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Periodical volume

Full text: Gemeindebrief Issue 84.2015

Gemeindebrief
2 0 15

1 9 45
19 14

Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord 	

Nr. 84 	

Elias · Gethsemane · Paul Gerhardt · Segen

Februar  |  März 2015

• Jahresthema
»Krieg«
• 10 Jahre
Laib & Seele
• Abschied
• Musik zur
Passion
• Altarverhüllung

In dieser Ausgabe

Liebe Leserinnen und Leser,

Gemeindekirchenrat

Gemeindenachrichten	
3
Vorstellung Pfarrerin Jasmin El-Manhy	
4
Jahresthema Krieg	
5
Das Wort	
6/7
Gelebte Ökumene	
8
Tent of nations	
9
Laib & Seele / Talente gesucht	
10/11
Kinder, Kinder / Familienbildungsstätte	
12/13
Auf ein Wort – Der vierte König	
14/15
Verabschiedung Pfarrer H.-O. Seidenschnur 	 16/17
Gottesdienste, Geburtstage, Amtshandlungen	 18/19
Gruppen und Kreise	
20/21
Kunst und Nachbarschaft: Dieter Wendland	 22/23
Musik zur Passion	
24
Zusammenhang – Fairer Handel	
25
Altarverhüllung in Paul Gerhardt	
26/27
Konzerte & Veranstaltungen	
28
Backen und Basteln für Cochabamba 	
29
Orte & Ansprechpartner	
30
Weltgebetstag	
31
Theater im Kuppelsaal	
32
Gethsemane stützen!	
33
Anzeigen	
34/35

zum Jahresbeginn eine längere Aussicht auf die kommenden Ereignisse diese Jahres zu geben, verlangt je
nach dem besondere Fähigkeiten ... mit der Altarverhüllung zur Passion wird uns wieder ein spannendes
Thema bewegen, oder es sind die positiven Meldungen zur Finanzierung der Arbeiten an der Gethsemanekirche. Am wichtigsten erscheint uns, dass Frau
Pfarrerin Jasmin El-Manhy nun rich-tig bei uns ist.
Das Jahresthema wird uns sehr stark berühren. Die
kleinen Ereignisse sind aber nicht minder wichtig:
Tent of nations, Talentsuche, und Fairer Handel ... –
ein großer Strauß ist für Sie zusammen gebunden.
Das Redaktionsteam Mario Gugeler, Bettina Theben,
Ingrid Volz, Dieter Wendland, Christian Zeiske

Personal- und Bauangelegenheiten beschäftigen den
Gemeindekirchenrat eigentlich immer. So haben wir
beschlossen, den Stellenumfang des Geschäftsführers Frank Esch ab Januar 2015 befristet für zwei Jahre
auf 75 % zu erhöhen. In den Gemeindebeirat wurden
Silke Jochims und Markus Jost nachberufen, Martin
zur Nedden ist weiterer Vertreter der Gemeinde in der
Kreissynode. Die ehemalige Pfarrdienstwohnung in
der Kuglerstraße soll instandgesetzt, im Gemeindehaus Gethsemane die Fenster saniert werden. Für
Ausgleichsbeiträge, die mit der Auflösung des Sanierungsgebietes Helmholtzplatz entstehen, haben wir
ein Angebot des Bezirksamtes Pankow angenommen, das bei der Berechnung das gemeindliche Engagement im Kiez berücksichtigt.

Herausgegeben vom 	
Gemeindekirchenrat der
Evangelischen Kirchengemeinde
Prenzlauer Berg Nord.
	
Auflage: 2000
Redaktionsanschrift:
Zentralbüro der Ev. Kirchengemeinde
Prenzlauer Berg Nord
Gethsemanestr. 9, 10437 Berlin
T.: 4 45 77 45, F.: 43 73 43 78
gemeindebrief@ekpn.de

Für alle Smartphonebesitzer:
nebenstehender QR-Code zum schnellen
Ansehen der Internetseite www.ekpn.de
Konzeption & Gestaltung:
Grafik-DesignBüro Dieter Wendland
Titelfoto: Dieter Wendland
Redaktionsschluss für die nächste 	
Ausgabe ist der 01. 03. 2015.
Redaktionelle Koordination: 	
Mario Gugeler
Die Artikel geben die Meinung der
Verfasser wieder und nicht immer die
der Redaktion bzw. des Gemeinde­
kirchenrates
Titelfoto:
Zwei Stahlhelme aus dem 2. Weltkrieg,
Archiv Gethsemane, 	
Foto Dieter Wendland, 	
Plakat Jahresthema 2015 »Krieg«

Bücher-Café-Räumungs-Verkauf
von 14 bis 18 Uhr in der Winterkirche Gethsemane
(Eingang gegenüber vom Gemeindehaus Gethsemanestr. 9). Inzwischen haben sich so viele interessante
Bücher angesammelt, dass sich ein Großverkauf mit
Kaffee lohnt. Vor allem lohnt es sich, vorbeizuschauen! Der Erlös kommt »Gethsemane stützen!« zugute.
Vorankündigung:
Am Sonntag, dem 26. 4. wird Michal Galushkov,
Sohn des ehemaligen Zwangsarbeiters auf dem
Gethsemanefriedhof Nikolai Galushkov,  in unserer
Gemeinde sein. Bitte merken Sie sich diesen Sonntag
schon vor.

PASSION 2015

Gott und Gold Wie viel ist genug?
Fastenandachten mit dem Hungertuch –
eine halbe Vorabendstunde mittwochs 19.00 Uhr
im Elias-Kuppelsaal, Göhrener Str. 11
25. Februar
Invokavit-Woche »Alles ist fremd«
4. März
Reminiscere-Woche »Sein Gesicht«
11. März
Oculi-Woche »Aus dem Dunkel ins Licht«
18. März
Laetare-Woche »Die Siebenzahl«
25. März
Judica-Woche »Gott, so nah, so fern« um 15.00 Uhr

Anfang Januar ist auf einer gemeinsamen Sitzung
von Gemeindekirchenrat und Gemeindebeirat der
Haushaltsplan 2015 vorgestellt worden. Nach Anhörung des Beirates wurde das Pfarrdienstkonzept
beschlossen, das Leitlinien pfarrdienstlicher Tätigkeit
in unserer Gemeinde bestimmt und dem sich verändernden Pfarrteam als Basis für seine Arbeit dienen
soll. Die personelle Zuordnung der zukünftigen
Arbeitsbereiche wird in der Pfarrdienstrunde nach
einer Phase des Kennenlernens und der Einarbeitung
der neuen Pfarrer_innen überlegt und durch den
GKR vor der Sommerpause beschlossen werden.
Gemeinsam diskutiert wurde außerdem zum Thema
Flüchtlinge. Hier ist geplant, die ehemalige Hausmeister-Wohnung im Gemeindehaus Elias an eine
Flüchtlingsfamilie zu vermieten. Produkte aus fairem
Handel sollen verstärkt genutzt und angeboten werden. Steffi Barbirz wird die Gemeinde zukünftig im
Verein Asyl in der Kirche vertreten.
Ulrike Lemmel, Vorsitzende des GKR

Zum Jahresende starb plötzlich Frau Melanie 	
Schopohl im Alter von 40 Jahren. Sie war lang­
jähriges und wertvolles Mitglied des Kindergottesdienst-Teams in Gethsemane und war mit der
­Christenlehre in Paul- Gerhardt eng verbunden. 	
Wir vermissen sie sehr und sind doch dankbar,
dass wir sie hatten. Unser tiefes Mitgefühl gilt
vor allem ihrer Familie, ihrem Mann und den
beiden Söhnen. Das KiGo-Team Gethsemane
und das Christenlehre-Team Paul-Gerhardt.

Spenden für Flüchtlingsarbeit
Konto- Nummer für die Flüchtlinge:
Ev. KG am Weinberg
IBAN: DE 13 2106 0237 0301 7412 80
BIC: GENODEF1EDG
Verwendungszweck: Flüchtlinge Prenzlauer Berg
(Wünschen Sie eine Spendenbescheinigung, dann
bitte Name und Adresse angeben)

Gemeindenachrichten

Hinweis: Der Gemeindebrief erscheint als pdfDownload auf der gemeinde­eigenen Homepage
www.ekpn.de
Druck mit freundlicher Unterstützung von

Samstag, der 28. 2.

3

Als ich vergangene Wo­che zum ersten Mal beim
Konfirmandenunterricht
war, zeigte eine Konfirmandin auf mich und
rief: »Du bist bestimmt
die neue Pfarrerin! Wir
haben schon gehört, dass eine kommen soll.«

Mein Büro ist in der Schönhauser Alle 161, im schönen
Stadtkloster Segen. Es ist so eingerichtet, dass man
sich bei einer Tasse Tee oder Kaffee gut unterhalten
und kennenlernen kann. Dazu sind Sie herzlich eingeladen! Einfach anrufen unter 0163 863 75 53 oder
eine E-Mail an j.el-manhy@ekpn.de schreiben. Ich
freue mich, dass es jetzt losgeht. Und auf viele Begegnungen und gute Gespräche.

Richtig! Ich bin die neue Pfarrerin. Und ich bin dop- Pfarrerin Jasmin El-Manhy
pelt neu, denn es ist meine erste Pfarrstelle. Vieles,
was ich mache, mache ich also zum ersten Mal. Auch,
wenn ich in meiner Kreuzberger Vikariatsgemeinde
Heilig Kreuz-Passion, in der ich ausgebildet wurde,
schon einiges ausprobiert habe. Für mich geht es jetzt
los. Alles neu. Alles auf Anfang.

K inder b ibel t age in E l ias
vom 2. – 4. Februar 2015, 9 – 15:00

Gemeindenachrichten

Nach meinem Theologiestudium in Berlin habe ich
ein Jahr lang am Zentrum für evangelische Predigtkultur in Lutherstadt Wittenberg als theologische
Assistentin gearbeitet. Seitdem ist das Nachdenken
über und das Predigen selbst eine Art Leidenschaft –
es macht mir viel Freude und ich probiere gerne
Neues aus.
Ein weiteres Anliegen ist mir der interreligiöse
Dialog. Nicht nur weil ich selbst aus einer christlich-muslimischen Familie stamme, sondern
weil ich glaube, dass es eine der dringlichsten
Aufgaben dieser Zeit ist, Räume zu schaffen, in
denen sich Menschen unterschiedlicher Religion
begegnen können – um über das zu reden, was
Angst macht, weil es fremd ist. Und auch über das,
was schön und faszinierend am Fremden ist. Um
offen dafür zu sein und zu bleiben, dass Gott uns
womöglich gerade im Fremden begegnet.

In den nächsten Wochen werde ich viel schauen
– die Gemeindegruppen, Chöre, Kitas, Christenlehre, Singschule und Gottesdienste besuchen
und kennenlernen. Und einiges selber machen –
Gottesdienste, Kinderbibeltage und Konfirmandenunterricht.

4

2015
1945
19 14

Matthias Claudius »Kriegslied« 1778
'ist Krieg! 's ist Krieg!
O Gottes Engel wehre,
Und rede Du darein!
's ist leider Krieg –
Und ich begehre
Nicht schuld daran zu sein!

Was sollt ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen
Und blutig, bleich und blaß,
Die Geister der Erschlagenen zu mir kämen,
Und vor mir weinten, was?
Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten,
Verstümmelt und halb tot
Im Staub sich vor mir wälzten und mir fluchten
In ihrer Todesnot?
Wenn tausend tausend Väter, Mütter, Bräute,
So glücklich vor dem Krieg,
Nun alle elend, alle arme Leute,
Wehklagten über mich?
(...)

»Königsgeschichten«
»König Saul ist traurig. Warum, weiß er selbst nicht. 	
Ein König hat doch alles, was er sich wünschen kann. 	
Aber König Saul macht nichts mehr froh. Da holen 	
seine Beamten den Hirtenjungen David an den 	
kö­niglichen Hof, denn es heißt, niemand kann so 	
schön auf der Leier spielen wie David. Und tatsäch­lich,
immer wenn David für König Saul auf seiner Leier 	
spielt, ist Saul wieder froh. Was keiner weiß: Der klei­-	
ne David soll selbst einmal ein großer König werden. 	
Der größte König, den das Volk Israel je gesehen hat. 	
Was hat Gott mit David vor?«

Anmeldung per Email an:
Pfarrerin Jasmin El-Manhy j.el-manhy@ekpn.de
bei der Christenlehre bzw. in der Kita Anmeldung
abgeben, Teilnehmerbeitrag 7,50 Euro.

Was hülf mir Kron und Land und Gold und Ehre?
Die könnten mich nicht freun!
's ist leider Krieg – und ich begehre
Nicht schuld daran zu sein!
Krieg – so lautet das Jahresthema der Evangelischen
Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord im neuen
Jahr 2015. Der äußere Anlass ist schnell genannt, jährt
sich doch 2014 der Ausbruch des Ersten Weltkriegs
zum hundertsten Mal ebenso wie in diesem Jahr des
70. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs zu
gedenken sein wird.
Krieg und Kirche, Krieg und Christentum, wie geht
das zusammen? Sind Kirche und Christentum wirklich so weit vom Krieg entfernt, wie wir es gerne
möchten? Oder gilt vielmehr Matthias Claudius’ Feststellung, dass wir wohl alle nicht schuldig sein möchten, aber nur Gottes Engel den Krieg und die Schuld

aller Menschen abwehren könnte? Ist nicht vielmehr,
wie Ulrich Greiner einmal schrieb, die Logik dieser
Zivilisation, der wir unseren Reichtum und andere
ihre Armut verdanken, die Logik des Krieges? »Der
Krieg der hochtechnischen Waffensysteme ist nur die
sichtbarste und schrecklichste Entfesselung jener
Kräfte, die wir täglich benutzen im Kampf gegen die
Natur und gegeneinander. Der Krieg ist nicht die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, er ist die Fortsetzung unserer Zivilisation in ihrer konzentriertesten
Form.« Aber wie sieht es mit dem Pazifismus aus, den
manche dem allgegenwärtigen Kriegstreiben im
Großen und Kleinen entgegenhalten wollen? Ist er
die Lösung? Oder stimmt es, wenn Walter Laqueur
festhält: »Der Pazifismus ist ein Ideal, auf dessen Verwirklichung wahrscheinlich das Überleben der
Menschheit be-ruht. Man soll, man muss darauf hinarbeiten. Doch der Weg dahin führt nicht über die
Illusion, dass Gewaltlosigkeit gegenüber Gewalttätern der beste, der einzige Weg ist zum ewigen Frieden«?
Diesen und vielen damit in Zusammenhang stehenden Fragen wollen wir im Jahresthema 2015 mit einer
Ausstellung nachgehen, die Spuren der beiden Weltkriege in unserer Gemeinde sichtbar macht, mit
einem Orgelkonzert, das an den kurz vor Ende des
Zweiten Weltkriegs gefallenen Komponisten
Jehan Alain erinnert, mit einer Stummfilmnacht mit Orgelbegleitung, mit einer Aufführung von Igor Strawinskys ›Geschichte vom
Soldaten‹ in einer eigens von unserem Kantor
Oliver Vogt erarbeiteten Fassung für Sprecher,
Violine und Orgel und mit einer Predigtreihe.
Das genaue Programm wird Mitte März
bekannt gegeben.
Alle sind herzlich willkommen!
Der Kulturausschuss
 Wer hat noch Briefe, Fotos oder andere
Stücke, die an das Geschehen des Ersten
und Zweiten Weltkriegs besonders in
unserer Gemeinde, aber auch darüber
hinaus erinnern, und würde sie für die
Ausstellung leihweise zur Verfügung
stellen?

Jahresthema 2015

Jasmin El-Manhy

5

Foto Dieter Wendland Ägyptische Bauarbeiter

Jahreslosung für 2015:

Nehmt einander an,
wie Christus euch angenommen hat
zu Gottes Lob!
(Römerbrief 15/7)

Nun will ich nicht über die schlechte Welt klagen,
die doch so viel besser wäre, wenn alle doch  nur ein
kleines Bisschen…. – Sie kennen das Lied. Ich schreibe diese Zeilen nach einem Besuch im KZ Sachsenhausen mit unserer Freundin aus den USA, die uns
gerade besucht. Wir wissen, was geschehen kann,
wenn Menschen genau das Gegenteil machen von
›einander annehmen‹. Ausländerinnen und Ausländer, wie unsere Freundin, nehmen die deutsche Bestialität von damals erschreckt zur Kenntnis und blicken dann auch auf die dunklen Ereignisse in den
USA, etwa auf die Sklaverei und den Umgang mit
den Indianern.

der Häftlinge zum Bahnhof marschierten. Sie haben
sie beschimpft und mit Steinen beworfen. Andererseits hat eine Oranienburgerin Frauenkleider mit ins
KZ geschmuggelt und dadurch einem Häftling eine
spektakuläre Flucht ermöglicht. Mag sein, dass
damals nicht alle das unvorstellbare Ausmaß der
Grausamkeit überblickten, vorstellen können wir
uns das ja heute noch nicht.
Aber heute übersehen wir sie und wir übersehen –
dank Zeitung, Funk und Fernsehen – auch das Ausmaß der Grausamkeiten in unseren Tagen in anderen Ländern.

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat. Christus hat uns durch seine Auferstehung
zum ewigen Leben verholfen. Damit hat er uns
angenommen. Jetzt ist es an uns, Menschen zu
einem würdigen Leben in unseren Zeiten zu verhelfen – wir wissen sehr genau, wo wir ansetzen sollen.
Wir fangen nicht bei null an, sondern nehmen dank»Wir haben nichts gewusst«. Ich glaube den älteren
Menschen, wenn sie ›von damals‹ erzählen und die- bar zur Kenntnis, dass in den letzten Wochen und
sen Satz hinzufügen. In Oranienburg standen Mütter Monaten, gerade unsere Kirche sich sehr für Flüchtmit ihren Kindern an der Straße, wenn die Kolonnen linge eingesetzt hat.

6

Viele Gemeinden lassen sich motivieren und kümmern sich um Flüchtlinge.
Die Frage taucht – jedenfalls in unserer Gemeinde
und unseren Nachbargemeinden in der Ökumene –
immer wieder auf: »sollten wir nicht christliche
Flüchtlinge bevorzugen?« Christus hat sich unser, 	
die wir aus den Völkern kommen, angenommen.
Warum sollten wir uns also nicht Menschen aus den
Völkern annehmen, unabhängig von ihrer Religion
und Volkszugehörigkeit, abhängig allerdings von
dem Leiden, das sie durchgemacht haben?
Einander annehmen – schon in unserer Gemeinde
funktioniert das. Es gibt viele schöne Begebenheiten, wo Menschen unserer Gemeinde sich gegenseitig annehmen, sich unterstützen und begleiten.
Dazu gehören immer zwei Seiten. Manchmal ist es
nicht ganz einfach, sich ›annehmen zu lassen‹, Hilfe
und Unterstützung anzunehmen. Da, wo es passiert,
ermutigt es: es ist möglich, sich einander anzunehmen und damit Gott zu loben.

Da wir eine musikalische Gemeinde sind, hören wir
in unserer Jahreslosung einen Dreiklang. Im Diskant, der Melodiestimme: »Nehmt einander an«!
Im Bass, dem Grundton, der Basis des Klanges: »Zu
Gottes Lob«. Dazwischen aber,  die Stimme, die
einem Dreiklang den Charakter gibt: Dur oder Moll.
Den Charakter unseres (Zusammen-)Lebens gibt
Christus: »wie Christus euch angenommen hat«.
In der Überschrift haben wir die Jahreslosung »als
Dreiklang« abgedruckt.
Das Jahr hat schon angefangen, es hat schon begonnen, dass wir uns einander annehmen, wie Christus
uns angenommen hat. Das Lob Gottes in unserem
Leben klingt bereits. Es ist nicht ›das alte Lied‹,
sondern ein immer wieder neues, charaktervolles.

Das Wort

N

ehmen wir einmal an, alle würden
sich einander annehmen, wie Christus
uns angenommen hat – und niemand
würde die Annahme verweigern. Es
wäre Frieden!

So wünsche ich uns in unserer Gemeinde ein
klangvolles Jahr, in dem man uns als Gemeinde anmerkt, dass wir mit unserem »einander
Annehmen« Gott loben.
Herzliche Grüße, Ihr Pfr. Zeiske

7

Wie schon im vergangenen Jahr lädt die katholische
­Kirchengemeinde Heilige Familie die Geschwister
aus den evangelischen und ev.-freikirchlichen Nachbargemeinden zur Messe am Aschermittwoch ein.
Alle sind herzlich eingeladen, das Aschenkreuz als
Zeichen der Umkehr und Buße zu empfangen.

Ökumene

Mit dem Aschermittwoch beginnt die 40tägige
Fastenzeit, die auch als österliche Bußzeit bezeichnet
wird. Sie ist eine Zeit der Umkehr und des Verzichtes,
in der man sich innerlich neu auf Gott ausrichten
soll. Im 6. Jahrhundert n. Chr. markierte dieser Tag
den Beginn der öffentlichen Kirchenbuße. Die Büßer
legten ein Bußgewand an und wurden mit Asche
bestreut. Seit dem 10. Jahrhundert empfängt die
ganze Gemeinde das Aschenkreuz. Das Auftragen
des Aschenkreuzes auf die Stirn wird von Bußformeln begleitet. Die traditionelle Bußformel lautet:
»Gedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder
zum Staub zurückkehrst.« Die neuere Bußformel
lautet: »Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium«. In manchen evangelischen Kirchen wird in
letzter Zeit die Tradition des Aschermittwochsgottesdienstes mit Aschenkreuz wieder aufgenommen.
Gottesdienst (mit Eucharistiefeier)
am Aschermittwoch, 18. Februar, 19:30 Uhr
Kirche St. Augustinus, Dänenstr. 17/18

8

Berlioz
Harold in Italien
Saint-Saëns
Symphonie Nr. 3 c-Moll
Mittwoch, 4. Februar 2015 · 20 Uhr
Gethsemanekirche Berlin

Gethsemanekirche · Stargarder Str. 77 · 10437 Berlin · S+U+Tram Schönhauser Allee
Tickets 12€ / erm. 8€ zzgl. VVK-Gebühren im Humboldtstore (Foyer Hauptgebäude der HU),
bei www.reservix.de und allen bekannten VVK-Stellen sowie Restkarten an der Abendkasse
nach Verfügbarkeit

Seit Jahren verfolge ich die Friedensbemühungen
des palästinensischen Christen Daoud Nassar, 44
Jahre alt. Sein Friedensprojekt und Begegnungszentrum »Tent of Nations« – Zelt der Nationen, befindet
sich in Bethlehem. Er kämpft mit seiner Familie und
Friedensfreunden aus aller Welt, um sein Land und
seine Bäume auf dem Berg Daher zu schützen. Im
Unterschied zu den angrenzenden jüdischen Siedlern bekommt der Berg keinen Strom.
Vor Jahren haben Grünhelme eine 5 KW-Solaran­
lage errichtet und im letzten Jahr erweitert. Ein Stein
mit der Aufschrift »Ihr seid das Licht der Welt. Eine
Stadt, die auf einem Berge liegt, kann nicht verborgen werden ... So soll euer Licht vor den Menschen
leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und
euren Vater im Himmel preisen« erinnert an die
durch die israelische Armee und durch jüdische
Siedler immer wieder bedrohte Stromanlage. 	
Erst im Mai 2014 haben israelische Bulldozer Teile
der Begegnungsstätte auf dem Berg Daher zerstört, 	

800 Apfel- und Aprikosenbäume und Weinstöcke. Der Glaube an den ewigen SCHALOM
schenkt den Menschen dort Mut und Beharrungsvermögen und die Geduld der kleinen
Schritte, Versöhnung zwischen Juden,
Christen und Muslimen leben zu können.
Am Eingangstor ist das in Stein gehauene
Motto zu lesen: »Wir lehnen es ab, Feinde zu
sein.«
Kontakt über den Schweizer Freundeskreis
»Zelt der Völker« info@zeltdervoelker.ch
In Verbundenheit grüßt Sie Ihr Pfr. Heinz-Otto
Seidenschnur

»We refuse to be ennemies«

Ökumenische Einladung zum
katholischen Gottesdienst
zum Aschermittwoch

Tent of Nations

Symphonisches Orchester der Humboldt-Universität
Sander Stuart Viola Constantin Alex Leitung

www.lloydjohnson.org/tag/tent-of-nations/

Gelebte
Ökumene

9

LAIB & SEELE
Ärger und Enttäuschung über
unglückliche Lebensumstände,
sichtbar gemacht
durch Vorwürfe
und Forderungen
uns gegenüber,
müssen wir als
Helfer Verständnis
aufbringen?
–
Können wir die
Versuche, uns bei
der Reihenfolge der
Verteilung auszutricksen, mit Humor nehmen oder sind wir es den vielen
ehrlichen Gästen gegenüber schuldig, die Regeln
konsequent einzuhalten? Manches ist nur individuell und mit Augenmaß zu regeln. Aber wir sind ein
tolles Team, machen die Arbeit gerne und erfahren
auch viel Anerkennung und Dankbarkeit von
unseren Gästen, das stärkt uns.
Bärbel Jenichen

Wir verteilen Lebensmittel, die nicht mehr verkauft
werden können, aber noch bestens zum Verzehr
geeignet sind. Laib & Seele lebt von der Angebotsfülle an Lebensmitteln und von der Verschwendung
der Menschen. Andererseits will Laib&Seele die soziale Not lindern helfen und ist damit ein Akt der Barmherzigkeit. Es ist eine teilweise schwere Arbeit, und es
liegt in der Natur der Sache, dass unter den Gästen
viele sind, die unter ihrer derzeit prekären Situation
leiden und dass wir auf ein Ausmaß an Bedürftigkeit
und Mangel treffen, das im Prenzlauer Berg in den Heute sind die Ehrenamtlichen Frauen, Männer und
letzten Jahren gern etwas verdrängt wird.
Jugendliche nicht mehr bereit ihren Einsatz nur aus
Pflichtgefühl zu leisten. Wollen wir als KirchengeWir treffen uns regelmäßig ausserhalb der Ausgabe meinde Ehrenamtliche finden, sind wir gefordert
um auch solche Fragen und Probleme zu klären: nach geeigneten Talenten zu suchen und die Aufgakönnen wir uns die Zeit nehmen, bei der Ausga- ben müssen eine gesellschaftliche Relevanz haben.
be im freundlichen Gespräch zu sein   mit den
Gästen, auch wenn dafür die Wartenden in der Gleichzeitig muss uns bewusst sein, dass viele AngeWinterkälte noch länger stehen  müssen? – Wie bote in unserer Kirchengemeinde nur bestehen köngestaltet man die faire Verteilung der besonders nen, wenn wir bereit sind, einen Teil unsere Sozialzeit
begehrten Güter, eher möglichst   gleichmäßig in die Kirche zu investieren.
oder nach individuellem Bedarf? – Für wieviel

10 Jahre

Talente gesucht

10

Wir können unseren Talenten keinen Lohn zahlen.
Dazu fehlen uns einfach die finanziellen Mittel. Wir
versuchen eine Begleitung anzubieten, welche die
Ehrenamtlichen in ihrer Arbeit bestärkt. Wir wollen
Beziehung anbieten, die Unterstützung und Reflexion der Tätigkeit mit beinhaltet. Gleichzeitig gehört
persönliche Weiterbildung der Ehrenamtlichen für
mich als Ehrenamtlicher wie selbstverständlich dazu.
Ein Beispiel aus dem Bereich Kinder, Jugend
und Familie: Für die Christenlehre in Elias sind die
Wegbegleiter_innen, die  die Kinder von der Schule
abholen und zur Elias-Kuppel begleiten, Gold wert.
Die Kinder erhalten Kontakt zu einem Weggefährten,
der sie regelmäßig begleitet und oft entstehen Beziehungen, die mehr sind als nur Pflicht. Die Wegbegleiter_innen entlasten die Eltern und geben Sicherheit
und Vertrauen.
Nicht zuletzt kann sich die Leiterin der Christenlehre
Antje Erdmann in der Zeit bereits auf den Inhalt der
Christenlehre konzentrieren. Jetzt kann man sich fragen, welche Begabungen braucht es denn, Wegbegleiter_in zu sein? Es ist doch nur Zeit, die ich haben
muss? Ja, Zeit ist das eine, jedoch sind hier Freude am
Begleiten der Kinder, die Fähigkeit Beziehung zu Kindern und Eltern aufzubauen gefragt.  
Wir haben immer wieder Aufgaben, die wir gerne
Ehrenamtlichen übertragen würden. Dabei wird mir
immer wieder bewusst, dass wir mehrheitlich danach
fragen wo sind Menschen, für die und die Aufgaben.
Doch selten fragen wir nach den Begabungen, nach
den Interessen der möglichen Ehrenamtlichen. Mir
wurde dies bewusst bei der Suche nach Begleiterinnen für die Sommerrüste in Tornow. Ich weiß, welche Aufgaben zu besetzen sind.

Für die Jugendlichen unter den Ehrenamtlichen bieten wir mit der Juleica, einer Kursreihe zur Einführung in die Tätigkeit als Ehrenamtliche, eine gute
Basis-Weiterbildung an. In andern Bereichen sind
wir noch gefordert und ich hoffe, in Bälde Weiterbildung für alle Ehrenamtlichen anbieten zu können.
Die Kirchengemeinde sucht Talente. Haben Sie ein
Talent, das Sie der Kirchengemeinde zur Verfügung
stellen wollen? Melden sie sich bei uns, und Sie werden zu einem Gespräch mit mir als Ehrenamtskoordinator eingeladen. In diesem Gespräch hören Sie mehr
über die Gemeinde und gemeinsam schauen wir, wo
Ihr Talent in unserer Arbeit sich am besten entfalten
kann. Danach wird der Kontakt mit der Betreuungsperson des jeweiligen An­gebotes hergestellt
und das Abenteuer Ehrenamtliche_r sein in
der Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nordkann beginnen.
Ich freue mich, wenn Sie sich mit ihrem Talent
bei mir melden:
Ehrenamtlichenkoordinator für den Bereich der
Arbeit mit Kindern, Jugendlichen
und Familien
Markus Jost, Diakon

Ehrenamt

Im März 2005 eröffneten wir in Elias, in der Göhrener
Straße , unsere Ausgabestelle Laib und Seele, eine
Aktion der Berliner Tafel, der Kirchen und des rbb.
Aktuell werden in 45 Kirchengemeinden von 1.300
Ehrenamtlichen pro Monat etwa 48.000 Bedürftige
mit Lebensmitteln unterstützt. An jedem Donnerstag
Vormittag versorgen wir ca.130 Berechtigte, Singles
und Familien. Sie werden ab 11.00 Uhr, begleitet von
den Mitgliedern des Teams (d. h.­ Ehrenamtliche aus
unserer Gemeinde zusammen mit Mitstreitern aus
der Kath. Gemeinde Heilige Familie) mit Lebensmitteln unterstützt. Dabei werden vor allem Brot, Obst
und Gemüse verteilt, in geringem Umfang auch Aufschnitt, Konserven und haltbare Lebensmittel. Zuvor
werden diese Lebensmittel ab 7.00 Uhr von uns von
den Supermärkten, von den Bäckereien und von dem
Lager der Berliner Tafel abgeholt. Danach gesäubert,
sortiert und zum Teil verpackt.

Wir brauchen Leute, die   Rettungsschwimmer sind,
wir brauchen Leute, die das Programm gestalten und
einiges mehr. Ich bin froh, dass sich schon einige Personen gemeldet haben und mitkommen wollen.
Doch von den wenigsten weiß ich, welche Begabungen und Talente sie mitbringen. Mir wird bewusst,
dass spätestens beim ersten Vorbereitungstreffen
danach gefragt werden muss, und ich bin gespannt
was an Talenten alles zusammenkommt.

11

Familienbildungsstätte

Was bieten Sie überhaupt an in der Familienbildungsstätte? Wo ist sie? Was haben Sie für
Räume? Wie lange gibt es die Stätte schon?
PR: Der größte Teil der Angebote richtet sich an Eltern
bzw. Elternteile mit Kindern. Es ist uns wichtig, dass
die Eltern mit den Kindern oder Babys gemeinsam
etwas erleben, lernen oder gestalten. Es gibt auch
einige Bewegungs- und Entspannungskurse, die wir
nur für Erwachsene anbieten. Im Kirchenkreis Stadtmitte gibt es keine »Stätte«, sondern die Arbeit wird
dezentral, sprich in verschiedenen Gemeinden, angeboten. Bereits seit den 1970er Jahren ist die Arbeit der
Familienbildung im Westen Berlins aufgebaut worden. Was jedoch von je her wichtig ist: zu unseren
Angeboten laden wir alle Menschen ein, gleich welcher Herkunft, Religion oder Lebensform. Unser
grundsätzliches Motto ist: Lernen, Familie zu leben.
Seit einigen Jahren arbeiten Sie mit unserer
Gemeinde zusammen. Wie sind Sie auf die Idee
gekommen? Was bieten Sie an? Was bringt die
Gemeinde ein?
PR: Die Zusammenarbeit ergab sich aus der Initiative
engagierter Mitarbeiterinnen Ihrer Gemeinde. Es war
Frau Pfarrerin Fey, die mit meiner Vorgängerin den
Kontakt herstellte, das ist über 10 Jahre her. Die
Gemeinde hat die Ideen, bereichert mit Personal und

12

stellt die Räume zur Verfügung. In Ihrer Gemeinde besteht die Zusammenarbeit für PEKiP-Kurse, das Mittwochscafé und
die Gruppen für Alleinerziehende mit Kinderbetreuung. Gerade für die Alleinerziehenden gibt es freie
Plätze bei den Treffen am Donnerstagnachmittag,
wobei u.a. zusammen gekocht und gegessen wird.

Mittwochscafé
Für Groß und Klein zum Schwatzen und 	
Naschen, jeden Mi 14 bis 18 Uhr (in der Schulzeit). Offenes Angebot (ohne Anmeldung) im
Gemeindehaus Elias, in der Göhrener Straße 11
Kochgruppe für Alleinerziehende
jeweils am 1. oder 3. Donnerstag im Monat.
Wir  treffen  uns mit unseren Kindern von 16 bis
19 Uhr zum Kochen  und mehr in der großen
Küche im Gemeindehaus Elias in der Göhrener
Straße 11. (Mit Kinderbetreuung)
Anmeldung bei Sophie Tätweiler
E-mail: elias-kochgruppe@gmx.de

Was reizt Sie an dieser Zusammenarbeit und was
haben Sie noch vor mit uns?
PR: Es ist einfach spannend, mit so vielen netten Menschen in den Gemeinden zu kooperieren. Es freut
mich, wenn die gute Zusammenarbeit weitergeht
und bin auch offen für neue Ideen aus der Gemeinde,
die wir gemeinsam umsetzen und verwirklichen
können.
Liegt einer der Gründe für die Zusammenarbeit
auch in der Finanzierung? Wie finanziert sich die
Bildungsstätte? Wieviel Mitarbeiter hat sie?
PR: Einen Teil bekommen wir durch die Teilnehmergebühren, einen anderen Teil von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft für die
offenen Projekte. Der Kirchenkreis Stadtmitte finanziert meine Stelle und gibt Gelder für die Kursausstattung dazu, damit ich Gemeinden in der Familien­
bildungsarbeit unterstützen kann. Es gibt für den
­Kirchenkreis 33 engagierte Kursleiter/innen, die die
wichtige Arbeit vor Ort auf Honorarbasis durchführen. Weitere Infos zum Programm unter
www.fbs-stadtmitte.de

K

K
UG UK
Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche
Elias, Sa, 14. Februar 2015 um 10 Uhr

Thema: »Unterm Schnee – Zeit der Ruhe«
Elias, Sa, 4. März 2015 um 10 Uhr

Thema: »Leben erwacht – Zeit der Verwandlung«

PEKiP
freitags 10:00 und 11:45 Uhr, zwei Gruppen
in der Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord,
Bereich Paul-Gerhardt, Kuglerstr. 15, 10439
Berlin. Die Altersgruppen bitte erfragen.
Anmeldung erforderlich.
Anmeldung: Familienbildung Berlin Stadtmitte, Ansprechpartnerin:
Frau Reich,T.: 25 81 85-410
E-mail: familienbildung@kkbs.de
Sommerrüsten vom 17. bis 24. Juli 2015
Die »Kleinen«
Die „Kleinen“ fahren nach Zootzen auf den
Waldhof direkt am Stolpsee mit Antje Erdmann,
Pfarrer Tobias Kuske und Team. Plätze: 	
max. 75 (Jüngere heißt bis 10 Jahre)
Die »Großen«
Die »Großen« fahren nach Tornow ins Schloss
vom Ökowerk Brandenburg e.V. mit Markus
Jost, Pfarrerin Jasmin El-Manhy und Team.
Plätze: ca. 60 (Ältere heißt ab 11 Jahre)
Für Fragen bezüglich Tornow: m.jost@ekpn.de

Thema für beide Rüsten:
Religionen der Welt
Anmeldung ist noch bis 28. 2. 2015 per
Internet http://www.ekpn.de/gemeindeaktiv/kinder-und-familien/ möglich,
solange es noch Plätze gibt.
Die Anmeldung ist nur verbindlich mit
der eingezahlten Anmeldegebühr von 	
30 € (sie fließt später in die Gesamtkosten
ein). Für Rückfragen zur Anmeldung
a.erdmann@ekpn.de / 030 - 41 71 59 57

Kinder, Kinder

Frau Reich, was können Sie einem Vater mit einem
Kleinkind anbieten, wenn er bei Ihnen einen
Nachmittag in der Woche verbringen will?
PR: Es kommt darauf an, wo er wohnt und wie alt das
Kind ist. In Tiergarten kann er beispielsweise am
Dienstag erst im Meerbaum-Haus zu Mittagessen,
dann mit seinem unter einjährigem Kind einen
PEKiP-Kurs – für den er sich vorher angemeldet hat –
besuchen. Wohnt er in Prenzlauer Berg kann er am
Mittwoch das Mittwochscafé besuchen, in Mitte gibt
es Montagnachmittag Musik, Spiel und Bewegung für
Eltern und Kinder ab 1 ½ Jahren. In verschiedenen
Gemeinden haben wir unterschiedlichste Angebote
z.B. auch für Alleinerziehende.

Angebote
der Familienbildungsstätte
in unserer Gemeinde

13

Wir haben am 6. Januar Epiphanias gefeiert. Wir
erinnern uns an dem Tag, dass mindestens drei
Sterndeuter das Kind in der Krippe besuchten und
anbeteten. Sie brachten Gold, Weihrauch und
­Myrrhe. Darum sind – vermutlich – drei daraus
geworden.
Aber es gibt eine Geschichte von einem vierten Weisen, der sich auf den Weg machte:
Er bricht auch auf, kommt aber zu spät und trifft die
heilige Familie nicht mehr. Er irrt durch die Welt,
gibt seine Schätze, die er dem König der Könige
geben wollte, für Werke der Barmherzigkeit. Als ihm
nichts mehr bleibt, dient er als Galeerensklave, um
einen anderen auszulösen. Arm und krank ist er 33
Jahre später wieder in Jerusalem und erlebt, wie
einer gekreuzigt wird. Im Gekreuzigten erkennt er
den Christus und erfährt, dass er trotz allem ans Ziel
gekommen ist.
Mir gefällt die Geschichte. Der vierte Weise hat viel
Ausdauer und große Geduld. Er gibt nicht auf. Er
sucht und lässt sich nicht abbringen von seinem
Traum, den König der Könige zu sehen. Er steht
immer wieder im Zwiespalt, seine Schätze für den
König aufzubewahren oder sie hier und jetzt einzusetzen für Menschen in Not. In diesem Dilemma entscheidet er sich immer wieder für die Menschen, die
jetzt vor ihm stehen.
Auch wir haben nicht viele deutliche Zeichen der
Gegenwart Gottes. Er tritt in der Regel inkognito auf.
Er ist oft verborgen und unsichtbar. Das gehört zu

14

seinem Wesen. Er möchte uns nicht überrumpeln
sondern gewinnen. Er hofft auf unsere freiwillige
Antwort. Der vierte Weise gibt sie, indem er nicht
aufgibt zu suchen. Ich hoffe, dass ich die Geduld
habe, nicht aufzugeben, sondern weiterzugehen
und zu suchen. Die Spuren Gottes im Alltag wahr­
zunehmen – auch hier in dieser großen Stadt.
Helfen kann mir die Gemeinschaft der anderen
Christen, darum die Einladung, an den Angeboten
des Stadtklosters und der Gemeinde teilzunehmen.
Georg Schubert

Rückblick Krippenspiel am 24. 12. 2014
Unter dem Titel »Und immer bellt der Hund« fand
das Krippenspiel 2014 in Segen statt.
4 Hirten (eigentlich 5, krankheitsbedingt nur 4),
3 tanzende Schafe (verkleidet), 1 Attrappe Schaf,
1 lebendiger, schwarzer Hirtenhund, 3 Weise aus
dem Morgenland mit Husten und der Bitte um Hilfe,
um über den Fluss zu gelangen, Maria und Joseph
mit lahmendem Esel, wegen eines Dorns im Huf,
1 Wirt samt begleitendem Soldat, dem die vielen
Gäste die Küche leer gegessen haben, 1 Erzählerin
und natürlich 4 wunderbare Engeln. Im Alter von
vier bis vierzehn Jahren (integriert zwei Konfirmanden mit Gemeindepraktikum) haben 19 Kinder
die Weihnachtsgeschichte einer vollen Kirche nahe
gebracht, Freude geschenkt und berührt, inklusive
Situationskomik, einem Duett und einer Joseph
Besetzung nach langer, aber erfolgreicher Suche.
Corinne Dürr

Filmabende:
Wenn es draußen früh dunkel wird, laden wir zu
einem Film ins Stadtkloster ein. Freuen Sie sich auf
gute, anregende Unterhaltung durch einen Film und
die andern Gäste.
Freitag 13. 2. und Freitag 27. 3. 2015
Türöffnung um 19:30, Getränke und Snacks, der Film
beginnt um 20:00 Uhr. Weitere Informationen bei:
corinne.duerr@stadtklostersegen.de Eintritt frei.
Paartag:
Samstag, 14. 2. 2015 11 bis 21 Uhr
Zeit zu Zweit
Eine – hoffentlich – nachhaltige Art für Paare, den
Valentinstag zu feiern. Wir laden Sie herzlich zu
einem Tag für Paare ein. Impulse und Gespräche als
Paar – keine Gruppengespräche – erwarten Sie. Zeit
für einander, die wir mit einer gottesdienstlichen
Feier abschließen. Ein schönes Abendessen rundet
den Tag ab. Gestaltung: Corinne und Felix Dürr /
Barbara und Georg Schubert-Eugster
Kosten: 50 € pro Paar, Anmeldung erbeten
Forum Gott entdecken:
Ein offener Gesprächsabend zu Themen des Glaubens. Dienstag 10. 2. und 10. 3. jeweils 19:30 Uhr mit
Abendessen. Anmeldung erbeten an info@stadtklostersegen.de
Stille in der Stadt
Mittwoch, 11. 3. /18. 3. / 25. 3. / 1. 4. 2015, 20:00
Einübung und Praxis der christlichen Meditation.
Nach kurzen Einleitungen üben wir das Gehörte im
gemeinsamen Sitzen und Schweigen ein.
Leitung: Barbara Schubert-Eugster
Stille Tage mit Musikelementen
Donnerstag-Abend, 19. 3. 2015, 18:00 Uhr bis Sonntag- Nachmittag, 22. 3. 2015, 14:30 Uhr
Beten heißt: Der Mensch darf Gott alles sagen.
Beten heißt: Gott darf dem Menschen alles sagen:
Nimm deine Sehnsucht ernst – und nimm die
Sehnsucht Gottes an! Mit diesen Worten des
Benediktiners Albert Schmidt laden wir ein zu 	

»Stillen Tagen in Stadtkloster Segen«. Sie geben die
Möglichkeit in einem gestalteten und doch freien
Rahmen, eine Atempause einzulegen, sich auf
Wesentliches zu besinnen, eine bewusste Unter­
brechung des Alltags einzuüben und hoffentlich auf
wirklich neue Gedanken zu kommen. Die Tage beinhalten gemeinsame Zeiten der christlichen Meditation, Zeiten des Musikhörens, Singen, Impulse für das
eigene Beten, die Möglichkeit von Begleitgesprächen
und Zeit für Erholung. Wir schweigen auch bei den
Mahlzeiten, damit jede/jeder seinen eigenen Weg
gehen kann.
Leitung: Barbara Schubert-Eugster, oekumenische Exerzitienleiterin, Berlin; Marcellus
Jany, Klavierbauer und Musiker, Berlin
Kosten: Verpflegung und Kursleitung für
Teilnehmende, die nicht im Stadtkloster
wohnen, € 120.00
Ermässigung nach Absprache
Anmeldung und Rückfragen
an Barbara Schubert-Eugster 	
(barbara.schubert@stadtklostersegen.de) 	
T.: 030 - 44 03 77 39
Vorschau:
Ostern im Stadtkloster 2. bis 5. April 2015
Aus der Kraft Gottes leben, die nicht im 	
Zerbrochenen, Dunkeln, ja Toten stecken
bleibt, sondern durchdringt zum neuen
Leben.
Gründonnerstag: Abendbrot – Mahlfeier
Einstimmung in die Kartage.
Karfreitag:
Gottesdienst; anschließend Ökumenischer
Kreuzweg, zu Fuß durch den Kiez
Stiller Samstag:
Stille – Raum – Offene Kirche
Osternachtfeier
mit Osternachtliturgie 23:00 Uhr
Ostersonntag:
Festabend zur Oster­freude 	
mit Musik zum Ohrenschmaus 	
und Gaumenfreuden
in bunter Gemeinschaft.

Auf ein Wort – Stadtkloster Segen

Der vierte König

Angebote:

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Mit Heinz-Otto scheidet nun in relativ kurzer Zeit der
zweite Pfarrer aus dem Dienst. Er wird die Gemeinde
zum 28. 2. verlassen; sein Nachfolger Tobias Kuske,
der sich im kommenden Gemeindebrief vorstellen
wird, beginnt dann Anfang April.
Die Fusion unserer Gemeinde ist ohnehin ein wichtiges Ereignis, das die Arbeit aller Haupt-und ehrenamtlich Tätigen prägt. Für Heinz-Otto und sein Wirken hat sie allerdings ein noch größeres Gewicht, weil
er die Gemeindefusion sowohl »von außen«, als auch
später innerhalb der Gemeinde begleitete.

1996 wird das neue KVA Innenstadt mit Zuständigkeit
für die Kirchenkreise Kreuzberg, Friedsrichshain,
Tiergarten, Stadt I und Stadt III, gebildet, dessen Leiter Heinz-Otto ist. Das Ziel der Fusion der fünf Innenstadtkirchenkreise wird in einer Projektgruppe unter
seiner Leitung angegangen.

Ein Brückenbauer

1998 schließlich wird der Kirchenkreis Berlin Stadtmitte gebildet; Heinz-Otto wird Amtsleiter des neuen
KVAs für diesen Kirchenkreis. Auch für die Gemeinden im Kirchenkreis stehen die Zeichen auf Fusion;
weniger aufgrund inhaltlicher Überzeugung, sonNach seiner Tätigkeit in verschiedenen Gemeinden dern eher aufgrund knapper Mittel.
wechselt Heinz-Otto 1985 als Leiter in das Kirchliche
Verwaltungsamt (KVA) des Bezirkes Berlin Stadt III, 2001 fusionierten schließlich die Gemeinden Elias,
zu dem auch die Gemeinden, die dann zur EKPN fusi- Gethsemane, Paul Gerhardt und Segen zur Evangeonieren, gehören. Auch in dieser Funktion versucht lische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord. Es
er, die massiven Anforderungen, die die Wende und war für die beteiligten Gemeinden primär eine »Verder gesellschaftliche Umbruch auch für die nunftehe«.
­kirchlichen Strukturen bedeuten, zugunsten der
Gemeinden und unter Einbeziehung der Betroffenen Heinz-Otto begleitete diesen Prozess von außen und
zu gestalten. Am Ende fallen zahlreiche Stellen weg, so auch mit einem anderen Blickwinkel. Er wechselt
ohne dass es zu Entlassungen kommen musste. Die- 2002 in die Großgemeinde EKPN und erfährt so intenser konstruktive Umgang mit erforderlichen Ver- siver, welche Probleme (neben allen Möglichkeiten)
änderungen und die Bereitschaft, die Strukturen die Fusion für Mitarbeiter, Ehrenamtliche, vor allem
aber auch für die Gemeindeglieder mit sich bringt.
zu gestalten, prägen Heinz-Otto.
Hier geht es vor allem auch um emotionale Aspekte.
1992 wird er für 9 Jahre Mitglied der Landessyno- Mit einem Schwerpunkt im Bezirk Elias ist Heinz-Otto
de. Nach der Veränderung der Strukturen im ehe- örtlich dort tätig, wo Gottesdienste nicht in der seit
maligen Ostteil der Stadt gilt es nun, die Verwal- 2001 verpachteten Kirche, sondern im Kuppelsaal
tungsstrukturen in Ost und West anzugleichen, stattfinden. Der Verlust der Kirche als zentralem Ort
und aufgrund der deutlich geringeren finanzi- des gottesdienstlichen Lebens wiegt für viele schwer.
ellen Mittel ein neues Finanzsystem und neue
Tarifstrukturen zu entwickeln. In beiden Funkti- In diese Zeit fällt eine von allen Pfarrern und Gremien
onen gestaltet Heinz-Otto diesen Prozess mit – als getragene inhaltliche (Neu)-Orientierung der
jemand, der – auch weil er im Rahmen der Ver- Gemeinde: Abendmahl für Kinder, Segnung gleichwaltungstätigkeit eher den Überblick über die geschlechtlicher Paare, Kiezfrühstück, ökumenische
Gesamtsituation hat – von der Notwendigkeit Mahlgemeinschaft seien nur als Stichpunkte genannt.
dieser Veränderungen überzeugt ist. In vielen Hier knüpft Heinz-Otto an das an, was ihm als Pfarrer
Gemeinden hingegen wird dies für weniger erfor- wichtig ist und letztlich seine Berufswahl ausmachte:
Kirche und Gemeinde in die soziale Verantwortung
derlich gehalten.

16

In unserer Gemeinde ist er so gerade auch Gesprächspartner in vielen Gemeindekreisen, er gestaltet das
Kiezfrühstück, die Kiezweihnacht mit – beides Angebote, die in unserer Gemeinde und der Stadt einzigartig sind. Seelsorgerische Gespräche, Ökumene,
Andachten und Gespräche im St. Elisabeth Stift sowie
die Arbeit mit Konfirmanden sind seine Schwerpunkte – aber auch die notwendigen Umstrukturierungen in der Gemeinde.
Bei Aufnahme des Studiums dachte er noch, die
»junge Generation« könne und müsse es anders
machen, auf Menschen zugehen, sie »mitreissen«,
Strukturen seien eher hinderlich.
Selber aus einer kirchlich engagierten und gebundenen Familie stammend, entscheidet er sich gegen
Jugendweihe und Militärdienst. Gravierende Benachteiligungen bleiben aus; Abitur kann er allerdings
nur über Umwege machen, dennoch bleibt ihm die
Einberufung als Bausoldat erspart. Einen Studienplatz an der Humboldt-Universität nimmt er nicht an,
weil er nicht in die FDJ eintreten will und die obligatorische vormilitärische Ausbildung ablehnt. Für das
Theologie-Studium bleibt so nur die Kirchliche Hochschule.
Sein Mentor im Vikariat, der (General-)Superintendent von Eberswalde, Erich Schuppan, stärkt HeinzOtto mit seinem »Freigeist«, seinem Engagement,
Glauben in das gesellschaftliche Leben zu tragen.
Heinz-Otto ist froh, seine 1. Pfarrstelle gleich in Berlin
antreten zu können; 1977 führt sie ihn in die Auferstehungsgemeinde. Hier ist er für die Jugendarbeit
zuständig und initiiert u. a. mit Rainer Eppelmann die
»Blues-Messen«, die schnell ein Versammlungsort
kritischer, nicht immer gläubiger, (junger) Menschen
werden.

»Blues-Messen« und andere Gemeindeveranstaltungen: »Das Konsistorium und die kirchlichen
Strukturen haben uns auch geschützt«. 1983 wechselt
Heinz-Otto auf eine freie Stelle in der St. Bartholo­
mäus-Gemeinde, wo die Arbeit mit Jugendlichen ein
Schwerpunkt bleibt.
Hier schließt sich der Kreis: es ist Heinz-Otto ein
Anliegen, den Konfirmandenunterricht auch über
sein Ausscheiden hinaus fortzusetzen und die Gruppe dann zu konfirmieren. Sein Tätigsein im St. Elisabeth-Stift wird er punktuell fortsetzen und sich vielleicht in seinem Wohnort Wandlitz einbringen. Und
ansonsten? »Mal sehen ... so ein richtiges
Hobby habe ich gar nicht«.

Abschied

Heinz Otto Seidenschnur

zu nehmen, für die Menschen seelsorgerisch da zu
sein.

Wir wünschen Heinz-Otto für seinen neuen
Lebensabschnitt viele anregende Ideen, ausreichend Zeit für Muße, und wir freuen uns,
daß er in unserer Gemeinde bis Pfingsten  
engagiert bleibt!
Heute hat er einen anderen Blick auf die häufig statt- Bettina Theben
gefundenen ›Gespräche‹ im Konsistorium wegen der

17

Gottesdienste
Geburtstage

Dezember | Januar

Göhrener Str. 11

Gethsemane
Stargarder Str. 77

Paul Gerhardt

Stadtkloster Segen 

Wisbyer Str. 7

Schönhauser Allee 161

01. 02 2015
Septuagesimae

09:30 Pf. Seidenschnur, A, N

11:00 Pf. Zeiske, A, N

11:00 Pf. Fey, F, N, B
Familiengottesdienst

21:00 AbendbeSINNung
Hoffnungsgeschichte »Josef«

08. 02. 2015
Sexagesimae

09:30 Pfn. El Manhy, F, N
Familiengottesdienst zum Abschluss der
Kinderbibeltage

11:00 Pf. Seidenschnur, N

09:30 Pf. Seidenschnur,  N

21:00 AbendbeSINNung
Hoffnungsgeschichte »Versöhnung«

15. 02. 2015
Estomihi

09:30 Pf. Seidenschnur, K, N

11:00 Pf. Zeiske, K, N

09:30 Pfn. Fey, Pfn. El Manhy, A, N
11:00 Pfn. Fey und Team, Krabbelgottesdienst
14:00 Pf. Talis Redmanis, Gottesdienst 	
in lettischer Sprache

21:00 AbendbeSINNung
Hoffnungsgeschichte »Neues Leben«

18 Uhr Pfn. Fey und Team, N
Altarbildverhüllung zur Passion

20. 02. 2015
Freitag
11:00 Pf. Seidenschnur, K, N
Verabschiedung Pf. Seidenschnur

22. 02. 2015
Invokavit

11:00 Pf. Zeiske, A, K, N

21:00 AbendbeSINNung
Thema »Du bist schön – sieben Wochen
ohne Runtermachen«, A

01. 03. 2015
Reminiszere

09:30 Pf. Zeiske, A, K, N

06. 03. 2015
Weltgebetstag

15:00 Ev. Freikirchliche Gemeinde Zoar (Cantianstr. 9), Nachmittagsveranstaltung, Gottesdienst um 16:00, Pfn. Fey und Team
09:30 Elias-Kuppelsaal, Pfn. El Manhy, Gottesdienst

08. 03. 2015
Okuli

09:30 Pf. Kuske, K, N

11:00 Pfn. El Manhy, K, N

09:30 Pfn. El Manhy, N

21:00 AbendbeSINNung
Fluchtgeschichte »Ruth und Naomi«

15. 03. 2015
Lätare

09:30 Lektor Thomas Knoll, K, N

11:00 Pfn. Fey, K, N

09:30 Pfn. Fey, K, N
14:00 Pf. Talis Redmanis Gottesdienst 	
in lettischer Sprache

21:00 AbendbeSINNung
Fluchtgeschichte »Jona«, A

22. 03. 2015
Judika

09:30 Pfn. El Manhy K, N

11:00 Pfn. El Manhy K, N

11:00 Pfn. Fey, Pf. Seidenschnur	
Vorstellung der Konfirmanden

21:00 AbendbeSINNung
Fluchtgeschichte »Elia findet Zuflucht«

29. 03. 2015
Palmarum

09:30 Pfn. El Manhy K, N

11:00Pf. Zeiske, K, N

09:30 Pfn. Fey, Orgel Plus, N
11:00 Pfn. Fey und Team, Krabbelgottesdienst

21:00 AbendbeSINNung
Palmsonntag – Thema »Fastenaktion«, A

Passionsandachten

Ab Mittwoch 25. 02. 2015 bis zum 25. 03. 2015 Passionsandachten
jeweils um 19:00 im Elias-Kuppelsaal, gestaltet von Gruppen aus der Gemeinde.

Taufe
Coralie Bahr, Sophie Jandl, Jonathan Kaltschew, Finn Kühne, Felix Lücke, 	
Markus Dökel, Samuel Obiri Rehbom, Jakob Riedel, Tilda Thorbrügge, 	
Amelie Cartolano, Fides Cartolano, Valentin Cartolano

Bestattung
Erna Traute Liegmann
im Alter von 76 Jahren

Lass meinen Gang in deinem Wort fest sein und lass kein Unrecht über mich herrschen. Unsere Hilfe steht im
Psalm 119,133
Namen des HERRN, der
Himmel und Erde gemacht
hat. Psalm 124, 8

18

11:00 Pfn. Fey, Pfn. El Manhy, F, N, B
Familiengottesdienst

21:00 AbendbeSINNung
Fluchtgeschichte »Jesus«

A	 G
 ottesdienst
mit Abendmahl
K 	 Kindergottesdienst
N 	 Gespräch
nach dem 	
Gottesdienst
T 	 Taufe
TR	 Trauung
F 	 Familiengottesdienst
B	 Basar

Kirche ist für Hörgeräte
eingerichtet

Maren Sell 70 Gerda Redmann 75 Gerhard Arendt
90 Heike Lühnung 75
Horst Liebner 80 Christel
Siegmund 80 Wolfgang
Kiefer 75 Susanne Meißner 75 Ilse Kraft 94 Edith
Posselt 93 Ingetraut Lindenberg 75 Elisabeth Nebe
80 Marion Kretz-Lenz 70
Ruth Kasperowski 80
Sigrid-Veronika Dittmann
70 Gisela Enderlein 80
Dorothea Krippner 95
Werner Grunow 75 Hilda
Kahl 95 Renate Hein 75
Hannelore Schmidt 70
Kurt Rösner 75 Günter
Hauer 85 Vera LehmannSteinbach 85 Gertrud
Schmalfuß 90 Lucie Melcher 95 Monika Weiser 75
Nils Krüger 70 Anneliese
Drath 85 Hannelore Natzke 70 Gertraut Dahlgrün
75 Else Lehmann 95 Waltraut Garzón Viola-Edayi
75 Irmgard Esch 90 Käthe
Ostrowski 101 Ursula
Schmidt 92 Winfried Grohmann 75
Marianne Fürtig 80
Ilse Andrick 95
Gerda Bregulla 90
Edith Lange 91 Ilse
Ueckert 91

Gottesdienste

Elias-Kuppelsaal

Geburtstagskaffee
Donnerstag,
19. März 2015 um
15.oo Uhr in den
Räumen des EliasGemeindehauses –
herzliche Einladung
zu Kaffee, Tee,
Kuchen und guten
Gesprächen!

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Gruppen & Kreise
Angebote für Kinder
Paul Gerhardt
Spielgruppen 	
do., 9:45 –11:30
für Krabbelkinder bis 3 Jahre,
Krabbelgottesdienste / Paul Gerhardt
15. 02., 11:00
Gott liebt dich so wie du bist
(Fasching)
29. 03. , 11:00
Der Palmesel
Familiengottesdienste / Paul Gerhardt
01. 02., 11:00

Ein Licht für das ganze Jahr 	
(Lichtmess)
01. 03., 11:00
Zeigt her eure Füße 	
(zum Weltgebetstag)
KiTa-Gottesdienste Elias-Kuppelsaal
13. 02. 10:00 mit Pfn. Fey
20. 03. 10:00 mit Pfn. El-Manhy
Kindergottesdienste
Elias und Gethsemane regelmäßig s. S. 18/19
KUGKUK – Kleinere Und Größere Kinder Und Kirche
Elias, einmal im Monat Sa von 10 – 12:00
14. 02. 2015
»Unterm Schnee – Zeit der Ruhe«
04. 03. 2015
»Leben erwacht – Zeit der Verwandlung«
Christenlehre Elias
Die Geschichtensammler 1. + 2. Kl.
Mi + Do 	
Mi mit Johanna, Noa, Lucas und
15 – 16:00
Antje, Do mit Luisa und Antje
Die Schatzsucher 3. + 4. Kl.
Mi + Do 	
Mi mit Philipp, Lea und Antje
16:15 – 17:15
Do mit Emil, Emilio und Antje
Die Weltenbummler 5. + 6. Kl.
Mi + Do
Mi mit Charlie und Antje
17:30 – 18:30
Do mit Laura und Antje
Christenlehre Paul Gerhardt
Die Geschichtensammler & Schatzsucher 1. – 4. Kl.
mit Ina Düsterdick, Uta ReversDi 16:30 – 17:30
Rheinfurth, Kathrin Kühn
Vorbereitungsgruppen Krabbelgottesdienst
und Familiengottesdienst
Paul-Gerhardt
Termine n. Absprache über Pfn. Fey
Kindergottesdienst-Kreise
Gethsemane
Kontakt: Pf. Zeiske,
04. 12, 08. 01., 19:30 Pf. Seidenschnur/Lisa Eichhorn	
Elias
Kontakt Pf. Seidenschnur
Junge Gemeinde • Paul Gerhardt, Jugendkeller
mo.	 18:00
für 14 bis 15-Jährige
di. 	 18:00
für 16 bis 18-Jährige
mi. 	 19:00
für 17 bis 22-Jährige
do. 	 20:00
für 17 bis 22-Jährige
Kontakt: Paul Beutel, T.: 4 45 74 25

20

Konfirmanden 2015
im Dezember 2014 Konfirmandenpraktikum!
und Januar 2015
Bitte die Infobriefe beachten!
Konfirmation 2016
mi., 18:00
jeweils eine Gruppe Zeiske/
do., 18:00
El-Manhy
Väter & Mütter, Männer & Frauen
PEKiP®
Paul Gerhardt
a: fr, 10 – 11:30
b: fr, 11:45 – 13:15
Ltg: Stephanie
Neeb

Kursgebühr 65 €
Gemeinde freut sich über Spenden
zur Deckung der Heiz- und Betriebskosten. Anmeldung Familienbildung Berlin Stadtmitte,
Frau Reich, T.: 25 81 85-410
E-mail: familienbildung@kkbs.de
www.fbs-stadtmitte.de

Stillgruppe
jeden 2. u. 4. Mi im Kontakt:
Monat 10 – 12:00
Ulrike Sandow, T.: 44 73 32 31
Krabbelgruppe für alleinerz. Eltern mit Kindern
Markus Jost / T.: 41 71 59 66
mo., 16 – 18:00
Alleinerziehendenkochgruppe
Dipl. Theol. Sophie Tätweiler
do., 16 – 18:00
elias-kochgruppe@gmx.de
Begegnung und Soziales
Laib & Seele
jeden Do ab 11:00, Gemeindehaus
LebensmittelElias, Göhrener Str. 11, Kontakt: 	
ausgabe
B. Jenichen T.: 0173-2 15 71 32
Kiezfrühstück für alle
28. 02. 2015 	
Gemeinsames Frühstück und Ge28. 03. 2015	
spräche, Elias, Kontakt: B. Jenichen
11 – 13:00
mobil: 0173-2 15 71 32
Elias Mittwochs-Café für alle G
­ enera­tionen
mi. 14 – 18 Uhr
Reden und Entspannen bei 	
Kaffee und Kuchen, Diakonieraum,
Kontakt: Sophie Kottsieper 	
taetweiler@gmail.com
Rechtsberatung
Do,11 – 12:30 Uhr 	
mit RA Matthias
während der Ausgabe, aber nicht
Brinkmann
nur ein Angebot für Laib & Seele
Kindergottesdienst-Vorbereitung
12. 02., 05. 03.

mit Rel.-Päd.- Studenten

Angebote für Seniorinnen/Senioren
Gethsemane Frauenkreis
14:00 mit Fr. Dahlenburg
10. 02., 10. 03.,
Apostelfrühstückskreis
25. 02., 25. 03.
mit Fr. Dahlenburg, Pf. Zeiske

Elias Seniorenfrühstück

Wanderbegeisterte & Naturliebhaber!

02. 02. 2015
02. 03. 2015

09:00 mit Frau Volz
09:00 mit Frau Volz

28. 02. 2015

Paul Gerhardt
12. 02., 15:00
06. 03., 15:00

Pfn. Fey, Faschings-Kaffee
Einladung z. Weltgebetstag in Zoar

Rund um die Bibel
Bibelstunde Paul Gerhardt
26. 02., 18:30
Bibelgespräch zum Weltgebetstag
Heilige Familie, Begegnungsstätte
Wichertstraße
26. 03., 15:30
mit Pfn. Fey
Bibelgesprächskreis Elias
16. 02. 2015
15:00 mit Pf. Seidenschnur
16. 03. 2015
Bibelwerkstatt Gethsemane
04. 02. (18.02.
20:00 mit Pf. Zeiske
Aschermittw. 	
in St. Augustinus);
04. 03., 18. 03.
Gebetsangebote
Stadtkloster Segen
Morgengebet
Mittagsgebet
Nachtgebet

mo. bis fr., 08:00
mo. bis fr., 12:00
do. 21:00
Kontakt: Stadtkloster,
T.: 44 03 77 39

Gesprächskreise
Gesprächskreis Paul Gerhardt
10. 02., 20:00
Pfn. Fey und Frau Streit, Zoar
10. 03., 20:00
mit Pfn. Fey
Gesprächskreis Elias I
12. 02. 2015, 19:00 Kontakt: Herr Lindenberg,
12. 03. 2015, 19:00 T.: 9 33 26 94
Elias: Gespräche über Gott und die Welt
10. 02. 2015
Kontakt: Pf. Seidenschnur
10. 03. 2015
Offener Kreis
Nach Vereinbarung Kontakt: Frau Bosem,
15:00
T.: 4 42 63 81, nach Vereinbarung
Gesprächskreis Elias II
04. 02. 2015
Kontakt: Frau Krüger
04. 03. 201519:30
T.: 4 44 40 56
Frauenhilfe Elias
23. 02. 2015
15:00, Kontakt Frau Volz
30. 03. 2015
Partnerschaftsprojekt Cochabamba
17. 02. 2015 , 19:00

Freundeskreis, Basare finden im
Anschluss an die Gottesdienste am
01. 02. und 01. 03 statt

Treffpunkt Gethsemanekirche 09:00
Tegeler Fließ , 12 km
28. 03. 2015
Treffpunkt Gethsemanekirche 08:15
Kontakt:
Rüdnitz – Biesenthal, 14 km
Silke Jochims
T.: (030) 45 30 63 65	
E-Mail: jochims-musik@gmx.de
Singschule • Chöre • Kantorei
Singschule – Eltern-Kind-Singen Eltern und Kinder
0 – 2 Jahre: Mi 1. Gr.: »Zwerge« 15:30 – 16:00
2. Gr.: »Pfauen« 16:15 – 16:45; 3. Gr. »Räuber« 17:00 – 17:30
Minis Singen mit 3 – 5jährigen Kindern
Mo 1. Gr. »Amseln« 16:00 – 16:30
Mo 2. Gr. »Spatzen« 16:45 – 17:15
Minis mit Eltern Singen mit 3jährigen Kindern
Mo »Lerchen« 17:30 – 18:00
Vorschulkinder Kinder, die im Sommer 2015
in die Schule kommen; Winterkirche:
Mo 1. Gr. 16:00 – 16:40 ; Mi 2. Gr.: 15:45 – 16:20
Kinderchor 1 Kinder der 1. und 2. Klasse,
Winterkirche: Mo 1. Gr.: 16:45 – 17:30
Mi 2. Gr.: 16:30 – 17:15
Kinderchor 2 – Mittlere Kinder ab der 3. Klasse
Winterkirche, Di 1. Gruppe 16:00 – 16:55
Mi 2. Gruppe 17:30 – 18:25
Kinderchor 3 – Gruppe 1 Kinder ab der 5. Klasse,
Winterkirche: Di 17:00 – 18:30
Kinderchor 3 – Ggruppe 2 Jugendliche ab der
8. Klasse, Winterkirche, Di 17:45 – 19:00
Percussiongruppen Do in der Singschule
Kinder der 2.– 4.Klasse: 16:30 – 17:15 Kinder und
Jugendliche ab der 5. Klasse: 17:30 – 18:30
Jugend-Gospelchor » ... stimmt so!«
do. 19:00 – 21:00, Ltg. Hanjo Krämer, Gossner-Keller 	
Elias, Göhrener Str. 11; Junge Leute m. Lust a. Popular­
musik, Gospels, neue geistl. Lieder, Jazz, Folk,
in groovigen Arrangements mit Klavier & Band
Gemeindechor mi. 19:30, mit Detlef Lehmann,
Gemeindehaus. Elias, 3. Etage, Göhrener Str. 11,
klassischer, vierstimmig gemischter Chor,
vielseitige Chorliteratur alter u. neuer Meister
Liturgischer Chor mi. 19:30 – 20:45, mit Oliver Vogt,
Gemeindesaal P. Gerhardt, Kuglerstr. 15
Ausgestaltung der Gottesdienste mit Chorliteratur 	
aller Epochen und Stile
Gethsemane-Kantorei di. 19:45 – 22:00, mit Oliver Vogt,
Elias Kuppelsaal, Motetten alter & neuer Meister, Kantaten, Oratorien, Musik zeitgenössischer Komponisten, für
Gottes­dienste u. Konzerte, Anmeldung bei Kantor O. Vogt
Posaunenchor
mo. 19:00 – 20:30, mit Jan Frebel, Gethse­mane, 	
Winterkirche

21

Kunst & Nachbarschaft:

Dieter Wendland

Kleinbild, 6 x 9, Panorama
oder 9 x 12?

Paul. Die Fahrt zu Josef Sudek nach Prag markiert
den Beginn der intensiven Beschäftigung mit der
Schwarz-Weiss-Photographie. Eine Reise nach
Rumänien 1977, Stadt­erkundungen in Berlin, StudiBevor ein Photograph Bilder produziert, setzt er 	
en in Mecklenburg kennzeichnen seitdem die stänsich unter anderem mit den verschiedensten Filmdige Beschäftigung mit der Photographie. Anfangs
formaten und Kameras aus einander. So war es
mit einer alten Voigtländer 9 x 12 cm, begeistert ihn,
jedenfalls in der analogen Welt der Photographie.
abgedeckt vom schwarzen Tuch, die Landschaft auf
Inzwischen hat sich einiges verändert. Die Pixel in
der digitalen Welt werden immer mehr und so sind dem Kopf stehend, zu betrachten, zu abstrahieren,
viele Photographen inzwischen zur »digitalen Seite« neu zu sehen, verschafft ihm »das gute Gefühl«. 	
gewechselt, nicht freiwillig, eher mehr aus kommer- Bei Reisen in verschiedene Länder nimmt er jede
­Gelegenheit war, photographisch zu arbeiten.
ziellen Gründen. Wendlands Arbeiten sind hauptSeit 1974 lebt und arbeitet er in Berlin als selbstänsächlich analog erstellt. Einige werden hier vorgediger Grafik-Designer. Bücher, Schulbücher, Ausstellt. Wendland kam früh mit der Photographie in
Kontakt. Erste eigene Versuche erfolgen schon in der stellungen, Broschüren, Plakate, Firmenauftritte mit
Grundschulzeit. Die ernsthafte Auseinandersetzung Logo und graphischer Ausstattung gehören u. a. zu 	
seinem Tätigkeitsfeld.
mit der Photographie beginnt in der Studienzeit,
gefördert durch seinen Lehrer Professor Manfred

Stilleben

22

Lychener Straße, 80er Jahre, Friedhofstor

23

Zusammenhang

Chor- und Instrumentalmusik zur Pas­sionszeit

»Flüchtlinge« haben in den letzten Monaten nicht nur
in den Medien viel Platz eingenommen. Eine engagierte Unterstützergruppe unserer Gemeinde hat seit
November letzten Jahres neun Geflüchtete aus
Westafrika betreut, viele Gemeindeglieder haben
durch Geld- und Sachspenden mitgeholfen. Dabei ist
verstärkt in den Blick geraten, dass ein enger Zusammenhang zwischen der Armut im Süden und unserer
Art zu leben besteht. Unser Reichtum, unsere Verschwendung, unser Wunsch nach immer preiswerteren Produkten tragen viel dazu bei, dass Menschen in südlichen Ländern für ihre Arbeit schlecht
oder gar nicht bezahlt werden, dass ihre Regierungen
sich eher für internationale Konzerne als für ihre
eigenen Bevölkerungen einsetzen, dass Lebensräume mit Müll und Pestiziden unbewohnbar gemacht
werden. Neben der Unterstützung für Geflüchtete
möchten wir als Gemeinde daher dazu beitragen, dass
Menschen nicht zu Flüchtlingen werden müssen und
sie sich in ihren Heimatländern nachhaltig eine
Zukunft schaffen können. Ansätze dazu gab es in
unserer Gemeinde wiederholt. Die Cochabamba-Initiave ist dabei die beständigste. In seiner ersten Sitzung des neuen Jahres hat der GKR daher beschlossen, in Zukunft konsequent den fairen Handel mit
Ländern des Südens zu stärken. Für unsere Gemein-

Im Frühjahr des Jahres 2011 kamen Sängerinnen und
Sänger aus unterschiedlichen europäischen Ländern
in Berlin zusammen, um an einem Wochenende
Motetten von Johann Sebastian Bach zu musizieren
und im Rahmen des Gottesdienstes in der Gethsemanekirche aufzuführen. Das »European Bachensemble« war geboren. In den folgenden Jahren kam das
Ensemble einmal jährlich im Frühjahr zusammen
und musizierte im Rahmen der Veranstaltungen zur
Altarverhüllung in Paul Gerhardt. Auch zum fünften
Jubiläum im Jahre 2015 wird diese Tradition fortgesetzt, und wiederum stehen die Motetten von Johann
Sebastian Bach im Mittelpunkt des Konzerts.

führte Form einer Spruch-Motette mit einem
anschliessenden Choral, der von fugiert geführten
Stimmen begleitet wird, wurde vor allem in Thüringen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts begründet. Der erste Teil, achtstimmig gehalten, entspricht
mit seinen einerseits dialogisch gehaltenen und
andererseits zusammen klingenden Elementen dem
klassischen Satzprinzip der Motette. Der zweite Teil
führt den Satz in eine Vierstimmigkeit zurück, im
Sopran erklingen zwei Strophen des Lieds »Warum
sollt ich mich denn grämen« von Paul Gerhardt, während die drei anderen Stimmen fugierend weiterhin
den Bibeltext weiterführen.

Die zweite erklingende Motette »Jesu, meine Freude« ist die wohl bekannteste und beliebteste Motette
Bachs. In ihr stellt Johann Sebastian Bach den Liedstrophen des Chorals »Jesu, meine Freude« von
Johann Crüger/Johann Franck Worte aus dem
Römerbrief des Paulus gegenüber, einem zentralen
Text der christlichen Dogmatik. Während die Liedstrophen die Jesusliebe besingen, ist die zentrale Aussage von Paulus die, dass wer in Christus ist, nicht
dem Fleisch, also den »körperlichen« Gelüsten, sondern dem Geist folgt und damit frei von Verdammnis
Im Rahmen des Konzerts erklingen die drei ist.
Motetten »Fürchte dich nicht«, »Jesu meine
Freude« und »Ich lasse dich nicht, du segnest Über die Echtheit der Motette »Ich lasse dich nicht,
du segnest mich denn« (BWV Anh. 159) von Johann
mich denn«.
Sebastian Bach wird noch heute diskutiert. Lange Zeit
Ergänzt wird dies durch die Sonate für Viola da wurde die Komposition Johann Christoph Bach (1642
Gamba und Cembalo in G-Dur BWV 1027.
– 1703), einem Vorfahren von Johann Sebastian, zugeschrieben, nach dem heutigen Forschungsstand ist
Die Motette »Fürchte dich nicht« ist auch eine aber die Zuordnung zu Johann Sebastian am wahrReferenz an seine (musikalischen) Vorfahren scheinlichsten.
aus Thüringen. Die von Bach meisterhaft ausge- Kim Nguyen

Musik zur Passion

Johann Sebastian Bachs Motetten zählen heutzutage
zu den beliebtesten und zugleich auch anspruchsvollsten Chorwerken seines Schaffens. Umso überraschender ist die Tatsache, dass die Motetten wohl
sämtlich als »Gebrauchsmusik«, also als Auftragskompositionen entstanden sind. Belegt ist dies allerdings nur für die Motette »Der Geist hilft unserer
Schwachheit auf«, während für die anderen Motetten
sowohl Anlass als auch Kompositionszeitpunkt
unbekannt sind.

24

de bedeutet das konkret, zukünftig bei Veranstaltungen wie Gemeindefesten, Rüstzeiten oder Kirchenkaffees darauf zu achten, dass die konsumierten
Lebensmittel aus südlichen Ländern aus fairem Handel stammen: In erster Linie also Kaffee, Tee, Schokolade und Südfrüchte, später möglichst auch noch weitere Produkte. Es bedeutet auch, dass für diese Produkte höhere Ausgaben auf uns zukommen. Diesen
finanziellen Mehraufwand möchten wir bewusst in
Kauf nehmen, um damit die Situation der Erzeuger in
armen Ländern zu verbessern.
Sie als Gemeindeglieder möchten wir herzlich dazu
einladen, diesen Beschluss des GKR mit der gleichen
Initiative mitzutragen, mit der Sie auch die Geflüchteten und deren Betreuergruppe unterstützt haben.
Wenn Sie für Kirchenkaffees oder Seniorenkreise
spenden möchten: Achten Sie bitte darauf, dass es
Kaffee, Tee, Schokolade oder Südfrüchte aus fairem
Handel sind. Sie können solche Produkte in fast allen
größeren Supermärkten, in Bioläden, beim Cochabamba-Stand in der Paul-Gerhardt-Kirche und bald
auch an einem neuen Stand in der Gethsemanekirche
erwerben.
Sie leisten dabei Flüchtlingsarbeit in einem
anderen, nachhaltigeren Sinne: Mit jedem
Kauf tragen Sie zu einer gerechteren Welt bei!
Christiane Reichart-Burikukiye

Fairer Handel

»Weicht, Ihr Trauergeister«

25

Altarverhüllung
mit Thomas Florschuetz

Zum 5. Mal wird in dieser Passionszeit das Altarbild
des auferstandenen Christus von Gerard Noack in
der Paul-Gerhardt-Kirche verdeckt.
Nach dem mit Farbtönen aus dem Kirchenraum auf
grober Jute gemalten Bild von Sabine Hermann,
dem mit Asphaltlack bedruckten Schweißtuch aus
dünnem Seidenpapier von Michael Morgner, dem
Holzdruck aus schwerer Eiche auf Leinwand von
Felix Droese und dem den gesamten Altarraum einhüllenden Seidenstoff von Katharina Grosse, gestaltet in diesem Jahr ein Fotograf das Fastenbild.
Thomas Florschuetz, 1957 in Zwickau geboren,
gehört zu den bedeutendsten Fotokünstlern der
Gegenwart. Er ist Mitglied der Akademie der Künste

26

Berlin und ein im In- und Ausland gefragter Vertreter einer neuen deutschen Kunstauffassung.
In der Vorbereitungsgruppe interessieren uns die
verschiedenen Arbeitsweisen, Medien und Denkrichtungen der angefragten Künstler zu dem immer
gleichen Thema: Passion. In 2000 Jahren christlicher
Kirchengeschichte wurden unzählige Passionsbilder
geschaffen. Aber genau diese 2000 Jahre Kultur­
geschichte motivieren die beteiligten Künstler, sich
heute mit dem Passionsthema zu beschäftigen. Wir
waren in den letzten 5 Jahren immer wieder überrascht von der Offenheit und der uneingeschränkten
Bereitschaft der Angefragten, für die Altarverhüllung sehr unterschiedliche, faszinierende künstlerische Lösungen zu erarbeiten.

Die Idee des Verhüllens des Altarbildes durch ein
jährlich wechselndes Fastentuch, jeweils gestaltet
von herausragenden Künstlern unserer Zeit, entstand in der Vorbereitung zur 100 Jahr Feier der 	
Einweihung der Paul-Gerhardt-Kirche. Genau wie
vor 100 Jahren war nicht Rückblick, sondern Aufbruch in eine neue Zeit der Grund zum Feiern. Mit
der jährlichen Verhüllung des Altarbildes ist so
schon für uns Ostern geworden, noch bevor das
christliche Osterfest beginnt. Markus Rheinfurth

01. 03. 2015, 15:00 Uhr
Konzert »Weicht, Ihr Trauergeister«
European Bachensembles 	
Leitung und Orgel: Kim Nguyen

20. 02. 2015, 18:00 Uhr 	
Altarverhüllung mit Thomas Florschuetz
Eröffnung mit Pfarrerin Uta Fey	
Einführung: Prof. Dr. Eugen Blume,
Leiter der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof	
Museum für Gegenwart, Berlin

05. 04. 2015, 09:30 Uhr
Ostersonntagsgottesdienst mit Enthüllung
mit Pfarrerin Uta Fey und Team

22. 03. 2015, 11:00 Uhr
Vorstellungsgottesdienst der Konfirmandinnen
und Konfirmanden zum Thema des Fastentuches
mit Pfarrerin Uta Fey und Pfarrer Heinz-Otto Seidenschnur

Musikalische Gestaltung:  
Solistenensemble Fugatonale	
Leitung: Franziska Günther

27

28

Bernadette Weigmann – Continuoorgel, Leitung:
Kim Nguyen; Eintritt frei, Spende erbeten
Sa, 7. 3., 20:00, Elias-Kuppelsaal
A cappella-Konzert – Kammerchor Northern Spirit
(Bremen) & JazzVocals (Berlin); Mehr Infos: www.
jazzvocals.de
Sa, 21. 3., 19:00, Gethsemanekirche
G.F. Händel: Brockes-Passion; Consortium musicum Berlin, Kammerorchester Berlin, Vinzenz Weissenburger – Leitung; Mehr Infos: www.consortiummusicum-berlin.de
So, 22. 3., 19:30, Gethsemanekirche
e-Moll Messe von A. Bruckner, Messe von I. Stravinski, Spem in Alium von Thomas Tallis; Cantus
Domus – Junger Chor Berlin; Mehr Infos: www.cantusdomus.de
Sa, 28. 3., 18:00, Gethsemanekirche
J. S. Bach: Johannes-Passion; StudioChor Berlin,
neues barockorchester berlin, Ursula Fiedler –
Sopran, Ulrike Bartsch – Alt, Tenor – NN, Andreas
Beinhauer und Florian Hartmann – Bass, Christina
Hanke-Bleidorn – Orgel, Leitung: Joachim Geiger;
Mehr Infos: www.studio-chor-berlin.de; Tickets: Tel.
030 - 2 11 96 28, karten@studio-chor-berlin.de – und
an allen bekannten VVK-Stellen
Fr, 3. 4., Karfreitag, 17:00, Gethsemanekirche
H. Schütz: Matthäus-Passion (in der Bearbeitung
von Kai-Uwe Jirka / Arnold Mendelssohn), G. Bouzignac: Zwei Passionsmotetten; Kammerchor der SingAkademie zu Berlin, Lautten Compagney Berlin, Leitung: Kai-Uwe Jirka; Mehr Infos: www.sing-akademie.de

Backen und Basteln für
Cochabamba

Für unsere Eltern ist Cochabamba im Laufe der
Jahre zu einem Symbol der Nächstenliebe und des
Teilens geworden. Jedes Jahr, zu unserem Laternenund Adventsbastelnachmittag, steht in unseren
Gruppenräumen ein von den Kindern gebasteltes
Krankenhaus und ein Krankenhausbus für Spenden
an das Harry Williams-Hospital in Cochabamba
(Bolivien).

einen Defibrillator und einen Sterilisator
gebraucht werden. Wir freuen uns, mit
­diesen Spenden einen kleinen Beitrag dazu
leisten zu können.

Wir Erzieher sehen diese Aktion auch als
Baustein für die Zusammenarbeit mit der
Kirchengemeinde und hoffen weiterhin auf
ein gutes Gelingen für alle gemeinsamen
Die Kinder backen Plätzchen oder basteln Sterne, die Aktivitäten.
die Eltern gegen eine kleine Spende erwerben könDas Team des Kindergartens Gethsemane
nen. Außerdem spenden sie für das BastelmateriaI.
Durch die Thematisierung dieser Aktion, erfahren
die Kinder, dass es wichtig ist, anderen Menschen zu
helfen, denen es nicht so gut geht. Sie sind stolz,
wenn die Geldstücke in den Spendenbehältern klingen. In diesem Jahr konnten wir 295,42 € Spenden
sammeln, die dringend für einen neuen Klinikbus,

Glauben teilen – Leben teilen – Güter teilen

Konzerte & Veranstaltungen

Wenn nicht anders angegeben: Tickets an allen
bekannten Konzertkassen, Tel. 01805 - 70 07 33
Print@home unter www.reservix.de; Kein VVK
im Zentralbüro Gethsemanestraße, außer bei ausdrücklichem Hinweis. Mehr Infos unter:
www.ekpn.de/veranstaltungen
Mi, 4. 2., 20:00, Gethsemanekirche
Hector Berlioz: »Harold in Italien« / Camille SaintSaëns »Symphonie Nr. 3 c-Moll« »Orgelsymphonie«; Symphonisches Orchester der Humboldt-Universität, Sander Stuart – Viola, Constantin Alex –
Dirigent; Mehr Infos: www.hu-berlin.de/musik
Fr, 6. 2., 20:00, Gethsemanekirche
»paradise reloaded? die schöpfung im anthropozän«; Joseph Haydn: »Die Schöpfung«; Junges
Ensemble Berlin – Chor, Schulchöre aus Berlin und
Hamburg, Prometheus Ensemble Berlin, Emma
Moore – Sopran, Gerald Beatty – Tenor, Jongsoo
Yang – Bass, Musikalische Leitung: Frank 	
Markowitsch; Mehr Infos: www.j-e-b.de
Do, 12. 2., Fr, 13. 2., 20:00, Gethsemanekirche
Felix Mendelssohn-Bartholdy: »Paulus«;
Humboldts Philharmonischer Chor, Humboldts
Studentische Philharmonie, Anne Bretschneider – Sopran, Bhawani Moennsad – Alt, Clemens C. Löschmann – Tenor, Matthias Vieweg –
Bass, Constantin Alex – Dirigent; 	
Mehr Infos: www.hu-berlin.de/musik
Sa, 21.2., 19:00; Gethsemanekirche
»Ästhetische Kommunikation«; Ensemble
Polysono Basel; Werke von Furrer, Jarrell,
Frischknecht und Wohlhauser; Christine Simolka – Sopran, Anja Brezavšček – Flöte, Igor Kombaratov – Klarinette, Markus Stolz – Violoncello, René Wohlhauser – Bariton, Klavier und Leitung; Mehr Infos: www.renewohlhauser.com
So, 22.2., 15:30; Elias-Kuppelsaal
»Der Besuch der alten Dame« von Friedrich
Dürrenmatt; Theatergruppe der Kath. Kircheng.
Heilige Familie; Eintritt frei, Spende erbeten
So, 1.3., 15:00, Paul-Gerhardt-Kirche
»Weicht, ihr Trauergeister« – Motetten von
J. S. Bach, Sonate für Viola da Gamba und 	
Clavier G-Dur; European Bachensemble, Mechthild von Henke-Krems – Viola da gamba, 	

29

Orte & Ansprechpartner

»Begreift ihr meine Liebe?«

Evangelische Kirchen­gemeinde
Prenzlauer Berg Nord

Frauen von den Bahamas laden ein

Elias-Kuppelsaal
Gemeindebüro, Göhrener Str. 11, 10437 Berlin
T.: (030) 4 42 63 31
Gethsemanekirche, Stargarder Straße 77, 10437 Berlin
Gemeindebüro, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
T.: (030) 4 45 77 45 / F.: 43 73 43 78
Paul-Gerhardt-Kirche Wisbyer Straße 7, 10439 Berlin
Gemeindebüro Kuglerstraße 15, 10439 Berlin	
T.: (030) 4 45 74 23 / F.: 44 71 95 04
Segenskirche
Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin
T.: 4 48 34 83 / F.: 41 71 50 72
Stadtkloster
Schönhauser Allee 161, 10435 Berlin
Stadtkloster-Büro
T.: (030) 44 03 77 39; info@stadtklostersegen.de
Pfarrerin & Pfarrer
Pfn. Uta Fey T.: (030) 44 71 95 06,
T.: (030) 4 45 74 54 (privat), u.fey@ekpn.de
Pfn. Jasmin El-Manhy mobil 0163-863 75 53
j.el-manhy@ekpn.de
Pf. Heinz-Otto Seidenschnur mobil 0179-7 64 00 32
ho.seidenschnur@ekpn.de
Pf. Christian Zeiske T.: (030) 40 00 39 30
mobil 0176-21 90 34 31, c.zeiske@ekpn.de

30

von Armut und Gewalt geprägt ist,
braucht es tatkräftige Näch­stenliebe.
Am Weltgebetstag gibt es bei uns wieder zwei
­Veranstaltungen. Um 15:00 Uhr be­ginnt die Veranstaltung in Zoar mit einer Ein­führung und dem Kaffeetrinken. Um 16:00 Uhr ist dann der Gottesdienst.
Die Abendveranstaltung fin­det um 19:30 Uhr im Elias-Kuppelsaal statt. Uns erwartet wieder ein le­ben­­
diger Gottesdienst mit Landes­infor­mationen, geistlichen Impulsen, gemeinsamem Gebet und Musik.
Im Anschluss an die liturgi­sche Feier wird es
wieder einen Imbiss mit lan­destypi­schen
Gerichten geben.
Frauen und Männer, Jung und Alt, sind herz­
lich eingeladen – auch zu den voraus­
gehenden Themenabenden. Sie bieten in
besonderem Maße die Möglichkeit, sich eingehender mit den Bahamas und mit dem
Schrifttext auseinander zu setzen und dar­
über ins Gespräch zu kommen
Traumstrände, Korallenriffe, glasklares Wasser: das
bieten die 700 Inseln der Baha­mas. Sie machen den
Inselstaat zwischen den USA, Kuba und Haiti zu
einem tou­ristischen Sehnsuchtsziel. Die Bahamas
sind das reichste karibische Land und ha­ben eine
lebendige Vielfalt christlicher Konfessionen. Aber
das Paradies hat mit Pro­blemen zu kämpfen:
extreme Abhängigkeit vom Ausland, Arbeitslosigkeit und er­schreckend verbreitete häusliche und
sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder.
Sonnen- und Schattenseiten ihrer Heimat – beides
greifen Frauen der Bahamas in ihrem Gottesdienst
zum Weltgebetstag 2015 auf. In dessen Zentrum
steht die Le­sung aus dem Johannesevangelium
(13,1-17), in der Jesus seinen Jüngern die Füße
wäscht. Hier wird für die Frauen der Bahamas Gottes
Liebe erfahrbar, denn gerade in einem Alltag, der

Themenabende und
Vorbereitungstreffen
Fr., 13. Februar, 18:30, in Zoar (Cantianstr. 9)
Infoabend über die Bahamas
Do., 26. Februar, 18:30, Heilige Familie,
Begegnungsstätte (Wichertstr. 23)  
Bibelgespräch (Joh. 13,1–7) mit Barbara 	
Schubert-Eugster und praktische Vorbe­
reitung der Abendveranstaltung zum WGT
Do., 19. Februar, 10:00 in Paul Gerhardt
(Kuglerstr. 15) Vorbereitungstreffen für
die Nachmittagsveranstaltung
Weltgebetstag: Freitag, 6. März
15:00 Zoar (Cantianstr. 9)
19:30 Elias Kuppelsaal (Göhrener Str. 11)

Weltgebetstag am 6. März 2015

Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
www.ekpn.de
Zentralbüro, Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
Küster Harald Mößner
T.: (030) 4 45 77 45, F.: (030) 43 73 43 78,
wenn dringend: PC-Fax (030) 43 73 43 79 	
(autom. Weiterleitung auf Mailbox)
Sprechzeiten: Mo 13 – 16 Uhr, Mi 14 – 19 Uhr
Do 9 – 12 & 13 – 16 Uhr
zentralbuero@ekpn.de
Geschäftsführung Frank Esch
T.: (030) 40 00 34 99; f.esch@ekpn.de
Vorsitzende des GKR Ulrike Lemmel
gkr@ekpn.de

Kirchenmusik
Kantor Oliver Vogt, T.: (030)48 49 43 92
o.vogt@ekpn.de; kirchenmusik@ekpn.de
Christiane Rosiny, Leiterin der Singschule
T.: (030) 44 71 55 69, c.rosiny@ekpn.de
Detlef Lehmann, T.: (030)47 48 90 75
d.lehmann@ekpn.de
Jan Frebel, Posaunenchorleiter
posaunenchor@ekpn.de
Büro der Singschule: Bärbel Jenichen,
T: (030) 44 71 55 69, baerbel.jenichen@arcor.de
Informationen: www.singschule-ekpn.de
Hanjo Krämer, Leiter Jugendgospelchor »Stimmt so!«
T.: 0179 - 6 64 83 08, stimmtso@ekpn.de
Arbeit mit Kindern Jugendlichen & Familien
Antje Erdmann, Dipl. Sozialpädagogin /Diakonin
Göhrener Straße 11, 10437 Berlin
T.: (030) 41 71 59 57, a.erdmann@ekpn.de
Markus Jost, Diakon, Ehrenamtlichen Koordinator
Göhrener Straße 11, 10437 Berlin
T.: (030) 41 71 59 66, m.jost@ekpn.de
Paul Beutel, Jugendwart
Kuglerstraße 15, 10439 Berlin
T.: (030) 4 45 74 25, p.beutel@ekpn.de
Veranstaltungsmanagement/Konzertbüro
Gethsemanestraße 9, 10437 Berlin
Mario Gugeler T.: 0151-56 00 86 02
konzertbuero@ekpn.de
Kirchhöfe
Ev. Friedhofsverband Berlin Stadtmitte – Friedhöfe Ost,
Landsberger Allee 48, 10249 Berlin, T.: 030 - 42 20 04 10
Kirchhofsverwaltung Nordend, Katrin Manke
Dietzgenstraße 120 – 162, 13158 Berlin
T.: 4 76 35 54; F.: 4 76 27 70,
www.berlin-friedhof.de; nordend@evfbs.de
Diakoniestation
Hauskrankenpflege Weißensee / Prenzlauer Berg,
Bizetstraße 11, 13088 Berlin , T.: 61 62 27 00
Spenden
Spendenkonto EKPN: Kontoinhaber: EKPN
IBAN: DE27 5206 0410 6303 9955 69 Evangelische Bank eG
BIC: GENODEF1EK1; Spendenzweck: Gethsemane stützen

31

Theater im Kuppelsaal

Sanierung der Gethsemanekirche –
Förderbescheid für 1. Bauabschnitt übergeben­­

»Der Besuch der alten Dame«
Friedrich Dürrenmatt 		
22. Februar, 15:30 Uhr
Theatergruppe der katholischen Nachbargemeinde
Wir freuen uns, alle Theaterfreunde in den Kuppelsaal von »Elias« in die Göhrener Str. 11 in 10437 	
Berlin-Prenzlauer Berg einladen zu dürfen.
Ob Sie das 1956 von Dürrenmatt geschriebene Stück
auch als Komödie empfinden können, werden Sie
feststellen, wenn Sie die Vorstellung gesehen haben.
Das Stück spielt in der Kleinstadt Güllen (Nomen est
Omen!) in der Nähe der deutsch-schweizerischen
Grenze. Die Geschichte handelt von der Milliardärin
Claire Zachanassian, die nach über 45 Jahren in ihre
Heimatstadt Güllen zurückkehrt, um an ihrem ehemaligen Geliebten Alfred Ill Rache zu nehmen.
Die Tragikomödie zeigt, dass man für Geld fast alles
kaufen kann. Es wird dargestellt, wie sich eine
­Gruppe von Bürgern von nur einer Person so
be­einflussen lässt, dass sie zu allem, selbst zu einem
Verbrechen fähig ist und dabei noch glaubt, 	
Gerechtigkeit zu üben, obwohl sie Unrecht tut.
Der Eintritt ist frei. Eine Spende wird erbeten.

32

HUMBOLDTS PHILHARMONISCHER CHOR
HUMBOLDTS STUDENTISCHE PHILHARMONIE

MENDELSSOHN-BARTHOLDY

PAULUS
12. & 13.02.2015 | 20 UHR

GETHSEMANEKIRCHE

ANNE BRETSCHNEIDER SOPRAN
BHAWANI MOENNSAD ALT
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Karen Bork vom Kuratorium Berlin der Deutschen
Stiftung Denkmalschutz (DSD) hatte ebenfalls eine
besondere Gabe mitgebracht: einen Fördervertrag
über 50.000 Euro zur Sanierung der Außenfassade.
»Wir freuen uns dabei sein zu können«, sagte Karen
Bork, »denn Denkmalpflege ist immer ein Gemeinschaftswerk.« Diese Förderung wurde möglich durch
eine Spende der Beckschen Stiftung und Mitteln aus
der Rentenlotterie von Lotto Berlin, deren Vertreter
bei dem Termin ebenfalls anwesend waren.
Das Land Berlin und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützen damit die denkmalgerechte

Sanierung der Gethsemanekirche und sichern somit
den Erhalt dieses geschichtsträchtigen Ortes für die
Öffentlichkeit. Unsere Gemeinde setzt für die Baumaßnahmen voraussichtlich 450.000 Euro Eigenmittel ein.
Staatssekretär Lütke Daldrup sagte bei der Über­gabe:
»Hier geht es nicht nur um die Erhaltung des Bauwerks mit seiner architektonisch und stadtbild­
prägenden Wirkung, die Kirche hat darüber hinaus
als Symbol der friedlichen Revolution eine große
Bedeutung für die Geschichte des vereinten 	
Berlins.«
Pfarrer Gisbert Mangliers dankte den institutionellen Förderern für diese großzügige Unterstützung.
Zugleich hob er die Dankbarkeit der Gemeinde
gegenüber den zahlreichen privaten Spenderinnen
und Spendern der Aktion »Gethsemane stützen!«
hervor.
Mario Gugeler

Gethsemane stützen!

Jetzt kann die Sanierung der Gethsemanekirche
beginnen. Am 8. Dezember übergab Bau-Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup den Förderbescheid
für den 1. Bauabschnitt in Höhe von 900.000 Euro
an Pfarrer Gisbert Mangliers, Geschäftsführer Frank
Esch und die anwesenden Gemeindeältesten. Dieses
Geld kommt aus dem Programm Städtebaulicher
Denkmalschutz.

33

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Chor- und
Instrumentalmusik
zur Passionszeit

Foto zerstörte Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin, KWG-Archiv/Grafik-DesignBüro Dieter Wendland AGD

im Rahmen der Altarverhüllung 2015
Paul-Gerhardt-Kirche, Berlin Prenzlauer Berg,
Sonntag, 1. März 2015, 15:00

Johann Sebastian Bach
Motette »Ich lasse dich nicht,
du segnest mich denn«
BWV Anhang 159
Sonate G-Dur BWV 1027
Motette »Jesu, meine Freude«
BWV 227
Sonate G-Dur BWV 1027
3. Andante – 4. Allegro moderato
Motette »Fürchte dich nicht«
BWV 228

European
Bachensemble

Sopran: Trixi Schulz, Babett Kissro,
Stephanie Bogon, Bettina Hermann,
Juliane Manzke, Heike Sommerfeldt;
Alt: Katrin Stolle, Regine Tobias,Annette
Kaufmann, Kristin Denzer, Yvonne Light;
Tenor: Chris Kohlwes, Bernd Grave, Wolfgang
Körner, Jens-Holger Hopp, Gerrit Vater;
Baß: Christoph Koch, Roberto Perfetti,
Johannes Friesen, Oscar Paya;
Viola da gamba:
Mechthild von Henke-Krems;
Continuoorgel:
Bernadette Weigmann;
Leitung und Orgel:
Kim Nguyen

Paul-Gerhardt-Kirche
Ev. Kirchengemeinde
Prenzlauer Berg Nord
Wisbyer Straße 7
        
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