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Periodical volume

Full text: Schönefelder Gemeindeanzeiger Issue 8.2010, Ausg.01

Schönefelder Gemeindeanzeiger
Mitteilungsblatt für die Gemeinde Schönefeld 8. Jahrgang • 1-2010 • 29. Januar 2010 Für die Ortsteile der Gemeinde Schönefeld: Großziethen Kiekebusch • Schönefeld • Selchow • Waltersdorf und Waßmannsdorf

Tag der Offenen Tür
Oberschule Schönefeld stellt sich vor
Am Sonnabend, dem 16. Januar 2010, öffnete die Schönefelder Oberschule ihre Türen ganz weit und präsentierte sich interessierten Eltern und Schülern, die auf der Suche nach der bestmöglichen Ausbildung sind. In der Aula empfing Rektor Börner die Rektor Börner stellte den Besuchern die Oberschule Schönfeld vor Gäste und stellte das und beantwortete viele Fragen von Eltern, die für ihre Kinder auf der Suche nach einer optimalen Ausbildung sind. Konzept der Schule vor. Er erläuterte, welche Abschlüsse die Schüler erreichen können und betonte, dass die Ausstattung der Schule dank der Unterstützung durch die Gemeinde hervorragend sei. In den letzten Jahren sind 1 1/2 Mio. Euro in die Schule geflossen. Von den ausgezeichneten LernbedingunMitglieder der Arbeitsgemeinschaft Musik, die Musiklehrer Voigt gen konnten sich leitet, haben viel Spaß beim Musizieren. Im Unterricht wird neben der Eltern und Schüler Geschichte der Popmusik auch Klassik und Notenlehre vermittelt. in den Fach- und Klassenräumen überzeugen. Die Schüler ist. Auch die Lehrer sind sehr nett.“ Kerstin der Oberschule zeigten, was sie lernen und Schütz wohnt in Schönefeld und ihre Tochwie sie lernen. Das Bestreben der 20 Lehrer ter Lisa-Marie besucht die Astrid-Lindgren der Schule ist es, durch theoretischen und Grundschule. „Wir befinden uns gerade im praktischen Unterricht die Schüler auf ihr Schulwechsel und es liegt nahe, dass wir berufliches Leben gut vorzubereiten und uns in der Nähe umsehen. Mir gefällt, dass jedem eine Lehrstelle zu sichern. Petra man hier viele Abschlüsse machen kann. Pröger wohnt ganz in der Nähe der Schule Wir werden uns hier bewerben“, sagt sie und ist schon zum dritten Mal gekommen, und ihre Tochter stimmt zu „Hierher werden um sich umzusehen. Sie sagt: „Mein Sohn sicherlich noch mehrere Schüler aus meiner kommt im September in die 7. Klasse und Schule kommen“. wir sind auf der Suche nach einer optimalen Die Oberschule liegt in unmittelbarer Nähe Schule. Ich schaue mir schon das dritte Jahr zum Flughafen, der für die Schüler berufliche diese Schule an und bin wie am ersten Tag Perspektiven öffnen wird. Das soll auch am begeistert.“ Sohn Fabian ergänzt: „Ich würde Namen sichtbar werden. Eltern und Schüler sehr gern hier zur Schule gehen. Mir gefällt, wünschen sich, dass ihre Schule den Namen dass man zwischen den Klassen wechseln „Oberschule am Airport Schönefeld“ erhält. kann und dass hier alles schön ordentlich Der Antrag ist bereits gestellt. A.H.

Gino und Adrian, Schüler der 8.1, machen seit einem Jahr im Maggi Kochklub mit. Es macht ihnen viel Spaß und sie kochen und backen auch zu Hause.

Florian Eckstein, Bennet Greulich und Marvin Gibietz Schüler der 10. Klasse (v.r.n.l.) experimentieren im Chemieraum unter Anleitung ihrer Chemielehrerin, Frau Herrmann.

Aus dem Inhalt
      

Informationen des Bürgermeisters S. 3 Vorgestellt: Wolfgang Börner S. 6 Neu im Rathaus S. 7 Rotberger Chronik erschienen 11 Richtfest für das Schwimmbad S. 13 Kitas und Schulen S. 16-17 Veranstaltungen S. 21

Seite 2 • Aus den Ortsteilen

Verloren – aber keine Verliererin
Schönefelder fieberten in der Halle und vor dem Fernseher mit
Es war ein bitterer Tag für Ramona Kühne. Er hatte schon mit einem Aufreger begonnen. Bei einem Spaziergang durch Magdeburg sahen sie und ihr Trainer eine bewusstlose Frau im Schnee liegen und bis die Polizei und der Notarzt kamen, leisteten sie Erste Hilfe. In die Halle in Magdeburg marschierte sie als hoffnungsvolle Herausforderin ein. Der Kampf der zwei Weltmeisterinnen war groß angekündigt und hatte einen Top Sendeplatz im ZDF. Die dreifache Weltmeisterin Ina Menzer war von Ramona Kühne, der Weltmeisterin im Superfedergewicht, herausgefordert worden. Dafür hatte die Großziethenerin ein hartes Training absolviert. Sie hat Weltmeistertitel in drei Gewichtsklassen erkämpft, im Halbweltergewicht, im Leichtgewicht und im Superfedergewicht und ihr Ziel war es, auch in dieser vierten, dem Federgewicht, den Siegergürtel zu erringen. Einzigartig dabei ist, dass eine Boxerin sich aus den oberen Gewichtsklassen in die unteren begibt. Die Waage zeigte 56,7 kg. Bei ihrem Weltmeisterschaftskampf in Großziethen waren es noch 58.2 kg. Viele Schönefelder und Berliner Fans waren in die Bördehalle nach Magdeburg gefahren, um

Ramona Kühne (r.) und Ina Menzer lieferten sich einen technisch hochklassigen Kampf. ihre Favoritin zu unterstützen. In welch guter Form sie war, zeigte sich gleich in den ersten Runden. Beide Boxerinnen schenkten sich nichts und der unbedingte Siegeswille war bei Ramona deutlich zu spüren. Sie gingen beide offensiv ans Werk und landeten harte Treffer. In der 6. Runde beendete dann nicht der Ringrichter den Kampf sondern der der Ringarzt. Ramona Kühne hatte einen stark blutenden Cut über dem linken Auge. Die Enttäuschung war riesig und alle Fans fühlten mit ihr. Sie selbst beschreibt auf ihrer Webseite ihre Gedanken so: „Nein, das werden die doch wohl nicht machen. Die werden mich doch nicht aus dem Kampf nehmen. Doch, sie haben es gemacht. Für mich ist in diesem Augenblick eine Welt zusammengebrochen.“ Und sie fügt kämpferisch hinzu: „Ich bin von daher bereit für eine Revanche, um zu zeigen, dass ich besser bin...“ Darauf hoffen natürlich auch ihre Fans und vielleicht auf eine Revanche in Schönefeld. Am 26. Januar 2010 waren Ramona Kühne, ihr Trainer und Lebensgefährte Stephan Böstfleisch gemeinsam mit dem Schönefelder Bürgermeister Dr. Udo Haase bei Matthias Platzeck eingeladen. Eine Unbekannte ist sie für den Ministerpräsidenten nicht, denn er war in den Ring gestiegen, um ihr persönlich zu gratulieren, als sie im März 2009 den Weltmeistertitel im Superfedergewicht in Großziethen erkämpfte.

Herzlichen Glückwunsch zum 100. Geburtstag. Bürgermeister Dr. Udo Haase und Ortsvorsteher Hans-Georg Springer gratulierten Frau Erna Köhn am 28.12.2009 zu ihrem 100. Geburtstag. Die Jubilarin wohnt seit 1914 in Großziethen im Haus, das ihre Eltern errichtet hatten. Sie hat ihr ganzes Leben in Großziethen verbracht und erinnert sich noch an die Zeiten als Großziethen ein kleiner und überschaubarer Ort war. Bei guter Gesundheit nahm Frau Köhn die Glückwünsche von Nachbarn und Freunden entgegen.

Informationen des Bürgermeisters • Seite 3

Informationen des Bürgermeisters
des Straßenbaus in Schönefeld-Nord (Hans-Grade-Allee), in Waltersdorf (Kienberg), die Realisierung weiterer Abschnitte des Radwegeprojektes und natürlich auch das Projekt S-Bahnhaltepunkt Waßmannsdorf sowie der Wiederaufbau des ehemaligen Gutshauses, welches einer kommunalen Nutzung zugeführt werden soll. Dieses Projekt soll in den nächsten Wochen und Monaten in der Gemeindevertretung vorgestellt und beraten werden. Dazu kommen die Arbeiten am und um den gesamten Dorfanger in Großziethen, die für die nächsten zwei Jahre Mittelpunkt des hiesigen Baugeschehens sein werden. Obenauf stehen dabei der zu bauende Rad- und Fußgängerweg, die Renovierung und Neugestaltung der alten Feuerwache, die Renaturierung und Neugestaltung des Gutsparks, die mit Mitteln der Flughafengesellschaft als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme durchgeführt werden. In Selchow wird eine Immissionsschutzwand errichtet und bepflanzt, die vor allem gegen den Bodenlärm der Baustelle, Flugsand und andere Immissionen schützen soll und es werden zu dem die Planungen für die ILA 2012 konkretere Form annehmen. In diesem Zusammenhang wurden wir von der Landesregierung angehalten, uns mit der Nachbargemeinde BlankenfeldeMahlow abzustimmen, was in den kommenden Monaten auch geschehen soll. Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, sei nochmals der Hinweis erlaubt, dass wir uns in den nächsten Monaten mit der Änderung unseres Flächennutzungsplanung beschäftigen. Das geht alle an, denn auf welcher Fläche was möglich ist, wo wir welche Planungsvorschläge durchsetzen wollen, geht eigentlich jeden etwas an. Bitte beachten Sie deshalb die Termine meiner „Treffpunkte Bürgermeister“, die Sitzungen der Ortsbeiräte und die Sitzungen der Gemeindevertretung und natürlich die Sitzungen des Bauausschusses, auf denen intensiv über diese Fragen diskutiert wird. Des Weiteren soll auf Initiative des Bauausschusses eine Planung erarbeitet werden, die klar aussagt, wo und in welchen Zeitschienen welches Bauvorhaben in unserer Gemeinde realisiert werden kann, und die ferner klar die Entwicklungsschwerpunkte definiert. Damit die Gemeindevertretung sich besser auf diese Fragen einstellen und vorbereiten kann, haben wir einen kurzen Studienaufenthalt in Münchener Flughafenumlandkommunen organisiert, um in Oberding und in Halbergmoos mit den Gemeindevertretern und Bürgermeistern diese Fragen zu erörtern. Erfahrungen anderer zu nutzen ist wohl eine sehr sinnvolle Sache, denn man muss Fehler so gut es geht vermeiden oder aber von Fehlern anderer lernen. Was den Gemeindeteil Rotberg anbelangt, haben wir den weiteren Ausbau Rotberg-Süds im Auge und den Beginn des dort geplanten Radweges, wobei es immer noch nicht gelungen ist, alle benötigten Flächen zu erwerben. In Kiekebusch steht der Radwegbau obenauf. Der Ausbau des alten Kiekebuscher Dorfzentrums, inklusive Bürgersteig- und Straßenausbau, das Anlegen von Parkplätzen und der Bau eines Bürgerhauses liegen, wie mit dem Ortsbeirat verabredet, vorerst auf Eis. Hier muss erst abgewartet und geklärt werden, in welcher Weise den Anliegern dieser Straßenausbau zugemutet werden kann. Der Straßenausbau ist jedoch die Voraussetzung zur Errichtung des Bürgerhauses und zur Gestaltung des gesamten Dorfzentrums um die Kiekebuscher Kirche und den dortigen Friedhof. Was den Bau neuer Spiel- und Bolzplätze anbelangt, wird sich der Bildungs- und Sozialausschuss mit einer Konzeption beschäftigen, die der Verwaltung klare Richtschnur künftigen Handelns sein wird. Diese Fragen sind sehr heikel und es wird sicherlich für diesen Ausschuss nicht einfach sein, hier klare Vorgaben zu machen, die die Akzeptanz aller Anwohner finden. Denn viele Bürger sind zwar für einen Spiel- oder Bolzplatz, aber nicht in unmittelbarer Nähe der eigenen Haustür und das macht die Sache so kompliziert. Ähnliches erleben wir gegenwärtig in Sachen Sportplatz im Ortsteil Großziethen. Das Geld, ihn zu bauen, liegt bereit, die Baugenehmigung liegt vor, aber die Richter des Verwaltungsgerichts haben sich noch nicht einmal zu der Frage geäußert, ob man einem Eilantrag stattgibt oder nicht. Das ist sehr bedauerlich, aber die Kommune kann hier kein Risiko eingehen, denn das wäre bei einer möglichen für uns verlorenen Klage mit dem Rückbau und mit einem Millionenschaden verbunden. Und wenn dann die Frage gestellt wird, wer hat das zu verantworten, befürchte ich, dass dafür nur der Bürgermeister die Verantwortung übernehmen muss. Und dagegen lässt sich ja auch nichts sagen. Aber aus diesem Grund werden Sie verstehen, dass wir Klarheit oder zumindest einen Hinweis der Richter benötigen, um endlich loslegen zu können. Ich kann nur hoffen, dass es im Frühjahr endlich dort einen Startschuss geben wird. In Waltersdorf werden wir dann bereits die Einweihung des neuen Platzes gefeiert haben. Ein anderes sehr wichtiges und zu lösendes Problem ist die Frage eines Gymnasiums für Schönefeld. Hier gibt es nur einen Weg – in Zusammenarbeit mit einem privaten Gymnasium oder einem privaten Träger wollen wir möglichst zeitnah erreichen, dass in der Flughafengemeinde Schönefeld eine Möglichkeit geschaffen wird, um unsere Kinder hier ihr Abitur ablegen lassen zu können. Sie sehen, wir haben sehr viel vor im Jahre 2010 und ich bitte Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, die Gemeindevertretung, die Ortsbeiräte aber auch die Mitarbeiter meiner Verwaltung tatkräftig zu unterstützen, damit wir diese Ziele auch wirklich erreichen. Ihr Bürgermeister Dr. Udo Haase

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Schönefeld,
das neue Jahr hat in der Gemeinde Schönefeld ohne große Zwischen- oder Unfälle begonnen. Und unsere Schönefelder Gemeindevertretung hat sich viel vorgenommen. Einen sehr wichtigen Platz nehmen dabei die Hinweise, Vorschläge und Zuarbeiten der Ausschüsse der Gemeindevertretung und natürlich auch die der Ortsbeiräte ein. Mit einem furiosen Endspurt ist es noch im Dezember 2009 dank der intensiven Arbeit des Finanzausschusses und der überaus hilfreichen und flankierenden Arbeit des Hauptausschusses gelungen, den Haushaltsplan auf den Weg zu bringen. Das ist eine zum einen rechtskonform, denn die Gemeinden sind wie alle Träger öffentlicher Belange dazu angehalten, ab dem 1.1. eines neuen Jahres auch nach einem neuen Haushaltsplan zu arbeiten; zum anderen gelingt es nun unserer Verwaltung auch ab dem ersten Tag des neuen Jahres alle Dinge umzusetzen, die wir uns vorgenommen haben. Dabei wurde großer Wert darauf gelegt, alle begonnenen Vorhaben auch zu realisieren. Dazu gehören die Vollendung der neuen Großziethener Feuerwache, die Renovierung einiger Mietshäuser, die Fertigstellung der bereits gerichteten Schwimmhalle, die im Oktober 2010 in Betrieb gehen soll, die Realisierung des Kita “Gänseblümchen“ - Anbaus, die Fertigstellung der Brücke in Kienberg, sowie die Beendigung

Seite 4 • Aus der Gemeindeverwaltung

Sitzungstermine im Februar
03.02. 08.02. 09.02. 11.02. 17.02. 17.02. 18.02. 23.02. 25.02. Beratung Beratung Beratung Beratung Beratung Beratung Beratung Beratung Beratung der Gemeindevertretung des Finanzausschusses des Ortsbeirates Schönefeld des Hauptausschusses des Ortsbeirates Waßmannsdorf des Ortsbeirates Waltersdorf des Bauausschusses des Bildungs- und Sozialausschusses des zeitweiligen Ausschusses „Ortsbild“

Beschlüsse der Gemeindevertretung vom 17.12.2009:
129/09 Beschluss der Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2010 sowie des Finanzplanes und des Investitionsprogramms der Gemeinde Schönefeld 130/09 Beschluss zur Beteiligung nach § 3 (1) und § 4 (1) BauGB zur 1. Änderung des Flächennutzungsplanes 131/09 Beschluss über die Abwägung der Stellungnahmen der Behörden, sonstigen Träger öffentliche Belange und der Bürger zum Bebauungsplan 06/08 „Hotel Mittelstraße“, Ortsteil Schönefeld 132/09 Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes der Innenentwicklung 04/09 „Lichtenrader Chaussee / Mahlower Weg“ für den Ortsteil Großziethen 133/09 Beschluss über die Abwägung der Stellungnahmen der Behörden, sonstigen Träger öffentlicher Belange und der Bürger zur 1. Änderung des Bebauungsplanes „Kienberg“, Ortsteil Waltersdorf 134/09 Beschluss zur erneuten Beteiligung nach § 4 a (3) BauGB zur 1. Änderung des Bebauungsplanes „Kienberg“ für den Ortsteil Waltersdorf 135/09 Beschluss der Flächenumgriffe der gewerblichen Entwicklungsschwerpunkte in der Gemeinde Schönefeld 1. Autobahnkreuz Zufahrt Flughafen, Waltersdorf 2. S-Bahnhaltepunkt und Veranstaltungsfläche, Selchow-Waßmannsdorf 3. Hans-Grade-Allee, Schö nefeld 4. Südlich der B 96 a / Waßmannsdorfer Chaus see, Schönefeld 136/09 Beschluss über eine mögliche Aufgabenstellung für die Beplanung der Entwicklungsschwerpunkte • Autobahnkreuz Zufahrt Flughafen, Waltersdorf • S-Bahnhaltepunkt und Veranstaltungsfläche, Selchow-Waßmannsdorf • Hans-Grade-Allee, Schönefeld • Südlich der B 96 a / Waßmannsdorfer Chaussee, Schönefeld 137/09 Beschluss über die Aussetzung von Raumordnungsund Erschließungsplanungen im Bereich „A 113 / Schienenanbindung Ost / Gemeindegrenze“ 138/09 Beschluss des Protokolls des Bauausschusses vom 19.11.2009

Geburtstage Januar
Der Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld gratuliert allen Jubilaren sehr herzlich zum Geburtstag und wünscht alles Gute!
Elsa Mandel, Großziethen, zum 96. Irmgard Griep, Waltersdorf, zum 91. Kurt Voelz, Großziethen, zum 90. Irmgard Handtke, Waltersdorf, zum 90. Margarete Bullan, Waßmannsdorf, zum 90. Anneliese Proksch, Großziethen, zum 85. Hildegard Sell, Großziethen, zum 85. Gerhard Dressler, Großziethen, zum 85. Martin Bork, Waltersdorf, zum 85. Armin von Appen, Großziethen, zum 80. Leopold Tischler, Großziethen, zum 80. Ingeburg Meyer, Großziethen, zum 80. Lisa Hachenberger, Schönefeld, zum 80. Helga Ulrich, Schönefeld, zum 80. Hildegard Piur, Schönefeld, zum 80. Dieter Rüdinger, Großziethen, zum 75. Günther Stöckel, Großziethen, zum 75. Kadriye Coban, Großziethen, zum 75. Gilda Buhl, Großziethen, zum 75. Hans-Joachim Kienast, Großziethen, zum 75. Alfred Mette, Selchow, zum 75. Udo Brewing, Großziethen, zum 70. Rudi Zeiler, Großziethen, zum 70. Sigrid Goetsch, Großziethen, zum 70. Hans-Georg Boldt, Großziethen, zum 70. Ekkehard Oertelt, Großziethen, zum 70. Udo Thiede, Großziethen, zum 70. Lothar Schulz, Großziethen, zum 70. Ingelore Kundoch, Kiekebusch, zum 70. Peter Niestroj, Kiekebusch, Ingeborg Fink, Schönefeld, Otto Rohrbeck, Waltersdorf, Wolfgang Ruhs, Waßmannsdorf, Eveline Schmiedling, Großziethen, Bernd Schwarz, Großziethen, Renate Lorenz, Großziethen, Ursula Ueckert, Großziethen, Hannelore Schmidt, Großziethen, Brigitte Weniger, Großziethen, Hans-Jürgen Fricke, Großziethen, Siegmund Henkel, Schönefeld, Frank Kaczmarek, Schönefeld, Gerda Hüter, Waltersdorf, Gisela Lieben, Waltersdorf , Erika Fust, Waßmannsdorf, Werner Schneemann, Waßmannsdorf, Pera Radul, Großziethen, Helene Belger, Großziethen, Agnes Deckers, Großziethen, Norbert Krüger, Großziethen, Christine Landsmann, Kiekebusch, Jürgen Pohl, Schönefeld, Sieglinde Zschoch, Waltersdorf, Monika Lochmann, Waltersdorf, Dieter Pflanz, Waltersdorf, zum 70. zum 70. zum 70. zum 70. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 65. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60. zum 60.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hans-Grade-Allee 11 in 12529 Schönefeld
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld
Montag Dienstag 09.00 bis 12.00 Uhr und Mittwoch Donnerstag Freitag Service-Point/Zentrale Sekretariat Bürgermeister: Dezernat I - Bürgerdienste Dezernat II - Bau- und Investorenservice Dezernat III - Zentrale Dienste 13.00 bis 15.00 Uhr 13.00 bis 18.00 Uhr geschlossen 13.00 bis 15.00 Uhr 09.00 bis 12.00 Uhr 030 / 53 67 20 0 030/53 67 20 10 030/53 67 20 33 030/53 67 20 55 030/53 67 20 22

Sprechstunden der Schiedsstelle
Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Gemeinde Schönefeld finden im Raum 109 im Rathaus der Gemeinde Hans-Grade-Allee 11 in 12529 Schönefeld auf Vereinbarung statt. Bitte rufen Sie bei Bedarf eine der folgenden Rufnummern an, um einen Termin zu vereinbaren: Tel.: 030 633 83 27 Brigitte Bischof, Schiedsfrau Tel.: 030 633 84 28 Monika Kusche, Stellvertreterin

Unser Anzeigentelefon / Fax: 030 - 664 41 85

Fotonachweis: Fotos S. 1, 6, 10, 11, 13 A. Hybsier S. 2 SES

Aus der Gemeindeverwaltung • Seite 5

Herzlichen Glückwunsch und Dankeschön
Auf der letzten Sitzung der Gemeindevertretung im Jahr 2009 war Wolfgang Fieber als Gast eingeladen worden. Im Namen der Gemeindevertretung gratulierte der Vorsitzende Olaf Damm zum 75. Geburtstag. Er dankte Wolfgang Fieber für die 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Gemeinde und verlieh ihm die „Goldene Ehrenmedaille der Gemeinde Schönefeld“. In seiner Laudatio sagte er: „Deine langjährige Tätigkeit galt stets dem Gemeinwohl. Du hast Verantwortung in dieser Gemeinde übernommen als Verbandsvorsitzender, als Stellvertreter des Bürgermeisters, als Gemeindevertreter und Dich zusätzlich für die Belange der Bürger in allen steuerlichen Angelegenheiten an vielen Tagen
IMPRESSUM Herausgeber: Gemeinde Schönefeld, Sitz: Hans-Grade-Allee 11, 12529 Schönefeld, Service-Point/Zentrale, Telefon: 030 / 53 67 20-0 Redakteurin: A. Hybsier, Fax: 030/44 04 69 19 oder 0178/866 16 57 E-mail: angela.hybsier@gmail.com Auflage und Erscheinungsweise: Der Schönefelder Gemeindeanzeiger hat eine Auflagenhöhe von 7.400 Exemplaren, die kostenlos an alle Haushalte der Gemeinde verteilt werden. Der Schönefelder Gemeindeanzeiger erscheint ca. 12 mal jährlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht in jedem Fall der Meinung des Herausgebers. Verlag: Rudower Panorama-Verlag + Medien GmbH, Köpenicker Str. 76, 12355 Berlin, Telefon/Fax 030 - 664 41 85. Anzeigentelefon: 030 - 663 37 48 o. 664 49 02, Fax: 030 - 664 49 02. Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 15/09.

Wolfgang Fieber (2.v.r.) wurde die Goldene Ehrenmedaille der Gemeinde Schönefeld“ verliehen. Robert Rust, Schönefelder Ortsvorsteher, (r.) gratuliert mit einem großen Blumenstrauß.

im Jahr eingesetzt. Du hast es als Deine Pflicht angesehen, Dich für diejenigen Menschen stark zu machen, die auf unsere Hilfe und Solidarität angewiesen sind. Mit Deinem Engagement hast Du Maßstäbe gesetzt und warst anderen ein Beispiel dafür, dass es möglich ist, etwas voranzubringen, wenn man beharrlich an den Erfolg glaubt. Vielleicht hältst Du persönlich diese Einstellung für etwas Selbstverständliches. Das ist es aber nicht, denn es kostet Zeit, Kraft und viel guten Willen. Du hast diese Aufgaben und Ämter als Ehrenamt geführt, ohne materiellen Lohn dafür zu erwarten und auch ohne ihn zu erhalten. Umso mehr verdienst Du dafür unseren Respekt und unser aller Dank.“

In eigener Sache Bitte Redaktionsschluss beachten
Die nächste Ausgabe des „Schönefelder Gemeindeanzeigers“ erscheint am 26. Februar 2010. Bürger, Ortsvorsteher, Gemeindeverwaltung, Pfarrer und Vereinsvorsitzende, die Beschlüsse, Beiträge und Termine veröffentlichen möchten, geben ihre Zuschriften in der Gemeindevertretung Schönefeld bis zum 12. Februar 2010 ab. Im Rathaus ist ein Fach eingerichtet worden. Es besteht auch die Möglichkeit, sich direkt an Frau Hybsier, Fax 030/44 04 69 19, Mobil 0178/866 16 57 oder per E-mail: angela. hybsier@gmail.com zu wenden.

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Seite 6 • Aus der Gemeindevertretung

Vorgestellt: Wolfgang Börner – Gemeindevertreter
Schulen und Kitas ausstattungstechnisch auf höchstem Niveau. Auch unser altes Gebäude wurde renoviert und mit moderner Computertechnik ausgestattet, wir erhielten neue Maschinen und auch unsere Turnhalle wurde mit viel Aufwand rekonstruiert. Das ist auch einer der Gründe, weshalb ich in der Gemeinde aktiv bin. Ich bin dankbar für die Unterstützung und möchte etwas zurückgeben. Die Gemeindevertretung hat in den beiden Legislaturperioden, in denen ich schon Mitglied bin, viel getan, um Kindern und Jugendlichen eine gute Ausbildung zu ermöglichen. Unsere Gemeinde entwickelt sich rasant. Während in anderen Orten Schulen geschlossen wurden, haben wir eine neue gebaut. Im Bildungsund Sozialausschuss stellen wir die Weichen für die Zukunft.“ Positives und Negatives „Positiv sehe ich, dass wir kontinuierlich zur Großgemeinde wachsen. Wir haben viele Dinge erreicht. Die Infrastruktur hat sich völlig verändert. Feuerwehrgebäude und Schulen wurden gebaut und jetzt bekommen wir ein Schwimmbad, auf das wir uns natürlich ganz besonders freuen. Alle Kinder bis zur 10. Klasse werden Schwimmunterricht haben. Das macht auch unsere Paddeltouren sicherer. Es gibt aber auch die vielen kleinen Dinge, die Ärger bereiten. Das trifft besonders auf Ordnung und Sauberkeit zu. Unsere Schüler machen jedes Jahr eine große Müllsammelaktion und stellen dabei fest, wie rücksichtslos mache Bürger ihren Müll entsorgen. Ich bin der Meinung, dass wir noch besser mit allen ins Gespräch kommen müssen, um solche Probleme zu lösen.“ Leben in der Gemeinde „Seit ich hier wohne, liebe ich mein Dorf und fühle mich wohl in Großgemeinde. Ich kenne die Menschen, habe enge Kontakte zu den Kindern. Mein Leben endet nicht, wenn ich aus der Schule komme. Meine Schüler treffen mich beim Einkaufen, beim Friseur, auf der Straße. Mein Beruf ist Berufung. Er ist vielfältig, bereitet viel Freude und mit Elan kann ich etwas bewegen und meinen Schülern eine Perspektive bieten. Ich bin ein grenzenloser Optimist und das hilft mir bei der Arbeit sehr. Unser Anspruch, eine Schule für das Leben zu sein, stellt natürlich auch hohe Ansprüche an die Lehrer. Es ist sehr befriedigend, wenn Kinder wieder kommen und berichten, dass sie in der Region arbeiten.“ Zukunft der Gemeinde „Ich möchte auch gern in der Zukunft noch hier wohnen und möchte in dieser Gemeinde alt werden. Ich bin immer ein Befürworter des Flughafens gewesen, nicht zuletzt wegen der Möglichkeiten für die Kinder und Jugendlichen am Flughafen, in den Hotels und anderen Unternehmen Ausbildungsplätze zu finden. Ich stelle mir Schönefeld als Flughafengroßgemeinde mit vielen Firmen in der ganzen Gemeinde vor. Jeder Ortsteil soll profitieren. Ich wünsche mir, dass viele Arbeitsplätze geschaffen werden und die Versprechen eingelöst werden. Nicht zuletzt glaube ich auch, dass die ausgezeichneten Bildungsmöglichkeiten ein Anziehungspunkt für Menschen sein können, in die Gemeinde Schönefeld zu ziehen.“

Wolfgang Börner (AFE) Persönliches geboren 1957, seit 33 Jahren glücklich verheiratet, 2 erwachsene Kinder, wohnhaft seit 1982 in Großziethen, Schulleiter der Oberschule Schönefeld, Lehrer für Mathematik und Physik seit 2003 in der Gemeindevertretung, Mitglied des Bildungs- und Sozialausschusses in beiden Legislaturperioden Meine Motivation: „Ich wohne schon sehr lange in Großziethen und kenne viele Eltern, die ich auch schon unterrichtet habe. Sie sind Nachbarn und Freunde und ihre Kinder sind jetzt meine Schüler. Ich habe festgestellt, dass ich viel für die Kinder und Jugendlichen unserer drei Schönefelder Schulen erreichen kann, wenn ich mich einbringe. Durch den direkten Draht zum Bürgermeister, zur Verwaltung und zu den Gemeindevertretern kann ich Dinge schneller in Gang bringen. Mir als Schulleiter liegen natürlich die kleinen Bürger besonders am Herzen. Ich halte mich an Oscar Wilde, der gesagt hat „Nicht die Vollkommenen, sondern die Unvollkommenen brauchen Liebe.“ Dieser Aufgabe habe ich mich verschrieben. Ich möchte den Schülern den Weg ebnen und alles tun, damit sie in unserer Gemeinde eine Perspektive erhalten, das heißt eine Lehrstelle bekommen.“ Veränderungen in der Gemeinde „Es hat sich gezeigt, dass die Gemeindevertretung immer ein offenes Ohr für die Belange der Schulen hatte. Bildung war immer ein vorrangiges Thema. Die Situation hat sich von Jahr zu Jahr verbessert und inzwischen sind

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Aus der Gemeindeverwaltung • Seite 7

Neu im Rathaus:
Wolfgang Diedrich, Ombudsmann für Flughafenangelegenheiten
Sie kommen aus Ratingen in Nordrhein-Westfalen, einer Stadt mit knapp 92 000 Einwohnern in der Nähe des Flughafen Düsseldorfs. Ich war 10 Jahre Bürgermeister in Ratingen, einer Stadt, die starken Belastungen des Flughafens Düsseldorf ausgesetzt ist. Ich kenne die Probleme vor allem derjenigen, die vom Fluglärm betroffen sind, sehr genau. Als Vorsitzender und Stellvertreter habe ich in der dortigen Fluglärmkommission gewirkt. Vor vier Jahren wurde ich dann Ombudsmann am Flughafen Düsseldorf und werde bis zum März 2010, solange reicht mein Vertrag dort, einen großen Teil der dortigen Aufgaben erledigt haben. Was erwartet Sie hier im Landkreis und wie haben Sie sich mit den Gegebenheiten vertraut gemacht? Ich bin zwar mit vielen fachspezifischen Fragen vertraut, weil ich in meiner Tätigkeit am Düsseldorfer Flughafen umfangreich Erfahrungen gesammelt habe. Das ist mein Rückgrat. Aus diesem Erfahrungsschatz kann ich schöpfen. Was ich in erster Linie tun werde, ist mich mit den örtlichen Gegebenheiten, den Behörden und Institutionen vertraut machen. Ich möchte mir die Situation der Betroffenen vor Ort ansehen und das Gespräch mit ihnen suchen und andererseits auch Gesprächskontakte zum Flughafen knüpfen. Ich bin sehr freundlich hier im Rathaus aufgenommen worden und mir stehen alle technischen Mittel für eine effektive Arbeit zur Verfügung. Die Baustelle des Flughafens konnte ich mir vom Tower aus bereits ansehen. Wie ist die Resonanz auf Ihre Tätigkeit hier? Ich bin ja erst seit kurzem hier, hatte aber schon einige Besucher aus den Schönefelder Nachbargemeinden. Sorgen machen sich die Menschen vor allem um die Lärmbelästigung, Nachtflüge, die Wertminderung ihrer Grundstücke, Triebwerksemissionen, Flugroutenabweichungen. Die Resonanz war bisher positiv, obwohl ich verstehen kann, dass es am Anfang auch Zurückhaltung gibt. Wie gehen Sie vor in Ihrer Arbeit? Wenn betroffene Bürger zu mir kommen, dann versuche ich mir im vertraulichen Gespräch ein Bild vom Problem zu machen und lote dann im Gespräch mit dem Flughafen oder entsprechenden Behörden aus, welchen Spielraum es für eine Klärung der Fragen gibt. Ich bin ein neutraler Vermittler, bin nicht weisungsgebunden und mache Vorschläge zur Güte. Wie kann man Sie erreichen? Ich bin dienstags von 13.0018.00 Uhr und mittwochs 10.0015.00 Uhr im Raum 215 im Rathaus Schönefeld zu erreichen. Telefon: 030/53 6720 60 oder 0173/5945550 Email: ombudsmann-sxf@dahmespreewald.de Auch auf der Internetseite des Landkreises werde ich in kürze präsent sein. Vielen Dank für das Gespräch.

Ombudsmann Wolfgang Diedrich Anfang Januar nahm Wolfgang Diedrich seine Arbeit als Ombudsmann im Schönefelder Rathaus auf. Er ist Beauftragter des Landkreises Dahme-Spreewald für alle Fragen und Probleme, die zwischen Flughafen und Anwohnern bestehen. Welche Aufgaben hat ein Ombudsmann? Ein Ombudsmann ist in erster Linie unparteiischer Vermittler in Streitfällen und Konflikten in den verschiedensten Bereichen, die z.B. zwischen Personen und Institutionen entstehen und hat die Aufgabe, nach Lösungen zu suchen. Das Wort kommt aus dem Schwedischen und heißt Vermittler. Und ein Vermittler zwischen Flughafen und Betroffenen möchte ich sein.

Mehr Busse am Wochenende
Mit Beginn des 2. Schulhalbjahres am 8. Februar wird im Busnetz der RVS mit der Verlängerung der Linie 733 von Schmöckwitz nach Zeuthen ein neuer Streckenabschnitt in Betrieb genommen. Zur Eröffnung des Flughafens BBI soll diese Linie einmal bis zum Terminal fahren. Schon jetzt profitieren die Bürger aus den Ortsteilen Kiekebusch, Rotberg und Waltersdorf von einem besseren Angebot an Sonn- und Feiertagen: Am ganzen Wochenende werden die bisher nur Samstag angebotenen Fahrten der Linie 263 (Waltersdorf-Zeuthen) mit der Linie 733 verknüpft und verkehren im 2-Stunden-Takt als Linie 731 auch in den Schönefelder Ortsteilen. Bitte beachten Sie die veränderten Fahrzeiten im Samstagfahrplan und den Entfall einzelner Fahrten der Linie 734. Alle aktuellen Fahrpläne, auch der Linien 735 und 736, finden Sie unter www.rvs-lds.de in der Rubrik „Bus-Fahrplan“. Beide Linien verkehren bereits seit Schuljahresbeginn am 31. August 2009 mit einem ausgeweiteten Angebot.

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Notfall – Vorsorge Gangolf Tel.: 03379 / 446 508

Unser Anzeigentelefon / Fax: 030 - 664 41 85

Seite 8 • Aus der Gemeindeverwaltung

Winterdienst – Was müssen wir als Bürger tun?
Dieser Winter lässt uns wirklich daran zweifeln, ob es die Klimaerwärmung wirklich gibt oder nicht. Selbst die Alteingesessenen können sich an derartige Schneemassen in den letzten Jahrzehnten nicht wirklich erinnern. Wenn das nicht schon genug wäre, es bleibt zudem noch bitter kalt und das jetzt schon in der dritten Woche und jetzt ist endlich Schluss mit „I am dreaming of a White Christmas“. Immer mehr Bürger unserer Gemeinde sind genervt und verunsichert, was sie denn nun dürfen oder müssen in punkto Winterdienst. Hier sei kurz die betreffende Stelle aus der Straßenreinigungssatzung wieder gegeben, um allen Spekulationen und Unsicherheiten zuvor zu kommen. §4 Art und Umfang der Winterwartung nach § 2 Abs. 1 1. Die Gehwege sind in einer für den Fußgängerverkehr erforderlichen Breite von mindestens 1,00 m vom Schnee freizuhalten. Bei befestigten Straßen ohne erkennbare Abgrenzung zwischen Fahrbahn, Gehweg und Parkstreifen ist am Rande der Fahrbahn ein Streifen von 1,00 m für den Fußgängerverkehr freizuhalten. Bei Eis- und Schneeglätte sind die Gehwege sowie die Fußgängerschutzwege und Fußgängerüberwege und die gefährlichen Stellen auf den von den Reinigungspflichtigen zu reinigenden Fahrbahnen mit geeigneten Streustoffen abzustumpfen. 2. In der Zeit von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls bzw. nach dem Entstehen der Glätte zu beseitigen. Nach 20.00 Uhr gefallener Schnee und entstandene Glätte sind werktags bis 07.00 Uhr, sonn- und feiertags bis 08.00 Uhr des folgenden Tages zu beseitigen. 3. Aggressive chemische Auftaumittel, wie z. B. Laugen, dürfen zur Schnee- und Glättebeseitigung nicht eingesetzt werden. Bei Vorliegen einer entsprechenden Witterungssituation (Glatteis u. ä.) kann Streusalz in ökologisch vertretbaren Mengen scheinlich Vorsorge getroffen, aber im Zweifel auch hier lieber erkundigen und auf Nummer sicher gehen. Privatstraßen Hier bestehen bezüglich Straßenreinigung und Winterdienst keine Verpflichtungen der Gemeinde. Ortsteil Großziethen lfd. Nr. Straßenbezeichnung 1 Ahornweg 2 Am Dorfrand 3 Am Grüngürtel 4 Am Lindengarten 5 Am langen Grund 6 An den Eichen 7 An der Feldmark 8 Efeuring 9 Erlenweg 10 Gieselherring 11 Helga-Hahnemann-Str. 12 Kann-Straße 13 Kleistring 14 Lindenstr. (Stichstr. HNr. 7-45; 16-46) 15 Telefunkenweg Ortsteil Kiekebusch Zur Zeit nicht belegt. Ortsteil Waltersdorf lfd. Nr. Straßenbezeichnung 1 An der Plantage 2 Kühnscher Weg Ortsteil lfd. Nr. 1 2 Schönefeld Straßenbezeichnung Am Dorfanger Flughafen

So viel Schnee gab es lange nicht. Wer wo fegen muss, darüber informiert Sie der nebenstehende Beitrag. eingesetzt werden. Abstumpfenden Mitteln ist gegenüber auftauenden Mitteln der Vorzug zu geben. Die Reinigungspflichtigen haben die erforderlichen Streumittel selbst zu beschaffen, zu bevorraten und zum Winterende aufzunehmen und zu entsorgen. 4. Die zum Winterdienst der Straßen Verpflichteten haben die Straße jeweils bis zur Straßenmitte so von Schnee zu beräumen, dass die Straße unter winterlichen Bedingungen befahrbar bleibt und ein Begegnungsverkehr möglich ist. Der Schnee ist dabei jeweils am Rand der Fahrbahn anzuhäufen, der dem eigenen Anliegergrundstück am nächsten liegt. 5. An Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel oder für Schulbusse müssen die Gehwege so von Schnee freigehalten und bei Glätte bestreut werden, dass ein möglichst gefahrloser Zu- und Abgang für die Fahrgäste gewährleistet ist. 6. Der Schnee ist auf dem an die Fahrbahn grenzenden Teil des Gehweges oder, wo dies nicht möglich ist, auf dem Fahrbahnrand so zu lagern, dass der Fahrund Fußgängerverkehr hierdurch nicht mehr als unvermeidbar gefährdet oder behindert wird. 7. Die Einläufe in Entwässerungsanlagen und die Hydranten sind von Eis, Schnee und Streugutrückständen freizuhalten. Schnee und Eis von Grundstücken dürfen nicht auf den Gehweg und die Fahrbahn geschafft werden. In Havariesituationen wird über öffentliche Bekanntmachung ein Ablagerungsort für Schneemassen bekannt gegeben. 8. Die zu räumenden Flächen dürfen weder durch mechanische noch durch chemische Mittel zusätzlich beschädigt werden. Vielen Bürgern unserer Gemeinde ist leider nicht bewusst, dass sie eventuell in einer Straße wohnen, wo die Räumpflicht sich bis zur Straßenmitte erstreckt, wobei angesichts der derzeitigen Schneemengen hier vielfach von einer Zumutung gesprochen werden kann, denn erstens ist es ein Problem diese Flächen mit einfachem Gerät zu räumen, geschweige denn einen Räumstandard herzustellen, der eine Gefahr für die Allgemeinheit ausschließt. Also fragen sich viele Bürger, wann ist es genug „geschippt“ und wann nicht und wo sollen wir hin mit dem Schnee? Erst einmal gilt die Satzung, soviel sei hier gesagt, und alles Weitere muss zeitnah geklärt werden. Verschiedene Bürger haben dem Verlauten nach schon vorgeschlagen, die eigentlich selbst zu reinigenden Straßen auf eigene Kosten räumen zu lassen. Die Gemeinde wird hierzu eine Lösung finden und diese an dieser Stelle mitteilen. Damit niemand unwissentlich in Haftung genommen werden kann, seien hier noch mal alle Straßen aufgeführt, die der privaten Räumpflicht auf der gesamten Straßenfläche unterliegen. In einigen Straßen, so wie in der Hahnemann-Siedlung, hat hier die Wohnungsgesellschaft wahr-

Rotberg Zur Zeit nicht belegt. Ortsteil Selchow lfd. Nr. Straßenbezeichnung 1 An der Blautanne 2 Farbgrafikstraße 3 Gelbsandweg 4 Gutshof Ortsteil Waßmannsdorf lfd. Nr. Straßenbezeichnung Ahornstraße (Lindenstr.) 1 2 Albert-Kiekebusch-Str. 3 Am Airport 4 Birnenweg 5 Fasanensteig 6 Straße am Klärwerk 7 Straße des Friedens Reinigungsklasse 1 B Die Reinigung und der Winterdienst auf den Fahrbahnen und Gehwegen (auch kombinierte Gehund Radwege), einschließlich aller unbefestigter Teile und Flächen zwischen den angrenzenden Anliegergrundstücken und der Straße,

Aus der Gemeindeverwaltung • Seite 9 bzw. bei Nichtvorhandensein für den als Gehweg vorgesehenen Teil der Straßenanlage, werden den Anliegern übertragen. Ortsteil Kiekebusch lfd. Nr.Straßenbezeichnung 1 Am Amtsgarten (Dorfstraße) 2 Karlshof (unbefestigt, Am Feldrain) 3 Siedlung Ortsteil lfd. Nr. 1 2 3 4 Selchow Straßenbezeichnung Ausbau Luchweg Weg am Graben Weg am Maierpfuhl Reinigungsklasse 1 A Die Reinigung und der Winterdienst auf den Fahrbahnen und Gehwegen (auch kombinierte Gehund Radwege), einschließlich aller unbefestigter Teile und Flächen zwischen den angrenzenden Anliegergrundstücken und der Straße, bzw. bei Nichtvorhandensein für den als Gehweg vorgesehenen Teil der Straßenanlage, werden den Anliegern übertragen. Ortsteil Großziethen lfd. Nr. Straßenbezeichnung 1 Albrechtweg 2 Burgunderstraße 3 Goethestraße 4 Hubertusstraße 5 Jahnstraße 6 Jägerweg 7 Lessingring 8 Luchtrift 9 10 11 12 13 14 15 Mahlower Weg Nibelungenstr.(unbefest.) Rosa-Luxemburg-Weg Schillerstr. (unbefestigt) Schönefelder Weg Siegfriedstraße Uhlandstraße Ortsteil Waltersdorf lfd. Nr. Straßenbezeichnung 1 Bohnsdorfer Weg 2 Elstersteg 3 Fuchsgasse 4 Hirschsprung 5 Johannasteg 6 Neuchateller Weg 7 Rehtränke QUELLE: Satzung über die Straßenreinigung (Straßenreinigungssatzung - StrRS) zu finden unter http:// www.gemeinde-schoenefeld. de/satzungen-details/strassenreinigungssatzung.html #d im Internet Bei weiteren Fragen: Rainer Block 0173/614 49 61 oder rainerblock@arcor.de

Ortsteil Schönefeld lfd. Nr. Straßenbezeichnung 1 Dahmestraße 2 Kurzer Weg (Querweg) 3 Locknitzweg 4 Seeweg (Südseite) 5 Zur alten Feuerwache Gartenstr. (von Bohnsdor6 fer Chaussee bis Bahn) Ortsteil Waßmannsdorf lfd. Nr. Straßenbezeichnung 1 Am Graben 2 Am Vogelsberg Glasower Weg (unbefestigt) 3

Rotberg lfd. Nr. Straßenbezeichnung 1 Am Weinberg 2 Platz der Einheit Die Skizze zeigt eine Übersicht über die einzelnen Bauabschnitte bei der Erneuerung der Straße sowie der Trinkwasserleitung und des Schmutzwasserkanals am Schwalbenweg und in der Schützenstraße im Ortsteil Schönefeld. Der erste Bauabschnitt wurde im Oktober 2009 begonnen und wird im Frühjahr 2010 beendet werden. Besonderheit dieses Vorhabens ist, dass die Straßenbaumaßnahme gleichzeitig mit der Erneuerung der Trinkwasserleitung, die durch den MAWV durchgeführt wird, einhergeht. Die Erneuerung war erforderlich geworden, um langfristig einen guten Straßenzustand zu gewährleisten. Die Maßnahme war Bestandteil des Haushaltplanes 2009 und wurde im Januar 2009 in Informationsveranstaltungen mit den Bürgern besprochen. Die Planung wurde so gestaltet, dass bei üblichen Problemen auf

einer Baustelle die Erreichbarkeit aller Dienstleistungen und Dienstleister gewährleistet wird. Der

Bauablauf gestaltet sich schwierig, da die einzelnen Straßen voneinander abhängige Straßen

sind. Bei Fragen zum Vorhaben wenden Sie sich bitte an Frau Preuß Tel.: 030/53 67 20 91

Zur Verkehrsgeschichte in Schönefeld
Liebe Leser, in der Februarausgabe beginnen wir eine dreiteilige Serie zur Verkehrsgeschichte von Schönefeld. Hans Schäfer hat Informationen und Fotos aus seinem Archiv zusammengestellt. In der ersten Folge wird die Frage beantwortet, ob es in Schönefeld eine Straßenbahn gab. In der zweiten Folge werden Sie viel Interessantes über die Gutsbahn nach Diepensee erfahren. Und auf welcher Strecke der „Molli“ von Berlin-Grünau nach Großziethen fuhr, können Sie in der dritten Folge lesen.

Straßenbahn 147 auf dem Weg nach Schönefeld kurz vor der Stadtgrenze (1943)

Seite 10 • Aus der Gemeindeverwaltung

„Treffpunkt Bürgermeister“ 2010
Liebe Bürgerinnen und Bürger der Ortsteile Kiekebusch, Selchow, Waltersdorf, Waßmannsdorf, Großziethen und Schönefeld, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, auch in ihrem Ortsteil neben den Sitzungen des Ortsbeirates über bestimmte Fragen und Probleme direkt mit ihrem Bürgermeister zu sprechen, habe ich mich bereits vor zwei Jahren entschlossen, in gewissen Abständen in allen Ortsteilen der Gemeinde Schönefeld zu einer Sprechstunde des Bürgermeisters vor Ort einzuladen und dort zu sein. Hier ergibt sich auch für mich die Gelegenheit, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, bestimmte Dinge mitteilen zu können und vor allem Bürgernähe Wirklichkeit werden zu lassen. Deshalb freue ich mich, wenn Sie zahlreich zu diesen Treffpunkten kommen würden. Hier nun die Termine für das erste halbe Jahr. • 1. Februar in Waßmannsdorf – Begegnungsstätte um 18.00 Uhr • 2. Februar in Selchow Seniorenklub um 18.00 Uhr • 10. Februar in Waltersdorf im Rathaus um 18.00 Uhr • 18. März in Schönefeld im Rathaus Schönefeld um 18 Uhr • 8. April in Kiekebusch im Klub der Generationen • 20. April in Großziethen im Tagelöhnerhaus um 18 Uhr • 29. Juni in Rotberg in der Feuerwehr um 18.00 Uhr Sollte es eher Gesprächsbedarf oder Erfordernisse geben, bin ich gern bereit, zusätzliche Termine zu vereinbaren oder in dringenden Fällen gibt es jederzeit die Möglichkeit, zu einem Treffen in meinem Büro im Rathaus Schönefeld. Dr. U. Haase

Information des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg
Bauabgangsstatistik 2009 – Land Brandenburg Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
das Gesetz über die Statistik der Bautätigkeit im Hochbau und die Fortschreibung des Wohnungsbestandes (Hochbaustatistikgesetz – HbauStatG) regelt, dass für den Abbruch von Wohngebäuden auch die Eigentümer zur Auskunft verpflichtet sind. Mit Ihren Angaben sichern Sie die Aktualität der jährlichen Fortschreibung des Wohnungs- und Wohngebäudebestandes für Ihre Gemeinde. Melden Sie bitte deshalb als Eigentümer • den Abbruch von Wohngebäuden bis 1000 m³ umbauten Raum • den Abgang von Wohngebäuden mit Wohnraum (Wohnräume, Wohnungen) • die Nutzungsänderung von Wohnraum an das Amt für Statistik BerlinBrandenburg. Die Erhebungsunterlagen liegen für Sie kostenfrei bei Ihrem Amt, Ihrer amtsfreien Gemeinde bzw. kreisfreien Stadt bereit. Außerdem ist der Erhebungsbogen online abrufbar unter: www.statistik-bw.de/baut/html Beachten Sie bitte, dass der Abbruch von Wohngebäuden mit mehr als 1000 m³ umbauten Raum bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde anzuzeigen ist. In diesen Fällen reichen Sie bitte den ausgefüllten Erhebungsbogen zur Bauabgangsstatistik nur bei der Bauaufsichtsbehörde ein.

Umzug über Nacht
Der Flughafen präsentierte sich auf der Jahrespressekonferenz mit positiver Bilanz. Mit einem konsequenten Kostensenkungsprogramm war auf die Wirtschaftskrise reagiert worden. Im Gegensatz zu anderen deutschen Flughäfen konnten die Berliner Flughäfen stabile Verkehrszahlen verzeichnen. Die Berliner Flughäfen zählten im Jahr 2009 insgesamt 20.977.395 Passagiere. Mit einem Rückgang um 2 Prozent gegenüber 2008 liegen die Berliner Flughäfen deutlich besser als der Durchschnitt der internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland (-4,8 Prozent gegenüber 2008). Der Flughafen Schönefeld registrierte 6.797.158 Passagiere. Das waren 158.996 Passagiere mehr als 2008. Dies ist eine Steigerung um 2,4 Spatenstich im September 2006 geleistet wurde und wie hell und freundlich der künftige Hauptstadt-Airport seine Passagiere empfangen wird“, sagte Manfred Körtgen. Bevor der BBI am 30.11.2011 eröffnet wird, werden Abläufe wie Check-In, Sicherheitskontrollen und Gepäckmanagement in einem sechsmonatigen Probebetrieb simuliert und optimiert. Dazu werden die Berliner Flughäfen ab Anfang 2011 Statisten suchen. Der Umzug wird in einer spektakulären Aktion stattfinden. In einer einzigen Nacht wird aus zwei Flughäfen ein neuer. In der Nacht vom 29.10.2011 werden alle mobilen Geräte, Maschinen und Anlagen zum neuen Airport BBI transportiert. Dort wird dann am 30.10.2011 die erste Maschine starten.

Jahrespressekonferenz der Berliner Flughäfen Ralf Kunkel, Leiter der Pressestelle & Pressesprecher, Prof. Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen, Manfred Körtgen, Geschäftsführer Technik/BBI (v.l.n.r.) Prozent. Auch auf der Baustelle des Flughafens BBI läuft alles planmäßig. Im Frühjahr soll mit allen beteiligten Unternehmen und den Menschen in der Region Richtfest gefeiert werden. „Beim Richtfest wollen wir der Öffentlichkeit das Terminal vorstellen. Der fertige Rohbau wird einen guten Eindruck davon vermitteln, was hier seit dem ersten

Informationen zur Gemeinde Schönefeld finden Sie auch auf der Internetseite: www.gemeinde-schoenefeld.de

Aus der Gemeindeverwaltung • Seite 11

Rotberger Chronik erschienen
in Archiven verbracht und auch ihr Ehemann half u.a. bei der Übersetzung der zum Teil in Sütterlin geschriebenen Texte. Die Arbeit war nicht neu für die Hobbyhistorikerin, denn sie hatte auch schon die Waßmannsdorfer Chronik verfasst. Sigrid Weise kennt sich aus in der Gemeinde. Sie war lange die stellvertretende Direktorin im VEG Waßmannsdorf und hatte sich damals besonders für die Geschichte des Gutes interessiert. Über ihre Vorgehensweise erSigrid Weise zählt sie: „Zuerst habe ich – Autorin der Rotberger Chronik das Brandenburger OrtsleSeit Anfang des Jahres hat auch xikon zu Hilfe genommen, das der Ortsteil Rotberg eine Chronik. Informationen zum Ort Rotberg Die Autorin Sigrid Weise bedankt enthält. Dann habe ich in Statistisich im Vorwort für die Unterstüt- schen Jahrbüchern Tabellen über zung, die sie aus den Archiven Betriebe herausgesucht. Ich war und von den Rotbergern erhielt. im Kreisarchiv Königs WusterhauNach den Chroniken von Wal- sen, wo ich mit Hilfe von Frau tersdorf, Diepensee, Kiekebusch Oppermann viele Unterlagen und und Waßmannsdorf können jetzt Informationen fand. Ich bin auch auch die Rotberger einen Blick in mehrere Male im Landesarchiv die Geschichte des Ortes werfen. gewesen.“ Sigrid Weise hat viele Mit viel Fleiß und Spürsinn hat kleine und große Puzzleteile zuSigrid Weise Dokumente, Fotos, sammen getragen, die sie dann Bilder und Texte zusammenge- aufwändig zusammengesetzt tragen. Sie hat viele Stunden hat. Hans Apel, Martin Bork, Frau Sevenstern, Rainer Mischke, Frau Kaczmarczik und Familie Kindt haben mit Informationen, Fotos und Bildern die Chronik bereichert. In einer Informationsveranstaltung in der Gaststätte Apel hatte Sigrid Weise den Rotbergern einen Teil der Chronik vorgestellt und großes Interesse geerntet. Etwas Besonderes gibt es am Ende der Broschüre, einen Spaziergang mit der Kamera durch Rotberg. In der Reihe der Chroniken stehen jetzt noch Selchow und Großziethen aus. Die Selchower Chronik steht bei Sigrid Weise schon jetzt fest im Arbeitsplan für 2010. Und die Selchower können gespannt sein auf die großen und kleinen Geschichten aus ihrer Geschichte. Die Rotberger Chronik kann im Schönefelder Rathaus am Service-Point oder in der Landgaststätte Apel in Rotberg bei Hans Apel käuflich erworben werden. Preis: 10 Euro.

Foto aus der Rotberger Chronik: Die alte Feuerwehrspritze von 1929 wird vorgeführt. bedeutet „durch Rodung urbar gemacht“, das „sez“ bei Rotsez bedeutet „Sitz oder Wohnsitz“ und kommt aus dem Mittelhochdeutschen. Nach dem Historiker Spatz kann die Herkunft des Ortsnamens auch vom slawischen Wort „rot“= „nasses Gelände“ abgeleitet werden oder an ein Oberlausitzer Dorf mit Namen Rodezy erinnern, denn vor der deutschen Besiedlung durch die Askanier war der Teltow von Slawen besiedelt. Laut Heimatkalender aus Königs Wusterhausen und Dahmeland bedeutet Rodeses „am Fuße eines Beges und am Bruche gelegenes Dorf. 1316 erfolgte die urkundliche Ersterwähnung von Rotberg. In einem Bericht von 1597 findet sich ein Hinweis auf eine Urkunde von 1316, laut der den Bewohnern von Rodeses gestattet wurde, das Wasser aus dem Luch abzuleiten, damit sie nicht in Verderben und Armut geraten. Das historische Ortslexikon von Brandenburg nennt das Jahr 1318, in dem die Bauern in Rodeses und Kiekebusch Gräben zogen.

Der Ortsname Rotberg und seine Varianten
Das Dorf Rodeses, heute Rotberg, wurde 1316 während der Besiedelung der Mark Brandenburg von deutschen Kolonisten gegründet. Es war mit 40 Hufen durch den Markgrafen Woldemar, den letzten Askanier, ausgestattet worden. Der Name des Ortes erinnert wie viele Ortsnamen in Teltow durch seine slawische Grundform an eine wendische Niederlassung,

die wahrscheinlich zur Zeit der Besetzung des Gebietes durch deutsche Kolonisten im 13. Jahrhundert noch bestand. Über die Jahrhunderte variierte die Schreibweise des Ortsnamens:

1318 Rodeses 1428 Rothcitcz 1450 Rotzes 1541 Rotzis 1542 Rotzius ab 1937 Rotberg
Die Herkunft des Namens wird unterschiedlich gedeutet: Der Name ist deutsch und

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Werkstatt des Vertrauens 2010

Herdecke, Dezember 2009. Die Kundenzufriedenheitsabfrage WERKSTATT DES VERTRAUENS, die in diesem Jahr zum fünften Mal stattfand, hat die alten Rekorde gebrochen: Knapp 114.000 Autofahrer und Autofahrerinnen haben ihre Stimmzettel an die Auswertungszentrale nach Herdecke geschickt. „Wahlmüdigkeit war überhaupt kein Thema. Ganz im Gegenteil, wir haben eine Steigerung von 24 % im Vergleich zu den abgegebenen Stimmen im vergangenen Jahr zu verzeichnen,“ so Manfred Kaufhold, Initiator der größten bundesweiten Kundenbefragung von Autofahrerinnen und Autofahrern. „Von April bis Oktober haben diese Auszeichnung sogar 59% mehr Kfz-Werkstätten erreicht. Ein Ergebnis, das alle im Freien Kfz-Reparaturmarkt, die diese Aktion unterstützen, stolz macht und hilft das positive Image der Freien Mehrmarkenwerkstätten zu stärken.“ Zur Wahl stellen konnten sich ca. 18.000 inhabergeführte Kfz-Mehrmarken-Werkstätten aus ganz Deutschland. Über die Verteilung der Stimmkarten haben sich die teilnehmenden Unternehmen dem Urteil ihrer Kundinnen und Kunden gestellt. Mit Erreichen der Mindestanzahl an gültigen Stimmen haben

sich die Kfz-Werkstätten für die Auszeichnung WERKSTATT DES VERTRAUENS 2010 qualifizieren können und dürfen nun ein Jahr lang das patenamtlich geschützte Markenzeichen für ihr Marketing verwenden. Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und das gute Preis-/Leistungsverhältnis ebenso wie die Einsatzbereitschaft auch außerhalb der Öffnungszeiten und die Berücksichtigung von Sonderwünschen, das sind die meistgenannten Kriterien, die für die Wahl zur WERKSTATT DES VERTRAUENS 2010 sprechen. Auch die Kfz-Werkstatt B. Aepfler aus Schönefeld hat ihre Kundinnen und Kunden befragt und wurde zur WERKSTATT DES VERTRAUENS 2010 gewählt. „Wir sind sehr glücklich, dass wir zu den Ausgezeichneten gehören und danken unserer lieben Kundschaft für ihr Lob und ihre Meinung. Dieser Titel ist für uns gleichzeitig eine Herausforderung, weiterhin auf diesem Niveau zu arbeiten. Wir haben unseren Kundinnen und Kunden beide Daumen gedrückt für die Verlosung eines neuen Pkws im Wert von 10.000 Euro, die am 24. Januar stattfand. so Herr Aepfler von der Kfz-Werkstatt B. Aepfler.

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Aus den Ortsteilen • Seite 13

Richtfest für das Schwimmbad
Es war eisig kalt beim Richtfest für die „Schönefelder Welle“ am 16. Dezember 2009. Deshalb fielen die Reden auch kürzer aus. Die Vorfreude auf die Eröffnung im Oktober 2010 war den Gemeindevertretern, Einwohnern und vor allem den Schulleitern der Gemeinde ins Gesicht geschrieben. Monika Löschke, Rektorin der PaulMaar-Grundschule, sagte: „Wir freuen uns darauf, dass wir nicht mehr so einen langen Weg nach Wildau haben. Unsere Sportlehrer haben schon Pläne für den Schwimmunterricht gemacht. Wir würden auch gern in unserer Ganztagsschule eine Arbeitsgemeinschaft Schwimmen anbieten und hoffen, dass wir all unsere Wünsche hier unterkriegen.“ Auch Wolfgang Börner, Rektor der Oberschule in Schönefeld, ist begeistert: „Das ist eine ganz tolle Sache. Jetzt können wir endlich Schwimmunterricht für alle Schüler bis zur 10. Klasse durchführen. Wir mussten bis jetzt über Land fahren.“ Die Gemeindevertreter hatten das Großprojekt auf den Weg gebracht. Olaf Damm, Vorsitzender der Gemeindevertretung, sieht die Entscheidung als richtig und weitsichtig. „Ich freue mich, dass die Gemeinde Schönefeld sich einen Traum erfüllen kann und diese Schwimmhalle bauen kann. Der Bau war nicht unumstritten. Aber es war notwendig und richtig, sie zu bauen. Die Schulkinder werden in erster Linie davon profitieren und später, wenn sich die Gewerbegebiete und Wohngebiete füllen, wird die Schwimmhalle eine ganz zentrale Bedeutung haben,“ sagt er. Für Gemeindevertreter Andreas Hochgesang ist es ein ungewohntes Gefühl, an solch einem großem Projekt beteiligt zu sein. Er erklärt: „Projekte solcher Größenordnung habe ich bisher noch nicht mit beschlossen, und ich hatte meine Zweifel angemeldet. Aber die Mehrheit hat gesagt, dass wir es machen werden und das trage ich dann auch mit und deshalb freue ich mich auch, hier dabei zu sein.“ Der Architekt bestätigt, dass alles nach Plan läuft und dass das beim Spatenstich abgegebene Versprechen eingehalten wurde. Den Richtspruch in luftiger Höhe brachte Detlef Schulz von der bauausführenden Firma KEB aus. Bürgermeister Dr. Haase bedankte sich bei den am Bau Beteiligten, denen auf der Baustelle und denen im Rathaus. Beim kurzen Rundgang über die Baustelle konnten sich die Gäste über den Stand der Bauarbeiten informieren und schon mal einen Blick ins Schwimmbecken werfen. Auf gutes Gelingen stoßen der Architekt Uwe Müller, Bürgermeister Dr. Udo Haase und Detlef Schulz, KEB, (v.l.n.r.) an.

Blick auf das Schwimmbecken

Informationen zur Gemeinde Schönefeld finden Sie auch auf der Internetseite: www.gemeinde-schoenefeld.de

Seite 14 • Aus den Ortsteilen

DAS M EH RG EN ER AT I O N EN H AUS I N FO RM I ERT:
Pilates-Kurse im Mehrgenerationenhaus Schönefeld
Das Mehrgenerationenhaus Schönefeld beabsichtigt, in absehbarer Zeit in Zusammenarbeit mit der BKK VBU einen PilatesKurs anzubieten. Zielgruppe sind Mütter, aber auch alle anderen interessierten Erwachsenen. Interessenten melden sich bitte im Mehrgenerationenhaus Schönefeld unter (030) 61504017 oder über Kindheit e.V. Wildau (03375) 503721.

Deutscher Jugendfotopreis im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld
Das Eltern-Kind-Zentrum wird sich in den Winterferien am „Bundeswettbewerb für Fotografie + Imaging“ beteiligen und ruft hiermit alle Kinder, Jugendlichen und junge Erwachsene bis 25 Jahre auf mitzumachen. Es gibt eine freie Themenwahl, aber besonders gefragt sind Fotos, auf denen die Gefühle und Gedanken des Fotografen zum Ausdruck kommen. Bilder, welche den persönlichen und gesellschaftlichen Alltag zeigen sollen. Es sind sowohl Einzelfotos als auch Serien sowie Schnappschüsse möglich. Mit welcher Technik die Fotos gemacht wurden spielt keine Rolle, ob mit dem Fotohandy, der Spiegelreflexkamera oder dem Computer. Eine Fachjury vergibt die Preise in vier Altersgruppen (bis 10, 11 bis 15, 16 bis 20, 21 bis 25 Jahre). Es besteht die Möglichkeit die Arbeiten, die während dieser Projektwoche entstehen im Rathaus Schönefeld auszustellen. Wir freuen uns auf Eure Teilnahme. Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld, Kindheit e.V., Schalbenweg 8, 12529 Schönefeld, Tel. 030 62 64 09 58

Wöchentliche Angebote
Jeden Mittwoch von 17.00 bis 19.00 Uhr Mehrzweckhaus, Sportraum, Bohnsdorfer Chaussee 34 Line-Dance für Erwachsene Unter der Leitung der Tanzlehrerin Anne-Katrin Hagedorn können Country- und Westerntänze gemeinsam mit anderen Interessierten erlernt werden. Jeden Mittwoch von 16.00 bis 17.00 Uhr Mehrzweckhaus, Sportraum, Bohnsdorfer Chaussee 34 Line-Dance für Kinder Unter der Leitung der Tanzlehrerin Anne-Katrin Hagedorn können Country- und Westerntänze gemeinsam mit anderen Kindern erlernt werden. Jeden Donnerstag von 19.00 bis 20.30 Uhr Mehrzweckhaus, Sportraum, Bohnsdorfer Chaussee 34 Line-Dance für Erwachsene Unter der Leitung der Tanzlehrerin Sabine Nitschke können Country- und Westerntänze gemeinsam mit anderen Interessierten erlernt werden. Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 16.00 Uhr Kleinkind-Musikgruppe „Klang und Töne“ Kinderlieder, Klanggeschichten, Finger- und Bewegungsspiele für Kinder im Alter von 12 bis 24 Monaten und ihre Eltern. Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15.00 bis 18.00 Uhr Rommé für Alt und Jung Generationsübergreifende Rommérunde für jedes Alter Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 14.00 bis 17.00 Uhr Bibliothekscafé Stöbern, Lesen, Erzählen – Gemütliches Beisammensein in der Bibliothek der Senioren Jeden ersten Mittwoch im Monat ab 15.00 Uhr Seniorensprechstunde Wenden Sie sich mit Ihren Fragen im Servicebüro des Mehrgenerationshauses an Helga Rust Jeden Montag von 10-13 Uhr u. jeden Dienstag von 14-18 Uhr Sprechstunde im Servicebüro des Mehrgenerationenhauses Für die Vermittlung von Beratungs-, Kultur- und Weiterbildungsangeboten sowie nachbarschaftlichen Hilfen und Dienstleistungen rund um den Haushalt und die Familie Telefonisch sind wir zur erreichen unter 030 - 61 50 40 17. fax 030 - 61 50 42 03 Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Team vom Mehrgenerationenhaus Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld

Die Eltern-Kind-Gruppen im Schwalbenweg 8 in Schönefeld informieren:
Montag, 10.00 - 11.00 Uhr Musikzwerge Montag, 15.00 - 16.00 Uhr Kreativgruppe 1.& 3. Dienstag, 15 - 16 Uhr Bewegungsgruppe 2.& 4. Dienstag, 15 - 16 Uhr Märchengruppe Donnerstag, 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe in Kooperation mit dem Eltern-KindZentrum Schönefeld Freitag, 09.00 -15.00 Uhr offenes Angebot Besondere Veranstaltungen im Februar: Winterferien 01. bis 04. Februar 2010 Dienstag, 02. Februar 2010, 15.30 bis 17.00 Uhr, 3. Geburtstag des Eltern-KindZentrums Montag, 08. Februar 2010 15.00 bis 17.00 Uhr Kompetenzagentur Landkreis Dahme-Spreewald: kostenlose Beratung für Jugendliche (bis 25 Jahre) auf den Weg in das Berufsleben Montag, 08. Februar 2010, 17.00 bis 17.30 Uhr Fr. Göpel liest Kinderbücher vor Dienstag, 16. Februar 2010 16.00 bis 18.00 Uhr Fasching im Eltern-Kind-Zentrum Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team der Eltern-Kind-Gruppe, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 - 62 64 09 58

Angebote des Schüler- und Jugendclubs Lagune
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 14:00 – 18:00 Uhr Der Schüler – und Jugendclub Lagune bietet auch im neuen Jahr täglich die Möglichkeit gemeinsam Hausaufgaben zu machen. Jeden Mittwoch ab 16 Uhr gibt es das Angebot gemeinsam zu töpfern, welches über die Jugendkoordination der Gemeinde Schönefeld organisiert wird. Montags gibt es einen Spielenachmittag und Freitags ab 15 Uhr das Angebot „Kochen rund um die Welt“. In den Winterferien vom 1. -5.2.2010 wird die Lagune durchgängig geöffnet sein und es werden verschiedene Ferienaktivitäten stattfinden. S. Cramm, Jugendclubleiterin Lagune Weitere Informationen unter: Jugendclub Lagune Schwalbenweg 8 12 529 Schönefeld Telefon: 030-51 65 35 51

Kindertanzgruppen in Schönefeld
Im Mehrgenerationenhaus Schönefeld werden ab Anfang 2010 zwei Tanzgruppen für Kinder angeboten. Ab Mittwoch, den 13. Januar 2010, findet von 16.00 bis 17.00 Uhr ein Line-Dance Kurs statt. Ab Donnerstag, den 04. Februar 2010, können Kinder von 15.00 bis 16.00 Uhr lateinamerikanische Tänze, Samba und auch Bauchtanz bei einer Brasilianerin, erlernen. Beide Kurse finden unter Anleitung einer Tanzlehrerin statt. Um Anmeldung wird unter den Telefonnummern 030 / 61 50 40 17 oder 030 / 62 64 09 58 gebeten.

Aus den Ortsteilen • Seite 15

Das Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld informiert:
Angebote im Februar: Montag, 15.00 - 17.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Kreis Dienstag, 16.00 - 19.00 Uhr Kochen 1.& 3. Mittwoch 15 - 17 Uhr Kreativwerkstatt 2.& 4. Mittwoch 15 - 17 Uhr Spielen rund um die Welt Mittwoch, 16.30 - 17.30 Uhr Fahrradwerkstatt Donnerstag 09.00 - 11.00 Uhr Kleinkind-Eltern-Gruppe Donnerstag, 15.00 - 18.00 Uhr Elterncafé Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Wichtig: Es gibt aktuell freie Plätze in der Kleinkind-ElternGruppe. Anmeldung über die Telefonnummer des Eltern-KindZentrums! Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld

Kostenlose berufliche Beratung
Die Kompetenzagentur im Landkreis Dahme-Spreewald unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene auf dem Weg in das Berufsleben. Es ist möglich, einen berufliche Interessentest, ein Bewerbungstraining sowie individuelle Beratung und Begleitung durchzuführen. Des Weiteren werden die Jugendlichen bei der Suche nach Ausbildungsplätzen sowie beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen für Praktika und Lehrstellen unterstützt. In regelmäßigen Abständen wird es auch im nächsten Jahr eine Sprechstunde im Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld geben. Der erste Termin ist der 08. Februar von 15.00 bis 17.00 Uhr. Um Voranmeldung wird gebeten. Wir laden alle Interessierten recht herzlich ein und freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Team vom Eltern-Kind-Zentrum Schönefeld, Kindheit e.V., Schwalbenweg 8, 12529 Schönefeld Tel.: 030 – 62640958

Angebote der Bibliothek der Senioren
Romane, Erzählungen, Sachbücher, Kinderbücher Literatur für Jung und Alt
Neuerwerbungen: Siegfried Lenz: „Schweigeminute“ Die Liebe eines Gymnasiasten zu seiner Lehrerin. Laura Walden: „Im Tal der großen Geysire“ Eine Familiensaga aus Neuseeland des 19. Jahrhunderts. Iny Lorentz: „Die Tochter der Wanderhure“ Die spannende Fortsetzung der „Wanderhuren-Romane“. Klaus Baumgart / Cornelia Neudert: „Lauras Stern und der geheimnisvolle Drache“ und weitere spannende Romane, Erzählungen sowie Kinder- und Jugendbücher. Öffnungszeiten: Dienstag 14.00 – 17.00 Uhr, Ausleihe kostenlos! Wir freuen uns auf Sie! Karin Göpel und Günter Piur

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Babybasar / Trödelmarkt
6. März 2010
Zeit: Ort: 9.00 – 13.00 Uhr (Aufbau ab 8.30 Uhr) Kindergarten Gänseblümchen Ernst-Thälmann-Platz 3 12529 Schönefeld / OT Großziethen

Stand: Kosten:

bitte einen Tapeziertisch mitbringen pro Stand 5,00 Euro und einen selbstgebackenen Kuchen Anmeldung: ab sofort: telef, bei Frau Dressler unter 03379/20 07 10 per E-mail bei Frau Stenzel an: SAM.Stenzel@t-online.de

Seite 16 • Kitas und Schulen

Unser Projekt sollte Schule machen
Großziethener Schüler in der Manege
Seit September 2006 öffnet der Circus Mondeo seine Tore für Berliner Schüler. Eine Woche können hier Grundschüler in ihrer Lieblingsdisziplin trainieren. Das Projekt wurde vom Neuköllner Bürgermeister ins Leben gerufen und der Berliner Senat unterstützt es. Nun ist es unserer Klassenlehrerin der Klasse 4d der Paul-Maar-Grundschule, Frau Nitsch, gelungen, das Projekt in die Gemeinde Schönefeld an unsere Schule zu holen. Anfänglich stand unsere Schulleitung der Paul-Maar-Grundschule dem Projekt skeptisch gegenüber. Kein Wunder, denn für das Projekt sollten auch Unterrichtsstunden ausfallen. Unsere Frau Nitsch konnte letztlich mit den bisherigen positiven Erfahrungen aus diesem Projekt überzeugen. Unsere Schulleitung stimmte zu und traf die richtige Entscheidung, wie sich dann auch später herausstellte. Wir Schüler lernten bei Zirkusdirektor Gerhard Richter und seiner Familie Gemeinschaftsgefühl, Akzeptanz und Selbstvertrauen. In einer zweistündigen Gala führten wir am Ende der Projektwoche unsere Künste in der Zirkusmanege vor unseren Eltern und Freunden vor. Am 11.12.2009 war halb Großziethen unterwegs, um sich die Vorstellung nicht entgehen zu lassen. Zirkusdirektor Gerhard Richter war begeistert von der Schönefelder Resonanz, die unsere Familien an den Tag legten. Das Zirkustraining dauert zwar nur eine Woche, doch uns beschäftigt es viel länger. „Jedes Kind hat ein Talent. Man muss es früh erkennen und fördern“, hatte uns der Zirkusdirektor Gerhard Richter gesagt. Deshalb nahm er sich für uns alle sehr viel Zeit. Er hat uns Mut zugesprochen, unseren Problemen gelauscht und manchmal auch unsere Tränen getrocknet. Eine Woche lang wurde die Zirkusfamilie auch zu unserer Ersatzfamilie. Denn die ganze Familie Richter packt mit an. So

trainierte Tochter Julia unsere Trapezgruppe und Sohn Dennis unsere Trampolingruppe. Wir lernten Disziplin und Respekt und manche von uns, wie ein intaktes Familienleben aussieht. Im Mitmachzirkus lernten und trainierten wir eine Woche lang gemeinsam unter der fachkundigen Anleitung erfahrener Artisten, Dompteure und Zirkusmanager. Zunächst erhielten wir und unsere Lehrer eine Einführung in das Unternehmen Circus, bevor es an die Fragen der Tierhaltung und Pflege einschließlich der praktischen Anwendung ging. Ganz nach Vorliebe und eigenem Können konnten wir uns dann für einen der folgenden Schwerpunkte entscheiden: • • • • • • • • • Tiervorführungen Boden- und Luftakrobatik Hula Hopp Jonglage Clownerie Orientalischer Bauchtanz Manegenassistenz Requisiteur Conferencier

gebracht, sondern sorgte auch dafür, dass uns unsere Eltern und unsere Lehrer aus einem anderen Blickwinkel betrachten. „Vielen Schülern fehlt Lob und Anerkennung. Wenn sie Feedback bekommen, gibt das ihnen einen Wahnsinnsauftrieb“ sagte unserer Zirkusdirektor Herr Richter. Und bestimmt wartet schon die nächste

Schulklasse sehnsüchtig auf ihr Zirkustraining. Der Circus Mondeo ist ein Berliner Familienunternehmen und präsentiert seit über 10 Jahren dem Berliner Publikum ein buntes und atemberaubendes Programm. Unter der Leitung von Gerhard Richter, gehört der Circus Mondeo zu den Unternehmen, die aufgeschlossen neue

Nach der Gala haben wir und unsere Eltern begeistert und stolz das Zelt verlassen. Der Zirkusdirektor hat nicht nur unsere Augen zum Leuchten

Kitas und Schulen • Seite 17 Projekte unterstützen. Dazu zählt u.a. auch der Mitmachzirkus für uns Grundschulkinder. Wir hörten davon, dass dieses Projekt auch durch das Team der Interkulturellen EvaluationsAgentur am Europa-Institut für Soziale Arbeit e.V. an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin untersucht wurde. Nach den Ergebnissen dieser Untersuchung bringt das Projekt bei uns Grundschulkindern förderliche Veränderungen bei Schwierigkeiten in den Bereichen soziales Verhalten, Sprache, Motorik, Persönlichkeitsentwicklung mit sich. Trotz seines kurzen zeitlichen Rahmens soll das Projekt Kompetenzen und Fähigkeiten stärken, die sich in „normalen“ Unterrichtsstunden nur schwer beibringen lassen. Insofern hat sich die Entscheidung unserer Schulleitung der Paul-Maar-Grundschule, dem Projekt zuzustimmen, als richtig erwiesen. Dadurch, dass mehrere 4. Klassen beteiligt waren, konnten wir ganz viele Kontakte zu Schülern außerhalb unserer Klasse knüpfen. Die Zeit war vielleicht zu kurz, um feste Freundschaften zu schließen. Sie war für uns aber lang genug, um zu zeigen, wie toll wir zusammenarbeiten konnten, obwohl unsere Gruppen so unterschiedlich waren. Das könnte vielleicht ein guter Denkanstoß sein, für weitere Projekte sein, die über die eigene Klasse hinausgehen. Wir Grundschulkinder der 4. Klassen der Paul-Maar-Grundschule finden, dass das Projekt Schule machen und es möglichst mit Unterstützung der Gemeinde in Schönefeld regelmäßig durchgeführt werden sollte. Wir, die Schulkinder der 4. Klassen der Paul-Maar-Grundschule, danken der Klassenlehrerin der Klasse 4d - Frau Nitsch – und unserer Schulleitung sehr.

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Seite 18 • Sport

Erster Meistertitel für die Cheerleader

Tolle Leistung der Großziethener Cheerleeder – Herzlichen Glückwunsch Die Mädchen und Jungen der MCC Cheerleader der SG Großziethen haben am 16.1.10 bei der 19. Berlin-Brandenburgischen Cheerleadermeisterschaft ihren ersten Titel errungen. Doch der Reihe nach: Um ca. 6.15 Uhr sind wir aus Großziethen in Richtung Frankfurt/Oder gestartet und sind dort ohne Probleme um 7.45 Uhr angekommen. Ohne Zeit zu verlieren, haben wir uns umgezogen und mit dem Styling begonnen. Nach kurzem Training mussten wir auch schon zur Stellprobe und zur Passkontrolle. Dann hieß es die Zeit nutzen, Make-up machen, Haarteile stecken und die Nerven behalten. Pünktlich um 13.00 Uhr begann die Meisterschaft. Unser Jugendteam musste bereits als vierter Starter antreten, was sich nicht unbedingt als Vorteil entpuppte. Die Nerven lagen blank und es schlich sich der eine oder andere Fehler ein, der auch den Augen der Jury nicht verborgen blieb. Immerhin reichte es dann doch zu einem erfolgreichen sechsten Platz gegen eine sehr starke Konkurrenz. Als nächstes gingen unsere Jüngsten, die PeeWees, an den Start. In der Kategorie Groupstunt begann „Twinkle Stars 2“ mit Moana als Top souverän und kam fehlerfrei durch das Programm. Kurz darauf folgte „Twinkle Stars 1“ mit Sassi und leider verloren sie den Faden und kamen ein wenig aus dem Takt. Am Ende wurden die Teams mit dem vierten und fünften Platz belohnt, nicht zu vergessen, dass es für die Mäuse der erste Auftritt vor ca. 1500 Zuschauer war und sie mit Abstand die Jüngsten in ihrer Kategorie waren. Anschließend mussten unsere Jugendgroupstunts noch einmal antreten, die Köpfe waren wieder frei und mit erstaunlicher Präsenz und Konzentration riefen beide Gruppen ihre Leistung ab. Für „Magic Stars“ reichte es zu einem dritten Platz, „Magic“ Five konnte verdient den Titel gewinnen. Zum Schluss gingen unsere Seniors auf die Matte und obwohl erst seit fünf Wochen im Training boten sie Zuschauern und Jury eine grandiose Leistung und wurden gänzlich unerwartet Dritter. Nach einem sehr langen, anstrengenden und erfolgreichen Tag landeten wir alle um 22.45 Uhr wieder in Großziethen und werden eine gute Erinnerung an diese Meisterschaft haben. Ich möchte allen Mädels und Jungs an dieser Stelle noch einmal zu ihrer respektablen Leistung gratulieren und denke, wir haben sowohl unseren Verein als auch unsere Gemeinde würdig vertreten. Macht weiter so, wir sind sehr stolz auf euch. Silke Ruß, Abteilung Cheerleading der SG Großziethen

Sport • Seite 19

Kreisliga beim Sparkassen-Cup tonangebend
Union Bestensee besiegt im Finale Phönix Wildau
Nun schon traditionell fand am 9. Januar der 8. SparkassenCup des RSV Waltersdorf 09 und der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam, als Hauptsponsor, in Großziethen statt. Und wer dachte, dass bei diesen widrigen äußeren Witterungsverhältnissen kaum einer den Weg in die Sportund Mehrzweckhalle nehmen würde, der sollte sich getäuscht sehen, genauso wie diejenigen, die dachten, die Favoritenrolle würde über den Ausgang des Turniers ein Aussage geben. Zuvor fanden aber schon das Turnier der Frauenteams, bei dem die Waltersdorfer Damen den dritten Platz hinter Niederlehme und Grün-Weiß Bestensee belegten und das fünfte Hallenfußballturnier der AltherrenMannschaften statt. Hier wurden die Waltersdorfer Altherren hinter den Sportfreunden aus Johannisthal und dem Grünauer BC ebenfalls Dritter. Doch nun wieder zum Sparkassen-Cup. Neben den Ober- und Landesliga- Teams des Ludwigsfelder FC, der Eintracht Miersdorf/ Zeuthen und des Gastgebers RSV Waltersdorf 09 waren auch die Landesklassenvertreter von Eintracht KW und SV Teupitz/ Groß Köris, der SV Siethen, sowie die Kreisligamannschaften von Union Bestensee und Phönix Wildau angetreten, um sich den begehrten Pokal zu holen. In der Staffel A setzte sich erwartungsgemäß der LudwigsSpieler in Führung und konnten wenig später noch erhöhen. Die Waltersdorfer kämpften, verkürzten auch, konnten aber die Bestenseer nicht ein weiteres Mal überwinden. Nicht schlecht staunten die zahlreichen Zuschauer über das zweite Halbfinale. Es dauerte gar nicht lange und die Wildauer führten mit 3:0 gegen den LFC. Diese kämpften zwar und schossen zwei Tore, aber die 4:2 Niederlage konnten auch sie nicht verhindern. Ein stimmungsgeladenes Match für alle Zuschauer. In den Platzierungsspielen wurden die Miersdorfer durch ein 2:1 über Eintracht KW Siebenter und die Siethener ebenfalls mit einem 2:1 über Teupitz/Groß Köris Fünfter. Im kleinen Finale trafen sich nun zwei der gedachten Favoriten. Hier gewann der Oberligavertreter LFC klar gegen die Waltersdorfer mit 5:0. Im Finale schenkten sich die beiden Kreisliga-Vertreter von Phönix Wildau und Union Bestensee nichts. Union Bestensee ging mit 2:0 in Führung, doch der Vorjahressieger kämpfte sich wieder heran, was zur richtigen Stimmung in der Halle beitrug. Doch in diesem Jahr waren es die Bestenseer, die das Siegtor erzielen konnten und den Pokal mit nach Hause nehmen konnten. Bemerkenswert, dass es in diesem Jahr wieder eine Kreisliga-Mannschaft war. H. Hoppenheit RSV Waltersdorf 09

Den Siegerpokal erkämpfte sich die Mannschaft von Union Bestensee. felder FC mit Siegen gegen Miersdorf/Zeuthen (3:2), Union Bestensee (4:0) und SV Siethen (2:1) durch. Union Bestensee gewann ihr Spiel gegen Siethen mit 1:0. Die immer stark kämpfenden Siethener trotzten den Miersdorfern dann ein 1:1 ab. Nun kam es zum entscheidenden Spiel der Staffel A, wer den Ludwigsfeldern in die Halbfinals folgen wird. Union Bestensee, die immer stärker wurden, gewannen gegen die Miersdorfer mit 2:0. In der Staffel B schockten die Groß Köriser erst einmal den Gastgeber und gewannen mit 1:0. Die Waltersdorfer bestimmten zwar das Spiel, vermochten jedoch kein Tor zu schießen. Der Titelverteidiger Phönix Wildau gewann ihre erste Partie gegen Eintracht KW mit 5:1. Die Waltersdorfer waren nun gefordert, fanden nun aber auch zum Toreschießen zurück und gewannen gegen Wildau mit 4:0. Teupitz/Groß Köris gewann ihr Spiel gegen KW mit 3:2 und stieß damit die Tür zum Halbfinale weit auf. Die Ersten, die sich dies aus der Gruppe B sicherten, waren die Gastgeber, durch ein 4:1 über die Eintracht- Spieler aus KW. Im letzten Vorrundenspiel der Gruppe fingen die Wildauer mit einem 2:0 die Teupitz/Groß Köriser noch ab und zogen so nach Waltersdorf in die Halbfinals. Im ersten Halbfinale gewann dann Union Bestensee gegen den Gastgeber mit 2:1. Durch einen Torwartfehler gingen die Union-

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Seite 20 • Sport

Beim SKC, das ist doch klar…. wird so manches Märchen wahr!
„Es war einmal…“ so beginnen viele Märchen. Grund genug für den SKC, sich dieses Motto in dieser Saison zueigen zu machen und ein wahrhaft märchenhaftes Programm auf die Bühne zu zaubern. Die Auswahl fiel besonders schwer, denn Schneewittchen wurde von den 7 Zwergen gefeuert, weil diese sich in Rotkäppchen verguckten, die sie weinend im Wald fanden, weil sie sich verlaufen hatte. Froh über ihre Rettung spendierte Rotkäppchen eine Flasche leckeren Wein, den sie ja in ihrem Korb hatte, gewann damit die Zwergenherzen und lebt seitdem bei den 6 Zwergen, denn der 7 Zwerg brannte mit der vollbusigen Frau Holle durch. Frau Holle hätte zwar gern einen Prinzen gehabt, aber der Froschkönig wollte sich partout nicht küssen lassen. Die Stelle des 7. Zwerges soll nun mit Zwerg Nase aufgefüllt werden, jedoch scheitern die Verhandlungen bislang daran, dass Schneewittchen in ihrem Zorn über den Rauswurf das tapfere Schneiderlein engagiert hat, die treulosen Zwerge zu vernichten, denn schließlich prahlt das Schneiderlein ja, dass es 7 auf einen Streich erledigen kann. Und Zwerg Nase hängt an seinem Leben...

Märchenhafte Aussichten Tauchen Sie mit uns ein in die Welt der Märchen und Mythen, wenn charming witch Nannette im Hexensessel Platz nimmt und aus dem großen Märchenbuch abwechselnd mit ihren Helfern Hänsel und Gretel (alias Johann und Vanessa) vorliest. Tänze, Sketche, Büttenreden wechseln in bunter Reihenfolge und das närrische Publikum erlebt u. a. moderne Fassungen der „goldenen Gans“ und „der zertanzten Schuhe“, wird von einem Hexentanz der besonderen Art verzaubert und von Rotkäppchen Tanja auf seine Märchenkenntnisse getestet. Für musikalische Unterstützung sorgt die Band Asgard. Es sei willkommen jedermann – der sich mit uns freuen kann. Holde Närrinnen und Narren – seit November musstet ihr harren, doch jetzt wieder „Schönefeld – grüßt die Welt“ und „Rotberg olé“ erklingt, und Karneval das Zepter schwingt. Der SKC freut sich auf Sie. Die Termine: 13. + 20. Februar 2010, jeweils 20:11 Uhr, Landgaststätte Apel in Rotberg 21. Februar 2010, 14:30 Uhr, Landgaststätte Apel – Kinderfasching Kartenvorverkauf direkt in der Landgaststätte Apel in Rotberg: Telefon: 030 / 683 10

Orcalino unterstützt Weihnachtsmann.

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Die Turnwichtel der SG Großziethen möchten sich herzlich für die großzügige Unterstützung des Weihnachtsmannes bei Frau Schnellrath und dem Team der Orca Apotheke bedanken. Dank der Spende gab es tolle Kinderbücher mit den Kindern und Orcalino in der Hauptrolle. Ein gesundes Jahr 2010 wünschen die Turnwichtel des SG Großziethen.

Veranstaltungen • Seite 21

Informationen für die Großziethener Senioren
Liebe Senioren,
das Jahr ist zwar schon ein paar Tage alt, aber ich möchte Ihnen allen noch ein gesundes neues Jahr 2010 wünschen. Außerdem möchte ich mich bei allen nochmals bedanken, die unsere Seniorenweihnachtsfeier des Ortes mitgestaltet haben. Vor allem den Kindern der Kita „Gänseblümchen“, den kleinen Tanzmäusen, den Einradfahrern, den Trapezkünstlern. Es war einfach ganz toll, sie haben Opis und Omis sehr viel Freude bereitet. Auch den Frauen der Volkssolidarität danken wir für ihre Hilfe, dem Bauhof unserem Ortsvorsteher Springer mit seinem Ortsbeirat und vor allem Familie Schulze mit ihrem Team für die gute Versorgung und das Unterhaltungsprogramm. Es war eine sehr gelungene Feier. heit tun wollen, dann kommen Sie mit nach Bad Saarow. Wir fahren einmal im Monat 23. Februar Bad Saarow 02. März Schlachtfest in Lüdersdorf mit Tanz oder Bowling 08. März Frauentagsfeier im Tenniscenter Beginn 15.00 Uhr 23. März Bad Saarow 20. April Bad Saarow 18. Mai Bad Saarow 25. Mai Spargelessen mit Dampferfahrt 22. Juni Bad Saarow Weitere Termine werden zu gegebener Zeit veröffentlicht. Unsere große Fahrt findet vom 6. – 13. September statt. Wir fahren zur Nordsee Holland Insel Texel Bitte melden Sie sich an unter Rita Kienast 444 250 Wir nehmen auch gern Senioren aus anderen Ortseilen mit

3. Kabarett in der Kirche
Dorfkirche Schönefeld, 12. Februar 2010 - 19 Uhr
Aller guten Dinge sind nun 3 ... und es können noch mehr werden, denn der Erfolg der vorangegangenen Veranstaltungen hat uns gezeigt: Geschmack getroffen! Jetzt aber erst einmal auf zum 3. „Kabarett in der Kirche“ am 12.02.2010 um 19.00 Uhr in der Dorfkirche Schönefeld. Herzlich willkommen beim mobilen Liedkabarett-Ensembles MTS, die mit ihren hintersinnigen Blödeleien und den augenzwinkernden Liedern, Gedichten und Texten die Dinge des täglichen Lebens zwar Makaber und Taktlos aber stets Sauber(!) hinterfragen. Und die alten Hits? Kann man sich im Zugabenteil wünschen. Herzliche Einladung zum Vorbeischauen, denn in Gemeinschaft lacht es sich am Besten. www.Gruppe-MTS.de Eintritt 15,- €, eventuelle Restkarten an der Abendkasse Vorverkauf im Gemeindebüro Pfarramt Schönefeld, Kirchstraße 2, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 8.00-13.00 Uhr, Telefon 030633 82 98 oder am Abend unter „Bestell-Nr.“ 030 - 633 81 94 oder Anfrage per Mail an joachim.baedelt@web.de Beginn: 19 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr, Freie Platzwahl!

Zu Gast die Gruppe

MTS präsentiert ihr neues Programm 2010: „Echte Männer“ … haben zwar keinen Sinn für blinden Aktionismus, für bescheidene Wünsche und für wissenschaftlich nicht fundierte Gewichtsreduktionen, aber Humor:

Veranstaltungsplan

Wenn Sie etwas für Ihre Gesund-

Preisskat um den Pokal des Bürgermeisters
Am 20. Februar 2010 findet der Preisskat um den Pokal des Bürgermeisters statt. Alle Skatspieler der näheren und weiteren Umgebung sind dazu herzlich eingeladen. Beginn: 14.00 Uhr, Veranstaltungsort: Gaststätte „Dymke“ in Waßmannsdorf

Spezialberatung zu Rechtsfragen in der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle beim DRK
Seit Februar 2009 führt die Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle des Deutschen Roten Kreuz an jedem letzten Donnerstag im Monat eine für die Ratsuchenden kostenfreie rechtliche Beratung durch. Der Konventionsbeauftragte des DRK, Herr Rechtsanwalt Roland Manzke, beantwortet in der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle des DRK, ErichWeinert-Str. 46, 15711 Königs Wusterhausen von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr Fragen und leistet Hilfestellung. Dabei können Fragen in Zusammenhang mit einer Verund Überschuldungsproblematik gestellt werden. Die Beratung ist kostenfrei und unterliegt der Schweigepflicht. Aufgrund der großen Nachfrage bitten wir um Voranmeldung unter 03375/2189-70. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch bei der DRK-Insolvenzberaterin Katrin Tschirner unter 03375-218972

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Seite 22 • Informationen

Die Jagdgenossenschaft Rotberg informiert
Werte Mitglieder der Jagdgenossenschaft Rotberg,
bei einer Überprüfung der Arbeit der Jagdgenossenschaft Rotberg durch die Untere Jagdbehörde des Landkreises Dahme-Sprewald ergab sich, das die Satzung der Jagdgenossenschaft Rotberg zu novellieren ist, damit sie mit der aktuellen Jagdgesetzgebung für das Land Brandenburg und der Bundesrepublik Deutschland wieder in voller Übereinstimmung steht. Dazu macht es sich weiterhin erforderlich, dass ein aktuelles Verzeichnis der Grundeigentümer von jagdbaren Flächen in der Gemarkung Rotberg angelegt wird. Mitglieder einer Jagdgenossenschaft sind laut Gesetzgebung alle Eigentümer von land- und forstwirtschaftlichen Grundflächen, ausgenommen sind dabei laut BbgJagdG § 5 Abs.1 nur Hofräume, Hausgärten und eingefriedete Betriebsgelände. Auf Grund des Datenschutzes und der Finanzierung des gesetzlich geforderten Jagdkatasters sind die Flächeneigentümer dazu verpflichtet ihre Flächenanteile selbst auszuweisen. Daher bitte ich als Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Rotberg um die Vorlage eines aktuellen Grundbuchauszuges oder dessen beglaubigter Kopie zur Feststellung des persönlichen Flächenanteiles bis zum 31.08.2010. Meine Adresse: Rainer Mischke Mühlenstr. 14 in 12529 Schönefeld. Falls nicht bereits erhalten kann unter Angabe der Fax Nummer oder der Email Adresse bei mir auch ein Muster der novellierten Satzung angefordert werden. Ist der Eigentümer einer Grundfläche unbekannt ruht nach BbgJagdG § 62 Abs.1 das Stimmrecht. Daher wird der Jagdvorstand Rotberg nur noch Mitglieder schriftlich zur Versammlung der Jagdgenossen laden, welche sich vorher durch Angabe ihrer jagdbaren Flächen als solche ausgewiesen haben. Die nächste Mitgliederversammlung mit der Beschlussfassung zur überarbeiteten Satzung und Wahl des Vorstandes wird darauf im September 2010 erfolgen. Mit freundlichen Grüßen Rainer Mischke, Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Rotberg

Arbeits- und Sozialminister Günter Baaske stattete am 13. Januar dem Hotel Holiday-Inn in Schönefeld einen Informationsbesuch ab. Er würdigte die ausgezeichnete Ausbildung und das soziale Engagement der Geschäftsführung und bedankte sich für den Einsatz, der den jungen Menschen in der Region zugute komme. Das Hotel war für seine vorbildliche Arbeit Ende vergangenen Jahres mit dem Brandenburger Ausbildungspreis ausgezeichnet worden. Seit elf Jahren gibt es das Holiday-Inn in Schönefeld. Minister Baaske informierte sich vor Ort über die Ausbildung der 25 Azubis, die zurzeit im Hotel arbeiten. Besonderen Wert legt die Hotelleitung auf soziales Lernen, Eigenverantwortung und Gruppenarbeit. Auch die Eltern der Lehrlinge werden in die Ausbildung eingebunden. Die qualitativ hohe Ausbildung zeigt sich auch in überdurchschnittlichen Prüfungsergebnissen. Auch die Gäste des Hotels profitieren vom hohen Niveau der Ausbildung. Sie fühlen sich wohl im Hotel und kommen gern wieder. v.l.n.r. Thomas Tarnok, Geschäftsführer, Minister Günter Baaske und Rayko Riedel, F&B Mananger

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Leserbriefe • Seite 23

Auf der Internetseite der Gemeinde kam die folgende Nachricht von Frau Landeck an:
Sehr geehrte Damen und Herren, die Klasse 3c der Paul-Maar-Grundschule in Großziethen überlegt im Rahmen des Sachkundeunterrichts eine Säuberungsaktion einer Grünfläche durchzuführen. Können Sie der Klasse eine umschriebene Grünfläche in Schulnähe zuweisen und wären Sie bereit, über diese Aktion im Amtsanzeiger einen Artikel zu veröffentlichen? Bürgermeister Dr. Haase antwortete: Guten Morgen Frau Landeck, ich denke, das lässt sich beides grundsätzlich machen. Lassen Sie uns zu einem wetterfreundlicheren Termin und in Absprache mit unserem Bauhof darüber reden. Ich werde Herrn Zimmer informieren, der sich dann mit der Schule in Verbindung setzen kann. Mit freundlichen Grüßen Dr. U. Haase

Offener Dankesbrief
Im Sommer 2008 ist unsere Mutter und Schwiegermutter aus dem Hessischen in unser Dorf Großziethen gezogen. Sie hatte nach dem Tod ihres Mannes vor 14 Jahren fast bis zu ihrem 85. Geburtstag allein gelebt, war dann aber krank und pflegebedürftig. Nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt und einigen Monaten in einem hessischen Pflegeheim war sie nur noch teilnahmslos und zurückgezogen, konnte nicht mehr laufen, alleine essen, aufrecht sitzen und sprach auch nicht mehr. Da haben wir sie an unseren Wohnort geholt, ins betreute Wohnen des Pflegedienstes Weigelt in der Attilastraße. Ein ziemliches Wagnis, einen alten Menschen aus seiner Heimat zu reißen – andere Landschaft, andere Sitten, andere Mundart. Aber – es war ein voller Erfolg! Ein eigenes Zimmer und eine große Wohnküche mit ihrer eigenen Eckbank und der Garten, das wurde ihr neues Zuhause. Zunächst hat unsere Mutter das Treiben in ihrer neuen Wohnung nur beobachtet, möglichst nicht direkt, sondern im Spiegel. Schnell hat sie aber ihre neuen Freiheiten erkannt. Sie konnte dann aufstehen, wenn sie ausgeschlafen war und in ihrem Tempo essen, was sie in kürzester Zeit auch wieder selbständig tat. Sie ist häufig als letzte zu Bett gebracht worden, auch weil wir erst nach einem langen Arbeitstag den Abend mit ihr verbrachten, mit ihr in ihrer Küche Abendessen bereitet und gegessen hatten. Wir haben sie häufig besucht und oft zu uns oder befreundeten Familien nach Hause geholt, womit sie in unserem sozialen Umfeld gut eingebunden war. Jedoch war damit nur ein kleiner Teil der Zeit abgedeckt. Unsere Mutter sollte sich ja auch ohne uns wohl fühlen. Das hat sie! Da wir einen Wohnungsschlüssel hatten, standen wir beim Eintreten nicht selten in den ganz alltäglichen Situationen, wie z.B. gemeinsames Abendessen mit der NachbarWG, Kaffeetrinken im Garten, Wäsche zusammenlegen in der Küche, Katze füttern, Blumen gießen. Wir konnten beobachten, wie Mutters Fähigkeiten und ihre Zufriedenheit kontinuierlich zunahmen, haben sie sogar wieder laut lachen hören. Selbst seltenere Besucher haben uns bestätigt, dass sie ihre Pfleger/innen förmlich „anhimmelt“. Allerdings hat unsere Mutter auch Missfallen deutlich zum Ausdruck gebracht, was ihr aber niemand übel nahm. Es waren – wie so oft – die vielen kleinen Begebenheiten, die die Beziehung zwischen den Pflegenden und der Mutter ausmachten, ein schöner Spaziergang, eine überlassene „glänzende“ Haarklammer, ein neues Foto. Ende November ist unsere Mutter nach nur neun Tagen Krankenhausaufenthalt an den Folgen einer früheren Erkrankung verstorben – ruhig, fast lächelnd. Wir sind uns sicher, dass die letzten 1 ½ Jahre ein schöner Lebensabschluss für unsere Mutter waren. Unser Dank dafür gilt dem Pflegedienst Weigelt mit all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, für die der Mensch im Mittelpunkt ihres Wirkens steht. Rita und Helmut Umlauf

Lebendiger Adventskalender in Großziethen
Im Dezember führten wir zum 4. Mal den „Lebendigen Adventskalender“ in Großziethen durch. Auch in diesem Jahr hatten wir keine Schwierigkeiten, die Termine zu füllen, die Vorfreude auf das tägliche Singen und Innehalten war riesengroß. Und so konnten wir an den Abenden wieder viele vertraute Gesichter, aber auch viele neue Teilnehmer begrüßen, am Ende kamen wir auf ungefähr 570 kleine und große Besucherinnen und Besucher. Wir waren wieder bei vielen Familien Großziethens, auf Einladung des Ortsbeirates konnten wir auch das neue Tagelöhnerhaus von innen bestaunen. Wir möchten allen Gastgebern und Gästen danken, dass sie dabei waren und mitgemacht haben. Wir hoffen, dass es Ihnen genauso viel Spaß und Freude bereitet hat wie uns und würden uns freuen, wenn Sie beim nächsten Lebendigen Adventskalender wieder dabei sind. Margret Fuchs und Renate Kelsch

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Jeden Freitag ab 17 Uhr ein wechselndes Angebot

Wir bieten Ihnen das Hauptgericht mit entsprechenden Beilagen, dazu ein leckeres Salatbuffet. (spez. Kinderangebot) Um Reservierung wird gebeten! Tel. 03379-44080

5.2. „Schnitzeljagd“, 12.2. „Geflügelparty“ 19.2. „Schlachtefest“, 26.2. „Wettfischen“

nur

9,80 ? /p.Person

Karl-Marx-Str. 150 . 12529 Schönefeld OT Großziethen

Sonntagsbrunch ab 9.30 Uhr nur 10,80 Um Reservierung wird gebeten! Tel. 03379-44080

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