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Periodical volume

Full text: Schönefelder Gemeindeanzeiger Issue 9.2011, Ausg.07

Schönefelder Gemeindeanzeiger
Mitteilungsblatt für die Gemeinde Schönefeld 9. Jahrgang • 7-2011 • 29. Juli 2011 Für die Ortsteile der Gemeinde Schönefeld: Großziethen Kiekebusch • Schönefeld • Selchow • Waltersdorf und Waßmannsdorf

Flugrouten – alles schon entschieden?

Zur Sache
Die Neuigkeiten aus der letzten Beratung der Fluglärmkommission waren nicht erfreulich für die Bürger der Gemeinde. Im Vorschlag, den die Deutsche Flugsicherung dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung zur Prüfung übergeben hat, sind die Schönefelder Interessen nur teilweise berücksichtigt, weil dafür keine Mehrheit gewonnen werden konnte. Auch in den betroffenen Nachbargemeinden gibt es Unmut. Noch ist nichts entschieden. Was aber kann die Gemeinde tun? Robert Rust, Vertreter der Gemeinde in der Lärmschutzkommission, gibt im Interview dazu Auskunft. Erfreulich ist, dass für das Evangelische Gymnasium jetzt auch die Betriebserlaubnis erteilt wurde und ein symbolischer Spatenstich für das vorerst provisorische Gymnasium, das seinen Standort in Waßmannsdorf haben wird, gemacht wurde. Schulleiter Uentzelmann und der Vorsitzende des Fördervereins, Jürgen Bossert, sind sich sicher: „Der Unterricht beginnt am 15. August.“ Was erwartet Sie sonst noch in dieser Ausgabe? Wir waren auf dem Waßmannsdorfer Bahnhof zu einer ersten Ortsbesichtigung, haben den neuen Mehrgenerationenspielplatz in Schönefeld besucht, berichten vom Sommerfest in Kiekebusch, dem Jubiläum der Feuerwehr in Selchow und zahlreichen anderen Veranstaltungen. Die Schönefelder Oberschule am Airport hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich. 60 Schüler haben ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Dazu gratulieren wir ganz herzlich. Außerdem erhalten Sie Informationen zum veränderten Busfahrplan, der ab 14.8. in Kraft tritt, Veranstaltungshinweise und viel andere nützliche Informationen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer, einen erholsamen Urlaub und freue mich auf Ihre Wortmeldungen. Ihre Angela Hybsier

Spatenstich für die neue Kita in Rotberg

Ausgeführt von den Kindern der Kita „Kunterbunt“ und Rolf Kammel (Projektentwicklung/Bauleitung) Peter Kolb (Generalunternehmer), Renate Pillat, Ortsvorsteherin in Waltersdorf, Ulrike Hofmann (Planung/Entwurf), Dr. Udo Haase, Schönefelder Bürgermeister

Vorgestellt: Hans-Georg Springer, CDU
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Haltepunkt Waßmannsdorf
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Spielplatz eingeweiht
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Informationen

Sitzungstermine August
03.08.11 Sitzung des Ortsbeirates Waßmannsdorf 04.08.11, 18.30 Uhr Sitzung des Bauausschusses 09.08.11, 18.00 Uhr Sitzung des Ortsbeirates Schönefeld 10.08.11, 18.30 Uhr Sitzung des Hauptausschusses 11.08.11, 17.00 Uhr Sitzung des Ausschusses Ortsbild 15.08.11, 18.00 Uhr Sitzung des Finanzausschusses 16.08.11, 18.30 Uhr Sitzung des Bildungs- u. Sozialausschusses 17.08.11 Sitzung des Ortsbeirates Waltersdorf 23.08.11, 19.00 Uhr Sitzung des Ortsbeirates Großziethen 24.08.11, 18.30 Uhr Sitzung der Gemeindevertretung 25.08.11, 18.00 Uhr Sitzung des Ausschusses Entwicklung

Informationen für die Großziethener Senioren
Veranstaltungen im 2. Halbjahr 2011
13.09. Fahrt nach Bad Saarow in die Therme 27.09. Grillnachmittag im Tenniscenter Querweg Beginn 15.00 Uhr 18.10. Fahrt nach Bad Saarow in die Therme 15.11. Fahrt zur Therme nach Bad Saarow 09.12. Seniorenweihnachtsfeier in der Mehrzweckhalle Beginn 15.00 Uhr 13.12. Fahrt nach Bad Saarow zur Therme 14.12. Lichterfahrt durch Berlin und Weihnachtsmenü Bitte melden Sie sich bei Frau Kienast an: Telefon 03379 / 44 42 50

Aktuelle Sitzungstermine www.gemeinde-schoenefeld.de/ Politik/ Bürgerinformationssystem öffnen
Fotonachweis: S.1(2), 4, 7, 8(li.), 13, 18, 21, 22, 23 (unten), 25, 26, 29, 32, 33 A. Hybsier

Unser Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hans-Grade-Allee 11 in 12529 Schönefeld
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld
Montag 13.00 bis 15.00 Uhr Dienstag 9.00 - 12.00 Uhr, 13.00 - 15.30 Uhr und 15.45 - 18.00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 13.00 bis 15.00 Uhr Freitag 09.00 bis 12.00 Uhr Service-Point/Zentrale 030 / 53 67 20 0 Sekretariat Bürgermeister: 030/53 67 20 10 Dezernat I - Bürgerdienste 030/53 67 20 33 Dezernat II - Bau- und Investorenservice 030/53 67 20 55 Dezernat III - Zentrale Dienste 030/53 67 20 22 Einwohnermeldeamt Frau Svenja Zantke 030/53 67 20 77 Frau Mandy Rosemeier 030/53 67 20 88

Sprechstunden der Polizeiwache Schönefeld
Die Sprechstunde der Polizeiwache Schönefeld findet dienstags vom 13.00 bis 18.00 Uhr im Rathaus Schönefeld, 2. OG, Raum 217 statt. Einer der Revierpolizisten steht den Einwohnern als Ansprechpartner zur Verfügung. Außerhalb der Sprechstunde erreichen Sie: PHK Lothar Stoldt POM´in Karina Köhler POM´in Barbara Jungnickel 030 / 634 80 240 030 / 634 80 241 030 / 634 80 242

Sollten die Revierpolizisten im Einsatz sein, können Sie sich jederzeit beim Wachhabenden melden, der unter der Telefonnummer 030 / 634 80 0 erreichbar ist. Er wird Ihnen in jedem Fall weiterhelfen.

IMPRESSUM
Herausgeber: Gemeinde Schönefeld, Sitz: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld, Service-Point/Zentrale, Telefon: 030 / 53 67 20-0 Redakteurin: A. Hybsier, Mobil: 0178/866 16 57 E-mail: angela.hybsier@gmail.com Auflage und Erscheinungsweise: Der Schönefelder Gemeindeanzeiger hat eine Auflagenhöhe von 7.400 Exemplaren, die kostenlos an alle Haushalte der Gemeinde verteilt werden. Der Schönefelder Gemeindeanzeiger erscheint ca. 12 mal jährlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht in jedem Fall der Meinung des Herausgebers. Die Redaktion behält sich vor, eingesandte Artikel und Leserbriefe gekürzt zu veröffentlichen. Verlag: Rudower Panorama-Verlag + Medien GmbH, Köpenicker Str. 76, 12355 Berlin, Telefon/Fax 030 - 664 41 85. Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48 oder 664 49 02, Fax: 030 - 664 49 02. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 15/09.

In eigener Sache Bitte Redaktionsschluss beachten
Die nächste Ausgabe des „Schönefelder Gemeindeanzeigers“ erscheint am 26. August 2011. Bürger, Ortsvorsteher, Gemeindevertreter, Pfarrer und Vereinsvorsitzende, die Beschlüsse, Beiträge und Termine veröffentlichen möchten, geben ihre Zuschriften in der Gemeindeverwaltung Schönefeld bis zum 12. August 2011 ab. Im Rathaus ist ein Postfach eingerichtet worden. Im Rathaus ist ein Fach eingerichtet worden. Es besteht auch die Möglichkeit, sich direkt an Frau Hybsier, Fax 030/44 04 69 19, Mobil 0178/866 16 57 oder per E-mail: angela.hybsier@gmail.com zu wenden.

Informationen des Bürgermeisters

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Informationen des Bürgermeisters
von außen wie eine Posse an. Und unsere Verwaltung steht dann meistens in den Augen der Bürger als überfordert und unfähig da. Doch so geht das nicht! Sicherlich haben unsere Bundes- und die Landesverwaltungen viel mehr Macht als kleine kommunale Regierungszentralen, aber man sollte nicht so aneinander vorbei gehen! Wir möchten immer und vor allem rechtzeitig wissen, was bei uns in Schönefeld passiert! Wir möchten, dass unsere Bürger vor Beginn einer Maßnahme umfassend informiert werden. Als Bürgermeister oder Verwaltung nichts zu wissen, keine Ahnung zu haben und die Anfragen der Bürger nicht beantworten zu können, ist einfach nur ärgerlich! So geht das nicht! In Zukunft fordern wir bessere und schnellere Informationen von allen Bundes- und Landesbehörden, damit solche peinlichen Situationen vermieden werden. Sonst erweckt das den Eindruck von Chaos und Unkordiniertheit! Und gerade das ist es, was wir uns nicht leisten können! Leben ist, wie man weiß, die Kunst, aus falschen Voraussetzungen richtige Schlüsse zu ziehen. Und deshalb müssen wir den übergeordneten Behörden sagen: liebe Freunde, so wird das in Zukunft mit uns nicht weitergehen! Der nächste „Paukenschlag“ war der Vorschlag der Deutschen Flugsicherung zu den Flugrouten. Die Fluglärmkommission hatte vorgeschlagen, so wenig Menschen wie möglich mit möglichst wenig Fluglärm zu belasten. Und zugleich die im Planfeststellungsbeschluss vorgegebenen Verkehrskapazitäten durch entsprechende Routenführungen zu gewährleisten. Das bedeutet zum gegenwärtigen Zeitpunkt und nach gegenwärtigen Erkenntnissen für Schönefeld, dass im Süden der Gemeinde Schönefeld der Ortsteil Kiekebusch größere Lärmkontingente abbekommt. Das ist so nicht hinzunehmen. Zeuthen und Eichwalde werden durch diese jetzt favorisierte Route verschont. Die Kiekebuscher hätten den „Schwarzen Peter“ gezogen. Wir müssen in jedem Fall erst einmal abwarten, ob diesem Vorschlag gefolgt wird oder ob das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung in seiner entscheidenden Abschlussabwägung diesen Vorschlag ablehnt. Sollte dem nicht gefolgt werden, müssen wir vorbereitet sein und gegebenenfalls dagegen vorgehen, um die Interessen unserer Bürger und unserer eigenen Vorhaben zu schützen. Egal, was kommt, die Forderung der Bürgermeister, die im Dialogforum sitzen, muss Priorität haben. Die Bürgermeister haben sich darauf verständigt, ein Gesundheitsmonitoring für die Menschen zu fordern, die im Flughafenumfeld wohnen. Dazu kommt, dass wir im Dialogforum einen Brief formuliert haben, der an den Bundesminister Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung geschickt wurde. Darin wurde die Bitte um Unterstützung formuliert, vor allem bei der Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes Abhilfe zu schaffen. Es geht dabei um die Lösung des komplexen Lärmproblems, denn der Lärm von Straße, Schiene und Fluggeräten muss addiert und als Gesamtproblem begriffen werden. Hier benötigen wir die Hilfe des Landes und der Bundesregierung! Und wir hoffen natürlich auf die Unterstützung des Bundesverkehrsministers, der zu helfen in der Lage wäre, wenn er denn wollte. Als ich kürzlich auf einem Empfang des mongolischen Botschafters zugegen war, hatte ich Gelegenheit, mit Dr. Ramsauer persönlich zu sprechen und unsere Schwierigkeiten in Sachen Fluglärm anzusprechen. Er machte klar, dass gegenwärtig keine neuen Entscheidungen zu erwarten sind. Erst nach der Eröffnung des BER wird man nochmals prüfen. Bleibt zu hoffen, dass wir bis dahin noch einige gute Schritte im Sinne unserer Bürger tun werden. Es gibt eine ganze Reihe von Themen, die wir in enger Zusammenarbeit mit Blankenfelde-Mahlow in Angriff nehmen könnten. Dabei geht es um eine interkommunale Kooperation und z.B. die gemeinsame Nutzung der vorhandenen Lärmschutzmessgeräte, die gemeinsame Nutzung von Fluglärmexperten oder die bessere Nutzung des dort ansässigen Fluglärmbeauftragten des Landes Brandenburg. Das sind alles Themen, die es in den Gremien der Gemeinde Schönefeld zu beraten und zu diskutieren gilt. Denn egal, wie man zu BER steht, nur durch eine gute Zusammenarbeit mit den Landkreisen und den Nachbarkommunen kann es gelingen, positive Ergebnisse zu erzielen. Ferner sollen auch die Anregungen unserer Jugendlichen aufgegriffen werden, denen es unter anderem um die Errichtung von Skaterbahnen in Großziethen, die uneingeschränkte Bespielbarkeit ihres Sportplatzes oder die Errichtung eines zweiten Schwimmbades in unserer Gemeinde geht. Ich wünsche Ihnen allen in diesem Sinne eine schöne Ferien- und Urlaubszeit! Ihr Bürgermeister Dr. U. Haase

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
in der Politik ist es manchmal wie in der Grammatik: ein Fehler, den alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt. Und so scheint es in der letzten Zeit auch für die Gemeinde Schönefeld zu laufen, denn einige Behörden leisten sich hier fast alles, außer dem Geständnis, einen Fehler gemacht zu haben. ►Da werden in der Schönefelder Mittelstraße Bäume gleich reihenweise gefällt, ohne die Gemeindeverwaltung vorher zu informieren, ohne Ankündigung und ohne die Zeit für uns und unsere Bürger, um darüber vorher noch einmal reden zu können. ►Da werden über Wochen Spülungen an neu verlegten Wasserleitungen im Seeweg/ Schwalbenweg durchgeführt, ohne den Bürgern in den Hochhäusern und den umliegenden Straßen in Schönefeld auch nur die geringste Zwischeninformation zu geben. ►Da wird in Waltersdorf eine Baustelle beendet und der Schwarze Weg geöffnet, ohne die Verwaltung in Schönefeld davon in Kenntnis zu setzen. Wir haben aber dort wichtige kommunale Baumaßnahmen durchzuführen. Deshalb wurde von uns die Straßensperrung prompt wieder hergestellt. Das mutet für den Betrachter

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Aktuelles Thema: Flugrouten

Deutsche Flugsicherung stellt Flugrouten für BER vor
Am 4. Juli 2011 trafen sich die Mitglieder der Fluglärmkommission zu ihrer vorerst letzten Beratung. Dabei stellt die Deutsche Flugsicherung ihr Abwägungsergebnis der An- und Abflugrouten für den neuen Flughafen BerlinBrandenburg vor. Zuvor hatte die DFS dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF), der über die Flugrouten entscheiden wird, ihren Vorschlag überbracht. Das BAF wird in den kommenden Monaten die Abwägungsunterlagen prüfen, um anschließend eine Entscheidung zu treffen. Einbezogen in die Entscheidung ist das Umweltbundesamt. Die DFS habe den gesetzlichen Auftrag, den bestehenden und entstehenden Luftverkehr sicher, geordnet und flüssig abzuwickeln und zugleich die Menschen vor unzumutbarem Fluglärm zu schützen. „Wir haben uns bemüht, so wenig Menschen wie möglich zu belasten. Zugleich müssen wir das im Planfeststellungsbeschluss genehmigte Verkehrsaufkommen durch entsprechende Routenführungen gewährleisten“, sagte der Leiter der Berliner Flugsicherung, Hans Niebergall in der abschließenden Pressekonferenz. Im Vorfeld hatten die Schönefelder Gemeindevertreter einen Gutachter beauftragt, der mehr Klarheit in die komplizierten Fragen der möglichen Auswirkungen verschiedener Flugrouten bringen sollte. Auf Bürgerversammlungen in Kiekebusch und Waltersdorf wurden die Einwohner darüber informiert. (Einen Beitrag der Orstvorsteherin Renate Pillat dazu finden Sie auf der Waltersdorfer Seite) Die Vorschläge der DFS können Sie im Einzelnen auf der Internetseite der DFS www.dfs.de unter „Presseinformationen“ finden. In der Pressemitteilung zu den Flugrouten ist ein link zu einem Dokument mit den vorgeschlagenen Flugrouten enthalten Aus diesem Tower werden die Fluglotsen der Deutschen Flugsicherung nach der Eröffnung des Flugplatzes den Luftraum überwachen und für die Sicherheit des Flugverkehrs sorgen.

Interview mit dem Vertreter der Gemeinde Schönefeld in der Fluglärmkommission, Robert Rust
Worum ging es in der letzten Beratung der Kommission? Die DFS stellte den Vorschlag vor, den sie unter Einbeziehung von Vorschlägen der Fluglärmkommission dem BAF übermittelt hat, das für die förmliche Festlegung von Flugrouten zuständig ist. Es wurden sowohl die Anflugrouten als auch die Abflugrouten vorgestellt. Betrachtet wurden die Betriebsrichtung 25 (West) und die Betriebsrichtung 07 (Ost) unter Berücksichtigung der relativ schnell steigender Flugzeuge und auch der langsameren Langstreckenflugzeuge.

Was ergibt sich aus diesem Vorschlag für die Schönefelder? In Richtung Westen haben wir nicht so große Probleme. Da haben wir erreicht, was wir wollten, dass Waßmannsdorf anund abflugmäßig gleichmäßig belastet wird. Wir hatten hohen Wert drauf gelegt, dass keine Abbiegung kommt und dadurch die örtliche Belastung noch erhöht wird. Unser Problem liegt im Osten. Dabei ist es nicht die Nordbahn sondern die Südbahn, die so bezeichneten Route „Luddi kurz“. Das einzige, was uns da gelungen ist, ist den Vorschlag einzubringen, dass die Flugzeuge erst am Ende der Startbahn abkurven dürfen. Theoretisch könnten sie das bereits ab Mitte der Bahn, was den Lärmteppich noch erhöhen würde. Ich wollte erreichen, dass ein Festpunkt fixiert wird, der angeflogen werden muss, damit der Korridor so klein wie möglich bleibt, Leider ist es nicht gelungen, für diesen Vorschlag eine Mehrheit zu finden.

Aktuelles Thema: Flugrouten
Nachbargemeinden. Wir müssen gemeinsam unsere Chancen wahrnehmen, die Bürger vor Lärm und seinen Auswirkungen zu schützen und dabei nicht nur den Fluglärm betrachten sondern Lärm als generelles Problem. Aus den Informationen des Bürgermeisters Dr. Haase „Das bedeutet zum gegenwärtigen Zeitpunkt und nach gegenwärtigen Erkenntnissen für Schönefeld, dass im Süden der Gemeinde Schönefeld der Ortsteil Kiekebusch größere Lärmkontingente abbekommt. Das ist so nicht hinzunehmen. Zeuthen und Eichwalde werden durch diese jetzt favorisierte Route verschont. Die Kiekebuscher hätten den „Schwarzen Peter“ gezogen. Wir müssen in jedem Fall erst einmal abwarten, ob diesem Vorschlag gefolgt wird oder ob das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung in seiner entscheidenden Abschlussabwägung diesen Vorschlag ablehnt. Sollte dem nicht gefolgt werden, müssen wir vorbereitet sein und gegebenenfalls dagegen vorgehen, um die Interessen unserer Bürger und unserer eigenen Vorhaben zu schützen. Egal, was kommt, die Forderung der Bürgermeister, die im Dialogforum sitzen, muss Priorität haben.“

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Ansprechpartner:
Lärmschutzbeauftragter der Gemeinde Schönefeld Christoph Truttmann Tel. 030 / 53 67 20-97 Termine nach Vereinbarung Ombudsmann des Landkreises Dahme-Spreewald Wolfgang Diedrich c/o Gemeinde Schönefeld Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld Telefon: 030/53 67 20 60 Mobil: 0173/59 45 550 Sprechzeiten: Dienstag 13 Uhr bis 18 Uhr Mittwoch 10 Uhr bis 15 Uhr und nach Vereinbarung Fluglärmschutzbeauftragter Die hoheitlichen Aufgaben des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft in Bezug auf Fluglärmbeschwerden für den Flughafen Berlin Schönefeld hat ab Januar 2011 der Landkreis Teltow-Fläming übernommen. Patrick Strogies Email-Adresse: fluglaermschutzbeauftragterbbi@teltow-flaeming.de. Telefon: 03379/ 368 30 20

Was kann die Gemeinde noch machen? Das Thema hat Priorität³ für uns und wir werden Kiekebusch mit allen möglichen Mitteln unterstützen. Wir sind gegen die Hoffmannkurve aufgetreten, ich habe einen Einwand gemacht, der auch im Protokoll vermerkt ist, aber bei der Stimmverteilung in der Lärmschutzkommission konnte ich dafür keine die Mehrheit gewinnen. Ich werde in der Arbeitsgruppe Aeronautical Study, die das so genannte Münchner Modell, den Gera-

deausflug, untersucht, unsere Standpunkte klar machen und mich dafür einsetzen. Noch ist allerdings nicht abzusehen, was das Ergebnis dieser Untersuchung sein wird. Wir haben das Lärmschutzgutachten, mit dem wir uns weiter beschäftigen müssen, der Bürgermeister hat sich in einem Brief an den Ministerpräsidenten gewandt. Wir fordern auch, dass die erweiterten Lärmschutzbereiche festgelegt und bekannt gemacht werden. Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit den genauso betroffenen

Informationen zu den Vorschlägen der DFS www.dfs.de/Presseinformationen und www.mil.brandenburg.de/Verkehr/Fluglärmkommission
Die Einwohnerzahl der Gemeinde Schönefeld (Hauptwohnsitz) 13203 (Stand 18.5.2011) Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der

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Kranken- und Altenpflege

12. August

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Aktuelles Thema: Flugrouten

Thema: Flugrouten oder wo fliegen sie denn?
Erleben Sie den Flugverkehr über unseren Köpfen live mit flightradar24
Spätestens seit September 2010 ist die Welt für viele in unserer Gemeinde nicht mehr so ganz in Ordnung, denn derzeit weiß niemand so ganz genau, wer wo und wie schlimm vom neuen Flughafen BER und dem damit verbundenen Fluglärm betroffen sein wird. Die Fluglärmkommission hat sehr öffentlichkeitswirksam diverse Male getagt und über 80 Routenvorschläge und Flugvarianten der Deutschen Flugsicherung (DFS) zur endgültigen Prüfung übergeben. Für Januar 2012 ist angekündigt worden, die endgültigen Routen vorzuschlagen, die dann dem Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) zur Prüfung und Genehmigung vorgelegt werden müssen. Dazu müssen Sie wissen, dass die DFS ein privatisiertes Unternehmen ist, welches sehr Kosten bewusst arbeiten muss, nur die Flugaufsicht ist staatlich. Warum ist das alles so interessant? Die Antwort ist einfach: Wir sind alle hellhörig geworden. Man nennt das selektive Wahrnehmung. Mit anderen Worten, wir nehmen Fluglärm jetzt anders wahr. Viele Bürger unserer Gemeinde sprechen mich an und stellen dabei fest, dass die Flugzeuge anders fliegen sollen als vorher. Das ist schwer zu beurteilen, denn die DFS sagt hierzu, dass nichts geschehen ist, alles fliegt wie immer. Sie können das jetzt selbst überprüfen. Es gibt seit ein paar Jahren im Internet eine Anwendung (neudeutsch heute App genannt), die es jedem mit Internetanschluss erlaubt, Flugbewegungen über Europa live und in Echtzeit zu verfolgen. Es ist ganz einfach: 1. Sie gehen in ihrer Suchleiste in ihrem Browser auf folgenden Link: http://www.flightradar24.com/ 2. Wenn Sie sich auf Schönefeld eingezoomt haben, sind die Flugzeuge gelb dargestellt. 3. Wenn Sie jetzt auf ein gelbes Flugzeug mit Doppelklick klicken, zeigt Ihnen die Software bzw. die Webseite z.B. folgendes samt Flugroute an. • • • • • • • • • Airline: Norwegian Flugnr: DY1916 Von: Bergen, Flesland (BGO) Nach: Dubrovnik, Dubrovnik (DBV) Flugzeugtyp: Boeing 737-31S (B733) Registriernr: LN-KHB Hex: 4784EF Flughöhe: 35000 ft (10668 m) Geschwindigkeit: 377 kt (698 km/h, 434 mph) Himmel über sich Kondensstreifen, gehen Sie an ihren PC und wissen innerhalb von Sekunden, wie hoch der Flieger ist, wo er hin will und wo er herkommt und vor allen Dingen, Sie bekommen eine genaue Vorstellung und „Hörprobe“, wie laut ein Flieger welchen Typs in welcher Höhe über Ihrem Haus ist. Vielleicht legt der eine oder andere eine Art Tagebuch an, vergleicht die Daten mit den Flugplänen des BER und den aktuellen Flugrouten und bemerkt Abweichungen, die dann unserem Vertreter in der Fluglärmkommission an die Hand gegeben werden können, um Antworten auf etwaige Unstimmigkeiten zu bekommen. Ich wünsche Ihnen allen da draußen in unserer Gemeinde VIEL SPAß bei der „Überwachung“ unseres Luftraumes. Bei Fragen dürfen Sie mich gern kontaktieren. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Rainer Block, Gemeindevertreter Kontakt: rainerblock@arcor.de

Auf diese Weise können sie 90% des europäischen Luftraumes und 60% aller Flugzeuge von ihrem PC aus „überwachen“ und erfassen. So sind alle Airbustypen erfasst, die meisten Boing und diverse kleinere Typen ebenfalls. Genauer lässt sich das auf der Webseite unter „About“ nachlesen ,mit einem kleinen Wermutstropfen jedoch, die Webseite ist komplett auf Englisch! Das macht aber für den praktischen Gebrauch fast nichts, denn das meiste erklärt sich von allein. Wenn sie jetzt im Garten sitzen und sehen am

Erste weltweite Berliner Kampagne: „Rettet-den-Rosinenbomber.de“
Ein Jahr nach der Notlandung von Berlins beliebtestem Flugzeug – dem Rosinenbomber – beginnt jetzt die erste Kampagne für seinen Wiederaufbau. Im Juni 2010 war die Maschine nach einer Notlandung so stark beschädigt worden, dass sie nicht mehr flugfähig ist. Menschen aus aller Welt forderten den eigens gegründeten Förderverein Rosinenbomber e.V. auf, das lebendige Stück Geschichte wieder aufzubauen. Denn, so die Amerikaner: „Wo kann man schon mit einem Denkmal abheben und fliegen? Das gibt es nur in Berlin“ (Zitat Gail Halvorsen im Mai 2011 in Berlin). Mit der weltweit größten Luftbrücke aller Zeiten retteten die Rosinenbomber Berlin das Leben. Deshalb startet die Kampagne von Berlin aus in die ganze Welt: mit dem Social Network für das fliegende Denkmal. Ab dem 1. Juli werden auf allen gängigen Kanälen: Facebook, Twitter, Xing, You Tube die Menschen in aller Welt Anteil nehmen können, am Schicksal und Wiederaufbau von Berlins fliegendem Wahrzeichen. Sie werden chatten, hoffen, bangen und spenden können. Für Deutschland gibt es noch eine eigene Spenden-Kampagne. Wer eine SMS mit dem Wort „Rosine“ an die Telefonnummer 81190 schickt, spendet automatisch fünf Euro für den Wiederaufbau. Als Antwort erscheint auf dem Handy ein Satz, der weltweit berühmt wurde. Die Berliner Flughäfen unterstützen den Förderverein tatkräftig. Flughafensprecher Ralf Kunkel sagt: „Der Beginn der Spendenkampagne ist ein wichtiger Schritt für den Wiederaufbau des Rosinenbombers. Der Rosinenbomber ist ein einmaliges Zeugnis unserer Stadt, ein Zeugnis, auch in härtesten Krisenzeiten nicht aufzugeben. Wir freuen uns, wenn der neue Flughafen für die Hauptstadtregion Berlin Brandenburg, der BER, auch die neue Heimat des Rosinenbombers wird. Von hier sollen wieder viele Berliner und Brandenburger und ihre Gäste zu historischen Rundflügen starten und einen wichtigen Teil der Geschichte unserer Stadt kennen lernen.“ Kontakt:

Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH Pressestelle Ralf Kunkel Tel.: 030 / 60 91-20 55 Fax: 030 / 60 91-16 43 Förderverein Rosinenbomber e.V. Frank Hellberg 1. Vorsitzender Tel.: 0178 - 194 46 89 Fax: 030 - 609 13 73

Informationen zur Gemeinde Schönefeld finden Sie auch auf der Internetseite: www.gemeinde-schoenefeld.de

Flughafen BER

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DB Netze informiert:
Aufnahme des elektrischen Zugbetriebes auf dem Streckenabschnitt Bf Flughafen BerlinSchönefeld - Hp Waßmannsdorf - Bf Flughafen BerlinBrandenburgInternatIonal
Am 8. August 2011 erfolgt die Aufnahme des elektrischen Zugbetriebes auf dem o.g. Streckenabschnitt. Dazu werden ab 8. August 2011, 06.00 Uhr die Handlungen zum Unterspannungsetzen der Stromschienenanlage begonnen. Von diesem Zeitpunkt an sind alle neu errichteten Anlagen dauernd als unter Spannung stehend zu betrachten. Es handelt sich um Hochspannung von 750 Volt. Vor den Gefahren der Hochspannung wird gewarnt. Es ist zu unter Spannung stehenden Anlagenteilen ein Schutzabstand von 1,00 m einzuhalten. Bei Unterschreitung besteht LEBENSGEFAHR! ES IST VERBOTEN: - Das unmittelbare oder mittelbare Annähern, d.h. das Unterschreiten des Schutzabstandes mit dem Körper oder Gegenständen unter Spannung stehenden Anlagenteilen. - Das Annähern an beschädigte oder auf dem Boden liegende Stromschienen im Umkreis von mindestens 1 m. - Das Bergen von verunfallten Personen aus dem Gefahrenbereich der Hochspannung, solange nicht ausgeschaltet und bahngeerdet wurde,. - Das Herablassen von Gegenständen sowie das Gießen oder Spritzen von Flüssigkeiten auf die Stromschienenanlage. - Das Annähern an unter Spannung stehenden, der Berührung zugänglichen Teilen an der Außenseite von Fahrzeugen (z.B. Stromabnehmer).

Radelnde Pressekonferenz

Umweltplaner Karsten Holtmann (r.) und Journalist Frank Pawlowski auf dem Weg zur Parkanlage „In den Gehren“ Zu einer ungewöhnlichen Pressekonferenz luden am 14. Juli der Schönefelder Bürgermeister und die Berliner Flughäfen ein. Treffpunkt war die E-Bike Ausleihstation in Großziethen und dann ging’s per Rad zum Großziethener Gutspark, der als Ausgleichsmaßnahme durch die Berliner Flughäfen in alter Schönheit wieder hergerichtet worden war. Auf Schönefelder Radwegen fuhren Journalisten, Flughafenmitarbeiter und Bürgermeister dann zum Dörferblick. Der einstige Müllberg ist begrünt, Bäume sind gepflanzt. Der perfekte Platz für Schulklassen zum Ausflug ins Grüne oder für ein Picknick für Radfahrer. Karsten Holtmann, Umweltplaner der Berliner Flughäfen, stand Rede und Antwort und schaute dabei auch ein wenig in die Zukunft. Wie die vielleicht einmal aussehen wird, konnte der kleine Tross von Journalisten dann an der Parkanlage „In den Gehren“ erleben, einer weiteren Parkfläche in der Gemeinde. Hier sollen einmal Pferde ihren Lebensraum haben. Sie werden ganzjährig im Park in einer eingezäunten Koppel leben. „Innerhalb der Koppel sind Laubgehölzpflanzungen, wo die Tiere dann die untersten Äste abfressen bis in die Knabberhöhe, das ist

In diesem Park sollen einmal Pferde ihr Zuhause haben. gewollt. Auf der Koppel werden nur so viele Pferde leben, wie sich auch von der Fläche ernähren können. Es wird nicht zugefüttert, nur eine Tränke wird aufgestellt werden. Der Naturschutzgedanke spielt hier natürlich auch eine Rolle“, erläutert Karsten Holtmann. Ganz sich allein überlassen sollen die Pferde allerdings nicht sein. Agrarbetriebe werden nach dem Rechten sehen. Und Pferde kamen dann auch. Eine Gruppe von Reiterinnen aus dem Kinderbauernhof „Ilse Reichel“ war mit ihren Pferden zu den Gehren geritten, auch Jennifer und ihr Pferd Cera waren dabei (links im Bild). Sie hatte die Stute am 8.8.08 vor dem Schlachthof gerettet. Seit der Zeit hat sie ihr Zuhause auf dem Kinderbauernhof. Die Pferde genossen den Ausflug und stärkten sich für den Rückweg mit nahrhaften Gräsern und Kräutern. Wenn der Park eröffnet wird, werden auch kleine Haine mit Sitzgelegenheiten vorhanden sein und unter schattigen Bäumen oder auf offenen Wiesenflächen kann gepicknickt werden. Von einer Anhöhe lässt sich die Parkanlage überblicken und in der Ferne kann man das Rathaus und Flughafentower und Terminal erkennen. A.H.

Unser Anzeigentelefon: 030 / 663 37 48

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Flughafen BER

E.ON edis startet Komplettbetrieb

Eine Baustellenbesichtigung der besonderen Art

Zum 4. Mal dabei, Siegried Prenzel mit Startnummer 1412 Am 19 Juni 2011 waren mehr als 2100 Freizeitläufer zum 5. Berliner Airport-Lauf erschienen, um über 10 bzw. 21 km über die Großbaustelle des neuen BER – Flughafens zu laufen. Sie wollten alle die gewählte Strecke erfolgreich und in der vorgenommenen Zeit absolvieren, nebenbei aber auch möglichst viel vom zukünftigen Flughafen aus unmittelbarer Nähe betrachten. Während die Läufe in den vergangenen Jahren teilweise das Baustellenumland tangierten, verlief das diesjährige Rennen ausschließlich über die Flughafenbaustelle. Die Strecke führte über die Rollfelder, die 4km lange südliche Start- und Landebahn, vorbei am späteren Sicherheitsbereich, der Energiezentrale sowie weiteren Servicegebäuden. Weiterhin ging es vorbei an der Airport – City mit dem Terminal, Hotel und Parkhäusern, an den Piers sowie am Tower der Flugsicherung. Für alle Läufer ein beeindruckendes Erlebnis, diese gigantischen Ausmaße aus unmittelbarer Nähe zu erleben. Es war auch die letztmalige Gelegenheit, über die gesamte Startbahn und die Piers zu laufen, wo in einigen Monaten große Maschinen abheben werden und reger Flugbetrieb herrscht. Trotz des starken Windes, der den Läufern streckenweise kräftig entgegen blies, wurden durchweg Bestzeiten erzielt. Die Ehrung der Sieger und eine Verlosung hochwertiger Preise rundeten dieses Lauferlebnis ab. Nach meiner insgesamt 4. Teilnahme am Airport-Run, bei denen ich die Flughafen-Entwicklung unmittelbar im Jahrestakt erleben konnte, bedaure ich es ein wenig, dass eine Fortsetzung dieser außergewöhnlichen Besichtigungstour nicht mehr möglich ist. Siegfried Prenzel, Großziethen

Bernd Dubberstein, Manfred Körtgen, Werner Lieckefett, Rainer Bretschneider, Udo Haase und Manfred Paasch (v.r.) betätigen den roten Knopf zum Start der Anlage Kälte war genau das Richtige, was an diesem heißen Sommertag fehlte. E.ON edis nahm am 29. Juni, einem der heißesten Tage dieses Sommers, die Versorgung des Flughafens mit Kälte auf und startete damit den Komplettbetrieb. Im Juli 2010 war bereits die Notstromversorgung in Betrieb genommen worden und im September die Wärmeversorgung. Damit wurde ein Investitionsvorhaben im Umfang von 40 Mio. € fertig gestellt. Die Kälteversorgung wird aus hochmodernen Absorptions- und Turbo-Kälteerzeugungsmaschinen sowie aus Deutschlands drittgrößtem Kältespeicher realisiert. Der hat einen Durchmesser von 18 Metern und eine Bauhöhe von 14 Metern, 6 davon befinden sich unter der Erde. Sein Fassungsvermögen beträgt ca. 3.500 m³. Hier wird außerhalb von Bedarfsspitzen Kaltwasser gespeichert und zu Spitzenzeiten mit einer Entladeleistung von bis zu 5 MW abgerufen. Bernd Dubberstein, Vorstandsvorsitzender der E.ON edis AG, sagte anlässlich der feierlichen Inbetriebnahme: „Mit der termin- und qualitätsgerechten Fertigstellung dieser hochmodernen und umweltfreundlichen Energiezentralen haben wir unter Beweis gestellt, dass wir als erfahrener Energie- und Infrastrukturdienstleister auch anspruchsvollste Herausforderungen zuverlässig meistern. Bei den vielen Partnern – erwähnen möchte ich beispielhaft die Kommune Schönefeld und die Berliner Flughäfen – möchten wir uns ausdrücklich für die gute Kooperation bedanken.“

Freigabe der Anschlussstelle Flughafen an der A113
Am 15. Juli wurde durch Brandenburgs Infrastrukturstaatssekretär Rainer Bretschneider die Anschlussstelle Flughafen an der A 113 für den Verkehr freigegeben. „Schon rund ein Jahr vor Eröffnung des Flughafens ist mit dem heutigen Tag ein wichtiger Teil der Verkehrsanbindung des Flughafens Berlin Brandenburg ‚Willy Brandt’ unter Verkehr“, erklärte Bretschneider. Dadurch wird Fluggästen, Mitarbeitern und Besuchern ein schneller und direkter Weg über die Autobahn zum Flughafen eröffnet. Alle Rampen und Fahrbahnen, die zur Anschlussstelle Flughafen gehören, haben zusammen eine Länge von 5,5 Kilometern und kosteten einschließlich des Brückenbaus 6 Millionen Euro. Gebaut wurde im Auftrag des Bundes vom Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg. Mit der Freigabe dieser Anschlussstelle sind nun alle Fahrbeziehungen, auch die zum zukünftigen Verkehrsflughafen Berlin Brandenburg freigegeben.

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Flughafen BER

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Über 50.000 Berliner und Brandenburger besuchen Flughafenbaustelle
Das Berliner Luftfahrtwochenende Ende Juni zog viele auf die Baustelle des Flughafens. Die Berliner Flughäfen hatten alle Interessierten zu einem Blick ins Terminal des neuen Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt eingeladen. Einer der Höhepunkte war der Abstecher des Dreamliners, der Boeing 787, in Schönefeld. Das modernste Verkehrsflugzeug der Welt hatte einen Tag zuvor seine Deutschlandpremiere auf dem Flughafen Tegel. Besonders stark gefragt waren die beiden Rundgänge durch das Terminal. Erstmals hatten Berliner und Brandenburger die Gelegenheit, sich ihren neuen Flughafen, der am 3. Juni 2012 in Betrieb geht, aus der Nähe anzuschauen. Beim sonntäglichen Familienfest boten die Berliner Flughäfen ein abwechslungsreiches Programm rund um die Luftfahrt.

Der „Dreamliner“ auf den Flughafen Schönefeld (Foto/Grafik: Günter Wicker/ Ligatur)

Bürgermeister Dr. Haase begrüßt den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit.

NOTRUFNUMMERN:
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei
Feuerwehr, Rettungsdienst: 112 • Polizei: 110
Hinweis: In allen digitalen Netzen gilt generell die Notrufnummer 112. Sie können diese Nummer auch dann anwählen, wenn sich auf Ihrer Handy-Wertkarte kein Guthaben befindet oder Sie kein Geld/keine Wertkarte für öffentliche Telefonanlagen haben! * Feuerwehr-/Rettungsleitstelle Lausitz: (0355) 63 20 * Johanniter Rettungswache - Königs Wusterhausen/Schulzendorf: (03375) 210 77 11 * ärztlicher Notdienst (werktags ab 16.00 Uhr, Wochenende 24 Stunden): (0171) 87 93 995 Freiwillige Feuerwehren der Gemeinde Schönefeld: Website: www.feuerwehr-schoenefeld.de (Externer Link) Polizeiwache Schönefeld Bohnsdorfer Chaussee 30, 12529 Schönefeld Telefon: (030) 63 48 00, Telefax: (030) 63 48 02 29 * Bürgertelefon bei Fahndungshinweisen: (03375) 92 20 * Polizeiliche Beratungsstelle: (03375) 92 24 23 u. (03375) 92 24 21 * Versammlungs- und Waffenrecht: (03375) 92 23 70

Aus der Gemeindevertretung

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Vorgestellt: Hans-Georg Springer, CDU
und Nöte der Bürger und sehe mich in der Gemeindevertretung nicht nur als Vertreter der Großziethener. Was ich mir wünsche und wofür ich mich einsetze, ist, dass eine wirkliche Gemeinschaft entsteht, in der die Ortsteile ihre Traditionen bewahren, die Bürger sich aber zuerst als Schönefelder fühlen. Gemeindevertreter Hans-Georg Springer 54 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder Nachrichtentechniker und Kaufmann ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Großziethen von 1991 – 1998, seit 2003 Ortsvorsteher im OT Großziethen Mitglied der Gemeindevertretung seit 1991 Vorsitzender des Finanzausschusses, stellv. Vorsitzender des Ausschusses Entwicklung, stellv. Vorsitzender des Hauptausschusses Mein Engagement in der Gemeinde Ich lebe gern in dieser Gemeinde. Das ist auch der Grund für mein Engagement in der Gemeindevertretung und als Ortsvorsteher. Ich möchte die Entwicklung mitgestalten und meine Vorstellungen einbringen. Als ich 1991 Bürgermeister in der damals eigenständigen Gemeinde Großziethen geworden bin, hatte das Dorf nicht mal 2000 Einwohner. Heute sind es mehr als 7000. Schon allein diese Zahl zeigt, welche Veränderungen sich in den letzten 20 Jahren vollzogen haben. Als die Großgemeinde Schönefeld 2003 gebildet wurde, war ich anfangs skeptisch wie viele andere auch. Inzwischen sehe ich diese Reform von damals als Chance. Ich kenne alle Ortsteile gut, kenne die Sorgen Meine Arbeit in der Gemeindevertretung Als Gemeindevertreter haben wir eine große Verantwortung für die Gestaltung der Zukunft unserer Gemeinde. Die Beschlüsse, die wir heute fassen, haben weit reichende Auswirkungen auf das Aussehen der Gemeinde und das Zusammenleben der Bürger. Sie müssen nachhaltig sein und auch in der Zukunft Bestand haben. Deshalb sollten wir auch stets die finanziellen Folgeerscheinungen unserer Entscheidungen im Auge haben. Das ist eine Aufgabe, der ich als Vorsitzender des Finanzausschusses besondere Beachtung schenke. In den Ausschüssen arbeiten kompetente und erfahrene Gemeindevertreter und sachkundige Bürger zusammen. Sie wägen Für und Wider von Plänen und Projekten ab und suchen nach machbaren Lösungen. Wir sind eine prosperierende Gemeinde, das zeigt unser Haushaltsplan. Aber wir müssen die haushaltsrechtlichen Dinge so regeln, dass sie uns später nicht belasten. Eine wichtige Arbeit leistet der Ausschuss Entwicklung. Hier wird über die wirtschaftliche Entwicklung und deren Auswirkung auf die einzelnen Ortsteile beraten und das aus der Sicht der Gesamtgemeinde. Was mir gefällt Die Gemeinde hat sich in den letzten Jahren in vielen Bereichen sehr verändert. Wir haben in die Bildung unserer Kinder investiert, Schulen und Kitas gebaut und ausgebaut und wir können mit Stolz sagen, dass wir einen hohen Standard bei der pädagogischen Betreuung und der Ausstattung von Kitas und Krippen haben. Ich freue mich auch, dass wir zu Beginn des neuen Schuljahres ein Gymnasium haben werden, durch das das Bildungsangebot in der Gemeinde erweitert wird. Der Förderverein Evangelisches Gymnasium Schönefeld hat eine bewunderungswürdige Arbeit geleistet. Die Liste wäre lang, wenn ich aufzählen würde, was sich alles nur in Großziethen verändert hat. Wir haben jetzt ein Kleinod in unserem Ort, den Gutspark, der kürzlich eröffnet wurde. Im letzten Sommer wurde die neue Feuerwache eingeweiht. Damit hat die Freiwillige Feuerwehr beste Bedingungen für ihre Einsätze. Ein neuer Kunstrasenplatz verbessert das Sportangebot für Kinder und Jugendliche und und und… All diese Fortschritte erzeugen aber auch hohe Erwartungshaltungen bei den Bürgern, denen wir uns stellen müssen und auch eine Gemeinde wie die unsere kann nicht alle Wünsche erfüllen. Was mir nicht gefällt Nicht zufrieden bin ich mit dem Erscheinungsbild der Gemeinde. Darum müssen wir uns in der nächsten Zeit verstärkt kümmern. Unsere Ortsteile sollen schön anzusehen und gepflegt und sauber sein. Andere Regionen zeigen, dass das geht. Hier müssen Zuständigkeiten geklärt werden und organisatorische Voraussetzungen geschaffen werden. Unsere Gemeinde hat trotz der Nähe zu Berlin und mit dem künftigen Flughafen Berlin Brandenburg mitten in der Gemeinde immer noch ländlichen Charakter. Den sollten wir erhalten. Deshalb sollten wir auch Wege finden, die landwirtschaftlichen Flächen zu schützen und Konzepte für die Pferdewirtschaft entwickeln. Ein zweiter Punkt ist die Verbesserung der Kommunikation mit der Verwaltung. Als Vorsitzender des Finanzausschusses weiß ich, wie wichtig Informationen für die richtige Beurteilung einer Sachlage sind. Da sind die Ausschussmitglieder auf die Sachkenntnis der Verwaltungsmitarbeiter angewiesen, um eine sachlich richtige Entscheidung zu treffen. Nicht immer klappt das reibungslos. Es wäre schön, wenn wir noch die Aufbruchstimmung der 90er Jahre hätten.Wir wollen viel bewegen und dazu gehört Idealismus und auch Leidenschaft. Die Gemeinde in der Zukunft Schönefeld wird eine attraktive Gemeinde werden mit vielen Angeboten für ihre jetzigen und künftigen Bürger. Darum kümmern wir uns schon jetzt. Die Projekte, die heute noch auf dem Papier stehen, werden dann Wirklichkeit sein. Das große Bild können wir schon erahnen. Wir werden das Entwicklungskonzept für die harmonische Entwicklung aller Orteile verwirklichen und die Verkehrsinfrastruktur entwickeln. Der Flughafen wird der Motor inmitten der Gemeinde sein und die erhofften Arbeitsplätze für die wachsende Bevölkerung bringen. Und wenn die Einwohner dann auf die Frage nach dem Wohnort sagen: „Ich bin ein Schönefelder“ würde ich mich ganz besonders freuen.

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Aus der Gemeindevertretung

E M P FA N G I M R AT H A U S
Die Gemeindevertreter begrüßten in der Beratung am 22.6. die erfolgreichen Fußballer des RSV 09 Waltersdorf. Das Mitglied des Redaktionskollegiums, Manfred Fuchs, berichtet darüber. Außerdem stellte sich der Schulleiter des Evangelischen Gymnasiums Schönefeld vor. Redakteurin Angela Hybsier führte mit ihm das folgende Interview.

Meistermannschaft vom RSV Waltersdorf 09 in der Gemeindevertretersitzung

Die erfolgreiche Mannschaft des RSV Waltersdorf 09 RSV Ortsvorsteherin mit Ortsvorsteherin Renate Pillat Die erfolgreiche Mannschaft des mit Waltersdorf 09 Renate Pillat Im Rahmen der oben genannten Sitzung am 22.6. empfingen die Gemeindevertreter und –innen die 1. Mannschaft des RSV Waltersdorf 09, um ihr zum Aufstieg in die Brandenburg-Liga zu gratulieren. Heiko Hoppenheit, verantwortlich für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, stellte jeden Spieler einzeln vor, umrahmt mit Hinweisen auf die einzelnen Stärken und kleine Schwächen. Besonders erwähnt wurde die Bereitschaft in der zurückliegenden Saison, durch zusätzliche Trainingseinheiten das große Ziel, den Aufstieg in die Brandenburg-Liga nicht aus den Augen zu verlieren. Hier mussten Trainer Volker Löbenberg und Co-Trainer Rezart Cami eins ums andere Mal die Spieler stoppen. Aber letztendlich hat es sich gelohnt. Harald Schöttner, Vorsitzender des Fußballkreises Dahmeland, zeichnete dann die folgenden Personen mit der Silbernen Ehrennadel des Fußballkreises aus: Spieler Mike Jesse Trainer Volker Löbenberg Co-Trainer Rezart Cami Eine besondere Ehrung erhielt Dag Dunkel. Er wurde mit der höchsten Auszeichnung, die der Fußballkreis Dahmeland zu vergeben, hat geehrt: der Verdienstmedaille. Harald Schöttner lobte dann in einer „launigen“ Rede die Verdienste aller ehrenamtlichen Mitarbeiter des RSV Waltersdorf 09, ohne die es nicht möglich wäre, einen Verein auf diesem Niveau zu führen. Auch dankte er der Gemeinde Schönefeld für die tatkräftige Unterstützung der Sportvereine hinsichtlich der Schaffung von hervorragenden Sportstätten im Gemeindegebiet. Olaf Damm, Vorsitzender der Gemeindevertretung, bedankte sich im Namen aller für dieses Lob und versprach auch für die Zukunft immer ein offenes Ohr für alle Sportler in der Gemeinde Schönefeld zu haben. Zum Schluss überreichte Kapitän Mario Schrepffer noch ein Foto der Mannschaft mit dem Hinweis, dass ja noch genügend Platz an den Wänden des Sitzungssaales sei, um weitere Bilder von künftigen erfolgreichen Saisons aufzuhängen.

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Aus der Gemeindevertretung

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Interview mit dem Leiter des Evangelischen Gymnasiums Schönefeld, Sven Uentzelmann
neue Schulkonzept entstanden ist. Ich konnte meine Visionen mit einbringen und vieles ist auf fruchtbaren Boden gefallen. Es hat mich gereizt, eine Schule von Anfang an aufzubauen. Der Förderverein hat dann die Evangelische Schulstiftung als Träger gefunden und mit solch einem Partner im Rücken kann man gut arbeiten und neue Projekte starten. Worin sehen Sie Ihre Funktion zurzeit? Ich sehe mich im Augenblick als Brückenbauer in alle Richtungen, zwischen Förderverein und Schulstiftung, Schulstiftung und Lehrern, Lehrern und Eltern, Lehrern und Kindern. Ich habe engen Kontakt zu den Eltern und habe alle Kinder in den Aufnahmegesprächen persönlich kennen gelernt. Welche Aufgaben stehen vor Ihnen? Ich kümmere mich um viele praktische Dinge, die wichtig sind, damit der Schulstart reibungslos von statten gehen kann. Dazu gehören Personalgewinnung, Bewerbergespräche, gleichzeitig die Baubegleitung und Planung, die Ausstattung, Bestellung der Bücher und Unterrichtsmaterialien, der Möbel und natürlich gehört dazu auch das Aufstellen des Curriculum gemeinsam mit den Lehrern. Wie wird die Schule aussehen? Es wird ein zweistöckiger Containerbau sein. Jeweils drei Containermodule ergeben einen Klassenraum, daneben wird es zwei Fachräume geben, einen für den naturwissenschaftlichen Unterricht und einen für den Kunstunterricht. Wir haben den Sportplatz und die Sporthalle vor der Tür, ab Ende des Jahres auch eine S-Bahn-Station, der Bus hält vor der Tür und auch mit dem Fahrrad ist die Schule gut zu erreichen. Mit wie vielen Schülern starten Sie am 15. August? Wir beginnen mit zwei 7. Klassen und voraussichtlich 47 Schülern. Qualitätsmerkmal unseres Gymnasiums sind 25-26 Schüler als maximale Zahl. Im Moment liegen wir darunter, was bei einem solchen Neubeginn auf begrenztem Raum auch gut ist. Woher kommen die Lehrer und die Mitarbeiter? Auch im Bildungsbereich gibt es Netzwerke. Man lernt es, Kontakte aufzubauen und natürlich können wir auch auf den großen Pool der Schulstiftung zurückgreifen. Wir haben fast alle Lehrer direkt gewonnen. Sie werden bei der Schulstiftung angestellt. Die Schulsekretärin kommt aus der Gemeinde, sie wohnt in Großziethen. Wie hat die Gemeinde Sie unterstützt? Die Gemeinde hat unserem Vorhaben positiv gegenübergestanden und uns geholfen. Sie ist ein guter Partner und stellt das Gelände in Waßmannsdorf zur Verfügung. Die Zukunft der Schüler ist auch im Interesse der Gemeinde und wir freuen uns schon auf den Schulstart am 15. August.

Schulleiter Sven Uentzelmann, 43 Jahre alt, geboren in Bremen, Studium Englisch, Sport und Religion in Deutschland, England und Wales, Staatsexamen in Hamburg und Rostock, kommt aus dem Leistungs- und leistungsorientierten Sport, war u.a. Fechter und Moderner Fünfkampfer Was hat Sie bewegt, nach Schönefeld zu kommen? Ich hatte Kontakte zum Förderverein und habe gesehen, wie das

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Evangelisches Gymnasium Schönefeld

Genehmigung des Bildungsministeriums ist da
Nachdem die Vorbereitungen für den Schulstart schon seit Monaten auf Hochtouren laufen, ist nun endlich auch die Betriebsgenehmigung für ein Gymnasium in freier Trägerschaft zum Schuljahr 2011/12 erteilt. Damit können die Schönefelder Kinder nun endlich wohnortnah zum Abitur geführt werden. Dass die formale Betriebsgenehmigung erst kurz vor Schulbeginn erteilt wird, ist nicht ungewöhnlich, dennoch ist der designierte Schulleiter Sven Uentzelmann froh, dass das entscheidende Dokument nun endlich auf seinem Schreibtisch liegt. Sichtbares Zeichen für den in Kürze bevorstehenden Schulstart war der symbolische „erste Spatenstich“ für die Schulcontainer, der am 17. Juli 2011 in Waßmannsdorf vorgenommen wurde. Gemeinsam mit dem Schönefelder Bürgermeister Udo Haase rammten Schulleiter Sven Uentzelmann, Fördervereinsvorsitzender Jürgen Bossert und künftige Schüler die Spaten genau dort in die Erde, wo ab der kommenden Woche dann die Klassenräume entstehen werden. Schaut man sich die

Schulleiter Sven Uentzelmann, Fördervereinsvorsitzender Jürgen Bossert und Bürgermeister Dr. Udo Haase (v.l.) gemeinsam mit Schülern beim ersten Spatenstich. Stelle an, wo ab 15. August die Klassenzimmer stehen sollen, kann man kaum glauben, dass das zu schaffen sein wird. Aber Jürgen Bossert, 1. Vorsitzender des Fördervereins Evangelisches Gymnasium Schönefeld e.V. beruhigt: „Unsere Schulcontainer werden fix und fertig angeliefert. Türen, Fenster, Bodenbelag, sogar Toiletten und Waschbecken – alles schon drin.“ Die Fertigbauteile müssen nur noch aufgestellt und miteinander verbunden werden, was in zwei bis drei Tagen erledigt sein wird. Danach ist dann noch genügend Zeit, um die Schulbänke und weiteres Mobiliar einzuräumen. Dafür haben schon zahlreiche Eltern der künftigen Schüler ihre tatkräftige Unterstützung angekündigt. Das „Provisorium“ des Evangelischen Gymnasiums im Ortsteil Waßmannsdorf wird in den ersten Jahren den Schulbetrieb in der Gemeinde Schönefeld sicherstellen. Aber mit dem Erreichen dieses ersten Zwischenziels gehen nun parallel die Planungen für den endgültigen Standort der Schule in die heiße Phase. Geplant ist der Neubau eines zunächst zweizügigen Gymnasiums im Schönefelder Ortsteil Großziethen. Roland Ilzhöfer

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Geburtstage Juli
Der Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld gratuliert allen Jubilaren sehr herzlich zum Geburtstag und wünscht alles Gute!
Margarete Böhm, Waltersdorf, zum 93. Lieselotte Boczek, Schönefeld, zum 92. Johanna Scheibe, Schönefeld, zum 91. Elsa Zitka, Großziethen, zum 91. Ursula Sowinski-Hoffmann, Großziethen, zum 90. Irma Schwant, Waltersdorf, zum 85. Sonja Deichsel, Großziethen, zum 85. Elfriede Nitschke, Waßmannsdorf, zum 85. Ali Cakmak, Großziethen, zum 75. Gerhard Westpfahl, Selchow, zum 75. Ingeborg May, Waltersdorf, zum 75. Horst Materna, Schönefeld, zum 75. Werner Siede, Schönefeld, zum 75. Gerda Hiltner, Selchow, zum 75. Lieselotte Becker, Schönefeld, zum 75. Helga Thomas, Waltersdorf, zum 75. Edith Ueberbrück, Schönefeld, zum 75. Hubert Peter, Schönefeld, zum 75. Edelgard Richter, Großziethen, zum 75. Edith Schmidt, Schönefeld, zum 75. Inge Busch, Selchow, zum 75. Anita Böhm, Großziethen, zum 75. Sonja Jahr, Schönefeld, zum 75. Ulrich Sauff, Waßmannsdorf, zum 75. Waltraut Lemke, Kiekebusch, zum 75. Heinz Bellanger, Schönefeld, zum 70. Karin Poye, Großziethen, zum 75. Hans-Jörg Potkura, Großziethen, zum 70. Renate Wegener, Waltersdorf, zum 70. Klaus Sieber, Waltersdorf, zum 70. Helga Nörenberg, Großziethen, zum 70. Erich Rahn, Waltersdorf, Inge Obscherningkat, Großziethen, Karl-Heinz Kostka, Schönefeld, Brigitte Freter, Großziethen, Klaus Weniger, Großziethen, Brigitte Vogt, Schönefeld, Karin Stachnick-Rodemann, Großziethen, Eveline Bremme, Großziethen, Bernd Lubjuhn, Schönefeld, Gabriele Schrobsdorff, Waltersdorf, Bärbel Krug, Schönefeld, Manfred Loewenstein, Großziethen, Werner Becker, Waltersdorf, Gottfried Kühnau, Waltersdorf, Martin Asmus, Schönefeld, Harald Wiebold, Großziethen, Elisabeth Hering, Großziethen, Zuhrieh El-Sayed, Selchow, Jürgen Daniel, Großziethen, Margit Kramer, Großziethen, Nada Kosic, Großziethen, Gottfried Kühnau, Waltersdorf, Gert Buchholz, Großziethen, Klaus Berger, Großziethen, Burkhard Schiller, Großziethen, Gabriele Großkopf, Schönefeld, Peter Müller, Schönefeld, Wolfgang Sabien, Schönefeld, Anita Drechsler, Großziethen, zum 70. zum 70. zum 70. zum 70. zum 70. zum 70. zum 70. zum 70. zum 70. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60.

Informationen für die Schönefelder Senioren
Liebe Schönefelder Senioren,
am 15. August 2011 findet unsere nächste Tagesfahrt zum Schiffshebewerk Niederfinow mit einer Besichtigung des technischen Denkmals und des neuen Schiffshebewerks statt. Das Schiffshebewerk überwindet einen Höhenunterschied von 36 m im Zuge des Oder-HavelKanals. Ablauf: - Floßfahrt mit Schleusungen Mittagessen: deftiger Flößertopf - Hebe- und Senkfahrt mit dem Motorschiff später Kaffeezeit Meldungen bitte an Pinnow Tel.: 030/633 80 57 Frau

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.schiffshebewerk-niederfinow.info

Neuer Familienpass
Der Familienpass Brandenburg 2011/2012 ist erschienen. Er enthält 532 attraktive Freizeitangebote für Familien in Brandenburg und Berlin. Er ist gültig vom 1. Juli 2011 bis zum 30. Juni 2012. Der 440Seiten starke Pass hat eine Auflage von 19.000 Stück. Er wurde in enger Kooperation von Familienministerium, Tourismus-Marketing Brandenburg (TMB) und Freizeitanbietern erstellt. TMB-Geschäftsführer Dieter Hütte: „Der Familienpass bietet nicht nur interessante Rabatte, er ist auch ein richtiger Reiseführer zu den schönsten Ausflugszielen des Landes. Zu den neuen Angeboten zählen der Kletterpark Bad Saarow, das Wildorado Spaßbad in Wildau und der Märkische Lamahof.“ Der Pass gewährt Preisnachlässe von mindestens 20 Prozent und teilweise freien Eintritt für Kinder. Oft macht sich der Pass schon nach einem einzigen Ausflug bezahlt. Für Menschen mit Behinderungen sind barrierefreie Angebote mit Piktogrammen gekennzeichnet. Der Pass lockt auch wieder mit einem Gewinnspiel. Von Juli bis November findet monatlich eine Auslosung statt. Insgesamt 300 Preise – von kostenlosen Eintrittskarten bis zum kompletten Familienwochenende – werden verlost. Zudem stellt der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg wieder Brandenburg-Berlin-Tickets zur Verfügung. Erhältlich ist der Pass im Zeitschriftenhandel, in Touristeninformationen, bei den Lokalen Bündnissen für Familie, in Buchund Spielzeughandlungen und bei allen Getränke Hoffmann-Filialen. Im Internet kann er unter www.familienpass-brandenburg. de bestellt werden. Den Familienpass können Sie auch im Mehrgenerationenhaus im Ortsteil Schönefeld, im Schwalbenweg 8, Tel. 030-61 50 40 17 erwerben

Sprechstunden der Schiedsstelle
Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Gemeinde Schönefeld finden im Raum 217, 2. Etage im Rathaus der Gemeinde HansGrade-Allee 11 in 12529 Schönefeld auf Vereinbarung statt. Bitte rufen Sie bei Bedarf eine der folgenden Rufnummern an, um einen Termin zu vereinbaren: Tel.: 030 633 83 27, Brigitte Bischof, Schiedsfrau Tel.: 03379 44 46 01, Herr Fuchs, Stellvertreter

Neue Straßenkarte für Schönefeld
Für alle, die sich die vielen neuen Straßennamen in der Gemeinde Schönefeld genauer ansehen wollen, liegt die neue Straßenkarte im Rathaus aus. Sie kann am Service-Point für 2,50 Euro käuflich erworben werden.

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Aus der Gemeindeverwaltung

RVS-Linienkonzept für die Erschließung des Flughafens BER
Fahrplanänderungen ab 14.08.2011 in Schönefeld
► Bus 263 Ortsteil Waltersdorf Linie verkehrt nicht mehr stündlich zum S-Bahnhof Zeuthen, sondern im 40-min-Takt ab Stadtgrenze Berlin-Bohnsdorf zum Infotower (innerhalb von Berlin alle 20 Minuten. Streckenabschnitt Waltersdorf – Schulzendorf – Zeuthen wird neu von Linie 740 bedient. ► Bus 731 Ortsteile Karlshof, Kiekebusch, Rotberg, Waltersdorf, Waltersdorf Siedlung Diese Linie entfällt in den Schönefelder Ortsteilen und wird durch den Bus 738 ersetzt. ► Bus 735 Ortsteile Großziethen, Kleinziethen, Schönefeld, Selchow, Waßmannsdorf Linie erhält zur besseren Orientierung zwei Liniennummern: 742 für die Fahrten zwischen Schönefeld und Großziethen, 743 für die Fahrten zwischen Großziethen und Berlin-Lichtenrade. Änderungen der Abfahrtzeiten sind nicht vorgesehen. ► Bus 736 Ortsteil Großziethen Linie wird in Nummer 744 umbenannt, damit wird weitere Voraussetzung für übersichtliches Liniennummernkonzept geschaffen. ► Bus 738 Ortsteile Karlshof, Kiekebusch, Rotberg, Waltersdorf, Waltersdorf Siedlung Bestehende Linie zwischen S-Bf. Eichwalde und dem A10 Center wird über Waltersdorf Siedlung, Waltersdorf, Kiekebusch und Rotberg nach Karlshof verlängert. Dabei wird in Rotberg Süd eine neue Haltestelle eingerichtet und in Karlshof eine Wendemöglichkeit geschaffen. Rotberg Dorf wird nur bei Bedarf bedient. ► Bus 740 Ortsteile Schönefeld und Waltersdorf Bestehende Linie zwischen Bf. Königs Wusterhausen und dem A10 Center wird über Wildau, Miersdorf, Schulzendorf und Waltersdorf zum Bf. Schönefeld verlängert und ersetzt bisherigen Bus 263 zwischen Waltersdorf und Zeuthen. Ab Juni 2012 wird diese Linie zum neuen Terminal fahren. Schülerverkehr • Fahrten der Linie 731 werden durch Linie 738 ersetzt • Linie 734 nicht mehr über Schulzendorf und morgens ab Rotberg 13 min später, Verbindung nach Eichwalde und Zeuthen ab Waltersdorf mit Linie 731 • Verbindung Großziethen > Gymnasien Blankenfelde und Eichwalde morgens wie bisher, nachmittags ab Groß Kienitz einige Minuten später direkt nach Großziethen Alle Fahrpläne finden Sie unter www.rvs-lds.de

Müll - Illegal entsorgt
Liebe Bürgerinnen und Bürger, mit Bedauern müssen wir wieder feststellen, dass das illegale Entsorgen von Müll in unserem Gemeindegebiet kein Ende nimmt. Die aufgeführten Standorte sind nur wenige von vielen anderen. Die Palette des achtlos und illegal entsorgten Mülls ist breit. Neben unzähligen Flaschen, Hausmüllsäcken, Verpackungen, Grünabfallhaufen und Terrarien, stößt man am Wegesrand auch auf komplette Wohnungseinrichtungen. Wesentlich schwerwiegender ist der illegal entsorgte Sondermüll wie z.B. Dachpappe, gefüllte Farbeimer und sogar, wenn auch nicht in großen Mengen, Asbest. Die Entsorgung derartigen Sondermülls ist kostenaufwendig und trifft letztendlich jeden Bürger, besonders wenn Flüssigkeiten in das Erdreich sickern. Ein weiteres Problem sind die gelben Säcke. Im Gemeindegebiet werden die gelben Säcke alle 14 Tage vor der Haustür abgeholt – bequemer geht es nicht. Trotzdem gibt es überall im Gemeindegebiet Bürger, die den Zeitpunkt nicht abwarten können, sondern die gelben Säcke, gefüllt mit jeder Art Hausmüll an den Sammelplätzen für Altglas und Altpapier ablagern. Garten- und Gemüseabfälle sowie sich in Verwesung befindliche Essenreste, Knochen und Fleisch von Grillfesten sind ein leckeres Häppchen für Ratten, Vögel und Wildschweine. Beachten Sie, dass die Säcke, wenn sie an den jeweiligen Sammelpunkten abgelegt werden, dementsprechend verschlossen sind, und bitte lagern Sie die Säcke nicht schon Tage vorher ab. Übrigens: illegal entsorgter Abfall kann den Umweltsünder teuer zu stehen kommen. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis 5000 Euro geahndet werden. Bei akuter Umweltgefährdung handelt es sich sogar um eine Straftat und die zieht noch wesentlich empfindlichere Strafen nach sich. Für jeden Hinweis sind wir sehr dankbar und appellieren hiermit an jeden Bürger im Sinne eines gepflegten Ortsbildes, die Augen offen zu halten. An dieser Stelle weisen wir zum wiederholten Male darauf hin, die vielfältigen Angebote der Entsorgungsfirmen der Umgebung zu nutzen. Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen A. Danker, Dezernat I, Bürgerdienste

Sperrmüllabfälle im Apfelweg in Waltersdorf

Illegal entsorgt - Müll in der Theodor-Fontane-Allee in Schönefeld

Aus der Gemeindeverwaltung

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Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 22.6.2011
38/11 Überprüfung der Mitglieder der Gemeindevertretung Schönefeld auf hauptamtliche oder inoffizielle Mitarbeit beim Staatssicherheitsdienst der ehemaligen DDR und dessen Nachfolger, dem AfNS Dieser Beschluss wurde in der eingereichten Form von der Gemeindevertretung abgelehnt. 39/11 Beschluss zur Neuregelung der Berufung sachkundiger Einwohner in die Ausschüsse Die Gemeindevertretung beschließt zukünftig die nachfolgende Zahl von Einwohnern als beratende Mitglieder (sachkundige Einwohner) in die gebildeten Ausschüsse zu entsenden. Bauausschuss: 5 sachkundige Einwohner Bildungs- und Sozialausschuss 5 sachkundige Einwohner Ausschuss Ortsbild: 3 sachkundige Einwohner 40/11 Beschluss über die Neuberufung von sachkundigen Einwohnern in die Ausschüsse der Gemeindevertretung Schönefeld Als sachkundige Einwohner wurden berufen: Bauausschuss Michael Smolinski Wolfgang Bohne Raidar-Rouven Reime Joachim Bädelt Andreas Wunsch Bildungs- und Sozialausschuss Janina Kruschel Andreas Führer Heidrun Michael Horst Frister Jeanette Wunsch Ausschuss Ortsbild Michael Smolinski Helga Fischer Eckard Böhm 41/11 Änderung der Satzung für die Inanspruchnahme von kommunalen Kinderbetreuungsleistungen in den Kindertagesstätten, Tagespflegestellen und anderen Angeboten sowie über die Erhebung von Elternbeiträgen Die Satzung der Gemeinde für die Inanspruchnahme von kommunalen Kinderbetreuungsleistungen, Tagespflegestellen und anderen Angeboten sowie über die Erhebung von Elternbeiträgen wird dahingehend geändert, dass für die Tagesmütter/-väter der Gemeinde Schönefeld, Essengeld im Rahmen einer Pauschale durch die Verwaltung von den Eltern erhoben und ausgezahlt wird. 42/11 Beanstandung des Beschlusses 20/2011 vom 13.04.2011 zu den Richtlinien für die Veröffentlichung des Gemeindeanzeigers; erneute Entscheidung gemäß § 55 Abs. 1 S. 4 BbgKVerf Dieser Beschluss liegt der Kommunalaufsicht zur Prüfung vor. 43/11 Beschluss zur Beteiligung nach § 3 (2) und § 4 (2) BauGB zum Bebauungsplan 4/93 „Gewerbepark Am Airport“, Ortsteil Waßmannsdorf 44/11 Beschluss zur Beteiligung nach § 3 (2) und § 4 (2) BauGB zur 1. Änderung des Flächennutzungsplanes Die Gemeindevertretung billigt den Entwurf des Bebauungsplanes 4/93 „Gewerbepark Am Airport“ für den Ortsteil Waßmannsdorf und beschließt die Beteiligung 45/11 Beschluss zur Beteiligung nach § 3 (2) und § 4 (2) BauGB zum Bebauungsplan 04/09 „Lebensmitteldiscounter“ für den Ortsteil Schönefeld Die Gemeindevertretung der Gemeinde Schönefeld billigt den Entwurf des Bebauungsplanes 04/09 „Lebensmitteldiscounter“ für den Ortsteil Schönefeld und beschließt die Beteiligung 46/11 Beschluss des Protokolls des Bauausschusses vom 26.05.2011 47/11 Antrag auf Konkretisierung des Parkraumkonzeptes Der Vertrag zwischen der Gemeinde Schönefeld und dem Auftragnehmer über die Errichtung von Erschließungsanlagen und einem Parkplatz mit ca. 300 Stellplätzen am S-Bahn-Haltepunkt Waßmannsdorf wird dahin gehend geändert, dass der Fertigstellungstermin für den Parkplatz so lange ausgesetzt wird, bis für die Betreibung des Parkplatzes erforderliche Sicherungsmaßnahmen und ein entsprechendes Parkraumkonzept geplant, beraten, bestätigt und beschlossen sind. Die Fertigstellungstermine für die übrigen Anlagen bleiben unberührt. 48/11 Beschluss über den Ankauf eines Grundstückes im Ortsteil Schönefeld

Informationen zu den Beschlüssen der Gemeindevertretung erfahren Sie auf der Internetseite der Gemeinde. www.gemeinde-schoenefeld in der Rubrik Politik/Bürgerinformationssystem, sowie im Amtsblatt der Gemeinde.

Amtliche Bekanntmachungen im Amtsblatt Nummer: 09/11 und 10/11 erschienen
►Nr. 09/11 vom 20.6.2011 Inhaltsverzeichnis: Öffentliche Bekanntmachung für die Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters der Gemeinde Schönefeld am 11. September 2011 Gemäß § 64 Abs. 3 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz (BbgKWahlG), in Verbindung mit § 31 Abs. 2 und 3 Brandenburgische Kommunalwahlverordnung (BbgKWahlV), ergeht folgende Bekanntmachung: Wahltermin für die Wahl sowie die Wahlzeit Die Hauptwahl findet am Sonntag, den 11. September 2011 in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr und die etwaig notwendig werdende Stichwahl am Sonntag, den 25. September 2011 in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr statt. (Auszug) ►Nr. 10/11 vom 27.6.2011 Inhaltsverzeichnis: - Festsetzung der Grundsteuer für das Kalenderjahr 2011 - Öffentliche Bekanntmachung über die Einziehungsabsicht eines Abschnittes der Gemeindestraße „Alt Großziethen“ im Ortsteil Großziethen - Öffentliche Auslegung gemäß § 3 (2) BauGB zum Bebauungsplan 04/09 „Lebensmitteldiscounter“ OT Schönefeld - Öffentliche Auslegung nach § 3 (2) BauGb zur 1. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Schönefeld - Öffentliche Auslegung gemäß § 3 (2) BauGB zur 1. Änderung des Bebauungsplanes 4/93 „Gewerbepark Am Airport“ OT Waßmannsdorf - Ordnungsbehördliche Verordnung der Gemeinde Schönefeld über die Öffnung von Verkaufsstellen an Sonn- und Feiertagen im 2. Halbjahr 2011 aus besonderen Anlass gemäß § 5 des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes Az.: OBVOLÖ-01/2011WAL Das Amtsblatt der Gemeinde Schönefeld enthält aktuelle Bekanntmachungen der Gemeinde sowie die Beschlüsse der Gemeindevertretung. Es kann bezogen werden: im Rathaus der Gemeinde Schönefeld, 12529 Schönefeld, Hans-Grade-Allee 11 sowie einzeln oder im Abonnement gegen Erstattung der Porto- und Versandkosten. Im Internet finden Sie es unter www.gemeinde-schoenefeld. de/Amtsblatt

www.gemeindeschoenefeld.de/ Amtsblatt

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KIEKEBUSCH

Sommerfest in Kiekebusch
Ganz Kiekebusch und Karlshof waren auf den Beinen und auch Gäste aus dem benachbarten Rotberg hatten sich zum traditionellen Sommerfest eingefunden. Die Vorbereitungsgruppe hatte sich wieder viel einfallen lassen und jeder im Dorf hat auf die eine oder andere Art mitgeholfen. Schon bei der Kuchenauswahl konnte man sich kaum entscheiden, so verlockend war das Angebot. Auch am Stand mit dem frischen Brot aus dem Rotberger Backhaus und Honig aus der Gegend blieben viele stehen. Stolz erzählt Ortsvorsteher Detlef Bertram: „Alle Gruppen, die es in unserem Ortsteil gibt, haben sich an der Vorbereitung beteiligt, die Frauengruppe, die Senioren, die Sportgruppe, die Heimatfreunde, die Bastelgruppe und auch die Feuerwehr von Rotberg/Kiekebusch, die am Grill für leckeres Essen sorgt. Ich möchte allen, die mitgeholfen und uns unterstützt haben ein Dankeschön sagen.“ Das Programm war vielgestaltig. Ein Höhepunkt war das Konzert mit Kirchenmusik in der schönen Dorfkirche. Karl Lobeth vom Kiekebuscher Ortsbeirat machte mit Interessierten einen historischen Rundgang durch die Kirche. Auch die Kinder hatten viel Spaß in der Hüpfburg, beim

Voller Einsatz von Ilona Scheier

Beim Zauberer wurde wie immer gerätselt: Wie macht der das bloß? Ponyreiten und auch die Hasen und Kaninchen bekamen viele Streicheleinheiten. Ein Zauberer verblüffte Kinder und Erwachsene mit seinen Kunststücken Viel Beifall gab es für die Line Dancer, die regelmäßig im Kiekebuscher Generationstreff üben. A.H.

Hier kam jeder gern vorbei. Karola Scheier und Antje Lehmann am Kuchenstand.

Attraktion war die Hüpfburg und auch die Kleinsten wollten sich mal trauen.

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Interview mit Irmgard Schulenburg
Sie waren die Initiatorin für das Sommerfest. Mir war es wichtig, dass es hier ein Dorfleben gibt, an dem sich alle beteiligen können, alle einbezogen werden. In erster Linie veranstalten wir das Fest für die Kiekbuscher. Wer bereitet das Programm vor? Es gibt eine große Vorbereitungsgruppe, zu denen Mitglieder aus den Vereinen gehören. Die Vorbereitung zieht weite Kreise. Und es gibt viel Unterstützung. Es gefällt mir, dass es ein Fest für alle Altersgruppen ist. Jung und Alt kommen zusammen und fühlen sich wohl. Wir verkaufen auch Produkte aus der Gegend, Brot aus dem Backhaus in Rotberg und Honig aus der Nachbarschaft.

Ein herzliches Dankeschön
Es ist an der Zeit ein herzliches Dankeschön zu sagen für die große Hilfe die wir am 18.6.2011 bei unserem Sommerfest erfahren haben. Hier sind unsere Sponsoren zu nennen, die uns finanziell unterstützt haben, wie die Fa. Boldt, Fa. Gräser, Fa. Guschall, Fa. Lehmann, Fa. Pahl und den Flughafen. Dann die Kiekebuscher Gruppen und der Heimatverein, die in der Vorbereitungsgruppe gemeinsam das Fest planten und so zum Gelingen beigetragen haben. Aber überwältigend waren die großartigen Kiekebuscher Kuchenbäckerinnen, die für ein riesiges Kuchenbüfett sorgten. Nicht zu vergessen sind die vielen Helferinnen und Helfer an den Ständen und im Hintergrund, die immer so dringend gebraucht werden. Auch die Jugendfeuerwehr war mit schwerem Gerät, informativen Vorführungen und beim Grillen voll im Einsatz. Dieses Fest ist immer wieder eine Gelegenheit, ehemalige und jetzige Nachbarn zu treffen und schöne Stunden in einer fröhlichen Atmosphäre bei flotter Musik zu verbringen. Irmgard Schulenburg, für die Vorbereitungsgruppe

Wie lange wohnen Sie schon in Kiekebusch? Ich wohne seit 1993 in Kiekebusch und fühle mich sehr wohl hier. Ich mag die Landschaft, die Felder, die Kopfweiden.

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KIEKEBUSCH

Auf Wunsch kommt „Ayscha“ mit zum Hausbesuch
20 Jahre Krankenpflegedienst M&E Brendel
Die Zeiten haben sich geändert. Ganz früher fuhr Margitta Brendel als Gemeindeschwester mit ihrer „Schwalbe“ über die Dörfer zu ihren Patienten. Heute betreibt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann die Hauskrankenpflege M&E Brendel, hat 10 Mitarbeiter und fährt mit dem Auto zu ihren Patienten. Eines hat sich aber nicht geändert. Mit viel Liebe und Fürsorge kümmern sie und ihre Mitarbeiter sich um Kranke und Pflegebedürftige. Am 1. August 1991 gründete sie den Krankenpflegedienst gemeinsam mit einer Partnerin. Damals wohnte die Familie noch in Diepensee. „Als Diepensee wegen des Flughafens umgesiedelt wurde, haben wir überlegt, wohin wir gehen sollten. Auf der Liste der möglichen Umsiedlungsorte stand auch Kiekebusch und da wir dort ein Grundstück hatten, haben wir uns entschlossen, in den Kiekebuscher Ortsteil Karlshof zu ziehen“, erzählt Erhard Brendel. Das war nicht nur privat sondern auch beruflich ein Neubeginn, weil sich auch die Infrastruktur im Wirkungskreis verändert hatte. Einige Bereiche, wo sie Personen betreut hatten, waren nur noch durch lange Wege zu erreichen, weil die Verbindungsstraße nach Selchow nicht mehr da war und auch die Patienten waren umsiedelt. Das war der Grund, dass sich die Partnerinnen entschlossen, getrennte Wege zu gehen. Das bedeutete für Margitta und Erhard Brendel, neue Pläne zu schmieden, ihren Pflegedienst an die geänderten Bedingungen anzupassen und ihren Wirkungskreis nach Königs Wusterhausen und Deutsch Wusterhausen zu erweitern. Das ist ihnen gelungen. Der Pflegedienst betreut heute ca. 60 Patienten auch an Sonnabenden und Sonntagen. Ein Bereitschaftsdienst kümmert sich um dringende Fälle. „Das Team ist wie eine große Familie und jeder kann sich auf den anderen verlassen. Wir arbeiten schon viele Jahre zusammen. Obwohl die Arbeit nicht immer ganz einfach ist, macht es großen Spaß,

Das Team der Hauskrankenpflege Brendel zu sehen, wie viel Mutterwitz unsere Patienten haben. Sie sind uns ans Herz gewachsen und wir stecken viel Liebe in unsere Arbeit.“, sagt Margitta Brendel. Man merkt ihr an, mit wie viel Engagement sie ihre Arbeit macht. Die Patienten fühlen sich sehr wohl, sie schätzen die Qualität und Zuverlässigkeit des Krankenpflegedienstes. Zum Team gehören: Margitte Brendel, Krankenschwester Erhard Brendel, Dipl.- Betriebswirt Susanne Trostmann, seit 10 Jahren dabei, Krankenschwester Gabriele Wilchow, seit 18 Jahren dabei, Krankenschwester Petra Hoffmann, seit 15 Jahren dabei, Pflegehelferin Gudrun Thuge, seit 13 Jahren dabei, Pflegehelferin Saskia Karschunke, seit 3 Jahren dabei, Krankenschwester Christiane Wanke, seit 3 Jahren dabei, Pflegehelferin Martin Brendel, seit 4 Jahren dabei, Fachwirt für soziales und Gesundheit Amanda Werner, seit 2 Jahren dabei, Krankenschwester Denise Kothlow, seit 2 Jahren dabei, Pflegehelferin Annette Abromeit, seit Februar 2011 dabei, Pflegehelferin Der Krankenpflegedienst Brendel betreut Schwerpflegebedürftige und führt fachgerechte Behandlungspflege zur Vermeidung von Krankenhauseinweisungen, zur Verkürzung des Krankenhausaufenthaltes, zur Sicherstellung der ärztlichen Behandlung durch. Die Mitarbeiter verrichten alle Leistungen der Pflegeversicherung und anderer Sozialleistungsträger. Angeboten werden auch zusätzliche Betreuungsleistungen, z.B. alle hauswirtschaftlichen Verrichtungen, Haus- und Familienpflege, Begleitung bei Aktivitäten, Haustierversorgung. Und auf Wunsch kommt auch Ayscha, die Hovawarthündin, die sonst die Praxis bewacht, mit zum Hausbesuch. Wichtig ist für Margitta Brendel auch die Gesundheitsvorsorge. Schon seit 15 Jahren betreut sie ehrenamtlich drei Seniorensportgruppen in Waltersdorf, Kiekebusch und Diepensee. Was besonders Erhard Brendel, der sich um die betriebswirtschaftlichen Belange kümmert, stört, ist die zunehmende Bürokratie. Regierungswechsel brachten häufig neue Verfügungen, die beachtet werden müssen. Einen ganz großen Wunsch haben die Brendels noch und dabei geht der Blick zum Himmel. Sie wünschen sich, dass ihr Ort vom Fluglärm verschont bleibt. Sie möchten hier bleiben und möchten, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben vor allem auch für ihre Patienten. A.H.

Hauskrankenpflege M&E Brendel
Karlshof 3a 12529 Schönefeld Tel. 030/63 31 34 44 Fax 030/63 31 34 45

WA ß M A N N S D O R F

Aus den Ortsteilen

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Nächster Halt: Waßmannsdorf
„Stein auf Stein, Stein auf Stein, der Bahnhof wird bald fertig sein“
Das sangen die Knirpse der Waßmannsdorfer Kita „Storchennest“ auf dem Bahnsteig der künftigen S-Bahnstation „Waßmannsdorf“. Der Ortsbeirat hatte Bauleute und Einwohner zu einer Ortsbesichtigung eingeladen, um sich bei der Bahn und den Bauleuten für die zuverlässige Zusammenarbeit zu bedanken. Auch einige der damaligen Waßmannsdorfer Gemeindevertreter, die vor 20 Jahren den Gedanken auf den Weg gebracht hatten, waren gekommen. Was es noch zu tun gibt, erläuterte Patrick Malter, Leiter des Bahnhofsmanagements Berlin der DB Station&Service AG: „Vor der Inbetriebnahme wird die oberirdisch gelegene und barrierefrei ausgestattete Station mit Fahrgastinformationssystemen, Sitzgelegenheiten und Lautsprechern versehen. Außerdem entsteht ein Bushalteplatz, um die Verknüpfung zum ÖPNV der Region zu gewährleisten.“ Er ergänzte, dass es nicht allzu oft vorkomme, dass eine neue S-Bahnstation in Betrieb genommen werde. Die letzte war der Bahnhof „Julius-LeberBrücke“ vor zwei Jahren. Bürgermeister Dr. Haase betonte die Bedeutung des Haltepunktes für die Gemeinde. Er sagte: „Der neue S-Bahn-Haltepunkt in unmittelbarer Flughafennähe ist ein wesentliches Argument für den Standort, denn so kommen die Mitarbeiter schnell und sicher zu ihren Arbeitsstellen. Es war ein nicht ganz einfacher Prozess, aber die Gemeindevertretung hat immer zum Projekt gestanden“ Lydia Fischer, stellvertretende Ortsvorsteherin, konnte es selbst noch nicht so richtig fassen, dass sie jetzt auf dem fast fertigen Bahnhof steht: „Der Ortsbeirat hat alle diejenigen eingeladen, die den verwegenen Gedanken verfolgt haben, in Waßmannsdorf, einem Dorf, einen S-Bahnhaltepunkt zu errichten. Es macht uns unheimlich stolz, dass wir heute

Die Kinder aus der Kita „Storchenest“ brachten den Bauarbeitern ein Ständchen mit dem ein wenig abgewandelten Lied „Wer will fleißige Handwerker sehn“. hier stehen. Wir dürfen es nur Haltepunkt nennen, um nicht zu verwegen zu erscheinen, aber das mindert den Stolz nicht. Ich möchte allen Dank sagen, die mitgewirkt haben.“ Dann wurde das Bahnhofsschild aufgehängt, es war allerdings nur ein Probehängen, wenn auch mit dem Originalschild. Das wird erst endgültig bei der Eröffnung des Bahnhofs angebracht werden. A.H.

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G RO ß Z I E T H E N

„Wir machen Ihre Wünsche zum Erlebnis“
Vorgestellt: Dieter’s Stimmungstheke in Großziethen
Für gute Stimmung hat Dieter Schultz schon immer gesorgt. Schon als Kind war Musik sein Hobby und noch heute unterhält er seine Gäste als DJ. Stolz ist er auf seine Plattensammlung, die regelmäßig bei den Oldieabenden zum Einsatz kommt. Seit 1995 leben Klaus Dieter Schultz, Angela Schultz und André Schultz (im Bild v.l.) in Großziethen. Sie betrieben damals einen Partyservice im Haus und hatten 1998 das alte Eiscafe als Platz zum Feiern gemietet. Dort trafen sich dann Dieter’s Partyfreunde zu Feiern und Veranstaltungen. 2007 hatte dieser private Klub über 200 Mitglieder. Nach Problemen mit dem Eigentümer suchte Familie Schultz ein neues Domizil und stieß auf die alte Tennisanlage. Die hatte seit Jahren leer gestanden und war deshalb nicht in bestem Zustand. Aber es war ausreichend Platz vorhanden und so zogen der Partyservice und die Partyfreunde in den Querweg. Hier entstand dann auch das gemütliche Café und Bistro als echtes Familienlokal. Hier treffen sich die Großziethener Senioren, die SG Großziethen hält ihre Hauptversammlung ab, auch der Stammtisch der Bürgerinitiative Schönefeld lädt hierher zum Gespräch ein. Gern gesehene Gäste waren auch die

Mitglieder des Siedlervereins, der sich leider kürzlich aufgelöst hat. An normalen Tagen gibt es eine kleine Speisekarte mit deutschen Gerichten. Je nach Jahreszeit wird zum Spargeloder Pfifferlingsessen eingeladen. Beliebt sind auch Gänsekeulen- und Eisbeinessen. In „Dieter’s Stimmungstheke“ werden viele Familien- und Vereinsfeiern, Sommerfeste und Abschlussfeiern ausgerichtet. Ungestört können hier Junggesellenabschiede und Geburtstagspartys gefeiert werden. Dafür zaubert vor allem André Schultz in der Küche ein kaltes Büfett oder warmes Menü. Er ist Koch und Konditor und Spe-

zialist für Torten und Kuchen. Alles wird selbstgebacken und manche Gäste kommen extra am Sonntag vorbei, um Kuchen zu kaufen. Wer möchte, kann auch einen Rundum-Service aus Büffet, Service und DJ bekommen. Auch auf den Tennisplätzen ist Betrieb. Die Guido Jacke Tennisakademie und die Tennisschule Vauck bieten Tennisunterricht an. Zwei der Plätze können gemietet werden. Wenn Sie Lust haben, Tennis zu spielen, dann melden Sie sich einfach in der Stimmungstheke an. Das ist nicht die einzige sportliche Betätigungsmöglichkeit, die angeboten wird. Es gibt eine 18-Bahn Minigolfanlage und einen Beachvolleyballplatz. Das nutzen vor allem Grundschulklassen, die ihren Schulabschluss feiern und auch die Kitas sind gern gesehene Gäste beim Minigolf. Für die Senioren hat Dieter Schultz einen Fahrservice eingerichtet. Wer nicht mehr so gut zu Fuß

ist, dass er den Querweg bewältigen kann, wird abgeholt und zurück gebracht. Anruf genügt. Für die motorisierten Gäste gibt es ausreichend Parkplätze. Es lohnt sich auf jeden Fall, den Abzweig zum Querweg zu „Dieter’s Stimmungstheke“ zu nehmen. Dort sind Sie herzlich willkommen. A.H.

Dieter’s Stimmungstheke Cafe Familienlokal Bistro
Querweg 4 / 12529 Schönefeld Tel. 03379 / 44 45 70 Fax: 03379 / 44 70 84 Öffnungszeiten: Mai - September: Tägl. 12-20 Uhr Oktober - April: Di., Mi., Fr., Sa 12-18 Uhr Mo & Mi. geschlossen Sonntag mit einer geraden Datumszahl 10-14 Uhr (alle 14 Tage) Intenet: www.tennis-grossziethen.de Email: info@Tennis-Grossziethen.de

Die Guido Jacke Tennisakademie, deren Hauptstandort Kleinmachnow ist, trainiert seit Sommer auch hier auf der Alphatennisanlage „Wir haben versucht, etwas auf die Beine zu stellen. Gemeinsam mit der Tennisschule Vauck wollen wir gemeinsam in der Region etwas für den Tennissport tun. Wir kümmern uns sowohl um die Allgemeinentwicklung als auch um den Leistungsbereich. Wir trainieren momentan 4-5 Tage hier, speziell in den Ferien machen wir mit Jugendlichen im Leistungsbereich Camps, die dann Vormittag und Nachmittag laufen“, erklärt Guido Jacke.

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Aus den Ortsteilen

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„Mit dem E-Bike durch den Landkreis“
Seit April gibt es im Haus Belger in Großziethen eine Ausleihstation für Elektrofahrräder. Wir fragten Willi Belger nach seinen Erfahrungen. Seit wann gibt es den E-BikeVerleih? Die Aktion läuft seit Februar. Es gab eine ganze Reihe von Vorbereitungen zu treffen. In unserem Landkreis gibt es 22 Beteiligte an diesem Projekt. Seit Ende April leihen wir diese Räder aus. Wie ist der Zuspruch? Toi, toi toi, sehr gut bis jetzt. Wir hatten gerade eine Umfrage unter den Beteiligten und haben erfahren, dass wir die meisten Fahrräder verliehen haben. Das freut mich deshalb so besonders, weil unsere Lage im Vergleich zu den Stationen, die an den Seen oder anderen touristischen Orten liegen, nicht so günstig ist. Haben Sie es selbst ausprobiert? Ja, natürlich. Wir sind mit unseren Mitarbeitern eine Runde gefahren, um zu wissen, wie das alles funktioniert und um Auskunft geben zu können. Ich bin mit meiner Frau und einer Mitarbeiterin bis auf die Rudower Höhe gefahren und habe gestaunt, welche Steigung man unter Zuschaltung der vollen Last bewältigen kann. Wie viel Unterstützung gibt der Elektromotor? Man muss in jedem Fall selbst treten und kann dann 3 Gänge zuschalten, die halbe Last, die volle Last und 1 ½ fache Last, dessen, was man selbst tritt. Mit höchster Stufe kann man ca. 35 km, mit niedrigster bis zu 60 km fahren. Und wenn die Batterie leer ist? Dann kann man an 22 Stationen kostenlos einen Batteriewechsel vornehmen und nach 2 Minuten weiterfahren. Wir hatten 3 Kunden, die bis in den Spreewald gefahren sind. Was kostet die Ausleihe? Pro Tag kostet die Ausleihe 20 € pro Fahrrad. Darin sind Versicherung bis 100 € Selbstbeteiligung und das Ausleihen der Akkus enthalten. Vielen Dank für die Informationen.

Vom 3. bis 5. Juni unternahmen wir, die Kameradinnen der Feuerwehr Großziethen, unsere diesjährige Wochenendfahrt. Dieses Jahr fuhren wir nach Blankenburg (Harz) und eroberten die Berge mit all ihren Tücken. Wir verbrachten schöne und erlebnisreiche Tage. Auf diesem Weg möchten wir uns ganz herzlich beim Förderverein der Feuerwehr Großziethen für die finanzielle Unterstützung bedanken. Ein Dankeschön geht auch an die Gemeinde Schönefeld für die Bereitstellung des Fahrzeug. Petra Eckstein

Blutspende am 29.8.2011
Blut gehört zu den wertvollsten Dingen, die ein Mensch geben kann. Bis heute ist es nicht gelungen, künstliches Blut herzustellen, um Leben zu retten. Sobald Menschen durch einen Unfall oder einen operativen Eingriff Blut verlieren, sind sie auf das Blut von Spendern angewiesen. Deshalb engagiert sich das Deutsche Rote Kreuz seit Jahrzehnten auf dem Gebiet der Blutspende. Nun können auch die Großziethener ganz bequem in der Wohngegend zum Blutspenden gehen. Betreut werden sie erstmalig von Helfern des neuen Ortsverbandes des DRK hier in Schönefeld. Nähere Infos über die Blutspende und den Ortsverband erhalten sie unter www.drk-ov-schoenefeld.de Der nächste Termin findet am

Montag den 29. August 2011 von 16-19 Uhr in der Paul-Maar-Grundschule
statt. Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung. Uwe Steinke, Ortsverbandsvorsitzender DRK

Am 23. August 2011, um 19.00 Uhr findet die nächste Sitzung des Ortsbeirates Großziethen statt.
Redaktionsschluss für die Augustsgabe des Schönefelder Gemeindeanzeigers ist der 12. August 2011

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SCHÖNEFELD

Schönefelder Geschichte - ein Albtraum?
Liebe Schönefelder. Sicher erinnert sich der eine oder andere an meinen Artikel im Schönefelder vom April 2011 unter der Überschrift „Schönefelder Denkmäler haben kaum noch Zukunft“. Es ging um den denkmalgeschützten Bau, das Generalshotel auf dem Flughafen Schönefeld. Dieser Bau wird wohl nicht mehr zu retten sein, da die Gemeinde den Abriss nicht verhindern kann. Wir müssen dies als gegeben hinnehmen und damit leben. Nun ist uns aber ein anderes Objekt Schönefelder Geschichte doch recht kurzfristig ohne Ankündigung abhanden gekommen. Es betrifft Berlins längste Straßenbahnlinie 147 von Berlin-Pankow nach Schönefeld. likte einer geschichtlichen Epoche sind nun leider ohne Ansage für immer verschwunden. Im Juni 2011 wurden die Pfeiler abgerissen. Im Internet unter www.brueckenweb.de findet man dieses Objekt unter der Archivnummer: „BAS 49530“. Fazit: Es bestand kein Grund dieses Bauwerk abzureißen. Die Gemeinde Schönefeld stellt im Gemeindegebiet überall Stelen, auf welche auf Schönefeld hindeuten. Warum war es nicht möglich, diesen Bau der nirgends im Wege war, zu belassen und eine Gedenktafel daran zu befestigen? Wir haben kaum noch Geschichtsträchtiges zu bieten. Wir sollten schonender damit umgehen. Hans Schäfer, Ortschronist

Brückenpfeiler vor dem Abriss 1940 wurde diese Linie von Rudow nach Schönefeld zu den Flugzeugwerken verlängert, um den Mitarbeitern einen zumutbaren Arbeitsweg zum Werk zu ermöglichen. Nach Kriegsende 1945 hatte diese Straßenbahn noch bis Ende 1950 Bestand, dann wurde das Teilstück von Rudow bis zur Endstation Schönefeld eingestellt und demontiert. Heute gab es bis auf eine Ausnahme nichts mehr, was an diese Bahn erinnerte und das sind die Brückenpfeiler dieser Straßenbahn. Hier überquerte die Straßenbahn 147 in den 10 Jahren ihres Bestehens den alten Güteraußenring. Diese letzten noch verbliebenen Re-

DRK jetzt auch in Schönefeld
Mit einer kleinen Feierstunde konnte der DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald e.V. seinen neuen Raum im Mehrgenerationenhaus der Gemeinde Schönefeld eröffnen. Am dem 23. Juni 2011 hatten die Bürger die Möglichkeit, einen Blick in die Räumlichkeiten der Beratungsstelle zu werfen. Der DRK-Kreisvorsitzende Harald Albert Swik und der DRK-Ortsverbandsvorsitzende Uwe Steinke freuten sich sehr, dass auch Bürgermeister Dr. Udo Haase unter den Gästen war. In diesem Raum wird das DRK während des Tages überwiegend Beratungsstunden anbieten können, während in den Abendstunden und am Wochenende hauptsächlich ehrenamtliche DRKler den Raum beleben werden. Die ehrenamtlichen Helfer engagieren sich in den Bereichen Sanitätsdienst, Logistik, Wasserwacht und Jugendarbeit.

Im Schönefelder Mehrgenerationenhaus gibt es jetzt auch eine DRK-Beratungsstelle, die der Ortsvorsitzende Uwe Steinke (r.) bei der Eröffnung vorstellte. Ab sofort wird das Deutsche Rote Kreuz jeden Mittwoch mit folgenden Beratungsangeboten vor Ort sein: am 1. und 3. Mittwoch eines jeden Monats: Schuldner- und Insolvenzberatung am 2. und 4. Mittwoch eines jeden Monats: Psychosoziale Beratungsstelle für Schwangere und Familien

Informationen zum DRK-Ortsverband Schönefeld finden Sie auf der Internetseite www.drk-ov-schoenefeld.de

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Einfach einsteigen und ankommen
Freundlich – sicher - zuverlässig

AIRPORT-TAXI BERLIN BRANDENBURG www.airport-taxi-bb.de • Tel. 030 / 810 58 88 88

Wer die Telefonnummer 030/8105 88888 wählt, hat Karin Schüler am Telefon. Die Großziethenerin ist die freundliche Stimme in der Funktaxizentrale in Schönefeld Das ist das Motto von Airport Taxi Berlin Brandenburg. Seit dem 5. Juli bietet diese neue Funktaxizentrale ihren Dienst an. 9 Taxiunternehmer haben sich zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen und hoffen, dass sich noch mehr Kollegen aus dem Landkreis entweder in die Genossenschaft mit einem Genossenschaftsanteil einkaufen oder als Teilnehmer in ihrem Netz mitwirken. Dafür müssten sie eine monatliche Gebühr von 50 € entrichten und ihr Fahrzeug mit einem PDA-Gerät ausrüsten. Gegenwärtig befinden sich 20 Fahrzeuge im Einsatz und über Funk aus der Zentrale im Ortsteil Schönefeld bei Bedarf benachrichtigt.

Jörg Habermann (li.) hat gemeinsan mit seinem Kollegen Marcel Degenkolb (re.) und weiteren sieben Kollegen eine Genossenschaft gegründet, die einen Funktaxidienst anbietet, der 24 Stunden und 365 Tage im Jahr einsatzbereit ist. Bei der Eröffnung anwesend waren auch Elke Tucholke von der Regionalen Wirtschaftsfördergesellschaft Dahme Spreewald mbH und der stellvertretende Landrat Carl-Heinz Klinkmüller. „Wir sehen positiv in die Zukunft und haben uns schon ein Jahr vor Eröffnung des neuen Flughafens auf die Situation vorbereitet. Die Airportregion wird sich rasant entwickeln und wir wollen auf dem eigenen Territorium auch präsent sein und einen effektiven Dienst anbieten. Unsere Fahrzeuge tragen alle Brandenburger Kennzeichen und wir legen großen Wert auf Qualität. Wir haben unseren Betriebssitz bewusst nach Schönefeld gelegt, auch weil wir hier gute Bedingungen vorgefunden haben. Unsere Mitglieder sind alle ortskundige Unternehmer und wir legen großen Wert auf hohe Qualität und guten Service. Unsere Gäste werden in gepflegten Fahrzeugen befördert und für unsere Fahrer steht der Servicegedanke an oberster Stelle. Wir sind die Praktiker vor Ort und besorgen dann auch mal Blumen für die Frau oder finden den kürzesten Weg zur Apotheke. Und selbstverständlich bieten wir auch bargeldlose Zahlung an, das ist ein Standard, mit dem viele Geschäftskunden rechnen. Wir werden die Zeit bis zur Eröffnung des Flughafens nutzen und uns bei den Unternehmen im Umfeld des Flughafens und der Bürgern vorstellen“, erklärt Marcel Degenkolb, 2. Vorsitzender der Genossenschaft.

„Schönefelder Welle“ bleibt vom Montag, 01.08. bis Freitag, 05.08.2011 aus technischen Gründen geschlossen!
Nicht nur trauern wollen wir, dass wir ihn verloren, sondern dankbar sein, dass wir ihn hatten. Es hat uns tief berührt, wie viele Menschen unserem lieben Vater und Lebensgefährten
geb. 13.09.1932

Bessere Mobilfunkversorgung
Die Deutsche Telekom informierte kürzlich darüber, dass die bestehende Mobilfunkstation in Schönefeld mit dem Dienst UMTS erweitert wird. Durch diese Erweiterung des Funknetzes wird die Deutsche Telekom einerseits die Mobilfunkversorgung entscheidend verbessern und andererseits den Bürgern und der Wirtschaft eine hochwertige Kommunikationsinfrastruktur zur Verfügung stellen

Kurt Klopsch

gest. 24.06.2011

nicht nur im Leben Zuneigung, Anerkennung, Freundschaft und Wertschätzung schenkten, sondern ihn auch im Tode ehrten. Danke sagen wir allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten. Jörg Arenas Harry Klopsch Thomas Klose Regine Geißler mit Familien

Sitzung des Ortsbeirates Schönefeld am 9. August, 19.00 Uhr im Rathaus

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S E LC H OW

85 Jahre Feuerwehr in Selchow ein Jubiläum in Bildern
Mit vielen Gästen feierte die Selchower Freiwillige Feuerwehr am 18. Juni 2011 ihr 85-jähriges Jubiläum. Der Ortsbeirat hatte zu einem großen Fest eingeladen und Gratulanten aus nah und fern waren gekommen. Die Kameraden aus Krummensee kamen im Oldtimer „Garant“ und auch das Selchower Schmuckstück, der „Opel Blitz“, war zu bewundern. Wilfried Quaschnik vom Kreisfeuerwehrverband Dahme-Spreewald bedankte sich für die Einsatzbereitschft der Selchower: „Ihr seid einsatzbereit rundum die Uhr und schützt das Leben der Bürger und alles ehrenamtlich. Dafür ein großes Dankeschön.“ Auch der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Olaf Damm, gratulierte der kleinen, aber schlagkräftigen Wehr. Er sagte: „Ich überbringe die Grüße und Glückwünsche der Gemeindevertretung. Wir sind auf Euch als Freiwillige Feuerwehr besonders stolz. Wir stehen hinter Euch, das haben wir gezeigt und werden das auch weiter tun.“ Nach dem offiziellen Teil begannen die Wettkämpfe, die vor allem eins sein sollten, Spaß. Es ging zwar um die Fertigkeiten beim Löschangriff nass, auch die Zeit wurde gestoppt, aber nicht der Schnellste war der Sieger sondern der Zweitschnellste. Es gab ein Konzert in der Kirche, Kinderspiele, eine Tombola und natürlich Kaffee und leckeren Kuchen, den die Selchower Seniorinnen gebacken hatten. Bis in die Nacht hinein wurde bei Live Musik getanzt und besonders die Showeinlagen der Großziethener Löschgirls begeisterten alle. A.H. Für die gute Vorbereitung und Durchführung möchte sich der Ortsbeirat bei allen Helfern und Sponsoren recht herzlich bedanken. Alfred Mann, Ortsvorsteher

Erst wenn beim Löschangriff nass die kleine weiße Scheibe am oberen Rand auftaucht, ist die Aufgabe erfüllt.

Mit vollem Einsatz und Spaß bei der der Sache: die Selchower Jugendfeuerwehr

Der Schönefelder Ortswehrführer Karsten Liebe gratuliert dem Selchower Ortswehrführer Frank Ribbecke zum Jubiläum.

Informationen zur FFW Schönefeld finde Sie auf der Internetseite www.feuerwehr-schoenefeld.de

Die Gäste aus Krummensee kamen im Oldtimer „Garant“.

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Informationsveranstaltung zum Lärmgutachten der Gemeinde im Ort Waltersdorf
Im Rahmen einer Informationsveranstaltung wurde am 17. Juni ein Lärmgutachten vorgestellt, das die Gemeinde zur Bewertung der neuen Flugrouten in Auftrag gegeben hatte. Leider war der Versammlungsraum im ehemaligen Rathaus durch die Verwaltung nicht vorbereitet worden, so dass die Veranstaltung in der Kirche stattfand, die natürlich nicht über die technischen Möglichkeiten wie Mikrofon oder Tafeln zum Aufhängen der Pläne verfügt. Der beauftragte Gutachter hat die ermittelten Lärmwerte vorgestellt, es gab zahlreiche Fragen, vor allem auch zum Lärmschutz und dem weiteren Verfahren. Für Waltersdorf wird sich der Lärm insofern vergrößern, weil durch die so genannte Hoffmann-Kurve die südlichen Bereiche Richtung Ortsausgang mehr betroffen sein werden, während der Bereich um die Kreuzung durch die Landungen am stärksten betroffen bleibt. Das betrifft vor allem den Lilienthalpark, dessen Bewohnern ich einen sachlichen Dialog angeboten habe. Vor wenigen Tagen sind nun die Flugroutenvorschläge veröffentlicht worden, die nunmehr genehmigt werden sollen. Ab 2012 werden über 200 Flugzeuge bei Ostwind die HoffmannKurve fliegen und entweder Richtung Mittenwalde oder Richtung Wildau hinter dem Schönefelder Kreuz abbiegen. Große Flieger werden mit 15-Grad-Abknickung über Waltersdorf und Zeuthen fliegen. Warum der Erfinder der Hoffmann-Kurve, ein Hobby-Pilot aus Eichwalde, dies als „große Entlastung für Waltersdorf“ ansieht, ist nicht nachvollziehbar, dass er sich als Eichwalder freut, schon eher. Bereits im Rahmen der Vorstellung des Lärmgutachtens in Kiekebusch und jetzt in Waltersdorf hat der Bürgermeister meinen Vorschlag, den Bürgern Unterstützung in Form beratender Ingenieurbüros und eines beratenden Anwaltes zu gewähren, begrüßt. Leider ist es bisher nicht zu einer konkreten Umsetzung gekommen. Die Finanzierung ist aus meiner Sicht im Rahmen des beschlossenen Haushaltes möglich. Ich werde im Rahmen der nächsten Sitzung des Hauptausschusses im August eine entsprechende Vorlage einbringen, damit die betroffenen Bürger im Herbst die versprochene Hilfe auch erhalten. Renate Pillat, Ortsvorsteherin

Erläuterung zur Planung eines möglichen Haltepunktes
Liebe Waltersdorfer,
in den letzten Tagen bin ich mehrfach angesprochen worden, weil im „Schönefelder Gemeindeanzeiger“ vom 24. Juni auf Seite 9 bei den Tiefbauprojekten eine Maßnahme mit dem Namen „Neuinvestition Anbindung Bahnhof Waltersdorf“ genannt ist. Das kann man ohne Erläuterung nicht einordnen. Es handelt sich um einen möglichen Haltepunkt der Regionalbahn im Bereich Kienberg (etwa Höhe Betonmischwerk) und nicht, wie vermutet wurde, um eine Haltestelle im Bereich der Siedlung Waltersdorf und schon gar nicht um eine S-Bahn-Haltestelle in Waltersdorf. Die Gemeinde hat sich im Planverfahren für die Ostanbindung der Bahn die Möglichkeit der späteren Errichtung eines Haltepunktes vorbehalten. Für die Waltersdorfer Bürger wird dieser Haltepunkt eher keine Bedeutung erlangen, da regelmäßig Busse zum Terminal und damit zur S-Bahn im Flughafen fahren werden. Deshalb wird die Gemeinde ihn auch nicht errichten. Sollten sich die Gewerbegebiete in diesem Bereich füllen, haben Investoren die Möglichkeit, für Mitarbeiter oder andere Bedürfnisse diesen Haltepunkt zu bauen. Die Gemeinde plant lediglich die Anbindung dieses möglichen Punktes an eine kommunale Straße zwischen Bohnsdorfer Weg und Stadtgrenze. Es handelt sich also um eine Planung, nicht um eine Tiefbaumaßnahme. Ihre Ortsvorsteherin Renate Pillat

Vorankündigung: Musikalische Wanderung durch Schönefelder Kirchen
Fabelhafte Filmmusik mit Muzet Royal am 2. September 2011, 19.00 Uhr
in der Schönefelder Kirche mit Ulrike Dinter, Violine, Sirid Heuts, Akkordeon Anna-Maria Huhn, Kontrabass

Klassik, Gospel, Blues am 16.9.2011, 19.00 Uhr
in der Kirche Waßmannsdorf mit Lara Sophie Milagro, Gesang, Andreas Ebel, Gitarre

Das Trio Muzet Royal

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Sport

In der Lüneburger Heide, in dem wunderschönen Land…

Wer kennt nicht dieses Lied aus seiner Schulzeit, welches der Heidedichter Hermann Löns schrieb? Wer kennt von uns diese Gegend mit ihren vielen Besonderheiten? Ich kannte diese Gegend nur von diesem Lied und von einigen Filmberichten. Da es einigen aus unserer Radlergruppe ebenso ging wie mir, entschlossen wir uns, dieses Gebiet mal zu erradeln. 13 Sportfreunde hatten sich gefunden, drei Unentwegte fuhren mit dem Rad dort hin und zurück, der Rest kam mit dem Auto. Aus dem Informationsmaterial hatten wir eine Menge gelesen und waren gespannt, wie wir diese Gegend im Juni vorfinden werden, denn die Heideblütezeit ist ja Ende August bis weit in den September hinein. Jeden Tag

unternahmen wir Rundfahrten in verschiedene Gegenden und kamen aus dem Staunen und Wundern gar nicht raus. Mal war es ein Schäfer mit seinen 700 Heideschnucken, mal waren es besondere Gräser und Blumen, dann gab es schmucke riedgedeckte Fachwerkhäuser und Stallungen zu sehen und so könnte man eine Unmenge von Besonderheiten aufzählen. Jede Gegend hatte etwas Besonderes zu bieten, das Pietzmoor in dem früher Torf abgebaut wurde, oder der Wilseder Berg, der höchste Berg der Lüneburger Heide mit seinen 160 Metern, reihten sich ein in die Liste der Besonderheiten. Das Herzstück der Heide ist die Stadt Schneverdingen, von dort sind es immer kurze Wege für Radfahrer um

all diese Sehenswürdigkeiten zu erreichen. Besondere Höhepunkte waren der Besuch des Spielzeugmuseums in Soltau, das verrückte Haus und die Skihalle in Behringen. Aber nicht nur für das Auge hat die Gegend etwas zu bieten, wer kennt z.B. Buchweizen als Blechkuchen oder als Torte? Man muss es einfach probieren, einfach toll. Unser Ausflug über 7 Tage hat uns wieder einmal bewiesen, dass Deutschland so schön und vielseitig ist, so dass man gar

nicht zig tausend Kilometer in ferne Welten fliegen muss, wenn man etwas Besonderes erleben will. Mit Bahn und Rad kommt man in Deutschland überall problemlos hin und ist dabei noch von weiteren Verkehrsmitteln unabhängig, wenn man eine Gegend erkunden will. Es gibt noch so viele schöne Plätze in Deutschland an denen ich noch nicht war, einige werde ich aber noch in den nächsten Jahren per Rad erkunden. Siegfried Wargenau

Informationen zu den Sportvereinen in der Gemeinde finden Sie auf der Internetseite www.gemeinde-schoenefeld.de/ vereine-und-freizeitorganisationen.html

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Mehrgenerationenspielplatz eingeweiht
Die Bewohner des Mehrgenerationenhauses im Schönefelder Schwalbenweg hatten zur Eröffnung des neuen Spielplatzes eingeladen. Die Vorsitzende des Trägervereins Kindheit e.V Andrea Frind begrüßte die Gäste und lud Kinder, Eltern und Großeltern zum Banddurchschnitt ein. Der ging blitzschnell, denn die Kinder konnten es kaum erwarten, den Platz zu erobern. Der bietet für jede Altersgruppe etwas: Roller fahren, mit Wasser planschen, klettern, Ball spielen, auch ein Volleyballnetz gibt es. Am Schachtisch und dem für „Mensch ärgere Dich nicht“, sind Plätze für Rollstuhlfahrer frei gehalten. Auch die Schaukel ist behindertengerecht. Irene Branat aus Schönefeld freut sich über den neuen Platz: „Ich komme oft hierher, zu den Veranstaltungen der Volksolidarität und wenn was los ist, bin ich hier. Ich finde es sehr gut, dass Kinder mit ihren Omis zum Spielen herkommen können.“ Auch Birgit Klinger kommt gern ins Mehrgenerationenhaus. „Jeden Donnerstag komme ich mit den Kindern in das Zentrum und spiele mit ihnen. Mir gefällt es, die Betreuer sind nett. Es ist schön, dass so etwas überhaupt gemacht wird. Schade, dass es noch so wenig genutzt wird. Viele wissen gar nicht, wie schön das ist, sehr kindergerecht, einfach toll.“ Den Spielplatz hat die Gemeinde vollständig finanziert, in drei Etappen wurde er gebaut und kostete ca. 250.000 €. Ein literarisches Geschenk hatte Christian Rempel aus Waltersdorf zur die Eröffnung mitgebracht. Ruckzuck war das Band durchgeschnitten.

In der Neubauplatten Schatten Selim hangelt sich durchs Klettergerüst. Seine Mutter, leben Kinder, Janine Seifert kommt dreimal die bis heut hier keinen Spielplatz hatten. in der Woche mit den Kindern Doch Dauer hat solch Zustand nie hierher zur Musikgruppe, zum und schon lädt ein zur Rutschpartie Basteln und Singen. ein Spielplatz der bei allen Wettern gibt auch Gelegenheit zum Klettern. Die Kindheit hat ja einen Verein und dieses Haus in Trägerschaft. Auch die Gemeinde lädt heut ein, das Werk ist fertig und geschafft. All dies nun festlich zu begehn ihr Kinder her, und feiert schön.

Dominique probiert die Kletterwand aus. Ihr Vater René Banse, Vorstandsvorsitzender von Kindheit e.V. ist begeistert: „Die Einrichtung ist super. Es ist toller Spielplatz. Ich hoffe, dass alles so schön bleibt.“

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Mehrgenerationenhaus

DAS M EH RG EN ER AT I O N EN H AUS I N FO RM I ERT:
Angebote des Mehrgenerationenhauses

Sprachkurse im Mehrgenerationenhaus
In Kooperation mit der Volkshochschule Dahme-Spreewald bietet das Mehrgenerationenhaus Schönefeld ab dem 01.09.11 bis 26.01.12, jeden Donnerstag von 9.30 – 11.00 Uhr und 16.30 bis 18.00 Uhr einen Englischkurs für Teilnehmer mit unsichern Grundkenntnissen an. In einem Auffrischungskurs werden Sie wieder an die Fremdsprache herangeführt und feststellen, dass Sie keineswegs alles vergessen haben. Die Gebühr für diesen Kurs beträgt 100,00 € (erm. 75,00 €) zzgl. Raummiete. Interessenten melden sich bitte bei der Volkshochschule DahmeSpreewald unter der Telefonnummer 03375 - 26 25 18.

Großes Sommerfest im Schwalbenweg
Am 18.08.2011 von 16.00 bis 18.00 Uhr lädt die Gemeinde Schönefeld gemeinsam mit der Kita Schwalbennest, dem Mehrgenerationenhaus und ElternKind-Zentrum sowie dem Jugendclub Lagune alle Einwohner recht herzlich zum Sommerfest ein. Der Bürgermeister wird bei dieser Gelegenheit den besonders schönen, gerade fertig gestellten Spielplatz der Öffentlichkeit, vor allen natürlich den Kindern, vorstellen. mütliches Beisammensein in der Bibliothek der Senioren Seniorensprechstunde Jeden ersten Mittwoch im Monat ab 15.00 Uhr Wenden Sie sich mit Ihren Fragen im Servicebüro des Mehrgenerationshauses an Helga Rust Sprechstunde im Servicebüro des Mehrgenerationenhauses Jeden Dienstag von 14-18 Uhr Für die Vermittlung von Beratungs-, Kultur- und Weiterbildungsangeboten sowie nachbarschaftlichen Hilfen und Dienstleistungen rund um den Haushalt und die Familie Telefonisch sind wir zu erreichen unter 030 - 61 50 40 17/ Fax 030 - 61 50 42 03 Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Team vom Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld

VHS Kurs- Malen und Zeichnen für Anfänger
In Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus bietet die VHS Dahme-Spreewald Weiterbildungskurse in verschiedenen Bereichen an. Im Kurs „Malen und Zeichnen“ werden Grundkenntnisse in der Darstellung von Stillleben und Landschaften erworben. Eine breite Palette von Zeichenmaterialien wird eingesetzt, so dass die Teilnehmer kreativen Gestaltungsraum bei der Umsetzung der Techniken haben. Der Kurs findet vom 29. August bis 28. November 2011 jeweils Montags von 16.30 bis 18.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Schwalbenweg 8 statt. Die Gebühr beträgt 65,00 Euro (zzgl. Raummiete). Kursanmeldung und Informationen: Dagmar Hellmund, 03375-26 25 18 bzw. Mehrgenerationenhaus, 030-61 50 40 17.

Wöchentliche Angebote:
Line-Dance für Erwachsene Jeden Donnerstag von 19.00 bis 20.30 Uhr Veranstaltungssaal des Restaurants „Doppeldecker“, Schwalbenweg 7 Unter der Leitung der Tanzlehrerin Sabine Nitschke können Country- und Westerntänze gemeinsam mit anderen Interessierten erlernt werden. Rommé für Alt und Jung Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 18.00 Uhr Generationsübergreifende Rommérunde für jedes Alter Bibliothekscafé Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr Stöbern, Lesen, Erzählen – Ge-

Radfahrgruppe für Jedermann
Die nächste Radtour, ca. 30 km, findet am 19. August 2011 statt. Die Tour führt nach Königs Wusterhausen. Dort besteht die Möglichkeit an einer Führung im Sender- und Funkermuseum (4 Euro) teilzunehmen. Weitere Informationen über die Tour erhalten Sie bei Herrn Wargenau unter der Telefonnummer 030-6332371. Wer Lust hat mitzuradeln, ist herzlich eingeladen. Treffpunkt 9.45 Uhr, Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Schwalbenweg 8.

Neuer Familienpass im Mehrgenerationenhaus Schönefeld erhältlich
Der Familienpass Brandenburg 2011/2012 ist erschienen. Er enthält 532 attraktive Freizeitangebote für Familien in Brandenburg und Berlin. Der Pass gewährt Preisnachlässe von mindestens 20 Prozent und teilweise freien Eintritt für Kinder. Oft macht sich der Pass schon nach einem einzigen Ausflug bezahlt. Für Menschen mit Behinderungen sind barrierefreie Angebote mit Piktogrammen gekennzeichnet. Erhältlich ist der Familienpass für 5 Euro in Schönefeld im Mehrgenerationenhaus, Schwalbenweg 8, Tel. 030 - 61 50 40 17.

Mehrgenerationenhaus Telefon: 030 - 61 50 40 17

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Die Eltern-Kind-Gruppen informieren:
Angebote im August
Montag, 10.00 - 11.00 Uhr Musik- und Märchengruppe Montag, ab 15.00 Uhr „Kaffeepause“ Dienstag, 15.00 - 16.00 Uhr Turn- und Bewegungsgruppe Donnerstag, 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe in Kooperation mit dem ElternKind-Zentrum Schönefeld 1., 2. u, 3. Freitag, 9. - 10 Uhr Stillgruppe Um Anmeldung wird gebeten! 1., 2. u, 3. Freitag, 10 - 11 Uhr Babymassage Um Anmeldung wird gebeten!

Einladung zur Stillgruppe
In unserer Stillgruppe haben Mütter die Möglichkeit, sich in ruhiger Atmosphäre über alle Fragen zum Thema Stillen und Ernährung ihres Kindes auszutauschen. Sie können Kontakte mit anderen Frauen schließen und werden unter einfühlsamer, fachkompetenter Anleitung bei Stillproblemen und Fragen zum Stillen beraten. Weiterhin haben Eltern die Möglichkeit, sich durch unser multiprofessionales Team, das aus Sozialpädagogen, Kleinkindpädagogen, Rehabilitationspädagogen, Psychologen und Erzieher besteht, auch bei anderen Lebens- und Erziehungsfragen beraten zu lassen. Die Teilnahme ist kostenlos! Besuchen Sie uns jeden ersten, zweiten und dritten Freitag im Monat von 9.00 Uhr bis 10.00 Uhr im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 030 62 64 09 58. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Besondere Angebote
Freitag, 26. August 09.30 - 11.30 Uhr Eltern-Kind-Frühstück Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team der Eltern-Kind-Gruppe, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 - 62 64 09 58

Einladung zur Babymassage
Vertiefen Sie mit Massage die emotionale und körperliche Bindung zu Ihrem Kind. So stärken Sie sein Immunsystem und lernen seine Körpersprache kennen. Ihr Baby kompensiert dadurch besser Stress. Zusätzlich haben Eltern die Möglichkeit, sich durch unser multiprofessionales Team, das aus Sozialpädagogen, Kleinkindpädagogen, Rehabilitationspädagogen, Psychologen und Erzieher besteht, bei Lebens- und Erziehungsfragen beraten zu lassen. Die Teilnahme ist kostenlos! Besuchen Sie uns jeden ersten, zweiten und dritten Freitag im Monat von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld. Interessenten melden sich bitte unter der Telefonnummer 030 62 64 09 58. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 – 62 64 09 58

Das Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld informiert:

Zirkusprojekt im Eltern-Kind-Zentrum
In der Zeit vom 1. bis 4.08.2011 findet jeweils von 15 bis 17 Uhr im Eltern- Kind- Zentrum das diesjährige Zirkusprojekt statt. Eltern können hier gemeinsam mit ihren Kindern Zirkusluft schnuppern: Mit einer bunten Mischung aus Akrobatik, Diabolo, Tanz und Clownerie präsentieren wir – in Zusammenarbeit mit dem Zirkus Cabuwazi – allen Interessierten eine unterhaltsame Ferienwoche, bei der jeder selbst aktiv wird. Die erlernten Fähigkeiten bilden die Grundlage für einen gemeinsamen Auftritt beim diesjährigen Sommerfest. Um Anmeldung wird gebeten. Telefon: 030 - 62 64 09 85

Angebote im August
Montag, 15.00 - 17.00 Uhr offenes Angebot Dienstag, 16.00 - 19.00 Uhr Kochen Mittwoch 16.00 - 18.00 Uhr offenes Angebot Donnerstag 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe Donnerstag, 15.00 - 18.00 Uhr Elterncafé Donnerstag, 17.00Uhr Entspannung für Eltern

Besondere Veranstaltungen im August:
Montag, 15.08.2011 ab 16.00 Uhr, Kino im Elkiz, „The Addams Family“ Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 – 62 64 09 58

Kostenlose berufliche Beratung
Die Kompetenzagentur im Landkreis Dahme-Spreewald unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene auf dem Weg in das Berufsleben. Es ist möglich, einen berufliche Interessentest, ein Bewerbungstraining sowie individuelle Beratung und Begleitung durchzuführen. Des Weiteren werden die Jugendlichen in der Suche nach Ausbildungsplätzen sowie beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen für Praktika und Lehrstellen unterstützt. In regelmäßigen Abständen wird es auch im diesem Jahr eine Sprechstunde im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld geben. Der nächste Termin ist der 15.08.2011 von 15 bis 17 Uhr. Um Voranmeldung wird gebeten. Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch.

.....einfach schöner
Schulbücher Lernhilfen Hörbücher DVD's, Wein und mehr...
BUCHHANDLUNG IN RUD O W

LESEN

Bibliothek im Mehrgenerationenhaus
Romane, Erzählungen, Sachbücher, Kinderbücher Literatur für Jung und Alt
In der Sommerpause vom 01. Juli bis 15. August 2011 ist die Bibliothek geschlossen. Ab 16. August 2011 ist die Bibliothek wieder geöffnet. Öffnungszeiten: Jeden Dienstag: 14 – 17 Uhr

Bücher für Groß & Klein

Ausleihe kostenlos!
Wir freuen uns auf Sie! Karin Göpel und Günter Piur

Krokusstr .91 • P direkt in der Straße • Telefon 6 6 5 261 5 3 Geöffnet von MO-FR 10—18.30, SA 9—14 Uhr Besuchen Sie auch unseren Webshop: www.leporello-buch.de

LEPORELLO

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Kitas und Schulen

Bollywood in Schönefeld

Das Sommerfest der Oberschule am Airport Schönefeld stand unter dem Motto „Tanz in den Sommer“ Mitte Juni, kurz vor den Sommerferien, feierten Lehrer, Schüler und Gäste der Oberschule am Airport Schönefeld ihr 3. Sommerfest. Den Countdown gab’s durch Rektor Börner, der dann versprach, dass es keine großen Reden gebe und dass unter dem Motto „Tanz in den Sommer“ für jeden etwas dabei sei. Und so war’s dann auch. Die Schüler zeigten ein kurzweiliges Programm, bei dem sich viele Talente zeigten. Musik, Sketches und Tanzeinlagen begeisterten die Gäste. Saskia aus der 9.2 überraschte mit einem Bollywoodtanz und bekam viel Beifall. Als dann Cindy aus Schönefeld, die im normalen Schulalltag Antonia heißt, ein bisschen mehr Pepp in die Runde brachte, gab es kein Halten mehr. Sie zeigte den Lehrern, wie man richtig Tzatziki tanzt, sollte eigentlich Sirtaki sein, aber das verzeiht man Cindy schon mal. Es gab leckere alkoholfreie Cocktails, Bratwürste, Kuchen und viel Entertainment, wie versprochen, für jeden etwas. A.H.

Saskia aus der 9.2 begeisterte alle mit ihrer Bollywood-Tanzeinlage.

Brachte das Publikum in Hochstimmung, Cindy aus Schönefeld

Es gibt viele musikalische Talente an der Schule. Svana spielte auf der Querflöte „Starwars“.

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Eine Woche später…. school is out forever
Der Brandenburgsaal des Rathauses ist eng für Schüler, Eltern, Großeltern und Freunde. 60 Schüler bekommen ihre Abschlusszeugnisse übergeben. Ein besonderer Höhepunkt, das erkennt man schon an der festlichen Kleidung. Die Musikgruppe der Schule gestaltet die musikalische Umrahmung und Saskia aus der 9.2 ist Überraschungsgast mit ihrer Tanzeinlage. Rektor Börner begrüßt die Schüler und Gäste und wirft einen Blick in die Vergangenheit „Mit dem heutigen Tag geht ein Lebensabschnitt zu Ende, ein Weg, der begann, als Sie, liebe Eltern, Ihre Söhne und Töchter zur Einschulung begleiteten. Aus sechs und siebenjährigen Knirpsen sind Jugendliche geworden, Eine Zeit voller Aufregungen und Anstrengungen Höhen und Tiefen lag zwischen Schulanfang und heutiger Zeugnisübergabe.“ Er ist stolz auf den Jahrgang. Jeder Schüler hat einen ordentlichen Schulabschluss erreicht. 29 Schüler erzielten den höchsten Abschluss, den Oberschulen zu vergeben haben, den Realschulabschluss mit Berechtigung zum Besuch des Gymnasiums. „Erfolg wird aber nicht nur an den Noten gemessen, sondern auch an der charakterlichen Entwicklung. Teamfähigkeit, soziale Kompetenz, Zuverlässigkeit Kreativität und der Fähigkeit, sich im Leben zurechtzufinden sind genauso wichtig“, ergänzte der Schulleiter. Dann übergaben die Klassenlehrer die Zeugnisse und gaben Lebensweisheiten berühmter Dichter, Denker und Wissenschaftler mit auf den Weg. A.H.

Die Klassenlehrer übergeben die Zeugnisse an ihre Schüler

Frau Herrmann, Klasse 10.1 „Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln.1. durch nachdenken, das ist der edelste, durch nachahmen das ist der leichteste, durch Erfahrung das ist der bitterste.“ Konfuzius.

Frau Rehfeldt, Klasse 10.2 Charles Dickens „Niemand ist nutzlos auf der Welt, der einem anderen das Leben leichter macht.“

Frau Reckmann, Klasse 10.3 „Die kleinen Alltagleistungen setzen viel mehr Energie in die Welt als die seltenen heroischen Taten.“ Robert Musil

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Kitas und Schulen

Sommerfest in der Kita „Sonnenblick“

Das Sommerfest des Kneipp- Kindergartens “Sonnenblick“ stand in diesem Jahr unter dem Motto „Der wilde wilde Westen“. Am 17.06.2011 luden wir alle ein, die gern einmal das Flair eines Kindergartengeländes im wilden Westen erleben wollten. Ein abwechslungsreiches, rundes, gut durchdachtes Programm auf der Freifläche sorgte immer wieder für Überraschungen. Es trug auch dazu bei, dass sich die zahlreichen Gäste bei uns sehr wohl fühlten. Dafür unser Dank. Doch auch all den fleißigen Händen ein großes Dankeschön, die in der Vorbereitung und Durchführung tätig waren. An diesem Tag verwandelte sich das Gelände rasant. So schmückten Strohballen, einzelne Pferdesättel, Fassbiertische und einzelne Westernartikel unseren Festplatz. Man konnte Gold waschen, im Saloon etwas Feuerwasser bekommen zum Trinken, ein Büffelsteak vom Grill genießen und das Glück auf dem Rücken der Pferde kennen lernen. Ein starker Kaffee und das passende Stück Kuchen füllten dann auch noch den Bauch unserer Gäste.

Wilder Westen“ in Großziethen Für alle Kinder gab es eine kostenlose Eisüberraschung von der Eisdiele „Moin-Moin“. Ihr Glück konnten die Kinder – wie auch alle anderen Besucherinnen und Besucher – auch beim Büchsenwerfen erproben. Die Spannung stieg beim traditionellen Simultan-Schachkampf der Kinder, der Vorschulkinder und Hortkinder gegen den Bürgermeister Dr. Udo Haase. Der aufregende Kampf endete schließlich unentschieden. Ein Schmuckstück und Anziehungspunkt unseres Festes bildete unsere schwarzweiße Lassokuh. Mit viel Liebe zum Detail hat ein Vater unserer Einrichtung, Herr Dreno, mit seinen Töchtern diese hölzerne Lassokuh gebaut. Sie war eine Augenweide im Stroh und ein beliebtes Ziel der Kinder zum Spiel. Unsere Westerngirls trugen mit ihrem schwungvollen Line Dance zum kulturellen Programm bei. Sie erhielten Unterstützung durch den Live- Musiker mit beschwingten Westernmelodien. Am nächsten Tag zog im Kindergarten „Sonnenblick“ der Alltag wieder ein, doch die Begeisterung über das Fest lässt immer noch die Augen derjenigen leuchten, die es miterleben durften.

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Sommerfest in der Kita Schwalbennest
Liebe Schönefelder, ich bin Lena, heute möchte ich Euch vom Sommerfest im Kindergarten erzählen. Am 24. Juni um 17.00 Uhr stürmten wir Kinder, unsere Eltern und Freunde den Kindergarten. Unsere Erzieher haben alles ganz gemütlich hergerichtet. Die Highlights waren für mich der Clown, das Schminken und die Tombola. Jedes Los gewinnt! Neben dem Hauptpreis, der vom Hotel Leonardo gesponsert wurde, sieht mein Lutscher wie ein Trostpreis aus, trotzdem wünsche ich der Schönefelder Familie viel Spaß beim Eis essen für vier Personen auf der Sonnenterrasse des Hotels. Weitere Sponsoren waren die Krankenkasse BKK BVU und der Clown. Die BKK BVU übergab auch Geschenke an die Hortkinder. Ihnen allen ein besonderes Dankeschön. Leider ließ Petrus es dann erst mal kräftig regnen. Alle suchten ein trockenes Plätzchen, so auch der DJ, der nun den Flur beschallte und zum Karaoke singen einlud. Durch den Regen

fiel der Familienwettbewerb aus, alle Vorbereitungen waren zerstört. Aber meine Eltern mussten trotzdem ran, jedenfalls, was die sportliche Betätigung betrifft. Alle Spielgeräte auf unserem neuen Spielplatz durften sie mit mir ausprobieren. Jetzt kommt

doch endlich runter, habe ich dann irgendwann gesagt. Dem Eltern-Kind-Zentrum möchten wir für die tolle Anleitung und die Bastelideen danken. Dabei entstanden Schmetterlinge, Schiffchen und Bonbonmäuse. Großer Andrang war beim

Kinderschminken, ganz schnell wurden die Kinder zu Häschen, Piraten und Prinzessinnen. Ausgepowert und satt von Grillwurst und Steak haben wir uns verabschiedet und freuen uns auf ein nächstes mal. Eure Lena

Oma-Opa-Tag im Kindergarten
Am 10.06.2011 fand in der Kita „Robin Hood“ der schon zur Tradition gewordene OmaOpaTag statt. Bei herrlichem Sonnenschein und guter Laune bei Groß und Klein gab es Kaffee und selbstgebackenen Kuchen von den Muttis, der ganz lecker schmeckte. Gleich zu Beginn führten die Kita-Kinder, vom Krippen- bis zum Schulkindalter, ein kleines Programm auf, welches in mühevoller Kleinarbeit eingeübt wurde. Dafür gab es natürlich von den Omas und Opas großen Applaus. Für ausreichend Beschäftigung war ebenfalls gesorgt. So mussten die Großeltern beim Stuhltanz, beim Schubkarrenrennen und Zielwerfen beweisen, dass sie noch ganz fit sind und mit ihren Enkelkindern mithalten können. Der Höhepunkt an diesem herrlichen Tag war die Hüpfeburg, die das Autohaus Kossert spendierte

Auf die Plätze, fertig, los… und das Abschlussprogamm mit DUDL-LUMPI. Alle Omas und Opas waren sich einig, in einer solch behüteten Umgebung hätten auch sie gern ihre Kindertage verbracht. Das war ein unvergesslicher schöner Nachmittag. Ein großes Dankeschön an das Kindergartenteam, welches mit viel Liebe und Freude am Beruf diesen schönen Tag vorbereitet und durchgeführt hat. Danke sagt Anita Schulz, Oma von Jonas Dressel

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Kitas und Schulen

Lesekünstler unterhält Schönefelder Kids
Am 23. und 24. Juni hatte das Autohaus Wunderlich ganz besondere Gäste. Viele Mieter des Bürohauses am Airport waren über die Bärchendekoration im Treppenhaus und das Keksbuffet verwundert, aus gutem Grund. Auf Initiative von Herrn Dr. Haase hatte das Skoda Autohaus Wunderlich erstmalig zu einer Lesung des Kinderbuchautors Stefan Gemmel eingeladen. In den Berliner Wunderlich Betrieben haben diese Lesungen bereits Tradition. Jetzt waren die Kinder aus der Gemeinde Schönefeld eingeladen! Stefan Gemmel schreibt Kinderund Jugendbücher und erhielt für sein Engagement für die Kinder- und Jugendlesearbeit schon mehrere hochrangige Auszeichnungen, so auch das Bundesverdienstkreuz. Auf der Leipziger Buchmesse 2011 wurde er dann als DER Lesekünstler des Jahres ausgezeichnet. Ein Grund mehr, ihn für die Schönefelder Kinder zu begeistern. Dem Ruf des Lesekünstlers machte er bei den 150 Kindern aus der Umgebung von Schönefeld alle Ehre! Die Kinder der Kitas „Sonnenblick“ aus Großziethen, die „Robin Hoods“ aus Waltersdorf und das Wassmannsdorfer „Storchennest“ waren mit ihren Erzieherinnen angereist, selbst Herr Dr. Haase war zur Begrüßung der Kinder und des Schriftstellers gekommen. Herr Gemmel las aus seinen Büchern vor, wobei Lesen für die Kinder und die Erzieherinnen eine ganz neue Dimension erreichte. Die Kinder flogen mit dem Flugzeug, gut ange-

„Stefan Gemmel liest Kita-Kindern Bücher vor und alle machen begeistert mit. schnallt, nach Afrika, um dort den letzten Drachen und seine Freunde kennen zu lernen, im Wald ein Picknick zu machen und die Angst zu besiegen. Alles natürlich nur in der Phantasie. Die Kinder waren restlos begeistert und alle wollten ein angebotenes Autogramm!!! Auch wenn sie vorher noch nicht so richtig wussten, was das ist. Die „vorgelesenen“ Bücher konnte jede Kita mit nach Hause nehmen, ebenso wie Lesezeichen für alle. Die Initiatoren sind sich sicher, dass diese Lesungen dazu beitragen haben, die Lust am Lesen und an Büchern etwas verstärkt zu haben. Claudia Wunderlich

Fazit der Kinder: „Das war ein schöner Tag“
Die Vorschulkinder der „KneippKita „Sonnenblick“ aus Großziethen wurden von Claudia Wunderlich eingeladen, um an der Vorlesung von Stefan Gemmel teilzunehmen. Stefan Gemmel ist Buchautor und wurde als Lesekünstler 2011 ausgezeichnet. Was uns geboten wurde, übertraf weit unsere Vorstellungen. Zunächst wurden wir von einem Busunternehmen abgeholt und zum Autohaus nach Waßmannsdorf gefahren. Frau Wunderlich begrüßte uns herzlich und führte uns in den Vorleseraum wo Stefan Gemmel uns bereits erwartete. Mit Getränken und Leckereien wurden wir verwöhnt. Die Buchvorstellung wurde mit den Kindern dargestellt, so dass sie aktiv mitwirkten. Sie erfuhren – dargestellt mit den Kindern – wie ein Buch entsteht. Literatur nahe gebracht. Einfach Klasse!!!! Zum Abschluss erhielt jedes Kind noch ein Geschenk. Als Dank für diesen Vormittag sangen die Kinder das Lied vom Kräuterland. Glücklich, mit vielen neuen Eindrücken stiegen

Ein Ausflug ins Leseland machten die Kinder der Kita „Sonnenblick“ wir in den Bus und fuhren in den Kindergarten zurück. Herzlichen Dank an Frau Wunderlich und Herrn Gemmel, die uns diesen schönen Tag ermöglichten. Marina Rammensee, Rita Schwarz und Yvonne Kochan von der Kindergruppe „Melisse„

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Kita-Neubau in Rotberg

Am 19. Juli 2011 stachen pünktlich um 14.00 Uhr acht Spaten von Kitakindern in die Rotberger Erde, um den symbolischen Spatenstich für das 2. Gebäude der Kita „Kunterbunt“ zu vollziehen. Tatkräftigt unterstützt wurden die

Kinder von Peter Kolb und Rolf Kammel von der Projekta Rotberg GmbH, die das 3,1 Millionen teure Gebäude im Auftrag der Gemeinde Schönefeld schlüsselfertig errichtet, der Ortsvorsteherin Renate Pillat, Bürgermeister

Dr. Udo Haase und dem Bauleiter der bauausführenden Firma Elsterbau GmbH, Herr Lehmann. Mitte nächsten Jahres soll das neue Gebäude, welches dringend gebraucht wird, fertig gestellt sein und die Kinder können im

Sommer 2012 Einzug halten. Informatioen üner die Kita „Kunterbunt“ finden Sie auf der Internetseite der Gemeinde www. Gemeinde-schoenfeld.de/ Wohnen und Leben/Bildung und Erziehung/Kitas

Nirgendwo sonst klappern so viele Störche
Das kleine Rühstädt an der Elbe gilt mit derzeit 35 Horsten als Storchenhochburg Brandenburg könnte durchaus den Beinamen „Storchenland“ tragen. Denn in keinem anderen Bundesland gibt es so viele Brutpaare. Der Naturschutzbund schätzt deren Zahl auf rund 1.400, zu denen alljährlich noch rund 2.500 Jungstörche kommen. In ganz Deutschland leben von März bis Ende August etwa 4.300 Brutpaare. Die durch ihr schwarz-weißes Gefieder und ihr Klappern leicht zu erkennenden Zugvögel schätzen an Brandenburg den hohen Anteil an Gewässern, Sümpfen und Mooren. Daher lassen sich fünf Storchenzentren ausmachen: Rühstädt an der Elbe in der Prignitz, der Spreewald, das Teichgebiet bei Linum nordwestlich Berlins, das Westhavelland zwischen Bahnitz und Großderschau und das Oderbruch. Hier finden die Tiere genügend Futter und gute Möglichkeiten für den Horstbau. Vor allem das kleine Rühstädt in der Nähe von Wittenberge zieht jährlich Tausende Touristen an. Seit 1996 trägt die 250Seelen-Gemeinde den Titel „Europäisches Storchendorf“. Mit in diesem Jahr 35 besetzten Horsten und 62 Jungtieren ist der direkt am Elberadweg gelegene Ort unbestritten Deutschlands Storchenhochburg. Vor einigen Jahren klapperte es hier sogar in 44 Nestern. Ganz ohne das hilfreiche Eingreifen des Menschen gelang das „Wunder von Rühstädt“ allerdings nicht. Anfang der siebziger Jahre hatten einige rührige Einwohner Reisigbündel auf Scheunen- und Hausdächer gelegt, um den Störchen den Horstbau zu erleichtern. „Diese Hilfe muss sich wohl bei den Störchen herumgesprochen haben“, heißt es augenzwinkernd beim ehrenamtlichen Storchenclub, der regelmäßig Führungen durch das Dorf anbietet. Doch ohne das reichliche Nahrungsangebot in den Elbarmen und auf den Wiesen würden die Störche hier wohl kaum in so großer Zahl brüten und anschließend ihre Jungen aufziehen.

Staunen über Störche in Rühstädt
In Rühstädt kann jeder Besucher selbst auf Entdeckungssuche gehen, stehen doch fast vor jedem Haus und jeder Scheune mit Nestern auf dem Dach Hinweistafeln mit den jeweiligen An- und Abflugdaten und der Zahl der Jungtiere. In der Gaststätte „Storchenhof“ läuft eine Kameraübertragung über das Geschehen im nahe gelegenen Horst auf dem Wasserturm. Auch im Besucherzentrum des Naturschutzbundes gibt es Informationen über die Tiere und Live-Bilder aus dem Nest auf dem Dach. Jeden Sonnabend laden Storchenclub, Naturwacht und Naturschutzbund ab 20 Uhr zum „Storchenfeierabend“ ein. Nach einem Umtrunk und Gegrilltem in der Gaststätte „Storchenhof“ beginnt eine geführte Tour durch Rühstädt mit vielen Hinweisen und Geschichten. Essen, Trinken und Schlafen bei den Störchen Das spätbarocke Rühstädter Schloss gilt als das schönste Wellnesshotel in der Prignitz. Aus den Fenstern in Richtung Dorf fällt der Blick direkt auf einige Storchennester. Weitere Übernachtungsmöglichkeiten bestehen im Kurhotel Legde sowie in Wittenberge und Lenzen. Anreise Der schnellste Weg führt mit der Bahn zunächst nach Wittenberge und dann weiter mit dem Rad rund 10 Kilometer bis nach Rühstädt. Autofahrer nutzen die Autobahn A 24 Berlin – Hamburg bis zu den Ausfahrten Neuruppin, Wittstock oder Pritzwalk und nutzen dann Bundes- und Landesstraßen bis nach Rühstädt. Infos: Das Nabu-Besucherzentrum in der Neuhausstraße 9 in Rühstädt ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet einen Euro. Auskünfte unter Tel. 0387 91 / 980 24, www.dieprignitz.de

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Leserbriefe

Michael Nießen schrieb an den Gemeindeanzeiger:
Wegen und Straßen ablagern. Es gäbe schließlich 2x im Jahr die Möglichkeit, solchen direkt und kostenlos an der eigenen Haustür abholen zu lassen. Also kommen die Täter nach der Logik von Frau Henck als „Mülltouristen aus den angrenzenden Siedlungsgebieten wie z.B. Berlin“. Aber auch dort gibt es wie in der Gemeinde Schönefeld die Möglichkeit, Sperrmüll offiziell und kostenlos zu entsorgen, in Berlin hierfür außerdem noch und ebenso kostenlos über die Recyclinghöfe der Berliner Stadtreinigung. Warum sollten dann also die Nachbarn Sperrmüll ausgerechnet nach Schönefeld bringen und dort „heimlich verklappen“? Doch „schwarze Schafe“ gibt es überall, und somit wird bei den Nachbarn leider auch jede Menge Müll illegal entsorgt. Auch ich habe beruflich oft mit den Hinterlassenschaften solcher illegalen Müllentsorgungen zu tun, u.a. innerhalb der Gemeinde Schönefeld. Daher weiß ich nur zu gut, wie schwer es ist, Verursacher zu ermitteln. Gelingt es dennoch, leider nur selten, sind es nach meiner Erfahrung meist doch Bürger aus dem unmittelbaren Umfeld.“

„Im Schönefelder Gemeindeanzeiger vom 27. Mai 2011 äußerte Frau Sabine Henck als Gemeindevertreterin in einem Leserbrief öffentlich ihre persönliche Meinung, dass Bürger ihrer Gemeinde nicht den Sperrmüll an den Rändern von

WO H I N I N B R A N DEN BU RG ? AUSFLU GST I PPS Buchen sollst du suchen
Der Buchenwald Grumsiner Forst in Brandenburg gehört jetzt zum UNESCO-Weltnaturerbe Seit Ende Juni gehört der Grumsiner Forst am östlichen Rand des UNESCO-Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin mit vier anderen Buchenwäldern Deutschlands ganz offiziell zu den wertvollsten Naturräumen der Erde. Die Besonderheiten des 670 Hektar großen Areals zwischen der Autobahn A 11 Berlin-Prenzlau und der Stadt Angermünde sind nicht nur die alten Buchen, sondern auch die von den Gletschern der letzten Eiszeit fast gebirgig geformte Landschaft mit zahlreichen Seen und Mooren. Im Unterschied zu den meisten anderen Naturschutzgebieten ist der Wald bei Grumsin nie gerodet worden. Landwirtschaft mit ihren Folgen auf Flora und Fauna hat hier nie stattgefunden. Entsprechend groß ist der Anteil an geschützten und gefährdeten Pflanzenarten sowie vom Aussterben bedrohten Tieren wie zum Beispiel See-, Fisch- oder Schreiadler, aber auch Kranichen oder Schwarzstörchen. Sie finden hier ideale Brutbedingungen. Das UNESCO-Weltnaturerbe Grumsiner Forst erreicht man mit dem PKW über die Autobahn A11, Abfahrt Joachimsthal, B 198 in Richtung Joachimsthal, in Althüttendorf rechts in Richtung Neugrimnitz und Altkünkendorf abbiegen. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchte nimmt ab Berlin den Regionalexpress RE3 bis Angermünde. Von hier gibt es eine Buslinie der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft nach Altkünkendorf. Weitere Informationen unter www.weltnaturerbe-buchenwaelder.de, bei der Verwaltung des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin, Tel. 03331-3654-0 oder dem NABU-Informationszentrum Blumberger Mühle, Tel. 03331-2604-0 sowie beim Tourismusverein Angermünde e.V., Tel. 03331-29 76 60.

Auf den Spuren von Bert Biber
Die Künstlerkate Breetz ist ein Geheimtipp für Naturliebhaber und Individualisten Der hohe Himmel, der weite Blick und die ruhig fließende Elbe prägen die Landschaft der Prignitz. Wer hier Urlaub macht, liebt die Natur und die Ruhe. Idealer Ausgangspunkt für Touren im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg und ein Geheimtipp für Individualisten ist die Künstlerkate im Zwölf-Häuser-Dorf Breetz. Brigitte und Horst Oppenhäuser haben das fast 200 Jahre alte Ferienhaus in der malerischen Landschaft der Elbtalaue vorsichtig restauriert und liebevoll mit originalen Gemälden ausgestattet. Sie betreiben in dem kleinen Ort auch eine Galerie. „Auf den Spuren von Bert Biber“ heißt ihr Angebot führt Naturliebhaber und Tierbeobachter. Mit dem Kanu geht es dabei auf die Spuren des Bibers. Eine Bibersuchkarte und das Fernglas helfen beim Auffinden der Orte, an denen der Biber lebt und arbeitet. Morgens kann man dazu neben vielen anderen Vögeln den Eisvogel und Seeadler beobachten und in den Abendstunden die Fledermäuse „Auf den Spuren von Bert Biber“, drei Übernachtungen am Wochenende oder vier Übernachtungen in der Wochenmitte im Appartement oder Wohnstudio der Künstlerkate inkl. Kanuverleih und Bibersuchkarte, Preis pro Person im Doppelzimmer: 119,00 Euro für Gruppen ab 4 Personen, individuelle Angebote für kleinere Gruppen möglich. Die Nutzung des kleinen Wellnessbereichs mit Sauna und Whirlpool im Haus ist inbegriffen. Das europäische Vogelschutzgebiet Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg kann besonders gut mit dem Fahrrad erkundet werden. 24 Naturerlebnisstationen decken den gesamten Bereich des Biosphärenreservates ab und bieten ungewöhnliche Aussichten. Im Storchendorf Rühstädt befindet sich die größte Ansammlung von Storchenhorsten Deutschlands. Besucherzentrum, Rühstädt, Tel.: 038791-980-25, www.nabu. de/naturerleben/zentren/brandenburg

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