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Periodical volume

Full text: Schönefelder Gemeindeanzeiger Issue [12.]2014, Sonderausgabe

Schönefelder Gemeindeanzeiger
SONDERAUSGABE 29. April 2014
Für die Ortsteile der Gemeinde Schönefeld: Großziethen Kiekebusch • Schönefeld • Selchow • Waltersdorf und Waßmannsdorf

Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld Legislaturperiode 2008-2014

Konstituierende Sitzung am 27.10.2008

Beschluss des Haushaltsplanes für 2014 am 18.12.2013

Seite 2 • Die Gemeindevertreter

Olaf Damm

Dr. Udo Haase

Georg Binder

Brigitte Bischof

Rainer Block

Wolfgang Börner

Guido Fanselow

Lydia Fischer

Bernd-Dieter Fritz

Ilona Fuhrmann

Sabine Henck

Christian Hentschel

Wolfgang Katzer

Eva Kruschel

Joachim Lange

Karl Lobeth

Alfred Mann

Manfred Mikoleit

Robert Rust

Ilona Sonnenburg

Vor Ende der Legislaturperiode ausgeschieden: Andreas Hochgesang, Rita Kienast, Wilfried Kind, Renate Pillat, Frank Sprenger

Rainer Sperling

Hans-Georg Springer

Martin Wille

Vorwort • Seite 3

Vorwort
Liebe Mitglieder der Gemeindevertretung und liebe Kolleginnen und Kollegen, werte Leser dieser Sonderausgabe des Gemeindeanzeigers, wir haben in den vergangenen sechs Jahren etwas erlebt, was wohl einmalig in der Geschichte dieser 2003 neu gegründeten Gemeinde Schönefeld war und ist. Es gab zum einen die Sonderregelung durch das Land, dass die Wahlperiode länger als die üblichen 5 Jahre betrug. Zum anderen konnten wir in einer Zeit, da Niedrigzinsen, gut gefüllte Fördertöpfe, eine starke Wirtschaft, zahlreiche Ansiedlungswünsche und Vorhaben sowie ein gutes Miteinander aller Fraktionen und Mitglieder der Gemeindevertretung das Leben bestimmten, unglaublich viele Erfolge für die Bürger einfahren. Es wäre müßig, diese hier vollständig aufzuzählen, was im Übrigen den Rahmen völlig sprengen würde, aber einige, die wichtigsten, seien in der vorliegenden Sonderausgabe des Gemeindeanzeigers genannt. Die Basis für das alles war natürlich der ehrliche Wille aller Gemeindevertreter über die Fraktions- und Parteigrenzen hinweg sowie das Bemühen der Mitarbeiter der Schönefelder Gemeindeverwaltung, die Planungen für Schönefeld einerseits voranzutreiben und andererseits die geplanten Vorhaben dann auch konsequent umzusetzen. Wenn man überlegt, dass die Gemeindevertretung und die Verwaltung in den vergangenen 6 Jahren mehr als eine halbe Milliarde Euro in den Haushaltsplänen dargestellt, bewegt und verantwortet und dazu mehr als 600 Beschlüsse gefasst haben, die fast vollständig umgesetzt wurden, dann kann man hier eine Bilanz vorweisen, auf die alle Mitglieder dieser zweiten Schönefelder Gemeindevertretung und natürlich auch die Mitarbeiter der Verwaltung ganz besonders stolz sein können. Es wäre sicherlich unvollständig, wenn man an einer solchen Stelle nicht auch die wichtige Arbeit der Ausschüsse der Gemeindevertretung und die Hinweise der Ortsbeiräte hervorheben würde. Was hier an Vorarbeit und Vorbereitung für die Sitzungen der Gemeindevertretung geleistet wurde, ist der Schlüssel zum Erfolg. Am Anfang der Legislaturperiode mussten wir für 12.000 Einwohner planen und Beschlüsse fassen. Heute sind es 2000 Einwohner mehr, Tendenz steigend und das alles, obwohl der Flughafen BER noch immer nicht gestartet ist. Der Flughafen hat seinen Namen inzwischen geändert, denn aus dem BBI wurde der BER, aber dieser Airport, der Schönefeld in aller Welt bekanntmacht, ist die einzige Negativstory in unserer Gemeindegeschichte. Aber alles Negative hat auch etwas Positives und so können wir die Zeit, bevor der BER eröffnet wird, gut nutzen, um uns auf die rasante und sicherlich sehr stürmische Entwicklung, welche unmittelbar bevorsteht, vorzubereiten. An dieser Stelle seien die besonders wichtigen Ergebnisse der Beratungen im Entwicklungsausschuss, aber auch die kluge Haushalts- und Flächenbevorratungspolitik im Finanzausschuss genannt. Die Arbeit, welche die Mitarbeiter meiner Verwaltung schaffen müssen, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ein solches Haushaltsvolumen, so viele weitreichende und mit enormen Summen verbundene Beschlüsse, findet man in Brandenburg kein zweites Mal. Wir haben uns entschlossen, in dieser Sonderausgabe des Gemeindeanzeigers zur Erinnerung an die Leistungen der Gemeindevertreter, der Ortsbeiräte, der sachkundigen Einwohner, der Mitarbeiter der Verwaltung, der Dezernatsleiter, der Mitglieder der Jugend- und Seniorenbeiräte, der ehrenamtlichen Mitarbeiter in den gemeindlichen Einrichtungen, der Mitglieder unserer Freiwilligen Feuerwehren und natürlich auch der vielen Helfer, ohne die ein kommunales Leben nicht oder nur sehr schwer funktionieren würde, das Geschaffene und Gelebte aufzuzeigen und allen die dazu beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön zu sagen. Für die weitere Zukunft viel Erfolg und Glück, vor allem aber Gesundheit und ein langes Leben! Ihr Bürgermeister Dr.U.Haase

Seite 4 • Konstituierende Sitzung

Die konstituierdende Sitzung
Die neue Schönefelder Gemeindevertretung traf sich am 27. Oktober 2008 im BrandenburgSaal des Rathauses zu ihrer konstituierenden Sitzung. Gemäß § 33 der Brandenburgischen Kommunalverfassung leitete Frau Brigitte Bischof (SPD) als an Jahren ältestes Mitglied die erste Sitzung. Alle anwesenden 19 Gemeindevertreter und der Bürgermeister der Gemeinde, der laut Kommunalverfassung stimmberechtigtes Mitglied der Gemeindevertretung ist, wählten einstimmig Olaf Damm zu ihrem Vorsitzenden und HansGeorg Springer zum Stellvertreter. Olaf Damm hatte dieses Amt bereits in der 1. Legislaturperiode von 2003-2008 ausgeübt. Legislaturperiode 2008 - 2014 Gefasste Beschlüsse: 620 Haushaltsvolumen: 530 Millionen Euro

Olaf Damm, nach der Wahl: „Ich freue mich außerordentlich über diese einstimmige Wahl und nehme sie an. Seit 10 Jahren arbeite ich in der Gemeindevertretung mit und ich werde auch weiterhin den sachlichen und unparteiischen Stil fortsetzen. Die Arbeit in der Gemeindevertretung ist eine schöne und abwechslungsreiche Aufgabe, die nur mit engagierten Mitstreitern möglich ist. Mit der rasant wachsenden Gemeinde wachsen auch die Ansprüche der Bürger und unsere Aufgabe ist es, durch Informationen, Toleranz und Transparenz stets das Wohl der Bürger der Gemeinde im Auge zu behalten.“

Wahl des Vorsitzenden

Olaf Damm zum Vorsitzenden gewählt

Aus der Arbeit der Gemeindevertretung • Seite 5

Kommunalpolitiker des Regionalen Wachstumskerns „Schönefelder Kreuz“ auf Baustellentour

Gemeindevertreter in Aktion
Ortstermin Flughafen München Gemeindevertreter besuchten Flughafengemeinden Hallbergmoos und Oberding. Den 20. Januar 2010 hatten sich die Mitglieder der Schönefelder Gemeindevertretung in ihrem Kalender als einen besonderen Termin vorgemerkt, denn das Gremium traf sich zur Beratung nicht wie üblich im Rathaus, sondern zunächst frühmorgens auf dem Flughafen. Zielort war München und Zweck der Reise war ein Erfahrungsaustausch mit zwei bayrischen Gemeinden, die vom Bau des Flughafens München besonders betroffen waren und es heute noch sind.

Beratung des Ausschusses „Entwicklung“ Hier werden die Pläne für die Zukunft der Gemeinde Schönefeld gemacht.

Seite 6 • Die Schwimmhalle „Schönefelder Welle”

Schwimmbad, Schwimmbad, alle geh´n ins Schwimmbad.
Mit diesem Lied von Volker Rosin grüßten die Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule die vielen Gäste, die zur offiziellen Eröffnung der „Schönefelder Welle“ gekommen waren. Die Zahl der historischen Spaten im Schönefelder Rathaus wächst. Am 12. Juni 2009 ist noch einer dazu gekommen. An diesem Tag wurde auf der Wiese gegenüber dem Rathaus und der AstridLindgren-Grundschule der erste Spatenstich für die neue Schwimmhalle gemacht. Dieses Mal sahen die Gemeindevertreter nur zu. Sie überließen die Arbeit den Schülern der 6b der Astrid-Lindgren-Grundschule, aus deren Reihen der Name „Schönefelder Welle“ stammt. Es war die Idee von Philipp Schmidt aus Waßmannsdorf, die bei der Wahl im Internet den meisten Zuspruch fand. Er und seine Mitschüler mussten sich ganz schön ins Zeug legen auf dem festen Boden. Die Schwimmhalle ist mit 7,2 Mio. Euro das größte Investitionsvorhaben der Gemeinde in dieser Legislaturperiode. Das Richtfest für die „Schönefelder Welle“ fand am 16. Dezember 2009 statt. Am 18.12.2010 feierten die Schönefelder die Einweihung der „Schönefelder Welle“ in prominenter Gesellschaft.

Die Schwimmhalle „Schönefelder Welle“ • Seite 7

v.l.n.r. Carl-Heinz Klinkmüller, stellv. Landrat, Boxweltmeisterin Ramona Kühne, Bürgermeister Dr. Haase, Schwimmstar Franziska van Almsick, Architekt Uwe Müller

Franziska van Almsick „Der Bau dieser Schwimmhalle ist ein tolles Beispiel. Ein Kompliment für den Einsatz der Gemeinde. Normalerweise werden Schwimmhallen geschlossen. Hier wird eine eröffnet.“ 21.3.2014 Günter Bär aus dem Ortsteil Schönefeld war der 500 000. Besucher der „Schönefelder Welle“.

Seite 8 • Messegelände Selchow

Messegelände Selchow
Nach nicht einmal einem Jahr Bauzeit konnte am 3.7.2012 der symbolische Schlüssel an die Veranstalter der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung übergeben werden. Ministerpräsident Matthias Platzeck, Raimund Hosch, damaliger Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH und Dietmar Schrick, der Hauptgeschäftsführer BDLI v.l.n.r. Die ILA 2012 war die erste Messe, die auf dem neuen Messegelände vom 11. bis 16. September stattfand. Insgesamt besuchten 235.000 Besucher das Messegelände. 3.600 Medienvertreter aus 65 Ländern berichteten in Wort, Bild und Ton von den Ereignissen der Berlin Air Show und sorgten mit ihrer Berichterstattung für weltweite Publizität Besonders gern gesehene Gäste beim 1. Spa-

tenstich für das Messegelände am 18.8.2011 in Selchow waren die Selchower Einwohner. In Gesprächen am Runden Tisch mit Birgit Detig von der Messe Berlin haben sie ihre Standpunkte, Vorstellungen und Wünsche in die Planung eingebracht.

Der Blick ging in den blauen Himmel. Die Schönefelder Gemeindevertreter sahen sich gemeinsam mit Kommunalpolitikern der Region beim gemeinsamen Rundgang über das ILA Gelände die Flugvorführungen an.

S-Bahnhof Waßmannsdorf • Seite 9

S-Bahnhof Waßmannsdorf
Haltepunkt Nr. 158–Bahnhof Waßmannsdorf 28.5.2009 Aus dem Mund von Matthias Künsting hörte es sich ziemlich profan an: „Was hier passiert, ist der erste Spatenstich für Vorsorgemaßnahmen für den Haltepunkt Waßmannsdorf. Es geht um zwei Stützbauwerke und im weiteren Verlauf um Einzelfundamente.“ 5.8.2010 Der erste Bauzug rollte über die Schienen noch ohne Passagiere. Nur der Schotter wurde verfestigt. Die Verlängerung vom jetzigen Bahnhof Schönefeld erfolgte über den Haltepunkt Waßmannsdorf direkt zum Terminal. Geplant ist ein 10-Minuten-Takt. Mit dem Bau ging ein alter Traum der Waßmannsdorfer in Erfüllung. 17.6.2011 Nächster Halt: Waßmannsdorf „Stein auf Stein, Stein auf Stein, der Bahnhof wird bald fertig sein“ sangen die Kinder der Kita „Storchennest“ . Die Einwohner wurden zu einer Ortsbesichtigung eingeladen, um sich bei der Bahn und den Bauleuten für die zuverlässige Zusammenarbeit zu bedanken. Gemeindevertreterin Lydia Fischer konnte es selbst noch nicht so richtig fassen, dass sie jetzt auf dem fast fertigen Bahnhof steht: „Der Ortsbeirat hat alle diejenigen eingeladen, die den verwegenen Gedanken verfolgt haben, in Waßmannsdorf, einem Dorf, einen S-Bahnhaltepunkt, zu errichten. Es macht uns unheimlich stolz, dass wir heute hier stehen. Wir dürfen es nur Haltepunkt nennen, um nicht zu verwegen zu erscheinen, aber das mindert den Stolz nicht. Ich möchte allen Dank sagen, die mitgewirkt haben.“

Seite 10 • KITAS

Kita „Kunterbunt“ in Rotberg
Der 1. Spatenstich für die neue Kita in Rotberg war am 19. Juli 2011. Pünktlich um 14.00 Uhr stachen acht Spaten von Kitakindern in die Rotberger Erde, um den symbolischen Spatenstich für das 2. Gebäude der Kita „Kunterbunt“ zu vollziehen. Tatkräftig unterstützt wurden die Kinder von Peter Kolb und Rolf Kammel von der Projekta Rotberg GmbH, die das 3,1 Millionen teure Gebäude im Auftrag der Gemeinde Schönefeld schlüsselfertig errichtete.

Neues Gebäude der Kita „Kunterbunt“ in Rotberg eröffnet „Und wieder ist ein Kitagebäude in der Gemeinde Schönefeld fertig gestellt worden, diesmal in Rotberg. Die Kita „Kunterbunt“ hat ein zweites Haus bekommen. Am 3. Juli 2012 sind die Kinder und Erwachsenen eingezogen. In der kurzen Bauzeit konnten wir als Zaungäste fast alle Arbeitsschritte verfolgen und hatten viele Gäste im Haus, die nur mal ganz kurz eine Frage hatten. Aber das gehört eben auch dazu, wenn man so viele Wünsche erfüllt haben möchte und mitbestimmen will. Und das durften wir wirklich. Von unserer Wunschliste, die wir 2010 der Gemeindeverwaltung und dem Ingenieurbüro Kammel übergeben haben, sind fast alle erfüllt worden. Wir freuen uns über die Fußbodenheizung, das Kinderrestaurant, den Kreativraum, die Farb-und Fußbodengestaltung, eine Außentoilette, über die Auswahl der funktionellen Möbel und der Spielmaterialien, mehr Lagerfläche, eine schöne Küche, einen wunderschönen Garten.“ Team und Kinder der Kita „Kunterbunt“

Kita „Gänseblümchen“ in Großziethen
8. Juni 2011 Die Gemeinde hatte langfristig die Verbindung der beiden Häuser in der Kita „Gänseblümchen“ geplant und als nach An- und Umbau die Eröffnung stattfand, waren auch die anwesenden Gemeindevertreter begeistert. 118 m² zusätzliche Fläche sind entstanden, Platz für eine Kinderküche und ein Kinderrestaurant. Gekostet hat der Bau 963.000 Euro, wobei 570.000 Euro Fördermittel aus dem Konjunkturpaket kamen.

Spielplätze • Seite 11

Dorfanger Großziethen

Spielplätze
1.7.2011 - Schönefeld Spielplatz im Mehrgenerationenhaus eingeweiht. Den Spielplatz hat die Gemeinde vollständig finanziert. Er wurde in drei Etappen gebaut und kostete 250.000 €. 29.11.2011 - Großziethen Die Vorschulkinder der Melisse-Gruppe aus der Kita „Sonnenblick“ eröffneten den neu gestalteten Spielplatz am Dorfanger in Großziethen. Beim Banddurchschnitt hatten sie tatkräftige Unterstützung von ihrer Kitaleiterin Frau Langer, dem Schönefelder Bürgermeister Dr. Haase und HansGeorg Springer, Ortsvorsteher. 27.10.2012 - Selchow „Auf die Plätze, fertig, los!“ Ortsvorsteher Alfred Mann und Sabine Kinscher, seine Stellvertreterin, stellten am 27.10.2012 den neuen Spielplatz vor. Die Gemeinde hatte im Rahmen der Spielplatzkonzeption dafür 16. 000 Euro zur Verfügung gestellt. 13.12.2013 - Schönefeld Auf dem Schönefelder Dorfanger wurde ein neuer Spielplatz eröffnet. Er wurde entsprechend der Spielplatzkonzeption für Kinder der Altersklassen von 6 bis 12 Jahren gestaltet. Kernstück ist der in einer ca. 220m² großen polygonalen Sandfläche errichtete Kletterwald, der mit einem Spielturm mit Rutsche, einem Netztunnel, zahlreichen Kletterpfählen, diversen Hangel- und Balancierseilen, einer Hangelgirlande, Balanciertauen, -stegen und –balken sowie verschiedenen Dreiecksnetzen vielfältigstes Spiel ermöglicht.
Schönefelder Dorfanger Selchow

Seite 12 • Schulen und Sporthalle

Erster Spatenstich für das Evangelische Gymnasium Schönefeld und die Sporthalle „Wilhelm Belger“

Schulen und Sporthalle
Evangelisches Gymnasium In einem Grundsatzbeschluss hatten die Gemeindevertreter im März 2012 beschlossen, die Errichtung des Gymnasiums der evangelischen Schulstiftung bis zu einem Wert von 1 Million Euro zu unterstützen und außerdem eine Zwei-FeldSporthalle in unmittelbarer Umgebung des Gymnasiums zu bauen, die sowohl für den Schulsport als auch für den Vereinssport genutzt werden soll. Der Bau der Sporthalle an der Lichtenrader Chaussee ist das größte Projekt der Gemeinde im Jahr 2013 gewesen. Im Haushaltsplan waren dafür 3.665.000 Euro vorgesehen. 17.6.2011 Kurz vor dem Schulstart 2011 fand der symbolische 1. Spatenstich für die Schulcontainer des Evangelischen Gymnasiums in Waßmannsdorf statt.

23. April 2013 Nach jahrelangen Bemühungen der Gemeindevertretung um ein Gymnasium für die Gemeinde wurde an der Lichtenrader Chaussee in Großziethen der 1. Spatenstich ausgeführt. Das Besondere an diesem Spatenstich war, dass die Evangelische Schulstiftung als Bauherr für das Gymnasium und die Gemeinde als Bauherr für die Sporthalle gemeinsam den Baubeginn vollzogen. Grundschule Großziethen 5.6.2013 Die Gemeindevertretung Schönefeld hat die Aufstellung eines Bebauungsplanes für die Schulerweiterung der Paul-Maar-Grundschule im Ortsteil Großziethen beschlossen. Die Gemeindevertreter erteilten einstimmig ihr Votum für einen Planungsauftrag, der vorsieht, sehr zeitnah (bis Ende 2015) einen Schulerweiterungsbau, eine Kita- und eine Hortvergrößerung im Ortsteil Großziethen zu realisieren. Diese sind auf Grund der steigenden Kinderzahlen dringend geboten.

Sport • Seite 13

Spatenstich für den neuen Kunstrasenplatz in Waltersdorf

Sport
Waltersdorf 12.9.2009 100 Spatenstiche für den neuen Sportplatz. Sportler und Vorstand des Vereins, Einwohner, Gemeindevertretung, Schirmherr Danckert und Sponsor Hornbach legten sich mächtig ins Zeug beim ersten Spatenstich für den neuen Kunstrasenplatz. 1,3 Mio. Euro hatten die Gemeindevertreter für den Bau des Sportplatzes bewilligt. Die neue Spielstätte ist vor allem für die Förderung des Jugendfußballs gedacht. 29. April 2010 Bei der Einweihung des Kunstrasenplatzes konnten die Mitglieder der Gemeindevertretung in Augenschein nehmen, was sie beschlossen hatten. Großziethen 15.6.2010 1. Spatenstich für die Erweiterung des Großziethener Sportplatzes

11.12.2010 Nach knapp siebenmonatiger Bauzeit wurde der neue Kunstrasenplatzes auf dem Sportplatz am Friedensweg im Schönefelder Ortsteil Großziethen eingeweiht. Für 1.2 Mio. Euro wurde der Naturrasenplatz erweitert und ein neuer Kunstrasenplatz gebaut, der mit seinen 68 mal 105 Metern FIFA-Normen entspricht. Waßmannsdorf Mai 2014 Nach einer umfangreichen Sanierung kann der Waßmannsdorfer Sportplatz im Mai 2014 wieder für den Trainings- und Wettkampfbetrieb genutzt werden. Die Gemeinde hatte dafür 305 000 Euro im Haushaltsplan 2013 bereitgestellt. Ziel der Sanierung war die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Sicherheitsbereiche aus Naturrasen wurden eingerichtet und beide Spielfelder haben Ballfangzäune erhalten.

Seite 14 • Freiwillige Feuerwehr

Freiwillige Feuerwehr
Feuerwache Großziethen 14.11.2008 An einem kalten Novembertag fanden sich Vertreter der Gemeinde und Kameraden der FF Großziethen zur feierlichen Grundsteinlegung für das neue Gebäude ein. Die Gemeinde hat 2,7 Millionen Euro für den Bau der neuen Feuerwehr bereitgestellt. Die Hülse enthält Zeitdokumente der Gemeinde, die nach alter Tradition bei der Grundsteinlegung im künftigen Gebäude versenkt werden. v.l.n.r. Architekt Vilco Scholz, Bürgermeister Dr. Udo Haase, damaliger Wehrführer Knut Eckstein, Ortsvorsteher Hans-Georg Springer, damaliger Gemeindebrandmeister Alfred Mann, Gemeindevertreter Bernd-Dieter Fritz. 18.8.2009 Das Richtfest für die neue Feuerwache wurde gefeiert. 4.6.2010 Feierliche Einweihung der neuen Feuerwache.

Das moderne Feuerwehrgerätehaus hat 900 m² Nutzfläche, 6 Einstellplätze für die Feuerwehr und auch ausreichend Platz für die Jugendfeuerwehr und bildet ein harmonisches Ensemble mit Schule und Mehrzweckhalle. Dafür sorgte in bewährter Weise Architekt Vilco Scholz. Die Gemeindevertretung hat 2,7 Mio. Euro in das Gebäude investiert. Feuer- und Rettungswache in Schönefeld 5.5.2010 Beim 1. Spatenstich für die Schönefelder Feuerund Rettungswache legten sich Gemeindebrandmeister Udo Schukat, Landrat Stephan Loge, Bürgermeister Dr. Udo Haase, Ortswehrführer Karsten Liebe und Ortsvorsteher Robert Rust (v.l.n.r.) mächtig ins Zeug. 29.7.2011 Feierliche Eröffnung des neuen Feuerwehrgerätehauses mit Rettungswache im Ortsteil Schönefeld, das nach einer Bauzeit von einem Jahr und zwei Monaten fertig gestellt wurde. 5,1 Mio. € hat die Gemeinde Schönefeld in den Bau investiert. Dort befindet sich neben der Ortswehr auch die Rettungswache des Landkreises Dahme-Spreewald.

Freiwillige Feuerwehr • Seite 15

Neue Fahrzeuge 23.12.2010 Neuer Rüstwagen der Waßmannsdorfer Freiwilligen Feuerwehr - für die Kameraden der Waßmannsdorfer Wehr ging damit ein langegehegter Wunsch in Erfüllung 13.3.2013 Die Rotberger Ortswehr bekommt einen neuen Mannschaftstransportwagen

6.11.2013 Die Ortswehr Schönefeld erhält ein neues Löschfahrzeug, das mit modernster Technik ausgestattet ist und nach den Wünschen der Schönefelder Kameraden ausgerüstet wurde. Mit diesem neuen Fahrzeug, für das die Gemeinde 250.000 € investierte, ist die Schönefelder Wehr gut gerüstet für künftige Einsätze. Alte Wache Großziethen 29.6.2013 Zur Eröffnung der Alten Wache in Großziethen wurde ein Meilenstein enthüllt. Er ist auch dem verstorbenen langjährigen Mitglied der Großziethener Freiwilligen Feuerwehr Siegfried Ramnitz für seine Unterstützung gewidmet. In der Alten Wache haben die Traditionsfahrzeuge ihren Platz und Gegenstände und Dokumente aus der Geschichte der Ortswehren werden dort aufbewahrt. Architekt Scholz hat die Alte Wache so gestaltet, dass sie perfekt in das Ensemble zwischen Tagelöhnerhaus und Kirche passt.

Seite 16 • Radwege

Radwege
22.9.2009 Runway Nr. 3 Radwegekonzept der Gemeinde vorgestellt. Das Radwegekonzept wurde natürlich per Rad vorgestellt. Mit dabei der damalige Staatssekretär Clemens Appel. Das ambitionierte Konzept beinhaltet den Bau eines 28 Kilometer langen Radweges rund um den Flughafen, der auch von Skatern, Fußgängern, Läufern und Walkern genutzt werden kann und Stück für Stück realisiert wird. Der neu konzipierte Radweg „Runway Nr. 3“ um den Flughafen soll ein besonderer touristischer Höhepunkt in der Gemeinde Schönefeld werden. November 2010 Rudower Straße Banddurchschnitt am Radweg Rudower Straße in Waßmannsdorf. Mit dem Bau des Radweges wurde der Anschluss an den vorhandenen Radweg am Klärwerksableiter bis an die Fahrradstraße Großziethener Weg hergestellt. Der ca. 800m lange Weg hat eine Breite von 2m und ist Bestandteil des Radwegekonzeptes der Gemeinde. 4.4.2012 Waßmannsdorf-Selchow-Glasow Minister Vogelsänger übergibt den Fördermittelbescheid für den Radweg. Der brandenburgische Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft Jörg Vogelsänger kam bei seinem Besuch nicht mit leeren Händen in die Gemeinde Schönefeld. Er brachte einen Fördermittelbescheid über 720.000 Euro für den Bau eines Radweges zwischen Waßmannsdorf-Selchow-Glasow mit und übergab ihn direkt vor Ort am künftigen Radweg. Das löste in Zeiten knapper Kassen ganz besondere Freude bei den Ortsvorstehern aus Selchow, Alfred Mann, und Waßmannsdorf, Michael Smolinski, aus. Zwischen ihren beiden Ortsteilen wird die Lücke zwischen zwei Radwegen geschlossen. Der Bau des Radweges, der 4,4 km lang sein wird, schließt auch ein Brückenbauwerk ein.

28.11.2013 Waltersdorf-Kiekebusch Radweg von Waltersdorf nach Kiekebusch offiziell für den Verkehr frei gegeben. Der Bau des Radweges von Waltersdorf nach Rotberg war eines der teuren und schwierigen Projekte im Jahr 2013. Nachdem der Landesbetrieb für Straßenwesen die Finanzierung wegen fehlender Mittel aufgekündigt hatte, beschlossen die Schönefelder Gemeindevertreter den Radweg in eigener Regie zu bauen. Ihrer Meinung nach ist dieser eine unbedingte Notwendigkeit. Die Landstraße in Richtung Wildau und König Wusterhausen ist stark befahren und gefährlich für Radfahrer. Der neue Radweg ist 3,1 km lang, 2,50 m breit. Der Bau hat 1,1 Mio. Euro gekostet.

Infrastruktur • Seite 17

Infrastruktur
Hans-Grade-Allee 9.3.2009 Förderbescheid für die zweite Ausbaustufe der Hans-Grade-Allee durch den damaligen Infrastrukturminister Dellmann übergeben 31.5.2011 Freie Fahrt auf vier Spuren der Hans-Grade-Allee; rund 3,5 Mio. Euro hat der Bau gekostet, von denen 730.000 Euro aus Fördertöpfen kamen.

Umspannwerk Schönefeld Nord 30.10.2009 Umspannwerk nimmt Betrieb auf -damit ist für den Nordbereich der Gemeinde die Stromversorgung gesichert und eine wichtige Voraussetzung für die Umlandentwicklung geschaffen worden.

Autobahnabfahrt 1.9.2010 Freie Fahrt nach Waltersdorf – Autobahnabfahrt nach Waltersdorf eröffnet Damit wurde die Anschlussstelle Flughafen nach Waltersdorf zur Nutzung freigegeben. 7.5.2012 Anbindung an das Gewerbegebiet gatelands abgeschlossen. Anfang Mai wurde die Abfahrt von der Autobahn in das ehemalige Kienberg, in dem das Gewerbegebiet gatelands entwickelt wird, offiziell freigegeben. Dichterviertel Schönefeld 21.11.2013 Erschließungsanlagen im Dichterviertel des Ortsteils Schönfeld übergeben. Dazu gehören eine Ringstraße, die den Namen Bertolt-Brecht trägt, 10 davon abgehende Straßen, die Namen von berühmten Dichtern tragen. Das war ein Wunsch des Schönefelder Ortsbeirates, der bereits vor Jahren zwei Straßen im Ortsteil nach berühmten Schriftstellern benannt hatte, Alfred Döblin und Theodor Fontane. An den neuen Straßen wurden 185 Bäume gepflanzt, Gehwege und Parkbuchten gebaut.

Kienberger Brücke 23.7.2009 Symbolischer Rammschlag zum Bau der Straßenbrücke in Kienberg Der Bau der Straßenbrücke über den Flughafenzubringer war eines der größten Projekte der Gemeinde, das einen wichtigen Beitrag zur Erschließung des Gewerbegebietes Businesspark gatelands am Standort Kienberg leistet.

Seite 18 • Highlights

11.5.2012 - Jürgen-Schumann-Allee eingeweiht

23.4.2009 - Spatenstich zum Bau des Businessparks „gatelands“ in Kienberg

21.7.2012 - 10. Deutsch-Mongolisches Volksfest

Highlights • Seite 19

10.6.2011 - Lufthansa Airbus A319 in Frankfurt am Main auf den Namen „Schönefeld“ getauft

21.6.2013 - Einweihung des Bauhofes

1.9.2011 - Standesamt in Schönefeld nimmt seinen Betrieb auf. Am 6.9.2013 fand die 100. Trauung statt.

28.9.2012 - BMX- und Skateranlage in Großziethen eingeweiht

Karte © Gerd Schulze
        
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