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Periodical volume

Full text: Schönefelder Gemeindeanzeiger Issue 13.2015,7/8

Schönefelder Gemeindeanzeiger
Mitteilungsblatt für die Gemeinde Schönefeld 13. Jahrgang • 7/8-2015 • 28. August 2015 Für die Ortsteile der Gemeinde Schönefeld: Großziethen Kiekebusch • Schönefeld • Selchow • Waltersdorf und Waßmannsdorf

Cheerleader sind Europameister

Zur Sache
Es war ein heißer Sommer in diesem Jahr. Die große Trockenheit, die damit einherging, forderte auch eine erhöhte Bereitschaft bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Sie waren besonders gefordert, als sie den Flächenbrand eines Stoppelfeldes in Großziethen, der auch Wohngebäude bedrohte, erfolgreich bekämpften. Diese Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Wehren kann nicht hoch genug geschätzt werden. Das gilt auch für den Feuerwehrnachwuchs. Die Schönefelder Jugendwehren stellen sich am 5. September beim Jugendfeuerwehrtag in Großziethen vor und hoffen natürlich auf großes Interesse und viele Besucher. In den letzten beiden Monaten gab es viele Schlagzeilen, in denen Schönefeld erwähnt wurde. Zuallererst war da das 12. Deutsch-Mongolische Volksfest, das viele Gäste aus dem In- und Ausland nach Waßmannsdorf lockte. Zum ersten Mal tagte auch die Deutsch-Mongolische Gesellschaft in einer Jurte auf dem Festgelände. An gleicher Stelle fand kurz nach dem Fest der 1. Spatenstich für Europas größten Windkanal statt. Wenn alles planmäßig läuft, dann kann man schon im nächsten Jahr dort fliegen. Und da waren auch die Erfolgsmeldungen zum Europameistertitel der Cheerleader, eine unglaubliche Leistung. Ich könnte noch vieles aufzählen, aber das können Sie in dieser Ausgabe lesen. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen bedanken, die mir nach meinem Unfall gute Genesung gewünscht haben. Vielen Dank. Alles ist wieder gut. Ihre Angela Hybsier

Spatenstich für Windkanal

v.r.n.l. Andrej Varchola, Geschäftsführer der Firma Hurricane Factory, Landrat Stephan Loge, Gilbert Freiberg, Projektentwickler, Dr. Udo Haase, Bürgermeister

Musikalische Wanderungen Seite 11

Gauklerfest in Kiekebusch Seite 13

Brandenburger Landesmeister Seite 31

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12. Deutsch-Mongolisches Volksfest Naadam in Waßmannsdorf

Besonderer Anziehungspunkt war das Ringen, bei dem 32 Ringer aus Deutschland, Ungarn, Frankreich und Tschechien gegeneinander antraten.

Auch der Brandenburg Umweltminister Jörg Vogelsänger besuchte das Volksfest.

Die Oberschlesische Volkstrachtengruppe zu Berlin

Das Fest wurde vom mongolischen Botoschafter, Ts. Bolor, dem Waßmannsdorfer Ortsvorsteher Michael Smolinski und dem Botschaftsrat deutschen Botschaft in Ulaanbaatar, Burkhard Ducoffre, eröffnet v.l.n.r.

Bürgermeister Haase im Gespräch mit Ochmaa Göbel, der Frau des Landrats des Landkreises München

Pettra Engeländer, Weltmeisterin in der „Natural Horseback Archery“, dem berittenen Bogenschießen.

Frau Enkhjen mit ihrer Tochter Bortojin sind zumersten Mal beim Fest dabei.

12. Deutsch-Mongolisches Volksfest Naadam in Waßmannsdorf

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Interview mit Walter Papenhagen, Gast des Festes
Welche Beziehungen haben Sie zur Mongolei? Zum ersten Mal war ich 1969 für ein halbes Jahr als Dolmetscher beim Aufbau des riesigen Fleischkombinates in der Mongolei. Damals war das durchaus noch ein exotisches Abenteuer. Danach war ich über 20 Jahre dienstlich auf dem Gebiet der Geologie eng mit der Mongolei verbunden. Bekanntlich hat ja die DDR über viele Jahre die Mongolei bei der Erkundung ihrer Bodenschätze und auch bei der Ausbildung von Bohrfacharbeitern und Geologen unterstützt. In diesem Zusammenhang habe ich mit meiner Familie auch die letzten drei Jahre der DDR in Ulaanbaatar verbracht. Was ist Ihnen aus Ihrer Zeit in der Mongolei besonders in Erinnerung geblieben? Es ist schwer, aus der Erinnerung etwas besonders hervorzuheben, liegt doch alles schon sehr lange zurück. Aber jedes Mal, wenn ich jetzt einen der häufigen Berichte im Fernsehen über die Mongolei sehe, und ich lasse kaum einen aus, wird die grandiose Landschaft immer wieder im Gedächtnis aufgefrischt. Über die Jahre und aus der Ferne habe ich natürlich auch immer die politischen Entwicklungen im Land und den Werdegang mancher persönlicher Bekannter verfolgt, wie z. B. der frühere Bergbauminister zum Präsidenten des Landes aufstieg oder wie einer der bekanntesten ehemaligen Ringer des Landes jüngst für die Präsidentschaft kandidiert hat. Was ist das Besondere an diesem Fest? Das Besondere an diesem deutsch-mongolischen Freundschaftsfest ist für mich, wie es einer so kleinen Gemeinde gelungen ist, die einstigen Partnerschaftsbeziehungen zu dem früheren Staatsgut in Bornuur, ca. 100 km nördlich der Hauptstadt, das übrigens auch mit kräftiger Unterstützung aus der damaligen DDR zu einem Musterbetrieb entwickelt worden war, über einen so langen Zeitraum am Leben zu halten und zu einem so wunderbaren Begegnungsort für viele Leute zu machen und das nicht nur für die Gemeinde und Leute von außerhalb, wie mich, sondern auch für die hier lebenden Mongolen. Dafür möchten meine Frau und ich uns herzlich bedanken.

Eleonore und Walter Papenhagen Sind Sie zum ersten Mal hier in Waßmannsdorf? Also, zum ersten Mal bin ich nicht bei dem Fest in Waßmannsdorf, aber leider habe ich auch nicht alle deutsch-mongolischen Treffen besuchen können. Es wäre schön, wenn eine breitere Öffentlichkeit rechtzeitig über diese bunte Veranstaltung erfahren würde.

In dieser weißen 9-wändigen Jurte fand die Jahrestagung der Deutsch-Mongolischen Gesellschaft statt. Als neues Mitglied wurde Hotelier Willi Belger aus Großziethen aufgenommen, der die Jurte für die Tagung zur Verfügung gestellt hatte. Dort konnten die Festgäste am Nachmittag die Vorträge von Dr. Christian Ressel „Politik und Spiele: ein Beitrag zur Geschichte des mongolischen Naadam“ und von Dr. D. Graf Rothkirch „Eine mongolische Prinzessin reist nach Schlesien: diplomatische Beziehungen im Umfeld des mongolischen Westfeldzuges unter Batu Chan“ anhören.

Interview mit Dr. Ernst Pohl, Präsident der Deutsch-Mongolischen Gesellschaft (Bildmitte)
Sind Sie zum ersten Mal hier in Waßmannsdorf? Der Sitz unserer Gesellschaft ist in Bonn, aber wir sind deutschlandweit unterwegs und tagen an unterschiedlichen Standorten. Hier in Waßmannsdorf sind wir zum ersten Mal. Wir möchten die Ziele und Inhalte der Gesellschaft verbreiten und hoffen, sie hier auch Leuten zu vermitteln, die die Mongolei aus der Sicht der Wissenschaft nicht so genau kennen. Wie sind Sie mit der Mongolei verbunden? Ich gehöre zu den Archäologen, die seit fast 20 Jahren auf dem Gelände der mittelalterlichen Hauptstadt des mongolischen Weltreichs, Karakorum, Ausgrabungen durchführen. Seit 1998 bin ich immer wieder in der Mongolei gewesen. Was fasziniert Sie dabei? Die Mongolei ist ein Traumland bei der Erkundung. Es gab nicht so viel Ackerbau und man kann die Geschichte von der Steinzeit bis in die Moderne erforschen. Ich habe in vielen Ländern gearbeitet, aber so kollegial wie in der Mongolei habe ich es nirgends gefunden. Was war das Spannendste bei Ihren Ausgrabungen? Es gibt viele spannende Dinge. Wir haben u.a. ein goldenes Armband und ein Siegel gefunden und wir haben eine Siedlung ausgegraben, die offensichtlich als Werkplatz genutzt worden ist. Dort gab es einen großen Ziegelbrennofen. Es macht sehr viel Spaß. Danke für das Gespräch.

Am traditionellen mongolischen Ringen gab es mit Dulguun, Azubi im Haus Belger, auch einen Teilnehmer aus Schönefeld. Im Finale besiegte Ringer P. Munkhtur D. Otgonbyamba, beide kommen aus Ungarn, und gewann Flugticket Berlin-Ulaanbaatar-Berlin.

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Aus der Gemeindeverwaltung

Geburtstage Juli / August
Der Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld gratuliert allen Jubilaren sehr herzlich zum Geburtstag und wünscht alles Gute!
Ursula Sowinski-Hoffmann, Großziethen, zum 94. Elfriede Zilly, Großziethen, zum 93. Anette Neumann, Schönefeld, zum 91. Gerda Damm, Waltersdorf, zum 91. Armin Uhlmann, Großziethen, zum 90. Gertrude Rasch, Großziethen, zum 90. Edith Lengwenat, Schönefeld, zum 85. Waldemar Schulze, Großziethen, zum 85. Hroswitha Pohle, Großziethen,zum 80. Rudi Bonkowski, Großziethen,zum 80. Paul Heinz Mehrmann, Schönefeld, zum 80. Gertraud Bierbaum, Großziethen, zum 80. Rosemarie Schrappe, Waßmannsdorf, zum 80. Hans Herbert Führer, Schönefeld, zum 80. Reinhold Schlösser, Schönefeld, zum 80. Berthold Schäfer, Waltersdorf, zum 80. Horst Nitze, Großziethen, zum 80. Käthe Bengsch, Schönefeld, zum 80. Marianne Rex, Großziethen, zum 80. Fatma Irdem, Großziethen, zum 75. Ursula Sachtleben, Großziethen, zum 75. Gisela Kaziaka, Großziethen, zum 75. Gisela Ring, Großziethen, zum 75. Helmut Warner, Großziethen, zum 75. Renate Pahl, Schönefeld, zum 75. Albert Geisler, Waltersdorf, zum 75. Wilfried Kind, Waltersdorf, zum 75. Heidemarie Schulenburg, Schönefeld, zum 75. Dr. Peter Rudolph, Großziethen, zum 70. Rainer Jüch, Schönefeld, zum 70. Wolfgang Weiglein, Schönefeld, zum 70. Dr. Richard Pieper, Schönefeld, zum 70. Hans-Joachim Stawecki, Großziethen, zum 70. Eckehardt Baumberg, Großziethen, zum 70. Reinhard Lehnert, Großziethen, zum 70. Jörg-Dieter Landgraf, Schönefeld, zum 70. Angelika Rupp, Großziethen, zum 65. Olaf Strabel, Großziethen, zum 65. Michael Sydow, Großziethen, zum 65. Ute Schwedler, Großziethen, zum 65. Manfred Schüler, Schönefeld, zum 65. Michael Deegen, Großziethen, zum 65. Karin Endemann, Großziethen, zum 65. Manfred Türpe, Schönefeld, zum 65. Gernot Ridzewski, Großziethen, zum 65. Reinhard Uterstädt, Schönefeld, zum 65. Peter Willmann, Großziethen, zum 65. Reinhard Köllmer, Großziethen, zum 65. Raymond-Henry Gast, Schönefeld, zum 65. Van Phong Lai, Schönefeld, zum 60. Norbert Zimmermann, Schönefeld, zum 60. Frank Köhler, Schönefeld, zum 60. Klaus Elsholz, Waltersdorf, zum 60. Gerd Kretschmer, Großziethen, zum 60. Alexander Leuteritz, Großziethen, zum 60. Gudrun Tschentscher, Waltersdorf, zum 60. Hans-Peter Knapp, Großziethen, zum 60. Oscar Ricardo Tadeo Gonzales, Schönefeld, zum 60. Eberhard Kurths, Waltersdorf, zum 60. Bernd Gericke, Großziethen, zum 60. Gerlinde Lesch, Schönefeld, zum 60. Dieter Egger, Waßmannsdorf, zum 60. Ute Jungbauer, Großziethen, zum 60. Harald Voerster, Waltersdorf, zum 60. Werner Leuenberger, Großziethen, zum 60.

Sitzungstermine September 2015
01.09. 03.09. 07.09. 08.09. 09.09. 15.09. 17.09. 23.09. 18.00 Uhr 18.30 Uhr 18.00 Uhr 18.30 Uhr 18.30 Uhr 19.00 Uhr 18.00 Uhr 18.00 Uhr Sitzung des Ortsbeirates Schönefeld 7. Sitzung des Ausschusses Entwicklung 13. Sitzung des Finanzausschusses Sitzung des Bildungs- und Sozialausschusses Sitzung der Gemeindevertretung d. Gemeinde Schönefeld Sitzung des Ortsbeirates Großziethen Sitzung des Ortsbeirates Waßmannsdorf Sitzung des Ortsbeirates Waltersdorf

August
Marie Gutschek, Waltersdorf, zum 95. Erika John, Großziethen, zum 93. Gerhard Forner, Großziethen, zum 92. Edith Ciesla, Großziethen, zum 90. Irmgard Zabel, Großziethen, zum 85. Edith Peterseim, Waltersdorf, zum 85. Christel Wichmann, Schönefeld, zum 80. Jutta Müller, Großziethen, zum 80. Anneliese Stegler, Schönefeld, zum 80. Heinz Nalazek, Großziethen, zum 80. Ingrid Boldin, Großziethen, zum 80. Dorothea König, Großziethen, zum 80. Klaus Dittrich, Großziethen, zum 75. Fatma Nur Demircioglu, Schönefeld, zum 75. Klaus Malter, Großziethen, zum 75. Christa Huck, Waltersdorf, zum 75. Danica Pavloska, Waltersdorf, zum 75. Dr. Manfred Wähmer, Schönefeld, zum 75. Brigitte Maschke, Großziethen, zum 70. Dr. Uwe Wulff, Großziethen, zum 70. Dunja Kratzert, Großziethen, zum 70. Werner Stöhr, Großziethen, zum 70. Ulrich Schmidt, Schönefeld, zum 70. Petra Müller, Waltersdorf, zum 65. Michaela Ogrodnik, Großziethen, zum 65. Dr. Ulf Pillat, Waltersdorf, zum 65. Eveline Großmann, Großziethen, zum 65. Gundula Schönrock, Waltersdorf, zum 65. Renate Lubinski, Schönefeld, zum 65. Udo Kerk, Großziethen, zum 65. Renate Siegler, Waltersdorf, zum 65. Bernd Oehlke, Großziethen, zum 65. Jörg Weber, Schönefeld, zum 65. Elisabeth Gerke, Waltersdorf, zum 65. Inge Tischler, Waltersdorf, zum 60. Rainer Herforth, Waltersdorf, zum 60. Silvia Pietsch, Waltersdorf, zum 60. Beate Thurow, Großziethen zum 60. Heinz Wolter, Waltersdorf, zum 60. Karin Künzel, Waltersdorf, zum 60. Irene Fritz, Großziethen, zum 60. Dagmar Kulich, Schönefeld, zum 60. Bärbel Stange, Waltersdorf, zum 60. Ingolf Melzer, Großziethen, zum 60.

Diamantene Hochzeit
Erika und Erich Heuer aus Großziethen feierten am 9. Juli 2015 ihre Diamantene Hochzeit. Ortsvorsteher Hans-Georg Springer und Bürgermeister Dr. Udo Haase gratulierten dem Ehepaar und wünschten alles Gute und Gesundheit.

Vertriebsstellen für die Gelben Säcke in der Gemeinde Schönefeld
Großziethen Hauskrankenpflege Jung & Alt GmbH Erlenweg 8 Frau Rückbrot Luchtrift 3 Tierrettungswache Lichtenrader Chausee 8a Kleinziethen Mike und Birgit Mickley Alt Kleinziethen 5 Schönefeld Blumen Tip Waltersdorfer Chaussee 8 Rathaus Hans-Gerade-Allee 11 Waltersdorf Frisiersalon Marion Klafft Schulstraße 1 Waßmannsdorf Metallbau Fischer Dorfstraße 38

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hans-Grade-Allee 11 in 12529 Schönefeld
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld
Montag 13.00 bis 15.00 Uhr Dienstag 9.00 - 12.00 Uhr u. 13.00 - 15.30 Uhr u. 15.45 - 18.00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 13.00 bis 15.00 Uhr Freitag 09.00 bis 12.00 Uhr Service-Point/Zentrale 030/53 67 20 0 Sekretariat Bürgermeister: 030/53 67 20 10 Dezernat I - Bürgerdienste 030/53 67 20 33 Dezernat II - Bau- und Investorenservice 030/53 67 20 55 Dezernat III - Zentrale Dienste 030/53 67 20 22 Einwohnermeldeamt Frau Lisa Giese 030/53 67 20 77 Frau Valeska Matz 030/53 67 20 88

Hinweis: Wer nicht möchte, dass er mit Glückwünschen im Schönefelder Gemeindeanzeiger bedacht wird, meldet sich bitte im Einwohnermeldeamt der Gemeinde Schönefeld, um eine so genannte Übermittlungssperre nach § 30 Brandenburgisches Meldegesetz zu beantragen.

Informationen des Bürgermeisters

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Informationen des Bürgermeisters
neuer Kita- und Schulplätze, die Errichtung weiterer Sport- und Freizeiteinrichtungen, aber auch die Gewinnung von Fachkräften, die nicht nur in Brandenburg, sondern in der gesamten Bundesrepublik schwieriger wird. Freie Gewerbe- oder Wohnbauflächen sind in unserer Gemeinde kaum noch zu haben. Seit der neue Flughafenchef Dr. Mühlenfeld seine Arbeit aufgenommen hat, ist deutlich zu spüren, dass die Zahl der negativen Schlagzeilen und Meldungen bedeutend abgenommen hat und die Erfolgsmeldungen am BER zwar noch gering, aber nicht zu übersehen sind. Das spüren auch unsere inund ausländischen Investoren. Sie sprechen in der letzten Zeit immer häufiger bei der Gemeinde vor, um sich zu erkundigen, wo und wann man am besten bauen soll oder besser kann. Es zeichnet sich auch ab, dass bei einigen Fluggesellschaften ein Umdenken eingesetzt hat. Der Standort Schönefeld gerät damit immer mehr ins Visier und die ernsthaften Ansiedlungswünsche nehmen dementsprechend auch zu. Wir werden in Schönefeld einen Boom erleben, bei dem der Ausbau der Infrastruktur in den nächsten Jahren an erster Stelle stehen muss. Besonders in den südlichen Ortsteilen unserer Gemeinde, wie Waltersdorf und Kiekebusch, aber auch Rotberg und Selchow, muss von Anfang an darauf geachtet werden, dass es hier zu keinem Verkehrskollaps mit der Eröffnung des BER kommt. Aus diesem Grund wird sich der Entwicklungsausschuss unserer Gemeinde in Kürze besonders diesen Fragen widmen. Deshalb wird auch der Schwerpunkt der Haushaltsplanung für das kommende und die folgenden Jahre darauf gerichtet sein, Verkehrslösungen zu finden, die voll und ganz im Sinne unserer Einwohner liegen. Bei der Lösung dieser gesamten Problematik spielt die Zusammenarbeit und Abstimmung mit den umliegenden Kommunen, insbesondere Schulzendorf, Eichwalde, Zeuthen und Wildau, aber auch Königs Wusterhausen und Mittenwalde, mit dem Landkreis Dahme-Spreewald, dem Land Brandenburg und dem Bund eine herausragende Rolle. Um einige Probleme von Anfang an richtig lösen zu können, kommt der Flächensicherung in der Gemeinde Schönefeld und durch die Gemeinde Schönefeld eine herausragende Rolle zu. Ein weiterer Schwerpunkt ist die enge Kooperation mit den Berliner Stadtbezirken Neukölln und Treptow/Köpenick. Dabei geht es um die Lösung von „Grenzfragen“ und insbesondere um die Frage des öffentlichen Nahverkehrs. Ende Juli besuchte mich die neue Bezirksbürgermeisterin Neuköllns Frau Dr. Franziska Giffey. Wir konnten zahlreiche Fragen und Probleme besprechen, uns Brennpunkte gemeinsam ansehen und vereinbarten, wie in der Vergangenheit auch mit meinem Kollegen Buschkowsky gehandhabt, einen „kurzen“ Draht beizubehalten. Das hat sich bewährt und wenn es mal irgendwo hakt oder klemmt, können wir sehr schnell und auf kurzem Wege Lösungen finden. Des Weiteren haben wir verabredet, möglichst gemeinsam mit Herrn Igel, Bezirksbürgermeister aus Treptow-Köpenick, und mit der BVG-Chefin, Frau Sigrid Evelyn Nikutta, einen Termin zu finden, um mit ihr über die Optimierung des ÖPNV in unserer gemeinsamen Region Berlin/Brandenburg zu sprechen. Gerade in diesem Bereich gibt es aus meiner Sicht zahlreiche Möglichkeiten und Reserven, die bei kluger Nutzung und einer besseren Kooperation zwischen Berlin und Brandenburg für die Kunden der BVG und des RVS nur Gutes verheißen können. Einige wichtige Veranstaltungen stehen vor der Tür: am 4.9. werden die „Musikalischen Wanderungen“ zum 10. Mal eine Fortsetzung finden, einen Tag später finden in Großziethen der Jugendfeuerwehrtag und in Königs Wusterhausen das Schlossfest statt, am 6. September wird in unserem Rathaus eine Ausstellung anlässlich des Mauerfalls in der Gemeinde Schönefeld vor einem Vierteljahrhundert eröffnet. Ich möchte Sie schon heute herzlich einladen, sich bei einem der nächsten Besuche im Rathaus diese Ausstellung anzusehen. Ihr Bürgermeister Dr. Udo Haase

Liebe Schönefelder Bürgerinnen und Bürger,
die großen Schulferien 2015 sind Geschichte und der Sommer neigt sich allmählich dem Ende zu. Vieles konnte in der Sommerszeit erledigt und vorangebracht werden. So wurden die Hochbauprojekte, wie die neue Grundschule in Großziethen und die Trauerhalle in Waßmannsdorf, aber auch die Vorhaben im Tiefbaubereich, wie z.B. der neue Kreisverkehr in Waltersdorf, kontinuierlich weitergeführt. Alle diese Vorhaben werden dazu beitragen, die Infrastruktur unserer Gemeinde weiter zu verbessern. Aber auch neue Projekte von Investoren konnten verhandelt und vorbereitet werden. So wird der Wohnungsbau in Großziethen im Norden Schönefelds weiter forciert werden. Damit steigt unsere Einwohnerzahl ebenso und das wiederum bedeutet für die Gemeinde Schönefeld die Schaffung

Fotonachweis: S.1(2), 2(9), 3(3), 6, 8, 9(2), 16(6), 17(5), 19, 28(3) A. Hybsier

IMPRESSUM

In eigener Sache Bitte Redaktionsschluss beachten
Die nächste Ausgabe des „Schönefelder Gemeindeanzeigers“ erscheint am 25. September 2015. Bürger, Ortsvorsteher, Gemeindevertreter, Pfarrer und Vereinsvorsitzende, die Beschlüsse, Beiträge und Termine veröffentlichen möchten, geben ihre Zuschriften in der Gemeindeverwaltung Schönefeld bis zum 10. September 2015 ab. Im Rathaus ist ein Postfach eingerichtet worden. Es besteht auch die Möglichkeit, sich direkt an Frau Hybsier, Mobil 0178/866 16 57 oder per E-mail: angela.hybsier@gmail.com zu wenden.

Herausgeber: Gemeinde Schönefeld, Sitz: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld, Telefon: Service-Point/Zentrale, 030 / 53 67 20-0 Redakteurin: A. Hybsier, Mobil: 0178/866 16 57, E-mail: angela.hybsier@gmail.com Auflage und Erscheinungsweise: Der Schönefelder Gemeindeanzeiger hat eine Auflagenhöhe von 7.800 Exemplaren, die kostenlos an alle Haushalte der Gemeinde verteilt werden. Der Schönefelder Gemeindeanzeiger erscheint monatlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht in jedem Fall der Meinung des Herausgebers. Die Redaktion behält sich vor, eingesandte Artikel und Leserbriefe gekürzt zu veröffentlichen. Verlag: Rudower Panorama-Verlag + Medien GmbH, Köpenicker Str. 76, 12355 Berlin, Telefon/Fax 030 - 664 41 85. Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48, Fax: 030 - 664 49 02. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 15/09.

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Aus der Gemeindeverwaltung

Schallschutzberatung in Schönefeld
Die Schallschutzberatung des Landkreises Dahme-Spreewald bietet in Schönefeld unabhängige und neutrale Beratung zu allen Fragen des Schallschutzes rund um den Flughafen Berlin Brandenburg (BER) an. Schwerpunkte der allgemeinen Beratung sind: - Feststellung der Betroffenheit durch den Ausbau des Flughafens Berlin Schönefeld zum BER - Umgang mit Lärm - Umsetzung des Schallschutzprogramms des BER Neben den allgemeinen Beratungen sind auch Gutachter vertraglich gebunden, die beispielsweise die schallschutzbezogene Verkehrswertermittlung nach dem unterlagen, die sie bereits von der FBB und den Ingenieurbüros erhalten haben, zum Gespräch mitbringen. In Schönefeld steht als Ansprechpartner zu den Themen Fluglärm und Flugrouten auch der Fluglärmschutzbeauftragte Patrick Strogies zur Verfügung. Die Schallschutzberatung des Landkreises ist erreichbar im Bürgerberatungszentrum Mittelstraße 11, 12529 Schönefeld Tel. 030 - 63 410 79 00 Fax. 030 - 63 410 79 29 E-Mail: info@flughafen-beratungszentrum.de

Leitfaden prüfen und erläutern. Ein zweiter Gutachter ist auf die Beratung von Betroffenen hinsichtlich effektiver Schallschutzmaßnahmen spezialisiert. Termine für die allgemeinen Beratungen und die Gutach-

ter können telefonisch unter 030-634 10 79 00 vereinbart werden. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird eine Terminvereinbarung empfohlen. Darüber hinaus sollten betroffene Bürger alle Schallschutz-

Einladung zur Mitgliederversammlung der Jagdgenossenschaft Rotberg
Werte Mitglieder der Jagdgenossenschaft Rotberg, am 19.09.2015 um 18 Uhr, findet im Gemeindehaus Rotberg in der Mühlenstr. 13 die Mitgliederversammlung der JG Rotberg statt. Tagesordnung: 1. Feststellung der Ladung und Beschlussfähigkeit 2. Bericht des Vorstandes 3. Bericht des Kassenführers 4. Sonstiges Eingeladen sind alle ausgewiesenen Eigentümer von Grundflächen, die zum gemeinschaftlichen Jagdbezirk der Jagdgenossenschaft Rotberg gehören und auf denen die Jagd ausgeübt werden darf. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die im Jagdkataster der JG Rotberg verzeichnet sind und sich durch aktuelle Grundbuchauszüge ausgewiesen haben. Eine entsprechende Ausweisung durch Vorlage eines aktuellen Grundbuchaus-zuges bei der JG Rotberg muss spätestens zum Beginn der Mitgliederversammlung erfolgen. Gemäß Satzung kann sich ein Grundeigentümer mittels schriftlicher Vollmacht durch einen anderen Jagdgenossen vertreten lassen. Miteigentümer und Gesamt-handseigentümer können ihr Stimmrecht nur einheitlich ausüben, eine Bevollmächtigung ist nachzuweisen. Die Versammlung ist beschlussfähig unabhängig von der Anzahl der teilnehmenden Jagdgenossen. Im Anschluss der Sitzung gibt es dann wieder ein rustikales Wildgericht, weshalb der Ehepartner oder Lebensgefährte ebenfalls willkommen ist. Dazu bitte jeweils einen Teller, Besteck und Trinkgläser mitbringen. Da das Ausleihen erhebliche Kosten verursacht. Rainer Mischke, Jagdvorstand

Information der Regionalen Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald mbH (RVS)
Busumleitung in Waßmannsdorf
Der Ausbau der Ortsdurchfahrt Waßmannsdorf hat ab Montag, 17. August, eine neue Phase erreicht. Mit der Sperrung des Abschnittes zwischen Waßmannsdorfer Allee und Rudower Straße müssen auch die Busse der Linie 742 weiträumig über die B96a und die Glasower Allee umgeleitet werden. Wegen der längeren Fahrzeit ist der Linienfahrplan für die Dauer der Bauarbeiten angepasst und in diesem Zusammenhang auch die Bedienung einzelner Haltestellen verändert worden. Weitere Informationen finden Sie unter www.rvs-lds. de sowie auf den Aushängen vor Ort. Wir bitten um Verständnis.

Änderung der Straßensperrung in der Ortslage Waßmannsdorf
Am Dienstag, dem 18.08.2015, hat die die Bauphase 2 des Ausbaus der Dorfstraße Waßmannsdorf begonnen. Der Abschnitt Waßmannsdorfer Allee bis Rudower Straße ist voll gesperrt. Die Umleitung ist ausgeschildert und erfolgt über die B 96a. Der Bus der Linie 742 fährt bereits ab Montag die neu errichteten Haltestellen in der Dorfstraße an. Fahrgäste können die neuen Fahrpläne auf der Internetseite der RVS einsehen. Die Bauarbeiten werden bis zum Jahresende dauern. Der Anliegerverkehr wird aufrechterhalten. Wir bitten um Verständnis für nicht zu vermeidende Behinderungen und Verkehrsbeeinträchtigungen. Den Umfahrungsplan finden Sie auf der Internetseite der Gemeinde www.gemeinde-schoenefeld.de unter Aktuelles.

Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Gemeinde Schönefeld finden im Raum 016, (Erdgeschoss) im Rathaus der Gemeinde HansGrade-Allee 11 in 12529 Schönefeld auf Vereinbarung statt. Bitte rufen Sie bei Bedarf eine der folgenden Rufnummern an, um einen Termin zu vereinbaren: Tel.: 030 / 633 83 27, Brigitte Bischof, Schiedsfrau Tel.: 030 / 67 21 850, Marianne Scheel, Stellvertreterin

Sprechstunden der Schiedsstelle

Die Einwohnerzahlen der Gemeinde Schönefeld
Haupt- und Nebenwohnung: 14612 Hauptwohnung: 14208 Nebenwohnung: 404
(Stand 5. August 2015)

Aus der Gemeindeverwaltung

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Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 24.06.2015
31/2015 Satzung über eine Veränderungssperre zum Bebauungsplan 02/11 „südlicher Dorfkern Schönefeld“, Ortsteil Schönefeld 32/2015 Beschluss der 1. Änderung des Bebauungsplanes 02/07 „Lichtenrader Chaussee“, Ortsteil Großziethen 33/2015 Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes 02/15 „Lichtenrader Chaussee Süd“, Ortsteil Großziethen 34/2015 Beschluss zum Gewerbegebiet Waltersdorf, Ortsteil Waltersdorf Auf den Flächen zwischen der historischen Ortslage Waltersdorf und dem Gewerbegebiet Lilienthalpark, die z. Z. landwirtschaftlich bzw. durch einen Zirkusbetrieb genutzt werden, soll drei Jahre nach Inbetriebnahme des Flughafens BER die Entwicklung eines Gewerbegebiets begonnen werden. 35/2015 Bereitstellung außerplanmäßiger Mittel für die Instandsetzungsmaßnahme Glasower Straße 1, Ortsteil Selchow 36/2015 Beschluss der Niederschlagswasserentsorgungssatzung der Gemeinde Schönefeld 37/2015 Beschluss der Abgabensatzung zur Niederschlagswasserentsorgungssatzung der Gemeinde Schönefeld 38/2015 Beschluss über die Abwägung der Stellungnamen der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit aus der Beteiligung gem. § 3 (1) und § 4 (1) BauGB zum Bebauungsplan 01/14 „Hofladen“, Ortsteil Selchow 39/2015 Beschluss zur formellen Beteiligung nach § 3 (2) und § 4 (2) BauGB zum Bebauungsplan 01/14 „Hofladen“, Ortsteil Selchow 40/2015 Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes 03/15 „Gewerbe Karlshofer Weg“, Ortsteil Waltersdorf, Gemeindeteil Rotberg 41/2015 Beschluss der 3. Änderung des Bebauungsplanes 1/98 III neu b, Ortsteil Schönefeld 42/2015 Beschluss der 1. Änderung des Bebauungsplanes 1/98 III neu c, Ortsteil Schönefeld 43/2015 Bestätigung der Niederschrift über die 4. Sitzung des Ausschusses Entwicklung vom 05.03.2015 44/2015 Bestätigung der Niederschrift über die Klausurtagung des Ausschusses Entwicklung vom 24.04.2015 45/2015 Beschluss über den Verkauf von Geschäftsanteilen BADC GmbH 46/2015 Beschluss über den Erwerb von Grundstücken im Ortsteil Schönefeld 47/2015 Beschluss über den Verkauf von Grundstücken im Ortsteil Schönefeld 48/2015 Beschluss gemäß § 42 Abs. 3 Satz 2 BbgKVerf (Sitzungsniederschrift zur Sitzung der Gemeindevertretung vom 11.12.2014)

Amtsblatt 07/15 vom 03.7.2015 für die Gemeinde Schönefeld erschienen
Amtliche Bekanntmachung ►Niederschlagswasserentsorgungssatzung der Gemeinde Schönefeld ►Abgabensatzung zur Niederschlagswasserentsorgungssatzung der Gemeinde Schönefeld ►Formelle Beteiligung gem. § 3 (2) BauGB zum Bebauungsplan 01/14 “Hofladen“ im OT Selchow ►Verfügung der Teileinziehung eines Abschnittes der Gemeindestraße „Dorfstraße“ im Ortsteil Waßmannsdorf ►Verfügung der Teileinziehung des Gemeindeweges „Luchweg“ im Ortsteil Selchow ►Verfügung der Teileinziehung des Gemeindeweges „Weg (Verbindung Luchweg zur L75)“ im Ortsteil Selchow

Amtsblatt 09/15 vom 20.8.2015 für die Gemeinde Schönefeld erschienen
Amtliche Bekanntmachung ►Aufstellung und frühzeitige Beteiligung zur 3. Änderung des Bebauungsplans 1/98 III neu b im OT Schönefeld Die in zwei Teilgebieten des rechtskräftigen Bebauungsplanes zulässige Art der baulichen Nutzung soll geändert werden. Die zwei als Mischgebiete festgesetzten Flächen von 1,1 ha (Teilgebiet 1, Fläche zwischen Rathausgasse, Alt-Schönefeld und Großziethener Weg) bzw. 0,8 ha (Teilgebiet 2, Fläche zwischen Alfred-Döblin-Allee, Theodor-Fontane-Allee und Bayangol-Park) sollen als Allgemeine Wohngebiete festgesetzt werden. Die frühzeitige Beteiligung der Bürger nach § 3 Abs.1 BauGB findet im Rahmen einer öffentlichen Auslegung in der Zeit vom 31.08. bis einschließlich zum 02.10.2015 zu den folgenden Zeiten Montag, Mittwoch u. Donnerstag 8 - 12 und 13 - 15 Uhr Dienstag 8 - 12 und 13 - 18 Uhr Freitag 8 - 12 Uhr im Rathaus der Gemeinde Schönefeld, Hans-Grade-Allee 11, 2.OG, in 12529 Schönefeld statt. ►Aufstellung und frühzeitige Beteiligung zur 1. Änderung des Bebauungsplans 1/98 III neu c im OT Schönefeld Die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld hat am 24.06.2015 den Beschluss zur 1. Änderung des Bebauungsplanes 1/98 III neu c für den Ortsteil Schönefeld gefasst. Die in einem Teilgebiet des rechtskräftigen Bebauungsplanes zulässige Art der baulichen Nutzung soll geändert werden. Das als Mischgebiet festgesetzte Gebiet von 0,5 ha soll als Allgemeines Wohngebiet festgesetzt werden. Ebenso wurde die im Bebauungsplan nördlich angrenzende Fläche festgesetzt. Die frühzeitige Beteiligung der Bürger nach § 3 Abs.1 BauGB findet im Rahmen einer öffentlichen Auslegung in der Zeit vom 31.08. bis einschließlich zum 02.10.2015 zu den folgenden Zeiten Montag, Mittwoch und Donnerstag 8 - 12 und 13 - 15 Uhr Dienstag 8 - 12 und 13 - 18 Uhr Freitag 8 - 12 Uhr im Rathaus der Gemeinde Schönefeld, Hans-Grade-Allee 11, 2.OG, in 12529 Schönefeld statt. ►Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 11.08.2015

Amtsblatt 08/15 vom 28.07.2015 für die Gemeinde Schönefeld erschienen
Amtliche Bekanntmachung ►Bekanntmachung der Jagdgenossenschaft Waltersdorf ►Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 06.05. und 24.06.2015 Herausgeber: Gemeinde Schönefeld Bezug: im Rathaus der Gemeinde Schönefeld, 12529 Schönefeld, Hans-Grade-Allee 11, sowie einzeln oder im Abonnement gegen Erstattung der Porto- und Versandkosten Erscheinen: einmal Herausgeber: Gemeinde Schönefeld Bezug: im Rathaus der Gemeinde Schönefeld, 12529 Schönefeld, Hans-Grade-Allee 11 sowie einzeln oder im Abonnement gegen Erstattung der Porto- und Versandkosten Sie können das Amtsblatt auch online als PDF lesen unter: www.gemeinde-schoenefeld.de/ Amtsblatt

Rathaus Schönefeld Telefon: (030) 53 67 20 0

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Aus der Gemeindeverwaltung

Vorgestellt: Marianne Scheel, stellvertretende Schiedsperson der Gemeinde
Roman fertig. Ihr zweites Hobby ist ihr schöner Garten, der sie besonders in diesem Jahr viel Mühe kostet. „Mit der Arbeit der Schiedsstelle hatte ich bis zu meiner Wahl kaum etwas zu tun. Frau Bischof, die schon viele Jahre die Schiedsstelle leitet, hat mich eingewiesen und mich auf meine Tätigkeit vorbereitet. Außerdem habe ich an einen Lehrgang absolviert, der für mich sehr interessant war. Ich habe einen guten Einblick in die Arbeit einer Schiedsstelle bekommen, die gar nicht so einfach ist, weil juristische Kenntnisse erforderlich sind und natürlich auch viel Einfühlungsvermögen“, sagt sie zu ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Schiedsperson. Die Schiedsstelle der Gemeinde erreichen Sie unter Brigitte Bischof, Schiedsfrau Tel.: 030 633 83 27 Frau Marianne Scheel, Stellvertreterin Tel.: 030 / 67 21 850

Die Schiedsstelle
Der Gang zum Gericht ist nicht immer nötig. Im Vorfeld eines Verfahrens vor Gericht können Streitigkeiten auch einvernehmlich gelöst werden. In diesem Fall können Schiedspersonen helfen. Sie können unterschiedliche Interessen in Übereinstimmung bringen oder einen Kompromiss vermitteln. Verhärtete Fronten können aufgebrochen und eine Lösung gefunden werden Dadurch wird nicht nur Rechtsfrieden hergestellt, auch die Gerichte werden entlastet. Zur Durchführung solcher Schlichtungsverfahren über streitige Rechtsangelegenheiten gibt es in jeder Gemeinde entsprechend des Gesetzes über die Schiedsstellen in den Gemeinden eine oder mehrere Schiedsstellen. Die Aufgaben der Schiedsstelle werden von Schiedsfrauen und Schiedsmännern ausgeführt. Seit Mai ist Marianne Scheel aus dem Ortsteil Schönefeld stellvertretende Schiedsperson in der Gemeinde. Als sie gefragt wurde, ob sie sich für dieses Amt zur Verfügung stellen würde, hat sie hat zugesagt und bewarb sich auf die öffentliche Ausschreibung der Gemeinde für die ehrenamtliche Stelle der Schiedsperson. In der Sitzung der Gemeindevertreter im März wurden Brigitte Bischof und Frau Marianne Scheel von der Gemeindevertretung gewählt und in der Maisitzung wurde den gewählten und vom Amtsgericht bestätigten Schiedspersonen ihre Berufungsurkunden übergeben. Der ausscheidenden Schiedsperson, Herr Manfred Fuchs, wurde zuvor für die geleistete jahrelange Arbeit der Dank ausgesprochen.

Marianne Scheel Marianne Scheel wohnt seit 1974 in Schönefeld. Sie hat viele Jahre lang als Flugbegleiterin bei der INTERFLUG gearbeitet und wechselte nach der Wende mit den Airbussen der INTERFLUG zur Bundeswehr, wo sie bis zur ihrer Pensionierung als Zivilangestellte im Flugbetrieb tätig war. Ihre Erlebnisse und Reisen haben ihr auch Inspirationen für ihr Hobby, das Schreiben, gegeben. Inzwischen ist ihr dritter

Straßenreinigung/Winterdienst
Albrechtweg, Goethestraße, Schillerstraße (Großziethen)
Wir möchten darüber informieren, dass die ausgebauten Abschnitte der o. g. Straßen ab der Wintersaison 2015/2016 in den Winterdienst auf den Fahrbahnen durch die Gemeinde aufgenommen werden. Der Albrechtweg wurde zudem in den zweimonatigen Zyklus der Straßenreinigung aufgenommen. Die Schillerstraße zwischen der Ernst-Thälmann-Straße und der Grenzstraße sowie der Stichweg zu den Häusern Schillerstraße 29 und 31 bleiben unverändert in der Straßenreinigungsklasse 1A. Neue Eingruppierung: 3A Albrechtweg (befestigter Bereich) 2A Goethestraße 2A Schillerst. (zw. E.-Thälmann-Str. u. Lessingring/außer Stichweg) Dezernat II

Veranstaltungen in der Gemeinde
• Dauerausstellung „Hugo Junkers“ • 04.09. Musikalische Wanderungen durch Schönefelder Kirchen • 05.09. Jugendfeuerwehrtag • 12./13.09. Kürbiscup und Kürbisfest Kleinziethen • 19.09. Trödelmarkt in der Kita „Gänseblümchen“ • 25.09. Herbstfest der Praxis Logopädie u. Ergotherapie Dr. Beneke • 02.10. Herbstfeuer Ortsteil Waßmannsdorf • 10.10. Seifenkistenrennen Großziethen oder Waßmannsdorf

Wahlhelfer gesucht
Liebe Leserinnen und Leser, Auch in diesem Jahr findet wieder eine Wahl statt. Am 11. Oktober wird der Landrat für die nächsten 8 Jahre gewählt. Zur Besetzung der Wahlvorstände werden Helfer gesucht. Bedingung ist, dass die Helfer am Tag der Wahl mindestens 16 Jahre alt sind und sie nicht für die Wahl als Landrat kandidieren. Eine eventuell erforderliche Stichwahl erfolgt am 8. November 2015. Auch dafür benötigen wir Ihre Hilfe. Bitte melden Sie sich bei Frau Korban, Gemeinde Schönefeld, Dezernat I, Telefon 030/53 67 20 45, e-mail: a.korban@gemeindeschoenefeld.de oder bei mir, Telefon 030/53 67 20 33, e-mail: d.schulze@gemeinde-schoenefeld.de. D. Schulze, Wahlleiterin

Die nächsten Blutspendetermine
Großziethen - Neues Gemeindezentrum, Alt Großziethen 40, am Donnerstag, 10. September 2015 von 16 bis 19 Uhr Waltersdorf - Vor Möbel Höffner im Blutspendebus, am Samstag, 12. September 2015 von 10 bis 14 Uhr Schulzendorf - Rathaus Schulzendorf, Richard-Israel-Straße 1, am Dienstag, 29. September 2015 von 15 bis 19 Uhr.

Aktuelles Thema: Spatenstich für Windkanal in Schönefeld

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Fliegen gehört zu Schönefeld
1. Spatenstich für Europas größten Windkanal

Landrat Stephan Loge äußerte sich optimistisch, dass das Projekt in elf Monaten seiner Bestimmung übergeben werden wird. „Fliegen gehört zur Region und dieser Windkanal ist eine wichtige Investition für die Region“, sagte er.

Visualisierung des Windkanals. Das Gebäude ist insgesamt 30 m hoch und hat eine Grundfläche von 750 m². 6 Axiallüfter mit einer Leistung von insgesamt 2.100 KW erzeugen einen Luftstrom von bis zu 270km/h. Der Windkanal ist 12m hoch und hat einen Durchmesser von 5,20 m. © Hurricane Factory Berlin GmbH.

Nach dem Spatenstich begannen Bauarbeiten für den größten Windkanal Europas. Das Foto entstand am 12. August. Windkanal begrüßen können.“ Es werden ca. 35.000 Gästen jährlich erwartet und zunächst ca. 30 Arbeitsplätze am Standort geschaffen. Ausschlaggebend für die Standortwahl seien die gute Anbindung an Berlin, die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die gute Erreichbarkeit mit dem Auto und ausreichend Parkplätze direkt vor dem Objekt und nicht zuletzt die hervorragende Anbindung an den BER – und die positive Begleitung seitens der Gemeinde Schönefeld, betonte Andrej Vachola. Wichtig für den Investor und für die Gemeinde ist vor allem auch die baldige Inbetriebnahme des S-Bahnhofes in Waßmannsdorf. Landrat Stephan Loge sicherte ihm und den Mitgliedern des anwesenden Ortsbeirates, aber auch den Mitgliedern der Schönefelder Gemeindevertretung, in dieser Frage seine volle Unterstützung zu. Der Windkanal wird eine Bereicherung des Freizeitangebotes in der Gemeinde sein und viele Touristen anlocken. So sieht es auch der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Olaf Damm: „Wir waren anfangs ein bisschen skeptisch, weil die Entwicklung gezeigt hat, dass viele mit fantastischen Ideen nach Schönefeld gekommen sind, die dann nicht realisiert wurden. Jetzt sind wir glücklich, dass diese Investition manifestiert worden ist. Wir hoffen und wünschen, dass der Windkanal in 11 Monaten fertig sein wird und wir stehen zu diesem Projekt.“ Jährlich werden 35.000 Gäste erwartet. Vom Kindergeburtstag bis zum professionellen Fliegertraining ist alles möglich. Das Gesamterlebnis dauert inklusive Vorbereitung, Ankleiden und Fliegen ca. 1 Std. Das Basisticket soll ca. 60.- € kosten. Direkt angrenzend an den Windkanal wird ein Bistro mit Barbereich entstehen, von dem aus das Geschehen im Windkanal hervorragend verfolgt werden kann. A.H.

Comeback nach Verletzungspause. Profiboxerin Ramona Kühne nach ihrem Sieg am 1. August in Potsdam. Die ehemalige Schönefelderin war beim Spatenstich für den Windkanal nach Waßmannsdorf gekommen. Sie möchte die Erste sein, die hier hier fliegt. Foto: ©X21de - Reiner Freese Am 20. Juli 2015 führten Andrej Varchola, Geschäftsführer der Hurricane Factory GmbH, Landrat Stephan Loge, Projektentwickler Gilbert Freiberg und Bürgermeister Dr. Udo Haase nach fast 2jähriger Vorbereitungszeit den 1. Spatenstich für den größten Windkanal Europas aus. Die Hurricane Factory Berlin GmbH investiert 8 Millionen Euro in den Bau, der in einem knappen Jahr fertiggestellt sein soll. Gern gesehener Gast war Boxweltmeisterin Ramona Kühne, die bei der Eröffnung gern als Erste im Windkanal fliegen möchte. Der Geschäftsführer der Hurricane Factory, Andrej Vachola, sagte: „Wir arbeiten schon lange an diesem Traum. Wir haben bereits zwei Skydive Arenas gebaut und zwei weitere sind in Planung. Aber wir wollen nicht nur träumen, sondern die Träume auch wahr werden lassen. Mut steht am Anfang, Glück am Ende und dazwischen ist Arbeit, Mühe, Beharrlichkeit. Wir werden der Region ein sportliches und touristisches Highlight bringen. In ca. 11 Monaten werden wir unsere „ersten Flieger“ in diesem neuen

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Flughafen BER

Fluhafenkonzert
Mehr als 1500 Besucher besuchten am 28. Juni 2015 das Konzert des Deutschen SymphonieOrchesters Berlin, das mit dem kanadischen Pianisten Jan Lisiecki einen besonderen Gast hatte. Bereits zum zweiten Mal fand auf der Terminalvorfahrt am Flughafen Berlin-Brandenburg im Rahmen der Brandenburgischen Sommerkonzerte ein derartiges Konzert statt.

Revierdienst der Polizeiinspektion Flughafen Gemeinde Schönefeld
Polizeihauptkommissar Lothar Stoldt Telefon: 030 63480 1040, Fax 030 63480 229 Email: lothar.stoldt@polizei.brandenburg.de Polizeiobermeister Fred Schnell Telefon: 030 63480 1043, Fax 030 63480 229 Email: fred.schnell@polizei.brandnburg.de Polizeihauptmeister Norbert Zehrt Telefon: 030 63480 1042, Fax 030 63480 229 Email: norbert.zehrt@polizei.brandenburg.de Polizeioberkommissarin Mandy Grohmann Tel: 030 63480 1041, Fax: 030 63480 229 Email: mandy.grohmann@polizei.brandenburg.de Erreichen können Sie die Revierpolizisten jeden Dienstag in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr im Rathaus Schönefeld, Hans-Grade-Allee 11, Raum 016 (Erdgeschoss). Außerhalb der Sprechzeiten können Sie die Polizeiinspektion Flughafen Tel.: 030 63 48 00 rund um die Uhr erreichen. Sie haben aber auch die Möglichkeit über die Internetwache (www. internetwache.brandenburg.de) Anzeigen, Hinweise, Lob oder Kritik zu versenden. Im Falle akuter Gefahr wählen Sie natürlich weiterhin den Notruf 110.

N O T R U F N U M M E R N:
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei
Feuerwehr, Rettungsdienst: 112 • Polizei: 110
Hinweis:
In allen digitalen Netzen gilt generell die Notrufnummer 112. Sie können diese Nummer auch dann anwählen, wenn sich auf Ihrer Handy-Wertkarte kein Guthaben befindet oder Sie kein Geld/keine Wertkarte für öffentliche Telefonanlagen haben!

* Feuerwehr-/Rettungsleitstelle Lausitz: (0355) 63 20 * Ärztlicher Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen 116117 * Polizeiinspektion Flughafen Gemeinde Schönefeld
Bohnsdorfer Chaussee 30, 12529 Schönefeld Telefon: (030) 63 48 00 • Telefax: (030) 63 48 02 29

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Irmgard Simon
geb. Radue verstarb im Alter von 91 Jahren am 06.08.2015 im Seniorenheim "Sankt Michael".

Die Beisetzung findet am Freitag, den 04.09.2015 um 14:00 Uhr auf dem Friedhof in Schönefeld statt.

Kultur

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Wandern Sie zum 10. Mal musikalisch durch die mittelalterlichen Kirchen Schönefelds
Ein Programm nach Ihren Wünschen

Kirche Schönefeld, 4. September, 19 Uhr „Spiel mir das Lied…“ Filmmusik von schwarz-weiß bis Farbe Quartetto tonale Silke Rougk, Violine • Astrid Hengst, Viola Almut Witt, Violine • Gesine Conrad, Cello

Kirche Selchow 18. September, 19 Uhr Flamenco trifft Schilller Uwe Neumann, Schauspieler Georg Kempa, Flamenco-Gitarre

Kirche Waltersdorf, 4. Oktober, 11.30 Uhr 10 Jahre Muzet Royal Tango, Filmmusik, Musette, Csárdás Muzet Royal Sirid Heuts, Akkordeon Anna-Maria Huhn, Kontrabass Ulrike Dinter, Violine

Kirche Kiekebusch, 16. Oktober, 19 Uhr „In Essik un Honik“ Gruppe Aufwind

Kirche Großziethen, 31. Oktober, 18 Uhr Antonio Vivaldi trifft Scott Joplin Bläsertrio “einfach klassik” Jeannine Lungwitz, Flöte Kathrin Goschenhofer, Oboe Adi Sharon, Fagott

Kirche Rotberg, 13. November, 19 Uhr Swing, Jazz, Gospels, Spirituals und Blues Trio Trias Hartmut Behrsing, Klavier, Posaune und Arrangements Antje Knobl, Gesang, Gitarre Reimund Dewerny, Viola, Moderation

Kirche Waßmannsdorf, 27. November, 19. Uhr „Die Liebe kommt, die Liebe geht“ die terzenbrecher Bernhard von Bruchhausen, Altus Carsten Großeholz,Tenor Reimar Westendorf, Bariton Gert Hellwig, Bass Veranstaltungsreihe “Kulturtreff Rathaus Waltersdorf” Rathaus Waltersdorf 4. Dezember, 19 Uhr Wilde Weihnachten Erzähltheater Cathrin Alisch, Autorin, Erzählerin, Musikerin

Veranstalter: Gemeinde Schönefeld Programm und Organisation: Gisela Schneider, Lindenstraße 25, 12526 Berlin, Tel.: 030/676 75 04; Fax: 030/6780 9347, Email: gisa.schneider@snafu.de

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Informationen

Filmfieber in Bad Saarow
Internationales Festival in der Kulturscheune
In außergewöhnlicher Atmosphäre werden vom 11.-13. September 2015 am Scharmützelsee herausragende Filme gezeigt. Die Veranstaltung hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Dialog über Themen wie Humanität, Menschenwürde und Solidarität zu fördern. Das Festival „Film ohne Grenzen“ wurde 2008 in Italien gegründet und hat sich mittlerweile auch in Bad Saarow fest etabliert. Neben großartigen Kurz- und Langfilmen zeigt „Film ohne Grenzen“ ein Themenspecial zu Rainer Werner Fassbinder, der in diesem Jahr 70 Jahre alt geworden wäre. Die Moderatoren Barbara Schöneberger, Gero von Boehm und – erstmals in diesem Jahr – radioeins-Moderator Knut Elstermann laden zu spannenden Talkrunden mit interessanten Gästen ein. Mit von Julia Albrecht und Dagmar Gallenmüller oder „Die Schüler der Madame Anne“ von Marie-Castille Mention-Schaar). Ebenso gibt es auch wieder ein attraktives Rahmenprogramm für die ganze Familie mit kulinarischen Leckerbissen aus der Region sowie Kinderkino und Ponyreiten! Zum Auftakt des diesjährigen Festivals gibt es erstmals auch ein „Schulkino“. Vier Klassen aus einer Oberschule aus Bad Saarow werden sich in der Kulturscheune des Gut Eibenhofes den Dokumentarfilm „Willkommen auf Deutsch“ ansehen. Er setzt sich mit der Flüchtlingspolitik in Deutschland kritisch auseinander. Danach findet eine Gesprächsrunde statt. Infos, Programm und Ticketreservierung unter: www.filmohnegrenzen.de

In der Kulturscheune sind auch Kinder und Jugendliche willkommen. Liegestühle im Kinosaal bieten ein außergewöhnliches Flair. Foto: kp design dabei sind u.a. die FassbinderWeggefährten Irm Hermann, Harry Baer und Juliane Maria Lorenz, Präsidentin der RWFF sowie Annekatrin Hendel, Regisseurin der hochgelobten Dokumentation „Fassbinder“, die im Programm zu sehen sein wird. Als filmische Höhepunkte dabei: „Beyond Punishment“ von Hubertus Siegert , „E-Team“ von Katy Chevigny und Ross Kauffmann, „Die Folgen der Tat“

Auf Hollywoods Spuren – Filmorte in Brandenburg entdecken
Quentin Tarantinos „Inglorious Basterds“, George Clooneys „Monuments Men“, Til Schweigers „Honig im Kopf“, Michael Hanekes „Weißes Band“ und ganz aktuell Steven Spielbergs Agententhriller „Bridge of Spies“ – in Brandenburg gibt es die Kulissen, die sowohl deutsche als auch Hollywood-Regisseure suchen. Die TMB TourismusMarketing Brandenburg GmbH und das Medienboard BerlinBrandenburg haben für filmbegeisterte Touristen jetzt ein neues Angebot: Auf der Website www.reiseland-brandenburg.de stehen ab sofort Infos zu rund 50 bekannten nationalen und internationalen Filmproduktionen zur Verfügung, die quer durch alle Landkreise gedreht wurden. Die Filmorte sind für LocationPilger mit Adressen auf einer Brandenburg-Karte verzeichnet. Zu jedem Filmort gibt es einen speziellen Ausflugstipp. Zahlreiche Hollywood-Produktionen und einige der erfolgreichsten deutschen Filme der letzten Jahre sind in Brandenburg entstanden. Neben Publikumserfolgen wie „Kokowääh“, „Zweiohrküken“ und „Der Schlussmacher“ können sich die Filmenthusiasten aber auch auf die Spuren von DEFA-Klassikern wie „Jakob der Lügner“ oder „Die Legende von Paul und Paula“ begeben, für den beispielsweise einige Einstellungen im Strandbad Babelsberg gedreht wurden. „Wenn die Filmteams abgereist sind, die Aufregung vor Ort wieder vorbei ist, sind die Drehorte immer noch da. Dann lassen sich Filmorte wie der Industriepark Rüdersdorf, die Villenkolonie Neu-Babelsberg oder Schloss Neuhardenberg in aller Ruhe entdecken. Dazu laden wir ein.“, sagt Dieter Hütte, Geschäftsführer der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH. „Brandenburg-Bilder gehen um die Welt! Die Filme, die hier entstehen, ziehen nicht nur weitere Filmstars an. Sie machen die Region auch für Besucher unglaublich attraktiv. Wenn also Brad Pitt hier mit Tarantino dreht und das hinterher Clooney erzählt, bringt der beim nächsten Mal Cate Blanchett mit. Til Schweigers Running Gag zu Brandenburg wird aber auch den einen oder anderen der 7 Millionen „Honig im Kopf“-Kinobesucher neugierig gemacht haben – und wer weiß, vielleicht pilgern die „Homeland“-Fans demnächst alle nach Rüdersdorf“, so Kirsten Niehuus, Geschäftsführerin Filmförderung im Medienboard. Weitere Informationen zu einem Stadtrundgang durch die Villenkolonie Neu-Babelsberg, in der einst zahlreiche Ufa-Schauspieler wohnten, zu den Angeboten im Filmpark Babelsberg sowie Beiträgen aus dem Brandenburg-Blog der TMB und den Filmfestivals in Brandenburg finden Sie ebenfalls auf der neuen Website: www.reiselandbrandenburg.

DANKE
Für die liebevolle Anteilnahme beim Heimgang meines lieben Mannes, unseres Vaters, Schwiegervaters und Opas

Hans-Jürgen Laske
* 25.07.1942 ✝ 22.07.2015

In stiller Trauer Christel Laske Dirk Laske und Familie Karsten Laske und Familie
Großziethen im August 2015

KIEKEBUSCH

Aus den Ortsteilen

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Gauklerfest in Kiekebusch
Kiekebusch feierte mit seinen Gästen - trotz tropischer Temperaturen von mehr als 37°C – wieder ein gelungenes Sommerfest!
Zum traditionellen Sommerfest hatte der Ortsbeirat alle Kiekebuscher, Karlshofer sowie Gäste zum Gauklerfest am 4.7.2015 eingeladen, das gemeinsam mit dem Heimatverein, der Jagdgenossenschaft, der Bürgerinitiative, der Frauen- und Seniorengruppe sowie mit Unterstützung ansässiger Gewerbetreibenden vorbereitet und durchgeführt wurde. Vor Eröffnung durch den Ortsvorsteher Horst Bieber hielt Pfarrer Wegmann in der Kiekebuscher Dorfkirche einen Gottesdienst ab. Den rund 200 Besuchern wurde auf der Festwiese am Amtsgarten ein buntes Programm mit Zauberer und Leierkasten, Jonglieren, Hundeshow, Kinderschminken, Seifenblasen u.v.a. Kinderspielen und nicht zuletzt mit Hufeisenschmieden geboten. Wer wollte, konnte sein Glückshufeisen selbst schmieden. Hüpf- und Strohburg, Torwandschießen, Hufeisenwerfen, Hau den Lukas, BierkrugSchieben sowie im nordischen Flair „Rentier zum Anfassen“ waren weitere Anziehungspunkte, die das Bühnenprogramm umrahmten. Für die musikalische Umrahmung sorgte DJ Klaus. Durch das Programm führte Ines Hensler.

Der Höhepunkt war schließlich die Prämiierung aus den Spielwettbewerben und nicht zuletzt des „Gauklerkostüms“ mit den drei Erstplatzierten Karl Lobeth, Birgit Guschall und Silke Fuhrmann. Das Fest klang mit Tanz und einem gemütlichen Beisammensein der Dorfgemeinschaft aus. Für das leibliche Wohl mit Kaffee und Kuchen, Eis, Getränken sowie Fleisch und Würsten vom Grill war ausreichend gesorgt. Allen Spendern und fleißigen Helfern an den Büfetts und Ständen sei für ihren engagierten Einsatz

Dank gesagt. Den Organisatoren und allen Mitwirkenden im Auf- und Abbauteam der Zelte, Bühne und Stände sowie jenen, die das Fest substantiell unterstützten, gilt ebenso unser Dank, besonders Jürgen Pahl, Heinz Gräser und Karl Lobeth. Jürgen Nossack für das Festkomitee

Zusätzliche Informationstafeln für die Anwohner in Kiekebusch
Zu den offiziellen Informationstafeln in Kiekebusch und Karlshof wurden zwei neue Tafeln „Informationen des Ortbeirates“ in Absprache mit der Gemeindeverwaltung von den Anwohnern errichtet. Die zusätzlichen neuen Tafeln sollen die Anwohner über interessante Veranstaltungen, kulturelle Termine, Lärmschutz Vorträge und dorfinterne Aktivitäten informieren. Die Kiekebuscher Tafel befindet sich Am Amtsgarten an der alten Feuerwache und die Karlshofer auf dem Dorfplatz Karlshofer Gut. Horst Bieber, Ortsvorsteher

ARTLAKE FESTIVAL 2015
Freitag, 28. August bis Sonntag, 30. August 2015
Teilnehmen statt Zusehen – So lautet das Motto des ersten Artlake Festivals, einer Open Air Veranstaltung mit dem Fokus auf Kunst, Kultur und Musik. Kunst-Workshops, bei denen die Besucher nicht nur zusehen und zuhören können, sondern aktiv zum mitmachen aufgefordert werden, sollen kulturellen Austausch und das gegenseitige Kennenlernen fördern. Das Festival will an drei Tagen vielschichtige, subkulturelle Kunstströmungen wieder spiegeln und lädt zum Malen, Designen, Tanzen, Singen, Zaubern, Dichten, Gestalten und Performen rund um den Kiessee in Kiekebusch. Musikalische Darbietungen und DJs auf vier Bühnen runden das Rahmenprogramm ab und verleihen der kreativen Atmosphäre den passenden Soundtrack. www.artlake-festival.de

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Aus den Ortsteilen

SC H Ö N EF EL D

Sommervergnügen für Jung und Alt am Dorfanger
Der Sommer zeigte sich von seiner besten Seite als 11. Juli der Schönefelder Ortsbeirat zum traditionellen Sommerfest am Dorfanger lud. Ortsvorsteher Robert Rust eröffnete am frühen Nachmittag vor schon gut gefüllten Besucherreihen das Fest, das wie immer ein buntes Programm für die Gäste aus Nah und Fern bot. Erster Höhepunkt war der Auftritt der Hortgruppe Schwalbenweg, die mit ihren Liedern nicht nur Eltern und Großeltern im Publikum begeisterten. Der Nachmittag gehörte den jungen Schönefeldern, die den Auftritt der Clowns Pipo & Pipolina fröhlich verfolgten und sich später von den Künsten des Zauberers Andreas Körner faszinieren ließen, der schließlich auch für jedes Kind noch ein Luftballontier herbei zauberte. Zwischendurch luden nicht nur Hüpfburg und Ballspiele die kleinen Festbesucher ein. Wer sich traute, konnte auch seine Reitkünste ausprobieren oder auf der Bungeeanlage akrobatisches Talent beweisen. Doch auch die erwachsenen Besucher kamen auf ihren Geschmack. Uwe Rump sorgte mit seiner Mobildiskothek immer wieder für sommerliche Feierstimmung und bei Dirk Jüttners Fifties Rock´n´Roll Show wurde eifrig mitgeklatscht und gesungen.

Die Hortgruppe vom Schwalbenweg begeisterte mit ihren Liedern auf der Bühne am Dorfanger kleine und große Besucher.

Eine echte Geschmackssache – die Jury des 1. Schönefelder Marmeladenwettstreits konzentriert bei ihrer Arbeit.

Stellvertretend für seine Frau nahm Manfred Mikoleit den ersten Preis des „Schönefelder Marmeladenwettstreits“ in Empfang.

Clownereien zum Mitmachen: Pipo & Pipolina sorgten für Spaß, auch mit Hilfe zweier Festbesucher.

Fast so schön wie Fliegen. Beim Bungee konnten die kleinen Festbesucher ihr artistisches Talent beweisen.

SC H Ö N EF EL D
Erstmals wurde anlässlich des Sommerfestes auch der „1.Schönefelder Marmeladenwettstreit“ ausgetragen. Rund ein Dutzend Hobbymarmeladenköche beteiligten sich mit selbstgemachten Marmeladen unterschiedlichster Geschmacksrichtungen Der fachkundigen Jury wurde die Entscheidung wahrlich schwer gemacht, doch schließlich entschieden sie sich für die Marmeladenkreation von Frau Mikoleit, die als Gewinnerin nun eine Ballonauffahrt am Potsdamer Platz genießen kann. Für das leibliche Wohl der Festbesucher sorgten in bewährter Weise die Fleischerei Palm und die Bäckerei Wolter, deren leckere Angebote sich Groß und Klein schmecken ließen. Der Festtag endete mit Discoklängen von Uwe Rump, einer Lichtshow mit den No Limit Hot Girls und dem traditionellen Höhenfeuerwerk, das wieder alle Besucher begeisterte und den Abend stimmungsvoll ausklingen ließ. Der Ortsbeirat Schönefeld bedankt sich bei allen Unterstützern und Helfern und freut sich schon auf das Schönefelder Sommerfest 2016. Andreas Schluricke

Aus den Ortsteilen

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Zauberer Andreas Körner begeisterte seine kleinen Zuschauer nicht nur mit seinen Zaubertricks, sondern auch mit bunten Luftballontieren.

Informationen für die Schönefelder Senioren
Liebe Senioren des Ortsteils Schönefeld, Veranstaltungen für die Monate September – Dezember 15.09. 15 Uhr Modenschau im Sportcasino 08.10. 15 Uhr Kegeln am See 25.11. 15 Uhr Weihnachtsgesteck basteln im Sportcasino 04.12. 15 Uhr Weihnachtsfeier im Kongresszentrum des Flughafens Über rege Beteiligung an unseren Veranstaltungen würden wir uns freuen. Seniorenbeirat und Volkssolidarität

Ferienhaus Schäckermann
Im herrlichen Süden von Berlin - Rudow
Brigitte Schäckermann Lettberger Straße 79 • 12355 Berlin Telefon: +49 (0)30 663 75 00 • Mobil: +49 (0)172 316 02 15 E-mail: brigitte.schaeckermann@gmx.de www.brigitteschaeckermann.de

Rathaus Schönefeld Telefon: (030) 53 67 20 0

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Aus den Ortsteilen

WA ß M A N N S D O R F

Sommerfest in Waßmannsdorf
Begegnungen und Abschied beim Sommerfest

Hayat aus dem Tschad mit ihrer Tochter Hawa

Es war schon das 23. Sommerfest, das die Bewohner des Asylbewerberheimes mit den Waßmannsdorfern feierten. Die Bewohner haben im Laufe der Jahre gewechselt, geblieben aber ist die gute Nachbarschaft. Doris Riedel und Eva Fischer kümmern sich mit großem Engagement um die jetzt 270 Bewohner.

Ein Dankeschön an Michael Smolinski und Lydia Fischer vom Ortsbeirat für ihre tatkräftige Unterstützung.

Besonders am Herzen liegen ihnen die 60 Kinder. Das jährliche Sommerfest ist für alle eine Gelegenheit, sich näher zu kommen und natürlich auch die von den Heimbewohnern zubereiteten Gerichte aus aller Welt zu probieren. Doris Riedel ist sehr dankbar für die vielen Unterstützer aus der Gemeinde. „Es gibt in der Gemeinde viele Unterstützer, bei denen ich mich bedanken möchte: beim Waßmannsdorfer Ortsbeirat, bei der Familie Fischer, die uns das Gestänge für unser Sonnensegel geschenkt hat, ganz besonders auch bei Herrn Beetz aus Großziethen, der Sand für den Sandkasten und Holzkohle vorbeibringt und sofort kommt, wenn wir Hilfe brauchen, bei Herrn Wolff, der unseren Kinder unvergessliche

Stunden auf seinem Reiterhof bereitet, bei unseren Nachbarn hier im Ort und allen, die uns unterstützen. Auch den Kirchenkreis aus Waltersdorf möchte ich erwähnen und das Projekt „Farfalla“ aus Berlin“, sagt sie. Auch zum Evangelischen Gymnasium in Großziethen gibt es enge Kontakte. Die Schüler hatten Spenden gesammelt und haben sie beim Sommerfest der Schule an die Bewohner des Asylbewerberheims übergeben. Für einige Familien war das Sommerfest auch gleichzeitig eine Abschiedsparty. Sie zogen am 17. August nach Zützen um. Damit ist auch der Beginn gemacht für die umfangreiche Renovierung des Heims, der im September beginnen soll. A.H.

Besuch aus der Kita „Storchenest“

Gute Freunde -Mohammed aus Afghanistan und die türkische Familie Mehmet

Frau Schlitt wohnt seit 21 Jahren in der Nachbarschaft. Sie kommt oft vorbei, hat die größeren Kinder bei den Hausaufgaben betreut und hilft, wenn jemand gerbraucht wird.

WA ß M A N N S D O R F

Aus den Ortsteilen

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Frank Kaminski vom Sozialamt in Lübben an der Torschusswand mit Christian, Beki „Neymar“, Oliver „Messi“

Herzliche Begrüßung, Heimleiterin Doris Riedel und Charles aus Nigeria

Oma Inge mit tschetschenischen Mädchen. Sie ist die Mutter von Heimleiterin Doris Riedel und hilft bei allen Festen tatkräftig mit.

Syrische Männer tanzen traditionelle Tänze Karl Mette, Waßmannsdorf Ich lebe seit 76 Jahren hier. Die Asylbewerber haben keine Probleme mit uns und wir haben keine Probleme mit den Asylbewerbern. Als ich noch Vertreter des Sportvereins war, habe ich immer Wert darauf gelegt, dass wir bei unseren Sportfesten auch eine Mannschaft aus dem Asylbewerberheim dabei hatten. Ich erinnere mich noch an einen Bericht in der Morgenpost. Da hieß es „Waßmannsdorf“ spielt gegen den Rest der Welt. Dorothea Schulze, Stellvertreterin des Bürgermeisters Das Asylbewerberheim hier in Waßmannsdorf gibt es seit 1993. Ich bin stolz, wie das über die vielen Jahre so gut läuft. Es ist ein friedliches Zusammenleben so wie auch bei diesem Fest. Man sieht es an den Waßmannsdorfern, die heute hier Ort sind. Carsten Saß, Dezernent für Bildung, Kultur, Jugend, Gesundheit und Soziales Die Aufgabe der Unterbringung der Asylbewerber ist eine riesige Herausforderung auch für die Kreisverwaltung, die bisher weitestgehend ruhig abläuft. Die Betreuung hier in Waßmannsdorf ist anerkennenswert. Es ist schön zu sehen, mit welchem Herzblut Frau Riedel und Frau Fiedler mit dabei sind. Es ist ein tolles Zusammenleben und entlastet uns als Landkreis. Die Renovierung wird wie geplant stattfinden. Alles ist vorbereitet. Danach wird es Gemeinschaftsräume und Sanitäranlagen auf den Etagen eben.

Karl-Heinz Wolff hat ein großes Herz für Kinder. Er war selbst ein Flüchtlingskind und möchte deshalb den Kindern aus dem Waßmannsdorfer Asylbewerberheim unbeschwerte Stunden auf seinem Pferdehof bereiten. Er hatte die Jungen und Mädchen am 4. August zu einem Ferientag auf seinen Pferdehof eingeladen. Das war kein einmaliges Ereignis, denn regelmäßig kommen seine kleinen Gäste am Nachmittag zu ihm und verbringen frohe Stunden auf dem Hof. Foto: Uta Schmidt

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Aus den Ortsteilen

WA ß M A N N S D O R F

Besuch bei der Waßmannsdorfer Feuerwehr
Vielen Dank an die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Schönefeld in Waßmannsdorf für eine sehr interessante Führung durch die Feuerwache. 20 Kinder der Schule am Altglienicker Wasserturm aus Berlin-Altglienicke erlebten zum Ferienstart am 20.7.2015 einen tollen Vormittag. Mit viel Geduld der drei Feuerwehrleute erfuhren wir viel Wichtiges über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr. Sie sorgen in ihrer Freizeit dafür, dass bei Notfällen oder Bränden den Menschen oder auch Tieren geholfen werden kann. Wir konnten viele Fragen stellen und mit Steffen die Kleidung der Feuerwehrleute ausprobieren. Ganz schön schwer was da bei Einsätzen zur eigenen Sicherheit getragen werden muss! Marcus informierte uns über die Gefahr beim Kerze anzünden, selbst das durften wir ausprobieren. Robert stellte uns sehr spannend die verschiedenen Einsatzwagen und ihre Aufgaben vor. Viele

Kinderaugen strahlten... Bei einigen Kindern wurde das Interesse an der Feuerwehr noch mehr geweckt, vielleicht gibt es bald doch mehr Nach-

wuchs für die Freiwillige Feuerwehr. Wir wünschen es uns jedenfalls, weil wir wissen, wie wichtig diese Arbeit für uns alle ist. Jeder möchte in Notsituati-

onen Hilfe erhalten. Gut zu wissen, dass es die Freiwillige Feuerwehr in Waßmannsdorf gibt. Danke ! ! !

Rechtsanwältin
Beate Knoth-Schindler
Neue Anschrift nach Umzug Prierosser Straße 54 • 12357 Berlin/Rudow Wenn Sie aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht in die Kanzlei kommen können,

Informationen zur Gemeinde Schönefeld finden Sie auch auf der Internetseite: www.gemeinde-schoenefeld.de

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G RO ßZ I E T H EN

Aus den Ortsteilen

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„Schönefeld eröffnet jetzt doch schon!“
Mit dieser Ankündigung lud die Firma Riller &Schnauck am 4. Juli die Schönefelder zur Eröffnung ihrer neuen Filiale am Querweg in Großziethen ein. Die Besucher konnten sich vor Ort über das Angebot der Gebrauchtwagen informieren und auch einen Blick in die Werkstatt werfen. Riller & Schnauck gibt es bereits seit 1976. Die Firma ist eine der größten Automobilhandelsgruppen für die Marken BMW und MINI in Berlin und Brandenburg. Am 1.6.2014 übernahm die Firma am Standort Großziethen den Service und Teilevertrieb für Mini und BMW vom früheren Betreiber. Seit dem 1.4.2015 gehört auch der An- und Verkauf von Gebrauchtwagen dieser Marken zum Geschäftsbereich. Riller & Schnauck ist bekannt durch hohe Kundenzufriedenheit und besondere Serviceleistungen. Sie gehörten 2014 zu den Gewinnern des Service Awards. Vehbi Karadeniz ist Teamleiter in Großziethen. Er kennt sich aus in der Gemeinde, denn schon seit 2003 arbeitet er in Großziethen. „Das ist ein idealer Platz am Rande von Berlin. Unsere Kunden kommen aus Lichtenrade, Buckow, Rudow und natürlich auch aus Schönefeld. Wir haben viele Stammkunden. Als BMW und MINI Vertragshändler bieten wir nicht nur „Alles rund ums Auto“ sondern auch Gebrauchtfahrzeuge an. Wir haben fast 900 Gebrauchtfahrzeuge im Bestand. Für uns ist es wichtig, Vertrauen zu schaffen. Wir möchten präsent sein in der Gemeinde und uns in das Gemeindeleben integrieren und uns auch bei Ereignissen in der Gemeinde beteiligen“, sagt er.

Vehbi Karadeniz, Teamleiter in Großziethen Riller & Schnauck ist auch Ausbilder für die Region. Allein in den letzten 10 Jahren hat das Unternehmen über 250 junge Menschen zu qualifizierten Fachkräften ausgebildet. Weitere Informationen unter. www. riller-schnauck.de Am 8. August wurden viele Wehren der Region einschließlich aller Schönefelder Wehren zu einem Großbrand in Großziethen gerufen. Auf einem 40 ha großen Stoppelfeld hatte sich ein Flächenbrand ausgebreitet. Bedroht waren auch Häuser, die in unmittelbarer Nähe lagen. Hohe Temperaturen erschwerten die Löscharbeiten. Innerhalb einer Stunde konnte der Brand gelöscht werden. Foto: ©aireye

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Kitas/Schulen/Jugendklubs

OBERSCHULE AM AIRPORT SCHÖNEFELD Sommerfest an der Oberschule am Airport Schönefeld
Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein und beinahe 30°C waren die Rahmenbedingungen unseres alljährlichen Sommerfests an der Oberschule am Airport. Nicht nur das Wetter, sondern auch die vielen Stände und Attraktionen lockten am 25. Juni 2015 die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und auch viele ehemalige und zukünftige Schüler der Schule auf unseren Schulhof. Jede Klasse sorgte durch einen eigenen und liebevoll organisierten Stand für das leibliche Wohl aller Gäste. Eine siebte Klasse bot handgefertigte Obst- und Gemüsespieße an. Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klassen betreuten einen Eisund einen Kuchenstand. Alles war sehr schön hergerichtet, sehr lecker und somit auch schnell ausverkauft. Natürlich durften auch alkoholfreie Cocktails bei diesem Wetter nicht fehlen. Auch zum Mitmachen wurde eini-

ges geboten. Wir konnten, dank der fleißigen Helfer des Bauhofs, den mobilen Fußballcourt der Paul-Maar-Grundschule für ein kleines Fußballturnier nutzen. Die Firma Schulzendorf Elektro stellte zwei Segways zur Verfügung, an denen man sich ausprobieren konnte. Eine Herausforderung, die von den Gästen viel Mut und Geschick erforderte. Zudem wurden die kleinen

Gäste liebevoll durch die siebten Klassen geschminkt. Man sah Schmetterlinge, kleine Käfer und Herzen im Gesicht der Kleinen. Ein großes Highlight und genau das Richtige bei den hohen Temperaturen war die Wasserschlacht der Freiwilligen Feuerwehr Schönefeld, die in Mannschaftsstärke und einem Löschfahrzeug angerückt war. Die Freude und Begeisterung über

ein gelungenes Fest konnten wir in den Gesichtern unserer Gäste ablesen und freuen uns schon jetzt auf das Sommerfest 2016. Wir bedanken uns bei der Freiwilligen Feuerwehr Schönefeld, der Firma Schulzendorfer Elektro und den vielen fleißigen Helfern, die unser Fest erst möglich gemacht haben. E. Heinig, Stellvertretender Schulleiter

Unsere Klassenfahrt nach Lübeck/Travemünde
Vom 22.06.-25.06.2015 fuhr unsere Klasse nach Travemünde. Nach gut fünfstündiger Fahrt konnten wir unser Objekt, das Theodor-Schwartz-Haus, besichtigen und beziehen. Danach hatten wir Zeit die Umgebung zu erkunden und bei einem Strandspaziergang die frische Seeluft zu genießen. Am Dienstag ging es früh los zum Schwimmen im Meereswasserhallenbad in Niendorf. Nach dieser sportlichen Betätigung konnten wir bei einem Stadtbummel durch die historische Altstadt von Travemünde das eine oder andere Souvenir kaufen. Bei einer Stadtführung durch Lübeck am dritten Tag unserer Reise zeigte uns unsere Klassenlehrerin, Frau Schiering, das Holstentor. Das Wahrzeichen der Hansestadt ziert auch das berühmte Lübecker Marzipan. Anschließend durften wir in kleinen Gruppen die Altstadt unsicher machen und unser letztes Geld unter die Leute bringen. Der Regen auf der Rückfahrt nach Travemünde ließ nicht vermuten, dass wir zwei Stunden später bei schönstem Sonnenschein würden grillen können. Somit ließen wir unsere Klassenfahrt gemütlich ausklingen. Mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck traten wir am Donnerstag nach dem Frühstück unsere Heimreise an. Unsere erste Klassenfahrt hätten wir uns nicht schöner vorstellen können. Gizem Aydogdu & Mirjam Plotz, Klasse 8.1, Oberschule am Airport Schönefeld

Fachanwältin für Arbeitsrecht Fachanwältin für Familienrecht Weitere TS: Mietrecht und Zivilrecht

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Straßenfußball beim Sommerfest der Oberschule am Airport Schönefeld
„Wir spielen für Anerkennung und Toleranz“
Am 25.06.2015 fand wie in jedem Jahr das große Sommerfest der Oberschule Am Airport Schönefeld statt. Wir, die Sozialarbeiter, organisierten für die jungen Menschen ein kleines Straßenfußball-Turnier. Insgesamt spielten 6 Teams um den Sieg. Ein großes DANKE an die Jugendlichen aus dem Jugendclub „Lagune“: Antonia, Kay und Patrik sowie an Christian (ehemaliger Schüler-aktiver Jugendlicher aus dem „Schulclub“ der Oberschule). 1. 2. 3. 4. 5. 6. Platz – 9.1 Stars Platz – FC Einbeinfrei Platz – Barcelona Platz – Kantinengammler Platz – FC Airport Schönefeld Platz – Bunte Kuh

Frau Duden, Sozialarbeiterin an der Oberschule am Airport und Christian

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Kitas/Schulen/Jugendklubs

PA U L- M A A R - G R U N D S C H U L E Cool School Symphony – ein großes Projekt erreicht Großziethen

An einem Februartag im Jahr 2014 fand in der Mehrzweckhalle in Großziethen die Aufführung von „Peter und der Wolf“ mit dem Kammerorchester Unter den Linden und dem Namensgeber der Schule, Herrn Paul Maar, statt (der Gemeindeanzeiger berichtete damals). Dieser Tag war auch die Geburtsstunde für ein noch größeres Projekt, das am 24. Juni diesen Jahres seinen Abschluss und Höhepunkt hatte: Die Cool School Symphony. Die Idee des durch den Leiter des Kammerorchesters Unter den Linden, Herrn Andreas Peer Kähler, ins Leben gerufene und bereits mit Auszeichnungen versehenen Projektes ist, dass eine ganze Grundschule und ein professionelles Orchester als gleichberechtigte Partner eines Konzerts zusammenwirken, ohne dass bei den Kindern instrumentale Fähigkeiten oder Notenkenntnisse vorausgesetzt werden. Der Part der Kinder umfasst instrumentales Musizieren ebenso wie Tanzen, Singen, Klatschen, Pfeifen und Klangmalen bei verschiedenen freien Improvisationen. Ein besonderer Akzent wird dadurch gesetzt, dass sowohl die Generalprobe als auch die Aufführung im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie stattfinden und so eine ganz besondere Atmosphäre für Kinder

und zuschauende Erwachsene entsteht. Die Paul-Maar-Grundschule besuchen zur Zeit rund 530 Kinder, so dass bei der Planung des Projektes bereits eine besondere Herausforderung zu bewältigen war: Die Schule brauchte zwei Generalproben und zwei Aufführungstermine, denn sonst wäre auch dieses auf eine ganze Schule ausgelegte Projekt nicht durchführbar gewesen. Die Zuständigkeiten waren bereits in der Vorbereitung klar verteilt: Die Lehrkräfte der Schule kümmern sich um die pädagogisch/musikalische Seite, während der Schulförderverein die Organisation und Logistik übernimmt. Und obwohl Schule als auch Förderverein veranstaltungserfahren sind, befanden sich beide nahe an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Die Vorbereitung gemeinsam mit den Kindern wurde an fünf Projekttagen in der Schule gestaltet und abgeschlossen mit den Generalproben. Spätestens bei den Projekttagen war allen klar, dass nun – trotz aller Vorbesprechungen – sehr viel Improvisation gefragt war. Die Lehrerinnen und Lehrer mussten sich auf die jeweilige Kindergruppe immer wieder neu einstellen, es musste eine ganze Schule mit 24 Klassen innerhalb der Vorbereitungen so koordiniert werden, dass jeder wusste, wann er zu welcher Probe wo in

der Schule zu sein hatte. An diesen Projekttagen hatte die Paul-Maar-Schule die Atmosphäre eines Universitätscampus, überall wuselten Kinder von A nach B und zwischendurch trafen sich Gruppen zum Üben der Choreografie sogar in der Pause. Die Leidenschaft war sowohl bei Kindern als auch bei den Lehrern nicht zu übersehen, trotz aller Anstrengungen, die das Projekt hervorrief. Und als dann das Projekt auf der Zielgeraden war, wurde es auch Zeit, nun den Zuschauern zu zeigen, was die Kinder hinbekommen hatten. In Anwesenheit des Bürgermeisters, Herrn Dr. Haase sowie von einigen Gemeindevertretern und geladenen Gästen betrat am 24. Juni pünktlich um 14 Uhr das Kammerorchester Unter den Linden die Bühne der Philharmonie. Die Aufführung war überwältigend und nicht wenige Zuschauer hatten feuchte Augen. Um 16.30 Uhr war dann die zweite Hälfte der Schule an der Reihe und als dieses Konzert zu Ende war, fiel eine sehr, sehr große Anspannung bei allen Beteiligten ab und verwandelte sich

in glückliche Zufriedenheit. Beide Konzerten zusammen wurden von 1125 Zuschauern besucht und die enormen Kosten für das Kammerorchester, die Saalmieten für die Philharmonie etc. hätten ohne zwei große Sponsoren nicht bezahlt werden können: Der Förderverein bedankt sich bei der Berliner Flughafengesellschaft sowie beim Ortsbeirat Großziethen für die großzügige Unterstützung.

Schule und Förderverein haben mit diesem Schulprojekt auch die langjährige Schulleiterin, Frau Monika Löschke (Bildmitte), in den Ruhestand verabschiedet, sie wird mit Ende des Schuljahres aufhören, wir wünschen Frau Löschke eine wundervolle Zeit im Kreise ihrer Familie. Carsten Bevier, Förderverein der Paul-Maar-Grundschule Großziethen e. V.

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Es war ein voller Erfolg und alle hatten Spaß
Bericht der Redakteure der Schülerzeitung „Paulie“
wir die Bühne sahen, fanden wir sie zuerst sehr klein, aber als wir dann die Proben machten, merkten wir, dass wir genug Platz hatten. Als wir schon fast fertig mit den Proben waren, hat Frau Krolik noch sehr viel über das Projekt erzählt. Dann gingen wir wieder zu den Bussen und fuhren zur Schule. Lea, Larissa 5d Erst vor ein paar Wochen herrschte viel Panik, Hektik und Aufregung in der Berliner Philharmonie. Der Grund ist, denke ich, jedem hier bekannt. Trotzdem nochmal kurz erklärt für alle Interessierten: Unsere Schule nahm an dem aufwändigen Projekt „Cool School Symphony“ teil, bei dem unsere ganze Schule in zwei Aufführungen aufgeteilt wurde, die wir Kinder mit viel Kreativität und Mühe gestalteAm 10. Juli 2015 wurde Frau Löschke, langjährige Rektorin der PaulMaar-Grundschule in Großziethen nach 42 Jahren Schuldienst verabschiedet. Seit 1992 war sie Leiterin der Schule, die heute 530 Schüler und 42 Lehrer hat. ten. Die Klassenstufen bekamen verschiedene altersgerechte Programmpunkte zugeteilt mit festen Anhaltspunkten, die dann noch ausgearbeitet wurden. Das ganze Projekt leitete Andreas Peer Kähler, welcher der Dirigent vom `Kammerorchester unter den Linden´ ist, welches uns bei den Aufführungen in der Berliner Philharmonie, begleitet hatte. Carioca fanden allerdings im Kleinen Känguru statt. Während der Zeit arbeiten wir zusammen mit `Aufgabenleitern´ an den Projekten, bei ihnen fanden wir immer Inspiration und Hilfe. Auch während der normalen Schulstunden gaben uns die Lehrer oft Zeit zum Üben, einige Klassen hatten sogar einen Projekttag, bei dem sechs Stunden lang geprobt, geprobt und geprobt wurde. Die Aufführungen: Die Aufführung der C- und DKlassen fand am Mittwoch dem 24.Juni um 14.00 Uhr statt, die der A- und B-Klassen um 16.30 Uhr. Vor beiden Aufführungen gab es von Herrn Kähler eine Einleitung und eine Rede von unserer Schulleiterin Frau Löschke. Während der Aufführungen saßen wir –die Schülerim Rücken des Orchesters im Publikum. Beide Aufführungen waren durchaus verschieden, da wir die Programmpunkte ja selber ausgearbeitet hatten. Es wurde ein voller Erfolg und alle hatten Spaß Florentine M.

Am 22.6.2015 und am 23.6.2015 waren die Generalproben für die Cool School Symphony es hat großen Spaß gemacht, auch wenn es einige Wochen lang ziemlich anstrengend war. Erst einmal haben wir uns in unseren Stammräumen bzw. Klassenräumen getroffen. Um kurz vor acht liefen wir zu den Bussen. Um acht Uhr sind wir dann auch schon losgefahren. Nach einer Weile kamen wir an der Philharmonie an. Der erste Eindruck war erst einmal beeindruckend. Ein riesiges, gelbes, unförmiges Gebäude und drinnen nur wir und das Orchester! Als

Andreas Peer Kähler, Leiter des Kammerorchesters Unter den Linden Die Proben in der Schule: Jeder Programmpunkt hatte vier Proben in der Schule, die 30-60 Minuten gedauert haben. Diese Proben fanden in der Mehrzweckhalle und im Musikraum des Großen Kängurus statt, die Proben für die

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Kitas/Schulen/Jugendklubs

K I TA „ S CH WA L B EN N EST “ Ein Forschertag in Blossin
Abschlussfahrt für Schulanfänger der Kita „Schwalbennest“

In der Werkstatt „Denn ein Jeder ist wichtig, weil ein Jeder was kann...“. Der Anfang des Liedes sollte gerade heute für unsere Vorschüler in guter Erinnerung bleiben! Am 10. Juli 2015 fuhren Schulanfänger unserer Kita in die Forscherwelt nach Blossin. Herr Lorenz, Annas Vati, organisierte über das Dorinth-Hotel Adlershof eine für uns kostenlose Anreise. Vielen Dank an dieser Stelle. Die Forscherwelt Blossin ist ein Haus zum Ausprobieren und Entdecken. Im Mittelpunkt steht ein 2.50 m hoher Ofen mit stufenförmig angelegten Bänken. Hier trafen wir uns an diesem Tag mit Claire und Julia, unseren Betreuerinnen, zu Gesprächen und zum Entspannen. Wer es schaffte, durfte es sich auch auf dem Ofen gemütlich machen. Nach einer kleinen Einweisung ging es los! Jedes Kind erforschte nach seinen individuellen Interessen und mit eigenem Tempo das Haus. Es gab eine Malerecke, eine Werkstatt, eine Küche, ein Wasserbecken, Waagen, einen Indoorsandkasten, Toiletten mit durchsichtigen Spülkästen.... Nur SPIELZEUG gab es nicht! Aber das viel keinem Kind auf. Alle hatten „Wichtiges“ zu tun! Thomas und Lenny arbeiteten mit großem Eifer in der Werkstatt, Thomas an einem Hubschrauber, Lenny sägte Aststückchen für Anna und Leonie. Diese wurden zu Mitbringseln für ihre Eltern verarbeitet. Karlo und Denis kochten echte Nudeln für alle Hungrigen. Ha Linh und Darrin zog es ins Atelier. Japjeet und Sofia experimentierten mit Wasser. Beinahe hätten wir die Mittagszeit verpasst. Nach einem leckeren Mittagessen ging es gut gestärkt weiter. Einige Jungen wollten unbedingt den Außenbereich erkunden. Justin war für die Befüllung der Gießkannen an der Wasserpumpe zuständig. Mit flexiblen Schläuchen konnte das Wasser in die abwärts führende Richtung geleitet werden. Lam und Valentino versuchten mit vereinten Kräften den im Weg liegenden Baumstamm zu entfernen.Unterstützung kam zur rechten

In der Malerecke

Gruppenbild auf dem Ofen

Zeit! Studenten der FH Potsdam stellten interessierten Kindern ihr neu entwickeltes Spielzeug vor. Denis hatte sogar noch einen Tipp, nachdem er die sprechenden Stofftiere testete: „Baut noch Räder an die Füße, dann könnt ihr sie im Internet verkaufen“. Die Zeit verging wie im Fluge. Nach der Vesper auf der Ofenbank wurde mit einer Sanduhr die Aufräumphase eingeleitet. Nun wurde geputzt, gewischt,

gespült, getrocknet, poliert, geräumt, gefegt... Julia und Claire waren begeistert! In unserer Abschlussrunde waren wir uns einig. Ein Jeder geht heute erfüllt und mit vielen Erlebnissen aus diesem Haus. Ein großes Dankeschön an alle, die uns diesen Tag ermöglichten. Die Kinder und Erzieher aus dem Fuchsbau der Kita „Schwalbennest“

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INTERESSANTES AUS DEM JUGENDCLUB „LAGUNE“

Wir haben Hunger! Seit einigen Wochen wird dienstags im Jugendclub „Lagune“ gekocht. Wer Hunger hat oder einfach Lust hat, was auszuprobieren, ist bei uns richtig. Alles passiert gemeinsam. Von der Entscheidung, was es gibt bis zum Kochen, Tisch decken und Abwaschen. Wichtig sind uns die Tischrituale! Es wird erst gegessen, wenn jeder etwas hat und mit geschlossenem Mund wird gekaut.

Babybasar/Trödelmarkt 19. September 2015
Zeit: Ort: 9.00 – 13.00 Uhr, (Aufbau ab 8.00 Uhr) Kindergarten Gänseblümchen, OT Großziethen Ernst-Thälmann-Platz 3, 12529 Schönefeld

Seit Sommer 2013 lebt bei uns eine -Gewöhnliche Moschusschildkröte- unter dem Namen „Schildii“. Unter verrückten Umständen ist sie zu uns gekommen und wird seitdem gehegt und gepflegt. Die mittlerweile mehr als 10 cm große Schildkröte planscht mit 3 Guppys, die ursprünglich als Futter eingesetzt worden sind, um die Wette. Da sie seit einiger Zeit glücklich in dem Aquarium leben, die Jugendlichen sagen „Wohngemeinschaft“, tragen sie die kreativen Namen: Gumpy, Walter und Kay-Klaus. Da eine Schildkröte in der Haltung besondere Bedürfnisse hat und als Haustier etwas Besonderes darstellt, unterstützen Eltern ehrenamtlich die Fütterung, Reinigung und Betreuung im Jugendclub. Leider wissen wir nicht ob wir es mit einer Dame oder einem Herren zu tun haben.

Hungrige „Sorgenfresser“ in der Paul-Maar-Grundschule

Stand: bitte einen Tapeziertisch mitbringen!
Eine freiwillige Spende an den Förderverein der Kita ist herzlich willkommen, da keine Standgebühren erhoben werden.

Kosten: pro Stand ein selbstgebackener Kuchen Anmeldung ab sofort telef. bei Frau Dressler unter 03379/20 07 10 oder per E-mail bei Frau Schilling an cschilling@live.de

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Kleine Kinder – kleine Sorgen, große Kinder – große Sorgen?! Für alle Eventualitäten sind die kleinen Freunde gewappnet. Sozialarbeiterin Monika Lehmann und ihre Schützlinge versüßen sich die Arbeit im Schulclub mit Design und Gestaltung von „Sorgenfressern“. Vom Grundmuster an bis zum Wichtigsten, dem Gesicht, gestalten die Kinder alles selbst. Arbeiten an der Nähmaschine ist kein Problem. Ob es das Einfä-

deln des Unterfadens- oder die Auswahl des richtigen Nadelstiches ist, die Kinder kennen sich mittlerweile super aus und helfen sich. Das Projekt wird in den kalten Tagen an der Oberschule am Airport und dem Jugendclub „Lagune“ durchgeführt. Über Stoff-, Knopf-, Nähspenden usw. würden wir uns sehr freuen! Danke an Frau Monika Lehmann, für das tolle Input!

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Mehrgenerationenhaus

Auch in diesem Jahr findet wieder unser traditionelles Sommerfest auf dem Gelände des Eltern- Kind- Zentrums statt. Am 3.9.2015 sind Sie in der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr recht herzlich eingeladen, die Sommerferien ausklingen zu lassen. Es gibt auch in diesem Jahr wieder unsere Tombola mit spannenden Gewinnen, Bühnen-

DAS M EH RG EN ER AT I O N EN H AUS I N FO RM I ERT: Sommerfest Computerkurs für Senioren und im Mehrgenerationenhaus alle Interessierten
programm, Kuchen, Grillwurst und Getränke, Kinderspiele sowie Vorführungen. Freuen Sie sich mit uns auf unser achtes Sommerfest und seien Sie offen für Überraschungen! Neu im Angebot: Im Mehrgenerationenhaus findet immer donnerstags in der Zeit von 14.30.-15.30 Uhr ein Computerkurs statt. Hier geht es um grundlegende Fragen der Computerbedienung, aber auch um die Herstellung einer systematischen Ordnung auf dem eigenen Computer, um einfache und kompliziertere Anwendungen und natürlich auch um das Internet und die damit verbundenen Fragestellungen, nicht zu vergessen um Hinweise und Fragen der Teilnehmer. Einzeltermine können vereinbart werden.

Neue Preise bei der Tombola: - Mitflug in einem Segelflugzeug - Ballonflug - Eintrittskarten und vieles mehr.

Beratung für Menschen mit Behinderungen / Hörschädigungen
Im Mehrgenerationenhaus Schönfeld gibt es seit dem 01.05. 2015, immer am 2. und am 4. Mittwoch des Monats in der Zeit von 14.00 - 16.00 Uhr und nach telefonischer Absprache qualifizierte Beratung für Menschen mit körperlicher oder geistiger Behinderung zu den unten genannten Themenkomplexen. Die Beratung von blinden und hörgeschädigten Mitbürgern ist möglich. Bei Schwerst- und Schwerstmehrfachbehinderungen ist die Anwesenheit einer Begleitperson wünschenswert. Unsere Beratung richtet sich sowohl an Betroffene als auch an Angehörige: • Beratung bei Benachteiligung am Arbeitsplatz/ Ausbildungsplatz • Erlangung eines Schwerbehindertenausweises • Vermittlung von Selbsthilfegruppen und wirtschaftlichen Hilfen • Beratung im Normalisierungsprozess • Berufliche Rehabilitation und Integration • Vorbereitung von Rehabilitationsmaßnahmen und beruflichen Trainings • Beratung in Gleichstellungsfragen Die Sprechstunde wird geleitet von Michael Loechel, Diplom-Pädagoge Rehabilitationspädagogik

Migrationsberatung in Schönefeld
Der Migrationsfachdienst für Zuwanderer hilft und berät bei der Lösung von Problemen und unterstützt in schwierigen Lebenssituationen. Die Beratungen erfolgen auf Wunsch auch mit vietnamesischer/persischer Übersetzung. Die Sprechstunde findet am Donnerstag, 30.09.2015 von 9.00 bis 11.00 Uhr statt.

„Selbsthilfegruppe Sucht“
Die von der Suchtberatungsstelle LDS des Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. angeleitete Selbsthilfegruppe „Sucht“ trifft sich an jedem Donnerstag um 17 Uhr im Mehrgenerationenhaus. mütliches Beisammensein in der Bibliothek im Mehrgenerationenhaus. Seniorensprechstunde Jeden ersten Mittwoch im Monat ab 15.00 Uhr Wenden Sie sich mit Ihren Fragen im Servicebüro des Mehrgenerationshauses an Helga Rust. Selbsthilfegruppe „Sucht“ Jeden Donnerstag ab 17.00 Uhr. Tanzen für Kinder Jedem Donnerstag von 16.00 bis 17.00 Uhr. Sprechstunde im Servicebüro des Mehrgenerationenhauses Jeden Dienstag von 14-18 Uhr Für die Vermittlung von Beratungs-, Kultur- u. Weiterbildungsangeboten sowie nachbarschaftlichen Hilfen.

Wöchentliche Angebote:
Fahrradwerkstatt Jeden Dienstag, ab 15.30 Uhr Unter Anleitung kann jeder in der Fahrradwerkstatt am eigenen Rad schrauben. Gitarre Jeden Donnerstag, 16.00 Uhr Jeder, der Spaß am Gitarre spielen hat, ist herzlich willkommen. Rommé für Alt und Jung Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 18.00 Uhr Generationsübergreifende Rommérunde für jedes Alter Bibliothekscafé Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr Stöbern, Lesen, Erzählen – Ge-

Sprechstunde des Jobcenters im Mehrgenerationenhaus
Am Mittwoch, den 02.09. 2015 steht von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr wieder Frau Ott vom Jobcenter Dahme-Spreewald zu Fragen rund um Arbeitsvermittlung, Qualifizierung, Antragstellung und Arbeitslosengeld zur Verfügung. In ungezwungener Atmosphäre können die Fragen in größerer Runde oder auch unter vier Augen erörtert werden. Interessenten sind herzlich eingeladen und können sich für nähere Informationen persönlich oder telefonisch melden, unter 030 – 61 50 40 17.

Wieder erhältlich: Der Familienpass
Der Familienpass 2015/2016 ist ab sofort zum Preis von 2,50 € im Eltern-Kind- Zentrum zu erwerben. Mit diesem Pass erhält man Rabatte und Vergünstigungen bei vielen Institutionen und Freizeiteinrichtungen des Landes Brandenburg.

Bibliothek im Mehrgenerationenhaus
Romane, Erzählungen, Sachbücher, Kinderbücher Literatur für Jung und Alt, Groß und Klein Öffnungszeiten: Jeden Dienstag: 14.00 – 17.00 Uhr Ausleihe kostenlos! Eva Haase, Wolfgang Mandel, Günther Piur

Gitarre spielen
Die Gitarre ist das wohl bekannteste Instrument Europas. Wer das Spiel auf dem Saiteninstrument kennenlernen oder sich mit anderen Spielern treffen möchte kann sich jeden Donnerstag um 16 Uhr im Mehrgenerationenhaus Schönefeld einfinden.

Sie erreichen das Mehrgenerationenhaus unter Telefon: 030 - 61 50 40 17, Fax: 030 - 61 50 42 03

Mehrgenerationenhaus

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Das Eltern-Kind-Zentrum informiert:
Schönes zur Sommerzeit
Das Eltern-Kind-Zentrum, kurz „ElKiZ“, und der Jugendclub „Lagune“ gestalteten in den letzten Wochen wunderschöne Sommermode. Vom langweiligen Baumwollbeutel bis zum alten Sommerkleid wurde alles mit frischer Farbe versehen und hübsch gestaltet! Bekannte „Batik“-Kunst, Gestaltung mit Wachs, Farbveränderung mit Seidenmalfarbe und einfach mit Pinsel und Stofffarbe wurde angewendet. In Zukunft möchten wir gerne weiter mit Stoff experimentieren und sammeln aktuell alte Zierdeckchen bzw. alte Gardinen mit schönem Muster. Wenn jemand welche abzugeben hat. Bitte im Jugendclub „Lagune“ – Schwalbenweg 8, Ortsteil Schönefeld. Montag bis Freitag von 13 bis 19 Uhr geöffnet.

Singen mit Kindern in englischer Sprache
Wieder im Angebot: unter qualifizierter Anleitung werden bekannte Kinderlieder in englischer und deutscher Sprache gesungen, wobei der Spaß immer im Vordergrund steht. Spielerisch wird hier der Umgang mit einer anderen Sprache praktiziert, ohne Druck oder Leistungszwang zu erzeugen. Immer montags von 16.0016.30Uhr. Um telefonische Anmeldung wird gebeten!

Das Monatsthema im September
„Spielzeugautos aus Holz“
Im Monat September werden im Eltern-Kind- Zentrum- Holzautos zum Spielen gefertigt. Die Exponate werden bewegliche Räder haben und auch farblich gestaltet werden können. Es sind auch Wunschfahrzeuge (Feuerwehr, Kranfahrzeug) möglich. Um telefonische Anmeldung 030 – 62 64 09 58 wird gebeten. 02. / 09. / 16. / 23. / 30.09 immer in der Zeit von 16.00Uhr – 17.30 Uhr

Die Eltern-Kind-Gruppe informiert:
Die Eltern-Kind-Gruppe als eine besondere Form der Kindertagesbetreuung ist ein Angebot für Kinder im Alter von 0-3 Jahren und ihre Eltern. Verschiedene Entwicklungsbereiche, wie Motorik, Sprache, Kognition, Wahrnehmung, Spiel sowie die sozialemotionale Entwicklung werden angesprochen und gefördert. Die Eltern-Kind-Gruppe ist täglich geöffnet. Innerhalb der gesamten Öffnungszeiten können Eltern mit ihren Kindern die Räumlichkeiten als offenen Tagestreff nutzen. Währenddessen finden spezielle pädagogische Angebote statt, welche durch eine Fachkraft begleitet werden. Hier treffen sich täglich Eltern mit ihren Kindern bis 3 Jahre, um gemeinsam den Tag zu gestalten. Es wird gesungen, getanzt und gespielt. Es wird gemeinsam Mittag gegessen und auf Wunsch auch Mittagsschlaf gehalten. Wenn sich Eltern und Kinder kennen, gibt es die Möglichkeit das eigene Kind von Eltern der Gruppe betreuen zu lassen. und Feinmotorik noch besser ausbilden. Zusammen mit anderen Kindern haben sie Spaß am Spielen, Tanzen und Bauen. Die verschiedenen Materialien und Spielideen regen die Kreativität der Kinder an. Die Gruppe findet jeden Mittwoch von 10 - 11 Uhr statt. Interessenten sind herzlich eingeladen und können sich für nähere Informationen persönlich oder telefonisch melden, unter 030 – 62 64 09 58. Musikgruppe für Kinder bis 3 Jahre Während der offenen Musikgruppe können Babys und Kleinkinder musikalisch die Welt erkunden und spielerisch ein Gefühl für Melodie und Rhythmus entwickeln. Gemeinsam haben Kinder & Eltern Spaß am Singen und Hören bekannter und unbekannter Lieder. Die Gruppe findet jeden Montag von 10 bis 11 Uhr statt. Angebote im Sep-

Tanzen für Kinder
Hier haben Kinder die Möglichkeit, gemeinsam unter qualifizierter Anleitung die Welt des Tanzes für sich zu entdecken. Moderne Tänze und Choreografien werden gemischt mit einer gehörigen Portion Spaß, erlernt. Um telefonische Anmeldung wird gebeten. Getanzt wird immer donnerstags in der Zeit von 16.0017.00 Uhr.

Sport

Sport ist gut für Körper und Geist! Unter Anleitung einer ausgebildeten Trainerin für Fitness und Rehabilitationssport findet wöchentlich ein Fitnesskurs im Eltern-Kind- Zen-

trum statt. Dieses Angebot richtet sich an alle, die ihre körperliche Fitness verbessern wollen. Immer donnerstags in der Zeit von 17.15-18.00 Uhr.

Schach in Schönefeld
Schach ist das wohl bekannteste Brettspiel Europas. Wer das strategische Brettspiel erlernen oder sich mit anderen Spielern zum Schach- spielen treffen möchte, kann sich jeden zweiten und vierten Mittwoch im Mehrgenerationenhaus Schönefeld einfinden. Ab 15.00 Uhr wird in der Bibliothek im Schwalbenweg 8 Schach gespielt. Donnerstag, 16.00 - 17.00 Uhr Gitarre spielen Donnerstag, 16.00 - 17.00 Uhr Kindertanz Donnerstag, 17.15 - 18.00 Uhr Sport Alle aufgeführten Angebote sind kostenlos. Interessenten sind herzlich eingeladen und können sich für nähere Informationen persönlich oder telefonisch melden, unter 030 – 62 64 09 58.

Angebote im September
2.+4. Montag 16.00 - 18.00 Uh Kochen Dienstag: 16.00 - 17.30 Uhr Strick & Faden Mittwoch, 16.00 - 17.30 Uhr Monatsangebot, „Spielzeugautos aus Holz“ Donnerstag, 09.00 - 11.00 Uhr Kreativgruppe Donnerstag, 14.30 - 18.00 Uhr Elterncafé Donnerstag, 14.30 - 15.30 Uhr Computerkurs NEU!

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Unsere Öffnungszeiten

Montag 9.00 – 15.00 Uhr Dienstag 11.00 – 17.00 Uhr Mittwoch 9.00 – 15.00 Uhr Donnerstag 9.00 – 15.00 Uhr Freitag 9.00 – 15.00 Uhr
Bewegungsgruppe für Kinder bis 3 Jahre In der Bewegungsgruppe können Kleinkinder spielerisch die Welt erkunden und dabei ihre Grob-

Montag 10.00 - 11.00 Uhr Musikgruppe Dienstag 16.00 - 17.00 Uhr Familiensport-Turnhalle-Oberschule Mittwoch 10.00 - 11.00 Uhr Bewegungsgruppe (mit Frühstück) Donnerstag 09.00 - 11.00 Uhr Kreativgruppe Freitag 10.00 - 11.00 Uhr Musikzwerge & Bücherwürmchen

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Sport

Fußballferienschule in Großziethen

Die 6- bis 8-Jähringen beim Training

Im Juli bereiteten sich Fußballjungen und –mädchen in einem Fußballcamp auf die neue Saison vor. Die Fußballschule Vollspann führte in Kooperation mit der SG Großziethen dieses Camp durch. Thomas Nüsse, Leiter der Vollspann-Fußballschule sagte: „Die Fußballer hier in Großziethen haben ein sehr gutes Niveau. Es gibt hier richtig gute Spieler und alle sind sehr diszipliniert bei der Sache.“ Die Trainingstage begannen morgens mit einem gemeinsamen Frühstück. Danach gab es die erste Trainingseinheit. Die Trainer der Vollspann-Fußballschule sind alle DFB-lizenziert. Nach der gemeinsamen Mittagspause ging es in die zweite Trainingseinheit. Das Camp, an dem junge Fußballer im Alter von 5 bis 13 Jahren teilnahmen, dauerte fünf Tage. Sehr diszipliniert und fleißig absolvierten

Linus, Justin und Luis bereiteten sich auf ihre neue Saison vor. die Jungen und Mädchen das Trainingsprogramm. „Wir haben eine große Jugendabteilung und eine ausgezeichnete Jugendarbeit und dieses Camp ist eine gute Unterstützung in der Trainingsarbeit“, erklärte Alexander Westhäußer, 1. Vorsitzender der Sportgemeinschaft. Zum Gelingen des Fußballcamps trugen ehrenamtliche Helfer bei . Manuela Thieke, Betreuerin der B-Jungen, sorgte z.B. für leckeres und gesundes Essen. „Es ist einfach toll hier und macht viel Spaß für die Jungen und Mädchen zu sorgen“, sagte sie. A.H.

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Sport

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Das Sommer-Sportfest vom SV Schönefeld Freizeitsport e.V.

Am 18.7.2015 um 16 Uhr trafen sich ca. 60 Sportler unseres Vereins, um ein besonderes Sportfest zu feiern. Nicht Leistungssport war gefragt, sondern Geschicklichkeit und schnelles Reaktionsvermögen. Wir hatten die Sportarten Boccia, Shuffle-

board und chinesisches Tischtennis ausgewählt. Wer sich beteiligen wollte, konnte sich zu den einzelnen Spielen einreihen und los ging der Spaß. Beim Tischtennis und Boccia mussten Gruppen eingeteilt werden, weil so viele dabei sein wollten. Beim Tischtennis gab es das Ausscheidungsverfahren, bis die zwei letzten Spieler das Finale bestritten. Nach sportlichen

Sieger und Platzierte: 1. Monika Kusche, 2. Gerd Tartoglie, 3. Ariane Korth Anstrengungen und Übergabe der Pokale kam selbstverständlich der gemütliche Teil zu seinem Recht. Der DJ Achim Hagen legte tolle Musik auf und das reichliche Buffet konnte selbst den größten Hunger stillen. Bei sommerlichen Temperaturen wurde bis in die Nacht gefeiert. Das war eine gelungene Veranstaltung und der Dank gilt allen Beteiligten, die dieses lustige Sportfest organisierten. Solche gemeinsamen Feste tragen immer dazu bei, dass der Verein besser zusammen wächst, weil sich die Sportler aus den verschieden Gruppen treffen und sich kennen lernen. S. Wargenau im Auftrag des Vorstandes. SV Schönefeld Freizeitsport

Beim Boccia hatte Karin Seyd die sicherste An dem Shuffleboard erreichten Peter Finger und Stephan Wambach im ersten Durchgang Hand und verwies Stephan Wambach und Sabine je 97 Punkte, so dass im 2. Durchgang mit den größeren Steinen die Entscheidung fiel. Sieger wurde Peter Finger vor Stephan Wambach und Gabriele Sieg. Lachmann auf die Plätze.

Sportgemeinschaften in der Gemeinde Schönefeld

SG Großziethen e.V. SV Schönefeld 1995 e.V. RSV Waltersdorf 09 e.V. SV Schönefeld Freizeitsport e.V. SV Waßmannsdorf 1956 e.V. Sportverein fit & fun 99 e.V. Tennisverein TC Waltersdorf 99 Verein für Fitness und Gymnastik Großziethen e.V.

www.sg-grossziethen.de www.sv-schoenefeld.net www.rsv-waltersdorf09.de http://sv-schoenefeld-freizeitsport.de www.svwassmannsdorf.de www.tcwaltersdorf.de

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Sport

Bilanz der Fußballsaison 2014/15 in der Gemeinde Schönefeld
von Rainer Lehnert, Trainer der Schönefelder Auswahl
Meine Prognose zur Saisonhälfte war, dass alle vier Klubs Aufstiegschancen hätten, ging 75% enttäuschend daneben. Ich hatte leichte Zweifel beim SV Waßmannsdorf, ob sie ihre kämpferische, britische Spielweise durchhalten würden. Doch sie überraschten die Fans sehr positiv. Eine starke Leistung von Team und Trainerstab. Glückwunsch zum Aufstieg. Ihr wart das Superteam 2014/15 in der Gemeinde. Beim SV Schönefeld lief es gut, trotz kleiner Stolpersteine. Sie hatten diesmal Pech, zwei ganz starke Aufsteiger vor sich zu haben. Schenkendorf und Zossen gewannen auch die sogenannten „dreckigen“ Spiele. Das heißt nicht nur spielerisches Können auch eine Portion Glück gehört zum Aufstieg. Das hatte der SV in dieser Saison leider nicht. Es war trotzdem ein gutes Jahr, das für die nächste Saison viel Hoffnung gibt. Nun zu zwei „Aspirin-Patienten“! Der RSV Waltersdorf stand vor dem letzten Heimspiel mit 1 ½ Bein auf dem Aufstiegszug. Wie bekannt, der Aufstieg gelang nicht. Man kann es kaum beschreiben, was sich nach dem Schlusspfiff abspielte. Waterloo war nichts dagegen. Es war wohl die schlimmste Niederlage in der Vereinsgeschichte. Wo die Fehler liegen, wird der Verein intern selbst wissen. Seltsam war auch, dass drei Spiele vor dem Saisonende die Trennung vom Trainerstab bekanntgegeben wurde. Die SG Großziethen fing die Saison im ICE-Tempo an. Sie führte die Tabelle mit 6 Punkten Vorsprung an und die Fußballfachleute sahen schon wieder einen Durchmarsch. Aber es kam mal wieder ganz anders. Das Team bekam nicht umsonst den Namen „Wundertüten-Elf“. Nach zwei Niederlagen in Niederlehme (Pokal und Punkte) fing der schockartige Spielrhythmus an. Wie man in kürzester Zeit 11 Punkte abgeben konnte, bleibt ein Rätsel. Die Leistungen waren extrem unterschiedlich, eine Halbzeit Landesliga Niveau und in der anderen Kreisklasse. Ganz schlimm war die Heimniederlage gegen Trebbin mit 0:6, obwohl der Gegner mit dem Abstieg kämpfte. Der unerfreuliche Höhepunkt war noch die Kündigung des Trainers durch den Verein drei Spiele vor Schluss. Der Aufstiegszug war da schon längst abgefahren. Für die Saison 2015/16 wünsche ich allen Vereinen aus der Gemeinde Schönefeld viel Erfolg. Ausblick: Der SV Waßmannsdorf wird die Kreisliga halten. Der SV Schönefeld könnte noch eine Kohle drauflegen. Der RSV Waltersdorf wird wieder die Kurve kriegen. Die SG Großziethen muss wieder zur Ruhe kommen.

ADAC Herbst-Radtour „Auf dem Fahrrad durchs Dahme-Seenland“
Unter der Führung von erfahrenen Guides starten vom ADAC am A10 Center zwei Gruppen durch das schöne Dahme-Seenland. Die Teilnehmer haben die Wahl zwischen einer leichten Tour (ca. 30 km Länge in gemäßigtem Tempo – die auch für Kinder ab 12 Jahren und Senioren geeignet ist) und einer sportiven Route (bis zu 75 km Länge in höherem Tempo – 20 km/h - die für geübte Radler geeignet ist). Bei Bedarf werden Pausen mit Picknickmöglichkeiten angeboten. Bitte bringen Sie ein eigenes Fahrrad und ausreichend Verpflegung für den Eigenbedarf mit. Wir empfehlen das Tragen eines Fahrradhelmes. Die leichte Tour wird von den erfahrenen Fahrrad-Guides Liselotte und Peter Finger begleitet, die sportive Tour von Werner Fürstenau und Siegfried Wargenau. Termin: 19.9.2015 Treffpunkt: 9:00 Uhr beim ADAC am A10 Center Wildau Begrüßung und Ausgabe der Tourenkarten Start der Touren: 10:00 Uhr Ca. 16:00 Uhr Ankunft beim ADAC Center am A10 Center Die Teilnahme ist für ADAC Mitglieder kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Tel.: 03375/2181010 oder ADAC-Wildau@bbr.adac.de

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Sport

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Unsere Mädchen sind Brandenburger Schulmeister im Fußball
Die Reise der Paul-Maar- Fußballmädchen geht weiter!!!

© www.photo-siggi.de Aber der Reihe nach…. Bereits im letzten Jahr erreichten die Mädchen durch recht überlegende Siege im Kreis- und dann auch im Regionalfinale das Brandenburger Landesfinale im Fußball ihrer Altersklasse (WK IV w). Am 1. Juli 2015 war es nun soweit. Mit 11 hochmotivierten Mädels und einer relativ großen Anhängerschaft machten sich Sportlehrer und die Trainer auf den Weg nach Teltow zum Finale. Dort warteten auf uns nicht minder motivierte und engagierte Gegnerinnen aus Kleinmachnow, Teltow, Rheinsberg und Seelow. Im Gegensatz zu den vorherigen Runden musste diesmal vor dem jeweils eigentlichen Spiel gegen den Gegner ein Technikparcours absolviert werden. Dieser Bestand aus einem Slalomlauf mit Ball, einer Passübung und einem gezielten hohen Torschuss. Der Gewinner des Technikparcours ging dann anschließend mit einem Tor Vorsprung in das eigentliche Spiel. Es sollte sich auszahlen, dass die Mädchen diese Technikübungen in den letzten Wochen und Monaten regelmäßig im Trainingsprogramm (bei der SG Großziethen und in der Mädchenfußball AG) absolviert hatten.Gleich im ersten Duell gegen Rheinsberg gewann Großziethen alle Parcours Übungen und führten dadurch vor Spielbeginn mit 1:0. Spielerisch klar überlegen, spielte hier offenbar noch eine gewisse Nervosität mit und so konnten auch beste Möglichkeiten nicht genutzt werden. So gewannen die Großziethener Mädels dank

Die erfolgreichen Fußballmädchen, ©www.photo-siggi.de des Parcours, aber dennoch hochverdient, mit 1:0. Nach kurzer Pause, bei schon recht warmen Temperaturen, kam mit Teltow dann bereits im zweiten Spiel der Landessieger des letzten Jahres und dadurch das leicht favorisierte Team als Gegner auf das Team zu. Auch hier startete die Mannschaft konzentriert und führte souverän nach Slalom und dem Passen. Lediglich bei den Torschüssen lief es diesmal nicht ganz rund und so ging dieser Part verloren und da dieser doppelt zählte, ging es mit einem Unentschieden ins Spiel. Hier war die Konzentration aber wieder zu 100% vorhanden und die PaulMaar-Mädchen ließen den Gegner nicht ins Spiel kommen. Jetzt wurden auch die eigenen Chancen besser genutzt und dieses wichtige Spiel verdient mit 2:0 gewonnen. Langsam wuchs der Glaube bei den Mädels hier und heute etwas wirklich Herausragendes erreichen zu können. Zumal der nächste Gegner aus Seelow in seinen bisherigen Auftritten jeweils deutlich unterlegen war. So war es wenig überraschend, dass die Mädchen dem Gegner von Anfang an keine Chance ließen. Der Parcours wurde glatt gewonnen und im nachfolgenden Spiel noch fünfmal getroffen, so dass der Endstand letztlich 6:0 lautete. Nun kam es, bei mittlerweile schon super heißen Temperaturen, zum Showdown gegen die bislang ebenfalls dreimal siegreiche Eigenherd Grundschule aus Kleinmachnow. Zum Auftakt wurde der Technikteil insgesamt erneut sehr souverän erfolgreich gestaltet, so dass wir vor Spielbeginn bereits wieder mit einem Tor in Führung lagen. Dadurch, dass man zu diesem Zeitpunkt schon das, im Vergleich zu Kleinmachnow, deutlich bessere Torverhältnis hatte, hätte uns bereits ein Unentschieden zum Gesamtsieg gereicht. Aber darauf ließ sich das immer noch entschlossen nach vorne spielende Team gar nicht erst ein. Der Gegner wurde gut bespielt und weitestgehend in der eigenen Hälfte gehalten. Es wurden wieder reichlich Möglichkeiten herausgespielt und irgendwann war es dann soweit. Nach einer kurzen Ecke von Celina und Leonie beförderte Luise den Ball nahezu artistisch über die Linie. Damit stand es 2:0 und nun war wirklich langsam allen klar, dass Großziethen nicht mehr aufzuhalten waren! Dann der….Abpfiff!!!…Es war nur noch Jubel!!! Spielerinnen und Trainer lagen sich in den Armen und intonierten gemeinsam den Klassiker „So sehen Sieger aus….“ Mit der Maximalpunktzahl von 12 Punkten und 11:0 !!! Toren im Landesfinale wurden die Mädchen der Paul-Maar GS Brandenburger Schulmeister 2014/15 und reisen nun vom 20.-23.09.15 nach Bad Blankenburg (Thüringen) in die dortige Landessportschule und vertreten das Land Brandenburg bei der Deutschen Meisterschaft der Schulen, auch DFB Schul-Cup genannt. Es wird mit Sicherheit ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten und das Team wird auch da wieder alles geben, um die Paul-Maar Grundschule und auch das Land Brandenburg würdig zu vertreten. Vielen Dank auch nochmal für die zahlreiche Unterstützung der mitgereisten Eltern. Das Team des Brandenburg Meisters: Joy Eberhardt (5c) - Saskia Maurer (4c) - Charlotte Mocekat (5c) - Angelina Bliefert (5b) -Leonie Holtfreter - Luise Wille - Lea Junker – Tamina Bandholtz – Larissa Martin (alle 5d) -Celina Haseloff – Denise Maurer (beide 6d) Verantwortlicher Lehrer: Herr Schmitt Trainer: Torsten Holtfreter und David Isbaner Torsten Holtfreter

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Sport

Durchmarsch des SV Waßmannsdorf 1956 e.V.
Die 1. Mannschaft der SVW-Fußballer machte den zweiten Aufstieg in Folge perfekt. Damit spielen sie in der kommenden Saison in der Kreisliga Dahme-Fläming. Das eigentliche Ziel war ein einstelliger Tabellenplatz. Nachdem man mit 10 Punkten aus 4 Spielen gestartet war, gab es zwei Niederlagen in Folge (was man unter Lehrgeld verStaffelsieger der 1. Kreisklasse und Aufsteiger zur Kreisliga buchen kann). Im Anschluss gewann hintere Reihe v.l. Abteilungsleiter S. Riewe, Geschäftsführer G. Bauer, P. Andris, K. Köhler, R. Menzel, P. Göing, man jedoch alle Spiele H. Rickmann, P. Pristaff, D. Flint, Trainer Ch. Schneemann, vordere Reihe v.l. D. Spira, M. Becker, C. Kraatz, K. bis zur Winterpause und Brosinski, J. Schukat, T. Augat, S. Dudek, M. Hildebrandt, R. Fust belegte dadurch einen beachtlichen 2. Platz. Nachdem Aufgrund dieser grandiosen Serie Das harte Training und die Lei- Vielen Dank auch an die der Spitzenreiter aus Motzen konnten wir bereits 3 Spieltage denschaft gepaart mit dem abso- Sponsoren: mit 6 Punkten Vorsprung in die vor Schluss mit einem 2:2 gegen luten Siegeswillen hat es möglich Flughafen Berlin Brandenburg, Rückrunde ging, sah es eigentlich den SV Zernsdorf zu Hause gemacht, den größten Erfolg, PEKEAG, Automobile Zossen, nicht so aus, als würden sie noch den Aufstieg perfekt machen. nach dem Kreismeistertitel der Jalousie Großziethen, Druckherr, etwas anbrennen lassen. Was aber Man darf die Hoffnung eben nie Männer 1990, zu schaffen. Die Easx Taxi, Euroshop, unsere 1. in der Rückrunde ablie- aufgeben und wenn man hart an Vorbereitung für die neue Saison ferte ist kaum in Worte zu fassen. seinen Zielen arbeitet, kann man begann am 16.7.2015. Man wird Die Unterstützung der 2. MannEs wurden ab dem 8. Spieltag 15 vieles erreichen. Die Mannschaft sehen, wie sich die Mannschaft schaft nicht zu vergessen sowie Siege in Folge gefeiert. Darunter stellte nicht nur den besten Angriff in der Kreisliga zurechtfinden die der vielen Fans des Vereins. die Eroberung der Tabellenspitze sondern auch die beste Defensive wird. Das Ziel ist ein einstelliger Stefan Riewe, mit dem 1:0 Sieg in Motzen. der Staffel (Torverhältnis 86:23). Tabellenplatz. Abteilungsleiter Fußball

Spannendes Regionalfinale „Berlin/Brandenburg“ der speed4 Meisterschaft
sucht wurden die schnellsten Jungen und Mädchen in ihrer Altersklasse. Gino Lorenz aus BerlinHohenschönhausen stellte mit 4,41 Sekunden den TagesreDie Sieger des Regionalfinales in Potsdam kordwert auf. Am 11.07.2015 fand das speed4 Zweiter in der Altersklasse wurde Regionalfinale „Berlin/Branden- Sebastian Göttling aus Schöneburg“ bei porta Möbel in Potsdam feld. Schnellstes Mädchen wurde statt. Startberechtigt waren alle Celina Krüger aus Schönefeld. Grundschüler, die im Schuljahr Sie spurtete nach 4,81 Sekun2014/2015 bei den Stadtfinals den über die Ziellinie. Insgesamt der speed4 Meisterschaft in befinden sich 18 Schönefelder Berlin und Brandenburg in ihrer Schüler auf der Siegerliste. Die Altersklasse einen der ersten ist einzusehen auf: zehn Plätze belegt haben. Ge- www.speed4.de/potsdam Foto: ©speed4

Fußball pur in der SGG-ArenaSportplatz am Friedensweg!
der SGG-Arena- Sportplatz am Friedensweg 1. ACHTUNG: Gegen Vorlage dieser aktuellen Ausgabe des Schönefelder Anzeigers ist der Eintritt für jeweils 2 Personen zu einem Heimspiel nach Wahl frei und Du bekommst die Stadionwurst zu 1,- € ! Ausgabe schön aufheben und ab in die SGG-Arena! (Angebot gilt für diese aktuelle Ausgabe des Schönefelder Anzeigers für max. 2 Personen pro Heft)

Die neue Saison für die SG Grossziethen e.V. in der 1. Herren Kreisoberliga hat begonnen: Erlebe „Fußball pur“ in

Hier nun die kommenden Heimspieltermine:
30.08., 15.30 Uhr SG Grossziethen e.V - SSV Nonnendorf 06.09., 15.00 Uhr Kreispokalheimspiel Gegner stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest 20.09., 15.30 Uhr SG Grossziethen e.V. - MSV Zossen 07 04.10., 15.30 Uhr SG Grossziethen e.V. - Spvgg. Ragow/Mittenwalde 1 25.10., 15:30 Uhr SG Grossziethen e.V. - BSC Preussen 07 II

Sport

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MCC FOR GERMANY
Cheerleader sind Europameister

Für die MCC Cheerleader der SG Großziethen geht die erfolgreichste Saison seit Vereinsgründung in 2009 zu Ende. 7 x Landesmeister, 4 x Deutscher Meister und 1 x Europameister! Alle Teams, die sich auf der Deutschen Meisterschaft qualifiziert hatten, fieberten dem Höhepunkt der Saison entgegen: EUROPEAN CHEERLEADING CHAMPIONSHIP in Zadar/Kroatien am Wochenende 27./28.06.2015. Mit enormem organisatorischen Aufwand gelang es innerhalb kürzester Zeit noch einen Bus zu chartern und ein Hotel in Zadar zu buchen. Die MCC-Family startete bereits am Donnerstagabend, 26.06.2015 um 20.00 Uhr. Nach gut 18 Stunden Fahrtzeit war das Ziel endlich erreicht. Am ersten Wettkampftag durfte der Deutsche Meister, unser

PeeWee-Team TWINKLE STARS, an den Start. Routiniert wie immer legten die Mädels ein fehlerfreies und sauberes Programm hin und begeisterten nicht nur das europäische Publikum, sondern auch die Jury. Als nächstes startete unser Junior-U17-Groupstunts MAGIC STARS. Bei der Deutschen Meisterschaft konnte das Team verletzungsbedingt nur zu viert auftreten. Trotzdem schafften die Mädels die Qualifikation für die Europameisterschaft. Sie zeigten ein wunderschönes Programm. Im Rahmen der offenen Europameisterschaft traten CHRISTIN & THOMAS im Partnerstunt an. Am zweiten Wettkampftag starteten unsere 2 Peewee-Groupstunts, der Deutsche Meister und Europameister-Titelverteidiger STARLIGHT und der SchwesterGroupstunt STARDUST. Beide

präsentierten jeweils mega-tolle fehlerfreie Programme. Die Zeit bis zur Siegerehrung nutzten wir, um die wunderschöne Altstadt und den Hafen von Zadar zu erkunden. Um 17.30 Uhr war es endlich soweit: Die Siegerehrung. Unsere TWINKLE STARS wurden für ihr hartes Training belohnt: Sie wurden EUROPAMEISTER. STARDUST wurde mit dem Vize-Europameister-Titel und STARLIGHT mit einem tollen 3. Platz belohnt. Unsere Mädels von MAGIC STARS holten sich den 4. Platz. Last but not least holte sich unser Partnerstunt CHRISTIN & THOMAS den 1. Platz bei der offenen Europameisterschaft. Überglücklich, bei der Europameisterschaft super-erfolgreich dabei gewesen zu sein, machte sich der Party-feiernde MCC-Bus auf den langen Heimweg.

Was für eine grandiose Saison. Wir sind wahnsinnig stolz auf unsere Mädels! Wir bedanken uns bei unseren Trainern für ihre unendliche Geduld, bei den fleißigen Betreuern für die hervorragende Organisation, bei den Eltern, die ihre Kinder immer pünktlich zum Training bringen, beim GesamtVorstand der SG Großziethen für die Unterstützung, bei allen Fans und allen, die MCC in jeder Hinsicht unterstützen. We are family – MCC family.. Die Teams sind aufgrund des Alters bereits neu zusammengestellt und trainieren für die neue Saison. Nachwuchs ist jederzeit herzlich willkommen. Mehr Infos unter: http://www.sg-grossziethen. de/cheerleading oder auch auf facebook. © MCC/Steffen Oertelt-Weitkus

Straßenfußball für Toleranz und Anerkennung im Tropical Islands
Insgesamt 30 Teams aus ganz Brandenburg nahmen am „Tropical Islands Cup 2015“ am 11.07. teil. Aus vielen verschiedenen Bereichen kamen die Teilnehmer – Asylbewerberheime, Jugendclubs, Sportvereine, ehrenamtliche Gruppen usw… Drei Mannschaften aus dem Jugendclub „Lagune“ qualifizierten sich in der Vergangenheit und durften mitspielen. Teilweise besuchten die Jugendlichen selbstständig Qualifikationsspiele in der Umgebung. Der Spieltag ging von 11.00 bis 18.00 Uhr. Zwischendurch und danach konnten alle Teilnehmer das gesamte Tropical Island benutzen. Es war eine Freude die sportbegeisterten jungen Menschen zu beobachten. Es war etwas ganz Besonderes mit 17 Jugendlichen aus dem Schwalbenweg und Umgebung an solch einem Event teil zu nehmen. Alle freuen sich auf weitere Spiele in der Zukunft. Wir suchen wir für das Mädchenteam „TSG-Tussi“ noch motivierte Mitspielerinnen. Ein großes DANKE an die „Straßenfußballer“ von eurer Sozialarbeiterin „Franzi“

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Sport

5 Jahre Radsportgruppe im SV Schönefeld Freizeitsport e.V.
Im Juni 2010 wurde die Radsportgruppe in den SV Schönefeld Freizeitsport e.V. aufgenommen. Damals zählte unsere Gruppe nur 12 Mitglieder, heute sind wir 25! Natürlich muss so ein kleines Jubiläum gefeiert werden! Wir trafen uns am 01.07.2015 hinter dem Bauernsee, um unser Jubiläum würdig zu feiern. Bei uns steht an erster Stelle Sport und Vergnügen. Wir starteten unser Fest mit drei Disziplinen:

Einzelzeitfahren: Männer und Frauen in getrennter Wertung

Tandem Zeitfahren

Beim Geschicklichkeitsfahren musste eine Strecke mit acht Hindernissen abgefahren werden und ein Wasserbecher vom Start zum Ziel transportiert werden, ohne den Inhalt zu verschütten. Der Becher musste von einem Tisch aufgenommen werden und am Ziel wieder auf einen Tisch abgestellt werden. Die Tandem-Teams wurden durch Lose zusammengestellt.

D I E S I E G E R
Tandem Geschicklichkeitsfahren
Sportlern waren zu unserem Fest auch deren Partner mit eingeladen. Nach dem Sport kam der gemütliche Teil auf dem Sportplatz mit Auswertung und Übergabe der Pokale und Urkunden. Einzelzeitfahren: • Waltraut Prenzel und • Pierre Lauze Tandem-Zeitfahren: • Pierre Lauze und • Waltraut Prenzel Tandem-Geschicklichkeitsfahren: • Werner Fürstenau und • Michael Schulze Danke an Fam. Schmidt für die gastronomische Betreuung am Abend! Ich denke, dass sich alle Beteiligten gerne an dieses Jubiläumsfest erinnern werden, wenn sie sich später einmal die Bilder ansehen. Siegfried Wargenau

Viele waren noch nie Tandem gefahren. Wir hatten jede Menge Spaß und amüsierten uns über das ungewohnte Fortbewegungsmittel. 18 Sportler beteiligten sich an den Wettbewerben. Neben den

Informationen zur Gemeinde Schönefeld finden Sie auch auf der Internetseite: ww.gemeindeschoenefeld.de
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