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Full text: Gemeindebrief (Rights reserved) Issue123.2021 (Rights reserved)

Gemeindebrief Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Nr. 123 Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen August | September 2021 In dieser Ausgabe Das Wort Gemeindekirchenrat Neu im Team: Aljona Hofmann Mirjamgottesdienst Auftakt der East Pride Berlin 7 Eine Woche Sommerrüste und der Akku ist voll aufgeladen 8 – 9 Wir machen Paul-Gerhardt den Hof 10 – 12 Lasst uns zusammen kommen: Gemeinde im Garten 12 – 13 3 4 5 6 Titelseite: Foto Daniel Kranz Blick von Paul-Gerhardt in Richtung Gethsemaneund Segenskirche, dahinter die St. Marienkirche »Die Röste is kull« 14 – 15 Gottesdienste 16 – 17 Auf ein Wort Treffpunkt Stadtkloster 18 – 19 Unsere Orgeln Paul-Gerhardt-Kirche 20 – 21 Die fürchterlichen Fünf 22 Amsel, Drossel, Fink und Star 23 Freiheit Jetzt! 24 – 25 Nachruf Eberhard Keienburg 26 – 27 Gruppen Kreise Kontakte Anzeigen 28 – 29 30 31 – 32 E-Mail-Newsletter erscheint. Er enthält wichtige Informationen zu Schaukästen, Website der Gemeinde, Facebook und kommenden Gottesdiensten, aktuellen Veran­ natürlich der Gemeindebrief – das eine oder andere staltungen und Nachrichten aus dem Gemeinde­ kirchenrat. Sie erfahren Neues aus den verschieInstrument, sich über Ihre Kirchen­gemeinde zu informieren, nutzen Sie vermutlich schon. Nun kön- denen Arbeitsbereichen, wie der Arbeit mit Kindern nen Sie zusätzlich auch unseren Newsletter abonnie- und der Kirchenmusik und zu weiteren Entwicklungen aus unserer Gemeinde. Abonnieren können ren, der ohne feste Termine alle 4–6 Wochen Sie den Newsletter unter ekpn.de/newsletter. Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als PDF-Download auf der gemeinde­eigenen Homepage www.ekpn.de Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage: 2000 Redaktionsanschrift: Gemeindebüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord, Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 gemeindebuero@ekpn.de · Für alle Smartphonebesitzer: untenstehender QR-Code zum schnellen Ansehen der Inter­netseite www.ekpn.de Redaktionsteam: Pfn. Almut Bellmann Mario Gugeler, Uta Kirchner, Mattias Richter, Ingrid Volz, Dieter Wendland und Katharina Pfuhl Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw. des Gemeinde­ kirchenrates. Konzeption & Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 01. 09. 2021. Falken geschlüpft Druck mit freundlicher Unterstützung von Wie jedes Frühjahr hat sich auch in diesem Jahr wieder ein Falkenpaar im Nistkasten auf dem Kirchturm der Paul-Gerhardt-Kirche niedergelassen und Eier ausgebrütet. Foto: Daniel Kranz der Vergebung heraus unser Leben gestalten und auf die Hilfe Gottes angewiesen bleiben. Heute aus dem Glauben leben könnte dann heißen, sich ganz in den Raum des Göttlichen zu stellen, »nichts zu verdrängen und nichts zu verleugnen, alle Gebrochenheits-, Beschädigungs-, Zerissenheits- und Versagenserfahrungen um Gottes willen gelten zu lassen und sie in diese größere Wirklichkeit einzuzeichnen. Allein damit, so scheint es, kann dem grassierenden Zwang zur Perfektion, zum Siegenmüssen, zum Idealsein etwas entgegengehalten werden.« Denn biblische Geschichten erzählen gerade keine Heldenepen. Jakob betrügt, Abraham hat nicht den Mut, zu seiner Frau zu stehen, weil sie so schön ist und er Angst hat, der Pharao beseitige ihn, um seine Frau zu kriegen. Genau das macht David mit einem Mann und heiratet Batseba. Und Jesus scheitert. Er stirbt am Kreuz. Wir feiern seine Auferstehung und können daraus hoffentlich den Mut nehmen, Gott vollenden zu lassen, was unserem Leben fehlt. Und vielleicht gelingt es uns, Gott auch das größte Problem zu überlassen, das wir nicht lösen können: wir alle sterben. Auferstehung liegt jenseits eigener Macht und Möglichkeit und Leistung. Seidel schreibt: »Ein zeitgemäßer Gottesglauben, gespeist aus den Quellen der alten Religionen, aber nicht mehr gekettet an eine institutionalisierte Religion, hat ein altes Wort zu verteidigen, indem versucht wird, es zu leben: Gnade. Denn sonst ist es bald aus mit dem Menschen.« Mich hat beim Lesen ein Hauch von Freiheit gestreift: Ich bin Fragment, ich bin nicht vollkommen, mein Leben hat Brüche und Narben. Aber ich bin – mit allem und wegen all dieser Brüche und Narben – geliebtes Kind Gottes. Wir alle wissen eigentlich, dass Gott uns so annimmt, wie wir sind. Hoffentlich hören wir das von Zeit zu Zeit im Gottesdienst. Aber halten wir das auch für wahr? Oder lassen wir uns anstecken vom Optimierungsstreben vieler Menschen und versuchen, auch den Glauben zu optimieren, Gott etwas gefälliger zu sein? »Wenn also der Sohn euch frei macht, seid ihr tatsächlich frei«, ruft uns Johannes in Erinnerung. Lasst uns diese rechte Freiheit genießen. Denn da hindert auch die Maske nicht wirklich. Sommerzeit – Lesezeit, ich sitze im Garten mit dem Tablet und will lesen. Kein Internet! Ich habe keine Lust, in die Kirche zu gehen oder mein Handy zu holen. Ich schaue im Tablet nach und tatsächlich gibt es ein Buch, das ich heruntergeladen hatte und immer schon mal weiterlesen wollte. Ich las also in Stefan Seidels Buch: Nach der Leere: Versuch über die Religiosität der Zukunft. Das Buch war mir empfohlen worden, es schlummerte schon länger in meinem Tablet. Denn ich bin etwas skeptisch, wenn jemand besonders gute Ideen für die Zukunft hat. Es kommt ja meistens anders! Wer hat denn die Pandemie vorausgesagt? Von der Finanzkrise 2007/2008 wurde die Welt ebenso überrascht wie von Corona. Leicht skeptisch begann ich zu lesen und war bald ziemlich elektrisiert. Stefan Seidel beschreibt den Niedergang der christlichen Religion und die Gründe dafür nüchtern und überzeugend. »Wesentlich für das Verständnis des Schicksals der Religion in der Moderne ist vor allem auch der Gesamtzusammenhang, der durch den Siegeszug kapitalistischer Wirtschafts- und Gesellschaftsorganisation geprägt ist.« Der Theologe Falk Wagner (1939 – 1998) wird in dem Buch zitiert, der festgestellt hat, dass alte Tugenden zu Lastern werden und, was früher Laster war, wird zur Tugend. »Geiz ist geil« warb eine Elektronikkette. Egoistisches Gewinnstreben »wird zum Motor prinzipiell nicht begrenzbarer Expansionsbestrebungen.« (S. 29) Nächstenliebe ist einfach nur dumm, denn wo bleibe ich da mit meinen Bedürfnissen? »Siegeszug des Kapitalismus«: »Weiter, schneller, höher, besser …« Unsere Welt wird von Steigerungsformen beherrscht. Wenn wir uns Mühe geben, können wir es schaffen, wir werden die Welt retten, wir werden bessere Menschen. Und die Kirche hat verschiedene Möglichkeiten zu reagieren: Sie kann mitmachen, bessere Events kreieren, schönere Gottesdienste anbieten, bessere Predigten halten … Oder sie kann verkünden und leben, dass wir aus Gottes Gnade leben, auch wenn wir nicht perfekt sind. Sie kann daran festhalten, dass der Mensch ein endliches Wesen ist, das Fehler macht und »sündigt«, um ein altes Wort zu nutzen. Sie kann weiter sagen und leben, dass wir aus Georg Schubert Das Wort Mut zum Fragment! 3 Gemeindekirchenrat Nachruf Vor der Sommerpause traf sich der Gemeindekirchenrat im Juni zwei Mal wieder in Präsenz, einmal im Garten des Stadtklosters Segen, einmal im Anschluss an den Vorstellungsgottesdienst von Pfarrerin Aljona Hofmann zu einem weiteren Gespräch mit ihr. Start von Pfarrerin Aljona Hofmann Pfarrerin Aljona Hofmann, die der Gemeinde vom Konsistorium für die freigewordene Pfarrstelle präsentiert worden ist, hat am 13. Juni 2021 ihren Vorstellungsgottesdienst in der Gethsemanekirche gehalten. Anschließend hat sie Gespräche mit der Gemeinde und dem Gemeindekirchenrat geführt. In der für ein Pfarrstellenbesetzungsverfahren vorgesehenen Frist ist kein Einspruch eingelegt worden. Wir freuen uns nun auf ihren Start in unserer Gemeinde zum 1. September 2021! Der Einführungsgottesdienst wird am 5. September 2021 um 11 Uhr in der Gethsemanekirche sein, zu dem wir herzlich einladen! Gemeindenachrichten Einstellung einer Mitarbeiterin für die Konfiarbeit Der Gemeindekirchenrat hat beschlossen, Tabea Möhlis, die bereits in der Vergangenheit die Konfizeit unterstützt hat, befristet auf zwei Jahre mit einer ­halben Stelle für die Konfiarbeit einschließlich ihrer musikalischen Ausgestaltung einzustellen. In der Arbeit mit Konfirmand*innen, die pro Jahrgang inzwischen mehr als 100 Konfis erreicht, kommt es im nächsten Schuljahr coronabedingt zu einer erhöhten Belastung durch zwei parallel stattfindende Jahrgänge. Außerdem hat es durch den Weggang von Pfarrerin Jasmin El-Manhy Veränderungen im Team der die Konfizeit verantwortenden Hauptamtlichen gegeben. Weiterhin hauptverantwortlich ist Pfarrer Tobias Kuske, daneben ist der Jugenddiakon Kay Herberz in die Arbeit eingebunden, der sich nach den Sommerferien allerdings auch um einen Neustart der Jugendarbeit kümmern wird. Darüber hinaus engagieren sich ehrenamtlich viele junge Teamer*innen. Möglich wird die zusätzliche Anstellung durch eine anteilige Erstattung der Personalkosten durch den Kirchenkreis. Wir freuen uns über die Verstärkung im Team der Konfizeit durch Tabea Möhlis und neue Teamer*innen und wünschen ihnen und den Konfirmand*innen eine gute Zeit mit tollen Erfahrungen! 4 Sanierung der Fassade des Gemeindehauses Gethsemanestraße Nachdem Fensterbänke des Gemeindehauses Gethsemanestraße in der letzten Zeit schadhaft geworden sind und bei deren Reparatur mit zusätzlichen Beschädigungen des Putzes gerechnet werden muss, die zudem vermutlich nicht denkmalschutzgerecht nachgearbeitet werden können, hat sich der Gemeindekirchenrat entschlossen, die Fassade des Gemeindehauses Gethsemanestraße zu sanieren. Ulrike Lemmel, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates Jens Neumann-Schliski * 29. 02. 1972 ist am 5. 7. 2021 nach schwerer Krankheit gestorben. Er war längere Zeit ein sehr aktives Mitglied unserer Kirchengemeinde und im Gemeinde­ kirchenrat. Er hinterlässt Frau und zwei Kinder. Seine Tätigkeit, z. B. für die Ausstellung »20 Jahre danach« in der Gethsemanekirche, bleibt uns in bester Erinnerung. Die Beerdigung wird am 30. 7. 2021, 9.30 Uhr, auf dem Waldfriedhof Zehlendorf stattfinden. Neu im Pfarrtaem: Aljona Hofmann Liebe Gemeinde, wie schnell es doch manchmal geht! So empfinde ich zumindest unsere derzeitige Situation, wenn ich an den uns bevorstehenden Wechsel denke. Heute hier – morgen dort. Und was für ein Wechsel uns bevorsteht: von der kleinen deutschsprachigen Kirchengemeinde Moskau zur großen EKPN und vom großen Moskau mit seinen geschätzten 15 Mio. Einwohner*innen zum »relativ kleinen« Berlin – auch wenn Sie als Berliner*innen das sicher nicht so gern lesen; doch wer von Ihnen schon mal in Moskau war, weiß, dass es eine Stadt im XXL-Format ist. Ja, und vieles andere mehr gehört für mich zu diesem Wechsel noch dazu. Ich freue mich auf den Dienst in Ihrer großen Berliner Kirchengemeinde mit einem so spannenden Profil. Ich freue mich darauf, wieder Pfarrkolleg*innen unmittelbar vor Ort und verschiedenste haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen zu bekommen, auf »meine« Landeskirche, auch darauf, wieder Staatsbürgerin im eigenen Land zu sein – und auf so vieles mehr. Natürlich wird mir auch so manches fehlen, aber das will ich an dieser Stelle nicht aufzählen. Ihre neue Pfarrerin werde ich zum 1. September 2021. Mein Mann Thomas, unser Sohn Gustav und ich werden dann in die Pfarrwohnung an der Gethsemanekirche ziehen. Unser ältester Sohn Niklas lebt und studiert in Marburg. Berlin ist uns nicht fremd. Als Studentin und später als Vikarin und Pfarrerin habe ich in Berlin gelebt, sogar einige Zeit in der Pappelallee! Nach meinem Entsendungsdienst am Berliner Dom sind wir ins brandenburgische Kyritz gezogen, wo ich 12 Jahre im Pfarrdienst war. 2015 begann für uns dann das Abenteuer Moskau. Wir sind dankbar für den riesengroßen, bunten Strauß an Erfahrungen und ­Horizonterweiterungen, den wir mitbringen. Sehr dankbar sind wir auch für die Begegnungen mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und Schichten. Ich ahne, dass das heutige Berlin diesbezüglich auch einiges zu bieten hat. Wie schön! Ich freue mich schon sehr auf die Gemeinschaft mit Ihnen und bitte Gott um Segen für unseren gemeinsamen Weg. Bitte schließen Sie auch uns in Ihre Gebete ein, auf dass wir uns wohlbehalten und freudig in Berlin begegnen mögen. Ihre zukünftige Pfarrerin Aljona Hofmann mit Ehemann Thomas und Sohn Gustav 5 In den Tagen Jaels Mirjamgottesdienst am 26. September 2021 11 Uhr in Gethsemane Der Mirjamsonntag wird bundesweit gefeiert – auf dem Weg zu einer gerechten Gemeinschaft von Männern und Frauen in der Kirche. Mirjamgottesdienst Im Mittelpunkt des Gottesdienstes mit dem Titel »In den Tagen Jaels« steht in diesem Jahr eine Erzählung aus dem biblischen Buch der Richter Kapitel vier und fünf. Der Titel bezieht sich auf ein Zitat aus dem »DeboraLied« (Richter 5,6). 6 Die Geschichte um Deborah, Jael und die Mutter des Sisera ist ein in jeder Hinsicht bewegender Text: Er wartet dramaturgisch mit einer Vielzahl mitreißender Wendungen und schillernder Charaktere auf – allen voran ungewöhnlich machtvolle Frauen*figuren. Er konfrontiert aber auch mit schockierender Gewalt und einem provozierenden Gottesbild. In unserer Gottesdienstwerkstatt am 16. August um 19 Uhr folgen wir der Spur dieser Dynamik und suchen nach Antworten auf Fragen wie: Wie gehen Frauen* mit Macht um – und wie miteinander? Was bedeutet es, dass sie Opfer, aber auch Täterinnen* von Gewalt sind? Welcher verblüffende Rollentausch spielt sich zwischen den Geschlechtern ab? Wie sieht Empowerment für Mädchen* und Frauen* heute aus? Und schließlich: Wie lässt sich ein Verhältnis finden zu den ›dunklen‹ Seiten des biblischen Gottes? Herzliche Einladung an interessierte Frauen* zur Gottesdienstwerkstatt am 16. 8. um 19 Uhr – voraussichtlich im Gemeindehaus Gethsemane. Aktuelle Infos auf ekpn.de oder bei Pfarrerin Bellmann Herzliche Einladung an alle zum Mirjamgottesdienst am 26. September um 11 Uhr in der Gethsemanekirche. Anschließend startete die Demonstration Richtung Alexanderplatz. Die Route führte an Orte der Gruppen wie den der »Lesben in der Kirche« in EAST PRIDE BERLIN Zum Auftakt der EAST PRIDE BERLIN im Rahmen der CSDStern-Demo wurde am 26. Juni 2021 in der Gethsemanekirche ein Gottesdienst mit Bischof Stäblein unter dem Motto Homophobie ist Sünde gefeiert. Gethsemane, den Sonntags.club in der Greifen­ hagener Straße und die Adventskirche mit dem »Gesprächskreis Homosexualität«. Unter dem Motto »Für eure und unsere Freiheit« möchten die Veranstalter ein Zeichen setzen gegen das Erstarken von autoritären und queerfeindlichen Strukturen. Text & Fotos Katharina Pfuhl 7 Tolle Begegnungen, Gespräche, Erlebnisse, Spaß, Gemeinschaft und Aktionen – wie lange ist es her, dass die Kinder, die Teamer_innen und auch Antje und ich so viele tolle Menschen (ob groß oder klein) um uns hatten. Unser Thema: Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht! Unter diesem Motto fanden unsere Morgenkreise statt. Mal hörten wir eine Geschichte, ließen einen Luftballon mit den Wünschen und Hoffnungen der Kinder steigen, dann veranstalteten wir ein Tauziehen, wir zogen Lose und bereiteten jemand anderem eine Freude, und vor allem sangen wir laut und aus tiefsten Herzen Lieder. Seeschlößchen, Baumhaus und Räuberhöhle nannten sich die drei Häuser der Jugendherberge Bremsdorfer Mühle, in denen wir un­sere Betten bezogen, aber auch den Tag über organisierte sich alles in den drei Gruppen. Während die einen im Wald Hütten bauten, spielten die anderen Basketball oder waren baden, batikten, zogen Kerzen, tanzten im Regen, knüpften Freundschaftsarmbänder, malten sich gegenseitig Henna-Tattoos, bastelten Schatzkisten, spielten Theater… achja Theater. Das war auf jeden Fall Sensation und einfach entstandener Schwerpunkt unserer Fahrt. Die Kinder hatten unglaublich viel Lust, Theater zu spielen und die Teamer_innen sind mit viel Geduld und Koordination darauf eingegangen, und so entstanden wirklich tolle Märchen mit eigenen, von den Kindern geschriebenen Geschichten mit super viel Witz und Humor. Auch ein Geländespiel konnte stattfinden, indem die Kinder und Teamer_innen eines Hauses eine Schatzsuche für ein anderes Haus vorbereiteten. Am Dienstag überraschte uns ein großes Unwetter mit Donner und Blitz und legte unser Wlan lahm. Für viele Teamer_innen, die nun das Deutschlandspiel nicht gucken konnten, ein großer Frust. Die Kinder trösteten wir mit einem Film. Zu den Abendkreisen kamen wir dann wieder als ganze Gruppe zusammen und verabschiedeten uns vom Tag mit einem Märchen und GutenAbend-Liedern. An einem Abend gab es auch Aktionen. Schwungtuchspiele, Schokokusswurf und »Puschel«waren angesagt. Am Mittwoch war sogar ein Lagerfeuer mit den Kindern möglich und es wurden Marshmallows geröstet und Donnerstag grillten wir in geselliger Runde. Der (letzte) bunte Abend ließ neben dem Theaterstück noch mehr Talente in Erscheinung treten, musikalisch, akrobatisch, wortgewandt. Insgesamt war es eine wunderschöne, vielseitige Zeit, und ich bin dankbar für all die tollen Erinnerungen, die Gemeinschaft und die großen und kleinen Menschen, die ich (noch besser) kennenlernen durfte. Tabea Pippke N I E 8 W E H C O O S E M M R ER T S Ü U E D N Kinder, Kinder D R E D K K A S I U V T L O A L F U A L GE N E D 9 Herr Jochen Brinkmann erinnert sich beim Gießen gerne an seine Kindheit, weil er zu Hause auch die Blumen zusammen mit seiner Mutter gegossen hat. Frau Margot Christandl begleitet ihn oft. Insgesamt gehen alle acht Beschäftigten in den Kirchgarten. Immer abwechselnd, ein oder zwei Beschäftigte mit jeweils einem Betreuer. Wir machen Paul-Gerhardt den Hof Wer sind wir? Wir sind eine Außengruppe der Tagesförderstätte Kranzallee der Cooperative Mensch e. G. (ehemals Spastikerhilfe Berlin e. G.) Die Außengruppe arbeitet seit 2016 im Kiezladen in der Greifenhagener Str. 33. Es sind acht Beschäftigte und fünf Assistentinnen im Laden beschäftigt. Wir bieten Dienstleistungen für die Nachbarschaft, für einzelne Personen, Betriebe und Einrichtungen an. Seit 2018 gießen und pflegen wir mit großer Begeisterung einmal pro Woche die Pflanzen im Paul-Gerhardt-Hof. Wir haben den Hof auch schon für ein kleines Gruppenpicknick genutzt. Dabei hatten wir das Glück, dem Orgelspiel lauschen zu können. Das hat allen sehr gefallen. Da wir von der Sitzgruppe im Hof so begeistert waren, haben wir beschlossen, die Rückenlehnen zu bepflanzen. Leider können wir sie kaum nutzen, sie stehen zu eng, so dass wir mit den Rollstühlen nicht an den Tisch kommen. »Ich mag es, dahin zu laufen und da zu sein. Blumen zu säen und zu gießen. Ich mag die gute Zusammenarbeit und die wöchentlichen Veränderungen.« »Den Spaß an der Arbeit. Ich mag die ruhige und freundliche Atmosphäre, die kleine abgeschlossene Welt und das Orgelspiel.« Wie ich schon erwähnt habe, sind wir auch für andere Kooperationspartner tätig. So bieten wir einen Versandservice an für den Handballverband Berlin, für den wir regelmäßig die Journale Ich habe mal in die Runde des Kiezladens gefragt: kuvertieren, adressieren und frankieren. Jede Woche übernehmen wir zudem Arbeiten für die Stadtbibliwas er oder sie im und am Paul-Gerhardt-Hof mag. othek, für die Kita Remmi Demmi und putzen bzw. polieren die Stolpersteine in der näheren Umgebung. Das ist das Ergebnis der kleinen Umfrage: »Mit dem Schlauch gießen. Das Draußen-Sein. Zu gießen.« 10 Frau Svenja Kaufholdt (mitte) ist eine von acht Beschäftigten, die zusammen mit Frau Nadine Neumann (links) und Frau Ilona Gläßer (rechts) regelmäßig zur Hofpflege nach Paul-Gerhardt kommen. Außerdem sind wir ein richtiger Laden und verkaufen die Produkte, die in den Tagesförderstätten Kranzallee und Kienhorststraße hergestellt werden. Im Laden sind wir auch kreativ tätig, wir filzen Blumen, kleine Taschen, wir nähen und stempeln dekorative Accessoires und stellen auch kleine Keramiktöpfe her. Uns allen macht die Arbeit im Kiezladen großen Spaß. Vor allem der Kontakt mit den Nachbarn und das Unterwegs-Sein ist immer spannend und aufregend. Und wer hat den Artikel geschrieben? Ich bin Frau Christiane Siebert, arbeite am PC und bin sehr stolz auf meine und unsere Arbeit. Kontaktadresse über Gemeindebüro 11 Lasst uns zusammenkommen! Einladung zu »Gemeinde im Garten« am Sonntag, 22. August 2021, 12 bis 16 Uhr »Schön, Dich zu sehen« – »Wie geht es Dir« – »Gut siehst Du aus.« – »Hast Du eigentlich mal was von Frau Sowieso gehört?« – Es tut so gut, dass wir nach den Monaten des Lockdowns uns als Gemeinde wieder begegnen können. Gottesdienste finden (wenn auch in reduzierter Form) wieder in Präsenz statt. Die Kindererrüsten nach Grünow zum Planwagencamping und in die Jugendherberge in die Brehmsdorfer Mühle haben unter besonderen Bedingungen stattgefunden. Einige Arbeitsbereiche der Gemeinde sind schon wieder sehr aktiv, andere planen ihre Rückkehr nach den Sommer­ferien. In Gesprächen miteinander und mit anderen Gemeindegliedern haben wir als Gemeindebeirat in diesem Frühjahr immer wieder die Sehnsucht nach Begegnung jenseits der digitalen Möglichkeiten empfunden. Daher laden wir sehr herzlich ein zu einem lockeren Nachmittag der Begegnung am Sonntag, 22. August 2021, im Anschluss an den Gottesdienst von 12 – 16 Uhr in den Kirchgarten der Gethsemanekirche. Wir wollen uns freuen an unserer Gemeinschaft, uns ungeplant »über den Weg laufen«, ins Gespräch kommen mit altbekannten und neuen Gemeindemitgliedern, miteinander Kaffee und Kuchen teilen und neu sehen, wie breit und vielfältig unsere Gemeinde unterwegs ist. Von klein bis groß, von alt bis jung, von »EKPN-Urgestein« bis »neu hier« – alle sind willkommen! 12 Neben viel Raum für Begegnung soll es Spiel und Spaß für Kinder geben, Sitzgelegenheiten, Musik und natürlich etwas zu essen und zu trinken. Zudem haben die verschiedenen Arbeitskreise und -bereiche der Gemeinde die Gelegenheit, sich vorzustellen und vielleicht bei der einen oder dem anderen Interesse am Mitmachen zu wecken. Mitbringsel willkommen Das Miteinander, das wir feiern wollen, ist schon bei der Vorbereitung gefragt. Die Getränke werden von der Gemeinde gestellt, aber Ihr und Sie als Gäste seid/ sind aufgefordert, mit süß oder salzig, Kuchen, Quiche, Brezeln oder … zum Buffet beizutragen. Es muss nichts Großes oder Besonderes sein – wenn viele etwas mitbringen, können alle davon probieren und satt werden. Spontanbeiträge sind natürlich willkommen, für unsere Organisation bitten wir aber, dass Sie uns über eine Email an beirat@ekpn.de Ihren Lieblingskuchen oder sonstiges Mitbringsel ankündigen. Dass »Gemeinde im Garten« unter dem Vorbehalt steht, dass dieses Treffen im größeren Rahmen mit den staatlichen Vorgaben zur weiteren Eindämmung der Pandemie konform ist, versteht sich von selbst. Wir hoffen sehr, dass unser Nachmittag der Begegnung stattfinden kann. Wir freuen uns auf einen entspannten, bunten Nachmittag mit Euch und Ihnen! Das Vorbereitungsteam des Gemeindebeirats mit Unterstützung des GKR und der Hauptamtlichen 13 Ich bin dieses Jahr als Praktikantin mit auf die Rüste ins Planwagencamp nach Grünow gefahren mit 21 Teamern und 61 Kindern zwischen 7 und 14 Jahren, und mit meinem Hund. Es war meine erste. Ich habe sofort gelernt, dass auf einer Rüste viel mehr in einen Tag passt als sonst, die Tage fangen sehr früh an. Die Kinder hört man ab ca. 6 Uhr. Nebenan in der Küche sind Katharina Loh und Sabine Weiche schon seit einer Weile zugange, machen Kaffee, schneiden Unmengen Obst und machen Rührei. Es läuft Musik aus unsrer aller unvergänglichen Jugend, 70er bis 90er Jahre Jazz und Rock, die Frauen singen mit und grooven sich so in den Tag. Die Kinder bekommen Brötchen oder Müsli, und auf jedem Tisch steht ein Glas Nutella, denn es sind Sommerferien, und jeder Tag davon will gefeiert werden. Nach dem Frühstück gibt es eine Andacht. Es wird gesungen und eine Geschichte erzählt, kindgerecht auf ihre Essenz kondensiert, bei David und Goliath fragt der Pfarrer: Was ist eure Stärke, was könnt ihr besonders gut? Sie antworten: Ich kann Leute zum Lachen bringen, ich kann gut lesen, ich kann immer gut einschlafen! Pfarrer Kuske sagt ihnen, dass jedes Kind so eine Stärke in sich finden kann, die ihm Kraft gibt und es durch schwierige Tage tragen kann, die ihm das Vertrauen gibt, einfach es selbst zu sein. Ame- 14 » Die Röste lie Renz und Tobias Kuske segnen die Kinder und zeigen ihnen, wie sie den Segen als Geschenk einfach weitergeben können, indem sie ihrem Nachbarn im Kreis sagen: Du bist wunderbar, und ich segne dich. Das Singen und die Gemeinschaft Die Andacht hat jeden Morgen einen anderen Schwerpunkt, an dem sich dann der ganze Tag orientiert: Vertrauen, Hoffnung, Licht und Stärke. Am letzten Tag fragt Tobias Kuske die Kinder nach den Worten, die in der Bibel an vielen Stellen gemeint und gesagt werden, um die es immer wieder geht, die der Hoffnung, der Stärke und dem Vertrauen zugrunde liegen. Die Kinder sagen die bekannten Motto-Worte, immer wieder sagt eines einfach und schön: »Die Liebe.« Ja, die Liebe auch, sagt Tobias Kuske, und nennt seinen Satz: Fürchte dich nicht! Dann wird gesungen, so oft es geht und passt, singen ist Gemeinschaft, die Kinder bringen ihre ganze Energie und Lebensfreude darin unter, sie wollen singen, und zwar laut, sie strahlen dabei und hopsen ein bisschen auf ihren Bierbänken herum, ganz egal, ob es jetzt »Laudato si« oder »Die Affen rasen durch den Wald« ist. Dann stehen sie auf und rennen los, barfuß, durch die Wiese, hin zu ihren Workshops, oder zu ihren Freund*innen. Die Kinder sind dabei federleicht in ihren Bewegungen, dabei haben sie genau das ein Jahr lang nicht gekonnt, ein- pe mit ein paar Worten zusammenbringen und dabei die Dinge auf den Punkt bringen. Beim Morgenund Abendkreis, aber auch bei den Teamersitzungen, setzt er sich einfach in den Kreis und sagt nichts, bleibt still, um ihn herum das Gekicher und Geflüster und Geplauder an diesen Tagen voller Geschichten und Abenteuer, er wartet, manchmal fast eine Minute lang, bis sich die Ruhe um ihn ausbreitet und die Menschen einer nach dem anderen auch still werden, hinsehen und zuhören. Er spricht erst, und ganz leise, als alles still ist. ist kull fach selbstvergessen mit Freunden herumtollen, in großen, sich laufend verändernden (und sorgfältigst getesteten) Gruppen. Die Workshops waren toll Danach sortieren sich Kinder und Teamer zu ihren Workshops, ab Montag wird ein Floß gebaut, aus Paletten, leeren Kanistern und dicken grauen Wasserrohren, danach in Regenbogenfarben bemalt, jeder Arbeitsgang ein neuer Workshop. Die Kids und ihre Teamer waren vier Tage intensiv damit beschäftigt. Das Floß haben wir am letzten Tag zu Wasser gelassen, es schwamm wie eine Eins und konnte problemlos ein paar Kinder transportieren. Außerdem wurden Traumfänger gebaut und Freundschaftsarmbänder geknotet, große Papierblätter und Kunststoffbänder mit Graffiti besprayed, alte Tetrapaks zu kleinen Kressebeeten geupcycled, Turnbeutel und T-Shirts gebatikt, mit Henna Muster auf die Haut gemalt,kleine Tagebücher gestaltet und noch einiges mehr. Nach den Workshops gibt es Mittag, danach Mittagsruhe. Die Erwachsenen fallen für anderthalb Stunden in Tiefschlaf, die meisten Kinder leider nicht. Lieber Segen im Regen als für die Zimmer­kontrolle fegen Wir hatten, wie es wohl dazugehört, einen Tag lang und eine Nacht Bindfadenregen, oder waren es nur ein paar Stunden? Ich hab's schon vergessen, die Zeit ist so schnell vergangen, wurde aber gut genutzt, es gibt ja Sachen, die bei Regen doppelt so schön sind. Vorlesen lassen unter dem Zeltdach, oder im Regen mit vollem Karacho über eine Wasserrutsche sausen, Landeplatz im Schlamm. Großer Spass. Danach heiße Dusche und trockene Kleidung, so noch vorhanden. In der Nacht pladdert der Regen auf die Planwagendächer, ein ungewohntes Geräusch für uns Großstadtmenschen. »Das Zusammensein war super schön!!« oder »Alles!“ Es bleibt vor allem die Erinnerung an eine bunte und tragende Gemeinschaft von Kindern und Erwachsenen, an Sternennächte und Suppenkübel, an viel Quatsch und Kasperei, an Gespräche am Lagerfeuer, an das schöne und für mich ungewohnte Gefühl, gesegnet zu sein in einer Gemeinschaft der Gläubigen. Praktikantin Doro Horedt Tobias Kuske und Amelie Renz haben ihre Augen und Ohren überall, Tobias hat einige Jahrzehnte Erfahrung als Pädagoge auf dem Buckel, er kann die Grup- 15 Gottesdienste Elias-Kuppelsaal Gethsemane Göhrener Str. 11 Stargarder Str. 77 Bitte achten Sie auf die Aushänge und die Informationen auf der Website. Alle Termine unter V 01. 08. 2021 9. Stg. n. Trinitatis 08. 08. 2021 10. Stg. n. Trinitatis 15. 08. 2021 11. Stg. n. Trinitatis 11:00 Prädikant Martin zur Nedden 17:00 Telefon-GD Prädikant Georg Schubert und Pfrn. Almut Bellmann 11:00 Vikarin Amelie Renz 22. 08. 2021 12. Stg. n. Trinitatis 11:00 P  frn. Almut Bellmann & Diakonin Antje Erdmann, Erkennst du mich? Schuljahresanfangs-Gottesdienst 17:00 Telefon-GD 11:00 P  fr. Tobias Kuske & Vikarin Amelie Renz anschl. Gemeindefest 29. 08. 2021 13. Stg. n. Trinitatis 11:00 Pfrn. Almut Bellmann 17:00 Telefon-GD 05. 09. 2021 14. Stg. n. Trinitatis 11:00 Pfrn. Aljona Hofmann Einführungsgottes­ dienst, Entsendung der Freiwilligen von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste 11:00 Prädikant Georg Schubert 17:00 Telefon-GD 12. 09. 2021 15. Stg. n. Trinitatis 19. 09. 2021 16. Stg. n. Trinitatis 11:00 P  fr. Tobias Kuske Konfirmationen 26. 09. 2021 17. Stg. n. Trinitatis 11:00 P  frn. Almut Bellmann Miriamsonntag 17:00 Telefon-GD Telefongottesdienste Wir laden -lich ein zum zum Schulbeginn durch KIRCHE & GARTEN GETHSEMANE Am 15. August 2020 von 10 bis 12 Uhr Wir gehen in kleinen Gruppen von 15 bis 20 Personen von Station zu Station. Bitte die Masken nicht vergessen! Letzter Einlass um 11:30 Uhr. EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE PRENZLAUER BERG NORD GETHSEMANEKIRCHE, Stargarder Str. 77, 10437 Berlin; www.ekpn.de 16 Tel. 030 - 40 36 11 95 St. Elisabeth-Stift Zur Zeit gibt es einmal monatlich Gottesdienst mit Pfarrerin Bellmann. Dabei sitzen die Wohnbereiche separat. Außerdem lädt die Gemeinde die Bewohner*innen ein zu den Telefon­gottesdiensten, Telefonnummer 030 - 40 36 11 95. Paul Gerhardt Wisbyer Str. 7 Stadtkloster Segen Schönhauser Allee 161 Vorbehalt! - 20:30 AbendbeSINNung Streit und Wahrheitssuche 08. 08. 2021 10. Stg. n. Trinitatis 09:30 Prädikant Georg Schubert 15. 08. 2021 11. Stg. n. Trinitatis - 20:30 AbendbeSINNung Helferinnen und Helfer in der Bibel – Mose, Aaron und Mirjam 20:30 AbendbeSINNung Helferinnen und Helfer in der Bibel – Paulus und Silas 22. 08. 2021 12. Stg. n. Trinitatis - 29. 08. 2021 13. Stg. n. Trinitatis 10:00 P  frn. Almut Bellmann Krabbel-GD 05. 09. 2021 14. Stg. n. Trinitatis - 20:30 AbendbeSINNung Helferinnen und Helfer in der Bibel – Jeremia und Baruch 20:30 AbendbeSINNung Helferinnen und Helfer in der Bibel – Paulus und das Ehepaar Prizilla und Aquila 20:30 AbendbeSINNung 12. 09. 2021 15. Stg. n. Trinitatis - 20:30 AbendbeSINNung 19. 09. 2021 16. Stg. n. Trinitatis 09:30 Prädikant Georg Schubert 20:30 AbendbeSINNung 26. 09. 2021 17. Stg. n. Trinitatis 10:00 P  frn. Almut Bellmann Krabbel-GD 20:30 AbendbeSINNung Induktionsschleife für Hörgeräte vorhanden A Abendmahl B Basar F Familiengottesdienst K Kindergottesdienst T Taufe Gottesdienste 01. 08. 2021 9. Stg. n. Trinitatis 17 Treffpunkt Stadtkloster Paula Brötling hat ein Jahr am Segenskirchhof verbracht »Jetzt genieße ich Berlin noch unter normaleren Umständen und weiß, wenn ich dann mal weggehe, werde ich immer willkommen sein im Stadtkloster. Es ist so ein schöner Ort.« Seit September 2020 lebt Paula Brötling in der 2-er WG des Stadtklosters. Wie es dazu kam und was sie in dieser Zeit erlebt hat, erzählt sie mir, Barbara Schubert-Eugster, in ihrer frischen Art. »Mein Plan, nach dem Abi eine Lernpause zu machen, nach Spanien zu fahren und mich für ein soziales Projekt zu engagieren, fällt wegen Corona ins Wasser. Was nun? Stattdessen kommt ein Freiwilliges Soziales Jahr in Berlin in Frage – und ich schreibe Bewerbungen. Das Jugendzentrum Königsstadt im Prenzlauer Berg schickt mir eine Zusage. Nun heißt es, ein WG-Zimmer zu suchen. Oh je, da bin ich beinahe auf einen Betrüger hereingefallen. Die Anzeige des Stadtklosters »Gästezimmer zu vermieten«, nur 8 Minuten von meinem zukünftigen Arbeitsort entfernt, springt mir dann ins Auge. Der erste telefonische Kontakt fühlt sich gut an. Dann zeigt mir Barbara per Skype die 2-Zimmerwohnung im 1. Stock des Stadt­klosters und erklärt mir, dass da schon eine nette, junge Bosnierin wohnt, die eine Ausbildung zur Altenpflegerin macht. Ich wage den Schritt, nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe. Nun leben wir beinahe schon ein Jahr zusammen und ich mag Armina sehr. Im Jugendzentrum treffe ich auf ein aufmerksames Team, einen offenen Chef, Anleiter für die Fachbe- 18 reiche und zwei tolle Kolleginnen, die auch gerade ein freiwilliges oder ökologisches Jahr machen. Ich darf so vieles ausprobieren, werde angeleitet und kann lernen, andere anzuleiten. Siebdrucken, Keramiken, einen Instagrambeitrag über Nachhaltigkeit in der Weihnachtszeit produzieren (danach hat meine große Familie die Geschenke in Zeitungspapier eingepackt), ein KlimaTAK-Projekt aufgleisen, ein Logo gegen Rassismus entwerfen … Und ich bin auch im Glauben gewachsen in diesem Jahr. Ich nehme öfters teil an der AbendbeSINNung. Diese Form ist frischer, als ich das von Zuhause kenne, zeitgemäßer. Ich komme auch hin und wieder zum Morgengebet. Ich habe ja die Möglichkeit direkt vor der Nase! Und ich habe alle Freiheit, zu gehen oder auch nicht. Ich habe gemerkt, dass es mir eine gute Struktur gibt, aufzustehen und den Tag so zu beginnen, auch wenn ich eigentlich ausschlafen könnte. So steht der Glaube am Anfang des Tages und ich bin erst noch in Gemeinschaft mit anderen. Und kann gleich noch ganz praktische Fragen lösen; wie zum Beispiel eine Fahrradpumpe oder einen Schraubenzieher ausleihen. Seminare und Einkehrtage im Stadtkloster Seit Juni ist das Gästehaus des Stadtklosters wieder geöffnet. Wir freuen uns über Berlinbesuchende, die bei uns übernachten wollen. Außerdem sind wir optimistisch, folgende Veranstaltungen analog durchführen zu können: Pantomimeseminar Voice of Silence 29. September – 2. Oktober 2021 Dieser Kurs bietet den Teilnehmenden eine Fülle von Anregungen, die ihre Fantasie anregen und schulen. Wichtige Themen sind u.a. die Körpersprache, die eigenen Emotionen; die Emotionen der Zuhörenden, der Aufbau einer Rede. Am Auftritt wird gearbeitet, die Rolle von Händen, Füßen, Mimik und Gestik diskutiert und geübt. Mit Carlos Martínez Mein Weg – Orientierung im Hier und Jetzt 5. bis 7. November 2021 Seminar mit spiritueller und gestalt-therapeutischer Begleitung. Wohlwollend auf den eigenen Lebensweg schauen: Gebete und Gottesdienst mit Abend- mahl, Körper­arbeit, Meditation, Bibelimpulse, Zeit für Ruhe und Einzelgespräche, meditativer Stadt­ spaziergang, Austausch in der Gruppe. Mit Ulrike Albrecht, Ergotherapeutin, Stadtkloster Segen, und Gilbert Then, Gestalttherapeut und Priester. Preis pro Person: € 200,00 (DZ), zzgl. City-Tax € 260,00 (EZ), zzgl. City-Tax € 110,00 (ohne Übernachtung) Ermäßigungen möglich Tagung »Übergang in Segen« 29. Dezember 2021 – 2. Januar 2022 Die Zeit zwischen altem und neuem Jahr gestalten wir besinnlich und in Gemeinschaft. Dabei begleitet uns die Jahreslosung für 2022: »Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen« Joh. 6, 37 Im Programm: Morgengebet, Impulse, Gesprächsgruppen, Zeit für Ruhe oder eigene Erkundung, Ausflug, Kurzmeditation, lockeres Abendprogramm, Silvestergottesdienst, Neujahrsbrunch Preis pro Person: € 350,00 (DZ), zzgl. City-Tax € 440,00 (EZ), zzgl. City-Tax € 160,00 (ohne Übernachtung) Ermäßigungen möglich Anmeldungen unter info@stadtklostersegen.de Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Kurzfristige Änderungen oder Absagen sind aufgrund der Pandemie nicht ausgeschlossen. Stadtkloster Segen Als das Gästehaus wegen Corona geschlossen war, wohnte in einem der Zimmer eine junge Frau aus New York. Wir sind uns im Fahrstuhl begegnet und haben uns spontan verabredet. Wir haben dann viele Winterspaziergänge zusammen gemacht und gequatscht und gequatscht. Das ist eben besonders am Stadtkloster. Man kann unterschiedlichen Menschen begegnen und Kontakte knüpfen. Und man spürt, ich darf hier so sein, wie ich bin.« Barbara Schubert-Eugster 19 Unsere Orgeln Orgel in der ehemaligen Elias-Kirche, Zustand nach 1953 Er verkleinerte das wertvolle Werk und nahm viele Eingriffe in die originale Substanz der Orgel vor. ­Leider nicht mit sehr guten Sachkenntnissen, so dass die Orgel schon bald nach ihrer Wiedereinweihung große Mängel aufwies, die sich im Laufe der nächsten Jahre immer mehr verstärkten. Das Instrument musste dann Anfang der 1990er Jahre stillgelegt Mit der Einweihung der Kirche am 3. Juli 1910 wurde werden. Sie wurde wieder ausgebaut und einge­ lagert. auch in der Kirche eine neue Orgel in Betrieb genommen. Sie stammte aus der Stettiner Orgel­ bauwerkstatt Barnim Grüneberg. Dieser Orgelbauer Im Jahr 2012 erwachte die Orgel aus ihrem »Dorn­ röschenschlaf«. Durch große Unterstützung mit Lotzählte zu den bedeutendsten Orgelbauern im 19. tomitteln konnte das Instrument repariert werden. und Anfang des 20. Jahrhunderts im nordostdeutDer Orgelbauer Markus Voigt war mit der Instandschen Raum. Das große Instrument war im Stil der setzung beauftragt. Mit großem Engagement bei Spätromantik gebaut und hatte 45 Register auf drei knappen Mitteln und schlechter Grundsubstanz hat Manualen. er das Instrument für das Machmit!Museum wieder hergestellt. Die Orgel stand auf einer Seitenempore links des Altars. Leider wurde auch die Kirche mit Ihrer Orgel Heute feiert die Gemeinde ihre Gottesdienste im im 2. Weltkrieg stark beschädigt. Man baute die Orgel ab und lagerte die noch brauchbaren Teile ein. ­Elias-Kuppelsaal. Hier steht ein kleines Orgelpositiv mit einem Manual, Pedal und sechs Registern. Ein Serieninstrument der Firma Alexander Schuke, BerNach der Reparatur der Kirche wurde auch 1953 die lin aus dem Jahr 1967. Orgel wieder aufgebaut. Der Orgelbauer Ludwig Glöckner aus Berlin wurde damit beauftragt. Auf die Geschichte der Orgeln in unserem Gemeindebereich Elias zu blicken, heißt auch vor allem auf die Zeit vor 2001 zu schauen. Bis zu diesem Jahr hat die Gemeinde die Kirche in der Senefelderstraße genutzt, in der sich heute das Machmit!Museum befindet. 20 In unserem Gemeindebereich Segen steht die ­wunderschöne Segenskirche in der Schönhauser Allee, deren Turm schon von weitem sichtbar ist. 1908 als Tochtergemeinde der Zionsgemeinde gegründet, entstand in den Jahren 1905 – 1909 ein großer Komplex von Gemeindehaus, Dienstwohnungen und Kirche. Im Jahr 2007 hat die Kirchen­ gemeinde den Gebäudekomplex an die Communität Don Camillo abgegeben. Hier entstand in den letzten Jahren ein spirituelles Zentrum, das »Stadtkloster Segen«, zu dem unsere Gemeinde und auch die Landeskirche einen engen Kontakt pflegt. Bei der Einweihung der Kirche am 6. Dezember 1908 erklang die neue Orgel. Vermutlich war sie schon ein Jahr vorher fertig und musste auf die Vollendung der Kirche warten. Gebaut wurde sie von der Orgelwerkstatt Sauer in Frankfurt/Oder. Sauer zählte zu den renommiertesten Orgelbauern Europas gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts und lieferte Instrumente in die ganze Welt. Eines seiner größten Instrumente ist bis heute nahezu im Originalzustand im Berliner Dom zu hören. Die hohe Qualität der Orgeln Sauers ist in Teilen auch unserer Orgel noch bis heute zu sehen und zu hören. Sauer baute für die Segenskirche ein zweimanualiges pneumatisches Instrument mit 34 Registern. 1950 wurden an der Orgel mit ihrem hoch über dem Altar liegenden Prospekt die Kriegsschäden beseitigt. Leider ereilte auch diese Orgel wie viele romantische Orgeln in der Nachkriegszeit das Schicksal eines veränderten Klanggeschmacks. In dieser neo­ barocken Phase des Orgelbaus wurden viele originale Register entfernt und durch neue ersetzt, die leider von keinem hohen Materialwert sind und sich nicht in das Klangbild der romantischen Sauerorgel einfügen. Orgel in der Segens-Kirche, historische Fotografie Die Orgel wird sehr wenig genutzt und zurzeit »nur am Leben« gehalten. Eine grund­legende Renovierung und die klangliche Rückführung in den Zustand von 1908 wären ein großer Gewinn für unsere Gemeinde und die Orgellandschaft Berlin. Neben der großen Orgel befand sich bis zum Jahr 2011 ein kleines Orgelpositiv mit 4 Registern in der Kirche, das 1980 von Gerhard Kühn gebaut wurde. Kantor Oliver Vogt Diese Umdisponierung fand in den Jahren 1953 – 1959 durch die Orgelbauwerkstatt Schuke in Potsdam statt. Etwa 50 Prozent des originalen Pfeifen­bestands und sehr große Teile der pneumatischen Spielanlage sind heute noch erhalten, was die Orgel zum wertvollsten Instrument unserer Kirchen­gemeinde macht. 21 DIE Theater FUR CH TER LIC E Die größte Theaterbühne bieten wir Menschen Gott mit unserer Erde, auf der wir vor ihm schauspielern. Kleine Kinder spielen noch nicht mit; sie sind ›in echt‹ so, wie sie tun. HEN Wir durchleben alle Spielarten des Theaters, von Tragödie bis Lustspiel, jeder auf seine Weise. Komisch, dass viele Menschen sich im Nachhinein so gerne an das Dramatische erinnern und selten von den kleinen, frohmachenden Momenten erzählen! Auch in der Literaturkritik bekommen die Werke mit besonders traurigen oder grau­samen Geschehnissen das höchste Ansehen. Vielleicht haben einige Autoren Angst, ins Alberne abzurutschen? Kinder sind oft und gern albrig. Zu den schönsten Momenten im Leben gehören die, in denen wir das Schauspielern vergessen und uns herzlich freuen, auch über Nebensachen, die Gott uns schenkt, z. B. in seiner Natur, die gar nicht so nebensächlich ist! Nicht nur Neben-Sachen, auch Neben-Menschen hat Gott uns gegeben, und die nicht bloß zum Ärgern! Die fürchterlichen Fünf Ein Erzählkonzert für Kinder, Familien und alle Interessierten aus der Gethsemanekirche. Nach dem gleichnamigen Buch von Wolf Erlbruch. Musik von Michael Benedict Bender mit Marianne Graffam als Sprecherin und Kantor Oliver Vogt an der Orgel. Die Kröte, die Ratte, die Hyäne, die Spinne und die Fledermaus. Eine gruselige Mannschaft trifft sich da im Schatten einer alten Brücke. Es sind die fürchterlichen Fünf! Was sie jedoch da zusammenführt, sind keine finsteren Pläne; sie sind untröstlich, weil keiner sie mag. Das wollen sie ändern und schmieden einen Plan. Online auf ekpn.de Im Lebenslauf, dem menschlichen Theaterstück, gibt es vor Gott keine Statisten; jeder spielt eine Hauptrolle vor seinem Schöpfer und ist ihm gleich wichtig! Im Bühnentheater tragen Statisten nichts zur Handlung bei, laufen bloß über die Bühne, damit alles ›echt‹ aussieht. Ich vermute, Theaterprotagonisten laufen hin und wieder in Gefahr, aus ihrer Rolle nicht mehr zurück zu finden ins ›wahre‹ Privatleben. Wie gut, wenn da liebe Mitmenschen sind, die helfen können. Eine Tragödie pflegt bös zu enden; unser Leben muss es nicht, wenn wir alle mehr auf den hören, der die ganze Weltbühne mitsamt den Mitspielern gemacht hat und zuguckt. Wie wär’s? Wollen wir unserem Schöpfer mal eine Freude machen, ein Lustspiel bieten, das nicht zynisch lachen lässt, sondern lächeln? Nicht als Theaterspiel: in ›ECHT›! ›Fürmenschlichkeit‹ gefällt Gott auf jeden Fall und braucht gar keine Vorbildung. Ricarda Huch sagte: »Liebe ist das Einzige, das nicht weniger wird, wenn man es verschwendet.« Gilt auch für Nächstenliebe. Ilse Vahl 22 Amsel, Drossel, Fink und Star … und viele, viele Kinder und Jugendliche singen wieder! 95. Geburtstag Klaus Görig Superintendent i. R. Seit Juni probt die Singschule wieder draußen, im Garten der Gethsemanekirche, mit jeweils 2 Meter Abstand in alle Richtungen. Alle Honorarkräfte der Singschule machen mit und so können alle Singschulgruppen wieder stattfinden! Es ist großartig. Die Kinder und Jugendlichen kommen voller ­Freude – es macht einfach riesigen Spaß, im schönen Kirchgarten gemeinsam zu singen. Mit Blick auf unsere schöne Kirche und untermalt von Vogel­gesang. Der Klang ist natürlich nicht optimal und die Abstände fühlen sich riesig an. Es ist aber trotzdem wunderschön und vieles, was CHOR ­ausmacht, ist wieder erlebbar. Zum Teil singen sogar zwei Gruppen parallel, eine Gruppe auf der einen Seite, die andere auf der anderen Seite der Kirche. Wir kommen also nicht nur für uns endlich wieder zum Singen zusammen, sondern wir tragen die Lieder in den Kiez. Und das ist nach einer solch ­langen Zeit der Kulturentbehrung sehr besonders. Christiane Rosiny Keine Rand­bemerkung! Grüße und Glückwünsche zum 95. Geburtstag! Lieber Bruder Klaus Görig! Möge Gottes Segen mit Schutz und Freude Sie weiterhin begleiten, mit dem Dank der vielen Gemeindeglieder, Mitarbeiterinnen und Mitar­ beiter auf Ihrem langen Lebensweg. Besonders erinnert sei an '89! Mit Ihrer persönlichen Stärke haben Sie vielen von uns beigestanden, haben schwierige Entscheidungen treffen müssen. Bei Ihrer Einführung zum Superintendenten 1971 wählten Sie das Bibelwort: »Gelobt sei Gott der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.« (1. Petrus 1.1) Sie lebten uns diese Barmherzigkeit und Hoffnung vor, wie M. M. Passauer es treffend zu Ihrem 90. Geburtstag formulierte! D. Wendland 23 Belarus-Andacht 12. Juni, Frau Tikhanovs- Frau Chomytsch hält ein Foto von Maria Kaleskaya und Frau Chomytsch am Leuchter nikava, daneben Frau Tikhanovskaya Bischof Stäblein** bei seinem Grußwort Belarus Wachet und Betet – Freiheit Jetzt! 9. August: Ein Jahr Protest gegen den Wahlbetrug Palina Scharenda-Panasyuk aus Brest, Geschichtslehrerin und Mutter zweier Kinder, lehnte sich schon lange vor 2020 gegen Lukaschenkas Diktatur auf. Kürzlich stand sie im Zusammenhang mit den Wahlfälschungsprotesten vor Gericht. Aus der Verhandlung wurde dieser Dialog bekannt: Palina Scharenda-Panasyuk: Sie sind kein Gericht. Sie können sich eine stalinistische Troika nennen, eine Feldgendarmerie, aber Sie sind kein legitimes Gericht. […] Richter: Heißt das, sie klagen mich persönlich an? Weshalb? Palina Scharenda-Panasyuk: Ich klage das ganze System an und Sie als Vertreter des Systems. […] Der Stuhl, auf dem Sie sitzen, ist gerechter als Sie, Herr Richter. Dass es im Frühsommer 2021 in Belarus stiller geworden ist, liegt an der brutalen Unterdrückung, die das Lukaschenka-Regime ausübt. Wer im Juni 2021 in Belarus beim Tragen einer weißen und einer rote Socke erwischt wird, kann vom Geheimdienst abgeholt werden, denn die Opposition versammelt sich unter der weißrot-weißen< Flagge. Am 12. Juni erinnerte eine gemeinsame Andacht in der Gethsemanekirche in Anwesenheit der exilierten belarusischen Präsidentschaftskandidatin Svetlana Tikhanovskaya an die Demokratiebewegung in Belarus. Ihr Ehemann, Sergey Tikhanovsky, ist einer von mehr als 500 politischen Gefangenen, die die belarusische Men- 24 schenrechts-Organisation Viasna Anfang Juli 2021 zählte. (vgl. https://prisoners.spring96.org/en) Ebenfalls dabei: Tazjana Chomytsch, Schwester von Maria Kolesnikawa, die seit Anfang September 2020 in Belarus im Gefängnis sitzt. Bischof Christian Stäblein hielt ein Grußwort. Als Zeichen der Hoffnung wurde den beiden belarusischen Gästen je eine Kerze mit dem Schwerter-zu-Pflugscharen-Symbol der DDR-Friedensbewegung übergeben. **Das Grußwort von Bischof Christian Stäblein zur Belarus und weitere Texte der Andacht gibt es hier: https://belarus-andacht.jimdofree.com/ h%C3%B6hepunkte/ Wöchentliche Belarusandacht in Gethsemane ab 12. August immer donnerstags Aus organisatorischen Gründen wird die wöchentliche Andacht für Belarus ab dem 12. August immer donnerstags stattfinden. Bis Dienstag, 3. August bleibt der Termin noch am Dienstag. In der Zeit um den Jahrestag der Wahlen wird es auch in weiteren Andachten um Belarus gehen. Die Partner:innen der Andachtsgruppe vom Verein Razam organisieren außerdem Veranstaltungen auf den Straßen von Berlin. Aktuelle Infos auf https://razam.de/termine Bitte beachten Sie auch die Aushänge am Gartenzaun der Gethsemanekirche. 30.000 willkürliche Verhaftungen 4.500 Fälle von Folter zählte der deutsch-belarusische Razam mit Stand Juni. Quelle: https://razam.de/sich-informieren/ COURAGE – Doku über Belarusproteste UFERFRAUEN über lesbisches L(i)eben in der DDR 24. 6. 2021, 23:10: Erlösende Nachricht: Nach mehr als zwei Jahren Zwangsaufenthalt in der Türkei war Gönül Örs wieder in Köln. Mit im Bild: Cousin Agit Keser Hozan Canê und Gönül »Dilan« Örs zurück in Köln Im Juni eskalierte in Instanbul der Prozess gegen Gönül »Dilan« Örs. Die Kölner Sozialunternehmerin war im Mai 2019 zu einem Besuch ihrer in der Türkei festgehaltenen Mutter, der Sängerin Hozan Canê, gereist. Bei ihrer Einreise wurde sie am Flughafen festgenommen und unter Anklage gestellt. Der Willkürakt der türkischen Justiz gipfelte nun im Juni in einer Verurteilung zu über 10 Jahren Haft. Gleichzeitig wurde die Ausreisesperre gegen Örs aufgehoben, was ihr eine Ausreise in ihre Heimatstadt Köln ermöglichte. Bis zum Schluss allerdings bangte sie, denn in der Vergangenheit gab es in der türkischen Justiz immer wieder Fälle von Freisprüchen, auf die sofortige Wiederverhaftungen folgten. Erst in Köln angekommen, konnte sich Örs sicher fühlen. Am 14. Juli vertagte ein Gericht in Edirne den Prozess gegen ihre Mutter Hozan Canê, hob aber gleichzeitig auch für sie die Ausreisesperre auf. Am Abend des Folgetages landete die Sängerin in Köln. Canê war im Juni 2018 in Edirne festgenommen worden und hatte 2 Jahre im Gefängnis verbracht. Seit 1. Juli in deutschen Kinos: COURAGE – ein Dokumentarfilm über die Proteste in Belarus. Beginnend im Sommer 2020 dokumentierte der in Deutschland lebende Filmemacher Aliaksei Paluyan, wie drei Mitglieder einer Minsker Off-Theater-Gruppe sich an den Protesten beteiligen. Nach der Verhaftung von Maria Kolesnikawa schmuggelte er das Drehmaterial außer Landes, die drei Protagonisten flohen ins Exil. Der bewegende Film lief auf der diesjährigen Berlinale. Die Orga-Gruppe der politischen Andachten plant für Herbst eine Diskussionsveranstaltung mit Regisseur Aliaksei Paluyan. Bis dahin empfiehlt sich ein individueller Kinobesuch. Vorführtermine hier: https:// riseandshine-cinema.de/portfolio/courage Die politischen 18-Uhr-Andachten in der Gethsemanekirche speisen sich auch aus der Dankbarkeit, dass beim Umbruch von 1989/90 in der ehemaligen DDR niemand durch Polizeigewalt starb. Dem friedlichen Wandel ging eine vielfältige Emanzipation in der DDR-Gesellschaft voraus. So bot die Gethsemanegemeinde einer Gruppe lesbischer Aktivistinnen Raum. Daran erinnert der Dokumentarfilm UFER­ FRAUEN der Leipziger Filmemacherin Barbara Wallbraun. Wallbraun, geboren 1983 im thüringischen Eichsfeld, erzählt von Frauen, die sich zwischen Rügen und Erzgebirge gegen viele Widerstände ihr Recht auf Liebe erkämpften. Ein wesentlicher Teil des Filmes erzählt von den 1980er Jahren im Helmholtzkiez. Voraussichtlich am Freitag, 1. Oktober 2021, 19 Uhr wird der Film in der Gethsemanekirche gezeigt, anschließend Diskussion mit Regisseurin Barbara Wallbraun. Voraussichtlich wird sie im Anschluss an die tägliche Andacht stattfinden. Wer sich sporadisch oder langfristig an der Gestaltung der täglichen Andachten oder weiteren Aktivitäten von »Wachet und betet – Freiheit Jetzt!« beteiligen möchte, ist herzlich willkommen. Kontakt: detlef.gesch@web.de 25 Ein Leben für Kunst und Gesellschaft – Trauer um Bühnenbildner, Gemeindeglied Eberhard Keienburg Viele Jahre lang wirkte Eberhard Keienburg als Bühnenbildner an Theatern in ganz Deutsch­ land. Er verstarb am 18. Mai 2021, im Alter von 84 Jahren. Besonders in Paul-Gerhardt wirkte er im Gottesdienst mit, im Gemeindekirchenrat war er ein engagierter Gemeindevertreter. Neben der beeindruckenden Künstlertätigkeit durften wir in der Gemeinde noch eine andere Seite von Eberhard Keienburg kennenlernen. Er war engagierter Christ und immer auch diesbezüglich in Aktivitäten unterwegs. In früheren Jahren förderte er bei vielen Rüstzeiten das Laienspiel der Sächsischen Landeskirche durch die Spielschartätigkeit. Später ließ er sich, wie er es gern erzählte, von mir als seiner Gemeindepfarrerin durch meine Anfragen für die ehrenamtliche Tätigkeit in der Kirchgemeinde »einfangen«. Er war Mitglied im Gemeinde­kirchenrat von Paul-Gerhardt und später in der ­fusionierten Gemeinde im Bezirksausschuss. Stete Anliegen waren ihm, die Lektorinnen ud Lektoren für die Gottesdienste zu schulen, mit von Hand gestalteten Plakaten in die Gemeinde einzuladen und den Austausch innerhalb der Gemeinde auch mit Künstlerinnen und Künstlern zu fördern. So wirkte er in vielen Gottesdiensten und Veranstaltungen mit, besonders gern auch bei dem Projekt der Altarverhüllung in der Paul-Gerhardt-Kirche. Dabei war er oft fordernd und ein streitbarer Christenmensch. Eingeprägt haben sich mir aber auch die persönlichen frohen Begegnungen in seiner Wohnung in der Schönfließer Straße und später in Bernau, wo er immer ein toller Gastgeber war. Im Wohn- und Arbeitsbereich in der Schönfließer Straße dominierte ein toter Baum, den er nicht vor der Abholzung in seiner Straße hatte retten können – und in den großen Erdgeschoss-Fenstern grüßten etliche seiner Marionetten die Vorbeigehenden. Die Bernauer Wohnung war ein Ausdruck seiner Schaffenstätigkeit bis fast zuletzt. Die Begegnungen und Gespräche mit ihm waren stets eine Bereicherung. Wir werden ihn vermissen und erinnern uns in Dankbarkeit.    Pfarrerin i. R. Uta Fey 26 Eberhard Keienburg 1936 geboren in Leipzig, Kindheit mit Bomben­ angriffen und Luftschutzkeller 1954–1961 Bühnenbildstudium an der Hochschule für bildende Künste Dresden (bei E. Fraaß und H. Reichard) und Praktikum an den Staats­ theatern Dresden (Malsaal, Beleuchtung) 1961 Diplom: Bertolt Brecht: ›Die heilige Johanna der Schlacht­höfe‹, Wolfgang Amadeus Mozart ›Die Zauberflöte‹ 1961–1964 Bühnenbildner Hans-Otto-Theater Potsdam und ­Tournee-Ensembles (Zaubergeige/Egk, Zauberflöte, Dreigroschenoper Biedermann und die Brandstifter u. a.) 1964–1967 ­­Bühnen- und Kostümbildner Städtische ­Theater Leipzig (La Bohème, Tage der Com­ mune, Operetten) 1967–1971 Ausstattungsleiter Hans-Otto-Theater Potsdam (Sturm/Bill-Bjelozerkowski, Egmont, Nacht­asyl, Hochzeit des Figaro u. a.) 1971–1974 Engagement als Bühnen- und Kostümbildner ans Berliner Ensemble durch Helene Weigel (Turandot oder der Kongreß der Weiß­ wäscher/Kostüme, Badener Lehrstück u. a.) 1974–2001 1. Bühnenbildner/Ausstattungsleiter Deutsches Theater Berlin (König Lear, Bernarda Albas Haus, Der Blaue Boll/Barlach, Der ­Eismann kommt/O’Neill u. a.) 2003–2004 Ausstattungsleiter (Vertretung) Theater ­Altenburg/Gera (Flüchtlingsgespräche/Brecht, Was ihr wollt) 1990 ›Carmen Kittel‹, Württ. Landesbühne Esslingen, Foto Ripperger 1998 Prinz von Homburg, Theater Erfurt, Foto Steinfeldt 2004 ›Was ihr wollt‹, Theater Altenburg/Gera, Foto Steinfeldt 2005 ›Sofies Welt‹, Hess. Staats­theater Wies­baden, Foto Kaufhold 27 Gruppen & Kreise Angebote für Kinder & Familien PEKiP® PEKiP® Elias, Kursgebühr 70 €, Gemeinde freut Göhrener Str. 11 sich über Spenden zur Deckung der a: fr, 09:30 – 11:00 Heiz- und Betriebskosten. b: fr, 11:15 –12:45 Anmeldung: Familienbildung c: fr, 13:15 – 14:45 Berlin Stadtmitte, Frau Reich, Ltg: T.: 25 81 85-410 E-Mail: familienbilStephanie Neeb dung@kkbs.de; www.familienbildung-stadtmitte.de Stillgruppe jeden 3. Mi im Kontakt: Ulrike Sandow, Monat 10 – 12:00 T.: 44 73 32 31 Krabbel- und Spielgruppe für Kinder bis 3 Jahre Elias Bei Interesse bitte anfragen bei Spielraum in Elias Pfarrerin Almut Bellmann, mobil 0157 - 32 66 65 49 a.bellmann@ekpn.de Krabbelgottesdienste Kinder bis 6 & ihre Familien Paul Gerhardt pausiert coronabedingt! Familiengottesdienste für alle Termin auf Anfrage Interaktiver Familiengottes­ dienst per Zoom mit Diakonin Antje Erdmann, Pfarrerin Almut Bellmann und Team Anmeldung: a.erdmann@ekpn.de Die Weltenbummler 5. + 6. Kl. mi. 17:30 – 18:15 Team Mi: Johannes, Kolya, Moritz do. 17:45 – 18:30 u. Antje Team Do: Jonas, Kaspar und Antje Kindergruppe per Zoom (altersgemischt) Di 16 – 16:45 Kindergottesdienst-Vorbereitung In Elias und in Gethsemane findet i. d. R. wöchentlich Kindergottesdienst statt, außer in den Schulferien. Das KiGo-Team Elias braucht Verstärkung! Lust, alle 4 – 6 Wochen einen KiGo zu übernehmen? Bitte melden bei Pfarrerin Almut Bellmann a.bellmann@ekpn.de. Junge Gemeinde • Paul Gerhardt weitere Infos auf Kontakt: Kay Herberz der Internetseite k.herberz@ekpn.de Begegnung und Soziales Laib & Seele Lebensmittelausgabe jeden Do ab 11:30 Gemeindehaus Elias, Göhrener Str. 11, Kontakt: B. Jenichen mobil: 0173 - 2 15 71 32 Rechtsberatung do.11:00 – 12:30 mit RA Matthias Brinkmann während der Ausgabe, aber nicht nur ein Angebot für Laib & Seele Kiezfrühstück für alle in Elias 28. 8. 2012 25. 9. 2012 von 11 – 13 Uhr in Gethsemane! Teams Krabbel- und Familiengottesdienste Pfn. A. Bellmann Kontakt: 0157 - 32 66 65 49 KugKuK Kleinere und größere Kinder und Kirche Elias, einmal im Monat Sa von 10 – 12:00 pausiert corona­bedingt! Christenlehre Elias Die Geschichtensammler 1. + 2. Kl. mi. + do. 15 – 15:45 Team1 Mi: David und Antje Team2 Mi: Tabea Team Do: David und Antje Geheimnisentdecker 1. – 4. Klasse do. 16:30 – 17:15 Team1: Hedda und Martha Team2: Jule Team3: Jonathan und Antje Die Schatzsucher 3. + 4. Kl. mi. 16:15 – 17:00 Team1: Simon und Antje Team2: Tabea Wo zwei oder drei Gemeinsames Frühstück und Gespräche, Elias, Kontakt: B. Jenichen, mobil: 0173-2 15 71 32 Wir können wieder gemeinsam frühstücken Montags- & Mittwochs-Café für alle ­Genera­tionen Elias Mo + Mi pausiert coronabedingt Begegnung im Café MoMi Für Klein und Groß, Jung und Alt. Für die ganze Familie! Im Diakonieraum Elias Kontakt: 0176 - 63 04 02 74 Unterstützer*innen-Kreis Kirchenasyl (im Aufbau) Gesucht werden z. B. Menschen, die Besuche machen, Spenden einwerben, medizinische Kontakte ver­mitteln Kontakt: Pfn. Almut Bellmann, 0157 - 32 66 65 49, a.bellmann@ekpn.de AG-Flucht Termin anfragen bei H.-M. Liedtke Gemeindehaus, Gethsemane­str. 9, immer ab 18 Uhr bzw. nach der Andacht; Gemeinsames Kochen, Gespräche und Aktionen Hannah-Maria Liedtke mobil: 0172 - 3 26 17 90 hannahmaria.liedtke@berlin.de Alle Treffen finden unregelmäßig statt – bitte informieren Sie sich telefonisch und an den A­­ ushängen der Gemeinde oder auf der Webseite ekpn.de. Es bleibt die Verantwortung und Fürsorge für unsere Gemeinschaft, Dankbarkeit für die gegenseitige Unterstützung. 28 In Zuversicht auf ein gesundes und baldiges Wiedersehen! Freiheit Jetzt – Wachet & Betet! Täglich 18:00 Andachten für Frieden, GerechtigGethsemanekirche keit und zu Unrecht Inhaftierte in der Türkei und weltweit Kontakt: detlef.gesch@web.de Tel. 030 - 4 41 30 27 Geburtstage – August | September – wir gratulieren*: Angebote für Seniorinnen/Senioren Bitte im Gemeindebüro die Termine erfragen! Frauenkreis Gethsemane, Gethsemanestr. 9 Seniorenfrühstück, Gethsemane, Gethsemanestr. 9 Geburtstagscafé für die ganze Gemeinde, Elias Erzählcafé, Gemeindehaus, Kuglerstr. 15 Stadtkloster Segen Morgengebet Mittagsgebet Meditation Nachtgebet Offene Kirche: 08:00 mo. bis fr. 12:00 do. 20:00 do. 21:00 mi. 15 –17:00; sa. 14 –16:00 Kontakt: Stadtkloster, T.: 44 03 77 39 Gesprächskreise Gesprächsabend in Paul Gerhardt Kontakt: erwinschmidt3@gmx.de Gesprächskreis Elias I Kontakt: Herr Lindenberg, T.: 9 33 26 94 Gesprächskreis Elias II Kontakt: Frau Krüger T.: 4 44 40 56 Gespräche über Gott und die Welt Jeweils 19:30, Gesprächsführung: 2. Dienstag im Herr Dr. theol. Joram Luttenberger Monat Kontakt: Thomas Herzog, T.: 4 42 01 63 Partnerschaftsprojekt Cochabamba Freundes­kreis, cochabamba@ekpn.de Gemeindehaus Kuglerstr. 15 Kontakte Pfarrteam Sie können mit Pfrn. Bellmann, Pfr. Kuske, Vikarin Renz oder Prädikant Schubert gern per Telefon oder E-Mail ein Gespräch vereinbaren. Junge Erwachsene jeden 2. Di im Monat, 19:00, lueckenfueller@ekpn.de Gethsemanestr. 9, Hinweis: aufgrund von Corona bitte vorher anmelden Singschule • Chöre • Kantoreien Teilnahme an allen Musikgruppen nur mit Voranmeldung! Für Nachfragen Kontakt über Bärbel Jenichen: b.jenichen@ekpn.de Singschule – Eltern-Kind-Singen Eltern und Kinder Elias, 1. Stock, Bodelschwinghsaal, 0 – 2 Jahre: mo. »Zwerge« 15:20 – 15:50 »Pfauen« 16:00 – 16:30; Minis Singen mit 3 – 5jährigen Kindern Elias, 3. Stock Probenraum, mo. »Amseln« 15:20 – 15:50 mo. »Spatzen« 16:00 – 16:30 Minis mit Eltern Singen mit 3 – 5jährigen Kindern Elias, 1. Stock, Bodelschwinghsaal m  o. »Finken« 16:45 – 17:15 mo. »Lerchen« 17:30 – 18:00 Grundstufe Singen mit 5- und 6jährigen Kindern in Elias, 3. Stock Probenraum mo. 1. Gr.: 16:35 – 17:15 mo. 2. Gr.: 17:20 – 18:00 Kinderchor 1 – Kinder der 1. bis 3. Klasse, Elias, Goßner Keller, mi. 1. Gr.: 16:15 – 17:00 mi.  2. Gr.: 17:15 – 18:00 Kinderchor 2 – Kinder der 3. bis 5. Klasse, Elias 3. Stock Probenraum,mi. 1. Gr.: 16:30 – 17:30 Kinderchor 3 – Kinder der 3. und 5. Klasse, Elias, 3. Stock Probenraum Mittwoch 17:30 – 18:30 Kinderkantorei – Kinder der 5. bis 7. Klasse, Elias, 3. Stock Probenraum di. 16:30 – 18:00 Jugendkantorei – Kinder ab der 7. Klasse, Elias, 3. Stock Probenraum, di. 18:00 – 19:30 Jugendvokalensemble, Elias, 3. Stock Probenraum di. : 19:30 – 20:30 Gospelchor »... stimmt so!«, Elias, Kuppelsaal, do, 19:00 – 21:00 Kleine Kantorei Gethsemane, Winterkirche, mi. 19:30 – 20:45, mit Oliver Vogt, Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur aller Epochen u. Stile; Anmeldung bei Kantor O. Vogt, o.vogt@ekpn.de Gethsemanekantorei Elias, Kuppelsaal, di. 19:45 – 22:00, mit Oliver Vogt, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Komponisten, für Gottes­dienste u. Konzerte, Anmeldung bei Kantor O. Vogt, o.vogt@ekpn.de Posaunenchor Gethse­mane, Winterkirche mit Jan Frebel mo. 19:00 – 20:30 *Wir bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Senioren­geburtstage im Gemeindebrief abdrucken können. Wir haben uns für die Altersgruppen, 70, 75, 80, 85 entschieden, und ab 90 Jahren wird jedes Geburtsjahr erfasst. 29 Orte & Ansprechpartner, Spenden Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin · www.ekpn.de Gemeindebüro, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Küster Mario Gugeler T.: (030) 4 45 77 45, F.: (030) 43 73 43 78, Sprechzeiten: Mo 13 – 16 Uhr, Mi 14 – 19 Uhr , Do 9 – 12 Uhr gemeindebuero@ekpn.de Geschäftsführung Frank Esch T.: (030) 40 00 34 99; f.esch@ekpn.de Vorsitzende des GKR Ulrike Lemmel, gkr@ekpn.de Stellvertr. GKR-Vorsitzende Pfrn. Almut Bellmann Kirche im Hof Elias-Kuppelsaal und Gemeindehaus Kinder und Familienzentrum Göhrener Straße 11, 10437 Berlin Gethsemanekirche, Stargarder Straße 77, 10437 Berlin Gemeindehaus, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Paul-Gerhardt-Kirche, Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin Arbeit mit Kindern, Jugendlichen & Familien Antje Erdmann, Dipl. Soz. Päd. /Diakonin, Mitarbeiterin Arbeit mit Kindern und Familien, Göhrener Str. 11, 10437 Berlin T.: (030) 41 71 59 57, a.erdmann@ekpn.de Junge Gemeinde Kay Herberz, Diakon in der Jugendarbeit mobil: 0171-6 91 61 38, k.herberz@ekpn.de Kindergärten Ev. Kindergarten Elias, Leitung: Grit Kiepke Göhrener Str. 11, 10437 Berlin T.: 4 42 24 05; Mail: elias-kita@evkvbmn.de Ev. Kindergarten Gethsemane, Leitung: Gary Jürgens Greifenhagener Str. 2, 10437 Berlin T.: 4 45 55 84, F.: 40 00 33 86 Mail: gethsemane-kita@evkvbmn.de Veranstaltungsmanagement/Konzertbüro Mario Gugeler (030) 4 45 77 45 Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin konzertbuero@ekpn.de Gemeindehaus, Kuglerstraße 15, 10439 Berlin Friedhöfe Stadtkloster Segen Friedhof Segen · Gustav-Adolf-Straße 67–74, 13086 Berlin Hauptverwaltung Ost Landsberger Allee 48–50, 10249 Berlin T: (030) 42 20 04 20 / F: (030) 42 20 04 23 E-Mail: ost@evfbs.de Friedhof Gethsemane · Dietzgenstraße 120, 13158 Berlin Hauptverwaltung Nord Holländerstraße 36, 13407 Berlin T: (030) 4 55 47 42 / F: (030) 4 55 47 10 E-Mail: nord@evfbs.de Stadtkloster-Büro, Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin T.: (030) 44 03 77 39; info@stadtklostersegen.de Pfarrteam Pfrn. Almut Bellmann mobil 0157 - 32 66 65 49 a.bellmann@ekpn.de Pfr. Tobias Kuske mobil . 0171 - 6 91 05 23 t.kuske@ekpn.de Vikarin Amelie Renz mobil 0157 - 3 463 03 41 a.renz@ekpn.de Prädikant Georg Schubert mobil 0151 - 1848 0845 g.schubert@ekpn.de Haus- und Kirchwart Daniel Kranz mobil 0151 - 68 49 03 62, d.kranz@ekpn.de Kirchenmusik Kantor Oliver Vogt, T.: (030) 48 49 43 92 o.vogt@ekpn.de; kirchenmusik@ekpn.de Christiane Rosiny, Leiterin der Singschule, c.rosiny@ekpn.de Obadja Lehmann, Leiter Gospelchor; stimmtso@ekpn.de Jan Frebel, Posaunenchorleiter; posaunenchor@ekpn.de Büro der Singschule: Bärbel Jenichen, T: (030) 41 71 59 66, b.jenichen@ekpn.de Informationen: www.singschule-ekpn.de 30 Diakoniestation Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg, Bizetstraße 11, 13088 Berlin , T.: (030) 61 62 27 00 F.: (030) 61 62 27 10 pflege@diakonie-weissensee.de Spendenkonto EKPN im Feld Verwendungszweck diesen angeben sowie Name, Adresse, wenn Spendenquittung gewünscht Kontoinhaber: EKPN IBAN DE48 1005 0000 4955 1921 01 BIC BELADEBEXXX FEIERABENDKULTUR IN DER GETHSEMANEKIRCHE Orgel-Klavier-Soloinstrument-Gesang immer mittwochs von 18:30 – 19:00 Aktuelle Infos zum Konzertbesuch auf ekpn.de oder 030 - 48 49 43 92 04. August Oliver Vogt (Orgel + Klavier) 11. August Christiane Starke & Oliver Vogt (Cello + Orgel) 18. August Kim Nguyen (Orgel) 25. August Anna Schorr & Oliver Vogt (Klavier + Orgel) 01. September Oliver Vogt (Orgel) 08. September Ensemble ad hoc & Kim Nguyen (Gesang /Orgel) 15. September Anna Schorr (Orgel) 22. September Martin Schmidt (Orgel) 29. September Oliver Vogt (Orgel) KLAVIERWERKSTATT Marcellus Jany Stimmungen & Reparaturen An-& Verkauf von gebrauchten, überholten Klavieren, Flügeln und historischen Tasteninstrumenten Laden & Werkstatt: Paul-Robeson-Str. 47 MO. MI. FR. 14 –18 Uhr oder nach Vereinbarung service@klavierstimmer-jany.de www.klavierstimmer-jany.de Telefon: 030 - 44 30 80 40 mobil: 0174 - 3213108 Junge Familie sucht Eigenheim Wir sind nun seit einem Jahr zu dritt und suchen nach einer Eigentumswohnung mit genug Platz (95-130qm) für den Nachwuchs. Am liebsten in Prenzlauer Berg, nicht im Erdgeschoss, Einzugsdatum flexibel. Wir freuen 31 uns über passende Angebote per E-Mail an tilla91@gmx.net oder telefonisch: 015788911625. Danke! immer mittwochs von 18:30 – 19:00 Gethsemanekirche 30 Minuten Musik zum Entspannen, Aufhorchen und Wohlfühlen. Weitere Infos auf Seite 31 und ekpn.de IN DER GETHSEMANEKIRCHE FEIERABEND KULTUR
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