drei Plätzen Nach dem noch in der Nachspielzeit kassierten 2:3 beim FC St. Pauli galt es für den 1. FC Union den SV Sandhausen zu empfangen. Sebastian Andersson erzielte vor einer Saisonminuskulisse von 19.542 Zuschauern früh die Führung der Eisernen (11.), dann wurde das Spiel zunehmend zäher. Der eingewechselte Akaki Gogia sorgte kurz vor Ende der Partie mit dem 2:0 für die endgültige Entscheidung (87.). Es folgte das Auswärtsspiel beim MSV Duisburg, wo die Wuhlheider den zweiten Auswärtssieg der Saison einfuhren. Robert Zulj brachte Union frühzeitig mit 1:0 in Führung (11.), doch Havard Nielsen sorgte kurz vor der Pause per Freistoß für den Ausgleich (45.). Nach dem Seitenwechsel ging der MSV durch Lukas Fröde in Führung (56.), die Eisernen bewiesen jedoch Moral und sicherten sich durch Treffer von Marcel Hartel (64.) und Sebastian Andersson (89.) doch noch drei Punkte. Damit konnte der 1. FC Union auf Platz 2 hinter dem Hamburger SV vorspringen. Gegen den DSC Arminia Bielefeld bestand am 23. Spieltag der 2. Bundesliga die Chance sich oben zu festigen, doch das Spiel endete mit einem 1:1-Unentschieden. Joshua Mees brachte die Eisernen in der 23. Minute in Führung, aber man vergab die Chance nachzulegen. Die Gäste wurden in der zweiten Hälfte stärker. In der 61. Minute gelang den Bielefeldern schließlich durch einen Treffer von Jonathan Clauss der Ausgleich. Da- nach wurde Union besser, schaffte aber kein weiteres Tor mehr. Dann ging es auswärts zum Tabellenfünften und Verfolger Holstein Kiel. Dort holte man mit einem 2:0 nach eine recht souveränen Auftritt den dritten Auswärtssieg der Saison. Felix Kroos (27.) brachte die Eisernen in Führung und Sebastian Andersson (90.) machte dann in der Schlussphase alles klar. Der 1. FC Union rangiert nach 24 Spieltagen hinter dem 1. FC Köln und dem Hamburger SV weiter auf Platz 3 der Zweitliga-Tabelle. Nach Redaktionsschluss empfing man den Drittletzten FC Ingolstadt. ■ Joachim Schmidt 1. FC Union live in der 2. Bundesliga Sa, 30.03., 13:00 Uhr: vs. SC Paderborn Stadion An der Alten Försterei 6 Die SG Treptow 93 e.V. bietet Interessierten in Oberschöneweide und Adlershof ab sofort die Bewegungsform „Tai Chi” an. Wer Interesse an der meditativen Bewegungsform „Tai Chi” hat, ist herzlich willkommen. Hier werden Übungen zur entspannten Konzentration mit Körper- und Atemübungen erlernt. Die Kurse finden montags um 18:30 Uhr in der Wilhelminenhofstraße (Oberschöneweide) und freitags um 17 Uhr in Adlershof statt. Interessenten melden sich bitte unter Tel. 030 74695445 oder EMail lev-sgtreptow93@gmx.de. Bezirksamt Treptow-Köpenick ■ Veranstaltungen im Ratz-Fatz e.V. Schnellerstraße 81 • 12439 Berlin Tel.: 67 77 50 25 • www.ratzfatzberlin.de Musik/Theater/Lesung Fr, 15.03., 18:00 Uhr: Konzert Von „An allem sind die Juden schuld!” bis „Wer wet blajbn? – gott wet blajbn! Is dir nischt genug?” – 1 deutsches und 20 jiddische Lieder zum Thema Shoah mit Olaf Ruhl Sa, 16.03., 10:30 Uhr: ErLesenes am Samstag „Gruß nach vorn” Doreen Kähler mit einer Lesung zu Kurt Tucholsky Mit Frühstücksangebot! Sa, 23.03., 10:30 Uhr: ErLesenes am Samstag Mit dem Fahrrad durch Myanmar Hans Neumann fuhr sieben Wochen durch das Land der goldenen Pagoden. Ich bin durch ein bezauberndes Land gefahren und hatte sehr engen und authentischen Kontakt zur Bevölkerung, wie man das nur als Radfahrer erfährt. (Auszug: Hans Neumann) Mit Frühstücksangebot! Fr, 29.03., 18:00 Uhr: Konzert Liquid Soul – Musik aus Luft und Wasser Beate Gatscha (Wasserstichorgel, Hang, Percussion, Aquarion) und Gert Anklam (Saxophone, Sheng, Wasserstichorgel, Aquarion) Im Mittelpunkt des Konzertes der Köpenicker Künstler steht die Wasserstichorgel – ein musikalisches und instrumentales Novum, das Beate Gatscha und Gert Anklam selbst entwickelt haben. Sa, 30.03., 18:00 Uhr: Theaterpremiere „Roman et Juliette” Ein Theaterstück von Bernhard Buley, frei nach Gottfried Kellers Novelle „Romeo und Julia auf dem Dorfe” Buch und Regie: Bernhard Buley Spiel: Theatergruppe Oberspree Kindertheater So, 17.03., 10:00 Uhr: „Gans, der Bär” Nicole Gospodarek, ab 3 J. So, 24.03., 10:00 Uhr: „Rumpelstilzchen” Quaisers Puppenkoffer, ab 3 J. So, 31.03., 10:00 Uhr: „Kasper und das Krokodil” Puppentheater Gong, ab 3 Jahre Kulturcafé für Senioren Jeden Di ab 14:00 Uhr Kaffee & Kuchen, ab 14:30 Uhr Kulturprogramm Den aktuellen Flyer erhalten Sie vor Ort oder übers Internet: www.ratzfatz berlin.de Di, 19.03., 14:30 Uhr Di, 26.03., 14:30 Uhr Galerie im Ratz-Fatz Bis 23.04.: „Dienstmagd mit Hut” – Fotografie von Gerta Stecher Die Kleinstadt Washington, erste Stadt des Namens in den USA, im Bundesstaat Georgia verblüfft total: keine Wolkenkratzer und bunt aufdringliche Werbung, sondern palaisähnliche Gebäude, blendend weiß, perfekt wie eine Filmkulisse. Wie als Kontrapunkt zur weißen Stadt laden schwarze Frauen zur ■ jährlichen Hutparade ein. Apotheken-Notdienste März Mi, 20.03.: Do, 21.03.: Fr, 22.03.: So, 24.03.: Mi, 27.03.: Do, 28.03.: Fr, 29.03.: Apotheke an der Alten Schule, Dörpfeldstr. 55, 12489 Berlin gesund plus apotheke, Sterndamm 31, 12487 Berlin Kiez-Apotheke, Schnellerstr. 127, 12439 Berlin Adler Apotheke Adlershof OHG, Dörpfeldstr. 7, 12489 Berlin Sterndamm-Apotheke, Sterndamm 11, 12487 Berlin Apotheke Johannisthal, Sterndamm 75, 12487 Berlin Elefanten Apotheke, Dörpfeldstr. 46, 12489 Berlin NSL Autoservice Johannisthal GmbH • Werkstattservice, typenoffen • Auch weiterhin Betreuung für alle Citroën-Kunden • Abgas-Untersuchung für Pkw mit und ohne Kat sofort • DEKRA im Hause Telefon (030) 85 71 37 10 Segelfliegerdamm 82 • 12487 Berlin KULTUR / TERMINE Lesung zum 90. Geburtstag von Christa Wolf Mittelpunktbibliothek Treptow am 22.03. Selbstversuch – Christa Wolf zum 90. Geburtstag: Die Schauspielerin Elisabeth Richter-Kubbutat und die Musikerin Susanne Ehrhardt (Klarinette) wollen mit ihrem literarischmusikalischen Programm an die 2011 verstorbene Schriftstellerin erinnern, die am 18. März 90 Jahre alt geworden wäre. Die Lesung findet am Salsa tanzen – auch ohne Partner Neuer Kurs für Frauen an der Musikschule Joseph-Schmidt in Adlershof Frauen an, bei dem Sie ganz ohne Tanzpartner zu Latino-Musik die Hüften schwingen können – Salsa Lady Style. Dabei werden typische Schrittfolgen und Figuren geübt und nach und nach eine kleine Choreographie einstudiert. Freitag, dem 22. März statt, Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung unter Tel. 030 90297-6800 wird gebeten. Mittelpunktbibliothek Treptow Michael-Brückner-Str. 9 12439 Berlin-Niederschöneweide Int.: www.sb-tk.de ■ Kommen Sie doch einfach mal schnuppern: immer dienstags, von 17:30 bis 18:30 Uhr an der Musikschule Joseph-Schmidt, Raum 105, Hans-Schmidt-Str. in 12487 BerlinAdlershof. Bei Interesse an einer kostenfreien Probestunde bitte vorher anrufen oder eine E-Mail schreiben! Die Kursleiterin Kerstin Lindow freut sich auf Sie! „Der fliegende Teppich” Weltmusiksalon in der Moving Poets NOVILLA Vol.2 Teil 2 der Musikreihe am 31. März, um 17:00 Uhr Moving Poets NOVILLA, Hasselwerderstraße 22, 12439 Berlin-Niederschöneweide Liquid Soul & Berlin Raga Tribe, zwei Musikerorganisationen aus Berlin, veranstalten gemeinsam eine 6-teilige Konzertreihe mit traditioneller und zeitgenössischer Weltmusik in Moving Poets NOVILLA in Schöneweide seit Februar immer am letzten Sonntag des Monats bis Ende Juli. 1. Konzertteil: Doron Furman (Israel), – arabische Oud (Laute) & Raimund Engelhardt (Dtl.) – Appenzeller Hackbrett, indische Tabla 2. Konzertteil: Mahmoud Ramzani (Iran) – persische Setar, Alexander Konanchuk (Russland) – indische Sitar & Raimund Engelhardt (Dtl.) – indische Tabla Tickets: 030 23925311 Eintritt: 12,- Euro (bei Vorbestellung 10,- Euro) / erm. 8,- Euro Klangwerkstatt LIQUID SOUL ■ Frühlingskonzert des Berolina Chorensemble Köpenick Das Berolina Chorensemble Köpenick singt wieder für Sie das traditionelle Frühlingskonzert, unter dem Motto „Seht am Strauch die Knospen springen” am Sonntag, dem 7. April um 16:00 Uhr in der Aula der Joseph-Schmidt-Musikschule in Alt-Köpenick, Freiheit 15. Wir begrüßen als Gesangssolist Yan Le, Bariton (Musikschule Brandenburg), Pianist: Bert Temme. Der Zugang ist barrierefrei. Eintritt: 9,00 Euro Karten: www.berolina-chorensem ble. de oder Tel.: 030 564 009 80 Eventuelle Restkarten: an der Abendkasse ■ Stadttheater Cöpenick 20.03., 10 Uhr: 26.03., 10 Uhr: 03.04., 10 Uhr: 10.04., 10 Uhr: 17.04., 15 Uhr: Dornröschen – Märchenspiel mit der Märchenelfe Anja Regie: Hannes Ducke, ab 3 J., ca. 40 Min., Eintritt: 4,00 € Der kleine Angsthase – Schattenspiel mit dem Scuraluna-Schattentheater, Eine Geschichte nach E. Shaw über Angst, Freundschaft und den Mut über sich hinaus zu wachsen, ab 3 J., ca. 40 Min., Eintritt: 4,00 € Dornröschen – Märchenspiel mit der Märchenelfe Anja (Siehe oben!) Alles in Bewegung: Frühlingsfest mit Ulf dem Spielmann Gemeinsam singen, spielen und träumen – sich näher kommen, ab 3 J., Dauer ca. 60 Min., Eintritt: 4,00 € Noch’n Gedicht – Ein Heinz Erhardt-Programm: Ein Schauspieler aus dem „Stadttheater Cöpenick” erinnert an den großen Komödianten der Jung und Alt mit seinem Humor begeistern konnte. „Unter eines Baumes Rinde lebt die Made mit dem Kinde …” und „Warum ist die Zitrone sauer?”, die Antwort darauf wusste nur Heinz Erhardt. Dauer ca. 60 Min., Eintritt: 10,00 € Ladies aufgepasst: Sie möchten gern zu lateinamerikanischen Rhythmen tanzen, Ihnen fehlt aber ein Partner dazu? Kein Problem! Die Musikschule Joseph-Schmidt bietet jetzt einen neuen Kurs speziell für Joseph-Schmidt-Musikschule Telefon: 030 90297 4968 (Mo–Fr 10–12 Uhr) E-Mail: kerstin.lindow@ba-tk. berlin.de ■ Mit Mord und Liebe zum Thron Erwartung – Ein musikalisch-szenischer Abend an der JosephSchmidt-Musikschule Der aufregende Einritt des Ritters Lancelot in Camelot auf dem Weg zu König Artus’ Tafelrunde. Wie man durch Betrug und über Leichen zur Kaiserin Roms wird. Wie Liebe durch den Magen geht. Zurückträumen in glücklichere Zeiten. Ein Mordversuch am Mörder des Gatten wird nun im Kerker verbüßt. Von Liebe singen zum Besitzer eines kleinen Horrorladens mit einer sprechenden, menschenfleischfressenden Pflanze. You’re The One That I Want! „FOREVER QUEEN – by QueenMania” 19. März, 19:30 Uhr Verti Music Hall Noch Tickets erhältlich Zur Zeit sind noch Tickets im Vorverkauf und für Kurzentschlossene auch Karten an der Abendkasse erhältlich. Infos: www.foreverqueen.de RESET PRODUCTION ■ Erleben Sie einen Abend voller spannender Geschichten, einen Abend voller Erwartungen! Besuchen Sie ein Programm mit Musik aus Oper, Chanson und Musical, präsentiert von Schülerinnen und Schülern der Fachgruppe Gesang & Chor und in Szene gesetzt von Kathleen Bauer. Am Klavier: Mark Anders, Albena Börger und Daniel Stawinski Sie sind herzlich eingeladen! Samstag, 30. März 2019, 19 Uhr Joseph-Schmidt-Musikschule Freiheit 15, 12555 Berlin-Köpenick Eintritt frei. Dauer: ca. 120 min ■ Gottes EVANGELISCHE: Adlershof, Verklärungskirche Arndtstraße 12, Tel.: 6 77 52 68 17.03., 10:00 Uhr, Gd, Scheel 24.03., 10:00 Uhr, Kurz-Gd, Gemeindeversammlung, Quien Kirchengemeinde Johannisthal Sterndamm 90, Tel. 6 36 13 48 17.03., 11:00 Uhr, Gd mit Abm, Bachkantate im Gd, Wilcke Sopran: Yuri Mizobuchi Flöte: Tim Kunzke Cello: Uta Börsch Orgel: Martin Fehlandt Instrumentalensemble DOMO 24.03., 10:00 Uhr, Gemeins. Gd in BSW, Unbehaun 31.03., 11:00 Uhr, Gd, Wilcke Ev. Kirche Niederschöneweide Friedenskirche, Britzer Straße 17.03., 09:30 Uhr, Predigt-Gd, Schwer 24.03., 09:30 Uhr, Predigt-Gd, H. Hoffmann 31.03., 09:30 Uhr, Predigt-Gd mit Abm, Menthel KATHOLISCHE •St. Johannes Ev. – Johannisthal Waldstraße 11 Sa, 17:00 Uhr, So-Vorabendmesse 3. Do, 09:00 Uhr, JOHANN 60+ Gemeinde Christus König in: • Adlershof, Christus König Nipkowstr. 15 So, 11:00 Uhr, Hl. Messe 17.03., Kindersonntag zur Kinderfastenaktion ■ Do, 09:00 Hl. Messe KIEZKLUB Rathaus Johannisthal Sterndamm 102 • 12487 Berlin • 902 97 - 56 65 Für alle Veranstaltungen gilt: Kaffeetafel (optional): 14:15 Uhr, Programmbeginn: 15:00 Uhr, bei Tanz: 14:30 Uhr Do, 21.03.: Tanz nach Livemusik mit der Alex-Band 14:30 Uhr Eintritt 2,50 € Do, 28.03.: CLAUDIA HIMMEL präsentiert mit Witz und Charme 15:00 Uhr Anekdoten & Lieder aus dem Großstadtleben einer Ur-Berlinerin Eintritt: 2,50 € Theatergruppe unter der Leitung einer Theaterpädagogin und Regisseurin Start + Schnuppertag ist am Montag, den 01.04. von 15–17 Uhr. Danach finden wöchentlich montags zu dieser Zeit die Proben statt. OEHMCKE – Änderungen vorbehalten – Kinderveranstaltungen: im Kiez-Club Köpenick, Köpenzeile 117, 12557 Berlin Abendveranstaltungen: im Theater am Park, Frankenholzer Weg 4, 12683 Berlin Tel.: 030 / 65016230 • Fax: 030 / 65016236 info@stadttheatercoepenick.de • www.stadttheatercoepenick.de sucht Ein- und Z w e if a m i l ie n h ä u s e r & G r u nd s t ü c k e Grünauer Str. 6, 12557 Berlin-Köpenick 030 - 6 77 99 80 www.Oehmcke-Immobilien.de Unsere Erfahrung ist Ihre Sicherheit Redaktionsschluss für die Aprilausgabe: 08.04.2019 7 7 dienste PREISRÄTSEL Licht- und Sonnenschutzanlagen sämtlicher Systeme Garagentore, Fenster und Türen Grünauer Straße 65 • 12524 Berlin-Altglienicke Fon: 030 - 6 73 31 61 • Fax: 030 - 67 89 84 76 E-Mail: info@haack-jalousien.de • www.haack-jalousien.de SILBEN-KREUZWORT-RÄTSEL 1 10 9 2 Die Lösung für das Februar-Rätsel lautet: ACAPELLA Der Gewinner heißt: Holger Wetzel direkt vom Hersteller 5/7 Einsendeschluss für das März-Rätsel ist der 01.04.2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 3 4 8 Zu gewinnen gibt es: 1 Frühjahrscheck inkl. Reifenwechsel von www.depotfenster.de Individuelle Fertigung: Alte Selchower Str. 27 • 12529 Schönefeld / OT Selchow Tel.: (03379) 380 05 / Fax: - 06 • info@depotfenster.de 6 (ohne Auswuchten) 1. 2. 3. 4. and. Bezeichnung f. Reifen 6. Gerät z. Säubern d. Scheiben Haltevorrichtungen 7. rutschige Schicht auf Str. Teil d. Räder 8. Reifenhaftung wichtig, um im Straßen9. autom. Blockierverhinderer verkehr gesehen zu werden 10. Speichermedium f. Parameter 5. Rückhaltesystem d. elektron. Motorsteuerung Aus den Silben ABS - BREM - CHIP - FEL - GEN - GLAET - GRIP - GURT - LICHT - PNEU SCHER - SEN - TE - WI sind zehn Wörter zu bilden. Die Buchstaben der rotmarkierten Felder ergeben in richtiger Reihenfolge geordnet das Lösungswort, weches mit dem Reifenwechsel in Zusammenhang steht. Die Rätsel-Lösung bitte einsenden an: Stromstraße 40 12526 Berlin IMPRESSUM Herausgeber: Joachim Schmidt, Verleger: Sven Pritsch, Gestaltung/Anzeigen: Yvonne Thon Auflage: 20.000 in kostenloser Verteilung an die Haushalte. Es gilt die Preisliste vom 01.01.2019. Druck: BVZ Berliner Zeitungsdruck GmbH, www.berliner-zeitungsdruck.de Postanschrift: Dörferblick Werbe- und Verlags KG, Stromstr. 40, 12526 Berlin Telefon: 67 68 91 00, Fax: 67 68 91 01, E-Mail: yvonne@doerferblick.de, Internet: www.doerferblick.de Die von den Autoren vertretenen Meinungen stimmen nicht in jedem Fall mit denen der Redaktion überein. Alle Terminangaben sind ohne Gewähr, Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten. 7 8 Meisterwerkstatt für Pkw, Motorräder und Roller, Benzinrasenmäher und -traktoren, DEKRA im Haus. Geprüfte Gebrauchtwagen, EU Fahrzeuge Ihr Spezialist für koreanische Automobile in Altglienicke! Vogel Automobile e. K. 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