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Periodical volume

Full text: Schönefelder Gemeindeanzeiger Issue 9.2011, Ausg.09

Schönefelder Gemeindeanzeiger
Mitteilungsblatt für die Gemeinde Schönefeld 9. Jahrgang • 9-2011 • 30. September 2011 Für die Ortsteile der Gemeinde Schönefeld: Großziethen Kiekebusch • Schönefeld • Selchow • Waltersdorf und Waßmannsdorf

City Center in Schönefeld

Zur Sache
Die Wahlplakate sind abgehängt. Das Ortsbild wieder alltäglich. Die Schönefelder haben den alten Bürgermeister mit deutlicher Mehrheit im ersten Wahlgang auch zu ihrem neuen Bürgermeister gewählt. Der Zuspruch kam nicht nur von Wahlberechtigten. Einer der kleinen Schachspieler, die beim Sommerfest der Kita „Sonnenblick“ gegen den Bürgermeister Schach gespielt hatten, sagte: „Ich finde es gut, dass ich gegen Haase Schach gespielt habe, da habe ich ein bisschen gelernt und habe raus gefunden, wenn ich groß bin und Haase noch lebt, wen ich dann wähle.“ Neben den ausführlichen Wahlergebnissen finden Sie in dieser Ausgabe Informationen und Berichte aus den Ortsteilen. Schon zum 17. Mal organisierte der Förderverein der Feiwilligen Feuerwehr in Großziethen mit viel Engagement einen Jugendfeuerwehrtag, der großen Zuspruch fand. Ein weiterer Höhepunkt im Leben der Gemeinde war das Kürbisfest bei Familie Messinger mit einem ungewöhnlichen Dank an die Kameraden der Feuerwehr. Es war ein aus Kürbissen gelegtes Signet der Feuerwehr. Mit einem großen Sommerfest nahmen die Großziethener im August ihren Gutspark in Besitz genommen. Die erste S-Bahn hat eine Probefahrt vom Bahnhof Schönefeld über die neue S-Bahnstation Waßmannsdorf zum Bahnhof Flughafen Berlin Brandenburg gemacht. Das Evangelische Gymnasium wurde mit vielen Besuchern und toller Stimmung offiziell eingeweiht. Das sind nur einige Ereignisse, über die wir in dieser Ausgabe berichten. Außerdem antworten wir auf Leserfragen und informieren Sie über Veranstaltungen in der Gemeinde. Sie können sich jederzeit mit Ihren Fragen, Anregungen, und Meinungen an die Redaktion des Gemeindeanzeigers wenden. Für heute wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen. Ihre Angela Hybsier

Robert Faktor, Dr. Udo Haase, Andreas Sprengel, Ralf Eric Nestler, Jürgen Scheu v.l.n.r.

Evangelisches Gymnasium eröffnet

17. Jugendfeuerwehrtag

Sieglinde Schoelkopf, Henrik,Sebastian, Jonah, Christina Schilling v.l.n.r.

Ausstellung

Jugendfeuerwehrtag
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Sommerfest
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Informationen

Bekanntmachung des Bürgermeisters
Busfahrten durch die Gemeinde und über die Flughafenbaustelle
Auf Grund der großen Nachfrage mit Bezug auf die Busrundfahrten über die Baustelle des Flughafens BER Willy Brandt, zum Infotower und durch unsere Gemeinde, besteht für den 19. und 20.10. die Möglichkeit, sich anzumelden. Interessenten melden sich bitte im Sekretariat des Bürgermeisters unter 030/53 67 20 10 an! Der Unkostenbeitrag beträgt nach wie vor 10 Euro. Abfahrt ist am Rathaus Schönefeld. Die genaue Zeit wird bei der Anmeldung mitgeteilt. (Voraussichtlich: 14.00 Uhr) Über eine breite Teilnahme würde ich mich sehr freuen, zumal es wieder viel Neues zu sehen gibt. Wir werden auch künftig diese Busfahrten in regelmäßigen Abständen in Zusammenarbeit mit dem Flughafen anbieten, um unsere Bürger über all die Vorhaben in und am Flughafen, in der Gemeinde Schönefeld und vor allem auch in den neuen Gewerbe- und Wohngebieten aus erster Hand zu informieren.

Sitzungstermine Oktober
04.10.2011 12.10.2011 13.10.2011 18.10.2011 20.10.2011 18.00 Uhr Sitzung des Ortsbeirates Schönefeld Sitzungen der Ortsbeiräte Waltersdorf und Waßmannsdorf 18.30 Uhr Sitzung des Bauausschusses 18.30 Uhr Sitzung des Bildungs- und Sozialausschusses 17.00 Uhr Sitzung des Ausschusses Ortsbild

Beitragsbescheide 2011
Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass in Kürze die Beitragsbescheide für Erschließungs- bzw. straßenbauliche Maßnahmen an folgenden Anlagen verschickt werden: - Alt Kleinziethen, Fahrbahn inkl. Straßenentwässerung - Alt Kleinziethen, Gehweg - Alt Kleinziethen, Beleuchtung - Nibelungenstraße, Beleuchtung - Kiekebuscher Dorfstraße, Beleuchtung - Siedlung Kiekebusch, Beleuchtung - Schützenstraße (2.BA von der B96a abgehend/an der Tankstelle), Beleuchtung Des Weiteren werden die Bescheide für die Anlagen: Karlshof 1, Beleuchtung Karlshof 3, Beleuchtung Karlshof 5, Beleuchtung Karlshof/Rotberger Weg, Beleuchtung - Nördliche Karl-Marx-Str. (zwischen Kreisverkehr Höhe Attilastr. und Berlin), Beleuchtung - Nördliche Karl-Marx-Straße, Geh-/Radweg - Südliche Karl-Marx-Straße (zwischen Kreisverkehr Höhe Alt Großziethen und Kreisverkehr Höhe Attilastraße), Geh/Radweg erlassen. Die Bescheide für die Anlage Altglienicker Chaussee im Ortsteil Schönefeld für die Herstellung des Geh- und Radweges werden entweder noch zum Ende des Jahres 2011, eventuell aber auch erst im Jahre 2012 erlassen. Weitere Informationen können den Bescheiden inkl. Anlagen entnommen werden. Sollten darüber hinaus noch Fragen bestehen, können Sie sich natürlich gern an die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung wenden. Ansprechpartner wären Frau Joost (Tel.: 030/53 67 20 61) und Frau Burdack (Tel.: 030/53 67 20 63). Bei Interesse an einer Stundungsbewilligung wenden Sie sich zur Klärung der notwendigen Schritte bitte an Frau Giese (Tel.: 030/53 67 20 53). Dezernat II, Bau- und Investorenservice

Geburtstage September
Der Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld gratuliert allen Jubilaren sehr herzlich zum Geburtstag und wünscht alles Gute!
Elsa Straub, Großziethen, zum 100. Annelise Wilde, Großziethen , zum 99. Gerhart Kampf, Großziethen, zum 94. Herta Caspareck, Großziethen, zum 92. Elisabeth Volkmann, Großziethen, zum 90. Vera Zieske, Großziethen, zum 90. Helene Schmied, Schönefeld, zum 90. Inge Peisker, Großziethen, zum 85. Reante Post, Großziethen, zum 85. Herta Rehfeldt, Großziethen, zum 85. Waltraud Futterweit, Schönefeld, zum 85. Ingeborg Herzog, Schönefeld, zum 80. Erika Potratz, Waßmannsdorf, zum 80. Jutta Dufft, Großziethen, zum 75. Ingrid Kardaetz, Großziethen, zum 75. Adolf Nilson, Großziethen, zum 75. Heinz Rusche, Großziethen, zum 75. Edith Scheffler, Großziethen, zum 75. Ilse Szymanski, Großziethen, zum 75. Klaus Bölke, Schönefeld, zum 75. Manfred Frühauf, Schönefeld, zum 75. Norbert George, Schönefeld, zum 75. Christel Grünitz, Schönefeld, zum 75. Gisela Löffler, Schönefeld, zum 75. Ursula Schulz, Schönefeld, zum 75. Manfred Wolter, Schönefeld, zum 75. Gerhard Zander, Schönefeld, zum 75. Edeltraud Hartwig, Waltersdorf, zum 75. Irmgard Winkelmann, Waltersdorf, zum 75. Doris Bötticher, Großziethen, zum 70. Dieter Brenner, Großziethen, zum 70. Horst Just, Großziethen, zum 70. Otto Kutschan, Großziethen, zum 70. Bernd Müller, Großziethen, zum 70. Hansjörg Müller, Großziethen, zum 70. Ernst-Ulrich Schacht, Großziethen, zum 70. Anke Brause, Schönefeld, zum 70. Bärbel Haeusler, Schönefeld, zum 70. Erhard Kloppisch, Schönefeld, zum 70. Edeltraud Petermann, Schönefeld, zum 70. Walter Röbke, Schönefeld, zum 70. Joachim Rose, Schönefeld, zum 70. Günter Balow, Waltersdorf, zum 70. Wilma Hinze, Waltersdorf, zum 70. Inge Senst, Waltersdorf, zum 70. Reinhard Heilmann, Großziethen, zum 65. Jürgen Hetzel, Großziethen, zum 65. Christe Karkhoff, Großziethen,zum 65. Anita Krüger, Großziethen, zum 65. Fatima Mulalic, Großziethen, zum 65. Marianne Mwanza, Großziethen, zum 65. Hans-Joacim Arlt, Schönefeld, zum 65. Hans-Joachim Handke, Schönefeld, zum 65. Helga Lembcke, Schönefeld, zum 65. Gudrun Seifert, Schönefeld, zum 65. Heinz-Jürgen Toletzki, Schönefeld, zum 65. Mario Andrioli, Großziethen, zum 60. Marian Bergdoll, Großziethen, zum 60. Friedhold Domscheid, Großziethen, zum 60. Gudrun Frister, Großziethen, zum 60. Elke Galla, Großziethen, zum 60. Elke Heisig, Großziethen, zum 60. Jürgen Hömpler, Großziethen, zum 60. Barbara von der Hövel, Großziethen, zum 60. Bernd Janke, Großziethen, zum 60. Evelyn Kählert,Großziethen, zum 60. Martina Köllmer, Großziethen, zum 60. Herbert Schulze, Großziethen, zum 60. Manfred Werfling, Großziethen, zum 60. Elke Lobeth, Kiekebusch, zum 60. Joachim Anders, Schönefeld, zum 60. Roswitha Arlt, Schönefeld, zum 60. Gerd-Uwe La Roche, Schönefeld, zum 60. Ilona Erler, Waltersdorf, zum 60. Norbert Suratny, Waltersdorf, zum 60. Edeltraud Koch, Waßmannsdorf, zum 60.

Sprechstunden der Schiedsstelle
Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Gemeinde Schönefeld finden im Raum 217, 2. Etage im Rathaus der Gemeinde HansGrade-Allee 11 in 12529 Schönefeld auf Vereinbarung statt. Bitte rufen Sie bei Bedarf eine der folgenden Rufnummern an, um einen Termin zu vereinbaren: Tel.: 030 633 83 27, Brigitte Bischof, Schiedsfrau Tel.: 03379 44 46 01, Herr Fuchs, Stellvertreter

In eigener Sache Bitte Redaktionsschluss beachten
Die nächste Ausgabe des „Schönefelder Gemeindeanzeigers“ erscheint am 28. Oktober 2011. Bürger, Ortsvorsteher, Gemeindevertreter, Pfarrer und Vereinsvorsitzende, die Beschlüsse, Beiträge und Termine veröffentlichen möchten, geben ihre Zuschriften in der Gemeindeverwaltung Schönefeld bis zum 13. Oktober 2011 ab. Im Rathaus ist ein Postfach eingerichtet worden. Im Rathaus ist ein Fach eingerichtet worden. Es besteht auch die Möglichkeit, sich direkt an Frau Hybsier, Fax 030/44 04 69 19, Mobil 0178/866 16 57 oder per E-mail: angela.hybsier@gmail.com zu wenden.

Informationen des Bürgermeisters

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Informationen des Bürgermeisters
stiche, Nägel einschlagen und andere für einen Bürgermeister zu erledigende „Aufgaben“ und Zeremonien – wie erste Rammschläge oder Schildenthüllungen – fast zum Tagesgeschäft und im Akkord zu erledigen sein, denn in einer solchen aufstrebenden und sich überaus positiv entwickelnden Gemeinde sind diese symbolischen Dinge als normale Pflichten zu erledigen. Doch wichtiger sind die vielen kleinen anderen Dinge, die dem Bürger am Herzen liegen. Das werden wir – das heißt unser Bauhof und unsere Verwaltung – erledigen. Für mich gab es in dieser Zeit aber auch Informationen, die mich nachdenklich gestimmt haben. Denn wenn man erst auf der Wahlveranstaltung erfährt, dass Straßenlampen an bestimmten Stellen in der Gemeinde seit Monaten flackern oder gar nicht mehr gehen, dass Schlaglöcher seit Monaten immer größer werden oder dass an einigen abseits gelegenen Stellen illegale Müllberge kontinuierlich wachsen, dann zeigt das eindeutig, welche Möglichkeiten sowohl Bürger als auch Verwaltung haben, um besser, schneller und noch effektiver zusammenzuarbeiten. Es gibt einiges, was neu ist. Der Bürgermeister hat seit Anfang September einen Assistenten, der ihm die vielen kleinen Fragen und Dinge, die häufig so wichtig sind, hilft zu lösen und zu erledigen. Dann hat unser Standesamt seine Arbeit aufgenommen. Das Gymnasium gehört schon fast dazu, ist aber jetzt dabei, sich wirklich gut zu profilieren und zu einem besonderen Aushängeschild für unsere Schönefelder Gemeinde zu werden. Dabei kommt es auf unsere gemeindliche Unterstützung in den nächsten Jahren besonders an. Denn ohne die Hilfe und Unterstützung der Kommune wird die Entwicklung dieses Gymnasiums nicht so schnell und erfolgreich sein können, wie man das erwartet. Unseren ersten Standesbeamten und auch meinen Assistenten wird Ihnen Frau Hybsier in den nächsten Ausgaben des Gemeindeanzeigers vorstellen. Die erste Trauung in Großziethen fand bereits statt und es werden hoffentlich noch viele folgen. Die Zusammenarbeit mit den Ortsbeiräten und den Fraktionen der Gemeindevertretung wird in jedem Fall in Zukunft viel intensiver sein, denn nunmehr bleibt dafür auch mehr Zeit. An anderen Stellen wird es spürbare Veränderungen geben, um die Arbeit der Verwaltung noch effektiver zu gestalten und vor allem die Hinweise zu einigen besonders „unfreundlichen Mitarbeitern“ – zumindest aus der Sicht der Bürgerschaft so empfundenen Wahrnehmung - ernst zu nehmen. Es muss versucht werden, mehr Freundlichkeit, und vor allem mehr Verständnis dafür, dass wir in erster Linie für die Bürger da sind, bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meines Hauses zu vermitteln. Jeder Bürger muss aber auch verstehen, dass ich als Chef der Verwaltung zu und vor meinen Mitarbeitern stehe, wenn Dinge gefordert oder erzählt werden, die nicht den Tatsachen entsprechen oder wenn Anschuldigungen kommen, die jeglicher Grundlage entbehren. Zu tun gibt es sehr vieles. Lassen Sie uns gemeinsam mit den gewählten Vertretern an die vor uns liegenden Aufgaben gehen! Nach wie vor gilt in Schönefeld der Grundsatz: der Bürgermeister hat keine zeitlich festgelegten Sprechstunden. Er ist jederzeit für die Bürger zu sprechen. Denn, wenn Probleme da sind, muss sofort gehandelt werden und Sie erreichen mich dann auch jederzeit über mein Sekretariat oder die Amtsleiter! In diesem Sinne wünsche ich uns auch weiterhin eine gute und vor allem konstruktive Zusammenarbeit! Und seien Sie gewiss: ich werde mich des Vertrauens, welches mir die Wählerinnen und Wähler am 11.9.2011 geschenkt haben, als würdig erweisen. Ihr alter und neuer Bürgermeister Dr. Udo Haase

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schönefeld,
Nach den wirklich schweren Tagen des Wahlkampfes geht es nun zum normalen Leben zurück. Versprechen sind einzuhalten und die Entwicklung unserer Kommune ist weiter voranzubringen. Ich möchte an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, allen Bürgerinnen und Bürgern, die mir auf den vielen Wahlkampfveranstaltungen Hinweise gegeben und Wünsche mitgeteilt haben, Dank sagen. Dank dafür, den Blick des Bürgermeisters für die vielen kleinen, aber überaus wichtigen Dinge, gestärkt zu haben. Natürlich werden in den nächsten Jahren viele große und für den Bürger auf den ersten Blick eher „unwichtige Dinge“ bei uns realisiert. Da werden Bandschnitte, Spaten-

Fotonachweis: S. 1(3), 8(3), 9(2), 12(3), 13(3), 15(4), 16(3), 20, 22(3), 30 A. Hybsier,

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hans-Grade-Allee 11 in 12529 Schönefeld
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld
Montag 13.00 bis 15.00 Uhr Dienstag 9.00 - 12.00 Uhr, 13.00 - 15.30 Uhr und 15.45 - 18.00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 13.00 bis 15.00 Uhr Freitag 09.00 bis 12.00 Uhr Service-Point/Zentrale 030 / 53 67 20 0 Sekretariat Bürgermeister: 030/53 67 20 10 Dezernat I - Bürgerdienste 030/53 67 20 33 Dezernat II - Bau- und Investorenservice 030/53 67 20 55 Dezernat III - Zentrale Dienste 030/53 67 20 22 Einwohnermeldeamt Frau Svenja Zantke 030/53 67 20 77 Frau Mandy Rosemeier 030/53 67 20 88

IMPRESSUM
Herausgeber: Gemeinde Schönefeld, Sitz: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld, Service-Point/Zentrale, Telefon: 030 / 53 67 20-0 Redakteurin: A. Hybsier, Mobil: 0178/866 16 57 E-mail: angela.hybsier@gmail.com Auflage und Erscheinungsweise: Der Schönefelder Gemeindeanzeiger hat eine Auflagenhöhe von 7.400 Exemplaren, die kostenlos an alle Haushalte der Gemeinde verteilt werden. Der Schönefelder Gemeindeanzeiger erscheint ca. 12 mal jährlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht in jedem Fall der Meinung des Herausgebers. Die Redaktion behält sich vor, eingesandte Artikel und Leserbriefe gekürzt zu veröffentlichen. Verlag: Rudower Panorama-Verlag + Medien GmbH, Köpenicker Str. 76, 12355 Berlin, Telefon/Fax 030 - 664 41 85. Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48 oder 664 49 02, Fax: 030 - 664 49 02. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 15/09.

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Wahlergebnisse

WA HLERGEBNISSE BÜRGERMEISTERWA HL
Wahlgebiet: Schönefeld
Einwohneranzahl: ............................................. 13793 wahlberechtigt: ................................................ 10235 Zahl der Wähler: ................................................. 4393 Wahlbeteiligung: ...............................................42,9 % Zahl gültiger Stimmen:........................................ 4331 Zahl ungültiger Stimmen: ........................................ 62 BEWERBER 1. Udo Haase ..................................... 2533 Stimmen Alle für Eine 2. Renate Pillat.................................. 1109 Stimmen CDU, SPD, Pro Schönefeld 3. Christian Hentschel......................... 689 Stimmen Bürgerinitiative Schönefeld Die Wählergruppe mit BIS(S) gewählt: ............................ Udo Haase (im 1. Wahlgang ermittelt) Bewerber Renate Pillat 001 002 004 005 006 007 008 009 010 011 012 013 114 115 Wahlvorschlagsträger CDU, SPD, Pro Schönefeld Stimmen 1109 Bewerber Christian Hentschel 001 002 004 005 006 007 008 009 010 011 012 013 114 115 Wahlvorschlagsträger Stimmen Bürgerinitiative Schönefeld 689 Die Wählergruppe mit BIS(S) Bewerber Udo Haase 001 002 004 005 006 007 008 009 010 011 012 013 114 115 Wahlvorschlagsträger Alle für Eine Stimmen 2533 Waltersdorfer Rathaus ..................................... 112 Gaststätte Apel ............................................... 116 Begegnungsstätte ........................................... 234 KITA Spatzenhaus............................................ 144 Bürgertreff ...................................................... 258 Rathaus .......................................................... 174 Generationstreff ................................................ 41 KITA Gänseblümchen ....................................... 227 KITA Gänseblümchen ....................................... 179 KITA Gänseblümchen ....................................... 234 Grundschule.................................................... 216 Grundschule.................................................... 191 Briefwahllokal .................................................. 203 Briefwahllokal .................................................. 204 2533

Waltersdorfer Rathaus .......................................237 Gaststätte Apel ...................................................33 Begegnungsstätte ...............................................36 KITA Spatzenhaus................................................33 Bürgertreff ..........................................................62 Rathaus ..............................................................41 Generationstreff ..................................................36 KITA Gänseblümchen ...........................................76 KITA Gänseblümchen ...........................................93 KITA Gänseblümchen ...........................................92 Grundschule........................................................99 Grundschule........................................................78 Briefwahllokal ....................................................104 Briefwahllokal ......................................................89 1109

Waltersdorfer Rathaus .......................................38 Gaststätte Apel ...................................................9 Begegnungsstätte .............................................13 KITA Spatzenhaus................................................6 Bürgertreff ........................................................29 Rathaus ............................................................17 Generationstreff ................................................32 KITA Gänseblümchen .......................................104 KITA Gänseblümchen .........................................68 KITA Gänseblümchen .........................................77 Grundschule......................................................81 Grundschule....................................................107 Briefwahllokal ....................................................49 Briefwahllokal ....................................................59 689

Ein Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer bei der Wahl zum Bürgermeister am 11. September 2011
Unsere Bürger waren am 11. September 2011 an die Wahlurne gerufen, um den neuen Bürgermeister zu wählen. Um die Wahlen durchzuführen zu können, war der Einsatz zahlreicher Helferinnen und Helfer in den 14 Wahlvorständen notwendig. Bei all den Frauen und Männern, die am 11. September gewissenhaft dieses Ehrenamt ausübten, möchte ich mich als Wahlleiterin auf diesem Wege herzlich bedanken. Auch bei Herrn Apel aus Rotberg möchte ich mich bedanken, in dessen Gaststätte wir auch zu dieser Wahl wieder ein Wahllokal einrichten konnten. D Schulze, Wahlleiterin

Aus der Gemeindeverwaltung

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Irreführendes Formularscheiben der „Gewerbeauskunft-Zentrale.de – Erfassung gewerblicher Einträge“
Haben auch Sie in den letzten Tagen ein Schreiben der „Gewerbeauskunft-Zentrale.de“ erhalten?
Dann nehmen Sie sich entweder die Zeit, das „Kleingedruckte“ und die auf der Rückseite des Schreibens abgedruckten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) genau durchzulesen oder informieren Sie sich anderweitig über diese Firma. Trotz des ersten Eindruckes, ein amtliches Schreiben vor sich zu haben, ist die „Gewerbeauskunft-Zentrale“ nichts anderes als ein privatrechtliches Internetportal und steht nicht mit den in den Gewerbeämtern der Städte und Gemeinden geführten Gewerberegistern in Verbindung. Die Firma GWE-Wirtschaftsinformations GmbH mit Sitz min Düsseldorf bittet derzeit wieder verstärkt Unternehmen, unter der Überschrift „Gewrebeauskunft-Zentrale – Erfassung gewerblicher Einträge –„ um „Rückantwort gebührenfrei per Fax“. Sie schreckt auch nicht davor zurück selbst Gemeindeverwaltungen des Landkreises und Einrichtungen der Kreisund Gemeindeverwaltungen anzuschreiben. Die im Schreiben der „Gewerbeauskunft-Zentgrale“ vorgegebenen Daten sollen auf ihre Richtigkeit kontrolliert, fehlende Angaben ergänzt und mit der Unterschrift bestätigt werden. Wer das auf diesem Weg unterbreitete Angebot zur Eintragung eines sogenannten „Basiseintrages“ unter „Gewerbeaukunft-Zentrale.de“ annimmt und das Schreiben mit Unterschrift versehen zurücksendet, geht eine für zwei Jahre verbindliche Bestellung ein, für die ein monatlicher „Marketingbeitrag“ in Höhe von 39,85 Euro zzgl. Umsatzsteuer zu zahlen ist. Damit werden bis zum Ende der Laufzeit des Vertrages insgesamt 1.138,12 Euro fällig. Jeder Empfänger eines solchen Schreibens sollte sich daher genau überlegen, ob er dieses Angebot annimmt, da durch die Rücksendung des unterschriebenen Antrages ein kostenpflichtiges Vertragsverhältnis zustande kommt. Demjenigen, der dies nicht möchte wird dringend von jeglicher Reaktion abgeraten.“ Dezernat I/Gewerbe

Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 02.08. u. 24.08.11
49/11 Beschluss über die Abwägung der Stellungnahmen der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und der Bürger zum Bebauungsplan 03/10 „Veranstaltungsgelände“, Ortsteil Selchow 50/11 Vertragsbestätigung zum Bebauungsplan 03/10 „Veranstaltungsgelände“, Ortsteil Selchow Im Zusammenhang mit der Aufstellung des Bebauungsplanes 03/10 „Veranstaltungsgelände“ bestätigt die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld die nachfolgend aufgeführten Verträge: 1. Städtebaulicher Vertrag für das Veranstaltungsgelände, Ortsteil Selchow, Gemeinde Schönefeld zur Vorbereitung und Durchführung städtebaulicher Maßnahmen nach §§ 4 b, 11 Abs.1 Nr. 1 BauGB; 2. Städtebaulicher Vertrag zur Herstellung eines Teilabschnitts einer Kreisstraße als Projekt einer öffentlich-privaten Partnerschaft und Erschließungsvertrag; 3. Vertrag zur Finanzierung eines Teilabschnitts eines Geh- und Radwegs als Projekt einer öffentlich-privaten Partnerschaft. 51/11 Beschluss einer Konzeption zur Vertretung der Gemeinde in der Fluglärmkommission Auszug: Die Gemeinde Schönefeld bekennt sich prinzipiell zum Flughafen Schönefeld. Die Betroffenheit unserer Bürger, ihre Sorgen und Ängste, ihr Informationsbedarf und ihre Forderungen an ihre gewählten Vertreter müssen jedoch mehr als bisher ernst genommen, angehört, ggf. bearbeitet und beantwortet werden. Diskussionen zur Standortfrage, zu Sinn oder Unsinn des Flughafenausbaus oder zur Rechtskraft des Planfeststellungsbeschlusses sind aus unserer Sicht nicht Ziel führend. Unsere Aufgabe besteht darin, die kommenden Belastungen einzuschätzen und ihnen nach Möglichkeit vorzubeugen. Wir haben eine Informationspflicht gegenüber unseren Bürgern, die wir bisher ungenügend wahrnehmen und wir nutzen unsere finanziellen Möglichkeiten, unsere Bürger in Rechts- und technischen Fragen beraten zu lassen, bei diesem Thema noch viel zu wenig. Die Gemeindevertretung muss alle politischen Spielräume und Möglichkeiten nutzen, um Belastungen ihrer Bürger zu vermeiden oder mindestens erträglich zu machen. 52/11 Beschluss über die Vergabe von Straßennamen im östlichen und westlichen Eingangsbereich des Flughafens 53/11 Beschluss des Protokolls des Bauausschusses vom 30.06.2011 54/11 Beschluss des Protokolls der gemeinsamen Sitzung des Entwicklungs- und Bauausschusses (Sondersitzung) vom 21.07.2011 55/11 Beschluss des Protokolls der gemeinsamen Sitzung des Entwicklungs- und Bauausschusses (Sondersitzung) vom 27.07.2011 56/11 Beschluss des Protokolls des Bauausschusses vom 04.08.2011 57/11 Bestätigung einer Kostentragungsvereinbarung 58/11 Beschluss über den Ankauf eines Grundstücks (Teilfläche) im Ortsteil Kiekebusch 59/11 Beschluss über den Verkauf von Grundstücken in den Ortsteilen Schönefeld, Selchow und Waltersdorf 60/11 Beschluss über den Verkauf eines Grundstücks im Ortsteil Großziethen 61/11 Beschluss über den Erwerb von Grundstücken im Ortsteil Waltersdorf

Aufruf an Eigentümer bzw. deren Erben von Bodenreformgrundstücken
Im Rahmen der Amtshilfe für das Land Brandenburg veröffentlicht die Gemeinde Schönefeld für die Gemeinde Bodenreformeigentümer und deren ehemalige Bodenreformgrundstücke. Das Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg bittet deshalb alle benannten Eigentümer bzw. deren Erben, sich möglichst schnell beim Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen, Heinrich-Mann-Allee 103, 14473 Potsdam zu melden, um die Möglichkeit einer Rückauflassung zu klären. Die Liste der Eigentümer und Gründstücke finden Sie im Amtsblatt 11/2011 vom 23.08.2011

Die Beratungen der Gemeindevertretung, der Ausschüsse und Ortsbeiräte sind öffentlich. Informationen zu den Beschlüssen der Gemeindevertretung erhalten Sie auf der Internetseite der Gemeinde. www.gemeinde-schoenefeld.de in der Rubrik Politik/Bürgerinformationssystem und im Amtsblatt der Gemeinde.

Unser Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48

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Aus der Gemeindeverwaltung

Amtsblatt 11/2011 vom 23.08.2011 Amtliche Bekanntmachung
Widmungsverfügung „Radweg am Klärwerksableiter“ Widmungsverfügung Nach § 6 Brandenburgisches Straßengesetz (BbgStrG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Juli 2009 (GVB1.I/09, [Nr. 15], S. 358), zuletzt geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 13. April 2010 (GVB1.I/10, Nr. 17) erhält folgende in der Gemeinde Schönefeld, Gemarkung Schönefeld und Gemarkung Waßmannsdorf gelegene Verkehrsfläche die Eigenschaft einer öffentlichen Straße und wird dem öffentlichen Verkehr mit nachfolgend aufgeführten Beschränkungen zur Verfügung gestellt. „Radweg am Klärwerksableiter“ Die Einstufung erfolgt als sonstige öffentliche Straße – beschränkt öffentlicher Weg – mit der Nutzung als Rad- und Gehweg sowie mit der Nutzung für den Betriebs- und Versorgungsdienst (teilweise) und der Nutzung für Mofas (teilweise) Bekanntmachung des Bürgermeisters für den MAWV Bekanntmachung des Bürgermeisters für den MAWV Hiermit weise ich auf Folgendes hin: Der Märkische Abwasser- und Wasserzweckverband (MAWV) hat am 16. Juni 2011 die 4. Änderungssatzung zur Verbandssatzung, die Wasserversorgungsbeitragssatzung, die Schmutzwasserbeitragssatzung, Wasserversorgungsbeitragssatzung für das Versorgungsgebiet WAVAS und die Schmutzwasserbeitragssatzung für das Entsorgungsgebiet WAVAS beschlossen. Die Satzungen sind im Amtsblatt für den Landkreis Dahme-Spreewald Nr. 20 vom 20.06.2011 und Nr. 22 vom 30.06.2011, im Amtsblatt für den Landkreis Teltow-Fläming Nr. 18 vom 30.06.2011 und im Amtsblatt für den Landkreis Oder-Spree Nr. 9 vom 07.07.2011 bekannt gemacht worden. Das Amtsblatt der Gemeinde Schönefeld enthält aktuelle Bekanntmachungen der Gemeinde sowie die Beschlüsse der Gemeindevertretung. Es kann bezogen werden: im Rathaus der Gemeinde Schönefeld, 12529 Schönefeld, HansGrade-Allee 11 sowie einzeln oder im Abonnement gegen Erstattung der Porto- und Versandkosten. Im Internet finden Sie es unter: www.gemeinde-schoenefeld. de/Amtsblatt

Information des MAWV-Verbandsvorstehers Albrecht in Zusammenhang mit dem Versand der Bescheide für Altanschließer im Verbandsgebiet des MAWV
Sehr geehrte Grundstückseigentümerin, sehr geehrter Grundstückseigentümer, Ich möchte Ihnen bereits mit diesem Schreiben einige Fragen beantworten, welche sich aus der Thematik der Bescheidung für Sie ergeben könnten. Zunächst möchte ich erläutern, warum Sie den Bescheid im Jahr 2011 erhalten. Ihre Gemeinde ist Mitglied des Märkischen Abwasser- und Wasserzweckverbandes (MAWV). Dieser hat gesetzliche Grundlagen einzuhalten und umzusetzen. In diesem Falle ist das die Beitragserhebung gemäß Kommunalabgabengesetz (KAG). Dieses Gesetz ist am 27.06.1991 erlassen worden, es befindet sich auf dem Stand vom 27.05.2009. Mit dem KAG wurde den Zweckverbänden die Grundlage gegeben, Beiträge für die Herstellung der öffentlichen Trink- und / oder Schmutzwasseranlage zu erheben. Eine öffentliche Trinkund / oder Schmutzwasseranlage wurde vom MAWV erstmalig durch Erlass der technischen Wasserversorgungs- und / oder Schmutzwassersatzung geschaffen. Für diese öffentlichen Anlagen sind nunmehr Beiträge zu erheben. Da es diese öffentliche Anlage – mangels KAG und entsprechender Satzung des Verbandes – vor dem KAG nicht gab, konnten vorher noch keine Beiträge für diese öffentliche Anlage erhoben werden. In 2004 gab es eine Änderung zum KAG, welche maßgeblich auf die Gültigkeit einer Satzung abstellt. Auf dieser Grundlage und durch ein Gerichtsurteil in 2007 war es zwingend erforderlich, auch die Flächen der so genannten „Altanschließer“ in die Kalkulation und somit auch in die Bescheidung mit einzubeziehen, das heißt Sie müssen nun nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz an den Investitionskosten nach dem 03.10.1990 beteiligt werden. Was sind Altanschließer? Zu der Gruppe der Altanschließer gehören alle Grundstücke, die vor dem 03. Oktober 1990 an eine zentrale öffentliche Wasserversorgungs- und / oder Schmutzwassereinrichtung angeschlossen werden konnten oder bereits angeschlossen waren. Erlauben Sie mir im Weiteren, Ihnen kurz die rechtlichen Grundlagen zu erläutern, wann die Beitragspflicht für ein Grundstück entsteht. 1. Voraussetzung Vorliegen einer gültigen Abgabensatzung Grundlage der Bescheidung für Trinkwasser ist die Wasserversorgungsbeitragssatzung und für Schmutzwasser die Schmutzwasserbeitragssatzung des Märkischen Abwasserund Wasserzweckverbandes (MAWV), beide in der aktuellen Fassung vom 16.06.2011. 2. Voraussetzung der nutzungsfähigen Fertigstellung der Leitungsverlegung und somit Entstehung der erstmaligen Anschlussmöglichkeit für das Grundstück Die zentrale Anlage für Trinkwasser und / oder Schmutzwasser wurde bereits vor dem 03.10.1990 nutzungsfähig fertig gestellt. Erst wenn die Voraussetzungen nach den Punkten 1 und 2 gegeben sind, entsteht die Beitragspflicht für das Grundstück. Somit ist die Beitragspflicht rechtlich erst in 2011 entstanden. Bitte beachten Sie hierbei, dass der Hausanschluss (Verbindung von der öffentlichen Anlage mit Ihrer Kundenanlage) nicht zur öffentlichen Anlage gehört und aus diesem Grund das Vorhandensein des Anschlusses für die Beitragspflicht ohne Bedeutung ist. Die Beitragserhebung erfolgt nach dem KAG. Nach der Regelung des § 12 Absatz 3 a) KAG endet die Festsetzungsverjährung, also die Frist, innerhalb derer der Beitrag festgesetzt werden kann, frühestens am 31.12.2011. Daher ist die geltend gemachte Beitragsforderung innerhalb der Festsetzungsverjährung ordnungsgemäß erhoben worden. Eine Verjährung der Beitragspflicht gemäß Kommunalabgabengesetz für das Land Brandenburg konnte aus diesem Grund bisher nicht eintreten. Gemäß § 6 Abs. 1 der vorgenannten Satzungen des Zweckverbandes ist beitragspflichtig, wer im Zeitpunkt der Bekanntgabe des Bescheides Eigentümer des Grundstückes ist. Rein vorsorglich möchte ich darauf hinweisen, dass nur die

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Eintragung des Eigentümers in die Abteilung I im Grundbuch den Grundstückseigentümer eindeutig definiert. So haben weder ein geschlossener Kaufvertrag mit Regelungen zum Lastenübergang noch Schenkungen o. ä., welche zu diesem Zeitpunkt im Grundbuch nicht vollzogen waren, Einfluss auf den Beitragspflichtigen. Mir ist bewusst, dass eine Vielzahl von Grundstückseigentümern betroffen auf diese unerwartete Beitragsveranlagung reagieren wird. Ich kann Ihnen versichern, dass ein Lösungsweg für jeden Grundstückseigentümer gefunden wird. Aus diesem Grund möchte ich schon jetzt auf die Möglichkeit der Finanzierung im Rahmen einer Stundung hinweisen. Sollten Sie den Ausgleich der Gesamtforderung innerhalb der Zahlungsfrist von einem Monat aus wirtschaftlichen Gründen nicht vornehmen können, besteht auf Antrag die Möglichkeit, mit dem MAWV eine Stundung mit der Zahlung von monatlichen Teilbeträgen zu vereinbaren. Bitte wenden Sie sich zu Fragen der Finanzierung oder bei weiterem Klärungsbedarf unter der Rufnummer 03375/2568-777 gern an unsere Hotline, welche wir extra für Sie eingerichtet haben. Montag, Mittwoch, Donnerstag von 7.00 Uhr bis 17.00 Uhr Dienstag von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr

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Freitag von 7.00 Uhr bis 15.30 Uhr. Vor einem möglichen Besuch der zuständigen Mitarbeiter vereinbaren Sie bitte unter der vorgenannten Telefonnummer in jedem Fall einen Termin. Ich hoffe, dass ich mit diesen Informationen und den bereits in der Presse veröffentlichten Berichten bereits im Vorfeld einige Ihrer Fragen beantworten konnte. Freundliche Grüße Albrecht Verbandsvorsteher

Herbstzeit ist Laubzeit
Die Tage werden wieder kürzer, der Herbst naht mit Riesenschritten, färbt dabei unter anderem das Laub an den Bäumen bunt und lässt es schließlich herunterfallen. Aus diesem Grund bietet die Gemeinde Schönefeld ihren Bürgern auch in diesem Jahr in der Zeit des stärksten Laubfalles die Möglichkeit, das Laub der Straßenbäume ab dem 10.10.2011 direkt beim Bauhof der Gemeinde in der Kirchstraße 4 während der Öffnungszeiten kostenlos abzugeben. Bis zum 25.11.2011 wird dieser Service jeweils Montag bis Donnerstag von 7.00–15.00 Uhr und Freitag von 7.00– 4.00 Uhr angeboten. Darüber hinaus können alternativ Termine an folgenden Samstagen wahrgenommen werden. 22. Oktober 2011 und 12. November 2011 in der Zeit von 8 – 12 Uhr Das Laub sollte ohne Verunreinigungen durch Unrat und Gartenabfälle angeliefert werden und wird vor Ort im Beisein eines Gemeindemitarbeiters entgegengenommen. Mit Fragen zur kostenlosen Laubentsorgung stehe ich Ihnen gern unter der Telefonnummer 0172 304 89 05 zu den bekannten Geschäftszeiten zur Verfügung. F. Zimmer, Leiter des Bauhofes

Entsorgung von Laubsäcken und Grünschnitt im Gemeindegebiet

An den Eichen / Ecke Rudower Allee Liebe Bürgerinnen und Bürger, Häufig entsorgen Bürger ihre Pflanzenreste aus dem Garten illegal im Wald bzw. im öffentlichen Straßenland, so z.B. an Straßenrändern. Dies ist nach abfallrechtlichen Bestimmungen nicht erlaubt. Waldfreunde ärgern sich, die Kosten für die Entsorgung trägt oft die Allgemeinheit. Wer giftige Abfälle in der Natur ablädt, der weiß, dass er falsch handelt. Ölfässer, Lackfarben oder Plastikmüll gefährden den Boden und das Grundwasser. Grünschnitt aus dem eigenen Garten ist nicht giftig – trotzdem gehört der Bio-Müll nicht auf Waldböden oder öffentlichen Flächen. Das regeln die allgemeinen abfallrechtlichen Bestimmungen. „Es ist ein Trugschluss, dass der Abfall aus der Natur auch in die Natur gehört“, sagt das Umweltamt. Das ganze Jahr über hat die Gemeinde mit widerrechtlich abgeladenen Grünabfällen zu tun. Besonders im Frühjahr und im Herbst, wenn Gartenbesitzer ihren Rasen mähen, Hecken schneiden, Bäume stutzen und Laub zusammenkehren. Die Pflanzenreste landen nicht selten im öffentlichen Straßenland. Vielen Bürgern mangelt es an Einsicht, weil sie glauben, der Natur damit nicht zu schaden. Andere vertreten den Standpunkt, den Bio-Müll außerhalb ihres Grundstücks zu entsorgen, da er übel riecht. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder Bürger so ignorant handelt und Müll jeglicher Art auf fremdem Grund und Boden entsorgt. Wir appellieren hiermit an die Einsicht aller Bürger, sich an die Vorgaben des Südbrandenburgischen Abfallzweckverbandes (SBAZV) zu orientieren und die dafür vorgesehenen Säcke erst einen Tag vor der Abholung an ihren jeweiligen Standorten zu platzieren. Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen A. Danker, Dezernat I, Bürgerdienste

Parksituation Wald-, Park-, Jägerund Platanenstraße im Ortsteil Schönefeld
Bei unseren regelmäßigen Kontrollen in diesem Gebiet, werden Fahrzeuge, die wir außerhalb der Markierungen stehend vorfinden, verwarnt. Momentan ist in der Platanenstraße und in der Jägerstraße die Kennzeichnung der Parkflächen teilweise nicht mehr zu erkennen. Die Erneuerung der Markierungen ist von der Gemeinde Schönefeld beauftragt. Dezernat I - Bürgerdienste

MARTINA JANSIK
Rechtsanwältin
Tätigkeitsschwerpunkte:

Familienrecht • Erbrecht
Am Falkenberg 117 12524 Berlin Tel. (030) 67 80 26 29 Fax (030) 67 80 28 54

www.ra-jansik.de

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SCHÖNEFELD

Vorgestellt: DRK Ortsverband Schönefeld: Logistikgruppe
Vor einem Jahr wurde der Ortsverband Schönefeld des Deutschen Roten Kreuzes gegründet. Wir stellen Ihnen den Ortsverband in den kommenden Ausgaben näher vor und beginnen in unserer heutigen Ausgabe mit der Logistikgruppe. Im Jahr 2007 errichtete das DRK-Generalsekretariat auf dem Flughafen Schönefeld ein Logistikzentrum, dessen Hauptaufgabe in der Vor- und Bereithaltung von Ausrüstungen, Gerätschaften und Materialien für nationale und internationale Einsätze des Deutschen Roten Kreuzes zur Bewältigung von Katastrophen besteht. Neben den hauptamtlichen Mitarbeitern des Logistikzentrums arbeiten hier auch die 20 Mitglieder des Schönefelder Ortsverbandes des DRK in der Logistikunterstützungsgruppe. Ihre Aufgaben sind die Wartung, Pflege und Instandhaltung von Fahrzeugen und Geräten, die im Katastrophenfall im Logistikzentrum bereitstehen und sofort einsatzbereit sein müssen. Außerdem gehören auch die Wartung und der Einsatz der Notstromaggregate und die Koordinierung der Kommunikation, die mittels moderner Kommunikationsmittel wie Internetverbindung, Videokonferenzen, BOS Funk, Kurzwellenfunk oder aber auch Sattelitentelefon von zwei Einsatzleitwagen aus geschieht, zu den Aufgaben. Nicht jeder der ehrenamtlichen Helfer hat eine Kfz-Mechaniker Ausbildung oder einen anderen handwerklichen Beruf oder ist IT-Spezialist. Deshalb werden die Mitglieder der Gruppe in internen Lehrgängen für die Aufgaben qualifiziert. Auch konkrete Hilfe in Notsituationen leisten die Mitglieder der Gruppe. Peter Griephan war in den letzten Jahren in 5 Einsätzen, hat Heizer und Lüfter nach Italien ins Erdbebengebiet gebracht, ist viermal nach Polen ins Überschwemmungsgebiet gefahren und hat technische Hilfsmittel geliefert. Auch in der Umgebung wird geholfen. Als kürzlich der Strom bei einem Konzert auf dem Funkerberg in Königs Wusterhau-

Mitglieder der Logistikgruppe des Ortsverbandes Schönefeld sen ausfiel, waren es die ehrenamtlichen Helfer aus Schönefeld, die mit einem Notstromaggregat aushalfen. „Es gehört eine Menge Idealismus zu dieser Tätigkeit. In den meisten Fällen nehmen die Helfer Urlaub für die Einsätze oder sind am Wochenende unterwegs, aber es ist auch eine sehr schöne Aufgabe, Menschen in Not helfen zu können. Ein Helfer unserer Gruppe war 2010 vier Wochen in Haiti als nach dem Erbeben Helfer gebraucht wurden“, sagt Uwe Steinke, der Ortsvorsitzende. Wer sich für die Arbeit der Logistikgruppe interessiert und gern mitarbeiten möchte, kann sich auf der Internetseite des Ortsverbandes informieren. Dort sind auch Videos über den Einsatz in Haiti eingestellt. Wer möchte, kann auch vorbei kommen und sich vor Ort informieren. Die Gruppe trifft sich wechselweise samstags und dienstags am Frachtzentrum nahe des alten Towers auf dem Flughafen Schönefeld.

Gabriele Flowers ist seit zwei Jahren dabei. Gabelstapler fahren hat sie in der Logistikgruppe gelernt. Warum sie dabei ist? „Ich helfe gern Menschen und mir macht es Spaß, große Autos zu fahren und das kann ich hier.“

Kontakt: Ortsverband Schönefeld Vorsitzender Uwe Steinke Tel: 033762 - 92 838 U.Steinke@DRK-OV-Schoenefeld.de www.drk-ov-schoenefeld.de info@drk-ov-schoenefeld.de

Dieser geländegängige „Fernsprech-Bauwagen“ enthält Feldtelefone, Vermittlungsstellen und Fernmeldekabel. Damit kann in Notfällen auch über weite Strecken und in entlegenen Regionen die Kommunikation wieder hergestellt werden.

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Zu Gast in der airportworld: Peter Scholl-Latour

Peter Scholl-Latour in Schönefeld Karl Mette aus Waßmannsdorf freut sich über die persönliche Signatur des prominenten Gastes. Einen ganz besonderen Abend erlebten die Schönefelder Anfang September. Der bekannte Journalist und Autor Peter Scholl-Latour war in die airportworld nach Schönefeld gekommen, um den aktuellen Konflikt in Libyen und der arabischen Welt zu analysieren und die Auswirkungen auf Europa realistisch einschätzen. Der neue Jahrgang ist jung und spritzig. Er wird sich in den nächsten drei Jahren entwickeln zu Qualität und Reife. Nein, hier ist nicht die Rede vom jungen Wein, sondern von den Holiday Inn Azubis des Jahrgangs 2011. Am 01. September 2011 begrüßte Thomas Tarnok, Direktor des Holiday Inn Berlin Airport – Conference Centre, 10 junge Menschen, die den Dienst am Gast in einem Hotel in drei Berufssparten erlernen wollen – Koch, Hotelfachfrau(-mann) und Veranstaltungskaufmann. Ihre Kollegen aus dem 2. und 3. Ausbildungsjahr bereiteten ihnen einen Willkommensabend mit Spiel, Sport auf hoteleigener Eisstockbahn und eigener Küchenleistung. Mit eingeladen und in großer Zahl erschienen waren die Eltern und die Ausbilder. Das Kennenlernen ist geglückt, „Die Zeit, da man in Berlin behauptete, Deutschland würde am Hindukusch, also in Afghanistan verteidigt, liegt glücklicherweise hinter uns. Aber in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, im arabischen Raum, südlich des Mittelmeeres, vollzieht sich ein politischer, sozialer und religiöser Umbruch, der die Europäer unmittelbar angeht. Gegenüber diesem so genannten ‚arabischen Frühling‘ hat die deutsche Regierung mit Unkenntnis und Ratlosigkeit reagiert. Statt einer verheißungsvollen demokratischen Bewegung drohen die Staaten der arabischen Länder auf sehr unterschiedliche Weise in Chaos und Bürgerkrieg abzugleiten.“ Peter Scholl-Latour Mehr als 300 Gäste begrüßten Peter Scholl-Latour mit herzlichem Beifall. Der Besuch von Peter Scholl-Latour war ein lang gehegter Wunsch des Bürgermeisters Dr. Haase, der mit dem bekannten Publizisten seit langer Zeit befreundet ist und mit ihm auf vielen Reisen war. Scholl-Latour gab eine detaillierte Analyse der Situation im Nahen Osten, erläuterte geschichtliche Hintergründe und Auswirkungen auf Europa. Er beantwortete Fragen und signierte im Anschluss Bücher.

Der neue Jahrgang
jetzt ist der Einstieg in den Berufsalltag eine gemeinsame Leistung von Azubi und Ausbilder. Diese Leistung wird vom Hotelmanagement ständig begleitet. Das Ziel aller ist es, dem Gast vorübergehend ein Zuhause zu bieten.

Und übrigens! Es werden weiterhin Bewerber gesucht.

Rathaus Schönefeld Telefon: (030) 53 67 20 0

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Das Sommerfest im Schönefelder Schwalbenweg
Das Sommerfest des Mehrgenerationenhauses im Schönefelder Schwalbenweg fand in diesem Jahr am 18. August 2011 statt. Das Fest war zwischen 16 und 18 Uhr geplant, so dass möglichst viele Eltern mit ihren Kindern daran teilnehmen konnten. Bei hochsommerlichen Temperaturen, blauem Himmel und Sonnenschein fanden sich wieder recht viele Gäste ein. Die Mitarbeiter des Mehrgenerationenhauses hatten viel auf die Beine gestellt, was bei allen Gästen gut ankam und für gute Stimmung sorgte. Nach der Eröffnung durch Mitarbeiter des Hauses begrüßte der Bürgermeister, Dr. Haase, gemeinsam mit dem Schönefelder Ortsvorsteher, Herrn Rust, die Gäste. Sie wünschten allen Anwesenden viel Spaß an diesem Nachmittag. Bei dieser Gelegenheit übereichte der Bürgermeister gemeinsam mit dem Ortsvorsteher dem neuen Schönefelder Ortschronisten Herrn Schäfer, der die Nachfolge von Karin Lein übernommen hat, die Ernennungsurkunde. Wie in den Vorjahren hatten sich wieder viele Gäste aller Altersklassen eingefunden. Muttis mit ihren Kindern und auch zahlreiche Gäste mittleren Alters und natürlich auch Senioren gehörten zum Publikum des Tages. So sollte ein Mehrgenerationenhaus auch funktionieren. Sinn und Zweck dieser Einrichtung ist es ja, jungen und alten Menschen ein Miteinander zu schaffen. Der vor wenigen Wochen neu errichtete und eingeweihte Kinderspielplatz wurde von den Kindern gern angenommen. Das Programm im Innenhof der Einrichtung bot ein abwechslungsreiches Programm. Kindertanzgruppen, sowie artistische Einlagen vom befreundeten Altglienicker Kinderzirkus „Cabuwazi“ sorgten für eine gute Unterhaltung. Vom Publikum wurde das Programm mit reichlichem Applaus bedacht. Für das leibliche Wohl war auch zu messen. Die Freiwillige Feuerwehr hatte auch ein Feuerwehrfahrzeug aufgestellt. Interessenten konnten das Inventar eines solchen Fahrzeuges bewundern. Vielleicht hilft eine solche Ausstellung mal dazu, neue junge Menschen für eine Mitgliedschaft in der freiwilligen Feuerwehr zu gewinnen. Ein Feuerwehrstand mit Werbematerial, sowie ein kleines Haus in Form einer Puppenstube waren ein Magnet für die Kinder. Feuerwehrkameraden demonstrierten am Modell, wie sich Brandrauch und giftige Gase bei einem Feuer in einem Haus ausbreiten können. Viele Kinder sahen diese Vorführung mit sichtlichem Interesse. Fazit der Veranstaltung: Den Mitarbeitern des Mehrgenerationenhauses in Schönefeld gilt unser aller Dank für dieses gelungene Sommerfest. Das Fest fand bei den Anwesenden viel Beifall und wird allen Gästen in guter Erinnerung bleiben. Ein persönliches Anliegen möchte ich noch erwähnen. Es wäre im Interesse aller Schönefelder, diesen dort entstandenen Spielplatz, der allen offen steht, in einem sauberen und ordentlichen Zustand zu erhalten. Die Gemeinde Schönefeld hat hier einiges an Kosten für die Jugend investiert, um den jungen Menschen hier im Wohngebiet etwas zu bieten. Deshalb meine Bitte, liebe Nutzer, denkt darüber mal nach. Auch älteren Menschen wollen die Bänke zu einem erholsamen Aufenthalt nutzen. Das ist auch der Wunsch der Gemeindevertreter, welche dieses Projekt mit in die Wege gebracht haben. Leider wird im Wohngebiet Schwalbenweg immer wieder festgestellt, dass die Ordnung und Sauberkeit im Umfeld nicht gerade berauschend ist. Der Weg zu einer gepflegten Wohnanlage kann nur realisiert werden, wenn jeder vor Ort mitmacht. Danke! Hans Schäfer, Ortschronist

hervorragend gesorgt. Kaffee, Tee, Kuchen oder Grillwürste waren von den Mitarbeitern des Hauses bereitgestellt worden, wovon die Gäste auch reichlich Gebrauch machten. Kinderschminken war bei den kleinen Gästen besonders gefragt und so waren viele Gesichter in kleine Kunstwerke verwandelt

worden. Auch Basteln mit Holz stand auf dem Plan und wurde von den Jugendlichen gern angenommen. Auf dem neuen Spielplatz gab es auch eine rege Beteiligung am Schachtisch, welcher fest in den Außenanlagen integriert ist. Hier trat Alt gegen Jung an, um sich an ihren Schachkenntnissen

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Schönefeld bekommt ein City Center
Rund um das Rathaus und die Astrid-Lindgren-Grundschule war lange nur grüne Wiese. Nach der Fertigstellung der Hans-Grade-Allee, dem Bau der „Schönefelder Welle“ und der Eröffnung der neuer Feuer- und Rettungswache füllt sich die Gegend mit Leben und das neue Zentrum beginnt langsam zu wachsen. Schon lange hoffen die Schönefelder auf ein Einkaufszentrum in ihrem Ortsteil. Die kleine Zeremonie beim Aufstellen des Baustellenschildes hatten die Investoren, ein Joint Venture der Frankfurter ANTAN GmbH und der Berliner Reconagruppe, initiiert. Sie wollten ein Zeichen setzen, dass es jetzt zügig voran gehen wird mit dem Bau des City Centers, das gegenüber der Schwimmhalle gebaut werden wird. Die Gemeindevertretung hatte das Projekt begrüßt, zur Enthüllung des Schildes waren allerdings einige der Fraktionen fern geblieben, was der Vorsitzende des Bauausschusses bedauerte. Schließlich sei es ein ProEntwurf für das City Center an der Hans-Grade-Allee/Rudower Chaussee (Dipl.Ing Architekt E. Schneekloth + Partner)

jekt, das von allen unterstützt wird, sagte er. Wie das Projekt im Detail realisiert wird und wie das Kaufhaus tatsächlich aussehen wird, darüber wird die Gemeindevertretung noch beraten. „Für uns ist es das erste Projekt in diesem Firmenverbund und wir entwickeln das Projekt mit dem Blick auf die weitere Wohnbebauung. Wir wollen so schnell

wie möglich beginnen, wenn das Baurecht erteilt ist“, sagte ANTAN/RECONA Geschäftsführer Ralf Eric Nestler. Das Unternehmen investiert 20 Millionen Euro in den Bau des City Centers. Im Erdgeschoss werden sich auf über 4.800 m² ein großer Lebensmittelvollversorger, ein Discounter, ein Drogeriefachmarkt sowie diverse kleinere Dienstleistungsflächen

vom Friseur über eine Bankfiliale bis hin zum Bistro ansiedeln. Daneben werden 5.500 m² für Büro- und Dienstleistungsflächen zur Verfügung stehen. Geplant ist, bis zum II. Quartal 2012 das erforderliche Baurecht zu schaffen. Danach soll unverzüglich mit dem Bau begonnen werden und Ende März 2013 soll das City Center bezugsfertig sein. A.H.

Sprechstunden der Polizeiwache Schönefeld
Die Sprechstunde der Polizeiwache Schönefeld findet dienstags vom 13.00 bis 18.00 Uhr im Rathaus Schönefeld, 2. OG, Raum 217 statt. Einer der Revierpolizisten steht den Einwohnern als Ansprechpartner zur Verfügung. Außerhalb der Sprechstunde erreichen Sie: PHK Lothar Stoldt POM´in Karina Köhler POM´in Barbara Jungnickel 030 / 634 80 240 030 / 634 80 241 030 / 634 80 242

Sollten die Revierpolizisten im Einsatz sein, können Sie sich jederzeit beim Wachhabenden melden, der unter der Telefonnummer 030 / 634 80 0 erreichbar ist. Er wird Ihnen in jedem Fall weiterhelfen.

Urlaub auf dem Bauernhof im Frankenwald
Genießen Sie Ihren Urlaub in waldreicher Umgebung. Ob Familienurlaub oder Entspannung zu zweit. Zwei Ferienwohnungen für 2 bis 6 Personen sowie ein separates Doppelzimmer erwarten Sie. Alle FeWo mit Dusche/WC, TV, Radio, Telefon. 2 Pers. 25.– €, jede weitere Person 5.– €. � 09223-473 • www.ferienhof-poehlmann.de

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Von der DEUTSCHEN LUFTHANSA zur INTERFLUG
Ausstellung des Bundesarchivs in Schönefelder Rathaus

Archivdirektorin und Leiterin der Abteilung DDR, Petra Rauschenbach, die Mitarbeiterinnen Frau Fischer und Frau Vogel mit Bürgermeister Dr. Haase bei der Eröffnung der Ausstellung Die Eröffnung der Ausstellung zu den Anfängen der zivilen Luftfahrt in der DDR war ein Treffen alter Bekannter. Zahlreich waren ehemalige Mitarbeiter der Interflug ins Schönefelder Rathaus gekommen. In den Vitrinen sind neben zahlreichen Dokumente aus der Geschichte der Deutschen Lufthansa der DDR auch Gegenstände, wie man sie in den Flugzeugen der Interflug finden konnte, ausgestellt. Wolfgang Schulz hatte einige seiner Flugzeugmodelle zur Verfügung gestellt u.a. auch das Modell einer IL 18 der Deutschen Lufthansa der DDR. Archivdirektorin Petra Rauschenbach bedankte sich beim Bürgermeister für die Gelegenheit, diese Ausstellung im Rathaus präsentieren zu können. „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir mit unseren Ausstellungen außer Haus gehen und wir freuen uns, dass wir die Gelegenheit haben, unsere kleine Ausstellung hier in Schönefeld zeigen zu können. Ich hoffe, dass sich daraus auch für die Zukunft eine Zusammenarbeit ergibt“, sagte sie. Sie lud alle Besucher ein, das Staatsarchiv zu besuchen und die Quellen zu nutzen und bat alle darum, Dinge, die vielleicht noch im Schrank liegen, dem Staatsarchiv zu überlassen, damit sie allgemein zugänglich sind. Für Walter Britt aus Königs Wusterhausen war die Ausstellungseröffnung ein besonderes Ereignis. Er war einer der ersten Argarflieger und hat ein umfangreiches Archiv angelegt. Er sammelt seit langem Veröffentlichungen und Fotos. Auch Horst Huth ist jemand, bei dem die Ausstellung viele Erinnerungen wach ruft. „Ich habe im April 1956 bei der damaligen Deutschen Lufthansa angefangen als Flugzeugmechaniker und war bis zur Wende bei der Interflug tätig. Man hängt seit langem dran, ich habe die Entwicklung mitgemacht. Wir machten damals u.a. Luftbilder und Filme. Nach 1990 wurden wir dann eigenständig als Berliner Spezialflug.“ Auch Alfons Handtke aus Schönefeld hat den Beginn der DDR-Luftfahrt von Anfang an erlebt. „Die Ausstellung gefällt mir. Es sind schöne Rückblicke. Ich habe von 1955 an bis ich Rentner wurde in der Flugtechnik gearbeitet, sagt er. Die Ausstellung ist im Rathaus der Gemeinde, Hans-Grade-Allee 11, Ortsteil Schönefeld zu besichtigen. Das Bundesarchiv Finckensteinallee 63 12205 Berlin Postfach 45 05 69 12175 Berlin Telefon: 03018/7770-0 Fax: 03018/7770-111 E-Mail: berlin@bundesarchiv.de Archivfachlicher Dienst: Tel.: 03018/7770-420 o. -411 Öffnungszeiten Archiv: Mo. - Do.: 8 Uhr - 19 Uhr Fr.: 8 Uhr - 16 Uhr Bibliothek: Mo. - Do.: 9 Uhr - 19 Uhr Fr.: 09 Uhr - 16 Uhr

Dokumente aus Geschichte der Deutschen Lufthansa der DDR

Interview mit Elke Vogel vom Referat DDR1
Wie ist die Ausstellung zustande gekommen? Wir hatten fast die gleiche Ausstellung in den Räumen des Archivs in Lichterfelde im letzten Jahr. Der Anklang war groß und die Nutzer begeistert. Normalerweise gehen wir mit den Ausstellungen nicht nach außen. Ein ehemaliger Mitarbeiter der Interflug stellte die Verbindung zum Schönefelder Rathaus her und wir freuen uns, dass wir die Ausstellung jetzt hier zeigen können. Woher kommen die Exponate? Die Exponate kommen aus den Beständen des Archivs. Alles ist auch nachzulesen im Begleittext zur Ausstellung, den ich dazu entworfen habe. Dort sind alle Bestände aufgeführt. Es befinden sich keine Originale hier sondern Scans der Originale. Alles ist beschriftet. Die Dokumente stammen z.B. aus dem Bestand „Ministerrat der DDR“, „Ministerium für Verkehrswesen“, „Interflug“. Gibt es etwas Besonderes für Sie? Ja, was mir persönlich sehr gut gefällt, ist die Warenzeichenurkunde für die Deutsche Lufthansa, die im Original noch schöner aussieht als im Scan. Das schöne Blau kommt da nicht so wie im Original zum Ausdruck. Vielen Dank für das Gespräch

Auch Karl-Heinz Kallbach war zur Eröffnung der Ausstellung gekommen. Der legendäre Pilot schrieb im Oktober 1989 Geschichte, als er einen Langstreckenjet vom Typ Iljuschin Il-62 auf der nur 850 Meter langen Grasbahn des Landeplatzes Stölln landete.

Informationen zu den Ortsteilen der Gemeinde finden Sie unter: www.gemeindeschoenefeld.de /Gemeinde Schönefeld/ Die Ortsteile

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Kürbis, Kürbis, Kürbis und nochmals Kürbis
In jedem Jahr kann man in Kleinziethen die Welt der bunten Kürbisse bewundern. Familie Messinger lud schon zum 7. Mal zum Hof- und Kürbisfest ein. In diesem Jahr war es ganz den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr gewidmet. Das große Kürbisbild zeigte das Logo mit den Tätigkeiten, die die Feuerwehr verrichtet: schützen, retten, bergen, löschen. Nicole Messinger hat die orangefarbenen, roten und schwarzen Kürbisse zu diesem imposanten Kunstwerk zusammengetragen, das man am besten von der nicht besonders attraktiv aus, soll aber innen schön gelb aussehen und wunderbar schmecken, versichert Angelika Messinger. Ich habe mein Kürbiswissen auch in diesem Jahr erweitert, freue mich schon auf das nächste Jahr und bin gespannt, womit die Familie Messinger dann die Gäste überraschen wird. Ein besonderer Höhepunkt war der Wettkampf der Feuerwehren im Löschangriff nass um den Kürbis-Cup, der erstmals ausgetragen wurde. Angelika und Klaus Messinger haben den Pokal gestiftet. Gewinner des Pokals ist das Wettkampfteam der Freiwilligen Feuerwehr Großziethen. A.H

Das Kürbiskunstwerk aus der Vogelperspektive Custard White, Casper, auch die französische Abteilung war vertreten mit Patisson verruqueux panache, die schwarze Sorte davon sieht besonders dekorativ aus. Besonderer Beliebtheit erfreut sich der Hokkaidokürbis, den muss man nicht schälen und er schmeckt ausgezeichnet. Angelika Messinger steht jedem Besucher bei der Auswahl gern mit Rat und Tat zur Seite. Sie gibt Informationen zur Haltbarkeit und Zubereitung. Familie Kretschmar aus Großziethen war zum ersten Mal beim Kürbisfest und war begeistert. „Wir essen sehr gern Kürbis als Suppe oder als Kompott süß-sauer eingelegt. Wir haben uns beraten belassen und wollen mal was anderes ausprobieren, deshalb nehmen wir auch einen von den grauen Kürbissen mit, den wir noch nicht kennen“, sagt Frau Kretschmar. Die graue Maus unter den Kürbissen heißt übrigens Blue Hubbard sieht

Plattform der Teleskophebebühne sehen konnte. Auf den Kürbissen gab es auch viel Interessantes und Wissenswertes über die Feuerwehr zu lesen. Man erfuhr, dass der Heilige Florian der Schutzpatron der Feuerwehr ist, was die einzelnen Aufgaben im Signet der Feuerwehr beinhalten, warum man Feuer mit Wasser löscht und erhielt auch Tipps, wie man z.B. einen Fettbrand löscht. Auch das Kürbiswissen wurde erweitert. Am Infostrohballen stellten sich 54 Kürbisarten vor mit solch exotischen englischen Guter Rat ist nicht teuer. Angelika Messinger Namen wie Green berät Frau Kretschmar beim Kürbiskauf Chicago Hubbard, Gewinner des 1. Kürbiscups wurde das Wettkampfteam der Freiwilligen Feuerwehr Großziethen

Nicole Messinger und der Heilige Florian. Sie hat die vielen Kürbisse zum Signet der Feuerwehr ausgelegt.

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G RO ß Z I E T H E N

Schuljahresanfangsgottesdienst und Sommerfest
Endlich wieder Leben im Gemeindezentrum Großziethen!
Der Sonntag, der 21. August, fing ja schon gut an mit dem Gottesdienst für unsere ABC-Schützen, bei dem die Besucher, und vor allem die Kinder, aktiv mitspielen durften. Mit einem Schlauchboot wurde ihnen nahe gebracht, dass es sich immer lohnt gemeinsam Dinge zu bewegen um ein Ziel erreichen zu können. Für ihre eifrige Mitarbeit wurden sie dann auch noch mit kleinen Geschenken belohnt. Nach dem Gottesdienst ging es dann direkt rüber in unser, nun endlich wieder benutzbares, Gemeindehaus, denn wir wollten unser alljährliches Sommerfest feiern. Auch hier stand alles unter dem Motto „Wasser“. Hierbei amüsierten sich vor allem die Kleinsten an den Spielständen städt. Auch die Superintendentin Frau Kennert ließ es sich nicht nehmen ein paar Worte an die Besucher zu richten. Ein buntes Programm rundete das fröhliche Fest ab. Eröffnet wurde der Reigen durch Posaunenmusik. Etwas später erfreute uns der Chor Cantabile mit alten deutschen Volksweisen, bei denen so mancher im Stillen mitsingen konnte. Den Abschluss bildeten die Treptower Tastenteufel, die mit ihrem Können ihrem Namen alle Ehre gemacht haben. Es wurde spontan geschunkelt, geklatscht und sogar getanzt. Es war ein schönes Fest bei dem Jung und Alt viel Spaß hatten. Und das Beste ist, dass wir wieder gemeinsam in unserem schönen Gemeindehaus feiern durften. Gudrun Frister

mit Wasser und Booten oder an den Wasserspritzen. Für nicht so „Wasserfeste“ wurden Bastelarbeiten mit Filz in den Kinderräumen angeboten. Bei guter Musik, Essen, Trinken,

Schwatzen und Lachen wurde unser Gemeindehaus nach 1 ½ Jahren nun endlich wieder seiner ursprünglichen Bestimmung übergeben. Eröffnet wurde das Fest durch Pfarrerin Petra Kohl-

Informationen für die Großziethener Senioren Veranstaltungen im 2. Halbjahr 2011
27.09. Grillnachmittag im Tenniscenter Querweg Beginn 15.00 Uhr 18.10. Fahrt nach Bad Saarow in die Therme 25.10. Tagesfahrt in den „Affenwald“ nach Mahlow mit Mittagessen und Kaffeetrinken 15.11. Fahrt zur Therme nach Bad Saarow 09.12. Seniorenweihnachtsfeier in der Mehrzweckhalle Beginn 15.00 Uhr 13.12. Fahrt nach Bad Saarow zur Therme 14.12. Lichterfahrt durch Berlin und Weihnachtsmenü Anmeldung bei Frau Kienast: Tel. 03379 / 44 42 50

Gemeindezentrum Großziethen Alt Großziethen 40 12529 Schönefeld OT Großziethen
Gemeindebüro: Kirchstraße 2 • 12529 Schönefeld / OT Schönefeld Tel.: 030/6 33 82 98 • Fax: 030/6 34 99 728 Email: kirchengemeinde.schoenefeld@t-online.de

Babybasar / Trödelmarkt
22. Oktober 2011
Zeit: Ort: 9.00 – 13.00 Uhr (Aufbau ab 8.30 Uhr) Kindergarten Gänseblümchen Ernst-Thälmann-Platz 3 12529 Schönefeld / OT Großziethen bitte einen Tapeziertisch mitbringen pro Stand 5,00 Euro und einen selbstgebackenen Kuchen

Da n k s a g u n g

Martha Spank
geb. Kanthak * 25.07.1934  10.07.2011

Stand: Kosten:

In den schweren Stunden des Abschiedes haben wir viel Zuneigung und Trost erfahren. Herzlichen Dank allen, die sich mit uns verbunden fühlten und Ihre Anteilnahme in vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten und allen, die meine Mutter auf Ihrem letzten Weg begleitet haben.

Anmeldung: ab sofort: telef, bei Frau Dressler unter 03379/20 07 10 per E-mail bei Frau Stenzel an: SAM.Stenzel@t-online.de

Harry Spank mit Familie

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G RO ß Z I E T H E N

Aus den Ortsteilen

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17. Jugendfeuerwehrtag - ein Tag für die ganze Familie
Es ist schon der 17. Jugendfeuerwehrtag, den der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr in Großziethen organisiert hat. Mit viel Engagement und Ideen haben die Mitglieder auch in diesem Jahr diesen Tag vorbereitet. Ein Familienwettkampf, bei dem Eltern und Kinder gemeinsam Aufgaben an verschiedenen Stationen zu lösen hatten, machte den Beteiligten viel Spaß. An der ersten Station musste ein Golfball so schnell wie möglich durch einen Feuerwehrschlauch transportiert werden. Das Spaßspiel erforderte Geschicklichkeit und die richtige Technik. An der zweiten Station ging es um das richtige und schnelle Kuppeln von Schläuchen. Dann folgte ein Wissenstest und an der letzten Station mussten Dosen mit dem Wasserstrahl aus dem Schlauch getroffen und umgeworfen werden. Viele Gäste besichtigten die neue Feuerwache und sahen sich die Vorführungen der Jugendfeuerwehr an. Auch die Fahrzeuge und die Technik konnten besichtigt werden und die Kinder konnten mal in eine Feuerwehr klettern. Der Ortsverband des DRK zeigte den Kindern Erste Hilfe zum Mitmachen, z.B. wie man Verbände macht, was man machen muss, wenn man einen Bewusstlosen findet. Interessiert sahen sich die Gäste auch die technischen Geräte und Ausrüstungen an, dazu gehören die hydraulischen Scheren, Spreizer und Schneider und die Atemschutzgeräte. Auch Schutzkleidung und –helme konnte man anprobieren. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Am Kuchenbüfett konnte kaum jemand vorbeigehen. Allen ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern gilt ein großer Dank für den interessanten Tag. A.H.

Familie Pelz beim Familienwettbewerb. An der ersten Station musste ein Golfball durch einen B-Schlauch transportiert werden. Lukas und Jonas sind Mitglied der Jugendfeuerwehr und kennen dieses Spaßspiel.

Die Mitglieder der Fördervereins fördern und unterstützen besonders die Jugendarbeit. Sie haben auch in diesem Jahr mit viel Einsatz den Jugendfeuerwehrtag organisiert. Neue Mitglieder sind willkommen.

Dunja Mammach mit ihrer Tochter Juliane. Am Tag der offenen Tür hat sie Interesse an der Arbeit der Feuerwehr gefunden. Seit letztem Jahr ist sie Mitglied der Jugendfeuerwehr in Großziethen und möchte gern dabei bleiben.

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Reparaturen aller Art offen • TÜV + AU Mitglied der Handwerkskammer • Achsvermessung

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Kira interessiert sich für das Rauchhaus, an dem man sehen kann, wie sich ein Brand in einem Wohnhaus ausbreitet.

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Aus den Ortsteilen

G RO ß Z I E T H E N

Sommerfest zur Eröffnung des Gutsparks
Der Ortsbeirat Großziethen, die Gemeinde und die Flughafengesellschaft hatten am 20. August zu einem großen Sommerfest zur Eröffnung des Gutsparks eingeladen. Ralf Kunkel, Pressesprecher der Berliner Flughäfen, wünschte den Bürgern viel Spaß und Freude mit dem Park. Der Flughafen wird die Pflege für die nächsten 25 übernehmen. Er verwies auch auf die guten Radwegverbindungen zum Flughafen, die künftig direkt zum Terminal führen sollen und verblüffte die Gäste mit der Feststellung, dass in München mehr Menschen die Aussichtsplattform des Flughafens besuchen als Neuschwanstein besichtigen. Einen besonderen Platz nahmen an diesem Nachmittag die kleinen Schachspieler ein, die beim Sommerfest in der Kita „Sonnenblick“ Simultanschach gegen den Bürgermeister gespielt hatten und an diesem Nachmittag ihre Pokale in Empfang nahmen. KitaLeiterin Ursula Langer ist stolz auf ihre Kleinen. „Die Vorschul- und Hortkinder haben es dem Bürgermeister nicht leicht gemacht. Hut ab. Ich bin stolz, wie selbst die Jüngsten gezeigt haben, wie Dame, König und Turm gesetzt werden“, sagte sie. Danach gab es eine Siegerehrung mit der Boxweltmeisterin Ramona Kühne. Sie war die Glücksfee bei der Ermittlung der Gewinner des Meilenstein-Suchspiels, das der KW-Kurier und BER aktuell ins Leben gerufen hatten. Erfolgreiche Meilensteinsucher waren die Mitglieder das Schönefelder Radfahrteams, das Siegfried Wargenau anführt. „Die Aktion wurde erst in wenig belächelt. Aber wir haben Ehrgeiz entwickelt und wollten unbedingt alle Meilensteine finden“, sagte er. Seine Anstrengungen wurden dann auch belohnt, Ramona Kühne brachte ihm Glück. Siegfried Wargenau gewann einen Mini-Meilenstein. Jörg Kobs von BER aktuell übergab die Preise und regte alle an, die Meilensteine zu besuchen. Viel Freude hatten die Besucher auch beim Auftritt der Tanzmäuse der SG Großziethen. Es war ein schöner Nachmittag in einem schönen Park. A.H.

Die Schönefelder Radsportler, die regelmäßig auf Tour gehen, sind die Gewinner des „Meilenstein“-Suchspiels, das der KW-Kurier, BER aktuell und Bürgermeister Dr. Haase ausgeschrieben hatten.

Sommerfest im schönen Gutspark von Großziethen

Für seine Teilnahme am Simultanschachspiel gegen den Bürgermeister beim Sommerfest in der Kita „Sonnenblick“ erhielt Thomas einen Pokal und eine Urkunde. Er hatte erst im Februar angefangen, Schach zu spielen und hat sich gut geschlagen.

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Die Tanzmäuse sorgten für gute Stimmung

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Aus den Ortsteilen

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Die SG Großziethen veranstaltete ein großes U9-Jugendturnier

Hochklassiges Fußballturnier der U9-Jugend
Am U9-Jugendturnier, das Ende August in Großziethen stattfand, nahmen 16 Teams teil. Es wurde in 4 Gruppen á 4 Mannschaften gespielt. Im Halbfinale waren die Großen unter sich. Hertha schlug die Werderaner aus Bremen klar mit 4:1. Mit dem gleichen Ergebnis schlug Hansa Rostock die Hamburger aus St. Pauli. Das Endspiel gewannen die Mecklenburger aus Rostock gegen St. Pauli Das Endspiel gewannen die Mecklenburger aus Rostock gegen Hertha BSC Berlin mit 2:1. Ab dem Viertelfinale gab es für die neutralen Zuschauer schon richtig guten Fußball zu sehen. Der Veranstalter war mit dem 8. Platz super zufrieden. Eltern und Vereinsmitglieder gaben sich viel Mühe, um die Wünsche der Gäste zu erfüllen. Alles klappte wie am Schnürchen, was viel Lob von den Gästen einbrachte. Platzierungen: 1. Hansa Rostock 2. 2. Hertha BSC 3. St. Pauli 4. Werder Bremen 5. Tennis Borussia 6. Holstein Kiel 7. St. Marienfelde 8. SG Großziethen 9. SW Neukölln 10. RW Erfurt 11. Hertha Zehlendorf 12. Berliner SC 13. Stein Britz 14. GW Großbeeren 15. Hallescher FC 16. Wacker Langwitz Rainer Lehnert, SG Großziethen

Neue Kursangebote im Kampfkunst- und Bewegungszentrum Großziethen
Ab Freitag, den 07.10.2011 starten im KBZ Großziethen 5 neue Kurse. Dazu gehören „Funky Kids“ (Street Dance für Kids von 6 – 10 Jahren), „Street Dance 11+“ (für Teens von 11 – 16 Jahren), „Street Dance 17+“, mit unserer neuen StreetDancerin Alice. Außerdem neu bei uns „Bodyfit/Fit for Dance“ und „Drums Alive“. Fettverbrennung, Muskelaufbau, Kreislauf-Training und Brainfitness: Wer bei „Drums Alive“ und „Bodyfit/Fit for Dance“ mit macht, fördert die Gesundheit auf vielen Ebenen. Bewährte Kurse wie die Selbstverteidigung für Erwachsene, Teens und Kinder, Fitness- und Problemzonengymnastik, die Seniorenfitness und Yoga bleiben natürlich erhalten. Die Kurse finden wöchentlich statt und jeder kann jederzeit beginnen. Für alle neuen Trainingszeiten und Preise besuchen sie uns im Internet www.kbz-grossziethen.de oder unter 033 79/20 73 80 o. 0151/423 097 65.

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Aus den Ortsteilen

KIEKEBUSCH

Jagdgenossenschaft Kiekebusch lädt zur Genossenschaftsversammlung ein
Der neue Jagdvorstand der Jagdgenossenschaft Kiekebusch lädt zur Genossenschaftsversammlung am 18. November 2011 um 17.30 Uhr in der Landgaststätte Rotberg ein. Die Jagdgenossen werden gebeten sich rechtzeitig ab 17.00 Uhr einzufinden. Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Feststellung der form- und fristgerechten Einladung 3. Feststellung der anwesenden und vertretenen Jagdgenossen und der durch diese gehaltenen Flächen 4. Bericht des Jagdvorstandes 5. Bericht des Kassenführers 6. Beratung und Abstimmung über neuen Jagdpachtvertrag Eingeladen und stimmberechtigt sind alle Eigentümer von bejagbarer Fläche im Jagdbezirk Kiekebusch. Es wird darauf hingewiesen, dass die Genossenschaftsversammlung in jedem Fall beschlussfähig ist, unabhängig von der Anzahl der teilnehmenden Jagdgenossen. Zur Prüfung der Mitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft hat jeder Jagdgenosse bei der Versammlung entsprechende Ausweispapiere, sowie Eigentumsnachweise vorzulegen. Jeder Jagdgenosse, der nicht selbst an der Versammlung teilnimmt, kann einen Vertreter durch schriftliche Vollmacht bestimmen. Der Bevollmächtigte hat sich ebenfalls entsprechend auszuweisen. Bei gemeinschaftlichem Eigentum kann das Stimmrecht nur einheitlich ausgeübt werden, deshalb ist einer der Eigentümer von den übrigen Miteigentümern zur Stimmabgabe zu bevollmächtigten, sofern diese nicht selbst an der Versammlung teilnehmen können; dies gilt auch für Eheleute. Im Anschluss an die Versammlung gibt es ein deftiges Wildgericht. Oliver Pahl, Jagdvorsteher Ingelore Kundoch, 1. Beisitzerin Eckard Schulze, 2. Beisitzer Martin Doering, Stellvertreter Alfred Schwartze, Schriftführer

Heimatkundliche Wanderung der Kiekebuscher Heimatfreunde
Trotz regnerischen Wetters trafen sich am Sonntag, den 18. September 2011, 40 Heimatfreunde und Gäste zur Wanderung durch die Kiekebuscher Gemarkung. Es wurden einige der 23 Siedlungs- und Fundstellen besucht, die historisch von der Steinzeit bis zum germanischen Spätmittelalter reichen. An Ort und Stelle gab der Bodendenkmalpfleger Bernd Fischer aufschlussreiche Erläuterungen und Auskünfte zur frühgeschichtlichen Besiedlung. Der Wandertag fand seinen Abschluß in geselliger Runde im Generationentreff Kiekebusch bei Kaffee, Kuchen und Grillwurst mit Salat. Den Organisatoren und Sponsoren sowie dem Wanderführer Bernd Fischer sei Dank gesagt für die gelungene Veranstaltung, die im nächsten Jahr mit einem heimatkundlichen Wandertag in Richtung Karlshof fortgesetzt werden soll. Jürgen Nossack für die Heimatfreunde Kiekebusch

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Aus den Ortsteilen

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Musikalische Wanderungen durch Schönefelder Kirchen
2. Oktober 2011, 11.15 Uhr KIRCHE WALTERSDORF Yellowbird
Liedgut aus den Apalachen un dem Jazzsongbook Lucia Cadotsch - Gesang • Ulrich Kempendorff - Saxophon Ronny Graupe - Gitarre

Märchenhaftes in Waltersdorf
Kiekebuscher Senioren machten sich auf den Weg ins Märchenland. Am 26.8.2011 gab es eine Lesung im Waltersdorfer Rathaus. Das Märchen Die Nachtigall von Hans Christian Andersen wurde von Elisabeth Richter - Kubbutat erzählt. Musikalisch wurde sie von Susanne Ehrhardt auf Flöten und Klarinetten nach der Musik von Jacob van Eyck und Johann Sebastian Bach begleitet. Die Geschichte vom Kaiser dessen Herz so berührt war, daß er weinte als er den herrlichen Gesang der Nachtigall hörte, wurde so einfühlsam erzählt und bezaubernd instrumental begleitet, daß es ein wirklicher Genuß war. Dieser schöne Nachmittag klang aus bei gemütlichen Beisammensein mit selbstgebackenem Kuchen. Vielen Dank für die Einladung, wir kommen gerne wieder. Irmgard Schulenburg

Mit dem Bus in den Naturpark Hoher Fläming
21. Oktober 2011, 19 Uhr KIRCHE ROTBERG Die Kunst, ein Mann zu sein Adomatis & Jagalla zwei Stimmen - zwei Gitarren
Wochenendausflügler in den Naturpark Hoher Fläming im Südwesten Brandenburgs können auf ein günstiges Angebot öffentlicher Verkehrsmittel zurückgreifen. Jeden Sonnabend und Sonntag holt ein Bus die Touristen um 10.15 Uhr vom Bahnhof Bad Belzig ab, um sie nach Rädigke und Raben im Süden der Region zu fahren. Dadurch werden Besuche auf der Burg Rabenstein, im Naturparkzentrum „Alte Brennerei“ mit einer Erlebnisausstellung in Raben oder am Taubenhaus Rädigke möglich. Die Rückfahrt erfolgt um 16.25 Uhr ab Rädigke und um 16.30 Uhr ab Raben. Der Bus verkehrt gewöhnlich mit sieben Sitzplätzen. Bei stärkerer Nachfrage werden größere Fahrzeuge eingesetzt. Daher empfiehlt sich eine telefonische Anmeldung unter der Nummer 033848/60255. Weitere Informationen unter www.flaeming.net und www. reiseland-brandenburg.de.

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Am 30. Oktober endet die Sommerzeit. Die Uhren werden um 3.00 Uhr um eine Stunde zurückgestellt.

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Aus den Ortsteilen

WA ß M A N N S D O R F
Ende August fuhr dieser erste Probezug in die neue S-Bahnhaltelle Waßmannsdorf ein. Für die Bahn war es eine Testfahrt auf der Strecke Bahnhof Schönefeld-Waßmannsdorf-Flughafenbahnhof Berlin Brandenburg BER. An Bord befanden sich zahlreiche Journalisten, die diese historische Fahrt dokumentierten. Sehr langsam aber ohne Komplikationen verlief dieser Test. In Betrieb gehen wird die Linie mit der Eröffnung des neuen Flughafens im nächsten Jahr. Foto: Benjamin Pritzkuleit

Autohaus Wunderlich feiert Wiedereröffnung

Carl-Heinz Klinkmüller, stellvertretender Landrat, Dr. Udo Haase, Bürgermeister, Claudia Wunderlich, Hermann Schmitt, Geschäftsführer von Skoda Deutschland und Torsten Wunderlich (v.r.n.l.) Die Freude steht allen ins Gesicht geschrieben. Vor genau 6 Monaten war es eher der Schock, denn damals war im Autohaus Wunderlich in Waßmannsdorf ein Feuer mit verheerender Wirkung ausgebrochen. Es entstand ein Millionenschaden, der durch die Aufmerksamkeit eines Mitarbeiters nicht noch größer wurde. Am Tag der Neueröffnung gab es dann auch viel Dank für alle, die mitgeholfen hatten, dass die Wunderlichs schon zwei Tage nach dem Brand mit ihrer Arbeit weiter machen konnten. „Alles war ein wenig provisorisch und hat uns viel abverlangt, aber wir haben so viel Hilfe und Unterstützung erfahren. Mit viel Enthusiasmus feiern wir genau nach 6 Monaten die Wiedereröffnung im neu gestalteten Haus“, sagt Jörg Wunderlich. Der Chef von Skoda Deutschland, Hermann Schmitt, ist schon seit langem mit Familie Wunderlich und dem Autohaus verbunden. Er war persönlich vorbei gekommen, um viel Glück und alles Gute zu wünschen. Bürgermeister Dr. Haase erinnerte sich an die Zeiten, als das Autohaus in einem kleinen Pavillon eröffnet wurde. Er bedankte sich für den Mut, sich vor 20 Jahren in Waßmannsdorf niederzulassen und für die Unterstützung und Zusammenarbeit und sagte, dass er sich mehr solcher Partner auf kommunaler Ebene wünsche. Strahlend weiß begrüßt das Autohaus jetzt seine Besucher. Die Ausstellungsfläche wurde erweitert. Für die Kunden gibt es einen Wartebereich mit allen Annehmlichkeiten und auch Kinder können sich beschäftigen. A.H.

Der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Waßmannsdorf e.V.
lädt herzlich ein zum traditionellen

Herbstfeuer
an der Feuerwache in Waßmannsdorf Freitag, den 7. Oktober 2011, 18.30 Uhr
Wir beginnen mit dem Fackelumzug für Groß und Klein und anschließend kann man sich am Feuer mit Musik und Versorgung von Grill und Fass zünftig wärmen. Wir backen auch wieder Stockbrot. Wir freuen uns auf alle Gäste.

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Neuer Vorstand gewählt
In seiner Mitgliederversammlung am 1. September 2011 hat der Förderverein der Paul-MaarGrundschule einen neuen Vorstand gewählt. Er besteht aus 12 Mitgliedern und hat sich vorgenommen, genauso tatkräftig wie bisher bei Veranstaltungen und Schulfesten zu unterstützen, wobei sehr gern auf weitere helfende Hände zurückgegriffen wird. Neue 1. Vorsitzende ist Andrea Taube, die Positionen der 2. Vorsitzenden und des Kassenwartes sind mit Christine Helmts und Carsten Bevier unverändert geblieben. Nach wie vor ist die zeitintensivste Arbeit der Unterstützung der Organisation und der Betreuung des sehr umfangreichen und beliebten Nachmittagsangebotes gewidmet. In diesem Jahr gibt es insgesamt 52 verschiedene Kursangebote, aus denen Kinder und Eltern wählen können – allerdings gegen Bezahlung. Die Inhalte der Angebote reichen vom Sport – mit und ohne Ball – über Zirkusprojekte bis zu kreativem Gestalten wie Filzen und

Vorstand des Fördervereins der Paul-Maar-Grundschule Basteln mit Holz. Für weitere Informationen genügt ein Klick auf die gemeinsame Homepage von Schule und Verein unter www.paul-maar-grundschule.de. Dort sind auch all jene richtig, die gern bei einer der nächsten Veranstaltungen helfen möchten. Carsten Bevier

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Kitas und Schulen

Großes Fest zur Einweihung des Evangelischen Gymnasiums
Am 3. September wurde das Evangelische Gymnasium in Waßmannsdorf mit einem Fest eingeweiht. Der Besucherandrang war groß und Parkprobleme wie an diesem Tag hat man in Waßmannsdorf eher selten. Lila Luftballons am Eingang zur Begegnungsstätte, die für eine Spende für die Schule mit einer Karte in die Welt geschickt werden konnten, erinnerten die Organisatoren daran, dass sie sich in Flughafennähe befinden. Um die Ballons steigen zu lassen, bedurfte es einer Genehmigung durch die Deutsche Flugsicherung. Die war erteilt worden und viele schickten die Luftballons auf die Reise. Der offizielle Teil begann mit einem Gottesdienst, bei dem Schüler, Lehrer und Gäste gemeinsam „Aufsteh’n und aufeinander zugeh’n“ sangen. Das wurde dann auch sofort ausprobiert. Beim Knüpfen eines großen Netzes aus einzelnen Bändern kamen sich alle näher. Dann hängten die Schüler ihre Fürbitten an ein kleines Bäumchen. Eine davon war: Die Kinder wollen eine gute Ausbildung, und sie wollen das Lernen lernen. Unter den Gästen waren Konsistorialpräsident Ulrich Seelemann, Frau Kennert, Superintendentin Neukölln, Herr Olie, Vorstandsvorsitzender der Schulstiftung, der stellvertretend Landrat CarlHeinz Klinkmüller, Carsten Saß, Sozialdezernent im Landkreis Dahme-Spreewald, Bürgermeister Dr. Haase. Die offiziellen Grußworte wurden unterbrochen durch musikalische Einlagen von Joschka, der Flöte und Saxophon spielte und die Französischgruppen des Gymnasiums, die alle Anwesenden aufforderten, mit ihnen „Je veux“ von ZAZ Karaoke zu singen. Die Reden fielen etwas länger aus als geplant und so verzichtete der Schönefelder Bürgermeister auf seine Rede mit einem Zitat von Arthur Schopenhauer: „Jedes überflüssige Wort wirkt seinem Zweck entgegen“ und versprach, sie im Gemeindeanzeiger zu veröffentliche, was wir hiermit tun. Der 1. Vorsitzende des Förderverein Evangelisches

Verbindungen knüpfen, das übten Schüler, Lehrer und Gäste bei der offiziellen Eröffnung des Evangelischen Gymnasiums.

Viele Gästen nahmen das Angebot zum Rundgang durch die Schule wahr. Gymnasium, Jürgen Bossert, der das Projekt gemeinsam mit seinen Mitstreitern im Verein und vielen Helfern und Unterstützern mit viel Herzblut auf den Weg gebracht hat, zeigte sich von der humorvollen Seite. Er überreichte eine Spende für die Smartpads, die die Schule anschaffen möchte. Das Smartpad, das er mitgebracht hatte, war ein kleiner Spielzeugsmart, der auf einer Holzplatte befestigt war. Nach dem offiziellen Teil nahmen viele der Gäste die Gelegenheit wahr und sahen sich das Schulgebäude an. Bei Kaffee, Kuchen und Bratwurst gab es viele Gespräche und zwischendurch immer mal wieder einen erleichterten Blick auf die Schule: Ja, es ist geschafft, sie steht. A.H.

Manfred Mikoleit, Vorsitzender des Bildungs- und Sozialausschusses der Gemeindevertretung und Mitglied im Gemeindekirchenrat Schönefeld, übergab gemeinsam mit Joachim Bädelt (r.) eine Spende der Kirchengemeinde für das neue Gymnasium an den Schulleiter Sven Uentzelmann (l.).

Kitas und Schulen

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Rede des Bürgermeisters anlässlich der Eröffnungsfeier des Gymnasiums am 3.9.2011, die aber dort aus gewichtigem Grund nicht gehalten wurde
Liebe Schülerinnen und Schüler, hochgeschätzte Frau Superintendentin Kennert, verehrter Herr Konsistorialpräsident Seelemann, sehr geehrter Herr Olie, werte Herren Uenzelmann, Bossert, Mikoleit und Sprenger, sehr geehrte Eltern, liebe Gemeindevertreter und Mitglieder der Waßmannsdorfer und Großziethener Ortsbeiräte, vor allem aber liebe Gäste, Freunde und Besucher, ich heiße Sie alle im Namen der Gemeinde Schönefeld hier am Standort des neuen Park-Gymnasiums im Ortsteil Waßmannsdorf herzlich willkommen! Heute nun ist der Tag, an dem wir uns versammelt haben, um höchst offiziell das neue Gymnasium einzuweihen. Und auch auf die Gefahr hin, dass man mir hinterher wieder etwas zu pathetische Worte nachsagt, „das ist heute ein wirklich historischer Tag, nicht nur für unsere Gemeinde, nein, es ist ein historischer Tag für die gesamte Region, denn hier und heute wird ein Traum Wirklichkeit. Seit vielen Jahren hat sich die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld dafür eingesetzt, vor allem den Mädchen und Jungen dieser Flughafengemeinde eine gymnasiale Ausbildung zu ermöglichen. Als wir vor mehr als einem Jahr versuchten, mit einer Elterndelegation beim Schulrat Weiß etwas zu erreichen, schlug die Sache leider fehl. Doch einer in unserer Mitte, nämlich Herr Bossert, ließ nicht locker und vor allem ließ er sich nicht einfach so abspeisen. Ihm ist in besonderem Maße zu danken. Denn ohne seine Initiative, sein Engagement, und sein energisches Eintreten für diese Sache, stünden wir heute nicht hier und müssten noch immer darauf warten, dass die Gemeinde Schönefeld nun endlich 20.000 Einwohner zählt. Herrn Bossert und den vielen engagierten Eltern vor allem aus Großziethen, den Mitgliedern des Vorstandes und denen des Fördervereins, die sich mit ihm zusammentaten, um die Grundlagen für diese Schule zu erarbeiten, und vor allem die Eltern davon zu überzeugen, dass diese Schule auch wirklich kommt, müssen an dieser Stelle den besonderen Dank erfahren. Sie trugen dazu bei, dass die Kinder dieser ersten Jahrgangsstufe nicht aus Sicherheitsgründen anderweitig angemeldet wurden. Im Gegenteil, die Eltern glaubten an diese Schule und vertrauten den Worten der Vorstandsmitglieder des Fördervereins und vor allem denen der Evangelischen Schulstiftung. Anfang dieses Jahres war ich das erste Mal mit Frau Superintendentin Kennert und Herrn Olie gemeinsam in Waßmannsdorf, um uns diesen Standort als eine Möglichkeit für eine Übergangslösung anzusehen. An diesem Tag war noch nichts klar. Die Zeit saß allen im Nacken. Und die Erlösung kam in dieser Frage erst, als sich Förderverein, Elternschaft und Schulstiftung einig waren, dass hier eine reelle Chance für eine Übergangslösung besteht. Zu diesem Zeitpunkt ahnte niemand, welche Hürden noch zu nehmen waren, um heute und hier diesen Akt zelebrieren zu können. Keiner hatte richtig bedacht, dass es eine Untere Naturschutzbehörde gibt, die just mit der Antragsplanung für diesen Containerbau ihre besondere Liebe und vorzügliche Aufmerksamkeit für diesen Gutspark entdeckt hatte. Schützenswerte Bäume, Äste und Wurzeln gab es plötzlich zuhauf und überall. Nur gut, dass Herr Olie und der Vorstand der ev. Schulstiftung das vorher nicht ahnten, denn sonst wäre vielleicht doch alles ganz anders gekommen. Und was viele Jahre nach der Wende in diesem Park mehr und mehr verkam und zuwucherte, genoss plötzlich den besonderen Schutz und die übergroße Aufmerksamkeit einer Behörde, die seit mehr als zwanzig Jahren nicht einen Blick in diesen wunderschönen, aber völlig heruntergekommenen Park geworfen hatte. Das uralte Sprichwort, dass Erfahrung eine teure Schule ist, wobei hier die Betonung sicherlich auf „teuer“ gelegt werden muss, fand an dieser Stelle uneingeschränkt Bestätigung. Zu diesem Zeitpunkt konnten sich nur die wenigsten Eltern vorstellen, dass es in Waßmannsdorf einmal ein Gymnasium am Park geben sollte. Doch das ist nun Geschichte und heute stehen wir hier, um die Einweihung zu feiern. Lassen Sie mich, werte Anwesende, auch noch ein Wort des Dankes an die Mitglieder unserer Gemeindevertretung sagen. Nur durch deren entschlossenes Handeln und die entsprechenden Beschlüsse, die vorsahen, diesen Bau und vor allem die Nutzung der gemeindlichen Anlagen und das Grundstück kostenlos der Evangelischen Schulstiftung zur Verfügung zu stellen, gelang der Durchbruch. Ein Durchbruch, der für die Evangelische Schulstiftung, aber auch für uns ein Meilenstein ist. Lassen Sie uns nun gemeinsam überlegen, wie man dieses Bildungsangebot weiter verbessern, ausbauen und vor allem verbreitern kann, denn eines ist gewiss: ein schwerer Anfang ist zumeist zehnmal heilsamer als leichter Anfang. Hier, meine sehr geehrten Damen und Herren, wurde ein Anfang gemacht, der künftige Schülergenerationen und vor allem deren Eltern davon überzeugen wird, dass hier beste Bedingungen und Voraussetzungen entstanden sind, um Bildung zu vermitteln. Lassen Sie mich aber abschließend auch ein Wort des Dankes in Richtung Bauordnungsamt sagen. Ich bitte den Landrat, diejenigen seiner Mitarbeiter, die letztendlich dazu beitrugen, dass wir heute und hier stehen dürfen, unseren Dank auszusprechen, dabei möchte ich nicht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meines Hauses bzw. die Gemeindearbeiter des Bauhofes unerwähnt lassen, die sich für dieses Container-ParkGymnasium mit ganzer Kraft eingesetzt haben. Gestatten Sie mir aber, lieber Herr Olie, Ihnen als Vorstandsvorsitzenden der ev. Schulstiftung einen symbolischen Meilenstein der Gemeinde Schönefeld zu überreichen. Als Zeichen dafür, dass die Schulstiftung und die Gemeinde Schönefeld, einen ersten Abschnitt erfolgreich zurückgelegt haben und das weitere Meilensteine folgen müssen, um dieses Unternehmen auch in Zukunft so zu ertüchtigen, dass es nicht nur Bestand hat, sondern weiter wächst. Lassen Sie mich an dieser Stelle aber auch ein Wort zum Motto unserer Landesregierung sagen, welches da lautet„ Bildung bleibt Priorität“ – das ist ja auch für unsere Gemeinde selbstverständlich. Warum man nun aber trotz dieser Priorität massiv ausgerechnet bei den freien Schulen kürzen will, erschließt sich mir nicht. Der Entwurf des Haushaltsbegleitgesetzes kann so, wie er jetzt vorliegt, nicht akzeptiert werden und seien Sie versichert, dass Sie in dieser Frage unsere und vor allem meine volle Unterstützung haben. Denn es ist doch letztendlich egal, ob ein Kind an einer privaten oder staatlichen Schule Wissen erwirbt oder Sprachen lernt. Schon Konfuzius sagte: Bildung ist jenseits aller Klassenunterschiede. Und das sollte in besonderem Maße auch für die Stätten der Bildung gelten. Dem Rektor des Gymnasiums Herrn Uenzelmann, und seinem Team, allen Eltern und Schülern und Helfern sei hier nochmals die Unterstützung der Gemeinde Schönefeld auch in Zukunft versichert. Wir sind uns der Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen dieser Gemeinde bewusst! Ich möchte Ihnen, Herr Uenzelmann, aber auch Herrn Bossert, stellvertretend für alle, ein persönliches Geschenk überreichen, welches an diesen für uns alle glücklichen Tag erinnert. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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Mehrgenerationenhaus

DAS M EH RG EN ER AT I O N EN H AUS I N FO RM I ERT: Museum „Berliner Unterwelten“
Das Mehrgenerationenhaus Schönefeld lädt alle Interessierten ein, das Berliner UnterweltenMuseum zu besuchen. Die erste Station führt zur Zivilschutzanlage „Blochplatz“ – ein Schutzbau aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Anschließend erfolgt der UBahn-Transfer zum benachbarten Bahnhof Pankstraße. Von hier aus erhält man einen Einblick in die Funktionsweise eines modernen Atomschutzbunkers. Der Zugang ist nicht barrierefrei. Wir treffen uns am Dienstag, den 4. Oktober um 12.15 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld oder um 13.45 Uhr Bad-/Ecke Hochstraße (gegenüber Gesundbrunnen-Center). Um verbindliche Anmeldung und Vorkasse (10 € / 8 € ermäßigt / 6 € Kinder) bis zum 30.09.2011 wird gebeten! Sie erreichen uns tel. unter 030/61 50 40 17.

Herbstspaziergang
Das Mehrgenerationenhaus Schönefeld und das Eltern-KindZentrum laden Jung und Alt am 06.10.2011 zu einem Herbstspaziergang durch die Umgebung Schönefelds ein. Der Weg führt über Wermathen zum Drei-DörferBlick. Dabei erwartet uns neben kleineren Aktivitäten für Kinder ein wunderbarer Ausblick auf Großziethen, Waßmannsdorf und Schönefeld. Der Schönefelder Ortschronist Herr Schäfer gibt zahlreiche Informationen über den Ort und seine Umgebung. Treffpunkt: 9.45 Uhr im Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Schwalbenweg 8. Für Fragen stehen wir gern unter 030/61504017 zur Verfügung.

Tierparkbesuch mit Führung
Das Mehrgenerationenhaus Schönefeld und das ElternKind-Zentrum laden Groß und Klein am 11.10.2011 zu einem Spaziergang durch den Berliner Tierpark ein. Die Führung dauert ca. 90 Minuten. Der Eintritt kostet 3,50 Euro pro Person. Treffpunkt: 8.00 Uhr am Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Schwalbenweg 8 oder 9.30 Uhr am Tierpark – Eingang Bärenschaufenster. Für Fragen stehen wir gern unter 030/ 61504017 zur Verfügung.

Buchlesung mit Gertrud Hintze
Das Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Schwalbenweg 8 lädt am Dienstag, 18. Oktober 2011, um 18.00 Uhr zu einer Buchlesung recht herzlich ein. Mit Foto-Impressionen aus Namibia und der Lesung aus ihrem Buch „Meine namibische Schwester - Begegnungen über Grenzen“ erzählt Gertrud Hintze über erlebte Freundschaft und Einblicke in namibisches Beziehungsverständnis und Familienleben. Neugier und das Bedürfnis, am Alltagsleben teilzunehmen führten die Autorin Gertrud Hintze seit 1994 immer wieder nach Namibia. Sie trifft dort die ehemaligen Studenten aus der DDR, die bei der Interflug in Schönefeld ihre Berufsausbildung zu Verkehrskaufleuten absolvierten, und erhält Einblicke über kulturelle Grenzen hinweg. Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. 030-61 50 40 17. Leseprobe: Manchmal zeichnete sich ein schmaler Pfad ab, links und rechts ein paar Büsche, weiter vorn eine Schirmakazie, viel weiter weg eine einzelne Palme. Ich war sicher, das Bild würde sich wiederholen, egal ob wir dieser oder einer anderen Trittspur folgten. Sarah war auch noch nie hier, doch ihr Gespür geleitete uns. Überraschend in dieser trockenen Umgebung provoziert eine CocaCola-Werbung. Sie bildet die Seitenwand einer Hütte, an deren Front jemand mit zuviel tropfender blauer Farbe „RaHeLs ShOP“ geschrieben hatte. Diese Mischung von Groß- und Kleinbuchstaben innerhalb der in Druckbuchstaben geschriebenen Wörter kenne ich aus dem Briefwechsel mit meinen namibischen Freunden. Doch man kann es lesen. In seinen Briefen aus dem damals gerade unabhängigen Namibia schlug Akino uns vor, im weiten Norden ein Stück Land abzustecken. Wir sollten einen Shop für Schokolade und Schuhcreme eröffnen. Sicher meinte er diese Gegend.

Besondere Veranstaltungen

Radfahrgruppe für Jedermann
Die nächste Radtour findet am 14. Oktober statt. Die Tour führt zum Schloss Diedersdorf. Während der Mittagspause in Diedersdorf, besteht die Möglichkeit Eisbein oder andere leckere Speisen zu essen. Weitere Informationen über die Tour erhalten Sie bei Herrn Wargenau unter Tel. 030-633 23 71. Jeder ist herzlich eingeladen! Treffpunkt 9.45 Uhr, Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Schwalbenweg 8. Bibliothekscafé Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr Stöbern, Lesen, Erzählen – Gemütliches Beisammensein in der Bibliothek der Senioren Seniorensprechstunde Jeden ersten Mittwoch im Monat ab 15.00 Uhr Wenden Sie sich mit Ihren Fragen im Servicebüro des Mehrgenerationshauses an Helga Rust Sprechstunde im Servicebüro des Mehrgenerationenhauses Jeden Dienstag von 14-18 Uhr Für die Vermittlung von Beratungs-, Kultur- und Weiterbildungsangeboten sowie nachbarschaftlichen Hilfen und Dienstleistungen rund um den Haushalt und die Familie Telefonisch sind wir zu erreichen unter 030 - 61 50 40 17/ Fax 030 - 61 50 42 03 Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Team vom Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld

Wöchentliche Angebote:
Line-Dance für Erwachsene Jeden Donnerstag von 19.00 bis 20.30 Uhr Veranstaltungssaal des Restaurants „Doppeldecker“, Schwalbenweg 7 Unter der Leitung der Tanzlehrerin Sabine Nitschke können Country- und Westerntänze gemeinsam mit anderen Interessierten erlernt werden. Kleinkind-Musikgruppe „Klang und Töne“ Ab Oktober wieder jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 16.00 Uhr Kinderlieder, Klanggeschichten, Finger- und Bewegungsspiele für Kinder im Alter von 12 bis 24 Monaten und ihre Eltern. Rommé für Alt und Jung Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 18.00 Uhr Generationsübergreifende Rommérunde für jedes Alter

Kindertanzgruppe in Schönefeld
In Kooperation mit Elvi´s Danceland beginnt im Mehrgenerationenhaus Schönefeld ab 20. Oktober, jeden Donnerstag, 17.30 Uhr eine Tanzgruppe für Kinder (ab 10 Jahre) und Jugendliche. Unter Anleitung eines Tanzlehrers können verschiedene Tanzarten, wie Hip Hop, Streetdance und Freestyle erlernt werden. Die Kosten betragen 5 € je Kurseinheit (1,5 h). Anmeldungen werden unter Tel. 030- 61 50 40 17 oder 030-62 64 09 58 erbeten.

Bibliothek im Mehrgenerationenhaus
Romane, Erzählungen, Sachbücher, Kinderbücher Literatur für Jung und Alt
Öffnungszeiten: Jeden Dienstag: 14 – 17 Uhr

Ausleihe kostenlos!
Wir freuen uns auf Sie! Karin Göpel und Günter Piur

Mehrgenerationenhaus

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Die Eltern-Kind-Gruppen informieren:
Angebote im Oktober
Montag, 10.00 - 11.00 Uhr Musik- und Märchengruppe Montag, ab 15.00 Uhr „Kaffeepause“ Dienstag, 15.00 - 16.00 Uhr Turn- und Bewegungsgruppe Donnerstag, 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe in Kooperation mit dem ElternKind-Zentrum Schönefeld 1., 2. u, 3. Freitag, 9. - 10 Uhr Stillgruppe Um Anmeldung wird gebeten! 1., 2. u, 3. Freitag, 10 - 11 Uhr Babymassage Um Anmeldung wird gebeten!

Einladung zur Babymassage
Vertiefen Sie mit Massage die emotionale und körperliche Bindung zu Ihrem Kind. So stärken Sie sein Immunsystem und lernen seine Körpersprache kennen. Ihr Baby kompensiert dadurch besser Stress. Zusätzlich haben Eltern die Möglichkeit, sich durch unser multiprofessionales Team, das aus Sozialpädagogen, Kleinkindpädagogen, Rehabilitationspädagogen, Psychologen und Erzieher besteht, bei Lebensund Erziehungsfragen beraten zu lassen. Die Teilnahme ist kostenlos! Besuchen Sie uns jeden ersten, zweiten und dritten Freitag im Monat von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 030 62 64 09 58. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 – 62 64 09 58

Besondere Angebote
Freitag, 28. Oktober 2011 09.30 - 11.30 Uhr Eltern-Kind-Frühstück Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team der Eltern-Kind-Gruppe, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 - 62 64 09 58

Einladung zur Stillgruppe
In unserer Stillgruppe haben Mütter die Möglichkeit, sich in ruhiger Atmosphäre über alle Fragen zum Thema Stillen und Ernährung ihres Kindes auszutauschen. Sie können Kontakte mit anderen Frauen schließen und werden unter einfühlsamer, fachkompetenter Anleitung bei Stillproblemen und Fragen zum Stillen beraten. Weiterhin haben Eltern die Möglichkeit, sich durch unser multiprofessionales Team, das aus Sozialpädagogen, Kleinkindpädagogen, Rehabilitationspädagogen, Psychologen und Erzieher besteht, auch bei anderen Lebens- und Erziehungsfragen beraten zu lassen. Die Teilnahme ist kostenlos! Besuchen Sie uns jeden ersten, zweiten und dritten Freitag im Monat von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 030 62 64 09 58. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Das Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld informiert:
Angebote im Oktober
Montag, 15.00 - 17.00 Uhr offenes Angebot Dienstag, 16.00 - 19.00 Uhr Kochen Mittwoch 16.00 - 17.30 Uhr „Der Traum vom Fliegen“ Donnerstag 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe Donnerstag, 15.00 - 17.00 Uhr Elterncafé Donnerstag, 17.00Uhr Entspannung für Eltern

Besondere Veranstaltungen im Oktober
Donnerstag, 08.10.2011 15.00–17.00 Uhr Elterncafé in der KiTa Schwalbennest, Schönefeld Montag, 17.10.20111 5.30 Uhr Kino im Elkiz, „Ritter aus Leidenschaft“ Montag, 17.10.2011 14.30 – 16.30 Uhr Elterncafé in der KiTa Robin Hood, Waltersdorf Mittwoch, 26.10.2011 14.30– 16.30 Uhr Elterncafé in der KiTa Sonnenblick, Großziethen Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 – 62 64 09 58

Elterncafé und Entspannung
Wie bisher bieten wir donnerstags Nachmittag ab 15 Uhr unser Elterncafé im Eltern-Kind-Zentrum an. In gemütlicher Runde und bei Kaffee können Eltern mit DiplomPsychologen und Diplom-Pädagogen über Themen rund um Familie, Erziehung und Entwicklung sprechen oder sich einfach nur gemeinsam an den Kindern freuen. Neu ist, dass Eltern ab 17 Uhr zu einer Entspannung vom Alltagsstress mit DiplomPsychologin Frau Dr. Schiersch eingeladen werden. Die Kinder werden betreut. Jeden 2. Donnerstag im Monat wird dieses Angebot in der benachbarten Kita Schwalbennest stattfinden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Eltern-Kind-Zentrum sowie in der Kita Schwalbennest!

Das Ferienangebot:
Dienstag, 04.10.2011, Museum „Berliner Unterwelten“ Dienstag, 04.10.2011 15.30 – 17.30 Uhr, Filzen Mittwoch, 05.10.2011 15.30 – 17.30 Uhr, Filzen Donnerstag, 06.10.2011 ab 10 Uhr, Herbstspaziergang Donnerstag, 06.10.2011 15.30 – 17.30 Uhr, Filzen Dienstag, 11.10.2011 ab 9.30 Uhr, Tierpark Berlin

„Der Traum vom Fliegen“
Im Oktober wird der Traum vom Fliegen im Eltern-Kind-Zentrum wahr. Gemeinsam gestalten wir Flugkörper aus Pappe, Papier und Holz. Gebastelt wird wie immer mittwochs in der Zeit von 16.00 -17.30 Uhr im Eltern Kind Zentrum, Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld. Aufgrund des Herbstferienkurses gibt es im Oktober folgende Termine: 12.10.2011 Drachenbau und fliegende Körper 19.10.2011 Drachenbau und fliegende Körper 26.10.2011 geräte Fantasie-Flug-

Das Monatsangebot:

Filzen für Familien
Das Eltern-Kind-Zentrum lädt Eltern mit ihren Kindern vom 04.10. bis 06.10.2011 in der Zeit von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr zum Filzen ein: Unter professioneller Anleitung fertigen wir aus Wolle das Grundmaterial Filz und gestalten daraus Figuren, Schmuck oder dekorative Elemente. Es wird ein Unkostenbeitrag von 1,00 Euro pro Tag/Familie erhoben. Wir bitten um Anmeldung unter 030 / 61 50 40 17.

Mehrgenerationenhaus Telefon: 030 - 61 50 40 17

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Leserbriefe

Neues Schuljahr – altes Thema
Leserbrief von D. Holtfreter für den Förderverein der Paul-Maar-Grundschule Großziethen e. V. zum Thema „Verkehrssituation im Friedhofsweg“
Mit Erstaunen ist leider festzustellen, dass sich die Verkehrssituation im Friedhofsweg zu „Schulstoßzeiten“ auch im neuen Schuljahr immer noch problematisch darstellt. Wie allgemein bekannt sein sollte, ist für diese Straße „Tempo 30“ vorgegeben. Trotzdem muss jeden Tag beobachtet werden, dass sich selbst Eltern, die Ihre Kinder zur Schule fahren, nicht an die Geschwindigkeitsvorschrift halten. Darüber hinaus kommt es oftmals zu heftigen verbalen Auseinandersetzungen und „Hupkonzerten“. Auch durch das rücksichtlose Parken ist der Friedhofsweg oft völlig blockiert. Wir als Förderverein der PaulMaar-Grundschule, der von vielen besorgten Eltern angesprochen wird, appellieren an alle Autofahrer: • Bitte halten Sie sich an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit! • Halten Sie auch für „laufende“ und „fahrradfahrende“ Kinder, wenn diese die Straße überqueren müssen! • Vermeiden Sie verbale Eskalationen untereinander und denken Sie auch daran: „Eltern sollten Vorbilder sein“! • Bitte helfen Sie alle mit, dass unsere Kinder sicher zur Schule kommen. „Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden“ (Goethe)

NOTRU F N U M M E R N :
Feuerwehr, Rettungsdienst: 112 • Polizei: 110

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei

Hinweis: In allen digitalen Netzen gilt generell die Notrufnummer 112. Sie können diese Nummer auch dann anwählen, wenn sich auf Ihrer Handy-Wertkarte kein Guthaben befindet oder Sie kein Geld/keine Wertkarte für öffentliche Telefonanlagen haben! * Feuerwehr-/Rettungsleitstelle Lausitz: (0355) 63 20 * Johanniter Rettungswache - Königs Wusterhausen/Schulzendorf: (03375) 210 77 11 * ärztlicher Notdienst (werktags ab 16.00 Uhr, Wochenende 24 Stunden): (0171) 87 93 995 Freiwillige Feuerwehren der Gemeinde Schönefeld: Website: www.feuerwehr-schoenefeld.de (Externer Link) Polizeiwache Schönefeld Bohnsdorfer Chaussee 30, 12529 Schönefeld Telefon: (030) 63 48 00, Telefax: (030) 63 48 02 29 * Bürgertelefon bei Fahndungshinweisen: (03375) 92 20 * Polizeiliche Beratungsstelle: (03375) 92 24 23 u. (03375) 92 24 21 * Versammlungs- und Waffenrecht: (03375) 92 23 70

Auf den Beitrag „Vorgestellt: Martin Wille“ in unserer letzten Ausgabe haben wir Zuschriften von Dr. Jürgen Hahn, Monika und Kurt Rausch, Hildegard Heinemann und Wolfgang Szymanski aus Großziethen bekommen. Sie beziehen sich auf die Aussage von Herrn Wille, dass die Klage von Anwohnern zur Einschränkung der Nutzungszeiten des Sportplatzes zur Folge hat, dass Spieler den Verein verlassen. In den Zuschriften wird betont, dass durch die Zunahme von Lärm- und Lichtbelästigung die Einschränkung zwangsläufig sei und von der Gemeinde selbst festgelegt worden sei und die Gemeinde am Zug sei, Lärmschutzmaßnahmen einzuleiten.
Antwort von Bürgermeister Dr. Haase Keinesfalls wurde die Einschränkung der Betriebszeiten der Sportanlage von der Gemeinde initiiert. Vielmehr hatte die Gemeinde schriftlich gegenüber dem Verwaltungsgericht darauf verwiesen, dass ein Betrieb werktags bis 22.00 Uhr erforderlich sei. Auch unter Berücksichtigung der sozialen und wirtschaftlichen Notwendigkeit der Realisierung der beantragten Betriebszeiten liegt die Gewährleistung der Immissionschutzinteressen der Anlieger der Sportanlage auch im Interesse der Gemeinde. Leider konnte bislang ein sachlicher Dialog zur Entwicklung eines interessengerechten Kompromisses zwischen Nutzer- und Anliegerinteressen nicht geführt werden. Ich erneuere daher hiermit nochmals das Angebot der Gemeinde zur Aufnahme diesbezüglicher vorbehaltsloser Gespräche. Dr. Udo Haase

Ärzte, Tierärzte, Krankenhäuser, Apotheken und Beratungsstellen finden Sie unter: www.gemeindeschoenefeld.de/ Wohnen und Leben/ Gesundheitswesen und Notdienste

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Leserbriefe

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Rigolen und der Regen,
Christian Wiele aus Großziethen schrieb folgenden Email:
Kürzlich hat es wieder mal in Schönefeld geregnet. Für die Gärtner und Naturfreunde von uns ein Segen - für die Freiwillige Feuerwehr ein Fluch! Aber warum ist das so? In trauriger Regelmäßigkeit werden die Rigolen zu einem handfesten Problem. So wie es die Fachleute geplant haben, sollen die Rigolen ja das Regenwasser aufnehmen und es vor Ort versickern lassen. Leider hält sich seit mehreren Jahren die schöne Theorie nicht mehr an die Praxis. Aber das stört die Gemeindeverwaltung nicht im geringsten, auch weiterhin bei Straßenerneuerungen Rigolen statt einer professionellen Regenkanalentwässerung zu planen. Die nächsten Opfer, neben der Freiwilligen Feuerwehr, sind die Anwohner der Goethe- und Schillerstraße. Ich frage mich, wieso unsere regionalen Arbeitgeber Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren für Einsätze freistellen müssen, nur damit die dann die Rigolen auspumpen? Wieso schafft es die reichste Gemeinde weit und breit nicht sein Regenwasser ordentlich abzuleiten? Wie soll ein Schönefelder sich für den Dienst in der Feuerwehr begeistern lassen, wenn er Angst um seinen Arbeitsplatz haben muss oder sich das Wochenende mit Regenentwässerung auf Gemeindekosten befassen muss? Wie erklärt die Gemeinde den Anwohnern den Zwang, mehrmals im Jahr zwischen Hundekot und Kehricht in den Rigolen Unkraut zu zupfen? Sogar vor Grundstücken mit Rigolen, wie der Kita „Gänseblümchen“, die ja von der Gemeinde professionell regelmäßig gereinigt werden, staut sich schon bei kleinen Niederschlägen das Wasser! Die Rigolen sind eine völlig unnütze und fachlich nicht nachzuvollziehende Maßnahme, da sie nur wenige Jahre „funktionieren“ und zudem im Winter für parkende Fahrzeuge eine absolute Gefahr darstellen. Die Gemeinde muss dringend von weiteren Rigolen bei Straßenumbauten Abstand nehmen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es den ersten Unfall gibt und die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr nicht helfen können weil sie wegen Planungsmängeln Wasser von den Straßen pumpen müssen. Antwort aus dem Dezernat II – Bau und Investorenservice, Sachgebiet Tiefbau Nach dem Wasserhaushaltsgesetz des Landes Brandenburg ist die Gemeinde dazu verpflichtet, anfallendes Niederschlagswasser von den dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Flächen vorrangig oberflächig vor Ort zu versickern und nur im Ausnahmefall in ein Kanalsystem einzuleiten. Die Versickerung muss im Sinne des Grundwasserschutzes über eine belebte Bodenzone (Reinigungsfunktion) erfolgen. Da besonders in der Gartenstadt im Ortsteil Großziethen ein sehr hoher Versiegelungsgrad besteht und die Bodenverhältnisse nur geringe Versickerungsmöglichkeiten vorweisen, kann ein Entwässerungssystem nicht nur aus Mulden bestehen, sondern muss durch zusätzliche Rigolen erweitert werden. Rigolen sind zum Beispiel geschlitzte Rohre mit Kiesummantelung und Geotextil, in denen das Niederschlagswasser zwischengespeichert und verzögert in den Untergrund eingeleitet wird. Solche dezentralen Regenwasserbewirtschaftungssysteme sind z.B. in der Goethe- und Schillerstraße in Form von Mulden-Rigolen-Systemen vorgesehen. Die Leistungsfähigkeit eines solchen Systems ist sicherlich begrenzt, insbesondere bei mehreren zeitnah aufeinander folgenden Starkregenereignissen. Eine alternative Entwässerung im Kanalsystem ist oftmals aufgrund der fehlenden Vorflut (natürliche Fließgewässer oder künstlich geschaffene Systeme) nicht möglich. Zudem ist eine Einleitung in fremde Kanalsysteme (hier: Land Berlin) kostenpflichtig und nur über genehmigte, häufig sehr geringe Wassermengen möglich. Um die Leistungsfähigkeit des Mulden-Rigolen-Systems aufrecht zu erhalten (z.B. Erhaltung der Reinigungs- und Versickerungsfunktion der belebten Bodenzone, Erhaltung des Einstauvolumens) ist die regelmäßige Pflege der Versickerungsanlage durch geeignete Maßnahmen wie Grasschnitt und Beseitigung von Laub, Verschmutzungen sowie die Freihaltung der Zu- und Abläufe von Schnee und Eis notwendig. Die Gemeinde führt die technische Wartung (z.B. Kontrolle der Anlage, Spülungen und Reinigung der Schmutzfangeimer) sowie den Pflegeschnitt durch. Nach dem Brandenburgischen Straßengesetz können die Reinigungspflichten (wie z.B. die Unkrautbeseitigung) auch auf die Anlieger übertragen werden. Wie dies speziell für die eigene Straße geregelt ist, können die Anlieger aus der Straßenreinigungssatzung der Gemeinde entnehmen. Des Weiteren kann die Gemeinde nur an die Vernunft der Autofahrer appellieren, nicht in den Rigolen zu parken, da sich so der Boden verfestigt und die Versickerung nicht mehr gewährleistet werden kann. Besonders in der Gartenstadt müssen zur Verbesserung der Gesamtsituation vor allem unbefestigte Straßenzüge grundhaft ausgebaut werden, die bisher keine oder eine mangelhafte Regenentwässerung vorweisen. Bereits bestehende Entwässerungssysteme (wie z.B. in der Ernst-Thälmann-Straße) entstammen oft den 1990er Jahren. Die damalige Berechnungsgrundlage ist längst überholt. Nach heutigem Stand wird die Regenspende und daraus resultierend die Bemessung der Anlage nach KOSTRA-Katalog berechnet. Eine optimale Bemessung der Regenanlage (Beachtung häufiger Starkregen) wäre für den Normalfall überdimensioniert und natürlich auch kostenintensiver. Diese Kosten müssten dann auch von den Anliegern getragen werden, da die Herstellung von Regenentwässerungsanlagen beitragspflichtig ist. Die Gemeinde erarbeitet derzeit ein tragfähiges und auf die zukünftige Entwicklung ausgerichtetes Regenwasserbewirtschaftungskonzept für alle Ortsteile. Es soll in übergreifender Betrachtung der jeweiligen örtlichen Gegebenheiten eine schadlose Wasserabfuhr gewährleisten.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der

Ambulanter Pflegedienst
Petra Weigelt • Selbstbestimmend leben in Privater Atmosphäre • Betreutes Wohnen – selbstständig in eigener Wohnung gepflegt und umsorgt werden Attilastraße10 • OT Großziethen • 12529 Schönefeld Tel: 03379 / 44 85 96 • Fax: 03379 / 448597 • Funk: 0172 - 300 67 34

Kranken- und Altenpflege

13. Oktober

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Ausflugtipps

Blick von der Schorfheide bis nach Berlin
Der zur Aussichtsplattform umgebaute Wasserturm „Biorama“ in Joachimsthal gehört zu den wichtigsten Ausflugszielen in der Schorfheide. Seit der Eröffnung vor fünf Jahren genossen bereits mehr als 75 000 Besucher den weiten Blick in das große Waldgebiet und den nahen Grimnitzsee. Nach Angaben der Betreiber Sarah Philips und Richard Hurding aus Großbritannien gehören zu den Gästen immer mehr Radtouristen. Der Fernweg zwischen Berlin und der Insel Usedom führt ganz in der Nähe des Turms vorbei. Sein Name „Biorama“ setzt sich aus dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und den letzten Silben aus dem Wort „Panorama“ zusammen. In klaren Nächten reicht der Blick sogar bis ins rund 70 Kilometer entfernte Berlin. Jedenfalls ist dann das Blinken des Fernsehturms in der Ferne auszumachen. Besucher gelangen bequem mit dem Fahrstuhl auf das Dach des alten Wasserturms in 22 Meter Höhe. Darunter befindet sich die Wohnung des Betreiber-Ehepaars. Auf dem Areal zu Füßen der Aussichtsplattform wird derzeit eine Ausstellung über den Berliner Industriellen Rudolf Theodor Protz gezeigt, der vor gut 130 Jahren die ersten Toilettenhäuschen für beide Geschlechter für den Gendarmenmarkt und andere Plätze entwarf. Er baute sich hier eine weiße Villa als Altersruhesitz. Sie wird nur als Ausstellungs- und Veranstaltungsbühne genutzt. Ganz in der Nähe befindet sich der restaurierte Kaiserbahnhof, der heute für Trauungen, Feiern und ein regelmäßiges Hörspielprogramm genutzt wird. Die hier haltenden Züge fahren bis nach Eberswalde, wo Anschluss nach Berlin besteht. Die Aussichtsplattform ist bis zum 31. Oktober donnerstags bis sonntags und an Feiertagen von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.biorama-projekt.de und www.reiseland-brandenburg.de.

Biorama - ein zur Aussichtsplattform umgebauter Wasserturm Foto: TMB-Fotoarchiv

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Ausflugtipps

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Seite 29

„Winterliches Brandenburg“ ist da
Stammgäste kennen das Prozedere schon. Wenn sich der Sommer in der Hauptstadtregion dem Ende zuneigt, gibt Brandenburg den Startschuss für seine jährliche Aktion „Winterliches Brandenburg“. Am 15. September 2011 ist die Broschüre mit den beliebten Winterangeboten bereits zum 14. Mal erschienen. Alle Angebote sind vom 1. November bis zum 22. Dezember 2011 sowie vom 2. Januar bis zum 30. März 2012 gültig und können ab sofort gebucht werden. Auch für die Wintersaison 2011/2012 gilt: Wer Urlaub mit „Winterliches Brandenburg“ macht, kann kräftig sparen. Zwei Personen übernachten für insgesamt 59,00 Euro im Doppelzimmer der Drei- oder Vier-Sterne Kategorie, das Frühstück ist inklusive. Die Variante für 79,00 Euro bringt noch weitere Vorteile, wie zum Beispiel Schlossatmosphäre, die Nutzung des Spa-Bereichs im Haus oder eine Suite statt des Hotelzimmers. Die Gäste können in diesem Jahr zwischen 62 Preisspecials der Hotels zu 59,00 beziehungsweise 79,00 Euro wählen. Darunter sind neue Häuser wie das Hotel am Großen Waisenhaus in Potsdam oder das Burghotel Bad Belzig, aber auch „Klassiker“ wie

das Landhaus Alte Schmiede im Fläming, der Seehof in Rheinsberg oder das Seehotel Huberhof in der Uckermark. Wohnen im historischen Ambiente ist das Motto im Hotel Schloss Neuhardenberg, im Schloss Herrenstein und Hotel Schloss Lübbenau. Auch mehrtägige Winter-Arrangements mit ein bis fünf Übernachtungen sind wieder im Katalog vertreten. „Spreewald für Verliebte“, „Kaminknistern“ oder „Wintertag im Schloss“ sind nur drei Beispiele von insgesamt 70 Kurzurlaub-Angeboten

mit vielen Zusatzleistungen wie Adventsbrunch, Scheunenabend oder Mummelkahnfahrt, die alle mindestens 20 Prozent günstiger sind als bei der Einzelbuchung. Für Familien oder Freunde größerer Urlaubsquartiere stehen für den Winterurlaub in diesem Jahr auch Ferienhäuser zur Auswahl, zum Beispiel im Ferienpark Scharmützelsee oder Templin, im NOVASOL Feriendorf Tropical Islands oder in Wendisch-Rietz. Große Gruppen bis zu 34 Personen finden im Herrenhaus Lübbenow ein geeignetes Quartier.

Alle Winter-Angebote werden auf der Internetseite unter www.winterliches-brandenburg.de ausführlich dargestellt und können hier auch direkt gebucht werden. Eine persönliche Beratung am Telefon, ebenfalls mit der Möglichkeit zu buchen, gibt es beim Informations- und Vermittlungsservice der TMB unter der Telefonnummer: 0331 / 200 47 47. Die Broschüre kann dort kostenfrei bestellt werden. Sie ist auch unter www. reiseland-brandenburg.de und service@reiseland-brandenburg. de verfügbar.

Website informiert über Ausflugslinien im Seenland Oder-Spree
Kürzlich wurden in Düsseldorf der Schlaubetalwanderweg und der Oderlandwanderweg mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet. Wer einen Wanderausflug in die Region Seenland Oder-Spree plant, muss nicht sein eigenes Auto nutzen. Mit Ausflugsbussen können Touristen bequem, preiswert und umweltfreundlich einige der schönsten Ferienregionen im Seenland Oder-Spree erkunden. Über das Angebot der Ausflugslinien in Ostbrandenburg informiert die neue Website www. ausflugslinien-seenland.de. Die Ausflugslinie A 400 führt vom Bahnhof Jacobsdorf in den Ferienort Müllrose und durch das wildromatische Schlaubetal. Die Busse der Linie A 930 verkehren vom Bahnhof Müncheberg auf einem Rundkurs durch die Märkische Schweiz. Mit ihnen erreicht man bekannte Touristenzentren wie Buckow oder Neuhardenberg. Die Abfahrtzeiten der Ausflugsbusse sind an den Takt der Regionalbahnen aus Richtung Berlin angepasst. Die Busse verkehren in der Sommersaison an Wochenenden und Feiertagen und sind mit den Tickets des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) zu nutzen. So zahlen bis zu fünf Personen mit dem BrandenburgBerlin-Ticket nur 28 Euro für den Tagesausflug mit Bahn und Bus. Senioren fahren mit dem Seniorenticket sogar kostenfrei. Die neue Website informiert über den Verlauf der Strecken und stellt touristische Attraktionen und Ausflugsmöglichkeiten im Bereich der einzelnen Haltestellen vor. Außerdem gibt es detaillierte Informationen über Fahrzeiten, Anschlüsse und Tarife.

Informationen zu Ausflugszielen in Brandenburg finden Sie auf der Seite: www.reiseland-brandenburg.de

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Ausflugtipps

Ausflugsziele in der Nähe: Königs Wusterhausen
Schloss Königs Wusterhausen Heimatmuseum Königs Wusterhausen
Stadtgeschichte mit Alltags- und Wohnkultur wird hier lebendig. So sind Küche-,Wasch- und Bügelzimmer um 1920, ein Wohnund Schlafzimmer um 1920 und ein Schulzimmer um 1900 zu bestaunen. Hof und Garten des Museums beherbergen alte landwirtschaftliche Geräte, und in der historischen Backstube wird zu besonderen Anlässen Gugelhupf gebacken. Telefon: 03375 / 29 30 34 www.heimatverein-kw.de April - Oktober: Di - So: 10 - 17 Uhr November - März: Sa, So, Feiertage: 10 - 16 Uhr

Sender- und Funktechnikmuseum Königs Wusterhausen
König Friedrich-Wilhelm I., bekannt als der „Soldatenkönig“, liebte seit seiner Jugend den Ort Königs Wusterhausen. Hier rief er dein berühmtes Tabakskollegium ein. Die Besucher erhalten heute einen Einblick in die Lebensart und das Kunstschaffen in Brandenburg-Preußen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Di-Sa: 10-16 Uhr, Führungen nach vorheriger Absprache Schlossplatz 7, 15711 Königs Wusterhausen Telefon: 03375 / 21 17 00 www.spsg.de Das als Wiege des Rundfunks in Deutschland geltende Gebäude ist Heimstatt des Museums. Der 210m hohe Sendemast ist sein markanter Orientierungspunkt. Funkerberg Haus 1, 15711 Königs Wusterhausen Telefon: 03375 / 29 47 55 www.funkerberg.de

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Pflegezentrum Kurt-Exner-Haus
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Dr. Udo Haase

Liebe Wählerinnen und Wähler, liebe Unterstützer, Helfer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde und Mitstreiter, vielen Dank für das Vertrauen, für ihr Votum und ihre Hilfe! Ich werde auch künftig als Bürgermeister jederzeit für Sie da sein und mich für Ihre Belange mit ganzer Kraft einsetzen!

Hier sage ich allen nochmals: Danke!
Im Jahr des Ha a sen: Haase gewählt!
        
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