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Periodical volume

Full text: Walter Issue 92.2015

vv a l t e r

92. Ausgabe Juli/August 2015

Nachrichten aus der Gropiusstadt

Zeichnung: Eva Kirchberger

In dieser Ausgabe: Sommerferienangebote für Kinder & Jugendliche in der Gropiusstadt • Projekt Selbsthilfe und Migration • Canto-Plakette für die K i t a W i l d h ü t e r w e g • 1 . S t a d t t e i l g e s p r ä c h – w i e l e b t s i c h‘ s i n d e r Gropiusstadt? • Rigoletto: Der Quartiersrat geht in die Oper

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Aus der Gropiusstadt

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Stadtteilgespräch –

Editorial
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gropiusstädter!
Am 26. Juni hatte der Arbeitskreis Machbarschaft die Gropiusstädter zum 1. Stadtteilgespräch eingeladen. Lesen Sie gleich rechts, was dabei so alles zur Sprache kam. Meckern kann jeder – irgendwo liegt immer was im Argen. Aber sich engagieren, mitreden und mitentscheiden ist viel besser, denn dann kann man etwas bewirken! Die Gropiusstädter Quartiersräte tun das – jetzt wurden gerade die neuen Bewohnerräte gewählt, siehe Seite 9. Und ab und zu wird die Arbeit der Quartiersräte sogar belohnt... In der Gropiusstadt gibt es eine Kita, da wird besonders viel gesungen. Die Kita am Wildhüterweg ist Canto-Kita. Was das ist, können Sie auf Seite 5 lesen – und auch, dass sie jetzt Träger der Canto-Plakette sind, die ihnen gerade von Stella Maria Adorf (ja, genau, die Tochter von Mario Adorf!) verliehen wurde. In Deutschland sind Selbsthilfegruppen mittlerweile anerkannt und beliebt. Aber Menschen mit Migrationshintergrund finden oft nicht den Weg zu diesen entlastenden, stützenden Hilfsangeboten. Deshalb gibt es jetzt das Projekt Selbsthilfe und Migration – Seite 4! Außerdem gibt es in diesem walter wie immer alle Sommerferienangebote für Kinder und Jugendliche – niemand muss sich langweilen, es gibt spannende, sportliche und kreative Angebote – einfach die Mittelseite rausnehmen, sich etwas heraussuchen und mitmachen – SCHÖNE FERIEN!! Auch für Erwachsene gibt es tolle Sommerveranstaltungen: Blauer Mittwoch, Sommerkino, Skylounge und im September dann die Kaffeetafel. Im August gibt es keinen walter, da ist Sommerpause. Wir begrüßen Sie wieder im September mit dem letzten walter und wünschen Ihnen bis dahin einen wunderschönen Sommer! Sonnige Grüße, Ihre walter-Redaktion

wie lebt sich’s in der Gropiusstadt?
Unter dem Motto „Gute Nachbarschaft – Schlechte Nachbarschaft?“ hatte der Arbeitskreis Machbarschaft* am 26.6.2015 Gropiusstädter und Gropiusstädterinnen zum 1. Stadtteilgespräch in das Nachbarschaftszentrum Wutzkyallee eingeladen. Ungefähr 35 Teilnehmer*innen waren gekommen, darunter Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen von einigen ansässigen Einrichtungen, ein Politiker – CDU-Fraktionsvize Daniel Dobberke – und natürlich die Veranstalterinnen. Es sollte ein Austausch unter Nachbarn und Nachbarinnen werden zum Thema: „Wie wohne ich hier, wie engagiere ich mich, was möchte ich kritisch anmerken, worüber bin ich richtig froh?“ Zuerst gab es Kaffee und Kuchen und dann zur Einstimmung einen schwungvollen Auftritt der Theatergruppe „Die Sultaninen.“ Das Thema Umgang mit Behörden und Wohnen wurde hier gleich kritisch und humorvoll auf’s Tapet gebracht. Die Moderatoren Nina Coenen und Sami Alkomi starteten dann das Gespräch. Zuerst wurde das Problemfeld Sauberkeit angesprochen. Wie sauber bzw. dreckig ist die Gropiusstadt wirklich?? Zumindest gab es viel Unmut: Einige Stellen im Stadtteil – vor allem die Grünflächen – vermüllen zunehmend, vor allem der Wildmeisterdamm nahe Lidl, aber auch am Kölner Damm und zeitweise im Park zwischen Rosengarten am Gemeinschaftshaus und Gropius Passagen. Das Problem entsteht einerseits durch nachlässige Bewohner/innen, die ihren Müll überall fallen lassen, andererseits wurde bemängelt, dass der Bezirk die Mülleimer zu selten leert. Ein großes Problem sind auch die Krähen, die die vollen Mülleimer dann „fleddern“. So fliegt der Müll überall herum, es ist schmutzig und das Stadtbild wirkt verkommen. Von Karin Korte vom Gemeinschaftshaus Gropiusstadt kam ein ebenso simpler wie wirksamer Lösungsvorschlag: Der Bezirk könnte doch Mülleimer mit Deckeln einsetzen, wie es sie in vielen Berliner Grünflächen bereits gibt. Das Problem mit den Krähen wäre schon mal gelöst!! Andere Bewohner beklagten, dass immer wieder Müll aus den Fenstern geworfen wird. Dafür wurden neben der umgreifenden Ignoranz vieler Leute auch die Abschaffung der Müllschlucker auf den Etagen verantwortlich gemacht. Dabei war das ja eine Auflage der Senatsverwaltung, da Mülltrennung in den Müllschluckern nicht möglich ist. Man merkte gerade beim Thema Müll, wie unglücklich viele Bewohner mit der Situation sind, aber auch, wie sehr ihnen ihr Umfeld am Herzen liegt. Ein bedauerndes Fazit war dann auch, dass „viele einfach machen, was sie wollen“ und dass die Rücksichtslosigkeit zunimmt. Die Moderatoren fragten als nächstes, ob die Bewohner sich in der Gropiusstadt sicher fühlen. Hier gab es unterschiedliche Auffassungen. Die männlichen Bewohner fühlten sich sicher, einige ältere Damen hatten aber schlechte Erfahrungen gemacht – sowohl mit Raubtaten als auch mit rücksichtslosen Jüngeren, die die auf Gehhilfen angewiesenen Bewohnerinnen anrempelten und unachtsam und aggressiv waren. Die Kriminalstatistik in der Gropiusstadt tendiert de facto zwar gegen Null, eindeutig ist aber – je weniger stark man auf den Beinen unterwegs ist, desto unsicherer fühlt man sich. Auch wenn die Gropiusstadt insgesamt ein ziemlich friedlicher Stadtteil ist. Auch zum Problemfeld Lärm gab es einige Schilderungen von Rücksichtslosigkeit. Eine langjährige Mieterin erzählte verzweifelt, dass sie wohl ausziehen muss, da ihr Nachbar laut und rücksichtslos zu Unzeiten Musik macht und auch nach wiederholten Bitten und Maßregelungen seitens der Polizei nichts ändert. Hier klärte das Quartiersmanagement auf: Für Lärmprobleme ist grundsätzlich immer die jeweilige Wohnungsgesellschaft der richtige Ansprechpartner. Aber Heike Thöne vom QM-Team versprach, selbst einmal die Wohnungsgesellschaft auf diesen speziellen Fall anzusprechen, damit alles Mögliche getan wird, damit die Dame nicht aus der Wohnung ausziehen muss, in der sie schon so lange (und ansonsten sehr zufrieden) wohnt. Insgesamt wurde beim ersten Stadtteilgespräch klar, dass es ein großes Bedürfnis der Bewohner und Bewohnerinnen gibt, die Dinge mal beim Namen zu nennen und in so einer Runde vorzutragen. Natürlich muss trotzdem auch jeder für sich selbst sorgen und im konkreten Fall bei Wohnungsgesellschaft, Bezirk oder im schlechtesten Fall Polizei Meldung machen. Aber es ist wichtig, die Problemfelder eines Stadtteils zu kennen, sie zu benennen und gemeinsam mit Einrichtungen und den vorhandenen Netzwerken nach Lösungen und Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen. Das hatte sich der Arbeitskreis

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Angebote im Stadtteil

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Fest zur Schulfusion
Am 11. September 2015 findet anlässlich der Fusion der Martin-LichtensteinSchule mit der Hermann-von-Helmholtz-Schule zu einer gemeinsamen Integrierten Sekundarschule mit einer Grundstufe um 13:00 Uhr ein Festakt in der Aula der Hermann-von-HelmholtzSchule statt. Anschließend gibt es ein Schulfest auf dem Hof der ehemaligen Martin-Lichtenstein-Schule. Alle Gropiusstädter sind herzlich eingeladen!!

Über die Gropiusstadt diskutieren

Die „Sultaninen“

der Fall ist. Die Jugendlichen feiern gemeinsam Iftar und respektieren die Glaubensunterschiede und ethnischen Besonderheiten der anderen. Und nicht nur sie, ein junger Familienvater, der ehemals in Nord-Neukölln auf die Rütli-Schule gegangen ist und hier in der Gropiusstadt wohnt, sagte abschließend: „Also ich bin es nicht anders gewohnt! Seit ich zur Schule gehe, habe ich Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen um mich. Und ich find’s toll!“ Das war das erste Stadtteilgespräch in der Gropiusstadt. Die Veranstalter nehmen viele Anregungen mit in ihre Arbeit an einer guten und lebendigen Nachbarschaft. Denn gegen zunehmende Rücksichtslosigkeit, wie sie leider immer wieder bemerkt wird, gibt es nur ein Rezept: Zusammenrücken. Nur gemeinsam kann man dem entgegenwirken. Solch ein Stadtteilgespräch soll künftig einbis zweimal jährlich stattfinden. Die Bewohner müssen ihrem Unmut Luft machen können und die Akteure im Stadtteil müssen wissen, wo etwas im Argen liegt – damit die Gropiusstadt auch in Zukunft ein lebenswerter Ort bleibt mit einer guten Nachbarschaft und einem immer besser funktionierenden Miteinander – von unterschiedlichen Kulturen, von Einrichtungen und Bewohnern, von Mietern und Vermietern, von Jung und Alt! Hoffentlich nehmen dann beim nächsten Mal noch mehr Gropiusstädter teil, denn nur Schimpfen und Meckern nützt nichts – sich engagieren, mitreden und Mitentscheiden ist besser! Ungethüm * Der Arbeitskreis Machbarschaft, bestehend aus Quartiersmanagement, Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum Neukölln-Süd und Nachbarschaftszentrum Wutzkyallee, entstand auf Initiative des Selbsthilfe- und Stadtteilzentrums Neukölln-Süd und der dortigen Koordinatorin der Nachbarschaftsarbeit, Carmen Schmidt

Senior*innen gesucht!
Das vom Frauen-Café Gropiusstadt geförderte Projekt Seniorenbegleitservice in der Gropiusstadt sucht noch Senior*innen die an regelmäßigen Treffen mit Schülern der 9. Klasse Interesse haben. Alle zwei Wochen 90 Minuten gemeinsam spielen, spazieren gehen, erzählen oder kleine Haushaltshilfen bekommen, wie z.B. einkaufen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau M. Engelmann, Tel. 44 70 97 99

Machbarschaft ja auch vorgenommen und deshalb das Stadtteilgespräch initiiert. Um zu sehen, wo die Gropiusstädter und Gropiusstädterinnen „der Schuh drückt.“ Auf die Frage der Moderatoren, wie denn die unterschiedlichen Kulturen in der Gropiusstadt miteinander zurechtkommen und ob es Probleme gibt und wenn ja, welche; stellte sich heraus, dass dieses „Problemfeld“ eines ist, wo vor allem die Zeit positiv wirksam ist und deshalb Geduld gefragt. Es ist zwar immernoch eher ein Nebeneinander der Kulturen als ein Miteinander. Und auch hier kollidieren Lautstärke- mit Ruhebedürfnissen. Aber für ein gutes nachbarschaftliches Miteinander wird hier auch eine Menge getan, es gibt viele Aktivitäten, kulturelle und soziale Angebote und interkulturelle Begegnungsmöglichkeiten, wie den Interkulturellen Treffpunkt, das Nachbarschaftszentrum Wutzkyallee, das Waschhaus-Café, etc. Gegenseitige Akzeptanz braucht Zeit. Ähnlich wie die Bewohner des böhmischen Dorfs in Rixdorf braucht es eben mehrere Generationen bis die Zugewanderten integriert sind und ihre Nachbarn sich an sie gewöhnt haben. Aber man kann jetzt schon Erfolge sehen: Einstimmig berichten Bewohner und Sozialarbeiter, dass die junge Generation – die Jugendlichen – sich hier zuhause fühlen und ihnen völlig egal ist, aus welcher Kultur ihre Freunde kommen. Unter ihnen ist interkulturelles Miteinander selbstverständlich – was bei den Älteren eher nicht

Vätergruppe

Liebe Väter, wir laden Euch ein bei unserer Vätergruppe mitzumachen. Wir treffen uns regelmäßig am Freitag von 12:00 – 16:00 Uhr im Groopies-Kiezladen, Feuchtwangerweg 1, 12353 Berlin. Wir freuen uns auf euch! Ansprechpartner: Özcan Arslan Wir bieten an:  allg. Beratung und Information  Freizeitaktivitäten  Ausflüge  kleine Projekte  Hobby-Handwerken Eure Ideen sind gefragt, um unseren Kiez schöner zu gestalten. Zur Zeit bauen wir gemeinsam einen Tisch aus Europaletten. Infos & Kontakt: Familienbildungsprojekt Groopies Feuchtwangerweg 1, 12353 Berlin Tel. 60 25 96 45, Mobil: 0151- 514 286 75

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Angebote im Stadtteil

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Projekt Selbsthilfe und Migration
Selbsthilfegruppen sind in Deutschland schon seit Jahrzehnten Tradition. Das Besprechen von Problemen in einer Gruppe von Gleichgesinnten ist sehr entlastend und besonders im Bereich der Gesundheitsförderung ist diese Hilfe zur Selbsthilfe anerkannt und weit verbreitet. Selbsthilfe bedeutet, einander zuzuhören, sich gegenseitig zu unterstützen, sich Infos und Rat zu geben. Selbsthilfe bedeutet auch ganzheitliche Entlastung. Zuwanderer aus anderen Kulturen hingegen – Menschen mit Migrationshintergrund – nutzen dieses Hilfsmodell bisher eher selten. „Das Wort ‚Selbsthilfe’ gibt es in anderen Sprachen gar nicht“, sagt Antje Kleibs, Mitarbeiterin im Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum Neukölln Süd. Nun ist es ja nicht so, dass Menschen aus anderen Kulturen, die hier leben, keine Probleme haben. Sie werden auch krank – körperlich wie seelisch –, fühlen sich dann hilflos und allein und könnten Hilfe und Austausch mit Gleichgesinnten gut gebrauchen. Nur kommen sie oft aus ihrer eigenen Community nicht heraus, sprechen nicht so gut Deutsch und wissen nicht, was für Hilfsangebote es gibt. Außerdem haben sie andere Probleme und Bedürfnisse als Deutsche. Sie sind oft hier nicht wirklich angekommen, fühlen sich fremd, isoliert, unsicher und nicht akzeptiert. Das bringt ganz spezielle Formen von Problemen, Depressionen oder Ängsten mit sich. Deshalb ist es wichtig, anders auf Menschen mit Migrationshintergrund zuzugehen und spezielle Angebote für sie zu schaffen. Seit 2013 gibt es deshalb das Projekt „Selbsthilfe und Migration“. Träger ist das Selbsthilfeund Stadtteilzentrum Neukölln Süd zusammen mit dem Netzwerk Gropiusstadt und unterstützt wird es schon im dritten Jahr von der AOK Nordost. Perwin Tosun und Azra Tatarevic sind Koordinatorinnen und Multiplikatorinnen und gehen auf Menschen aus anderen Kulturen zu, informieren und begleiten die Gründung von speziellen Selbsthilfegruppen. Es stellte sich nämlich schnell heraus, dass es nur über persönliche Ansprache und Mundpropaganda funktioniert: Persönlicher Kontakt ist ganz wichtig, wenn man Zugang zu Menschen aus anderen Kulturen bekommen möchte. Sie sind oft verschlossener und kommen nicht von selbst, man muss auf sie zugehen. Misstrauen und Vorbehalte können im persönlichen Gespräch viel leichter abgebaut werden. Perwin spricht deutsch und türkisch und Azra bosnisch, kroatisch, serbisch und deutsch – die Möglichkeit, in der Muttersprache zu kommunizieren, ist nämlich eine ganz wichtige Voraussetzung, um sich mitteilen und öffnen zu können. Zusammen leiten sie offene Gruppen, vermitteln Hilfe, bieten soziale Beratung und leiten neue Gruppen an – in Neukölln gibt es jetzt immerhin zwölf Selbsthilfe- und Migrationsgruppen – in Gesamt-Berlin sind es mittlerweile rund 70 Selbsthilfegruppen zu den verschiedensten Themen. selbstverständlich ihre Begleitung anbieten. Niemand wird mehr allein gelassen und das Verständnis für die Schwierigkeiten der anderen ist groß. Gemeinsam werden die Dinge angegangen. In den Migrationsgruppen wird auch gemeinsam gekocht und gefeiert – das entlastet sehr, wenn man Probleme hat. Das Leben hier in Deutschland, die eigene und die hiesige Kultur, der Migrationshintergrund – auch all das ist immer Thema in den Gruppen. Dieser Austausch sorgt dafür, dass niemand mehr isoliert ist und bewirkt nicht selten eine Öffnung der Teilnehmer*innen nach außen in die Gesellschaft. Denn wer nicht mehr allein ist und Menschen hinter sich weiß, die „im gleichen Boot sitzen“, jederzeit ansprechbar sind und einem hilfreich zur Seite stehen, der traut sich auch eher, raus zu gehen, offizielle Angebote wahrzunehmen und sich dem Leben in einem fremden Land zu stellen. Selbsthilfegruppen für Menschen mit Migrationshintergrund bewirken so soziale Integration und eine größere Teilhabe an der Gesellschaft. Perwin Tosun und Azra Tatarevic haben schon viel geschafft. Als Sprach- und Kulturmittlerinnen konnten sie schon viele Gruppen mitbegründen und begleiten, die jetzt gut funktionieren. Aber es könnten noch mehr sein, gerade in der Gropiusstadt. Das Projekt „Selbsthilfe und Migration“ möchte auch hier die Idee der Hilfe zur Selbsthilfe noch mehr Menschen mit Migrationshintergrund zugänglich machen, denn Selbsthilfegruppen fördern nachhaltig Gesundheit und Integration! Wenn Sie also eine Idee für eine Gruppe haben, selbst eine Gruppe gebrauchen können, wenn Sie oder ein Familienangehörige/r gesundheitliche oder andere Schwierigkeiten haben/hat, oder wenn Sie sich einfach nur informieren wollen: Perwin Tosun und Azra Tartarevic sind für sie da und beraten Sie gern. Auf bosnisch, kroatisch, serbisch, türkisch und natürlich auf deutsch! Tel. 603 20 22 – immer freitags von 13:00 -17:00 Uhr Ungethüm

Azra Tatarevic und Perwin Tosun

Perwin Tosun und Azra Tatarevic schaffen Kontakte, besuchen Gruppen, klären zu speziellen Themen auf und beraten die Teilnehmer*innen. „Wir können ihnen Wege zeigen, wenn sie keine mehr sehen können oder sich fragen: „Wo lang gehe ich jetzt?“ sagt Perwin. Manchmal wissen wir auch ganz konkret weiter, wenn gar nichts mehr geht. „Gerade ist der Mann einer Teilnehmerin gestorben – mit gerade 39 Jahren. Da braucht jeder Hilfe“, sagt Azra. „Ich habe getan, was ich konnte und ihr erstmal gezeigt, was jetzt die nächsten Schritte sein können.“ Ohne Aufeinanderzugehen funktioniert keine Gesellschaft, keine Nachbarschaft und Hilfe schon gar nicht. Vor allem, wenn Menschen sich fremd und nicht anerkannt fühlen. Migranten*innen-Gruppen funktionieren auch etwas anders als deutsche Selbsthilfegruppen, wo es normalerweise um ein bestimmtes Thema bzw. Problem geht. In den interkulturellen Gruppen ist es oft eher eine Gemeinschaft, die sich um die verschiedenen Probleme ihrer Mitglieder kümmert. Es gibt natürlich auch Gruppen zu speziellen Themen/Problemen, aber oft ist es so: Eine Frau hat vielleicht Depressionen, eine andere Angstzustände, eine dritte Probleme mit einem behinderten Kind. Hat sich die Gruppe/Gemeinschaft erst einmal zusammengefunden, unterstützen sich die Mitglieder gegenseitig selbstlos und kümmern sich sehr umeinander. Wenn zum Beispiel jemand Angst hat, allein mit der U-Bahn zu fahren, finden sich sofort Teilnehmer*innen, die

Übrigens: Am 18.9.2015 ist Tag der Integration! Kommen Sie doch zum Interkulturellen Picknick (siehe Kasten auf Seite 11) – die Projekt-Koordinatorinnen werden da sein – Sie können sie dort kennen lernen und sich informieren!

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Angebote im Stadtteil

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Canto-Plakette für die Kita Wildhüterweg
Alle Kinder sitzen im Kreis auf dem Boden. Und vier ältere Damen dazwischen. „Was kennt ihr denn für Handwerker?“ fragt Singpatin Gertraud Lindner. Die Kinder der Kita Wildhüterweg überlegen: „Tischler!“ „Ja! Schau mal, hier habe ich etwas mitgebracht. Das braucht ein Tischler für seine Arbeit.“ Sagt Frau Lindner und hält einen Hobel hoch. „Kennt jemand noch andere Handwerker?“ „Ich weiß: Gläser!“ ruft ein kleiner Junge. „Du meinst bestimmt Glaser, sehr gut!“ Nach und nach finden sich noch mehr Handwerksberufe. Schuster, Maurer, Schneider, Bäcker, Maler - Frau Lindner hat viele Werkzeuge dabei, damit sie den Kindern zeigen kann, wer womit arbeitet. Und dann wird gesungen: „Wer will fleißige Handwerker sehn, der muss zu uns Kindern gehn. Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein.“ Kinder singen gern. Singen macht nämlich glücklich! Der deutsche Sozialwissenschaftler und Musikpsychologe Dr. Karl Adamek hat herausgefunden, dass Singen die Produktion von Glückshormonen wie Serotonin ankurbelt, das gegen Depressionen und Angst hilft. Und vor allem, dass Kinder, die singen, sich auf allen Ebenen besser entwickeln als Kinder, die nicht singen: Singen fördert Hirnentwicklung, Kreativität, Sprach- und Lernfähigkeit, soziale Kompetenz, Empathiefähigkeit und Lebensfreude, die Fähigkeit, Angst, Aggressionen und Trauer konstruktiv zu bewältigen. Und aufgrund dieser Forschungsergebnisse entwickelte er das Programm „Canto elementar“. Der gemeinnützige Verein „Il Canto del Mondo e.V. “, der 1999 unter der Schirmherrschaft von Yehudi Menuhin gegründet wurde, um das Singen im Alltag zu fördern, organisiert das Singprogramm für Kindergärten. Canto-Botschafter begleiten die Kitas. Senioren werden dabei als Singpaten für die Kinder angeleitet. So wird gemeinschaftliches Singen in einer familiären und entspannten Atmosphäre gefördert und ein selbstverständliches Generationen-Miteinander gelebt. Am 28.3.2014 ist „Canto Elementar“ vom Bundesbildungsministerium in Köln als herausragende „Bildungsidee“ im bundesweiten Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ ausgezeichnet worden. Die Kita Wildhüterweg ist seit 2012 eine Canto-Kita. Damals hatten sie den 1. Preis beim Preisausschreiben der Fachzeitschrift „Kindergarten heute“ gewonnen, nämlich das „Komplettprogramm Canto elementar“, das eine zweijährige Betreuung durch einen Musikpädagogen beinhaltete. Die Schauspielerin und Canto-Botschafterin Stella Maria Adorf begleitete die Kita dann über 2 Jahre als Canto-Trainerin. Und mittlerweile hat die Kita sechs Singpatinnen und einen Singpaten, die in zwei Gruppen jeweils 30 Minuten einmal in der Woche mit den Kindern singen. Harald Widlak spielt dazu Gitarre und die Kinder lieben die Canto-Stunden. „Wer will fleißige Handwerker sehn, der muss zu uns Kindern gehn. O wie fein, o wie fein, der Glaser setzt die Scheiben ein. Tauchet ein, tauchet ein, der Maler streicht die Wände fein. Zisch, zisch, zisch, zisch, zisch, zisch, der Tischler hobelt glatt den Tisch. Poch, poch, poch, poch, poch, poch, der Schuster schustert zu das Loch.“ Die Singpaten arbeiten ehrenamtlich für die Kita. „Aber, wissen Sie, uns gibt das so viel!“ sagen sie einstimmig. „Die Kinder freuen sich jedesmal, wenn wir kommen und begrüßen uns begeistert. Und natürlich singen wir selber gern!“ Am 11. Juni hat die Kita die Canto-Plakette verliehen bekommen. Stella Maria Adorf überreichte sie Kita-Leiterin Eva Gutowska. Und die bedankte sich zuallererst bei ihren Singpaten, die von den Kindern Sonnenblumen überreicht bekamen. Das begleitete Canto-Programm ist jetzt zu Ende, aber die Kita macht natürlich weiter, denn die musikalische Früherziehung ist in der Kita Schwerpunkt. Auch Stella Maria Adorf kümmert sich weiterhin um „ihre“ Kita. Denn Singen ist wichtig. Es macht Kinder fröhlich und schlau und ganz nebenbei wird dabei – wie man am Handwerkerlied sehen (und hören) kann – auch wertvolles Kulturgut bewahrt! „Wer will fleißige Handwerker sehn, der muss zu uns Kindern gehn. Stich, stich, stich, stich, stich, stich, der Schneider näht ein Kleid für mich. Rühre ein, rühre ein, der Kuchen wird bald fertig sein. Trapp, trapp drein, trapp, trapp drein, jetzt gehn wir von der Arbeit heim.“ Ungethüm Weitere Informationen unter www.cantoelementar.de Und das sind die ehrenamtlichen Singpaten in der Kita Wildhüterweg: Monika Behrent, Edith Krüger, Gertraud Lindner, Harald Widlak, Monika Stengel, Sophie Schumacher, Ina Fröbe
Stella Maria Adorf (links) mit Kita-Leiterin Eva Gutowska und Singpatinnen

„Da wuchs die Hecke riesenhoch, riesenhoch, riesenhoch, ...“

Alle Kinder sind bei der Verleihung dabei

Singpaten gesucht!
Wir suchen noch Menschen, die Freude am Singen haben und bereit sind, einmal in der Woche in der Kita Wildhüterweg mit den Kindern vor allem unsere alten und überlieferungswürdigen Volkslieder zu singen. Wer sich für ein Ehrenamt als Singpate interessiert, sollte neben Freude am Singen auch Spaß am Umgang mit Kindern mitbringen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie das Projekt mit Ihrer Singbegeisterung als Singpatin oder Singpate unterstützen würden. Interessent*innen können sich unter Tel. 66 70 99 56 oder persönlich in der Kita Wildhüterweg informieren und vorstellen. Wir freuen uns auf Sie! Wie ist das:
Ein Sinn weniger...

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Angebote im Stadtteil

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Sommerferienangebote in der Gropiusstadt
Eintritt frei und keine Materialkosten! Eine Kooperation von Groopies, Freilandlabor Britz, Kinderclubhaus Zwicke und degewo

Kinderclubhaus Zwickauer Damm
Kinderclubhaus Zwicke Zwickauer Damm 112, 12355 Berlin Tel. 661 12 74 www.kch-zwicke.de Unsere Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 13:00 -19:00 Uhr Zwicke-Themenwochen: 1. Woche 20.-24.07. Wir starten ganz entspannt in die Ferien mit Picknick 2. Woche 27.-31.07. Es wird sportlich mit Fußball, Basketball, Tischtennis, Federball und vielem mehr 3. Woche 03.-07.08. Es wird nass bei unserer Wasserwoche 4. Woche 10. – 14.08. In dieser Woche werkeln wir drinnen und draußen 5. Woche 17. – 21. 08. Es wird nass bei unserer Wasserwoche 6. Woche 24. – 28.08. Das Ende der Ferien naht und wir lassen sie gemeinsam ausklingen Was wir an welchen Tagen genau machen, erfahrt ihr auf unserer Homepage: kinderclubhauszwicke.wordpress.com oder Tel. 661 12 74

MädchenSportZentrum „Wilde Hütte“
MädchenSportZentrum Wilde Hütte Wildhüterweg 2, 12353 Berlin Tel. 604 10 93 Immer donnerstags 16.7., 23.7., 6.8., 13.8., 20.8., 27.8. 16:00 -20:00 Uhr Klettern für Jungen und Mädchen freitags 20.7., 3.8., 10.8., 17.8. 10-12 Uhr Frühstück (für Mädchen 10 - 17 Jahre) 24.7., 3.8., 10.8., 14.8., 21.8., 28.8. 14:00 - 17:00 Uhr Klettern für (Flüchtlings-) Mädchen Dienstag 21.7. 11-17 Uhr Stand up paddling – Paddeln Mittwoch 22.7. 11-17 Uhr Ausflug zum Kletterpark Montag, 27.7.-28.7. 18 - 11 Uhr Übernachtung mit Mädchendisco Dienstag 4.8. 11-17 Uhr Ausflug zum Gleisdreieck mit Picknick Mittwoch 5.8. 11-17 Uhr Ausflug zum Streichelzoo im Görlitzer Park Dienstag 11.8. 11-17 Uhr Tretbootfahren Mittwoch, 12.8. 11-17 Uhr Ausflug zur Pfaueninsel Dienstag 18.8. 11-17 Uhr Ausflug zum Strandbad Wannsee Mittwoch 19.8. 11-17 Uhr Ausflug zum Tempelhofer Flugfeld: Inliner, Skateboard, Drachensteigen Alle Angebote (falls nicht anders vermerkt) sind für Mädchen ab 10 Jahre

Hier findet Ihr / finden Sie alle Ferienangebote für Kinder & Jugendliche in den Sommerferien in der Gropiusstadt. Es gibt viele spannende Angebote – Ausflüge, Klettern, Wasserspiele, Basteln, Theater, 3D-Druck, Heidelbeeren pflücken – sucht Euch was aus, schaut einfach vorbei und macht mit!

Jugendclub UFO
Jugendclub UFO / Kinderclub Hüpferling Lipschitzallee 27, 12351 Berlin Tel. 603 33 55 Vom 10.8. -28.8. Montags bis freitags immer zwischen 15:00 Uhr und 19:00 Uhr für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren Bei uns gibt‘s Platzspiele auf dem Gelände des Jugendclubs UFO/ Kinderclub Hüpferling: Wir bieten Malen, Basteln und verschiedene Sportspiele an. Außerdem machen wir gemeinsam Ausflüge, eine Kanufahrt und vieles mehr. Kommt vorbei und macht mit!

talentCampus in der Stadtvilla Global
Stadtvilla Global Otto-Wels-Ring 37, 12351 Berlin Tel. 603 10 80 www.stadtvilla-global.de talentCAMPus Neukölln in den Sommerferien vom 10. - 28. August 2015 in der Stadtvilla Global Mach uns ‘ne Szene Theaterprojekt für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren 10. - 28. August 2015 Liebst du es, Geschichten zu schreiben? Willst du Schauspielerin, Tänzerin oder Sängerin werden? Magst du Kostüme entwerfen oder Räume gestalten? Zum Abschluss gibt es eine Aufführung vor großem Publikum auf der Bühne der Stadtvilla Global. Wer noch nie Theater gespielt hat und sich unsicher ist, kann am Schnupperkurs teilnehmen: 20. - 31.7.2015 Fliegen über Gropiusstadt Trickfilm-Workshop für Kids von 10 - 14 Jahren 10. -14. August 2015 Eure Erfindungen stehen im Mittelpunkt, gemeinsam sammeln wir Ideen, Wünsche, Erlebnisse, probieren die Mittel der Kunst aus und machen einen Trickfilm draus. Wir werden zeichnen, basteln, schauspielern, animieren, filmen und vertonen.

Die Groopies
Die Groopies Feuchtwangerweg 1, 12353 Berlin Tel. 60 25 96 45 Mobil 0151- 514 286 75 In den Ferien gibt es Umweltpädagogik mit den Groopies und dem Freilandlabor Britz in der Zwicke: Immer Dienstag 15:00 - 18:00 Uhr Wir starten um 14:30 Uhr vom Groopieskiezladen und gehen gemeinsam in die „Zwicke“ am Zwickauer Damm 112 21.07.2015 28.07.2015 04.08.2015 11.08.2015 18.08.2015 25.08.2015 Recycling basteln Erdbilder Naturmobile Experiment Bionik Seifen herstellen Schnitzen

Abenteuerspielplatz Wildhüterweg
Abenteuerspielplatz Wildhüterweg Wildhüterweg 1-3, 12353 Berlin Tel. 604 10 78 Während der ganzen Ferien geöffnet: Mo – Fr 12:00 – 18:15 Uhr (Do erst ab 13:00 Uhr) Bei uns gibt es unterschiedliche Spiel- und Sportangebote, einen Bauhüttenplatz und eine echte Boulebahn!!! Außerdem Sommerkino, siehe Kasten ganz rechts !!

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Angebote im Stadtteil

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Skulpturengarten Sommerworkshop für Kids von 10 - 18 Jahren 10. - 28. August 2015 Wir erschaffen im Garten der Stadtvilla Global aus Lehm unsere eigene Welt. Wir bauen daraus phantastische Figuren, die den Garten der Stadtvilla Global bevölkern. Dir gefällt es, mit deinen Händen Formen und Figuren zu formen? Unsere Skulpturen werden zum Abschluss der Sommerferien in einer Ausstellung im Garten der Stadtvilla Global präsentiert! 3D-Druck Sommerworkshop mit 3D-Drucker für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren 17. - 28. August 2015 Gestalte deine eigene Lampe aus dem 3D-Drucker. Ein Drucker, der keine Tinte aufs Papier, sondern dreidimensionale Gegenstände aus Plastik, Holz oder Metall druckt? Mit so einem Drucker entwerfen und drucken wir Lampen, egal ob rund oder eckig oder gezackt, alles ist möglich. Die Teilnahme an talentCAMPus für Kinder und Jugendliche ist kostenlos! In der Mittagspause kocht die Stadtvilla für alle Teilnehmer/innen ein gesundes Mittagessen. Infos & Anmeldung unter Tel. 603 10 80

Blauer Mittwoch
auf dem Lipschitzplatz
Steht Recep und Sullivan Rede und Antwort: Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey jeden Mittwoch vom 12.8. – 2.9. 19:00 – 21:00 Uhr, Restauration ab 18:00 Uhr Der Lipschitzplatz verwandelt sich an insgesamt vier aufeinander folgenden Mittwochabenden in eine Open-Air Location mit Bänken, Liegestühlen und kühlen Getränken. Auf der Bühne vor dem Gemeinschaftshaus: Jazz & Rock, Schlager & Swing, Volksmusik & Pop. Sonnenuntergang zwischen Hochhäusern, Musik, gute Stimmung, der Duft von Gegrilltem… verbringen Sie einen perfekten Sommerabend in der Gropiusstadt! Mittwoch 12.8. SIMONE und die FLOTTEN DREI – Schlager aus der guten alten Zeit 4CASH – Johnny Cash und die Stars seiner Zeit WESTERN SPIRIT – PopRockCountry THE FLINTSTONES – Big Band Sound

Lipschitzkids
Projekt Lipschitzkids Lipschitzallee 34, 12351 Berlin Tel.: 60 54 04 23 kontakt@thessa-ev.de Sommerferienprogramm vom 10.8. - 28.8. täglich von 15:00 bis 19:00 Uhr auf der Wiese und der Inlinerbahn in den Höfen Lipschitzallee 36 – 48. Für Kinder bis 12 Jahre, Eltern sind auch willkommen. Mit Fairplay-Mini-Olympiade mit Preisen für die Fair-Play-Sieger, Spiel und Sport rund um Wasser, Bewegung, Geschicklichkeit, Wissen und Kreativität uvm. Am 16.7. gibt es von 15 - 17 Uhr : Einweihungsfest für die neuen Hüpfspiele, hinter der Lipschitzallee 48, die in Kooperation zwischen HWS, der Kita und den Lipschitzkids entstanden sind. Außerdem gibt es Ausflüge und Zirkusspiele. Das genaue Programm dafür hängt in der Tür unseres Gemeinschaftsraums in der Lipschitzallee 34. Die Lipschitzkids machen Pause vom 20.7. - 7.8.2015

Mittwoch 19.8. Mittwoch 26.8. Mittwoch 2.9.

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Sommerkino in der Gropiusstadt
Immer Freitags, vom 21.8. - 11.9.2014 Um 20:30 Uhr im Hof vom Gemeinschaftshaus Gropiusstadt bzw. um 20:00 Uhr auf dem Abenteuerspielplatz Wildhüterweg Freitag, 21.8. - 20:30 Uhr im Hof des Gemeinschaftshauses FRAU MÜLLER MUSS WEG (D 2015) Eine bissige Komödie über einen Elternabend. Mit Anke Engelke, Gabriela Maria Schmeide, Justus von Dohnányi. Regie: Sönke Wortmann Freitag, 28.8. - 20:30 Uhr im Hof vom Gemeinschaftshaus MADAME MALLORY UND DER DUFT VON CURRY (USA 2014) Ein charmanter Krieg der Köche: Bei Regisseur Lasse Halström und der großen Dame Helen Mirren geht Liebe durch den Magen!!! Freitag, 4.9. - 20:00 Uhr Abenteuerspielplatz Wildhüterweg HONIG IM KOPF (D 2014) Bewegende Tragikomödie: Enkelin Tilda entführt ihren an Alzheimer erkrankten Opa Amandus (Dieter Hallervorden) auf eine letzte Reise nach Venedig. Regie: Til Schweiger Freitag, 11.9. - 20:00 Uhr Abenteuerspielplatz Wildhüterweg MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER (F 2014) Temporeiche, liebenswürdige Culture-Clash-Komödie. Regie: Philippe de Chauveron Kostenfrei – Kooperationsveranstaltung zwischen dem Gemeinschaftshaus Gropiusstadt und dem Abenteuerspielplatz Wildhüterweg

Nachbarschaftszentrum Wutzkyallee
Nachbarschaftszentrum Wutzkyallee Wutzkyallee 88-98 12353 Berlin Tel. 661 62 09 Ferienaktionen am 21.7. und 28.7. von 14:00 -18:00 Uhr: Werkeln mit Weiden In den Ferien geänderte Öffnungszeiten: 20.7. - 21.8. montags bis freitags 10:00 -18:00 Uhr

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Quartiersmanagement

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walter

Rigoletto –
Die Quartiersräte gehen in die Oper!
Sylvia Stepprath war erst einmal in der Oper – und zwar in „Hänsel und Gretel“ mit ihren Enkelinnen. Und nun gleich Rigoletto. Das ist schon eine Herausforderung! Einmal im Jahr bedankt sich das Quartiersmanagement bei den Quartiersräten für ihre ehrenamtliche Arbeit. Quartiersrat sein bedeutet nämlich, ca. sechsmal im Jahr an einer Sitzung von etwa zwei Stunden teilzunehmen und sich darauf vorzubereiten. Es kostet ein bisschen Mühe, dafür kann man seinen Stadtteil aber auch aktiv mitgestalten. Zum Dank lädt das QuartiersmanagementTeam dann einmal im Jahr alle Quartiersräte ein, es gibt Häppchen und traditionell seit ein paar Jahren auch immer ein kulturelles Highlight. Letztes Jahr sollte eigentlich im Rahmen des Programms „Selam Opera“ der Dolmusch-Bus der Komischen Oper mit seinen Sängern vorbeikommen und den Quartiersräten die Oper auf ganz neue Art nahebringen. Das fiel leider aus, weil mehrere Sänger erkrankt waren. Aber die Komische Oper ließ sich nicht lumpen und lud stattdessen den gesamten Quartiersrat in ihr Stammhaus nach Mitte ein: In Rigoletto und zwar zur Premiere
Komischen Oper: Rigoletto – Drama in drei Akten von Giuseppe Verdi, Inszenierung: Barrie Kosky

© Komische Oper, Foto: Iko Freese/drama-berlin.de Hofnarr Rigoletto mit XXL-Rock

der Wiederaufnahme von Barrie Koskys gefeierter Inszenierung in italienischer Sprache. Mustafa Akça, ehemals selbst Quartiersmanager in der Gropiusstadt und jetzt als Dramaturg zuständig für interkulturelle Projekte an der Komischen Oper, begrüßte die Quartiersräte und verteilte die Karten. Das Projekt „Selam Opera“ möchte die Komische Oper als einen Ort für interkulturellen Dialog etablieren und verstärkt auch Menschen mit Migrationshintergrund für die Oper begeistern. Einige Quartiersräte konnten nicht mitkommen, weil sie im Urlaub waren, andere hatten offenbar immer noch Berührungsängste. Dabei ist die Oper zwar sogenannte Hochkultur, aber trotzdem für alle. Die Libretti sind oft volksnah und nicht schwer zu verstehen. Vor allem geht es ja immer um die großen Themen, Liebe – meist unglückliche – und Tod. Und auf dem Weg dahin wird gesungen, getanzt, gelacht und geweint. Vielleicht ist klassische Musik nicht jedermanns Sache. Dabei sollte man sich ein solches Erlebnis wirklich nicht entgehen lassen, denn gerade in der Oper wird klassische Musik ja durch das Schauspiel regelrecht lebendig!

© Komische Oper, Foto: Iko Freese/drama-berlin.de

Allein das Bühnenbild war schon die lange Reise aus der Gropiusstadt nach Mitte wert.

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Quartiersmanagement

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Ein Fest aus Farben, Licht und verrückten Einfällen. Der Hofnarr Rigoletto trug einen glitzernden XXL-Rock, unter dem die Figuren des ersten Akts hervorkrabbelten und wieder verschwanden. Die dramatische Geschichte des Vaters, der seine Tochter beschützen will, aber verflucht und zum Scheitern verurteilt ist, wird quietschbunt und clownesk auf die Bühne gebracht. Rigoletto ist eine Oper der Gegensätze: Die Geschichte entwickelt sich nach und nach zu einem schrecklichen Alptraum. Alles geht schief, Rigolettos Tochter stirbt – weil sie unglücklich liebt und erkennt, dass ihr Angebeteter ein Lügner und Weiberheld ist – und weil ihrem Vater seine Rache über alles geht. Verdis Musik unterstreicht das Drama hochdramatisch, ist aber eigentlich fast zu schön für so eine schreckliche Geschichte. Eine der bekanntesten Arien der Welt, „donna è mobile“ – die fast jeder kennt und sei es aus der Dr.-Oetker-Werbung – hier konnte man endlich hören, was sie eigentlich bedeutet und wie sie gemeint ist. Wunderschöne Musik, gesungen von der oberflächlichsten Figur überhaupt, dem Herzog von Mantua, dem untreuen Liebhaber, der eigentlich an allem schuld ist, aber zum Schluss davonkommt, ohne auch nur einen Hauch von Reue oder Vergeltung. Fürs Verständnis von Inhalt und Texten sorgten auch die besucherfreundlichen Displays in den Rückenlehnen vom Vordersitz, auf denen man den italienisch gesungenen Text auf Deutsch, Englisch oder Türkisch mitlesen kann, wenn man möchte. So kann jeder Oper verstehen und dann macht es viel mehr Spaß. Denn Oper ist schön! Trotz der schrecklichen Geschichte, dem Tod der armen Gilda und Rigolettos Verzweiflung. Denn Oper zeigt uns Gefühle – die werden nun mal am eindrucksvollsten durch Musik transportiert und in der Komischen Oper durch ein phantastisches Bühnen- und Kostümbild erleuchtet. Ein Augen- und Ohrenschmaus! Sylvia Stepprath jedenfalls war begeistert. „Also ich fand es einfach toll!“ Nach der Aufführung nahm Mustafa Akça die Quartiersräte noch mit in die After-ShowLounge. Dort konnte man den Dirigenten und die Sängerinnen und Sänger, die eben noch auf der Bühne standen, in Natura erleben – sie erklärten persönlich noch Details und Hintergründe zur Aufführung. Oper sozusagen zum Anfassen – was man als Quartiersrat für die Gropiusstadt so alles erleben kann! Ungethüm

Quartiersratswahl
Neue Bewohnerräte für die Gropiusstadt
Am 3. Juli 2015 war Quartiersratswahl in der Mensa der Liebig-Schule. Der Quartiersrat besteht aus Gropiusstädter Bewohner*innen sowie Vertreter*innen aus aktiven Gruppen, Vereinen, Initiativen und Partnern der Quartiersentwicklung, wie z.B. Schulen. Diesmal wurden die Bewohner-Vertreter*innen neu gewählt. Und das sind Ihre Vertreter*innen im Stadtteil: Joel Aroko, Betül Bayrak, Adrian Bondars, Sabrina Bullerdieck, Ilona Dennstedt, Jürgen Fiebelkorn, Isil Halac, Heike Kunze, Klaus Meseck, Hans-Georg Miethke, Karin Nowinski, Christine Paul, Peter Schmidt, Rudolf Schultz Vier der Quartiersrats-Bewohner-VertreterAnwärter*innen fehlen noch – sie waren im Urlaub und konnten am 3. Juli nicht gewählt werden. Sie stellen sich bei der ersten, konstituierenden Sitzung am 9.9. vor und zur Wahl. ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Ordnungsgemäß wählen

Fotos: Monika Schröder

Die neuen Bewohner-Vertreter*innen im Quartiersrat

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Stadtteilkultur

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Impressionen vom 9. degewoSchülertriathlon am 27. Juni 2015:
1136 Schüler und Schülerinnen haben mitgemacht und ihr Bestes im Staffelwettbewerb im Schwimmen, Radfahren und Laufen gegeben. Und alle hatten viel Spaß beim großen Familiensportfest! Und hier die Besten im Wettbewerb der Schulen: 1. Platz Katholische Grundschule St. Marien, 2. Platz Grundschule am Sandsteinweg, 3. Platz Bruno-Taut-Grundschule.

SKYLOUNGE

in der Gropiusstadt
26. Stock mit Dachterrasse – Erleben Sie die schönsten Sonnenuntergänge! Wieder geöffnet vom 29.5. – 20.9.15 Mittwoch – Sonntag 17:00 – 24:00 Uhr 26. Stock - Joachim-Gottschalk-Weg 1 12353 Berlin   GETRÄNKE- UND SNACKANGEBOT PUBLIC VIEWING an ausgewählten Tagen KNEIPENQUIZ ab 19:00 Uhr Immer am ersten Mittwoch im Monat

© TU Berlin, Fachgebiet f. Städtebau und Urbanisierung



Reservierung per E-Mail: skylounge@cap-events.de Erleben Sie die Gropiusstadt von ihrer schönsten Seite!

Sommerfest in den Lipschitzhöfen
Am 4.9.2015 von 15:00 bis 18:00 Uhr Lipschitzallee 38 – 46 (Hofseite) Mit Musik, Kulinarischen Köstlichkeiten und viel Spiel & Spaß

Mobile Fahrradwerkstatt
Komm mit Deinem Fahrrad zur mobilen Fahrradwerkstatt! Immer montags vom 13.7.2015 bis 24.8.2015 findet Ihr Toby und Lutz von 14:00 -17:00 Uhr hinter dem Haus Lipschitzallee 42! Fotos: Ungethüm Und am 4.9.2015 beim Sommerfest der HilfswerkSiedlung (siehe oben!)

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Stadtteilkultur

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Veranstaltungen in der Gropiusstadt
Kultur
Gemeinschaftshaus Gropiusstadt Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin www.kultur-neukoelln.de Infos, Kartenreservierung + Verkauf: Tel. 902 39-14 16 Di 16:00 - 19:00 Uhr, Do 14:00 -17:00 Uhr, Fr 10:00 -13:00 Uhr. eMail: www@ tickets-gemeinschaftshaus.de immer mittwochs 6.8. – 3.9. Blauer Mittwoch auf dem Lipschitzplatz Mi 12.8. 19:00 Uhr Simone und die FLOTTEN DREI – Schlager aus der guten alten Zeit Mi 19.8. 19:00 Uhr 4CASH – Johnny Cash und die Stars seiner Zeit Mi 26.8. 19:00 Uhr Western Spirit – PopRockCountry Mi 2.9. 19:00 Uhr The Flintstones – Big Band Sound Sommerkino in der Gropiusstadt Fr 21.8. 20:30 Uhr Gemeinschaftshaus - Hof Frau Müller muss weg Fr 28.8. 20:30 Uhr Gemeinschaftshaus - Hof Madame Mallory und der Duft von Curry Fr 4.9. 20:00 Uhr Abenteuerspielplatz Wildhüterweg Honig im Kopf Fr 11.9. 20:00 Uhr Abenteuerspielplatz Wildhüterweg Monsieur Claude und seine Töchter Kostenfrei – Kooperationsveranstaltung Gemeinschaftshaus Gropiusstadt und Abenteuerspielplatz Wildhüterweg Do 3.9. 18:00 Uhr Foyer Vernissage: Farbenfroh mit Pinsel & Co Malerei und Musik verbinden Menschen verschiedener Herkunft und Generation genauso wie der Verein ImPULS schon seit vielen Jahren. Die kreativen Mittwochsgruppen präsentieren ihre Ergebnisse. Ausstellungsdauer: 4.9. - 10.10.2015 Donnerstags:  14:00-16:00 Uhr Flottes Nädelchen (für alle, die kreatives Stricken & Häkeln lernen möchte) Nachbarschaftszentrum Wutzkyallee Wutzkyallee 88-98, 12353 Berlin Tel. 661 62 09 Fr 28.8. 15:00 -18:00 Uhr Honigtag in den Wutzkygärten Wissenswertes und Kulinarisches rund um das Thema Bienen, Führungen zum Bienenstand, Leckeres aus dem Lehmbackofen. Eintritt frei Wind & Wasser & Insekten – lerne deine Umwelt kennen. Elterncafé mit vielen Leckereien und Getränken. Eintritt frei. Kooperation von Groopies, Freilandlabor Britz und degewo Fr 11.9. 16:00 - 19:00 Uhr „Holzspielplatz“, Theodor-LoosWeg 17, 12353 Berlin GROOPIES – Nachbarschaftsparty Endlich auch was für die Eltern! Wir feiern mit Euch bei Musik und Tanz, Fotos (Selfies zum sofort mitnehmen), Verkleiden, Spielen. Einfach mal die Seele baumeln lassen! Elterncafé, viele Leckereien + Getränke. Eintritt frei. Eine Kooperation der Groopies und der degewo

Kinder und Jugendliche
Familienbildungsprojekt Groopies Feuchtwangerweg 1 12353 Berlin Tel. 60 25 96 45 Mobil: 0151- 514 286 75 Freitag, 28.8.2015 16:00 - 19:00 Uhr „Holzspielplatz“, TheodorLoos-Weg 17, 12353 Berlin Thementag: Naturwissenschaften Für kleine Forscher: Luft &

Kirchen
Ev. Dreieinigkeits-Kirchengemeinde Lipschitzallee 7, 12351 Berlin Tel. 661 48 92 Do 6.8. 15:00 – 17:00 Uhr Buckower Tanztee Verbringen Sie bei Tanz, Musik und hausgemachten Kuchen einen vergnüglichen Nachmittag im Gemeindesaal des Zentrum Dreieinigkeit. Eintritt frei!

Mi 9.9. 10:30 Uhr Kl. Saal Spielwerkstatt Berlin Straßenknirpse Ein Mitspielstück über den Straßenverkehr (Ab 5 Jahre) Karten 5,50 €, 4,- € erm. mit JKS-Gutschein. Info/Karten: Tel. 625 25 88 Sa 12.9. 9:00 - 16:00 Uhr Kl. Saal AutogrammTauschbörse Mi 16.9. 10:00 Uhr Kl. Saal Kindertheater Woffelpantoffel Viele kleine Zappelzwerge Eine vergnügliche Jahresreise mit vielen kleinen Zwergen, mal behutsamen und mal stimmungsvollen Liedern und Tänzen schon für allerkleinste Zappelzwerge ab 2 Jahren. Karten 4,- €, Info und Karten Tel. 42 85 16 42 Mi 30.9. 10:30 Uhr Kl. Saal Mimicus, die Kinderliedermacher Holdrio im Herbst: das mimicus Oktoberfest Die urige Gaudi zum Herbstbeginn. Da wird gejodelt und gezwirbelt, dass sich die Balken biegen! Und Schnaderhupferl werden auch gesungen. Für

Kinder von 3 - 9 Jahren. Karten: 5,- Euro, Gruppeneintritt 3,80 € je Kind, Begleitpersonen frei. Info/Karten: Tel. 32 10 33 03

Soziokulturelles
Interkultureller Treffpunkt IKT/ ImPULS e.V. Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin Tel. 902 39 - 14 15 GLÜCKSGARTEN am Gemeinschaftshaus Gropiusstadt Jeden Tag erwarten die Gäste verschiedene Aktivitäten: Dienstags:  14:00 -16:00 Uhr Gesellschaftsspiele für Erwachsene  16:00 – 17:30 Uhr Brettspiele mit Kindern  18:00 – 19:00 Uhr Sportgruppe auf der Gropiusmeile Mittwochs:  14:00-17:00 Uhr Basteln von Marionetten und Gespenstern  18:00 – 19:00 Uhr Sportgruppe auf der Gropiusmeile  17:00 - 19:00 Uhr Wimpel-Sträkeln

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Wichtige Rufnummern
Feuerwehr / Rettungsdienst 112 Polizei-Notruf 110 Giftnotruf 19 240 Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst Tel. 31 00 31 (rund um die Uhr) • telefonische Beratung • Information über Erste-Hilfe-Stellen • Bereitschaftsärzte • Apothekennotdienst (Info) Bei lebensbedrohlichen Zuständen 112 anrufen! Wenn Sie sich Sorgen um ein Kind machen: Hotline für Kinderschutz der Berliner Jugendhilfe Tel. 61 00 66 Berliner Krisendienst Neukölln Tel. 390 63-90 Karl-Marx-Str. 23, 12043 Berlin Drogen-Notdienst Tel. 19 237 Krebs-Krisen-Telefon Tel. 89 09 41 19 (auch für Angehörige) Tierärztlicher Notdienst Tel. 83 22 90 00 - rund um die Uhr Zahnärztlicher Notdienst Tel. 890 04-333 - rund um die Uhr (Auskunft) Bürgeramt 4 Zwickauer Damm 52, 12353 Berlin Tel. 902 39-43 77 Sprechstunden Bürgeramt: Mo 8:00-15:00 Uhr Di, Do 11:00-18:00 Uhr Mi, Fr 8:00-13:00 Uhr Der Polizeipräsident in Berlin Abschnitt 56 Zwickauer Damm 58, 12353 Berlin Tel. 4664-556700 Geöffnet rund um die Uhr! Schiedsamt Neukölln – Bezirk 5 Gropiusstadt Schiedsfrau C. Feiling Tel. 605 25 18

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Schöne Ferien!!!

Impressionen aus der Gropiusstadt

Foto: Ungethüm

walter - Mitmachen
Wenn Sie Lust haben, am walter mitzuarbeiten, melden Sie sich / meldet Euch bei der walter-Redaktion unter Tel. 60 97 29 03 wir freuen uns auf Sie! Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist am 14.8.2015

Impressum
Herausgeber: Quartiersmanagement Gropiusstadt im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Lipschitzallee 36, 12353 Berlin Tel. 60 97 29 03, Fax 60 97 29 04 qm-gropiusstadt@stern-berlin.de walter-Redaktion 60 97 39 24 walter-Mail: walter@qm-gropiusstadt.de Web: www.qm-gropiusstadt.de V.i.S.d.P Redaktion: Undine Ungethüm ./ Layout: Hans-Peter Bergner Druck: Union Druckerei Berlin GmbH Auflage: 4.000 Exemplare Gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms „Zukunftsinitiative Stadtteil“ – Teilprogramm „Soziale Stadt“ – Investition in Ihre Zukunft! Berlin, Juli 2015 Für unverlangt eingesandte Fotos, Texte oder Illustrationen übernehmen wir keine Haftung.

walter - Leserbriefe
Ihre Meinung interessiert uns! Wenn Sie Ideen für den walter haben, oder Ihnen etwas nicht gefällt, schreiben Sie uns eine Mail an walterpost@qm-gropiusstadt.de oder schicken Sie einen Leserbrief an: Redaktion walter c/o Quartiersbüro Lipschitzallee 36 12353 Berlin Die Redaktion behält sich Kürzungen und auszugsweise Wiedergabe der Leserbriefe vor. Ebenfalls hat die Redaktion das Recht, Beiträge von Lesern ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen.
        
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