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Schlusiwort.
-iernit smd wir bis zum Ehren - und Jubeltage D iefterw eg ' s
ungesähr vorgerückt . Was ich zu geben batte , liegt dem Leser vor. Es
sind Bruchstücke. Aber sie spiegeln nach meinem Ermessen treu und wahr
den Mann , der ohne Widerrede zu den thätigeren Menschen gehört.
Go ethe , bei Eckermann , pflegte zu versichern , daß er niemals vier
Wochen hinter einander gefeiert habe . Ich zweifie , ob unser Mann es
jemals bis zu so viel Tagen gebracht hat . Denn man muß bedenken, welche
Qualität und Quantität pmktischer Thätigkeit die literarische Diesterw eg ' s
voraussetrt : 42 selbstsuindige Werke , 260 Aussätze in den Rheinischen Blät-
tern , die unzähligen Beurtheilungen nicht mitgerechnet -- ich sage , man
muß bedenkei , daß kein Lehrer so mannigfaltige , auch so viele kleinliche,
zerreißende und von dem Wirken im Großen und in die Ferne abziehende
Geschäfte zu besorgen hat , als der Vorsteher eines Schullehrer-Seminars . --
Ein vollständigeres Bild , als ich geliefert, wird seiner Zeit nicht aus -
b(eiben . Aber auch in meinen Strichen erkennt Jedermann die Züge eines
Mannes -- eines Mannes , wie die gegenwärtigen Zustände der Schule
und des Lebens ihrer mehrere bedürfen . Möchte sich darum deren Zahl fort
und fort mehren ! Dann wäre nicht nnr ein Stehenbleiben auf errungeuem
Standpnnkte eine Unmöglichkeit , sondern jede Art rascherer Fortentwickelung
gesichert.
Herr Dobschall hat in der von ihm entworfenen , nach meinem Da-
fürhalten nur sehr theilweise richtigen Skizze Di est er weg einen M ann
d er Zeit genannt. Er ist es. Nach meinem Bedrmken enchält aber diese
Anerkennung nicht einen bedingten , sondern einen unbedingten Lobspruch .
Oder sollen wir etwa wünschen , daß unsere Lehrer Männcr der Unzeit
verden ?