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Full text: Gemeindebrief Issue 109.2019

Gemeindebrief Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Nr. 109 Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen April | Mai 2019 In dieser Ausgabe Das Wort 3 Gemeindenachrichten 4 Radioandacht 5 Passionskonzert /Ostergeschehen 6/7 Freiheit jetzt! 8/9 Zu Gast in der neuapostolischen Gemeinde 10/11 Stadtkloster Segen Auf ein Wort 12/13 Du hast uns deine Welt geschenkt Kinder, Kinder 14/15 Gottesdienste 16/17 Abholdienst für Senior*innen Haben Sie ein Auto und fahren damit gern andere Men­ schen herum? Oder backen Sie gerne Kuchen? Schmücken Sie gern einen festlichen Kaffeetisch? Und sind Sie gern mit älteren Menschen im Gespräch? Dann brauchen wir Sie als Ehrenamtliche/r in der Seniorenarbeit unserer Gemeinde. Bitte melden Sie sich für nähere Informationen und Absprachen bei unserer Verantwortlichen für Senioren­ arbeit: Pfarrerin Almut Bellmann Titelfoto: Altar aus dem Projekt der Konfis, siehe auch Seiten 17 bis 22, D. Wendland Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als PDF-Download auf der gemeinde­eigenen Homepage www.ekpn.de Herausgegeben vom Gemeindekirchenrat der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Auflage: 2000 Redaktionsanschrift: Zentralbüro der Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78 gemeindebrief@ekpn.de Für alle Smartphonebesitzer: nebenstehender QR-Code zum schnellen Ansehen der Internetseite www.ekpn.de Redaktionsteam: Pfn. Jasmin El-Manhy, Mario Gugeler, Mattias Richter,, Ingrid Volz, Dieter Wendland, Ilse Vahl und Isabelle Malmartel Die Artikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht immer die der Redaktion bzw. des Gemeinde­ kirchenrates. Konzeption & Gestaltung: Grafik-DesignBüro Dieter Wendland Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe ist der 01. 05. 2019. Druck mit freundlicher Unterstützung von Altarprojekt der Konfis 17/22 Revolution Gruppen und Kreise Konzerte, Veranstaltungen, Kalender Frühlingskonzert der Singschule Weltspieltag / Kurs »Schöner streiten« Spendenübergabe 23 24/25 26 27 28 29 Orte & Ansprechpartner 30 Anzeigen 31/32 In eigener Sache – Korrektur zum Gemeindebrief Nr. 108 In der vorigen Ausgabe des Gemeindebriefes haben wir ein Foto unseres Gemeindekirchenrates (GKR) veröffentlicht. In die Bildunterschrift haben sich leider Fehler eingeschlichen. Dies bitten wir zu entschuldigen. Auf dem Foto nicht abgebildet waren die GKR-Mitglieder Hannah-Maria Liedtke sowie Kim Nguyen. Als regelmäßige Gäste des GKR mit abgebildet sind Frank Esch als Geschäftsführer der Gemeinde sowie Martin zur Nedden als Vorsitzender des Gemeindebeirates. Projekttag »Behaupte dich gegen Mobbing« Woche vom 11. 06. bis 20. 06. 2019 Nähere Erläuterungen und genauer Termin im nächsten Gemeindebrief 110. Eingeladen sind Kinder, Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche Jugendliche und Erjeweils 10 Uhr in Elias: wachsene die sich mit Sa, 6. April 2019 dem Thema auseinanThema: »Schöpfung bewahren« der setzen wollen. Sa, 4. Mai 2019 Vikarin Yvonne Gehrke Thema: »Halt die Hände über mich« KUK KUG Liebe Lesende, liebe Gemeinde! Das Wort auftauchte: Was kommt wohl nach der Trauer? Und sie fand keine Antwort. Sie konnte das nicht denken. Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei euch alle Vielleicht würde sie nie eine Zeit »nach der Trauer« erleben. Wie könnte sie je wieder froh werden, glückTage, bis an der Welt Ende. (Matthäus 28,20) Anfang April ist die Aufmerksamkeit in den Kirchen lich sein, angesichts seines Todes, der damals noch bevorstand. gerichtet auf Gottes Wirken mitten in Leid und Trauer. – Und dann feiern wir Ostern, im selben Wenn sie jetzt mit etwas Abstand auf seine letzten Monat: Auferstehung, Verwandlung, neues Leben. Zwischen dem Leiden und dem Fest des neuen Lebens Wochen blickt, auf die allerletzten Tage, dann ist sie neben all der Trauer von Bewunderung erfüllt. Wie liegt große Spannung. ehrlich er gelitten hat. Ohne sie oder sich selbst zu Marie trauert. Sie weiß noch, wann es anfing. Es war schonen. Und wie behutsam er zugleich für sie da war. lange, bevor er starb. Sie hatte versucht, nicht trau- Es gab Stunden, in denen er ganz für sich allein litt, rig zu sein. Sie wollte ihn unterstützen in seinem Lei- und andere, in denen er ihre Nähe suchte und herden, für ihn da sein. Doch dann hatte sie sich eines stellte. Dann ließ er ihre Hand nicht los. Und manchTages kurz von ihm verabschiedet, einfach um ein- mal wagte er auch in dieser letzten Zeit noch den Blick kaufen zu gehen. Und kaum war sie aus dem Haus, über all das hinaus. Er stellte sich vor, wie sie tanzen draußen auf der Straße, begannen die Tränen zu flie- würde. Wie sie kochte für Gäste. Oder zu Gast war ßen. Sie konnte sie nicht aufhalten. Ihr begann alles bei ihren gemeinsamen Freunden und dort für gute bewusst zu werden, was er nicht mehr erleben würde. Stimmung sorgte. Er fand so viele Wege, ihr seine Sie musste an all das denken, das sie nicht mehr mit Liebe zu zeigen. Und sie hielt ihn und sah ihm tief in die Augen. Und zuletzt ließ sie ihn gehen. Allein. ihm würde teilen können. Da fing die Trauer an. Sie ließ sich dann Zeit mit dem Einkaufen, an die- Wie lange mag all das jetzt her sein. Monate vielleicht sem Nachmittag. Bis die Augen nicht mehr ganz so oder Jahre. Jedenfalls ist schon wieder Frühling draurot waren. Er sollte das nicht sehen. Wieder zu Hause ßen. Und der ist für Marie auch mit Trauer verbunden, kochte sie für ihn. Tee und Suppe. Und Kaffee für sich vielleicht für immer. Doch da ist nicht nur Trauer. Immer wenn Marie jetzt Tränen lacht oder begleitet selbst, weil er den Geruch liebte. Seit diesem Tag ist viel Zeit vergangen. Sie hat ihn von feierlichen Worten auf jemandes Glück anstößt, begleitet. Viel hat sie mit angesehen. Seinen schwä- dann spürt sie in sich eine Tiefe, die vorher verborgen cher werdenden Leib. Sein verzerrtes Gesicht. Seine war. Sie weiß, das hat mit ihm zu tun. Sie spürt seine leeren, abwesenden Augen. Sie hat es mit angese- Nähe, immer noch, und ganz anders als früher. Sein hen und konnte nichts tun. Oder nicht nichts, aber Sterben, sein Tod und die Liebe, die er ihr durch all das viel zu wenig. Sie konnte das Leiden nicht aufhalten. hindurch entgegenbrachte – sie hat das Gefühl, all das Nur bei ihm sein, so oft und so lange sie es ertrug. Sie hat sie verwandelt. Und es ist, als ob auch er dadurch wollte stark sein für ihn. Und oft hatte sie das Gefühl, verwandelt ist. Sein Tod ist nicht nur Tod. Sie spürt er war viel stärker. Beharrlich blieb er bei schweren eine andere Form von Anwesenheit in ihrem Gesprächsthemen. Er plante Dinge über sein Sterben Leben, seit er nicht mehr lebt. hinaus. Er erleichterte ihr damit das Leben. Er machte Seine Anwesenheit ist da und sie ist eine Art ihr Mut. Er glaubte an sie. An ihre Zukunft. Viel stär- Nähe voller Ermutigung. Da ist Trost und da ist Zutrauen. ker, als sie es konnte. Manchmal überredete er sie zu einem Spaziergang, Ich wünsche Euch und Ihnen einen gesegneten weil er wusste, wie gut ihr das tat. Dann war sie allein, April und eine frohe Osterzeit. in der Natur, unter hohen Bäumen mit grünen Spit- Ihre Pfarrerin Almut Bellmann zen, in dieser Luft, die voller Frühling war. In diesen stillen Momenten spürte sie, wie in ihr eine Frage 3 Gemeindekirchenrat Im Februar und März 2019 traf sich der Gemeindekirchenrat über die monatlichen Sitzungen hinaus zu einem Klausurtag und einer gemeinsamen Sitzung mit dem Gemeindebeirat. Themen waren u.a.: Neugestaltung der Webseite Der Internetauftritt der Gemeinde wird aktualisiert. Dazu hat der Gemeindekirchenrat sich in seiner Sitzung im Februar den Stand der bisherigen Arbeiten präsentieren lassen. Geplant ist, dass die neue Webseite für alle zu Ostern freigeschaltet wird. Gemeindenachrichten Gemeindebrief Unser Gemeindebrief ist ein Aushängeschild der Gemeinde! Allerdings kostet er auch, weshalb wir uns im Gemeindekirchenrat Gedanken dazu gemacht haben, wie einerseits Ausgaben begrenzt und andererseits mehr Einnahmen erzielt werden können. Hinter dem fertigen Produkt steckt zudem eine ganze Menge Arbeit von haupt- und ehrenamtlicher Seite, die wir durch Optimierung der Arbeitsabläufe noch effektiver gestalten sollten. Der Gemeindekirchenrat dankt allen, die sich hier mit viel Zeit, Liebe und Sorgfalt engagieren! 4 30 Jahre Herbst 1989 In diesem Herbst jährt sich der Herbst 1989 zum dreißigsten Mal. Die Gemeinde plant daher einen Gedenkmonat beginnend mit einer Andacht und anschließendem Lichterfest am 9. Oktober, einem Fernsehgottesdienst am Reformationstag zum Thema Freiheit, einem Festund Gedenkkonzert der Gethsemanekantorei und einem Weggottesdienst auf dem Mauerstreifen am 10. November 2019 gemeinsam mit den Nachbargemeinden in der Ökumene. Außerdem wird es Gesprächs- und Filmabende, eine Predigtreihe sowie ein Jugend-Kunst-Projekt geben. Die Ausstellung Wachet und Betet wird aktualisiert. Klausurtag des Gemeindekirchenrats zum Thema Abendmahl Anfang März traf sich der Gemeindekirchenrat einen Samstag lang, um sich über das Thema Abendmahl auszutauschen. Warum feiern wir Abendmahl so, wie wir es tun? Wen laden wir dazu ein? Was bedeutet Abendmahl für uns? Über den Austausch miteinander wollten wir als Gemeindeleitung die Praxis unserer Gemeinde reflektieren und dazu aussage­ fähig sein. Gemeinsame Sitzung mit dem Gemeindebeirat In regelmäßigen Abständen treffen sich Gemeindekirchenrat und Gemeindebeirat zum Austausch und um gemeinsam über Themen der Gemeinde zu be­raten. Neben aktuellen Informationen aus der Gemeindearbeit haben wir uns Anfang März ausführlich über die am 3. November 2019 stattfindenden Gemeindekirchenratswahlen ausgetauscht. Dann wird die Hälfte des jetzigen Gemeindekirchenrates für sechs Jahre neu gewählt werden. Erstmals besteht die Möglichkeit, dass ein*e Jugendliche*r gewählt werden kann. Wie finden wir Kandidierende? Wie gelingt es, Gemeindeglieder so für die Arbeit der Gemeinde zu interessieren, dass sie an den Wahlen teilnehmen? Wo wollen wir wählen, weiter dezentral oder alle an einem Ort? Ulrike Lemmel, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates Pfingstmontag 10. Juni 2019 – 11 Uhr Ökumenischer Gottesdienst auf dem Arnimplatz   bei schlechtem Wetter in der St. Augustinuskirche, Dänenstraße Die christlichen Gemeinden in Prenzlauer Berg Nord laden herzlich ein zum Gottesdienst mit Posaunenchor. Anschließend ist Zeit für Kaffeetrinken und Gespräche. Kuchenspenden erwünscht! Bild: S. Hofschaeger, pixelio.de Kraft Astrid Lindgren, Frida Kahlo und Steffi Graf. Sophie Scholl, Malala Yousafzai und Rosa Parks. Über das Leben dieser Frauen und noch vieler anderer kann man jetzt in diesem Buch lesen: »Goodnight Stories For Rebel Girls«. Gute-Nacht-Geschichten für rebellische Mädchen. Alle darin portraitierten Frauen gingen ihren eigenen Weg – oft gegen viele Widerstände. Ob Rockmusikerin, Meeresbiologin, Ballerina, Königin oder Ärztin – alle Frauen haben eines gemeinsam: Sie haben andere Frauen dazu inspiriert, ebenso ihren eigenen Weg zu gehen und das zu leben, das zu tun, was sie möchten. Sie sind ihrer Berufung gefolgt. Ein inspirierendes Buch! Im Wort Inspiration steckt das Wort Geist. Spirit. In der Bibel wird vom Geist erzählt als eine große Kraft. Der Geist Gottes ist von Anfang an in der Welt. Und als Gott den Menschen schuf, da bläst er ihm diesen Geist in die Nase, und der Mensch wird so ein lebendiges Wesen. Vom Heiligen Geist ist in jedem Gottesdienst die Rede. Das alte hebräische Wort für Geist Ruach ist weiblich. Dank ihr entsteht Neues. Wir schaffen, gestalten etwas, sind kreativ. Und weil das Wort weiblich ist, übersetzen es viele heute auch mit: die heilige Geistkraft. Es war die Stimme von Tracy Chapman, wegen der ich zum ersten Mal einen Schallplattenladen betrat und lernen wollte, Gitarre zu spielen. Es war Katharina Witt, die mich mit ihrer Hingabe und Anmut dazu brachte, selbst Schlittschuhe anzuziehen. Die Theologin Dorothee Sölle, deren Bücher nicht nur mein Denken anregten, sondern auch mein Herz ­leidenschaftlich pochen ließen. Und Käthe Kollwitz. Das war die erste Biografie einer Frau, die ich gelesen habe. Das Leben dieser Frau, der Künstlerin, Bildhauerin, Mutter und Widerständlerin, hat mich unendlich beeindruckt. Ich fand alles an ihr kraftvoll und überzeugend. Ich hätte niemals von Käthe Kollwitz erfahren, wenn nicht jemand ihr Leben aufgeschrieben und von ihr erzählt hätte. Welche Frauen haben Sie in ihrem Leben inspiriert? Wenn Sie mögen, schreiben Sie uns unter: gemeindebrief@ekpn.de Und: Erzählen Sie es weiter, denn daraus entsteht eine große Kraft und Raum für das, was wir tun möchten. Pfarrerin Jasmin El-Manhy Dieser Text ist eine Radioandacht, die am 5. März 2019 gesendet wurde. Weitere Andachten von Pfarrerin El-Manhy, den »Abendsegen« in der Woche Inspiriert zu sein, ist ein tolles Gefühl. Man fühlt sich vom 20. bis 26. 05. und 03. 06. bis 09. 06. im rbb 88,8 lebendig und voller Schaffensdrang. Ich wurde in meinem Leben überwiegend von Frauen inspiriert. Es ist wieder so weit. Anmeldung zur Konfizeit 2019/2020. Es geht los nach den Sommerferien und Du wirst konfirmiert zu Pfingsten 2020. Wir freuen uns auf Dich. Wir, das sind Teamer*innen aus den vergangenen Jahrgängen, Pfarrerin Jasmin El-Manhy und Pfarrer Tobias Kuske Du bist in der achten Klasse. Du hast Lust ein Jahr mit anderen Jugendlichen darüber nachzudenken, kennen zu lernen und zu erkunden, was es heißt, selbst Ja zu der eigenen Taufe zu sagen. Dann melde Dich bitte im Zentralbüro (zentralbuero@ ekpn.de) und Du und Deine Eltern bekommen alle weiteren Informationen zugeschickt. Für weitere Rückfragen vorab melde Dich bei t.kuske@ekpn.de. 5 Passionskonzert O Haupt voll Blut und Wunden! European Bachensemble 2019 »Der saure Weg ...« Freitag, 19. April 2019, 20.00 Uhr, Gethsemanekirche Passionskonzert mit Musik von Felix Mendelssohn, Christfried Schmidt (Uraufführung der Markuspassion) und J. S. Bach/Anton Webern Mitwirkende Julia Giebel (Sopran), Annelie Sophie Müller (Alt) Volker Arndt (Tenor), Nikolay Borchev (Bariton), Sing-Akademie zu Berlin, Staats- und Domchor Kammersymphonie Berlin, Leitung: Kai-Uwe Jirka Programm Arnulf von Löwen: Salve caput cruentatum (um 1230) Gregorianischer Hymnus Felix Mendelssohn Bartholdy: O Haupt voll Blut und Wunden (1830) Choralkantate Johann Sebastian Bach: Ricercar a 6 (1935) Fuga (2. Ricercata) a sei voci aus »Das musikalische Opfer« für Orchester gesetzt von Anton Webern Christfried Schmidt: Markuspassion (1975) Uraufführung! Mehr Infos und Tickets: www.sing-akademie.de J. S. Bach: »Komm, Jesu, komm« BWV 229 »Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf« BWV 226 Sonate für Flöte und Cembalo h-moll, BWV 1030 Motetten aus dem Alt-Bachischen Archiv Christoph Koch, Querflöte European Bachensemble Leitung: Kim Nguyen Evangelische Kirchengemeinde 6Prenzlauer Berg Nord Altargestaltung Kapelle im Dt. Bundestag Günter Uecker | Grafik-DesignBüro Dieter Wendland AGD 14. April 2019 15 Uhr Paul-Gerhardt-Kirche Am Karfreitag, dem 19. April, bringt die Sing-Akademie zu Berlin eine der bedeutendsten Passionsmusiken des 20. Jahrhunderts in der Gethsemanekirche zur längst überfälligen Uraufführung. In ihrer Qualität und kompositorischen Anlage lässt sich Christfried Schmidts »Markuspassion« aus dem Jahr 1975 allenfalls mit Krzystof Pendereckis legendärer Lukas-Passion vergleichen. Schmidts Libretto folgt den Prinzipien einer protestantischen Passionsmusik: Arien, Rezitative und Choräle wechseln einander ab. Zugleich versetzt seine gewaltige, multiperspektivische Vertonung die Passionsgeschichte aber unmittelbar in die Gegenwart: »Zu verkünden den Gefangenen, /den Gebundenen die Freiheit«. (...) Die seinerzeit ohne Auftrag entstandene Partitur, liegt seit nunmehr über vierzig Jahren unaufgeführt in der Schublade des zu Unrecht verkannten Komponisten, der inzwischen 86-jährig in Prenzlauer Berg wohnt. Eine Rehabilitierung seines Werks noch zu Lebzeiten ist dringend geboten. (...) Ostergeschehen Kreuzigung, Grablegung mit Sicherheitsvorkehrung, Auferstehung. Bis Karfreitag kommt die Vernunft mit, danach übernimmt der Glaube. Wenn der aufgeklärte Verstand Hürden in den ­Glaubensweg stellt, halte ich mich an mein Gottvertrauen. Ziemlich jeder meint doch, Vertrauen zu Gott zu haben. Also: Mit Gottvertrauen rüber über solche Hürden. Wir wissen nun mal nicht alles. Aber Gott. Ostereier-Suchen sei ein heidnischer Brauch, hört man oft, total unchristlich, hat mit christlichem Glauben nichts zu tun. Kinder suchen da etwas, das in der Natur überhaupt nicht vorkommt. Und sie suchen trotzdem und finden und freuen sich! Wir dürfen nur nicht aufhören, zu suchen. Vielleicht sollten auch wir Erwachsenen mal das Unmögliche in unseren Erfahrungsbereich hereinlassen, das ›Un-‹ fallenlassen? Die nie dagewesene Auferstehung möglich sein lassen! Wir haben vom Schöpfer in unserem Planeten­ system die Jahreszeiten geschenkt bekommen. Glauben wir denn im Winter: »Nun ist draußen alles tot. Hin ist hin!«? Jeder weiß: Der nächste Frühling kommt bestimmt! Dazu wandle ich mal ein Kirchenlied ab: »O-Stern, auf den ich traue ... « Wir Menschen haben schon einmal einem klugen Wissenschaftler Tod und Folter angedroht, weil er unsere Vorstellung von Erde-Sonne-Beziehung korrigieren wollte: Gallilei. Inzwischen haben wir eingesehen. Jesus wollte unsere Mensch-Gott-Beziehung kor­ rigieren. Wir haben ihn dafür umgebracht. Ob wir auch irgendwann einsehen können, dass Gott jeden einzelnen Menschen trotzdem liebhat und wir uns für alles ›Un-Ordentliche‹ bei ihm entschuldigen können? Dadurch, dass Jesus für uns den Kopf hingehalten hat, dürfen wir ihn aus der Schlinge ziehen und nach diesem irdischen Dasein weiterleben. Wie das? Weiß keiner. Aber das Schönste wird sein: Das Böse darf nicht mit! Ilse Vahl 7 »Freiheit Jetzt« aktuell: Erinnern an 1989; Mahnwache für den in Russland inhaftierten Ukrainer Oleg Sentsov In diesem Jahr erinnern wir an die friedliche Revolution vor 30 Jahren. Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung war ein Dreiklang, der Basisgruppen unter kirchlichem Dach in der DDR durch die 1980er Jahre begleitete. Er ist heute mindestens genauso brennend aktuell wie damals. nicht fest, sie können, wie auch andere Information, erfragt werden bei: hansjuerg.schoessler@gmx.de * 0151-12 95 00 66 iris.hertel@web.de * 0179-7 96 64 20 Friederike Freier Die Friedens- und Menschenrechtsbewegung der DDR war mit der ihr verwandten osteuropäischen Graswurzel-Bewegung vernetzt. In dieser Tradition stehend, denken wir auch heute immer wieder auch an unsere osteuropäischen Mitstreiter für mehr Demokratie in den ehemaligen Ostblockländern. Aus gleichem Antrieb erinnern wir im 5. Jahr der Annexion der Krim daran, dass die Waffenruhe im Donbass brüchig ist über 70 Ukrainer aus politischen Gründen in Russland in Haft sind. Im März fand in der Gethsemanekirche eine gemeinsame Veranstaltung mit Amnesty International statt, die über die Menschenrechtslage auf der Krim informierte. 8. Mai 2019: Info-Abend Menschenund Frauenrechte in El Salvador Für Mitte Mai ist eine erneute Mahnwache für Oleg Sentsov geplant. Im Anschluss an die 18-Uhr-Andacht vom 8. Mai berichtet Christa Rahner-Göhring (Amnesty International) über die Situation von Frauen in El Salvador. Im katholisch geprägten, männerdominierten El Salvador stehen auf Schwangerschaftsabbrüche hohe Haftstrafen, selbst wenn das Leben der Frau in Gefahr ist. Frauen, denen das Leid einer Fehl- oder Totgeburt widerfährt, stehen automatisch unter Verdacht illegaler Abtreibung oder Kindstötung und müssen mit einer Anklage wegen Kindsmord rechnen – mit Strafen bis zu 40 Jahren Haft! Frau Rahner-Göhring wird sich nach der Präsentation des Themas Fragen stellen und Anregungen geben, wie die Frauen unterstützt werden können. Der von der Krim stammende Filmregisseur wurde Dorothee Börtzler wegen seines Protestes gegen die Krim-Annexion in Russland zu 20 Jahren Lagerhaft verurteilt. Am 10. Mai jährt sich seine Verhaftung zum 5. Mal. Er sitzt in einem sibirischen Lager jenseits des Polarkreises. Von seinem 5monatigen Hungerstreik (bis Oktober 2018) erholt er sich nur langsam. Der genaue Termin der Mahnwache wird über die unten genannten Wege bekanntgegeben. Wir laden ganz herzlich ein zu den täglichen Gebeten, aber auch, bei der Organisation mitzugestalten. Über aktuelle Veranstaltungen informieren wir u.a. am Gartenzaun von Gethsemane. Die Termine für die Orga-Treffen Anfang April / Anfang Mai stehen noch 8 Weiter Solidarität gefragt: Adıl Demirçi ist (fast) frei, Hozan Canê weiter im Gefängnis Fotos Ralf Breier Freiheit jetzt! Am 14. Februar kam die lang erhoffte Nachricht aus Istanbul: Der Kölner Sozialarbeiter und Journalist Adıl Demirçi wurde nach fast einem Jahr Haft entlassen. Das Verfahren gegen ihn und seine Mitangeklagten geht jedoch am 30. April weiter und er darf Istanbul nicht verlassen. Sein Bruder Tamer schrieb uns: »Uns geht es wirklich gut, meine Eltern telefonieren mehrmals am Tag mit meinen Bruder. Adıl geht es auch gut, er versucht gerade die Erlebnisse zu verarbeiten. Die zentrale Forderung ist jetzt die Ausreise nach Deutschland und das sich das Auswärtige Amt weiter bemüht, Adıl so schnell wir möglich wieder nach Deutschland zu holen.« Die Situation für die Kölner Sängerin Hozan Canê bleibt weiter schwierig. Sie war zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Die Familie und Unterstützende hoffen auf eine Neueröffnung des Gerichtsverfahrens. Am 25. Februar fand in der Gethsemanekirche eine Veranstaltung zur Unterstützungvon in der Freiheit-Jetzt!-Solidaritätsveranstaltung für Adıl und Türkei Inhaftierten mit Dilan Örs (Tochter der in der Türkei inhaftierten Hozan Canê), dem Hozan statt, bei der das Solidaritätsfoto entstand. Schriftsteller Doğan Akhanlı und Peter Steudtner im Januar 2019. Peter Steudtner 9 Zu Gast in der Neuapostolischen Gemeinde Dunckerstraße Das Foto zeigt Herrn Melchior vor der neupostoischen Kirche Dunckerstr. 31. Herr Melchior und andere Gemeindemitlieder werden am Pfingstmontag am Ökumenischen Gottesdienst teilnehmen und die Einladung für den Tag des Nachbarn (24. 5.) besteht. Foto Katharina Jany Ökumene aktuell Zu Gast in der Neuapostolischen Gemeinde in der Duncker­ straße – Katharina Jany, die Leiterin des Ökumenischen Arbeitskreises Prenzlauer Berg (www.oeak.de) traf sich mit Herrn Melchior, dem Gemeindeleiter der Neuapostolischen Gemeinde Berlin-Prenzlauer Berg. Wir geben das Interview in gekürzter Form wider. Jany: Herr Melchior, können Sie uns Ihre Gemeinde vorstellen? Melchior: Unsere Gemeinde besteht es seit mehr als 100 Jahren. Gegenwärtig versammeln sich sonntags weit mehr als 200 Gemeindemitglieder zu den Gottesdiensten. Jany: Wie ist die Neuapostolische Kirche organisiert? Melchior: Die Kirche ist eine Amtskirche und hierarchisch strukturiert. Die Kirche kennt drei Ämter: Das Apostelamt, das Priesteramt und das Diakonenamt. Jany: In der Vergangenheit war die Neuapostolische Kirche sehr abgeschlossen. Wie bewerten Sie diese Entwicklung? Melchior: Ich sehe diese Entwicklung sehr positiv, gilt es doch, dem Evangelium auch in einer Zeit der zunehmenden Entchristlichung Gehör zu verschaffen. Schön finde ich den Gedanken, 10 dass wir Christen – bei aller Verschiedenheit – zusammenhalten sollten. Ich selbst kenne es seit Kindertagen, dass wir angehalten worden sind, über andere Kirchen und Religionen nie abfällig zu reden und den Glauben anderer zu respektieren, zu achten und zu tolerieren. Ich habe zum Beispiel in der Schule den evangelischen Religionsunterricht besucht. Umso mehr freut mich das heutige Verständnis meiner Kirche von der »Kirche Christi«. Danach gehören zu ihr alle im dreieinigen Namen Gottes mit Wasser getauften Menschen, die an Jesus Christus glauben und ihn als Herrn bekennen. Jany: Aussteiger aus der Neuapostolischen Kirche berichteten, dass Sie durch strenge Verbote und eine totale Überwachung des persönlichen Lebenswandels psychische Schäden erlitten. Melchior: Solche Vorwürfe sind ernst zu nehmen und ich stelle sie auch nicht in Abrede, obwohl ich selbst in rund 50 Jahren, in denen ich die Kirche in verschiedenen Gemeinden erlebt habe, dergleichen nicht bewusst wahrgenommen habe. Die heutige Kirchenleitung hat sich bereits mehrfach für Fehlverhalten der Kirche oder von Funktionsträgern in der Kirche um Entschuldigung gebeten. Jany: Sie arbeiten als Referatsleiter in einer obersten Bundebehörde. Das heißt, Sie leiten diese große Gemeinde ehrenamtlich. Welche Schwerpunkte setzen Sie in Ihrer Gemeinde? Melchior: Schwerpunkt ist und bleibt das Evangelium, die Ausrichtung der Gläubigen auf Jesus Christus und seine baldige Wiederkunft. Mein Anliegen ist es, dass die Mitglieder in allen Lebenssituation, ob Trauer und Leid oder Freude und Wohlergehen, die Sicherheit und das Glück erfahren können, von Gott geliebt und in ihm geborgen zu sein –und das unabhängig von eigener Leistung, Herkunft, Können, Fehlern oder Fähigkeiten. Besonders Jugendliche und Kinder sollen einen angstfreien und selbstbestimmten Zugang zu Glaube, Gebet, Gemeinschaft und Behütetsein in Gott. Jany: Was ist Ihnen persönlich an Ihrer Kirche besonders wertvoll? Melchior: Ich finde an meiner Kirche sehr angenehm, dass es zentral um das Evangelium, das Heil geht, das Gott allen anbietet, und weniger um gesellschaftspolitische Aktivitäten oder unterhaltende Freizeitbeschäftigung. Schön finde ich auch, dass der persönlichen, individuellen Seelsorge, sofern und soweit sie gewünscht ist, ein hoher Stellenwert eingeräumt wird. Jany: Sie haben eine wunderschöne Kirche und einen tollen Kirchenchor. Wann kann man denn mal Ihre Gemeinde besuchen und kennenlernen? Melchior: Schön, dass Ihnen unser Chor gefällt. Er wirkt übrigens bei allen Gottesdiensten mit, die regelmäßig an Sonntagen um 10 Uhr und mittwochs um 19:30 Uhr stattfinden – und die wir für kranke Gemeindemitglieder auch per Telefonkonferenz übertragen. Die Gottesdienste sind öffentlich. Das im Bauhausstil errichtete und unter Denkmalschutz stehende schlichte Kirchengebäude ist gerade im Jubiläumsjahr »100 Jahre Bauhaus« ein Besuch wert. Kennenlernen können Sie uns auch am 24. Mai 2019 bei der »Nacht der offenen Kirchen«. Über Termine informiert auch unsere Gemeindehomepage (www. nak-prenzlauerberg.de). Wir freuen uns über lieben Besuch aus der Nachbarschaft. Jany: Herzlichen Dank für das Gespräch. Die Nacht der Offenen Kirchen, die in den vergangenen Jahren immer am Pfingstsonntag begangen wurde, wird von nun an am »Tag der Nachbarn« stattfinden. Der »Tag der Nachbarn« wurde im letzten Jahr von der Stiftung nebenan.de initiiert und soll immer am letzten Freitag im Mai stattfinden. Der Ökumenische Rat Berlin Brandenburg (ÖRBB) rückte vom Pfingsttermin ab, weil an diesem Wochenende viele Veranstaltungen miteinander konkurrierten (Karneval der Kulturen, Nacht der Offenen Kirchen, Ökumenische Gottesdienste, Konfirmation, Kurzurlaub). Die Idee des »Tages der Nachbarn« ist denkbar einfach: Sich in der Nach­ barschaft treffen, zusammen feiern, ins Gespräch kommen und so ein Zeichen der guten Nachbarschaft setzen. Jeder kann mitmachen oder einfach dazu kommen. Die Kirchgemeinden sind eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen (Kirchencafé, Führungen, Konzerte, … ) zu beteiligen. Unter tagdernachbarn.de finden Sie alle Angebote. Nutzen Sie diese Gelegenheit, neue Orte und Menschen kennenzulernen. Auch die Neuapostolische Kirche, Dunckerstraße 31 (s. Beitrag) lädt ein. Katharina Jany 11 Auf ein Wort Wer weist uns heute den Weg? Interessante Begegnungen im Stadtkloster In der Bibel begegnen uns immer wieder Menschen, die mit unserem Alltag zu tun haben – mal mehr, mal weniger. In die AbendbeSINNungen haben wir Personen eingeladen, die heute eine ähnliche Aufgabe haben wie die recht bekannten Figuren der Weihnachtsgeschichte. »Kein Platz in der Herberge« ist eine der viel zitierten Stellen. Es gibt keinen Platz für die hochschwangere Maria und ihren Josef. Es gibt keinen »anständigen« Platz für den Herrn der Welt, der da zur Welt kommen soll. Stadtkloster Segen Nun gibt es heute in Berlin genügend Hotelbetten. Schwieriger wird es, wenn man eine Wohnung sucht. Wir haben also nicht einen Hotelier eingeladen, sondern Andreas Schulten, der Geschäftsführer einer Immobilienberatungsfirma ist. Was heißt es heute kein Platz in der Herberge, keine Wohnung? Er hat uns einige gute Fragen gestellt: Wie viel Platz möchten wir denn für uns, wie viel Platz beansprucht jede Berlinerin, jeder Berliner für sich? Wie sieht das in Paris oder Tokio aus? Das brachte uns zur Frage: Was benötigen wir und was haben unsere Ansprüche mit dem Platzangebot zu tun? 12 »Sie sahen einen Stern«. Tim Florian Horn ist Direktor des Zeiss-Großplanetariums an der Prenzlauer Allee. Natürlich wollten wir vom Astrophysiker wissen, was es mit dem Stern von Bethlehem auf sich habe. Einen Stern mit Schweif, so wie er immer wieder gezeichnet und dargestellt ist, gab es wohl nicht. Aber eine Planetenkonjunktion war zu beobachten. Babylonische Sternkundige konnten das auch schon berechnen und deuteten das Ereignis als Vorhersage, dass ein neuer König in Palästina geboren werde. Das passte ja alles ganz gut. Stefan Liebich, Mitglied des Bundestags, Abgeordneter der Linken für Pankow Sterne, Stars, Wegweiser? Wer weist uns heute den Weg? Dieser Frage gingen wir in der AbendbeSINNung nach. »Sie mussten sich in Steuerlisten eintragen.« Kaiser Augustus hat einen Entscheid gefällt, der auf viele Menschen Einfluss hatte. Sie mussten sich auf den Weg machen und in andere Orte ziehen, um sich eintragen zu lassen. Auch heute fällen Politiker Entscheidungen, die Einfluss auf Menschen haben. Die Wege sind komplexer, einzelne haben selten die Macht von Kaiser Augustus, aber wir wollten einen Politiker fragen, wie er Entscheide fällt. Stefan Liebich, Mitglied des Bundestags, Abgeordneter der Linken für Pankow, kam in die AbendbeSINNung und berichtete von seinem »Koordinatensystem«, das ihm hilft, Entscheide zu fällen. Es war spannend zu hören, welche Überlegungen und Maßstäbe er beizieht, um zu entscheiden. Und die Frage an uns alle war dann auch, was hinter unseren Entscheidungen steckt. Was überlegen wir, wenn wir Urlaub machen, Reisen planen, Versicherungen abschließen, Essen einkaufen? Karsonnabend, 20. April 2019, 21:30 Osternacht mit Workshops 23:15 Oster-Liturgie Im Anschluss: Nächtliches Osterfrühstück »Es waren Hirten auf dem Feld«. Sie kommen zur Krippe und beten an. Wir haben uns überlegt, wer die Sorge für Tiere und die Natur heute in besonderer Weise verkörpert. Heike Böthig ist Bäuerin auf einem Biohof in der Uckermark. Gut Peetzig ist Demeterzertifiziert und produziert Getreide und Fleisch. Wir wollten von Heike Böthig etwas über den Umgang mit Tieren hören und erfuhren viel von der Liebe zum Boden und zu den Tieren, vom Respekt gegenüber der Umwelt und dem spannenden Leben unter der Erde. Georg Schubert Benefiz-Wochenende im Mai Sonnabend, 18. Mai 2019 Tag der offenen Tür – Infos auf stadtklostersegen.de 18:00 Konzert Zephyro-Consort (Historische Blasinstrumente und Gamben) Sonntag, 19. Mai 2019 17:00 Konzert Prenzl‘Berger Singvögel (Chor) 20:30 AbendbeSINNung Der Eintritt ist frei, allerdings erbitten wir eine Spende. Die Hälfte davon kommt der Sanierung unseres Glockenturmes zugute – ja, wir sammeln weiterhin Geld, auch wenn das Gerüst schon steht. Die andere Hälfte geht an die Obdachlosen-Arbeit der Berliner Stadtmission. Angebote im Stadtkloster Psalmen Singen Seit über 2500 Jahren haben die Psalmen ihren Platz im Leben und Beten von Menschen. Auch im Stadtkloster Segen werden diese alten Gebetstexte tagein tagaus gesungen. Wir üben mit Ihnen ein, wie die Psalmen als gregorianischer Chor-Gesang zum Klang kommen. Freitag, 5. April 2019, 19:00 Zum Schluss des Abends beten wir singend das liturgische Nachtgebet, ca. 20:30 – 20:45. »Dem 9. November begegnen« Biblische und geschichtliche Tage im Stadtkloster Segen Donnerstag, 7. – Sonntag, 10. November 2019 Preis pro Person: € 260,00 – DZ € 330,00 – EZ € 100,00 – ohne Übernachtung Ermäßigungen möglich Infos und Anmeldungen unter info@stadtklostersegen.de Kar- und Ostertage Der Tod hat nicht das letzte Wort – das ist eine der zentralen Botschaften des christlichen Glaubens. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Stationen vom Leben, Sterben und Auferstehen von Jesus mitgehen und danach fragen, was in unserem Leben auferstehen will und soll. Gründonnerstag, 18. April 2019, 19:30 Gottesdienst mit Tischabendmahl Karfreitag, 19. April 2019, 10:00 Gottesdienst Ab 11:00 – Ökumenischer Kreuzweg 13 Du hast uns deine Welt geschenkt – wir üben Verzicht, weil wir dieses Geschenk schätzen Kinder, Kinder Wir alle hören es oft genug und immer wieder wird berichtet, dass es unserer Erde, die wir geschenkt bekommen haben, nicht gut geht: sei es Müll in Meeren, CO2 z. B. beim Fliegen … oder … oder… Die Liste, was wir Menschen unserer Erde antun, ist lang, sehr lang. Wir wissen es und doch fällt es uns so schwer, etwas zu ändern – dazu zu lernen. Mit vielen kleinen Ideen ergründen wir, die ehrenamtlichen Jugendlichen aus den Teams der Christenlehre, mit den Kindern, was du und ich besser machen können. Wir fasten und vielleicht lernen wir dauerhaft verzichten, damit es unserer Erde besser geht. Wir haben in dieser Woche Samenbomben ›gekugelt‹, ein »Tau- 14 scheregal« gebaut, in das man Sachen hineinlegen kann, die noch gut, ordentlich und sauber sind. Dafür kann man sich dort Sachen nehmen, die einem selbst gerade fehlen. Das Tauscheregal selber ist ein ›Upcycling‹, es wird die gesamte Fastenzeit in Elias in der Durchfahrt stehen. Wir werden auch rund um Elias eine Müllsammelaktion machen. Aus alten Dingen werden wir Neues gestalten z. B. die Dekoration für das Sommerkonzert am 14. 6. – wo die Singschule »Schöpfung – 7 Tage, die unsere Welt verändern« singt. Wir werden auch achtsam essen und kochen. … und als wir Aschermittwoch mit den Kindern überlegten, worauf jeder einzelne achten kann – aus Liebe zu unserer Erde – in der Fastenzeit und vielleicht darüber hinaus, sprudelte es nur so heraus aus den Kindern: Licht ausschalten, wenn keiner im Zimmer ist ... Heizung ausstellen, wenn ich nicht in der Wohnung bin ... wenig Plastikprodukte kaufen ... Ich werde mich lieber wärmer anziehen als zu heizen ... ich werde die Treppe benutzen, statt den Fahrstuhl ... Stoffbeutel benutzen statt Plastiktüten … Unsere Kinder sind oft weiter und konse­ quenter, wenn es darum geht auf unsere Erde zu achten. Mose und seine Leute verzichten in der Wüste, weil auch sie eine Hoffnung haben: Sie wollen in das gelobte Land einziehen, da wo es ihnen besser geht. Der Weg dahin ist weit und dauert sehr lang. So begleitet uns in der Fastenzeit ein Diorama, das wir mit den Kindern gebaut haben zur Geschichte der Wüstenwanderung. 15 Gottesdienste Elias-Kuppelsaal Gethsemane Göhrener Str. 11 07. 04. 2019 Judika 9:30 Pfn. El-Manhy, K 13. 04. 2019 Taufsamstag 14. 04. 2019 Palmsonntag 11:00 P  fn. El-Manhy, A, K mit Kinderkantorei 11:00 Bellmann, Taufe 9:30 Elias, Präd. Schubert, A 18. 04. 2019 Gründonnerstag 19. 04. 2019 Karfreitag Stargarder Str. 77 11:00 Pf. Mangliers 18:00Pf. Kuske & Pfn. El-Manhy, Konfirmand*innen 15:00 Musikalische Andacht Pf. Kuske 11:00 P  fn. El-Manhy mit Gebet am Kreuz 20.04. 2019 Samstag 21. 04. 2019 Ostersonntag 22. 04. 2019 Ostermontag 28. 04. 2019 Quasimodogeniti 9:30 Pfn. El-Manhy 6:00 Pfn. Bellmann & Vikarin Gehrke 11:00 Pf. Kuske & Pfn. El-Manhy 11:00 Pfn. El-Manhy 9:30 Pf. Kuske 11:00 Pfn. El-Manhy, T 05. 05. 2019 9:30 Pfn. Bellmann, K 11:00 P  f. Kuske, Pfn. El-Manhy, Pfn. Bellmann, K Tauffest der Konfirmand*innen 12. 05. 2019 9:30 Pfn. Bellmann, K 11:00 Pfn. Bellmann, A, K 18. 05. 2019 Taufsamstag 11:00 Pf. Kuske Taufe 19. 05. 2019 9:30 Pf. Kuske, K 11:00 Pf. Kuske, K 26. 05. 2019 9:30 N.N., A, K 11:00 Pfn. El-Manhy, T, K 30. 05. 2019 Christi Himmelfahrt kein GD 11:00 Vikarin Gehrke (Prüfungsgottesdienst!) Einladung Herzliche Einladung zur Verabschiedung von Pfarrer Christian Zeiske Am Sonntag, 7. April 2019, Gottesdienst mit anschließendem Empfang, 10:00 Uhr in der Trinitatiskirche, Karl-August-Platz, 10625 Berlin. 16 St. Elisabeth-Stift Andachten in der Kapelle: mittwochs 09:30 Gottesdienste in der Kapelle: So 05. 04. 19 10:30 GD mit Abendmahl mit Pfn. Bellmann So 14. 04. 19 10:30 GD mit Pfn. Gogol Karfreitag 19. 04. 19 10:30 GD mit Pfn. Gogol Ostersonntag 21. 04. 19 10:30 GD mit Pastor Gerber So 28. 04. 19 10:30 Gebet mit mit Sant΄Egidio So 05. 05. 19 10:30 Wort-Gottes-Feier mit Frau Guske Fr 10. 05. 19 10:30 GD mit Abendmahl mit Pfn. Bellmann So 19. 05. 19 16:00 Gebet mit mit Sant‘Egidio So 26. 05. 19 10:30 GD mit Pfn. Gogol Christi Himmelfahrt 30. 05.19 10:30 GD mit Pfn. Gogol Paul Gerhardt Wisbyer Str. 7 07. 04. 2019 Judika Stadtkloster Segen Schönhauser Allee 161 11:00 Pfn. Bellmann & Team, F 20:30 AbendbeSINNung Frieden - Micha und die 400 Propheten 9:30 Pfn. Bellmann 11:00 Krabbel-GD 20:30 AbendbeSINNung 13. 04. 2019 Taufsamstag 14. 04. 2019 Palmsonntag 18. 04. 2019 Gründonnerstag 19. 04. 2019 Karfreitag 19:30 Tischabendmahl Pfn. Bellmann und Team 9:30 Pfn. Bellmann, A 20. 04. 2019 Samstag 21. 04. 2019 Ostersonntag 22. 04. 2019 Oster montag 28. 04. 2019 Qu asimodogeniti 05. 05. 2019 12. 05. 2019 10:00 Pf. Kuske, Gottesdienst 21:30 Osternacht mit Pfn. El-Manhy, T 23:15 Osternachtliturgie A 9:30 Pfn. Bellmann & Team, F 14:00 Pf. Redmanis, GD in lettischer Sprache 9:30 Pfn. El-Manhy 11:00 Vikarin Gehrke & Team, F 9:30 Pfn. El-Manhy 20:30 AbendbeSINNung Leben trotz allem 20:30 AbendbeSINNung Suche den Frieden und jage ihm nach 20:30 AbendbeSINNung Leben trotz allem, A 18. 05. 2019 Taufsamstag 26. 05. 2019 9:30 Pfn. Bellmann, A 11:00 Pfn. Bellmann, Krabbel-GD 14:00 Pf. Redmanis, GD in lettischer Sprache 9:30 Pf. Kuske & Pfn. El-Manhy & Konfirmand*innen 20:30 AbendbeSINNung Leben trotz allem 20:30 AbendbeSINNung Leben trotz allem 30. 05. 2019 kein GD Christi Himmelfahrt Taufen Bestattungen A Abendmahl B Basar F Familiengottesdienst K Kindergottesdienst T Taufe Induktionsschleife für Hörgeräte vorhanden Gottesdienste 19. 05. 2019 17 ALTÄRE Haben Sie schon mal einen Altar entworfen und gebaut? – Was ist das: – A l t a r? Denkt man einen Moment darüber nach, kommen viele Assoziationen in Betracht. Unsere Konfis konnten in einem bestimmten Zeitraum, mit einfachsten Materialen, ihre Gedanken zu dem Thema visualisieren, hatten vom Leiden und Sterben Jesu durch die Bibel vernommen und stellten ihre Ideen in kleinen Gruppen vor. Eine Jury konnte nun eine Deutung der Arbeiten vornehmen und eine besonders hervorragende Arbeit auszeichnen. Wichtig für die Ausarbeitung des Entwurfes wurde die Zusammenarbeit in den einzelnen kreativen Gruppen, die sich z. T. mit Gruppennamen vorstellten und von ihrem Arbeitsprozess berichteten. Alle vorgestellten Arbeiten zeugen von frischen, ehrlichen, jungen, unkonventionellen Gedanken und dem unvoreingenommenen Herangehen an dieses Thema. Die Jury mit Markus Rheinfurth, Wolfgang Schellig und Dieter Wendland erkannte in den Arbeiten die Freude, die Leben­digkeit und auch das Augenzwinkern, die Lust und die Kreativität bei der Herstellung. Nehmen Sie die Kommentare als Anregung zu Ihren eigenen Vor­stellungen. (Alle abgebildeten Altarentwürfe wurden nach der Vorstellung durch die Arbeitsgruppen kommentiert. Aus Platzgründen haben wir hier nur einige ausgewählt.) Dieter Wendland 18 Der Tanz-Altar Tanz ist schon seit Jahrhunderten ein Ausdruck von Spiritualität. Für die Autoren war die Disco bei einer Konfi-Fahrt das prägende Erlebnis. An dem Modell sehen wir jedoch, dass »auf den Tischen tanzen« zumindest sehr stabile Tische voraussetzt. Dabei gab es in der Antike durchaus große begehbare Altäre, wie den Pergamon­altar, die zum Tanzen noch besser geeignet waren. Die Diskokugel oberhalb des Altarkreuzes ist natürlich ein wunderbarer Ortsbezug, wo doch Berlin mit der Kugel des Berliner Fernsehturms eine der größten Diskokugeln der Welt hat. Und gerade die älteren von uns wissen, dass sich bei Sonnenschein auf der Kugel ein Kreuz abbildet ... Projekt der Konfirmandinnen und Konfirmanden Der Altar als DJ-Pult Musik bewegt nicht nur die Jugend. Offenbar wünschen sich einige Konfirmanden eine stärker musikalische Form der Verkündigung, natürlich mit Musik, die ihnen heute nahe ist. Im Nachhinein stellte sich mir mehr die Frage: Wer ist hier der DJ? Ist es Gott, der einmal einen Blues, mal Dancefloor, Hip-Hop oder Klassik auflegt? Oder ist hier eine ganz neue Herausforderung für das Pfarramt gemeint? Der Pizza-Altar In den italienischen National­farben Grün-Weiß-Rot gestaltet und aus leeren Pizzakartons gebaut ist uns sofort klar: Gott muss Italiener sein. Auch sollten wir die Geschichte der wundersamen Brotvermehrung überdenken: Könnte es nicht Pizza gewesen sein? Der Zuckerbäcker-Altar Im Pocket-Format und Stil eines kleinen Reisealtars gebaut, fasziniert dieser Entwurf mit einer vollständigen Auskleidung aus Gummibärchen, Keksen und einer Bibel aus Hanuta mit Marzipanauflage. Besondere Beachtung verdient der aus Marzipan gestaltete Korpus Christi. Hier wird der Altar als Abendmahlstisch oder auch Notaltar ganz neu interpretiert. Der MAOAM-Altar Für die Autoren muss es ein großes Opfer gewesen sein, den Altar vollständig mit Süßigkeiten, vor allem einer Sorte bunter Kaubonbons zu bekleiden. Auch der quaderförmige Altar selbst entspricht der aufgestellten Form dieses Kaubonbons. Trotzdem die Autoren dieser Arbeit von einer Konsumkritik sprachen, fällt mir eher die Geschichte des goldenen Kalbs ein. Vor meinem geistigen Auge sehe ich schon die Meute vor dem Altar knien und rufen: MAOAM, ... 19 Der Steinaltar Ein großer, schwerer Feldstein aus der märkischen Landschaft und ein darin eingefügtes leichtes, fragiles Holzkreuz bilden hier den Altar. Beides mit verschiedenen Farben und glitzernden Steinen farbig gestaltet. Die Verbindung zwischen schwer und leicht beeindruckt. Dazu haben die Autoren eine ganz neu Form des Opfers erfunden: das Farbopfer. Der Altar auf der Tonne Ein altes Fass oder eine alte Wassertonne, einen Blumentopf, ein paar aufgelesene schöne Steine, ein mit Stricken zusammen­ gebundenes Kreuz aus Holzresten oder Zweigen und eine Bibel – mehr braucht es nicht für einen Altar. Dieser Entwurf hat uns gezeigt, dass auch mit einfachsten, überall zu findenden Mitteln ein wunderschöner Altar gestaltet werden kann. Der Altar der Kunsthistoriker In klassischer Form konzipiert, wie wir sie von kleinen Haus- oder Reisealtären aus der Renaissance kennen, zeigt dieser Entwurf zwei Stationen aus dem Leben Jesu: Im unteren Teil die Geburt Jesu mit Maria, Josef, der Krippe, einem Hirten und einem Schaf, im oberen Hauptteil den Hügel Golgatha mit einem Kreuz. Wir ahnen schon: die Autoren werden später bestimmt einmal Kunsthistoriker oder Restauratoren. 20 21 Projekt der Konfirmandinnen und Konfirmanden Ein Altar zum Reinbeißen Der Altartisch ist aus Butterkeks gestaltet, belegt mit farbigem Marzipan und Gummibärchen. Auch die Bibel ist aus gleichem Material. Sieht man genau hin, ist der Altartisch an der linken Seite bereits angebrochen. Ähnlich der Marke mit dem angebissenen Apfel vermittelt der hier gestaltet, angebrochene Altartisch nur eins: Lecker! Als Abendmahlstisch oder Tisch des Herren ist das eine urchristliche Aussage. Hinter dem Tisch steht das mit dicker schwarzer Farbe bemalte Kreuz, umwickelt mit Draht. Der Draht assoziiert sofort Stacheldraht, die Dornenkrone und damit zusammen mit dem schwarzen Kreuz Leid und Tod in seiner furchtbarsten Aus­ prägung. Der starke Ausdruck von leckerem Abendmahlstisch und Leid und Tod darstellendem Kreuz hat uns besonders fasziniert. Daher hat dieser Entwurf den 1. Preis in der Mittwochsgruppe der Konfirmanden erhalten. (S. auch Titelseite) Fotos der Altäre & Gedanken: Markus Rheinfurth 22 Revolution Der Mai ist Marienmonat. In katholischen Kirchen werden Gottesdienste zu Ehren der Mutter Gottes gefeiert und Marienstatuen geschmückt mit all der Blütenpracht, die der Mai zu bieten hat: »Maria, Maienkönigin, dich will der Mai begrüßen. O segne ihn mit holdem Sinn und uns zu deinen Füßen. Maria, dir empfehlen wir, was grünt und blüht auf Erden. Lass uns in dieser Pracht und Zier das Werk des Schöpfers ehren«, so heißt es in einem Marienlied. Als Maria schwanger war mit Jesus, da hat sie ein Lied gesungen. Über dieses Lied hat Dietrich Bon­ hoeffer einmal geschrieben, es sei das leidenschaftlichste, revolutionärste und wildeste Lied der Bibel. Gesungen von einer schwangeren Frau. Maria singt aus Freude über das Kind, das sie zur Welt bringen wird. Sie singt von Zukunft. Sie singt von Gerechtigkeit. Von Revolution. Weil sie ahnt, das mit ihrem Kind etwas ganz Neues beginnen wird. Etwas, das die Welt, so wie sie ist, für immer verändern wird. Ein mutiges, ein kämpferisches Lied. Maria singt: Ich lobe den Herrn aus tiefstem Herzen. Alles in mir jubelt vor Freude Über Gott, meinen Retter. Denn Gott, der mächtig ist, handelt wunderbar an mir. Sein Name ist heilig. Er hebt seinen starken Arm Und fegt die Überheblichen hinweg. Er stürzt die Machthaber vom Thron Und hebt die Unbedeutenden empor. Er füllt den Hungernden die Hände mit guten Gaben Und schickt die Reichen mit leeren Händen fort.1 Der Mai ist der Marienmonat. Maria, die Maien­ königin. Mit einem Feiertag beginnt bei uns der 1. Mai. Es wird getanzt und gefeiert – am besten draußen im Freien – im Frühling mit all seiner Blütenpracht. Der 1. Mai ist der internationale Tag der Arbeit. Er erinnert an Solidarität. An den Kampf der Ar­beiterinnen und Arbeiter für angemessene Arbeitsbedingungen und gerechten Lohn. Auch hier und heute gehen Menschen dafür auf die Strasse. Und deshalb denke ich heute an die singende Maria. Sie tritt neben die schöne Maienkönigin. Und sie singt ihr Lied, mit dem damals etwas ganz Neues begann. Leidenschaftlich, wild und revolutionär. Jasmin El-Manhy 1 Lukasevangelium 1, 46–53. Übersetzung: BasisBibel Gethsemanekantorei beim Kirchenkreis-Chorkonzert! Alle drei Jahre treffen sich die Chöre und Kantoreien des Kirchenkreises Berlin-Stadtmitte zum Chorevent. Ein schöner Moment, um die Vielfalt der Chöre in unserem Kirchenkreis zu hören, immer mit einer großen Bandbreite an verschiedenster Chormusik. In diesem Jahr kommen verschiedene Chöre zusammen und gestalten eine Einheit. Die Gethsemanekantorei wird zusammen mit den Chören aus Advent-Zachäus (Prenzlauer Berg) und BoxhagenStrahlau (Friedrichshain) zu hören sein. Neben anglikanischer Chormusik der Romantik erklingen auch mehr­ chörige Werke alter Meister. Durch positionieren der Chöre an unterschiedlichen Stellen wird es ein sicher beeindruckendes Hörerlebnis werden. Herzliche Einladung. Oliver Vogt 23 Gruppen & Kreise Angebote für Kinder PEKiP® PEKiP® Elias, Kursgebühr 70 €, Gemeinde freut Göhrener Str. 11 sich über Spenden zur Deckung der a: fr, 09.30 – 11:00 Heiz- und Betriebskosten. Anmelb: fr, 11:15 –12:45 dung: Familienbildung Berlin Stadtc: fr, 13:15 – 14:45 mitte, Frau Reich, T.: 25 81 85-410 Ltg: Stephanie E-mail: familienbildung@kkbs.de; Neeb www.familienbildung-stadtmitte.de Stillgruppe Kontakt: Ulrike Sandow, jeden 3. Mi im T.: 44 73 32 31 Monat 10 – 12:00 Krabbel- und Spielgruppe für Kinder bis 3 Jahre Elias Kontakt über Pfn. Almut Bellmann, Mo. Nachmittag 0157-32 66 65 49 a.bellmann@ekpn.de Krabbelgottesdienste Kinder bis 6 & ihre Familien Paul Gerhardt 14. 04., 11:00 Zachäus – Gott kennt alle unsre Namen, mit Taufe 19. 05., 11:00 Es singt und klingt – Musik macht froh mit Pfn. Almut Bellmann & Team Familiengottesdienste für alle / Paul Gerhardt 07. 04.,11:00 Anders unterwegs (anschließend Fahrradtour & Picknick) 21. 04., 09:30 Wir feiern Ostern & Altar-Enthüllung 05. 05., 11:00 Jesus öffnet Augen Teams Krabbel- und Familiengottesdienste Pfn. A. Bellmann Kontakt: 0157 - 32 66 65 49 Kugkuk Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche Elias, einmal im Monat Sa von 10 – 12:00 Sa, 06. 04. Thema: »Schöpfung bewahren« Sa, 04. 05. Thema: »Halt die Hände über mich« Christenlehre Elias Die Geschichtensammler 1. + 2. Kl. mi. + do. Mi Team: Arthur, Tabea, Katharina u. 15 – 16:00 Antje; Do Team: Antje Geheimnisentdecker 1. – 4. Klasse do. 16:30 – 17:30 Do Team: Jonas, Wilhelm und Antje Die Schatzsucher 3. + 4. Kl. mi. Mi Team: Béla, Jonas, Karl, Nele, 16:15 – 17:15 Jule und Antje. Es gibt nur noch mittwochs die Schatzsucher, dafür gibt es donnerstags die Geheimnis­ entdecker. Die Weltenbummler 5. + 6. Kl. mi. 17:30 – 18:30 Mi Team: Marvin, Robert und Antje do. 17:45 – 18:45 Do Team: Samuel und Antje 24 Kindergottesdienst-Vorbereitung In Elias und in Gethsemane findet i. d. R. wöchentlich Kindergottesdienst statt, außer in den Schulferien. Das KiGo-Team Elias braucht Verstärkung! Lust, alle 4-6 Wochen einen KiGo zu übernehmen? Bitte melden bei Pfarrerin Almut Bellmann a.bellmann@ekpn.de. Junge Gemeinde • Paul Gerhardt, Jugendkeller mi. ab 18:30 Mittwoch u. Donnerstag Abend, do. ab 18:30 Kontakt: Tom Griep Begegnung und Soziales Laib & Seele Lebensmittelausgabe jeden Do ab 11:00 Gemeindehaus Elias, Göhrener Str. 11, Kontakt: B. Jenichen mobil: 0173 - 2 15 71 32 Rechtsberatung do.,11:00 – 12:30 mit RA Matthias Brinkmann während der Ausgabe, aber nicht nur ein Angebot für Laib & Seele Kiezfrühstück für alle in Elias 27. 04. Gemeinsames Frühstück und 25. 05., jeweils Gespräche, Elias, Kontakt: 11:00 – 13:00 B. Jenichen, mobil: 0173-2 15 71 32 Montags- & Mittwochs-Café für alle G ­ enera­tionen Elias Mo + Mi Begegnung im Café MoMi Für Klein und Groß, Jung und 14 – 18:00 Alt. Für die ganze Familie! Im Diakonieraum Elias Kontakt: 0176-63 04 02 74 Unterstützer*innen-Kreis Kirchenasyl (im Aufbau) Kontakt: Pfn. Almut Bellmann, 0157-32 66 65 49, a.bellmann@ekpn.de AG-Flucht 29. 04. 06. 06. Ort: Gemeindehaus, Gethsemane­ straße 9; immer ab 18 Uhr, bzw. nach der Andacht; Gemeinsames Kochen, Gespräche und Aktionen Hannah-Maria Liedtke mobil: 0172-3 26 17 90 hannahmaria.liedtke@berlin.de Freiheit Jetzt – Wachet & Betet! Täglich 18:00 Andachten für Frieden, Gerechtigkeit Gethsemanekirche und zu Unrecht Inhaftierte in der Türkei und anderswo. Kontakt: detlef.gesch@web.de Tel. 030-4413027 Angebote für Seniorinnen/Senioren Frauenkreis Gethsemane, Gethsemanestr. 9 09. 04., 14:00 mit Frau Hardmeier, Pfn. i.R. 14. 05., 14:00 Seniorenfrühstück, Gethsemane, Gethsemanestr. 9 24. 04., 9:30 29. 05., 9:30 mit Vikarin Gehrke mit Pfn. Bellmann Geburtstagscafé für die ganze Gemeinde erst wieder am Do., 06. 06., 15:00 Erzählcafé 18. 04., 14:30 16. 05., 14:30 Geburtstagscafé für April & Mai für die ganze Gemeinde in Elias mit Pfarrerin Bellmann Senioren-Gottesdienst zum Gründonnerstag im Elisabethstift, Eberswalder Str. 17 Thema »Mütter« im Gemeindehaus, Kuglerstr. 15, mit Pfn. Bellmann Stadtkloster Segen Morgengebet mo. bis fr., 08:00 mo. bis fr., 12:00 Mittagsgebet do. 21:00 Kontakt: Stadtkloster, Nachtgebet T.: 44 03 77 39 Offene Kirche: mi. 15 –17:00 sa. 14 –16:00 Gesprächskreise Gesprächskreis Paul Gerhardt 09. 04., 19:30 Einladung in den Pfarrsaal Hl. Familie (Wichertstr. 22): Ein Abend über Jochen Klepper 16. 04., 19:30 Zum Klimafasten: Wie klimafreundlich ist unsere Gemeinde? Gast: Daniel Kranz. 28. 05., 19:30 Lettischer Abend. Mit Gästen aus Lettland Kontakt: ErwinSchmidt3@gmx.de Gesprächskreis Elias I 11. 04., 17:00 Kontakt: Herr Lindenberg, 09. 05., 17:00 T.: 9 33 26 94 Gesprächskreis Elias II 03. 04. 19:30 Kontakt: Frau Krüger 08. 05., 19:30 T.: 4 44 40 56 Gespräche über Gott und die Welt Jeweils 19:30, Gesprächsführung: 2. Dienstag im Herr Dr. theol. Joram Luttenberger Monat Kontakt: Thomas Herzog, T.: 4 42 01 63 Partnerschaftsprojekt Cochabamba 16. 04., Freundes­kreis, 18 – 21:00 Gemeindehaus Kuglerstr. 15, 14. o4. 05. 05. 02. 06. Singschule • Chöre • Kantorei Singschule – Eltern-Kind-Singen Eltern und Kinder 0 – 2 Jahre: mo.: »Zwerge« 15:20-15:50; »Pfauen« 16:00 – 16:30; in Elias, Goßner Keller Minis Singen mit 3 – 5jährigen Kindern in Elias, 3. Stock Probenraum, m  o. »Amseln« 15:20 – 15:50 mo. »Spatzen« 16:00 – 16:30 Minis mit Eltern Singen mit 3 – 5jährigen Kindern Elias, Goßner Keller, mo. »Finken« 16:45 – 17:15, mo. »Lerchen« 17:30 – 18:00 Grundstufe Singen mit 5- und 6jährigen Kindern in Elias, 3. Stock Probenraum mo. 1. Gr.: 16:35 – 17:20 ; mo. 2. Gr.: 17:30 – 18:15 Kinderchor 1 – Kinder der 1. bis 3. Klasse, Elias, Goßner Keller, m  i. 1. Gr.: 16:15 – 17:00 mi.  2. Gr.: 17:15 – 18:00 Kinderchor 2 – Kinder der 3. bis 5. Klasse, Elias 3. Stock Probenraum, m  i. 1. Gr.: 16:30 – 17:30 mi. 2. Gr.: 17:30 – 18:30 Kinderkantorei – Kinder der 5. bis 7. Klasse, Elias, 3. Stock Probenraum di. 16:30 – 18:00 Jugendkantorei – Kinder ab der 7. Klasse, Elias, 3. Stock Probenraum, di. 18:00 – 19:30 Jugendvokalensemble, Elias, 3. Stock Probenraum di. : 19:30 – 20:30 Gospelchor »... stimmt so!« mi.19:30, Elias Kuppelsaal Gemeindechor mi. 19:30, mit Detlef Lehmann, Gemeindehaus Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer dreibis vierstimmiger Chor, vielseit. Chorliteratur alter und neuer Meister Kleine Kantorei mi. 19:30 – 20:45, mit Oliver Vogt, Winterkirche, Gethsemane. Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur aller Epochen u. Stile Gethsemane-Kantorei di. 19:45 – 22:00, mit Oliver Vogt, Elias-Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Komponisten, für Gottes­dienste u. Konzerte, Anmeldung bei Kantor O. Vogt Posaunenchor mo. 19:00 – 20:30, mit Jan Frebel, Gethse­mane, Winterk. Kontakt Pfarrteam / s. Seite 30 Sie können mit Pfn. Bellmann, Pfn. El-Manhy, Pf. Kuske gern per Telefon oder E-mail ein Gespräch vereinbaren. Basar n. d. Gottesdienst Gethsemane Basar n. d. Gottesdienst P. Gerhartdt Info: cochabamba@ekpn.de Geburtstage – April | Mai – wir gratulieren: Aus Frau Roggatz’ Schatzkästlein: »Ein Tag an dem man nicht lacht, ist ein verlorener Tag.« Charlie Chaplin 25 Termine & Veranstaltungen · Konzerte Mo, 1. 4., Gethsemanekirche 19:00 - Scheckübergabe durch die Stiftung Denkmalschutz (»Gethsemane stützen«) Do, 4. 4., Stadtkloster Segen 20:00 – Einladung zur christlichen Meditation Fr, 5. 4., Stadtkloster Segen 19:00 – Psalmen singen Sa, 6. 4., Hof u. Gemeindehaus Paul Gerhardt 15:00 – 17:00 Fahrräder fit machen für den Frühling So, 7. 4., Paul-Gerhardt-Kirche 11:00 – »Anders unterwegs« Fahrradtour mit Picknick (nach dem Familiengottesdienst) Do, 11. 4., Gemeindehaus Elias 17:00 – Gesprächsabend »Müll-Reduzierung im Haushalt Do, 11. 4., Stadtkloster Segen 20:00 – Einladung zur christlichen Meditation Fr, 12. 4., Paul-Gerhardt-Kirche 19:00 – Frühlingskonzert des Konzertchors Berliner Pädagogen So, 14. 4., Paul-Gerhardt-Kirche 15:00 – »Der saure Weg« Passionskonzert mit dem European Bach Ensemble Di, 16. 4., Gemeindehaus Paul Gerhardt 19:30 – Gesprächsabend »Nachhaltigkeit in der Gemeindearbeit« Karfreitag, 19. 4., Jugendkreuzweg von Kreuzberg nach Prenzlauer Berg Karfreitag, 19. 4., Gethsemanekirche 20:00 – »O Haupt voll Blut und Wunden« Passionskonzert der Sing-Akademie zu Berlin Sa, 4. 5., an der Gethsemanekirche Fest zum Weltspieltag So, 5. 5., Gethsemanekirche Tauffest an der Gethsemanekirche Mi, 8. 5., Gemeindehaus, Gethsemanestr. 9 18:30 – Info-Abend »Menschen- und Frauen­ rechte in El Salvador« 26 Sa, 11. 5., Gethsemanekirche 18:00 – »Musique Française« Frühlingskonzert der Singschule EKPN Sa, 18.5., Stadtkloster Segen Tag der Offenen Tür 18:00 – Konzert Zephyro-Consort So, 19. 5., Stadtkloster Segen 17:00 – Konzert Prenzlberger Singvögel Fr, 24. 5. Tag der Nachbarn und Nacht der Offenen Kirchen Vorschau: 9. Juni (Pfingstsonntag) Konfirmation mit 3 Gottesdiensten in Gethsemane 10. Juni (Pfingstmontag) Ökumenischer Gottesdienst auf dem Arnimplatz 11. bis 20. Juni (1 Tag in dieser Woche) Projekttag »Behaupte dich gegen Mobbing« 15. Juni Lange Nacht der Ketzer in Segen 16. Juni Radiogottesdienst in Gethsemane 19. bis 23. Juni Deutscher Ev. Kirchentag in Dortmund 25. Juni bis 5. Juli Sommerrüsten Kinder (Grünow) 20. bis 26. Juli Sommerrüste Jugend (Niederlande) 11. August Schuljahresanfangsgottesdienst im August Start der Konfizeit 2019/2020 31. Oktober Fernsehgottesdienst in Gethsemane 3. November GKR-Wahl 10. November Gethsemanekirche Kantorei-Konzert, Festkonzert Friedliche Revolu­ tion/ 30 Jahre Mauerfall Die regelmäßigen Veranstaltungen sowie Gruppen & Kreise finden Sie auf Seite 24/25. Tipp für alle engagierten Ehrenamtlichen unserer Gemeinde: Es gibt Freikarten für alle Konzerte (in der Gethsemanekirche außer Gemeindekonzerte). T.: 0151 - 56 00 86 02 oder Mail an konzertbuero@ekpn.de. Unter dieser Adresse kann auch der Konzert-Newsletter bestellt werden. Kalender KESS erziehen® – Musique française Frühlingskonzert der Singschule T. Dubois – Missa brevis in Es C. Barratier & B. Coulais – Die Kinder des Monsieur Mathieu u. a. Samstag, 11. Mai 2019, 18 Uhr Gethsemanekirche Kinder- und Jugendkantorei, Jugendvokalensemble Kleiner Chor des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums Kammerorchester Orgel und Klavier: Oliver Vogt Leitung: Christiane Rosiny Die Musik des Films »Die Kinder des Monsieur Mathieu« gehört zu den schönsten und bekanntesten Kompositionen für Kinderchor und Orchester. Sie zeichnet sich aus durch poetische französische Texte, zauberhafte Melodien und eine ausgefeilte Mehrstimmigkeit (bis zu 6-stimmig!). In unserem Konzert erklingt neben diesen bekannten Chorliedern ein völlig unbekanntes, aber ebenso hörenswertes Werk: Die »Missa brevis in Es« von Théodore Dubois (1837 – 1924) . Französische Orgelklänge runden das Konzert ab. Mit über 100 jungen Sängerinnen und Sängern, begleitet von einem kleinen Kammerorchester, erwartet Sie ein klangvolles Konzert »Musique française«! Eintritt frei – Kollekte erbeten Einlass: ab 17:40 Uhr Abenteuer Pubertät Ein Kurs für Eltern von Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren. Die Inhalte des Kurses sind: Termin 1: Veränderungen wahrnehmen – die sozialen Grundbedürfnisse der Jugendlichen sehen Termin 2: Achtsamkeit entwickeln – Position beziehen Termin 3: Dem Jugendlichen das Leben zutrauen – Halt geben Termin 4: Das positive Lebensgefühl stärken – Konflikte entschärfen Termin 5: Kompetenzen sehen – das Leben gestalten Termine ab Donnerstag 02. 05. 2019, 19 – 21:30 Uhr, letzter Termin am 13. 06., insgesamt fünf Termine Kosten: 65,00 € für den gesamten Kurs (Ermäßigung ist möglich). Anmeldung: Familienbildung Berlin Stadtmitte Frau Reich, T.: 25 81 85-410 E-mail: familienbildung@kkbs.de www.familienbildung-stadtmitte.de Eine Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg-Nord, am Standort Elias, Göhrenerstr. 11, 10437 Berlin 27 Weltspieltag Schöner streiten Alljährlich ruft das Deutsche Kinderhilfswerk den Weltspieltag aus, um auf das Recht auf Spiel von Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen. Wir feiern den Weltspieltag am Samstag, 4. Mai 2019, auf der Gethsemanestraße von 12 – 22 Uhr, hoffentlich wie immer mit Spielmobil und Sand­ haufen. Es ist viel Platz auf der Straße für eigene Aktivitäten, bringt also mit was Spaß macht: Ballspiele, Kreide, Rollschuhe, Springseile, etc. oder einfach nur einen Stuhl, um in der Sonne (hoffentlich!) zu sitzen und Nachbar*innen zu treffen. Bei Fragen oder Interesse: Cornelia Dittrich 0172-7 48 39 90 Neuer Kurs »Einführung in die Gewaltfreie / Einfühl­same Kommunikation« 10-jähriges Jubiläum! GFK in der Kirche (nach Marshall B. Rosenberg) 4 Komponenten einer verbindenden Sprache 10. 04. Bedürfnisse – Was uns mit dem Leben verbindet 17. 04. Gefühle – die Signallämpchen auf dem Armaturenbrett 24. 04. Beobachtung – Fakten, Fakten, Fakten 01. 05. Bitte – Was unser Leben schöner macht Praxis-Abende zu Empathie 15. 05. Empathie und was wir dafür halten (Empathie-Killer vs. echte Empathie) 22. 05. Selbsteinfühlung mit Hilfe der 4 Komponenten 29. 05. die 4 Ohren der GFK – Wie ich eine Aussage hören kann max. 12 TeilnehmerInnen Ort: Diakonieraum Elias in der Göhrener Str. 11 Zeit: Mittwochs 18.45 – 21 Uhr Preis für alle 7 Termine: 50* – 70 Euro (Selbsteinschätzung nach Einkommen) Anmeldung und Rückfragen bitte unter schoener-streiten@gmx.de oder 01578-5 28 68 19 (kein Whatsapp) 28 Foto: Peter Steudtner/panphotos.org Ich freue mich auf interessierte Menschen. Kathrin Przybyla * wenn finanziell nicht möglich sprechen Sie mich bitte an 1000 € Spende fürs Kiezfrühstück durch Matthes & Seitz Nachbarschaftshilfe Spendenübergabe senschaften will einen Beitrag zu aktuellen politischen, philosophischen und gesellschaftlichen Debatten leisten. Zu den aktuellen PublikatiDer unabhängige Verlag Matthes & Seitz Berlin onen gehören »Natur im Sinn«, ein Standartwurde 2004 gegründet und hat seitdem seinen Sitz werk über Nature Writing von Ludwig Fischer, in der Göhrener Straße. In der Literatur erscheinen neben Klassikern in Neuübersetzungen viele Gegen- die neuen Bände »Hütten« (Petra Ahne) und »Korallen« (Jutta Person) der Reihe »Naturwartsautoren aus Deutschland wie zum Beispiel Frank Witzel, der 2015 für seinen Roman »Die Erfin- kunden« sowie das Manifest »Afrotopia« des senegalesischen Ökonoms Felwine Sarr und dung der Roten Armee Fraktion durch einen »Der große Garten« von Lola Randl. manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969« Einmal im Jahr findet das Sommerfest des den Deutschen Buchpreis erhielt. Verlags in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord im Weitere Schwerpunkte liegen auf russischer Literatur sowie auf französischen Gegenwartsautoren und Elias-Kuppelsaal statt. Autorinnen, wie der 2017 mit dem französischen Die Übergabe des Schecks an Frank Esch Prix Goncourt ausgezeichnete Éric Vuillard. fand vor einigen Tagen statt. Die ehrenamt­ lichen Helfer und die Gemeinde danken Das umfangreiche geisteswissenschaftliche SachMatthes & Seitz sehr herzlich für ihre groß­ buchprogramm mit den Schwerpunkten Philosophie, politische Theorie und Kunst- und Kulturwis- zügige Zuwendung ans Kiezfrühstück! 29 Orte & Ansprechpartner, Spenden Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin · www.ekpn.de Gemeindebüro, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Küster Mario Gugeler T.: (030) 4 45 77 45, F.: (030) 43 73 43 78, Sprechzeiten: Mo 13 – 16 Uhr, Mi 14 – 19 Uhr Do 9 – 12 & 13 – 16 Uhr gemeindebuero@ekpn.de Geschäftsführung Frank Esch T.: (030) 40 00 34 99; f.esch@ekpn.de Vorsitzende des GKR Ulrike Lemmel gkr@ekpn.de Stellvertr. GKR-Vorsitzende Pfn. Almut Bellmann Kirche im Hof Elias-Kuppelsaal und Gemeindhaus Gemeindehaus, Göhrener Str. 11, 10437 Berlin Gethsemanekirche, Stargarder Straße 77, 10437 Berlin Gemeindehaus, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin Paul-Gerhardt-Kirche, Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin Gemeindehaus, Kuglerstraße 15, 10439 Berlin Stadtkloster Segen Stadtkloster-Büro Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin T.: (030) 44 03 77 39; info@stadtklostersegen.de Jan Frebel, Posaunenchorleiter; posaunenchor@ekpn.de Büro der Singschule: Bärbel Jenichen, T: (030) 41 71 59 66, b.jenichen@ekpn.de Informationen: www.singschule-ekpn.de Arbeit mit Kindern, Jugendlichen & Familien Antje Erdmann, Dipl. Soz. Päd. /Diakonin, Mitarbeiterin Arbeit mit Kindern und Familien, Göhrener Str. 11, 10437 Berlin T.: (030) 41 71 59 57, a.erdmann@ekpn.de Thomas (Tom) Griep, Dipl. Rel. Päd. / Dipl. Soz. Päd., Jugendmitarbeiter, Kuglerstr. 15, 10439 Berlin, mobil: 0162-3 00 77 02, t.griep@ekpn.de Kindergärten Ev. Kindergarten Elias, Leitung: Grit Kiepke Göhrener Str. 11, 10437 Berlin T.: 4 42 24 05 Mail: elias-kita@evkvbmn.de Ev. Kindergarten Gethsemane, Leitung: Gary Jürgens Greifenhagener Str. 2, 10437 Berlin T.: 4 45 55 84, F.: 40 00 33 86 Mail: gethsemane-kita@evkvbmn.de Veranstaltungsmanagement/Konzertbüro Pfarrerinnen & Pfarrer Mario Gugeler (030) 4 45 77 45 Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin konzertbuero@ekpn.de Pfn. Almut Bellmann mobil 0157 - 32 66 65 49 a.bellmann@ekpn.de Pfn. Jasmin El-Manhy mobil 0163-8 63 75 53 j.el-manhy@ekpn.de Pf. Tobias Kuske mobil 0160 - 7 17 31 44 T.: (030) 4 42 63 31, t.kuske@ekpn.de Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte – Friedhöfe Ost, Landsberger Allee 48, 10249 Berlin, T.: (030) 42 20 04 10 Kirchhofsverwaltung Nordend, Katrin Manke Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin T.: (030) 4 76 35 54; F.: (030) 4 76 27 70 www.berlin-friedhof.de; nordend@evfbs.de Hausmeister Diakoniestation Daniel Kranz mobil 0151 - 68 49 03 62 d.kranz@ekpn.de Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg, Bizetstraße 11, 13088 Berlin , T.: (030) 61 62 27 00 Kirchhöfe Kirchenmusik Kantor Oliver Vogt, T.: (030) 48 49 43 92 o.vogt@ekpn.de; kirchenmusik@ekpn.de Christiane Rosiny, Leiterin der Singschule T.: (030) 4 4 71 55 69, c.rosiny@ekpn.de Detlef Lehmann, T.: (030) 47 48 90 75 d.lehmann@ekpn.de 30 Spendenkonto EKPN = Kontoinhaber: EKPN IBAN: DE27 5206 0410 6303 9955 69 BIC: GENODEF1EK1, im Feld Verwendungszweck diesen angeben und Name, Adresse, wenn Spendenquittung gewünscht K A R F R E I TA G , 1 9 . A P R I L 2 0 1 9 , 2 0 U H R / G E T H S E M A N E K I R C H E , S TA R G A R D E R S T R . 7 7 Julia Giebel, Sopran Annelie Sophie Müller, Alt Volker Arndt, Tenor Nikolay Borchev, Bariton Sing-Akademie zu Berlin Staats- und Domchor Berlin Kammersymphonie Berlin Leitung: Kai-Uwe Jirka E I N PA S S I O N S K O N Z E R T M I T M U S I K V O N F E L I X M E N D E L S S O H N , C H R I S T F R I E D S C H M I D T ( U R A U F F Ü H R U N G D E R M A R K U S PA S S I O N ) UND J.S.BACH / ANTON WEBERN K A R T E N zu 20 € / erm. 15 € und 15 € / erm. 10 € zzgl. VVK-Gebühr, bei Reservix, Hotline 01806 700 733 Abendkasse 25 € / erm. 20 € und 20 € / erm. 10 € KLAVIERWERKSTATT Marcellus Jany Stimmungen & Reparaturen An-& Verkauf von gebrauchten, überholten Klavieren, Flügeln und historischen Tasteninstrumenten Laden & Werkstatt: Paul-Robeson-Str. 47 MO. MI. 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