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Periodical volume

Full text: Der Kiezblick Issue 16.2018,Oktober = H.188

Der Kiezblick UNABHÄNGIGE MONATSZEITUNG FÜR ADLERSHOF, JOHANNISTHAL, SPÄTHSFELDE UND NIEDERSCHÖNEWEIDE Nummer 188 – 16. Jahrgang – Oktober 2018 Johanniter-Quartier Johannisthal feierlich eröffnet Am 21. September hat der Regionalverband Berlin der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. (JUH) sein Johanniter-Quartier Johannisthal an der Ecke Eisenhutweg / Straße am Flugplatz offiziell eingeweiht. Damit wurde der „Schlussstein” für das Wohnquartier „VivaCity” des Bauträgers Kondor Wessels gesetzt. Auf 16.000 Quadratmetern Nutzfläche befinden sich jetzt 114 Wohneinheiten, eine Kita mit 129 Plätzen für Kinder ab dem 8. Lebensmonat („Kita am Flugplatz Johannisthal”), eine stationäre Pflegeeinrichtung mit 99 Einzelzimmern und vier betreuten Wohnungen („Johanniter-Stift Berlin-Johannisthal” der Johanniter Senioren GmbH) und ein Penny-Markt mitsamt einer Filiale der Bäckerei Steinecke im Erdgeschoss. Seit 1. Oktober betreiben die Berliner Johanniter in diesem Gebäude im ersten Obergeschoss eine Tagespflege nach Kneipp, die perspektivisch um einen ambulanten Pflegedienst ergänzt werden soll. Bereits am 17. September eröffnete auf dieser Etage die Physiotherapie-Praxis Frehe & Watzl als Kooperationspartner ihren vierten Standort nach Tempelhof, Biesdorf und Mariendorf. Im zweiten und dritten Obergeschoss vermieten die Johanniter 22 großzügig geschnittene 1,5und 2-Zimmerwohnungen, die an die besonderen Bedürfnisse von Senioren und Pflegebedürftigen angepasst sind. Beim „Wohnen mit Service” sind Barrierefreiheit, Ansprechpartner im Haus und moderne Sicherheitstechnik wie Hausnotruf und Videosprechanlage Standard. Alle Wohnungen verfügen über eine Einbauküche, ein rutschsicher gefliestes Badezimmer mit barrierefreier Dusche, Kabelfernsehen und einen Balkon. Sie sind bequem mit dem Aufzug erreichbar. Das „Wohnen mit Service” umfasst unter anderem auch die kostenfreie Nutzung des repräsentativen Gemeinschaftsraumes mit Kamin für private Feiern, die Organisation von jahreszeitlichen Festen und wöchentlichen Veranstaltungen (zum Beispiel Kaffeenachmittag, Singen oder Gymnastik). Die Mieter werden bevorzugt vermittelt für Pflege und Betreuung durch den ambulanten Pflegedienst, die Tagespflege und die stationäre Pflege im benachbarten JohanniterStift Berlin-Johannisthal. Alle Wohnungen sind bereits vermietet. Alle Einrichtungen existieren nicht nur nebeneinander, sondern greifen sinnvoll ineinander. Das Ziel war es, ein Quartier zu schaffen, in dem Pflegebedürftige nicht hinter Türen, Zäunen und Hecken verschwinden, sondern sichtbar sind und am alltäglichen Leben teilnehmen. Supermarkt und Bäcker sollen als natürliche Begegnungsstätte dienen. Auch in die überwiegend durch Einfamilienhäuser geprägte Nachbarschaft öffnet sich das Johanniter-Quartier mit verschiedenen Veranstal- tungen und Angeboten. Insgesamt kann das neue Quartier am Eisenhutplatz als städtebaulich gelungen bezeichnet werden, zumal es durch Supermarkt und Bäcker auch ein Gewinn für das umliegende Siedlungsgebiet ist. Der Discounter Penny hatte im Altbezirk Treptow bisher auch noch keine Filiale. Zur feierlichen Einweihung des Johanniter-Quartiers, zu der auch eine kleine Andacht gehörte, begrüßte JUH-Regionalvorstand Björn Teuteberg rund 90 Gäste, darunter S. K. H. Dr. Oskar Prinz v. Preußen (Herrenmeister des Johanniterordens), Oliver Igel (Bezirksbürgermeister Treptow Köpenick) und Jörg Lüssem (JUHBundesvorstand). In ihren Grußworten würdigten sie in dem gut gefüllten Saal die Leuchtturmfunktion des Quartiers für die Johanniter-Unfall-Hilfe und den Kiez und hoben seine Netzwerkfunktion zwischen Jung und Alt hervor. Im Anschluss führten Kinder der Kita am Flugplatz noch ein Stück auf. Dann bestand die Möglichkeit, sich die zahlreichen Räume näher anzuschauen. Das Johanniter-Quartier Johannisthal ist das erste seiner Art in der Hauptstadt. In Deutschland betreibt die JUH zurzeit ähnliche Projekte in Potsdam, Hannover und Rodgau. Joachim Schmidt Schwimmbecken Gewerbepark 6 – Am A10-Center 15745 Wildau (gegenüber Pflanzen-Kölle) & 0 33 75 / 50 28 21 www.badundpool.de • Bau & Montage • Service & Reparatur • Überdachungen • Winterplanen • Überwinterungsmittel ■ AKTUELLES Treptow-Köpenick gratuliert Dr. Klaus Ulbricht zum 80. 14 Jahre hat Dr. Klaus Ulbricht als Bezirksbürgermeister das Geschehen in Köpenick und seit der Bezirksfusion 2001 in Treptow-Köpenick geprägt. Bis heute engagiert er sich stark in seinem Bezirk. Damals wie heute stehen für ihn insbesondere die Menschen im Mittelpunkt. Als Bezirksbürgermeister hat er die Verantwortung für die Geschicke im Bezirk getragen. Besonders hervorzuheben ist sein Engagement zur Etablierung der heute allseits bekannten Bürgerämter, die seiner Vorstellung einer bürgernahen und transparenten Verwaltung entsprachen. Aber auch die Förderung der Wirtschaft in unserem Bezirk war ihm besonders wichtig. Als promovierter Chemiker lag ihm dabei die Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft am Herzen. Dank des Einsatzes von Dr. Klaus Ulbricht meisterte TreptowKöpenick den Strukturwandel der neunziger Jahre nachhaltig und entwickelte sich vom ehemals industriestärksten Stadtteil zum Standort von Wissens- und Dienstleistungsangeboten. Als Dr. Klaus Ulbricht 2006 das Rathaus verließ, blieb er den Treptow-Köpenickern treu. Mit der Bürgerstiftung Treptow-Köpenick, die er als Gründungsmitglied mit ins Leben rief und in der er mitt- lerweile als Vorstandsmitglied tätig ist, engagiert sich Dr. Klaus Ulbricht auch heute noch für die Menschen im Bezirk. Anlässlich seines 80. Geburtstages fand zum Dank für seine hervorragenden Verdienste um unseren Bezirk Treptow-Köpenick eine Feierstunde statt. Am 01.10.2018 erhielt er zudem neben 11 weiteren herausragenden Persönlichkeiten den Verdienstorden des Landes Berlin vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller verliehen. Wir gratulieren Dr. Klaus Ulbricht recht herzlich zum 80. Geburtstag . Bezirksamt Treptow-Köpenick ■ Klare Kante gegen Rechtsextremismus in Schöneweide Schöneweide hat wieder ein wachsendes Problem mit Rechtsextremismus. Das Zentrum für Demokratie berichtet von neuer Häufung rechter Übergriffe. In den letzten Wochen wurden in Schöneweide große Mengen rechter Aufkleber geklebt und einschlägige Tags geschmiert. Ein Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen in Treptow-Köpenick und das Zentrum Für Demokratie konnten über 70 Personen zu einem Putzspaziergang mobilisieren, bei der viele der Aufkleber wieder entfernt wurden. Es kam zu verbalen Gewaltan- drohungen. Eine Anzeige wurde erstattet. „Für uns Bündnisgrüne bedeutet der Einsatz für eine offene Gesellschaft, entschieden gegen Rechtsextremismus vorzugehen.”, berichtet Catrin Wahlen aus dem Vorstand des bündnisgrünen Kreisverbandes TreptowKöpenick. „Im Kampf gegen Rechts setzen wir auf gewaltfreien Widerstand und eine starke Zivilgesellschaft, zu deren Unterstützung das Zentrum für Demokratie wieder einen zentralen Beitrag leistet. Ob im Internet oder auf der Straße, in so- zialen Netzwerken oder am Stammtisch: Wir stellen uns der rechten Bedrohung entgegen. Unser Ziel ist es, den öffentlichen Raum keinen Fuß breit den Rechtsextremen und Rassisten zu überlassen: Schöneweide stellt sich quer!” Bündnis 90 / Die Grünen Kreisverband Treptow-Köpenick Schnellerstraße 23 12439 Berlin-Niederschöneweide Tel./Fax: 030-654 94 230 Int.: http://www.gruene-treptowkoepenick.de/ ■ Einer für alle Am 1. September wurde der Weltfriedenstagsgedenkpreis 2018 posthum an Pascal Veigel auf dem Friedhof Baumschulenweg verliehen. Direkt am Weg der toten Soldaten des 1. und 2. Weltkrieges. Es soll eine Ehrung für alle Jugendlichen sein, die vor und hinter den Kulissen beim Kampf gegen Rechtsextremismus aktiv sind. Pascal Veigel war Jugend- politischer Sprecher des Vereines Brücke 7 e.V. Als 15-jähriger durfte man seinen ersten Paukenschlag erleben. Am 8. Mai 2009 wehten erstmals und damals einmalig auf dem Sowjetischen Ehrenmal neben der sowjetischen auch die Flaggen der drei Westalliierten. Er spielte damals ein Violinen-Solo, das bewegte, unterstützt von 25 Akkordeonspie- lern. Er gedachte damit der Gesamtleistung aller vier Siegermächte bei der Befreiung vom Faschismus. Der Verein setzte ein Zeichen gegen neuen getarnten Neonazismus und dessen Demagogen. In der Welt hat Nationalismus immer nur Tod und Leid gebracht und kein einziges Problem gelöst. Dies war die Botschaft. Claus Bubolz ■ NSL Autoservice Johannisthal GmbH • Werkstattservice, typenoffen • Auch weiterhin Betreuung für alle Citroën-Kunden • Abgas-Untersuchung für Pkw mit und ohne Kat sofort • DEKRA im Hause Bauvorhaben an der Moissistraße Für das Grundstück Moissistraße 7/9 in Adlershof wurde beim Bezirksamt der Neubau von zwei Wohngebäuden mit 34 Wohneinheiten und einer Tiefgarage beantragt. Insgesamt werden 5,5 Millionen Euro investiert. Das sechsgeschossige Vorderhaus mit 31 Wohneinheiten schließt die bisherige Baulücke. Im zweigeschossigen Hofgebäude werden drei Maisonette-Wohnungen angeordnet. In der Tiefgarage werden neben 19 Pkw-Stellplätzen auch zwei Motorrad- und fünf Fahrradstellplätze eingeordnet. JoSch ■ Hotelbau am Bahnhof Adlershof beantragt Für das unmittelbar am Bahnhof Adlershof befindliche Areal Rudower Chaussee 2 und 2a ist – wie schon im „Kiezblick” vergangenes Jahr als Vorhaben angekündigt – der Neubau eines Hotels mit Kongressund Konferenzbereichen, einer Tiefgarage sowie Einzelhandels-, Gastronomie- und Büroflächen beim Bezirksamt beantragt worden. Für 60 Millionen Euro soll ein Gebäudekomplex errichtet werden, bestehend aus 4- und 5-geschossigen Gebäuden mit einem mittig angeordneten Konferenzbereich, einem 16-geschossigen Hochhaus und einer Tiefgarage mit ca. 120 PkwStellplätzen. Das Hotel wird 374 Zimmer haben. JoSch ■ Einmündung Ecksteinweg in den Sterndamm bald wieder offen Seit etlichen Jahren sind die unweit des Bahnhofs Schöneweide befindlichen Häuser am Sterndamm 7, 9 und 11 mit allerlei Ärzten verkehrlich nur über weitere Umfahrungen über die Hagedornstraße erreichbar. Gibt es nach Wiederherstellung der dauerhaften beidseitigen Befahrbarkeit des Sterndamms unterhalb der Bahnbrücken noch verkehrliche Gründe, die eine weitere Sperrung der Einmündung des Ecksteinwegs in den Sterndamm rechtfertigen, wollte der Bezirksverordnete Joachim Schmidt mittels einer Schriftlichen Anfrage wissen. Die Antwort des Bezirksamtes dazu lautet, dass aufgrund der aktuellen Verkehrsregelung mit einer provisorischen Lichtsignalanlage (LSA) ein Ausfahren aus dem Ecksteinweg in Richtung Sterndamm derzeit nicht möglich isei. Die dazu bestehende verkehrsrechtliche Anordnung für Restarbeiten der Deutschen Bahn AG endet planmäßig am 20.10.18. Danach erfolgt eine Umstellung des LSA-Betriebs von provisorisch auf regulär. Damit wird im Anschluss das Rechtsabbiegen aus dem Ecksteinweg in Richtung Sterndamm/ Michael-Brückner-Str. wieder möglich sein. Die Nachfrage, ob es perspektivisch auch möglich erscheint, vom Ecksteinweg aus zusätzlich das Linksabbiegen in den Sterndamm Richtung Johannisthal-Zentrum zu erlauben, ist das weiterhin nicht vorgesehen. Ob zukünftig im Zuge der geplanten Umgestaltung der BVGEndhaltestelle und dem Umbau des Sterndamms zwischen Bahnbrücke und Groß-Berliner-Damm mit der Erneuerung der Lichtzeichenanlage mal auch ein Linksabbiegen aus dem Ecksteinweg möglich sein wird, könne zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantwortet werden, sagt Bezirksstadtrat Rainer Hölmer. JoSch ■ Alte Holzfenster? Den Gebäudewert steigern und dabei Geld sparen! Ihre wertvollen Holzfenster werden durch eine wartungsfreieie Aluminium-Verkleidung auf der Außenseite geschützt und erhalten. Große Auswahl an Farben und Dessins. Das Ergebnis: Ein pflegeleichter und dauerhafter Wetterschutz. Nie mehr Fenster streichen! Telefon (030) 85 71 37 10 Segelfliegerdamm 82 • 12487 Berlin Die Radwechselwochen haben begonnen. 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In die Ausschüsse für Stadtentwicklung und Umwelt wurde ein Antrag von Linke, Grüne und FDP überwiesen, vom Eigentümer des Schmöckwitzer „Rotsch-Hafens” die Wiederaufschüttung der abgebaggerten Insel zu fordern und zu verhindern, dass an dieser Stelle eine Steganlage entsteht. Ein von CDU, Grüne und FDP, schließlich auch von SPD und Linke mitgezeichneter Antrag, mittels eines BVV-Sonderausschusses die Vorgänge rund um die verschwundene Insel zu untersuchen, wurde schließlich mit der Stimmenmehrheit von SPD und Linke auf die nächste Sitzung im November vertagt. Die SPD wollte statt einer raschen Untersuchung mehr Zeit, um zu klären, was genau untersucht wird. In Folge dessen vermuten mache Bezirksverordnete, dass man wohl Angst habe, dass auch das Verhalten des eigenen SPD-Baustadtrats eine Rolle spie- len könne, der auch von den Vorgängen frühzeitig Bescheid wusste, als dann über Wochen weiter die Bezirksverordneten nicht informiert wurden. In den Stadtentwicklungsausschuss überwiesen wurde ein Antrag der Fraktionn SPD und Linke, mit Vertretern der in Treptow-Köpenick aktiven Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften sowie weiteren Akteuren der Immobilienwirtschaft ein bezirkliches „Bündnis für Wohnen in Treptow-Köpenick” zu vereinbaren, um den Wohnungsbau sozialverträglich zu beschleunigen. Die Vereinbarung soll auch die lokalen Bedarfe an sozialer Infrastruktur (etwa Kitas, Schulen, Senioren- und Jugendeinrichtungen und Grünflächen) beinhalten. Positiv beschieden wurde ein Antrag von SPD, CDU und FDP, bei der Fortschreibung des Radwegekonzeptes den Bau von automatisierten Parkhäusern für Fahrräder an S-Bahnhöfen zu prüfen und in den Maßnahmenkatalog des Radverkehrskonzeptes aufzunehmen. Was gab es speziell zu unserer Region? Beschlossen wurde im weiteren ein Antrag der CDU-Fraktion mit Beitritt SPD und FDP, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass schnellstmöglich eine Auswahl der Trassenvarianten für den 2. und 3. Bauabschnitt der Süd-OstVerbindung (SOV) zwischen Köpenicker Landstraße und Autobahnanschlussstelle Späthstraße (A113) getroffen wird und unverzüglich die Informationen aus der BVV Planungen zum Bau dieser Entlastungsstraße aufgenommen werden. Dabei soll berücksichtigt werden, dass auch eine kleingärtnerische Nutzung weiter Bestand hat. Angenommen wurde ein Antrag der Fraktionen von SPD, CDU und Grüne, sich bei den zuständigen Stellen für eine durchgängige schienengebundene Verbindung zwischen Wendenschloß und dem Bahnhof Schöneweide einzusetzen. Hierbei sollte unter anderem eine gemeinsame Trassennutzung von Tram und S-Bahn – auch als Pilotprojekt für Berlin insgesamt – geprüft werden, um dem Individualverkehr interessante Alternativen bieten zu können. In die Ausschüsse für Umwelt, Jugendhilfe und Sport wurde ein Antrag der Grünen-Fraktion überwiesen, ämterübergreifend bei dem Bebauungsplan 9-48 „Mellowpark” zusammenzuarbeiten, um Abstimmungsprozesse zu optimieren und bestenfalls zu verkürzen. Hierfür sollte zusätzlich in regelmäßigen Koordinierungsrunden der Bebauungsplan mit allen betroffenen Fach-ämtern und dem Träger abgestimmt werden. Ziel ist es, dass der Bebauungsplan noch 2019 von der BVV abgestimmt werden kann. Die nächste BVV-Sitzung mit Bürgerfragestunde findet nach den Herbstferien am Donnerstag, den 15. November, ab 16:30 Uhr im Rathaus Treptow statt. Joachim Schmidt ■ Seniorenforum am 17. Oktober „Mobil und gesund altern – welche Rahmenbedingungen braucht das?” Der Bezirksbürgermeister Herr Oliver Igel und die Vorsitzende der Seniorenvertretung Treptow-Köpenick Frau Dr. Johanna Hambach laden alle Seniorinnen und Senioren TreptowKöpenicks zum öffentlichen Forum am Mittwoch, 17.10.2018, um 15:00 Uhr in den Saal des Rathauses Köpenick Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin, ein. Die Mitglieder des Bezirksamtes wollen mit Ihnen über das Thema „Mobil und gesund altern – welche Rahmenbedingungen braucht das?” diskutieren. Zu der Diskussion sind auch Vertreter der Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung eingeladen. Gemeinsam über all das reden, was Treptow-Köpenick für Ältere attraktiv macht, was notwendig ist, um mobil und gesund zu bleiben, am Leben aktiv teilhaben zu können. Da ist die Notwendigkeit wohnortnaher Dienstleistungen, medizinischer Versorgung und Gesundheitsvorsorge, der kurze Weg zum Öffentlichen Personennahverkehr und auch intakten Fußwegen bis zur Öffentlichen Toilette und der Parkbank im Grünen, all das ist Inhalt des Seniorenforums. Die Generation 60+, die Seniorinnen und Senioren des Bezirkes wenden sich mit Ihren Problemen, Fragen und Vorschlägen direkt an die Bezirkspolitiker. Im 7. Altenbericht wird unter anderem empfohlen, für die Verbesserung und Sicherung der Mobilität alter Menschen ineinandergreifende Mobilitätsketten zu schaffen. Gibt es solch ein Konzept in unse- rem Bezirk? Im Hinblick auf die Bedürfnisse älterer Menschen rückt dabei auch der Übergang zwischen der Wohnung und dem Wohnumfeld beziehungsweise dem nächsten Verkehrsmittel in den Blick. Die Seniorenvertretung TreptowKöpenick stellt sich den Sorgen, Problemen und Wünschen der Generation 60plus. Sie setzt sich auf der Grundlage des Seniorenmitwirkungsgesetzes für die Interessen der Seniorinnen und Senioren des Bezirkes ein. Ihre ehrenamtlich tätigen Mitglieder sind zum einen in den Sozialräumen, in den Kiezklubs und Senioreneinrichtungen präsent und nutzen zum anderen ihr Rederecht in den Ausschüssen der Bezirksverordnetenversammlung, um immer wieder seniorenpolitische Akzente zu setzen. ■ Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Treptow-Köpenick kam am 27.09. wieder zur monatlichen Sitzung im Rathaus Treptow zusammen. Es gibt einige interessante Neuigkeiten, die Johannisthal betreffen. 1. Der Spielplatz am Königsheideweg 215 hat einen neuen Kletterfelsen. Der alte Kletterfelsen war ziemlich alt und inzwischen baufällig geworden, sodass ein Ersatz notwendig wurde. Der Kletterfelsen kann jetzt wieder voll genutzt werden. 2. Das ehemalige Bundesgästehaus in Johannisthal, welches seit Oktober 2015 als Flüchtlingsunterkunft genutzt wird, wird noch in diesem Jahr frei gezogen und umfassend saniert. Das ergab meine mündliche Anfrage an das Bezirksamt. Die Unterkunft wird aber anschließend ab 2019 als Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge weiter genutzt (MA Nr. 287). 3. Der S-Bahnhof Schöneweide soll nach Presseinformationen einen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen auch während der Baumaßnahmen bekommen. Dafür setzen sich viele Beteiligte vor Ort und auch eine Bürgerinitiative ein. Auf der Bürgerversammlung zum Bahnhof Schöneweide am 26.09.2018 konnte der zuständige Mitarbeiter der Deutschen Bahn solche Informationen allerdings nicht bestätigen (MA Nr. 297). 4. In der Sitzung wurden auf meine Initiative noch folgende Anträge eingebracht: Die Sauberkeit in der Mentelinstraße in Oberschönewei- Sascha Lawrenz de soll verbessert werden und Müllablagerungen langfristig unterbunden werden (Drucksache VIII/0557). Außerdem soll auf der Nieder- und Oberschöneweide verbindenden Minna-Todenhagen-Brücke ein Vorwegweiser installiert werden, damit beim Überqueren der Brücke auf der geradeaus verlaufenden Spur niemand automatisch in der Rechtsabbiegespur landet (Drucksache VIII/0561). Mit diesem Anliegen haben sich gleich mehrere Bürger an mich gewendet. Ich befürworte die Prüfung und warte jetzt die Beratung in den BVV-Fachausschüssen ab. Meine nächste Bürgersprechstunde wird am 12.11. um 18 Uhr im Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4, 12435 Berlin, in den Räumen der CDU-Fraktion (Raum 5) stattfinden. Sie sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, erleichtert aber die Planung. Herzliche Grüße, Sascha Lawrenz Rückfragen und Kontakt: E-Mail: sascha.lawrenz@gmx.de Tel.: 0176 / 83 86 70 72 ■ 8 direkt vom Hersteller www.depotfenster.de Individuelle Fertigung: Alte Selchower Str. 27 • 12529 Schönefeld / OT Selchow Tel.: (03379) 380 05 / Fax: - 06 • info@depotfenster.de 3 RATGEBER Poolüberwinterung leicht gemacht Nach dem Spätsommer heißt es für viele Besitzer eines Schwimmbeckens wieder: Wie mache ich meinen Swimmingpool winterfest? Beim Kauf Ihres Swimmingpools wurde Ihnen eine ausführliche Anleitung ausgehändigt. Die Vorschriften des Herstellers sind unbedingt zu berücksichtigen. Trotzdem werden oft Fehler beim Überwintern des Schwimmbeckens gemacht, erklären Herr Will und Herr Liebers von der Firma Bad & Pool in Wildau. Viele Kunden denken, wenn das schöne Badewetter vorbei ist, brauche ich mich nicht mehr um den Pool zu kümmern. Einige grundsätzliche Regeln gelten für alle eingelassenen Folien- und Polyesterschwimmbecken: Bis zu einer Wassertemperatur von 12 °C muss der Pool ganz normal gefiltert und mit Chlor oder Aktivsauerstoff behandelt werden. Erst bei Temperaturen dauerhaft unter 12°C können Sie mit den Vorbereitungen für die Überwinterung beginnen. Dabei sollte das Wasser sauber und klar sein. 1. Wasser im Pool bis unter Skimmer und Einlaufdüsen ablassen (30– 50 cm). 2. Überwinterungsmittel anrühren. 3. Das angerührte Überwinterungsmittel gleichmäßig im Pool verteilen Wir machen Ihre Steuererklärung! STEUER RING Beratungsstellenleiterin Antje Jäkel Am Falkenberg 117 | 12524 Berlin Wehrmathen 8 | 12529 Schönefeld Tel. 030-6725851 antje.jaekel@steuerring.de www.steuerring.de/jaekel Lohn- und Einkommensteuer Hilfe-Ring Deutschland e.V. (Lohnsteuerhilfeverein) | Wir erstellen Ihre Steuererklärung – für Mitglieder, nur bei Arbeitseinkommen, Renten und Pensionen. Effizienta Steuerberatungs-GmbH Steuerberater • Diplom-Finanzwirt Frank-Michael Jänicke – Geschäftsführer – • Betreuung von klein- u. mittelständischen Betrieben • laufende Lohn- u. Finanzbuchhaltung • Lohnsteuerberatung für Arbeitnehmer • Existenzgründungsberatung Sterndamm 9 • 12487 Berlin Tel.: 030 / 63 99 57-0 • Fu.: 0177 / 631 41 54 • Fax: 030 / 63 99 57 33 Vor dem Winter sollten ein paar Pflegearbeiten vorgenommen werden, damit man sich auch im nächsten Jahr auf seinen Pool freuen kann. Danach darf nicht mehr gefiltert werden. 4. Pool möglichst lichtdicht mit Winterplane abdecken. Das Überwinterungsmittel ist kein Frostschutz – es dient der starken Verminderung des Algenwachstums und hemmt das Ausfällen von Kalk im Schwimmbecken. Bei eingelassenem Schwimmbecken wird durch das Einfrieren des Wassers im Winter ein Gegendruck zum gefrorenen Erdboden aufgebaut. Dies verhindert, dass das Becken vom gefrorenen Boden eingedrückt wird. Für die Winterfestmachung der Filteranlage ist zu beachten: 1. Aus dem Filterkessel ist das Wasser vollständig abzulassen. 2. Filterpumpen sind in einem frostfreien Raum zu überwintern. 3. Rohrleitungen entleeren. Im nächsten Frühjahr wird der Swimmingpool gereinigt und das Wasser wieder aufgefüllt. Das Überwinterungsmittel wird von der Filteranlage herausgefiltert. Alle 2 bis 3 Jahre sollten Sie das Wasser vollständig wechseln. Weitere Informationen: Bad & Pool Gewerbepark 6, 15745 Wildau Tel.: 03375 / 502821 Int.: www.badundpool.de Siehe auch Anzeige Titelseite! ■ Mietrecht: Keine Schönheitsreparaturen bei unrenoviert übernommener Wohnung trotz Zusage Bundesgerichtshof setzt mieterfreundliche Rechtsprechung fort Nahezu alle Wohnraummietverträge enthalten eine Klausel, mit der die Verpflichtung zur Durchführung der Schönheitsreparaturen auf den Mieter umgelegt wird. Der Bundesgerichtshof (BGH) musste sich erneut mit dieser Problematik beschäftigen. Mit Urteil vom 22. August 2018 entschied der für Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des BGH, dass eine formularmäßige Übertragung der Schönheitsreparaturen bei unrenoviert übergebenen Wohnungen auch dann unwirksam ist, wenn bei Vertragsabschluss die Renovierung im Rahmen einer „Renovierungsvereinbarung“ zwischen Mieter und Vormieter zugesagt wurde. Nach Ansicht des Gerichts habe eine solche Vereinbarung keinen Einfluss auf die mietvertraglichen Verpflichtungen zwischen Mieter und Vermieter (vgl. BGH, Urteil vom 22.8. 2018, Az.: VIII ZR 277/16). Damit hat der BGH seine mieterfreundliche Rechtsprechung fortgesetzt. Er hatte bereits in der Vergangenheit entschieden, dass die formularmäßige Überwälzung der Schönheitsreparaturen auf den Wohnraummieter unwirksam ist, wenn die Wohnung in unrenovierten oder renovierungsbedüftigen Zustand übergeben wurde und der Vermieter dem Mieter keinen angemessenen Ausgleich gewährt hat (BGH, VIII ZR 185/14). Das Gericht gab seine Rechtsprechung auf, wonach bei Übernahme einer unrenovierten oder renovierungsbedürftigen Wohnung eine Klausel zur Vornahme von Schönheitsreparaturen dahingehend ausgelegt werden kann, dass die üblichen Renovierungsfristen mit dem Beginn des Mietverhältnisses zu laufen beginnen und der Mieter zu den auf seine eigene Vertragszeit entfallenden Renovierungsleistungen verpflichtet werden darf, auf. Ist streitig, ob die Wohnung bei Vertragsbeginn unrenoviert oder renovierungsbedürftig übergeben wurde, so bedarf diese Frage tatrichterlicher Feststellungen. Unrenoviert oder renovierungsbedürftig ist eine Wohnung nicht erst dann, wenn sie übermäßig stark abgenutzt oder völlig abgewohnt ist. Maßgeblich ist vielmehr, ob sie Gebrauchsspuren aus einem vorvertraglichen Zeitraum aufweist, wobei Gebrauchsspuren außer Acht bleiben, die so unerheblich sind, dass sie bei lebensnaher Betrachtung nicht ins Gewicht fallen. Es kommt letztlich auf die Beurteilung des Einzelfalls an. Die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass die Wohnung bereits bei Mietbeginn unrenoviert oder renovierungsbedürftig war, liegt beim Mieter; die Darlegungs- und Beweislast für die Gewährung einer angemessenen Ausgleichsleistung liegt beim Vermieter. In den vergangenen Jahren hatte der für Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat bereits mehrfach formularmäßig vorgegebene Renovierungsklauseln für unwirksam erklärt und somit die Rechte der Mieter erheblich gestärkt. Unter anderem hatte er die Renovierungspflicht nach Ablauf fest vorgegebener Fristen (sog. „starre” Fristenpläne) und die darauf beruhenden Quoten- und Abgeltungsklauseln, die den Mieter bei Beendigung des Mietverhältnisses zur Abgeltung noch nicht fälliger Schönheitsreparaturen zur Zahlung eines festen Betrages verpflichten, für unwirksam erachtet. Ebenfalls für unwirksam erklärt wurden sog. „Farbwahlklauseln” oder vorformulierte Klauseln, die den Mieter verpflichten, bei seinem Auszug alle von ihm angebrachten oder vom Vormieter übernommenen Tapeten zu beseitigen. Ebenfalls unwirksam ist eine Klausel, mit der der Mieter verpflichtet wird, die Schönheitsreparaturen „ausführen zu lassen”. Denn dieser Wortlaut kann dahingehend verstanden werden, dass der Mieter unter Ausschluss der Möglichkeit einer Selbstvornahme die Arbeiten durch einen Fachhandwerker ausführen lassen muss. Dem Mieter darf aber nicht die Möglichkeit einer Vornahme der Schönheitsreparaturen in Eigenleistung genommen werden. Um Rechtsklarheit zu schaffen, ist dem Mieter grundsätzlich die Möglichkeit eröffnet, die (Un)wirksamkeit von Schönheitsreparaturklauseln in seinem Mietvertrag gerichtlich feststellen zu lassen. Für alle Fragen rund ums Mietrecht steht Ihnen Rechtsanwalt Dr. Roger Blum, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, gern zur Verfügung. Rechtsanwälte Dr. Blum & Hanke Walther-Nernst-Straße 1 12489 Berlin Tel.: 030 / 46 72 40 57 0 Fax: 030 / 46 72 40 57 9 E-Mail: kanzlei@blum-hanke.de Internet: www.blum-hanke.de ■ Neue Termine für „Sicher mobil” – Kostenfreie ADAC Schulungen für ältere Verkehrsteilnehmer Mit zunehmendem Alter nimmt das Mobilitätsbedürfnis nicht ab. Im Gegenteil, mobil bleiben – mit Auto, Rad oder Bahn – das gehört heutzutage zum selbstbestimmten Leben, das sich viele Senioren erhalten wollen. Deshalb möchte der ADAC Berlin-Brandenburg ältere Verkehrsteilnehmer mit speziellen Angeboten dabei unterstützen, wei- terhin sicher und verantwortungsvoll am Straßenverkehr teilzunehmen. Eine gute Gelegenheit, um Wissen aufzufrischen, bietet der kostenfreie vierteilige Seminarzyklus „Sicher mobil”. Im September startete in Berlin-Oberschöneweide eine neue Terminserie. Das Programm richtet sich an Verkehrsteilnehmer über 50 Jahre, die sich über neue Verkehrsregeln, technische Entwicklungen und rechtliche Neuerungen im Straßenverkehr informieren möchten. In kleinen Gruppen können die Teilnehmer mit einem Fachexperten auch Themen wie Gesundheit und Leistungsfähigkeit, altersgerechte Ausstattung von Fahrzeugen sowie 4 individuelle Anliegen besprechen. Der Referent gibt ebenfalls Tipps, wie man altersbedingten Einschränkungen entgegenwirken kann. Nächster Seminarzyklus „Sicher mobil” mit jeweils vier Veranstaltungen 5., 6., 12. und 13. November 2018 Beginn: jeweils 14:30 Uhr (Dauer je 90 Minuten) Veranstaltungsort: KIEZKLUB KES, Plönzeile 7, Haus C, 12459 BerlinOberschöneweide Anmeldungen Telefon: 030 / 86 86 277 E-Mail: peter.specht@bbr.adac.de Die Anmeldung bezieht sich nicht auf Einzeltermine, sondern auf den Gesamtzyklus, der vier Termine beinhaltet. ■ REGIONALES Diskussion zur Gleichstellungpolitik in Treptow-Köpenick Am 19.10., um 17 Uhr im Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin, findet eine Diskussion mit Dilek Kolat (SPD), Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Anke Armbrust, Gleichstellungsbeauftragte des Bezirksamtes TreptowKöpenick, Ana-Maria Trăsnea (SPD), Sprecherin der SPD-Fraktion für Gleichstellung und gesellschaftliche Vielfalt in der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick und Marion Killet, Koordinatorin Infopoint für Alleinerziehende Altglienicke (angefragt), statt. 2019 wird eine bedarfsdeckende Fraueninfrastruktur für Berlin vom Senat evaluiert und neu geplant. Dies ist für die Frauen und Mädchen in unserem Bezirk von großer Bedeutung, weil über die Förderung von Stellen und Angeboten für unseren Bezirk entschieden wird. Damit die entsprechenden Posten im Doppelhaushalt festgeschrieben werden, möchte die SPD-Fraktion TreptowKöpenick die Debatte starten und den Akteur*innen der Gleichstellungspolitik die Möglichkeit geben, sich mit Dilek Kolat auszutauschen. Bereits Erreichtes und zukünftige Herausforderungen werden gleichermaßen thematisiert. Engagierte Projekte im Bezirk gleichen mangelnde Finanzierung durch ehrenamtliches Engagement bis zur Selbstaufgabe aus. Dieser unhaltbare Zustand betrifft besonders Vereine, Beratungsstellen und Initiativen, die sich um Mädchen und Frauen kümmern. Die Komplexität der Probleme nimmt im gesamten Bezirk zu. Sexualisierte Gewalt, finanzielle Probleme, Traumata, Flucht, Wiedereinstieg ins Berufsleben, schlechte Arbeitschancen durch fehlende oder mangelnde Qualifikation sind ein Risiko für Betroffene. Die Infrastruktur für Hilfeleistungen auf diesem Gebiet ist nicht ausreichend. Wir fordern den Aufbau eines Praxisrates der Antigewaltprojekte, eine stabile Finanzierung und Strukturen für Frauenhäuser, Sozialarbeit für Alleinerziehende mit multiplen Problemen, Schaffung von Frauenzufluchtswohnungen und niederschwellige Angebote. Es gibt die Möglichkeit nach der Diskussion ins persönliche Gespräch mit der Senatorin zu treten. SPD-Fraktion in der BVV TreptowKöpenick ■ Neue Kurse in der Foto-AG der Bürgerstiftung Treptow-Köpenick Die Foto-AG der Bürgerstiftung Treptow-Köpenick hat wieder mit neuen Kursen in der Brückenstraße 3 in Niederschöneweide begonnen. Die Foto AG sucht interessierte Kinder und Jugendliche im Grundschulalter, die Lust und Laune am Fotografieren haben! Alle zwei Wochen, immer Dienstagnachmittag von 15:30 bis 16:30 Uhr, findet der Kurs statt. Geplant sind kleine Ausstellungen, Workshops, Ausflüge in die nahe Umgebung (Tier- park, FEZ…). Für Betreuung der TeilnehmerInnen wird gesorgt. Eltern sind in der Geschäftsstelle der Bürgerstiftung in der Brückenstraße 3 (Nahe S-Bahnhof Schöneweide) willkommen. Geleitet wird der kostenlose Kurs von Frau Petra Straub. Anmeldung und Kontakt: E-Mail: p.straub@hotmail.de Bürgerstiftung Treptow-Köpenick Brückenstr. 3, 12439 Berlin Tel. (AB): 030 / 54 62 44 56 Int.: www.buergerstiftung-tk.de ■ „JARO – der kleine Stern” im FEZ-Berlin Das Familienmusical mit Liedern von Rolf Zuckowski JARO – das bedeutet so viel wie „das Licht in der Dunkelheit”. Und genau dieses Licht bringt der kleine Stern mit, wenn er auf die Erde kommt, um Lilli und ihrer Familie zur Seite zu stehen. Mit vielen wunderbaren Liedern von Rolf Zuckowski erzählen die Autorinnen und Regisseurinnen Carola Rose und Caroline Häberer auf sehr einfühlsame Weise diese berührende Geschichte. DIE KLEINEN SPATZEN, bekannt aus der TV-Showreihe „Die Feste mit Florian Silbereisen” (ARD), singen und tanzen dabei gemeinsam mit jungen Darstellern und einem großen Kinderchor. „JARO – der kleine Stern” freut sich auf euch! Bei der Berliner Premiere im November 2017 verzauberte das Familienmusical „JARO – der kleine Stern” nicht nur das Publikum, sondern auch Rolf Zuckowski selbst. Dank seines Engagements und seiner Unterstützung können nun auch in diesem Jahr wieder viele kleine und große Zuschauer mit JARO auf eine phantastische Traumreise gehen. Empfohlen wird das Musical für Familien mit Kindern ab 6 Jahren und ist zu sehen am 27. und 28. Oktober 2018 auf der Astrid-LindgrenBühne im FEZ-Berlin. Weitere Informationen auf www. jaro-stern.de. zu einem alle verbindenden, großen Finale mit „Wär uns der Himmel immer so nah”. Ich bin allen Mitwirkenden auf und hinter der Bühne sehr dankbar für dieses Highlight meiner Jubiläums■ tour.” VERLOSUNG! Rolf Zuckowski (Foto: © M. Gamper) Rolf Zuckowski schrieb nach der Berliner Premiere am 8. November um 12:18 Uhr auf facebook: Zurück aus dem Wunderland „Mit erfülltem Herzen habe ich Berlin verlassen. Ein Stern im SternenTaufregister namens Jaro (RA: 18h 20m 45.43s DEC: +71°20'16.8") wird mich nun bis ans Ende meiner Tage begleiten und mich an das Herzklopfen erinnern, mit dem ich im FEZ Wuhlheide die Aufführung vom DANCE POINT-Ensemble und dem Chor der Grundschule Friedersdorf anschaute. Die fantasievolle Liederreise führte uns mit einem Rausch der Farben und Kostüme in das Land der Träume, wo alles möglich ist. ... Carola Rose und ihre Tochter haben eine Liedergeschichte einstudiert, die viele meiner oft im Verborgenen schlummernden, aber besonders zu Herzen gehenden Lieder ins helle Licht und in die Mitte des Geschehens rückte. Kurze, gefühlvolle, aber nie kitschige Dialoge ließen daraus ein beeindruckendes Musiktheaterstück entstehen. Schmunzeln, Staunen und Ergriffenheit lösten sich ab und führten Beteiligen Sie sich am Preisrätsel auf der letzten Seite und vielleicht gewinnen Sie Freikarten für „JARO – der kleine Stern” am 28.10., 11 Uhr im FEZ Berlin. Eltern auf Tour – Unternehmen laden ein Entdecken Sie neue Ausbildungschancen für Ihre Kinder www.kiezblick.de Unter dem Motto „Eltern auf Tour – Unternehmen laden ein” bietet das Netzwerk Regionale Ausbildungsverbünde (NRAV) Berlin am 18.10. in der Zeit von 15:00–19:00 Uhr interessierten Eltern gute Gelegenheiten, direkt vor Ort ausbildende Unternehmen kennenzulernen und sich über vielfältige Möglichkeiten der dualen Ausbildung zu informieren. Als verantwortungsvolle Begleiterinnen und Begleiter Ihrer Kinder spielen Eltern eine wesentliche Rolle im Prozess der beruflichen Orientierung: Sie beraten, motivieren und unterstützen Ihre Kinder und zeigen Wege und Möglichkeiten auf. Diese Rolle gestaltet sich insbesondere vor dem Hintergrund rasanter Entwicklungen des Arbeitsmarktes und des Ausbildungssystems zunehmend komplexer und schwieriger. Mit unserem Angebot möchten wir dazu beitragen, dass Eltern die Berufswahlentscheidung Ihrer Kinder 5 praxis- und wirklichkeitsnäher unterstützen können. 12 Unternehmen öffnen für Sie am 18.10. ihre Türen, um über aktuelle Trends und Entwicklungen zu berichten und über berufliche Möglichkeiten und Perspektiven in der dualen Ausbil- dung in unterschiedlichen Branchen und Berufsfeldern zu informieren. Dieses Angebot ist für Sie kostenlos. Der zeitliche Rahmen für die Touren ist von 15:00–19:00 Uhr. Je Unternehmensbesuch haben wir für Informationen und Gespräche ca. 1,5 Stunden geplant. Weitere Informationen zu den einzelnen Firmen, die besucht werden, finden Sie hier: https://www.nrav.de/aktuelles/18oktober-2018-eltern-auf-tour-unter nehmen-laden-ein/ Anmeldung https://www.nrav.de/elternauftour/ Kontakt Zur Beantwortung Ihrer Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Unsere Ansprechpartner*in sind für Sie: • Rainer Holland Tel.: 030 / 2250 15014 oder 030 / 44 383 313 und • Ulrike Fey Tel.: 030 / 2250 15012 oder 030 / 443 83 312 Alternativ können Sie Ihre Fragen auch per E-Mail über nrav@pwag. net. an uns richten. Netzwerk Regionale Ausbildungsverbünde Berlin Pfefferwerk Aktiengesellschaft ■ SPORT / GESUNDHEIT Union verteidigt in der 2. Bundesliga Platz 2 Aktuelles vom 1. FC UNION Nach dem Sieg gegen den FC St. Pauli ging es für den 1. FC Union zu dem im Tabellenkeller stehenden SV Sandhausen. Die Partie des vierten Spieltags der 2. Bundesliga endete nach einer zerfahrenen, kampfbetonten Partie torlos mit 0:0, was hieß die gerade eroberte Tabellenspitze wieder abzugeben. Grischa Prömel vergab dabei in der 81. Spielminute die beste der wenigen Torchancen des Spiels. Im folgenden Heimspiel gegen den MSV Duisburg erwischten die Eisernen den besseren Start. Akaki Gogia brachte Union in der 44. Minute in Führung, doch im zweiten Durchgang drehten die Duisburger durch Cauly Oliveira Souza (77.) und Richard Sukuta-Pasu (83.) zunächst das Spiel, bevor Florian Hübner in der Nachspielzeit per Kopf zum 2:2 zumindest einen Punkt rettete. Es sollte sich auch ein drittes Remis in Folge mit der Auswärtspartie beim DSC Arminia Bielefeld anschließen. In einer umkämpften Partie markierte Grischa Prömel kurz vor der Pause die Union-Führung, während Andreas Vogelsammer in der 65. Minute für den Ausgleich sorgte. Beide Teams spielten in der Folge weiter auf Sieg, schafften es jedoch kaum, hochkarätige Torchancen zu erspielen. Bis zum Abpfiff blieben beide Teams engagiert, der LuckyPunch wollte jedoch keiner der Mannschaften gelingen. Auch im 7. Spiel der Saison blieb schließlich der 1. FC Union als einziges Zweitligateam ungeschlagen und traf gegen Holstein Kiel spät doppelt. Vor 20.879 Zuschauern im Stadion An der Alten Försterei sorgte Grischa Prömel in der 90. Spielminute per Abstauber für den Führungstreffer, bevor der nach neunmonatiger Verletzungspause erst- Wie fahrradfreundlich ist Berlin? mals wieder eingewechselte Sebastian Polter per Fallrückzieher in der Nachspielzeit den Deckel draufmachte. Damit rückten die Eisernen auf den zweiten Tabellenplatz hinter dem 1. FC Köln auf. Dann ging es an einem Montag zum FC Ingolstadt, wo der 1. FC Union zum ersten Mal auf fremdem Platz gewann. Für die Wuhlheider trafen Sebastian Andersson per Elfmeter (43.) und Akaki Gogia (74.), Stefan Kutschke brachte die Ingolstädter nochmal per Elfmeter ran (80.), am Ende war das aber nur Ergebniskosmetik. Mit dem 2:1-Auswärtserfolg sicherte sich Union weiter Platz 2 hinter Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln. Am Sonntag nach Redaktionsschluss empfängt man den 1. FC Heidenheim. Joachim Schmidt ■ 1. FC Union live in der 2. Bundesliga So, 07.10., 13:30 Uhr: vs. 1. FC Heidenheim So, 28.10., 13:30 Uhr: vs. SG Dynamo Dresden Stadion An der Alten Fösterei SF Johannisthal weiter in der oberen Tabellenregion unterwegs SG SPORTFREUNDE JOHANNISTHAL Mit sieben Punkten aus den ersten drei Saisonspielen gestartet, mussten die Sportfreunde Johannisthal in der Landesliga zuhause gegen den 1. FC Novi Pazar aus Neukölln die erste Saisonniederlage einstecken. Lange blieb es in der Partie torlos, bis in der 57. Minute die Gäste durch Ibrahim Abou-Khalil in Führung gingen. Zwar gelang sieben Minuten später durch Norman Anton der Ausgleich, doch in der 78. Minute sorgte Georgios Mikelatze für das 1:2. Ein erneuter Ausgleichstreffer blieb aus. Damit verpassten die Johannisthaler einen möglich gewesenen Sprung an die Tabellenspitze. Die Woche darauf hieß es den TSV Mariendorf 1897 zu empfangen. Die Johannisthaler konnten einige Großchancen nicht nutzen und gerieten in der 36. Minute durch Kiyam Parlak gar 0:1 in Rückstand. In der 45. Minute glich Martin Eichhorn zum 1:1-Pausenstand aus. Die Sportfreunde machten in der zweiten Hälfte Druck und belohnten sich in der 70. Minute mit dem 2:1Führungstreffer durch Norman Anton. Leider gab es in der 76. Minute einen äußerst fragwürdigen Foulelfmeter, denn für die meisten Zuschauer war der Ball schon hinter der Torauslinie, als dort ein Mariendorfer zu Boden ging. Den Strafstoß verwandelte Dennis Dort zum 2:2. Johannisthal bemühte sich um ein weiteres Tor und bekam in der Schlussphase selber einen Foulelfmeter verwehrt. Es blieb bei der Punkteteilung. Sieben Tage später ging es nach drei Heimspielen in Folge mit Sieg, Niederlage und Unentschieden auswärts zum FC Stern Marienfelde Dort entfachten die Johannisthaler S Blut spenden S Di, 16.10., 11:30–16:30 Uhr: Wista-Management GmbH IGZ Rudower Chaussee 29 12489 Berlin-Adlershof ein Feuerwerk und hatten schon in der 3. Minute die erste Riesenchance durch Norman Anton. Und so ging es immer weiter, doch stand stets ein glänzender Marienfelder Keeper Gromotka im Weg, dessen Verdienst war, dass es torlos in die Pause ging. Im zweiten Durchgang knüpften die Sportfreunde an ihrem Offensivspiel an, auch wenn Marienfelde besser wurde und in der letzten Viertelstunde selber diverse Tormöglichkeiten bot. In der 88. Minute hätte Johannisthal das goldene Tor durch Julian Heiken- feld erzielen können, Gromotka parierte gerade noch und selbst zwei weitere Nachschüsse fanden nicht den Weg über die Torlinie. Am Ende stand es 0:0. Am Mittwoch darauf, zum Tag der Deutschen Einheit, kam Berlin-LigaAbsteiger DJK Schwarz-Weiß Neukölln an den Segelfliegerdamm. In der 13. Minute brachte Jonathan Behrend die Sportfreunde in Führung. Kurz vor der Pause erhöhte in der 44. Minute Norman Anton auf 2:0. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel folgte in der 48. Minute nach einem Foul an Felix Herrmann ein von David Matschke erfolgreich verwandelter Foulelfmeter. Die endgültige Vorentscheidung besorgte Julian Heikenfeld mit dem 4:0 in Minute 67. Schließlich setzte nach Vorarbeit von Matschke noch Robin Hoth einen drauf mit dem 5:0-Endstand. Die Sportfreunde Johannisthal rückten somit nach sieben Spieltagen in der Landeliga auf Platz 6 vor. Dabei trennen vier Punkte von Platz 2. Am Sonntag nach Redaktionsschluss ging es zum Tabellennnachbarn Grün-Weiß Neukölln. Danach steht am 14. Oktober (12:00 Uhr) die Aufgabe in der 2. Runde des Berliner Landespokal gegen BerlinLigist Eintracht Mahlsdorf an, nachdem man zuvor den FC Internationale mit einem 2:1 besiegt hatte. Joachim Schmidt ■ SF Johannisthal live in der Landesliga So, 28.10., 12:00 Uhr: vs. SC Gatow Sportplatz Segelfliegerdamm 47A 6 Jetzt abstimmen beim ADFC-Fahrradklima-Test 2018! Bis zum 30. November läuft die Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklima-Test. Der Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit ihrer Kommune zu bewerten. Bei der Online-Umfrage werden 32 Fragen gestellt. Der Test hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen. Die Umfrage findet seit 01.09. bis 30.11. über die Internetseite www. fahrradklima-test.de statt. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach 6 Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die nach der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben. Beim letzten Fahrradklima-Test 2016 haben mehr als 120.000 Radfahrerinnen und Radfahrer mitgemacht. Die Ergebnisse vom letzten Durchgang sind zu finden unter www.fahr radklima-test.de/karte beim Klick auf die jeweilige Kommune. Der Bezirksstadtrat für Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung, Rainer Hölmer, ist gespannt auf die Ergebnisse und ermuntert die Radfahrerinnen und Radfahrer in Treptow-Köpenick zur Teilnahme an der Umfrage: „Die Untersuchung ist eine Chance, Potentiale und Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich der Fahrradfreundlichkeit zu identifizieren. Auf dem Weg hin zu dem selbst gesetzten Ziel des fahrradfreundlichen Bezirks kann ein solcher Fahrradklima-Test neue Impulse geben.” Bezirksamt Treptow-Köpenick ■ STERN des Monats: Sophie Lattke (25) Sprecherin Netzwerk Fahrradfreundliches Treptow-Köpenick „Mein ehrenamtliches Engagement hier im Bezirk ist noch recht jung, dafür sehr intensiv. Mit anderen Radenthusiasten habe ich im März das Netzwerk Fahrradfreundliches Treptow-Köpenick gegründet und bin seitdem seine Sprecherin. Den Anstoß dafür habe ich auf meinem Weg zur Arbeit bekommen. Mit dem Rad von Köpenick nach Adlershof – das ist wirklich kein Vergnügen. Und nicht ungefährlich, weil man sich die Straße mit den vielen Autos teilen muss. Und in denen sitzt meist nur eine Person. Das ist eine unglaubliche Verschwendung von Ressourcen und schlecht fürs Klima. Ich habe zwar noch keine Kinder, aber ich möchte mir später von ihnen mal nicht vorwerfen lassen, ich hätte nichts für die Umwelt getan. Schon deshalb will ich mit dafür sorgen, dass der Fahrradverkehr eine Zukunft hat. Das geht nicht ohne gut ausgebaute, sichere Radwege und eine bessere Radinfrastruktur. Ich denke, dass noch mehr Menschen aufs Rad umsteigen würden, wenn da nicht so viele Gefahrenquellen lauern würden. Viele trauen sich einfach nicht. Und Kinder lernen heute oft gar nicht oder erst sehr spät das Radfahren, weil sie nicht mehr mit dem Rad zur Schule fahren, sondern mit dem Auto gebracht werden. In unserem Netzwerk haben wir viele Ideen, wie man Radfahren attraktiver machen könnte. Druck machen auf Politik und Verwaltung, damit Vorhaben zügig umgesetzt werden. Aktionen in Schulen, bei denen die Kinder einen Fahrradführerschein machen können. Ein Lastenrad-Projekt starten, damit man mit dem Fahrrad auch mal was transportieren kann. Und wir wollen in KIEZKLUBs, auf Märkten und Festen im Bezirk unser Netzwerk vorstellen und um neue Mitstreiter werben. Dass man mit ehrenamtlichem Engagement viel erreichen kann, zeigt auch das Mobilitätsgesetz. Als erstes Bundesland hat Berlin jetzt ein Gesetz, das den Radverkehr fördert. Das haben Menschen auf den Weg gebracht, die nicht nur von hier bis zur nächsten Ampel denken. Dazu zu gehören, macht Spaß und ist sehr befriedigend.” Kontakt: Netzwerk Fahrradfreundliches Trep.-Köp., www.fahrradtk.de (Foto: Reginald Gramatté) STERNENFISCHER ■ Apotheken-Notdienste Oktober 2018 Fr, So, Di, Fr, Sa, So, Fr, Sa, So, 12.10.: 14.10.: 16.10.: 19.10.: 20.10.: 21.10.: 26.10.: 27.10.: 28.10.: Apotheke an der Alten Schule, Dörpfeldstr. 55, 12489 Berlin Kiez-Apotheke, Schnellerstr. 127, 12439 Berlin Adler Apotheke Adlershof OHG, Dörpfeldstr. 7, 12489 Berlin Sterndamm-Apotheke, Sterndamm 11, 12487 Berlin Apotheke Johannisthal, Sterndamm 75, 12487 Berlin Elefanten Apotheke, Dörpfeldstr. 46, 12489 Berlin Fontane-Apotheke, Sterndamm 152, 12487 Berlin Aesculap-Apotheke, Albert-Einstein-Straße 2, 12489 Berlin Apotheke-Adlershof, Florian-Geyer-Straße 109 a, 12489 Berlin KULTUR / TERMINE Bücherbörse Kunstfabrik Köpenick In vielen Haushalten liegen wahre Schätze, die nur darauf warten, wiederentdeckt zu werden: Bücher. Die Regale sind voll, wohin mit neuen Büchern? Wegwerfen? Oh nein, es gibt genügend ältere Bürger/innen im Bezirk, die diese Schätze zu achten wissen, sich aber aus finanziellen Gründen den Erwerb neuer, ihnen noch unbekannter Bücher nicht leisten können. An sie richtet sich unser Projekt. Wir sammeln Bücher, die uns überlassen werden, katalogisieren sie und stellen diese dann im Rahmen einer Bücherbörse und kleiner Lesezirkel zur Verfügung. Derzeit im Bestand sind über 2.000 Bücher aller Genres, regelmäßig kommen neue Bücher dazu. Aber auch unsere Stammleserschaft wächst ständig. Kamen anfangs nur vereinzelt Senior/innen, so ist mit dem Beginn der Tätigkeit einer neuen Projektgruppe Anfang Juli die Zahl derer, die die Bücherbörse nutzen, sprunghaft angestiegen. Im Rahmen einer aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Berlin geförderten Maßnahme des Bürgerschaftlichen Engagements gibt es seit dem 1. Juli diese Projektgruppe, die den Bestand verwaltet und auch interessierte Leser berät. Wer will kann sich auch ins Lesecafé setzen und bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein eine Lesestunde einlegen. Außerdem besteht die Möglichkeit, das Internet für Recherchezwecke zu nutzen (Kostenbeteiligung 0,50 Euro/h). Genutzt werden kann die Bücherbörse bzw. das Lesecafé wochentags Mo–Do von 08:30–16:00 Uhr und Fr von 08:30–14:00 Uhr, in den Räumen der Kunstfabrik, Friedrichshagener Str. 8 r, 12555 Berlin. Kontakt: Herr M. Seidel, Tel.: 030 / 650 162 30 E-Mail: info@kunstfabrikkoepe nick. de Kunstfabrik Köpenick GmbH Friedrichshagener Straße 8 r 12555 Berlin ■ KIEZKLUB Rathaus Johannisthal Sterndamm 102 • 12487 Berlin • 902 97 - 56 65 Für Donnerstags-Veranstaltungen ohne weiteren Zusatz gilt: Einlass: 13:30 Uhr, Kaffeetafel: 14:15 Uhr, Programmbeginn: 15:00 Uhr, Musik bei Tanzveranstaltungen: 14:30 Uhr Do, 18.10.: Tanz nach Livemusik mit dem Duo M & B Eintritt: 2,50 € Do, 25.10.: Schlager-, Country- und Stimmungslieder mit dem Künstler-Duo Heike Valentin & Mister Miller – dem Teufelsgeiger, Eintritt 2,50 € In eigener Sache: Unsere Theatergruppe „Die Immergrünen” sucht DialektDarstellerInnen, bevorzugt das Berlinische. Auch Sänger und Musiker werden dringend benötigt. Die Gruppe um die Karpfenjule freut sich über Nachwuchs. Sie erreichen Frau Ursula Eichelberger unter 030 / 53 69 97 80. Stadttheater Cöpenick 17.10., 10 Uhr: Alles in Bewegung – Mit Ulf dem Spielmann 31.10., 15 Uhr: Das Berliner Kaffeekränzchen – mit Benno Radke, der Nachtigall der Ackerstraße 06.11., 10 Uhr: Das Rumpelstilzchen – präsentiert von der Märchenelfe Anja 07.11., 10 Uhr: Das Rübchen – Scuraluna Schattentheater – Änderungen vorbehalten – NEU: Kinderveranstaltungen: im Kiezklub Köpenick, Köpenzeile 117, 12557 Berlin Abendveranstaltungen: im Theater am Park, Frankenholzer Weg 4 Tel.: 030 / 65016230 • Fax: 030 / 65016236 info@stadttheatercoepenick.de • www.stadttheatercoepenick.de Herbstkonzert im Rathaus Köpenick Am Sonntag, dem 21.10.2018 werden um 16:00 Uhr die ersten Töne zum Herbstkonzert des Gemischten Chores Berlin-Altglienicke unter Leitung von Gabriele Tschache und des Frauenchors Cantabile unter Leitung von Bettina Schmidt im Rathaus Köpenick erklingen. Das Konzert steht unter dem Motto „Doch als ich Blätter fallen sah ...” und zitiert damit eine Zeile aus dem Gedicht „Herbstlied” von Ludwig Tieck, das Schönheit und Wehmut dieser Jahreszeit beschreibt. Die Chöre werden mit ihren Programmen die Stimmung einfangen und mit Liedern der Romantik, klassischen und ChorTiteln deutscher und internationaler Folklore wieder einen weiten Bogen durch die Chorliteratur spannen. Die Eintrittskarten zum Preis von 7,00 Euro sind im Vorverkauf über das Bürgerhaus Altglienicke (Tel.: 030 / 90297-6731) Montag bis Donnerstag 11:00 bis 15:00 Uhr sowie über den Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V., Alt-Köpenick 31–33, 12555 Berlin (Tel.: 030 / 6557550/ 51) zu den üblichen Öffnungszeiten zu erhalten. Restkarten können auch an der Abendkasse erworben werden. Der Einlass beginnt um 15:30 Uhr. Der Veranstalter und die beteiligten Chöre freuen sich auf ein zahlreiches Publikum. ■ Veranstaltungen im Ratz-Fatz e.V. Schnellerstraße 81 • 12439 Berlin Tel.: 67 77 50 25 • www.ratzfatzberlin.de Musik/Theater/Lesung Sa, 13.10., 18:00 Uhr: Theater „Der Schlüssel zur Sauna” frei nach einer Erzählung von Anton Tschechow Buch/Regie: Bernhard Buley, es spielt die „Theatergruppe Oberspree” Fr, 19.10., 18:00 Uhr: Gitarrenkonzert Vicente Patiz – Alegria Die in zauberhaften Klanglandschaften dargebotene Instrumentenvielfalt reicht von Flamencogitarre über Didgeridoo und chinesische Hulusiflöte bis hin zu einer weltweit einzigartigen 42saitigen Tierra Harfengitarre. Sa, 20.10., 10:30 Uhr: ErLesenes am Samstag Ein beherzter Reviervorsteher im Lustgarten Abschweifungen mit und Seitenhiebe von Heinz Knobloch (1926–2003) Die Geschichte erzählt vom beherzten Reviervorsteher Wilhelm Krützfeld, der 1938 die Feuerwehr rief, als die Synagoge in der Oranienburger Straße brannte. Janine Strahl-Oesterreich und Bernhard Buley lesen Texte von Karl Bongardt. Mit Frühstücksangebot! Sa, 27.10., 10:30 Uhr: ErLesenes am Samstag Die Schreibwerkstatt Erkner stellt sich vor Mit Frühstücksangebot! Sa, 27.10., 18:00 Uhr: Konzert Djatou Touré – AfriPop von der Elfenbeinküste GRABMALE Adlershof Friedlander Straße 158 A Tel. 677 49 51, Hr. Zander Djatou Touré verquickt afrikanische Poesie mit modernen AfroBeats in verschiedenen Sprachen. Sie ist beschenkt mit einer wunderschönen klaren, bluesigen, rockigen Stimme, voller Power. 2007 gewann sie den Musikpreis Karneval der Kulturen. Djatou Touré (Voc., Percussion); Veronika Vogel (Gitarre, Back-Voc.); Ramani Krishna (Bass) Kindertheater So, 14.10., 10:00 Uhr. Der glückliche Hans (ab 3 J.) Theater Minimal So, 21.10., 10:00 Uhr: Wusel und seine Freunde (ab 3 J.) Puppentheater Katinchen Kulturcafé für Senioren Jeden Di ab 14:00 Uhr Kaffee & Kuchen, ab 14:30 Uhr Kulturprogramm Den aktuellen Flyer erhalten Sie vor Ort oder übers Internet: www.ratzfatz berlin.de Galerie im Ratz-Fatz Bis 29.10.: Natürlich – Fantasie Farbe, Pinsel und Stift Brigitte Mehle zeigt eine Sammlung von Bildern in Acryl, Aquarell & Collagen Öffnungszeiten: Mo–Fr 10:00–18:00 Uhr und zu den Veranstaltungen Eintritt für die Galerie frei! Zu allen Veranstaltungen, bei denen es nicht anders ausgewiesen ist, wird ein Eintritt von 7/4 Euro erhoben. Programmänderungen vorbehalten! ■ Gottes dienste EVANGELISCHE: Adlershof, Verklärungskirche Arndtstraße 12, Tel.: 677 52 68 14.10., 10:00 Uhr, Gd+Kinder-Gd, Scheel 21.10., 10:00 Uhr, Lektoren-Gd, Loosch 28.10., 10:00 Uhr, Gd, Knoch/Quien 31.10., 19:00 Uhr, Gd in der Dorfkirche Bohnsdorf, Kastner Kirchengemeinde Johannisthal Sterndamm 90, Tel. 636 13 48 14.10., 11:00 Uhr, Regional-Ökum. Gd in OSW 21.10., 11:00 Uhr, Gd mit Abm, Wilcke 28.10., 10:00 Uhr, Gemeins. Gd in BSW, Huhn 31.10., 19:00 Uhr, Regional-Gd zum Reformationstag in BSW Scheel 04.11., 11:00 Uhr, Gd mit Abm, Wilcke 08.11., 16:30 Uhr, Beginn St.-Martins-Umzug in Kirche BSW, Wilcke 09.11., 19:00 Uhr, Andacht zum Gedenken an Novemberpogrome, Wilcke / Hecker Ev. Kirche Niederschöneweide Friedenskirche, Britzer Straße Tel.: 631 66 42 14.10., 11:00 Uhr, Ökum. Gd in OSW mit Chormusik und Kinder-Gd, anschl. Kirchenkaffee, Team d. Ökumene 21.10., 09:30 Uhr, Predigt-Gd mit Abm, Schwer 28.10., 09:30 Uhr, Predigt-Gd, Hoffmann 31.10., 18:00 Uhr, Predigt-Gd, Kirche Zum Vaterhaus, BSW, Scheel 04.11., 09:30 Uhr, Predigt-Gd, Noak KATHOLISCHE Katholische Kirchengemeinde • St. Antonius – Oberschöneweide Roedernstraße 2 Tel.: 53 01 13 71 So, 10:00 Uhr, Hochamt Mo, 19:30–21:00 Uhr, Chor •St. Johannes Ev. – Johannisthal Waldstraße 11 Sa, 17:00 Uhr, So-Vorabendmesse 3. Do, 09:00 Uhr, JOHANN 60+ Gemeinde Christus König in: • Adlershof, Christus König Nipkowstr. 15 So, 11:00 Uhr, Hl. Messe Do, 09:00 Uhr, Hl. Messe ■ Köpenick Rudower Straße 23 Auf dem Friedhof Tel. 655 46 40, Hr. Kreutzmann Baumschulenweg Kiefholzstraße 203-207 Tel.: 532 48 51, Hr. Kusche www.Grana-Steinmetzhuette.de info@Grana-Steinmetzhuette.de Redaktionsschluss für die Novemberausgabe: 29.10.2018 7 7 PREISRÄTSEL SILBEN-KREUZWORT-RÄTSEL Irmgard Tabea Laps, Altglienicke 11 5 Die Lösung für das September-Rätsel lautet: 6 BIOGRAFIE 9/12 7 Vor dem Fenster wiegt ein Baum seine Lindenblätter, trotzt am grauen Straßensaum tapfer jedem Wetter. Sturmwind peitscht ihn hin und her, beugt den Wipfel nieder, Sonne brennt bedrückend schwer, Regen labt ihn wieder. Die Gewinnerin heißt: Rosemarie Zarschler 4 10 Einsendeschluss für das Oktober-Rätsel ist der 22.10.2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Blätter gilben und vergehn, Vögel nisten in den Zweigen, grüne Knospen neu entstehen, Bienen tanzen ihren Reigen. Zu gewinnen gibt es: 2 Freikarten für Lächelnd schaut er Kindern zu, sieht er Greise sterben. Hoffnungsfroh in steter Ruh grüßt er ihre Erben. 8 3 2 Einmal zwar, da wird auch ihm Tod und Säge drohen, einmal zwar, da wird auch er feurig-hell verlohen. Nichts ist ewig auf der Welt, alles ist nur Zeit und Raum, einmal welkt das Blatt und fällt ab vom Lebensbaum... 1 1. 2. 3. 4. Lebensphase bis zum Jugendalter 7. Tanzstudio in Oberschöneauf Melodie gesungenes Gedicht weide Tonkunst 8. Gruppe aus SängerInnen bekannter Komponist für 9. Kulturhaus in der Wuhlheide Kinderlieder (Nachname) 10. Bekleidung von Künstlern 5. selbstleuchtender Himmelskörper 11. die Zuschauer einer Show 6. Bewegung nach Musik 12. frohe Stimmung Aus den Silben CHOR - CKOW - DANCE - DE - FEZ - FREU - HEIT - KIND - KOS - KUM LI - LIED - ME - MU - POINT - PUB - SIK - SKI - STERN - TANZ - TUE - ZU sind zwölf Wörter zu bilden. Die Buchstaben der roten Felder ergeben in richtiger Reihenfolge geordnet die Lösung, welche sich aus zwei Wör-tern zusammensetzt und in engem Zusammenhang zum Preis steht. am 28.10., 11 Uhr im FEZ Berlin Siehe Seite 5! Die Rätsel-Lösung bitte einsenden an: ® Stromstraße 40 12526 Berlin OEHMCKE Licht- und Sonnenschutzanlagen sämtlicher Systeme Garagentore, Fenster und Türen sucht Ein- und Z w e if a m i l ie n h ä u s e r & G r u nd s t ü c k e Grünauer Str. 6, 12557 Berlin-Köpenick Grünauer Straße 65 • 12524 Berlin-Altglienicke Fon: 030 - 6 73 31 61 • Fax: 030 - 67 89 84 76 www.Oehmcke-Immobilien.de E-Mail: info@haack-jalousien.de • www.haack-jalousien.de Unsere Erfahrung ist Ihre Sicherheit 0 30-6 77 99 80 7 8 IMPRESSUM Herausgeber: Joachim Schmidt Verleger: Sven Pritsch Gestaltung/Anzeigen: Yvonne Thon Trägerauflage: 41.000 in kostenloser Verteilung an die Haushalte. Auflage Dörferblick: 21.000 Auflage Kiezblick: 20.000 Es gilt die Preisliste 04/17 vom 01.04.2017. Druck: BVZ Berliner Zeitungsdruck GmbH, www.berliner-zeitungsdruck.de Postanschrift: Dörferblick Werbe- und Verlags KG, Stromstr. 40, 12526 Berlin Telefon: 67 68 91 00 Fax: 67 68 91 01 E-Mail: yvonne@doerferblick.de Internet: www.doerferblick.de Die von den Autoren vertretenen Meinungen stimmen nicht in jedem Fall mit denen der Redaktion überein. Alle Terminangaben sind ohne Gewähr, Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten.
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