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Periodical volume

Full text: Schönefelder Gemeindeanzeiger Issue 10.2012, Ausg.04

Schönefelder Gemeindeanzeiger
Mitteilungsblatt für die Gemeinde Schönefeld 10. Jahrgang • 4-2012 • 27. April 2012 Für die Ortsteile der Gemeinde Schönefeld: Großziethen Kiekebusch • Schönefeld • Selchow • Waltersdorf und Waßmannsdorf

Zur Sache
Die Zeit vergeht wie im Fluge und es sind nur noch wenige Wochen bis eine neue Zeitrechnung in der Gemeinde beginnt. Schon jetzt begrüßt der Namensgeber für den neuen Flughafen „Willy Brandt“ auf großen Tafeln die künftigen Fluggäste. Noch ist es schwer, sich konkret vorzustellen, wie das Leben in der Gemeinde dann aussehen wird, wie sich die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde vollziehen wird, aber auch wie groß die Belastungen durch den Flugverkehr wirklich sein werden. Wir werden Sie auch weiterhin über die erfreulichen aber auch die problematischen Entwicklungen informieren. Eine nachahmenswerte Aktion hat der Waßmannsdorfer Ortsbeirat durchgeführt. Waßmannsdorfer Bürger fanden sich zum Frühjahrsputz zusammen und räumten in ihrem Ortsteil auf. Schreiben Sie mir, wenn es auch in Ihrem Ortsteil solche Initiativen zur Verschönerung gibt. Das Aktuelle Thema in dieser Ausgabe ist dem Ortsteil Selchow gewidmet. Eine Baustellenbesichtigung auf dem Gelände der Messe Berlin mit dem Ortsvorsteher Alfred Mann und Bauleiter Lutz Apel zeigt die Baufortschritte. Gleichzeitig möchten wir aber auch an Plätze erinnern, die aus dem Ortsbild verschwunden sind. Außerdem gibt es in dieser Ausgabe Neues aus den Ortsteilen, Informationen aus den Schulen und natürlich das Programm des Mehrgenerationenhauses. An dieser Stelle möchte ich ein persönliches Dankeschön an das Autohaus Wunderlich aussprechen. Bei einer Fahrt durch die Gemeinde blinkte plötzlich die rote Alarmanzeige „Werkstatt“. In der Werkstatt des Autohauses Wunderlich erhielt ich fachmännische Hilfe und einen netten Service. Dafür vielen Dank auf diesem Wege. Ihre Angela Hybsier

Minister Vogelsänger übergibt Fördermittelbescheid für Radweg

Messestandort Selchow – eine Baustellenbesichtigung
Feuerwehr am Flughafen
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Kulturjahr in Großziethen
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Ausflugstipps
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Informationen

Sitzungstermine Mai
02.05., 03.05., 17.00 Uhr, 08.05., 18.00 Uhr, 09.05., 18.30 Uhr, 14.05., 18.00 Uhr, 21.05. 22.05., 18.30 Uhr, 24.05., 17.00 Uhr, 30.05., 18.30 Uhr, 31.05., 18.30 Uhr, Sitzung des Ortsbeirats Waltersdorf Sitzung des Ausschusses Ortsbild Raum Rotberg Sitzung des Ortsbeirats Schönefeld Raum Rotberg Sitzung der Gemeindevertretung Brandenburgsaal Sitzung des Finanzausschusses Raum Rotberg Sitzung des Ortsbeirats Waßmannsdorf Büro des Ortsvorstehers Sitzung des Bildungs- und Sozialausschusses Sitzung des Ausschusses Ortsbild Sitzung des Hauptausschusses im Raum Rotberg Sitzung des Bauausschusses im Brandenburgsaal

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hans-Grade-Allee 11 in 12529 Schönefeld
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld
Montag 13.00 bis 15.00 Uhr Dienstag 9.00 - 12.00 Uhr, 13.00 - 15.30 Uhr und 15.45 - 18.00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 13.00 bis 15.00 Uhr Freitag 09.00 bis 12.00 Uhr Service-Point/Zentrale 030 / 53 67 20 0 Sekretariat Bürgermeister: 030/53 67 20 10 Dezernat I - Bürgerdienste 030/53 67 20 33 Dezernat II - Bau- und Investorenservice 030/53 67 20 55 Dezernat III - Zentrale Dienste 030/53 67 20 22 Einwohnermeldeamt Frau Svenja Zantke 030/53 67 20 77 Frau Mandy Rosemeier 030/53 67 20 88

Die Beratungen der Gemeindevertretung, der Ausschüsse und Ortsbeiräte sind öffentlich. Informationen zu den Beschlüssen der Gemeindevertretung erhalten Sie auf der Internetseite der Gemeinde. www.gemeindeschoenefeld.de in der Rubrik Politik/Bürgerinformationssystem und im Amtsblatt der Gemeinde.

Sprechstunden der Schiedsstelle
Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Gemeinde Schönefeld finden im Raum 217, 2. Etage im Rathaus der Gemeinde HansGrade-Allee 11 in 12529 Schönefeld auf Vereinbarung statt. Bitte rufen Sie bei Bedarf eine der folgenden Rufnummern an, um einen Termin zu vereinbaren: Tel.: 030 633 83 27, Brigitte Bischof, Schiedsfrau Tel.: 03379 44 46 01, Herr Fuchs, Stellvertreter Fotonachweis: S. 1(2), 7(3), 8(2), 9(2),10, 12(2),15, 16(2), 20(3), 24(2) A. Hybsier

Rathaus der Gemeinde Schönefeld Telefon: (030) 53 67 20 0
Aktuelle Sitzungstermine www.gemeinde-schoenefeld.de/ Politik/ Bürgerinformationssystem öffnen

Geburtstage April
Der Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld gratuliert allen Jubilaren sehr herzlich zum Geburtstag und wünscht alles Gute!
Gerda Stürmer, Großziethen, zum 95. Ingeborg Schröder, Großziethen, zum 93. Ursula Dobbrick, Großziethen, zum 91. Elisabeth Gensigk, Großziethen, zum 91. Ursula Wotschke, Großziethen,zum 91. Ingeborg Apitz, Großziethen, zum 91. Renate Scholze, Waltersdorf , zum 90. Ingeborg Reisky, Waltersdorf, zum 85. Kurt Thomas, Waltersdorf, zum 85. Ilse Lindner, Schönefeld, zum 85. Dietrich Kundoch, Kiekebusch, zum 85. Sophie Kaczmarek, Großziethen, zum 85. Waltraut Teschner, Großziethen, zum 85. Eva Klein, Großziethen, zum 80. Irene Szolkovy, Großziethen, zum 80. Ursula Eckelt, Großziethen, zum 80. Eveline Müller, Großziethen, zum 80. Marianne Tepper, Waltersdorf, zum 75. Peter Kortmann, Großziethen, zum 75. Christel Gramsch, Schönefeld,zum 75. Joachim Scholz, Schönefeld, zum 75. Doris Tornow, Kiekebusch, zum 75. Joachim Springer, Schönefeld, zum 75. Dietrich-Peter Grünewald, Großziethen, zum 75. Gisela Meyer, Großziethen, zum 70. Bernhard Sierig, Großziethen, zum 70. Gunter Lein, Großziethen, zum 70. Christel Salbach, Großziethen, zum 70. Ute Schremmer, Schönefeld, zum 70. Ingo Lindenberg, Schönefeld, zum 70. Hans-Joachim Stanelle, Schönefeld, zum 70. Rita Dannowski, Schönefeld, zum 70. Monika Barz, Großziethen, zum 65. Veronika Kaulbach, Großziethen, zum 65. Peter Eckert, Selchow, zum 65. Ute Vescovi, Großziethen, zum 65. Dominik Felske, Großziethen, zum 65. Ghirghi Chisleag, Waßmannsdorf, zum 60. Marianne Schran, Großziethen, zum 60. Jürgen Sommerfeld, Schönefeld, zum 60. Peter Schneider, Schönefeld, zum 60. Elke Arndt, Großziethen, zum 60. Irma Tazidinov, Schönefeld, zum 60. Ralph Scholz, Großziethen, zum 60. Brigitte Stippekohl, Selchow, zum 60.

jetzt auch in Großziethen — Preise wie am Flughafen —
Attilastraße 16 12529 Schönefeld Tel.: (03379) 449 00 42 • Last Minute Reisen • Frühbucher Reisen • Pauschal Reisen u.v.m.

Öffnungszeiten Mo - Fr 10 - 19 Uhr

N O T R U F N U M M E R N:
Notrufnummern

Feuerwehr, Rettungsdienst: 112 • Polizei: 110

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei

Hinweis: In allen digitalen Netzen gilt generell die Notrufnummer 112. Sie können diese Nummer auch dann anwählen, wenn sich auf Ihrer Handy-Wertkarte kein Guthaben befindet oder Sie kein Geld/keine Wertkarte für öffentliche Telefonanlagen haben!

Hinweis: Wer nicht möchte, dass er mit Glückwünschen im Schönefelder Gemeindeanzeiger bedacht wird, meldet sich bitte im Einwohnermeldeamt der Gemeinde Schönefeld, um eine so genannte Übermittlungssperre nach § 30 Brandenburgisches Meldegesetz zu beantragen.

* Feuerwehr-/Rettungsleitstelle Lausitz: (0355) 63 20 * Kassenärztlicher Notdienst 0180 / 55 82 22 33 40 * Polizeiinspektion Flughafen Gemeinde Schönefeld
Bohnsdorfer Chaussee 30, 12529 Schönefeld Telefon: (030) 63 48 00 • Telefax: (030) 63 48 02 29

Informationen des Bürgermeisters

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Informationen des Bürgermeisters
anzuerkennen, wäre schon ein guter Schritt in die richtige Richtung. Deshalb würde ich mich als Bürgermeister sehr freuen, wenn diese Initiative auch in den anderen Ortsteilen Nachahmer findet, denn zu tun gibt es überall etwas. Die „Müllschweine“ kennen offensichtlich keine Ruhezeiten. In einem Vorort des taiwanesischen Taipeh konnten Tausende Freiwillige dazu gebracht werden, Hundedreck zu sammeln. Der Bürgermeister hatte sich für diese Aktion eine Lotterie ausgedacht. Für jeden abgelieferten Sack Hundedreck gab es ein Los. Der Hauptgewinn war ein Goldbarren. Sollte sich dieses Problem weiter verschärfen, könnten wir auch über so etwas nachdenken. Erfreulich war für unsere Gemeinde der Erhalt eines Fördermittelbescheides für den Radweg Waßmannsdorf-Selchow-Glasow. Damit können nunmehr zwei vorhandene Radwege verbunden werden. Wir sind der großen Zielstellung, eine „Runway Nr.3 – d.h. einen Fahrradweg um den Flughafen BER herum zu bauen, wieder ein Stück näher gekommen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass dieser Radweg von vielen Arbeitern und Angestellten der Firmen und Einrichtungen, die am westlichen Eingang des neuen Flughafens stationiert sind, täglich genutzt werden kann. Ganz abgesehen von der Möglichkeit, die sich vielen Berlinern oder Gästen jetzt bietet, nämlich einen Ausflug um den Flughafen ab dem SBahnhaltepunkt Waßmannsdorf zu starten. Die Bitte des Bildungs- und Sozialausschusses an den Bürgermeister, sich besonders um die Skater- und BMX-Sportanlage zu kümmern, wurde von mir sehr gern aufgenommen. Hatten doch die Redakteure der Schülerzeitung „Pauli“ bereits angefragt, was in dieser Sache nun passiert. Ich habe den Redakteuren ein gemeinsames Treffen mit allen Interessierten vorgeschlagen, damit wir gemeinsam Ort, Möglichkeiten und Forderungen formulieren können. Ich halte das Ganze auch für sehr wichtig, denn letztendlich werden wir daran gemessen, inwieweit wir bereit sind, uns auch um diese für unsere Jugendlichen besonders wichtigen Fragen zu kümmern. Und so steht der Bürgermeister im Auftrage der Gemeindevertretung mit den Interessierten und Redakteuren an der Spitze einer Bewegung, die ganz sicher noch von sich hören lässt. Nichts ist unmöglich und auch kleine Schritte sind richtige Zeichen, aber die müssen erst einmal konkretisiert und dann gemacht werden. Zwei wichtige Ereignisse stehen für unsere Bürger als unmittelbar Betroffene vor der Tür. Der Tag „Rund um das Terminal“ am 12. und 13. Mai 2012 auf dem Flughafen Schönefeld. Ein Open-Air-Event wenige Tage vor der offiziellen Eröffnungsfeier am 24. Mai 2012. Da gibt es für alle noch viel zu tun, zudem bestehen noch immer Zweifel, ob denn auch alles gelingen wird. Aber wir sollten zuversichtlich sein, denn der Flughafen und die Fluggesellschaften bereiten jede Menge interessanter Dinge vor. Ein Höhepunkt wird die Anwesenheit des Airbus A 319-100 mit Namen „Schönefeld“ sein. „Unser“ Airbus wird damit zum ersten Mal in Schönefeld landen und starten und natürlich zu bewundern sein! Für alle an der Geschichte unseres Flughafens Schönefeld Interessierten, sei an dieser Stelle auf eine neues Buch verwiesen, welches ein Schönefelder Flugkapitän geschrieben hat. „Die Geschichte des Flughafens Berlin-Schönefeld 19451963“ lautet der Titel, des im Rockstuhl-Verlag erschienenen Werkes. Mit vielen Fotos und Dokumenten brachte der Schönefelder Flugkapitän a.D. Horst Materna dieses lesenswerte Geschichtsbuch auf den Markt, welches eine ausgezeichnete Ergänzung zu unserer Schönefelder Chronik bildet und gleichzeitig die Fortsetzung des ersten Buches über den hiesigen Flugplatz von 1933-1945 darstellt. Bleibt zu hoffen, dass H. Materna diese wirklich spannende Geschichte weiter fortsetzt und erst mit der Eröffnung des neuen Flughafens BER „Willy Brandt“ endet. Das Buch ist auch im Rathaus Schönefeld am Empfang erhältlich. Wie es in Sachen Klage in Sachen Kiekebusch oder Verbesserung des Schallschutzes in den Ortsteilen unserer Gemeinde weiter geht, wird beim nächsten mal berichtet. Ihnen allen eine schöne Feier am ersten Mai und uns weiterhin so gutes Gelingen bei allen Vorhaben, die die Gemeinde anpackt. Ihr Bürgermeister Dr. Udo Haase

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
der Frühling hält Einzug und es ist mehr als erfreulich, wenn sich, so wie in Waßmannsdorf auf Initiative des Ortsbeirates, etwas bewegt. „Nicht reden, sondern mitmachen und anpacken“ hieß hier die Losung. Müllsammeln, Blumen pflanzen und für die Allgemeinheit etwas tun, das bringt uns und vor allem unsere Orte in Sachen „Ortsbild“ oder besser „Ortsaussehen“ voran. Leider gibt es immer noch zu viel Unachtsamkeit, Nachlässigkeit oder gar mutwilliges Beschädigen von gemeindeeigenen Gütern und das geht bei Papierkörben los und endet bei Bushaltestellen. Hier müssen wir Einhalt gebieten und in Sachen Erziehung nicht nur mit unserer Jugend etwas tun. Gleiches gilt für frei laufende Hunde, die Querfeldeinrennen veranstalten, obwohl die Äcker frisch gepflügt sind. Das gilt für das gute Miteinander, denn hier haben wir alle die meisten Reserven und es kostet nichts. Die Arbeit derjenigen, die sich für die Allgemeinheit einsetzen, IMPRESSUM

Herausgeber: Gemeinde Schönefeld, Sitz: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld, Telefon: Service-Point/Zentrale, 030 / 53 67 20-0 Redakteurin: A. Hybsier, Mobil: 0178 / 866 16 57 E-mail: angela.hybsier@googlemail Auflage und Erscheinungsweise: Der Schönefelder Gemeindeanzeiger hat eine Auflagenhöhe von 7.800 Exemplaren, die kostenlos an alle Haushalte der Gemeinde verteilt werden. Der Schönefelder Gemeindeanzeiger erscheint monatlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht in jedem Fall der Meinung des Herausgebers. Die Redaktion behält sich vor, eingesandte Artikel und Leserbriefe gekürzt zu veröffentlichen. Verlag: Rudower Panorama-Verlag + Medien GmbH, Köpenicker Str. 76, 12355 Berlin, Telefon/Fax 030 - 664 41 85. Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48, Fax: 030 - 664 49 02. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 15/09.

In eigener Sache Bitte Redaktionsschluss beachten
Die nächste Ausgabe des „Schönefelder Gemeindeanzeigers“ erscheint am 25. Mai 2012. Bürger, Ortsvorsteher, Gemeindevertreter, Pfarrer und Vereinsvorsitzende, die Beschlüsse, Beiträge und Termine veröffentlichen möchten, geben ihre Zuschriften in der Gemeindeverwaltung Schönefeld bis zum 10. Mai 2012 ab. Im Rathaus ist ein Postfach eingerichtet worden. Es besteht auch die Möglichkeit, sich direkt an Frau Hybsier, Fax 030/44 04 69 19, Mobil 0178/866 16 57 oder per E-mail: angela.hybsier@googlemail.com zu wenden.

Seite 4 Gemeinde Schönefeld

Fördermittel für Radweg übergeben
Der brandenburgische Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft Jörg Vogelsänger kam bei seinem Besuch am 4. April 2012 nicht mit leeren Händen in die Gemeinde Schönefeld. Er brachte einen Fördermittelbescheid über 720.000 Euro für den Bau eines Radweges zwischen Waßmannsdorf-Selchow-Glasow mit und übergab ihn direkt vor Ort am künftigen Radweg. Das löste in Zeiten knapper Kassen ganz besondere Freude bei den Ortsvorstehern aus Selchow, Alfred Mann, und Waßmannsdorf, Michael Smolinski, aus. Zwischen ihren beiden Ortsteilen wird die Lücke zwischen zwei Radwegen geschlossen. Der Bau des Radweges, der 4,4 km lang sein wird und auch ein Brückenbauwerk einschließt, soll bereits im Mai 2012 beginnen und im November 2013 fertig gestellt sein. Gebaut wird in vier Abschnitten (s. Abbildung). Insgesamt kostet der Bau 1,7 Mio. Euro. „Die Gemeinde hat die nötigen Mittel bereits im Haushalt dafür bereitgestellt, so dass der Bau zügig begonnen werden kann“, erklärt der Vorsitzende des Bauausschusses Wolfgang Katzer. Mit dem Bau dieses Abschnittes kommt die Gemeinde ein gutes Stück voran bei der Vollendung des Runways Nr. 3, wie die Strecke rund um den Flugplatz heißen wird. Minister Vogelsänger versprach, nach Fertigstellung des Radweges auch beim Anradeln dabei zu sein. „Vielleicht wird es dann ja auch eine Tour de BER rund um den Flughafen geben, der ist der einzige internationale Flughafen, der radwegemäßig angebunden ist“, sagt Michael Smolinski. Bürgermeister Dr. Haase freut sich besonders darüber, dass die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer an dieser Stelle erhöht wird. In Zukunft wird es hier besonders auch durch die Inbetriebnahme des S-Bahnhofs Waßmannsdorf zu erhöhten Verkehrsströmen kommen.

720 000 Euro bekommt die Gemeinde von der Landesregierung für den Radweg Waßmannsdorf-Selchow-Glasow

Unser Anzeigentelefon / Fax:

030 - 663 37 48

Haus- und Gartenservice ���������������������
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In vier Abschnitten wird der Radweg gebaut.

Rathaus Schönefeld Telefon: (030) 53 67 20 0
Die Zufriedenheit unserer Kunden ist uns besonders Wichtig.
Wir suchen daher eine/n neue/n Mitarbeiter/in (Bürokraft, gern Über 40 Jahre alt) für unsere Filiale in Großziethen, mit denselben hohen Ansprüchen. Flexibilität, Teamfähigkeit, hohe menschliche Kompetenz, PC- Kenntnisse, Nichtraucher, Führerschein und die Bereitschaft zu Hausbesuchen (Beratungsgespräche) setzen wir voraus. Sie werden von uns sorgfältig auf Ihre neuen Aufgaben vorbereitet, damit Sie kompetent unsere Kunden beraten und begleiten können. Ihre aussagekräftige Bewerbung bitte nur schriftlich an: Bestattungshaus Rauf, Gerhart- Hauptmann- Allee 68, 15732 Eichwalde

Jetzt auch in Schönefeld!

Aus der Gemeindeverwaltung

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Parksituation vor Schulen und Kindertagesstätten
Dass der Schutz unserer Kinder in allen Belangen höchste Priorität genießt, ist sicher für jeden nachvollziehbar. Und so sind wir als Ordnungsbehörde am 19. und 22. März 2012 auch gern einem Anliegen nachgekommen, welches durch aufmerksame Großziethener Eltern an uns herangetragen wurde. Konkret ging es um die Parksituation an der Kita „Sonnenblick“ und hier insbesondere um das ständige Parken in der Feuerwehrzufahrt, welche sich direkt vor dem Eingangsbereich befindet und entsprechend beschildert ist. Jeder, der mit der Örtlichkeit vertraut ist, weiß, dass die dortigen für die Eltern gedachten Parkplätze gerade zu den Zeiten, an denen die Kinder hauptsächlich gebracht bzw. abgeholt werden, sehr oft vollständig belegt sind. Und der für manche Eltern bequemste Weg ist, statt einen der öffentlichen Parkmöglichkeiten entlang der Straße zu nutzen, dann leider das Abstellen des Fahrzeugs in der Feuerwehrzufahrt, während der Nachwuchs in das Gebäude gebracht oder aus diesem abgeholt wird. Abgesehen davon, dass dieses Verhalten rechtswidrig ist, so ist es auch grob fahrlässig im Hinblick auf einen eventuellen Einsatz von RettungsRichtung Friedhofsweg aus. Das dort geltende eingeschränkte Haltverbot interessierte viele nicht. Es wurde geparkt, selbst Kinder größerer Klassen auf das Schulgelände gebracht und dort minutenlang verweilt. Sprachen unsere Mitarbeiter die betreffenden Eltern an, ernteten sie oftmals statt Einsicht nur böse und teils unverschämte Antworten. Dies sogar in Anwesenheit der Kinder, für die ihre Eltern doch eigentlich eine Vorbildfunktion ausüben sollten. Hier wäre ein respektvolleres Miteinander wünschenswert. Auch die vielfache Argumentation fehlender Parkplätze kann nicht nachvollzogen werden. In der Straße Alt Großziethen sind selbst zu den Hauptzeiten von Schulbeginn und -ende ausreichend leere Parkflächen vorhanden. Der dazu zurückzulegende Fußweg ist absolut zumutbar. Der gemeindliche Außendienst wird seiner Kontrolltätigkeit vor den Kinder- und Jugendeinrichtungen unserer Gemeinde weiterhin nachkommen und im Rahmen der Möglichkeiten auch ausbauen. Für Hinweise aufmerksamer Eltern sind wir jederzeit dankbar. A. Schleusner, Dezernat I Buß- und Verwarngeldstelleeser

Das Foto entstand im September 2010. Damals hatten die Elternvertreter zu einer Aktion „Zu Fuß zur Schule“ aufgerufen. Die Situation am Friedhofsweg hat sich seitdem leider nur wenig verändert. fahrzeugen. Im Notfall geht es um Sekunden. Da ist keine Zeit, die Fahrer erst irgendwo im Gebäude zu suchen, damit diese ihr Fahrzeug entfernen. So manche Eltern, die von uns oder unseren Revierpolizisten, die uns dankenswerterweise unterstützten, vor Ort angesprochen wurden, folgten der Argumentation und parkten ihr Fahrzeug um. Andere wiederum ließen sich gar nicht oder nur unter Androhung von rechtlichen Konsequenzen dazu bewegen, vernünftig zu sein. Hier waren die Kinder Zeugen des Fehlverhaltens ihrer Eltern. Noch schlimmer ist, dass für manche Eltern scheinbar nicht mal das Wohl ihres eigenen Kindes Grund genug war einzulenken. Umso erfreulicher, dass viele Eltern auch Danke sagten für unsere Aktion und die Hoffnung äußerten, dass diese wiederholt wird. Dieses Versprechen geben wir hiermit. Gleichfalls sahen wir uns am 26. März 2012 die Situation vor der Paul-Maar-Grundschule an. In Richtung Karl-Marx-Straße gab es kaum Probleme. Die meisten Eltern zeigten sich umsichtig und fuhren nach dem Aussteigen der Kinder sofort weiter. Anders sah die Situation leider in

Einladung
zu der Versammlung der Jagdgenossenschaft Schönefeld – Selchow – Waßmannsdorf

am Dienstag, dem 22. Mai 2012, um 18 Uhr im Rathaus Schönefeld, Raum 116, Hans – Grade – Allee 11, 12529 Schönefeld
Eingeladen sind alle Eigentümer von Grundflächen, die zum gemeinschaftlichen Jagdbezirk der Jagdgenossenschaft Schöne-

feld – Selchow – Waßmannsdorf gehören, auf denen die Jagd ausgeübt werden darf. Gemäß Satzung kann sich ein Grundeigentümer mittels schriftlicher Vollmacht durch einen anderen Jagdgenossen vertreten lassen. Miteigentümer und Gesamthandeigentümer können ihr Stimmrecht nur einheitlich ausüben, eine Bevollmächtigung ist nachzuweisen. Zur Feststellung der Stimmberechtigung sind zwingend aktuelle Grund-

buchauszüge vorzulegen! Tagesordnung:

(unbeglaubigt)

6. Verschiedenes: Informationen zur aktuellen Bejagung; Anfragen/Anmerkungen Für juristische Personen handeln ihre verfassungsmäßig berufenen Organe oder deren Beauftragte. Die Versammlung ist gemäß der Satzung unabhängig von der Anzahl der erschienenen Jagdgenossen beschlussfähig. Der Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld als Jagdnotvorstand Dr. Udo Haase

1. Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung 2. Wahl des Vorstandsvorsitzenden und dessen Stellvertreter 3. Wahl von 2 Beisitzern und deren Stellvertretern 4. Wahl des Schriftführers und des Kassenführers 5. Wahl von 2 Rechnungsprüfern

Informationen zur Gemeinde Schönefeld finden Sie auch auf der Internetseite: www.gemeinde-schoenefeld.de Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 10. Mai

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Aus der Gemeindeverwaltung
Busfahrplan Seniorenveranstaltung 22. Juni 2012 Bus 1 (Schönefeld Dorfanger, Bahnhof) Ort Schönefeld Schönefeld Haltestelle Dorfanger Bahnhof Abfahrtzeit 14:15 Uhr 14:20 Uhr

Information des Seniorenbeirats der Gemeinde Schönefeld
Anlässlich der 19. Brandenburgischen Seniorenwoche laden wir Sie, liebe Senioren (ab 63 Jahre), zu einer gemeinsamen Veranstaltung der Gemeinde Schönefeld ein. Auf dieser Veranstaltung mit Musik, Tanz und einem kleinen Kulturprogramm wollen wir Ihnen ein paar Stunden Freude und Entspannung bereiten. Es wird ein Unkostenbeitrag von 5,00 Euro erhoben. Für Ortsteile Kiekebusch, Schönefeld, Selchow, Waltersdorf, Waßmannsdorf und Kleinziethen werden Busse zur Verfügung gestellt. Den Busplan finden Sie in der nächsten Ausgabe des Schönefelder.

Ankunft Großziethen Mehrzweckhalle 15:00 Uhr Bus 2 (Schönefeld Schwalbenweg, Wehrmathen) Doppeldecker Schönefeld Schönefeld Aparthotel Schwalbenweg Wehrmathen 14:15 Uhr 14:20 Uhr

Ankunft Großziethen Mehrzweckhalle 15:00 Uhr Bus 3 (Waltersdorf/Siedlung, Hubertus und Dorf) Waltersdorf Waltersdorf Waltersdorf Siedlung/Kreuzung Hubertus/Bohnsdorfer Weg Berliner Str./Wendestelle 14:15 Uhr 14:25 Uhr 14:35 Uhr

am Freitag, dem 22. Juni, 15 Uhr in der Mehrzweckhalle Großziethen

Information für die Senioren der Gemeinde Schönefeld
Einladung zu einer Tagesfahrt

Ankunft Großziethen Mehrzweckhalle 15:00 Uhr Bus 4 (Kiekebusch, Karlshof, Rotberg, ) Kiekebusch Karlshof Rotberg Dorf Dorf Dorf 14:15 Uhr 14:18 Uhr 14:22 Uhr

am 15. Mai zum Spargelessen in die Uckermark
Bitte anmelden bei Frau Pinnow unter Telefon 030 / 633 80 57 Montagmittag bis Donnerstagmittag

Ankunft Großziethen Mehrzweckhalle 15:00 Uhr Bus 5 (Selchow, Waßmannsdorf, Kleinziethen) Doppeldecker Selchow Dorf 14:15 Uhr 14:20 Uhr 14:25 Uhr 14:28 Uhr 14:35 Uhr 14:40 Uhr Waßmannsdorf Dorf/Kita Waßmannsdorf Stadtgut Waßmannsdorf Rudower Str. Waßmannsdorf Ahornstr. Kleinziethen Dorf Ankunft Großziethen Mehrzweckhalle 15:00 Uhr Rückfahrt erfolgt jeweils um 20 Uhr in umgekehrter Reihenfolge.

Amtsblatt Nummer 04/12 vom 30.3.2012 für die Gemeinde Schönefeld veröffentlicht:
Bekanntmachung der Gemeinde Schönefeld: ►Satzung über die Aufhebung der Veränderungssperre für den Geltungsbereich des Bebauungsplanes 04/10 „Historischer Ortskern Selchow“ ►Satzung über die Aufhebung der Veränderungssperre zum Bebauungsplan 01/11 „Veranstaltungsgelände II“ OT Selchow ►Verfügung der Einziehung eines Abschnittes der Gemeindestraße „Nördliche Randstraße“ im Ortsteil Schönefeld ►Widmungsverfügung Gemeindestraße (Abschnitt 90) „Karlshofer Weg“ – als Anliegerstraße ►Widmungsverfügung Gemeindestraße „Am Busch“ – als Anliegerstraße ►Widmungsverfügung Gemeindestraße „Am Teich“ – als Anliegerstraße ►Widmungsverfügung Gemeindestraße „Birkenweg“ – als Anliegerstraße ►Widmungsverfügung Gemeindestraße „Buchenweg“ – als Anliegerstraße ►Widmungsverfügung Gemeindestraße „Ebereschenweg“ – als Anliegerstraße ►Widmungsverfügung Gemeindestraße „Taubenstraße“ – als Anliegerstraße ►Widmungsverfügung Gemeindestraße „Volksgutstraße“ – als Anliegerstraße ►Satzung der Jagdgenossenschaft „Schönefeld-Selchow-Waßmannsdorf“ ►Information des Gutachterausschusses im Landkreis DahmeSpreewald Aktuelle Bodenrichtwerte zum 01.01.2012 Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 22.02. – 14.03.2012

Revierdienst der Polizeiinspektion Flughafen Gemeinde Schönefeld
Polizeihauptkommissar Lothar Stoldt Telefon: 030 63480 1040, Fax 030 63480 229 Email: lothar.stoldt@polizei.brandenburg.de Polizeiobermeister Fred Schnell Telefon: 030 63480 1043, Fax 030 63480 229 Email: fred.schnell@polizei.brandenburg.de Polizeihauptmeister Norbert Zehrt Telefon: 030 63480 1042, Fax 030 63480 229 Email: norbert.zehrt@polizei.brandenburg.de
Erreichen können Sie die Revierpolizisten jeden Dienstag in der Zeit von 13.00 bis 18.00 Uhr im Rathaus Schönefeld, Hans-Grade-Allee 11, 2.OG, Raum 217. Außerhalb der Sprechzeiten können Sie die Polizeiinspektion Flughafen Tel.: 030 63 48 00 rund um die Uhr erreichen. Sie haben aber auch die Möglichkeit über die Internetwache (www. internetwache.brandenburg.de) Anzeigen, Hinweise, Lob oder Kritik zu versenden. Im Falle akuter Gefahr wählen Sie natürlich weiterhin den Notruf 110.

Unser Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48

Aktuelles Thema

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Internationaler Messestandort Selchow
Berlin ExpoCenter Airport - eine Baustellenbesichtigung

Diese „Schwerter“ verhindern die Reflexion der Radarwellen. Der älteste Ortsteil der Gemeinde ist auch derjenige, der in den letzten Jahren die größten Veränderungen erlebt hat. Selchow ist dafür bekannt, dass dort mehr Pferde als Einwohner leben. Mit dem Beschluss zur Erweiterung des Flughafens hat sich hier alles verändert. Teile des Ortes wurden umgesiedelt. So zogen u.a. auch K.J. Wolf und seine Frau, die im alten Bahnhof an der Rotberger Straße gewohnt hatten, in das neue Gebäude in der Ortsmitte, das die Gemeinde für 9 Mietparteien gebaut hatte. Familie Schulz und 12 weitere Haushalte siedelten nach Großziethen um und fanden dort ein neue Heimat. Als dann am 3. Juni 2010 die Entscheidung fiel, dass die ILA in Berlin bleibt, begann für die Selchower ein neuer Abschnitt ihrer Ortsgeschichte, denn als neuer Standort für die ILA wurde Selchow gewählt. Seitdem geht es rasant voran auf der Baustelle des Berlin ExpoCenter Airport, das die Messe Berlin errichtet und das neben der ILA auch andere Messeveranstaltungen beherbergen soll. Seit dem Spatenstich am 18. August 2011 hat sich viel getan auf der Baustelle. Mit Riesenschritten nähert sich das Berlin ExpoCenter Airport seiner Fertigstellung. Eröffnet werden soll es mit der Modemesse PANORAMA Berlin, die vom 4. bis 6. Juli 2012 stattfindet und die sich logistische und organisatorische Vorteile von der Nähe zum Flughafen verspricht. Einer, der Selchow und die Selchower genau kennt, ist Alfred Mann. Seit vielen Jahren ist er Ortsvorsteher und kümmert sich um die Belange seiner Mitbewohner. „Es ist keine einfache Situation hier im Ort. Es gibt unterschiedliche Standpunkte. Manche wollen weg, manche wollen bleiben und einige zögern. Als entschieden wurde, dass die Messe Berlin hier in Selchow ein Gelände für die ILA baut, direkt im Ort, gab es zahlreiche Bedenken. Wir haben von Anfang an mit der Messe Gespräche geführt, uns mit den Vertretern der verschiedenen Standpunkte an einen Tisch gesetzt, einen Stammtisch ins Leben gerufen und die Probleme offen diskutiert. So konnten wir die Belange der Bürger einbringen. Ich muss sagen, dass wir immer ein offenes Ohr bei Frau Detig, der Vertreterin der Messe Berlin, gefunden haben. Das ist eine einmalig gute Zusammenarbeit. Es gibt sicherlich nur wenige Beispiele, wo die Bürger so in ein Bauvorhaben einbezogen wurden. Dieser Stammtisch besteht auch weiterhin und behandelt u.a. solch wichtige Fragen wie die Abwasser- und Wasserversorgung“, erklärt er die Situation. Bei einer Baustellenbesichtigung mit Ortsvorsteher Alfred Mann und Bauleiter Lutz Apel vom Ingenieurbüro Keller in Waltersdorf habe ich mir einen Überblick über

Baustellenbesichtigung mit dem Selchower Ortsvorsteher Alfred Mann (r.), und Bauleiter Lutz Apel den Stand der Arbeiten verschafft. Das Kerngelände hat eine Fläche 250.000 m². Auf 100.000m² Freigelände werden während der ILA die Fluggeräte präsentiert werden und 50.000m² sind Flächen für Hallen und Chalets. Drei feste Hallen stehen bereits. Sie verfügen über eine Kapazität von 20.000m². Bei Bedarf werden temporäre Hallenbauten errichtet. Lutz Apel, der die Bauoberleitung ausübt, informiert über den Stand der Dinge: „Das Gelände hier wird von der Messeimmobilien Selchow GmbH, deren Gesellschafter die Messe Berlin GmbH und ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH zu je 50 % sind, mit der gesamten Infrastruktur wie Strom, Telefonanbindung, Trink- und Abwasserleitungen, Flächenbefestigung entwickelt. Beim Bauablauf liegen wir gut im Plan. Wir liegen auch im Kostenrahmen und werden den nicht überschreiten. Der Bauablauf gestaltet sich gut, obwohl der Baugrund, Geschiebemergel, der sehr wasserempfindlich ist, nicht optimal ist. Deshalb mussten bodenverbessernde Maßnahmen ausgeführt werden, um die Tragfähigkeit zu gewährleisten.“ Die Hallen sind bis zu 150m lang, 50m breit und 18 hoch und besitzen die typische Architektur für Ausstellungshallen. Sie haben alle eine Grundausstattung mit Strom, Lichtanlage, Telefon, Internet, sind multifunktional nutzbar und können zusätzlich ausgestattet werden, wenn Aussteller das wünschen. In den Hallen herrscht noch rege Betriebsamkeit. 80 bis 90 Leute arbeiten im Moment täglich auf der Baustelle. „Die unterschiedlichen Gewerke, die meisten sind aus der Region,

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Aktuelles Thema
Sie besteht aus einer verzinkten Stahlgitterkonstruktion, die mit Jutetuch ausgeschlagen und mit Boden aufgefüllt wurde. Sie wird mit Pflanzen begrünt. Es wird noch mehr Grün geben, denn der alte Gutspark wird als Ausgleichsmaßnahme für die Versiegelung der Flächen auf dem Messegelände restauriert. Die Planung ist schon abgeschlossen. Die Bäume wurden begutachtet und die Kronen beschnitten. Auch der Teich wird bewässert werden mit dem Wasser, das auf dem Gelände anfällt. Das Entwässerungssystem ist ganz besonders wichtig, denn auf dem Gelände der Messe liegt ein hoher Grad an Flächenversiegelung vor. Deshalb muss das Oberflächenwasser gefahrlos abgeleitet werden. Dazu wurden drei verschiedene Systeme der Entwässerung geplant und gebaut. Ein Teil des Wassers versickert in zwei oberirdischen Becken auf dem Gelände, unbelastetes Dachflächenwasser wird in Füllkörperrigolen gefasst, die als unterirdischer Rückstauraum dienen und versickert zeitversetzt in den Untergrund. Das Wasser

sind parallel am Werke, Kabel werden verlegt, Wärmedämmung angebracht, Rohre verlegt. Es ist ein sehr kollegiales angenehmes Zusammenarbeiten der vielen Gewerke“, sagt Lutz Apel. „Wie reagieren die Selchower auf das Baugeschehen?“ frage ich Alfred Mann. „Die Selchower kommen und gucken am Sonntagvormittag, die die direkt an der Messe wohnen mit gemischten Gefühlen, die anderen kommen und staunen, wie schnell und effektiv gebaut wird.“ Bauleiter Apel fügt hinzu: „Ich kann mich gut in die Lage der Selchower versetzen. Ich komme aus Waltersdorf und kenne die Probleme, die die Menschen in der Nähe des Flughafens haben. Ich bin selbst betroffen. Deshalb ist es auch wichtig, mit den Leuten vor Ort ins Gespräch zu kommen. Darauf haben wir hier schon in der Planungsphase geachtet. Auch beim Stammtisch bin ich schon dabei gewesen und habe mit den Selchowern geredet.“ Ein Wunsch der Selchower war die Lärmschutzwand, die die Messe vom Dorf nicht nur optisch sondern auch akustisch trennt.

Innenausbau der Messehallen

Die Lärmschutzwand wird bepflanzt und trennt die Messe vom Wohnort. von den Asphaltflächen wird über Straßenabläufe gefasst und fließt über Rohrleitungen bis zum Regenrückhaltebecken an der westlichen Grenze des Messegeländes. Dort wird es vorgereinigt, Schwebstoffe werden zurück gehalten. Am Ende wird es gedrosselt in den Selchower Flutgraben geleitet. Das Schöpfwerk dort wurde mit einer zusätzlichen Pumpe ausgerüstet. Eine Besonderheit gibt es noch und die ist der Nähe des Messegeländes zum Flughafen geschuldet. An der Seitenfront der südlichen Halle wurden so genannte „Schwerter“ angebracht. Sie verhindern die Reflexion der Radarstrahlen, was für einen sicheren Flugbetrieb dringend erforderlich ist. An der nördlichen Halle bewirkt das eine Wölbung nach außen. Vier Wochen vor der ersten Messe Anfang Juli soll alles fertig sein, damit die Aussteller genügend Zeit für die Vorbereitung ihrer Präsentation haben. Bis dahin werden wir Sie regelmäßig über den Fortgang der Baumaßnahmen informieren. A.H.

Messetermine auf dem Berlin ExpoCenter Airport in Selchow 04.07. - 06.07.2012 Panorama Fashion Fair www.panorama-berlin.com 11.09. - 16.09.2012 ILA Berlin Air Show www.ila-berlin.de

Aktuelles Thema

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Erinnerungen an den Bahnhof von Selchow
hof Selchow als Weichenwärter gearbeitet, später als Fahrdienstleiter auf dem Bahnhof Schönefeld. Seinen letzten Zug fertigte er 1951 ab. Danach war er bei der DR in den Stellwerken Waßmannsdorf, Berlin–Schöneweide beschäftigt, danach bis 1965 in Berlin – Rummelsburg als Fahrmeister. Er erinnert sich gern an die Zeit im Selchower Bahnhof. „Der Schotter war aus den Gleisen genommen worden und Beete angelegt worden. Für die Kinder haben wir eine Schaukel aufgehängt. Es war idyllisch und wir haben gern dort gewohnt“ erinnert sich K.-J. Wolff.

Der Selchower Bahnhof. Auf den ehemaligen Gleisen wuchsen Blumen. Den Selchower Bahnhof gibt es nur noch auf Fotos und Postkarten. Er musste dem Flughafen weichen. Einer, der die Geschichte des Bahnhofs, der auch sein Wohnort war, dokumentiert hat, ist Karl-Joachim Wolff. Seit 1952 hatte er im Bahnhof gewohnt und war im Jahr 2004 im Rahmen der Teilumsiedlung in das von der Gemeinde gebaute Haus in der Ortsmitte gezogen. Mittlerweile wohnt er in Berlin, in seinem Flur hängen noch die alten Fotos und Bilder des Selchower Bahnhofs. Lange Jahre hat KarlJoachim Wolff als Ortschronist die Geschichte von Selchow aufgeschrieben. Er hat viele Dokumente gesammelt und Fotos gemacht, die in die kürzlich veröffentlichte Chronik eingeflossen sind. Dort wird über die Neuköllner – Mittenwalder – Eisenbahn und den Bahnhof in Selchow folgendes berichtet: „Eine Besonderheit in der Gemeinde Selchow war die Einbindung des Dorfes in das Streckennetz der NeuköllnerMittenwalder-Eisenbahn, die vom 17.9.1900 bis 21.3.1951 existierte. Der Bau der Kleinbahn entsprang dem Bedürfnis der Teltower Städte und Dörfer ihre Wirtschaftsgüter von und nach Berlin schnell zu transportieren. Die Eisenbahn war zu dieser Zeit das schnellste Transportmittel und so kam es, dass sich besonders die Großgrundbesitzer für den Bau einer Kleinbahn einsetzten. 1895 gründete sich ein „Eisenbahnbau–Comite“ für den Bau einer Eisenbahnstrecke von Neukölln bis Mittenwalde. Folgende Bahnhöfe wurden auf der Strecke angelegt: Hermannstraße, Britz, Buckow, Rudow – West, Rudow – Süd, Schönefeld, Selchow, Groß – Kienitz, Brusendorf, Mittenwalde Nord, Mittenwalde Ost, Alle Stationen bekamen einen Bahnhof. Das Betreiben der Bahn verlief aber nicht problemlos. Es gab häufig Unfälle mit Pferdefuhrwerken an Bahnübergängen. Auch Verspätungen durch lange Rangiermanöver waren an der Tagesordnung. Ein Zug benötigte 1907 für 27 km 70 Minuten, 1919 sogar 90 Minuten. Der Bahnhof von Selchow befand sich am Kilometer 16,8 der Strecke. Die Strecke war insgesamt 27 km lang. Das Bahnhofsgebäude hatte gegenüber den anderen Unterwegsbauten eine stattliche Größe. Es wurde zwischen 1899 und 1900 erbaut.“ Karl-Joachim Wolff hat am Bahn-

Karl-Joachim Wolff war lange Jahre Ortschronist in Selchow

Die Einwohnerzahl (Haupt- und Nebenwohnung) der Gemeinde Schönefeld, lautet:

13920

(Stand 1. April 2012)

Edith und Heinz Schulz wohnen jetzt im Selchower Grund gemeinsam mit den anderen Selchowern, die sich im Rahmen der Teilumsiedlung für Großziethen als neuen Wohnort entschieden hatten. Edith Schulz ist in Selchow geboren und Heinz Schulz hat 50 Jahre lang in Selchow gewohnt „Da war beim Umzug schon ein bisschen Wehmut dabei, aber es gab keine andere Lösung, da die Fläche für die Flughafenausbau benötigt wurde. Wir sind zu vernünftigen Bedingungen umgesiedelt und fühlen uns sehr wohl hier“, sagt Heinz Schulz. An die alte Heimat erinnert ein großer Findling, der in Selchow ausgegraben worden war und der vom Flughafen zur Erinnerung an die Umsiedlung mit einer Inschrift versehen wurde.

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Flughafen

Willy Brandt begrüßt die Welt
Die Eröffnungskampagne für den Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt steht ganz im Zeichen seines Namensgebers. Sie besteht aus vier Motiven zu dem Leitthema „Willy Brandt begrüßt die Welt“ sowie einem Kurzfilm, der in der ARD, dem rbb und auf 262 Kinoleinwänden in der Hauptstadtregion zu sehen sein wird. Die Kampagne wird von April bis Juni zusätzlich großflächig in Berlin und Brandenburg sowie auf zahlreichen Online-Portalen zu sehen sein. Über die Eröffnungskampagne hinaus wird der Namensgeber des neuen Flughafens am BER dauerhaft präsent sein: • Auf der Abflugebene des Terminals wird der Schriftzug „Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt“ für die Passagiere schon von Weitem zu sehen sein • In der dem Terminal vorge-

lagerten 16 Hektar großen Airport City lädt eine zentrale Freifläche die Passagiere des neuen Flughafens zum Verweilen ein. Sie erhält mit

Eröffnung des Flughafens den Namen Willy-BrandtPlatz. • Auch im Terminal wird Willy Brandt präsent sein: Auf

einer interaktiven Installation in der zentralen Check-inHalle können sich Interessierte über Leben und Werk Willy Brandts informieren.

Zur diesjährigen Buchmesse in Leipzig veröffentlichte der Verlag Rockstuhl das neue Buch von Flugkapitän a.D. Horst Materna „Flughafen Berlin-Schönefeld“ 19451963“. Es ist die Fortsetzung seines Buches über die Geschichte der Henschel Werke. Das Buch kann auch im Rathaus erworben werden.

Arbeitnehmer betreuen wir von A-Z im Rahmen einer Mitgliedschaft bei der Einkommensteuererklärung, wenn Sie Einkünfte ausschließlich aus nichtselbstständiger Tätigkeit haben und die Nebeneinnahmen aus Überschusseinkünften (z. B. Vermietung) die Einnahmegrenze von insgesamt 9.000 € bzw. 13.000 € bzw. 18.000 auf 26.000 € nicht übersteigen.

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Freiwillige Feuerwehr

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Neue Ortswehrleitung der Freiwilligen Feuerwehr in Großziethen
Anlässlich des Wechsels der Ortswehrführung in der Freiwilligen Feuerwehr Schönefeld, Ortsteil Großziethen, möchten wir die Bürger über die Arbeit der Feuerwehr informieren. Nach 14 jähriger Amtszeit hat der Kamerad Hauptbrandmeister Knut Eckstein die Funktion des Ortswehrführers im Ortsteil Großziethen niedergelegt, wobei er selbstverständlich weiterhin Mitglied der Einsatzabteilung bleibt. Ab dem 1. Januar 2012 setzt sich die Wehrleitung aus dem Brandmeister Dirk Baesche (Ortswehrführer), dem Oberbrandmeister Frank Möwes (stellvertretender Ortswehrführer, Gerätewart), dem Hauptfeuerwehrmann Daniel Messinger (Jugendwart), dem Hauptlöschmeister Axel Borkowski und der Oberfeuerwehrfrau Monique Grapentien (stellvertretende Jugendwarte) und dem Oberlöschmeister Markus Matschenz (Atemschutzgerätewart) zusammen. Im August 2010 haben wir unsere neue Feuerwache bezogen. Diese bietet nunmehr ausreichend Stellfläche für unsere Einsatzfahrzeuge, zu denen ein Tanklöschfahrzeug 16-25, ein Löschgruppenfahrzeug 8-6, ein Vorausgerätewagen und ein Mannschaftstransportfahrzeug gehören. Unseren 39 Kameraden und Kameradinnen der Einsatzabteilung wurden unter anderem großzügige Umkleiden, eine Schulungsraum sowie eine Küche und Sanitärräume zur Verfügung gestellt. Auch an unsere Jugendfeuerwehr, die mittlerweile 30 Mädchen und Jungen im Alter zwischen 8 – 16 Jahren umfasst, wurde gedacht. Das Fahrzeug der Jugendfeuerwehr, ein Löschgruppenfahrzeug LFLO der Marke Robur, Umkleidemöglichkeiten sowie ein eigener Schulungs- bzw. Aufenthaltsraum befindet sich in der Feuerwache. Die 20 Kameraden der Altersund Ehrenabteilung seien hier ebenfalls erwähnt, auf deren Unterstützung wir bei unseren zahlreichen Aktivitäten immer zählen können. Unsere Tätigkeit beschränkt sich nicht nur auf das Löschen – Retten – Bergen – Schützen im Rahmen des Einsatzdienstes und des vorbeugenden Brandschutzes. Die Aus- und Fortbildung, die Wartung und Pflege der Feuerwehrtechnik und nicht zu vergessen die Öffentlichkeitsarbeit sind weitere Bestandteile unserer Aufgaben. Die Teilnahme an Wettkämpfen in feuerwehrtechnischen Disziplinen gehört ebenfalls zu unserem Tätigkeitsfeld. In der Vergangenheit ist es der Feuerwehr Großziethen immer wieder gelungen, erfolgreiche Wettkampfmannschaften in der Disziplin „Löschangriff nass“ hervorzubringen. Alljährlicher Höhepunkt unserer Öffentlichkeitsarbeit ist sicherlich der Jugendfeuerwehrtag, der in diesem Jahr am 1. September bereits zum 18. Mal rund um unsere Feuerwache stattfinden wird. Der diesjährige Jugendfeuerwehrtag wird sowohl ein Geländespiel der Jugendfeuerwehren als auch eine Vorführung der Einsatzabteilung beinhalten. Interessierte haben wieder die Möglichkeit, sich die Feuerwache, die Fahrzeuge und die Gerätschaften anzusehen und den Kameraden hierzu Fragen zu stellen.

Jugendfeuerwehrtag in Großziethen im Sommer 2011 Zur Unterstützung unserer Arbeit sowie zur Förderung des allgemeinen Brandschutzes wurde am 11.09.1998 der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Großziethen e. V. ins Leben gerufen. Insbesondere bei der Organisation, Finanzierung und Durchführung des Jugendfeuerwehrtages hat sich die enge Zusammenarbeit des Fördervereins und der Feuerwehr bewährt. Durch die Arbeit des Fördervereins wurden beispielsweise Ausflüge der Jugendfeuerwehr, aber auch die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen in der Feuerwache ermöglicht. Bei einer derzeitigen Mitgliederzahl von ca. 40 ist die finanzielle Unterstützung jedoch begrenzt, so dass wir diese Gelegenheit nutzen möchten, um neue Mitglieder für den Förderverein zu gewinnen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Arbeit der Feuerwehr durch Spenden an den Förderverein zu unterstützen. Weitere Informationen zum Förderverein können im Internet unter www.ffw-großziethen.de eingesehen werden. Die Entwicklung der Gemeinde in den letzten Jahren lässt erahnen, dass das Aufgabengebiet der Freiwilligen Feuerwehr zukünftig noch umfangreicher wird. Hierzu ist jedoch ein erheblicher Bestand an aktiven Einsatzkräften notwendig. Wir möchten es daher nicht versäumen, für den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr bzw. in der Jugendfeuerwehr zu werben. Bereits mit Vollendung des 8. Lebensjahres können Jungen oder Mädchen in die Jugendfeuerwehr Großziethen eintreten. Eine Aufnahme in die Freiwillige Feuerwehr kann grundsätzlich ab Vollendung des 18. Lebensjahres erfolgen. Dirk Baesche, Ortswehrführer

Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Ortsteil Großziethen Ortsteil Rotberg Ortsteil Schönefeld Ortsteil Selchow
4

Dirk Baesche Horst Teschke Christian Nährig Frank Ribbecke Herbert Henschel

Ortsteil Waltersdorf

Ortsteil Waßmannsdorf Christian Schneemann

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Freiwillige Feuerwehr

Freudige Überraschung für die Kita „Robin Hood“ in Waltersdorf. Anfang April bekamen sie Besuch vom Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Liebe, Gemeindejugendfeuerwehrwart Michael Herzog und dem Waltersdorfer Jugendwart Sebastian Wurbs und dessen Stellvertreter Uwe Pardeike. Im letzten Jahr hatte die Kita während eines Jugendlagers an einem Wettbewerb teilgenommen und den ersten Platz belegt. Bei den Spielen und Wettkämpfen nahmen auch die Kleinen teil. Die Mittelbrandenburgische Sparkasse hatte für den Sieger einen Scheck mit 200 Euro spendiert, den Christian Liebe an einen der erfolgreichen Teilnehmer überreichte. Informationen über die Waltersdorfer Jugendfeuerwehr gibt es auf der Internetseite: http://feuerwache-waltersdorf.de Jan hat mit seinen Wettkampfergebnissen zum Sieg der Kita beigetragen und bekommt vom Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Liebe den Scheck überreicht.

Die nächsten Blutspendetermine in der Gemeinde
am Samstag, dem 5.5.12 von 11-15.00 Uhr im Möbelhaus Höffner in Waltersdorf.

Nachwuchs für die Löschzwerge in Selchow
Am 14.4. öffnete die Jugendfeuerwehr in Selchow ihre Türen zu einem Familiennachmittag. Es war ein schöner Tag für Alt und Jung mit Spiel und Spaß rund um die Feuerwehr. Eine Spritztour mit dem Feuerwehrauto, eine Mal- und Bastelstrecke gehörten dazu. Besonders erfreulich sind 5 neue Anmeldungen für die Selchower Löschzwerge. Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen Kids Day geben, das steht schon fest. Wer Interesse hat, bei der Freiwilligen Feuerwehr mitzumachen, kann sich in der Feuerwache melden. Die Einsatzabteilung trifft sich jeden 1. und 3. Freitag ab 18.30 Uhr und die Jugendfeuerwehr jeden Freitag 17.00 Uhr. Ein Dankeschön geht noch an alle Helfer, die FF Großziethen sowie die Kuchenmuttis und –omis. Jugendfeuerwehr Selchow

Freiwillige Feuerwehr

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…eine lange Tradition wird fortgesetzt
Übernachtung der Kids- und Jugendfeuerwehr im Gerätehaus der FFW Waßmannsdorf 31.03./01.04.2012
Ab 16.00 Uhr trafen lauter aufgeregte Kinder und Jugendliche im Gerätehaus ein. Sie wurden von den Jugendwarten Verena und Robert in Empfang genommen. Danach wurde umgehend Quartier bezogen, soll heißen: Betten machen, Tische zusammenschieben, Tassen beschriften und dann? Ja, dann möchten die Kids doch bespaßt werden. Dazu hatten sich auch noch Markus, Jo, Fischi und Benny eingefunden, die sich alle Mühe gaben – mit Fange spielen und ersten Einheiten von Knoten- und Leinenkunde sowie anschlagen von Geräten. Ab 18.00 Uhr gab es Abendbrot, hier hatten im Vorfeld die 2 Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Florian und Sabrina ganze Arbeit geleistet: Brote geschmiert, Gemüse geschnippelt, Wiener warm gemacht und Tisch gedeckt. Ab ca. 18.30 Uhr war dann Stationsbetrieb angesagt. Das soll heißen: Station 1: Lappen werfen Trockene Abwaschlappen weit werfen – das müssen Sie erst mal probieren! Station 2: Kübelspritze 1 Kind pumpt Wasser, 1 Kind kuppelt und spritzt Wasser, 3 Büchsen mussten per Wasserstrahl „abgeschossen“ werden. Gar nicht so einfach! Station 3: Wissenstest Die Fragen für die Altersklassen haben wir mit abgebildet, einige haben es ganz schön in sich! Station 4: Schwammstapeln Halbierte Putzschwämme aus der Küche müssen übereinander gestapelt werden – ohne den

Stapel festzuhalten! 13 Schwämme waren der Rekord der Kinder, die Erwachsenen Kameraden waren auch nur unwesentlich besser: Jo und Benny schafften 14 Stück! Station 5: Gerätekunde einmal anders Mit verbundenen Augen FWGeräte ertasten. Einfach sagen Sie? Eher nicht, denn sie müssen ja auch noch das Gerät benennen, wenn sie es ertastet haben. D.h. Feuerwehr Wissen in Gerätekunde und ein guter Tastsinn waren gefragt. Jeder musste 3 Geräte ertasten und benennen. Station 6: Memory 10 Bilder von Feuerwehrgeräten (z.B. Saugkorb, Strahlrohr, Verteiler u.a.) wurden den Kindern gezeigt. Die Kinder hatten dann

Zeit, sie die Geräte und die Reihenfolge einzuprägen. Danach wurde gemischt und die Kinder mussten aus dem Gedächtnis sortieren. Und weil Kinder dann ja noch lange nicht müde sind, gab es als „Zugabe“ noch eine Nachtwanderung – die Dorfstraße runter, zum Bahnhof und den Radweg zur Wache zurück. Dann endlich die erhoffte Nachtruhe! Jeremy und Ann-Kathrin mussten in der Nacht leider von den Eltern abgeholt werden, Ann-Kathrin weil sie Heimweh hatte und Jeremy weil er so starke Hustenanfälle bekam, dass es besser war, die Eltern zu rufen. Um 7.30 Uhr war wecken, einige waren schon vorher munter,

einige schliefen noch fest. Frühstück um 8.00 Uhr, es gab Toast, Nutella, Marmelade, Wurst und Kakao. Das weckte in allen die Lebensgeister neu! Danach wurden die Sachen gepackt und der Schulungsraum wieder in Ordnung gebracht. Es fand noch eine kleine Auswertung statt und allen Kindern wurde eine Urkunde ausgehändigt. Alsbald waren die Kinder „reisefertig“ und die ersten Eltern kamen schon um die Kinder abzuholen. Ann-Kathrin, Chrissi, Melli, Florian, Jessica, Saskia, Maurice, Samantha, Jeremy und Noel sagten einstimmig: schade, das es nur 1x im Jahr so was gibt! Petra Schukat

Ausbildungsplan der Jugendfeuerwehr Waßmannsdorf 2012
04.05. Für Wettkämpfe üben 18.05. Für Wettkämpfe üben 01.06. Feuerwehrdienstvorschrift 3 Theorie 15.06. -> Wiederholung & Praxis Sommerferien 10.08. Boot fahren 24.08. Feuerwehrdienstvorschrift 10 Theorie & Praxis Informationen und Fotos zu Einsätzen und Ausbildung finden Sie auf der Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr Waßmannsdorf www.feuerwehr-wassmannsdorf.de Die Schönefelder Freiwillige Feuerwehr im Internet: www.feuerwehr-rotberg.de www.feuerwehr-schoenefeld.de http://feuerwache-waltersdorf.de

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Freiwillige Feuerwehr

... wir schlagen unsere Zelte auf dem Flughafen auf
Mit rund 700 Beteiligten fand am 03.03.2012 im Rahmen des Probebetriebes am neuen Flughafen Berlin Brandenburg BER die große Notfallübung „CRASH BER 2012“ statt. Es wurde hierbei das Zusammenwirken aller Einsatzkräfte bei solchem Schadensereignis geübt. Beteiligt waren u.a. die Flughafenfeuerwehr, die Feuerwehr der Gemeinde Schönefeld, Feuerwehren aus den umliegenden Gemeinden sowie der Rettungsdienst des Landkreises. Unterstützt wurden sie von der Berliner Feuerwehr, der Bundesund Landespolizei sowie der realistischen Unfalldarstellung Lausitz ebenso wie von Fluggesellschaften und Bodenverkehrsdiensten des Flughafens. Angenommen wurde, dass ein

A 320 aus Moskau kommend Probleme bei der Landung bekommt, Reifen platzen und das rechte Fahrwerk bricht ein, schließlich schlägt die Maschine mit dem rechten Triebwerk auf, rutscht über die Piste und

gerät in Brand. Aufgabe der Feuerwehren der Umlandgemeinden war es, die vielen Verletzten zu finden, aus dem Gefahrenbereich zu bringen und einer medizinischen Versorgung zuzuführen.

Dies wurde von den Kameraden schnell und problemlos bewerkstelligt, so dass wir sagen können, die Feuerwehr hat ihre Hausaufgaben hinsichtlich des neuen Flughafens gemacht. Petra Schukat

…. Und wir „campieren“ schon wieder
Am 31.03.2012 fand die angekündigte Ausbildung „Zugunfall Bahnhof BER“ statt. In diesem Zusammenhang waren besonders die Langzeitatmer des Landkreises LDS gefragt, da die Ausbildung speziell für diese stattfand und die Kameraden der Flughafenfeuerwehr nur als Ausbilder tätig waren. Ziel war es, das taktische Vorgehen bei Zugbränden zu üben, die Entrauchungsanlagen des unterirdischen Bahnhofes zu testen und die Kameraden in die für den Tunnel neu zugelassenen Zugtechniken einzuweisen. Die S-Bahn Berlin GmbH stellte dafür einen kompletten S-Bahn Zug zur Verfügung und die DBAG einen neuen Zug der Serie Talent 2. Die Kameradinnen und Kameraden des Landkreises, die dort zur Übung erschienen waren, wurden in 5 Gruppen aufgeteilt: 3 Gruppen mit Langzeitatmern 1 Logistikgruppe 1 Gruppe Einsatzleitung und Atemschutzüberwachung Es wurde im Stationsverfahren vorgegangen. Im Bahnhof hatten die Brandbekämpfung sowie das Auffinden von Personen u.a. mit Blindenstöcken unter der S-Bahn und die Kennzeichnung mit verschiedenfarbigen LEDs oberste Priorität. Dazu ging der eine Trupp der Gruppe 1 zur Brandbekämpfung vor und kennzeichnete Aus-/Eingänge mit grün blinkenden LEDs, Personen, egal ob lebend oder tot, mit rot blinkenden LEDs sowie Verteiler/ Wasserentnahmestellen mit blau blinkenden LEDs und widmete sich anschließend der Brandbekämpfung. Alle folgenden Trupps waren speziell für das Suchen und Finden von Personen und deren Rettung zuständig. Die 2. Gruppe bekam derweil eine Einweisung in den Talent 2 und die 3. Gruppe konnte etwas durchatmen. Die 4. Gruppe–Logistik war zuständig für den Zeltaufbau zum An- und Ablegen der Langzeitatmergeräte sowie deren Bereitstellung. Die 5. Gruppe war die Einsatzleitung sowie die Atemschutzüberwachung. Es war eine sehr interessante Ausbildung, die das Wissen der Kameraden, die für die Langzeitatmergeräte ausgebildet wurden, noch festigte, so dass wir der Eröffnung des neuen Flughafens nicht ängstlich entgegensehen müssen. Es werden noch weitere Ausbildungen folgen. Petra Schukat

Waßmannsdorfer Feuerwehrleute bei der Ausbildung „Zugunfall Bahnhof BER“

WA ß M A N N S D O R F

Aus den Ortsteilen

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Frühjahrsputz in Waßmannsdorf
Am 31. März bei eher wenig frühlingshaftem Wetter traf sich der Ortsbeirat Waßmannsdorf gemeinsam mit dem Bürgermeister Dr. Haase zum Frühjahrsputz. Mit einer Pflanzung von Frühjahrsblühern sollte der Ortsteil auch an einer öffentlichen Stelle einen Farbtupfer bekommen. Außerdem wurden bei dieser Gelegenheit gleich noch die Kaffeebecher und anderer Müll entlang des Rad- und Fußweges Richtung Kleinziethen eingesammelt und entsorgt. Für die freundliche Unterstützung der Firma Landwirtschaft & Gemüsebau Klaus Messinger aus Kleinziethen möchten wir uns an dieser Stelle nochmals herzlichst bedanken. Wir möchten mit dieser Aktion die Mitarbeiter des Bauhofes unterstützen und ein Signal setzen, welches zum Mitmachen wie auch zum Nachmachen anregen soll. Der Ortsbeirat Waßmannsdorf plant für die Zukunft weitere Aktionen dieser Art. Denn es ist unser Schönefeld. Michael Smolinski, Ortsvorsteher

Der Storch ist wieder da … fotografiert am 16. April 12

Die alte Postmeilensäule an der Straße von Waßmannsdorf nach Kleinziethen steht auf der Liste der Baudenkmale der Gemeinde Schönefeld.

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Aus den Ortsteilen

SCHÖNEFELD

Der Traum vom Fliegen
beschäftigt und das Projekt entwickelt. Im Traum vom Fliegen wird ein Bogen gezogen von Otto Lilienthal bis zum 1. Deutschen im All, Siegmund Jähn.“ Gemeinsam mit ihrem Ehemann Richard hat sie damals viel recherchiert, gelesen, war in Museen hat sich so mit dem Thema vertraut gemacht. Die Werke, die damals entstanden, würdigten auch die die Gisela und Richard Przywecki sind häufige erfolgreiche KunstfliegeGäste in der „Schönefelder Welle“ rin Liesel Bach und die Weltumrundung von Elly Beinhorn. Bei einem der Besuche vom Fliegen passt zu meiner in der Schönefelder Welle kam Heimat. Ich komme aus der ihnen die Idee, den Traum vom Lilienthalstadt Anklam“, sagt er. Fliegen auch für die Videowand Praktisch im Wasser haben die in der Schwimmhalle aufzube- beiden dann das Projekt entwireiten. Der Leiter der Schwimm- ckelt. Ab jetzt kann man auch halle, Rainer Gütschow, war von ab und zu beim Schwimmen der Idee angetan. „Der Traum vom Fliegen träumen.

Im Wasser und in der Luft – die Elemente treffen sich So hieß eine Ausstellung von Gisela Przywecki, die 2008 im Schönefelder Rathaus gezeigt wurde. „Angeregt zu diesem Thema hatte mich der Schönefelder Bürgermeister Dr. Haase und so habe ich mich mit dem Thema Flugzeuge

Frühjahrswanderung in und um Schönefeld herum
Auch in diesem Jahr hatte das Mehrgenerationenhaus im Schönefelder Schwalbenweg zu einem Frühjahrsspaziergang eingeladen. Am 12.04.2012 um 10 Uhr ging es am Schwalbenweg los. Wander- und geschichtsinteressierte Schönefelder hatten sich dazu eingefunden. Es waren alle Altersgruppen zu dieser Wanderung angetreten. Der Weg führte uns über den Seeweg, Bohnsdorfer Chaussee bis zur Grünbergallee. Nach Überquerung der S-Bahngleise und der 96a ging es am Hornbach-Baumarkt und dem neuen Hotel „Meininger“ in das neue Baustellengebiet des „BaufeldOst“. Hier sind schon etliche Straßenzüge fertig gestellt, so dass wir ungestört in Richtung Schönefelder Bauernsee Wandern konnten. Ich wurde gebeten auf diesem Spaziergang den Teilnehmern auf der Wanderung Geschichte entlang der Strecke zu vermitteln. Der Kontrollpunkt an der Bohnsdorfer Chaussee/ Ecke Seeweg,

und der alte GAR mit seinem Triebwagenverkehr von Grünau nach Großziethen von 19481958 waren für viele interessant. Das Baufeld-Ost und dessen Vergangenheit und Zukunft wie auch die Geschichte des Schönfelder Bauernsees mit den archäo-

logischen Funden aus grauer Vorzeit sowie die nach dem Krieg entstandenen Neubauernhäuser fanden bei den Teilnehmern reges Interesse. Nach gut zwei Stunden trafen wir wieder im Schwalbenweg ein. Dort gab es bei einem anschließenden kleinen

Zusammensein noch eine deftige Soljanka sowie Kaffee und Tee. Ein dickes Lob gilt dem Herrn Stanelle, der in der Zeit der Wanderung eine sehr schmackhafte Soljanka zubereitet hatte. Alle Teilnehmer sagen Danke. Hans Schäfer, Ortschronist

SCHÖNEFELD

Aus den Ortsteilen

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Der Sportplatz Schönefeld – 15-jähriges Jubiläum für Erika und Helmut Schmidt
Seit nun schon 15 Jahren sind Erika und Helmut Schmidt aktiv auf dem Schönefelder Sportplatz tätig. In den 70er Jahren hier an der Schönefelder Bohnsdorfer Chaussee errichtet, ist der Platz auch die Heimstadt des am 09.10.1995 gegründeten Schönefelder Sportverein „SV Schönefeld 95e.V.“ Seit dem 01.03.1996 übernahm Helmut Schmidt das Amt des Platzwartes. Der Schönefelder Sportplatz verfügt auch über ein Sozialgebäude, welches mit einem Klubraum und einer Kantine ausgestattet ist. Erika Schmidt übernahm die Kantine. Bei Sportveranstaltungen vor Ort schenkt sie Getränke aus und sorgt seither für die gastronomische Betreuung. Seit der Gründung des Sportvereins sind beide Mitglieder des SV Schönefeld 95 e.V. An den Wochenenden, bei den hier stattfindenden Fußballspielen, hat sie viel zu tun und wird durch ihren Mann tatkräftig unterstützt. Im Laufe der Zeit wurde ihr Einsatz immer mehr gefragt. Langjähriger Vereinsvorsitzender war Herr Werner Weise, der mit viel Engagement diesen Sportverein leitete. 1997 richteten die Schmidts die Geburtstagsfeier des Vereinsvorsitzenden Herrn Werner Weise aus. Die Feier fand im Klubraum des Sportplatzes statt. Aufgrund der daraus resultierenden Erkenntnis kam bei den Schmidts die Idee, auch andere Feiern dort zu organisieren. Schließlich konnte man so eine bessere Auslastung des Gebäudes erreichen. Ihre Idee brachten sie beim Rat der Gemeinde ein. Dort fanden sie eine breite Unterstützung, auch durch den Bürgermeister Dr. Udo Haase. Der SV Schönefeld besteht heute nicht nur aus der Sparte Fußball, auch andere Sportarten wie Volleyball, Tischtennis oder Seniorensport haben sich inzwischen etabliert. Ob Weihnachtsfeiern von den einzelnen Sportgruppen, Silvesterfeiern, Fasching, Geburtstage und sonstige Anlässe, wie auch Firmenjubiläen oder Feiern privater Art sind inzwischen dort eine feste Größe. Aber nicht nur hier sind beide sehr aktiv. Der Tanz in den 1. Mai, sowie das traditionelle Maifest wird mit ihrer Hilfe organisiert. Den jährlichen Maikranz bindet Erika in jedem Jahr schon traditionell. Außer der Maifeier haben Sie auch das Schönefelder Integrationsfest ins Leben gerufen, welches auch in jedem Jahr ein fester Bestandteil von Aktivitäten in Schönefeld ist. Hier treffen sich behinderte und nicht behinderte Menschen aus dem ganzen Landkreis zu fröhlichen sportlichen Wettkämpfen auf dem Sportplatz. Sportliche Betätigung, Spiel und Spaß sind hierbei gefragt und alle machen mit. Hier zählen nicht Erfolge sondern das Miteinander. Das Fest wird von der Gemeinde gefördert und der Schönefelder Bürgermeister Dr. Udo Haase, als Schirmherr, engagiert sich ebenfalls hier stark. Es findet nun schon seit vielen Jahren statt. Für Ihren Einsatz zur Planung und Durchführung für das Integrationssportfest wurden beide schon zwei Mal auf höchster Ebene im Land Brandenburg geehrt. Einmal waren sie beim Brandenburger Ministerpräsidenten Herrn Platzeck zu Gast und konnten für ihre Arbeit eine Ehrung entgegen nehmen. Nun haben Erika und Helmut Schmidt am 17.03.2012 Ihr Jubiläum feiern können. Viele Gäste sind Ihrer Einladung gefolgt. Glückwünsche vom Sportverein wie auch von Freunden und Bekannten wurden überbracht. Blumen und Geschenke wurden übereicht und Erika und Helmut bedankten sich bei allen Gästen für das in den 15 Jahren gewachsene gute Vertrauen. Bei Musik und Tanz verbrachten alle Anwesenden schöne Stunden. Ich glaube, Sie haben im Namen aller Schönefelder ein großes Dankeschön verdient. Alles Gute für die Zukunft ... Hans Schäfer

Erika und Helmut Schmidt feiern Jubiläum

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Aus den Ortsteilen

SCHÖNEFELD

Zwei Schulstunden wie früher….

Am 23. März 2012 führten wir, die Schülerinnen und Schüler beider vierten Klassen der Astrid-Lindgren-Grundschule, ein Projekt zum Thema „Das Leben und die Schule früher“ durch. Alle Kinder kleideten sich wie die Jungen und Mädchen aus der damaligen Zeit. Auch die Lehrer sahen verblüffend echt aus. Als wir das Klassenzimmer betraten, war alles sehr unge-

wohnt. Knapp 40 Kinder lernten in einem Raum und die Fenster waren abgeklebt, so dass wir nicht hinausschauen und abgelenkt werden konnten. Am ungewohntesten war es, dass die Jungen und die Mädchen getrennt voneinander saßen. Zur Begrüßung der Lehrer standen wir auf und sprachen im Chor: „Guten Morgen Frau Lehrerin, guten Morgen Herr Lehrer.“

Wir mussten ordentlich und still sitzen und durften keine Materialien auf dem Tisch haben. Alles geschah auf Kommando. Wir schrieben mit Federn auf altem Papier in der alten Sütterlinschrift. Am Ende der Stunde haben wir schwarz-weiß- Fotos gemacht und wir ließen uns mit einem Lieblingsstück aus unserer Ausstellung „Das Leben früher“ fotografieren. In der

Ausstellung stehen Bilder von unseren Großeltern und alte Haushaltgeräte von früher. Es war ein toller Tag, doch wir sind froh, wieder so Schule zu machen, wie wir es gewohnt sind. Es macht viel mehr Spaß und die Lehrerinnen und Lehrer sind nicht so streng. Sharon Voß, Lisa Thiele und Sarah-Luise Kandler aus der Klasse 4a

Tanz in den 1. Mai
Liebe Schönefelder Bürger, anlässlich des 1. Mai 2012 möchten wir Sie herzlich auf dem Sportplatz Schönefeld, Bohnsdorfer Chausee 34 einladen. Programm: Montag den 30. April 2012 von 19 bis 1 Uhr der Tanz in den 1. Mai Eintritt 3,- Euro um 19.10 Uhr wird der Maibaum durch die FFW- Schönefeld aufgestellt Dienstag den 01. Mai 2012 von 10 bis 16 Uhr unser Familientag mit bunten Kulturprogramm Fußballspielen, Ständen, Hüpfburg und vieles mehr. Natürlich ist auch für das leibli-

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Aus den Ortsteilen

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Schönefeld – ein Dorf zur Zeit Friedrichs II. von Karin Lein
Schönefelds Schule zu Zeiten Friedrichs II. (Letzter Teil)
Mit dem „General-Landschulreglement“ vom 12.8.1763 leitete Friedrich II. eine große Schulreform ein, denn „die jungen Leute auf dem Lande wachsen in Unwissenheit und Dummheit auf“. Allerdings genügte ihm die Kenntnis von „ein bisschen Lesen und Schreiben“, denn „wissen sie zu viel, so laufen sie in die Städte und wollen Sekretärs und so was werden, deshalb muss man auf ’m platten Lande den Unterricht der jungen Leute so einrichten, dass sie das Notwendigste … lernen, aber auch in der Art, dass die Leute nicht aus den Dörfern weglaufen, sondern hübsch dableiben.“ Die allgemeine Schulpflicht wurde auf 8 Jahre (von 5-13 J.) festgesetzt, es gab einen Stundenplan und eine Schulaufsicht. Aber die Kosten trug nicht der Staat, die Eltern mussten Schulgeld zahlen. Schönefeld hatte, wie die meisten Dörfer, schon vorher eine Schule, eine sehr kleine. Die Lehrer verdienten wenig und übten deshalb meist einen Zweitberuf aus. In Schönefeld waren sie Schneider. Nach 1763 erhielt ein Lehrer offiziell Hüte-Rechte für Kuh, Schwein und Gans, einen Schulgarten am Schulhaus sowie einen Morgen Acker und Wiese. Das wurde aber nicht sogleich überall durchgesetzt, auch nicht bei uns. Lassen wir an dieser Stelle einen Schönefelder Lehrer von damals zu Wort kommen. Im Preußen Friedrichs II. war es für alle Bürger möglich, sich brieflich oder sogar persönlich an den König zu wenden. Schulhalter Elias Mickenberger schrieb also am 6.8.1766 verzweifelt als “alleruntertänigster Knecht” einen Brief an den König. Wenn wir alle Floskeln der untertänigsten Hochachtung und Unterwerfung streichen, kommt Folgendes heraus: Er sei bisher als Lehrer in Schönefeld so schlecht bezahlt worden, dass er davon nicht leben konnte und nach einem Nebenerwerb suchen musste. Für jedes Schulkind bekomme er wöchentlich 6 Groschen, aber die Schule sei im Sommer nur bis 6 Kinder und im Winter kaum bis 13 Kinder stark. Außer dem mühsamen Dienst, der Schule vorzustehen, müsse er Küsterdienste versehen, die Kirchenglocke läuten und die Kollekten einsammeln, alles gratis. Der Küster von Amts wegen, der dafür auch entsprechende Vergütungen erhielte, sitze in Rudow. Er habe sich als Lehrer redlich bemüht, die Kinder zu rechtschaffenen Untertanen zu bilden, in der Hoffnung, dafür angemessene und rechtmäßige Belohnung zu erhalten Diese aber sei ausgeblieben. Nun könne er seine ganze Kraft nicht mehr in vollem Maße der Erziehung der Kinder widmen, weil er anderweitig für seinen Lebensunterhalt sorgen müsse. Bekäme er eine Zulage aus einer Extrakasse oder wenigstens das, was sich der Küster in Rudow unrechtmäßig einstreiche, wäre das für ihn ein Grund, seinen „bisherigen Fleiß beim Unterricht der Jugend zu verdoppeln, um dadurch Euer Königlichen Majestät gehorsame und rechtschaffene Untertanen erziehen zu helfen“. Als Elias Mickenberger diesen Brief schrieb, war er schon 16 Jahre Schulmeister in Schönefeld. Ob er eine Antwort bekam, wissen wir nicht. Die geringe Besoldung der Lehrer war ein allgemeines Problem, wie überhaupt auch die Durchsetzung der allgemeinen Schulpflicht. Noch 1843 konnten nur 13 von 38 Familienvorständen beim Advokaten mit ihrem Namen unterschreiben, 25 unterzeichneten mit drei Kreuzen. Es ist die Rede von der „Bosheit und Widerspenstigkeit der Eltern“, welche die Kinder zurückhielten und das Schulgeld nicht zahlten. Die größeren Kinder wurden als Arbeitskräfte gebraucht. Auch in Schönefeld wurde ein Kind sofort aus der Schule genommen, wenn es das nötige Alter erreicht hatte, und sei es mitten im Schuljahr. Es gab obendrein Schwierigkeiten, zu tüchtigen Lehrkräften zu kommen. Deshalb entstand 1751 die erste Anstalt für die Ausbildung von Elementarlehrern in Berlin: das „Berlinische Küsterund Schullehrerseminar“. Alles in allem nahm das Leben in Schönefeld auch unter der Herrschaft Friedrichs II. seinen gewohnten Gang. Das Dorf vergrößerte sich nach seinem Tode ein wenig, und um 1800 hatte es 163 Einwohner in 21 Haushalten. Mit 382 Talern zahlten die Schönefelder sogar etwas mehr Steuern als die Rudower. Was sich aber noch über einen langen Zeitraum erstrecken sollte, war ein gewisser „Bildungsnotstand“, weil die Probleme der Schule nicht gelöst wurden.

Offene Ateliers am 5. und 6. Mai 2012
WA LT E RS D O R F

Auch in diesem Frühling gibt es wieder Tage des offenen Ateliers. Künstler bieten Einblicke in ihr Schaffen und stellen ihre Werke vor. In der Gemeinde Schönefeld öffnet Wolfgang Reineck sein Atelier am Sonnabend von 13 bis 20 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr für interessierte Besucher und bewirtet seine Gäste mit Kaffee und Kuchen. Sie finden das Atelier im Ortsteil Waltersdorf in der Berliner Straße 8. www.modellbau-reineck.de

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Aus den Ortsteilen

G RO ß Z I E T H E N

„Die Zauberflöte“ verzauberte Schüler und Lehrer
Kulturjahr in Großziethen eröffnet
Es war eine ungewöhnliche Vorstellung zu einer ungewöhnlichen Zeit an einem ungewöhnlichen Ort, mit der das Kulturjahr in Großziethen eröffnet wurde. Der Ortsbeirat hatte beschlossen, im Jahr 2012 mehr Kultur nach Großziethen zu bringen. „Wir möchten für die Einwohner mehr Angebote auf kulturellem Gebiet machen und beginnen mit dieser Veranstaltung für die Schüler der „Paul-Maar-Grundschule“ das Kulturjahr in unserem Ortsteil. Ich wünsche mir, dass das eine kontinuierliche Sache werden wird“, sagt Ortsvorsteher Hans-Georg Springer. Als Organisatorin wurde Gisela Schneider gewonnen. Sie ist in der Gemeinde keine Unbekannte. Seit 2005 agiert sie als ehrenamtliche Kulturbeauftragte der Gemeinde und organisiert die „Musikalischen Wanderungen durch die Schönefelder Kirchen“, die bei den Einwohnern zunehmend Zuspruch finden. Gisela Schneider hat beim Deutschen Musikrat gearbeitet und an einer CD-Reihe zu Neuer Musik mitgewirkt. Als sie in den Ruhestand ging, dachte sie nicht an Ruhe sondern engagierte sich in der Gemeinde Schönefeld. „Bürgermeister Dr. Haase hatte mich damals gefragt, ob ich mich in der Gemeinde um die kulturellen Belange kümmern möchte. Ich habe zugesagt und seitdem die Musikalischen Wanderungen durch die Kirchen organisiert, was mir viel Spaß macht. Nach ein wenig Anlaufzeit sind die Veranstaltungen beliebt bei den Schönefeldern“, erzählt Gisela Schneider. Für das Kulturjahr im Ortsteil Großziethen hat sie vier Veranstaltungen vorbereitet. Die Auftaktveranstaltung war eine Vorstellung des Preußschen Marionettentheaters. Aufgeführt wurde „Die Zauberflöte“ in einer Version für Kinder. Harald Preuß, einer der Puppenspieler gab am Anfang eine Einführung in die nicht ganz einfach zu durchschauende Geschichte und erzählte nach jedem Aufzug, wie die Geschichte weiter geht. Die Zuschauer, die 4. und 5. Klassen der Paul-Maar-Grundschule, waren gut vorbereitet. „Im Musikunterricht in der 4. Klasse haben wir „Die Zauberflöte“ gerade als musikalisches Bühnenstück behandelt und in der 5. Klasse wird Musiktheater behandelt. Dazu passt diese Vorstellung wunderbar. Die Schüler haben gelernt, was eine Arie ist. Sie haben eigene Puppen gebastelt, im Kunstunterricht wurden Hintergründe gebaut. Und wenn die Vorstellung zu Ende ist, werden sie ihr eigenes Puppentheater spielen“, erzählt die Musiklehrerin Frau Krolik. Nach der einstündigen Aufführung lernten die Schüler „Papageno“ näher kennen. Harald Preuß erklärte, wie die Puppe zum Leben erweckt wird und mit welchen Fäden Arme und Beine bewegt werden. Er verriet auch den Trick, wie er Papageno das Flöte spielen beigebracht hat. Das war nicht ganz ein- Ortsvorsteher Hans-Georg Springer und Organisafach, denn die torin Gisela Schneider Flöte muss sich synchron zur Musik am Mund befinden. Es gab viel Beifall „Das Puppentheater Firlefür die beiden Puppenspieler fanz/Preußsches Marionetund vielleicht wurde auch der tentheater wurde 1982 von Wunsch geweckt, sich einmal Harald Preuß gegründet. die „richtige“ Zauberflöte anWir wollen unseren Bezusehen. Fortgesetzt wird das Kulturjahr mit einer Veranstaltung des Gesangstrios „Isani“ am 16. Juni 2012, 19.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Großziethen. Das Programm heißt: Oh happy day! und präsentiert Gospel, Soul, Pop. Der Eintritt ist frei und alle Schönefelder sind herzlich willkommen. A.H.

suchern unterhaltsame Puppentheatererlebnisse bereiten. Für unsere jüngsten Besucher spielen wir Märchenadaptionen und für Erwachsene spielen wir Marionettenopern.“ puppentheater-firlefanz.de 10178 Berlin Sophienstraße 10 Tel.: 030 / 283 35 60

Die Königin der Nacht vor ihrem Auftritt

Die Puppenspieler Harald Preuß (l.) und Gerd Gleß

G RO ß Z I E T H E N

Aus den Ortsteilen

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„Das Lied klingt so hell in die Weite...“
6. Frühlingskonzert des Großziethener Scheunenchores
Am Sonnabend, dem 2.Juni 2012, 15.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Großziethe, Friedhofsweg/Samariterweg Folgende Chöre haben ihre Teilnahme zugesagt: - Siedlerchor Altglienicke - Gemischter Chor Großbeeren - Gemischter Chor Rangsdorf - Gemischter Chor Mittenwalde - Kinderchor der Kita „Sonnenblick“ Großziethen - Großziethener Scheunenchor als Gastgeber Der Eintritt ist frei, wir bitten aber unsere Gäste, den selbstgebackenen Kuchen unserer Chormitglieder zu erwerben, dessen Erlös dem Scheunenchor zu Gute kommt. Das Team des „Haus Belger“ ist auch wieder dabei, es sorgt für Kaffee und andere Getränke. Ab 14.00 Uhr können unsere

Gäste Kaffee und Kuchen zu sich nehmen und ab 15.00 Uhr sich dann an der Chormusik

erfreuen. Wir laden alle recht herzlich ein und freuen uns, Sie begrüßen zu

können. Heidi Michael, Vorsitzende des Großziethener Scheunenchores

Pfingsten 2012 Nacht der offenen Kirchen
Viele Kirchen in Deutschland werden in der Nacht vom Pfingstsonntag zum Pfingstmontag wieder die Türen weit aufmachen und zu einer „Nacht der offenen Kirchen“ einladen. bei Fußball-Übertragungen als Public Viewing diese Konzerte auf einer großen Leinwand in unserer Kirche miterleben. Folgendes Programm ist vorgesehen: • 20.00 Uhr Auftakt Pfingstgeschichten • 20.45 Uhr Pause • 21.00 Uhr Publik Viewing Teil 1. Konzert aus der Kirche in Höxter • 21.45 Uhr Pause • 22.15 Uhr Public Viewing Teil 2. Konzert aus Münster In den Pausen: Nächtliche Kirchturmbesteigungen, Imbiss und Getränke Der Tag wird mit einem Abendsegen abgeschlossen. Wir laden herzlich ein zum Besuch der „Nacht der offenen Kirchen“.

Die Dorfkirche in Großziethen ist geöffnet am Pfingstsonntag, 27. Mai ab 20 Uhr.

Herzliche Glückwünsche zur Eisernen Hochzeit überbrachten der Schönefelder Bürgermeister Dr. Haase und der Großziethener Ortsvorsteher Springer dem Ehepaar Teschner. Waltraut und Arno Teschner lernten sich in Mittenwalde kennen und heirateten 1947. Sie leben seit 1960 in Großziethen, haben 4 Kinder, 6 Enkelkinder und 4 Urenkel. Beide haben sich viele Jahre im Großziethener Siedlerverein engagiert, Arno Teschner als Schatzmeister und seine Frau Waltraut im Frauenaktiv.

In diesem Jahr haben wir etwas Besonderes vor. Aus Kirchen in Westfalen werden in der Pfingstnacht Konzerte per Internet übertragen. Es werden Lieder westfälischer Dichter und Komponisten in unterschiedlichen Arrangements und Besetzungen zu hören sein: Mal vom Chor, mal als Jazz-Arrangement, dann wieder als Bläsersatz oder Orgelvariation Wir wollen wie

Informationen zur Gemeinde Schönefeld finden Sie auch auf der Internetseite: www.gemeinde-schoenefeld.de

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Aus den Ortsteilen

G RO ß Z I E T H E N

Karnevalsverein in Großziethen
Wir, die Berliner Ehrengarde, ein junger Karnevalsverein mit Sitz in Großziehen stellen uns vor. Gegründet am 01.07.2008 in Berlin, verlegten wir unsere Geschäftsstelle am 01.03.2011 nach Großziethen. Mittlerweile bestehen wir aus insgesamt 38 Mitgliedern und Ehrenmitgliedern. Besonders stolz sind wir auf unsere Jugend die derzeit aus 8 Kindern und 6 Jugendlichen besteht. Deshalb ist die Kinder- und Jugendarbeit auch ein wichtiger Teil unserer Vereinsarbeit. Natürlich gehören aber genauso unsere gut besuchten Veranstaltungen dazu so haben wir mit großem Erfolg im Februar im Hotel Vier Hufen einen Faschingsball durchgeführt. Wir sind Mitglied im Karneval– Verband–Berlin-Brandenburg, Festkomitee Berliner Karneval sowie im Bund Deutscher Karneval. Dadurch nehmen wir auch an den Tanzturnieren dieser Verbände teil. So fand am 01.04.2012 in Berlin ein Freundschaftsturnier mit Berliner- Meisterschaft statt.

Dabei belegten unsere Kinder und Jugendlichen vier erste zwei zweite und zwei dritte Plätze. In der Altersklasse Jugend bis 11 Jahre belegten unsere Mariechen die Plätze 1-3. Emilia Schwark aus Großziehen wurde Berliner Meisterin und Vanessa Basche belegte den 2. Platz. Die Kindergarde wurde im Garde–Tanz Berliner Meister und im Show-Tanz

Erfolgreiche junge Karnevalisten belegten sie den zweiten Platz. Bei den Aktiven ab 16 Jahre verteidigte Angelina Stiller (24) im Mariechentanz erfolgreich ihren Berliner Meister -Titel. Angelina ist auch gleichzeitig die Trainerin und Choreographin unserer Tanz-Sport-Gruppe. Wir sind immer auf der Suche nach neuen Mitgliedern für unsere Tanz Sport Gruppe

und wer Interesse am Tanzen hat, kann sich bei unserer Trainerin unter der Tel. Nr. 03379/ 5828147 und unter a.stiller87@gmx.net oder bei unserem Präsidenten unter der Tel. 0172 / 891 17 35 sehr gerne melden. Aktuelle Bilder und Informationen findet ihr auf www.berliner-ehrengarde.de

„Der Wein erfreut des Menschen Herz“
auch jetzt das Etikett mit dem Bild unserer Kirche, das von einem Großziethener entworfen wurde, und der Schriftzug „Dorfkirche Großziethen“. Dieser Wein eignet sich deshalb hervorragend nicht nur zum selber Trinken, sondern auch als Mitbringsel aus Großziethen. Der großen Nachfrage wegen haben wir auch in diesem Jahr wieder solchen Wein geordert. Man kann den Wein gegen eine Spende (Richtwert 7,50 €) erwerben nach Veranstaltungen in unserer Kirche und im Gemeindezentrum, während der Sprechzeiten im Gemeindebüro im Gemeindezentrum, während der Offenen Kirche sonntags von 15-18 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung mit Pfarrer i.R. Rainer Borrmann (Tel. 03379/44 74 25). Der gespendete Betrag kommt der Arbeit in unserem Gemeindezentrum zugute. Rainer Borrmann

Informationen für die Großziethener Senioren
Liebe Großziethener Senioren,
hier kommen die versprochenen Termine für unsere Busfahrten • 3. Mai 2012 Mit dem Landstreicher Spargelessen-Besichtigung-Rundfahrt • 6. Juni 2012 Tagesfahrt nach Burg in die Therme, Kahnfahrt, Grillen und mehr • 19. Juli 2012 Tagesfahrt nach Templin mit dem Besuch der Therme, Mittagessen Schifffahrt und Kaffee trinken

So heißt es in der Bibel (Psalm 104, 15) „Eine spritzige Idee“, so nannte die Märkische Allgemeine Zeitung einmal das Angebot der Kirchengemeinde Großziethen, Sekt von der Wein- und Sektkellerei Jakob Gerhardt in Flaschen, die ein spezielles Etikett mit dem Bild der Dorfkirche Großziethen tragen, abfüllen zu lassen. Im vorigen Jahr haben wir nun trockenen Rotwein abfüllen lassen, das Besondere ist

Innenansicht der Templiner Therme • Unsere Reise zur © Therme Templin Nordsee und Ostsee für 6 Tage vom 5. bis 10. August 2012 Bitte bei Frau Kienast melden unter Telefon: 03379 / 44 42 50

KIEKEBUSCH

Aus den Ortsteilen

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Treffpunkt Bürgermeister in Rotberg
Der Kiekebuscher Ortsvorsteher Alfred Schwartze und der Schönefelder Bürgermeister Dr. U.Haase hatten die Kiekebuscher Bürgerschaft am 4. April 2012 zu einem „Treffpunkt Bürgermeister“ in die Rotberger Landgaststätte „Apel“ eingeladen. Hauptinhalt der Veranstaltung waren Informationen des von der Gemeinde beauftragten Anwalts über die bereits gegen die Flugroute über Kiekebusch eingereichte Klage beim Oberverwaltungsgericht Berlin Brandenburg. Der Anwalt Dr. Benighaus nahm zahlreiche Hinweise und Anregungen der Bürger für die Begründung der Klage entgegen. Der Schönefelder Vertreter in der Fluglärmkommission Robert Rust gab danach über die neuesten Aktivitäten und die weitere Vorgehensweise in der Fluglärmkommission kurze Informationen.

Kiekebusch formiert sich
Nachdem man viele Jahre den Bürgerinnen und Bürgern in Kiekebusch und Karlshof vorgegaukelt hat, sie würden vom Fluglärm nicht betroffen sein, ist es seit dem 26.01.2012 bittere Wahrheit: Kiekebusch wird direkt überflogen! Schuld daran ist die so genannte Hoffmannkurve, die die Flugzeuge bei Ostwind unmittelbar nach dem Abheben von der südlichen Bahn aufnehmen sollen. Daraufhin hat sich die Bürgerinitiative „Für Kiekebusch“ gegründet, die nun eifrig versucht, Unterstützer ihrer Anliegen zu finden. Als erstes wandte man sich schriftlich an diverse hochkarätige Persönlichkeiten wie Klaus Wowereit, Matthias Platzek und Dr. Peter Ramsauer. Unnötig zu erwähnen, dass von diesen Herren bisher keine Reaktion auf das Schreiben der BI zu verzeichnen ist. Geantwortet hat aber das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Brandenburg, dass unsere Befürchtungen, man würde das „Dörfchen“ Kiekebusch überhaupt nicht wahrnehmen, zerstreute, indem geantwortet wurde: „... von daher versteht es sich von selbst, dass die Lärmschutzregelungen…selbstverständlich auch für Kiekebusch Anwendung finden und die Bürger entsprechenden Anspruch auf Schallschutz haben ... .“ Gut so! Die Bürgerinitiative wird weiterhin dafür kämpfen, dass unsere Anliegen von den Verantwortlichen wahrgenommen werden. Eine Klage der Gemeinde Schönefeld ist in Vorbereitung. Sie basiert darauf, dass im Planfeststellungsverfahren nicht davon die Rede war, dass Kiekebusch überhaupt überflogen wird. Rainer Giese

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Kitas und Schulen

„Bombe“ in Großziethen entschärft
Am letzten Schultag vor den Osterferien fand eine Schatzsuche der Klasse 2d der Paul-MaarGrundschule in Großziethen statt. Der erste Anlaufpunkt war das Tagelöhnerhaus. Hier erwartete uns nicht nur der neu sanierte Raum für Eheschließungen. Im Nebenraum wurde uns vom Bürgermeister von Schönefeld, Herrn Dr. Haase, etwas über Schönefeld mit den sechs Gemeinden, seinem Wappen, der Partnerschaft von Schönefeld und aus früheren Zeiten Großziethens erzählt. Wussten Sie, dass es in Selchow mehr Pferde gibt, als Menschen dort wohnen. Oder dass Großziethen früher „Cziten“ hieß, was so viel wie „Getreidefeld“ bedeutet? Mit dem nächsten Tipp ging es ein Stück weiter in den Milchkeller. Auch diverse Erwachsene laufen daran vorbei und wissen meist nicht, was sich hinter den zwei Holztüren versteckt, die in einem grasbesetzten Hügel eingebettet sind. Wir durften hinein. Mit den Helmen, die uns Herr Dr. Haase mitbrachte, fiel es uns nicht schwer, den dunklen „Kühlschrank“ zu erkunden. Nach weiteren Stationen u.a. im Gutspark und einem kleinen Snack ging es weiter zur Freiwilligen Feuerwehr Großziethen. Gerne werden bei den durch die FFW ausgerichteten Festen, die Löschwagen, Schläuche und andere Ausstattungen gezeigt und erklärt. Welches Kind saß noch nicht gerne in einem großen roten Feuerwehrauto? Diesmal ging es aber nicht um Gerätschaften, sondern um die Personen und deren Arbeit! Wir haben gelernt, dass es die

ersten Feuerwehren bereits im alten Rom gab, der „heilige Florian“ der Schutzpatron der Feuerwehrmänner (und natürlich Feuerwehrfrauen!) ist, wieso das Blaulicht blau ist (na, wissen Sie es?), dass es mehr Freiwillige Feuerwehren gibt, als Berufliche? Und zwar ganze 2/3! Des Weiteren hat Schönefeld die größte Anzahl an Jugendlichen, die eine Jugendfeuerwehr bilden. Und das im ganzen Landkreis Dahme-Spree. Wir sollten stolz sein! Wir wurden standesgemäß verabschiedet und waren der „Bombe“ sehr nah. Nach kurzem Fußmarsch standen wir vor ihr.

Das Tollste war für die Kinder, nach einem sehr informationsreichen Vormittag, sicherlich die Entschärfung der „Bombe“: Wir haben Sie einfach aufgegessen…..die leckere Eis-Bombe im Moin Moin Eiscafè. Unser herzlicher Dank geht an unseren Bürgermeister Herrn Dr. Haase, der uns fachkundig vieles Wissenswerte erzählte und mit viel Mühe all die Dinge, die von ihm kurzfristig gewünscht wurden, vollends erfüllte. Ebenso danken wir Herrn H.-G. Springer für die tolle Unterstützung. Die Erwachsenen wurden auch von ihm

mit großem Wissen über das Tagelöhnerhaus, Milchkeller etc. spannend informiert. Unser größter Dank geht an Herrn Dirk Baesche, Brandmeister und Ortswehrführer der FFW Großziethen. Viele, viele Fragen beantwortete er den 21 Kindern und blieb dabei stets gelassen. Ich möchte mich hier auch persönlich recht herzlich bei Ihnen, Herrn Beasche, bedanken. Ich hatte soooo viele Wünsche und Fragen, die Sie in kürzester Zeit zu einem tollen „Vortrag“ zusammen getragen haben. Wir kommen gerne wieder. E. Wolff, Klassenleiterin

Erste Station bei der Schatzsuche war das Tagelöhnerhaus. Viel Interessantes erfuhren die Schüler der 2d vom Schönefelder Bürgermeister Dr. U. Haase und vom Großziethener Ortsvorsteher H.-G. Springer.

Kitas und Schulen

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Das war unser erster Matheprojekttag
Am Donnerstag, dem 15. März 2012, führten wir, die Kinder der Astrid-Lindgren-Grundschule Schönefeld, unseren ersten Matheprojekttag unter dem Motto „Mathe macht Spaß!“ durch. Schon im Schulhaus wurden wir mit Mathesprüchen wie dem von George Polya „Vergesst nicht: Wenn ihr schwimmen lernen wollt, dann geht mutig ins Wasser, wenn ihr lernen wollt, Aufgaben zu lösen, dann löst sie“ auf diesen Tag eingestimmt. Nicht nur bei den Teilnehmern am Känguru-Wettbewerb (dieses Jahr nahmen erstmals 50 Schülerinnen und Schüler unserer Schule teil!) rauchten die Köpfe, sondern in allen Klassen wurde geknobelt, gebastelt und auf spielerische Art Aufgaben rund um die Mathematik gelöst. Dazu lieferte die Klasse 2b mit ihrer Klassenlehrerin Frau Lange-Lang einen kleinen Beitrag: Alles fing schon mathematisch an: Bevor wir unseren Klassenraum betreten durften, sollten wir uns aus einem Korb eine Aufgabe ziehen und ausrechnen. Die Ergebniszahl war dann der Schlüssel zu unserem Sitzplatz. Auf den Tischen im Raum waren Zettel mit den Ergebnissen verteilt und so fand jeder seinen Platz. Nun ging es auch schon los: An drei Gruppentischen konnte sich jeder „im großen Garten der Geometrie … nach seinem Geschmack einen Strauß pflücken“ (nach David Hilbert, deutscher Mathematiker). So bastelten wir ein Mini-Tangram, legten mit vier Dreiecken vorgegebene Figuren und erfanden sogar eigene Figuren zum Legen. Mit bunten, unterschiedlich großen Holzplättchen in Dreiecks-, Vierecks- und Kreisform legten wir dann Figuren, denen wir einen Namen gaben und einen Steckbrief schrieben. An einem dritten Tisch puzzelten wir mit magnetischen Flächenformen wunderschöne Muster nach oder erfanden eigene. Die erste Stunde war viel zu schnell vorbei. Nach der Frühstückspause ging es gestärkt in den Raum nebenan. Hier erwarteten uns Spiegelspiele. Nach diesem kniffligen Spaß malten wir Mandalas aus einem anderen, dem symmetrischen Blickwinkel aus. Labyrinthe und andere Knobeleien ließen keine Langeweile aufkommen. Nach der Hofpause wurde es dann bewegt mathematisch: Beide ersten und wir zweiten Klassen waren in der Turnhalle versammelt. Die Sportlehrer hatten viele tolle Dinge aufgebaut und so waren alle schon ganz aufgeregt. Nachdem wir in Mannschaften eingeteilt waren, gab es den Startschuss für die erste Mathe-Staffel in der Astrid-LindgrenGrundschule. In verschiedenen Wettkämpfen durften wir unser mathematisches Geschick sportlich unter Beweis stellen. Wir transportierten wie beim Eierlauf Steckwürfel auf Löffeln, um später ein Bauwerk nach Plan zu bauen. Wir hüpften in Säcken, um uns Teile zu holen, die dann ein großes Flächenpuzzle ergaben. Wir sprinteten, um Rechenaufgaben zu lösen… Wir hatten viel Spaß. Nach so viel Bewegung ließen wir diesen tollen Tag mit unseren mitgebrachten Mathe-Spielen in unserem Klassenraum ausklingen. Make-a-break, Sudokus, Kniffel, Uno, Skip-bo, Würfelspiele… - es war für jeden etwas dabei. Überrascht, dass vier Stunden so schnell vergangen sind, blieb uns nur zu sagen: Uns allen hat dieser Tag Spaß gemacht. Und weil Mathematik uns allen so viel Freude bereitet hat und überhaupt nicht doof war, wünschen wir uns im nächsten Schuljahr wieder einen MatheProjekttag! Die Klasse 2b und Frau Lange-Lang

Alle können es erfahren ...
Auch für die nächsten 4 Jahre haben wir unser Kneipp-Zertifikat erhalten.
band die Zertifizierung zu einer anerkannten Kneipp-Kindertagesstätte. Mit Unterstützung des Trägers, aber besonders durch den damaligen Ortsbeirat, durch Frau Holz als Planerin und durch die Familie Hoch als Landschaftsund Gartengestalter konnten wir schon damals unseren KneippGarten vorzeigen. Er beinhaltet einen Barfußreflexzonengang mit unterschiedlichen Kieselsteinen. Die Nutzung der frischen Kräuter aus unseren 4 Kräuterecken sind eine Bereicherung zu unserem Frühstücks- und Vesperangebot. Wassertretbecken und Klanggeräte ergänzen unseren KneippGarten. Neben den Kräutern wachsen auf unserem Gelände viele Obstbäume. Frisch gepflückt kommt das Obst (Kirsche-Apfel-Pflaume-StachelbeereJohannisbeere) auf den Tisch unserer Kinder. In allen Gruppen sind die fünf Lebenssäulen nach Sebastian Kneipp, Bewegung-ErnährungKräuter-Wasser-Lebensordnung, in den Gruppenalltag eingezogen. Am 19. März 2012 konnten wir die zweite Prüfung des Bundesverbandes zum weiteren Tragen des Kneipp-Zertifikates erfolgreich absolvieren. Außerdem dürfen wir die Bezeichnung Kneipp-Kindergarten tragen. Bis zur nächsten Prüfung im Jahr 2016 installieren wir weitere Gesundheits- und Lernprojekte im Sinne von Sebastian Kneipp. Ursula Langer, Leiterin des KneippKindergartens „Sonnenblick“

Im Jahr 2006 machten wir uns auf den Kneipp-Pfad. Wie ein Schwamm haben wir die Gesundheitsideen von Sebastian Kneipp aufgesogen. Dann gingen wir ans Werk, dieses Wissen in unseren KindergartenAlltag einfließen zu lassen. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erwarben dann im Sommer 2007 ihr Zertifikat zur Gesundheitserzieherin oder zum Gesundheitserzieher. Am 11. Juni 2008 erhielten wir durch den Kneipp-Bundesver-

Einladung
Zum Kneipp-Fest in unsere Einrichtung, den Kneipp- Kindergarten „Sonnenblick“, Alt Großziethen 53 in 12529 Schönefeld. Am 24. Mai laden wir alle Neugierigen auf unser Gelände zum Kneipp-Fest unter dem Motto „Essbare Gesundheit“ (im Sinne der fünf Lebenssäulen von Sebastian Kneipp) recht herzlich ein. Alle Tore sind von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Neben einem kulturellen Programm erwartet all unsere Gäste auch ein Einblick in die Arbeit eines Kindergartens mit den Inhalten der fünf Lebenssäulen nach Sebastian Kneipp. Bewegung-Wasser-ErnährungKräuter- Lebensordnung Für ein gesundes kulinarisches Wohl ist an diesem Tag auch gesorgt. Das Team vom Kneipp-Kindergarten „Sonnenblick“

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Kitas und Schulen

Förderbeschluss des Gemeinderates erleichtert Bauvorhaben
Evangelisches Gymnasium kommt nach Großziethen
Das neue Schulgebäude für das Evangelische Gymnasium in der Gemeinde Schönefeld soll im Ortsteil Großziethen gebaut werden. Nachdem sich der Schönefelder Gemeinderat in seiner Sitzung am 14. März 2012 für einen millionenschweren Zuschuss für das Evangelische Gymnasium Schönefeld und in diesem Zusammenhang auch für den Standort Großziethen ausgesprochen hatte, treibt die Evangelische Schulstiftung nun die Planungen für einen Schulhausneubau an der Lichtenrader Chaussee zügig voran. Das neue Schulgebäude soll nach den Sommerferien 2014 bezugsfertig sein, so dass dann die Container-Übergangslösung in Waßmannsdorf wieder abgebaut werden kann. Dutzende Eltern und interessierte Bürger aus der Gemeinde Schönefeld und darüber hinaus hatten sich als Besucher zur entscheidenden Sitzung der Schönefelder Gemeindeversammlung im Brandenburgsaal des Rathauses eingefunden. Sie alle wollten dabei sein, als die Gemeindevertreter mit ihrer Entscheidung die Weichen für die Zukunft der gymnasialen Schulausbildung in der Gemeinde Schönefeld stellten. „Grundsatzbeschluss über die Förderung der evangelischen Schulstiftung zur Errichtung eines Gymnasiums auf dem Territorium der Gemeinde Schönefeld“, so lautete der Tagesordnungspunkt, über den die Lokalpolitiker zu entscheiden hatten. Der Finanzausschuss der Gemeinde hatte vorgeschlagen, dass die Gemeinde Schönefeld die Errichtung eines Gymnasiums der Evangelischen Schulstiftung mit bis zu einer Million Euro unterstützt. Nach intensiver

Zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 sollen die Schüler des Evangelischen Gymnasiums in ein neues Schulgebäude in Großziethen umziehen. Debatte – vor allem darüber, welcher Ortsteil als Standort am besten geeignet wäre – genehmigte die Gemeindeversammlung die Finanzspritze für die Evangelische Schulstiftung ohne Gegenstimme und beschloss darüber hinaus den Bau einer Zweifeld-Sporthalle in unmittelbarer Nähe der Evangelischen Schule. Die Halle wird künftig sowohl für den Sportunterricht des Gymnasiums als auch von den örtlichen Vereinen genutzt werden können. „Wir sind der politischen Gemeinde Schönefeld sehr dankbar für diese großzügige Unterstützung unseres Bauvorhabens“, kommentiert Frank Olie, der Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Schulstiftung, die Entscheidung der Gemeindeversammlung, „damit können wir nun zügig die Planungsphase für unser Bauvorhaben auf einem kircheneigenen Grundstück in Großziethen abschließen, um dann im kommenden Jahr mit dem eigentlichen Bau des Schulhauses zu beginnen.“ Ein straffer Zeitplan ist auch nötig, damit zum Beginn des Schuljahres 2014/2015, am 25. August 2014, dann zwei zehnte, zwei neunte und zwei achte Klassen aus den Containern in Waßmannsdorf in das neue Schulgebäude in Großziethen umziehen können, in dem dann schon die am gleichen Tag neu eingeschulten Siebtklässler auf die „alten Hasen“ der Evangelischen Schule Schönefeld warten dürften. Jürgen Bossert, der Vorsitzende des Fördervereins Evangelisches Gymnasium Schönefeld e.V., freut sich besonders, dass die Zukunft der Schule nun auf gesicherten Beinen steht: „Unser Ziel als Förderverein war es immer, eine dauerhafte gymnasiale Schulausbildung für unsere Kinder vor Ort in Schönefeld zu sichern. Und das haben wir nun dank der tatkräftigen Unterstützung der politischen Gemeinde, der Kirchengemeinde, der Schulstiftung und nicht zuletzt unzähliger Eltern, Freunde und Förderer geschafft und darauf sind wir alle auch ein ganz klein wenig stolz.“ Seinen besonderen Dank richtet Bossert an Bürgermeister Dr. Udo Haase, an den Großziethener Ortsvorsteher Hans-Georg Springer sowie an Manfred Mikoleit, den Vorsitzenden des Bildungs- und Sozialausschusses, die entscheidend dazu beigetragen haben, dass letztlich eine so klare Entscheidung für eine Unterstützung des Evangelischen Gymnasiums möglich war. Und der Bedarf für ein Gymnasium in Schönefeld ist nach wie vor groß. Für das kommende Schuljahr hat die Evangelische Schule bereits alle Plätze vergeben; darüber hinaus musste sogar eine Warteliste eingerichtet werden. Angesichts der dynamischen Entwicklung der Gesamtgemeinde Schönefeld und ihrer Umgebung, wird sich die Evangelische Schule Schönefeld auch in den kommenden Jahren sicherlich nicht um genügend Schüler sorgen müssen – schon gar nicht, wenn sie ab 2014 dann noch mit einem nagelneuen Schulgebäude punkten kann. Roland Ilzhöfer

Schulen in der Gemeinde Schönefeld
Grundschulen • Astrid-Lindgren-Grundschule Schönefeld Hans-Grade-Allee 16, 12529 Schönefeld • Paul-Maar-Grundschule Großziethen Alt Großziethen 42, 12529 Schönefeld, www.paul-maar-grundschule.de Oberstufenzentrum • Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald, Standort Schönefeld Am Seegraben 84, 12529 Schönefeld, www.osz-dahme-

Oberschule • Oberschule am Airport Schönefeld Am Seegraben 58-60, 12529 Schönefeld, www.oberschule-schoenefeld.de Gymnasium • Evangelische Schule Schönefeld – Gymnasium Dorfstraße 24, 12529 Schönefeld, www.ev-schule-schoenefeld.de

Informationen

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Tag der offenen Stalltür am 6. Mai 2012
Komm zum Pferd – Komm zum Reitverein Selchow!
Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde – Und es liegt ganz nah. Erleben Sie Pferde und Ponys hautnah: Am 6. Mai beim Reitverein in Selchow beim Tag der offenen Stalltür. Als Sport- und Freizeitpartner ist ein Pferd ein echter Kumpel. Mit ihm kann man Spaß haben, Sport treiben, die Landschaft erDu kunden und Hey, kommst auch mal die auch? Ich freue Seele baumich auf Dich! meln lassen. Ein Pferd oder Pony ist der perfekte Partner bei der Erziehung von Kindern. Es macht Kinder selbstbewusst und lehrt Verantwortung und Einfühlungsvermögen. Reiten ist ein Hobby mit Nestwärme. Der Tag der offenen Stalltür im Reitverein Selchow bietet einen Ausflug in die Erlebniswelt Pferd für alle, die sich bisher noch nicht getraut haben oder die einfach noch keine Gelegenheit hatten, sich diesen etwas größeren Haustieren zu nähern. Und für alle, die den Pferden schon ganz nahe waren, aber sie in den vergangenen Jahren aus den Augen verloren haben. Das Programm am 6. Mai von 12 bis 17 Uhr: - Ponyreiten - Stall-Führungen für Groß & Klein - Kinderschminken - Leckeres vom Grill, Kuchen & Kaffee - Reitvorführungen und vieles mehr… - Stall-Rallye mit Gewinnspiel Weitere Informationen zum Tag der offenen Stalltür im Reitverein Selchow unter www.rfv-selchow. de oder unter der Telefonnummer 0176 - 64 37 11 40.

SG Neukölln lädt am 5.5.2012 ein zur „2. langen Nacht der Familie“

Oh happy day! Gospel, Soul, Pop Gesangstrio ISANI Öffentliche Veranstaltung Eintritt: frei 16. Juni, 19.00 Uhr, Mehrzweckhalle Großziethen Samariterweg 6, 12529 Grossziethen

Beifußblättrige Ambrosie breitet sich aus
Am 28. April eröffnet die Schwimm-Gemeinschaft Neukölln im Sportbad Britz die Sommersaison. Wer sich für einen Besuch interessiert, kann am 5. Mai 2012 vorbeischauen. Als eine von über 111 Stationen der 2. langen Nacht der Familie lädt die SG Neukölln zum „Wasserzirkus in den Sonnenuntergang“ in das Sportbad Britz ein. Für alle kleinen Wasserratten gibt es im Sportbad Britz einen großen Wasserzirkus. Bewegt euch in den riesengroßen Aquabällen trocken über das Wasser oder schießt mit Höchstgeschwindigkeit über die Rutsche in Wasser. Lauft auf dem Teppich über das Nass oder klettert auf glitschige Rollen. Wer zuerst steht, hat gewonnen! Wenn es zum Sonnenuntergang kommt, geht es unter Flutlicht weiter. Die mitgebrachten Eltern können baden gehen und den Abend mit einer Familienfeier am Lagerfeuer ausklingen lassen. Der Einlass ist ab 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Zu finden ist die SG Neukölln im Kleiberweg 3 in 12359 Berlin. Weitere Infos im Internet unter www.sg-neukoelln.de oder unter 603 50 10. Wir erhielten kürzlich eine Information von Frau Lemnitz aus der Seniorenresidenz in Großziethen, die an mehreren Stellen Ambrosiapflanzen entdeckt hatte. Was ist in einem solchen Fall zu tun? In der Januarausgabe hatten wir Sie in einem ausführlichen Artikel über die Problematik dieser Pflanzen informiert, möchten Ihnen auf diesem Weg einige Hinweise geben, was Sie tun können, wenn Sie sie beim Spaziergang oder auch im eigenen Garten finden. Die Beifuß-Ambrosie ist nicht leicht zu erkennen, ganz besonders, wenn sie nicht blüht. Wie man die Pflanzen erkennt und von Doppelgängern unterscheidet, erfährt man auf der Internetseite www.ambrosiainfo.de unter den Menüpunkten Erkennen und Verwechslung. Wenn Sie eine Pflanze als Ambrosia identifiziert haben, sollten Sie das melden. Man kann einen Fund online oder über ein Meldeformular melden. Die Einzelheiten erfährt man auf der Internetseite des Aktionsprogramms gegen Ambrosia www. fu-berlin.de/ambrosia oder auf der Internetseite des Landeamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) www. mugv.brandenburg.de/cms/ detail.php/bb2.c.553838.de

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Mehrgenerationenhaus

DAS M EH RG EN ER AT I O N EN H AUS I N FO RM I ERT:
Wöchentliche Angebote:
Kindertanzgruppe Jeden Dienstag, 16.00 bis 17.00 Uhr Im Sportraum, Bohnsdorfer Chaussee 34 Hip Hop und Streetdance für Kinder von 6 bis 8 Jahren Schachgruppe Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat ab 15.00 Uhr Generationenübergreifende Schachgruppe für jedes Alter Rommé für Alt und Jung Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 18.00 Uhr Generationsübergreifende Rommérunde für jedes Alter Bibliothekscafé Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr Stöbern, Lesen, Erzählen – Gemütliches Beisammensein in der Bibliothek im Mehrgenerationenhaus Seniorensprechstunde Jeden ersten Mittwoch im Monat ab 15.00 Uhr Wenden Sie sich mit Ihren Fragen im Servicebüro des Mehrgenerationshauses an Helga Rust Sprechstunde im Servicebüro des Mehrgenerationenhauses Jeden Dienstag von 14-18 Uhr Für die Vermittlung von Beratungs-, Kultur- und Weiterbildungsangeboten sowie nachbarschaftlichen Hilfen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Telefonisch sind wir zur erreichen unter 030 - 61 50 40 17 Fax: 030 - 61 50 42 03. Ihr Team vom Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld

Schachgruppe im Mehrgenerationenhaus
Wir laden Alt und Jung ein, an unserer Schachgruppe teilzunehmen! Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat um 15.00 Uhr treffen sich alle interessierten Schachspieler im Mehrgenerationenhaus im Schwalbenweg 8. Weitere Informationen erhalten unter der Telefonnummer 03061 50 40 17

Beratungsangebot auch in Schönefeld Schwangeren- und Familienberatungsstelle und Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle
Die Schwangeren- und Familienberatungsstelle können Sie in Anspruch nehmen, - wenn Sie Fragen und Probleme im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft haben, - wenn Sie Unterstützung bei der Antragstellung für Elterngeld, Kindergeld und andere Leistungen wünschen, - wenn Sie finanzielle Hilfe zum Kauf der Babyerstausstattung benötigen, - wenn Sie eine Mutter-Kind-Kur beantragen möchten, - wenn Sie finanzielle Unterstützung für Familienferien wünschen, - wenn Sie Probleme, die in Ihrer Partnerschaft bestehen, klären möchten - oder andere soziale bzw. familiäre Fragen haben. In der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle finden Sie Unterstützung, wenn - die festen Kosten durch die Einnahmen nicht gedeckt werden, - Miet- und/ oder Energieschulden entstanden sind, - sich Mahnungen häufen und nicht mehr bezahlt werden können, -sich der Gerichtsvollzieher angemeldet hat und/ oder - Lohn oder Kontopfändungen veranlasst wurden. Sprechzeiten: Schwangeren- und Familienberatung: jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 9-12 Uhr Schuldner- u. Insolvenzberatung: jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 9-12 Uhr Für telefonische Anfragen oder zur Terminvereinbarung stehen wir Ihnen wie gewohnt in Königs Wusterhausen unter folgenden Telefonnummern zur Verfügung: Schwangerenberatung Tel.: 03375 / 21 89 - 81 Schuldnerberatung Tel.: 03375 / 21 89 - 70

Bibliothek im Mehrgenerationenhaus
Romane, Erzählungen, Sachbücher, Kinderbücher Literatur für Jung und Alt
Öffnungszeiten: Jeden Dienstag: 14 – 17 Uhr

Ausleihe kostenlos!

Wir freuen uns auf Sie!

Karin Göpel und Günter Piur

Die Angebote des Mehrgenerationenhauses finden Sie auch im Internet unter: www.kindheitev.de/Mehrgenerationenhaus

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ZZB

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Zahnmedizinisches Zentrum Berlin

· ästhetische Zahnheilkunde · Implantate und Oralchirurgie · Prothetik · Behandlung in Vollnarkose oder Hypnose · Individualprophylaxe · Bleaching in 60 Minuten · Zahntechnisches Meisterlabor Bahnhofstraße 9 12305 Berlin-Lichtenrade E-Mail info@ZZB.de

Kindertanzgruppe in Schönefeld
In Kooperation mit Elvi´s Danceland findet im Mehrgenerationenhaus Schönefeld dienstags, 16 bis 17 Uhr eine Tanzgruppe für Kinder (ab 6 Jahre). Unter Anleitung der Tanzlehrerin Frau Rahn können verschiedene Tanzarten, wie Hip Hop, Streetdance und Freestyle erlernt werden. Die Kosten betragen 5 € je Kurseinheit (1 Stunde). Der Tanzkurs findet im Mehrzweckgebäude auf dem Sportplatz, Bohnsdorfer Chaussee 34 im Ortsteil Schönefeld, statt. Anmeldungen werden unter den Telefonnummern 030 61504017 oder 030 - 62640958 erbeten.

030 · 705 509 - 0 Mo -Fr 7- 20 Uhr • Sa 8-14 Uhr

Mehrgenerationenhaus

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Das Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld informiert:
Angebote im Mai
Montag, 15.00 - 17.00 Uhr offenes Angebot Dienstag, 16.00 - 19.00 Uhr Kochen Mittwoch, 16.00 - 17.30 Uhr Spardosenbau Donnerstag, 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe Donnerstag, 15.00 - 17.00 Uhr Elterncafé Donnerstag, 17.00Uhr Entspannung für Eltern 14.30–16.30 Uhr Elterncafé in der Kita Schwalbennest in Schönefeld Montag, 21.05.2012 14.30 – 16.30 Uhr Elterncafé in der Kita Robin Hood in Waltersdorf Mittwoch, 30.05.2012 14.30 – 16.30 Uhr Elterncafé in der Kita Sonnenblick in Großziethen Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 - 62 64 09 58

Kino im Eltern-Kind-Zentrum
Spiele spielen macht Spaß und Im Eltern-Kind-Zentrum wird monatlich ein Film gezeigt. Großeltern, Eltern und Kinder können sich am 21. Mai 2012 ab 16.00 Uhr die Komödie „Balduin der Sonntagsfahrer“ mit Louis de Funés anschauen. Der Industrielle und Millionär Henri Roubier fährt in seinem Auto über die Autobahn durchs Gebirge nach Nizza, wo er über ein neues Großprojekt verhandeln will. Unterwegs nimmt er zwei Anhalter mit und kommt plötzlich von der Straße ab und rast über eine Klippe in eine Schlucht. Wie durch ein Wunder bleibt der Wagen in einer Baumkrone hängen, in der Roubier und die beiden Anhalter nun gefangen sind und auf Rettung warten.

Die Eltern-Kind-Gruppe informiert:
Die Eltern-Kind-Gruppe als eine besondere Form der Kindertagesbetreuung, ist ein Angebot für Kinder im Alter von 0-3 Jahren und ihre Eltern. Verschiedene Entwicklungsbereiche, wie Motorik, Sprache, Kognition, Wahrnehmung, Spiel sowie die sozial-emotionale Entwicklung werden angesprochen und gefördert. Die Eltern-Kind-Gruppe ist täglich geöffnet. Innerhalb der gesamten Öffnungszeiten können Eltern mit ihren Kindern die Räumlichkeiten als offenen Tagestreff nutzen. Währenddessen finden spezielle pädagogische Angebote statt, welche durch eine Fachkraft begleitet werden. Unsere Öffnungszeiten: Montag 9.00 – 16.00 Dienstag 13.30 – 18.00 Mittwoch 13.30 – 18.00 Donnerstag 9.00 – 16.00 Freitag 9.00 – 16.00 Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr

Besondere Veranstaltungen im Mai
Donnerstag, 10.05.2012

Bewegungsgruppe für Kinder bis 3 Jahre
In der Bewegungsgruppe können Kleinkinder spielerisch die Welt erkunden und dabei ihre Grobund Feinmotorik noch besser ausbilden. Zusammen mit anderen Kindern haben sie Spaß am Spielen, Tanzen und Bauen. Die verschiedenen Materialien und Spielideen regen die Kreativität der Kinder an. Die Gruppe findet jeden Dienstag von 15.00 bis 16.00 Uhr statt. Interessenten können sich unter der Telefonnummer 030/ 62640958 melden.

Monatsangebot Mai: Spardosenbau
Im Mai widmen wir uns wieder einem handwerklichen Thema. Gemeinsam fertigen wir Spardosen für die großen und kleinen Ersparnisse, welche wir auch noch individuell designen. Unsere Veranstaltungen finden wie immer mittwochs in der Zeit von 16.00 - 17.30 Uhr statt. Die einzelnen Termine im Mai: 02.05.2012, 09.05.2012, 16.05.2012, 23.05.2012, 30.05.2012. Die erstellten Exponate können natürlich mit nach Hause genommen werden.

Stillgruppe in Schönefeld
Unsere Stillgruppe ermöglicht Müttern sich in persönlichen Gesprächen über alle Fragen zum Thema Stillen, Beikost und Ernährung ihres Kindes auszutauschen. Sie können Kontakt mit anderen Eltern in ähnlichen Lebenssituationen schließen und werden einfühlsam bei Fragen zum Stillen und zur Beikost beraten. Besuchen Sie uns jeden ersten, zweiten und dritten Freitag im Monat von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 030/62640958.

Zusätzliche Angebote im Mai
Montag 10.00 - 11.00 Uhr Musikgruppe Montag Offener Treff ab 15.00 Uhr

Musikgruppe für Kinder bis 3 Jahre
Während der offenen Musikgruppe können Babys und Kleinkinder musikalisch die Welt erkunden und spielerisch ein Gefühl für Melodie und Rhythmus entwickeln. Gemeinsam haben Kinder & Eltern Spaß am Singen und Hören bekannter und unbekannter Lieder. Die Gruppe für Kinder bis 24 Monate findet jeden Montag von 10.00 bis 11.00 Uhr statt. Die Musikgruppe für Kinder von 24 bis 36 Monate findet jeden Mittwoch von 15.00 bis 16.00 Uhr statt. Interessenten können sich unter der Telefonnummer 030 - 62640958 melden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Dienstag 15.00 - 16.00 Uhr Turn- und Bewegungsgruppe Mittwoch 15.00 - 16.00 Uhr Musikgruppe Donnerstag 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe in Kooperation mit dem ElternKind-Zentrum Schönefeld

Babymassage in Schönefeld
Vertiefen Sie mit Massage die emotionale und körperliche Bindung zu Ihrem Kind. So stärken Sie sein Immunsystem und lernen seine Körpersprache noch besser kennen. Während des Kurses finden Sie gemeinsam Ruhe und Entspannung. Besuchen Sie uns jeden ersten, zweiten und dritten Freitag im Monat von 10.00 bis 11.00 Uhr im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 030/ 62 64 09 58.

Besondere Angebote:
Freitag, 26.05.2012, ab 9 Uhr Eltern-Kind-Frühstück Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team der Eltern-Kind-Gruppe, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 - 62 64 09 58

Sie erreichen das Mehrgenerationenhaus unter Telefon: 030 – 62 64 09 58

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Ausflugtipps

Geführte Wanderungen durch das Weltnaturerbe Grumsin
Der im Vorjahr zum Weltnaturerbe erklärte Buchenwald Grumsin am Rande der Schorfheide kann ab sofort jeden Sonntag auf einer geführten Wanderung erkundet werden. Jeweils um 13 Uhr erwarten erfahrene Naturführer die Ausflügler in Altkünkendorf zu einer dreistündigen Tour in das beeindruckende Naturschutzgebiet. Pro Person kostet die Teilnahme zehn Euro. Eine Anmeldung muss bis samstags 13 Uhr beim Tourismusverein Angermünde (Telefon 033 31/ 29 67 60) erfolgen, im Winter ist der Wunsch bis freitags um 16 Uhr zu bekunden. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei fünf Personen. Bis Altkünkendorf fährt vom Bahnhof Angermünde im ZweiStunden-Takt der „Biberbus“. Die Ausflugslinie 496 verkehrt außerdem zum NABU-Zentrum Blumberger Mühle, zum LennéPark Görlsdorf, zum Strandbad Wolletzsee sowie zum Tierpark und zum Ehm-Welk- und Heimatmuseum in Angermünde. Das Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle zeigt auch eine Ausstellung über den Grumsin und das Biosphärenreservat Schorfheide–Chorin. Von hier aus werden ebenfalls geführte Wanderungen für Reisegruppen ab zehn Personen angeboten. Der Grumsin besticht neben seinem uralten Baumbestand vor allem durch seine tiefen Senken, schroffen Höhenzüge

©TMB-Fotoarchiv und vielen Seen. Weitere Informationen unter www.angermuende-tourismus.de, www.blumberger-muehle.de, www.schorfheide-chorin.de, www.weltnaturerbe-buchenwälder.de und www.reiseland-brandenburg.de.

„Die letzte Schlacht“ im Paulikloster Brandenburg (Havel)
Das entbehrungsreiche Soldatenleben während des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) wird in einer neuen Sonderausstellung des Archäologischen Landesmuseums in Brandenburg (Havel) gegenwärtig. Bis zum 9. September zeigt die Schau im Paulikloster spektakuläre Fundstücke aus dem bislang größten bekannten Massengrab jenes Krieges, dem in ganz Europa rund fünf Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind. Eine der größten Schlachten fand 1636 bei Wittstock statt. Auf dem damaligen Schauplatz stießen Bauarbeiter vor fünf Jahren zufällig auf die Überreste von125 Soldaten. Die aus dieser Bestattungsgrube geborgenen Knochen erzählen nun in der Ausstellung viele Geschichten über die damaligen Lebensumstände. Archäologen, Anthropologen, Paläopathologen und Humangenetiker stellten nicht nur das Alter, sondern auch die Nationalität, Krankheiten, Verletzungen, die Todesumstände und sogar das Aussehen der Söldner fest. Deshalb trägt die Ausstellung den Titel „1636 – Ihre letzte Schlacht“. An der Wittstocker Schlacht waren nachweislich Finnen, Balten, Deutsche, Schweden und Schotten beteiligt. Dabei dominieren in den Vitrinen keineswegs Knochen oder Skelette. Stattdessen werden die Situationen der Söldner und ihrer Familien, die meistens den Kampfformationen folgten, erklärt. Dazu tragen Musketen, Bleikugeln, Degen, Harnische und versteckte Münzschätze, Handschriften sowie Kupferstiche bei. Für Kinder wird ein separater Erzählstrang angeboten. Theater-, Tanz- und Wissenschaftsworkshops ergänzen das Ausstellungsprogramm. Am authentischen Ort in Wittstock wird in der Alten Bischofsburg eine dauerhafte Ausstellung über den Dreißigjährigen Krieg gezeigt. Auch hier sind Fundstücke aus dem Massengrab zu sehen. Die Ausstellung im Paulikloster in der Neustädtischen Heidestraße 28 in Brandenburg (Havel) ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 8 Euro Eintritt, Kinder unter zehn Jahren sind frei.

©TMB-Fotoarchiv Weitere Informationen unter www.1636.de und unter www. reiseland-brandenburg.de

Die schönsten Reiseziele im Land Brandenburg finden Sie auf der Internetseite www.reiselandbrandenburg.de

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Ausflugtipps

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Radelnd auf Wasser und Land
Erstmals in Brandenburg können ab sofort neuartige Wasserfahrräder am Scharmützelsee und Umgebung ausprobiert werden. Die „Mountainwaterbikes“ stellt das Unternehmen „Sonne3000“ an seiner Station an der Abfahrtsstelle der Fahrgastschifffahrt und direkt vor dem Hotel „Esplanade“ in Bad Saarow zur Verfügung. Auf Wunsch transportiert die Firma die leichten Geräte an unterschiedliche Stellen im Reisegebiet Seenland Oder-Spree, wo sie dann von den Touristen in Empfang genommen werden. Dank eines Fahrradanhängers können mit dem „Mountainwaterbike“ einzelne Strecken abwechselnd auf dem Land oder auf dem Wasser geplant werden. Für eine Tour auf einem See baut der Ausflügler in maximal zehn Minuten das Hinterrad aus. Der Rahmen mit dem Vorderrad wird auf eine von zwei mit Luft gefüllten Ballons gehaltene Konstruktion gesetzt. Für die Fahrten auf Radwegen verschwinden die nicht benötigten Utensilien in einem leichten Anhänger. Im Wasser erreichen die „Mountainwaterbikes“ eine maximale Geschwindigkeit von 10 bis 15 Kilometer pro Stunde. Gerade auf dem Scharmützelsee bieten sich daher Touren entlang des Ufers an, mangelt es doch zwischen dem Hotel „Esplanade“ und dem Resort Arosa nicht an Anlege- und Einkehrmöglichkeiten. Die Mietpreise für Fahrrad und Wasserkonstruktion reichen von 15 Euro für eine Stunde bis zu 69 Euro für 24 Stunden. Wer

©TMB-Fotoarchiv sieben Tage unterwegs sein will, zahlt 290 Euro. Die Vermietung erfolgt ab 2 Personen. Weitere Auskünfte unter www.sonne3000.de und www.reiseland-brandenburg.de.

Neue Dauerausstellung im DDR-Dokumentationszentrum
Mehr als 650 Exponate umfasst die neue Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt. Sie geben in zehn thematisch gestalteten Räumen eines früheren Kindergartens Einblick in das Leben in dem 1990 aufgelösten Staat, der danach rasend schnell zum musealen Objekt wurde. Die Schau wendet sich deshalb auch an die jüngere Generation, die die DDR schon nicht mehr selbst erlebt hat. Diese soll anhand von Geschichten angeregt werden, sich mit dem Alltag im Osten zu beschäftigen. Die einzelnen Themen erklären normale Lebensbereiche wie Arbeit, Familie, Bildung oder Konsummöglichkeiten. Auch Fragen von Anpassung, Aufbegehren und Widerstand werden behandelt. An vielen Objekten können persönliche Geschichten über einen Audio-Guide angehört werden. Die Texte sind sowohl in Deutsch als auch in Englisch verfasst. Zu den praktischen Exponaten gehören das „Schwalbe“Moped, Plakate, Spielsachen, Urkunden, eine Telefonzelle mit dem Geräusch eines vorbeifahrenden „Trabis“ oder einst verbotene Aufnäher „Schwerter zu Pflugscharen“, Anstecker der Friedensbewegung und Fotos von Protesten gegen die Umweltverschmutzung. Das Dokumentationszentrum in der Erich-Weinert-Allee 3 ist 1993 gegründet worden und wird vom Land Brandenburg, dem Landkreis Oder-Spree und der Stadt Eisenhüttenstadt getragen. Es ist dienstags bis sonntags 11 bis 17 Uhr geöffnet. Zur Ausstellung ist ein Begleitbuch „Alltag: DDR“ im Ch. Links Verlag für 19,90 Euro erschienen. Weitere Informationen unter www.alltagskultur-ddr.de und www.reiseland-

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