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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 86.2015

Gemeindebrief
Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord 	

Nr. 86 	

• Kleine Worte
• Perikopenordnung
• Spurensuche II
• Was Konfirmanden
glauben
• Nachrufe

Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen

Juni  |  Juli 2015

In dieser Ausgabe

Liebe Leserinnen und Leser,

Gemeindekirchenrat, Gemeindebeirat	
3
Hausmeister gesucht	
4
Daumen	
5
Das Wort	
6/7
Kleine Worte	
8
Jahresthema	
9
Neuordnung der Lese- und Predigttexte	
10
... denn mir ist Angst, Konfirmandenpredigt	
11
Spurensuche II – Elias	
12/13
Kinder, Kinder 	
14/15
Auf ein Wort zum Stadtkloster 	
16/17
Gottesdienste, Geburtstage, Amtshandlungen	 18/19
Gruppen & Kreise	
20/21
Kunst und Nachbarschaft: Karl Biedermann	 22/23
Worte der Konfis	
24/25
Konzerte & Veranstaltungen	
26
Musiksommer	
27
Singschule	
28
Wanderungen	
29
Nachrufe	
30/31
Orte & Ansprechpartner	
32
Anzeigen	
33 bis 36

»Jesus verpackt« wie bei dem Künstler Christo – die
Anregung für das Foto kam von Dorle Simon-Zeiske
und so wollen wir Sie anregen mit uns gemeinsam
nach­zudenken, wie wir IHN für uns sichtbar werden
­lassen. Vielleicht in den Glaubensworten der Konfis
oder in dem einen oder anderen Konzert, der Musik,
die in unserer Gemeinde geboten wird, zur Verkündigung. Manchmal lohnt es, etwas zu verpacken, um
es ­wieder neu sichtbar werden zu lassen, eine neue
Blickrichtung, ein neues SEHEN anzuregen. Die
Möglichkeiten sind vielfältig. Schauen und lesen
Sie! – und dann: Hingehen und HÖREN! Ja, es gibt
Musik satt. Besonders die Gastpredigten zum Jahresthema legen wir Ihnen ans Herz. Die Bauarbeiten
gehen weiter, wie man an dem ­Riesengerüst sehen
kann, das die Gethsemanekirche umgibt. Die Ehrentafel im Voyer der Kirche wächst beständig und
nimmt gegen Spenden noch gerne zu!
Das Redaktionsteam: Mario Gugeler, Silke Jochims,
Jasmin El-Manhy, Bettina Theben, Ingrid Volz,
Dieter Wendland und Christian Zeiske

Die Weltmaschine
Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als PDFDownload auf der gemeinde­eigenen Homepage
www.ekpn.de
Druck mit freundlicher Unterstützung von

Herausgegeben vom
Gemeindekirchenrat der
Evangelischen Kirchengemeinde
Prenzlauer Berg Nord.
Auflage: 2000
Redaktionsanschrift:
Zentralbüro der Ev. Kirchengemeinde
Prenzlauer Berg Nord
Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin
T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78
gemeindebrief@ekpn.de

Für alle Smartphonebesitzer:
nebenstehender QR-Code zum schnellen
Ansehen der Internetseite www.ekpn.de
Konzeption & Gestaltung:
Grafik-DesignBüro Dieter Wendland
Titelfoto: Dieter Wendland
Redaktionsschluss für die nächste
Ausgabe ist der 01. 07. 2015.
Redaktionelle Koordination:
Mario Gugeler
Die Artikel geben die Meinung der
Verfasser wieder und nicht immer die
der Redaktion bzw. des Gemeinde­
kirchenrates
Titelfoto: Dieter Wendland

Unser Gemeindeglied Dr. Martin zur Nedden lädt
Interessierte zum Donnerstag, den 25. Juni, 19:30 in
die Volkshochschule Urania ein. Dr. Martin zur Nedden arbeitet am Institut für Physik der HU Berlin.
Neustart des LHC: Die Weltmaschine geht in die
zweite Runde – Ergebnisse des LHC am CERN und
Aufbruch in neue Energiebereiche. Der Large Hadron
Collider des CERN hat in seiner ersten Phase alle
Rekorde gebrochen und alle Er­wartungen übertroffen. Der Teilchenphysik ­wurden neue Einsichten in
die elementaren Strukturen der Materie ermöglicht.
Der Höhepunkt war unzweifelhaft die Entdeckung
des Higgs-Bosons, eines der wesentlichsten wissenschaftlichen Er­rungenschaften der letzten Jahrzehnte überhaupt. Dr. zur Nedden arbeitet selbst
intensiv am ATLAS Experiment am LHC und wird
Ihnen die Ergebnisse und die künftigen Vorhaben
vorstellen sowie einen Einblick in die Technologien
geben.

Gemeindekirchenrat

Gemeindebeirat

Pfarrer Tobias Kuske ist auf der Mai-Sitzung des
Gemeindekirchenrates zum stellvertretenden
GKR-Vorsitzenden gewählt worden. Durch die
damit v­ erbundenen Tätigkeiten wie Vor- und
Nach­bereitung von GKR-Sitzungen, Absprachen
­zwischendrin und die Vertretung des Geschäfts­
führers sowie infolgedessen zusätzliche Einblicke in
das verwaltende Innenleben der Gemeinde machen
wir ihm das Einarbeiten in der Gemeinde hoffentlich
nicht nur anstrengender, sondern auch leichter, und
freuen uns auf die Zusammenarbeit an dieser Stelle!
Die derzeit freie Pfarrdienstwohnung im Gemeindehaus Paul-Gerhardt wird für die Dauer ihres
­Entsendungsdienstes an Pfarrerin Jasmin El-Manhy
­vermietet. Pfarrer Tobias Kuske ist von der Resi­
denzpflicht befreit worden; eine für ihn und seine
­Familie angemessen große Wohnung steht in
den Gemeindehäusern nicht zur Verfügung.
An Bauangelegenheiten hat sich der Gemeinde­
kirchenrat mit der Dachsanierung im Gemeindehaus Paul-Gerhardt und mit den Glocken der
­Eliaskirche befasst. Außerdem wurden Dach­
klempner- und Verglasungsarbeiten im Rahmen
der Sanierung der Gethsemanekirche in Auftrag
gegeben. Im Bereich Personal hat der Gemeinde­
kirchenrat sich mit der Ausschreibung der Pfarrstelle in der Nachfolge von Uta Fey ab Frühjahr 2016
befasst, die durch das Konsistorium besetzt werden
wird. Ausgeschrieben worden ist aufgrund entsprechender Vorarbeiten des Personalausschusses
zudem eine volle Hausmeisterstelle ab Herbst 2015
(s. S. 4); weitere Informationen zu dieser Ausschreibung finden sich auch auf der Internetseite der
Gemeinde.
Gedanken gemacht hat sich der GKR schließlich zur
Frage der Nutzung der Kirchen für Fremdveranstaltungen. Der Öffentlichkeitsausschuss ist gebeten
worden, hier einen möglichst allgemeingültigen
Kriterienkatalog zu erarbeiten.
Ulrike Lemmel,
Vorsitzende des Gemeindekirchenrates

Die engagierte Arbeit des Gemeinebeirates spiegelt
die Vielfältigkeit und Lebendigkeit unserer Gemeinde wider. Seit August 2014 hat sich der Gemeindebeirat zu fünf Sitzungen getroffen, an denen intensiv
über aktuelle Themen in der Gemeinde diskutiert
und neue Aktivitäten auf den Weg gebracht wurden.
Durch Anträge des Beirates an den GKR wurde die
AG-Flucht ins Leben gerufen und die Verbreitung
fair gehandelter Waren in unserer Gemeinde
­initiiert. Seit dem ist die Arbeit mit Flüchtlingen,
die u. a. von einer Gruppe aus dem Gemeindebeirat
mit­getragen wird, eines der zentralen und wieder­
kehrenden Themen. Sicherlich können wir der
Komplexität des Problems in unseren Beratungen
nicht gerecht werden, doch ist der Beirat ein idealer
Ort dies auf breiter Basis zu diskutieren.

Der Beirat hat auch den Anspruch, eigene
Impulse zu setzen. In der Sitzung im September haben wir uns auf eine Liste von Themen
verständigt, die wir in Angriff nehmen
wollen. Im März konnten wir dann mit dem
ersten Themenkomplex beginnen:

Gemeindenachrichten

Die Wahl des neuen Gemeindepfarrers, Herrn Tobias
Kuske, wurde vom Gemeindebeirat intensiv begleitet. Dabei hatte der Beirat die Gelegenheit, seine
­Eindrücke dem GKR ausführlich zur Kenntnis
zu bringen. Ferner hat sich der Beirat zu dem
neuen vom GKR erarbeiteten Pfarrdienst­
konzept geäußert. Des Weiteren befasste sich
der Beirat intensiv mit der neuen Gestaltung
des Gemeindebriefes sowie generell mit der
Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde und
­leitete die Resultate der Diskussion an den
Ausschuss Öffentlichkeitsarbeit weiter. Dass
es in der Gethsemanekirche seit drei Monaten fair gehandelten Kaffee gibt sowie am
ersten Sonntag im Monat nach dem Gottesdienst fair gehandelte Produkte zum Kauf
angeboten werden ist auch einer Initiative
aus dem Beirat zu verdanken.

3

Wie gelingt es der Gemeinde, ihre Mitglieder mit
vielgestaltigen Angeboten zu interessieren und ins
Gemeindeleben einzubinden? Anders gefragt:
Passen die Angebote der Gemeinde zu dem, was
Gemeindeglieder sich von einer lebendigen Gemeinde wünschen? Dabei ergab sich eine erstaunliche
Fülle an Ideen, wie das Leben in der Gemeinde
­bunter gestaltet und Angebote auf die Bedürfnisse
von Menschen in unterschiedlichen Lebensabschnitten und -situationen (Jugendliche, Familien,
Singles, Senioren) abgestimmt werden können.

In der nächsten Sitzung im Juni wird es darum
gehen, diese Ideen zu konkretisieren und in Diskussion mit den Hauptamtlichen zu treten.
Wenn Sie Anliegen oder Vorschläge für den Gemeindebeirat haben, sprechen Sie uns bitte an oder
­kontaktieren Sie uns gerne jederzeit per Email
(über den Vorsitzenden Dr. Martin zur Nedden,
beirat-vorsitz@ekpn.de). Die Protokolle des Beirates
werden demnächst auf der Website veröffentlicht
(www.ekpn.de/ueber-uns/gemeindebeirat).

Stellenausschreibung Hausmeister / Hausmeisterin

Gemeindenachrichten

Die Evangelische Kirchgemeinde in Berlin Prenzlau- • respektvollen Umgang mit Menschen
• Führerschein der Klasse BE
er Berg Nord sucht zum 1. Oktober 2015 eine/n
Hausmeister bzw. Haus- und Kirchwart oder eine • Bereitschaft zu Arbeitszeiten, die den Erfordernissen der Gemeindearbeit und dem Gemeindeleben
Hausmeisterin bzw. Haus- und Kirchwartin mit
entsprechen, auch außerhalb der Regelzeiten
100% RAZ (39 Stunden / Woche)
• Loyalität, Selbstständigkeit und Zuverlässigkeit
• Bereitschaft zur Wohnsitznahme im Gemeinde­
Zu den Aufgaben gehören die Pflege und Instandgebiet bzw. gemeindegebietsnah
haltung der Kirchen sowie der Gemeindehäuser und
• Identifikation mit den Werten und Zielen der
der Außenanlagen, die Vor- und Nachbereitung
Evangelischen Kirche
von Gemeindeveranstaltungen, Logistik und
Fahrdienste, Anleitung der Reinigungsdienste • Mitgliedschaft in einer dem Arbeitskreis christlicher Kirchen (ACK) angehörenden Kirche
sowie von externen Reparatur- und Service­
firmen und die Arbeit mit Ehrenamtlichen.
Weitere Informationen über die Gemeinde finden
sie auf unseren Web-Seiten www.ekpn.de.
Wir bieten Ihnen:
• eine unbefristete Stelle
Rückfragen richten Sie bitte an das Gemeindebüro,
• Vergütung je nach Qualifikation
z. H. des Geschäftsführers, Herrn Frank Esch,
gemäß E4/E5 TV EKBO
(030) 40 00 34 99, f.esch@ekpn.de
• gute Arbeitsbedingungen
• flexible Arbeitszeiten
Schwerbehinderte Bewerber/innen werden
• Fortbildungsmöglichkeiten
bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
• ein aufgeschlossenes Team
Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung
unter Beilage aller Zeugnisse bis spätestens
Wir erwarten von Ihnen:
zum 31. Juli 2015 an den Geschäftsführer der
• eine abgeschlossene mindestens dreijährige
handwerklich /technische Berufsausbildung Evangelischen Kirchengemeinde Prenzlauer Berg
Nord, Herrn Frank Esch,
• einschlägige Berufserfahrung
Gethsemanestr. 9,
• gute Zusammenarbeit mit den haupt10437 Berlin
und ehrenamtlichen Mitarbeitenden
der Kirchengemeinde

4

Daumen
»Ich mache Ihnen den Daumen von der ChristusFigur wieder dran!«. So sprach mich nach einem
Gottesdienst vor wenigen Wochen ein drahtiger
Mann an mit eindrucksvoll gelocktem wallendem
weißen Haar an. Es war Gernot Püschel, Restaurator,
aus der Greifenhagener Straße und häufiger Besucher unserer Gottesdienste.
Mir war es nicht so richtig aufgefallen, oder ich hatte
es vergessen, dass unsere weiße Christus-Figur vor
dem Hauptportal an der rechten Hand daumenlos
war. Es hatte mich daher nie gestört. Nun aber störte
es mich gewaltig. Wie sah denn bloß diese Hand des
Heilands aus, so ganz ohne Daumen?!
Wir verabredeten einen Tag, an dem Gernot Püschel
diesen Daumen wieder ansetzte. Dann stellte er fest,
dass die Figur schon ganz schön verschmutzt wäre.
Dass Tauben auf dem Haupt des Erlösers saßen,
hatte schon seine hässlichen und für den Stein
schädliche Spuren hinterlassen. Tauben in unserer
Stadt mögen an allem möglichen leiden, bestimmt
aber nicht an schlechter Verdauung.
Auch das, sagte Herr Püschel, würde er in Ordnung
bringen und die Figur fachgerecht reinigen. Dafür
danken wir Gernot Püschel sehr. Die Figur, die mit
der Heiligen Schrift in der Hand zur SchönhauserAllee hinüberblickt ist wertvoll und erstrahlt nun in
neuen Glanz. Inzwischen ist Christus konserviert
und »à la Christo« verpackt.
Die Christus-Figur gehört nicht uns, sondern der
Versöhnungs-Gemeinde im Wedding. Von dort
hören wir die aufmunternden Worte, dass man froh
sei, für die Figur einen würdigen Platz gefunden zu
haben. Und wir hören den Wunsch, doch vielleicht
einmal gemeindeübergreifend etwas zu veranstalten, was diese Christus-Figur in die Mitte nimmt.
Auf diese Begegnung freuen wir uns. Herrn Püschel
ein herzliches Dankeschön für seine fachgerechte
Arbeit! Christian Zeiske, Fotos Dorle Simon-Zeiske

5

E

in Wort. Es soll kurz und knapp um
etwas Wesentliches gehen, jemand
hält einen am Arm und klopft einem
auf die Schulter. Auf ein Wort noch,
mein Freund! Oft sprudelt es dann und
ein Wort reiht sich an das Nächste. Ein
­ganzes Leben spricht sich aus.

Ich lasse dich nicht los,
nur wenn du mich segnest.
1 Buch Mose Kapitel 32 Vers 27

Oder es bleibt bei dem einen oder zwei Worten
und dann liegt es auf der Hand, auf dem Tisch
oder auf der Bank, so ein Leben. Vielleicht nur ein
Teil daraus, das aber für alles stehen kann. Ein
Teil für das Ganze, für die ganze Enttäuschung,
die Freude oder die Verzweiflung.
Ein Wort reicht oft, weil sich die Menschen mit
ihren Geschichten ähneln. Vieles von dem, was
ein anderer, eine andere an uns heranspricht,
kennen wir von uns selber. Da klingt etwas an in
mir oder stimmt sich ein auf das Gegenüber. Der
Ton, die Melodie ist bekannt, auch wenn ich
­selber sie vielleicht auf einem ganz anderen
Instrument spiele oder in einer anderen Tonart.
Erzähler und Zuhörer werden so in eine, ihre
Geschichte verwoben. Wobei ergänzend zu sagen
ist, dass dieses weitergeben auch ganz ohne
Worte geht.

6

Ein Händedruck, ein Blick, ein Kuss oder das
gemeinsame Aushalten von Sprachlosigkeit im
Schweigen. All das sind Beispiele, in denen etwas
geschieht, was bleibt, ganz ohne Sprache.
Auf ein Wort und er zieht an meinem Ärmel:
»ich lasse dich nicht los, ich gebe dich nicht frei.«
Es ist ein Segen, wenn ich mich einmal ausspre­
chen kann. Bei einem Freund, dem Kirchdienst,
beim Kiezfrühstück oder sonstwo. Es ist ein Segen,
wenn ich jemandem mit dem was mir auf der
Seele liegt oder im Herzen hüpft, berühren darf.

Und dadurch eine besondere, eine einzigartige
Bedeutung. Hier haben zwei miteinader gerun­
gen, um Worte, um Bedeutungen, um das Leben.
Jakob nennt diesen Ort: »Angesicht Gottes«, denn
so wird uns überliefert: »Denn ich habe Gott
­gesehen von Angesicht zu Angesicht, und mein
Leben wurde gerettet.«
Jakob macht sich auf. Er geht auf die andere Seite
des Flusses, stellt sich vor seine Familie und geht
seinem Bruder, den er vor Jahren verletzt, betro­
gen und verlassen hat, mit offenen Armen ent­
gegen. Das ist eine Segensgeschichte, die in eine
Versöhnungsgeschichte mündet und die mir Mut
macht.

Es war dunkel und Jakob hatte bestimmt Angst,
war allein dort, hatte alles hinter sich gelassen,
seine Familie, seine Vergangenheit, seine Freunde,
nicht einmal einen Hund hatte er an seiner Seite. Auf ein Wort: Sie macht mir Mut mich segnen
zu lassen und andere zu segnen. Diesen Mut
Alles was er hatte, war auf der anderen Seite des
wünsche ich Ihnen auch! Machen Sie es gut!
Flusses, entfernt von ihm.
Und dann stellt sich einer ihm in den Weg. Sie
­ringen miteinander in der Nacht bis zur Morgen­
röte. Stumm oder mit Worten, das weiß ich nicht.
Auf jeden Fall berührten sie sich und nicht nur
zaghaft.

Pf. Tobias Kuske

»Da sah er, dass er ihn nicht überwinden konnte,
und berührte sein Hüftgelenk, so dass das Hüft­
gelenk Jakobs verrenkt wurde. Und dann sagte er,
lass mich los Jakob, denn die Morgenröte kommt
auf. Jakob aber sagte, rief, stöhnte, knirschte: Ich
lasse dich nicht los, nur wenn du mich segnest.«
Die Geschichte geht weiter zwischen den beiden.
Jakob bekommt einen neuen Namen und der Ort
an dem das Ganze geschehen ist, bekommt auch
einen Namen.

Das Wort

Und keiner kann den anderen überwinden. Mal
liegt der eine oben, mal der andere. Ich kenne das,
dass wir uns nicht überwinden können, ich mich
nicht und schon gar nicht den anderen!

7

Kleine Worte
Im letzten Gemeindebrief hatte ich Ihnen vor­
geschlagen, mir Ihre kleinen Worte zu dem großen
Wort »Auferstehung« zu schicken. Ich habe
Zuschriften bekommen und es haben sich schöne
Gespräche daraus ergeben. Für diesen Austausch sei
an dieser Stelle allen herzlich gedankt! Wir haben
uns dazu entschlossen, aus den kleinen Worten eine
feste Rubrik im Gemeindebrief zu machen.

Bild eines Boxers, der »auf den Brettern« liegt, vielleicht schon knockout, vielleicht kurz davor. Wenn
der Boxer aufsteht, bekommt er vielleicht viel Geld,
Ruhm, oder aber er muß auf­stehen, weil es die Regel
ist. Dabei will er vielleicht nichts mehr als liegen zu
bleiben.

Kleine Worte

Auferstehung könnte auch sein, sich diese Frage:
Why do we stand up ... nicht zu stellen. Aber das
wäre sehr einfach, das wäre, wie am Karfreitag schon
Schenken und schicken Sie uns Ihre Gedanken,
Bilder, Texte zu dem nächsten großen Wort »Heiliger immer an Ostersonntag zu denken. Draußen ist
mehr Karfreitag als Ostersonntag.
Geist« an kleine-worte@ekpn.de oder als Brief ans
Zentralbüro. Wir freuen uns darauf!
Und nicht immer hat es Sinn, aufzustehen, aber
Pfn. Jasmin El-Manhy
­vielleicht könnte das Auferstehung sein: eben doch
aufzustehen mit allen Fragen, allem Zweifel, allem
Und hier sind sie, die kleinen Worte zu »AufersteRealismus – einfach doch weiterzumachen. Wenn
hung« von Menschen aus unserer Gemeinde.
Auferstehung, damals ein ganz neues Wort. Wieder ich ehrlich bin, sehe ich das auch nicht immer einheitlich, eher mal so, mal so. Aber irgendetwas muss
lebendig; doch nicht abgestraft werden. Wie kann
man das so einfach glauben? »Einfach so« geht auch auch mit den Frauen am (vielleicht leeren) Grab
Jesu oder mit den Männern auf dem Weg nach
überhaupt nicht. Dafür gibt es den Heiligen Geist.
Wir müssen uns Ihm bloß unser Inneres aufmachen. Emmaus passiert sein, was sie in einer fast aussichtsMaria Magdalena konnte es begreifen; nein, »begrei- los erscheinenden Lage weitermachen lassen konnte. Irgendwo dort kann ich mich mit dem Spruch auf
fen« durfte sie Ihn nicht; aber Jesus hat ein wenig
dem Bild an meiner Wand wiederfinden.
nachgeholfen, dass sie es wusste.
Christoph Ullmann
Eine Frau als erste? Na, so was! Und das damals! Der
erste Missionsauftrag. Nachdem sie auf die Wahrheit Ich möchte die »großen Worte« nicht missen.
hingestupst wurde, rannte sie sicherlich den ganzen Wie oft war ich ergriffen beim Singen und Hören
geistlicher Musik, beim Beten im Rahmen einer
Weg zu den traurigen und verängstigten Jüngern.
­feierlichen Liturgie, beim Bestaunen sakraler
Das sollten sie erfahren; nichts war wichtiger.
Räume! Große Worte, Tradition, Glaubens­
Damals hat Jesus die Aufgabe des Heiligen
bekenntnisse halten die Gemeinschaft der
Geistes mit übernommen.
­individuell unterschiedlich glaubenden Christen,
halten die Kirche zusammen.
Manchmal bete ich: »Lieber Herr, Heiliger
Geist, ich danke Dir für den Glauben! Bitte hol
Von dogmatischen Glaubenssätzen, Wundern
ihn immer wieder hoch, wenn er runter zu
und auch von der Auferstehung sollten wir
rutschen droht; und mach uns sensibel für
in »kleinen Worten« reden, dann verstehen uns
das, was du von uns erwartest. Amen.«
auch Kirchenferne besser.
Ilse Vahl
Horst Moellhoff
Ich habe ein Bild an der Wand, auf dem steht:
Why do we stand up knowing we will be kno- Weitere »Kleine Worte« finden Sie auf unserer Website
unter www.ekpn.de/kleine-worte
cked down again? Der Satz steht über dem

8

Gastpredigten
So, 21. Juni, 11:00 Uhr, Gethsemanekirche
Predigt: Bischof Dr. Sigurd Rink,
seit Juli 2014 Evangelischer Militärbischof
Liturgie: Pf. Tobias Kuske
So, 19. Juli, 11:00 Uhr, Gethsemanekirche
Predigt: Dr. Christian Staffa, Theologe, Studienleiter
für Demokratische Kultur und Kirche – Schwerpunkt
Bildung bei der Evangelischen Akademie Berlin,
1999 bis 2012 Geschäftsführer von Aktion Sühnezei­
chen Friedensdienste e. V.
Liturgie: Pf. Christian Zeiske

Jahresthema 2015

2015
1945
19 14
KRIEG

9

Die Neuordnung der Lese‐
und Predigttexte
Jeden Sonntag werden im Gottesdienst biblische
Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament
gehalten, Psalmen gebetet und Predigttexte ausgelegt. Die Auswahl und Zusammenstellung der jeweiligen Texte geben jedem Sonntag seinen eigenen
Charakter.
Bei der Gestaltung der Gottesdienste wählen die Pfarrerinnen und Pfarrer in der Regel die Bibeltexte nicht
selbst aus, sondern folgen einer vorgegebenen Ordnung, der sogenannten Perikopenordnung (Perikope ist aus dem griechischem und bedeutet »abgegrenzter Bereich«).
Die aktuelle Perikopenordnung stammt von 1978 und
hat Traditionen bewahrt, die bis in die Reformationszeit, teilweise sogar bis ins frühe Mittelalter zurückreichen.
Aber unsere Lebenswelt verändert sich und mit ihr
auch die Ansprüche an die Verständlichkeit biblischer
Texte. Sie haben es sicher selber schon erlebt, dass im
Gottesdienst gelesene Texte mitunter schwer zu verstehen sind und sich nicht leicht erschließen lässt,
worum es geht.

Die Treue drückt sich darin aus, dass die Auswahl
der Sonntagsevangelien weitestgehend stabil bleibt.
Um die Vielfalt zu fördern wurde der Anteil der alt­
testamentlichen Lesungen und Predigttexte deutlich
erhöht.
Psalmen wurden neu aufgenommen. Die bekannten
alttestamentlichen Erzählungen wie z. B. die drei
Männer bei Abram und Sara, Saul und David oder
Jakobs Kampf am Jabbok finden neuen Raum im Kirchenjahr. Texte aus dem Hohen Lied, Jona, Rut und
Daniel werden aufgenommen.
Diese Veränderung begründet Professor Alexander
Deeg (Theol. Fakultät der Universität Leipzig), Leiter der Arbeitsgruppe »Perikopenrevision«, wie folgt:
»Bislang stammen gut ein Sechstel aller Lese- und
Predigttexte aus dem Alten Testament. In den vergangenen Jahren wuchs die Einsicht, dass diese Texte
den Reichtum und die Vielfalt des AT kaum abdecken
und dass wir als Christinnen und Christen und evangelische Kirchen Entscheidendes verlieren, wenn
aus dieser Fülle nicht neu geschöpft wird. Eine der
wesentlichen Veränderungen der Revision wird also
darin liegen, dass sich der Anteil der atl. Texte verdoppelt und u. a. auch Psalmentexte regulär als Predigttexte vorgesehen werden.«

Für Sie als Gemeinde wird sich zunächst nicht viel
ändern. Aber vielleicht fällt Ihnen doch auf, dass ein
Sonntag anders geprägt ist oder dass über einen Psalm
gepredigt wird. Auch die vorgeschlagenen Wochenlieder sind verändert worden. Es könnte auch sein,
Dabei geht es nicht um eine völlig neue Zusam- dass ein bekannter Text etwas anders klingt. Denn
menstellung der jeweiligen Bibeltexte, sondern manche Texte werden schon in der Neufassung der
vielmehr um eine Weiterentwicklung, die zwei Lutherbibel gelesen, die ebenfalls gerade entsteht.
Grundlinien verfolgt: zum einen die Treue zur
bewährten Ordnung, zum anderen die Darbie- Es ist gut, wenn Sie nicht nur davon wissen, sondern
tung der Vielfalt der biblischen Bücher und The- den Prozess der Neugestaltung der gottesdienstlichen
Lesungen und Predigttexte auch mit Ihrem aufmerkmen.
samen Interesse begleiten. Pfn. Jasmin El-Manhy

Veränderung

Nach 40 Jahren wurde deshalb einvernehmlich
zwischen den Kirchen verabredet, eine Überarbeitung der Ordnung vorzunehmen. Diese wird
zurzeit in unserer Kirche erprobt.

10

… denn mir ist Angst
Angst

aus der Predigt der Konfirmanden
zum Tag der Befreiung
des Zwangsarbeiterlagers

es keinen Bunker für Zwangsarbeiter gab. Die ganze
Zukunft war ungewiss. Ob ihre Verwandten noch
lebten oder wo sie sich aufhielten, konnte keiner
von ihnen sagen. Auch glaubten nur wenige, ihre
Familie und die Heimat je wiederzusehen. Ob der
Krieg wieder ein Ende nehmen würde war ebenfalls
un­gewiss. Wenn du heutzutage eine Reise unternimmst, dann ist sie meist freiwillig und im Notfall
könntest du sie leicht abbrechen. Außerdem
wüsstest du immer, wann die Reise zu Ende geht
Unvorstellbar wie schlimme Angst die Zwangs­
und du hast die Möglichkeit deine Familie anzuruarbeiter dagegen gehabt haben müssen. Wie viele
schlaflose Nächte sie verbracht haben und sich dabei fen, um zu erfahren, ob es allen gut geht. Und würde
jemand sterben, wäre das sofort ein Grund die Reise
noch davor gefürchtet haben, am nächsten Tag zu
zu beenden.
schlapp oder krank zu sein. Denn Kranke oder
arbeitsunfähige Menschen kamen sofort ins Konzentrationslager und wurden umgebracht, nur weil Wer aus der Zwangsarbeiterschaft wieder frei
kam hat kaum darüber gesprochen. Auch daran
sie nicht schnell genug Gräber ausheben konnten.
sieht man, wie unvorstellbar grausam diese Zeit war.
Abgeschieden und allein mit seiner Angst.
Auch die Angst um den Tod war allgegenwärtig, da
jederzeit ein Bombenangriff stattfinden konnte und Predigt der Konfirmandin Felicitas Timm.

Konfirmanden

Angst ist auf jeden Fall kein schönes Gefühl. Man
vergisst vieles um sich herum, ist ständig nervös
und unruhig und konzentriert sich nur noch auf
seine Angst. Auch kennt ihr bestimmt die Au­fregung
oder sogar Angst vor in unseren Augen wichtigen
Prüfungen oder Klassenarbeiten. Schon das macht
einen in gewisser Weise verrückt und hilflos. Für
uns sind das ganz normale Alltagsängste.

11

Spurensuche II
Frühjahr 1945
Die Rote Armee der Sowjetunion nähert sich Berlin.
Der Weltkrieg geht dem Ende entgegen. Am Sonntag, dem 18. März, wird die Eliaskirche während eines
Tages-Fliegerangriffs getroffen. Die Buntglasfenster
sind zerstört, Altar, Kanzel und zwei Engel mit Harfe
und Kreuz auf den Emporen beschädigt, und besonders stark betroffen ist die Orgel. Opfer sind nicht zu
beklagen, da die Gottesdienstbesucher und der Pfarrer kurz zuvor die Kirche verlassen haben.
Dort, wo heute auf dem Platz im ›Göhrener Ei‹ sich der
Spielplatz befindet, stand ursprünglich ein Brunnen,
der während des Krieges durch einen FeuerlöschTeich ersetzt wurde. Zwischen diesem und der Kirche bilden die Anwohner eine Eimerkette, um den
Brand zu löschen.

Fortsetzung Gemeindebrief 85

dehauses richtete sich nun die Redaktion der Zeitung
»Tägliche Rundschau« ein. Die Mitarbeiter waren hervorragende Redakteure, die beide Sprachen – Deutsch
und Russisch – beherrschten und exzellente Deutschkenntnisse besaßen. Zu ihnen gehörte Stefan Heym.
Aber auch die Namen Wolfgang Leonhard und Wolfgang Harich werden vielen nicht unbekannt sein.
Die »Tägliche Rundschau« – mit dem Untertitel »Frontzeitung für die deutsche Bevölkerung« – ist die erste
Tageszeitung, die nach dem Kriegsende in Berlin am
15. Mai 1945 erscheint. Sie ist das offizielle Organ der
sowjetischen Militärbehörde und wird bis 1955 in der
Sowjetischen Besatzungszone bzw. der späteren DDR
herausgeben. Dann werden ihre propagandistischen
Aufgaben vom »Neuen Deutschland« übernommen.

Elias

Der Großen Saal im Gemeindehaus kann weiterhin
Erst 1947/48 konnte die Eliaskirche mit Hilfe sowje- für Gottesdienste und kirchliche Veranstaltungen
tischer Dienststellen wieder hergestellt und für Got- genutzt werden. Hier tagt vom 6. – 9. Oktober 1945 die
Provinzialsynode der evangelischen Kirche Berlintesdienste geöffnet werden.
Brandenburg und wählt Otto Dibelius zum Bischof
Die Kämpfe um und in Berlin dauern vom 16. April bis der Kirchenprovinz Brandenburg. Otto Dibelius
zum 2. Mai. Dann ist Berlin – die Hauptstadt des Deut- gehörte während der Zeit des Nationalsozialismus
schen Reiches – durch die Rote Armee der Sowjet­ zu den führenden Mitgliedern der Bekennenden Kirunion besetzt und am 8. Mai findet die bedingungs- che. Er übernimmt bereits im April 1945 die Leitung
der Kirchenprovinz Brandenburg und die Führung
lose Kapitulation der Wehrmacht statt.
im Konsistorium.
Am selben Tag – so geht es aus einem Brief aus dem
Jahr 2000 einer 1945 konfirmierten Frau hervor – Im April 1946 zieht die Redaktion der »Täglichen
wird das Gemeindehaus von der russischen Kom- Rundschau« um und wieder verändert sich der Status
mandantur requiriert und der damals allein amtie- des Gemeindehauses. Die Gebrüder Gehrhus, denen
rende Pfarrer Speth mit seiner Frau aus der Wohnung es vom sowjetischen Stadtkommandanten übergeausgewiesen. »Sie zogen in die kleinen Räume links und ben wurde, verwandeln es nun in ein »Grand-Hotel«
rechts neben dem zerbombten Kirchenschiff. Gegessen mit Restaurant – Bar – Theatersaal –Konferenzsaal
haben sie bei Frau Erna Münz in der Kollwitzstraße.
Den Pachtvertrag über zehn Jahre hatte Bischof Otto
Wie lange weiß ich heute nicht mehr.«
Dibelius – sicher nicht ganz freiwillig – unterschrieAngehörige der Roten Armee hatten das unzer- ben. Im Großen Saal finden nun Aufführungen des
störte Areal mit dem Gemeindehaus im Göh- Hebbel-Theaters und der Kammerspiele Prenzlauer
rener Ei entdeckt. In den Räumen des Gemein- Berg statt. In dem oben erwähnten Brief ist zu lesen:

12

Das Elias-Gemeindehaus
mit Sowjetstern,
Marschall Schukov-,
Lenin- und Stalinbildnis
sowie verschiedenen
Transparenten. Über dem
Eingang das Betriebsschild
»Tägliche Rundschau«

Zusätzlich wurden auch
die meisten Vorder­
häuser in der Göhrener
Straße geräumt und es
zogen dort Mitarbeiter der Redaktion der
Täglichen Rundschau,
sowjetische Offiziere und
Dienststellen ein. Durch
einen Zaun war die Straße abgesperrt.

»Wir, von der ›Jungen Gemeinde‹ fungierten als Platz­
anweiserinnen.«
Ein gutes Jahr später erhalten die Gebrüder Gehrhus vom Bezirksamt folgendes Schreiben (datiert:
1. August 1847): »Das Haus Göhrener Str. 11 wird ­hiermit
zur Unterbringung umzuquartierender Besatzungsangehöriger in Anspruch genommen. Das von Ihnen in diesem
Haus betriebene Hotel mit seinen sämtlichen Räumlichkeiten ect. ist zu einem von uns noch bekanntzugebenden
Termin zu räumen.«

Elias

Foto: Abraham Pisarek, 1945. 09, SLUB / Deutsche Fotothek

Die Bewohner der Hinterhäuser mussten die
Ausgänge zu den umliegenden Straßen benutzen. 1952 erhielt die EliasGemeinde ihr Gemeindehaus zurück. Bischof Dibelius und Probst Heinrich Grüber (Beauftragter der Evangelischen Kirche
Deutschlands bei der Regierung der DDR) ­hatten
­erfolgreich mit dem damaligen Staatssicherheitsminister der DDR verhandelt, denn die sow­
jetische Militäradministration hatte es dem
Ministerium des Inneren der DDR übergeben.
Ein neues Kapitel in der Geschichte des EliasGemeindehauses begann.­
Kitty Merseburger

13

Gerempel im Tempel
Kindermusical

Freitag
3. 7. 2015
16 Uhr

mit Sommerfest
Es singen und spielen Kinderchöre der Singschule 
Leitung: Christiane Rosiny
Nach dem Konzert Spiele, Aktionen und Basteln 
im Hof vom Gemeindehaus Elias

14

Elias (Kuppelsaal)
Göhrenerstr. 11 · Berlin
Ev. Kirchengemeinde
Prenzlauer Berg Nord

Geeignet für Kinder ab 5 Jahren
Eintritt frei · Kollekte erbeten

www.ekpn.de
www.singschule-ekpn.de

KUK

KUG

Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche
Sa., 06. 06. – ACHTUNG: 10 Uhr in GETHSEMANE!
Thema: »Die Kirche entdecken«
Juli & August: Sommerferien und Pause!
Weiter geht es: Sa., 05. 09., 10 Uhr in Elias
Thema: »Arche Noah«

Der Kuckuck und der Esel –

Freie Plätze für Kinder der Jahrgänge 2011/2012 im Gethsemane-Kindergarten
Aufgrund der hohen Zahl von Schulanfängern hat der Kindergarten Gethsemane
zum 1. August 2015 für Kinder der Geburtsjahrgänge 2011 /2012 Plätze frei.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Leiterin Frau Koch.
Greifenhagener Str. 2, 10437 Berlin, Telefon: (030) 4 45 55 84

Kinder, Kinder

schrien bzw. sangen am Fahrradwochenende tatsächlich, aber nie wirklich zur
gleichen Zeit. Der Esel lieferte nachts seine Show ab und der Kuckuck brachte
morgens in aller Frühe seinen Gesang zum Besten. So viele dichte Momente hatten wir auf dem Fahrradwochenende: von Ringelnattern beobachten, Anbaden
im Schervenzsee, Radeln über Stock und Stein, freilich auch über bequeme Radwege, das erste saftige grün genießen, über’s Beten diskutieren, morgens um
5 Uhr ohne zu reden lustig spielen, weil man wach ist und die anderen noch
schlafen lassen will, merken, dass der Gegenwind einen ganz schön abmühen
lässt, Stürze verkraften, Nachts neben Esel und Kuckuck eine halbe Stunde lang
einem grollenden Gewitter in den Zelten zu lauschen und einfach miteinander
ein tolle Zeit haben. Antje Erdmann

15

Zahlen zum Jahr 2014
Im Alltag ist leicht vergessen, was im letzten Jahr
geschah. Fast die Hälfte des Jahres 2015 ist unterdessen vergangen. Zunächst sieht man nur, was noch
getan werden muss: der Turm, dessen Spitze nicht
saniert ist, die Kirche, in der man … Aber sehr vieles
ist geschehen, unzählige Begegnungen fanden statt,
Menschen schöpften Mut und Hoffnung, doch manche gingen enttäuscht wieder fort, weil sie die Hilfe
nicht erhielten, die sie erwarteten. Ein Jahr ist mit
Zahlen schwer einzufangen, aber sie geben einen
Hinweis auf die Ereignisse.
1713	Übernachtungen (Erwachsene, Jugendliche,
Kinder)
3900	 kWh Energie der Solaranlage
0566	 Stundengebete
0293	 Zimmerreinigungen
0057	Anlässe des »Stadtkloster Segen« (Meditationen, Filmabende, Offene Türen,
Gesundheits­abende, Ostern, Krippenspiel,
Glaubenskurse, Alpha-Foren, Paartage, Erinnern + Beten…)
0048	 AbendbeSINNungen
0046	Anlässe Dritter (Sitzungen, Tagungen,
­Proben…)
0043	 mal Offene Kirche (Ostern bis Weihnachten)
0039	 Tonnen Holzpellets-Verbrauch
0022	 Infoveranstaltungen zum »Stadtkloster Segen«
0022	 neue Brandmelder
0018	 Gästegruppen
0017	Anlässe der Kirchengemeinde Prenzlauer Berg
Nord (Gottesdienste, Taufen, Sitzungen…)
0014	Angebote für Jugendgruppen (Konfirmanden,
Schüler…)

16

0007	 Konzerte
0004	Tagungen (Stille-Tage, Neujahr, 2 BERLINTage)
0004	 Ausstellungen
0004	Einbauten von Rauch- und Wärmeabzugs­
anlagen in den Treppenhäusern
0002	 auszubildende Tischler
0001	 neue Küche für das Gästehaus
0001	 neu eingerichteter Salon und Frühstücksraum
566 Stundengebete sind ein großer »Posten« in der
Liste. Es ist ein wichtiges Angebot des Stadtklosters.
Wir beten in dieser Form seit es die Communität Don
Camillo gibt. Wir wollten uns mehrmals am Tag treffen, um gemeinsam zu beten. Bald wurde deutlich,
dass wir nicht jedes Mal etwas Neues »erfinden« konnten. Von den Christusträgern, einer evangelischen
Bruderschaft, hatten wir die Form der Stunden­gebete
kennen gelernt. Bei den Benediktinern in Mariastein,
einem Kloster in der Nähe von Basel, lernten wir
den Psalmengesang kennen. Siebenmal am Tag betet
man in den Benediktinerklöstern und einmal in der
Nacht. Sie wollen damit umsetzen, was Paulus rät:
Betet ohne Unterlass. Diese sieben Mal gehen auf ein
Psalmwort zurück, in dem der Beter sagt: Siebenmal
am Tag singe ich dein Lob wegen deiner gerechten
Entscheide. (Psalm 119,164). Auch im Psalm 119 sagt
der Beter: Um Mitternacht stehe ich auf, um dich zu
preisen wegen deiner gerechten Entscheide.
Siebenmal beten wir nicht. Am Morgen um 8 Uhr
beginnen wir den Arbeitstag mit einem Lied aus dem
Kirchengesangbuch und den Losungen. Um 12 Uhr
treffen wir uns, singen einen Psalm, hören ein Wort

Forum »Gott entdecken« 23. 6. und 14. 7. 2015
Ein offener Gesprächsabend zu Themen des
Glaubens. Jeweils 19:30 Uhr mit Abendessen.
Anmeldung erbeten an
forum@stadtklostersegen.de. Zurzeit
­besprechen wir das Glaubensbekenntnis.
Meditationsabende 2. / 9. / 16. / 23. 6. 2015
4 Meditationsabende in der Mitte des Jahres
»Geh aus mein Herz und suche Freud«
Jeweils Dienstagabend, 20:00 bis 21:15 Uhr
Einführung und Anleitung zur christlichen
Meditation

Konzert 28. 6. 2015, 15:00 Uhr
Angebote:
Claudio Monteverdi: »Vespero della Beata
Meditatives Tanzen 13. 6. 2015, 17:30 – 19:30 Uhr
Vergine Maria« (Marienvesper); Solisten,
Tanz als Meditation bedeutet, vollständig wach und Bassano Ensemble Berlin, Ensemble callinus,
präsent den eigenen Körper und die Bewegungen
Vokalensemble Ad hoc, Kim Nguyen
wahrzunehmen, den Geist auf das gegenwärtige Tun (Leitung), Eintritt frei, Kollekte erbeten.
auszurichten. Ort: Segenskirche,
Leitung: Silke Jochims, Dipl. Musiktherapeutin ,
Das Stadtkloster Segen sucht ab sofort
Instrumentallehrerin
eine zuverlässige Putzhilfe. Bei Interesse
melden Sie sich bitte bei Ulrike Fey per
ora et labora – bete und arbeite 18. bis 20. 6. 2015
Mail ulrike.fey@stadtklostersegen.de oder
Wir bieten drei Tage »Beten und Arbeiten« im Stadt- telefonisch unter 0151 - 50 61 35 06 (mobil).
kloster an. Kurze biblische Impulse am Morgen vor
Arbeitsbeginn, Teilnahme an den Gebeten im Stadtkloster und praktische Arbeit prägen die Tage.
Arbeitszeiten jeweils 8 – 17 Uhr. Handwerkliche
Kenntnisse sind nicht notwendig.Weitere Auskünfte Weitere Informationen unter
bei Urs Trösch urs.troesch@stadtklostersegen.de
www.stadtklostersegen.de
oder 030 - 44 31 24 30
oder 030 - 44 03 77 39

Auf ein Wort – Stadtkloster Segen

aus der Bibel und nutzen die Gelegenheit, mitten am
Tag noch einmal aufzuschauen zu Gott. Wir singen
die Psalmen nach gregorianischer Weise und haben
erfahren, dass man so die Psalmen immer wieder singen und beten kann, ohne dass es »langweilig« wird.
Die Antiphonen, die Verse am Eingang und Ausgang
des Psalms, sollen uns während des Tages begleiten.
Es ist eine gute Übung, sich von den Glocken unterbrechen zu lassen. Wenn um 12 Uhr das Läuten be­ginnt,
hat man vier Minuten, die Arbeit hinzulegen und
ins Gebet zu gehen. Das Glockenläuten reicht in alle
Ecken des Stadtklosters. Man hört es! Im übrigen: Die
Gebete sind öffentlich, kommen Sie vorbei und beten
mit uns! Ihre Stadtklostergemeinschaft

17

Gottesdienste
Elias-Kuppelsaal

Gethsemane

07. 06. 2015
1. Sonntag
nach Trinitatis
14. 06. 2015
2. Sonntag
nach Trinitatis

09:30 Pf. Kuske, K, N

11:00 Pf. Kuske, A, K, N

09:30 Pf. Kuske, K, N

11:00 Pf. Zeiske, T, K, N

21. 06. 2015
3. Sonntag
nach Trinitatis

09:30 Pf. Kuske, K, N

11:00 P
 f. Kuske, K, N
Predigtreihe/Militärbischof
Dr. Sigurd Rink

28. 06. 2015
4. Sonntag
nach Trinitatis

09:30 Pfn. Fey, N

11:00 Pfn. El-Manhy, T, K, N

05. 07. 2015
5. Sonntag
nach Trinitatis

09:30 Pfn. El-Manhy, N

11:00 P
 fn. El-Manhy, A, N
Kinderchor 3

12. 07. 2015
6. Sonntag
nach Trinitatis

09:30 Pf. Kuske, A, N
Posaunenchor

11:00 P
 fn. El-Manhy, Pf. Kuske,
Pf. Zeiske, T, N
Kantorei

19. 07. 2015
7. Sonntag
nach Trinitatis

09:30 Pf. Zeiske, N

11:00 P
 f. Zeiske, Dr. Christian Staffa, N
Predigtreihe

26. 07. 2015
8. Sonntag
nach Trinitatis

09:30 Pf. Zeiske, N

11:00 Pf. Zeiske, T, N

Göhrener Str. 11

Taufe
Luca Harenberg, Frieda Nöhring, Pia Schimkus, Lasse
Tarnick, Noah Sander, Bjarne Ueberschaar, Nora
Mattausch, Paula Bäumer, Philip Lutsche, Nala Abdelnour, Johannes Köster, Marlene Köster, Albert Bauder
als Erwachsene wurden getauft Jörg Kope Nöhring,
Robert Luther, Silke Dähmlow
Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern
der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
2. Timotheus 1, 7

Orgel plus: Sonntag, 28. Juni, 09:30,
Paul-Gerhardt-Kirche, Orgel plus Klarinette

18

Stargarder Str. 77

Bestattung
Frieda Kiefer im Alter von 100 Jahren
Ilse Kraft im Alter von 94 Jahren
Lony Ackermann im Alter von 75 Jahren
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Psalm 23, 1

Geburtstagskaffee
Donnerstag, am 30. Juli 2015 um 15:00 Uhr
in den Räumen des Elias-Gemeindehauses –
herzliche Einladung zu Kaffee, Tee, Kuchen
und guten Gesprächen!

Geburtstage
Juni | Juli

Wisbyer Str. 7

Stadtkloster Segen 
Schönhauser Allee 161

11:00 Pfn. El-Manhy, F, B
Familiengottesdienst
mit Christenlehre-Team PG
09:30 Pf. Zeiske, N

21:00 AbendbeSINNung ›Gleichnisse zum
Reich Gottes – Die Arbeiter im
Weinberg‹
21:00 AbendbeSINNung ›Gleichnisse zum
Reich Gottes – Vom Wachsen der
Saat‹, Abendmahl

09:30 Pfn. Fey, A, N
11:00 Pfn. Fey, Krabbelgottesdienst
14:00 Pf. Talis Redmanis,
Gottesdienst in lettischer Sprache

21:00 AbendbeSINNung ›Gleichnisse zum
Reich Gottes – Vom Fischnetz‹

09:30 Pfn. El-Manhy, N
Orgel Plus

21:00 AbendbeSINNung ›Gleichnisse zum
Reich Gottes – Vom Senfkorn‹

11:00 Pfn. Fey, F, B
Familiengottesdienst
mit Kita Gethsemane

21:00 AbendbeSINNung ›Liebesgeschichten‹

09:30 Pf. i.R. Bergerhoff, N

21:00 AbendbeSINNung ›Liebesgeschichten‹
Abendmahl

09:30 Pfn. Fey, A
Liturgischer Chor
14:00 Pf. Talis Redmanis,
Gottesdienst in lettischer Sprache

21:00 AbendbeSINNung ›Liebesgeschichten‹

09:30 Pfn. Fey, N

21:00 AbendbeSINNung ›Liebesgeschichten‹

A 	Gottesdienst
mit Abendmahl
K 	Kindergottesdienst
N 	Gespräch
nach dem
Gottesdienst
T 	 Taufe
TR	 Trauung
F 	Familiengottesdienst
B	 Basar

Rosemarie Burchert 80
Helmut Kutzner 85
Jürgen Laskowski 75
Lothar Goetze 75
Ingeborg Langer 80
Helga Liebner 80
Annemarie Bayer 85
Robert Denhof 70
Inge Dumke 85
Christel Döppe 90
Dr. Karin Krohn 80
Horst Schmidt 90
Waltraud Zeuschner 91
Wolfgang Heger 75
Charlotte Witte 92
Gertrud Lehmann 93
Helene Braßat 94
Helga Kersten 70
Gudrun Bosem 75
Ute Hergett 70
Lore Bohr 80
Lissy Faerber 96
Rolf Hädrich 97
Gisela Preuß 80
Käthe Gülzow 91
Christine Mützel 70
Sybille Stylow 70
Günther Gundelach 80
Günter Kluttig 85
Ursula Grunow 75
Gertraute Bergelt 90
Kirche ist für Hörgeräte
eingerichtet

Gottesdienste

Paul Gerhardt

19

Gruppen & Kreise
Angebote für Kinder
Paul Gerhardt
Spielgruppen
do., 14:45 –16:30
für Krabbelkinder bis 3 Jahre,
Markus Jost, T.: 41 71 59 66
Krabbelgottesdienste / Paul Gerhardt
21. 06., 11:00
»Schatz im Acker«
Juli Sommerpause mit Pfn. Fey und mit Pf. Kuske
Familiengottesdienste / Paul Gerhardt
07. 06., 11:00
05. 07. , 11:00
mit Kita Gethsemane
KiTa-Gottesdienste Elias-Kuppelsaal, freitags
s. Familiengottesdienste
Elias und Gethsemane regelmäßig s. S. 18/19
KUGKUK – Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche
Elias, einmal im Monat Sa von 10 – 12:00
ACHTUNG: in GETHSEMANE!
06. 06.
Thema: »Die Kirche entdecken«
Juli /August:
Sommerferien
Thema: »Arche Noah«
05. 09.

Konfirmation 2016
mi., 18:00
jeweils eine Gruppe Zeiske/
do., 18:00
El-Manhy
Väter & Mütter, Männer & Frauen
PEKiP®
Paul Gerhardt
a: fr, 10 – 11:30
b: fr, 11:45 – 13:15
Ltg: Stephanie
Neeb

Kursgebühr 65 €, Gemeinde freut
sich über Spenden zur Deckung der
Heiz- und Betriebskosten. Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte, Frau Reich, T.: 25 81 85-410
E-mail: familienbildung@kkbs.de
www.fbs-stadtmitte.de

Stillgruppe
jeden 3. Mi im
Kontakt:
Monat 10 – 12:00
Ulrike Sandow, T.: 44 73 32 31
Krabbelgruppe für alleinerz. Eltern mit Kindern
Markus Jost / T.: 41 71 59 66
mo., 16 – 18:00
Alleinerziehendenkochgruppe
Dipl. Theol. Sophie Tätweiler
do., 16 – 18:00
elias-kochgruppe@gmx.de

Christenlehre Elias
Die Geschichtensammler 1. + 2. Kl.
Mi + Do
Mi mit Johanna, Noa, Lucas und
15 – 16:00
Antje, Do mit Luisa und Antje

Begegnung und Soziales
Laib & Seele
jeden Do ab 11:00, Gemeindehaus
LebensmittelElias, Göhrener Str. 11, Kontakt:
ausgabe
B. Jenichen T.: 0173-2 15 71 32

Die Schatzsucher 3. + 4. Kl.
Mi + Do
Mi mit Philipp, Lea und Antje
16:15 – 17:15
Do mit Emil, Emilio und Antje
Die Weltenbummler 5. + 6. Kl.
Mi + Do
Mi mit Charlie und Antje
17:30 – 18:30
Do mit Laura und Antje

Kiezfrühstück für alle
27. 06. 2015
Gemeinsames Frühstück und Ge25. 07. 2015
spräche, Elias, Kontakt: B. Jenichen
11 – 13:00
mobil: 0173-2 15 71 32

Christenlehre Paul Gerhardt
Die Geschichtensammler & Schatzsucher 1. – 4. Kl.
mit Ina Düsterdick, Uta ReversDi 16:30 – 17:30
Rheinfurth, Kathrin Kühn
Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst
und Familiengottesdienst
Paul-Gerhardt
Termine n. Absprache über Pfn. Fey
Kindergottesdienst-Kreise
Gethsemane
19:30
Lisa Eichhorn
Elias
Junge Gemeinde • Paul Gerhardt, Jugendkeller
mo.	 18:00
für 14 bis 15-Jährige
di. 	 18:00
für 16 bis 18-Jährige
mi. 	 19:00
für 17 bis 22-Jährige
do. 	 20:00
für 17 bis 22-Jährige
Kontakt: Paul Beutel, T.: 4 45 74 25

20

Elias Mittwochs-Café für alle G
­ enera­tionen
mi. 14 – 18 Uhr
Reden und Entspannen bei
Kaffee und Kuchen, Diakonieraum,
Kontakt: Sophie Kottsieper
taetweiler@gmail.com
Rechtsberatung
Do,11 – 12:30 Uhr
mit RA Matthias
während der Ausgabe, aber nicht
Brinkmann
nur ein Angebot für Laib & Seele
Kindergottesdienst-Vorbereitung
11. 06.,
19:30 Uhr, Kontakt: Pfr. Zeiske
09. 07.
(Grill im Garten)
Angebote für Seniorinnen/Senioren
Gethsemane Frauenkreis
09. 06. und 14. 07. 14:00 mit Fr. Dahlenburg
Apostelfrühstückskreis
24. 06.
mit Frau Leichsenring
29. 07.
mit Fr. Dahlenburg, Pf. Zeiske
Elias Seniorenfrühstück
01. 06. 2015
09:00 mit Frau Volz
06. 07. 2015
09:00 mit Frau Volz

Paul Gerhardt
11. 06., 15:00
09. 07., 15:00

Wanderbegeisterte & Naturliebhaber!
mit Pfn. Fey
mit Pfn. Fey

Rund um die Bibel
Bibelstunde Paul Gerhardt
25. 06., 15:30
Pfn. Fey
Juli Sommerpause
Bibelgesprächskreis Elias
15. 06. 2015
15:00
20. 07. 2015
15:00
Bibelwerkstatt Gethsemane
03. 06., 24. 06.,
20:00 mit Pf. Zeiske
15. 07. ,29. 07.
Gebetsangebote
Stadtkloster Segen
Morgengebet
Mittagsgebet
Nachtgebet

mo. bis fr., 08:00
mo. bis fr., 12:00
do. 21:00
Kontakt: Stadtkloster,
T.: 44 03 77 39

Gesprächskreise
Gesprächskreis Paul Gerhardt
23. 06., ab 19:00
Grillabend
gemeinsam mitdem
Juli Sommerpause Cochabambakreis
Gesprächskreis Elias I
11. 06. 2015, 19:00 Kontakt: Herr Lindenberg,
Sommerpause
T.: 9 33 26 94
Elias: Gespräche über Gott und die Welt
09. 06. 2015
14. 07. 2015
Offener Kreis
Nach Vereinbarung Kontakt: Frau Bosem,
15:00
T.: 4 42 63 81
Gesprächskreis Elias II
03. 06. 2015, 19:30 Kontakt: Frau Krüger
Sommerpause
T.: 4 44 40 56
Frauenhilfe Elias
29. 06. 2015
15:00, Kontakt Frau Volz
27.07. 2015
15:00, Kontakt Frau Volz
Partnerschaftsprojekt Cochabamba
23. 06., 19:00

Grillabend gemeinsam
mit dem Gesprächskreis, Basare
finden im Anschluss an die Gottesdienste am 07. 06. und 05. 07. statt

20. 06. 2015, 8:15

Treffpunkt Gethsemanekirche
Rund um Falkenberg, 15 km
Treffpunkt Gethsemanekirche
Basdorf - Schönfließ, 14 km

18. 07. 2015, 8:45
Kontakt:
Silke Jochims
T.: (030) 45 30 63 65 E-Mail: jochims-musik@gmx.de
Singschule • Chöre • Kantorei
Singschule – Eltern-Kind-Singen Eltern und Kinder
0 – 2 Jahre: Mi 1. Gr.: »Zwerge« 15:30 – 16:00
2. Gr.: »Pfauen« 16:15 – 16:45; 3. Gr. »Räuber« 17:00 – 17:30
Minis Singen mit 3 – 5jährigen Kindern
Mo 1. Gr. »Amseln« 16:00 – 16:30
Mo 2. Gr. »Spatzen« 16:45 – 17:15
Minis mit Eltern Singen mit 3jährigen Kindern
Mo »Lerchen« 17:30 – 18:00
Vorschulkinder Kinder, die im Sommer 2015
in die Schule kommen; Winterkirche:
Mo 1. Gr. 16:00 – 16:40 ; Mi 2. Gr.: 15:45 – 16:20
Kinderchor 1 Kinder der 1. und 2. Klasse,
Winterkirche: Mo 1. Gr.: 16:45 – 17:30
Mi 2. Gr.: 16:30 – 17:15
Kinderchor 2 – Mittlere Kinder ab der 3. Klasse
Winterkirche, Di 1. Gruppe 16:00 – 16:55
Mi 2. Gruppe 17:30 – 18:25
Kinderchor 3 – Gruppe 1 Kinder ab der 5. Klasse,
Winterkirche: Di 17:00 – 18:30
Kinderchor 3 – Gruppe 2 Jugendliche ab der
8. Klasse, Winterkirche, Di 17:45 – 19:00
Percussiongruppen Do in der Singschule
Kinder der 2.– 4.Klasse: 16:30 – 17:15 Kinder und
Jugendliche ab der 5. Klasse: 17:30 – 18:30
Jugend-Gospelchor » ... stimmt so!«
do. 19:00 – 21:00, Ltg. Hanjo Krämer, KuppelsaalElias, Göhrener Str. 11; Junge Leute m. Lust a. Popular­
musik, Gospels, neue geistl. Lieder, Jazz, Folk,
in groovigen Arrangements mit Klavier & Band
Gemeindechor mi. 19:30, mit Detlef Lehmann,
Gemeindehaus. Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11,
klassischer, vierstimmig gemischter Chor,
vielseitige Chorliteratur alter u. neuer Meister
Liturgischer Chor mi. 19:30 – 20:45, mit Oliver Vogt,
Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15
Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur
aller Epochen und Stile
Gethsemane-Kantorei di. 19:45 – 22:00, mit Oliver Vogt,
Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Komponisten, für
Gottes­dienste u. Konzerte, Anmeldung bei Kantor O. Vogt
Posaunenchor
mo. 19:00 – 20:30, mit Jan Frebel, Gethse­mane,
Winterkirche

21

Kunst &

Für Dietrich Bonhoeffer,
Werkstattfoto,
Karl Biedermann

22

 Nachbarschaft:
Karl Biedermann
Karl Biedermann:
»Meine Entwicklung als Bildhauer begann mit
­erzählerischen Darstellungen und betreffen heute
fast nur noch die Grundlagen Bildendener Kunst:
die Wirkung von Farben und Formen.
Wenn Inhalte eine Rolle spielen, haben diese nicht
das Primat über die Gestaltung. Diese Richtung läßt
sich in etwa an folgenden Arbeiten nachvollziehen:
liegender Torso (1976); Kauernder (1983); Widerstand (1984) an der Gethsemanekirche; Bonhoeffer
(1988), steht neben der Zionskirche; Obelisk (1995);
Rot und Grün (2010); Farbleiter (2014).«
www.karlbiedermann.de
Kauernder, 1983; rechts: Farbleiter, 2014

23

Unglaublich, wie Konfirmanden

in der Freiheit und Verantwortu  
In Vorbereitung auf die Konfirmation haben wir,
10 Teamer der JG und 4 berufliche Mitarbeiterinnen,
uns mit den Konfirmanden zur Abschlussfahrt nach
Geyer (Erzgebirge) aufgemacht und dort auf der
Grundlage des Apostolischen Glaubensbekenntnisses aus der Zeit des Urchristentums den Glauben
gemeinsam neu buchstabiert, erlebbar gemacht und
je persönlich unterschiedlich formuliert. Im Sinne
von »Träumen können, mehr als einen Traum. Glauben können, was unglaublich schien. Spüren, dass
da etwas kommt – noch nicht da, doch schon nah,
doch schon nah.« Einige der persönlichen Glaubensbekenntnisse möchten wir in diesem Gemeindebrief
zur Anregung und zum Weiterdenken veröffentlichen, weitere folgen in späteren Ausgaben. Auf der
Rückfahrt hatten wir mit den Konfirmanden
gemeinsam den Eindruck, dass wir etwas erlebt
haben, das »ganz tief in uns reingegangen« ist und
unseren Glauben gestärkt und hoffnungsfroh
gemacht hat. Was wir für uns selbst und für die Welt
glauben und hoffen, können wir uns nicht oft genug
sagen – das macht uns in der Gemeinde mündiger,
sprach- und handlungsfähiger. Dass das in der
Gemeinde gemeinsam mit den in diesem Jahr ein­
gesegneten 61 Konfirmanden konkret mit Leben
gefüllt wird, das ist auch mein Wunsch am Ende
meines Dienstes in EKPN: »Heilen können, was
unheilbar galt. Teilen können, weil's für alle reicht.
Spüren, dass da etwas glückt – noch nicht da, doch
schon nah, doch schon nah.« In herzlicher Verbundenheit Ihr und Euer Heinz-Otto Seidenschnur, Pf.

24

Ich glaube an die Menschheit, unsere Vernunft, die Gott uns
gegeben hat, die Kriege beendet und Streitigkeiten schlich­
tet. Wir alle sind Gott – tief in unseren Herzen. Durch sein
Licht bringen wir Pflanzen zum Blühen, Steine zum Rollen
und Wasser zum Fließen. Doch irgendwann erlischt das Licht
in jedem von uns und wir werden die Reise zum ewigen
Leben antreten. So wie Jesus Christus, der gelitten hat,
gekreuzigt und begraben wurde, dann aber nach drei Tagen
auferstanden ist. Er war der Gründer der christlichen
Gemeinde, die uns zum Lachen bringt und Hoffnung schöp­
fen lässt.
Ich glaube an Gott, der mir hilft, zu hoffen, der mir Ver­
trauen gibt und der mich Liebe spüren lässt.
Ich glaube, dass Gott uns Hilfe und Kraft gibt, wenn wir
sie brauchen; dass er uns unterstützt und dass für ihn alle
Menschen gleich sind. Ich glaube an Gottes Sohn, Jesus, der
den Menschen geholfen hat, für den Glauben eingetreten ist
und deshalb sterben musste. Ich glaube, dass Gott barmher­
zig ist und unsere Sünden vergeben wird.
Ich glaube daran, dass wir die Welt verändern können, wenn
wir an Gott und die Liebe glauben. Ich glaube, dass Gott die
Macht hat, uns zu verändern, wenn wir es zu­lassen.
Der Glaube ist wie eine Insel für Gestrandete und Bedürf­
tige. Die Welt ist reich an Früchten, man muss nur glauben.
Ich glaube an das Etwas. Es kann ein Wassertropfen sein oder
eine Beere, die vor mir im Wacholder hängt. Es geht darum,
zu glauben. Das, an das du glaubst, wird dich immer mit
offenen Armen empfangen. Gott ist kein Sündenbock, keine

 ihren Glauben formulieren:

  ng von Christenmenschen
Ich glaube an einen Gott, der für alle Menschen gleich ist und
sie durch ihr Leben in guten und schlechten Zeiten, ­leitet
und hilft, wenn man nicht weiter weiß. Ich glaube, dass er
alle Menschen gleich liebt, egal, was sie tun oder tun wer­
den. Er ist da und wird immer da sein für uns und für alles auf
der Welt.
Ich glaube an Gott, der mir den rechten Weg in den schweren
Phasen meines Lebens zeigt und mir hilft, diese zum Guten
zu wenden. Und ich glaube an Jesus, der mir die wunderbare
Liebe in den Menschen zeigt und mich lehrt, meinen Näch­
sten zu lieben. Ich glaube an den heiligen Geist, der mir Mut
und Kraft gibt, um Hürden zu überwinden und mir am Ende
das große Glück offenbart.
Ich glaube an Gott, den Unvorstellbaren, der die Menschen
erhält und unterstützen kann. Ich glaube an Jesus, die Ver­
körperung Gottes, der für uns gestorben ist. Und ich glaube
an den heiligen Geist, die Kraft, die die Gläubigen zusam­
menhält.

sehr mutig ist. Ich glaube, dass auch wir immer versuchen
sollten, für das zu kämpfen, wofür Jesus gestorben ist. Wir
müssen uns gegenseitig helfen, wie auch Jesus uns hilft. Ich
glaube, dass Gott, egal welchen Mist ich gebaut habe, mir
vergibt. Und ich glaube, dass Jesus immer bei uns ist.
Ich glaube, dass aus Bösem Gutes werden kann.
Ich glaube daran, dass man seine Träume verwirklichen
kann. Ich glaube, dass man sich selbst vergeben muss,
indem man mit sich selbst im Reinen ist.
Ich glaube an einen allmächtigen Gott, der den Menschen
den FREIEN Willen geschenkt hat, einen Gott, der einem
hilft, wenn es dir schlecht geht. Ich glaube an Vergebung der
Sünden und an den grundsätzlich guten Willen eines jeden
Menschen. Ich glaube an einen Gott, der blind für Hautfar­
ben und Geschlecht ist.
Ich glaube an den Herrscher, der uns hilft, unser Leben zu
leben. Den Sohn des Guten, Jesus. Der uns die Augen
geöffnet hat. Ich glaube, dass der Herr die Erde geschaffen
hat. Dass er dafür sorgt, dass die Natur ihren Lauf nehmen
kann, dass wir Menschen nicht zu über­mütig werden. Ich
glaube auch, dass Gott das Gute ist, aber nicht das Allmäch­
tige. Ich glaube, dass fast alles aus der christlichen
Kirche wahr ist. Ich glaube, dass Gott dafür gesorgt
hat, dass in jedem Menschen etwas Gutes steckt.

Ich glaube an Gott, an einen vergebenden Gott, an einen
Gott, der zwar allmächtig ist, der aber auch uns Verantwor­
tung überlässt. Ich glaube, dass Jesus ein Mensch ist, der
gegen Ungerechtigkeit, Lügen und für Nächstenliebe Alle weiteren sind im Internet nachzulesen
kämpft. Er ist dafür hingerichtet worden. Ich finde, dass das www.ekpn.de/konfirmanden

Konfis

Entschuldigung, nicht jedes Glück steht in Verbindung mit
ihm. Wenn ich mein Ziel erreicht habe, dann danke ich nicht
Gott, sondern mir. Gott ist die unsichtbare Stabilität unseres
Seins, der Inhalt an sich, das Fundament.

25

Konzerte & Veranstaltungen

Tickets Wenn nicht anders angegeben: Karten an
allen bekannten Konzertkassen, Tel. 01805 - 70 07 33
und Print@home unter www.reservix.de; Kein VVK
im Zentralbüro Gethsemanestraße, außer bei aus­
drücklichem Hinweis. Mehr Infos zu allen Terminen unter: www.ekpn.de/veranstaltungen
Sa, 6. 6., 11:00 + 17:00, Elias-Kuppelsaal
So, 7. 6., 17:00, Elias-Kuppelsaal
»Die Zauberflöte für Kinder« Mehr Info s. S.28
So, 7. 6., 18:00, Paul-Gerhardt-Kirche
»Und dennoch singt die Nachtigall« – sommer­
liches Konzert Kammerchor Fugatonale, Leitung:
Franziska Günther; Eintritt frei, Spenden erbeten
Mi, 10. 6., 19:30, Gethsemanekirche
»Kontraste« – Alte Musik für Barockcello solo
trifft auf neue Musik für Orgel; Mehr Info s. S. 27
Eintritt frei, Spenden erbeten
Fr, 12. 6., 20:00, Elias-Kuppelsaal
Michio Nishihara Toro (Chile) – Piano solo;
Eintritt: 15,– € (Abendkasse); Mehr Infos:
www.michio.cl
Sa, 13. 6., 18:00, Paul-Gerhardt-Kirche
»Eco/Echo« – Sommerliches Chorkonzert
Kammerchor enchore; Eintritt: 10,– € (Abendkasse), Mehr Infos: www.enchore.de
Sa, 13. 6., 19:00, Elias-Kuppelsaal
»Und weckte dich jeden Tag mit einer Rose,
einzig zart ...« – Musikalisch-Literarische Auf­
merksamkeiten; Mehr Infos S. 28
So, 14. 6., 18:00, Gethsemanekirche
»ChorModern« – 11 Chöre im Konzert; Mehr
Infos S. 27; Eintritt frei, Spenden erbeten
Sa, 20. 6., 18:00, Gethsemanekirche
»Le Voyage« – Jubiläumskonzert: 50 Jahre
Deutsch-Französischer Chor Berlin; Franz
Schubert: Messe in Es-Dur; französische Chansons, A cappella-Werke von F. MendelssohnBartholdy & H. Poos, F. Poulenc, C. Saint-Saëns
& G. Fauré; Eintritt: 14,–/20,–/25,– €;
Mehr Infos: www.dfc-berlin.de
So, 21. 6., 16:00 – 22:00, Gethsemanekirche
Fête de la musique 2015 – 6 Stunden Gospel
pur! 16:00 The Gospel Friends, 17:00 inspired!,
18:00 Akwaba Gospelchor, 19:00 »... stimmt so!«
– Jugendgospelchor, 20:00 Matthias Tagold –

26

Trad. Gospel & Slide Guitar, 21:00 Anointed; Eintritt
frei! Mehr Infos: www.berlin-gospel-web.de
Do, 25. 6., 18:00, Gethsemanekirche
Abiturfeier des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums;
Mehr Infos unter Tel. 030-91 60 77 30
Fr, 26. 6., 20:00, Elias-Kuppelsaal
Michio Nishihara Toro (Chile) – Piano solo; Eintritt: 15,– € (Abendkasse); Mehr Infos: www.michio.cl
So, 28. 6., 15:00, Stadtkloster Segen
Claudio Monteverdi: »Vespero della Beata Vergine
Maria« (Marienvesper); mehr Infos s. S. 27
Eintritt frei, Spenden erbeten
Fr, 3. 7., 16:00, Elias-Kuppelsaal
»Gerempel im Tempel« – Kindermusical danach
fröhliches Schuljahresabschlussfest; Infos s. S. 28
Sa, 4. 7., 20:00, Gethsemanekirche
Joseph Haydn: Nelson-Messe, Londoner Sinfonie,
Trompetenkonzert Es-Dur; Karen Rettinghaus
(Sopran), Elisabeth Starzinger (Mezzosopran/Alt),
Joseph Schnurr (Tenor), Martin Schubach (Bass);
studiosi cantandi Berlin, Junge Philharmonie Kreuzberg, mehr Infos: www.studiosi-cantandi.de
So, 5. 7., 20:00, Elias-Kuppelsaal
Seiler Chor. Stimmenkonzert der besonderen Art
Mehr Infos: www.johannaseiler.com/kalender
Mi, 8. 7., 19:30, Gethsemanekirche
»Laeta Vox« – Abendmusik, Eintritt frei, Spenden
erbeten, mehr Infos S. 28
Fr, 10. 7., 20:00, Gethsemanekirche
Orchesterkonzert des Jungen Orchesters der FU
Berlin; 10,– €; Mehr Infos: www.junges-orchester.de
Fr, 10. 7., 18:00, Paul-Gerhardt-Kirche
Abiturfeier des Felix-Mendelssohn-BartholdyGymnasiums; Mehr Infos unter Tel. 030-42 43 85 12
Sa, 11. 7., 20:00, Gethsemanekirche
»Geh aus, mein Herz, und suche Freud« – Geist­
liches Sommerkonzert; J. S. Bach: Jesu, meine
Freude, BWV 227; S. Rachmaninow: aus Vesper­
messe op. 37; Werke von R. Mauersberger, J. Brahms,
F. Mendelssohn Bartholdy u. a.; Berliner Singakademie, Chor des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-­
Gymnasiums Berlin;
Mehr Infos: www.berliner-singakademie.de
Sa, 25. 7., 15:00, Paul-Gerhardt-Kirche (Start)
Orgelwanderung s. S. 27

Musiksommer 2015

Die Monate Juni und Juli sind angefüllt mit interessanten Konzerten im Musiksommer Prenzlauer Berg
Nord, zu denen ich Sie herzlich einladen möchte.
Drei Aufführungen von Mozarts Zauberflöte mit den
Chören unserer Singschule eröffnen das Programm.
(s. S. 28.)
Am Mittwoch, dem 10. Juni, schließt sich um
19:30 Uhr in der Gethsemanekirche das traditionelle
Mittwochs-Konzert an. Ludwig Frankmar wird auf
seinem Barockcello die G-Dur Solo-Suite von Johann
Sebastian Bach musizieren. Im Kontrast dazu gibt es
neue Kompositionen für Orgel. Ich werde aus dem
Zyklus »Biblia organi – Orgelbilder zu Texten des
Alten und Neuen Testaments« von Willibald Betzler
spielen. Natürlich werden wir auch zusammen
musizieren. Ricercarden von Diego Ortiz und die
Gambensonate in C-Dur von Carl Philipp Emanuel
Bach werden im Altarraum erklingen.

Marienvesper als Bewerbungsstück für den Posten
des Kapellmeisters in San Marco in Venedig
geschrieben hat. Es musiziert das Ensemble Ad Hoc
unter der ­Leitung von Kim Nguyen mit Vokalsolisten aus ­Berlin, Leipzig, Utrecht und Madrid sowie
Instrumentalsolisten des Ensembles Callinus und
des ­Bassano Ensembles.
Im Mittwochs-Konzert im Juli singen zum ersten
Mal die »Großen« der Singschule im Musiksommer.
Neben einer Messe von Leo Delibés für Chor und
Orgel erklingen Werke des Barock für Chor, Solo­
streicher und Orgel.

Musiksommer

Der Monat Juli endet am 25. Juli um 15:00 Uhr mit
der beliebten Orgelwanderung (Start in der PaulGerhardt Kirche). Erleben Sie die vier Kirchen
unserer Gemeinde mit ihren Orgeln. Neben
einer kurzen Erläuterung zur jeweiligen
Kirche stehen natürlich die Orgeln mit ihrer
Am Sonntag, dem 13. Juni, werden sich in einem
Geschichte von den Vorgängerinstrumenten
zweiteiligen Konzert, beginnend um 18:00 Uhr in
bis zu den heutigen im Mittelpunkt. Daneben
der Gethsemanekirche, die großen Chöre des
gibt es Informationen zur Orgelgeschichte
­Kirchenkreises Berlin Stadtmitte treffen. Dieses
Chortreffen findet alle drei Jahre statt und ist immer zum Orgelbau und zur Technik. Ein Blick in
ein besonderes Ereignis. In diesem Jahr werden alle die Orgelgehäuse und Musik runden die
Chöre Musik zeitgenössischer Komponisten singen. Orgelwanderung ab. Da die Teilnehmerzahl
Ein weiterer Höhepunkt des Musiksommers wird die begrenzt ist, melden Sie sich bitte bis zum
Aufführung von Claudio Monteverdis im Jahre 1610 22. Juli an, unter 030-48 49 43 92 oder per
Mail: o.vogt@ekpn.de.
komponierter berühmter Marienvesper am
Hoffentlich habe ich Sie neugierig gemacht
Sonntag, dem 28. Juni, um 15:00 Uhr im Stadt­
und freue mich über Ihren Besuch.
kloster Segen sein. Viele Vermutungen begleiten
Ihr Kantor Oliver Vogt
dieses Werk, so auch die Frage ob Monteverdi die

27

Die Zauberflöte
für Kinderchor und Klavier. Eine musikalische
Abenteuergeschichte von Prinz Tamino und dem
Vogelfänger Papa­geno, mit viel Zauberei, Liebe und
Überraschungen ... Von Kindern – für Kinder!
Am Samstag, 6. Juni, 11 & 17:00, am Sonntag,
7. Juni, 17:00 im Elias Kuppelsaal,
Göhrener Str. 11. Es singen und spielen Kinderchöre
der Singschule. Regie: Solvejg Franke;
Klavier: Hanne Pilgrim, Oliver Vogt;
Musikalische Leitung: Christiane Rosiny
Für Kinder ab 5 Jahren. VVK: Zentralbüro EKPN
und an allen bekannten Vorverkaufsstellen;
Eintritt: Kinder/ermäßigt: 5,– €, Erwachsene: 8,– €;
Familien­ticket: 22,– €
Gerempel im Tempel
Kindermusical im Rahmen des Schuljahres­
abschlussfestes von Ilona Schmitz-Jeromin und
Klaus Müller. Ein fröhliches und schwungvolles
Musical über die Tempelreinigung, in dem die
­Kinder von Jerusalem die Hauptrolle spielen und
Jesus ausnahmsweise einmal wütend wird ...

Freitag, 3. Juli 2015, 16:00,
Elias Kuppelsaal, Göhrener
Str. 11. Es singen und spielen
Kinderchöre der Singschule,
Flöte: Christoph Rosiny,
Klavier: Oliver Vogt, Leitung:
Christiane Rosiny;
Eintritt frei, Kollekte erbeten
Danach fröhliches Schuljahresabschlussfest im Hof
mit vielen lustigen Gelegenheiten zum Basteln,
Spielen und Essen
»Laeta Vox«-Abendmusik
Mittwoch, 8. Juli, 19:30, Gethsemanekirche
Ein abendliches Sommerkonzert des großen Kinderchores der Singschule, mit Vokal- und Instrumentalklängen von J. S. Bach, W. A. Mozart, L. Delibes u. a.
Violoncello: Frédérique Labbow; Orgel: Oliver Vogt;
Leitung: Christiane Rosiny
Eintritt frei, Kollekte erbeten

»Und weckte dich jeden Tag mit einer Rose,
einzig zart ... «
Musikalisch-Literarische Aufmerksamkeiten

Am Samstag, dem 13. Juni,
laden Mitglieder der Gemeinde
zu einem musikalisch-literarischen Abend ein.

28

Ab 19 Uhr gibt es im Elias-Kuppelsaal Texte und Musik
aus den Federn von Sylvia Nawothnig,
Christiane Reichart, Nepomuk Riva, Agnes Schoppe,
Sigrid Smidt und Matthias Stieglitz.
Dazu gibt es Getränke und weitere Aufmerksamkeiten.
Der Eintritt ist frei, eine Spende ist gern gesehen.
Moderiert wird der Abend von Isabelle Malmartel.

Wanderangebot
Dieses Sein und diesen Kreislauf bewusst wahrzunehmen und zu reflektieren, ist mein Anliegen.
Darüber hinaus ist mir ein möglichst generationsübergreifendes ­Kontaktangebot wichtig.
Die Streckenlänge bewegt sich zwischen 14 bis
18 km. Bei einem mittlerem ­Wandertempo laufe ich
etwa 4 km pro Stunde. Die Anfahrt wird mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen. Termine s. S. 21
Silke Jochims

Wandern

Seit August letzten Jahres biete ich im 4-wöchentlichen Rhythmus gemeinsame Wanderungen für
alle erwachsenen Altersgruppen an. Natur erleben
heißt für mich, unserem menschlichen Dasein symbolhaft zu begegnen: mit der Stärke, der Kraft und
auch der Zuversicht im Aufblühen, aber auch der
Vergänglichkeit im Verwelken und Absterben von
Blättern und Blüten. Der Stille einerseits, den Wind-,
Vogel- und eigenen Schrittgeräuschen andererseits
zu lauschen.

29

Zum Tod von Rolf Bungert 1943 – 2015
das alles nicht, die Schläuche, die Unbeweglichkeit
und die Pflege auch nicht«. Und bestimmt hat er in
Gedanken die Krankenschwestern »Meechen«
genannt. So was machte er oft, ohne dass ihm
jemand böse sein konnte. Gemeinsam haben wir
den 23. Psalm gebetet und ich verabschiedete mich
in der Gewissheit, ihn in einer Woche in der Reha
besuchen zu können. Am Abend darauf starb er.

Ganz plötzlich ist er gestorben. Die meisten aus
unserer Gemeinde, die ihn kannten, wussten noch
nicht, dass er im Krankenhaus war. Ein Herzinfarkt
hatte ihn ereilt. Seine Ärztin schickte ihn sofort ins
Krankenhaus. Dahin wollte er – typisch für ihn – mit
der Straßenbahn fahren. Umgehend unterzog man
ihn einer Notoperation, er hing an unzähligen Apparaten und Schläuchen. Man hatte ihn in ein künstliches Koma gelegt. Als er nach einigen Tagen davon
erwachte, konnte er nicht reden wegen des Luftröhrenschnittes.

Nachruf

Dann aber ging es aufwärts. Seine Nichte und ihre
Familie besuchten ihn häufig und regelmäßig
und stellten ihm in Aussicht, ihn zu sich zu
holen, wenn er intensive Pflege und Betreuung
brauche.

Rolf Bungert war Urgestein unserer Gemeinde. In
der Gethsemane-Gemeinde aufgewachsen, gestaltete er das Gemeindeleben mit, war lange im Gemeindekirchenrat und arbeitete bis zuletzt ehrenamtlich
in der Küsterei, dem Kirch- und Lektorendienst und
in der ›AG-Gethsemane‹. Seine Bescheidenheit, seine
unglaubliche Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit
waren geradezu sprichwörtlich. Das alles flankiert
durch die ihm eigene Schnoddrigkeit, mit der er
jemanden, der ihn nicht kannte, auch mal vor den
Kopf stoßen konnte. Es konnte aber nicht lange
dauern, bis so ein Vor-Den-Kopf-Gestoßener endlich
merkte, welche Liebenswürdigkeit und Großherzigkeit in dieser so durchschaubaren rauen Schale
steckte.
Zu seinem 70. Geburtstag haben wir in unserem
Gemeindebrief einen Artikel ihm zu Ehren veröffentlicht, der von seinem Leben erzählte, in dem er
reichlich zurück- und viel zu viel einstecken musste.
Wir haben Rolf Bungert sehr ins Herz geschlossen,
er fehlt uns. Und sicher gehört er zu den Menschen,
von denen man sich in unserer Gemeinde noch
lange erzählen wird. Wir sind sehr dankbar, dass
wir ihn haben durften und wissen ihn bei Gott
geborgen, an den er sein Leben lang so fest glaubte.

Die Beerdigung ist am Freitag, dem 12. Juni, um
13 Uhr auf dem Friedhof Nordend, Dietzgen­
Mit meiner Frau zusammen habe ich ihn dann straße 120. Am Sonntag, dem 14. Juni, wollen wir
besucht. Er konnte nicht reden, hatte aber diese im Gottesdienst in der Gethsemanekirche besonders
lebendige Mimik, die wir alle so an ihm moch- an ihn denken.
ten. Aber mit seinem Gesicht sagte er: »ich will Pfr. Christian Zeiske

30

Zum Tod von Pfarrer Waldemar Schmidt 1928 – 2015
Im Herbst 1989 habe ich ihn das letzte Mal bei einem
der Pfarrkonvente des Kirchenkreises Berlin Stadt III
im Elias-Gemeindehaus erlebt; Waldemar Schmidt,
Pfarrer »unserer« Segensgemeinde von 1975 bis 1989.
Während des gemeinsamen Theologiestudiums
lernt er seine Frau Eva-Maria Detert kennen,
59 Jahre sind beide miteinander in der Ehe verbunden. Gemeinsam gehen sie 1955 in seine erste Pfarrstelle nach Boitzenburg (Uckermark) und 1958 nach
Sachsenhausen. In diesen Jahren werden die zwei
Töchter und der Sohn geboren. Eva-Maria Schmidt
gehört zu den Frauen, die Theologie studiert haben,
jedoch nicht als Pfarrerinnen einer Gemeinde tätig
werden konnten.
Diese Generation mutiger und engagierter Theologinnen hat in unserer Kirche einen Veränderungsprozess herbeiführen helfen bis zur heute selbst­
verständlichen Gleichberechtigung von Männern
und Frauen im Pfarrdienst.

In Erinnerung haben ihn Menschen als ernsthaft
und gewissenhaft, voller Großzügigkeit und Humor.
Und als durch und durch durchstrukturierten Menschen. In einem schwarzen Ordner hat er »die letzten

Dinge« seines Lebens gesammelt, auch Skizzen für
die Trauerfeier mit Anweisungen an den Pfarrer.
Ich bin gern seinem Wunsch gefolgt und habe die
Trauerfeier nach seinen Vorstellungen am 24. März
auf dem Segensfriedhof gehalten mit den Chorälen
»Christus, der ist mein Leben« und »Herzlich lieb hab ich
dich, o Herr« und dem Wort aus Prediger 12,7: »Denn
der Staub muss wieder zur Erde kommen wie er gewesen
ist und der Geist wieder zu Gott.«
In herzlicher Dankbarkeit und in der Gewissheit
des Glaubens haben seine Frau, die drei Kinder,
die sechs Enkelkinder und die noch vier kleinen
Urenkelkinder und Weggefährten und Freunde
aus 2. Korinther 5,1 Zuversicht schöpfen können: »Denn wir haben ein Haus, nicht mit
Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.«
Pfr. Heinz-Otto Seidenschnur

Nachruf

Privat ist Eva-Maria Schmidt Mutter und Ehefrau,
und beruflich findet sie als Pfarrfrau, Gemeindehelferin und anderen Diensten Möglichkeiten, ihre theologische Profession einzubringen. Bis zum Eintritt
des vorzeitigen Ruhestandes hat Pfr. Waldemar
Schmidt in seiner Frau eine intensive theologische
Gesprächspartnerin. Er selbst ist vielleicht eher der
Kopf gewesen und sie eher das Herz. Die Gaben des
Einen und Anderen haben bis zuletzt zu einem
erfüllten Zusammensein geführt. Waldemar
Schmidt ist damals im Kirchenkreis ­Berlin Stadt III
der Pfarrer gewesen, der theologisch bestens aufgestellt war; besonders geprägt durch Herbert Braun
und Rudolf Bultmann. Menschen der Gemeinde
haben ihn in guter Erinnerung als jemanden, der
hohe An­sprüche an sich selbst und diese auch von
anderen erwartet hat.

31

Orte & Ansprechpartner
Evangelische Kirchen­gemeinde
Prenzlauer Berg Nord

Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
www.ekpn.de
Zentralbüro, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
Küster Harald Mößner
T.: (030) 4 45 77 45, F.: (030) 43 73 43 78,
wenn dringend: PC-Fax (030) 43 73 43 79
(autom. Weiterleitung auf Mailbox)
Sprechzeiten: Mo 13 – 16 Uhr, Mi 14 – 19 Uhr
Do 9 – 12 & 13 – 16 Uhr
zentralbuero@ekpn.de
Geschäftsführung Frank Esch
T.: (030) 40 00 34 99; f.esch@ekpn.de
Vorsitzende des GKR Ulrike Lemmel
gkr@ekpn.de
Stellvertr. GKR-Vorsitzender Pf. Tobias Kuske
Elias-Kuppelsaal
Gemeindebüro, Göhrener Str. 11, 10437 Berlin
T.: (030) 4 42 63 31
Gethsemanekirche, Stargarder Straße 77, 10437 Berlin
Gemeindebüro, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
T.: (030) 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78
Paul-Gerhardt-Kirche Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin
Gemeindebüro Kuglerstraße 15, 10439 Berlin	
T.: (030) 4 45 74 23 / F.: 44 71 95 04
Segenskirche
Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin
T.: 4 48 34 83 / F.: 41 71 50 72
Stadtkloster
Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin
Stadtkloster-Büro
T.: (030) 44 03 77 39; info@stadtklostersegen.de
Pfarrerin & Pfarrer
Pfn. Uta Fey T.: (030) 44 71 95 06,
T.: (030) 4 45 74 54 (privat), u.fey@ekpn.de
Pfn. Jasmin El-Manhy mobil 0163-863 75 53
j.el-manhy@ekpn.de
Pf. Tobias Kuske mobil 0160-7 17 31 44
T.: (030) 4 42 63 31, t.kuske@ekpn.de
Pf. Christian Zeiske T.: (030) 40 00 39 30
mobil 0176-21 90 34 31, c.zeiske@ekpn.de

32

Kirchenmusik
Kantor Oliver Vogt, T.: (030)48 49 43 92
o.vogt@ekpn.de; kirchenmusik@ekpn.de
Christiane Rosiny, Leiterin der Singschule
T.: (030) 44 71 55 69, c.rosiny@ekpn.de
Detlef Lehmann, T.: (030)47 48 90 75
d.lehmann@ekpn.de
Jan Frebel, Posaunenchorleiter
posaunenchor@ekpn.de
Büro der Singschule: Bärbel Jenichen,
T: (030) 44 71 55 69, baerbel.jenichen@arcor.de
Informationen: www.singschule-ekpn.de
Hanjo Krämer, Leiter Jugendgospelchor »Stimmt so!«
T.: 0179 - 6 64 83 08, stimmtso@ekpn.de
Arbeit mit Kindern, Jugendlichen & Familien
Antje Erdmann, Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin
Göhrener Straße 11, 10437 Berlin
T.: (030) 41 71 59 57, a.erdmann@ekpn.de
Markus Jost, Diakon, Ehrenamtlichen Koordinator
Göhrener Straße 11, 10437 Berlin
T.: (030) 41 71 59 66, m.jost@ekpn.de
Paul Beutel, Jugendwart
Kuglerstraße 15, 10439 Berlin
T.: (030) 4 45 74 25, p.beutel@ekpn.de
Veranstaltungsmanagement/Konzertbüro
Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
Mario Gugeler T.: 0151-56 00 86 02
konzertbuero@ekpn.de
Kirchhöfe
Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte – Friedhöfe Ost,
Landsberger Allee 48, 10249 Berlin, T.: 030 - 42 20 04 10
Kirchhofsverwaltung Nordend, Katrin Manke
Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin
T.: 4 76 35 54; F.: 4 76 27 70,
www.berlin-friedhof.de; nordend@evfbs.de
Diakoniestation
Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg,
Bizetstraße 11, 13088 Berlin , T.: 61 62 27 00
Spenden
Spendenkonto EKPN: Kontoinhaber: EKPN
IBAN: DE27 5206 0410 6303 9955 69 Evangelische Bank eG
BIC: GENODEF1EK1; Spendenzweck: Gethsemane stützen

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Dienstag
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Mittwoch 09 – 13 Uhr
Donnerstag 09 – 13 Uhr
Freitag
09 – 13 Uhr

Rechtsanwälte Dr. Theben
Erfolg durch Kompetenz und Engagement

Dr. Bettina Theben
Fachanwältin für
Arbeitsrecht und für
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Greifenhagener Straße 30 · 10437 Berlin
Telefon (030) 4 37 20 00 · Telefax (030) 43 72 00 10
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KLAVIERWERKSTATT
Marcellus Jany

Stimmungen & Reparaturen
An-& Verkauf von gebrauchten,
überholten Klavieren, Flügeln und
historischen Tasteninstrumenten
Laden & Werkstatt: Paul-Robeson-Str. 47
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Telefon: 030 - 44 30 80 40
mobil: 0174 - 3213108

SI
STUDIO I
D
N
A
T
CAN
BERLIN

4. Abonnementkonzert der Berliner Singakademie

Johann Sebastian Bach, »Jesu, meine Freude«
Johannes Brahms, aus: Weltliche Gesänge
Rudolf
20 Uhr Mauersberger, aus: Geistliche Sommermusik
Sergej Rachmaninow, aus: Vespermesse
und Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy
Berliner Singakademie
Chor des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasiums
(Leitung: Ina Goldenbaum, Hartmut Pfahl)
GESAMTLEITUNG: ACHIM ZIMMERMANN

»Geh aus, mein Herz und suche Freud«

Geistliches Sommerkonzert
Sa, 11. Juli 2015 · 20 Uhr

Gefördert durch die
Senatskanzlei –
Kulturelle Angelegenheiten

Gethsemanekirche Berlin-Prenzlauer Berg
Stargarder Str. 77, 10437 Berlin
Karten 10 bis 20 € (zzgl. VVK) · 01805-700733
35
www.reservix.de · www.berliner-singakademie.de

Sa, 6. Juni, 11:00 + 17:00
So, 7. Juni, 17:00, Elias-Kuppelsaal
»Die Zauberflöte für Kinder«
W. A. Mozarts Oper in einer Fassung für Kinderchor
und Klavier
Eintritt: € 8,– / 5,– (erm.)
Vorverkauf über das Zentralbüro

Sa, 25. Juli, 15:00, Paul-Gerhardt-Kirche
»Orgelwanderung«
Erleben sie die vier Kirchen und Orgeln
mit Kantor O. Vogt
Anmeldung unter o.vogt@ekpn.de
T.: 030 - 48 49 43 92

Mi, 10. Juni, 19:30, Gethsmanekirche
»Kontraste«
Alte Musik für Barockcello-Solo
& zeitgenössische Orgelmusik

Fr, 14. August, 21:00, Gethsemanekirche
Stummfilmnacht mit Musik
Ein Oscar-prämierter Filmklassiker von 1930
auf Großleinwand mit Live-Orgelimprovisation
Jacub Sawicki (Orgel)

So, 14. Juni, 18:00, Gethsemanekirche
»Chor modern«
11 Chöre im Konzert – zeitgenössische Chormusik

Mi, 26. August, 19:30, Gethsemanekirche
Igor Strawinsky »Die Geschichte vom Soldaten«
Strawinskys Musiktheaterwerk von 1917

So, 28. Juni, 15:00, Stadtkloster Segen
Claudio Monteverdi
»Vespero della Beata Virgine Maria«
Marienvesper

So, 6. September, 18:00,  Gethsemanekirche
»à la Française« Chor- und Orgelmusik
aus Frankreich

Mi, 8. Juli, 19:30, Gethsemanekirche
«Laeta vox« – Abendmusik –
Vokal- und Instrumentalklänge
zum Abend

Mi, 9. September, 19:30, Gethsemanekirche
»Viola mal 2« Musik für zwei Bratschen & Orgel
So, 27. September, 11:00, Gethsemanekirche
»Abschlussgottesdienst«
Musik für Sologesang & Orgel

Prenzlauer Berg Nord 2015

musiksommer

Weitere Infos unter
www.ekpn.de/musiksommer

Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord
        
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