Path:
Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 105.2018

Gemeindebrief
Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord

Nr. 105

Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen

August | September 2018

125 Jahre Gethsemanekirche · 110 Jahre Segenskirche

In dieser Ausgabe
Das Wort				
3
Gemeindekirchenrat				4/5
Barfuß in der Kirche

Gottesdienste		16/17
Neues Schuljahr – Neues Glück
Die Junge Gemeinde trifft sich wieder. 			 18
Ismus					 18
6/7
Holocaust – Fakten, Orte,
Türkische Filme
Menschen – ein interkulWachet und Betet!
turelles Erinnerungsprojekt 20
Freiheit jetzt!
8
Gedenkgottesdienst
Türkische
Jubelkonfirmation			9
für Liu Xiaobo
Filme in Berlin-Prenzlauer Berg
Kinder, Kinder
22
EKPN on Tour nach Dortmund
23
Gruppen und Kreise 			24/25
10/11		
Konzerte & Veranstaltungen			 26
110 Jahre Segenskirche
Musiksommer			27
125 Jahre Gethsemanekirche
12/13
Stadtkloster – auf ein Wort
28/29
Orte & Ansprechpartner			 30
14/15
Anzeigen 			31/32
Gebetskreis in der Gethsemanekirche zeigt:

UCI KINOWELT Colosseum

Konzept: Thomas Klatt / Hansjürg Schößle

Abholdienst für Senior*innen

Haben Sie ein Auto und fahren damit gern andere Menschen herum? Oder backen Sie gerne Kuchen? Schmücken
Sie gern einen festlichen Kaffeetisch? Und sind Sie gern mit
älteren Menschen im Gespräch? Dann brauchen wir Sie als
Ehrenamtliche/r in der Seniorenarbeit unserer Gemeinde.
Bitte melden Sie sich für nähere Informationen und
Absprachen bei unserer Verantwortlichen für Seniorenarbeit: Pfarrerin Almut Bellmann
Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als PDF-Download
auf der gemeinde­eigenen Homepage www.ekpn.de
Herausgegeben vom
Gemeindekirchenrat der Evangelischen
Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord.
Auflage: 2000 Redaktionsanschrift: Zentralbüro der Ev. Kirchengemeinde
Prenzlauer Berg Nord Gethsemanestr. 9,
10437 Berlin T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78
gemeindebrief@ekpn.de Für alle Smartphonebesitzer: nebenstehender QR-Code
zum schnellen Ansehen der Internetseite
www.ekpn.de

Redaktionsteam: Pfn. Jasmin El-Manhy,
Mario Gugeler, Mattias Richter, Matthias
Schlegel, Ingrid Volz, Dieter Wendland,
Die Artikel geben die Meinung der
Verfasser wieder und nicht immer
die der Redaktion bzw. des Gemeinde­
kirchenrates. Konzeption & Gestaltung:
Grafik-DesignBüro Dieter Wendland
Redaktionsschluss für die nächste
Ausgabe ist der 01. 09. 2018.

Druck mit freundlicher Unterstützung von

Geschrieben von Charlie Brodersen (16 Jahre alt), Konfi-Teamer*in

» ... an die Gemeinschaft der Heiligen«

Das Wort

Das mit dem an Gott glauben klappt immer noch
nicht so ganz. Aber was sich definitiv geändert hat,
das bin ich. Heute weiß ich, dass ich meinen GlauManchmal werde ich von anderen Jugendlichen
ben – oder auch Nicht-Glauben – vor niemandem
gefragt, ob ich an Gott glaube. Wahrscheinlich hab
ich dann erwähnt, dass ich Teamer*in beim Konfir- rechtfertigen muss. Ob und wie ich glaube ist ganz
mationsunterricht meiner Gemeinde bin und dann allein meine Sache. Den Leuten, die mich fragen,
sage ich dann in der Regel etwas wie: »Joa, geht so,
kommt sie, diese Frage: »Glaubst du denn an Gott?«
manchmal, eigentlich schon, ein bisschen ...« Nicht
Eigentlich eine berechtigte Frage. Denn auch wenn
ich Konfiteamer*in bin und regelmäßig zur Jungen sonderlich konkret, ich weiß. Aber etwas anderes
erwarten die meisten um ehrlich zu sein gar nicht,
Gemeinde gehe, muss das ja nichts heißen. Und ich
glaube, viele junge Leute haben Schwierigkeiten, an glaube ich.
Eine ganz wichtige Sache habe ich in dieser Zeit aber
Gott zu glauben. Es gibt irgendwie so viel, was
dennoch gefunden. Eine Gemeinde. Eine Gemeinda­gegen spricht, gegen die Existenz einer Gottheit,
schaft. Leute, denen man wichtig ist. Leute, mit
dieser allmächtigen Person, die einem immer hilft.
denen man Spaß hat und denen man Dinge
Angeblich jedenfalls.
an­vertrauen kann.
Auch mir fällt es schwer, dieses Glaubensding.
Und ich finde, das ist auch ein wichtiger Teil von
Angefangen hat es kurz vor meiner Konfirmation,
Glauben. Immerhin heißt es doch im Glaubensbeetwa einen Monat vorher. Ich erinnere mich an die
kenntnis: »Ich glaube an die Gemeinschaft der Heilimehrtägige Konfifahrt, auf der das alles zum ersten
gen.« Und die Heiligen, das sind wir. Ich hab‘s extra
Mal hochkam. Am letzten Abend, als alle Party
machten – etwas, wofür ich mich ohnehin noch nie gegoogelt. Deshalb ist das auch eine Zeile im Glaubensbekenntnis, die ich sehr gerne mitspreche. Das
begeistern konnte – an diesem Abend saß ich im
Bad, zusammengekauert in einer der Toilettenkabi- trifft bei weitem nicht auf alle zu. Im Konfiunterricht
nen und habe geweint. Ziemlich lange. Und ziemlich haben wir gelernt, dass das okay ist, wenn man nicht
an alles ganz fest glaubt. Denn wer tut das schon?
laut. Die Musik hat alles übertönt. Zum Glück.
Wer kann das schon? Nur wenige, denke ich. Und ich
Ich habe geweint, weil ich gemerkt habe, dass die
bewundere diese Menschen, um ehrlich zu sein. Es
Zweifel wachsen, dass an Gott zu glauben alles
ist bestimmt nicht immer leicht. Aber gleichzeitig
­andere als einfach ist. Und ich konnte mir unmöglich vorstellen, bei meiner Konfirmation, bereits vier müssen wir uns klarmachen, dass wir alle unterWochen später, einfach zu lächeln und so zu tun, als schiedlich an unterschiedliche Dinge glauben. Und
dass wir trotzdem »gläubig genug« sein können.
wäre alles in bester Ordnung, wenn ich selbst die
ganze Zeit weiß, dass dem nicht so ist. Ich habe mich Zweifel sind okay. Zweifel sind menschlich. Und wir
sind schließlich Menschen. Das, was zählt, ist, dass
schuldig gefühlt. Ich weiß nicht mal vor wem.
wir als Menschen eine Gemeinde, eine Gemeinschaft
Vielleicht einfach vor mir selbst? Vielleicht vor
bilden. Einen Ort, an dem wir uns selbst sicher
­meinen Eltern? Vielleicht vor dem Pfarrteam? Ich
fühlen und auch anderen Schutz geben. So
weiß es nicht. Aber gut ging es mir jedenfalls ganz
dass dieser Ort, diese Gemeinschaft dann für
sicher nicht.
Im Endeffekt habe ich mich trotzdem konfirmieren die ein oder andere Person vielleicht zu einer
lassen, auch, weil ich keinen anderen Weg sah. Von Art Gott wird, weil sie das bewirkt, was ein
Schuldgefühlen gefressen wurde ich an diesem Tag Gott bewirken sollte ...?
Gott in Form von Gemeinschaft. Eigentlich ein
überraschenderweise nicht. Aber ein Mädchen aus
meinem Konfijahrgang hat sich gegen die Konfirma- schöner Gedanke, finde ich. Und auf mich trifft
tion entschieden. Ich bewundere und respektiere sie das ziemlich sicher zu. Ich bin froh, dass ich
für diese Entscheidung noch immer sehr. Denn ganz das hier gefunden habe. Ich bin froh, ein Teil
zu sein. Ein Teil von euch.
ehrlich, ich hätte mich das nie getraut.

3

Gemeindekirchenrat
­ ethsemanekirche und einem Zuschuss für die
G
Turmsanierung der Segenskirche befasst.

Dezentrale Schwerpunktstellen des Kirchen­
kreises im Bereich Kinder- und Jugendarbeit
Der Kirchenkreis arbeitet an einem neuen Konzept
für die dezentralen Schwerpunktstellen im Bereich
der Kinder- und Jugendarbeit, die gegenwärtig bis
Ende 2018 befristet sind. In unserer Gemeinde
betrifft dies die Stelle von Markus Jost. Nach einem
Informationsabend haben wir uns im Gemeindekirchenrat über verschiedene Vorstellungen aus Sicht
unserer Gemeinde ausgetauscht, werden gegenüber
dem Kirchenkreis aber erst im üblichen Beteiligungsverfahren reagieren.

Geburtstagsfeier Gethsemane
Am Samstag, dem 29. September 2018 feiern wir
den 125. Geburtstag der Gethsemanekirche mit
einer Einladung des Kiezfrühstücks aus Elias, einem
Konzert aller Chöre der Gemeinde und einem
›Begegnungs­umtrunk‹. Dazu sind Sie herzlich ein­
geladen!

Gemeindenachrichten

Neue Leitung des Jugendgospelchors
Der Jugendgospelchor bekommt eine neue Leiterin.
Zum 1. August 2018 wird Frau Olga Kisseleva als
Honorarkraft beginnen, nachdem sie sich im Mai
u.a. mit einer Bewerbungsprobe vorgestellt hat und
vom Gemeindekirchenrat auf Empfehlung der
Bewerbungskommission mit der Leitung des Gospelchores beauftragt worden ist. Wir begrüßen Frau
Kisseleva herzlich als neue Mitarbeiterin in unserer
Gemeinde wünschen ihr einen guten Start!

4

Bericht aus dem Kirchenkreis
Martin zur Nedden hat von seiner Arbeit im
Kreiskirchenrat berichtet. Auf der Herbst­
synode 2018 steht die Wiederwahl von Superintendent Dr. Höcker für eine weitere Amtszeit
von ca. vier Jahren bis zur Erreichung des
­Pensionsalters an. Mitte Oktober wird es einen
Abend geben, in dem u.a. die Kreissynodalen
die Möglichkeit haben werden, mit dem
Superintendenten über seine Arbeit und Pläne
für die kommenden Jahre zu sprechen.

Konfirmandenarbeit
Am 10. Juni 2018 wurden in unserer Gemeinde
72 Konfirmand*innen konfirmiert. Das neue
Konfirmand*innenjahr beginnt am 5. September
2018 mit zwei Gruppen und führt zur Konfirmation
zu Pfingsten 2019. Thema des kommenden Jahrgangs ist »Protest«.

Gemeindeversammlung
Die nächste Gemeindeversammlung wird am Sonntag, dem 14. Oktober 2018, nach dem 11 Uhr-Gottesdienst in der Gethsemanekirche stattfinden. Bitte
merken Sie sich diesen Termin schon jetzt vor!
Themenwünsche nehmen wir unter
gemeindeversammlung@ekpn.de gern entgegen.
Ulrike Lemmel, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates
Wir laden Sie ganz herzlich ein, gemeinsam mit uns
unseren großen Garten noch schöner zu machen!
Jeden Donnerstag treffen sich Mitarbeiter, Ehrenamtliche
und Interessierte von 16 bis 18.00 Uhr im St. Elisabeth-Stift
in der Eberswalder Straße 17/18 in 10437 Berlin
Arbeitsgeräte sind vorhanden!
Jede Hilfe oder Blumenspende ist willkommen!!!

Bauangelegenheiten
Gebaut wird in der Gemeinde an vielerlei
Orten und ist damit auch immer wieder Thema
im Gemeindekirchenrat. So haben wir uns in
den vergangenen Monaten mit der abgeschlossenen Sanierung des Dachs des Gemeindehauses Paul-Gerhardt, den Fenstern der
Ansprechpartnerinnen: Birgit Schulz + Dörte Maungue
T.: 030 440204111

EKPN Termine · Jahreskalender 2018

Auf Fremde zugehen wie auf den neuen Tag, den
man auch noch nicht kennt! Denn:
26. 08.	Schuljahres-Anfangs-Gottesdienst (mit »Heute ist das Morgen, über das ich mir gestern den
Kopf zerbrochen habe«, sagte der Chinese Hau Tschu
Jugendkantorei)
Hi. Ist es nicht spannend, andere Sitten (und Kunst)
05. 09.
Feierabendkultur
kennen zu lernen? Dazu muss ich mich allerdings
06. 09.
Start der Konfizeit 2018/2019
bewegen, mir einen Ruck geben. Kann sein, dass ich
07. – 09. 09.	Fahrradwochenende (Arbeit mit
so auch Enttäuschungen erlebe. Die erlebe ich doch
Kindern und Familien)
auch in meinem vertrauten Umfeld.
09. 09.
110 Jahre Segenskirche
Ist nicht für jedes Neugeborene alles fremd? Und
19. 09.
Feierabendkultur
doch tut es erste Schritte ins Unbekannte. Kennt
23. 09. 	Abschluss des Musiksommers mit
Schuberts »Winterreise« im Stadtkloster jemand ein Baby, das nicht wieder aufstehen wollte
nach dem Plumps? Mut braucht es schon und gesunSegen
29. 09.
Feierlichkeiten zum Jubiläum 125 Jahre de Neugier.
Aber die Religion!?
Gethsemanekirche
Sollte man die nicht außen vor lassen, um nicht vom
07. 10.
Cochabambatag
eigenen Glauben abzufallen? Dagegen halte ich:
14. 10.
Goldene Konfirmation
Prüf doch mal deine eigene Frömmigkeit im Ver09. 11.
Ökumenisches Pogromgedenken
gleich mit der fremden Religion! Zu sagen: »Du
10. 11.
Gartenaktion in Gethsemane
musst aber so glauben wie ich!«, bringt gar nichts.
11. 11.
St. Martin
24. 11.	Mozart-Requiem/Strawinsky:
Psalmensinfonie (Gethsemanekantorei) So viel tätige Nächstenliebe wie Jesus uns zeigte und
lehrte, habe ich in keiner anderen Religion gefun02. 12.
Gemeindefeier zum 1. Advent
den. Für Gott gibt es keine Fremden. Wir Menschen
08. 12.	Adventskonzert (Singschule/Gethse­
sind ALLE Gottes Geschöpfe, von ihm geliebt. Für
manekantorei)
Jesus war nichts fremd. Böses Denken und Tun
14. 12.
Senioren-Adventsfeier
lagen ihm zwar absolut fern, aber fremd war es ihm
16. 12.
Radiogottesdienst Gethsemanekirche
nicht. Gott weiß um alle dunklen Seiten in uns Men17. 12. 	Aufstellen des Weihnachtsbaumes in
schen und liebt uns trotzdem. Ist das nicht unfassbar
Gethsemane
schön?!

Fremd

Die Leute im Mittelalter kannten für ›fremd‹ (fremede) nur die Bedeutung ›weit entfernt‹, ›unvertraut‹. Die Fremde: ein Land, fern der Heimat. Das
bedeutete nicht unbedingt etwas Negatives. Für uns
heute schwingt da auch das Adjektiv ›befremdlich‹,
›unbehaglich‹ mit und lässt die Seele frösteln; das
Fremde bleibt besser außen vor. Was mir vertraut,
bekannt ist, lässt mich wohlfühlen. Vielleicht deshalb die häufig anzutreffende Ablehnung von
Flüchtlingen aus fernen Ländern. Die stören meine
Kreise, in denen ich mich auskenne. Wer weiß, welche Kultur sie mitbringen?
Ja, wer weiß, wenn man nicht fragt?

Wir können doch das Gemeinsame herausfinden
und betonen, statt auf das Trennende zu hämmern.
Klar, Fieslinge gibt es überall. Die sind uns gar nicht
so fremd.
Marie v. Ebner-Eschenbach sagte:
»Fremde sind Freunde, die man nur noch nicht kennengelernt hat.« Etwas realistischer fände ich:
»Unter Fremden sind auch Freunde, die man nur
noch nicht kennengelernt hat.«
(Fremde ...) Freunde, das Leben ist lebenswert!
Ilse Vahl

5

Barfuß in der Kirche
Interkultureller Stadtspaziergang durch Pankow
»Echt chillig« war das Gebet. Diese Rückmeldung gab
einer der Teilnehmer von „InterkulTOUR“ nach dem
liturgischen Mittagsgebet im Stadtkloster. Etwa 70
Jugendliche waren es, die Ende Juni an der interkulturellen Projektwoche des Bezirkes Pankow teilgenommen haben. Es handelte sich um zwei Willkommensklassen aus dem Oberstufen-Zentrum
Gastgewerbe in Weißensee und eine Schulklasse des
Schliemann-Gymnasiums am Prenzlauer Berg. Es
waren junge Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Milieus, und es gab eine Mischung aus
Geflüchteten und in Deutschland Verwurzelten.
Im Großbezirk Pankow (Prenzlauer Berg, Weißensee
und Alt-Pankow) liegt der Anteil von Menschen mit
Migrationshintergrund mit 16 Prozent unter dem Berliner Durchschnitt. Schulen, Jugendclubs, Freizeit­
einrichtungen werden überwiegend von Menschen
besucht, die in der Nachbarschaft leben. Das bedeutet, dass interkulturelle Begegnungen vor allem in
anderen Stadtteilen stattfinden.
Mit interkulTour wollen wir Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich emotional zu begegnen. Denn
erst dann besteht die Möglichkeit, sich zu öffnen
und Fremdes nicht als bedrohlich zu empfinden,
sondern als
Bereicherung des
eigenen

6

Erfahrungsschatzes anzunehmen. Ziel des Projektes
ist es, dass die Teilnehmenden sich trauen, Fragen
aufzuwerfen, die sie tatsächlich bewegen. Dazu sind
Begegnungen und Erlebnisse notwendig, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Gefühlsebene erreichen.
Eine Woche lang waren die Schüler*innen quer
durch den Bezirk unterwegs und haben den buddhistischen Tempel »Wat Buddhavihara« und die Khadija-Moschee der Ahmadiyya Gemeinde in PankowHeinersdorf, die Synagoge in der Rykestraße, aber
auch das Pankower Rathaus besucht. Auch die Gethsemanekirche und der Elias-Kuppelsaal standen auf
dem Programm.
In der Gethsemanekirche ertasteten die Jugendlichen zunächst mit verbundenen Augen den Kirchraum. Dann konnten sie sich entspannt in die Kirchenbänke legen und der Orgel lauschen. Anschließend erfuhren sie etwas über die evangelische
­Kirche, warum hier auch Frauen im Pfarrdienst tätig
sind, was die Taufe bedeutet, wie wir mit der Bibel
umgehen und dass in unserer Kirche auch homosexuelle Menschen heiraten dürfen – diese Information
sorgte für spontanen
Beifall der Schülerinnen und Schüler.
Von Vikarin Yvonne
Gehrke erfuhren
sie etwas über die

Ereignisse von ’89. Sie erzählte ihnen auch von ihrer
eigenen Geschichte, ihrer Trennung von ihrem Vater
durch die Mauer und dem Wiedersehen in der Nacht
am 9. November 1989. Was Freiheit bedeutet, welchen
Wert sie hat, darüber diskutierten die Jugendlichen
dann in Kleingruppen.
Im Stadtkloster machten die Schülerinnen und Schüler am 21. Juni eine Mittagspause. Einige haben am
Mittagsgebet teilgenommen, wobei einer der Jugendlichen vorm Betreten der Kirche Schuhe und Strümpfe ausgezogen hat – so wie es in einer Moschee üblich
ist. Neugier und Respekt vorm anderen Glauben
waren spürbar.
Die Jugendlichen wurden mit feiner Linsensuppe
verköstigt. Dabei war Zeit für Gespräche. Ebenso wie
wir waren auch die Mitglieder des Stadtklosterkonvents davon beeindruckt, mit welcher Offenheit manche der Geflüchteten aus dem Irak oder Syrien über
ihre schrecklichen Kriegserlebnisse erzählt haben.
Auf dem Weg vom Stadtkloster zum Elias-Kuppelsaal brach eine junge Frau aus dem Irak in Tränen aus,
als sie von den Geschichten der jüdischen Menschen
erfuhr, an die die Stolpersteine erinnern. Sie hatte
noch nie vom Holocaust gehört und es rief in ihr Erinnerungen an ihre eigenen Erlebnisse wach.
Im Elias-Kuppelsaal haben wir zwei Stunden lang
zusammen einen Swing-Tanzkurs gemacht. Ein Tanz,
der in der Nazizeit verboten war. Das gemeinsame
Tanzen war für viele in der Gruppe der Höhepunkt der
gemeinsamen Woche – das hat richtig Spaß gemacht!

Arif, dem buddhistischen Mönch Santtuto, Carolyn
Naumann von der jüdischen Gemeinde, der Pankower Integrationsbeauftragten Katarina Niewiedzial
sowie einem Team von Theaterpädagoginnen, die
für Spaß und Spiel zuständig waren und eine offene
Reflexion unterstützten.
Die Polizei hat 2014 diese Initiative mit ins Leben
gerufen. Die Durchführung der Projektwoche ist nur
möglich, weil sich zahlreiche lokale Partner und Institutionen aktiv an dem Projekt beteiligen. So hat sich
um die InterkulTOUR ein Netzwerk aus Institutionen und Einrichtungen gebildet, die nicht nur während der Projektwoche aufgesucht werden, sondern
bereits in der Vorbereitungsphase intensiv an dem
Projekt mitwirken. So entstehen tragfähige Beziehungen, die über das Projekt hinaus wirken.
Carsten Albrecht und Jasmin El-Manhy

Begleitet wurden die Jugendlichen von den jeweiligen Lehrerinnen und Lehrern, den Präventionsbeauftragten der Polizei Ute Novakovic und Florian
Schild, Pfarrerin Jasmin El-Manhy, dem Imam Said

7

Wachet und Betet!
Freiheit jetzt!
Gebetskreis in der Gethsemanekirche zeigt:

Mit freundlicher
Unterstützung von
dju in ver.di
Senatsverwaltung
Kultur und Europa
Berlin

Türkische
Filme in Berlin-Prenzlauer Berg
Unsere Dankbarkeit und Freude war und ist immer noch groß,
dass unser Gemeindemitglied Peter Steudtner aus türkischer
Haft entlassen worden ist und wieder bei uns und seiner Familie
sein kann.
Unsere täglichen Andachten aber gehen weiter. Denn
nach wie vor sitzen hunderte, ja tausende Journalisten,
Menschenrechtsaktivisten und unschuldige Bürger in Haft.
Jeden Tag um 18:00 Uhr rufen die Glocken der Berliner
Gethsemanekirche zum Gebet um Freiheit für die zu Unrecht
Inhaftierten in der Türkei und anderswo in der Welt.
Der Ruf »Wachet und Betet!« des biblischen Jesus im Garten
Gethsemane an seine Jünger ist uns ein besonderer Auftrag. Wir
kommen täglich zum Gebet zusammen und setzen uns darüber
hinaus für Menschen ein, die zu Unrecht inhaftiert sind. Wachen
bedeutet für uns auch neugierig sein, sich informieren, dazu
lernen.
Daher zeigt der Gebetskreis »Wachet und Betet! Freiheit
jetzt!« in der Gethsemanekirche (Evangelische Kirchengemeinde
Berlin-Prenzlauer Berg Nord) in einer kleinen Reihe Filme aus der
Türkei. Sie laden ein, sich mit der aktuellen Situation in der Türkei
auseinanderzusetzen – aus der Perspektive der Menschen dort.
Die Filmreihe ermöglicht darüber hinaus, neue Sichtweisen und
Einblicke auf das Leben in der heutigen Türkei zu gewinnen.
Zu sehen ist zum Beispiel aus der Zeit der Militärdiktatur
der Klassiker Yol, in einer Lang-Fassung, wie sie so noch nie im
deutschen Fernsehen zu sehen war. Darüber hinaus werden
aktuelle Filme aus der Türkei gezeigt, die ein Bild der Verhältnisse
unter der derzeitigen AKP-Regierung zeigen, aber eben auch
Zeugnis des modernen kulturellen Lebens am Bosporus sind.
	Manche Produktionen sind so neu, dass sie zum ersten Mal
in Deutschland gezeigt werden!
	Im Anschluss einer jeden Filmvorführung wird es eine
Diskussion geben. Es wird gefragt, wie es mit der Türkei weiter
gehen soll, aber auch, wie die deutsche Politik und Gesellschaft
sich zu ihrem Partnerland und den Nachbarn aus der Türkei verhält.
Spielort ist UCI KINOWELT Colosseum, unweit der GethsemaneKirche. Wir freuen uns sehr über Ihr Kommen und Ihr Interesse
Thomas Klatt und Hansjürg Schößler

8

Wir bitten zur besseren Planung, welchen Kinosaal wir belegen
müssen, um rechtzeitige Anmeldung unter:
freiheit_jetzt@hotmail.com
Eine deutsche Simultanübersetzung wird wenn nötig angeboten
Mittwoch 12. 09. 2018, 19:45 – 22:30 Uhr
YOL – THE FULL VERSION
von Yilmaz Güney und Şerif Gören, Türkei/Schweiz 1982/2017,
112 Min., türk. OmU. Einführung: Produzent Donat Keusch
Im Anschluss: Diskussion mit Günter Seufert, Stiftung Wissenschaft
und Politik (SWP) und Necla Kelek
Mittwoch 19. 09. 2018, 19:45 – 22:30 Uhr
Rauf
von Soner Caner und Baris Kaya , Türkei 2016 , Drama, 94 Min.,
türk. OmeU. Im Anschluss: Diskussion mit Seyran Ateş, Rechts­
anwältin und Initiatorin und Mitbegründerin der liberalen
Ibn-Rudhd-Goethe-Moschee in Berlin-Moabit
Mittwoch 26. 09. 2018, 19:45 – 22:30 Uhr
Ivy
von Tolga Karaçelik, Türkei 2015, 104 Min., türk. OmeU
Im Anschluss: Diskussion mit Peter Steudtner,
Mitglied der Berliner Gethsemane-Gemeinde
Mittwoch 10. 10. 2018, 19:45 – 22:30 Uhr
The smell of money/ Paranin Kokusu
von Ahmet Boyacıoğlu, Türkei 2018, 100 min., türk. OmdueU
Im Anschluss: Diskussion mit dem Regisseur Ahmet Boyacıoğlu
(auf deutsch)
Mittwoch 17. 10. 2018, 19:45 – 22:30 Uhr
Lal Gece – Night of Silence
von Reis Çelik, Türkei 2012, 94 Minuten, türk. OmeU
KINOWELT
Im Anschluss: DiskussionUCI
mit Christian
Mihr,Colosseum
Reporter ohne
Grenzen
Konzept: Thomas Klatt / Hansjürg Schößle
Mittwoch 24. 10. 2018, 19:45 – 22:30 Uhr
Yol kenari / Sideway
von Tayfun Pirselimoğlu, Türkei/Griechenland/Frankreich 2017,
Drama, 119 min., türk. OmeU. Im Anschluss: Diskussion mit Ver­
tretern der Ökumene und der muslimischen Community zur
Möglichkeit des interreligiösen Dialogs.

Jubelkonfirmation
Wurden Sie im Jahr 1958 oder 1968 oder 1993 konfirmiert?
In einer Kirche in unserer Gemeinde oder anderswo?
Feiern Sie also in diesem Jahr ihr 60., 50. oder 25. oder
ein anderes für Sie wichtiges Konfirmationsjubiläum?

dung
Herzliche Einla
zur
tion
Jubelkonfirma

Dann laden wir Sie herzlich ein zur Jubelkonfirmation am 14. Oktober 2018.
Um 9.30 vor dem Gottesdienst ist Zeit und Raum für Begegnungen und
Erinnerungen.
Wir feiern um 11 Uhr in der Gethsemanekirche einen Erntedank-Gottesdienst.
Wir danken für alles, was in unserem Leben reift und gedeiht. Wir danken
auch für Ihr Ja damals und Sie werden noch einmal persönlich gesegnet.
Gern können Sie sich schon jetzt im Gemeindebüro für die Begegnung
an­melden. Wenn Sie noch andere Menschen aus Ihrem Konfirmationsjahrgang
in unserer Gemeinde kennen und Kontaktadressen haben, geben Sie uns gern
Bescheid.

9

Zu Beginn der Sommerferien fand, wie in den
vor­herigen Jahren, die Sommerrüste mit Kindern
statt. Die ›kleinen Mäuse‹ erlebten diese Zeit in
Klein Bademeusel und die großen Kinder in
Grünow. Mit über 210 Kindern, Jugendlichen
und Erwachsenen erlebten wir Gottes Natur und
Schöpfung, feierten gemeinsam Gottesdienst,
spürten greifbar Gemeinschaft und haben mehr
zu unserem Thema »Freiheit« entdeckt. Bei einer
kleinen Um­frage im Bus auf der Heimreise: »Was
war das schönste bei der Fahrt?« kamen folgende
Antworten.

Sommerrüste

Eindrücke von der Sommerrüste Grünow:
im Planwagen schlafenLagerfeuer mit
MarshmellowsWorkshops waren toll – Schablonen
WorkshopBadenDisco mit ultraviolettem Licht
FußballschauenDraußensein, essen, spielen
Werwolf in der JurteLecker Pizza aus dem
LehmofenMorgenkreis mit Musical
Eindrücke von der Sommerrüste
Klein Bademeusel: DiscoFreibad mit Turmspringen 3m-5m-10mLagerfeuer & Liedersingen
Popcornmein Geburts­tagFahrradtourNachmittagsangebotein der Kapelle schlafenumgeschriebene Märchen an der AbendbühneGelän­
despielHochzeitKircheT-Shirts mit Bügelfolie
gestaltenletzter Abend...

10

Dank an alle – Kinder, Eltern, jugendliche und
erwachsene Teamer, Spender und Unterstützer – für
diese schöne Zeit!!! 
A. Erdmann, J. El-Manhy, M. Jost , T. Kuske

Nicht vergessen: Schuljahresanfangsgottesdienst bzw.
Einschulungsgottesdienst am 26. August, 11:00, mit der
Jugendkantorei und Pfarrerin Jasmin El-Manhy

KUK

KUG

Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche

Sa, 1. September, 10:00
Thema:
Nimm dir Zeit für Gottes
Wunder

Kinder, Kinder

s. S. 31

11

Die Segenskirche wird 110
Befestigung (Nagelung) der Kupferblecheindeckung erneuern

Als am Ende des 19. Jahrhunderts der Bauboom in
dem nordöstlichen Teil Berlins zunahm, sind neben
Schulen als öffentliche Gebäude vor allem Kirchneubauten entstanden, so als »Tochterkirchen«
von Zion: 1891 – 1893 Gethsemane (Architekt:
August Orth) und 1905 – 1908 die Segenskirche
von den Architekten August Dinklage, Ernst Paulus
und Olaf Lilloe. Wenig später kamen fast gleichzeitig
die Elias-Kirche (1907 – 1910) und die Paul-GerhardtKirche (1908 – 1910) dazu, beide von dem Regierungsbaumeister Gustav Werner und dem Architekten Fritz Förster. In welch kurzer Zeit sind diese
Großbauten entstanden – verglichen mit den
heutigen Bauzeiten!

Putzspiegel abschlagen u. erneuern

Schadhafte Bodenabdeckung aus Kupferblech einschl. aller Anschlüsse erneuern

Kriegsschaden, nicht fachgerecht in Beton saniert,
Formsteine austauschen

Kriegsschaden, Steinaustausch
Putzspiegel abschlagen u.erneuern

Kriegsschaden, Steinaustausch

Kriegsschaden, nicht fachgerecht im
Mauerwerksverband saniert, Steinaustausch

Verkrustungen u. abschälendes
Mauerwerk, ausgewaschene Fugen

Nicht fachgerecht sanierte Formsteine
ersetzen (Ziegel- statt Betonsteine)

Das in die Häuserzeile der Schönhauser Allee ein­
gepasste Gebäudeensemble von Gemeindehaus
(mit dem 75 m hohen Kirchturm, dem Pfarrhaus
und der hinter einem Innenhof gelegenen Kirche)
ist ungewöhnlich. Auch innen fasziniert die Segenskirche mit einer ungewöhnlichen Gestaltung.
Im Gegensatz zu den neoromanischen und neo­
gotischen Innenausstattungen von Gethsemane,
Paul-Gerhardt und Elias standen hier auch Renaissance und Barock Pate. Die Emporen mit den farbig
gefassten Kartuschen, der die Apsis formende
­Säulenumgang hinter dem Altar, der die Kanzel
einbezieht und unter der Orgel in der gleichen
Achse steht, überraschen den Besucher.
Die Kirche und die Gemeinde hatten eine wechselvolle Geschichte. Krieg, Konflikte in der Gemeinde
zwischen Bekennender Kirche und Deutschen
Christen, Taufe konvertierter Juden und schließlich
die Repressalien der atheistischen Demagogie der
DDR bis hin zu Widerstand und Bürgerbewegung
markieren die Jahre bis 1990. 2001 erfolgte die
Gemeindefusion der oben genannten vier Kirchen
und Gemeinden zur großen Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Damit war auch die
Bindung der einzelnen Kirchenbesucher an »ihr«

12

Abgewitterte Sandsteinoberflächen bis auf den
gesunden Stein abtragen u. Schalenbildung entfernen

Kriegsschaden, Steinaustausch

Verkrustungen u. abschälendes MW, ausgew. Fugen

Verkrustungen u. abschälendes
Mauerwerk, ausgewaschene Fugen

Putzspiegel abschlagen u.erneuern
Nicht fachgerechte Mörtelantragungen d. Sandsteinquader entfernen u. durch Vierungen bzw. auf Sandstein abgestimmte Mörtelantragungen ersetzen

Kriegsschaden hinter Balkonbrüstung

Verkrustungen u. absch. MW, ausgew. Fugen

Putzspiegel abschlagen u. erneuern
Kriegsschaden, Formsteinaustausch
Fassadensanierung

Schadens- und Maßnahmenkartierung Ostfassade

Seite 1

Jahre alt
Kirchengebäude lockerer geworden, und wir
suchten Partner für die Neubelebung christlicher
Spiritualität hier im Prenzlauer Berg. Das sollte ein
Alleinstellungsmerkmal für den Standort Segens­
kirche werden.
Die Schweizer Communität Don Camillo in Mon­
mirail stellte sich dieser Herausforderung, und mit
dem Stadtkloster Segen e.V. erfolgte 2007 eine Ausgründung der Familienkommunität. Heute leben
hier zwei Familien und Singles im Konvent, unterstützt von zeitlich befristeten Mitarbeitenden.
Stundengebete, AbendbeSINNung, besondere
­Gottesdienste stehen jedem offen, aber auch Übernachtungen, Einkehrtage sowie Exerzitien und
Glaubenskurse werden angeboten und gut angenommen – von Berlinern und internationalen
Gästen. Eine der großen Herausforderungen, die sich
nach dem Einzug des Stadtklosters stellte, waren
Renovierung und Umbau der Gebäude für die neuen
Zwecke sowie die Sanierung der Fassaden. So konnten Gästezimmer mit Bad und Aufzug gebaut sowie
ein Andachtsraum eingerichtet, aber auch wertvolle
Reliefs restauriert und maßgeschneiderte Formsteine ersetzt werden. Nun steht eine große Aufgabe
bevor: Der Turm zeigt Kriegs- und Nachkriegsschäden und muss innen und außen dringend saniert
werden. Dazu erbitten wir dringend Spenden, denn
die Gesamtsumme von ca. 670.000 € kann zwar
durch Fördermittel teilweise bestritten werden, doch
um diese zu erhalten, m
­ üssen Eigenmittel in Höhe
von 60.000 € vorab nachgewiesen werden.

Programm:
Beginn um 10.30 Uhr mit einer Andacht.
Von 11 – 21 Uhr ist die Kirche offen.
Führungen gibt es um 11 Uhr und 14 Uhr.
Um 16.30 Uhr wird eine musikalische – geschicht­
liche Hommage an 110 Jahre Segenskirche erfolgen.
Oliver Vogt spielt auf der wertvollen Sauer-Orgel (W.
Sauer, Frankfurt/Oder, op. 993) und Ursula Kästner
führt durch die wechselvolle Geschichte der Kirche.
Außerdem werden Kaffee und Kuchen angeboten
sowie Aktionen für Kinder.
Der Tag schließt ab mit der AbendbeSINNung
um 20.30 Uhr.
Lassen Sie sich überraschen – und seien Sie herzlich
willkommen!
Als Geburtstagsgeschenk freut sich das
Stadtkloster über Spenden für den Erhalt des
Kirchturms: Stadtkloster Segen,
Spendenkonto: KD Bank Dortmund
IBAN: DE65 3506 0190 0000 3330 00
BIC: GENODED1DKD
Ursula Kästner

Wir werden deshalb den Geburtstag der »alten
Dame« Segenskirche nicht am 6. Dezember, dem Tag
der Einweihung, feiern, sondern bereits am Sonntag,
dem 9. September, am Tag des Offenen Denkmals®,
um besonders an den Denkmalwert dieses einzigartigen Gebäudeensembles zu erinnern.

13

Gott in der Stille begegnen

Stadtkloster Segen

Stadtkloster Segen: Einführung in die christliche Meditation

14

Ankommen, ruhig werden, Zeit haben. Jeden Donnerstagabend um 20 Uhr
lädt der Konvent des Stadtklosters Segen ein zu stillem Gebet und Meditation
in der Dachkapelle. Im hektischen Berlin-Alltag wollen wir dem Schweigen
und dem »leisen Säuseln« Gottes (1 Könige 19, 12) Raum geben.
Nach einer Zeit des Ankommens folgt ein kurzer Impuls: Dabei kann es um
einen Bibeltext gehen oder um ein Bild oder Text aus der Tradition der Kir­
che. Nach wenigen Worten zum Thema ertönt der Gong und wir schweigen
gemeinsam ca. 30 – 35 Minuten. Das zuvor gehörte Bibelwort darf, muss aber
nicht die Leitschnur des individuellen Meditierens jedes Teilnehmenden sein.
Eine offene Körperhaltung, sowie das stete Zurückkehren zum eigenen Atem
helfen, zu sich zu kommen und bei sich selbst zu verweilen.
Wir sind offen für Meditierende aller spiritueller Richtungen. Gleichzeitig
betonen wir, dass wir in der christlichen Meditation neben dem Leer-Werden
auch und vor allem Gottes Fülle, die Gegenwart des liebenden Du erfahren
dürfen. Jede und jeder geht seinen Meditations-Weg zunächst alleine. Aber
wir wollen auch vertrauen auf die Erfahrungen derer, die vor uns gelebt
haben: »Wir gehen nie allein, Gott geht alle Wege mit«, sagte Pater Alfred
Delp (1907 – 1945).
Nach dem Schluss-Gong endet die stille Zeit. Wer will, ist im Anschluss ein­
geladen, noch zu bleiben und am Nachtgebet, der Komplet, in der Segens­
kirche teilzunehmen. Nachdem alle im Schweigen ganz individuell unter­
wegs waren, fließen dann die Gedanken und Gebete zusammen in die
Liturgie der Komplet. Ebenso wertvoll ist es, den eigenen, stillen Weg weiter
zu gehen und statt zum Nachtgebet direkt nach Hause zu gehen.
Noch bis zum 13. September stehen diese Abende unter dem Motto »Einfüh­
rung in die christliche Meditation«. Kurze Impulse wollen Ungeübten den
Einstieg erleichtern. Dabei helfen sollen die Wegschritte des Meditierens nach
Ignatius von Loyola (1491 – 1556).
Carsten Albrecht

Dolby surround
aus dem 16. Jahrhundert
Chorkonzert »Raumklang (Sternen)licht«
Mitte Juni eröffnete das Konzert des Ensembles
­Ad-hoc unter Leitung von Kim Nguyen den Musiksommer der Kirchengemeinde. Gleichzeitig war es
ein Benefizkonzert für die Sanierung des Kirchenturmes. Seit 2006 führt Kim Nguyen diese Konzerte
in der Segenskirche durch. Die Auswahl der Werke
zeigt die gute Kenntnis des Raumes und seiner Akustik. Ein Klassiker ist inzwischen »Spem in alium«
von Thomas Tallis. Wenn der Chor sich mit seinen
40 Stimmen auf der Empore aufstellt, erklingt die
Musik aus dem 16. Jahrhundert in Dolby surround.
Großartig! Dieses Jahr wurden Werke von Tallis
(spem in alium), Striggio (Ecce beatam lucem),
Whitacare, Esenvalds, Elgar und Lawton (Urau­f­
führung!) aufgeführt. Im September kann man
den Ad-hoc Chor noch einmal hören. Es lohnt
un­bedingt, sich den 23. September vorzumerken.

Angebote im Stadtkloster
Einführung in die christliche Meditation
5. Juli bis 13. September 2018. Jeweils donnerstags
20 – 20:50 Uhr in der Dachkapelle
Sommerfilmabend 10. August 2018
Premierenstart: Filmabend im Sommer.
Darum Beginn um 19.30 Uhr
mit Snacks und Getränken.
Filmstart um 20.30 Uhr. Mehr Info:
urs.troesch@stadtklostersegen.de

Weitere Benefizkonzerte im Stadtkloster:
25. August 2018 19 Uhr
Il cimento dell’armonia
Zeynep Coskunmeric, Violine / David Leeuwarden,
Laute; Musik des 16. und 17. Jahrhunderts aus Italien, Frankreich und Deutschland. Violine und
Laute, deutsche und türkische Herkunft, Rationalität
und emotionale Hitze, hier kommen diese Gegensätze zusammen.
Samstag, 1. 9. 2018 19 Uhr
Raise Your Hands in Praise
Wings of Joy Gospelchor
Erleben Sie mit dem Chor die Freude am Singen und
die Begeisterung für Gospelmusik! Das Programm
umfasst klassische Spirituals, Gospelsongs ebenso
wie Songs aus den Genres ›Modern Gospel‹ und ›Contemporary Gospel‹.
Sonntag, 9. 9. 2018 16.30 Uhr
Geschichte der Segenskirche in Wort,
Bild & Musik
Oliver Vogt, Orgel / Ursula Kästner, Texte;
An der wertvollen Sauer-Orgel (W. Sauer, Frankfurt/
Oder, op. 993) erklingen Werke aus 110 Jahren
Musik- und Orgelgeschichte. Die wechselvolle
Geschichte der Segenskirche mit ihren Besonderheiten, Kuriositäten und Geheimnissen wird
vorgestellt.
Sonntag, 23. 9. 2018 15 Uhr
Schuberts Winterreise
Ensemble Ad hoc, J. Leuschner, Bariton,
T. Bächli, Klavier, Kim Nguyen, Leitung; Abschlusskonzert des Musiksommers.
Liederzyklus in der Fassung von Gregor Meier für
Soli, Chor & Klavier.

15

Gottesdienste
Elias-Kuppelsaal

Gethsemane

Göhrener Str. 11
05. 08. 2018
10. Stg. nach Trinitatis
12. 08. 2018
11. Stg. nach Trinitatis

Stargarder Str. 77
11:00 Pfn. Bellmann, A

09:30 Prädikant Schubert

19. 08. 2018
12. Stg. nach Trinitatis

11:00 Prädikant Schubert
11:00 Pf. Kuske

26. 08. 2018
13. Stg. nach Trinitatis

09:30 Pfn. Bellmann, A

11:00 P
 fn. El-Manhy
Einschulungsgottesdienst
Jugendkantorei

02. 09. 2018
14. Stg. nach Trinitatis

09:30 Pfn. Bellmann & Team, K
Mirjam-Gottesdienst

11:00 Pfn. El-Manhy, T

09. 09. 2018
15. Stg. nach Trinitatis

09:30 Vikarin Gehrke, K

11:00 P
 fn. Bellmann, A, K
Entsendung Freiwillige Aktion Sühne­zeichen
Friedensdienste

16. 09. 2018
16. Stg. nach Trinitatis

09:30 Präd. Schubert, K

11:00 Pf. Kuske, K

23. 09. 2018
17. Stg. nach Trinitatis

09:30 Pfn. Bellmann, A, K

11:00 Pfn. Bellmann, T, K

30. 09. 2018
18. Stg. nach Trinitatis

09:30 Pfn. Bellmann, T, K

11:00 Pfn. Bellmann, K

St. Elisabeth-Stift
Andachten in der Kapelle: mittwochs 09:30
Gottesdienste in der Kapelle:
August
Fr, 10. 08. 18 10:30 Gottesdienst mit Abendmahl mit Pfn. Bellmann
So, 19. 08. 18 10:30 Gottesdienst
So, 26. 08. 18 10:30 Gottesdienst
September		
So, 09. 09. 18 10:30 Gottesdienst zum Tag des offenen Denkmals
So, 16. 09.18 10:30 Gottesdienst mit Pfarrer Seidenschnur

16

Paul Gerhardt
Wisbyer Str. 7
05. 08. 2018
10. Stg. nach Trinitatis

09:30 Pfn. Bellmann

12. 08. 2018
11. Stg. nach Trinitatis

Stadtkloster Segen
Schönhauser Allee 161
20:30 AbendbeSINNung
Auf Reisen: Abraham
20:30 AbendbeSINNung
Auf Reisen: Elia

19. 08. 2018
12. Stg. nach Trinitatis

09:30 Pf. Kuske, A
14:00 P
 f. Redmanis
Gottesdienst in lettischer Sprache

20:30 AbendbeSINNung
Auf Reisen: Der Kämmerer aus Äthiopien

26. 08. 2018
13. Stg. nach Trinitatis

09:30 Pf. Kuske
11:00 Vikarin Gehrke, Krabbelgottesdienst

20:30 AbendbeSINNung
Auf Reisen: Die Aussendung der Jünger

02. 09. 2018
14. Stg. nach Trinitatis

11:00 P
 fn. Bellmann & Team, F
Mirjam-Gottesdienst

20:30 AbendbeSINNung
Große Worte in der Bibel: gnädig

09. 09. 2018
15. Stg. nach Trinitatis

09:30 Pf. Kuske
11:00 P
 f. Kuske
Krabbel-Gottesdienst

20:30 AbendbeSINNung
110 Jahre Segenskirche

16. 09. 2018
16. Stg. nach Trinitatis

09:30 Pf. Kuske, A
14:00 P
 f. Redmanis
Gottesdienst in lettischer Sprache

20:30 AbendbeSINNung
Große Worte in der Bibel: selig

23. 09. 2018
17. Stg. nach Trinitatis

09:30 N.N.

20:30 AbendbeSINNung
Große Worte in der Bibel: heilig
20:30 AbendbeSINNung
Große Worte in der Bibel: ewig
A	Abendmahl
B Basar
F 	Familiengottesdienst
K	Kindergottesdienst
T Taufe

Induktionsschleife für
Hörgeräte vorhanden

Gottesdienste

30. 09. 2018
18. Stg. nach Trinitatis

17

Ismus
Begriffe mit »ismus« als Endung haben den Bei­
geschmack von einseitiger Übertreibung, so z. B.:
Fanatismus, Egoismus, Rassismus, Nationalsozialismus usw.

Neues Schuljahr – Neues Glück

Die ›Ismen‹ sind tickende Zeitbomben: Man weiß
nie, wann sie explodieren zu Gewaltanwendung.
Dabei ist ›sozial‹ z.B. an sich gar nichts Böses, heißt
es ja, sich um den Nächsten zu sorgen

Die Junge Gemeinde trifft sich wieder.
Jetzt neu: Mittwoch und Donnerstag
jeweils ab 18.30 Uhr, direkt im Anschluss
an den Konfirmandenunterricht.
Ankommen ab 18.30 Uhr, Essen um 19.00 Uhr
und alle 2 Wochen ein Thema oder eine Aktion.
Immer abwechselnd, also
Mittwoch, 22. August,
Donnerstag, 30. August,
Mittwoch, 5. September,
Donnerstag, 13. September und so weiter.
Da wir in den Herbstferien, vom 1. – 4. November
zusammen mit der JG aus der Gemeinde am
Weinberg, unter dem Thema »Protest« nach
Meuchefitz fahren und auch der neue Konfirmandenjahrgang dieses Thema hat, werden wir
uns ebenfalls zu Anfang des neuen Schuljahres
damit beschäftigen.
Neben mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten in der Protestbewegung sollen Protestkultur,
Protestsongs und aktuelle Protestbewegungen eine
Rolle spielen.
Herzliche Einladung an alle Jugendlichen ab 17+
zur »Alten-JG«. Diese trifft sich alle 14 Tage
donnerstags ab 19.00 Uhr auch in Paul-Gerhardt.
Erster Termin nach den Ferien: 23. August.
Solange wünsch ich schöne Ferien, – bis denne
Tom Griep

18

Der Sozialismus aber schränkt den Begriff ›Nächster‹
ein auf den, der ihm genehm ist, der denkt wie er.
Damit hatte schon Jesus zu seinen Menschzeiten zu
kämpfen, als man ihm nahelegte, gewisse Mitmenschen auszugrenzen. Tat er aber nicht. Er lebte die
Idealform von sozialem Miteinander vor. Dafür
musste er auch Schläge einstecken, buchstäblich.
Christ zu sein, verärgert Egoisten, da sie spüren, dass
sie eigentlich nicht dem Ideal des Gottesbildes entsprechen. Und wer möchte nicht vor aller Welt (und
vor Gott) beliebt, richtig toll sein?
Rational zu handeln und zu denken, ist für die
meisten selbstverständlich. Jeder hält sich für einen
vernünftigen Menschen.
Rationalismus dagegen schließt jedes Gefühl aus.
Da ist es wieder: das Ausschließende beim Ismus.
Verstand und Gefühl sollten sich ergänzen; nur so
kann der Mensch zu Harmonie gelangen.
Nun ja: »Es kann der Frömmste nicht in Frieden
leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.«
Ob er wirklich böse ist? Vielleicht mal reden, mit­
einander, nicht gegeneinander?
Vielleicht leidet er bloß an irgendeinem Ismus?
Ich glaub, is mus jetzt aufhören.
Ilse Vahl

Aufbrüche

Sommerpredigtreihe
Im Rampenlicht:
Randfiguren der Bibel
05. August
in Paul-Gerhardt
und Gethsemane
Pfarrerin Bellmann

Junia

Agnes Verano und Nepomuk Riva

ein Konzert zu zwei Stimmen und vier Händen

Elias-Kuppelsaal, 26.08.2018, 19:30 Uhr

12. August
in Elias und Gethsemane
Prädikant Georg Schubert

Phoebe

Wenn wir uns ans Klavier setzen und neue Melodien und Zusammenklänge
suchen, brechen wir auf – oft in andere Welten und unbekannte Regionen.
Mal landen wir in der Wüste, mal in einer grünen Oase.

19. August
in Paul-Gerhardt und
Gethsemane
Pfarrer Kuske

Wenn wir unsere Stücke spielen, wenn wir unsere Lieder singen,
erzählen wir etwas von den Orten und Erlebnissen, zu denen wir aufgebrochen
sind. Von den Bergen, auf die wir gestiegen sind, von dem See, der sich vor uns
geöffnet hat.

Silas

Mit Musik sehnen wir uns an Orte oder zu Menschen, zu denen wir aufbrechen
möchten oder wohin wir zurückkehren wollen. Dann sehen wir die Stadt vor
uns oder jemand vor einem Haus, der uns mit offenen Armen erwartet.
Musik kann aber auch etwas in uns aufbrechen, von dem wir nicht wussten,
dass es in uns wohnt. Das zu uns kommt und in vielen Klängen sich in die Welt
verbreiten möchte.
Neue Aufbrüche in Musik spielen und singen
Agnes Verano und Nepomuk Riva
am 26.08. ab 19:30 Uhr im Elias-Kuppelsaal.
Für Agnes Verano ist es zugleich ein Startzeichen
und Abschiedskonzert von Berlin, da sie die Gemeinde
im Herbst für ein Studium in Wien verlassen wird.
Eintritt frei, Spenden erwünscht.

19

Holocaust – Fakten, Orte, Menschen
ein interkulturelles Erinnerungsprojekt

Ökumene

Am 21. 6. fand die Auftaktveranstaltung zum
­Holocaustprojekt statt, mit dem der Ökumenische
Arbeitskreis Prenzlauer Berg anlässlich des bevorstehenden 80. Jahrestages der Reichspogromnacht
neben Interessierten aus den Gemeinden auch
Geflüchtete ansprechen möchte. Humam Nasrini,
ein Philosophie-Dozent aus Alleppo, arbeitet in der
Projektgruppe mit. Er übernahm an diesem Abend
die Übersetzung ins Arabische. Es ist ihm ein
Herzensanliegen, Menschen aus dem arabischen
Raum über dieses dunkle Kapitel der Deutschen
Geschichte zu informieren. Er ist der Ansicht, dass
die Informationen über den Holocaust in
­diesen Ländern sehr lückenhaft sind. Information und Gespräch hält er für die besten Mittel,
um Vorurteile und Hass gegenüber Juden zu
überwinden.
Der Saal in der Evangelischen Gemeinschaft
(Driesener Str. 1) war an diesem ersten Abend
gut gefüllt. Deutsche und Geflüchtete aus

20

Syrien, dem Irak, aus Afghanistan und dem Iran
verfolgten den Vortrag von Marcellus Jany über die
Geschichte der Judenverfolgung von der Antike bis
zum Holocaust. Nach dem Vortrag waren es vor
allem die Geflüchteten, die viele Fragen hatten. Für
sie war es schwierig, die Ursachen für den Holocaust
zu verstehen. Ihre Fragen regten auch die deutschen
Teilnehmer zum Nachdenken an. Es wurde deutlich,
welche Gefahr von menschenverachtenden Ideologien ausgeht und wie wichtig es ist, die eigene
Geschichte aufzuarbeiten, sich der Schuld zu stellen
und den Anfängen von Diskriminierungen zu
wehren. Geflüchtete verwiesen auf ihre eigenen
Erfahrungen mit Diktatur und Terror in Syrien und
äußerten ihre Sehnsucht nach Demokratie und
einem friedlichen Miteinander der Religionen und
Nationen.
Die Flüchtlingskoordinatorin des Bezirksamtes
Pankow, Frau Birgit Gust, die aus persönlichem
­Interesse gekommen war, bedankte sich bei den

Veranstaltern für den Mut zu diesem Projekt. Dass
das Thema sehr bewegt hat, zeigte sich auch an den
langen und intensiven Gesprächen bei Tee und
Snacks im Anschluss an den offiziellen Teil.
Am 30. 6. fand das Holocaustprojekt seine Fort­
setzung mit dem Besuch der Gedenkstätte Sachsen­
hausen. In zwei Führungen wurden die 30 Teilnehmer, unter ihnen 15 Geflüchtete, über das Gelände
geführt. Dieses KZ wurde als Lager für politische
Gegner und andere unliebsame Personen errichtet.
Die Juden, die hier inhaftiert waren (ca. 20 %) hatten
unter allen Inhaftierten die schlechtesten Überlebenschancen. Ab 1942 wurden die jüdischen Insassen nach Ausschwitz deportiert. Die Führungen
endeten bei dem Vernichtungstrakt mit der Gaskammer und den Verbrennungsöfen. Zigtausende,
vor allem russische Kriegsgefangene, wurden hier
noch in den letzten Kriegswochen hingerichtet. Der
Besuch des KZ’s weckte in Fadi und Rabi aus Syrien
Erinnerungen an eigene Gefängnisaufenthalte.
­Girgis aus Ägypten berichtete von der wachsenden
Judenfeindlichkeit in seiner Heimat.
Dieses Projekt will nicht nur über den Holocaust
informieren und somit auch zu einem besseren
­Verständnis des Nahost-Konflikt beitragen. Es soll
auch aufzeigen, wie man in Deutschland mit der
Vergangenheit umgeht. Die arabisch-sprachigen
Teilnehmer erhielten eine Info-Broschüre über den
Holocaust, verbunden mit der Bitte, diese wichtigen
Informationen auch ihren Freunden weiter zu
geben.
Alle Interessierten sind herzlich zu den weiteren
Veranstaltungen dieser Reihe eingeladen.
Alle Veranstaltungen sind kostenlos.
Das Projekt
wird gefördert durch das Bundesprogramm
»Demokratie leben«.
Katharina Jany

Do, 23. 8. 2018, 19:00 Uhr
Zeitzeugengespräch mit Margit Siebner (HolocaustÜberlebende)
Ort: Evangelische Gemeinschaft, Driesener Str. 1
Sa, 29. 9. 2018
Besuch der Gedenkorte für die Opfer des Nationalsozialismus (Sinti und Roma, Euthanasie-Opfer, Homosexuelle, Juden) im Rahmen der Interkulturellen Woche
Treffpunkt: 14:00 Uhr, Brandenburger Tor (Ende
ca. 15:30 Uhr)
Fr, 19. 10. 2018, 16:30 (Anmeldung erforderlich)
Besuch der Synagoge in der Oranienburger Straße
(Centrum Judaicum)
Treffpunkt: 16:15 Uhr, Oranienburger Str. 28 – 30
(Ende: 18:30 Uhr)
Veranstalter: Ökumenischer Arbeitskreis Prenzlauer Berg
www.oeak.de; Anmeldungen über info@oeak.de

21

Gedenkgottesdienst
für Liu Xiaobo
Wachet & Betet!
Tu deinen Mund auf für die Stummen
und für die Sache aller, die verlassen sind!
Gedenkgottesdienst für den Friedensnobelpreisträger
Liu Xiaobo in der Gethsemanekirche Berlin am 13. Juli 2018.

Zum ersten Todestag des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo gab es in
der Gethsemanekirche einen Gedenkgottesdienst. Seine Witwe Liu Xia
konnte nicht teilnehmen, doch viele andere waren gekommen – wie die
Autorin Herta Müller und der Liedermacher Wolfgang Biermann, Liao
Yiwu, Autor; Tienchi Martin-Liao, Autorin; Roland Kühne, Pfarrer;
Schüler*innen des Rhein-Maas Berufskollegs Kempen; Journalisten aus
aller Welt hatten sich zum Gedenkgottesdienst für Liu Xiaobo eingefunden. Besonders stark vertreten waren Filmteams aus Hongkong, Taiwan
und Japan.

22

Alle Fotos dieser Seite:
Markus Rheinfurth

EKPN on Tour nach Dortmund

als Helfer zum Kirchentag zu fahren. Für Helfende
gibt es ganz unterschiedliche Aufgaben, wie z.B. die
Einlasskontrolle bei großen Veranstaltungsgebieten,
Unter der Losung »Was für ein Vertrauen« findet
vom 19. – 23. Juni 2019 in Dortmund der 37. Deut­ den Ordnungsdienst an verschiedenen Veranstaltungsorten, oder in der Schalverspendung. Einsatzsche Evangelische Kirchentag statt. Unsere
ort und Aufgabe werden wir dann mit allen Betei–
Gemeinde hat im letzten Jahr die Atmosphäre und
ligten besprechen.
Stimmung des Kirchentages hautnah erleben und
Als Teilnehmende:
mitgestalten können. Für alle, die noch immer dieDarüber hinaus wollen wir gern als ganze Gemeinses Gefühl in sich tragen, oder es wieder bzw. neu
de/Kirchenkreis in allen Altersstufen zum Kirchenerfahren wollen, soll es die Möglichkeit geben, den
tag fahren. Wie wäre es, mit mehreren Reisebussen
Kirchentag zu besuchen. Seien Sie, sei Du dabei, als
bequem von Berlin nach Dortmund und zurück zu
Mitwirkende im Zentrum Jugend, als Helfende, im
fahren und gemeinsam an einem Ort untergebracht
Quartierteam oder als Teilnehmende.
zu sein? Kein Gepäck durch die Stadt zum Quartier
Als Mitwirkende:
tragen und keine komplizierte An- und Abreise zum
(reduzierte Kartenpreise und 3 Tage etwa zwischen
Schlussgottesdienst.
4 und 6 Stunden im Dienst)
Als Quartierteam:
Im Kirchenkreis und auch darüber hinaus gibt es
(Quartierteams haben ähnliche Konditionen wie
bereits einige Ideen und Bestrebungen zur Betei­
ligung am Kirchentag. So soll es im Zentrum Jugend Helfer)
ein eigenes »EJBO (Ev. Jugend Berlin-Brandenburg- Für ein eigenes Quartier wäre auch ein eigenes
Quartierteam optimal. In diesem Bereich haben wir
Schlesische Oberlausitz) Dorf« geben, dass sich zu
ja in Berlin schon Erfahrungen gesammelt, die uns
Großteilen aus unterschiedlich gestalteten Containern zusammensetzt. Vielleicht wird auch in unserer dabei helfen können.
Für Interessierte:
Jungen Gemeinde ein Container gestaltet und vor
wird es ein Vortreffen im Januar geben und einen
Ort aufgebaut.
kurzen Impressionsblock in der nächsten GemeinAls Helfende:
deversammlung. Weitere Informationen zum
(Helfer zahlen lediglich ihre An-/Abreise und sind
Kirchentag unter kirchentag.de, Informationen
täglich etwa 6 – 8 Stunden im Dienst)
und Interessensbekundung bei Tom Griep unter
Neben der Option als Mitwirkende im Zentrum
t.griep@ekpn.de.
Jugend dabei zu sein, soll es die Möglichkeit geben,

23

Gruppen & Kreise
Angebote für Kinder
Gethsemane
Spielgruppen für Krabbelkinder
Do. Nachmittag
bis 3 Jahre, Markus Jost,
T.: 0179-7 64 00 33
E-Mail: m.jost@ekpn.de
Krabbelgottesdienste / Paul Gerhardt
26.08.,
Mitten in der großen Flut – Noah
11 – 11:30
09. 09.,
11 – 11:30

di. 18:00
mi. 18:00

Familiengottesdienst / Paul Gerhardt
02. 09.
07.10.

Stillgruppe
jeden 3. Mi im
Monat 10 – 12:00

11:00
Kugkuk Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche Elias,
einmal im Monat Sa von 10 – 12:00
Sa, 01. 09.

Thema: Nimm dir Zeit für Gottes
Wunder

Christenlehre Elias
Die Geschichtensammler 1. + 2. Kl.
mi. + do.
15 – 16:00
Geschichtensammler+ Schatzsucher 1. – 4. Klasse
do. 16:30 – 17:30
Die Schatzsucher 3. + 4. Kl.
mi. + do.
16:15 – 17:15
Die Weltenbummler 5. + 6. Kl.
mi. 17:30 – 18:30
do. 17:45 – 18:45

Teams Krabbel- und Familiengottesdienste
Pfn. A. Bellmann
Kontakt 0157 - 32 66 65 49
Kindergottesdienst-Vorbereitung
In Elias und in Gethsemane ist wöchentlich Kindergottesdienst,außer in den Ferien. Das KiGo-Team Gethsemane braucht Verstärkung! Interesse am Einstieg zum
06. 09.? Bitte melden bei Pfarrerin Almut Bellmann
a.bellmann@ekpn.de.
Junge Gemeinde • Paul Gerhardt, Jugendkeller

Väter & Mütter
PEKiP® Elias,
Göhrener Str. 11
a: fr, 09.30 – 11:00
b: fr, 11:15 –12:45
c: fr, 13:15 – 14:45
Ltg: Stephanie Neeb

Kursgebühr 65 €, Gemeinde freut
sich über Spenden zur Deckung der
Heiz- und Betriebskosten. Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte, Frau Reich, T.: 25 81 85-410
E-mail: familienbildung@kkbs.de
www.fbs-stadtmitte.de
Kontakt: Ulrike Sandow,
T.: 44 73 32 31

Begegnung und Soziales
Laib & Seele jeden Lebensmittelausgabe, GemeindeDo ab 11:00
haus Elias, Göhrener Str. 11 Kontakt:
B. Jenichen mobil: 0173 - 2 15 71 32
Rechtsberatung
do.,11:00 – 12:30

mit RA Matthias Brinkmann
während der Ausgabe, aber nicht nur
ein Angebot für Laib & Seele

Kiezfrühstück für alle in Elias
25. 08. ,11:00 – 13:00 Gemeinsames Frühstück und
29. 09. in
Gespräche, Elias, Kontakt:
Gethsemane
B. Jenichen, mobil: 0173-2 15 71 32
11:00 – 13:00
Montags- & Mittwochs-Café für alle G
­ enera­tionen
Elias Mo + Mi
Begegnung im Café MoMi
Für Klein und Groß, Jung und
14 – 18:00
Alt. Für die ganze Familie!
Im Diakonieraum Elias
Kontakt: 0176-63 04 02 74
AG-Flucht
27. 08.
24. 09.

Ort: Gemeindehaus, Gethsemane­
straße 9; immer ab 18 Uhr, bzw. nach
der Andacht; Gemeinsames Kochen,
Gespräche und Aktionen
Hannah-Maria Liedtke
mobil: 0172-3 26 17 90
hannahmaria.liedtke@berlin.de
Freiheit Jetzt – Wachet & Betet!
Täglich 18:00
Andachten für Frieden, Gerechtigkeit
Gethsemanekirche und zu Unrecht Inhaftierte in der
Türkei und anderswo.
Kontakt: detlef.gesch@web.de
Tel. 030-4413027
Angebote für Seniorinnen/Senioren
Frauenkreis Gethsemane, Gethsemanestr. 9
14. 08., 14:00
11. 09., 14:00
Seniorenfrühstück, Gethsemane, Gethsemanestr. 9
29. 08., 09:30
26. 09., 09:30

24

Dienstag und Mittwoch Abend,
Kontakt: Tom Griep

mit Pfn. Bellmann

Seniorenfrühstück, Elias
06. 08., 09:00
Frühstück
mit Fr. Volz im Diakonieraum
03. 09., 09:00
Senioren Geburtstagscafé
02.08.,
in Elias mit Pfarrerin Bellmann
27. 09.
jeweils 15:00
Erzählcafé, Paul Gerhardt
23. 08., 14:30
im Gemeindehaus Kuglerstr. 15
20. 09.,14:30
Stadtkloster Segen
Morgengebet
mo. bis fr., 08:00 mo. bis fr., 12:00
Mittagsgebet
do. 21:00 Kontakt: Stadtkloster,
Nachtgebet
T.: 44 03 77 39
Offene Kirche:

Mi 15–17:00
Sa 14–16:00

Gesprächskreise
Gesprächskreis Paul Gerhardt
August Pause
Kontakt: ErwinSchmidt3@gmx.de
19:30
Gesprächskreis Elias I
August Pause
Kontakt: Herr Lindenberg,
13. 09., 15:00
T.: 9 33 26 94
Gesprächskreis Elias II
August Pause
Kontakt: Frau Krüger
05. 09., 19:30
T.: 4 44 40 56
Gespräche über Gott und die Welt
Jeweils 19:30,
Gesprächsführung:
2. Dienstag im
Herr Dr. theol. Joram Luttenberger
Monat
Kontakt: Thomas Herzog,
August Pause
T.: 4 42 01 63
Bibelprojekt: Das Böse
mit Pfn. Jasmin El-Manhy
19:30 – 21:00
Gemeindehaus Gethsemanestraße 9,
August Pause
Großer Saal
Partnerschaftsprojekt Cochabamba
19. 06.,18:00 –20:00 Treffen des Freundeskreises
Gemeindehaus Kuglerstr. 15,
parterre rechts
Basar nach dem Gottesdienst
Info: cochabamba@ekpn.de
Geburtstage – August | September – wir gratulieren:

Singschule • Chöre • Kantorei
Singschule – Eltern-Kind-Singen Eltern und Kinder
0 – 2 Jahre: mo.: »Zwerge« 15:20-15:50; »Pfauen« 16:00 –
16:30; in Elias, Goßner Keller
Minis Singen mit 3 – 5jährigen Kindern in Elias,
3. Stock Probenraum, m
 o. »Amseln« 15:20 – 15:50
mo. »Spatzen« 16:00 – 16:30
Minis mit Eltern Singen mit 3 – 5jährigen Kindern
Elias, Goßner Keller, mo. »Finken« 16:45 – 17:15,
mo. »Lerchen« 17:30 – 18:00
Grundstufe Singen mit 5- und 6jährigen Kindern in
Elias, 3. Stock Probenraum mo. 1. Gr.: 16:35 – 17:20 ; mo.
2. Gr.: 17:30 – 18:15
Kinderchor 1 – Kinder der 1. bis 3. Klasse,
Elias, Goßner Keller, m
 i. 1. Gr.: 16:15 – 17:00
mi.  2. Gr.: 17:15 – 18:00
Kinderchor 2 – Kinder der 3. bis 5. Klasse, Elias
3. Stock Probenraum, m
 i. 1. Gr.: 16:30 – 17:30
mi. 2. Gr.: 17:30 – 18:30
Kinderkantorei – Kinder der 5. bis 7. Klasse, Elias,
3. Stock Probenraum di. 16:30 – 18:00
Jugendkantorei – Kinder ab der 7. Klasse, Elias,
3. Stock Probenraum, di. 18:00 – 19:30
Jugendvokalensemble, Elias, 3. Stock Probenraum
di. : 19:30 – 20:30
Jugend-Gospelchor »... stimmt so!« macht Pause.
Gemeindechor mi. 19:30, mit Detlef Lehmann, Gemeindehaus Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11, klassischer dreibis vierstimmiger Chor, vielseit. Chorliteratur alter und
neuer Meister
Liturgischer Chor mi. 19:30 – 20:45, mit Oliver Vogt,
Gemeindesaal Paul Gerhardt, Kuglerstr. 15. Ausgestaltung
der Gottesdienste mit Chorliteratur aller Epochen u. Stile
Gethsemane-Kantorei di. 19:45 – 22:00, mit Oliver Vogt,
Elias-Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Komponisten, für
Gottes­dienste u. Konzerte, Anmeldung bei Kantor O. Vogt
Posaunenchor
mo. 19:00 – 20:30, mit Jan Frebel, Gethse­mane, Winterk.
Kontakt Pfarrteam / s. Seite 30
Sie können mit Pfn. A. Bellmann, Pfn. J. El-Manhy,
Pf. T. Kuske gern per Telefon oder E-mail ein Gespräch
vereinbaren.

Das Laib & Seele Team braucht Verstärkung!
Wer hat Zeit und Lust am Donnerstag bei Laib & Seele
in der Ausgabestelle in Elias zu helfen?
Wir benötigen dringend Verstärkung, d. h. wir suchen
einen engagierten, absolut zuverlässigen, zupackenden
Kraftfahrer, der die Lebensmittel von den Supermärkten
bzw. von der Zentrale der Berliner Tafel abholt.
Auf interessierte Mitstreiter freuen sich ein supernettes,
erprobtes, engagiertes Team und Bärbel Jenichen
Mail an: b.jenichen@ekpn.de
25
oder Telefon (030) 4 45 82 69

Sa, 4. 8. Elias Kuppelsaal
19:30 »Seen-Sucht« Liederabend mit Florian Sievers
(Leipzig); Lieder von Schubert und Wolf zum Thema
Wasser, Liebe, Fernweh; Florian Sivers (Tenor),
Mediha Khan (Klavier) Eintritt frei, Kollekte erbeten

NICHT NUR UNTER DER
DUSCHE…
SINGT
DOCH
MAL IM CHOR!

Der liturgische Chor / Die kleine Kantorei
sucht singbegeisterte Menschen.

26

Der Liturgische Chor (Die kleine Kantorei) freut
sich jederzeit über neue Sängerinnen und Sänger.
Trauen Sie sich bei uns mit zu singen, Alter und
auch musikalische Vorbildung spielen keine Rolle.
Mit großem Erfolg haben wir gerade die Reihe Feierabendkultur im Musiksommer eröffnet. Nach der
Sommerpause erarbeiten wir unser Programm für
das Mitwirken beim Festkonzert 125 Jahre Gethsemanekirche. Darüber hinaus singen wir natürlich
auch im Gottesdienst.
Voraussetzung zum Mitsingen ist in erster Linie Freude
am Singen und der Chorgemeinschaft. Eine regelmäßige
Probenteilnahme ist uns auch wichtig.
Die Probenarbeit beginnt nach der Sommerpause
am Mittwoch, dem 22. August um 19:30
im Gemeindesaal Paul-Gerhardt in der Kuglerstr. 15.
Herzliche Einladung, einfach einmal ganz unverbindlich zur Schnupperprobe zu kommen.
Anmeldung und weitere Informationen
über Kantor Oliver Vogt
030 -48 49 43 92 oder o.vogt@ekpn.de

Tipp für alle engagierten Ehrenamtlichen unserer Gemeinde: Es gibt Freikarten für alle Konzerte (in der Gethsemanekirche außer Gemeindekonzerte).
T.: 0151 - 56 00 86 02 oder Mail an konzertbuero@ekpn.de. Unter dieser Adresse kann auch der Konzert-Newsletter bestellt werden.

Konzerte & Veranstaltungen

INFOS ÜBER KANTOR OLIVER VOGT

www.zoo-hannover.de/fileadmin/webbilder/Presse/Aktionen/Fotoschule_des_Sehens/Elefant_Dusche.jpg

Tickets: Wenn nicht anders angegeben:
Karten an allen bekannten Konzertkassen.
T. 01806 - 70 07 33,
mehr Info: www.ekpn.de/konzerte

Fortsetzung Musiksommer 2019
Liebe Musikfreunde,
herzliche Einladung zur zweiten Hälfte des Musiksommers 2018 unserer Gemeinde.
Er beginnt mit einem Liederabend des international ausgezeichneten Nachwuchs­sängers Florian Sievers aus Leipzig.
SEENSUCHT ist der Titel des Konzertes im Elias-Kuppelsaal am Samstag,
dem 4. August um 19:30. Mit seiner Pianistin Mediha Khan singt Florian Sievers
in Liedern von Schubert und Wolf über das Thema Wasser, als verbindendes
Element von Liebe und Fernweh.
Im August und September gibt es vier mal die »Feierabendkultur«
in der Gethemanekirche. Eine gute halbe Stunde interessante Orgelmusik am 8. 8. , 22. 8., 5. 9. und 19. 9. jeweils um 18:30.
Zum 110ten Geburtstag der Segenskirche wird es am Samstag,
dem 9. September um 16:30 ein Portrait mit viel Musik über
die Geschichte der Segenskirche mit allen ihren Besonderheiten,
Geheimnissen und Kuriositäten geben. Neben Ursula Kästner
als »Erzählende« wird Kantor Oliver Vogt auf der denkmalgeschützen besonders wertvollen Sauer-Orgel von 1908
unserer Gemeinde musizieren.
Am Sonntag, dem 23. September schließt der Musiksommer 2018
seine Pforten mit einem Chorkonzert der besonderen Art.
Schuberts Winterreise in einer Bearbeitung für Soli,
Chor und Klavier.
Ich freue mich, Sie bei dem einen oder anderen Konzert
bei freiem Eintritt begrüßen zu dürfen.
Ihr Kantor Oliver Vogt

27

D

er eigentliche Jubiläumstag der Gethsemanekirche war im Februar dieses Jahres. Bewusst
entschied der GKR, erst im September an das
Ein­weihungsjubiläum zu erinnern. Was verbindet
uns mit diesem Bauwerk? Schlaglichtartig
stehen dafür stellvertretend einige Bilder, die uns
vor allem an Menschen erinnern, denen wir begegneten, die
sich hier getroffen haben. Genau dafür ist
dieses Gotteshaus geschaffen: für die Gemeinde. Die Bedingungen haben sich in
125 Jahren stark verändert. Die Bilder lassen sich in unserer Ausstellung schnell zuordnen. Immer prägten die Gemeinde mit
ihrem Kirchenbau besondere Persönlichkeiten – und natürlich besondere Ereignisse. Stellvertretend für viele, die nicht
gezeigt werden, sind einige
abgebildet.

Einstieg

28

Zeitungsmeldung zur Einweihung der Gethsemanekirche

Am Samstag,
dem 29. September 2018,
wollen wir die Gethsemanekirche als Gotteshaus für
unsere Gemeinde würdigen.
Zuerst ist das Kiezfrühstück
aus Elias zu Gast und um
16.00 Uhr (Einlass 15.30)
wollen wir mit dem
Festkonzert »So klingt Kirche«
den Tag feierlich begehen.

125 jahre
Gethsemanekirche Berlin

Im Anschluss an das Konzert
wollen wir auf den Geburtstag
unserer Kirche anstoßen
und allen Spenderinnen und
Spendern, den vielen
Ehrenamtlichen für Ihr
großartiges Engagement
danken.

Cochabamba

Die Musikgruppen unserer
Gemeinde bringen mit ihrer
Musik von verschiedenen Orten
den gesamten Kirchenraum
zum Klingen. Die Kinder- und
Jugendkantorei, das Jugendvokalensemble, der Gemeindechor, der Liturgische
Chor, der Posaunenchor
und die Gethsemanekantorei unter der Leitung
von Christiane Rosiny
& Oliver Vogt werden für
uns musizieren. Der Eintritt
ist selbstverständlich frei.
Es wird um eine Kollekte
für »Gethsemane stützen«
gebeten.

29

Orte & Ansprechpartner, Spenden
Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord
Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin · www.ekpn.de

Zentralbüro, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
Küster Mario Gugeler
T.: (030) 4 45 77 45, F.: (030) 43 73 43 78,
wenn dringend: PC-Fax (030) 43 73 43 79
(autom. Weiterleitung auf Mailbox)
Sprechzeiten: Mo 13 – 16 Uhr, Mi 14 – 19 Uhr
Do 9 – 12 & 13 – 16 Uhr
zentralbuero@ekpn.de
Geschäftsführung Frank Esch T.: (030) 40 00 34 99;
f.esch@ekpn.de
Vorsitzende des GKR Ulrike Lemmel
gkr@ekpn.de
Stellvertr. GKR-Vorsitzende Pfn. Almut Bellmann

Elias-Kuppelsaal
Gemeindehaus, Göhrener Str. 11, 10437 Berlin

Gethsemanekirche, Stargarder Straße 77, 10437 Berlin
Gemeindehaus, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin

Detlef Lehmann, T.: (030) 47 48 90 75
d.lehmann@ekpn.de
Jan Frebel, Posaunenchorleiter; posaunenchor@ekpn.de
Büro der Singschule: Bärbel Jenichen,
T: (030) 41 71 59 66, b.jenichen@ekpn.de
Informationen: www.singschule-ekpn.de

Arbeit mit Kindern, Jugendlichen & Familien
Antje Erdmann, Dipl. Soz. Päd. /Diakonin, Mitarbeiterin
Arbeit mit Kindern und Familien, Göhrener Str. 11, 10437
Berlin T.: (030) 41 71 59 57, a.erdmann@ekpn.de
Markus Jost, Diakon, Ehrenamtlichen-Koordinator
Göhrener Straße 11, 10437 Berlin
mobil 0179-7 64 00 33, m.jost@ekpn.de
Thomas (Tom) Griep, Dipl. Rel. Päd. / Dipl. Soz. Päd.,
Jugendmitarbeiter, Kuglerstr. 15, 10439 Berlin,
mobil: 0162-3 00 77 02, t.griep@ekpn.de

Paul-Gerhardt-Kirche, Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin
Gemeindehaus, Kuglerstraße 15, 10439 Berlin

Veranstaltungsmanagement/Konzertbüro

Stadtkloster Segen

Mario Gugeler mobil 0151 - 56 00 86 02
Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
konzertbuero@ekpn.de

Stadtkloster-Büro
Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin
T.: (030) 44 03 77 39; info@stadtklostersegen.de

Pfarrerinnen & Pfarrer

Kirchhöfe

Pfn. Almut Bellmann mobil 0157 - 32 66 65 49
a.bellmann@ekpn.de
Pfn. Jasmin El-Manhy mobil 0163-8 63 75 53
j.el-manhy@ekpn.de
Pf. Tobias Kuske mobil 0160 - 7 17 31 44
T.: (030) 4 42 63 31,
t.kuske@ekpn.de

Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte – Friedhöfe Ost,
Landsberger Allee 48, 10249 Berlin, T.: (030) 42 20 04 10
Kirchhofsverwaltung Nordend, Katrin Manke
Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin
T.: (030) 4 76 35 54; F.: (030) 4 76 27 70
www.berlin-friedhof.de; nordend@evfbs.de

Hausmeister

Diakoniestation

Daniel Kranz mobil 0151 - 68 49 03 62
d.kranz@ekpn.de

Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg,
Bizetstraße 11, 13088 Berlin , T.: (030) 61 62 27 00

Kirchenmusik
Kantor Oliver Vogt, T.: (030) 48 49 43 92
o.vogt@ekpn.de; kirchenmusik@ekpn.de
Christiane Rosiny, Leiterin der Singschule
T.: (030) 4 4 71 55 69, c.rosiny@ekpn.de

30

Spendenkonto EKPN =Kontoinhaber: EKPN
IBAN: DE27 5206 0410 6303 9955 69
BIC: GENODEF1EK1, im Feld Verwendungszweck diesen angeben
und Name, Adresse, wenn Spendenquittung gewünscht

KLAVIERWERKSTATT
Marcellus Jany

Stimmungen & Reparaturen
An-& Verkauf von gebrauchten,
überholten Klavieren, Flügeln und
historischen Tasteninstrumenten
Laden & Werkstatt: Paul-Robeson-Str. 47
MO. MI. FR. 14 –18 Uhr oder nach Vereinbarung
service@klavierstimmer-jany.de
www.klavierstimmer-jany.de
Telefon: 030 - 44 30 80 40
mobil: 0174 - 3213108

Anzeige jetzt!
Anruf im Gemeindebüro,
Konditionen erfahren
und Mail an
gemeindebrief@ekpn.de

Fahrradwochenende für Kinder
vom 7. bis 9. September 2018
Die Fahrt führt nach Beiersdorf.
Wir treffen uns am Freitagnachmittag um 15 Uhr
in Elias. Das Gepäck wird
in einem Bus gestapelt,
und wir radeln zum
Bahnhof. Von dort geht es
erst mal mit der S-Bahn bis
Bernau. Ab Bernau radeln wir
ca. 15 bis 18 km bis wir in Beiersdorf gemeinsam ankommen.
Kosten: 55 Euro
(Fahrkarten sind dann schon dabei, kaufen wir!!!).
Für Kinder: ab ca. 7/8 Jahren …
mit der Erfahrung schon mal 35 – 40 km
mit dem Fahrrad gefahren zu sein!

Samstag genießen wir das GRÜN, spielen und
		 werden mit den Kindern der Gemeinde
					
Vorort etwas erleben. Sonntag nach dem
									 Gottesdienst für und mit Kin										 dern geht’s dann wieder
											heimwärts. Am späten
												Sonntagnachmittag
												kommen wir abgestram											pelt, müde, etwas
										 schmuddelig, aber glücklich
								 hier in Berlin wieder an.
				 Bitte mitbringen: Schlafsack,
Isomatte und wer mag und hat ein Zelt!
Fragen und Anmeldung mit einer Anzahlung
von 20 Euro bitte bei Antje Erdmann
(030 - 41 71 59 57 oder a.erdmann@ekpn. de)

31

Mi, 8. 8., 18:30, Gethsemanekirche
Feierabendkultur
Mi, 22. 8., 18:30, Gethsemanekirche
Feierabendkultur
Mi, 5. 9., 18:30, Gethsemanekirche
Feierabendkultur
So, 9. 9., 16:30, Stadtkloster Segen
Musik-Bild-Wort
»110 Jahre Segenskirche«
Mi, 19. 9., 18:30, Gethsemanekirche
Feierabendkultur
So, 23. 9., 15:00, Stadtkloster Segen
Chorkonzert »Schuberts Winterreise«

ekpn.de / musiksommer
Evangelische Kirchengemeinde
Prenzlauer Berg Nord

2018

Sa, 4. 8., 19:30, Elias-Kuppelsaal
Liederabend Florian Sievers
»Seen-sucht«
        
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.