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Full text: 21˚ Ost (Rights reserved) Ausgabe 20.2014 (Rights reserved)

21˚ OST Quartiersblatt Moabit-Ost Baustelle Moabit-O st Osterferie n – da geh t was! Unsere Pe rleberger April/Mai 2014 | Ausgabe 20 Moabit-Ost blüht Blumen, Balkonpflanzen und -erde: das alles finden Sie im Blumenhaus Witte, Turmstraße 20 Wir wünschen allen einen fleißigen Osterhasen! Der Frühling kam dieses Jahr sehr zeitig. Im Fritz-Schloß-Park tragen die Bäume jetzt schon ihre lindgrünen Blätter und von manchem Balkon leuchten bunte Farbtupfer, so wie am Zaun der Lübecker Straße 6. Bürgergärten und Baumscheiben Einigen Nachbarn reicht das nicht: Sie pflegen Grünflächen oder Vorgärten – zur Freude aller. So sind seit Jahren die Beete vor der Bibliothek und an der Ecke Birken-/Bandelstraße wahre Augenweiden. Wenn Sie auch Lust zum Gärtnern verspüren: In Moabit-Ost gibt es genügend Grünflächen, wo Anwohner selbst Beete pflegen dürfen. Etwa im Gemeinschaftsgarten an der Kulturfabrik (S. 2), am Spielplatz Lübecker Straße, oder im Bürgergarten am ZK/U (Infos bei Bürste, Stephanplatz). Natürlich sind im Schulgarten (Birkenstraße) Familien mit grünem Daumen herzlich willkommen. Unterstützung vom Quartiersbüro Und wie sieht es vor und hinter Ihrem Haus aus? Sehnen auch Sie sich nach etwas Blühendem? Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn und bringen Sie Haus und Hof auf Vordermann. Übernehmen Sie die Patenschaft für den Baum vor нека Моабит да цъфти. Moabit soll blühen! Die Bewohner des Obdachlosenhauses, Lübecker Straße 6, verschönerten ihren Vorgarten. Alte Plasteflaschen wurden dafür zu Blumenkästen umfunktioniert. Die Idee dazu hatte Irene Gozzelino vom Projekt „Wachsen und Werden“ bei der Stiftung SPI. Am 24.5. lädt das Haus zum Tag der offenen Tür. Ihrer Haustür! Das Quartiersmanagment kann den Kauf von Pflanzen und Gießkannen unterstützen, hilft auch gern mit Besen aus. Und wir laden Sie gern zum Spaziergang durchs grüne Moabit! Bianka Spieß & Gudrun Radev Redaktionsschluss Ausgabe 21 am 25. April 2014 | Kontakt zur Redaktion: moabit@layoutmanufaktur.de, Tel. 4208 6812 2 Für den Kiez im Einsatz Mit den Familien gemeinsam Mit 19 kam Abdallah Hajjir aus seinem Heimatland Jordanien nach Moabit. Er ist ein Mann mit vielen Berufen, studierte an der TU Berlin und arbeitete viele Jahre als Bau-Ingenieur. Später ließ er sich zum Integrationslotsen/Mediator ausbilden und absolviert nun ein Master-Studium „Praxis in der sozialen Arbeit“. An Moabiter Schulen unterrichtet er vertretungsweise auch als Mathematiklehrer und an einer Hochschule „Arabisch als Fremdsprache“. Nicht zu vergessen: seine Arbeit als Imam, für die er zahlreiche Weiterbildungen besuchte. Zudem ist er Vater von fünf Kindern. Sehr ernst nimmt er die Aufgabe als religiöser Vorstand seiner Gemeinde „Haus der Weisheit“, in der Rathenower Straße 16 nimmt er sehr ernst – nach innen und außen. Er spricht den Familien Trost zu und freut sich, wenn geheiratet wird oder ein Kind zur Welt kommt. Er berät in Glaubens-, in rechtlichen und sozialen Fragen und ermuntert die Eltern, sich für die Bildung ihrer Kinder zu interessieren. Er gründete die „Arabische Schule“, damit Kinder aus arabischen Familien ihre Muttersprache auch schreiben lernen. „Das trägt zur Stärkung ihrer eigenen Identität bei und hilft ihnen, in Deutschland ihren Weg zu gehen“, meint Imam Hajjir. In seiner Gemeinde herrscht reges Leben, in der Moschee beten Menschen aus vielen Ländern. Freitags übt die Jugend-Gesangsgruppe Alguraba, die in ganz Berlin bei religiösen Festen auftritt. Und viermal pro Woche unterrichtet die Lehrerin Nasrah Khatib im Auftrag der Volkshochschule Eltern Deutsch, damit diese hier zurecht kommen. Gerade bepflanzten einige der etwa 600 Gläubigen den kleinen Garten hinterm Haus, wo man sich nach dem Gebet und am Wochenende trifft. Als Mitglied des Zentrums für interkulturellen Diaolg ist der engagierte Imam weit über Moa­ it hinaus bekannt. b Dabei war er 2005 maßgeblich an der Entstehung der „Moabiter Erklärung“ beteiligt. In diesem Papier bekannten sich Gemeinden aller Religionen zu To- Kiezhelden Mit Freude und Humor ist Abdallah Hajjir im Kiez unterwegs. Besuchen Sie ihn doch einmal im „Haus der Weisheit“, Rathenower Straße 16E. leranz und gegenseitigem Respekt. Die Gemeinde arbeitet eng mit dem Quartiersmanagement Moabit-Ost zusammen und ist in verschiedenen Gremien (z.B. Moabiter Kita-Netzwerk und auch im Quartiersrat) mit vertreten. Abadallah Hajjir lädt interessierte Anwohner herzlich ein, seine Gemeinde zu besuchen und die von ihm vertretene tolerante Form des Islam kennen zu lernen. Er prägt mit seinem humorvollen Wesen unseren Stadteil mit, denn er schafft es, Familien, Lehrer, Nachbarn zusammen zu bringen. Deshalb ist er unser Kiezheld. Bianka Spieß Infos: Darul-Hekma HadeWe e.V. www.haus-der-weisheit.de Moabit soll blühen • Moabit do te lulëzoje Gärten an der Kulturfabrik Im Juni 2013 wurde der Klara-Franke-Spielplatz an der Lehrter Straße 31 neu eröffnet. Jetzt blühen die neu gepflanzten gelben Sträucher und auch die Birken tragen ihre ersten Blätter. Gleich daneben liegt der „Gemeinschaftsgarten“ des Vereins Moabeet. „Im Prinzip beginnen wir jetzt erst richtig“, erklärt Martin Pohlmann vom Café Moab neben der Kulturfabrik. „Im Herbst brachten wir bereits einige Samen aus und sind jetzt dabei, Wege und Beete anzulegen. Es soll jeweils Beete für Kräuter-, Gemüse- und Blumen geben. Mitmachen kann hier jeder .“ Nicht nur die Beteiligten haben hier ihre Freude am Gärtnern, auch die vielen Schulklassen und Kitagruppen können beobachten, wie alles wächst und gedeiht. Vielleicht betreuen die Kinder nächstes Jahr ihr eigenes Beet. Ausgabe April/Mai 2014 | 21˚ OST Neues aus dem Quartier 3 Quartiersräte bei der Berliner Politik Zum 6. Berliner Quartiersräte-Kongress kamen am 21. März mehr als 400 Gäste ins Abgeordnetenhaus. Unter ihnen 14 aus Moabit-Ost. Sie folgten der Einladung des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt – zuständig für Quartiersmanagement. Er verkündete stolz, dass künftig mehr Geld für das Programm „Soziale Stadt“ zur Verfügung stehe. Vor allem diente der Nachmittag dem Austausch über die wichtige Arbeit, die die Ehrenamtlichen vor Ort leisten. Der „Marktplatz“ zeigte Fotos und Infos guter Projekte der 34 Quartiersgebiete z.B. in Kreuzberg, Neukölln, Spandau oder Wedding. Problematisch wird es offenbar, wenn Fördergebiete auslaufen oder Treffpunkte schließen. Da sollte nochmals überlegt werden. Gudrun Radev Ein kleines Video vermittelt die Stimmung beim Kongress: http://vimeo.com/90122158 Berliner und Bundespoltiker mischen sich unter die Gäste aus Moabit…: 3.v.l. Florian Pronold, parlamentar. Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau 7.v.l. Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Moabiter Künstler 23.–25. Mai Unter dem Motto „Revolution“ laden Ende Mai die Moabiter Künstler/-innen zu Besuchen in Ateliers, Galerien und draußen. Demnächst erscheint das Programmheft und auch Ihr Infoblatt 21°OST wird in der Mai-Ausgabe über Kunst in Moabit-Ost berichten. Infos: www.kunstverein-tiergarten.de Projekt Moabit -O st Fußball-Cup im Juni Bereits zum 3. Mal werden Jugendmannschaften aus Moabit erwartet. Die Teams treten beim WE-Cup aber gemischt an, sodass in einer Mannschaft mehere Altersgruppen vertreten sind. Anpfiff ist am Freitag, den 6. Juni um 14 Uhr auf dem Hof der Kurt-Tucholsky-Grundschule. Unterstützung gibt es wieder von der operativen Gruppe Jugendgewalt der Polizei. Projekt st Moabit-O „2014 wird Moabits Garten-Jahr“, versichert Dirk Zinner vom Projekt „Grüne Kiezstraße“, denn endlichgeht es los! Die lange geplanten Pflanzkübel werden aufgestellt. Die ersten sind ab Mittwoch, 23. April vor der Wilsnacker Straße 34 zu bewundern. Weitere Kübel, z.B. in der Lübecker Straße folgen. Zum Auftakt gibt es ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen. Etwa so sehen die Pflanzkübel aus, die nun das Straßenbild schmücken. Ein Vorgeschmack gab es bereits 2013 beim PerlenKiezfest. (Foto: Tripolis) Impressum Herausgeber: UrbanPlan GmbH/ StadtRand gGmbH im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und des Bezirks Mitte von Berlin Quartiersmanagement Moabit-Ost Wilsnacker Str. 34, 10559 Berlin-Mitte, Tel: 9349 2225, Fax: 93492224, www. moabit-ost.de, team@moabit-ost.de Redaktion / Layout / Fotos: Gudrun Radev & Bianka Spieß LayoutManufaktur.de, Tel. 4208 6812 moabit@layoutmanufaktur.de Nächster Redaktionsschluss: 25. April Ausgabe 21 erscheint am: 12. Mai 2014 Auflage: 3.000, Druckcenter Berlin 21˚ OST | Ausgabe April/Mai 2014 4 Bewohner haben das Wort Steh-auf-Männchen Zwei Monate lang waren wir mehrfach im Obdachlosenhaus, Lübecker Straße 6, zu Gast. Wir luden die Bewohner/-innen ein, Ihre Geschichten zu erzählen, in Fotos und Bildern festzuhalten. Thorsten Kempf wohnte 8 Jahre im Haus. Nach dem Bankrott seiner Firma ging damals alles ganz schnell – er verlor Arbeit, Wohnung und den Halt. Heute arbeitet er nur noch in Moabit. Warum wohne ich jetzt in einer eigenen Wohnung? Ich selbst hatte die Kraft nicht, nach 30 Wohnungsabsagen. Aber durch die Hilfe von Frau Koppelmann [Leiterin des Hauses, die Red.] habe ich dann eine Wohnung in Ahrensfelde bekommen. Und von da an waren auch die Amtswege leichter und es klappte innerhalb von 12 Tagen. Ich konnte die erste Miete und Kaution überweisen und bekam auch noch Geld für die ersten Möbel dazu. Wer wartet zuhause auf mich? Meine fast dreijährige Katze. Ihr Name ist Tappsi. Ich habe sie im Internet bei den Kleinanzeigen gesehen gleich einen Termin gemacht und bin hinge- fahren. Ich habe sie angeschaut und 2 Minuten mit ihr gespielt und dann mitgenommen. Sie war einfach toll. Ich habe alles gekauft, was dazu gehört: Kratzbaum, Katzenklo und so weit. Wir sind seitdem ein tolles Team. Warum arbeiten Sie noch hier? Frau Koppelmann ist eine wunderbare Chefin, sie hat Ideen wie man was nach außen präsentieren kann. Wir wollen doch alle, dass die Nachbarn keine schlechte Meinung von den Bewohnern haben. Wenn man Probleme hat, kann man mit ihr darüber reden. Sie nimmt auch Verbesserungsvorschläge an. Und man kann sehr herzlich lachen und auch mal einen Scherz machen. Dieses Haus und seine Bewohner sind mir sehr ans Herz gewachsen und natürlich Frau Koppelmann und meine lieben Kollegen von der Wache. In den fast 9 Jahren im Haus Lübecker Straße 6 habe ich viel gelernt. Thorsten Kempf kümmert sich gern um seine Nachbarn. Er war 2013 einer der Gewinner des Kochduells beim Suppenfest des Quartiersmanament. (Foto. K. Heinze) Abends vor der Flimmerkiste brauchten Fernseher. Ich bin zu Frau Koppelmann gegangen und habe sie gefragt, ob noch Geld auf meinem Konto ist. „Sie könnten sich zwei leisten, weil Sie so sparsam sind, Herr Heinze“, hat sie gesagt. Seit ich hier wohne, kommt das Geld vom Jobcenter auf ein Konto, von dem auch die Miete abgebucht wird. Und dann habe mir zum ersten Mal seit Jahren etwas Großes gekauft. Ich freue mich jeden Abend, ganz in Ruhe fernzusehen. Aber „bis in die Puppen“ können Sie nicht schauen? Nein, um 22 Uhr mache ich die Kiste aus. Muss doch um 5 Uhr aus den Federn. Ich betreue seit Jahren die Waschküche. Muss ich nicht, aber wenn ich sage, ich mach das, dann gilt mein Thorsten Kempf und Herr Heinzel beim Rundgang durch den Kiez Klaus-Dieter Heinzel, 63 Jahre alt, wohnt seit 2005 hier. Er ist einer, der sich aufgerappelt hat – nach Kummer und Enttäuschungen. Wir befragten ihn über sein Leben. Sie besitzen einen neuen FlachbildFernseher? Ich wollte mir auch ’mal was Schönes kaufen. Ich hatte nur einen alten ge- LESER F TO Hier im Park des GSZM geht KlausDieter Heinzel gern spazieren. Er ist froh, nicht mehr bei jedem Wetter auf der Bank schlafen zu müssen Ausgabe April/Mai 2014 | 21˚ OST Wir sind Nachbarn 5 Europa in Moabit Wussten Sie, dass viel Geld für das Quartiersmanagement von der Europäischen Union kommt? Ohne die EU wäre die Sanierung des Spielplatzes Lübecker Straße oder des Zille-Hauses kaum finanzierbar gewesen. Grund genug, am 25. Mai zur EU-Wahl zu gehen. Wenn Sie an diesem Sonntag schon unterwegs sind, besuchen Sie gleich noch Ausstellungen im Rahmen von „Ortstermin“. Auch das große Kulturfestival gäbe es ohne EU-Mittel nicht. Es beginnt bereits am Freitag, den 23. Mai mit einer Feier in der Galerie Nord, Turmstraße 75. Wolfgang Wolf lebt auch im Heim und zeichnete für uns sein „Traumschloss in Deutschland“. Auf ihn wirkt das Malen beruhigend. Es sind inzwischen so viele Zeichnungen entstanden, dass die Leiterin des Hauses eine Ausstellung damit gestalten konnte. Wort. War schon früher so, ich hatte ja 23 Jahre im Krankenhaus gearbeitet und das Essen für die Patienten auf die Stationen verteilt. Anfangs hatte ich Angst, die Waschmaschinen und Trockner zu bedienen. Darf ja nichts kaputt gehen. Aber jetzt klappt es gut. Ihr Zimmer ist sehr gemütlich … Ja, ich putze selber und mache mir es so, wie es brauche. Habe einen Kühlschrank, sogar eine eigene Toilette und einen Balkon. Wenn die Kontrolle kommt, sind die Leute immer baff, weil bei mir alles glänzt. Ich habe mir nach und nach Möbel gekauft. Bin froh, dass ich hier bleiben darf. Sie waren drei Jahre auf Platte… Es gab dauernd Streit mit meiner Mutter, da bin ich dann einfach abgehauen. Habe drei Jahre auf der Straße gelebt, getrunken und immer irgendwo im Freien geschlafen. Hatte kein Geld und keinen Ausweis mehr. Ihnen wurde dann geholfen? Das waren die Leute vom Roten Kreuz. Die haben mich angesprochen. Eine Ärztin war da und ein Foto wurde gemacht für den neuen Ausweis. Die haben mir dort auch zu essen gegeben. Und als dann die Papiere in Ordnung waren, kam ich hierher. Warum ist Frau Koppelmann so stolz auf Sie? Weil sie sich auf mich verlassen kann, nicht nur in der Waschküche. Auch bei der Foto-Ausstellung (Mein Hausflur, mein Museum) war ich mit dabei. Hat Spaß gemacht, den Kiez zu fotografieren. Auch beim Pflanzen von den Balkonkästen und beim Straßenfest habe ich geholfen. Ist doch Ehrensache. Wir wollen uns doch alle mit den Nachbarn aus der Straße gut verstehen. Das Interview führte Bianka Spieß Am Vorabend der Europa-Wahl begeht man überall das Fest der Nachbarn. In Berlin hat man auch noch die „Lange Nacht der Familien“ damit verbunden, sodass am Sonnabend, den 24. Mai, die ganze Stadt auf den Beinen sein wird. Natürlich auch in Moabit: Im Obdachlosenhaus Lübecker Straße, am Stephanplatz, im Schulgarten, auf der Pritzwalker Straße und im neuen Familienzentrum (S. 7) können Sie Nachbarn bei Kuchen und Kaffee treffen, mit Kindern gemeinsam spielen und sich über den Kiez informieren. Unser Tipp: Besuchen Sie alle Orte nacheinander – am besten mit dem Fahrrad und berichten Sie uns von Ihren Eindrücken. Bianka Spieß Gemeinsam plaudern, essen und sich kennenlernen. Das ist das Motto zum Fest der Nachbarn. Hier ein Rückblick auf 2013, Lübecker Straße 6. 21˚ OST | Ausgabe April/Mai 2014 6 An den Schulen von Moabit Da hatten alle Spaß: Mitte Februar war Raphael, Tanzpädagoge der Berliner Dance School, zu Gast im Zille-Haus, Rathenower Straße 17. Die Kinder der Kurt-Tucholsky-Grundschule übten begeistert einige Hip-HopSchritte ein. Projekt Moabit -O st Andrang am 14. Februar im Rathaus Es war die dritte Moabiter Ausbildungsmesse. Doch weil beim letzten Mal im Oktober 2013 so starker Andrang im JobPoint herrschte, hatten sich die Organisatoren entschlossen, die Moabiter Jugendlichen ins Rathaus Tiergarten einzuladen. Bezirksbürgermeister Dr. Hanke ließ extra Räume und Flure leer räumen, damit die vielen Stände der Aussteller Platz hatten. Alle, die ab Herbst ausbilden, waren vor Ort und beantworteten die Fragen der Schüler/innen. Egal, ob man Polizist, Frisörin oder Bankkauffrau werden möchte – wer interessiert war, konnte gleich seine Bewerbungsmappe abgeben oder bekam noch Tipps, diese zu vervollständigen. Betriebe brachten Auszubildende mit, die zeigten, was man so lernt. Sich wie zuhause fühlen Dieser Sitzsack mit Stoff-Buchstaben hat eine Menge Arbeit gemacht. Die Kinder haben ihn selbst entworfen, genäht und – am Ende schön gefüllt genauso wie die kunterbunten Tierkissen. Mustafa wünscht sich einen Löwen in seiner Wohnung. Als Kissen gibt es ihn schon in seinem Klassenraum. Foto: Christiane Keppler Um die Umgestaltung von Klassenräumen ging es monatelang auch in der Kurt-Tucholsky-Grundschule, Rathenower Straße. Die drei Frauen schauten sich mit den Kindern kritisch die Räume an, bauten Modelle und machten aus den Klassenzimmern ein zweites Zuhause. Sie nähten Kissen und Sitzsäcke, malten Wandbilder und richteten eine Comic-Bibliothek aus selbst gezeichneten Comics ein. Am 7. Mai soll alles fertig sein. Dann werden Eltern und Öffentlichkeit sehen, wie sich die Kleinen ihre Schule wünschen. Die Führung durchs Haus beginnt 13.30 Uhr. Ausgabe April/Mai 2014 | 21˚ OST Foto: Bärbel Rothaar Jeder weiß: um gut zu arbeiten oder zu lernen, braucht es eine schöne Umgebung. Deshalb bringt die Künstlergruppe DAILY­ READberlin – besteB hend aus Christia­ e Keppler, Hanneke n van der Hoeven und Bärbel Rothhaar – Farbe in Moabiter Schulen. Die Frauen regen Schüler/-innen an, ihr zweites Zuhause – die Schule – nach eigenen Wünschen zu verschönern. So wie die Cafetería der Hedwig-Dohm-Schule, wo die knallbunten Tische und Stühle sehr einladend wirken. Das Café wird inzwischen von der Schülerfirma betrieben. Talente von morgen 7 Das Familien-Zentrum im Zille-Haus startet ins Frühjahr Das Zentrum für Familien mit kleinen Kindern zog im Januar in die Rathenower Straße 17. Eltern erhalten hier wertvolle Tipps zur Erziehung, sie können miteinander ins Gespräch kommen, während ihre Kinder zeitweise betreut werden. Das Programm bis zum Sommer ist vielseitig. Es enthält Termine für die Krabbelguppe, die Sprechstunden der Hebamme, Bewegungskurse und für die Treffpunkte der Eltern-AG. Das Familien-Café ist Montag+Mittwoch von 15-17 Uhr sowie Freitag 9-11 Uhr geöffnet. Infos unter www.familienzentrummoabit.de. Sibylle Büchele leitet den Treff für Eltern mit kleinen Kindern, die hier toben, malen und spielen können. Kunst am Güterbahnhof 2. Moabiter Bildungsfest am Ottopark Die Premiere im letzten Jahr auf dem Ottospielplatz war schon gut besucht. Diesmal wollen noch mehr Kitas, Freizeiteinrichtungen und Schulen aus Moabit beim Bildungsfest dabei sein. Auf dem Fest präsentieren sich alle, die etwas mit Bildung zu tun haben. Das Besondere: an den meisten Infoständen können große und kleine Gäste basteln, selbst experimentieren oder sich schminken lassen. Einige Einrichtungen bieten selbst Gebackenes und Getränke an. Auf der Bühne am Kinderhaus treten Schülergruppen auf, um zu tanzen, zu singen oder kleine akrobatische Stücke zu zeigen. Das Fest wird organisiert vom Bildungsverbund Moabit, einem Projekt des Quartiersmanagements. Auftakt: Mittwoch, 14. Mai, 14 Uhr Schülerin Dilara Kurt erläuterte den neugierigen Besuchern ihre Arbeit „Der erste Eindruck“ Manch älterer Moabiter erinnert sich noch: früher wurden in der Siemensstraße Güterzüge beladen. Vor einigen Jahren sanierte man den alten Bahnhof und legte einen Bürgergarten mit Spielplatz an, den der Verein BürSte betreut. Im Gebäude betreiben junge Kreative das Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U). Gemeinsam mit Herrn Günther, Kunstlehrer an der Theodor- HeussSchule entstand die Idee, im Keller des Gebäudes Arbeiten von 14 Schüler/innen aus dem Leistungskurs auszustellen unter Motto „Ich.Stadt.Schule“. Begleitet wurde die Vernissage am 20. März von dem talentierten Saz-Spieler Kaan Bodur. LKU meets ZK/U Ich. Stadt. Schule. Projekt Moabit -Ost Physikalische Experimente für 5-Jährige: Beim Bildungsfest sicher wieder eine große Attraktion 21˚ OST | Ausgabe April/Mai 2014 8 Unsere Straßen in Moabit-Ost Unsere Perleberger Hand aufs Herz – die Perleberger Straße zählt nicht unbedingt zu Ihren bevorzugten Straßen, wenn Sie einkaufen gehen, oder? Dafür stehen hier momentan zu viele Läden leer, vermisst man einladend dekorierte Schaufenster, ruhige Ecken ohne Verkehr. Und doch wohnen hier ja unzählige Menschen, bilden sich Warteschlangen an den Bushaltestellen, sind die Kreuzungen voller Leben. Eine Verkehrsader Die stark befahrene Perleberger Straße beginnt an der Perleberger Brücke Q, von der man wunderbar die S-Bahn, Fern- und Regionalzüge sowie die Baustelle der Europa-City beobachten kann. Insgeheim hoffen die Moabiter auf die Eröffnung der neuen S-Bahn-Linie 21 mit einem Bahnhof „Perleberger Brücke“. Die 1,5 km lange Perleberger verbindet den Wedding mit dem Herzen von Moabit und mündet an der ehemaligen Brauerei in die Stromstraße. An den 11 Kreuzungen häufen sich Geschäfte, Imbisse, Dienstleistungen. Treffpunkt SHK: Bewohner erhalten hier Hilfe zur Selbsthilfe, hier beim „Rundgang Älterer Bürger“ im Jahr 2012 I E Quartiersmanagement Moabit-Ost er S tra ße Kauf ein im Kiez 2. Auflage Ste nd ale Ha vel b erg raße ger St er Perleb ck Wilsna er Str. Bi rk en aß str ße tra raß e U Religiöse Vielfalt: Der markante Kirchturm wird noch, die historisch bedeutsame Walcker-Orgel ist schon saniert. Sie wird besonders zur Osterzeit häufig erklingen. Die Kirche ist Donnerstag von 15–18 Uhr geöffnet. Was es nicht alles gibt … Mindestens 6 Friseure (siehe auch unser Dezemberheft), einen Kosmetiksalon, den Zeitungsladen „Ec Er“ mit frischen Backwaren, Lotto und Fahrkarten sowie 7 Imbiss-Stuben, zwei Shisha-Bars, AltBerliner Kneipen und „Habibi“,W der arabische Lebensmittel anbietet. Praktische Dinge erhält man im neuen Kindergeschäft „Perlenkind“, bei Matra­ ­ t zen-Concord, im Schuhladen Osco, bei Hifi-Play, im Blumenladen und beim Auto-Handel Phönix-Car. Dienstleistungen bieten die beiden Apotheken, der Copy Shop, die Wäscherei sowie die zahlreichen Kfz-Werkstätten im Hof Nr. 44. Relativ neu ist das „Self-Storage“ an der Ecke Quitzowstraße, wo man seinen Hausrat sicher einlagern kann. Genaue Adressen finden Sie im Heft „Kauf ein im Kiez“E, noch zu haben im Quartiersbüro. Für Ordnung und Sicherheit… sorgt die Polizei. Hinter der wohl längsten Häuserfront arbeiten über 500 Mitarbeiter/-innen. Früher gehörte das weite Gelände dem Preußischen Militär. Vor kurzem übernahm Polizeioberrat Jörg RockR die Leitung des Abschnitts 33. Er ist froh, dass es hier so friedlich ist – trotz steigender Einwohnerzahlen. „Ich bin jedenfalls sehr angetan von der sehr entspannten Atmosphäre in Moabit.“ Viel Trubel in der Bibliothek Die beliebte Bruno-Lösche-Bibliothek öffnet an 6 Tagen in der Woche T bereits ab 10 Uhr ihre Türen. Die Besucher kommen nicht nur, um in Zeitungen und Zeitschriften zu blättern, sondern natürlich Bücher, Musik-CDs, Filme auf DVD auszuleihen, die ­ omputer zu nutzen C oder den Lesungen im „Krimisalon“ zu lauschen. Den Schulkindern hilft Herr Arnold bei den Hausaufgaben; Senioren lernen am Vormittag in Kursen die Welt des Internets kennen… Oft leihen sich auch die Kinder aus den 3 Kitas „Perlentaucher“, „Birkelinchen“, „Kleiner Frosch“ Bilderbücher hier aus. e Str o Lüb eck e r St ms Ausgabe April/Mai 2014 | 21˚ OST Die Perleberger: viel Trubel 9 T Eine Oase an der Perleberger: die Bruno-LöscheBücherei, deren Beete von Familie Wolf ehrenamtlich gepflegt werden Q S-Bahnen, Regional- und InterCity-Züge rauschen an der Perleberger Brücke vorbei. Besonders schön: der Blick bei Sonnenaufgang El le n- Ep st ei Step h n- anst St r. raße e Lehrt er S tr. Im der ehemaligen „Offi­ ziers-Speiseanstalt des 1. Garde-Feld-ArtillerieRegiments“ war sogar Kaiser Wilhelm II zu Tisch. Später traf man sich hier im „Ballhaus Tiergarten“. Heute residiert in der Perleberger 62 die Botschaft der Republik Usbekistan. r Str. Y u Feldze Rathen tr. ower S Die ganze Welt zu Hause Das bunte, multi-ethnische Bild der Straße prägen nicht nur die Botschaften von UsbekistanY und Tad­shikistan. Auch die Treffpunkte mehrerer religiöser Gemeinschaften gehören dazu: die türkisch-islamische Gemeinde „Hicret Mescidi“ (Nr. 14), die apostolische Gemeinde gegenüber, das Indonesische Weisheits- & Kulturzentrum „Al-FalahMoschee“ (Ecke Feldzeugmeisterstraße), die evangelische Heilig-GeistKircheU oder das pakistanische Kulturzentrum „Minhaj ul quran“ auf dem Hof der Schultheiß-Brauerei. Diese soll ab kommendem Jahr in ein Einkaufszen­ trum umgebaut werden, was für die Perleberger Straße sicher ein Gewinn sein wird (siehe Seite 13). Unterstützung bei Problemen Die Perleberger beheimatet mehrere Anlaufpunkte für Menschen mit gesundheitlichen, finanziellen oder ganz drängenden Sorgen wie Obdachlosig­ keit. In der Selbsthilfe-Kontakt- und Beratungsstelle Mitte (SHK) I – zu finden im leuchtend orangefarbenen Haus Ecke Lübecker Straße – treffen 21˚ OST | Ausgabe April/Mai 2014 te gmeis rstr. R sich Menschen, die „ihr Leben auch aus eigenen Kräften verändern möchten.“ Es gibt z.B. Gruppen für Alkoholkranke, Depressive, Messis oder Rheumakranke. Dort tauscht man sich über neue Therapieformen und gute Ärzte aus. Meine Lieblingsorte Zum Glück gibt auch ruhige Orte wie das „Café Lebenstraum“ an der Ecke Lübecker, wo man mit den Eltern vom Spielplatz nebenan ins Gespräch kommt. Gerne verabrede ich mich mit Kiezbewohnern auch in der „Miniperle“, wo man vom Trubel draußen schnell abschalten kann. Und welcher ist Ihr Lieblingsort? Gudrun Radev W Polizeioberrat Jörg Rock über seinen neuen Abschnitt 33: „Moabit ist sicher, lebenswert und voller Perspektiven“. 10  Sport „Das wird ein großes Ereignis“ … versichert Andy Riebold vom Verein ASV Basketball Moabit. Er erwartet zu Ostern Hunderte junger Sportler/-innen aus Deutschland, Belgien, Holland, Litauen, Israel, Polen oder Tschechien. Sie alle werden in 6 Sporthallen in Moabit Basketball spielen. Angemeldet sind ca. 90 Mannschaften, davon die Hälfte in den Altersklassen 9-15 Jahre. 1000 Gäste kommen nach Moabit Die Organisatoren – neben Andy Riebold auch Ahmed Abdulfattah, Ammar Nourallah und Jay Becker – sind optimistisch: Ablaufplan, Essen, Unterkunft, Zusatzprogramm – Oster-Cup: 17-21.4. alles ist vorbereiSpielstätten: Sporthalle tet. „Die Hostels Alt-Moabit 10, Gerhardsind voll, auch die str. 4, Paulstr. 20, RatheBerliner Stadtmisnower 16, Siemensstraße, sion stellt Betten Turmstr. 85 im Jugend-Gästehttp://ostercup-moabit. Haus Lehrter jimdo.com Straße bereit. Schließlich wollen wir die mehr als 1000 Gäste gut empfangen. Dass die Hallen so nah beieinander liegen, ist ein Vorteil und erspart den Sportler/-innen lange Wege. Training mit einem Profi aus den USA Bei diesem 2. Turnier seiner Art mit noch mehr Teilnehmern als voriges Jahr (da kamen 55 Mannschaften), gibt es weitere Höhepunkte. So wird der bekannte NBA-Basketballer Anthony Bathalo aus den USA für Trainer einen Workshop anbieten – wow! Und die jungen Teilnehmer/-innen dürfen nach den Wettkämpfen ihre technischen Fähigkeiten bei einem Hindernis-Lauf beweisen: Dribbeln, Passen, Werben, Korbleger. Zuschauer sind immer willkommen. Engagierte Organisatoren Der Verein ASV Basketball Moabit hat keine Mühe gescheut und Besonderes vorbereitet: „Wir wollen ein Turnier auf die Beine stellen, an das man sich erinnert – mit Rund-um-Paket, Catering, Freizeit-Angeboten und Vergünstigungen in Moabit.“ Hausmeister Demirkan vermittelte das Catering für 600 Leute. Seit sich die U14-Mannschaft aus Israel angesagt hat, wird die Verpflegung wohl auch glutenfrei, helal oder vegetarisch sein. Die Telekom als Haupt-Sponsor Ein Teil der Kosten trägt die „Ich kann was!“-Initiative, die für mehr Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen steht und von der Telekom initiiert wurde. Für die Jugendarbeit des Sportvereins ist die Zusage durch die Telekom ein Lob an sich. Dazu kommt die Hilfe aus unserem Stadtteil. Beim Turnier helfen 40–50 Ehrenamtliche des Vereins. Ein Dank für die Unterstützung geht an den Bredow-Treff und ans Quartiersmanagement Moabit Ost. Gudrun Radev Bei der Pressekonferenz zum internationalen Basketball-Turnier in Moabit: Ahmed Abdulfattah, Ammar Nourallah und Andy Riebold Projekt Moabit-O st Ausgabe April/Mai 2014 | 21˚ OST Sport in Moabit-Ost 11 Sportlich durch den Fritz-Schloß-Park Endlich wieder Minigolf Seit Mitte März rollt der kleine Ball wieder am Fritz-Schloß-Park. Kommen Sie mit Ihrer Familie zum Platz an der Rathe­ ower Straße. Geöffnet ist Di-So n von 11 bis 19 Uhr. Starten Sie beim Helmut-Böhm-Lauf am Sonnabend, den 26. April ab 12.30 Uhr im Post-Stadion, Die Läufe sind gestaffelt nach Alterklassen. Gegen 13.30 Uhr beginnt der Frauenlauf um den Barbara-Jensch-Pokal. Das Startgeld beträgt 3 € für Schüler, 5 € für Erwachsene. Da kann man leicht den Überblick verlieren: in Moabit-Ost hat zahlreiche Sportstätten und -vereine. Wir möchten Ihnen zeigen, wie vielfältig das Angebot ist. Machen Sie es wie die Kleinen einer Moabiter Kita: Laufen Sie in den Frühling – der FritzSchloß-Park ist dafür bestens geeignet Spielen Sie Fußball beim BAK07 Der erfolgreiche Verein spielt in der Regional-Liga. Jugendliche aller Altersgruppen können hier trainieren. Anmeldung im Büro, Tribünen-Gebäude. Tanzen Sie Zumba im Post-Stadion! Zumba und andere lateinamerikanische Tänze in der Sporthalle, Montag: 16.30 Uhr (bei schönem Wetter draußen) + Donnerstag 19.30 Uhr (im Mai kostenlos für Frauen) Auf zu den Frauensport-Wochen! Der Allgemeine Sportverein ASV bietet Frauen kostenlos Schnupperkurse vom 28.4. – 31.5. Treff ist der Eingang zum Post-Stadion – Montag: ab 16 Uhr Abnahme + Training für das SportAbzeichen, sowie Mittwoch+Freitag: Leichtathletik-Training Mädchen ab 16.30 Uhr, Frauen ab 18 Uhr Der Aufstieg lohnt sich: Der Kletterpfad zum Südplateu des Fritz-Schloß-Park ist fast fertig. Von oben hat man einen tollen Ausblick! Sport für Groß und Klein beim ASV Boxen, Fußball, Judo, Leichtathletik im Post-Stadion. Auch Taekwondo, Tischtennis, Volleyball, Turnen oder Schwimmen an anderen Standorten. Kontakt: Tel. 3936532, Mo/Do 15-18 Uhr, Mi/Do 10-13 Uhr, Fr 12-15 Uhr; www.ASVberlin-Leichtathletik.de Ein Platz für Familien Vor der Turnhalle im Poststadion wird noch in diesem Jahr eine Sportanlage eröffnen, die alle nutzen können. Geplant ist eine 200 m lange Rundlaufstrecke. In der Mitte wird eine ovaler Sandplatz zum Buddeln oder Ballspielen angedacht. Am Rand wird es eine größere Rasenfläche mit Sportgeräten für Eltern und Kinder. Margarete Schmidtken – die gute Seele im Büro vom Sportverein ASV – ist stolz auf die vielen Pokale, die Mitglieder des Vereins holten. Als ehemalige aktive Turnerin freut sie sich besonders über die jungen Mütter, die mit ihren Kleinkindern zum Turnen kommen. Über 90 Mannschaften kommen zum großen IKW-OsterCup, auch unterstützt vom Quartiersmanagement MoabitOst Post-Stadion für alle, die nicht im Verein sind. Vor der Halle entsteht ein Sand-Sportplatz. 21˚ OST | Ausgabe April/Mai 2014 12 Online vernetzt Viel Neues auf www.moabit-ost.de das Neueste im Kiez informieren. Es lohnt sich, den Newsletter zu abonnieren, wir brauchen dafür nur Ihre E-MailAdresse. So können Sie sich für den Newsletter des Quartiersmanagement anmelden: Ganz oben rechts finden Sie einen Link. Es wäre schön, wenn Sie uns bei der Anmeldung außer der E-Mail-Adresse auch Ihren Namen verraten. Datenschutz ist uns wichtig! Liebe Leser/-innen, dies ist die 20. Ausgabe des Quartiers­ blattes aus Moabit-Ost. Es erscheint seit Februar 2011 alle 2 Monate, also 6 Mal im Jahr, und liegt in Bäckereien, Kitas, Kirchen, Läden, Moscheen und Schulen aus. Frühere Ausgaben erhalten Sie natürlich im Quartiersbüro oder im Internet als Download. Im Online-Archiv 21˚ OST finden Sie demnächst auch vollständig die jeweiligen Übersichten zu Themen wie Friseure, Hausaufgaben-Hilfe oder Sportvereine. Wir wissen, dass einige unserer treuesten Leser/-innen diese sammeln. Ebenso können Sie unter moabit-ost.de die Artikel zu den Moabiter Kiezhelden nachlesen. Inzwischen sind es schon 14! Baustelle Moabit-Os t Bei Hempels unterm Unsere PerlebergeSofa r Quartiersblatt Moabit-Ost April/Mai 2014 | Ausgabe 20 Die Website wird umgebaut Bis zum Sommer erhält die InternetPräsenz ein frisches Antlitz. Das ist auch nötig, denn bei über 3200 Besuchern pro Monat muss auch mal „renoviert“ werden – d.h. also alte Beiträge zu löschen oder neu zu sortieren. Die Website soll Schritt für Schritt zu einer Plattform für den Stadtteil und seine Menschen werden. Auch Einrichtungen, Vereine und wichtige Unternehmen werden kurz vorgestellt und verlinkt. Newsletter Im Moment arbeiten wir daran, den Newsletter des Quartiersmanagement neu zu gestalten. Er soll – wenn alles klappt – noch in diesem Frühjahr mindestens monatlich (im Wechsel mit der Zeitung) erscheinen und wird mit Bildern und sehr knappen Beiträgen ansprechend über Veranstaltungskalender Wer öfter online „vorbei schaut“, hat vielleicht bemerkt, dass immer mehr Tipps für Veranstaltungen zu sehen sind. Gudrun Radev betreut seit Jahren die Terminseite in diesem Blatt und nun auch den OnlineKalender Moabit-Ost. Wir glauben, dass ein Kiez, in dem so viel passiert, sehr lebenswert ist. Deshalb der große Aufwand! Ihre Veranstaltung selbst eintragen! Die Website moabit-ost.de lebt davon, dass viele mitmachen. Schicken Sie uns Bilder, Hinweise und Links zu interessanten Webseiten aus dem Kiez. Was Sie selbst leisten können, sind die Einträge in den Terminkalender. Tragen Sie hier Veranstaltungen ein, die auch Ihre Nachbarn interessieren könnten. Noch Fragen? Sie erreichen uns online unter moabit@ layoutmanufaktur.de oder per Telefon: 4208 6812. Bianka Spieß / Gudrun Radev So tragen Sie eine Veranstaltung ein: 1. Im Menü Home –> Aktuelles –> Termine gibt es oben rechts einen Link 2. Tippen Sie Ort und Zeit sowie einem kleinen Text dazu in die Maske ein. 3. Der Termin wird in Kürze frei geschaltet, wenn es eilt, bitte melden. Ausgabe April/Mai 2014 | 21˚ OST Die Stadt im Wandel 13 Licht und Schatten: Baustelle Moabit In den letzten Monaten gab es gleich drei Infoveranstaltungen zu Moabiter Bauvorhaben. Kein Wunder: Fast an jeder Ecke stolpert man über eine neue Baustelle. Einige, wie die Sanierung des Post-Stadions, sind bitter nötig. Andere, wie der Umbau des Kleinen Tiergartens oder das neue Wellness-Bad im Post-Stadion scheinen zu teuer und auch die ständigen Staus sind anstrengend. Trotzdem ist es gut, dass vieles in Angriff genommen wird, denn: Die Zeit lässt sich nicht zurück drehen Moabit liegt mitten in Berlin und Berlin wächst. Immer mehr Menschen zieht es nach Moabit, wo es noch viel Potenzial gibt. Der Zuwachs an Einwohnern und Touristen erfordert zudem dringend den Ausbau von Tram-, U- und S-Bahnlinien. Für mehr Autos ist kein Platz – abgesehen vom Lärm, der krank macht. Wenn Bürger ihre Meinung sagen Zum Glück hat sich mittlerweile eines durchgesetzt: Anwohner/-innen sollen sich bei Bauvorhaben beteiligen, besonders in Sanierungsgebieten. Die Moabiter machen davon regen Gebrauch. Schade, dass die – mitunter fachlich fundierten – Vorschläge der Bürger zu selten umgesetzt werden. Erfolg hatten diese jedoch bei der geplanten Sanierung der SchultheißBrauerei. Vom Tisch sind Pläne für ein riesiges Parkhaus und eine Lärmschutzwand an der Lübecker Straße. Auch den geforderten Zugang von der Perleberger Straße wird es geben. Dass auf dem Gelände so viele Läden entstehen, mag manche freuen, manche nicht. Dem Investor ist kein Vorwurf zu machen, die Verkaufsfläche wurde bereits im Bebauungsplan festgeschrieben. Ich frage mich jedoch, ob Berlin so viele Einkaufs-Zentren braucht? Es Viel Grün aufs Dach und die Erhaltung der denkmalgeschützten Außenfassade plant Investor Huth in der Schultheiß-Brauerei. Blick von der Ecke Strom-/Perlerberger Straße. gibt genug Leute, denen das Geld zum „Shoppen“ fehlt. Andere lesen lieber, als einzukaufen und bestellen ihre Waren im Internet. Für die Turmstraße wird es trotzdem aufwärts gehen, gerade weil gegenüber – an der Stromstraße – weiter investiert wird. „Hertie“ will weiter wachsen Auch wenn es die Kette „Hertie“ nicht mehr gibt, benutzen die Moa­ iter für b das Einkaufscenter an der Turmstraße immer noch den alten Namen. Der neue Betreiber – die MIB AG – will nun das Gelände hinter dem Kaufhaus in Richtung Stromstraße weiter bebauen. Allerdings wird das noch dauern, denn inzwischen spricht vieles dafür, dass die neue Tramlinie bis zum U-Bahnhof Turmstraße verlängert wird. Es wäre gut, wenn bald Klarheit bestünde. Nur teures Wohnen an der Lehrter? Ebenso wie die MIB AG hat auch Klaus Groth das Potenzial von Moabit erkannt. Er lässt gegenüber dem PostStadion an der Lehrter Straße 700 Wohnungen bauen. „Die grüne Lage mitten in Berlin ist attraktiv. Die Planung ist fast abgeschlossen, in diesem Jahr fangen wir an und es wird auch Wohnungen für „Die Bebauung der Lehrter Straße wird sich allmählich auf die Miethöhen im Kiez auswirken“, meint Susanne Torka vom B-Laden bei der kritischen Betrachtung des Modells „Mittelbereich Lehrter Straße“ Geringverdiener geben“, verkündete er bei einer Anwohnerversammlung im Februar. Nur sei noch unklar, wie viele Wohnungen das sein werden. Das ist nur eine der Sorgen von Susanne Torka vom Betroffenen-Laden Lehrter Straße. Sie und ihre Mitstreiter haben die seit Jahren laufende Planung begleitet, öffentlich gemacht und einige Verbesserungen für den Kiez erstritten. Sicher ist jedoch, für die 1500 neuen Moabiter werden die vorhandene Kitas, Schulen und die selten verkehrende Buslinie nicht reichen. Da muss sich noch einiges tun. Bianka Spieß Das Einkaufs­ zentrum an der Turmstraße (ehemals Hertie) wurde vor einem Jahr wieder eröffnet und soll sobald wie möglich erweitert werden. So stellen sich die Moabiter Architekten Sauberbruch Hutton den neuen Stadtplatz gegenüber dem Post-Stadion vor. In der Mitte das Hochhaus mit Studenten-Wohnungen. 21˚ OST | Ausgabe April/Mai 2014 14  Kultur in Moabit-Ost Hinein in den Theater-Sessel! Endlich wird auch in Moabit-Ost wieder regelmäßig Theater gespielt! Nicht jenes, bei dem man mucksmäuschen still sein muss. Im Gegenteil, es gibt etwas zu lachen. Das Ensemble „Hauptstadt Impro“ ist ab sofort jeden Monat in der Kulturfabrik auf der Bühne. Geben Sie uns ein Stichwort! Beim Impro-Theater wissen die Schauspieler auch nicht, was gespielt wird, denn das entscheiden die Zuschauer/innen. Die Künstler lernen keine Texte auswendig und haben keine Requisiten dabei. Das Publikum versorgt sie mit Stichworten (z.B. Was ist mir heute passiert?) und die Gruppe spielt sofort Szenen und ganze Theaterstücke aus dem Stegreif. Sogar die Musik wird improvisiert. Wer einmal so richtig lachen möchte, sollte sich auf den kurzen Weg in die Lehrter Straße machen. Für die Kleinen gibt es einmal im Monat eine Kinder-Show. Info: Fabriktheater in der Kulturfabrik, Sonnabends: Show für Erwachsene (20 Uhr), am Sonntag darauf die KinderShow (16 Uhr) – Termine: 26./27. April; 31. Mai/1. Juni Immer mit auf der Bühne – auch bei den Kinder-Shows: Theaterkatze Cleo. Die Schauspieler sind sehr erfahren und freuen sich auf Ihren Besuch im Fabriktheater Lehrter Straße 35. Öfter ’mal ins Kino! Filmrauschpalast Ein kleiner Saal mit bequemen Sesseln und einem anspruchsvollen Programm. Jeden Tag laufen tolle Filme, an manchen Sonntagen gibt es 5 Vorstellungen. Das aktuelle Programm hängt im Schaukasten an der Kulturfabrik, Lehrter Straße 30 aus. Sie finden es auch unter www.filmrausch.de und auf Facebook. Es stimmt, der alte Turmpalast, das legendäre Kino an der Ecke Turm-/Stromstraße wird bald abgerissen. Ein richtig großes Kino hat Moabit nicht. Kein Grund, wirklich traurig zu sein. Längst haben Filmfreunde Räume gefunden, wo gutes Kino gezeigt wird. Kino open air Filme umsonst und draußen: ab Ende Mai wieder im Hof der Kulturfabrik, immer freitags und sonnabends, 22 Uhr – unterstützt vom Quartiersmanagement. Filme zum arabischen Frühling zeigt derzeit der Verein „14 km“ in der Kulturfabrik. Es gab bereits Filmabende mit aktuellen Streifen aus Libyen und Marokko, anschließend wurde darüber diskutiert. Das Quartiersmangagement unterstützt diese Initiative, deshalb ist der Eintritt kostenlos. Sie sind herzlich am 13. Mai im ZilleHaus, Rathenower Straße, zu einen großen Libanon-Abend mit Filmen und Kultur willkommen. Fotos: Filmrauschpalast Projekt Moabit -O st Kino-Café – Weltfilm – Kinder-Filmschule Auch Maren Dorner ist filmbegeistert. Seit 3 Jahren präsentiert sie in der Zunftwirtschaft (Arminiusstraße) jeden Monat einen Filmklassiker. Der nächste läuft am 3. Mai, 15 Uhr! Diese Reihe fördert das Quartiersmanagement (Moabit-West), sodass Besucher nur Kaffee und Kuchen bezahlen müssen. Seit kurzem zeigt Maren Dorner zudem besondere Filme im Stadtschloss Moabit und im Café Martha & Maria, Waldstr. 37. Ausgabe April/Mai 2014 | 21˚ OST Oster-Ferien 15 Osterferien vom 12.–27. April Für Kinder und Jugendliche können die Ferien ein Erlebnis werden, auch wenn sie im Kiez bleiben. Unsere Tipps: Schulgarten, Birkenstraße Geöffnet ab 9 Uhr. Frühstück (1 €) und Mittagessen (2,50 €) um 13 Uhr! So-Do,13.-17.4., 10-17 Uhr: TrickfilmWorkshop mit Pflanzen. Die Filme werden am 24. Mai gezeigt. So 20.4. Osterquiz: Der Osterhase hat tolle Sachen versteckt. Löst das Rätsel! Di-Fr, 22.-25.4. Basteln mit Dingen, die als „Müll“ bezeichnet werden. 10-17 Uhr Sporthalle am OSZ, Alt-Moabit 10 17.-21.4. Int. Basketball-Turnier „Ich kann was“, Seite 10 Kufa-Kids, Lehrter Straße Mo-Fr, 14-18 Uhr; auf dem KlaraFranke-Spielplatz oder in der Remise nebenan: Spielen, Basteln, Filme schauen uvm. Minigolf, Rathenower Straße Dienstag–Sonntag, ab 11 Uhr Moabiter Kinderhof, Seydlitzstraße Mo-Fr ab 12 Uhr: Mo+Di: Filmprojekt in der Kufa, Do: Basteln und Kicker-Turnier, Fr: Backen + Lagerfeuer, täglich Kaninchen füttern. Zille-Haus, Rathenower Straße Mo-Fr ab 13 Uhr – Mittwoch: Akrobatik, Toben, Turnen und Boxen Power 21, Stephanplatz Di + Do ab 14 Uhr, Mi+Fr ab 15 Uhr Ausleihe von Spielzeug ab 13 Uhr 1. Ferienwoche: Thema Ostern: Kartoffelstempeln, Osterkörbchen basten, Frühlingsbilder malen 2. Ferienwoche ab 23.4.: Thema Müll: Spielen, Buddeln und Pflanzen auf dem Stephanplatz; Müllwettlauf, MüllsortierKing, Müllbasteln Di+Do Fußball, Mittwoch BMX ab 17 Uhr Macht ’was draus! Am 14./15. April können Moabiter Jugendliche dieses Fahrrad im Ottopark mit gestalten. Nach den Osterferien fährt die Rikscha – ausgestattet mit Video, Audio und Kamera auf Schulhöfe und in die Freizeitstätten. Jede/r kann dann sagen, was ihm an Moabit gefällt oder nicht: Alles wird für einen kleinen Film aufgezeichnet. Jubiläum in der Lehrter Straße: 30 Jahre „Antike Bauelemente“ Hohe Fenster, dekorative Fliesen, solide Holz-Türen oder gar gutes Parkett – was hat er nicht alles gerettet – vom Müll sozusagen! Wolfram Liebchen weiß, dass beim Modernisieren von Altbauten vieles entsorgt wird, was nicht unserem High-Tech-Zeitalter entspricht. Aber damit verschwinden dann ja auch Details, die Hausflur, Wohnung oder Gartenhäuschen so unverwechselbar machen… So entfaltete Liebchen als Inhaber der „Antiken Bau-Elemente“ ein großes Herz für die schönen Gegenstände des Wohnens. Wer Ästhetik im Alltag liebt, wird ihn verstehen. Der Hof seines Gewerbes gleicht einer Fundgrube – das schätzen auch die Requisiteure von Filmstudios, Theatern, Kunst-Liebhaber oder Museen. Sie alle schauten schon bei ihm vorbei, gehören zu seinen Kunden – das berühmte Studio Babelsberg ebenso. In diesem Jahr feiert er bereits das 30jährige Bestehen seiner Firma. Die Firma von Wolfram Liebchen in der Lehrter Straße 25 besteht im April besteht schon 30 Jahre. Er bewahrt historische Bau-Elemente wie Dielen, Gitter oder Kachelöfen vor dem Müll. Die passt so wunderbar in die preußisch geprägte Straße mit Bauten aus der Gründerzeit, dem einst wunderschönen historischen Lehrter Bahnhof in Sichtweite oder der markanten Backstein-Mauer. Nun muss er um seinen Standort ban- gen, denn dahinter werden im Neubau ca. 700 Wohnungen entstehen (siehe Seite 13). Ob er da bleiben darf? Wir wünschen es ihm und seinem unverwechselbaren Gewerbe – einem Kleinod in Moabit. Gudrun Radev 21˚ OST | Ausgabe April/Mai 2014 16    Veranstaltungstipps – weitere im Internet: www.moabit-ost.de Familienzentrum, Zillehaus Mo + Mi 15 Uhr / Fr 9 Uhr Familien-Café sowie Hebammen-Sprechstunde, ElternKleinkind-Gruppe, Kurs Starke Eltern – starke Kinder, Entspannungskurs, Eltern-Kind-Turnen, Babysitter vermitteln, Eltern-AG, Gesunde Ernährung Kleinkinder + Säuglinge, Musikgarten, Kontakt: Sibylle Büchele, Tel. 30873643, info@familienzentrum-moabit.de Sa, 10.5. Papierschöpfen, Schulgarten 15Uhr Sa, 10.5. Kaffee-Klatsch bei BürSte, 15 Uhr Di, 13.5. Stadtteil-Plenum West, Stadtschloss, 19 Uhr Mi, 14.5. Moabiter Bildungsfest, Ottopark „Entdecke deine Möglichkeiten“, 14 Uhr Mi, 13.5 Arabischer Filmabend/ Diskussion zu Libanon, Zille-Haus 18.30 Uhr, S. 14 Fr, 16.5. Führung durch die Klassenzimmer, Tucholsky-Grundschule, 13.30 Uhr, S. 6 Fr, 23.5. Schulfest in der Theodor-HeussSchule, ab 10 Uhr Sa, 24.5. Flohmarkt auf dem Stephanplatz, 14 Uhr, Anmeldung: power21@ymail.com; Lange Nacht der Familie „Nächtliches Feuerspiel“, Schulgarten; Fest der Nachbarn: auf dem Stephanplatz, im Familien-Zentrum, auf der Pritzwalker und der Lübecker Straße ab 16 Uhr – S. 5 Mo, 26.5. Plenum Stadtteilvertretung Turmstraße, Rathaus, 19 Uhr Sa, 24.5. Orchester-Konzert der Musikschule Fanny Hensel, Heilandskirche, 19 Uhr Bitte vormerken: Sa, 14.6, Fest auf dem Stephanplatz mit Fairplay-Fußballturnier mit Power 21. Bitte für Infostände, Bühnenprogramm und das Turnier anmelden: info@ stephankiez.de oder power21@ymail.com, Tel: 3949 4010 Bitte vormerken: Frühlingsfest auf der Lehrter Straße! Infos im B-Laden Mitmachen Mo-Fr, 7.-11.4. Fasten ohne zu hungern, SHK, Tel. 394 63 64, www.stadtrand-berlin.de Mi, 9.4. Gesunde Ernährung und Bewegung für Kinder, Infotag, SOS-Kinderdorf, ab 10 Uhr Do, 10.4. Besuch im Mitte-Museum, ab Umwelt-Treff, 10 Uhr Do, 3./10./17.4. Internet-/Word-Kurs für Senioren, Bibliothek, 10 Uhr, kostenlos Sa, 12.4. Kaffee-Klatsch bei BürSte, 15 Uhr Di, 15.4. + Do 17.4. Wandern durch den Gr. Tiergarten und den Humboldthain, ab Umwelt-Treff, 10 Uhr Mi, 16.4. Kostenlose Rechtsberatung durch Anwalt, BürSte, 16.30 Uhr Sa, 20.4. Fußball schauen: BAK 07 spielt im Post-Stadion gegen Union, 13.30 Uhr nächstes Heimspiel am 17.5. Mi, 23.4. Grüne Kiezstraße, Eröffnung bei Kaffee/Kuchen Quartiersbüro, 15 Uhr, S. 3 Ausstellung Lieblingsplatz, Foto-Tausch-Projekt zw. CarlBolle-Schule und Schule Am Falkplatz, Zunfthalle, Mo-Sa 8-21 Uhr bis 10.5. Ovid's Girls, Galerie Nord, Di-Sa 13-19 Uhr. Positionen zu Metamorphose 30.4.–25.5. Ausstellung im Kurt-Kurt Eröffnung, Mi, 30.4. 19 Uhr, Do-Sa 16-19 Uhr, Sa 24. 14-19/So 25.5. Finissage, 16 Uhr Veranstaltungsorte Argana, Restaurant, Stephanstr. 19 Arminiushalle, Arminiusstraße Betroffenen-B-Laden, Lehrter Str. 27-30 Bruno-Lösche-Bibliothek, Perleberger 33 Buchhandlung, Dorotheenstadt, Turmstr. 5 BürSte, Stadtteil-Zentrum, Stephanstr. 42 Fabriktheater, Kufa, Lehrter Str. 35 Familienzentrum Zille-Haus, Rathenower Str. 17 Literatur, Theater, Kino & Musik Mi, 9.4. Eva Ehley liest einen Sylt-Krimi, Bibliothek, 19 Uhr, Eintritt frei Sa, 12.4. Wort & Musik, Heilige-Geist-Kirche, 18 Uhr So, 13.4. Orgel-Konzert zur Passionszeit, St. Johannis, Alt-Moabit 25, 17 Uhr Sa, 26.4. Impro-Show, fabriktheater, 20 Uhr So, 27.4. Kindershow, fabriktheater, 16 Uhr Di, 29.4. Claudia Puhlfürst über Fälle aus der Rechtsmedizin, Bibliothek 19 Uhr, Eintritt frei Mi, 30.4. Aberwitzige Reise durchs Land, Lesung mit Gitarre, Buchhandlung, 20 Uhr Do, 1. Mai, Einen ganzen Tag Theater, theater 89 feiert sein 25. Jubiläum Galerie Nord, Turmstraße 75 Heilandskirche, Thusnelda-Allee 1 Heilige-Geist-Kirche, Perleberger Str. 36 Jobpoint, Alt-Moabit 84 (Thusnelda-Allee) KuFa-Kulturfabrik, Lehrter Str. 35 Kunststätte Dorothea, Turmstraße 5 Kurt-Kurt, Galerie, Lübecker Str. 10 Lehrter17, Kulturraum, Lehrter Str. 17 Martha & Maria, Waldstraße 26 Power21, Stephanplatz, Spiele-Ausgabe Quartiersbüro, Wilsnacker Straße 34 Rathaus Tiergarten, Mathilde-Jacob-Platz Schulgarten Moabit, Birkenstr. 35 SHK (Selbsthilfe), Perleberger Straße 44 SOS Kinderdorf, Waldstraße 23 Stadtmission, Lehrter Str. 68 Stadtschloss, Rostocker Straße 32 St. Johannis-Kirche, Alt-Moabit 25 theater 89, Putlitzstr. 13 Theodor-Heuss-Schule, Quitzowstr. 141 Tucholsky-Grundschule, Rathenower Straße 17 Umwelt-Treff, Rathenower 16, Aufg. G ZK/U, Alter Güterbahnhof, Siemensstr. 27 Zille-Haus, Rathenower Str. 17 Do 24.4. Pflanz-Aktion auf dem Stephanplatz, Power 21, 15 Uhr Do, 24.4. Netzwerkparty 14km - Nordafrika /Naher Osten, Argana, 18.30 Uhr Fr, 25.4. SOS-Erzählcafé, 16 Uhr Sa, 26.4. 6. Helmut-Böhm-Lauf, Start PostStadion, ab 12.30 Uhr, S. 11 28.4-31.5. Frauensport-Aktionswochen der ASV-Leichtathletik, S. 11 Mo, 28.4. Plenum der Stadtteilvertretung Turmstraße, Rathaus, 19 Uhr Di 29.4. Kieztreff, Anregungen für den Stephankiez und Moabit-Ost, BürSte, 19 Uhr 30.4. Walpurgis-Feuer „Tanz in den Mai“, Schulgarten, 15 Uhr Di, 6.5. Uhr Betroffenen-Rat, B-Laden, 19 Uhr Mi 7.+14. Mai, Mitmach Projekt – Nestbau, Schulgarten 15 Uhr Do, 8.5. Geschenke basteln zum Muttertag, Power 21, 15 Uhr Sa, 10.5. Samstag für Kinder von 8-12, Hl.Geist-Kirche, 10 Uhr, Anm. Tel. 395 33 46 Fr, 2.5. Konzert Mädchenchor Berliner Singakademie, Hl.-Geist-Kirche, 19 Uhr Do, 8.5. Susanne Kliem liest: Die Beschützerin, Bibliothek, 19 Uhr, Eintritt frei Sa, 9.5., Weltfilm: Alex. Granach - da geht ein Mensch (D 2012), mit Regisseurin A. Wittlich, ZK/U, 18.30 Uhr Sa, 10.5. Wort & Musik, Saxophon u. Orgel, Hl.-Geist-Kirche, 18 Uhr Sa, 10. Mai, Kinocafé: ein Film mit Alexander Granach, Zunftwirtschaft, 15 Uhr. Mi, 14.5. Literarisch-Musikalischer Abend Mühsam, Kästner, Fried mit Klavier, Gesang, Saxophon, Klarinette Buchhandlung, 20 Uhr Do, 15.5. KinderTheater: Wie man einen König heiratet, Heilandskirche, 10.30 Uhr, 4-5 € Sa, 17.5. Elke Querbeet liest/ singt Texte von Mascha Kaleko, Buchhandlung, 20 Uhr Fr, 23.5. Roman über Kriegsfotograf Robert Capa, Buchhandlung, 20 Uhr Fr, 23.-25.5. Ortstermin 2014 Offene Ateliers, Ausstellungen, S. 3+5 Zunftwirtschaft, Arminiusstraße 2 Das Quartiersmanagement Moabit-Ost wird gefördert durch:
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