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Periodical volume

Full text: Schönefelder Gemeindeanzeiger Issue 9.2011, Ausg.08

Schönefelder Gemeindeanzeiger
Mitteilungsblatt für die Gemeinde Schönefeld 9. Jahrgang • 8-2011 • 26. August 2011 Für die Ortsteile der Gemeinde Schönefeld: Großziethen Kiekebusch • Schönefeld • Selchow • Waltersdorf und Waßmannsdorf

Zur Sache
In den Schönefelder Ortseilen ist in diesem Sommer keine Sommerpause. Ende Juli wurde die neue Feuer- und Rettungswache im Ortsteil Schönefeld eingeweiht. Die Schönefelder Freiwillige Feuerwehr und die Rettungswache des Landkreises sind in einen imposanten Neubau gezogen, der im Notfall alle Möglichkeiten für einen schnellen Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften bietet. Architekt Peter Lanz hat mit dem weithin sichtbaren Turm ein neues Wahrzeichen im Ortsteil Schönefeld geschaffen. Auch in Selchow ist in diesem Sommer viel passiert. Nach vielen Beratungen in der Gemeindevertretung und Gesprächen der Messe mit den Selchowern hat die Gemeindevertretung in einer Sondersitzung die Vertragsbestätigung zum Bebauungsplan 03/10 „Veranstaltungsgelände“, Ortsteil Selchow, wie der offizielle Beschluss heißt, bestätigt. Am 18.8. wurde der erste Spatenstich für das künftige Messegelände getan, auf dem 2012 die nächste ILA stattfinden wird. Die Anwesenheit vom Brandenburger Ministerpräsidenten Matthias Platzeck und dem Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf zeigten, welch große Bedeutsamkeit dieser Standort für die beiden Länder hat. Es ist geschafft, das Evangelische Gymnasium hat am 15. August offiziell seine Türen geöffnet. Mit großer Anstrengung und engagiertem Einsatz ist es dem Förderverein gelungen, dieses neue Bildungsangebot zu schaffen und den Schönefelder Kindern die Möglichkeit zu geben, in Wohnnähe ein Gymnasium zu besuchen. Ein Dankeschön geht an die Tagesmütter der Gemeinde für ihre Arbeit. Mit wie viel Liebe und Fürsorge sie sich um die Kinder kümmern, zeigt ein Bericht vom Sommerfest. Ihre Angela Hybsier

Erster Spatenstich für das neue Ausstellungs- und Messegelände in Selchow, v.l.n.r. Dietmar Schrick, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie, Raimund Hosch, Aufsichtsratsvorsitzender der Messeimmobilien Selchow GmbH, Ministerpräsident Matthias Platzeck, Berlins Bürgermeister und Wirtschaftssenator Harald Wolf

Besondere Gäste waren die Selchower Einwohner. Auf ihrem Territorium wird das Messegelände errichtet. In Gesprächen am Runden Tisch mit Birgit Compans von der Messe Berlin (4.v.l.) haben sie ihre Standpunkte, Vorstellungen und Wünsche in die Planung eingebracht.

Vorgestellt: Martin Wille, CDU
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Feuer- und Rettungswache eingeweiht
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Schulbeginn im Gymnasium
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Informationen

BÜR G E R M E I S T E R WA HL am 11. September 2011
Die H A U P T W A H L findet am Sonntag, den 11. September 2011 in der Zeit von 8.00 bis 18.00 Uhr und die etwaig notwendig werdende STICHWAHL am Sonntag, den 25. September 2011 in der Zeit von 8.00 bis 18.00 Uhr statt. Bitte nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr.
Fotonachweis: S. 1, 12, 16, 22, 23, 26 A. Hybsier, S. 19 M. Dass (2)

Sitzungstermine September
06.9.2011 07.09.2011 08.09.2011 12.09.2011 13.09.2011 14.09.2011 21.09.2011 22.09.2011 27.09.2011 28.09.2011 18:00 Uhr Sitzung des Ortsbeirates Schönefeld Sitzung des Ortsbeirates Waßmannsdorf 18:00 Uhr Sitzung des Bauausschusses 18:00 Uhr Sitzung des Finanzausschusses 18:30 Uhr Sitzung des Bildungs- und Sozialausschusses 18:30 Uhr Sitzung des Hauptausschusses 18:00 Uhr Sitzung des Ortsbeirates Waltersdorf 17:00 Uhr Sitzung des Ausschusses Ortsbild 19:00 Uhr Sitzung des Ortsbeirates Großziethen T 18:30 Uhr Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld, 29.09.2011 Sitzung des Ausschusses Entwicklung
Die Beratungen der Gemeindevertretung, der Ausschüsse und Ortsbeiräte sind öffentlich. Informationen zu den Beschlüssen der Gemeindevertretung erhalten Sie auf der Internetseite der Gemeinde. www.gemeinde-schoenefeld in der Rubrik Politik/Bürgerinformationssystem und im Amtsblatt der Gemeinde. Das Amtsblatt der Gemeinde Schönefeld enthält aktuelle Bekanntmachungen der Gemeinde sowie die Beschlüsse der Gemeindevertretung. Es kann bezogen werden: im Rathaus der Gemeinde Schönefeld, 12529 Schönefeld, Hans-Grade-Allee 11 sowie einzeln oder im Abonnement gegen Erstattung der Porto- und Versandkosten. Im Internet finden Sie es unter www.gemeinde-schoenefeld.de/Amtsblatt

Geburtstage August
Der Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld gratuliert allen Jubilaren sehr herzlich zum Geburtstag und wünscht alles Gute!
Luise Belau, Großziethen, zum 97. Herta Krüger, Waltersdorf, zum 93. Margarete Metscher, Großziethen, zum 93. Marie Gutschek, Waltersdorf, zum 91. Ilse Scholz, Waltersdorf, zum 90. Elfriede Lau, Selchow, zum 85. Ursula Schulze, Kiekebusch, zum 85. Ingeborg Schramm, Waßmannsdorf, zum 85. Erika Kuppisch, Großziethen, zum 80. Erika Schmidtke, Waltersdorf, zum 80. Heinz Feinbube, Schönefeld, zum 80. Edith Lewin, Schönefeld, zum 80. Dieter Böhm, Großziethen, zum 75. Detlef Merkert, Großziethen, zum 75. Rolf Hartwig, Waltersdorf, zum 75. Ursula Däms, Großziethen, zum 75. Peter Simm, Großziethen, zum 75. Anke Beetz, Großziethen, zum 70. Karin Drobbe, Selchow, zum 70. Jutta Posmyk, Großziethen, zum 70. Heinz Kessler, Schönefeld, zum 70. Hans Peter Hopp, Großziethen,zum 70. Helmut Trottner, Großziethen, zum 70. Werner Stuwe, Schönefeld, zum 70. Jutta Niestroj, Kiekebusch, zum 70. Monika Marquardt, Großziethen, zum 70. Walter Kurella, Großziethen, zum 70. Hans-Jürgen Erdmann, Großziethen, zum 70. Rita Freier, Großziethen, zum 70. Friedrich Deiters, Großziethen, Petra-Eleonore Spieler, Schönefeld, Thi Du Nguyen, Schönefeld, Eveline Apel, Waltersdorf, Monika Gatz, Großziethen, Helmut Wilmanowski, Schönefeld, Jutta Pfeuffer, Großziethen, Christel Steinmann, Großziethen, Helga Fischer, Schönefeld, Inge Pallmig, Waltersdorf, Fritz Schmorl, Waltersdorf, Frank Al-Namani, Großziethen, Eberhard Grunenberg, Schönefeld, Bernd Kaczor, Großziethen, Elisabeth Krüger,Großziethen, Dorothee Stemmler, Großziethen, Elfriede Lorek, Schönefeld, Frank Karbe, Waltersdorf, Jan Holowacz, Großziethen, Jürgen Alf, Waßmannsdorf, Norbert Kirchner,Großziethen, Ronald Trenkel, Großziethen, Jürgen Schmidt, Schönefeld, Gabriele Görsch, Waltersdorf, Rosita Radke, Großziethen, Ernst-Dieter Schlicht, Großziethen, zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60.

IMPRESSUM
Herausgeber: Gemeinde Schönefeld, Sitz: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld, Service-Point/Zentrale, Telefon: 030 / 53 67 20-0 Redakteurin: A. Hybsier, Mobil: 0178/866 16 57 E-mail: angela.hybsier@gmail.com Auflage und Erscheinungsweise: Der Schönefelder Gemeindeanzeiger hat eine Auflagenhöhe von 7.400 Exemplaren, die kostenlos an alle Haushalte der Gemeinde verteilt werden. Der Schönefelder Gemeindeanzeiger erscheint ca. 12 mal jährlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht in jedem Fall der Meinung des Herausgebers. Die Redaktion behält sich vor, eingesandte Artikel und Leserbriefe gekürzt zu veröffentlichen. Verlag: Rudower Panorama-Verlag + Medien GmbH, Köpenicker Str. 76, 12355 Berlin, Telefon/Fax 030 - 664 41 85. Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48 oder 664 49 02, Fax: 030 - 664 49 02. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 15/09.

In eigener Sache Bitte Redaktionsschluss beachten
Die nächste Ausgabe des „Schönefelder Gemeindeanzeigers“ erscheint am 30. September 2011. Bürger, Ortsvorsteher, Gemeindevertreter, Pfarrer und Vereinsvorsitzende, die Beschlüsse, Beiträge und Termine veröffentlichen möchten, geben ihre Zuschriften in der Gemeindeverwaltung Schönefeld bis zum 15. September 2011 ab. Im Rathaus ist ein Postfach eingerichtet worden. Im Rathaus ist ein Fach eingerichtet worden. Es besteht auch die Möglichkeit, sich direkt an Frau Hybsier, Fax 030/44 04 69 19, Mobil 0178/866 16 57 oder per E-mail: angela.hybsier@gmail.com zu wenden.

Informationen des Bürgermeisters

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Informationen des Bürgermeisters
einem Kranz am Gedenkstein in der Karl-Marx-Straße in Großziethen Eines der wichtigsten Probleme, welches unbedingt gelöst werden muss, ist die Frage der Fortsetzung der Bauarbeiten am und um den Schwalbenweg/Seeweg in Schönefeld. Dazu wollen wir uns mit Vertretern des Bauausschusses, der Bürgerschaft, der Verwaltung, des Straßenverkehrsamtes und der zuständigen Tiefbauabteilung zusammensetzen und beraten, wie es dort weitergehen soll. Das, was bisher erreicht wurde, ist nicht schlecht, aber es gibt noch Reserven, die unbedingt ausgeschöpft werden müssen. Die Lösung liegt im Prinzip in einer einvernehmlichen Gesamtlösung, die von allen Beteiligten mitgetragen wird. Ein vorbereitendes Gespräch dazu gab es bereits, so dass ich hier die Hoffnung hege, dass wir in Kürze über eine vernünftige Lösung verfügen werden. Ein anderes Problem kam während der Diskussion um die Realisierung der gesetzlich festgesetzten Kinderbetreuung auf. Die Gemeinde Schönefeld ist ja bekanntlich verpflichtet, jedem Kind einen Kita-Platz zu garantieren. Bei der Lösung dieser Aufgabe haben in der Vergangenheit die Tagesmütter eine besondere Rolle gespielt, weil es nur mit ihrer ergänzenden Hilfe möglich war, diese gesetzliche Pflicht zu erfüllen. In der letzten Zeit wurden die berechtigten Forderungen unserer Tagesmütter jedoch vom Kreis nicht gehört, denn diese forderten völlig zu Recht eine Angleichung der Entgelte, so wie sie z.B. im Nachbarlandkreis Teltow-Fläming gezahlt werden. Da es hier teilweise um bis zu 200 Euro pro Kind Unterschiede in der Bezahlung gibt, kann man unseren Tagesmüttern nicht verübeln, wenn sie lieber Kinder aus dem Nachbarkreis aufnehmen, da sie von dort ja viel besser bezahlt werden. Das aber führt zu einer Verschärfung der Situation bei uns. Hier ist der Landkreis in der Pflicht! Wir haben in einer gemeinsamen Beratung mit den Tagesmüttern und Bürgermeistern aus Wildau und Königs Wusterhausen um einen einheitlichen Standpunkt gerungen und werden nun in einem Brief an den Landrat die Forderung erheben, diesen Missstand neben einigen anderen Ungleichbehandlungen zu beseitigen. Auch die Abschaffung des Schulbeförderungsgeldes für Kinder, die einen Schulweg unter 2 km haben, führt zu großem Unverständnis. Erst nein, dann ja und nun wieder die Abschaffung dieser Vergünstigung. Das hätte man den Eltern – vor allem aus Großziethen und Schönefeld – viel besser erläutern müssen. Ein Brief in der Ferienzeit an die Eltern hat viele zu Recht verärgert. Hier werden wir ein Überdenken und mögliches Verändern der Position des Kreistages gemeinsam mit den Eltern einfordern. Viel erfreulicher war die Eröffnung des ersten Schönefelder Gymnasiums in Waßmannsdorf. Ein Meilenstein, den man nicht hoch genug schätzen kann, denn hier wurde etwas für unsere Kinder erreicht, was für die weitere Zukunft von unschätzbarem Wert ist. Bildung und Ausbildung sind Dinge, welche für den weiteren Weg unserer Kinder von größter Bedeutung sind. Die Schritte zum Gymnasium und der gesamte Ablauf waren teilweise von erstaunlichen Situationen geprägt, die den Beteiligten unvergesslich sein werden. Das, was letzten Endes zählt, ist das Ergebnis und das ist erfreulich, dank der Unterstützung aller Beteiligten! Und es gibt einen erfreulichen Nebeneffekt, der für uns überaus wichtig sein wird. Ein staatliches Gymnasium ist im Gespräch und wenn es gelingen sollte, an unserer Oberschule in Schönefeld in Zusammenarbeit mit dem Oberstufenzentrum eine Sekundarstufe 2 einzurichten, dann ist auch dieses Ziel erreicht. Im Ergebnis: 2 gymnasiale Ausbildungsmöglichkeiten in Schönefeld! Das neben der Schwimmhalle in Schönefeld geplante Kaufhaus soll in den nächsten eineinhalb Jahren gebaut werden. Die ersten Konzerne zeigen ernsthafte Ansiedlungsabsichten, was zu einer weiteren guten wirtschaftlichen Entwicklung in Schönefeld beitragen wird, womit natürlich auch viele neue Arbeitsplätze verbunden sind. Damit geht die Schönefelder Erfolgsgeschichte weiter! Ich wünsche Ihnen allen auch weiterhin alles Gute! Ihr Bürgermeister Dr. U. Haase

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schönefeld,
in diesem „Schönefelder Gemeindeanzeiger“ möchte ich Sie alle um eines bitten: gehen Sie am 11.9.2011 zur Wahl oder, wenn dies nicht möglich ist, machen Sie von ihrem Stimmrecht per Briefwahl Gebrauch! Eine gute Wahlbeteiligung wird letztendlich ein allseits akzeptiertes Ergebnis haben und einen Bürgermeister auf den Rathausstuhl bringen, der die Mehrheit der Bürger hinter sich hat. Und gerade das ist so wichtig, denn die Verwaltung mit ihrem Bürgermeister an der Spitze, muss sich für die Bürger einsetzen und für diese da sein, denn es gibt in den nächsten Jahren noch viele Probleme zu lösen und mögliche neue Wege aufzuzeigen, die von einer Mehrheit der Bürgerschaft akzeptiert werden. Dabei sind die Beschlüsse der Gemeindevertretung, die Anregungen der Ortsbeiräte und der Gemeindevertreter, die Hinweise der Verwaltungsangestellten, aber auch die Ideen und Lösungsvorschläge des Bürgermeisters von besonderer Bedeutung und Tragweite für die Gesamtentwicklung der Gemeinde Schönefeld. Ein Ereignis, auf das wir in diesen Tagen in unserer Gemeinde mit besonderer Betroffenheit zurück blicken, ist der Bau der Berliner Mauer vor 50 Jahren. Die Gemeinde, gedachte der Maueropfer mit

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hans-Grade-Allee 11 in 12529 Schönefeld
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld
Montag 13.00 bis 15.00 Uhr Dienstag 9.00 - 12.00 Uhr, 13.00 - 15.30 Uhr und 15.45 - 18.00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 13.00 bis 15.00 Uhr Freitag 09.00 bis 12.00 Uhr Service-Point/Zentrale 030 / 53 67 20 0 Sekretariat Bürgermeister: 030/53 67 20 10 Dezernat I - Bürgerdienste 030/53 67 20 33 Dezernat II - Bau- und Investorenservice 030/53 67 20 55 Dezernat III - Zentrale Dienste 030/53 67 20 22 Einwohnermeldeamt Frau Svenja Zantke 030/53 67 20 77 Frau Mandy Rosemeier 030/53 67 20 88

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Aus der Gemeindevertretung

Vorgestellt: Martin Wille, CDU
Rückschlägen geprägt. Heute, 13 Jahre später, kann für den Ortsteil Großziethen auf eine Bilanz verwiesen werden, die sich sehen lässt. Es konnten zwei neue Kindertagesstätten und mittlerweile ein Erweiterungsbau errichtet werden. Die Schule erhielt einen schön gestalteten Neubau, um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden. Die neue Mehrzweckhalle bietet schon seit mehreren Jahren für den Schulund Vereinssport hervorragende Möglichkeiten und dient auch als Veranstaltungsort für kulturelle Ereignisse wie Konzerte, Tanzveranstaltungen und Turniere. Der Sportplatz am Friedensweg stellt für die kontinuierlich anwachsende Fußballabteilung, nach Jahren der Provisorien in Rotberg, die weitere Existenzgrundlage dar. Der Platz konnte nunmehr, wiederum nach Jahren zähen Ringens, um einen Kunstrasenplatz mit Flutlicht erweitert werden, um den Trainings- und Punktspielbetrieb auch in Zukunft abzusichern. Eine neue Feuerwache konnte gebaut werden, um den gewachsenen Anforderungen des einwohnerstärksten Ortsteils der Gemeinde gerecht zu werden. Daneben konnte ein Jugendclub im Dorfkern realisiert werden. Zur Zeit wird der Dorfanger umgebaut und der Spielplatz erweitert. An diesen und weiteren Projekten zum Wohle der Gemeinde beteiligt gewesen zu sein erfüllt mich mit Stolz. Mit dem Zusammenschluss der Gemeinden aus dem ehemaligen Amt Schönefeld änderte sich die Arbeit in der Gemeindevertretung von Grund auf. Es galt und gilt bis heute über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, sich auch mit den anderen Ortsteilen zu befassen, deren Probleme kennen zu lernen und an Lösungen zu arbeiten. Die Aufgaben sind umfangreicher, die Verantwortung größer geworden. Mit der endgültigen Entscheidung für den Ausbau des Flughafens Schönefeld hat sich für die Gemeinde viel verändert. Dies zog vielfältige Aufgaben für die Gemeinde nach sich. Es knüpfen sich jedoch auch Hoffnungen auf mehr Arbeitsplätze und größere finanzielle Gestaltungsmöglichkeiten für die Gemeinde an den Flughafen. Die neue Feuerwache, die „Schönefelder Welle“ und der SBahnhaltepunkt in Waßmannsdorf sind nur mit diesem Hintergrund zu finanzieren. Jedoch sind, aufgrund ihrer persönlichen Betroffenheit, nicht alle Bürger erfreut über die Entwicklung. Neben den bereits einvernehmlich gelösten Problemen (Umsiedlung Diepensee und Kienberg, Teilumsiedlung Selchow) gibt es vor allem in Bezug auf den Lärmschutz noch viel in unserer Gemeinde zu tun. Meine Arbeit in der Gemeindevertretung Neben Familie, Beruf und Verein engagiere ich mich im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten in der Gemeindevertretung, im Bildungsausschuss und im Ortsbeirat. Diese verantwortungsvolle Tätigkeit bereitet mir auch nach 13 Jahren kommunalpolitischer Gremienarbeit noch Freude. An Entscheidungen und Beschlüssen, die unsere Gemeinde voranbringen und dem Wohl unserer Bürger dienen, konstruktiv mitzuarbeiten, ist dabei mein vorrangiges Ziel. Die momentane finanzielle Situation erlaubt es der Gemeinde, im Gegensatz zur Mehrheit der Gemeinden in Brandenburg, größere Investitionen zu tätigen. Dies sollte meiner Meinung nach mit Augenmaß und immer im Hinblick auf die Zukunft geschehen. Dabei sollten Investitionen in die Zukunft der Kinder und Jugendlichen neben Investitionen in die Infrastruktur Priorität haben. Was mir gefällt Ich fühle mich wohl in der Gemeinde Schönefeld und wohne gerne hier. Das Leben hat teilweise noch dörflichen Charakter, man kennt seine Nachbarn und viele Menschen aus dem Ort, die Natur ist nah, der Trubel der nahen Großstadt an vielen Orten weit weg. Ich freue mich darüber, dass es der Elterninitiative gemeinsam mit der evangelischen Schulstiftung gelungen ist eine gymnasiale Ausbildung in der Gemeinde zu etablieren. Die Arbeit in der Gemeindevertretung ist zum überwiegenden Teil konstruktiv. Es wird über die Parteigrenzen hinweg an Lösungen für die anstehenden Probleme gearbeitet. Auseinandersetzungen und zähes Ringen um Positionen gehören aber ebenso zur politischen Kultur. Was mir nicht gefällt Mir gefällt nicht, dass Anwohner die Nutzung des Sportplatzes in Großziethen durch eine Klage so einschränken, dass bereits erste Spieler im älteren Jugendund Männerbereich den Verein wieder verlassen. Ich wünsche mir hier mehr Kompromissbereitschaft und Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement unzähliger Trainer und Betreuer zum Wohle unserer Jugend. Ich finde es auch schade, dass häufig nur wenige Bürger den Weg zu den öffentlichen Sitzungen der Gemeindevertretung bzw. der Ausschüsse finden. Es geht hier schließlich um ihre Belange. Die Gemeinde in der Zukunft Mit der Eröffnung des Flughafens im nächsten Jahr wird die Gemeinde weiter stark anwachsen. Ich wünsche mir, dass Schönefeld mit seinen Ortsteilen dennoch erkennbar bleibt und die Bürger sich mit ihrer Gemeinde und ihrem Ortsteil identifizieren und sich hier, trotz aller Probleme, die der Flughafen an Lärm und Verkehr mit sich bringt, wohlfühlen. Hierzu sind identitätsstiftende Aktivitäten wie die Vereinsarbeit sowie die Arbeit in den sozialen Einrichtungen (Kitas, Schulen, Jugendclubs, Eltern-Kind-Zentrum) von großer Bedeutung. Auch Feiern und Feste haben hier eine wichtige Funktion. Ich wünsche mir auch, dass die Spielplatzkonzeption der Gemeinde zügig umgesetzt wird, damit nicht erst die nächste Generation davon profitiert. Hier muss an alle Altersgruppen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen gedacht werden. Ich wünsche mir, dass es in einigen Jahren auch ein staatliches Gymnasium in unserer Gemeinde gibt. Weiterhin wünsche ich mir auch, dass es in Zukunft gelingt, die Jugend mehr in die Arbeit der Gemeindevertretung einzubeziehen. Ein Jugendparlament würde der Gemeinde gut zu Gesicht stehen. Denn in 20 Jahren werden die meisten der heutigen Gemeindevertreter sicherlich nicht mehr aktiv sein. Wir sollten schon heute junge Leute an die Kommunalpolitik und die Gremienarbeit heranführen und für eine aktive Mitarbeit im demokratischen System gewinnen.

Gemeindevertreter Martin Wille Biografisches: 1961 geboren in Berlin, aufgewachsen im Stadtteil NeuköllnBritz, seit 1994 wohnhaft in Großziethen, verheiratet, zwei siebenjährige Kinder, seit 25 Jahren als Lehrer an Grund- und Sonderschulen in Berlin-Rudow tätig, seit 1998 Gemeindevertreter (erst Gemeinde Großziethen, danach Großgemeinde Schönefeld), Mitglied im Bildungsausschuss, Ortsbeirat in Großziethen (seit 2003), seit 1998 1. Vorsitzender der Sportgemeinschaft Großziethen e.V. Mein Engagement in der Gemeinde Als ich 1994 nach Großziethen zog, war mir zunächst nicht bewusst, nicht mehr in der Großstadt Berlin, sondern in einer ländlich geprägten Gemeinde in Brandenburg zu wohnen. Ich begann mich für den Ort zu interessieren, besuchte die Gemeindevertretung, sprach mit dem Bürgermeister und fasste den Entschluss, mich in der Gemeinde zu engagieren. Ich gründete im bestehenden Sportverein (Sportgemeinschaft Großziethen), als damals noch einziges männliches Mitglied, eine Fußballabteilung mit dem Anliegen, für die durch Zuzug immer zahlreicher werdenden Kinder etwas im sportlichen Bereich anzubieten. Daneben kandidierte ich für die Gemeindevertretung. Ich wurde gewählt und engagierte mich im Bauausschuss und der Gemeindevertretung vor allem in den Bereichen Bildung, Jugend und Sport. Die Entscheidungsprozesse waren oft langwierig, mit großen Schwierigkeiten verbunden und nicht selten von

Aus dem Kreistag

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Renate Pillat berichtet über ihre Arbeit im Kreistag
Unser Landkreis Dahme-Spreewald mit seinen 13 Gemeinden, 4 Ämtern und rund 162 000 Einwohnern reicht von der Berliner Stadtgrenze im Norden bis zum Spreewald und Luckau im Süden. Die so genannten Altkreise Königs Wusterhausen, Lübben und Luckau sind im Zuge der Gebietsreform 1993 zum jetzigen Kreisgebiet zusammengefasst worden, die Kreisstadt ist seitdem Lübben. Stärkste Fraktion ist die SPD, die mit der CDU und der Fraktion Bauern/Pro Schönefeld, der ich angehöre, eine Zählgemeinschaft gebildet hat. Aus unserer Gemeinde Schönefeld ist neben mir Andreas Schluricke/SPD Mitglied des Kreistages. Der Kreistag besteht aus 56 Kreistagsabgeordneten und dem Landrat als stimmberechtigtem Mitglied. Alle Angelegenheiten des Landkreises werden in den 6 Fachausschüssen und dem Kreisausschuss beraten, im Kreistag diskutiert und beschlossen. Der Landkreis deckt seine erheblichen Ausgaben – insbesondere für Sozialleistungen, Krankenhäuser, höhere Schulen, Schülerbeförderung, öffentlichen Personennahverkehr und vieles mehr – aus eigenen Einnahmen und der Erhebung einer lung des Regionalen Verkehrsbetriebes (RVS) vertrete ich den Landkreis und behalte unsere Schönefelder Interessen natürlich besonders im Auge. Wenn hier nicht alle Blütenträume reifen, hat das mit der Gesamtsituation im Landkreis und der Tatsache zu tun, dass wir zu den immer noch am besten versorgten Bereichen gehören. Aus meiner Sicht muss hier die Gemeinde selbst tätig werden und „Lücken“ schließen. Es gibt gute Bespiele, z.B. in Lübben, dort wird ein Stadtverkehr bezuschusst. Der RVS steht dem sehr aufgeschlossen gegenüber. Schade finde ich, dass Bürgermeister und Kreistagsmitglied immer irgendwie nebenher laufen und nicht gemeinsam die Probleme der Gemeinde Schönefeld im Landkreis vertreten. Wir sind ein finanzielles Schwergewicht im Landkreis Dahme-Spreewald und haben ein besonders hohes Entwicklungspotential – auch das spiegelt sich leider nicht in unserer Präsenz im Kreistag wieder. Alle politischen Kräfte Schönefelds sind gut beraten, dies bei der nächsten Kommunalwahl 2014 ernster zu nehmen als bisher. Renate Pillat

Landrat Stephan Loge/SPD, Renate Pillat, Dr. Michael Kutter, CDUFraktions-Chef Kreisumlage, die von den Gemeinden nach ihrer Steuerkraft erhoben wird. Schönefeld leistet seit langem einen erheblichen Beitrag (in 2011 beträgt unsere Kreisumlage 28,5 Mio. €) und sorgt dafür, dass der Umlagesatz zum Vorteil aller Gemeinden relativ stabil bleiben kann. Ich gehöre dem Kreistag in der zweiten Legislaturperiode an und musste mich nach der Wahl 2008 für eine Fraktion entscheiden, um nicht als Einzelkämpferin jeden politischen Einfluss zu verlieren. Die Entscheidung für die Fraktion der Bauern, die allein keine Fraktion bilden durften, fiel im Zusammenhang mit der Zählgemeinschaft von CDU und SPD. Es ist nicht nur interessant, die Gegensätze zwischen der ländlich geprägten Gegend um Luckau und Schönefeld kennen zu lernen, auch die Zusammenarbeit mit den beiden Volksparteien, die ihren kleinen Partner ernst nehmen und einbeziehen, ist mir sehr wichtig. Viele Entscheidungen, die unmittelbar die Bürger betreffen – ich will hier nur das beitragsfreie letzte Kita-Jahr nennen – haben wir gemeinsam vorbereitet und beschlossen, andere Dinge, wie die Schließung von Notarztstandorten, haben wir verhindert. In der Gesellschafterversamm-

Die Einwohnerzahl der Gemeinde Schönefeld (Hauptwohnsitz) 13203 (Stand 18.5.2011) Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der

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Kranken- und Altenpflege

15. September

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Aus der Gemeindeverwaltung

Bauvorhaben: Schwalbenweg / Schützenstraße
Seit Ende 2009 finden im Wohngebiet Schwalbenweg/Schützenstraße Bauarbeiten im öffentlichen Verkehrsraum statt. Die Gemeinde Schönefeld führt einen grundhaften Ausbau der Straßen inklusive der Regenentwässerung durch. Zeitgleich werden durch den MAWV in einer eigenständigen Maßnahme in diesem Bereich parallel zu unseren Ausbauarbeiten die Trink- und Schmutzwassersysteme erneuert. Die umfangreichen Arbeiten werden in verschiedenen Bauabschnitten (siehe Bauabschnittsplan) vorgenommen. Bisher sind der 1. bis 3. Bauabschnitt fertig gestellt. Der 4. Bauabschnitt wird voraussichtlich im Herbst 2011 abgeschlossen. Ebenso soll in diesem Jahr der Gehweg zwischen Schwalbenweg und Schützenstraße (ursprünglich 9. Bauabschnitt – wurde vorgezogen) hergestellt werden. Die Bauabschnitte 5,6,7 und 8 werden voraussichtlich in den Jahren 2012–2013 realisiert. Termine und Ablauf der Maßnahme werden rechtzeitig im „Schönefelder Gemeindeanzeiger“ und
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im Internet für die Bürger bekannt gegeben. Bei solch umfangreichen Maßnahmen kommt es zu unvorhergesehenen Behinderungen, die das geplante Vorhaben verzögern und teilweise auch zu Planungsänderungen führen. So auch bei diesem Bauvorhaben. Da die tatsächliche Lage der Fernwärmeleitung nicht den Aussagen der Bestandsunterlagen des Medienträgers entsprach, wurde ein wochenlanger Stillstand verursacht. Nach zahlreichen Abstimmungen, die zu großem Zeitverlust führten,

Information
über die Straßenbegleitgrünpflege nach der Straßenreinigungssatzung gemäß § 3 Art und Umfang der Reinigungspflicht nach §2 Abs. 1 Bereits im Schönefelder Gemeindeanzeiger vom 28.01.2011 wurde unter dem Thema Beschlüsse der Gemeindevertretung die neue Straßenreinigungssatzung bekannt gegeben. Die Satzung kann über die Internetseite www.gemeinde-schoenefeld.de / Rathaus / Satzungen eingesehen werden bzw. über die Gemeindeverwaltung Dezernat III Herrn Bräuer bezogen werden. Mit Inkrafttreten der neuen Straßenreinigungssatzung im April 2011 gibt es Veränderungen in Bezug auf das Mähen des Straßenbegleitgrünes. Der Grundstückseigentümer steht nicht mehr in der Pflicht die Rasenfläche vor seinem Grundstück zu mähen. Dazu zählt nicht die Reinigung. Der Unrat (z.B. Müll, Laub, Hundekot und anderweitige Verunreinigungen) muss weiterhin aufgesammelt und entsorgt werden. An unbefestigten Wegen sind zusätzlich der Unrat und das Unkraut zu entfernen. Das Mähen des Straßenbegleitgrünes wird durch eine Fremdfirma übernommen. Die Kosten werden dem Grünstückseigentümer nicht auferlegt. Wer den Wunsch hegt, weiterhin das Straßenbegleitgrün selbst zu mähen, möchte sich bitte bei Frau Rilka 030/53 67 20 58 telefonisch melden. Ernst-Thälmann-Straße – Entwässerungsgräben Ab der 37. KW werden die stark verschmutzten Entwässerungsgräben grundgereinigt. Der Grundstückseigentümer steht weiterhin in der Pflicht, diese Gräben von Unkraut freizuhalten. Dezernat II - Bau- und Investorenservice

konnte mittels einer Planungsänderung das Bauvorhaben fortgeführt werden. Zu einer erneuten Unterbrechung der Bautätigkeit kam es erst kürzlich. Eine neue Trinkwasserleitung wurde hergestellt. Diese konnte aber nicht in Betrieb genommen werden, da eine hohe Keimbelastung festgestellt wurde. Dies verzögerte den Fortgang unserer eigenen Maßnahme. Hier mussten die Straßenbauarbeiten mehrere Wochen zwangsweise ruhen. Leider sind für die Anwohner der Schützenstraße und des Schwalbenweges Unannehmlichkeiten wie Lärm oder Straßensperrungen nicht zu vermeiden. Die Gemeinde und natürlich auch die Firmen vor Ort sind in jedem Fall bestrebt, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Kurzfristige Änderungen der Verkehrsführung oder wichtige Hinweise für die Anlieger werden künftig über Postwurfsendungen rechtzeitig mitgeteilt. Durch verschiedene Hinweise und Anregungen der Anlieger finden folgende Punkte bei der Weiterführung der Maßnahme Berücksichtigung. 1. Es gehen keine Stellplätze verloren, wenn die Einbahnstraßenregelung vor dem Schwalbenweg 9-10 beibehalten wird. 2. Durch die Bordsetzung im Bereich der Garagen, wird die Kreuzungssituation aufgelöst. 3. Für die Feuerwehrstellflächen wird nach besseren Lösungen auch in Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde gesucht. 4. Ferner werden die Parkzeiten vor den Häusern einer weiteren Überprüfung unterzogen. Sollte es zu Problemen kommen, können Sie sich gern an das Sachgebiet Tiefbau der Gemeinde wenden (Ansprechpartner: Herr Pinkawa 030/53 67 20 90, Frau Meisner 030/53 67 20 91 Frau Preuß 030/53 67 20 64) und zu den Punkten 1-4 an das Dezernat I Sachgebiet Verkehrsüberwachung/Allgemeine Ordnungsaufgaben (Ansprechpartner: Frau Korban 030/53 67 20 46). Dezernat II, Bau- und Investorenservice, Sachgebiet Tiefbau

Sprechstunden der Schiedsstelle
Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Gemeinde Schönefeld finden im Raum 217, 2. Etage im Rathaus der Gemeinde HansGrade-Allee 11 in 12529 Schönefeld auf Vereinbarung statt. Bitte rufen Sie bei Bedarf eine der folgenden Rufnummern an, um einen Termin zu vereinbaren: Tel.: 030 633 83 27, Brigitte Bischof, Schiedsfrau Tel.: 03379 44 46 01, Herr Fuchs, Stellvertreter

Aus der Gemeindeverwaltung

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Pflegestützpunkt Lübben erweitert Außensprechstunden in Königs Wusterhausen
Seit nunmehr fast 2 Jahren steht der Pflegestützpunkt Lübben Betroffenen und pflegenden Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite. Das Beratungs- und Unterstützungsangebot wird sehr gut angenommen, zumal für die Betroffenen dadurch Wege und kostbare Zeit erspart bleiben. Unabhängig von Hausbesuchen, für Bürger, die den Stützpunkt selbst nicht mehr aufsuchen können, bieten die Mitarbeiter Außensprechstunden an. Damit auch dieser Service von den Bewohnern des nördlichen Landkreises zugänglicher gemacht werden kann, erweitern die Beraterinnen ihre Außensprechstunden im Mehrgenerationshaus Königs Wusterhausen, Fontaneplatz wie folgt: • jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr • jeden 2. und 4. Freitag im Monat von 10 bis 12 Uhr. Alle Fragen rund um das Thema Pflege, ambulante und stationäre Hilfsmöglichkeiten, Hilfsmittelangebote bis hin zum Schwerbehindertenrecht sowie sozialhilferechtlichen Fragen können vor Ort besprochen und geklärt werden. Telefonisch sind die Kollegen des Pflegestützpunkt Lübben täglich unter; 03546/792411 zu erreichen. Entsprechende Antragsformulare, Hinweise und Broschüren können zu den Außensprechstunden sofort genutzt werden. Wir freuen auf Ihren Besuch und verbleiben mit freundlichen Grüßen Ihre Pflegestützpunktmitarbeiter

Jagdgenossenschaft Rotberg lädt zur Mitgliederversammlung ein
Werte Mitglieder der Jagdgenossenschaft Rotberg, am 3.09.2011 um 18 Uhr, findet im Gemeindehaus Rotberg in der Mühlenstr. 13 unsere statt. Mitgliederversammlung flächen, die zum gemeinschaftlichen Jagdbezirk der Jagdgenossenschaft Rotberg gehören und auf denen die Jagd ausgeübt werden darf. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die im Jagdkataster der JG Rotberg verzeichnet sind. Die Versammlung ist beschlussfähig unabhängig von der Anzahl der teilnehmenden Jagdgenossen. Rainer Mischke, Jagdvorstand Im Anschluss der Sitzung gibt es dann wieder ein rustikales Wildgericht nach Jägerart, weshalb Ehepartner oder Lebensgefährten ebenfalls willkommen sind.

Tagesordnung: 1. Feststellung der Ladung und Beschlussfähigkeit 2. Bericht des Vorstandes 3. Bericht des Kassenführers 4. Entlastung der Rechnungsprüfer 5. Wahl der Rechnungsprüfer Eingeladen sind alle ausgewiesenen Eigentümer von Grund-

NACHRUF
Im Namen der Gemeindevertretung Schönefeld, der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde sowie des Ortbeirates Waßmannsdorf möchten wir unser tiefes Mitgefühl und unsere Anteilnahme am Tod von Hans-Joachim Smykalla bekunden. Hans-Joachim Smykalla verstarb nach schwerer Krankheit am 9. August 2011 im Alter von 58 Jahren. In tiefer Trauer und voller Dankbarkeit für sein langjähriges Wirken im Rahmen der Freiwilligen Feuerwehr Waßmannsdorf nehmen wir Abschied von

Hans-Joachim Smykalla
Wir möchten auf diesem Wege seiner Frau und seinen Angehörigen unser tiefempfundenes Mitgefühl ausdrücken und allen Hinterbliebenen viel Kraft, aber auch Zuversicht und Hoffnung in ihrem Schmerz wünschen!

Dr. Udo Haase Bürgermeister Frank Sprenger Ortsvorsteher

Udo Schukat Gemeindebrandmeister Christian Schneemann Ortswehrführer

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Aus den Ortsteilen

SCHÖNEFELD

Feuer- und Rettungswache in Schönefeld eingeweiht
Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr im Ortsteil Schönefeld (Foto: Ramon Krohn) lichkeiten, die sich bieten, zu nutzen. Roland Judis, Kreisbrandmeister im Landkreis Dahme-Spreewald, erinnerte an die überörtlichen Aufgaben, die der Feuerwehr Schönefeld durch den Großflughafen bevorstehen. Zwei Logistikfahrzeuge wurden vor kurzem von der Deutschen Bahn AG an den Landkreis übergeben, welche mit Langzeitatemschutzgeräten, Wärmebildkameras und Kommunikationstechnik bestückt sind, um im Fall eines Falles, in Zusammenarbeit mit weiteren Wehren, die Rettung im 3,1 km langen Flughafentunnel der Deutschen Bahn zu gewährleisten. Am 03.09.2011 wird dazu eine Großübung stattfinden. Als letzte Gastrednerin sprach die Großziethener Pfarrerin Kohlstädt. Sie bedankte sich für die Lebenszeit welche die Kameraden für andere opferten. Sprach über den Mut und die Nächstenliebe welchen man aufbringen müsse, um sich gegen die Kraft der Zerstörung zur Wehr zu setzen. „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ dieser Ausspruch symbolisiere dies, zur Ehre Gottes schützen die Feuerwehrleute die Nächsten. Dann segnete sie die Feuerwehr Schönefeld und sprach ein Gebet für den Schutz der Frauen und Männer im Einsatz. Um auch den Geist und die Tradition der mehr als 100 Jahre alten Feuerwehr Schönefeld in das Gebäude einziehen zu lassen, übergab Bürgermeister Dr. Udo Haase den Schönefeldern einen großen mit Bier gefüllten Glasstiefel. Dieser Stiefel wurde 1932 dem damaligen Kassenwart, Kameraden Brandt, zu seinem 70. Geburtstag geschenkt. Die Familie Brandt übergab den Stiefel vor einigen Jahren an Herrn Dr. Haase, der ihn nun der Feuerwehr stiftete. Viel Licht und moderne Technik Nach dem offiziellen Teil gab es Führungen durch das Gebäude, welches durch viel Licht und Sichtbeton auffällt. Qualitativ sehr hochwertige Baustoffe und Ele-

Es gab Gäste, die behaupteten: „Das einzige, was die Schönefelder scheinbar bei der Erschaffung ihres neuen Heimes eingegrenzt hat, ist die Bauphysik.“ Dieses Bauwerk ist zum einen eine Vorschau auf die zu erwartenden Aufgaben des Rettungswesens, zum anderen drücken sie damit die Vision Schönefelds aus. Nicht zuletzt der Feuerwehrturm mit seinen 19 m Höhe ist dafür ein weit sichtbares Symbol im neuen Zentrum der Gemeinde. Am Freitag, den 29.07.11 wurde das neue Feuerwehrgerätehaus mit Rettungswache im Ortsteil Schönefeld feierlich eröffnet. Da an diesem Tag das Wetter ein wenig nass war, wurde die Feierlichkeit kurzerhand in die geräumigen Fahrzeughalle verlegt. Viele Gäste, benachbarte und freundschaftlich verbundene Feuerwehren, der Bürgermeister Dr. Udo Haase nebst Mitarbeitern aus den Dezernaten der Gemeinde Schönefeld, der Ortsvorsteher Robert Rust, der Architekt und Schönefelder Ehrenbürger Peter Lanz, der stellv. Landrat Wolfgang Schmidt, die Leiterin des Ordnungsamtes des Landkreises Frau Enders, der Kreisbrandmeister Ronald Judis, der Gemeindewehrführer Udo Schukat, der Schönfelder Ortswehrführer Christian Nährig sowie Pfarrerin Kohlstädt waren anwesend.

Blick in die Zukunft Durch den Flughafen Berlin Brandenburg International (BER) steht der Gemeinde eine Entwicklung bevor, die wohl einmalig hier in der Region ist. Der Neubau des Gerätehauses spiegelt dies wieder. 5,1 Mio. € hat die Gemeinde Schönefeld in den Bau investiert. Hauptsächlich Handwerksbetriebe aus der Region haben das Projekt realisiert und der Bürgermeister bedankte sich bei allen Gewerken für Ihre Flexibilität und ihren Einsatz. Fünf Stellplätze für Feuerwehrtechnik und 2 Stellplätze für das Rettungswesen, sowie eine Waschhalle, stehen zur Verfügung. Für die Zukunft sind diese um 3 Stellplätze für die Feuerwehr und um 1 Stellplatz für die Rettung erweiterbar. Ein Übungsturm mit 19 m Höhe zum Training der Höhenrettung, 250 m² Übungsfläche mit Übungsschacht für die Tiefenrettung, ein 90 m² großer voll ausgestatteter Schulungsraum und 50 Parkplätze für Pkw stehen auf dem Gelände bereit. Vor allem mit dem Blick auf das bisher genutzte Feuerwehrgebäude, das trotz der Erweiterung schon lange aus allen Nähten platzt, muten diese Details traumhaft an.

Turm - Symbol für Wachstum Architekt Peter Lanz berichtete, dass es für ihn etwas Besonderes war, dieses Gebäude in Zusammenarbeit mit den Kameraden zu entwerfen. Der Turm des Gerätehauses symbolisiert die Perspektive des Wachstums von Schönefeld, welches der neue Großflughafen nach Schönefeld bringt. Nach der Schlüsselübergabe an die neuen Mieter der Rettungswache beglückwünschte der stellv. Landrat Wolfgang Schmidt die Schönefelder zu diesem Gebäude. Der Landkreis wird die Rettungswache betreiben und hat diesen Teil des Gebäudes dafür von der Gemeinde Schönefeld angemietet. Die Standortwahl wurde größtenteils durch die zu erwartenden Einsatzzahlen bestimmt. Dem Rettungsdienst stehen nun 540m² zur Verfügung. Somit können die 3 Rettungssanitäter bald aus ihrem Provisorium in der Polizeiwache ausziehen und gemeinsam mit einem Notarzt die neue Rettungswache ab August besetzen. Ortswehrführer Christian Nährig bedankte sich bei allen Anwesenden und brachte den Stolz und die Dankbarkeit seiner Wehr zum Ausdruck. Auch anderen Feuerwehren stehe die Tür in Schönefeld immer offen, um die Ausbildungs- und Trainingsmög-

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mente wurden verbaut. Im Umkleidebereich wurde auch eine Schmutzschleuse realisiert, welche die Einsatzhygiene (Kontamination durch Rauchgase und andere gesundheitsgefährdende Belastungen) nach den Einsätzen garantiert und auch die Verschmutzung des Hauses auf ein Minimum reduziert. Auf dem neuesten Stand ist die Kommunikationstechnik im Haus. Auch das Klima steuert das Haus selbständig. Eine Wetterstation auf dem Dach liefert die hierfür notwendigen Daten. Im Sozialbereich sticht der als großzügige Galerie gestaltete Flur ins Auge. Die Jugendfeuerwehr hat ihre eigenen Räumlichkeiten. Das Büro des Ortswehrführers ist dagegen weniger repräsentativ, eher praktisch gestaltet. Zum Erledigen seiner Arbeit reicht dies aber allemal. Eine top Küche mit Durchreiche zum anschließenden Kantinenraum sorgt dafür, dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt. Der Schulungsraum lässt keine Wünsche offen. So manche Schule wäre glücklich ,solche Voraussetzungen zu haben. Dank der Unterstützung des Landkreises, der Gemeinde, des Ortsteils Schönefeld, der Berliner Flughäfen, des Architekten Peter Lanz, der „Freunde der FF Schönefeld 1908“ e.V. und weiterer Spendern war es eine dem Gebäude angemessene Einweihungsfeier. Alle Bürgerinnen und Bürger aus

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Die neuen Hausherren nehmen die Schlüssel im Empfang, Wolfgang Schmidt, stellv. Landrat (re.) und Christian Nährig, Ortswehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Schönefeld (2.v.r.), Archtitekt Peter Lanz (li.) und Bürgermeister Dr. Udo Haase (Foto: Peter Jagst, aireye) der Gemeinde und Umgebung sind herzlich eingeladen, sich ein eigenes Bild vom Gebäude und der leistungsfähigen Feuerwehr im Ortsteil Schönefeld zu machen. Dazu findet am 10.9.2011, ab 13.00 Uhr in der Hans-Grade-Allee 23 ein Tag der offenen Tür statt. Daniel Müller (FF Motzen) & Christian Weber (FF Schönefeld) Haben Sie Interesse am ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr oder in der Jugendfeuerwehr? Dann schauen Sie einfach mal montags 16 – 20 Uhr vorbei. .

Rettungswache des Landkreises Dahme-Spreewald, (Foto: Ramon Krohn)

Traditionelle Ortswehr in Schönefeld zieht in modernes Gebäude
Bei er Einweihung der neuen Feuer- und Rettungswache hielt Bürgermeister Dr. Udo Haase einen kurzen Rückblick in die Vergangenheit der Freiweilligen Feuerwehr Schönefeld. Dabei erfuhren die Gäste, dass die Wehr 1908 gegründet worden war. Der erste Wehrführer kam noch aus Altglienicke, um den Schönefelder Gemeindevorsteher Wille beim Aufbau einer leistungsfähigen Wehr zu unterstützen. Der erste Schönefelder Oberführer der Wehr war Schlächtermeister Otto Palm, ihm folgte Kamerad Schwietzke, der über 40 Jahre die Führung der Wehr innehatte. Zu DDR-Zeiten ging es mit der Wehr stetig bergauf, jedoch brachte die Wende einen Niedergang ohne gleichen. Der Bürgermeister sprach seinen besonderen Dank dem Kameraden Helmut Bodach aus, der zum Erstarken und zur Wiedergeburt dieser Wache beitrug und das Kunststück fertig brachte, aus dem Nichts, eine neue Wehr zu schaffen, die jetzt ein neues Gebäude, das durch den Turm weithin sichtbar und unverwechselbar ist, in Besitz genommen hat. Dr. Udo Haase bedankte sich bei allen an diesem Bau beteiligten Firmen, den Mitarbeitern im Landratsamt sowie den Mitarbeitern des Dezernates II, die in beispielhafter Weise dieses Projekt vorangebracht und realisiert haben. Namentlich seien hier Frau Mirtschin, Frau Zimmermann, Frau Thieke und Frau Iredi zu erwähnen. Architekt und Ehrenbürger Peter Lanz, der dieses Gebäude plante, sagte in seiner Rede: „Wenn ich als Kind gefragt wurde: ‚Was willst du werden?’, dann sagte ich: ‚Feuerwehrmann’. Mein erstes Auto war ein Feuerwehrauto. Dann ging’s zur freiwilligen Feuerwehr und wenn man als Architekt ein solches Gebäude planen und fertig stellen darf, hat sich ein Lebenstraum erfüllt.“ Er bedankte sich auch beim Ehrenbürger Joachim Wolff mit den Worten: „Du hast mir damals bei unserer ersten Zusammenkunft gesagt: ‚Plane dies, bezahlen können wir dir nichts, aber du hast die Möglichkeit Ehrenbürger zu werden.’ Die Schlüsselübergabe bildete den Abschluss. Hier behielt es sich Dr. Udo Haase vor, den symbolischen großen Schlüssel

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Fakten zum Gebäude ► Die Kosten für das gesamte Bauvorhaben belaufen sich auf 5,1 Millionen Euro. ► Die Fahrzeughalle verfügt über insgesamt 8 Tore/Stellplätze, Erweiterungsmöglichkeiten auf beiden Seiten der Fahrzeughalle um insgesamt 4 weitere Tore (3 Feuerwehr, 1 Rettungswache) möglich.

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► Die Freiwillige Feuerwehr belegt zur Zeit 6 Stellplätze, davon 1 Stellplatz als Pflegehalle und 1 mit Arbeitsgrube. ► Zwei Stellplätze sind sind der ständig besetzten Rettungswache des Landkreis Dahme Spreewaldes vorbehalten. ► Am Bau waren kleinere bis mittelständige Firmen aus der Umgebung beteiligt, teilweise Betriebe die seit Generationen im Familienbesitz sind. ► Der 19 m hohe Turm dient als Übungsturm und hat insgesamt 4 Ebenen. ► Im Außenbereich stehen 50 Stellplätze sowie ca. 250qm Übungsfläche auf dem Grundstück zur Verfügung.

selbst zu behalten und zwei kleinere an die beiden Nutzer des Gebäudes zu übergeben. Einig waren sich alle: Hier ist ein Gebäude entstanden, das an einem besonderen zentralen Standort steht, funktionell ausgestattet ist und für die Zukunft optimale Arbeitsmöglichkeiten bietet. Manfred Fuchs

Eine Radtour durch den Grünauer Forst
„Radtour für Jedermann“ heißt das monatliche Schönefelder Radvergnügen. Aber hinterher hat sich ein Teilnehmer bei Siegfried Wargenau, dem Organisator, bedankt, weil er eine so seniorenfreundliche Tour ausgesucht hatte. 29 Radlerinnen und Radler, so viele wie noch nie, machten sich am 15. Juli bei durchwachsenem Fahrradwetter (keine Sonne aber recht böiger Westwind) auf den 35 km langen Weg. Und die waren nicht nur aus Schönefeld. Dass hier Radeln ganz groß geschrieben wird, weiß man inzwischen nicht nur in den anderen Ortsteilen, sondern auch in unserer Nachbargemeinde Berlin-Neukölln. Wie schon Manfred Mikoleit, einer meiner Vorgänger als Tour-Berichterstatter, vermerkte, überwog auch heute zwar die Generation 60+, aber die Strecke war auch für jüngere durchaus anspruchsvoll. Vom Mehrgenerationenhaus im Schwalbenweg ging es los. Wie an einer langen Perlenschnur zog sich das „Peloton“ bis zur Kreuzung Grünbergallee. Dort staute sich alles an der provisorischen Baustellenampel, um danach, bis auf einen Sturz, geordnet Bohnsdorf zu passieren. In Höhe des Grünauer Waldfriedhofs ging es dann zügig in den Grünauer Forst. Über Wege, die nicht breiter als der eigene Lenker waren, über Wurzeln und engen Kurven entlang der sich durch den Wald schlängelnden Krummen Lake. Doch irgendwann erreichten wir den Uferweg der Dahme, fuhren über die Bammelecke und Richtershorn nach Karolinenhof. Dort hat der Organisator Straßen und Wege gefunden, von denen ich nicht einmal wusste, dass es sie gibt. Nachdem Schmöckwitz passiert

Entspannung nach der Tour war, bogen wir hinter der Brücke rechts ein, vorbei an der „Oase“, nach einer kurzen Rast an der Badestelle, schnurgerade durch den Wald Richtung Rauchfangswerder. Als der glatte Asphaltweg durch den Ortsteil endete, kamen wir zur Badestelle, an der Rast angesagt war. Gebadet hat aber nur Siegfried Wargenau. Wieder auf von Wurzeln durchzogenen Waldwegen, immer entlang des Großen Zuges und des Krossinsees erreichten wir Wernsdorf. Um einigermaßen rechtzeitig zu Kaffee und Kuchen sowie den gegrillten Leckereien in Schönefeld zurück zu sein, nahmen wir den kürzesten Weg auf asphaltierten Radwegen entlang der Wernsdorfer Straße und dem Adlergestell. Wieder im Mehrgenerationenhaus hatten viele fleißige Hände schon die Tische eingedeckt, mit Kaffee und viel selbst gebackenem Kuchen, Salaten und Getränken. Gegrillt wurde auch und übrig blieb nichts. Der Dank der Teilnehmer gilt dem Ortsbeirat für die finanzielle Unterstützung, den vielen Helfern, die Kuchen und Salate zur Verfügung stellten, aber vor allem dem Organisator, Herrn Siegfried Wargenau. Er freut sich über rege Beteiligungen an den monatlichen Radtouren, die noch bis Oktober und dann wieder ab nächstes Jahr stattfinden werden. Ich jedenfalls habe mir die nächsten Termine schon notiert. Joachim Wolff

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6. Kabarett in der Dorfkirche Schönefeld
Freitag, 28. Oktober 2011 um 19 Uhr mit Michael Sens und seinem Programm „OPUS 1“
Wie der Programmtitel schon verrät: Es wird wieder etwas musikalischer beim „Kabarett in der Kirche“. Der Angriff auf Ihre Lachmuskeln wird gestartet unter dem Motto: „geistreiche Satire trifft auf faszinierende Musikalität“. Erleben Sie, was passiert, wenn ein herausragender Musiker seine Fähigkeiten mit Humor vermischt. Mit Michael Sens erreicht das Deutsche Kabarett eine neue Qualitätsstufe. Sowohl in der eigenen als auch in der allgemeinen Musikgeschichte betreibt Michael Sens feinsinnige Ursachenforschung. Der „Cup der toten Tonsetzer“ ist ein Highlight des Programms. Michael Sens rächt sich für die harten Kinderjahre an Klavier und Geige und lässt alle Komponisten, mit denen er gequält wurde, in einem Fußballspiel gegeneinander antreten. Das aktuelle Programm „Opus 1“ von Kabarettist und Musiker Michael Sens ist eine Dreifachkombination aus Virtuosität, fundiertem Fachwissen und schlagfertigen Pointen. Sowohl Musiker als auch Nichtmusiker im Publikum werden hier auf sehr hohem Niveau unterhalten. Herzliche Einladung zum 6. Kabarett in der Kirche! Ich verspreche Ihnen einen höchst fröhlichen Start ins Wochenende. Eintritt 15,00 €, eventuelle Restkarten an der Abendkasse Beginn 19.00 Uhr Einlass 18.30 Uhr, freie Platzwahl Kartenreservierung unter „BestellNr.“ 030-6338194 (am Abend, Herr Bädelt) oder per e-Mail an: joachim.baedelt@web.de

Musikalische Wanderung durch Schönefelder Kirchen
am 2. September 2011, 19.00 Uhr
in der Schönefelder Kirche

Fabelhafte Filmmusik mit Muzet Royal
mit Ulrike Dinter, Violine, Sirid Heuts, Akkordeon Anna-Maria Huhn, Kontrabass

Klassik, Gospel, Blues am 16 September 2011, 19.00 Uhr
in der Kirche Waßmannsdorf mit Lara Sophie Milagro, Gesang,

Andreas Ebel, Gitarre

Das Trio Muzet Royal

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G RO ß Z I E T H E N

„Tierisch in Bewegung“-Tour
Die Sportgemeinschaft Großziethen e.V. präsentiert gemeinsam mit dem Ortsbeirat Großziethen am Sonntag, dem 18. September 2011 um 16 Uhr Volker Rosin mit seiner Tierisch in Bewegung Tour in der Mehrzweckhalle im Schönefelder Ortsteil Großziethen (Friedhofsweg). Karten sind ab sofort zum Preis von 6,- € im Vorverkauf bei der Post neben dem Plusmarkt in Großziethen an der Karl-MarxStraße und in den Kitas Gänseblümchen und Sonnenblick in Großziethen erhältlich. Martin Wille 1. Vorsitzender, Gesamtverein Tierisch in Bewegung Konzertinformation Kinderlieder machen fit … …und wer Volker Rosin schon einmal live in einem Konzert erlebt hat weiß, dass dort für Groß und Klein ein musikalisches „Fitnessprogramm“ mit Spaß und guter Laune startet. Kinder lieben die Lieder von Volker Rosin und machen begeistert mit, wenn er in ihrer Stadt gastiert. Eine Liebe auf Gegenseitigkeit, denn bei jedem Konzert wird deutlich, wie sehr Volker Rosin das kleine Publikum mitreißen kann. Der Funke springt direkt über und einige Kinder dürfen sogar auf die Bühne, um mit Volker Rosin zu singen und zu tanzen. Selbstverständlich hat er die Hits seines brandneuen Albums „Tierisch in Bewegung!“ im Gepäck, z.B. „Crazy Banana“, „Das Schwein macht winke, winke“, oder das „Erdmännchen Eduard“. Da hält es die Kinder nicht auf den Sitzen und das ist auch gut so. Denn Volker Rosin möchte gemeinsam mit seinem Publikum singen, springen, tanzen und dabei jede Menge Spaß haben. Mehr auf www.rosin.de

und sein Lied „Hey, jetzt geht es richtig los“ ist Programm. Alle können sofort mitmachen;

Erinnerungen an einen Flug mit dem Rosinenbomber

Ich gehöre der Generation an, die selber mit dem Rosinenbomber geflogen ist. Geboren 1936, bin ich im Januar 1949 wegen der Blockade mit dem Rosinenbomber nach Hannover geflogen worden. Von dort ging es mit dem Zug nach Köln. Hier machten wir halt und wurden unter dem Dom in Räumen zum Schlafen untergebracht, zusammen mit Landsern und Heimkehrern. Am nächsten Morgen ging es mit dem Zug weiter nach Schlangenbad/Georgenborn, wo wir im Mutterhaus der „Grauen Schwestern“ unterkamen. Als Andenken an Köln hatten wir alle kleine Tierchen auf dem Kopf.

Unsere Schwestern hatten die aber bald besiegt. Nach einiger Zeit konnte, wer wollte, sich für Pflegeeltern melden. So kam ich in eine sehr nette Familie nach Limburg und ging auch dort zur Schule. Nach Ende der Blockade, im Herbst 1949, kamen wir alle wieder nach Berlin zurück. Dieses Erlebnis mit 13 Jahren hat sich bei mir sehr eingeprägt. Ich werde die Blockadezeit und die Luftbrücke niemals vergessen, und möchte mich natürlich mit einer Spende an der Reparatur des Rosinenbombers beteiligen, mit der Hoffnung, dass viele Spenden eingehen. Jutta Dufft, Großziethen

Informationen zu den Ortsteilen der Gemeinde finden Sie unter: www.gemeinde-schoenefeld.de /Gemeinde Schönefeld/Die Ortsteile

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Sommerfest mit Banddurchschnitt
Am 15.07.11 fand für die Kinder und ihre Eltern in der Kindertagespflege von Anke Thiele das alljährliche Sommerfest statt. Doch bevor kühle Getränke gereicht und der Grill angezündet wurde, hatten unsere Kleinen einen kleinen Festakt zu absolvieren. Das sicher spannendste an dem diesjährigen Sommerfest war die Inbetriebnahme der neuen „Wichtelbude“ und alle anwesenden Kinder durften zur Eröffnung das Band durchschneiden. Die Kinder sind von dem Spielhaus, der Wippe und dem Boot in einem ca. 34 Quadratmeter großen Sandkasten begeistert und schöpfen die zahlreichen Möglichkeiten täglich immer wieder aufs Neue aus. Für diese Erweiterung meiner Betreuungsmöglichkeiten möchte ich mich bei allen Helfern herzlich bedanken. Mein Dank gilt aber vor allem auch dafür, dass mir die Eltern „meiner“ Tageskinder Tag für Tag ihre Schützlinge anvertrauen.

Die „Wichtelzwerge“ von Tagesmutter Anke Thiele beim Banddurchschnitt Herzlich, Ihre Anke Thiele, Tagesmutter in Kleinziethen

Die neue Wichtelbude lädt zum Rutschen, Schaukeln, Buddeln und Klettern ein.

Informationen für die Großziethener Senioren Veranstaltungen im 2. Halbjahr 2011

13.09. Fahrt nach Bad Saarow in die Therme 27.09. Grillnachmittag im Tenniscenter Querweg Beginn 15.00 Uhr 18.10. Fahrt nach Bad Saarow in die Therme 15.11. Fahrt zur Therme nach Bad Saarow 09.12. Seniorenweihnachtsfeier in der Mehrzweckhalle Beginn 15.00 Uhr 13.12. Fahrt nach Bad Saarow zur Therme 14.12. Lichterfahrt durch Berlin und Weihnachtsmenü Anmeldung bei Frau Kienast: Tel. 03379 / 44 42 50

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Von Neuruppin über Eberswalde und Babelsberg bis Guben
Der RSV Waltersdorf 09 vertritt die Gemeinde in Brandenburgs oberster Spielklasse.

1. Mannschaft des RSV Waltersdorf 09 von links nach rechts obere Reihe: Andreas Fricke, Philipp Karaschewitz, Patrick Moritz, Ermin Sejdiji, Dennis Kutrieb mittlere Reihe: Dag Dunkel, Volker Löbenberg, Mario Schrepffer, Toni Reinholz, Michael Braune, Cliff Manjate, Ronald Puhlmann, Mike Jesse untere Reihe: Andreas Thomas, Matthias Klatt, Jackson Caydoso, Markus Jurzik, Steve Bonkowski, Dennis Lotz, Ricardo Franke, Christoph Lindenberg Extra: Marc-Robert Borowski, Marcus Uher, David Karaschewitz, Rezart Cami, Burkhard Kunth
Endlich ist es soweit. Brandenburgliga. Was sich die Mannschaft und deren Umfeld in den letzten Jahren erarbeitet haben, wird jetzt zur Wirklichkeit. Das Team hat in der vergangenen Saison eindrucksvoll gezeigt, das es in diese Klasse gehört. Die Wege werden weiter, die Gegner anspruchsvoller. Erste Aufgabe in einer neuen Spielklasse ist es, am Ende der Saison nicht auf einem Abstiegsplatz zu stehen. Doch die Ansprüche im Verein sind höhere. In der Sommerpause wurde das Team noch einmal verstärkt. Die neuen Spieler, Patrick Moritz (Babelsberg 03), Markus Jurzik (Italia Berlin), Andrè Thomas (Ludwigsfelder FC) und Marc-Robert Borowski (vereinslos), die Rückkehrer Steve Bonkowski (Brieske/Senftenberg) und Christoph Lindenberg (Ludwigsfelder FC), aber auch die jungen Talente wie Cliff Manjate und Jeckson Cardoso konnten schon unter Beweis stellen, dass sie die Mannschaft in ihrer Spielweise weiterbringen können. Als Ziel definieren das Trainerteam und die Mannschaft einen einstelligen Tabellenrang. Am letzten Wochenende vor dem Saisonstart haben sich die Spieler auf ihrer Kurzreise nach Prag noch einmal eingeschworen, haben sich als Team gezeigt. Beim FC Stechovice (4. tchech. Liga) wurde auch mit 2:1 gewonnen. Und am darauf folgenden Dienstag besiegten unsere Jungs den SSV Köpenick/Oberspree mit 3:0. Gut gewappnet also, folgte der erste Spieltag in der Brandenburgliga. Erster 3:1 Erfolg über Absteiger aus der Oberliga Ludwigsfelde Erster Gegner war gleich der Oberliga-Absteiger Ludwigsfelder FC. Vor ca. 620 Zuschauern ging es in diesem Derby auch ein klein wenig um die Vormachtstellung im Fußball-Kreis Dahmeland. Der Druck war bei den Spielern beider Mannschaften zu spüren. Nach anfänglicher Zurückhaltung übernahmen unsere Mannen immer mehr die Spielführung und in der 28. Minute war es dann soweit. Dennis Kutrieb erzielte per Kopf das erste Tor für den RSV in der Brandenburgliga. Bis zur Halbzeit hätte man diese Führung auch ausbauen können, doch klare Chancen wurden leider vergeben. Dies rächte sich nach dem Seitenwechsel, als Ludwigsfelde durch einen glücklichen Elfmeter ausgleichen konnte. Unsere Elf war geschockt, die Gäste hatten nun mehr vom Spiel und unser Torwart Markus Jurzik musste in ein, zwei Situationen sein ganzes Können unter Beweis stellen, damit wir nicht in Rückstand gerieten. Mit zunehmender Spieldauer wurden unsere Jungs wieder stärker und in der 82. Minute überwand Ricardo Franke nach schönem Solo den Gästetorwart zur 2:1 Führung. Mit dem Schlusspfiff erhöhte Kutrieb mit seinem zweiten Tor in der Partie noch auf 3:1. Schade nur, dass einige so genannten Fans auf Ludwigsfelder Seite das Spiel kurz vor dem Ende, durch das Anzünden von Knallkörpern, fast zum Abbruch gebracht hätten. Doch die Waltersdorfer Ordnungskräfte und die herbeigerufene Polizei konnten die Situation beruhigen. Der Auftakt wäre geschafft, bleibt zu hoffen, dass die Spieler den Schwung des Sieges mit in die nächsten Partien mitnehmen können. Auch die Zweite hat hohe Ziele Fußball, das ist nicht nur die Erste in Waltersdorf. Ziel, aber nicht Pflicht, ist es, die Zweite, die derzeit in der Kreisliga spielt, in den nächsten Jahren in die Landesklasse zu bekommen. Dazu hat der Verein mit Jörg Piesche einen landesligaerfahrenen Trainer (zuvor FV Erkner) engagieren können. Schon die Vorbereitungsspiele, die allesamt gewonnen werden konnten, zeigten, dass das Team zu den Favoriten um den Aufstieg zählt. Eine hohe Trainingsbeteiligung beweist hier den Willen der Spieler. Große Freude herrscht in Waltersdorf über den Zuwachs von drei Mannschaften zu den bisherigen neun. Im Nachwuchs haben wir endlich wieder ein A-Junioren Team (gemeinsam mit dem SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen) und eine neue E-Junioren Mannschaft. Im Altersbereich meldeten wir eine Ü-50. Diese wird schon Gastgeber beim Landesmeisterschaftsturnier am 27.08. in der HDS-Arena sein. Mehr als 16 Teams werden erwartet. Die AOK begleitet diesen Sporttag mit einem Nachwuchsturnier und allerhand sportliche Betätigungsfelder. Ein neues Sportjahr hat begonnen, in einer der schönsten Anlagen unseres Fußballkreises, wünschen wir allen Mannschaften unseres Vereines eine erfolgreiche Saison. Heiko Hoppenheit

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Ü 40-Männer wird Dritter bei Großfeldmeisterschaften

Ü40 Männer des RSV Waltersdorf 09 Es war schon ein Ding, denn nur eine Minute fehlte den Ü40Mannen vom RSV Waltersdorf 09 im Halbfinale der Ü40-Großfeldmeisterschaften des NOFV gegen Hertha BSC Berlin (qualifiziert als Vorjahresfinalist), um ein Elfmeterschießen zu erzwingen und sich so fürs Finale zu qualifizieren. Ein Elfmeterschießen ist immer eine 50:50 Chance und das Finale hätte uns die Teilnahme am gesamtdeutschen Turnier in Berlin, wenn es um den deutschen Meister geht, beschert. Doch wir verloren unglücklich mit 0:1 gegen bessere Berliner. Als Vertreter Brandenburgs (Landesmeister Ü40) waren unsere Männer am 13.08. zum Turnier des NOFV nach Brausbedra in Sachsen-Anhalt gefahren. Das erste Mal dabei, wollten wir Erfahrungen sammeln und alles genießen. Natürlich waren wir selbstbewusst genug, davon auszugehen, hier nicht unterzugehen. Und außerdem hatten wir zur Sicherheit unsere Frauen zum Anfeuern und Daumendrücken dabei. Im ersten Vorrundenspiel gegen den Berliner Landesmeister Reinickendorfer Füchse verschliefen wir die erste Halbzeit und lagen mit 0:2 zurück. Wir waren aber besser und so glichen wir im zweiten Abschnitt noch zum 2:2 aus. Im zweiten Spiel gegen den sächsischen Vertreter SC Riesa (früher Stahl Riesa) mussten wir uns einem starken Gegner, dem späteren Turniersieger mit 3:1 geschlagen geben. Nun ging es im dritten Vorrundenspiel um alles oder nichts. Gegner war der Vorjahressieger, die mecklenburg-vorpommerische Mannschaft der SG Warnow Papendorf. Hier ließen wir unserem Gegner keine Chance und gewannen mit 5:0 (höchster Turniersieg!). Das Halbfinale gegen die Hertha verlief doch sehr einseitig. Die Berliner griffen an und wir verteidigten tapfer. Doch zum Ende der ersten Hälfte kam ein Konter unsererseits durch und wir hatten die große Chance in Führung zu gehen. Doch die Erfahrung des Herthaner Torwartes vereitelte die Möglichkeit. Je länger das Spiel dauerte, umso beeindruckter wurden die Berliner, bis eben zu dieser letzten Minute. Es war etwas enttäuschend, aber wir gingen nicht mit hängenden Köpfen ins kleine Finale. Hier besiegte man den thüringischen Landesmeister, die SG Rauenstein/Schalkau mit 5:2 und wurde Dritter. Ein Ergebnis, auf das wir stolz sein können.

Eine Liste der Sportvereine finden Sie unter: http://www.gemeinde-schoenefeld.de/vereine-undfreizeitorganisationen.html

Spielansetzung RSV Waltersdorf 09 I. Männer 2011/12, 1. Halbserie
Landespokal Samstag, 03.09. 15.00 Uhr FSV Babelsberg 74 -RSV Waltersdorf 09 04. Spieltag Freitag, 09.09. 19.30 Uhr Eisenhüttenstädter FC Stahl -RSV Waltersdorf 09 05. Spieltag Samstag, 17.09. 15.00 Uhr RSV Waltersdorf 09 -SV Falkensee-Finkenkrug 06. Spieltag Samstag, 24.09. 15.00 Uhr FC Stahl Brandenburg -RSV Waltersdorf 09 07. Spieltag Samstag, 01.10. 14.00 Uhr RSV Waltersdorf 09 -MSV 1919 Neuruppin 08. Spieltag Freitag, 14.10. 19.00 Uhr RSV Waltersdorf 09 -SV Babelsberg 03 II 09. Spieltag Samstag, 22.10. 14.00 Uhr RSV Waltersdorf 09 -SG Blau-Gelb Laubsdorf 10. Spieltag Freitag, 28.10. 19.30 Uhr FC Strausberg -RSV Waltersdorf 09 11. Spieltag Freitag, 04.11. 19.30 Uhr RSV Waltersdorf 09 -TuS 1896 Sachsenhausen

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Schnelle Autos im ruhigen Rotberg
Zu Besuch bei der Mücke-Motorsport GmbH in Rotberg
Ob der ehemalige Formel-1-Pilot David Coulthard schon einmal in Rotberg war, ist nicht bekannt. Sein DTM-Rennwagen ist jedoch regelmäßig hier vor Ort. Denn der wird im Rennstall Mücke, für den der Brite in der DTM fährt, für die Rennen fit gemacht. Peter Mücke besitzt den größten privaten Rennstall Deutschlands und ist mit seinem Team im gesamten Motorsport außerhalb der Formel 1 am Start. Mücke und Motorsport waren, solange ich mich erinnern kann, Synonyme. „Schon als Kind habe ich die Leidenschaft für Autos von meinem Vater geerbt. Der war Landestrainer für Motorrennsport. Wir waren jedes Wochenende auf irgendeiner Rennstrecke und dort habe ich im Fahrerlager mit meinen Autos gespielt“, erinnert sich Peter Mücke. Bis er selbst im Rennwagen saß, hat es jedoch noch ein paar Jahre gedauert. Heute sitzen schon die 8- und 9-jährigen im Kart und starten ihre Rennfahrerkarriere. Damals musste man erst den richtigen Job lernen, um das Hobby zu finanzieren zu können und vor allen Dingen an die Teile heranzukommen. Also wurde Peter Mücke Kfz-Schlosser und baute aus Unfallwagen seinen ersten Rennwagen zusammen. Mit 27 fuhr er sein erstes Rennen, belegte Platz 4 und schrammte nur knapp am Podium vorbei. „Eigentlich war es Zufall, dass ich selbst als Fahrer eingestiegen bin. Ich habe vorher als Rennmechaniker gearbeitet und als der Fahrer, für den ich gearbeitet habe, aufgehört hat, habe ich mich selbst in den Wagen gesetzt und bin seitdem nicht mehr ausgestiegen“, erzählt er. Ans Aufhören denkt Peter Mücke nicht, er fährt immer noch Rennen, wenn es die Zeit zulässt. Mit seinem Ford Capri RS 310 ist er vor kurzem in Ungarn auf dem PannoniaRing zwei Rennen gefahren und stand zweimal als Sieger auf dem Podium. Das Rennfieber hat auch seinen Sohn Stefan erfasst, der hatte nach Aussagen seines Vaters wenig andere Chancen. Im Haus Mücke gab es einfach nur Rennautos. Stefan Mücke hat mit

Der Führende in der ADAC Formel Masters, Pascal Wehrlein auf dem Nürburgring (Foto: Alexander Trienitz) dem Vater zusammen trainiert, hat auf seine Ratschläge gehört und es dauerte nicht lange, bis er am Vater vorbeifuhr. Stefan Mücke gewann auf Anhieb eine Sichtung für junge Formelfahrer und siegte auch bei der europaweiten Ausschreibung, zu der er nach dem Sieg eingeladen worden war. „Seine Erfolge waren der Grundstein für den Rennstall. Von den Siegprämien haben wir einen gebrauchter Rennwagen gekauft, mit dem im ersten Jahr alle Gegner weggeputzt wurden. Danach kamen dann auch die Anfragen und Stefan wurde Mercedes Werksfahrer und ist jetzt Werksfahrer für Aston Martin“, sagt Peter Mücke stolz. Aus dem Rennstall Mücke sind schon einige große Namen gekommen, Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel, Sebastian Boemi, Robert Kubica, Sergio Perez, der im letzten Jahr in die Formel 1 aufstieg. Alle sind zu Peter Mücke gekommen, als sie noch keinen Namen im internationalen Rennsport hatten. „Wir wollen jungen Leuten eine Basis bieten und ihnen eine Chance zum Einstieg in eine Profi-Laufbahn ermöglichen. Sebastian Vettel ist zwei Jahre bei uns gewesen und wir haben auch heute noch ein super Verhältnis. Wir treffen uns, wenn wir mit der GP3 im Rahmenprogramm der Formel 1 unterwegs sind“, sagt Peter Mücke. Zu den Fahrern, die jetzt im Rennstall Mücke fahren, gehört Pascal Wehrlein, der in der Meisterschaftswertung der ADAC Formel Masters die Tabelle mit 221 Punkten anführt. Ihm bestätigt Peter Mücke großes Talent. Mit dem richtigen Management ist er ein Kandidat mit einer großen Zukunft. In der GP3 und Formel 3 ist das Team mit Nigel Melker, einem Holländer, unterwegs. Auch er ist eines der großen Talente, von denen man sicherlich noch hören wird. „Ein Team aufzubauen und Erfolg im Profirennsport zu haben, ist nicht ganz einfach, auch wenn man viel Erfahrung mitbringt. Es ist ein hartes Business. Der Leistungsdruck ist höher als in der normalen Wirtschaft. Bei uns geht es viel direkter zu. Unser Geschäft ist auch viel kurzlebiger. Hier entscheidet sich alles von Jahr zu Jahr und beginnt immer wieder von neuem. Die Verantwortung, die man für seine Mitarbeiter und die Fahrer hat, ist schon sehr groß“, erläutert Peter Mücke. 13 Fahrer und 40 Mitarbeiter gehören zum Team. An den Rennwochenenden verdoppelt sich die Zahl. Nach Rotberg gezogen ist das Team, weil das alte Umfeld zu eng geworden war. Das Gelände in Rotberg bot sich an. Hier stand eine alte verfallene Kartoffelhalle. Mücke hat sie gekauft, eine komplett neue Halle gebaut und inzwischen auch erweitert, als neben der DTM, der Formel 3 und der Formel BMW auch noch die GP3 untergebracht werden musste. Damit ist das Team gut aufgestellt, denn alle Wagen können in der Halle untergestellt werden, auch die großen Trucks, mit denen die schnellen Rennautos transportiert werden. „Wir fühlen uns sehr wohl hier in Rotberg. Die Nachbarn hatten immer eine

Peter Mücke positive Einstellung zu uns. Wir haben hier sehr gute Bedingungen und Unterstützung gefunden und auch die Nähe von Flughafen und Autobahn sind für uns von Vorteil“, sagt Peter Mücke. Für die Zukunft will sich das das Unternehmen breiter aufstellen, um nicht nur vom Motorsport abhängig zu sein. Der große Engineeringbereich soll nicht nur für den Rennsport wirksam werden sondern auch Lösungen für die Industrie entwickeln. Dazu möchte Peter Mücke auch Menschen aus dem Territorium für sein Unternehmen gewinnen. Ihm ist wichtig, dass das soziale Umfeld der Mitarbeiter passt. Noch ist die Rennsaison in vollem Gange und viel Freizeit bleibt dem Team nicht, denn nach jedem Rennen werden die Autos völlig auseinander genommen, auf Herz und Nieren überprüft und für das nächste Rennen vorbereitet. Das findet für die DTM am 4.9.2011 in Brands Hatch in England statt und für die GP3 am 11.9.2011 in Monza in Italien. Und wenn dann die Fahrer von Mücke-Motorsport auf dem Podium stehen, dann ist auch kleines Stück Rotberg dabei. A.H.

KIEKEBUSCH

Aus den Ortsteilen

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Wandertag für Mitglieder der „Heimatfreunde Kiekebusch“ und Gäste
Einladung
Wir treffen uns am 18 September 2011 um 14.00 Uhr im Generationentreff – Heimatstube zur Wanderung durch die Gemarkung Kiekebusch zu historisch bedeutsamen Siedlungs- und Fundstellen unter Führung von Bodendenkmalspfleger Bernd Fischer. Wir freuen uns auf Euer Kommen – auch zum anschließenden gemütlichen Beisammensein. Gäste sind ebenfalls herzlich willkommen. Rückfragen und Vorschläge werden gern von Jürgen Nossack unter 033762 / 82 96 66 oder Ingelore Kundoch unter 030 / 63 31 23 11 entgegengenommen. Mit freundlichen Grüssen vom Vorstand i. A. Jürgen Nossack

Bayerische Brotzeit
am Samstag, dem 10. Sep. 2011
in Dymke´s Gaststätte, Waßmannsdorf
Beginn: 12 Uhr Preis: p. P. nur 14,50 €

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Mit zünftiger Live-Musik!!!
Es gibt viele bayerische Spezialitäten vom Buffet wie z.B. Schweinekrustenbraten, Mini-Schweinshaxen, Kartoffelknödel, Semmelknödel, bayerische Weißwurst mit süßem Senf, Laugengebäck, gehobelter Radi, Kaiserschmarren mit Zwetschgen, Quarkspeise mit Kirschen und vieles mehr !!!

Auch in dieser Saison findet wieder unser traditionelles Schlachtetest an folgenden Terminen statt:

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Kitas und Schulen

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Geschafft – die Schule steht.
Evangelisches Gymnasium Schönefeld öffnet pünktlich zu Schulbeginn seine Türen

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Großziethener Dorfkirche begann für die erste Generation der Schönefelder Gymnasiasten das neue Schuljahr. Nach einem musikalischen Auftakt begrüßte die Großziethener Pfarrerin Kohlstädt Schüler, Eltern, Lehrer und Gäste. Der Schönefelder Pfarrer Reiff zeigte humorvoll und anschaulich, was alles zum Schulalltag gehört. Er holte Duden, Biobuch, Turnschuh und Brotbüchse aus dem Rucksack und wies darauf hin, dass Bildung etwas ist, was nicht nur im Kopf sondern auch im Herzen von statten geht. Nach dem Gottesdienst trafen

sich Schüler, Eltern, Lehrer im Gemeindehaus, um sich ein wenig näher zu kommen. Viele kennen sich schon aus der Grundschule, an der ihre Kinder bis jetzt waren. Zwei 7. Klassen mit insgesamt 42 Schülern werden in den dreigeschossigen Containerbau ziehen, der in malerischer Umgebung gleich neben dem Waßmannsdorfer Sportplatz und dem Haus der Begegnung für die nächste Zeit seinen Platz haben wird. Es ist zwar ein Provisorium, aber nichts ist provisorisch. Die 6 Klassenräume und 2 Fachräume sind bestens ausgerüstet. Auch der Weg zur Schule lässt sich gut bewältigen. Der Bus

hält vor der Tür, die S-Bahn hat in Waßmannsdorf bald einen Haltepunkt und auch per Fahrrad ist die Schule gut zu erreichen. Am 3. September 2011

findet ein großes offizielles Eröffnungsfest statt. Mehr Informationen zum Evangelischen Gymnasium finden Sie unter: www.ev-schule-schoenefeld.de

Für die Unterhaltsreinigung der Schul- und Sanitärräume unseres Gymnasiums suchen wir ab sofort eine Reinigungskraft (m/w) für zunächst ca. 1 – 2 Stunden täglich (Mo. – Fr.) am Nachmittag. Bitte senden Sie Ihre Kurzbewerbung – Anschreiben und Lebenslauf – nach vorheriger telefonischer Absprache direkt an den Schulleiter, Herrn Sven Uentzelmann. Evangelische Schule Schönefeld – Gymnasium Dorfstraße 24, OT Waßmannsdorf, 12529 Schönefeld Telefon: 0176 – 63 74 69 52 E-Mail: schulleitung@ev-schule-schoenefeld.de

Erster Schülerjahrgang des Evangelischen Gymnasiums Schönefeld

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Mehrgenerationenhaus

DAS M EH RG EN ER AT I O N EN H AUS I N FO RM I ERT:
Besondere Veranstaltungen

Buchlesung
Dienstag, 18. Oktober 2011, um 18.00 Uhr Mit Foto-Impressionen aus Namibia und der Lesung aus ihrem Buch „Meine namibische Schwester – Begegnungen über Grenzen“ erzählt Gertrud Hintze über erlebte Freundschaft und Einblick in namibisches Beziehungsverständnis und Familienleben.

Angebote des Mehrgenerationenhauses

Sprachkurse im Mehrgenerationenhaus

Kindertanzgruppe in Schönefeld
DIm Mehrgenerationenhaus Schönefeld wird ab Oktober eine Tanzgruppe für Kinder und auch eine Tanzgruppe für Erwachsene angeboten. Dabei können verschiedene Tänze wie Samba und Bauchtanz erlernt werden. Der Tanzkurs findet unter Anleitung einer Tanzlehrerin statt. Bei Interesse und für weitere Informationen melden Sie sich bitte unter den Telefonnummern 030 / 61 50 40 17 oder 030 / 62 64 09 58.

In Kooperation mit der Volkshochschule Dahme-Spreewald bietet das Mehrgenerationenhaus Schönefeld ab dem 01.09.11 bis 26.01.12, jeden Donnerstag von 9.30 – 11.00 Uhr und 16.30 bis 18.00 Uhr einen Englischkurs für Teilnehmer mit unsichern Grundkenntnissen an. In einem Auffrischungskurs werden Sie

VHS Kurs- Malen und Zeichnen für Anfänger

wieder an die Fremdsprache herangeführt und feststellen, dass Sie keineswegs alles vergessen haben. Die Gebühr für diesen Kurs beträgt 100,00 € (erm. 75,00 €) zzgl. Raummiete. Interessenten melden sich bitte bei der Volkshochschule DahmeSpreewald unter der Telefonnummer 03375 - 26 25 18.

Kindertanzgruppe in Schönefeld
Im Mehrgenerationenhaus Schönefeld beginnt am 15.09.2011, 17.30 Uhr eine Tanzgruppe für Kinder (ab 10 Jahre) und Jugendliche. Unter Anleitung eines Tanzlehrers können verschiedene Tanzarten, wie Hip Hop, Streetdance und Freestyle erlernt werden. Die Kosten betragen 5 € je Kurseinheit (1,5 h). Anmeldungen werden unter den Telefonnummern 030- 61504017 oder 030-62640958 erbeten. Wöchentliche Angebote:

In Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus bietet die VHS Dahme-Spreewald Weiterbildungskurse in verschiedenen Bereichen an. Im Kurs „Malen und Zeichnen“ werden Grundkenntnisse in der Darstellung von Stillleben und Landschaften erworben. Eine breite Palette von Zeichenmaterialien wird eingesetzt, so dass die Teilnehmer kreativen Gestaltungsraum bei der Umsetzung

der Techniken haben. Der Kurs findet vom 29. August bis 28. November 2011 jeweils Montags von 16.30 bis 18.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Schwalbenweg 8 statt. Die Gebühr beträgt 65,00 Euro (zzgl. Raummiete). Kursanmeldung und Informationen: Dagmar Hellmund, 03375-26 25 18 bzw. Mehrgenerationenhaus, 030-61 50 40 17.

Wöchentliche Angebote:
Line-Dance für Erwachsene Jeden Donnerstag von 19.00 bis 20.30 Uhr Veranstaltungssaal des Restaurants „Doppeldecker“, Schwalbenweg 7 Unter der Leitung der Tanzlehrerin Sabine Nitschke können Country- und Westerntänze gemeinsam mit anderen Interessierten erlernt werden. Kleinkind-Musikgruppe „Klang und Töne“ Ab Oktober wieder jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 16.00 Uhr Kinderlieder, Klanggeschichten, Finger- und Bewegungsspiele für Kinder im Alter von 12 bis 24 Monaten und ihre Eltern. Rommé für Alt und Jung Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 18.00 Uhr Generationsübergreifende Rommérunde für jedes Alter

Bibliothekscafé Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr Stöbern, Lesen, Erzählen – Gemütliches Beisammensein in der Bibliothek der Senioren Seniorensprechstunde Jeden ersten Mittwoch im Monat ab 15.00 Uhr Wenden Sie sich mit Ihren Fragen im Servicebüro des Mehrgenerationshauses an Helga Rust Sprechstunde im Servicebüro des Mehrgenerationenhauses Jeden Dienstag von 14-18 Uhr Für die Vermittlung von Beratungs-, Kultur- und Weiterbildungsangeboten sowie nachbarschaftlichen Hilfen und Dienstleistungen rund um den Haushalt und die Familie Telefonisch sind wir zu erreichen unter 030 - 61 50 40 17/ Fax 030 - 61 50 42 03 Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Team vom Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld

Radfahrgruppe für Jedermann
Die nächste Radtour findet am 16. September 2011 statt. Die Tour führt nach Kallichen zu einem Besuch des dort ansässigen Fischers. Verpflegungspausen sind auf der Route mit eingeplant. Weitere Informationen über die Tour erhalten Sie bei Herrn Wargenau unter der Telefonnummer 030/633 23 71. Wer Lust hat mitzuradeln, ist herzlich eingeladen! Treffpunkt 9.45 Uhr, Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Schwalbenweg 8.

Bibliothek im Mehrgenerationenhaus
Romane, Erzählungen, Sachbücher, Kinderbücher Literatur für Jung und Alt
Öffnungszeiten: Jeden Dienstag: 14 – 17 Uhr

Ausleihe kostenlos!
Wir freuen uns auf Sie! Karin Göpel und Günter Piur

Mehrgenerationenhaus

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Die Eltern-Kind-Gruppen informieren:
Angebote im September
Montag, 10.00 - 11.00 Uhr Musik- und Märchengruppe Montag, ab 15.00 Uhr „Kaffeepause“ Dienstag, 15.00 - 16.00 Uhr Turn- und Bewegungsgruppe Donnerstag, 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe in Kooperation mit dem ElternKind-Zentrum Schönefeld 1., 2. u, 3. Freitag, 9. - 10 Uhr Stillgruppe Um Anmeldung wird gebeten! 1., 2. u, 3. Freitag, 10 - 11 Uhr Babymassage Um Anmeldung wird gebeten!

Elterncafé und Entspannung
Wie bisher bieten wir donnerstags Nachmittag ab 15 Uhr unser Elterncafé im Eltern-Kind-Zentrum an. In gemütlicher Runde und bei Kaffee können Eltern mit DiplomPsychologen und Diplom-Pädagogen über Themen rund um Familie, Erziehung und Entwicklung sprechen oder sich einfach nur gemeinsam an den Kindern freuen. Neu ist, dass Eltern ab 17 Uhr zu einer Entspannung vom Alltagsstress mit DiplomPsychologin Frau Dr. Schiersch eingeladen werden. Die Kinder werden betreut. Jeden 2. Donnerstag im Monat wird dieses Angebot in der benachbarten Kita Schwalbennest stattfinden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Eltern-Kind-Zentrum sowie in der Kita Schwalbennest!

Besondere Angebote
Freitag, 30. September 2011 09.30 - 11.30 Uhr Eltern-Kind-Frühstück Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team der Eltern-Kind-Gruppe, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 - 62 64 09 58

Geburtstagskinder leben hoch im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld
Einmal im Quartal bietet das Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld eine Kindergeburtstagsfeier an. Dabei sollen vor allem Eltern Anregungen erhalten, wie sie ihren Kindern eine erlebnisreiche, kindgemäße, aber auch entspannte Geburtstagsfeier ausrichten können. Vielen Eltern bereitet der Gedanke, ihren Kindern eine Geburtstagsparty zu planen, eher Stress als Freude. Um das zu ändern, bieten die Mitarbeiter des Eltern-Kind-Zentrums Ideen und Unterstützung an, damit dieser Tag für das Kind, die Gäste, aber auch die Eltern ein besonderer Tag mit positiven Eindrücken bleibt. Am Donnerstag, 29. September 2011, werden im Eltern-KindZentrum Schönefeld in der Zeit von 16.00 bis 17.30 Uhr die Geburtstagskinder des dritten Quartals gefeiert. Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch.

Das Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld informiert:
Angebote im August
Montag, 15.00 - 17.00 Uhr offenes Angebot Dienstag, 16.00 - 19.00 Uhr Kochen Mittwoch 16.00 - 17.30 Uhr Die Ritter sind los! Donnerstag 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe Donnerstag, 15.00 - 18.00 Uhr Elterncafé Donnerstag, 17.00Uhr Entspannung für Eltern Montag, 15.09. ab 16.00 Uhr Kino im Elkiz, „Spuk unterm Riesenrad“ Montag, 19.09. 14.30 – 16.30 Uhr Elterncafé in der Kita Robin Hood, Waltersdorf Mittwoch, 28.09. 14.30–16.30 Uhr Elterncafé in der Kita Sonnenblick, Großziethen Donnerstag 29.09. ab 16.00 Uhr Kindergeburtstag im Elkiz Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 – 62 64 09 58

„Die Ritter sind los“
Das Eltern-Kind-Zentrum widmet sich im Monat September ganz und gar dem Mittelalter. An vier Terminen können gemeinsam eine Ritterburg und Kostüme für Ritter, Burgfräulein und wilde Drachen angefertigt werden. Nach einem kurzen Ausflug in die Geschichte wird ein gemeinsames Mittelalterspiel einstudiert, welches zum Adventsfeuer auf dem Gelände des Mehrgenerationenhauses in Schönefeld am 06.12.2011 zur Aufführung kommt. Gebastelt und geprobt wird wie immer mittwochs in der Zeit von 16.00-17.30 Uhr im Eltern- Kind Zentrum, Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld. 07.09.2011 Kostümbau 14.09.2011 Anfertigung einer Ritterburg (Kulisse) 21.09.2011 Anfertigung einer Ritterburg (Kulisse) 28.09.2011 Einstudieren eines Ritterspiels. jeweils 16.00 – 17.30 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum

Besondere Veranstaltungen im September:
Donnerstag, 08.09. 15.00– 17.00 Uhr Elterncafé in der Kita Schwalbennest, Schönefeld

Einladung zur Babymassage
Vertiefen Sie mit Massage die emotionale und körperliche Bindung zu Ihrem Kind. So stärken Sie sein Immunsystem und lernen seine Körpersprache kennen. Ihr Baby kompensiert dadurch besser Stress. Zusätzlich haben Eltern die Möglichkeit, sich durch unser multiprofessionales Team, das aus Sozialpädagogen, Kleinkindpädagogen, Rehabilitationspädagogen, Psychologen und Erzieher besteht, bei Lebensund Erziehungsfragen beraten zu lassen. Die Teilnahme ist kostenlos! Besuchen Sie uns jeden ersten, zweiten und dritten Freitag im Monat von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 030 62 64 09 58. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 – 62 64 09 58

Einladung zur Stillgruppe
In unserer Stillgruppe haben Mütter die Möglichkeit, sich in ruhiger Atmosphäre über alle Fragen zum Thema Stillen und Ernährung ihres Kindes auszutauschen. Sie können Kontakte mit anderen Frauen schließen und werden unter einfühlsamer, fachkompetenter Anleitung bei Stillproblemen und Fragen zum Stillen beraten. Weiterhin haben Eltern die Möglichkeit, sich durch unser multiprofessionales Team, das aus Sozialpädagogen, Kleinkindpädagogen, Rehabilitationspädagogen, Psychologen und Erzieher besteht, auch bei anderen Lebens- und Erziehungsfragen beraten zu lassen. Die Teilnahme ist kostenlos! Besuchen Sie uns jeden ersten, zweiten und dritten Freitag im Monat von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 030 62 64 09 58. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mehrgenerationenhaus Telefon: 030 - 61 50 40 17

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Veranstaltungen / Leserbriefe

Erntefest und Tag der offenen Tür in Mettes Bauerngarten
Großziethen Urbane Bauerngärtner feiern und teilen ihre reiche Ernte.
Am 27. August 2011 können Hobbygärtner, solche, die es werden wollen und Freunde von Mettes Bauerngarten bei einem Erntefest zum nahenden Saisonende die sprießende Bio-Gemüsevielfalt genießen. Ab 15 Uhr öffnet der ökologische Gemeinschaftsgarten in Großziethen seine Tore, damit auch Gartenneulinge erfahren können, wie einfach und entspannend die Selbstversorgung mit Bio-Gemüse sein kann. Die Bauerngärtner bitten zum Geschmackstest und erwarten Sie mit leckeren, saisonalen Gemüsegerichten und frisch gezapften Fassbier. Damit auch die Kleinen nicht zu kurz kommen, gibt es eine Strohburg, eine Gemüsefühlkiste und vieles mehr. Mettes Bauerngarten liegt wenige Kilometer südlich der Buckower Stadtgrenze am Querweg 2 ½ in 12529 Großziethen. Wer mit der Buslinie 735 oder 736 kommt, steigt an der Station Attilastraße aus und folgt der Beschilderung. Nähere Infos zu den Bauerngärten finden Sie auf www.bauerngarten.net.

Von unserem Leser Christian von Rumohr aus Großziethen erhielten wir eine Email zur Parksituation am Etzelring. Darin heißt es u.a.:
„Mit Verwunderung muss ich feststellen, dass es immer wieder zu ‚Besuchen’ des Ordnungsamtes kommt. Dagegen spricht nichts - Verwunderung jedoch deshalb, dass es immer kurz nach Abstellen eines PKWs auf, zugegeben, nicht markierten Parkflächen (die jedoch auch kein Hindernis darstellen), kommt und zu Verwarnungsgeldern führt. Es besteht ein Mangel an ausgewiesenen Parkflächen, das resultiert leider u.a. auch daraus, dass angemietete Parkplätze nicht genutzt werden und auf öffentliche ausgewichen wird. Es geht uns darum, dass für mindestens zwei Plätze noch Flächen zur Verfügung stehen, die, wenn überhaupt nur zu einem weiteren Rangiervorgang beim Ausparken führen. Aufgrund der Enge bei der Bebauung geht es aber eigentlich allen so. Dadurch dass ich den Brief auch an den Gemeindeanzeiger schicke erhoffe ich einen Teil der Öffentlichkeit zu erreichen, damit zumindest einige einmal ganz kurz über ein rücksichtsvolleres Miteinander nachdenken.“ Antwort aus dem Dezernat I Parksituation in Großziethen, Etzelring/Attilastraße Bei oben genannter Straße handelt es sich um einen verkehrsberuhigten Bereich, in dem Fahrzeuge ausschließlich in gekennzeichneten Parkflächen abgestellt werden dürfen. Gekennzeichnet sind diese Stellflächen durch weiße Markierungen auf der Fahrbahn. Des Weiteren gibt es in diesem Bereich einige Parkplätze, die zwar Privat, aber von Besuchern genutzt werden können, da sie frei zugänglich sind. Diese befinden sich im vorderen Bereich neben der Tierarztpraxis, im mittleren und hinteren Teil linksseitig angrenzend an den Albrechtsweg und über den Etzelring zu erreichen. Bei unseren Kontrollen stellen wir regelmäßig fest, dass Fahrzeuge außerhalb der gekennzeichneten Parkflächen stehen, es jedoch freie Parkplätze auf diesen Besucherplätzen gibt. Fahrzeuge außerhalb der gekennzeichneten Flächen werden von uns verwarnt. Dabei kontrollieren wir das gesamte o.g. Gebiet. Wobei wir sich am Fahrzeug befindliche Fahrer auf die Situation hinweisen und nicht verwarnen, außerdem geben wir eine Karenzzeit zwischen 5 und 10 Minuten, für eventuelle Ladetätigkeiten. Demnächst werden die Parkflächen neu markiert, somit ist für jeden Anwohner eindeutig erkennbar, wo geparkt werden darf! Die Anzahl der bereits vorhandenen Parkflächen wird auch bei der anstehenden Neumarkierung nicht erhöht, da die bauliche Beschaffenheit dies nicht hergibt.

Einladung für Senioren aller Ortsteile
Liebe Senioren der Gemeinde Schönefeld, unsere nächste Fahrt ins Blaue findet vom 29.10. bis zum 3.11.2011 statt. Interessenten melden sich bitte bei Brigitte Pinnow, Tel.: 030/6338057

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