Path:
Periodical volume

Full text: Walter Issue 82.2014

vv a l t e r

82 . Ausgabe Sept./Okt. 2014

Nachrichten aus der Gropiusstadt

Temporäre Brunnen-Installation im Rahmen des Projekts „Gropiusstadt strickt!“

Foto: Ungethüm

In dieser Ausgabe: Drei Nüsse für die Gropiusstadt • 20 Jahre WILDE HÜTTE • Gropiusstadt bewegt sich ...weiter • Sommer-Highlight: Blauer Mittwoch • Fotos vom Hoffest in den Lipschitzhöfen

2

QM-Projekte

0 9 /1 4

walter

Drei Nüsse für die Gropiusstadt
Corylus Colurna, Juglans Regia und Prunus dulcis stehen nun stolz in der Gropiusstadt, genauer: auf dem Grünstreifen zwischen dem U-Bahnhof-Häuschen auf dem Lipschitzplatz und der Kita St. Dominicus. Die drei sind keine neuen Bewohnerinnen aus Fleisch und Blut, sondern drei Nussbäume, bezeichnet mit ihren botanischen und damit lateinischen Namen. Auf deutsch: Eine türkische Haselnuss, eine echte Walnuss und ein Mandelbaum. Die jeweiligen Nüsse dazu im XXL-Format und aus Beton liegen zwischen den Bäumen und laden zum Drauf-Sitzen ein. Und das alles kam so: Studentinnen und Studenten der Technischen Universität Berlin (=TU) haben sich innerhalb des Projektes „Nachbars Gärten“, das über den Quartiersfonds 3 aus der Sozialen Stadt finanziert wurde, über ein Jahr lang intensiv Gedanken gemacht zu Grün- und Freiflächen in der Gropiusstadt. Wie können sie – auch anders – genutzt werden und wie wird man auf sie aufmerksam? Wie bekommt
Die Haselnuss wird eingesetzt

man eine neue Sichtweise auf eine gewohnte Umgebung hin? Wie kommt man dazu mit BewohnerInnen ins Gespräch? Eine Gruppe Studierende von den Fachbereichen „Städtebau und Urbanisierung“ sowie „Bildende Kunst“ haben sich dazu zusammen mit GropiusstädterInnen und Mitgliedern des Interkulturellen Treffpunkts (=IKT) an einen Tisch gesetzt und Ideen entwickelt. „Wir machen Lipschi“ – so hieß dann das Motto, unter dem sich die Beteiligten vor allem die Flächen rund um den Lipschitzplatz anschauten. Dabei stießen sie auf die Fläche links vom Gemeinschaftshaus, die in den Park hinein führt. Ein weites Nichts, Fläche eben, die niemand beachtet, ein grauer, öder Durchgangsweg, der aber von vielen Fußgängern und Radfahrern genutzt wird. Um dieser Fläche mehr Beachtung zu schenken, wurde sie Ende August vergoldet. Nicht mit echtem Gold, aber mit einer Kupfer-ZinkLegierung (wir haben im Mai-Juni-walter ausführlich darüber berichtet), die schön golden aussieht. Bewohner waren auch dabei, um sich ihre mitgebrachten Lieblingsgegenstände auch gleich mitvergolden zu lassen. Die beiden Koordinatorinnen des Projekts, Dagmar Pelger und Jeannine Walter, fanden mit ihren Studierenden aber noch weitere Möglichkeiten, eine Fläche zu verschönern bzw. besser zu nutzen. Die Master-Studentinnen Cornelia Halbach und Anja Leßmann diskutierten deshalb mit den Mitgliedern des IKT, was ihnen mehr Lebensqualität bieten und woran sie sich freuen könnten.
Fotos: Selma Tuzlali

Editorial
Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gropiusstädter!
Im September-walter können Sie lesen und sehen, dass sich die Gropiusstadt bewegt – beim Sport- und Aktionswochenende am 5./6./7.9., in verschiedenen Projekten und Einrichtungen. Bewegung findet auf allen Ebenen statt, indem es vorwärts geht, weil neu gebaut wird, weil interessante Angebote entstehen und weil Bewegendes geschieht. Zum Beispiel beim Freiraum-Kunst-Projekt Nachbars Gärten ist ein schöner Ort zum Verweilen am Lipschitzplatz entstanden – mit Nüssen, Nussbäumen und goldener Fläche. Die Studenten der TU haben sich viel Mühe gegeben – lesen Sie mal gleich rechts! Das MädchenSportZentrum Wilde Hütte feiert in diesem Jahr 20-jähriges Jubiläum. Ein guter Ort für Mädchen (aber nicht nur!), wo man klettern kann, Unterstützung findet, Gesellschaft und manchmal sogar eine Zukunft. (Seite 6+7) Waren Sie diesmal auch beim Blauen Mittwoch? Die kleinen, aber feinen Open-Air-Konzerte auf dem Lipschitzplatz haben sich zum Gropiusstädter Sommerhit entwickelt (Seite 10) Schauen Sie sich die Bilder vom Hoffest der HWS in den Lipschitzhöfen und den vielen anderen Aktionen an – vielleicht finden Sie sich ja darauf wieder. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! Ihre walter-Redaktion

Die „Nussknacker“ vom Lipschitzplatz ;-)

walter

09 /1 4

QM-Projekte

3

TU-Professor Jörg Stollmann testet die Sitz-Walnuss

Nusskuchen zum Abschlusspicknick

Juglans Regia, der Walnussbaum, wird fachmännisch eingesetzt

Sehr schnell kam dann der Gedanke auf, am liebsten in einem Garten zu sitzen und auch eigenes Gemüse oder Obst zu ernten. Diese Idee griffen die Studentinnen auf und besprachen dies mit dem Grünflächenamt. Die Mitarbeiter dort fanden die Idee unterstützenswert, ungenutzte Flächen mal auf ungewohnte Weise zu gestalten, aber bei Gemüse und Obst waren sie doch skeptisch. Die Pflege wäre zu aufwändig und wenn das Obst niemand erntet, zieht es Ratten an und verunreinigt den Gehweg. Daraufhin wurde im IKT nochmals diskutiert und es kam die Idee mit den Nussbäumen auf – diese sind pflegeleicht, die Gropiusstädter haben etwas davon und das Grünflächenamt war auch einverstanden. Also stand fest: Nussbäume sollten es sein. „Überhaupt war die Zusammenarbeit mit den Ämtern eher unkompliziert, sie haben uns sehr unterstützt“, erzählt Dagmar Pelger, „und natürlich die Leute vom IKT und einige Bewohner wie Familie Knabenschuh aus Rudow, die uns mit Rat und Tat zur Seite standen“. Das Ehepaar war auch dabei, als am 8. September die Bäume von der Baumschule Fischer angeliefert und gepflanzt wurden. Ein 50 Zentimeter tiefes und 70 Zentimeter breites Loch musste Gärtnermeister Steffen Toepfer und Praktikant Emanuel Ivery graben, um die Walnuss standfest einzupflanzen. „Eine Patin für die Bäume haben wir auch schon. Eine junge Frau aus dem Hochhaus an der Heimannstraße. Obwohl sie weit oben wohnt, klettern die Eichhörnchen an der Waschbeton-Fassade nach oben und vergraben die Nüsse in ihren Balkonkästen. Die Dame hat im walter von unserer Aktion gelesen und dachte sich, dass sie als Nussbaumpatin genau die Richtige ist“, erzählt Dagmar Pelger. Weitere Baumpaten, die in der Anfangszeit zweimal die Woche ca. 20 Liter Wasser auf die frisch gepflanzten Bäume kippen, werden aber noch gesucht!!!

„Uns war wichtig, dass der Mandelbaum vor der Kita steht, sagt Studentin Cornelia Halbach, „damit die Kinder sich an den Blüten freuen können, wenn es im Frühling so weit ist.“ Cornelia und ihre Mitstudentin Anja Leßmann hatten sich überlegt, dass es schön wäre, wenn man unter den Bäumen auch sitzen könnte und ein wenig ausruhen. Denn: „Als wir uns rund um den Lipschitzplatz umgeschaut hatten, war uns aufgefallen, dass es sehr wenige Sitzmöglichkeiten gibt, da wollten wir eine Verbindung schaffen zwischen den Bäumen und einer Sitzmöglichkeit, was passt da besser, als übergroße Nüsse, auf denen man sitzen kann?“, sagt Anja. So entstanden im Atelier der TU unter der künstlerischen Leitung der Bildhauer Anna Katharina Mields und Alex Gross übergroße Sitznüsse, die Cornelia und Anja selbst modelliert und dann in Beton gegossen haben. Keine leichte Aufgabe, die die beiden viele Stunden im Atelier gekostet hat, aber mit viel

leben: „Wir finden das gut, dass die Sitznüsse Stein des Anstoßes sind. Die Leute sollen ja stehen bleiben und diskutieren, so setzen sie sich mit ihrer Umgebung auseinander und das ist das, was wir wollten – auch wenn allen Leuten nicht immer alles gefällt, was wir machen. Aber die Sachen sind ja nicht allein in unseren Köpfen entstanden, sondern zusammen mit den Leuten vor Ort. Jeder konnte schließlich mitreden“. Cornelia Halbach fügt hinzu: „Für uns war sowieso das Wichtigste, mit den Leuten hier in der Gropiusstadt ins Gespräch zu kommen. Wie sehen die ihren Stadtteil, was wünschen die sich? An der Uni lernt man das nicht unbedingt, wie man auf Leute zugeht.“ Unterstützung bekam die Studentengruppe für ihr Projekt „Wir machen Lipschi“ auch von der Wohnungsgesellschaft Gropiuswohnen GmbH, die unkompliziert einen Grünpflegetrupp mit Rasenmäher zur Verfügung stellte, um die Fläche um die Bäume herum zu mä-

„Corylus Colurna, Juglans Regia und Prunus dulcis stehen nun stolz in der Gropiusstadt“
Liebe und Sorgfalt und mithilfe der beiden Bildhauer sind tolle Sitzgelegenheiten entstanden. Die rund 300 Kilo schweren Betonnüsse Anfang September unbeschadet aus Charlottenburg in die Gropiusstadt zu transportieren, war auch nochmal ein Akt. Mit Hubwagen und einigen helfenden starken Händen wurden die Schwergewichte gedreht, geschoben und mit Stahlstangen im Boden verankert, damit sie nicht weggerollt werden können. Viele Passanten blieben neugierig stehen beim Platzieren der Sitznüsse. Manche äußerten sich kritisch („Was soll das denn nun wieder?“), andere lobten die Aktion und freuten sich an Bäumen und Betonnüssen gleichermaßen. Dagmar Pelger kann damit hen, sowie von der Deutsche Wohnen AG: Diese spendete 1000 Euro für das Projekt. Eingeweiht wurden die neuen GropiusstadtMitbewohner – Nussbäume und Sitznüsse – mit einem Picknick, das die Beteiligten ausrichteten, reichlich Nusskuchen und viel Gesprächsstoff über Ideen, die man auch alle in der Gropiusstadt verwirklichen könnte…. Wer sich als Baumpate oder -patin für seinen Lieblingsnussbaum berufen fühlt, wählt bitte die Telefonnummer 030 - 314 21934. Selma Tuzlali

4

QM-Projekte/

0 9 /1 4

walter

Gropiusstadt bewegt sich … weiter!
Am Themenwochenende vom 5. bis 7. September stand die Gropiusstadt unter dem Motto „Gropiusstadt bewegt sich“. Rund um den Lipschitz- und den Bat-Yam-Platz, in den Gropius Passagen, aber auch im gesamten Stadtteil gab es jede Menge Sport-, Spiel-, Bewegungs-, Informations- und Aktionsangebote. Bewegen kann man sich ja nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Bewegung ist in alle Richtungen möglich: Nach oben, nach unten, nach außen in den öffentlichen Raum und indem man etwas in seinem Leben bewegt. Bewegung ist Entwicklung! Und so sollte es an diesem Themenwochenende um Möglichkeiten der Bewegung gehen und es sollte einiges angestoßen werden, damit die Gropiusstadt sich lebendig und dynamisch weiterentwickeln kann – zusammen mit ihren Bewohnern. Das Wochenende wurde gemeinschaftlich von den Netzwerkpartnern der Gropiusstadt organisiert: Dem Bezirk, dem Quartiersmanagement (QM) Gropiusstadt, dem Gropiusstädter Bildungsverbund, dem Verbundprojekt Selbsthilfe- und Stadtteilzentrum Neukölln Süd, den Wohnungsunternehmen HWS, degewo, Gropiuswohnen, der Baugenossenschaft IDEAL und dem BWV, den Gropius Passagen und von den ansässigen Sportvereinen und Einrichtungen. In der Gropiusstadt nehmen nämlich leider die gesundheitlichen Probleme in allen Altersklassen zu und das fängt schon bei den Kindern an, die zunehmend Bewegungsstörungen haben und übergewichtiger werden. Dagegen muss etwas getan werden und deshalb werden sich die Netzwerkpartner auch in Zukunft für Gesundheit und Bewegung im Stadtteil stark machen. Jugend- und Gesundheitsstadtrat Falko Liecke eröffnete das Wochenende am 6. September um 14 Uhr auf dem Lipschitzplatz gemeinsam mit Heike Thöne vom Quartiersmanagement Gropiusstadt, Henning Harnisch, Vizepräsident Jugend von Alba Berlin und degewo Vorstandsmitglied Frank Bielka. Überall gab es ganz besondere Angebote – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene: Am Vortag begann alles mit einem wunderschönen Familienkonzert der Musiker des Konzerthaus Berlin in der Liebig-Schule auf dem Campus Efeuweg. Am Samstag gab es ein ganz besonderes Angebot für Kinder und Jugendliche: Die Jugendeinrichtungen der Gropiusstadt hatten eine Rallye organisiert: An den einzelnen Stationen – jede Einrichtung betreute eine andere – konnte man sich sportlich ausprobieren: U.a. 30 Meter sprinten, einen Hindernisparcours bewältigen, Torwandschießen, Kickboxen und Seilspringen. Es gab eine Hüpfburg und ein Ernährungs- und Bewegungsquiz. Die Kids bekamen eine Stempelkarte, und wer alle Stationen mitgemacht und alle Stempel gesammelt hatte, bekam natürlich einen Preis. Viele umliegende Sportvereine hatten Stände aufgebaut, wo man sich sportlich ausprobieren und informieren konnte. ALBA Berlin hatte auf dem Bat-Yam-Platz sein ALBAmobil aufgebaut und Profi-Trainer standen zur Verfügung und gaben Tipps, wie man den Ball am besten in den Korb bringen konnte. Und alle die mitmachten, nahmen an der Verlosung von Freikarten für ein ALBA Berlin-Spiel in der O2 World teil. An allen drei Tagen gab es Stadtspaziergänge speziell für Bewohner mit Mobilitäts- oder Sinneseinschränkungen, wo sie erfahren konnten, worauf man achten muss und wie viele (Bewegungs-)Möglichkeiten man trotz eingeschränkter Beweglichkeit in der Gropiusstadt hat. Man konnte zwei Projekte bewundern, die zur Verschönerung des Stadtteils beitragen: In liebevollster Handarbeit hatten unglaublich fleißige und phantasievolle Strickerinnen um die Künstlerin Amy Clement in stundenlanger Kleinarbeit Poller und Fahrradständer bunt bestrickt und im Park am Lipschitzplatz den stillgelegten Brunnen in ein wolliges Meer verwandelt. Mit einer Riesenkrake, Schwänen, Krabben, Fröschen, Fischen und sogar einer Schildkröte! Das Brunnenmeer war eine Augenweide (wie Sie links und auf Titelbild und Rückseite sehen können!) und einmalig – Urban Knitting ist zwar schwer im Kommen, aber ein Meer wurde bisher wohl noch nirgends gestrickt. Leider war der Lipschitz-Ozean nur ein temporäres Projekt! Dagegen haben die Studenten der TU mit dem Projekt Nachbars Gärten Bleibendes geschaffen: Der meistbegangene Ort der Gropiusstadt (dort wo an der linken Seite vom Gemeinschaftshaus der Platz in den Park übergeht) wurde vergoldet, drei Nussbäume wurden gepflanzt und Sitznüsse aus Beton installiert (siehe auch Seite 2), so dass es einen neuen Ort zum Verweilen gibt – auch so kann man etwas bewegen! Das Highlight für die Kinder waren neben der Wasserrakete des Freilandlabor Britz die goldenen und silbernen Stanniol-Streifen, die von den Studenten am Lüftungsgitter über dem U-Bahnschacht angeknotet worden waren. Jedesmal, wenn die U-Bahn einfuhr, flatterten sie hoch und glitzerten – und die Kinder rannten hindurch und schrien vor Freude – bewegend!! Am Sonntag gab es den Gropiuslauf für Vielfalt und Toleranz vor den Gropius Passagen. Menschen sind fürs Laufen gemacht und wer viel läuft, bleibt länger gesund. Aber vor allem sollte mit diesem Lauf ein Zeichen gesetzt werden für Integration, Gleichheit und Gemeinsamkeit der Menschen hier in unserer Stadt. Ein besonderes Highlight gab es auch noch in den Gropius Passagen: Dort war das Musical „Starlight Express“ exklusiv in Berlin zu

Soo viel Mühe + Maschen: So sah das wunderschöne „Brunnenmeer“ der Strickerinnen am 6.9. im Ganzen aus!

walter
Fotos: Ungethüm

09 /1 4

Angebote im Stadtteil

5
Fotos: Ungethüm

Tanzgruppe „Mini-Schrullen“ vom TuS Neukölln

Besuch. Man konnte kostenlos Rollschuhe leihen und bekam eine Einweisung von den professionellen Läuferinnen in glitzernden Kostümen. Und Ausschnitte aus der Show mit den besten Songs gab es am Sonntag – soviel Pop, Glanz, Glitter und Pep war lange nicht mehr in den Passagen! Auch am Sonntag fand traditionell die „Längste Kaffeetafel der Gropiusstadt“ statt. Nach soviel Sport und Aktion hatten es die Gropiusstädter auch mal verdient, sich gemütlich hinzusetzen, Kaffee zu trinken, die selbstgebackenen Torten und Kuchen zu probieren und bei Musik und Clownerien das bewegte Wochenende entspannt ausklingen zu lassen! Für das Quartiersmanagement ist das Thema Gesundheit und Bewegung ein Projektschwerpunkt der nächsten Jahre. Gemeinsam mit den Wohnungsunternehmen und den ansässigen Einrichtungen soll in den nächsten Jahren noch einiges auf die Beine gestellt werden. „Es muss unbedingt etwas getan werden!“ sagt Heike Thöne. „Wir möchten Motivationen schaffen, so dass Bewegung im Alltag verankert wird. Es soll für alle Altersgruppen Angebote geben. Das Bewegungswochenende war ja nicht der Anfang – es gab ja das ganze Jahr über schon Veranstaltungen, organisiert von den verschiedenen Partnern. Das Projekt von ALBA Berlin in den Grundschulen wird sicherlich ein Meilenstein, davon verspreche ich mir viel. Und wir werden uns gemeinsam mit den Partnern als nächstes für die Barrierefreiheit im ganzen Stadtteil engagieren, die Grün- und Freiflächen hier sollen besser nutzbar sein, auch für Bewohner, die mit Fahrrädern, Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühlen unterwegs sind. Die Freiflächen hier spielen eine wichtige

Rolle für die Bewegung – der Bezirk und die Wohnungsunternehmen haben hier einiges vor in den nächsten Jahren. Und viele Gropiusstädter Einrichtungen haben Gesundheit jetzt auch zum Schwerpunkt in ihrem jeweiligen Wirkungsbereich gemacht. Wir möchten, dass die Gropiusstädter Bewohner so viel Chancen wie möglich bekommen, fit zu werden und gesund zu bleiben!“ Einen ganz großen Beitrag dafür leistet ALBA Berlin: Henning Harnisch, Vizepräsident Jugend des Basketball-Bundesligisten stellte am Samstag das Projekt „ALBA macht Schule in der Gropiusstadt“ vor. Der BasketballProfi-Verein arbeitet ab sofort mit drei Schulen zusammen. Die Walt-Disney-Schule, die Janusz-Korczak-Schule und die Schule am Regenweiher bekommen jeweils einen hochqualifizierten ALBA-Jugendtrainer, der an den Schulen Basketball-AGs durchführt und den Sportunterricht begleitet. Unterstützt wird das Projekt von den Wohnungsbaugesellschaften degewo AG, Gropiuswohnen GmbH und der Baugenossenschaft IDEAL – die Verträge wurden auch gleich vor Ort feierlich von allen unterzeichnet. Und Henning Harnisch hat viel vor: „Ich könnte mir gut vorstellen, dass in der Basketball-Nationalmannschaft bei den olympischen Spielen 2024 schon ein Gropiusstädter mitspielt“, sagte er bei der Eröffnung. Die Spiele finden ja vielleicht sogar in Berlin statt - was für eine coole Aussicht für unsere Schüler! Die Gropiusstadt will in den nächsten Jahren hoch hinaus – und um mit unserem demnächst scheidenden Bürgermeister zu sprechen: „Und das ist auch gut so!“ Ungethüm
Das ALBAmobil auf dem Bat-Yam-Platz

Kooperationsvertrag unterzeichnet für das Projekt „ALBA macht Schule“

6

Angebote im Stadtteil

0 9 /1 4

walter

20 Jahre WILDE HÜTTE
„Gropiusstadt bewegt sich“, ist das neue Stadtteil-Motto, wie Sie auf den vorhergehenden Seiten überall lesen und sehen konnten. Es gibt aber auch Einrichtungen hier, die bewegen die Gropiusstadt schon lange. Am Wildhüterweg steht ein kleines rotes Haus – die Wilde Hütte. Seit 1994 wird dort u.a. geklettert, getanzt und geboxt – und zwar von Mädchen! In diesem Jahr feiert die Wilde Hütte also 20-jähriges Jubiläum: Am 4. Juli 2014 gab es zusammen mit dem Dorfplatz Wildhüterweg ein großes Jubiläums-Sommerfest. Angefangen hat es 1994 – es gab wenig Angebote für Mädchen in der Gropiusstadt und Umgebung. Der damalige pädagogische Ansatz wollte geschützte Räume für Mädchen schaffen, wo sie sich – fernab von jeglicher Bewertung durch Jungen – ungezwungen fühlen und zu ihren Interessen finden konnten. So wurden damals im Rahmen des Sonderprogramms des Berliner Abgeordnetenhauses „Jugend mit Zukunft – gegen Gewalt” von der Sportjugend Berlin verschiedene Jugendprojekte geschaffen, in der Gropiusstadt eben die Wilde Hütte. Der Name wurde in einem Wettbewerb ausgelost. Wilde Hütte ist einerseits natürlich von Wildhüterweg abgeleitet, aber hier sollte es ja auch nicht zahm zugehen, die Mädchen sollten vor allem ermutigt werden und sich ausprobieren können – also passte Wilde Hütte sehr gut. Innen ging es gar nicht soo wild zu – Leiterin Stefani Charrabé und Annett Jahnke, seit damals ein Team – schufen zuerst einmal ein Zuhause für die Mädchen, wo sie mit Sorgen und Problemen kommen und zusammen mit anderen Sport und Spaß haben konnten oder einfach nur quatschen und „chillen“ – damals hieß das noch einfach „abhängen“. 1999 wurde dann hinter dem Haus im Garten der Mount Buckow gebaut: Ein Kletterfelsen, an dem man professionell klettern kann. Denn das Team der Wilden Hütte wollte den Mädchen eben nicht klassische Mädchensportarten wie Tanzen und Gymnastik anbieten, sondern sie im Gegenteil ermutigen, aufregende, Abenteuer-Sportarten auszuprobieren. Sportarten wie: Mountainbiken, Snowboarden, Canyoning und eben Klettern. Sportarten, die sonst eher Jungen vorbehalten waren, die Mädchen aber natürlich genauso lernen können. Und bei denen sie nebenbei noch ganz neue Fähigkeiten an sich entdecken, über sich hinauswachsen und so selbstbewusster werden können. Deshalb organisierte die Wilde Hütte auch jedes Jahr Erlebnisreisen für die Mädchen – Snowboarden und Canyoning ist ja in der Gropiusstadt schlecht möglich ;-). Der Mount Buckow ist heute noch eins der Highlights in der Gropiusstadt. Mittlerweile ist er auch nicht mehr nur für Mädchen da. Die strengen Regeln wurden gelockert und heute dürfen die Mädchen immer donnerstags einen Freund mitbringen. Überhaupt hat sich die Wilde Hütte in den 20 Jahren natürlich ein bisschen verändert. Stefani Charrabé musste feststellen, dass die Mädchen von heute nicht mehr so viel Zeit haben, wie früher. In den zu bestimmten Themen – in den Herbstferien wird es ein Tanzprojekt geben und es wird viel für die Inklusion getan, es gibt gemeinsame Projekte für gehörlose Mädchen und Hörende. Aber das pädagogische Ziel der Wilden Hütte, die heute unter der Trägerschaft der GSJ – Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit gGmbH – steht, war damals und ist es auch heute noch, Mädchen und junge Frauen durch aktive sportliche Freizeitgestaltung und sozialpädagogische Unterstützung in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Und das wird auch zunehmend wichtiger bei den vielen Mädchen mit Migrationshintergrund aus unterschiedlichen Kulturen, die in zwei Welten leben müssen und es oft nicht leicht haben. Integration, Inklusion und Gewaltprävention sind heute die pädagogischen Schwerpunkte. Das Jubiläumsfest wurde mit Band, Popcorn und Zuckerwatte, Clowns und natürlich Klettern gebührend gefeiert, obwohl an dem Tag das Viertelfinale der Fußball-WM war. Neunzigern verbrachten die Mädchen ihre Nachmittage in der „Hütte“ und das offene Angebot – also Räume und Sport anbieten und für die Mädchen da sein – war hauptsächlich gefragt. Heute kommen die Mädchen fast nur noch zu den Kursen und gehen danach wieder. Deshalb wurde das Konzept der Wilden Hütte etwas umgestellt. Es gibt mehr Kursangebote und die „Wilde Hütte“ arbeitet viel mit Schulen zusammen und bietet AGs in Streetdance, Klettern, Wendo, Graffiti und Capoeira an. Außerdem wird projektorientiert gearbeitet und es gibt Workshops
Tanz-Vorführung beim Jubiläumsfest am 4. Juli Mount Buckow

Foto: Ungethüm

Foto: Wilde Hütte

walter

09 /1 4

Angebote im Stadtteil
Wilde Angebote
Offenes Haus für ♀ Mo, Di, Mi 14:00 - 18:30 Uhr, Fr 14:00 -17:00 Uhr Do 14:00 - 20:00 Uhr für ♀ + ♂ Montag 16:30-18:00 Uhr Freies Tanztraining E/M/F mit Tiffany 16:30-18:00 Uhr Pferdezeit – Förderverein Mensch und Tier e.V. Tanzkurs für Mädchen ab 10 in Planung Dienstag 17:30-18:30 Uhr Orientalischer Tanz SV Stern Britz E / M, mit Regina 18:30-20:00 Uhr Orientalischer Tanz SV Stern Britz M / F mit Regina , Mittwoch 18:00 - 19:00 Uhr Orientalischer Tanz SV Stern Britz Ab 7 Jahren, mit Jeanette 19:00 - 20:00 Uhr Orientalischer Tanz SV Stern Britz Ab 16 Jahren, mit Jeanette

7

Das Wilde-Hütte-Team

Foto: Ungethüm

Es gab natürlich auch eine Leinwand und Public Viewing für alle, die wollten. Stefani Charrabé freute sich besonders über die vielen Frauen, die schon als Mädchen in der Wilden Hütte quasi aufgewachsen waren und zum Jubiläum nun mit ihren Kindern kamen: „Vor nunmehr 20 Jahren – 1994 – wurde die Einrichtung an diesem Standort für Mädchen und junge Frauen – noch als Träger der Sportjugend – ins Leben gerufen. Heute schauen wir auf ereignisreiche Jahre zurück, in denen sich viel Positives getan und auch verändert hat. Besonders freue ich mich auch immer wieder, viele Kinder verschiedenen Alters aus Großfamilien bei uns begrüßen zu dürfen, die über Jahre hinweg zu uns kommen. Das bestätigt uns in unserer Arbeit und zeigt, dass wir so viel ja nicht falsch gemacht haben können. ;-) Mit vereinten Kräften haben wir ein großes Netzwerk aufgebaut, konnten unsere Bekanntheit im Bezirk und über die Grenzen hinaus steigern, und haben die Wilde Hütte nicht nur in Neukölln zu einem Begriff gemacht. Besonders hervorheben möchte ich die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Schulen, mit denen wir tolle gemeinsame Projekte entwickelt und durchgeführt haben. Nicht nur der Sport und die Bewegung spielen hier eine wesentliche Rolle, sondern wir widmen einen Großteil unserer Zeit auch der pädagogischen Beratung und Unterstützung der jungen Menschen in ihren jeweiligen Lebensabschnitten. Erwähnen möchte ich auch die beiden großen Sportvereine TSV Rudow und Stern Britz, die uns seit 20 Jahren treue Partner sind. […] Aber auch mit vielen anderen Vereinen, Institutionen und Kooperationspartnern konnten wir viele interessante Projekte, Workshops und

Veranstaltungen durchführen. Das Haus lebt von den vielen Ideen und dem großen Engagement der vielen Mädchen und Frauen, die hier gerne ihre Freizeit verbringen, Sport treiben, neue Bewegungsformen kennenlernen wollen und sich hier wohlfühlen. […] Nach 20 Jahren sind wir älter geworden, was man zum Glück nicht sieht, aber wir sind noch lange nicht müde, neue Ideen zu entwickeln und unseren Besucherinnen und Besuchern immer wieder mit Kreativität, Innovationen und Unterstützung zu begegnen.“ Und manchmal entsteht aus der pädagogischen Zuwendung dann auch eine Zukunft: Patricia kam mit 19 Jahren als jugendliche Drogenabhängige im Rahmen eines Adaptionsprogramm (zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft) in die Wilde Hütte. Dort fühlte sie sich aufgehoben. Zum ersten Mal hatte sie das Gefühl, dass an sie geglaubt wurde – man traute ihr etwas zu. Heute ist sie clean, hat eine Sportfachausbildung gemacht und arbeitet als Honorarkraft in der Wilden Hütte: „Mir gefällt hier vor allem der wertschätzende Umgang miteinander. Man begegnet sich auf Augenhöhe! Und ich freue mich, dass ich jetzt selbst mit jungen Frauen arbeiten und etwas weitergeben kann!“ So ein zum Positiven gewendeter Lebenslauf – mehr kann eine pädagogische Einrichtung nicht erreichen. Das Konzept von Sport und liebevoller pädagogischer Unterstützung scheint aufzugehen. Natürlich ist das nur möglich mit ganzem Einsatz. Mit Engagement, Zeit, Geduld, Mühe, Professionalität und ganzem Herzen – Stefani Charrabé und Annett Jahnke leisten das seit 20 Jahren. Wilde Hütten braucht das Land!! Ungethüm

Donnerstag 9:00 -13:00 Uhr Seniorengymnastik TSV Rudow 16:00 - 17:30 Uhr Streetdance mit Tiffany M/F 17:30-20:30 Uhr Freies (Tanz)training im Bewegungsraum 17:00-21:00 Uhr Klettern für ♀ + ♂ mit Musik & Grillmöglichkeit Freitag 10:00-11:00 Uhr BZA Kinderturnen 15:00-16:30 Uhr Mädchenklettertraining 19:00-20:00 Uhr Orientalischer Tanz TSV Rudow, mit Sarah E = Einsteigerinnen/ M= Mittelstufe/ F = Fortgeschrittene Nachmittags finden außerdem die AGs der Schulen u.a. in Streetdance, Wendo und Capoeira statt. Mädchensportzentrum Wilde Hütte Wildhüterweg 2, 12353 Berlin Bürozeiten: 10:00 - 14:00 Uhr Tel. 604 10 93 E-Mail wilde-huette@freenet.de

8

Stadtteilkultur

0 9 /1 4

walter

Tag der Integration

Samstag, 27. September 2014 von 11:00 -16:00 Uhr Bewegung fördert die körperliche und seelische Gesundheit. Sport verbindet Alt und Jung. Bei Sport und Spiel wie z.B. Tauziehen, Fangspielen, Torwandschießen, einem interkulturellen Quiz, Fußballturnier, Zumba und Trommeln können sich Nachbarn und Nachbarinnen mit und ohne Migrationshintergrund kennenlernen und Spaß rund um den Lipschitzplatz in der Gropiusstadt haben. Beginn 11:00 Uhr mit „Pauken und Trompeten“ auf dem Lipschitzplatz. Eröffnung durch Arnold Mengelkoch, Migrationsbeauftragter von Neukölln Spiel und Spaß an den beiden Standorten bis 15:30 Uhr:  Malteser Familienzentrum MANNA Lipschitzallee 72  Ev. Familienzentrum Regenbogen Ulrich-von-Hassell-Weg 4 Danach Siegerehrung zum Fußballturnier auf dem Lipschitzplatz.

ÜBERdasLEBEN oder Meine Geburtstage mit dem Führer
Mittwoch, 8. Oktober 2014 10:30 und 19:00 Uhr Gemeinschaftshaus Gropiusstadt - Kleiner Saal Ein Stück über Alltagswiderstand, Gräuel der NS-Zeit und den Wunsch, ‚zu latschen statt zu marschieren‘, für Menschen ab 11 Jahren - Kostenfrei Zu Hitlers Machtübernahme 1933 ist Anni 9 Jahre. Sie, ihre Freunde und ihre Eltern geraten mehr und mehr in den Strudel der historischen Ereignisse. Einige von ihnen werden Anhänger der NS-Diktatur und marschieren mit, andere versuchen, sich der alles beherrschenden Ideologie zu verweigern oder dem Terror zu entfliehen. Anni schließt sich einer Gruppe von Jugendlichen an, die auf den Drill der Hitlerjugend keine Lust hat. Anfangs noch in Auflehnung gegen die Gleichmacherei, tritt die Gruppe mehr und mehr in den aktiven Widerstand. Als Anni jedoch gefangen genommen wird, entwickelt sich ihr Kampf um ein gerechtes Leben zu einem Kampf ums Überleben. Auf Grundlage von Zeitzeugenberichten erzählt das Stück vom Unrechtssystem des NS-Staates. Gegen Gleichschaltung, Unfreiheit und Ungerechtigkeit gab es Widerstand in unterschiedlichsten Formen. Mit Live-Musik, Schauspiel und Tanz taucht das Stück ein in diese bewegende Zeit, erzählt von Schicksalen, Freundschaft und Feindschaft und verdeutlicht, dass es nötig ist, jeden Tag für Demokratie und Menschlichkeit einzutreten – auch heute noch. Ein Projekt von theaterspiel (Witten), movingtheatre.de (Köln), theater-machen (Berlin) und den Duisburger Philharmonikern. Eine Kooperation des Vereins Alte Dorfschule Rudow e.V. und dem Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, gefördert durch das Aktionsbündnis gegen Fremdenfeindlichkeit Rudow. Das Projekt ist Teil des Lokalen Aktionsplan Neukölln - Bundesprogramm „Toleranz Fördern - Kompetenz Stärken“

…wir bewegen uns aufeinander zu!

walter

09 /1 4

Stadtteilkultur

9

Fotos: Ungethüm

Impressionen vom

allee 38, dem Familienprojekt Lipschitz-Kids, dem Nachbarschaftstreffpunkt Waschhaus-Café und den Streetworkern von Gangway

Hoffest der Hilfswerk-Siedlung GmbH am 29.8. in den Lipschitzhöfen – In Kooperation mit der Kita Lipschitz-

Fotos: Ungethüm

10

Stadtteilkultur

0 9 /1 4

walter

Sommerhit Blauer Mittwoch
Der Sommer in der Gropiusstadt ist blau, kann man sagen. Seit drei Jahren gibt es nämlich den blauen Mittwoch auf dem Lipschitzplatz. Zum 50-jährigen Jubiläum der Gropiusstadt hatte Karin Korte, die Leiterin des Gemeinschaftshauses, die Idee, im Sommer kleine, feine Open-Air-Veranstaltungen vor dem Gemeinschaftshaus stattfinden zu lassen. Der Lipschitzplatz, neben dem Rotraut-Richter-Platz der Hauptplatz der Gropiusstadt, sollte belebt werden, so dass die Fläche als „Piazza“ wahrgenommen wird, wo etwas los ist und jeder hingehen kann. Kultur für alle, umsonst und draußen! Um so etwas anbieten zu können, braucht man Geld und Karin Korte trieb es auf, denn ihr liegt die Gropiusstadt sehr am Herzen. Vom Bezirksamt Neukölln finanziert, finden schon im dritten Jahr im Sommer stimmungsvolle kleine Konzerte auf dem Platz statt. Immer zur sogenannten blauen Stunde* ab 19:00 Uhr, bevor die Sonne untergegangen ist. Die Rechnung ging auf und von Jahr zu Jahr kamen immer mehr Leute auf den Platz. In diesem Jahr war es jeden Mittwoch so voll, dass manche Leute schon um 15:00 Uhr kamen und sich Plätze auf den Liegestühlen und den Bierbänken sicherten, kaum dass die Helfer vom ASP Wildhüterweg sie aufgebaut hatten. Manche Leute brachten sich auch einfach Klappstühle mit. Das Programm war dieses Jahr wieder genau das Richtige für die Gropiusstadt: Bei 4Cash und Simone und den Flotten Drei ging richtig die Post ab. Dann folgten Lateinamerikanische Rhythmen und Old Russian Popsongs. Die Stimmung war wunderschön – der Duft von Gegrilltem zog durch die Luft, kühle Getränke standen auf den Tischen – manche hatten sogar Tischdecken für die Biertische mitgebracht und Servietten. Die Älteren schunkelten zur Musik, mit Bier, mitgebrachten Piccolos oder alkoholfreien Cocktails vom Restaurant Atrium wurde angestoßen, und Gelächter wehte über den Platz. Und wenn die Sonne dann langsam unterging und die Stunde wirklich blau wurde, tanzten die Gropiusstädter. Einfach so, vor der Bühne. Alt und Jung, Groß und Klein, Foxtrott und Freestyle – perfekte Sommerabende! Am letzten Mittwoch für diesen Sommer spielten wie jedes Jahr die Flintstones auf: Die Big-Band der Musikschule Paul Hindemith Neukölln swingte den Platz. Posaunen, Saxophone, Schlagzeug und Bass – Der BigBand-Sound geht sofort in die Beine und macht einfach glücklich! Zuvor gab es aber diesmal ein längst fälliges Dankeschön: Carmen Schmidt vom Selbsthilfezentrum Neukölln Süd bedankte sich im Namen des Arbeitskreis Kultur ganz herzlich bei Karin Korte. Durch ihre Idee und ihren Einsatz konnte der blaue Mittwoch für die Gropiusstädter schon zum dritten Mal stattfinden! Karin Korte bekam blaue Blumen und der Leiter der Flintstones, Daniel Busch, betonte dann noch ein kleines Gropiusstädter Wunder: „Karin Korte schafft es sogar, dass in der Gropiusstadt immer die Sonne scheint!“ Und tatsächlich – es gab seit 2012 noch keinen einzigen verregneten Blauen Mittwoch. Wir nehmen das mal als Zeichen des Wohlwollens von höchster Stelle und hoffen, dass die Gropiusstädter ihren Blauen Mittwoch auch nächstes Jahr wieder genießen können! Ungethüm * „Blaue Stunde“ ist ein poetischer Ausdruck für die Zeit der Dämmerung zwischen beginnendem Sonnenuntergang und der folgenden Dunkelheit. Der Himmel hat dann eine besonders tiefes Blau, das eine andere spektrale Zusammensetzung als tagsüber hat, was mit dem Absorptionsverhalten der Ozonschicht zusammenhängt (Quelle: Wikipedia)

Allen eine Chance – Maß für Maß
von William Shakespeare
Gemeinschaftshaus Gropiusstadt Samstag, 27.9., 19:30 Uhr Großer Saal Ausnahmezustand! Politische Kontrolle über alles und jeden! Sogar über Privatsphäre und Intimbereich! Durchgreifen heißt die Devise… Coole Jugendliche mit Instrumenten bewaffnet u.a. aus der Walter-Gropius-Schule und der Paul Hindemith Musikschule, die Senioren des Gropiuschores mit stimmgewaltigem Einwürfen, sie alle wehren sich gemeinsam mit Shakespeare und der Schauspieltruppe vom Graphit Theaterlabor gegen Korruption und eine Diktatur der Bürokraten. Doch keine Angst! Niemand bleibt auf der Strecke – alle bekommen eine Chance! „Allen eine Chance - Maß für Maß“ - ein großes, partizipatorisches Stadtteil-Theater-Musik-Projekt vom Graphit-Theaterlabor in Kooperation mit dem Gemeinschaftshaus Gropiusstadt, der WalterGropius-Schule, der Liebig Schule, Traumpfad e.V., der Musikschule Paul Hindemith, dem Gropius Chor e.V. und dem Frauencafé e.V.. Regie Judith von Radetzky, musikalische Leitung Niels Frédéric Hoffmann, Bühne und Kostüme Ira Hausmann. Das Projekt wurde gefördert durch das Programm Soziale Stadt und die Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin. Karten Tel. 902 39-14 16 Di 16-19 Uhr, Do 14-17 Uhr, Fr 10-13 Uhr eMail: www@tickets-gemeinschaftshaus.de

Ein Dankeschön für Karin Korte – die Initiatorin des Blauen Mittwochs

Der Lipschitzplatz am letzen Blauen Mittwoch – auf der Bühne die Flintstones

Foto: Jens Rötzsch

walter

09 /1 4

Stadtteilkultur

11

Veranstaltungen in der Gropiusstadt
Kultur
Gemeinschaftshaus Gropiusstadt Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin www.kultur-neukoelln.de Infos + Kartenreservierung + -verkauf: Tel. 90239-1416 Di 16:00 - 19:00 Uhr, Do 14:00 -17:00 Uhr, Fr 10:00 -13:00 Uhr. eMail: www@ tickets-gemeinschaftshaus.de Mi 1.10. 10:30 Uhr Kl. Saal Spielwerkstatt Berlin Straßenknirpse Ein Mitspielstück über den Straßenverkehr (ab 5) Karten 5,50 €, mit JKS Gutschein 4,- €, Info/Karten: Tel. 625 25 88 Do 2.10. 10:30 Uhr Kl. Saal Theater Zaubersalz Der kleine Maulwurf Buddel: Abenteuer im Wald Puppentheaterstück für Kinder ab 3 Jahre. Karten 3,50 € Info/Karten: Tel. 78708642 Mi 8.10. 10:30 +19:00 Uhr Kl. Saal ÜBERdasLEBEN oder Meine Geburtstage mit dem Führer Ein Stück über Alltagswiderstand, Gräuel der NS-Zeit und den Wunsch, ‚zu latschen statt zu marschieren‘, für Menschen ab 11 Jahren: Kostenfrei Do 9.10. 10:30 Uhr Kl. Saal mimicus, die Kinderliedermacher Die Inselreise Lieder über den Affen Fips, die Tiere im Dschungel und viele aufregende Reise-Abenteuer. Karten 5,- € ermäßigt 3,80 €, Infos/Karten: Tel. 32 10 33 03 Do 9.10. 18:00 Uhr Foyer Fotogruppe Ortoklick Vernissage: Gropiusstadt – lebendig, bunt und vielfältig Die Mitglieder der Fotogruppe Ortoklick möchten mit ihrer Fotoausstellung zeigen, wie sie die Gropiusstadt sehen und erleben. Hierzu gehören neben der Architektur die vielen Menschen, die hier wohnen, arbeiten oder einfach nur den Tag genießen. Entstanden sind die Aufnahmen 2014 bei Fotospaziergängen durch die Gropiusstadt, bei Veranstaltungen und den vielen Aktivitäten auf dem Bat-Yam-Platz. Dauer der Ausstellung: 11.10. – 20.12.2014 Sa 11.10. 10:00 -16:00 Uhr Kl. Saal Filmbörse Karten: 1 € – Keine Kartenreservierung Mi 15.10. 10:30 Uhr Kl. Saal idea-teatro Coccolori – Vom Zauber der Farben Ein Theaterstück mit Licht und Farben für Kinder von 2 bis 6 Jahren mit wenig Text, viel Musik und Bildern. Karten 5,€ / 3,50 € ermäßigt mit JKS Gutschein. Info/Karten: Tel. 0175-448 32 76 Do 16.10. 10:30 Uhr Kl. Saal Kindertheater Woffelpantoffel Im Trommeltakt und Muxmäuschenstill Woffelpantoffels vergnügliche Geschichte in Liedern, Reimen und Rhythmen, mal ganz schön laut und mal Muxmäuschenstill. Karten 4,00 €, Info/Karten: Tel. 42 85 16 42 Fr 17.10. 20:00 Uhr Kl. Saal JAZZCLUB – Duo Cinema Wer will nicht einmal die ursprüngliche Filmmusik hören, ohne von diesen lästigen KussSzenen, Verfolgungsjagden, Schießereien, Explosionen oder übertriebenen Tanz-Einlagen belästigt zu werden? Meilensteine der Filmmusik aus Filmen wie Spiel mir das Lied vom Tod, Der letzte Tango von Paris, James Bond 007, u.v.m. Karten 10 €, erm. 8 € Sa 18.10. 17:00 Uhr Gr. Saal ASN Akkordeonspielgemeinschaft Farben der Musik Freuen Sie sich auf einen Walzer ganz in Gold und Silber, einen kleinen braunen Krug, der durch Glenn Miller Berühmtheit erlangte, und binden Sie ein gelbes Band um die große Eiche – ein ganzes farbiges Programm! Karten 8,50 € Sa 25.10. 20:00 Uhr Gr. Saal Cool Cats Jahresfête International beliebte Hits der 50er und 60er Jahre. Die Cool Cats werden wie immer mit gehörigem Hüftschwung und ihrem ureigenen Sound das Publikum zum Kochen bringen. Karten: 16 €, erm. 12 €

Soziokulturelles
Nachbarschaftszentrum Wutzkyallee Wutzkyallee 88-98, 12353 Berlin Tel. 661 62 09 Fr 3.10. 18:00 - 20:00 Uhr Disco Mit netten Leuten zu angesagter Musik drauf los tanzen! Für junge Menschen mit und ohne Behinderung in Kooperation mit der Lebenshilfe gGmbH, Eintritt 1,- € Herbstferien in den Wutzkygärten? Auf in den Garten, fertig los! Das nächste Frühjahr kommt ganz gewiss. Wir laden alle Gärtner/innen und Interessierten ein, mit uns die Wutzkygärten winterfit zu machen und für die kommende Saison vorzubereiten Mo 20.10. – Fr 24.10. jeweils ab 10:00 Uhr Gartenwoche Sichern Sie sich ein Stück vom Gartenglück! In der Gartenwoche planen wir die Hochbeetverteilung für die Saison 2015. Am 24.10. von 15:00 - 19.00 Uhr verabschieden wir die wunderbare Gartensaison mit einem leckeren, selbstgestalteten Schlemmerbuffet. Fr 31.10. 16:00 -19:00 Uhr Halloween ... mit Lagerfeuer und Stockbrot in Zusammenarbeit mit den Groopies (Evin e.V.) Eintritt frei! Selbsthilfezentrum Neukölln-Süd Lipschitzallee 80 , 12353 Berlin Tel. 605 66 00 Mi 8.10. 18:30 Uhr Schlaganfall – was nun? Infoabend zur Aufklärung über Symptome, Hilfen, Akutklinikbehandlung und Prävention. Referentin G. Kiank, LVSB e.V. Gebühren 1,50 €, Anmeldung SHZ 605 66 00 Sa 11.10. 11:00 - 16:00 Uhr Löwensteinring 13A WenDo-Selbstbehauptungstraining für Frauen Jede Frau kann sich gegen die verschiedenen Arten von Gewalt wehren: Übungen zu Atem, Stand, Stimme, Körpersprache; Wahrnehmung und Reaktionsvermögen; Rollenspiele zur Selbstbehauptung; einfache und wirkungsvolle Befreiungstechniken. Gebühren

12,- €, Referentin N. Bercht, WenDo-Trainerin. Anmeldung Tel. 618 12 14 Interkultureller Treffpunkt IKT ImPULS e.V. Bat-Yam-Platz 1, 12353 Berlin Tel. 902 39 - 14 15 Sa 27.9. 11:00 - 16:00 Uhr Ev. Kita Regenbogen, Ulrichvon-Hassell-Weg 4, 12353 Berlin Familienfest zum Tag der Integration Spiele mit Tempo, Action & Spaß für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und natürlich Kaffee & Kuchen! Alle Aktionen werden von ImPULS e.V., der Kita Regenbogen und dem Projekt Stadtteilmütter unterstützt. Mi 8.10. Zeit + Treffpunkt bitte erfragen! Exkursion: Führung durch Frohnau U.a. Besichtigung von Europas ältestem buddhistischen Tempel und „Schwedische Fleur“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Historische Orte Berlins – Wissenswertes und Unterhaltsames zu Geschichte und Architektur unserer Stadt“. Info/ Anmeldung Tel. 902 39 14 15 Familienzentrum Regenbogen Ulrich-von-Hassell-Weg 4 12353 Berlin Tel. 74 77 52 77 Fr 17.10. 9:00 – 11:00 Uhr. Im Elterncafé Gesundheitstag Wir errechnen Ihren BodyMass-Index und messen Ihren Körperfettanteil. Staunen Sie, wie viel Zucker in unseren Lebensmitteln enthalten ist. Testen Sie auf unserem Balance-Board Ihre Körperstabilität. Kooperation mit der DAK

ze begrenzt. Essen und Trinken bitte mitnehmen. Wir freuen uns auf Euch. Mi 22.10. 15:00 Uhr Wutzky-Center Vernissage Wanderausstellung – Gropiusstadt Nach dem Riesenerfolg des Fotowettbewerbs + Ausstellung „Bewegte Orte“ sowie „Fotos von Kindern für Kinder“ gehen die analogen Schwarz-WeißFotografien im Wutzky-Center in die zweite Runde. Fr 31.10. 15:00 - ca. 19:00 Uhr Treff im Kiezladen, Feuchtwangerweg 1 Halloween Wir basteln gemeinsam unsere eigenen Laternen o.ä. Hier könnt Ihr auch gruselig geschminkt werden. Gegen ca. 17:00 Uhr starten wir dann unseren Umzug zum Nachbarschaftszentrum Wutzkyallee zu Lagerfeuer und leckerer Kürbissuppe. Eintritt frei Kinderclubhaus Zwicke Zwickauer Damm 112, 12355 Berlin Tel. 661 12 74 Fr 31.10. 17:00 -19:00 Uhr Halloween-Disco Eintritt 0,50 € oder eine tolle Kostümierung!!!

Kirchen
Ev. Dreieinigkeits-Kirchengemeinde Lipschitzallee 7, 12351 Berlin Tel. 661 48 92 Do 2.10. 15:00 bis 17:00 Uhr Buckower Tanztee Motto: Oktoberfest! Verbringen Sie mit uns bei Tanz, Musik und hausgemachten Kuchen einen vergnüglichen Nachmittag im Gemeindesaal des Zentrum Dreieinigkeit. Wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag mit Ihnen. Der Eintritt ist frei. Evangelische Gemeinschaft Buckow Fritz-Erler-Allee 79, 12351 Berlin Fr 10.10. 18:00 Uhr Zeitzeugen berichten Wegen ihrer jüdischen Abstammung wurde Familie Michalski während des Nationalsozialismus diskriminiert und schikaniert. Dank der Hilfe mutiger Freunde konnten sie überleben. Petra und Franz Michalski berichten. Mit Mitbringebuffet

Kinder und Jugendliche
Die Groopies Feuchtwangerweg 1 12353 Berlin Tel. 60 25 96 45 Mobil 0163 -84 23 27 0 Sa 27.9. Uhrzeit bitte im GroopiesKiezladen erfragen Groopies-Stadtrundfahrt Ein Ausflug mit dem 100 Bus durch Berlin. Ganz einfach seine eigene Stadtrundfahrt machen, wichtigste Sehenswürdigkeiten kennenlernen. Die Fahrt ist kostenlos aber die Plät-

12
Wichtige Rufnummern
Feuerwehr / Rettungsdienst 112 Polizei-Notruf 110 Giftnotruf 19 240 Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst Tel. 31 00 31 (rund um die Uhr) • telefonische Beratung • Information über Erste-Hilfe-Stellen • Bereitschaftsärzte • Apothekennotdienst (Info) Bei lebensbedrohlichen Zuständen 112 anrufen! Wenn Sie sich Sorgen um ein Kind machen: Hotline für Kinderschutz der Berliner Jugendhilfe Tel. 61 00 66 Berliner Krisendienst Neukölln Tel. 390 63-90 Karl-Marx-Str. 23, 12043 Berlin Drogen-Notdienst Tel. 19 237 Krebs-Krisen-Telefon Tel. 89 09 41 19 (auch für Angehörige) Tierärztlicher Notdienst Tel. 83 22 90 00 - rund um die Uhr Zahnärztlicher Notdienst Tel. 890 04-333 - rund um die Uhr (Auskunft) Bürgeramt 4 Zwickauer Damm 52, 12353 Berlin Tel. 902 39-43 77 Sprechstunden Bürgeramt: Mo 8:00-15:00 Uhr Di, Do 11:00-18:00 Uhr Mi, Fr 8:00-13:00 Uhr Der Polizeipräsident in Berlin Abschnitt 56 Zwickauer Damm 58, 12353 Berlin Tel. 4664-556700 Geöffnet rund um die Uhr! Schiedsamt Neukölln – Bezirk 5 Gropiusstadt Schiedsfrau C. Feiling Tel. 605 25 18

0 9 /1 4

walter

Lipschitzsee
wollige Impressionen aus der Gropiusstadt

Frösche und Seerosen bei der temporären Brunnen-Installation des Projekts „Gropiusstadt strickt!“

walter - Mitmachen
Wenn Sie Lust haben, am walter mitzuarbeiten, melden Sie sich / meldet Euch bei der walter-Redaktion unter Tel. 60 97 29 03 wir freuen uns auf Sie! Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist am 10.10.2014

Impressum
Herausgeber: Quartiersmanagement Gropiusstadt im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Lipschitzallee 36, 12353 Berlin Tel. 60 97 29 03, Fax 60 97 29 04 qm-gropiusstadt@stern-berlin.de walter-Redaktion 60 97 39 24 walter-Mail: walter@qm-gropiusstadt.de Web: www.qm-gropiusstadt.de V.i.S.d.P Redaktion: Undine Ungethüm ./ Layout: Hans-Peter Bergner Druck: Union Druckerei Berlin GmbH Auflage: 4.000 Exemplare Gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms „Zukunftsinitiative Stadtteil“ – Teilprogramm „Soziale Stadt“ – Investition in Ihre Zukunft! Berlin, September 2014

walter - Leserbriefe
Ihre Meinung interessiert uns! Wenn Sie Ideen für den walter haben, oder Ihnen etwas nicht gefällt, schreiben Sie uns eine Mail an walterpost@qm-gropiusstadt.de oder schicken Sie einen Leserbrief an: Redaktion walter c/o Quartiersbüro Lipschitzallee 36 12353 Berlin Die Redaktion behält sich Kürzungen und auszugsweise Wiedergabe der Leserbriefe vor. Ebenfalls hat die Redaktion das Recht, Beiträge von Lesern ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen.

Für unverlangt eingesandte Fotos, Texte oder Illustrationen übernehmen wir keine Haftung.
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.