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Full text: 21˚ Ost (Rights reserved) Ausgabe 11.2012 (Rights reserved)

21˚ OST Quartierszeitung Moabit-Ost Ortsterm in – Kulture & Moabit liest lle Hö im Kulturh hepunkte erbst Okt./Nov. 2012 | Ausgabe 11 Schule szkoła school école okul училище Schule kann Spaß machen – das meinen jedenfalls die Schülerinnen und Schüler der James-Krüss-Schule. Sie ist eine von insgesamt fünf im Kiez. In dieser Ausgabe der Quartierszeitung wollen wir diese einmal näher vorstellen mit ihren besonderen Angeboten und Projekten (ab S. 8). Mehrere Projekte werden vom Quartiersmanagement Mobit-Ost gefördert. Liebe Schüler! Gerade sind Eure Herbstferien zu Ende, nun heißt es – fleißig sein. Bis zu den Zeugnissen im Januar bleiben nur noch wenige Wochen. Die Noten sind wichtig für den weiteren Schulbesuch oder für Eure Bewerbung. Falls Ihr mal „stecken bleibt“: Nutzt die Hilfe für Hausaufgaben. Macht es wie Mariam und Arieta, die unbedingt ihren Abschluss schaffen wollen, und dafür jeden Nachmittag fleißig lernen (siehe Seite 14). Liebe Eltern und Nachbarn! Wenn Sie wissen wollen, was in „Ihrer“ Schule läuft, kommen Sie zu den Treffen in den Elterncafés. Dort erfahren Sie, wie Sie Ihr Kind unterstützen können. Gudrun Radev & Bianka Spieß 2  Höhepunkte und Feste bei uns Projekt Moabit-Ost Ein bunter Sommer im Quartier Perlenkiezfest – Pflanzaktionen – Hoffest im Gesundheitszentrum (GSZM) – Suppenfestival – Moabit meets Balkan In den letzten Wochen reihte sich in unserem Quartier Höhepunkt an Höhepunkt. Über jedes Ereignis könnte man einen eigenen Artikel schreiben. Wir fassen uns kurz, bedanken uns bei Organisatoren und Mitstreitern und lassen die Bilder sprechen: Bilder rechts: Beim diesjährigen Perlenkiezfest am 7. September war überall etwas los – nicht nur auf der Bühne. Hier die Musik-Gruppe der Kurt-TucholskyGrundschule Die Bewohner zeigten großes Interesse an Pflanzen und Pflege bei den Aktionen (15.9., 9. und 14.10.) in der Pritzwalker und der Lehrter Straße. Das Projekt „Grüner Kiez“ half Balkonkästen, Baumscheiben und kleine Becher mit winterharten Blumen und Zwiebeln zu bepflanzen. Die Hausverwaltung Geverka spendete gleich 200 Euro für Pflanzen und Kästen. Die Moabiter Kinder umringten bei jedem Fest begeistert den Clown Andi, der geschickt Figuren aus Luftballons formte. „Lern Deinen Kiez kennen“ – unter diesem Motto luden die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) und das Quartiersbüro und zum Hoffest ein. Auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses Moabit zeigten am 31. August viele Einrichtungen des GSZM ihre Arbeit. Mit dabei war z.B. die DETA-MED-Tagespflege für ältere Migranten. Ihre Patienten zeigten beim Fest, wie man Körbe flechtet. Ausgabe Okt./Nov. 2012 | 21˚ OST Für eine lebendige Nachbarschaft 3 Diese Suppe ess´ ich gern Gemeinsam löffelten die Besucher an langen Tischen die Suppen aus Avocado, Kichererbsen, Linsen, Mais, Spinat oder Yoghurt – und kamen dabei ins Gespräch. Projekt Moabit-Ost Klingender Übergang Das erste Suppen-Festival am 29. September auf Initiative des Quartiersmanagement Moabit-Ost war wunderbar. Jeder konnte für 50 Cent probieren, was er wollte, die Köche befragen und bei Gefallen gleich das Rezept mitnehmen. Bewohner warteten hinter ihren bauchigen Töpfen, wie ihre Kochkünste bei den Besuchern ankamen. So verschieden wie die Herkunft der Bewohner waren auch die ­ uppen. Mit Löffel S und Schale ausgestattet wanderten die Gäste zu den einzelnen Ständen. Es wurde schnell gesellig, zumal jede Suppe köstlich schmeckte und sich alle wohl fühlten. Die würzige polnische Pilzsuppe war als erste aufgegessen. Was hätte es Besseres geben können als diese rege Nachfrage? Hussein Chahrour, der Verantwortliche für dieses Fest, kümmerte sich umsichtig um alles. Zum Koch-Duell vor aller Augen traten Thorsten und Michael gegen Hanadi und Arige an. Aufmerksam warteten die Gäste ab, was die Jury zu den beiden Reis-Gerichten sagen würde. Am Projekt Moabit-Ost Die Kinder verfolgten den Kochduell aus der ersten Reihe. Eifrig schälten, schnitten und rührten die vier Köche, dass es Spaß machte, zuzuschauen. Das Suppenfestival war mit dem Kochduell noch lang nicht zu Ende. Beherzt spielte bei „Moabit meets Balkan“ die temperament­ volle Blasergruppe „Fanfara Kalaschnikov“ auf: mit Trompete oder Tuba. Es klang mitreißend und sehr überzeugend. Ohne Zugaben ließen die Zuhörer diese Musiker nicht gehen. Bei Einbruch der Dunkelheit zogen alle weiter zum Café Conviva, Birkenstraße 15. Dort erhielten die „Bulgarian Voices“ viel Beifall für ihre anspruchsvollen Lieder. Die türkische Gruppe „Saz Evi“ zupfte auf ihren Saiten-Instrumenten melancholische Melodien in die Nacht – aufmerksam vom Publikum belauscht. Nachbarn aus der Pritzwalker, Lübecker oder anderen Straßen An weiteren Orten in hatten liebevoll Suppen aus ihrer natio­ alen Küche zubereitet der Rathenower und n – so wie Frau Yildirim mit ihrer Suppe aus Kichererbsen. Lehrter Straße spielten Pokret Live, DJ Zigan Aldi, Balkantronika, Beat­ lephant (Live), e Ende wurde es richtig spannend und RtmiS, Hinz&Kunzt Dj Team visuals by die Frauen ­ rugen den Sieg davon. Als t VJ-Super. Prämie gab es weiße Koch-Mützen. Auch die beiden Männer wurden immer Gudrun Radev wieder für ihren Eintopf gelobt. Die Stimmung war prächtig – Spaß, Spiel, Tipp: Alle Rezepte des Suppenfestivals sind Begegnungen in der Nachbarschaft unter www.moabit-ost.de zu finden. und leckere warme Suppen im Bauch ließen keine Wünsche offen. Launige Saxophon-Musik stimmte auf den Nachmittag in der Pritzwalker Straße ein. 21˚ OST | Ausgabe Okt./Nov. 2012 4 Bewohner engagieren sich Auszeichnung für tatkräftige Frauen Quartiersmanager Fadi Saad zeichnete am 29. September feierlich 3 besonders Aktive für ihre ehren­ amtliche Arbeit in Moabit-Ost aus – Ingrid Thorius, Sedanur Karaca und Tanja Meyer. Er überreichte die goldene Ehrenamtskarte Berlins und verlas eine Anerkennung des Senators für Stadtentwicklung Michael Müller. Die Freude über dieses Lob stand den Frauen ins Gesicht geschrieben. Die Karte gewährt einen Preisnachlass in verschiedene Berliner Kultureinrichtungen, wie Zoo, Museen und Theater. Rundgang durch den Kiez Am 30. August trafen sich ältere Menschen zu Rundgängen durch Moabit, um Problemstellen in ihrem Kiez aufzuspüren. Am Ende tauschten sie bei Kaffee und Kuchen ihre Ergebnisse im Rathaus Tiergarten aus. Erfreulich: die starke Teilnahme bei uns in Moabit-Ost. Sven Kirschke von der Kontaktstelle PflegeEngagement führte die Gruppe. Mit dabei waren Stadtrat Stephan von Dassel und Thorsten ­ Lüdtke, Mitglied der BVV Mitte. Bürgerstunde im Freien Am Freitag, den 5. Oktober bekam die Pritzwalker Straße hohen Besuch. Bezirksbürgermeister Dr. Hanke folgte einer Einladung der Bewohner, um sich bei köstlichem Essen, Kuchen und Tee über die Nachbarschaft und das Leben in Moabit zu unterhalten. Die engagierten Bewohner/-innen führten ihn stolz durch ihre Straße, in der sich in den letzten Monaten viel getan hat. Seit dem Frühling hatte das Quartiermanagement die Bewohner/-innen angeregt, das Straßenbild zu verändern. Es ist nun sauberer und friedlicher, die Atmosphäre freundlicher. Der Bürgermeis- ter zeigte sich erfreut und genoss den Nachmittag. Er versprach, den Wunsch der Bewohner nach einer festen Über- dachung für ihren Treffpunkt im Bezirksamt zur Sprache zu bringen. Paula Engelsmann Ausgabe Okt./Nov. 2012 | 21˚ OST Kunst belebt das Straßenbild 5 Planeten. Sterne und wir Licht für Moabit Ost Es leuchtet bei uns im Quartier, Straßen sind festlich geschmückt – dank künstlerischer Lichtobjekte und Lichterketten, gespannt zwischen Häusern und Bäumen. Bis Ende Februar 2013 wird damit die kalte Jahreszeit etwas heller. In Vorbereitung gestaltete Moritz W ­ ermelskirch, der Initiator des Quartiersprojektes, mit Jugendlichen im Moabiter Kinderhof einige Lampions in Form von Monden und Sternen. Bewohner konnten sich beteiligen und die Lichterkette am eigenen Balkon oder Fenster befestigen oder Strom zur Verfügung stellen. Erstmals erstrahlen die Lampen zu den „Ortsterminen“ (siehe Seite 7). Bei einem Spaziergang können Sie sie bestaunen und sich bei So stellte sich der Künstler die Installation vor. Am 27. Oktober lädt er zum Spaziergang ein. Projekt Moabit-Ost einem Glas Tee ihr schönstes Objekt auswählen. Spaziergang 27. Oktober, 18.30 Uhr Treff: Ecke Perleberger/Rathenower Straße. Die Lampions hängen in der: Perleberger, Rathenower, Krupp-, Birken- und Bandelstraße Kontakt: Moritz Wermelskirch, Infos www.mrtz.de, Tel. 0151/17856303. Licht – Fahrrad – Stadt Projekt Moabit-Ost Wer möchte einen Weihnachtsbaum? Wie im vergangenen Jahr sollen an mehreren Ecken im Kiez Weihnachtsbäume aufgestellt werden, um die sich mehrere Anwohner gemeinsam während der Adventszeit kümmern. Bewerbungen bis 20. November beim Quartiersbüro Wilsnacker Straße 34. In mehreren Workshops bauten Künstler/-innen mit Moabitern ein Kunstobjekt aus Holz nach deren Idee. Fleißige Hände halfen, es fertig zu stellen. Das „bicylope“ sieht aus wie eine Sitzbank mit Fahrrad. Wenn Nachbarn sich dort treffen und gemeinsam treten, erzeugen sie Strom und es wird hell. Die drei internationalen Künstlergruppen – Zuloark, i Collective und IOT – sind schon sehr gespannt, ob es funktioniert. Wir auch! „Was könnte hier sein?“ Im leer stehenden Laden, Perleberger 65, nahe Lehrter Straße, gestalteten Künstler von iCollective zusammen mit dort wohnenden Jugendlichen ein witziges Schaufenster. Der Blickwinkel in ein Arbeitszimmer überrascht, einige Besucher grübeln eine ganze Weile, bis sie den Humor verstehen. Einen Dank an die Hausverwaltung Modus. Die Idee dieses Quartiersprojekts: Aufmerksam machen auf den Leerstand. 21˚ OST | Ausgabe Okt./Nov. 2012 6 Moses-Galerie öffnet zum 20. Mal Die Erste Gemeinschaftsschule BerlinMitte, Stephanstraße 2, kann stolz sein. Seit 1993 zeigen die Schüler jedes Jahr im November ihre besten Arbeiten aus dem Kunst-Unterricht. Bis aus dem Konzept eine fertige Ausstellung wird, leisten die Lehrer viele zusätzliche Stunden. In diesem Jahr machen sie das zum 20. Mal. Das Motto 2012 lautet: „Station Berlin“. Kiez-Kultur Projekt Moabit-Ost Moabit liest In Kürze ist es wieder soweit. Vom 12. bis 16. November lesen Autoren wie Horst Bosetzky, Robert Rescue oder Heinz Buschkowsky den Moabitern ihre neuen Geschichten vor. Das gesamte Programm finden Sie im Internet. Einen Vorgeschmack gab es für Schüler/innen und Lehrer in Moabit-Ost bereits im September. Der Quartiersmanager Fadi Saad las aus seinem Buch „Kampfzone Straße“ vor und ermunterte die Schüler ihre Konflikte ohne Gewalt auszutragen. Am 15.11. wird er sein Buch nochmals in der HedwigDohm-Schule vorstellen. www.lange-nacht-des-buches.de Unsere Programm-Tipps Ein Blick in die Moses-Galerie 2011: Die von den Kindern gestalteten Kacheln wurden gebrannt und schmücken nun den Park am Unionsplatz nahe Zunfthalle. Nachbarn, Anwohner und Freunde dürfen kommen und die Kunstwerke bestaunen. Auch die von Fanta Diawara. Die Zehntklässlerin ist so krea­ iv, dass t ihre Arbeiten zudem im Kulturzentrum „Centre Francais de Berlin“ in der Müllerstraße 74 zu sehen sind. Ausstellung vom 28.11. (Vernissage) bis 31.1.2013., immer Mo, Di, Do, Fr von 8–16 Uhr, Mi von 8–13 Uhr. Bitte melden Sie sich im Sekretariat. Tag der Offenen Tür: 18. Januar 2013 Dorotheenstädtische Buchhandlung, Turmstraße 5: Mo, 12.11, 20 Uhr Robert Rescue (Brauseboys) „Eimerduschen – Ein Opfer packt aus“ und Konrad Endler „Männer von Jetzt“. Di, 13. 11, 20 Uhr Horst Bosetzky „Kartoffelsuppe“. Kellerkino Galerie Nord, Turmstr. 75: Di, 13.11, 19 Uhr Lesung und Film über Friedrich Nietzsche Mi, 14.11, 19 Uhr wird Bertholt Brecht präsentiert. Lesung aus „Brecht oder die Gesetze des Islams“ und Filme MitOst e.V., Alt Moabit 90 Fr, 16.11, 20.30 Uhr Michal Hvorecky „Tod auf der Donau“. Kufa, Fabriktheater, Lehrter Str. 35: Do 15.11, 20 Uhr Filmvorführung „Teneriffa Exit“ in Anwesenheit des Regisseurs Bernd Heiber Fr, 16.11, 20 Uhr Frank Willmann liest „Leck mich am Leben. Punk im Osten“ Bücher – Bücher – Bücherbänke – Buchwert Ein neuer Kiez-Treff ist der Stadtgarten auf dem ehemaligen Bahngelände Siemensstraße 27. Beim letzten SperrmüllMarkt in diesem Herbst kamen viele Schaulustige, um Brauchbares zu finden. Das Quartiersprojekt Moabiter Bücherbänke war auch mit vor Ort. Um Bücher ging es auch Ende August beim Projekt Buchwert vor der BrunoLösche-Bibliothek. Groß und Klein durften aus alten Büchern kleine Geschenke basteln. Projekt Moabit-Ost Projekt Moabit-Ost Ausgabe Okt./Nov. 2012 | 21˚ OST Kiez-Kunst 7 Turmstraße 75, Galerie Nord Fünf internationale Künstler: „The critical camera“ – Fotografie Kulturpolitischer Frühschoppen mit Sabine Weißler, Dr. Ute Müller-Tischler (Kulturamt) und Kulturpolitikern der BVV Mitte. Moderation: Dr. Ralf F. Hartmann – Sa 12 Uhr Lesung: „Klar, der Strand war schön.“ Geschichten von Menschen mit Behinderungen lesen Nelli Elkind, Jörg Markowski, Ingmar Meinhold und Arnd Schauseil – Sa, 19.30 Uhr Konzert John Cage – Ulrike Brand, Violoncello, So 17 + 19 Uhr Seien Sie gespannt! Nicht nur Sabine Weißler, die zuständige Stadträtin freut sich, dass in diesem Jahr das Moa­ iter Galerie-Wob chenende „Ortstermin“ im größeren Rahmen stattfinden kann – dank der Förderung der beiden Quartiersbüros in Moabit. Auch die Organisatoren vom Kunstverein Tiergarten sind glücklich, dass ganz Moabit mit dabei ist. Sie laden ein zu Kunst vor Ort (in Läden, Galerien, Ateliers), Kunst im (öffentlichen) Raum und Kunst in Aktion. Entdecken Sie die Moabiter KunstSzene. Mehr als 200 Künstlerinnen und Künstler erwarten Sie an 115 Orten und gewähren Einblicke in ihr kreatives Schaffen. Das Programmheft erhalten Sie u.a. im Quartiersbüro. Kontakt: Veronika Witte für Moabit-Ost, www.kunstverein-tiergarten.de Projekt Moabit-Ost Moabiter Künstler/-innen stellen aus: Sa 27. + So 28. Oktober 2012, 14–19 Uhr, 12–18 Uhr Beteiligte Künstler und Aktionen in Moabit-Ost (Auswahl) Wilsnacker Straße Nr. 34, Quartiersbüro: Alexandra Rojas „Stoff.frauen.bilder.“ Textilkunst Sa, 15 Uhr: „Beziehungspunkte, Performance von Carina Villavicencio Nr. 1+2: Mols Landen Malerei So 14 Uhr, Malaktion für Besucher | Gritta Rösing: Malerei, Fotografie, Objekte | Enrique Antezana: Fotografie, der Künstler nutzt alte Foto-Techniken Nr. 62, Bioladen: Catrin Wechler: Zeichnung, Fotografie | Katharina Kamph: Skulptur, Zeichnung | Pauline Kraneis, Nikolas Theilgaard: Zeichnung, Fotografie | Sandra Lange – Malerei Stromstraße, Schultheiss-Brauerei 5. Etage: Tegene Kunbi, Marc von der Hocht: „DISTANT RELATIVES“– Malerei, Collage, Kinetische Objekte Haus 7 linker Aufgang, 1. Etage: Stefanie Schubert, Christoph Knäbich: „In den Dünen“ – Malerei, Skulptur Turmstraße, GSZM (Krankenhaus) Haus Q: Angelika Stahl: Malerei | Astrid Bajer: Malerei, Objekte | Haus R: Anne D. Robert Licht-Projektion | Gertraude Kremers: Objekte, Künstlerbücher | Diethard Potchul: Malerei, Objekte | Juliane Daldrop: Zeichnung und Objekte | Roswitha Schowerth: Collage, Assemblage Rathenower Straße Nr. 26: Dorine Crass, Elke Schadwell: Skulpturen, Objekte, Scherenschnitt – bis 11.11., Fr 19 Uhr Eröffnung Bandelstraße Nr. 1: David Gessert, Dietrich Walther: „Dinge, Menschen und ihre Behausungen“– Malerei, Zeichnung Stendaler Straße Nr. 5: Installation, Malerei, Bühnenbild, Design, Illustration, Fotografie. 6 Künstler laden ein zu Kunst, Kuchen und Bratwürsten. „Wir zeigen die Kunst“ Rundgänge (eine Auswahl): Sa 14 Uhr: Studentin Zuhal Kacar, 18 Jahre Treff: Wilsnacker Str. 34 Sa 16 Uhr: Künstlerin Birgit Effinger, Treff: Kirchstr. 24 So 14 Uhr: Schauspielerin Anna Bardorf, Fahrradtour, Treff: Kirchstr. 4 So 14 Uhr: Student Taylan Kurt, Treff: Turmstr. 21 Lehrter Straße Nr. 35: Kulturfabrik „Poolpositions“ – Unterwasserfotografie, Design, Video | Josepha Merz, Experimentelle Collagen, KufaCafe (bis 31.10.) Stephanstraße Nr. 5: Antonia Bisig „Aus Zug“ – Fotografie, Video, Zeichnung, Malerei Nr. 11: Barbara Duisberg „Ich sehe was, was Du nicht siehst“– Malerei Fr 19 Uhr Eröffnung Lübecker Straße Nr. 15: Michaela Hajd, Anna Hentschel, Anja Vesterling, Torsten Weber „KA.OZ MODE“– Fotos, Mode, Bühnenbild, Video Nr. 13, Kurt-Kurt: Tom Früchtl: Fotografie, Malerei, Installation – bis 11.11. Do, 25. Oktober, 19 Uhr Eröffnung Perleberger Straße Nr. 60: „Fliegender Teppich“ – Installation aus Texten und Fotografien – bis 6.11. Fr 19 Uhr: Eröffnung Ecke Rathenower: „Planeten, Sterne Und Wir“ – Licht für Moabit Ost, siehe S. 5 Sa, 18.30 Uhr Eröffnung Unterwasserfotografien zeigt die Kulturfabrik, Lehrter Straße Miriam Lucas: „Kissen“ Quitzowstraße Nr. 144: Hans Martin Asch – Fotografie 21˚ OST | Ausgabe Okt./Nov. 2012 8  Von der Kita bis zur Berufsschule Lernen – ein Leben lang Viele Moabiter Schüler möchten später einmal viel Geld verdienen und einen angesehenen Beruf ausüben. Warum nicht? Der Weg steht offen. Moabit Ost bietet für Kinder gute Chancen zum Erfolg. Die Kindergärten und Schulen haben verschiedene Angebote – man muss sie nur finden und nutzen. Eine kleine Hilfestellung für den Weg nach ganz oben. 3 2 2 1 Birkenstraße 6 2 3 4 1 42 32 7 8 Schulen / Außenstellen 1. James-Krüss-Grundschule (gehört zur Ersten Gemeinschaftsschule Berlin Mitte) – Kinder von 5–12 Jahren 2. Garten-Arbeitsschule – für Schüler und Eltern (auch nachmittags Kurse) 3. Hedwig-Dohm-Oberschule – ab Klasse 7, Deutsch-Griechisch-Schule – großes Freigelände, Schülercafé 4. Moses-Mendelssohn-Schule (gehört zur Ersten Gemeinschaftsschule BerlinMitte) ab Klasse 7 – Integrationsschule, eigene Solar-Anlage 5. Theodor-Heuss-Gymnasium, nimmt Schüler in der 7. und 11. Klasse auf, Abitur nach 12 oder 13 Jahren, „Schule mit Courage“ 6. Kurt-Tucholsky-Grundschule – Kinder von 5-12 Jahren, musikbetonter Unterricht, Ganztagsschule, Nähe zum FritzSchloss-Park 7. Außenstelle der Kurt-TucholskyGrundschule – mehr Platz für die insgesamt 500 Schüler 8. Berufsfachschule für Sozial-Assistenz, für Schüler ab 16, Nachholen von Schulabschlüssen möglich 9. OSZ Banken und Versicherungen, mehrere Bildungswege zum Beruf – ab 16 Jahre, Nachholen von Schulabschlüssen möglich GSZM: Gesundheitszentrum ehemaliges Krankenhaus Moabit Turmstraße Ausgabe Okt./Nov. 2012 | 21˚ OST Chancen ergreifen! 9 Kindergärten für kleine Kinder ab 1 Jahr (bitte nachfragen) 1. Kita Kleiner Frosch 2. Kindergarten Havelberger Straße 3. Birkelinchen 4. Kita Perlentaucher 5. Cheburashka 6. Kinderladen Sonnenstern 7. Tiger, Panther und Co. 8. Kita St. Laurentius 9. Kinderladen Badehaus 10. Kinderladen Perle e.V. 11. Kita Rathenower Str. 15 12. Kinderladen Stoppelhopser 13. Kita Bunte Sonne 14. Kita Lehrter Straße Über die Kitas erfahren Sie mehr im Faltplan Kita, erhältlich im Quartiersbüro oder im Internet. 13 5 4 14 12 Spo rtpl atz Ro Kru pp - ll-H 7 n Ten is oc ke y 5 Spo rtpl atz Le hrt er Str 6 st Po rk aß sta dio n e 6 Sp ort ha lle Fri tz hl -Sc oß -Pa 11 Sp ort plä tze 10 8 9 Min i-G olf Sp latz te ielp oabi M lle Ha nba d Landgeric ht Berlin Krim inalgericht in rK der hof 11 JVA Moabit lize i Lan des lab or Po 9 21˚ OST | Ausgabe Okt./Nov. 2012 10 Schulen und Kitas vernetzen sich 6 Projekt Moabit-Ost … und jetzt alle zusammen! Wie wäre es, wenn Kinder aus mehreren Kitas und Schulen zusammen auf der Bühne der Kurt-Tucholsky-Schule stünden? Sicher ist eins: alle würden davon profitieren, meint der Bildungsverbund. sik und Chemie machen – im Moment nicht so beliebte Fächer. Ein weiterer Schwerpunkt sind kulturelle und schulübergreifende Vorhaben. So könnten Kinder verschiedener Schulen gemeinsam Theater spielen oder musizieren. Die beiden erfahrenen Experten wollen bei einem ersten gemeinsamen Treffen alle Einrichtungen, die mit Bildung zu tun haben, an einen Tisch bringen. Noch werden Kitas, Grund- und Oberschulen getrennt verwaltet. Quartiersmanagement, Schulverwaltung, Kultur-, Jugend- und Naturschutzämter werden in dem neu zu gründenden Projekt­ beirat vertreten sein und den Bildungsverbund fachlich begleiten. Büttner & Partner machen sich bereits auf die mühsame Suche nach langfristigen Kooperationspartnern, weiteren Geldern und Unterstützern. Zum Auftakt des Projektes treffen sich am 1. November erstmals alle Beteiligten in der Hedwig-Dohm-Oberschule und beraten, was zu tun ist, damit Kinder in Moabit in Zukunft mehr Spaß und Erfolg beim Lernen haben. Bianka Spieß Kontakt: Büttner & Partner, Tel. 0163/7321462 bzw. 0173/4412136 buettner@prozessberatung.org Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht. Die Quartiersbüros Moabit Ost und West fördern das bislang größte gemeinsame Vorhaben: den Bildungsverbund Moabit. Das Projekt will langfristig neue Ansätze finden, damit die Kinder Moabits mehr und besser lernen können. Thomas Büttner und Dr. Stefanie Tragl vom Büro Büttner & Partner werden das Projekt begleiten. In den letzten Wochen waren sie in Kindergärten und Schulen unterwegs, befragten Erzieher und Lehrer nach ihren Ideen für ergänzende und gemeinsame Projekte. Kitakindern soll z.B. der Schulanfang leichter fallen. Deshalb werden sie in ihrer künftigen Grundschule „Forschertage“ besuchen. Die Schulkinder machen mit den Kleinen naturwissenschaftliche Experimente und beweisen dabei ihr Wissen. Der Bildungsverbund möchte Projekte anschieben, die Lust auf Mathe, Phy- Bildungsverbund Moabit: Eltern, Kitas und Schulen 13 12 11 10 Klassen Abitur Gymnasium Integrierte Sekundarschule Berufliches Gymnasium (OSZ) Theodor-Heuss-Gymnasium Quelle: Aufbau Berliner Schulsystem, Senat von Berlin Von Klasse 1 bis 13: Bildungswege in Moabit 9 8 7 6 5 4 3 2 1 Gymnasium Integrierte-Sekundar-Schule Hedwig-Dohm-OS Erste Gemeinschaftsschule Berlin-Mitte Klasse 1-10 Moses-Mendelssohn-Schule Kurt-Tucholsky-Grundschule James-Krüss-Schule Schulbeginn Unser Tipp: Am 28. November erscheint ein Sonderheft des Quartiersmanagements Moabit-Ost. Darin werden alle Schulen extra vorgestellt. Die Macher vom Büro Allourmemories präsentieren das Heft bei der Eröffnung der Moses Galerie in der Ersten Gemeinschaftsschule Mitte, Stephanstraße 2, siehe Seite 6. Ausgabe Okt./Nov. 2012 | 21˚ OST Die Gundschulen in Moabit-Ost 11 So ist unsere Schule Gern nutzten Moabiter Familien und Neugierige den Tag der offenen Tür bei James-Krüss, Siemensstraße 20. Denn an diesem 28. September durften sie sich im stimmungsvollen Schulhaus aus rotem Backstein umschauen. Schließlich mussten die Eltern bis Ende Oktober entscheiden, welche Schule das Kind ab August 2013 besuchen soll. Die Grundschule „James Krüss“ gehört seit 2 Jahren zur 1. Gemeinschafts­ chule s Berlin-Mitte. Freundliche Gesichter erwarteten die Besucher – darunter Shadi, Haura und Katreen aus der 5. Klasse. Sie möchten uns herumführen: In der 1. Etage lernt die 1. und 2. Klassen gemeinsam, die Älteren helfen den kleineren. Weiter hinten sitzen Schülerinnen einer 3. Klasse bereits im Computerraum, geben fleißig Befehle ein. „In der 5. und 6. Klasse arbeiten wir sogar an Laptops“, erzählt Shadi. Eine Treppe höher kommen wir gerade recht zum lebhaften Englisch-Unterricht. Die Kinder verfolgen dazu im Fernsehen aufmerksam eine lustige Lektion „treasure, I come“. Eine andere 5. Klasse übt schriftliche Addition mit 4-stelligen Zahlen und soll die lateinischen Begriffe dafür nennen. Das ist gar nicht so einfach. Überall zieren farbenfrohe Zeichnungen und Fotos von Klassenfahrten Flure und Treppenhaus. Jeder kann also sehen, was im Unterricht so gemacht wird. Immer wieder wird Shadi begrüßt, alle kennen diesen fröhlichen Jungen. „Im Shadi aus der 5a vor der Litfass-Säule mit Fußballern: Er selbst drückt die Daumen für Spanien… und Deutschland. Julia Michael und Gesine Lent (v.l.) begrüßen Eltern und Kinder beim Tag der Offenen Tür in der James-Krüss-Schule Projekt Moabit-Ost Die Eltern einbeziehen Wir berichteten in den letzten beiden Ausgaben bereits vom Projekt „Übergänge“. Diese Inititative will Schülern, die in die Oberschule wechseln, die Orientierung erleichtern. Die beiden Sozialpädagoginnen Julia Michael und Gesine Lent wollen die ganze Familien begleiten bei der Suche nach der passenden Oberschule. Darüber hinaus möchten sie die Eltern der neuen 7. Klassen in den Schulalltag einbinden, ihnen zeigen, welche Rechte sie haben und wie sie ihren Kindern in den letzten Schuljahren zur Seiten stehen können. Mai hatte er sogar den 2. Platz beim Lese-Wettbewerb belegt – so wie ich,“ berichtet stolz Ekin aus der 6. Klasse. Man merkt - diese selbstbewussten Schüler/-innen werden ihren Weg gehen. Gudrun Radev Am 27. September öffnete auch die Kurt-Tucholsky-Grundschule in der Rathenower Straße weit ihre Türen, damit Eltern und Kinder die Schule von innen erleben konnten. Eltern sind in den Schulen gern gesehen. So lädt seit 18. Oktober Sozialarbeiterin Hayam Rageb Väter und Mütter in die James-Krüss-Schule ein, bei ihrem Eltern-Treff vorbei zu schauen. Alle 14 Tage können sie dort mit anderen Eltern und Lehrern bei einer Tasse Tee ins Gespräch kommen: über Kinder, Unterricht, Schule, u. a. Auch Sie sind herzlich eingeladen! Eltern-Treff James Krüss: Donnerstag 1.11., 15.11., 29.11., 13.12., von 12.30– 14 Uhr, Siemensstr. 20, Raum 003 Elterncafé „MachMit“ in der Kurt-Tucholsky-Schule Einmal im Monat haben Eltern, deren die Schule in der Rathenower Straße besuchen, die Gelegenheit, die Sozialarbeiter Frau Ciftci und die Lehrerin Frau Schick in lockerer Atmosphäre zu sprechen. Do, 22.11. und 20.12., Raum 147, 1416 Uhr, Rathenower Str. 16 Seht Ihr, so lernen wir! Eltern und Kitakinder durften mal einen Blick in den Unterricht werfen – hier in der 5. Klasse. 21˚ OST | Ausgabe Okt./Nov. 2012 12 Erste Gemeinschaftsschule „Diese Chance haben sie verdient“ Kiezhelden … ist Peter Cornelius überzeugt. Sein Wunsch: Alle Jugendlichen sollen einen Beruf lernen. Er selbst genießt den Ruhestand und lebt seit Mai 2011 in Moabit. Als er im letzten Jahr bei einer Präsentation des Projektes „Kopfsprung“ hörte, wie positiv Schüler/innen über ihre Praktika in Betrieben berichteten, kam ihm eine Idee. Er, der sein ganzes Leben erfolgreicher Informatiker war, möchte helfen, dass die Schüler einen Praktikumsplatz finden, der ihnen Einblicke ins Berufsleben möglich macht. In seiner Freizeit trifft man ihn nun zweimal pro Woche in der Ersten Gemeinschaftsschule. In der Klasse 9.1 unter­ tützt er seit letztem Schuljahr s die engagierte junge Lehrerin Claudia Armbruster im Fach „Duales Lernen*“ – gemeinsam mit Jörg Not­ acker (Projekt h Kopfsprung) und Andreas Bolz (CJD). Nicht genug: Herr Cornelius richtet für die Klasse ein neues Computer-Kabinett ein und verbindet die Rechner mit dem Netzwerk der Schule. Dann brauchen die Schüler nicht mehr in den 4 Dilara hat gute Noten und würde gern in einer Bank ein Praktikum machen. Die Bewerbungsmappe ist fast fertig – dank der ehrenamtlichen Unterstützung durch Peter Cornelius. anderen Gebäudeteil wechseln und können öfter am Computer lernen. Einige der Schüler/-innen haben Lernschwierigkeiten. Deshalb fällt es ihnen schwer, Bewerbungen zu schreiben und für sich selbst ein Praktikum zu suchen. Doch Peter Cornelius will, dass sie trotzdem den ersten Schritt ins Berufsleben wagen. Mit den Schülern bespricht er einzeln, welche Berufe infrage kommen und hilft bei der Suche nach einem passenden Praktikum. Jeder weiß – es braucht viel Mühe bis eine Bewerbungsmappe vollständig ist. Lebenslauf, Anschreiben Foto, Zeugnisse – alles muss geschrieben oder besorgt werden. Ohne Herrn Cornelius wären manche Mappen nicht vollständig. Es gelingt ihm, die Schüler zu motivieren, dran zu bleiben. Weil das Papier in der Schule nicht immer hochwertig ist, druckt er die Bewerbungen auch mal zu Hause aus. Manche Schüler/-innen werden von Jörg Nothacker und Peter Cornelius bei ihrem Bewerbungsgespräch begleitet. Natürlich wurde vorher geübt, wie man seine Fähigkeiten gut präsentiert. Klappt es mit einem Praktikumsplatz, ist die Betreuung nicht vorbei. Sie besuchen Schüler/-innen an ihrem Arbeitsplatz und sprechen mit den Ausbildern. Im besten Fall dürfen Schüler nun einen Tag pro Woche dort arbeiten und sich gezielt auf die Ausbildung vorbereiten. Der Kiezheld Peter Cornelius will den Schülern treu bleiben – bis zum Abschluss des Lehrvertrages. Dass nicht alle Schüler/-innen beste Noten haben, soll nicht heißen, sie hätten keine Chance. Diesen Beweis möchte Peter Cornelius antreten! * Im Fach Duales Lernen und Arbeitslehre – Berufsorientierung sollen sich die Schüler gezielt auf den Beruf vorbereiten. Bildungsverbund Moabit Bianka Spieß Aus Sonne wird Wind: Das von BIM und dem Quartiersmanagement organisierte Hoffest des Gesundheitszentrums Moabit (Seite 2) am 31. August betreuten Jugendliche Ersten Gemeinschaftsschule einen eigenen Stand. Sie stellten ihr erworbenes Wissen aus dem Fach Duales Lernen und Arbeitslehre – Berufsorientierung vor. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Herrn Heinrich bauten sie kleine Tischventilatoren, die mit Solarenergie funktionieren. Nach einiger Übung klappte das Löten der Drähte immer besser. Die Besucher staunten über die experimentierfreudigen Mädchen. Ausgabe Okt./Nov. 2012 | 21˚ OST Weiter lernen in Mobit-Ost 13 „Sehr zu empfehlen“ Das OSZ Banken und Versicherungen feiert halle kennen viele im Kiez, trainiert doch hier der ASV Moabit Basketball. Die Schule ist eng mit Moabit verbunden. Nicht umsonst gibt es einen Kooperationsvertrag mit der HedwigDohm-Schule. Deren Schüler/innen können am OSZ nach der 10. Klasse weiter lernen bis zum Berufsabschluss. Gerold Ihnken, Leiter der Schule, erklärt voller Stolz: „Bei uns lernen junge Menschen aus ganz Berlin, aber natürlich auch aus Moabit.“ So wie Mariam und Aryeta, die seit einem Jahr die gymnasiale Oberstufe besuchen. „Eine sehr gute Schule – empfehlenswert. Es ist nicht sehr schwer – aber man muss lernen.“ Anfangs fiel es beiden nicht leicht, sich auf 90 Minuten Unterricht im Block zu konzentrieren. „So langsam kamen wir rein und haben dann aufgeholt“, freut sich Miriam (19) aus der Paulstraße. „Ich will auf jeden Fall versuchen, das Abitur zu machen und später etwas mit Wirtschaft studieren.“ Ihre Freundin Aryeta (17) aus der Bandelstraße weiß noch nicht, wie es nach dem Abi weiter gehen soll. Sie ist erst einmal froh, inzwischen mit den anderen mithalten zu können. Mariam nickt zustimmend und ist überzeugt: „Wir schaffen das – wir sind ja nicht dumm“. Gudrun Radev Kontakt: OSZ Banken und Versicherungen, Tel. 39884-111, www osz-buv.de Mariam und Aryeta bei der Geburtstagsfeier ihrer Schule. Sie blicken optimistisch in die Zukunft 6 Jeder in Tiergarten kennt das weite Gelände Alt-Moabit 10, Ecke Rathenower Straße, vor dem sich stets junge Menschen versammeln. In den letzten Jahren wurde es aufwändig saniert und nun freuen sich die 2.200 Jugendlichen und über 50 Angestellten über ihr modernes Schulhaus. In das Oberstufenzentrum Banken und Versicherungen (OSZ) wurden über 7 Mio. Euro investiert. Alles wurde zum 100. Jubliäum der Einrichtung fertig – auch der neue Fitness-Sportplatz. Zur Feier am 27. September kam sogar der Kanzlerkandidat Peer Steinbrück persönlich und erklärte die Bedeutung gut funktionierender Banken für den Staat. In verschiedenen Bildungsgängen können sich junge Leute auf eine Tätigkeit oder ein Studium im Banken- und Versicherungswesen vorbereiten oder sich später noch weiter qualifizieren. Sie finden hier gute Bedingungen. Bemerkenswert sind die große Fachbibliothek, die EDV-Räume mit versenkbaren Monitoren und die Fachräume für Naturwissenschaft und Kunst. Die Sport- Abitur in Moabit Eine gute Adresse zum Lernen Viele Eltern möchten, dass ihr Kind Abi­ ur macht, weil die Chancen auf eit nen gut bezahlten Beruf steigen. Wer gute Leistungen hat, kann in MoabitOst sein Abi am OSZ (siehe oben) oder seit einem Jahr in der Theodor-HeussOberschule, Quitzowstraße 141. Hier lernen 335 Schüler/innen, die erst nach der 10. Klasse einsteigen. Abitur in 3 Jahren ist eine Variante, die auf viel Zuspruch stößt. In der 11. Klasse noch einmal durchstarten und sich an den z.T. starken Leistungen der anderen neu orientieren – so etwas wünschen sich viele. Am neuen Standort verfügt die Schule wieder über separate naturwissenschaftliche Räume, aber auch eine Mensa und Aula – für Feierlichkeiten, Prüfungen oder die Theater-AG. Als zweite Besonderheit gibt es hier Die Direktorin Frau Beyenbach mit Schülern aus dem Gymnasium. 5 die Möglichkeit, noch in der 11. Klasse mit einer zweiten Fremdsprache zu beginnen, z.B. Französisch oder Latein. Natürlich war es nach dem Umzug zunächst schwierig, einige Räume mit der Gemeinschaftsschule zu teilen oder auf einen separaten Studienraum für die angehenden Abiturienten zu verzichten. Für Schulleiterin Beyendorf fühlt es sich noch ein bisschen so an, als seien sie auf der Durchreise… Lobende Worte findet sie aber für ihre Schüler: „Durch Leistung und Wille zeigen viele, dass sie das Abitur schaffen wollen. Man bedenke: es ist ein Vollzeit-Job: viel lesen, vorbereiten auf den Unterricht, Hausaufgaben machen, Vokabeln lernen.“ PS: Übrigens dürfen Schüler probeweise am Unterricht teilnehmen und so ihre neue Schule hautnah kennen lernen. Gudrun Radev 21˚ OST | Ausgabe Okt./Nov. 2012 14 Weiter lernen in Moabit 8 Danke! Die Quartiersmanagerin Esther Blodau verlässt das Team in der Wilsnacker Straße 34. Für 13 Monate vertrat sie mit viel Engagement Tina Hilbert, die nun aus ihrem Erziehungsurlaub zurückkehrt. Wir hoffen, Esther Blodau bald wieder zu sehen. Anatomie-Unterricht für künftige Pflege-Assistenten in der neuen Fachschule auf dem Gelände des GSZM Nach vorn schauen Auf dem Gelände des Gesundheitszentrums Moabit (GSZM) arbeiten eine Vielzahl von Einrichtungen. Berlinweit bekannt ist das Zentrum für Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste (zfm). In seiner Tagesklinik bekommen Opfer professionelle Hilfe und Therapie, um die Schrecken ihrer Erlebnisse in der Heimat (z.B. Bosnien, Kosovo, Irak, Syrien, Tschetschenien, Türkei oder Schwarzafrika) zu überwinden. Die Mitarbeiterinnen kennen manche Schwierigkeiten von Ausländern mit deutschen Behörden. Sie kümmern sich im Einzelfall um die Verlängerung des Aufenthaltes in Deutschland. Es geht dem zfm eben nicht nur darum, das Erlebte zu verarbeiten, sondern Neues zu beginnen. Und so verwundert es nicht, dass die Ausbildung ein wichtiges Thema bleibt. Moabiter aufgepasst! Ausbildung in Sicht Das Zentrum bietet schon länger Deutschkurse an. Inzwischen auch berufliche Ausbildung. Seit Februar 2012 betreibt das Zentrum eine Berufsfachschule für Sozial-Assistenz. „Oft haben junge Menschen mit Migrationshintergrund nicht die passenden BildungsAbschlüsse oder die aus ihren Heimatländern werden nicht gleichwertig anerkannt,“ so der Leiter der Schule Marco Hahn. Hier werden über 2 Jahre junge Menschen ausgebildet, die besonders geeignet sind, ältere Migranten zu pflegen. Bewerben können sich Schüler/-innen mit gutem Hauptschulabschluss. Ein weitere Möglichkeit, beruflich Fuß zu fassen, ist der 6-monatige Pflege-Basiskurs in Kooperation mit dem Vivantes-Konzern. Dieser Kurs ist geeignet für Interessierte, die keinen Schulabschluss haben oder nur eine Duldung. Gefragt sind die Absolventen auf jeden Fall, denn in der Pflege wird besonders Nachwuchs mit Migrationshintergrund gesucht. Mittlerweile haben über 500 Absolventen ein Zertifikat erhalten. Gudrun Radev zfm, Turmstraße 21, Haus K www.migrationsdienste.org Deutschkurs im Zentrum für Flüchtlingshilfe – offen für alle 4 Die können was! Mädchen der HedwigDohm-Schule tanzen gern – hier bei der Eröffnung der Mensa, März 2011 Starke Mädchen – ohne Gewalt Schülerinnen der 8. und 9. Klassen der Hedwig-Dohm-Schule begannen vor kurzem ein besonderes Training. Sie lernen bis Ende des Jahres, wie sie Konflikte friedlich austragen können. Dafür sorgt ein gemeinsames Projekt des Quartiersmanagement und der Schule. „Es wird den Jugendlichen helfen, besser mit schwierigen Situationen zurecht zu kommen“, meint Soziologin Christiane Quadflieg. „Wir werfen einen kritischen Blick auf die Rolle der Geschlechter. Mädchen reagieren eben auf ihre Weise.“ Auch die Mitarbeiter der Schulstation haben sich weiter gebildet. Das von ihnen absolvierte TESYA-Training befähigt die Sozialarbeiter/-innen, den Schülern zu helfen, Konflikte ohne Gewalt zu lösen. Gudrun Radev Info: Christiane Quadflieg, Institut für gender-orientierte Gewalt-Prävention, www.ifgg-berlin.de Ausgabe Okt./Nov. 2012 | 21˚ OST Aktuell aus Moabit 15 „Wir bauen auf Zukunft“ … verkündete Arno Jaeger, Bauleiter bei der Deutschen Bahn, bei der September-Sitzung im Betroffen-Laden der Lehrter Straße. Das Projekt, das der Ingenieur leitet, ist wahrlich kein Pappenstil. Jaeger hat bereits den Bahnhof am Flughafen BER mitgebaut und wird nun alles dafür tun, dass die neue Strecke der S21 pünktlich ans Netz geht. In Zukunft soll man vom S-Bahnhof Westhafen direkt zum Potsdamer Platz fahren können. Aber jetzt startet erst einmal Bau-Stufe 1: Für die 4 km zwischen Hauptbahnhof und nördlichem S-BahnRing müssen Tunnel und Brücken gebaut, Straßen verlegt und neu errichtet werden. „Es kann schon laut werden“, gibt Arno Jaeger zu. Die Anwohner dürfen sich bei Problemen direkt an ihn wenden. Sie finden ihn und sein Team in der Heidestraße 59. Auf großen Tafeln am Europaplatz vor dem Hauptbahnhof informiert die Bahn über das Vorhaben. Ausführliche Infos finden Sie auch auf der Website des Vereins Lehrter Straße (www.lehrter-strasse-berlin.net/lokaleplanungen). Bianka Spieß / Gudrun Radev Impressum Herausgeber: UrbanPlan GmbH/ StadtRand im Auftrag der Die neue S-Bahnlinie S21gGmbHfür StadtentwickSenatsverwaltung lung und des Bezirks Mitte von Berlin Verbindung im Detail 1. Baustufe Wedding Unterbrechung Tegeler Straße tr. ns en F Östliche Einbindung in den Berliner Nordring Spannbetonbrücke über Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal (154 m) Tunnel (190 m) Tunnel (410 m) Westhafen aße stein-Str Ellen-Ep Westliche Einbindung in den Berliner Nordring Spannbetonbrücke am Hamburger und Lehrter Güterbahnhof (265 m) Spannbetonbrücke über Perleberger Straße (48 m) Straße „Nordufer“ ße ra rst lle Se Quartiersmanagement Moabit-Ost Wilsnacker Str. 34, 10559 Berlin-Mitte, Tel: 9349 2225, Fax: 9349 2224, www. moabit-ost.de, team@moabit-ost.de Vom Berliner Hauptbahnhof Redaktion / Layout / Fotos: bis zum Nordring Gudrun Radev & Bianka Spieß – www. Ú Sechs Jahre BauzeitTel. 4208 6812 LayoutManufaktur.de, Ú Ca. 4000 m Strecke moabit@layoutmanufaktur.de Ú Fahrgeschwindigkeit 80 –100 km/h Redaktionsschluss 12. Ausgabe: 12. Ú Drei Eisenbahnbrücken Nov., Café November, Öff. Sitzung: 8. in einem Brückenzug Moab, Lehrter Str. 35, 18 Uhr Tunnel bzw. Kreuzungsbauwerke Ú DreiSaxoprint, Auflage: 3000 Druck: Ú Unterbrechung der Tegeler Straße Ú Verlängerung der Straße „Nordufer“ Ú Unterirdische S-Bahnstation im Hauptbahnhof ler ge Te r. St Rampenbauwerk (233 m) r. r St rte Leh e aß str ide He ße ra St r ge er leb r Pe Übergang von unterirdischer zu überirdischer Strecke (191 m) Der Kiez hat noch Ressourcen 96 Projekt Moabit-Ost Turmstraße DB ProjektBau GmbH Regionalbereich Ost berlin-s21@deutschebahn.com 21˚ OST | Ausgabe Okt./Nov. 2012 r St we no the Ra e raß Tunnel (609 m) Unterirdische S-Bahnstation im Hauptbahnhof S21 e raß nst lide a Inv Alt-Moa bit Hauptbahnhof Vielleicht erinnern Sie sich? Alf und Abiko Bremer machten sich im letzten Sommer im Auftrag des Quartiersmanagement auf die Suche nach Räumen für Veranstaltungen. Sie fragten in Einrichtungen, Cafés und Läden nach, wer Platz hat für Bürgertreffs, Konzerte Brücken oder Tunnel Beratungen. Die beiden waren sehr fleißig und truRampenbauwerk, Übergang unterirdisch zu überirdisch gen etliche Adressen zusammen. Zu Neubau Straße „Nordufer” Bestandstrecke S-Bahn jedem Raum listeten sie die techniBestandstrecke Fernbahn schen Daten auf: Größe, Mobiliar, sanitäre Anlagen u.v.m. Im Quartiersbüro kann nun jeder Anwohner nachschlagen, wo passende Räume im Kiez für die geplante Veranstaltung zu finden sind. Baustellenbesichtigung am 12. Oktober: Kiezredakteurin Gudrun Radev gehörte zu einer Gruppe von Journalisten, die zum ersten Mal die Baustelle der S21 besichtigen durfte. Mit Gummistiefeln, Warnweste und Helm ausgestattet folgte sie Arno Jaeger und dem Pressechef Herrn Baufeld über das schwierige Gelände. 16 Einige Tipps für Veranstaltungen www.moabit-ost.de und www.moabit-online.de Kunst, KINO & Theater Sa/So, 27./28.10. Ortstermin Kunstwochenende in ganz Moabit (s.Seite 7) Sa, 27.10. Licht für Moabit, (s. Seite 5) So, 28.10. Kulturpolitischer Frühschoppen, Diskussion mit Bezirkspolitikern zur KiezKultur, Galerie Nord, 12 Uhr Fr/Sa 2./3.11. FESTIWALLA mit dem Moabiter Jugendtheater, Haus der Kulturen Sa, 3.11./1.12. Kino-Café Moabit, „Ehe im Schatten“, Zunft-Wirtschaft, 15 Uhr Do, 15.11. Kinder-Theater Jaro, Heilandskirche, 10.30 Uhr Fr, 16.11. Eröffnung Ausstellung Malerei von Andrea Descher, Heilandskirche, 19 Uhr 22.-25.11. artbook berlin 2012, 40 internat. Künstlerbuch-Editionen, Galerie Nord Mi, 28.11. Eröffnung Moses-Galerie, Erste Gemeinschaftsschule (siehe Seite 6) Veranstaltungsorte Betroffenen-Laden, Lehrter Straße 27-30 Bruno-Lösche-Bibliothek, Perleberger 33 BürSte, am MOA-Bogen, Stephanstr. 43 Erste Gemeinschaftsschule, Stephanstr. 2 Filmrauschpalast, Lehrter Str. 35 Galerie Nord, Turmstr. 75 Geschichtswerkstatt, Rostocker Str. 32 Heilandskirche, Thusnelda-Allee 1 Heilig-Geist-Kirche, Perleberger Str. 36 Johanniskirche, Alt Moabit 23 Kapitel 21 Bar, Lehrter Str. 55 kubu, Jugendclub, Rathenower Str. 17 KuFa-Kulturfabrik, Lehrter Str. 35 Kunststätte Dorothea, Dorotheenstädtische Buchhandlung, Turmstraße 5 Offener Garten Kammermeier, Kruppstr. 16 Quartiersmanagement Wilsnacker Str. 34 Rathaus Tiergarten, M.-Jacob-Platz Reformationskirche, Beusselstr. 35 Schulgarten, Birkenstr. 35 SOS Kinderdorf, Waldstr. 23/24 Stadtschloss, Rostocker Straße 32 Zunfthalle, Arminiusstr. 2-4 Zweigstelle Berlin, Lehrter Str. 37, RegelmäSSige Termine Di, 30.10., 6.+13.11. Geschichtswerkstatt: Wohnungsbau in Moabit, 16.30 Uhr Mi, Erwerbslosen-Frühstück, B-Laden, Lehrter 27, 10 Uhr, Imbiss mitbringen Mi, ÖKOMARKT vor der Heilandskirche, 12-18 Uhr, mit Musik 16.30 Uhr Mi, Info-Stammtisch Stadtteil-Vertretung Turmstraße, Zunfthalle, 17 Uhr Do, Offene Heilig-Geist-Kirche, 15-18 Uhr, mit Orgel-Musik 17.30 Uhr Do, offener Schulgarten für alle, 15 Uhr Do, Smooth-Lounge. Musik bei Thussi & Armin, Zunfthalle, ab 19 Uhr Sa, Markt-Brunch Zunfthalle, ab 10 Uhr So, Trödelmarkt, SOS-Kinderdorf, 8-16 Uhr täglich, Kino filmrausch-Palast, Kulturfabrik Di + Do, Sprich mit mir, Hilfe bei Hausaufgaben, 15 Uhr, Bruno-Lösche-Bibliothek Fr, : Moabiter Lesekids: Vorlesen und Spielen für Kinder von 5–12 J. ,14 Uhr, BrunoLösche-Bibliothek Lesen Sa, 27.10. Tatort Berlin-Neukölln, Lesung Jonas Hartmann, Kunststätte Dorothea, 20 Uhr So, 4.11. Delikatessen, Lesung Kunststätte Dorothea, 20 Uhr Do, 8.11. Öff. Redaktionssitzung 21° Ost, Café Moab, Lehrter Str. 35, 18 Uhr Fr, 9.11. 3. Krimi-Marathon, Lesung Kunststätte Dorothea, 20 Uhr So, 11.11. Theater lesen, KuFa, 15.30 Uhr Mo-Do, 12.-15.11. Moabit liest – Lese­ woche an vielen Orten in Moabit (s. Seite 6) Do 15.11. „Dornröschen-Märchen-Party“, ab 6 J., bitte anmelden, Bruno-Lösche-Bibliothek, 10 Uhr Fr 16.11. Lesung für Kinder: Märchen, Eintritt Spende, Galerie Nord, 15 Uhr Fr 16.11. Grimms Märchen, szenisch dargestellt, Bruno-Lösche-Bibliothek, 17 Uhr Fr, 16.11. Lange Nacht des Buches in Moabit. www.lange-nacht-des-buches.de So, 9.12. Theater lesen, KuFa, 15.30 Uhr bürgertreff Kiezrunden zu Themen des Quartiersmanagements, Kunststätte Dorothea, 17-19.30 Uhr. Das QM freut sich über Ihr Kommen! Bitte anmelden unter 9349 2225 oder per Mail: team@moabit-ost.de Mi, 24.10. „Nachbarschaft“ Mi, 31.10. „Bildung und Arbeit“ Mi, 7.11. „Gesundheit“  Mi, 21.11. „Kunst und Kultur“ Sa, 27.10. öffentliche Planungswerkstatt Kl. Tiergarten, Johannis-Gemeinde, 10 Uhr Di, 30.10./27.11. Kiez-Treff bei BürSte, Bürger für den Stephankiez19 Uhr Sa, 3.11./1.12. Kaffee-Klatsch bei BürSte, 15 Uhr Di, 6.11./ 4.12. Treff B-Laden, 19 Uhr Di,13.11., 11.12. Runder Tisch Gentrifizierung, 19 Uhr, Zunfthalle Di, 20.11. Stadtteil-Plenum West, Stadtschloss, 19 Uhr Mi, 23.11. „Christen und Widerstand“, Ausflug ins Gedenk-Zentrum Plötzensee, Treff Heilandskirche, 17.15 Uhr Sa, 24.11. Auswertung Planungswerkstatt Kl. Tiergarten, Johanniskirche, ab 10 Uhr Mo, 26.11. Plenum Stadtteil-Vertretung Turmstr., Rathaus Tiergarten, 19 Uhr Sa, 1.12. Advents-Basar vor und in der Heilandskirche, 10-15.30 Uhr Mo, 3.12. Weihnachtsmann für Hunde, Kiezhunde bekommen ein Leckerli! Pritzwalker Straße, 16-18 Uhr Ausstellungen bis 6.11. „Fliegender Teppich“, Installation aus Text und Fotografie, Perleberger Str. 60 bis 24.11. Then – Fotos Karen Irmer & Leta Peer, Monat der Fotografie, Zweigstelle ab 12.11. Malerei von Andrea Descher, Heilandskirche, Mi-Fr 12-18, Sa 11-14 Uhr bis 31.1. Moses-Galerie, Kunst von Schülern, Erste Gemeinschaftsschule, s.S. 6 Musik Sa, 27.10. Musikfestival Mo’beat kostenlos, an verschiedenen Orten, www.mobeat.de Sa, 27.10. Benefiz-Konzert Chormusik für Nord-Korea, Heilandskirche, 19 Uhr So, 28.10. Konzert für Chor & Orgel, Berliner Vokalkreis, Hl. Geist-Kirche, 18 Uhr, 5 € Sa, 10.11. Konzert mit Saxophon/Perkussion, Heilandskirche, 20 Uhr Do 15.11. „Wundersame Wichtelwelt“, Musiktheater, ab 3 J., 3,50 e, Heilandskirche, 10.30 Uhr Sa, 24.11. Klang-Karawane V KlezmerBalkan-Roma, Heilandskirche, 19.30 Uhr Juliane Daldrop: „Durchblick im Haus R“ Auch sie öffnet ihr Atelier zu den „Ortsterminen“ am 27. Oktober (s.Seite 7) Ausgabe Okt./Nov. 2012 | 21˚ OST
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