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Full text: Der Dörferblick Issue 25.2018,263 = November

® UNABHÄNGIGE MONATSZEITUNG FÜR ALTGLIENICKE, BOHNSDORF, GRÜNAU UND SCHÖNEFELD – 25. Jahrgang – Nr. 263 (275) November 2018 100 Jahre Gagfah: Startschuss für Ausstellung über Altglienicker Gagfah-Siedlung Eine neue Ausstellung, die am 16.11. um 18 Uhr im Bürgerhaus Altglienicke (Ortolfstr. 182) durch Kulturstadträtin Cornelia Flader feierlich eröffnet wird, beschäftigt sich mit der Geschichte der Gagfah-Siedlung, die mit ihren 500 Eigenheim-Wohnungen die Entwicklung des Ortsteils deutlich mitprägte. Der Anlass für die historische Ausarbeitung der AG Heimatgeschichte des Bürgerverein Altglienicke in Dokumenten und Bildern ist der 100. Geburtstag der Gagfah. Hinter diesem Akronym verbirgt sich die „Gemeinnützige Aktien-Gesellschaft für Angestellten-Heimstätten”. Ein halbes Jahr vor Ende des Ersten Weltkriegs kamen im Frühjahr 1918 in Berlin unter Mitwirkung der Reichsversicherungsanstalt für Angestellte (RfA) zahlreiche Angestellten-Verbände zusammen, um auf die Gründung eines eigenen Trägers für den Wohnungsbau hinzuarbeiten. Die mehrstöckigen Massenquartiere in den Großstädten galten als ungesund. Gerade den bald heimkehrenden Kriegssoldaten, oft traumatisiert, sollten lebenswerte und finanziell erschwingliche Wohnungen im Grünen geboten werden. Die Gründung der Gagfah wurde am 14.08.1918 vollzogen. Es wurde dabei ein Grundkapital von zwei Millionen Mark in Form von Aktien gezeichnet. Als Aufgabe hielt § 2 der Satzung fest: „Ausschließlicher Zweck des Unternehmens ist die Beschaffung gesunder Wohnungen zu angemessenen Preisen für minderbemittelte Familien und Einzelpersonen, insbesondere den Kreis der nach dem Versicherungsgesetz für Angestellte versicherten Personen. (…)”. Festgehalten wurde, dass Mietverträge, Nutzungsverträge und Verträge über die Veräußerung von Eigenheimen und Eigentumswohnungen nach dem Recht der Gemeinnützigkeit abzuschließen sind, nicht im Sinne von Geld- nicker Grund” und Warnowstr. war Ackerland, durchzogen von einem noch staubigen Feldweg, der zur Ortolfstr. werden sollte. Ebenso um 1929 wagte es die Familie Bachnik ganz einsam an der späteren Kreu- Die Gagfah-Siedlung aquarelliert von H. Schubring im Jahr 1955 erwerb und Profitmaximierung. Nach der Machtübernahme des NSRegimes im Januar 1933 und dem Verbot aller Gewerkschaften ging die Gagfah in den Besitz der Deutschen Arbeitsfront (DAF) über. Diese verkaufte die Gesellschaft Mitte der 1930er Jahre weiter an die RfA. In dieser Zeit wurde durch staatliche Programme der Eigenheimbau an den Stadträndern massiv vorangetrieben. Auf einst landwirtschaftlich genutzten Flächen errichtete man recht einheitliche Wohnhäuser, die neben Parteigenossen vor allem an junge Familien gingen, so auch in Altglienicke. Schon um 1929 entstand „weit draußen” als südlichster Posten des Ortes inmitten von Kornfeldern die kleine Eigenheimsiedlung „Altglienicker Grund”. Zwischen „Altglie- wirtschaft. Nach dem Krieg sollte daraus eine Konsumfiliale werden, und nachdem die alten Bachniks 1975 in den Westen gingen und wenig später die neue Konsum-Kaufhalle am Berg entstand, bis 1990 der Kulturklub „Heinz Kapelle”. 1935 wurde an der Wegedornstr. zwischen Ortolfstraße und Salierstr. mit dem ersten Bauabschnitt begonnen, der sich dann südlich mit dem Wolfmarsteig sowie abzweigend Kunibertstr., Hassoweg und Meinolfstr. fortsetzte. Die neuen Straßen erhielten am 18.01.1936 ihre Namen im Sinne des damaligen Zeitgeistes nach nordisch klingenden althochdeutschen Männernamen. Die Wegedornstr. wurde als zentrale Achse breit angelegt und besaß, für diese Zeit ungewöhnlich modern, Radwege. Die Heimstätten-Siedlung sollte mit dem Ansichtskarte der Gagfah-Siedlung von 1938 zung Ortolfstr./Wegedornstr. ein noch heute durch die Größe auffälliges Haus zu errichten. Mutter Bachnik betrieb dort einen Lebensmittelladen, Vater Bachnik nebenan eine Gast- „deutschen Satteldach” versehen ein Gegenstück zu den Arbeiter-Kolonien am Falkenberg und der bei den Nazis verpönten Bauhaus-Architektur bilden. Auf rund 60 Quadratme- tern Grundfläche entstanden als Doppelhaushälften Wohnungen mit vier bis fünf Zimmern sowie Bad, Küche und Keller. Während unten gewohnt wurde, schliefen oben die Familienangehörigen. Darüber gab es ein nicht ausgebautes Dach, welches Familien mit vielen Kindern die Möglichkeit bieten sollte, hier selber zusätzliche Schlafmöglichkeiten zu schaffen. Die Wohnungen gab es gegen Anzahlung von 1.800 Mark sowie monatlichen Zinsen und Tilgung von 50,58 Mark. Dazu gesellte sich ein Garten von 500 bis 800 Quadratmetern. Oft zählte eine seitlich angebaute Garage hinzu. Für Handel und Versorgung war gesorgt durch den Lebensmittelladen der Bachniks, nebenan dem Fleischer Rumpel, schräg gegenüber Ecke Bernulfstr. der Kolonialwarenladen Dietrich und in der Salierstr. die Konditorei & Bäckerei Minke, aus der in Nachkriegszeiten mal das „Terrassencafé Budziak” wurde. Ab August 1936 ging man an dem sich bis 1938 ziehenden zweiten Bauabschnitt am Dankmarsteig. Die „neue Gagfah” hatte baulich zur „alten Gagfah” einige Veränderungen. Die Fensterläden waren hier statt grün rotbraun und die Dächer wiesen Gauben auf. Allerdings ging es nicht mehr zügig voran, denn Baumaterialien wurden knapp. Das NS-Regime konzentrierte sich angesichts eines möglichen Krieges voll auf die Errichtung eines Westwalls entlang der westlichen Reichsgrenze, was aus dem ganzen Reich Material- und Arbeitsressourcen abzog. (Fortsetzung auf Seite 3) Joachim Schmidt ten W ir war Heizung! Ihre D. GÜNTHER GmbH • Gundelfinger Straße 14 - 10318 Berlin • Florian-Geyer-Straße 108 - 12489 Berlin (Büro) www.HeizungImArsch.de Senioren- und behindertengerechter Badumbau E-Mail: info@gp-bhs.de Telefon: 030 - 51 65 83 70 Telefax: 030 - 51 65 83 71 www.gp-bhs.de ■ AKTUELLES Gutachten befürwortet Zweirichtungsverkehr am Bohnsdorfer Kreisel Leserbrief Zum Artikel im „Der Dörferblick” vom Oktober „Auf Kiezspaziergang mit Bezirksamt und Polizei im Kosmosviertel” 2016 ging ein wahrer Aufschrei durch alle ortsüblichen Medien (sogar der RBB hat in den Abendnachrichten darüber informiert), dass das Kosmosviertel von Bezirk und Senat als „Problemviertel” eingestuft und ein Quartiersmanagement eingesetzt wurde. Soweit so gut. Quartiersmanagement und dazu gewählter Quartiersrat haben in den vergangenen zwei Jahren intensiv an wirksamen Veränderungen gearbeitet. Mit Unterstützung eines kleinen Häufchens unentwegt tätigen ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern (ich schätze die Zahl auf 30–40 von über 5.800 im Kiez wohnenden) ist vieles erreicht worden. Wer mit offenen Augen durch den Kiez geht, wird mir zustimmen. Leider war die direkte Unterstützung einiger Ämter des Bezirks unzureichend. Und damit komme ich zu o. g. Spaziergang. Als Mitglied des Quartiersrates habe ich natürlich an dem Spaziergang teilgenommen. Seit dem Abriss einiger Hochbeete wegen der EDEKABaumaßnahme hat sich außer mir keiner mehr um die Pflege der restlichen vier Beete gekümmert. Die Bereitschaft zur Mithilfe der Bewohner vor Ort ist gleich Null. Eigentlich auch nicht verwunderlich, da der eigentliche Verantwortliche – das Straßen- und Grünflächenamt – sich in keinster Weise um die Pflege der gesamten Grünanlage kümmert. Wenn überhaupt, wurde oberflächlich und teilweise unfachmännisch im sogenannten Grünzug Rasen gemäht und wegen der vorhandenen Rattenplage mehr schlecht als recht Strauchwerk beschnitten. Der beim Spaziergang angesprochene ungepflegte Zustand des Teiches und der Grünfläche Ecke Venusstr./Ortolfstr. (um nur zwei Beispiele zu nennen) hat bis heute nicht die geringste Veränderung erfahren. Der Grünzug zwischen Siriusstraße und Uranusstraße ist völlig außen vor. Hier erfolgt seit Jahren keine Pflegemaßnahme. Vom Grünflächenamt zugesagte Änderungen zumindest an einigen Stellen – Fehlanzeige. Schlechter Zustand der Bänke und fehlende Mülleimer im Grünzug und auf Spielplätzen waren genauso Thema wie die Zusage zur Prüfung möglicher Verbesserungen. Aber wir wissen ja, Prüfungen dauern bei allen Ämtern so lange bis sich keiner mehr daran erinnern kann, was überhaupt geprüft werden sollte. Ähnliche Arbeitsweise herrscht offenbar auch beim Ordnungsamt vor. Seit Mai 2018 steht vor dem Haus Pegasuseck 2 ein herrenloser PKW. Das Ordnungsamt hat das anfänglich wohl registriert, denn es waren vor Monaten schon zwei gelbe Aufkleber mit der Aufforderung zur Entsorgung angebracht. Da es offensichtlich keinen Besitzer gibt, erfolgt natürlich auch keine Entsorgung. Meine mehrfachen Bemühungen an verschiedenen Stellen des Ordnungsamtes um Beseitigung des Fahrzeuges – bis heute Fehlanzeige. Nicht einmal das Gespräch mit Bezirksstadtrat Herrn Hölmer bei unserer Quartiersratssitzung am 19.09.18 zeigte Früchte. Am 01.10.18 habe ich die zentrale Internetadresse des Ordnungsamtes bemüht. Seit 15.10.18 klebt ein neuer gelber Zettel (der 3.) an der Scheibe mit Entsorgungsaufforderung. Tolle Leistung!! Fazit: Verlässt du dich auf die Ämter, bist du verlassen. Ungeachtet der Tatsache, dass wir gerade, was die Ordnung und Sauberkeit im öffentlichen Raum betrifft, vom Bezirksamt und seinen Ämtern allein gelassen werden, habe ich mich bereit erklärt für weitere zwei Jahre dem Quartiersrat anzugehören. Ich und alle ehrenamtlich tätigen Bewohnerinnen und Bewohner geben die Hoffnung nicht auf, dass im Laufe der Zeit noch einige Mitstreiter unsere Reihen verstärken. Vielleicht hilft dabei auch dieser Artikel. Uwe Regelin ■ OEHMCKE sucht Ein- und Z w e if a m i l ie n h ä u s e r & G ru nd s tü c k e Grünauer Str. 6, 12557 Berlin-Köpenick 0 30-6 77 99 80 www.Oehmcke-Immobilien.de Unsere Erfahrung ist Ihre Sicherheit Die bislang provisorische Verkehrsführung um den Bohnsdorfer Kreisel am Bahnhof Grünau wird wohl dauerhaft erhalten bleiben, nachdem sich auch ein Gutachten eindeutig für den Zweirichtungsverkehr ausspricht. Dieses wurde Mitte September vor Ort im Rahmen einer öffentlichen Tagung der BVV-Ausschüsse für Stadtentwicklung und Bauen sowie Tiefbau und Ordnungsangelegenheiten unter zahlreich anwesenden Bürgern von Prof. Jürgen Steinbrecher von der Uni Siegen vorgestellt, nachdem es erstmal zu Fuß um den Bohnsdorfer Kreisel herum- weg über die Bruno-Taut-Str. fahren. Bei diesen täglich rd. 4.000 Fahrzeugen werden jährlich rd. 600.000 km weniger gefahren, was die Abgasemission deutlich senke, erläuterte Verkehrsexperte Steinbrecher. Ebenso profitieren all jene, die von der Buntzelstr. weiter nach Altglienicke wollen und nicht mehr am Bahnhof Grünau vorbei müssen. Der Durchgangsverkehr in der Bruno-Taut-Str. ging um 25 %, in der Straße Am Falkenberg sogar um 50 % zurück. Deutlich zurückgegangen ist auch die Zahl der Unfälle am Kreisel. Waren es noch von 2014 bis 2016 bei ging, um sich einen genauen Überblick zu verschaffen (Foto). Zur Erinnerung: 2016 gab es an die BVV gerichtet einen Einwohnerantrag gegeben, der sich für eine Beibehaltung des jahrzehntelang bestehenden Einbahnstraßenverkehr um das Einkaufszentrum Taut-Passagen herum aussprach. 4.000 Unterschriften waren dafür damals zusammengekommen. Im Mai 2017 stimmte die BVV mehrheitlich für den Einwohnerantrag und forderte den Bezirk auf, das Anliegen bei der künftigen Verkehrslösung zu berücksichtigen. Gleichzeitig wurde besagtes Gutachten in Auftrag gegeben. Es sollte eine Testphase mit einem ab Frühjahr 2017 eingerichteten provisorischen Zweirichtungsverkehr analysieren. Bezirksverordnete und Anwohner nahmen zur Kenntnis, dass dieser entgegen aller Zweifel gut funktionierte. Bei den rund 11.000 Autos, die jeden Tag den Bohnsdorfer Kreisel nutzten, musste früher ein Großteil, die vom Adlergestell zur Buntzelstr. unterwegs waren, einen etwa 350 m langen Um- Einbahnstraßenverkehr 100 Unfälle mit 17 Verletzten, kamen vom November 2017 bis Ende Mai 2018 lediglich noch 17 Unfälle mit sieben Verletzten zusammen. Mittlerweile sind viele, die anfangs gegen den Zweirichtungsverkehr waren, in das Lager der Befürworter gewechselt, da das befürchtete Chaos ausblieb und Vorteile erkannt wurden. So äußerte sich auch Eveline Eckelmann, Managerin der Taut-Passage, die einst fleißig Unterschriften für die Fortführung des Einrichtungsverkehrs sammelte, nicht unzufrieden. Sie erklärte in der Sitzung, die Praxis und das Gutachten zeigen, dass der Zweirichtungsverkehr funktioniere, es gebe aber noch Abstimmungsbedarf wegen der Ausfahrt unseres Parkdecks und Kinderkrankheiten, was die Ampelschaltung betreffe. Andere Anwohner sahen das genauso. Ein Problem sei noch hinter dem Bahndamm aufgekommen. Hier würden sich jetzt auf der anderen Seite in Grünau in der Hauptverkehrszeit immer wieder Rückstaus in der Wassersportallee bilden, www.phoenix-werbetechnik.de Sachverständigenbüro Dipl.-Ing. ERWIN B. STENKEWITZ Von der Industrie- und Handelskammer zu Berlin öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken. Dahmestraße 25 • 12527 Berlin-Grünau Telefon: 030 / 674 43 31 www.immobilienbewertung.de e-mail:stenkewitz@immobilienbewertung.de 2 weil nur wenige Autos über die Kreuzung Adlergestell/Wassersportallee kommen. Das würde auch öfter zu Lasten der Straßenbahnlinie 68 gehen, die im Stau warten muss. Man vermutet, dass daran zwei wahrscheinlich nicht aufeinander abgestimmte, aber nur rd. 50 m von einander entfernten Ampeln an Adlergestell und Bruno-Taut-Str. schuld sind. Das kann aber erst nach dem endgültigen Umbau des Bohnsdorfer Kreisels behoben werden, da die letztere eine provisorische Bauampel ist und die Schaltung sich so lange nicht an der anderen anpassen lasse. Diskussionen gab es auch um manche noch sicherer zu gestaltende Führung von Fußgängern und Radfahrern über die Straße, etwa sei die Querungsbeziehungen an der Einmündung der Buntzelstr. in die Richterstr. noch unbefriedigend. Und natürlich sind die Wartezeiten für alle, die über die Richterstr. von und zum Bahnhof Grünau wollen, nun etwas länger, wo es keinen Zebrastreifen mehr, sondern eine Ampel gibt. Hier sei noch zu schauen, inwieweit auch dort optimiert werden kann, ohne dass allzu stark der Verkehrsfluss beeinträchtigt wird. Insgesamt scheinen aber fast alle mit der neuen Verkehrsführung leben zu können, wenn hier und da noch Korrekturen vorgenommen werden. Das ist in dem nachfolgenden Bauabschnitt mit Umbauten an der Richterstr. angedacht. An dem Abend wurde seitens der BVV-Ausschüsse noch keine Entscheidung über die Umbauvariante getroffen. Das wolle man in nachfolgenden Sitzungen machen, wenn man die Erkenntnisse aus dem Gutachten noch einmal intensiv ausgewertet hat. Erst einmal ging es hier vor Ort um Informationen und einen Austausch mit den Bürgern. Am Ende wird das letztlich zu realisierende Projekt für den Bohnsdorfer Kreisel Bezirksverordneten zur Abstimmung vorgelegt. Wer sich genauer mit dem Thema beschäftigen will, das ausführliche Gutachten von Professor Steinbrecher ist im Internet einsehbar unter: www.berlin.de/ba-treptow-koepe nick/politik-und-verwaltung/aemter/ strassen-und-gruenflaechenamt/tief bau/artikel.118918.php. Joachim Schmidt ■ AKTUELLES 20. Sitzung der BVV Treptow-Köpenick Am 15. Oktober fand auf Antrag der Fraktionen CDU und Grüne sowie der Gruppe der FDP eine außerordentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung statt, auf der es um die Abarbeitung der noch offenen Tagesordnungspunkte aus der vorhergehenden Sitzung ging. Zu Beginn wurde der im Alter von 92 Jahren verstorbenen Bezirksverordneten Brigitte Pfannkuchen (SPD) gedacht, die nach der ersten freien Wahl 1990 als Alterspräsidentin die konstituierende Sitzung der BVV Treptow eröffnete und dem Haus dann bis 1995 angehörte. Beschlossen wurde auf Antrag des Wirtschaftsausschusses das Ersuchen, die Errichtung einer Steganlage in der Altstadt Köpenick mit einer maximal 24- bis 48-stündigen Liegezeit für Wassertouristen vor allem mit kleineren Sportbooten zu unterstützen oder selbst zu betreiben, um die touristische Erschließung der Altstadt Köpenick für Wassertouris- ten attraktiver zu gestalten. Angenommen wurde ein Antrag der CDUFraktion mit Beitritt SPD und FDP, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass schnellstmöglich eine Auswahl der Trassenvari- anten für den 2. und 3. Bauabschnitt der Süd-Ost-Verbindung (SOV) zwischen Köpenicker Landstraße und Autobahnanschlussstelle Späthstraße (A113) getroffen wird und unverzüglich die Planungen zum Bau LICHTAKTION dieser Entlastungsstraße aufgenommen werden. Dabei soll berücksichtigt werden, dass auch eine kleingärtnerische Nutzung weiter Bestand hat. Zustimmung fand ein interfraktioneller Antrag, einen BVVSonderausschuss zum Thema „Insel am Rotsch-Hafen” einzusetzen. Der Ausschuss soll innerhalb von sechs Monaten sämtliche Vorgänge um die Abbaggerung der Insel am „RotschHafen” aufklären und den Verlauf sowie die Reaktionen des Bezirksamtes in einem Bericht dokumentieren. Beschlossen wurde auf Antrag der Fraktionen SPD und Linke ein Ersuchen, dem Bündnis „Bürgermeister für den Frieden” mit dem Status „Flaggenstadt” beizutreten. Umrüstung auf Nabendynamo für 109,- € inkl. LED-Frontlampe und Montage ADLERSHOFER FAHRRADWELT Dörpfeldstr. 73 • 12489 Berlin Tel.: 030 / 6 77 57 88 www.fahrradwelt-berlin.de Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–19 Uhr Sa 10–14 Uhr BULLS, DIAMANT, FOCUS, KALKHOFF, KTM, PEGASUS, PUKY … Die nächste BVV-Sitzung mit Bürgerfragestunde findet statt am Donnerstag, dem 15. November, ab 16:30 Uhr im Rathaus Treptow statt. Joachim Schmidt ■ Fortsetzung von Seite 1: 100 Jahre Gagfah-Siedlung Ab 1938 begann man zwar südlich des Dankmarsteigs noch mit dem Harrosteig, Markulfweg, Mundolfstr. und Wunnibaldstr., jedoch alles noch schleppender, insbesondere mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Ende 1940 kam das Baugeschehen ganz zum Erliegen. Nicht mehr ausgeführt wurde der Bereich Gerosteig als südlicher Abschluss. Auch das Areal südlich des Dankmarsteigs zum Mohnweg hin blieb unbebaut. Davon zeugt die nur aus wenigen Metern bestehende Meinolfstraße. Später wurden zu DDR-Zeiten die unbebaut gebliebenen Grundstücke vergeben und individuell mit Einfamilien- oder Reihenhäusern bebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg scheiterten im Westen Versuche der Angestelltengewerkschaften, im Zuge der Restitution von beschlagnahmten Gewerkschaftsvermögen die Gagfah zurückzuerhalten, während im Osten die Grundstücke zu DDR-Zeiten als sogenanntes Volkseigentum an den Staat gingen. Darum fiel die Gagfah-Siedlung in der Endzeit der DDR weitgehend unter die Kategorie „Modrow-Grundstücke”. Den Eigenheimlern gehörten die Häuser, aber nicht die Grundstücke. Diese konnten dann ab März 1990 für jeweils wenige tausend Mark aus dem „Volkseigentum” gekauft werden. Um 1992 herum wurde geprüft, die Gagfah-Siedlung denkmalschutzrecht- lich zu sichern. Dieses wurde jedoch bis auf eine Aufforderung, die Bewohner stärker für die Qualität des städtebaulichen Ensembles zu sensibilisieren und die bestehende Struktur weitgehend zu erhalten, verworfen, da sich über die Jahrzehnte allzu viele Häuser von der Originalfassung entfernt hatten. Oft nahmen Doppelhaushälften durch bauliche Veränderungen unterschiedliche Ausprägungen an. Die Gagfah ist unterdessen Geschichte. Im Westen wurde sie in der Rechtsnachfolge der RfA von der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) übernommen. Im Juli 2004 verkaufte die BfA die 81.000 Wohnungen an 147 verschiedenen Standorten in Deutschland, davon allein rund 24.000 in Berlin, an das US-amerikanische Unternehmen Fortress zum Preis von rund 3,5 Milliarden Euro. Im Dezember 2014 übernahm die Deutsche Annington für 3,9 Mrd. Euro die Gagfah und wurde als Vonovia der größte private Vermieter Deutschlands. 2016 gab die Vonovia bekannt, dass unter ihrem Dach die Gagfah Group als Teilunternehmen nach 98 Jahren endgültig erloschen sei. Anfragen des Altglienicker Bürgervereins in Vorbereitung der Ausstellung bei der Vonovia ergaben, dass das historische Archiv der Gagfah vernichtet wurde und man sich ausschließlich nur um Wohnungsvermietung kümmere. Daher gäbe es auch keine Aktivitäten zu 100 Jahren Gagfah. Trotzdem gelang es, mit Hilfe vieler Bewohner, diese Ausstellung zu konzipieren. Der Bürgerverein freut sich über zahlreichen Besuch zur Eröffnung am 16. November. Ansonsten ist jeden letzten Sonntag eines Monats von 14 bis 17 Uhr das Altglienicke Museum im Bürgerhaus geöffnet, um auch danach die Ausstellungstafeln zu beschauen. Joachim Schmidt ■ 8 BÜRGERSPRECHSTUNDE Katrin Vogel, MdA Mi, 14.11., 16:00–18:00 Uhr Mi, 28.11., 16:00–18:00 Uhr CDU Bürgerbüro Grünauer Str. 9, 12524 Berlin-Altglienicke direkt vom Hersteller Anmelden können sich Interessierte über: E-Mail: mitreden@katrinvogel.de per Tel.: 030 / 643 18 141 oder Sie kommen einfach vorbei. www.depotfenster.de Individuelle Fertigung: Alte Selchower Str. 27 • 12529 Schönefeld / OT Selchow Tel.: (03379) 380 05 / Fax: - 06 • info@depotfenster.de Fenster / Türen / Ug 0,7 Innentüren, Verglasungen Rollläden / Rolltore 24h Dach-Notdienst, Sofortreparaturen Insektenschutzgitter für alle Fenstertypen Firma André Bach Reparaturen von Einbruchschäden Telefon 030 / 6 73 51 93 Fax 030 / 67 80 55 83 Handy 0171 / 4 16 36 44 Wartung / Ersatzteile 3 Schönefelder Chaussee 152 12524 Berlin-Altglienicke FENSTER www.bach-fenster.de SCHÖNEFELD / ALTGLIENICKE 10. Schönefelder Lichterfest Am 1. Adventssonntag, dem 02.12. findet von 11:00 bis 20:00 Uhr in und um die Schönefelder Dorfkirche das 10. Schönefelder Lichterfest statt. Sie sind herzlich eingeladen! Programm: 11:00 Uhr: Gottesdienst 13:00 Uhr: Eröffnung 13:45–16:30 Uhr: Weihnachtliches Programm mit Musik, Tanz und Gesang von den Kindern und Jugendlichen der Grund- und Oberschule Schönefeld, Puppentheater der Kitas „Spatzenhaus” und „Schwalbennest” dem Mehrgenerationshaus, dem Scheunenchor, dem Doppelquartett und dem CVJM Schönefeld e.V. 16:35 Uhr: Lampionumzug unter Begleitung der FFW SXF und des Ortsvorstehers 17:20 Uhr: Feuershow 17:40 Uhr: Posaunenchor vor Kirche 18:00–20:00 Uhr: Musik de Kabarett ganz weihnachtlich mit Josef Brustmann Weihnachtliche Stände mit Geschenken, Leckereien, Gewürzen und Dekorativem laden zum Weihnachtseinkauf ein. Der Fleischer unseres Ortes, der Förderverein der Grundschule, der CVJM und die Kirchengemeinde sorgen wieder für das leibliche Wohl. Im Gemeindehaus können Kinder basteln. Hierzu laden ein der Ortsbeirat Schönefeld, die evangelische Kirchengemeinde, die Gemeinde Schönefeld, die Kitas, die Grund und Oberschule und der CVJM. ■ Schnappschüsse gesucht – Kosmoskalender 2019 Wie im Jahr 2018, soll es auch im kommenden Jahr wieder einen Kosmoskalender mit den schönsten Schnappschüssen aus dem Kiez geben. Bis zum 17.11. läuft dazu der Fotowettbewerb. Natürlich winken den besten Fotografinnen und Fotografen auch Preise. Gesucht werden 13 Fotos für den Kosmoskalender 2019. Eines pro Monat plus das Deckblatt. Eine Jury wird aus allen Bildern eine Vorauswahl von ca. 25 Bildern treffen. Anschließend können dann alle Menschen aus dem Kosmosviertel auf dem Weihnachtsmarkt über die besten Bilder abstimmen, die dann im Kalender auftauschen. Wir sind gespannt auf Eure Schnappschüsse, damit wir am Ende einen schönen bunten und vielfältigen Kalender haben. Die Bilder sollten bis zum 17.11. per Mail an team@ kosmosviertel.de geschickt werden. Bitte mit dem Betreff „Fotowettbewerb” und Kontaktdaten, damit wir Waschen, Schneiden, Waschen, Schneiden, Föhnen Herrenhaarschnitt nass o. tro. Kinderhaarschnitt uns auch zurückmelden können. Natürlich können ausgedruckte Bilder auch direkt im Quartiersbüro abgegeben werden. Organisiert wird die Aktion wie im vergangenen Jahr ehrenamtlich von Peter Zenker, einem Fotografen aus der Nachbarschaft. An dieser Stelle auch noch ein großes Dankeschön an Peter für den tollen Einsatz! ■ 13,00 26,00 13,00 10,00 Euro Euro Euro Euro Mo–Fr 09–19 Uhr • Sa 10–14 Uhr Semmelweisstr. 102, 12524 Berlin, Tel. 67 89 05 06 Die Radwechselwochen sind in vollem Gange. Radwechsel nur 19,90 € Herbst-/Winter-Check nur 16,90 € (zzgl. evtl. anfallendes Material) Vogel Automobile e. K. Grünauer Str. 9 - 10 12524 Berlin-Altglienicke www.vogel-automobile.de info@vogel-automobile.de Tel.: 6 72 93 88/99 Ein neuer Quartiersrat geht im Kosmosviertel ans Werk Zwei Jahre sind vergangen seit im Kosmosviertel erstmals ein Quartiersrat gebildet wurde. Verbunden mit einem Abendbrot im Bürgerhaus wurde Rückschau auf die in dieser Zeit in Angriff genommenen Projekte gehalten und für die kommenden zwei Jahre der Quartiersrat neu besetzt. Wieder einmal lud das Quartiersmanagement am 10.10. zu einem Abendbrot in den Saal des Altglienicker Bürgerhauses. Dazu gab es passend zur Jahreszeit wieder eine sehr schön von André Bernhagen zurecht gezauberte leckere Kürbissuppe sowie ein paar weitere Kleinigkeiten. Inhaltlich stand diesmal im Fokus die Neuwahl des Quartiersrates. Carolin Schmidt vom Quartiersmanagement begrüßte herzlich die Anwesenden und lobte all jene „Superhelden”, die sich vor zwei Jahren in den ersten Quartiersrat wählen ließen und fortan als Expertengremium im Kosmosviertel mit „Selbstbewusstsein, Ausdauer und die Eigenschaft des kritischen Nachfragens” an die Arbeit machten. Dabei gab sie einen kurzen Rückblick, was in den letzten zwei Jahren alles angestoßen und geschaffen wurde. In 18 Sitzungen des Quartiersrats seien 18 Projekte mit einem Fördervolumen von 860.000 Euro umgesetzt worden. Dazu zählten die Ausstattungsverbesserungen an der Grundschule am Pegasuseck etwa mit Smartboards, ein Kooperationsprojekt zur Umweltbildung zwischen der Kita Sonnenschein und dem Kinderbauernhof Waslala, das Beratungsprojekt Infopoint Alleinerziehende, die partizipative Gestaltung des öffentlichen Raums von den Kollegen 2,3, das Projekt Hallo Kosmos und die Erweiterung mit dem Kiezladen der Möglichkeiten sowie die mobile Kiezberatung. Darüber hinaus beschäftigte sich der Quartiersrat mit dem integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept für das Kosmosviertel und es wurde ein gemeinsames Leitbild für das Quartier entwickelt mit dem einprägsamen Satz „Kosmosviertel – ein Kiez verbindet!”. Es gab allerlei gemeinsame Aktionen wie das Kiezfest. Schließlich wurde Danke gesagt für alle, die in den vergangenen zwei Jahren das Ehrenamt so engagiert ausgeübt und dabei ihr Wissen eingebracht haben. Gedankt wurde jenen, die weiter dem Quartiersrat angehö- Dreckecken bis ungepflegte Grünanlagen, was als verbesserungswürdig galt und das alles entsprechend mit Projekten begleitet, um das Viertel noch attraktiver zu gestalten. Es habe sich somit einiges positiv verändert. Dann ging es auch schon an die Kürbissuppe und es bot sich die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen. Die restliche Prozedur da- Der am 10.10. neugewählte Quartiersrat für das Kosmosviertel ren wollen wie auch denen, die sich entschlossen hatten, nicht mehr anzutreten, aber allesamt bereit waren, in beratender Funktion weiter zur Verfügung zu stehen. Im Anschluss stellte sich Julian Meßenzehl kurz vor, der beim Bezirksamt im Rahmen der Sozialraumorientierten Planungskoordination (SPK) der neue BENN-Koordinator für Altglienicke ist. Dann hatte Uwe Regelin als Vertreter des bisherigen Quartiersrats das Wort, um aus seiner Sicht Rückschau zu halten. Er ging darauf ein, dass das Kosmosviertel in Medien immer wieder als Problemviertel geschildert wurde, was er in der Schärfe nie so gesehen habe, weil man hier doch sehr gut leben könne. Im Rahmen des Quartiersrats habe man sich dem Gebiet angenommen und so manches aufgespürt von nach gestaltete sich einfach. Für den sich zu zwei Drittel aus der Bewohnerschaft des Kosmosviertels bildenden Quartiersrat (das andere Drittel sind weitere hier vor allem beruflich tätige Akteure, wie Vertreter der Schulen, Kitas, Jugend- und Senioreneinrichtungen, des ansässigen Gewerbes und der Vermieter) gab es für die 16 Mitglieder 19 Bewerberinnen und Bewerber, wovon drei sich bereit erklärten, als Nachrücker zu dienen, wenn jemand verhindert ist. Demzufolge waren alle, die 16 ordentlichen Mitglieder und die drei Vertreter, auch schnell im Block als neuer Quartiersrat gewählt. Am 31. Oktober wird dieser erstmals in neuer Zusammensetzung zusammentreten und sich an die neuen Aufgaben heranmachen. Joachim Schmidt ■ Es wird wieder gesungen – Dritter Weihnachtsmarkt im Kosmosviertel am 1. Dezember Bereits zum dritten Mal wird im Kosmosviertel der „Weihnachtsmarkt zum Mitsingen” gefeiert. Der jährlich stattfindende Weihnachtsmarkt wird von engagierten Bewohnerinnen und Bewohnern in mühe- und liebevoller ehrenamtlicher Arbeit organisiert und durchgeführt. Geboten wird ein buntes und leckeres Programm für Groß und Klein. In diesem Jahr treffen sich alle weihnachtsfreudigen Menschen am Vortag des ersten Advent. Am Samstag, dem 1. Dezember wird auf dem „Roten Platz” in der Ortolfstraße gemeinsam mehr Wärme, Fröhlichkeit und ein gutes Miteinander im Kosmoskiez gezaubert. Von 15 bis 18 Uhr erwartet alle Besucherinnen und Besucher ein buntes Bühnenprogramm. Mit dabei ist zum einen der Kosmoschor aber 4 auch der Chor der Grundschule am Pegasuseck. Bei Kerzenschein werden gemeinsam bekannte Weihnachtslieder in stimmungsvoller Atmosphäre gesungen. Auch für das leibliche Wohl haben die ehrenamtlichen Organisatoren gesorgt. Neben Glühwein und Bratwurst wird es auch internationale Leckereien zum schlemmen geben. Die kleinen Besucher des „Weihnachtsmarktes zum Mitsingen” können Weihnachtsgeschenke basteln, Dosen bewerfen oder sich schminken lassen. Erstmalig gibt es in diesem Jahr auch einen Backwettbewerb, bei dem unter dem Motto „intergalaktische Weihnachtsplätzchen” das beste Weihnachtsgebäck geehrt werden soll. Dabei sein kann jeder! Als besonderes Highlight erwarten wir auch wieder Väterchen Frost und seine zauberhafte Begleitung Schneeflöckchen aus dem frostigen Sibirien. Beide stehen natürlich für das eine oder andere Foto zur Verfügung und haben gerade für die kleinen Besucher sicherlich auch noch das eine oder andere Geschenk dabei. Mehr Infos, Möglichkeiten einen Stand anzumelden, beim Backwettbewerb dabei zu sein oder sich am Bühnenprogramm zu beteiligen gibt es beim Orga-Team, das durch das Projekt Hallo Kosmos/ Kiezband in der Waschmaschinenbörse begleitet wird: Kiezband / Hallo Kosmos / Wetek Berlin Ortolfstr. 184, 12524 Berlin Tel.: 030 / 9367 4654 E-Mail: kosmos@wetek.de Int.: www.wetek.de/kiezband ■ BOHNSDORF Bohnsdorf erhält einen Leseclub Die Grundschule am Buntzelberg in Bohnsdorf erhält einen Leseclub. Das Bezirksamt erhielt die Zusage für eine solche Einrichtung von der Stiftung Lesen, die bundesweit Leseclubs fördert und ausstattet. Leseclubs machen Kindern außerhalb des Schulunterrichts Lust auf das Lesen. Angebote wie Geschichten vorlesen, Filme und Bilderbuchkinos schauen, Basteln, Spielen und gemeinsames Lesen und Vorlesen gehören zum Programm. Von der Stiftung Lesen werden auch Zeitschriften finanziert und es kommen wahre Schatzkisten voller Bücher. Der Leseclub ist auch ein Rückzugsort innerhalb des täglichen Schultrubels. Zusammen mit der bisheri- gen Schulbücherei der Grundschule am Buntzelberg und dem nagelneuen Bücherbus „HENRI” entsteht in Bohnsdorf ein Lesefördernetzwerk. Mit dem Angebot in Bohnsdorf unterhält Treptow-Köpenick künftig wieder zwei Leseclubs. Auch im Gebäude der Johannes-Bobrowski-Bibliothek in Friedrichshagen befindet sich seit April 2016 ein Leseclub, der hervorragend angenommen wird. „Ziel und Aufgabe des Leseclubs ist, Lesemotivation und Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu steigern”, berichtet BezirksSchulstadträtin Cornelia Flader, „nach den guten Erfahrungen in Friedrichshagen hoffen wir auch, dass das in Bohnsdorf in ganz hervorragender Weise gelingen wird. Ich danke deshalb besonders Schulleiterin Diana Hellwig dafür, dass sie die Kooperation mit uns angeht.” Der Leseclub ist ein Projekt der Stiftung Lesen. Er findet im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung statt und wird von diesem finanziert. Betrieben wird der Leseclub in einer Kooperation der Friedrichshagener Grundschule gemeinsam mit dem Bezirksamt, die grundsätzlich auch noch für weitere Partner offen ist. Bezirksamt Treptow-Köpenick ■ Feierliche Einweihung des Modularen Ergänzungsbaus der Schule am Buntzelberg Am 27. September fand die feierliche Einweihung unseres MEBs (Modularer Ergänzungsbau) statt. Die Einweihungsfeier wurde durch ein tolles Programm unserer Kinder, sowie durch festliche Redebeiträge gestaltet. Das Highlight war das symbolische Zerschneiden des roten Bandes vor der Eingangstür, durch zwei Schü- lerInnen unserer Schule, die sich durch besondere Leistungen hervorgebracht haben, sowie unseren fleißigen Schulhausmeister Herrn Kleinhaus. Ein schönes Rahmenprogramm bot der Förderverein. Unsere SchülerInnen konnten an einer Torwand schießen üben, Büchsen werfen, Golf spielen und unter anderem XXL- Domino spielen. Die Kinder hatten viel Freude. Wir wünschen uns, dass alle SchülerInnen und alle KollegInnen, sowohl heute, als auch zukünftig, den MEB in Ehren halten und wir alle lange Freude am neuen Gebäude haben. Das Schulleitungsteam Schule am Buntzelberg ■ STERNE des Monats Oktober 2018 Tel. 67 82 40 44 Trotz Bauarbeiten Parkplätze bei uns am Haus! Richterstraße 8 • 12526 Berlin-Bohnsdorf Unterstützung für Fahrradwerkstatt im Jugendclub „Walter Kroh” gesucht Im Rahmen des Lotsenprojektes sucht das Sternenfischer-Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick Unterstützung für den Jugendclub „Walter Kroh”: Die CJD-Kinder und Jugendeinrichtung „Walter Kroh” in der Schulzendorfer Str. 26 in Bohnsdorf bietet in den Nachmittagsstunden einen Anlaufpunkt für alle Kinder und Jugendlichen zwischen 8 und 14 Jahren. Zusätzlich zu dem schon bestehenden umfangreichen Angebot ist geplant, eine Fahrradwerkstatt aufzubauen und zu betreuen. Dafür sucht der Jugendclub dringend ehrenamtliche Unterstützung! Sie verfügen über handwerkliche Fähigkeiten und haben Lust eine Fahrradwerkstatt aufzubauen? Sie möchten Ihr Wissen an Kinder und Jugendliche weiterzugeben? Geplant ist, die Fahrradwerkstatt an ein bis zwei Nachmittagen in der Woche zu betreiben. Ein geeigneter Raum und finanzielle Mittel für Werkzeug stehen zur Verfügung. Der Jugendclub bietet eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns darauf, Sie kennen zu lernen! Kontakt: Freiwilligenkoordinatorin Astrid Pogrzeba, Tel.: 030 / 24358575 Sternenfischer Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick ■ • Maurer- & Putzarbeiten • Betonarbeiten • Fliesenarbeiten Parchwitzer Straße 231 • Schornsteinbau 12526 Berlin-Bohnsdorf • Reparaturen aller Art www.fustbaureparaturen.de • Trockenbau • Kellertrocknung 030 / 676 12 20 Gisela und Rolf Zimmermann aus Bohnsdorf unterstützen Menschen mit Fluchterfahrung „Seit 2016 engagieren sich meine Frau und ich für Geflüchtete. Als im Herbst zuvor der große Flüchtlingsstrom in Deutschland ankam, haben wir Geld gespendet, aber das war uns zu wenig. Letzter Anstoß war schließlich neben unserem Interesse an den geflüchteten Menschen deren unerträgliche Situation vor dem Lageso. Also haben wir im Internet aktiv gesucht, wie wir uns einbringen können. Dabei sind wir auf die STERNENFISCHER und das Projekt Hausaufgabenhilfe gestoßen. Das kam uns entgegen, weil wir vor allem für die Kinder etwas tun wollten. Seitdem sind wir jeden Donnerstagnachmittag in der Unterkunft in der Wassersportallee. Gegenwärtig kümmern wir uns um rund zehn Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Manche von ihnen sind sehr bildungsbeflissen und wir sind froh, dass die Eltern unsere Beschäftigung mit ihren Kindern fördern. Die geht längst über das gemeinsame Lernen hinaus. Einmal im Monat unternehmen wir etwas mit den Kindern und gehen zum Beispiel in den Tierpark. Auch mit dem Solarboot waren wir schon unterwegs. Meine Frau wollte auch die Mütter aktiv einbeziehen, aber das ist schwierig. Stattdessen kamen die Gisela & Rolf Zimmermann (Foto: Reginald Gramatté) Kinder zum Handarbeitsnachmittag und haben auch gemeinsam mit meiner Frau ein Kräuterbeet angelegt. Was die Integration der Geflüchteten behindert, ist die Wohnsituation. Deshalb helfe ich seit ei- niger Zeit kinderreichen kurdischstämmigen Familien aus Syrien bei der Wohnungssuche, doch das gestaltet sich schwieriger und aufwändiger als ich erwartet habe. Vor allem für die sechs- und siebenköpfigen Familien gibt es kaum Angebote auf dem Wohnungsmarkt. Ich versuche jetzt, mich mit anderen zu vernetzen, um die Chancen zu erhöhen und gehe auch mit Fotos der Familien auf Wohnungssuche. Auch wenn nicht alle Bemühungen erfolgreich sind, ist es eine sinnvolle ehrenamtliche Arbeit, die wir da leisten. Und wir haben viel über das Leben der Geflüchteten erfahren und neue Freunde gefunden.” Kontakt: Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete, Wassersportallee 56–58, Tel.: 030 / 50567354 Gisela & Rolf Zimmermann / Claudia Berlin STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick ■ 5 DIE SANITÄRFEUERWEHR Olaf Hain Dorfplatz 14a 12526 Berlin SG ZUN NG I E H RTU A W GmbH Telefon 030 / 676 59 42 Heizung • Sanitär GEDENKEN / HISTORIE Gedenken, Erinnerung, Hoffnung. Gedenkkonzert 80 Jahre nach der Zerstörung der Köpenicker Synagoge Am 9. November 1938 wurde im Rahmen der nationalsozialistischen Novemberpogrome die damals erst 28 Jahre alte, vom Rixdorfer Architekten Adolf Sommerfeld entworfene, Köpenicker Synagoge von der SA verwüstet, geplündert und in Brand gesetzt. Mit Unterstützung des Louis Lewandowski Festivals gedenkt der Bezirk Treptow-Köpenick dieses tragischen Ereignisses im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Berlin 2018. Die Köpenicker Synagoge war eines von 15 jüdischen Gotteshäusern, die allein in Berlin in der von den Nationalsozialisten herablassendspöttisch „Reichskristallnacht” genannten Pogromnacht zerstört wurden. Nach offiziellen Angaben wurden bei den Gewalttaten 30.000 Jüdinnen und Juden in Konzentrationslager verschleppt, 90 Personen starben – neuere Forschungen gehen aber von tatsächlich mehreren hundert Toten aus. Die stark beschädigte Synagoge in Köpenick wurde durch Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg weiter zerstört und musste 1945 vollständig abgetragen werden. „Eine Gedenktafel erinnert heute an die Synagoge und ihre Geschichte”, so Cornelia Flader, Bezirksstadträtin für Kultur, „der Standort der ehemaligen Synagoge mahnt so die Lebenden und stützt das Gedenken an die Toten.” Die Gedenkveranstaltung beginnt am 11. November um 17:00 Uhr mit dem Totengedenken EL MALE RACHAMIM mit dem Kantor Isaac Sheffer und dem Jugendchor der Synagoge Pestalozzistr. am Ort der ehemaligen Synagoge, Freiheit 8. Um 17:30 Uhr wird dann schräg gegenüber in der Freiheit 15, hinter der Joseph-Schmidt-Musikschule Treptow-Köpenick, das Konzert mit jüdisch-liturgischer Musik aus Europa, den USA und Israel stattfinden. Es interpretieren das Synagogal Ensemble Berlin mit Kantor Isaac Sheffer sowie der Jugendchor der Synagoge Pestalozzistraße unter der Leitung von Regina Yantian (Orgel). Das Synagogal-Ensemble-Berlin ist weltweit das einzige Ensemble, das jeden Freitagabend, Schabbatmorgen sowie an allen jüdischen Feiertagen die Kompositionen des großen jüdischen Meisters und Reformators Louis Lewandowski präsentiert. Der Eintritt ist frei. Sie sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen: http://www.synagogal-ensembleberlin.de/ Bezirksamt Treptow-Köpenick ■ über die Bezirksgeschichte hinausreicht. Diese Wanderausstellung ist noch bis zum 19.12.18 in der VHS Treptow-Köpenick, Baumschulenstr. 79-81 in 12437 Berlin-Baumschulenweg zu sehen. ■ GRABMALE Adlershof Friedlander Straße 158 A Tel. 677 49 51, Hr. Zander Köpenick Rudower Straße 23 Auf dem Friedhof Tel. 655 46 40, Hr. Kreutzmann Baumschulenweg Kiefholzstraße 203-207 Tel.: 532 48 51, Hr. Kusche www.Grana-Steinmetzhuette.de info@Grana-Steinmetzhuette.de Erd-, Feuer- und Seebestattungen Am 9. November, um 19 Uhr findet in der Friedenskirche Grünau, DonUgoletti-Platz, das erste Friedenskonzert statt. Musiker und Sänger aus Syrien, Israel und Deutschland finden sich zusammen, um gemeinsam Stellung zu beziehen. Frieden ist eben keine Frage von religiöser Herkunft sondern von Kultur, Bildung, Haltung und gesundem Menschenverstand. Es wird, von einer Pause unterbrochen, ca. zweimal eine Stunde Musik geben, wobei alle Beteiligten im Wechsel aus ihrem Repertoire spielen. Die Bühne wird dabei grundsätzlich von allen bewohnt, also die Nichtspielenden hören aktiv ihren Kollegen zu und natürlich wird auch gemeinsam musiziert. Der Höhepunkt des Abends sei an dieser Stelle noch nicht verraten, aber es wird ein sehr berührender Brückenschlag aus der Vergangenheit ins Hier und Heute. Musik kann und muss verbinden, was leider viel zu oft gegeneinander ausgespielt wird. Mitwirkende: Goetz Steeger, Berivan Ahmad, Omri Vitis, Arno Schmidt, Wassim Mukdad, Guy Strier, Tobias Unterberg Diese Veranstaltung wird präsentiert vom KunstHofKöpenick e.V. in Zusammenarbeit mit Tobias Unterberg und der Evangelischen Kirchengemeinde Bohnsdorf-Grünau. Eintritt frei – Spenden erbeten 09.11., 19:00 Uhr Friedenskirche Grünau, Don-Ugoletti-Platz, 12527 Berlin Einlass ab 18:15 Uhr Infos unter: www.kunsthofkoepenick.de ■ Bürgerverein Altglienicke trauert um Dr. Hellmut Rademacher Ausstellung 450 Jahre Treptow Die Ausstellung ist eine Entdeckungsreise durch Treptows 450-jährige Geschichte. Sie illustriert die wichtigsten Ereignisse, Orte und Personen aus Treptows Geschichte und zeigt, dass deren Bedeutung oft weit Erstes Friedenskonzert am 9. November in der Friedenskirche Grünau Am 10. Oktober 2018 verstarb im Alter von 91 Jahren Dr. Hellmut Rademacher. Der Historiker und Kunstwissenschaftler war lange von 1995 bis 2010 Vorsitzender des Bürgerverein Altglienicke. Geboren am 2. Juni 1927 im märkischen Neuruppin studierte Rademacher von 1946 bis 1951 in Berlin an der Humboldt Universität Geschichte und Germanistik. Nach eineinhalb Jahren als Lehrer an einer Oberschule trat er im September 1952 in das „Museum für Deutsche Geschichte” in Berlin-Mitte ein, wo er zunächst eher zufällig in die Aufgabe gekommen über 40 Jahre lang deren Plakatsammlung betreute. In dieser Zeit publizierte er wegweisende Arbeiten zur Geschichte des Mediums, unter anderem „Das deutsche Plakat” (1965), „Deutsche Plakatkunst und ihre Meister”(1965), „Theaterplakate” (1989) und gemeinsam mit René Grohnert als Herausgeber „Kunst! Kommerz! Visionen!” (1992), weswegen er allgemein als eine Ikone deutsch-sprachiger Plakatwissenschaft galt. Seine Bücher wurden europaweit zu Standardwerken der Kulturgeschichte. Parteigenosse war er nie, was es zu DDRZeiten einschränkte, innerhalb des Museums aufzusteigen. Ebenso brachte es immer einige Mühen mit sich, Bücher zu publizieren, da Leute aus dem SED-Umfeld bei der rationierten Papierzuteilung bevorzugt wurden. Rademacher war am Ende einer der wenigen Mitarbeiter, die nach dem Ende der DDR vom „Deutschen Historischen Museum” als Nachfolgeinstitution im Zeughaus übernommen wurden. Der damalige Museumsleiter Prof. Christoph Stölzl bezeichnete anlässlich einer im Mai 1992 eröffneten Ausstellung deutscher Plakate von 1888 bis 1933 Rademacher als den „Plakat-Papst der DDR”. Im Juni 1992 ging er in den Ruhestand. Der 1957 nach Altglienicke gezoge- Dr. Hellmut Rademacher ne Rademacher, wohnhaft in einem Haus unmittelbar am Bahnaußenring, das er zusammen mit seiner ebenso im Museum tätigen Frau Gudrun bezog, war vielfach gesellschaftlich aktiv, so wie sich die Möglichkeiten dann auch boten. Das tat er zum einen über ganz viele Jahre im Gemeindekirchenrat. In der Wendezeit war er im Ortsteil einer der lauten Köpfe der Bürgerrechtsbewegung, die sich rund um den Run- den Tisch in der Rosestraße für die demokratische Umgestaltung engagierten. Insbesondere für Umweltthemen setzte er sich ein. Aus dem Runden Tisch erwuchs der Bürgerverein Altglienicke, den er mitgründete. Von 1990 an war er über zwei Jahrzehnte lang der redaktionell Verantwortliche für den Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Altglienicke. Von 1992 bis 1995 war Rademacher auch für Bündnis 90 kommunalpolitisch tätig als Bürgerdeputierter im BVV-Bildungsausschuss. Das Zusammengehen der Bürgerrechtler von Bündnis 90 mit den Grünen sah er kritisch und beendete dort letztlich sein Engagement. Nach dem Rückzug des gesundheitlich angeschlagenen Gründungsvorsitzenden Helmut Hauthal übernahm Rademacher im Februar 1995 die Geschicke des Bürgerverein Altglienicke. Es sollten anderthalb Jahrzehnte werden, bis er 82jährig den Vorsitz an Joachim Schmidt abgab. In diese Zeit fiel die vom Bürgerverein im Jahr 2000 ausgestaltete 625-Jahr-Feier Altglienickes mit einem großen Festumzug und allerlei weiteren Veranstaltungen. Zuletzt wurde es in einem höheren Alter angekommen, stiller um ihn. Jetzt ist er verstorben. Wir werden ihm als viele Jahre ehrenamtlich aktiven Altglienicker ein ehrendes Angedenken bewahren. Joachim Schmidt, Vorsitzender Bürgerverein Altglienicke ■ „Treptow-Köpenick 2019 – Ein Jahr- und Lesebuch” Gerhart-Hauptmann-Allee 68 15732 Eichwalde Tag und Nacht 030 67549311 Karl-Marx-Str. 133 OT Großziethen 12529 Schönefeld Tag und Nacht 03379 3126400 www-bestattungshaus-rauf.de Am 11.10. wurde das neue „ Jahrund Lesebuch” präsentiert. Sie erfahren darin z. B., was die Produktion von Skiern mit dem Müggelstrand zu tun hat und dass eine leibhaftige Boxweltmeisterin in unserem Bezirk ihr Zuhause gefunden hat. 6 Erhältlich ist die Publikation „Treptow-Köpenick 2019 – Ein Jahr- und Lesebuch” in allen gut geführten Buchläden des Stadtbezirkes Treptow-Köpenick zum Preis von 9,95 Euro sowie direkt in der Kunstfabrik, Friedrichshagener Straße 9r; 12555 Berlin-Köpenick. Leseproben der vorangegangenen Jahrbücher sind im Internet unter http://www.kunstfabrikkoepenick. de/Editionen-Jahrbuch. htm zu finden. Bestellbar sind diese Ausgaben nur noch über die Kunstfabrik. ■ GRÜNAU / BOHNSDORF Elmar Werner startet in Grünau mit einem etwas anderen Kiosk: „Lotto & Genuss” Schon seit über vier Jahrzehnten gibt es einen Lotto- und Zeitungsladen in Grünau, mit wechselnden Standorten, zuletzt in der Regattastraße 120. Die bisherige Inhaberin Gerda Zschweigert, entschied sich nun mit über 70 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Damit stellte sich die Frage wie es weitergeht, auch für den Grünauer Kiez, wo es rund um die Regattastraße an mancher Branche bereits mangelt. Einem solchen Laden kommt schließlich auch eine kulturelle und soziale Funktion für die Nachbarschaft zugute. Zwei Angestellte galt es weiter zu beschäftigen. Von daher entschloss sich der 55-jährige Grünauer Elmar Werner, gelernter Koch, ausgebildeter Pfarrer und heute vor allem Eventmanager, mit seiner Agentur Deutsche & Israelische Projekte (DIP) den Laden zu übernehmen. Kein einfaches Unterfangen, wie wir im Gespräch erfuhren, weil allein die Übernahme eines solchen Ladens mit etlichen bürokratischen Behördengängen verbunden ist, die er nie vorher für möglich hielt. Am Tag der Deutschen Einheit war dann auch die feierliche Eröffnung. Dazu wurde LiveMusik geboten und es kamen Prominente wie Peter Meyer von den Puh- Neben den üblichen Angeboten soll es auch regionale Spezialitäten geben dys und Ex-Dagobert Arno Funke, der seine „Eulenspiegel”-Titelseiten signierte. Geboten wurden Verkostungen an u. a. Wildspezialitäten, ausgewählte Weine, Wodka, Cognac, Tabak und Zigarillos. Es gab Fassbier und Kartoffelsuppe. Gekommen waren dann auch ganz viele aus der Anwohnerschaft, um über mehrere Stunden hinweg mitzufeiern. Wie alle Projekte, die Elmar Werner startet, geht es ihm um einen sehr individuellen Charakter, der sich von der Mehrheit herkömmlicher Lottoläden unterscheidet. Das wird auch in der neuen Namensgebung „Lotto Atelieradvent im Atelier Kühn Das Atelier Kühn lädt zum traditionellen Atelieradvent am Wochenende des 1. Advent ein. In der Verkaufsausstellung zeigen 6 Künstler und Designer ihre neuesten Werke. Achim Kühn – Skulptur Coco Kühn – Skulptur und Malerei Tobias Kühn – Möbel und Objekte Ulrike Weiss – Porzellan Marion Heilig – Schmuck Joachim Dombrowski – Schmuck Lassen Sie sich verzaubern von der romantischen Schmiedeatmosphäre mit Schmiedefeuer, Kunst und Ker- Joachim Dombrowski „Aufglanz” (Foto: Joachim Dombrowski) ATELIERADVENT 2018 zenschein. Für Ihre Verköstigung ist gesorgt. Auf der Suche nach handgefertigten Weihnachtsgeschenken werden Sie sicher fündig. Atelier Kühn Richterstraße 6 / Ecke Kirchsteig (nahe S-Bahnhof Grünau, Parkplätze vorhanden) 12524 Berlin Tel.: 030 / 676 42 61 E-Mail: info@metalart.de Int.: www.metalart.de Siehe auch Anzeige! & Genuss” deutlich. Man soll hier auch genießen können. Neben Lotto, Zeitungen, Zigaretten, Zigarren und Tabak, Kaffee und Sonntagsbrötchen wird es dort auch regionale Spezialitäten geben. Das, was es bisher im Laden schon als Serviceangebote gab, bleibt natürlich. Man kann dort Hermes-Pakete aufgeben, seine zu reparierenden Schuhe abgeben, Fotokopien anfertigen, Pin-Briefmarken kaufen oder gar Kohlensäurepatronen für den Sodamixer erwerben. Das Sortiment wird sukzessive erweitert. Zum einen werden ausgewählte Spirituosen aus dem In- und Ausland Atelier Kühn Richterstraße 6 12524 Berlin 030 / 676 42 61 info@metalart.de www.metalart.de Fr, 30.11.2018 Sa, 01.12.2018 So, 02.12.2018 jeweils 16 – 22 Uhr Eingang Ecke Kirchsteig nahe S-Bahnhof Grünau Parkplätze vorhanden ■ Tobias Kühn, Buchstaben, 2018 (Foto: Tobias Kühn) Achim Kühn „Zweimaster” (Foto: Achim Kühn) Wir bieten an zur Verpachtung: 7 geboten, die es nicht überall zu kaufen gibt. Dazu gesellen sich ausgefallene Weine, wie etwa den östlichsten Wein Deutschlands aus der Region Senftenberg und aus Meißen sowie israelische Produkte. In Zusammenarbeit mit einem Förster aus Fürstenwalde gibt es örtliche Wildprodukte, so etwa spezielle Wurstsorten, aber auf Voranmeldung kann auch Wildschweinrücken und ähnliches geliefert werden. Als regionale Produkte gibt es aus Altglienicke aus der dortigen Kaffeerösterei exklusive Kaffeesorten als auch Speiseöle von der Ölmühle, aber auch aus Grünau Petit Fours. Immer wieder sind in der Angebotspalette saisonale Besonderheiten geplant. Dazu ist jeweils auch ein Frühlings- und Herbstfest vor dem Laden angedacht. In einer Merchandising-Ecke soll es besondere Tour-Shirts von Konzerten geben, so aktuell speziell von PUR. Zum Angebot zählen alkoholfreie und Mixgetränke wie ausgefallene Biere. Wenn es wieder wärmer wird, ist an Speiseeis gedacht. An besonderen Zeitungen soll es nicht mangeln. Diese können gerne auch auf Wunsch zusätzlich aufgenommen werden. Der Laden will Dinge in der Nähe bieten, für die man sonst wei- ter weg fahren muss. Auch bei Tabakwaren will man mit einem sehr breiten Angebot an Zigaretten, Zigarillos und Zigarren glänzen, die etwa der schräg gegenüber gelegene Discounter nicht bietet. Dazu zählt auch allerlei Zubehör zum Selberdrehen von Zigaretten. Man bewirbt sich derzeit auch darum einen BVG-Verkaufsservice anzubieten. Die Öffnungszeiten bleiben in der Regattastraße 120 erst einmal wie bisher: Mo–Fr 06:30–18:00 Uhr, Sa 07:00–13:00 Uhr und So 08:00– 11:00 Uhr. Wenn es gut läuft und es eine entsprechende Nachfrage gibt, ist denkbar, die Öffnungszeiten ab dem Frühjahr etwas auszuweiten. Joachim Schmidt ■ LOTTO & GENUSS Regattastraße 120 12527 Berlin-Grünau Mo–Fr 06:30–18:00 Uhr Sa 07:00–13:00 Uhr So 08:00–11:00 Uhr Mit vielen ausgefallenen und regionalen Spezialitäten Gut besuchte Einwohnerversammlung zum Falkenberg Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die drei wichtigsten Bauunternehmen sowie mit dem Krankenhaus Hedwigshöhe der größte lokale Arbeitgeber waren bei der Versammlung „von Einwohnern für Einwohner” am 10.10.18 präsent – diese Eckdaten können sich sehen lassen. Unterstützt wurde die Durchführung der Einwohnerversammlung aus FEIN-Projektmitteln des Senats und durch das Bezirksamt. Das bereits bauende Petruswerk, STADT UND LAND sowie der Beamten-Wohnungs-Verein zu Köpenick wollen über 700 Wohneinheiten rund um Paradiesstr. und JohannesTobei-Str. errichten. Hinzu kommen an der Paradiesstraße einige Büros bzw. (kleinere) Ladenlokale, ferner Häuser am Bohnsdorfer Kirchsteig nahe der A117, die Nova Liegenschaften plant. Das Baugeschehen wird sich über etliche Jahre hinziehen, auch weil teils nur erste Planungen auf der Grundlage des Bebauungsplans stehen. Auch das Alexianer-Krankenhaus hat weitere Ausbaupläne. Im Lauf der nächsten Jahre sollen also die derzeitigen Brachflächen in diesem Gebiet bebaut werden. Die nunmehr viel dichter geplante Bebauung am Falkenberg lässt allerdings die Gartenstadtidee von Bruno Taut, an der sich dieses Bebauungsgebiet in unmittelbarer Nähe zum UNES-CO-Weltkulturerbe „Tuschkastensiedlung” anlehnen sollte, nur noch erahnen und bleibt hinter dem ursprünglich vorgesehenen Wohnen im Grünen zurück. Umso wichtiger wird daher für die AnwohnerInnen die Grünanlage am Falkenberg. Kritisch wurden in der Einwohnerversammlung allerdings Zustand und Pflege der Grünanlage am Falkenberg und der Straßenbegrünung angesehen. Einkaufsmöglichkeiten, ärztliche Versorgung, Kita- und Schulplätze, Verkehrsentwicklung, aber auch straßenspezifische Probleme wie die Entwässerung der Theodor-Körner-Str. stehen im Fragenpaket für weitere Beratungen an. Weiterarbeit der Nachbarschaftsinitiative Vorbereitet wird jetzt ein Fragenkatalog an Politik, Verwaltung und Verkehrsträger zur Klärung offener Punkte. Anfang 2019, so die Planung, soll eine weitere Einwohnerversammlung dann zusätzliche Aufklärung ermöglichen. Die Nachbarschaftsinitiative will aber nicht allein Unklarheiten beseitigen, sondern vielmehr die Kontakte untereinander verbessern, die jetzigen Nachbarn auf die künftigen MitbewohnerInnen einstimmen und umliegende Vereine wie Institutionen auf den Zuzug einstimmen. Dazu gehören die Vorbereitung eines Nachbarschaftsfestes zum Tag der Nachbarn 2019 am 25. Mai 2019, der Ausbau und die „Freischaltung” der örtlicher Vereins- und Institutionskontakte und zur Bewältigung der Vorhaben ganz besonders auch die weitere Verbreiterung der AktivenBasis am Falkenberg. Volker Scharlowsky ■ RATGEBER Mobile Kiezberatung bietet kostenfreie Hilfe bei Problemen Es gibt im Lebensalltag viele plötzlich auftretende oder gar andauernde Probleme, bei denen man keine Scheu haben sollte, sich von anderen, damit gut vertrauten Menschen beraten zu lassen. Das können Fragen sein, wie: „Was tun bei finanziellen Notlagen?” – etwa bei Mietund Energieschulden. Dazu zählt ebenso das Wissen über behördliche Zuständigkeiten, gesetzliche Leistungsansprüche (z. B. ALG II, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Wohngeld), Rechte und Pflichten im Sozialleistungsbezug, Angebote des Sozial- und Gesundheitssystems oder Wege zur Erlangung von fehlenden Dokumenten und Nachweisen (z. B. Wohnberechtigungsschein, Rentenversicherungsausweis, Personalausweis). Für das alles besteht im Kosmosviertel seit dem 01.08.18 eine mobile Kiezberatung, wo man nicht zu irgendeiner Stelle hinlaufen muss, sondern die eine aufsuchende Beratungsleistung für im Kiez lebende Menschen anbietet. Getroffen wird sich individuell vor Ort. Als Zielgruppe des Angebots gelten Bewohnerinnen und Bewohner mit einem Hilfebedarf, die das Hilfesystem bisher nicht oder nur teilweise genutzt haben. Die Beratung arbeitet aufsuchend durch persönliche Ansprache in Institutionen, an öffentlichen Plätzen sowie bei Veranstaltungen im Kiez. Präsent ist man zugleich bei vielen Veranstaltungen vor Ort im Kosmosviertel, wie etwa beim Treppenhaus-Café, in der WaMa oder beim Weihnachtsmarkt am 01.12.. Ohnehin hält man eine Vernetzung im Kiez für wichtig mit den vielfältigen Angeboten und Einrichtungen, die hier schon bestehen. Frau Namuth berät Sie gern Die Mobile Kiezberatung in Regie der GEBEWO – Soziale Dienste – Berlin gGmbH versteht sich als Clearingstelle im Netzwerk der sozialen Dienste und Einrichtungen. Man bietet nicht nur eine Erstberatung, sondern versucht durch entsprechenden Rat existenzielle Krisen zu verhindern oder abzumildern (z. B. Mittellosigkeit, Verlust der Wohnung), den weiteren Beratungsbedarf zu klä- ren und nötigenfalls an spezialisierte Dienste und Fachberatungsstellen weiterzuvermitteln. Das können Fachberatungsstellen, Selbsthilfegruppen, Tagesstätten, Stiftungen und weitere Angebote für Bedürftige sein, aber auch weiterführende Hilfen (z. B. Betreutes Wohnen, Eingliederungshilfe) oder zuständige Behörden (z. B. Sozialamt, Wohnungsamt, Jobcenter). Geplant ist von der Mobilen Kiezberatung auch eine Bedarfserhebung, um festzustellen, an welchen Angeboten es im sozialen Bereich noch mangelt und wie noch besser geholfen werden kann. Die Leistungen der Mobilen Kiezberatung sind für die Nutzerinnen und Nutzer kostenfrei und auf Wunsch wird auch gerne anonym beraten. Die Daten werden streng vertraulich behandelt. Finanziert wird das ganze durch Mittel des Programms „Soziale Stadt”. Zusätzlich werden seitens der GEBEWO Spenden und Eigenmittel verwendet. Ansprechpartnerin ist Frau Namuth als ausgebildete Sozialpädagogin, die zuvor auch im Bereich der Jugendhilfe und der Frauenberatung tätig war. Sie ist erreichbar montags bis freitags unter der Telefonnummer 030 / 68 05 49 47 oder per E-Mail unter kiezberatung@gebewo.de. Joachim Schmidt ■ Berliner Lohnsteuerberatung für Arbeitnehmer e.V. – Lohnsteuerhilfeverein – Im Rahmen einer Mitgliedschaft erstellen wir Ihre • Einkommensteuererklärung Außerdem erhalten Sie ganzjährig eine umfassende Beratung und Betreuung zu • Kindergeldsachen • Renten- und Kapitaleinkünften Beratungsstelle: 12524 Berlin-Altglienicke • Schönefelder Chaussee 221 Dienstag und Donnerstag 15–18 Uhr Tel.: 030 / 673 10 52 E-Mail: buerohaase@web.de Mietrecht: Keine Schönheitsreparaturen bei unrenoviert übernommener Wohnung trotz Zusage Bundesgerichtshof setzt mieterfreundliche Rechtsprechung fort Nahezu alle Wohnraummietverträge enthalten eine Klausel, mit der die Verpflichtung zur Durchführung der Schönheitsreparaturen auf den Mieter umgelegt wird. Der Bundesgerichtshof (BGH) musste sich erneut mit dieser Problematik beschäftigen. Mit Urteil vom 22.08.18 entschied der für Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des BGH, dass eine formularmäßige Übertragung der Schönheitsreparaturen bei unrenoviert übergebenen Wohnungen auch dann unwirksam ist, wenn bei Vertragsabschluss die Renovierung im Rahmen einer „Renovierungsvereinbarung“ zwischen Mieter und Vormieter zugesagt wurde. Nach Ansicht des Gerichts habe eine solche Vereinbarung keinen Einfluss auf die mietvertraglichen Verpflichtungen zwischen Mieter und Vermieter (vgl. BGH, Urteil vom 22.08.18, Az.: VIII ZR 277/16). Damit hat der BGH seine mieterfreundliche Rechtsprechung fortgesetzt. Er hatte bereits in der Vergangenheit entschieden, dass die formularmäßige Überwälzung der Schönheitsreparaturen auf den Wohnraummieter unwirksam ist, wenn die Wohnung in unrenovierten oder renovierungsbedüftigen Zustand übergeben wurde und der Vermieter dem Mieter keinen angemessenen Ausgleich gewährt hat (BGH, VIII ZR 185/14). Das Gericht gab seine Rechtsprechung auf, wonach bei Übernahme einer unrenovierten oder renovierungsbedürftigen Wohnung ei- ne Klausel zur Vornahme von Schönheitsreparaturen dahingehend ausgelegt werden kann, dass die üblichen Renovierungsfristen mit dem Beginn des Mietverhältnisses zu laufen beginnen und der Mieter zu den auf seine eigene Vertragszeit entfallenden Renovierungsleistungen verpflichtet werden darf, auf. Ist streitig, ob die Wohnung bei Vertragsbeginn unrenoviert oder renovierungsbedürftig übergeben wurde, so bedarf diese Frage tatrichterlicher Feststellungen. Unrenoviert oder renovierungsbedürftig ist eine Wohnung nicht erst dann, wenn sie übermäßig stark abgenutzt oder völlig abgewohnt ist. Maßgeblich ist vielmehr, ob sie Gebrauchsspuren aus einem vorvertraglichen Zeitraum aufweist, wobei Gebrauchsspuren außer Acht bleiben, die so unerheblich sind, dass sie bei lebensnaher Betrachtung nicht ins Gewicht fallen. Es kommt letztlich auf die Beurteilung des Einzelfalls an. Die Darlegungsund Beweislast dafür, dass die Wohnung bereits bei Mietbeginn unrenoviert oder renovierungsbedürftig war, liegt beim Mieter; die Darlegungs- und Beweislast für die Gewäh-rung einer angemessenen Ausgleichsleistung liegt beim Vermieter. In den vergangenen Jahren hatte der für Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat bereits mehrfach formularmäßig vorgegebene Renovierungsklauseln für unwirksam erklärt und somit die Rechte der Mieter erheblich gestärkt. Unter anderem hatte er die Renovierungspflicht nach Ablauf fest vorgegebener Fris- ten (sog. „starre” Fristenpläne) und die darauf beruhenden Quoten- und Abgeltungsklauseln, die den Mieter bei Beendigung des Mietverhältnisses zur Abgeltung noch nicht fälliger Schönheitsreparaturen zur Zahlung eines festen Betrages verpflichten, für unwirksam erachtet. Ebenfalls für unwirksam erklärt wurden sog. „Farbwahlklauseln” oder vorformulierte Klauseln, die den Mieter verpflichten, bei seinem Auszug alle von ihm angebrachten oder vom Vormieter übernommenen Tapeten zu beseitigen. Ebenfalls unwirksam ist eine Klausel, mit der der Mieter verpflichtet wird, die Schönheitsreparaturen „ausführen zu lassen”. Denn dieser Wortlaut kann dahingehend verstanden werden, dass der Mieter unter Ausschluss der Möglichkeit einer Selbstvornahme die Arbeiten durch einen Fachhandwerker ausführen lassen muss. Dem Mieter darf aber nicht die Möglichkeit einer Vornahme der Schönheitsreparaturen in Eigenleistung genommen werden. Um Rechtsklarheit zu schaffen, ist dem Mieter grundsätzlich die Möglichkeit eröffnet, die (Un)wirksamkeit von Schönheitsreparaturklauseln in seinem Mietvertrag gerichtlich feststellen zu lassen. Für alle Fragen rund ums Mietrecht steht Ihnen Rechtsanwalt Dr. Roger Blum, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, gern zur Verfügung. Rechtsanwälte Dr. Blum & Hanke Walther-Nernst-Str. 1, 12489 Berlin Tel.: 030 / 46 72 40 57-0, Fax: -9 E-Mail: kanzlei@blum-hanke.de■ 8 Wir machen Ihre Steuererklärung! Beratungsstellenleiterin Antje Jäkel Am Falkenberg 117 | 12524 Berlin Wehrmathen 8 | 12529 Schönefeld Tel. 030-6725851 antje.jaekel@steuerring.de STEUER RING www.steuerring.de/jaekel Lohn- und Einkommensteuer Hilfe-Ring Deutschland e.V. (Lohnsteuerhilfeverein) | Wir erstellen Ihre Steuererklärung – für Mitglieder, nur bei Arbeitseinkommen, Renten und Pensionen. BAUEN / WOHNEN Bauherren aufgepasst: Gesetzliche Gewährleistungspflicht endet nach fünf Jahren Nach fünf Jahren endet die gesetzliche Gewährleistungspflicht für Bauleistungen. Darauf weist jetzt der Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. hin. „Dieser Zeitpunkt sollte im Kalender eines jeden Bauherren dick angekreuzt sein”, so Udo Schumacher-Ritz, Vorsitzender des VQC. „Bauherren sollten sich genau anschauen, bei welchen Leistungen die Gewährleistungspflicht endet und dementsprechend prüfen, ob die Leistung nach wie vor mängelfrei ist. Falls dies nicht der Fall ist, sollte auf jeden Fall umgehend der Handwerker kontaktiert werden und die Mängel schriftlich angezeigt werden, so dass zeitnah und noch vor Ablauf der Gewährleistungspflicht nachgebessert werden kann. Um ganz auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt der VQC-Vorsitzende, einen unabhängigen Gutachter einzuschalten, der die Gewerke mit einem geschulten Auge überprüft. Damit auch keine Frist in Vergessenheit gerät, wird empfohlen, eine entsprechende Liste zu führen, auf der die Gewährleistungsfristen der jeweiligen Bauleistungen aufgeführt sind. Von besonderer Bedeutung ist dieser „Stichtag” auch für Bauherren, deren Wohnhaus vor 5 Jahren fertig gestellt wurde. Auch hier sollte ein Gutachter eingeschaltet werden, der das gesamte Haus seinem geschulten Blick unterzieht. Denn das Tückische ist, dass sich oft erst nach einigen Jahren Verarbeitungs- oder Konstruktionsschwächen zeigen. Und noch ein Tipp: Am wenigsten Ärger und Reklamationen kommen auf Bauherren zu, wenn baubegleitende Qualitätskontrollen durchgeführt werden. „Eine begleitende Qualitätskontrolle verhindert bereits in der Bauphase Verarbeitungs- und Konstruktionsschwächen und somit nachhaltig Reklamationen und damit Ärger”, so Schumacher-Ritz. Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. ■ Immobilien Annett Steiner Häuser, Grundstücke, Finanzierungen Seit 26 Jahren im Süden Berlins und in der Altmark Grabenstraße 20 12526 Berlin-Bohnsdorf Tel.: 030 / 676 53 56 Handy: 0170 / 960 10 17 steiner-stoll@steiner-immobilien.de www.steiner-immobilien.de Immobilienratgeber Dichtheitsprüfung Hausanschluss – Ist dicht schon Pflicht? Immobilienbesitzer und Hausverwaltungen stolpern zwangsläufig irgendwann über das Thema: Dichtheitsprüfung von Hausanschlüssen. Was genau in Brandenburg aber vorgeschrieben ist, darum ranken sich zahlreiche Mythen. Für Teil 2 der Serie mit Tipps rund um die Hausund Grundstücksentwässerung hat der Dörferblick bei Joachim Gronau, Geschäftsführer von BRAUCO Rohr- und Umweltservice, nachgefragt. Dörferblick: Herr Gronau, warum müssen Hausanschlussleitungen dicht sein? J. Gronau: Weil Undichtigkeiten in erdverlegten Schmutzwasserleitungen führen zu Verunreinigungen von Erdreich und Grundwasser mit Schadstoffen führen. Besonders in Wasserschutzgebieten ist das ein großes Problem. Erschreckenderweise haben Studien aber belegt, dass über die Hälfte aller Hausanschlüsse in Deutschland undicht sind. Dörferblick: Sind Hauseigentümer deshalb verpflichtet, die Dichtheit Ihrer Hausanschlüsse bis zu einem bestimmten Termin nachzuweisen? J. Gronau: Das wird zwar immer wieder gern behauptet, leider auch von weniger seriösen Kollegen aus der Sanierungsbranche, ist so aber nicht korrekt. In Berlin und Brandenburg gibt es aktuell keine verbindlichen Fristen. Ausnahme sind Grundstücke, die sich in Wasserschutzgebieten befinden. Dort gelten spezielle wasserbehördliche Regelungen. Grundsätzlich schreiben die Gesetze aber die Instandhaltung des Kanalisationssystems zur ordnungsgemäßen Abwasserbeseitigung vor. Dörferblick: Das heißt? J. Gronau: Das heißt, dass sich jeder „Betreiber” von erdverlegten Endwässerungsanlagen mit dem Thema beschäftigen sollte. Bislang ist noch Eigeninitiative gefragt. Die Prüfpflicht wird aber über kurz oder lang kommen. Vergessen sollte man zudem nicht, dass Entwässerungsanlagen eine erhebliche Wertkomponente einer Immobilie darstellen. Dörferblick: Wie wird denn eine solche Dichtheitsprüfung durchgeführt? J. Gronau: Der Dichtheitsprüfung muss immer eine Reinigung der Leitungen vorausgehen. Bei BRAUCO Rohr- und Umweltservice empfehlen wir zudem, diese grundsätzlich mit einer Kamerainspektion zu verbinden. Werden dabei schon Schäden festgestellt, kann auf die anschließende Dichtheitsprüfung von vornherein verzichtet werden. Eine präzise Bestands- und Zustandserfassung im Vorfeld hilft zudem bei der Auswahl eines geeigneten Sanierungsverfahrens. Reicht eine Reparatur aus, müssen Rohre ausgekleidet werden oder ist sogar eine Erneuerung erforderlich? Das kann sich später deutlich kostenmindernd auswirken. Die Dichtheitsprüfung selbst wird mittels Luft und/oder Wasserdruck durchgeführt. Dörferblick: Kann das jeder Anbieter am Markt leisten? J. Gronau: Qualität und Preise differieren stark. Hauseigentümer und -verwaltungen sollten unbedingt auf RAL-Gütezeichen achten, die in der Regel eine fachgerechte Ausführung garantieren. Zertifizierte Berater für Grundstücksentwässerung bieten ihnen zusätzlich Sicherheit. Die Erscheinungstermine der Serie Teil 1: Was tun? Hilfe bei Rohrverstopfungen 04.10.18 Teil 2: Schon Pflicht? Dichtheitsprüfung Hausanschluss 01.11.18 Teil 3: Fettabscheider – zwischen Küche und Kanalisation 06.12.18 Artikel verpasst? Kein Problem. Fordern Sie Ihr persönliches Exemplar an unter info@brauco.de. ■ Berufsprofil: Was macht eigentlich ein TV-Inspekteur? Ausbildung: techn. Ausbildung, z.B. als Fachkraft für Rohr-, Kanalund Industrieservice, Umwelttech- niker, Bau- oder Vermessungsingenieur Aufgaben: Optische Inspektion und Dichtheitsprüfung von Entwässerungsanlagen, Fahrzeugführung, PCArbeit 9 Anforderungen: Technisches Verständnis, Präzision, Führerschein, Computerkenntnisse Chancen: Abwechslungsreiches und anspruchsvolles Arbeitsgebiet, zukunftsfähige Arbeitsplätze mit guter Entlohnung SPORT VSG Altglienicke springt nach Sieg gegen Lok Leipzig auf Platz 11 Nachdem sich die Fußballer der VSG in den letzten drei Spielen durch einen Elfmeter in Rückstand brachten, sollte es diesmal beim Bischofswerdaer FV anders werden. Die Altglienicker machten von Beginn an Druck und belohnten sich bereits in der 5. Minute durch einen blitzschnellen Konter, den der davon eilende Christopher Quiring mit einem Flachschuss aus 14 Metern zum 0:1 einnetzte. An dieser Spielweise sollte sich dann auch nichts ändern, denn immer wieder war die VSG am Ball und kreierte gegen müde Bischofswerdaer Torchancen. Die Gastgeber konnten zur Halbzeit froh sein, dass es nur 0:1 für sie stand. Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst so weiter, doch dann wurden die Bischofswerdaer spürbar besser und drängten Altglienicke verstärkt in die eigene Hälfte, um zum Ausgleich zu kommen. In der 61. Minute hatten die Hausherren dann auch ihre erste echte Torchance des Spiels, als Tobias Heppner mit einem Distanzschuss VSG-Keeper Dan Twardzik prüfte, doch ansonsten fand man in der VSG-Abwehr keine wirklichen Lücken. Stattdessen kam in der Nachspielzeit der über die Seite durchstürmende Hasan Pepic noch zum 0:2. Nach vier sieglosen Spielen gab es endlich mal wieder einen Dreier zu feiern. Nur 119 Zuschauer fanden sich wenige Tage später am Tag der Deutschen Einheit gegen den FSV Budissa Bautzen im Jahn-Sportpark ein und die sahen eine in der ersten Hälfte recht ausgeglichene Partie mit vielen Fehlpässen zunächst auf beiden Seiten . Fast eine halbe Stunde lang gab es keinerlei Torraumszenen. In der 27. Minute dann die erste Chance für Altglienicke durch Hasan Pepic. Vier Minuten später segelte der Kopfball von VSG-Stürmer Benjamin Förster über das Tor hinweg. In der 36. Minute flog als Wendepunkt im Spielverlauf Dan Twardzik vom Platz. Der VSG-Keeper eilte nach einem langen Ball dem Bautzener Hoßmang außerhalb des Strafraum entgegen, der daraufhin zu Boden ging. Der Schiedsrichter entschied auf Notbremse. Es ging zu zehnt weiter und Jonathan Dunkel kam zu seinem ersten Einsatz im Tor. Den folgenden Freistoß aus etwa 20 Metern schoss Michael Schlicht an den Pfosten. Torlos ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Bautzener als das druckvollere Team und kam immer wieder zu Tormöglichkeiten. Martin Hoßmang donnerte schließlich in der 79. Minute einen 18-Meter-Schuss unhaltbar auf das linke obere Eck des Altglienicker Tores und brachte somit die Gäste in Führung. Am Ende gewannen auch verdient die Bautzener. Obwohl die Sachsen in der Tabelle immer in Nähe der VSG beheimatet sind, bleiben sie ein Angstgegner, denn im nunmehr dritten Anlauf gab es auch die dritte Niederlage. Vier Tage später ging es zum FSV Union Fürstenwalde. In der 7. Minute hätte Kevin Kahlert einen guten Auftakt für die VSG liefern können, doch sein Torschuss ging knapp am Kasten der Hausherren vorbei. Besser wurde es dann in der 22. Minute, als ein Freistoß von Christopher Quiring über Björn Brunnemann den Ball zu Benjamin Förster brachte, der diesen sicher zur Altglienicker 0:1-Führung einschob. Der Jubel war bei der VSG noch nicht verhallt, da folgte schon eine Minute später der Ausgleich durch Bujar Sejdija mit einem 25-Meter-Distanzschuss. Davon beflügelt machte der FSV Union verstärkt Druck vor dem Altglienicker Tor. Nach diversen Chancen der Fürstenwalde brachte in der 32. Minute Andor Bolyki mit einem Schuss in die linke untere Ecke die 2:1-Führung der Gastgeber. Neun Minuten später konnte Martin Zurawsky aus 22 Metern aufs VSG- Tor abziehen und damit den Ball in die linke untere Ecke zum 3:1 platzieren. Kurz vor der Pause nutzten die Altglienicker noch eine Unachtsamkeit der Fürstenwalder, als Igli Cami in der 45. Minute aus 13 Metern das 3:2-Anschlusstor herbeiführte. Camis Treffer machte für die VSG Hoffnung auf mehr in der zweiten Hälfte. Tatsächlich machten die Altglienicker nach dem Seitenwechsel mehr Druck und bemühte sich um einen Ausgleich, doch am Ende war der Halbzeitstand auch der Endstand. Eine Woche darauf stand die Aufgabe im Berliner Landespokal an. Da Berlin-Ligist BFC Preussen im Gegensatz zu seinen Punktspielen auf Naturrasen das Pokalspiel auf den benachbarten Kunstrasenplatz verlegte, hatten die diesen Untergrund in der Regionalliga nicht gewöhnten Altglienicker anfänglich Probleme, da der Ball oft nicht so ankam wie er Beim Spiel des VSG Altglienicke gegen 1. FC Lokomotive Leipzig gedacht war. Daraus ergab sich, dass die hochmotiviert spielenden Preussen einen Vorteil gewinnen konnten, den sie im ersten Durchgang durch stetes Offensivspiel klar nutzten und mehrfach den Regionalligisten alt aussehen ließen. Die Konsequenz war letztlich, dass der BFC Preussen dann auch in der 44. Minute durch einen gut platzierten Schuss von Benjamin Tutic 1:0 in Führung. Die VSG zeigte nach der Pause den unbedingten Willen das Spiel umzu- Union verspielt Tabellenspitze Als Tabellenzweiter ging es für den 1. FC Union zum FC Ingolstadt, wo man zum ersten Mal in dieser Saison auf fremdem Platz nicht nur Unentschieden, sondern auch gewinnen konnte. Für die Eisernen trafen Sebastian Andersson per Elfmeter (43.) und Akaki Gogia (74.), Stefan Kutschke brachte die Ingolstädter nochmal per Elfmeter ran (80.), am Ende war das aber nur Ergebniskosmetik. Mit dem 2:1-Auswärtserfolg sicherte man sich weiter den Platz direkt hinter Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln. Das Wochenende darauf empfing Union aus Ost-Württemberg den 1. FC Heidenheim. Die Hausherren erarbeiteten sich allerlei Chancen, konnten aber nicht erfolgreich den Ball im Tor un- terbringen. Stattdessen brachte recht überraschend Robert Glatzel die Gäste per Kopf in der 56. Minute in Führung. Union machte danach Druck um zum Ausgleich zu kommen. In der vierten Minute der Nachspielzeit glich schließlich nach einem Standard der mit nach vorne geeilte Union-Torwart Rafal Gikiewicz mit dem Kopf aus und sorgte damit für eine fußballerische Kuriosität. Es folgte ein länderspielfreies Wochenende, wozu man ein Testspiel gegen Regionalligist SV Babelsberg 03 bestritt, das mit 9:1 gewonnen wurde. Danach folgte das Auswärtsspiel beim SC Paderborn, der von Ex-Union-Kapitän Steffen Baumgart trainiert wird. In einem umkämpften Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten teilte man sich die Punkte. Am Ende blieb es nämlich beim torlosen 0:0. Damit verpassten die Eisernen nach einem Unentschieden der Spitzenreiter aus drehen und kam gleich in der 48. Minute zu einem Foulelfmeter, der vom gerade eingewechselten Benjamin Förster mühelos zum 1:1-Ausgleich verwandelt wurde. Das beflügelte die VSG zusätzlich und zu allem Unglück der Hausherren rutschte dem Preussen Dalibor Miskovic in der 68. Minute im eigenen Strafraum der Ball bei einem Abwehrversuch derart über den Spann, dass er ihn als Eigentor zum 1:2 ins Tor beförderte. Fortan machte die VSG dank sich ergebender Lücken in der Preussen-Abwehr das Spiel und konnte in der 72. Minute nach einem schnellen Konter mit dem 1:3 von Christian Preiß die Führung weiter ausbauen. Als Zugabe schnürte in der 78. Minute Christian Skoda mit dem alles entscheidenden 1:4 den Sack zu. Damit zog die VSG Altglienicke mit etwas Mühen in die dritte Runde des Berliner Landespokals ein. Köln den Sprung auf Platz 1 und rutschten auf Platz 4 ab. Die Köpenicker sind aber auch nach 10 Partien weiterhin als einziges Team der 2. Bundesliga ungeschlagen und haben enge Tuchfühlung nach ganz oben. Nach Redaktionsschluss spielten die Wuhlheider zuhause vor ausverkaufter Kulisse gegen Dynamo Dresden. Wenige Tage später stand das DFB-Pokalspiel bei BundesligaTabellenführer Borussia Dortmund, eine bislang in dieser Saison ebenso ungeschlagene Mannschaft an. Joachim Schmidt ■ 1. FC Union live in der 2. Bundesliga So, 11.11., 13:30 Uhr: vs. SpVgg. Greuther Fürth Sa, 01.12., 13:00 Uhr: vs. SV Darmstadt 98 Stadion An der Alten Fösterei 10 Dann hieß es mal wieder vor einer etwas größeren Kulisse den Ex-DDROberligisten 1. FC Lokomotive Leipzig zu empfangen. Altglienicke ging vor 402 Zuschauern mit viel Einsatz in die erste Hälfte, konnte aber genau wie die Gäste keine zwingenden Torchancen kreieren. Das änderte sich in der 20. Minute, als Lukas Müller den Ball aus elf Metern knapp über die Latte des Lok-Tores beförderte. Fünf Minuten später war es erneut Müller, der auf Seiten der VSG für Gefahr sorgte, doch sein Schuss von der Strafraumgrenze konnte von Lok-Keeper Benjamin Kirsten noch um den Pfosten gelenkt werden. In der 34. Minute gingen schließlich die Gäste in Führung, als Matthias Steinborn nach einer Ecke von Nils Gottschick die Leipziger zum 0:1 köpfte. Danach machte Lok weiter Tempo. Schließlich belohnten sich die Sachsen in der 40. Minute mit dem 0:2, nachdem Maximilian Pommer den Ball in einem Gewühle aus 1 Meter Entfernung über die Linie drückte. Nach der Pause begann die Partie schnell zu kippen. Ein frühes Gegentor in der 47. Minute von Christian Preiß zum 1:2 nach Vorarbeit von Christopher Quiring verunsicherte spürbar die Gäste. Das verstärkte sich als die Altglienicker in Minute 64 zum 2:2-Ausgleich kamen, als Christian Preiß aus fünf Metern aufs Tor schoss, dabei Michael Czyborra den Ball noch abfälschte. Das motivierte die VSG zusätzlich im Anrennen auf das Leipziger Tor. Christopher Quiring sorgte dann auch in der 70. Minute für die 3:2-Führung, als er sich nach einem langen Ball gegen zwei Verteidiger durchsetzte, links an den herauslaufenden Kirsten vorbei eilte und unbeirrt in den Kasten einschob. In der 87. Minute folgte die Vorentscheidung, als Stephan Brehmer von links einfach mal auf das Tor zielte und Kirsten den Ball unglücklich zum 4:2 durchrutschen ließ. Am Ende war der erste Heimsieg im Jahn-Sportpark in dieser Saison perfekt, denn der bislang einzige Dreier wurde auf dem Ausweichplatz an der Dörpfeldstraße geholt. Mit dem Erfolg konnten die Altglienicker in der Regionalliga-Tabelle von Platz 16 auf Platz 11 vorrücken. Joachim Schmidt ■ VSG Altglienicke live in der Regionalliga Sa, 03.11., 13:30 Uhr: vs. FSV Optik Rathenow Sa, 10.11., 13:30 Uhr: vs. BFC Dynamo Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark (Cantianstraße) VVSG Altglienicke II dominiert aktuell Bezirksliga Die in der Staffeln 2 der Bezirksliga spielenden 2. Herren der VSG Altglienicke sind auch nach neun Spieltagen noch ohne jeden Punktverlust und führen mit unterdessen sieben Punkten Vorsprung die Tabelle an. Nachdem beim Tabellenzweiten BFC Tur Abdin 4:3 gewonnen wurde, kamen zuletzt noch ein 6:4 gegen den SC Borsigwalde und ein 4:2 gegen Hertha BSC III hinzu. Einen großen Anteil an den Erfolgen haben neben einer geschlos- senen Mannschaftsleistung sicher auch die Tore von Patrick Kroll, der nach zehn Jahren als Stürmer der 1. Herren aus beruflichen Gründen in die Zweite wechselte. Kroll war in der Vergangenheit schon Torschützenkönig in der Berlin-Liga. Mit 24 der bislang 44 VSG-Tore führt er aktuell mit deutlichem Vorsprung die Goalgetterliste der Bezirksliga an. Setzt die VSG II die bisherige Leistung fort, könnte am Ende der Saison der Aufstieg in die Landesliga, die zweithöchste Berliner Spielklasse, stehen. Damit würde sich auch der Abstand zum Regionalliga-Team verringern, was bei der Heranführung von Nachwuchstalenten an die 1. Herren nicht unwichtig ist. Joachim Schmidt ■ VERKEHR / KFZ Auto fit für Herbst und Winter? Mit Vorsicht und einem gut vorbereiteten Auto ist die kalte Jahreszeit kein Problem. (Foto: Dekra/dpp) Wenn Nebel, Regen und früher einsetzende Dunkelheit die kalte Jahreszeit ankündigen, wird es Zeit, das eigene Auto für Herbst und Winter fit zu machen. Die Experten von Dekra sagen, woran Autofahrer denken müssen. Beleuchtung: Sehen und gesehen werden ist das A und O in der dunklen Jahreszeit. Oft genug sorgen ‚Blender’, ‚Einäugige’ und ‚Dunkelmänner’ für Irritationen und Gefahren im Straßenverkehr. Eine rundum intakte Lichtanlage mit richtig eingestellten Scheinwerfern ist ein Muss. Sicht: Auch eine gründliche Reinigung der Windschutzscheibe innen wie außen gehört zu guter Sicht, und das nicht nur in Raucherfahrzeugen. Beläge auf dem Glas verschlechtern den Durchblick, lassen die Scheiben leichter beschlagen und begünstigen gefährliche Reflexionen bei Gegenlicht. Hinterlassen die Wischerblätter schon Schlieren oder reinigen sie unsauber, müssen neue her. Frostschutz: Die Scheiben-/Scheinwerferwaschanlage braucht jetzt Winterreiniger, damit sie nicht einfriert. Auch das Kühlsystem ist auf Frostschutz angewiesen, damit der Motor unter null Grad nicht kollabiert. Die Türdichtungen frieren nicht an, wenn man sie mit Gummipflegestift elastisch hält. Das ist billiger als eine eingerissene Türdichtung. Batterie: Schwachstelle Nummer 1 bei Kälte ist die Auto-Batterie, auf die jeden Winter Tausende Pannen entfallen. Die Kapazität des Akkus sinkt bei minus 20 °C auf etwa die Hälfte. Deshalb: Batterie vor dem Winter checken lassen, ob sie noch eine Saison durchhält. Reifen: Für sicheren Grip auf rutschigen Straßen brauchen Winter- reifen noch mindestens vier Millimeter Profil. Im Laufe der Jahre verlieren Winterpneus ihre Elastizität und sollten daher nicht älter als sechs Jahre sein. Ob Wechsel oder Neukauf: Warten Sie damit nicht bis zum ersten Schnee. Rutschpartien, Wartezeiten und Lieferengpässe sind dann oft unvermeidlich. Schneeketten: Für Fahrten in bergige Regionen empfiehlt es sich, Schneeketten an Bord zu haben. Sie müssen zur Reifengröße passen und gehören bei Fahrzeugen mit Zweiradantrieb auf die Antriebsachse, bei Allradfahrzeugen auf die gelenkten Räder. Dekra empfiehlt, die Montage zuhause in der trockenen Garage zu üben. Die Montage im Schnee ist Ärgernis genug. Zubehör: Ins Auto gehören in der kalten Jahreszeit Eiskratzer, Handbesen, Scheibenfrostschutz, Handschuhe und eine Folie für die Windschutzscheibe. Weil es im Winter schneller zu längeren Staus kommen kann, sollten besonders bei längeren Fahrten auch eine Decke, Trinkwasser und Notproviant an Bord sein. Wintercheck: Wer nicht selbst Hand anlegen möchte: Werkstätten, Prüforganisationen oder Automobilclubs bieten professionelle Winterchecks an, die das Auto rundum unter die Lupe nehmen. dpp-AutoReporter/wpr ■ Jetzt abstimmen beim ADFC-Fahrradklima-Test 2018! Umsetzung des Leitprojektes Radewegeinfrastruktur Wintergarage für Oldtimer gesucht! Von Anfang Nov. bis Anfang März Der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur wird gemeinsam mit den Bezirken und mit der Unterstützung der neu gegründeten infraVelo GmbH vorangebracht. Das Leitprojekt Radwegeinfrastruktur umfasst den Neubau und die Sanierung von Radverkehrsanlagen sowie eine Reihe besonderer Maßnahmen und Projekte. Besonders hervorzuheben ist hierbei die bundesweit erstmalige Einrichtung „geschützter Radverkehrsanlagen” an Hauptverkehrsstraßen. Außerdem sollen vor allem neue Radverkehrsanlagen im Streckenverlauf künftig mit grüner Farbe markiert werden. Dies gilt auch für die geschützten Radverkehrsanlagen. An Kreuzungen und Einmündungen bleibt es bei der roten Einfärbung von Radverkehrsanlagen. Die farblichen Markierungen sollen den Radverkehr in Berlin sicherer und vor allem sicht- Wie fahrradfreundlich ist Berlin? barer machen. Zu den besonderen Maßnahmen des Leitprojektes Radwegeinfrastruktur zählt die Realisierung von Radschnellverbindungen. Damit werden Anreize geschaffen, das Fahrrad in Berlin auch für weite Strecken und insgesamt häufiger zu benutzen. Radschnellwege sind sehr attraktiv, da sie sehr breit gestaltet sind und meist eine vom Autoverkehr getrennte Streckenführung vorgesehen ist. Diese Langstrecken-Radwege sind gut beleuchtet, bequem und in der Regel ohne Stopp zu befahren. Sie machen das Radfahren sicherer und schneller – insbesondere auf Wegstrecken, die länger als 5 km sind. Darüber hinaus werden in großem Umfang Fahrradabstellanlagen geschaffen. Gut zugängliche und sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an öffentlichen Straßen und Plätzen sowie an Bahnhöfen und Tel. 0177 / 626 92 58 Haltestellen des ÖPNV sind ein weiterer Anreiz, das Fahrrad für möglichst viele Alltagswege zu nutzen. Die Auswahl der Anlagen reicht dabei von einfachen Anlehnbügeln über sogenannte Doppelstockparker und abschließbare Fahrradboxen, bis hin zu großen Fahrradparkhäusern mit Bewachung und verschiedenen Serviceangeboten (Reparatur, Ersatzteile, Information, etc.). Hierfür werden u.a. mehrere Standort- und Potentialanalysen für das Fahrradparken an ÖPNVKnotenpunkten und der Aufbau eines Betriebs- und Unterhaltungsmanagements für die Verbesserung des Fahrradparkens in Berlin finanziert. Sprecher für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ■ 11 Bis zum 30. November läuft die Umfrage zum großen ADFC-Fahrradklima-Test. Der Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit ihrer Kommune zu bewerten. Bei der Online-Umfrage werden 32 Fragen gestellt. Der Test hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen. Die Umfrage findet noch bis 30.11. über die Internetseite www. fahrrad klima-test.de statt. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die nach der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben. Beim letzten Fahrradklima-Test 2016 haben mehr als 120.000 Radfahrerinnen und Radfahrer mitgemacht. Die Ergebnisse vom letzten Durchgang sind zu finden unter www.fahr radklima-test.de/karte beim Klick auf die jeweilige Kommune. Der Bezirksstadtrat für Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung, Rainer Hölmer, ist gespannt auf die Ergebnisse und ermuntert die Radfahrerinnen und Radfahrer in Treptow-Köpenick zur Teilnahme an der Umfrage: „Die Untersuchung ist eine Chance, Potentiale und Verbesserungsmöglichkeiten hinsichtlich der Fahrradfreundlichkeit zu identifizieren. Auf dem Weg hin zu dem selbst gesetzten Ziel des fahrradfreundlichen Bezirks kann ein solcher Fahrradklima-Test neue Impulse geben.” Bezirksamt Treptow-Köpenick ■ LICHT O. K. – SICHERHEIT O. K.! Wir „renovieren” IHRE FAHRRAD-BELEUCHTUNG! Am S-Bahnhof Grünau Bruno-Taut-Straße 2 Tel.: 672 15 05 www.2radcenter-gruenau.de GESUNDHEIT / SOZIALES Der neue Familienwegweiser ist da! Der Familienwegweiser für TreptowKöpenick hat sich als ein nützlicher Wegbegleiter für Familien in unserem Bezirk bewährt. Er hilft, um sich zu orientieren und zu informieren. Nun liegt druckfrisch die 4. Ausgabe vor. In der Broschüre findet man unkompliziert zahlreiche gewünschte Informationen und Zusammenfassungen über Beratungsstellen, Ämter, Schulen, Kitas und gemeinnützige Einrichtungen. Darüber hinaus gibt der Familienwegweiser auch Impulse für die Freizeitgestaltung und persönliches Engagement. Dazu gehören folgende Rubriken: • Rat und Hilfe • Schule und (Aus-) Bildung, Beruf und Qualifizierung • Unterstützung für Familien • Frauen • Freizeit, Sport und Kultur • Wohnen und Leben • Leben mit Behinderung • Gesundheit • Kinderbetreuung • Europa und die Welt • Wohnen und Leben Den Familienwegweiser erhalten Sie kostenlos im Bezirksamt TreptowKöpenick und in zahlreichen Einrichtungen gemeinnütziger Träger ■ im Bezirk. „Recht auf Teilhabe” Die völlig neu überarbeitete Auflage des Lebenshilfe-Ratgebers „Recht auf Teilhabe” ist erschienen. Das Buch liefert einen Überblick über alle Rechte und Sozialleistungen, die Menschen mit Behinderung aktuell zustehen. Es berücksichtigt damit u. a. die ersten Stufen der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes sowie die Rechtsänderungen durch die vergangenen Pfle- gestärkungsgesetze 1 bis 3. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf die noch kommenden wesentlichen Änderungen durch das Bundesteilhabegesetz. Der 330 Seiten umfassende Lebenshilfe-Ratgeber (ISB-Nummer: 9783-88617-560-4) kann für 19,50 Euro plus Versand über hauke.strack@ Lebenshilfe.de oder Telefon 06421 / 491-123 bestellt werden. ■ Wir laden herzlich ein zu den Gesundheitstagen „Leben mit dem Flughafen Berlin Brandenburg” 15.11., jeweils 15:00– 18:15Uhr: Bürgerberatungszentrum Mittelstr. 11, 12529 Schönefeld Die Teilnahme ist kostenfrei! 15.11.2018: Stressfaktor Flughafen Mit der Eröffnung des neuen BER wird die Belastung mit Fluglärm für alle Menschen in der Region deutlich steigen. Dies bedeutet eine Zunahme an äußeren Stressfaktoren, die das Leben am Tag und womöglich auch bei Nacht beeinträchtigen. Gemeinsam wollen wir nach Strategien suchen, wie wir die Lebensqualität erhalten und dabei gesund bleiben können. Angeboten wird kein Patentrezept, sondern vielmehr die Möglichkeit miteinander zu reflektieren und zu entspannen. Dozentin: Frau Schwuchow, Entspannungstrainerin Zeit: 15:00–16:30 Uhr Autogenes Training Autogenes Training gehört seit Jahrzehnten zu den anerkannten Entspannungsverfahren. Regelmäßiges Üben führt zu innerer Ruhe und Gelassenheit. Außerdem hilft es zur Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und bei Schlafstörungen. Dieser Nachmittag führt in die ersten Schritte dieser Methode ein und gibt Raum für die ersten persönlichen Erfahrungen. Dozentin: Frau Schwuchow, Entspannungstrainerin Zeit: 16:45–18:15 Uhr 15.11.2018: Progressive Muskelentspannung Diese leicht zu erlernende Selbstentspannungsmethode zum gezielten Abbau von Spannungszuständen schult die eigene Körperwahrnehmung. Geübt wird das Anspannen und Entspannen von Muskelgruppen und das Wahrnehmen des Gefühls der wohltuenden Entspannung. Damit können sie später mittels des erlernten Wissens das Gefühl der fortschreitenden Muskelentspannung selbst wieder abrufen. Innere Ruhe und Gelassenheit können sich so dauerhaft einstellen. Dozentin: Frau Herrmannsdörfer, Entspannungspädagogin Zeit: 15:00–16:30 Uhr Mit Qi Gong effektiv Stress abbauen Sie lernen eine einfache und wirkungsvolle Entspannungsmethode aus der traditionellen chinesischen Medizin kennen. Langsame, konzentrierte Übungen, die sich an einer tiefen Atmung orientieren, steigern Ihre Körperbewusstheit. Langsame, fließende Bewegungen, die zur inneren Ruhe beitragen sind typisch. Auf den Organismus wirken sie kräftigend, beugen stressbedingten Krankheiten vor und weisen meditative Wirkung auf. Dozentin: Frau Herrmannsdörfer, Entspannungspädagogin Zeit: 16:45–18:15 Uhr Anmeldung erwünscht unter: 03371 / 6083142 Weitere Informationen: http://www.schallschutzberatungber.de E-Mail: info@schallschutzberatungber.de Tel.: 030 / 634107900 Nicole Brettschneider, Schallschutzberatung Landkreis Teltow-Fläming ■ DRK Kliniken Berlin | Köpenick und DTZ Berlin gründen erstes sektorenübergreifendes Zentrum für onkologische Spitzenmedizin unter einem Dach Am 10. Oktober 2018 wurde der Grundstein für das neue ONKOZENTRUM Berlin (OZB) auf einem an die DRK Kliniken Berlin | Köpenick grenzenden Grundstück in der Salvador-Allende-Str. 2–8 in 12559 Berlin-Köpenick gelegt. Den Auftakt der Veranstaltung bildeten zwei Grußworte vom Bundesgesundheitsminister Spahn und dem Bezirksbürgermeister Igel. Das OZB ist eine Gemeinschafts- initiative der DRK Kliniken BerlinKöpenick und des DTZ Berlin, die mit ihrem sektorenübergreifenden und interdisziplinären Zentrum einen neuen Maßstab in der umfassenden und patientenorientierten Krebsdiagnostik und -therapie setzen wollen. Hierfür wird das OZB zum einen mit modernster Medizintechnik und intelligenten Softwarelösungen ausgestattet, zum anderen werden nie- dergelassene und Klinikärzte verschiedenster Fachrichtungen Hand in Hand zusammenarbeiten, um eine optimale und ganzheitliche Versorgung onkologischer Patienten sicherzustellen. Der Patient profitiert hier nicht nur von der Qualität seiner Behandlung, sondern auch vom Konzept der kurzen Wege und der Bündelung der High-Tech-Medizin unter einem Dach. ■ Apotheken-Notdienste November Blut spenden So, 04.11.: Apotheke an der Dahme Regattastraße 77/79, 12527 Berlin-Grünau Di, 20.11.18, 15:00–19:30 Uhr: Fritz-Kühn-Schule Dahmestraße 45 12526 Berlin-Bohnsdorf Fr, 09.11.: Apotheke im Wegedorn-Zentrum Semmelweisstraße 105, 12524 Berlin-Altglienicke Do, 15.11.: gesundleben Apotheke Altglienicke Schönefeld Schönefelder Chaussee 233, 12524 Berlin-Altglienicke 12 Terminverschiebungen möglich. www.blutspende.de Tel. (kostenfrei): 0800 / 11 949 11 KULTUR / FREIZEIT Winterdorf an der Märchenhütte ab dem 13. November und Weihnachtsmarkt im Advent Winterdorf an der Märchenhütte 13.11. bis 22.12. immer Di–Fr sowie zusätzl. Sa: 17. und 24.11., 22.12., jeweils 15 bis 19 Uhr Die Späth’schen Baumschulen laden zu adventlichem Zauber mitten in der Woche ein, immer Diens- weckt weihnachtliche Vorfreude. Märchenhütten-Programm an jedem Winterdorf-Tag In der Märchenhütte verzücken Puppentheater und Zauberkunst die kleinen und großen Gäste. Das Monbijou-Theater lädt jeden Don- Weihnachtsmarkt in den Späth’schen Baumschulen 1. und 2., 8. und 9., 15. und 16.12., jeweils 11 bis 20 Uhr Lichterglanz im Tannenwald und Höhepunkt der Adventszeit in den Späth’schen Baumschulen: Zum Weihnachtsmarkt reisen Weihnachtsmann und Weihnachtsengel an. Mehr als 100 liebevoll dekorierte Stände laden zu Entdeckungen und Geschenkideen ein. Mit großem Bühnenprogramm mit radioBERLIN 88,8-Moderator Ingo Hoppe, Live-Musik und weihnachtlichen Überraschungen, Feuershow der Feuerkrake und dem Monbijou-Theater in der Märchenhütte. Außerdem: großes Bastelzelt für Kinder und Weihnachtskrippe aus Südtirol, weihnachtliche Düfte und Leckereien, Lagerfeuer und Kaminöfchen zum Händewärmen. Ein Weihnachtsmarkt wie aus dem Bilderbuch auf dem Hof der ältesten Baumschule Deutschlands und einer der schönsten Weihnachtsmärkte Berlins. Das Monbijou-Theater tritt in der blauen Märchenhütte auf tag bis Freitag von 15 bis 19 Uhr und an zusätzlichen Samstagen. Beim Winterdorf auf dem SpäthHof bitten die blaue Märchenhütte, Hofcafé und Hofladen, historische Packhalle und ausgesuchte Weihnachtshütten mit leckeren Spezialitäten zum Besuch. Der Schwedengarten feiert die skandinavische Weihnacht mit nordischen und mediterranen Geschenkideen, LuciaLichtern, rustikalen Gartenfeuern und echtem Glögg aus Schweden. Adventliches Basteln zum Mitmachen im großen Gärtner-Folienzelt nerstag und Freitag zu Aufführungen am Nachmittag für Kinder und am Abend für Erwachsene mit weihnachtlichem 3-Gänge-Menü ein. Die besten Weihnachtsbäume von Berlin sind zudem ab Ende November im Winterdorf auf dem SpäthHof zu bekommen. Der Eintritt zum Winterdorf ist frei. Für die Veranstaltungen in der Märchenhütte ist eine Voranmeldung erforderlich. Programm und Kartenvorverkauf unter: spaethsche-baumschulen.de Eintritt: 5 Euro (Kinder bis 16 Jahre und Menschen mit Schwerbehinderung frei) Mit dem Eintritt unterstützen die Besucherinnen und Besucher den Erhalt des historischen Geländes. Die Eintrittskarte gilt zudem als Rabattgutschein beim Weihnachtsbaum-Kauf. Späth’sche Baumschulen Späthstraße 80/81 12437 Berlin S Baumschulenweg / Bus 170 und 265; U7 Blaschkoallee / Bus 170 Für Autofahrer: A 113 / Ausfahrt „Späthstraße”, großer Parkplatz am Ligusterweg (Fotos: Daniela Incoronato) Skandinavisches Weihnachtsflair kann man im Schwedengarten erleben spaethsche-baumschulen.de ■ Der Bohnsdorfer Skatclub e.V. auf Klassenfahrt Wie in jedem Jahr fand auch 2018 unsere traditionelle Vereinsfahrt – diesmal am Wochenende vom 14. bis 16.09. nach Frankfurt/Oder (Eisenhüttenstadt, Kloster Neuzelle, Schwerzko) statt, die diesmal von Skatfreund Otti organisiert worden war. Frankfurt liegt bekanntlich an der (diesmal in der Herbstsonne romantisch ruhigen) Oder – der Grenze zu Polen. Wir logierten im City Park Hotel in Frankfurt, wo am Freitag alle Skatfreunde nebst mitgereisten Partner/-innen (insgesamt 25 Personen) glücklich gelandet waren. Gegen 18 Uhr trafen wir uns dann im Kartoffelpub zum gemeinsamen Abendessen. Anschließend wurde der traditionelle Preisskat gespielt, den unser Skatfreund Bernd Kieser, mit stolzen 1.932 Punkten aus 2 mal 27 Spielen, für sich entscheiden konnte. Damit verwies er Hansi Luft und Jörg Blaesing knapp auf die Plätze 2 und 3. Am Samstagvormittag enterten wir den eigens für uns gecharterten Bus und wurden bei bestem Mützenwetter nach Eisenhüttenstadt chauffiert. Hier besuchten wir als erstes die Ausstellung „Alltagskultur der DDR”. Dafür hatten wir ca. 1 1/2 Stunden Zeit, um danach pünktlich gegen 12 Uhr in Neuzelle anzukommen. Skatfreundin Monika war aber so in die Ausstellung vertieft, dass sie die Zeit vergaß und fast den Bus verpasst hätte – alle anderen mussten 10 Minuten warten und die Reiseleitung (Busfahrer und Stadtführerin) standen in heißen Socken, um den Anschlusstermin nicht zu versäumen. Gott sei Dank hat aber noch alles geklappt und wir kamen pünktlich in Kloster Neuzelle zum Stundengebet der Mönche (neuerdings leben 6 Mönche dort) an. Danach B O H N S D O R F E R S K A T C L U B e. V. fand eine Führung durch die Stiftskirche in Neuzelle statt, die leider mit insgesamt ca. 100 Teilnehmern etwas überfrachtet war – was aber nicht an unserem Organisator Otti lag. Vor dem Mittagessen – einem zünftigen Schwarzbierbraten – hatte jeder noch die Gelegenheit das Umfeld der Stiftskirche zu inspizieren, was bei dem wunderbaren Wetter eine Freude war. Nach der Besichtigung der Klosterbrauerei konnte jeder noch ein Getränk (Bier oder Brause) verkosten. Anschließend konnte man im Klosterladen die Kasse klingeln lassen. Die letzte Station an diesem Tag war die Schwerzkower Mühle. Hier war nach einem kurzen Fußmarsch durch die idyllische Natur ein Stopp im Sägewerk inklusive einer Schauvorführung im Programm. Danach war in der Mühle der Kaffeetisch für uns gedeckt – leckerer selbst gebackener Kuchen wurde uns serviert und wir kamen uns vor wie in Omas guter Stube. Nach diesem Riesenprogramm ging es zurück ins Hotel und der Abend stand zur freien Verfügung. Am nächsten Morgen trafen wir uns nach dem Frühstück um 10 Uhr zu einer Stadtführung durch Frankfurt. Unser Stadtführer war zwar kein gebürtiger Frankfurter, konnte uns aber viele geschichtliche Details über die Stadt Frankfurt verraten. So war das ein schöner Schlusspunkt der diesjährigen Skatfahrt und rundete das ganze Wochenende ab. Zum Abschluss noch ein Hinweis: Die Spielabende des Bohnsdorfer Skatclub e.V. im Hotel & Restaurant „Plovdiv”, Dorfplatz 15, finden statt: - Jeden 1. Freitag im Monat: Wertungsskat - Jeden 3. und ggf. 5. Freitag im Monat: Preisskat Monika Scheer ■ 13 Fischer Haus & Garten Michael Fischer Parchwitzer Straße 260 • 12526 Berlin Mobil: 0177 - 248 73 90 Tel.: 030 - 6789 6077 • Fax: 030 - 2453 8538 E-Mail: hausundgarten@mailde.de PHOENIX Werbung GMBH www.phoenix-werbetechnik.de Licht- und Sonnenschutzanlagen sämtlicher Systeme Garagentore, Fenster und Türen Grünauer Straße 65 • 12524 Berlin-Altglienicke Fon: 030 - 6 73 31 61 • Fax: 030 - 67 89 84 76 E-Mail: info@haack-jalousien.de • www.haack-jalousien.de KULTUR / TERMINE „Gerd Christian – authentisch” am 23. November im Kiezklub Altglienicke Der Stern, der seinen Namen trägt, heißt „Sag ihr auch”. Diese berühmten drei Worte machten den in Greifswald geborenen Gerd Christian 1979 beinahe über Nacht zum Star und berührten eine ganze Nation. Das Lied, welches sein Bruder Holger Biege für ihn schrieb, wurde daraufhin zum Millionenseller und begleitet den Originalinterpreten seit nunmehr fast 40 Jahren. Musikgeschichte, der Gerd Christian heute sicherlich einen Großteil seines Bekanntheitsgrades verdankt, obwohl man ihn aufgrund seiner aktuellen Veröffentlichungskonstanz nicht allein daran messen muss. Hochkarätige Prime-Time-Shows, wie „Willkommen bei Carmen Nebel” (ZDF), „Musik für Sie” (MDR) oder namhafte Tourneeprogramme buchen den charmanten Publikumsliebling regelmäßig, der auch mit seinem eigenen Soloprogramm oft und gern unterwegs ist. Mit dem aktuellen Album „Authentisch” feiert Gerd Christian 2018 sein 45-jäh- Gerd Christian KIEZKLUB Altglienicke Altglienicker BGH, Ortolfstraße 182–184, riges Bühnenjubiläum. Der Interpret, der mit seiner unvergleichlich facettenreichen Stimme ein Meister seines Faches ist, zählt mit zeitlosem Songmaterial und publikumsnahem, herzlichen Auftreten noch immer zu einem der beliebtesten Interpreten des Landes. Ein stiller Star mit einer beispiellosen Karriere, der genau weiß, was sein treues Publikum von ihm erwartet. Gerd Christian ist sich dieser Treue bewusst und gibt sie von ganzem Herzen zurück. Natürlich mit jenem Gänsehautfeeling von damals, das sich wohl niemals verlieren wird ... Freitag, 23.11., ab 19:00 Uhr KIEZKLUB Altglienicke, im Altglienicker Bürgerhaus, Ortolfstr. 182–184 Einlass: 18:00 Uhr Eintritt: 5,00 Euro, Vorkasse erforderlich! ■ gramm. Die Leitung hat Gabriele Tschache, am Klavier Reinhard Tschache und moderieren wird der Schauspieler Jörg-Peter Malke. Die Konzerte beginnen am Sonnabend, dem 08.12. um 16 Uhr und am Sonntag, dem 09.12. um 15 Uhr. Jeweils eine Stunde vor Beginn können die Konzertbesucherinnen und -besucher in den Räumen des KIEZKLUBs Kaffee trinken und von den Chormitgliedern selbst gebackenen Kuchen genießen. Die Konzerte sind ein Gemeinschaftsprojekt des Fachbereichs Kul- KiezZentrum, Dahmestr. 33, Bohnsdorf, % 67895091 tur und Museum, ABZ und des KIEZKLUBs Altglienicke. Karten gibt es nur im Vorverkauf zum Preis von 6,- Euro. Der Kartenverkauf beginnt am 19.11. Für Sonnabend, den 08.12. im ABZ bei Frau Breit (Telefon 90297-6731, jeweils Mo–Do, ab 11 Uhr) und für Sonntag, den 09.12. im KIEZKLUB Altglienicke bei Frau Hoffmann (Telefon 90297-6717 zu den Öffnungszeiten). Manfred Richter ■ IMPRESSUM Herausgeber: Joachim Schmidt Verleger: Sven Pritsch Gestaltung/Anzeigen: Yvonne Thon Auflage: 20.000 Es gilt die Preisliste vom 01.04.2017. Druck: BVZ Berliner Zeitungsdruck GmbH, www.berliner-zeitungsdruck.de Postanschrift: Dörferblick Werbeund Verlags KG, Stromstraße 40, 12526 Berlin Tel.: 67 68 91 00 Fax: 67 68 91 01 E-Mail: yvonne@doerferblick.de Internet: www.doerferblick.de Die von den Autoren vertretenen Meinungen stimmen nicht in jedem Fall mit denen der Redaktion überein. Alle Terminangaben sind ohne Gewähr, Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten. HAUSGERÄTE-KUNDENDIENST Meisterbetrieb T. KUBITZKI seit 1995 alles bei Vor-Ort-Service & 0172 / 382 40 42 PROG RAMM ES r Nähe. In Ihre VIELE FABRIKATE speziell: MIELE -AEG SIEMENS-BOSCH Mein Service für Sie: In diesem Jahr keine Anfahrtskosten im Gebiet des Dörferblicks. Mariannenstr. 3 - 15732 EICHWALDE - Tel. 030 / 675 30 29 Mo–Fr 9–19 Uhr • Sa 9–16 Uhr Buntzelstr. 91 • 12526 Berlin Telefon: 030 / 67 80 81 81 14 Anmeldungen für die Angebote sind erforderlich! Do, 08.11.: „Tanz in die Narrenzeit” ab 14:00 Uhr Musik: Hartmut Haker, Eine Kooperationsveranstaltung mit der Ortsgruppe 82 der Volkssolidarität Altglienicke, Eintritt: 2,50 € Mi, 14.11.: „Singen und Basteln im Advent" ab 14:30 Uhr Gesprächsnachmittag für Jung und Alt bei Kaffee und Kuchen! Eine Kooperationsveranstaltung mit der ev. Kirche! Do, 15.11.: „Borschtsch” – Essen mit Aussiedlern ab 12:30 Uhr Das gemeinsame Kochen beginnt um 11 Uhr. Ein kleiner Kostenbeitrag wird erhoben! Fr, 23.11.: „Gerd Christian – authentisch” ab 19:00 Uhr Er präsentiert Ihnen die alt bekannten, aber auch neue Songs! Einlass: 18:00 Uhr, Eintritt: 5,00 €, Vorkasse erforderlich! Sa, 08.12. „Weihnachten im Gebirg” ab 16:00 Uhr & Das alljährliche Weihnachtskonzert des Gemischten Chores So, 09.12. Berlin-Altglienicke e.V.! Eintritt: 6,00 €, Kartenvorverkauf ab 19.11.18 ab 15:00 Uhr: Kaffeetrinken 1 Stunde vorab im KIEZKLUB! Eine Kooperation von KIEZKLUB, Altglienicker Bürgerzentrum und dem Gemischten Chor Berlin-Altglienicke e.V.! Do, 13.12.: „Heimat, deine Sterne” ab 14 Uhr Berühmte Operetten- und Weihnachtslieder präsentiert von Kammersänger Heiko Reissig, Eine Bezirkliche Weihnachtsfeier des Sozialamtes Treptow-Köpenick! Eintritt: frei KIEZKLUB Bohnsdorf „Weihnachten im Gebirg” – Adventskonzerte im BGH Altglienicke am 8. und 9.12. Die traditionellen Adventskonzerte im Bürgerhaus Altglienicke finden in diesem Jahr unter dem Motto „Weihnachten im Gebirg” am zweiten Adventswochenende statt. Der Gemischte Chor Berlin-Altglienicke nimmt diesmal Bezug auf das „Weihnachtsland”, das Erzgebirge, und will mit den Weihnachtsliedern dieser Region, sogar in deren Mundart gesungen, etwas von der typischen Stimmung der Erzgebirgischen Weihnacht vermitteln. Klassische Weihnachtslieder und schwungvolle Winterlieder gehören ebenfalls zum Pro- % 90297-6717 Mi, 07.11.: Mi, 21.11.: Bohnsdorfer unterwegs: Bad Liebenwerda – Salzgrotte Bohnsdorfer unterwegs: Calau – ist kein Witz Bockwindmühle, Heimatmuseum Di, 06.11.: Brunch mit Nachbarn 11:00–14:00 Uhr Unkostenbeitrag 6,00 € Fr, 09.11.: Jubiläumsausgabe – Talk und Musik im Klub Nr. 30 19:30 Uhr Lutz Hoff begrüßt die Schauspielerin Annekathrin Bürger Musikalische Begleitung Kay Klatt, Eintritt: 5,00 € Di, 13.11.: „Das ist ja lachhaft” 14:00–16:30 Uhr Ein Solo Kabarett-Programm von und mit Lutz Hoff Eintritt: 2,50 € Di, 20.11.: Chorkonzert von Schülern der GS Am Buntzelberg 14:00–16:30 Uhr Veranstaltung der Vs094 in Kooperation mit dem KIEZKLUB Eintritt: Mitglieder 1,00 € / Gäste 2,50 € Fr, 06.12.: Talk und Musik im Klub Nikolaus Spezial 19:30 Uhr Lutz Hoff begrüßt die Red Shoe Boys, Eintritt: 5,00 € A MUSICAL CHRISTMAS Musicalhits und die schönsten Weihnachtslieder 29.11., 19:30 Uhr Tempodrom Berlin, Möckernstraße 10 10963 Berlin Nach dem großen Erfolg der MUSICAL CHRISTMAS-Tournee 2017 und der WORLD OF MUSICALS-Tournee 2018 präsentieren die internationalen Künstler erneut eine zweieinhalbstündige Gala voller Glanzpunkte. Im ersten Teil der Show werden große und emotionale Musical-Hits aus „Evita”, „Elisabeth”, „Cats”, „Phantom der Oper” u. v. a. zu hören sein. Im zweiten Teil präsentieren Bühne und Künstler sich dann weihnachtlich. In einer zauberhaften Winter-Weihnachts-Kulisse erklingen die schönsten Weihnachtslieder der Welt: „Jingle Bells”, „O Du Fröhliche”, „White Christmas”, „Stille Nacht”, „Feliz Navidad”, „Oh Tannenbaum” und viele mehr. Mit einer wunderbaren Songauswahl stimmen die Künstler/innen ihr Publikum auf die „schönste Zeit des Jahres” ein. Tickets erhältlich an allen bekannten VVK-Stellen sowie versandkostenfrei unter 0365-5481830 und www.musicalchristmas.de. ■ VERLOSUNG! Nehmen Sie teil am Preisrätsel auf der letzten Seite und vielleicht gewinnen Sie 2 Freikarten für diese Show. KULTUR / TERMINE KiezZentrum Gottes dienste Dahmestraße 33 • 12526 Berlin-Bohnsdorf BOHNSDORFER KULTURKÜCHE KIEZKLUB • STADTTEILBIBLIOTHEK Bohnsdorfer KulturKüche Bis 06.12., Mo–Do 12–18 Uhr: Ausstellung MOMENTE Fotografie von Wolfgang Hiob Zum 70. Geburtstag des Köpenickers wird sein thematisch breites fotografisches Werk gezeigt – zu Porträt, Akt, Natur, Tieren und Sport. Bei nationalen und internationalen Ausstellungen und Wettbewerben erhielt er viele Auszeichnungen, auch erschienen mehrere Bildbände mit seinen künstlerischen Aufnahmen. Eintritt: frei 08.11., 19:00 Uhr: Reise-Multivisions-Show Shaftesbury (Foto: Roland Marske) „Süd-England & Cornwall” Eine Bilder-Reise im Land der Rosamunde-Pilcher-Filme von/mit Roland Marske (Agentur Jule Verne) Auch noch so abgeklärte Zeitgenossen genießen die Roman-Verfilmungen der englischen Bestseller-Autorin – oft weniger wegen der doch eher voraussehbaren Liebesgeschichten, als viel mehr wegen der bezaubernden Landschaft: die Grafschaft Cornwall im äußersten Südwesten Englands. Liebenswert altmodische Seebäder und mediterran anmutende Küstenstädte mit üppig blühenden Gärten wechseln sich ab mit malerischen Fischerorten und alten Dörfern mit ihren typischen Cottages. Eintritt: 7 / erm. 6 Euro, Bitte anmelden! 14.11., 10:00 Uhr puppen.etc „Komm mit, kleine Angst! Oder: Mia Mut trägt Hut!” (ab 4 J.) Eine Geschichte über unsere Emotionen, Spiel: Christiane Klatt Eintritt: 3,50 Euro (mit JKS-Schein) Bitte anmelden! 16.11., 19:00 Uhr: Lesung – 9. Krimimarathon BerlinBrandenburg! „Böse Pointen” mit Susan Carner & Bernd Mannhardt Dieser Abend verspricht eine abwechslungsreiche Kombination aus Denkanstößen zum Thema Flüchtlinge in Berlin seitens Susan Carners 1.Tel.: 67896191 2.Tel.+Fax: 67896286 bohnsdorf@kulturring.org „La Caravane du Maghreb” (Foto: Band privat) neuester Veröffentlichung „Der Tiergartenmörder” und einer gehörigen Prise Humor Bernd Mannhardts mit seiner Lesung aus „Du kommst mir gerade richtig! Mordsfidele Geschichten für quietschvergnügte Leser”. Mit Büchertisch! Eintritt: 6 / 5 Euro, Bitte anmelden! 22.11.,19:00 Uhr: Konzert „La Caravane du Maghreb” Musik vom Mittelmeer bis zur Wüste Sahara, von Raï bis Gnawa, spirituell-religiöse Rhythmen vereint mit andalusischer Improvisation! Mit traditionellen Instrumenten und dem Gesang holt die bunt gemischte Berliner Band ein Gefühl von Fernweh und Wanderlust auf die Bühne. Es darf getanzt und geträumt werden. Eintritt: 8/erm. 7 Euro, Bitte anmelden! 30.11., 19:00 Uhr: Filmvortrag „Ach, du fröhliche” (Foto: ©Josef Borst, DEFA-Stiftung) (DEFA 1962, Regie: Günter Reisch, Drehbuch: Hermann Kant) Filmwissenschaftlerin Irina Vogt stellt die turbulente Weihnachtskomödie des Spielfilmregisseurs Günter Reisch vor, die Komik neben kritischen Tönen auf das damalige Leben in der DDR vereint. 2. Teil am 07.12.! Eintritt: 6 / 5 Euro, Bitte anmelden! VORSCHAU: 05.12.: puppen.etc & Nicole Gospodarek, „Herr Eichhorn und der erste Schnee” (ab 3 J.) 07.12.: Filmvortrag, „Wie die Alten sungen” 1987, Weihnachtskomödie / 2. Teil, präsentiert von Irina ■ Vogt Bürgerhaus Grünau Ortsverein Grünau e. V. EVANGELISCHE KIRCHE Altglienicke, Pfarrkirche Semmelweisstr. 3, Tel. 6 72 83 81 04.11., 10:00 Uhr, Gd, Schridde 11.11., 17:00 Uhr, Martinsfest, Beetz 18.11., 10:00 Uhr, Gd mit Abm, Dorgerloh 21.11., 18:00 Uhr, Region. Gd in Verklärungskirche Adlershof, Quien 25.11., 10:00 Uhr, Gd mit Abm u. Flötenkreis, Geiger 25.11., 15:00 Uhr, Andacht in der Friedhofskapelle, Geiger 02.12., 10:00 Uhr, Gd u. Taufe Geiger Altglienicke, Gemeindeheim Rosestraße 42 11.11., 10:00 Uhr, Gd mit Abm u. Kirchenkaffee, Geiger Altglienicke, CASA REHA Semmelweisstr. 53 immer am 1. und 3. Fr d. Monats 05.+19.10., 02.+16.11., 15:45 Uhr Döhle & Team Bohnsdorf, Dorfkirche, Dorfplatz www.kirche-bohnsdorf.de 11.11., 10:30 Uhr, Gd, Abm, Kastner Bohnsdorf, Gemeindeheim Reihersteg 36, Tel. 676 10 90 04.11., 10:30 Uhr, Taizé-Gd parallel Kinder-Gd, anschl. Kirchenkaffee, Metzner 21.11., 14:00 Uhr, Gd z. Buß- und Bettag, Vogel 02.12., 10:30 Uhr, Gd, Abm, Kind.Gd, Kirchenkaffee, Scheel Grünau, Friedenskirche Don-Ugoletti-Platz 11.11., 09:00 Uhr, Gd, Abm, anschl. Kirchenkaffee, Kastner 18.11., 12:00 Uhr, Fam.-Gd mit Preisverleihung z. Tag d. off. Denkmals, anschl. Brunch, Kastner / Beetz 25.11., 14:00 Uhr, Waldfriedhof Grünau, RabindranathTagore-Str. 18–20, Gd z. Ewigkeits-So, Kastner 02.12., 09:00 Uhr, Gd, Abm, Scheel KATHOLISCHE KIRCHE Gemeinde Christus König in: • Altglienicke, Kirche Maria Hilf Cimbernstr. 2 o. Lianenweg 20 So, 09:00 Uhr, Hl. Messe Di, 09:00 Uhr, Hl. Messe • Bohnsdorf, St. Hedwigskapelle im Krankenhaus, Buntzelstr. 38 So, 09:00 Uhr, Hl. Messe Mi, 09:00 Uhr, Hl. Messe FREIKIRCHLICH-EV. KIRCHE Altglienicke, Projekt A+ Ehrenfelder Platz 1 www.projektaplus.org 11.11., 11:00 Uhr, Gd „im:pulsXXL” mit anschl. Mittagessen 25.11., 11:00 Uhr, Gd „im:pulsXXL” mit Abm u. anschl. ■ Mittagessen Verlängert bis 25.11.: Kabinettausstellung im OG „Riviera und Gesellschaftshaus – Zeitgeist und Wandel auf der Spur” Fotodokumentation von Ulrich Schneider – Restaurator Bis 25.11.: Ausstellung „Die fantastische Meereswelt der Fabienne Cuisinier” Unterwasserfotografie & Gedichte Öffnungszeiten der Ausstellungen: Di, Mi, Fr, Sa, So 14:00–20:00 Uhr, eingeschränkt bei Veranstaltungen Jeden Mi, 14:30 Uhr: SpieleNachmittag Teilnahme: 1 Euro Sa, 03.11., 16:00 Uhr: „15 Jahre Jazz ’n’ Oldies” Konzert – offenes Singen Eintritt: Erw. 5 Euro, Kinder 3 Euro Di, 06.11., 17:00 Uhr: Bürgersprechstunde SPD Robert Schaddach, MdA Di, 06.11., 18:00 Uhr: Keramikkurs für Anfänger & Fortgeschrittene (f. Erw.) Werkstattleitung: Hannelore Roehl Unkosten: 10 Euro, Bitte anmelden! Fr, 09.11., 19:00 Uhr: Grünauer Gespräche zu Gast Dr. Helgunde Henschel „Grünau – alte und neue Heimat” moderiert von Frau Dr. Pätzold So, 11.11., 17:00 Uhr: Blaue Stunde „Das Ei” Humorvoll-Zwischenmenschliches gelesen und gespielt von Ute Beckert und Jörg-Peter Malke Musikal. Begleitung: Axel Stammberger Eintritt: 10 Euro (inkl. Suppe) Di, 13.11., 14:00 Uhr: Seniorentreff der Ortsgruppe 66 Grünau der Volkssolidarität „Herr Kaiser” mit Highlights vom Kessel Buntes Mi, 14.11., 09:00 Uhr: Auf Schusters Rappen Treffpunkt: 09:00 Uhr S-Bhf. Grünau, ab Grünau 09:08 Uhr Fahrt mit S-Bahn Linie S8 Richtung Birkenwerder bis Bornholmer Str. und weiter S-Bahn Linie S2 nach Buch Wir wandern von Buch entlang der Bogenseekette und den Karower Teichen nach Karow. Es werden ca. 7 km sein. In Karow können wir Mittag essen. Weiterwanderung bis Wartenberg ist möglich. Das wären dann weitere 6 km. Verantwortlich: Renate Böhnke, Tel. 030 / 22689413 + 0179 / 7962822 Do,15. & 22.11., 18:30 Uhr: Ton für Jedermann (f. Erw.) Werkstattleitung: Hannelore Roehl Unkosten: 10 Euro, Bitte anmelden! Do, 15.11., 15:00 Uhr: LeseLust im Rahmen der 9. Berliner Märchentage „Der Prinz mit den Eselsohren” Eintritt: 1 Euro Kinder ab 6 J. + Erw. Regattastr.141 % 674 43 48 info@ortsverein-gruenau.de www.ortsverein-gruenau.de 19:00 Uhr: (bei gutem Wetter im Garten an der Feuerschale mit Glühwein) „Vom Schicksal, Wünschen & Zauberdingen” Uwe Günzel alias Jeronimo erzählt. Eintritt: 8 Euro Sa, 17.11., 19:30 Uhr: Klassik im Bürgerhaus Mikhail Mordvinov geb. 1977, ist einer der besten russischen Pianisten seiner Zeit. An der Moskauer Gnessin Akademie für Musik wurde er 1996/97 bester Student des Jahres. Eintritt: 12 Euro Mikhail Mordvinov So, 18.11., 12:00 Uhr: 50+: Im besten Alter – da geht noch was! (ACHTUNG! heute Brunch im Café Seidenmatt, Regattastr. 10) Lockere Gesprächsrunde moderiert von Petra Braun, Bitte rechtzeitig anmelden: 0171 / 8927099 Brunch: 9 Euro Di, 20.11., 18:00 Uhr: Versammlung DIE LINKE. Grünau Gäste sind herzlich willkommen. Mi, 21.11., 18:30 Uhr: AG Ortsgestaltung Verständigung zur Lösung baulicher und organisatorischer Grünauer Probleme. Gäste willkommen. Do, 22.11., 19:00 Uhr: Film und Vortragsreihe mit Dr. Katrin Sell Das Unangemessene würdig missachten – Der Schauspieler Dieter Mann Dieter Manns Schaffen ist gar nicht groß genug zu messen: Viel kann er uns erzählen, von einer Zeit, die längst vergangen zu sein scheint. In einer Einführung soll sein künstlerisches Leben näher vorgestellt werden. anschließend Filmvorführung Eintritt: 5 Euro So, 25.11., 14:00 Uhr: 50+: Im besten Alter – da geht noch was! (im BGH Grünau) moderiert von Petra Braun Do, 29.11., 18:00 Uhr: Vernissage Kunststücke aus dem Bürgerhaus mit dem Jazzpianisten Rico Haring Fr, 30.11., 10:00 Uhr: „Der Weihnachtsstern” (ab 5 J. + f. Erw.) Puppentheater Theater im Globus Fr, 30.11., 20:00 Uhr: Dixieland im Bürgerhaus Old Castle Jazzband Cöpenick Eintritt: 10 Euro ■ Redaktionsschluss für die Dezemberausgabe: 26.11.2018 15 PREISRÄTSEL SILBEN-KREUZWORT-RÄTSEL FAMILIENMUSICAL 8 4 Die Lösung für das Oktober-Rätsel lautet: 2 1 7 5 Die Gewinnerin heißt: Birgit Simon Einsendeschluss für das November-Rätsel ist der 19.11.2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Zu gewinnen gibt es: 2 x 2 Freikarten für die Veranstaltung am 29.11. 6 3 1. festliche Veranstaltung 2. Bretter, die für manche die Welt bedeuten 3. populäres Musiktheater 4. kreativ tätige Menschen 5. erfolgreicher Song 6. Drama-Musical, welches Lebensgeschichte einer bekannten österreichischen Kaiserin erzählt 7. Familienfest im Dezember 8. ... wird zu diesem Anlass geschmückt Siehe auch Seite 14! Die Rätsel-Lösung bitte einsenden an: www.pflanzenmarkt-bohnsdorf.de _ Individuelles und Gefühlvolles für die Stillen Tage Aus den Silben BAUM - BETH - BUEH - CAL - HIT - ELI - GA - KUENST - LA - LER - MU NACH - NE - NEN - SA - SI - TAN - TEN - WEIH sind neun Wörter zu bilden. Die Buchstaben der blauen Felder ergeben in richtiger Reihenfolge geordnet das Lösungswort, welches mit einem berühmten Musical-Komponisten in Zusammenhang steht. ® Stromstraße 40 12526 Berlin 12 16 _ Inspirationen zum Advent gezaubert von unseren Weihnachtswichteln
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