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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 91.2016

Gemeindebrief
Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord 	

Nr. 91 	

• Singschule ist umgezogen –
Zentrum für Kinder
und Familien in Elias
• Musiksommer
• Brief ohne Adresse

Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen

April  |  Mai 2016

In dieser Ausgabe
Das Wort		
Jahresthema »gläubig«	
	4/7
Danke Uta Fey, Bärbel Jenichen		
Vorstellung	9
Pfarrerin Almut Bellmann
Konfirmation	

3

Gruppen & Kreise		
Auf ein Wort /Stadtkloster

22/23

		24/25
8
Wozu glaubst Du? Das Verhältnis
Woran glaubst Du?
Warum glaubst Du? Juden – Christen ändert
sich	26
Brief ohne Adresse	
28/29

10

Konzerte Veranstaltungen 		
30/31
Gemeindekirchenrat 		
10/11 Glasfensterreinigung und
Baufortschritte in
Gemeinde-Jugend-Rat		
Nachruf		12
MusiksoMMer Gethsemane	32/33
Orte & Ansprechpartner		
34
Musiksommer	13
Flüchtlingen begegnen		
35
Konfliktbewältigung		
36
Anzeigen		37/40
Mund auf! Augen auf! 	 14/15
Ohren auf!
Jahresthema 2016
EvangElischE kirchEngEmEindE PrEnzlauEr bErg nord

Prenzlauer Berg Nord 2016

EvaNgElischE KirchENgEmEiNdE PrENzlauEr BErg Nord

Umzug der Singschule	
16
Zentrum für Kinder und
Familien
Kinder, Kinder		
17
Benefizkonzert		 18
Buchvorstellung		 19
Gottesdienste		20/21

Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als PDF-Download
auf der gemeinde­eigenen Homepage www.ekpn.de
Herausgegeben vom
Gemeindekirchenrat der
Evangelischen Kirchengemeinde
Prenzlauer Berg Nord.
Auflage: 2000
Redaktionsanschrift:
Zentralbüro der Ev. Kirchengemeinde
Prenzlauer Berg Nord
Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin
T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78
gemeindebrief@ekpn.de

Für alle Smartphonebesitzer:
nebenstehender QR-Code zum schnellen
Ansehen der Internetseite www.ekpn.de
Konzeption & Gestaltung:
Grafik-DesignBüro Dieter Wendland
Redaktionsschluss für die nächste
Ausgabe ist der 01. 05. 2016.
Redaktionelle Koordination:
Mario Gugeler
Die Artikel geben die Meinung der
Verfasser wieder und nicht immer
die der Redaktion bzw. des
Gemeinde­kirchenrates

Druck mit freundlicher Unterstützung von

Titelfoto: Singschule

»gläubig« – Jahresthema 2016
ein Geschenk gebrauchen, wenn man nichts damit
macht? Der Herr unserer Kirche, Jesus Christus, an
den wir glauben, lässt uns nicht allein mit der Frage:
»was sollen wir denn tun, wenn wir glauben?«. Seine
einfache Antwort: ›werdet tätig für mich!‹ Im Evangelium, wie es Matthäus uns aufgeschrieben hat steht:
wer Hungrigen zu Essen gibt, Durstigen zu Trinken,
Wer Fremde aufnimmt, Nackte kleidet, Kranke und
Gefangene besucht, der tut dies für Jesus selbst (25/
31–46). Es ist nur eine von vielen Stellen in der Bibel,
Für mich war es ein Schlüsselerlebnis, als ich einen die auffordern und ermuntern, doch seinem Glauben
Vers aus dem Epheserbrief entdeckte: »denn aus auch Taten folgen zu lassen.
Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und
das nicht aus euch: Gottes Gnade ist es.« (2/8). Glaube Nun begegnete mir eine verblüffend aktuelle Ver­
– ein Geschenk. Gott schenkt uns Glauben. Wir sollen sion des Glaubens und der daraus folgenden Taten.
uns daher kein schlechtes Gewissen machen, wenn In den letzten Tagen hörte ich im Radio ein Interin uns Zweifel hochkommen. Sie sind Teil des himm- view mit dem katholischen Militärdekan Michael
lischen Geschenkes. Vielleicht sind Zweifel ja ganz Gmelch, der seit sieben Jahren Marine-Seelsorger ist
gut, um uns zum Nachdenken zu bringen. Auf jeden und die Besatzungen auf den grauen großen Schiffen
Fall misst uns Gott genau den Umfang des Glaubens der Bundesmarine begleitet. In letzter Zeit kreuzte er
im Mittelmeer und berichtete von den Flüchtlingen,
zu, den er für uns für richtig hält.
die aus Seenot gerettet und an die italienische Küste
Das ist die eine Seite. Wenn wir merken, dass in uns gebracht wurden. Plötzlich bekam für ihn eine StelGlauben gewachsen ist, dann sollte das auch Konse- le aus dem Matthäus-Evangelium einen völlig neuen
quenzen haben. Sollte! Ich stelle mir das so vor: ich und aktuellen Sinn. Matthäus erzählt, wie Jesus zwei
bekomme ein wertvolles Geschenk. Darüber kann ich Brüder, die ihrer Tätigkeit als Fischer nachgingen,
mich nun entweder freuen, kann es aber auch in den aufforderte, ihm nachzufolgen. Jesus tat das mit
Schrank packen und vergessen. Dann bereichert die- den Worten: »... ich will euch zu Menschenfischern
ses Geschenk mein Leben eben nicht. Aber es bleibt machen« (5/ 19). Ein Bild, mit dem wir uns nicht ganz
ein Geschenk, niemand wird es mir wieder wegneh- leicht tun. Plötzlich wurde es Michael Gmelch klar:
men. Es kann auch gut sein, um im Bild zu bleiben, ich ›das ist es, was wir gerade machen: Menschen fischen‹.
entdecke es eines Tages im Schrank, putze es heraus,
benutze es und freue mich daran. Es ist ja mein Er ging dann noch weiter, sagte dass die FlüchtlingsGeschenk. Wenn jemand den Wert dieses Geschen- hilfe schon längst eine ökumenische Aufgakes begriffen hat, dann muss man es doch einfach be gewordenen ist. Dann, wenn wir zu den
benutzen, pflegen und sich daran freuen. Oder er hat obdachlosen und hilfebedürftigen Flüchtlingen gehen, wie zu dem gleichen Jesus, der dann,
das Geschenk des Glaubens nicht begriffen.
wenn wir Abendmahl feiern, mitten unter uns
Hinter »gläubig« würde ich gerne ein Ausrufezei- ist. Beide Male finden wir die Gemeinschaft
chen setzen, dann aber noch das Wort »tätig« hin- mit dem, an den wir glauben, Jesus Christus –
zufügen mit einem Fragezeichen: »gläubig! tätig?«. beide Male! Jesus begegnen wir auch in dem
Beides gehört schon zusammen. Wie will man denn obdachlosen, hilfebedürftigen Moslem.	

Das Wort

In dieser Ausgabe des Gemeindebriefes und in den
drei folgenden werden zum Beginn Betrachtungen
stehen zu dem Jahresthema, das unser Kulturausschuss vorgeschlagen und unser Gemeindekirchen­
rat dann beschlossen hat. Die beiden Pfarrerinnen
und die beiden Pfarrer werden zu Beginn der Gemeindebriefe nacheinander das Thema aus ihrer Sicht
erläutern - und das hört dann genau zum Ende des
Kirchenjahres auf.

3

Vor 3 Jahren war das Jahresthema: »Dietrich Bonhoeffer«. Bonhoeffer hat uns zu seinen Lebzeiten die
Frage beantwortet, ob wir denn nicht vorrangig nur
den Christen unter den Flüchtlingen helfen sollen.
Er schrieb: »Die Kirche ist den Opfern jeder Gesellschaftsordnung in unbedingter Weise verpflichtet,
auch wenn sie nicht der christlichen Gemeinde angehören«. Dieses Zitat steht in deutlich sichtbaren Buchstaben an einer Wand des Foyers der theologischen
Fakultät in Berlin. Pfarrer und Pfarrerinnen sollen
sich in die Tradition Bonhoeffers stellen und diesen
Gedanken mit in ihre Gemeinden tragen, in denen
sie arbeiten werden.
In unserer Gemeinde haben wir einen besonderen
Anknüpfungspunkt in der Pfarrfrau Agnes
Wendland, die Juden versteckt hat,
Menschen, die keine Christen waren.
Eine Tafel am Gemeindehaus
Gethsemane erinnert an sie.
Pfarrer Christian Zeiske

Jahresthema

Hinweis: Michael Gmelch
»refugees welcome, eine Herausforderung
für Christen«, Echter Verlag.

4

Glauben heißt: nicht wissen. Sagen manche.
Glauben heißt: fest für wahr halten. Sagen andere.
Der Duden sagt: glauben ist ein schwaches Verb
mit hoher Häufigkeit.
Und bedeutet: für möglich und wahrscheinlich
­halten, annehmen; meinen; fälschlich glauben,
für jemanden oder etwas halten; wähnen; für wahr,
richtig, glaubwürdig halten; gefühlsmäßig von
der Richtigkeit einer Sache oder einer Aussage überzeugt sein; jemandem,
einer Sache vertrauen, sich auf
jemanden, etwas verlassen;
vom Glauben erfüllt sein,
gläubig sein; in seinem
Glauben von der
Existenz einer Person oder Sache
überzeugt sein, etwas für wahr, wirklich halten.
Was aber heißen Glauben bzw. glauben
für unser Leben und unseren Alltag
als Christinnen und Christen?
Vielleicht kommt man der Bedeutungs- und
­Deutungsvielfalt näher, wenn man auf die Wurzel
des lateinischen Wortes zurückgeht: glauben heißt
auf Latein credere, was von cor dare kommt – »das
Herz geben bzw. schenken«. Denn im Hebräerbrief
heißt es so schlicht wie komplex: »Glaube aber ist:
Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein
von Dingen, die man nicht sieht«.

Wozu glaubst Du?
Woran glaubst Du?
Warum glaubst Du?

Wir laden herzlich ein
zu Konzerten, Lesungen,
Gottesdiensten mit besonderen
Predigerinnen und Predigern,
Gesprächen und Ausflügen.
Alle sind willkommen!

gläubig

So viele Fragen – Antworten darauf zu suchen und
vielleicht auch zu finden, ist Gegenstand des diesjährigen Jahresthemas der Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord.

5

Gastpredigten

Personen, 2 x Fahrkarte AB, ggf. Spende
für die mus­limische Gemeinde,
bitte vorherige Anmeldung
unter T.: 41 71 59 57 oder
a.erdmann@ekpn.de)

jeweils in Rahmen des um 11:00
beginnenden Gottesdienstes
in der Gethsemanekirche
24. April 2016: Ilja Richter
Der Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler Ilja Richter
wurde als Sohn einer jüdischen
Mutter und eines kommunistischen Vaters
in Berlin geboren, wo er auch heute lebt. Neben
seinem Elternhaus prägte auch seine Religionslehrerin seinen Blick auf Gott.
26. Juni 2016: Heinrich Otto Deichmann
Deichmann ist mittlerweile der Marktführer im
europäischen Schuhhandel und bietet vor allem
preiswerte Schuhe, die in Asien produziert wurden
an. Der geschäftsführende Gesellschafter Heinrich
Otto Deichmann wuchs im freikirchlichen Umfeld
auf, sein Vater hat (ebenso wie er) Theologie studiert. Das Unternehmen engagiert sich aus Glaubensgründen sozial, steht aber auch immer wieder
wegen der Produktionsbedingungen in der Kritik.

Exkursionen:

Jahresthema

14. April 2016 19:00,
Treffpunkt vor dem Franziskanerkloster
in der Wollankstraße 19, 13187 Berlin:
Besuch des interreligiösen Gespräches: »Der Herr
gebe Dir Frieden« aus Anlaß des 25-jährigen
Bestehens der Suppenküche.
U.a. mit Pfn. Ruth Misselwitz, Helmut
Beissner, Dr. Thomas Schimmel
(Anmeldung bitte bis zum 10. 4. 2016
an Dr. Ortrud Merseburger:
k.merseburger@hotmail.com)

6

29. April 2016, 15:00
Treffpunkt an der S-Bahn-Brücke
Greifen­hagener Straße
Führung und Gespräch in der SehetlikMoschee am Columbiadamm für Kinder und
Erwachsene
Antje Erdmann und Bettina Theben (max. 20

Gesprächsabende:
21. April 2016, 19:30
im Gemeindehaus Paul-Gerhardt
Scharia in Deutschland und islamischer
Glaube. Zur Interpretation islamischer
Werte.
Im Zuge der aktuellen Diskussionen über den Zuzug
muslimischer Geflüchteter nach Deutschland
befürchtet mancher, auch in Deutschland drohe die
»Einführung der Scharia«. In einem Streifzug durch
aktuelle mediale und innermuslimische Debatten
rund um die Auslegung und Anwendung der Scharia in westlichen Ländern soll der Begriff der Scharia
näher beleuchtet werden: Was verbirgt sich hinter
diesem Schlagwort? Was bedeutet Scharia für Muslim/innen? Gilt die Scharia auch in Deutschland?
Wie bringen islamische Gelehrte das Leben in einer
säkularen, westlichen Gesellschaft mit den Normen
der Scharia in Einklang?
Sarah Albrecht (FU Berlin, Institut für Islamwissenschaft) promovierte zu islamrechtlichen Diskursen
über muslimisches Leben im Westen.
Mai oder Juni 2016 (bitte Informationen beachten),
vmtl. Gemeindehaus Paul Gerhardt Gesprächs­
abend über Leben und Arbeit der Brüder im
Franziskanerkloster in der Wollankstraße

Lesung:
12. Mai 19:30, Paul-Gerhardt-Kirche
Das Christentum im Selbsttest – Lesung aus
Emmanuel Carrères »Das Reich Gottes« eine unbefleckte Empfängnis, ein leeres Grab nach einem
Kreuzigungstod, ein Gottessohn auf Erden:
Unglaubliche Geschichten, die zur Grundlage einer
mächtigen Weltreligion wurden. Der französische
Autor Emmanuel Carrère erkundet in seinem großen Glaubensroman »Das Reich Gottes« die Ursprünge des Christentum – und erzählt seine persönliche

Vorschau (2. Halbjahr):
1. Juli bis 26. November 2016
Gastpredigt
Dr. Margot Käßmann
in der Gethsemanekirche (10. Juli 2016)
Die ehemalige EKD-Ratsvor­sitzende ist Botschafterin der ev. Kirche in Deutschland für das Reforma­
tionsjubiläum 2017. In diesem Zusammenhang
­predigt sie u. a. über Luthers »sola fide«, die Recht­
fertigung des Menschen vor Gott allein aus dem
Glauben (und Gottes Gnade) heraus.
Gastpredigt
Prof. Fulbert Steffensky
in der Gethsemanekirche (28. August 2016)
Prof. Steffensky konvertierte nach dem Studium der
evangelischen und katholischen Theologie zum
lutherischen Bekenntnis. Wie seine spätere Ehefrau
Dorohee Sölle war Steffensky immer ein »Querdenker«, dem es auf die Verbindung zwischen Glauben
und Leben ankommt. Er setzt sich für das gemeinsame Abendmahl von Katholiken und Evangelischen ein, und war lange Jahre Professor für
Religionspädagogik.
Gastpredigt
Pastorin Gabriele Stangl
in der Gethsemanekirche (Oktober)
Frau Stangl ist Pastorin im ev. Krankenhaus Waldfriede, das sich besonders engagiert, Grundsätze des
Glaubens in den medizinischen Ablauf und die Kultur des Krankenhauses zu integrieren. Am Krankenhaus Waldfriede gab es die erste Babyklappe Berlins,
hier wurden schon früh anonyme Geburten ermöglicht und Mediziner behandeln weibliche Opfer von
Beschneidungen.

Gastpredigt
Ellen Ueberschär
in der Gethsemanekirche
Ellen Ueberschär wuchs in
einem kirchlichen Umfeld in
Berlin-Pankow auf, ein Medizinstudium wurde ihr in der DDR verwehrt, so dass sie – wie viele in dieser
Situation – Theologie studierte. Die evangelische Jugendarbeit in der DDR und der
BRD blieb ihr wissenschaftliches Thema, an
der ev. Akademie Loccum organisierte sie Veranstaltungen im Bereich »Glauben/Leben/Ethik« und
ist heute Generalsekretärin des dt. evangelischen
Kirchentages.
Film:
Carl Theodor Dreyers Historienstummfilm
von 1928, 2. 9. um 21:00 in der Gethsemanekirche
Auf Großleinwand, live an der Orgel begleitet von
Jakub Sawicki.
Dieser Film, der den Prozess und die letzten Stunden
der Jéanne d‘Arc thematisiert, gilt als einer der Meilensteine der Filmgeschichte. Er setzt sich mit der
religiösen Motivation der Jéanne d‘Arc auseinander
und ihrer Wahrnehmung durch Kirche und Gesellschaft auseinander.
Gesprächsabend
mit Dr. Martin zur Nedden
(HU Berlin / CERN Genf): »Glauben wir, was wir
sehen oder sehen wir, was wir glauben?« Das Spannungsfeld zwischen Naturwissenschaften und
christlichem Glauben.
Konzert
31. 10. Credo – Orgelmusik zu Glaubensliedern
Gesprächskonzert in der Gethsemanekirche
Kantor Oliver Vogt

gläubig

Glaubensgeschichte. Mit ihrer Übersetzung ist Claudia Hamm für den Preis
der Leipziger Buchmesse nominiert.
(in Zusammenarbeit mit dem Verlag Matthes&Seitz)

Kurs an 5 Abenden
im Stadtkloster Segen
Kurs: »Gott entdecken – kann man Glauben
lernen?« (1., 8., 15., 22. 29. 11. jeweils 19:30 Uhr,
einschließlich Abendessen.

7

Dank an Bärbel Jenichen
Nach über 10 Jahren geht Bärbel Jenichen am
1. 4. 2016 in den Ruhestand. Seit 1978 ist sie Gemeindemitglied und seit 2005 war sie in unserer Gemeinde in vielen Bereichen tätig: Zuletzt als Haus-und
Kirchwartin, in der Logistik und in der Singschule.
Ehrenamtlich engagiert sich Bärbel bei Laib & Seele,
dem Kiezfrühstück, im Kirchdienst und in diversen
Ausschüssen. Mit einem Minijob in der Singschule
sowie mit ihrem ehrenamtlichen Engagement bleibt
sie unserer Gemeinde erhalten, darüber freuen wir
uns sehr.

Gemeindenachrichten

Wir danken Bärbel sehr für ihre wertvolle Tätigkeit
in der Gemeinde, ihren großen Einsatz und die vielen Spuren, die sie hinterlassen hat. Für die Zukunft
wünschen wir Bärbel weiterhin viel Schaffenskraft
und Gottes Segen!
	
Danke, Bärbel!
Bettina Theben/ Frank Esch

8

Pfarrerin Almut Bellmann

Ich bin 34 Jahre alt. Geboren wurde ich als drittes Kind meiner Eltern im Osten Berlins. Das erste
halbe Jahr verbrachte ich in der Nähe vom Teutoburger Platz. Anschließend ging es an den Stadtrand.
Meine Familie war ziemlich kirchlich: Regelmäßige Gottesdienstbesuche, Christenlehre und Kinderchor gehörten dazu. Nach der Schule habe ich anderthalb Jahre in Antwerpen, Belgien verbracht als Freiwillige von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste.
Beim Protestantischen Jugenddienst begleitete ich
Freizeiten für Kinder und Jugendliche und arbeitete
bei einem wöchentlichen Club für assyrische Flüchtlingskinder mit.
Zum Theologiestudium kam ich wieder nach Berlin und studierte von 2003 bis 2010 an der Humboldt-Universität. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir Seminare zu den Themen Sünde und
Theodizee*, in denen wir neben theologischer auch
philosophische und belletristische Literatur lasen
und diskutierten. Der Austausch mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen war mir immer sehr wichtig – und ich bin froh, dass eine von ihnen nun meine
Kollegin hier in Prenzlauer Berg Nord ist. Während
meines Studiums habe ich zwei Töchter bekommen,
die inzwischen 7 und 9 Jahre alt sind. In die Dienstwohnung im Gemeindehaus in der Kuglerstraße bin
ich mit den beiden sowie mit meinem Lebenspartner Chris Wright und dessen zwei Söhnen (9 und 15)
eingezogen. Wir leben dort also mal zu zweit, mal zu
viert und mal zu sechst – und es ist immer etwas los …
Schon mehrmals habe ich die Erfahrung gemacht,
dass das Leben nicht immer leicht und einfach ist.
Manchmal gibt es Ereignisse, Entscheidungen und
Gefühle, die schwer wiegen und die Grundlagen des

Lebens in Frage stellen. Eine meiner Aufgaben als
Pfarrerin besteht für mich darin, auch Menschen mit
solchen Erlebnissen in ihren Lebensgeschichten in
unserer Kirche Raum zu geben.
Bevor ich Ihre Pfarrerin wurde, war ich in einer halben Stelle als Referentin von Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein tätig und in der anderen Hälfte als Pfarrerin in der Hephatha-Kirchengemeinde
in Britz. Diese Gemeinde hatte ich schon in der Ausbildung kennen gelernt und habe dort viele Menschen auf kurzen oder längeren Wegstücken begleitet. Meine Schwerpunkte waren die Kinder- und
Konfirmand*innen-Arbeit sowie die Mitarbeit in
der Leitbild-Gruppe. Neben den persönlichen Begegnungen mit den Menschen ist mir Vernetzung in
der Nachbarschaft und im Kirchenkreis wichtig geworden. Ich freue mich, hier im Prenzlauer Berg gelandet zu sein! Gespannt bin ich,
in den kommenden Monaten viele Gesichter,
Geschichten und Strukturen – und auch die
nettesten Buchläden, Spielplätze und Kneipen
hier im Kiez kennen zu lernen.
P. S. für die Frühaufsteher und die MediathekNutzer*innen unter Ihnen: Vom 4. 4. bis 9. 4. halte
ich die Morgenandachten im Kulturradio und
radio BERLIN 88,8.

Vorstellung

(*Theodizee – Rechtfertigung Gottes trotz des Leidens in der Welt, d. Red.)

Seit 1. März bin ich die neue Pfarrerin in der Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Nach 11 Jahren mit
mehreren Umzügen innerhalb von Friedrichshain
freue ich mich, jetzt in Ihrem Stadtteil anzukommen
und hoffentlich Heimat zu finden für mich und für
die, die zu mir gehören.

9

Pfingsten
Am 14. Mai 2016, dem Samstag vor der Konfir­
mation, feiern wir gemeinsam das Abendmahl
in einem Gottesdienst
um 18:00 Uhr in der Gethsemanekirche.
Herzliche Einladung!
Am Pfingstsonntag, den 15. Mai 2016, werden die
Konfirmandinnen und Konfirmanden unserer
Gemeinde in zwei Gottesdiensten in der
Gethsemanekirche konfirmiert

Konfirmation

Im Gottesdienst um 10:00 Uhr
werden aus der Donnerstagsgruppe
mit Pfarrer Christian Zeiske und Diakon Markus Jost
konfirmiert:
	
Anna Beck
	
Frieda Clauß
	
Constantin Conradie
	
Eric Friedrich
	
Leonie Gagel
	
Fanny Geusen
	
Maja Griebenow
	
Anna Lotta Heine
	
Mia Hillmer
	
Gregor Groß
	
Jonathan Jeßberger
	
Karoline Knape
	
Oskar Kreuzberg
	
Gustav Lierow
	
Simon Manzke
	
Seraphin Matzat
	
Sascha Schicht
	
Greta Schößler
	
Felicitas Timm
	
Finja Ufer
	
Leo Weikert

10

Im Gottesdienst um 14:00 Uhr
werden aus der Mittwochsgruppe
mit Pfarrerin Jasmin El-Manhy und
Pfarrer Tobias Kuske konfirmiert:
	
Anja Plaumann
	
Balthasar Wilzopolski
	
Béla Frank
	
Caspar Schön
	
Colm Zeuner
	
Emil Grunwald
	
Emil Kießling
	
Emilia Nicolai
	
Frauke Tarnick
	
Hannah Brodersen
	
Henri Fuhrmann
	
Irma Weiche
	
Ivo von Busch
	
Johanna Misselwitz
	
Kolja Szameit
	
Lena Pelc
	
Lennart von Braunmühl
	
Luca-Maurice Menn
	
Lucca Fechner
	
Luzie Zillmer
	
Marvin Eckholt
	
Niklas Bley
	
Robert Göbel
	
Simon Immelmann
	
Zazie Friderichs

Gemeindekirchenrat

sten Wahlen zum Gemeindekirchenrat Thema, die
am 1. Advent 2016 stattfinden werden. Es wird wieder eine einheitliche Kandidat_innenliste für die
Anknüpfend an die gemeinsame Sitzung mit dem
gesamte Gemeinde geben. Da am 1. Advent vormitGemeindebeirat im Januar 2016 hat sich der Gemeindekirchenrat im Februar 2016 nach Anhörung tags wie immer ein zentraler Familiengottesdienst in
der Paul-Gerhardt-Kirche gefeiert werden wird, wird
der Stimmen aus dem Beirat erneut mit der Frage
es vormittags bis 14 Uhr ein zentrales Wahllokal für
der Nutzung einer freien Wohnung im Gemeindehaus Gethsemanestraße für Flüchtlinge befasst. Der alle in Paul-Gerhardt geben, während nachmittags
Antrag der AG Flucht, die Wohnung für Kirchenasyl dann dezentral an den drei Wahlorten in Elias (auch
zu nutzen, ist nicht mit der gewünschten 2/3-Mehr- für den früheren Wahlbezirk Segen), in Gethsemane
und in Paul-Gerhardt gewählt wird. Wenn Sie sich
heit angenommen und damit abgelehnt worden.
für die Arbeit des Gemeindekirchenrates interessieStattdessen soll die Wohnung nun nach Renovierung an eine christliche Flüchtlingsfamilie vermietet ren oder jemanden kennen, der_die kandidieren
könnte, zögern Sie nicht, dies auch bekannt zu
werden, die wir hoffen in das Gemeindeleben integrieren zu können. Zusammen mit dem Gemeinde- machen! Im nächsten Gemeindebrief wird es
genauere Informationen zu Kandidat_innensuche
beirat wurde außerdem die Frage der zukünftigen
Zusammenarbeit beider Gremien erörtert. Mit Blick und -aufstellung sowie Wahl geben.
Ulrike Lemmel, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates
auf die beratende Funktion des Beirates wird er in
diesem Jahr vor jeder zweiten Sitzung des Gemeindekirchenrats tagen, um dessen Sitzungsthemen
Gemeinde-Jugend-Rat
behandeln und seine beratende Stimme abgeben zu
können.
Gemeinsames Public Viewing, Projekte in der JunAuf seiner Februar-Sitzung hat der Gemeindekirgen Gemeinde (JG) und mit den Konfirmanden – das
chenrat darüber hinaus den Haushaltsplan 2016
sind einige der Themen, die uns im Gemeindebeschlossen, den Arbeitsvertrag des Hausmeisters
Jugend-Rat, kurz GJR, beschäftigen. Der GJR, das
Daniel Kranz entfristet und beschlossen, Bärbel
sind Mitglieder der einzelnen JG-Treffen, die viermal
Jenichen, die am 31. März 2016 in den Ruhestand
wöchentlich stattfinden. Etwa alle zwei bis drei
geht, danach als organisatorische Unterstützung für Monate treffen wir uns dann als GJR im Jugend­
den Bereich der Singschule auf 450 €-Basis zu bekeller unter der Paul-Gerhardt-Kirche, um über
schäftigen. Schließlich hat Markus Rheinfurth über ­verschiedenste Themen und Aktionen zu disku­
die angedachte Sanierung der denkmalgeschützten tieren. Diese Abende sind abwechslungsreich und
Chorfenster der Gethsemanekirche berichtet, entinformativ, und die Diskussionen dauern teilweise
sprechende Förderanträge sollen gestellt werden.
Stunden. Beim letzten GJR haben wir es geschafft,
Auf der März-Sitzung hatte der Gemeindekirchenrat zwei Themen mit Beschlüssen zu beenden, zum
die Kirchenmusiker Christiane Rosiny und Oliver
­Beispiel dazu, wie es mit der JG weitergehen soll.
Vogt zu Gast, die von der so erfolgreichen! Arbeit der An alle JG-Mitglieder: Wir sind erreichbar unter
Singschule berichteten und davon, dass diese zwigjr@ekpn.de. Beste Grüße, der GJR
schenzeitlich ihre Kapazitätsgrenzen erreicht habe.
Um auszuloten, welche Möglichkeiten es gibt, das
Angebot der Singschule an das große Interesse aus
der Gemeinde anzupassen, ist eine Arbeitsgruppe
eingesetzt worden, die in nächster Zeit Vorschläge
erarbeiten soll.
Neben verschiedenen Bau-, Personal- und Gremienangelegenheiten waren außerdem bereits die näch-

11

Uta Borchert
Uta Borchert, geb. Doktorowski,
geboren am 6. Januar 1966, verstorben am
30. Januar 2016 – meine ehemalige Vikarin wurde
nur 50 Jahre alt.
Der Trauspruch von Uta und Friedrich-Wilhelm Borchert, die in der Gethsemanekirche getraut wurden,
stand auf der Traueranzeige:
»Meine Zeit steht in deinen Händen und du stellst meine
Füße auf weiten Raum« Psalm 31, 16.9
Uta Borchert, die vom 9. Lebensjahr an blind war,
absolvierte 1994 bei mir als Mentorin ihr Gemeindevikariat. Oft war ich die Lernende. Nicht nur die
Braille-Schrift war es, die sie mir näher brachte,
sondern es waren auch viele kleine und detaillierte
Antworten auf die Fragen, wie sie als Blinde nicht
nur ihren Alltag bewältigte, sondern Pfarrerin sein
wollte. Es liegt eine Tragik darin, dass es aus Strukturgründen nicht möglich war, sie aus der Landeskirche Sachsens in die damalige EKiBB zu übernehmen. Der damalige Gemeindekirchenrat von Paul
Gerhardt setzte sich gemeinsam mit dem Gemeindekirchenrat von Gethsemane vehement dafür ein,
leider ohne Erfolg.

Nachruf

Neben einem Seelsorgeauftrag im Krankenhaus
nahm sie noch ein Fernstudium auf und hatte eine
Honorartätigkeit für die Audiodeskription bei der
Deutschen Hörfilm gGmbH. Schließlich erhielt sie
1999 die Ordination ins Ehrenamt. Da sie vom
Ehrenamt aber nicht leben konnte und ihre viel­
fältigen Gaben auch einbringen wollte, hatte sie
neben Aufgaben in den Kirchengemeinden im
Prenzlauer Berg verschiedene Tätigkeiten, wie als
Redakteurin im Blindenhilfswerk und im
Festivalbüro beim ABSV. Viele Menschen mit
denen sie durch die verschiedenen Tätigkeiten verbunden war, haben mit ihrem
Ehemann und ihren Eltern bewegt von
ihr Abschied genommen. Pfarrerin Beate
­Dirschauer hielt eine sehr anrührende
­Predigt, bei der uns allen unsere eigenen
Erlebnisse mit Uta B
­ orchert präsent waren.

12

So musste ich immer wieder an unsere gemeinsame
Reise nach Russland denken, die uns mit einer
kleinen Frauengruppe nach Moskau, Twer und
St. Petersburg führte. Dort besuchten wir Projekte,
die von der Frauen- und Familienarbeit unterstützt
wurden. In einem dieser Projekte kaufte sie ihr
wunderschönes Brautkleid, in dem sie nun beerdigt
wurde.
In den letzten Jahren war sie in ihrer Kirchengemeinde Advent-Zachäus im Gemeindekirchenrat.
Durch die Kontakte zu unserer Nachbargemeinde
und durch gemeinsame Freunde blieb die Verbindung erhalten. Dazu gehört auch ein Besuch des
Gesprächskreises von Paul Gerhardt in der »Ladenkirche« Zachäus. So bin ich dankbar für alles, was
ich und viele aus unserer Gemeinde mit ihr erleben
und durch sie erfahren durften. Sie ist nun von
schwerer Krankheit erlöst in Gottes Händen
auf­gehoben und im weiten Raum der Ewigkeit.
Pfarrerin i. R. Uta Fey

MUSIKSOMMER
Prenzlauer Berg Nord 2016

Chorkonzerte•Kammermusik
Filmnacht•Orgelmusik

Ende Mai öffnet der Musiksommer 2016 seine
­Pforten. Auch in diesem Jahr habe ich wieder versucht ein i­ nteressantes und abwechslungsreiches
Programm zusammen zu stellen. Die Chor- und
Orgelmusik steht auch in diesem Jahr wieder im
Zentrum des Musiksommers.

»Orgel und Gäste« spielen auch in diesem Jahr
­wieder eine wichtige Rolle. Frühbarocke Musik für
zwei Blockflöten und Truhenorgel erklingt am
18. Juni in der Paul-Gerhardt-Kirche. Am 23. Juli und
20. August werden unter anderem auch Werke des
Jubilars Mar Reger erklingen.

Eröffnet wird das Programm mit dem Konzert eines
­Gastchores aus Heidelberg, der die klanggewaltige
Messe in fis-Moll des französischen Spätromantikers
Charles Marie Widor für Chor und Orgel singen wird.

Den Abschluss des Musiksommers macht ein
Konzert mit dem inzwischen fest etablierten Frauenkammerchor an der Gethsemanekirche. Lassen Sie
sich von den klangschönen Stimmen unseres Chores
mitnehmen in die ausdrucksstarke Musik deutscher
romantischer Komponisten.

Ein neues Format wird jeweils am zweiten Mittwoch
im Monat geboten. »Feierabendkultur« um 18.30 Uhr
Herzliche Einladung an alle Musikfreundinnen- und
in der Gethsemanekirche. 30-Minuten interessante
Orgelmusik aller Musikepochen zum Staunen, Auf- Freunde unserer Gemeinde und darüber hinaus.
Alle Konzerte sind bei freiem Eintritt. (S. 40)
horchen und Entspannen.
Kantor Oliver Vogt
Zwei spannende Chorkonzerte finden im Juni-Juli
statt. Die Kinder- und Jugendkantorei unserer
Gemeinde singt in einem Kooperationskonzert
zusammen mit dem ­kleinen Konzertchor des Ber­
liner Mädchenchores in geistlichen und weltlichen
Werken vom Sommer. Den wunderschönen Raum
der Segenskirche wird dann das Ensemble ad Hoc im
Juli mit bis zu 40-stimmiger Chormusik füllen.
Termine unter www.ekpn.de/musiksommer

13

Mund auf!  Ohren auf! 

Frühlingskonzert
Herzliche Einladung zum Frühlingskonzert der Singschule.
Es erklingt ein fröhliches und bunt gemischtes Programm,
gesungen von 130 Kindern und Jugendlichen! Neben
gemeinsam musizierten Liedern gibt auch jede Alters­
gruppe eigene Lieder zum Besten.
Samstag, 23. April 2016, 17 Uhr
Gethsemanekirche
Oliver Vogt (Klavier, Orgel), Christiane Rosiny (Leitung),
Eintritt frei, Kollekte erbeten
Einlass: 16:30 Uhr
In diesem Frühling kooperiert unsere Kunder- und Jugend­
kantorei mit dem Berliner Mädchenchor, einem der besten
Mädchenchöre der Stadt. Wir gestalten zwei gemeinsame
Konzerte: Eines bei uns in der Gethsemanekirche und eines
im Kammermusiksaal der Philharmonie im Rahmen der
Sonntagskonzertreihe des Berliner Chorverbandes.

14

Singend kommt der Sommer
Der Kleine Konzertchor des Berliner Mädchenchores und die
Kinder- und Jugendkantorei gestalten ein gemeinsames
Konzert mit geistlichen und weltlichen Werken, die den
nahenden Sommer erahnen lassen.
Samstag, 11. Juni 2016, 17 Uhr,
Gethsemanekirche
Eleni Irakleous, Oliver Vogt (Klavier, Orgel)
Sabine Wüsthoff, Christiane Rosiny (Leitung)
Eintritt frei, Kollekte erbeten

Augen auf!

Mund auf! Ohren auf! Augen auf!

Sonntag, 19. 6. 2016, 16 Uhr
Kammermusiksaal der Philharmonie
Karten unter baerbel.jenichen@arcor.de

Singschule

Zwei große Berliner Kinder- und Jugendchorschulen kon­
zertieren gemeinsam im Kammermusiksaal der Philharmo­
nie. Dabei erklingen Vokalwerke aus vier Jahrhunderten.
Insgesamt 120 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 9
und 20 Jahren bieten alle Klangschattierungen - von der
großen Tutti-Besetzung bis zu kleinen Terzetten und nut­
zen dabei die verschiedensten Möglichkeiten des Raumes.

15

»Zentrum für Kinder und Familien«
Ab 11. 4. probt die Singschule in den neuen Räumen
im Gemeindehaus Elias

In Elias entsteht mit dem
Umzug der Singschule
ein »Zentrum für Kinder
und Familien« – ein
Haus für: Kinderchor,
Christenlehre, Kindergarten, Mittwochs- (bald
auch Montags-) café,
Alleinerziehenden Kochgruppe und KUGKUK.
Es wird ein Haus, in
dem die Kinder von
der ­Christenlehre zum
Kinderchor gehen, in
dem die Eltern der
Kinder sich treffen
und bei einem
Kaffee ins Gespräch
kommen, in dem die
Familien ihren Platz
haben, die Kinder
be­hütet sind und ihre
Nachmittage verbringen.
Wilde Ideen strömen uns
noch durch den Kopf:
Verschönerung des
Hofes mit Pflanzkübeln,
Aufbau einer Haus­auf­gabenbetreuung, 

weitere Angebote der
Familienbildungsstätte
in unseren Räumen.
Ersteinmal muss sich
alles zusammen finden
und dann darf es, kann
es, wird es noch um das
eine oder andere Angebot wachsen und der Ort
wird noch schöner ...

16

JuLeiCa-Ausbildungs-Wochenende

KUK

Woche bei der Christenlehre, beim Konfirmanden­
unterricht gesehen. Nun sind diese Zeiten vorbei.
Jeder ist mit sich beschäftigt. Die meisten haben ihre
Einstellung, ihre Gefühle, ihre Weltanschauung verändert. Im Austausch und von den Einheiten her habe
ich viel gelernt. Die Herangehensweise an bestimmte
Dinge ist nun anders: Sich nicht alles so schwer zu
machen oder zu schwer vorzustellen. Einfach anfangen! Auf sein Herz horchen.
So konnten wir am Ende der Fahrt sogar den Busfahrer friedlich stimmen. Er war zuerst verärgert über so
viele Störenfriede im Bus, hatte nicht damit gerechnet, dass so viele auf einmal zusteigen. Doch letztendlich musste er sich damit abfinden und hat uns sogar
einen schönen Abend gewünscht.
Wie auch immer, die eigentliche Botschaft soll sein,
es hat Spaß gemacht und ihr, die den Gemeindebrief
gerade lest, habt ggf. auch was davon, wenn wir euch
bzw. eure Kinder bei den anstehenden Fahrten und
Rüsten teamen und die Fahrtenleiter unterstützen
werden. Lucas Zemke

KUG

Fahrradwochenende für Kinder vom 3. – 5. Juni
2016 im herrlich grünen Schlaubetal!

Sa, 9. April, 10:00, Elias,
Thema:
»Die Emmausjünger«

Wir treffen uns mit den Fahrrädern am Freitagnachmittag 3. 6. um 15 Uhr
in Elias. Das Gepäck wird im Bus gestapelt und wir radeln zum Bahnhof
(Alex), von dort geht es mit der Regionalbahn bis Jacobsdorf. Dann radeln
wir ca. 20 km gemeinsam ins Schlaubetal. Samstag genießen wir das GRÜN
und spielen und ... und dann schonen wir den Allerwertesten und werden
unsere Füße in der Schlaube baden. Sonntag geht‘s dann wieder heimwärts. Am späten Sonntagnachmittag kommen wir abgestrampelt, müde,
etwas schmuddelig, aber glücklich hier in Berlin wieder an. Mitbringen
bitte: Schlafsack, Isomatte und wer mag Zelt! Kosten: 55 Euro (Fahr­karten
sind dann schon dabei, kaufen wir!!!). Für Kinder ab ca. 7 bis 8 Jahren
die schon mal die Erfahrung gemacht haben, 30 km mit dem Fahrrad zu
fahren! Fragen und Anmeldung mit einer Anzahlung von 20 Euro bitte bei
Antje Erdmann (41 71 59 57 oder a.erdmann@ekpn.de)

 Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche

Im Mai gibt es keinen
Kugkuk
Sa, 4. Juni, 10:00, Elias,
Thema:
»Wasser ist Leben«

Kinder, Kinder

Vom 18.– 21. 02. 2016 sind mehr als 40 Jugendliche
und ein Team, das aus einem Pfarrer und einer Pfarrerin, Diakonen und ehrenamtlichen Helfern bestand,
gemeinsam nach Gussow gefahren - ein kleiner Ort
im Süden von Berlin.
Dort haben wir uns vier Tage lang in Konfliktmanagement, Gruppendynamik, Swing-Tanzen, Erzählen usw. trainiert. Zusammen haben wir das Essen
vorbereitet und nachbereitet, zusammen haben wir
eingeräumt, umgeräumt und aufgeräumt. Im Prinzip waren wir die ganze Zeit beschäftigt. Aber das ist
ja irgendwie auch der Sinn einer JuLeiCa-Rüste: Man
lernt, wie es ist, die ganze Zeit zu tun zu haben, wie
man damit umgeht und auch spontan auf unvorhergesehene Situationen eingehen kann. Es gilt für das
ganze Team eine gute Lösung zu finden, alle unter
einen Hut zu bringen. Am Schluss der Fahrt gab es
einen bunten Abend mit einem gelungenen Verkleidungs-Aktions-Spiel und viel Tanz und Musik.
Das Besondere an dieser Reise, fand ich, dass man
bemerkt, man sieht sich nicht mehr so häufig. Früher habe ich die anderen aus meinem Jahrgang jede

17

Benefiz-Familienkonzert

Zur Unterstützung eines
Integrationsprojektes für
Flüchtlinge: Zweisprachiges Bilder­
buchkino zur Sprachförderung in
Flüchtlingsunterkünften

18

Foto Bürgerstiftung Berlin

So, 29. 05., 15:00 Uhr
Elias-Kuppelsaal
»Karneval der Tiere«
von Camille Saint-Saëns
Das Klavier-Duo Tanja Schölpen und
Schirin Azzaui spielt die Version des Komponisten für Klavier zu 4 Händen. Von dem
Erzähler Charles Lemming umrahmt, stellt
sich den ZuhörerInnen in 14 kleinen
Stücken musikalisch eine wunderliche
Parade aus heimischen und exotischen
Tieren dar.
Bilderbuchkino
mit dem Schauspieler Mathias Neumann

Die Stiftung Berliner Mauer und die Bürgerstiftung
Berlin laden Sie herzlich zu einem Benefiz-Familienkonzert am 29. Mai um 15:00 Uhr in den
Elias-Kuppelsaal ein. Das Konzert steht unter der
Schirmherrschaft von Marianne Birthler. Mit diesem
Konzert bitten wir um Spenden für das Projekt
»Zweisprachiges Bilderbuchkino« zur Sprachförderung in Flüchtlingsunterkünften (Storkower Straße
und Übergangswohnheim Marienfelder Allee).
Mehr Informationen zum Benefizkonzert, zu den
Spendemöglichkeiten und zur Platzreservierung
erhalten Sie auf der Homepage der Stiftung Berliner
Mauer unter:
www.stiftung-berliner-mauer.de/de/benefizkonzert-243.
html

99 Überraschungen im Koran
Ein Christ betrachtet das Buch
des Islam

Buchvorstellung

Kein Zweifel, Europa steht vor großen Herausforderungen: Flüchtlinge und Migranten, vor allem aus
der arabischen Welt, bringen ihre eigenen Werte,
ihre Religion und kulturellen Hintergründe in unsere Gesellschaft mit. Das kann zu Spannungen und
Unverständnis im Miteinander führen. Der Theologe
und Islam-Kenner Kurt Beutler möchte mit seiner
Verständnishilfe »99 Überraschungen im Koran«
Barmherzigkeit« genannt wird (Sure 19:21), verwunBrücken zwischen Christen und Muslimen schlagen. dert da schon gar nicht mehr.
Das Buch ist soeben bei Gerth Medien erschienen.
Bei allen Beispielen mit offensichtlich positiven
In 99 prägnanten Kapiteln beleuchtet Kurt Beutler
Interpretationsspielräumen weist der Autor immer
inspirierende und irritierende Seiten des Korans:
wieder auch auf die Widersprüchlichkeit und vor
überraschende Inhalte über Jesus, Maria, die Chris- allem Lückenhaftigkeit des Korans hin. Dies führte
ten und die Bibel. Aber auch befremdliche Aussagen laut Kurt Beutler dazu, dass im Laufe der Jahrhunüber den heiligen Krieg (Dschihad), die Rolle der
derte als Ergänzung die so genannten Hadithe
Frau, über Himmel und Hölle. Spannende und
formuliert wurden: umfangreiche Bücher, die Taten
kenntnisreiche Fakten über den Islam, aber auch
und Aussprüche Mohammeds enthalten und deren
Wundersames und Staunenswertes.
Autoren oftmals unbekannt bzw. historisch nicht
zuzuordnen sind. Dass es allein zwischen Sunniten
So dürfte für viele Leser überraschend sein, dass
(etwa 85 Prozent der Muslime weltweit) und der
der Koran dazu auffordert, an die Bibel zu glauben – Schiiten und weiteren Strömungen wesentzwar nicht als Ganzes, aber zumindest an einzelne
liche Unterschiede in Inhalt und Auslegung
Teile: die Thora Moses, die Zabur (Psalmen) Davids
der Hadithe gibt, macht diesen Komplex nicht
und das Ingil (Evangelium) Jesu. Diese gelten als
einfacher.
göttliche Bücher. Der Koran sei nicht etwa gekommen, um sie zu ersetzen oder zu korrigieren, sonKurt Beutler betont, dass es nicht sein Ziel sei,
dern um sie zu bestätigen, schreibt Kurt Beutler.
selbst den Koran auszulegen oder jemandem
vorzuschreiben, wie er diesen zu verstehen
Auch dass Barmherzigkeit die am häufigsten
habe. Gerade deswegen gelingt ihm mit
erwähnte Eigenschaft Gottes im Koran ist, lässt auf- seinen pointierten Aussagen ein spannender
horchen. Ist doch in vielen Köpfen das Bild eines
und sehr verständlicher Einblick in eine
erbarmungslosen und grausamen islamischen
Religion und Kultur, mit der wir uns alle in
Gottes vorherrschend. Oder beziehen sich islamisZukunft verstärkt auseinandersetzen müssen.
tische Gotteskämpfer auf den Propheten? Nein,
sagt Kurt Beutler hier klar und belegt es durch die
21. Sure: Auch Mohammed soll Verkünder dieser
Barmherzigkeit sein. Dass auch Jesus, der im
Mario Gugeler
übrigen im Koran sehr oft erwähnt wird, »eine
Foto: Vreni Kohli MEOS

19

Gottesdienste
Elias-Kuppelsaal

Gethsemane

03. 04. 2016
Quasimodogeniti
10. 04. 2016
Miserocordias Domini
17. 04. 2016
Jubilate

09:30 Prädikant Th. Knoll, N

11:00 Pf. Zeiske, A, N

09:30 Pf. Zeiske, K, N

11:00 P
 f. Zeiske, K, N

09:30 Pfn. El-Manhy, K, N, A
Posaunenchor

11:00 Pfn. El-Manhy, K

24. 04. 2016
Kantate
01. 05. 2016
Rogate
05. 05. 2016
Christi Himmelfahrt

09:30 Pf. Kuske, T, K, N
Gemeindechor mit Instrumenten
09:30 Pfn. El-Manhy, A, K, N

11:00 P
 fn. Bellmann, K, N
Gastpredigt Ilja Richter
11:00 Pfn. Bellmann, A, K, N

08. 05. 2016
Exaudi
14. 05. 2016
Samstag vor Pfingsten
15. 05. 2016
Pfingstsonntag

09:30 Pf. Zeiske, K, N

11:00 Pf. Zeiske, T, K, N

09:30 Pf. Kuske, T, N, A

18:00 P
 fn. El-Manhy, Pf. Kuske, Pf. Zeiske, A
Abendmahl vor der Konfirmation
10:00 Pf. Zeiske, Konfirmation
14:00 Pfn. El-Manhy, Pf. Kuske
Konfirmation

16. 05. 2016
Pfingstmontag

11:00 Ökumenischer Gottesdienst auf dem Arnimplatz
Pfn. Bellmann, Pfn. El-Manhy, Pfr. Dr. Höhle; Pastor Andreas Güthling 		
Musikalische Gestaltung: Jugendgospelchor »stimmt so«, Leitung: Hanjo Krämer
Bei schlechtem Wetter in der katholischen Gemeinde St. Augustinus, Dänenstr. 17

22. 05. 2016
Trinitatis
29. 05. 2016
1. Stg. nach Trinitatis

09:30 Pf. Kuske, K, N

11:00 Pf. Kuske, K, N

09:30 Pfn. Bellmann, T, K, N

10:00 Pf. Kuske
Rundfunkgottesdienst

Göhrener Str. 11

Stargarder Str. 77

11:00 P
 fn. Bellmann,
Pfn. El-Manhy, Pf. Zeiske, N
Posaunenchor

Taufe
Greta Gotthardt, Charlotte Drews,
Amon Morgenstern, Charlotte Wonneberger

A	Abendmahl
K	Kindergottesdienst
T 	 Taufe
B	Basar
N 	Nachgespräch

20

Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern
den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
Kirche ist für
Hörgeräte
eingerichtet

2. Tim 1,7

Geburtstage
April | Mai

Paul Gerhardt

Stadtkloster Segen 

11:00 Pfn. El-Manhy und Team, F
Familiengottesdienst
09:30 Pfn. Bellmann, N, A
09:30 Pf. Kuske, N
11:00, Pf. Kuske, Krabbelgottesdienst
14:00 Pf. T alis Redmanis
Gottesdienst in lettischer Sprache
09:30 Pfn. Bellmann, N
11:00 P
 f. Zeiske, F
Familiengottesdienst

Schönhauser Allee 161

21:00 AbendbeSINNung
»Jesus + Petrus«
21:00 AbendbeSINNung
»Jesus + Maria von Magdala«, A
21:00 AbendbeSINNung
»Jesus + Thomas«

21:00 AbendbeSINNung
»Jesus + »der Lieblingsjünger«, A
21:00 AbendbeSINNung
»Geist-erfüllt«

09:30 Pfn. El-Manhy, N, A

21:00 AbendbeSINNung
»Geist-lich«

14:00 P
 f. Talis Redmanis
Gottesdienst in lettischer Sprache

21:00 AbendbeSINNUng
»Voll heiligen Geistes«, A

09:30 Pfn. Bellmann
11:00 Pfn. Bellmann, Krabbelgottesdienst

21:00 AbendbeSINNung
»Be-Geist-ert«
21:00 AbendbeSINNung

Bestattung
Martha Lorenz im Alter von 84 Jahren
Hildegard Ebel im Alter von 86 Jahren

Geburtstagskaffee
am Do., 26. 05. 2016,
15:00 Uhr in den
Räumen des EliasGemeindehauses –
Siehe, es kommt die Stunde und ist schon gekommen,
dass ihr zerstreut werdet, ein jeder in das Seine, und mich herzliche Einladung
zu Kaffee, Tee,
allein lasst. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist
Kuchen und guten
bei mir.
Gesprächen!
Johannes 16, 32

Luci Lübeck 91 Hansdieter Warme 80 Gertraude
Kubenz 91 Erika Hoffmann 75 Detlef Jacobsen
80 Erna Thauer 97 Frieda
Arndt 91 Gisela Schlaak
75 Christoph Vinz 70
Ingrid Stiawa 80 Dorothea Wüst 85 Renate
Meyer 75 Ursula Hollmick
90 Wilfried Wolf 90 Gottfried Keller 93 Gisela Daas
85 Hildegard Timm 80
Johann Christian Pack 85
Gerda Bönsch 92 Anton
Hofmann 80 Dr. Christiane Keisch 75 Livia
Schmid 70 Heinz Quandt
97 Veronika Reiblich 70
Elfriede Pietzko 94
Michael Vogler 75 Ruth
Schulz 95 Dorothee
Kubisch 70 Christel Möller 90 Brunhilde Grail 91
Erika Kraßon 95 Gerda
Krüger 97Antje
Lambrecht-Müller
75 Rosina Reyels 75
Edith Witzlau 91
Magnus Grimsson
70 Vera Girke 75
Marga Schulz 95
Ilse Krell 95 Adelheid Fellenberg 75

Gottesdienste

Wisbyer Str. 7

21

Gruppen & Kreise
Angebote für Kinder
Paul Gerhardt
Spielgruppen
Do. Nachmittag
für Krabbelkinder bis 3 Jahre,
Markus Jost, T.: 0179 764 00 33
E-Mail: m.jost@ekpn.de
Krabbelgottesdienste / Paul Gerhardt
17. 04., 11:00
mit Pf. Kuske
22. 05., 11:00
mit Pfn. Bellmann
KiTa-Gottesdienste Elias-Kuppelsaal, freitags
jeweils 10:00 im Elias-Kuppelsaal
Kugkuk Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche
Elias, einmal im Monat Sa von 10 – 12:00
09. 04. 2016, Elias »Die Emmausjünger«
Mai kein KUGKUK
»Wasser ist Leben«
04. 06. 2016
Christenlehre Elias
Die Geschichtensammler 1. + 2. Kl.
mi. + do.
Mi mit Gudrun, Karl, Leo + Antje
15 – 16:00
Do mit Antje
Die Schatzsucher 3. + 4. Kl.
mi. + do.
Mi mit Nele, Irma, Johanna,
16:15 – 17:15
Hannah, Lea und Antje
Do mit Jonas, Gregor und Antje
Die Weltenbummler 5. + 6. Kl.
mi. + do.
Mi mit Samuel, Philipp und Antje
17:30 – 18:30
Do mit Hermann, Jesse, Felix, Elias,
Jasper und Antje
Christenlehre Paul Gerhardt
Die Geschichtensammler & Schatzsucher 1. – 4. Kl.
mit Ina Düsterdick, Ute Rheinfurthdi. 16:30 – 17:30
Revers und Markus Jost
Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst
und Familiengottesdienst
Paul-Gerhardt
Kontakt Pf. Kuske
Gethsemane
Junge Gemeinde • Paul Gerhardt, Jugendkeller
mo.	18:00
für 14 bis 15-Jährige
di. 	 18:00
für 16 bis 18-Jährige
mi. 	 19:00
für 17 bis 22-Jährige
do. 	 20:00
für 17 bis 22-Jährige
Kontakt: Paul Beutel, T.: 4 45 74 25
Konfirmation 2016
mi., 18:00
do., 18:00

22

J. El-Manhy/T. Kuske
J. El-Manhy/T. Kuske

Väter & Mütter, Männer & Frauen
PEKiP®
Paul Gerhardt
a: fr, 09 – 11:00
b: fr, 11:15 – 12:45
Ltg: Stephanie
Neeb

Kursgebühr 65 €, Gemeinde freut
sich über Spenden zur Deckung der
Heiz- und Betriebskosten. Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte, Frau Reich, T.: 25 81 85-410
E-mail: familienbildung@kkbs.de
www.fbs-stadtmitte.de

Stillgruppe
jeden 3. Mi im
Kontakt:
Monat 10 – 12:00
Ulrike Sandow, T.: 44 73 32 31
Alleinerziehendenkochgruppe
Termin und Ort unregelmäßig,
do., 16 – 18:00
bitte vorher anmelden
Sophie Tätweiler
elias-kochgruppe@gmx.de
Begegnung und Soziales
Laib & Seele
jeden Do ab 11:00, Gemeindehaus
LebensmittelElias, Göhrener Str. 11, Kontakt:
ausgabe
B. Jenichen mobil: 0173-2 15 71 32
Kiezfrühstück für alle
30. 04. 2016
Gemeinsames Frühstück und Ge28. 05. 2016
spräche, Elias, Kontakt: B. Jenichen
11 – 13:00
mobil: 0173-2 15 71 32
Elias Mittwochs-Café für alle G
­ enera­tionen
mi. 14 – 18 Uhr
Reden und Entspannen bei
Kaffee und Kuchen, Diakonieraum, Kontakt: Dipl. Theol. Sophie
Tätweiler
Rechtsberatung
do.,11 – 12:30
mit RA Matthias
während der Ausgabe, aber nicht
Brinkmann
nur ein Angebot für Laib & Seele
Kindergottesdienst-Vorbereitung
07. 04., 19:30
Gethsemane
Elias

Kontakt: Pf. Zeiske
Lisa Eichhorn

Angebote für Seniorinnen/Senioren
Gethsemane Frauenkreis
12. 04. und 10. 05. 14:00 mit Fr. Dahlenburg
Apostelfrühstückskreis
27. 04., 09:00
Elias
02. 05., 09:00

mit Fr. Dahlenburg, Pf. Zeiske
Frühstück
mit Fr. Volz im Diakonieraum

Bibelgespräch in Elias für alle Interessierten
di., 19:30 – 21:00
»Wie kann es sein?« – Gespräche
Gemeindesaal
über Frauen in der Bibel. März bis
Dezember, einmal im Monat
19. 04. 2016
»Hure«
03. 05. 2016
»Heilige«
Gebetsangebote
Stadtkloster Segen
Morgengebet
mo. bis fr., 08:00
Mittagsgebet
mo. bis fr., 12:00
Nachtgebet
di. + do. 21:00
Kontakt: Stadtkloster,
T.: 44 03 77 39
Gesprächskreise
Gesprächskreis Paul Gerhardt
Gesprächskreis Elias I
14. 04. 2016
Kontakt: Herr Lindenberg,
12. 05. 2016
T.: 9 33 26 94
Offener Kreis
28. 04. 2016, 15:00

Kontakt: Frau Bosem,
T.: 4 42 63 81

Gesprächskreis Elias II
06. 04. 2016, 19:30 Kontakt: Frau Krüger
04. 05. 2016, 19:30 T.: 4 44 40 56
Gespräche über Gott und die Welt
12. 04. 2016
Bibelgesprächskreis mit Neustart
10. 05. 2016
zur gewohnten Zeit am jeweils
2. Dienstag des Monats,19:30,
am gewohnten Ort im Diakonieraum in Elias; Gesprächsführung
Herr Dr. theol. Joram Luttenberger
Kontakt: Thomas Herzog,
T.: 4 42 01 63
Forum »Gott entdecken«
mit Abendessen.
05. 04. 2016
Anmeldung erbeten an
03. 05. 2016
forum@stadtklostersegen.de
jeweils 19:30

Partnerschaftsprojekt Cochabamba
Basare finden im Anschluss
an die Gottesdienste statt.
Singschule • Chöre • Kantorei
Singschule – Eltern-Kind-Singen Eltern und Kinder
0 – 2 Jahre: mo.: »Zwerge« 15:30 – 16:00
»Pfauen« 16:10 – 16:40; »Räuber« 16:50 – 17:20
in Elias, 1. Stock im Spieleraum
Minis Singen mit 3 – 5jährigen Kindern in Elias,
3. Stock Probenraum, m
 o. »Amseln« 15:30 – 16:00
mo. »Spatzen« 16:10 – 16:40
Minis mit Eltern Singen mit 3 – 5jährigen Kindern
Elias 1. Stock Spieleraum, mo. »Lerchen« 17:30 – 18:00
Vorschulkinder, d. h. Kinder, die im Sommer 2016
in die Schule kommen; Elias, 3. Stock Probenraum,
mo. 1. Gr. 16:50 – 17:30 ; mo. 2. Gr.: 17:35 – 18:15
Kinderchor 1 – Kinder der 1. und 2. Klasse,
Elias, im Goßner Keller, mi. 1. Gr.: 16:00 – 16:45
mi.  2. Gr.: 17:00 – 17:45
Kinderchor 2 – Kinder der 3. u. 4. Klasse, Elias 3. Stock
Probenraum, m
 i. 1. Gr.: 16:30 – 17:25
mi.i 2. Gr.: 17:30 – 18:25
Kinder-und Jugendkantorei Prenzlauer Berg Nord
Kinder ab der 5. Klasse, Elias 3. Stock Probenraum.
di. 17:00 – 19:00
Jugend-Gospelchor »... stimmt so!«
do. 19:00 – 21:00, Ltg. Hanjo Krämer, KuppelsaalElias, Göhrener Str. 11; Junge Leute mit Lust an 
Popular­musik, Gospels, neue geistliche Lieder, Jazz, Folk,
in groovigen Arrangements mit Klavier & Band
Gemeindechor mi. 19:30, mit Detlef Lehmann,
Gemeindehaus Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11,
klassischer drei- bis vierstimmiger Chor,
vielseitige Chorliteratur alter und neuer Meister
Liturgischer Chor mi. 19:30 – 20:45, mit Oliver Vogt,
Gemeindesaal Paul Gerhardt, Kuglerstr. 15
Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur
aller Epochen und Stile
Gethsemane-Kantorei di. 19:45 – 22:00, mit Oliver Vogt,
Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Komponisten, für
Gottes­dienste u. Konzerte, Anmeldung bei Kantor O. Vogt
Posaunenchor
mo. 19:00 – 20:30, mit Jan Frebel,
Gethse­mane, Winterkirche

23

Was will Gott von mir?

Zitat:
»Erdöl zu finden erfordert Schweiß und Verstand;
warum wollen wir Gott finden ohne Geist und
Müh?« Zum Thema Gebet an Tagen innerer Unruhe. Das sagt sich der kleine Mönch in den Notizen
von Madeleine Delbrêl
Immer wieder stellt sich die Frage: Wie kann ich Gott
hören? Was ist sein Wille für mein Leben? Was will er
denn von mir? Teilt er mir das überhaupt mit?
Ich erinnere mich an Aussagen in der Jugendgruppenzeit im Stile von: »Du musst einfach auf Gott
hören!« Ich verstand schon damals nicht, was daran
einfach sein sollte. Wie hört man jemanden, den man
nicht sehen kann, der »im unzugänglichen Licht«
wohnt? Erste Erfahrungen mit dem »Hören«, erste
Enttäuschungen mit vermeintlich Gehörtem – das
sich dann doch nur als Wunsch herausstellte - folgten.
Später habe ich in der Bibel die Geschichte von Gideon
gelesen, der wollte, dass Gott in einem Zeichen deutlich zu ihm spreche. Der Engel stimmt zu. Gideon
erbittet sich, dass ein Schaffell auf der Tenne feucht
ist, die Tenne aber trocken. Dann am nächsten Tag,
um sicher zu gehen, erbittet Gideon das ­Umgekehrte

24

und wieder tritt es ein. »Ein Fell auslegen« nannte
man diese »Methode«.
Wir versuchten das auch. Ich erinnere mich an
eine Erfahrung: Zwei Familien unserer Communität waren in Angola. Es herrschte Bürgerkrieg. Eine
Familie hatte eine Wohnung, die andere nicht. Es
wurde immer schwieriger, mit Kindern dort zu leben.
Wir erbaten von Gott ein Zeichen, ob wir abbrechen
sollten oder nicht. Bis zu einem bestimmten Datum
wollten wir eine Wohnung, sonst sollte die Familie
nach Hause kommen. Einen Tag vor Ablauf kam eine
Wohnung – allerdings nur für drei Wochen. »Das ist
ein trockenfeuchtes Fell«, meinte einer. Ich begriff,
dass man aus einer Begebenheit in der Bibel keine
Methode machen kann. Gott hatte einem Menschen
in einer bestimmten Situation ein Zeichen geschenkt
– ich muss andere Wege suchen.
Die Stimmen unterscheiden
Und trotzdem wollte ich ja gerne unterscheiden können, ob Gott spricht oder nur meine Gedanken rauschen. Geholfen haben mir zum Schluss die Erfahrungen der Kirche. Das Thema der Unterscheidung
der Stimmen ist alt. Ignatius von Loyola überlegte

­ essourcen, die mir Gott zur Verfügung stellte? Dann
R
rät Pater Kentenich seine eigene Seele zu prüfen.
Spricht mein eigenes Projekt mich an? Nur aus Gehorsam etwas zu beginnen, wird mir die Kraft nicht
geben, durchzuhalten, wenn es schwierig wird. Es
braucht Be-Geist-erung und Überzeugung, um etwas
hinauszuführen. Auch diese Möglichkeit der Unterscheidung hilft mir, im Alltag Entscheidungen zu
treffen. Das sind keine Wege, um kurzfristige Entscheide zu fällen. Zum Glück hat Gott uns etwas Verstand gegeben, um viele Entscheide gut und verantwortlich zu fällen. Georg Schubert

Angebote Stadtkloster

viel zum Thema. Er rät, eine bestimmte Zeit – zum Beispiel zwanzig Tage, zum Beispiel am Morgen – sich vor
Gott hinzuknien und ihm die Frage vorzulegen, um
die es geht. Nach der Stille solle man sich aufschreiben, wohin das Herz sich neigte, das heißt, wohin es
einen heute gezogen hat – was erschien einleuchtender oder der größeren Ehre Gottes zu dienen.
Am Ende der gesetzten Frist dann solle man sich
überlegen, welche Richtung mehr Gewicht bekommen habe. In manchen Fragen hat mir das sehr geholfen, eine Entscheidung zu fällen.
Vor einiger Zeit lernte ich Pater Kentenich in seinen
Büchern kennen. Er nennt das Suchen nach einer
Antwort Gottes »Spurensuche«. Drei Themen solle
man überlegen, wenn man eine Entscheidung vor
sich habe: Zeit, Sein, Seele.
Passt mein Projekt in die heutige Zeit? Verstehen die
Menschen heute, was ich damit will? Antwortet mein
Vorhaben auf eine konkrete Not unserer Tage?
Passt das Projekt zu meinem Sein? Hat Gott mich
einen Partner / eine Partnerin finden lassen, wird er
mich nicht im nächsten Jahr als Eremiten in die
­Einöde rufen. Gott hat mir Begabungen und Talente
geschenkt. Nutzt das, was ich vorhabe, meine

Forum Gott entdecken
5. April und 3. Mai 2016 jeweils 19:30 Uhr
Ein offener Gesprächsabend zu Themen des
Glaubens mit Abendessen. Anmeldung
erbeten an forum@stadtklostersegen.de
Kurze Impulse zu einem Thema des Lebens
und Glaubens leiten Gespräche in Gruppen
ein. Austausch und immer wieder die Frage:
»Wie leben wir als Christen glaubwürdig?«
prägen die Diskussion.
Vier Abende:
Einführung in die christliche Meditation
Unser Weg nach Emmaus – Österlichem
Leben und Geschehen auf der Spur
6. / 13. / 20. / 27. April, jeweils Mittwoch­
abend, 19:30 bis 20:45 Uhr
Nach kurzen Einleitungen
üben wir das Gehörte im
gemeinsamen Sitzen und
Schweigen ein.
Leitung:
Barbara Schubert-Eugster

Stadtkloster Segen

Meditation
Jeden Donnerstag-Abend von 20:00 – 20:50 Uhr in
der Dachkapelle des Stadtklosters im 4. Stock. Kurzer
Impuls, Sitzen im Schweigen. Anschließend besteht
die Möglichkeit am liturgischen Nachtgebet – der
Komplet – in der Kirche teilzunehmen.

25

Das Verhältnis Juden – Christen
ändert sich!

»Quantensprung« wird sie genannt, die jüngst
erschienene Erklärung orthodoxer Rabbiner aus
den USA und Europa. Nach 2000 Jahren des in der
­Kirche vorherrschenden Judenhasses und des
­Antisemitismus‘, der seinen perversen Höhepunkt
vor 70 Jahren in Deutschland erreichte, erklären
orthodoxe Rabbiner, es wäre nun an der Zeit, die
ausgestreckte Hand von Christen zu ergreifen und
sich auf Augenhöhe miteinander zu begegnen. Sie
wollen dem Willen unseres himmlischen Vaters
­folgen und mit Christen als Partner zusammen­
wirken, um den moralischen Herausforderungen
unserer Zeit zu begegnen.
Nachdem schon im Neuen Testament einige judenfeindliche Äußerungen stehen und in den Kirchen
ein ausgeprägter Judenhass verbreitet war, haben
einzelne Christen immer wieder versucht, Brücken
zu schlagen, etwa in der Zeit des Humanismus um
den Reformator Philipp Melanchthon herum, oder

26

in jüngster Zeit um den israelischen Journalisten
Shalom Ben-Chorin. Sehr wertvolle Verbindungen
entstanden zwischen Christen und liberalen und
reformierten jüdischen Kreisen.
Unter Konservativen und Orthodoxen fand das
aber wenig Resonanz. Und jetzt diese Erklärung
der Orthodoxen, von einer Seite, von der niemand
erwartet hätte, dass das christlich-jüdische Gespräch
ange­stoßen wird. Sie wenden sich in erster Linie an
die katholische Kirche. Vor 50 Jahren hatte der
Vatikan in der Enzyklika Nostra Aetate sich dem
Gespräch mit dem Judentum geöffnet. Der gegenwärtige Papst hatte sich auch einschlägig geäußert.
Und es fällt Orthodoxen leichter, mit einer hierarchisch strukturierten Kirche, wie der katholischen
zu sprechen, als mit einer multistrukturierten
Kirche, wie der protestantischen. Aber die Rabbiner
beziehen in ihrer Erklärung ausdrücklich die
­protestantischen Kirchen mit ein.
Die jüdischen Unterzeichner halten das Christentum
nicht für »avoda sara«, für Götzendienst, sondern
denken, dass Jesus mitgewirkt hat, den Glauben an
den Gott Israels zu verbreiten.
Ein erster, sehr
wichtiger Schritt, dem
nun hoffentlich weitere
folgen.

Aber die Tür ist
weit aufgestoßen in
eine Zukunft des
Voneinander-Lernens
und der gemeinsamen
Verantwortung für
unsere Welt.
Pfr. Christian Zeiske

Geschichtliche Gegensätze
überwinden

In der Tagesschau ein nur wenige Sekunden langer Bild­
beitrag, aus meiner Sicht ein besonderes Ereignis, hier
und zum Nachlesen im Internet:
Gemeinsame Erklärung von Papst Franziskus und
Patriarch Kyrill von Moskau und dem ganzen Rus,
unterzeichnet bei der Begegnung der beiden
­Kirchenoberhäupter am 12. Februar 2016 in
Havanna, Kuba.
»Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit
euch allen!« (2 Kor 13,13)
(...) Mit Freude sind wir als Brüder im christlichen
Glauben zusammengekommen, die sich treffen, um
persönlich miteinander zu sprechen (vgl. 2 Joh 12),
von Herz zu Herz, und die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Kirchen, den wesentlichen
Problemen unserer Gläubigen und die Aussichten

zur Entwicklung der menschlichen Zivilisation zu
erörtern. (...) Da wir uns weit weg von den alten Auseinandersetzungen der »Alten Welt« treffen, empfinden wir mit besonderem Nachdruck die Notwendigkeit einer gemeinsamen Arbeit zwischen Katholiken
und Orthodoxen, die gerufen sind, mit Sanftmut und
Respekt der Welt Rede und Antwort zu stehen über
die Hoffnung, die uns erfüllt (vgl. 1 Petr 3,15).
(...) Trotz dieser gemeinsamen Tradition der ersten
zehn Jahrhunderte sind Katholiken und Orthodoxe
seit ungefähr tausend Jahren der Gemeinschaft in
der Eucharistie beraubt. Wir sind getrennt durch
Wunden, die durch Konflikte in ferner oder naher
Vergangenheit hervorgerufen wurden ... Im Wortlaut:
Gemeinsame Erklärung von Franziskus und Kyrill
http://de.radiovaticana.va/news/2016/02/12/im_wortlaut_gemeinsame_erklärung_von_franziskus_und kyrill/1208118

27

28

Ein Brief ohne Adresse
an dich?
an mich?
an Sie?
an uns?
Brief von einem geflüchteten Mann aus der Notunterkunft in der Wichertstraße.

29

30

Do, 12. 5., Gemeindehaus Paul-Gerhardt
19:30 Lesung aus Emmanuel Carrères »Das Reich
Gottes«; es liest die Übersetzerin des Buches,
Claudia Hamm; Eintritt frei; siehe Seite 6/7
Do, 19.5., Gethsemanekirche
20:00 Ch. Marie Widor: »Messe in fis-Moll« –
Eröffnungskonzert Musiksommer Prenzlauer
Berg Nord 2016; Charles Marie Widor: »Messe in fisMoll« für Chor & Orgel; Camerata Vocale Heidelberg,
Leitung: Beate Rux-Voss; Eintritt frei, Kollekte erbeten; siehe Seite 13
Sa, 21. 5., Elias-Kuppelsaal
20:00 Pianorecital Jonas Olsson – Eröffnungs­
konzert OaarWurm Festival; Werke von Art-Oliver
Simon (* 1966), Ludwig van Beethoven, Arnold
Schönberg und Claude Debussy; Jonas Olsson
(Schweden) – Klavier; Eintritt: 6,– Euro / erm. 4,–
Euro, Abendkasse ab 19.30 Uhr; Reservierungen
unter Tel. (030) 86 39 46 35
Sa, 21. 5., Gethsemanekirche
20:00 Marienvesper von Claudio Monteverdi;
Chor des Jungen Ensembles Berlin, Lautten Compagney Berlin, Angelika Lenter, Hanna Zumsande –
Sopran, Stefan Kunath – Altus, Benedikt Kristjansson, Thaisen Rusch – Tenor, Felix Rumpf, Cornelius
Uhle – Bass, Künstlerische Leitung: Vinzenz Weissenburger
So, 29. 5., Elias-Kuppelsaal
15:00 Benefiz-Familienkonzert zugunsten eines
Integrationsprojektes für Flüchtlinge; »Karneval
der Tiere« von Camille Saint-Saëns; Tanja Schölpen
und Schirin Azzaui – Klavier, Charles Lemming –
Erzähler; Anmeldung erforderlich:
Tel. (030) 75 00 84 00;; siehe Seite 18
VORSCHAU
Mi, 8. 6., Gethsemanekirche
18:30 »Feierabendkultur« 30 Minuten Orgelmusik
mit Kantor Oliver Vogt; Musiksommer
Prenzlauer Berg Nord 2016; Eintritt frei, Kollekte
erbeten; siehe Seite 13
Sa, 11. 6., Gethsemanekirche
17:00 »Singend kommt der Sommer«;
Sommerkonzert der Singschule;
Eintritt frei, Kollekte erbeten; siehe Seite 14

Tipp für alle engagierten Ehrenamtlichen unserer Gemeinde: Es gibt Freikarten für alle Konzerte (außer Gemeindekonzerte).
T.: 0151 - 56 00 86 02 oder Mail an konzertbuero@ekpn.de. Unter dieser Adresse kann auch der Konzert-Newsletter bestellt werden.

Konzerte & Veranstaltungen

Tickets
Wenn nicht anders angegeben: Karten an allen bek.
Konzertkassen, Tel. 01806 70 07 33 u. Print@home
unter www.reservix.de; Mehr Infos zu allen Terminen unter: www.ekpn.de/veranstaltungen
Mi, 20. 4., Paul-Gerhardt-Kirche
18:30 Violinenkonzert – Abschluss eines deutschfranzösischen Austauschs von Violinenschülern der
Suzuki-Methode; Eintritt frei, Mehr Infos unter
Tel. 01577 1 95 22 83
Do, 21.4., Gemeindehaus Paul-Gerhardt
19:30 Gesprächsabend »Scharia in Deutschland
und islamischer Glaube. Zur Interpretation
islamischer Werte«; Sarah Albrecht (FU-Berlin);
Eintritt frei; siehe Seite 6
Sa, 23. 4., Gethsemanekirche
17:00 Kinderchor-Frühlingskonzert – ein fröhliches und bunt gemischtes Frühlings-Programm aus geistlichen und weltlichen Liedern;
es singen Kinderchöre der Ev. Singschule
Prenzlauer Berg Nord sowie die Kinder- und
Jugendkantorei Prenzlauer Berg Nord; Klavier,
Orgel: Oliver Vogt, Leitung: Christiane Rosiny;
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten; geeignet für Kinder ab 5 Jahren; siehe Seite 14
Sa, 30. 4., Elias-Kuppelsaal
19:00 »1. Irish Folk Celebration in Prenz­lauer
Berg«; Midnight Court – Living Irish Tradi­tion;
Aaron Shirlow (git/voc), Noel Minogue (button
accordion), Bernd Lüdtke (fiddle/mandolin//
bouzouki/bodhrán/voc); Getränke & Snacks;
Eintritt: 15,- / erm. 10,- Euro, Kinder bis 12 J. frei;
Rabatt für Gemeindemitglieder: Mail an konzertbuero@ekpn.de. siehe S. 39
Mi, 4. 5., Elias-Kuppelsaal
20:00 Lottas flying Ballroom – Swingparty;
Crashkurs für Swing-Einsteiger ab 19:00 (10,€); Party ab 20:00 (12,- / erm. 10,- Euro); Voranmeldung für den Tanzkurs: swing@lottasjitterbugs.de; siehe Seite 37
Do, 12. 5., Elias-Kuppelsaal
17:00 Konzert für Ehrenamtliche und Flüchtlinge – Rino Yamamoto (Violine); Mehr Infos:
Tel. (030) 290 28 28 -25 oder -26; www.volkssolidaritaet.de/kultur-freizeit/konzerte

Es ist soweit!

SOLA SCRIPTURA
2017!

Luthers Leistung für die Leistungsgesellschaft
Machen Sie mit beim Schreibwettbewerb
SOLA SCRIPTURA 2017!
Schreiben Sie gern? Interessieren Sie sich dafür, was
Reformation heute bedeuten könnte – für Sie, für die
Kirche, für die Gesellschaft? Sind Sie Laie oder professionelle Theologin, glauben Sie an Gott oder an
den Fortschritt – oder wissen Sie es nicht so genau?
Wer oder was auch immer Sie sind oder tun: Anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums sind
. . . nach einer kreativen Pause gibt es
Sie herzlich eingeladen zum Schreibwettbewerb
unseren nächsten Gospelworkshop.
Sola Scriptura 2017; Thema: »Luthers Leistung als
Hanjo Krämer, Leiter unseres Jugendgospelchors
»stimmt so!«“, und Rev. Calvin Bridges aus Chicago Provokation für die Leistungsgesellschaft«. Über
regionale und konfessionelle Grenzen hinweg sind
laden vom 17. – 19. Juni unter dem Motto
Kinder, Jugendliche und Erwachsene aufgerufen,
GOSPEL GOES DIVER-CITY ein.
bis 10. November 2016 unveröffentlichte Kurztexte
aller literarischen Genres einzusenden an:
Euch erwartet ein Feuerwerk an fesselnder Gospel­
Katharina Körting,
energie! In guter Tradition wird »stimmt so!« die
Organisation unterstützen. Lasst euch dieses Gospel- Reformationsbeauftragte des Ev. Kirchenkreises
Wittenberg,
fest nicht entgehen und sichert euch schnell einen
KENNWORT: Sola Scriptura 2017, Markt 26,
der begehrten Plätze.
06886 Lutherstadt Wittenberg,
Was:
reformation2017-wb@t-online.de.
GOSPEL goes DIVER-CITY
Maximallänge: 3600 Zeichen inkl. Leerzeichen.
Gospelworkshop mit Calvin Bridges und
Unter der Mailadresse gibt es auch mehr
Hanjo Krämer
Informationen und Flyer für Jugendliche
Teilnehmer:
und Erwachsene.
JEDE*R der möchte!
Wann:
Eine Jury aus Journalisten,
17. bis 19. Juni 2016
Autoren, Lektorinnen, TheoWo:
logen, Pädagoginnen und
Elias Kuppelsaal, Göhrener Straße 11,
Jugendlichen unter Schirm10437 Berlin
herrschaft von Propst
Kosten:
Siegfried T. Kasparick,
regulär 40,– € / ermäßigt 25,– € (inkl. Verpflegung)
Beauftragter für Reformation
(Ermäßigung für SchülerInnen, StudentInnen,
und Ökumene der
ALGII-EmpfängerInnen)
Landesbischöfin, wählt die
Anmeldung:
besten Texte in den Altersgospelworkshop@ekpn.de
kategorien unter 18 / über
18 Jahre aus.

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Handanlegen

Baufortschritte Gethsemanekirche

Es ist nicht der Frühjahrsputz vor Ostern: Markus
Rheinfurth, Felix und Mathis Dürr sowie Daniel
Kranz legen noch einmal Hand an die Fenstergläser
und putzen den letzten Kalk und festgewordene
Ablagerungen weg. Eine »Extra-Aktion«! Ohne
Berechnung. M. R.: »Wir kommen später, wenn die
Gerüste abgebaut sind, bestimmt in den nächsten
zehn Jahren nicht mehr an die Scheiben heran«.
Deswegen ist dieser Einsatz gerade jetzt so wichtig.
Wie notwendig das ist, zeigen die Bilder. Große
Fortschritte am Bau sind an den anderen Fenstern und Gesimsen zu sehen. Die südöstliche
große Fensterrosette ist fertig gestellt, alle Streben sind wieder vollkommen zu sehen, nun
­fehlen nur noch die Gläser. Der darüber befindliche Giebel ist ebenso wieder sicher an seiner
Stelle aufgemauert, Teile der Dachentwässerung sind montiert und können bald wieder
die Wassermassen des Daches auffangen, der
Kupferklempner b
­ efestigt die Abdeckungen an
den Fialtürmen. Viele kleine aber sehr wichtige
Arbeitsschritte sind nötig um z. B. die kleinen
Flächen an den Türmen und das Bauwerk
sicher vor eindringender Nässe zu schützen.
Jeder Handgriff muss bei diesen Arbeiten sitzen, handwerkliche Genauigkeit zahlt sich in
den nächsten Jahren positiv für uns aus. Allen
Spendern sei an dieser Stelle unser großer
Dank gesagt. Die Arbeiten gehen alle plan­
mäßig weiter, Überraschungen sind natürlichnicht ausgeschlossen. Aber sehen Sie selbst,
kommen Sie vorbei und schauen Sie!

32

Spendenkonto »Gethsemane stützen!« s. S. 34

33

Orte & Ansprechpartner
Evangelische Kirchen­gemeinde Prenzlauer Berg Nord
Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin · www.ekpn.de
Zentralbüro, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
Küster Harald Mößner
T.: (030) 4 45 77 45, F.: (030) 43 73 43 78,
wenn dringend: PC-Fax (030) 43 73 43 79
(autom. Weiterleitung auf Mailbox)
Sprechzeiten: Mo 13 – 16 Uhr, Mi 14 – 19 Uhr
Do 9 – 12 & 13 – 16 Uhr zentralbuero@ekpn.de
Geschäftsführung Frank Esch
T.: (030) 40 00 34 99; f.esch@ekpn.de
Vorsitzende des GKR Ulrike Lemmel
gkr@ekpn.de
Stellvertr. GKR-Vorsitzender Pf. Tobias Kuske
Elias-Kuppelsaal
Gemeindebüro, Göhrener Str. 11, 10437 Berlin
T.: (030) 4 42 63 31
Gethsemanekirche, Stargarder Straße 77, 10437 Berlin
Gemeindebüro, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
T.: (030) 4 45 77 45 / F.: (030) 43 73 43 78
Paul-Gerhardt-Kirche, Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin
Gemeindebüro, Kuglerstraße 15, 10439 Berlin	
T.: (030) 4 45 74 23 / F.: (030) 44 71 95 04
Segenskirche
Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin
T.: (030) 4 48 34 83 / F.: (030) 41 71 50 72
Stadtkloster
Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin
Stadtkloster-Büro
T.: (030) 44 03 77 39; info@stadtklostersegen.de
Pfarrerinnen & Pfarrer
Pfn. Almut Bellmann T.: (030) 44 71 95 06,
a.bellmann@ekpn.de
Pfn. Jasmin El-Manhy mobil 0163-863 75 53
j.el-manhy@ekpn.de
Pf. Tobias Kuske mobil 0160-7 17 31 44
T.: (030) 4 42 63 31, t.kuske@ekpn.de
Pf. Christian Zeiske T.: (030) 40 00 39 30
mobil 0176-21 90 34 31, c.zeiske@ekpn.de
Hausmeister
Daniel Kranz T.: 0151- 68 49 03 62
d.kranz@ekpn.de

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Kirchenmusik
Kantor Oliver Vogt, T.: (030)48 49 43 92
o.vogt@ekpn.de; kirchenmusik@ekpn.de
Christiane Rosiny, Leiterin der Singschule
T.: (030) 4 4 71 55 69, c.rosiny@ekpn.de
Detlef Lehmann, T.: (030) 47 48 90 75
d.lehmann@ekpn.de
Jan Frebel, Posaunenchorleiter
posaunenchor@ekpn.de
Büro der Singschule: Bärbel Jenichen,
T: (030) 44 71 55 69, baerbel.jenichen@arcor.de
Informationen: www.singschule-ekpn.de
Hanjo Krämer, Leiter Jugendgospelchor »Stimmt so!«
T.: mobil 0179 - 6 64 83 08, stimmtso@ekpn.de
Arbeit mit Kindern, Jugendlichen & Familien
Antje Erdmann, Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin
Göhrener Straße 11, 10437 Berlin
T.: (030) 41 71 59 57, a.erdmann@ekpn.de
Markus Jost, Diakon, Ehrenamtlichen Koordinator
Göhrener Straße 11, 10437 Berlin
T.: (030) 41 71 59 66, m.jost@ekpn.de
Paul Beutel, Diakon, Jugendwart
Kuglerstraße 15, 10439 Berlin
T.: (030) 4 45 74 25, p.beutel@ekpn.de
Veranstaltungsmanagement/Konzertbüro
Mario Gugeler T.: mobil 0151-56 00 86 02
Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
konzertbuero@ekpn.de
Kirchhöfe
Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte – Friedhöfe Ost,
Landsberger Allee 48, 10249 Berlin, T.:(030) 42 20 04 10
Kirchhofsverwaltung Nordend, Katrin Manke
Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin
T.: (030) 4 76 35 54; F.: (030) 4 76 27 70,
www.berlin-friedhof.de; nordend@evfbs.de
Diakoniestation
Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg,
Bizetstraße 11, 13088 Berlin , T.: (030) 61 62 27 00
Spenden
Spendenkonto EKPN: Kontoinhaber: EKPN
IBAN: DE27 5206 0410 6303 9955 69 Evangelische Bank eG
BIC: GENODEF1EK1

Flüchtlingen begegnen –
Begegnungscafés

Deutschkurse
Für die Deutschkurse werden auch immer
wieder Helfer gesucht. Vorraussetzung:
Freude an der Kommunikation.
• Mo, Di, Mi 19:30 bis 21:00 (Begegnungsstätte
oder Gruppenraum, Heilige Familie)
• Mo, Fr 15:00 bis 16:30, Di, Mi: 20:00 bis 21:30
(NUK Malmöer Str. 8  –  11)

Persönliche Einladungen
Von Seiten der Flüchtlinge besteht ein großes Interesse an weiteren persönlichen Einladungen zum
Essen und zu gemeinsamen Aktivitäten. Wer gern
Flüchtlinge einladen möchte oder etwas mit ihnen
unternehmen möchte, kann zu einem Be­gegnungs­
café oder zu den Deutsch­kur­sen kommen und dabei
direkt Kontakt aufne­hmen. Wer Flüchtlinge aus der
Not­unterkunft Malmöer S­ traße einladen möchte,
wende sich direkt an das Büro der NUK Malmöer Str.
(nukmalmoeer­strasse@mithilfe.org)
Die jeweils aktuellen Zeiten und Doodlelisten für die
Begegnungscafés und Deutschkurse finden Sie auf

der Home Page des Ökumenischen Arbeitskreises
(www.oeak.de).
Katharina Jany

Ökumene aktuell
Ökumenischer Arbeitskreis
Der ökumenische Arbeitskreis trifft sich am
Donnerstag, dem 28. April um 19:00 im Konferenzraum von Heilige Familie (Wichertstr. 23). Alle
ökumenisch Interessierten sind herzlich eingeladen.
Ökumenischer Pfingstweg
und Nacht der Offenen Kirchen
Der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg lädt am
Pfingstsonntag, dem 15. Mai, zu einem Pfingstweg
der Kirchen ein. Die Veranstaltung beginnt um
17:00 Uhr mit einem Vorprogramm der Band
Patchwork am Brandenburger Tor. Um 18:00 gibt
es dort eine Kundgebung mit den Bischöfen
und leitenden Kirchenvertretern.
Um 18:30 beginnt dann der gemeinsame Weg
zum Berliner Dom, der gegen 19:30 mit einer
Andacht abgeschlossen wird. Am Pfingstsonntag laden außerdem viele Berliner
Gemeinden zur Nacht der Offenen Kirchen
ein. (Programm unter:
http://offenekirchen.oerbb.de)
Ökumenischer Gottesdienst
am Pfingstmontag
Am Pfingstmontag, dem 16. Mai findet um
11:00 Uhr der Ökumenische Gottesdienst
auf dem Arnimplatz statt. Für den anschließenden Imbiss wird um Kuchenspenden
gebeten.
Siehe auch Seite 29

Konkrete Möglichkeiten

Wer eine einfache Möglichkeit sucht, Flüchtlinge
persönlich kennen zu lernen, ist bei den Begegnungscafés an der richtigen Adresse. Englischkenntnisse sind hilfreich, aber es gibt auch andere Wege
der Kommunikation. Bei den Begegnungs­cafés in
Heilige Familie gibt es viele Kinder, die sich über
Spiele und Beschäftigung freuen. Daher eignet sich
dieser Termin gut für Familien. Das Begegnungscafé
in St. Augustinus wird sowohl von der Gemeinde,
als auch von der Katholischen Studierenden
Gemeinde betrieben. Durch gemeinsames Spielen
oder Kochen kommt man schnell in Kontakt.
Pfarrsaal bzw. Begegnungsstätte
Heilige Familie (Wichertstr. 22)
samstags, 15:00 bis 17:00 (zweiwöchentlich,
aktuelle Termine über www.oeak.de)
Begegnungscafé KSG/St. Augustinus
(Dänenstr. 17 – 19) donnerstags 19:00 bis 20:30

35

In diesem Seminar, werden wir uns diesen Prinzipien theoretisch, praktisch und spielerisch annähern. Unabhängig vom Handwerkszeug, das wir
bereits haben, erweitert unser budopädagogischer
Ansatz/ AIKIDO die Wahl- und Handlungsmöglichkeiten im Kontakt mit anderen.
Dabei begleitet uns die Grundannahme, dass
Lösungen nicht tragen, wenn sie das Ergebnis von
Kämpfen sind. Eine systemische Grund­haltung,
deren Wirkungen den pädagogischen Kontext auf
vielfältige Weise bereichern, bildet den Ausgangspunkt unseres Ansatzes.
Anforderungen an die TeilnehmerInnen:
leichte, bequeme Sportkleidung
(lange Hose und Langarm-T-Shirt empfehlenswert)
teilnehmen können Jugendliche und Erwachsene,
keine sportlichen Voraussetzungen erforderlich
Ort: 	Gemeindesaal Paul Gerhardt,
Kuglerstrasse 15, 10439 Berlin
Zeit: 	Freitag von 18 – 20 Uhr,
Samstag, 13 – 18 Uhr
Verpflegung:	für Getränke und kleine Snacks
wird gesorgt
Kosten: 	wir erbitten einen Beitrag von 5,– €
beizusteuern
Referenten:	 Marc Grunske,
	
Isaak Pahnke,
	Claudia Morten vom Verein
für soziales Lernen in Bewegung
Konflikte sind ein fester Bestandteil menschlicher
Beziehungen. Wir erleben sie täglich.
Der Umgang mit ihnen ist nicht so selbstverständlich. Wir geraten immer wieder an Grenzen und
Widerstände. Was passiert da, und warum passiert
es immer wieder.
In Konflikten, die wir als eine besondere Form von
Kontakt sehen, gelten Prinzipien und Muster, die in
jedem Konflikt vorhanden sind.
Lediglich die Ausprägungen verändern sich.

36

Das Seminar wird in Kooperation angeboten von:
Pfarrer Tobias Kuske und dem Verein für soziales
Lernen e.V.
Anmeldung und Informationen über:
Pfarrer Tobias Kuske
Telefon 030-4 42 63 31
E-Mail: t.kuske@ekpn.de
Göhrener Str. 11
10437 Berlin

Lottas flying Ballroom

im Kuppelsaal Elias Berlin | 4. Mai 2016
	
»Have you ever seen a church beginn to rock«
Wir freuen uns auf alle hep cats,
Swingneulinge, Tanzwütige und Zuhörer!
Mögen die Füße fliegen,
als würden sie übers Wasser gleiten ...
Für Swing-Einsteiger gibt es von
19:00 bis 20:00 einen Crashkurs vorab 
(10,– € p. P.). 

21. MAI 2016
20 UHR
ELIAS-KUPPELSAAL
Göhrener Str. 11
10437, Berlin

Voranmeldung für den Tanzkurs
ab 19:00 Uhr bitte swing@lottasjitterbugs.de
Weitere Infos unter www.lottasjitterbugs.de

Rechtsanwälte Dr. Theben

Klavierabend mit Jonas Olsson

SA,

Für alle anderen beginnt die Party um 20:00,
Eintritt 12,– € erm. 10,– €

WERKE VON:

thoven
Ludwig van Beey
Claude Debussberg
Arnold Schön on
Art-Oliver Sim

EINTRITT: 6 EURO
www.simon-bw.de

Erfolg durch Kompetenz und Engagement

Dr. Bettina Theben
Fachanwältin für
Arbeitsrecht und für
Verwaltungsrecht
Schulrecht
Hochschulrecht
Verwaltungsrecht
Verfassungsrecht
Prüfungsrecht
Kirchenrecht

Dr. Martin Theben
Fachanwalt für
Arbeitsrecht

Mark Sieber
Fachanwalt für
Strafrecht

Beamtenrecht
Strafverteidigungen
Genossenschaftsrecht
Nebenklage
Vereinsrecht
Ordnungswidrigkeiten
Stiftungsrecht
Unfallregulierungen
Zivilrecht
Schadensersatz
Haftungsrecht

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Do 08:30 – 19:30 Uhr
Sa 09:00 – 18:00 Uhr

1. Irish Folk Celebration in Prenzlauer Berg
30. April 2016, 19:00 – Midnight Court: Living Irish Tradition

Fans irischer Folklore können in diesem Jahr auf besondere Weise in den Mai reintanzen: bei mitreißenden Jigs und
Reels, sehnsuchtsvollen Balladen und rhythmisch-treibenden Songs. Midnight Court steht für kraftvollen, brillanten
Sound (Gitarre, Fiddle, Button Accordion, Bouzouki, Bodhrán) und frischen, originellen Vortrag. www.midnightcourt.com
Karten für 15,– / ermäßigt 10,– Euro, Kinder bis 12 J. Eintritt frei
zzgl. VVK-Gebühren an allen bekannten VVK-Stellen
sowie online unter: www.reservix.de.
Rabatt für Gemeindemitglieder: Mail an konzertbuero@ekpn.de

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MusiksoMMer
Prenzlauer Berg Nord 2016

Chorkonzerte•Kammermusik•Filmnacht•Orgelmusik
Donnerstag, 19. 5., 20:00, Gethemanekirche
»Eröffnungskonzert«
Charles Marie Widor »Messe in fis-Moll«
Chorwerke von Felix Mendelsohn-Bartholdy
Camerata Vocale Heidelberg
Beate Rux-Voss (Leitung)
Mittwoch, 8. 6., 18:30, Gethsemanekirche
»Feierabendkultur«
30 Minuten Orgelmusik mit Kantor Oliver Vogt
Samstag, 11. 6., 17:00, Gethsemanekirche
»Singend kommt der Sommer«
Geistliche und weltliche Chormusik von César Franck,
John Rutter, Joseph Corfe, u. a.
Kinder- und Jugendkantorei Prenzlauer Berg und
Kleiner Konzertchor des Berliner Mädchenchores
Sabine Wüsthoff & Christiane Rosiny (Leitung)

Weitere Termine unter
www.ekpn.de/musiksommer

Samstag, 18. 6., 19:30, Paul-Gerhardt-Kirche
»Blockflötenmusik des Frühbarock«
Musik von Diego Ortiz, Giovanni Paolo Cima,
Girolamo Frescobaldi, u. a.
Bernadette Weigmann & Holger Schäfer (Blockflöten)
Kim Nguyen (Orgel)

EvaNgElischE KirchENgEmEiNdE PrENzlauEr BErg Nord
        
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