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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 87.2015

Gemeindebrief
Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord 	

Nr. 87 	

Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen

August  |  September 2015

• Verabschiedung
• Nachbarn
•Q
 uo vadis,
Pappelallee?
•T
 ag des offenen
Denkmals
• Erntedank
•H
 ighlight
h-Moll Messe

In dieser Ausgabe

Liebe Leserinnen und Leser,

Gemeindekirchenrat, Gemeindebeirat	
3
Aus der Gemeinde	
4
Konfirmandenzeit	
5
Das Wort	
6/7
Botschaft für eine junge Generation	
8
Musiksommer / Jahresthema	
9
Verabschiedung Eva Koch	
10
Kitagottedienste	
11
Nachbarn	
12/13
Kinder, Kinder 	
14/15
Auf ein Wort zum Stadtkloster 	
16/17
Gottesdienste, Geburtstage, Amtshandlungen	 18/19
Gruppen & Kreise	
20/21
Quo vadis, Pappelallee?	
22/23
Tag des offenen Denkmals	
24/25
Konzerte & Veranstaltungen	
26
Bachs h-Moll-Messe	
27
Gorleben-Gebet / Posaunenchor	
28729
Kunst und Nachbarschaft: Martin Bartels	
30/31
Orte und Ansprechpartner	
32
Theologischer Abend/ Fest Der Kirchen	
33
Anzeigen	
34 bis 36

»Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser
schönen Sommerzeit«
So kurz vor der Sommerpause, als dieses Zeilen entstehen, ist die Sehnsucht nach einer Auszeit vom
Alltag, vom hektischen Tagesgeschehen und den
ständigen Veränderungen, denen unser Leben
unterworfen ist, groß. Auch in unserer Gemeinde
gibt es derzeit viele Veränderungen, wir möchten
versuchen, Sie umfassend darüber und über das
wirklich rege Gemeindeleben zu informieren, sei es
die Arbeit des GKR, das neue Konzept der Konfirmandenarbeit, das Engagement für Flüchtlinge, der
Abschied der Leiterin des Gethsemane-Kinder­
gartens, die vielfältigen kulturellen Angebote, vor
allem auch der Kirchenmusik und zum Jahres­
thema. Wir freuen uns auch sehr über eine Diskussion unter Ihnen – unseren Leserinnen und Lesern!
Was gefällt Ihnen, was vermissen Sie – im Gemeindeleben oder in unserem Gemeindebrief?
Schreiben Sie bitte an: gemeindebrief@ekpn.de
Wir wünschen Ihnen einen schönen, erholsamen
Sommer und in dieser Zeit der Veränderung uns
allen die trotzdem nötige Beständigkeit durch Gottes
Segen, wie es Paul Gerhardt gegen Ende seines
Liedes wunderbar beschreibt: »Hilf mir und segne
meinen Geist mit Segen, der vom Hinmel fleußt,
dass ich dir stetig blühe. Mach in mir deinem Geiste
Raum, dass ich Dir werd ein guter Baum und laß
mich Wurzel treiben.« Bettina Theben
(Redaktionsteam: Mario Gugeler, Silke Jochims, Jasmin
El-Manhy, Mattias Richter, Matthias Schlegel, Bettina
Theben, Ingrid Volz, Dieter Wendland und Christian
Zeiske)

Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als PDFDownload auf der gemeinde­eigenen Homepage
www.ekpn.de
Druck mit freundlicher Unterstützung von

Herausgegeben vom
Gemeindekirchenrat der
Evangelischen Kirchengemeinde
Prenzlauer Berg Nord.
Auflage: 2000
Redaktionsanschrift:
Zentralbüro der Ev. Kirchengemeinde
Prenzlauer Berg Nord
Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin
T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78
gemeindebrief@ekpn.de

Für alle Smartphonebesitzer:
nebenstehender QR-Code zum schnellen
Ansehen der Internetseite www.ekpn.de
Konzeption & Gestaltung:
Grafik-DesignBüro Dieter Wendland
Titelfoto: Dieter Wendland
Redaktionsschluss für die nächste
Ausgabe ist der 01. 09. 2015.
Redaktionelle Koordination:
Mario Gugeler
Die Artikel geben die Meinung der
Verfasser wieder und nicht immer die
der Redaktion bzw. des Gemeinde­
kirchenrates
Titelfoto: Nepomuk Riva

P.S. Die kleine Ausstellung zum Jahresthema Krieg
aus Paul Gerhard, mit den Zeitzeugenberichten,
steht derzeit in Gethsemane und wandert dann weiter nach Elias. Der kleine Tisch mit dem Aktenordner
darauf regt an, zu lesen, sich mit den aufgeschriebenen Geschichten und Erlebnissen auseinander
zu setzen. Zusammengestellt wurden sie von Kitty
Merseburger, der wir hier dafür besonders Dank
sagen. Redaktion

Gemeindekirchenrat

Kulturausschuss

Die Tagesordnungspunkte des Gemeindekirchenrates in den letzten Wochen waren wieder einmal
vielfältig. So sind verschiedene Veränderungen in der
Gemeindearbeit geplant:
Die Konfirmandenarbeit wird auf ein einjähriges
Konzept mit den Achtklässlern umgestellt. Einzelheiten werden im kommenden Jahr im Pfarrteam
und zusammen mit Hauptamtlichen und ehrenamtlichen Teamer_innen weiter entwickelt werden. Einzelne Angebote bereits für die Siebtklässler sollen
dabei bedacht werden. (s. S. 5)
Im Laufe des nächsten Jahres wird die Singschule
an den Standort Elias wechseln, so dass dort unter
einem Dach zusammen mit den bereits bestehenden
Angeboten der Christenlehre, der Kita, des Mittwochkaffees, der Alleinerziehenden-Kochgruppe und des
KUGKUK ein Zentrum für Kinder und Familien entstehen kann.
Thema war auch der Gemeindebrief, der seit einem
Jahr im neuen Design erscheint und viele positive
Rückmeldungen erhalten hat. Höhere Kosten ­können
über Anzeigeneinnahmen gedeckt werden. Der Gemeindekirchenrat hat daher beschlossen, den Gemeindebrief weiter in jetziger Form herauszugeben.
Zu den Sanierungsarbeiten an der Gethsemane­kirche
hat der Gemeindekirchenrat einen Bericht des Bauherrenvertreters Felix Dürr und des Architekten Markus Rheinfurth gehört und einen Antrag auf Förderung der zweiten Bauphase beim Senat gestellt.
Außerdem gab es für GKR-Mitglieder die Gelegenheit, die Bauarbeiten vom Baugerüst aus genauer zu
besichtigen.
Ebenfalls Baumaßnahmen betreffend hat der
Gemeindekirchenrat beschlossen, das dringend
instandsetzungsbedürftige Dach des Gemeindhauses
Paul Gerhardt zu sanieren und hierzu ein Darlehen
aufzunehmen.
Schließlich sind Mieterhöhungen für die Wohnungen
in den Gemeindehäusern und der vorläufige Jahresabschluss für 2014 beschlossen worden.

Derzeit beschäftigt den Ausschuss besonders intensiv
das Jahresthema 2016. Veranstaltungen werden vorbereitet, begleitet und ausgewertet. Sei es die Predigt­
reihe, die Konzerte, Ausstellungen und Filmnächte.
Die Gemeinde bietet vieles, das in der Vorbereitung
und Durchführung aufwendig ist. Da ist es bedauerlich, dass zum Teil die Resonanz so gering ausfällt.
Wenn wir uns etwas wünschen dürften, wäre es ­ein
größerer Zuspruch und Besuch.

Aufruf:
Jahresthema gesucht.
Der Kulturausschuss bittet um Mithilfe bei der
Themenfindung für das Jahresthema 2016.
Vorschläge können bis 6. September per Mail an
kulturausschuss@ekpn.de geschickt werden – oder
direkt ans Zentralbüro, Gethsemanestr. 9,
10437 Berlin.

Gemeindenachrichten

Ulrike Lemmel,
Vorsitzende des Gemeindekirchenrates

Im Hinblick auf künftige Jahrsthemen beschäftigt
sich der Ausschuss derzeit auch damit, warum dies so
ist und welche Folgen daraus zu ziehen sind.
Daneben berät der Ausschuss, an welchen Ver­
anstaltungen, z. B. »Lange Nacht der Religionen«, »Tag
des offenen Denkmals«, sich die Gemeinde beteiligt.
(s. S. 24/25).
Durch die Mitarbeit unseres Kantors Oliver Vogt
­findet eine enge Verzahnung auch mit den kirchenmusikalischen Veranstaltungen statt, etwa dem
Musiksommer, der schon lange viel mehr bietet, als
Orgelkonzerte. Schließlich berät der Kulturausschuss
den GKR und das Konzertbüro bei Veranstaltungsanfragen, wenn zu klären ist, ob diese in
der Gemeinde stattfinden sollen.
Da Caroline Gille sich nach der Geburt ihres
Sohnes in wohlverdienter Elternzeit befindet, nehmen Oliver Vogt und ich derzeit den
Vorsitz kommissarisch wahr. Für Fragen und
Anregungen sind wir jederzeit offen und
unter kulturausschuss@ekpn.de erreichbar.
Bettina Theben

3

Gemeinsames Feiern von Gottesdiensten

Annemarie Bayer
85 Jahre

Gemeindenachrichten

Annemarie Bayer ist
85 Jahre alt geworden,
Sie war von 1970 bis
1996 Kantorin in der
(damaligen noch
unfusionierten) Gethsemanegemeinde. Sie leitete
die Kantorei. Auch den Orgelneubau hat sie
miterlebt und mitgestaltet, nachdem der Motor
der alten Orgel regelrecht explodiert ist, wie
sie erzählt. Hervorzuheben sind die Orgel­
konzertreihen. Namhafte Organisten in der
DDR holte sie in die Gethsemanekirche.
Erstaunlich war: diese Konzerte wurden
vor allem von Jugendlichen besucht, in den
80er Jahren kamen die Jugendlichen sogar
»zu H
­ underten«, wie Pfarrer Fr.-Wilhelm
Hünerbein berichtet.
Die Behörden der DDR versuchten, diese Konzerte zu unterbinden. Darauf wurden sie zu
»Gottesdiensten« gemacht, in dem ein Segenswort oder ein Gebet gesprochen wurde. Denn
Gottesdienste zu f­ eiern, war nicht verboten.
Vor zehn Jahren erschien in unserem Gemeindebrief ein Artikel zu ihrem 75. Geburtstag,
Nun wünschen wir ihr von Herzen Gottes
reichen Segen und hoffen, in zehn Jahren
wieder etwas schreiben zu können.
Pfarrer Christian Zeiske

4

men in Paul Gerhardt. Und es wird in dieser zweiten
Jahreshälfte noch einige andere besondere Anlässe
geben, wie zum ­Beispiel die Goldene ­Konfirmation
und den Schulanfängergottesdienst. An allen diesen
Tagen wollen wir nicht an vielen Orten, sondern mit
vielen an einem Ort Gottesdienst feiern. Wir freuen
uns darauf! Das Pfarrteam, der GKR und die Mitarbeiter! Feiern Sie mit, alle Einzelheiten entnehmen Sie
bitte diesem und den nächsten Gottesdienst­plänen.
PfarrerTobias Kuske

VORABEND
ZUM ISRAELSONNTAG
Samstag, 8. August
19:30 Uhr
Gethsemanekirche
Mit Jalda Rebling
– jüdische Kantorin –
und Pfr. Christian Zeiske
»Shalom – Shalem«
»Friede – Vollkommenheit«

‫שלם‬-‫שלום‬
Die
»Vollkommenheit«
hat im Hebräischen
einen schmalen Buchstaben
weniger als der »Friede». Macht
etwas Zerbrochenes erst die
Vollkommenheit aus? In der Zeit
nach Beendigung des jüdischen
Shabbath und vor Beginn des
christlichen Sonntags begegnen
sich Judentum und Christentum
mit Liedern und Gesängen,
mit Worten und Gedanken
aus Talmud und Bibel,
in diesem Jahr im
Rahmen des Jahresthemas
»Krieg« und unter dem Eindruck
der Flüchtlinge bei uns.

Grafik-DesignBüro Dieter Wendland AGD

Der Wochenspruch zum Erntedank stammt aus dem
1. Johannesbrief: »Dies Gebot haben wir von ihm, dass
wer Gott liebt, dass der auch seine Schwester und seinen Bruder liebe.« Solche Liebe, Achtung oder besser
Aufmerksamkeit kann in einer so großen Gemeinde in gemeinsamen Gottesdiensten zum Ausdruck
kommen. Am 4. Oktober wollen wir miteinander
­Erntedank feiern. Gemeinsam mit den Kitas, der
Christenlehre, der ganzen Gemeinde nur um 11 Uhr
in Gethsemane, am 1. Advent feiern wir alle zusam-

Evangelische
Kirchengemeinde
Prenzlauer Berg Nord

Konfirmandenzeit
»Jugend ist kein Abschnitt des Lebens, sie ist ein Zustand
der Seele, eine bewusste Entscheidung, eine Bereitschaft
zur Fantasie, eine seelische Kraft ...«
Viele Anfragen zu diesem Thema erreichen uns im
Gemeindebüro und auch in vielen persönlichen
Gesprächen ist die Frage nach dem Konfirmanden­
unterricht präsent. Es hat sich bei einigen schon
herumgesprochen, dass sich etwas ändern wird im
Konfirmandenunterricht. Darüber möchten wir die
Gemeinde und insbesondere die Familien, die es
betrifft, informieren.
Eine Mutter sprach uns an und sagte: »Was ist nun
eigentlich mit dem Konfirmandenunterricht? Habe
ich richtig gehört, dass es nur ein Jahr dauert?« Ist das
nur ein »Bibelcrashkurs«? Manche sagen gar, wenn
auch mit Schmunzeln, aber wir mussten doch auch
viel länger. Die Konfirmandenzeit wird kein Crashkurs und auch keine Konfi-light Zeit, in der ich
zeitangepasst wie überall ein Kurzprogramm durchlaufen kann. Das noch zu bildende Konfirmandenteam der EKPN möchte mit den Jugendlichen der
achten Klasse eine intensive Zeit verbringen. Eine
Zeit, in der die Konfirmation ein zentraler Baustein von Jugend in der Gemeinde, aber nicht ihr
Abschluss ist.
Dieser Satz enthält viele Neuerungen. Zum einen
macht er deutlich, dass wir ab September 2015 nicht
mit einem neuen Jahrgang starten wollen. Dieser wird
erst nach den Sommerferien 2016 beginnen. Die jetzigen Achtklässler sind ja bereits im Konfirmanden­
unterricht. An dem Termin der Konfirmation ändert
sich wenig, außer das er etwas im Jahr nach hinten
geschoben wird.
Künftig werden wir noch stärker als bisher zusammen mit Jugendlichen und anderen Akteuren die
Konfirmandenzeit gestalten. Viele der bisherigen
Konfirmanden erzählen begeistert davon, wie toll die
Fahrten mit der JG waren und wie es überhaupt toll
war, wenn Jugendliche sich in der Konfirmandenzeit engagiert haben, das werden wir ausbauen und
auch die Fahrten werden wir erhalten und stärken.

Viele von Ihnen kennen diese Form der Arbeit aus
der Christenlehre und von den Fahrten nach Tornow
und Zootzen.
Es wird kein »Unterricht«. Der Schwerpunkt liegt
auf der gemeinsam erlebten Zeit. Einer Zeit, in der
die eigene Person, die Gruppe der Jugendlichen, das
Team und der Inhalt kreativ aufeinander bezogen
werden. Die einzelnen Treffen sind zeitlich intensiver
als bisher und auch einige Wochenendtermine werden dazukommen. Am Anfang des Kurses wird es ein
detailliertes Programm geben. So erhalten Sie und
wir Planungssicherheit.
Inhaltlich werden wir uns ein Jahresthema auswählen und alle Inhalte zu diesem in Verbindung setzen.
Für die Teamer und die Hauptamtlichen ist das einerseits eine Herausforderung, anderseits führt es immer
wieder zu neuen Impulsen und ist für die Jugendlichen angemessener. Wenn jetzt jemand enttäuscht
ist, dass er noch ein Jahr warten muss, freuen wir uns
darauf hinzuweisen, dass wir schon im Herbst zwei
Veranstaltungen anbieten werden, die sich an die
Teamer und die kommenden Konfirmanden richten
werden. So können die Jugendlichen schon einmal
schnuppern und einen Teil des Teams kennenlernen.
Und auch zu Beginn des Jahres 2016 wird es immer
wieder Möglichkeiten geben anzudocken. Wobei das
keine Voraussetzung für die Anmeldung zur Konfirmandenzeit ist. Voraussetzung ist eher der Besuch
des schulischen Religionsunterrichtes und die dann
verbindliche Teilnahme an allen Treffen in der Konfirmandenzeit.
Zum Schluss möchten wir das Zitat noch weiterführen: »... die den Mut über die Zaghaftigkeit triumphieren
und die Abenteuerlust über die Liebe zur Bequemlichkeit
siegen lässt.«
Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne. Wir
freuen uns sehr auf die Zeit mit den Jugendlichen,
den Teamern und Eltern. Schreiben Sie uns oder
­sprechen Sie uns nach den Gottesdiensten an.
Pfarrer Tobias Kuske | t.kuske@ekpn.de	
	
Pfarrerin Jasmin El-Manhy | j.el-manhy@ekpn.de

5

»Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder,
so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.«
Matthäus 18,3

W

ährend ich diese Zeilen schreibe,
gehen mir Gedanken an zu vollziehende Taufen in diesen Sommermonaten bis zum Herbst hin
nicht aus dem Sinn: Sieben Kinder
unterschiedlichsten Alters und
drei Erwachsene sind es, die ich begleitet habe und
noch begleite. Immer wieder werde ich auch danach
gefragt, was denn besser sei, die Erwachsenentaufe
oder die Kindertaufe. Wir praktizieren in unserer Kirche beides gleichberechtigt.
Zur Tauferinnerung finden sich in meiner Liturgie folgende Worte. »Wir taufen Kinder. Das ist gut.
Denn Gottes Liebe hängt nicht von unserer Einsicht,
unserer Mühe und unserem Glauben ab.
Wir taufen Erwachsene. Das ist gut. Denn ohne
unseren Willen, unseren Entschluss, unsere Hingabe, ohne unsere Liebe und Dankbarkeit kann sich
nicht erfüllen, was Gott mit uns vorhat.«
Jesus selbst hat nicht getauft. Er wurde von Johannes
getauft (Matthäus 3). Aber er hat diesen Auftrag seinen Jüngerinnen und Jüngern auf den Weg gegeben
(Matthäus 28, 18–20): »Geht hin in alle Welt, machet
zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des
Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und
lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.« So
finden wir sehr schöne und bewegende Erzählungen
von Taufen: Vom Hauptmann Kornelius (Apostelgeschichte, Kapitel 10) und von der Purpurhändlerin Lydia (Apostelgeschichte 16, 14–16) sowie vom
»Kämmerer aus dem Morgenland« (Apostelgeschichte, Kapitel 8,26–40).
Dazu kommen theologische Lehrsätze, wie im Rö­merbrief Kapitel 6,1–7, über die Taufe und das
neue Leben in und mit Jesus Christus. Und die
Bedeutung des Wassers ist wichtig, auch wenn mit
Luthers Worten »Wasser allein es nicht tut. sondern
der Glaube, der mit und bei dem Wasser ist.« Über
die Symbole und deren Bedeutung spreche ich auch
mit den Kindern. Wasser ist erfrischend, reinigend,

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kann uns »wie neu« machen. »Muss ich dann auch
tauchen?«, fragte ein kleiner Junge im Vorgespräch
zur Taufe. Kinder verstehen alles direkt. Auch die
Zuwendung Gottes. »Gottes Liebe ist so wunderbar,
so wunderbar groß« singen wir in den Krabbelgottesdiensten und verdeutlichen dies mit entsprechenden
Bewegungen. »So hoch, so tief, so weit ...« Wenn Gottes
Liebe so groß ist, schließt sie niemanden aus. Die
Kindertaufe wird im Neuen Testament nicht explizit
genannt. »Das Haus des Kornelius« und »das Haus der
Lydia« wurden getauft, das heißt alle, die dazu gehören. So interpretieren wir: Doch wohl auch Kinder.

Das Wort

Jesus macht jedenfalls deutlich, dass die Kinder
dazu gehören: »Lasset die Kindlein zu mir kommen
und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich
Gottes.« So steht es auf den Taufschalen in Paul Gerhardt und Elias. Die Kinder erfassen, worum es geht.
Sie erfassen die ganze Fülle des Reiches Gottes, das
mitten unter uns beginnt. Jesus kehrt die gültigen
Maßstäbe um. Nicht die Erwachsenen, sondern die
»Unmündigen und Kinder« geben den Ton an, »aus
ihrem Munde hast du dir ein Lob bereitet«, so nimmt
Jesus in Matthäus 21 Worte aus Psalm 8 auf.
Das ist für mich die eigentliche Begründung der
­Kindertaufe. Als ich im theologischen Examen über
Matthäus 28 geprüft wurde, ahnte ich nicht, wie oft
ich diesen Satz in die Praxis umzusetzen haben würde.
Es ist ein Geschenk, dass wir in unserer Gemeinde so viele Taufen haben. Zur Dankbarkeit darüber
kommt die Erinnerung daran, offen, vertrauensvoll
und ohne gegenseitige Aufrechnung miteinander zu
leben und unseren Glauben im Alltag zu gestalten,
gemeinsam zu leben. Dann können wir auch ein Loblied anstimmen: »Der Himmel geht über allen auf, auf
alle über, über allen auf.«
In diesem Sinne wünsche ich allen eine erholsame Sommerzeit mit Begegnungen in Nah
und Fern und dann wieder einen guten
Start in Kita, Schule, im Beruf und in der
Gemeinde, um gemeinsam ein Stück
»Himmelreich« zu bauen, in dem alle
ihren Platz ­finden.
Ihre Pfarrerin Uta Fey

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Botschaft für eine junge Generation
Berlin, 21.6. 2015. Die jüngste Besucherin der Gastpredigten »2015 – 1945 – 1914 – Krieg« am Sonntagmorgen in der Berliner Gethsemanekirche war gerade mal acht Tage alt. Für Lucie, ihre Eltern und die
zahlreichen anderen Kinder im Gottesdienst der Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord wird es besonders wichtig sein, was Militärbischof Dr. Sigurd Rink
(Berlin) seinen Zuhörern und Zuhörerinnen ans Herz
legte: dem biblischen Dreiklang der Versöhnung
zu folgen. An der biblischen Geschichte der Brüder
Jakob und Esau machte er deutlich, dass es mehrerer Schritte auf dem Weg des Friedens bedarf: das
Aufeinander-Zugehen von Menschen und Völkern,
der Blick auf die Opfer und die Bitte um Vergebung.
Die Opfer der Kriege im 20. Jahrhundert mahnten
noch immer, sagte Rink. 70 Jahre nach dem Ende
des Zweiten Weltkrieges und 101 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges seien kriegerische Konflikte nicht weniger geworden und die Frage nach
dem gerechten Frieden stelle sich drängender. Tragischer Weise finde sich das Grundmotiv des »Bruderzwistes« auch in den Konflikten heutiger Tage wieder:
im Kosovo, in den Auseinandersetzungen zwischen
Schiiten und Sunniten in Syrien, im Jemen und Irak,
zwischen Griechen und Türken auf Zypern sowie in
der Ukraine.

Jugendzentrum der Diakonie gesehen, in dem sich
Jugendliche aus früher verfeindeten Volksgruppen
träfen. Der Besuch der englischen Königin in ­Berlin
und ihr Besuch in einem ehemaligen Konzentra­
tionslager dürfe ebenfalls als ein Zeichen der Versöhnung verstanden werden. »Die Vision des gerechten
Friedens vor Augen zu haben, ist das Ziel unserer
christlichen Gemeinschaft«, sagte Rink.

Militärbischof Rink am Predigtpult

B. Theben, Bischof Rink, T. Kuske, I. Malmartel

Die zahlreichen Gottesdienstbesucher erlebten in der
Kirche ein geschwisterliches Miteinander: Kinderwagen standen an den Kirchenbänken und Kleinkinder
lagen in Elternarmen. Größere Kinder nahmen am
Kindergottesdienst teil und zeigten zum Ende der
Feier stolz ihre Ausarbeitungen. Pfarrer Tobias Kuske
wirkte über allem als Liturg. Isabelle Malmartel und
Gemeindebeiratsmitglied Dr. Bettina Theben zeigten
in ihren Fürbitten, dass Versöhnung schon im Kleinen beginnt: »Hilf uns, freundliche Worte zu finden,
versöhnliche Gesten, damit das Gespräch auch dann
möglich bleibt, wenn die Unterschiede in der Meinung unerträglich groß werden.«

Im anschließenden Gespräch konnten Interes­
sierte mehr über die evangelische Seelsorge für die
­Soldatinnen und Soldaten erfahren, auch in den Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Dass die Friedens­
Der Prediger sprach von Zeichen der Versöhnung, die ethik dabei eine wegweisende Rolle spielt und hoch
es wahrzunehmen gelte. So habe er bei einem Besuch anerkannt ist, war nur eine Erkenntnis.
der deutschen Soldaten im Kosovo ein neu errichtetes Roger Töpelmann, (Ev. Militärseelsorge)

8

Im diesjährigen Musiksommer hat besonders der
Monat August einige Höhepunkte und neue Konzertformate zu bieten, auf die ich Sie aufmerksam
machen und ganz herzlich einladen möchte.
Am Freitag, dem 14. August, wird in der Gethsemanekirche ein Oscar-prämierter Anti-Kriegfilm-Klassiker
von 1930 als Stummfilm auf Großleinwand gezeigt.
Das Besondere, es wird zu diesem Film Musik live
auf der Orgel improvisiert. Für dieses Projekt konnten wir den Organisten Jakub Sawicki gewinnen. Er
ist Assistent am Berliner Dom und ein gefragter Spezialist auf dem Gebiet der Orgelimprovisationen zu
Stummfilmen.
Am Mittwoch, dem, 26. August, wird um 19.30 Uhr
in der Gethsemanekirche das Musiktheaterwerk »Die
Geschichte vom Soldaten« von Igor Strawinsky aufgeführt. Das 1917 entstandene Werk wird eigens für
diese Aufführung in der Gethsemanekirche über­
arbeitet. Neben Instrumentalsolisten wird der Schauspieler Uli Pleßmann vom Berliner Ensemble die verschiedenen Rollen sprechen und die Mime Selina
Senti wird Text und Musik in Bewegung, Tanz, Pantomime und Artistik begleiten. Violine, Schlagwerk
und Orgel werden Strawinkys Musik spielen.
Der September wird mit zwei klassischen Konzerten
und einem Gottesdienst den Musiksommer ausklingen lassen. Am Sonntag, dem 6. September, singt
um 18.00 Uhr in der Gethsemanekirche zum ersten
mal das neu gegründete Frauen-Vokal-Ensemble.
Chor und Orgelmusik aus Frankreich werden den
Schwerpunkt des Konzertes bilden. Am Mittwoch,
dem 9. September, erklingt Musik für zwei Bratschen und Orgel im Konzert. Neben dem Doppelkonzert von Anton Wrantzky und der Doppelsonate von
Antonio Vivaldi erklingen Bachs Klavierinventionen
in einer Bearbeitung für zwei Bratschen. Constanze
­Fiebig und Ernst Schmidt, beide Konzerthausorchester ­Berlin, werden im Konzert musizieren. Herzliche
Ein­ladung zu allen Veranstaltungen, wie immer bei
freiem Eintritt. Oliver Vogt

2015
1945
19 14
KRIEG

Jahresthema 2015

MUSIKSOMMER

Fr, 14. August, 21:00 Uhr, Gethsemanekirche
	Stummfilmnacht mit Musik
	
Ein Oscar-prämierter Filmklassiker von 1930
	
auf Großleinwand mit Live-Orgelimprovisation 
	
Jakub Sawicki (Orgel) 
	
Eintritt frei, um eine Kollekte wird gebeten
Mi, 26. August, 19:30 Uhr, Gethsemanekirche
	Igor Strawinsky, ›Die Geschichte vom Soldaten‹
Strawinskys Musiktheater-Werk von 1917 in einer  
Fassung für Sprecher, Schlagwerk, Violine und Orgel 
Uli Pleßmann (Sprecher), Selina Senti (Mime) 
Olaf Taube (Schlagwerk), Dagmar Quies (Violine),
Oliver Vogt (Orgel) 
Eintritt frei, um eine Kollekte wird gebeten
So, 18. Oktober, 11:00 Uhr, Gethsemanekirche
	Predigt: Prof. Dr. Christina von Braun,
Prof. em. für Kulturwissenschaft, Autorin  
und Filmemacherin 
Liturgie: Pfn. Jasmin El-Manhy

9

E  va Koch
»Ich wollte schon als Kind nie etwas anderes
machen«
– Dass kindliche Berufswünsche in Erfüllung gehen,
ist selten, dass jemand den Beruf dann 45 Jahre ausübt – davon 42 Jahre in derselben Einrichtung – ist
noch seltener.
Eva Koch ist so ein seltener Fall: Seit über 40 Jahren ist sie Kindergärtnerin im Gethsemane-Kinder­
garten, seit 1995 dessen Leiterin. So hat sie viele Hundert Kinder in den ersten Jahren auf dem Weg ins
Leben begleitet – in dem ältesten Kindergarten Berlins. Es war immer eine recht kleine Einrichtung, so
dass besonders individuell auf die Kinder eingegangen werden konnte. Die Zugehörigkeit zur Gemeinde ermöglichte auch zu DDR-Zeiten eine inhaltliche
Ausrichtung, fern von staat­lichen Erziehungsdoktrinen. Stattdessen hat der Glaube, christliche Werte
und christliches Leben auch im Alltag des Kindergartens eine große Bedeutung – beides Gründe, warum
die Plätze im Kindergarten  sehr begehrt waren und
noch immer sind.

Verabschiedung

Für die damalige Zeit nicht ungewöhnlich ist der Werdegang Frau Kochs: nachdem ihr eine staatliche Ausbildung als Säuglingsschwester verwehrt wurde,
wird sie von 1967 bis 1971 im Haus der Kirche
in Weißensee zur Kinderdiakonin aus­gebildet.
Über die damalige Leiterin hat sie schon früh
Kontakte in den Gethsemane-Kindergarten und
das Glück, nach dem Ende der Ausbildung zwei
Schwangerschaftsvertretungen dort wahrnehmen zu können. Einem kurzen Intermezzo folgt
dann die dauerhafte Anstellung.
Den Kindergarten hat schon in der DDR eine sehr
große personelle Beständigkeit ausgezeichnet:
Die Erzieher wechselten kaum, ehemalige Kindergartenkinder fragten später für ihre Kinder
nach Plätzen, eine kehrte als Erzieherin zurück
in den Kindergarten – das war auch damals nicht
selbstverständlich. Dass dieser Trend bis heute

10

anhält ist ungewöhnlich, gerade auch bei der Fluktu­
ation, die Prenz­lauer Berg mittlerweile kennzeichnet .
Viel hat sich nach 1989 verändert, natürlich auch
einiges im Kindergarten, den Frau Koch seit 20 Jahren mit Umsicht und Beständigkeit führt: »Es gibt
mehr Möglichkeiten, wir können die Kinder individueller fördern, die Dokumenationspflichten führen
dazu, dass wir die Kinder noch intensiver beobachten«. Andererseits: viel mehr administrativer Aufwand.
Auf die Frage nach dem schönsten Erlebnis antwortet
sie: »Jeder Tag war schön – ich wollte nie aufhören.«
Frau Koch kennt noch fast alle Namen der Kinder und
erkennt die allermeisten wieder, wenn diese, was
häufig vorkommt, »ihren Kindergarten« besuchen.
Diese Beständigkeit, Unaufgeregtheit, das Getragensein vom und das Leben im Glauben – dazu gehört
auch die Zuwendung zu den Kindern – ist der Grund,
warum sich die Kinder dort geborgen fühlen und
auch nach Ende der Kindergartenzeit gerne zurückkommen. Zu diesen Kindern zählt auch Frau Kochs
Patenkind, ein Mädchen, das während der Kindergartenzeit eine Hirnhautentzündung erlitt und nun
stark eingeschränkt ist (»eines meiner schlimmsten
Erlebnisse«). Frau Koch hat den Kontakt nie abreißen
lassen und gemeinsam mit den Kolleginnen einen

Wer sieht, wie engagiert die Erzieher diese Rüste
vorbereiten, dass sie weit mehr als es ihre Pflicht ist
arbeiten und wer sieht, wie glücklich die Kinder wiederkommen, wer sieht, wie die Kinder, die schon
lange in der Schule sind, sich beim Besuch im Kindergarten freuen, weiß das in besonderem Maße zu
schätzen. Im Oktober nun tritt Eva Koch in den Ruhestand. »Da werde ich sicher nicht Däumchen drehen«
– nein, aber dann ist mehr Zeit für die geliebte Ostsee.
Ein Leben ohne Kinder? – auch nach über 40 Jahren
für Frau Koch nicht denkbar! Nach einer ­längeren
Erholungsphase warten neue Aufgaben, u. a. ehrenamtliche Mitarbeit im Kinderhospiz auf sie. Ihre Wünsche für den Kindergarten? Dass es frischen Wind
gibt, der christliche Hintergrund und die Einbindung
in die Gemeinde erhalten bleibt. Für letzteres werden
Kollegen und Gemeinde sicher sorgen.
Wir danken Frau Koch für langjähriges Engagement
und wünschen ihr einen guten Übergang in die neue
Lebensphase, weiterhin Kraft und Gottes Segen!
Ich möchte mich an dieser Stelle auch persönlich bei
Frau Koch bedanken, die gemeinsam mit den Kolleginnen unsere vier Kinder in den ersten Lebensjahren so wunderbar begleitet hat, dass uns oft das Herz
aufgeht! Bettina Theben

Kita-Gottesdienste

Gefühlt schon immer, realistisch schon bald nach der
Fusion der Gemeinde, feiern wir gemeinsam mit der
Kita Gethsemane regelmäßig Familiengottesdienst in
der Paul-Gerhardt-Kirche.
Zusätzlich zu den Kita-Gottesdiensten sonntags Gottesdienst zu feiern, empfanden wir immer als eine
Bereicherung für alle — gemeinsam mit Kindern und
Eltern und mit der Unterstützung durch das FamilienGottesdienst-Team Paul Gerhardt. Die gelebte Verbindung von Kita und Gemeinde war auch ­spürbar
in Taufen von Kita-Kindern in unseren ­Kirchen, in
der Fürbitte und Andachten in traurigen Situationen
und in der ehrenamtlichen Mitarbeit von Eltern in
der Gemeinde. Zur diesjährigen Fahrt der Kita nach
Heinersdorf planten wir einen Gottesdienst in der
dortigen Dorfkirche. Die Puppen Luzie und Marvin
begleiteten mich und wir konnten dort fröhlich in
das Paul-Gerhardt-Lied »Geh aus, mein Herz, und
suche Freud in dieser lieben Sommerzeit« einstimmen.
Ein herzlicher Dank an Eva Koch für viele
schöne Erinnerungen an gemeinsam Erlebtes
unter ihrer Leitung in der Kita! Möge diese
Verbindung auch unter einer neuen ­Leitung
erhalten bleiben.
Für Eva Koch Gottes Segen in Dankbarkeit mit
Paul Gerhardts Worten: »Ich singe mit, wenn
alles singt, und lasse, was dem Höchsten
klingt, aus meinem Herzen rinnen.«
Pfarrerin. Uta Fey

Heinersdorf

weiteren Kindergartenbesuch ermöglicht. Es ist kein
Kindergarten mit Yoga, Chinesisch und Englisch, aber
einer, der auch die Freude am Kleinen vermittelt und
den Kindern besondere Erlebnisse beschert: Zum 40.
Mal war Frau Koch mit anderen Erziehern und den
Kindern zu einer einwöchigen Rüste in Heinersdorf.

11

Nachbarn
Eine syrische Flüchtlingsfamilie lebt nun schon seit
ein paar Monaten in der ehemaligen Hausmeisterwohnung in Elias. Unser Besuch bei ihnen fand zur
Zeit des Ramadan statt, was bedeutet, dass sie von
2 bis 22 Uhr nichts essen und trinken dürfen. Trotzdem bewirteten sie uns mit Kokosmakronen und
einer Süßspeise, saßen aber selbst daneben, ohne
etwas davon zu verzehren. Ramadan ist eine der fünf
Säulen im Islam, man würde dabei die Erfahrung
machen, wie es den Armen gehe und würden bei
Gott einen Schatz ansammeln. So empfand es auch
der elfjährige Sohn als kein Problem ,nichts essen
und trinken zu dürfen, während wir es uns schmecken ließen.
Die Eheleute haben zwei Kinder: den fünfjährigen,
autistischen Rajan und den 11 jährigen Abdul. Rajan
geht in den Kindergarten und soll auf Grund seiner
Behinderung möglichst spät eingeschult werden.
Eine Rückstellung wurde erreicht. Abdul geht in die
4. Klasse ,findet alles schön in der Schule, lernt gut
deutsch und hat bereits einen Freund. Er fährt Fahrrad und spielt Fußball. Seine Lieblingsfächer sind
Englisch und Sport.

Elias

Die muslimische Familie (er war von Beruf Modedesigner) lebte in Damaskus mit Christen, Kurden und
Juden nebeneinander – welche Religion jemand
hatte, war egal. Das friedliche Nebeneinander funktionierte bis zur sogenannten Revolution 2010. Von
da an spielte Religion eine große Rolle, Hass wurde
geschürt, es kamen Fundamentalisten mit Bart und
fragten , warum sie den Nachbarn, einen Christen,
nicht umbrächten .Wehrte man sich dagegen , musste man Angst um sein Leben haben. Gegen jeden gab
es Misstrauen. Lebte man nicht den »wahren«
Islam, konnte man getötet werden. So funktionierte diese Familie zum Schluss nur noch wie
Roboter- die Angst nahm einen (zu) breiten
Raum ein. Der Terror richtete sich nicht nur
gegen Christen oder Andersgläubige, sondern

12

genauso gegen Moslems, wenn sie denn friedlich
mit anderen Religionsanhängern zusammenlebten.
Zu ihren Freunden in Damaskus zählte z. B. ein
jüdischer Mann – ihnen war es egal, welche Religion
jemand hatte, das war für sie kein Thema. Religion
ist für sie etwas ganz privates, etwas »zwischen mir
und meinem Gott«.
Weil Terror und Hass nicht mehr auszuhalten waren,
sind sie zuerst nach Ägypten gegangen. Aber es war
ihnen klar, dass sie nach Europa wollten. Denn in
Ägypten sahen sie für sich keine Zukunftschancen,
wobei die Frage einer Hilfe für ihren autistischen
Sohn immer im Vordergrund stand. Ihr eigentliches
Ziel wurde dann Schweden. Dort sollte es die besten
Chancen für autistische Kinder geben. In Ägypten
haben sie dann Kontakt zu Schleppern gefunden.
Es war ihnen klar, dass sie auf dem Meer sterben
könnten, sie wussten, dass Boote überfüllt sind und
leicht kentern. Sie setzten dennoch alles auf eine
Karte – die Hoffnung.
Für die 12-tägige Überfahrt mit dem Boot haben sie
7000 Euro bezahlt. Es wurde ihnen in Ägypten bei
der Bezahlung ein Kreuzfahrtschiff gezeigt, am Ende
war es dann aber nur ein Fischerboot. Sie merkten,
dass sie den Schleppern als Menschen egal waren nur eine Ware, nur das Geld war wichtig. Ob sie
ankommen oder ertrinken, war denen völlig
unwichtig! Ihnen fehlen auch heute noch die Worte
für eine derart zynische Erfahrung.
Sie landeten in Mailand und mussten noch einmal
3000 Euro für einen Schlepper nach Hamburg
bezahlen. Hamburg war für sie das Tor nach Schweden. Sie wurden aber als Illegale aufgegriffen und
erzählten dem Beamten, dass sie mit ihrem Kind
nach Schweden wollten. Der empfahl, in Deutschland zu bleiben, da sei es besser für das Kind.
Dadurch sind sie letztendlich nach Berlin gekommen und haben acht Monate in Spandau in einem

Fluchtroute
Schweden

Deutschland
Berlin

Italien

Syrien
Israel Jordanien
Ägypten

Asylbewerberheim gelebt ... und nun leben sie im
Prenzlauer Berg, bei uns, als unsere Nachbarn!
Die Familie ist sehr dankbar hier zu sein. Sie haben
nur positive Erfahrungen mit Hilfe gemacht und
wundern sich, wie freundlich die Menschen sind –
alle versuchen zu helfen. Sie wundern sich über
die Liebe der Menschen und fragen sich, warum –
in arabischen Ländern sind die Menschen auch
­freundlich, aber es gibt eine Grenze, die es hier
nicht zu geben scheint ... Von anderen Erfahrungen
bezüglich Ausländern haben sie gehört, aber es nie
selbst erlebt. Ihr Wohnviertel ist ihnen schon sehr
vertraut, so ähnlich wie in Damaskus. Ihre einzige
Sorge ist der kleine Sohn.

rer, der Gitarre spielt, fanden sie verwunderlich. In
Syrien kennen sie die Kirche ausschließlich als Ort
des Gebetes und der Heiligkeit.
Sie bemühen sich nun, nach vorne zu schauen, an
die schlimme Fluchtzeit nicht mehr zu denken ...
Auf die Frage, ob sie wieder zurück möchten , gab es
Schulter zucken. Es kann 30 Jahre dauern, meinten
sie, bis sich in Syrien was ändere und ob die Kinder
dann noch zurück wollten? Sie wollen sich lieber
hier einrichten, hier Fuß fassen. Im Mittelpunkt
stehe das behinderte Kind und dann die Sprache
und auch die Arbeitssuche ...

Elias

Es war deutlich zu spüren, dass sie sich über das
Interesse seitens der Gemeinde gefreut haben. Zum
In der Gemeinde waren sie einige Male beim Kiezfrühstück, es war schön, aber die Sprache ist die Bar- Schluss sprachen sie die Hoffnung aus, dass
wir oder jemand anderes aus der Gemeinde
riere. Wenn der Ramadan zu Ende ist, wollen beide
Eltern zum Deutschkurs gehen. Bisher hatte anderes mal wieder­kämen ...
Vorrang, wie z.  B. sich um die Förderung des Sohnes Martina Graewe AG Flucht (Interview)
zu kümmern. Verwundert hat sie, dass Kirche hier in Sami Alkomi, Dolmetscher
Deutschland mehr als beten beinhaltet – einen Pfar- Silke Jochims AG Flucht (Artikel)

13

Sommerrüste in Zootzen!
Zum 7. Mal!

Wenn man auf dem Waldhof direkt am Stolpsee
ankommt, ist es so, als käme man nach Hause: der
herrlich grüne Wald, der Stolpsee direkt vor der Tür,
alles wie immer … und doch wieder nicht. Die Kinder, die zum ersten Mal dabei sind, wollen erst mal
alles entdecken und erkunden: den Fußballplatz, die
Zimmer, das große Kletterboot. Aber auch für alte
Hasen ist dieses Jahr doch wieder auch etliches neu:
andere Kinder, das Team, das Thema und eine neue
Hausleitung auf dem Waldhof.

Buddhismus, Hinduismus, Judentum, Islam und
Christentum begleiteten uns durch diese Woche.
Wir haben überlegt: Wie stellen sich die Menschen
Gott in den verschiedenen Religionen vor? Kann
man mit Gott sprechen und wie? Feste und Regeln in
den Religionen? Wie ist es wohl ein Hindu, Muslim,
Jude oder Buddhist zu sein? In den Ferien ist Spaß
und Erholung ebenso wichtig, so gehört Baden,
Spielen, Toben und Unfug machen genauso dazu bei
der Sommerrüste. Antje Erdmann

Die Geschichtensammler,
Schatzsucher und
Welten-bummler
Ab der 2. Woche nach den Ferien geht die Christenlehre wieder los. Gemeinsam wollen wir Geschichten
entdecken, Schätz heben und über den Tellerrand
unserer Welt in andere Sicht weisen und Erkenntnisse über die Welt erkunden. Wer Lust hat ist herzlich willkommen! Die Zeiten dafür stehen auf S.
Wir suchen Menschen, die Lust haben in einem Team mit
Kindergruppen Christenlehre zu gestalten
Was ist zu tun?:
Du erkundest mit einer Gruppe von ca.15 bis 20 Kindern in den Altersgruppen 1. + 2. Klasse/ 3. + 4. Klasse
oder 5. +6. Klasse biblische Geschichten. Die Gruppen finden wöchentlich für je eine Stunde am Nachmittag statt. In dieser Zeit bist du mit einem Kleinteam verantwortlich für die Kinder und das Thema.
Vorbereitung, Material und Austausch gibt es bei
den regelmäßigen Teamtreffen von ca. 1 Std.
Was bekommst du dafür?:Schnupperphase zum
­Kennenlernen, Erfahrungsaustausch im Team,
­qualifizierte Anleitung und eine tolle Zeit mit Kindern. Ebenso bist du Haftpflicht- und Unfall versichert in der Zeit, Kosten werden erstattet (nach vorheriger Absprache) und du erhältst auf Anfrage
Bescheinigung über ehrenamtliches Engagement.
 

14

Yoga

Familiengottesdienst
Wir feiern einen Familiengottesdienst
zum Schulbeginn unter dem Motto:
»Füreinander da sein«
Am 6. September 2015 Um 11.oo Uhr
In der Gethsemanekirche
Seid herzlich willkommen!

KUK

KUG

Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche
Im August sind Sommerferien
Weiter geht es Sa., 5. September 2015 um 10:oo in Elias
mit dem Thema: »Arche Noah«

Ankunft

Kennenlernen

Paulus flieht!

Kinder, Kinder

Ikonenmaler

15

Gott, komm mir zu Hilfe, Herr,
eile mir zu helfen!
Mit diesem Ruf beginnt die Marienvesper von Claudio Monteverdi. Sie wurde am 28. Juni 2015 in der
Segenskirche aufgeführt. Kim Nguyen hatte – einmal mehr – einen wundervollen ad hoc-Chor zusammengerufen, verstärkt durch Instrumentalisten und
Solisten hörten wir ein großartiges Konzert. Abwechslungsreich und spannend inszeniert erklangen Psalmen und Lieder. Unglaublich schön!
Mich fasziniert der Anfang des Stücks: Eine einzelne
Stimme singt laut : »Gott, komm mir zu Hilfe!« Und
dann setzt der Chor machtvoll ein: »Herr, eile mir zu
helfen!« Wie oft rufen die Beterinnen und Beter der
Psalmen Gott um Hilfe. Ja, es sind eigentlich keine Bitten, es sind Aufforderungen: Gott, komm mir zu Hilfe!
Gott, erweise Dich als Gott!
Eile mir zu helfen!
Säume nicht!
Ach Herr, merk‘ auf! Tu es und säume nicht –
um deinetwillen, mein Gott!
Auch heute gibt es viel Grund, Gott um sein Eingreifen zu bitten. Die Fülle der schrecklichen Nachrichten ist groß. Meine Fürbitten scheinen mir manchmal
etwas zaghaft und haben selten die Kraft von »Gott,
erweise dich als Gott, hilf mir!« Ob es daran liegt, dass
wir selten die Erfahrung machen, dass sich Türen öffnen, wenn man anklopft? Obwohl Jesus sagt: »Wer

16

bittet, der empfängt. Wer sucht, der findet und wer
anklopft, dem wird auf­getan«, erlebe ich doch oft,
dass wir nichts hören, keine Tür sich öffnet und wir –
wenigstens aufs erste – nichts finden.
Aber vielleicht erwarte ich etwas, was Jesus uns so
nicht zusagt. Denn am Ende seiner Rede, in der er
uns mahnt, zu bitten, sagt er auch: »Wenn nun ihr,
die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben geben
könnt, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den
Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!« Ich kann
als Er­hörung meiner Bitten nur Gott selbst erwarten,
seinen Heiligen Geist. Und der Geist hilft uns schreien, mit unaussprechlichen Seufzern, vor allem dann,
wenn wir nicht wissen, was wir beten sollen.
Vielleicht ist das unsere Möglichkeit: das Gebet mit
»unaussprechlichen Seufzern«, der stumme Schrei,
die uns dann auch erlauben, in aller Ungewissheit
und Bedrängnis das »Magnificat«, das Loblied Marias
zu singen. Die Marienvesper von Monteverdi endet
damit: »Hoch erhebt meine Seele den Herrn und mein
Geist jubelt über Gott, meinen Retter. Denn auf die
Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von
nun an preisen mich selig alle Geschlechter.«
Maria erinnert uns, dass Gott eingreift zu seiner Zeit
und mit seinen Mitteln und Möglichkeiten.
Georg Schubert

Meditatives Tanzen
28. August 2015, 17:30 – 19:30 Uhr
Tanz als Meditation bedeutet, vollständig
wach und präsent den eigenen Körper und
die Bewegungen wahrzunehmen, den Geist
auf das gegenwärtige Tun aus­zurichten.
Ort: Segenskirche
Leitung: Silke Jochims, Dipl. Musik­
therapeutin, Instrumentallehrerin
Einführung in die christliche Meditation
»Heilende Worte, Gesten und Bilder
aus der Bibel
3. /10./17./24. September 2015
Jeweils Donnerstagabend 20:00 bis 21:15 Uhr
Nach kurzen Einleitungen üben wir das
Gehörte im gemeinsamen Sitzen und
Schweigen ein.
Leitung: Barbara Schubert-Eugster
und Carsten Albrecht
Das Stadtkloster Segen
sucht ab sofort eine zuverlässige Putzhilfe.
Bei Interesse melden Sie sich bitte
bei Ulrike Fey per Mail
ulrike.fey@stadtklostersegen.de
oder telefonisch unter
0151 - 50 61 35 06 (mobil).

Auf ein Wort – Stadtkloster Segen

Angebote

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Gottesdienste
Elias-Kuppelsaal
Göhrener Str. 11

Gethsemane
Stargarder Str. 77

02. 08. 2015
9. Sonntag nach Trinitatis
09. 08. 2015 Israelsonntag
10. Sonntag nach Trinitatis
16. 08. 2015
11. Sonntag nach
Trinitatis

09:30 Pf. Zeiske, N

11:00 Pfn. El-Manhy, A

09:30 Pfn. El-Manhy, N

11:00 Pf. Zeiske, N

09:30 Pfn. El-Manhy, A

11:00 Pf. Zeiske, T, N

23. 08. 2015
12. Sonntag nach Trinitatis

09:30 Pfn. El-Manhy

11:00 Pfn. El-Manhy, N

30. 08. 2015
13. Sonntag nach
Trinitatis

09:30 Pf. Kuske, N

11:00 Pf. Zeiske, T, N

06. 09. 2015
14. Sonntag nach
Trinitatis

09:30 Pf. Zeiske, T, N

11:00 P
 f. Kuske und Team,
Einschulungsgottesdienst
Kinderchor

13. 09. 2015
15. Sonntag nach
Trinitatis

09:30 Pfn. El-Manhy, K, N

11:00 Pfn. El-Manhy, N, K

20. 09. 2015
16. Sonntag nach
Trinitatis

09:30 Pf. Kuske, T, K, N

11:00 Pf. Kuske, A, K, N

27. 09. 2015
17. Sonntag nach Trinitatis

09:30 N.N.

11:00 Uhr, Pfn. Fey

Taufe
Johanna Schulte, Jonna Thomas, Charlotte Rauch,
Johann Rauch, Samuel Bahnsen, Wanja von Roth,
Ernst-Friedrich Zilz, Albert Bauder, Paul Bochmann,
Friedrich Daske, Hugo Herklotz, Frida Reinhold,
­Mathilda Elcox, Selma Elcox, Carla Bereczki, Jette
Tetzlaff, Luise Weiße, Lena Kellner, Marie Kellner,
Emma Rolland, Judith Windszus, Frederic John
Jules Dubost. Als Konfirmanden wurden getauft:
Hannah Brodersen, Constantin Conradie, Lia Friderichs, Zazie Friderichs, Seraphin Matzat, Emilia Nicolai, Sascha Schicht
Gott ist die liebe, und wer in der Liebe bleibt der bleibt in
Gott und Gott in ihm. 1. Johannes 4, 16 b

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Trauung
Horst Fickenscher und Anna Fickenscher geb. Graeber
Marlon Bertzbach und Laura Bertzbach geb. Albani
Christian Scholz und Mandy Mikolayczak
Anke Seidler und Jennifer Steinfurth
Albrecht Walther und Alisa Walther geb. Vilshansky
Jan Neumann und Laura Neumann geb. Völz
Jonas Jürgens und Annina Jürgens geb. Gumbrich
Jörn und Franziska Günther, geb. Heller
Die Liebe erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet
alles. Die Liebe hört niemals auf, 1. Korinther 13, 7-8a

Geburtstage

August | September

Paul Gerhardt

Stadtkloster Segen 

09:30 Pfn. El-Manhy, N

21:00 AbendbeSINNung
»Beim Wort genommen: Glaube«
21:00 AbendbeSINNung
»Beim Wort genommen: Schafe«
21:00 AbendbeSINNung
»Beim Wort genommen:
Lob der Untreue«

09:30 Pf. Zeiske, N
09:30 Pfn. Zeiske, N, B
14:00 Pf. Talis Redmanis, Gottesdienst
in lettischer Sprache

Schönhauser Allee 161

09:30 Pfn. Fey
11:00 Pfn. Fey, Krabbelgottesdienst, T

21:00 AbendbeSINNung
»Beim Wort genommen:
Zwei Herren?«

09:30 Pfn. Fey, A

21:00 AbendbeSINNung
»Was kommt auf uns zu:
Neue Stadt«
21:00 AbendbeSINNung
»Was kommt auf uns zu:
Löwen und Lämmer«

09:30 Pf. i. R. Bergerhof, N, B

21:00 AbendbeSINNung
»Was kommt auf uns zu:
Schwerter zu Pflugscharen«

09:30 Pfn. Fey, A
11:00 Pfn. Fey, Krabbelgottesdienst
14:00 Pf. Redmanis Gottesdienst
in lettischer Sprache

21:00 AbendbeSINNung
»Was kommt auf uns zu:
Christus wird sein alles in allem«

09:30 Pfn. Fey, Orgel Plus

21:00 AbendbeSINNung

Beerdigung
Anita Scheibe im Alter von 82 Jahren
Rolf Bungert im Alter von 72 Jahren
Margarete Portzeba im Alter von 100 Jahren
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Psalm 23, 1

Geburtstagskaffee
Donnerstag, am 24. September 2015 um 15:00 Uhr
in den Räumen des Elias-Gemeindehauses –
herzliche Einladung zu Kaffee, Tee, Kuchen
und guten Gesprächen!

A 	Gottesdienst
mit Abendmahl
K 	Kindergottesdienst
N 	Gespräch
nach dem
Gottesdienst
T 	 Taufe
TR	 Trauung
F 	Familiengottesdienst
B	 Basar

Kirche ist für Hörgeräte
eingerichtet

Klaus-Dieter Weiser 75
Detlef Löwe 70 Horstdietrich Pfeifer 80 Dorothea
Körner 75 Marianne
­Kortschakowski 80 Rolf
Lochau 80 Christa Maßnick 70 Erika Korn 75
Erika Klein 93 Elise
­Krause 91 Ursula Buchta
75 Wolfgang Pascal 75
Gerda Neumann 91 Manfred Schümichen 80
­Helgunde Seidler 70
­Salomon Heinrich 80
Nham-Hee Völkel 70
Georg Lißmann 94
­Hermann Jaensch 93
Rosemarie Vollert 85
Ursula Brückner 98
­Wolfgang George 80
Maria Tiefensee 94 WolfDieter Wiebach 75 Jochen
Baron 75 Brigitte Baron
70 Horst Korn 80 Ruth
­Musilewski 91 Rosmarie
Tombowsky 75 Erika
Diesner 95 Christa Junge
80 Hans-Joachim
Sickermann 90

Gottesdienste

Wisbyer Str. 7

Wir bitten um
­Verständnis, dass
wir nicht alle
Seniorengeburtstage im Gemeindebrief abdrucken
können. Wir haben
uns für die Altersgruppen, 70, 75, 80,
85 entschieden und
ab 90 Jahren wird
jeder Geburtstag
genannt.

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Gruppen & Kreise
Angebote für Kinder
Paul Gerhardt
Spielgruppen
do., 14:45 –16:30
für Krabbelkinder bis 3 Jahre,
Markus Jost, T.: 41 71 59 66
Krabbelgottesdienste / Paul Gerhardt
23. 08., 11:00
»Unsere Kirche« mit Taufen
20.09., 11:00
»Die Arche Noah«
Familiengottesdienste / Paul Gerhardt
August Schulferien; Gethsemane:
06. 09., 11:00
Schuljahresanfangsgottesdienst
KiTa-Gottesdienste Elias-Kuppelsaal, freitags
s. Familiengottesdienste
Elias und Gethsemane regelmäßig s. S. 18/19
KUGKUK – Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche
Elias, einmal im Monat Sa von 10 – 12:00
ACHTUNG: in GETHSEMANE!
06. 06.
Thema: »Die Kirche entdecken«
Juli /August:
Sommerferien
Thema: »Arche Noah«
05. 09.

Konfirmation 2016
mi., 18:00
jeweils eine Gruppe
do., 18:00
Zeiske/El-Manhy
Väter & Mütter, Männer & Frauen
PEKiP®
Paul Gerhardt
a: fr, 10 – 11:30
b: fr, 11:45 – 13:15
Ltg: Stephanie
Neeb

Kursgebühr 65 €, Gemeinde freut
sich über Spenden zur Deckung der
Heiz- und Betriebskosten. Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte, Frau Reich, T.: 25 81 85-410
E-mail: familienbildung@kkbs.de
www.fbs-stadtmitte.de

Stillgruppe
jeden 3. Mi im
Kontakt:
Monat 10 – 12:00
Ulrike Sandow, T.: 44 73 32 31
Krabbelgruppe für alleinerz. Eltern mit Kindern
Markus Jost / T.: 41 71 59 66
mo., 16 – 18:00
Alleinerziehendenkochgruppe
Dipl. Theol. Sophie Tätweiler
do., 16 – 18:00
elias-kochgruppe@gmx.de

Christenlehre Elias
Die Geschichtensammler 1. + 2. Kl.
Mi + Do
Mi mit Antje,
15 – 16:00
Do mit Antje

Begegnung und Soziales
Laib & Seele
jeden Do ab 11:00, Gemeindehaus
LebensmittelElias, Göhrener Str. 11, Kontakt:
ausgabe
B. Jenichen T.: 0173-2 15 71 32

Die Schatzsucher 3. + 4. Kl.
Mi + Do
Mi mit Antje
16:15 – 17:15
Do mit Antje
Die Weltenbummler 5. + 6. Kl.
Mi + Do
Mi mit Antje
17:30 – 18:30
Do mit Antje

Kiezfrühstück für alle
29. 08.
Gemeinsames Frühstück und Ge26. 09.
spräche, Elias, Kontakt: B. Jenichen
11 – 13:00
mobil: 0173-2 15 71 32

Christenlehre Paul Gerhardt
Die Geschichtensammler & Schatzsucher 1. – 4. Kl.
mit Ina Düsterdick, Uta ReversDi 16:30 – 17:30
Rheinfurth, Kathrin Kühn
Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst
und Familiengottesdienst
Paul-Gerhardt
Termine n. Absprache über Pfn. Fey
Kindergottesdienst-Kreise
Gethsemane
19:30
Lisa Eichhorn
Elias
Junge Gemeinde • Paul Gerhardt, Jugendkeller
mo.	 18:00
für 14 bis 15-Jährige
di. 	 18:00
für 16 bis 18-Jährige
mi. 	 19:00
für 17 bis 22-Jährige
do. 	 20:00
für 17 bis 22-Jährige
Kontakt: Paul Beutel, T.: 4 45 74 25

20

Elias Mittwochs-Café für alle G
­ enera­tionen
mi. 14 – 18 Uhr
Reden und Entspannen bei
Kaffee und Kuchen, Diakonieraum, Kontakt: Dipl. Theol. Sophie
Tätweiler
Rechtsberatung
Do,11 – 12:30
mit RA Matthias
während der Ausgabe, aber nicht
Brinkmann
nur ein Angebot für Laib & Seele
Kindergottesdienst-Vorbereitung
03. 09.

19:30, Kontakt: Pfr. Zeiske

Angebote für Seniorinnen/Senioren
Gethsemane Frauenkreis
11.08. und 08.09.
14:00 mit Fr. Dahlenburg
Apostelfrühstückskreis
26. 08.
30. 09.

mit Fr. Dahlenburg, Pf. Zeiske
mit Fr. Dahlenburg, Pf. Zeiske

Elias Seniorenfrühstück
03. 08. 2015
09:00 mit Frau Volz/ggfl.Vertretung
07. 09. 2015
09:00 mit Frau Volz/ggfl.Vertretung

Paul Gerhardt
August
10. 09., 15:00

Wanderbegeisterte & Naturliebhaber!
Sommerpause
mit Pfn. Fey

Rund um die Bibel
Bibelstunde Paul Gerhardt
26. 08.,15:30
mit Pfn. Fey
17. 09., 15:30
mit Pfn. Fey
Bibelgesprächskreis Elias
17. 08. 2015
15:00
21. 09. 2015
15:00
Bibelwerkstatt Gethsemane
05. 08. und 19. 08.; 20:00 mit Pf. Zeiske
02. 09.und 16.0 9.
Gebetsangebote
Stadtkloster Segen
Morgengebet
Mittagsgebet
Nachtgebet

mo. bis fr., 08:00
mo. bis fr., 12:00
do. 21:00
Kontakt: Stadtkloster,
T.: 44 03 77 39

Gesprächskreise
Gesprächskreis Paul Gerhardt
August
Sommerpause
01. 09.
Exkursion zu einer Nachbar­
gemeinde, Einladungen folgen
Gesprächskreis Elias I
August SommerKontakt: Herr Lindenberg,
pause, 10. 09.,19:00 T.: 9 33 26 94
Elias: Gespräche über Gott und die Welt
August
Sommerpause
08. 09.
Offener Kreis
Nach Vereinbarung Kontakt: Frau Bosem,
15:00
T.: 4 42 63 81
Gesprächskreis Elias II
August SommerKontakt: Frau Krüger
pause, 02.09., 19:30 T.: 4 44 40 56
Frauenhilfe Elias
31. 08.
15:00, Kontakt Frau Volz
28. 09.
15:00, Kontakt Frau Volz
Partnerschaftsprojekt Cochabamba
25. 09., 19:00

mit Herrn Beyer
Basare finden im Anschluss an die
Gottesdienste am 16. 08. und
13. 09. statt

AG Flucht
Kontakt

15. 8. 2015, 8:20

Treffpunkt Gethsemanekirche
Melchow – Eberswalde, 16 km
Treffpunkt Gethsemanekirche
Klosterfelde – Biesenthal, 15 km

12. 9. 2015, 8:45
Kontakt:
Silke Jochims
T.: (030) 45 30 63 65 E-Mail: jochims-musik@gmx.de
Singschule • Chöre • Kantorei
Singschule – Eltern-Kind-Singen Eltern und Kinder
0 – 2 Jahre: Mo: »Zwerge« 15:30 – 16:00
»Pfauen« 16:10 – 16:40; »Räuber« 16:50 – 17:20
Minis Singen mit 3 – 5jährigen Kindern
i. d. Winterkirche Mo »Amseln« 15:30 – 16:00
Mo »Spatzen« 16:10 – 16:40
Minis mit Eltern Singen mit 3 – 5jährigen Kindern
in der Singschule  Mo »Lerchen« 17:30 – 18:00
Vorschulkinder Kinder, die im Sommer 2016
in die Schule kommen; Winterkirche:
Mo 1. Gr. 16:50 – 17:30 ; Mo 2. Gr.: 17:35 – 18:15
Kinderchor 1 Kinder der 1. und 2. Klasse, Gemeindehaus, Gethsemanestr. 9: Mi 1. Gr.: 16:00 – 16:45
Mi  2. Gr.: 17:35 – 18:15
Kinderchor 2 – Kinder der 3. u. 4. Klasse
Winterkirche, M
 i 1. Gr.: 16:30 – 17:25
Mi 2. Gr.: 17:30 – 18:25
Kinderchor 3 Kinder ab der 5. Klasse, Winterkirche:
1. Gr.: Kinder der 5. u. 6. Klasse	 Di 16:30 – 17:40
2. Gr.: Kinder ab der 7. Klasse 	
Di 17:45 – 19:00
Jugend-Gospelchor » ... stimmt so!«
do. 19:00 – 21:00, Ltg. Hanjo Krämer, KuppelsaalElias, Göhrener Str. 11; Junge Leute m. Lust a. Popular­
musik, Gospels, neue geistl. Lieder, Jazz, Folk,
in groovigen Arrangements mit Klavier & Band
Gemeindechor mi. 19:30, mit Detlef Lehmann,
Gemeindehaus. Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11,
klassischer, vierstimmig gemischter Chor,
vielseitige Chorliteratur alter u. neuer Meister
Liturgischer Chor mi. 19:30 – 20:45, mit Oliver Vogt,
Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15
Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur
aller Epochen und Stile
Gethsemane-Kantorei di. 19:45 – 22:00, mit Oliver Vogt,
Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Komponisten, für
Gottes­dienste u. Konzerte, Anmeldung bei Kantor O. Vogt
Posaunenchor
mo. 19:00 – 20:30, mit Jan Frebel, Gethse­mane,
Winterkirche

Pfarrer Christian Zeiske

An dieser Stelle grüßen wir besonders unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin, Helferin, Korrektorin des Gemeindebriefes
(u.v.m.) Ingrid Volz – wünschen allerbeste Genesung und Gottes Hilfe in der nächsten Zeit! Die Redaktion

21

Quo Vadis, Pappelallee?
Nach der Niederschlagung des Spartacus-Aufstandes
71 v. Chr. wurden auf der Via Appia zwischen Rom
und Capua die rebellierenden Sklaven von der
römischen Staatsmacht der Reihe nach gekreuzigt.
Ein Kreuzweg, lange bevor diese Hinrichtungsart
durch Jesus von Nazareth mit der religiösen Hoff-

Ein städteplanerischer Skandal, der mit religiöser
Symbolik spielt? Die Staatsmacht zeigte sich von diesem Rebellentum allerdings wenig beeindruckt,
ignorierte die Kreuze und deren Urheber und hielt an
ihrem neuen Verkehrskonzept fest. Das Kreuz kann –
mit Paulus gesprochen – in der Tat ein Skandal sein.

nung auf ein Leben nach dem Tode verbunden wurde.
Die Via Appia Berlins liegt seit letztem Jahr in unserem
Gemeindekiez und heißt Pappelallee. Dort werden
jedoch keine Menschen gekreuzigt, sondern Bäume.
Die Wut gegen eine Straßensanierung, die das Fällen
einzelner Bäume notwendig macht, entlud sich bei
naturfundamentalen Rebellen auf besondere Weise.
Alle seiner Meinung nach betroffenen Exemplare
markierte er mit weißen Kreuzen. So sollte auf deren
drohenden gewaltsamen und ungerechten Tod aufmerksam gemacht werden.

Aber damit erschöpft sich noch nicht seine Bedeutung. Zum Glück haben Mitglieder aus unserer
Gemeinde anscheinend unter dem Anblick der weißen Kreuze „Quo vadis“-Erlebnisse auf unserer Via
Pappela erlebt. Wie der Petrus-Legende nach haben
sie die Aufforderung zum christlich-missionarischen
Handeln erhalten. Martialische Todesandrohungen
auf einem säkularen Kreuzweg kann man als Christ
nicht unbeantwortet lassen! Und da sich ein Kreuz
schlecht durchstreichen lässt, wurde das Symbol einfach durch Ergänzungen vielfach theologisch umgedeutet.

22

Die erste Idee war, wie Franziskus den Tieren auch
den Bäumen das Evangelium zuzusprechen. Dies
geschah, indem aus dem weißen Kreuz durch hinzufügen eines Kreises oberhalb so etwas wie die altägyptische Anch-Lebensschleife kreiert wurde. Dies
Symbol, das auch in der koptischen Kirche Verwendung findet, deutet auf ein Leben im Jenseits hin.
Eine besondere Erweiterung stellt die Verwandlung
dieses Zeichens zu einem Smiley dar, der den Bäumen
durchaus eine freudige Erwartung in einer anderen

Gnade zuteil, von der Planungsliste gestrichen zu
werden, sie bleiben zum vorläufigen Weiterleben
auserwählt. Und selbst bei denjenigen, die bis auf
einen Stumpf beseitigt wurden, lässt sich dieses Frühjahr ein Wunder mitverfolgen. Der Tod ist nämlich
keinesfalls das Ende und selbst aus einem verurteilten, gemarterten und getötetem Baum kann sichtbar
wieder neues Leben wachsen. Das kann uns in der
Gemeinde doch allen Mut machen.
Nepomuk Riva

Welt vermitteln möchte. Schließlich erinnerte sich
eine andere Person an die Bibel, in der schließlich die
Rede davon ist, dass die Liebe stärker als der Tod ist.
Das alles umschließende Herz hier als Ausdruck einer
mitfühlenden und alles überdauernden Nächstenliebe zu den bedrohten Bäumen.
Verhindert hat dieser weitere rebellische Akt eines
christlichen Widerstandes das Absägen der Bäume
allerdings auch nicht. Dennoch ist einige Monate
nach der Baumfällaktion zu sehen, dass bei Weitem
nicht alle Exemplare geopfert werden mussten, die
mit einem Kreuz markiert waren. Einigen wurde die

23

Handwerk, Technik, Indus 
Passend zum Thema und zum Baugeschehen an der Gethsemanekirche wollen
wir Ihnen in diesem Jahr das Thema Ziegel näher bringen.
Dazu werden unter fachlicher Anleitung der Firma Golem aus Sieversdorf
(diese Firma fertigt und brennt uns die Ziegel für die Kirche) im Kirchgarten
Formziegel gefertigt.

Tag des Offenen Denkmals

Wenn Sie und /oder Ihre Kinder schon immer mal Ziegel fertigen wollten –
am Samstag, 12. 09. 2015 ist die Gelegenheit im Garten Gethsemane.

	
	
	
	
	

24

Handfertigung der Ziegel

Herauslösen aus der Form

Strangpresse für Form-Ziegel
PROGRAMM
ab 11:30	
Offene Kirche
12:00 	Führung durch Herrn Diplom-Ingenieur Wasmuth
vom Büro West
12:00-16:00	 Herstellen von Formziegeln
16:00	musikalischer Abschluss mit Orgel und 3 Posaumen
mit Kantor Oliver Vogt und anderen
Die Kirche wird an diesem Tag
bis 18 Uhr geöffnet sein.

Aufbereitung

Trocknung der Ziegel

 trie
Strangtransport

Vermauerte Brennkammer

Ziegel in der Brennkammer

Masse für Ziegel

Ziegelformen

Kohlebeschickung der Kammern

Form-Ziegel Handfertigung

Abkühlen der Ziegel

Form-Ziegel Handfertigung

Gebrannte Form-Ziegel

Form-Ziegel Trockgung
25

Tickets Wenn nicht anders angegeben: Karten an
allen bekannten Konzertkassen, Tel. 01805 - 70 07 33
und Print@home unter www.reservix.de; Kein VVK
im Zentralbüro Gethsemanestraße, außer bei
ausdrücklichem Hinweis. Mehr Infos zu allen
Terminen unter: www.ekpn.de/veranstaltungen
Fr, 14. 8., 21:00, Gethsemanekirche

Stummfilmnacht mit Musik; Oscar prämierter
Filmklassiker »Im Westen nichts Neues« von
1930 auf Großleinwand mit Live-Orgelimpro­
visationen; Jakub Sawicki (Orgel); Eintritt frei,
Kollekte erbeten

Konzerte & Veranstaltungen

Mi, 26. 8., 19:30, Gethsemanekirche
Igor Strawinsky: »Die Geschichte vom Soldaten«;
Musiktheater von 1917; Uli Pleßmann (Sprecher),
Olaf Taube (Schlagwerk), Dagmar Quies (Violine),
Selina Senti (Mime), www.mime-minimale.com;
Eintritt frei, Kollekte erbeten
So, 6. 9., 18:00, Gethsemanekirche
»à la française« – Chor- und Orgelmusik aus
Frankreich; G. Fauré »Messe basse«, N. Clérambault »Suite für Orgel« u.a.; Frauenvokalensemble an der Gethsemanekirche, Oliver Vogt
(Orgel), Christiane Rosiny (Leitung); Eintritt
frei, Kollekte erbeten
Mi, 9. 9., 19:30, Gethsemanekirche
»Viola mal 2« – Konzert für zwei Bratschen
und Orgel; Musik von A. Rolla, J.M. Leclair u. a.;
Constanze Fiebig & Ernst Schmidt (Viola),
Oliver Vogt (Orgel); Eintritt frei, Kollekte
­erbeten
So, 13. 9., 18:00, Gethsemanekirche
Wise Guys – Unplugged Tour 2015;
Mehr Infos: www.wiseguys.de
Sa, 19. 9., 19:30, Gethsemanekirche
Felix Mendelssohn Bartholdy – Paulus;
Konzertchor der Friedenskirche Niederschönhausen
Do, 24. 9., 20:00, Gethsemanekirche
Gospel- & Worship-Night; Jugendgospelchor
»... stimmt so!« und Worship-Band The Berlin
Grapes – Vineyard Berlin; Eintritt frei, um
Spenden wird gebeten;
Mehr Infos: www.ekpn.de/gospel

26

Fr, 2.10., 20:00, Gethsemanekirche
Felix Mendelssohn Bartholdy – 2. Sinfonie
(Lobgesang); Berliner Singakademie, Achim
Zimmermann (Leitung);
Mehr Infos: www.berliner-singakademie.de
J. S. Bach Messe in h-Moll, Sa, 10. Oktober 2015
19:30 Gethsemanekirche
Tickets: Abendkasse ab 18:45
20 € / erm. 15 € / Familienticket 40 €
Vorverkauf: 17 € / erm. 13 € / Familienticket 40 €
Die Ermäßigung gilt für Schüler, Studenten,
ALG2-Empfänger und BerlinPASS-Inhaber
(bitte Nachweis bereit halten!) Das Familienticket
gilt für 2 Erwachsene + weitere Kinder bis 14 J.
Vorverkaufstellen:
VVK ohne Gebühr im Zentralbüro EKPN,
Gethsemanestr. 9, Mo 13 – 16:00, Mi 14 – 19:00,
Do 9 – 12 & 13 – 19:00, zzgl. Gebühren an allen
bekannten Vorverkaufsstellen.

Aus der Gemeinde – für die Gemeinde
Es gibt viele Angebote in unserer großen Gemeinde, und es gibt viele Menschen in unserer Gemeinde, die sich in besonderer Weise mit interessanten
Themen, mit Kunst und Kultur beschäftigen. So gab
es im vorletzten Monat ein Konzert mit Lesungen,
auf­geführt von Gemeindegliedern, im Elias-Kuppelsaal, das sehr gut besucht war. Der Wunsch vieler ist,
dass solche Veranstaltungen häufiger stattfinden –
und diesen Wunsch geben wir gerne weiter! Gerade,
weil damit der gemeindeinterne Austausch gefördert
wird und damit keine (sicher unbeabsichtigte, aber
dann doch bestehende) Konkurrenz zu anderen Veranstaltungen entsteht, würde es helfen, Ihre Veranstaltungen, wenn möglich, im Rahmen der Reihen,
die es bereits gibt, stattfinden zu lassen. So könnte
aus dem Musiksommer vielleicht ein Kultursommer werden, wenn auch Ihre Lesungen, Filme etc.
integriert sind? Wer also etwas »aus der Gemeinde«
für die Gemeinde veranstalten möchte, mag sich bitte
an den Kulturausschuss  wenden:
kulturausschuss@ekpn.de.
Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Bettina Theben

Bachs
h-Moll-Messe
mi t der Get h semaneka ntor e i
Am Samstag, den 10. Oktober erklingt um 19.30 Uhr
in der Gethsemanekirche Johann Sebastian Bachs
Messe in h-Moll.
Bachs Messe in h-Moll gehört zu den Ikonen unserer
abendländischen Musikkultur. Die ­h-Moll-Messe
repräsentiert nicht nur Vokalmusik, sondern Kirchenmusik schlechthin. Darum vertont Bach den
Text des Messordinariums, der eben nicht veralten
konnte, der gewissermaßen mit dem Gottesdienst der
Kirche Allgemeingültigkeit beanspruchte, auch über
die Grenzen der Konfession und Sprachen hinaus.
zu genügen. Da es sich bei dem Werk um keine
Auftragskomposition handelt fühlte sich Bach
Der Züricher Musikgelehrte Hans Georg Nägeli lediglich unter dem Diktat dessen, was er vor
bezeichnete sie schon 1818 als das »größte ­musika- seinem Schöpfer, vor der Tradition und der
lische Kunstwerk aller Zeiten und Völker«. Vertonen Zukunft verantworten konnte.
des Mess-textes heißt
insbesondere Anru- Es entstand sein »Opus magnum«, damals
fung, Lobpreis und wie heute, eine große Herausforderung an
Glau-bensbekenntalle ­Mitwirkenden, dessen Faszination und
nis ohne Umschweife Unfassbarkeit sich niemand entziehen kann.
in Musik umzusetzen.
Für Bach konnte dies Besonders das Hervorheben der vokalen Quanur innerstes Anlie- litäten, im solistischen und chorischen Bereich
gen sein, zugleich machen das Werk zu einem Ideal und Gipfel
bot sich jedoch sein vokalpolyphoner Kirchenmusik.
christliches
Credo Neben der Gethsemanekantorei musiziert ein
mit seinem künst­le­- hochkarätiges Solistenquintett und das Neue
rischen Credo als Ein- Kammerorchester Potsdam.
heit zu verbinden.
Mehr als fünfzehn Der Kartenvorverkauf beginnt am 1. SeptemJahre nahm die Ent- ber. Unterstützen Sie mit Ihrem Besuch­­unsere
stehung des Werks in gemeindeeigene Chorarbeit und lassen Sie
Anspruch um Bachs sich diesen musikalischen Höhepunkt nicht
höchsten Vollkom- entgehen.
menheitsansprüchen Kantor Oliver Vogt

Das musikalische Ereignis

Nach der Glagolitischen Messe von Leos Janacek zum
Gedenken des 25. Jahrestags des Mauerfalls im letzten
Jahr, stellt sich die Gethsemanekantorei auch in diesem Jahr wieder einer großen Herausforderung, zu
der wir Sie ganz herzlichen Einladen möchten.

27

©Günther Zint/Panfoto

Gorleben Gebet

Mit der Posaune unterwegs

Am Ende gab es Sahnetorten! Nicht irgendwelche, sondern die weltweit berühmtesten und
besten der Anti-Atom-Bewegung überhaupt!
Nicht irgendwo, sondern traditionell im Gasthaus Wiese in Gedelitz unweit des Castor-Zwischenlagers und Erprobungsbergwerkes Gorleben. Wir vom Gethsemane-Posaunenchor wurden zu der Gaumenfreude sogar eingeladen, und
zwar von keiner Geringeren als Marianne Fritzen, eine der Urmütter der Castor-Nix-Bewegung im Wendland. Ihr schien unser Auftritt
offensichtlich gefallen zu haben. Jeder aus der
Szene kennt sie zumindest von dem SchwarzWeiß-Bild, das zu einer Art Ikone der Anti-AtomBewegung geworden ist. Marianne Fritzen ist die
kleine Frau mit der Pudelmütze, die ängstlichskeptisch auf eine martialisch anmutende Polizeireihe vor ihr blickt. Eines der berühmtesten
Fotos der Gorleben-Bewegung von Günter Zint,
das um die Welt ging. Die engagierte Katholikin wollte schon Anfang der 1970er Jahre die
Kirchen mit ins Protestboot holen, als es damals
zuerst um den Bau eines Atomkraftwerkes in
Gorleben ging.

28

gestaltet von EKPN Gethsemane

»Aber die Pastoren bekamen damals von der Kirchenleitung viel Ärger. Das Kreuz trage man nicht
auf die Straße, das dürfe nicht politisch missbraucht
werden, hieß es damals. Auch in meinem eigenen Pfarrgemeinderat wurde ich kalt gestellt.
Da sagte ich, gut dann mache ich eben bei der
BI mit. Für mich war das ein Bruch mit der
­Kirche«, erinnert sich die langjährige Vorsitzende der Bürgerinitiative Umweltschutz
Lüchow-Dannenberg.
Nicht nur die Kirchenleitungen, sondern auch
die Politik hatten damals versucht, die Bürgerbewegung mundtot zu machen, etwa der damalige
Ministerpräsident Ernst Albrecht, Vater von Ursula von der Leyen. Die Basischristen haben sich aber
in ihrem Protest für die Bewahrung der Schöpfung
und gegen die Nutzung der Atomkraft nicht ausbremsen lassen. In Sichtweite des so genannten Erkundungsbergwerkes Gorleben errichteten sie eine feste
Gebetsstätte. Das erste Kreuz wurde dort 1988 aufgestellt. Damals trugen es Aktivisten während der ökumenisch-ökologischen Friedenswallfahrt aus dem
bayrischen Wackersdorf hierher. Marianne Fritzen
und ihre Mitstreiter fingen einfach an zu beten, jeden
Sonntag um 14 Uhr. Seit 26 Jahren nun schon findet ohne Unterbrechung bei Wind und Wetter das
Gorleben Gebet statt. Damit ist es wohl die längste
christliche Widerstandsaktion in der Geschichte der

Bundesrepublik Deutschland. Zwischendurch habe
es wohl durchaus Krisen und Selbstzweifel gegeben,
wird uns gesagt. Mittlerweile sei
die halbjährliche Teilnehmerliste allerdings
gut
gefüllt.

Nur die Atommüll-Endlagerfrage ist auch nach Jahrzehnten ungelöst. Der Salzstock unter Gorleben gilt
immer noch vielen Politikern als erste Option, zumal
dort bereits jetzt schon weit mehr als 100 Castoren
überirdisch zwischengelagert werden. Die Wendländer fordern aber eine ergebnisoffene Suche in ganz
Deutschland. Ich selbst wurde Ende letzten Jahres am
Rande einer journalistischen Recherche zum 25jährigen Jubiläum angefragt, ob ich nicht auch einen
Sonntag die Andacht übernehmen wolle. Gerne, antwortete ich, aber möglichst, wenn unsere Bläser mitkommen.

Rasch haben wir uns im Posaunenchor entschieden,
das Gorleben Gebet nicht nur zu gestalten, sondern
es gleich auch mit einem Wochenend-Workshop in
Lüchow zu verbinden. Immerhin sollte sich ja die
weite Fahrt auch lohnen. Es war für unsere immer
noch recht junge Gruppe der erste Auftritt
außerhalb unseres Kiezes. Und wir haben
es, so zumindest die Reaktionen der wendländischen Protest-Gemeinde, gut gemacht.
Wir ­dürfen wieder kommen. Im nächsten Jahr
wollen wir wieder das Gorleben-Gebet mit­
Wer das Gorleben
Gebet aktiv mitgestalten will, muss sich rechtzeitig gestalten. Allein schon wegen der anschließenden
melden. Zwar ist nach Fukushima zuletzt auch die ­Sahnetorten! Jung-Alt-Neubläser sind herzlich willBundesregierung umgeschwenkt und der Atomaus- kommen!
Thomas Klatt
stieg längst beschlossen.

29

Kunst & 
Nachbarschaft:
Martin Bartels
Martin Bartels untersucht das Verhältnis von Mensch
und Maschine – von Individuum und Apparat.
Im Zentrum seiner Arbeit steht dabei der scheiternde
Versuch der Entschlüsselung der Zeichen, die ihr
Geheimnis zwar nicht preisgeben aber ein kontextuelles Universum heraufbeschwören.
Das Aufgehobensein am Arbeitsplatz, das „Kleine
Glück“ in einer ökonomisierten, optimierten Lebensrealität, das „Täglich Brot“, das Menschliche bilden
das thematische Wirkungsfeld zwischen technischer
Konstruktion und Folklore. Weggeworfenes und Martin Bartels, Atelierfoto, Ion Jonas
Wiederverwendetes bringt seine vorherige Bedeutung ein, in einen neuen Kontext – bekommt eine
neue Aufgabe.
Es entstehen Schaubilder, technische Apparaturen,
Konstruktionspläne, Blaupausen, Karten, Anleitun­
gen, Materialsammlungen oder Arbeitsplätze. Mit
etwas Glück erhaschen wir einen Blick auf den Schalter eines nur kurzabwesenden Mitarbeiters der
­Transportbehörde, auf eine, sich aus langjähriger
Erfahrung ergebende, notwendige Optimierung
einer Maschine zur Messung der Erschütterung von
Tunneln, oder auch einfach nur auf den Pausentisch
der Brigade »Goldene Zukunft«.
1977 	
in Berlin geboren
1998-2002 	Studium an der Humboldt-Universität
Berlin
2002-2008 	Studium an der Kunsthochschule
Berlin-Weißensee
2006 	Auslandsstudium an der École
Superièure des Beaux-Arts Marseille
2008-2012 	Meisterschüler­studium
bei Tristan Pranyko
seit 2010 	Dozent an der Sommerakademie
der Humboldt Universität
lebt und arbeitet in Berlin u.Prenden/Brandenburg

30

»4 Dim d. Schw. Qu. v. Malewitsch« 2014,
Mischtechnik auf Leinwand, 150 x 107 cm

»Post aus Nordhorn«, 2012,
Mischtechnik auf Postkarten, 120 x 82 cm

Martin Bartels: post@martinbartels.de
www.martinbartels.de

31

Orte & Ansprechpartner
Evangelische Kirchen­gemeinde
Prenzlauer Berg Nord

Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
www.ekpn.de
Zentralbüro, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
Küster Harald Mößner
T.: (030) 4 45 77 45, F.: (030) 43 73 43 78,
wenn dringend: PC-Fax (030) 43 73 43 79
(autom. Weiterleitung auf Mailbox)
Sprechzeiten: Mo 13 – 16 Uhr, Mi 14 – 19 Uhr
Do 9 – 12 & 13 – 16 Uhr
zentralbuero@ekpn.de
Geschäftsführung Frank Esch
T.: (030) 40 00 34 99; f.esch@ekpn.de
Vorsitzende des GKR Ulrike Lemmel
gkr@ekpn.de
Stellvertr. GKR-Vorsitzender Pf. Tobias Kuske
Elias-Kuppelsaal
Gemeindebüro, Göhrener Str. 11, 10437 Berlin
T.: (030) 4 42 63 31
Gethsemanekirche, Stargarder Straße 77, 10437 Berlin
Gemeindebüro, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
T.: (030) 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78
Paul-Gerhardt-Kirche Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin
Gemeindebüro Kuglerstraße 15, 10439 Berlin	
T.: (030) 4 45 74 23 / F.: 44 71 95 04
Segenskirche
Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin
T.: 4 48 34 83 / F.: 41 71 50 72
Stadtkloster
Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin
Stadtkloster-Büro
T.: (030) 44 03 77 39; info@stadtklostersegen.de
Pfarrerinnen & Pfarrer
Pfn. Uta Fey T.: (030) 44 71 95 06,
T.: (030) 4 45 74 54 (privat), u.fey@ekpn.de
Pfn. Jasmin El-Manhy mobil 0163-863 75 53
j.el-manhy@ekpn.de
Pf. Tobias Kuske mobil 0160-7 17 31 44
T.: (030) 4 42 63 31, t.kuske@ekpn.de
Pf. Christian Zeiske T.: (030) 40 00 39 30
mobil 0176-21 90 34 31, c.zeiske@ekpn.de

32

Kirchenmusik
Kantor Oliver Vogt, T.: (030)48 49 43 92
o.vogt@ekpn.de; kirchenmusik@ekpn.de
Christiane Rosiny, Leiterin der Singschule
T.: (030) 44 71 55 69, c.rosiny@ekpn.de
Detlef Lehmann, T.: (030)47 48 90 75
d.lehmann@ekpn.de
Jan Frebel, Posaunenchorleiter
posaunenchor@ekpn.de
Büro der Singschule: Bärbel Jenichen,
T: (030) 44 71 55 69, baerbel.jenichen@arcor.de
Informationen: www.singschule-ekpn.de
Hanjo Krämer, Leiter Jugendgospelchor »Stimmt so!«
T.: 0179 - 6 64 83 08, stimmtso@ekpn.de
Arbeit mit Kindern, Jugendlichen & Familien
Antje Erdmann, Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin
Göhrener Straße 11, 10437 Berlin
T.: (030) 41 71 59 57, a.erdmann@ekpn.de
Markus Jost, Diakon, Ehrenamtlichen Koordinator
Göhrener Straße 11, 10437 Berlin
T.: (030) 41 71 59 66, m.jost@ekpn.de
Paul Beutel, Jugendwart
Kuglerstraße 15, 10439 Berlin
T.: (030) 4 45 74 25, p.beutel@ekpn.de
Veranstaltungsmanagement/Konzertbüro
Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
Mario Gugeler T.: 0151-56 00 86 02
konzertbuero@ekpn.de
Kirchhöfe
Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte – Friedhöfe Ost,
Landsberger Allee 48, 10249 Berlin, T.: 030 - 42 20 04 10
Kirchhofsverwaltung Nordend, Katrin Manke
Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin
T.: 4 76 35 54; F.: 4 76 27 70,
www.berlin-friedhof.de; nordend@evfbs.de
Diakoniestation
Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg,
Bizetstraße 11, 13088 Berlin , T.: 61 62 27 00
Spenden
Spendenkonto EKPN: Kontoinhaber: EKPN
IBAN: DE27 5206 0410 6303 9955 69 Evangelische Bank eG
BIC: GENODEF1EK1; Spendenzweck: Gethsemane stützen

Versöhnte Einheit

»Versöhnte Einheit« – unter diesem Titel befindet sich ein großes Wandgemälde in der Dorfkirche Staaken nach Entwürfen des Künstlers
Gabriele Mucchi. 12 Menschen des 16. JahrDer Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg veranstaltet seit dem Ökumenischen ­Kirchentag 2003 alle hunderts aus den verschiedenen Lagern stehen unter dem Gekreuzigten. An ihn haben
3 Jahre das Berliner Fest der Kirchen unter dem
Motto: »Aus Freude am Glauben«. In diesem Jahr fin- sie geglaubt. Das eint sie. Wir fragen: Was
det das Fest direkt auf dem Alexanderplatz, rund um bewegte sie? Welche Impulse gaben sie? Was
macht sie heute frag-würdig?
den Brunnen der Völkerfreundschaft, statt.
Drei Bühnen und über 100 Stände laden ab
12.00 Uhr ein. Die fremdsprachigen Berliner
Gemeinden sorgen für ein reichhaltiges
­kulinarisches Angebot.
Wie bei unseren Straßenfesten gibt es auch viel
fältige Angebote für Kinder. Der Ökumenische
Arbeitskreis Prenzlauer Berg zeigt in Zusammen
arbeit mit dem Ökumenischen Gedenkzentrum
­Plötzensee eine Ausstellung über Christen im
Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
Um 18:00 gibt es einen Ökumenischen ­Gottesdienst
mit Bischof Dröge, Erzbischof Koch und dem
­koptischen Bischof Damian. Das Fest endet um
20.00 Uhr mit einem G
­ ospelkonzert der
­Gospel-Pearls. Katharina Jany

Termine und Themen 2015:
10. 09.:	 Jan Hus
24. 09.: 	 Martin Luther
08. 10.: 	 Katharina von Bora
29. 10.: 	 Erasmus von Rotterdam
12. 11.: 	 Philipp Melanchthon
26. 11.: 	 Thomas Müntzer
10. 12.: 	 Lucas Cranach d. Ä.
Jeweils um 20 Uhr
in der Begegnungsstätte Wichertstr. 22
Zuvor um 19.30 Uhr Friedensgebet der
Gemeinschaft Sant’ Egidio

Theologischer Abend

Berliner Fest der Kirchen
am 12. September 2015

33

Do., 24. September 2015
20:00 Uhr Gethsemanekirche
Eintritt frei
um Spenden wird gebeten
www.ekpn.de/gospel

Jugend-Gospelchor
»... stimmt so!«
Gemeinde Prenzlauer Berg Nord
Worship-Band
»The Berlin Grapes« Vineyard Berlin

EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE PRENZLAUER BERG NORD

Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit
1. Abonnementkonzert der Berliner Singakademie

Felix Mendelssohn Bartholdy

Sinfonie Nr. 2 »Lobgesang«

Gethsemane Kirche

Berlin

So. 13. Sept. 2015 18:00 Uhr
Tickets: 0180/ 60 50 400
oder www.adticket.de
0,20 Euro pro Anruf aus dem dt. Festnetz. Max. 0,60 Euro aus dem dt. Mobilfunknetz

Gefördert durch die Senatskanzlei –Kulturelle Angelegenheiten

Op. 52 für Soli, Chor und Orchester
Sophie Klußmann, Sopran
Yuriko Ozaki, Sopran
Lothar Odinius, Tenor
Berliner Singakademie
Deutsches Kammerorchester
LEITUNG: ACHIM ZIMMERMANN

Fr, 2. Oktober 2015 · 20 Uhr
Gethsemanekirche Berlin-Prenzlauer Berg
Stargarder Str. 77, 10437 Berlin
Karten 12 bis 30 € (zzgl. VVK) · 01805-700733
www.reservix.de · www.berliner-singakademie.de
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Sprechzeiten:
Montag
08 – 12 Uhr 15 – 18 Uhr
Dienstag
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Vereinsrecht
Ordnungswidrigkeiten
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KLAVIERWERKSTATT
Marcellus Jany

Stimmungen & Reparaturen
An-& Verkauf von gebrauchten,
überholten Klavieren, Flügeln und
historischen Tasteninstrumenten
Laden & Werkstatt: Paul-Robeson-Str. 47
MO. MI. FR. 14 –18 Uhr oder nach Vereinbarung
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35
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J O H A N N S E B A S T I A N B AC H

Messe in h-Moll

GETHSEMANEKANTOREI

Sa., 10. Oktober 2015
19.30 Uhr
Gethsemanekirche
Berlin
Yvonne Friedli (Sopran)
Nathalia Fahri (Sopran)
Irene Schneider (Alt)
Volker Nietschke (Tenor)
Tobias Oliver Hagge (Bass)
Joachim Vetter (Continuo)
Kim Nguyen (Continuo)
NEUES KAMMERORCHESTER
POTSDAM
GETHSEMANEKANTOREI
Oliver Vogt (Leitung)
Infos: www.ekpn.de

Grafik-DesignBüro Dieter Wendland AGD | Foto Kurt Kallensee

(BWV 232)

Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord
        
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