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Full text: Schönefelder Gemeindeanzeiger (Rights reserved) Issue19.2021,9 (Rights reserved)

Schönefelder Gemeindeanzeiger Mitteilungsblatt für die Gemeinde Schönefeld 19. Jahrgang • 9 - 2021 • 1. Oktober 2021 Für die Ortsteile der Gemeinde Schönefeld: Großziethen Kiekebusch • Schönefeld • Selchow • Waltersdorf und Waßmannsdorf Sieg für den Klimaschutz Starker Auftritt: Gleich bei ihrem ersten Start radelten die Schönefelder Teams beim bundesweiten Stadtradeln im Landkreis auf Platz 1. Im dreiwöchigen Aktionszeitraum vom 21. August 2021 bis 10. September 2021 fuhren 201 Radler in 29 Teams insgesamt mehr als 38.500 Kilometer. Durch den temporären Umstieg vom Auto auf den Drahtesel wurden rund 6 Tonnen Co2 eingespart. Mehr dazu auf Seite 6 Foto: Laura Nickel / Klima-Bündnis INSEK-Expertengespräch Mit Geschichte schreiben Gut beraten Schönefeld soll noch innovativer werden Gemeinde sucht Ortschronisten Infotag der Polizei zum Einbruchsschutz Seite 6 Seite 9 Seite 13 Seite 2 • Informationen Wussten Sie, dass…? Kolumne von Christian Hentschel – Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld …ich mich unheimlich über das Ergebnis des Stadtradeln-Wettbewerbes der Kommunen des Landkreises Dahme-Spreewald gefreut habe? Ich wusste es immer: Schönefeld kann mehr als nur Flughafen! Und das haben Sie alle gezeigt. Wir waren als Gemeinde erstmalig Teilnehmer und haben diesen Wettbewerb gewonnen. Mit einer hervorragenden Leistung. Natürlich haben uns dabei Teams in Schönefeld unterstützt, die dem Radsport u.a. auch regelmäßig sehr intensiv nachgehen. Auch waren Teams von großen in der Gemeinde ansässigen Unternehmen dabei. Das war aber auch zugelassen. Wir haben gewonnen und die Presse berichtete auch darüber. Wir haben ein Zeichen gesetzt und unsere Nachbarkommunen haben das respektvoll zur Kenntnis genommen. Das erfüllt mich mit Stolz. Zumal wir mit der Aktion Stadtradeln etwas Gutes für das Klima und die Umwelt getan haben. Nach aktuellem Stand haben es allein die Schönefelder*innen bezogen auf die gefahrenen Kilometer mehr als einmal um die ganze Welt geschafft. Und das in nur 3 Wochen. Fantastisch. Nicht nur, dass wir diese vielen Kilometer auf das Auto verzichtet und CO2 eingespart haben. Nein, wir haben auch etwas für unsere Gesundheit getan. Und das ist auch wichtig. Es bleibt die Hoffnung, dass die weniger Fahrrad-Affinen unter uns, Gefallen am Radfahren gefunden haben und hoffentlich künftig öfter auf das Auto verzichten und das Rad nehmen. Das gilt auch für mich. Es waren bei mir nur 159 Kilometer, die ich mit dem Rad geschafft habe. Manche schaffen das an einem Tag. Für mich war das viel und ich werde weitermachen. Die Fahrt zur Arbeit, zum Bäcker oder am Wochenende mal zum Ausflugslokal „45 über Null“. Ziele gibt es genug. Man muss es nur wollen. Vielleicht kann ich den einen oder anderen von Ihnen dafür gewinnen. Es würde mich freuen. Gefreut habe ich mich auch über die Einsatzfreude und die Hilfsbereitschaft unserer Bauhofmitarbeiter. Einige Kommunen des Landkreises Dahme-Spreewald beteiligen sich an einer gemeinsamen Hilfsaktion in der Gemeinde Rheinbach und versuchen drei ausgewählte, in der Flutkatastrophe untergegangene Gebäude wieder instand zu setzen. Eine Kita, ein Jugendheim und eine öffentliche Bibliothek. Unglaubliches Leid hat sich im Westen Deutschlands zugetragen. Viele Menschen haben alles verloren. Gemeinden wie Eichwalde, Schulzendorf, Zeuthen und Heidesee helfen mit Arbeitskräften, Werkzeugen und Maschinen abwechselnd in Schichten wochenweise. Die Menschen in Rheinbach sind dafür sehr dankbar. Natürlich kann man sich die Frage stellen, welche Arbeiten vor Ort für die Hilfsaktion zurückgestellt werden und das bemängeln. In der Gesamtabwägung hat die Hilfe der Betroffenen im Katastrophengebiet Vorrang. Da sind sich alle beteiligten Bürgermeister einig. Auch die Gemeinde Schönefeld hilft mit Kräften und einem Containerfahrzeug, welches händeringend benötigt wurde, weil vor Ort vergleichbare Fahrzeuge nicht verfügbar waren. Die Schönefelder Bauhofmitarbeiter haben sich freiwillig gemeldet. Auch das macht mich sehr stolz, dass auch wir anderen helfen. Aus Westdeutschland wird uns LDS-Kommunen große Dankbarkeit entgegengebracht. Wäre es umgekehrt, wären auch wir für Hilfe sehr dankbar. Anderen zu helfen, macht die Menschlichkeit aus. Und es macht glücklich. Den Helfern und den Geholfenen. Lassen Sie uns auch das gemeinsam leben. Jeden Tag. Es gibt immer Menschen, die unsere Unterstützung benötigen. Wir müssen nur sensibel dafür bleiben und genau hinsehen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Sommerausgang und einen tollen Herbstbeginn. Und bitte vergessen Sie nicht, wählen zu gehen bzw. hoffe ich, dass Sie es getan haben. Denn das zeichnet unser tolles Land aus, in dem wir leben dürfen. Ein freiheitlicher und demokratischer Rechtsstaat, der davon lebt, dass die Bürgerinnen und Bürger die Demokratie mit Ihrer Wahl auch leben. Bleiben Sie gesund. Ihr Bürgermeister Christian Hentschel Bürgermeister bietet Sprechstunde an Seit dem 1.7.2021 ist das Rathaus der Gemeinde Schönefeld nach der Corona bedingten Pause wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Bis auf das Einwohnermeldeamt und die Bauverwaltung, für deren Vorsprache eine vorherige Terminvereinbarung nötig ist, können die meisten Fachabteilungen zu den bekannten Öffnungszeiten besucht werden. Auch der Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld, Christian Hentschel, möchte Einwohner*innen der Gemeinde Schönefeld die Möglichkeit bieten, mit ihm in direkten Kontakt zu treten. Im Rahmen IMPRESSUM Herausgeber: Gemeinde Schönefeld, Sitz: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld, Telefon: Service-Point/Zentrale, 030 / 53 67 20-0 Redaktion: S. Schuster (sos), C. Könning (ckö) Auflage und Erscheinungsweise: Der Schönefelder Gemeindeanzeiger hat eine Auflagenhöhe von 10.000 Exemplaren, die kostenlos an alle Haushalte der Gemeinde verteilt werden. Der Schönefelder Gemeindeanzeiger erscheint monatlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht in jedem Fall der Meinung des Herausgebers. Die Redaktion behält sich vor, eingesandte Artikel und Leserbriefe gekürzt zu veröffentlichen. Verlag: Rudower Panorama-Verlag + Medien GmbH, Köpenicker Str. 76, 12355 Berlin, Telefon/Fax 030 - 664 41 85. Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48, Fax: 030 - 664 49 02. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 18 vom 02.01.2020. einer Bürgersprechstunde wird er ab dem 2. November 2021 Fragen beantworten sowie Wünsche und Anregungen entgegennehmen. Die Sprechstunde findet immer dienstags in der Zeit von 17 bis 18 Uhr im Büro des Bürgermeisters statt. Bitte beachten Sie, dass die Sprechstunde nur nach vorheriger Anmeldung besucht werden kann. Terminvereinbarungen sind per E-Mail unter info@gemeinde-schoenefeld.de oder telefonisch unter (030) 53 67 20 – 902 möglich. Allgemeine Öffnungszeiten des Rathauses: Montag: 13 bis 15 Uhr Dienstag: 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr Mittwoch: geschlossen Donnerstag: 13 bis 15 Uhr Freitag: 9 bis 12 Uhr In eigener Sache Bitte Redaktionsschluss beachten Die nächste Ausgabe des „Schönefelder Gemeindeanzeigers“ erscheint voraussichtlich am 29. Oktober 2021. Ortsvorsteher, Gemeindevertreter, Pfarrer und Vereinsvorsitzende, die Beschlüsse, Beiträge und Termine veröffentlichen möchten, geben ihre Zuschriften in der Gemeindeverwaltung Schönefeld bis zum 13. Oktober 2021 ab oder senden diese per E-Mail an info@gemeinde-schoenefeld.de Corona aktuell • Seite 3 Aktuelle Corona-Verordnung: Neue Leitindikatoren und 2G-Option Foto: Stefan Schranz/Pixabay Das Brandenburger Kabinett hat Neuinfektionen). Außerdem ist am 14. September 2021 und das optionale 2G-Modell für bedamit eine Woche früher als stimmte Bereiche der Daseinszunächst geplant eine neue Covorsorge ausgeschlossen. Das rona-Verordnung (Dritte SARSbetrifft Kitas und Schulen ebenso CoV-2-Umgangsverordnung) bewie Ämter und Verwaltungen, schlossen. Danach gibt es nunden öffentlichen Personennahmehr neue Leitindikatoren bei der verkehr als auch den Einzel- und Bewertung der Corona-Lage und Großhandel sowie lebenswichtige der Regelungen zur Eindämmung Dienstleistungen. Auch Gedenkder Pandemie. Das Land Brandenstätten, Museen, Bibliotheken, burg orientierte sich dabei an der Freizeit- und Tierparks sowie zuvor von Bundestag und BundesSchwimm- und Freibäder sollen rat verabschiedeten Änderung weiter von allen besucht werden des Infektionsschutzgesetzes. Die können. neue Corona-Umgangsverordnung Daneben setzte die Brandenist am Donnerstag, 16. September burger Regierung den zuvor von 2021, in Kraft getreten und gilt zuder Konferenz der Gesundheitsnächst bis zum 13. Oktober 2021. minister*innen (GMK) gefassten Die erlassenen Corona-MaßnahBeschluss zu Quarantäne in men richten sich nunmehr vor Schulen und Kinderbetreuungsallem an der Zahl der Menschen einrichtungen in Landesrecht aus, die wegen Covid-19 im Kranum. Demnach soll bei einem Bei der Bewertung der Corona-Lage rückt die Zahl der Patient*innen, kenhaus behandelt werden. Die Infektionsfall in einer Schulklasse die im Krankenhaus behandelt werden müssen, in den Vordergrund. sogenannte Hospitalisierungsinzioder Kita nicht mehr die kompletdenz gibt die Anzahl der in den vergangenen sieben Tagen stationär te Klasse oder Gruppe in Quarantäne geschickt werden, sondern zur Behandlung aufgenommenen Covid-19-Patient*innen je 100.000 lediglich die engsten Kontaktpersonen. Die Quarantäne kann nach fünf Einwohner*innen wieder. Als weitere Indikatoren zur Bewertung der In- Tagen durch Vorlage eines negativen Corona-Tests beendet werden. fektionslage werden die nach Alter differenzierte Sieben-Tage-Inzidenz Für Genesene und Geimpfte gilt die Quarantäne-Regelung nicht. der Neuinfektionen als auch die verfügbaren Behandlungskapazitäten Die GMK hatte zudem entschieden, einem bestimmten Personenkreis auf den Intensivstationen sowie die Anzahl der gegen Covid-19 ge- aus präventiven Gründen und mit Blick auf einen sicheren Herbst und impften Personen herangezogen. Winter Auffrischungsimpfungen anzubieten. Dies betrifft Bewohner*inAußerdem wurde mit der neuen Umgangsverordnung in Brandenburg nen in Pflegeeinrichtungen bzw. Einrichtungen, die vulnerable, also die 2G-Regel als Option für bestimmte Bereiche eingeführt. Gastrono- besonders sensible bzw. verletzliche Gruppen betreuen als auch die men, Veranstalter und Beherbergungsbetriebe, touristische Anbieter dort tätigen Pflegekräfte. Auch Personen, die beruflich in regelmäsowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen können demnach den Zutritt ßigem Kontakt mit infektiösen Menschen stehen, wie medizinisches auf Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12 Jahren beschränken. Personal, Rettungskräfte oder mobile Impfteams, sollen eine weitere Es sind dann weder Maske, noch Abstand erforderlich. Auch die Schutzimpfung erhalten können. Gleiches gilt für Menschen im Alter Personenzahl muss nicht begrenzt werden. Das gilt allerdings nicht über 60 Jahren nach individueller Abwägung und ärztlicher Beratung. für Großveranstaltungen. Hier gibt es mit der neuen Corona-Verord- Voraussetzung ist, dass die vollständige Impfung mindestens sechs nung eine Personenobergrenze. Zu Veranstaltungen, Festivals und in Monate zurückliegt. Diskotheken und Clubs dürfen nicht mehr als 5.000 Besucher*innen Das von Bundestag und Bundesrat geänderte Infektionsschutzgesetz zusammenkommen. Bisher galt diese Obergrenze nur in Landkreisen sieht darüber hinaus in bestimmten Einrichtungen eine Auskunftsund kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz über pflicht der Mitarbeiter*innen zu ihrem Impf- oder Genesungsstatus dem Wert von 35. Festivals durften außerdem bisher von bis zu vor. Auch hier geht es vordergründig um Einrichtungen und Unterneh7.000 Gästen besucht werden. men, in denen besonders vulnerable Personengruppen betreut oder Aktuell gilt darüber hinaus die sogenannte 3G-Regel, die neben Ge- untergebracht werden oder in denen aufgrund der räumlichen Nähe impften und Genesenen einen Zutritt auch für getestete Personen zahlreiche Menschen einem Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Dazu vorsieht. Diese bleibt mit der neuen Corona-Umgangsverordnung gehören etwa Pflegeheime oder Obdachlosenunterkünftige, aber auch bestehen und gilt ab dem bisherigen Schwellenwert von 20 be- Schulen und Kitas. Eine entsprechende Regelung für Krankenhäuser zogen auf kreisfreie Städte und Landkreise (Sieben-Tage-Inzidenz und andere medizinische Einrichtungen gibt es bereits. sos Beratung zur Rentenversicherung Ab sofort führt die Rentenberaterin Edelgard Schiela wieder jeweils am 1. Donnerstag im Monat in der Zeit von 8.00 bis 9.00 Uhr im Rathaus der Gemeinde eine Sprechstunde zu Rentenfragen durch. Sie berät in Rentenangelegenheiten und nimmt Rentenan- träge auf. Eine Beratung ist nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Dazu wenden sich Interessierte an: Edelgard Schiela Kleinbahnstraße 43 15907 Lübben (Spreewald) Tel. (0 35 46) 35 09 oder mobil (0171) 7 94 66 38 Rathaus der Gemeinde Schönefeld Telefon: (030) 53 67 20 0 Sprechstunden der Schiedsstelle Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Gemeinde Schönefeld finden nach Vereinbarung statt. Bitte rufen Sie bei Bedarf die folgende Rufnummer an, um einen Termin zu vereinbaren: Tel.: 030 / 63 49 90 59, Brigitte Bischof, Schiedsfrau Tel.: 0170 9009989, Helmut Umlauf, Stellvertreter Seite 4 • Aktuelles vom Flughafen Flugverkehr legt weiter zu Der Sommerreiseverkehr hat am Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ im August erneut zugenommen. Insgesamt starteten und landeten in dem Monat 1,43 Millionen Passagiere am BER, rund 180.000 mehr als noch im Juli 2021. Die Zahl der Flugbewegungen lag bei 12.700. Das sind 1.100 mehr als im Vormonat. Die Auslastung der Flugzeuge lag im August 2021 bei 77 Prozent. Vor einem Jahr wurden im August rund 830.000 Passagiere an den damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel abgefertigt, im August 2019 waren es fast 3,2 Millionen Fluggäste. Seit April 2021 nutzt die Flughafengesellschaft ihre beiden Startund Landebahnen im monatlichen Wechsel. Dieser sorgt für eine gleichmäßigere Verteilung des Fluglärms. Im August wurde die südliche Start- und Landebahn genutzt. FBB/sos Neues Buch: Flughafengesellschaft arbeitet NS-Geschichte auf Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat ihren Sitz auf dem einstigen Gelände der Henschel Flugzeug-Werke. 1934 gegründet, entwickelte sich das Tochterunternehmen der Firma Henschel & Sohn aus Kassel während der Zeit des Nationalsozialismus zu einer der bedeutendsten deutschen Rüstungsfabriken für Kampfflugzeuge und Gleitbomben. In Schönefeld wurden Flugzeuge, Waffen und Waffensysteme entwickelt, getestet und gebaut, die Tod und Vernichtung in ganz Europa brachten. Dieser Teil der Geschichte des Flughafenstandorts Schönefeld ist bisher wenig bekannt. Die Flughafengesellschaft hat deshalb ein Team von Historikerinnen und Historikern mit wissenschaftlichen Recherchen über die NS-Vergangenheit des Ortes beauftragt und möchte die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vermitteln. Mitte August stellte sie dazu das Buch „Im Dienst des nationalsozialistischen Krieges – Der erste Flugplatz in Schönefeld“ von den Autoren Prof. Dr. Harald Bodenschatz, TU Berlin, sowie Prof. Dr. Christoph Bernhardt, Stefanie Brünenberg und Dr. Andreas Butter vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) Erkner vor. Gleichzeitig wurde Revierdienst der Polizeiinspektion Flughafen Gemeinde Schönefeld Polizeihauptmeister Marcel Weichert Telefon: 030 63480 1043, Fax 030 63480 229 Email: marcel.weichert1@polizei.brandenburg.de Polizeihauptmeister Norbert Zehrt Telefon: 030 63480 1042, Fax 030 63480 229 Email: norbert.zehrt@polizei.brandenburg.de Polizeihauptkommissarin Mandy Grohmann Tel: 030 63480 1040, Fax: 030 63480 229 Email: mandy.grohmann@polizei.brandenburg.de Polizeioberkommissarin Katja Taubert Tel.: 030 63480 1041 Email: katja.taubert@polizei.brandenburg.de Erreichen können Sie die Revierpolizisten jeden Dienstag in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr im Rathaus Schönefeld, Hans-Grade-Allee 11, Raum 016 (Erdgeschoss). Außerhalb der Sprechzeiten können Sie die Polizeiinspektion Flughafen Tel.: 030 63 48 00 rund um die Uhr erreichen. Sie haben aber auch die Möglichkeit über die Internetwache (www. internetwache.brandenburg.de) Anzeigen, Hinweise, Lob oder Kritik zu versenden. Im Falle akuter Gefahr wählen Sie natürlich weiterhin den Notruf 110. Einstellungsberaterin Polizeikommissarin Anna-Sophie Sieber Tel.: 030 63480 1006 Email: einstellungsberatung.pifh@polizei.brandenburg.de unter demselben Titel eine Ausstellung im Schönefelder Verwaltungsgebäude der Flughafengesellschaft eröffnet. In der Publikation werden erstmals der Aufbau der Henschel Flugzeug-Werke samt Flugplatz, die dortige militärische Forschung und Produktion sowie die Bedeutung des Standortes Schönefeld in der Rüstungslandschaft Berlins und seines Umlandes im Zusammenhang vorgestellt. Neben einer architekturhistorischen Einschätzung der Bauten liegt ein wichtiger Fokus auf der militärischen Forschung und den Produktionsbedingungen in den Henschel Flugzeug-Werken. Die in Schönefeld in Serie gebauten Flugzeuge zerstörten Städte etwa in Spanien, England, Polen sowie in der Sowjetunion und töteten nicht nur Soldaten, sondern auch viele Zivilpersonen. Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter mussten in den Henschel-Werken unter menschenunwürdigen Bedingungen Nachschub für die deutsche Kriegsmaschinerie produzieren. Für viele von ihnen sei Schönefeld ein „Schreckensort“ gewesen, an dem Hunger, Krankheit und Tod zum Alltag gehörten, so die Historiker. Impfzentrum im Terminal 5 geschlossen In der vergangenen Woche öffnete das ehemalige Flughafenterminal 5 des BER seine Türen für die Corona-Schutzimpfung zum letzten Mal. Wie berichtet hatte der Landkreis Dahme-Spreewald das Impfzentrum zum 1. August 2021 in kommunale Trägerschaft übernommen und wurde dabei personell durch die Bundeswehr unterstützt. Der Weiterbetrieb war für insgesamt zwei Monate bis Ende September 2021 vorgesehen. Die Impfungen sollen nun in den Regelbetrieb überführt und überwiegend durch Ärzte in den Praxen erfolgen. Ob das vorübergehend stillgelegte Terminal noch einmal für den Flugbetrieb öffnet, ist derzeit ungewiss. Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg GmbH (FBB) hatte das zum ehemaligen Flughafen Schönefeld gehörige Terminal Ende Februar 2021 geschlossen, um Kosten einzusparen. Hintergrund waren auf Grund der Corona-Pandemie stark eingebrochene Fluggastzahlen. FBB/sos Lufthansa zieht mit Safety Training nach Schönefeld Die Lufthansa Aviation Training (LAT) bündelt an ihrem zweitgrößten Standort in Berlin-Schönefeld das Trainingsportfolio für Cockpit- und Kabinencrews. Seit über 30 Jahren werden dort bereits Piloten trainiert. Anfang September gesellte sich nun das Safety Training für Crews hinzu. Diese Trainings fanden in den vergangenen 10 Jahren in Berlin-Waltersdorf statt. Mit dem Umzug nach Schönefeld können nach Angaben der Lufthansa Flächen optimaler genutzt und Synergien geschaffen werden. Das Unternehmen agiere kostenbewusster, um zugleich das Angebot an Service-Leistungen für die Kunden erhöhen zu können. PM/sos Aktuelles vom Flughafen • Seite 5 ILA 2022 mit neuem Format Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA wird im kommenden Jahr mit neuem hybriden Format an den Start gehen. Darauf haben sich die Länder Berlin und Brandenburg verständigt. Dabei soll sich bei der Messe, die vom 22. bis zum 25. Juni 2022 stattfindet, alles um die Zukunft der Luft- und Raumfahrt mit den Kernthemen Innovation, neue Technologien und Nachhaltigkeit drehen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem klimaneutralen Fliegen und der Energiewende am Himmel. Messestände und Chalets der Aussteller sowie ein vielfältiges Programm auf verschiedenen Bühnen, ein Static Display mit „Fluggeräten zum Anfassen“ als auch Überflügen von Fluggeräten werden den Weg in eine klimaneutrale Zukunft weisen. Das alles findet live auf dem Messegelände in Selchow am Flughafen BER statt. Ergänzt wird das Ganze durch digitale Angebote wie Livestreams, virtuelle Matchmaking und digitale Unternehmenspräsentationen. Der Fokus richtet sich verstärkt auf das Fachpublikum. Darüber hinaus ist der Samstag als Publikumstag geplant. Die von der Messe Berlin GmbH ausgerichtete Ausstellung findet alle zwei Jahre statt. Zuletzt kamen 2018 mehr als 1.000 Aussteller aus der ganzen Welt auf dem ILA-Gelände zusammen. Die Innovationsmesse zog mehr als 65.000 Fach- und 11.500 Privatbesucher an. 2020 hieß es dann Corona bedingt „ILA Goes Digital“. Die erste virtuelle Luft- und Raumfahrtmesse brachte es auf 120 Aussteller und rund 30.000 Besucher. PM/sos Weichen für nachhaltige Wohnraumentwicklung gestellt Die Mitglieder der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Dialogforum Airport Berlin Brandenburg haben im Gemeinsamen Strukturkonzept (GSK) Ziele und Leitprojekte formuliert, die für die Region insgesamt von Bedeutung sind und einen Beitrag zur regionalen Entwicklung leisten, so etwa im Bereich Wohnen und Siedlungspolitik. Denn noch stärker als andere Kommunen stehen die Gemeinden und Städte der Flughafenregion vor der Herausforderung, ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Die dabei zu bewältigenden Schwierigkeiten sind vielfältig: Die Preise für Bauland steigen durch die hohe Nachfrage in der Flughafenregion überproportional im Vergleich zum Bundesdurchschnitt. Hinzu kommt, dass die Baukosten explodieren: Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland steigen so stark wie seit 14 Jahren nicht mehr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise im Mai dieses Jahres um 6,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das ist der höchste Anstieg der Baupreise seit Mai 2007. Hinzu kommen Flächennutzungskonflikte zwischen sozialer Infrastruktur, Gewerbe und Grün sowie lange Planungsverfahren. Bauprojekte auf Passfähigkeit mit dem GSK prüfen Matthias von Popowski, Geschäftsführer der complan Kommunalberatung GmbH, hat das Dialogforum bei der Erstellung des GSK begleitet. Er sagt: „Wohnungsbau ist bisher vor allem kommunale Angelegenheit, der nur selten über Grenzen hinweg abgestimmt wird. Es gibt wenig Wohnungsbau durch kommunale Unternehmen, dafür mehrheitlich privaten Wohnungsbau. Die Forderungen und Ideen, die im GSK nun den Vertriebsstellen für die Gelben Säcke in der Gemeinde Schönefeld Großziethen Frau Thiele Friedrich-Ebert-Str. 14 Hauskrankenpflege Jung & Alt GmbH Erlenweg 8 Tierrettungswache Lichtenrader Chaussee 8a Kleinziethen Mike und Birgit Mickley Schönefeld Blumen Tip Rathaus Entwicklung für zusammenwachsende Siedlungsräume Des Weiteren sieht das Dialogforum die Notwendigkeit für Konzepte zur Achsenentwicklung zum Beispiel in Blankenfelde-Mahlow – Rangsdorf und Ludwigsfelde – Großbeeren (jeweils inkl. Tempelhof-Schöneberg), denn hier wachsen Siedlungsräume zusammen. Auch kann so eine pragmatische Infrastruktur mit Straßen-Anbindung und Anschluss an den ÖPNV besser geplant werden. Experte von Popowski sagt: „Diese Leitprojekte können dazu beitragen, Wohnbedarfe in der Region zu decken. Die Zielgruppe sind vor allem Beschäftigte in der Region. So können die Projekte auch helfen, Pendlerverkehre zu vermeiden, bzw. zu reduzieren.“ Auf diese Weise ist Siedlungspolitik auch aktiver Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Schallschutz frühzeitig klären Bauherren, die auf einem Grundstück einen Neubau errichten wollen, der innerhalb der Schallschutzgebiete nach Planfeststellung BER liegt, sollten sich möglichst frühzeitig an das Schallschutzteam der FBB wenden. Wenn das Grundstück zum 15.05.2000 bebaubar war, kann die FBB Hinweise zum weiteren Vorgehen geben und eine individuelle Vereinbarung zur Erstattung der schallschutzbedingten Mehrkosten anbieten. So kann im Interesse der Bauherren eine nachträgliche Ertüchtigung der Gebäude vermieden werden. PM/sos Alt Kleinziethen 5 Waltersdorfer Chaussee 8 Hans-Gerade-Allee 11 Waltersdorf dam. Fenster u. Türen Vertriebs GmbH Schulzendorfer Straße 10 Waßmannsdorf Metallbau Fischer strategischen Rahmen vorgeben, sind daher ein wichtiger Meilenstein für die Entwicklung der Region.“ Dazu müssten die Kommunen in der Flughafenregion aber bereit sein, Projekte und Wohnungsbauvorhaben künftig auf Passfähigkeit mit dem GSK zu prüfen. Die Mitglieder des Dialogforums sind überzeugt: Wachstum um jeden Preis ist keine Lösung. Es gilt, die richtigen Flächen für eine nachhaltige Siedlungs- und Wohnraumentwicklung zu aktivieren. Dazu zählen zum Beispiel Wohnungsbauprojekte auf Stadtgüterflächen wie im Musikerviertel in Blankenfelde-Mahlow, wo die Degewo aus Berlin in Brandenburg baut, sowie die Entwicklung einer Gemeinsamen Infrastruktur in der Region. Dorfstraße 38 Die Einwohnerzahlen der Gemeinde Schönefeld Haupt- und Nebenwohnung: 18.244 Hauptwohnung: 18.060 Nebenwohnung: 184 (Stand 15. September 2021) Seite 6 • Informationen aus der Gemeinde Stadtradeln: Schönefeld gewinnt Rennen im Kreis raumes zurückgelegte Kilometer. Dabei spielte Bei ihrem ersten Start beim bundesweiten Stadtraes keine Rolle, ob diese auf dem Weg zur Arbeit, deln hat die Gemeinde Schönefeld ein beachtliches nach Feierabend oder gar im Urlaub zurückgelegt Ergebnis erzielt. 29 gemeldete Teams haben in dem worden sind. Aktionszeitraum vom 21. August 2021 bis zum 10. Ziel der dreiwöchigen Aktion, die am 21. August September 2021 zusammen knapp 38.571 Kilome2021 mit einer gemeinsamen gemeindeübergreifenter per Rad zurückgelegt. Im kreisweiten Ranking den Radtour begann, war es, dass sich möglichst belegte die Flughafengemeinde damit unter den viele Bürger*innen im Landkreis für das Projekt neun teilnehmenden Kommunen Platz 1, dicht gebegeistern und während des Aktionszeitraumes folgt von den Städten Luckau (33.699 Kilometer) für den Klimaschutz und zur Förderung des Radund Königs Wusterhausen (22.991). verkehrs zahlreiche Kilometer sammeln. Insgesamt hatten sich in Schönefeld 201 Radelnde Die Botschaft hinter diesem Vorhaben ist, das Auto an der Aktion beteiligt, darunter sechs Parlamentaeinfach mal stehen zu lassen und drei Wochen rier*innen. Auch der Bürgermeister der Gemeinde lang mit dem Fahrrad so viele Kilometer wie nur Schönefeld, Christian Hentschel, trat in den verganmöglich zurückzulegen, so dass es zu einer hohen genen drei Wochen ordentlich für den Klimaschutz CO2-Einsparung kommt. Vor allem sollen Alltagsin die Pedale. Das gesamte Rathaus-Team fuhr etwas über 2.500 Kilometer und landete damit im wege überdacht werden, die gut und gern auch gemeindeeigenen Vergleich auf Platz 5. mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt Maßgeblich zum Erfolg trugen die Radler des SV werden könnten. Schönefeld Freizeitsport, Abteilung Radsport, als Der Landkreis Dahme-Spreewald hatte sich in auch das Team der Flughafengesellschaft (FBB) bei. diesem Jahr zum fünften Mal an der Aktion beteiSie belegten mit 9.354 sowie rund 8.397 geradelligt. Neben Schönefeld radelten Teams aus Lübben ten Kilometern im Gemeindevergleich Platz 1 und 2, Stellte sich an die Spitze der und Luckau als auch erstmalig aus Mittenwalde, gefolgt vom offenen Team Schönefeld (4.800 Kilo- Bewegung: Schönefelds Bürger- Wildau, Schulzendorf und Eichwalde mit. Die vom Klima-Bündnis ins Leben gerufene Aktion gibt es meter) sowie dem Team der Gemeindevertretung meister Christian Hentschel. Flyer: Gemeinde Schönefeld seit 2008. Schönefeld, das auf rund 3.760 Kilometer kam. Bestes Team im Landkreis Dahme-Spreewald wurde DESY Zeuthen Die erste Teilnahme im Jahr 2017 brachte dem Landkreis Dahmemit 12.757 gefahrenen Kilometern. Das Friedrich-Wilhelm-Gym- Spreewald 12.758 gefahrene Kilometer ein, woraus im Jahr 2020 nasium Königs Wusterhausen (9.909) sowie der SV Schönefeld schon 62.500 geradelte Kilometer wurden. Dank der noch weitaus Freizeitsport – Abteilung Radsport fuhren auf die Plätze 2 und 3. Auf größeren kommunalen Beteiligung in diesem Jahr hat der Landkreis den letzten Metern hatten die Schönefelder damit noch die Ludwig Dahme-Spreewald das Ergebnis des Vorjahres noch einmal deutlich Witthöft Oberschule Wildau (8.542) vom Treppchen verdrängt. Das verbessern können. Insgesamt legten 1264 Radelnde in dem dreiTeam der FBB landete im Kreisvergleich auf dem vierten Platz. wöchigen Aktionszeitraum rund 220.000 Kilometer zurück. Gewertet wurde jeder, der innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeit- Damit wurden 32,3 Tonnen CO2 eingespart. sos INSEK: Wirtschaftsvertreter wünschen mehr Innovation Mit einem ersten Expertengespräch hat das mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept für die Gemeinde Schönefeld beauftragte Büro, Stadt I Ökonomie I Recht (SÖR), Ende Juli den mit verschiedenen Bürgergesprächen begonnenen Prozess zur Ortsentwicklung fortgesetzt. Die Planer sowie Schönefelds Bürgermeister Christian Hentschel und Verwaltungsmitarbeiter*innen trafen sich gemeinsam mit Vertreter*innen der Wirtschaft zum virtuellen Austausch. Der Einladung gefolgt waren die Industrie- und Handelskammer Cottbus (IHK) als auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald mbH. Die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) ließ sich indes entschuldigen. Nachdem Moderator Michael Steinke zunächst den aktuellen Bearbeitungsstand und die Ergebnisse der bisherigen Gespräche und Analyse präsentierte, stiegen die Teilnehmer*innen in die Diskussion ein. Steinke verwies auf den Flughafen, der als zentrales Rahmenthema der Gemeindeentwicklung identifiziert sei. Grundsätzlich würden die Bürger*innen die Wachstumsdynamiken um den Flughafen aus wirtschaftlicher Sicht begrüßen, befürchteten aber zugleich von gewerblichen Entwicklungen und Strukturen überprägt zu werden. Neben einer Analyse der Rahmenbedingungen präsentierte der mit dem INSEK befasste Planer herausgearbeitete Stärken und Schwächen als auch bestehende Chancen und Risiken. So seien in Schönefeld zwar viele zukunftsfähige Branchen ansässig, jedoch liege das Augenmerk zu sehr auf den etablierten Unternehmen. Es fehle beispielsweise an größeren Versorgungseinrichtungen, die fußläufig aus den Ortsteilen erreichbar seien. In den Sortimenten Drogerie/ Parfümerie/Kosmetik als auch Apotheken ginge Kaufkraft verloren, da auch hier Angebote fehlten. Besondere Chancen bestünden in der Vermarktung der Gewerbeflächen durch Private als auch einem Ausbau der Synergien im Regionalen Wachstumskern „Schönefelder Kreuz“ (RWK). Zu den Risiken der Entwicklung zählten etwa der Fachkräftemangel mit der Gefahr, dass der be- und entstehende Bedarf nicht gedeckt werden kann als auch eine Zunahme der Verkehrsbelastung durch mehr Pendlerverkehr. Die Teilnehmer stimmten den vorgetragenen Ergebnissen grundsätzlich zu, betonten jedoch, dass die Gemeinde weitere Perspektiven wirtschaftlicher Entwicklung benötige. Es wurde angeregt, sich intensiver um die Ansiedlung von Start-Ups und innovations- wie wissensorientierten bzw. kreativwirtschaftlichen Unternehmen zu bemühen. Als ein sehr interessanter und möglicher neuer Innovationsstandort wird vor allem der gut angeschlossene Ortsteil Waßmannsdorf beschrieben. Die Ansiedlung zusätzlicher großflächiger lärmintensiver Industriebetriebe soll indes nicht forciert, bestehende Betriebe aber gesichert werden. Auch das Thema Fachkräftesicherung und -gewinnung könne künftig eine größere Rolle spielen. Notwendig seien hier sinnvolle Fachkonzepte. Um eine geordnete und an den Informationen aus der Gemeinde Standort passende wirtschaftliche Struktur zu schaffen, seien ein Standortmarketing als auch eine wirksame Investorenakquise unerlässlich, hieß es. Als ein Problem wurde von den Diskussionsteilnehmern die zunehmende Bodenspekulation sowie daraus resultierende Verdrängungseffekte – vor allem für kleinere Unternehmen – identifiziert. Im Kontext der zukünftigen Gewerbeflächenentwicklung werde eine Kooperation mit privaten Akteuren des Bodenmarktes als notwendig angesehen. Auch eine strategische und projektbezogene Zusammenarbeit mit den angrenzenden Bezirken Berlins wurde empfohlen. • Seite 7 Im Anschluss an das Meeting wurden die anwesenden Vertreter*innen gebeten, dem Büro weitere thematische Ergänzungen und Anregungen zu übersenden. Diese als auch die Ergebnisse des Online-Meetings fließen nun in den weiteren Bearbeitungsprozess mit ein. Wie berichtet erarbeitet das Büro SÖR derzeit eine Gesamtdokumentation, die alle bisherigen Arbeitsschritte und Dokumentationen zusammenfasst. Voraussichtlich Ende des Monats werden die Stadtplaner im Entwicklungsausschuss der Gemeinde Schönefeld einen aktuellen Zwischenstand des Prozesses präsentieren. Im Anschluss ist die dritte Runde der Bürgerbeteiligung geplant. SÖR/sos Helfer in der Not Am 05. September verabschiedete Bürgermeister Christian Hentschel die beiden Bauhof-Kollegen Littmann und Mummert in Richtung der Stadt Rheinbach in Nordrhein-Westfalen. Dort unterstützen sie die Menschen vor Ort bei ihren nach wie vor anhaltenden Aufräumarbeiten nach der Hochwasser- und Überschwemmungskatastrophe in diesem Sommer. Auf diese gemeinsame Unterstützung durch Manpower vor Ort verständigten sich die Gemeinden im Norden des Landkreises Dahme-Spreewald. So entsendeten z.B. auch die Gemeinde Eichwalde und weitere Nachbarn Kollegen aus ihren Bau- und Betriebshöfen nach NRW. Bürgermeister Christian Hentschel bedankte sich bei beiden Kollegen für ihre Bereitschaft, nach NRW zu reisen und vor Ort solidarisch zu helfen. ckö Foto: Gemeinde Schönefeld Die Gemeinde Schönefeld entsandte zwei Mitarbeiter des Bauhofs zur Unterstützung ins Hochwassergebiet. Unerwarteter Fluglärm rund um den Flughafen Vor allem in den Schönefelder Nachbargemeinden Zeuthen, Eichwalde und Schulzendorf gab es seit Anfang August erhebliche Beschwerden von Einwohnern, dass ab Monatsbeginn in sehr hoher Zahl Abflüge von der BER-Südbahn in Richtung Osten nicht unter ordnungsgemäßer Einhaltung der „Hoffmann-Kurve“, sondern vielfach im sogenannten 15-Grad-Knick erfolgten. Dahinter steckte in erster Linie die Fluggesellschaft EasyJet. Diese erklärte, ab sofort bei solchen Starts künftig nicht mehr die „Hoffmann-Kurve“ fliegen zu können, zu wollen oder zu dürfen. Was genau dahinter steckte, war vielen Lärmgeplagten und vor allem der Kommunalpolitik in den BER-Umlandgemeinden aber nicht klar und so lud man kurzerhand zu einer Veranstaltung nach Zeuthen ein. Kommen sollten in erster Linie die Vertreter von EasyJet, von der Deutschen Flugsicherung und von der FBB GmbH. Wirklich dabei waren aber letztlich nur die Vertreter der Flughafengesellschaft und die Kommunalpolitik aus den Umlandgemeinden, was viele Anwesende sehr enttäuschte. Es entwickelte sich aber dennoch ein lebendiger Austausch, den zahlreiche Bürgerinnen und Bürger auch per Live-Stream im Internet verfolgen konnten. Auch Schönefelds Bürgermeister Christian Hentschel nutzte die Gelegenheit, auf die Situation der betroffenen Schönefelder Ortsteile hinzuweisen. Es war dem Bürgermeister wichtig zu verdeutlichen, dass nicht nur Zeuthen, Eichwalde und Schulzendorf unter Fluglärm leiden, sondern auch die meisten Schönefelder Ortsteile betroffen sind. Insbesondere die Rotberger, Kiekebuscher und Waltersdorfer können ein Lied davon singen, wie laut die tief fliegenden Maschinen sind, wenn sie über Häuser und Gärten donnern. Daher warb Bürgermeister Hentschel eindringlich dafür, dass die vorgeschriebenen Routen – insbesondere die Hoffmann-Kurve – streng eingehalten werden müssen und nicht ausfransen dürfen. Denn durch nicht exaktes Fliegen der Routen verlagert sich die Lärmbelastung auf diejenigen, die vorher nicht in diesem Maße damit gerechnet hatten. Diese Situation zeigt sich auch immer wieder an Hinweisen und Beschwerdemails, die im Schönefelder Rathaus eingehen. Inwiefern sich die Situation mit EasyJet und ihren Routen von der Südbahn auflösen lässt, bleibt abzuwarten. Fest steht aber, dass noch weitere Gespräche nötig sein werden, in denen der Schönefelder Bürgermeister Christian Hentschel auch künftig lautstark für die Interessen seiner Ortsteile und Einwohner*innen eintreten wird. ckö Online-Dienste der Gemeinde Schönefeld: www.gemeinde-schoenefeld.de/Online-Dienste Bürgerinitiative bietet Bürgerberatung an Immer montags in der Zeit von 15 bis 18 Uhr können sich interessierte Bürger*innen im Rahmen einer Bürgersprechstunde mit ihren Fragen und Wünschen an die Bürgerinitiative Schönefeld (BIS) wenden. Die Bürgerberatung findet telefonisch unter 0163 921 57 18 statt. Rathaus der Gemeinde Schönefeld Telefon: (030) 53 67 20 0 Blutspendetermin Großziethen 2021 29. November jeweils von 16 bis 19 Uhr im Gemeindezentrum, Alt Großziethen 40, 12529 Schönefeld Seite 8 • Informationen aus der Gemeinde Eröffnung Tennisplatz Waltersdorf Drei neue Tennisplätze für den TC Waltersdorf Kunstrasenplätze mit einbrachte. Baulich ging es vor allem um den Austausch der obersten Schicht des Platzes. Der alte Belag wurde komplett entfernt und ein neuer, mit Sand versehener Kunstrasen für alle drei Plätze aufgebracht. Ausgeführt wurden die Arbeiten von der Firma Artifexbarthel Sportanlagen GmbH aus der Nähe von Torgau. Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf etwa 85.000 Euro. Die Freude war groß beim Vereinsvorsitzenden Marco Steinbiß und seinem Vorstand: Endlich konnten die neuen Tennisplätze am Waltersdorfer Ortsrand gebührend eingeweiht werden. Mit einem Glas Sekt wurde auf die Sanierung der Plätze angestoßen; gekommen waren neben vielen Vereinsmitgliedern auch Schönefelds Bürgermeister ChrisIn den kurzen Reden zur Platzeintian Hentschel, die Schönefelder Baudezernentin Kathrin Sczepan Der TC Waltersdorf freut sich über drei neue Kunstrasenplätze. weihung ging es jeweils um den und Landschaftsarchitekt Anselm Gemeinsam mit der Gemeinde wurden sie realisiert. Foto: Ch. Könning Dank an die andere Seite: der Vereinsvorstand bedankte sich für die schnelle und unkomplizierte Cordes-Schmidt, der das Projekt geplant und begleitet hat. Wie abgenutzt und hinüber der alte Platzbelag war, konnten die anwe- finanzielle Unterstützung des Sanierungsprojektes. Bürgermeister senden Sportlerinnen und Sportler nochmals eindrücklich schildern. Christian Hentschel wiederum lobte das große ehrenamtliche EngaEs war wirklich kein schöner Zustand mehr um Sport zu treiben. gement des Vorstands, der viele Stunden Freizeit in den Tennissport Wie notwendig aber moderne und gute sportliche Bedingungen in Waltersdorf und Umgebung investiert. So kommt der Verein aktuell sind, war dem Vorsitzenden Marco Steinbiß und seinem noch neuen bereits auf gut 120 Mitglieder, von denen die Jüngsten gerade mal 4 Vorstand schnell klar. Denn der Verein wächst und konnte allein im bis 6 Jahre alt sind. Natürlich gibt es aber auch viele Sportlerinnen letzten Jahr gut 20 neue Kinder für den Tennissport begeistern und und Sportler im Erwachsenen- und im Seniorenbereich. Um sich die aufnehmen. Im Dialog mit Bürgermeister Christian Hentschel fand Bandbreite des Vereins nochmals ganz in Ruhe anschauen zu können, der TC Waltersdorf ’99 e.V. in ihm schnell einen Verbündeten, so versprach Bürgermeister Hentschel abschließend, demnächst einmal ckö dass die Gemeinde Schönefeld sich gern in die Erneuerung der drei ein Punktspiel in Waltersdorf besuchen zu kommen. Wohnbauprojekt Sonnenhöfe in Schönefeld abgeschlossen Mit dem dritten Bauabschnitt C Foto: sos des Projekts Sonnenhöfe in Schönfeld hat die Eyemaxx Real Estate AG Ende August 2021 das letzte Teilstück des Projekts an den Käufer übergeben. Damit habe das bislang größte Projekt der Unternehmensgeschichte trotz Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie plangemäß abgeschlossen werden können. Der nun abgeschlossene Bauabschnitt C besteht aus sechs Gebäuden mit 240 Wohneinheiten auf rund 16.400 Quadratmetern sowie einem Gewerbegebäude Wurde Ende August fertig: Das Wohnbauprojekt „Sonnenhöfe“. mit einer Fläche von rund 4.200 Quadratmetern sowie einer Tiefgarage mit 215 Stellplätzen. Zusammen mit den bereits im Oktober 2020 übergebenen Bauabschnitten umfassen die Sonnenhöfe insgesamt 18 mehrgeschossige Wohn- und Bürogebäude mit 559 Wohneinheiten und einer vermietbaren Fläche von rund 38.000 Quadratmetern. Hinzu kommen rund 13.000 Quadratmeter Gewerbefläche, 475 Tiefgaragenplätze sowie 231 Außenstellplätze. PM/sos Neue Mitte Schönefeld: Verkaufsstart für zweiten Bauabschnitt Unmittelbar am Schönefelder Rathaus entsteht seit etwa einem Jahr ein neues Wohnquartier. Dort baut die BUWOG Bauträger GmbH die „Neue Mitte Schönefeld“ mit insgesamt 330 Eigentumswohnungen, die sukzessive auf den Markt gebracht werden. Nach dem ersten Abschnitt folgte im September der zweite: Hier sind aktuell 73 Wohnungen mit 2 bis 4 Zimmern von 55 bis 99 Quadratmetern verfügbar. Alle Wohnungen werden barrierefrei oder Barrierearm errichtet und verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse. Pro Quadratmeter kosten die neuen Wohnungen durchschnittlich rund 4.800 Euro. Eine Provision muss nicht gezahlt werden. Die Fertigstellung des Quartiers ist für 2022 geplant. PM/sos Foto: sos Kaum gebaut, schon verkauft: Zwischen Rathausgasse und HansGrade-Allee entstehen derzeit 330 neue Eigentumswohnungen. Informationen aus der Gemeinde • Seite 9 Schreiben Sie Geschichte! Werden Sie Ortschronist*in! Foto: Gemeinde Schönefeld feld mit Hauptwohnsitz gemeldet Sie interessieren sich für Gesein; in besonderen Ausnahmeschichte? Und dann auch für die fällen kann von dieser Regelung Geschichte der Gemeinde Schöabgewichen werden. Vorausnefeld und ihrer Ortsteile? Dann setzung ist, dass die Person melden Sie sich im Rathaus und mindestens zehn Jahre in der werden Sie Ortschronist! Denn Gemeinde Schönefeld gemeldet das Schönefelder Rathaus sucht gewesen war und einen persönin den kommenden Wochen lichen Bezug zu dem jeweiligen Menschen, die Lust haben, sich Ortsteil hat. Zudem sollten künftig aktiv mit der Geschichte ein gewisses Interesse und der Gemeinde und ihrer Ortsteile Verständnis für geschichtliche auseinanderzusetzen, diese aufVorgänge als auch nach Mögzuarbeiten und fortzuschreiben. lichkeit Kenntnisse der örtlichen Wenn Sie sich das vorstellen können und Lust haben, dann So vielfältig wie die Ortsteile, sind auch ihre Geschichten. Die Geschichte vorhanden sein. melden Sie sich bei der Gemein- Gemeinde sucht Menschen, die Lust haben, sie fortzuschreiben. Interessierte Einwohner können de bis spätestens 15. November 2021 mit Ihrer Bewerbung zurück! sich durch eine einfache, schriftliche Bewerbung bei der GemeindeDie ehrenamtlich tätigen Ortschronisten kümmern sich um die verwaltung bewerben. Einsendefrist ist der 15. November 2021. Erstellung und Aktualisierung der Ortschroniken und sorgen dafür, Die Bewerbung muss mindestens die Bewerberdaten, den Ortsteil, dass die Sammlung historischer und politisch bedeutsamer Ereig- für den die Bewerber*innen antreten als auch ein Motivationsnisse im Gemeindegebiet als kulturelles Erbe den Bürger*innen schreiben enthalten. Die Gemeindeverwaltung prüft die Unterlagen zugänglich wird und bleibt. Schon in den letzten Jahren hatte auf Vollständigkeit und leitet diese nach Ende der sechswöchigen Schönefeld ein Team überaus engagierter, ehrenamtlicher Orts- Bewerbungszeit an den entsprechenden Ortsbeirat weiter. Dort chronisten in seinen Reihen, die sich mit großer Leidenschaft für die und in der Gemeindevertretung fällt dann die finale Entscheidung, historische Aufarbeitung eingesetzt, Ausstellungen organisiert und wer es wird. Beiträge für verschiedene Druckwerke verfasst hat. Da einige den Alle weiteren Details können Interessierte auf der Website der Kreis aber aus unterschiedlichen Gründen verlassen haben und die Gemeinde Schönefeld in der Ortschronistensatzung nachlesen. Gemeindevertretung im August zudem eine neue Ortschronistensat- Interessenten richten ihre Bewerbung mit dem Stichwort „Mitglied zung beschlossen hat, macht sich das Rathaus nun auf die Suche Kreis Ortschronik“ per E-Mail an info@gemeinde-schoenefeld.de oder senden diese auf dem Postweg an die Gemeinde Schönefeld, nach neuen oder auch nach bereits erfahrenen Ortschronisten. sos Um Ortschronist zu werden, sollte man in der Gemeinde Schöne- Hans-Grade-Allee 11, in 12529 Schönefeld. Bau bei der Bahn: Sperrung auf Strecken der RE7 und RB22 Voraussichtlich noch bis zum Ende des Jahres müssen Bahnreisende mit Einschränkungen im Regionalverkehr rechnen. Grund sind mehrere Baumaßnahmen im Süden Berlins. Um die zukünftigen Verkehre aus dem Berliner Stadtzentrum zum Flughafen Berlin-Brandenburg „Willy Brandt“ aufzunehmen, wird derzeit die so genannte „Mahlower Kurve“ zur Einbindung der künftigen Dresdner Bahn errichtet. Aktuell entsteht vor Ort ein elektronisches Stellwerk. Seit September werden darüber hinaus am Glasower Damm Weichenverbindungen umgebaut und südlich von Seddin 22 Kilometer Gleise erneuert. Aufgrund der Bauarbeiten sind Gleis- und Streckensperrungen nötig. Betroffen sind die Linien RE7 und RB22 der DB Region als auch der RB33 der ODEG. Die RE7 fällt voraussichtlich noch bis zum 11. Dezember 2021 auf dem Abschnitt Flughafen BER – Terminal 1-2 nach Wünsdorf-Waldstadt aus. Die RB22 verkehrt nicht auf dem Abschnitt Ludwigsfelde-Struveshof nach Königs Wusterhausen, wird aber als Ersatz für die RE7 ab Ludwigsfelde-Struveshof nach Zossen umgeleitet – mit Haltepunkten in Blankenfelde, Dahlewitz, Rangsdorf und Dabendorf. Zwischen Berlin bzw. Zossen und Wünsdorf kann als Ersatz die RE5 genutzt werden. Zudem verkehren für die nicht angefahrenen Abschnitte der RE7 und RB22 zwei Busse. Der Bus RE7 verkehrt zwischen Königs Wusterhausen und Blankenfelde mit Halt am Flughafen BER/Terminal 1-2. In Blankenfelde besteht Anschluss an die RB22 in/aus Potsdam Hauptbahnhof. Am Flughafen BER/Terminal 1-2 besteht ein Anschluss an den Flughafen-Express (FEX) in Richtung Berlin-Ostkreuz. Der Bus RB22X besteht von Montag bis Freitag in den Morgen- und Nachmittagsstunden als Direktverbindung zwischen Blankenfelde und Königs Wusterhausen. In Blankenfelde besteht Anschluss an die Linie RB22 in/aus Potsdam Hauptbahnhof. Ab Königs Wusterhausen kann die Linie RB24 in/aus Richtung Lübbenau genutzt werden. Weitere Informationen sind im VBB-Infocenter möglich. Diese ist wie folgt zu erreichen: • telefonisch unter 030 25 41 41 41 • per E-Mail unter info@VBB.de PM/sos Aktuelle Baumaßnahmen und Straßensperrungen Zeitraum bis Mitte November Ort Schönefeld Kirchstraße Art der Sperrung Teilsperrung Straße und Parkflächen Grund Straßensanierung Seite 10 • Bekanntmachungen BEK ANNTMACHUNG DER GEMEINDE SCHÖNEFELD Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gem. § 3 Abs. 1 BauGB zum Bebauungsplan 01/20 „Am Fuchsberg“, OT Großziethen Die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld hat am 29.04.2020 die Aufstellung des Bebauungsplans 01/20 „Am Fuchsberg“ beschlossen [Beschluss-Nr. 20/2020]. Der Geltungsbereich des Bebauungsplans 01/20 „Am Fuchsberg“ umfasst die Landwirtschaftsflächen südlich der Siedlung Kleinziethen bzw. westlich der L 75 zwischen Kleinziethen und der B 96a. Mit einer Größe von etwa 32 ha umfasst das Plangebiet die folgenden Flurstücke der Flur 7 in der Gemarkung Großziethen: 110, 112, 114, 116, 119 tw., 121, 122, 123, 124, 125 tw., 126, 127, 128, 130 tw., 131 tw., 133, 134, 135, 136 tw., 137, 139, 141, 198, 199, 200, 201, 202 tw., 203, 204, 205, 206, 207, 208, 209. Ziel der Planung ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung einer eingehausten gasisolierten Schaltanlage (sog. GIS-Anlage) mit Freilufttransformatoren mit einer 380-kV-Freileitungs- und einer 110-kV-Kabel-Anbindung. Sowie die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung eines eingeschränkten Gewerbegebiets mit der erforderlichen Erschließung. Durch die frühzeitige Beteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB wird die Öffentlichkeit möglichst frühzeitig über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung informiert. Dabei ist der Öffentlichkeit Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung zu geben. Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs.1 BauGB findet im Rahmen einer öffentlichen Auslegung zu jedermanns Einsichtnahme und zur Stellungnahme in der Zeit Mail, Telefax – oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Schriftlich vorgebrachte Anregungen senden Sie bitte an: Gemeinde Schönefeld Dezernat II – Bau- und Investorenservice Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld per Fax unter 030 / 53 67 20 298 oder per E-Mail unter bauleitplanung@gemeinde-schoenefeld.de Es wird darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen seitens der Öffentlichkeit möglichst bis zum 12.11.2021 abzugeben sind. Geltungsbereich des Bebauungsplanes 01/20 „Am Fuchsberg“, OT Großziethen vom 11.10.2021 bis einschließlich zum 12.11.2021 zu den folgenden Zeiten: Montag, Mittwoch u. Donnerstag 08:00 - 12:00 Uhr und 13:00 – 15:00 Uhr Dienstag 08:00 - 12:00 Uhr und 13:00 – 18:00 Uhr Freitag 08:00 - 12:00 Uhr im Rathausfoyer, Hans- Grade- Allee 11, 12529 Schönefeld statt. Zusätzlich werden die Unterlagen über den Internetauftritt der Gemeinde Schönefeld zur Verfügung gestellt (www.gemeinde-schoenefeld.de  Öffentliche Beteiligungen / Bebauungsplanverfahren). Während der Auslegungsfrist können von jedermann Anregungen vorgebracht werden. Die Anregungen können schriftlich – per Brief, Öffentliche Auslegung des Entwurfes des vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 13/19 „Büro- und Geschäftshaus in der Gartenstraße 49“ im Ortsteil Schönefeld gemäß § 3 Abs. 2 BauGB Die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld hat am 26.08.2020 die Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 13/19 „Büro- und Geschäftshaus in der Gartenstraße 49“ beschlossen. Ziel der Planung ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen zum Zwecke der Bebauung eines Büro- und Geschäftshauses und die Erhöhung des gewerblichen Anteiles im ausgeschriebenen Mischgebiet. Der Geltungsbereich befindet sich östlich der Bundesautobahn A 113 und südlich der Bundesstraße B 96a in der Gartenstraße und besteht in der Gemarkung Schönefeld aus den Flurstücken 713, 706, 427/11, 427/12, 311/26, 312/6, 311/18, 1523 und 1281 in der Flur 2. Abbildung siehe Anhang. In der Sitzung des Ausschusses für Entwicklung am 9. September 2021 wurde der Bebauungsplanentwurf in der Fassung vom 21.Juli 2021 gebilligt und gemäß § 3 Abs. 2 BauGB mit seiner Begründung inklusive Umweltbericht, den Anhängen, den zu erbringenden Gutachten sowie die wesentlichen bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen zur Auslage bestimmt. Die genannten Unterlagen liegen bei. Die Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs.2 BauGB findet im Rahmen einer öffentlichen Auslegung zu jedermanns Einsichtnahme und zur Stellungnahme in der Zeit vom 11.10.2021 bis einschließlich zum 22.11.2021 zu den folgenden Zeiten Montag, Mittwoch und Donnerstag 08.00-12.00 und 13.00-15.00 Uhr Dienstag 08.00-12.00 und 13.00-18.00 Uhr Freitag 08.00-12.00 Uhr Bekanntmachungen im Foyer des im Rathaus der Gemeinde Schönefeld, Hans- GradeAllee 11 statt. Die Unterlagen können zudem auf der Internetseite der Gemeinde Schönefeld unter http://www.gemeinde-schoenefeld.de/beteiligungen-519.html und auf dem Zentralen Landesportal für die Umweltverträglichkeitsprüfung und die Bauleitplanung im Land Brandenburg unter https://www.uvp-verbund.de/bb eingesehen werden. Während der Auslegungsfrist können von jedermann Anregungen vorgebracht werden. Die Anregungen können schriftlich – per Brief, Mail, Telefax – oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Schriftlich vorgebrachte Anregungen senden Sie bitte an: Gemeinde Schönefeld - Dezernat II – Bau- und Investorenservice Hans-Grade-Allee 11 - 12529 Schönefeld per Fax unter 030 / 536 720 298) oder per E-Mail unter bauleitplanung@gemeinde-schoenefeld.de Gemäß § 3 Abs. 2 und § 4a Abs. 6 BauGB weisen wir darauf hin, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplans nicht von Bedeutung ist. Zu den wesentlichen bereits vorliegenden umweltbezogenen Informationen nach § 1 Abs. 6 Nr. 7 BauGB, die im Rahmen der Offenlage mit ausgelegt werden, gehören Umweltbericht als Teil II der Begründung mit der Prüfung der Schutzgüter Wald, Mensch, Fläche, Boden, Wasser, Klima, Luft, Tiere, Pflanzen, Landschaft, Kultur- und Sachgüter sowie deren jeweiligen Wechselwirkungen und den natur- und artenschutzrechtlichen Prüfungen zu den Eingriffen in die zuvor genannten Schutzgüter das Schallgutachten zu den zu erwartenden Beeinträchtigungen aus Verkehrs- und Anlagenlärm von Juli 2021 das Verkehrsgutachten mit den Ergebnissen zu den Auswirkungen auf den Knotenpunkt Gartenstraße / B 96a von Juni 2021 das Entwässerungsgutachten von Juli 2021 das Baugrundgutachten von Juni 2021 sowie die nachfolgenden Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung werden öffentlich ausgelegt: o Landesamt für Umwelt mit der Anregung zu dem Untersuchungsumfang mit Verkehrslärm der A 113 und der B 96a, Fluglärm und Bahnlärm für das Schallgutachten vom 01.03.2021 o Landesbüro der anerkannten Naturschutzverbände GbR mit Hinweisen zu dem Eingriff in Natur und Landschaft, auf Bäume als Lebensstätten von Vögeln und der hohen Lärmbelastung vom 01.03.2021 o Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald mit Anregungen zu dem Untersuchungsumfang der Umweltprüfung bezgl. des Vorkommens von Vögeln, Fledermäusen, xylobionten Käfern und Reptilien, die Betroffenheit geschützter Arten sowie dem Hinweis auf die Lage des Geltungsbereiches innerhalb des Innenbereiches mit der Folge, dass die Eingriffsregelung nicht anwendbar ist vom 26.02.2021 o Untere Wasserbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald mit Anregungen zu dem erforderlichen Entwässerungskonzept bezogen auf ein 100-jähriges Regenereignis vom 26.02.2021 o Zentraldienst der Polizei mit dem Hinweis, dass sich keine konkreten Anhaltspunkte auf das Vorhandensein von Kampfmitteln ergeben habe vom 05.02.2021 o von Bürgern mit Hinweisen auf Missachtung der umweltbezogenen Anforderungen des BauGB, der Verpflichtung zur Installation von Solar- und Fotovoltaikanlagen, zur Dachbegrünung sowie zur Festsetzung von Fahrradstellplätzen vom 19.02.2021 Aus dem Umweltbericht, den Fachbeiträgen und den umweltbezogenen Stellungnahmen sind folgende Arten umweltbezogener Informationen verfügbar: • Seite 11 Angaben zum Schutzgut Fläche o eingezäuntes brachliegendes Grundstück mit einem maroden Wohngebäude - nicht genutzt o Aktueller Versiegelungsgrad durch Gehweg und Gebäude: 97 m² Teil- und 141 m² Vollversiegelung o geplante Versiegelungsgrad bei 90 % auf bis zu 1642 m² Angaben zum Schutzgut Boden o geprägt von Grundmoränenbildungen (Geschiebemergel, -lehm) aus stark sandigem, schwach kiesig bis kiesigem Schluff o Filter- und Speichervermögen der Böden ist aufgrund des Lehmund Schluffanteils überwiegend gut o nutzbare Feldkapazität ist gering o Geschiebeböden mit eingeschränkter Versickerung o keine Altlasten oder Kontaminierungen bekannt oder entdeckt o Systemkörperrigolen zur Rückhaltung und Versickerung mit entsprechend tiefer Auskofferung o Verwendung von wasser- und luftdurchlässigen Belägen für Zufahrten, Wege und oberirdische Stellplätze Angaben zum Schutzgut Wasser o keine natürlichen Oberflächengewässer im Plangebiet o flächenhaft gespanntes Grundwasser unter überwiegend bindigen Deckschichten o Grundwasserflurabstand etwa 6 m o Verschmutzungsempfindlichkeit des Grundwassers gering o lehmigen Sande schützen vor flächendeckenden Schadstoffeintrag o keine Trinkwasserschutzzone o sehr geringer Teil des Plangebiets unversiegelt - ist gärtnerisch anzulegen o Systemkörperrigolen für 100-jähriges Regenereignis ausgelegt – keine erheblichen negativen Veränderungen für den lokalen Landschaftswasserhaushalt Angaben zum Schutzgut Klima/ Luft o durch Nähe zu großflächig versiegelten Verkehrsflächen des Flughafens, Hauptverkehrsstraßen und dicht bebauten Stadtquartieren klimatisch stark belastet o aber benachbarte entlastende Landwirtschaftsflächen mit teilweiser hoher Empfindlichkeit gegenüber Nutzungsintensivierung o hohes Verkehrsaufkommen mit erheblichen Belastungen durch Lärm- und Schadstoff-Emissionen mindern das klimatische Regenerationspotential o Lufthygiene durch Partikelemissionen durch Straßen- und Bremsbelag-Abrieb sowie Aufwirbelung von Staub beeinflusst o gerodete Vegetationsflächen verlieren Staubbindefunktion o versiegelte Flächen erhöhen Wärmespeicherkapazität o Baukörper kann durch Wind- und Austauschverhältnisse zu Veränderungen des Lokalklimas und insbesondere der Frischluftzufuhr führen - Auswirkungen aufgrund geringer Größe auf das lokale Klima untergeordnet o Neupflanzungen von 5 Bäumen auf Plangebiet o Emissionen durch die Bauphase befristet und unerheblich – aber mögliche Staubimmissionen bei starker Trockenheit o im Betrieb keine Belastung durch vergleichsweise geringen Mehrverkehr Angaben zum Schutzgut Landschaft o dichter Gehölzaufwuchs zwischen Verkehrsflächen und Einfamilienhäusern o keine Landschaftsgebundene Erholungsnutzungen auf dem einzäunten Grundstück o untergeordnete Bewertung im Zusammenhang der Bundesautobahn und Bundesstraße Angaben zum Schutzgut Mensch o Nähe zu starkbefahrenen Straßen bedingt hohe lufthygienische und Lärm-Emissionen o hohe Lärmbelastung auch in der Nacht o keine Erholungsqualität aufgrund der Verkehrsnähe und -lautstärke Seite 12 • Bekanntmachungen o passiver Schallschutz zur Einhaltung der Innenpegelanforderungen empfohlen o geplante Büronutzung lässt keine Lärmemissionen erwarten o Lärm- und Lichtemissionen im Plangebiet durch Stellplatzanlagen o Heckenpflanzung zur Vermeidung/Reduzierung von Schall- und Lichtemission von PKWs zu Nachbargrundstücken o Angaben zum Schutzgut Vegetation/ Tierwelt o Bewuchs mit jungen und teils dichten Ahornbestand o zwischen dem Grundstück und dem Gehweg spontan aufgewachsene ältere Ahorn-Bäume o Biotoptypische Arten der Strauch- und Krautschicht o Arten aus ehemaliger Gartennutzung o Große Einzelbäume: ein alter Walnussbaum, drei hohe Blaufichten, zwei ältere Eiben, eine alte Stiel-Eiche o Brutvögel: jeweils ein Revier der Amsel, Blau-/Kohlmeise, Mönchsgrasmücke, Nachtigall, Ringeltaube, Rotkehlchen o Höhlenbäume sowie Vorkommen von FFH-Holzkäferarten nicht festgestellt o ungeeignetes Habitat für Zauneidechsen, kein Befund in Begehungen o keine Fledermausquartiere im Plangebiet oder in unmittelbarer Umgebung o kein Nachweis für andere national geschützten Tierarten o Bestände sind während Bauphase ausreichend zu schützen o ruderale Wiesenbestände nach Leitungsumverlegungen sind wiederherzustellen o zu erhaltene Bäume mit einer Erhaltungsbindung dauerhaft gesichert o fünf Verlustbäume geschützt – gem. Baumschutzverordnung zu kompensieren o Verlust sechs weiterer geschützten Einzelbäume durch drei Neupflanzungen im Plangebiet und zwei Neupflanzungen im Bereich der Straßenbegleitgrüns nur anteilig ausgeglichen Angaben zum Schutzgut Kultur und sonstige Sachgüter o kein Bestand von unersetzlichen Kulturgütern, naturhistorische Erscheinungen oder herausragende Sachgüter Angaben zu den Wechselwirkungen zwischen den Schutzgütern Der Grad der Versiegelung korrespondiert mit den Auswirkungen auf den Wasserhaushalt und das Klima sowie mit dem Vegetationsverlust. Allerdings können durch die Anlage von Systemkörperrigolen unterhalb von teilversiegelten Stellplatzflächen potenzielle Bodenund Grundwasserverunreinigungen nicht ausgeschlossen werden. Eine ansonsten wechselseitige bzw. sich gegenseitig verstärkende Interaktion zwischen den Belangen ist nicht erkennbar. Zusammenfassende Bestandsbewertung Das Plangebiet liegt auf einer flachwelligen Grundmoränenplatte mit Geländehöhen von etwa 42m über NHN. Die dominierende Bodenart ist feinsandiger Mittelsand über Geschiebemergel /-lehm. Die Bodenverhältnisse sind durch Aufschüttungen und gärtnerische Nutzung stark anthropogen gestört. Der Grundwasserflurabstand beträgt etwa 6 m. Das Grundwasser ist gegenüber flächenhaften Verschmutzungen aufgrund des Flurabstandes und der bindigen Geschiebeböden nicht unmittelbar gefährdet. Das Plangebiet liegt nicht in einer Trinkwasserschutzzone. Auf dem Grundstück hat sich aus den brachgefallenen gärtnerischen Außenanlagen des früheren Wohngrundstücks ein Ahorn-Vorwald entwickelt. Insgesamt wurden innerhalb der Straßenverkehrsfläche 15 geschützte Einzelbäume erfasst, 23 weitere Bäume auf dem Baugrundstück fallen nicht unter den gesetzlichen Baumschutz. An der nordöstlichen Grundstücksgrenze steht eine bemerkenswerte alte Stiel-Eiche mit 180 cm Stammumfang. An Brutvögeln konnten 7 Vogelarten mit jeweils einem Revier für das Plangebiet nachgewiesen werden. Es handelt sich um weit verbreitete Arten, die keiner Gefährdung unterliegen. Reptilien, Fleder- mäuse, Höhlen-bäume, FFH-Holzkäferarten sowie andere europäisch geschützte Arten und national geschützte Tierarten konnten nicht nachgewiesen werden. Im Plangebiet finden keine Erholungsnutzungen statt. Das hohe Verkehrsaufkommen auf der Bundesautobahn und der Bundesstraße sowie der Flugbetrieb führen zu erheblichen Vorbelastungen durch Schadstoff- und Lärm-Emissionen. Boden und Baudenkmäler sind nicht registriert. Zusammenfassung der zu erwartenden erheblichen nachteiligen Umweltauswirkungen der Festsetzungen des Bebauungsplanes Die Umweltauswirkungen, die der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 13/19 „Büro- und Geschäftshaus in der Gartenstraße 49“ auf den bisher weitgehend unbebauten Flächen planungsrechtlich ermöglichen soll, sind für die meisten Schutzgüter nur aufgrund der geringen Größe des Baugebiets mäßig erheblich. Mit einer zulässigen Überbauung und Versiegelung des Mischgebiets von 90 % gehen auf einer maximal 1.642 m² großen Fläche alle Bodenfunktionen verloren. Durch die Verwendung von wasser- und luftdurchlässigen Belägen für Stellplatzflächen, könnte in begrenztem Maße eine Minimierung der Beeinträchtigung der Bodenfunktionen und der Funktion der Grundwasserneubildung erreicht werden, sofern die oberirdischen Stellplatzflächen nicht unterbaut sind. Im Hinblick auf die Klimaveränderung lässt die Überbauung und Versiegelung von 90% des Mischgebietes sowie die geplante Bauweise des Gebäudes relevante Maßnahmen zur Klimaanpassung wie Dachbegrünung und Muldenversickerung nicht zu. Mit Umsetzung des Bauvorhabens gehen der Ahorn-Vorwald und der Baumbestand im Mischgebiet vollständig verlustig. Unter den Verlustbäumen befinden sich 5 nach der Baumschutzverordnung geschützte Bäume, darunter eine Stiel-Eiche mit einem Stammumfang von 180 cm. Die Freiflächen der Verkehrsfläche an der B96a sind von dem Vorhaben nicht direkt betroffen, müssen aber im Rahmen der Leitungsumverlegung temporär in Anspruch genommen und nachfolgend wiederhergestellt werden. Angaben zu den Kompensationsmaßnahmen o Verlust von fünf geschützten Einzelbäumen mit Kompensationserfordernis von mindestens 15 Ersatzbäumen mit einer Mindestpflanzqualität von 12-14 cm. o erhöhte Mindestpflanzqualität der Ersatzbäume reduziert Anzahl der Ersatzbäume o Bedarf von 8 Ersatzbäumen o 5 Bäume im Plangebiet, weitere 3 Einzelbäume vorbehaltlich im Bayangol-Park, entlang der Rudower Chaussee oder in der Gartenstraße o Bei Verlust des Straßenbaums an der Gartenstraße weitere Ersatzpflanzungen nötig Anlage zum Aufstellungs- und Offenlegebeschluss vorhabenbezogener Bebauungsplan 13719 „Hotel in der gartenstadt 49“, OT Schönefeld Bekanntmachungen • Seite 13 Hinweise zum Datenschutz: Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage des § 3 BauGB in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 Buchst. e DSGVO und dem Brandenburgischen Datenschutzgesetz. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt: informationspflichten bei der Erhebung von Daten im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung nach BauGB (Art. 13 DSGVO), welches mit ausliegt und auf der o.g. Internetseite zum Herunterladen bereitsteht. Polizeiliche Beratung zum Einbruchsschutz hend über den Notruf 110! Die Am 31. Oktober 2021 findet der Polizei wird allen Hinweisen diesjährige Tag des Einbruchmit der notwendigen Sorgfalt schutzes statt. Dieser gehört zur nachgehen. bundesweiten Öffentlichkeitskam• Die Polizei ist auf Ihre Mithilfe pagne der Polizei „K-Einbruch“. An angewiesen. Notieren Sie sich diesem Tag bietet die polizeiliche im Verdachtsfall insbesondere Beratungsstelle wieder eine teleKennzeichen von auffälligen fonische Beratung an. In der Zeit Fahrzeugen oder Personenvon 10.00 bis 15.00 Uhr können beschreibungen! sich Interessierte kostenlos in• Pflegen Sie Kontakt zu Ihren formieren oder einen BeratungsNachbarn - dann haben Einbretermin vereinbaren. cher weniger Chancen. Achten Laut Statistik findet alle 4 Minuten Sie auf Fremde im Haus oder ein Einbruch in Deutschland statt. Zu oft haben Einbrecher zu leichtes Spiel: Die Polizei berät Interessierte, auf dem Nachbargrundstück! Besonders in der dunklen Jahres- wie sie Wohnung und Haus noch besser schützen können. Foto: Polizei zeit steigt die Einbruchsgefahr wieder stark an. Fast die Hälfte aller • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Wohnung bei längerer Abwesenheit einen bewohnten Eindruck macht! Geben Sie keine Hinweise auf Einbrüche sind im Winterhalbjahr zu verzeichnen. Auch das Land Ihre Abwesenheit! Brandenburg ist nicht von diesem Trend ausgenommen. Im Landkreis Dahme-Spreewald sind besonders die S-Bahn Gemeinden betroffen. • Schließen Sie Fenster, Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit! Im Jahr 2020 wurden insgesamt 268 Einbrüche verzeichnet, im Vergleich zum Jahr 2019 ereigneten sich somit 41 Einbrüche weniger. • Erstellen Sie eine Wertsachenliste! Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für viele Menschen ein • Geben Sie keine Hinweise über Ihre Abwesenheit! (z.B. in Facebook „Sind für zwei Wochen auf Malle“) schockierendes Ereignis. Das verlorengegangene Sicherheitsgefühl, die Verletzung der Privatsphäre ist oft schwerwiegender, als • Bitten Sie Ihren Nachbarn bei längerer Abwesenheit Ihren Briefkasten zu leeren. der materielle Schaden. Einige Opfer leiden nicht selten langfristig unter psychischen Problemen. Opferhilfeeinrichtungen sind dann der richtige Ansprechpartner. Informationen erhalten sie bei der der Falls es doch zu einem Einbruch gekommen ist • Bewahren Sie Ruhe! Opferschutzbeauftragten der Polizei. Die Polizei Dahme-Spreewald bietet allen Grundstücks- und Wohnungs- • Rufen Sie über die 110 die Polizei und betreten Sie nicht das Haus bzw. die Wohnung. eigentümern eine kostenlose und neutrale Beratung zum EinbruchSie wissen nicht, ob sich der oder die Täter noch im Haus befinden. schutz an. Hierzu kommen die Mitarbeiter vor Ort und schauen, • Sollten Sie dem Täter noch begegnen, spielen Sie nicht den Helden welche Schwachstellen (Fenster /Türen usw.) das Haus bzw. die und stellen sich ihm in den Weg. Besser prägen Sie sich die Person Wohnung aufweist. Sie geben Tipps, welche Sicherungstechnik oder das Fluchtfahrzeug möglichst genau ein. für das jeweilige Zuhause empfohlen wird. Auch die Änderung geDie polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes wisser Gewohnheiten kann schon den Einbruchschutz stärken. Viele (ProPK) hat ihre Broschüre „Sicher wohnen“ neu aufgelegt und um das Einbrüche können durch richtiges Verhalten und den Einbau von Thema Smart Home erweitert. Die Broschüre ist kostenlos bei allen mechanischem Schutz verhindert werden. Der sorglose Umgang Polizeidienststellen erhältlich oder kann unter www.polizei-beratung. mit Schlüsseln macht es den Einbrechern leicht, einzudringen. Oft de/medienangebot/detail/1-sicher-wohnen heruntergeladen werden. stecken auch die Haustürschlüssel von außen im Schloss der Haustür, Zusätzliche Informationen erhalten Bürgerinnen und Bürger auch auf oder es stehen sogar die Haus- oder Terrassentüren offen und weit der Internetseite www.k-einbruch.de. und breit ist niemand zusehen. Für Rückfragen stehen auch die Mitarbeiter der Beratungsstelle der In Sachen Einbruchschutz rät die Polizei zu erhöhter Polizeiinspektion Dahme-Spreewald unter der Telefonnummer 03375Aufmerksamkeit und gibt folgende Tipps: 270 1083 / 1087 oder per E-Mail an praevention.pids@polizei. • Alarmieren Sie die Polizei bei verdächtigen Wahrnehmungen umge- brandenburg.de auch an allen anderen Werktagen zur Verfügung. PM Seite 14 • Bekanntmachungen / Beschlüsse Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 18. & 25.08.2021 Beschluss der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Dialogforum zu einer Beitragsordnung für seine Mitglieder Ja Nein Enthaltungen Befangenheit 25 0 1 0 Die Vorlage war bereits Bestandteil der Tagesordnung der vorangegangenen Gemeindevertretersitzung. Da der Finanzausschuss jedoch noch Fragen hatte, die nicht kurzfristig bearbeitet werden konnten, wurde die Behandlung der Vorlage in die nächste GV verschoben. Zwischenzeitlich hatte die Mitgliederversammlung des Dialogforums getagt und die Beitragsordnung vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien in den Gebietskörperschaften beschlossen. Die Zustimmung der Gemeinde Schönefeld wurde nun per Votum nachgeholt. Bisher wird die Arbeit des Dialogforums ausschließlich aus den Zuwendungen der Flughafengesellschaft als auch projektbezogenen Umlagen finanziert. Um die Arbeit der KAG künftig noch wirksamer zu gestalten, soll der Finanzbedarf durch eine jährliche Umlage bei den Mitgliedern gedeckt werden. Grundlage dafür bildet § 6 der Geschäftsordnung der KAG DF vom 11. März 2020. Entsprechend der vorgelegten Beitragsordnung sollen alle Mitgliedskommunen pro Jahr eine Einwohnerumlage von 0,10 € je Einwohner zahlen. Basis der Berechnung bildet die zum 31. Dezember des Jahres durch das Einwohnermeldeamt ausgewiesene Einwohnerzahl der jeweiligen Mitgliedskommune. Die Gemeinde Schönefeld hat entsprechend ihrer aktuellen Einwohnerzahl rund 1.800 Euro aufzubringen. Beschluss der Satzung über die Berufung und Arbeit der Ortschronisten der Gemeinde Schönefeld (Chronistensatzung) Ja Nein Enthaltungen Befangenheit 15 5 6 0 Mehrheitlich hat die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld eine Satzung beschlossen, die künftig die Berufung und Arbeit der Ortschronisten in der Gemeinde regelt. Bereits seit vielen Jahren sind in den Ortsteilen der Gemeinde Schönefeld ehrenamtlich tätige Ortschronisten tätig, die unter anderem entsprechende Ortschroniken erstellen, Hintergründe zu historischen und politischen Ereignissen recherchieren und aufarbeiten sowie die Sammlung als kulturelles Erbe den Bürger*innen der Gemeinde zugänglich machen. Allerdings waren das Verfahren zur Berufung der Ortschronisten, ihre Aufgaben und Verantwortungen sowie der Umgang mit den Arbeitsergebnissen bislang in der Gemeinde Schönefeld nicht verbindlich festgelegt. Durch die Satzung besteht nun Einheitlichkeit und Transparenz. Zudem wird die Gemeinde den Ortschronisten einen mit notwendiger Büro- und Kommunikationstechnik ausgestatteten Arbeits- und Sitzungsraum zur Verfügung stellen. Daneben ist ein jährliches Budget in Höhe von 2000 Euro zur Deckung der Sach- und Fahrtkosten vorgesehen. Abwägungs- und Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 04/17 „Am Bauernweg“ im Ortsteil Waltersdorf der Gemeinde Schönefeld Ja Nein Enthaltungen Befangenheit 26 5 6 0 Die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld hat die erneute Auslegung des Bebauungsplanes „Am Bauernweg“ im Ortsteil Waltersdorf beschlossen. Das Plangebiet befindet sich an der neu geplanten Transversale zwischen den Bundesautobahnen A113 und A117. Aktuell sind dort durch einen Investor Büroflächen als auch Werkstatt- und Lagerhallen geplant. Der Bebauungsplan war bereits im Jahr 2018 ausgelegt worden. Im Zuge der förmlichen Beteiligung hatten sich Anregungen und Hinweise ergeben, die zu inhaltlichen Änderungen führten. Unter anderem ist die maximal zulässige Höhe der baulichen Anlagen neu festgesetzt worden. Diese war zunächst unabhängig von der Geländehöhe einheitlich auf 23 Meter festgelegt worden. Nun erfolgte entsprechend der Bauhöhenbeschränkungen in den Planungszonen sowie der geplanten Höhenlage der angrenzenden Straßen eine Differenzierung. Weitere Änderungen ergaben sich aufgrund veränderter gesetzlicher Bestimmungen, etwa beim Schallschutz oder auch der Regenentwässerung. Beschluss zur Änderung des Geltungsbereichs des Bebauungsplanes 02/11 „Südlicher Dorfkern Schönefeld“ im Ortsteil Schönefeld Ja Nein Enthaltungen Befangenheit 22 0 4 0 Mit Stimmenmehrheit haben die Gemeindevertreter der Änderung des Geltungsbereichs des Bebauungsplanes „Südlicher Dorfkern Schönefeld“ zugestimmt. Der Geltungsbereich des bereits 2011 beschlossenen Bebauungsplanes soll von ursprünglich knapp 9 Hektar auf 4,4 Hektar verkleinert werden, um dort zügig Baurecht schaffen zu können. Hintergrund ist eine Anfrage des Landes Brandenburg, das auf den Flächen westlich der Kirchstraße und beidseits der geplanten Verlängerung der Jürgen-Schumann-Allee ein Ein- und Ausreisezentrum bauen will. Nördlich der Jürgen-Schumann-Allee ist ein straßenbegleitendes Gewerbegebiet geplant. Mit dem Behördenzentrum in direkter Flughafennähe soll in Schönefeld aus Sicht der Landesregierung eine europaweit einmalige Einrichtung geschaffen werden, die neue Maßstäbe für eine zügige, vernetzte Bearbeitung von Ein- und Ausreiseverfahren setze. In den Gremien der Gemeindevertretung stieß das Vorhaben teils auf Zustimmung, teils aber auch auf Kritik. Seitens der Gemeindevertreter wurden Wünsche und Bedingungen an die Landesregierung formuliert. Die Änderung des Bebauungsplanes gelte als Signal, im Gespräch bleiben zu wollen, käme aber noch keiner endgültigen Entscheidung gleich. Satzungsbeschluss zum Vorhabenbezogenen Bebauungsplan 01/15 „Diepenseer Straße“, Ortsteil Waltersdorf Ja Nein Enthaltungen Befangenheit 26 0 0 0 Die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld hat nach Auslegung und öffentlicher Beteiligung den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Diepenseer Straße“ im Ortsteil Waltersdorf als Satzung beschlossen. Anlass für die Aufstellung des Bebauungsplanes war ein Antrag der Stade Bau GmbH. Diese plant auf der 0,3 Hektar großen Fläche eine Anlage zur Lagerung von Baumaterialien und –maschinen zu errichten. Zudem soll eine Überdachung an ein bestehendes Gebäude angebaut als auch eine Verbindung zwischen den Gebäuden durch eine Lagerhalle geschaffen werden. Jahresabschluss mit Bilanz für das Haushaltsjahr 2019 Ja Nein Enthaltungen Befangenheit 26 0 0 0 Die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld hat den Jahresabschluss der Gemeinde Schönefeld für das Haushaltsjahr 2019 bestätigt. Der Jahresabschluss war entsprechend eines im November 2020 gefassten Beschlusses der Gemeindevertretung Bekanntmachungen / Beschlüsse (57/2020) und gemäß dem Gesetz zur Beschleunigung der Aufstellung und Prüfung kommunaler Abschlüsse in vereinfachter und verkürzter Form erstellt worden. Der Jahresabschluss besteht aus Ergebnisrechnung 2019, Finanzrechnung 2019 sowie der Bilanz zum Stichtag 31.12.2019. Entlastung des Hauptverwaltungsbeamten für das Haushaltsjahr 2019 Ja Nein Enthaltungen Befangenheit 26 0 0 0 Der Jahresabschluss 2019 entspricht den gesetzlichen und satzungsgemäßen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Schulden, Ertrags- und Finanzlage der Gemeinde Schönefeld. Der Finanzausschuss hat sich mit dem Jahresabschluss 2019 auseinandergesetzt und die Entlastung des Bürgermeisters empfohlen. Die Gemeindevertretung folgte dem und beschloss gem. § 82 (4) BbgKVerf den Bürgermeister für den Jahresabschluss des Haushaltsjahres 2019 zu entlasten. • Seite 15 am 10. Oktober 2021 ausnahmsweise an einem Sonntag öffnen. Die Genehmigung der Ladenöffnung gilt für die Zeit von 13 bis 18 Uhr. Privilegiert sind allerdings nur jene Verkaufsstellen, die von dem regionalen Ereignis direkt betroffen sind oder sich in räumlicher Nähe befinden. Nach dem von der Gemeindevertretung gefassten Beschluss soll das Veranstaltungsprogramm durch die Verwaltung in Kooperation mit den Gewerbetreibenden erweitert werden, um die Attraktivität des regionalen Ereignisses zu erhöhen. Unter anderem soll es vor Ort ein Impfangebot geben. Der „Tag des Ehrenamtes“ wird seit einigen Jahren federführend durch das Möbelunternehmen Höffner in Zusammenarbeit mit dem Einrichtungshaus Ikea durchgeführt. Im vergangenen Jahr veranstaltete das Unternehmen zu Ehren ausgewählter Ehrenamtler, die sich in der Region engagieren, ein exklusives Wohnzimmerkonzert. Auch wurden diese mit Präsenten und Urkunden geehrt. Ansteckungsgefahr in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche Ja Nein Enthaltungen Befangenheit 19 3 1 0 Mit der mehrheitlich durch die Gemeindevertreter beschlossenen Ordnungsbehördlichen Verordnung dürfen Geschäfte im Schönefelder Ortsteil Waltersdorf anlässlich des „Tages des Ehrenamtes“ Um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus unter Kindern und Jugendlichen zu reduzieren, sollen nach mehrheitlich gefasstem Beschluss der Gemeindevertreter in den Schulen und Kitas mobile Luftreiniger für die Räume beschafft werden, die nur unzureichend belüftet werden können. Außerdem sollen Co2-Ampeln installiert werden. Die Konzentration von CO2 in der Raumluft sei ein guter Indikator für verbrauchte Luft. Die Ampeln unterstützen die Verantwortlichen dabei, rechtzeitig zu reagieren. Hintergrund ist die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts in den Schulen und die aktuell hohe Dynamik des Infektionsgeschehens, das zugleich mit einem geringen Impfschutz bei Kindern und Jugendlichen einhergehe. sos Sitzungstermine im Oktober 2021 Kostenlose Laubentsorgung im Bauhof Ordnungsbehördliche Verordnung der Gemeinde Schönefeld über die Öffnung von Verkaufsstellen aus Anlass eines regionalen Ereignisses in der Gemeinde Schönefeld im Jahr 2021 Ja Nein Enthaltungen Befangenheit 19 4 2 0 04.10. 19:00 Uhr 05.10. 18:00 Uhr 19.10. 18:30 Uhr 21.10. 18:00 Uhr 26.10. 18:00 Uhr 26.10. 18:30 Uhr 27.10. 18:30 Uhr 28.10. 18:30 Uhr Sitzung des Kinder- und Jugendbeirats Sitzung des Bildungs- und Sozialausschusses Sitzung des Ortsbeirates Schönefeld Sitzung des Ortsbeirates Kiekebusch Sitzung des Ausschusses für Klima, Umwelt, Mobilität Sitzung des Ortsbeirates Waßmannsdorf Sitzung des Hauptausschusses Sitzung des Ausschusses für Entwicklung Bitte beachten Sie, dass es kurzfristig zu Terminverschiebungen kommen kann. Tagesaktuelle Informationen erhalten Sie im Bürgerinformationssystem auf der Homepage der Gemeinde oder in den Schaukästen. Die Gemeinde Schönefeld bietet ab Montag, 18. Oktober 2021, bis Samstag, 26. November 2021, die Möglichkeit, vom öffentlichen Straßenland aufgenommenes Laub kostenlos im Bauhof, Kirchstraße 4, in 12529 Schönefeld abzugeben. Wichtig ist, dass das Laub frei von Unrat, Astwerk und Rasenschnitt ist. Das Laub wird von einem Gemeinde-Arbeiter des Bauhofs zu folgenden Zeiten entgegen genommen: Montag bis Donnerstag: von 8:00 bis 15:00 Uhr Samstag, 6. November 2021, von 9:00 bis 12:00 Uhr Samstag, 27. November2021, von 9:00 bis 12:00 Uhr Hinweis: Laubsäcke sowie Baum- und Strauchschnittbanderolen erhalten Sie zum Preis von 1,65 Euro in den Vertriebsstellen des Südbrandenburgischen Abfallzweckverbandes (SBAZV) oder auch im Rathaus der Gemeinde Schönefeld in der Hans-Grade-Allee 11 (Service-Point). red Stellenausschreibungen der Gemeinde Schönefeld Die Gemeinde Schönefeld sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n - Sachbearbeiter/in Gemeindestraßen Bau (w/m/d), Vollzeit, unbefristet I Bewerbungsfrist: 01.10.2021 - Zwei Auszubildende zum/zur Erzieher/Erzieherin (w/m/d), Teilzeit I Bewerbungsfrist: 03.10.2021 - Sachbearbeiter/in Abgaben (w/m/d), Vollzeit, befristet I Bewerbungsfrist: 05.10.2021 - Technische Kräfte (w/m/d), Teilzeit, unbefristet I Bewerbungsfrist: 08.10.2021 - Gemeindearbeiter/in (w/m/d), Vollzeit, unbefristet I Bewerbungsfrist: 10.10.2021 - Sachbearbeiter/in Grünflächen (w/m/d), Vollzeit, unbefristet I Bewerbungsfrist: 17.10.2021 - Sachbearbeiter/in IT (w/m/d), Vollzeit, unbefristet I Bewerbungsfrist: 31.10.2021 - Erzieher/innen (w/m/d), Vollzeit/Teilzeit, unbefristet I Ohne Bewerbungsfrist Bewerbungen richten Sie bitte an die Gemeinde Schönefeld, Personalbüro, Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld oder per Mail an bewerbung@gemeinde-schoenefeld.de Regelmäßige Informationen zu aktuellen Stellenausschreibungen finden Sie auch auf der Homepage der Gemeinde Schönefeld unter https://www.gemeinde-schoenefeld.de/ stellenangebote.html. Seite 16 • Aus den Ortsteilen SC H Ö N EF EL D Der Ortsvorsteher von Schönefeld informiert: Werte Schönefelderinnen und Schönefelder, Es geht auf den Oktober und unser Oktoberfest auf dem Sportplatz zu. Ich freue mich am 02. Oktober 2021 auf Ihr Kommen, denken Sie aber bitte an die jeweils gültigen 2 oder 3-G Regeln. Es ist aber auch an der Zeit wieder hier und da etwas für das Ortsbild zu tun. Am Bauernsee ist es wieder nötig. Ich möchte mit Ihnen zusammen rings um den (Foto: privat) See wieder für ein gepflegteres Erscheinen und etwas mehr Sauberkeit sorgen. Am 23. Oktober 2021 wollen wir um 10:00 Uhr – für gut 2 Stunden – Unrat zusammentragen, wuchernde Büsche ent-lang der Wege schneiden und beim Spaziergang störendes, herabhängendes Geäst sowie auf den Wegen liegende Bäume beseitigen. Im Anschluss lädt der Ortsbeirat die Helfer zur Stärkung und zum Austausch bei Erfrischungsgetränk und Bratwurst ein. Treffpunkt wird das Anglerheim am Bauernsee sein. Wer Interesse verspürt, eine Kleinigkeit für seinen Ort zu tun und sich zu beteiligen ist gern gesehen, am besten mit geeignetem Handwerkzeug für solche Maßnahme. Ich möchte, der Planung wegen – es soll ja niemand hungern, um vorherige Anmeldung bis 15. Oktober 2021 per Mail bitten: L.kuehn@schoenefeld.rathaus-app.de , auch Nachfragen sind natürlich gern möglich. Ich freue mich auf Ihre Beteiligung. Beste Grüße Lutz Kühn, Ortsvorsteher Hat einen Herbstputz nötig: der Bauernsee in Schönefeld. Foto: Kühn Tatütata die Feuerwehr war da Große Aufregung in der Kita Schwalbennest im Schönefelder Schwalbenweg. Bei der Brandschutzübung mit Feueralarm trafen alle Schwalben innerhalb von drei Minuten auf dem Stellplatz ein. Dann kam die Feuerwehr mit Blaulicht und Sirene. Die Kinder waren völlig aus dem Häuschen. Sie konnten sich in das Feuerwehrauto setzen und den Wasserschlauch halten. Dies war ein großes Highlight. Immer in Bereitschaft – gern auch für die Kitakinder im Schwalbenweg: die Freiwillige Feuerwehr Schönefeld. Nur wenige Wochen später war die Feuerwehr erneut vor Ort. Diesmal brachte sie eine Hüpfburg und einige Büchsen zum Dosenschießen mit. Die Kita Schwalbennest hatte einen großen Flohmarkt organisiert, zu dem viele Händler und Besucher kamen. Den Erlös des Marktes möchte die Einrichtung der Kita St. Pius im von der Flutkatastrophe besonders stark betroffenen Ahrweiler spenden. Ein Dankeschön geht an alle, die dazu beigetragen haben, dass dies ein so erfolgreicher und schöner Tag war. Ganz besonders möchte sich die Kita auf diesem Wege auch noch einmal bei der Freiwilligen Feuerwehr Schönefeld bedanken. Text/Foto: Kita Schwalbennest Veranstaltungshinweise finden Sie auch auf der Internetseite der Gemeinde www.gemeinde-schoenefeld.de Aus den Ortsteilen SC H Ö N EF EL D • Seite 17 Sommerfest auf der Baustelle Spiele und eine Hüpfburg sorgten Nun schon tradivor allem bei den kleinen Gästen tionell fand am 15. August 2021 für viel Aufmerksamkeit. Auch ein das Sommerfest der Kirchengekleiner musikalischer Auftritt der meinde Schönefeld – Großziethen Erstklässler wurde vom Publikum statt. Mit der Baustelle an der gebührend aufgenommen. Ein Hans-Grade-Allee/Alfred-DöblinSchönefeld-Quiz begeisterte die Straße hatte sich die KirchenGäste ebenfalls. Hier waren Fragen gemeinde dabei einen recht unaus dem alltäglichen Leben, wie gewöhnlichen Festplatz gewählt. auch aus Episoden aus der SchöIn der Nachbarschaft von Rathaus und Astrid-Lindgren-Grundschule nefelder Geschichte gefragt. Die wird demnächst das neue Zentrum Auswertung brachte viel Heiterkeit der Evangelischen Kirchengemeinmit sich, wenngleich keiner alle de von Schönefeld entstehen. Es Fragen richtig beantworten konnte. soll eine Begegnungsstätte für Für Getränke und Imbiss war ebenFoto: Hans Schäfer Kirchenmitglieder und Schönefalls reichlich gesorgt. Erstklässler der Astrid-Lindgren-Grundschule bereicherten das Fazit: Es war ein gelungenes felder Einwohner werden. Den Auftakt der Veranstaltung, zu Sommerfest der Kirchengemeinde mit einem musikalischen Auftritt. Sommerfest, mit vielen begeisterder sich zahlreiche Gäste eingefunden hatten, bildete um 11 Uhr ein ten Besuchern. Ein Dank gilt allen Akteuren, die mit der Durchführung Gottesdienst unter freiem Himmel, den Pfarrerin Steuer zelebrierte. des Festes tatkräftig zum Gelingen beigetragen haben. Ein Wunsch Das Fest stand unter einem guten Stern, denn das Wetter hatte es bei für die Zukunft wäre es, noch mehr Gäste zu aktivieren – vor allem viel Sonnenschein gut gemeint. Kulturell waren ein Posaunenchor und aus Neu-Schönefeld Ein Großteil der Gäste waren alteingesessene Hans Schäfer ein Orchester für die musikalische Unterhaltung vor Ort. Viele heitere Schönefelder, die sich kannten. Straßenflohmarkt in Schönefeld Nach dem Erfolg des Vorjahres haben die Anrainer der Bohnsdorfer Chaussee auch im Jahre 2021 einen Straßenflohmarkt ins Leben gerufen. Zahlreiche Anlieger haben sich an der Aktion, die diesmal am 5. September stattfand, beteiligt. Sie stellten ihre Vorgärten zur Verfügung und boten Dinge an, welche im Haushalt keine Verwendung mehr fanden. Viele Interessenten hatten sich schon zeitig vor Ort eingefunden und so mancher Besucher konnte auch das Eine oder Andere finden und preiswert erwerben. Der Unterschied zu offiziellen Flohmärkten besteht darin, dass keine Standmieten erhoben werden. Eine tolle Idee,auch in Schönefeld kulturell mal etwas zu bewegen. Ein Dankeschön geht an alle Organisatoren,die für das Gelingen beigetragen haben. Hans Schäfer Beim Straßenflohmarkt boten Anwohner der Bohnsdorfer Chaussee Nachbarn und Gästen ausrangierte Dinge an. Foto: H. Schäfer Gassi gehen und Gutes tun Am 22.09., 06.10. und 27.10. treffen wir uns wieder jeweils um 14:00 Uhr am Jugendclub Lagune, Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld. Unser vierbeiniger Begleiter wird natürlich auch wieder dabei sein. Gemeinsam mit euch wollen wir Gassi gehen, quatschen (was bewegt euch, was ärgert euch, was würdet ihr gern verändern) und dabei die Gegend von unschönem Müll befreien. Meldet euch gern vorher bei uns: Astrid Gnielka (OSZ Dahme-Spreewald, Abt. Schönefeld) 0176 8801 5270 Franziska Strencioch (Jugendclub Lagune) 01522 14 555 60 Vanessa Rahn (Oberschule Am Airport) 01516 719 59 99 Wir freuen uns auf euch!!! Jugend- und Schulsozialarbeit des Regionalverband Brandenburg Süd e.V. Seite 18 • Aus den Ortsteilen WA LT ERS D O R F / ROT B ERG Der Ortsvorsteher von Waltersdorf / Rotberg informiert: Liebe Waltersdorfer und Rotberger, Wassermobil in der KITA Kunterbunt Herbstboten Noch erlauben es uns die Temperaturen die ersten Herbstboten zu ignorieren. Eine große Feldulme bei mir zuhause ist jedes Jahr der erste Baum, der bereits Ende August beginnt die ersten Blätter abzuwerfen. Unübersehbar, der Herbst steht vor der Tür! Die Tage werden kürzer. Die Sonne steht tiefer und blendet am späten Nachmittag. Schnell wird es abends kühl und das abendliche Ritual, auf der Terrasse oder im Garten den Tag ausklingen zu lassen, entfällt. Der Herbst hat jedoch auch schöne Seiten. Goldenes Licht, herrlich bunte Blätter und nicht zu vergessen, die Natur wird endlich wieder Wasser bekommen. Der August bescherte uns in diesem Jahr mit 115 Liter je Quadratmeter zwar doppelt soviel Niederschlag wie im vierteljährlichen Mittel, ersetzt jedoch nicht die fehlenden Niederschläge der Vormonate. Mit dem Herbst halten auch vereinzelte stürmische Winde Einzug und eröffnen die Option, den selbstgebauten oder geschenkten Drachen fliegen zu lassen. Ein Spaß für Groß und Klein! Ich wünsche Ihnen für diese Zeit viel Freude und abwechslungsreiche Erlebnisse in der Natur! Flugrouten Weniger Freude am Himmel bereiten uns die motorisierten Fluggeräte vom benachbarten BER. Im Monat August wurde die Südbahn beflogen und verdeutlichte uns und einigen Nachbargemeinden mit welcher Lärmbelästigung wir zukünftig zu rechnen haben. Die geführte Diskussion über willkürliche Abflugrouten, die vor allem in Schulzendorf und Zeuthen für Aufregung sorgten, könnte uns ziemlich egal sein. Was sie jedoch nicht tun sollte! Bevor die Maschinen Zeuthen überqueren haben sie bereits unseren Ortsteil deutlich tiefer und gefühlt dreimal lauter überflogen. Es verwundert daher nicht, dass plötzlich die S-Bahngemeinden sich verbünden und gemeinsam fordern, dass die sogenannte „Hoffmannkurve“ über Kiekebusch und Karlshof bitte konsequent von allen Gesellschaften zu benutzen ist. Diese Diskussion ist nicht nur spannend, sondern für den sogenannten „Frieden am Boden“ ein wichtiger Gradmesser. Die Gemeinden dürfen sich nicht auseinander „dividieren“ lassen. Wer glaubt, von geänderten Routen alleine zu profitieren darf sich nicht in Sicherheit wiegen und gar zurücklehnen. Der Kommunale Frieden am BER hat nur ohne das Bemühen von St. Florian eine Chance, sich gegen ständig aufwachsende Belastungen zu wehren, und das Flugroutendebakel nachhaltig aufzuklären und zu regeln. Dazu würde ich mir umgehend eine Debatte mit unseren Nachbarn wünschen. Neuer Bebauungsplan in Waltersdorf Der Entwicklungsausschuss hat am 01.09.21 in seiner Sitzung darüber diskutiert, den Ortseingang von Waltersdorf im Bereich der Privatstraße „An der Plantage“ durch einen neuen Bebauungsplan abzurunden. Bevor der erforderliche Aufstellungsbeschluss in der Gemeindevertretung gefasst werden kann, muss der Umgriff und die Art der baulichen Nutzung mit dem Vorhabenträger verhandelt werden. Diese Planung könnte zeitgleich das ungelöste Problem der fehlenden öffentlichen Zufahrt und Erschließung der vier Wohnhäuser An der Plantage lösen. Mit der in Aussicht stehenden Entwicklung dieses Bereiches erfüllt sich zudem ein alter Wunsch der ehemaligen Gemeinde Waltersdorf. Sie beabsichtigte bereits 1995 an dieser Stelle einen Bebauungsplan aufzustellen, um eine geordnete Abrundung des Ortes zur Feldmark durch die Errichtung von Mehrfamilienhäusern zu ermöglichen. Leider wurde das Vorhaben durch den ehemaligen Eigentümer der Flächen aus wirtschaftlichen Erwägungen nicht umgesetzt. Der neue Eigentümer - ein erfolgreiches einheimisches Familienunternehmen - plant den Ausbau und die Erweiterung des Stammsitzes. Foto: O. Damm Wasser marsch: Ende Juli war in der Kita Kunterbunt in Rotberg das Wassermobil zu Gast und sorgte bei den Knirpsen für sehr viel Spaß. Am 20. Juli war es wieder soweit. Das Wassermobil besuchte die KITA Kunterbunt in Rotberg. Der Ortsbeirat finanzierte mit 320 Euro zum wiederholten Male diesen Wasserparcour aus seinen finanziellen Mitteln. Welche Rolle Wasser in unserem Leben spielt, welche Kraft es besitzt und mit welchen Mitteln wir es nutzen, wurde spielerisch und anschaulich vermittelt. Den Höhepunkt stellte eine begehbare Wassermatte dar, die selbst die kleinen Knirpse aus der Krippe entzückend fanden. Das Thema Umwelt spielte ebenfalls eine Rolle. An einem Stand musste mit einer Angel Müll aus dem Wasser gefischt werden. Ein mühevoller Akt, der die Schwierigkeit und den Aufwand verdeutlichen sollte, den wir zur Erhaltung der Wasserqualität in Flüssen und Meeren aktuell betreiben müssen. Technische Hilfsmittel wie Rohre und Rinnen veranschaulichten den Weg des Wassers. Nicht uninteressant war die Erkenntnis, dass Rohre verstopfen und Rinnen überlaufen können. Insgesamt ein abwechslungsreicher und überaus lehrreicher Nachmittag für die Kinder in der KITA Kunterbunt. Neues aus der Verwaltung Der offene Brief der Senioren an den Bürgermeister über die Zustände in Waltersdorf blieb nicht ungehört. Der Bürgermeister versprach dem Seniorentreffen am 02.09. beizuwohnen, um sich den zahlreichen Fragen und der Kritik zu stellen. Leider musste dieser Termin aus Zeitgründen von ihm kurzfristig abgesagt werden. Anstelle des Bürgermeisters erschien sein Büroleiter Herr Könning und Frau Zimmermann aus dem Bereich Technisches Gebäudemanagement. Anfänglicher Unmut über die Vertreter wich sehr schnell einer spürbaren Zufriedenheit über den sachlich geführten Dialog und der Bereitschaft, zuzuhören und die vorgetragenen Anliegen ernst zu nehmen. Alle Fragen konnten nicht beantwortet werden. Es wurde jedoch zugesichert, alle Fragen aus dem Brief schriftlich zu beantworten. Termine: Oktober 2021 November 2021 keine Sitzung 27.11.21 um 17 Uhr in ROT Senioren WAL 07.10.21 15 Uhr / Rathaus 04.11.21 15 Uhr / Rathaus Senioren ROT 07.10.21, 14 Uhr / Mühlenstr. 04.11.21 14 Uhr / Mühlenstr. Ortsbeirat Die Tabelle aktualisiere ich in jeder weiteren Ausgabe. Für die bevorstehenden Herbsttage wünsche ich Ihnen viele schöne Stunden und erlebnisreiche Eindrücke bei allerbester Gesundheit. Für mögliche Kurzurlaube oder verlängerte Wochenenden sei Ihnen das passende Wetter und eine gesunde Heimkehr vergönnt. Ihr Ortsvorsteher Olaf Damm G RO ßZ I E T H EN Aus den Ortsteilen • Seite 19 Der Ortsvorsteher von Großziethen informiert: Liebe Leserinnen und Leser des Schönefelder Gemeindeanzeigers, die lange Sommerpause ist endlich vorbei und wir tagten bereits zwei Mal. In der August-Sitzung des Ortsbeirates haben wir uns über die zahlreiche Teilnahme unserer Bürgerinnen und Bürger sehr gefreut. Die Sitzung fand in der Mehrzweckhalle statt und diesmal nicht Online. Die SeptemberSitzung haben wir in der Mensa der Paul-Maar Grundschule abgehalten, diese war auch wieder gut besucht. Wie immer, wurde konstruktiv diskutiert und einiges auf der To-Do-Liste noch Mals angesprochen. Die Verwaltung ist mit der Abarbeitung der Themen beschäftigt und war in der September-Sitzung vor Ort. Anstehende Themen sind: - Laubentsorgung/Unterstützung durch die Verwaltung (ggf. Big Packs) - SG-Großziethen (aktueller Stand zur Lärmschutz und Installation der Flutlichtanlage) - SG-Großziethen (Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für neuen Standort) - Umsetzung Bolzplatz (Zeitplan) - Zwischenstand Anschreiben Eigentümer ehemalige Deponie - Zeitplan Villa Wolf - Aktueller Stand WC Friedhofsweg Zu einigen Themen wird es in naher Zukunft eine kleine Arbeitsgruppe geben an der auch der Ortsbeirat teilnehmen wird. In der gestrigen Sitzung ist auch das Thema „nicht gepflegte Grundstücke“ wiederholt angesprochen worden. Eine Idee, dem zu begegnen ist, eine „Kehrwoche“ zu organisieren. Hier treffen sich dann Freiwillige Bürgerinnen und Bürger bei einer Cola und einer Bratwurst, um die Missstände zu beseitigen. Dies soll durch den Bauhof unterstützt und gemeinsam mit dem Ortsbeirat organisiert werden. Im Frühjahr 2022 soll dies zum ersten Mal umgesetzt werden und wir hoffen auf zahlreiche Teilnehmer. Mit Spannung sehen wir dem Tatendrand unserer Verwaltung ent- gegen und wünschen Allen Gesundheit und Zufriedenheit. Vielleicht sehen wir uns ja in einer der kommenden Sitzungen einmal persönlich. Wir freuen uns. Ihr Ortsvorsteher von Großziethen und Kleinziethen GROSSZIETHENER Kulturschmiede Rainer Sperling präsen 2. Ziethener tiert... Weinfest Es erwarten euch erlesene Weine, Leckereien vom Grill, tolle Musik mit DJ Gerald und der Band „Remember You“ für die ganze Familie 3. Okt. Parkmöglichkeiten sind an der Mehrzweckhalle Samariterweg 6, vorgesehen. AB 11 UHR Wo: Auf dem Hof vom Haus Belger Karl-Marx-Strasse 122 - 12529 Schönefeld/OT Großziethen Bitte beachten Sie die aktuell geltenden Hygieneregeln Veranstaltungshinweise finden Sie auch auf der Internetseite der Gemeinde: www.gemeinde-schoenefeld.de Einfach Romane, eBooks, schöner Kinder- und Schulbücher, LESEN Melanie Rittger Regelmäßig Lesungen! Rechtsanwältin Fachanwältin für Arbeitsrecht und Familienrecht Alt-Rudow 70 in 12355 Berlin Tel: 030 88 72 69 72 Fax: 030 88 72 79 69 www.ra-rittger.de • info@ra-rittger.de Holzspielzeug & mehr Deutscher Buchhandlungspreis 2017 Ausgezeichneter Ort der Kultur LEPORELLO Buchhandlung in Rudow • Krokusstr.91 • Tel.665 261 53 Geöffnet MO-FR 1O —18.3O, SA 9—14 Uhr Ihr Webshop: www.leporello-buch.de • Auf Facebook: für Sie! Seite 20 • K I EK EBUS CH Aus den Ortsteilen Vor-Ort-Termin bei Amazon Ende August besuchte Bürgermeister Christian Hentschel mit weiteren Mitarbeitern aus dem Rathaus das Amazon-Verteilerzentrum kurz vor dem Kiekebuscher Ortseingang im Rahmen eines Vor-Ort-Termins. Zusammen mit Standortleiter Christian Eiberger besichtigte man das von der A113 aus gut sichtbare Areal und ließ sich ausführlich erklären, was genau Amazon an diesem Standort eigentlich macht. Interessiert erkundigten sich die Rathausmitarbeiterinnen und -mitarbeiter danach, wie die erste Zeit nach Fertigstellung des Verteilerzentrums verlaufen ist und welche Auswirkungen z.B. die Corona-Pandemie auf die Arbeit vor Ort hatte. Ein zentrales Anliegen aus dem Rathaus wurden gegenüber Amazon auch kommuniziert: das Thema Verkehr. Denn – wie alle wissen und auch täglich erleben – nimmt der Verkehr auf Schönefelds Straßen Tag für Tag zu. Daran ist nicht allein Amazon Schuld, aber natürlich tragen die vielen LKW von und zum Verteilerzentrum doch auch entscheidend dazu bei. Im Ergebnis vereinbarte man, miteinander im Gespräch bleiben zu wollen und sich bei Problemen und Herausforderungen – wie etwa den Fragen rund um den Verkehr im Amazon-Umfeld – vertrauensvoll an den jeweils anderen zu wenden und nach Lösungen zu suchen. ckö Foto: Gemeinde Schönefeld Zu Besuch beim Logistik-Riesen Amazon in Kiekebusch. Vor Ort informierte sich der Bürgermeister über die aktuelle Lage. S ELC H OW Wieder Bus-Anschluss nach Mahlow Der Schönefelder Ortsteil Selchow ist wieder per Bus an den Nachbarkreis Teltow-Fläming angebunden. Seit Anfang August fahren die Busse der Linie 742 ab Selchow Kirche bzw. Flughafen-West zum S-Bahnhof Waßmannsdorf. Hier besteht eine Umstiegsmöglichkeit in den Bus der Linie 600, die von Waßmannsdorf über Mahlow und Großbeeren nach Teltow verkehrt. Die Busse der Linie 600 kommen am S-Bahnhof Waßmannsdorf jeweils zur Minute 34 an und fahren zur Minute 38 ab. sos Fliesen-Krüger Ausbildung der Ausbilder Meisterbetrieb des Fliesen-, Plattenund Mosaiklegerhandwerks Jetzt anmelden! Termin: 18. – 29.10.2021 Mittelstraße 5, 12529 Schönefeld Telefon: 0355 365 2705 | www.ihk-biz-cb.de ... lität geht a u Q m u s ... wenn e IHK-BIZ MACHT: PROFIS Inh. Daniel Krüger Hochwaldstraße 71 15745 Wildau Tel.: +49 (0) 33 75 56 99 11 Fax: +49 (0) 33 75 56 99 12 www.fliesen-krueger.de Ru d Ristorante ow uer rka Na g We  or fer au sse l e öne n Jea S ch ß tra f-S lf Wo eett e se Lie tr. r-S rge Be eott Ch Instragram: lamerita _ Wa ltersdorfer Ch. 122-124 Mo. - Sa. von 12 bis 23 Uhr, So. + Feiertage 12 - 22 Uhr 12355 B erlin-Rudow Separater Raum für Festlichkeiten bis 100 Personen. Tel. 6 6 9 11 30 / 6 6 33 00 8 f eld Lieferservice bis 21.00 Uhr sd Herzlic Willkom h men er U e aß str nen li rsu lt Wa Waltersdorfer Ch. 122 Aus dem Landkreis • Seite 21 Tourismusverband feiert 30-jähriges Jubiläum haft seien der 2009 eröffnete Mit einem halben Jahr Verspätung Dahme-Radweg oder der Paulhat der Tourismusverband DahmeGerhardt-Wanderweg von Berlin Seenland e.V. Anfang September nach Lübben zu nennen. seinen 30. Geburtstag gefeiert. Eigentlich war der bereits am Auch Dahme-Spreewalds Landrat 21. Februar 2021. Stephan Loge gratulierte herzlich zum runden Jubiläum und zeigte Auf Grund der Pandemie konnte sich beeindruckt von der vorbilddie Geburtstagsfeier mit Mitlichen Arbeit. „Das Dahme-Seengliedern, Leistungsträger*innen land hat sich in den vergangenen und Unterstützer*innen jedoch 30 Jahren zu einer beliebten nicht zum Geburtstagstermin Tourismusregion im Landkreis durchgeführt werden. Um das Dahme-Spreewald entwickelt. Es Jubiläum trotzdem gebührend zu feiern und das Netzwerk zu Geschäftsführerin Juliane Frank bedankte sich im Rahmen der bietet Gästen und Einheimischen stärken, führte der Verband am Jubiläumsveranstaltung mit Blumen bei langjährig engagierten abwechslungsreiche und erholFoto: Gemeinde Schönefeld same Aufenthalte. Der Tourismus2. September eine Schifffahrt Mitgliedern des Tourismusverbands mit Touristiker*innen aus der Reiseregion durch. Auch der Bürger- verband und sein Vorstand haben großartige Arbeit geleistet und mit meister der Gemeinde Schönefeld, Christian Hentschel, nahm an der dem Engagement Perspektiven eröffnet, betonte er. Veranstaltung teil. Die Gemeinde ist seit April diesen Jahren Mitglied Der 1991 in Wolzig aus der Taufe gehobene Fremdenverkehrsverband Dahmeland e. V. hat heute seine Geschäftsräume im Bahnhofsin dem Verband. „Wir sehen uns als Beratende für Leistungsträger*innen und als gebäude in Königs Wusterhausen. In direkter Nachbarschaft wird die Bindeglied an der Schnittstelle zu Verwaltung, Politik und zu unseren Tourist- und Stadtinformation betrieben. Mitgliedern“ erklärte die Geschäftsführerin Juliane Frank. Anspruch Neue Herausforderungen sieht der Verband vor allem in der Bewältisei es, die Reiseregion zu einer lebens- und urlaubswerten Destina- gung der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Tourismuswirtschaft. tion zu entwickeln, ergänzte der langjährige Vorstandsvorsitzende Mit dem Beitritt der Gemeinde Schönefeld erweitere sich zudem das Klaus-Dieter Quasdorf. So würden touristische Projekte nicht zuletzt Portfolio rund um die Flughafenregion. Auch dies werde die Reiseauch durch die Anwohner*innen genutzt und wertgeschätzt. Beispiel- region nachhaltig beeinflussen, so die Verbandsvertreter. PM/sos Interkulturelle Woche: Vielfältige Aktionen im Landkreis Unter dem Motto #offengeht findet noch bis zum Sonntag, 3. Oktober 2021, im Land die interkulturelle Woche statt. Das Motto steht für offen sein im Herzen und im Geist, offen sein für Begegnungen, für neu Dazukommende, neue Erfahrungen, Perspektiven und Freunde. Der bundesweite Auftakt der kulturellen Woche wurde am 26. September 2021 in Rostock gefeiert. Doch auch im Landkreis Dahme-Spreewald fanden und finden in den kommenden Tagen noch verschiedene Veranstaltungen im Rahmen der interkulturellen Woche statt. So lud die Dahmeland Soziale Dienste GmbH in Königs Wusterhausen in ihre Beratungsstelle „Stellwerk 8“ am Bahnhofsvorplatz 8 zu einer zusätzlichen Fragestunde zum Thema Asyl ein. Auf dem Funkerberg in Königs Wusterhausen wird in Zusammenarbeit mit der Initiative „Willkommen in KW“ eine Ausstellung mit Werken internationaler Künstler zu sehen sein. Die Ausstellung beginnt mit einer Vernissage am 31. Oktober 2021. Während die Ausstellung noch in der Zukunft liegt, ist Lübben schon mitten drin. Bereits im Vorfeld zur interkulturellen Woche feiert die Spreewald-Stadt mit ihren Bürger*innen unter dem Motto „Lübben hoch 6“ sechs Wochen lang Vielfalt, Toleranz und Zusammenhalt. Zahlreiche Aktionen laden zum Austausch und Miteinander ein. Weitere Veranstaltungen finden in Luckau mit der Teilnahme am überregionalen Projekt „Tafel für Demokratie“ am 3. Oktober 2021 sowie knapp drei Wochen später mit einem Konzert in der Nikolaikirche Luckau mit Titel „Nachtreise“ statt. PM/sos Unser Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48 Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 13. Oktober 2021 DACHSERVICE HARDY SCHINDLER Grünbergallee 137 a 12524 Berlin 24h Dach-Notdienst Tel. 030 / 673 13 98 • Fax 033762 / 82 94 71 Funk 0171 / 545 96 97 Seite 22 • Aus dem Landkreis Im Heimatmuseum Königs Wusterhausen trafen sich Ende August anlässlich der Veröffentlichung des neuen Heimatkalenders die beteiligten Autoren zu einem Gedankenaustausch. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fand das Treffen bei Kaffee und Kuchen im Garten des Museums statt. Frau Berger und Frau Schust-Kießling von der Museumsleitung würdigten das Arrangement der Chronisten, die auch für den Jahrgang 2022 wieder viele Beiträge über geschichtliche Begebenheiten aus dem Dahme-Spreewald verfasst hatten. Für Schönefeld trugen wie schon in den Jahren zuvor Dr. Jürgen Nossack und Hans Schäfer Beiträge zum neuen Heimatkalender bei. Zu dem Treffen fanden sich zudem Gäste aus Celle/Niedersachsen mit historisch interessanten Wurzeln und besonderer Foto: H. Schäfer Heimatkalender 2022 präsentiert Verbindung zum Heimatmuseum ein. Ihr Vorfahre war der königliche Forstmeister Heinrich Friedrich Hans Bühmann. Er war von 1929 bis 1945 Forstmeister in Königs Wusterhausen und hatte während dieser Zeit das Gebäude des heutigen Heimatmuseums bewohnt. Sein Grab sollte in Königs Wusterhausen eingeebnet werden, jedoch konnte der Stein an das Museum gestiftet und bewahrt werden. Er befindet sich heute auf dem Gartengelände und wurde nunmehr im Beisein der Angehörigen feierlich enthüllt. Diese zeigten sich sichtlich geführt. Der neue Heimatkalender 2022 ist für einen Unkostenbeitrag von 5 Euro in der „Thalia“ Buchhandlung im A10 Center und im Heimatmuseum in Königs Wusterhausen zu erwerben. Hans Schäfer/sos VHS: Semesterstart unter neuer Leitung Die Volkshochschule Dahme-Spreewald (VHS) ist ins neue Herbstsemester gestartet. Den Auftakt bildete Ende August ein internationaler Chansonabend in Königs Wusterhausen. Schon knapp zwei Wochen zuvor ging das neue Kursprogramm an den Start. Anders als zuletzt finden nunmehr wieder Präsenzkurse in gewohnter Vielfalt statt. Neben vielen vertrauten Angeboten und Formaten, wie den Yoga-, Mal- oder verschiedenen Sprachkursen, enthält das VHS-Programm auch zahlreiche neue Kursangebote, Einzelvorträge und kulturelle Highlights. Zudem begann der Semesterstart mit einer personellen Neubesetzung: Torsten Denke ist neuer Leiter der Volkshochschule Dah- me-Spreewald. „Das fortlaufende Ziel lebenslanges Lernen für alle Bevölkerungsgruppen bleibt dabei stets die alltägliche spannende Herausforderung, welche die VHS mit einem breitgefächerten Kursangebot mit Leben erfüllt. Dabei ist der direkte und individuelle Austausch zwischen den Kursbeteiligten sowie die fachliche und pädagogische Begleitung durch die Kursleitung immer die zentrale lernorientierte Schnittstelle“, erklärte er. Weitere Informationen zum Kursprogramm sowie Anmeldungen sind unter Tel. (03546) 20 10 60 und (03375) 26 25 00 erhältlich oder auf der Homepage im Internet zu finden:www.vhs-dahmespreewald.de. PM/sos VBB-Ferien-Vorteil: Kostenlose Mitnahme in Bus und Bahn möglich Die VBB Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH bietet ihren regelmäßigen Fahrgästen in den Herbstferien einen besonderen Service. Alle Stammkund*innen, die im Besitz eines Abos sind, profitieren in der Zeit vom Samstag, 9. Oktober 2021, bis Sonntag, 24. Oktober 2021, von einer erweiterten Mitnahmeregelung. Sie dürfen in dem genannten Zeitraum ganztägig einen weiteren Erwachsenen und drei Kinder bis einschließlich 14 Jahren kostenlos in Bus und Bahn mitnehmen. Während der gesamten Herbstferien gibt es so die Gelegenheit, mit der ganzen Familie oder mit Freunden und Bekannten günstig mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Berlin Zahlen und Fakten zur Gemeinde Schönefeld finden Sie unter: www.gemeindeschoenefeld.de/ Gemeinde Schönefeld und im brandenburgischen Land unterwegs zu sein. Der Ferien-Vorteil gilt für alle Abonnent*innen einer VBB-Umweltkarte, der 10-Uhr-Karte sowie für Inhaber von Schüler-, Semester- und Firmentickets als auch Abonnent*innen des Azubi- und 65plus-Abos entsprechend des jeweiligen Gültigkeitsbereichs. Der Verkehrsverbund will mit der Aktion die Nutzung des ÖPNV belohnen. Zum anderen sollen noch mehr Menschen im VBB-Land davon überzeugt werden, dass ein VBB-Abo und der ÖPNV speziell in Zeiten von Klimawandel und Verkehrswende die richtige Entscheidung seien, sagte die Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes, Susanne Henckel. PM/sos Sport/ Schwimmhalle • Seite 23 Schönefelder Welle Rudower Chaussee 1, 12529 Schönefeld Telefon: 030 / 634 15 45 15 Aktuelle Informationen: Aktuell finden in der Schwimmhalle aufgrund der weiterhin geltenden Corona-Auflagen ausschließlich Kurse in Kleingruppen statt. Hierfür ist eine Voranmeldung notwendig. Auch für die Sauna gibt es Angebote für geschlossene Gruppen mit einer begrenzten Teilnehmerzahl. Alle Rückfragen zum Kursangebot richten Sie bitte ausschließlich per Mail an schwimmhalle@gemsxf.de. Über alle aktuellen Entwicklungen und Angebote informiert die Gemeinde Schönefeld auch regelmäßig auf ihrer Webseite unter http://www.gemeinde-schoenefeld.de/schwimmhalle-schoenefeld.html. Ihr Team der Schönefelder Welle Öffnungszeiten: Montag bis Freitag Samstag Sonntag Bad ausgesetzt ausgesetzt ausgesetzt Sauna ausgesetzt ausgesetzt ausgesetzt Mitgliederandrang bei Versammlung und Sommerfest Kaffee und Kuchen gab es Nach fast einjähriger Corona lustige Wettkämpfe, wie Wikinbedingter Pause konnten die ger-Schach, Aschenbahn-Bowling Sportler des SV Schönefeld oder Federball-Zielschießen. Die Freizeitsport im August endlich Treffsichersten wurden am Ende wieder aktiv werden. Ein besonmit Wein und Gurken belohnt. Ein derer Tag wurde der 21. August weiterer Höhepunkt war auch die 2021, an dem der Sportverein Tombola, bei der es viele, auch seine Mitgliederversammlung abhochwertige Preise zu gewinnen hielt. Der Andrang war so groß, gab. Nach Stärkung am Büffet dass zusätzliche Stühle herbeiwurde bei flotter Musik getanzt. geschafft werden mussten. Mit Anschließend wurde gemeinsam mehr als 50 Prozent anwesender aufgeräumt und als es dunkel Mitglieder hatte der Verein eine war, verließen die letzten TeilRekordbeteiligung erreicht. Nach dem Pflichtteil mit Bekannt- So voll war es lange nicht: Das Sommerfest des SV Schönefeld nehmer die Veranstaltung. Das Foto: H. Schäfer Fest endete mit vielen zufriedenen gabe der Tagesordnung und Freizeitsport war gut besucht. erforderlichen Berichten ging es um 15 Uhr auf den Sportplatz zu Gästen. Dafür an die Organisatoren und Helfer ein besonderer Dank! SV Schönefeld Freizeitsport e.V. / H.Schäfer der sich an die Versammlung anschließenden Sommerfete. Neben o g o t s n a G HAFERMASTGANS € 99,(ca. 4 kg inkl. Beilagen) BRANDENBURGER LANDGANS € 139,(ca. 5-6 kg inkl. Beilagen) Angebot gültig vom 01.11. - 26.12.2021 HOLIDAY INN BERLIN AIRPORT IN SCHÖNEFELD GÄNSEBRATEN ZUM MITNEHMEN GÄNSETAXI: Gerne liefern wir Ihnen den Gänsebraten zwischen dem 24.-26.12.2021 auch nach Hause. Lieferkosten nach Entfernung ab 15 €) INFOS & BESTELLUNG UNTER  030 / 63 401 530 Seite 24 Anzeige • Anzeigen RAD MOBIL - der Fahrradladen - mit neuem Standort Nach 18 Jahren im Frauenviertel / Gartenstadt Rudow haben wir jetzt einen neuen Standort : Aldebaranstraße 2 in 12529 Schönefeld Das wollen wir mit ihnen feiern! Sie sind herzlich eingeladen zum Gläschen Sekt und: Unseren Top Angeboten zur Eröffnung: 18 Tage lang 18 % auf alle Fahrräder im Geschäft 0% Finanzierung im Aktionszeitraum. Fahrradinspektion 29.-€ www.radmobil-berlin.de Wir haben große Freude daran, sie in persönlicher Atmosphäre individuell zu beraten und Ihnen Probefahrten anzubieten. Neben der Vielfalt der Fahrräder haben wir auch Zubehör und Ersatzteile, sowie einen Reparaturservice mit Fahrradchecks und Reinigungen. Wir bieten einfach alles Rund ums Rad. Radfahren ist die effizienteste, ökonomischste und umweltfreund- lichste Fortbewegung, die es gibt… und Radfahren kann man oft in jeden Tagesablauf mit einplanen, z. B beim Einkaufen, den Weg zur Arbeit oder einfach nur die vielen schönen Radwege in unserer Umgebung erkunden. Frische Luft, Bewegung, Kondition sind inklusive. Als JOBRAD Premiumhändler bieten wir Ihnen auch Fahrradleasing an. Für Arbeitnehmer und Selbstständige. Gerne beraten wir sie in unserem Geschäft ausführlich über die Vorteile! Wir holen auch Ihr Fahrrad von zu Hause ab und bringen es repariert wieder zu Ihnen. Für diesen Hol- und Bringservice berechnen wir innerhalb von ca. 5 km 8,50 € p. Fahrt, darüber hinaus gerne nach Absprache. Mit Hermes-Shop Schauen Sie doch einfach mal vorbei, wir freuen uns auf unsere „alten“ und „neuen“ Kunden, in der Aldebaranstraße 2 in 12529 Schönefeld,  66 86 85 65. 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Ab sofort wird in der Mehrzweckhalle in Großziethen zweimal in der Woche mit einem kleinen weißen Plastikball an sechs Platten Tischtennis gespielt. Das Angebot richtet sich an Anfänger und ambitionierte Freizeitspieler, aber auch einige Vereinsspieler nutzen bereits mit großer Begeisterung diese Möglichkeit. Perspektivisch will der Verein der Jugend die Chance geben, einer der aktuell aufstrebendsten Sportarten nachzugehen. Die Jugend steht auch beim Fußball-Feriencamp im Vordergrund, das in diesen Herbstferien bereits zum vierten Mal in Kooperation des SG Großziethen mit dem 1. FC Union Berlin stattfindet. Es sind noch wenige Plätze frei. Nähere Informationen und Anmeldungen unter https://www.eiserner-nachwuchs.de/ub-foerderung/. PM Kurzer Stopp am Kanaldenkmal, dann ging es für die Radsportgruppe zurück zum Ausgangspunkt der Tour nach Schönefeld. Foto: S. Wargenau Bei ihrer letzten Tour im September hatte die Senioren-Radsportgruppe um Siegfried Wargenau wieder einen Sechser im Wetterlotto gezogen. Bei Temperaturen um die 20 Grad, Sonnenschein und absoluter Windstille ging es durch Wald und Flur nach Gosen, vorbei am Kanaldenkmal und zurück zum Mehrgenerationenhaus in Schönefeld, wo die Gruppe rund 2 ½ Stunden zuvor gestartet war. Soweit die Witterung es zulässt, wollen die Senior*innen in diesem Jahr noch weitere Touren folgen lassen und nach Möglichkeit bis zum Dezember durchfahren. Die nächste Tour startet bereits am 8. Oktober 2021 und bietet mit einer Einkehr im Schloss Diedersdorf einen besonderen Höhepunkt. Weitere geplante Termine sind der 12. November 2021 und der 3. Dezember 2021. Die ständigen Teilnehmer*innen werden rechtzeitig per Mail informiert. Interessierte Mitradler melden sich für weitere Informationen bei Tourenorganisator Siegfried Wargenau unter Tel. (030) 633 23 71. S. Wargenau Noch freie Plätze für Fahrt in die Therme Nach der langen Corona bedingten Pause haben die Senior*innen der Gemeinde Schönefeld offenbar wieder große Lust aufs Reisen. Alle in der letzten Ausgabe veröffentlichten Senioren-Fahrten sind bereits ausgebucht. Anders sieht es mit den Badereisen in die Therme nach Bad Saarow aus. Hier sind noch Anmeldungen möglich. Die Fahrten finden jeweils zur Mitte des Monats an einem Dienstag statt, und zwar am: 12. Oktober, 16. November sowie am 14. Dezember 2021. Anmeldungen und Informationen erhalten Interessierte bei Renate Dalkowski, Tel. (03379) 44 42 52, oder Ursel Münch, Tel. 0176 60 39 20 23. sos Veranstaltungshinweise finden Sie auch auf der Internetseite der Gemeinde www.gemeinde-schoenefeld.de Seite 26 • Ausstellung Roadtrip Ost: Horizontale zeigt Ausstellung über Orte entlang der B96 Sie wurde besungen, war Gegenstand zahlreicher Reportagen und reizte immer wieder Menschen zu besonderen Aktionen: Die „Route 66 des Ostens“ oder auch „Straße der Freiheit“. Die Rede ist von der B96, der mit über 500 Kilometern längsten Bundesstraße im Osten Deutschlands, die sich vom südöstlichsten Zipfel Ostdeutschlands in Zittau über Bautzen und Hoyerswerde in Richtung Berlin und von dort bis nach Saßnitz auf Rügen schlängelt. In Berlin eröffnen sich – bedingt durch die ehemalige Teilung zwei Möglichkeiten, die Stadt zu durchqueren: entweder über Mariendorf, Kreuzberg und Wedding oder über die B96a, die über Schönefeld und Adlershof bis nach Pankow führt. In Birkenwerder vereinigen sich beide Streckenverbindungen wieder zur ursprünglichen Straße. Auch der freischaffende Künstler Denis Kuschel ließ sich von den Geschichten und den Büchern über die legendäre Straße inspirieren. Im Sommer 2020 machte sich der Zeuthener ausgestattet mit einem Fotoapparat und Skizzenblock auf den Weg und porträtierte Orte entlang der Route. Dabei wollte er vor allem Ansichten von Städten zeigen, die in Geschichte und Gegenwart sehr unterschiedliche Entwicklungen genommen haben. Entstanden ist eine Reihe von über 30 Bildern, gefertigt in verschiedenen Techniken. Ab dem kommenden Mittwoch, 22. September 2021, 17 Uhr, sind die Aquarelle, Acryl-, Ölbilder und Karikaturen für drei Monate im Rahmen einer Ausstellung in der Horizontalen Galerie in Lübben zu sehen. Interessierte können die Galerie zu den bekannten Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 16 Uhr besuchen. Es gelten die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln. Eine Anmeldung ist vorab per E-Mail unter kultur@dahme-spreewald.de oder auch vor Ort am Empfang möglich. PM/sos Denis Kuschel „Roadtrip Ost - auf der B96 von Zittau nach Sassnitz“ „Teil I - Zittau - Berlin“ Ausstellung vom 22.09.2021 bis 22.12.2021 Veranstaltungshinweise finden Sie auch auf der Internetseite der Gemeinde www.gemeinde-schoenefeld.de NACHHILFE. Vor MSAber eitu Gute Noten - gute Zeiten! ng Prüfungsvorbereitung alle Fächer, alle Klassen 2 kostenlose Probestunden www.lernstudio-barbarossa.de SPRACHKURSE. Individuelle Kursinhalte Firmenschulungen Intensiv- oder Einzelunterricht Spezialkurse für die Generation 50+ Rudow Buckow Groß-Ziethener Chaussee 17 Buckower Damm 227 ( 66 86 99 33 ( 605 40 900 Mehrgenerationenhaus • Seite 27 Das Mehrgenerationenhaus informiert: WIR HABEN FÜR SIE GEÖFFNET. Wir freuen uns sehr, Sie nun auch wieder in unserem offenen Treff begrüßen zu dürfen. Sie haben Fragen, oder wollen sich für unsere Angebote anmelden? Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter der Telefonn. 030 62 64 09 58. Natürlich stehen wir auch als direkte Ansprechpartner in Krisensituationen zur Verfügung. Wenden Sie sich an uns! Unsere aktuellen Angebote: - nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung: • Eltern-Kind Gruppe • Hausaufgabenunterstützung • • • • • • • Beratung von Familien und Einzelpersonen Computerhilfe für Senioren Gruppenangebote laut Wochenplan Unterstützung bei Ämterkontakten und Anträgen Ausleihe von Spielgeräten Telefonberatung / Krisentelefon Nutzung der online Angebote über die Homepage unseres Trägers (www.kindheitev.de) Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum/ Mehrgenerationenhaus/ Eltern-Kind-Gruppe M EH RG EN ER AT I O N EN H A U S Als Begegnungsstätte für Kinder, Jugendliche, Senioren, Familien und Singles ist das Mehrgenerationenhaus ein Anlaufpunkt für alle Altersgruppen. Das Projekt „Eltern – Kind - Gruppe“ im Mehrgenerationenhaus Schönefeld Für wen sind wir Ansprechpartner: Wir stehen Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren als Ansprechpartner zur Verfügung. Was sind unsere Aufgaben: Die Eltern – Kind – Gruppe stellt eine alternative Form der Kindertagesbetreuung dar. Während der Öffnungszeit können Eltern u.a. Erfahrungen austauschen, Anregungen einholen sowie Verbindungen knüpfen. Wir gestalten ein täglich wechselndes pädagogisches Angebot und beraten Sie gern bei Fragen zur kindlichen Entwicklung. Gern können Kinder mit ihren Eltern täglich bis zu sechs Stunden bei uns verweilen oder ab und zu vorbeischauen. Wer sind wir: Wir sind Julia Loechel (Diplom Pädagogin mit dem Schwerpunkt Kleinkindpädagogik) und Uta Krazius (Diplom Sozialpädagogin / Fachberaterin für Inklusion) leiten die Eltern-Kind-Gruppe in Kooperation mit dem Landkreis Dahme Spreewald und der Gemeinde Schönefeld. Wo stehen wir Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung: Wir stehen Ihnen regelmäßig Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 09:00Uhr bis 15:00Uhr und Dienstag von 11:00Uhr bis 17:00Uhr persönlich im Mehrgenerationenhaus in 12529 Schönefeld (Schwalbenweg 8) zur Verfügung. Wie können Sie uns erreichen: Sie erreichen uns telefonisch unter der 030 / 62 64 09 58 oder per Mail an: schoenefeld@kindheitev.de. Sie erreichen das Mehrgenerationenhaus unter Telefon: 030 - 61 50 40 17, Fax: 030 - 61 50 42 03 PFLEGEDIENST SCHIEFFELBEIN GmbH Mobilier Pflegedienst in Schönefeld und Umgebung Wir stehen Ihnen zur Seite und sind stets für Sie da • fürsorgliche und kompetente Versorgung • individuelles Betreuungskonzept • maßgeschneiderter Versorgungsplan Tel.: 030 - 634 999 29 Wir sind 24 Stunden telefonisch für Sie erreichbar Am Dorfanger 2 • 12529 Schönefeld • info@pflegedienst-schieffelbein.de • www.pflegedienst-schieffelbein.de Unser Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48 Ganz bewusst, immer für Sie da. Lieselo e-Berger-Straße 45 Im Frauenviertel 12355 Berlin Rudow jederzeit 479 881 00 Gern führen wir auf Wunsch Hausbesuche durch. www.reinemann-besta ungen.de IHR ŠKODA EXPERTE für Berlin und Brandenburg STEGLITZ Inh. Torsten Wunderlich Bismarckstraße 18 D-12169 Berlin Tel.: (030) 79 48 86 - 0 Tel.: (030) 70 00 81 - 0 steglitz@autohaus-wunderlich.de mariendorf@autohaus-wunderlich.de WASSMANNSDORF Inh. 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