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Periodical volume

Full text: Schönefelder Gemeindeanzeiger Issue 9.2011, Ausg.10

Schönefelder Gemeindeanzeiger
Mitteilungsblatt für die Gemeinde Schönefeld 9. Jahrgang • 10-2011 • 28. Oktober 2011 Für die Ortsteile der Gemeinde Schönefeld: Großziethen Kiekebusch • Schönefeld • Selchow • Waltersdorf und Waßmannsdorf

Zur Sache
Der Nebel steigt, es fällt das Laub; Schenk ein den Wein, den holden! Wir wollen uns den grauen Tag Vergolden, ja vergolden! (Theodor Storm) Das schöne Herbstlaub bringt auch manche Unannehmlichkeit mit sich, wenn es vom Baum fällt und entsorgt werden muss. Zur Sorge besteht in der Gemeinde kein Grund, denn bis zum 25. November kann das Laub während der Öffnungszeiten kostenlos direkt beim Bauhof der Gemeinde abgeliefert werden. Und damit Sie sich auch schon jetzt auf den Winter vorbereiten können, geben wir Ihnen in dieser Ausgabe Antworten auf die wichtigsten Fragen des Winterdienstes. Ein großer Teil in dieser Ausgabe ist dem Ortsteil Großziethen gewidmet, der in den letzten Jahren erheblichen Zuwachs bekommen hat. 1990 lebten hier 1305 Einwohner, heute sind es mehr als 7000. Die Bauarbeiten am Großziethener Anger machen Fortschritte. Ich bin gefragt worden, wie denn der Spielplatz einmal aussehen wird und welche Spielgeräte aufgestellt werden. Auch dazu gibt es in dieser Ausgabe eine Information. Und natürlich gratulieren wir dem Team der Arztpraxis Dr. med. Burmeister zum 20-jährigen Jubiläum. Sie wurde Anfang Oktober 1991 eröffnet. Weiterhin erhalten Sie einen Einblick in die Arbeit des Entwicklungsausschusses. Der beeinflusst maßgeblich, wie das Bild der Gemeinde in der Zukunft aussehen wird. Außerdem geben wir schon jetzt Hinweise auf die Veranstaltungen am 1. Advent, der kommt schneller als man denkt. Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe. Ihre Angela Hybsier

Ausstellung des Landkreises in Brüssel eröffnet, mit dabei Schönefelder Gemeindevertreter

Der Großziethener Berg wächst. Er entsteht auf einer Fläche von 900x569m im Ergebnis der Sicherung der Altablagerung „Deponie Großziethen“. Luftbild vom 18.04.2011

Aktuelles Thema: Kinderbetreuung
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Sicherung der Deponie
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Leichtathletik Kreisfinale
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Informationen

Geburtstage Oktober
Der Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld gratuliert allen Jubilaren sehr herzlich zum Geburtstag und wünscht alles Gute!
Johanna Vossen, Großziethen, zum 92. Helene Ratke, Großziethen , zum 91. Irmgard Oberhoff, Schönefeld, zum 90. Wolfgang Jäger, Großziethen, zum 85. Margarete Palm, Schönefeld, zum 80. Irmgard Chorus, Waltersdorf, zum 80. Walter Patzer, Schönefeld, zum 80. Gertrud Wondras, Waltersdorf, zum 75. Christel Mette, Selchow, zum 75. Lieselotte Knop, Selchow, zum 75. Hildegard Schönfeld, Schönefeld, zum 75. Helmut Putz, Großziethen, zum 75. Ursula Bullock, Schönefeld, zum 75. Sigrid Hebbe, Großziethen, zum 70. Werner Fürstenau, Großziethen, zum 70. Annemarie Nowoczyn, Schönefeld, zum 70. Bärbel Jahnke, Schönefeld, zum 70. Heidrun Michael, Großziethen, zum 70. Ingrid Sonnemann, Waltersdorf, zum 70. Marlis Habl, Großziethen, zum 70. Monika Schröter, Schönefeld, zum 70. Nils Holder, Großziethen, zum 70. Ingrid Gaveau, Großziethen, zum 70. Rita Struwe, Waltersdorf, zum 70. Jörg-PeterGollnow, Waltersdorf, Heinz Jänsch, Großziethen, Anneliese Heilmann, Großziethen, Klaus Neumann, Großziethen, Eckehard Scholz, Waltersdorf, Klaus Lormes, Schönefeld, Karl-Heinz Möllerhenn, Waltersdorf, Lothar Janke, Schönefeld, Günther Haußdörfer, Schönefeld, Irene Selig, Großziethen, Bernd Miculcy, Großziethen, Angelika Kasprzak, Großziethen, Wilfried Bauer, Großziethen, Erhard Brendel, Kiekebusch, Hans-Jürgen Nowigk, Großziethen, Gabriele Mienack, Schönefeld, Rudi Sauerwald, Selchow, Helga Bork, Waltersdorf, Monika Kurzweg, Schönefeld, Helmut Detsch, Schönefeld, Hans Harzbecker, Waltersdorf, zum 70. zum 70. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60.

Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 28.09.2011
Beschlossen wurden: 62/11 Beschluss der Jahresrechnung 2010 64/11 Beitrittsbeschluss zum Schreiben des Landkreises DahmeSpreewald zur Haushaltssatzung der Gemeinde Schönefeld für das Haushaltsjahr 2011 66/11 Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes 02/2011 „Südlicher Dorfkern Schönefeld“, Ortsteil Schönefeld Wesentliches Ziel des Bebauungsplanes ist es, den durch gewerbliche Nutzungen stark bedrängten südlichen Dorfkern Schönefelds zu sichern und zu strukturieren. Dabei soll ein „grüner Puffer“ zu westlich und südlich angrenzenden oder geplanten Nutzungen geschaffen werden. Für den Geltungsbereich des Bebauungsplanes sind im Wesentlichen eine gemischte und gewerbliche Nutzung sowie Grünflächen zur Abrundung der Ortslage vorgesehen. 67/11 Beschluss über die Abwägung der Stellungnahmen der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und der Bürger zum Bebauungsplan 05/10 „An der Waßmannsdorfer Allee“, Ortsteil Waßmannsdorf Die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld beschließt die Abwägung der im Verfahren nach § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB zum Vorentwurf des Bebauungsplanes 05/10 „An der Waßmannsdorfer Allee“ eingegangenen Anregungen in beiliegender Form. Anregungen von Bürgern wurden nicht vorgebracht. 68/11 Beschluss zur Abwägung der Stellungnahmen der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie der Öffentlichkeit zum vorhabensbezogenen Bebauungsplan 04/09 „Lebensmitteldiscounter“, Ortsteil Schönefeld Die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld beschließt die Abwägung der im Verfahren nach § 3 (2) und § 4 (2) BauGB zum Entwurf des vorhabensbezogenen Bebauungsplanes 04/09 „Lebensmitteldiscounter“ eingegangenen Anregungen gemäß Protokoll. Stellungnahmen der Öffentlichkeit liegen nicht vor. 69/11 Beschluss des Protokolls der Klausurtagung vom 01./02.07.2011 70/11 Beschluss des Protokolls des Bauausschusses vom 08.09.2011 Folgende Beschlüsse wurden ablehnend beschieden: 63/11 Beschluss einer überplanmäßigen Ausgabe für den Radwegebau Waltersdorf 65/11 Beschluss zur Neureglung der Berufung sachkundiger Einwohner im Finanzausschuss

Hinweis: Wer möchte, dass er nicht mit Glückwünschen im Schönefelder Gemeindeanzeiger bedacht wird, meldet sich bitte im Einwohnermeldeamt der Gemeinde Schönefeld, um eine so genannte Übermittlungssperre nach § 30 Brandenburgisches Meldegesetz zu beantragen.

Aktuelle Sitzungstermine www.gemeinde-schoenefeld.de/ Politik/ Bürgerinformationssystem öffnen

Sprechstunden der Schiedsstelle
Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Gemeinde Schönefeld finden im Raum 217, 2. Etage im Rathaus der Gemeinde HansGrade-Allee 11 in 12529 Schönefeld auf Vereinbarung statt. Bitte rufen Sie bei Bedarf eine der folgenden Rufnummern an, um einen Termin zu vereinbaren: Tel.: 030 633 83 27, Brigitte Bischof, Schiedsfrau Tel.: 03379 44 46 01, Herr Fuchs, Stellvertreter

Sitzungstermine November
01.11.11, 19.00 Uhr 02.11.11, 18.30 Uhr 08.11.11, 18.00 Uhr 10.11.11, 18.30 Uhr 14.11.11, 18.00 Uhr 15.11.11, 18.30 Uhr 16.11.11 17.11.11, 17.00 Uhr 23.11.11 24.11.11, 18.30 Uhr 30.11.11, 18.30 Uhr Sitzung des Ortsbeirates Großziethen Sitzung der Gemeindevertretung Sitzung des Ortsbeirates Schönefeld Sitzung des Ausschusses Entwicklung Sitzung des Finanzausschusses Sitzung des Bildungs- und Sozialausschusses Sitzung des Ortsbeirates Waltersdorf Sitzung des Ausschusses Ortsbild Sitzung des Ortsbeirates Waßmannsdorf Sitzung des Bauausschusses Sitzung des Hauptausschusses

In eigener Sache Bitte Redaktionsschluss beachten
Die nächste Ausgabe des „Schönefelder Gemeindeanzeigers“ erscheint am 25. November 2011. Bürger, Ortsvorsteher, Gemeindevertreter, Pfarrer und Vereinsvorsitzende, die Beschlüsse, Beiträge und Termine veröffentlichen möchten, geben ihre Zuschriften in der Gemeindeverwaltung Schönefeld bis zum 10. November 2011 ab. Im Rathaus ist ein Postfach eingerichtet worden. Im Rathaus ist ein Fach eingerichtet worden. Es besteht auch die Möglichkeit, sich direkt an Frau Hybsier, Fax 030/44 04 69 19, Mobil 0178/866 16 57 oder per E-mail: angela.hybsier@gmail.com zu wenden.

Die Beratungen der Gemeindevertretung, der Ausschüsse und Ortsbeiräte sind öffentlich. Informationen zu den Beschlüssen der Gemeindevertretung erhalten Sie auf der Internetseite der Gemeinde. www.gemeindeschoenefeld.de in der Rubrik Politik/Bürgerinformationssystem und im Amtsblatt der Gemeinde.

Informationen des Bürgermeisters

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Informationen des Bürgermeisters
2009 einen Planergänzungsbeschluss vor, gegen den es zahlreiche Klagen gab, die nunmehr mit dem letztinstanzlichen Urteil abgewiesen wurden. Das Gericht hat mit seinem Urteil nunmehr einen Nachtflugbedarf als gerechtfertigt angesehen. Diese allgemeinen Festlegungen und auch die Regelungen für den parallelen An- und Abflug haben nunmehr Bestand, auch wenn die jeweiligen Routen für den Flugbetrieb noch konkretisiert werden müssen. Das grundsätzliche Nachtflugverbot gilt ferner für die Zeiten von 23.30 Uhr bis 24.00 Uhr und von 5.00 bis 5.30 Uhr. Die Stunde von 22.00 Uhr bis 23.00 Uhr darf aber nicht als Verlängerung des Tagflugbetriebes genutzt werden, sondern nur für Flugbewegungen, die unbedingt erforderlich sind. Damit ist der Weg für den Flugbetrieb, die ein internationaler Flughafen benötigt, völlig frei. Sicherlich werden wir in den nächsten Monaten klare Worte von großen Airlines und deren Verantwortlichen hören, die nunmehr ein klares Bekenntnis für ein Engagement in Schönefeld abgeben werden. Hinzu kommen zahlreiche Ankündigen von Firmen, die bekannt geben, wo und wie sie bauen werden. Wirtschaftlich wird dieser Gerichtsbeschluss Schönefeld in jedem Fall gut voranbringen. Unsere Aufgabe wird es nunmehr sein, die Interessen der Anwohner noch stärker in den Fokus der Forderungen zu stellen. Da sind die vielen offenen Fragen für die Berechtigten, denen Lärmschutzmaßnahmen zustehen. Hier klemmt es häufig an vielen Stellen, hier sind viele Fragen offen, die endlich gelöst werden müssen. Der Einbau von Lärmschutzfenstern und anderen Lärmschutzeinrichtungen muss forciert werden, die Verträge müssen erfüllt und vor allem zügig umgesetzt werden. Die Frage, welche Leistungen zahlt und erledigt der Flughafen und welche muss man selbst erledigen, muss besser und vor allem zu Gunsten der lärmbetroffenen Bürger gelöst werden. Eine gemeinsame Fahrt von Abgeordneten aus Wildau, Königs Wusterhausen und Schönefeld nach Brüssel stand seit langem fest. Ging es doch darum, sich als Regionaler Wachstumskern „Schönefelder Kreuz“ in der Landesvertretung Brandenburgs in Brüssel zu präsentieren. Gemeinsam mit dem Brandenburgischen Wirtschaftsminister und dem Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald Stephan Loge sowie einigen brandenburgischen Abgeordneten des europäischen Parlaments konnte auf einer gemeinsamen Abendveranstaltung der Landkreis, vor allem aber der Regionale Wachstumskern „Schönefelder Kreuz“ präsentiert werden. Bei Gesprächen mit Angestellten aus der Landesvertretung, Abgeordneten und Gästen konnte an diesem Abend gut vermittelt werden, welche Chancen bestanden und welche Erfolge auch dank der EU-Fördermittel beim Ausbau der Infrastruktur erreicht wurden. Ziel war es ebenso bereits heute für 2014 die Weichen zu stellen, weil Brandenburg dann auf Grund seiner guten wirtschaftlichen Entwicklung weniger Förderung erfährt. Um für den Wachstumskern auch nach 2014 die maximale Förderung zu sichern, wurden an die brandenburgischen Europaabgeordneten verschiedene Wünsche und Vorschläge herangetragen, die von großer Bedeutung sein können. Über die vielen kleinen Probleme, die es in Zusammenhang mit der Wintervorbereitung gibt, die nächsten Schritte in Sachen Lösung des Lärmproblems in Großziethen, das Richtfest für die neue KITA in Rotberg, und die Aufgaben der Gemeindearbeiter in den nächsten Wochen und Monate, die Vorbereitung einer möglichen Klage mit Bezug auf Flugrouten über Kiekebusch und anderen neu betroffenen Gemeindeteilen, werde ich Sie in der nächsten Ausgabe des Schönefelders informieren. Ihr Bürgermeister Dr. Udo Haase

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schönefeld,
das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat die Klagen gegen die Regelung des Nachtflugbetriebes auf dem künftigen Flughafen Berlin Brandenburg abgewiesen. Der ursprüngliche Planfeststellungsbeschluss von 2004 sah einen unbeschränkten Nachtflugbetrieb vor. Dem hatte das Bundesverwaltungsgericht jedoch schon 2006 widersprochen und die Genehmigungsbehörde verpflichtet, einen eingeschränkten Nachtflugbetrieb, der sowohl die Interessen der Bürger als auch die Interessen der Wirtschaft berücksichtigt, vorzulegen. Eine Vorgabe war die grundsätzliche Freihaltung der Nachtzeit von 24.00 – 5.00 Uhr von jeglichem Flugverkehr. Aus diesem Grund legte das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

Fotonachweis: S. 1 Helicolor-Luftbild Ost GmbH, S.5(2), 7, 8, 9(2), 15(2), 16(2), 18, 22(2), 23 A. Hybsier

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hans-Grade-Allee 11 in 12529 Schönefeld
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld
Montag 13.00 bis 15.00 Uhr Dienstag 9.00 - 12.00 Uhr, 13.00 - 15.30 Uhr und 15.45 - 18.00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 13.00 bis 15.00 Uhr Freitag 09.00 bis 12.00 Uhr Service-Point/Zentrale 030 / 53 67 20 0 Sekretariat Bürgermeister: 030/53 67 20 10 Dezernat I - Bürgerdienste 030/53 67 20 33 Dezernat II - Bau- und Investorenservice 030/53 67 20 55 Dezernat III - Zentrale Dienste 030/53 67 20 22 Einwohnermeldeamt Frau Svenja Zantke 030/53 67 20 77 Frau Mandy Rosemeier 030/53 67 20 88

IMPRESSUM
Herausgeber: Gemeinde Schönefeld, Sitz: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld, Service-Point/Zentrale, Telefon: 030 / 53 67 20-0 Redakteurin: A. Hybsier, Mobil: 0178/866 16 57 E-mail: angela.hybsier@googlemail Auflage und Erscheinungsweise: Der Schönefelder Gemeindeanzeiger hat eine Auflagenhöhe von 7.800 Exemplaren, die kostenlos an alle Haushalte der Gemeinde verteilt werden. Der Schönefelder Gemeindeanzeiger erscheint ca. 12 mal jährlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht in jedem Fall der Meinung des Herausgebers. Die Redaktion behält sich vor, eingesandte Artikel und Leserbriefe gekürzt zu veröffentlichen. Verlag: Rudower Panorama-Verlag + Medien GmbH, Köpenicker Str. 76, 12355 Berlin, Telefon/Fax 030 - 664 41 85. Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48 oder 664 49 02, Fax: 030 - 664 49 02. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 15/09.

Seite 4 Aus der Gemeindevertretung

„Landkreis Dahme-Spreewald – Ein starkes Stück Europa!“
Unter diesem Motto steht eine Ausstellung, die kürzlich Wirtschaftsminister Ralf Christoffers und Landrat Stephan Loge in der Vertretung des Landes Brandenburg bei der Europäischen Union in Brüssel eröffnet wurde. Für die nächsten drei Monate präsentiert sich der Landkreis auf 34 deutsch- und englischsprachigen Schautafeln als führende Wirtschaftsregion in Brandenburg einem internationalen Publikum in Brüssel. An der Ausstellungseröffnung nahm auch eine Delegation aus dem Landkreis teil, zu der Repräsentanten aus Königs Wusterhausen, Wildau und Schönefeld sowie Vertreter und Unternehmer aus der Wirtschaft gehören. „Starke Standorte sind ein wichtiger Schlüssel für die wirtschaftliche Entwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen – und damit für die Zukunft des Landes Brandenburg insgesamt. Wir brauchen überregional wettbewerbsfähige Standorte, deren Unternehmen auf internationalen Märkten gut positioniert sind. Diese Standorte nützen mit ihrer Strahlkraft dem ganzen Land. Der Landkreis Dahme-Spreewald ist ein solcher starker Standort – nicht zuletzt dank der Unterstützung der Europäischen Union“, sagte Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers bei der Eröffnung. Die Schau ist ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem LDS und dem Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg. An beeindruckenden und überzeugenden Beispielen zeigt sie, über welche Potenziale der Landkreis Dahme-Spreewald und damit das Land Brandenburg verfügen. Als Motor für Wirtschaftsdynamik steht der Flughafen BER, der im nächsten Jahr in Schönefeld in Betrieb gehen wird. Die Technische Hochschule und die Zentren für Luft- und Raumfahrt in Wildau signalisieren Innovationen in Zukunftsbranchen. Im Fokus der Präsentation steht die rasante wirtschaftliche Entwicklung im Regionalen Wachstumskern „Schönefelder Kreuz“ (RWK), den die Stadt Königs Wusterhausen und die beiden Gemeinden Schönefeld und Wildau bilden. Entsprechend der Wirtschaftsstrategie des Landes Brandenburg wird dieser RWK als besonders dynamischer Standort gefördert. Dr. Lutz Franzke, Sprecher des RWK und Bürgermeister von Königs Wusterhausen, betonte, dass der Landkreis beim Einsatz europäischer Fördermittel Vorbildwirkung in Brandenburg habe. „Wir sind heute hier in Brüssel, um zu zeigen, dass die europäischen Mittel in unserer Region Der Regionale Wachstumskern „Schönefelder Kreuz“, er folgreich zu dem auch die Gemeinde Schönefeld gehört, präseneingesetzt tierte sich bei der EU in Brüssel mit dieser Broschüre. werden“, Sie ist im Rathaus an der Rezeption erhältlich. sagte er. „Die Erfolge, die der Wirtschafts- Beispiele werde veranschaulicht, standort in den vergangenen welche enorme Bedeutung die Jahren maßgeblich auch mit EU-Regionalförderung habe „und Unterstützung der EU erzielt hat, wie notwendig die Fortsetzung belegen, dass es gut angelegte der europäischen Förderung Fördermittel waren“, sagte Mi- auch in der neuen Förderperiode nister Christoffers. Anhand der ab 2014 ist“.

Mietrecht Arbeitsrecht Ehescheidungsrecht Zivilrecht

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Aus der Gemeindeverwaltung

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Neues aus dem Rathaus - Vorgestellt
Hilmar Ziegler – Assistent des Bürgermeisters
Seit kurzem hat Bürgermeister Dr. Haase einen Assistenten. Hilmar Ziegler hat diese Aufgabe übernommen. Er ist im Rathaus kein Unbekannter und wer eine Grundstücksangelegenheit zu klären hatte, ist ihm mit Sicherheit schon begegnet. 2001 begann er seine Tätigkeit im damaligen Amt Schönefeld und war seit dieser Zeit für den Bereich Liegenschaften und Recht verantwortlich. Hilmar Ziegler ist verheiratet, hat zwei eigene und ein angeheiratetes Kind. Er hat an der Berliner FU Jura studiert und nach dem ersten Staatsexamen in Brandenburg sein Referendariat absolviert und mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen. Während dieser Zeit sammelte er auch erste Erfahrungen in der Kommunalverwaltung. Nach einem Praktikum in Schönefeld begann er seine Tätigkeit in der Gemeinde Schönefeld. Im Zusammenhang mit dem Flughafenausbau wurden gemeinsam mit dem Flughafen zahlreiche Grundstücksangelegenheiten geklärt, Grundstückskäufe und –verkäufe abgewickelt, Flächen für Baumaßnahmen gesichert u.ä. Neben dieser Aufgabe war er auch in Vertragsvorbereitungen in den Dezernaten eingebunden und hat diese in rechtlichen Fragen beraten. Zu seinen Aufgaben als Assistent des Bürgermeisters gehören: die Vor- und Nachbereitung der Sitzungen der Gemeindevertretung/ Ausschüsse, die Unterstützung im allgemeinen Tagesgeschäft, bei der Organisation der Gemein-

deverwaltung und bei juristischen und kommunalrechtlichen Angelegenheiten sowie Aufgaben bei der Wirtschaftsförderung und in der Öffentlichkeitsarbeit.

Herbert Rapp - Standesbeamter
Seit dem 1. September 2011 hat Schönefeld ein eigenes Standesamt. Der Standesbeamte ist Herbert Rapp, der im September bereits fünf Paare getraut hat. Herbert Rapp kommt aus dem Spremberger Ortsteil Haidemühl, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Er ist seit 17 Jahren im öffentlichen Dienst tätig und seit 2007 auch Standesbeamter. Es gibt schon feste Termine, auch für das nächste Jahr. Wer seinen Wohnsitz in Schönefeld hat und heiraten möchte, muss die formalen Dinge im Schönefelder Rathaus klären, muss aber nicht in Schönefeld heiraten. Herbert Rapp nimmt sich viel Zeit für Heiratswillige. Er erläutert, welche Unterlagen nötig sind, nimmt Wünsche entgegen, stimmt Termine ab. Für jedes Paar lässt er sich etwas Besonderes einfallen. Wenn es gewünscht wird, hält er eine Traurede und unterbreitet Vorschläge für die passende Musik. „Zudem“, so Herbert Rapp augenzwinkernd, „muss ein Standesbeamter ein halber Jurist, ein Psychologe und mit einem großen Allgemeinwissen ausgestattet sein.“ Auch besondere Wünsche werden erfüllt. Vor einiger Zeit wollte ein Paar ganz kurzfristig heiraten. „Wir haben es ermöglicht. Die Kollegen des Bauhofes haben mich bei der Vorbereitung sehr unterstützt und dafür möchte ich mich bedanken“, berichtet Herbert Rapp. Geheiratet werden kann im Rathaus entweder im Brandenburgsaal oder in einem der kleineren Räume. Wer in historischem Umfeld heiraten möchte, kann das im Tagelöhnerhaus in Großziethen tun, in dem es ein speziell eingerichtetes Trauzimmer hat. Auch Hochzeiten auf dem Flughafen Berlin Schönefeld sind möglich.

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Berufsbegleitende Fortbildung
Wenn Sie eine Verwaltungsausbildung anstreben und bereits eine (zumindest befristete) Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung nachweisen können, haben Sie die Möglichkeit- berufsbegleitend -einen Abschluss zu erlangen. Sie können: a) den Angestelltenlehrgang I besuchen (vergleichbar Berufsausbildung Verwaltungsfachangestellte/r) b) aufbauend auf dem Angestelltenlehrgang I bzw. der Ausbildung Verwaltungsfachangestellte/r den Abschluss zum Verwaltungsfachwirt erlangen. www.studieninstitut-beeskow. de

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Unser Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48

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Aus der Gemeindeverwaltung

Vorbereitung auf den kommenden Winter
Mit diesem Artikel wollen wir Ihnen wieder nützliche Hinweise und Anregungen für den bevorstehenden Winter geben. Gleich zu Beginn möchten wir häufig gestellte Fragen beantworten. Wer ist für was zuständig? anliegende Grundstückseigentümer = Gehwege und Radwege (auch kombinierte Geh- und Radwege), Fahrbahnen gemäß Straßenreinigungsverzeichnis Gemeinde = Fahrbahnen gemäß Straßenreinigungsverzeichnis, Bushaltestellen, bestimmte Radwege außerhalb der geschlossenen Ortslage Wann und wie oft muss ich meiner Räum- und Streupflicht nachkommen? In der Zeit von 07.00 Uhr bis 20.00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind unverzüglich zu beseitigen. Nach 20.00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind werktags bis 07.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 09.00 Uhr des folgenden Tages zu beseitigen. In welcher Breite muss ich den Gehweg vom Schnee freihalten? Die Gehwege sind in einer für den Fußgängerverkehr erforderlichen Breite von mindestens 1,00 m vom Schnee freizuhalten. Bei befestigten Straßen ohne erkennbare Abgrenzung zwischen Fahrbahn, Gehweg und Parkstreifen ist am Rande der Fahrbahn ein Streifen von 1,00 m für den Fußgängerverkehr freizuhalten. Wo kann ich den Schnee ablagern? Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehweges oder, wo dies nicht möglich ist, auf dem Fahrbahnrand so zu lagern, dass der Fahrund Fußgängerverkehr hierdurch nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird. Der Schnee von den Grundstücken darf nicht auf das öffentliche Straßenland oder anderen öffentlichen Flächen verbracht werden. Bis wohin und wie muss ich die Fahrbahn von Schnee beräumen? Die zum Winterdienst auf der Fahrbahn Verpflichteten haben die Fahrbahn jeweils bis zur Straßenmitte so von Schnee zu beräumen, dass die Straße unter winterlichen Bedingungen befahrbar bleibt und ein Begegnungsverkehr möglich ist. Der Schnee ist dabei jeweils am Rand der Fahrbahn anzuhäufen, der dem eigenen Anliegergrundstück an nächsten liegt. Welches Streumittel darf ich verwenden? Als Streumittel können z.B. Sand, Splitte oder Granulate verwendet werden. Aggressive chemische Auftaumittel, wie z.B. Laugen, dürfen zur Schnee- und Glättebeseitigung nicht eingesetzt werden. Die Verwendung von Asche, Kohlenruß oder anderen schmierenden Stoffen zum Abstumpfen ist nicht gestattet. Die Reinigungspflichtigen haben die erforderlichen Streumittel selbst zu beschaffen, zu bevorraten und zum Winterende aufzunehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Wann kann ich Streusalz verwenden? Bei Vorliegen einer entsprechenden Witterungssituation (Glatteis durch Eisregen u.ä.) und an besonders gefährlichen Stellen kann Streusalz in ökologisch vertretbaren Mengen eingesetzt werden. Abstumpfenden Mitteln ist gegenüber auftauenden Mitteln der Vorzug zu geben. Wozu bin ich noch verpflichtet? Die Einläufe in Entwässerungsanlagen und die Hydranten sind von Eis, Schnee und Streugutrückständen freizuhalten. Kann ich meine Reinigungspflicht übertragen? Der Reinigungspflichtige kann sich, soweit ihm die Reinigungspflicht aufgrund der Straßenreinigungssatzung auferlegt ist, zur Erfüllung seiner Reinigungspflicht eines Dritten bedienen. Die Reinigungspflicht als solches sowie etwaige daraus resultierende Haftungspflichten verbleiben jedoch beim Reinigungspflichtigen. Wo steht das alles? Rechtsgrundlage ist die Straßenreinigungssatzung der Gemeinde Schönefeld vom 08.12.2010. Nach welcher Priorität räumt und streut die Gemeinde Schönefeld? Die Gemeinde Schönefeld bestimmt nach pflichtgemäßem Ermessen unter Beachtung der Verkehrssicherungspflicht Umfang, Art und Reihenfolge der Streu- und Schneeräumungsmaßnahmen. Der Winterdienst auf den Straßen wird nach einer Prioritätenliste (Priorität I und Priorität II) versehen. Besonders gefährdete Bereich werden vorrangig geräumt und gestreut. Dazu gehören Ortsdurchfahrten, Hauptverkehrsstraßen, Ortsverbindungsstraßen, Buslinien, Bushaltestellen, Feuerwehren, Schulen und Kindergärten. Sind diese Bereiche verkehrssicher, werden Straßen zu Gewerbe- und Industriegebieten, Wohnsammelstraßen und Anliegerstraßen mit nicht unbedeutendem Verkehr geräumt und gestreut. Es kann bei besonderen Witterungssituationen schon mal etwas länger dauern, bis das Räum-/Streufahrzeug zu Ihnen kommt. Nach 20.00 Uhr und vor 07.00 Uhr muss an Werktagen und vor 09.00 Uhr an Sonn- und Feiertagen der Straßenbenutzer davon ausgehen, dass nicht geräumt oder gestreut ist. In dieser Nachzeit greift der Straßenwinterdienst nur in Extremfällen ein. Bei allen Bemühungen der Gemeinde Schönefeld kann der Winterdienst den Verkehrsteilnehmern nicht die Verantwortung abnehmen, selbst besondere Vorsicht walten zu lassen und sich den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen. Eine Bitte an alle Autofahrer Jetzt ist die richtige Zeit zum Aufziehen der Winterreifen. Jeder ist gesetzlich verpflichtet, bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte die entsprechende Bereifung zu verwenden. Eiskratzer für die freie Sicht gehören jetzt in jedes Auto. Ebenso sollte Frostschutzmittel in die Scheibenwaschanlage gefüllt werden. Um den Winterdienstfahrzeugen überall ein zügiges Durchkommen zu ermöglichen, parken Sie bitte gerade in den engeren Straßen das Fahrzeug nahe am Fahrbahnrand oder bei Möglichkeit gleich auf dem eigenen Grundstück. Da der Kurvenradius durch das vorgebaute Räumschild größer ist, bitte nicht in Kreuzungs- und Einmündungsbereichen parken. Die Winterdienstfahrzeuge benötigen eine gewisse Mindestgeschwindigkeit zum Räumen und Streuen. Deshalb machen Sie bitte rechtzeitig Platz. Hinter dem Räumfahrzeug ist die Straße außerdem sicherer. Eine Bitte an alle Fußgänger Bitte passen Sie das Schuhwerk den winterlichen Bedingungen an. Einen Hinweis an alle Reinigungspflichtigen Eine frühzeitige Anschaffung von Wintergerätschaften und Streumittel sowie eine ausreichende Bevorratung werden empfohlen. Und noch die Bitte um Verständnis Das frühmorgendliche Räumen von Straßen mit schwerem LKW und Räumschild geht nicht geräuschlos vor sich. Abschließend möchten wir noch mal auf die Straßenreinigungssatzung der Gemeinde Schönefeld hinweisen. Diese wurde bereits am 08.12.2010 neu beschlossen und enthält neben Anpassungen bei den regulären Anliegerpflichten auch einige Änderungen hinsichtlich der Reinigungsklassen. In bestimmten Anliegerstraßen und Wohnwegen mit weniger Verkehr, meist geringer Breite und teilweise ohne Gehweg ist der anliegende Grundstückseigentümer wieder zum Winterdienst auf der Fahrbahn verpflichtet. Näheres entnehmen Sie bitte der Straßenreinigungssatzung der Gemeinde Schönefeld. Diese erhalten Sie im Rathaus der Gemeinde Schönefeld oder finden sie auf unserer Internetseite www.gemeindeschoenefeld.de unter Rathaus (Satzungen). Dezernat II, Bau- und Investorenservice

Aus der Gemeindevertretung

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Schönefelds Zukunft liegt in guten Händen
Interview mit dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung und des Entwicklungsausschusses, Olaf Damm
Warum forderte der Bauausschuss unter Ihrer Leitung vor zwei Jahren die Bildung eines Entwicklungsausschusses? Zu diesem Zeitpunkt verstärkte sich die Nachfrage für geeignete Bauflächen vor den Toren des neuen Flughafens enorm. Die Umsiedlung von Kienberg war abgeschlossen. Der Flughafen Neubau – das größte Infrastrukturprojekt in Deutschland – war beschlossene Sache und die Erdarbeiten in vollem Gange. Neue Straßen und Brücken entstanden und in rasanter Entwicklung veränderten die Bauarbeiten das unmittelbare Umfeld in unserer Gemeinde. Unser Flächennutzungsplan (FNP) war gerade 2 Jahre alt und befand sich mit über 30 Änderungen bereits in der Vorbereitungsphase der ersten Änderungsauslegung. Der Masterplan BBI (ein gemeinsamer Rahmenplan zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg und der Gemeinde Schönefeld) sicherte die Interessen der Entwicklung im Eingangsbereich des neuen Flughafens in Waltersdorf und setzte somit wichtige politische Signale. Die Immobilienbranche konzentrierte sich auf Schönefeld. Zahlreiche Projektentwickler und Investoren, aber auch „Glücksritter“ der besonderen Art, gaben sich im Rathaus die Klinke in die Hand. In der Verwaltung und im Bauausschuss herrschte Aufbruchstimmung. Gigantische Ideen und Pläne, gekoppelt an traumhafte Versprechungen, sollten die Gemeinde dazu bewegen Baurecht zu schaffen. Sehr

Im Entwicklungsausschuss werden die Weichen für die Schönefelder Zukunft gestellt.

schnell mussten wir erkennen, dass inselartige Pilotprojekte und überdimensionierte Hotelkomplexe alleine nicht taugen, um das Gesamtkonzept unserer eigenen Planungsabsichten aus dem FNP und dem Masterplan BBI verwirklichen zu können. Entwicklung ja, jedoch wo und wie mit wem beginnen?! Das war die Geburtsstunde des Entwicklungsausschusses Anfang 2010. Welche Aufgaben hat der Entwicklungsausschuss? Die Aufgabenstellung kann wie folgt beschrieben werden: Es musste ein Steuerungsinstrument geschaffen werden, das es der Verwaltung ermöglichte, Ansiedlungsbegehren von potentiellen Investoren kurzfristig und kompetent zu bearbeiten, ohne die politischen Gremien zu jedem Einzelfall separat zu beteiligen. Für die Realisierung der bevorstehenden Aufgaben wurden zwei Architektur- bzw. Stadtplanungs-

büros gebunden. In die Phase der Erörterung von Zielvorstellungen, Nutzungskonzepten und Gebieten mit Entwicklungsschwerpunkten platzte die Messe Berlin mit der Umsetzung eines Messestandortes für die ILA 2012 in Selchow hinein. Innerhalb weniger Monate absolvierte der „junge“ Ausschuss ein umstrittenes Mammutprojekt, deren Auswirkungen und Konsequenzen die Beteiligten noch bis ins kommende Jahr begleiten werden. Es wurde deutlich, dass wirtschaftliches Wachstum, eine moderne Infrastruktur und neue Arbeitsplätze ein wichtiger Rahmenbestandteil der künftigen Planungen in der Gemeinde sein werden. Diese ist jedoch nur dann erfolgreich vermittelt und umgesetzt werden können, wenn der Eingriff in das Lebensumfeld von betroffenen Bürgern und deren Ortsteilen in einem ausgewogenen Verhältnis stattfindet und die Interessen der Menschen nicht auf der Strecke bleiben.

Womit beschäftigt sich der Ausschuss gegenwärtig? Der Ausschuss beschäftigt sich gegenwärtig mit dem Entwicklungsschwerpunkt Schönefeld Nord, an dem die Lufthansa eine Ansiedlung plant. Parallel dazu setzten wir uns mit den hochwertigen Gewerbefläche an der Hauptzufahrt des Flughafens in Waltersdorf auseinander. An zwei Tagen im Oktober findet die dritte Klausurtagung des Ausschusses statt. Das bevorstehende Jahr 2012 wird durch die Eröffnung des Flughafens wie ein Katalysator die Entwicklung und damit den Druck auf die Kommune und den Ausschuss erhöhen. Ich sehe dieser Herausforderung gespannt und optimistisch entgegen. Hochmotivierte Fachplaner, konstruktive Ideen der Mitglieder und engagierte Angestellte aus der Bauverwaltung sind das Rezept für einen dynamischen Entwicklungsausschuss in Schönefeld.

120 neue Mitarbeiter für den neuen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt
Acht Monate vor seiner Eröffnung zeigt der neue Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt bereits sein Gesicht. Neben den Fluggästen werden hier etwa 20.000 Menschen täglich ein- und ausgehen als Mitarbeiter der Berliner Flughäfen und zahlreicher am Flughafen tätigen Unternehmen. Dr. Norbert Minhorst, Bereichsleiter Non-Aviation der Berliner Flughäfen, sagt: „Der neue Flughafen Berlin Brandenburg ist das wichtigste Zukunftsprojekt der Hauptstadtregion. Er ist volkswirtschaftliches Schwungrad und bringt rund 40.000 neue Arbeitsplätze. Allein die Zahl der Beschäftigten in Einzelhandel, Gastronomie und Service steigt mit der Eröffnung des Flughafens von knapp 800 in Tegel und Schönefeld auf dann rund 1.500 am BER sprunghaft an.“ Im Herzen des neuen Flughafenterminals entstehen auf mehr als 20.000 Quadratmetern rund 150 Verkaufs-, Gastronomie- und Serviceflächenflächen mit einem unverwechselbaren Angebot. Einen bedeutenden Teil nimmt hier der Heinemann Duty Free Shop mit rund 1.700 Quadratmetern ein. Neben den Shopbauten liegt ein besonderes Augenmerk auf der Rekrutierung und Ausbildung von neuen Mitarbeitern. 120 Menschen möchte Gebr. Heinemann für die neuen Verkaufsflächen einstellen – und damit die neuen Mitarbeiter bis zum Start optimal vorbereitet und geschult sind, sucht das Unternehmen bereits heute nach passenden Bewerbern. Dafür wurde unter www.heinemanndutyfree.com/karriere eine neue Karriere-Website entwickelt, die den Interessenten die Welt von Heinemann Duty Free näherbringt und detailliert über offene Stellen informiert.

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Aktuelles Thema: Kinderbetreuung

Unser aktuelles Thema: Kinderbetreuung in der Gemeinde
Im Kindertagesstättengesetz des Landes Brandenburg KitaG), das im vollen Text Zweites Gesetz zur Ausführung des Achten Buches des Sozialgesetzbuches - Kinder- und Jugendhilfe heißt ist im Paragraph 1 der Rechtanspruch auf Kinderbetreuung festgelegt (Auszug): (1) Die Kindertagesbetreuung gewährleistet die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und dient dem Wohl und der Entwicklung der Kinder. (2) Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zur Versetzung in die fünfte Schuljahrgangsstufe haben einen Rechtsanspruch auf Erziehung, Bildung, Betreuung und Versorgung in Kindertagesstätten, der auch nach Maßgabe des Absatzes 4 erfüllt werden kann. Kinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr und Kinder der fünften und sechsten Schuljahrgangsstufe haben einen Rechtsanspruch, wenn ihre familiäre Situation, insbesondere die Erwerbstätigkeit, die häusliche Abwesenheit wegen Erwerbssuche, die Aus- und Fortbildung der Eltern oder ein besonderer Erziehungsbedarf Tagesbetreuung erforderlich macht. Kinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr sollen auch nach Wegfall der Anspruchsvoraussetzungen im Umfang der Mindestbetreuungszeit weiter betreut werden. (3) Der Anspruch nach Absatz 2 ist für Kinder im Alter bis zur Einschulung mit einer Mindestbetreuungszeit von sechs Stunden und für Kinder im Grundschulalter mit einer Mindestbetreuungszeit von vier Stunden erfüllt. Längere Betreuungszeiten sind zu gewährleisten, wenn die familiäre Situation des Kindes, insbesondere die Erwerbstätigkeit, die häusliche Abwesenheit wegen Erwerbssuche, die Ausund Fortbildung der Eltern oder ein besonderer Erziehungsbedarf dies erforderlich macht… In den Kommunen spielt bei der Umsetzung dieser gesetzlichen Richtlinie die Planung der Versorgung mit Kitaplätzen eine wichtige Rolle. Wir haben uns in der Gemeinde umgesehen und mit den verantwortlichen Mitarbeitern in der Gemeindeverwaltung, Frau Sabrina Finkbeiner und Frau Jana Sternkicker, gesprochen, uns in zwei Kitas umgehört, mit den Tagesmüttern/-vätern unterhalten und die Meinung vom Bildungs- und Sozialausschuss eingeholt. Die Kinder in der Gemeinde Schönefeld werden in sieben gemeindeeigenen Kitas betreut, die eine Kapazität von 971 Plätzen haben. 90 Erzieher/innen kümmern sich in den Kitas um das Wahl der Kleinen. angepasst, entweder umgebaut oder umstrukturiert. In den Kita „Sonnenblick“, „Schwalbennest“ und „Spatzenhaus“ wurde eine solche Alterdumstrukturierung vorgenommen, die es ermöglicht mehr Krippenkinder aufzunehmen. Dazu mussten u.a. auch die Sanitärbereiche umgebaut werden. Mit diesen Maßnahmen ist es uns zukünftig auch möglich, bedarfsgerecht zu reagieren, ohne Umbauarbeiten, wenn der Bedarf nach Betreuung einer andere Altersgruppe besteht. Die Zahl der Erzieher musste aus diesem Grund und aufgrund der Tatsache, dass der Gesetzgeber den Betreuungsschlüssel im Krippenbereich von 1:7 auf 1:6 und im Kitabereich von 1.13 auf 1.12 verändert hat, erhöht werden. Trotz der schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt, Erzieher sind überall gefragt, ist es in Schönefeld gelungen, 14 neue Erzieher einzustellen. Personalchefin Frau Kubin arbeitet eng mit Ausbildungsstätten und der Arbeitagentur zusammen und die guten Bedingungen in den Schönefelder Kitas sind ein guter Anreiz, als Erzieher in der Gemeinde zu arbeiten. Die Mitarbeiter in der Verwaltung versuchen, dem Wunsch der Eltern auf einen Platz in einer bestimmten Einrichtung zu bekommen (Erstwunsch) nach Möglichkeit zu erfüllen, müssen aber auch die Voraussetzungen, die dort gegeben sind, beachten. Sollte dieser Erstwunsch nicht erfüllbar sein, dann versuchen sie eine Lösung in einer anderen Kita für die Familie zu finden oder empfehlen die Betreuung in der Tagespflege (Tagesmütter/-väter) in der Gemeinde. Hierfür fallen keine höheren Kosten für die Eltern als bei der Betreuung in gemeindeeigenen Kita an, wie oft vermutet wird. Kita „Gänseblümchen“: Leiterin Frau Dressler „Ich bin seit 1979 in der Gemeinde als Erzieherin und seit 2001 in der Kita „Gänseblümchen“ als Leiterin tätig. Bei der Vorbereitung und Eröffnung des Erweiterungsbaus (Haus II) und der Rekonstruktion vom Haus I bin ich dabei gewesen. Die Situation hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Viele junge Leute ziehen nach Großziethen. Die Gemeindevertretung und die Verwaltung haben darauf reagiert. Sie haben den Bedarf der Bürger beachtet, ihn ermittelt, festegestellt, was gebraucht wird und die richtigen Entscheidungen getroffen. Es kann natürlich vorkommen, dass nicht jedem Antrag auf einen Kita-Platz sofort entsprochen werden kann. Im Moment ist die Situation bei uns zufrieden stellend. Wir haben unsere Kapazität von 148 Plätzen auf 183 erweitert. Durch den Umbau, der aus dem Konjunkturpaket finanziert wurde, konnten wir das tun. Das war zwar anstrengend, da die Bauarbeiten bei vollem Betrieb stattfanden, aber es hat sich gelohnt. Es macht mir großen Spaß, in dieser Kita zu arbeiten. Wir arbeiten gruppenübergreifend, angelehnt an die offene pädagogische Arbeit. Auch wir sind auf die größere Anzahl von Krippenkindern vorbereitet, unsere Räumlichkeiten und die Ausstattung geben das her. In

Ortsteil Großziethen Kita „Sonnenblick“ 385 Kita „Gänseblümchen“ 183 Ortsteil Schönefeld Kita „Schwalbennest 137 Kita „Spatzenhaus“ 86 Ortsteil Waltersdorf/Rotberg Kita „Kunterbunt“ 55 Kita „Robin Hood“ 81 Ortsteil Waßmannsdorf Kita „Storchennest“ 44
Viel ist getan worden in den letzten Jahren für die Kinderbetreuung in der Gemeinde Schönefeld und die Gemeindevertretung hat sich ausgiebig mit der Frage der Kinderbetreuung beschäftigt. Darüber berichtet auch der Vorsitzende des Bildungs- und Sozialausschusses in dieser Ausgabe. Die Situation in der Gemeinde hat sich verändert. Viele junge Familien sind nach Schönefeld gezogen und es gibt mehr Kleinkinder, denn die Eltern wollen verstärkt sofort nach der Elternzeit in das Berufsleben zurückkehren. Dementsprechend wurden die Einrichtungen

Kita „Gänseblümchen“ in Großziethen

Aktuelles Thema: Kinderbetreuung
Erzieher. Das läuft gut bei uns. Die Gemeinde ist ein guter Arbeitgeber und in unserer Kita herrscht eine schöne Atmosphäre. Wir freuen uns auch über das Schwimmbad, das unsere Vorschulkinder alle 14 Tage montags kostenfrei benutzen können.“ Kita „Kunterbunt“ Frau Anders: „Ich war schon in den Bau der Kita involviert und bin seit der Eröffnung 2004 hier als Leiterin tätig. Unsere erweiterte Betriebserlaubnis erlaubt uns im Moment, 55 Kinder aufzunehmen. Die Plätze sind nahezu ausgeschöpft und deshalb sind wir froh über den Erweiterungsbau, der zusätzliche Plätze für Krippen- und Kitakinder bringen wird. Fast alle Kinder in unserer Einrichtung kommen aus Waltersdorf, Rotberg, Kiekebusch und Karlshof. Wir sind glücklich, dass der Bau direkt neben unserem Gebäude

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entsteht und wir unseren Garten behalten werden. Die Architekten sind offen für unsere Wünsche und schon im nächsten Jahr soll die Kita fertig gestellt sein. Ein Problem haben wir allerdings. Das ist die Verkehrsanbindung. Es ist schwierig, den Transport z.B. zur Schwimmhalle zu organisieren. Wir hoffen, dass sich dafür auch eine Lösung finden wird.“ A.H.

Auf dem Pferd in die Kita „Kunterbunt“ unserer Einrichtung arbeiten 16 Mitarbeiter. Im Moment haben wir keine Probleme, müssen aber vorbereitet sein, wenn noch mehr Kinder kommen. Wir haben auch 2 Erzieherinnen in Ausbildung. Sie absolvieren eine tätigkeitsbegleitende Qualifizierung zum

In Rotberg wird eine neue Kita gebaut, die im Sommer 2012 eröffnet wird.

Gespräch mit den Tagesmütter/-vätern
Jenny Lowies betreut 4 Kinder 8.00 bis 16.00 Uhr Martina Rückbrod betreut 2 Kinder 8.00 bis 16/17.00 Uhr Rosa Schlockow betreut 3 Kinder 7.00 bis 17.00 Uhr Teresa Dornig betreut 4 Kinder 8.00 bis 18.00 Uhr Anke Thiele betreut 5 Kinder 7.00 bis 17.00 Uhr Margret u. Manfred Fuchs betreuen bis zu 8 Kinder 6.30 bis 18.30 Uhr
Die Rolle der Tagesmütter und –väter wird in der Gemeinde noch zuwenig wahrgenommen. Das ist die Meinung der gegenwärtig sieben Tagespflegepersonen. Seit mehr als 10 Jahren gibt es diese Möglichkeit der Kinderbetreuung in der Gemeinde. Der Vorteil dieser Art der Betreuung ist der direkte Kontakt zu den Eltern und die familiäre Situation, in der die Kinder betreut werden. Die Betreuungszeiten können individuell vereinbart werden und die Pflege kostet genauso viel wie die in der Kita. Alle Tagesmütter und –väter haben eine entsprechende Ausbildung und besitzen ein Zertifikat zur Ausübung dieser Tätigkeit und erfüllen alle Standards, die in Brandenburg vorgeschrieben sind. Durch ihre Flexibilität haben sie der Gemeinde schon des Öfteren in Notfällen geholfen, wenn Kinder kurzfristig untergebracht werden mussten und es in der Kita keine Möglichkeit gab. Für die Zukunft wünschen sie sich eine noch bessere Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung. Sie sehen sich nicht als Konkurrenz zu den Kindereinrichtungen der Gemeinde. Was sie sich wünschen ist, dass sie von Anfang an in die Planung einbezogen werden, damit sie kontinuierlich arbeiten können. Die Schönefelder Tagesmütter und –väter sind gut miteinander vernetzt, helfen sich untereinander und treffen sich mit ihren Kindern in Spielgruppen. Im Rahmen des Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinan-

zierung (Ausbau U3) besteht die Möglichkeit für die Tagespflege, Mittel zu beantragen, die über die InvestitionsBank des Landes Brandenburg für die Ausstattung der Tagespflegestellen zur Verfügung gestellt werden. Pro Person ist ein Betrag von 5000 Euro möglich, von denen 90% gefördert werden. Ein Antrag der Schönefelder wurde kürzlich gestellt und

eine Bestätigung vom Bildungsund Sozialausschuss und dem Hauptausschuss der Gemeinde liegt vor, die besagt, dass die Gemeinde den restlichen Anteil von 10% bezahlt. Damit ist den Tagesmüttern und –vätern sehr geholfen. Sie können die Ausstattung erneuern, Spielgeräte anschaffen und bessere Bedingungen für die Betreuung der Kleinen schaffen. A.H.

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Aktuelles Thema: Kinderbetreuung

Manfred Mikoleit, Vorsitzender des Bildungs- und Sozialausschusses
Es gibt wohl kaum einen Ausschuss in unserer Gemeindevertretung mit einem so breit gefächerten Aufgabenspektrum wie den Bildungs- und Sozialausschuss. Die Kinderbetreuung in unseren Kindertagesstätten, die Tagesmüttern und Tagesvätern, die Schulen, die Schulsozialarbeit, unsere Jugendclubs in kommunaler und freier Trägerschaft, die Spielplätze, Sportstätten und Vereine , die Kulturarbeit und nicht zuletzt die Seniorenarbeit gehören zu seinem Aufgabengebiet. Er arbeitet an der Vorbereitung von Beschlüssen auf den genannten Gebieten, gibt Empfehlungen an die Gemeindevertretung und hat natürlich mit seinen neun Mitgliedern und fünf sachkundigen Bürgern auch die Pflicht und das Recht die Umsetzung getroffener Beschlüsse durch Verwaltung, zu kontrollieren. Es gibt keine Ausschusssitzung , wo nicht das Thema Kinderbetreuung auf der Tagesordnung steht bzw. der Ausschuss sich hierzu von der Verwaltung informieren lässt. Kinderbetreuung wird für uns immer ein Schwerpunkt sein, ist sie doch für die meisten jungen Familien insbesondere für Alleinerziehende Grundvoraussetzung für eine Erwerbstätigkeit und die frühkindliche Förderung schult insbesondere das Sozial- und Lernverhalten unserer jüngsten Einwohner. Unsere Kommune ist im Gegensatz zu den meisten Gemeinden im Land Brandenburg, in der glücklichen Lage über eine gute Finanzausstattung zu verfügen. Dies ist und soll auch in Zukunft an der Ausstattung unserer Kindereinrichtungen erkennbar sein. Eine Grundvoraussetzung für eine gute Kinderbetreuung sind natürlich in erster Linie unsere Erzieherinnen und Erzieher. Erzieher gibt es in unserem Bundesland leider viel zu wenige. Kurzfristige Veränderungen sind hier nicht in Sicht. Auch trägt eine tariflich niedrigere Bezahlung im Vergleich zu den Altbundesländern und unserem Nachbarland Berlin nicht zur Verbesserung der Situation bei. Deshalb ist unserem vorhandenen Kitapersonal, das hoch qualifiziert und mit hohem Engagement in unseren Einrichtungen ihren Dienst tut auch an dieser Stelle ganz besonders zu danken. Freuen können wir uns, dass es trotz der genannten Probleme gelungen ist, Neueinstellungen für unsere Einrichtungen zu tätigen und z.Z. den Bedarf an Kitaplätzen abzudecken. Dies auch für die Zukunft, bei einem weiteren Bedarf zu sichern, ist eine sehr wichtige Aufgabe für die Verwaltung. Vorausschauend zu planen und rechtzeitig auf Probleme zu reagieren ist hier besonders wichtig. Wir alle haben uns die Frage zu stellen, was können wir tun, um die Arbeitsplätze in unseren Einrichtungen interessant für einen Bewerber zu machen. Gute Arbeits- und Lebensbedingungen (Wohnung, Freizeitmöglichkeiten u.a.) ein gutes Arbeitsklima, spielen oft eine ebensolche Rolle wie die Verdienstmöglichkeiten. Unsere Region steht vor großen Veränderungen. Ganz sicher werden wir durch den neuen Flughafen einen Bevölkerungszuwachs in unserer Gemeinde haben. Sicher sehr unterschiedlich in unseren Ortsteilen. Wie schnell wird sich dies vollziehen? Wann und wo werden wir neue Kitaeinrichtungen benötigen? Wie wirken sich künftige Flugrouten auf die Einwohnerentwicklung aus? Wie entwickelt sich unser Wohngebiet in Rotberg wo z.Z. für mehr als 3 Mio. € eine zweite Kita entsteht? Benötigen wir in Zukunft längere Betreuungszeiten, vielleicht auch an den Wochenenden? Brauchen wir für alle unsere Kindertagesstätten unterschiedliche Angebote, Profile. Müssen wir besonderen Bedarf selbst abdecken oder können das auch andere Träger? Sind unsere Kitagebühren angemessen? Auch die Tagesbetreuung wird an Bedeutung nicht verlieren, im Gegenteil. Wenn auch hinter den letzten Sätzen Fragezeichen stehen, so beschäftigen sich der Ausschuss und die Verwaltung bereits heute mit diesen Problemen. Ihre Meinung und Unterstützung sind uns ganz besonders wichtig. Auch das Verständnis der Eltern, wenn ein Kitaplatz nicht immer und sofort im eignen Ortsteil sondern in einer anderen Einrichtung im Gemeindegebiet bereitgestellt werden kann.

Sprechstunden der Polizeiwache Schönefeld
Die Sprechstunde der Polizeiwache Schönefeld findet dienstags vom 13.00 bis 18.00 Uhr im Rathaus Schönefeld, 2. OG, Raum 217 statt. Einer der Revierpolizisten steht den Einwohnern als Ansprechpartner zur Verfügung. Außerhalb der Sprechstunde erreichen Sie: PHK Lothar Stoldt POM´in Karina Köhler POM´in Barbara Jungnickel 030 / 634 80 240 030 / 634 80 241 030 / 634 80 242

Informationen über die Kindertagesstätten in der Gemeinde erhalten Sie unter: www.gemeinde-schonefeld/de Die Tagesmütter finden Sie unter www.ukiuzu.de

Sollten die Revierpolizisten im Einsatz sein, können Sie sich jederzeit beim Wachhabenden melden, der unter der Telefonnummer 030 / 634 80 0 erreichbar ist. Er wird Ihnen in jedem Fall weiterhelfen.

Urlaub auf dem Bauernhof im Frankenwald
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Ortsverband des DRK

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Jugendarbeit beim DRK
Seit der Gründung im September 2010 bestand ein großes Augenmerk darauf, die Jugendarbeit des Roten Kreuzes in Schönefeld zu fördern. Die ehrenamtlichen Gruppenleiter des DRK Ortsverbandes Schönefeld haben sich dieser Aufgabe angenommen und bieten seit Anfang April den Kindern und Jugendlichen Schönefeld die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren. Während der Gruppenstunden steht der Spaß an oberster Stelle. Spielend lernen, Erste Hilfe zu leisten und die soziale Kompetenz zu steigern. Doch im Jugendrotkreuz ist Erste Hilfe mehr als Pflaster kleben. Verbände lernen oder Schminken bei der realistischen Unfalldarstellung und spannende Wettbewerbe - all das gehört mit dazu. Ein großer Höhepunkt für die Jugendlichen ist die Möglichkeit, das Berliner Jugendrotkreuz bei Krankenhaus-Übungen zu unterstützen. Dabei werden den Jugendlichen Verletzungen und Wunden geschminkt und dann in ein Krankenhaus gebracht, wo die Ärzte und Pfleger den Massenanfall von Verletzten üben können. Natürlich weiß das Krankenhaus Bescheid, so dass kein Darsteller wirklich behandelt wird. Doch nur durch solche Übungen kann das Krankenhauspersonal üben mit großem Stress klar zu kommen. Diese KrankenhausÜbungen, welche vom Senat für Gesundheitswesen geplant und überwacht werden, dienen unter anderem dazu damit sich sie Krankenhäuser auf ein Unglück, wie das, zu dem es vergangenes Jahr am Kreuz Schönefeld gekommen ist vorzubereiten. Julia Ritter und Stephanie Kersten sind zwei Gruppenleiterinnen im Ortsverband, die sich um die Kinder und Jugendgruppe im Jugendclub Lagune im Schwalbenweg 8 (OT Schönefeld) kümmern. Wir sind mit sehr viel Spaß und Freude bei den Gruppenstunden dabei. Komm auch du! Jeden Dienstag von 17-18 Uhr Kontakt: Ortsverband Schönefefeld Ortsjugendleiter Phil Dümke Tel: 030 – 660 68 112

Kinder der Schönefelder Gruppe beim Versorgen einer geschminkten Wunde

P.Duemke@DRK-OV-Schoenefeld.de
www.DRK-OV-Schoenefeld.de info@DRK-OV-Schoenefeld.de

Unser Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48
Unser Airportsaloon bietet Platz für 120 Gäste. Buffets ab 17,50 €/P Getränkepauschalen ab 25 €/P ,

BEI UNS KANN MAN FESTE FEIERN!

Julia Ritter beim Blutdruckmessen zur Einweihung des Spielplatzes im Schwalbenweg.

Ü30-PARTY 3.12.
„Wilde Wochen“ mit leckeren Wildgerichten MARTINSGANS ab 11.11. „Brust oder Keule“

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Aus den Ortsteilen

SCHÖNEFELD

Berliner Flughäfen dokumentieren Luftqualität
Ein Monitoringstandort ist die Astrid-Lindgren-Grundschule

Klasse 6a der Astrid-Lindgren-Grundschule, hinten Mitte: Jochen Heimberg (Leiter Stabsstelle Umwelt der Berliner Flughäfen), daneben Dr. Monica Wäber von UMW Umweltmonitoring und Herr Frank Pompe von UMW Umweltmonitoring, 2.v.l., Frau Birgit Lehwess-Litzmann (Klassenleiterin der 6a) und Ortsvorsteher Robert Rust (rechts) © Günter Wicker/Berliner Flughäfen Kürzlich wurden an insgesamt zehn Standorten auf dem Gelände des Flughafens Schönefeld und in dessen Umfeld genormte Grünkohlpflanzen ausgebracht. Die Analyse der Pflanzen wird nach einigen Wochen im Freiland Aufschluss über die Verbreitung von Luftschadstoffen und deren Wirkung auf die Umwelt geben. Die Berliner Flughäfen beginnen somit bereits deutlich vor Aufnahme des Flugbetriebs am neuen Flughafen Berlin Brandenburg mit einem über mehrere Jahre angelegten, freiwilligen Programm zur Untersuchung der Umweltwirkungen des Luftverkehrs im Flughafenumfeld. Schönefelds Ortsvorsteher Robert Rust informierte sich bei der Aufstellung der Kohlpflanzen an der Astrid-LindgrenGrundschule und begrüßte das Untersuchungsprogramm der Berliner Flughäfen: „Der Flughafen schafft damit Transparenz und ermöglicht Nachbarn und Mitarbeitern, sich über die Umwelt im Flughafenumfeld zu informieren.“ Die Kohlpflanzen werden in Töpfen auf einer Stange aufgestellt und nehmen über acht Wochen Schadstoffe aus der Luft auf und reichern sie an. Anschließend lässt das Münchner Institut UMW Umweltmonitoring die Pflanzen auf Rückstände von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und Schwermetallen untersuchen. „Diese Stoffe treten unter anderem als Rückstände von Verbrennungsprozessen aus Heizungsanlagen sowie dem Straßen- und Luftverkehr auf“, erläutert Dr. Monica Wäber vom Institut UMW Umweltmonitoring. Die Untersuchungsergebnisse werden in den kommenden Jahren kontinuierlich und in einer für Nichtfachleute nachvollziehbaren Fassung veröffentlicht. Die ersten Ergebnisse aus dem so genannten Biomonitoring werden im Frühjahr 2012 vorgestellt. Die Messpunkte sind nahe der Start- und Landebahn, in Schönefeld und BlankenfeldeMahlow, nahe der Autobahn und in landwirtschaftlich genutzten Gebieten fern des Flughafens platziert, um einen Vergleich der Belastungssituation zu ermöglichen. „Das Biomonitoring mittels Grünkohl ist ein weiterer Baustein unseres Umwelt-Untersuchungsprogramms“, erläutert Jochen Heimberg, Leiter der Stabsstelle Umwelt der Berliner Flughäfen. Neben dem Grünkohl-Monitoring untersucht der Flughafen auch Honig, Pollen und Waben, um Aufschluss über die Umweltwirkungen des Flugverkehrs zu erhalten. Eine Luftgüte-Messstelle hat bereits im Juli den Probebetrieb aufgenommen. Am 31.08.2011 pünktlich um 15.00 Uhr trafen sich auch in diesem Jahr die Senioren des Ortsteils Schönefeld zum sportlichen Wettstreit an der Kegelbahn des Bauernsees. Bei wunderbarem Sonnenschein, Kaffee und Kuchen und Grillwürstchen verging die Zeit wie im Flug. Es war ein sehr schöner und unterhaltsamer Nachmittag. wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.

SCHÖNEFELD

Aus den Ortsteilen

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Weihnachtszeit am Zechliner See
Am Rande der Mecklenburgischen Seenplatte, eingebettet in das schöne märkische Land, liegt das idyllische Familienhotel „Gutenmorgen“, zu dem wir im Dezember einen Ausflug machen. Termin: 5.12.2011 Treffpunkt: 9. Uhr Schönefeld, Schwalbenweg vor dem Hotel Nach einem freundlichen Empfang mit Begrüßungstrunk werden wir mit einem leckeren Weihnachtsessen verwöhnt. Anschließend werden wir einen geführten Spaziergang am herrlichen See unternehmen, bevor wir zu einem Weihnachtskaffee mit Kuchen und Stolle zurück erwartet werden. Ein Drehorgelspieler sorgt für einen geselligen und weihnachtlichen Nachmittag. Wer möchte, kann am Ver-

Ausflugsziel der Schönefelder Senioren kaufsstand vom Hotel hausgeschlachtete Wurst, Marmelade, Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge und vieles mehr mit nach Hause nehmen. Gegen 16.30 Uhr treten wir die Heimreise an. Bei Lust und Interesse melden Sie sich bitte rechtzeitig bei Frau Pinnow an, denn die Tagesfahrten sind immer schnell ausgebucht. Telefon: 030 / 633 80 57

Herbstspaziergang durch Schönefeld
Am 06.10.2011 war es mal wieder so weit. Das Mehrgenerationenhaus Schönefeld und das Eltern-Kind-Zentrum hatte zu einem weiteren Spaziergang durch unseren Ort Schönefeld geladen. Bei der Vorankündigung sollte unser Weg zum Dörferblick führen, was aber von der Entfernung als zu weitläufig eingestuft wurde. Kurzerhand wurde die Wanderroute durch unseren Heimatort Schönefeld geändert. Punkt 10 Uhr ging es am Schönefelder Schwalbenweg am Mehrgenerationenhaus los. Man staune, von 3.151 Einwohnern (Angabe siehe Ortsstatistik) fanden sich trotzdem 13 Gäste ein, welche an Schönefelder Geschichte reges Interesse bekundeten. Hier muss man natürlich diejenigen, die zu dieser Zeit beruflich verhindert waren, ausklammern. Unser Weg über die Bohnsdorfer Chaussee und die Hans-Grade-Allee führte uns zur neuen Feuerwache, die leider verwaist war, so dass ein Blick hinter die Tore nicht möglich war. Weiter ging es an der neuen Schwimmhalle vorbei in Richtung Rudow, wo es auf dem ehemaligen Grenzpostenweg zurück bis zur B 179 ging. Hier kann man links und rechts des Weges Bauernhofatmosphäre mit den unterschiedlichsten Tieren auf den Koppeln bestaunen. Dann ging es in Richtung Wehrmathen und zurück zum Schwalbenweg. Die tapferen Wanderer legten so ganze 7 km. zurück. Ein Mitwanderer hatte die Strecke exakt gemessen. Auf der Wanderung gab es wieder viel über die Geschichte Schönefelds zu erfahren. Herr Schäfer hatte sich stand Rede und Antwort und vermittelte Schönefelder

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Ortsgeschichte bis zur Gegenwart. Alle Gäste hörten dem einen oder anderen Thema mit Interesse zu. Der Spaziergang war auch ein Austausch über Schönefelder Erlebnisse aus Vergangenheit und Gegenwart. Denn es waren ja auch ältere Schönefelder zugegen. Besonders Frau und Herr Rübekohl sind zu erwähnen, die

jedes Mal interessiert an der Wanderung teilnehmen. Am Ende der Veranstaltung gab es im Mehrgenerationenhaus noch ein Zusammensein, bei Eintopf, Kaffee und Kuchen. Das Wetter meinte es auch mit uns gut, sodass alle Beteiligten einen erlebnisreichen Vormittag erleben konnten. Ortschronist Hans Schäfer

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Aus den Ortsteilen

SCHÖNEFELD

Sport und Spaß bei der großen Jahresfete des „SV Schönefeld Freizeitsport e.V.“
Zum 2. Mal seit der Gründung des „SV Schönefeld Freizeitsport“ trafen sich die vier Abteilungen, Frauenfitness, Tischtennis, Volleyball und Radsport in der Gaststätte „Doppeldecker“ zur großen Jahresfete. Mit Beginn um 19.00 Uhr füllte sich der große Saal rasant. Gute Stimmung war vorprogrammiert, denn in allen Abteilungen hatte man noch die 1. Veranstaltung in 2010 in guter Erinnerung. Es gibt aber nichts, was man noch besser machen kann, so war das Büfett eine Klasse besser (es war auch etwas teurer), von der Suppe bis zur Nachspeise. Dank an das Team des „ Doppeldecker“. Unser DJ fand gleich die richtige Musik. Er setzte seinen Plattenteller in Gang und versorgte uns bis in die frühen Morgenstunden mit guter Musik. Das Kulturprogramm wurde selbstverständlich aus den eigenen Reihen organisiert. In jeder Abteilung schlummern kleine Talente. So konnte die Abteilung „Tischtennis“ -als Ausrichter in diesem Jahr- aus ihren Reihen mit einem Beitrag in Form von Musik und Gesang, aufwarten. Die Lachmuskeln kamen auch nicht zu kurz, dank humoristischer Vorträge. Die „Dizzy Dancers“, eine Line Dance Gruppe, vorwiegend aus Mitgliedern der Frauenfitnessgruppe bestehend, sorgten für Tanzstimmung und einen kleinen Augenschmaus. Man kann sagen, dass es ein absolut gelungener Abend war. Die letzten Sportler tanzten und schwatzten bis in den Morgen hinein.

Die „Dizzy Dancers“, eine Line Dance Gruppe, besteht vorwiegend aus Mitgliedern der Frauenfitnessgruppe Sport frei bis zum nächsten Mal. Danke Siegfried, das hast Du gut organisiert, gib den Stab an die nächste Abteilung weiter! Karin Seyd, Abt. „Frauenfitness“(Gymnastik)

Programm für die Senioreren des Ortsteils Schönefeld
Weihnachtsbasteln am 23.11. im Sportcasino Schönefeld Weihnachtsfeier am 2.12. im Kongresszentrum der Lufthansa Liebe Senioren des Ortsteils Schönefeld, am 2.12.2011 findet unsere Weihnachtsfeier im Kongresszentrum der Lufthansa statt. Wir möchten alle Senioren recht herzlich einladen, einige entspannte Stunden bei Tanz und gutem Essen zu verbringen. Es gibt auch ein kleines Weihnachtsprogramm. Ein Unkostenbeitrag von 5,- € wird erhoben. Um alles gut organisieren zu können, bitten wir bis zum 20. November 2011 um Anmeldung unter den Telefonnummern: Irene Branat 672 13 12 Christa Lange 633 23 30 Erika Amelung 633 25 59 Helga Rust 633 24 96 Wir wünschen uns allen eine gelungene Feier. Volksolidarität und der Seniorenbeirat

3. Schönefelder Lichterfest
1. Adventssonntag 27. November2011 von 13 bis 20 Uhr
Sie sind herzlich eingeladen! Es erwartet Sie ein vorweihnachtliches Programm mit Musik, Tanz und Theater gestaltet von Kindern und Jugendlichen der Grund- und Oberschule Schönefeld, der KiTa Spatzenhaus und Schwalbennest, dem Scheunenchor und dem CVJM Schönefeld e.V. mit TEN SING und TEN SING Kidz. Weihnachtliche Stände mit Geschenken, Leckereien, Gewürzen und Dekorativem laden zum Weihnachtseinkauf ein. Fleischer, Bäcker unseres Ortes, der Förderverein der Grundschule und die Kirchengemeinde sorgen wieder mit preiswerten Angeboten von Kaffee und Kuchen, Christstollen und Herzhaftem und Glühwein für das leibliche Wohl. Im Gemeindehaus können unsere Kinder wieder basteln. Hierzu laden der Ortsbeirat Schönefeld, die evangelische Kirchengemeinde, die Gemeinde Schönefeld, die AstridLindgrenGrundschule, Oberschule „Am Airport Schönefeld“, die KITA „Schwalbennest“, die KITA „Spatzenhaus“ und der CVJM herzlich ein. In der Kirche findet ein Festprogramm statt:

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13.00 Uhr Eröffnung 13.15 Uhr CVJM TEN SING Kidz 13.50 Uhr Astrid-Lindgren-Grund schule 14.20 Uhr der Ortsvorsteher liest die Weihnachtsgeschichte 14.30 Uhr KITA Schwalbennest 15.00 Uhr Oberschule „Am Airport Schönefeld“ 15.40 Uhr CVJM TEN SING 16.15 Uhr Scheunenchor Großziethen 17.00 Uhr Lampionumzug 17.50 Uhr Turmbläser 18.00-19.30 Uhr (20.00) Konzert Duo -sona novaDer Eintritt ist frei

WA ß M A N N S D O R F

Aus den Ortsteilen

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Erschließungsarbeiten in Waßmannsdorf beendet

Bahnhofsvorplatz am Waßmannsdorfer Haltepunkt

Projektentwickler Robert Fabi übergibt der Gemeinde die fertig gestellten Erschließungsarbeiten. Der 29. September war einer der letzten warmen Sommertage in diesem Jahr. Für Projektentwickler Robert Fabi war es ein guter Tag. Er übergab die fertig gestellten Erschließungsarbeiten im Gewerbepark am Airport in Waßmannsdorf dem Schönefelder Bürgermeister. Für 2 Mio. Euro wurde die Trink- und Schmutzwassererschließung realisiert, Straßen und Nebenanlagen wurden gebaut und der Bahnhofsvorplatz gestaltet sowie ein kommunaler Parkplatz mit 300 Plätzen gebaut. Außerdem wird der Standort in das Schönefelder Radwegekonzept eingebunden. Robert Fabi bedankte sich für die gute Partnerschaft mit der Gemeinde. Seit 10 Jahren ist er in Schönefeld als Projektentwickler tätig und hat mehrere Erschließungsprojekte durchgeführt. „Es war keine einfache Aufgabe. Der S-Bahnhaltepunkt war ein alter Traum, aber es gab auch viele Gegner. Anfangs musste erstmal eine Planungsgrundlage geschaffen werden. Im September 2009 begann dann die Ausbauplanung und im Dezember wurde mit dem Bau begonnen. Auch das war nicht so einfach, weil auch die Bahn auf diesem Gelände Bauarbeiten durchführte. Damit man sich nicht ins Gehege kommt, haben beide Seiten ein Übereinkommen getroffen und die Arbeiten abgestimmt. Alles in allem hat es viel Spaß gemacht, auch weil wir mit Herrn Pinkawa und Frau Preuß sehr kompetente Partner in der Gemeindeverwaltung hatten und mit der ausführenden Baufirma Schielicke aus Werdereinen zuverlässigen Partner hatten“, sagte Robert Fabi bei der Übergabe.

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Aus den Ortsteilen

G RO ß Z I E T H E N

Der Großziethener Berg wächst
Lagebericht zur Sicherung der ehemaligen Deponie
Holländer haben eher weniger Chancen bei alpinen Sportwettbewerben. Ein holländischer Sportjournalist hatte sich deshalb in einer Kolumne Gedanken gemacht, wie man das ändern könnte. Er schlug vor, einen 2000 Meter hohen Berg ins flache Land zu setzen, um die Trainingsmöglichkeiten zu verbessern. Der Witz verselbständigte sich und inzwischen haben Experten darüber nachgedacht, ob man diesen irrwitzigen Gedanken in die Realität umsetzen könnte. Die Antwort heißt wie bei einer Anfrage an den Sender Jerewan: Im Prinzip ja, aber es kostet. Viel zu viel. Die Großziethener bekommen einen Berg, der wird zwar am Ende nur 78m hoch sein, aber er ist umsonst. Die Geschichte der Deponie ist eine ungewöhnliche und eine, die heute so nicht mehr passieren würde. In den 60er Jahren entstand an dieser Stelle mit der Hilfe vieler Großziethener Bürger des Siedlervereins ein Naherholungsgebiet mit einem Strandbad. 1964 wurde eigens dafür ein Strandkomitee gegründet. 1973 kam das Aus für die Badefreunde. Devisenmangel verwandelte das Gelände in eine staatliche Mülldeponie, in die Müll aus dem angrenzenden Berlin (West) eingelagert wurde. 1977 wurde die Deponie geschlossen und gemäß dem damaligen Stand der Technik abgedeckt. Sie schlummerte im Dornröschenschlaf im wenig bewohnten Grenzgebiet vor sich hin. Nach der Wende kam Bewegung ins Großziethener Dorf. Viele Berliner nutzten die Gelegenheit, um aus der Stadt ins ländliche Umland zu ziehen. Überall wurde gebaut, auch in der Nähe der ehemaligen Deponie. Dann kam das Alarmsignal. Das Deponiegas drang in die Keller der Häuser ein, die nahe an der Deponie gebaut worden waren. Es wurde sofort gehandelt. Um die Gefahr abzuwehren, wurde eine Absauganlage zwischen Häuser und Deponie gebaut. Das Wichtigste war dann, ein Sicherungskonzept für die nunmehrige Altablagerung zu entwickeln und die Finanzierung zu klären. am Markt entsprechend bezahlt. Unser Konzept beinhaltete den Gedanken, dass die Erlöse aus der Annahme der mineralischen Abfälle für die notwendige Herstellung des Profilierungskörpers, wie der Berg technisch korrekt heißt, die gesamten Investitionskosten für die übrigen Deponiesicherungssysteme trägt und dem Baubetrieb, der die Sicherungsbaumaßnahme durchführt, das ist die Hafemeister Erd- und Tiefbau GmbH, betriebswirtschaftlichen Nutzen bringt. Dr. Axel Niestlé, cosa Umweltplanung GmbH Wie die Aufgabe gemeistert wurde erzählt Dr. Axel Niestlé, von der cosa Umweltplanung GmbH im Interview: Das war keine einfache Sache Die Grundfläche der ehemaligen Deponie betrug ca. 50 ha. Das ist schon ein größerer Standort. Normalerweise wäre das Bundessache gewesen. Vergleichbare Standorte waren damals im Einigungsvertrag berücksichtigt worden, auch finanziell. Großziethen war einfach vergessen worden. Es gab keine Rückstellungen und am Ende blieb nur der Landkreis übrig, dessen größtes Problem die Finanzierung war. Die Kassen waren leer. Ihr Planungsbüro wurde beauftragt, ein Projekt zu entwickeln, das den Spagat ermöglichen sollte, die Altablagerung zu sichern, was nach damaligen Berechnungen ca. 50 Mio. DM gekostet hätte und das ohne Landesmittel zu tun. Geht so etwas überhaupt? Das haben damals viele gefragt und die Skepsis hat überwogen. Wir sind von folgender Überlegung ausgegangen: Es gab Anfang der 90er Jahre viele Regierungsbauten in Berlin und nach der Wende hatte eine umfangreiche Bauphase eingesetzt. Dabei fielen große Mengen an mineralischen Abfällen an, Bodenaushub, Bauschutt bei Abriss etc. Diese Abfälle mussten irgendwo entsorgt werden und dafür wird Ist das Konzept aufgegangen? Voll und ganz. Beginn für den eigentlichen Baubetrieb war der 11. Oktober 1997. Wir begannen mit dem Einbau von mineralischen Abfällen, die u.a. bei den Bauarbeiten am Potsdamer Platz anfielen. Wir sind jetzt im 15. Jahr und immer noch hier. Das Projekt finanziert sich vollkommen selbst. Die Einnahmen decken die beträchtlichen Ausgaben, u.a. für die Oberflächenabdichtung, Deponiegasfassung und Regenwasserableitung, und die Hafemeister Erd- und Tiefbau GmbH hat, ausgewiesen in ihrer Bilanz, Gewinn gemacht. Das Deponiegas wird kontrolliert entzogen. Methangas hat einen ähnlichen Brennwert wie Erdgas. Wir leiten es in die Verdichterstation. Dort treibt es zwei Gasmotoren an und wird verstromt. Das Geld für den eingespeisten Strom fließt dem Landkreis zu. Davon werden laufende Kosten für die Betriebsführung der Anlage bezahlt und eine Rücklage gebildet, die nach Schließung der Baustelle die weiter anfallenden Betriebs- bzw. Nachsorgekosten decken soll. Ein Teil der Kosten wird durch die Nutzung des Deponiegases getragen. Wie lange kann diese Quelle noch genutzt werden? Die organischen Bestandteile des eingelagerten Mülls werden unter Mithilfe von Wasser durch Mikroorganismen zersetzt. Dabei entsteht Methan. In dieser Altablagerung ist der Anteil an organischen Müllbestandteilen vergleichsweise hoch. Zwischen die einzelnen Schichten wurde damals Bauschutt eingelagert, der Deponiebrände verhindern sollte. Das verhinderte aber auch, dass das Wasser gleichmäßig in alle Schichten gelangte und so haben wir Stellen gefunden, an denen der Müll nicht zersetzt war. Ich habe z.B. eine BZ von 1973 gelesen und wir haben auch grünes Laub gefunden. Durch die Bohrungen für unsere Gasbrunnen sind wir darauf gestoßen. Unsere Bauarbeiten bewirken aber auch, dass in die ehemals abgeschlossenen Bereiche Wasser gelangt und der Zersetzungsprozess dort gerade erst beginnt. Deshalb kann man nicht sagen, wie lange an diesem Standort noch Gas gefördert werden kann. Im Moment sind es rund 450m³ pro Stunde Wie ist der Stand der Sicherungsmaßnahmen? Der Berg wächst. 60% der Bauarbeiten sind bereits geschafft. Es sind 4 Bauabschnitte vorgesehen. Der Bauabschnitt 1 ist bereits komplett fertig gestellt und begrünt. Der 2.Bauabschnitt ist fast bei seiner Endhöhe angekommen. Wenn der Profilierungskörper in diesem Bereich fertig ist, wird eine Sandschutzschicht aufgebracht und dann wird alles mit einer Kunststoffdichtungsbahn abgedeckt. Sie ist das Herzstück der Sicherungsbaumaßnahmen. Sie besteht aus hochfestem Polyethylen, ist wasser- und gasdicht und auch gegen mechanische Einwirkungen sicher. So gelangt kein Niederschlagswasser mehr in den eigentlichen Müllkörper mehr hinein, wodurch u.U. gefährliche Stoffe ins Grundwasser weiterverlagert werden könnten. Das Gas wird über 49 Gasbrunnen abgesaugt und über Leitungen, die insgesamt eine Länge von ca. 15 km erreichen, zur Verdichterstation gebracht. Die Bauabschnitte 3 und 4 werden in den kommenden Jahren ausgeführt. Wann wir fertig sind, lässt

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sich schwer sagen, das hängt auch von der Marktsituation im Abfallbereich ab und von der Akquise entsprechenden Füllmaterials. Eines möchte ich betonen, die Bürger können ganz sicher sein, dass die mineralischen Abfälle, die hier in diesen Profilierungskörper eingebracht werden, keine Gefahr für Mensch und Umwelt bedeuten. Die Lieferungen werden lückenlos überwacht und dokumentiert. Wie wird der Berg aussehen? Die Fläche ist 900 x 560 m groß. Der Berg fällt sanft ab und definiert sich durch die Auflagen, die für das Niederschlagswasser eingehalten werden müssen. Das muss durch ein natürliches Gefälle abgeleitet werden, deshalb ist der Profilierungskörper so dimensioniert, dass er an den unteren Seiten Gefälle von 15% vor eventuell auftretenden Setzungen hat und im Dachbereich 5%. Er ähnelt dann einem großen Sargdeckel. Alle ehemaligen

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Lkws bringen mineralische Abfälle, die in den Profilierungskörper eingebaut werden.

Deponiebereiche werden nach Beendigung der Bauarbeiten abgedeckt sein. Außerhalb der Fläche gibt es keinen Müll, alles ist hermetisch abgeschlossen und wird begrünt übergeben. Der Kamm wird eine Höhe von knapp 78 m über NN, d.h. etwa 30 m oberhalb des umgebenden Geländes, haben. Wohin können sich die Bürger wenden, wenn Sie Fragen haben?

Wenn es Probleme gibt oder Bürger Ungewöhnliches beobachten, dann können Sie uns direkt ansprechen oder anrufen. Wir helfen gern weiter. Jeder kann sich informieren, kann vorbei kommen und fragen, sollte aber immer bedenken, dass hier eine Baustelle ist. A.H. Bauleitung Altablagerung „Deponie Großziethen“: Tel.: 03379 / 44 78 01 Danke für das Gespräch.

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Aus den Ortsteilen

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Lebendiger Adventskalender in Großziethen
milien, die an einem Abend in der Adventszeit ihre Tür für uns öffnen und zum Beisammensein und Singen einladen. Wenn Ihnen kein Lied oder keine Geschichte einfällt, helfen wir Ihnen gern. Die Teilnehmer am Lebendigen Adventskalender sollen nicht in das Haus gelassen werden, sondern sich vor der Tür versammeln. Es wäre schön, wenn die Gastgeber ein heißes Getränk bereitstellen könnten, damit keiner frieren muss. Einen Becher muss sich jeder Teilnehmer selbst mitbringen. Interessierte Menschen (egal ob mit oder ohne Familie) melden sich bitte bis zum 5.11.2011 bei Frau Fuchs, Tel. 44 46 01 oder bei Frau Kelsch, Tel. 44 85 33. Natürlich laden wir schon jetzt alle kleinen und großen Einwohner ein, bei dem Lebendigen Adventskalender aktiv mitzumachen und sich abends um 18.00 Uhr an den Türen zu treffen. Im Schaukasten, im Gemeindebrief der Kirche und im Gemeindeanzeiger der Gemeinde Schönefeld kann man erfahren, wo das Treffen jeweils stattfindet.

Spielplatz auf dem Dorfanger

In diesem Jahr wollen wir zur Adventszeit in Großziethen erneut einen Lebendigen Adventskalender durchführen. Also gilt wieder: Jeden Abend vom 1. – 23. Dezember sollen sich die Einwohner des Dorfes mit ihren Nachbarn, Freunden oder Verwandten an einer Tür, in der Garage, unterm Carport treffen, um 30 Minuten zur Ruhe zu kommen, mit anderen zu reden, Lieder zu singen, ein Gedicht oder eine Geschichte zu hören und so gemeinsam ein Stück vorweihnachtlicher Zeit zu erleben. Am 24. Dezember ist dann natürlich unsere Kirche für alle geöffnet. Wir suchen Menschen und Fa-

Seit einiger Zeit wird auf dem Großziethener Dorfanger gebaut. Auch der Spielplatz wird umgestaltet. Wie er einmal aussehen soll, zeigt die Skizze. Auf dem Spielplatz werden aufgebaut:

eine Tischtennisplatte ein Balancierbalken ein großes Kletternetz ein großes Trampolin eine Nestschaukel ein Spielhaus eine Stahl-Seilbahn

Lebensgroße Krippe an der Kirche

Die ersten Spielgeräte sind schon aufgebaut.

Adventsmarkt, Sonnabend den 3. Dezember 2011, 14 bis 18 Uhr
MARTINA JANSIK
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Tätigkeitsschwerpunkte:

Freitag, den 11. November
Herzliche Einladung für Groß & Klein zum diesjährigen Martinsfest in Großziethen. Beginn 17.00 Uhr in der Dorfkirche Großziethen Wer war der Heilige Martin? Danach: Laternenumzug Wir ziehen Sankt Martin hinterdrein Abschluss: Martinsfeuer im Garten des Gemeindezentrums Ev. Kirchengemeinde Großziethen

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Blutspende am 21.11.

Bücherbasar in der Paul-Maar – Grundschule

Blut gehört zu den wertvollsten Dingen, die ein Mensch geben kann. Bis heute ist es nicht gelungen, künstliches Blut herzustellen, um Leben zu retten. Sobald Menschen durch einen Unfall oder einen operativen Eingriff Blut verlieren, sind sie auf das Blut von Spendern angewiesen. Deshalb engagiert sich das Deutsche Rote Kreuz seit Jahrzehnten auf dem Gebiet der Blutspende. Im November können auch die Großziethener wieder ganz bequem in der Wohngegend zum Blutspenden gehen. Betreut

werden sie wieder von Helfern des DRK Ortsverbande Schönefeld. Nähere Infos über die Blutspende und den Ortsverband erhalten sie unter www.drk-ov-schoenefeld.de. Der nächste Termin findet am Montag den 21.11.2011 von 16-19 Uhr in der Paul-MaarGrundschule statt. Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung. Uwe Steinke, Ortsverbandsvorsitzender

Zum ersten Mal veranstaltet der Förderverein der Paul-Maar-Grundschule einen Bücherbasar. Wer seine Bücher gerne zu moderaten Preisen verkaufen oder aber auch neuen Lesestoff ergattern möchte, ist herzlich eingeladen! Der Basar findet am 12.11.2011 von 10.00 bis 14.00 Uhr in der Mensa der Schule statt.

Keine Standgebühr, wir würden uns aber über eine KuchenSpende freuen. Tische sind vorhanden, Reservierung erforderlich unter: a.taube@paul-maar-grundschule. de Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch. Liebe Grüße Andrea Taube

Die 1. F-Junioren Mannschaft der SG Großziethen bedankt sich bei Semih Akkin vom BACK BISTRO in Großziethen für die gesponsorten Trikots. Informationen zu den Ortsteilen der Gemeinde finden Sie unter: www.gemeinde-schoenefeld.de /Gemeinde Schönefeld/Die Ortsteile

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der

Ambulanter Pflegedienst
Petra Weigelt • Selbstbestimmend leben in Privater Atmosphäre • Betreutes Wohnen – selbstständig in eigener Wohnung gepflegt und umsorgt werden Attilastraße10 • OT Großziethen • 12529 Schönefeld Tel: 03379 / 44 85 96 • Fax: 03379 / 448597 • Funk: 0172 - 300 67 34

Kranken- und Altenpflege

10. November

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Ein Dankeschön an alle Mitwirkenden und fleißigen Spender!

Unter dem Motto „Herbstzauber“ feierte die Praxis für Logopädie und Ergotherapie in Großziethen am 10.09.2011 – gemeinsam mit großen und kleinen Gästen – ihr jährliches Herbstfest. Neben zauberhaften Spielen,

Sportwettkämpfen, kunterbuntem Kinderschminken, leckeren selbstgebackenen Kuchen und deftigen Grillwürstchen eroberte vor allem ein echter Zauberer die Herzen der Kinder und Erwachsenen.

Die aufgestellte Spendendose füllte sich schnell und wir konnten, wie versprochen, den Kitas „Sonnenblick“ und „Gänseblümchen“ sowie der Jugendfeuerwehr Großziethen, wie auch schon im vergangenen Jahr, jeweils 50,00

Euro als Spende überweisen. Wir bedanken uns sehr herzlich dafür und freuen uns auf das nächste Herbstfest 2012! Bilder von unseren Veranstaltungen gibt es auf der Internetseite: www.logo-ergo-grossziethen.de

Volker reißt alle mit

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Mitreißendes Kinderkonzert mit Volker Rosin Die Sportgemeinschaft Großziethen e.V. und der Ortsbeirat Großziethen luden zum vierten Mal zu einem großen Kinderkonzert mit dem deutschlandweit bekannten Kinderliedermacher Volker Rosin in die Mehrzweckhalle ein. Volker Rosin präsentierte sein mit viel Spannung erwartetes neues Programm: „Tierisch in Bewegung“. Von Beginn an hielt es die kleinen Zuschauern nicht mehr auf den Sitzen. Die Tanzfläche wurde von den vier- bis neunjährigen Kindern regelrecht belagert. Volker Rosin begeisterte die Kinder und Erwachsenen neben neuen Liedern mit seinen bekannten Hits wie „Komm, lass uns tanzen“ und dem „Piraten“. Die Kinder tanzten, sangen und klatschten begeistert mit. Doch auch die Erwachsenen durften nicht auf ihren Stühlen sitzen bleiben und ließen sich von Volkers Elan mitreißen. Als Höhepunkt durften wieder einige kleine Fans auf die Bühne, um mit ihrem Idol gemeinsam zu singen. Nach mehreren Zugaben gab Volker Rosin noch lange Autogramme und ließ sich auf Wunsch mit den Kindern fotografieren. Von den Eltern gab es, wie im vergangenen Jahr, viel Lob und Anerkennung an die Veranstalter. Martin Wille und Ralf Jacob (1. und 2. Vorsitzender der SG Großziethen e.V.) sprachen ihren Dank an alle Sponsoren und ehrenamtlichen Helfer aus, die bei der Planung und Durchführung des Konzerts geholfen haben.

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Ein Dankeschön an den Schönefelder Bürgermeister

Fußball in Großziethen: Die G-Jugend

Mitglied des Teams Anlässlich des Spitzenspiels der 2. Pokalrunde im Dahmeland, das zwischen der SG Großziethen der SG Großziethen I und Eintracht Königs Wusterhausen, das die SG Großziethen mit 2:0 für sich entschied, wurde unser alter und neuer Bürgermeister, Dr. Haase, von der Abteilung Fußball der SG Großziethen für die gute kommunale Zusammenarbeit besonders auch auf sportlichem Gebiet geehrt. Die Abteilungsleiter Bär und Görs überreichten dem Bürgermeister ein Trikot mit der Nr. 16 für 2mal 8 Jahre als Bürgermeister. Anschließend lud Teammanager Michael Plötz den Bürgermeister und alle Sponsoren zu Kaffee und einem leckeren Kuchenbüffet ein. Es war ein Zusammentreffen, das eine positive Stimmung hinterließ. Rainer Lehnert Die Großziethener G-Jugend mit David Isbaner und Betreuerin Cordula Karge Der Trainer der Jungs (und drei Mädchen) heißt David Isbaner. Er hat in dem letzen Jahr aus einer am Anfang doch etwas unbeholfenen, ungeschickten und von Fußball wenig Ahnung habenden, aber hoch motivierten Kindertruppe, eine leistungsstarke Mannschaft geformt. Angefangen hat es mit einer Hand voll Kinder, so dass bei den ersten Punktspielen nur mit Mühe die volle Anzahl der benötigten Spieler Auflaufen konnten. Aber nach nicht allzu langer Zeit konnten nach und nach weitere junge Spieler begrüßt werden und der Trainer war über den Zulauf hochzufrieden. Bei den Begegnungen mit anderen Mannschaften können immer wieder die spielerischen Leistungen, die hohe Motivation aber auch der Spaß der Kinder bewundert werden. Hier sei zu erwähnen, dass es uns Erwachsene ebenso großen Spaß macht die Kinder zu begleiten, uns mit den anderen Eltern auszutauschen und den einen oder anderen Sieg zu feiern. Die G-Jugend der SG Großziethen konnte die letzte Saison letztendlich mit Erreichen des 3. Platzes abschließen, ein schöner Erfolg! Durch einen Sponsor konnten einheitliche Trainingsanzüge für die Mannschaft beschafft werden, so dass wir nun bei Auswärtsspielen auch optisch als „Einheit“ auftreten können. Zurück zum Trainer: David ist selbst noch ein junger Mensch, mit vielen eigenen Interessen und Bedürfnissen, umso erwähnenswerter ist es, dass er sich mit sehr viel Liebe und Engagement für die Ausbildung und Weiterbildung junger Fußballer und damit gleichzeitig für den Nachwuchs der SG Großziethen bemüht. An dieser Stelle möchte ich im Namen der Kinder und der dazugehörigen Eltern ein großes Dankeschön an den Trainer David Isbaner, die Betreuerin Cordula Karge und den Sponsor der neuen Trainingsanzüge, Herrn Kevin Wolff, richten. Weiter so ! Rainer Köhler PS. Inzwischen ist ein Großteil der G-Jugend Spieler altersbedingt in die 2. F gewechselt.

Konzert in der Kirche Großziethen
18. November 2011, 19.00 Uhr Die Liebe kommt, die Liebe geht
die terzenbrecher - a cappella quartett
Bernhard von Bruchhausen, Altus Carsten Großeholz, Tenor Reimar Westendorf, Bariton Gerd Hellwig, Bass

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Fleißige Hände auf dem Großziethener Friedhof
Die Großziethener Dorfkirche ist wie fast alle Dorfkirchen von einem Kirchhof umgeben. Seit über 100 Jahren finden hier keine Beisetzungen mehr statt. Seit 2008 gibt es jedoch die Möglichkeit der Beisetzung in einem Urnengemeinschaftsgrab mit Namensstele. Die Chronik berichtet, dass der Großziethener Maurermeister Bock, der Erbauer des Kirchturms, 1896 beim Bau der Scheune abstürzte und tödlich verunglückte. Seine Beisetzung war die letzte auf dem Kirchhof. Der Zufall wollte es, dass die Beisetzungen auf dem neuen Friedhof am heutigen Friedhofsweg auch mit einem Unglücksfall eröffnet wurde. Ein Arbeiter namens Nickel und einen Angestellten von Bauer Höft hatte auf dem Feld der Blitz getroffen. Die Grabsteine sind auf dem Friedhof an der Kirche sind verwittert und man kann die Inschriften kaum lesen. Im südlichen Teil befinden sich die Erbbegräbnisse einiger Adelsfamilien, die Güter in Großziethen hatten. Die Besitzer der Güter in Klein- und Großziethen wechselten häufig. 1816 erwarb der Kaufmann Braumüller aus Berlin die Güter. Nach seinem Tod übernahm sein Schwiegersohn, der Ritterschaftsrat von Moser, die Güter. Sie wurden von Braumüllers Erben für 75.000 Taler an die Familie Moser verkauft. Zwei Grabstellen auf dem Friedhof gehören zu dieser Familie. Die Grabsteine darauf bedecken die Ruhestätte des Ritterschaftsrats von Moser und seiner Frau. Auf einem der Steine steht: „Hier ruhet Caroline Alexandrine Louise von Moser geborene Braumüller“ Diesen Grabstein haben Eva Maria Meurer-Rendall und Wolfgang Haase von Wildwuchs und Erde befreit. Die Schrift ist kaum noch erkennbar. Ein gemeinsamer Radausflug hatte die beiden Berliner nach Großziethen gebracht. Da sie geschichtlich interessiert sind, haben sie sich auch die Großziethner Kirche und den Friedhof angesehen. Es war ein Glücksumstand, dass sie dort auf Pfarrer i.R. Borrmann trafen, der sachkundige Auskunft geben konnte zu den Grabstätten. „Schade“, dachten die beiden, „dass die Gräber überwuchert sind und man die Inschriften nicht mehr lesen kann.“ Da entstand spontan der Gedanke, den Friedhof von Wildwuchs zu befreien und die Grabsteine wieder sichtbar zu machen. „Wir möchten Altes bewahren und die Geschichte dazu ergründen und sind gespannt, was sich hier noch zeigen wir“, erklären die beiden Helfer ihre Motivation. Der Gemeindekirchenrat stimmte dem Ansinnen zu und freute sich, dass sich jemand gefunden hatte, der sich dieser Aufgabe widmen wollte. Frau Meurer-Rendall und Herr Haase entwarfen ein Konzept und machten sich ans Werk. Als allererstes musste der Wildwuchs beseitigt werden, eine anstrengende gärtnerische Arbeit. Damit fingen die beiden Anfang August an. Die Steine sollen freigelegt werden und wenn sich Sponsoren finden vielleicht auch restauriert werden, aber das ist noch Zukunftsmusik. Herr Frister, der Vorsitzende der Kirchengemeinde freut sich über die Initiative der ehrenamtlichen Helfer. Die dringende Sanierung der Kirchenmauer ist eine Frage der erforderlichen Mittel und die sind im Moment nicht vorhanden. Wir werden weiter über den Fortgang der Arbeiten berichten. Sollten Sie Interesse an der Geschichte des Großziethener Friedhofs haben oder mit helfen wollen bei den Aufräumarbeiten, Freiwillige sind willkommen, dann wenden Sie sich bitte Herrn Borrmann, Tel.: 03379 / 44 74 25 oder sprechen Sie Herrn Haase und Frau Meurer-Rendall an, wenn Sie sie auf dem Friedhof treffen. A.H. (Die geschichtlichen Daten zum Friedhof stellte Herr Borrmann zur Verfügung. Vielen Dank.)

Eva Maria Meurer-Rendall und Wolfgang Haase wollen Altes bewahren. Auf dem Friedhof an der Kirche haben sie begonnen, die überwucherten Grabsteine frei zu legen.

Grabstein von Caroline Alexandrine Louise von Moser geborene Braumüller

Informationen für die Großziethener Senioren Veranstaltungen im 2. Halbjahr 2011
15.11. Fahrt zur Therme nach Bad Saarow 09.12. Seniorenweihnachtsfeier in der Mehrzweckhalle Beginn 15.00 Uhr 13.12. Fahrt nach Bad Saarow zur Therme 14.12. Lichterfahrt durch Berlin und Weihnachtsmenü Anmeldung bei Frau Kienast: Tel. 03379 / 44 42 50

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20 Jahre in Großziethen:
Arztpraxis Dr. med. Klaus Burmeister
Als sich Dr. med. Klaus Burmeister 1991 in Großziethen niederließ, hatte der Ort 1267 Ein-wohner und einen überwiegend ländlichen Charakter. Was veranlasst einen promovierten In-ternisten, der für seine wissenschaftlichen Leistungen mit dem Humboldt-Preis ausgezeichnet worden war und viele Jahre an der Berliner Charite gewirkt hatte, in diesem Ort eine Praxis zu eröffnen? Es waren vor allem die Ungewissheiten, die die Wendezeit brachte und die unklare Perspektive in der Charite, die Dr. Burmeister veranlassten, sich eine neue berufliche Herausforderung und Perspektive zu suchen. Er erfuhr von der schon länger verwaisten Arztpraxis in Großziethen, die nach dem Tod des ortsansässigen Arztes u.a. von den Kollegen des ehemaligen Landambulatoriums Schönefeld mitbetreut worden war und dringend wieder besetzt werden musste. Dr. Burmeister hatte vorher nie daran gedacht, eine eigene Praxis zu eröffnen. Er und seine Frau sahen sich dann aber doch das Haus in der Ernst-Thälmann-Straße 10 an: Ein solider Bau aus dem Jahr 1938, an dem zwar schon der Zahn der Zeit genagt hatte, der ihnen aber im Ganzen sehr gefiel. So nahm der Gedanke, allmählich Gestalt an. Die Praxisräume befanden sich damals noch in der oberen Etage des Zweifamilienhauses, das besonders jetzt im Herbst durch das bunte Weinlaub besonders schön anzusehen ist. „Der Anfang war nicht leicht. Zum Glück hatte ich als Arzthelferin Frau Brita Leonhardt an meiner Seite, geborene Großziethenerin und schon länger Gemeindeschwester des Ortes, die mir das Eingewöhnen sehr erleichtert hat. Sie wusste, wie eine Landarztpraxis funktionierte, etwas, was ich überhaupt nicht kannte. So nach und nach habe ich mich dann aber an die Anforderungen an einen Landarzt gewöhnt und Patienten und Arzt verstanden sich immer besser“, erzählt Dr. Burmeister. Neben der ärztlichen musste er sehr schnell lernen, dass und wie in der freien Marktwirtschaft eine Praxis als Unternehmen funktioniert. Dr. Burmeister hält neben Freundlichkeit und Zuwendung vor allem klare Regeln im Umgang miteinander für wichtig. Dazu gehört nicht zuletzt die aktive Mitwirkung des Patienten an der Erhaltung und Wiederherstellung der eigenen Gesundheit, ein abgestimmtes Teamwork, aber z.B. auch ein funktionierendes Bestellsystem, das lange Wartezeiten vermeiden hilft. Schon sehr früh wurde führte er deshalb neben der computergestützten Praxisführung die Online-Termin-Buchung für Arzttermine eingeführt. Sie wird von vielen Patienten gerne angenommen und über die Homepage www.dr-burmeister. com rund um die Uhr immer häufiger genutzt. Ganz zu Beginn seiner Tätigkeit in Großziethen hatte sich Dr. Burmeister deshalb in der Apotheke und bei seinen Fachkollegen in der Nachbarschaft vorgestellt. Dr. Burmeister nimmt sich trotzdem Zeit für seine Patienten und hat eher einen 10-StundenTag als eine 40-Stunden-Woche. „Ich habe hier in der Praxis wieder gelernt, wie man mit gezielten Fragen und einfachen diagnostischen Mitteln Krankheiten rechtzeitig entdeckt und durch aufmerksames Zuhören und Zuspruch mitunter eine belastende Therapie vermeiden kann. Das war eine große Herausforderung, die ich gern angenommen habe“, sagt er. Die gute Seele der Praxis ist Frau Bianca Pusch. Umsichtig, freundlich und humorvoll sorgt sie dafür, dass die Arbeit zur vollen Zufriedenheit von Patienten und Arzt läuft. Die Großziethenerin, die 1993 bei Dr. Burmeister berufsbeglei-

Dr. med. Klaus Burmeister und Arzthelferin Bianca Pusch tend eine Umschulung zur Arzthelferin begonnen hatte, übernahm 1997 die Stelle von Frau Leonhardt, nachdem diese ausgeschieden war und sich mit einer Hauskrankenpflege selbständig gemacht hatte. Wenn man den jetzt 62jährigen Dr.Burmeister fragt, ob er noch lange als Arzt in Großziethen tätig sein will, schmunzelt er und verweist darauf, dass es keine Altergrenze mehr nach oben für Ärzte gibt. Und auf die abschließende Frage, was er sich von seinen Großziethener Patienten und der Gemeinde erhofft, wünscht er sich noch mehr Aufgeschlossenheit und Engagement bei der Gesundheitsvorsorge. Beispielhaft nennt er die Grippeschutzimpfung, die im Moment einen besonderen Schwerpunkt darstellt. „Eine Reihe weiterer prophylaktischer Maßnahmen, die alle von allen Krankenkassen bezahlt oder bezuschusst werden, könnten ruhig von noch mehr Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde genutzt werden“, meint er. Dazu zählen die regelmäßig aufzufrischenden Schutzimpfungen gegen verschiedene Infektionskrankheiten, allgemeine und Krebsvorsorge-Untersuchungen ab bestimmten Lebensaltern, Ernährungsberatung und Hilfe beim Abnehmen oder zur Nikotinentwöhnung. Gerne steht Dr. Burmeister Vereinen und Einrichtungen und Schulen für Vorträge zu Fragen von Gesundheit und Krankheit zur Verfügung. Alles in allem zählen Dr. Burmeister und seine Frau die vergangenen 2 Jahrzehnte zu den schönen Abschnitten ihres Lebens. „Großziethen und seine Menschen, darunter besonders die Patienten, unsere Nachbarn und Freunde, sind uns ans Herz gewachsen. Wir freuen uns auf die gemeinsamen nächsten Jahre.“ A.H.

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Aus den Ortsteilen

S E LC H OW

Baumaßnahmen auf dem ILA-Gelände
Beginn der infrastrukturellen Bodenbaumaßnahmen
Die Bauarbeiten zur Errichtung des neuen ILA-Geländes direkt neben dem künftigen Hauptstadtflughafen BER liegen voll im Zeitplan. Sechs Wochen nach dem symbolischen ersten Spatenstich auf dem Berlin ExpoCenter Airport haben Bagger und Planierraupen die vormals brach liegenden Wiesenflächen in eine ebene Sandfläche verwandelt. Dafür sind rund 48.000 Kubikmeter Erdreich auf den fünf Baufeldern bewegt worden, um die Geländeoberfläche auf ein einheitliches Höhenniveau zu bringen. Die Geländenivellierung ist damit weitestgehend abgeschlossen. Die Berlin Air Show 2012 findet in einem Jahr vom 11. bis 16. September statt. In der nächsten Bauphase werden anschließend die Gräben ausgerund 34.000 Meter Starkstrom-, Mittelstrom- und Niederspannungsleitungen gezogen werden. Diese aktivieren die gesamten Elektro-, Fernmelde- und informationstechnischen Anlagen, die das Veranstaltungsgelände im Hochleistungsbetrieb des Messegeschehens einmal versorgen werden. Bis Ende April 2012 werden diese infrastrukturellen Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Anfang Oktober 2011 wurde mit dem Bau für eine etwa 800 Meter lange Umgehungsstraße begonnen. Es wird zügig gebaut und so lange, wie es die Witterungsbedingungen zulassen. Die jetzige das Veranstaltungsgelände teilende Straße (L 75) wird dann zum Mittelboulevard der ILA umfunktioniert.

hoben, in die später die Versorgungsleitungen für Wasser, Strom und Kommunikation verlegt werden. Insgesamt über 11.000 Meter Wasserrohre

werden für den Durchfluss von Trinkwasser, Abwasser und Regenwasser installiert. Daneben gelangen mehr als 15.000 Meter Leerrohre ins Erdreich, durch die

Konzert in der Kirche Selchow
4. November 2011, 19.00 Uhr Tanz - Vom Mittelalter bis zum Morgengrauen... Arkordeon-Saxophon-Duo Cammon Contrasts Kathrin Sommer, Sopransaxophon, Altsaxophon, Baritonsaxophon Helner Frauendorf, Arkordeon

Informationen zu den Ortsteilen der Gemeinde finden Sie unter: www.gemeinde-schoenefeld.de /Gemeinde Schönefeld/Die Ortsteile

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Meet and Greet mit Udos Vergangenheit
Zehntklässler der Oberschule am Airport Schönefeld beim Musical „Hinterm Horizont“
Im Rahmen des Politikunterrichtes nahmen wir am Mittwoch, dem 14.09.2011, an der Sondervorstellung des Musicals „Hinterm Horizont“ teil. In dem Musical geht es darum, dass sich der junge Udo Lindenberg in ein Mädchen aus Ost-Berlin verliebt, die Mauer aber beide trennte. Durch unsere vorderen Sitzplätze erlebten wir die unbeschreibliche Stimmung und die Emotionen hautnah. Selbst wir, die diese Zeit nicht miterlebt haben, konnten uns, dank der starken Inszenierung, gut in die Lebenssituation der Menschen in der DDR hineinfühlen. Nach einigen Udo-Klassikern, wie ein „Sonderzug nach Pankow“ oder „Ganz anders“, waren auch neue Songs zu hören, welche Udo Lindenberg nur allzu gut widerspiegelten. In der Pause, in der wir ein gratis Softgetränk und eine Brezel bekamen, begann eine rege Diskussion, denn jeder musste seine Eindrücke und Gedanken mit seinen Mitschülern teilen.

Musicalbesuch der zehnten Klassen 10.1 und 10.2 unter der Leitung von Herrn Trumpf Der Teil nach der Pause war besonders bewegend, weil der Mauerfall thematisiert wurde und Udo erfährt, dass Jessy, seine Freundin, ihn angeblich ausspioniert hätte. Viele Schüler waren den Tränen nahe, doch gab es zum Schluss noch ein Happy End. Nach dem Applaus für die Schauspieler kam der Maestro höchst persönlich auf die Bühne, er rockte gemeinsam mit seinem Double, Serkan Kaya, und der schönen Jessy, Josephin Busch. Doch das war nicht das einzige Highlight, denn wir hatten das Vergnügen einen weiteren Promi zu treffen, den wiedergewählten Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit. Er bewegte uns Jugendliche mit dem Satz: „Und nun müssen wir die Mauer auch aus unseren Köpfen löschen“. Herr Wowereit und Udo stellten noch die neue Unterrichtsbroschüre zum Thema „Mauer“ vor und erhielten tobenden Applaus dafür. Nachdem Udo, dem Autor und dem Produzenten des Musicals Fragen gestellt wurden, war die Vorstellung leider schon vorbei. Die neuen und alten Udo Fans konnten im Anschluss noch Fotos machen und sich Autogramme holen, was sich jedoch als sehr schwierig erwies, denn die Fans stürmten einfach auf die Bühne. Udo war geduldig und gab jedem sein gewünschtes Autogramm. Für uns wird dieser Tag noch lange in Erinnerung bleiben. Als besonderes Highlight erfuhren wir, dass gerade diese Aufführung als DVD-Aufzeichnung deutschlandweit vertrieben werden wird. Unser aller Dank gilt unserem Politik-Lehrer, Herrn Trumpf, der uns diese spannende Geschichtslektion ermöglichte. Antonia Petrich, Klasse 10.2

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Kitas und Schulen

Kreisfinale der Leichtathletik

Siegreiche Mädchen beim Kreisfinale der Leichtathletik
Am Mittwoch, dem 14.09.2011, fand wieder das Kreisfinale der Schulen im Stadion der Freundschaft von Königs Wusterhausen statt. Die Paul-Maar-Grundschule trat gegen die Grundschulen aus KW, Zeesen, Schulzendorf und Zeuthen an. Die Frage des Tages war, ob es die Mädchen schaffen, den Titel zum 5. Mal in Folge nach Großziethen zu holen. Einige der sehr guten Einzelkämpfer aus dem Vorjahr waren ja bedingt durch den Schulwechsel nicht mehr dabei. Aber wir hatten in diesem Jahr ein breites Feld an guten Startern. Zunächst zu den Jungen, sie haben sich mit dem 2. Platz hinter der Wilhelm-Busch-Grundschule aus KW für die nächste Runde, das Regionalfinale, qualifiziert. Sie erreichten 4305 Punkte (KW 4503 Punkte) bei den Wettkämpfen im Sprint über 75m, Hochsprung, Weitsprung, Ballweitwurf und 1000m sowie den Staffelläufen. In den Einzelwertungen erreichte Max beim Weitsprung mit 4,30m 421 Punkte und damit die einzige Wertung über der 400Punkte-Marke. Die Mädchen hatten nicht mehr so starke Sprinter und Weitspringer wie im Vorjahr, daher ging es von Anfang an etwas knapper zu. Allerdings war der zweite Platz mit der Qualifikation für das Regionalfinale nicht in Gefahr, aber man wollte sich gegen die in diesem Jahr sehr starke Wilhelm-Busch-Schule durchsetzen. Vor der Staffel lag man auf Platz zwei und dann gewann die Wilhelm-Busch-Schule und baute den Vorsprung um 41 Punkte auf fast 100 Punkte aus. Jetzt kam es auf die 800m-Läufe an. Milena und Linda schafften mit Zeiten von 2,47 und 2,48 als Erster und Zweiter das Wunder und erreichten ausreichend Punkte um am Ende doch wieder auf dem 1. Platz zu stehen. Man hatte am Ende mit 4521 Punkten sogar noch ein leichtes Polster auf Wilhelm-Busch KW (4473 Punkte). Zeesen hatte auf Platz drei mit 4180 Punkten schon einen deutlichen Rückstand. Die Leistungen über 400 Punkte schafften bei den Mädchen Milena 427 Punkte mit 2,47 und Linda 423 mit 2,48 über die 800m sowie Celina S. (406 Punkte) und Celina C. (401 Punkte) mit 3,76m und 3,72m im Weitsprung und Linda auch noch im Ballweitwurf mit 416 Punkten bei einer Weite von 33,0m. Jetzt sehen sich die Jungen und Mädchen der Wilhelm-BuschGrundschule und unserer PaulMaar- Grundschule im Mai zum erneuten Kräftemessen im Regionalfinale wieder. Axel Gabrys

Die Jungen der Paul-Maar-Grundschule belegten Platz 2

Informationen über die Schönefelder Schulen erhalten sie unter: www.gemeinde-schoenefeld.de/Wohnen und Leben/Bildung und Erziehung/Schulen; www.oberschule.schoenefeld.de; www.paul-maar-grundschule.de

Kitas und Schulen

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7. Stadtmeisterschaft der Leichtathletik
Am 18.09.2011 traf man sich zum siebenten Mal im Stadion der Freundschaft in Königs Wusterhausen, um die Stadtmeisterschaft auszutragen. Leider begann es vor dem geplanten Start leicht zu regnen und später folgte ein heftiger Schauer mit kurzem Gewitter. Man wollte etwas später starten, leider sind einige gemeldete Starter vorher gegangen. Um 11 Uhr konnte dann mit rund einer Stunde Verspätung gestartet werden. Es waren noch ca. 100 Starter im Stadion. Die Paul-Maar-Grundschule aus Großziethen stellte mit 35 aktiven sowie ehemaligen Schülern das größte Feld, um die sieben Stadtmeistertitel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Es wurde wieder ein Fünfkampf mit den Disziplinen Standweitsprung, Kugelschocken, Ballweitwurf, 30m Sprint fliegend und 400m bzw. 800m Läufen ausgetragen. Insgesamt gab es in diesem Jahr 10 Stadtmeistertitel (vier davon waren ehemalige Schüler der Paul-Maar-Grundschule) , sieben für die Mädchen durch Marielle, Isabelle, Vanessa, Linda, Sophie, Franziska und Tabea sowie drei für die Jungen durch Lauritz, Max und Dominik in den jeweiligen Altersklassen. Axel Gabrys

Linda G. wurde Stadtmeisterin und Michelle L. belegte dem zweiten Platz

Schülerstaffel beim ISTAF Berlin
Auch in diesem Jahr war die Paul-Maar-Grundschule wieder für die 16x50m Schülerstaffel beim ISTAF qualifiziert. Es starteten dort jeweils acht Jungen und Mädchen gegen insgesamt 32 andere Schulen aus Berlin, Brandenburg sowie Mecklenburg- Vorpommern an. Aus vier Vorläufen wurden dann acht Staffeln für den Endlauf ermittelt. Für die Teilnahme am Endlauf hat es dann nicht ganz gereicht. Des Weiteren trat Franziska Ilzhöfer im Finale der neun schnellsten Sprinter im bundesweiten Wettbewerb „Deutschland sucht den Supersprinter‘‘ an. Sie belegte in einer Zeit von 7,24 über die 50m einen hervorragenden 3. Platz in ihrer Altersklasse. Axel Gabrys

Gemeinsamer Grillabend des Jahrganges 8 der Oberschule „Am Airport Schönefeld“ mit Eltern, Schülern und Klassenlehrern Herrn Trumpf, Herrn Schneider, Frau Thielemann

Jetzt auch in Schönefeld!

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Mehrgenerationenhaus

DAS M EH RG EN ER AT I O N EN H AUS I N FO RM I ERT: Schachgruppe
Wir planen eine Schachgruppe! Wenn Sie Lust und Interesse an Schach haben, freuen wir uns, wenn Sie mit uns in Kontakt treten. Weitere Informationen erhalten Sie im Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Schwalbenweg 8, Telefon 030-61504017

Die Eltern-Kind-Gruppen informieren:
Angebote im November
Montag, 10.00 - 11.00 Uhr Musik- und Märchengruppe Montag, ab 15.00 Uhr „Kaffeepause“ Dienstag, 15.00 - 16.00 Uhr Turn- und Bewegungsgruppe Donnerstag, 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe in Kooperation mit dem ElternKind-Zentrum Schönefeld 1., 2. u, 3. Freitag, 9. - 10 Uhr Stillgruppe Um Anmeldung wird gebeten! 1., 2. u, 3. Freitag, 10 - 11 Uhr Babymassage Um Anmeldung wird gebeten!

Kindertanzgruppe in Schönefeld
Im Mehrgenerationenhaus Schönefeld wird eine Tanzgruppe für Kinder, und auch eine Tanzgruppe für Erwachsene angeboten. Dabei können verschiedene Tänze, wie Samba und Bauchtanz erlernt werden. Der Tanzkurs findet unter Anleitung einer Tanzlehrerin statt. Bei Interesse und für weitere Informationen melden Sie sich bitte unter den Telefonnummern 030 61 50 40 17 oder 030 62 64 09 58.

Besondere Angebote

Freitag, 25. November 2011 9.30 - 11.30 Uhr Eltern-Kind-Frühstück Um Anmeldung wird gebeten! Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team der Eltern-Kind-Gruppe, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 - 62 64 09 58

Kindertanzgruppe in Schönefeld
In Kooperation mit Elvi´s Danceland beginnt im Mehrgenerationenhaus Schönefeld donnerstags, 17.30 Uhr eine Tanzgruppe für Kinder (ab 8 Jahre) und Jugendliche. Unter Anleitung eines Tanzlehrers können verschiedene Tanzarten, wie Hip Hop, Streetdance und Freestyle erlernt werden. Die Kosten betragen 5 € je Kurseinheit (1,5 h). Anmeldungen werden unter den Telefonnummern 030- 61504017 oder 030-62640958 erbeten.

Das Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld informiert:
Angebote im November
Montag, 15.00 - 17.00 Uhr offenes Angebot Dienstag, 16.00 - 19.00 Uhr Kochen Mittwoch 16.00 - 17.30 Uhr Experimente Donnerstag 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe Donnerstag, 15.00 - 17.00 Uhr Elterncafé Donnerstag, 17.00Uhr Entspannung für Eltern Donnerstag, 10.11.2011, von 14.30 bis 17.00 Uhr Kita Schwalbennest, Schwalbenweg 8a Dienstag, 15.11.2011, von 14.30 bis 17.00 Uhr Kita Gänseblümchen, Ernst-Thälmannplatz 3 Montag, 21.11.2011, von 14.30 bis 17.00 Uhr Kita Robin Hood, Schulstraße 7 Mittwoch, 14.11.2011, von 14.30 bis 17.00 Uhr Kita Sonnenblick, Alt Großziethen 53 Donnerstag, 01.12.2011, von 15.00 bis 18.00 Uhr im ElternKind-Zentrum, Schwalbenweg 8 Donnerstag, 10.11.2011 14.30 – 17.00 Uhr Elterncafé in der KiTa Schwalbennest, Montag, 21.11.2011, 15.30 Uhr Kino im Elkiz, „Frau Holle“ Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 – 62 64 09 58

Besondere Veranstaltungen
Großer Adventsmarkt Dienstag, 13.12.2011 ab 16.00 Uhr

Wöchentliche Angebote:
Line-Dance für Erwachsene Jeden Donnerstag von 19.00 bis 20.30 Uhr Veranstaltungssaal des Restaurants „Doppeldecker“, Schwalbenweg 7 Unter der Leitung der Tanzlehrerin Sabine Nitschke können Country- und Westerntänze gemeinsam mit anderen Interessierten erlernt werden. Kleinkind-Musikgruppe „Klang und Töne“ Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 16.00 Uhr Kinderlieder, Klanggeschichten, Finger- und Bewegungsspiele für Kinder im Alter von 12 bis 24 Monaten und ihre Eltern. Rommé für Alt und Jung Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 18.00 Uhr Generationsübergreifende Rommérunde für jedes Alter

Bibliothekscafé Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr Stöbern, Lesen, Erzählen – Gemütliches Beisammensein in der Bibliothek der Senioren Seniorensprechstunde Jeden ersten Mittwoch im Monat ab 15.00 Uhr Wenden Sie sich mit Ihren Fragen im Servicebüro des Mehrgenerationshauses an Helga Rust Sprechstunde im Servicebüro des Mehrgenerationenhauses Jeden Dienstag von 14-18 Uhr Für die Vermittlung von Beratungs-, Kultur- und Weiterbildungsangeboten sowie nachbarschaftlichen Hilfen. Telefonisch sind wir zu erreichen unter 030 - 61 50 40 17/ Fax 030 - 61 50 42 03 Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Team vom Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld

Besondere Veranstaltungen im November
Süßigkeitenfabrik in Schönefeld
In der Süßigkeitenfabrik werden Marzipan, Bonbons und andere Süßigkeiten selbst hergestellt. Alle interessierten Eltern, Kinder und Senioren sind herzlich eingeladen sich in der Herstellung der Leckereien auszuprobieren.

Bibliothek im Mehrgenerationenhaus
Romane, Erzählungen, Sachbücher, Kinderbücher Literatur für Jung und Alt
Öffnungszeiten: Jeden Dienstag: 14 – 17 Uhr

Ausleihe kostenlos!
Wir freuen uns auf Sie! Karin Göpel und Günter Piur

Mehrgenerationenhaus Telefon: 030 - 61 50 40 17

Mehrgenerationenhaus

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Einladung zur Babymassage
Vertiefen Sie mit Massage die emotionale und körperliche Bindung zu Ihrem Kind. So stärken Sie sein Immunsystem und lernen seine Körpersprache kennen. Ihr Baby kompensiert dadurch besser Stress. Zusätzlich haben Eltern die Möglichkeit, sich durch unser multiprofessionales Team, das aus Sozialpädagogen, Kleinkindpädagogen, Rehabilitationspädagogen, Psychologen und Erzieher besteht, bei Lebensund Erziehungsfragen beraten zu lassen. Die Teilnahme ist kostenlos! Besuchen Sie uns jeden ersten, zweiten und dritten Freitag im Monat von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 030 62 64 09 58. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 – 62 64 09 58

Wir probieren Wissenschaft
Durch einfache Experimente Wissenschaft begreifen
Im November widmen wir uns ganz und gar der Wissenschaft (insbesondere der Naturwissenschaft). Experimente, unter anderem zum Thema Elektrizität, helfen Licht in die dunkle Jahreszeit zu bringen. Unsere Termine finden wie immer mittwochs in der Zeit von 16.0017.30 Uhr statt. 02.11. Experimente mit Wasser (Warum klettert Wasser in Röhren?; Wie funktioniert ein Saugheber? Schiffe schwimmen lassen…) 09.11. Experimente mit Schall (Dosentelefon, Wie schnell ist Schall?; Wie erzeugt man hohe und tiefe Töne?...) 16.11. Experimente mit Licht (Wie breitet sich Licht aus?; Herstellung eines Periskops, Erstellung einer einfachen Kamera) 23.11. Experimente mit Strom (Magnetfelder, Herstellung eines Magneten, Nerventestgerät, Wie erzeugt eine Batterie Strom?) Die erstellten Exponate können natürlich mit nach Hause genommen werden.

Einladung zur Stillgruppe
In unserer Stillgruppe haben Mütter die Möglichkeit, sich in ruhiger Atmosphäre über alle Fragen zum Thema Stillen und Ernährung ihres Kindes auszutauschen. Sie können Kontakte mit anderen Frauen schließen und werden unter einfühlsamer, fachkompetenter Anleitung bei Stillproblemen und Fragen zum Stillen beraten. Weiterhin haben Eltern die Möglichkeit, sich durch unser multiprofessionales Team, das aus Sozialpädagogen, Kleinkindpädagogen, Rehabilitationspädagogen, Psychologen und Erzieher besteht, auch bei anderen Lebens- und Erziehungsfragen beraten zu lassen. Die Teilnahme ist kostenlos! Besuchen Sie uns jeden ersten, zweiten und dritten Freitag im Monat von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 030 62 64 09 58. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

N O T R U F N U M M E R N:
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei
Feuerwehr, Rettungsdienst: 112 • Polizei: 110
Hinweis: In allen digitalen Netzen gilt generell die Notrufnummer 112. Sie können diese Nummer auch dann anwählen, wenn sich auf Ihrer Handy-Wertkarte kein Guthaben befindet oder Sie kein Geld/keine Wertkarte für öffentliche Telefonanlagen haben! * Feuerwehr-/Rettungsleitstelle Lausitz: (0355) 63 20 * Johanniter Rettungswache - Königs Wusterhausen/Schulzendorf: (03375) 210 77 11 * ärztlicher Notdienst (werktags ab 16.00 Uhr, Wochenende 24 Stunden): (0171) 87 93 995 Freiwillige Feuerwehren der Gemeinde Schönefeld: Website: www.feuerwehr-schoenefeld.de (Externer Link) Polizeiwache Schönefeld Bohnsdorfer Chaussee 30, 12529 Schönefeld Telefon: (030) 63 48 00, Telefax: (030) 63 48 02 29 * Bürgertelefon bei Fahndungshinweisen: (03375) 92 20 * Polizeiliche Beratungsstelle: (03375) 92 24 23 u. (03375) 92 24 21 * Versammlungs- und Waffenrecht: (03375) 92 23 70

Geburtstagskinder leben hoch im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld
Einmal im Quartal bietet das Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld eine Kindergeburtstagsfeier an. Dabei sollen vor allem Eltern Anregungen erhalten, wie sie ihren Kindern eine erlebnisreiche, kindgemäße, aber auch entspannte Geburtstagsfeier ausrichten können. Vielen Eltern bereitet der Gedanke, ihren Kindern eine Geburtstagsparty zu planen, eher Stress als Freude. Um das zu ändern, bieten die Mitarbeiter des Eltern-Kind-Zentrums Ideen und Unterstützung an, damit dieser Tag für das Kind, die Gäste, aber auch die Eltern ein besonderer Tag mit positiven Eindrücken bleibt. Am Donnerstag, 24. November 2011, werden im Eltern-KindZentrum Schönefeld in der Zeit von 16.00 bis 17.30 Uhr die Geburtstagskinder des vierten Quartals gefeiert. Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch.

Ärzte, Tierärzte, Krankenhäuser, Apotheken und Beratungsstellen finden Sie unter: www.gemeindeschoenefeld.de/ Wohnen und Leben/ Gesundheitswesen und Notdienste

Sie feiern einen besonderen Tag? – Wir bereiten für sie ein besonderes Buffet!

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Sport

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Eine Fahrradexkursion in eine bizarre Landschaft des Lausitzer Tagebaus
Die Idee, den Lausitzer – Tagebau für Braunkohle einmal näher in Augenschein zu nehmen, kam bei den Radsportfreunden des SV Schönefeld Freizeitsport e.V. gut an. Diese Schönefelder Radlergruppe, eine Gruppe von 12 Freaks, beschloss, das Lausitzer Tagebaurevier unter einer sachgerechten Führung zu besichtigen und den 50 km Rundkurs mit dem Fahrrad bewältigen wollen. Der Termin war schnell ausgemacht. Es war der 15.09.2011, Mittwoch, 09.00 Uhr, Treffpunkt Bahnhof Schönefeld. In den RE-Zug in Richtung KW, dort umsteigen und in den RE-Zug nach Cottbus. Nach ca. 1 Std. 45 Minuten, die Anfahrt mit den Rädern, war das Ziel erreicht. Schnell ausgestiegen und Ausschau nach den Tourenführer, der sich in Radfahrkleidung deutlich von den Personen, die auf dem Bahnsteig waren, abhob. Nach einer kurzen Begrüßung auf dem Bahnhof, schnell auf das Rad, vorn weg der Tourenführer, der kräftig in die Pedale trat. Die Fahrt vom Bahnhof führte uns ein Stück durch die Altstadt von Cottbus und nach kurzer Zeit erreichten wir das Gebiet des Lausitzer Tageabbaus. Beim ersten Halt stellte sich heraus, dass wir einen exzellenter Tourenführer engagiert hatten. Braunkohle bestens kennt. Er hat noch vor 1999 die Galakluft der Bergbaumänner getragen und war tagein und tagaus im Bergbau tätig. Mit uns steht er auf der größten Landschaftsbaustelle Europas, wo nach dem Abbau der Braunkohle eine neue Landschaft entstehen wird. Im Tagebau holten die Bagger mit übermannsgroßen Schaufeln mehrere Millionen Tonnen Kohle aus dem Boden. Um an die Kohle zu kommen, mussten Berge von Sand erst abgetragen werden, die auf der einen Seite wieder mittels Förderband abgelagert wurden, so dass dieser Bereich jetzt noch wie eine wüstenähnliche Sanddünenlandschaft aussieht. Obwohl wir nicht mit den gigantischen Baggern auf Tuchfühlung kamen, war es eine Radtour in eine fremde Welt mit bizarren Eindrücken, die diesen Tagebau als groteske Marslandschaft erscheinen lässt. Bei seinen Exkursen, werden Vorträge sachlich und fachlich sehr verständlich, in Erzählform und Geschichten aus der Vergangenheit dargestellt. An Hand der Karten, die an besonderen Aussichtpunkten vorhanden sind, zeigte er mit entsprechenden Erläuterungen die Ausmaße des Tagebaus und vergaß auch nicht eigens erlebte Besonderheiten mit einzuflechten. Die Niederlausitzer Landschaft ist gegenwärtig noch voller Gegensätze mit Kraterlandschaft und grüner Wiese mit wunderschönen Seen. Noch besteht das Lausitzer Seenland vielerorts aus Baustellen, doch die Arbeiten gehen voran. Einige Kanäle sind bereits fertig gestellt, andere befinden sich noch im Bau. Durch das Aufsteigende Grundwasser werden die Tagebaugruben gefüllt und die Uferböschungen rutschen langsam und ständig nach, so dass

Schönefelder Radler im Lausitzer Tagebaurevier das Betreten der Ufer verboten ist, da die Befestigungsarbeiten nicht abgeschlossen sind. An den Aussichtspunkten, konnte man kilometerlange Gruben, die in die Erde von den Giganten gefressen und bis 1999 rund 350 Millionen Tonnen Kohle aus den Boden geholt wurden, wo die größte künstliche Seenlandschaft Europas entsteht, sehen. Der Zeitrahmen für die endgültige Rekultivierung ist auf 30 Jahre ausgelegt. In der 7000 Hektar großen Kernzone des Lausitzer Seenlandes entsteht eine Seenkette, die durch schiffbare Kanäle verbunden wird. Monumente der Industriekultur wie die Energiefabrik Knappenrode und das Besucherbergwerk F60 vermitteln gelebte Geschichte. Dieses Erholungsgebiet garantiert Spaß für Wasser- und Radsportler sowie für Skater und solche, die per pedes aktive Erholung suchen. Für den Tourismus steht dann das gesamte Areal zur Verfügung und wird die „Ostsee der Lausitz“ sein. Wir Schönefelder waren mit dem Rad auf dem teils asphaltierten modernen Radwegenetz unterwegs. Mit den visuell aufgenommenen Eindrücken und mit viel Fantasie ist die Vorstellung einer Lausitzer Ostsee mit entsprechenden touristischen Einrichtungen nicht auszuschließen. Nach einer gut fünfstündigen Rundfahrt mit entsprechenden Erläuterungen, wurde es Zeit, einen dem angepassten Kalorienentzug entsprechenden kleinen Imbiss mit flüssiger Nahrung zu sich zu nehmen. Auch war es für den Tourenführer die Gelegenheit, sich von uns, mit einer kurzen Rede den Abschied einzuleiten, da auf dem Bahnhof in Cottbus dazu keine Zeit sein werde. Er bedankte sich bei uns über das rege Interesse, das wir seinen Ausführungen entgegengebracht haben. Unsere Danksagung bezog sich auf sein Engagement und die Geschichten, die er mit seinen sachlichen Vorträgen verdeutlichte. Aufbruch! Gegen 17.00 Uhr wurde der Bahnhof Cottbus erreicht, Räder im Zugabteil des RE-Zuges nach KW verstaut, Umstieg in KW, dann in den RE-Zug nach Schönefeld. Mit Verspätung kamen wir in Schönefeld an und so endete ein besonderer Tag für die Schönefelder Radsportler. Resümee: „Atemberaubende Eindrücke hat der Tagesausflug ins Lausitzer Tagebaurevier hinterlassen und wird als bleibende Erinnerung gegenwärtig sein.“ Bernhard Nitzsche, Mitglied im SV Schönefeld Freizeitsport e.V., Abt. Radsport

Hier ist der Mann, der den Tagebau und den Abbau der

Informationen zur Gemeinde Schönefeld finden Sie auch auf der Internetseite: www.gemeinde-schoenefeld.de

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