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Periodical volume

Full text: Schönefelder Gemeindeanzeiger Issue 9.2011, Ausg.11

Schönefelder Gemeindeanzeiger
Mitteilungsblatt für die Gemeinde Schönefeld 9. Jahrgang • 11-2011 • 25. November 2011 Für die Ortsteile der Gemeinde Schönefeld: Großziethen Kiekebusch • Schönefeld • Selchow • Waltersdorf und Waßmannsdorf

Richtfest für die Kita in Rotberg

Zur Sache
Der Monat November hat bei Google mehr als 6 Millionen deutsche Einträge. Bei Wikipedia erfährt man, dass er 30 Tage hat, das weiß jeder. Dass er mit demselben Wochentag wie der März beginnt, ist weniger bekannt. Der November hat keinen besonders guten Ruf. Er ist gewöhnlich kalt, nass und grau. Die Dichter verbinden ihn in ihren Gedichten mit Schwermut und Traurigkeit. Bei Heinrich Seidel heißt es: „Solchen Monat muss man loben: Keiner kann wie dieser toben, keiner so verdrießlich sein und so ohne Sonnenschein!“ Aber es gibt auch erfreuliche Gedanken, die sich mit dem November verbinden. Am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer, das war ein Schicksalstag für die Deutschen. Und der November hat auch die wundervoll bunten Farben des Herbstlaubs. Wir hatten Glück in diesem Jahr. Der November war warm und sonnig und wenn wir einem alten Sprichwort glauben wollen, dann wird es uns im nächsten Jahr gut gehen, denn das besagt: November warm und klar, keine Sorge fürs nächste Jahr. Diese Ausgabe des Gemeindeanzeigers ist die vorletzte in diesem Jahr. Die Dezemberausgabe wird am 16. Dezember erscheinen. Wir informieren Sie heute über die Aufgaben des Bauausschusses und stellen Ihnen stellvertretend für viele Bürger, die sich für das Wohl der Gemeinde engagieren, zwei sachkundige Einwohner vor, die in Ausschüssen der Gemeinde ihre Sachkunde einbringen. Außerdem gibt es Informationen zum Fahrplanwechsel des VBB, der am 11.12. 2012 in Kraft tritt und Einladungen zu weihnachtlichen Veranstaltungen in den Ortsteilen. Eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht Ihnen Ihre Angela Hybsier

Startschuss zum 1. Elly-Beinhorn-Lauf

Im Fokus: Der Bauausschuss
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Magic Cheer Circle
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Karnevalssaison eröffnet
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Informationen

Sitzungstermine Dezember
06.12.11, 18.30 Uhr 12.12.11, 18.00 Uhr 13.12.11, 18.00 Uhr 13.12.11, 19.00 Uhr 14.12.11, 18.30 Uhr Sitzung des Bildungs- und Sozialausschusses Sitzung des Finanzausschusses Sitzung des Ortsbeirates Schönefeld Sitzung des Ortsbeirates Großziethen Sitzung der Gemeindevertretung

Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 02.11.2011
71/11 Bestätigung der Gültigkeit der Wahlergebnisse Die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld trifft gemäß §80 Gesetz über die Kommunalwahlen im Land Brandenburg (BbgKWahlG) folgende Entscheidung über die Gültigkeit der Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters der Gemeinde Schönefeld am 11.09.2011: Einwendungen gegen die Wahl liegen nicht vor. Die Wahlen sind gültig. 72/11 Beschluss zur Bestätigung von Ladenöffnungszeiten für das Jahr 2012, Ortsteil Waltersdorf Ordnungsbehördliche Verordnung der Gemeinde Schönefeld über die Öffnung von Verkaufsstellen an Sonn- und Feiertagen im Jahr 2012 entsprechend §5 des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes vom 27.11.2006 in Verbindung mit dem Gesetz zur Änderung des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes vom 20.12.2010 73/11 Beschluss einer überplanmäßigen Ausgabe für den Bauhof Die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld beschließt die überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 39.000 Euro für die Anschaffung neuer Technik. 74/11 Beschluss zur Beteiligung der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und der Bürger zum Bebauungsplan 05/10 „An der Waßmannsdorfer Allee“, Ortsteil Waßmannsdorf 75/11 Beschluss über die Änderung des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes 01/11 „Veranstaltungsgelände II“ im Ortsteil Selchow 76/11 Beschluss über die Aufstellung des Bebauungsplanes 03/11 „Selchow Westgate im Ortsteil Selchow 77/11 Beschluss über die Abwägung der Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit zur 1. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Schönefeld 78/11 Feststellungsbeschluss zur 1. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Schönefeld

Die Beratungen der Gemeindevertretung, der Ausschüsse und Ortsbeiräte sind öffentlich. Informationen zu den Beschlüssen der Gemeindevertretung erhalten Sie auf der Internetseite der Gemeinde. www.gemeindeschoenefeld.de in der Rubrik Politik/Bürgerinformationssystem und im Amtsblatt der Gemeinde.

Sprechstunden der Schiedsstelle
Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Gemeinde Schönefeld finden im Raum 217, 2. Etage im Rathaus der Gemeinde HansGrade-Allee 11 in 12529 Schönefeld auf Vereinbarung statt. Bitte rufen Sie bei Bedarf eine der folgenden Rufnummern an, um einen Termin zu vereinbaren: Tel.: 030 633 83 27, Brigitte Bischof, Schiedsfrau Tel.: 03379 44 46 01, Herr Fuchs, Stellvertreter Fotonachweis: S. 1(2), 9(2), 11, 12(2), 13, 16(2), 17 A. Hybsier S. 10 SDTB/F.-M.Arndt

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hans-Grade-Allee 11 in 12529 Schönefeld
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld
Montag 13.00 bis 15.00 Uhr Dienstag 9.00 - 12.00 Uhr, 13.00 - 15.30 Uhr und 15.45 - 18.00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 13.00 bis 15.00 Uhr Freitag 09.00 bis 12.00 Uhr Service-Point/Zentrale 030 / 53 67 20 0 Sekretariat Bürgermeister: 030/53 67 20 10 Dezernat I - Bürgerdienste 030/53 67 20 33 Dezernat II - Bau- und Investorenservice 030/53 67 20 55 Dezernat III - Zentrale Dienste 030/53 67 20 22 Einwohnermeldeamt Frau Svenja Zantke 030/53 67 20 77 Frau Mandy Rosemeier 030/53 67 20 88

Treffpunkt Bürgermeister
Busfahrt durch die Gemeinde und über die Flugplatzbaustelle
16. Dezember 2011, 14.00 bis 17.30 Uhr Kosten 10,00 Euro Anmeldungen über Frau Rasche, Tel.: 030/53 67 20 10 IMPRESSUM
Herausgeber: Gemeinde Schönefeld, Sitz: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld, Service-Point/Zentrale, Telefon: 030 / 53 67 20-0 Redakteurin: A. Hybsier, Mobil: 0178/866 16 57 E-mail: angela.hybsier@googlemail Auflage und Erscheinungsweise: Der Schönefelder Gemeindeanzeiger hat eine Auflagenhöhe von 7.800 Exemplaren, die kostenlos an alle Haushalte der Gemeinde verteilt werden. Der Schönefelder Gemeindeanzeiger erscheint ca. 12 mal jährlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht in jedem Fall der Meinung des Herausgebers. Die Redaktion behält sich vor, eingesandte Artikel und Leserbriefe gekürzt zu veröffentlichen. Verlag: Rudower Panorama-Verlag + Medien GmbH, Köpenicker Str. 76, 12355 Berlin, Telefon/Fax 030 - 664 41 85. Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48 oder 664 49 02, Fax: 030 - 664 49 02. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 15/09.

In eigener Sache Bitte Redaktionsschluss beachten
Die nächste Ausgabe des „Schönefelder Gemeindeanzeigers“ erscheint am 16. Dezember 2011. Bürger, Ortsvorsteher, Gemeindevertreter, Pfarrer und Vereinsvorsitzende, die Beschlüsse, Beiträge und Termine veröffentlichen möchten, geben ihre Zuschriften in der Gemeindeverwaltung Schönefeld bis zum 2. Dezember 2011 ab. Im Rathaus ist ein Postfach eingerichtet worden. Im Rathaus ist ein Fach eingerichtet worden. Es besteht auch die Möglichkeit, sich direkt an Frau Hybsier, Fax 030/44 04 69 19, Mobil 0178/866 16 57 oder per E-mail: angela.hybsier@gmail.com zu wenden.

Informationen des Bürgermeisters

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Informationen des Bürgermeisters
Mitgefühl und unsere Trauer zum Ausdruck bringen möchten. Des Weiteren bewegten uns im letzten Quartal des Jahres 2011 zwei Zahlen, die zum Nachdenken Anlass gaben: 7 Mrd. Menschen auf unserer Erde, was natürlich auch auf unser Leben künftig einen bedeutenden Einfluss haben wird. Und ein 55,5Milliarden-Rechenfehler in einer staatlichen Bank! Unfassbar und für eine kleine Gemeindeverwaltung wie Schönefeld nicht nachvollziehbar! Aber vielleicht muss man ja in Billionen und Trillionen rechnen, um solche Kleinigkeiten übersehen zu dürfen. Am 30.10.2011 wurde die Schienenanbindung BBI mit einer Inbetriebnahmefahrt der Deutschen Bahn offiziell dokumentiert. Das, womit niemand gerechnet hatte, ist wahr geworden. Die Fertigstellung des BBI wurde einst von den Flughafenbauern für den 30.10.2011 um 17 Uhr avisiert. Damals hieß es noch, wir werden planmäßig fertig, doch die Bahn wird in keinem Fall den Termin halten können und die Fertigstellung der Ostanbindung der Bahn wurde gar für das Jahr 2014 oder 2015 vorhergesagt. Nun ist alles anders gekommen! Und man konnte den Machern der Bahn den Stolz von den Gesichtern ablesen: wir sind pünktlich fertig! Bleibt zu hoffen, dass nunmehr wie versprochen am 3. Juni 2012 die Einweihung des Flughafens BER „Willy Brandt“ erfolgen kann. In unseren Orten sind wir dabei, mit den Investoren die Entwicklung des unmittelbaren Umfeldes voranzubringen. Dienstleistungsbetriebe, Geschäfte und Zulieferer sind die ersten, die sich entschlossen haben, zu bauen. Und das, was wir so lange versprochen haben, wird nun Wirklichkeit. Die vielen Unternehmen am BER suchen Arbeitskräfte, denn zur Eröffnung des Flughafens sollen 20.000 Arbeitskräfte eingestellt worden sein. Eine erste Messe für Stellensuchende fand in der airportworld statt. Ob MacDonald’s, die Autovermietung Sixt, der Lufthansa-Vertrieb, die Boutiquenkette Massimo Dutti, Reise- oder Einzelhändler, Hotels oder auch die Fa. Starbucks suchen Arbeitskräfte. Dazu werden noch die zahlreichen anderen Gewerbe kommen, die in unmittelbarer Nähe des Airports entstehen. So teilte die Fa. gatelands, Businesspark Kienberg, kürzlich mit, dass sie am neuen Hauptstadt-Airport für die B&B Hotelgruppe ein neues Budgethotel errichtet. Das 6-stöckige Hotel mit Tiefgarage, direkt am Eingang des Flughafens, wird über 140 Gästezimmer verfügen. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich auf 9.5 Millionen Euro. Hier entstehen ca. 30 neue Arbeitsplätze. Die Fertigstellung ist für den Herbst nächsten Jahres geplant. Sorgen bereitet weiterhin die Parkplatzsituation am Schwalbenweg. Die Hinweise und Wünsche von den Bürgern aus diesen Hochhäusern gehen in zwei Richtungen. Hier werden auf der einen Seite noch strengere Kontrollen – auch nachts – gefordert, andererseits nur die Kontrolle von Nichtortsansässigen. Insgesamt ist allen Beteiligten jedoch klar, dass die Zahl der Parkplätze größer sein müsste. Doch das liegt nicht allein in der Hand der Gemeinde. Hier sollten die Eigentümer der Hochhäuser oder deren Verwalter ernsthaft überlegen, welche zusätzlichen Möglichkeiten ausgeschöpft werden können. Unsere Verwaltung ist sich mit den verantwortlichen Gemeindevertretern, Ortsbeiratsmitgliedern und Mietervertretern und Mitgliedern des Bauausschusses darüber einig, dass wir künftig die maximale Anzahl von Parkplätzen sichern wollen. Dabei sind wir jedoch an die Straßenverkehrsordnung und andere gesetzliche Vorschriften gebunden. Es ist ein schwieriges Kapitel, welches uns auch in den nächsten Jahren beschäftigen wird. Vielleicht sollte man doch darüber nachdenken, so wie in Großziethen auch, PKWgebundene Parkplätze zu vergeben. Damit könnte sich einiges verbessern, was aber nur um den Preis zusätzlicher Euros zu haben wäre. Auf jeden Fall bleiben wir im Gespräch und werden versuchen, Wege zu finden, die die Mehrheit der Bewohner mitzutragen bereit sind. Ich möchte noch ein Wort zu den Altanschließerbeiträgen des MAWV hinzufügen. Dies ist eine Maßnahme, der wir von Anfang an sehr kritisch gegenüberstanden, eine Sache, die wir so nicht wollten, aber per Gesetz dazu verpflichtet wurden, diese Beiträge zu erheben. Der MAWV hat bis heute mehr als 20.000 Bescheide verschickt. Fast 80% aller Empfänger haben Widerspruch eingelegt. Über 20 Millionen Euro wurden bisher eingenommen, die aber solange nicht angefasst werden dürfen, bis das Gericht zu dieser Problematik ein Urteil gefällt hat. Beim Verwaltungsgericht Cottbus sind per 30.9.2011 genau 20 Verfahren anhängig und beim Oberverwaltungsgericht 1 Verfahren. 174 Abhilfebescheide und 39 Rücknahmebescheide wurden bisher erteilt. 865 Widerspruchsbescheide wurden abschließend behandelt. Über 8062 Widerspruchsbescheide wurden mit einem Zwischenbescheid gemäß Beschluss der Verbandsversammlung bearbeitet. 5 Widersprüche wurden zurückgenommen. Über 70% aller Widersprüche wurden bearbeitet, 16,5% der Widersprüche wurden abschließend bearbeitet. Das Aussetzen der Widerspruchsbearbeitung bis zu einem rechtskräftigen Urteil wurde vom MAWV erarbeitet und stellt heute ein Leitverfahren dar. Andere große Verbände wie „Der Teltow“, der Cottbuser und der Westniederlausitzer Verband werden diese Herangehensweise übernehmen, da sie die Interessen der Bürger wahrt und auf eine gerechte Entscheidung der Gerichte setzt. Sollte das Gericht entscheiden, dass die Altanschließer Beiträge zahlen müssen, wird der MAWV die eingenommenen Mittel dafür einsetzen, Kredite abzulösen, Schulden abzubauen und die Wasser- und Abwassergebühren zu senken. Das wird dann allen Bürgern unseres MAWV-Verbandsgebietes zugute kommen. Wenn nicht, wird das Geld zurückgezahlt. In jedem Fall ist die Herangehensweise des MAWV konsequent, gesetzeskonform und zeigt einen neuen Weg auf, der für die anderen Zweckverbände im gesamten Land Brandenburg richtungweisend wurde. Für die kommende Vorweihnachtszeit wünsche ich Ihnen Freude, Ruhe, Frieden und vor allem Gesundheit! Ihr Bürgermeister Dr. Udo Haase

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schönefeld,
wenn ich heute über die neuesten Ereignisse und Geschehnisse in unserer Gemeinde informiere, dann nicht ohne den Blick auf unsere globale Welt zu verlieren. Wird doch in diesen Tagen der 50. Jahrestag des Abschlusses eines Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei besonders gewürdigt. Die Meinungen darüber und die Bewertungen fallen unterschiedlich aus. Das Thema Integration wird in diesem Zusammenhang vielen Ortes heftig diskutiert. Unbestritten ist jedoch die Tatsache, dass durch diese Anwerbung viele Arbeitskräfte gewonnen werden konnten, die Deutschland nach dem 2. Weltkrieg enorm vorangebracht haben. Dass sich die Zahl unserer deutschen Mitbürger türkischen Ursprungs auch in Schönefeld erhöht hat, ist eine nicht zu übersehende und erfreuliche Tatsache. Es ist an uns allen, die sich daraus ergebenden Chancen zu sehen und für Schönefelds Zukunft klug zu nutzen. Das Deutsche Rote Kreuz in Schönefeld steht zudem in diesen Tagen solidarisch an der Seite der Türkei, um den Opfern des Erdbebens im Osten des Landes mit Hilfsgütern Unterstützung und Hilfe zu geben. Mit einer IL-76 wurden von Schönefeld aus kurze Zeit nach der Katastrophe Heizgeräte, Decken und mehr als 500 Zelte in das Erdbebengebiet geflogen, um so schnell erste Hilfe zu leisten. Mit dem Tod so vieler Menschen im Osten der Türkei sind mit Sicherheit auch einzelne Schicksale von Schönefeldern verbunden, denen wir an dieser Stelle unser

Seite 4 Aus der Gemeindevertretung

Wolfgang Katzer, Vorsitzender des Bauausschusses, gibt Auskunft über die Aufgaben und die Arbeit des Bauausschusses
Was ist der Bauausschuss und weshalb wurde er gebildet? Der Bauausschuss ist einer der Fachausschüsse der Gemeindevertretung. Er bereitet fachlich Entscheidungen in Form von Empfehlungen für die Gemeindevertreter zu allen Bau- und aktuell auch Verkehrsfragen vor. Grundlage dafür sind das Baugesetz und die Brandenburgische Bauordnung. Beschlüsse darf er jedoch nicht fassen. Im Bauausschuss arbeiten aktuell 7 Gemeindevertreter und 5 sachkundige Einwohner. Natürlich ist auch immer die Verwaltung einbezogen und oft kommen auch Bauplaner und Investoren dazu, die ihre Projekte vorstellen. Wegen des großen Umfangs der Bau- und Entwicklungsaktivitäten haben wir in der Gemeindevertretung beschlossen, die Entwicklung direkt um den Flughafen herum in einem eigenen Ausschuss, dem Entwicklungsausschuss, zu bearbeiten. Welche Aufgaben erfüllt der Bauausschuss der Gemeinde? Sowohl das Baugesetzbuch als auch die Landesbauordnung regeln Rechte und Pflichten einer Gemeinde in Baufragen. In der Bauordnung sind die Organisation, Zuständigkeit und Aufgaben für Bauaufsichtsbehörden, Sonderordnungsbehörden, Sonderaufsichtsbehörden geregelt. Zuständig dafür ist die untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises, die bei der Errichtung, der Änderung, der Beseitigung, der Instandhaltung und der Nutzung baulicher Anlagen sowie anderer Anlagen und Einrichtungen darüber zu wachen hat, dass die öffentlich-rechtlichen Vorschriften und entsprechenden Anordnungen eingehalten werden. Die Gemeinde ist als Sonderordnungsbehörde für den Vollzug der örtlichen Bauvorschriften und der planungsrechtlichen Festsetzungen bei genehmigungsfreien Vorhaben verantwortlich. Dies gilt insbesondere für: 1. die Zulassung von Abweichungen von örtlichen Bauvorschriften sowie die Zulassung von Ausnahmen und Befreiungen nach § 31 des Baugesetzbuchs, 2. die sonderordnungsbehördliche Erlaubnis von Werbeanlagen, 3. die Einstellung von Bauarbeiten, die Nutzungsuntersagung sowie die Beseitigung rechtswidrig errichteter baulicher Anlagen unter entsprechender Anwendung der §§ 73 und 74, 4. die vorläufige Untersagung nach § 15 Abs. 1 Satz 2 des Baugesetzbuchs binnen einer Frist von einem Monat ab Kenntnis des Vorhabens, 5. Ordnungswidrigkeitenverfahren. Die Errichtung, die Änderung und die Nutzungsänderung baulicher Anlagen sowie anderer Anlagen und Einrichtungen, an die durch dieses Gesetz oder Vorschriften aufgrund dieses Gesetzes Anforderungen gestellt sind, bedürfen einer Baugenehmigung. Bei genehmigungspflichtigen Anlagen prüft die Bauaufsichtsbehörde die Zulässigkeit entsprechend der gesetzlichen Grundlagen. Hier setzt dann die Arbeit des Bauausschusses ein. Durch das Dezernat II der Verwaltung werden die Stellungnahmen geprüft und danach vollständig allen Gemeindevertretern zur Kenntnis gegeben. Änderungsvorschläge und Hinweise werden im Ausschuss diskutiert und ein Entscheidungsvorschlag für einen Beschluss erarbeitet. Diese Dokumente haben oft mehrere hundert Seiten Umfang und erfordern von den Ausschussmitgliedern und den sachkundigen Einwohnern ein hohes Maß an Sachkunde und Zeit. Welchen Einfluss hat der Bauausschuss auf die städtebauliche Planung? Im Baugesetzbuch, der zweiten wichtigen Grundlage für die Arbeit des Bauausschusses, Wolfgang Katzer (r.) im Gespräch mit dem Brandenburger Wirtschaftsminister Ralf Christoffers beim 1. Spatenstich zum Messegelände in Selchow sind das allgemeine Städtebaurecht und die Bauleitplanung geregelt. Nach den dort festgelegten Gesetzesgrundlagen werden städtebauliche Vorhaben der Gemeinde für eine Entscheidung in der Gemeindevertretung vorbereitet. Vor allem durch den Erweiterungsbau des Flughafens und der daraus resultierenden Ansiedlung von Gewerbe sowie durch das Wachstum der Bevölkerung in der Gemeinde musste der Flächennutzungsplan in den letzten Jahren entsprechend angepasst werden. Wichtig in diesem Prozess ist, dass die Mitglieder des Bauausschusses fundierte Kenntnisse und Erfahrungen zu den Verfahren des Baugesetzbuches und der Bauordnung besitzen. Natürlich werden wir dabei von den Fachkräften des Dezernats und auch von hinzugezogenen Fachberatern unterstützt. Die Entscheidungen in der Gemeindevertretung muss allerdings jeder Abgeordnete selbst treffen. Genehmigungen können wir im Ausschuss nicht erteilen. Wie können die Bürger auf Entscheidungen zum Baugeschehen und bei der Ortsentwicklung Einfluss nehmen? Die Gemeindevertreter, die die Entscheidungen zum Baugeschehen treffen, sind von den Bürgern gewählt und vertreten diese auch. Dazu kommen die sachkundigen Einwohner, die von den Fraktionen entsprechend ihrer Fach- und Sachkenntnis vorgeschlagen, gewählt und von der Gemeindevertretung betätigt werden. Die monatlichen Beratungen im Rathaus sind öffentlich. In jeder Sitzung gibt es für Bürger, Bauherren oder Investoren die Möglichkeit zu Wort kommen. Wir setzen zu besonderen Schwerpunkten auch Beratungen und Termine vor Ort an. Alle Termine und Tagesordnungen werden veröffentlicht.

Informationen über den Bauausschuss und die Termine der Beratungen finden Sie unter: www.gemeinde-schoenefeld. de/Politik/Auschüsse

Sachkundige Einwohner

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Gemeindevertretungen können gemäß der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg, Paragraph 43 Absatz 4, Bürger als sachkundige Einwohner in ihre Ausschüsse berufen. In Schönefeld wirken zur Zeit 18 Bürger beratend in 4 Ausschüssen mit. Diese Einwohner haben ein aktives Teilnahmerecht, besitzen jedoch kein Stimmrecht. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen zwei dieser sachkundigen Einwohner vor: Manfred Fuchs, der im Finanzausschuss seine Sachkunde einbringt und Michael Smolinski, der im Bauausschuss und im Ausschuss Ortsbild mitarbeitet.

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anfred Fuchs, geboren 1951, wohnt seit 1993 in Großziethen. Er war leitender Angestellter bei zwei pharmazeutischen Zulieferfirmen und befindet sich jetzt im Vorruhestand. Als er vor einiger Zeit vom Kreisjugendamt gefragt wurde, ob er bei der Kinderbetreuung aushelfen würde, sagte er kurzerhand „ja“, setzte sich auf die Schulbank und erwarb das Bundeszertifikat als Tagespflegeperson. Kommunalpolitisch betätigt hat sich Manfred Fuchs seit er in Großziethen wohnt. Anfangs engagierte er sich in der Kirchengemeinde, später stellte er sich zur Wahl für die Gemeindevertretung der damals eigenständigen Gemeinde Großziethen und war von 1998 bis 2003 Großziethener Gemeindevertreter, war Mitglied ichael Smolinski ist geborener Waßmannsdorfer, hat 22 Jahre in Großziethen gewohnt und lebt sein 1999 wieder in seinem Geburtsort. Er hat immer in der Gemeinde gelebt und hautnah und direkt die Veränderungen in den Ortsteilen erlebt. Besonders die Öffnung der Mauer im damals kleinen und abgelegenen Dorf Großziethen hinterließ bleibende Eindrücke. „Seit dem Mauerfall hat sich viel getan. Wir sind zu einer Großgemeinde zusammen gewachsen, in der sich viel verändert hat, auch hier in Waßmannsdorf. Wir haben einen SBahn-Haltepunkt bekommen, die Verkehrsinfrastruktur ist ausgebaut worden. Gewerbe haben sich angesiedelt. Für mich ist es ganz normal, dass ich mich in der Gemeinde einbringe. Ich habe immer hier gelebt, bin hier zu Hause und möchte bei

im Bauausschuss und wurde Vorsitzender im Bildungs- und Sozialausschuss. Bei der Wahl nach der Gemeindegebietsreform wurde Manfred Fuchs direkt in die Gemeindevertretung der Großgemeinde gewählt und war Mitglied des Bauausschusses. Für die zweite Legislaturperiode fehlten einige Stimmen bei der Wiederwahl, was für ihn jedoch kein Abschied aus dem politischen Geschen in der Gemeinde war. Seitdem arbeitet er als sachkundiger Einwohner im Finanzausschuss mit und trägt mit seiner Sachkunde dazu bei, die Vorlagen für die Entscheidungen der Gemeindevertretung vorzubereiten. „Ich wollte mitarbeiten und am Leben der Gemeinde teilnehmen. Ich möchte wissen, was in meiner Gemeinde passiert der Gestaltung der Gemeinde dabei sein“, sagt Michael Smolinski zu den Beweggründen für sein kommunalpolitisches Engagement. Als Leiter des Referats Qualitätssicherung bei der Berliner Stadtreinigung ist er Fachmann für die Aufgabengebiete, um die sich der Ausschuss Ortsbild kümmert, dem er seit seiner Gründung als sachkundiger Einwohner angehört. „Ich bin damals vom Ortsvorsteher gefragt worden, ob ich Interesse hätte, in diesem Ausschuss mitzuarbeiten. Ich habe zugestimmt, auch weil Waßmannsdorf zu der Zeit keinen Vertreter in der Gemeindevertretung hatte und so auch unser Ortsteil eine Möglichkeit hatte, seine Sicht einzubringen. Dieser Ausschuss erarbeitet Konzepte, wie man das Ortsbild so entwickeln kann, dass die Gemeinde eine eigene

und Einfluss darauf nehmen“, sagt er zu seiner Motivation. Der Umgang mit Finanzen gehörte zu seinem Aufgabengebiet, als er Gesamtprokurist einer rechtlich selbständigen Niederlassung war. „Der Finanzausschuss ist einer der wichtigsten Ausschüsse, der komplexe und manchmal komplizierte Fragen klären muss. Durch die Kämmerin werden die Vorlagen sehr gut vorbereitet, das erleichtert das Verständnis. Auch durch die Einführung der Doppik sind die Prozesse transparenter geworden. Eine wichtige Aufgabe im Moment ist die Erarbeitung des Haushaltsplanes für 2012, der in seinen Einzelheiten diskutiert wird. Das ist keine leichte Aufgabe bei einem zweistelligen Millionenbudget. Dabei müssen wir Prioritäten setzen, es Identität bekommt. Gedacht ist an einheitliche Stadtmöbel, die Gestaltung von Haltestellen. Andere wichtige Themen sind der Neubau und die Ausstattung des Bauhofes und auch die Werbung in der Gemeinde“, sagt er zur Arbeit des Ausschusses. Im Bauausschuss arbeitet Michael Smolinski schon seit 2008 mit. Zur seiner Rolle als sachkundiger Einwohner sagt er: „Der Bauausschuss hat mich schon immer interessiert. Ich glaube es ist gut, wenn man neben den gesetzlichen Bestimmungen auch die Ansicht der Einwohner in die Entscheidungsfindung mit einfließen lässt. Wir sachkundigen Einwohner bekommen zur Vorbereitung die Vorlagen, Pläne und Stellungnahmen. Da muss man sich einlesen. Wenn ich etwas nicht verstehe, frage ich nach. Die Beschlüsse, die die Gemeinde-

muss entschieden werden, was geht und was nicht. Obwohl wir in der Gemeinde gut dastehen, müssen wir gut haushalten und alles genau auf den Prüfstand stellen, damit wir nicht irgendwann vor einem Haushaltsloch stehen“, erläutert Manfred Fuchs die Arbeit im Finanzausschuss.

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vertretung am Ende aufgrund der Vorlagen des Ausschusses trifft, müssen erklärbar sein für die Bürger. Direkten Einfluss haben die sachkundigen Einwohner nicht, aber wir werden gefragt und stimmen im Bauausschuss getrennt von den Mitgliedern ab. Das ist auch im Protokoll vermerkt.“ A.H.

Informationen zur Gemeinde Schönefeld finden Sie auch auf der Internetseite: www.gemeinde-schoenefeld.de

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Aus der Gemeindeverwaltung

Amtsblatt Nummer 12/11 für die Gemeinde Schönefeld veröffentlicht
Inhaltsverzeichnis: Amtliche Bekanntmachung
►Bekanntmachung des Wahlergebnisses der Hauptwahl ►Beschluss der Jahresrechnung 2010 ►Beitrittsbeschluss zum Schreiben des Landkreises DahmeSpreewald zur Haushaltssatzung der Gemeinde Schönefeld für das Haushaltsjahr 2011 Beschluss 32/2011 vom 11.05.2011 ►Haushaltssatzung der Gemeinde Schönefeld für das Haushaltsjahr 2011 ►Verfügung der Einziehung eines Abschnittes der Gemeindestraße „Alt Großziethen“ im Ortsteil Großziethen ►Verfügung der Teileinziehung eines Abschnittes der Gemeindestraße „Großziethener / Schönefelder Weg“ in den Ortsteilen Schönefeld, Waßmannsdorf und Großziethen ►Verfügung der Einziehung eines Abschnittes der Gemeindestraße „Nördliche Randstraße“ im Ortsteil Schönefeld ►Öffentliche Bekanntmachung über die Einziehungsabsicht eines Abschnittes der Gemeindestraße „Nördliche Randstraße“ im Ortsteil Schönefeld ►Änderungsplanfeststellungsbeschluss vom 15. September 2011 „Anlagen des Bundes“ 20. Änderung des Planfeststellungsbeschlusses „Ausbau Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld“ vom 13. August 2004 in der Fassung des Planergänzungsbeschlusses Naturschutz und Landschaftspflege, Komplexe Kompensationsmaßnahmen „Zülowniederung“ vom 4. August 2011 ►Beschlüsse der Gemeindevertretung Schönefeld vom 08.06.28.09.2011 Das Amtsblatt der Gemeinde Schönefeld enthält aktuelle Bekanntmachungen der Gemeinde sowie die Beschlüsse der Gemeindevertretung. Es kann bezogen werden: im Rathaus der Gemeinde Schönefeld, 12529 Schönefeld, Hans-Grade-Allee 11 sowie einzeln oder im Abonnement gegen Erstattung der Portound Versandkosten. Im Internet finden Sie es unter www.gemeinde-schoenefeld.de/Amtsblatt

Geburtstage November
Der Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld gratuliert allen Jubilaren sehr herzlich zum Geburtstag und wünscht alles Gute!
Herbert Bucher, Großziethen, zum 95. Emma Oertlin, Schönefeld , zum 94. Johanna Neumann, Schönefeld, zum 92. Hans-Karl Heinrich, Großziethen, zum 85. Ernst Mattke, Kiekebusch, zum 85. Anita Wodäge, Schönefeld, zum 80. Günter Kunze, Waßmannsdorf, zum 80. Lothar Rutwalt, Großziethen, zum 80. Ursula Neumann, Großziethen, zum 80. Richard Heutger, Kiekebusch, zum 80. Christina Grafke, Waltersdorf, zum 75. Lieselotte Schwandt, Großziethen, zum 75. Lieselotte Schulz, Schönefeld, zum 75. Anneliese Neubacher, Kiekebusch, zum 75. Rosemarie Höft, Schönefeld, zum 75. Brigitte Krätschmar, Waltersdorf, zum 75. Hans Nitz, Großziethen, zum 75. Ursel Schneidereit, Großziethen, zum 70. Werner Köppe, Großziethen, zum 70. Manfred Schiöberg, Waßmannsdorf, zum 70. Ingrid Kortmann, Großziethen, zum 70. Friederike Körner, Schönefeld, zum 70. Irene Müller, Waltersdorf, zum 70. Christel Schmidt, Waltersdorf, zum 70. Erika Balow, Waltersdorf, zum 70. Liza Szkoda, Waßmannsdorf, zum 70. Manfred Mikoleit, Schönefeld, zum 65. Ingrid Pietsch, Großziethen, zum 65. Marianne Trier, Schönefeld, zum 65. Brigitte Walter, Schönefeld, zum 65. Horst Hilpert, Großziethen, zum 65. Ingrid Hensel, Großziethen, zum 65. Swen-Olaf Schweer, Großziethen, zum 65. Klaus-Dieter Beutler, Großziethen, zum 65. Elmer-Michael Noffke, Großziethen, zum 65. Sophia Neubauer, Großziethen, zum 65. Doris Lau, Großziethen, zum 65. Karl-Heinz Winkler, Schönefeld, zum 60. Gerhard Burkert, Waltersdorf, zum 60. Johann Pudelko, Großziethen, zum 60. Michael Radestock, Großziethen, zum 60. Karin Paschke, Schönefeld, zum 60. Regina Seifert, Schönefeld, zum 60. Peter Geisler, Großziethen, zum 60. Harry Gerke, Waltersdorf, zum 60. Rosemarie Hasse, Großziethen, zum 60. Heike Höche, Schönefeld, zum 60. Harald Sommer, Waltersdorf, zum 60. Peter Meusel, Waltersdorf, zum 60. Ilona Wilhelm-Amen, Schönefeld, zum 60. Rainer Rietdorf, Schönefeld, zum 60. Heinrich Jungk, Großziethen, zum 60.

Hinweis: Wer möchte, dass er nicht mit Glückwünschen im Schönefelder Gemeindeanzeiger bedacht wird, meldet sich bitte im Einwohnermeldeamt der Gemeinde Schönefeld, um eine so genannte Übermittlungssperre nach § 30 Brandenburgisches Meldegesetz zu beantragen.

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Informationen

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Großer VBB-Fahrplanwechsel am 11.12.2011
Änderungen in der Gemeinde Schönefeld
Bus 734 (alt) Ortsteile Kiekebusch, Rotberg, Waltersdorf, Schönefeld Diese Linie erhält neu die Bezeichnung 741, der bisherige Fahrplan ändert sich nur am Sonntag: die Fahrten zwischen Schönefeld und Rotberg entfallen, Karlshof, Kiekebusch und Rotberg werden wie an den übrigen Tagen von der Linie 738 bedient. Bus 734 (neu) Ortsteile Waltersdorf, Schönefeld Neue Bezeichnung für einen Teil der bisherigen Linie 740, fährt im Stundentakt vom Bahnhof Schönefeld über Waltersdorf zum S-Bahnhof Zeuthen und von dort weiter als Linie 733 nach Königs Wusterhausen über BerlinSchmöckwitz und Wernsdorf Bus 735 (neu) Ortsteile Waltersdorf, Schönefeld Neue Bezeichnung für bisherige Linie 740, fährt im Stundentakt vom Bahnhof Schönefeld über Waltersdorf, Wildau A10 Center nach Königs Wusterhausen. Bus 736 (neu) Ortsteile Waltersdorf, Schönefeld Neue Linie vom Bahnhof Schönefeld über Waltersdorf, S-Bahnhof Wildau nach Königs Wusterhausen. Ergänzt stündlich die Linien 734 und 735, so dass zwischen Schönefeld und Zeuthen Miersdorf ein annähernder 20-Minuten-Takt entsteht. Diese drei Linien werden mit Eröffnung des Flughafens BER direkt zum Terminal fahren. Bus 738 Ortsteile Karlshof, Kiekebusch, Rotberg, Waltersdorf, Waltersdorf Siedlung Diese Linie wird nun auch am Sonntag im 2-Stunden-Takt die komplette Strecke zwischen Karlshof und dem A10 Center in Wildau bedienen. Von Montag bis Freitag wird am Vormittag der Abschnitt zwischen Karlshof und S-Bahnhof Eichwalde künftig im ebenfalls im 2-Stunden-Takt bedient. Bus 74 Ortsteil Großziethen Diese Linie fährt mit wenigen Ausnahmen in den späten Nachmittagsstunden zwischen Großziethen und Berlin grundsätzlich durch die Gartenstadt. Alle Fahrpläne finden Sie unter www.rvs-lds.de und im neuen Fahrplanbuch LDS 2012.

Hinweis zum Thema „Altanschließer“
Der MAWV hat zur Thematik Altanschließerbeiträge seit Beginn des Jahres eine Hotline eingerichtet: 03375 2568 -777 Montag, Mittwoch, Donnerstag in der Zeit von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr Dienstag in der Zeit von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr Freitag in der Zeit von 7.00 Uhr bis 15.30 Uhr. Außerdem ist der MAWV unter der Email-Adresse: altanschliesser@mawv.de zu erreichen. Fakten zur Beitragserhebung gibt es unter: http://www.mawv. de/detailnews/items/ii-faktenzur-beitragserhebung-fuer-altanschliesser.html Außerdem können Sie in der April- und Septemberausgabe 2011 des Gemeindeanzeigers Informationen zu diesem Thema finden.

Anmeldung der Schulanfänger
Alle Kinder, die bis zum 30. September 2012 das 6. Lebensjahr vollendet haben, werden im Jahr 2012 schulpflichtig. Die Ortsteile Kiekebusch Schönefeld Selchow Waltersdorf Waßmannsdorf gehören zum Einzugsbereich der Astrid-Lindgren-Grundschule Schönefeld. Die Anmeldung der dort wohnenden Schulanfänger erfolgt bitte durch einen Erziehungsberechtigten Montag, 09.01.2012 von von Dienstag 10.01.2012 von von Donnerstag 12.01.2012 von von 07:30 13:30 07:30 13:30 07:30 13:30 Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr bis bis bis bis bis bis 10:30 15:00 10:30 18:00 10:30 16:00 Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr und und oder und

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Aus der Gemeindeverwaltung

Mitteilung zur Grund-, Hunde- und Vergnügungssteuer sowie Hinweise zur Gewerbesteuervorauszahlung
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, sehr geehrte Gewerbebetreiberinnen und Gewerbebetreibende der Gemeinde Schönefeld, Bitte beachten Sie: Die Grundsteuerhebesätze 2012 werden in der Gemeinde Schönefeld gegenüber dem Jahr 2011 voraussichtlich unverändert bleiben. Damit ändert sich auch die Höhe der Grundsteuer nicht. Seit dem Jahr 2011 wird die Festsetzung der Grundsteuer nicht mehr auf dem Wege der postalischen Versendung von Steuerbescheiden an den Steuerpflichtigen bzw. seinen Bevollmächtigten vollzogen. Der Bürgermeister setzt im Benehmen mit der Gemeindevertretung die Grundsteuer entsprechend § 27 (3) Grundsteuergesetz (GrStG) durch öffentliche Bekanntmachung fest. Für den Steuerschuldner treten mit dem Tag der öffentlichen Bekanntmachung die gleichen Rechtswirkungen ein, wie wenn ihm an diesem Tag ein schriftlicher Steuerbescheid zugegangen wäre. Die Grundsteuer für 2012 wird ohne besondere Zahlungsaufforderung fällig. Maßgeblich für die Höhe ist der letzte schriftliche Grundsteuerbescheid. Die Fälligkeiten ergeben sich aus § 28 GrStG. In der Gemeinde Schönefeld werden die Kleinbetragsregelungen des § 28 (2) GrStG angewendet. In den Fällen, in denen sich bezüglich der Grundsteuer Änderungen ergeben haben, wird ein neuer Bescheid für 2012 erteilt. Die Hundesteuersätze 2012 werden in der Gemeinde Schönefeld gegenüber dem Jahr 2011 voraussichtlich unverändert bleiben. Damit ändert sich auch die Höhe der Hundesteuer nicht. Im Jahr 2012 soll von der vereinfachten Hundesteuerfestsetzung durch öffentliche Bekanntmachung (siehe § 8 (2) Satz 2 Hundesteuersatzung) Gebrauch gemacht werden. Die Hundesteuer für 2012 wird ohne besondere Zahlungsaufforderung fällig. Maßgeblich für die Höhe ist der letzte schriftliche Hundesteuerbescheid. Die Fälligkeiten ergeben sich ebenfalls aus § 8 (2) Satz 2 Hundesteuersatzung. Änderungen im Bezug auf die Hundehaltung sind dem Steuerbereich der Gemeinde Schönefeld unverzüglich zur Kenntnis zu bringen. Die Vergnügungssteuersätze 2012 werden in der Gemeinde Schönefeld gegenüber dem Jahr 2011 voraussichtlich unverändert bleiben. Damit ändert sich auch die Höhe der Vergnügungssteuer in den meisten Fällen nicht. Für diese Fälle soll von der vereinfachten Vergnügungssteuerfestsetzung durch öffentliche Bekanntmachung (siehe § 8 (3) Vergnügungssteuersatzung (VgnStS)) Gebrauch gemacht werden. Die Vergnügungssteuer für 2011 wird ohne besondere Zahlungsaufforderung fällig. Maßgeblich für die Höhe ist der letzte schriftliche Vergnügungssteuerbescheid. Die Fälligkeiten ergeben sich ebenfalls aus § 8 (3) VgnStS. In den Fällen, in denen sich die Bemessungsgrundlage der Vergnügungssteuer ändert, wird ein neuer Bescheid für 2012 erstellt. Hinweise zur GewerbesteuerVorauszahlung Die Gewerbesteuerhebesätze 2012 werden in der Gemeinde Schönefeld gegenüber dem Jahr 2011 voraussichtlich unverändert bleiben. Damit ändert sich auch die Höhe der Vorauszahlungen zur Gewerbesteuer in den meisten Fällen nicht. Gemäß § 21 Gewerbesteuergesetz (GewStG) entstehen die Vorauszahlungen auf die Gewerbesteuer mit Beginn des Kalendervierteljahrs, in dem die Vorauszahlungen zu entrichten sind, oder, wenn die Steuerpflicht erst im Laufe des Kalendervierteljahrs begründet wird, mit Begründung der Steuerpflicht. Die Gewerbesteuervorauszahlungen sind zu den folgenden Fälligkeitsterminen zu entrichten: 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. Jede Vorauszahlung beträgt grundsätzlich ein Viertel der Steuer, die sich bei der letzten Veranlagung ergeben hat (§ 19 (2) GewStG). Nach § 19 (3) GewStG kann die Gemeinde die Vorauszahlungen der Steuer anpassen, die sich für den Erhebungszeitraum voraussichtlich ergeben wird. So zum Beispiel, wenn der Steuerpflichtige eine Anpassung der Vorauszahlungen beantragt, weil sich der zugrundeliegende Gewinn gegenüber der letzten Veranlagung nach unten bzw. oben verändert hat. In diesem Fall ergeht ein neuer Bescheid über Gewerbesteuervorauszahlungen, welcher dem Steuerpflichtigen postalisch zugesandt wird. Das Finanzamt kann für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen den Steuermeßbetrag festsetzen, der sich voraussichtlich ergeben wird. An diese Festsetzung ist die Gemeinde bei der Anpassung der Vorauszahlungen gebunden. Auch hier erhält der Steuerpflichtige postalisch einen Bescheid über die Gewerbesteuervorauszahlungen. Nähere Auskünfte zur zukünftigen Verfahrensweise oder zum Steuererhebungsverfahren der genannten Real- und Aufwandssteuern beantworten Ihnen gerne Frau Lachmuth und Herr Bellstedt vom Steuerbereich der Gemeinde Schönefeld.

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Aus den Ortsteilen

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Der Sieger lief 10 Kilometer in 34:21 min
Elly-Beinhorn-Lauf soll Tradition werden
Vor einem Jahr wurden neun Straßen am künftigen Flughafen Berlin Brandenburg BER nach Flugpionieren benannt. Darunter befinden sich auch drei Frauen, Melli Beese, Margarete von Etzdorf und Elly Beinhorn, die am 23. Oktober eine besondere Ehrung erfuhr. Ein 10-km-Lauf, der ihren Namen trug, führte vom modernsten Flughafen in Schönefeld zum ältesten Flugplatz in Berlin Johannisthal. Die Organisatoren wollten damit an die kühne Berliner Fliegerin erinnern, die in den 30er Jahren mehrere Langstreckenrekorde erzielte. Im Alleinflug überwand sie 7000 km und landete in Afrika, außerdem umrundete sie die Welt mit dem Flugzeug. Sie starb 2007 im Alter von 100 Jahren. Schirmherr des Laufs war der Münchner Orthopäde und Sohn Elly Beinhorns, Prof. Dr. Bernd Rosemeyer. „Ich bin sehr stolz, dass so viele Läufer zu diesem Lauf antreten. Das Wetter passt und ich wäre auch gern mitgelaufen. Ich freue mich auf den Lauf“, sagte er vor dem Startschuss. Auch Harry Mehner, einer der Organisatoren, freute sich, vor allem darüber, dass so viele Sponsoren den Lauf unterstützt haben und bedankte sich auch für die unbürokratische Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schönefeld. Es gab mehr als 200 Voranmeldungen für den Lauf. Die Nr. 1 trug Thomas Bodora aus Altglienicke. Er hatte den Lauf durch Zufall im Internet gefunden und sich am 17. Mai, seinem 46. Geburtstag, angemeldet. Den Startschuss am Hotel Holiday Inn Berlin Airport gab Bürgermeister Dr. Haase. Die Strecke führte über den Mauer-Radweg, vorbei am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof in den Landschaftspark Johannisthal/Adlershof zum Ziel auf dem Gelände des ersten deutschen Motorflugplatzes in Johannisthal. Nach 34:21 min stand der Sieger fest. Die Nr. 138, Philipp Herrmann vom Zeppelin-Team OSC Potsdam, stellte den ersten Rekord auf. Schnellste Frau war Andrea Gaede, die nur knapp 6 Minuten langsamer war und nach 39:58 min ins Ziel lief. Einziger Schönefelder auf dem Treppchen war Siegfried Prenzel, der in seiner Altersgruppe Zweiter wurde. Auch im nächsten Jahr wird es einen Elly-Beinhorn-Lauf geben. Der Termin steht schon fest: 21.10.2012. A.H. Glückwunsch für Siegfried Prenzel von Harry Mehner

Die Sieger: Andrea Gaede und Philipp Herrmann. Die Siegerehrung wurde vorgenommen vom Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Bildung und Sport in Treptow-Köpenick, Svend Simdorn, Harry Mehner, Organisator und dem Schirmherrn Prof. Dr. Bernd Rosemeyer (v.r.n.l.)

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Aus den Ortsteilen

SCHÖNEFELD

Orthodoxe Weihnachtsgesänge und alter serbischer Volksgesang

We i h n a c h t s k o n z e r t
Sonntag, 25. Dezember 2011, 17 Uhr in der Dorfkirche Schönefeld
mit dem Kirchenchor „Hl. Decanski“ der serbisch-orthodoxen Kirche. Der Kirchenchor „Hl. Decanski“ der serbisch-orthodoxen Kirche des Hl. Sava in Berlin-Mitte wurde im Februar 1994 gegründet. Der Chor singt Werke bekannter Komponisten, die orthodoxe geistliche Musik geschrieben haben: Bortnjanski, Tschaikowski, Kowalewski, Ivanov, Mokranjac, Bajic, Stankovic, Govedaria usw. Der Chor ist aus Amateuren zusammengesetzt und zählt momentan 25 Mitglieder, die aus Serbien, Bulgarien, Estland, Rußland und Deutschland stammen. Eintritt frei, am Ausgang wird um eine Kollekte gebeten.

Eine Gymnastikgruppe greift nach den Sternen

Das Cosmorama im Zeiss-Großplanetarium Die Freizeitsportlerinnen des SV Schönefeld halten es mit Schiller, der da meinte, „Härte deinen Körper ab und stähle deinen Geist…“. Der Körper ist jeden Mittwochabend in Arbeit, nun sollte auch einmal der Geist trainiert werden. Dankbar griffen wir den Vorschlag von Sportlerin Sabine Lachmann zu einer Exkursion in das Zeiss-Großplanetarium Berlin auf. So hieß es am 19. Oktober einmal nicht: „Auf die Steppbretter!“ oder „Auf die Matten!“, sondern freundlich „Letzte Reihe, Mittelblock“ – in die bequemen Sessel des Planetariums. Der uns dort hin dirigierte und uns eine interessante Einführung in den Abend gab, war Produktionsleiter Hans-Friedger Lachmann. Dann sahen wir eine Lasershow vom Feinsten: Die musikalische Grundlage bildete Mike Oldfields Musik der Sphären, eine sinfonische Ode an den Himmel mit Sounds verschiedener Planeten, wie z.B. Jupiter, Saturn, Uranus, Mars, Neptun und Merkur. Inspiriert von Johannes Keplers Werken zu Weltharmonik gestaltete der Medienkünstler Rocco Helmchen für diese Show computergenerierte 360° Bildwelten, Videoprojektionen und Lasereffekte, die wir staunend über die immer neuen Farben und Formen genossen. Wie schön wäre es, wenn Bewegungen im Universum tatsächlich in solchen musikalischen Harmonien erfolgten! Nach einer kleinen Pause ging es auch noch „astronomisch zur Sache“. Herr Lachmann zeigte uns an der Innenkuppel des Planetariums die derzeitige Sonnenbahn und die naturgetreue Abbildung des aktuellen Nachthimmels mit seinen Sternen, Planeten, Kometen und anderen astronomischen Phänomenen. Möglich machte das der computergesteuerte Projektor „Cosmorama“. Wir bekamen bekannte Sternbilder erklärt, hörten die antike Sage von der „Großen Bärin“ und erhielten Tipps für die Orientierung am Sternenhimmel. Für das alles sagen wir Herrn Lachmann ein herzliches Dankeschön! Ein Resümee von Kerstin auf dem Heimweg: „Heute Abend hat 1 Mann 17 Frauen glücklich gemacht.“

Dank für Frau Hoffmann aus Schönefeld
Brigitte Hoffmann aus Schönefeld wurde am 18. Oktober 2011 eine besondere Ehrung zuteil. Sie war als Vertreterin des Brandenburger Volksbundes zu einem Empfang des Bundespräsidenten Christian Wulff, der auch der Schirmherr des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist, ins Schloss Bellevue eingeladen worden. Für ihre ehrenamtliche und erfolgreiche Unterstützung bei der Haus- und Straßensammlung des Vereins erhielt sie dieses besondere Dankeschön.

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Kranken- und Altenpflege

2. Dezember

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Aus den Ortsteilen

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Ein jegliches hat seine Zeit…
Mit diesem Gedanken wurde Robert Marschall am 23. Oktober mit einem Sprengelgottesdienst von vielen Freunden, Wegbegleitern und Bürgern in der Schönefelder Dorfkirche verabschiedet. Ein bisschen Wehmut aber auch Vorfreude auf Neues mischten sich dabei. Neun Jahre lang war Robert Marschall Sekretär des CVJM in Schönefeld. Er hat mit viel Engagement den Zusammenhalt im CVJM gefördert, hat Ten Sing geleitet, gemeinsam mit seiner Frau die Ten Sing Kidz ins Leben gerufen, 2004 die Silberbüxxe mit eingeweiht und eine eigene Band gegründet, die auch dem Gottesdienst eine besondere Note verlieh. Die Neuköllner Jugendpfarrerin Marita Lersner dankte für den engagierten Dienst in der Gemeinde und wünschte Robert Marschall und seiner Familie alles Gute für Zukunft.

Abschied für Robert Marschall, den ehemaligen Sekretär des CVJM in Schönefeld, und seine Familie und Willkommen für seinen Nachfolger Sebastian Hagendorf und dessen Familie.
Willkommen geheißen wurde Sebastian Hagendorf, der die Arbeit in Schönefeld übernehmen wird und sich auf die neue Herausforderung freut. Robert Marschall ist mit seiner Familie nach Bautzen gezogen und arbeitet dort in der Kirchgemeinde St. Petri.

Besichtigung des Klärwerks in Waßmannsdorf
Bei einer Bustour über den Flughafen in Schönefeld wurde von Manfred Micoleit angeregt, einmal das Klärwerk Waßmannsdorf zu besichtigen. Nun brauchten wir nur noch einen Ansprechpartner, der die Führung organisiert. Siegfried Wargenau fand diesen in unserer Radsportgruppe. Siegfried Prenzel arbeitete dort über 30 Jahre, er war genau der richtige Mann. Als Mitglied der Geschäftsführung kennt er den Ablauf bis ins Detail. Nun trafen sich elf wissenshungrige Radler am Eingang des Klärwerks und wurden dort von Siegfried Prenzel in Empfang genommen. Er begann, den Ablauf der Wasseraufbereitung am Modell zu erläutern. Hier wurden uns Daten und Fakten vermittelt, die man sich nicht alle merken kann, aber auf der Internetseite der Berliner Wasserbetriebe nachlesen kann (www.bwb.de/ Das Unternehmen/Abwasserbehandlung/ Klärwerke). Die Geschichte reicht bis ins Jahr 1927 zurück mit der Inbetriebnahme einer Vorkläranlage. Das heutige moderne Klärwerk hat eine Reinigungskapazität von 230.000 m³ pro Tag. Beeindruckend waren vor allem die Bei einer Führung erhielten die Schönefelder Radsportler interessante Größe des GeEinblicke in die Technik der Wasseraufbereitung ländes, die unterirdischen Anlagen und der nicht, was sich dort hinter dem können. Es lohnt sich, eine weiKreislauf der Wasseraufberei- Zaun, für ein gewaltiges Werk tere Führung zu organisieren, tung, in dem alle anfallenden befindet, dass nach neuesten wenn man mehr über die WasProdukte weiter verwendet Erkenntnissen errichtet wurde. serreinigung erfahren will. werden (Klärschlamm, Warm- 2 ½ Stunden Rundgang und wasser, Biogas etc.). Wenn Erläuterung waren viel zu kurz, Peter Finger, Abt Radsport, SV man dort vorbei fährt, ahnt man um näher ins Detail gehen zu Schönefeld Freizeitsport e.V.

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Aus den Ortsteilen

G RO ß Z I E T H E N

Magic Cheers Circle – Keine Magie: Übung macht den Meister
Das Wort Cheerleader zu übersetzen ist nicht ganz einfach und wird im Allgemeinen der Sache nicht gerecht. In meinem Wörterbuch steht, dass ein Cheerleader eine Person ist, die Beifallsstürme beim Publikum auslöst. Wikipedia behauptet, dass es die primäre Aufgabe der Cheerleader ist, bei sportlichen Veranstaltungen und Wettkämpfen die eigene Sportmannschaft anzufeuern und das Publikum zu animieren. Das stimmt so nicht ganz. Jedenfalls für die Sportler des Magic Cheer Circle (MCC) der SG Großziethen. Sie betreiben das Cheerleading als Wettkampfsport und erkämpfen den Beifall für sich selbst und nicht für andere. Cheerleading ist eine Kombination aus Tanz, Akrobatik, Turnelementen und Show mit teilweise hohen Schwierigkeitsgraden. Für die Wettkämpfe gibt es ein festes Regelwerk. Innerhalb von ca. 3 Minuten müssen bestimmte Pflichtelementen dargeboten werden, die entsprechend der Altersgruppen unterschiedliche Schwierigkeitsgrade haben und nach einer eingeübten Choreografie ablaufen. Zu den Pflichtelementen gehören: Stunts (Hebefiguren), Pyramiden, Tosses (Würfe), Dance/Motions (Tanzelemente), Tumbling (Turnelemente), Jumps (Sprünge) sowie Cheers (Anfeuerungsrufe, die aus Worten und Bewegung bestehen), die jeweils nach Ausführung und Schwierigkeit bewertet werden. Außerdem gehen der Ablauf und die Übergänge sowie der allgemeine Eindruck der Routine in die Bewertung ein. „Den MCC gibt es seit dem 1. April 2009. Angefangen haben wir mit 17 Interessierten, heute haben wir 90 Mitglieder in allen Altersgruppen. Das sind die Peewees (6-11), Juniors (11-16) und Seniors (ab 16). Die meisten kommen aus Großziethen und den anderen Ortsteilen der Gemeinde. Unsere Teamfarben sind die der SG Großziethen schwarz, grün, gold. Das sind auch die Farben unserer Wettkampfkleidung“, erklärt Silke Ruß, Organisatorin und Managerin des MCC. Im Augenblick bereitet sich der MCC besonders intensiv auf die germancheermasters 2011 vor, die am 3. Dezember 2011 in Lemgo stattfinden werden. In den letzten beiden Jahren hat der MCC beachtliche Erfolge erreicht. Bei der 19. Berlin-Brandenburgischen Cheerleadermeisterschaft im Januar 2010 errangen die Cheerleader des MCC in Frankfurt (Oder) ihren ersten Titel. Bei den diesjährigen Meisterschaften, die im Januar in der Max-Schmeling-Halle stattfanden, erkämpften sie einen Titel, vier Vizemeistertitel, einen dritten, einen fünften und einen sechsten Platz und gehörten damit zu den erfolgreichsten Vereinen der Berlin- Brandenburgischen Meisterschaft. Mitmachen kann jeder, der Lust dazu hat, nicht nur Mädchen auch Jungen sind willkommen. Voraussetzungen gibt es keine. Jeder kann ein dreiwöchiges Probetraining mitmachen und sich dann entscheiden, ob er weiter machen möchte. „Im Moment“, sagt Silke Ruß, „nehmen wir allerdings niemanden auf, weil wir uns auf den wichtigen Wettkampf in Lemgo vorbereiten, aber danach kann jeder kommen, der beweglich ist und Lust hat mitzumachen.“ Hinter den tollen Erfolgen des MCC stehen viele ehrenamtliche Helfer, vor allem die Trainer, aber auch die Eltern, die die Sportgemeinschaft unterstützen und Sponsoren, die dazu beitragen, dass die Cheerleader weiter sportliche Erfolge feiern können. Neben sportlichen Wettkämpfen gibt es ab und zu Auftritte bei Veranstaltungen, bei denen die Cheerleader die Gäste mit ihrem Können begeistern. Natürlich gibt es für die Zukunft auch offene Wünsche. Silke Ruß wünscht sich am liebsten eine zweite Sporthalle, damit mehr Raum zum Training zur Verfügung steht. Wer den MCC einmal live beim Wettkampf sehen möchte, kann sich den 11. Februar 2012 vormerken. Dann findet im Velodrom (www. velodrom.de) in Berlin die 21. Landesmeisterschaft Berlin Brandenburg statt. A.H.

Jennifer, Jessica, Tonya, Maike und Antonia

G RO ß Z I E T H E N

Aus den Ortsteilen

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Lebendiger Adventskalender
Wir laden alle kleinen und großen Menschen herzlich ein, an dem Lebendigen Adventskalender teilzunehmen und gemeinsam mit anderen ein Stück Vorweihnachtszeit zu erleben. Die Tür öffnet sich um 18 Uhr Donnerstag, 1.12. Fam. Janott, Karl-Marx-Str. 151 H Freitag, 2.12. Fam. Dressler, Karl-Marx-Str. 33 Samstag, 3.12. Adventsmarkt Dorfkirche Alt Großziethen 40 Sonntag, 4.12./2. Advent Fam. Armbröster/Bossert, Attilastraße 22 Montag, 5.12. Familie Engel, Karl-Marx-Str. 34 Dienstag, 6.12. Kl 2c, Paul-Maar-Grundschule, Alt Großziethen 42 Mittwoch, 7.12. Fam. Egidi-Fritz, Lichtenrader Chaussee 7 B Donnerstag, 8.12. Fam. Schmid, Brunhildstr 3 Freitag, 9.12. Fam. Dressler/Döring, Karl-Marx-Straße 159 Samstag, 10.12. Fam. Hartwich, Rosa-Luxemburg Weg 4 Sonntag, 11.12./3.Advent Fam. Ramnitz, Alt Großziethen 4 Montag, 12.12. Fam. Frister, Am Dorfrand 11 Dienstag, 13.12 Fam. Hamann, Brunhildstraße 5 Mittwoch, 14.12. Fam. Marwitz, Alt Großziethen 94 Donnerstag, 15.12. Familien Kellinghaus/Scheid, Lindenstraße 46 Freitag, 16.12. Fam. Thiele, Alt-Kleinziethen 30, Kleinziethen Samstag, 17.12. Fam. Stenzel, Rudolf-Breitscheid-Straße 3 Sonntag, 18.12./4. Advent Fam. Schoelkopf, Ernst-Thälmann-Straße 89 Montag, 19.12. Fam. Langner, Am alten Bahndamm 30 Dienstag, 20.12. Fam. Wille, Etzelring 20 Mittwoch, 21.12. Fam. Obenaus, Rudolf-Breitscheid-Str. 6 Donnerstag, 22.12 Fam. Holder, Lessingring 34 Freitag, 23.12. Fam. Lilienthal, Etzelring 31a Samstag 24.12. Gottesdienste mit Krippenspiel, Dorfkirche Bitte bringen Sie sich einen Becher für warme Getränke mit.

Vitamine für die 1. E-Jugend der SG Großziethen e.V.

Damit unsere Kinder leistungsfähig bleiben, spielt die gesunde Ernährung eine wesentliche Rolle. Daher ist es uns besonders wichtig, bei jedem Spiel die Jungs mit Vitaminen in der Halbzeit zu versorgen. Vor jedem Spiel erhalten wir eine großzügige Spende bestehend aus Obst und Gemüse. Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei Familie Seiffert aus Großziethen in Alt-Großziethen 60 bedanken. Bei „Obst und Gemüse Seiffert“

gibt es alles aus eigenem Anbau oder von Anbietern aus der Region. Das Angebot reicht im Frühjahr von Stiefmütterchen über Spargel und Möhren bis in den Herbst mit einer Vielzahl an Kürbissen und Äpfeln. Der Verein und besonders natürlich unsere Mannschaft sind dankbar für diese wöchentliche Unterstützung. Aus diesem Grund möchten sich alle unsere Kinder, die Trainer und Betreuerinnen bei Familie Seiffert bedanken. Nancy Görs

Heimatabend in Großziethen
Ins Rollen gekommen ist die Geschichte durch das Interesse von Gerd Wrobel vom Rudower Heimatverein. Er beschäftigt sich schon lange mit den Berliner Rangebieten und wollte wissen, wie es in der Umgebung aussah, wie die Großziethener Straßen vor dem Mauerfall hießen, wo das Schwimmbad war. Dieter Schultz lud darauf kurzerhand alte Großziethener, Mitglieder des ehemaligen Siedlervereins und historisch Interessierte in seine Stimmungstheke am Querweg ein. Er hatte eine Karte aufgehängt, die außer den Großziethener Umrissen und einer groben Straßenführung leer war. Sie soll in den nächsten Wochen mit Hilfe der Großziethener mit Informationen zur Geschichte des Ortsteils gefüllt werden. An 15 Nachmittagen treffen sich Interessierte und tauschen persönliche Erinnerungen aus und tragen Fakten zusammen. Auch Arno und Waltraud Teschner waren der Einladung gefolgt. Sie wohnen seit 1956 in Großziethen, waren bis zur Auflösung Mitglieder des Siedlervereins und haben eine alte Chronik von Lehrer Damm aus dem Jahr 1927 zur Verfügung gestellt. Am diesem ersten Nachmittag gab es köstlichen Kuchen, selbstgebacken von André Schultz. Für die musikalische Unterhaltung sorgten Helga Hilbrecht, Margot Lemnitz und Andrea Schley. Sie spielten Heimatlieder aus der

Mark Brandenburg und natürlich auch die „Märkische Heide“. Die nächste Veranstaltung findet am 27.11. statt. Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich bei Dieter Schultz melden unter Telefon

0079 / 44 45 70 Auf dem Parkplatz am Querweg wird in diesem Jahr am 17.12. zum ersten Mal ein Weihnachtsmarkt stattfinden. Alle Schönefelder sind herzlich eingeladen zu einem Besuch.

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Aus den Ortsteilen

G RO ß Z I E T H E N

Großziethener Senioren „on Tour“
Ausflug zur Müritzer Seenplatte

Großziethen in Bewegung

Es war ein wunderschöner Herbsttag. Unsere Fahrt zur Müritzer Seenplatte begann mit Hochnebel. Ab 11 Uhr lugte die Sonne hervor und breitete die schöne ruhige Landschaft mit Wäldern, Wiesen und sauber bestellten Feldern vor uns aus. „Bodo“ von Schulz-Reisen in Rangsdorf hatte zusammen mit Rita Kienast von der Volkssolidarität Großziethen eine wunderbare Fahrt organisiert. Ziel war der Affenwald in Malchow. Gegen 12 Uhr erreichten wir den kleinen Ort Zepkow. Im Lokal „Zur alten Scheune“ wurde uns eine zünftige Mahlzeit serviert. Regionalküche, alles frisch zubereitet, sehr schmackhaft in Schüsseln aufgetischt. Essen soviel man wollte. Ringsherum an den Wänden altes Zeug, liebevoll gesammelt und ausgestellt. Gegen 13 Uhr Fotopause auf dem Hof. Unter großem Gelächter schwang sich unsere älteste Teilnehmerin (97) locker auf ein uraltes 3-sitziges Motorrad und posierte gekonnt für uns Laienfotografen. 13 Uhr 15 ging es weiter zum

Affenwald nach Malchow. Dort sahen wir die Sommerrodelbahn und wunderten uns, in welch affenartiger Geschwindigkeit die Teilnehmer runterkamen. Apropos Affen, weiter ging’s dann in den Affenwald. Im Freigehege musterten uns die Affen genau so verwundert wie wir sie bei ihren possierlichen Darbietungen. Affenmutter mit Baby und so nah dran ist schon etwas Besonderes. Wir waren sehr beeindruckt. Anschließend ging es weiter zum „Lenzer Krug“ am Plauer See, um dort Kaffee zu trinken. Ein sehr gepflegtes reetgedecktes Haus. Ein guter Kaffee, ein Stück Käsetorte und ein lockerer Pflaumenstreuselkuchen mit Sahne sorgten für weitere Kalorienzufuhr. Wir hatten danach noch eine gute Dreiviertelstunde zum Spaziergang am Plauer See, bevor uns Rita Kienast und Bodo durch die Abendsonne mit ziehenden Kranichen am Himmel nach Großziethen zurückbrachten. Danke für den schönen Tag. Die Bewohner der Senniorenresidenz Großziethen

Willi Belger wurde als Förderer und Sponsor mit der Ehrenmitgliedschaft in der Abteilung Fußball geehrt. Am Samstag, den 5. November 2011, ging es in der seit Wochen ausverkauften Mehrzweckhalle in Großziethen mal wieder hoch her. Die Sportgemeinschaft Großziethen hatte zum traditionellen 7. Sportlerball geladen und viele tanzbegeisterte Schönefelder zwischen 18 und 70 waren der Einladung gefolgt. Die Nachfrage nach Karten war so groß, dass keine Werbung gemacht werden musste. Leider konnten nicht alle Anfragen nach Karten befriedigt werden. Auch Bürgermeister Dr. Udo Haase und der Großziethener Ortsvortsteher Hans-Georg Springer genossen die ausgelassene Stimmung. Dr. Haase bedankte sich zu Beginn bei den Fußballern des Vereins für das Trikot, dass er als Dank für seine jahrelange Unterstützung des Vereins vor einigen Wochen überreicht bekommen hatte. Martin Wille, Vorsitzender der Sportgemeinschaft Großziethen, nutze die Gelegenheit zur Ehrung verdienter Sportler, Funktionäre und Förderer. Frau Anke Beetz, die leider krankheitsbedingt kurzfristig absagen musste, sollte als Gründerin der SG Großziethen im Jahr 1979 einmal vor großem Publikum der Dank ausgesprochen und ein Pokal überreicht werden. Dies wurde dann einen Tag später bei ihr zuhause nachgeholt. Thomas Görs, der seit 12 Jahren als Sportler und in diversen Leitungsfunktionen der Abteilung Fußball aktiv ist, wurde ebenfalls geehrt. Ein besonderer Dank wurde auch Gastwirt Willi Belger als Förderer und Sponsor zu teil. Er unterstützt den Verein und besonders die 1. Männermannschaft seit vielen Jahren. Dafür wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft der Abteilung Fußball verliehen. Martin Wille bedankte sich anschließend bei allen ehrenamtlichen Übungsleitern, Trainern, Betreuern und sonstigen Helfern für ihre Arbeit. Er hob die Bedeutung der Sponsoren hervor, die zu einem einheitlichen Auftreten der Mannschaften und zur Steigerung der Motivation beigetragen haben. Einen besonderen Dank richtete er auch an die Firma Gartenbau Friebe aus Rudow, die den Ball mit Blumen und Palmen ausgestattet hatte sowie an allen Sponsoren und Helfer, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten. Anschließend füllte sich die Tanzfläche zur abwechslungsreichen Musik der Liveband Partytime. In einer Spielpause wurde dem Publikum eine Einlage durch Mitglieder einer Tanzgruppe des TSV Rudow präsentiert. Zu fortgeschrittener Stunde betrat dann nochmals Dr. Haase die Bühne, um dem Vorsitzenden der SG Großziethen, Martin Wille, im Namen der Gemeinde und des Ortsvorstehers für seine sportliche Aufbauarbeit der letzten 13 Jahre zu danken. Er überreichte ihm unter anderem ein Buchgeschenk und eine Urkunde der Gemeinde Schönefeld. Erst um 2.00 Uhr leerte sich die Tanzfläche spürbar. Die meisten Gäste zeigten sich von der Veranstaltung begeistert und wollen nächstes Jahr wiederkommen. Auch die Bewirtung durch das Haus Belger war durchweg positiv. Vorstand der SG Großziethen e.V.

Adventsmarkt vor der Dorfkirche in Grossziethen, 3. Dezember, 14-18 Uhr
Weihnachtskugeln • Handarbeiten • Bücher • Keramik • Honig • Marmelade • Met • Weihnachtsgebäck • Glaswaren • Spielzeug • Kunsthandwerk, Obst • Süßes • Kaffee und Kuchen • Erbsensuppe • Waffeln • Glühwein • Rostbratwurst u.v.m. Zugunsten des neuen Dachs der Dorfkirche Großziethen und der Seniorenarbeit der Gemeinde, der Christoffel-Blindenmission und anderer sozialer Zwecke bei uns vor Ort. 14.00 Uhr Eröffnung mit einer Andacht Pf.i.E. Petra Kohlstädt 14.15 Uhr, Adventslieder mit dem Bläserkreis der Ev. GK Lichtenrade 15.00 Uhr Spiel und Gesang der Kinder der Kneipp-Kita Sonnenblick 15.30 Uhr, Der Weihnachtsmann kommt für die Kleinen 16.00 Uhr TEN SING Weihnachtsshow 17.00 Uhr, Chorwerkstatt: Lieder und Gedichte im Advent Alle Vorführungen finden in der Kirche statt

KIEKEBUSCH

Aus den Ortsteilen

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Kiekebuscher Kinder feiern Halloween
Zu Halloween am 31. Oktober trafen sich Kiekebuscher Kinder zu einem Umzug von Haus zu Haus. Kostümiert forderten sie mit deftigen Sprüchen Gaben ein, wofür sie reichlich belohnt wurden. Anschließend trafen sie sich im Generationentreff zum Verzehr der Gaben und vorbereiteten Schmaus von Gegrilltem und geisterhaften Desserts. Für die Kinder klang der Tag in ausgelassener Stimmung aus und sie freuen sich schon auf den HalloweenUmzug im nächsten Jahr in Karlshof. Für diese gelungene Veranstaltung sei Ingelore Kundoch sowie allen Helfern und Sponsoren Dank gesagt. Jürgen Nossack für die Heimatfreunde Kiekebusch

2. Dezember 2011, 19 Uhr, Kirche Kiekebusch
Ich habe diese Zeit des Jahres gar lieb
Weihnachten in den Erinnerungen berühmter Menschen Antje und Martin Schneider, Sprecher Elisabeth Büttner, Flöte,Gabriele Müller, Klavier

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Schönefelder Welle

Karneval: feucht und fröhlich
In diesem Jahr hielt der rote IKARUS-Traditionsbus des Schönefelder Karnevalsclubs nicht vor dem Rathaus sondern vor der Schwimmhalle. Der Auftakt zur 5. Jahreszeit fand in diesem Jahr im tropisch feucht-warmen Klima der „Schönefelder Welle“ statt. „Vielleicht kommen wir ja im U-Boot“, hatte Betty Kleiber, die Präsidentin der Narren und Närrinnen, im letzten Jahr angekündigt. Es gab kein U-Boot und auch kein knallrotes Gummiboot, aber viele andere Schwimmutensilien und chice Retro-Bademode einschließlich besonders schöner Badekappen. Natürlich gab es auch jede Menge guter Laune und fröhlicher Faschingsmusik. Bürgermeister Dr. Haase hatte gleich zwei Schlüsselerlebnisse. Das erste war das jährlich wiederkehrende, die Schlüsselübergabe an die Narren. Das zweite kam in einer Kiste mit 10 Vorhängeschlössern daher. Ein Geduldsspiel für den Bürgermeister, der den passenden Schlüssel zu jedem Schloss finden musste. Mit großem Hallo öffnete sich dann die Kiste. Der Schatz in der Kiste bestand aus allerlei witzigen Utensilien, mit denen der Bürgermeister verkleidet wurde und anschließend in exotischer Verkleidung den Karneval im Wasser eröffnete. Das war auch der Startschuss

Karneval im Schlauchboot für die Schüler der 5. Klasse der Astrid-Lindgren-Schule, die mit großer Begeisterung ins Wasser sprangen. Faschingskostüme auszusuchen, war in diesem Jahr kein Problem, einzige Bedingung, wasserfest und keine Schminke. Am 12.11.2011 ab 20:11 Uhr kochte der Club sein eigenes Süppchen in der Landgaststätte Apel in Rotberg. Das Motto des SKC in diesem Jahr heißt „Es ist noch Suppe da!“ und Serviert wurde ein köstlicher Karnevalsschmaus. Wer ein frohes Gemüt und Lust hat, bei den Närrinnen und Narren mitzumachen, ist gern gesehen. Der SKC freut sich über jeden Schönefelder, der die Reihen verstärkt. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

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Schönefelder Welle

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Vorgestellt: Rainer Gütschow
Leiter der „Schönefelder Welle“
Seit Mitte November hat die „Schönefelder Welle“ einen neuen Leiter. Rainer Gütschow ist seit 1987 Schwimmmeister und kommt aus Anklam. Das verbindet ihn auf besondere Weise mit der Flughafengemeinde Schönefeld, denn 1848 wurde der Flugpionier Otto von Lilienthal in Anklam geboren. Rainer Gütschow hat viele Jahre lang die Anklamer Schwimmhalle geleitet und war dann 10 Jahre Leiter der Ostseetherme Usedom. Zuletzt war er Leiter eines Fußballstadions in Anklam. Der Vertrag lief vor kurzem aus und da er in sein altes Berufsfeld zurück wollte, passte es perfekt, dass in Schönefeld gerade ein Leiter für die Schwimmhalle gesucht wurde. „Im Stadion hat mir einfach das Wasser gefehlt. Ich freue mich auf die Arbeit hier in dieser schönen Schwimmhalle. Ich werde mich erst einmal mit allem bekannt machen, das Team kennen lernen und für die Gäste da sein“, sagte er.

ÖFFNUNGSZEITEN:
Montag Bad 06:00 Sauna 10:00 Dienstag Bad 06:00 Sauna 10:00 Mittwoch Bad 06:00 Sauna 10:00 Donnerstag Bad 06:00 Sauna 10:00 Freitag Bad 06:00 Sauna 10:00 Samstag Bad 06:00 Sauna 10:00 Sonntag Bad 10:00 Sauna 10:00 bis 22:00 Uhr bis 22:00 Uhr bis 22:00 Uhr bis 22:00 Uhr bis 22:00 Uhr bis 22:00 Uhr bis 22:00 Uhr bis 22:00 Uhr bis 22:00 Uhr bis 22:00 Uhr bis 22:00 Uhr bis 22:00 Uhr bis 18:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Telefon: (030) 63 41 54 515 Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.gemeinde-schoenefeld.de/ Wohnen und Leben/Schwimmhalle „Schönefelder Welle“

Seit der Eröffnung haben schon 120.500 Gäste die „Schönefelder Welle“ besucht. Im September wurde der 100 000. Besucher begrüßt. Es war die fünfjährige Jolina Jänicke, die mit ihrer Kitagruppe aus der Kita „Gänseblümchen“ zum Schwimmen gekommen war.

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Aus den Ortsteilen

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Kaffee und Kuchen Glühwein und Würstchen Kleine Marktstände mit Produkten aus der Region Weihnachtskonzert der Akkordeongruppe Musikschule Fröhlich in der Rotberger Kirche Beginn 15:00 Uhr am Backhaus

4. Dezember, 15 - 19 Uhr
Am zweiten Advent führen wir eine Veranstaltung im früheren Rathaus, der Kirche und dem Gemeindegrundstück durch. Es soll so werden, dass es sich für Waltersdorfer, Schönfelder und Bürger aus den umliegenden Gemeinden lohnt zu kommen, dass für Unterhaltung und Gemütlichkeit gesorgt ist, ein paar Kleinigkeiten gekauft werden können und wir uns einfach mal sehen. Was ist geplant? Veranstaltungen: 15.00 Uhr Turmblasen, Lieder aus einem zeitgemäßen Krippenspiel, Lesung Hoppelpoppel von Falada 16.00 Uhr weihnachtliches Kaffeetrinken, Märchenstunde 17.30 Uhr „Moment mal – eine Lesung der UnDichter von Eitel Kunst e.V. Stände: Beköstigung: • Figurenschnitzerei • Bratwürste • Kalender für 2012 • Glühwein • weihnachtliche Gestecke • Kuchen • Schneemann im Schneesturm • Stollen • Computerspiel- und DVD-Tauschbörse • Kaffee • Stollen aus heimatlicher Bäckerei • Waffelbäckerei • Gläser mit Namensgravur • Bar • Handarbeiten aus Waltersdorf • Weihnachtliches aus dem JUSEC • Kindercafé von Robin Hood Flughafen, Ortsbeirat und viele gewerbliche Spender ermöglichen die Veranstaltung: “Eine gute Idee, die vielleicht zur Tradition werden könnte.” Wir suchen noch nach Mithilfe beim Kuchenbacken und Ausstattung des Kindercafés mit richtigen Tischdecken Eine Initiative von www.gedichtladen.de Tel.: 030 68 00 05 97.

Fest der Stille

Veranstaltungsreihe Kulturtreff „Rathaus Waltersdorf“
9. Dezember, 19 Uhr
Der König und sein Philosoph Friedrich II. und Voltaire
42 Jahre zwischen Schwärmerei und Verachtung Sprecher: Gisela M. Gulu und Lasako Karonga, Schauspieler Musikalische Begleitung: Armin Baptist, Cembalo, Ulrike Ködding, Querflöte

©Ilker Oz

Am 3. Dezember 2. Rotberger Backhaus Weihnachtsfest

Kitas und Schulen

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Bücherei für die Klassen 1 – 3 in der Paul-Maar-Grundschule eröffnet
Förderverein der Paul-Maar-Grundschule unterzeichnet Sponsoringvertrag mit dem Flughafen Schönefeld
Am 26. Oktober konnte in der Paul-Maar-Grundschule die Eröffnung der Bücherei im so genannten „Kleinen Känguru“ (Klassen 1–3) gefeiert werden. Ab sofort müssen die Jüngsten nicht mehr zu den Großen, um sich Bücher auszuleihen oder zurückzugeben. Möglich wurde dias durch einen Sponsoringvertrag zwischen dem Förderverein der Paul-Maar-Grundschule und dem Flughafen Schönefeld – dem zukünftigen Flughafen Berlin – Brandenburg (BER). Der Vertrag sieht einen Zuschuss durch den Flughafen in Höhe von 2500.- € vor, diese Mittel werden um weitere 1000.- € durch den Förderverein ergänzt, wodurch es möglich war, neben vielen Bücherspenden, für die der gute Kontakt zum Flughafen und die schnelle und unbürokratische Leistung machen jedoch Lust auf mehr. Dabei ersetzt dieses Sponsoring keineswegs die eigenen Leistungen des Vereins, größere Projekte wie diese Bücherei werden allerdings auch in Zukunft allein durch den Förderverein nicht zu finanzieren sein. Danke an den Flughafen und an alle Mitglieder und Förderer des Vereins, einmal mehr konnten wir beweisen, dass unser Motto richtig gewählt ist: Stark für unsere Kinder! Viel Spaß beim Lesen allen kleinen und großen Bücherwürmern! Carsten Bevier

Nancy Schultz (Flughafen), Andrea Taube (1. Vorsitzende des Fördervereins), Antonia Riedel (Flughafen) v.l.n.r. der Verein sehr dankbar ist, auch einen Grundstock an neuen Büchern neben dem notwendigen Mobiliar anzuschaffen. Für den Förderverein ist dies sein erster Sponsoringvertrag,

„Kunterbuntes“ Richtfest

Es war ein sonnig windiges Richtfest in der Kita „Kunterbunt“. Die bunten Bänder am Richtkranz flatterten im Wind, als der Geschäftsführer der Firma Elsterbau, Matthias Wegener, den Richtspruch verlas,

in dem es hieß.“ Das Richtfest ist ein alter Brauch, der Bauherr stiftet es als Preis für vieler Hände Fleiß.“ Dass der Bauherr zufrieden war mit den Bauarbeitern zeigte sich nicht nur am üppigen Büffet sondern auch

daran, dass am Richtkranz keine Heringe angebunden waren. Das sagt die Legende. Danny, Maximilian, Sanna und Laura aus der Hortgruppe der Rotberger Kita „Kunterbunt“ schlugen die Nägel in die Balken und strengten

Sie feiern einen besonderen Tag? – Wir bereiten für sie ein besonderes Buffet!

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sich an, alle Nägel ins Holz zu schlagen. Spätestens im Juni 2012 werden hier Rotberger Kinder ihren Tag verbringen. Die großzügig gestaltete Kita hat viel Platz, wie auf der Skizze zu erkennen ist. Platz zum Spielen, zum Erholen und Sport treiben. Es wird 5 Gruppenräume geben, 3 für Krippenkinder und 2 für Kitakinder. 3,2 Mio. Euro hat die Gemeinde in die Erweiterung der Kita in Rotberg investiert, ein Investition in die Zukunft, denn die Gemeinde rechnet noch mit einem kräftigen Bevölkerungsanstieg und Kitaplätze sind ein wichtiger Standortfaktor.

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Mehrgenerationenhaus

DAS M EH RG EN ER AT I O N EN H AUS I N FO RM I ERT:
Wöchentliche Angebote:
Line-Dance für Erwachsene Jeden Donnerstag von 19.00 bis 20.30 Uhr Veranstaltungssaal des Restaurants „Doppeldecker“, Schwalbenweg 7 Unter der Leitung der Tanzlehrerin Sabine Nitschke können Country- und Westerntänze gemeinsam mit anderen Interessierten erlernt werden. Kleinkind-Musikgruppe „Klang und Töne“ Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 16.00 Uhr Kinderlieder, Klanggeschichten, Finger- und Bewegungsspiele für Kinder im Alter von 12 bis 24 Monaten und ihre Eltern. Rommé für Alt und Jung Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 18.00 Uhr Generationsübergreifende Rommérunde für jedes Alter Bibliothekscafé Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr Stöbern, Lesen, Erzählen – Gemütliches Beisammensein in der Bibliothek der Senioren Seniorensprechstunde Jeden ersten Mittwoch im Monat ab 15.00 Uhr Wenden Sie sich mit Ihren Fragen im Servicebüro des Mehrgenerationshauses an Helga Rust Sprechstunde im Servicebüro des Mehrgenerationenhauses Jeden Dienstag von 14-18 Uhr Für die Vermittlung von Beratungs-, Kultur- und Weiterbildungsangeboten sowie nachbarschaftlichen Hilfen. Telefonisch sind wir zu erreichen unter 030 - 61 50 40 17 Fax 030 - 61 50 42 03 Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Team vom Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld

Adventsmarkt im Mehrgenerationenhaus
In gemütlicher Atmosphäre stimmen wir uns auf das Weihnachtsfest ein. Viele verschiedene weihnachtliche Marktstände sorgen am 13.12.2011 von 16.00 bis 18.30 Uhr für eine besinnliche Stimmung. Ob der Weihnachtsmann auch vorbeischaut? Als Höhepunkt der Veranstaltung liest Herr Carsten Saß am Adventsfeuer eine Geschichte vor. Sie sind herzlich eingeladen. Schauen sie doch vorbei!

Schachgruppe
Wir planen eine Schachgruppe! Am 6.02.2012 um 15 Uhr findet ein erstes Treffen aller interessierten Schachspieler im Mehrgenerationenhaus im Schwalbenweg 8 statt. Weitere Informationen erhalten unter der Telefonnr. 030-61504017

Zur Vergangenheit von Schönefeld
In einem Vortrag zur Schönefelder Geschichte erzählt Herr Bruder am 28. November 2011 um 18.00 Uhr über den Nachkriegs-Bürgermeister Rudolf Herz. Anschließend beantwortet der Ortschronist Hans Schäfer in einer Gesprächsrunde weitere Fragen zur Ortsgeschichte.

Saisonabschluss der Radler nach Diedersdorf

Kindertanzgruppe in Schönefeld
Im Mehrgenerationenhaus Schönefeld wird eine Tanzgruppe für Kinder, und auch eine Tanzgruppe für Erwachsene angeboten. Dabei können verschiedene Tänze, wie Samba und Bauchtanz erlernt werden. Der Tanzkurs findet unter Anleitung einer Tanzlehrerin statt. Bei Interesse und für weitere Informationen melden Sie sich bitte unter den Telefonnummern 030 61 50 40 17 oder 030 62 64 09 58.

Bibliothek im Mehrgenerationenhaus
Romane, Erzählungen, Sachbücher, Kinderbücher Literatur für Jung und Alt
Öffnungszeiten: Jeden Dienstag: 14 – 17 Uhr
Die letzte Tour 2011 der „Radgruppe für Jedermann“ fand am 14. Oktober statt. Start war wie immer um 10 Uhr am Mehrgenerationenhaus im Schwalbenweg. Bei sonnigem Wetter und schon etwas kühleren Temperaturen machten sich 16 Radfahrer auf den Weg von Schönefeld nach Diedersdorf. Die Tour führte über Lichtenrade nach Schloss Diedersdorf zum traditionellen „Eisbeinessen“. Gestärkt ging es zurück über Mahlow nach Schönefeld. Nach insgesamt 41 km verabschiedete sich die Gruppe für dieses Jahr von Organisator und Planer, Herrn Siegfried Wargenau, nicht ohne den Hinweis, im Frühjahr 2012 wieder gemeinsam zu starten. H. Stanelle, MGH Team

Ausleihe kostenlos!
Wir freuen uns auf Sie! Karin Göpel und Günter Piur

Mehrgenerationenhaus Telefon: 030 - 61 50 40 17

Mehrgenerationenhaus

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Das Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld informiert: Weihnachten im Eltern-Kind- Zentrum
Im Advent stehen unserer kreativen Aktivitäten ganz und gar im Zeichen des Weihnachtsfestes. Durch selbst gebastelte Weihnachtsgeschenke schaffen wir eine echte Alternative zum „Weihnachtsgroßeinkauf“ und helfen, sich der ursprünglichen Idee des Festes anzunähern. Unsere Termine finden wie immer mittwochs in der Zeit von 16.0017.30 Uhr statt. 30.11. Es werden Weihnachts terne aus Papier gefaltet 07.12. Schwibbbögen selbst herstellen 14.12. Schwibbbögen selbst herstellen 21.12. Wir fertigen Lichterhäuser für die festliche Atmosphäre daheim

Kreative Aktivitäten im Januar
Im Januar widmen wir uns den Vögeln unserer Heimat und deren Versorgung im Winter. Wir fertigen Futterhäuser für Kleinvögel an, welche Sie auch zu Hause an der Hauswand oder auf dem Balkon anbringen können. Unsere Termine finden wie immer mittwochs, am 11.01., 18.01. und am 25.01.2012 in der Zeit von 16.00-17.30 Uhr statt.

Einladung zur Babymassage
Vertiefen Sie mit Massage die emotionale und körperliche Bindung zu Ihrem Kind. So stärken Sie sein Immunsystem und lernen die Körpersprache Ihres Babys kennen. Darüber hinaus bietet Ihnen ein multiprofessionelles Team aus Sozialpädagogen, Kleinkindpädagogen, Rehabilitationspädagogen, Psychologen und Erziehern Raum für eigene Sorgen, Fragen und Gespräche in liebevoller Atmosphäre. Der nächste Kurs beginnt am 02.12.2011 um 10 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte melden sich bitte unter der Telefonnummer 030 62640958. Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 – 62 64 09 58

Einladung zur Stillgruppe
In unserer Stillgruppe haben Mütter die Möglichkeit, sich in ruhiger Atmosphäre über alle Fragen zum Thema Stillen und Ernährung ihres Kindes auszutauschen. Sie können Kontakte mit anderen Frauen schließen und werden unter einfühlsamer, fachkompetenter Anleitung bei Stillproblemen und Fragen zum Stillen beraten. Weiterhin haben Eltern die Möglichkeit, sich durch unser multiprofessionales Team, das aus Sozialpädagogen, Kleinkindpädagogen, Rehabilitationspädagogen, Psychologen und Erzieher besteht, auch bei anderen Lebens- und Erziehungsfragen beraten zu lassen. Die Teilnahme ist kostenlos! Besuchen Sie uns jeden ersten, zweiten und dritten Freitag im Monat von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 030 62 64 09 58. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mehrgenerationenhaus Telefon: 030 - 61 50 40 17

Die Eltern-Kind-Gruppen informieren:
Angebote im Dezember
Montag, 10.00 - 11.00 Uhr Musik- und Märchengruppe Montag, ab 15.00 Uhr „Kaffeepause“ Dienstag, 15.00 - 16.00 Uhr Turn- und Bewegungsgruppe Donnerstag, 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe in Kooperation mit dem ElternKind-Zentrum Schönefeld 1., 2. u, 3. Freitag, 9. - 10 Uhr Stillgruppe Um Anmeldung wird gebeten! 1., 2. u, 3. Freitag, 10 - 11 Uhr Babymassage Um Anmeldung wird gebeten! Eltern-Kind-Frühstück Um Anmeldung wird gebeten! Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team der Eltern-Kind-Gruppe, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 - 62 64 09 58

Vereine und Freizeitorganisationen finden Sie hier: www.gemeindeschoenefeld.de/ Wohnen und Leben

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Informationen

VORANKÜNDIGUNG
Skatturnier um den Pokal des Bürgermeisters
am 21.1. 2012 14 Uhr Gaststätte Dymke Wer Interesse an einem Skatverein in der Gemeinde hat, möchte sich bitte bei Herrn Mette melden Tel.: 03379/314166 (ab 18.00 Uhr)

Gottesdienste und Veranstaltungen in der Weihnachtszeit
Schönefeld Dorfkirche
Heiligabend, 24.Dezember 15:00 Uhr Kinderweihnacht mit Krippenspiel 17:00 Uhr Christvesper 1. Weihnachtsfeiertag, 25.Dezember 16:30 Uhr Weihnachtliche Besinnung mit 17:00Uhr Chorkonzert 2. Weihnachtsfeiertag, 26.Dezember 09:30 Uhr Weihnachtsgottesdienst Silvester, 31. Dezember 18:30 Uhr Andacht zum Altjahrsabend

Großziethen Dorfkirche

Informationen zu den Ortsteilen der Gemeinde finden Sie unter: www.gemeinde-schoenefeld.de /Gemeinde Schönefeld/Die Ortsteile

Heiligabend, 24.Dezember 14:00 Uhr Kinderweihnacht mit Krippenspiel 15:30 Uhr Kinderweihnacht mit Krippenspiel 17:00 Uhr Christvesper 23:00 Uhr Christmette 1. Weihnachtsfeiertag, 25.Dezember 11:00 Uhr Weihnachtsgottesdienst 2. Weihnachtsfeiertag, 26.Dezember 11:00 Uhr Regionalgottesdienst Silvester, 31.Dezember 17:00 Uhr Andacht zum Altjahrsabend Neujahr, 1. Januar 11:00Uhr Sprengelgottesdienst mit Tischabendmahl im Gemeindehaus

Seniorenresidenz Großziethen
Heiligabend, 24.Dezember 13:00Uhr Christvesper Silvester, 31.Dezember 10:30 Uhr Andacht zum Jahresende

INFORMATIONEN DES JUSEC IN WALTERSDORF
Liebe Senioren, unsere Weihnachtsfeier findet wieder in Rotberg in der Gaststätte Apel statt. Der Ortsbeirat lädt Sie herzlich ein.

Donnerstag, 15. Dezember 2011
Beginn: 15.00 Uhr Es wird ein Bus fahren. Bitte melden Sie sich im Jusec bei Frau Protz an, montags bis freitags in der Zeit von 13.00 bis 17.00 Uhr an. Telefon: 030 / 63 31 15 62 Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen.

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