Path:
Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 107.2018/19

Gemeindebrief
Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord

Nr. 107

Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen

Dezember 2018 | Januar 2019

In dieser Ausgabe
Das Wort					
3
Gemeindenachrichten					 4/5
Neue Perikopenordnung
		6/7
Radiogottesdienst im DF mit Propst Dr. Christian
Stäblein und Almut Bellmann				
8
Ökumene					
9
Ernst Barlach
Gedenken
		10/11		
Wachet und betet –
Freiheit jetzt!
		12/13
Kinder, Kinder
		14/15
Sponsorenlauf für
maroden Glockenturm		
Stadtkloster		16/17

Abholdienst für Senior*innen

Haben Sie ein Auto und fahren damit gern andere Men­
schen herum? Oder backen Sie gerne Kuchen? Schmücken
Sie gern einen festlichen Kaffeetisch? Und sind Sie gern mit
älteren Menschen im Gespräch? Dann brauchen wir Sie als
Ehrenamtliche/r in der Seniorenarbeit unserer Gemeinde.
Bitte melden Sie sich für nähere Informationen und
Absprachen bei unserer Verantwortlichen für Senioren­
arbeit: Pfarrerin Almut Bellmann
Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als PDF-Download
auf der gemeinde­eigenen Homepage www.ekpn.de
Herausgegeben vom
Gemeindekirchenrat der Evangelischen
Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord.
Auflage: 2000 Redaktionsanschrift:
Zentralbüro der Ev. Kirchengemeinde
Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9,
10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78
gemeindebrief@ekpn.de Für alle Smartphonebesitzer: nebenstehender QR-Code
zum schnellen Ansehen der Internetseite
www.ekpn.de

Redaktionsteam: Pfn. Jasmin El-Manhy,
Mario Gugeler, Mattias Richter, Matthias
Schlegel, Ingrid Volz, Dieter Wendland,
Die Artikel geben die Meinung der
Verfasser wieder und nicht immer
die der Redaktion bzw. des Gemeinde­
kirchenrates. Konzeption & Gestaltung:
Grafik-DesignBüro Dieter Wendland
Redaktionsschluss für die nächste
Ausgabe ist der 01. 01. 2019.

Druck mit freundlicher Unterstützung von

Stadtkloster
Ausschuss Kinder – Jugendliche – Familien 18/19
Gottesdienste		20/21
Müll
		22/23
Danke für Deine Zeit				24/25
Herbstrüste im Wendland			26/27
Maria unter der Dattelpalme –
Weihnachten im Koran
		28/29
Gruppen und Kreise				30/31
Konzerte, Veranstaltungen, Anzeigen		32/33
Afghanistan
34/55
Orte & Ansprechpartner			 36
Anzeigen			37/40

Titelbild
Zum 500-jährigen Bestehen seines Marienaltars im
Hohen Chor würdigte der evangelische Dom zu
Brandenburg an der Havel das Kunstwerk mit einer
Ausstellung. Das Jubiläum des in feinster gotischer
Bildschnitztechnik gefertigten rund neun Quadratmeter großen Flügelaltars war Anlass, die unterschiedlichen Darstellungen der Maria als unnahbare
Himmelskönigin und trauernde Mutter aufzugreifen, teilte das Dommuseum mit. Die Ausstellung war
bis zum 31. Oktober zu sehen.
Das Domstift Brandenburg ist die älteste Institution
des Landes Brandenburg mit einer mehr als 850
Jahre währenden Tradition. Zu seinen Aufgaben
gehören die Erhaltung und zeitgemäße Nutzung
des umfangreichen historischen Gebäudeensembles
aus Dom, Klausur, Kurien und Nebengebäuden. Mit
Konzertreihen, Museum, Gottesdiensten und zwei
evangelischen Schulen zieht der Dom zu Brandenburg den Angaben zufolge jährlich mehr als 60.000
Besucher an. Vor drei Jahren wurde das 850. Jubiläum der Grundsteinlegung des Doms gefeiert.
S. auch S. 28/29

Liebe Leserinnen, liebe Leser!
»Suche Frieden, jage ihm nach« Psalm 34,15

Ich erinnere mich an diese Szene – weil in der Jahreslosung das Wort »jagen« vorkommt. »Suche Frieden, jage ihm nach.«

Es ist eine angespannte Situation, jedes Knacken,
jedes Hüsteln lässt die vergangenen Stunden
umsonst erscheinen. Ganz behutsam wird der Oberkörper gedreht, fast in Zeitlupe wird etwas aus der
Tasche gezogen. Mir stockt der Atem und ich wage
nicht mich zu bewegen.

In jeder Situation auf Frieden bedacht zu sein, fokussiert. Vielleicht ist das Wort Jagd gar nicht so
schlecht. Bei uns damals fiel kein Schuss, das macht
es mir leicht diese Haltung auf die Friedenssuche in
mir, auf die Friedenssuche in meinem Umfeld und
für den Anderen zu übertragen.

»Suche Frieden und jage ihm nach«. Ein/e FriedensjägerIn zu sein. Das ist eine verlockende Vorstellung
für 2019. Ein Jahr, welches uns in unserer Gemeinde
Es waren nur wenige aus unserer Gruppe der Ein­
und in unserem Land durch das Jubiläum von
ladung gefolgt, Elche zu beobachten. Ob es daran
lag, dass man sich in den frühen Morgenstunden aus 30 Jahren friedlicher Revolution/Maueröffnung
wieder einmal in die Vergangenheit führt und ein
dem Bett quälen musste oder daran, dass der Hausvater unserer schwedischen Unterkunft gesagt hatte, Jahr, das viele Herausforderungen in der Gegenwart
und Zukunft für uns alle bereit hält.
dass er schon Monate keinen mehr zu Gesicht
bekommen hatte. Es hat sich gelohnt: das stunden- FriedensjägerIn.
Eine Haltung einzuüben, die in den kleinen
lange Warten und die Stille und die Konzentration.
Momenten des Tages auf Frieden gerichtet ist.
Auf der Lichtung standen sie, ein großer wuchtiger
Frieden sucht in jedem Gespräch, an der Kasse, in
Elch und zwei kleinere. Sie grasten und schauten
immer wieder auf – stellten scheu ihre Ohren in den der Beziehung, mit den Eltern und den Feinden.
»Jage dem nach«. Sei gespannt auf den Frieden,
Wind, als könnten sie unsere Stille wahrnehmen.
Plötzlich doch ein Knacken von anderswoher, und so konzentriert von Anfang an.
Ich werde mich darum bemühen!
schnell wie sie gekommen waren, sind sie verschwunden.
Ich bin der festen Überzeugung, dass auch die Weihnachtsbotschaft uns Mut macht solch ein/e FrieIch denke gerne an diese Elchpirsch. Wir hatten
noch nicht einmal Fotokameras dabei. Unser Guide densjägerIn zu sein: »Fürchtet Euch nicht. Siehe, ich
verkündige Euch große Freude, die allem Volk
sagte: »Ihr habt genug mit euch zu tun, auf dieser
Jagd – schaut, wenn es klappt, das muss Euch genü- widerfahren wird; denn Euch ist heute der Heiland
geboren, welcher ist Christus ... Ehre sei Gott in der
gen«.
Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines
Wohlgefallens«.
Ich weiß nicht genau, wie lange wir dort auf dem
Wenn Sie mögen, lesen Sie nach im Psalm der
Hochstand saßen. Er hatte uns eingeschärft, von
Anfang an konzentriert zu sein und still, sonst wür- Jahreslosung. Sie werden vieles wiederent­
decken aus der Weihnachtsbotschaft!
den die Tiere nicht kommen. Auf die Haltung
kommt es an, von Anfang an. In manchen
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien und
Momenten kam ich mir selbst ziemlich komisch
dabei vor. Wir starrten angespannt auf eine Lichtung Freunden eine friedliche Weihnachtszeit und
minuten-, ich weiß nicht -stundenlang, glücklicher- ein gesegnetes und gesundes Jahr 2019 mit
einer richtig fetten »Friedensbeute«.
weise kamen sie dann auch – die Elche.
Pfarrer Tobias Kuske

Das Wort

Es ist ein majestätischer Anblick.

3

Gemeindekirchenrat

Gemeindenachrichten

Sanierung der Gethsemanekirche
Im September hat sich erneut die vom Gemeindekirchenrat eingesetzte Steuerungsrunde getroffen,
die die Bauarbeiten für die Gemeinde begleitet.
Die Bauarbeiten gehen planmäßig voran, werden
im Bereich des Turmes allerdings voraussichtlich
noch bis in das späte Frühjahr 2019 laufen. Am
Turm konnte erst nach Errichtung des Gerüstes
genau festgestellt werden, dass mehr Arbeiten
erforderlich sind. Die zu erneuernden ca. 80 verschiedenen Formsteine müssen in der Ziegelei
mithilfe zunächst zu fertigenden Formen
gebrannt werden.
Solange die Baustelle besteht, ist ein barrierefreier
Zugang zur Gethsemanekirche nicht möglich.
Gemeinsam mit dem Beauftragten der Gemeinde
für Barrierefreiheit soll es alsbald eine Begehung
geben, um zukünftige barrierefreie oder -arme
Verbesserungen für Zugang und Nutzung der Kirche zu überlegen.

4

Webseite
Der Öffentlichkeitsausschuss hat vorgeschlagen, die Webseite der Gemeinde zu erneuern.
Im Gemeindekirchenrat wurden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, diskutiert
und sich letztlich für das vom Ausschuss
favorisierte Modell einer Neugestaltung entschieden. Diese soll bis zum kommenden
Frühjahr umgesetzt werden. Erörtert wurde
zudem die Frage, wie eine aktuelle Betreuung der Webseite gut gelingen kann.
Räume für die Konfirmanden- und
Jugendarbeit
Die vom Gemeindekirchenrat eingesetzte
Arbeitsgruppe hat ihre Überlegungen zur
Umgestaltung der Räume am Standort PaulGerhardt für die Konfirmanden- und
Jugendarbeit vorgestellt. Kurzfristig ist
ge­plant, die Gemeinderäume für die Arbeit
mit den Konfirmand*innen so umzugestalten, dass dort beispielsweise durch den

Einbau von Podesten mit großen Gruppen gut
ge­arbeitet werden kann. Für die Jugendarbeit ist ein
Umbau des Kellers angedacht. Um diesen finanzieren zu können, werden wir Möglichkeiten von Fördermitteln, Eigeninitiative und Spendenakquise
prüfen.
Gottesdienste
Das Gottesdienstteam, bestehend aus den
Pfarrer*innen, der Vikarin und dem Kantor, wird
sich in den kommenden Monaten, begleitet von
Pfarrerin Bammel, Oberkonsistorialrätin für Kirchliches Leben der Landeskirche, intensiv mit den Gottesdiensten unserer Gemeinde beschäftigen. Nachgedacht werden wird über Gottesdienste, die dem
Gemeindeaufbau dienen und Ressourcen schonen,
über die Frage, wie Gottesdienste noch einladender
für eine weitgefächerte Gottesdienstgemeinde werden können. An diesem Prozess beteiligt wird eine
Resonanzgruppe, um Beobachtungen und Über­
legungen zu besprechen und zu reflektieren. Auf
einer Gemeindeversammlung im Frühsommer 2019
und im Gemeindebrief wird genauer über die Ideen
zum neuen Gottesdienstkonzept berichtet werden.
Die Gemeinde in ihrer Vielfalt wird in den Prozess
eingebunden werden, die Sicht von gemeindeaktiven, Menschen aus dem Kiez, regelmäßigen und
unregelmäßigen Gottesdienstbesucher*innen aufgenommen.
Als konkrete Veränderung der Liturgie schon jetzt
hat der Gemeindekirchenrat den Vorschlag, dass in
allen Gottesdiensten zu beiden Lesungen aufgestanden wird, befürwortet.
Filmprojekt zur GKR-Wahl
Der Gemeindekirchenrat hat zugestimmt, an einem
Film-Projekt der Landeskirche mitzuwirken, mit
dem über die 2019 wieder statt­findenden Wahlen
zum Gemeindekirchenrat und die Mitarbeit in
­diesem Gremium informiert und dafür geworben
werden wird.
Ulrike Lemmel, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates

Aus dem Häuschen?

Abschied von Markus Jost

»Aus dem Häuschen sein«, das sind wir auch dann,
wenn wir bei anderen sind. Ich lade Sie ganz herzlich ein zum 1. Treffen für den Besuchsdienst in
unserer Gemeinde.
Wir werden uns am 16. Januar um 19.00 Uhr im
Elias Kuppelsaal in der Göhrener Straße 11 treffen.
Bei diesem Treffen wollen wir schauen, wen und
wann Sie besuchen wollen.
Für Mitarbeitende im Besuchsdienst ist wichtig,
dass Sie ein wenig Zeit haben für einen Besuch,
Lebenserfahrung haben,
Verschwiegenheit wahren können,
	Probleme anderer wahrnehmen und
ertragen können.
Das zeitliche Engagement legen Sie selber fest,
je nach den persönlichen Möglichkeiten. Ein Maß
könnte sein: Ein Besuch im Monat ist ein Besuch
mehr als bisher möglich war.
Sie sind herzlich willkommen!
Wir treffen uns dann vierteljährlich einmal,
tauschen uns aus, lernen voneinander und
bekommen manche praktische Hilfestellung.
Pfr. Tobias Kuske

EKPN Termine · Jahreskalender
2018/2019
02. 12.
Gemeindefeier zum 1. Advent
08. 12.	Adventskonzert (Singschule/Gethse­
manekantorei)
12. 12.
Weihnachstbasteln in Elias
14. 12.
Senioren-Adventsfeier in Elias
16. 12.
Radiogottesdienst Gethsemanekirche
17. 12. 	Schmücken des Weihnachtsbaumes in
Gethsemane
01. 01.
Neujahrskonzert in Gethsemane
09. 06.
Konfirmation
31. 10.
Fernsehgottesdienst in Gethsemane
	30 Jahre ›Herbst 89‹ im Oktober/
November

Tschüß + DANKE Markus (Jost)!
Nach 4 ½ Jahren endet Deine gute Arbeit als Ehrenamtskoordinator in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien bei uns in der Gemeinde zu
Silvester 2018.
Du hast in der ersten Zeit Deiner Arbeit bei uns das
Ehrenamtskonzept unserer Gemeinde, das Katharina Loh begonnen hatte, zu einem guten Abschluss
gebracht. So ging Deine Arbeit bald weit über das
Koordinieren hinaus. So viel, vor allem auch Praktisches, hast Du gemacht:
Sommerrüsten, Jugendleitercard, Ausbildung für
Ehrenamtliche, Begleitung der Christenlehre in Paul
Gerhardt, das Jugendzentrum im Tempodrom zum
Kirchentag 2017 oder die Vater-Kind-Freizeit.
So manches von dem, was Du getan hast, blieb im
Verborgenen, denn Du warst immer da, wenn eine
helfende Hand gebraucht wurde. Du siehst, was an
Arbeit anliegt und ohne ›lang zu quatschen‹, packst
Du es an: sei es bei Gemeindefesten wie 125 Jahre
Gethsemane, Kiezweihnacht, St. Martin.
Fest und verantwortlich in Deiner Hand lagen
1. Advent und Ehrenamtsdankefest.
DANKE für Dein Engagement bei uns!
Für Deine neue Arbeit und Deinen weiteren Lebensweg wünschen wir Dir Gottes Segen und alles
erdenklich Gute!
Antje Erdmann

5

Neue Perikopenordnung

Alles auf Anfang? Jedenfalls ein bisschen.
Die Ordnung der gottesdienstlichen Texte und
Lieder wurde erneuert.
Liebe Geschwister,
»Schon wieder eine neue Ordnung …«, werden einige denken. Nicht ganz! Erstens ist sie nicht ganz neu,
zweitens dreht sie sich um das Wichtigste in unserer
Kirche: die Verkündigung. Sie ist der Herzschlag
unseres Auftrages – mit der Schrift weitergeben,
was uns gegeben ist. Die Verkündigung folgt das
Kirchenjahr hindurch einer Ordnung von Lesungen
(kurz Perikopenordnung); auch Wochenlieder sind
in ihr enthalten. Sämtliche Kirchen in der EKD sind
durch diese gemeinsame Lese-Ordnung miteinander verbunden.

gewählten (wörtlich: Perikope – das Herausgehauene, also: die aus dem biblischen Gesamtzeugnis
„herausgehauenen“) Texte als Predigttexte dran.
Die bisherige Ordnung war seit 1977/78 in Geltung
und wurde zwischenzeitlich hier und da geringfügig
verändert. Bereits 1995 stand die Frage nach einer
größeren Überarbeitung im Raum. Nach erneutem
Anlauf, nach sechs Jahren vorbereitender Überlegungen und Konsultationen und nach einer einjährigen Phase, in der die neue Ordnung bereits einmal erprobt wurde (2014/2015), nun der Neustart.

Warum war das nötig? Schon lange gab es Kritik
Zu jedem Sonn- und Festtag gibt es einerseits drei
daran, dass in manchen Jahren nur Evangeliums-,
feste Lesungstexte (Altes Testament, Epistel, Evange- in anderen nur Episteltexte als Grundlage für die
lium), andererseits drei zusätzliche Predigttexte. So
Predigt dienten. »Mehr Durchmischung« als Hilfe für
ergibt sich eine Perikopenordnung über sechs Jahr- Hörende und Predigende wurde gefordert und jetzt
gänge. Im Laufe von sechs Jahren kommen die aus- umgesetzt. Dazu gab es den Ruf, dass die Vielfalt des

6

biblischen Zeugnisses deutlicher vorkommen solle:
mehr Texte aus dem Alten Testament! Mehr Texte,
die die Lebensverhältnisse von Frauen thematisieren! Und dafür bitte weniger Dopplungen!
Mehr alttestamentliche Texte, mehr thematische
Textvorschläge zu lebensweltlichen Gelegenheiten,
Gedenktage, die einen festen Ort in der neuen Ordnung erhalten haben, mehr Liedgut aus neuerem
Repertoire unter den Wochenliedern, das sind Kennzeichen der in der Summe behutsam erneuerten
Ordnung der Lesungen und Lieder. Besonders
­hervorheben will ich, dass in den sechs Jahren von
Reihe I bis Reihe VI etwa 70 neue alttestamentliche
Texte zu hören sein werden. Biblische Figuren wie
Hagar, Rut und Rahab erscheinen erstmals in der
Ordnung der Texte, gut so; die fünf Bücher Mose,
aber z. B. auch das Buch Hiob erhalten mehr
Gewicht; und ebenso erfreulich: Es begegnen uns
endlich Psalmen als reguläre Predigttexte.
Auch die Zahl der Sonntage zwischen Epiphanias
und dem ersten Sonntag der Passionszeit ist neu
geregelt. Die Weihnachtszeit endet mit der Woche,
in der der 2. Februar liegt (Darstellung des Herrn
oder volkstümlich: Lichtmess). In der Regel werden
es also vier Sonntage der Epiphaniaszeit sein. Eine
weitere Neuerung halte ich für bemerkenswert: Für
den 27. Januar, den Tag des Gedenkens an die Opfer
des Nationalsozialismus, und den 9. November, den
Tag des Gedenkens an die Novemberpogrome, sind
Leseordnungen erarbeitet worden. Es ist gut und
richtig, dass wir uns an diesen Tagen gemeinsam
innehalten lassen, mit Gottesdienst, Lesung und
Gebet.

Klang und Farbe des jeweiligen Sonn- oder Feiertags
hinein. Den Vortrag der Texte erleichtern soll vor
allem die Gliederung in Sinnzeilen.
Viele Gemeinden unserer Landeskirche haben am
Erprobungsverfahren teilgenommen, haben
zu­gehört, diskutiert, kritisiert und bejaht, was im
Erprobungsentwurf angedacht war. Dafür danke
ich allen Beteiligten sehr herzlich, danke allen
­Menschen auch im Verkündigungsdienst, die so
engagiert Rückmeldungen verfasst haben; sie sind
allesamt im Amt in Hannover gesammelt und dann
ausgewertet worden. Und das Resultat der mehr­
jährigen Erprobung? Es kann sich sehen und hören
lassen.
Ab wann gilt die neue Ordnung? Praktisch sofort,
ab dem 1. Advent 2018, dem Auftakt des neuen Kirchenjahres. An diesem besonderen Sonntag des
­Kirchenjahres werden Sie aber keine großen Veränderungen erleben. Das vertraut und lieb Gewonnene
wird auch am 1. Advent und darüber hinaus zum
Klingen kommen.
Übrigens: Am 1. Advent beginnen wir mit dem
­Predigttextjahrgang I.

Ihr Propst Dr. Christian Stäblein

Im neuen Perikopenbuch, das mit der diesjährigen
Adventszeit sicher auch in Ihrer Gemeinde in
Gebrauch genommen wird, werden Sie eine Besonderheit feststellen: Jeder Sonn- und Feiertag hat eine
knappe Einführung und nimmt damit leicht in

7

3. Advent – Radiogottesdienst
um 10 Uhr! in Gethsemane
Am Sonntag, dem 16. 12. 2018, feiern wir einen gemeinsamen Gottesdienst
der ganzen Gemeinde um 10:00 Uhr (!).
Der Gottesdienst wird live im Deutschlandfunk übertragen.
Die Predigt hält Herr Dr. Christian Stäblein, Propst unserer Landeskirche.
Die Liturgie gestaltet Pfarrerin Almut Bellmann.
Im Gottesdienst erklingt der Frauenkammerchor an der Gethsemanekirche.
Für Kinder ab 4 wird es Kindergottesdienst geben, für Kleinere
steht der Krabbelbereich in der Sakristei zur Verfügung.

8

gabi hamann / pixelio.de

Alle sind herzlich eingeladen über persönliche Wege und Erwartungen
im Advent nachzudenken, besondere Musik zu genießen
und bei den Adventsliedern kräftig mitzusingen.

Gebetstag EINS Ökumenischer
Gottesdienst
gemeinsames Gebet in Einheit
für die Stadt

Samstag, 19. Januar 2019, 15.00 bis 21.00 Uhr,
Baptisten Schöneberg,
Hauptstraße 125 A, 10827 Berlin

im Berliner Dom

EINS in Jesus Christus – gemeinsam beten,
feiern, handeln
BerlinUniteD, die Evangelische Allianz in Berlin,
der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg und
Gemeinsam für Berlin laden herzlich ein zum
Gebetstag EINS.

Die ACK in Deutschland und der Ökumenische Rat
Berlin-Brandenburg laden herzlich ein zur Feier
des zentralen Gottesdienstes zur
Gebetswoche für die Einheit der Christen
am Donnerstag, 24. Januar 2019, 18.30 Uhr
im Berliner Dom.

Im Januar 2018 – am Ende der Allianzgebetswoche
und mitten in der Gebetswoche für die Einheit der
Christen – fand der erste Gebetstag EINS statt, mit
einem ökumenischen Gottesdienst als Rahmen und
verschiedenen Gebetsstationen in verschiedenen
Gebetstraditionen. Aus 65 Gemeinden (evangelisch,
katholisch, freikirchlich, pfingstlich-charismatisch,
orthodox), auch fremdsprachigen, kamen ca. 1000
Teilnehmer aus unterschiedlichen kirchlichen Traditionen, Kulturen und Generationen zusammen – am
Nachmittag ca. 500 zu Gebet und Begegnung und am
Abend ca. 600 zum Konzert von BerlinUniteD.
Besonderen Zuspruch fanden der Lobpreis afrikanischer Prägung und das Gebet in orthodoxer Tradition. Gutes Essen hat die Begegnung gefördert.
Angesichts der begeisterten Rückmeldungen haben
die Organisatoren entschieden, dieses Format 2019
zu wiederholen.

Im Anschluss an den Gottesdienst wird Metropolit
Augoustinos für sein ökumenisches Lebenswerk
geehrt. Die Laudatio hält Bundespräsident a. D.
Christian Wulff.

www.einsfuerberlin.de

Ökumene aktuell

Der ÖRBB sieht im Gebetstag EINS eine gute Gelegenheit, die gegenseitige Wertschätzung zu fördern
und Befangenheiten gegenüber anderen Gebetstraditionen und Frömmigkeitsstilen abzubauen.

Donnerstag, 24. Januar 2019, 18.30 Uhr
Berliner Dom

9

Geistkämpfer
Vor 90 Jahren, am 8. Dezember 1928, wurde in Kiel an
der im Krieg zerstörten Heiliggeistkirche (Universitätskirche) die Bronzeplastik »Geistkämpfer« von
Ernst Barlach (1870 – 1938) enthüllt. Es war eine Auftragsarbeit des Magistrats von Kiel »zur Verschönerung der Altstadt« und zählt nicht zu den von Barlach
geschaffenen Ehrenmalen für die Gefallenen des 1.
Weltkrieges. Es ist unbekannt wie die Skulptur zu
ihrem Namen »Geistkämpfer« kam, denn Barlach
selbst hatte sein Werk »Sieg der Wahrheit« genannt,
übernahm aber bald den Namen »Geistkämpfer«.
Ernst Barlach vor dem »Fries der Lauschenden« in seinem Güstrower Atelier 1937; Foto aus Bildband E. B.,
»Aber, Herr Barlach, was ist denn das eigentlich?« C. D. Carls, Verlag Konrad Lemmers, 1950
fragte beharrlich eine Ausstellungsbesucherin vor
einer Plastik. »Die äußere Darstellung eines inneren
Vorgangs!« lautete die Antwort. Diese Aussage Bar- besondere Stellung in der Schöpfung. Der Engel, der
lachs trifft besonders für die Geistkämpfer-Gruppe zu. auf dem Tier mit erhobenem Schwert steht, ist ein
Es geht um die Darstellung innermenschlicher Ge- Sinnbild für Seele und Geist im Menschen. Er steht
gensätze. Zu einer Deutung seiner Werke war Barlach leicht auf dem Tier, bedroht es nicht, aber schränkt es
wenig bereit: »Jeder Künstler schafft für andere, die in seiner Bewegungsfreiheit ein. Der Mensch handelt
ihm seinen Beitrag ›abnehmen‹ sollen. Freilich die sowohl gut als auch böse. Die jeweiligen EntscheiWerke des Künstlers sind verständlich oder unver- dungen für das Eine oder Andere liegen in seiner freiständlich – je nach der Empfänglichkeit des Betrach- en Verantwortung und sind nicht selten mit quälerischen Selbstüberwindungsprozessen verbunden.
ters.«
Dieses verdeutlicht Barlach in der Mimik des Engels.
Eine Deutung der Skulptur beruht auf der Schichten­
theorie der Persönlichkeit. Jede Schicht hat ihre eige- Das Schwert, das der Engel in seiner Hand hält und
nen Gesetze, die auch in den weiteren wirksam sind. nach oben über den Kopf des Engels hinaus zeigt,
Die erste Schicht ist das Materielle, das Anorganische, symbolisiert die Willenskraft, die entscheidet, wie der
die Erde. Sie ist das Fundament für das Lebendige und Mensch mit den Trieben, Begierden, Gefühlen,
wird durch den Sockel dargestellt, der durch seine Gedanken, Bestrebungen, Einfällen umgeht, sie befürwortet, verwirklicht und den Versuchungen
Gestaltung den Blick bereits nach oben lenkt.
widersteht. »Der Engel schlägt mit dem Schwert nicht
Die zweite Schicht – das Organische – entwickelt sich einfach zu, er bedenkt die Folgen, er benutzt sein
aus der nun darunter liegenden ersten Schicht. Sie Schwert verhalten und besonnen.«
beinhaltet das Animalische, das Instinkthafte. Empfindungen, Begierden, Gefühle, Triebe werden durch Barlach war Christ und überzeugt, dass diese Entdas geduckte ungebändigte sprung- und angriffsbe- wicklung des Menschen von Gott kommt. Auch seireite Muttertier symbolisiert. Auf dieser Ebene gibt es nen Glauben drückt er in der Gestalt des Engels aus,
weder Gut noch Böse. Das Tierische ist das zum Leben des Engels – der Bote zwischen Gott und seinem
unbedingt Notwendige. Erst mit der Entwicklung der Geschöpf ist.
seelisch-geistigen Schichten erhält der Mensch seine

10

Die Geschichte des Geistkämpfers
Bereits nach der 1928 »in aller Heimlichkeit, ohne Feier
und Weihe« erfolgten Enthüllung des »Geistkämpfers« werden in Kiel ablehnende Stimmen laut. Nach
der Machtergreifung Hitlers 1933 kommt es zu Forderungen der Entfernung und Zerstörung mit dem Vorschlag: » ... eine Opferung der Bronze auf dem Altar des
Vaterlandes für bessere Zwecke ...« Kunst und Künstler sollen nur der nationalsozialistischen Ideologie
dienen. Andere Werke werden eingezogen, ins Ausland verkauft und als »entartete Kunst« auch vernichtet. Schließlich fordert der Oberbürgermeister von
Kiel 1935 ein Gutachten bei der Reichskammer der bildenden Künste über den Wert der Plastik ein. Überraschend fällt die Antwort aus. Barlach wird zugestanden, dass »seine Kunst eine große und elementare ist,
wenn auch keineswegs eine bequeme ...« Von einer
Entfernung des Kunstwerkes wird abgeraten.
Trotzdem wird zwei Jahre später der »Geistkämpfer«
von seinem Standort entfernt, in das Kieler ThaulowMuseum überführt und dort in der Eingangshalle
aufgestellt. Der Direktor des Museum versuchte
offenbar die Plastik vor weiteren Angriffen zu schützen, indem er darauf verwies, dass es sich um den
»Heiligen Michael« handele.
1939 wird sie aber »... durch Verfügung des Führers
beschlagnahmt ...« nach Berlin transportiert und soll
ins Ausland verkauft werden. Der Kunsthändler und
ehemalige Mitarbeiter Barlachs, Bernhard A. Böhmer,
erwirbt die Plastik scheinbar »im Interesse eines ausländischen Käufers« und schickt sie in vier Teile zerlegt gemeinsam mit dem Engel aus dem Güstrower
Dom zu Hugo Körtzinger nach Schnega in der Lüneburger Heide. Dort verbleiben sie in den Kisten verpackt während des Krieges. Nach dem Kriege ist es
sehr schwierig zu klären, wer der rechtmäßige Besitzer ist. Schließlich wird am 19. Juni 1954 der restaurierte »Geistkämpfer« an seinem jetzigen Standort an
der Nikolaikirche in Kiel der Öffentlichkeit feierlich
übergeben. Die Kopie der Plastik »Geistkämpfer«
steht seit 1994 im Garten der Gethsemanekirche und
erinnert an die Demokratiebewegung in der DDR und
uns besonders an Ereignisse in den Oktobertagen
1989. Ortrud Merseburger
Literatur: Hupp, Klaus: Der Kieler Geistkämpfer von Ernst Barlach. Dastellung, Deutung und
Geschichte. Husum,1992 Von Johanna Haberer;
Foto: D. Wendland

11

Freiheit jetzt – Wachet und Betet!

Jalda Rebling übergibt eine Kerze von »Freiheit Jetzt« an Pfarrer Horst Leischner von St. Jakobi in Köthen
Täglich findet um 18 Uhr die Andacht für Frieden
und Menschenrechte in der Gethsemanekirche statt.
Denn in der Türkei und anderswo sitzen noch immer
Menschen in Haft, weil sie sich für Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie einsetzen.
Die Andachten sind überkonfessionell. Menschen
jedes Glaubens sowie Atheisten sind herzlich willkommen. Regelmäßig hält Kantorin Jalda Rebling
eine Andacht. Mit ihr kam im Herbst die Verbindung
zu einer anderen Gebets-Initiative zustande:
nach Köthen in Sachsen-Anhalt, nachdem Köthen
und die dortige Jakobi-Kirche ins Zentrum deutschlandweiter Aufmerksamkeit katapultiert wurden.
Zur Erinnerung:
Ein herzkranker Köthener geriet – wohl beim Versuch zu schlichten – in eine laufende Auseinander­
setzung mit afghanischen Staatsbürgern und starb

12

danach an einem Herzinfarkt. Woraufhin extrem
rechte Kräfte in Köthen mobil machten. Sofort nach
Bekannt­werden des Todesfalles und der erregten
Reaktionen öffnete das Pfarrteam von St. Jakobi die
Kirche für Gebet und Besinnung. Der Familie des
Verstorbenen sollte geholfen werden. Um allen
­Bürgern einen Ort zu bieten, das Geschehene zu
verarbeiten, fanden außerdem täglich Friedens­
gebete in St. Jakobi statt.
Als am 15. 9. 2017 extrem rechte Gruppierungen
erneut zur Demonstration aufriefen, malten Köthener Bürger mit Kreide bunte Zeichen der Versöhnung auf ihren Marktplatz. Durch beherztes Zusammenstehen von Stadtgesellschaft und Kirche, vom
Bürgermeister bis zum Tierparkdirektor, ebbte die
radikale Mobilisierung ab; bereits angemeldete
rechte Aufmärsche fielen aus. Statt dessen fand am
3. Oktober ein öffentliches Gebet auf dem Marktplatz

Wachet und Betet!
Wachet und Betet!
Freiheit jetzt!
Freiheit jetzt!

Gebetskreis in der Gethsemanekirche zeigt:
Gebetskreis in der Gethsemanekirche zeigt:

Türkische
Türkische
Filme ininBerlin-Prenzlauer
Berlin-PrenzlauerBerg
Berg
Filme

Filmreihe
erfolgreich beendet
Sechs ästhetisch-cineastische Abende mit zeitge­
nössischen Filmen aus der Türkei und Diskussionen
Konzept: Thomas Klatt / Hansjürg Schößle
mit hohem Aktualitätswert – das war die »Wachet
Klatt / Hansjürg Schößle
und Betet!«-Filmreihe im Kino ColosseumKonzept:
imThomas
September/Oktober 2018.
UCI KINOWELT Colosseum

UCI KINOWELT Colosseum

statt. Mit dabei: die jüdische Kantorin Jalda Rebling.
Als Zeichen der Verbundenheit brachte sie eine
Kerze mit nach Köthen, die von Mitgliedern von
»Freiheit Jetzt« gestaltet worden war. In den nächsten Monaten sind gegenseitige Besuche zum persönlichen Austausch mit dem Köthener Andachtskreis geplant.
Viele Aktionen, die über den Kern von »Freiheit
jetzt« – die täglichen 18-Uhr-Andach­ten – hinausgehen, werden kurzfristig organisiert. Informationen
gibt es während der Gebete, am Gartenzaun von
Gethsemane sowie per Mailingliste. Das nächste
Orga-Treffen ist am Freitag, 11. Januar, im Anschluss
an die Andacht. Wer sich einbringen möchte, ist
herzlich eingeladen.
Kontakt: hansjuerg.schoessler@gmx.de,
T.: 0151-12 95 00 66;
iris.hertel@web.de, T.: 0179-7 96 64 20
Friederike Freier

Ahmet Boyacıoğlu, Vorsitzender der Filmverei­
nigung Ankara, berichtete über die schwierige
Situ­ation türkischer Filmemacher unter Erdoğan
und die Gefahr einer internationalen Isolierung.
Seyran Ateş, Rechtsanwältin und Initiatorin der
­liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in BerlinMoabit, konnte nur unter Polizeischutz auftreten,
da nicht jeder in Deutschland mit Religions- und
Meinungsfreiheit einverstanden ist.
Mit Christian Mihr von Reporter ohne Grenzen
­diskutierten wir über das Für und Wider öffentlicher
Kampagnen und Boy­kottaufrufe, um gegen die
menschenrechtsfeindliche Politik der Türkei Druck
aufzubauen.
Die Filmabende waren mit durchschnittlich 30 bis
40 Zuschauern gut besucht. Finanziert wurde die
Reihe durch Unterstützung des Kultursenators und
ver.di sowie Spenden. Das Experiment darf als
geglückt bezeichnet werden. Über eine Fortsetzung
im nächsten Jahr wird nun nachgedacht. Thomas
Klatt, Initiator der Filmreihe

13

Sommerrüsten 2019
Wie bisher bieten wir zwei Sommerrüsten an,
nur nicht zeitgleich, sondern nacheinander –
beide finden in Grünow statt.

Ort: Planwagencamp in Grünow
Wir nächtigen wahrhaftig in Doppelstockbetten in Planwagen.

Die 1. Sommerrüste

Anmeldung: startet im Februar 2019
Online unter http://www.ekpn.de/gemeinde-aktiv/kinder-und-familien/

Kinder, Kinder

21. bis 28. Juni 2019 (1. Ferienwoche Fr. bis Fr.)
mit einem Team um Yvonne Gehrke und
Antje Erdmann
Sie ist vorwiegend für kleinere Schulkinder.

14

Kosten: Normalpreis: 220€
Geschwisterpreis je Kind: 180€
Sozialbeitrag mind. 150€*
Die 2. Sommerrüste
*(Studenten, Hartz IV-Empfänger usw.)
28. Juni bis 5. Juli 2019 (2. Ferienwoche Fr. bis
Wer eine Ermäßigung beanspruchen
Fr.)
möchte, tritt mit Antje Erdmann in Kontakt.
mit einem Team um Jasmin El-Manhy und
Für uns gilt der Grundsatz:
Tobias Kuske
Kein Kind soll auf Grund fehlender
Sie ist vorwiegend für ältere Schulkinder.
Finanzen zu Hause
bleiben müssen.
Vorwiegend jüngere Kinder heißt: 1.bis 4./5.
Wenn es finanzielle
Klasse.
Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche
Vorwiegend ältere Kinder heißt: 5. bis 7. Klasse Engpässe gibt, bitte
Elias
(max. 13 Jahre). Wir versuchen Wünsche für die ansprechen.
Sa, 1. 12., 10:00
Rückfragen an:
1. bzw. 2. Sommerrüste zu beachten und streThema: »Adventskranz«
Sa, 12. 01., 10:00
a.erdmann@ekpn.de /
ben an Geschwister bzw. Freunde gemeinsam
Thema: Einen Engel
030 - 41 71 59 57
unterzubringen.
wünsch ich dir

KUK

KUG

Weihnachtsbasteln
... liebevoll »Panikbasteln« genannt!
Am 12. Dezember 2018 –
	  für alle, die mögen (ab ca. 5 Jahren),
die noch Weihnachtsgeschenke
brauchen und basteln wollen,
	   laden wir nach Elias (Göhrener Str. 11)
von 15 bis 18 Uhr ein.
					
Unkostenbeitrag 3 Euro – 		
					
dafür kann alles
					  Gebastelte mitgenommen 		
					
werden.
Kuchen, Plätzchen, Weihnachtsleckereien
sind sehr willkommen!

Schöne Geschichten mit Pfiff
»Viertelland«, »Der rote Ballon«, »Irgendwie
anders«, »Du hast angefangen, nein du«, »Du bist
einmalig« oder »Die große Frage« sind nur ein paar
von den schönen Geschichten, die wir in den Kindergruppen ab und an neben all den schönen
Bibelgeschichten erzählen.

Adventskonzert der Gethsemanekantorei,
der Kinder- und Jugendkantorei und
des Jugend­vokalensembles
Samstag, 8. Dezember 2018, 17 Uhr
Gethsemanekirche
Herzliche Einladung zu einem besinnlichen und
ruhigen Adventskonzert in der Gethsemanekirche.

Neulich haben wir uns »Die große Frage« angeschaut. Die Katze, der Bäcker, die Großmutter, ein
Matrose, eine Ente, die Mutter – alle geben ihr ganz
persönlich Antwort auf die große Frage: Warum
bin ich auf der Welt?

Die Gethsemanekantorei und verschiedene
Gruppen unserer Singschule gestalten miteinander
ein adventliches Programm mit Werken von
Johann Crüger, Franz Schubert und anderen
Komponisten.

… und so haben wir auch Antworten auf diese
Frage gesucht und auch ein paar gefunden: »um
Autos zu gucken«, »Ich bin da um die Welt zu retten
und mich zu trauen.«, »Um dankbar zu sein«, »um
an den Medien zu sitzen«, »Leben, Freude, Freiheit«,
»Um zu lieben«, »Du bist da um deine Zeit zu genießen, denn mehr hast du nicht.«, »Ich bin da, weil es
sonst kein Leben gäbe«.

Orgel: Anna Schorr, Oliver Vogt
Leitung: Christiane Rosiny, Oliver Vogt
Eintritt frei – Kollekte erbeten
Einlass: 16.40 Uhr

15

Sponsorenlauf für
maroden Glockenturm
Aktion am Berliner Stadtkloster Segen erbrachte 2500 Euro
«Es ist sehr erfreulich, dass uns immer wieder ganz unterschiedliche Menschen
bei der Spendenkampagne für unseren Turm unterstützen», sagte Urs Trösch
vom Konvent des Stadtklosters Segen. Am 6. Oktober 2018, haben 26 Personen
am Sponsorenlauf teilgenommen, um Geld zu sammeln für die dringend erforderliche Sanierung des Glockenturmes. »Dabei sind 2500 Euro zusammengekommen. Die Summe übersteigt unsere Erwartungen«, meinte Urs Trösch.
Die Läuferinnen und Läufer absolvierten in einer halben Stunde zwischen 7 und
14 Runden à 400 Meter. Die Strecke ging vom Eingangstor des Stadtklosters bis
zur Schule am Senefelderplatz und zurück – und schließlich über die Treppe zur
Empore der Segenskirche und wieder zurück in den Hof vom Stadtkloster.

Auf ein Wort

Die Sanierung des Turmes am Stadtkloster soll 670.000 Euro kosten. Der Stadtklosterkonvent will 60.000 Euro über Spenden zur Gesamtsumme beitragen.
Aktuell fehlen noch 27.000 Euro. Der Baubeginn ist für März 2019 geplant.

16

»Schon als Kind und Jugend­
licher war ich auf Konzerten
der Prinzen und freue mich
sehr, dass die Band nächstes
Jahr im Stadtkloster singen
wird«, so Carsten Albrecht
vom Konvent des Stadt­
klosters Segen in Berlin
Prenzlauer Berg.
»Und dass dabei auch noch
Geld für unseren Turm

zusammen kommt, ist
super.« Am Sonntag,
8. September 2019 um
18 Uhr wird die Popgruppe
»Die Prinzen« ein Konzert
in der Segenskirche geben.
Ein Teil des Ticket-Erlöses
wird der Restaurierung des
maroden Glockenturmes
zugute kommen.
Die Zuschauer erwartet im
Programm neben allen
großen Hits der »Prinzen«
im Akustik-Gewand auch
bisher noch nicht dar­

gebotenes Repertoire von
Prinzen-CDs und oft auch
mindestens ein klassisches,
sakrales Werk. Durch die
Einmaligkeit der fünf
a-cappella-Stimmen,
­teilweise mit modernem
Popsound gemischt und
durch eine Vielzahl akusti­
scher Instrumente unter­
stützt, wird ein Konzert der
»Prinzen« zum unvergess­
lichen Erlebnis. Längst sind
die Prinzen zu einer
Institution in der deutsch­
sprachigen Musik gewor­
den.

Karten erhalten Sie im
Georg Büchner Buchladen.
Der Ticket-Kauf ist nur
gegen Barzahlung möglich.
Wörther Straße 16
10405 Berlin Prenzlauer
Berg (Nähe Kollwitzplatz /
U2 Senefelderplatz)
Geöffnet Mo – Sa 10 – 19 h

Die Prinzen

Am 8. September 2019
gastieren die Prinzen im
Stadtkloster Segen in Berlin
und unterstützen die
Turmsanierung

17

Angebote im Stadtkloster
Übergang in Segen:
Beginn der Tagung Freitag, 28. 12. 2018, 18.00 Uhr
Ende der Tagung Dienstag, 1. 1. 2019 nach dem
Brunch
»Suche Frieden und jage ihm nach!« Psalm 34,15
Dieser Vers aus der Bibel – die Jahreslosung für 2019
– begleitet uns durch die Tage.
Die Zeit zwischen altem und neuem Jahr gestalten
wir besinnlich und in Gemeinschaft.

Team:
Urs Trösch, Carsten Albrecht, Stadtkloster Segen
Michèle Kopp, Berlin
Pfr. Pascal Känzig, Cordast

Stadtkloster Segen

Gottesdienst »Übergang in Segen«
Silvester, 31. 12. 2018 um 23.00 Uhr
Wir halten Rückblick und bitten um Gottes
Segen fürs Kommende. Wir singen, hören Texte
und Gebete. Es bleibt Raum fürs eigene
Betrachten und Überdenken.
Um Mitternacht läuten die Glocken – und dann
das Feuerwerk!
Filmabende im Stadtkloster
Wenn es draußen kälter und dunkler wird,
lädt das Stadtkloster zu einem guten Film,
netter Gemeinschaft und spannenden
Ge­sprächen ein.
Der Film beginnt um 20 Uhr.
Türöffnung ist um 19.30 Uhr.

18

Kinder – Jugendliche –

Ausschuss

Programmelemente:
Morgengebet, Impulse, Gesprächsgruppen.
Zeit für Ruhe oder eigene Erkundung, Ausflug
Kurzmeditationen
Silvester-Gottesdienst, Neujahrsbrunch
Preis pro Person: € 150,00 (ohne Übernachtung)
Ermäßigungen sind möglich.

Wir, der Ausschuss für die Arbeit mit
Kindern, Jugendlichen und Familien in
unserer großen Gemeinde, suchen Nachwuchs und Mitwirkende! Nein, nicht direkt
Kinder, aber Jugendliche und Menschen
mit und ohne Familien, die sich mit uns
regelmäßig im Ausschuss treffen! Zurzeit
sind wir sieben ehrenamtliche und drei
hauptamtliche Mitglieder. Wir kümmern uns
sowohl um zukunftsweisende Fragen, wie wir

Sommersegelrüste vom 20. – 26. Juli 2019
in den Niederlanden:
Packt die Badehose ein,
wir fahren raus auf hohe See,
mit der Poolster.
Hier ist Platz für 30 Matros*innen und
4 Bootsmänner und -Frauen.
Der Beitrag zum Schatz liegt bei 375 €.

– Familien: Mitstrateg*innen gesucht!
unser Gemeindeprofil mit einem Schwerpunkt in
der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen noch
­stärker inhaltlich qualifizieren können, gleichzeitig
den demographischen Entwicklungen in unserer
Gemeinde gerecht werden. Auch gemeindealltägliche Dinge beschäftigen uns, wie beispielsweise die
Nachbereitung und Auswertung vom großen Martinsumzug oder ein Entwurf zur Stellenausschreibung in unserem Bereich. Wir wünschen uns für
unsere monatlichen Treffen (jeden dritten Donners-

tag im Monat, 20 Uhr, im Gemeindehaus Gethsemane) weitere Mitwirkende, die Lust auf gemeinsame Strategieentwicklung und Gemeindegestaltung haben.
Gerne könnt Ihr einfach zu einer Sitzung hinzu­
kommen oder Euch an Antje Erdmann oder Tom
Griep mit Fragen/Anregungen wenden oder eine
Mail schreiben an
kinder.jugend.ausschuss@ekpn.de .

Weitere Informationen
per Flaschenpost und
allen weiteren Wegen,
folgt noch vor Weihnachten.
Fragen und RückmelFreibeuter und Meerjungfrauen ab 13 (konfir- dungen gern an Tom
miert) sind herzlich ein- Griep, Frank Esch, oder
geladen, aber auch deren Tobias Kuske
Freundinnen und
Freunde.
Schiff Ahoi
Wer mehr in die Truhe
legt, sorgt für einen
anderen mit, der weniger Beute gemacht hat.

19

Gottesdienste
Elias-Kuppelsaal

Gethsemane

Göhrener Str. 11
02. 12. 2018
1. Advent
09. 12. 2018
2. Advent

Stargarder Str. 77

11:00 Andacht mit Prädikant Schubert
09:30 Pfn. El-Manhy, T, K

11:00 Pf. Kuske, T, K

16. 12. 2018
3. Advent

10:00 R
 adiogottesdienst im Deutschlandfunk
Predigt: Propst Christian Stäblein
Liturgie: Pfn. Bellmann, Frauenkammerchor

23. 12. 2018
4. Advent

09:30 Pfn. El-Manhy, K

11:00 Pfn. El-Manhy, A, K

24. 12. 2018
Heiligabend

14:00 Pf. Kuske, für die Minis
15:00 Pf. Kuske, Krippenspiel
18:00 Pfn. El-Manhy Kiezweihnacht

11:00 P
 fn. Bellmann, für Familien
mit kleinen Kindern, Kinderchor 1
14:30 P
 fn. El-Manhy, Krippenspiel, Kinderchor 2,
Kinder- und Jugendkantorei
16:00 P
 fn. El-Manhy, Krippenspiel, Kinderchor 2,
Kinder- und Jugendkantorei
18:00 Vikarin Gehrke, Christvesper mit Kantorei
23:00 P
 f. Kuske, Christmette m. Jugendvokalensemble
11:00 Vikarin Gehrke

25. 12. 2018
1. Weihnachtstag
26. 12. 2018
2. Weihnachtstag

11:00 Pfn. Bellmann

30. 12. 2018
1. Stg. n. Weihnachten

11:00 Pfn. El-Manhy

31. 12. 2018
Altjahresabend

17:00 Pf. Kuske & Pfn. El-Manhy A

01. 01. 2019
Neujahr

11:00 Pfn. El-Manhy

06. 01. 2019
Epiphanias

09:30 Pf. Kuske

11:00 Pf. Kuske A

13. 01. 2019
1. Stg. Nach Epiphanias

09:30 Prädikant Knoll, K

11:00 Pf. Kuske, K

20. 01. 2019
2. Stg. Nach Epiphanias

09:30 Pfn. El-Manhy A, K

11:00 Pfn. El-Manhy, K

27. 01. 2019 Letzter
Stg. n. Epiphanias

09:30 Pfn. Bellmann

11:00 P
 fn. Bellmann
Posaunenchor

Taufe

St. Elisabeth-Stift
Andachten in der Kapelle: mittwochs 09:30
Gottesdienste in der Kapelle:
Dezember
So 02. 12. 18 10:30 Gottesdienst mit Pfn. Gogol
So 09. 12. 18 11:00 Gottesdienst mit Pfr. Gerber u. Kindern der Lara-Kita
So 16. 12. 18 16:00 Gebet mit St’Egidio
Fr 21. 12. 18 10:30 Gottesdienst mit Abendmahl mit Pfn. Bellmann
Mo 24. 12. 18 15:00 Gottesdienst zum Heiligabend mit Mitarbeitern
So 30. 12. 18 10:30 Gottesdienst
Weitere Termine entnehmen Sie bitte den wöchentlichen Aushängen.

Paul Gerhardt
Wisbyer Str. 7

Stadtkloster Segen
Schönhauser Allee 161

02. 12. 2018
1. Advent

11:00 F amiliengottesdienst mit Hoffest
mit Jugendkantorei

20:30 AbendbeSINNung
Tochter Zion

09. 12. 2018
2. Advent

09:30 Pf. Kuske, A

20:30 AbendbeSINNung
Erhebt Eure Häupter

16. 12. 2018
3. Advent

20:30 AbendbeSINNung
Adventlicher Abend

23. 12. 2018
4. Advent

09:30 Pfn. Bellmann
11:00 Pfn. Bellmann, Krabbel-GD
14:00 Pf. Redmanis, GD in lettischer Sprache

24. 12. 2018
Heiligabend

15:30 V
 ikarin Gehrke & Jugendwart Griep,
Krippenspiel
17:00 Pf. Jastrzembski, Christvesper

16:30 Pfn. Bellmann, Krippenspiel
23:00 Jugendwart Griep, Jugendchristnacht

25. 12. 2018
1. Weihnachtstag
26. 12. 2018
2. Weihnachtstag
30. 12. 2018 1. Stg.
nach Weihnachten
31. 12. 2018
Altjahresabend

15:30 Pfn. El-Manhy, A

23:00 Übergang in Segen

06. 01. 2019
Epiphanias

11:00 Pfn. Bellmann & Team, F

20:30 AbendbeSINNung
Menschen, die an der Krippe waren

13. 01. 2019
09:30 Pf. Kuske A
1. Stg. Nach Epiphanias

20:30 AbendbeSINNung
Menschen, die an der Krippe waren

20. 01. 2019
09:30 Pfn. Bellmann
2. Stg. Nach Epiphanias 11:00 Pfn. Bellmann, Krabbel-GD

20:30 AbendbeSINNung
Menschen, die an der Krippe waren

27. 01. 2019 Letzter
Stg. n. Epiphanias

Bestattungen

09:30 Prädikant Georg Schubert

Trauungen

20:30 AbendbeSINNung
Menschen, die an der Krippe waren
A	Abendmahl
B Basar
F 	Familiengottesdienst
K	Kindergottesdienst
T Taufe

Induktionsschleife für
Hörgeräte vorhanden

Gottesdienste

20:30 AbendbeSINNung

21

Von Charlie Broderson

22
Und in der Küche? Wir kaufen deutlich mehr im Bioladen ein, so dass Obst und Gemüse in der Regel lose ist
und Tomatenmark, Kichererbsen, etc. aus’m Glas kommen. Nudeln und Reis kaufen wir zugegeben nicht
lose ein, aber da ist es schon gut, wenn man größere Packungen nimmt. Für uns heißt das 1 kg, nicht mehr
500g, aber man findet auch im Internet »richtige Großpackungen« mit mehreren Kilos.
Käse und Wurst kann man rechtlich eigentlich in die eigene Dose bekommen, solange sie nicht hinter den
Tresen geht (Hygienezone und so), aber das machen leider nicht alle Supermärkte. Nachfragen lohnt sich
aber!

Irgendwann gegen Ende 2017 habe ich dann angefangen, mich mit der Müll-Problematik genauer auseinander zu setzen. Meine Lieblingsbloggerin hatte im September 2016 den müllfreien Schritt gewagt, daher
war ich mit der Thematik schon etwas vertraut, aber dann eröffnete in der Lychener Straße 47 ein Unverpackt-Laden: Der Sache wegen. Wer einmal in einem Unverpackt-Laden war, weiß sicherlich, warum ich sie
liebe und so fasziniert von ihnen bin, denn sie haben oft eine wunderschön entspannte Atmosphäre und das
Einkaufen wird auf einmal unglaublich aufregend. Es gibt so viel zu entdecken! Und weil es mit ›Der Sache
wegen‹ nicht anders war, war ich fest entschlossen, meine Eltern dazu zu bringen, dort öfter einzukaufen,
immerhin sind es von uns aus nur etwa 15 Fußminuten. Tatsächlich wollte ich im Eifer des Gefechts meine
Familie am liebsten komplett »entmüllen«. Dazu kann ich gleich sagen: Es hat nicht geklappt. Das liegt
wohl daran, dass ich am liebsten gleich alles radikal umgeschmissen hätte und meine Eltern eher nicht.
Aber sie fanden die Grundidee gut und so stellten wir langsam einige Gewohnheiten um. Das heißt: Ich
wasche meine Haare mit Roggenmehl und Apfelessig (ja, das geht ;) und meine Familie mit Bio-Shampoo
aus großen Spenderflaschen. Mein Bruder und ich benutzen Bambuszahnbürsten und Zahnputz­tabletten.
Ich benutze eine sogenannte Deocreme, die meiner Erfahrung nach sogar wirksamer ist als Roll-On oder
Spray. Für menstruierende Menschen gibt es waschbare Binden oder Menstruationstassen, letzteres mittlerweile in jeder Drogerie.

Zuerst mal: Meine Familie besteht aus vier Leuten, das sind meine Mutter, mein Vater, mein jüngerer
­Bruder und natürlich ich, Charlie. Vor einem Jahr haben wir wahrscheinlich durchschnittlich viel Müll
produziert, also Käse und Wurst und so alles verpackt gekauft, auch Salat in Plastikschalen oder eingeschweißte Biogurken, dafür aber auch oft Obst und Gemüse lose aus’m Bioladen. Milch kam in der Regel aus
­Tetrapacks, Wasser und Apfelsaft aber immerhin aus Mehrwegpfandflaschen. Im Bad gab es jede Menge
Shampooflaschen, Zahnpastatuben und Zahnbürsten aus Plastik.

Deswegen ist es gut, dass immer mehr Menschen darauf
achten, Müll zu vermeiden. Es gibt gar nicht so wenig
Leute, die dem sogenannten Zero-Waste-Lifestyle folgen. Ihr Ziel: Innerhalb der eigenen Möglichkeiten
so wenig Müll zu produzieren, wie es geht. Und so ungefähr hab ich das vor einem Jahr auch mit meiner
Familie versucht. Als Neujahrsvorsatz sozusagen. Hat’s geklappt? Also ...

Müll.
Jeder Mensch weiß wohl, dass der nicht so super gut für
unseren Planeten ist. Und ob nun Schöpfungsgeschichte
oder Evolution – es liegt in unserer Hand und Verantwortung, unsere Erde zu erhalten.

23

Ich selbst poste auch mehr oder weniger regelmäßig auf www.instagram.com/literature_over_littering
darüber, wie es bei mir so läuft.
Generell ist das Internet sehr hilfreich, da man da ja auch vieles gebraucht kaufen kann (oder eben auf Flohmärkten) und so Ressourcen spart.

Wer Lust bekommen hat, auch einen Schritt in Richtung müllfrei zu gehen, dem kann ich unbedingt die
Seite www.wastelandrebel.com empfehlen. Das ist ein Blog mit unglaublich vielen tollen Tipps, die man
gut nach und nach in den Alltag integrieren kann und da steht so viel, was ich hier alles gar nicht erzählen konnte (z.B. die Sache mit dem Haare waschen ;). Es gibt auch eine Karte mit Möglichkeiten zum LoseEinkaufen in Deutschland!

Und ganz abgesehen davon, ist absolut gar kein Müll sowieso unmöglich. Er muss auch nicht in ein Einmachglas passen, so wie bei den vielen fancy Zero-Waste-Blogger*innen. Es geht darum, den eigenen Müll
so gut wie möglich zu reduzieren. Wer Tabletten o.Ä. nehmen muss, verbraucht natürlich mehr Plastik. Es
kann sich auch nicht jede Person leisten, im Bioladen oder Unverpackt-Laden einzukaufen. Das ist auch
okay. Jeder Mensch sollte sich der eigenen Handlungsmöglichkeiten und –grenzen bewusst sein. Und die
unterscheiden sich eben. Das heißt nicht, dass man deshalb gleich schlechter ist und gewissenlos den Planeten umbringt. Jedes kleine bisschen zählt.

Von müllfrei sind wir insgesamt noch immer ein ganzes Stück entfernt. Noch immer gibt es gelegentliche
Notfall- oder einfach Faulheitseinkäufe beim Discounter, die alles andere als müllfrei sind. Aber man merkt
trotzdem Veränderungen: Mittlerweile muss ich nicht mehr jede Woche zu den Mülltonnen latschen, sondern nur noch jede zweite bis dritte Woche.

Als Schülerin bekomme ich ja regelmäßig jede Menge Zettelkram und auch wenn Papier im Großen und
Ganzen noch immer viel besser als Plastik ist, ist es dennoch eine wichtige Ressource. Recycling geht da
auch nicht unendlich oft, denn Papier verliert dabei an Qualität ... Deshalb benutze ich Blätter und Briefumschläge immer weiter, in dem ich sie zu Notizzetteln zerschneide – tadaa, geht ganz leicht!
Und neulich hatte ich Geburtstag und hab alle gebeten, die Geschenke lieber in Zeitungspapier einzupacken, weil reguläres Geschenkpapier nicht recycelt werden kann. Ganz schön doof. Aber es macht irgendwie Spaß, durch alte Zeitungen zu blättern und eine schöne oder passende Seite heraus zu suchen.
Überhaupt finde ich, dass das ein gewisser Reiz von zero waste ist: Es ist aufregend, neue Dinge kennen zu
lernen oder Alternativen zu entdecken. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass es wiederverwendbare Kapseln für Kapselkaffeemaschinen gibt?! Da kann man einfach selbst seinen Kaffee reinfüllen und muss die
Kapsel so auch nicht entsorgen! Das wäre ja auch nicht so nachhaltig ... Voll cool also!

Brot und Brötchen besorgen wir mit einem Jutebeutel, auch bei SB-Theken, da sag ich an der Kasse immer,
was drin ist und das Personal überprüft das dann einfach.

Milch kaufen wir jetzt in Glasflaschen, und ich als Veganerin mache meine Hafermilch ganz einfach selbst.
Außerdem haben wir uns einen Wassersprudler besorgt, sowohl wegen der Problematik mit Mikro­plastik
im Wasser aus Glas- und Plastikflaschen, aber auch weil wir im vierten Stock ohne Fahrstuhl wohnen.

Danke für deine Zeit
Ich sitze vor einer Tasse Kaffee und lehne mich
gemütlich in einen geflochtenen Sessel zurück.
Weiße Notizblätter liegen auf dem kleinen Tisch­
chen vor mir. Eigentlich sollte ich meine Gedan­
ken weiter aufs Papier bringen. Vor mir die Tasse
Kaffee, von der ein dampfender wohlriechender
Duft ausgeht.
Ich höre wie die Eingangstüre aufgeht. Drei
Frauen kommen rein, schauen sich um, und stel­
len fest, dass es hier nach frischem Kaffee riecht.
Ob sie wohl auch einen bekommen könnten,
­fragen sie sich gegenseitig. Ich bin unsicher, ob
sie mich damit ansprechen oder die Worte nur bei­
läufig in die Runde werfen. Mit unsicherer Stimme
ergreife ich die Initiative: »Gerne dürfen Sie auch
einen Kaffee haben. Setzen Sie sich einfach dazu«.
Schnell sind meine Notizen weggepackt. Und ich
raffe mich Richtung Küche auf. Ich bin eigentlich
nicht für den Kaffee in diesem Haus zuständig,
geht mir durch den Kopf, aber da sitzen drei
Frauen, die sich auf einen Kaffee freuen. In Kürze
habe ich die Tassen gefüllt. Mit zittrigen Händen
serviere ich den frischen Kaffee und setze mich
etwas vorsichtig dazu. Ein Gespräch mit mir vor­
her unbekannten Menschen beginnt seinen Lauf
zu nehmen. Gemeinsam beenden wir die Runde
und verabschieden uns.
Beim Wegräumen der leeren Tassen höre ich, wie
sich die drei Frauen beim Hinausgehen unterhal­
ten: »Hier werden wir wieder einmal vorbeischau­
en und nach einer Tasse Kaffee fragen«. Diese
Geschichte habe ich vor über 10 Jahren a­ ufgeschrieben (Mitteilungsblatt, Ev.-ref-. KG Stäfa)
und beim Aufräumen meines Büros ist sie mir
wieder in die Hände gekommen. Ich musste daran
denken wie oft ich in den letzten viereinhalb
Jahren einen Kaffee angeboten bekommen habe.
Dies war öfter der Fall und wenn ich mir die Zeit
dazu genommen habe sind immer wieder inter­
essante Gespräche entstanden.

24

Ich habe in der Zeit hunderte Ehrenamtliche
kennengelernt und ihren Einsatz in der Kirchen­
gemeinde schätzen gelernt. Egal ob sie wöchent­
lich, einmal im Jahr oder nur einmalig die
­Kirchen­gemeinde ehrenamtlich unterstützen,
ist ihr Dienst unbezahlbar. Nicht nur die Arbeit,
die natürlich zu tun ist, sondern die Zeit zu
­persönlichen Gesprächen ist dabei wichtig.
Heiligabend ist mein letzter Einsatz in der
­Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Ich
begleite die Feierlichkeiten, wie Krippenspiel
und Kiezweihnacht, die im Elias-Kuppelsaal
stattfinden. Besonders freue ich mich auf das
Zusammen­sitzen im Team nach der Kiezweih­
nacht. Diese Zeit lasse ich mir auch in diesem
Jahr nicht nehmen.
Ich wünsche allen Ehrenamtlichen in der
Kirchengemeinde alles Gute, gesegnete Festtage
und genügend Zeit zusammen zu sitzen, einen
­Kaffee oder ein anderes Getränk zu trinken
und ins Gespräch zu kommen.
Markus Jost

25

Herbstrüste im Wendland

26

Protestsongandachten, Singerunden, Windrad­
besteigung, Sitzblockadentraining, KURVE Wustrow, um ein paar Stichworte und Bilder zu benennen, die die Fahrt ins Wendland beschreiben.
Vom 1. bis 4. November war die Junge Gemeinde
zusammen mit den Weinbergern auf Herbstrüste,
die unter der Überschrift ›PROTEST‹ lief. Mit VWBussen oder mit dem Zug sind wir nach Meuchefitz
gefahren, in einen
Gasthof, der von
einer Gemeinschaft betrieben wird.

Dort haben wir situatives Verhaltenstraining, eine
Einführung in den Prozess des Konsensentscheidens
und Gewaltfreiheit bekommen. Peter Steudtner, der
uns auf dieser Fahrt inhaltlich begleitet hat, führte
uns auch bei einem Ausflug in die KURVE Wustrow
in deren Arbeit und die Protestbewegung im Wendland ein. Nach dem wir ein Windrad bestiegen
haben, hatten wir in Gorleben ein sehr interessantes
konstruktives Gespräch mit einem Wachmann des
Zwischenlagers. Zuvor hatten uns Wachmänner des
Bergwerkes skeptisch beäugt, nachdem wir anfingen ein Sitzblockadetraining direkt vor einem
verschlossenen Tor des Bergwerkes durchzuführen.
Alles in allem eine Fahrt, die dank
Peters Erzählabend zu Solidarität
und seiner Haftzeit in der Türkei,
den Protestandachten der
Gemeindepraktikant*innen, der
Organisation durch die Hauptamtlichen und der wunderbaren, unkomplizierten und familiären Gruppe noch
lange in Erinnerung bleiben wird. Leo Goßlau

27

Maria unter der Dattelpalme –
Weihnachten im Koran
Für Christ*innen und Muslim*innen könnte Maria
eine verbindende Figur sein – viel mehr noch als sie
es bereits ist. Aber ich erlebe oft, dass unter
Christ*innen noch wenig bekannt ist, welch hohe
Bedeutung und Verehrung der Maria im Koran zuteil
wird. Und dass von der Geburt Jesu auch im Koran
berichtet wird. Maria ist die einzige Frau im Koran,
die namentlich erwähnt wird. Eine ganze Sure, die
19. trägt ihren Namen: Maryam.
Dort wird von der Geburt Jesu berichtet:
Gedenke in der Schrift der Maria! Als sie sich vor ihren
Leuten an einen östlichen Ort zurückzog. Da nahm sie
sich vor ihnen einen Vorhang, Da sandten wir zu ihr
unseren Geist und er erschien ihr als stattlicher Mensch.
Sie sagte: »Ich suche Zuflucht vor dir beim Allerbarmenden, falls du gottesfürchtig bist.« Er sagte: »Ich bin
der Gesandte deines Herrn, um dir einen lauteren Jungen
zu schenken.« Sie sagte: »Wie soll ich einen Jungen
bekommen, wo mich kein Mensch berührt hat und ich
keine Hure gewesen bin?«
Er sagte: »So ist es. Dein Herr sagt: ›Das fällt mir leicht.
So wollen wir ihn zu einem Zeichen für die Menschen
machen und zu Barmherzigkeit von uns.
Es ist beschlossene Sache.‹«
Da war sie mit ihm schwanger und zog sich mit ihm an
einen fernen Ort zurück. Die Wehen drängten sie zum
Stamm der Palme. Sie sagte: »Wäre ich doch vorher
gestorben und ganz vergessen worden!«
Da rief er ihr von unten zu: »Sei nicht traurig!
Dein Herr hat unter dir fließendes Wasser geschaffen.
Schüttle den Stamm der Palme zu dir hin, dann lässt sie
frische, reife Datteln auf dich fallen.
So iss, trink und freu dich! […]
Da kam sie mit ihm auf den Armen zu ihrem Volk. Sie
sagten: »Maria, du hast eine unerhörte Sache begangen.
Schwester Aarons, dein Vater war kein schlechter Mann
und deine Mutter keine Hure.«
Da zeigte sie auf ihn. (Sure 19,16–29)1

28

Ebenso wie in der uns bekannten Weihnachts­
geschichte aus dem Lukasevangelium ist Maria auf
dem Weg. An einem östlichen Ort begegnet ihr ein
Bote, an einem anderen fernen Ort findet die Geburt
statt. Und dann muss Maria wieder zurück zu ihrem
Volk. Maria reagiert sowohl bei Lukas als auch im
Koran erschrocken auf die Worte des Engels. Und sie
zweifelt in beiden Überlieferungen an den Worten
des Engels, weil sie Jungfrau ist. Das Kind, das der
Engel ankündigt, wird ein besonderes sein. Bei
Lukas nennt der Engel es Sohn des Höchsten.
Im Koran wird es ein Zeichen Gottes genannt.
In beiden Erzählungen wird Jesus durch das Wort
Gottes, sein Schöpfungswort, empfangen. Die
Umstände der Empfängnis werden weder bei Lukas
noch im Koran ausführlich beschrieben.
Bei Lukas heißt es: Der Heilige Geist wird dich überkommen, die Höchste Macht wird dich überschatten
(Lukas 1,35). Im Koran: Da bliesen wir in sie von
unserem Geist und machten sie und ihren Sohn zu
einem Zeichen für alle Welt (Sure 21,91).
Und dann die Palme. Maria findet Wasser in der
Wüste und süße Datteln an einer Palme. Durch
dieses Wunder werden sie und das Kind vor dem
sicheren Tod in der Wüste bewahrt.
Davon berichtet das Lukasevangelium nichts.
Aber es gibt ein sogenanntes Pseudo-MatthäusEvangelium, eine christliche Schrift zur Verherr­
lichung Marias aus dem 8. /9. Jahrhundert, die von
der Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten
berichtet. Dort steht geschrieben:
»Am dritten Tag ihrer Reise […] traf es sich, dass die
selige Maria von der allzu großen Sonnenhitze in der
Wüste müde wurde, und als sie einen Palmbaum sah,
sagte sie zu Josef […]: Ich wünschte, man könnte von
diesen Früchten der Palme holen.
Josef aber sprach zu ihr: Es wundert mich, dass du dies
sagst, denn du siehst doch, wie hoch die Palme ist. […]

hielten das Wasser für heilig und heilsam«, schrieb
der Historiker Otto. F. A. Meinhard3. Und er macht
auf einen muslimischen Historiker namens Maqrizi
aus dem 15. Jh. aufmerksam, der diesen Baum mit
der Palme aus Sure 19 identifiziert. Christliche und
muslimische Traditionen waren in Ägypten eine
zeitlang ineinander verschlungen.
Bei allen Gemeinsamkeiten, die die Erzählung von
der Geburt Jesu im Neuen Testament und Koran
haben, bleiben natürlich die Unterschiede. Sie liegen
in der Bedeutung der Person Jesu. Jesus gilt im
Koran als der letzte Prophet vor Mohammed – die
Rede vom Sohn Gottes ist dem Koran aber fremd.
Auch Jesu Tod am Kreuz wird im Koran bestritten.
Das wichtigste aber ist, dass in beiden Heiligen
Schriften Jesus als einer genannt wird, der den
Frieden bringt.
So werden in Sure 19 dem Jesuskind folgende Worte
in den Mund gelegt: Friede über mich am Tag, da ich
geboren wurde, am Tag, da ich sterbe, am Tag, da ich
zum Leben erweckt werde (Sure 19,33).
Wenn wir also auch kein gemeinsames, christlichmuslimisches Weihnachtsfest feiern, könnten wir
überlegen ein gemeinsames Dattelfest zu feiern,
süß und erfrischend, feiern, was uns verbindet, den
Satz bedenkend, den das Jesuskind zu Maria sprach:
So iss, trink und freu dich!
Wer mehr über Maria und Jesus im Koran wissen
möchte, dem sei das Buch von Karl-Josef Kuschel
»Weihnachten und der Koran« empfohlen (Patmos
Verlag 2008), das diesem Artikel zugrunde liegt.

Da sprach das Jesuskind, das mit fröhlicher Miene in
seiner Mutter Schoß saß, zur Palme: Neige, Baum, deine
Äste, und mit deiner Frucht erfrische meine Mutter. Und Frohe und friedvolle Weihnachten wünscht Ihnen
alsbald senkte die Palme auf diesen Aufruf hin ihre Spitze und Euch Pfn. Jasmin El-Manhy
bis zu den Füßen der seligen Maria, und sie sammelten
von ihr Früchte, an denen sie sich alle labten.«2
1 Alle Korantexte zitiert nach: Der Koran. Übersetzt und
Bis heute gibt es in einem Vorort von Kairo, in Ain
Shams, den Baum von Matariya, unter dem die Hei­
lige Familie auf ihrer Flucht nach Ägypten gerastet
haben soll. Seit dem Mittelalter war dieser Ort ein
beliebtes Ziel für Pilger aus der Wüste, die sich hier
eholten und an einer Quelle frisches Wasser zum
baden fanden. »Sowohl Christen wie Muslime

eingeleitet von Hans Zirker, Darmstadt 2003, 2. überarb.
Aufl. 2007.

2 Pseudo-Matthäus-Evangelium (Auszüge), in:
E. Hennecke – W.Schneemlecher (Hrsg.), Neutestament­
liche Apokryphen, S.367 – 369.
3 Otto F. A. Meinhard, In the steps of the Holy Family
from Bethlehem to Upper Egypt, 1963.
Abbildung Titel: Weihnachten und der Koran
Karl-Josef Kuschel, isbn 978-3-8436-0250-1

29

Gruppen & Kreise
Angebote für Kinder
Gethsemane
Spielgruppen für Krabbelkinder
Do. Nachmittag
bis 3 Jahre, Markus Jost,
T.: 0179 -7 64 00 33
E-Mail: m.jost@ekpn.de
Krabbelgottesdienste Kinder bis 6 & ihre Familien
Paul Gerhardt
23. 12., 11:00
Einstimmung auf Weihnachten
20. 01., 11:00
Tragt in die Welt nun ein Licht
mit Pfn. Almut Bellmann & Team
Familiengottesdienst / Paul Gerhardt
02. 12., 11:00
mit Adventsfest der ganzen
Gemeinde
06. 01., 11:00
Auf Reisen Richtung Stern
mit Vikarin Yvonne Gehrke
und Team
Kugkuk Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche
Elias, einmal im Monat Sa von 10 – 12:00
Sa, 01. 12.
Thema: »Adventskranz«
Sa, 12. 01.
Thema: Einen Engel wünsch ich dir
Christenlehre Elias
Die Geschichtensammler 1. + 2. Kl.
mi. + do.
Mi Team: Arthur, Tabea, Katharina
15 – 16:00
u. Antje
Do Team: Antje
Geheimnisentdecker 1. – 4. Klasse
do. 16:30 – 17:30
Do Team: Jonas, Mel, Anna, Wilhelm
und Antje
Die Schatzsucher 3. + 4. Kl.
Mi Team: Béla, Jonas, Karl, Nele und
mi. + do.
16:15 – 17:15
Antje
Die Weltenbummler 5. + 6. Kl.
mi. 17:30 – 18:30
Mi Team: Marvin, Robert und Antje
do. 17:45 – 18:45
Do Team: Antje

Teams Krabbel- und Familiengottesdienste
Pfn. A. Bellmann
Kontakt 0157 - 32 66 65 49
Kindergottesdienst-Vorbereitung
In Elias und in Gethsemane findet i. d. R. wöchentlich
Kindergottesdienst statt, außer in den Schulferien. Das
KiGo-Team Elias braucht Verstärkung! Lust, alle 4-6
Wochen einen KiGo zu übernehmen? Bitte melden bei
Pfarrerin Almut Bellmann a.bellmann@ekpn.de.
Junge Gemeinde • Paul Gerhardt, Jugendkeller
mi. ab 18:30
Mittwoch u. Donnerstag Abend,
do. ab 18:30
Kontakt: Tom Griep

30

Väter & Mütter
PEKiP® Elias,
Göhrener Str. 11
a: fr, 09.30 – 11:00
b: fr, 11:15 –12:45
c: fr, 13:15 – 14:45
Ltg: Stephanie Neeb
Stillgruppe
jeden 3. Mi im
Monat 10 – 12:00

Kursgebühr 70 €, Gemeinde freut
sich über Spenden zur Deckung der
Heiz- und Betriebskosten. Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte, Frau Reich, T.: 25 81 85-410
E-mail: familienbildung@kkbs.de;
www.familienbildung-stadtmitte.de
Kontakt: Ulrike Sandow,
T.: 44 73 32 31

Begegnung und Soziales
Laib & Seele jeden Lebensmittelausgabe, GemeindeDo ab 11:00
haus Elias, Göhrener Str. 11 Kontakt:
B. Jenichen mobil: 0173 - 2 15 71 32
Rechtsberatung
do.,11:00 – 12:30

mit RA Matthias Brinkmann
während der Ausgabe, aber nicht
nur ein Angebot für Laib & Seele

Kiezfrühstück für alle in Elias
15. 12. 2018
Gemeinsames Frühstück und
26. 01. 2019
Gespräche, Elias, Kontakt:
jeweils
B. Jenichen, mobil: 0173-2 15 71 32
11:00 – 13:00
Montags- & Mittwochs-Café für alle G
­ enera­tionen
Elias Mo + Mi
Begegnung im Café MoMi
Für Klein und Groß, Jung und
14 – 18:00
Alt. Für die ganze Familie!
Im Diakonieraum Elias
Kontakt: 0176-63 04 02 74
AG-Flucht
Ort: Gemeindehaus, Gethsemane­
straße 9; immer ab 18 Uhr, bzw. nach
der Andacht; Gemeinsames Kochen,
Gespräche und Aktionen
Hannah-Maria Liedtke
mobil: 0172-3 26 17 90
hannahmaria.liedtke@berlin.de
Freiheit Jetzt – Wachet & Betet!
Täglich 18:00
Andachten für Frieden, GerechtigGethsemanekirche keit und zu Unrecht Inhaftierte in
der Türkei und anderswo.
Kontakt: detlef.gesch@web.de
Tel. 030-4413027
Angebote für Seniorinnen/Senioren
Fr, 14. 12., 15 – 17 Uhr Elias Kuppelsaal
Senioren-Adventsfeier der ganzen Gemeinde:
mit Musik zum Hören und Mitsingen, Lesung und
Kaffeetrinken
Frauenkreis Gethsemane, Gethsemanestr. 9
11. 12., 14:00
mit Frau Hardmeier
08. 01., 14:00
Seniorenfrühstück, Gethsemane, Gethsemanestr. 9
30. 01., 09:30

mit Pfn. Bellmann

Seniorenfrühstück, Elias
03. 12., 09:00
Frühstück
mit Fr. Volz im Diakonieraum
07. 01., 09:00

Geburtstagscafé für die ganze Gemeinde
31. 01., 15:00
in Elias mit Pfarrerin Bellmann
Erzählcafé, Paul Gerhardt
17. 01., 14:30
Thema »Frieden«
(Jahreslosung 2019)
mit Pfn. Bellmann
im Gemeindehaus Kuglerstr. 15
Stadtkloster Segen
Morgengebet
mo. bis fr., 08:00 mo. bis fr., 12:00
Mittagsgebet
do. 21:00 Kontakt: Stadtkloster,
Nachtgebet
T.: 44 03 77 39
Offene Kirche:

Mi 15 –17:00
Sa 14 –16:00

Gesprächskreise
Gesprächskreis Paul Gerhardt
18. 12., 19:30
Advent
22. 01., 19:30
Afghanistan-Bildervortrag mit
Astrid Lange
Kontakt: ErwinSchmidt3@gmx.de
Gesprächskreis Elias I
13. 12., 17:00
Kontakt: Herr Lindenberg,
10. 01, 17:00
T.: 9 33 26 94
Gesprächskreis Elias II
05. 12., 19:30
Kontakt: Frau Krüger
09. 01., 19:30
T.: 4 44 40 56
Gespräche über Gott und die Welt
Jeweils 19:30,
Gesprächsführung:
2. Dienstag im
Herr Dr. theol. Joram Luttenberger
Monat
Kontakt: Thomas Herzog,
T.: 4 42 01 63
Bibelprojekt: Das Böse
19. 12.
mit Pfn. Jasmin El-Manhy
19:30 – 21:00
Gemeindehaus Gethsemanestraße 9,
Großer Saal
Partnerschaftsprojekt Cochabamba
18. 12. von
Adventsfeier des Freundes­kreises,
18:00 – 21:00
Gemeindehaus Kuglerstr. 15,
02. 12.,09. 12.,
Basar nach dem Gottesdienst
16.12., 13. 01. 2019 Info: cochabamba@ekpn.de
Geburtstage – Dezember | Januar – wir gratulieren:

Singschule • Chöre • Kantorei
Singschule – Eltern-Kind-Singen Eltern und Kinder
0 – 2 Jahre: mo.: »Zwerge« 15:20-15:50; »Pfauen« 16:00 –
16:30; in Elias, Goßner Keller
Minis Singen mit 3 – 5jährigen Kindern in Elias,
3. Stock Probenraum, m
 o. »Amseln« 15:20 – 15:50
mo. »Spatzen« 16:00 – 16:30
Minis mit Eltern Singen mit 3 – 5jährigen Kindern
Elias, Goßner Keller, mo. »Finken« 16:45 – 17:15,
mo. »Lerchen« 17:30 – 18:00
Grundstufe Singen mit 5- und 6jährigen Kindern in
Elias, 3. Stock Probenraum mo. 1. Gr.: 16:35 – 17:20 ; mo.
2. Gr.: 17:30 – 18:15
Kinderchor 1 – Kinder der 1. bis 3. Klasse,
Elias, Goßner Keller, m
 i. 1. Gr.: 16:15 – 17:00
mi.  2. Gr.: 17:15 – 18:00
Kinderchor 2 – Kinder der 3. bis 5. Klasse, Elias
3. Stock Probenraum, m
 i. 1. Gr.: 16:30 – 17:30
mi. 2. Gr.: 17:30 – 18:30
Kinderkantorei – Kinder der 5. bis 7. Klasse, Elias,
3. Stock Probenraum di. 16:30 – 18:00
Jugendkantorei – Kinder ab der 7. Klasse, Elias,
3. Stock Probenraum, di. 18:00 – 19:30
Jugendvokalensemble, Elias, 3. Stock Probenraum
di. : 19:30 – 20:30
Gospelchor »... stimmt so!«
mittwochs 19:30 Elias Kuppelsaal
Gemeindechor mi. 19:30, mit Detlef Lehmann, Gemeindehaus Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer dreibis vierstimmiger Chor, vielseit. Chorliteratur alter und
neuer Meister
Liturgischer Chor mi. 19:30 – 20:45, mit Oliver Vogt,
Winterkirche, Gethsemane. Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur aller Epochen u. Stile
Gethsemane-Kantorei di. 19:45 – 22:00, mit Oliver Vogt,
Elias-Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Komponisten, für
Gottes­dienste u. Konzerte, Anmeldung bei Kantor O. Vogt
Posaunenchor
mo. 19:00 – 20:30, mit Jan Frebel, Gethse­mane, Winterk.
Kontakt Pfarrteam / s. Seite 36
Sie können mit Pfn. A. Bellmann, Pfn. J. El-Manhy,
Pf. T. Kuske gern per Telefon oder E-mail ein Gespräch
vereinbaren.

31

32

Tipp für alle engagierten Ehrenamtlichen unserer Gemeinde: Es gibt Freikarten für alle Konzerte (in der Gethsemanekirche außer Gemeindekonzerte).
T.: 0151 - 56 00 86 02 oder Mail an konzertbuero@ekpn.de. Unter dieser Adresse kann auch der Konzert-Newsletter bestellt werden.

Di, 18. 12., Stadtkloster Segen
20:00 – Alte Weihnachtslieder Neu; Christian
Steyer & Berliner Solistenchor; Infos & Tickets:
www.berliner-solistenchor.de
Do, 27. 12., Gethsemanekirche
20:00 – City & Dirk Michaelis; Candlelight Tour;
Mi, 5. 12., Paul-Gerhardt-Kirche
Konzert ausverkauft
18:00 – Adventskonzert des Felix-MendelssohnBartholdy-Gymnasiums; Eintritt: 2,– Euro; wenige Mo, 31. 12., Gethsemanekirche
18:00 – »Timeless«; Silvesterkonzert. Minimal Music
Restkarten an der Abendkasse
und italienischer Barock, Musik von Tarquinio
Do, 6. 12., Gethsemanekirche
Merula und Philip Glass; Lesung von »Die Geschichte
15:00 – »Christmas Love Songs« – Weihnachts­
der Wolken«, Gedichtzyklus von Hans Magnus
konzert mit Björn Casapietra; Konzert ausverkauft
Enzensberger; Katharina Thalbach, Sprecherin;
Sa, 8. 12., Gethsemanekirche
17:00 – Chormusik zum Advent; Adventliches Pro- lautten compagney Berlin; Tickets an allen
gramm mit Werken von Johann Crüger, Franz Schu- bekannten Konzertkassen, Tel. 01806-70 07 33 und
bert u. a.; Gethsemanekantorei, Kinder- und Jugend- online: www.reservix.de; Mehr Infos: www.lauttenkantorei, Jugendvokalensemble der Ev. Kirchenge- compagney.de
meinde Prenzlauer Berg Nord, Orgel: Anna Schorr,
Oliver Vogt; Leitung: Christiane Rosiny, Oliver
Vogt; Eintritt frei – Kollekte erbeten
Neujahrskonzert 1. 1. 2019, 18:00
Mi, 12. 12., Gethsemanekirche
Begrüßen Sie mit uns musikalisch das neue Jahr in
20:00 – Weihnachtsoratorium von Johann
der ungewöhnlichen Instrumentenkombination
Sebastian Bach, Kantaten 1 – 3; Chöre und
von Harfe und Orgel.
Orchester der Humboldt-Universität zu Berlin; Mit Musik aus drei Jahrhunderten stellen die HarfeLeitung: Constantin Alex; Mehr Infos: www.hu- nistin Anna Steinkogler und Kantor Oliver Vogt an
berlin.de/musik; Karten an allen bekannten
der Orgel klangvolles, interessantes, festliches und
Konzertkassen, Tel. 01806-70 07 33 und online: virtuoses vor.
www.reservix.de
Komponisten wie Georg Friedrich Händel, Carl
Do, 13. 12., Gethsemanekirche
Philipp Emanuel Bach, Camile Saint-Saens haben
20:00 – Weihnachtsoratorium von Johann
Werke für zwei Tasteninstrumente, zwei Harfen
Sebastian Bach, Kantaten 1 – 3; Chöre und
oder Harfe und Orgel komponiert die man gerade in
Orchester der Humboldt-Universität zu Berlin; der reizvoll unterschiedlichen Kombination von
Leitung: Constantin Alex; Mehr Infos: www.hu- Harfe und Orgel ganz zauberhaft musizieren kann.
berlin.de/musik; Karten an allen bekannten
Natürlich erklingt auch Musik für Harfe und Orgel
Konzertkassen, Tel. 01806-70 07 33 und online: solo. Lassen Sie sich in der unverwechselbaren
www.reservix.de
Atmosphäre der Gethsemanekirche mitnehmen in
Fr, 14.12., Stadtkloster Segen
Klangwelt der Harfe.
19:30 – Filmabend im Stadtkloster;
Der Eintritt kostet € 10,– (5,– erm.)
Mehr Infos unter Tel. 030-44 03 77 39
Karten gibt es nur an der Abendkasse oder bei allen
So, 16. 12., Paul-Gerhardt-Kirche
Vorverkaufsstellen (zzgl. Gebühr)
16:00 – »Freu dich, Erd und Sternenzelt«;
Der Einlass ist ab 17:15.
Weihnachtskonzert des Konzertchores Berliner Herzliche Einladung zum Neujahrskonzert 2019
Pädagogen, Leitung: Thomas Lange; Mehr
Ihr Kantor Oliver Vogt
Infos: www.lehrerchor-berlin.de

Konzerte & Veranstaltungen

Tickets: Wenn nicht anders angegeben:
Karten an allen bekannten Konzertkassen.
T. 01806 - 70 07 33,
mehr Info: www.ekpn.de/konzerte

KIEZWEIHNACHTSFEIER

Kirche im Hof – Kuppelsaal Elias
Göhrener Str. 11
Heiligabend, 24. 12. 2018 von 18 bis 20 Uhr

Spätherbst
Das Jahr wird langsam alt
Den Bäumen fallen die Haare aus
Der Spinne werden die Füße kalt
Zieht sich zurück ins Haus
Zu mir!
Freches Tier!
Pullover wollen aus dem Schrank
Die Gänsehaut ist auch zurück
Die Sonnenzeit ist gar nicht lang
Kein Vogel trällert mehr vor Glück
Und Du?
Seele zu?

Mit einem Krippenspiel zum Mitmachen für alle.
Herzlich willkommen sind Einsame und alle Menschen,
die an diesem Abend nicht allein sein wollen.
Wir wollen die biblische Geschichte von der Geburt des
Kindes hören, die Lieder der Weihnacht singen,
miteinander essen und trinken. Wir wollen in Gemeinschaft
Weihnachten feiern, auch mit einem Krippenspiel
zum Mitmachen für alle.
Es freuen sich Pfarrerin Jasmin El-Manhy, Bärbel Jenichen und Team

EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE PRENZLAUER BERG NORD

Gemeinsam Abheben
mit gutem Gesang
SING DOCH
MAL IM CHOR!
Der liturgische Chor / Die kleine Kantorei
sucht singbegeisterte Menschen.
INFOS ÜBER KANTOR OLIVER VOGT

Nun werd nicht gleich voll Schweremut
Der Mensch erfand die Kerzen
Nicht ganz so hell wie Sonnenglut
Doch Wohltat für die Herzen
Auch für Dich!
Etwa nich?
Und dann naht bald der große Tag
Genau zur Dunkelwende
Worauf sich jeder freuen mag
Gott selbst reicht uns die Hände
Er mag Dich!
Sogar mich!
Ilse Vahl
Der Liturgische Chor (Die kleine Kantorei) freut
sich jederzeit über neue Sängerinnen und Sänger.
Trauen Sie sich bei uns mit zu singen, Alter und
auch musikalische Vorbildung spielen keine Rolle.
Mit großem Erfolg haben wir die Reihe Feierabendkultur im Musiksommer eröffnet und beim Festkonzert 125 Jahre Gethsemanekirche mitgewirkt.
Voraussetzung zum Mitsingen ist in erster Linie
Freude am Singen und der Chorgemeinschaft. Eine
regelmäßige Probenteilnahme ist uns auch wichtig.
Die Proben sind immer mittwochs von
19.30 bis 20.45 Uhr. Winterkirche, Gethsemane.
Informationen über Kantor Oliver Vogt
030 - 48 49 43 92 oder o.vogt@ekpn.de

33

A fghanistan
Vortrag in Paul Gerhardt, Kuglerstr. 15,     22. 1. 2019, 19:30
Wer von außen auf Afghanistan sieht, denkt wohl zuallererst an Krieg und Gewalt.
Daß in diesem Land ein ganz normaler Alltag gelebt wird, erwarten die wenigsten.
Von 2005 bis 20012 verbrachte ich viele Monate in der afghanischen Stadt Herat.
Ich arbeitete dort als archäologische Zeichnerin und Fotografin für kulturelle Projekte,
die vom Auswärtigen Amt gefördert wurden.
Wir lebten mitten in Herat. Unser täglicher Arbeitsweg führte uns in die Burg von Herat,
in der das Städtische Museum untergebracht ist. Während Mitarbeiter der ausländischen
Hilfsorganisationen nur unter hohen Sicherheitsauflagen die Unterkünfte verlassen durf­
ten, bewegten wir uns frei in der Stadt und verließen uns dabei auf die Ratschläge
unserer afghanischen Freunde und Mitarbeiter, die uns zu Ausflügen, in ihre Wohnungen
und Gärten einluden.
Die Zeit, die wir so erlebten, gehört zu der schönsten und unbeschwertesten der
vergangenen Jahre. Ich wurde aber auch Beobachterin eines rasenten Umbaus der ­­
Wohn- und Lebensverhältnisse. Denn Globalisierung macht auch vor Afghanistan nicht
halt. Das Stadtbild von Herat hat sich seit 2005 bereits stark verändert, der Umbruch
vollzieht sich mit enormer Geschwindigkeit, traditionelle Lehmziegelbauten mußten
Neubauten aus Glas und Beton weichen, handgemalte Dekorationen wurden gegen
Computergrafik getauscht, die strenge Trennung der Lebensbereiche von Männern und
Frauen ist immer schwerer durchsetzbar.
In meinem Vortrag mit vielen Bildern erzähle über ganz persönliche Erfahrungen,
das tägliche afghanische Leben, über Geschichte und Kultur.
Astrid Lange

34

35

Orte & Ansprechpartner, Spenden
Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord
Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin · www.ekpn.de

Zentralbüro, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
Küster Mario Gugeler
T.: (030) 4 45 77 45, F.: (030) 43 73 43 78,
wenn dringend: PC-Fax (030) 43 73 43 79
(autom. Weiterleitung auf Mailbox)
Sprechzeiten: Mo 13 – 16 Uhr, Mi 14 – 19 Uhr
Do 9 – 12 & 13 – 16 Uhr
zentralbuero@ekpn.de
Geschäftsführung Frank Esch T.: (030) 40 00 34 99;
f.esch@ekpn.de
Vorsitzende des GKR Ulrike Lemmel
gkr@ekpn.de
Stellvertr. GKR-Vorsitzende Pfn. Almut Bellmann

Elias-Kuppelsaal
Gemeindehaus, Göhrener Str. 11, 10437 Berlin

Detlef Lehmann, T.: (030) 47 48 90 75
d.lehmann@ekpn.de
Jan Frebel, Posaunenchorleiter; posaunenchor@ekpn.de
Büro der Singschule: Bärbel Jenichen,
T: (030) 41 71 59 66, b.jenichen@ekpn.de
Informationen: www.singschule-ekpn.de

Arbeit mit Kindern, Jugendlichen & Familien
Antje Erdmann, Dipl. Soz. Päd. /Diakonin, Mitarbeiterin
Arbeit mit Kindern und Familien, Göhrener Str. 11, 10437
Berlin T.: (030) 41 71 59 57, a.erdmann@ekpn.de
Markus Jost, Diakon, Ehrenamtlichen-Koordinator
Göhrener Straße 11, 10437 Berlin
mobil 0179-7 64 00 33, m.jost@ekpn.de
Thomas (Tom) Griep, Dipl. Rel. Päd. / Dipl. Soz. Päd.,
Jugendmitarbeiter, Kuglerstr. 15, 10439 Berlin,
mobil: 0162-3 00 77 02, t.griep@ekpn.de

Gethsemanekirche, Stargarder Straße 77, 10437 Berlin
Gemeindehaus, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin

Veranstaltungsmanagement/Konzertbüro

Paul-Gerhardt-Kirche, Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin

Mario Gugeler (030) 4 45 77 45
Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
konzertbuero@ekpn.de

Gemeindehaus, Kuglerstraße 15, 10439 Berlin

Stadtkloster Segen
Stadtkloster-Büro
Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin
T.: (030) 44 03 77 39; info@stadtklostersegen.de

Pfarrerinnen & Pfarrer
Pfn. Almut Bellmann mobil 0157 - 32 66 65 49
a.bellmann@ekpn.de
Pfn. Jasmin El-Manhy mobil 0163-8 63 75 53
j.el-manhy@ekpn.de
Pf. Tobias Kuske mobil 0160 - 7 17 31 44
T.: (030) 4 42 63 31,
t.kuske@ekpn.de

Hausmeister
Daniel Kranz mobil 0151 - 68 49 03 62
d.kranz@ekpn.de

Kirchenmusik
Kantor Oliver Vogt, T.: (030) 48 49 43 92
o.vogt@ekpn.de; kirchenmusik@ekpn.de
Christiane Rosiny, Leiterin der Singschule
T.: (030) 4 4 71 55 69, c.rosiny@ekpn.de

36

Kirchhöfe
Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte – Friedhöfe Ost,
Landsberger Allee 48, 10249 Berlin, T.: (030) 42 20 04 10
Kirchhofsverwaltung Nordend, Katrin Manke
Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin
T.: (030) 4 76 35 54; F.: (030) 4 76 27 70
www.berlin-friedhof.de; nordend@evfbs.de

Diakoniestation
Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg,
Bizetstraße 11, 13088 Berlin , T.: (030) 61 62 27 00

Spendenkonto EKPN = Kontoinhaber: EKPN
IBAN: DE27 5206 0410 6303 9955 69
BIC: GENODEF1EK1, im Feld Verwendungszweck diesen angeben
und Name, Adresse, wenn Spendenquittung gewünscht

KLAVIERWERKSTATT
Marcellus Jany

Stimmungen & Reparaturen
An-& Verkauf von gebrauchten,
überholten Klavieren, Flügeln und
historischen Tasteninstrumenten
Laden & Werkstatt: Paul-Robeson-Str. 47
MO. MI. FR. 14 –18 Uhr oder nach Vereinbarung
service@klavierstimmer-jany.de
www.klavierstimmer-jany.de
Telefon: 030 - 44 30 80 40
mobil: 0174 - 3213108

Christian Steyer
&

Der Berliner Solistenchor

Der Konzertzyklus auf Tour
18.12.
20.12.
21.12.
22.12.

Stadtkloster Segen (Prenzlauer Berg)
Stadtkirche Seelow (Märk.Oderland)
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
St.Thomas, Mariannenplatz (Kreuzberg)
Infos und die neue LIVE CD auf

www.berliner-solistenchor.de

Weihnachtsaktion
für Gefangene!
Weihnachtspakete und Paketersatzspenden
für Gefangene vermittelt
Freiabonnements für Gefangene e.V.
Köpenicker Straße 175, 10997 Berlin
Tel.: 030-611 21 89, www.freiabos.de
 Ich verschicke das Paket selbst, bitte senden Sie mir die
nötigen Informationen.

 Ich möchte einem Gefangenen einen Paketersatzeinkauf an
Weihnachten ermöglichen. Dafür gestatte ich Freiabonnements
für Gefangene e. V. einmalig 30,- € von meinem Konto
abzubuchen:
Vorname

......................................

Nachname

.....................................

Straße/Hausnr.
PLZ/Ort

......................................

Konto-Nr. .
BLZ .

Alte Weihnachtslieder Neu

..................................

....................................

. . . . . . . . . . . . . . . . . . Unterschrift . . . . . . . . . . . . . . .



Ausschneiden und an o.g. Adresse schicken!

37

Kinderbibel gesucht?

Am 7. Dezember
in Paul Gerhartd, Kuglerstr. 15
von 15:30 bis 17:30 Uhr
werden wir bei warmen Getränken
in entspannter Atmosphäre
zusammensitzen
und schöne, spannende und lustige
Kinderbibeln kennen lernen,
darin lesen, sie durchblättern und
Eindrücke austauschen.
Vielleicht wäre eine Kinderbibel
ja ein besonderes Weihnachtsgeschenk
fürs Kind, Patenkind oder Enkelkind?!

Herzliche Einladung zum Adventscafé
mit Kinderbibeln für alle interessierten Eltern,
Paten und Großeltern.
Wenn gewünscht, wird eine Kinderbetreuung angeboten. Infos und Nach­fragen
bei Pfarrerin Almut Bellmann.

Schön wäre es, wenn alle etwas
von ihrem Lieblingsadventsgebäck
mitbringen – und gerne das
Rezept zum Tauschen.

Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord

Senioren-Adventsfeier

Musik zum Hören
und Mitsingen
stimmungsvolle
Lesung
Kaffeetrinken
und Gespräche

Wenn Sie
Fahrdienst brauchen
oder anbieten,
bitte im
Gemeindebüro
melden: Tel. 4 45 77 45

Freitag, 14. Dezember 2018, 15 – 17 Uhr
Kirche im Hof: Elias Kuppelsaal, Göhrener Straße 11
38

39

neujahrskonzert
harfe & Orgel
Dienstag 1. Januar 2019, 18:00
Einlass 17:15
Gethsemanekirche Berlin
Stargarder Str. 77
S+U Schönhauser Allee

Musik von Georg Friedrich Händel,
Carl Philipp Emanuel Bach,
Camile Saint-Saëns und anderen
Anna Steinkogler (Harfe)
Oliver Vogt (Orgel)
Eintritt: € 10,– (5,– erm.)
Karten an der Abendkasse
oder an allen bekannten
Vorverkaufsstellen

ekpn.de
Evangelische
	kirchengemeinde
Prenzlauer
	berg Nord

Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.