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Periodical volume

Full text: Schönefelder Gemeindeanzeiger Issue 9.2011, Ausg.02

Schönefelder Gemeindeanzeiger
Mitteilungsblatt für die Gemeinde Schönefeld 9. Jahrgang • 2-2011 • 25. Februar 2011 Für die Ortsteile der Gemeinde Schönefeld: Großziethen Kiekebusch • Schönefeld • Selchow • Waltersdorf und Waßmannsdorf

Zur Sache
Die Fotos, die Sie auf unserer heutigen Titelseite sehen, entstanden während der Sitzung des zeitweiligen Ausschusses „Entwicklung“, der am 27. Januar 2011 im Brandenburgsaal des Rathauses tagte. Dieser Auschuss beschäftigt sich mit der Gestaltung der künftigen Entwicklung der Gemeinde. Er kann zwar keine Beschlüsse fassen, aber der Gemeindevertretung Empfehlungen für eine harmonische Gestaltung aller Ortsteile geben. Wie alle Ausschussitzungen war auch diese öffentlich, was vor allem viele Selchower nutzten, denn ihr Ortsteil war Punkt 7 auf der Tagesordnung. Den Ausschussmitgliedern ist die Meinung der Bürger wichtig und deshalb unterbrach der Vorsitzende des Ausschusses, Olaf Damm, die Beratung und gab den Bürgern Gelegenheit ihre Meinung kund zu tun. Das verstehe ich unter praktizierter Demokratie. Mehr über die Arbeit dieses Ausschusses lesen Sie in dieser Ausgabe. Wir haben auch eine neue Rubrik eingeführt. Sie heißt „Hingeschaut“. Wir möchten alle Leser dazu aufrufen, sich in ihren Ortsteilen umzusehen und uns mitzuteilen, wo es mit der Ordnung hapert oder wo rücksichtslos Müll entsorgt wird. Die Gemeinde Schönefeld soll doch ihrem Namen Ehre machen. Außerdem haben wir die traditionsreiche Landgaststätte Apel in Rotberg besucht und waren bei den Kiekebuscher Heimatfreunden, die ihre Heimatstube vorstellten. Darüber, was sich in der Schwimmhalle tut, berichtet Monique Weiß, einst Deutsche Meisterin im Rettungsschwimmen. Wir werden Ihnen auch weiterhin interssante Neuigkeiten aus der Schönefelder Welle präsentieren und sollten Sie Fragen zu den Kursangeboten haben, dann rufen Sie einfach dort an oder gehen mal vorbei. Ich wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen. Ihre Angela Hybsier

Pläne für die Zukunft von Schönefeld Beratung des Ausschusses „Entwicklung“

Informationen zum Lärmschutz Seite 4

Vorgestellt: Karl Lobeth, CDU Seite 7

Besuch in der Landgaststätte Apel Seite 18

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Aus der Gemeindeverwaltung

Sprechstunden der Polizeiwache Schönefeld
Die Sprechstunde der Polizeiwache Schönefeld findet dienstags vom 13.00 bis 18.00 Uhr im Rathaus Schönefeld, 2. OG, Raum 217 statt. Einer der Revierpolizisten steht den Einwohnern als Ansprechpartner zur Verfügung. Außerhalb der Sprechstunde erreichen Sie: PHK Lothar Stoldt POM´in Karina Köhler POM´in Barbara Jungnickel 030 / 634 80 240 030 / 634 80 241 030 / 634 80 242

Geburtstage Februar
Der Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld gratuliert allen Jubilaren sehr herzlich zum Geburtstag und wünscht alles Gute!
Hedwig Thrun, Waltersdorf, Lieselotte Rebisch, Großziethen, Anna Kuhrt, Großziethen, Gerhard Hachenberger, Schönefeld, Karl Stöcker, Waßmannsdorf, Lothar Haase, Großziethen, Lilian Klotzkowski, Großziethen, Waltraud Gall, Großziethen, Erika Jakobeit, Waßmannsdorf, Inge Jurisch, Waltersdorf, Elsbeth Tautz, Schönefeld, Christa Schürenkämper, Schönefeld, Horst Gramsch, Schönefeld, Anna Bartschat, Großziethen, Johann Kainz, Großziethen, Anton Oder, Waltersdorf, Margot Lindenau, Schönefeld, Gertrud Marschewski, Großziethen, zum 96. zum 91. zum 90. zum 90. zum 80. zum 80. zum 80. zum 80. zum 80. zum 80. zum 80. zum 80. zum 80. zum 80. zum 75. zum 75. zum 75. zum 75. Wolfgang Schwadtke, Großziethen, Renate Lepel, Großziethen, Inge Oertelt, Großziethen, Gisela Petzold, Schönefeld, Franz Dönni, Großziethen, Karin Drews, Schönefeld, Bengi Cengiz, Großziethen, Renate Klose, Schönefeld, Norbert Wittig, Schönefeld, Birsen Tüx, Großziethen, Wolfgang Böttger, Schönefeld, Bektas Öztas, Großziethen, Helmut Gutsche, Waßmannsdorf, Helga Klar, Schönefeld, zum 70. zum 70. zum 70. zum 70. zum 70. zum 70. zum 70. zum 70. zum 70. zum 70. zum 65. zum 65. zum 60. zum 60.

Irene Herzig, Waßmannsdorf, zum 70.

Sollten die Revierpolizisten im Einsatz sein, können Sie sich jederzeit beim Wachhabenden melden, der unter der Telefonnummer 030 / 634 80 0 erreichbar ist. Er wird Ihnen in jedem Fall weiterhelfen.

Jürgen Aßmann, Großziethen, zum 65.

Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 2.02.2011
01/11 Feststellungsbeschluss zu Neubesetzungen in den Ausschüssen 02/11 Beschluss über die zuständige Grundschule für den Ortsteil Waßmannsdorf 03/11 Beschluss der 1. Satzung zur Änderung der Hauptsatzung für die Gemeinde Schönefeld 04/11 Beschluss der Gefahren- und Risikoanalyse/ Gefahrenabwehrbedarfsplan der Gemeinde Schönefeld 05/11 Beschäftigung von fünf arbeitslosen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in den Ortsteilen Großziethen und Schönefeld der Gemeinde Schönefeld im Rahmen der Bürgerarbeit 06/11 Beschluss des Leitbildes für Entwicklungsschwerpunkte 07/11 Beschluss über die 2. Änderung des Bebauungsplanes 1/98 III – neu b im Ortsteil Schönefeld 08/11 Beschluss des Protokolls des Bauausschusses vom 13.01.2011

Dorothea Hansche, Selchow, zum 60. Doris Preußner, Schönefeld, zum 60. Regina Reschke, Großziethen, zum 60. Frank Kaser, Großziethen, zum 60.

Sprechstunden der Schiedsstelle
Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Gemeinde Schönefeld finden im Raum 217, 2. Etage im Rathaus der Gemeinde HansGrade-Allee 11 in 12529 Schönefeld auf Vereinbarung statt. Bitte rufen Sie bei Bedarf eine der folgenden Rufnummern an, um einen Termin zu vereinbaren: Tel.: 030 633 83 27 Brigitte Bischof, Schiedsfrau Tel.: 03379 44 46 01 Herr Fuchs, Stellvertreter

Informationen zu den Beschlüssen der Gemeindevertretung erfahren Sie auf der Internetseite der Gemeinde. www.gemeinde-schoenefeld in der Rubrik Politik/Bürgerinformationssystem, sowie im Amtsblatt der Gemeinde.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hans-Grade-Allee 11 in 12529 Schönefeld
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld
Montag 13.00 bis 15.00 Uhr Dienstag 9.00 - 12.00 Uhr, 13.00 - 15.30 Uhr und 15.45 - 18.00 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag 13.00 bis 15.00 Uhr Freitag 09.00 bis 12.00 Uhr Service-Point/Zentrale 030 / 53 67 20 0 Sekretariat Bürgermeister: 030/53 67 20 10 Dezernat I - Bürgerdienste 030/53 67 20 33 Dezernat II - Bau- und Investorenservice 030/53 67 20 55 Dezernat III - Zentrale Dienste 030/53 67 20 22 Einwohnermeldeamt Frau Svenja Zantke 030/53 67 20 77 Frau Mandy Rosemeier 030/53 67 20 88

Sitzungstermine März
01.03., 19.00 Uhr 03.03., 18.00 Uhr 08.03., 18.00 Uhr 10.03., 18.30 Uhr 14.03., 18.00 Uhr 15.03., 18.30 Uhr 16.03. 17.03., 18.30 Uhr 23.03., 18.30 Uhr 24.03., 17.00 Uhr 31.03., 18.00 Uhr Sitzung des Ortsbeirates Großziethen Sitzung des zeitweiligen Ausschusses „Entwicklung“ Sitzung des Ortsbeirates Schönefeld Sitzung der Gemeindevertretung Sitzung des Finanzausschusses Sitzung des Bildungs- und Sozialausschusses Sitzung der Ortsbeiräte Waltersdorf u. Waßmannsdorf Sitzung des Bauausschusses Sitzung des Hauptausschusses Sitzung des zeitweiligen Ausschusses „Ortsbild“ Sitzung des zeitweiligen Ausschusses „Entwicklung“

Informationen zur Gemeinde Schönefeld finden Sie auch auf der Internetseite: www.gemeinde-schoenefeld.de

Fotonachweis:
Fotos: S. 1 (2); 6; 7; 10; 12 (2); 13; 15 (2); 16; 1( (2) A. Hybsier

Aus der Gemeindevertretung

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Informationen des Bürgermeisters
an der Grade-Allee wird voraussichtlich auch nicht im Juni 2011 fertig gestellt sein, sondern erst einen Monat später. Grund sind die ungünstigen Witterungsbedingungen und die große Zahl der Diebstähle von Kabeln, Material und sogar Putzmaschinen. In der Großziethener Kita „Gänseblümchen“ werden die Verzögerungen nur gering sein, aber letztendlich werden alle bereits begonnenen kommunalen Bauten in den kommenden Monaten zu Ende gebracht. Ärgerlich war und ist besonders für die Selchower, dass der Straßenausbau im Ort zum Erliegen gekommen ist. Eine Versammlung mit dem Bauleiter, Herrn Stein, trug ein wenig zur Aufklärung bei. Und weil wir schon bei den Problemfällen sind, möchte ich kurz über die zahlreichen und vor allem lästigen Wildschweine ein Wort verlieren. Besonders geplagt sind die Waltersdorfer in ihrer Siedlung, aber auch am Schönefelder Bauernsee oder anderen Ortes in der Gemeinde sorgen die Wildschweine für Unmut. Ein ausgewachsener Keiler brachte es vermutlich fertig, in Waltersdorf die Karosse eines PKWs so zu zerkratzen und einzubeulen, dass man meinen konnte, da wäre jemand mit Hammer und Schmirgelpapier am Wagen gewesen und habe seine Wut am Auto ausgelassen. Lobend muss man hier, trotz aller Belästigungen durch die Schweine, die Waltersdorfer Jagdpächter erwähnen. Wie Jagdpächter Günter Born mitteilte, wurden in der letzten Jagdsaison fast 90 Wildschweine allein in Waltersdorf geschossen. Hoffen wir, dass auch in den nächsten Monaten die Jäger weiterhin erfolgreich auf die Pirsch gehen. Die Jahresversammlung der Feuerwehren unserer Gemeinde zeigte die herausragenden Leistungen der einzelnen Ortswehren, der Jugendfeuerwehren und auch die unserer Wettkampffeuerwehr. An zwei Punkten müssen und werden wir jedoch etwas tun: zum einen steht die Anschaffung eines Beamers, der für die zahlreichen Veranstaltungen der Wehren genutzt werden kann, obenauf. Zum anderen muss künftig gemeinsam mit der Wehrführung mehr Werbung für die Feuerwehren gemacht werden. Gilt es doch, neue Kameraden zu gewinnen und die personelle Decke der Wehren insgesamt zu stärken. Dazu kommt, dass der Übergang von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzgruppen besser vorbereitet werden muss. Unsere neue Schwimmhalle ist der Magnet an sich. Die Besucherzahlen steigen weiterhin an und die Benutzer der Halle sind mehr als zufrieden. Das Personal hat sich an die neuen Geräte und Maschinen gewöhnt und viele Arbeiten laufen jetzt viel professioneller von der Hand. Noch läuft der erste große Test, wann, wie viele Besucher vor Ort sind, damit nach dem ersten Probehalbjahr entschieden werden kann, wie die Belegung der Halle erfolgen kann. Der Waßmanndorfer S-Bahnhaltepunkt macht enorme Fortschritte und wird mit Sicherheit im Sommer fertig gestellt sein. Die neuen DSL-Verbindungen sollten in der Siedlung Waltersdorf bis Mai 2011 fertig gestellt sein, so zumindest die Aussage der Telekom. Dafür wird u. a. der vorhandene Verteilerkasten am Standort „Im Wiesengrund 53“ durch ein neues Multifunktionsgehäuse in der Zeit vom 24.2.-25.3.2011 ersetzt. In Großziethen muss an einigen Stellen nachgebessert werden, weil die Übertragungsleistung weit von dem entfernt ist, was normalerweise von einer HighSpeed-Leitung erwartet wird. Eine Idee, die ich in einem Brief an unseren Ministerpräsidenten M. Platzeck vorgetragen habe, wurde von den Landräten aus Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald, sowie meinem Kollegen aus Mahlow-Blankenfelde mitgetragen. Kern des Vorschlags ist es, das Geld, welches die Gemeinde Schönefeld als sogenannte „Reichensteuer“ zusätzlich an das Land abführen muss, in unseren beiden Landkreisen zu belassen, damit wir damit sogenannte Härtefälle oder notwendige Um- oder Absiedlungen realisieren können. Damit wäre ein echtes Bündnis am Boden zu schmieden und die besonders betroffenen Menschen in Schönefeld und in Mahlow-Blankenfelde hätten die Chance, dass ihnen geholfen werden kann. Wenn das brandenburgische Kabinett dem zustimmen sollte, wäre damit erstmals ein gangbarer Weg aufgezeigt, der Betroffenen die Hoffnung geben könnte, dass sich um ihr Schicksal ernsthaft gekümmert wird. Hoffen wir also, dass sich unser Ministerpräsident von dieser Idee überzeugen lässt und sie voll und ganz unterstützt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute und weiterhin Freude und Erfolg in unserer Gemeinde Schönefeld Ihr Bürgermeister Dr. Udo Haase

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schönefeld,
ehe man sich versieht, ist man schon im März des neuen Jahres angelangt und die vielen Vorhaben der Gemeinde Schönefeld warten darauf, zügig fortgesetzt oder neu begonnen zu werden. Um unser Projekt Hans-GradeAllee zu beenden, bedarf es einer erneuten Vollsperrung der Straße, die dann im Eiltempo fertig gestellt werden muss. Wann wir damit beginnen, steht noch nicht endgültig fest, seien Sie aber versichert, es wird schnellst möglich erledigt. Ärgerlich war die große Zahl der Autofahrer, die diese Straße bisher unberechtigterweise benutzt haben. Nur der Linienbus hatte vom Straßenverkehrsamt eine Genehmigung. Alles andere, was darauf fuhr, war nicht rechtens. Bei möglichen Unfällen oder anderen Geschehnissen wäre die Frage der Haftung sicherlich sehr strittig geworden. Meine Bitte: Bitte benutzen Sie die Umgehungsstraße und zwar solange, bis die neue Straße fertig ist. Die Feuer- und Rettungswache

In eigener Sache Bitte Redaktionsschluss beachten
Die nächste Ausgabe des „Schönefelder Gemeindeanzeigers“ erscheint am 1. April 2011. Bürger, Ortsteilbürgermeister, Gemeindevertreter, Pfarrer und Vereinsvorsitzende, die Beschlüsse, Beiträge und Termine veröffentlichen möchten, geben ihre Zuschriften in der Gemeindeverwaltung Schönefeld bis zum 16. März 2011 ab. Im Rathaus ist ein Postfach eingerichtet worden. Im Rathaus ist ein Fach eingerichtet worden. Es besteht auch die Möglichkeit, sich direkt an Frau Hybsier, Fax 030/44 04 69 19, Mobil 0178/866 16 57 oder per E-mail: angela.hybsier@gmail.com zu wenden.

IMPRESSUM

Herausgeber: Gemeinde Schönefeld, Sitz: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld, Service-Point/Zentrale, Telefon: 030 / 53 67 20-0 Redakteurin: A. Hybsier, Fax: 030/44 04 69 19 oder 0178/866 16 57 E-mail: angela.hybsier@gmail.com Auflage und Erscheinungsweise: Der Schönefelder Gemeindeanzeiger hat eine Auflagenhöhe von 7.400 Exemplaren, die kostenlos an alle Haushalte der Gemeinde verteilt werden. Der Schönefelder Gemeindeanzeiger erscheint ca. 12 mal jährlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht in jedem Fall der Meinung des Herausgebers. Verlag: Rudower Panorama-Verlag + Medien GmbH, Köpenicker Str. 76, 12355 Berlin, Telefon/Fax 030 - 664 41 85. Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48 o. 664 49 02, Fax: 030 - 664 49 02. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 15/09.

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Im Blickpunkt

Die Weichen für die Zukunft werden heute gestellt
Städtebaulicher Entwurf der AirTown in Waltersdorf

Wie wird Schönefeld in der Zukunft aussehen? Welche Gewerbe werden sich in der unmittelbaren Umgebung des Flughafens ansiedeln? Wie wird sich das Bild der Gemeinde verändern und welchen Einfluss haben die Schönefelder darauf? Es gibt viele Fragen, die die Schönefelder Gemeindevertreter lösen müssen. Sie sind diejenigen, die mit ihren heutigen Beschlüssen die Gestalt der künftigen Gemeinde bestimmen. Im März 2010 machten sich die Gemeindevertreter auf den Weg in die zwei Münchner Gemeinden Oberding und Hallbergmoos, die beim Bau des Münchner Flughafens vor ähnlichen Fragen standen wie die Schönefelder jetzt. In zwei sehr unterschiedlichen Gemeinden erfuhren die Schönefelder, wie die Gemeindevertreter dort damit umgegangen waren. Wichtige Erfahrungen für die eigene Tätigkeit wurden damals gesammelt. Ein Ergebnis war die Bildung des zeitweiligen Ausschusses „Entwicklung“, der sich mit all diesen Fragen befasst und der der Gemeindevertretung Empfehlungen zur Entscheidungsfindung unterbreitet. Der Ausschuss wird von Ingenieurbüros beraten, die das nötige Fachwissen einbringen. Auf der Beratung am 27. Januar 2011 standen u.a. auf der Tagesordnung:

Präsentation des Projektes AirTown, Ortsteil Waltersdorf Das Projekt AirTown wurde von André Sudmann vorgestellt. Die AirTown GmbH besteht seit 2009 und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Unternehmensgruppe Max Bögl und KapHag Immobilien Holding GmbH. Unmittelbar an der Abfahrt der Autobahn A113 entwickelt AirTown ein städtebauliches Konzept, das aussehen könnte wie in der Grafik dargestellt. Sudmann erklärte, dass es den Entwicklern wichtig ist, ein Konzept zu entwerfen, das dem Standort gerecht wird. Die Entfernung zum Terminal beträgt nur ca. 1,7 km. Neben gewerblich genutzten Immobilien sollen Wohnungen, Hotels und Dienstleistungsgebäude errichtet werden. AirTown soll einen Wiedererkennungswert haben und qualitativ hohe Ansprüche erfüllen. Das Konzept ist flexibel ausgerichtet und wird über einen längeren Entwicklungszeitraum realisiert. Präsentation des Projektes Baufeld West/Lufthansa, Ortsteil Schönefeld Die Präsentation zum Baufeld West/Lufthansa hatte einen völlig anderen Charakter. Die Lufthansa beabsichtigt mit der Fertigstellung des Flughafens ihre noch in Berlin tätigen Tochtergesellschaften nach Schönefeld umzusiedeln und damit die 3600 Mitarbeiter

nach Schönefeld zu verlagern. Die Lufthansa besitzt im westlichen Teil ein Grundstück, das sie dafür nutzen möchte. Das ist jedoch nur ein Teil des gesamten Baufeldes. Daneben gibt es zahlreiche andere Eigentümer und nur mit deren Einverständnis kann das Gelände als Ganzes entwickelt werden. Die Projektentwickler der Lufthansa erläuterten die Situation und das von ihnen geplante weitere Vorgehen. Der Ausschussvorsitzende Damm sagte, dass sich die Gemeinde zur Lufthansa bekannt habe und dass das Konzept schlüssig sei, sich mit allen Eigentümern auf ein Gesamtkonzept zu einigen. Aktueller Sachstand zum Bebauungsplan 03/10 „Veranstaltungsgelände“, Ortsteil Selchow Auf diesen Tagesordnungspunkt hatten besonders die vielen Gäste im Saal gewartet. Sie waren aus Selchow gekommen, um aus erster Hand zu erfahren, wie es in ihrem Ortsteil weiter gehen soll. Olaf Damm erklärte in seinen einführenden Worten, dass die Gemeinde auf der Seite der Selchower stehe und sich darum kümmere, dass den Einwohnern bei der geplanten Entwicklung nicht die Luft ausgehe. Im Einzelnen ging es um das Verkehrskonzept, das eine Straßensperrung während der ILA verhindern soll. (Wir hatten

darüber in der Januarausgabe berichtet.) Neu ins Gespräch gebracht wurde der Bau einer Straße, die die Vollsperrung verhindern soll. Das Veranstaltungsgelände wäre nicht zerschnitten und der Verkehr könnte in Spitzenzeiten geregelt werden. Für die Selchower wäre das eine geringere Belastung, so die Begründug für die Pläne durch Planer Illiges. Auch der Entwicklungsausschuss hält das neue Konzept für praktikabel. Dann kamen die Selchower zu Wort. Der Ausschussvorsitzende Damm unterbrach die Beratung, um ihnen Gelegenheit zu geben, ihre Meinung zu sagen. Ortsvorsteher Mann forderte: „Wir hätten gern einen Bauablaufplan und Informationen über die Verkehrsführung während der Bauarbeiten und danach, damit wir uns darauf einstellen können.“ Herr Stippekohl fragte: „Was müssen wir noch alles hinnehmen? Wie ist das mit dem Schallschutz, wenn auch noch die Straße durch den Ort führt?“ Noch sind nicht alle Fragen beantwortbar. Eine Klausurtagung des Ausschusses soll mehr Klarheit bringen. Wichtig ist allen aber, dass sie im Gespräch mit den Selchowern bleiben. Das will auch die Messe Berlin, deren Vertreterin Birgit Compans das folgende Kurzinterview gab:

Thema: Fluglärm
Birgit Compans von der Messe Berlin zum Stand der Gespräche mit den Selchowern „Wir haben gemeinsam mit den Selchowern einen Stammtisch. Dort sind alle Meinungen vertreten. Der Ortsvorsteher, Herr Mann, hat Betroffene mit unterschiedlichen Standpunkten ausgesucht. Es ist nicht immer einfach, aber wir versuchen durch konstruktive Beiträge die Sache vorwärts zu bringen. Bis jetzt sehe ich eine positive Stimmung, obwohl kontroverse Meinungen vorhanden sind. Wir gehen auf die Belange der Selchower ein und versuchen den Zoll zu tragen. Allerdings können wir nicht alles berücksichtigen. Wir wollen und müssen einen gemeinsamen Konsens finden. Wir kümmern uns um den Gutspark, der als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme für die Versiegelung von Flächen gestaltet werden soll. Über 1 Mio. Euro sollen dafür aufgwendet werden. Wir möchten, dass das Geld in Selchow bleibt. Ich würde mir wünschen, dass sich auch ein Investor findet, der das Gutshaus wieder herrichtet.“ A.H. Stimmen von Selchower Bürgern nach der Sitzung des zeitweiligen Ausschusses „Entwicklung“ Regina Jakob „Das mit der neuen Straße ist völlig neu für mich. Immer kommt wieder etwas Neues. Ich möchte eigentlich nicht weg. Ich wohne schon seit 59 Jahren in Selchow.“ Sabine Kinscher: „Bei den Treffen mit der Berliner Messe werden wir sehen, wie das konkret aussehen wird.“

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Marianne Mehles: „Wir gehen zu allen Bürgerversammlungen. Das Projekt der Straße ist neu für uns. Alles andere ist schon sehr straff für uns. Ich bin Urselchowerin, bin dort geboren und wollte nie weg. Aber jetzt, wenn alles passt, würden wir gehen. So kann man nicht wohnen und leben. Die Straße vor uns, die Straße hinter uns, die Bahn neben uns. Hoffnung haben wir nicht, wünschen würden wir sie uns.“

Informationen aus der Fluglärmmkomission
Am 17. Januar fand die 71. und am 14. Februar 2011 fand bereits die 72. Sitzung der Fluglärmkommission (FLK) statt – die weiteren Sitzungen erfolgen in einem monatlichen Abstand. An der Sitzung nahmen 33 Mitglieder, 18 ständige Gäste sowie die Geschäftsführung der FLK teil. Es wurde von der FLK bestätigt, dass zunächst für das Jahr 2011 ab der 70. Sitzung die Tagesordnung, beschlossene Anträge und das bestätigte Protokoll einschließlich der Anlagen auf der Internetseite des Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (MIL) eingestellt werden (http://www.mil. brandenburg.de/sixcms/detail. php/484669) Ziel der nächsten Sitzungen ist die weitere Bearbeitung der vorliegenden Anträge, in enger Zusammenarbeit mit der DFS, um somit eine sachliche Basis für die neuen Abflugrouten des BBI zu erarbeiten. Die Anflugrouten werden erst danach betrachtet. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat auf der 71. Sitzung der FLK ihre Stellungnahme zu verschiedenen neu eingebrachten Flugroutenvorschläge abgegeben. Unter anderem: Antrag 6 Optimierung für Abflüge Nordbahn durch leichtes Abknicken nach Norden

von Robert Rust
Als Alternative (auf der Karte gestrichelt) werden für die Nordbahn ein Geradeausflug und dann ein Eindrehen auf die Internationalen Flugrouten vorgesehen. Schönefeld hat den Geradeausflug vertreten. Die DFS wird diese Variante auf ihre Betroffenheitsauswirkungen hin untersuchen und der FLK berichten. Antrag 12, Optimierung Ostabflug Südbahn (mehr als 15 °)

Als Alternative 2 (auf der Karte gestrichelt) wird der Geradeaus-Abflug vorgeschlagen. Schönefeld hat für die Südbahn den Geradeausflug vertreten. Auch diese Variante wird die DFS auf ihre Betroffenheitsauswirkungen hin untersuchen und der FLK berichten.

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Thema: Fluglärm

Interview mit dem Ombudsmann in Sachen Lärmschutz, Herrn Truttmann
komplizierte Angelegenheit, die im Moment zusätzlich durch die Flugroutendiskussion erschwert wird. Ich hoffe, dass die Flugrouten so bald wie möglich festgelegt werden. Viel Zeit für die Umsetzung des Lärmschutzes bleibt dann nicht mehr bis zur geplanten Eröffnung des Flughafens. Wer kommt zu Ihnen? Das sind vor allem die vom Fluglärm Betroffenen in Selchow und Waltersdorf, aber auch Bürger z.B. aus Waßmannsdorf. Sie kommen, wenn sie mit ihren Fragen nicht weiter wissen oder die vielen technischen Details nicht verstehen. Ich kümmere mich um diese Probleme und versuche, falls nötig, im Gespräch mit der Flughafen Berlin Schönefeld GmbH (FBS) Lösungen zu finden. Das ist nicht immer ganz leicht, vor allem wenn es um einige grundsätzliche Probleme oder Grenzfälle geht. Einige Dinge sind geklärt, andere noch nicht. Die Fragen und Antworten liste ich in einem Fragenkatalog auf. Wichtig für mich ist, dass ich den Bürgern, die Hilfe bei mir suchen, Auskünfte zu ihrer konkreten Situation geben kann und sie nicht allein gelassen werden mit ihren Sorgen. Denn die Betroffenen sind keine Bittsteller, sondern haben das Recht zu wissen, warum welche Schallschutzmaßnahmen ausgeführt werden oder nicht. Oftmals liegen die Erwartungen der Bürger und die festgestellten Schutzmaßnahmen weit auseinander. Können Sie bitte ein konkretes Beispiel nennen. Nachdem die Betroffenen, einen Antrag auf Schallschutzmaßnahmen bei der FBS eingereicht haben, erstellt ein Ingenieurbüro eine sogenannte Schallschutztechnische Objektbeurteilung (STOB). Darin ist als Ergebnis vermerkt, welche Schallschutzmaßnahmen bei ihrem Haus durchgeführt werden, um das festgelegte Schutzziel zu erreichen. Diese Beurteilung ist eine Auflistung zahlreicher technischer Details und Fachbegriffe, deren Bedeutung und Zusammenhänge für den einzelnen nur schwer zu verstehen sind. Auch ich habe dafür einige Zeit gebraucht. Aber es ist positiv, dass die Betroffenen diese Berechnungsgrundlagen vom Ingenieurbüro erhalten, damit diese überprüft werden können. So werden z.B. in der STOB manchmal einzelne Räume als „nichtanspruchsberechtigt“ bezeichnet und erhalten keine Schutzmaßnahmen; hier gilt es, der Sache auf den Grund zu gehen. Welche Hilfe können Sie den Bürgern anbieten? Ich biete u.a. Hilfe beim „Lesen“ der STOB an und nehme eine Prüfung auf Plausibilität vor. Die Schallberechnung selbst kann ich nicht durchführen, aber Widersprüche oder Unklarheiten innerhalb der Beurteilung feststellen. Ein erster Schritt ist oftmals, dass ich mir vor Ort das Gebäude ansehe und mit den Angaben in der STOB vergleiche. Fragen, die sich ergeben, werden mit dem Hauseigentümer ausführlich besprochen. Ich helfe auch, wenn es nötig ist, schriftliche Widersprüche an das Ingenieurbüro zu formulieren. Ich empfehle den Bürgern, sich die Unterlagen vor der Unterzeichnung genau anzusehen und bei Unklarheiten Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wer sind Ihre Ansprechpartner? Das ist in erster Linie die FBS, mit der ich regelmäßige Gespräche führe. Einige Dinge konnten schon geklärt werden. Entscheidungen kann letztlich nur die FBS treffen und so werde ich manchmal auch zum „Überbringer schlechter Nachrichten“. Auch die Ingenieurbüros sind je nach Fragestellung meine Ansprechpartner. Allerdings ist Geduld nötig und ich wünsche mir, dass die Klärung der offenen Fragen schneller ginge. Auch mit dem Ombudsmann des Landkreises, Herrn Diedrich, führe ich einen regelmäßigen Austausch. Wir beschäftigen uns ja mit gleichgelagerten Fragen und suchen gemeinsam nach Lösungen. Wie kann man Sie erreichen? Bürger, die Fragen haben oder einen Termin vereinbaren möchten, können das telefonisch tun. Ich bin täglich im Rathaus unter der Tel.: 030/536720-97 zu erreichen. Vielen Dank für das Gespräch. A.H

Lärmschutz – Hilfe für Betroffene

Seit einem knappen Jahr sind Sie als Ombudsmann zu Fragen des Fluglärmschutzes für die Bürger der Gemeinde Schönefeld tätig. Mit welchen Problemen haben sich die Bürger an Sie gewandt? Die Bürger wenden sich mit den verschiedensten Fragen zum Fluglärmschutz an mich. Es sind sowohl grundsätzliche Fragen als auch Detailfragen, wie man im ganz konkreten Fall seine Schallschutzansprüche geltend machen kann. Es ist eine ziemlich

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Aus der Gemeindevertretung

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Vorgestellt: Gemeindevertreter Karl Lobeth (CDU)
Kirchenschlüssel und öffne die Kirche, wenn Besucher vorbei kommen.“ Die Arbeit in der Gemeindevertretung „In der Gemeindevertretung arbeiten Menschen mit verschiedenen Meinungen zusammen. Es gibt viele, die sich engagieren. Da geht es nicht ohne Probleme ab. Demokratie heißt, dass man sich einigen muss, dass man einen gemeinsamen Nenner finden muss. Da gibt es schon mal Auseinandersetzungen, am Ende müssen wir entscheiden, was das Richtige für die Gemeinde ist. Darüber reden wir. Die Aufgaben sind heute viel größer als 2003 bei der Bildung der Großgemeinde. Man lernt dazu, muss sich mit den gesetzlichen Grundlagen auskennen und entsprechend der Kommunalverfassung handeln. Ich sehe mich auch in den kleinen Ortsteilen um, die keinen Vertreter in der Gemeindevertretung haben. Ich vertrete die Bürger der ganzen Gemeinde, nicht nur die von Kiekebusch und kümmere mich auch um deren Belange.“ Was mir gefällt „Wir haben viele große kommunale Sachen angeschoben. Da kommt schon manchmal Angst auf, dass man sich als Gemeinde übernimmt, denn man muss auch die Nachfolgekosten einbeziehen und sich darum kümmern, dass die Bewirtschaftung funktioniert. Man muss vorsichtig sein und darf die Gemeinde nicht zu hoch belasten. Es soll alles schön und modern sein, aber unseren Gegebenheiten angepasst. Es macht schon stolz, wenn man viele Jahre mitgeplant und mitentschieden hat und wenn dann ein Projekt abgeschlossen ist. Besonders in meiner Arbeit im Bauausschuss wird das deutlich. Die meisten Beschlüsse der Gemeindevertretung kommen aus diesem Ausschuss, der sich mit den großen Projekten befasst, immer neue Bebauungspläne entwickelt und in vielen Sitzungen diskutiert. Dabei sind die Sachkundigen Einwohner eine große Hilfe. Wir Gemeindevertreter sind größtenteils Laien und bringen große Sachen auf den Weg und da hilft uns das Fachwissen sehr beim Treffen der richtigen Entscheidungen. Die Arbeit in den Ausschüssen halte ich für sehr wichtig. Hier geht es um Sachfragen, um das Abwägen von Für und Wider für ein Projekt. Wir entscheiden jetzt, wie Schönefeld mit seinen unterschiedlich geprägten Ortsteilen einmal aussehen wird. Deshalb befasst sich der Ausschuss „Entwicklung“ u.a mit den Fragen was, wo, in welchem Ortsteil gebaut werden soll oder welche Gewerbeansiedlungen für die Gemeinde wichtig sind.“ Was mir nicht gefällt „Ich begrüße das Radwegekonzept der Gemeinde, bin aber nicht mit der Situation hier in Kiekebusch zufrieden. Ein Radweg von Kiekebusch nach Karlshof ist im Konzept leider nicht enthalten. Ich wünsche mir, dass eine Lösung für diesen einen Kilometer gefunden wird. Wir haben auch keinen Spielplatz für die Kleinen, nicht mal eine Schaukel. Es wäre auch schön, wenn wir in unserem Ortsteil wenigstens eine öffentliche Bank hätten. Die älteren Kiekebuscher, die regelmäßig zum Verkaufswagen kommen, würden sich darüber freuen, wenn sie einen Sitzplatz zum Warten hätten.“ Die Gemeinde in der Zukunft „Die Gemeinde um den Flughafen südlich von Berlin wird wachsen und sich entwickeln. Uns wird der Flughafen lenken. Und es werden neue Leute herziehen und die jungen Leute werden hier bleiben wegen der Arbeit. Das gefällt mir. Viele neue Dinge werden entstehen, trotzdem wollen wir hier um Kiekebusch – Rotberg den ländlichen Charakter erhalten und uns darum kümmern, was in unserem Dorf passiert. Als wir noch eine eigenständige Gemeinde waren, hatten wir hier einmal ein Gewerbegebiet geplant. Damals war das Projekt nicht so richtig vorangekommen. Jetzt gibt es wieder Interesse von Investoren, sich dort anzusiedeln. Wir hoffen, dass uns die Belastung durch den Verkehr dann nicht zu negativ beeinflusst. Ich hoffe, dass in unserem Ortsteil die noch stehenden Ruinen verschwinden und wir auch bald wieder eine Gaststätte haben werden. Es wäre schön, wenn wir wieder diesen Platz hätten, an dem sich die Einwohner treffen oder auch mal feiern können. Außerdem wünsche ich mir, dass mehr junge Leute nachziehen und sich in der Gemeinde engagieren und an der Gestaltung der Zukunft teilnehmen.“ A.H.

Gemeindevertreter Karl Lobeth Persönliches geboren 1951, verheiratet, 2 erwachsene Töchter, ein Enkel, war 30 Jahre lang beim Flughafen Catering tätig, jetzt in Altersteilzeit, hat 32 Jahre lang in Selchow gewohnt und seit 1983 in Kiekebusch, Hobby ist sein alter Bauernhof, war schon in der Gemeindevertretung als Kiekebusch noch ein eigenständiger Ort war, 1992 bei der Amtsgründung Mitglied des Amtsauschusses, seit 2003 Gemeindevertreter in der Großgemeinde Schönefeld, stellv. Vorsitzender des Bauausschusses, des zeitweiligen Ausschusses „Ortsbild“, Mitglied des Ortsbeirates Kiekebusch Mein Engagement in der Gemeinde „Ich bin hier in der Gemeinde aufgewachsen, zur Schule gegangen und habe dann bei Stellmacher Walter Patzer 3 Jahre gelernt. 5 Jahre lang war ich im Klärwerk tätig und später bei der Interflug und Lufthansa im Catering. Meine Eltern und auch die Eltern meiner Frau stammen aus Selchow. Ich kenne alle Ortsteile und viele der Einwohner und für mich ist es ganz normal, dass ich mich für meine Gemeinde einsetze und mich kümmere. Mich interessiert, was gebaut wird und wie sich die Gemeinde entwickelt. Ich war in der Feuerwehr Maschinist, solange es in Kiekebusch eine gab. Das letzte Sinnbild, unser alter Löschturm, steht jetzt in Großziethen vor der Feuerwache. Außerdem bin ich seit 15 Jahren Mitglied im Gemeindekirchenrat, bewahre den

60 Jahre für die Feuerwehr
Am 26.08.1950 trat Georg Rammhold in die Freiwillige Feuerwehr Waßmannsdorf ein. Vielen jungen Kameraden brachte er die Liebe zur Feuerwehr und die Pflichterfüllung nahe. So auch dem heutigen Gemeindebrandmeister Udo Schukat - wie der auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren in Schönefeld im Januar betonte. Und somit war es ihm eine besondere Freude, den Kameraden Rammhold zu seinem 60-jährigen Jubiläum auszuzeichnen. Die Kameraden im Wappensaal des Rathauses spendeten stehend Beifall und zeigten auf diese Weise dem Kameraden Rammhold, dass es doch etwas ganz Besonderes ist, 60 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr zu sein.

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Aus der Gemeindeverwaltung

Hingeschaut:

Verbandsgewässerschauen in der Gemeinde Schönefeld
23.03.2011 13.00 Uhr OT Kiekebusch, OT Rotberg, OT Großziethen, OT Waßmannsdorf, OT Selchow Die Sitzungsorte können zu einem späteren Zeitpunkt im Internet unter www.wbv-dahme-notte.de eingesehen werden.

Amtsblätter 01/2011 und 02/2011 veröffentlicht
21.01.2011 Nummer: 01/11 Inhaltsverzeichnis: Amtliche Bekanntmachung Im Interesse eines gepflegten Ortsbildes der Gemeinde Schönefeld sollte jeder Bürger seinen Müll so trennen, dass er auch entsorgt werden kann. Selbst wenn gelbe Säcke vom Abfuhrunternehmen, aus welchen Gründen auch immer, nicht entsorgt wurden, ist jeder Bürger verpflichtet diese vom jeweiligen Sammelpunkt wieder zu entfernen, damit es nicht so aussieht, wie auf diesem Foto gut zu sehen. Das Ordnungsamt Die Fotos wurden im Großziethener Friedhofsweg gemacht. Beteiligung zum Bebauungsplan 04/09 „Lichtenrader Chausseee / Mahlower Weg“ Ortsteil Großziethen Öffentliche Bekanntmachung des Beschlusses und Inkrafttreten Bebauungsplan 02/10 „Erschließung Kienberg“ Ortsteil Waltersdorf Bekanntmachung des Bürgermeisters für den MAWV 26.01.2011 Nummer: 02/11 Inhaltsverzeichnis: Amtliche Bekanntmachung Friedhofssatzung für die Gemeinde Schönefeld Friedhofsgebührensatzung die Gemeinde Schönefeld für

Satzung über die Straßenreinigung (Straßenreinigungssatzung - StrRS) Das Amtsblatt der Gemeinde Schönefeld enthält aktuelle Bekanntmachungen der Gemeinde sowie die Beschlüsse der Gemeindevertretung. Es kann bezogen werden: im Rathaus der Gemeinde Schönefeld, 12529 Schönefeld, Hans-Grade-Allee 11 sowie einzeln oder im Abonnement gegen Erstattung der Portound Versandkosten. Im Internet finden Sie es unter www.gemeinde-schoenefeld.de/Amtsblatt

Informationes des Einwohnermeldeamtes Tagespflegeperson gesucht! Gemeinde Schönefeld
Die Gemeinde Schönefeld sucht für alle Ortsteile Tagespflegepersonen, welche die Betreuung von Kindern im Alter von 0-3 Jahren übernehmen. Um als Tagespflegeperson tätig werden zu können, ist die Erfüllung bestimmter Voraussetzungen erforderlich. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter folgender Adresse: Dezernat I Bürgerdienste Schule/ Kita Frau Sternkicker Hans- Grade-Allee 11 12529 Schönefeld Tel: 030/53672035 Oder Sie wenden sich direkt an den Landkreis Dahme- Spreewald unter der Telefonnummer 03546/201746 bei Frau Wagenknecht. Ist Ihr Personalausweis, Reisepass oder Kinderreisepass abgelaufen? Oder läuft er bald ab? Dann muss ein Neuer beantragt werden! Also schnell nachschauen! Den Antrag für ein neues Dokument stellen Sie beim Einwohnermeldeamt. Damit Ihr Antrag bearbeitet werden kann, ist es erforderlich, dass alle notwendigen Unterlagen vorliegen: Jede Person für die ein Dokument beantragt werden soll, muss persönlich bei der Antragstellung erscheinen, seine Original-Geburtsurkunde oder ggf. Original-Eheurkunde, sowie sein derzeitiges Dokument vorlegen. Um den Antrag komplett zu machen, wird pro zu beantragendes Dokument ein biometrisches Passbild benötigt. Die Kosten für ein neues Dokument sind altersgebunden: Personalausweis für unter 24-Jährige = 22,80 € für über 24-Jährige = 28,80 € Reisepass für unter 24-Jährige = 37,50 € für über 24-Jährige = 59,00 € Kinderreisepass bis zum vollendeten 12. Lebensjahr = 13,00 €

Die aktuelle Einwohnerzahl der Gemeinde Schönefeld: 13.562 (Stand 10.1.2011)

Unser Anzeigentelefon: 663 37 48

Aus der Gemeindeverwaltung

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Bekanntmachung der Jagdgenossenschaft Waltersdorf
zu der Versammlung der Mitglieder der Jagdgenossenschaft Waltersdorf am Montag, dem 28.03.11, um 18.00 Uhr im ehemaligen Rathaus Waltersdorf, Berliner Str. 1 Eingeladen sind alle Eigentümer von Grundflächen, die zum gemeinschaftlichen Jagdbezirk der Jagdgenossenschaft Waltersdorf gehören, auf denen die Jagd ausgeübt werden darf. Gemäß Satzung kann sich ein Grundeigentümer mittels schriftlicher Vollmacht durch einen anderen Jagdgenossen vertreten lassen. Miteigentümer und Gesamthandseigentümer können ihr Stimmrecht nur einheitlich ausüben, eine Bevollmächtigung ist nachzuweisen. Zur Feststellung der Stimmberechtigung sind zwingend aktuelle Grundbuchauszüge (unbeglau-

Bekanntmachung der Jagdgenossenschaft Kiekebusch
Der Bürgermeister als Notvorstand der Jagdgenossenschaft Kiekebusch lädt zur Jagdgenossenschaftsversammlung am Dienstag, dem 29.03.11, um 18.00 Uhr in den Generationstreff Kiekebusch, Kiekebuscher Dorfstraße 14 in 12529 Schönefeld ein. Damit die Versammlung pünktlich um 18 Uhr begonnen werden kann, werden die Jagdgenossen gebeten, sich rechtzeitig einzufinden. Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Feststellung der anwesenden und vertretenden Jagdgenossen und der durch diese gehaltenen Flächen 3. Beschluss der Satzung 4. Wahl des Jagdvorstandes 5. Sonstiges Eingeladen sind hiermit alle Jagdgenossen, das heißt Eigentümer bejagdbarer Flächen im Jagdbezirk Kiekebusch. Entsprechende Unterlagen sind mitzubringen und vorzuweisen! Zur Prüfung der Mitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft hat sich jeder Jagdgenosse bei der Versammlung auszuweisen. Jeder Jagdgenosse, der nicht selbst an der Versammlung teilnimmt, kann einen Vertreter gerader Linie durch schriftliche Vollmacht bestimmen. Der Bevollmächtigte hat sich ebenfalls entsprechend auszuweisen. Bei gemeinschaftlichem Eigentum (z. B. Miteigentum, Erbengemeinschaft) kann das Stimmrecht nur einheitlich ausgeübt werden. Deshalb ist einer der Eigentümer von den übrigen Miteigentümern zur Stimmabgabe zu bevollmächtigen, sofern diese nicht selbst an der Versammlung teilnehmen können; dies gilt auch für Eheleute. Der Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld als Jagdnotvorstand Dr. Udo Haase

EINLADUNG

bigt) vorzulegen! Tagesordnung: 1. Begrüßung und Feststellung der Tagesordnung 2. Neuwahl des Vorstandes und der Stellvertreter 3. Neuwahl des Schriftführers und des Kassenführers und deren Stellvertreter 4. Neuwahl von 2 Rechnungsprüfern und deren Stellvertreter 5. Beschluss zur Aufstellung des Jagdkatasters und dessen Organisationsform 6. Informationen und Anfragen / Verschiedenes Anmerkung: Für juristische Personen handeln ihre verfassungsmäßig berufenen Organe oder deren Beauftragte. Die Versammlung ist gemäß der Satzung unabhängig von der Anzahl der erschienenen Jagdgenossen beschlussfähig. Der Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld als Jagdnotvorstand Dr. Udo Haase

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Schwimmbad „Schönefelder Welle“

Monique Weiß berichtet:

Liebe Leser des Schönefelder Gemeindeanzeigers,
mein Name ist Monique Weiß. Ich komme aus Luckenwalde und arbeite seit dem 01. 12. 2010 in der Schönefelder Welle als Fachangestellte für Bäderbetriebe. Am 01. 12. 2010 erhielten alle Mitarbeiter feierlich von Bürgermeister Dr. Haase unsere Arbeitsverträge. Fernsehen und Reporter verschiedener Zeitungen waren auch da. Bis zur Eröffnung, die am 18. 12. 2010 statt fand, hatten wir jede Menge zu tun, z.B. DRK- Schulung, Einweisung über Reinigungsarbeiten, Umgang mit Reinigungsmaschinen wie dem Beckensauger und Hochdruckgeräten. Die Wasseraufbereitungstechnik sowie Brand- und Chlorgasanlagen wurden uns intensiv vom Fachmann erklärt. Am 17.12. gestalteten wir unsere gemeinsame Weihnachtsfeier mit

den Angestellten aus dem Rathaus. Dies war auch gleichzeitig die Generalprobe für die am 18.12. anstehende Eröffnung der neuen Schwimmhalle. Unser Gemeindeoberhaupt erschien zur Weihnachtsfeier im zünftigen Retro-Badelook, Strohhut und Gehstock. Sein Privileg - er durfte als Erster die Schönefelder Welle in Schwingung versetzen. Im Anschluss gingen dann alle anderen freiwillig baden. Es gab Kaffee, Kuchen und weihnachtliche Süßigkeiten. Kinder bzw. Enkel der Rathausmitarbeiter durften als besonderes Andenken an diesen Tag einen Wasserball und ein Quietsche-Entchen mit nach Hause nehmen. Nun war der große Tag für alle, die vor und während der Realisierung am Bau des Schwimmbades beteiligt waren und natürlich auch für uns, die Neuen, die nun dafür sorgen wollen, dass die Gäste sich hier wohlfühlen und

Monique Weiß an ihrem Arbeitsplatz gerne wieder kommen. Dann kam die große Eröffnung der Schönefelder Welle. Der Vormittag gehörte der Prominenz aus der Politik, Wirtschaft und Sport, umringt vom Blitzlichtgewitter der Fotografen. Die Kinder der Astrid-Lindgren-Grundschule boten ein Programm und eine Band sorgte für musikalische Unterhaltung. Für Gaumenfreuden war mit Kaffee, Kuchen und Obst reichlich gesorgt. An dieser Stelle gilt unser ganz besonderer Dank der Sekretärin des Bürgermeisters Frau Rasche und Frau Bösel vom Dezernat 1 für die tolle kulinarische Vorbereitung und die Gestaltung und Dekorierung. Am Nachmittag um 15 Uhr kam dann die Bevölkerung in das neue, lang ersehnte Schwimmbad. Führungen durch das Objekt waren an diesem Tag möglich. Die Gäste haben viele Fragen zu Kursangeboten, Öffnungszeiten, Sauna und vieles mehr, die wir täglich beantworten. Jetzt ist Ende Februar und die Gästezahlen steigen immer mehr und mehr, was uns alle sehr freut. Die Schönefelder Welle ist bei der Bevölkerung sehr gut angekommen.

Schönefelder Welle Telefon: (030) 63 41 54 515

SCHÖNEFELD

Aus den Ortsteilen

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Schönefelder Chronik- in eigener Sache
Gibt es einen Ort ohne Geschichte? Wohl nicht. So hat auch Schönefeld seine Geschichte von der Ortsgründung bis zur heutigen Gegenwart. Am 16.12.2010 konnte Ortschronistin Frau Karin Lein, die von ihr verfasste Ortschronik an den Schönefelder Bürgermeister, Herrn Dr. Haase, übergeben. Die Chronik kann nun auch von den Schönefeldern im Schönefelder Rathaus erworben werden. Wer sich mit der Erfassung und Einsicht in die unterschiedlichsten Schriftstücke zurückliegender Epochen beschäftigt, kann es nur verstehen, wie aufwendig die Arbeit der Chronisten ist, örtliche Geschichte zu verfolgen und zu erforschen. Viele Schriften der vergangenen Jahrhunderte sind in Sütterlinschrift verfasst und nicht jeder Schreiber hatte eine saubere Handschrift, was die Aufarbeitung erschwerte. Gemeinsam haben wir viel Zeit in den unterschiedlichsten Archiven verbracht, um Schönefelder Geschichte zu erfassen und zu dokumentieren. Dies hat viel Zeit und Aufmerksamkeit erfordert, so dass wir unseren Bürgermeister, Herrn Dr. Haase, um einen Aufschub bei der Fertigstellung um ein Jahr gebeten hatten. So konnten wir Ende 2010 die Chronik erst einmal vollenden und diese fertigstellen. Der Umfang der vorgegebenen Seitenzahl brachte uns erneut vor Probleme. Umfangreiches Material musste der vorgegebenen Seitenzahl angepasst werden. Einige Beiträge konnten deshalb nur in Kurzform erscheinen. Am 27.1.2011 konnten wir im Mehrgenerationenhaus im Schönefelder Schwalbenweg 8 die Chronik den interessierten Schönefeldern präsentieren, was reichlich Anklang fand. Dies werden wir auch in Zukunft so weiterführen. Wir haben festgestellt, dass mehr und mehr Schönefelder Interesse an unserer Arbeit und den geschichtlichen Ereignissen in unserer Gemeinde finden. Oft war die Suche doch recht beschwerlich, zumal verschiedene Archive Unterlagen in ihrem Bestand hatten. Auch Zeitzeugen, soweit sie Bereitschaft zur Mitarbeit bekundeten, wurden in unsere Arbeit einbezogen. Dafür noch einmal jetzt unseren herzlichen Dank an Sie. Ihre Erinnerungen und Erlebnisse, zur Schönefelder Geschichte, war für uns eine Bereicherung unserer Nachforschungen, die wir gut einflechten konnten. Auch die uns zur Verfügung gestellten alten Postkarten, Dokumente und Fotos konnten wir zum besseren Verständnis und zur Darstellung in unserer Chronik verwenden. Wir sammeln aber weiter und sind jedem Schönefelder dankbar, der uns auch zukünftig bei der Erfassung Schönefelder Geschichte behilflich ist. Schnell werden mal alte Fotos oder Alben entsorgt, wo man auch noch alte nicht mehr existente Gebäude erkennen kann. Sie, liebe Schönefelder, wissen ja selbst wie sich Schönefeld allein in den letzten Jahren verändert hat. Ein Beispiel sind nur die Häuser an der B179, die dem Autobahnbau weichen mussten, zu denen auch das ehemalige Chausseehaus gehörte. Fotos von der Straßenbahn nach Schönefeld, alte Bauerngehöfte, der alte Sportplatz, die Schule, das ehemalige Gutshaus, von der ehemaligen Mühle oder vom Leben dort, sie sind für uns von großer Bedeutung. Vieles existiert heute nicht mehr. Bitte schauen Sie, liebe Schönefelder, doch einmal nach, ob Sie solche Aufnahmen besitzen. Sie bekommen alle Bilder, Fotos und sonstige interessante Dokumente natürlich unbeschadet zurück, nachdem wir diese im Computer, natürlich mit Ihrem Einverständnis erfasst haben. Liebe Schönefelder, Ortsgeschichte kann man nur erforschen und der Nachwelt erhalten, wenn man die Zeugnisse vergangener Epochen sammelt und für die chronische Aufarbeitung nutzen kann. Jedes weggeworfene alte Foto ist unwiederbringlich verloren. Wir Schönefelder Ortschronisten möchten aber soviel wie nur möglich erhalten, sodass auch nachfolgende Generationen unser heutiges Leben und das ihrer Vorfahren zurückverfolgen können. Sollten Sie fündig werden und uns in unserer Arbeit unterstützen wollen, wären wir Ihnen schon jetzt sehr dankbar. Bitte melden Sie sich bei: Herrn Hans Schäfer, 12529 Schönefeld, Seeweg 5 Tel. 030 / 633 23 32

27. März Beginn der Sommerzeit!

Programm für die Senioren des Ortsteiles Schönefeld für das Jahr 2011
Modenschau im Sportcasino Schönefeld, Sportplatz Schönefeld, Beginn: 15:00Uhr April Osterbasteln mit Frau Schulenburg Mai Veranstaltung der Verkehrswacht, mit Herrn Bauer Juli Großveranstaltung der Brandenburgischen Seniorenwoche in der Mehrzweckhalle Großziethen September Kegeln am See Oktober Modenschau 23. November Weihnachtsbasteln 21. Dezember Weihnachtsfeier Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat findet ein Romménachmittag im Mehrgenerationshaus statt. Beginn: 15:00 Uhr Für die einzelnen Veranstaltungen werden die genauen Termine durch Aushang und im „Schönefelder“ noch bekannt gegeben. 23. März

Ambulanter Pflegedienst
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Kranken- und Altenpflege

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Aus dem Ortsteilen

KIEKEBUSCH

Heimatfreunde Kiekebusch
Informationsveranstaltung zum Ortsfamilienbuch
Mitte Januar hatten die Kiekebuscher Heimatfreunde zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, bei der auch die Heimatstube, die es seit kurzem im Generationstreff gibt, vorgestellt wurde. Viele Gäste waren gekommen. Das Interesse an den Familiengeschichten des Dorfes ist groß. Jürgen Nossack erläuterte die Vorgehensweise beim Zusammentragen der Dokumente und bei der Systematisierung. Anhand von Beispielen zeigte er, wie das Ortsfamilienbuch aussehen könnte. In akribischer Kleinarbeit haben die Heimatfreunde Daten, Dokumente und Fotos zusammengetragen. Sie haben viele Gespräche mit den Familien geführt, um Geschichte lebendig zu machen. Das Ortsfamilienbuch wird mehr als 100 Familien mit ca. 1500 Personen aus den letzten 2 bis 3 Jahrhunderten einschließen. Recherchiert wurde und wird in Kirchenbüchern, standesamtlichen Unterlagen, Familienstammbüchern, Familienalben, Adressbüchern, Telefon CDs, Gedenkschriften und Grabreden. Auch Internetdatenbanken wie www.familysearch.org wurden zu Rate gezogen. Seit 2008 wurden auf diese Weise viele Daten und Dokumente gesammelt. Im letzten Jahr fanden 8 Familiennachmittage mit 65 Familien statt. Auch in diesem Jahr sollen diese Nachmittage fortgesetzt werden. Wie ein einzelner Familienstammbaum aussehen könnte, zeigte Jürgen Nossack anhand seiner eigenen Familie. Ausgerollt ist er 3,65 m lang, kein gängiges Druckformat. Deshalb überlegen die Heimatfreunde, wie das Ortfamilienbuch in einem handlichen Format gestaltet werden kann. Noch gibt es viel Arbeit und Hilfe wird gebraucht. Wer Interesse hat, kann sich bei den Heimatfreunden melden. Ingelore Kundoch würde sich besonders freuen, wenn der Verein neue Mitglieder aus Karlshof gewinnen könnte. Der Verein hat jetzt auch eine Heimatstube, in der Dokumente und Materialien aufbewahrt werden und besichtigt werden können. Sie wurde mit großzügiger Unterstützung der Gemeinde und des Ortsbeirates gestaltet. Dietrich Kundoch, ehemaliger Bürgermeister, verweist auf ein Dokument, das dort zu sehen ist, von Pfarrer Reisch, der von 1900 bis 1930 in Kiekebusch war und das er auf dem Sterbebett verfasste. Darin mahnt er zu mehr Demut, Nachsicht, Toleranz, Respekt und Vergebung. Tugenden, die auch heute noch gültig sind.

Cindy Mißbach betrachtet die alten Dokumente in der Heimatstube. „Ich lebe seit 34 Jahren hier in Kiekebusch, bin hier geboren und hier geblieben. Die Heimatgeschichte interesiert mich und ich finde toll, dass das alles erhalten bleibt und aufgearbeitet wurde. Später kann man darauf zurück greifen. Meine Oma kam als Flüchtling aus Polen, ist hier geblieben und hat geheiratet. Auch mir gefällt es hier.“ Die Kiekebuscher Heimatfreunde wollen ihre Umgebung in diesem Jahr auch vor Ort erkunden und eine Wanderung durch die Gemarkung Kiekebusch machen unter der Führung von Herrn Fischer, der als Bodendenkmalspfleger die 20 Fundstellen genau kennt. Den Termin werden wir Ihnen rechtzeitig mitteilen. A.H.

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Ines Hensler, hier mit Dietrich Kundoch, ist begeistert von den ausgestellten Dokumenten: „Ich bin hier geboren und war früher in der Gemeindevertretung von Kiekebusch. Ich möchte auch hier bleiben. Wir wohnen in Karlshof. Ich finde es beeindruckend, welche Dokumente es noch gibt. Anerkennung für die Arbeit, die dahinter steckt, sie alle zusammenzutragen. Auch wir haben für das Fammilienbuch Fotos und Dokumente beigesteuert. Unser Opa ist 1934 hierher gezogen und seitdem ist die Familie hier.“

KIEKEBUSCH
Dietrich Kundoch: „Eines der interessantesten Dokumente, das in unserer Heimatstube zu sehen ist, ist die Zeichnung des alten Gutes von 1740. Ich wünsche mir Zuwachs vor allem von jungen Menschen in unserem Heimatverein.“ Edelgard Reimer: Ich bin in Kiekebusch geboren und wohne jetzt in Schulzendorf. Die Geschichte von Kiekebusch interessiert mich. Ich bin hier aufgewachsen und komme immer her, auch wenn die Frauen hier ihre Nachmittage machen. Meine Schwester wohnt hier. Es ist eine schöne Sache, dass die alten Dinge bewahrt werden.“ Dirk Reimer: „Ich bin hier geboren und wohne jetzt in Schulzendorf. 27 Jahre habe ich in Kiekebusch gelebt. Die Geschichte interessiert mich sehr,

Aus den Ortsteilen
bin dem Ort sehr verbunden, deshalb engagiere ich mich bei den Heimatfreunden. Ich finde es schön, dass die Geschichte für die Nachwelt festgehalten wird.“ Karl Lobeth: „Ich finde das Ortsfamilienbuch wichtig. Welche Ortschaften haben schon sowas. Es gibt viele Heimatmuseen, aber ein Ort mit einem Ortsfamilienbuch fällt mir nicht ein. Auch der Name Lobeth taucht in den alten Dokumenten auf. Meine Familie hat hier einen alten Bauernhof. Ich selbst stamme aus Selchow, bin über zwei Tanten hierher nach Kiekebusch gekommen.“ Bernd Fischer: Ich bin durch Herrn Nossack zu den Kiekebuscher Heimatfreunden gekommen. Ich war wisschenschaftlicher Zeichner am Märkischen Museum und habe ehrenamtlich im Bereich der Bodenfunde gearbeitet. Die Gegend hier um Kiekebusch ist sehr fundreich. Es gibt zahlreiche urgeschichtliche Fundplätze aus verschiedenen Zeitepochen beginnend bei der Steinzeit über die Bronzezeit bis ins Mittelalter.“ Detlef Bertram, Ortsvorsteher: „Jeder Ort sollte eine Chronik haben. Unsere wurde hervorragend ausgearbeitet. Ich

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Seite 13

unterstütze auch die Arbeit am Ortsfamilienbuch. Das ist eine gute Sache für die Nachwelt. Dabei sollte jedoch die Gegenwart nicht vergessen werden. Die Chronik muss weitergeschrieben werden. Ich wünsche mir, dass sich daran auch die jüngeren Karlshofer beteiligen.“ Die Heimatfreunde Kiekebusch bedanken sich bei allen, die sich am 22.1.2011 bei der Eröffnungsveranstaltung der Heimatstube eingebracht haben, ob mit bereitgestellten Ausstellungsstücken, bei der Bewirtung und Versorgung der Gäste oder mit informativen Beiträgen. Termine für Familiennachmittage, jeweils um 15 Uhr im Generationentreff Kiekebusch 19.2., 14.5., 25.6., 10.9., 22.10. und 12.11.2011. In der Regel werden dazu ausgewählte Familien nach vorheriger Absprache gesondert eingeladen. Solche Vorgespäche können nach telefonischen Terminverständigung (03376282 96 66 oder 030-63 31 23 11) jeweils montags in der Heimatstube geführt werden.

Ingelore Kundoch zeigt eine alte Beschreibung des Dorfes Kiekebusch, die nicht leicht zu lesen ist, denn sie ist in Sütterlin verfasst.
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Aus dem Ortsteilen

S E LC H OW
Im Januar trafen sich 13 Senioren und Seniorinnen zum ersten Spielenachmittag in Selchow. Zuerst wurde Kaffee getrunken und dann wurde gespielt. Alle hatten viel Spaß. Gespielt wurde Mensch ärgere dich nicht, Skip Bo, Phase 10 und Rummy cup. Nicht alle Spiele waren bekannt, aber alle wollten neu dazu lernen. Wenn es zeitlich passt, dann wird es zweimal im Monat einen Spielenachmittag geben. Liebe Selchower, wenn Sie jetzt Lust bekommen haben, mitzuspielen, dann melden Sie sich bei Brigitte Stippekohl.

Einkaufen in Selchow

Jeden Donnerstag besuchen uns die fleißgen Verkäuferinnen in Selchow. Bei jedem Wind und Wetter und auch bei Frost und Schnee kommen sie in ihren

Verkaufswagen, so dass auch die älteren Leute, die nicht mehr so gut laufen können, ihre Einkäufe erledigen können. Mir gefällt, was auf dem Kassenzettel des Flei-

schers Rubel GmbH aus Lübben steht: Hier bei uns läuft die Ware nicht vom Band, wir schaffen noch mit fleißiger Hand. Bäcker Schüren kommt aus Gräbendorf.

Ich finde es jedenfalls toll, dass die Wagen bei jedem Wetter und Schnee immer zur Stelle sind. Ein Dank an die Damen. Brigitte Stippekohl

Informationen zu den Ortsteilen der Gemeinde finden Sie unter: www.gemeinde-schoenefeld.de/Gemeinde Schönefeld/Die Ortsteile

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G RO ß Z I E T H E N

Aus den Ortsteilen

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In loser Folge stellen wir Ihnen im Gemeindeanzeiger Unternehmen vor, die sich in der Gemeinde angesiedelt haben. Heute: Conny’s Haarmonie aus Großziethen

Haare gut – alles gut
Seit 5 Jahren in Großziethen: Conny’s Haarmonie
Haare ab und Dir geht’s besser. Das ist ein beliebter Tipp auf Liebeskummerseiten. Und als Frau weiß man, dass sich nach einem Friseurbesuch die Laune enorm verbessert. Friseure oder Frisöre oder auch Coiffeure sind Handwerker, Künstler, Psychologen, Gesprächspartner und manchmal auch nur Zuhörer. Ein Beruf, der viele Talente erfordert. Conny Raddai hat vor fünf Jahren in der Großziethener Karl-MarxAllee ihren Salon eröffnet und schon der Name „Haarmonie“ sagt, dass bei ihr alles im Einklang liegen soll. Sie erfüllt die Wünsche ihrer Kunden gern und lässt sie den Alltagsstress für einen Moment vergessen. Bevor sie in Großziethen ihren Salon eröffnete, hatte sie ein Geschäft in Buckow. Das hat sie dann aufgeben, nachdem sie selbst auch nach Großziethen umgezogen war. Viele ihrer Kunden sind ihr treu geblieben und kommen jetzt zu ihr nach Großziethen. Friseur ist eben Vertrauenssache. Conny ist ausgebildete Friseurin und Kosmetikerin. Von ihr bekommt man Rat und Hilfe bei der Auswahl der richtigen Frisur und des passenden Make ups für Hochzeiten, Konfirmationen oder andere Anlässe. Regelmäßig besuchen Conny und ihre Mitarbeiterinnen Pamela und Jasmin Weiterbildungen, damit sie auf dem Laufenden bleiben und ihren Kunden fachmännische Ratschläge zu neuen Trends geben können. Vieles probieren sie selbst aus. „Der Trend im Moment sind warme Töne, viel Farbe und auch Strähnchen. Bei den Männern liegt die Grauhaarkaschierung im Trend. Dabei werden 40 bis 50% der grauen Haare kaschiert, was sehr natürlich aussieht und nur wenige Minuten dauert. Das wird von den Männern sehr gut angenommen. Wir probieren viel Neues aus und wenn wir überzeugt davon sind, dann machen wir’s auch“, sagt Conny. Zu ihr kann die ganze Familie kommen, auch Kinder sind gern gesehen. Sie hofft, dass noch mehr Großziethener in ihrem Salon vorbeischauen. „Der Anfang hier war nicht leicht. Es ging ziemlich schleppend und damals wurde hier auch noch die Straße gebaut, was den Beginn zusätzlich erschwert hat. Inzwischen habe ich mich hier eingelebt, kenne auch die anderen Gewerbetreibenen und unterstütze die SG Großziethen. Ich weiß, dass man hier einfach ein wenig Geduld braucht. Es wäre einfach schön, wenn wir ein bisschen mehr Kundschaft aus dem Ort hätten.“ Sollten Sie mal auf der Suche nach Harmonie sein, dann gehen Sie doch einfach mal bei Conny vorbei. Dort sind Sie in guten Händen.

Das Team: Pamela, Conny und Jasmin, v.l.n.r.

Conny‘s Haarmonie Friseur, Kosmetik, Fußpflege und Maniküre Öffnungszeiten: Di - Fr 9.30 - 18.30 Uhr Sa 9.00 - 14.00 Uhr Karl-Marx-Straße 131 b 12529 Schönefeld O.T. Großziethen Tel. 03379 / 31 24 85 www.connys-haarmonie.de Email: connyshaarmonie@online.de

Fachkundige Beratung bei der Wahl der passenden Farbe

Die aktuellen Einwohnerzahlen der Ortsteile: Großziethen 7456; Kiekebusch 205; Schönefeld 3232; Selchow 217; Waltersdorf 1795; Waßmannsdorf 660 (Stand 10.1.2011)

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Aus dem Ortsteilen

G RO ß Z I E T H E N

Geschichten aus der Geschichte
Der „schwarze Torweg“, das „Hexenhaus“ und der „Kellerberg“
Zwischen Kirchhof und Gutsmauer führt eine Straße direkt zum Gutshof, die „Gasse“ genannt. Diese Gasse ist die Verlängerung des südlichen Teils der Dofstraße, die von der Schmiede abzweigend an den Gehöften von Springer, dem Restaurant Kupsch und dem Gehöft von Ulfert an dem „Kellerberg“ vorüber bis zum Gutshof führt, wo sie wieder durch die eigentliche Gutsausfahrt mit dem anderen Teil der Dorfstraße verbunden wird…Der von zwei Mauern begleitete Weg, reich beschattet von den riesenhaften Rüstern und Akazien des Gutsparkes und dem alten Kirchhof, ist von den alten Dorfbewohnern oft als „Spukgasse“ verschrieen worden. Der „schwarze Torweg“ (tatsächlich der einzige Holztorweg mit diesem Anstrich hierselbst), durch den die Gutsmauer unterbrochen wird, ist die Einfahrt zu einem Wege, der zwischen Gutspark und Gemüsegarten bis zur Wiese führt…Der Weg führt uns seitwärts der Wiese zu. Vor einem Feldsteinhaufen bleiben wir stehen. Hier stand einst der alte Gutsbackofen, der von uns Kindern damals kurz als „Hexenhaus“ bezeichnet wurde. Der Weg, der am alten

Der alte Milchkeller ist in den letzten Jahren sorgfältig restauriert worden. Gutsbackofen vorbeiführt, ist der Schauplatz einer interessanten Ortssage geworden.-Als im Jahre 1805 der Leutnant von Quast die beiden Güter Großund Kleinziethen erwarb, kaufte er die Kirche in Kleinziethen an und machte sie zum Kälberstall. Dieser Frevel, so erzählt die Sage, blieb nicht ungesühnt; denn als Leutnant von Quast eins nach Berlin ritt, fiel er in eine Senkgrube, in der er samt dem Pferde elendig ertrinken mußte. Seit der Zeit reitet er nun des Nachts zwischen 12 und 1 Uhr in der Geisterstunde ohne Kopf auf einem Schimmel den Weg auf und ab…Der Kellerberg ist nicht, wie ein „Spaßvogel“ unseres Ortes früher immer zu sagen pflegte, „das Grab eines Riesen“, sondern der ehemalige Guts-Milchkeller mit dem danebenstehenden Milchpächterhause. Schon seit dem Ende des vorigen Jahrhunderts dient der Kellerberg nicht mehr seinem ursprünglichen Zwecke, sondern wird jetzt zur Aufbewahrung von Kartoffeln benutzt. (Aus: Heimatgeschichte der Dörfer Gross- und Kleinziethen Walter Damm, Lehrer in Großziethen, Berlin 1927) zur Verfügung gestellt von R. Borrmann)

4-Hufe brauchte das Pferd
„Kurt Zeiser“ engagiert sich für den Kinderbauernhof
Neben regelmäßigen Futterspenden, für unsere Tiere, erhielten wir jüngst, von Kurt Zeiser eine Geldspende. Wir bedanken uns bei Kurt Zeiser für seine langjährige freundliche Unterstützung. Der Kinderbauernhof “Ilse Reichel“ ist eine Initiative des ElternKinder-Kreises Gropiusstadt Nord e.V.. Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt und engagiert sich in der Jugendarbeit. Er steht täglich Besuchern offen, die sich an der Ruhe und den Tieren erfreuen wollen. Jeden Sonntag von 14 - 15 Uhr bieten wir Ponyreiten an. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne Persönlich zur Verfügung. Wir freuen uns auf ihren Besuch. Kinderbauernhof „Ilse Reichel“, Alt Großziethen 33, 12529 Schönefeld OT Großziethen kinderbauernhof-grossziethen.de

Babybasar / Trödelmarkt
19. März 2011
Zeit: Ort: 9.00 – 13.00 Uhr (Aufbau ab 8.30 Uhr) Kindergarten Gänseblümchen Ernst-Thälmann-Platz 3 12529 Schönefeld / OT Großziethen bitte einen Tapeziertisch mitbringen pro Stand 5,00 Euro und einen selbstgebackenen Kuchen

Stand: Kosten:

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Anmeldung: ab sofort: telefonisch bei Frau Dressler unter 03379/20 07 10 per E-mail bei Frau Stenzel an: SAM.Stenzel@t-online.de

WA ß M A N N S D O R F

Aus den Ortsteilen

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Preisskat um den Pokal des Bürgermeisters
Das traditionelle Skatturnier um den Pokal des Bürgermeisters fand auch in diesem Jahr am 5. Februar in der Gaststätte Dymke im Waßmannsdorf statt. 40 Teilnehmer, davon 13 aus der Gemeinde spielten um den begehrten Pokal des Bürgermeisters. Gespielt wurden zwei Runden á 48 Spiele mit einem Zeitlimit von 2,15 h pro Runde. 1. Platz: Harald Weber aus Mahlow mit 2842 Punkten 2. Platz: Klaus Klandt aus Glasow mit 2779 Punkten 3. Platz: Siegfrid Hinninger aus Gallun mit 2689 Punkten Die ersten drei Platzierungen bekamen je einen Pokal und einen Sachpreis.
architekt

Fredy Mette (OT Selchow) konnte seinen Titel vom vergangenen Jahr leider nicht verteidigen und mußte sich dem Hausherrn Steffen Janke (Waßmannsdorf), der mit 2544 Punkten den 4. Platz belegte, klar geschlagen geben. Somit wird der Wanderpokal des Bürgermeisters für ein Jahr in der Gastätte Dymke verbleiben. Desweiteren wurde wie jedes Jahr die beste Frau mit einem Pokal geehrt. Diesmal setzte sich Katrin Scheinert aus Berlin mit 1748 Punkten gegen ihre 2 Mitstreiterinnen durch. Die weiteren Platzierungen: 5. Platz: Wolgang Küßner (OT Schönefeld) 6. Platz: Frank Hauffe (OT Großziethen)
grad. ing.

Die Sieger des diesjährigen Skatturniers, v.l.n.r. Steffen Janke (Waßmannsdorf), Katrin Scheinert (Berlin), Harald Weber (Mahlow) Klaus Klandt (Glasow) Unser Anzeigentelefon:

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Aus dem Ortsteilen

WA LT E RS D O R F / ROT B E RG

Ein Besuch in der Landgaststätte Apel
Landgaststätte Apel in Rotberg mit Tonziegel gedeckt. Der Zugang ist 1,14m breit und führt direkt von der Straße über eine massive Treppe, 4 Stufen, die mit Geländer und Standlauf versehen ist, zum Schankraum, der 48,90qm groß ist. Links neben dem Schankraum ist er mit dem Lebensmittelladen verbunden. Hinter dem Schankraum und durch die Tür mit demselben verbunden, ist ein Gastraum, 31,25qm….“ Hans Apel war schon immer besonders mit seinem Dorf verbunden. Er war von 1974 bis 1989 Mitglied des Gemeinderates. Mit viel Eigeninitiative wurde der Saal erneuert. Er bietet Platz für 120 Gäste und ist die Heimat des Schönefelder Karnevalsklubs geworden, der auch in diesem Jahr mit seinem Programm zahlreiche Gäste nach Rotberg lockt. Auch die Waltersdorfer Senioren fühlen sich wohl bei Hans Apel. Sie kommen zur Weihnachtsfeier, zum Grillabend und Frühlingsfest. Hans Apel ist Mitglied im Festkomitee des Rotberger Dorffestes und sorgt für das leibliche Wohl der Gäste. „Es ist ruhiger geworden in den letzten Jahren. Das Geld sitzt nicht mehr so locker wie früher und unsere Lage ist auch nicht mehr so günstig. Durch die Veränderung der Straßenführung kommen einfach nicht mehr so viele Gäste vorbei. Wenn der Radweg fertig ist, hoffe ich auf

Das Gasthaus in Rotberg hat eine lange Geschichte, die nachzulesen ist in der Chronik von Rotberg. Dort ist auch die Familiengeschichte der Familie Apel aufgeschrieben. Paul Apel, der Vater des jetzigen Eigentümers Hans Apel, übernahm 1945 als Pächter die Gastwirtschaft seiner Schwiegereltern und auch den Kolonialwarenladen, den es seit 1922 gab. Paul Apel war Vorstandmitglied des örtlichen Sportvereins. Und so wurde das Gasthaus auch zum Mittelpunkt für die Sportler. Hans Apel wuchs in Gaststätte und Laden auf, half nach dem frühen Tod des Vaters in der Gaststätte aus, lernte Koch und übernahm später den Gasthof „Zum grünen Baum“, wie er damals hieß. Er erinnert sich an die Zeit, als es den Laden noch gab. „Dort wurden u.a. Holzpantinen und Schmierseife verkauft. Zucker,

Mehl, Grieß und Graupen waren in Säcken gelagert und wurden einzeln abgewogen. Ich bin hier groß geworden und habe den Gasthof später gern übernomen. Nach der Wende haben wir die Gaststätte umbenannt in Landgaststätte Apel, das entsprach dem Charakter besser.“ In den 70er Jahren fanden alle 14 Tage Tanzveranstaltungen statt. Feuerwehr, Sportler und Karnevalsvereine feierten dort ihre Feste. Um eine Schankkonzession zu erhalten, reichte Hans Apel 1972 eine Beschreibung des Gasthofes ein, die in der Rotberger Chronik auf S. 86 zu finden ist. Dort heißt es u.a. „Die Gastwirtschaft liegt in der Mitte des Dorfes Rotberg, an der befestigten Straße, die von Kiekebusch nach Großkienitz führt. Das Gebäude ist massiv mit harter Bedachung, der Saal mit Schiefer, die anderen Teile

Hans Apel mehr Gäste, die hier eine Pause einlegen werden“, beschreibt Hans Apel die gegenwärtige Situation. Die Landgaststätte Apel bietet traditionelle deutsche Küche zu moderaten Preisen. Auf der Speisekarte stehen u.a. Bauernfrühstück, Sülze und Schnitzel, Brathering und Matjes. Geöffnet ist Mittwoch bis Sonntag 11.00 bis 22.00 Uhr Sie finden Landgasstätte Apel im Ortsteil Rotberg in der Rotberger Dorfstraße 30, Tel.: 030 / 63 31 26 70

Die Kugel rollt wieder – Tele-Lotto lebt!
Das hat der SKC im November 2010 unter dem Motto: „TeleLotto – ohne Moos nix los!“ bereits einem begeisterten Publikum bestätigen können. Auch am 26. Februar und 5. März erwartet die Zuschauer wieder eine bunte Mischung per Zufallsklick. „Das ist kein Durchläufer, Herr Rohr!“ Auch beim SKC ist die Ziehung der Lottozahlen nämlich kein störendes Beiwerk, sondern steht im Mittelpunkt des Geschehens. Nach jeder Ziehung gibt es - wie beim Original - einen Showact. Der Unterschied zum Original liegt darin: beim SKC ist alles live! Wissen Sie z. B. noch, dass die Nummer 19 damals die beliebteste gezogene Zahl (Kurzkrimi) war? Und während Kinder sich besonders auf die 32 (Trickfilm) freuten, wartete die ältere Generation auf die 34 (Volksmusik). Wir Schönefelder Närrinnen und Narren freuen uns auf Sie und darauf, dieses einstige Sonntagsritual gemeinsam mit Ihnen nochmals aufleben zu lassen. Schwelgen auch Sie mit uns in Erinnerungen und geben Sie Ihren Tippschein zu Beginn der Veranstaltung ab. Erwarten Sie voller Spannung, ob Ihre Favoriten dieses Mal gezogen werden und erfreuen Sie sich an den Beiträgen, die Sie schon längst vergessen glaubten.

Wo: Wann:

Landgaststätte Hans Apel in Rotberg 05.03.2011, 20.11 Uhr

06.03.2011 - Kinderfasching Kartenverkauf direkt in der Gaststätte oder unter telefonischer Reservierung: 030 / 63 31 26 70

Sport

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Erfolgreiche Meisterschaft für die Cheerleader
Mit einem Titel, vier Vizemeistern, einem dritten, einem fünften und einem sechsten Platz gehört die SG Großziethen mit ihren MCC Cheerleadern zu den erfolgreichsten Vereinen der diesjährigen Berlin- Brandenburgischen Meisterschaft. Doch der Reihe nach: Am 29.1. trafen wir uns um sieben Uhr auf dem Aldi Parkplatz und wurden mit einem gemieteten BVG-Bus zur MaxSchmeling-Halle gefahren. Dort hatten wir nicht viel Zeit, denn nach dem Check-in und dem Gang in unsere Kabine mussten wir sofort zum Warm-up, danach zur Stellprobe und zum Passscheck. Anschließend ging es ans Umziehen und Stylen. Hier war für unsere Stylisten Akkordarbeit angesagt, denn in nur drei Stunden mussten alle 65 Mädels frisiert und geschminkt werden. Aber Übung macht den Meister und so waren wir pünktlich zum Einlaufen der Teams fertig. Als erste mussten unsere Jüngsten auf die Matte, die Tiny Stars. Sie entwickelten sich zum Shootingstar des Tages und brachten zum ersten Mal ein komplett fehlerfreies Programm auf die Matte, was ihre Trainerin Kathi mit offenem Mund verfolgte. Belohnt wurden die Mädels mit einem überraschend guten sechsten Platz. Danach kamen unsere Twinkle Stars und zeigten ihr schwieriges, aber auch ein bisschen wackeliges Programm. aber mittlerweile Profis genug, jedenfalls hauten sie mit ihrem Programm alle um, die Zuschauer jubelten und die Halle brodelte. Wir hatten zwar nicht das schwierigste, wohl aber das sauberste Programm und die Jury wertete das gerechter Weise mit einem für uns völlig unerwartetem zweiten Platz. Wahrscheinlich wird die Punktzahl für die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft reichen. Die Seniors gingen in diesen Konstellationen zum ersten Mal raus und wurden nach sehenswertem Programmen Zweiter und Dritter. Hier steckt auf jeden Fall Potenzial für die kommenden Jahre. Am Ende war es ein anstrengender aber sehr guter Tag für unsere Abteilung und wir waren müde aber glücklich um elf Uhr abends wieder zu Hause. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei allen, die uns unterstützt haben, besonders bei unseren Sponsoren Kalorimeta und JumpJump. Aber auch bei der Gemeinde und Frau Bösel, die es immer wieder schafft, für uns extra Trainingszeiten möglich zu schaffen. Ganz besonderen Dank auch an die Wassmannsdorfer, die uns für die Wintersaison ihre Halle überlassen haben und bei allen unermüdlichen Fans, Mamas, Papas etc. Silke Ruß, MCC Cheerleader, SG Großziethen e. V.

Die neuen Meister im Juniorgroupstunt Sie wurden am Ende Fünfter und können für ihre erste Meisterschaft sehr zufrieden sein. Danach waren die Groupstunts der Juniors an der Reihe, Titelverteidiger Magic Five fing an. Zeigte unsere Cheyenne im Wartebereich noch Nerven, so ließ sie sich im Programm nichts anmerken und verzauberte Publikum und Jury mit einer super Ausstrahlung. Knapp zweiter wurden sie nach unseren Magic Stars, die mit Maike als Top eine absolut perfekte und fehlerfreie Leistung zeigten und verdient den Titel holten. Im Juniorteam mussten wir drei Tage vorher einen verletzungsbedingten Ausfall kompensieren und unser Programm kurzfristig umbauen. Die Ladys sind wohl

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Informationen zur Gemeinde Schönefeld finden Sie auch auf der Internetseite: www.gemeinde-schoenefeld.de

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Aus dem Ortsteil Schönefeld

DAS M EH RG EN ER AT I O N EN H AUS I N FO RM I ERT:
Sprachkurse im Mehrgenerationenhaus
In Kooperation mit der Volkshochschule Dahme-Spreewald plant das Mehrgenerationenhaus Schönefeld die Weiterführung des Englischkurses. Der Kurs beginnt im Februar/März und richtet sich an Teilnehmer mit unsichern Grundkenntnissen. In einem Auffrischungskurs werden Sie wieder an die Fremdsprache herangeführt und feststellen, dass Sie keineswegs alles vergessen haben. Interessenten melden sich bitte im Mehrgenerationenhaus Schönefeld unter 030/61504017. Auch weitere Wünsche und Anregungen für neue Kurse nehmen wir gerne entgegen.

Besondere Veranstaltungen:
Besuch des Museums „Hamburger Bahnhof“ Dienstag, 26. April Treffpunkt: Mehrgenerationenhaus, Schwalbenweg 8 Frühjahreswanderung Donnerstag, 28. April, um 10 Uhr Treffpunkt: Mehrgenerationenhaus, Schwalbenweg 8

rikanische Tänze gemeinsam mit anderen Kindern erlernt werden. Kleinkind-Musikgruppe „Klang und Töne“ Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 16.00 Uhr Kinderlieder, Klanggeschichten, Finger- und Bewegungsspiele für Kinder im Alter von 12 bis 24 Monaten und ihre Eltern. Rommé für Alt und Jung Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 18.00 Uhr Generationsübergreifende Rommérunde für jedes Alter Bibliothekscafé Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr Stöbern, Lesen, Erzählen – Gemütliches Beisammensein in der Bibliothek der Senioren Seniorensprechstunde Jeden ersten Mittwoch im Monat ab 15.00 Uhr Wenden Sie sich mit Ihren Fragen im Servicebüro des Mehrgenerationshauses an Helga Rust Sprechstunde im Servicebüro des Mehrgenerationenhauses Jeden Montag von 10-13 Uhr u. jeden Dienstag von 14-18 Uhr Für die Vermittlung von Beratungs-, Kultur- und Weiterbildungsangeboten sowie nachbarschaftlichen Hilfen und Dienstleistungen rund um den Haushalt und die Familie Telefonisch sind wir zu erreichen unter 030 - 61 50 40 17/ Fax 030 - 61 50 42 03 Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Team vom Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld

Bibliothek im Mehrgenerationenhaus
Romane, Erzählungen, Sachbücher, Kinderbücher – Literatur für Jung und Alt Als Neuerwerbung stellen wir vor: „Das verlorene Symbol“ von Dan Brown Der Autor von „Illuminati“ und „Sakrileg“ legt damit einen weitern spannenden Bestseller vor. Robert Langdorn ist zurück – und er begibt sich auf eine Jagd, die in der Geschichte des Thrillers ihresgleichen sucht. Die Verknüpfung von erstaunlichen Faktoren, geheimnisvollen Codes und mysteriösen Artefakten fasziniert auf jeder Seite des Romans. Weiterhin empfehlen wir folgende neue Titel: Charlotte Link, „Das andere Kind“ sowie Ulrike Schweikert, „Das Antlitz der Ehre“ Öffnungszeiten: Jeden Dienstag: 14 – 17 Uhr, Ausleihe kostenlos! Besuchen Sie uns! Wir freuen uns auf Sie. Karin Göpel und Günter Piur

Wöchentliche Angebote:
Line-Dance für Erwachsene Jeden Donnerstag von 19.00 bis 20.30 Uhr Veranstaltungssaal des Restaurants „Doppeldecker“, Schwalbenweg 7 Unter der Leitung der Tanzlehrerin Sabine Nitschke können Country- und Westerntänze gemeinsam mit anderen Interessierten erlernt werden. Line-Dance für Kinder Jeden Mittwoch von 16.00 bis 17.00 Uhr Mehrzweckhaus, Sportraum, Bohnsdorfer Chaussee 34 Unter der Leitung der Tanzlehrerin Anne-Katrin Hagedorn können Country- und Westerntänze gemeinsam mit anderen Kindern erlernt werden. Kindertanz-Gruppe Jeden Donnerstag von 16.00 bis 17.00 Uhr Mehrzweckhaus, Sportraum, Bohnsdorfer Chaussee 34 Unter der Leitung der Tanzlehrerin Frau Jäger können lateiname-

Die Eltern-Kind-Gruppen im Schwalbenweg 8, in Schönefeld informieren:
Angebote im März
Montag, 10.00 - 11.00 Uhr Musikzwerge Montag, 15.00 - 16.00 Uhr Kreativgruppe 1.& 3. Dienstag, 15.00-16.00 Uhr Bewegungsgruppe 2.& 4. Dienstag, 15.00-16.00 Uhr Märchengruppe Donnerstag, 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe in Kooperation mit dem ElternKind-Zentrum Schönefeld Freitag, 09.00 -11.00 Uhr Kreativgruppe in der AstridLindgren-Grundschule Schönefeld 1., 2. u, 3. Freitag, 9. - 11 Uhr Stillgruppe

Besondere Angebote
Freitag, 25. März 09.00 - 11.00 Uhr Eltern-Kind-Frühstück Für alle Interessierten: Es gibt eine Eltern-Kind-Gruppe in der Astrid-Lindgren-Grundschule in Schönefeld in der Hans-GradeAllee 16. Die Gruppe findet freitags von 10.00 bis 11.00 Uhr statt. Um Anmeldung wird gebeten. Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team der Eltern-Kind-Gruppe, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 - 62 64 09 58

Bibliothek im Mehrgenerationenhaus
Romane, Erzählungen, Sachbücher, Kinderbücher Literatur für Jung und Alt Öffnungszeiten: Jeden Dienstag: 14.00 – 17.00 Uhr Ausleihe kostenlos!
Wir freuen uns auf Sie! Karin Göpel und Günter Piur

Informationen zu den Schönefelder Schulen gibt es auf der Internetseite der Gemeinde: www. gemeinde-schoenefeld.de Wohnen und Leben >Bildung und Erziehung > Schulen

Veranstaltungen

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Das Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld informiert: Die Ritter sind los! - Fasching im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld
Die Eltern-Kind-Faschingsfeier findet am Dienstag, den 01. März 2011 im Eltern-Kind-Zentrum von 16.00 bis 18.00 Uhr statt. Mit tollen Spielen, fetziger Musik und viel Klamauk soll die fünfte Jahreszeit verabschiedet werden. Es wäre fantastisch, wenn unsere Gäste zum Thema „Ritter“ verkleidet kämen. Geburtstagskinder leben hoch im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld Einmal im Quartal bietet das Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld eine Kindergeburtstagsfeier an. Dabei sollen vor allem Eltern Anregungen erhalten, wie sie ihren Kindern eine erlebnisreiche, kindgemäße, aber auch entspannte Geburtstagsfeier ausrichten können. Vielen Eltern bereitet der Gedanke, ihren Kindern eine Geburtstagsparty zu planen, eher Unmut als Freude. Um das zu ändern, bieten die Mitarbeiter des Eltern-Kind-Zentrums Ideen und Unterstützung an, damit dieser Tag für das Kind, die Gäste, aber auch die Eltern ein besonderer Tag mit positiven Eindrücken bleibt. Am Donnerstag, 31. März 2011, werden im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld in der Zeit von 16.00 bis 17.30 Uhr die Geburtstagskinder des ersten Quartals gefeiert. Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 – 62 64 09 58

Informationsveranstaltung zu Unterstützungsmöglichkeiten beim Wiedereinstieg ins Berufsleben
Die FUTURA GmbH unterstützt mit ihrem Projekt „Zukunft 1+x in LDS“ Alleinerziehende auf dem Weg in das Berufsleben. In einer Veranstaltung am 24. März um 17.00 Uhr können sich Interessierte über Unterstützungsmöglichkeiten beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt oder Unterstützung beim Start in eine Aus- und Weiterbildung informieren.

Kostenlose berufliche Beratung
Die Kompetenzagentur im Landkreis Dahme-Spreewald unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene auf dem Weg in das Berufsleben. Es ist möglich, einen berufliche Interessentest, ein Bewerbungstraining sowie individuelle Beratung und Begleitung durchzuführen. Des Weiteren werden die Jugendlichen bei der Suche nach Ausbildungsplätzen sowie beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen für Praktika und Lehrstellen unterstützt. Der nächste Termin ist der 14. März 2011 von 15.00 bis 17.00 Uhr. Um Voranmeldung wird gebeten. Tel.: 030 - 62 64 09 58

ist ein Konzert für Schülerinnen und Schüler der Paul-Maar-Grundschule, deren Familien und Freunde

»RUMPELSTIL IN GROßZIETHEN«
am 08. April 2011

in der Paul-Maar-Grundschule Großziethen, 12529 Großziethen, Karl-Marx-Str. 142, Mehrzweckhalle

Einlass: 18 Uhr; Beginn 19 Uhr
Eintrittskarten gibt es, solange der Vorrat reicht, ab dem 01.03. in der Post- und Lotto-Annahmestelle, 12529 Schönefeld/OT Großziethen, Karl-Marx Str. 152, zum Preis von 7.- € pro Person.

Angebote im März
Montag, 15.00 - 17.00 Uhr offenes Angebot Dienstag, 16.00 - 19.00 Uhr Kochen Mittwoch 16.00-18.00 Uhr Bau von Nistkästen Donnerstag 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe Donnerstag, 15.00 - 18.00 Uhr Elterncafé

Besondere Veranstaltungen im März:
Dienstag, 01. März ab 16.00 Uhr Fasching – Die Ritter sind los! Montag, 14. März, 15.00 – 17.00 Uhr Berufsberatung durch Kompetenzagentur LDS

die

Das Monatsangebot:
Nistkasten-Bau Im Eltern-Kind-Zentrum können Kinder, Jugendliche, Eltern und alle Interessierten im März jeden Mittwoch von 16.00 bis 18.00 Uhr einen Nistkasten für Vögel bauen. In verschiedenen Schritten entsteht eine eigene ganz individuelle Kreation aus Holz. Mittwoch, 02. März Mittwoch, 09. März Mittwoch, 16. März Mittwoch, 23. März Mittwoch, 30. März jeweils von 16 - 18 Uhr

Montag, 14. März 16.00 - 18.00 Uhr Der besondere Film „Könige der Wellen“ Donnerstag, 31. März 16.00-17.30 Uhr Kindergeburtstag Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Wichtig: Es gibt aktuell freie Plätze in der Kleinkind-ElternGruppe. Anmeldung über die Telefonnummer des Eltern-KindZentrums! Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 – 62 64 09 58

Die Gruppe RUMPELSTIL ist eine Berliner Band, die ausschließlich eigene Songs spielt und eigene Theaterstücke auf die Bühne bringt. Mit ihren Taschenlampenkonzerten sind sie bundesweit bekannt geworden. Die Musik von RUMPELSTIL ist da zu Hause, wo Erwachsene und Kinder zusammen kommen, also miteinander bummeln, schummeln, Kekse klauen, sich im Auto stauen, Karten spielen, um die Wette schielen, Fragen fragen, sich wieder vertragen und gute Musik erleben wollen. Dieses Zusammenspiel von Groß und Klein ist den vier Musikern wichtig. Kinder können über Erwachsene staunen und Erwachsene wundern sich über ihre Kinder. Das, was im Alltag so oft verloren geht. Die Lieder von RUMPELSTIL sind anspruchsvoll und das macht sie so erholsam ( http://www.rumpelstil.de).

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Kitas und Schulen / Informationen

Die Oberschule am Airport Schönefeld zeigt Wege auf
Samstags ist normalerweise Ruhe im Schulgebäude – nicht so am 15. Januar 2011. Solch ein Gewimmel wollten wir sehen, damit auch im neuen Schuljahr wieder drei neue 7. Klassen nach Wissen streben können. Der „Tag der offenen Tür“ der Oberschule am Airport Schönefeld wurde von allen emsig vorbereitet. Die Schülersprecherinnen und -sprecher brachten Ideen ihrer Klassen ein, die Lehrerinnen und Lehrer erarbeiteten ein Konzept, das alle Fachbereiche und die Schulsozialarbeit einbezog, und der Schulleiter, Herr Börner, lud die Sechstklässler der umliegenden Grundschulen und ihre Eltern persönlich ein. Von 9.00 bis 14.00 Uhr wurden große und kleine Gäste von Frau Reckmann freundlich empfangen und von Schülern der Klassen 7.1 und 10.3 sachkundig durchs Schulhaus geführt. Dabei hörten sie schon von weitem die Musik-AG der Schule, lobten die von Eltern gebackenen leckeren Kuchen im Schüler-Cafè, schauten einem Sketch der 8.2 aus dem Fach LER zu oder gingen gleich weiter zum Fremdsprachen-Bereich. Experimentierfreudige Jungen und Mädchen kamen im Physik- und Chemie-Raum auf ihre Kosten, gleich nebenan im Biologie-Kabinett lockte eine umfangreiche Ausstellung von Arbeitsmitteln und Schüler-Arbeiten zum Anschauen, die Frau

6. Klasse – und wie weiter?

Rektor Börner im Gespräch mit interessierten Eltern Herrmann mit ihren Schülern zusammengestellt hatte. Im ganzen Schulhaus zeigten Mädchen und Jungen der 8.1, 7.2 und vieler anderer Klassen, was sie bisher gelernt haben. Zu jeder vollen Stunde war die Aula der Schule bis auf den letzten Platz besetzt, das Interesse aller Besucher an den Vorträgen des Rektors zur Schulform Oberschule und zur individuellen Schullaufbahn jedes Lernenden war groß. Frau Merten, die Fachkonferenzleiterin des Bereiches WirtschaftArbeit-Technik, informierte alle Zuhörer über die systematische Berufsorientierung aller Klassen der Jahrgänge 7 – 10, für die unsere Schule mit dem Titel „Schule mit hervorragender Berufsorientierung“ vom Netzwerk Zukunft des Landes Brandenburg ausgezeichnet worden ist. Viele Eltern staunten über die moderne Ausstattung der Unterrichtsräume mit Computern, Holz- und Metallbearbeitungsmaschinen und die komplett eingerichtete Lehrküche. Antonia aus der Klasse 9.2 informierte die Sechstklässler über das Fach Politische Bildung und ihr Lehrer Herr Trumpf konnte sich auf Gespräche über die Paddeltour in Klasse 9 und das Skilager im Jahrgang 8 konzentrieren oder die Sporthalle zur Besichtigung und zum Turnen empfehlen. Am Ende des Rundgangs hatten alle Gelegenheit, Neues über die AG Flughafen zu erfahren oder ein Rätsel zum Thema „Airport“ zu lösen, das zu unserem Schulnamen passt. Wir wünschen uns, dass wir mit unserem „Tag der offenen Tür“ viele Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen davon überzeugen konnten, sich in nächster Zeit bei uns zu bewerben. Das Vorbereitungsteam

Generationenstaffel 2011 auf dem Natursportpark Blankenfelde
Der Natursportpark Blankenfelde ist ein ganzjährig gemeinnützig betriebenes Areal mit Sport- und Naturerlebnisbereichen: Beachanlage, Hochstand, Klettergerüst, Grillhütte, Sauna, Naturbühne und viele weitere Elemente und auch Sportarten (wie Bogenschießen, Auto-Modellrennsport, Gymnastik, Pilates und Tanzen) laden zum Ausprobieren und Mitmachen. Gute Gelegenheit zum Kennenlernen des Natursportparks Blankenfelde und auch zum selbst aktiv werden ist das freizeit- und familiensportliche Großereignis „Generationenstaffel 2011“ in den Disziplinen Laufen und Bogenschiessen. Am 17. April, um 11.00 Uhr, werden Staffeln aus Vereinen, Firmen, Familien, Behörden und Schulen auf die Strecke geschickt, um neben jeder Menge Spaß auch um die Siegprämie von 200 Euro zu kämpfen. Eine Staffel besteht aus elf Personen, verteilt auf insgesamt elf Altersgruppen von 6 – 60 Jahren. Alle Starter müssen eine Strecke von rund 1.000 Meter absolvieren und danach drei Pfeile auf der Scheibe platzieren. Wird diese nicht getroffen, so folgt – wie beim Biathlon – eine Strafrunde. Interessierte Teams können sich bis zum 12. März zunächst anmelden und dann bis Anfang April ihre elf Athleten aufstellen. Wer gerne teilnehmen möchte, jedoch kein komplettes Team zusammen bekommt, kann sich auch als Einzelkämpfer zum Auffüllen unvollständiger Staffeln melden. Im Rahmenprogramm findet u.a. ein bunter Trödelmarkt statt (Standplätze bzw. Tische können bis 01.04.2011 reserviert werden), natürlich kann auch der Natursportpark selbst inspiziert werden. Info-Flyer und alle weiteren Informationen zur Generationenstaffel 2011 erhalten sie unter: Telefon: (03379) 20 46 77 oder auch per Email kontakt@natursportpark-blankenfelde.de.

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