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Full text: Konjunkturbericht Issue 2015,1

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Konjunkturbericht Zur wirtschaftlichen Lage in Berlin 1. Quartal 2015 Rückblick 2014 und Ausblick 2015

Impressum Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung Referat Grundsatzangelegenheiten der Wirtschaftspolitik und des Mittelstands, Politische Koordinierung Martin-Luther-Straße 105 10825 Berlin Telefon	 (030) 90 13 74 67 Telefax	 (030) 90 13 82 81 Internet: www.berlin.de/sen/wtf Der Bericht enthält Zahlen, die bis zum 2. Juni 2015 vorlagen. Titelfotos: Jim D. Woodward; Hans-Georg Kauert; hosszuka; Gregor Fischer; Ferdinand-Braun-Institut/Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH); Arbeitgeberverband Gesamtmetall; Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB); Jean-Pierre Dalbéra; Felix O.; Mathias Richel; Daniel Neugebauer Dieser Bericht ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit des Landes Berlin. Er ist nicht zum Verkauf bestimmt und darf nicht zur Werbung für politische Parteien verwendet werden.

Inhalt

Zur wirtschaftlichen Lage in Berlin
RÜCKBLICK 2014 UND AUSBLICK 2015 Standort Berlin	 2

Wirtschaft expandiert weiter

1. QUARTAL 2015 Standort Berlin	 4

Guter Start ins Jahr

VERARBEITENDES GEWERBE Industriestadt Berlin	 5

Industrie gefestigt und mit Umsatzplus

BAUHAUPTGEWERBE Bauplatz Berlin	 7

Bauleistung auf höherem Niveau

TOURISMUS, EINZELHANDEL UND GASTGEWERBE Tourismushochburg Berlin	 8

Tourismus mit starkem Jahresauftakt

UNTERNEHMENSGRÜNDUNGEN Gründungsmetropole Berlin	
Rege Gründungsaktivität

10

ARBEITSPLÄTZE Arbeitsmarkt Berlin	 11

Jobzuwachs bleibt stark

AUF EINEN BLICK Zahlenwerk Berlin	 13

Wirtschaftsdaten auf einen Blick

1

Rückblick 2014

Standort Berlin

Wirtschaft expandiert weiter
Die Berliner Wirtschaft entwickelt sich positiv und das reale Bruttoinlandsprodukt ist 2014 überdurchschnittlich um 2,2 % gestiegen. Die Aussichten sind zudem günstig, dass der Aufschwung im laufenden Jahr anhalten wird. Starke Impulse gehen von den Konsumkräften aus, die den Dienstleistungssektor antreiben. Damit sind viele neue Arbeitsplätze verbunden. Aber auch die produzierenden Branchen dürften erneut zulegen.
Wachstum 2014 überdurchschnittlich Die Berliner Wirtschaft befindet sich auf einem robusten Wachstumskurs, der mit zunehmender Wirtschaftsleistung und steigenden Beschäftigtenzahlen einhergeht. So erhöhte sich das reale Bruttoinlandsprodukt trotz des international fragilen Umfeldes 2014 um 2,2 %. Dies war nach Baden-Württemberg der zweithöchste Wert unter den Bundesländern, in Deutschland stieg die Wirtschaftsleistung um 1,6 %. Insgesamt wurde in Berlin 2014 ein Bruttoinlandsprodukt in Höhe von 117,3 Mrd. Euro erwirtschaftet. Mit einem Anteil von 84 % sind die Dienstleistungsbranchen, die 2014 weiter expandierten, ein wichtiger Impulsgeber für wirtschaftliches Wachstum. Positive Beiträge zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Hauptstadt haben im letzten Jahr aber auch das Baugewerbe und die Industrie erbracht. Produzierende Branchen und Ausfuhren im Plus Das Baugewerbe erzielte 2014 insgesamt ein deutliches Plus bei der Wertschöpfung und profitiert dabei vom Wohnungsbau, u. a. im Zuge steigender Einwohnerzahlen und niedrigem Zinsniveau. Auch die Industrie hat sich gut behauptet und konnte die Umsätze steigern. Hierzu trug das Auslandsgeschäft bei. So hat sich der gesamte Außenhandel Berlins 2014 positiv entwickelt und die Exporte nahmen um 3,0 % zu. Zwar gab es einen deutlichen Ausfuhrrückgang nach Russland, dafür erhöhten sich aber die Exporte bspw. in die EU und die USA, Berlins wichtigstem 2 Abnehmerland. Da auch die Inlandsumsätze gestiegen sind, zeigte sich Berlins Industrie insgesamt gefestigt. Dienstleistungen expandieren Als stabiler Wachstumsfaktor haben sich 2014 wieder die Berliner Dienstleistungsbranchen erwiesen. Ein starkes Umsatzplus bei den Unternehmensdienstleistungen, verbunden mit einem deutlichen Aufbau an Beschäftigung, kennzeichnen die positive Entwicklung. Dazu zählt eine hohe Jobdynamik in Wachstumsbranchen wie beispielsweise Information und Kommunikation. Im Einzelhandel und Gastgewerbe stiegen die Umsätze, begleitet vom boomenden und überdurchschnittlich zunehmenden Tourismus. Mit 11,9 Mio. Gästen und 28,7 Mio. Übernachtungen erzielte Berlin im Jahr 2014 Rekordwerte. Bruttoinlandsprodukt (BIP) – real
BERLIN im Vergleich mit Deutschland
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % 6 5 4 3 2 1 0 -1 -2 -3 -4 -5 -6 -7 	 2005	 2006	 2007	 2008	 2009	 2010	 2011	 2012	 2013	 2014	 2015
-5,6 -1,4 +1,7 +0,7 +3,3 +3,7 +3,4 +3,3 +4,0 +3,0 +4,1 +3,7 +3,6 +2,2 +1,1 +0,4 -0,3 +0,2 +0,1 +2,2 +1,8 Prognose

Jobaufbau hält an – viele Gründungen Im Zuge der guten wirtschaftlichen Entwicklung sind in Berlin viele neue Arbeitsplätze entstanden. Die Erwerbstätigenzahl erhöhte sich 2014 um 1,8 % auf 1,805 Mio. und nahm stärker zu als in allen anderen Bundesländern; bundesweit wurde lediglich ein Plus von 0,8  % erreicht. Die Basis hierfür ist die starke und überdurchschnittliche Zunahme an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen in Berlin. Dies trägt zu einer weiter rückläufigen Arbeitslosigkeit bei, die infolge von Zuzügen und Stellenbesetzungen von außerhalb aber weniger stark zurückgeht, als neue Beschäftigung entsteht. Die Arbeitslosenquote ist 2014 gleichwohl auf 11,1 % gesunken, nachdem sie 2013 noch 11,7 % und 2012 noch 12,3 % betragen hatte. Weiterhin stark fällt das Gründungsgeschehen in der Hauptstadt aus. Auch im Jahr 2014 gab es mehr als 40.000 Gewerbeneuerrichtungen, wobei Berlin pro Einwohner von allen Bundesländern die meisten neuen Unternehmen verzeichnete. Dies unterstreicht die hohe Gründungsdynamik.

+1,6

Quellen: Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“, Statistisches Bundesamt, Bundesregierung, eigene Berechnungen WiTechForsch 2015

	 Berlin	

	 Deutschland

Ausblick 2015

Aufschwung geht weiter Die Perspektive ist insgesamt günstig, dass der Aufschwung in Berlin anhalten und 2015 ein weiteres Jahr mit wirtschaftlichem Wachstum wird. Hierfür sprechen wichtige Frühindikatoren. So waren die Geschäftserwartungen nach der neuesten Umfrage der IHK Berlin insgesamt positiv ausgerichtet. Auch bei den Beschäftigungsplänen ist weiteres Wachstum angezeigt. Die jüngste Umfrage der Handwerkskammer Berlin ergab ebenfalls ein optimistisches Bild und signalisierte zunehmende Aufträge. Für Deutschland insgesamt bewegt sich der ifo-Index auf einem höheren Niveau als Anfang des Jahres und die Geschäftsprognosen sind weiterhin positiv. Eine bundesweite Aufwärtsentwicklung würde auf Berlins Wirtschaft ausstrahlen, die im laufenden Jahr einen starken Impuls von den Binnenkräften erhalten dürfte. Dabei sollte die hohe Dynamik Berlins mit zunehmenden Bevölkerungs- und Beschäftigtenzahlen weiter anhalten. Konjunkturumfeld gefestigt Beim Blick auf die einzelnen Branchen dürften vom Produzierenden Gewerbe im laufenden Jahr wieder Impulse ausgehen. Die Zahl der Baugenehmigungen ist stark gestiegen und die Perspektive für den Wohnungsbau weiterhin günstig. Dies stärkt das Berliner Baugewerbe, das bereits im letzten Jahr expandiert ist. Beim außenwirtschaftlichen Umfeld könnte Berlin bspw. von einer leichten Aufwärtsbewegung in der Eurozone und einer weiter guten Entwicklung in den USA profitieren. Auch der Eurokurs wirkt positiv. Damit gibt es die Aussicht auf eine moderate Aufwärtsbewegung in der Berliner Industrie, deren Umsätze und Beschäftigungsstand bereits Anfang 2015 höher ausfielen als ein Jahr zuvor. Die Geschäftserwartungen der Industrie zeigten sich in Berlin zuletzt optimistisch, verbunden mit expansiv ausgerichteten Beschäftigungsabsichten. In Deutschland insgesamt gab es bei noch moderaten Aufträgen ebenfalls ein optimistisches

Erwerbstätige1
BERLIN
Anzahl in 1.000 1.900 1.850
1.805,4 Prognose

1.838

1.800 1.750
1.706,8 1.745,2 1.689,0 1.671,5 1.645,7 1.616,1 1.582,5 1.556,7

1.773,8

1.700 1.650 1.600 1.550 1.500 	 2005	
1

2006	

2007	

2008	

2009	

2010	

2011	

2012	

2013	

2014	

2015

	 Erwerbstätige im Inland. WiTechForsch 2015

Quellen: Arbeitskreis „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“; eigene Berechnungen

Stimmungsbild, was insgesamt auf eine stabil positive Entwicklung der Industrie hindeutet. Neben den produzierenden Branchen besteht im laufenden Jahr auch im Berliner Dienstleistungssektor die Perspektive auf weiteres wirtschaftliches Wachstum. Binnenkräfte robust Positive Entwicklungen gab es bereits am Jahresanfang in mehreren Berliner Dienstleistungsbranchen. Der Tourismus übertraf bei den Gäste- und Übernachtungszahlen deutlich den Vorjahresstand, wobei die Besucherzahlen aus dem Ausland überdurchschnittlich zunahmen und für die wachsende internationale Anziehungskraft Berlins sprechen. Damit steuert der Tourismus 2015 auf neue Höchstmarken zu. Dies stärkt weiterhin die Entwicklung im Gastgewerbe und im Berliner Einzelhandel, der zudem von den intakten Konsumkräften und zunehmenden Einkommen, aber auch vom wachsenden Onlinehandel profitiert. Weitere Dienstleistungsbranchen, etwa Information und Kommunikation, die Gesundheitswirtschaft und die wirtschaftlichen Dienstleistungen, sollten ebenfalls wieder zulegen und befanden sich bereits Anfang 2015 beim Personalstand auf einem höheren Niveau als ein Jahr

zuvor. Damit dürfte die Beschäftigung in Berlin insgesamt weiter expandieren, wobei durch die günstige Entwicklung im letzten Jahr bereits eine gute Ausgangsbasis für 2015 geschaffen ist. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl der Arbeitsplätze in Berlin im laufenden Jahr wiederum in einem stärkeren Maße als bundesweit zunehmen wird. Dies ist ein Zeichen für die hohe Dynamik am Standort Berlin. Wachstum 2015 bei 2,2 % Die wirtschaftliche Expansion wird sich in Berlin im laufenden Jahr fortsetzen. Wichtige Impulse hierfür werden wieder vom Berliner Dienstleistungssektor ausgehen, der zudem eine Vielzahl neuer Arbeitsplätze schafft. Aber auch die produzierenden Branchen dürften einen positiven Beitrag zum Wachstum in der Hauptstadt leisten. Insgesamt ist zurzeit davon auszugehen, dass die Wachstumsdynamik in Berlin anhält und im Jahr 2015 wieder eine Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts von 2,2 % erreicht wird. Für Deutschland insgesamt prognostiziert die Bundesregierung aktuell 1,8 % Wachstum im laufenden Jahr. Allerdings gibt es weiterhin Prognoserisiken auf internationaler Ebene. 3

1. Quartal 2015

Standort Berlin

Guter Start ins Jahr
Berlins Wirtschaft ist gut in das Jahr 2015 gestartet und lag im ersten Quartal bei zahlreichen Indikatoren über dem Stand des Vorjahres. Bei den Dienstleistungen ist die Beschäftigung weiter expandiert, der Tourismus hat einen starken Jahresauftakt hingelegt und beim Handel und Gastgewerbe sind die Umsätze gestiegen. Auch Industrie und Bau haben die wirtschaftliche Entwicklung Berlins unterstützt.
Industrie und Bau mit höherem Umsatz Die Berliner Industrie befindet sich in stabiler Verfassung. Dies unterstreichen die Entwicklungen beim Umsatz, der im ersten Quartal 2015 um 6,9  % höher ausfiel als ein Jahr zuvor. Dabei wurde insbesondere im Inland ein Plus erzielt, aber auch im Auslandsgeschäft entstand ein höheres Umsatzniveau. Hierzu dürfte auch die gemäß Außenhandelsstatistik positive Entwicklung auf Auslandsmärkten wie den USA und China beigetragen haben, während gegenüber Russland wieder ein Minus verzeichnet wurde. Neben den Umsätzen bewegte sich im ersten Quartal auch die Industriebeschäftigung auf einem höheren Niveau. Die Aufträge entwickelten sich jedoch noch verhalten und lagen von Januar bis März etwas unter dem Stand vom Vorjahresquartal. Allerdings sind die Geschäftsprognosen in der Industrie nach neuester IHK-Umfrage weiter positiv ausgerichtet. Faktoren wie der Eurokurs unterstützen ebenfalls eine moderate konjunkturelle Aufwärtsbewegung der Industrie. Auch das Bauhauptgewerbe konnte die Umsätze steigern, begleitet von einer wieder guten Entwicklung im Wohnungsbau. Zudem fielen der Personalstand und die Auftragseingänge insgesamt höher aus als im Vorjahresquartal. Tourismus, Handel und Gastgewerbe expandieren Berlin ist zunehmend attraktiv und konnte die Tourismuszahlen im ersten Quartal 2015 deutlich steigern. Von Januar bis März wurden 5,9 Mio. Übernachtungen verzeichnet, das waren 4 8,3 % mehr als ein Jahr zuvor. Dabei fielen die Zuwachsraten aus dem Ausland überdurchschnittlich aus, aber auch aus dem Inland kam deutlich mehr touristische Nachfrage. Der Tourismus fungiert damit weiter als Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung in Berlin und strahlt positiv auf den Einzelhandel und das Gastgewerbe aus. In beiden Branchen lagen die Umsätze über dem Niveau des Vorjahresquartals. Beschäftigungsboom hält an Die gute wirtschaftliche Entwicklung mündet weiterhin in einen starken Zuwachs an Arbeitsplätzen. Dies zeigen auch die neuesten Zahlen vom März 2015, in dem in Berlin insgesamt 1,297  Mio. Personen sozialversicherungspflichtig tätig waren. Damit stieg die Beschäftigtenzahl innerhalb eines
1. Quartal 2015

Jahres um 39.500 bzw. 3,1 %. Dies war die höchste Zuwachsrate von allen Bundesländern. In Deutschland insgesamt wurde nur ein Anstieg von 1,8 % erreicht. Die wirtschaftlichen Dienstleistungen, Gastgewerbe, Information/Kommunikation und Handel haben dabei besonders viele neue Arbeitsplätze geschaffen. Die auf hohem Niveau befindliche Arbeitskräftenachfrage gemäß Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit, aber auch die insgesamt expansiven Personalpläne der Wirtschaft sprechen für eine anhaltende Aufwärtsentwicklung der Beschäftigtenzahlen. Damit verbunden gehen die Arbeitslosenzahlen weiter zurück, infolge starken Zuzugs und Stellenbesetzungen von außerhalb aber weniger stark, als es der Beschäftigungsaufbau zunächst erwarten lässt. Mit Stand Mai 2015 waren in Berlin insgesamt 196.400 Personen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote betrug in diesem Monat 10,8 %, nachdem sie ein Jahr zuvor bei 11,1 % gelegen hatte. Dynamisch ist in Berlin auch weiterhin das Gründungsgeschehen. Im ersten Quartal dieses Jahres kam es zu 10.600  Gewerbeneuerrichtungen und auch der Gründungssaldo aus Neuerrichtungen und Stilllegungen war weiter klar positiv.

Umsatz

Beschäftigte
Veränderung gegenüber Vorjahr

Aufträge

Verarbeitendes Gewerbe1 Bauhauptgewerbe2 Einzelhandel Gastgewerbe
▲ ▼ bis +/- 5 %
1

▲ ▲ ▲
▲

▲

▼

▲

▲
– –

▲

▲

▲ mehr als +/- 5 % ▼
WiTechForsch 2015

	 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten; Beschäftigtenangaben bezogen 	 auf Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. 2 	 Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten. Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Bundesagentur für Arbeit	

Verarbeitendes Gewerbe

Industriestadt Berlin

Industrie gefestigt und mit Umsatzplus
Die Berliner Industrie befindet sich insgesamt in einer stabilen Verfassung. Dies unterstreicht auch die Entwicklung Anfang 2015. Die Umsätze bewegten sich im ersten Quartal über dem Niveau des Vorjahres. Bei der Beschäftigung wurde ebenfalls Zuwachs verzeichnet. Die Auftragseingänge waren indes noch verhalten, während die Geschäftserwartungen positiv ausgerichtet sind und auf eine expansive Entwicklung hindeuten.
Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe1
BERLIN
in Mrd. Euro 6,0 5,9 5,8 5,7 5,6 5,5 5,4 5,3 5,2 5,1 	 	
1

sätze im Vergleich zum ersten Quartal 2014 um 2,5  %. Berlins Industrie hat sich damit insgesamt gut behauptet. Zum Zuwachs beim Auslandsumsatz dürften am Jahresanfang gemäß Außenhandelsstatistik Märkte wie Berlins wichtigstes Abnehmerland USA, aber auch China beigetragen haben. Gegenüber Russland ist dagegen wiederum ein Minus entstanden. Branchen differenziert Einhergehend mit dem insgesamt gestiegenen Umsatz ist das Bild in mehreren Industriezweigen positiv. Ein starkes Umsatzplus gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres hatte die Pharmaindustrie, Berlins umsatzstärkster Industriezweig. Auch die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen und von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen konnten zulegen. Der Maschinenbau und die Metallindustrie zählten zu den Branchen, die das Umsatzniveau des Vorjahres im ersten Quartal indes nicht

4. Vj.	 2013	

1. Vj.	

2. Vj.	

3. Vj.	

4. Vj.	

1. Vj. 2015

2014				

	 Aktuell	

	 Mehrjahresdurchschnitt (3 Jahre)
WiTechForsch 2015

	 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten (einschl. prod. Handwerk). Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg	

In der Industrie sind die Geschäftsprognosen zurzeit insgesamt optimistisch. Der ifo-Index für die deutsche Industrie zeigte zuletzt zwar etwas verhaltenere Erwartungen an, aber die Prognosen für die nächsten Monate bewegten sich weiter im positiven Bereich. Auch in Berlin fallen die Geschäftserwartungen und ebenso die Exportprognosen gemäß neuster Umfrage der IHK im Saldo der Unternehmen positiv aus. Damit einher geht eine insgesamt robuste Lage in der Berliner Industrie. So haben sich die Industrieumsätze nach dem starken Schlussquartal 2014 stabil entwickelt und lagen von Januar bis März 2015 um 6,9 % über dem Stand vom Vorjahresquartal (Deutschland +1,5 %). Während im Inland ein starkes Plus von 12,7 % erzielt wurde, erhöhten sich die Auslandsum-

Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe1
BERLIN
Anzahl 107.000 106.000 105.000 104.000 103.000 102.000 101.000 100.000 	 	 4. Vj.	 2013	 1. Vj.	 2. Vj.	 3. Vj.	 4. Vj.	 1. Vj. 2015 2014				

	 Berlin	
1

	 Deutschland
WiTechForsch 2015

	 Bezogen auf sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Quelle: Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit	

5

Verarbeitendes Gewerbe

Auftragseingang (real) im Verarbeitenden Gewerbe1
BERLIN
2010 = 100 130 125 120 115 110 105 100 95 	 	 4. Vj.	 2013	 1. Vj.	 2. Vj.	 3. Vj.	 4. Vj.	 1. Vj. 2015 2014				

haben. Auch in der Berliner Industrie waren die Auftragseingänge in den ersten drei Monaten 2015 noch verhalten. Nachdem der Rückgang im Schlussquartal 2014 durch einen Basiseffekt in Form sehr hoher Vorjahresumsätze noch überzeichnet war, fiel das Minus im ersten Quartal 2015 aber weniger stark aus. Insgesamt gingen von Januar bis März 2,4 % weniger Aufträge ein als ein Jahr zuvor. Dabei entstand im Inland ein Rückgang von 1,4 %, während die Auslandsorder um 3,1 % unter dem Stand vom Vorjahresquartal lagen. Verbunden mit den günstigen Geschäftsprognosen, aber auch Faktoren wie dem Eurokurs könnte sich im laufenden Jahr die Nachfrage beleben. In den Berliner Industriebranchen war das Bild unterschiedlich. Die Aufträge bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen bewegten sich über dem Niveau des Vorjahres, während dieses in der Metallindustrie, der Pharmaindustrie und im Fahrzeugbau nicht erreicht wurde. Dagegen zählten der Maschinenbau und die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen zu den Industriezweigen in Berlin, bei denen im ersten Quartal 2015 mehr Aufträge eingingen als ein Jahr zuvor.

	 Aktuell	
1

	 Mehrjahresdurchschnitt (3 Jahre)
WiTechForsch 2015

	 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten (einschl. prod. Handwerk). Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg	

erreichten. Stark im Plus wiederum war die Reparatur/Installation von Maschinen und Ausrüstungen. Damit zeigt sich bei den Industriezweigen ein insgesamt differenziertes Bild. Höherer Beschäftigungsstand Die Beschäftigungssituation in der Berliner Industrie ist gefestigt und fällt etwas besser aus als vor einem Jahr. Im März 2015 befanden sich nach vorläufigen Angaben in den Industriebetrieben insgesamt 106.000 Personen in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Damit wurde der Stand vom Vorjahresmonat um 1,1  % überschritten. Bei der Betrachtung des ersten Quartals 2015 gab es einen Beschäftigungszuwachs zum Vorjahr von ebenfalls 1,1 %. Erfreulich ist, dass auch die Personalpläne in Berlins Industrie nach der jüngsten IHK-Umfrage insgesamt positiv ausgerichtet sind. Dies stärkt die Perspektive auf eine insgesamt robuste Beschäftigungsentwicklung. Bestellungen noch moderat Die Berliner Industrie hat sich bei den Umsätzen und bei der Beschäftigung 6

zuletzt stabil positiv entwickelt und auch die Geschäftserwartungen sind im Saldo der Unternehmen optimistisch ausgerichtet. Die Auftragslage ist allerdings noch verhalten, was zurzeit für eine eher moderate Aufwärtsbewegung der Industrie spricht. Dies gilt für Deutschland insgesamt, wo sich die Industriebestellungen im ersten Quartal des Jahres eher seitwärts bewegt

Auftragseingang (real) im Verarbeitenden Gewerbe1
BERLIN im Vergleich mit Deutschland
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % 25 20 15 10 5 0 -5 -10 -15 -20 -25 	 	 4. Vj.	 2013	 1. Vj.	 2. Vj.	 3. Vj.	 4. Vj.	 1. Vj. 2015 2014				

	 Berlin	
1

	 Deutschland
WiTechForsch 2015

	 Betriebe mit 50 und mehr Beschäftigten (einschl. prod. Handwerk). Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Statistisches Bundesamt	

Bauhauptgewerbe

Bauplatz Berlin

Bauleistung auf höherem Niveau
Im Berliner Bauhauptgewerbe verlief die Entwicklung im ersten Quartal insgesamt günstig. Auch im Zuge der positiven Lage im Wohnungsbau bewegten sich die Umsätze über dem Vorjahresniveau. Das rege Baugeschehen macht sich auch bei den Arbeitsstunden und der Beschäftigung bemerkbar, die einen höheren Stand als vor einem Jahr erreichten. Auch die Auftragseingänge zeigten sich insgesamt verbessert.
Umsatz (nominal) im Bauhauptgewerbe1
BERLIN
in Mio. Euro 700 650 600 550 500 450 400 350 	 	
1

um 4,9  % höher ausfielen als ein Jahr zuvor. Dabei entstanden Zuwächse im Wohnungsbau sowie im gewerblichen und öffentlichen Bau. Daneben hat sich das Beschäftigungsniveau insgesamt erhöht. Im Berliner Bauhauptgewerbe waren von Januar bis März 3,2 % mehr Personen tätig als im Vorjahresquartal. Aufträge verbessert Die Auftragseingänge im Berliner Bauhauptgewerbe fielen von Januar bis März 2015 insgesamt um 6,2 % höher aus als im Vorjahresquartal, nachdem im gesamten letzten Jahr bereits ein Plus von 4,2  % entstanden war. Dabei zeigten sich die öffentlichen Aufträge und die gewerbliche Baunachfrage auf einem höheren Niveau. Grundlegend sind die weiteren Aussichten günstig, zumal auch die Geschäftserwartungen der Unternehmen optimistisch ausfallen und neben Aspekten wie den starken Baugenehmigungen die robuste Entwicklung der Berliner Wirtschaft positiv auf den Bau ausstrahlen sollte.

4. Vj.	 2013	

1. Vj.	

2. Vj.	

3. Vj.	

4. Vj.	

1. Vj. 2015

2014				

	 Aktuell	

	 Mehrjahresdurchschnitt (3 Jahre)

	 Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten (einschl. Arbeitsgemeinschaften, unabhängig von der Beschäftigtenzahl). Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg	 WiTechForsch 2015

Berlin kennzeichnet eine insgesamt expansive Entwicklung im Baugewerbe und profitiert von der wirtschaftlichen Lage, die mit zunehmenden Einwohner- und Beschäftigtenzahlen einhergeht. Diese und weitere Faktoren wie das Zinsniveau wirken insbesondere im Wohnungsbau positiv, der auch im ersten Quartal einen höheren Umsatz verbuchte als noch ein Jahr zuvor. Dies gilt auch für den Gewerbebau, wobei hier ein schwacher Umsatz Anfang des letzten Jahres zu beachten ist. Der öffentliche Bau lag noch unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt übertrafen die Umsätze im ersten Quartal 2015 den Stand des Vorjahres um 8,8 % (Betriebe des Bauhauptgewerbes ab 20 Beschäftigten). Die gestiegene Bauleistung zeigt sich an den geleisteten Arbeitsstunden, die gleichzeitig

Auftragseingang (nominal) im Bauhauptgewerbe1
BERLIN im Vergleich mit Deutschland
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % 30 20 10 0 -10 -20 -30 -40 	 	 4. Vj.	 2013	 1. Vj.	 2. Vj.	 3. Vj.	 4. Vj.	 1. Vj. 2015 2014				

	 Berlin	
1

	 Deutschland

	 Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten (einschl. Arbeitsgemeinschaften, unabhängig von der Beschäftigtenzahl). Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Statistisches Bundesamt	 WiTechForsch 2015

7

Tourismus, Einzelhandel und Gastgewerbe

Tourismushochburg Berlin

Tourismus mit starkem Jahresauftakt
Berlin ist hoch attraktiv als Destination für den Städtetourismus. Dies belegen eindrucksvoll die Gäste- und Übernachtungszahlen, die nach dem Rekordjahr 2014 auch im ersten Quartal des laufenden Jahres deutlich im Plus lagen. Überdurchschnittliche Zuwächse aus dem Ausland sprechen für die wachsende internationale Anziehungskraft. Diese Entwicklungen strahlen positiv auf Einzelhandel und Gastgewerbe aus.
Gästeankünfte1 in Beherbergungsstätten
BERLIN im Vergleich mit Deutschland
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % 8 7 6 5 4 3 2 1 0 -1 	 	 4. Vj.	 1. Vj.	 2. Vj.	 3. Vj.	 4. Vj.	 1. Vj. 2015 2013		 2014			

raten von 7,5 % bei den Übernachtungen und 6,4 % bei den Gästen. Bei den Auslandsbesuchern ist es Großbritannien, das bereits 2014 und auch in den ersten drei Monaten dieses Jahres mit 114.600 Gästen die größte Besuchergruppe stellte. Italien (75.400), die USA (57.400) und die Niederlande (52.600) folgten dahinter. Frankreich (46.800), Spanien (43.400), Schweiz (42.000) und Dänemark (40.700) lagen auf den nachfolgenden Plätzen. Insgesamt reisten von Januar bis März 36,4 % der BerlinBesucher aus dem Ausland an. Bei den Übernachtungen lag der Auslandsanteil bei 43,1 %. Verbunden mit der dynamischen Entwicklung der Gäste- und Übernachtungszahlen haben sich die Beherbergungskapazitäten in den zurückliegenden Jahren erhöht. Im März dieses Jahres gab es in Berlin insgesamt rund 135.600 Gästebetten. Dabei ist die durchschnittliche Bettenauslastung gestiegen. Lag diese im ersten Quartal 2015 bei 54,9 %, hatte sie ein Jahr zuvor 50,9  % erreicht. Auch hieran wird

	 Berlin	
1

	 Deutschland
WiTechForsch 2015

	 Einschließlich übrige Beherbergungsstätten. Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Statistisches Bundesamt	

5,9 Mio. Übernachtungen im ersten Quartal – Plus von 8,3 % Nachdem 2014 mit 28,69 Mio. Übernachtungen und 11,87 Mio. Gästen ein weiteres Rekordjahr verbucht wurde, zeigte der Berlin-Tourismus auch Anfang 2015 eine starke Dynamik. Im ersten Quartal kam es insgesamt zu 5,86 Mio. Übernachtungen, ein Plus gegenüber dem Vorjahresquartal von 8,3  % (Deutschland +4,7  %). Auch die Gästezahl erhöhte sich deutlich um 7,1  % (Deutschland +4,5 %). Wie schon im Gesamtjahr 2014 entstand in der Hauptstadt wieder ein überdurchschnittliches Wachstum aus dem Ausland. Hier gab es ein Plus bei den Übernachtungen von 9,4  % und bei den Gästen von 8,2  %. Aber auch der Inlandstourismus ist erneut stark expandiert, mit Zuwachs8

Übernachtungen in Beherbergungsstätten1
BERLIN im Vergleich mit Deutschland
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % 10

8

6

4

2

0

-2 	 	 4. Vj.	 2013	 1. Vj.	 2. Vj.	 3. Vj.	 4. Vj.	 1. Vj. 2015 2014				

	 Berlin	
1

	 Deutschland
WiTechForsch 2015

	 Einschließlich übrige Beherbergungsstätten. Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Statistisches Bundesamt	

Tourismus, Einzelhandel und Gastgewerbe

Umsatz (real) im Einzelhandel1
BERLIN im Vergleich mit Deutschland
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % 8 7 6 5 4 3 2 1 0 -1 	 	 4. Vj.	 2013	 1. Vj.	 2. Vj.	 3. Vj.	 4. Vj.	 1. Vj. 2015 2014				

Energie. Im April und Mai lagen die Verbraucherpreise in Berlin um 0,2 % bzw. 0,3 % über dem Stand des Vorjahres, in den ersten drei Monaten 2015 hatte es sogar ein um 0,4  % geringeres Preisniveau als ein Jahr zuvor gegeben. Auch Gastgewerbe expandiert Die günstigen Rahmenbedingungen für den Einzelhandel wirken sich auch im Berliner Gastgewerbe positiv aus. Im ersten Quartal wurde in dieser Branche im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzanstieg von preisbereinigt 1,9  % verzeichnet. Zuwächse erzielten dabei sowohl der Beherbergungssektor, der die Umsätze um 1,5  % steigerte, als auch die Gastronomie, bei der ein Plus von 2,1 % entstand. Der Beschäftigungsstand bewegt sich sowohl in Berlins Einzelhandel als auch im Gastbewerbe auf einem höheren Niveau. Beim Einzelhandel waren im ersten Quartal 2015 insgesamt 1,4  % mehr Personen tätig als ein Jahr zuvor, wobei die Zahl der Vollzeitstellen gesunken und die Zahl der Teilzeitkräfte gestiegen ist. Im Gastgewerbe hat sich die Beschäftigung insgesamt um 0,5 % erhöht, bei einer gesunkenen Zahl an Teilzeitkräften und einer gestiegenen Zahl an Vollzeitstellen.

	 Berlin	
1

	 Deutschland
WiTechForsch 2015

	 Einzelhandel ohne Kfz-Handel.

Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Statistisches Bundesamt	

ersichtlich, dass die Übernachtungen mit der Kapazitätsentwicklung mehr als einhergehen. Einzelhandel gestärkt Der boomende Tourismus ist unmittelbar Impulsgeber für den Berliner Einzelhandel. Dieser profitiert ebenso von den aufwärtsgerichteten Einwohner- und Beschäftigungszahlen in der Hauptstadt, einem günstigen preislichen Umfeld und zunehmenden Einkommen. Hinzu kommen stark expandierende Umsätze im Onlinehandel. Also Folge dieser Entwicklungen lagen die preisbereinigten Umsätze nicht nur 2014, sondern auch im ersten Quartal 2015 über dem Stand des Vorjahres. Von Januar bis März wurde ein Umsatzplus von 6,9 % erzielt. Ein wichtiger Umsatztreiber ist der Onlinehandel. Dieser prägt den Einzelhandel außerhalb von Verkaufsräumen, wo die realen Umsätze im ersten Quartal 2015 in Berlin um 21,3 % höher ausfielen als ein Jahr zuvor. Aber auch weitere Handelszweige erzielten Zuwächse, obgleich diese weniger stark ausfielen. Der Einzelhandel mit Nahrungsmitteln/Getränken/Tabakwaren sowie der Einzelhandel mit IKT-Technik, Haus-

haltsgeräten u. a. verzeichneten ein Umsatzplus von 4,5 % bzw. 4,4 %. Beim Einzelhandel u. a. mit Verlagsprodukten und Sportausrüstungen gab es in Berlin einen Anstieg von 5,8  %, während der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art und an Tankstellen einen Zuwachs von 1,9 % aufwies. Der Konsum vollzieht sich dabei in einem sehr moderaten Preisumfeld, ausgelöst durch den Preisrückgang für

Umsatz (real) im Gastgewerbe
BERLIN im Vergleich mit Deutschland
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % 4

3

2

1

0

-1 	 	 4. Vj.	 2013	 1. Vj.	 2. Vj.	 3. Vj.	 4. Vj.	 1. Vj. 2015
WiTechForsch 2015

2014				

	 Berlin	

	 Deutschland

Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Statistisches Bundesamt	

9

Unternehmensgründungen

Gründungsmetropole Berlin
Rege Gründungsaktivität
Die Gründungsaktivität bewegt sich in der Hauptstadt auf hohem Niveau und im ersten Quartal des laufenden Jahres kamen zahlreiche neue Unternehmen hinzu. Insgesamt gab es rund 10.600 Gewerbeneuerrichtungen, dies waren annähernd so viele wie vor einem Jahr. Der Saldo aus Neuerrichtungen und Stilllegungen war klar positiv. Damit sind weitere Impulse für den Standort Berlin verbunden.
Gewerbeneuerrichtungen1
BERLIN
Anzahl in 1.000 12

10

8

6

4

2

0 	 	 4. Vj.	 2013	 1. Vj.	 2. Vj.	 3. Vj.	 4. Vj.	 1. Vj. 2015 2014				

	 Berlin
1

	 Neuerrichtungen berücksichtigen nicht die Anmeldungen wegen Übernahme eines Betriebes, Gesellschaftereintritt, Änderung der Rechtsform oder Zuzug aus einem anderen Meldebezirk. WiTechForsch 2015

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg	

neuen Unternehmen. Innerhalb des Dienstleistungssektors war der Handel mit knapp 1.700 Neuerrichtungen die gründungsstärkste Branche. Dahinter folgten die sonstigen persönlichen Dienstleistungen und die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit rund 1.500 bzw. 1.400 Neuerrichtungen. Zu letzterer Branche gehören bspw. die Gebäudebetreuung und Vermietung beweglicher Sachen. Ein wichtiger Faktor sind zudem die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen, die auch beim Gründungsgeschehen in Berlin als Treiber fungieren. Dabei ist grundlegend auch die Gründerszene im Bereich der Digitalwirtschaft zu beachten, über die Berlin zudem international positioniert ist. Neben den Dienstleistungen finden aber ebenso zahlreiche Gründungen im Baugewerbe statt, das unter den einzelnen Branchen an erster Stelle steht. Rund vier von fünf Neuerrichtungen entfallen in Berlin auf Einzelunternehmen. Dieser Wert wurde auch im ersten Quartal 2015 wieder verzeichnet. Von den Einzelunternehmen wiederum wurden in Berlin rund 30  % durch Frauen gegründet.

Nachdem es im Jahr 2014 in Berlin zu rund 41.400 Gewerbeneuerrichtungen gekommen war, kamen im ersten Quartal 2015 weitere 10.600 hinzu. Das Vorjahresniveau wurde leicht um 2,6  % unterschritten, bei den Stilllegungen gab es ein Plus von 2,8 %. Der Gründungssaldo aus Neuerrichtungen und Stilllegungen wiederum war weiter deutlich positiv. Dienstleistungen im Blick Die starke Dynamik in Berlin, das im Vergleich der Bundesländer die meisten Gründungen pro Einwohner hat, resultiert in besonderem Maße aus den Dienstleistungsbranchen. Hier entstanden auch im ersten Quartal des Jahres 2015 mit anteilig 73 % die meisten der 10

Gewerbeneuerrichtungen im 1. Quartal 2015
BERLIN
Baugewerbe Handel Sonstige inkl. persönl. Dienstleistungen1 Sonstige wirtschaftl. Dienstleistungen2 Freiberufliche wiss. u. techn. Dienstleistungen Gastgewerbe Information u. Kommunikation Erziehung u. Unterricht, Gesundheit, Sozialwesen 619 443 377 997 1.657 1.519 1.388 2.565

	 Berlin
1 2

	 z. B. Erbringung persönlicher Dienstleistungen, Reparatur von DV-Geräten und Gebrauchsgütern. 	 z. B. Vermietung von beweglichen Sachen, Vermittlung von Arbeitskräften, Reisebüros, Gebäudebetreuung. WiTechForsch 2015

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg.	

Arbeitsplätze

Arbeitsmarkt Berlin

Jobzuwachs bleibt stark
Berlin kennzeichnet eine weiter starke Dynamik bei neuen Arbeitsplätzen. Dies zeigt die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, deren Zahl im März um fast 40.000 höher ausfiel als ein Jahr zuvor. Damit entstand eine höhere Zuwachsrate als in allen anderen Bundesländern. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist zudem auf einem weiter hohen Niveau und die Zahl der Arbeitslosen zurückgegangen.
Arbeitslose
BERLIN
Anzahl in 1.000 220 215 210 205 200 195 190 185 	 	 Mai	 Jun	 Jul	 Aug	 Sep	 Okt	 Nov	 Dez	 Jan	 2015 Feb	 Mrz	 Apr	 Mai 2014								

fällt die Arbeitslosenquote geringer aus als vor einem Jahr. Im Mai 2015 lag die Quote in Berlin bei 10,8  % (Deutschland 6,3  %), während sie im Mai 2014 noch 11,1 % betragen hatte. 2013 und 2012 hatte die Arbeitslosenquote in der Hauptstadt im Monat Mai noch bei 11,8 % bzw. 12,2 % gelegen, ein Zeichen für die fortwährende Aufwärtsentwicklung am Berliner Arbeitsmarkt. Grundsätzlich günstig sind auch die weiteren Aussichten für das laufende Jahr. Die Wachstumskräfte in Berlin sind intakt und fußen auf einer starken Binnendynamik, verbunden mit Impulsen durch den jobintensiven Dienstleistungssektor. Die Arbeitskräftenachfrage auf Grundlage des Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit zeigt sich auf einem hohen Niveau und auch die jüngste IHK-Umfrage spricht für einen weiteren Stellenaufbau in Berlin. So überwiegt der Anteil der Unternehmen mit expansiven Personalplanungen denjenigen mit rückläufigen Beschäftigungsabsichten. Beim Abbau der

	 Aktuell	

	 Mehrjahresdurchschnitt (3 Jahre)
WiTechForsch 2015

Quelle: Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit	

Im ersten Quartal 2015 waren in der Hauptstadt knapp 8.300 weniger Personen arbeitslos registriert als ein Jahr zuvor. Dies unterstreicht die insgesamt günstige Entwicklung der Arbeitslosenzahlen, die sich auf einem noch hohen Niveau bewegen, aber stetig zurückgehen. Arbeitslosenquote weiter gesunken Auch die neuesten Arbeitsmarktzahlen fallen günstig aus. So gab es im Mai 2015 in Berlin 196.400 Arbeitslose, womit der Stand vom Vorjahresmonat um 7.800 bzw. 3,8  % unterschritten wurde. In Deutschland insgesamt entstand ein Minus von 4,2 %. In Berlin sank die Zahl der arbeitslosen Frauen um 3.300 bzw. 3,7 %. Bei den Männern entstand ein Rückgang 4.500 bzw. 3,9  %. Damit

Arbeitslose
BERLIN im Vergleich mit Deutschland
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in % 1

0

-1

-2

-3

-4

-5

-6 	 Mai	 Jun	 Jul	 Aug	 Sep	 Okt	 Nov	 Dez	 Jan	 2015 Feb	 Mrz	 Apr	 Mai 	 2014								

	 Berlin	

	 Deutschland
WiTechForsch 2015

Quellen: Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, Bundesagentur für Arbeit	

11

Arbeitsplätze

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte
BERLIN im Vergleich mit Deutschland
Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %1 4,0 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 0,0 	 	 4. Vj.	 2013	 1. Vj.	 2. Vj.	 3. Vj.	 4. Vj.	 1. Vj. 2015 2014				

1,8 %. Unterstützt durch das hohe Ausgangsniveau am Jahresanfang sollte der Personalaufbau in Berlin zudem 2015 insgesamt wieder stärker als bundesweit ausfallen. Wichtigster Faktor für neue Arbeitsplätze sind in Berlin und auch bundesweit die Dienstleistungsbranchen. Viele neue Stellen in Berlin entstanden im Vergleich März 2015 ggü. März 2014 bei den wirtschaftlichen Dienstleistungen. Hier wurden 13.800 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse geschaffen, vor allem ausgelöst durch den Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen. Verbunden mit starken touristischen Impulsen gab es im Gastgewerbe 5.600 neue Jobs. Wachstumsbranchen wie Information/ Kommunikation und der Handel mit 4.900 bzw. 4.400 zusätzlichen Beschäftigten zählten ebenfalls zu den Treibern des Personalaufbaus in Berlin. Im Gesundheits-/Sozialwesen gab es ein Plus von 3.200 Stellen. Positiv ist, dass auch das Produzierende Gewerbe den Personalstand erhöht hat. Während in der Industrie im Vergleich März 2015 ggü. März 2014 in Berlin 1.100 mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte tätig waren, entstand im gesamten Baugewerbe ein Zuwachs von 900 Stellen.

	 Berlin	
1

	 Deutschland
WiTechForsch 2015

	 Bis 2. Vj. 2014 Werte jeweils zum Quartalsende.

Quellen: Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, Bundesagentur für Arbeit	

Arbeitslosigkeit ist aber zu bedenken, dass mit den vielen Zuzügen nach Berlin auch zahlreiche Stellen von außerhalb besetzt werden. Dies hat zur Folge, dass die Arbeitslosenzahlen weniger stark sinken, als es der Aufbau an neuen Arbeitsplätzen zunächst erwarten ließe. Gleichwohl führen die starken Jobzuwächse zu einem Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Bei neu entstehenden Arbeitsplätzen hat Berlin dabei ein überdurchschnittliches Tempo, das auch beim Vergleich mit den anderen Bundesländern zum Ausdruck kommt.

Zuwachs um fast 40.000 Beschäftigte Die hohe Dynamik an Berlins Arbeitsmarkt zeigt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die sich weiterhin äußerst positiv entwickelt. Im März 2015 waren insgesamt 1,297 Mio. Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Dies entsprach einem Plus gegenüber dem Vorjahresmonat von 39.500 bzw. 3,1  %. Damit wurde die höchste Zuwachsrate aller Bundesländer erzielt, in Deutschland insgesamt lag das Beschäftigungswachstum bei

12

Auf einen Blick

Zahlenwerk Berlin

Wirtschaftsdaten auf einen Blick
Wirtschaftszweige
Verarbeitendes Gewerbe
Auftragseingang (real) insgesamt1 Inland Ausland darunter: H. v. pharmazeutischen Erzeugnissen Metallerzeugung und -bearbeitung H. v. Metallerzeugnissen H. v. DV-geräten, elektron. u. optischen Erzeugnissen H. v. elektrischen Ausrüstungen Maschinenbau Fahrzeugbau2 Umsatz (nominal) insgesamt3 Inland Ausland darunter: H. v. Nahrungs- und Futtermitteln H. v. Druckerzeugnissen; Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- u. Datenträgern H. v. pharmazeutischen Erzeugnissen H. v. Gummi- u. Kunststoffwaren Metallerzeugung und -bearbeitung H. v. Metallerzeugnissen H. v. DV-geräten, elektron. u. optischen Erzeugnissen H. v. elektrischen Ausrüstungen Maschinenbau + 8,8 + 1,4 - 0,2 + 3,1 - 1,5 + 20,1 - 15,3 + 1,9 + 9,1 + 0,1 + 16,1 + 2,2 + 8,3 + 9,7 - 15,5 - 14,7 + 4,6 - 2,1 - 0,2 - 0,1 + 3,9 + 9,3 - 14,1 + 3,4 + 7,7 + 4,8 - 2,2 + 14,2 + 4,4 - 2,3 - 8,1 + 3,9 + 9,1 + 8,5 + 10,5 + 1,3 - 2,4 + 2,2 + 11,5 - 9,3 - 0,8 + 13,0 - 5,8 - 1,0 - 8,2 + 9,0 + 5,0 - 6,7 + 21,3 - 5,6 + 39,2 + 5,0 + 14,6 - 13,5 + 5,3 + 135,6 - 5,8 + 12,2 + 4,1 + 2,4 + 5,5 - 1,9 - 6,5 - 14,5 - 1,1 + 8,8 + 11,0 + 1,9 + 1,5 - 21,6 - 31,4 - 10,5 - 0,1 + 0,9 - 0,9 - 14,2 + 9,5 + 5,1 + 12,2 + 6,5 + 9,5 - 0,1 + 7,6 + 9,3 + 20,6 + 13,5 + 0,9 - 1,0 + 2,4 - 10,4 - 1,7 - 1,0 - 2,1 - 1,1 + 22,0 - 3,0 + 1,0 - 18,7 - 2,1 + 4,4 + 4,0 - 0,4 + 7,5 - 9,6 - 19,8 - 8,7 - 24,8 - 3,7 - 11,4 - 9,9 - 5,8 - 62,3 - 18,7 + 16,1 + 5,9 + 6,2 + 5,6 - 11,6 - 2,4 - 1,4 - 3,1 - 18,6 - 3,2 - 1,6 + 16,8 + 11,3 + 10,6 - 1,2 + 6,9 + 12,7 + 2,5 + 13,5

2013 4. Vj.

2014 1. Vj.

2. Vj.

3. Vj.

4. Vj.

2015 1. Vj.

Veränderung gegenüber Vorjahreszeitraum in %

Bauhauptgewerbe
Auftragseingang (nominal) insgesamt3 Hochbau Gewerblicher Bau Öffentlicher Bau Wohnungsbau Tiefbau Gewerblicher Bau Öffentlicher Bau Umsatz insgesamt3 Hochbau Gewerblicher Bau Öffentlicher Bau Wohnungsbau Tiefbau Gewerblicher Bau Öffentlicher Bau - 31,4 - 29,1 - 46,5 - 61,9 + 8,3 - 34,1 - 43,6 - 10,6 + 7,7 - 0,5 - 16,2 + 21,0 + 6,6 + 15,3 + 27,1 - 8,5 + 20,4 + 62,7 + 215,6 - 32,3 + 29,0 - 26,1 - 27,9 - 22,9 - 1,8 - 5,7 - 7,1 - 20,4 - 0,4 + 3,8 - 12,1 + 35,3 - 11,0 - 21,2 - 11,4 - 11,7 - 28,5 + 10,2 + 28,5 - 13,4 - 5,7 - 3,7 - 7,7 - 16,0 + 2,6 - 7,9 - 9,1 - 5,3 + 4,8 + 11,2 + 5,6 - 23,3 + 29,1 - 3,8 + 7,4 - 19,0 + 10,3 + 15,7 + 21,6 + 45,7 + 4,8 + 3,8 + 10,4 - 7,0 + 10,6 + 35,2 + 25,5 + 36,7 + 39,7 - 21,7 - 28,2 - 11,5 - 10,4 + 7,7 + 15,5 - 10,2 + 8,5 - 24,7 - 30,9 - 7,3 + 6,2 - 12,9 - 38,6 + 143,5 - 6,2 + 52,2 + 69,3 + 23,5 + 8,8 + 19,8 + 19,6 + 13,6 + 21,4 - 5,6 + 11,5 - 27,6

1 Betriebe mit 50 u. mehr tätigen Personen (einschl. prod. Handwerk). 2 Kraftwagen und -teile und sonstiger Fahrzeugbau. 3 Betriebe von Unternehmen mit 20 u. mehr Beschäftigten (einschl. Arbeitsgemeinschaften, unabhängig von der Beschäftigtenzahl).

13

Auf einen Blick

Wirtschaftszweige
Einzelhandel
Umsatz (real) insgesamt1 darunter: Einzelhandel in Verkaufsräumen mit Waren verschiedener Art Facheinzelhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren mit IK-Technik, Haushaltsgeräten, Heimtextilien, Einrichtungsbedarf u. a. mit Verlagsprodukten, Sportausrüst. u. a. Einzelhandel nicht in Verkaufsräumen2

2013 4. Vj.

2014 1. Vj.

2. Vj.

3. Vj.

4. Vj.

2015 1. Vj.

Veränderung gegenüber Vorjahreszeitraum in %

- 0,1 + 0,3 + 3,1 + 3,2 - 0,0 - 3,9

+ 2,9 - 3,9 + 2,2 + 1,2 + 1,9 + 24,9

+ 4,6 + 1,4 + 3,8 + 4,6 - 0,2 + 20,4

+ 1,6 + 0,4 + 2,3 + 0,1 + 2,5 + 4,5

+ 6,9 + 0,4 + 5,2 + 3,6 + 5,0 + 26,2

+ 6,9 + 1,9 + 4,5 + 4,4 + 5,8 + 21,3

Gastgewerbe
Umsatz (real) insgesamt darunter: Beherbergung darunter: Hotellerie Gastronomie Gästeankünfte insgesamt3 Inland Ausland Gästeübernachtungen insgesamt3 Inland Ausland + 1,1 - 0,2 + 0,0 + 1,9 + 2,8 + 2,8 + 2,8 + 7,5 + 6,6 + 8,8 + 3,4 + 3,0 + 3,4 + 3,7 + 2,8 + 3,5 + 1,6 + 3,2 + 2,2 + 4,4 + 1,8 + 3,9 + 3,9 + 0,3 + 5,5 + 4,8 + 6,6 + 8,7 + 6,9 + 11,3 + 2,2 + 4,0 + 4,1 + 0,9 + 3,1 + 2,6 + 3,8 + 5,3 + 4,0 + 6,8 + 3,1 + 3,1 + 2,8 + 3,1 + 7,7 + 7,2 + 8,5 + 8,3 + 7,5 + 9,3 + 1,9 + 1,5 + 1,4 + 2,1 + 7,1 + 6,4 + 8,2 + 8,3 + 7,5 + 9,4

Unternehmensgründungen
Neuerrichtungen4 Stilllegungen5 SALDO

2013 4. Vj.

2014 1. Vj.

2. Vj.

3. Vj.

4. Vj.

2015 1. Vj.

Anzahl 10.185 7.310 + 2.875 10.935 8.671 + 2.264 10.233 7.224 + 3.009 10.457 7.780 + 2.677 9.793 7.940 + 1.853 10.647 8.911 + 1.736

Einzelunternehmen
Neuerrichtungen von Einzelunternehmen weiblich männlich deutsch ausländisch

2013 4. Vj.

2014 1. Vj.

2. Vj.

3. Vj.

4. Vj.

2015 1. Vj.

Anzahl 8.357 2.647 5.710 3.638 4.719 8.883 2.627 6.256 4.655 4.228 8.339 2.431 5.908 4.117 4.222 8.541 2.538 6.003 4.321 4.220 7.932 2.477 5.455 4.091 3.841 8.691 2.572 6.119 4.880 3.811

1 2 3 4 5

Einzelhandel ohne Kfz-Handel. Versand- (inkl. Internethandel), Markt- und Lagerhandel sowie sonstiger Einzelhandel außerhalb von Verkaufsräumen. In Beherbergungsstätten einschließlich übrige Beherbergungsstätten. Neuerrichtungen berücksichtigen nicht die Gewerbeanmeldungen wegen Übernahme eines Betriebes, Gesellschaftereintritt, Änderung der Rechtsform oder Zuzug aus einem anderen Meldebezirk. Zu den Stilllegungen zählen nicht die Gewerbeabmeldungen bei Verkauf, Verpachtung, Änderung der Rechtsform, Gesellschafteraustritt oder Verlegung in einen anderen Meldebezirk.

14

Auf einen Blick

noch Einzelunternehmen
Stilllegungen von Einzelunternehmen weiblich männlich deutsch ausländisch SALDO Einzelunternehmen weiblich männlich deutsch ausländisch

2013 4. Vj.

2014 1. Vj.

2. Vj.

3. Vj.

4. Vj.

2015 1. Vj.

Anzahl 6.059 1.895 4.164 3.577 2.482 + 2.298 + 752 + 1.546 + 61 + 2.237 7.202 2.256 4.946 4.111 3.091 + 1.681 + 371 + 1.310 + 544 + 1.137 5.934 1.738 4.196 3.258 2.676 + 2.405 + 693 + 1.712 + 859 + 1.546 6.627 2.008 4.619 3.454 3.173 + 1.914 + 530 + 1.384 + 867 + 1.047 6.626 2.033 4.593 3.627 2.999 + 1.306 + 444 + 862 + 464 + 842 7.331 2.134 5.197 4.110 3.221 + 1.360 + 438 + 922 + 770 + 590

Beschäftigung
Verarbeitendes Gewerbe1 Bauhauptgewerbe2 Einzelhandel3 Gastgewerbe

2013 4. Vj.

2014 1. Vj.

2. Vj.

3. Vj.

4. Vj.

2015 1. Vj.

Veränderung gegenüber Vorjahreszeitraum in % - 1,0 + 3,1 + 5,4 + 3,1 - 0,7 + 0,2 + 4,5 + 3,5 - 0,5 + 4,3 + 4,1 + 1,7 - 0,3 + 7,7 + 1,5 + 2,2 - 0,0 - 0,4 + 1,7 + 1,1 + 1,1 + 3,2 + 1,4 + 0,5

Arbeitslosigkeit
Arbeitslose insgesamt Frauen Männer

2014 Dez

2015 Jan

Feb

März

April

Mai

Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat - 9.856 - 4.053 - 5.803 - 7.892 - 2.902 - 4.990 - 8.766 - 3.496 - 5.270 in % - 8.115 - 3.136 - 4.979 - 4.810 - 1.932 - 2.878 -7.756 -3.276 -4.480

Arbeitslosenquote insgesamt4 Frauen Männer

10,5 9,7 11,1

11,3 10,4 12,1

11,2 10,2 12,0

11,0 10,0 11,9

11,0 10,1 11,7

10,8 9,8 11,6

1 2 3 4

Bezogen auf sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Veränderungsraten auf Basis Quartalsende bis 2. Vj. 2014. Betriebe von Unternehmen mit 20 u. mehr Beschäftigten (einschl. Arbeitsgemeinschaften, unabhängig von der Beschäftigtenzahl). Einzelhandel ohne Kfz-Handel. Bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen.

Quellen: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit; eigene Berechnungen

15
        
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